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Newsletter „DER WEG“ 20/06-4  

Erstveröffentlichung: 19.6.20

 

 

Aktuelles zur Endzeit:  20.06.4   Die «Kleinen Propheten», ihre Endzeitvorhersagen;

12.Teil: Maleachi (geschrieben zw. 435-432 v.u.Z.)

 

   Maleachi ist der letzte der zwölf «kleinen Propheten». Er ergänzt die Aussagen der früheren Inspirierten göttlichen Aussagen, schlägt aber in dieselben Kerben: Fehler aufdeckend die der Staat der Juden übernommen hatte, Abfall hin zu anderen Göttern, hin zu Gesetzlosigkeit und zur Umkehr aufzurufen, weil Gottes Urteilsvollstreckung nicht mehr ewig auf sich warten liesse. Des Weiteren gib er Hinweise auch auf das erste Kommen von «Spross» aber auch sein Erscheinen und Handeln am «grossen Tag des Zorns Jehovas», beim Abschluss des Systems verweisend.

  

   Jehovas Liebe zu Isaaks Sohn Jakob steht dem Hass gegenüber Esau entgegen. Das Vorrecht der Erstgeburt ist im Hinblick auf die Auserwählung der künftigen 144.000 Priesterkönige zu sehen, welche sich dieses Vorrechts bewusst sind und es mit beiden Händen ergreifen. Im selben Zusammenhang werden die nachlässigen Priester behandelt, welche das Volk zügellos werden liessen und denen Strafe droht.

 

   Jehova verwirft die Brandopfer der Juden, weil sie unrein waren: Sie brachten blinde Tiere, solche mit gebrochenen Beinen und anderen Fehler. Opfergaben aber müssen vollkommen rein sein. Jehova sagt nun zudem vorher, dass Sein Heiliger Name auf der ganzen Erde verkündet werden wird. Das Verhalten der Juden dagegen entehrt Jehova. Erst mit Jesu Taufauftrag begann ein erdenweites Predigtwerk.

 

   Jehova macht den Stamm Levi verantwortlich für das Abweichen von Gottes Geboten. Ihnen waren der Lehrauftrag und die Behandlung von Rechtsangelegenheiten aufgetragen. Die Worte Jehovas an die Priester sind ultimativ. Würden sie es sich aber auch zu Herzen nehmen?

 

(Maleachi 2:3, 4)  Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat, und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer Feste; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm hinwegtragen. 4 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Lẹvi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

 

Das «Bündnis mit Levi» war im Gegensatz zum «Gesetzesbund» und dem «Bund von Moab» ein zeitlich begrenzter Bund, da von Beginn an ein weit höheres Bündnis angekündet war, der «neue Bund für ein Priesterkönigtum», der mit Jesus als «Spross» geschlossen würde. Die Frage war: Würde der «alte Bund» in Ehre hin zum «neuen Bund» führen? Schlussendlich zeigten die Tatsachen, dass Levi den Bund entehrt hatte und dem Volk zum «Stolperstein» geworden war. Was Maleachi dabei besonders hervorheben musste war Ehebruch und «Scheidung, welche Jehova hasst». Dieses Verhalten schrie förmlich nach harter Vergeltung.

 

 (Maleachi 2:13-16)  Und dies ist das zweite, das ihr tut, [wodurch] der Altar Jehovas mit Tränen bedeckt wird, mit Weinen und Seufzen, so daß es kein Hinwenden mehr gibt zur Opfergabe noch Wohlgefallen am Entgegennehmen [von irgendetwas] aus eurer Hand. 14 Und ihr habt gesagt: ‚Weswegen?‘ Deswegen, weil Jehova selbst Zeugnis abgelegt hat zwischen dir und der Ehefrau deiner Jugend, an der du selbst treulos gehandelt hast, obwohl sie deine Mitgenossin und die Frau deines Bundes ist. 15 Und da war einer, der [es] nicht tat, da er hatte, was von [dem] Geist übrigblieb. Und was suchte jener? Den Samen Gottes. Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und an der Ehefrau deiner Jugend möge niemand treulos handeln. 16 Denn er hat Ehescheidung gehaßt“, hat Jehova, der Gott Israels, gesprochen; „und den, der sein Gewand mit Gewalttat überdeckt hat“, hat Jehova der Heerscharen gesagt. „Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und ihr sollt nicht treulos handeln.

 

   Als Nächstes im Kapitel 3 kündet Jehova das Kommen «des Boten des (neuen) Bundes» an. Zu welchem Tempel würde er gesandt, um diesen aufzubauen? Der zweite des Serubbabel war längst errichtet und die Vergrösserung es Tempels durch König Herodes abgeschlossen. Johannes der Täufer ging Jesus voraus um ihn als den Erbauer anzukünden. Welchen Sinn ergibt dies auf die Endzeit hin ausgerichtet? Ein letzter, ein geistiger Tempel soll doch beendet werden!

 

   Es folgen Hinweise auf das Ende dieses Systems und dessen, was künftig sein wird und damit verbunden dem dritten, dem geistigen Tempel in Jesu Händen als Hoherpriesterkönig. Maleachi kündet das kommende Gericht an «Lo-Ruhama», den nachexilischen Juden an, deren letzten Generation von heute. All jenen, die eifrig miteinander von Jehova reden will sich Gott erbarmen. Reden ohne eigene Taten aber ist unwirksam!

 

   Das «brennende Feuer» von Jehovas grossem Gerichtstag ist das Thema vom 4. Kapitel. Angekündigt wird die «Sonne der Gerechtigkeit», Jehovas Oberherrschaft, nachdem die «alte Sonne» von Satans Herrschaft als «Gott dieses Systems» erloschen sein wird.

 

   Jehova fordert jeden von uns auf des GESETZES Mose zu gedenken um es einzuhalten. Das Endgericht fusst auf dessen Geboten. Das «Kommen Elias», des grossen Propheten vor dem furchteinflössenden Tag Jehovas ist angekündigt. Er wird es sein, der das Herz der Väter zu den Söhnen umwenden wird. Söhne werden darauf positiv reagieren.

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

6.4............. Die «Kleinen Propheten», ihre Endzeitvorhersagen: Maleachi 1

6.4.1........... Einleitung: Wie sollten wir Maleachis Vorhersagen auf die Endzeit anwenden?. 1

Wer war Maleachi, wann, wo, was und wie lange prophezeite er?. 1

Der Prophet Maleachi spricht über die Endzeit 1

6.4.2........... Maleachi Kapitel 1: Jehova liebte Jakob, hasste aber Esau; Verunreinigte Opfer der Priester 1

Warum liebte Jehova Jakob, verachtete dagegen Esau?. 1

Ehrt ein Sohn den Vater oder verwirft er seinen Erzeuger? Priester, die Jehova verachten! 1

Jehova hat kein Gefallen an unreinen Brandopfern! 1

Jehovas Name wird erdenweit geehrt werden! Juda, «Lo-Ruhama» dagegen entweiht Seinen Gott! 1

6.4.3........... Maleachi Kapitel 2: Ende des «Bundes mit Levi» angekündet 1

Das Gebot an die Priester lautet auf Zuhören und Handeln! Den «Fluch» auf Levi angekündet 1

Jehovas „Bund mit Levi“, ein Bündnis hin zum Leben und Frieden! Lehrer des GESETZES, Vorbilder für das Volk, gerechtes Gericht ausübend. 1

Levi veranlasste zum «Straucheln im GESETZ», hat damit den Bund verderbt! 1

Treuloses Handeln an der „Mitgenossin und Frau deines Bundes“: Jehova hasst Ehescheidung! 1

6.4.4........... Maleachi Kapitel 3: Angekündet der «Bote des Bundes», der zu seinem Tempel kommt: Davids Herr; kommendes Gericht an «Lo-Ruhama». 1

Wer ist der «Bote des Bundes», der vor seinem Herrn vorhergeht? Welcher Tempel ist gemeint?  1

Gottes Plan und dessen Verwirklichung in seinen Einzelschritten erkennen. 1

David kündete in seinem Buch Jehovas Ausspruch an seinen (Davids eigenen) «Herrn» («Michael») an, übermittelt durch den Engel Gabriel, was bis zum Ende dieses Systems sein wird. 1

War der Tempel Serubbabels gemeint, zu dem der «Bote des Bundes» kommen würde?  1

Der «neue Bund» und eine neue Form des Tempels seit Christus. 1

Ankündigung kommendem Gericht Jehovas am alten «Juda» und am lebenden Überrest von „Lo-Ruhama“: Jehova ändert sich nicht: Sein Wille betrifft dich und mich! 1

Umkehr zu Jehova gefordert: Auf welche Weise und weswegen?. 1

Das Reden untereinander jener, die Jehova fürchten: „Sie werden mein werden 1

6.4.5........... Maleachi Kapitel 4: Jehovas Ankündigung des brennenden Gerichtstages; Elias Kommen. 1

Ankündigung von Jehovas grossem, brennendem Gerichtstag; erst danach folgt die «Sonne der Gerechtigkeit»: Jehova selbst als höchster König der «Himmel der Himmel» wird herrschen; des GESETZES Mose sollten wir gedenken! 1

Elias Kommen vor „dem furchteinflössenden Tag Jehovas“; Väter wenden ihr Herz den Söhnen zu, Söhne ihr Herz den Vätern. 1

6.4.6........... Maleachi: Zusammenfassung. 1

6.4.7........... Hat «Gog und Magog» etwas mit dem Angriff gegen das heutige Israel zu tun?. 1

 

 

6.4                 Die «Kleinen Propheten», ihre Endzeitvorhersagen: Maleachi

 

 

6.4.1            Einleitung: Wie sollten wir Maleachis Vorhersagen auf die Endzeit anwenden?

 

Wer war Maleachi, wann, wo, was und wie lange prophezeite er?

Es ist das letzte der hebräischen Bibelbücher in deutschen Übersetzungen, Jehovas richtet ultimativ direkte Rügen und Vorhersagen an Israel, vorab an den priesterlichen, den auserwählten Stamm Levi, den Jehova als verantwortlich für die erneut gottentfremdeten Zustände machte. Die Opfer im Tempel entsprachen nicht Jehovas Reinheitsvorschriften: «Damit es für euch Wohlgefallen erlangt, soll es fehlerlos sein, ein männliches Tier unter der Rinderherde, unter den jungen Widdern oder unter den Ziegen.» (3.Mo 22:19) Die fehlende Unterweisung des Volkes hatte zur Folge, dass viele im GESETZ strauchelten. In ihren Augen war es von geringem Wert Jehova zu dienen und ihr Richten zeigte sich als Parteilichkeit.

 

(Maleachi 3:14, 15)  Ihr habt gesagt: ‚Es hat keinen Wert, Gott zu dienen. Und was für ein Gewinn [liegt] darin, daß wir der Verpflichtung ihm gegenüber nachgekommen sind und daß wir Jehovas der Heerscharen wegen betrübt einhergegangen sind? 15 Und gegenwärtig preisen wir die Vermessenen glücklich. Auch sind die Täter der Bosheit erbaut worden. Auch haben sie Gott auf die Probe gestellt und entkommen beständig.‘ “

 

Jehova erklärte, dass er «Scheidung gehasst habe», was inzwischen in Israel gang und gäbe war. Zustände, wie wir sie heute finden und Gottes Gericht förmlich herausfordern. Andererseits heirateten Männer Ausländerinnen mit ihrem Glauben an Götzen. Zauberei, Ehebruch, Lug und Betrug wie auch Unterdrückung anderer Israeliten, solche Ehen waren zu jener Zeit erneut üblich geworden. Babylonisches Gedankengut war allgegenwärtig. «Juda hat treulos gehandelt, und etwas Verabscheuungswürdiges ist in Israel und in Jerusalem begangen worden; denn Juda hat die Heiligkeit Jehovas entweiht, die ER geliebt hat, und er hat die Tochter eines fremdländischen Gottes als Braut in Besitz genommen.» (Mal 2:11)

 

Da der Tempel fertiggestellt war dürfte die Niederschrift zur Zeit des Aufenthaltes Nehemias (432 v.u.Z.) in Jerusalem und während der Fertigstellung der Tempelmauer geschrieben worden sein.

 

Der Prophet Maleachi spricht über die Endzeit

Jehova ist ein Gott der Gerechtigkeit, der Unrecht nicht ungestraft lässt. Bestimmt eine Warnung die uns heute kurz vor Gottes Urteilsvollstreckung sehr interessieren sollte! Der «Fluch» auf Gesetzesübertretung ist genauso ewig wie der angekündigte Segen auf jene, welche Gottes Gebote halten!

 

(Maleachi 2:2)  Wenn ihr nicht zuhören werdet und wenn ihr [es] nicht zu Herzen nehmen werdet, meinem Namen Ehre zu geben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so werde ich gewiß den Fluch über euch senden, und ich will eure Segnungen verfluchen. Ja, ich habe sogar den [Segen] verflucht, weil ihr [es] nicht zu Herzen nehmt.“

 

Was genauso wichtig ist für uns Christen ist Jehovas GESETZ ernst zu nehmen und der Folgen der Übertretung zu gedenken. Religionen die behaupten «Christus ist das Ende des GESETES» widersprechen den Aussagen der gesamten Schrift. «Gedenkt des Gesetzes [[GESETZES]] Mose, meines Knechtes, mit dem ich ihm im Họreb hinsichtlich ganz Israels Gebote gegeben habe, ja Bestimmungen und richterliche Entscheidungen.» (Mal 4:4) Maleachi zeigt deutlich aufgrund der Rüge gegenüber der Priesterschaft, dass nur der «Bund mit Levi» in akuter Gefahr stand aufgelöst zu werden. Das unterstreicht auch die Aussage hinsichtlich des «neuen Bundes» mit dem angekündigten Messias, der als «Hoherpriesterkönig» mit weit höherer Autorität ausgerüstet sein würde. Jesus selbst bestätigte zu Beginn seiner Rede am «Berg in Galiläa», dass er nicht gekommen sei «GESETZ oder PROPHETEN» aufhören zu lassen, im Gegenteil zu zeigen, wie sie im Sinne der Gebote erfüllt werden müssen.

 


 

Maleachi fährt form mit der Ankündigung künftigen Gerichts: «Und gewiß werdet ihr [die] Bösen niedertreten, denn sie werden wie Staub unter euren Fußsohlen werden an dem Tag, an dem ich handle“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.» (Mal 4:3) Das ist bis heute nicht der Fall, Jehova handelt erst am Tag Harmagedons und den 144.000 Priesterkönigen ist auferlegt mit «eisernem Stab» die Herde Gottes zu hüten. Wer unrecht handelt wird im Millennium unmittelbar zur Rechenschaft gezogen und jener Tod bedeutet «Gehenna», da der ererbte «adamische Tod» mit der «Umwandlung in einem Nu» 45 Tage nach Harmagedon beseitigt wird, wenn unserer Gene durch Jesus den seinen, unsterblichen gleich gemacht werden, unmittelbar bevor er dem Vater das aufgerichtete «Königreich der (neuen) Himmel» übergibt. Die Opfergabe im Tempel muss doch vollkommen rein sein! 

 

(Jesaja 33:23, 24)  Zu jener Zeit wird auch Beute in Fülle verteilt werden müssen; selbst die Lahmen werden tatsächlich eine große Plünderung vornehmen. 24 Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank. Dem Volk, das in [dem Land] [[(die Überlebenden Harmagedons erdenweit)]] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein.

 

Auch der letzte Abschnitt des Buches Maleachi ist eindeutig auf den grossen Tag des Zorns Jehovas ausgerichtet. Die «zwei Zeugen» der Endzeit haben dieselbe Funktion die Völker der ganzen Erde vor Gottes Tag des Zorns zu warnen, wie dies bereits Johannes der Täufer, vor Jesu erstem Erscheinen als «Spross» erfüllte. Das ist ebenso dreieinhalb Jahre vor Jesu erster Wiederkehr! [A; <B1]

 

(Maleachi 4:5, 6)  Siehe! Ich sende euch Elịa, den Propheten, vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas. 6 Und er soll das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne wieder den Vätern, damit ich nicht komme und die Erde tatsächlich mit dem Vernichtungsbann schlage.“

 

Eine Zeit zur Umkehr, zur Einsicht der eigenen Sünden und Wiedergutmachung mit Gott gemäss dem von Ihm festgesetzten Vorgehen. Bestimmt entspricht dies in keiner Weise katholischer Lehre, dass eine Ohrenbeichte bei Gott Absolution erreiche. Es ist todbringende Irreführung wie so viele andere der verdrehten Lehren der Kirchen.

 


 

 

6.4.2            Maleachi Kapitel 1: Jehova liebte Jakob, hasste aber Esau; Verunreinigte Opfer der Priester

 

Warum liebte Jehova Jakob, verachtete dagegen Esau?

Jehova brauch ein Gleichnis aus früheren Tagen, wo die Auseinandersetzung der beiden Zwillinge Esau und Jakob eine dramatische Veränderung erfuhr. Jakob war sich der Belehrung durch Isaak aus den «Teraphim» wohl bewusst, dass nur der Erstgeborene im Buch des Haupterben Eintrag finden würde. Als Zwilling aber war er nur der Zweitgeborene, offenbar gab es bereits im Mutterleib zwischen beiden Ungeborenen Rangstreitigkeiten. Da nun Esau gegenüber seinem Erstgeburtsrecht keinerlei Ambitionen zeigte, Jakob aber durch Belehrung seitens seiner Mutter Rebekka vieles über den Vorteil des Erstgeborenen wusste, so war er bestrebt dieses in irgendeiner Form von Esau her zu kaufen. Als jener müde von der Jagd auf dem Felde zurückkehrte begehrte Esau ein schmackhaft riechendes Linsengericht, das Jakob eben fertiggekocht hatte. Der Bericht lautete:

 

«Einmal kochte Jakob ein Gericht, als Ẹsau vom Feld daherkam und müde war. Da sagte Ẹsau zu Jakob: „Geschwind, laß mich bitte etwas von dem Roten verschlingen — dem Roten da, denn ich bin müde!“ Darum wurde ihm der Name Ẹdom [[(«Roter»)]] gegeben. Darauf sprach Jakob: „Verkauf mir zuerst dein Erstgeburtsrecht!“ Und Ẹsau sagte weiter: „Siehe, ich gehe hin [[(vor Hunger)]] zu sterben, und von welchem Nutzen ist mir ein Erstgeburtsrecht?“ Und Jakob fügte hinzu: „Schwör es mir zuerst!“ Und dann schwor er ihm und verkaufte Jakob sein Erstgeburtsrecht. Und Jakob gab Ẹsau Brot und ein Linsengericht, und er begann zu essen und zu trinken. Dann stand er auf und ging seines Weges. So verachtete Ẹsau das Erstgeburtsrecht.» Das Überleben Harmagedons hat vieles mit Jakob und Esau gemein: Die einen achten die Möglichkeit ewigen Lebens hoch ein, die anderen kümmern sich um die täglichen Dinge.

 

Diese Form etwas zu verachten, dem Jehova hohen Wert beimass hatte die folgende Auskunft gegenüber Maleachi zur Folge, von der wir vieles lernen können:

 

(Maleachi 1:1-3)  Ein prophetischer Spruch:

Das Wort Jehovas über Israel [[(Jakobs Name von Gott her. Bedeutet: Streitender oder Beharrender von Gott her)]] durch Maleạchi:

2 Ich habe euch [(Israel)[]] geliebt“, hat Jehova gesprochen.

Und ihr habt gesagt: „Auf welche Weise hast du uns geliebt?

War nicht Ẹsau der Bruder Jakobs?“ ist der Ausspruch Jehovas. Aber ich liebte Jakob, 3 und Ẹsau habe ich gehaßt; und ich machte schließlich seine Berge zu einer wüsten Einöde und sein Erbe für die Schakale der Wildnis.“

 

Bereits damals gab es Klimaveränderung, von Jehova her bewirkte, damit die ehemals fruchtbaren Orte wie der Sinai zu Beginn nach dem Auszug aus Ägypten, welcher die Herden Israels und etwa drei Millionen Seelen zu ernähren vermochte. Heute sind es vertrocknete Wüsten und kahle Gebirge.

 

Zur Zeit Jakobs und Isaaks, etwa vierhundert Jahre zuvor war das Land Edom im Süden Judas ebenso fruchtbar, heute aber überwiegend wüstenartig. Eine ewigwährende Verurteilung für die Nachkommen Esaus war die Folge der Verachtung gegenüber dem Erstgeburtsrecht! Wir würden heute eine ähnliche Situation in vielen Familien erkennen, würden wir uns bloss darum interessieren. Jehova setzt seine Klage gegenüber Esau fort: „Edom“, der „Rote“, weil Esau zudem rotes Haar hatte aber auch die dortige Erde rot war.

 

(Maleachi 1:4, 5)  Weil Ẹdom ständig spricht: ‚Wir sind zerschlagen worden, aber wir werden zurückkehren und [die] verwüsteten Orte aufbauen‘, hat Jehova der Heerscharen dies gesagt: ‚Sie ihrerseits werden bauen; aber ich meinerseits werde niederreißen. Und man wird sie gewiß „das Gebiet der Bosheit“ und „das Volk, das Jehova bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] öffentlich verurteilt hat“ nennen. 5 Und eure eigenen Augen werden [es] sehen, und ihr, ihr werdet sprechen: „Hochgepriesen sei Jehova über dem Gebiet Israels.“ ‘ “

 

Erst nach Harmagedons Endkampf ist das endgültige Resultat offensichtlich. Das wahre „Israel Gottes“ wird frohlocken und mit deren Priesterkönigen die „grosse Volksmenge“. Das Erbe der fruchtbaren Landstriche wird ihnen gehören und Jehova selbst sorgt für ausreichenden Regen.

 

Ehrt ein Sohn den Vater oder verwirft er seinen Erzeuger? Priester, die Jehova verachten!

Seit Jehova Adam erschuf gab es die Unterordnung der Familienmitglieder unter die väterliche Befehlsgewalt. Sie bildet die Grundlage jeder Staatsordnung. Wo die Untergebenen die Nachfolge und die Gewalt des Familienvorstehers missachten hören Streitigkeiten und Gewaltverlust nicht auf. Denken wir an die Worte des Paulus betreffs freiwilliger Unterordnung der Frauen, um des Friedens und Wohlergebens willen, all dies in gegenseitiger ungeheuchelter Liebe:

 

(Epheser 5:21-27)  Seid einander untertan in der Furcht Christi. 22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn, 23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes. 24 In der Tat, wie die Versammlung dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 [Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort [[(= Wasser des Lebens)]] reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

 Wo häusliche Ordnung fehlt, da erwählt sich das Volk früher oder später einen Tyrannen, der mit eiserner Hand für Ruhe sorgen soll. Das war nie die Absicht Jehovas, die Vorväter Abraham, Isaak und Jakob gaben das Vorbild, diesem folgten die zwölf Stämme Israels und schlussendlich erwählt Jehova für das Millennium 144.000 Priesterkönige die in ihren Stadtkönigreichen für ausgeglichene Ordnung sorgen werden. Eindeutig zieht Jehova Kleinkonstruktionen von Menschenmacht der Machtaufhäufung vor. Die Einheit unter den künftigen Kleinkönigreichen liegen in der Hand der Apostel, welche jeder von ihnen 12.000 jener Fürsten anführen wird, jeder von ihnen Jesus als «Haupt» ehrend!

 

Aus diesem göttlichen Prinzip heraus kann auch Sein Segen auf Kleinversammlungen verstanden werden. «Geht aus ihr [[(den Religionen Babylons der Grossen)]] hinaus mein Volk» hat damit zu tun, dass Satan jede grössere Form der Organisation bis zum Ende Harmagedons unterwandert und seinem Herrschaftswillen unterordnet. Wir alle sind Söhne und Töchter Gottes und ihm untertan, Er sorgt für unseren Segen.

 

(Maleachi 1:6)   ,Ein Sohn seinerseits ehrt einen Vater und ein Knecht seinen großen Herrn. Wenn ich also ein Vater bin, wo ist die Ehre für mich? Und wenn ich ein großer Herr bin, wo ist die Furcht vor mir?‘ hat Jehova der Heerscharen zu euch gesprochen, o Priester, die [ihr] meinen Namen verachtet.

 

Wir sehen, dass in der Familie der Vater die Priesterpflichten hat seine Familie zu Jehova hin zu verbinden, regelmässiges Gebet zu sprechen und Gerichtsfälle und Streitigkeiten vor Ihn zu tragen, um sie gerecht zu lösen. Da eine Ansammlung von Familien einer Versammlung bedarf, um die gegenseitigen Ziele zu wahren, so ist es ein Ältester, welche diese Priesterpflichten wahrnehmen muss. Unter dem „Bund mit Levi“ waren dies zuvor die Söhne Aarons. Jehova tadelte sie kurz nach Fertigstellung des zweiten Tempels durch Maleachi hart und gibt hierzu die Gründe bekannt:

 

(Maleachi 1:6-8)  ,Und ihr habt gesagt: „Auf welche Weise haben wir deinen Namen verachtet?“ ‘ 7 ‚[Indem] auf meinem Altar verunreinigtes Brot dargebracht wird.‘ ,Und ihr habt gesprochen: „Auf welche Weise haben wir dich verunreinigt?“ ,Dadurch, daß ihr sagt: „Der Tisch Jehovas ist etwas Verächtliches.“ 8 Und wenn ihr ein blindes [Tier] zum Opfern darbringt: „Es ist nichts Schlechtes.“ Und wenn ihr ein lahmes [Tier] oder ein krankes darbringt: „Es ist nichts Schlechtes.“ ‘ “

„Bring es bitte zu deinem Statthalter hin. Wird er Gefallen an dir finden, oder wird er dich freundlich aufnehmen?“ hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Verachtung für Jehovas Opfer-Regeln zu zeigen ist im Geringen bereits dadurch erfüllt, wenn Söhne und Töchter die häuslichen Vorkehrungen der väterlichen Hausordnung missachten, was zu Zwiespalt führt. Die Leistungen zu Gunsten der Gemeinschaft werden schlecht oder gar nicht mehr ausgeführt. Offene Rebellion ist die Folge. Väterliche wie priesterliche Pflicht ist es die Ordnung wiederherzustellen, vorab mit überzeugenden Worten jene zu gewinnen suchen, schlussendlich aber, wo immer notwendig mit zunehmend härteren Massnahmen bis hin zum «eisernem Stab», wo der boshaft Handelnde aus der Familie oder Versammlung ausgestossen werden muss! «Und dem, der siegt und meine Taten bis zum Ende hin bewahrt, will ich Gewalt über die Nationen geben, und er wird die Menschen mit eisernem Stab hüten, so daß sie gleich Tongefäßen zerbrochen werden, ebenso wie ich von meinem Vater empfangen habe, und ich will ihm den Morgenstern geben. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘» (Off 2:26-29)

 

Jehova hat kein Gefallen an unreinen Brandopfern!

Die Brandopfer auf dem Altar des Tempels hatten den Sinn der Reinigung von Sünden und des beruhigenden Wohlgeruchs für Jehova. Alle machen wir Fehler, übertreten hier und dort Gottes Normen. Wir müssen daher mit Ihm ins Reine kommen und hierzu sind es die Opfertiere, die in vollkommenem Zustand Gott geopfert werden mussten. Unter dem «Bund mit Levi» waren dies im Detail festgeschriebene symbolträchtige Handlungen im Tempel.

 

Mit Jesu Tod   und mittel seines Opferblutes hörte dies auf. Jehova erwartet von uns Christen eine andere Form von Opfergaben. Schon dem Propheten Hosea im achten Jahrhundert v.u.Z. erteilte Jehova den Grundsatz den Paulus auch auf Christen anwendet:

 

(Hosea 14:2)  Mögest du Vergehen verzeihen; und nimm an, was gut ist, und wir wollen dagegen die jungen Stiere unserer Lippen darbieten.

 

Vergebung von Sünden hängt somit mit unseren Opfergaben zusammen, hier sind es «Schlachtopfer der Lobpreisungen» die wir nicht bloss in der Familie und Versammlung äussern, sondern bei jeder sich uns bietenden Gelegenheit gegenüber Aussenstehenden, die irgendwelche Bereitschaft zeigen uns zuzuhören. Ohne immer wieder den Versuch bei unterschiedlichen Gelegenheiten wahr zu nehmen werden wir niemals den Sieg erreichen und Gott ein weiteres williges Herz öffnen.

 

(Hebräer 13:15)  Durch ihn [[(Jesus als himmlischem Hohepriesterkönig)]] laßt uns Gott allezeit ein Schlachtopfer der Lobpreisung darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die eine öffentliche Erklärung für seinen Namen abgeben.

 

Jehovas Name muss überall und immer wieder in Ehre erwähnt werden, als dem einen Schöpfergott, dem wir alle Rechenschaft schuldig sind.

 

(Maleachi 1:9-10)  Und nun, bitte, besänftigt das Angesicht Gottes, damit er uns Gunst erweist. Von eurer Hand ist dies geschehen. Wird er irgendeinen von euch [[(dem fehlbaren Stamm Levi und den Opfernden)]] freundlich aufnehmen?“ hat Jehova der Heerscharen gesagt. 10 „Wer ist es auch unter euch, der die Türen schließen wird? Und ihr werdet meinen Altar nicht anstecken — umsonst. Kein Gefallen habe ich an euch“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „und an der Opfergabe aus eurer Hand habe ich kein Gefallen.“

 

Jehova bleibt wählerisch, urteilt nicht neutral zwischen dem der das Schlechte treibt und jenem, der korrekt innerhalb Gottes Grenzlinien der Freiheit handeln: «Wer aber in das vollkommene Gesetz, das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.» (Jak 1:25) «Segen und Fluch» werden nie ändern, weil wir Menschen seit dem perfekten Adam zum Schlechten hinneigen! Wer unbelehrbar ist hat kein Recht ewig zu leben und seine Mitmenschen schlecht zu behandeln!

 

Jehovas Name wird erdenweit geehrt werden! Juda, «Lo-Ruhama» dagegen entweiht Seinen Gott!

Maleachi deutet bereits auf Jesu Taufauftrag hin, um Gottes Namen erdenweit bekannt zu machen. Die Aufgabe der Nation Israel war es ein Musterbeispiel zu hinterlassen, was Jehovas Segen aber auch Sein Fluch bei Missachtung bedeutet.

 

(Maleachi 1:11)  Denn vom Aufgang der Sonne selbst bis zu ihrem Untergang wird mein Name groß sein unter den Nationen, und an jedem Ort wird geräuchert werden, wird meinem Namen [eine Gabe] dargebracht werden, ja eine reine Gabe; denn mein Name wird groß sein unter den Nationen“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Nur Seiner Nation Israel vertraute der Höchste seine richterlichen Aussprüche an, die nach Jesus bis «an die Enden der Erde» gelehrt werden mussten. Jesu Auftrag während der vierzig Tage seiner Auferstehung lauteten:

 

(Matthäus 28:18-20)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Jesus hatte das Volk das ganze GESETZ zu halten gelehrt, indem er ihnen die hinter jedem Gebot liegenden Prinzipen erklärte. Er zeigte Geduld und brauchte viele Gleichnisse, dass sie seine Lehren verstehen konnten. Er ging mit vollkommenem Beispiel voran, indem er auch die Geringsten der Gebote einhielt und dies zu tun lehrte: «Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht.» (Lu 16:10)

 


 

Erneut geht Maleachi durch Gottes Wort gegen die Priester vor indem Jehova Gründe erwähnt, warum Er missachtet wurde. Die Aufgabe der Priester wurde als «Mühsal» bezeichnet, nicht als ehrenvolle Herausforderung! Verunreinigte Opfertiere mit Fehlern und Gebrechen zurückzuweisen war ihnen zu aufreibend.

 

(Maleachi 1:12, 13)  Doch ihr entweiht mich, indem ihr sprecht: ‚Der Tisch Jehovas ist etwas Verunreinigtes, und seine Frucht ist etwas zu Verachtendes, seine Speise.‘ 13 Und ihr habt gesagt: ‚Siehe! Welche Mühsal!‘, und ihr habt bewirkt, daß man darüber die Nase rümpft“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen. „Und ihr habt etwas Weggerissenes gebracht und das Lahme und das Kranke; ja, ihr habt [es] als Gabe gebracht. Kann ich an dem, [was] aus eurer Hand [kommt], Gefallen haben?“ hat Jehova gesprochen.

 

Gottes Gerechtigkeitssinn verwarf die halbherzigen Gaben, die deutlich seinen deutlichen Anforderungen zuwider waren. Die Schuld trugen die Priester, weil sie die Schuldhaften nicht zurechtwiesen und damit Anteil an deren Sünde hatten!

 

Übertragen wir dies auf uns, auf Familienväter, auf Älteste, welche für das geistige Wohl ihrer Glieder Verantwortung tragen. Ein Vater, der seine aufmüpfige Frau nicht auf Gottes Rechtsmassstab hinweist und darauf beharrt, dass dies der beste Weg zum Familienfrieden darstellt gleicht jenen Priestern, die vollkommen nachlässig handelten. Rebellische Kinder zeigen das frühe Fehlen von Durchsetzungsvermögen, dass die häusliche Ordnung auf Gottes Rat aufbaut. All dies erschwert sich bei jenen Vätern und Müttern, die selbst unter liberalen Erziehungsmethoden aufgewachsen sind. Der Rat Salomos gilt bis heute und für immer: «Wer seine Rute zurückhält, haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Züchtigung.» (Spr 13:24)

 

(Maleachi 1:14)  Und verflucht ist, wer listig handelt, wenn in seiner Herde ein männliches Tier vorhanden ist und er ein Gelübde ablegt und Jehova ein verdorbenes opfert. Denn ich bin ein großer König“, hat Jehova der Heerscharen gesagt, „und mein Name wird furchteinflößend sein unter den Nationen.“

 

Jehova zu betrügen ist bestimmt nicht weise, da Er mit allen Begebenheiten vertraut ist. Keiner von uns fühlt sich wohl, wenn er erkennt, dass der Nächste ihn zu Betrügen sucht. Jehovas Tag der Vergeltung an den heute Lebenden und sein Tausendjahrreich ist nahe, um an allen Verstorbenen nach ihrer Auferweckung Rache zu nehmen die ihn bewusst missachtet haben.

 

 

6.4.3            Maleachi Kapitel 2: Ende des «Bundes mit Levi» angekündet

 

Das Gebot an die Priester lautet auf Zuhören und Handeln! Den «Fluch» auf Levi angekündet

Wie wir an Esau erkannt haben zieht sich jeder, welcher sein Erstgeburtsrecht missachtet Gottes Hass zu. Jehova selbst erwählten sich den Stamm Levi u.a. zufolge der gerechten Handlungen von Moses und Aaron, um ihn von den zwölf Stämmen auszusondern, damit sie Ihm besonderen Dienst darbringen sollten. Jehova gebot daher zu Beginn gegenüber Mose den Stamm Levi betreffend.

 

(4. Mose 1:47-51)  Indes wurden die Levịten gemäß dem Stamm ihrer Väter nicht eingeschrieben unter ihnen [[(den «zwölf Stämmen Israels»)]]. 48 Dementsprechend redete Jehova zu Moses, indem [er] sprach: 49 Nur den Stamm Lẹvi sollst du nicht einschreiben, und ihre Gesamtzahl sollst du nicht aufnehmen unter den Söhnen Israels. 50 Und du deinerseits bestelle die Levịten über die Stiftshütte des ZEUGNISSES und über alle ihre Geräte und über alles, was zu ihr gehört. Sie ihrerseits werden die Stiftshütte und alle ihre Geräte tragen, und sie selbst werden den Dienst an ihr versehen; und sie müssen sich rings um die Stiftshütte lagern. 51 Und wann immer die Stiftshütte aufbricht, sollten die Levịten sie abbauen; und wenn die Stiftshütte sich lagert, sollten die Levịten sie aufrichten; und der Fremde, der sich nähert, sollte zu Tode gebracht werden.

 

Moses und Aaron wurde der Platz direkt vor dem Eingang des Zeltes der Zusammenkunft gegen Osten, den Sonnenaufgang hin zugeteilt, zusammen mit den Söhnen. Weitere drei Abteilungen von Merari, Kehat und Gerschon folgten auf den übrigen drei Seiten. Jeder Gruppe waren besondere Aufgaben zugeteilt. Jehovas grosser Missmut, weil jener Stamm seiner Aufgabe nicht nachgekommen war wurde nun offensichtlich, zur Schande all seiner Glieder!

 

(Maleachi 2:1, 2)  Und nun, dieses Gebot ist für euch, o Priester. 2 Wenn ihr nicht zuhören werdet und wenn ihr [es] nicht zu Herzen nehmen werdet, meinem Namen Ehre zu geben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so werde ich gewiß den Fluch über euch senden, und ich will eure Segnungen verfluchen. Ja, ich habe sogar den [Segen] verflucht, weil ihr [es] nicht zu Herzen nehmt.“

 

Zuhören auf Gottes Wort, es zu Herzen nehmen, indem es vom Verstand analysiert wurde und das Gehörte in die Tat umzusetzen bedeutete Jehova die Ehre zu geben! Wer immer sich vom Stamm Levi und insbesondere den Priestern weigerte, der kam unter den Fluch Jehovas.

 

Den Höhepunkt in Missachtung von Gottes Wort, dem «Glauben in den Propheten gleich mir (Moses)» (Apg 3:19-26) Folge zu leisten und Jesus als himmlischem Abgesandten voll zu vertrauen musste mit der angekündigten Strafe belegt werden: Der Abschneidung vom Volk!

 

(Johannes 11:49-53)  Einer von ihnen [[(den Priestern und Schriftgelehrten des Sanhedrins)]] aber, Kaiphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war, sagte zu ihnen: „Ihr wißt überhaupt nichts, 50 und ihr bedenkt nicht, daß es zu eurem Nutzen ist, daß ein einziger Mensch zugunsten des Volkes sterbe und nicht die ganze Nation vernichtet werde.“  51 Das sagte er jedoch nicht von sich selbst aus; sondern weil er jenes Jahr Hoherpriester war, prophezeite er, daß Jesus dazu bestimmt war, für die Nation zu sterben 52 und nicht für die Nation allein, sondern damit er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammle. 53 Darum hielten sie von jenem Tag an Rat, um ihn zu töten.

 

Wer wohl war es, der «überhaupt nichts wusste»? War es nicht der Hohepriester selbst und mit ihm alle, die ihm zustimmten den Heiligen Israels, Jesus zu schlagen, anzuspeien zu  erniedrigen und dann zu töten? Zwar stand es im Buch Daniel deutlich geschrieben, dass der Messias «abgeschnitten werde mit nichts für sich selbst“.» (Da 9:26 )», doch zeigte bereits die frühe Prophetie, dass Jehova den Zustand Seines Volkes im Voraus kannte, eher einen Mord am Unschuldigen vorzunehmen, wie ihre eigene Bosheit zu korrigieren.

 

(Maleachi 2:3, 4)  Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat [[(«Lo-Ruhamas» Nachkommen)]], und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer [[(heidnisch beeinflussten)]] Feste; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm hinwegtragen [[(dem „Fluch“)]]. 4 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Lẹvi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

 

Der Sonderbund mit dem Stamm Levi stand in Gefahr und dessen Ende wurde durch Jehova selbst angekündigt! Am Tag von Jesu Tod, dem 14.Nisan, um drei Uhr nachmittags, der «neunten Stunde» und der  zweiten Versammlung im Tempel, wo der Vorhang während eines göttlichen Erdbebens zerriss, bezeichnete das Ende des Bundes und im Himmel unter Lob- und Freuderufen der Engel wurde der «neue Bund» mit Jesus als Hoherpriesterkönig in Kraft gesetzt (Off 5:11, 12).

 

Jehovas „Bund mit Levi“, ein Bündnis hin zum Leben und Frieden! Lehrer des GESETZES, Vorbilder für das Volk, gerechtes Gericht ausübend

Der «Bund mit Levi» sollte als Muster dessen dienen, was später mit weit grösserer Wirkung kommen sollte: Jesus in seiner erhöhten Stellung, seine Apostel als sein «Regierungskabinett», dem jedem ihrer 12.000 der künftigen Priesterkönige zugeteilt würden. Nicht mehr bloss die Erde Israels sollte davon profitieren, sondern «die Enden der Erde» den ewigen Frieden und das Paradies herbeizuführen.

 

(Maleachi 2:5-7)  Was meinen Bund betrifft, er war erwiesenermaßen mit ihm, [ein Bund] des Lebens und des Friedens, und ich gab sie ihm fortgesetzt, mit Furcht. Und er [[(Aaron als erster Hoherpriester)]] fürchtete mich weiterhin; ja, meines Namens wegen wurde er sogar in Schrecken versetzt. 6 Es erwies sich, daß das Gesetz [[(GESETZ (Ps 119:142))]] der Wahrheit selbst in seinem Mund war, und da war keine Ungerechtigkeit auf seinen Lippen zu finden. In Frieden und in Geradheit wandelte er mit mir, und viele waren es, die er von Vergehung zurückbrachte. 7 Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

 

Das Amt des Priesters ist mit Ehre und Verantwortung verknüpft. Erinnern wir uns daran, dass dies in der Familie mit dem Vater beginnt und in der Versammlung die Ältesten priesterliche Pflichten als Lehrer und Richter wahrhaben müssen. Die Apostel gingen darin als Muster voran.

 


 

Levi veranlasste zum «Straucheln im GESETZ», hat damit den Bund verderbt!

Wer Gottes Gebote missachtet und gar solches lehrt wird selbst zum «Stolperstein» für andere. Die Generation zur Zeit Maleachis war nach kurzer Periode, wo Nehemia eine Erneuerung herbeigeführt hatte und mit den Leviten, Priestern und Fürsten einen einseitigen Bund der Treue hin zum GESETZ geschlossen hatte und jeder von jenen mit seiner Unterschrift sein Gelübde bestätigen liess. Nun musste Maleachi entsprechenden Bundesverpflichtungen hart eingreifen und Gottes Beurteilung des Abfalls jenen schuldhaft gewordenen vorlegen.

 

(Maleachi 2:8, 9)  Ihr aber — ihr seid vom Weg abgewichen. Ihr habt viele veranlaßt, im Gesetz [[GESETZ]] zu straucheln. Ihr habt den Bund Lẹvis verderbt“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen. 9 „Und auch ich meinerseits werde euch gewiß für das ganze Volk verächtlich und niedrig machen entsprechend dem, wie ihr meine Wege nicht bewahrtet, sondern Parteilichkeit bekundet habt im Gesetz [[GESETZ]].“

 

Was nun war die einseitig beschlossene Verpflichtung für Vorsteher und Volk, das jene unter Führung Nehemias unterzeichneten und sie bei Vertragsbruch freiwillig selbst unter den «Fluch» stellen. Das Bekenntnis Nehemias kurze Zeit vor Maleachi mussten alle Anwesenden hören und keiner konnte sich frei von Schuld bezeichnen.

 

(Nehemia 9:28-37)  Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie gewöhnlich wieder, was vor dir böse ist, und du überließest sie jeweils der Hand ihrer Feinde, die sie stets niedertraten. Dann kehrten sie jeweils um und riefen zu dir um Hilfe, und du, du pflegtest gar von den Himmeln her zu hören und sie nach deiner überströmenden Barmherzigkeit immer wieder zu befreien. 29 Obwohl du immer wieder gegen sie zeugtest, um sie zu deinem Gesetz zurückzuführen, handelten sie selbst sogar vermessen und hörten nicht auf deine Gebote; und gegen deine eigenen richterlichen Entscheidungen sündigten sie, durch die ein Mensch, wenn er [sie] tun wird, auch leben soll. Und sie zeigten fortgesetzt eine störrische Schulter, und ihren Nacken verhärteten sie, und sie hörten nicht. 30 Du aber warst nachsichtig mit ihnen viele Jahre lang und zeugtest weiterhin gegen sie durch deinen Geist [[() durch Gottes Wortführer Michael (Jesus)]], durch deine Propheten, und sie [[(Levi, das Volk)]] hörten nicht hin. Schließlich hast du sie in die Hand der Völker der Länder gegeben. 31 Und in deiner überströmenden Barmherzigkeit hast du sie nicht ausgerottet und hast sie nicht verlassen; denn ein gnädiger und barmherziger Gott bist du.

 32 Und nun, o unser Gott, du großer, starker und furchteinflößender Gott, der den Bund und die liebende Güte bewahrt, laß all die Mühsal, die uns, unsere Könige, unsere Fürsten und unsere Priester und unsere Propheten und unsere Vorväter und dein ganzes Volk von den Tagen der Könige von Assyrien an bis auf diesen Tag betroffen hat, nicht gering vor dir erscheinen. 33 Und du bist gerecht in allem, was über uns gekommen ist, denn treu hast du gehandelt, wir aber sind es, die böse gehandelt haben. 34 Was unsere Könige, unsere Fürsten, unsere Priester und unsere Vorväter betrifft, so haben sie nicht nach deinem Gesetz [[GESETZ]] getan noch deinen Geboten oder deinen Zeugnissen, mit denen du gegen sie zeugtest, Aufmerksamkeit gezollt. 35 Und sie selbst — zur Zeit ihres Königreiches und inmitten deiner vielen guten Dinge, die du ihnen gegeben hattest, und in dem weiten und fetten Land, das du ihnen zur Verfügung gestellt hattest, dienten sie dir nicht und wandten sich nicht von ihren schlechten Handlungen ab. 36 Siehe! Wir sind heute Sklaven; und was das Land betrifft, das du unseren Vorvätern gegeben hast, damit sie seinen Fruchtertrag und seine guten Dinge essen, siehe, wir sind Sklaven [[(der Medo-Perser als vorherrschende Macht)]] darin, 37 und sein Ertrag ist reichlich für die Könige, die du wegen unserer Sünden über uns gesetzt hast; und über unsere Leiber und über unsere Haustiere herrschen sie nach ihrem Belieben, und wir sind in großer Bedrängnis.

 

Die «grosse Bedrängnis» war eigenem Fehlverhalten zuzuordnen! Nehemia gesteht dies gegenüber Jehova und vor den versammelten Volksführern offen zu. Worte, welche Jehova bereit war zu hören und darauf zu reagieren. Darum fühlte sich Nehemia ermutigt einen Vertrag für alle Vorsteher des Volkes, dessen Priester und Fürstenaufzusetzen, künftig das ganze GESETZ zu halten, das Volk zu belehren und mit gerechtem Gericht zu handeln.

 

(Nehemia 9:38-10:1)  Im Hinblick auf all dieses treffen wir somit eine feste Vereinbarung, sowohl schriftlich als auch bestätigt durch das Siegel unserer Fürsten, unserer Levịten [und] unserer Priester.“ 10 Es nun durch Siegel bestätigend, waren: Nehemịa, der Tirschạtha, der Sohn Hachạljas,. . .

 

Eine ganze Litanei an Namen folgt, welche die Bedingungen anerkannten. Was aber würde die Zeit offenlegen, wenn Jehova aus der Bedrängnis einen Weg offenlegen würde? Sollten sich die Eingangsworte Nehemias erneut zu Lasten der Unterzeichner erfüllen»? «Aber sobald sie Ruhe hatten, taten sie gewöhnlich wieder, was vor dir böse ist, und du überließest sie jeweils der Hand ihrer Feinde, die sie stets niedertraten.»

 

Maleachi fährt darin fort Jehovas Warnung zu vertiefen und Ehescheidung zu erwähnen, die Er hasst! Wie kann ein Mensch so kurzsichtig sein Gottes Hass auf sich zu ziehen? Zu viele glauben wirklich stärker zu sein als Gott und dem Gericht zu entfliehen!

 

(Maleachi 2:10-12)  Ist es nicht ein Vater, den wir alle haben? Ist es nicht ein Gott, der uns erschaffen hat? Warum handeln wir denn treulos miteinander, indem wir den Bund unserer Vorväter entweihen? 11 Juda hat treulos gehandelt, und etwas Verabscheuungswürdiges ist in Israel und in Jerusalem begangen worden; denn Juda hat die Heiligkeit Jehovas entweiht, die ER geliebt hat, und er hat die Tochter eines fremdländischen Gottes als Braut in Besitz genommen [[(die hurerische «Gomer»; der Stamm Levi hatte sich erneut dem Götzendienst unterworfen!)]]. 12 Jehova wird jeden, der das tut, aus den Zelten Jakobs wegtilgen, den, der wacht, und den, der Antwort gibt, und den, der Jehova der Heerscharen eine Opfergabe darbringt.“

 

Unabhängig unterschiedlicher Tätigkeiten erklärte Jehova alle die den Götzendienst ausüben für schuldig. Bedenken wir, dass in der Offenbarung jeden, welcher den drei «wilden Tieren» der heidnisch unterwanderten Politik und Religion entweder Dienst erweist und dadurch die symbolische «666» an der Hand trägt oder sein Denken auf jene ausgerichtet hält, damit unterstützt er jene und erweckt Gottes Missfallen gegen sich, um damit den ewigen Tod am Tag Harmagedons erleiden zu müssen, wenn nicht Reue und Umkehr erfolgt, so lange hierzu Zeit besteht. Jehova hat sich nicht geändert, noch wird er sich ändern!

 

Treuloses Handeln an der „Mitgenossin und Frau deines Bundes“: Jehova hasst Ehescheidung!

Jehova wechselt das Thema und legt in Maleachis Mund eine Anschuldigung, welche auch uns heute und dies in ausnehmend grossem Mass betrifft: Eheliche Untreue, als einziger Grund für Scheidung, erklärte Jesus deutlich. Jede Scheidung und Trennung vom Partner haben tiefgreifende Folgen, weit mehr noch, wenn Kinder da sind. Vorehelicher Geschlechtsverkehrt gilt vor Gott als Hurerei. Der Befehl Jesu lautet, dass sich eine biblisch grundlos Geschiedene nicht wiederverheiraten darf, ansonsten als Ehebrecherin gilt.

 

(Matthäus 5:31, 32)  Außerdem ist gesagt worden: ‚Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, gebe ihr ein Scheidungszeugnis.‘ 32 Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

 

Auch wenn wir heute vollkommen das Gegenteil leben, so bleiben dennoch die Worte Jesu gültig und Straffolge kann nicht ausbleiben: «Eine ehebrecherische Generation» nenn Jesus jene Menschen seiner Zeit. Was wird er wohl von uns sagen? (Mat 2:39)

 

Die Tränen von Frauen aber auch Männern sind heue unzählbar geworden! Männer töten aus solchem Grund immer öfters ihre Frauen oder Geliebte, bis hin selbst an den Kindern Rache zu üben. Durch neues Eherecht, das nur «von Dämonen inspiriert» sein kann werden Menschen zu äusserster Brutalität gebracht, da der Ehebund reine Formsache wurde, nun selbst Männer mit Männern und Frauen mit Frauen heiraten dürfen. Arme Kinder! Da heutige Richter fast stets den Standpunkt der Frauen unterstützen, als den «Schwächeren» und damit jenen mehrheitlich Recht erteilen und die Kinder zuordnen, so sind Männer die grossen Verlierer, ob wirklich schuldig oder nicht! Dass ein Mann, der sich von seiner Frau in die Ecke getrieben sieht und oft kopflos und gar hasserfüllt handelt, solches darf nicht Unterschätzt werden. Ein Thema das Soziologen nicht anzutasten wagen, die wahren Folgen aufzudecken, da sie doch Jehovas Gebote ablehnen. Gottes Rechtsordnung ist aber klar und weise und schlussendlich neutral ausgeglichen!

 

Welche Statistik zeigt all jene Männer, die nicht zum Mord greifen aber aufgrund der Scheidung am Rand der Existenz leben, ohne die gewohnte Umgebung, von Familienmitgliedern verlassen, dem Alkohol oder Drogenkonsum ergeben, die den Selbstmord als Mitter der Erleichterung ansehen? Treulosigkeit der Männer ist der Gegenpunkt, ihren Frauen zu wenig Beachtung schenken und gar fremdgehen: Bosheit auf beiden Seiten, die Jehova nun ins Zentrum rückt! Es ist beidseitige Missachtung göttlich gewollter Verhaltensregeln!

 

(Maleachi 2:13-16)  „Und dies ist das zweite, das ihr tut, [wodurch] der Altar Jehovas mit Tränen bedeckt wird, mit Weinen und Seufzen [[(die Betroffenen schreien in ihren Gebeten förmlich zu Gott)]], so daß es kein Hinwenden mehr gibt zur Opfergabe noch Wohlgefallen am Entgegennehmen [von irgendetwas] aus eurer Hand. 14 Und ihr habt gesagt: ‚Weswegen?‘ Deswegen, weil Jehova selbst Zeugnis abgelegt hat zwischen dir und der Ehefrau deiner Jugend, an der du selbst treulos gehandelt hast, obwohl sie deine Mitgenossin und die Frau deines Bundes ist. 15 Und da war einer, der [es] nicht tat, da er hatte, was von [dem] Geist übrigblieb. Und was suchte jener? Den Samen Gottes [[(«den Engel Jehovas» als «Spross», der «Bote des Bundes»)]]. Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und an der Ehefrau deiner Jugend möge niemand treulos handeln. 16 Denn er hat Ehescheidung gehaßt“, hat Jehova, der Gott Israels, gesprochen; „und den, der sein Gewand mit Gewalttat überdeckt hat“, hat Jehova der Heerscharen gesagt. „Und ihr sollt euch hinsichtlich eures Geistes hüten, und ihr sollt nicht treulos handeln.

 

Bestimmt völlig wiedersinnig das zu tun, was Jehova hasst. Wer kann Ihm denn widerstehen, mit welchem Bestechungsgeld die Übertretung regeln? Jehova zeigt im Folgenden, wie Menschen in Missachtung Gottes, seiner Ermahnungen, seiner Ermunterungen aber auch seiner Gerichtsankündigungen mit Worten ermüden.

 

(Maleachi 2:17)  Ihr habt Jehova mit euren Worten ermüdet, und ihr habt gesprochen: ‚Auf welche Weise haben wir [ihn] ermüdet?‘ Dadurch, daß ihr sagt: ‚Jeder, der Schlechtes tut, ist gut in den Augen Jehovas, und an solchen hat er selbst Gefallen gefunden‘ oder: ‚Wo ist der Gott des Rechts?‘ “

 

Jede schlechte Handlung die ungesühnt bleibt ist in der doppelseitig beschriebenen Buchrolle die Sacharja beschrieb aufgezeichnet. Bemühen wir uns mit festem Willen Jehova nicht zu enttäuschen. «Der Gott des Rechts» hat eine Strafankündigung gesandt, die bei ihrer Ausführung jeden für sein Tun verantwortlich macht, gemäss dem einen GESETZ und dem einen «SEGEN und FLUCH».

 

 

6.4.4            Maleachi Kapitel 3: Angekündet der «Bote des Bundes», der zu seinem Tempel kommt: Davids Herr; kommendes Gericht an «Lo-Ruhama»

 

Wer ist der «Bote des Bundes», der vor seinem Herrn vorhergeht? Welcher Tempel ist gemeint?

Ein langwährendes Rätsel, das bereits viele Generationen vor Christus beschäftigte geht aus Psalm 110 hervor. Wer ist Davids «Herr» und wer ist Davids «Sohn», als ewiger Erbe seines Thrones? Wer ein bestimmtes Grundverständnis ablehnt, der macht das genaue Verständnis der Wahrheit unmöglich: Die Dreieinigkeitslehre verhindert genaues Verständnis!

 

Jehova gebot Moses und den Israeliten «dem Engel Gottes», der sie vierzig Jahre lang begleitete exakt zu folgen, ihm in allem zu gehorchen, was er sie durch die Auserwählten Moses und Aaron lehren werde. Am Tag zeigte sich jener Engel in einer Wolkensäule und in der Nacht als Feuersäule.

 

Es war Gottes Wortführer und «der Engel Jehovas» der die Schlachten zu Gunsten Israels schlug: Der «Engelfürst Michael» (Da 10:13; 12:1; Off 12:7). Seinem Rang nach war er Jehovas Wort- und Heerführer, der vor Israel herging. Michael war zwar «ein göttlicher», was «ein Mächtiger» bedeutet aber nicht auf der Stufe «Gottes, des Allmächtigen». Er war derselbe «Herr» von Moses und Aaron wie David dies als Rätsel zu Beginn des Psalms 110 erwähnt:

 

(Psalm 110: Überschrift) Von David. Eine Melodie. 110 Der Ausspruch Jehovas an meinen [[(Davids)]] Herrn ist: „Setze dich zu meiner Rechten [[(Lu 22:69 vergl. Heb 10:12)]], Bis ich [[(am Tag der Machtübernahme [B1]))]] deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege [[(Off 11:14, 15)]].“  2 Den Stab deiner Macht wird Jehova aus Zion senden [[(zur Erde herab, wo Jesus 3 Tage und Nächte erstmals «im Fleische» wirkte («Zeichen Jona») [B1])]], [indem er spricht:] „Schreite zur Unterwerfung inmitten deiner Feinde.“

 

Diese Aussagen sollen sich am «Spross Isais» (des Vaters von David) erfüllen, an einem vorhergesagten Nachkommen oder «Same Davids». Ihm würde Jehova das angekündigte «Königreich der (neuen) Himmel» vervollständigen, das durch Auserwählung und Versiegelung der letzten Lebenden derer die Gottes Willen tun, die Vollzahl der vorgegebenen 144.000 erreichen würde (Off 7:1-8).

 

Nach Jesu Opfertod war es das «Königreich des Sohnes seiner [[(Jehovas)]] Liebe», das Jesus vom Himmel aus führen musste, erneut als Michael aber nun in der Stellung des Erzengels und irdischen Hohepriesterkönigs, direkt vor Gottes Thron: All die Vorhersagen über «Spross», über «Emmanuel» oder «Same Abrahams» und «Same Davids» waren auf Jesus ausgerichtet, Sohn der Maria und des Ziehvaters Joseph, auf sein Wirken und seinen Opfertod. Die Zeichen die Jesus durch Jehova wirkte konnte kein Mensch zuvor aufzeigen. Unmittelbar nach seinem Tod erfolge Jesu Erhöhung im Himmel zum «Erzengel», dem Führer der vierundzwanzig gekrönten Ältesten oder «Cheruben», nun erneut unter dessen himmlischen Namen als Geistsohn, «Michael».

 

Auf der Erde am dritten Tag «im Fleische» von den Toten auferweckt war es der Christus, der gegen Ende der vierzig Tage als Auferstandener sich nun etwa fünfhundert Jüngern «im Fleische» zeigte und bestätigte: «Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. …» (Mat 28:18)

 

Zum Ende der vom Vater festgelegten Periode an dessen «rechter Seite» sollte er seine Aufgaben sowohl im Himmel wie auf der Erde innert dreieinhalb Jahren erledigen, so wie es die Schriftrolle mit den sieben Siegeln bestätigte. Keine Frage, dass er inzwischen über «Tag und Stunde» Bescheid wusste und sowohl Paulus (1.Ti 5:1-5) wie auch Johannes so weit wie notwendig informierte (Offenbarung).

 

Was nun ist die Grundaussage des Propheten Maleachi zu Beginn des Kapitels 3, die es zu ergründen gilt, um erneut zu einer korrekten Antwort zu gelangen. Es geht hier um ein weiteres irdisches Niveau: Der «wahre Herr», Jesus und dessen ihn ankündigenden Vorläufer, Johannes den Täufer.

 

(Maleachi 3:1)  Siehe! Ich [[(Jehovas Wortführer der zu Maleachi redet)]] sende meinen Boten [[(Ankündiger)]], und er soll einen Weg vor mir [[(dem «Spross», Jesus)]] bahnen. Und plötzlich wird zu SEINEM [[(Jehovas)]] Tempel [[(das «Haus meines Vaters»)]] kommen der [wahre] Herr [[(Jesus, der Messias als designierter Hohepriesterkönig)]], den ihr [[(aufgrund der Ankündigungen der Propheten)]] sucht, und der Bote des Bundes [[(Mittler des «neuen Bundes», anstelle  des alten «Bundes mit Levi»)]], an dem ihr Gefallen habt. Siehe! Er wird gewiß kommen“, hat Jehova der Heerscharen [[(als Auftraggeber an den Wortführer Michael)]] gesprochen.

 

Jesus kündet, wie schon mehrmals zuvor Dinge an, die durch ihn im Auftrag Gottes in Zukunft zu geschehen haben. Jeder Akt der Aussage muss daher identifiziert werden: Auftrag-Erteilender, Wortführer als Empfangender und Übermittler («Herold») und Empfänger der Botschaft (Prophet, Maria durch Gabriel, Vorsteher der sieben Versammlungen usw.).

 


 

Wer nun war es, der Jesus vorherging, der aber behauptete, dass der ihm Nachfolgende vor ihm existiert habe? Es war Johannes der Täufer. Die junge Maria, eben schwanger durch heiligen Geist, ging zu Elisabeth, der Mutter des künftigen Johannes des Täufers, als jene im sechsten Monat ihrer Schwangerschaft war. «Und das kleine Kind hüpfte vor Freude im Schoss» der Elisabeth. Jesus war somit sechs Monate jünger! Warum behauptet der erwachsene Johannes der Täufer, dass der ihm Nachfolgende, Jesus vor ihm existiert habe?

 

(Lukas 1:41-45)  Als nun Elisabeth den Gruß der Maria hörte, hüpfte das Kindlein in ihrem Schoß; und Elisabeth wurde mit heiligem Geist erfüllt, 42 und sie rief mit lautem Ruf und sprach: „Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Schoßes! 43 Wie kommt es denn, daß mir dieses [Vorrecht] zuteil wird, daß die Mutter meines Herrn [[(Sie bezeichnete wie Davis zuvor, dass Jesus ihr «Herr» sei)]] zu mir kommt? 44 Denn siehe, als der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, da hüpfte das Kindlein vor Jubel in meinem Schoß. 45 Glücklich ist auch die [[(Maria)]], die geglaubt hat [[(der Ankündigung des Engels Gabriel)]], weil die Dinge, die von Jehova [[(als Auftraggeber)]] zu ihr geredet wurden, vollzogen werden.“

 

Als Geistwesen Michael war Jesus Gottes erste Schöpfung (Kol 1:13-20). Kein Wort Jehovas das sich nicht erfüllt hat oder noch erfüllen muss! Dies sollte unsere Aufmerksamkeit erwecken gegenüber jeder Aussage der Schrift und uns beflügeln wahres Verständnis zu erlangen!

 

Gottes Plan und dessen Verwirklichung in seinen Einzelschritten erkennen

Jesus war der «Erstgeborene Sohn Gottes», vom Vater geschaffen vor Beginn aller Schöpfung (Kol 1:13-20). Ohne Glaube in diese Dinge, welche den Juden durch Propheten längst zuvor erklärt worden waren ist es unmöglich diese Geistperson Michael mit dem «Menschensohn» Jesus in seiner Rolle als Messias zu identifizieren, wenn man erklärt, dass Jesus «Gott» sei, Teil einer mystischen «Dreieinigkeit».

 

Wie wollen Juden das Rätsel lösen, wenn sie Jesus als Messias ablehnen? Umgekehrt, jeder der an einen Dreieinigen Gott glaubt, «Vater, Sohn und Heiliger Geist» steht vor einem ebenso grossen Rätsel, weil Jesus nicht «gleich ewig» und nicht in derselben Stellung wie der Vater sein kann, als Geschöpf Gottes doch einen Beginn kennt!

 

Bei den Gelehrten der Juden und Kirchenlehrern Rat zu suchen scheint vergeblich! Nichtsdestotrotz steht jedem Bibelleser die Antwort offen, wenn er nur die korrekten Texte miteinander verbinden würde! «Als nächstes das Ende [[(von Daniels Frist der 1335 Tage [Bb1; e1] (Da 12:12, 13))]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(am Tag Harmagedons als Michael)]] zunichte gemacht hat. Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der [[(adamische)]] Tod zunichte gemacht [[(der im Millennium keine Macht über uns hat)]]. Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat [[(Jesus war und bleibt in der Rangordnung unter dem Vater!!!)]]. Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei (1.Kor 15:24-28)

 

Die Lehre der Dreieinigkeit baut auf Tradition von Lügen auf, ist deshalb vollkommen zu verwerfen. Jedes Wort aus Gottes Mund ist «heiliger Geist», nicht eine dritte Gottperson.

 

(Johannes 1:14-18)  So wurde das WORT [[(der Wortführer Gottes: Michael)]] Fleisch [[(mit  Namen Jesu, wie es Gabriel Maria angekündet hatte (Lu 1:21-33))]] und weilte unter uns [[(den Aposteln, dreieinhalb Jahre lang)]]; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit. 15 Johạnnes [[(der Täufer)]] legte Zeugnis von ihm ab, ja er rief tatsächlich aus — dieser war es, der [es] sagte —, indem er sprach: Der nach mir Kommende ist mir vorausgegangen, denn er hat vor mir [[(als Geistwesen)]] existiert.“) 16 Denn wir alle haben aus seiner Fülle empfangen, ja unverdiente Güte über unverdiente Güte. 17 Denn das GESETZ wurde durch Moses gegeben, die unverdiente Güte [[(der Sündentilgung)]] und die Wahrheit [[(das Hauptprinzip hinter dem GESETZ: Die Liebe, anstelle des «Buchstabens des GESETZES» setzend)]] sind durch Jesus Christus gekommen. 18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott [[(= Mächtige; nicht Allmächtige)]], der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

 

Die nachstehende Frage, welche Jesus an die Juden richtete konnte ihm keiner von jenen beantworten! Viele hatte gute Schriftkenntnisse aber es fehlte am «Glauben in den Propheten gleich mir (Mose)», was es ihnen verunmöglichte Prophetie mit Erfüllung zu verbinden!

 

(Lukas 20:41-44)  Er seinerseits sprach zu ihnen: Wie kommt es, daß man sagt, der Christus sei Davids Sohn? 42 Denn David selbst sagt im Buch der Psalmen: ‚Jehova sprach zu meinem Herrn: „Setze dich zu meiner Rechten, 43 bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“ ‘ 44 David nennt ihn also ‚Herr‘; wie ist er denn sein Sohn?“

 

«Herr» oder «Sohn» oder beides gleichzeitig, wenn wir die Zeitachse und die drei himmlischen Dimensionen berücksichtigen wird dies voll durchschaubar. Wir können nicht Geistpersonen sein, wie es Jesus war, der einen Fleischesleib durch Maria erhielt, vom himmlischen Vater gegeben und in der Taufe die volle Erinnerung an sein Vorleben im Himmel erhaltend. Wer nicht an Jesus als «Menschensohn» glaubt und gleichzeitig dessen Vorexistenz als Geistwesen Michael anerkennen will, dem bleibt die Lösung des Rätsels fern und damit ein Grossteil der Schriften im Verständnis verschlossen.

 

Johannes der Täufer war im ersten Jahrhundert jener «Bote», der den Christus, seinen «Herrn» ankündigte und ihm voranging. Der Apostel Johannes bestätigte dies in seinem Evangelium bereits zu Beginn. Gott selbst sandte jenen auserwählten «Boten», dem Sohn des Priesters Sacharja, dem ein Engel beim Altar im Tempel bereits Kommendes deutlich angekündet hatte (Lukas Kapitel 1).

 

(Johannes 1:6)  Es trat ein Mensch auf, der als ein Vertreter Gottes ausgesandt war; sein Name war Johạnnes.

 

Glauben oder zweifeln? Dieses Problem muss jeder für sich lösen, indem er zusammenhängende Schrifttexte miteinander verknüpft und so unfehlbar zur richtigen Antwort gelangt. Oft sind es mehrere Parallelschriftstellen oder das Textumfeld zuvor und danach die ein und dasselbe Thema mit etwas anderen Worten bestätigen, wie hier im Fall der Aussage des Matthäus:

 

(Matthäus 11:10)  Dieser ist es, von dem geschrieben steht: ‚Siehe! Ich [[(Jehova)]] selbst sende meinen Boten [[(Johannes den Täufer)]] vor deinem [[(Jesu, hier als Wortführer Gottes)]] Angesicht her, der deinen Weg vor dir [[(dem wahren Messias, Jesus)]] bereiten wird!‘

 

Erst mit der Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan schloss sich der Kreis von Vorhersage und tatsächlicher Erfüllung! Die Taube ist Symbol, dass Jesus «mit heiligem Geist» erfüllt wurde, seines himmlischen Vorlebens als Michael voll bewusst wurde. Gott Jehova selbst bestätigte mittels einer Stimme: «Als Jesus getauft war, kam er sogleich aus dem Wasser herauf; und siehe, die Himmel wurden geöffnet, und er sah Gottes Geist wie eine Taube herabfahren und auf ihn kommen. Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“» (Mat 3:16, 17)

 

David kündete in seinem Buch Jehovas Ausspruch an seinen (Davids eigenen) «Herrn» («Michael») an, übermittelt durch den Engel Gabriel, was bis zum Ende dieses Systems sein wird

Wir kennen den nachstehenden Satz sehr gut, weil er im Zusammenhang vieler anderer biblischer Aussagen die Schlüsselrolle spielt. Vielschichtige Wahrheit in einen kurzen Satz zusammengefasst!

 

(Psalm 110:1)  Der Ausspruch Jehovas an meinen [[(Davids)]] Herrn ist: „Setze dich zu meiner Rechten, Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“

 

Wann geschah was auf der Zeitachse eingereiht? Ist es prophetisch die Zukunft betreffend mit konkreter Erfüllung verbunden, welche nur im «neuen Testament» zu finden ist? Damit bleibt den Juden, die jenes Buch ablehnen alles rund um die Erfüllung der Menschwerdung Michaels ein Geheimnis, da sie ihren eigens erdachten anderen Messias noch in der Zukunft erwarten!

 

(Daniel 9:22, 23)  „O Daniel, nun bin ich [[(der zu Daniel redende Engel Gabriel; kurz vor Ablauf der Zeit des Exils)]] hergekommen, um dir Einsicht mit Verständnis zu verleihen [[(Einsicht gewährt zu erhalten in ein Geheimnis bedeutet noch nicht das wahre Verständnis erlangt zu haben!)]]. 23 Zu Beginn deiner flehentlichen Bitten [[(um Erfüllung der von Jeremia angekündeten Rückkehr aus dem Exil nach 70 Jahren und den Wiederaufbau des Tempels (Da 5:15-19))]] ging ein Wort aus, und ich selbst [[(der Engel Gabriel)]] bin gekommen, um zu berichten [[(was danach inert Jahrhunderten bis zum Abschluss des Systems folgen würde)]], denn du bist ein sehr begehrenswerter [Mann]. Gib daher acht auf die Sache, und habe Verständnis in bezug auf das Gesehene.

 

Die letzten Aussagen des Engels sind genauso an uns heute gerichtet: Wir müssen die Vorhersagen nicht bloss kennen, sondern aufgrund von «Einsicht» zu Verständnis der Zusammenhänge zu vorhergesagten Endzeit-«Zeichen» zu erkennen und deren Erfüllung anzuerkennen (Da 12:3, 4). Ohne festen und von Irrtum und Lüge befreiten Geist ist dies nicht möglich!

 

(Daniel 9:24-27)  Siebzig [[(Jahr-)]]Wochen sind es, die über dein Volk [[(Israel = Überrest innerhalb «Lo-Ruhama»)]] und über deine heilige Stadt [[(Jerusalem, als Gottes Ort des Aufenthaltsort, im Hinblick als Jehovas auserwähltes Volk)]] bestimmt worden sind, um die Übertretung [[(mittels des Schlachtopfers Jesus)]] zu beendigen und der Sünde ein Ende zu bereiten und für Vergehung Sühne zu leisten und Gerechtigkeit herbeizuführen auf unabsehbare Zeiten [[(auf ewig)]] und ein Siegel auf Vision und Prophet zu drücken [[(durch Erfüllung der Vorhersagen)]] und das Hochheilige [[(Jesus, den Hohepriesterkönig)]] zu salben. 25 Und du solltest wissen und die Einsicht haben, [daß] es vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen [[(Da 9:25a; Neh2:7, 8 )]] und wieder zu bauen, bis [zu dem] Messịas, [dem] Führer [[(seiner Salbung in Form der Taufe mittels Johannes dem Täufer um den 14.Tischri 29 u.Z.)]], sieben Wochen [[(1 Tag = ein Jahr: 7x7=49 Jahre)]], ferner zweiundsechzig Wochen [[(62W x 7T = 434 Jahre (Achtung: Es gibt kein Jahr 0)]] sein werden. Sie [[(die Stadt Jerusalem)]] wird wiederkehren und tatsächlich wieder gebaut werden, mit einem öffentlichen Platz und Graben, aber in der Bedrängnis der Zeiten [[(Nehemia und Esra führten die Fertigstellung der Stadtmauer herbei)]].

26 Und nach den zweiundsechzig Wochen [[(«zur Hälfte der 70.Jahrwoche; am 14.Nisan 33 u.Z.»)]] wird [der] Messịas abgeschnitten werden [[(von den Lebenden)]] mit nichts für sich selbst.

Und die Stadt [[(Rom)]] und die heilige Stätte, das Volk eines Führers [[(Kaiser Vespasians Sohn Titus 70 u.Z., einem als Gott verehrten späteren Kaiser)]], der kommt, wird sie [[(die Stadt Jerusalem = «die heilige Städte)]] ins Verderben bringen. Und das Ende davon wird durch die Flut [[(der Heidennationen die «Jerusalem niedertreten»)]] sein. Und bis zum Ende [[(am Tag Harmagedons)]] wird es Krieg geben; das, was beschlossen ist, sind Verwüstungen [[(«Lo-Ruhama», das Volk der nachexilischer Juden «erhält keine Erbarmungen mehr» (Hos 1:6))]].

27 Und er [[(der erhöhte himmlische Jesus)]] soll [den] Bund für die vielen [[(den Nehemia mit den Vornehmen und dem Volk nach Fertigstellung der Mauer gemacht hatte (Ne 9:1-10:38: «Eid und Fluch»))]] eine Woche lang in Kraft halten [[(die siebzigste Woche)]]; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Opfergabe aufhören lassen [[(am 14.Nisan 33 u.Z., durch Jesu Tod, das höchste und letzte aller blutigen Schlachtopfer)]]. Und auf dem Flügel abscheulicher Dinge [[(«die Vernichtung verursachen» im e1.Jh. Roms Heere, heute Raketen; nukleare Waffensysteme)]] wird der sein, der Verwüstung verursacht [[(Satan und dessen irdische Helfer, «Nord-« wie auch der «Südkönig»)]]; und bis zu einer Ausrottung [[(am Tag Harmagedons)]] wird sich dann gerade das, was beschlossen ist, auch über den verödet Liegenden ergießen [[(«Lo-Ruhama», die heutige Nation Israel, die kein Erbarmen mehr erhält wegen der Missachtung des «GESETZES des Glaubens» (5.Mo 18:15-19; Apg 3:19-28))]].“

 


 

Erneut kommt zum Tragen, dass Erfüllung vorhergesagter Prophetie mit exakten Zeitvorgaben mit Beginn und Ende einzelner Phasen zu beachten sind. Diese mussten sich genau gemäss jüdischem Kalender erfüllen! Zerstörung der Stadt Jerusalem, ihren Mauern und des Tempels, dann Ende des Wiederaufbaus der Mauern, dem darauf folgenden Festakt, bis zur Taufe des Messias am Ende der 69.Jahrwoche, seinem Tod exakt dreieinhalb Jahre danach, «zur Hälfte» der siebzigsten, der letzten Jahrwoche. Dann weitere dreieinhalb Jahre später zu deren Ende folgte das angekündete Verwerfen des «des Bundes mit den vielen» (Nehemia, Esra: «Eid und Fluch» das GESETZ nun einzuhalten zufolge des gravierendsten Bruchs mit Jesu Ermordung), der Zeitpunkt, wo Gott nicht weiter das fleischliche Israel als auserwähltes Volk betrachtete.

 

Gottes Bund durch Christus mit den Nationen begann am 10.Tischri des Jahres 36 u.Z., dem Sühnetag mit der Taufe des römischen Offiziers Kornelius. Das Ende der 70.Jahrwoche war damit erreicht. Mit dessen getaufter Hausgemeinschaft in seinem Haus feierte Petrus den 15. Tischri und damit den Beginn der Woche des «Festes der Einsammlungen». Die Menschenernte aus den Nationen hatte seine ersten geistigen Früchte, die Petrus durch Jesus als Hohepriester vor Gottes Thron vor Jehova darstellte!

 


 

Mit den Ankündigungen des Engels Gabriels an den Propheten Daniel und den jeweiligen genauen Daten: Diese stehen mit Ereignissen im Zusammenhang, die Israel seit dem Auszug aus Ägypten betroffen haben und von so herausragender Bedeutung sind, dass es mit den drei Festzeiten und den Neumonden in direktem Zusammenhang stehen!

 

Im Zentrum steht hier «Davids Herr», Jesus, der Daniel durch Gabriel zusammen mit dem Engelfürst Michael die Vorhersagen ankündigte. In welcher Erfüllung sowohl erneut der Engel Gabriel (Maria, Joseph, der Priester Sacharja) als auch Michael (dessen Menschwerdung) herausragende Rollen spielen! Nur das korrekte Einreihen auf der Zeitachse, zu den Orten und Personengruppen, sowie der Erfüllung und deren Identifikation ob himmlisch oder irdisch bringen das notwendige Verständnis der Zusammenhänge!

 

War der Tempel Serubbabels gemeint, zu dem der «Bote des Bundes» kommen würde?

Es gilt bei der Beantwortung dieser Frage zwei unterschiedliche Zeitabschnitte zu unterscheiden: Jene erstere vor Jesu Tod und seiner Erhöhung zum Hohepriesterkönig «gleich Melchisedek» und jener des «Königreiches des Sohnes seiner Liebe» danach.

 

Zur Zeit Abrahams und Melchisedeks gab es kein «Zelt der Zusammenkunft» und keinen steinernen Tempel in Jerusalem. Dennoch hatte Melchisedek gleichzeitig das Amt des Hohepriesters und des Königs in sich vereint und diente Jehova in Salem (Jerusalem), weil er Gottesfurcht vor Jehova hatte und ein getreuer Hebräer war, wie sein Zeitgenosse Abraham. Jener Patriarch gab ihm «den Zehnten der Beutestücke» nach dem Sieg gegen die vier Könige aus Schinar, welche die fünf Könige der Städte rund um Sodom besiegt hatten und Beute und Gefangene einschliesslich Abrahams Neffen Lot und Familie weggeführt hatten. Dieser «Zehnte» stand prophetisch im Hinblick auf Jesus, «den wahren Herrn», dem der Zehnte aller Völker nach dem Sieg von Harmagedons Endschlacht zusteht. Dies ist vorrangig der versiegelte Überrest, als «die Gabe in einem reinen Gefäss», das Jesu als Hoherpriester dem Vater übergeben wird (Jes 66:19, 20; 1.Kor 15:24).

 

Jene Getreuen alten Patriarchen, Jahrhunderte vor der Erstellung des «Zeltes der Zusammenkunft» durch Moses handelten Gott gefällig auch ohne eine zentrale Anbetungsstädte oder hierarchische Organisation gekannt zu haben. Aus den «Teraphim» und deren Kopien waren Gottes Wille seit Adam ersichtlich. Dasselbe gilt für uns Christen bis der geistige Tempel aus 144.000 lebenden Steinen durch Jesus als Erdenweite Autorität in Funktion gesetzt wird und Gott jene «reinen Gefässe» als Gabe annimmt und heiligt.

 

Alle notwendigen Vorgaben bis zu jenem Tag sind in der Schrift enthalten! Wie zu Beginn im ersten Jahrhundert sind es «Hausversammlungen» die jede für sich den Predigtauftrag wahrnimmt und Gott Lobpreis und Dank darbringt. Ohne Befehl «Babylon die Grosse» zu verlassen gäbe es jene Kleinversammlungen nicht (Off 18:4, 5).

 

Der zweite Zeitabschnitt nach Abraham und Melchisedek war jener des Volkes Israel, nach dem Auszug aus der Sklaverei Ägyptens durch Moses, dem Jehova vorab einen Hohepriester gab, Aaron und dann dessen Söhne. Dann, etwa vier Jahrhunderte später, aufgrund des Murrens des Volkes, gab Jehova zudem ab Saul menschliche Könige. Das Volk und deren Führer hatten Jehova verworfen! «Dann sprach Jehova zu Samuel: „Hör auf die Stimme des Volkes in bezug auf alles, was sie zu dir sagen; denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, damit ich nicht König über sie sei. Gemäß all ihren Taten, die sie von dem Tag an getan haben, an dem ich sie aus Ägypten heraufführte, bis zu diesem Tag, indem sie mich ständig verlassen und anderen Göttern gedient haben, so tun sie auch dir. Und nun hör auf ihre Stimme. Nur dies, daß du sie feierlich warnen solltest, und du sollst ihnen mitteilen, was dem König, der über sie regieren wird, rechtmäßig zusteht.“» (1.Sa 8:7-9)

 

Der «neue Bund» und eine neue Form des Tempels seit Christus

Jesus, als Jehovas Auserwählter aus König Davids Linie stammend, er sollte aufgrund Maleachis Ankündigungen an die Priester seiner Tage, deren «Bund mit Levi» beenden und den «neuen Bund» für ein Hohepriesterkönigreich, dem «Königreich des Sohnes seiner Liebe» in Kraft setzen. Bis zu jenem Zeitpunkt nannte der Christus den Tempel: «Das Haus meines Vaters».

 

(Johannes 2:16, 17)  Und er sprach zu den Taubenverkäufern: Schafft diese Dinge von hier weg! Hört auf, das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus zu machen! 17 Seine Jünger erinnerten sich daran, daß geschrieben steht: Der Eifer um dein Haus wird mich verzehren.“

 

Derselbe Eifer hat Jesus als Erzengel Michael und als unser Hohepriesterkönig. Er will beenden, was er während dreieinhalb Jahren im ersten Jahrhundert begonnen hatte. Eine gleich lange Zeit von 1260 Tagen steht ihm vor dem Ende des Systems zur Verfügung, um den letzten «Baustein» und die letzte «Säule» auszuwählen für den Platz, der jenen zusteht. Nach seiner endgültigen Rückkehr vom Himmel zur Erde herab, zum 1.Tischri «mit den Wolken des Himmels», am Tag des Trompetenfestes nach Harmagedon folgt die achttägige Einweihung der 144.000 als Priesterkönige: «Das Abendessen der Hochzeit des Lammes» [BbB, a]. Die «fünf verständigen Brautjungfrauen» (Mat 25:1-13; Lu 12:35-40) erwarteten mit angezündeten «Lampen» des Verständnisses die Ankunft ihres Herrn. Sie wussten inzwischen um den Tag, die Stunde und den Ort des Treffens! Jeder Lebende wurde durch Boten mit versiegeltem Schreiben ihrer Auserwählung von der ganzen Erde her zusammengeführt nach Jerusalem und zur richtigen Zeit durch Jesu «Braut, die Frau des Lammes» hin zum Ölberg.

 

Wir betrachteten bisher die früheren Tempel, respektive das Original des «Zeltes der Zusammenkunft». Jesus betrachtete seinen eigenen Leib als einen Tempel! Nachdem er dort die Händler hinausgetrieben hatte befragten ihn die Vorsteher mit welchem Recht er dies tue. «Das Haus meines Vaters» hatten jene zu einem Kaufhaus gemach, es entehrt.

 

(Johannes 2:19-22)  Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: Reißt diesen Tempel [[(meines Leibes)]] nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten?“ 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Selbst die Apostel und Jünger verstanden verschiede Zusammenhänge nicht, die innerhalb des «Gesetzesbundes», welcher die zwei anderen Bündnisse, dem mit Levi und dem von Moab mit «Segen und Fluch» als Grundlage haben. Sie sahen den Messias mit eigenen Augen, hatten physischen Kontakt und konnten ihn über alles befragen! Sie waren Zeitzeugen der Erfüllung der Schriften! Wie viel schwieriger ist es für Menschen heute all die Interrelationen der unterschiedlichen Themen und Ereignisse zu verstehen, obwohl dies nicht ausgeschlossen ist?

 

Paulus erklärte später ebenso den Christen. Dass jeder für sich ein Tempel sei, als Versammlung somit einen grösseren Tempel darstellten, immer in Erwartung des vollendeten dritten, geistigen Tempels. «Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.» (1.Kor 3:16, 17) Wiederum ist Unterscheidungsvermögen gefordert!

 

Gabriel erklärte dem Propheten Daniel zum Ende all der Visionen im Kapitel 11 und 12, der Geschichte Israels ab dem Ende des Exils bis hin zum Abschluss des alten Systems betreffend: «Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.» (Da 12:9, 10) Maleachi bringt dies nun auf den Höhepunkt:

 

(Maleachi 3:2-4)  Doch wer wird den Tag seines Kommens [[(des Zorns Jehovas; der Urteilvollstreckung durch Michaels Engelheere)]] ertragen, und wer wird [[(als Gerechter, als Reiner)]] bestehen, wenn er erscheint? Denn er wird wie das Feuer eines Läuterers sein und wie die Lauge von Wäschern. 3 Und er soll als Läuterer und Reiniger von Silber sitzen und soll die Söhne Lẹvis [[(die Auserwählten der 144.000)]] reinigen; und er soll sie läutern wie Gold und wie Silber, und sie werden bestimmt für Jehova solche werden, die [[(als kommende Priesterkönige)]] eine Opfergabe in Gerechtigkeit darbringen. 4 Und die Opfergabe von Juda [[(als dem «Israel Gottes» unter Jesu Oberaufsicht)]] und von Jerusalem [[(der «grossen Volksmenge» zu den Festzeiten vereint in Jerusalem)]] wird Jehova tatsächlich angenehm sein wie in den Tagen vor langer Zeit und wie in den Jahren des Altertums.

 

Die «Söhne Levis» sind ab Jesu Tod all die «Berufenen», die Jehova entweder bei ihrem Tod bereits auserwählt oder den Überrest, der in der Endzeit Versiegelten, welche Teil des «neuen Bundes für ein Königreich» sein werden. «Levi» steht für geistige Führung, für Belehrung, für Rechtsprechung und Hinführen zu Jehova! In Christenversammlungen sind es die Ältesten, welche diese Aufgabe innehatten!

 

Ankündigung kommendem Gericht Jehovas am alten «Juda» und am lebenden Überrest von „Lo-Ruhama“: Jehova ändert sich nicht: Sein Wille betrifft dich und mich!

Jehova kündigt der Nation Juda Sein Kommen zum Gericht an. Bei Juda erfüllte es sich während und am Ende der siebzigst Jahrwoche, nach bloss einem halben «Tag» in Jehovas Zeitberechnung, im Jahre 70 u.Z. was geschrieben steht: Da für Ihn «ein Tag wie tausend Jahre» ist, so sollten wir uns nicht wundern, wenn bis heute und zum Endgericht an allen Menschen, vorab am lebenden Rest aus «Lo-Ruhama» erst weniger als zweieinhalb «Tage» vergangen sind und diese Gerichtsvollstreckung noch bevorsteht!

 

 Wir sollen diese Ereignisse doch sehnsüchtig erwarten, weil «eure Befreiung naht». Wie sonst könnten wir beten «Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf der Erde». Lukas beschreibt diese Zeit gemäss Jesu eigenen Worten: «Auch wird es Zeichen an Sonne und Mond und Sternen [[(den Machtinhabern dieses Systems)]] geben und auf der Erde Angst unter den Nationen, die wegen des Tosens des [[(aufgewühlten, schlammigen Menschen-)]]Meeres und [seiner] Brandung weder aus noch ein wissen, während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen; denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Menschensohn in einer Wolke mit Macht und großer Herrlichkeit [[(zur Urteilsvollstreckung Harmagedons)]] kommen sehen. Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.» (Lu 21:25-28) Ohne dass die beiden «alten Himmel», jener zweite Satans und der Dämonen, und dem ersten, den der menschlichen Herrscher [[(«Sonne, Mond und Sterne», den «Lichtern» dieses Systems)]] ein Ende bereitet wird und ebenso all jene gottentfremdeten Menschen der «alten Erde» vergangen sind, welche die Anwendung von Gottes Rechtsmassstab zu verwirklichen verweigern, ist «keine Befreiung» möglich!

 

(Maleachi 3:5)  Und ich [[(Jehova, der zu seinem Wortführer spricht)]] will mich euch [[(zuerst Levi, bei Jesu Erhöhung, dem Ende des «Bundes mit Levi», dann «Lo-Ruhama» im Jahre 70 u.Z. durch Rom, zuletzt deren Nachkommen der ganzen Erde)]] nahen zum Gericht, und ich will ein schneller Zeuge [[(denn Gott hat das gesamte Gericht Jesu übergeben!)]] sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden [[(während Jesus nun als Richter waltet, urteilt, gemäss dem, was er von Jehova hört)]] und gegen diejenigen, die mit dem Lohn eines Lohnarbeiters, mit [der] Witwe und mit [dem] vaterlosen Knaben betrügerisch handeln, und diejenigen, die den ansässigen Fremdling [[(die Erde gehört Jehova, nicht bestimmten Volksgruppen)]] wegweisen, wobei sie mich nicht gefürchtet haben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Diese Ankündigung erging somit vorab gegen die Priester und Leviten der Tage Maleachis, weil sie verantwortlich zeichneten, dass jener Missbrauch dessen, was Recht und anständig ist innerhalb des Volkes inzwischen unerträgliche Grenzen erreicht hatte. Danach aber folgte das Gericht auch gegen das falsch und gesetzlos handelnde Volk selbst.

 

Die Vorwarnung gilt genauso uns in unseren Tagen. Wenn Jehova Sein kommendes Gericht damals ankündigte und erklärte: «Ich habe mich nicht geändert», so gilt dies ebenso für heute: Da Jehova sich nicht irren kann und niemals einer Lüge zuneigt, Sein eigenes GESETZ vollkommen einhält braucht allein Er sich in nichts zu ändern.

 

(Maleachi 3:6, 7)  Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Wann denn kommt das «Ende der Söhne Jakobs»? Wenn sich der letzte Mensch Gott unterworfen hat, die Auferstandenen des Millenniums eingeschlossen und die von Jesus vorhergesagte Vollkommenheit als Gottes Geschöpf erreicht. Darum existiert das Schlussgericht, um erneut Menschen Barmherzigkeit zu erweisen, welche zu Jehova umgekehrt sind.

 

Umkehr zu Jehova gefordert: Auf welche Weise und weswegen?

Die Juden aber zeigten kein scharfes Denkvermögen! Die zu Beginn erwähnten unreinen Opfer auf dem Altar Jehovas bestätigten dies. Jehova sieht es als Raub an!

 

(Maleachi 3:7-10)  Und ihr habt gesagt: „Auf welche Weise sollen wir umkehren?“

8 „Wird der Erdenmensch Gott berauben? Ihr aber beraubt mich.“

Und ihr habt gesagt: „Auf welche Weise haben wir dich beraubt?“

„In den Zehnten und in den Beiträgen. 9 Mit dem Fluch verflucht ihr [mich], und mich beraubt ihr — die Nation in ihrer Gesamtheit. 10 Bringt alle Zehnten in das Vorratshaus, damit schließlich Speise in meinem Haus ist; und stellt mich bitte darin auf die Probe“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „ob ich euch nicht die Schleusen der Himmel öffnen und tatsächlich Segen über euch ausschütten werde, bis kein Bedarf mehr ist.“

 

Der Zehnte von den ganzen Erträgen diente dem Unterhalt der Priester und Leviten, was etwa einen Zwölftel der Erträge pro Familienhaupt betraf. Im Vergleich zu heutigen Steuerzahlungen bestimmt nicht übertrieben. Für uns Christen bedeutet der «Zehnte» unseren Einsatz für Jehova in etwa derselben Zeit wie damals vom Ertrag gegeben wurde. «Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt.» (Mat 10:8) So hat es Jesus und die Apostel vorgemacht. Vorsteher. Alle heutigen Religionen die einen Zehnten beanspruchen handeln zuwider Jesu Anweisung, ebenso jene, die aufgrund eines Abkommens mit dem Staat Kirchensteuern einziehen. Ihre Organisationsstruktur und die Verwaltung ihrer Kirchengüter verschlingen Unmengen an Geld!

 

Wenn die Abweichung damals, dass das Volk den Zehnten nicht entrichtete zu Strafandrohung führte, wie viel mehr gilt dies uns heute, wenn wir dem Predigtauftrag nicht nachkommen, unser Äquivalent zum Zehnten? «Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.» (Mat 28:19, 20) Wie nun lautete Jehovas Segen, bei Umkehr und Einhaltung seiner Gebote? «… dass Speise im Hause ist» und Er «die Schleussen der Himmel» öffnen wird. Dies wird im Millennium besonders deutlich werden!

 

(Maleachi 3:11, 12)  Und ich will für euch den Fresser [[(ein Insekt, z.B. die Wanderheuschreckenplage)]] schelten [[(zum Verschwinden bringen)]], und er wird euch nicht die Frucht des Erdbodens verderben, noch wird der Weinstock auf dem Feld ohne Frucht für euch bleiben“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

12 „Und alle Nationen werden euch glücklich preisen müssen, denn ihr selbst werdet ein Land des Wohlgefallens werden“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Deutlich ist es ein Hinweis auf eine künftige, eine besonders herausragende Erfüllung! Das Land Israel wird im Millennium erneut eine herausragende Rolle spielen, da von Jerusalem aus das GESETZ und die korrekte Form von dessen Anwendung gelehrt werden wird. Maleachi beklagt durch Gottes Wort die Überheblichkeit der von «Lo-Ruhama» geäusserten verachtenden Aussagen gegenüber Jehova. 

 

 (Maleachi 3:13-15)  Stark sind eure Worte gegen mich gewesen“, hat Jehova gesprochen.

Und ihr habt gesagt: „Was haben wir miteinander gegen dich geredet?“

14 „Ihr habt gesagt: ‚Es hat keinen Wert, Gott zu dienen. Und was für ein Gewinn [liegt] darin, daß wir der Verpflichtung ihm gegenüber nachgekommen sind und daß wir Jehovas der Heerscharen wegen betrübt einhergegangen sind? 15 Und gegenwärtig preisen wir die Vermessenen glücklich. Auch sind die Täter der Bosheit erbaut worden. Auch haben sie Gott auf die Probe gestellt und entkommen beständig.‘ “

 

Auch heute besteht erdenweit dieselbe Situation unter Namenchristen: Warum sollten wir Gott dienen? Alle die gegenüber dem himmlischen Vater mit Vermessenheit handeln und ungerechten Reichtum aufhäufen sind es, die heute die Hochachtung der Volksmengen erlangen. In den Wahlen bringt dies die Menge des Volkes zum Ausdruck, indem die Korruptesten und offensichtlich lügenden Politiker wiedergewählt werden: «Die Täter der Bosheit».

 

Das Reden untereinander jener, die Jehova fürchten: „Sie werden mein werden

Jehova erklärt durch Maleachi wer schlussendlich als Sieger hervorgehen wird, während alle boshaft Handelnden die Gehenna zugesichert erhalten! Wir sind zur Gottes- und Nächstenliebe als den zwei Hauptprinzipien verpflichtet! Wenn wir somit mit unserem Nächsten über Gottes Gerechtigkeit, über seine Barmherzigkeit, seine überströmende Liebe und all die guten Gaben reden, dann Loben wir Ihn zu Recht! «Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Weisheit», so hat es uns Salomo zu Beginn seiner Sprüche gelehrt (Spr 1:7). Dies bedingt aber auch Gerichtsbotschaften Personen oder Gruppen wir ganzer Völker mutig offenzulegen. Das erzeugt Widerstand!

 

(Maleachi 3:16)  Zu jener Zeit redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.

 

Jene Zeit betrifft den Tag des Endgericht vor der Urteilsvollstreckung Harmagedons und vor dem Tausendjahrgericht des Millenniums, wo Jehova durch Jesus jeden richten wird, Lebende bei erneutem Fehlverhalten und Auferstehende «Ungerechte» der belehrt worden ist: Hat er gehört, Glauben ausgeübt und dies unter Beweis gestellt, indem er handelte? Dabei steht Jehovas Name als einzigem Schöpfer aller Dinge im Zentrum! Wir alle schulden Ihm Unterordnung! Er verspricht gar, «ein besonderes Eigentum hervorzubringen» und kündigt das «Israel Gottes» an, das künftige Priesterkönigreich der 144.000 Auserwählten an. Zu jenen gehören auch alle «Schafe», die Jesus zu seiner Rechten stellt.

 

(Maleachi 3:17, 18)  Und sie werden gewiß mein werden“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „an dem Tag, an dem ich ein besonderes Eigentum [[(das «Israel Gottes», die priesterlichen Könige)]] hervorbringe. Und ich will ihnen Mitleid erweisen, so wie ein Mann seinem Sohn Mitleid erweist, der ihm dient. 18 Und ihr werdet bestimmt wieder [den Unterschied] zwischen einem Gerechten und einem Bösen sehen, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat.“

 

Da Jehova mit dem «Israel Gottes» ein Verlöbnis eingehen wird, werden sie Sein besonderes Eigentum werden: «Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.» (Hos 2:19) Das steht heute noch in der Zukunft: Eine Herausforderung an jeden, der die «Berufung» angenommen hat.

 

 

6.4.5            Maleachi Kapitel 4: Jehovas Ankündigung des brennenden Gerichtstages; Elias Kommen

 

Ankündigung von Jehovas grossem, brennendem Gerichtstag; erst danach folgt die «Sonne der Gerechtigkeit»: Jehova selbst als höchster König der «Himmel der Himmel» wird herrschen; des GESETZES Mose sollten wir gedenken!

Wiederum gilt es auf der Zeitachse verschiedene Geschehnisse zu beachten: Was kommt vorab, was danach und wo im Zeitauflauf sind sie einzuordnen. Jehova spricht zum unbelehrbaren Bösen, all jenen die mit Vermessenheit handeln und droht diese ewigwährende Strafe an: Wie in einem symbolischen Ofen sollen sie als Unkraut verbrannt werden. Ein Ausdruck der mehrfach in der Schrift zu finden ist (Jes 31:9; Hes 22:19-22; Da 3:19, 20; Hos 7:4-7; Mat 13:37-42).

 

Stets ist eine bestimmte Gerichtszeit gemeint, die Ankündigung an eine vorbestimmte Personengruppe oder Nation gerichtet. Maleachi spricht nicht bloss zu den Juden damals. Erinnern wir uns der harten Worte in Maleachi 3:15: «Ihr habt gesagt: ‚Es hat keinen Wert, Gott zu dienen. Und was für ein Gewinn [liegt] darin, daß wir der Verpflichtung ihm gegenüber nachgekommen sind und daß wir Jehovas der Heerscharen wegen betrübt einhergegangen sind? Und gegenwärtig preisen wir die Vermessenen glücklich. Auch sind die Täter der Bosheit erbaut worden. Auch haben sie Gott auf die Probe gestellt und entkommen beständig.» Das wird sich bestimmt ändern, auch dann, wenn Gottes Geduld scheinbar ewig dauert!

 

 (Maleachi 4:1-3)  Denn siehe, der Tag kommt, der brennend ist wie der Ofen, und alle Vermessenen und alle, die Böses tun, sollen wie Stoppeln werden. Und der kommende Tag wird sie gewiß verzehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so daß er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird. 2 Und euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird bestimmt die Sonne der Gerechtigkeit aufleuchten mit Heilung in ihren Flügeln; und ihr werdet tatsächlich ausziehen und den Boden stampfen wie Mastkälber.“ 3 „Und gewiß werdet ihr [die] Bösen niedertreten, denn sie werden wie Staub unter euren Fußsohlen werden an dem Tag, an dem ich handle“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Da in dieser Ankündigung am Ende von völliger Vernichtung der Bösen die Rede ist, zudem von der «Sonne der Gerechtigkeit», einem Herrscher der das Recht und den Frieden dauerhaft aufrichten wird, so ist zweifelsfrei vom Tag Harmagedons die Rede. Es sind die überlebenden «Schafe», jene Menschen die ihrer physischen und geistigen Heilung durch Jehova Gott, an dem Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich übergibt: 45 Tage nach Harmagedon. Dies ist am Ende der Frist die Daniel für seine eigene Auferstehung durch Gabriel angekündet wurde: [Bb1; e1] Der Frist von 1335 Tage [C4] seit Jesu erster Wiederkehr [B1](Da 12:12, 13). Eine unbändige Freude herrscht unter den Überlebenden Harmagedons aufgrund der Erfüllung all der Vorhersagen der Propheten zum Thema Aufrichtung von Gottes «Königreich der (neuen) Himmel» und Jehovas eigener Herrschaft über die ganze Erde. Der Zeitband «Jehovas Königreich über das „Israel Gottes“» zeigt die Abfolge einer stufenweisen Übernahme der Gewaltausübung Jehovas und Seines Christus auf der Erde.

 


 

Auch der nachstehende Zeitband, um 2004 erstellt, ging von damaligen Geschehen aus, welche eine Datierung später folgender erwarteter Ereignisse notwendig machte. Damit kamen erst viele Details ans Licht, welche die Ablauflogik der Ereignisse bestätigten. Es war ab 2001, dem Fall der Zwillingstürme in New York, unser erster Versuch, jedem Ereignis auf der Zeitachse einen Platz zuzuordnen und zumindest ein provisorisches Datum ab einem festgelegten Zeitpunkt für weitere Ereignisse zuzuordnen.

 

Das erleichtert bis heute die Visualisierung, wenn auch die Terrorattentate von New York am 11.11.2001 keinen unmittelbaren direkten Einfluss ausübten, so veränderte es doch die Weltsicht. Die hypothetisch zugeordneten Datumsangaben hingen damals alle davon ab, ob auch noch die Endereignisse eintreffen würden. Dies war nicht der Fall. Wir verschleierten dies nicht! Die Einordnung der Hauptereignisse der Endzeit in ihrer Abfolge, die sich meist nach Gottes grossen Festtagen ausrichten, blieben unabhängig davon gültig.

 

Die auf der Grafik zugeordneten Ereignisse dienen daher als Muster der noch zu erwartenden oder bereits aktuellen Geschehnisse. Der Leser muss sich sein eigenes Bild machen und das Geschehen der Endzeit mit den von Jesus zu beobachtenden «Zeichen» in Verbindung bringen! Unabhängig davon sind wir jeden Tag etwas näher an der endgültigen Erfüllung!

 


 

Durch das mehrfache Studium der verschiedenen Zeitbände, verbunden mit Vergleich der prophetischen Aussprüche die rund um das Zentrum her als Beweise angeordnet sind und damit auf die Grafik mehr «Licht» werfen, so kann sich der aufmerksam Studierende die Komplexität überschaubar werden lassen! Jehova mittels der Propheten lässt es zu, Gottes vorgegebene Logik im Ablauf der Ereignisse zu erkennen, die Dauer gewisser Handlungszeiträume klar einzuordnen, ihr Beginn und Ende zu markieren.

 

(Psalm 37:10)  Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein. 11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.

 

Das ist eindeutig noch ausstehend! Der folgende  Ausspruch Jesu muss auf der Zeitachse relativiert werden: «Von jenem Tag und jener Stunde [[(der Vollstreckung des Gerichts am heutigen System der Dinge)]] hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater» (Mat 24:36). Dies war vor Jesu Tod der Fall! Mit seiner Auferweckung als Geistwesen und als «das geschlachtete Lamm» vor Gottes Thron nun die «Buchrolle mit den sieben Siegeln» öffnen durfte, da änderte sich dies. Er musste doch vollkommen Bescheid wissen über seine künftige Aufgabe zur Erfüllung des Endgerichts und die Aufrichtung des geistigen Tempels. Paulus sah Teile der Erfüllung (2.Kor 12:1-7) und gab einmalige Angaben die zur Lösung des Rätsels sehr wichtig sind! Was bedeuten denn die «drei Himmel», wenn er in einer Vision dort im Höchsten von ihnen war, vor Jehova und Jesus stand in einer Vision? Die Offenbarung ergänzt, dass die «alten Himmel und die alte Erde» zu einem bestimmten Zeitpunkt vergangen sein werden. Ohne Verständnis der Symbolsprache sind völlig falsche Aussagen unumgänglich! Weder die Erde auf der wir leben noch die Himmelskörper darüber werden vergehen, sondern die alten Herrscher und gottlosen Beherrschten!

 

Die nächste Aussage Maleachis wiederspricht Jesu Aussage in keiner Form, der bei seiner Gefangennahme erwähnte, dass keiner seiner Jünger «das Schwert ergreifen» solle, um selbst Gericht zu vollziehen. Gottes Ankündigung lautet «Mein ist die Rache, ich will vergelten», dies bezieht sich klar auf Jehova.

 

(Maleachi 4:3, 4)  „Und gewiß werdet ihr [[(die 144.000 mit den «eisernen Stäben» im Millennium (Off 2:26, 27))]] [die] Bösen niedertreten, denn sie werden wie Staub unter euren Fußsohlen werden an dem Tag, an dem ich handle [[(dem tausendjährigen Gerichtstag: Nicht aber am Tag Harmagedons)]]“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

4 „Gedenkt des Gesetzes [[(GESETZES)]] Mose, meines Knechtes, mit dem ich ihm im Họreb hinsichtlich ganz Israels Gebote gegeben habe, ja Bestimmungen und richterliche Entscheidungen.

 

Das «GESETZ Mose» musste ganz Israel einhalten! Das schliesst uns, als geistige Juden mit ein. Gewisse Aussagen müssen aber nach Ende der Zeit der fleischlichen Juden, als Nachkommen Abrahams durch Isaak und Jakob «das auserwählte Volk Gottes» und seit dem Abschluss des «Bundes mit Levi» relativiert werden! Die Vorgaben Jesu für das «Königreiches des Sohnes seiner Liebe» brachten Veränderungen! Gewisse Gebote wurden in ihrer Anwendung verschärft, andere beendet, wie die Opfer im Tempel, jene Anweisungen des Priesterdienstes usw. durch neue ersetzt.  Paulus bringt solche Neuerungen in seinen Briefen oft zum Ausdruck, wie z.B.: «Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.» (Rö 12:19).

 

Elias Kommen vor „dem furchteinflössenden Tag Jehovas“; Väter wenden ihr Herz den Söhnen zu, Söhne ihr Herz den Vätern

Jesaja war es, der eine wichtige Angabe lieferte, das Rätsel um den künftigen Tag des «Wiederkommens» vom Propheten Elia zu lösen. Er sprach nicht von der Auferweckung jenes getreuen Propheten, das doch erst in der Erstauferstehung nach Harmagedons durch Jesus zu erwarten ist. Er sprach von einer mutigen Person, welche vor der Menschwerdung Gottes Geistsohn Michael war, dessen Kommen von einer de Elia gleichenden Person anzukünden hatte, um Israel zur Umkehr zu bewegen: Um sich von all dem Götzendienst abzuwenden und erneut des «GESETZES MOSE» zu erinnern, so denkend und handelnd wie es Elia vorbildlich tat inmitten eines feindlich gesinnten Umfeldes. Jesaja ergänzt weitere Angaben und Eigenschaften jedes Ankündigers:

 

(Jesaja 40:3-5)  Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: „Bahnt den Weg Jehovas! Macht für unseren Gott die Landstraße durch die Wüstenebene gerade. 4 Jedes Tal [[(das Gegenteil von «Bergen» der Macht)]] werde erhöht [[(eigenverantwortliches Handeln aufgrund genauer Erkenntnis statt blinde Unterordnung unter menschliche oder geistige Machtgebilde die Gott widerstehen)]], und jeder Berg und Hügel [[(Herrscher der «alten Himmel»)]] werde erniedrigt. Und der höckerige Boden soll ebenes Land werden und der holprige Boden eine Talebene [[(das Ausebnen der Verhaltensregeln, so  wie es später in den Christenversammlungen der Fall wurde)]]. 5 Und die Herrlichkeit Jehovas [[(Sein «Erstgeborener»)]] wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll […] sehen, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Dies ist auch das Thema Maleachis, des letzten Propheten vor dem Erscheinen des Messias. Dieser «Rufer in der Wüste» identifizierte sich selbst, als er öffentlich die Worte Jesajas auf sich selbst bezog (Mat 3:3; Joh 1:23): Johannes der Täufer ging dem «Spross» voraus, um das Volk auf Christi Auftreten als Jehovas Bevollmächtigter Jehovas anzukünden.

 

Dass die herrschenden «Berge» innerhalb Levis Stamm und die Gesetzeskundigen, die Männer von hohem Rang den Messias ablehnen würden, aus ihrer Sicht die selbst als Machthaber, als «Berge» handelte dies tatsächlich ihr «Stein des Strauchelns» werden musste: Dies darf uns nicht erstaunen. Keiner wollte seine Privilegien und den Einfluss und die Furcht des Volkes vor ihnen verlieren! Mit demselben Mut Elias, der gegen die Priester fremder Götter wetterte, der Gottes Strafgericht ankündete, so handelte auch Johannes der Täufer, der das Kommen des Verheissenen ankündigte: Ein «Tag des Gerichts», den Israel nicht wahrhaben wollte.

 

(Maleachi 4:5, 6)  Siehe! Ich sende euch Elịa [[(dessen Art von Geist und Wirken)]], den Propheten, vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas. 6 Und er soll das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne wieder den Vätern, damit ich nicht komme und die Erde [[(die gottentfremdeten Menschen darauf)]] tatsächlich mit dem Vernichtungsbann schlage.“

 

Dies erfuhr somit durch Johannes den Täufer eine erste Erfüllung. Ebenso treten in der Endzeit die «zwei Zeugen» auf, die der Apostel Johannes im Kapitel 11 der Offenbarung erwähnt, um das Wiederkommen des «Menschensohnes» anzukünden. Sie haben ebenso Elias Geist und Mut den Weisen und Grossen dieses Systems ihr kommendes Ende anzukünden! Wie Johannes der Täufer werden die «zwei Zeugen» von den letzten herrschen «Bergen» des alten Systems getötet! «Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt [[(Jerusalem)]] liegen, die in geistigem Sinne Sọdom [[(Sodomie, LGBT)]] und Ägypten [[(Sklaverei)]] genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde [[(, was sich ausserhalb der Mauern Jerusalems erfüllte)]]. Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen [[(die Hälfte der Zeit der Passahwoche)]], und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten.» (Off 11:7-10)

 

So wie «wilde Tiere» Vorsteher menschlicher Organisationen darstellen, so die «zwei Zeugen» symbolisch die Leitung der «Ebioniten» und «Paulikaner» veranschaulichen obwohl jene keine hierarchischen Strukturen bilden. Die Aussagen des Textumfeldes der Offenbarung zeigen ebenso deutlich auf diese zweite Erfüllung hin, wo eine Art «Elia» eine Vorreiterrolle spielt, den zurückkehrenden «Spross» ankündigend, der seine Aufgabe das Gericht über die ganze Welt auszuführen erfüllen wird. Zu Beginn seines Wirkens steht, dass er die «zwei Zeugen» erneut zum Leben bringt, offensichtlich unmittelbar vor Auferweckung der Apostel, seiner «Braut». Diese werden vom wahren Geschehen als Augenzeugen nach Harmagedon Zeugnis ablegen! Der Befehl an jene «zwei Zeugen», an den symbolischen «Elia» lautet doch: «Kommt hier herauf», was bedeutet , dass jene so wie die Apostel nun Anteil am «neuen (ersten) Himmel» haben, zu den Auserwählten zählen, den Jesus mit Versiegelung des letzten Getreuen der 144.000 abschliessen wird.

 

Dass diese Zusammenhänge den Juden damals unbekannt waren zeigen ihre Fragen an Jesus:

 

(Markus 9:11)  Und sie begannen ihn zu befragen, indem sie sprachen: „Warum sagen die Schriftgelehrten, daß Elịa zuerst kommen müsse?“

 

Es war jenem Volk nicht gegeben, die Zusammenhänge zu verstehen, welche doch bis hin zur Endzeit ein Geheimnis bleiben sollten. Nur Menschen die sich gereinigt hatten, wie die Apostel und ersten Jünger sahen in Elia den Ankündiger, den Johanes den Täufer, der doch mit demselben «mit dem Geist Elias» handelte. Jesu Antwort die Matthäus im Detail erörtert zeigen die Zusammenhänge:

 

(Matthäus 11:13-15)  Denn alle, die PROPHETEN und das GESETZ, haben bis auf Johạnnes [[(den Täufer)]] prophezeit; 14 und wenn ihr es annehmen wollt: Er selbst ist ‚Elịa, der kommen soll‘. 15 Wer Ohren hat, höre zu.

 

Dieselbe Aufforderung unsere Ohren aufzumachen, um den Sinn der Worte zu verstehen betrifft ebenso die heutige Generation Christen, in Erwartung der grössten Gerichtszeit seit Beginn, jener an Adam, Eva und der «Schlange»! Es geht um das Ende der «alten Himmel und der alten Erde», den Herrschern dieser Finsternis hier auf der Erde und im Geistbereich Satans.

 


 

 

6.4.6            Maleachi: Zusammenfassung

 

Jehova zeigt im Kapitel 1 durch die Aufzeichnungen Maleachis, dass er Gefühle wie Liebe und Hass kennt, was uns nicht verwundern sollte, da wir doch im «Ebenbild Gottes», oder als eine Form von physischer Kopie seiner Engel, der Geistwesen gemacht sind. Er gab uns Vorgaben, was unser Ziel, unsere Bestimmung ist und wies uns den Platz zu, wo unser Leben auf dieser Erde im unendlichen All sein soll. Jehova will seit Moses und Aaron das von Ihm auserwählte Volk Israel belehren, dass ihr Stammvater Jakob Gottes Gunst hatte, dass Jehova ihn erwählte, um aus seinen Lenden ein Volk zu bilden, das Er Sein Eigentum nennen würde. Wie ein Vater seinen Sohn belehrt, so tat es Jehova mit dem erwählten Volk Israel:

 

(Psalm 99:4, 5)  Und mit der Stärke eines Königs hat er das Recht geliebt. Du selbst hast Geradheit gefestigt. Gericht und Gerechtigkeit in Jakob sind das, was du selbst bewirkt hast.  5 Erhebt Jehova, unseren Gott, und beugt euch am Schemel seiner Füße nieder; Er ist heilig.

 

Die Erde ist «der Schemel seiner Füsse», weder Mond, Mars oder fremde Sterngruppen, Jakobs Vater war Isaak und zuvor dessen Vater Abraham; Beide von Jehova Auserlesene, weil sie in ihrem Leben Gerechtigkeit gewirkt haben! Seit dem Gericht in Eden existierte der «Same der Frau», zuverlässig aufgezeichnet in den «Teraphim», von all jenen, die sich an die Belehrung Jehovas durch Seinen Wortführer hielten.

 

Die andere Linie ist die von Gottes Feinden, die eher Satan der Urschlange gehorchen, der doch Eva zu Beginn in seiner Verführung Straffreiheit verkündete, wo Jehova Todesstrafe androhte für den Genuss der «Frucht des Baumes von Gut und Böse». Sein Gebot zu übertreten bedeutete Tod und Vererbung von der Verweslichkeit und Sterblichkeit hin zur gesamten Menschheit.

 

Der «Same der Frau», beginnend mit Abel und dann über den Seth, sie gehorchten dem GESETZ Gottes, das jedem Menschen in die Gene geschrieben ist. Jeder für sich entscheidet aufgrund von Gewissensfreiheit, sich für das Gerechte, das Gute, für den durch Gottes Gebote «eingeengten Weg» oder eben dessen Gegenteil zuwenden, dem gesetzlosen Handeln, was einem «breiten Weg» entspricht, «der in die Vernichtung führt» (Mat 7:13, 14).

 

(Maleachi 1:1-3)  Ein prophetischer Spruch:

Das Wort Jehovas über Israel [[(Jakobs Name von Gott her. Bedeutet: Streitender oder Beharrender von Gott her)]] durch Maleạchi:

2 Ich habe euch [(Israel)[]] geliebt“, hat Jehova gesprochen.

Und ihr habt gesagt: „Auf welche Weise hast du uns geliebt?

War nicht Ẹsau der Bruder Jakobs?“ ist der Ausspruch Jehovas. Aber ich liebte Jakob, 3 und Ẹsau habe ich gehaßt; und ich machte schließlich seine Berge zu einer wüsten Einöde und sein Erbe für die Schakale der Wildnis.“

 

Gott beurteilt unser Denken und Handeln danach, ob wir Seinem Willen gemäss wirken, den Vorsatz den Er unseren Ureltern gab, die Erde zu einem friedlichen Paradies zu verwandeln voranbringen und Ihm die Liebe entbieten, welche Er als Schöpfer verdient.

 

Hier galt es im obigen Haupttext das Leben von Jakob, dem «Geliebten» und von Esau, dem «Gehassten» aufzuzeigen. Die Geschichte jener Zwillinge hat Folgen bis zum Ende dieses Systems und auch noch in der Auferstehung der Toten. Darum erklärt Jehova zu Beginn: «Ein prophetischer Spruch», mit langwährenden Konsequenzen: Während der Erstgeborene der Zwillinge, Esau bereit war sein Erstgeburtsrecht gegen ein Linsengericht zu tauschen, zeigte Jakob Gottesfurcht, indem er jenes Vorrecht hoch einschätzte. Er kam dadurch selbst in Todesgefahr, da Esau später nachdem er den Segen des Vaters Isaak verspielt hatte sich an Jakob rächen wollte.

 

Isaaks Segen auf Jakob, durch gewisse List erreichend, versprach ihm das Erbe, welches Gott dem Abraham und dann Isaak zugesprochen hatte: «Ein Land, das von Milch und Honig fliesst» und eine kommende Herrschaft über alle Völker der Erde, die nach dem Endgericht unter der von Jesus geführten Königreichsregierung Jehova ehren werden. Bestimmt ein Versprechen, das Gott nur denen als Bund gab, die an Ihn und jedes Seiner Aussagen dauerhaft glauben!

 

(Maleachi 1:11)  „Denn vom Aufgang der Sonne selbst bis zu ihrem Untergang wird mein Name groß sein unter den Nationen, und an jedem Ort wird geräuchert werden [[(steigen Gebete zu Gott auf wie annehmbares Räucherwerk)]], wird meinem Namen [eine Gabe] dargebracht werden, ja eine reine Gabe [[(die «Schlachtopfer der Lippen» und der «guten Taten»)]]; denn mein Name wird groß sein unter den Nationen [[(nach der Vernichtung von Gottes Feinden am Tag Harmagedons)]]“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Maleachi musste den geistlichen Führern der Juden, vorab «Levi» als der «Hure Gomer» und dann dem Volk, «Lo-Ruhama», den aus dem Exil zurückgekehrten Überrest des Zweistämmereiches unangenehmen Gerichtsbotschaften ankündigen. Würde Levi als Vorsteher des Volkes hören oder in ihrer Verblendung weiterhin das lieben und unterstützen, was Jehova hasst?

 

Der Sohn ist verpflichtet den Vater zu ehren, Jehova hatte den «Stamm Levi» wie einen Erstgeborenen auserwählt. «… und verflucht ist, wer listig handelt, wenn in seiner Herde ein männliches Tier vorhanden ist und er ein Gelübde ablegt und Jehova ein verdorbenes opfert. Denn ich bin ein großer König“, hat Jehova der Heerscharen gesagt, „und mein Name wird furchteinflößend sein unter den Nationen.“» (Mal 1:14)

 

Im 2. Kapitel wird Jehova noch viel deutlicher und kündet härteste Strafe gegenüber Levi an: Würden sie darauf hören und reagieren, um erneut Jehova zu ehren, wie es ihre absolute Pflicht als «Erstlinge» war? Jene aber entehrten Jehova mittels ihrer Handlungen, so dass selbst Fremde und umliegende Nationen ihren Kopf schütteln mussten. Jehovas Verfluchung wäre die Folge, wenn sie die Warnung nicht zu Herzen nehmen würden.

 

(Maleachi 2:1, 2)  Und nun, dieses Gebot ist für euch, o Priester. 2 Wenn ihr nicht zuhören werdet und wenn ihr [es] nicht zu Herzen nehmen werdet, meinem Namen Ehre zu geben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so werde ich gewiß den Fluch über euch senden, und ich will eure Segnungen verfluchen. Ja, ich habe sogar den [Segen] verflucht, weil ihr [es] nicht zu Herzen nehmt.“

 

Den Segen zu verfluchen bedeutet vollkommene Verwerfung. Jehova redet einmal, gibt weitere Warnungen aber wie hier durch Maleachi erfolgt nun der letzte Hinweis vom falschen Weg umzukehren. «Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Lẹvi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.» (Mal 2:4) Der «Bund mit Levi» war seit Beginn kein «ewiger Bund», nicht wie die Bündnisse mit Noah, Abraham, Isaak, Jakob und David. Im Gegenteil, es war bereits sehr früh ein kommender «neuer Bund» angekündet, mit dem Haupterben von Gottes Versprechen, dem angekündeten «Spross», dem wahren Messias! Genauso wie der «Gesetzesbund» zu Beginn in der Wildnis war auch der dritte «Bund von Moab» auf ewig ausgelegt! Wer Gott nicht die Ehre gibt und erneut Götzen und fremden Göttern zu dienen beginnt und damit die göttlichen Gesetzesbestimmungen verwirft, der kommt statt unter «Segen» unter den todbringenden «Fluch».

 

(Jeremia 31:31, 32)  Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund sie brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ [[(«Gomer», der «Stamm Levi» stand unter einem ehegleichen Bündnis, als Muster zum Verständnis diente später die hurerische Ehefrau Hoseas, den Stamm Levi veranschaulichend, die in geistiger Hurerei drei Kinder als Nationen hervorbrachte)]] ist der Ausspruch Jehovas.“

 

Das Thema Maleachis ist das Versagen der Priesterschaft Levis, Gottes GESETZ so zu lehren, dass es das Volk aus Freude ausführen würde, im klaren Verständnis, dass jedes der Gebote zum Segen hin führte Frieden und damit Sicherheit innerhalb Gottes Volk hervorbringen würde und damit Gott Jehova reichlich Segen über sie ausgiessen würde, wie es Sein Bundesversprechen war. „Was meinen Bund [[(mit Levi)]] betrifft, er war erwiesenermaßen mit ihm [[(Aaron als erstem Hohepriester)]], [ein Bund] des Lebens und des Friedens, und ich gab sie ihm fortgesetzt, mit Furcht. Und er [[(Aaron als erster Hoherpriester)]] fürchtete mich weiterhin; ja, meines Namens wegen wurde er sogar in Schrecken versetzt. Es erwies sich, daß das Gesetz [[(GESETZ (Ps 119:142))]] der Wahrheit selbst in seinem Mund war, und da war keine Ungerechtigkeit auf seinen Lippen zu finden. In Frieden und in Geradheit wandelte er mit mir, und viele waren es, die er von Vergehung zurückbrachte. Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.» (Mal 2:5-7)

 

Juda wich immer wieder vom gerechten Weg ab, sobald Jehova ihnen Ruhe und Frieden gab, weil sie ihr falsches Handeln zumindest für eine Zeit unterliessen. Jehova war ihrer Müde geworden, wegen des beständigen Rückfalls hin zur Gesetzlosigkeit, wertlosen Opfern und der Treulosigkeit gegenüber ihren Ehefrauen. Dies war der zweite Punkt, den Gott hervorhob: «Deswegen, weil Jehova selbst Zeugnis abgelegt hat zwischen dir und der Ehefrau deiner Jugend, an der du selbst treulos gehandelt hast, obwohl sie deine Mitgenossin und die Frau deines Bundes ist.»

 

Weil Jehova nicht unmittelbar einschritt und direktes Gericht ausübte fragten sich Priester und Volk: «Wo ist der Gott des Rechts?» Bei Jehova aber gibt es kein Unrecht und Tag um Tag hält er Gericht und sein Urteil, der «Fluch» wird in der «doppelseitig beschrieben Buchrolle» von der Sacharja berichtet aufgeschrieben, für den Tag der Verkündigung von Gottes Schlussurteil!

 

(Maleachi 2:17)  Ihr habt Jehova mit euren Worten ermüdet, und ihr habt gesprochen: ‚Auf welche Weise haben wir [ihn] ermüdet?‘ Dadurch, daß ihr sagt: ‚Jeder, der Schlechtes tut, ist gut in den Augen Jehovas, und an solchen hat er selbst Gefallen gefunden‘ oder: ‚Wo ist der Gott des Rechts?‘ “

 

Jehova zu ermüden kann nicht ohne Folgen bleiben. Die Warnung gilt genauso uns heute und selbst dann, wenn wir das Millennium erreichen bedeutet dies nicht unantastbar zu sein. Unser der freie Wille bleibt, wie im Falle Evas und Adams die doch vollkommen waren, um auf Jehova zu hören oder dies abzulehnen. Wobei wir die wahre «Gottesfurcht» erst erlernen müssen, indem wir uns der Folgen falschen Handelns bewusstwerden!

 

Im 3. Kapitel geht es um die Ankündigung des «Boten des Bundes», den Gott als designierten Hohepriester anstelle Aarons und dem «Bund mit Levi» zum dritten, dem endgültigen, dem geistigen Tempel bringen wird. Ein «neuer Bund», der besseres versprach war angekündigt. Eben lernten wir, dass der Stamm Levi aufgrund seiner Weigerung Jehovas Rechtsmassstab erneut anzuwenden und zu lehren das Ende Ihres Bundes und damit ihrer privilegierten Stellung kommen würde. Dessen Ende ist mit Jesu Tod identisch. In den Christenversammlungen nahm dieses Verständnis bei den «Ebioniten», beschnittenen Judenchristen nur sehr langsam zu, warum der Paulus spezifisch an die Ältesten der Hebräerchristen seinen Brief schrieb und darin vieles richtigstellen musste, was die Änderung vom alten zum «neuen Bund» durch Christus mit sich gebracht hatte.

 

(Hebräer 8:13)  Indem er sagt „einen neuen [Bund]“, hat er den früheren für veraltet erklärt. Nun ist das, was veraltet ist und alt wird, dem Verschwinden nahe.

 

Die Hebräer gingen weiterhin nach Jerusalem zum Tempel und brachten dort Tieropfer dar, obwohl sie von Paulus und seinen Jüngern belehrt wurden, dass Jesus das letzte und höchste blutige Opfer dargebracht hatte, seinen eigenen Leib. Der Tempel, einschliesslich der levitischen Priesterschaft würde bald vergehen und nicht in der alten Form wiederhergestellt! Bis heute versuchen Juden aus eigenen Gnaden einen dritten Tempel wiederaufzubauen, glauben gar, dass jetzt die Zeit dazu reif sei, in Verdrehung der Vorhersagen Jehovas. Erneut soll eine Priesterschaft gleich der Levis aufgerichtet werden, obwohl kein Jude den Beweis seiner Nachkommenschaft aus Aarons Linie beweisen könnte, da die Register verbrannt waren: Sie bildeten Grundlage zum Tempeldienst, wo missbrauch mit Todesstrafe endet! Paulus ergänzt seine Aussagen mit schlüssigen Beweisen:

 

(Hebräer 9:11-14)  Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt [[(der geistige Tempel der Versammlungen)]], das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns]. 13 Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird, 14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken [[(mittels seines Opferblutes)]] reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können?

 

Jeder Christ musste nun im «Tempel seines Leibes» diesen heiligen Dienst selbst verrichten, Väter hatte die Aufgabe die Familie zu belehren und anzuführen, Älteste standen mehreren Familien in einer Versammlung vor. Familiäre Streitfragen mussten von innen her gelöst werden, am selben Tag und mit Aussenstehenden vor der nächsten Versammlung. Viele waren nun dazu berufen, künftigen Priesterdienst zu leisten, was jedoch von Auserwählung abhängig ist. «Darum, da wir ein Königreich empfangen sollen, das nicht erschüttert werden kann, mögen wir fernerhin unverdiente Güte haben, durch die wir Gott auf annehmbare Weise heiligen Dienst darbringen können, mit Gottesfurcht und Scheu. Denn unser Gott ist auch ein verzehrendes Feuer.» (Heb 12:28, 29)

 

Der Dienst des Christen Gott gegenüber hat seinen Mittler, Jesus, als himmlischem Hohepriesterkönig im «wahren Zelt», am Ort, wo Jehova residiert, direkt vor Seinem Thron. Jesu Wiederkehr zur Erde [Bb, a1], sein Verbleiben und das Herabkommen des «Zeltes Gottes» [Bb1; e1] sind nur noch eine Frage kurzer Zeit! Auch davon spricht Maleachi von Gott aus, uns Mut einflössend dem immer schwieriger werdenden System die Stirn zu bieten. «Siehe! Ich [[(Jehovas Wortführer (Michael), der zu Maleachi redet)]] sende meinen Boten [[(oder Ankündiger)]], und er soll einen Weg vor mir [[(dem «Spross», Jesus)]] bahnen. Und plötzlich wird zu SEINEM [[(Jehovas)]] Tempel [[(das «Haus meines Vaters»)]] kommen der [wahre] Herr [[(Jesus, der Messias als designierter Hohepriesterkönig)]], den ihr [[(aufgrund der Ankündigungen der Propheten)]] sucht, und der Bote des Bundes [[(Mittler des «neuen Bundes», an der Stelle  des alten «Bundes mit Levi» ist)]], an dem ihr Gefallen habt. Siehe! Er wird gewiß kommen“, hat Jehova der Heerscharen [[(als Auftraggeber an den Wortführer Michael)]] gesprochen.» (Mal 3:1)

 

Jesu erstes Darstellen vor Jehova geschah im Jahre 29 u.Z., im Herbst, bei der Taufe im Jordan. Johannes der Täufer war der angekündete Vorläufer, der den nach ihm kommenden wahren «Spross», den Messias anzukünden hatte. Maleachi musste im selben Atemzug Gottes grossen Gerichtstag verkünden und die Läuterung der ganzen Erde von der Schlacke, um einen Überrest für Jehova angenehm sein zu lassen. Das ganze Gericht ist in Jesu Hand, Jehova aber wird an jenem Tag Zeuge zu Gunsten von oder gegen uns sein. Maleachis folgende Worte gelten für uns ebenso:

 

(Maleachi 3:6, 7)  Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Es sind dieselben Gesetzesbestimmungen die auch wir einhalten müssen! Damals beanstandete Jehova, dass Ihm das Volk den Zehnten vorenthielt, was dem Unterhalt der Priester und Leviten diente, um ihre Lehrtätigkeit wahrzunehmen. Heute sind es die «Frucht der Lippen», die für Jesus und Jehova Zeugnis ablegen und die freigebigen Taten unseren Mitmenschen gegenüber. Es gibt keine bezahlte Priesterschaft mehr, wie dies als Teil des «Bundes mit Levi» der Fall war, eine völlig andere Struktur der Nationen innerhalb derer wir Fremdlinge sind machte jene Veränderung notwendig. Eine bezahlte Priesterschaft ist ihrem Auftraggeber gegenüber verpflichtet dessen Willen auszuführen. Dies auch dann, wenn jener Führer Gottes Willen deutlich zuwiderhandelt. Niemand kann gleichzeitig zwei so widersprüchlichen Herren dienen! Unser Geben beruht heute auf Freiwilligkeit, unter Levi war es GESETZ: «… Bringt alle Zehnten in das Vorratshaus, damit schließlich Speise in meinem Haus ist; und stellt mich bitte darin auf die Probe“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, ob ich euch nicht die Schleusen der Himmel öffnen und tatsächlich Segen über euch ausschütten werde, bis kein Bedarf mehr ist.“» (Mal 3:10)

 

Wer grosszügig ist im Geben, dem wird auch reichlich vergolten werden. Der Lohn den Jehova schlussendlich gibt ist das ewige Leben, Befreiung von Krankheit, Seuchen und Altersbeschwerden und Befriedigung in einer paradiesischen Welt zu leben, wo Frieden und Sicherheit feste Grundlagen haben.

 

Israel damals aber hatte sich gegen Jehova gewandt, obwohl Er ihnen reichlich gegeben hatte: «Ihr habt gesagt: ‚Es hat keinen Wert, Gott zu dienen. Und was für ein Gewinn [liegt] darin, daß wir der Verpflichtung ihm gegenüber nachgekommen sind und daß wir Jehovas der Heerscharen wegen betrübt einhergegangen sind? Und gegenwärtig preisen wir die Vermessenen glücklich. Auch sind die Täter der Bosheit erbaut worden. Auch haben sie Gott auf die Probe gestellt und entkommen beständig.» (Mal 3:14, 15)

 

Zum Abschluss des 3. Kapitels verspricht Jehova jenen gegenüber, die über Ihn und Sein Vorhaben mit uns Menschen untereinander redeten, dass er ihrer gedenkt. Wie dem verlorenen Sohn in Jesu Gleichnis wird er grosszügig vergeben, weil jene ihm erneut zu dienen bereit sind.

 

Das 4.Kapitel von Maleachi ist kurz aber deswegen nicht weniger Prägnant, vielleicht gar das Gegenteil: Es folgen zum Ende die konkreten Strafankündigungen, die so viele lieber überhören! Es geht um den «brennenden Gerichtstag», wo Jehova direkt das erste Mal seit zweitausend Jahren Gericht vollziehen wird. Der erste Vers im Kapitel 4 lautet: «Denn siehe, der Tag kommt, der brennend ist wie der Ofen, und alle Vermessenen und alle, die Böses tun, sollen wie Stoppeln werden. Und der kommende Tag wird sie gewiß verzehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so daß er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird.»

 

In Psalm 37, dem Vers 10 wird bestätigt: «Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein. Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens». Zu deutlich ist die Rede, dass die Überlebenden hier die von jedem Bösen befreite Erde geniessen und nicht in einen mystischen Himmel gebracht werden (die «Rapture», laut amerikanischer Sekten).

 

Umgekehrt zur Strafe an Unbelehrbaren kündet Jehova grossen Segnungen denen gegenüber an, welche Seine Gebote gehalten haben. Er spricht vom «Aufgehen der Sonne der Gerechtigkeit». Die Schrift gibt uns vielerlei Hinweise über grosse künftige Veränderungen zu Gunsten eines jeden der Überlebenden. Da heute prophetische «Zeiten und Zeitabschnitte» kein Geheimnis mehr sind können wir uns unseres Erbes in Ruhe und Sicherheit erfreuen!

 

Die Ankündigung des «Rufers in der Wüste» durch Jesaja stimmt vollkommen mit den Aussagen Maleachis überein:

 

(Maleachi 4:5, 6)  Siehe! Ich sende euch Elịa [[(dessen Art von Geist und Wirken)]], den Propheten, vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas. 6 Und er soll das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne wieder den Vätern, damit ich nicht komme und die Erde [[(die gottentfremdeten Menschen darauf)]] tatsächlich mit dem Vernichtungsbann schlage.“

 

Derjenige der mit dem «Geist Elias» dem «Spross» als dem angekündigten Messias voranging war Johannes der Täufer. Mit Mut und viel Energie forderte er das Volk zur Umkehr auf und taufte alle, die seinen Aussagen glaubten und bereut hatten im Jordan. Auch Jesus liess sich am oder um den 14.Tischri, dreieinhalb Jahre vor seinem Tod durch Johannes taufen und eine Stimme aus dem Himmel bestätigte: «Dieser ist mein Sohn, der Geliebte».

 

Während im ersten Jahrhundert Johannes die Rolle des «Elias» wahr nahm, so in der «Zeit des Endes», vor Jesu Wiederkehr sind dies die «zwei Zeugen», Männer, die mutig de künftigen Veränderungen und die Schrecken der anstehenden «grossen Drangsal» vorhersagten, welche zwei Gruppen von Christen repräsentieren: Die «Ebioniten», messianische, beschnittene Juden «Paulikaner», Christen aus den Heiden.

 

 

6.4.7            Hat «Gog und Magog» etwas mit dem Angriff gegen das heutige Israel zu tun?

 

Der nachstehende Artikel beruft sich auf einen weitverbreiteten Irrtum, von den Juden ausgehend, welche die Texte des «Neuen Testaments» insbesondere jene der Offenbarung ablehnen. Das «Gesamtbild der Bibel» ist nur mittels beider Teile vollständig. Eine falsche Einordnung kann das behandelte Teilbild vollkommen auf den Kopf stellen.

 

Das Kapitel 37 von Hesekiel behandelt die «Talebene mit Gebeinen», die durch den «Menschensohn», durch den nach Harmagedon zurückgekehrten Jesus erneut zum Leben kommen. Im Anschluss daran wird der erdenweite Frieden gezeigt, wo Menschen nicht einmal mehr Türschlösser verwenden: Die Erde ist tatsächlich zur Ruhe gekommen, nachdem alle Bösen in Harmagedon vernichtet wurden. Die Herrschaft der 144.000 Priesterkönige zeigt sich als voller Erfolg

 

(Hesekiel 37:26-28)  Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens schließen; es wird schließlich ein auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dauernder Bund mit ihnen sein. Und ich will ihnen einen Platz geben und sie mehren und mein Heiligtum in ihre Mitte stellen auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. 27 Und es wird sich tatsächlich erweisen, daß meine Wohnstätte über ihnen ist, und ich werde gewiß ihr Gott werden, und sie ihrerseits werden mein Volk werden [[(vergl. «Lo-Ammi» Hos 2:23)]]. 28 Und die Nationen werden erkennen müssen, daß ich, Jehova, Israel heilige, wenn mein Heiligtum schließlich auf unabsehbare Zeit [auf ewig[]] in ihrer Mitte ist.“ ‘ “

 

Das ist das Geschehen ab Beginn der Tausendjahrherrschaft, wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich am ersten Tag des Erntefestes nach Harmagedon übergibt.

 

Das Kapitel 38 handelt dagegen vom Ende des Millenniums, wenn der Teufel aus dem Abgrund befreit werden wird und die Nationen erneut irreführt, um einen letzten Angriff mit seinen Getreuen gegen die in Jerusalem versammelten 144.00 Priesterkönige zu unternehmen. Die zuletzt Auferstandenen die vor und nach der Sintflut gelebt hatten fallen erneut der Verführung zum Opfer.

 

(Hesekiel 38:1-6)  Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2 „Menschensohn [[(Jesus als Hohepriesterkönig gegen Ende des Millenniums)]], richte dein Gesicht gegen Gog vom Land Mạgog, den Hauptvorsteher von Mẹschech und Tụbal, und prophezeie gegen ihn. 3 Und du sollst sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Siehe, ich bin gegen dich, o Gog, du Hauptvorsteher von Mẹschech und Tụbal. 4 Und ich werde dich gewiß herumlenken und Haken in deine Kinnbacken legen und dich herausführen mit deiner ganzen Streitmacht, Rossen und Reitern, sie alle mit vollkommenem Geschmack gekleidet, eine zahlreiche Versammlung mit Großschild und Kleinschild, sie alle handhaben Schwerter; 5 Persien, Äthiopien und Put mit ihnen, sie alle mit Kleinschild und Helm; 6 Gọmer und all seine Scharen, das Haus Togạrma [von] den entlegensten Teilen des Nordens und all seine Scharen, viele Völker mit dir.

 

Bedenken wir, dass das Kapitel 38 dem Kapitel 37 folgt, welches die Erstauferstehung durch den Wiedergekommenen Jesus bedeutet. Ein einziges Element auf der Zeitachse falsch eingereiht wird die ganze vorgegebene Ablauflogik über den Haufen! Dass auch einige christliche Religionen dasselbe wie die Juden wiederholen weisst nur auf ihre Unfähigkeit hin, Gottes Logik in der Schrift herauszufinden. Christen weisen das «Alte Testament» als veraltet zurück. So werden weder Juden noch Namenchristen die Aussagen der Schrift verstehen.

 

Den Juden fehlen die Angaben des «Neuen Testaments» und damit gewichtige weitere Hinweise zum Geschehen von «Gog und Magog». Erst nach Harmagedon beginnt die «allgemeine Auferstehung» unter der Führung des «Menschensohnes» Jesus. Nach der Regel: «Die letzten werden die Ersten sein, die Ersten werden die Letzten sein» müssen Menschen nach der Sintflut die Vorletzten Auferstehenden sein, jene vor der Sintflut ab Adam jedoch die Letzten.

 

Wie nun können «Gog und Magog» die Nachkommen Japhets waren plötzlich als Lebende an der Schlacht Harmagedons sein, wenn sie doch weiterhin «im Tode schlafen»? Wo werden denn jene Völker in der Bibel zuerst erwähnt, als Nachkommen welcher Vorväter:

 

(1. Mose 10:1, 2)  Und dies ist die Geschichte der Söhne Noahs: Sem, Ham und Jạphet. Nun begannen ihnen nach der Sintflut Söhne geboren zu werden. 2 Die Söhne Jạphets waren Gọmer und Mạgog und Mạdai und Jạwan und Tụbal und Mẹschech und Tịras.

 

Damit wäre der Ursprung jener Nachkommen Japhets erklärt. Da deren Lebensspanne inzwischen auf maximal 120 Jahre verkürzt worden waren starben jene noch vor der Zeit Abrahams, deren Nachfahren aber behielten den Namen ihrer Vorväter und besiedelten Persien (die Arier) grosse Teile des Assyrischen Reiches bis zu den südlichen Teilen des heutigen Russland (als dem «König des Nordens»). Dass deren wichtigste Vertreter heute viel grössere Teile und Länder wie damals bewohnen braucht uns nicht zu wundern. Arier gelangten in der grossen Völkerwanderung nach Deutschland. Hitler berief seine Nationalsozilisten als Nachkommen der Arier, somit aus Menschen die aus Persien eingewandert waren.

 

Was trägt nun Johannes in der Offenbarung zur Klärung der Streifrage bei, ob «Gog und Magog» bereits in Harmagedon einschreiten oder erst am Ende des Millenniums, vor dem Schlussgericht? Verwechseln wir hier nicht den Angriff des «Königs des Nordens» mit dem Geschehen am Ende des Millenniums!

 

(Offenbarung 20:7-10)  Und sobald die tausend Jahre [[(das Millennium mit seinen drei Auferstehungsrängen (1.Kor 15:20-23))]] zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis [[(dem «Abgrund»)]] losgelassen werden, 8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert [[(den «zweiten Tod»)]], wo [schon] sowohl das wilde Tier [[(der «König des Südens»)]] als auch der falsche Prophet [[(der Führer der «Universalreligion»)]] [waren]; und sie werden Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig.

 

Keine Frage nach solch deutlicher Antwort: Der Krieg von «Gog und Magog» ist am Ende des Millenniums angekündet, jener des Angriffs des «Königs des Nordens» allerdings erfolgt im Zusammenhang mit der Endschlacht Harmagedons!

 

Gog und Magog? Russland warnt Israel vor Krieg um Syrien  [1] 17. Februar 2020 | Israel Heute Redaktion

 

Die israelischen Angriffe seien “gefährlich und provokativ”, sagte der russische Botschafter in Syrien

 

   Russlands Botschafter in Syrien gab diese Woche das heraus, was einige als eine verschleierte Drohung gegen Israel betrachteten, sollte Israel weiterhin iranische Stellungen in dem vom Krieg heimgesuchten Land bombardieren.

 

Foto: Flash90

 

   Am 6. Februar wurden bei einem Luftangriff auf ein Ziel in der Nähe von Damaskus 20 syrische und iranische Militärbeamte getötet. Der Angriff führte gleichzeitig dazu, dass syrische Luftverteidigungssysteme versehentlich auf ein Flugzeug mit 172 Passagieren feuerten. Das Flugzeug konnte sicher auf einem nahe gelegenen Flughafen landen.

 

    Der israelische Verteidigungsminister Naftali Bennett deutete später an, dass der Angriff nur ein weiterer in einer langen Reihe von israelischen Streiks gegen iranische Stellungen war, die sich in Syrien befinden und den jüdischen Staat bedrohen.

 

   Der russische Botschafter Alexander Yefimov war jedoch nicht an israelischen Rechtfertigungen interessiert. In einem Interview mit Sputnik Arabic bezeichnete Yefimov die israelischen Angriffe als “provokativ und sehr gefährlich”. Er warnte weiter, dass “dies die Möglichkeit eines Konflikts um Syrien erhöht”. Da sich Syrien bereits in einem Konflikt befindet, wurde seine Warnung dahingehend verstanden, dass die anhaltenden israelischen Angriffe schließlich zu einem bewaffneten Zusammenstoß zwischen dem jüdischen Staat und den russischen Streitkräften in der Region führen könnten.

 

   Israelische politische und militärische Beamte haben sich nie gescheut, sich auf den biblischen “Krieg von Gog und Magog” zu beziehen. Angesichts der warmen Beziehungen zwischen Jerusalem und Moskau in den letzten Jahren fiel es vielen jedoch schwer, die traditionelle Interpretation zu glauben, dass diese große nichtjüdische Armee Russland einschließen würde.

 

   Aber Botschafter Yefimov liegt nicht falsch, wenn er sagt, dass es zu einem absichtlichen oder unabsichtlichen Vorfall kommen könnte, der Freunde plötzlich zu Feinden machen könnte. Israel ist sich dieses Risikos bewusst, hält die Bedrohung durch die iranische Aggression jedoch offenbar für größer als die Möglichkeit, versehentlich einen apokalyptischen Showdown mit Russland auszulösen.

 

Der «König des Nordens», Russland auf dem ursprünglichen Gebiet von Magog, was auch die von Russland annektierte Halbinsel Krim und dessen für den «Nordkönig» so wichtigen Marinehafen Sewastopol einschliesst gibt uns ein klareres Bild. Seine «Streitarme» beinhalten sowohl den Iran, Irak wie Syrien und den Libanon u.a. deren Ziel die Vernichtung Israels bleibt.

 

Im Zentrum jener russischen «Proxys» oder den «Streitarmen», welche beständig darauf lauern den Schlussangriff gegen Israel zu lancieren hat heute der Iran die Vormachtstellung. Das kann sich noch ändern, wenn sich der muslimische «Imam Mahdi» zeigen wird, der die unterschiedlichen sich bekämpfenden Muslime vereinen soll. Dass wir in Vorbereitung zur Endschlacht sind, dies erkennen immer mehr Menschen die am Thema interessiert sind! 

 

Wie sich der Iran und Israel auf einen Krieg vorbereiten  [2] 20. Februar 2020 | Yochanan Visser

 

Eine neue Dokumentation könnte auf eine direkte Beteiligung Israels an der Ermordung des iranischen Spitzengenerals hinweisen

 

   Letzte Woche am Montag sendete der israelische Nationalsender KAN 11 einen Dokumentarfilm über Qassem Soleimani, den Kommandeur der Quds [[(= Zion)]] Brigaden der Islamischen Revolutionsgarden und den Architekten des aufstrebenden schiitischen Halbmonds.

 

Yissachar Ruas/TPS

 

   Soleimani wurde am 3. Januar dieses Jahres vom US-Militär getötet, kurz nachdem er in der irakischen Hauptstadt Bagdad angekommen war, wo er sich mit irakischen Beamten über die Bildung einer neuen pro-iranischen Regierung treffen sollte. In der KAN-Dokumentation wurde unter anderem Ronen Bergman, der Autor des Buches “Der geheime Krieg mit dem Iran”, vorgestellt, der als einer der am besten informierten israelischen investigativen Journalisten gilt, weil er Kontakte zur israelischen Geheimdienstgemeinschaft hat.

 

   Bergman erklärte, dass der Plan, Soleimani zu ermorden, vor 18 Monaten zum ersten Mal aufkam, dass es jedoch sehr schwierig gewesen war, den Plan auszuführen, da der Quds-Kommandant vor seiner Reise eine Reihe von Flugtickets für verschiedene Flüge zum selben Ziel gekauft hatte. Soleimani ergriff auch andere vorbeugende Maßnahmen, wie das Eintreffen kurz vor dem Start des Flugzeugs, mit dem er reiste, wodurch es schwieriger wurde, ihn zu lokalisieren.

 

    Als Soleimani in Bagdad ankam, wurde das übliche Sicherheitsprotokoll ausgeführt, wie ihn zuerst aus dem Flugzeug zu nehmen und in eines von zwei Autos zu setzen, die auf der Landebahn auf ihn warteten, aber dann passierte etwas Außergewöhnliches. Die zweite vorbeugende Maßnahme hätte sein müssen, dass am Ausgang des Flughafens zwei weitere Autos zu den beiden SUVs stoßen und Soleimani die Autos wechseln sollte, um es äußerst schwierig zu machen, zu wissen, in welchem ​​Auto er tatsächlich unterwegs war.

 

   Die Amerikaner hatten bereits sechs Mal Soleimanis Ermordung auf der Grundlage des Vier-Autos-Szenarios einstudiert, aber diesmal machten die Iraner oder die Iraker ihnen die Arbeit viel leichter, wie Bergman offenbarte. Nach der Beteiligung Israels an dem Attentat gefragt, wartete Bergman einige Sekunden und bat dann um die nächste Frage. Dieses Muster wurde während des gesamten Dokumentarfilms jedes Mal wiederholt, wenn Bergman nach Israels Beteiligung gefragt wurde. Er weigerte sich, die Frage zu beantworten.

 

   Soleimani war für den Export der iranischen Islamischen Revolution verantwortlich und baute eine mächtige allschiitische Truppe von Hunderttausenden von Kämpfern im Iran, im Irak, in Syrien, im Libanon und im Jemen auf, die sich jetzt auf den Krieg mit Israel vorbereiten. Aus diesem Grund hat Soleimani auch die sunnitisch-arabischen Terrororganisationen Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ) in die Widerstandsachse aufgenommen, die darauf abzielt, Jerusalem zu „befreien“ und den Staat Israel zu vernichten.

 

   Der Grund, warum Soleimani die Hamas in die Widerstandsachse aufnehmen konnte, war die israelische Ermordung von Sheikh Yassin, dem getöteten Führer der Hamas, der die Schiiten hasste, so Bergman. Unter der Aufsicht der Soleimani wurden Hisbollah, Hamas und PIJ zu gut ausgebildeten und gut ausgerüsteten Streitkräften, die konventionellen Armeen ähneln, jedoch Merkmale terroristischer Organisationen aufweisen. Fünfundneunzig Prozent der gegenwärtigen militärischen Fähigkeiten der Hamas sind laut Bergman auf die Arbeit von Soleimani zurückzuführen, der auch sagte, dass die US-Invasion im Irak Anfang 2003, als das Regime von Saddam Hussein gestürzt wurde, ein großes Geschenk für den Iran darstellte, das das daraus resultierende Chaos nutzte sich im arabischen Land zu verankern.

 

   David Petraeus, ehemaliger Befehlshaber der US-Streitkräfte im Irak und in Afghanistan und ehemaliger CIA-Direktor, erklärte gegenüber KAN 11, Soleimani sei Amerikas Feind Nummer eins geworden, noch bevor die US-Spezialkräfte den Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden ermordeten. Bombenangriffe am Straßenrand gegen die US-Armee im Irak, die Al-Qaida zugeschrieben wurden, waren in Wirklichkeit die Arbeit von Soleimani, so Petreaus. Soleimani schickte einen Drohbrief an Petreaus, in dem er ihm sagte, dass er Qassem Soleimani tatsächlich den Irak, Syrien und den Libanon regiere, aber Petreaus beschloss, ihn zu ignorieren und zu versuchen, das Projekt des Quds-Kommandanten zu sabotieren.

 

   Bergman sagte dann etwas Bemerkenswertes über die Stille nach dem Zweiten Libanonkrieg 2006. Es war ein Krieg, den die Hisbollah gegen den Willen von Soleimani begann, der dachte, die Terrororganisation sei nicht reif genug für eine Konfrontation mit dem israelischen Militär, aber der Ausgang des Krieges befriedigte ihn.

 

   Nicht die Hisbollah wurde vom Krieg abgeschreckt, sondern Israel, sagte Bergman, während er behauptete, Israel habe Angst, nachdem es die Macht des iranischen Vertreters im Libanon gesehen hatte. Seit Israel seine Strategie im nunmehr nicht so verdeckten Krieg gegen die iranische Achse geändert hat und letzte Woche bekannt gegeben hat, dass es im Rahmen eines neuen Strategieplans namens “Momentum” ein neues IDF-Kommando eröffnet, das die wachsende iranische Bedrohung neutralisieren soll.

 

   Das neue Iran Kommando der IDF wird das israelische Militär weiter transformieren und es zu einer schnelleren und tödlicheren Streitmacht machen, die den erwarteten Krieg mit der Widerstandsachse schnell beenden kann, bevor sie ihr massives Raketenarsenal entfesseln kann, das jetzt nicht mehr auf Libanon und Gaza begrenzt ist, sondern auch das Arsenal der Hashd al-Sha’abi-Dachorganisation vorwiegend schiitischer Milizen im Irak und des Ansar Allah (Houthis) im Jemen umfasst. Der Iran gab letzte Woche zum ersten Mal offiziell zu, dass er Ansar Allah trainierte und ausrüstete, das Teil einer 3000 Kilometer breiten Achse war, die sich darauf vorbereitet, Tel Aviv zu zerstören und Israel zu vernichten.

 

   Vielleicht erkannten die Iraner, dass es keinen Sinn mehr machte, seine Unterstützung für Ansar Allah zu leugnen, nachdem die USS Normandy, ein Lenkwaffenkreuzer der Ticonderoga-Klasse, 150 Panzerabwehrlenkflugkörper (ATGM) von Dehlavieh beschlagnahmt hatte, die iranisch hergestellte Kopien von des russischen Kornet ATGM und eine große Anzahl anderer Raketen und Waffen, die nach Angaben des US-Militärs für die schiitische Miliz im Jemen bestimmt waren.

 

   Die israelische Luftwaffe (IAF) zeigte letzte Woche einen Teil der neuen “Momentum” -Strategie, als IAF-Jets Delilah-Marschflugkörper in iranischen Militäreinrichtungen in der Nähe von Damaskus abfeuerten und sieben Iraner und schiitische Kämpfer töteten, während sie neue fortschrittliche Waffen zerstörten, die von einer Iranischen Boeing 747 kurz vor dem israelischen Raketenangriff geliefert worden waren.

 

   Quellen in Syrien berichteten außerdem, dass Ishmail Ghaani, der neue Kommandeur der Quds Brigaden der  Islamischen Revolutionsgarden, im selben Flugzeug in Damaskus ankam, aber anscheinend nicht zu den sieben Opfern gehörte, die infolge der israelischen Streiks ums Leben gekommen waren. Dieselben syrischen Quellen behaupteten, dass mindestens zehn Delilah-Marschflugkörper von IDF-Jets aus den Golanhöhen abgefeuert wurden, was wahr zu sein scheint. Es könnte sein, dass die IAF beschlossen hat, die Raketen von den Golanhöhen aus zu starten, da sich zwei russische Sukhoi SU-35-Kampfflugzeuge am Himmel über Südsyrien befanden, als die israelische Luftwaffe die neue Lieferung von hoch entwickelten iranischen Waffen an die Quds Force angreifen wollte.

 

   Die Hisbollah provozierte Israel erneut, indem sie eine riesige Statue von Soleimani enthüllte, die neben der palästinensischen Flagge auf einem Feld in der Nähe des Grenzdorfes Ras al-Amoun entlang der israelischen Grenze in Richtung Jerusalem (al-Quds) zeigt.

 

Die Frage ist längst nicht mehr ob Iran den Grossangriff startet, sondern wann, zu welchem jenen passend erscheinendem Tag. Wird es wiederum einer der jüdischen Festtage betreffen, wie dem Yom-Kippur Krieg? Jesus gebot Christen in jenem gefährdeten Gebiet zu beten:

 

 (Matthäus 24:20-22)  Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Es darf uns nicht erstaunen, dass Juden, Christen und Muslime die letzte Auseinandersetzung um den endgültigen Besitz des Tempelberges vorantreiben! Für alle drei Religionsgruppen gilt er als Heiligtum aus unterschiedlichen Gründen! Für uns sind es die Worte «GESETZ von Jerusalem ausgehen». Die Zeichen stehen auf Sturm, selbst dann, wenn die wichtigsten Medien dies zu verschweigen suchen. Wird von diesen Dingen geredet, kommt unweigerlich die Aufzeichnungen der Bibel in den Vordergrund. Bestimmt Grund genug, dass ein gottentfremdetes System zu verhindern sucht. Die Frage bleibt im Raum: Welcher «Messias» (oder «Mahdi») muss gemäss den Schriften Gottes erwartet werden?

 

Rabbiner: Seht die Zeichen, der Messias wird kommen!  [3] 14. Februar 2020 | Ryan Jones

 

Einem führenden israelischen Tora-Gelehrten zufolge steht er bereits vor der Tür.

 

   Israel steht kurz vor einer dritten Wahl in weniger als einem Jahr. Es ist eine beispiellose und offen gesagt peinliche Situation. Aber einige Rabbiner sagen, dass es einen Silberstreifen am Horizont gibt: Solche Turbulenzen müssen das Kommen des Messias ankündigen.

 

Hadas Parush/Flash90

 

   Rabbi Shlomo Amar, der frühere Oberrabbiner der Sepharden in Israel, teilte Anfang dieses Monats einer Versammlung mit, dass die Liste der deutlichen Zeichen des vergangenen Jahres einfach nicht ignoriert werden kann.  Israel scheint nicht in der Lage zu sein, eine Regierung zu wählen.

 

    US-Präsident Trump, der mächtigste Staatschef der Welt, befürwortet wie König Cyrus die jüdische Souveränität im gelobten Land.  Die Könige der Welt kamen letzten Monat nach Jerusalem, um das jüdische Volk zu ehren. “Davon haben wir nie geträumt!”, rief Rabbi Amar aus. “Wie können diese Dinge sein, wenn nicht als Vorbereitung auf das Kommen des Messias?”

 

Messias ist fast da

   Rabbi Amar erzählte von einer kürzlichen Begegnung mit dem Rabbi, der 51 Jahre zuvor sein spiritueller Berater in der Jeschiva war. Dieser Rabbi ist immer noch eng mit Rabbi Chaim Kanievsky verbunden, der an derselben Jeschiva lernte und heute als einer der führenden Thora-Gelehrten in der orthodoxen jüdischen Welt gilt. Amars ehemaligem spirituellen Berater zufolge wollte er vor kurzem gerade zu einer Auslandsreise aufbrechen, als Rabbi Kanievsky ihn anhielt und sagte: “Sie gehen ins Ausland? Wissen Sie nicht, dass der Messias vor der Tür steht?”

 

Zeichen der Zeit

   Rabbi Amar fuhr fort: “Alle großen Rabbiner dieser Generation sagen, dass der Messias sich offenbaren wird. Alle Zeichen, die die Propheten gaben, alle Zeichen, die in der Gemara, der Mischna, dem Midrasch vorhergesagt wurden, finden nacheinander statt. Wir müssen nur noch ein bisschen länger stark bleiben.“ Dann forderte er die Juden weltweit auf, sich zur Einhaltung der Thora zu verpflichten, insbesondere den Schabbat zu halten. Das orthodoxe Judentum hat lange Zeit gelehrt, dass der Messias erst kommen wird, wenn alle Juden den Schabbat heiligen.

 

   Es ist bemerkenswert, wie sehr die Ermahnung von Rabbi Amar die von Jeschua (Jesus) widerspiegelt: Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. Glückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und sie zu Tisch führen und hinzutreten und sie bedienen. Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind jene Knechte! Das aber erkennt: Wenn der Hausherr [[(Satan, der Teufel: Der «Gott dieses Systems»)]] wüsste, zu welcher Stunde der Dieb [[(Jesus, sein zweites Erscheinen)]] käme, so würde er wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.“ (Lukas 12: 35-40.)

 

Beginnt mit dem Beten

   Nur wenige Tage nachdem Rabbi Amar diese erstaunlichen Äußerungen gemacht hatte, äußerte Rabbi Avner Efghin eine ähnliche Ansicht in einem Interview mit dem religiösen israelischen Nachrichtenportal Kikar Hashabbat. Efghin ist einer der weltbesten kabbalistischen Rabbiner und laut Kikar Hashabbat ein geistiger Führer einer wachsenden Anzahl orthodoxer Juden in ganz Europa und den Vereinigten Staaten.  Er glaubt ebenfalls, dass “das, was hier im letzten Jahr passiert ist, definitiv ein Zeichen für das Kommen des Messias ist. Es wäre [zu dieser Zeit] ratsam, die Tora zu studieren und zu beten.”

 

Paulus erklärte im 1.Brief an die Thessalonicher, dass Christen die sich gereinigt haben «nicht in Finsternis» wären und «jener Tag sie überfallen würde wie Diebe». Dies bedeutet klar, dass die Zeichen von jenen mit genauer Erkenntnis durchaus verstanden werden können und der Ablauf der Vorhersagen für jene kein Geheimnis sein werde, die alle Vorankündigungen im «Alten» und «Neuen Testament» vorhanden sind!

 

 

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[1] https://www.israelheute.com/erfahren/gog-und-magog-russland-warnt-israel-vor-krieg-um-syrien/?utm_source=acfs&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter-2020-02-17

[2] https://www.israelheute.com/erfahren/wie-sich-der-iran-und-israel-auf-einen-krieg-vorbereiten/?utm_source=acfs&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter-2020-02-20

[3] https://www.israelheute.com/erfahren/rabbiner-seht-die-zeichen-der-messias-wird-kommen/