Newsletter

 

Briefe

 

Index

 

Was tun?

 

Erkenntnis

 

Eingang

 

Forum

 

Mail

 

Bestellung

 

Copyright

 

Links

 

Bücher

 

Grafiken

 

Illustrationen

 

Zeitbände

 

Download

 

Anmeldung

 

Portrait

 

 

 

 

 

 


Newsletter „DER WEG“ 20/03-4  

Erstveröffentlichung: 19.3.20

 

 

Aktuelles zur Endzeit:  20.03.4   Die «Kleinen Propheten», ihre Endzeitvorhersagen;

9.Teil: Zephanja (geschrieben zw. 659-643 v.u.Z.)

 

   Da Zephanja zur selben Zeit wie Nahum und Habakuk prophezeite, so sind auch seine Aussagen ebenso präzise wie jene. Sie waren gegen Assyrien, gegen die Philister, gegen Moab und Ammon genauso wie gegen Juda und Jerusalem gerichtet: Was gemeinsam einerseits zur Zeit Nebukadnezars durch die Eroberungen seitens der Babylonier eine erste Erfüllung zeigte. Die Vernichtung Ninives und des assyrischen Imperiums stand zu Beginn 632 v.u.Z. Zudem ein deutlicher Hinweis, dass auch das «Assyrien» der Endzeit betroffen sein wird im Geschehen beim Abschluss dieses Systems. Zephanja gibt viele gewichtige Informationen, was in der Endzeit geschehen wird. Wir müssen hierzu auch das Umfeld betrachten in welchem Zephanja wirkte: Die Zeit des treuen Königs Josia und dann später des erneuten Abfalls von Jehova bis hin zu König Zedekia. Es waren Jahre starker Umbrüche.

 

   Zephanja lebte zur Zeit des gerechten Königs Josia von Juda (659-629 v.u.Z.). Dieser wurde mit acht Jahren nach der Ermordung seines Vaters Amon und der Hinrichtung der Verschwörer bereits König. Offensichtlich genoss er eine tiefe Ausbildung in den Schriften und entwickelte seine Liebe und Treue zu Jehovas Geboten. Er verstand schon in der Jugend, dass jede Abweichung vom GESETZ negative Folgen mit sich bringt! Im zwölften Jahr der Herrschaft machte Josia im Alter von rund 20 Jahren einen wahren Kriegszug gegen die heidnischen Kulte die sich in ganz Juda ausgedehnt hatte. Er veranlasste eine Restaurierung des Tempels, wobei man die Schriften Mose fand.

 

   Diese Reinigung von falscher Anbetung dauerte fast 6 Jahre. Er hatte damit Erfolg und bis zu seinem Tod blieb Juda Jehova treu und hielt das GESETZ. Der Name «Josia» stammt aus dem arabischen und bedeutet «Möge Jehova heilen; Jehova hat geheilt». Die Zeit zum Prophezeien lag somit noch vor jenem Feldzug, weil Jehovas Warnungen auf offene Ohren Josias trafen

 

(2. Chronika 34:3-7)  Und im achten Jahr seiner Regierung, während er noch ein Knabe war, begann er, den Gott Davids, seines Vorvaters, zu suchen; und im zwölften Jahr fing er an, Juda und Jerusalem von den Höhen und den heiligen Pfählen und den gehauenen Bildern und den gegossenen Standbildern zu reinigen. 4 Ferner riß man vor ihm die Altäre der Baale nieder; und die Räucherwerkständer, die oben darauf waren, hieb er davon ab; und die heiligen Pfähle und die gehauenen Bilder und die gegossenen Standbilder zerbrach und zermalmte er zu Staub und sprengte [ihn] dann auf die Oberfläche der Grabstätten derer, die ihnen zu opfern gepflegt hatten. 5 Und die Gebeine der Priester verbrannte er auf ihren Altären [[(als Symbol kommender ewiger Vernichtung)]]. So reinigte er Juda und Jerusalem.

6 Auch in den Städten von Manạsse und Ẹphraim und Sịmeon und bis nach Nạphtali, an ihren verwüsteten Orten ringsum, 7 riß er sogar die Altäre und die heiligen Pfähle nieder, und die gehauenen Bilder zerschlug und zermalmte er zu Staub; und all die Räucherwerkständer hieb er um im ganzen Land Israel, worauf er nach Jerusalem zurückkehrte.

 

   Erinnern wir uns der Verwüstung Samarias im Jahre 740 v.u.Z. durch die Assyrer, welche das Zehnstämmereich ins Exil geführt hatte und andere aufständische Stämme des Reiches dorthin umsiedelte. Der Umstand, dass im Nordreich bereits durch einen treuen Leviten schon früh eine Grundlage von Gotteserkenntnis Jehovas gelegt worden war, daher jenes gemischte Volk bereits die fünf Bücher Mose anerkannte, so erleichterte dieser Umstand Josia seine Vorstösse auch in jenem Gebiet das Volk hin zu reinerer Anbetung Jehovas voranzutreiben. In beiden Bestrebungen, Juda wie Samaria betreffend waren die Warnungen Zephanjas nützliche Grundlage für Veränderungen durch König Josia. Später folgten Jeremias und Hesekiels Zurechtweisungen und deren Strafankündigungen.

 

   Als Zephanja sein Buch vollendete lag die Zerstörung Assyriens noch vor seiner Erfüllung. Er kündete den Untergang durch die Chaldäer an: «Und er [[(Nebukadnezar)]] wird seine Hand gegen Norden ausstrecken, und er wird Assyrien vernichten. Und er wird Nịnive zu einer wüsten Einöde machen [[(was sich im Jahre 632 v.u.Z. erfüllte)]], zu einer wasserlosen Gegend wie die Wildnis.» (Ze 2:13).

 

   Was sich bis heute noch nicht erfüllte lautet: «Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.»

 

   Dies ist eindeutig ein Ereignis das sich erst nach Harmagedon erfüllen wird und erdenweit Erfüllung finden muss: Dies erfüllt sich  unmittelbar bevor Jesus dem Vater in Jerusalem das aufgerichtete Königreich der «neuen Himmel» übergeben wird. Dazu muss die «grosse Volksmenge» und die 144.000 Priesterkönige bereits in reinem Zustand sein, denn der Vater nimmt nur das Reine an! Welcher Tag wäre dazu geeigneter als der erste Tag des Erntefestes, der 15.Tischri nach Harmagedon? Unmittelbar bevor der Vater mit Seinen Engeln zur völlig gereinigten Erde herabkommen wird: Auch der adamische Tod wird nach der «Umwandlung in einem Nu» nicht mehr sein!

 

(Offenbarung 21:1-5)  Und ich sah einen neuen Himmel [[(Jesus, die Apostel und die 144.000 Priesterkönige)]] und eine neue Erde [[(die «grosse Volksmenge»)]]; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem [[(«unsere Mutter»»)]], von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

5 Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.

 

   Jehova kann nicht Lügen (Tit 1:1), wir müssen Ihm dem unverrückbaren «Fels» vertrauen! Ohne die von Paulus im 1.Korintherbrief verkündete «Umwandlung in einem Nu» gäbe es weiterhin Kranke und Krüppel. Diese Verwandlung der «Schafe», der «grossen Volksmenge» muss Jesus zuvor erreichen! Auch die «reine Sprache» muss bereits bei jedem vorhanden sein, damit die Reden an jenem Festtag von allen verstanden werden können! (1.Kor 15:47-53) Zephanja liefert somit wichtige Bausteine der Erkenntnis kommender Dinge zum Gesamtbild, was am Ende des Systems zu geschehen hat, nachdem Gottes Zorn sich an Seinen und Jesu Feinden am Tag Harmagedons erfüllt hat, die Erde gereinigt ist.

 


 

   Der Hohepriester Hilkija begann die von Josia angestrengte Renovation des zweiten Tempels Serubbabels. Dort fanden sie bei den Reparaturarbeiten das durch die Hand Mose übermittelte Buch des Gesetzes Jehovas. Es muss sich um das Original gehandelt haben, das doch durch Moses an die Seite des Bundeslade gelegt worden war. Hilkija übergab diesen sensationellen Fund Schaphan, Josias Sekretär. Als jener über den Fortschritt der Ausbesserungsarbeiten am Tempel Bericht erstatte, las er Josia aus dem Buch vor.

   Josia zerriss seine Kleider als er die Worte Jehova hörte. Eine fünfköpfige Abordnung gottergebener Juden wurde ausgewählt, um Jehova für ihn und für das Volk zu befragen. Die Prophetin Hulda wohnte damals in Jerusalem. Sie kamen dann mit einem Bericht zurück «Wegen des Ungehorsams gegenüber dem Gesetz [[GESETZ]] Jehovas wird Unglück kommen. Doch weil du, König Josia, dich gedemütigt hast, wirst du in Frieden zu deiner Begräbnisstätte versammelt werden und wirst das Unglück nicht sehen» (2.Kö 22:3-20; 2Ch. 34:8-28).

 

   In dieser ereignisreichen Zeit verkündete Zephanja jene Vorhersage, welche durch die Prophetin Hulda für deren ihrer Erfüllung in die nahe Zukunft schob, um sich erst nach Josias Tod zu erfüllen. Danach wurde vor den Fürsten, den Priestern, den älteren Männern und dem ganzen Volk aus dem GESETZ vorgelesen. Zum Ende schlossen jene einen Treuebund gegenüber Jehova. Die Folge davon war, dass Josia mit Hiskija einen erweiterten Kriegszug gegen Objekte der falschen Anbetung und deren Verantwortlichen Priestern unternahmen. Der Altar König Jerobeams vom Zehnstämmereich in Bethel wurde abgerissen, die Höhen in Samaria beseitigt. Die Priester falscher Götter wurden mit ihren Knochen auf deren Altären verbrannt und zur Verunreinigung. Die Vorhersage, welche «ein Mann Gottes» gegenüber Jerobeam äusserte erfüllte sich damit dreihundert Jahre später aufs Wort!

 

(1. Könige 13:1, 2)  Und da war ein Mann Gottes, der auf das Wort Jehovas aus Juda nach Bẹthel gekommen war, während Jerọbeam beim Altar [[(der Anbetung eines goldenen Kalbes)]] stand, um zu räuchern. 2 Er rief dann auf das Wort Jehovas hin gegen den Altar und sprach: „O Altar, Altar, dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Siehe! Ein Sohn, geboren dem Hause Davids, dessen Name Josịa ist! Und er wird bestimmt auf dir die Priester der Höhen opfern, die auf dir räuchern, und Menschengebeine wird er auf dir verbrennen.‘ “ Und er gab ein Vorzeichen an jenem Tag, indem [er] sprach: „Dies ist das Vorzeichen, von dem Jehova geredet hat: Siehe! Der Altar wird zerrissen, und die Fettasche, die darauf ist, wird bestimmt verschüttet werden.“

 

   Bis und mit dem Namen des Königs war die Vorhersage Wirklichkeit geworden! Am 14.Nisan wurde die Wiedereinweihung des Tempels mit einem grossen Fest gefeiert. Vier Jahre danach gebar ihm seine Frau Hamutal den Sohn Mattanja, der später als König Zedekia 607 v.u.Z. durch die Babylonier in die Gefangenschaft geführt wurde. Damit endete die Königslinie Davids. Erst dessen künftiger Sohn «Spross», Jesus, sollte erneut Gottes Königreich erben! König Josias Tod steht mit dem Ort Har-Megiddo in Verbindung, wo die letzte grosse Schlacht des «Nordkönigs» gegen den «Südkönig» stattfinden wird. Derselbe «Spross» als Gottes Heerführer der Engel wird dort und erdenweit den wahren Endsieg erreichen, wie es Zephanja deutlich ankündigt.

 

   König Josias Tod kam zufolge einer Nichtbeachteten Warnung Jehovas: Josia missachtete „die Worte Nechos aus dem Mund Gottes“ und wurde bei dem Versuch, die ägyptische Streitmacht bei Megiddo zur Umkehr zu veranlassen, tödlich verwundet.

 

(2. Könige 23:29, 30)  In seinen [[(König Josias)]] Tagen kam Pharao Nẹcho, der König von Ägypten, zu dem König von Assyrien an den Strom Euphrat herauf, und König Josịa ging ihm dann entgegen; er [[(König Necho)]] aber brachte ihn [[(König Josia)]] bei Megịddo zu Tode, sobald er ihn sah. 30 Da fuhren ihn seine Diener tot in einem Wagen von Megịddo fort und brachten ihn nach Jerusalem und begruben ihn in seinem Grab. Dann nahm das Volk des Landes Jehoahạs, den Sohn Josịas, und salbte ihn und machte ihn zum König an seines Vaters Statt.

 

   Dies soll auch uns stärken die Aussagen Zephanjas zu beachten und jede Form falscher Anbetung oder das Zurückweisen von Gottes Vorhersagen aus unserem Leben zu verbannen. Alles Prophezeite wird sich erfüllen!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

3.4............. Die «Kleinen Propheten», ihre Endzeitvorhersagen: Zephanja. 1

3.4.1........... Einleitung: Wie sollten wir Zephanjas Vorhersagen auf die Endzeit anwenden?. 1

Wer war Zephanja, wann, wo, was und wie lange prophezeite er?. 1

3.4.2........... Der Prophet Zephanja spricht über die Endzeit und was danach folgen wird. 1

3.4.3........... Zephanja Kapitel 1: «Der Tag Jehovas ist nahe». 1

Jehovas Zorn gegen Seine Feinde die ihn nicht gesucht haben. 1

Jerusalem Fürsten, alle die das Haus ihres Herrn «mit Gewalttat und Trug erfüllen». 1

Jene die sagen: «Jehova wird nichts Gutes tun, und er wird nichts Böses tun». 1

Jehovas grosser Tag der Abrechnung ist nahe: Silber und Gold retten nicht! 1

3.4.4........... Zephanja Kapitel 2: Die Sanftmütigen sind Erben der Erde, die Hochmut wird Enden! 1

Führt das Sammeln durch, «ihr sanftmütigen der Erde, o Nation die nicht vor Scham erbleicht»  1

Kanaan und das Land der Philister soll vernichtet werden. 1

Bis heute Schmähungen Moabs und Ammons (Jordaniens gegen Israel): Die Götter der Nationen enden. 1

Beim Abschluss ist Jehova gegen den «König des Nordens» (Assyrien = Russland, Muslime) und gegen den «König des Südens» (Ägypten = Anglo-Amerika) 1

3.4.5........... Zephanja Kapitel 3: Nationen und ihre Führer werden weggetilgt: eine «reine Sprache» für die «neue Erde». 1

Der Ungerechte kennt keine Scham: Fürsten sind brüllende Löwen, Richter Abendwölfe  1

Jehova tilgt erneut Nationen weg, der Gott der ganzen Erde fordert Rechenschaft! 1

Gottes Strafankündigung an den Nationen kommt zur Exekution: Die Erde wird die «reine Sprache» sprechen! 1

Der Überrest aus Demütigen, die Jehova gesucht haben wird gerettet werden. 1

Jehova bringt das Zerstreute und das Hinkende zusammen. 1

3.4.6........... Zephanja: Zusammenfassung. 1

 

 

3.4                 Die «Kleinen Propheten», ihre Endzeitvorhersagen: Zephanja

 

 

3.4.1            Einleitung: Wie sollten wir Zephanjas Vorhersagen auf die Endzeit anwenden?

 

Wer war Zephanja, wann, wo, was und wie lange prophezeite er?

Der Name Zephanja hat wie fast alle Wörter der hebräischen Sprache eine Grundbedeutung: «Verborgen (aufbewahrt) hat Jehova». Er war ein von Jehova berufener Prophet in Juda, schon zu Beginn der Zeit König Josias. Jener war Urenkel des treuen Königs Hiskia. Nach ihm herrschten drei Söhne und ein Enkel auf dem Thron in Jerusalem. Über den Propheten ist wenig bekannt ausser dem, was er selbst über sich zu Beginn erklärte:

 

(Zephanja 1:1, 2)  Das Wort Jehovas, das an Zephạnja erging, den Sohn Kụschis, des Sohnes Gedạljas, des Sohnes Amạrjas, des Sohnes Hiskịas, in den Tagen Josịas, des Sohnes Ạmons, des Königs von Juda:

 

Bei genauer Betrachtung sind viele Hinweise zu finden, dass die Vorhersagen bis und mit Abschluss dieses Systems und dem neu aufgerichteten Königreich des Vaters Gültigkeit haben. Jehova wird über die ganze Erde unter Jesu Leitung herrschen. Bestimmt wird bei der Erstauferstehung auch der Prophet Zephanja erneut zum Leben kommen und damit «seine Tage verlängern» durch den Dienst für Jehova als künftiger Priesterkönig.

 


 

 

3.4.2            Zephanja Kapitel 1: «Der Tag Jehovas ist nahe»

 

Jehovas Zorn gegen Seine Feinde die ihn nicht gesucht haben

Aus der Einleitung wissen wir in welcher Zeit Zephanja seine Prophezeiungen zu künftigem Geschehen «auf Tafeln» aufzeichnet, um sie geläufig gegenüber den Führern Judas und dem Volk zu verkünden. Wie im Falle des Jonas in Ninive, welche Gottes Strafankündigung vom König an abwärts annahmen und in Sacktuch und Asche bereuten, weshalb Jehova die Urteilsvollstreckung aufschob: Eben so könnte es auch am Ende dieses Systems sein. Hören aber die Führer der Welt auf ihren Schöpfer? Ändern die Völker ihren schlechten Weg? König Josia waren die Worte Zephanjas und der anderen Propheten seiner Tage wohl bewusst und er hielt sich ganzherzig zur Anbetung Jehovas und zum Einhalten der Gebote für sich und das Volk. Wie es die Prophezeiung der Prophetin Hulda erwies, daher kam das Gericht erst über König Zedekia, weil jener Gottes Gebot erneut missachtete und sich gegen den König von Babylon verschwor, dem Juda tributpflichtig geworden war.

 

(Zephanja 1:1, 2)  Das Wort Jehovas, das an Zephạnja erging, den Sohn Kụschis, des Sohnes Gedạljas, des Sohnes Amạrjas, des Sohnes Hiskịas, in den Tagen Josịas, des Sohnes Ạmons, des Königs von Juda:

2 Ich werde ganz bestimmt allem, was sich auf der Oberfläche des Erdbodens befindet, ein Ende machen“ ist der Ausspruch Jehovas.

 

Schon der Vers 2 zeichnet sich ebenso als Endzeitvorhersage aus, da Jehova zuvor immer nur Erfüllungen in geringerem Ausmass an Israel, Juda und deren Nachbarnationen ausführen liess. Nun folgt die Aussage die auf das Endgericht an der «Oberfläche des Erdbodens» der ganzen Welt hinweist, um « … allem, was sich auf der Oberfläche des Erdbodens befindet, ein Ende [[(zu)]] machen“. Vernichtungsprophezeiungen sind die Folge auf jenen, die «Fluch auf Sünde» auf sich geladen haben und zwar bewusst und willentlich, in Kenntnis ihres Denkens und Handelns. Paulus erklärt im Römerbrief: «Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes ((GESETZES)) tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[(GESETZ Gottes)]] sind, sich selbst ein Gesetz. Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.» (Rö 2:14, 15) Dem «Fluch» folgt die Todesstrafe, die als adamischer Tod eintreten kann oder von gottgewählten Urteilsvollstreckern ausgeht: Der unterste Teil des Grabes, der «Gehenna», mit Auferstehung zum Gericht am Ende des Millenniums ist jenen vorbehalten.

 

(Zephanja 1:3-6)  Ich werde dem Erdenmenschen und dem Tier ein Ende machen. Ich werde den fliegenden Geschöpfen der Himmel und den Fischen des Meeres ein Ende machen und den Ursachen zum Straucheln samt den Bösen; und ich will die Menschen von der Oberfläche des Erdbodens wegtilgenist der Ausspruch Jehovas. 4 „Und ich will meine Hand gegen Juda und gegen alle Bewohner Jerusalems ausstrecken, und ich will von diesem Ort die Übriggebliebenen des Baal wegtilgen, den Namen der Priester fremdländischer Götter samt den Priestern 5 und diejenigen, die sich auf den Dächern vor dem Heer der Himmel niederbeugen, und diejenigen, die sich niederbeugen, wobei sie Jehova Eidschwüre leisten und bei Mạlkam Eidschwüre leisten, 6 und diejenigen, die sich davon zurückziehen, Jehova zu folgen, und die Jehova nicht gesucht haben und ihn nicht befragt haben.“

 

Das tönt für den Ungeschulten wie eine Totalvernichtung der Erde. Es sind aber viele weitere Aussagen der Schrift zu berücksichtigen, welche den Kreis der Art der Erfüllung stark einschränken. Jehova vernichtet bestimmt nicht Tiere und Pflanzen, ja jede Art Leben die er doch nach deren Erschaffung beurteile: «Und Gott sprach weiter: „Die Erde bringe lebende Seelen nach ihren Arten hervor, Haustiere und sich regende Tiere und wildlebende Tiere der Erde nach ihrer Art.“ Und so wurde es. Und Gott ging daran, die wildlebenden Tiere der Erde zu machen nach ihrer Art und das Haustier nach seiner Art und jedes sich regende Tier des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah dann, daß [es] gut [war].» (1.Mo 1:24, 25) In Jesajas Prophezeiungen gegen Babylon erklärte der Prophet, was sich erst Jahrhunderte später erfüllte, was aber genauso auf die Endzeit und die letzten Tage «Babylons der Grossen» zutrifft:

 

(Jesaja 13:11-13)  Und ich werde am ertragfähigen Land bestimmt [seine eigene] Schlechtigkeit heimsuchen [[(deren habsüchtigen Besitzern, welche die Armen missachteten)]] und an den Bösen selbst ihr eigenes Vergehen. Und ich werde in der Tat den Stolz der Vermessenen aufhören lassen, und den Hochmut der Tyrannen werde ich erniedrigen. 12 Ich werde den sterblichen Menschen seltener machen als geläutertes Gold und den Erdenmenschen [seltener] als das Gold aus Ọphir. 13 Darum werde ich den Himmel [[(den zweiten «alten» Satans und den ersten «alten», der irdischen Herrscher)]] selbst erbeben lassen, und die Erde [[(die darauf lebenden Völker)]] wird von ihrer Stelle rücken beim Zornausbruch Jehovas der Heerscharen und am Tag [[(Harmagedons)]] seiner Zornglut.

 

Gleiches falsches Verhalten zieht ähnliche Strafgericht nach sich! Diese Regel gilt seit Eden und dem ersten Urteil gegen Adam, Eva und der «Schlange». Johannes schreibt in der Offenbarung: «Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael [[(der himmlische Jesus als Erzengel)]] und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: „Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus herbeigekommen, denn der Ankläger unserer Brüder ist hinabgeschleudert worden, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt! Und sie haben ihn wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele selbst angesichts des Todes nicht geliebt. Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“ » (Off 9:7-12)

 

Auch eine weitere wichtige Vorhersage zeigt, dass Gottes Urteil gegen all seine Feinde gerichtet ist, was im Endgericht die weitaus grössere Menge Menschen betrifft, wie jene die gerettet werden: «Denn siehe, Jehova kommt hervor aus seiner Stätte, um das Vergehen des Bewohners der Erde gegen ihn zur Rechenschaft zu ziehen, und die Erde wird gewiß ihr Blutvergießen enthüllen und wird nicht mehr ihre Getöteten zudecken.» (Jes 26:21)

 

Zephanja gibt daher dem Gerechten den Rat Stillschweigen zu bewahren und keinesfalls Gottes Gerichte anzuzweifeln, weil jene stets in gesetzmässiger Anwendung des «GESETZES» an den Unbelehrbaren vollzogen wird. Jehova verzeiht in grossen Mass, wer aber nicht hören will zahlt den Preis der im «Fluch» im «Bund von Moab» von Jehova durch Moses deutlich dargelegt wurde. Er forderte jeden von uns auf: «Wählt das Leben»!

 

(Zephanja 1:7)  Bewahre Schweigen vor dem Souveränen Herrn Jehova; denn der Tag Jehovas ist nahe, denn Jehova hat ein Schlachtopfer zubereitet; er hat seine Geladenen geheiligt.

 

Wenn damals im siebten Jahrhundert v.u.Z. «der Tag Jehovas nahe» war, so erfüllte sich dies wenige Jahrzehnte danach durch das Heer der Babylonier. Wir aber stehen vor der letzten und grössten Erfüllung zum Ende dieses ungerechten Systems

 

Jerusalem Fürsten, alle die das Haus ihres Herrn «mit Gewalttat und Trug erfüllen»

Jehova ist «der Herr», der oberste König in Jerusalem, ihm gebührt Respekt und Gehorsam. Genau dies wurde von Juda nicht beachtet, als Zephanja seine prophetischen Worte niederschrieb. Die Festzeiten Jehovas, Seine Neumonde und Sabbate waren in Israel die Zeit um Schlachtopfer darzubringen. Diese mussten vollkommen im Einklang mit Gottes Gebot an Levi stehen, was Reinheit anbetrifft und welches auch die Kleidervorschrift für die Priester enthielt. Jehova bestand auf völlige Erfüllung seiner Auflagen. Er seinerseits gab der Nation bei Einhaltung Seinen «Segen». Im umgekehrten Fall aber, bei Missachtung der Vorschriften folgte der «Fluch», die Verurteilung.

 

Er spricht vom kommenden Gerichtstag, in der Zeit Zephanjas und der Verurteilung jener Führer in Jerusalem, gleichzeitig aber auch vom Gericht an den Priestern zu Beginn der «Zeit des Endes», dem «Haus Gottes» bei Jesu erster Wiederkehr und ein oder zwei Jahre darauf ebenso am 14.Nisan, dem Abendmahl, so wie schon beim Auszug aus Ägypten und der Urteilsvollstreckung um Mitternacht an den Erstlingen Ägyptens. Derselbe Engel als Gottes Heerführer vollzog das Urteil!

 

(Zephanja 1:8-11)  Und es soll geschehen am Tag des Schlachtopfers Jehovas [[(u.a. dem Abendmahl)]], daß ich die Aufmerksamkeit auf die Fürsten richten will und auf die Söhne des Königs und alle, die fremdländische Kleidung tragen. 9 Und ich will die Aufmerksamkeit auf einen jeden richten, der an jenem Tag auf die Plattform steigt, diejenigen, die das Haus ihrer Herren mit Gewalttat und Trug füllen. 10 Und es soll an jenem Tag geschehen“, ist der Ausspruch Jehovas, „[daß] ein Geschrei vom Fischtor her erschallt und ein Geheul vom zweiten Stadtteil her und ein großes Krachen von den Hügeln her. 11 Heult, ihr Bewohner von Mạchtesch, denn alles Volk der Händler ist zum Schweigen gebracht worden; alle, die Silber darwiegen, sind weggetilgt worden.

 

Die erste Erfüllung zeigte sich an Juda und Jerusalem 607 v.u.Z. durch Nebukadnezars Heere. Fast alle Überlebenden kamen in das Exil Babylons. Ein von Gott bezeichneter Überrest an Gerechten erlebte Jehovas Schutz. Unter jenen befand sich der Prophet Jeremia.

 

Das Abendmahl ist kein öffentlicher Anlass, beschränkt sich auf Familiengrösse oder Kleingruppen der Getauften und derer Kinder. Jesus gab das Beispiel mit seinen Jüngern, kein Fremder war geladen und Judas, der Jesus zu verraten beabsichtigte, den sandte Jesus als «Unreinen» fort! Wir sollten auf alle Anweisungen Gottes achten, Jesus als perfektes Beispiel nehmend. Ein hervorragender Anlass, um die Getreuen, die sich an die Gebote ihres Herrn halten von den Ungetreuen zu scheiden: «Die Schafe von den Böcken»! Kein Anlass für Reden vom Podest!

 


Am Tag nach dem Abendmahl, am 15.Tischri begann in Jerusalem das grosse Fest der ungesäuerten Brote. Die Priester Levis mussten in gereinigtem Zustand ihre rituellen Handlungen erfüllen. Kein fremder Priester der ein Nichtlevit war durfte daran teilhaben. Die «Fürsten und Söhne des Königs» nutzten die Gelegenheit sich gegenüber dem Volk auf einer Plattform darzustellen und ihre Forderungen öffentlich zu erklären. Zephanja liefert im Gleichschritt mit Josia dem jungen König und dem Hohepriester den Beweis, dass sowohl König, Fürsten, Richter und Priester in Gottesfurcht Jehovas Recht Nachachtung verschaffen können, wenn sie sich selbst daranhalten.

 

Der Begriff Jerusalem stellt somit auch Amtsgewalt dar, sei dies in der Anbetung seitens der Vorsteher oder aber auch politischer Natur. «Das Jerusalem droben, unsere Mutter» ist für Christen verbindliche Autorität, der sie sich freiwillig unterordnen. Sowohl Väter als Familienhäupter wie Älteste der Versammlungen sind Jehova und damit Seinem «Gesalbten» Jesus rechenschaftspflichtig.

 

Jene die sagen: «Jehova wird nichts Gutes tun, und er wird nichts Böses tun»

Zephanja braucht eine Symbolsprache die wir leicht zu durchschauen vermögen, um Gottes Gedanken in verständlicher weise zu vermitteln. Wenn er von «jener Zeit» spricht, so ist es der darauffolgende Gerichtstag: Sei dies bei einer ersten Erfüllung oder später bis hin zum grossen Gerichtstag der Endzeit und dem Schlussgericht am Ende des Millenniums. Die Regeln bleiben stets dieselben, dass jeder Einzelne über welchem Gericht gehalten wird auf seine bisher nicht vergebene Sünde hin untersucht wird. Es bedeutet doch in unreinem Zustand zu sein. Sündenvergebung untersteht einem Prozess an fortlaufenden Handlungen:

 


 

Dabei wird Licht auf die Verfehlung geworfen, so wie es Hesekiel durch Jehova erklärt wurde, der als Wächter warnen musste und nach Feinden Gottes Ausschau zu halten hatte: «Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und tatsächlich unrecht tut und ich dann einen Anstoß zum Straucheln vor ihn hinlege, wird er selbst sterben, weil du ihn nicht warntest. Wegen seiner Sünde wird er sterben, und seiner gerechten Taten, die er tat, wird nicht gedacht werden, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern.» (Hes 3:20) Den Ungerechten zu warnen ist daher Pflicht von jedem von uns!

 

(Zephanja 1:12, 13)  Und es soll geschehen zu jener Zeit, daß ich Jerusalem sorgfältig mit Leuchten durchsuchen werde, und ich will den Männern Aufmerksamkeit schenken, die auf ihren Hefen [[(dem Sauerteig falscher Lehren)]] erstarren [und] die in ihrem Herzen sprechen: ‚Jehova wird nicht Gutes tun, und er wird nicht Böses tun.‘ 13 Und ihr Vermögen soll zum Raub werden und ihre Häuser zu einer wüsten Einöde. Und sie werden Häuser bauen, aber sie werden [sie] nicht bewohnen; und sie werden Weingärten pflanzen, aber sie werden nicht den Wein davon trinken.

 

Im ersten Jahrhundert wurde dieselbe Aufgabe zu wachen und zu warnen ebenso durch Jesus jedem getauften Christen auferlegt, vorab den Aposteln und Versammlungsvorstehern. «Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.» (Mat 28:19, 20) Alle Getauften wurden durch Jesu Halbbruder Jakobus in seinem Schreiben deutlich gewarnt:  

 

(Jakobus 2:10-12)  Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut, der hat sich gegen alle vergangen. 11 Denn der, der gesagt hat: „Du sollst nicht ehebrechen“, hat auch gesagt: „Du sollst nicht morden.“ Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber mordest, bist du ein Gesetzesübertreter geworden. 12 Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz [[GESETZ]] eines freien Volkes gerichtet werden sollen.

 

Jesus selbst hatte das Gebot andere vom schlechten Lauf weg zur Gerechtigkeit zubringen deutlich erklärt: «Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.» (Mat 18:15-17) In Wirklichkeit zieht sich dies auch auf unsere Feinde hin, welche aufgrund der Warnung Gelegenheit zur Umkehr haben.

 

Wer somit behauptet, dass Gott nicht auf Fehlverhalten achten würde, «weder Gutes noch Schlechtes tun» erweist sich am Tag des Gerichts als Mittäter seines wahren geistigen Vaters, Satan: Der schon zu Beginn gegenüber Eva ähnlich argumentierte: «Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.» (1.Mo 3:4, 5) Eva hörte darauf glaubte eher der Lüge wie der Androhung Jehovas der Todesstrafe und Adam schloss sich ihrer Übertretung an, anstatt zu warnen und Gott um Vergebung anzuflehen. Jakobus zeigt  

 

All die vergangenen Generation werden während des Millenniums auferstehen, entweder zum Leben oder zum Gericht. Jede offene Schuld muss dann beglichen werden, ob klein oder gross.

 

(Johannes 5:28-30)  Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören 29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Der Tod für sich löscht somit keine Sünden. Der Schuldner muss auch im kommenden System die «Münze von sehr geringem Wert zurückerstatten». In der Bergpredigt zu Beginn von Jesu öffentlichem Auftreten erklärte er die Regel: «Sei bereit, dich mit dem, der dich beim Gericht verklagt, eilends zu verständigen, solange du noch mit ihm dorthin unterwegs bist, damit der Kläger dich nicht etwa dem Richter übergibt und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen wirst. Ich sage es dir als Tatsache: Du wirst von dort bestimmt nicht herauskommen, bis du die letzte Münze von sehr geringem Wert zurückgezahlt hast.» (Mat 5:25, 26).

 

Da Auferstehende überhaupt keine Mittel besitzen um frühere Schulden zu tilgen, so werden sie als Sklaven derer, denen sie schulden «Häuser bauen» und «Weingärten Pflanzen» ohne davon vorerst Nutzniesser zu sein. Gottes Gerechtigkeit ist ewigwährend! Jehova gibt keine Straffreiheit, das verlangt echte Gerechtigkeit!

 

Jehovas grosser Tag der Abrechnung ist nahe: Silber und Gold retten nicht!

Viele Menschen glauben sich von Gottes Gericht freikaufen zu können, mittels karitativer Werke, Spenden an ihre Religion und gar korrupter Angebote an jene, die mit gerechtem Gericht richten müssten. Jehova aber ist unbestechlich und Sein Tag der Abrechnung mit jedem Einzelnen liegt vor uns!

 

 (Zephanja 1:14-18)  Der große Tag Jehovas ist nahe. Er ist nahe, und [er] eilt sehr. Der Schall des Tages Jehovas ist bitter. Da stößt ein starker Mann einen Schrei aus. 15 Jener Tag ist ein Tag des Zornausbruchs, ein Tag der Bedrängnis und Angst, ein Tag des Sturms und der Verödung, ein Tag der Finsternis und der Dunkelheit, ein Tag des Gewölks und dichten Dunkels, 16 ein Tag des Horns und des Alarmsignals gegen die befestigten Städte und gegen die hohen Ecktürme. 17 Und ich will die Menschen in Bedrängnis bringen, und sie werden gewiß wie Blinde einhergehen; denn gegen Jehova haben sie gesündigt. Und ihr Blut wird tatsächlich verschüttet werden wie Staub und ihre Eingeweide wie Dung. 18 Weder ihr Silber noch ihr Gold wird sie am Tag des Zornausbruchs Jehovas befreien können; sondern durch das Feuer seines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden, denn er wird eine Ausrottung aller Bewohner der Erde, ja eine schreckliche, herbeiführen.“

 

Aller aufgehäufte ungerechte Gewinn kann kein Leben aus der strafender Hand Jehovas retten! Jesus redete mit ähnlichen Worten von derselben Zeit vor der Urteilsvollstreckung: «… dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird.» Es liegt am Einzelnen von uns diese Verknüpfungen von Aussagen der Propheten und jene von Jesus und seinen Jüngern selbst zu machen, um die Gefahr zu verstehen!

 


 

 

3.4.3            Zephanja Kapitel 2: Die Sanftmütigen sind Erben der Erde, die Hochmut wird Enden!

 

Führt das Sammeln durch, «ihr sanftmütigen der Erde, o Nation die nicht vor Scham erbleicht»

Waren zu Beginn im ersten Kapitel die Warnungen und üblen Umstände jener Zeit im Vordergrund, so folgt nun für alle die bereit sind zu Hören und zu Handeln die Aufmunterung und Warnung des  Paulus. Das Gebot der Sabbatversammlung, der Zusammenkünfte am Tag des Neumondes und der Feste gilt für jeden Christen ebenso verbindlich wie für Juden damals (Jes 66:23). Der Apostel der Nationen lässt daran keinen Zweifel offen, wenn er den Hebräer-Christen in seinem Brief diese Tatsache in Erinnerung ruft:

 

(Hebräer 10:24-29)  Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[(gemäss GESETZ an Gottes Sabbaten)]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

26 Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit [[(«Dein GESETZ ist Wahrheit» (Ps 119:42))]] empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig [[(Jesus stirbt kein weiteres Mal für unsere Sünden)]], 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat?

 

Wir sehen den Tag schnell herannahen: Die Bosheit der Menschen ist jedem offensichtlich und nimmt Tag um Tag zu! Wie lange soll Jehova dem ungesetzlichen, dem boshaften und hasserfüllten Treiben zusehen?

 

Jehova spricht zu den «Schafen» der Endzeit eine deutliche Aufforderung, sich am Sabbat vor Jehova zu versammeln. Dazu gehören schon zwei, wie unser Hohepriesterkönig Jesus deutlich äusserte: «Wieder sage ich euch in Wahrheit: Wenn zwei von euch auf der Erde in bezug auf irgend etwas Wichtiges, worum sie bitten sollten, übereinkommen, so wird es für sie von meinem Vater im Himmel aus geschehen. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.» (Mat 18:19, 20) Aus den Worten des Paulus an die hebräischen Christen ist das Versammeln an den Sabbaten, den Neumonden und Festzeiten daher etwas sehr Wichtiges! Zephanja bestätigt dies:

 

(Zephanja 2:1-4)  Versammelt euch, ja führe das Sammeln durch, o Nation [[(das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]], die nicht vor Scham erbleicht. 2 Ehe [die] Satzung [irgend etwas] gebiert, [ehe der] Tag wie Spreu vorübergegangen ist, ehe die Zornglut Jehovas über euch kommt, ehe der Tag des Zornes Jehovas [(Harmagedon)]] über euch kommt[, 3 sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.

 

4 Denn was Gạsa betrifft, eine verlassene [Stadt] wird es werden; und Ạskalon soll eine wüste Einöde sein. Was Ạschdod betrifft, am hellen Mittag wird man es vertreiben; und was Ẹkron betrifft, es wird entwurzelt werden.

 

Jene Städte der Philister waren sehr stark im Widerstand gegen Jehova und dessen Volk Israel. Derselbe heutige Gasastreifen spielt auch beim Krieg Harmagedons eine Schlüsselrolle, wie wir es seit der Gründung Israels in deren Widerstand und Terror deutlich sehen. Ihr Unterstützer ist heute der «König des Nordens» (der russisch-kommunistische Block, die Muslimnationen als dessen «Streitarm») der jeden Freund des «Südkönigs» (Anglo- Amerika und Alliierte) deutlich als Feind betrachtet.  

 

Jesaja erwähnt im letzten Kapitel seines prophetischen Buches, dass unter der Herrschaft der «neuen Himmel», nachdem die «alten Himmel» der heute Herrschenden dieses Systems den Preis für Nichtbeachtung der Gebote mit ihrem Leben bezahlt haben, nun, während dem Millennium nicht nur einige Wenige wie heute sich zu Gottes Sabbaten und Neumonden versammeln, sondern dies die ganze «neue Erde» tun wird! Es zeigt, dass Gottes GESETZ ewig gilt und wer es missachtet nicht straffrei bleibt!

 

(Jesaja 66:22-24)  Denn so, wie die neuen Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir bestehen, ist der Ausspruch Jehovas, „so wird eure Nachkommenschaft und euer Name bestehenbleiben. 23 Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen, hat Jehova gesagt. 24 „Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

Was Jesaja über ein Jahrhundert zuvor erwähnte, dies galt genauso für die Zeit vor, während und nach Zephanjas Predigen! Beide reden vom «grossen Tag Jehovas», dem Tag Seines Zorns und dem der Verteilung des Erbes an die Getreuen.

 

Kanaan und das Land der Philister soll vernichtet werden

Gottes Zorn gegen die Philister wird sich bis zum Tag Harmagedons nicht verändern! Gerechtes Gericht ist angesagt und da gibt es kein Entweichen für die, welche Ihn als höchsten Souverän des Universums ablehnten.

 

(Zephanja 2:5-7)  Wehe denen, die die Gegend am Meer bewohnen, der Nation von Kerethịtern! [[(führender Stamm der Philister?)]] Das Wort Jehovas ergeht gegen euch. O Kạnaan, du Land der Philịster, ich will auch dich vernichten, so daß es keinen Bewohner geben wird. 6 Und das Gebiet am Meer soll zu Weidegründen werden, [mit] Brunnen für Hirten und Steinhürden für Schafe. 7 Und es soll ein Gebiet für die Übriggebliebenen des Hauses Juda werden. Darauf werden sie weiden. In den Häusern Ạskalons werden sie sich abends lagern. Denn Jehova, ihr Gott, wird ihnen seine Aufmerksamkeit zuwenden und gewiß ihre [[„im Tode“]] Gefangenen zurückkehren lassen.“

 

Die «Nation von Kerethịtern» deutet entweder auf ein mit den Philistern befreundetes Volk oder aber den Hauptstamm innerhalb der Philister hin. Die Bibelgelehrten sind sich darüber uneinig. Uns genügt der Hinweis, dass wer zu Gottes Feinden zählt dem Gericht bestimmt nicht entgehen wird. Bis heute hat sich jene Prophezeiung nicht vollständig erfüllt, das wird sich am Tag von Jesu Kampf gegen all seine Feinde ändern! Das Gebiet der Palästinenser wird erst nach Harmagedon ein Gebiet für die «Übriggebliebenes des Hauses Juda»

 

Bis heute Schmähungen Moabs und Ammons (Jordaniens gegen Israel): Die Götter der Nationen enden

Schon zu jener Zeit Zephanjas waren die Nationen jenseits des Jordans und des Toten Meeres, Moab, Midian und Edom beständige Feinde der Nation Israel, was mit dem Einzug Israels in das Gelobte Land unter Moses und dann Josuas Führung direkt im Zusammenhang steht. Obwohl alle drei Brudernationen von Jakob und seinen Nachkommen abstammten, so begegneten sie Israel beim Heranrücken aus dem Sinai feindschaftlich, wohl wissend, dass Jehova, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs jene Erde Jahrhunderte zuvor mit einem Schwur und Bündnissen den wahren Erben versprochen hatte.

 

(Zephanja 2:8-11)  Ich habe die Schmähung Mọabs und die Schimpfworte der Söhne Ạmmons gehört, mit denen sie mein Volk geschmäht und ständig großgetan haben gegen sein Gebiet. 9 Darum, so wahr ich lebe“, ist der Ausspruch Jehovas der Heerscharen, des Gottes Israels, „wird Mọab selbst so wie Sọdom werden und die Söhne Ạmmons wie Gomọrra, ein Ort als Besitztum der Nesseln und eine Salzgrube und eine wüste Einöde, ja bis auf unabsehbare Zeit [[(bis auf ewig)]]. Die Übriggebliebenen [[(des Tages Harmadedons)]] meines Volkes [[(der „grossen Volksmenge“)]] werden sie plündern, und der Überrest meiner eigenen Nation wird sie in Besitz nehmen. 10 Dies ist, was sie statt ihres Stolzes haben werden, weil sie geschmäht und ständig großgetan haben gegen das Volk Jehovas der Heerscharen. 11 Furchteinflößend wird Jehova gegen sie sein; denn er wird gewiß alle Götter der Erde hinschwinden lassen, und man wird sich vor ihm niederbeugen, jeder von seiner Stätte her, alle Inseln [[(Versammlungen)]] der Nationen.

 

Erst in Harmagedon werden «alle Götter der Erde» dahinschwinden, wenn deren Anbeter durch den «Reiter aus dem weissen Pferd» und dessen Engelheeren die Strafe ewiger Vernichtung erlitten haben.

 

Beim Abschluss ist Jehova gegen den «König des Nordens» (Assyrien = Russland, Muslime: Iran, Irak, Syrien, Libanon usw.) und auch gegen den «König des Südens» (Ägypten = Anglo-Amerika)

Wer ein «Freund der Welt» sein will, diese verteidigt und sich zu ihr bekennt, der kann nicht gleichzeitig ein Freund Gottes sein: Er hält sich doch durch Denken und Handeln an Jehovas Urfeind, die «Schlange», Satan dem Teufel, der Jehovas Eigentum wie ein lügnerischer Dieb gestohlen hat, indem er die Ureltern der Menschheit zu sündigen veranlasste. Jehovas Ankündigung der Todesstrafe kann nicht von Gottes Feinden entfernt werden!

 

Das oberhalb Ägyptens gelegene Äthiopien zeigte sich ebenso gegenüber Israel feindselig. Die Hebräer hatten jenes Gebiet «Kusch» genannt, deren schwarzen Bewohner waren die «Kuschitten». Ein Spruch zeigt die Unveränderlichkeit deren Haut: «Kann ein Kuschịt seine Haut ändern? Oder ein Leopard seine Flecken? Ihr selbst [[(jeder Mensch)]] könntet auch Gutes tun, die ihr Personen seid, die man Schlechtes zu tun gelehrt hat.» (Jer 13:23) Die Kuschitten hatten sich als Volk gegen Jehova gewandt, Israel befeindet. Ein weiteres Wehe erging durch Zephanja nun gegen die Assyrer und deren Hauptstatt Ninive. Die aus Assyrien hervorgegangen Nationen, die heute deren Gebiet bilden, sie werden den letzten grossen Krieg gegen das gelobte Land führen, der eine Zeit erdenweiter «grossen Drangsal» zum dritten Weltkrieg führen wird:

 

(Zephanja 2:12-15)  Auch ihr, ihr Äthiopier, ihr selbst werdet von meinem Schwert Erschlagene sein.

13 Und er wird seine Hand gegen Norden ausstrecken, und er wird Assyrien vernichten. Und er wird Nịnive zu einer wüsten Einöde machen, zu einer wasserlosen Gegend wie die Wildnis. 14 Und in seiner Mitte werden sich gewiß Herden lagern, alle wildlebenden Tiere einer Nation. Sowohl Pelikan als auch Stachelschwein werden direkt zwischen ihren Säulenkapitellen die Nacht verbringen. Eine Stimme wird fortwährend im Fenster singen. Verwüstung wird auf der Schwelle sein; denn er wird bestimmt sogar die Täfelung bloßlegen. 15 Das ist die frohlockende Stadt, die in Sicherheit saß, die in ihrem Herzen sprach: ‚Ich bin’s, und da ist niemand sonst.‘ O wie sie zu einem Gegenstand des Entsetzens geworden ist, zu einem Lagerplatz für die wildlebenden Tiere! Jeder, der daran vorübergeht, wird pfeifen; er wird seine Hand schütteln.“

 

Der in der Apostelgeschichte erwähnte Begriff «Kandake» gilt als hochrangiger Titel, nicht als Eigenname. Da die Äthiopier ihre Königslinie von der Mutter her vererbten, waren einige der Herrscher Frauen. Jener Anbeter Jehovas zur Zeit des Passas nach Jesu Tod aber war der Verwalter einer jener Königinnen. Er hatte in Jerusalem den Tempel besucht während des Festes der ungesäuerten Brote. Er musste daher ein beschnittener Jude gewesen sein. Philippus der ihm gefolgt war aufgrund Jehovas Anweisung erklärte nun die Schrift des Propheten Jesaja und dessen Vorhersage, dass der Messias, Jesus leiden und sterben musste.

 

(Apostelgeschichte 8:27-33)  Da machte er sich auf und ging, und siehe, ein äthiopischer Eunuch, ein Machthaber unter Kandạke, der Königin der Äthiopier, der über ihren ganzen Schatz [gesetzt] war. Er war [[(als beschnittener Proselyt)]] nach Jerusalem gekommen, um anzubeten, 28 doch kehrte er zurück, und auf seinem Wagen sitzend, las er laut den Propheten Jesaja. 29 Da sagte der Geist zu Philịppus: „Tritt hinzu, und schließ dich diesem Wagen an.“ 30 Philịppus lief nebenher und hörte ihn laut den Propheten Jesaja lesen, und er sprach: „Verstehst du wirklich, was du liest? 31 Er sagte: „Wie könnte ich es denn je, wenn mich nicht jemand anleitet?“ Und er bat Philịppus inständig, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. 32 Die Stelle der Schrift nun, die er laut las, war diese: Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtung geführt, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer stumm ist, so tut er seinen Mund nicht auf. 33 Während seiner Erniedrigung wurde das Gericht von ihm weggenommen. Wer wird die Einzelheiten seiner Generation erzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.“

 

Jesu Auferstehung unmittelbar nach seinem Tod, etwas über eine Woche vor diesem Ereignis erfolgte durch den Vater «im Geiste», im dritten Himmel Gottes, vor dessen Thron als das «geschlachtete Lamm», vollkommen sündenfrei, getreu bis in den schmählichen Tod! Nach seiner Auferstehung «im Fleische», am vierzigsten Tag kehrte er zurück an die Seite des Vaters, abwartend, bis Jehova ihm die Feinde unter die Füsse legen wird [B1] (Ps 110:1-4).

 

 

3.4.4            Zephanja Kapitel 3: Nationen und ihre Führer werden weggetilgt: eine «reine Sprache» für die «neue Erde»

 

Der Ungerechte kennt keine Scham: Fürsten sind brüllende Löwen, Richter Abendwölfe. Jehovas gerechtes Gericht

Die Gerichtsankündigungen kommen nun von den Feinden wie den Philistern, den Äthiopiern und den Assyrern direkt auf das Volk der Juden, deren Hauptstadt Jerusalem und darin deren Führungselite aus Jehovas Sicht schuldhaft waren am Zustand der Nation.

 

(Zephanja 3:1-5)  Wehe der rebellierenden und sich verunreinigenden, der bedrückenden Stadt! [[(Jerusalem)]]Sie hörte nicht auf eine Stimme; sie nahm keine Zucht an. Auf Jehova vertraute sie nicht. Ihrem Gott nahte sie nicht. 3 Ihre Fürsten in ihrer Mitte waren brüllende Löwen. Ihre Richter waren Abendwölfe, die nicht [Knochen] zernagten bis zum Morgen. 4 Ihre Propheten waren frech, waren Männer der Treulosigkeit. Selbst ihre Priester entweihten, was heilig war; sie taten dem Gesetz [[(GESETZ)]] Gewalt an. 5 Jehova war gerecht in ihrer Mitte; er übte keine Ungerechtigkeit. Morgen für Morgen gab er fortwährend seine eigene richterliche Entscheidung aus. Am lichten Tag fehlte sie sicherlich nicht. Doch der Ungerechte kannte keine Scham.

 

Jehova der jede Übertretung kennt, auch deren Beweggründe, Er richtete Sein Volk Tag für Tag. Ob «Segen oder Fluch» hing vom Verhalten des Einzelnen ab. Mit der Übernahme der Macht Jehovas über die ganze Erde, die er in Eden Satan und dessen «Same der Schlange» übergeben hatte, nimmt Gott erneut den Zügel in die Hand und setzt Jesus über dessen Feinde! «Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends. Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“ » (Off 11:14, 15) Das «Königreich der (neuen) Himmel» in Jehovas Hand nimmt seinen Beginn. Jesus muss es «inmitten der Feinde» aufrichten! Seine Zeit ist deutlich auf dreieinhalb Jahre, respektive 43 Monate oder 1260 Tage beschränkt (Da 12:7; Off 12:5, 6; 13:5)

 


 

Jehova tilgt erneut Nationen weg, der Gott der ganzen Erde fordert Rechenschaft an denen, die keine Gottesfurcht zeigen!

Was Zephanja für die Feinde Judas im siebten Jahrhundert ankündete, dann auf Juda sich erweiterte gilt genauso für das Endgericht an diesem System. Da Paulus deutlich erklärte, dass nach dem Tod des letzten Apostels keine weiteren Offenbarungen oder Visionen mehr folgen würden, dass das «Vollkommene» an heiligen Schriften kommen würde, sondern sich die Aussagen Gottes nun auf die Schriftworte des alten und neuen Bundes beschränken würden, sind alle späteren Prophezeiungen von Männer und Frauen entweder vollkommen im Einklang mit den Schriften oder ergeben «eine veränderte gute Botschaft» (Gal 1:8, 9), falsches Prophezeien (Mat 24:11, 12), so wir es bei heutigen Religionen und deren Endzeitpropheten gewohnt sind: «Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.» (1.Kor 13:9, 10)

 

 (Zephanja 3:6, 7)  Ich tilgte Nationen weg; ihre Ecktürme wurden verödet. Ich verwüstete ihre Straßen, so daß niemand hindurchzog. Ihre Städte wurden verwüstet, so daß kein Mann da war, so daß kein Bewohner da war. 7 Ich sprach: ‚Sicherlich wirst du mich fürchten; du wirst Zucht annehmen‘, so daß ihre Wohnung nicht weggetilgt würde — für all das muß ich sie zur Rechenschaft ziehen. Wahrhaftig, rasch handelten sie, all ihre Taten verderbt zu machen.

 

Ja, auch die modernen Endzeitreligion verneinen Gottes Gebote als weiterhin verbindlich, ebenso wie Jehovas «richterliche Entscheidungen», die seit der Offenlegung der Zehn Gebote an Moses durch verbindliche göttliche Entscheide mittels Seiner Propheten verkündet worden sind. Viele davon sind nichts weiteres als detaillierte Erläuterung wie jenes GESETZ im Einzelfall angewandt werden soll. Jede ungesühnte Tat erfordert Jehovas Aufmerksamkeit im Gericht: «… für all das muß ich sie zur Rechenschaft ziehen. Wahrhaftig, rasch handelten sie, all ihre Taten verderbt zu machen.» Salomo schrieb zu Beginn des Buches «Sprüche»: «Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.» Jeder von und erwählt es sich weise oder töricht zu handeln. Das benötigt tägliche hunderte, ja gar tausende von Entscheidungen, die wir entweder im Einklang oder im Gegensatz zu Gottes Recht treffen!

 

Paulus erklärt im Brief an die Römer, unterschiedlichste Texte dem «Gesetzesbund» und den «Propheten» zitierend:

 

(Römer 3:12-18)  Alle [Menschen] sind abgewichen, alle zusammen sind sie wertlos geworden; da ist keiner, der Güte erweist, da ist auch nicht einer.“ 13 „Ihre Kehle ist ein geöffnetes Grab, sie haben mit ihrer Zunge Trug geübt.“ „Natterngift ist hinter ihren Lippen.“ 14 „Und ihr Mund ist voll Fluchens und bitterer Rede.“ 15 „Ihre Füße sind schnell zum Blutvergießen.“ 16 „Trümmer und Elend sind auf ihren Wegen, 17 und sie haben den Weg des Friedens nicht erkannt.“ 18 „Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.“

 

Stets gab es eine Minderheit, welche echte Gottesfurcht im täglichen Leben offenbarte. Zu einer starken Minderheit zusammengeschrumpft überwiegt nun jedoch das Böse! Wo es keine Achtung von Gottes GESETZEN gibt, das fehlt doch die Grundlage für weises Handeln! Jede Abweichung von Gottes Geboten hat über kurz oder lang negative Folgen! Auch wenn Jehovas Gericht nicht unmittelbar folgt, so kommt doch der Bumerang gesetzlosen Handelns zum Verantwortlichen zurück: In diesem oder künftigen Leben der «neuen Erde»! Unterdessen sind es Dritte, die darunter zu leiden haben!

 


                                                                                                                                                                 

Gottes Strafankündigung an den Nationen kommt zur Exekution: Die kommende «Erde» wird die «reine Sprache» sprechen!

Wie schon in den Kopfzeilen dieses NEWSLETTERS erwähnt, braucht es vorab einen vollkommenen Paradigmenwandel, bevor Gerechtigkeit auf der ganzen Erde möglich wird. Jesaja und Micha sprachen von jener Zeit nach Harmagedon, «in jenen Tagen» was geschehen wird: «Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem.» (Jes 2:3)

 

Damit jeder Mensch direkt auf Jesu Worte im Namen des Vaters achten kann, muss wie es Zacharias erklärt erst ein einheitliches Sprachverständnis kommen. Da wird die Umkehrung dessen Tatsache, was bei der Sprachverwirrung beim Turmbau von Babel ihren Ursprung hatte: Jede Sippe hatte eine veränderte Sprache! Um an dieser Umwandlung und der friedlichen «neuen Erde» unter paradiesisch gerechten Umständen Anteil zu haben braucht es Ausharren in wahrer Gottesfurcht. Nur so werden wir alles daran setzen Jehovas Wohlwollen zu erreichen.

 

(Zephanja 3:8, 9)  ‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Die «Beute» holt sich Jehova am Tag Harmagedons in Form des lebenden «Überrests» und der «grossen Volksmenge» an Seinen Getreuen. Da sich die ganze Erde als in Satans System eingebunden erweist ist es genau die geringe Zahl Überlebender, welche dem Reiz und Druck so zu sein wie alle Übrigen widerstanden haben, sie sind die Gewinner und «Erben der Erde». Es sind ihre «Tage die verlängert» werden. Die Bösen aber sind die Erblasser, die im ewigen Tod, dem Feuersee und dann erst am Ende des Millenniums ihr Gericht hören werden, die «ewige Abschneidung von den Lebenden».

 

Der Überrest aus Demütigen, die Jehova gesucht haben wird gerettet werden

Erneut spricht Jehova zu Zephanja vom kommenden System, wenn die Erde in Ruhe lebt, ohne Kriege und viele Menschen aller Völker jährlich zu den Festzeiten Jehovas nach Jerusalem pilgern werden, vor alle zu den Festzeiten und jeder seine Geschenke dorthin mitbringen wird in Dankbarkeit für Jehovas und Jesu grossartigem Werk die Erde zum Paradies zu verwandeln. Mit Bestimmtheit erfüllt sich dies nicht heute, weder in Israel, noch Jerusalem und schon gar nicht auf dem Tempelberg: «… wegen all deiner Handlungen, mit denen du dich gegen mich vergangen hast, denn dann werde ich aus deiner Mitte deine hochmütig Frohlockenden entfernen; und du wirst nie wieder hochmütig sein auf meinem heiligen Berg.» Weder Juden, noch Christen noch Muslime innerhalb ihrer gespaltenen Denominationen suchen wirklich Jehova! Sie ergötzen sich am Reichtum ihrer Religionsorganisationen, den grossartigen Werken ihrer eigenen Hände, die ohne Kenntnis der Völker zur Ehre ihrer Erbauer errichtet wurden.

 

Nur jene, die Jehova suchen und denen Er sich zeigt, weil er mittels der Schriften zu finden ist. Darum antwortete Jesus einem Schriftgelehrten folgende Worte: «„Lehrer, treffend hast du der Wahrheit gemäß gesagt: ‚ER ist Einer, und da ist kein anderer als ER‘; und dieses, ‚ihn zu lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit ganzer Kraft‘, und dieses, ‚seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst‘, ist weit mehr wert als alle Ganzbrandopfer und Schlachtopfer.“ Da Jesus erkannte, daß er verständig geantwortet hatte, sagte er zu ihm: „Du bist nicht fern vom Königreich Gottes.“ Niemand aber hatte mehr den Mut, ihn zu befragen.» (Mar 12:32-34)

 

 (Zephanja 3:10-17)  Von der Gegend der Ströme Äthiopiens werden mir die, die mich inständig bitten, [nämlich] die Tochter meiner Zerstreuten, eine Gabe bringen. 11 An jenem Tag wirst du nicht beschämt werden wegen all deiner Handlungen, mit denen du dich gegen mich vergangen hast, denn dann werde ich aus deiner Mitte deine hochmütig Frohlockenden entfernen; und du wirst nie wieder hochmütig sein auf meinem heiligen Berg. 12 Und ich werde gewiß in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen, und sie werden wirklich Zuflucht nehmen zum Namen Jehovas. 13 Was die Übriggebliebenen Israels betrifft, sie werden keine Ungerechtigkeit tun noch Lügen reden, noch wird in ihrem Mund eine trügerische Zunge gefunden werden; denn sie selbst werden weiden und tatsächlich lagern, und niemand wird dasein, der [sie] aufschreckt.“ 14 Juble, o Tochter Zion! Brich in Freudenrufe aus, o Israel! Freue dich, und frohlocke mit ganzem Herzen, o Tochter Jerusalem! 15 Jehova hat die auf dir [lastenden] Gerichte entfernt. Er hat deinen Feind weggeschafft. Der König Israels, Jehova, ist in deiner Mitte. Du wirst kein Unglück mehr fürchten. 16 An jenem Tag wird zu Jerusalem gesagt werden: „Fürchte dich nicht, o Zion. Mögen deine Hände nicht erschlaffen. 17 Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte. Als ein Starker wird er retten. Er wird mit Freuden über dich frohlocken. Er wird schweigen in seiner Liebe. Er wird sich über dich freuen mit Jubelrufen.

 

Nicht mehr der Stolz und Hochmut der Religionsführer wird den Lauf der Welt bestimmen, die doch wie Könige über das Volk herrschen, sondern die Bescheidenheit der künftigen Priesterkönige die sich alle Jesus und den Aposteln völlig unterordnen wird den Sieg bringen! Sie waren in kleinen, inselgleichen Versammlungen über die Erde zerstreut. Gemeinsam bildeten sie die «Tochter» derselben Mutter, «des Jerusalem droben». Sie stammen nicht von «Hagar», dem irdischen Israel und deren Hautstadt ab, die in ihrem Hochmut bis zum Abschluss des Systems behauptet, Jehovas eheliche Gefährtin zu sein, irdische Vertreterin ihres königlichen Mannes: «Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.» (Off 18:7, 8).

 


 

Diese von Paulus gemachten Vergleiche der beiden Frauen Abrahams kann uns vieles lehren, wie es damals in seinen Tagen war und bis zum Ende des Systems bleiben wird. Die auf der Erde zerstreuten Juden gehören zu «Lo-Ruhama», den aus dem Exil Babylons zurückgekehrten Juden, die insgesamt erneut sich zu Jehovas Gegnern machten, den von Ihm gesandten Messias verfolgten und töteten. Ihnen wird Jehova bis zum Abschluss «keine Barmherzigkeit mehr erweisen» (Hos 1:6).

 

Alle aber die Jehova mit reinem Herzen gesucht und gefunden haben ist Erleichterung versprochen:

 


 

Jehova bringt das Zerstreute und das Hinkende zusammen

Es ist nicht an den Religionen Menschen in die «Hürde» Gottes zusammenzubringen, obwohl uns jede Einzelne genau dies erzählen mag. Sie bringen ihre Proselyten in die eigene, vom «Königreich des Sohnes seiner Liebe» getrennte Hürden. Zweck ist Machtaufhäufung und Versklavung ihrer Getreuen, mittels ihrer «veränderten guten Botschaft», welche von einer Religion zur andern doch stark variiert. Sie zeigen ihr wahres Ziel durch ihre prächtigen Bauwerke, auf welche dann deren «Schäfchen» so stolz sind, als hätten sie daran mitgebaut. Zephanja aber erklärt, wer innerhalb der «grossen Volksmenge aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen» zusammengewürfelt ist. Erst nach Harmagedon führt sie «der wahre Hirt» Jesus an den Ort ihrer künftigen Bestimmung und eint alle unter sich. «… ich werde gewiß in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übriglassen, und sie werden wirklich Zuflucht nehmen zum Namen Jehovas.» Nicht als Religionsgruppe der «Zeugen Jehovas», sondern als jene Menschen der Endzeit, die für Jesus Zeugnis abgelegt haben, wie jener vom Vater Zeugnis gegeben hat!

 

Jene zerstreuten kleinen Versammlungen gleichen exakt jenen des ersten Jahrhunderts. Diese hatten Gottes Anerkennung obwohl jede unabhängig der anderen Jesus und die Apostel nachzuahmen suchen, auf Propheten und von Gott Auserwählte der Vergangenheit geachtet haben

 

 (Zephanja 3:18-20)  Die in [ihrer] Abwesenheit von [deiner] Festzeit Bekümmerten werde ich gewiß versammeln; von dir fern waren sie, weil sie ihretwegen Schmach ertrugen. 19 Siehe, ich handle gegen alle, die dich niederdrücken zu jener Zeit; und ich will die Hinkende retten, und die Versprengte werde ich zusammenbringen. Und ich will sie zum Lobpreis und zum Namen setzen im ganzen Land ihrer Schande. 20 Zu jener Zeit werde ich euch herbeiführen, ja zu der Zeit, da ich euch zusammenbringe. Denn ich werde euch zum Namen und zum Lobpreis machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich eure Gefangenen vor euren Augen zurückkehren lasse“, hat Jehova gesprochen.

 

Jesus ruft alle Versiegelten der ganzen Erde durch die Apostel und deren Ausgesandte für den dreissig Tage nach Harmagedon erwarteten Rückkehr Jesu zusammen. «Die in [ihrer] Abwesenheit von [deiner] Festzeit Bekümmerten werde ich gewiß versammeln» Der erste grosse gemeinsame Festakt ist das Trompetenfest, der Beginn von Jesu «Abendessen der Hochzeit des Lammes» die achttägige Feier seiner Auserwählten, die er zu Priestern und Königen einweihen wird, auf Gottes heiligem Berg, der inzwischen vollkommen von jedem Objekt falscher Anbetung gereinigt sein wird.

 

Alle die, welche jene Versiegelten bis zum Abschluss des Systems bisher unterdrückt haben, sie erleiden die Strafe Jehovas, die «Abschneidung von den Lebenden». Die Frage der Toten «unter dem Altar», deren Blut nach Rache rief, welche Johannes in der 3. Vision der Offenbarung sah und hörte hat damit ihre Antwort:

 

(Offenbarung 6:9, 10)  Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?

 

Am Tag von Jesu wiederkehrt «mit den Wolken», an den Ort am Ölberg, von wo er in den Himmel aufgefahren war, so werden der versiegelte Überrest und die weit grössere Zahl an vorher Verstorbenen in deren Erstauferstehung miteinander zum «Stab» der Macht in Jesu Hand vereinigt sein. Ihnen gemeinsam obliegt die Leitung der von Gottes Auserwählten «grossen Volksmenge» während des Millenniums. Sie waren es, die von den Juden und den Religionen der Welt verfolgt waren und viele von ihnen vergossen ihr Blut in Treue zu Jehova und nach Jesus als dessen «Schafe».

 


Die Worte Zephanjas werden somit an einem klar definierte Tag, Zeit, Ort und der Beteiligten in Erfüllung gehen: «Die in [ihrer] Abwesenheit von [deiner] Festzeit Bekümmerten werde ich gewiß versammeln; von dir fern waren sie,» (Ze 3:18) Sie waren nicht fern von Jehova, Jesus aber, der in den Himmel zurückkehrte war zuerst nah, inmitten der Juden, dann aber fern. Seine Aufgabe ist es das Zerstreute zu sammeln. Er bringt die Nachkommen Abrahams, die «Ebioniten», das gegenbildliche «Manasse» auf die Erde des gelobten Landes um jedem sein Erbe zuzuteilen. «Und ich will sie zum Lobpreis und zum Namen setzen im ganzen Land ihrer Schande. Zu jener Zeit werde ich euch herbeiführen, ja zu der Zeit, da ich euch zusammenbringe.»

 

 

3.4.5            Zephanja: Zusammenfassung

 

Im 1. Kapitel beschreibt Zephanja Jehovas grosse Wut, sowohl gegen Sein Volk Juda, wie auch gegen dessen umliegenden feindliche Nationen. Natürlich gilt dasselbe für heute, denn alle die zu Jesu Königreich gehören sind auch im Besitz des Vaters: «Was mein ist, ist Dein», erklärte Jesus! Grund für Jehovas Zorn ist es, dass die Menschen mit all ihrer Intelligenz ihm nicht gesucht haben! Zephanja kündet Gottes Ausspruch an: «Ich werde ganz bestimmt allem, was sich auf der Oberfläche des Erdbodens befindet, ein Ende machen» ist der Ausspruch Jehovas.» (Ze 1:2) Das Wort «alles» bezieht sich auf jene, die Jehova als höchste Autorität ablehnen und durch andere Götter ersetzt haben. Selbst das eigene «Ich» kann zu einem Götzen werden!

 

Jehova beklagt, dass die Fürsten in Jehovas «Haus», der Restnation Juda erneut zu einer Räuberhöhle verkommen liessen. Ungesetzliches Handeln wurde von den Richtern ignoriert oder gar belohnt. Die Fürsten und hohen Amtspersonen füllten damals wie auch heute ihre Nation «mit Gewalttag und Trug». Sie waren überzeugt und verkündeten dies gegenüber dem Volk, dass «Jehova weder Gutes noch Schlechtes» tun werde.

 

(Zephanja 1:12, 13)  Und es soll geschehen zu jener Zeit, daß ich Jerusalem sorgfältig mit Leuchten durchsuchen werde, und ich will den Männern Aufmerksamkeit schenken, die auf ihren Hefen [[(dem Sauerteig falscher Lehren)]] erstarren [und] die in ihrem Herzen sprechen: ‚Jehova wird nicht Gutes tun, und er wird nicht Böses tun.‘ 13 Und ihr Vermögen soll zum Raub werden und ihre Häuser zu einer wüsten Einöde. Und sie werden Häuser bauen, aber sie werden [sie] nicht bewohnen; und sie werden Weingärten pflanzen, aber sie werden nicht den Wein davon trinken.

 

Dies vollkommene Ignoranz gegenüber ihrem Schöpfer ist auch heute überall zu erkennen. Wer das GESETZ Jehovas, sei es teilweise oder gänzlich ablehnt, der wird sich im Eigensinn verstricken und gegen Jehovas Rat handeln. Jeder der sich so verhält wird gegenüber dem obersten Richter Rechenschaft abzulegen haben! Keiner wird der gerechten Strafe entgehen! Keiner kann sich mittels seines Reichtums oder Schmeichelei und Verstellung retten. Jehovas Gericht fusst doch auf Seinem unparteiischen GESETZ: Er wendet dies vollkommen gesetzmässig an ohne auf Person, Rang oder Äusserliches zu achten; weder Silber noch Gold sind als Bestechung nützlich!

 

Auch das 2. Kapitel spricht Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an! Der Befehl das Sammeln auf der Erde durchzuführen hat unterschiedliche Aspekte: Vor und nach Jesus und vor und nach Harmagedon. Ganz Israel wurde hin zum «Zelt der Zusammenkunft», später dem Tempel zu den Festzeiten versammelt. Jeden Sabbat trafen sie sich in den örtlichen Synagogen.

 

Im ersten Jahrhundert versammelten sich Getaufte Christen ausschliesslich in kleinen Gruppen in Privathäusern, Jesu Taufauftrag erfüllend nach weiteren zu suchen, die bereit waren zu hören und sich zu ändern und neue Versammlungsgruppen zu bilden. Sekten und später Christenreligionen legen dies seit dem zweiten Jahrhundert so aus, dass Getaufte in ihrer jeweils eigenen «Hürde» und unter unterschiedlichste Rechtsordnungen und deren eigenen «Hohepriestern» gefangen werden, damit den einzigen von Jehova selbst eingesetzten Hohepriesterkönig missachtend, der alle die sich zu ihm und dem Vater bekennen.

 

Jene «Weisen» aber, die den heiligen Geist der Erkenntnis angenommen haben, der zu jedem aus den Schriften spricht. Ihre „Hürde“ ist das «Königreich des Sohnes seiner Liebe», welches ohne sichtbare Herrscher, den Bienen und Ameisen gleich ihre geistige Nahrung suchen (Spr 6:6-8). Sie sind es, welche lernen das ganze GESETZ zu halten, das sich jeder auf «Tafeln des Herzens» eingeritzt hat, auch die «geringsten der Gebote» (Mat 5:19), was schlussendlich zur «Verlängerung der Tage» und zum «Erbe der Erde» im neuen System führen wird.

 

(Zephanja 2:1-3)  Versammelt euch, ja führe das Sammeln durch, o Nation [[(Heute: das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]], die nicht vor Scham erbleicht. 2 Ehe [die] Satzung [irgend etwas] gebiert, [ehe der] Tag wie Spreu vorübergegangen ist, ehe die Zornglut Jehovas über euch kommt, ehe der Tag des Zornes Jehovas [[(Harmagedon)]] über euch kommt, 3 sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.

 

Diese «Wahrscheinlichkeit» der Rettung hängt nicht von Gott ab, da Sein Wort absolut zuverlässig ist, sondern von unserer Erkenntnis und dem Eifer, wie wir das Erlernte in die Tat umsetzen. Bevor wir Extremisten werden und gar aus Furcht etwas falsch zu machen untätig werden, gilt es dabei zu bedenken, dass am Tag des Gerichts Gottes Barmherzigkeit die obsiegt! «Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz eines freien Volkes gerichtet werden sollen. Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.» (Jak 2:12, 13)

 

Gott kündet dem Land Kanaan und den Philistern Vernichtung an. Heute bewohnt mehrheitlich Nachkommen der zweiten Tochter der hurerischen „Gomer“, „Lo-Ruhama“ die nachexilischen Juden. Viele leben seit 1948 erneut im Gebiet des ursprünglichen Kanaan und in Teilen des Kerngebietes der Philister, der heutigen Palästinenser arabischer Herkunft. Dieses muss im Südwesten der heutigen Nation Israels mit dem Gasastreifen identifiziert werden.

 


 

Jehova kündet durch Zephanja das Ende all jener an, die gegen Israel spotten. Ohne zuvor die Frage geklärt zu haben, was «Israel» vor dem Ende dieses Systems wirklich ist. Wie denn ist es möglich, dass Erben aus der ganzen Erde nach Harmagedon hin zum Gelobten Land geführt werden, um dort ihr Erbe durch Jesus zu erhalten? Bedenken wir doch, dass diese Nation heute in der Hand von Jesu Feinden liegt, die doch ganz deutlich gar „nicht wollen dass ich [[(Jesus)]] König über sie werde». Jesus kündete doch all jenen Gegnern an, dass sie vor ihm «geschlachtet» würden, was nichts anderes bedeutet als, dass die angekündete Todesstrafe vollzogen wird: «Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.» (Lu 19:27) Alle erdenweit zerstreuten «Ebioniten»“, jenen die gemäss Segen Jakobs zu «Manasse» gehören sollen durch Jesus nach Harmagedon eingesammelt werden und als Lohn für Treue im gelobten Land das  Abraham im Bund versprochenes Erbe haben! An jenem Tag enden „die Götter der Nationen“ unausweichlich!

 

(Zephanja 2:12-15)  Auch ihr, ihr Äthiopier, ihr selbst werdet von meinem Schwert Erschlagene sein.

13 Und er wird seine Hand gegen Norden ausstrecken, und er wird Assyrien vernichten. Und er wird Nịnive zu einer wüsten Einöde machen, zu einer wasserlosen Gegend wie die Wildnis. 14 Und in seiner Mitte werden sich gewiß Herden lagern, alle wildlebenden Tiere einer Nation. Sowohl Pelikan als auch Stachelschwein werden direkt zwischen ihren Säulenkapitellen die Nacht verbringen. Eine Stimme wird fortwährend im Fenster singen. Verwüstung wird auf der Schwelle sein; denn er wird bestimmt sogar die Täfelung bloßlegen. 15 Das ist die frohlockende Stadt, die in Sicherheit saß, die in ihrem Herzen sprach: ‚Ich bin’s, und da ist niemand sonst.‘ O wie sie zu einem Gegenstand des Entsetzens geworden ist, zu einem Lagerplatz für die wildlebenden Tiere! Jeder, der daran vorübergeht, wird pfeifen; er wird seine Hand schütteln.“

 

Diese Strafankündigung muss heute auf alle Nationen der Erde erweitert werden, denn bekanntlich «gibt es bei Gott keine Parteilichkeit»: Dasselbe Vergehen hat auch dieselbe Strafe zur Folge. Das schliesst die zwei stärksten Machtblöcke am Ende dieses Systems mit ein: Den «König des Nordens», den kommunistisch-sozialistischen Block mit dessen «Streitarmen», die muslimischen «Tschihadisten», vom Gebiet des ursprünglichen Assyrien ausgehend, der Israel angreifen wird um sich Jerusalem als drittheiligste Nation der Mohammedaner einzuverleiben, die Juden ins Meer zu drängen. Damit strecken sie ihre Hand gegen den stärksten Alliierten des «Königs des Südens» aus, die Nation der Juden, dem sie bestimmt nicht tatenlos zusehen. Die grösste letzte Weltmacht wird «alle Könige der Erde» hin zur Schlacht Harmagedons führen. Die himmlischen Heere Jesu werden diese Schlacht endgültig entscheiden:

 

(Hiob 34:19, 20)  Es gibt EINEN,] der Fürsten gegenüber nicht Parteilichkeit bekundet hat Und nicht mehr Rücksicht auf den Edlen als auf den Geringen genommen hat, Denn sie alle sind das Werk seiner Hände.

In einem Augenblick sterben sie, ja mitten in der Nacht; Das Volk schwankt hin und her und schwindet dahin, Und Starke weichen ohne Hand.

 

Das Kapitel 3 spricht erneut von der Wegtilgung der Führer der «alten Erde», die doch ihrerseits die «alten Himmel» bilden! Sie sind wie «Berge und Hügel» der Macht, in starken organisierten Strukturen von Religion, Politik und Wirtschaft vereint und untereinander verzahnt. Sie kennen überhaupt keine Scham im Ausnützen der Menschenmassen. Die Kirchenführer sind aus Gottes Sicht wie «Wölfe in Schafspelzen», sich verstellen und mit lügenhaften Lehren durchtränkt.

 

 (Zephanja 3:1-5)  Wehe der rebellierenden und sich verunreinigenden, der bedrückenden Stadt! [[(Jerusalem als Sitz der Macht)]]Sie hörte nicht auf eine Stimme; sie nahm keine Zucht an. Auf Jehova vertraute sie nicht. Ihrem Gott nahte sie nicht. 3 Ihre Fürsten in ihrer Mitte waren brüllende Löwen. Ihre Richter waren Abendwölfe, die nicht [Knochen] zernagten bis zum Morgen. 4 Ihre Propheten waren frech, waren Männer der Treulosigkeit. Selbst ihre Priester entweihten, was heilig war; sie taten dem Gesetz [[(GESETZ)]] Gewalt an. 5 Jehova war gerecht in ihrer Mitte; er übte keine Ungerechtigkeit. Morgen für Morgen gab er fortwährend seine eigene richterliche Entscheidung aus [[(Segen oder Fluch)]]. Am lichten Tag fehlte sie sicherlich nicht. Doch der Ungerechte kannte keine Scham.

 

Wie könnten Jehova heute dieselben Vergehen nicht sehen, nun erdenweit, weil Jesus doch den Taufauftrag bis hin an die «Enden der Erde» erweitert hat. Kaum eine Person kann heute behaupten, nie vom Schöpfergott und Christus gehört zu haben. Der Vergleich mit «wilden Tieren» wie «Löwen» für Politiker und wie «Abendwölfe» für Richter ist bestimmt angemessen! Wo sind heute Propheten zu finden, welche die gute Botschaft der ganzen heiligen Schrift der Bibel unverfälscht verkünden, welche «Babylon die Grosse» verlassen haben, da jene doch voller «falscher Propheten» ist?

 

Jehova fordert von jedem von den Mächtigen Rechenschaft, was uns aber nicht von der Verantwortung trennt offensichtliches Unrecht selbst anzuklagen und Wahrheit unverändert zu verkünden.

 

Zephanja darf gegen Ende seines Buches eine gewichtige Wahrheit erwähnen: Die Sprachverwirrung von Babylon soll beendet werden und eine «reine Sprache», jene Mannes Heber und dessen Sippe, die jene von Adam her über Noah hin zu Abraham, Isaak und Jakob und daher zu Moses und allen Hebräern hin fast unverändert übertragen wurde.

 

Dies hat am Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich der «neuen Himmel» übergibt zur Folge, dass die ganze Erde, alle Glieder der «grossen Volksmenge» und zudem der Auferstehenden während des Millenniums sich gegenseitig ohne Sprachbarrieren verständigen können! Dies hat den Sinn, dass alle Gottes Wort verstehen, sei es im hebräischen Schrifttext oder den nun erneuten mündlichen Belehrungen, um gemeinsam den effektivsten Dienst für Jehova zu leisten und «Schulter an Schulter»

 Seinen Willen ausführen unter Führung der «neuen Himmel».

 

(Zephanja 3:8, 9)  ‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Alle die Demütigen, welche Jehovas Rat gesucht haben und das «GESETZ des Glaubens» in den «Spross», den Messias Jesus erfüllt haben, sie werden unter den Geretteten sein. Sie Suche nach Jehova ist jedem Erdenmenschen möglich, da unser Gewissen uns hin zum Schöpfergott lenkt. Ihn, den wahren und höchsten Herrscher im Reich der Menschen zu erkennen und uns Ihm zu unterordnen bedeutet «Sanftmut» aus der Sicht Gottes!

 

Erst unter Jesu Führung wird das Zerstreute, das Hinkende und das Verlorene zusammengeführt, alle die nun im einen Königreich, der einen Hürde vereint werden, dem «Königreich des Vaters». Jesus wird jedem Einzelnen durch Jehova die entsprechende Aufmerksamkeit schenken: Bestimmt vielerlei Gründe uns in der Anbetung den Aposteln immer mehr anzunähern, die willig den Schritten Jesu nachgefolgt sind.  

 

 

Home ¦ Eingang ¦ Erkenntnis ¦ Was tun? ¦ Portrait ¦ Bestellung ¦ Mail ¦ Forum ¦ Links ¦ Copyright

 

© 2004-2020 DER WEG, Urs Martin Schmid, Bariloche, AR  www.harmagedon.com.ar  / All rights reserved / E-Mail: ms@bariloche.com.ar