Newsletter „DER WEG13/09-3    September 2013

Neubearbeitung: 29.10.13

 

 

13.9.3   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

9. Teil: Matthäus Kapitel 23-25: Synoptische Verbindung:

Jesu Gericht an Vorstehern seiner Tage und am Ende des System

 

   Im 8. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat August 2013 behandelten wir unter dem Titel: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 13.8.3 Gottes Königreich, die Arbeiter darin und ihr Rang unter Jesus als Eckstein. Jesu Tod nähert sich und er möchte seine Apostel bestmöglich auf Kommendes vorbereiten und sie für ihre Aufgabe danach instruieren! Er zeigt Ihnen, dass jeder, welcher für ihn im Weinberg des Vaters arbeitet am Ende denselben Lohn erhalten wird: Ewiges Leben und für die Toten kommt ihre Auferweckung. Auch die letzten Erntearbeiter die nur eine symbolische Stunde mitgewirkt haben erhalten denselben Lohn und sind zudem zeitlich die Ersten im kommenden Königreich! Erst später, während des Millenniums erfolgt die allgemeine Auferstehung.

 

http://www.obsidian.bild-art.de/images/stories/articles/einzug_jerusalem.jpg   So wie es der Prophet Sacharja vorhergesagt hatte ritt Jesus auf einem Esel in Jerusalem unter grossem Triumph ein. Die Volksmengen schrien und jubelten ihm zu als „Sohn Davids und baten um Gottes Rettung! Welch ein Kontrast zu dem, was nur eine Woche darauf sich ereignen würde, wenn die religiösen Führer Jesu habhaft geworden sind und ihn grausam töten werden. 

 

(Matthäus 21:9)  Die Volksmengen aber, die, die ihm vorausgingen, und die, die nachfolgten, riefen fortgesetzt: „Rette, bitte, den Sohn Davids! Gesegnet ist, der im Namen Jehovas kommt! Rette ihn, bitte, in den Höhen droben!“

 

   Beim Feigenbaum, der keine Frühfrüchte zeigte gab Jesus ein weiteres Beispiel seiner Macht über die Kräfte der Natur. Aufgrund seines Befehls verdorrte der Baum augenblicklich. Bäume aber sind Symbole für Führungskräfte, Vorsteher im Königreich Gottes und Jesu Handeln sollte als Warnung gelten.

 

   Dass nicht jeder gemäss seiner Zusage im Weinberg des Vaters zu arbeiten handeln würde, dies zeigte sich am ersten Sohn, der zugesagt hatte, dann aber nicht hinging. Der zweite verweigerte sich, es gereute ihn und schlussendlich ging er doch seine Arbeit verrichten. Natürlich freut sich der Vater des zweiten Sohnes.

 

   Der von den Propheten angekündete Haupteckstein war nun inmitten Jerusalems und der Juden und doch wurde er von den Führern nicht angenommen, sondern wie es die Propheten vorhergesagt hatten verworfen! Nun aber wird er vom Vater in sein Amt eingesetzt, um über seine Feinde zu herrschen (Off 11:14, 15) und bildet mit den Aposteln die Grundlage und baut seinen eigenen geistigen Tempel darauf aus lebendigen Steinen aufzurichten.

  

http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/files/2009/08/modell_web.jpg (Matthäus 21:42-44)  Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: ‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Haupteckstein geworden. Von Jehova aus ist dies geschehen, und es ist wunderbar in unseren Augen.‘? 43 Darum sage ich euch: Das Königreich Gottes wird von euch genommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt. 44 Auch wird der, welcher auf diesen Stein fällt, zerschmettert werden. Auf wen immer er aber fällt, den wird er zu Staub machen.“

 

   Der mächtige König Jehova wollte für seinen Sohn Jesus ein grosses Hochzeitsfest veranstalten und hierzu wurden die Noblen aus ganz Israel eingeladen. Die Maststiere waren geschlachtet, der Tisch bereitet, niemand aber wollte kommen. Obwohl die Sklaven hingingen und darum baten sagten sich jene ab. Der eine ging seinen Handelsgeschäften nach, der andere zur Arbeit auf dem Feld. Wieder andere Sklaven wurden gar misshandelt und gar getötet. Darauf aber lässt der König seine Heere ausziehen, um jene Mörder und deren Stadt zu verbrennen. Im Gegenzug sandte der König später, das heisst heute erneut die Sklaven aus, um jeden den sie finden würden auf den Strassen die aus der Stadt („Babylon die Grosse“) hinausführen einzuladen und seinen Tisch zu füllen. Bei solchen Gleichnissen gilt es daran zu denken, dass bei Jehova ein Tag wie tausend Jahre sind! Seit Jesu Tod sind es bloss zwei solche Tage und die wirkliche Hochzeit steht nun bald bevor, wie auch das grosse „Abendessen der Hochzeit des Lammes“.

 

image007   Die Sadduzäer, die nicht an die Auferstehung der Toten glaubten wollten Jesus versuchen und fragten ihn nach einer Witwe, die als ihr Mann gestorben war von dessen sechs Brüdern in Leviratsehe genommen wurden ohne ihr Nachkommen zu zeugen, weil jeder zuvor starb. Die Fangfrage lautete nun, welcher der Brüder sie denn in der Auferstehung zur Frau erhalte? Jesus erwiderte so, wie sie es wohl kaum erwartet hatten, dass in der Auferstehung der Toten jene nicht wieder heiraten werden, sondern wie Engel würden.      

 

Die Haupttitel lauteten:

 

   Matthäus 20-22 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

   Matthäus Kapitel 20:  Gleicher Lohn für Arbeiter im Königreich; Rangfolge Sache des Vaters

   Matthäus Kapitel 21:  Jesu triumphaler Einzug in Jerusalem; Gleichnisse vom Feigenbaum und der Söhne des Weingärtners; Jesus der verworfene Haupteckstein

   Matthäus Kapitel 22:  Hochzeitsfest des Königs; Witwe und die Auferstehung

  

 

7. Teil: Matthäus Kapitel 23-25:

 

   In der heutigen Betrachtung geht es im Kapitel 23 um die letzten Tage Jesu, die Tempelreinigung in Jerusalem, die Klage gegen Jerusalem und deren geistigen Führer, die Proselytenmacherei der Pharisäer und das ungerechte, habgierige Verhalten der Schriftgelehrten, der Rechtsgelehrten und Pharisäer denen Jesus das Wehe androht und dass deren Stätte des Wirkens bald schon vernichtet würden. Gewichtige Hinweise, was heutige religiöse Systeme erwartet!

 

http://www.antichrist-wachtturm.de/images/gross/erwachet-april-2007-seite-26-unbearbeitet.jpg   Der Proselytenmacherei, alles zu tun, um Anhänger zu haben schiebt Jesus dadurch den Riegel, dass er jene als grosse Heuchler offenlegt, die ihre Anhänger und Nachfolger nur noch schlimmer machen würden als sie es selbst schon wären. Er nennt sie alle, die Pharisäer und Schriftgelehrten gemeinsam als Toren, sie alle in ein und denselben Topf werfend.

 

(Matthäus 23:15) Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehẹnna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

 

   Das grosse Predigtwerk der Endzeit gemäss Matthäus 24:14 ist erneut eine Proselytenmacherei und steht weit eher in Verbindung mit „falschen Christussen wie dem Auftrag, den Jesus wahren Nachfolgern erteilte!

 

   Im Kapitel 24 folgt die Instruktion der Jünger betreffend die Zeichen seiner Wiederkehr und der Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“. Was würde den Abschluss des alten, korrupten Systems einleiten und auf welche Art Zeichen wäre zu achten, die alle vom System her kommen würden ausser dem „Zeichen Jona“?

 

(Matthäus 24:3)  Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“

 

http://file1.npage.de/004937/13/bilder/arche-noah.jpg   Jesus verglich das Kommende, den Untergang des jüdischen Systems und gleichzeitig den des heutigen mit den Tagen Noahs und jenen der Tage Lots. Beides waren göttliche Gerichte und es gab wenige Überlebende, weil jene zuvor Gerechtigkeit geübt hatten und das Wohlwollen des Gottes der Himmel sich erworben hatten! In beiden Gerichten war es notwendig die Anforderrungen exakt so zu erfüllen, wie sie Gottes Engel auftrug! 

 

 (1. Mose 6:22)  Und Noah ging daran, gemäß allem zu tun, was Gott ihm geboten hatte. Geradeso tat er.

 

   Jesus verurteilt das Schwören beim Tempel oder beim Altar und gar bei Jehova selbst. Das „Ja“ eines Christen muss erneut „ja“ bedeuten und das „Nein, nein“. Was darüber hinausgehen würde wie komplexe Verträge mit deren Stolperfallen würden vom Teufel stammen.

 

   Jesus fasste die wichtigen Dinge des GESETZES in zwei Gebote zusammen und zeigt, dass das Recht zu halten, die Barmherzigkeit zu üben und die Treue zu andern die gewichtigen Dinge seien, die nicht zu vergessen wären. Ein grosses Wehe spricht Jesus über jene, welche den äusseren Schein waren aber innwendig voller Raub und Totengebein sind. Er nennt jene, welche die Propheten töten „Schlangen und Otternbrut“, welche über sich das ganze Blut der Gerechten ziehen werden!

 

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   Als praktisches Beispiel zeigt Jesus seinen Jüngern in der Nähe der Schatzkästen des Tempels eine Witwe, die eine geringwertige Münze einwirft im Gegensatz zu Reichen, die mehrere einwerfen. Er erklärt, dass die Gabe im Verhältnis zum Mangel, welche diese Witwe litt deren ganzes Vermögen ausmachte!

 

   Jesus hatte die Kinder Jerusalems so oft als „Engel Jehovas“ zu sammeln versucht und nun auch fleischgeworden tat er während dreieinhalb Jahren dasselbe. Voller Traurigkeit spricht er gegen die Stadt und das Land den Fluch aus, der bis zum Abschluss des Systems gilt und somit unsere Tage ebenso betrifft. „Frieden und Sicherheit“ kommen erst unter dem Friedensfürsten Jesus, wenn er beim neuerlichen und endgültigen Eintritt in die Stadt Jerusalem von seinen auserwählten „Schafen“ aus ganzem Herzen willkommen geheissen wird und das wird erst nach Harmagedon sich erfüllen können: Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!“ (Mat 21:9)

 

http://www.mapsofworld.com/deutsch/thematische-karten/welt-staerkste-erdbeben-landkarte.gif   Das Kapitel 24 von Matthäus behandelt zudem die Zeichen der Endzeit, auf die wir heute ganz besonders zu achten haben! Die Verfluchung des Tempels, dass kein Stein auf dem andern bleiben würde hat sich im Jahre 70 u.Z. bereits erfüllt. Aber auch für heute ist eine weitere Belagerung Jerusalems angekündet und Jesus erteilt Fluchtanweisung, wenn die Stadt umlagert wäre! Kriege und Kriegsberichte, Hunger und Seuchen wären Zeichen vor dem sich nähernden Ende wie auch Erdbeben und das Erkalten der Liebe der Meisten.

 

   Eine spezielle Warnung vor all denen, die sich als falsche Christusse, als falsche Apostel oder falsche Propheten in die Christenversammlungen einschleichen würden und selbst grosse Zeichen verrichten könnten, um die Auserwählten bis zum Ende hin vom wahren „Haupt“ wegzuziehen! Genau diese Dinge sehen wir heute mit den vielen Religionen, beginnen der Katholischen Kirche, ihrer protestantischen Töchter und der Endzeitreligionen wie Mormonen, Adventisten und Jehovas Zeugen! Alle machen erneut Proselyten und ziehen sie zu sich, behaupten Jesus sei nur mit ihnen.

 

http://imgl.krone.at/Bilder/2009/08/06/Zeugen_Jehovas_feiern_internationalen_Kongress-40.000_im_Stadion-Story-156232_476x270px_1_TSB_EqOxCnRpQ.jpg(Matthäus 24:23-25)  Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: Dort!‘, glaubt es nicht. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.

 

   Keine Religionsorganisation die nicht von sich behauptet, der Christus sei in ihr wirksam und die „grossen Werke“, „Zeichen“ und „Wunderauf Jesus zurückführen, obwohl Paulus deutlich erklärte, dass diese Dinge mit dem letzten Apostel von Seiten Jesu enden würden, wenn „das Vollständige, die letzten Teile der Schrift gekommen wären! Sie sind somit heute eher ein Zeichen von Dämonen wie der Anwesenheit des Christus! (2.Kor 11:12-15)

 

(1. Korinther 13:8-10)  Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.

 

   Jesus kündet im Gegensatz zu jenen Verführern den wahren Nachfolgern gar Verfolgung an. Der Hass der Nationen würde sich gegen sie wenden, weil sie deren Vorbild nicht nachahmen würden, sondern am einen „Haupt“, an Jesus bis zum Ende festhalten.

 

http://www.manfred-gebhard.de/SoundofNightfly1970_zpsf4276081.jpg   Die Gesetzlosigkeit würde überhandnehmen und die Liebe allgemein erkalten. Unter all diesen Umständen würde ein grosses Predigen der guten Botschaft erfolgen. Fraglich wäre dabei, von wessen Seite her diese von Fall zu Fall verkündet wird? Wie kann Jesus auf der Seite jener sein, die behaupten Gottes GESETZ sei nicht weiter gültig, die Teile davon verleugnen oder gar das ganze GESETZ als beendet erklären!

 

   Das Aufstellen des „abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht weist auf Daniels Vorhersagen für die letzten dreieinhalb Jahre des Systems hin! Jesus warnt, dass Unterscheidungsvermögen angebracht ist, welche der zwei Abschlüsse jeweils gemeint ist: Jener des jüdischen Systems oder die Zeit seiner Wiederkehr? Er spricht von Zeichen an den Himmelskörpern Sonne, Mond und Sternen, bevor „der Menschensohn mit Herrlichkeit“ kommen wird! Es würde eine Zeit wie jene Noahs und Lots werden, mit Auserwählung der Gerechten und mit Vernichtung der in Gottes Augen Bösen!

 

   Jesus redet von sich selbst als von einem „Dieb“ der zur Nachtstunde kommt, um zu rauben. Er spricht von seiner eigenen Habe die im Besitz des Hausherrn dieses Systems ist, der in sein Haus einbrechen lässt, weil er unvorbereitet ist.

 

   Ein Gleichnis mit Bräutigam, Braut und auf die Rückkehr des Bräutigams von der Hochzeit wartenden Brautjungfrauen gibt uns tieferen Einblick, was vor und kurz nach Harmagedon folgen wird. Ein weiteres Gleichnis zeigt Sklaven, die bei der Abreise des Hausherrn Güter zur Verwaltung erhalten, um diese zu mehren. Danach, wenn das Ende des herrschenden Systems gekommen ist folgt Jesu Abrechnung mit jenen Sklaven, zwei haben ihren Besitz verdoppelt, ein Dritter aber verbarg ihn in der Erde. Während die ersten beiden Lob erhalten wird der letzte in die Finsternis hinausgeworfen.

 

   Jesus zeigt, dass am kommenden Gerichtstag alle seine Nachfolger vor ihm versammelt werden und er sie in Schafe und Böcke“ trennt. Während er den Schafen“ das ewige Leben gewährt werden die Böcke in die „ewige Abschneidung“ weggehen. Ein weiteres Gleichnis zeigt, wer die wahren Erben des kommenden „Königreiches der (neuen) Himmel sind. Im Gegenzug werden jene, die Jesu „geringste Brüder missachtet haben dem ewigen Feuer“ übergeben werden.

 

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Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

9.3      Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 9.Teil: Matthäus Kapitel 23-25: Synoptische Verbindung:  Jesu Gericht an Vorstehern seiner Tage und am Ende des Systems. 6

9.3.1              Matthäus Kapitel 23-25 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen. 7

9.3.1.1        Der Inhalt der Kapitel 23-25 und synoptische Ergänzungen: 7

Matthäus Kapitel 23:  Jesus geht mit der politisch-religiösen Führung seiner Tage hart ins Gericht 7

Matthäus Kapitel 24:  Jesu Zeichen der Endzeit beachten! 7

Matthäus Kapitel 25:  Geschehen nach Jesu Kommen von der Hochzeit her 7

9.3.2              Matthäus Kapitel 23:  Jesus geht mit der politisch-religiösen Führung seiner Tage hart ins Gericht 7

9.3.1.2        Mat 23:1-15:  Jesu wehe gegenüber den Schriftgelehrten und Pharisäern. 7

Mat 23:1-12:  Schriftgelehrte und Pharisäer auf Mose Stuhl; Selbsterhöhte werden erniedrigt 7

Mat 23:13-14:  Wehe Schriftgelehrten und Pharisäern, weil sie „das Königreich verschliessen 9

9.3.1.2        Mat 23:15-22:  Religiöse Proselytenmacherei durch blinde Toren hart verurteilt 9

Mat 23:15:  Wehe und Gehenna den Heuchlern die Proselyten noch schlimmer wie sie selbst machen. 9

Mat 23:16-22:  Wehe den beim Tempel Schwörenden, blinde Toren die falsche Werte setzen. 10

9.3.1.2        Mat 23:23-28:  Was sind die wichtigen Dinge des GESETZES?. 11

Mat 23:23-24:  Wehe denen, die kleinlich sind aber die gewichtigen Dinge des GESETZES ausseracht lassen: Das Recht, die Barmherzigkeit und die Treue. 11

Mat 23:25-26:  Wehe denen, die das äussere reinigen, innen voller Raub und Unmässigkeit sind. 12

Mat 23:27-28:  Wehe denen die getünchten Gräbern gleichen, doch voller Totengebeine sind. 12

9.3.1.2        Mat 23:29-36:  Schlangen und Otternbrut, welche die Propheten töten. 12

Mat 23:29-32:  Wehe den Söhnen derer, welche die Propheten ermordeten. 12

Mat 23:33-36:  Schlangen und Otternbrut, verurteilt zur Gehenna über die alles Blut der Gerechten kommt! 13

9.3.1.2        Mat 23:37-39:  ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘; Das Geben der Witwe und des Reichen; 14

Mat 23:37-39:  Jesus wollte Kinder Jerusalems so oft sammeln; Zerstörung bis zum Ende vorhergesagt; Jesu Widerkommen abhängig von Ausspruch: „Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt! 14

Mar 12:41-44:  Die Schatzkästen des Tempels und die Münze der Witwe; Verurteilung auch dem Tempel 14

9.3.3              Matthäus Kapitel 24:  Jesu Zeichen der Endzeit beachten! 15

9.3.1.2        Mat 24:1-8:  Zerstörung des Tempels als Vorzeichen grösserer Dinge. 15

Mat 24:1-3:  Kein Stein wird auf dem andern bleiben beim Tempel; Frage nach Jesu Wiederkehr, den Zeichen und den Zeiten. 15

Mat 24:4-6:  Warnung vor jenen, die im Namen Jesu kommen werden; Kriege und Kriegsberichte. 16

Markus, Lukas und Paulus ergänzen die Warnung vor „falschen Christussen“! 17

Achtung vor Ankündigungen „falscher Propheten“ die behaupten Christus zu vertreten! 18

Mat 24:7-8:  Nation gegen Nation, Hunger, Erdbeben als Anfang der Bedrängniswehen. 19

Die Wichtigkeit des „Bundes von Moab“ in Verbindung mit Fluch und Segen erkennen! 20

9.3.1.2        Mat 24:9-22:  Daniels Vorhersagen und Verfolgung derer, die zu Jesus gehören. 21

Mat 24:9-14:  Verfolgung echter Christen, Hass der Nationen, falsche Propheten, Gesetzlosigkeit, erkaltende Liebe, das Predigen vom Königreich. 21

Wer ist es wirklich, der lautstark eine veränderte „gute Botschaft“ verkündet?. 21

Der „Fluch“ des Paulus gegen jeden, der die gute Botschaft verändert! 22

Vergebliche Anbetung derer, die Gottes Gebote ungültig machen durch ihr Menschengebot! 23

Markus ergänzt Details bei Verhaftung als Christen und unsere Form der Verteidigung. 24

Mat 24:15-22:  Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht; grosse Drangsal 25

Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag 27

Beängstigendes Handeln der letzten Weltmacht Anglo-Amerika als „kleines Horn das grösser wurde 28

Was erklären die Propheten betreffend den letzten Angriff gegen Jerusalem?. 29

9.3.1.2        Mat 24:23-31:  Achtung vor den falschen Propheten und Christussen! 30

Mat 24:23-28:  Falsche Christusse und falsche Propheten mit grossen Zeichen. 30

Die Warnungen Jesu durch Lukas, was Bindung zu Religionsführern betrifft 32

Mat 24:29-31:  Zeichen an Sonne, Mond und Sternen, dann kommt der Menschensohn mit Macht und Herrlichkeit 32

Die Zerstörung „Babylons der Grossen“ und Aufrichtung an deren Stelle einer Universalreligion. 33

Welche Art von „Himmel“ oder Führung überstehen den Untergang der „alten Himmel“?. 34

9.3.1.2        Mat 24:32-42:  Der Feigenbaum und Noahs Tage. 35

Mat 24:32-35:  Gleichnis von den jungen Zweigen des Feigenbaumes. 35

Mat 24:36-42:  Wie die Tage Noahs ist die Wiederkehr des Menschensohnes; Die Einsammlung der Versiegelten. 36

Deutlicher Bezug auf unsere Tage und aktuelles Geschehen um Israel! 37

Lukas bringt zu Harmagedons Urteilsvollstreckung jene der Tage Noahs und den Vergleich mit den Tagen Lots. 37

Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer 38

9.3.1.2        Mat 24:43-51:  Die Stunde des Diebes und treue Sklaven und die Heuchler 39

Mat 24:43-44:  Der Hausherr, der einbrechen lässt; bereit sein für Jesu Kommen. 39

Wer ist der „Dieb“ und wer ist der überraschte „Hausherr“?. 40

Mat 24:45-47:  Der „treue Sklave“ bei Jesu Ankunft 41

Die sich widersprechenden Endzeitpropheten und ihre Interpretation des Endzeitablaufs. 43

Mat 24:48-51:  Der „ungetreue Sklave“ der sagt: „Mein Herr bleibt noch aus“, ihm wird Teil bei den Heuchlern zugewiesen. 43

9.3.4              Matthäus Kapitel 25:  Geschehen nach Jesu Kommen von der Hochzeit her 45

9.3.1.2        Mat 25:1-18:  Der Bräutigam, die Braut, die Jungfrauen und Sklaven. 45

Mat 25:1-13:  Ankunft des Bräutigams um Mitternacht: Die zehn Brautjungfrauen. 45

Wer darf oder soll und muss auf der Erde Recht sprechen?. 45

Die Reaktion der „Brautjungfrauen“, wenn Jesus von der Hochzeit her kommt! 46

Mat 25:14-18:  Gleichnis von den Sklaven denen der Hausherr die Habe übergab. 47

9.3.1.2        Mat 25:19-30:  Der Hausherr kommt zurück und rechnet mit Sklaven ab. 47

Mat 25:19-23:  Rückkehr des Hausherrn und Abrechnung gegenüber den getreuen Sklaven. 47

Mat 25:24-27:  Jener Sklave, der die Habe des Herrn vergrub. 48

Mat 25:28-30:  Der träge Sklave wird hinausgeworfen. 48

9.3.1.2        Mat 25:31-46:  Gerichtstag: Lohn der Erben und ewige Abschneidung der Feinde des Königs. 49

Mat 25:31-33:  Trennung von Schafen und Böcken am Gerichtstag. 49

Mat 25:34-40:  Die Erben des „Königreiches der (neuen) Himmel 50

Mat 25:41-46:  Ewiges Feuer für die, welche Jesu „geringsten Brüder“ missachtet haben. 51

 

 

9.3               Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 9.Teil: Matthäus Kapitel 23-25: Synoptische Verbindung:  Jesu Gericht an Vorstehern seiner Tage und am Ende des Systems

 

 

9.3.1           Matthäus Kapitel 23-25 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

 

9.3.1.1          Der Inhalt der Kapitel 23-25 und synoptische Ergänzungen:

 

Matthäus Kapitel 23:  Jesus geht mit der politisch-religiösen Führung seiner Tage hart ins Gericht

Das Kapitel 23 ist die härteste direkte und öffentliche Anschuldigung Jesu gegen die geistlich-politischen Führer seiner Tage! Darin kündet Christus deren Vernichtung an und nennt sie Heuchler! Nur wenn wir Jesu Argumentation und das gesetzlose, habsüchtige, von Barmherzigkeit und Treue losgelöste System verstanden haben und es mit dem unserer Tage zu vergleichen wissen, sehen wir die Gefahr für unsere Zeit und unsere geistlich-politischen Führer!

 

http://vitajesu.files.wordpress.com/2009/12/pharisees2.jpg?w=500Da sich die religiösen Führer auf den „Stuhl Mose“ gesetzt hatten waren sie auch nicht bereit den „Propheten gleich mir“, Jesus anzuerkennen, obwohl die grossen Werke ihn als diesen Propheten deutlich auswiesen. Darum verletzten sie das „GESETZ des Glaubens“, das jeden unter Todesstrafe stellt, der diesen „Propheten gleich mir“ nicht anerkennt! Die heutige Christenheit erklärt gar den „Bund vom Sinai“ als veraltet und keiner erfüllt dieses obligatorische „GESETZ des Glaubens“, weil es den Meisten vollkommen unbekannt ist!

 

(5. Mose 18:15-19)  Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Jesus statt zum Propheten zum Teil eines dreieinigen Gottes zu machen verletzt dasselbe Gebot! Damals wie heute wird der Eingang in Gottes Königreich versperrt und Anhänger die durch Religionen und Sekten rekrutiert werden, diese sind damals wie heute oft fanatisch, ohne jedes klare Verständnis, nur auf religiöse Doktrinen ausgerichtet! Die „Gehenna“ gehört jenen, welche andere zum Straucheln im GESETZ bringen, selbst voll Raub und Unmässigkeit sind und getünchten Gräbern gleichen!

 

Die Führer geben sich als die Söhne derer aus, welche frühere Propheten mordeten und bestellen deren Gräber! Jesus nennt sie mitten im Tempel unter den Volksmassen „Schlangen und Otternbrut“, die das Blut der Gerechten vergossen haben. Jesus kündet Zerstörung bis zum Ende an, was unsere Tage mit einbezieht! Nur wer erklärt: „Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!“ und Gerechtigkeit übt wird den Menschensohn in seiner Herrlichkeit sehen! Jesus verurteilt selbst den Tempel, der verunreinigt ist!

 

Matthäus Kapitel 24:  Jesu Zeichen der Endzeit beachten!

Jesu Erwähnung der kommenden Zerstörung des Tempels muss die Juden und auch die Jünger im Innersten getroffen haben. Kein Stein würde auf dem andern bleiben. Dieser war doch das Wahrzeichen, dass Jehova inmitten des Volkes weilte! Die Ankündigung Jeremias, dass Jehova sein eigenes Volk Israel verwerfen werde, wenn sie seinen wichtigsten himmlischen Gesandten, den Fleisch gewordenen „Engel Jehovas“ verwerfen würden, dies war kurz davor sich zu bestätigen! Jesus kündete ein Gericht über jene Generation an!

 

(Jeremia 31:37)  Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „ ,Wenn die Himmel oben gemessen und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden könnten, dann könnte auch ich den ganzen Samen Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben‘ ist der Ausspruch Jehovas.

 

http://wol.jw.org/de/wol/mp/r10/lp-x/w13/2013/1038Die Frage der vier Jünger nach den Zeichen vor dieser Zerstörung und Jesu Wiederkehr muss uns daher gleichfalls interessieren, denn obwohl der Tempel im Jahre 70 u.Z. zerstört wurde fehlt bis heute Jesu Wiederkehr! Darum gebot Jesus: Der Hörer möge selbst Unterscheidungsvermögen zeigen! Wir müssen unterscheiden, welche Zeichen nur jene Zeit betrafen, welche aber beide betreffen, damit uns heute und welche ausschliesslich auf unsere Zeit gemünzt sind!

 

Jesus warnt in beiden Fällen vor dem Aufstehen falscher „Christusse“, die zur falschen Zeit proklamieren, dass nun die Zeit da sei und man ihnen folgen solle, sei dies hinaus in „die Wildnis“ oder in die „inneren Gemächer“, deren Kirchen oder Wallfahrtsorte! Kriege und Kriegsberichte, Erdbeben, Seuchen und Hunger würden Kennzeichen bilden, noch bevor das Ende kommen werde!

 

http://u.jimdo.com/www31/o/sbb945d30030875ad/img/i84fba48e2616dcc2/1378904363/std/image.jpg(Matthäus 24:23-25)  Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘ oder: ‚Dort!‘, glaubt es nicht. 24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt.

 

Jesus warnt vor steigendem Hass der Nationen gegen alle, die ihn als „Haupt“ im „Königreich des Sohnes der Liebe“ anerkennen, die Gottes Gebote halten und den Sabbat ernst nehmen! Es brauch Unterscheidungsvermögen zu haben, um zwischen denen zu unterscheiden, welche lautstark eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden und den anderen, die sich an unverfälschte Wahrheit halten. Jesus redet davon, dass Christen vor weltliche Richter gezerrt würden Gott ihnen aber Weisheit verleiht jenen zu antworten!

 

Jesus zitiert aus dem Propheten Daniel im Zusammenhang mit der Frist von 2300 Tagen, wo das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“ aufgestellt würde und „grosse Drangsal“ die Folge ist. Damit stehen auch die „Zeiten und Zeitabschnitte“ im Kapitel 12 Daniels in Verbindung! Genug Anhaltspunkte, um eine korrekte Einreihung vorzunehmen, frei von Mythen! Jesus bittet Christen darum zu beten, dass ihre Flucht aus dem neuerlich umlagerten Jerusalem weder im Winter noch am Sabbat sei! Denn Sabbat durch den Sonntag zu ersetzen war Satans grösster und wirkungsvollster Streich gegen Gottes GESETZ!

 

Jesus bringt Gleichnisse vom Feigenbaum der neue Blätter treibt, um auf Gottes „neue Nation“ anzusprechen und warnt vor den Tagen Noahs, die erneut Urteilsvollstreckung ankündigen! Lukas erwähnt zudem die „Tage Lots“!  Jesus „kommt wie ein Dieb“, um sein Eigentum einzusammeln! Der „treue Sklave“ erwartet ihn, der „ungetreue“ schlägt dagegen das Gesinde und schiebt die Ankunft in die Zukunft!

 

Matthäus Kapitel 25:  Geschehen nach Jesu Kommen von der Hochzeit her

Das Gleichnis vom Bräutigam, der von der Hochzeit kommt und die zehn Brautjungfrauen, die wegen der Verspätung einschlafen zeigt einige gewichtige Verbindungen offenbart grosse Unkenntnis der Logik der Bibel! Die meisten Religionen können den Unterschied zwischen „Braut“ und „Brautjungfrauen“ zwischen „Hochzeit des Lammes“ und „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ nicht ausmachen, weder zeitlich, noch die betroffenen Gruppen voneinander klar unterscheiden! Was ist vor Harmagedon, was folgt danach? Wer sind die „Jungfrauen“ ohne Öl in ihren Lampen?

 

Jesus redet von Sklaven, dem der Herr seine „Habe“ anvertraut und bei seiner Wiederkehr Abrechnung hält! Die getreuen Verwalter haben das Gut Jesu gemehrt, der ungetreue aber vergrub sein Talent und wird vom Herrn getadelt und hinausgeworfen! Während christliche Religionen ihre Mitglieder nach Tausenden, Hundertausenden und gar vielen Millionen berechnen spricht der Herr von fünf, zwei und einem Talent und Verdoppelung bei den  ersteren zwei. Menschenmassen blenden Jesus nicht, sehr wohl aber echte Liebe zu Jesu Besitz und dessen Verdoppelung!

 

Am Gerichtstag während der Endzeit wird Jesus die „Schafe von den Böcken trennen“, die einen zum ewigen Leben auf die rechte Seite, die anderen zur ewigen Abschneidung zu seiner linken stellen! Interessant ist die Argumentation, wer ein „Schaf“ und wer ein „Bock“ gewesen ist! Paulus erwähnte das Kriterium: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. (Rö 13:10) Nächstenliebe in Aktion, indem wir Jesu Brüdern und Schwestern das Gute tun, vor allem, wenn jene in Not geraten! Jesus erklärt, wer die Erben des „Königreiches der (neuen“ Himmel“ sein werden. Wer es immer an Liebe fehlen liess und Jesu „geringsten Brüdern“ zuwider handelt muss mit „ewiger Abschneidung“ rechnen! Im neuen System braucht es in der Liebe geübte Menschen!

 

 

9.3.2           Matthäus Kapitel 23:  Jesus geht mit der politisch-religiösen Führung seiner Tage hart ins Gericht

 

9.3.1.2          Mat 23:1-15:  Jesu wehe gegenüber den Schriftgelehrten und Pharisäern

 

Mat 23:1-12:  Schriftgelehrte und Pharisäer auf Mose Stuhl; Selbsterhöhte werden erniedrigt

Jesus lehrte nun im Tempel die Volksmengen, nachdem er zuvor die Vorsteher, die Vertreter der Pharisäer und Sadduzäer durch seine Antworten und Fragen zum Schweigen gebracht hatte. Seine Jünger waren von der bevorstehenden Verhaftung und dem schmachvollen Tod unterrichtet und so mag es sie wenig verwundert haben, mit welcher Offenheit Jesus gegen jene Schriftgelehrten und Pharisäer Anklage führte ohne Unterschiede zu machen!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Christus_im_Hause_des_Pharis%C3%A4ers_Jacopo_Tintoretto.jpg (Matthäus 23:1-12)  Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: 2 Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses’ Stuhl gesetzt. 3 Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4 Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. 5 Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden; denn sie machen die [Schrifttexte enthaltenden] Kapseln breit, die sie als Schutzmittel tragen, und vergrößern die Fransen [ihrer Kleider]. 6 Sie haben gern den hervorragendsten Platz bei Abendessen und die vorderen Sitze in den Synagogen [[Versammlungen]] 7 und die Begrüßungen auf den Marktplätzen und daß die Menschen sie Rabbi [[Lehrer]] nennen. 8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi [[Lehrer]] nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Was würde denn Jesus heute zu den Päpsten, Kardinälen und Bischöfen wohl sagen? Was zur leitenden Körperschaft und den „Gesalbten“ der Zeugen Jehovas oder zu den Aposteln und Propheten der Mormonen und Adventisten? Sie alle beanspruchen in der einen oder andern Form Jesu und der Apostel Stellvertretung zu sein! Jesus aber lebt und führt als einziges „Haupt“ all jene, die wirklich auf ihn hören und dem aufgezeichneten Wort gehorchen!

 

Jesus als Jehova gleich, als den GOTT einer Dreieinigkeit zu verehren widerspricht seinen eigenen Worten! Solche Menschen wandeln tatsächlich „in Finsternis“! Denn erst aufgrund des Erleidens des Todes hat ihn der Vater doch erhöht, nicht auf dieselbe Stufe wie Er, jedoch „… über jede Gewalt im Himmel und auf der Erde“! (Mat 28:18) Somit hatte er diesen Rang zuvor nicht! Jesus selbst bestätigte, dass er erst noch „erhöht“ werden müsse! Das ergibt überhaupt keinen Sinn, wenn er doch seit ewig Teil des Dreieinigen Gottes war und ist. Warum werden solch eklatanten Widersprüche beständig ignoriert?

 

(Johannes 12:33-36)  Dies sagte er in Wirklichkeit, um anzuzeigen, welches Todes er zu sterben im Begriff war. 34 Daher antwortete ihm die Volksmenge: Wir hörten aus dem GESETZ, daß der Christus für immer bleibt; und wie kommt es, daß du sagst, der Menschensohn müsse erhöht werden? Wer ist dieser Menschensohn? 35 Jesus sagte daher zu ihnen: „Noch eine kleine Weile wird das Licht unter euch sein. Wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch nicht Finsternis überwältige; und wer in der Finsternis wandelt, weiß nicht, wohin er geht. 36 Solange ihr das Licht habt, bekundet Glauben an das Licht, damit ihr Söhne des Lichts werdet.“

 

Jesus war „das Licht“ und jeder der auf ihn hört „wandelt im Licht“. Seine Worte sind aufgezeichnet, um Glauben in ihn als „den Propheten“ zu setzen, den schon Moses ankündigte!

 

http://images.booklooker.de/cover/vlb_isbn/97834/91/75/1415.jpgDie Religionen lehren im einen oder andern alle Abfall von Christus und von Gott und deren deutlichen Vorgaben! Keine hält sich an das GESETZ und die PROPHETEN, obwohl Jesus bestätigte, dass deren Aussagen sich bis zum letzten Buchstaben erfüllen müssten! Dass Jesus als Hohepriesterkönig gewisse Veränderung brachte lässt sich aus den Evangelien und den übrigen Schriften des „Neuen Bundes“ durchaus erkennen. Was im „Bund mit Levi“ ein Vorbild hatte kommt unter dem Christus zur Wirklichkeit! Paulus bittet uns, am wahren „Haupt“ festzuhalten, das doch deutlich bestätigte, dass er nicht gekommen sei, um das GESETZ abzubrechen! Nur gemäss Kontext ergibt sich die wahre Bedeutung der Aussage des Paulus die von seinen Gegner verdreht wurden!

 

(Kolosser 2:16-19)  Daher möge euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten; 17 denn diese Dinge sind ein Schatten der künftigen Dinge, aber die Wirklichkeit gehört dem Christus. 18 Laßt euch nicht um den Siegespreis bringen von jemandem, der Gefallen hat an [Schein]demut und einer Form der Anbetung der Engel [[Vorsteher]], „indem er eintritt in“ Dinge, die er gesehen hat, und ohne rechten Grund aufgeblasen ist durch seine fleischliche Geistesverfassung, 19 während er nicht an dem Haupt festhält, an dem, von dem aus der ganze Leib, durch seine Gelenke und Bänder versorgt und harmonisch zusammengefügt, weiterhin wächst mit dem Wachstum, das Gott gibt.

 

http://data6.blog.de/media/696/4839696_ab7b2b4719_m.jpegWer die Speisevorschriften des GESETZES einhält, wie das Gebot kein Blut zu essen, sich von Schweinefleisch zu enthalten oder von Meerfrüchten und Fischen ohne Schuppen und Flossen und das Sabbatgebot einhält darf bestimmt nicht deswegen verurteilt werden! Der Christus hat diese Dinge gehalten und nie übertreten!

 

Jesus war, ist und bleibt „Herr des Sabbats“! Alle Dinge im Zusammenhang mit der Sabbatordnung weisen auf Grösseres in der Endzeit und im kommenden System hin! Sie sind erst ein „Schatten der künftigen Dinge“! Wer aber den „Schatten“ zu entfernen sucht muss auch die Wirklichkeit entfernen, die den Schatten vorauswirft!

 

Weder Markus noch Lukas erwähnen diese herausfordernden Worte Jesu und konzentrieren sich in Jesu Vorhersagen über die Zerstörung des Tempels und die Zeichen seiner Wiederkehr.

 

Mat 23:13-14:  Wehe Schriftgelehrten und Pharisäern, weil sie „das Königreich verschliessen

Was Jesus in seinen Tagen zu den Pharisäern und Schriftgelehrten sagte, die er „Heuchler“ nannte, wie viel mehr gilt dies für christliche Vorsteher unserer Tage? Sünder haben im kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ nichts zu suchen, während hohe Kirchenvertreter zum Sündigen einladen, indem sie die einen oder andern Gebote ausser Kraft setzen!

 

(Matthäus 23:13, 14)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Königreich der Himmel vor den Menschen verschließt! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, daß die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden. 14 —

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Jesu Worte zeigen ein gesondertes Gericht an den Vorstehern, von denen mehr verlangt wird als vom gewöhnlichen Volk! Dennoch sind beide unter ein und demselben GESETZ Mose und heute unter dem „GESETZ des Christus“, das gewisse Veränderungen und Ergänzungen brachte.

 

Markus bringt weitere Details aus Jesu Ansprache zum Volk

 

(Markus 12:37-40)  Und die große Volksmenge hörte ihm mit Lust zu. 38 Und während er lehrte, sagte er weiter: Nehmt euch vor den Schriftgelehrten in acht, die in langen Gewändern umhergehen wollen und Begrüßungen auf den Marktplätzen begehren 39 sowie die vorderen Sitze in den Synagogen und die hervorragendsten Plätze bei Abendessen. 40 Sie sind es, die die Häuser der Witwen verzehren und zum Vorwand lange Gebete sprechen; diese werden ein schwereres Gericht empfangen.“

 

Die Vorsteher mussten doch Gericht üben und die Übervorteilung schwacher Witwen war an der Tagesordnung, so wie heutige Gerichte oft statt Recht zu sprechen sich durch überbordende Gerichts- und Anwaltskosten an denen bereichern, die sie eigentlich schützen sollten! Ihr eigenes Gericht ruht nicht! 

 

9.3.1.2          Mat 23:15-22:  Religiöse Proselytenmacherei durch blinde Toren hart verurteilt

 

Mat 23:15:  Wehe und Gehenna den Heuchlern die Proselyten noch schlimmer wie sie selbst machen

Proselyten oder Anhänger zu machen ist auch grosses Geschäft der christlichen Religionen! Während die Katholische Kirche und die Lutheraner und auch andere Denominationen oft von der Steuereintreibung des Staates und damit von der Kirchensteuer leben, zudem zu Spenden aufrufen und Kollektenteller herumreichen sind es vor allem Evangelikale, welche den Zehnten beanspruchen. Extrem sind da die Mormonen, eine der reichsten Kirchen in Amerika! Ihre Proselytenmacherei ist schon aggressiv! Bereits in Israel zur Zeit Jesus existierte diese Form Anhänger zu gewinnen unter den Schriftgelehrten und Pharisäern:

 

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1049522.1355719838/860x860/studium-priesterseminar.jpg (Matthäus 23:15)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Meer und das trockene Land durchreist, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es wird, macht ihr ihn zu einem Gegenstand für die Gehẹnna, doppelt so schlimm wie ihr selbst.

 

Ganz offensichtlich macht Jesus eine grossen Unterschied zwischen Menschen zum Glauben zu ihm und in Jehova zu bringen, wie Anhänger einer bestimmten Religion oder Sekte zu machen! Ganz eindeutig ist Missionsarbeit von Missionierung zu unterscheiden! Im einen Fall erfüllt man Jesu Anforderung „bis an die Enden der Erde“ zu gehen, um die gute Botschaft zu verkünden, im andern Fall werden Anhänger und damit zahlende Mitglieder gemacht, die dann gewisse Privilegien geniessen. Die „Gehenna“ bedeutet den „zweiten Tod“, Sünde „wider den heiligen Geist“ für die es keine Vergebung gibt, willentliches übertreten von Gottes Geboten, indem jene als nicht weiter verbindlich bezeichnet werden oder Veränderung erfahren, welche sie ungültig machen!

 

Die Religionsgruppe von Jehovas Zeugen hat darin eine Vorreiterstellung, denn deren Leitende Körperschaft behauptet, dass Christen nicht einmal unter den Zehn Geboten stünden! Wo es aber kein GESETZ gibt, da auch keine Strafbestimmungen und daher auch keine Verurteilung, was Jesu Worten vollkommen entgegengesetzt ist! Wie kann es „Gehenna“ oder „Abschneidung von den Lebenden“ geben ohne entsprechendes Gebot und Übertretung? Ja, Paulus warnte zu Recht vor „dem Gesetzlosen“, dem „Menschen der Gesetzlosigkeit“ der Endzeit, der sich „in den Tempel DES GOTTES (Jehovas) setzt

 

http://images.derstandard.at/2012/10/19/1350280713737.jpg (2. Thessalonicher 2:3-5)  Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?

 

Der Begriff „Gott“ bedeutet „Mächtiger“ oder „Machtvoller“ und kann somit auf jeden Kirchenfürsten angewandt werden! Die Verführung seitens der endzeitlichen „Schriftgelehrten und Pharisäer“ ist sehr subtil! Die wenigsten Menschen merken es, weil sie doch den Menschen vertrauen und ihren neuen Lehrern die freundlich und hilfsbereit sind Zutrauen schenken. Dass jene selbst Irregeführte sind kommt den wenigsten in dieser Situation noch in den Sinn! „Blinde Leiter“ die „Blinde leiten“ fallen aber gemeinsam in die „Grube“, was Gericht und Verurteilung bedeutet! Es gibt kein Recht auf geistige Blindheit!

 

Mat 23:16-22:  Wehe den beim Tempel Schwörenden, blinde Toren die falsche Werte setzen

Jesus geht weiter auf diese Form geistiger Blindheit ein. Er weist auf scheinbar geringe Veränderungen der Rangordnung hin, worüber jene Vorsteher schwören, als wäre das „Gold des Tempels“ wichtiger wie der Tempel selbst. So beeindrucken uns heute Religionen mit ihren prunkvollen Bauten, die ihrer Ansicht nach Gott ehren anstatt den geistigen Bau zu sehen, der aus lebendigen Steinen besteht, jenen, die Gottes Rechtsordnung in allem anerkennen! 

 

Rom - Petersdom von Karibu  (Matthäus 23:16-22)  Wehe euch, blinde Leiter, die sagen: Wenn jemand beim Tempel schwört, ist es nichts; wenn jemand aber beim Gold des Tempels schwört, ist er verpflichtet.‘ 17 Toren und Blinde! Was ist tatsächlich größer, das Gold oder der Tempel, der das Gold geheiligt hat? 18 Ferner: ‚Wenn jemand beim Altar schwört, das ist nichts; wenn aber jemand bei der Gabe schwört, die darauf liegt, so ist er verpflichtet.‘ 19 [Ihr] Blinden! Was ist denn größer, die Gabe oder der Altar, der die Gabe heiligt? 20 Wer daher beim Altar schwört, schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt; 21 und wer beim Tempel schwört, schwört bei ihm und bei dem, der ihn bewohnt; 22 und wer beim Himmel schwört, schwört beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt.

 

Jesus gab den Rat überhaupt nicht zu schwören, weil unser gegebenes Wort „Ja“ Sicherheit geben muss! Wir sollen jede unserer Zusagen einhalten. Je unsicherer wir bei einer Person sind, desto grösser waren zuvor die nicht eingehaltenen Versprechungen! Bei gewissen Menschen nützt auch das Schwören nichts, weil ihr Wort nichts zählt und weil selbst schriftliche Abkommen auf Grundlage einer Rechtsordnung gebrochen werden!

 

(Matthäus 5:33-37)  Ferner habt ihr gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: Du sollst nicht schwören, ohne entsprechend zu handeln, sondern du sollst Jehova deine Gelübde bezahlen. 34 Doch ich sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. 36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn du kannst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz machen. 37 Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nein nein; denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist.

 

Der, „der Böse ist“ ist der Teufel und er war seit Beginn ein Lügner! Wir sollen uns ihm nicht gleich machen und auf jede unserer Aussagen sollte Verlass sein! Das gibt uns die Pflicht auf unser eigenes Lehren und Ansichten und Auslegung zu Themen der Bibel zu überprüfen!

 

Jesus spricht hier von Menschen die ihr einmal gegebenes Wort brechen! Diese werden in der Schrift als Lügner bezeichnet und ihnen deutlich angedroht, dass kein Lügner Gottes Königreich erreichen wird! Es ist somit sehr wichtig, dass wir uns selbst prüfen!

 

image041Jeder der verspricht nach dem Tod in den dritten Himmel Jehovas Aufnahme zu finden ist wie Hymenäus ein Lügner! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18) Jesus hat deutlich erklärt, dass er, der vom Himmel herabgekommen war der einzige sei, der dorthin zurückkehren würde! „Überdies ist kein Mensch in den Himmel hinaufgestiegen, außer dem, der vom Himmel herabkam, der Menschensohn.“ (Joh 3:13)

 

Jeder der erklärt, dass Christen nicht unter Gottes GESETZ stehen würden lügt, denn Jesus selbst erklärte: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ (Mat 5:17, 18) Paulus erklärt zudem: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

 

9.3.1.2          Mat 23:23-28:  Was sind die wichtigen Dinge des GESETZES?

 

Mat 23:23-24:  Wehe denen, die kleinlich sind aber die gewichtigen Dinge des GESETZES ausseracht lassen: Das Recht, die Barmherzigkeit und die Treue

Das Recht liegt in der Hand von Richtern, um dessen Anwendung korrekt auszuführen. Die Schriftgelehrten waren die Rechtsgelehrten die Advokaten, die Pharisäer waren religiöse Führer mit tiefer Schriftkenntnis. Beide Gruppen sollten dem Recht, dem GESETZ Nachachtung verschaffen, damit es im Volk angewendet würde und Abweichungen mit den im GESETZ vorgesehenen Sanktionen bestraft werden. Immer sollte das Ziel dabei sein, die Anwendung der Gesetzesbestimmungen zu erreichen, das Ziel, das dahinter stand: Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten zu mehren!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7a/K%C3%BCmmelsamen_f%C3%BCr_WP.jpg (Matthäus 23:23, 24)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Das Wehe, das Jesus hier ausspricht zeigt den tiefen Bruch in der Anwendung durch die Verantwortlichen! Sie selbst demonstrierten als hervorragendes Beispiel, dass sie in jeder Beziehung selbst bei geringsten Dingen den Zehnten entrichteten, als ob dies der Kern des Rechtswesens wäre. Jesus erwähnt dagegen drei grundsätzliche Dinge die von viel höherer Gewichtung sind: Die Anwendung des Rechts, wobei der Sinn jeden Gebotes im Zentrum stehen muss, der in seiner Erfüllung Liebe bedeutet, während der Gesetzesbruch fehlende Liebe oder gar Hass darstellt!

 

Wäre Jehova nicht barmherzig mit uns, es gäbe keinen Grund für Ihn uns nicht alle auszulöschen, denn alle erreichen wir nicht Gottes Gerechtigkeit! Er zeigt Geduld und räumt uns Zeit ein, seinen Massstab kennen und anwenden zu lernen. Daher erwartet Jehova auch von uns Barmherzigkeit gegenüber unseren Mitbrüdern, wenn wir an ihnen Fehler sehen!

 

http://www.weltvonmorgen.org/images/jga01.jpg (Römer 3:23, 24)  Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld.

 

Ja, Gott selbst erliess uns unsere früheren Sünden und den darauf lastenden Fluch durch Jesus und dessen Opfertod an unserer statt, um nun mit Ihm in Frieden zu kommen durch unsere Unterordnung unter Christus als unserem Hohepriester und König! Darum wurde bei der Taufe die „gegen uns lautende handschriftliche Urkunde“, unser Todesurteil an den Stamm geheftet!

 

(Kolosser 2:13-15)  Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] im Triumphzug einher.

 

Das ganze damalige und heutige Rechtssystem ist entblösst, „… als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau“ gestellt, weil es das Ziel nicht zu erreichen vermochte, wahre Gerechtigkeit herbeizuführen!

 

Das dritte ist die Treue: Darum legt Jehova auf eheliche Treue so hohen Wert, weil es der Grundbegriff des Zusammenlebens und gegenseitigen Nutzens darstellt. Der Stärkere muss den Schwächeren schützen, statt ihn auszunutzen. Die Treue zeigt sich durch Liebeserweise, grosszügig im Vergeben müssen beide die Harmonie suchen. Jesu ehegleicher Bund mit den Aposteln, seiner „Braut“ zeigt auch die Unterordnung unter das „Haupt“, was viel zum Frieden und zur Harmonie beiträgt. Die 144.000 „Brautjungfrauen“ werden sich willig Jesus und den Aposteln unterordnen, weil jene dies schon in diesem System so gehalten hatten als Älteste ihrer Versammlungen.

 

Jesus bezeichnet dagegen die geistlichen Führer und ihren Stolz als „blinde Leiter“, weil sie die Tiefsinnigkeit von Gottes Geboten nicht erfasst haben, diese nicht eine harte Last bedeuten, sondern uns alle von Schlechtigkeit befreien sollten! Jedes Gebot dient unserem Schutz, ist zum Guten erlassen. Die Strafbestimmungen dienen zur Abschreckung und sollten da in Härte Anwendung finden, wo willentliche Übertretung und boshaftes Handeln erkennbar werden. Wer Kleinigkeiten aussiebt, um sie hart zu bestrafen aber die gewichtigen Dinge ausser Acht lässt zeigt seine Unfähigkeit hin zum kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“.

 

Mat 23:25-26:  Wehe denen, die das äussere reinigen, innen voller Raub und Unmässigkeit sind

Jesus fährt seine Angriffe gegen die geistlichen Führer fort, die alle an Äusserlichkeiten haften, die gewichtigen Dinge Gottes aber gern übersehen. Sie selbst sind voller Raub und ihr Handeln von Unmässigkeit gezeichnet. Das ist wohl heute kaum anders, wenn wir den aufgehäuften Reichtum der Kirchen sehen. Ob ich Raub für mich oder für Dritte ausführe ist in Gottes Augen dasselbe!

 

http://www.general-anzeiger-bonn.de/img/incoming/orig391597/1210005139/809181-1.jpg (Matthäus 23:25, 26)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, innen aber sind sie mit Raub und Unmäßigkeit gefüllt. 26 Blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde.

 

Geistig Blinde glauben auch heute, dass der äussere Schein der Kirchen genüge, um Gott darüber hinwegzutäuschen, dass jene die den „Schafen“ Vorbilder sein sollten in Wirklichkeit mit Habgier handeln. Jesus erwartet von jedem, der ihm zugehörig zu sein behauptet, dass er die eigenen Gewohnheiten überprüft, ob sie mit Gottes Rechtsmassstab im Einklang sind.

 

Mat 23:27-28:  Wehe denen die getünchten Gräbern gleichen, doch voller Totengebeine sind

Das Grab und Totengebeine sind Symbole für die Folge von Sünde. Wer Gottes Rechtsmassstab missachtet steht unter Androhung des Todes. Adam brachte den Tod über seine Nachkommen, weil er sich Eva in der Übertretung angeschlossen hatte und ihr nicht widerstand, sie nicht zu Recht wies, um ihre Übertretung vor Gott einzugestehen!

 

http://kath-zdw.ch/bilderforum/kuppel.jpg (Matthäus 23:27, 28)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr getünchten Gräbern gleicht, die zwar von außen schön scheinen, innen aber voll von Totengebeinen und jeder Art Unreinheit sind. 28 So erscheint auch ihr von außen zwar vor Menschen gerecht, im Innern aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

 

Jede Art Unreinheit“ muss von Gottes Sichtweise aus betrachtet werden, weil Zuwiderhandlung gegen Gottes geäusserten Willen Unreinheit bedeutet! Jesus beklagt die Heuchelei, die wir heute in den Kirchen ebenso beanstanden müssen und die gesetzlosen Handlungen sind anhand der nicht endenden Skandale offensichtlich! Zudem halten sich die Kirchenführer weit eher an die landesübliche Gesetzgebung, wie Gottes Gebote an erste Stelle zu setzen! Verheerende Auswirkungen zeigte dies im Dritten Reich, wo die Katholische Kirche Hitlers Politik unterstützte und damit auch mitverantwortlich an den Kriegsgräueln und den Verbrechen in den Konzentrationslagern wurde. Wo immer die Kirche Unkenntnis jener Dinge proklamierte war es Heuchelei, denn mittels ihrer Beichten vor den Priestern waren jenen die schlimmsten Verbrechen vollkommen bewusst! 

 

 

9.3.1.2          Mat 23:29-36:  Schlangen und Otternbrut, welche die Propheten töten

 

Mat 23:29-32:  Wehe den Söhnen derer, welche die Propheten ermordeten

Wir müssen jede der Aussagen Jesu zur damaligen religiösen Führungsschicht auf unsere Tage umlegen und die betreffenden Gruppierungen erneut erkennen! Dasselbe Vergehen damals und heute hat auch dasselbe Strafmass zur Folge! Jeder, welcher diesen betroffenen Gruppen nahesteht, sie verteidigt oder schützt macht sich am begangenen Vergehen doch mitschuldig!

 

Wer Gottes GESETZ und Strafmass korrekt auf Vergehen anwendet, so wie es Propheten zu allen Zeiten taten und Gottes kommendes Eingreifen ankündeten, der muss mit Sanktionen seitens der Betroffenen rechnen, die doch alle Macht in ihrer Hand halten!

 

http://raphaelameile.files.wordpress.com/2010/03/olberg-2.jpg(Matthäus 23:29-32)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr die Gräber der Propheten baut und die Gedächtnisgrüfte der Gerechten schmückt 30 und ihr sagt: Wären wir in den Tagen unserer Vorväter, wir hätten nicht mit ihnen teil an dem Blut der Propheten.‘ 31 Somit legt ihr gegen euch selbst Zeugnis davon ab, daß ihr Söhne derer seid, die die Propheten ermordet haben.  32 Nun, so macht denn das Maß eurer Vorväter voll.

 

Für die Endzeit hat uns Johannes in der Offenbarung die bevorstehende Ermordung der „zwei Zeugen“ angekündet, welche die Klage gegen die Machthaber innerhalb der christlichen Religionen der Endzeit ankündigen! Diese „zwei Zeugen“ stehen stellvertretend für zwei Gruppen: Die „Ebioniten“, Christen die aus jüdischer Linie stammen und die „Paulikaner“, welche aus Christen mit heidnischer Abstammung kommen. Weil sie sich weder dieser noch der anderen christlichen Religionen angeschlossen haben, sondern viel mehr deren Gesetzlosigkeit und Heuchelei ans Licht zerren haben sie sich den Hass der etablierten Kirchen zugezogen!

 

(Offenbarung 11:3, 4)  Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

Der „Herr der ganzen Erde“ ist Jehova Gott und jene „zwei Zeugen“ sind nur Ihm gegenüber verantwortlich durch ihren Mittler Jesus! Sie wissen um Gottes Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“ und anerkennen als einziges von Gott über sie gesetztes Haupt den Christus!

 

Da die Rechtsgewalt über diese zwei Propheten nicht bei den Religionen liegt werden sie die Staatsgewalt, die Macht der „wilden Tiere“ für sich arbeiten lassen, um den Mord an jenen zu vollziehen. So wie die römische Autorität unter Pilatus und König Herodes Jesu Tötung zustimmte und die Exekution vornahm, so steht dies auch jenen „Zeugen Jehova Gottes“ durch die Staatsgewalt des „achten Königs“ der UNO und deren Mitgliedern bevor.

 

image052 (Offenbarung 11:7-10)  Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. 8 Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sọdom und Ägypten genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde. 9 Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen, und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. 10 Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten.

 

Ja, die Ermordung der „zwei Zeugen“ der Endzeit wird bei vielen Menschen Freude auslösen, weil jene die Klagen offen führten und den religiösen und politischen Führern einen Spiegel vor die Augen hielten! Allerdings ist deren Freude von kurzer Dauer, denn Jesus selbst, der zur Erde herabkommt [B1] wird sie erneut zum Leben bringen und bittet sie gar an den „neuen (ersten) Himmeln“ Anteil zu haben mit der Bitte an sie: „… kommt hierherauf“. Es ist die Zeit der „Geburt der neuen Nation“, der Frühauferweckung der Apostel!

 

(Offenbarung 11:11-13)  Und nach den dreieinhalb Tagen kam von Gott her Geist des Lebens in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und große Furcht befiel die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: Kommt hierherauf.“ Und sie gingen in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie. 13 Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben, und ein Zehntel der Stadt fiel; und siebentausend Personen wurden durch das Erdbeben getötet, und die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.

 

Das „grosse Erdbeben“ ist das erste Gericht, das gegen die „Schriftgelehrten“ und die „Rechtsgelehrten“ unserer Tage gerichtet ist! Die „Pharisäer“, die „Sadduzäer“, die „Herodianer“ unserer Zeit bedeuten die unterschiedlichen Religionen und Sekten: Die ganzen religiösen Führer der Christenheit! Sie gaben sich doch als Gottes Repräsentanten aus und waren jene, die behaupteten, dass sie Jesus auf der Erde stellvertreten würden! So wie es Moses im GESETZ festschrieb gilt jedes zehnte Familienhaupt als ein Führer: Gegen sie richtet sich das Urteil,  denn das Gericht beginnt im Innersten des Heiligtums.

 

Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?“ (1.Pe 4:17) Jesus halt die „sieben Sterne“, die Vorsteher aller „sieben Versammlungen“, ihrer Gesamtzahl direkt in seiner rechten Hand!

 

Mat 23:33-36:  Schlangen und Otternbrut, verurteilt zur Gehenna über die alles Blut der Gerechten kommt!

Jesus erklärt mit aller Deutlichkeit, welches Urteil der heuchlerischen und gesetzlosen Führern und der  Priesterschaft damals wie auch heute jener der Christenheit bevorsteht: Die „Gehenna“, was laut der Offenbarung den „Feuersee“, den „zweiten Tod“ oder die „ewige Abschneidung von den Lebenden“ bedeutet. Jesus kündet bereits in der Offenbarung das Kommen auch jener zwei Propheten der Endzeit an! Vorab aber sollte das jüdische System der Vernichtung anheimgegeben werden.

 

image057(Matthäus 23:33-36)  Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehẹnna entfliehen? 34 Darum siehe, ich sende Propheten und Weise und öffentliche Unterweiser zu euch. Einige von ihnen werdet ihr töten und an den Pfahl bringen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen, 35 damit alles gerechte Blut über euch komme, das auf der Erde vergossen worden ist, vom Blut des gerechten Abel an bis zum Blut Sachạrjas, Barachịas’ Sohn, den ihr zwischen dem Heiligtum und dem Altar ermordet habt. 36 Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über diese Generation kommen.

 

Jesu Ermordung durch die religiösen Vertreter war nur das grösste, nicht aber das einzige oder letzte Verbrechen an den wahren Vertretern des Gottes der Himmel! Die ganzen Anschuldigungen Jesu sollten jeden von uns zum Denken und Handeln antreiben, jene zu verlassen und keinerlei Anteil mit ihnen zu haben, die sich solche Blutschuld aufgeladen haben! Die Warnung, das „blinde Geführte“ in genau dieselbe „Grube“ wie die „blinden Führer“ fallen trifft bestimmt auch in Harmagedon zu. Ohne Mitläufer und Unterstützer hätten jene geistlichen Führer nicht die Macht erlangt und behalten, um ihre schlechten Taten auszuführen und sie auch noch heuchlerisch zu verdecken! Der Ehrlichgesinnte deckt Unrecht auf und prangert es öffentlich zur Warnung an, wo die Beteiligten keine Einsicht zeigen! Damit erst distanziert man sich wirklich.

 

 

9.3.1.2          Mat 23:37-39:  ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘; Das Geben der Witwe und des Reichen;

 

Mat 23:37-39:  Jesus wollte Kinder Jerusalems so oft sammeln; Zerstörung bis zum Ende vorhergesagt; Jesu Widerkommen abhängig von Ausspruch: „Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!

Zum Abschluss der öffentlichen Anklage gegen die geistlichen Führer seiner Tage gibt Jesus auch das Urteil bekannt, das all jene treffen würde die dies zu verantworten hätten und deren Unterstützer.

 

 (Matthäus 23:37-39)  Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus wird euch verödet überlassen. 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von nun an auf keinen Fall mehr sehen, bis ihr sagt: ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘ “

 

Wenn wir das Urteil an „Babylon der Grossen“ in der Offenbarung betrachten erkennen wir deutlich, dass dasselbe Vergehen dieselbe Strafe nach sich zieht: Vollständige Vernichtung!

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War es damals das vierte „abscheuliche wilde Tier“, das der Prophet Daniel erwähnte und das mit Rom identifiziert werden muss, so ist es in der Endzeit das „Bild des wilden Tieres“, das religiöse Abbild des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS, eine Kopie der UNO, welches durch das „siebenköpfige wilde Tier“, das die UNO darstellt zerstört werden wird!

 

Damals war das Techtelmechtel der religiösen Führer Jerusalems mit dem politischen Reich Roms, das Israel okkupiert hielt, das jener Elite Autorität einräumte. Heute ist es der Status der öffentlich-rechtliche Körperschaft, der die Religionen begünstigt und den Staat zum Handlanger in Sachen Steuerermässigung und Eintreibung und Rechtspflege macht. Was heute ein Vorteil erscheint, so wird dies Morgen zur tödlichen Schlinge werden, wenn die lästige „Hure Babylon die Grosse“ abgeworfen wird und ihre „Fleischteile“ ihre Güter und ihre Kirchenschätze „abgenagt“ werden!

 

(Offenbarung 17:15-18)  Und er spricht zu mir: Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, bedeuten Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen. 16 Und die zehn Hörner, die du sahst, und das wilde Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] einen Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem [[siebenköpfigen]] wilden Tier [[der UNO]] geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, die du sahst, bedeutet die große Stadt, die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

 

Stadt“ ist ein Symbol für Herrschaft und Macht. Dem entgegengesetzt ist das Symbol „Wildnis“ oder in Anbetracht auf Christenversammlungen die von Hierarchie unabhängig sind gilt der Begriff „Inseln“! Flucht aus „Babylon der Grossen“ entspricht der Flucht aus Jerusalem vor ihrer Zerstörung, hin in die „Wildnis“, die „Berggegend Judäas“. Nur wer die Zusammenhänge versteht und Gottesfurcht zeigt wird frühzeitig reagieren.

 

Mar 12:41-44:  Die Schatzkästen des Tempels und die Münze der Witwe; Verurteilung auch dem Tempel

Jesus zeigt im folgenden Beispiel, wie eine Arme Witwe in Wirklichkeit mit dem Wenigen das sie für den Unterhalt des Tempels beiträgt, doch im Verhältnis weit mehr gibt wie die Reichen. Er richtet unseren Blick auf die vielen kleinen guten Taten einfacher Menschen, die dadurch ihre gesamte Habe zum Werk des Jüngermachen einbringen! Unser „Zehnten“ sind doch die Liebesgaben, dir wir Jesu Brüdern tun! Das System des Zehnten Zahlen war an den „Bund mit Levi“ gebunden, der mit Jesus und den „neuen Bund“ geendet hat! Jene Familien die ihr Haus für Versammlungen zur Verfügung stellen sollen einen gerechten Ausgleich erhalten, was aber nicht dem „Zehnten“ entspricht, sondern gerechtes Verhalten beinhaltet!

 

Jesus at the temple treasury(Markus 12:41-44)  Und er setzte sich den Schatzkästen gegenüber nieder und begann zu beobachten, wie das Volk Geld in die Schatzkästen einwarf; und viele Reiche warfen viele Münzen ein. 42 Nun kam eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen von ganz geringem Wert ein. 43 Da rief er seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, daß diese arme Witwe mehr eingeworfen hat als alle, die Geld in die Schatzkästen einwarfen; 44 denn sie alle haben von ihrem Überfluß eingeworfen; sie aber hat von ihrem Mangel alles eingeworfen, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.“

 

Viele Menschen wollen Gott ehren und möchten Seinen Willen tun aber die Lebensumstände legen ihnen harte Fesseln an. Gott schaut dabei nicht auf die Menge, die jemand an guten Werken tut, sondern auf die Herzenseinstellung Ihm gegenüber.

 

 

9.3.3           Matthäus Kapitel 24:  Jesu Zeichen der Endzeit beachten!

 

9.3.1.2          Mat 24:1-8:  Zerstörung des Tempels als Vorzeichen grösserer Dinge

 

Mat 24:1-3:  Kein Stein wird auf dem andern bleiben beim Tempel; Frage nach Jesu Wiederkehr, den Zeichen und den Zeiten

Jesus hatte seine Rede im Tempel vor vielen Zuhörern beendet und damit bestimmt auch Späher von Seiten seiner Erzfeinde gehabt, die ihn erstaunt reden und anklagen hörten, ohne dass die Tempelwache eingegriffen hätte, da das Volk mit grosser Lust ihm zuhörte. Im Hintergrund waren aber alle Pläne bereits geschmiedet ihn gefangen zu setzen, anzuklagen und umzubringen! Da Jesus ihre mörderischen Absichten kannte und den festen Willen zeigte das vom Vater Festgesetzte zu erfüllen, daher wich er dem nicht aus, sondern verstärkte es mit seinen offenen, anklagenden Aussagen gar noch! Jedes Wort in der Schrift musste sich doch erfüllen und im Zentrum standen Satan und dessen Dämonen, der „Hausherr“ in deren Hand doch Jesu Feinde waren und den er unter Handlungszwang setzte! Hätte der Teufel nicht zugeschlagen, so hätte das Volk Jesus zum König gemacht, wie der triumphale Einzug in Jerusalem wenige Tage zuvor bewiesen hatte. Dies gab es nun unter allen Umständen zu verhindern, um nicht den Einfluss und die Machtstellung der Führungsclique in Israel zu verlieren! 

 

Jesus hatte seine Reden beendet, es war Abend und wie gewohnt gingen er und seine vier ihn in diesem Moment begleitenden Apostel, Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas (Mar 13:3) hinüber durchs Kidrontal hinauf auf den Ölberg mit wunderschöner Sicht auf die Herrlichkeit der Tempelanlage. 

 

http://wol.jw.org/de/wol/mp/r10/lp-x/w13/2013/1038 (Matthäus 24:1-3)  Als Jesus nun wegging und sich aus dem Tempel begab, traten jedoch seine Jünger herzu, um ihm die Bauten des Tempels zu zeigen. 2 In Erwiderung sprach er zu ihnen: Seht ihr nicht alle diese Dinge? Wahrlich, ich sage euch: Keinesfalls wird hier ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.“

3 Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart [[Wiederkehr]] und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?“

 

Das Verständnis der Vorsteher, der Schrift- und Rechtsgelehrten war beschränkt! Sie kannten nicht die vollkommene Logik Jehovas, der alles gewichtige Geschehen mit scheinbar unwichtigen Randnotizen seitens der Propheten vorhergesagt hatte! Details, wie der Ritt auf einem Esel oder kaum zu Kontrollierendes, wie eine Jungfrau, die Schwanger würde vermochte deren Vorstellungskraft nicht zu bewegen. Auch die herausragenden Zeichen die Jesus wirkte vermochten ihr verhärtetes Herz nicht zu bewegen.

 

Genauso ist es auch in der Endzeit: Dutzende, wenn nicht hunderte von geringen Details sind für unsere Tage in den Propheten aufgezeichnet, sind aus Jesu Worten und denen der Apostel und Jünger herauszulesen, die sich eindeutig auf den Abschluss dieses Systems konzentrieren und geordnet gemeinsam eine deutliche Logik im Ablauf der kommenden Ereignisse erkennen lassen!

 

Die Antwort Jesu auf die dreifache Frage gilt es auch für unsere Tage zu beachten, denn nur ein Teil davon bezog sich auf den Tempel und dessen Zerstörung die sich doch im Jahre 70 u.Z. erfüllte, der Rest aber bezieht sich auf Jesu Wiederkehr und gewisse Aussagen sind auf beide Teilerfüllungen zutreffend! Die Apostel hatten noch nicht verstehen können, dass der Zeitplan des Vaters nicht mit ihrem Wunschdenken einherging, dass Jesus bald zurückkehren möge. Sie mussten ihr Werk verrichten und bis in den Tod Treue zeigen!

 

Jesus weist auch uns mit seinen Worten darauf hin, dass wir das Geschehen unserer Tage aufmerksam beobachten sollen: „Seht ihr nicht alle diese Dinge? Wahrlich, ich sage euch: Keinesfalls wird hier ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird.“ Es geht um eine weitere Erfüllung; einerseits um einen erneuten, letzten Angriff gegen Jerusalem und andererseits gegen das, für was Jerusalem steht: Religiöser Führungsanspruch. All der religiöse Pomp der vielen Kirchen und ihrer Organisationen wird ebenso zu „Staub“ werden und „kein Stein auf dem andern gelassen“ der nicht ebenso niedergerissen würde!

 

Die Zerstörung des Tempels und der Stadt Jerusalem erfolgte wie von Jesus angesagt durch römische Truppen innerhalb nur „einer Generation“, rund siebenunddreissig Jahre danach durch römische Heere! Dies bestätigte Jesu Vorhersage als wahren Propheten! Der „Stein“ aus dem himmlischen Zion muss zudem noch die Füsse des Standbildes in Nebukadnezars Traum treffend und alle Königreiche der Erde zu Staub machen!

 

Die Apostel aber konnten Jesu Worte nicht verstehen, denn sie waren für sie im Moment zu unglaubhaft, ob all der Schönheit und Pracht jener Tempelanlagen! Genau so ist die Vorhersage des Untergangs „Babylons der Grossen in unseren Tagen für sehr viele gläubige Christen wie Juden etwas Unvorstellbares! Unsere Generation aber wird dies sehen und nicht in ferner Zukunft! Jedes der Worte Jesu wird sich erfüllen!

 

Markus erwähnt ein paar andere Details aber alles im selben Sinn: Nur er erwähnt die vier Jünger, denen gegenüber Jesus die Antwort gab: Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas.

 

© Olaf Schröer (Markus 13:1-4) Als er aus dem Tempel hinausging, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Lehrer, schau, was für Steine und was für Bauten! 2 Jesus sagte jedoch zu ihm: Siehst du diese großen Bauten? Bestimmt wird hier nicht ein Stein auf dem anderen gelassen, der nicht niedergerissen werden wird. 3 Und als er auf dem Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, begannen ihn Petrus und Jakobus und Johạnnes und Andreas, als sie mit ihm allein waren, zu fragen: 4 „Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann alle diese Dinge zu einem Abschluß kommen sollen?“

 

Der „Abschluss“ muss uns interessieren, weil es uns trifft in dieser speziellen Zeit zu leben! Wir alle leben seit Jahren in gespannter Erwartung kommender Dinge, weil es erdenweit betrachtet wohl die gefährlichste Zeit war zu leben während aller Zeiten! Nur unsere Generation hat die Macht und die Mittel die gesamte Erde zu zerstören und wir bemerken jeder für sich, dass an allen vier Beinen des Tisches gesägt wird, an dem wir alle sitzen! Die Klimaveränderung kündet Unheil an, die immer knapper werdenden Ressourcen weisen auf künftige Auseinandersetzungen hin. Auch der Machtanspruch des „Königs des Nordens“ auf ihm abgenommene Gebiete durch den „König des Südens“ ist nicht zu unterschätzen! Die Bevölkerungsexplosion gibt uns schier unlösbare Probleme auf, weil sie den Reichtum der Besitzenden mehr und mehr herausfordern! Die Überschuldungskrise der Nationen hat offenbar keine Lösung ohne dadurch die Wirtschaft in den Abgrund zu reissen: Damit aber wären steigende Arbeitslosigkeit, Hunger und im Gefolge Seuchen, Aufstände, Umstürze usw. die unabsehbare Folge.

 

Lukas fasst Jesu Worte kurz zusammen:

 

(Lukas 21:5-9)  Als später einige von dem Tempel redeten, wie er mit schönen Steinen und mit gestifteten Dingen geschmückt sei, 6 sagte er: Was diese Dinge betrifft, die ihr da seht: Es werden Tage kommen, da wird hier nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht niedergerissen werden wird.

 

Die Worte im Evangelium von Lukas sind somit gestrafft, nur die zentrale Antwort Jesu erwähnend.

 

Mat 24:4-6:  Warnung vor jenen, die im Namen Jesu kommen werden; Kriege und Kriegsberichte

Alle drei Evangelisten erwähnen dagegen die Warnung Jesu vor Irreführung! Sie muss uns ganz speziell gelten, denn die Verteidiger dieses Systems sind doch gerade die christlichen Religionen, die Hand in Hand mit der Politik und der Wirtschaft die Fäden in den Händen halten! Sie wissen genau, dass Jesu anklagende Worte im Kapitel 23 von Matthäus nicht bloss die damaligen geistlichen Führer Jerusalems betrafen, sondern ebenso auf sie in unseren Tagen gemünzt sind! Auch sie kennen die vielfältigen Vorhersagen der Propheten, die ihren endgültigen Untergang ankündigen und die Zerstörung ihres erdenweiten Imperiums! Mittels „Kriegen und Kriegsberichten“ die verbreitet werden wird Angst unter der Bevölkerung verbreitet.

 

http://www.cyberspaceministry.org/Lessons/Truth/Lesson21/truth-21.jpg (Matthäus 24:4-6)  Und Jesus gab ihnen zur Antwort: „Seht zu, daß euch niemand irreführe; 5 denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus‘ und werden viele irreführen. 6 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.

 

Weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg bedeuteten das Ende, obwohl viele schon damals als „falsche Christusse“ auftraten und das nahende Ende ankündeten! Die wohl herausragendste Gruppe darin waren Jehovas Zeugen, damals Bibelforscher genannt, die auf 1914 das „Ende der Zeiten der Nationen“ verkündet hatten. Inzwischen sind fast hundert Jahre vergangen und die Erde dreht sich weiter! Beachten wir, dass Jesu Aussage über jene Verführer lautet: „Ich bin der Christus“, sich als Jesu Stellvertreter auf Erden ausgeben und mit „falsche Christusse“ viele, nicht einer allein gemeint sein kann! Was die Leitende Körperschaft der WATCHTOWER in New York behauptet sehen wir auch bei den Mormonen in Salt Lake City in etwas veränderter Form und derselbe Anspruch stellt doch der Papst in Rom für sich auf seit Jahrhunderten! Auch die Adventisten glauben Vertreter Christi auf der Erde zu sein und proklamierten mehrfach das kommende Ende!

 

Jesus warnt, dass sich diese Art von deutlichen Zeichen wie alle übrigen ausschliesslich von seinen Feinden aus zu sehen wären, während seine Wiederkehr [B1; B2; B2e] vollkommen im Stillen und Geheimen geschehen würde bis Harmagedons Endschlacht, wo all seine Feinde überrascht wären! Als einziges Zeichen, welches von ihm aus sichtbar wäre nannte er „das Zeichen Jonas“.

 

'Jonas entsteigt heil dem Wal', 2011, Reinhardhauke*** Rbi8 Matthäus 16:1-4 ***

Hier kamen die Pharisäer und Sadduzäer zu ihm, und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, sie ein Zeichen vom Himmel sehen zu lassen. 2 Er erwiderte ihnen und sprach: „[[Wenn der Abend anbricht, pflegt ihr zu sagen: ‚Es gibt schönes Wetter, denn der Himmel ist feuerrot‘, 3 und am Morgen: ‚Heute gibt es winterliches, regnerisches Wetter, denn der Himmel ist feuerrot, sieht aber düster aus.‘ Das Aussehen des Himmels wißt ihr zu deuten, aber die Zeichen der Zeiten könnt ihr nicht deuten.]] 4 Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend ein Zeichen, doch wird ihr kein Zeichen gegeben werden, ausgenommen das Zeichen Jonas.“ Damit ging er weg und ließ sie zurück.

 

Jonas predigte in Ninive, dass ihr Untergang kommen würde, wenn sie nicht bereuten. Ninive reagierte und liess ein Fasten ergehen und eine Umkehr erfolgte aufgrund des Predigens von Jona! In der Endzeit sind es die „zwei Zeugen“ die während zweiundvierzig Monaten [A] das kommende Gericht ankünden und dann ermordet werden und „drei Tage und drei Nächte“ in den Strassen „Babylons der Grossen (Stadt)“ öffentlich liegen gelassen werden.

 

(Offenbarung 11:7-10)  Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das [[zweihörnige]] wilde Tier [[(Anglo-Amerika)]], das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. 8 Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sọdom und Ägypten genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde. 9 Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen, und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. 10 Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten.

 

Vor Jesu Wiederkehr werden diese „zwei Zeugen“ mundtot gemacht! Sie stehen für die zwei christlichen Gruppen der „Ebioniten“ und „Paulikaner“, die bis zum Ende Zeugnis geben.

 

Markus, Lukas und Paulus ergänzen die Warnung vor „falschen Christussen“!

Wiederum ist es interessant die zwei anderen Evangelien neben Matthäus zu sehen, weil jene weitere Details derselben Aussprüche Jesu in den Vordergrund rücken und nur alle gemeinsam das vollständige „Teilbild“ innerhalb des „Gesamtbildes“ ergeben! Wir haben uns doch darauf konzentriert die Logik Gottes innerhalb der Bibel in den Vordergrund zu rücken, wo Prophetie sich durch Ursache und Wirkung ergänzen!

 

http://www.manfred-gebhard.de/ObstApostel.jpg (Markus 13:5-7)  Da fing Jesus an, zu ihnen zu sagen: Seht zu, daß euch niemand irreführt. 6 Viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und werden viele irreführen. 7 Überdies, wenn ihr von Kriegen und Kriegsberichten hört, so erschreckt nicht; [diese Dinge] müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.

 

Markus erklärt uns, dass viele im Namen Jesu als Retter auftreten würden, indem sie uns glaubhaft machen „ich bin es“, dass nur innerhalb ihrer Begrenzungen der Religionsgruppe Rettung möglich sei und uns dabei in ihren Bereich „Babylons der Grossen“ gefangen nehmen! Sie stammen genauso vom „Bösen“, weil keine von ihnen Gottes Konditionen für Rettung erfüllt, die ohne Einhaltung der Gebote Gottes unmöglich ist!

 

Nun wenden wir uns den Aussagen des Lukas zu. Wie stets ist er es, der die Dinge aufgrund der Logik betrachtet und diese Dinge ordnet, damit das Verständnis wächst:

 

(Lukas 21:5-9) 7 Darauf fragten sie ihn und sprachen: Lehrer, wann werden diese Dinge tatsächlich geschehen, und was wird das Zeichen dafür sein, wann diese Dinge geschehen sollen? 8 Er sprach: „Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach. 9 Wenn ihr ferner von Kriegen und Unruhen hört, so erschreckt nicht. Denn diese Dinge müssen vorerst geschehen, aber das Ende [kommt] nicht sogleich.“

 

Lukas verbindet zwei falsche Aussagen: Die Behauptung: „Ich bin es“ und die Ankündigung: „Die bestimmte Zeit hat sich genähert“. Bedeutet dies, dass man die Annäherung der Zeit nicht erkennen kann? Keinesfalls, das würde doch der Aussage des Paulus zuwider laufen, der doch erklärt:

 

(1. Thessalonicher 5:1-5)  Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Mit diesen Aussagen haben wir eine Vielzahl von Prophetie und Zeichen seitens der Feinde, die alle gleichzeitig die vor sich gehende Erfüllung anzeigen! „Frieden und Sicherheit“ wurde schon oft verkündet aber es muss ein erdenweiter Ruf sein und Jesu Anforderung muss danach erfüllt werden, dass bis zum Ende in Harmagedon „eine Generation“ nicht vergehen darf! Im Zentrum steht dabei der Friede im Nahen Osten und der Status der Stadt Jerusalem!

 

Achtung vor Ankündigungen „falscher Propheten“ die behaupten Christus zu vertreten!

Die Ankündigungen von Jehovas Zeugen, dass 1914 das „Ende der Zeiten der Nationen“ gekommen sei, die deren Führung seit 1879 verkündete, diese erfüllt eindeutig diese Bedingung als „falsche Propheten“, die sagen „ich bin es“ und „Die bestimmte Zeit hat sich genähert“! Eine nähere Betrachtung der Mormonen, Adventisten als „Endzeitpropheten“ und solche der Katholischen Kirche, die auf Vorhersagen von Lourdes und Fatima vertraut ist hier nicht angebracht und sprengt den Rahmen!

 

http://wegedeslebens.info/Literatur/Maranatha.jpgKeine der heutigen Religionen hat dem Thema „Zeiten und Zeitabschnitte“ ihre gebührende Aufmerksamkeit geschenkt! Paulus bezieht sich auf die vier unterschiedlichen Zeitangaben in Verbindung mit „Michaels aufstehen“ im prophetischen Buch Daniels! (Da 12:1) Keine Frage, dass alle die an einen dreieinigen Gott glauben mit jenen Vorhersagen auf Kriegsfuss stehen! Nur wer Michael mit Jesus gleich setzt kann die späteren Aussagen in der Offenbarung des Johannes mit denen Daniels in Einklang bringen! Derselbe Michael ist zuerst ein mächtiger Engel, dann ab seiner Auferweckung „im Geiste“ (1.Pe 3:18) und seiner Erhöhung (Off 5:11, 12) als „König der Könige und Herr der Herren“ am Ende aber Erzengel (Jud 9) und Anführer himmlischer Heere in der Endschlacht Harmagedons und wird mit „dem Wort Gottes“ eindeutig identifiziert. Nur Jesus und „dem Engel Jehovas“ gebührt der Titel und wird nicht zwei Mal ausgeteilt!

 

(Offenbarung 19:11-16)  Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Dies sind nur einige von vielen Gründen, dass die Wahrheit über den Ablauf der Endzeit, die beteiligten Organisationen in Politik und Religion uns niemals von Seiten der geistigen Führer „dieser Finsternis“ unterbreitet werden können, da sie ja Teil der Irreführung unter Satans Herrschaft ausmachen!

 

Wann immer sie sagen: ‚Frieden und Sicherheit!“ ist eines der Zeichen, die von den Feinden Gottes her verkündet werden, denn Jesus kündete doch Krieg und Zerstörung an und eben nicht Frieden!

 

http://www.baby.at/wp-content/uploads/2010/12/schwanger-40-wochen-baby.jpgDie Aussagen des Paulus geben uns weitere Hinweise: „…, dann wird  plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen.“ Von wem spricht Paulus? Von den Verkündern von „Frieden und Sicherheit“! Nie existierte zuvor ein machtvolleres Instrument als der Sicherheitsrat der UNO, der genau dieses zentrale Thema zur Aufgabe hat! Erneut aber trifft es Angriff und Zerstörung im Heiligen Land, denn Jesus erklärte doch im Folgenden, dass, wenn Jerusalem angegriffen würde Christen in die Berge Judas fliehen sollten!

 

Das ereignete sich ab dem Jahre 66 u.Z. zufolge des Aufstandes der Juden gegen die Vorherrschaft Roms eindeutig ein erstes Mal! Jesu Ankündigung erfüllte sich, er war der wahre Prophet! Aber dieselben Worte gelten ein weiteres Mal heute! So gilt es auch in dieser Beziehung die Kombination von Vorhersagen in ihrem logischen Zusammenhang zu verstehen und nicht als Einzelereignis, losgelöst von den übrigen Prophezeiungen!

 

„Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.“ Genau dieses Licht wollen wir deutlich erkennen, es betrifft jede Aussage in Gottes Wort, im „ALTEN TESTAMENT“ wie im „NEUEN TESTAMENT“, weil es um Erfüllung von Vorhersagen geht, um Strafankündigungen wegen unerfüllten Bundesverpflichtungen! Weil die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden sollen und diese betroffenen Heuchler uns bestimmt nicht die Wahrheit des ihnen angedrohten Niedergangs erklären werden!

 

Mat 24:7-8:  Nation gegen Nation, Hunger, Erdbeben als Anfang der Bedrängniswehen

Jesus fährt fort die Frage der vier Apostel zu beantworten, welche natürlich ihnen „Licht“ sein mussten, weil es doch in erster Erfüllung ihre Generation betraf, aber auch uns, weil eine Kopie des damaligen Geschehens unsere Tage betrifft! Achten wir weiterhin auf scheinbar unwichtige Details, weil diese es oft sind die uns zum Schlüssel der Lösung des Geheimnisses führen! 

 

(Matthäus 24:7, 8)  Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, und es wird Lebensmittelknappheit und Erdbeben an einem Ort nach dem anderen geben. 8 Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.

 

Zwei Weltkriege und fast unzählige regionale Auseinandersetzungen sind wahrlich deutliche Zeichen, begleitet von Hungerkatastrophen seit langer Zeit „an einem Ort und dem anderen“! Beachten wir den Ausdruck: „Alle diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.“ Auch hier werden wir auf die Kombination hingewiesen, welche vollkommen mit den ersten drei Reitern der Apokalypse identisch sind, die mit dem Ruf „Frieden und Sicherheit“ einen Beginn haben! Das Friedensjahr 1986 der UNO und der Vereinigung der Weltreligionen in Assisi zum Friedensgebet war ein deutliches Zeichen und liegt innerhalb „einer Generation“. Jesus spricht weder vom Ersten, noch vom Zweiten Weltkrieg! Er redet von lokalen Kriegen, erdenweit die seither bereits in die Dutzende gehen! Das heisst von Abwesenheit konstanten Friedens, während man lauthals erklärte die Macht und Mittel zu besitzen erdenweit Frieden herzustellen!

 


Dass die Weltreligionen einen starken Einfluss auf Kriege ausüben ist nicht anzuzweifeln. Dass sie als „Babylon die Grosse“, als religiöse „Hure“ das siebenköpfige „wilde Tier“, die UNO reitet und lenkt ist eindeutig. Beide wollen die Völker der Erde vollkommen beherrschen und das geschieht mittels Kriegen und Friedenszeiten. Wir nähern uns dem Ende einer Friedenszeit, so wie Jesus dies vorhergesagt hat die in einem erdenweiten Konflikt um die absolute Weltherrschaft endet, die nach wie vor Religion der Politik streitig macht. Der Abwurf „Babylons der Grossen“ von ihrem bisher willigen Reittier, der hohen Politik endet im Auffressen ihrer „Fleischteile“, ihres immensen Besitzes der Religionen, um die leeren Staatskassen zu füllen und kulminiert innerhalb der Zeit der „grossen Drangsal“ [B; B2>]. 

 

Beachten wir die Aussagen im Evangelium von Lukas, die jene Kriege zudem mit „Erdbeben an einem Ort nach dem andern“ und dies im Gefolge von Kriegen mit Hunger verbindet! Auch er erwähnt es als „Anfang der Bedrängniswehen“!

 

(Markus 13:8)  Denn Nation wird sich gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich, es wird an einem Ort nach dem anderen Erdbeben geben, Lebensmittelknappheit wird eintreten. Diese Dinge sind ein Anfang der Bedrängniswehen.

 

Nur auf einer Zeitskala, wo die biblische Ablauflogik festgehalten ist können diese Ereignisse und ihre Kombination festgehalten werden und dann auf Übereinstimmung in ihrer Kombination überprüft werden! Welche der grossen religiösen und politischen Organisationen würde solche Daten schon veröffentlichen, die doch deutlich mit ihrem vorhergesagten Untergang in Verbindung stehen? Nur ein Träumer erhofft sich solches!

 

Die Wichtigkeit des „Bundes von Moab“ in Verbindung mit Fluch und Segen erkennen!