Newsletter „DER WEG“ 13/07-4    Juli 2013

Neubearbeitung: 22.8.13

 

 

13.7.4   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

7.Teil A): Lukas 10-12 und Johannes 7:53-8:59: Synoptische Verbindung:

Gewichtige Erkenntnisse seitens Lukas und Johannes

 

   Im 7. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Juli 2013 (erster Teil) behandelten wir unter dem Titel: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien:  13.7.3 Wahre Gerechtigkeit üben, um das Königreich zu erlangen 

  

Die Haupttitel lauteten:

 

   Matthäus Kapitel 17:  Jesu Umgestaltung; Elias Kommen und Jesu Todesankündigung

   Matthäus Kapitel 18:  Königreich gehört denen, welche die Bedingungen erfüllen

   Matthäus Kapitel 19:  Ehescheidung, Erreichen von Gottes Königreich

 

http://www.finaltrump.com/wp-content/uploads/The_transfiguration_of_Jesus-782x996.jpg   Das erste Ereignis aus dem Kapitel 17 im letzten Artikel, das wir näher betrachtet haben war die Umgestaltung Jesu auf dem Berg vor drei der Apostel als Zeugen. Dabei handelte es sich offensichtlich um zwei unterschiedliche Dinge: Eine Transsubstantiation, wo Jesus die Gestalt als himmlisches Wesen, als Engel annahm und andererseits damit verbunden eine Form von Hologramm der beiden Propheten Mose und Elia an seiner Seite, die er wie in einem Videoclip handeln liess. Sie erschienen so lebensecht neben dem verherrlichten Jesus, dass Petrus in seiner Verwirrung gar anbot drei Zelte aufzuschlagen.

 

(Matthäus 17:1-3) Sechs Tage später nahm Jesus Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johạnnes mit sich und führte sie allein auf einen hohen Berg hinauf. 2 Und er wurde vor ihnen umgestaltet, und sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine äußeren Kleider wurden glänzend wie das Licht. 3 Und siehe, es erschienen ihnen Moses und Elịa, die sich mit ihm unterhielten.

 

   Jene zwei Propheten hatten schon zu Lebzeiten viele Details zum künftigen Leben des Messias geäussert gehabt und redeten nun offen über Jesu kommenden Weggang, seinen Tod. In unseren Tagen, der schier unbegrenzten technischen Möglichkeiten und Computeranimationen können wir uns solches durchaus vorstellen, ohne die Realität zu sehr zu verlassen, um ins Mystische auszuweichen. Da die „Toten sich nicht des geringsten bewusst sind“ (Pr 9:5, 6) und die Erstauferstehung (Off 19:5, 6) dreissig Tage nach Harmagedon in Gottes Planung steht waren beide Propheten nicht physisch im Leibe dort! Sowohl Moses wie Elia hatten sich bestimmt hervorragende Plätze in der kommenden Weltregierung verdient, nahe oder direkt an der Seite Jesu, dem sie schon zu Lebzeiten in Form „des Engels Jehovas“ absoluten Gehorsam geleistet hatten als er ihnen jeweils Auftrag erteilte!

 

   Dieses Detail ist nur bei Lukas zu finden „Diese erschienen mit Herrlichkeit und begannen über seinen Weggang zu reden, den er in Jerusalem erfüllen sollte.“ (Lu 9:31) Da das Gesprächsthema somit Jesu Weggang war, so ist dies nicht eine Vision im künftigen Paradies, keine Vorschau kommender Dinge, sondern musste eine lebensnahe Illustration für die Apostel dargestellt haben das Unfassbare, von Jesu kommendem Tod aufgrund der Vorhersagen jener Propheten verständlich und annehmbar zu machen: Es war eine Vorbereitung auf das Kommende, das wie es aufgeschrieben wurde ablaufen müsste und eine Bestätigung von Jesu kommender Verherrlichung und Auferstehung von den Toten!

 

   Jehovas Bestätigung mittels einer Stimme:  Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn! (Mat 17:5) muss auf die Apostel stärkend gewirkt haben! Trotz Tod würde es weitergehen, ihre Aufgabe würde nicht abrupt enden, sondern erst eigentlichen Anfang haben. Ihre Ausbildung zu künftigen „Kabinettsgliedern“ der Millenniumsregierung Jesu war noch lange nicht beendet! Sie sollten danach die Nachricht über die Herrlichkeit dieses kommenden Führers der Erde überall hin verbreiten, einschliesslich dieser Erlebnisse! Jesus befahl allerdings diese Dinge nicht zu verkünden bis er auferstanden wäre! Bereits am Pfingsttag verkündete Petrus voll Mut Jesu Auferstehung und Verherrlichung an Gottes Seite vor mehr wie dreitausend Juden!

 

   Aufgrund einer Frage der Apostel kurz danach über das vorhergesagte Kommen des Elias vor dem grossen und furchteinflössenden Tag Jehovas bestätigte Jesus einerseits, dass Johannes der Täufer eine erste Erfüllung darstellte, wies aber gleichzeitig auf eine künftige Erfüllung vor seiner endgültigen Wiederkehr hin. Die Offenbarung zeigt, dass dies im Einklang mit der Beschreibung der „zwei Zeugen“ korreliert, die dreieinhalb Jahre lang vor Jesu erstem Erscheinen Zeugnis geben werden, um dann von ihren Gegnern getötet zu werden (Off 11:3-4, 7). 

 

  Bei weiteren Gelegenheiten redete Jesu vom kommenden Tod und Weggang zum Vater. Mittels Gleichnisse zeigt Jesus im Kapitel 18 die Eigenschaften eines künftigen Mitherrschers, die er mit denen eines vertrauensvollen kleinen Kindes vergleicht. Er weist auf vielfältige Ursachen des Strauchelns hin, aber auch das hohe Strafmass für jene, die andere, „eines jener Kleinen“ zum Straucheln bringen würden!

 

   Durch das Gleichnis der neunundneunzig zurückgelassenen Schafe erklärt Jesus die Wichtigkeit nach dem Verlorenen zu suchen, um es zu heilen und zur Herde zurückzubringen! In einer Illustration erläutert Jesus das Vorgehen bei einem Bruder, der eine Sünde begeht, dass jeder Verantwortung trägt jenen zur Einsicht und zur Reue zu bewegen und nötigenfalls mittels Zeugen oder gar durch die Versammlung den rechtmässigen Zustand wiederum herzustellen! Jesus zeigte in diesem Fall, dass richterliche Entscheide auch im Himmel verbindlich sind und beim Tode daher nicht enden, sondern in der Auferstehung der Toten volle Vergeltung erwarten!

 

   Auch den Nutzen des Vergebens erläutert Jesus, der zu dem nutzbringend in Form von Frieden zu den Barmherzigen zurückkehrt, die freizügig im Vergeben sind und so auch Jehova ihnen gegenüber so handeln wird!

 

(Matthäus 18:21, 22) Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: Herr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich sündigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal? 22 Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal [[siebzigmal sieben (Mei, Lu, Sch, El, Me, Al)]].

  

   Das Kapitel 19 geht auf Ehescheidung und deren Folgen ein. Jesus erklärt, dass einziger Scheidungsgrund Hurerei des Partners ist und wer unberechtigt scheidet und sich wiederverheiratet Ehebruch begeht! Freiwillig sich zum Eunuchen zu machen, um des Königreiches Willen, bringt Segen ein! Nur die Gebote zu halten bedeutet Leben, erklärt Jesus einem jungen Mann, was Unschuld bedeutet! Sünde dagegen, die Gebote zu übertreten bedeutet Schuld und Fluch auf sich zu laden. Das „Königreich der Himmel“ gehört Unschuldigen die gleich Kindern sind.

 

   Rettung ist nur mittels Gott und dessen Vorkehrungen möglich! Sich an Menschen und deren Organisationen als Mittel zur Rettung zu klammern bedeutet Gott und Seinen rettenden Arm, Jesus durch etwas anderes zu ersetzen! Es wird erfolglos bleiben! Jesus verspricht aufgrund der Frage des Petrus betreffend ihren Lohn, dass sie auf zwölf Richterthronen die „zwölf Stämme Israels, die künftigen Mit-Priesterkönige richten würden!

 

  

7. Teil A): Lukas Kapitel 10-12:  (Einschub)

 

   Da Matthäus die nachfolgenden Ereignisse in seinem Evangelium nicht explizit in Reihenfolge beschreibt sie aber in der logischen Abfolge der Ereignisse offensichtlich an jener Stelle dazwischen gehören, so möchten wir sie getrennt hier betrachten, um sie im Ablauf der Ereignisse korrekt zu sehen.

 

    Die blau eingerahmte Zone der Ereignisse die nur in den später aufgezeichneten Evangelien von Lukas und Johannes aufgezeichnet sind halten wir daher hier und einem Folgeartikel 7.Teil B) als eigenständigen Artikel im NEWSLETTER fest, um den vorgegebenen Rahmen innerhalb der Betrachtung von Matthäus nicht zu sprengen!