Newsletter „DER WEG13/05-3    Mai 2013

Neubearbeitung: 3.9.13

 

 

13.5.3   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

5.Teil: Matthäus Kapitel 11-13: Synoptische Verbindung:

 

Jesus tadelt Volk und Vorsteher: Lästerung des heiligen Geistes; Gleichnisse Sämann, Unkraut, Schatz, Sauerteig

 

   Im 4. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat April 2013 behandelten wir unter dem Titel: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 13.4.3 Matthäus Kapitel 8-10:  Jesus ist gesetzestreu und hat Macht selbst Sünden zu vergeben

  

Die Haupttitel lauteten:

 

   Matthäus 8-10 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

   Matthäus Kapitel 8:  Jesus respektiert gesetzliche Vorschriften; Glaube kann Bedingung für Heilung bedeuten; Gottes Macht durch Jesus

   Matthäus Kapitel 9:  Jesus vergibt Sünden, heilt und lehrt in Städten und Dörfern

   Matthäus Kapitel 10:  Apostel beginnen ihre Aufgabe und erweisen sich als Jesu wahre Jünger 2

  

   Jesus lehrte und vollbrachte Heilungen in der ganzen Umgebung Kapernaums. Er zeigte in all Seinem Handeln Unterordnung unter seinen himmlischen Vater, auch in scheinbar geringen Dingen des Willens des Vaters und im GESETZ. Als er einen Leprösen heilte sandte er ihn danach zu den Priestern, um sich zu zeigen und das gesetzlich vorgeschriebene Opfer zu erbringen!

 

   Auf seiner Rückkehr nach seinem Wohnort Kapernaum sagt er zu einem Gelähmten: „Fasse Mut, Kind; deine Sünden sind vergeben.“ Er wollte damit anzeigen, dass Krankheiten und Gebrechen mit der Sünde Israels und dem darauf lastenden Fluch verbunden waren. Das Volk war erstaunt, die Führer erbost und fragten Jesus, mit welchem Recht er Sünden vergeben könne. Darauf zeigte Jesus mittels der Heilung des Gelähmten, dass die beiden Dinge voneinander in Abhängigkeit stehen.

 

Die schmutzigen Juden(Matthäus 9:1-8) Da stieg er in das Boot, fuhr hinüber und kam in seine eigene Stadt [[Kapernaum]]. 2 Und siehe, man brachte ihm einen Gelähmten, der auf einem Bett lag. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Fasse Mut, Kind; deine Sünden sind vergeben.“ 3 Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sagten bei sich: „Dieser Mensch lästert.“ 4 Und Jesus, der ihre Gedanken erkannte, sprach: „Warum denkt ihr Böses in eurem Herzen? 5 Was ist zum Beispiel leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, und geh umher? 6 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, darauf sprach er zu dem Gelähmten: „Steh auf, heb dein Bett auf, und geh zu deinem Haus.“ 7 Und er stand auf und ging weg zu seinem Haus. 8 Als die Volksmengen dies sahen, wurden sie von Furcht ergriffen, und sie verherrlichten Gott, der Menschen solche Gewalt gab.

  

   Ja, hinter jeder Heilung stand Jehova als Auftraggeber, darum gebührt Ihm das Lob! Dies wurde kurz darauf durch einen römischen Offizier aufgedeckt, der Jesus darum bat seinen Diener zu heilen der aber fern von Kapernaum litt. Er akzeptierte Jesu Antwort nicht, dass er den Diener heilen werde wenn er dorthin kommen würde und antwortete: Herr, ich bin es nicht wert, daß du unter mein Dach trittst, aber sprich nur ein Wort, so wird mein Diener gesund werden. Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Befehlsgewalt steht, und habe Soldaten unter mir, und sage ich zu diesem: ‚Geh hin!‘, so geht er hin, und zu einem anderen: ‚Komm!‘, so kommt er, und zu meinem Sklaven: ‚Tu dies!‘, so tut er’s.‘ Jener Offizier hatte erkannt und Glauben daran, dass Jesus Befehlsgewalt über die Engel habe die für ihn die wirkliche Arbeit ausführen würden, den Kranken Diener wieder gesund werden zu lassen, wo immer er auch sei! Jesus lobte diesen grossen Glauben und erklärte, dass Menschen der Nationen im künftigen Königreich mit ihm zu Tische liegen würden aber die Kinder Israels und deren Königreich hinausgeworfen würden. Viel tiefer Stoff, um nachzudenken!

 

   Wie es das GESETZ vorschreibt wird Jesus erst nach Harmagedon den durch ihn und mit den Aposteln auserwählten 144.000 PriesterkönigenBefehlsgewalt“ geben, wenn er wie Jehova durch Moses bei der Einweihung des „Zeltes der Zusammenkunft“ deren „Hände mit Macht füllt“, was acht Tage dauert. Ebenso bei der Aufrichtung des „geistigen Tempels, der kommenden erdenweiten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ sind es acht Tage die dies in Anspruch nimmt! [BbB] Dies geschieht anlässlich des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“ in Jerusalem, auf dem Berg Zion durch den wiedergekehrten Jesus selbst! Also erst nach Harmagedon!

 

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   Als einer der neu ein Jünger werden wollte Jesus um mehr Zeit bittet, um ihm später erst nachzufolgen, weil sein Vater noch nicht gestorben sei, erklärt er jenem: „ ‚Herr, erlaube mir, daß ich zuerst weggehe und meinen Vater begrabe.‘ Jesus sprach zu ihm: ‚Folge mir beständig nach, und laß die Toten ihre Toten begraben.‘Jesus erteilte eine wichtige Lektion: Jeder der Jesus nicht voll als den von Moses angekündigten „grösseren Propheten“ annimmt unterliegt gemäss dem „GESETZ des Glaubens“ bereits der Todesstrafe! In Gottes Augen war jener Vater der keinen Glauben hatte bereits ein lebender Toter, ebenso offenbar der Rest der Familie! Petrus bestätigte diesen Umstand des Todesurteils in seiner Pfingstansprache vor Tausenden von versammelten Juden! Fragen wir uns doch, wenn wir in derselben Gefahr stehen: Warum lehrten uns die Religionsführer nicht, was dies alles beinhaltet und unter welchem Risiko wir stehen, nicht gemäss Gottes Anforderungen „in allem“ zu handeln? Oder auch: Warum wollen wir nicht hören?

 

(Apostelgeschichte 3:22, 23)  In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.

 

   Jesus als Richter und Urteilsvollstrecker Harmagedons wird sich bestimmt an Gottes Befehl halten! Dies ist nicht der von der Katholischen Kirche gezeigte Jesus, als das unfähige, schwache kleine Kind in den Armen der Maria, sondern ein mächtiger Engel, Michael, der Gottes Rache für Unglauben und Ungehorsam vollstrecken muss und es bestimmt auch tun wird! Alle vorherigen Gerichte Gottes, wie das an der ersten Welt Noahs, an Sodom und Gomorra vollstreckte der vormenschliche Jesus in Gottes Gerechtigkeit mit seinen Engeln!

 

Jene in geistigem Sinne „Toten also, die sollten ihre sterbenden Ungläubigen oder Abtrünnigen selbst betreuen und begraben! Ganzherzige Nachfolge Jesu stand im Vordergrund! Auch ein Grund für viele, um nachzudenken!

 

Many evil spirits were in the man   Mit der Verbannung von Dämonen, die von Jesus aus zwei Besessenen ausgetrieben wurden und in eine Schweineherde fuhren, die sich darauf selbst töteten, zeigte Jesus verschiedene Dinge: Dämonen benutzen lebendige Wesen, um auf der Erde zu handeln. Schweine sind und blieben gemäss GESETZ unreine Tiere, Jesus bewilligte jenen Dämonen sie zu nutzen. Unreines zu Unreinem, Reines aber zum Reinen! Diese unreinen Geister wissen um Jesu erhöhte himmlische Stellung vor Gott, was sie auch bestätigten!

 

   Der Befehl lautete schon bevor jener Engel Michael zur Erde kam und durch Maria Mensch wurde, dass sie vernichtet würden. Sie wussten offenbar nicht, zu welchem Zeitpunkt. Markus erwähnt jenes Detail: „ ‚Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, du Nazarẹner? Bist du gekommen, uns zu vernichten? Ich weiß genau, wer du bist: der Heilige Gottes.‘ Jesus aber schalt ihn und sprach: ‚Verstumme und fahre von ihm aus!‘ (Mar 1:24) Dämonen kennen ihre Verurteilung. Jesus bestätigt dies im Zusammenhang mit dem Gericht an Menschen: „Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist.Harmagedon bedeutet daher auch den Untergang der Dämonen (Gehenna), nur Satan allein wird offenbar gefesselt im Abgrund aufbewahrt! Die Dämonen selbst verrieten ihr Urteil der Vernichtung durch Jesus!

 

http://tourismus.meinestadt.de/images/image.php?origin=gallery&id=196736&type=O(Offenbarung 20:1-3)  Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. 3 Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß [diesen] und versiegelte [ihn] über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären. Nach diesen Dingen muß er für eine kleine Weile losgelassen werden.

 

   Nur Jesus selbst wurde über „jede Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“ gesetzt und nur er soll bis zum Beginn der Endzeit an Gottes rechter Seite abwarten, bis ihm auch noch die Feinde unter die Füsse gelegt werden! (Ps 110:1-4) Auf katholischen Bildern und Statuen wird oft der Erzengel Michael dargestellt mit einer Lanze und ein Drache (Satan) unter seinen Füssen. Da sie aber Jesus zu „dem GOTT“ machten, Teil einer Dreieinigkeit, konnte der Mensch Jesus nicht gleichzeitig der vor- und nachmenschlich Michael sein: Entweder, oder! Alle biblischen Zusammenhänge aber zeigen genau dies! Michael war Gottes Erstgeschaffener Engel, der alle übrigen Dinge als „Werkmeister“ schuf und „das WORT“, Gottes Wort- und Sein Heerführer ist! So sollte es nicht verwundern, dass Jesus auf der Erde dieselben Engel dienten und auf sein oder Gottes Geheiss Wunder wirkten!

 

   Die Darstellung, wo Michel daran ist Satan zu töten ist somit ebenfalls nicht korrekt, denn laut der Offenbarung kommt die „siebenköpfige Schlange“, der „Drache   doch gefangen mit einer Kette gefesselt in den „Abgrund und bleibt somit am Leben. Er ist dadurch während des Millenniums unschädlich, zumindest bis kurz vor dem Ende des Millenniums, wo er losgelassen wird, um Menschen erneut zu verführen!

 

   Wir haben die Pflicht unseren Glauben auch in scheinbar geringen Dingen zu prüfen, ob er biblischer Wahrheit entspricht! Erst im Schlussgericht am Ende des Millenniums folgt endgültige Vernichtung: Aller die nicht in der „Buchrolle des Lebens des Lammes“ eingetragen sind. Das „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO geht in Harmagedon in die Vernichtung und ihr führender siebter Kopf wird zusammen mit dem „falschen Propheten von Michael selbst als Erste in den „Feuersee“ geworfen, was Symbol völliger Vernichtung bedeutet. (Off 19:19-21)

 

(Offenbarung 13:8)  Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es [[das siebenköpfige „wilde Tier“]] anbeten; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt an in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist.

 

  Nur ein einziges Wesen darf angebetet werden und ist allerhöchste der Autoritäten, der himmlische Vater jeglicher Geschöpfe! Dies zeigte Jesaja mit aller Deutlichkeit! Umkehr und Reue gilt für Menschen und gefallene Engel! Wer nicht bis zur vorgegebenen Zeit handelt und sich freiwillig unterwirft verliert das Recht auf Leben!

 

(Jesaja 45:22-25)  Wendet euch zu mir, und werdet gerettet, ihr alle [an den] Enden der Erde; denn ich bin Gott, und es gibt keinen sonst. 23 Bei mir selbst habe ich geschworen — aus meinem eigenen Mund ist in Gerechtigkeit das Wort ausgegangen, so daß es nicht zurückkehren wird —, daß sich vor mir jedes Knie beugen wird, jede Zunge schwören wird, 24 indem sie spricht: ‚Sicherlich gibt es in Jehova volle Gerechtigkeit und Stärke. Alle, die gegen ihn entbrennen, werden direkt zu ihm kommen und beschämt sein. 25 In Jehova werden sich alle Nachkommen Israels als recht zu sein erweisen und werden sich rühmen.‘ “

 

   Alle sind „Israel“, welche in diesem oder im kommenden System durch die Taufe im „Buch des Lebens“ eingetragen und nicht zufolge unvergeblicher Sünde danach ausgetilgt werden!

 

   Auch jene in der „Gehenna“ kommen als letzte der Auferstehungen zum Leben um ihr Knie vor Gott und Jesus zu beugen und ihr Urteil endgültiger Vernichtung im „zweiten Tod“, dem „Feuersee“ zu erhalten! (Off 20:14, 15)

 

   Die Engel im himmlischen Gefängnis seit der Sintflut, die besucht hatte dagegen eine zeitlich bedingte Strafe, sie hatten nicht „wider heiligen Geist gesündigt, weshalb Jesus ihnen nach der „Auferweckung im Geiste und nachdem er „über jede Macht und Autorität“ gesetzt worden war predigte!

 

(1. Petrus 3:18-22)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] [[als das „geschlachte Lamm“, zum erzengel erhäht (Off 5:11, 12)]] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

21 Das, was diesem [[der rettenden Arche]] entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi. 22 Er ist zur Rechten Gottes, denn er ging hin in den Himmel; und Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen.

 

   Eindeutig war Jesus zuvor und danach nicht Teil der Dreifaltigkeit, sondern im Himmel wurde er Erzengel und auf der Erde erhielt er die Stellung als „König der Könige“ und „Hoherpriester“, „Richter der Lebenden und Toten. Petrus bestätigte dies den versammelten Juden gegenüber an Pfingsten 33 u.Z.

 

(Apostelgeschichte 10:42, 43)  Auch befahl er uns, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis davon abzulegen, daß dies derjenige ist, der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein. 43 Ihn betreffend legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt.“

 

   Anstatt wirklich zu hören und Verständnis der Zusammenhänge zu erlangen ziehen es die meisten Menschen dagegen vor blind ihrer eigenen Urteilsvollstreckung entgegen zu eilen, anstatt Änderungen vorzunehmen, die dies verhindern könnten und Gottes Anweisungen durch Jesus zu befolgen! Taufe bedeutet völliges Untertauchen im Wasser und Eintritt in den „neuen Bund“!

 

   Nachdem Jesus Matthäus aus dem Steuerbüro zu sich hin berufen hatte ass er mit anderen Steuereinnehmern und Sündern. Als die Schriftgelehrten und Pharisäer dies sahen klagten sie ihn deswegen an. Jesus aber antwortete jenen: „Gesunde benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. Matthäus war vorab ein Staatsangestellter Roms, hatte einen gesicherten Job und bestimmt viele Privilegien. Er erkannte aber, dass all dies „eine Menge Kehricht“ ist im Vergleich dazu, Jesus als Freund zu gewinnen!

 

   Paulus bestätigte dies später, als er es aufgab ein Pharisäer und Mitglied des Sanhedrins zu sein und beide gaben dadurch heutigen Christen ein Vorbild, die in Staat und Religion herausragende Positionen einnehmen, damit aber das „wilde Tier“ und das „Bild des wilden Tieres“ in Tat und Wahrheit anbeten und so sich selbst vom „Königreich der (neuen) Himmel  abschneiden! Ja, das Tanzen auf „zwei Hochzeiten“ hat seine Tücken! (Php 3:8-11)

 

   Johannes der Täufer bestätigte, dass die Freunde des Bräutigams“ nun wachsen würden, seine eigenen Anhänger aber zum Christus hinüber wechseln mussten, weil jener der Messias war und er nur die Aufgabe des Wegbereiters erfüllt hatte!

 

http://wegwahrheitleben.files.wordpress.com/2012/06/tochter-des-jairus.png?w=570&h=405   Ein Vorsteher der Juden, Jairus bittet um das Leben seiner verstorbenen Tochter! Jesus weckt das Mädchen auf und zeigt damit, dass kein generelles Vorurteil gegen Führer in Israel existiert, sondern nur jene generalisiert werden, die Ablehnung zeigen, weil ihre Liebe zu Gott weit geringer ist als die zu ihren Privilegien!

 

   Die Heilung einer Frau mit langjährigem Blutfluss wurde zum Symbol des Glaubens in das GESETZ und den angekündigten Propheten, dass nur das Antasten des Saumes von Jesu Gewand schon Heilung bringen würde. Damit erfüllte sich nur Jehovas Vorhersage durch Moses, dass heilige der Opfer des Priesters bereits alles heiligt, was jenes von Gott geheiligte Fleisch berührt: Hier nun ist es Jesu Fleisch, das eines von Gott bestellten „Lammes“!

  

Jesus shows disciples how to pray   Jesus erwählte sich aus allen Jüngern nur die zwölf als seine Apostel! Judas wurde durch ihn selbst mittels Paulus ersetzt. Jeder andere der sich den Titel „Apostel (nicht in der Bedeutung des „Abgesandten“, den wir doch alle haben) anmasst, der kennzeichnet sich selbst dadurch als „falschen Apostel. Nur den Zwölfen gab Jesus Macht Tote aufzuerwecken, Lepra zu heilen und Sünden verbindlich vor Gott zu vergeben!

 

   Sie sollten überall, wo immer sie hinkamen nach denen forschen, die es verdienten, weil ihre Herzenseinstellung dem GESETZ und den PROPHETEN und deren Aussagen gegenüber richtig wäre! Jesus warnte, dass ihre jüdischen Glaubensbrüder wie „Wölfe wären, sie aber wie „Schafe“ und dass man sie wegen ihres Tuns vor Statthalter, vor die Richter schleppen würde!

 

   Dasselbe gilt heute: Wer Namenchristen über die wirklichen biblischen Zusammenhänge belehrt muss vieles einzustecken wissen! Sie alle bilden doch Teil der Welt, stellen den führenden Teil der letzten Weltmacht und deren Verbündeten dar! Jesus bittet dagegen uns so zu werden, wie der Herr es selbst zeigte: Mildgesinnt und von Herzen demütig, sich nicht selbst zu erhöhen oder dies durch andere zuzulassen, wie wir es bei einigen der Führer der Christenheit sehen, die sich selbst über die Apostel, ja über Jesus und sogar selbst über Gott zu erheben wagen! Sie erlauben sich Gottes, Jesu und der Propheten Worte als weniger wichtig zu nennen, wie ihre eigenen Dogmen darüber zu erheben. Sie machen dadurch das geschriebene Wort ungültig!

 

 

5. Teil: Matthäus Kapitel 11-13: Jesus tadelt Volk und Vorsteher; Lästerung des heiligen Geistes; Gleichnisse Sämann, Unkraut, Schatz; Sauerteig

 

   Jesu Tadel gegenüber dem Volk jener Städte, in denen er nun längere Zeit gepredigt hat, dies muss von Grund auf verstanden werden! Das von Moses verkündete GESETZ des Glaubens wurde von der grossen Mehrheit nicht erfüllt, obwohl Jesus alle Bedingungen, welche GESETZ und PROPHETEN über den Messias verkündet hatten erfüllte! Ein „Pauschalurteil“ gegen das Volk und die Vorsteher kennt aber immer auch Ausnahmen und die gilt es zu kennen, um alles in unserer Kraft stehende zu tun, dorthin zu gehören! Wer Jesu Gebote hält, der bleibt in seiner Liebe und kommt auch nicht ins Gericht!

 

(1. Johannes 5:1-4)  Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden, und jeder, der den [[GOTT]] liebt, der das Geborenwerden veranlaßt hat, liebt den, der aus jenem geboren worden ist [[Jesus und alle getauften Jünger: „Kinder Gottes“]]. 2 Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten [[seinem GESETZ]] handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote [[sein GESETZ]] halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

   Glaube ist ganz deutlich mit „Werken des Glaubens“ verbunden und Liebe ist gleich gestellt Gottes Gebote oder Sein GESETZ zu halten! Das wollen heute nur noch sehr, sehr wenige Christen anerkennen und glauben lieber dem Sauerteig religiöser Lehren, wie die eigenen Augen und Ohren zu öffnen, wenn Gottes Wort gelesen wird!

 

   Die zeitliche Einordnung jedes Ereignisses das Matthäus erwähnt auf der Zeittabelle ist nicht immer ganz einfach, weil wie wir bereits in den vorigen Kapiteln gesehen haben er sich nicht vordergründig nach diesem Kriterium der Logik ausrichtete, sondern einerseits das Wichtigste, wie die Bergpredigt an den Beginn stellte, andererseits gewisse Ereignisse in Gruppen einteilte die ähnliche Merkmale aufzeigten oder einen bestimmten Zusammenhang zeigen.

 

   Lukas dagegen war weit mehr auf chronologischen Ablauf bedacht, weil dies seiner Logik entsprach. Keines von beiden ist falsch, alle gemeinsam liefern die Teile zum Puzzle und an uns ist es, sie korrekt einzureihen! Entsprechend sind einige Ereignisse die Matthäus in den Kapitel 11 bis 13 beschreibt ausserhalb der Haupt-Zeitzone (rot gerahmt) zu finden.

 

   Markus und Johannes dagegen geben zusätzliche Angaben, die Matthäus noch nicht erwähnte oder nur andeutete, aus welchen Gründen auch immer.

 

Abbildung 1:  Ausschnitt der Ereignisse Matthäus Kapitel 11-13

 
 

 


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   Sehr viele Menschen lehnen Pauschalverurteilungen ab, oft darum, weil sie sich dabei selbst eingeschlossen und dadurch verletzt fühlen! Nun, Jesus machte des Öfteren Pauschalverurteilungen, genauso wie Jehova durch die Propheten schon zuvor, indem sie alle mit einschlossen! Dies bedingt aber stets Ausnahmen, die eben nicht darunter fallen! Noah und seine Familie waren Gerechte in Gottes Augen unter allen Ungerechten und waren einzige Überlebende der Sintflut! Lot und seine zwei Töchter überlebten die Zerstörung Sodoms! Jene Menschen die das generelle Urteil sehen und anerkennen sind sich dessen Gefahr bewusst, weil sie „kein Teil der Welt“ oder eben kein Teil der verurteilten Gruppe sind oder sein möchten! Jesus erklärte, wer zu den Ausnahmen gehört:

 

(Johannes 3:16)  Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.

 

   Jesus sprach von den „Kindern Israels“ seiner Generation pauschal von den „verlorenen Schafen Israels“. Einer phönizischen Frau erklärte er dies, welche eine dämonisierte Tochter hatte: Ich bin zu niemand gesandt worden als zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“ (Mat 15:24) und er erklärte an anderer Stelle pauschal von deren Hirten, dass sie „Wölfen“ glichen! (Mat 10:16) Von den „Pharisäern und Schriftgelehrten“ erklärte er generell, dass ihnen die Gehenna“ vorbehalten sei, was „ewige Abschneidung von den Lebenden“ bedeutet, den zweiten, unwiderruflichen Tod! (Mat Kap. 23)

 

   Den jungen Timotheus warnte Paulus, niemals Anteil an den Sünden anderer zu haben, sie vielmehr zuerst den Schuldigen vorzulegen, damit sie bereuen könnten und wo dies zu nichts führt, sie öffentlich in der Versammlung bekannt zu machen zur Warnung anderer!

 

(1. Timotheus 5:22)  Lege niemals deine Hände jemandem voreilig auf; auch habe nicht teil an den Sünden anderer; bewahre dich selbst keusch.

 

http://www.pictokon.net/bilder/2007-09/280/jesus-schristus-jesus-von-nazareth-lebenslauf-jesus-und-die-ehebrecherin.jpg   Obwohl Jesus stets von Sündern umgeben war, er suchte ja die geistig Kranken und nicht die Gesunden, die des Arztes nicht benötigen, war er kein Teil von ihnen, denn er sündigte in nichts und wies jene an zu bereuen! Den geistlichen Führern die ihn kritisierten erklärte er: Die Gesunden benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. Ich bin gekommen, nicht um Gerechte, sondern Sünder zur Reue zu rufen.“ (Lu 5:31) Dies wurde ihm von seinen Gegnern zum Vorwurf gemacht! Er aber suchte deren Herzen zur Reue zu bewegen während er sie unterrichtete und sie stärkte, das Gute und das Gott Angenehme erneut zu suchen!

 

Von der Stadt Kapernaum, wo er Wohnsitz genommen hatte und den nahen Städten Chorazin und Bethsaida, alle am See Genezareth gelegen, nahe dem Ort am Jordan, wo schon Johannes der Täufer seine Werke gewirkt hatte erklärte er pauschal:

 

http://www.jerusalemperspektive.de/images/tn_Plain_of_Gennesaret_from_Arbel2.jpg(Matthäus 11:21-24)  „Wehe dir, Chọrazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wären in Tỵrus und Sịdon die Machttaten geschehen, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sacktuch und Asche bereut. 22 Daher sage ich euch: Es wird Tỵrus und Sịdon am Gerichtstag erträglicher ergehen als euch. 23 Und du, Kapẹrnaum, wirst du vielleicht bis zum Himmel erhöht werden? Zum Hạdes hinab wirst du kommen; denn wenn die Machttaten, die in dir geschehen sind, in Sọdom geschehen wären, es wäre bis zum heutigen Tag geblieben. 24 Daher sage ich euch: Es wird dem Land Sọdom am Gerichtstag erträglicher ergehen als dir.“

 

   Wiederum wirft Jesusalles in denselben Topf“, obwohl doch die meisten der Apostel und auch die Jünger genau aus jener Gegend stammten! Handelte Jesus falsch? War er voreingenommen oder redete er die Wahrheit, wo es bei jeder Regel auch Ausnahmen gibt?

 

   Daran sollten wir denken, wenn auch wir dasselbe Prinzip in unseren Tagen auf bestimmte religiöse Gruppen und auf deren Führer, auf Theologen, Priester, und Älteste anwenden! Wir unterwerfen uns Jesu Lehre und folgen auch darin seinen Fussspuren! Denn wir wissen um die Vielen innerhalb der pauschal verurteilten Gruppen, die sich nach Gerechtigkeit sehnen und wegen all der schlechten Taten in ihren Kreisen stöhnen! Sie sind aufgerufen korrekt zu handeln und Jesu und der Apostel Anweisungen umzusetzen!

 

   Wie damals, zur Zeit Jesu, befinden wir uns heute in einer besonderen Zeit, einer „Zeit der Besichtigung und des Gerichtes“!  Diesmal steht die gesamte Welt pauschal als Angeklagte vor dem höchsten Richter! Jehova hat die Erde als Gesamtes generell verurteilt, weiss aber exakt, wen er vom Urteil befreien wird!

 

http://2.bp.blogspot.com/-lB-edP00SqU/UYW1rOfFHuI/AAAAAAAALws/il_0QYLVe5E/s320/sodom+and+gom.jpg   Hesekiels Strafankündigungen gelten für jedes der göttlichen Gerichte! Jehovas Hand ist zum letzten grossen Schlag gegen die Menschheit hoch erhoben! Jesus verglich es mit den Tagen Noahs und jenen der Zerstörung Sodoms und Gomorras!

 

(Jesaja 9:13-17)  Und das Volk selbst ist nicht zu dem zurückgekehrt, der es schlug, und Jehova der Heerscharen haben sie nicht gesucht. 14 Und Jehova wird von Israel Kopf und Schwanz abhauen, Schößling und Binse an einem Tag. 15 Der Betagte [[Der Älteste]] und Hochgeachtete ist der Kopf, und der Prophet, der falsche Unterweisung erteilt, ist der Schwanz. 16 Und die dieses Volk leiten, erweisen sich als die, die [es] irreführen; und die von ihnen Geleiteten [als] die, die verwirrt sind. 17 Darum wird Jehova sich nicht einmal über ihre jungen Männer freuen, und ihrer vaterlosen Knaben und ihrer Witwen wird er sich nicht erbarmen; denn sie alle sind Abtrünnige und Übeltäter, und jeder Mund redet Unverstand. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.

 

   Wiederum ist Jehova bereit zu einem Pauschalurteil gegen ganz „Israel“, Jung und Alt, Führer und Geführte, das bedeutet heute die gesamte Christenheit. Jesus erklärt im selben Sinne: Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Es gilt an uns zu erkennen, ob wir zu jenen Ausnahmen zählen, weil wir mit wahrer Weisheit handeln, die sich auf Gottes Willen und Sein GESETZ vollkommen abstützen und sich der unverfälschten Wahrheit verpflichtet fühlen!

 

   Gottes „Sekretär“, Jesus, dem das ganze Haus“ anvertraut ist, jeder der sich zu ihm gehörend bekennt, muss nun schon bald jeden markieren, der zum Überleben am Tag von Gottes grossem Zorn gekennzeichnet werden soll! Jesus „kennt alle seine Schafe und ruft sie mit Namen“! (Joh 10:1-6) Wenn er ruft, so folgen sie ihm!

 

   Dazu ist Bedingung weder das Kennzeichen des „wilden Tieres“ auf der „Hand“ (Mittäter), noch auf der „Stirn“ (geistige Unterstützung) zu besitzen: Weder die Politik, das siebenköpfige „wilde Tier, noch sein Bild, das WCRL oder seine Komponenten, die Religionen „angebetet“ zu haben, das heisst dadurch dem „Gott dieses Systems der Dinge“, Satan gedient zu haben und den durch ihn kontrollierten Gebilden zu Diensten gewesen zu sein!

 

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Der Aufruf: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.“ Dieser Aufruf richtet sich direkt an Gerechtigkeitsliebende und pauschal gegen die Religionen vorab der Christenheit! Sie verkünden dieselben alten Lehren Babels bis heute, haben dieselbe Priesterschaft und dienen ihren Göttern (Off 18:4, 5).

 

   Hesekiel kündet das Gericht und die Zeichnung der Gerechten innerhalb „Jerusalems“, der Christenheit an.

 

(Hesekiel 9:3, 4)  Und was die Herrlichkeit des Gottes Israels betrifft, sie wurde über den Chẹruben hinweg, über denen sie sich befand, emporgehoben zu der Schwelle des Hauses hin, und er begann dem Mann zuzurufen, der mit dem Linnen bekleidet war, an dessen Hüften das Tintenfaß eines Sekretärs war. 4 Und Jehova sprach weiter zu ihm: „Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und du sollst ein Kennzeichen an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.“

 

   Nur wer das beständige, grosse Unrecht erkennt und das erdenweite Leid so vieler Menschen sieht wird darüber „stöhnen“! Nur wer Gottes Gebote kennt kann unterscheiden, was wirklich in der Christenheit unter dem Deckmantel Jesus anzugehören getrieben wird! Er weiss auch um das Strafmass und wird sich aus echter Gottesfurcht darum von jenen fern halten! ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘, ,und ich will euch aufnehmen.‘ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“ Hinausgehen bedeutet aber nicht einen Kirchenwechsel vorzunehmen! (2.Kor 6:17, 18)

 

   Hesekiel darf in der Vision sehen, was Gottes Urteilsvollstrecker, der „Reiter auf dem weissen Pferd“ in Harmagedon „mit eisernem Stab“ an den „unreinen tönernen Gefässen“ zu vollstrecken hat, die sich weigerten sich zu reinigen und weiss zu machen und sich läutern zu lassen! (Da 12:9, 10)

 

(Hesekiel 9:5-7)  Und zu diesen [anderen] sagte er vor meinen Ohren: „Zieht durch die Stadt ihm nach, und schlagt. Laßt [es] eurem Auge nicht leid sein, und empfindet kein Mitleid. 6 Greis, Jüngling und Jungfrau und Kleinkind und Frauen solltet ihr töten — zum Verderben. Aber irgendeinem Menschen, an dem das Kennzeichen ist, naht euch nicht, und bei meinem Heiligtum solltet ihr anfangen.“ So fingen sie bei den alten Männern an, die vor dem Haus waren. 7 Und er sprach ferner zu ihnen: „Verunreinigt das Haus, und füllt die Vorhöfe mit den Erschlagenen. Geht hinaus!“ Und sie gingen hinaus und schlugen in der Stadt.

 

   Gottes Grundsatzurteile lassen sich auf jedes seiner Gerichte anwenden: Dasselbe Vergehen erhält dasselbe Strafmass! Der Fluch vom Berg Ebal im „Bund von Moab“ gilt auch heute noch! (5.Mo Kap 27) Gottes „unverdiente Güte“ kann man verlustig gehen, obwohl man sie in der Taufe erhielt! Die „Vorhöfe“ bedeuten die Menschen der Nationen, die nicht zum „Königreich des Sohnes der Liebe“ gehören!

 

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   Paulus zeigt, dass unser Werk entweder vergänglich ist, weil wir unser Haus mit den falschen Materialien die brennbar sind aufrichteten, zudem nicht den richtigen festen Grund, den „Felsen Jehova und seinen Christus erwählten, statt dessen Zuflucht bei vergänglichen Christenorganisationen suchten und auf dem „Sand“ von deren Unterweisung und Rechtsordnung bauten. Nur auf Jesus, dem „Eckstein“ aufgebaut mit beständigen Materialien wie Gold, Silber, edlen Steinen wird unser Werk Bestand haben! Paulus erklärt:

 

 (1. Korinther 3:10-15)  Gemäß der unverdienten Güte Gottes, die mir verliehen worden ist, habe ich als weiser Arbeitsleiter einen Grund gelegt, aber jemand anders baut darauf. Doch jeder wache beständig darüber, wie er darauf baut. 11 Denn kein Mensch kann einen anderen Grund legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist. 12 Wenn nun jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Hölzer, Heu, Stoppeln baut, 13 so wird eines jeden Werk offenbar werden, denn der Tag wird es zeigen, weil er durch Feuer geoffenbart werden wird; und das Feuer selbst wird erproben, von welcher Art das Werk eines jeden ist. 14 Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, wird er Lohn empfangen; 15 wenn jemandes Werk verbrannt wird, wird er Verlust erleiden, er selbst aber wird gerettet werden; doch wenn solches [geschieht, wird es sein] wie durch Feuer.

 

   Wer an das Märchen glaubt, dass Petrus der Fels sei, statt Jesus selbst, der widerspricht dem Paulus: Jesus als Eckstein den die Bauleute verworfen haben“ bestimmt die Grundlage und die Bauweise darauf!

 

   Dies ist eine der wichtigen Lehren, die wir aus dem Studium dieser folgenden drei Kapitel ziehen sollten! Worauf haben wir gebaut? Was ist die Grundlage, „Sand“ oder der „Fels, der Christus ist“? Paulus bestätigt: „Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus.“ (1.Kor 10:3) Wir dürfen nicht uns auf der Seite der „unmündigen“, der „kleine Kinder“ befinden, die im Unterscheidungsvermögen zwischen Recht und Unrecht zu wählen unfähig sind und Gesetzlosigkeit als für Gott annehmbar bezeichnen! Solche bauen mit Heu und Stoppeln!

 

(Johannes 5:24)  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

 

   Alle, die Jesu Worte zwar hören aber nicht entsprechend handeln haben „ihr Haus auf Sand gebaut“, ihr Ende ist der Zusammenbruch und die „Abschneidung von den Lebenden“. Der Begriff „Haus“ steht hier im Sinne von Familiengemeinschaft, Dorf, Stadt und Landesverwaltung, wie zudem höheren Zusammenschlüssen wie z.B. die EU oder UNO.

 

http://photos.amritapuri.org/in/un2000/assembly.jpg   Ebenso bedeutet Haus“ jede Christenversammlung, jede Sekte und Religion und religiösen Bündnissen, wie z.B. dem Bund christlicher Kirchen usw. bis hinauf zum WORLD COUNCIL OF RELIGIOS LEADERS, dem „Bild des wilden Tieres“, der UNO, das im UNO-Gebäude Ende August 2001 sich durch etwa 1000 anwesende Vertreter am „WORLD PEACE SUMMIT“ aller Religionen mittels einer Absichtserklärung formte!

 

   Was Konstantin 325 u.Z. am Konzil von Nicäa mit der Christenheit tat, das wiederholte sich hier mit den Christen und übrigen Religionen: Ein Bund mit des Teufels Vertreter!

 

Jede Religion bildet für sich eine Form von „Hausgemeinschaft. Die Worte des Paulus an Timotheus gelten auf jeder Ebene, wo Ungerechtigkeit deutlich Gottes Gebote ablehnt: „… habe nicht teil an den Sünden anderer; bewahre dich selbst keusch. Diese Keuschheit, „jungfräulich“ zu sein bedeutet sich nicht mit einer „Hure“ zu verbinden, auch nicht mit einer Kirche die Teil „Babylons der grossen Hure ist! Dies bedeutet sich davon zu lösen, aus ihr hinauszugehen, abgetrennt davon zu bleiben, zwar wie Jesus es erwähnt „… in der Welt“ zu leben, aber nicht „Teil der Welt“ zu werden!

 

Jesus erklärte: „Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ (Joh 15:18, 19)

 

image038(Matthäus 7:24-27)  Jeder nun, der diese meine Worte hört und danach handelt, wird mit einem verständigen Mann verglichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und schlugen gegen jenes Haus, aber es stürzte nicht ein, denn es war auf den Felsen gegründet worden. 26 Ferner wird jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, mit einem törichten Mann verglichen, der sein Haus auf den Sand baute. 27 Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus, und es stürzte ein, und sein Zusammensturz war groß.“

 

   Der „grosse Zusammensturz“ kommt schon viel schneller wie die meisten Menschen dies erwarten mit der Vernichtung der ReligionenBabylons der Grossen mittels der Politik, der UNO!

 

   Die vier Engel an den vier Ecken der Erde werden nun schon bald den Auftrag erhalten den „Sturm“ der Verwüstung Harmagedons loszulassen! (Off 7:1-4) Wenn wir alle Teile der Schrift die einander zugehören richtig ordnen und verbinden erkennen wir genau, was nun kommen muss! Für den Gerechten ein Grund Mut zu fassen: „Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“ (Lu 21:28)

 

   Der Pauschalverurteilung Jesu und Jehovas entrinnen wir nur dann, wenn wir uns vom Unrecht, von jeder Form Gesetzlosigkeit getrennt halten! Wer auf Gottes GESETZ abstützt und dadurch Jesu Gebote hält, der doch dasselbe vorgemacht hat und wer immer damit wahre Gottesfurcht zeigt auf Jesus zu hören ist weise, weil er auf „Fels“ baut! Dasselbe gilt für jede Christenversammlung! Jesus gebot keine hierarchischen Gebilde aufzurichten, sondern die „Berge und Hügel“ einzuebnen!

 

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Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

5.3      Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 5.Teil: Matthäus Kapitel 11-13: Synoptische Verbindung: Jesus tadelt Volk und Vorsteher; Lästerung des heiligen Geistes; Gleichnisse Sämann, Unkraut, Schatz; Sauerteig.. 13

5.3.1              Matthäus Kapitel 11-13 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen. 13

5.3.1.1        Der Inhalt der Kapitel 11-13 und synoptische Ergänzungen: 13

Matthäus Kapitel 11:  Erstes Predigen, Tadel am Volk und den Weisen. 13

Matthäus Kapitel 12:  Jehovas Knecht; Lästerung des heiligen Geistes; Fruchtbäume erkennen; Zeichen Jonas. 13

Matthäus Kapitel 13:  Gleichnisse vom Sämann, Unkraut, vom verborgenen Schatz, Sauerteig, Schleppnetz; Jesu Geschwister 13

5.3.2              Matthäus Kapitel 11:  Erstes Predigen, Tadel am Volk und den Weisen. 13

5.3.1.2        Mat 11:1-15:  Anfang des Predigens und Erklärung zu Johannes dem Täufer 13

Jesu Auserwählung der Aposteln, seiner „Braut“ in Erinnerung behalten! 13

Mat 11:1-6:  Beginn des Predigens nach der Instruktion der 12 Apostel; der von Herodes gefangene Johannes der Täufer zeigt Unsicherheit 14

Mat 11:7-15:  Jesu Erklärung zur Aufgabe des Johannes des Täufers und seine herausragende Stellung über jener der Propheten. 16

Die Stellung Jesu als Mensch war „ein wenig unter Engel erniedrigt“: Nicht „GOTT-Mensch“! 16

5.3.1.3        Zwei Erfüllungen für „das Kommen Elias“ in Betracht ziehen und deutlich unterscheiden. 18

5.3.1.4        Mat 11:16-30:  Jene Generation gleicht Kindern; Tadel an Chorazin und Bethsaida; Königreich bleibt vor Weisen verschlossen. 19

Mat 11:16-19:  Vergleich der Generation Jesu mir spielenden Kindern. 19

Mat 11:20-24:  Tadel an Chorazin und Bethsaida, Vergleich mit Sidon und Tyrus. 19

Gottes Sekretär mit dem Tintenfass um jene zu kennzeichnen, die ob des Unrechts stöhnen. 20

Mat 11:25-30:  Die Dinge des Königreiches vor Weisen und Intellektuellen verschlossen, Unmündigen geoffenbart; Jesu leichtes Joch. 21

Die „Weisheit der Weisen dieses Systems“ ist Hinderungsgrund Jesu Stellung zu erkennen! 22

Von jeder Art Gesetzlosigkeit befreien beutet mittels Vorbild und Belehrung zur Gesetzestreue zu führen! 24

5.3.3              Matthäus Kapitel 12:  Jehovas Knecht; Lästerung des heiligen Geistes; Fruchtbäume erkennen; Zeichen Jona. 24

5.3.1.5        Mat 12:1-21:   Priesterarbeit am Sabbat; Jesus heilt am Sabbat Gelähmten; wer ist Jehovas Knecht?. 24

Mat 12:1-8:  Apostel haben am Sabbat Getreide gepflückt; Priesterarbeit am Sabbat 24

War Jesus ein „Stein des Strauchelns“ für seine Apostel und Jünger oder etwa für uns?. 26

Wer das Sabbatgebot missachtet hat einen Richter, der mit „eisernem Stab“ herrschen muss! 26

Mat 12:9-17:  Jesus heilt Gelähmten am Sabbat in der Synagoge; Pharisäer fassen Entscheid ihn zu vernichten. 27

Jesu Aussagen zum Sabbatgebot mit denen des Paulus an die Hebräer vergleichen! 29

Mat 12:18-21:  Jesus wendet Jesajas Prophezeiung über Jehovas Knecht auf sich an: Er erklärt den Nationen das GESETZ! 30

Den Auftrag zum Jüngermachen und Taufen bis zum Ende ausführen und dem Bund treu bleiben! 32

5.3.1.6        Mat 12:22-32:  Besessener geheilt; Lästerung gegen heiligen Geist 33

Mat 12:22-30:  Blinder, stummer Besessener geheilt: Volksmengen fragen sich ob dies der Christus sei? Entzweites Haus und gespaltene Stadt werden verödet 33

Das wahre Christentum war während aller Jahrhunderte „vom Unreinen abgetrennt“! Keine grossartige Organisation erwartend, sondern Jesu Wiederkehr im Fleische ersehnend. 35

Mat 12:31-32:  Lästerung gegen den heiligen Geist hat keine Vergebung. 35

Lu 7:36-40:  Jesus beim Pharisäer Simon zum Essen: Sünderin wäscht Jesu Füsse mit Tränen und trocknet sie mit ihrem Haar 36

Lu 7:41-50:  Gleichnis vom Geldverleiher der kleine und grosse Schuld vergibt; Jesus vergibt der Sünderin. 36

5.3.1.7        Mat 12:33-42:  Der Baum wird an der Frucht erkannt; das Zeichen des Jona. 37

Mat 12:33-37:  An seiner Frucht wird der Baum erkannt! 37

Mat 12:38-42:  Nur das Zeichen Jona wird am Gerichtstag gegeben werden! 39

5.3.1.8        Mat 12:43-50:  Unreine Geister beziehen unbewohntes Haus; Jesu wahre Mütter und Brüder 40

Es genügt nicht sein Haus von Sünde zu reinigen, es muss danach mit Gottes Geist erfüllt werden! 40

Sünde schafft Freiraum für den Teufel und führt zur Zerstörung von Familien, Versammlungen und der Gesellschaft! 41

Sünde führt zu Fluch und Versklavung durch Dämonen! Verallgemeinerung: Achtung es gibt Ausnahmen! 42

Mat 12:43-45:  Unreine Geister besetzen ein unbewohntes, gereinigtes Haus erneut! 43

Der Unterschied des „gereinigten Hauses“ Gottes und dem der Dämonen. 44

Nicht vergessen wer „Geringster“ und wer „Grösster“ nach Jesu Beurteilung ist! 46

Das „Haus“ der Namenchristenheit mit ihren „sieben Dämonen 47

Mat 12:46-50:  Jesu wahre Mütter und Brüder sind jene, die des Vaters Willen tun! 48

5.3.4              Matthäus Kapitel 13:  Gleichnisse vom Sämann und dem Unkraut, vom verborgenen Schatz, Sauerteig, Schleppnetz; Jesu Geschwister 49

5.3.1.9        Mat 13:1-17:  Gleichnis vom Sämann nur Jüngern erklärt! Nur sie hören und sehen das, was Propheten noch nicht vermochten. 49

Mat 13:1-9:  Jesu Gleichnisse vom Boot aus zur Volksmenge verkündet: Der Sämann und der Samen. 49

Mat 13:10-15:  Nur Jüngern ist es gegeben die Gleichnisse erklärt zu erhalten: Die „Geheimnisse des Königreiches“ bleiben anderen verschlossen! 49

Mat 13:16-17:  Propheten und Gerechte vermochten das nicht zu hören und zu sehen, was Jesu die Jünger lehrte und ihnen zeigte! 50

Gott gibt von Beginn an den Ausgang bekannt: Vom Ausgange her sind Dinge zu beurteilen! 51

5.3.1.10      Mat 13:18-32:  Erklärung des Gleichnisses vom Sämann, Unkraut und Senfkorn. 52

Mat 13:18-23:  Jesus erklärt Gleichnis vom Sämann. 52

Mat 13:24-30:  Der Feind, der während der Nacht Unkraut säte; Engel als Schnitter 53

Mat 13:31-32:  Das Senfkorn als kleinster der Samenarten wird zum Baum.. 54

Das Senfkorn und der „Spross aus dem Stumpf Isais 55

5.3.1.11      Mat 13:33-46:  Sauerteig in drei Mass Mehl; Erklärung vom Unkraut; Gleichnis vom verborgenen Schatz. 56

Mat 13:33-35:  Sauerteig in drei Mass Mehl; Jesus lehrte nur in Gleichnissen! 56

Wer ist die „Frau“ und was bedeutet der „Sauerteig“?. 56

Hoseas Erklärung der „Frau“ und der drei „Teigmassen“ im Vorbild von Gomer und ihren drei Kindern. 57

Während Jahrhunderten war die Offenbarung von Glaubensvätern verworfen: Fehlendes Verständnis. 58

Hoseas Vorhersagen auf die geschichtliche Realität übertragen: „Jesreel“, das Zehnstämmereich Israel 59

Das nachexilische Juda erweist sich als „Lo-Ruhama“, dem keine Barmherzigkeit mehr gewährt wird. 60

Der in geistiger Hurerei gezeugte Sohn „Lo-Ammi“ wird von Gott nicht als Sein Volk anerkannt: Die Namenchristenheit 61

Vergleich zum Ausgang den Hosea deutlich erklärt: Jehovas Verlöbnis mit dem Israel Gottes. 63

Mit wem wird Jehova sich erneut verloben?. 64

Die letzte grosse Konfrontation des „Nordkönigs“ mit dem „König des Südens“ im Territorialstreit um das Heilige Land. 65

Mat 13:36-43:  Erklärung des Gleichnisses vom Unkraut und der Ernte. 66

Die Namenchristenheit hat Gottes GESETZ schon früh durch ihre Konzilsbeschlüsse vollkommen ungültig gemacht 67

Mat 13:44-46:  Das „Königreich der Himmel“ gleicht einem verborgenen “Schatz” im Feld; die ausserordentlich “wertvolle Perle 68

5.3.1.12      Mat 13:47-58:  Gleichnis vom Schleppnetz; öffentliche Unterweiser; Jesu Brüder und Schwestern in Nazareth. 70

Mat 13:47-50:  Das Königreich der Himmel gleicht einem Schleppnetz. 70

Mat 13:51-52:  Jeder öffentliche Unterweiser teilt aus seinem Schatz Neues und Altes aus. 71

Mat 13:53-58:  Jesus lehrt in der Heimatsynagoge; seine fleischlichen Brüder und Schwestern; der Prophet zählt nichts im Heimatgebiet 71

Lu 7:11-17:  Jesu Auferweckung des Jünglings einer Witwe in Nain. 72

 

 

5.3              Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 5.Teil: Matthäus Kapitel 11-13: Synoptische Verbindung: Jesus tadelt Volk und Vorsteher; Lästerung des heiligen Geistes; Gleichnisse Sämann, Unkraut, Schatz; Sauerteig

 

5.3.1           Matthäus Kapitel 11-13 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

 

5.3.1.1          Der Inhalt der Kapitel 11-13 und synoptische Ergänzungen:

 

Matthäus Kapitel 11:  Erstes Predigen, Tadel am Volk und den Weisen

Nachdem Jesus die Apostel eine längere Zeit instruiert hatte begann er sie auszusenden und gab ihnen exakte Instruktionen. Er warnte sie, dass er sie mitten unter „Wölfe“ wie unschuldige „Schafe“ senden würde. Sie sollten jedem Haus das sie aufnahmen den Frieden wünschen, wo immer man sie und die gute Botschaft ablehnte, da würde der Frieden auf sie zurückkehren. Zu jener Zeit wurde Johannes der Täufer von Herodes ins Gefängnis gesetzt. Jesus erklärte, dass jener „der grösste von allen Frauen Geborene“ sei. Da Jesus ein wenig unter Engel erniedrigt wurde blieb er grösser als Johannes.

 

Jesus tadelt die drei Städte, wo er die längste Zeit gepredigt und am meisten Wunder gewirkt hatte: Chorazin, Bethsaida und Kapernaum, wo er Wohnsitz hatte.

 

(Matthäus 11:20-24) Dann fing er an, die Städte, in denen die meisten seiner Machttaten geschehen waren, zu tadeln, weil sie nicht bereuten: 21Wehe dir, Chọrazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wären in Tỵrus und Sịdon die Machttaten geschehen, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sacktuch und Asche bereut. 22 Daher sage ich euch: Es wird Tỵrus und Sịdon am Gerichtstag erträglicher ergehen als euch. 23 Und du, Kapẹrnaum, wirst du vielleicht bis zum Himmel erhöht werden? Zum Hạdes hinab wirst du kommen; denn wenn die Machttaten, die in dir geschehen sind, in Sọdom geschehen wären, es wäre bis zum heutigen Tag geblieben. 24 Daher sage ich euch: Es wird dem Land Sọdom am Gerichtstag erträglicher ergehen als dir.“

 

Er erklärte, dass Gott die Dinge im Zusammenhang mit dem Königreich vor Weisen und Intellektuellen verschlossen habe, sie aber Unmündigen durch Jesus offenbarte. Christus erklärte sein Joch als leicht, die Last der Pharisäer und Schriftgelehrten war dagegen eine drückende Last! Gerade die Gelehrtheit der Weisen sei der Hinderungsgrund, dass diese Jesu wahre Stellung vor Gott nicht zu erkennen vermöchten.

 

Matthäus Kapitel 12:  Jehovas Knecht; Lästerung des heiligen Geistes; Fruchtbäume erkennen; Zeichen Jonas

Die Pharisäer rügten Jesu, weil seine Apostel am Sabbat Weizen von Feld genommen und mit ihren Händen zerrieben, um davon zu essen. Laut ihren Regeln war dies am Sabbat nicht erlaubt. Jesus wies sie zurecht und verwies auf die Arbeit der Priester am Sabbat und dass David am Sabbat von den Heiligen Dingen des Tempels gegessen hatte. Als Jesus einen Gelähmten am Sabbat heilte beschlossen sie gar ihn zu täten. Jesaias Vorhersage über den „Knecht Jehovas“ wendet Jesus auf sich an. Er ist es, der den Nationen das GESETZ erklärt, dessen Anwendung daher jene Menschengebote aufdeckt, die Gottes GESETZ ungültig machen!

 

Als Jesus einen blinden und stummen Menschen von Dämonen Besessenen heilt klagen ihn die Pharisäer an durch die Kraft Beelzebub, des Teufels zu handeln. Jesus gibt jenen zur Antwort, dass ein in sich geteiltes Haus und eine gespaltene Stadt keinen Bestand haben können! Die Volksmengen befragen sich nun offen, ob dies nicht „der Prophet“ sei, von dem Moses in GESETZ redete.

 

Jesus verweist die Pharisäer auf ihre unverzeihliche Sünde hin, weil jene exakt wussten, dass nur durch Gottes Kraft solche Wunder gewirkt werden konnten!

 

(Matthäus 12:31, 32)  Deswegen sage ich euch: Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben werden. 32 Zum Beispiel, wer irgendein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer immer aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden.

 

Als Jesus beim Pharisäer Simon eingeladen ist kommt eine Sünderin und netzt seine Füsse mit ihren Tränen und trocknet sie mit ihrem Haar. Er vergibt ihr ihre Sünden, was die Pharisäer nur Gott zuordnen. Jesus verteidigt ihr tun und erwidert die verurteilenden Gedanken mit dem Gleichnis eines Geldverleihers der zwei Schuldnern vergab, dem einen viel, dem andern wenig. Die Liebe dessen, dem viel vergeben wird daher grösser sein!

 

Jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt! Jesus verweigert ein Zeichen zu geben und erklärt, dass das einzige Zeichen am Gerichtstag jenes wäre von Jonas, der dreieinhalb Tage im Bauch des Fisches war, bevor er Ninive Gottes Gerichtsurteil verkündete. Jesus verbindet dies mit unserer Zeit und seiner Wiederkehr und der Auferstehung der Toten während des Millenniums

 

Jesus erklärte danach das Gleichnis eines von Dämonen Befreiten, der einem gereinigten Haus gleichen würde, das, weil es leer und unbewohnt bleibt von sieben Dämonen in Besitz genommen werde! Als Jesu Mutter und seine Brüder ihn zu sprechen wünschen deutet er auf seine Jünger und erklärt, dass diese die wahren Brüder und Schwestern wären!

 

Matthäus Kapitel 13:  Gleichnisse vom Sämann, Unkraut, vom verborgenen Schatz, Sauerteig, Schleppnetz; Jesu Geschwister

In Kapernaum muss Jesus ein Boot besteigen, um sich von den Volksmengen die ihn bedrängen etwas zu distanzieren. Er gibt das Gleichnis vom Sämann, der Samen säte, der an den Wegrand, auf felsigen Grund, unter die Dornen fiel und keine Frucht brachte. Herzen aber sind fruchtbarer Boden, wenn sie hören und bereitwillig das Wort aufnehmen und später vielfache Frucht tragen!

 

Nur den Jüngern erklärte er die Gleichnisse, was Interessierte dazu zwang zu ihnen zu gehen, um mehr Erklärung zu erlangen. Allen andern bleiben die Geheimnisse des Königreiches verschlossen! Was Jesus den Aposteln erklärte, dies wollten Propheten hören und vermochten es nicht.

 

(Matthäus 13:10-15) Da traten die Jünger herzu und sagten zu ihm: „Warum redest du in Gleichnissen zu ihnen?“ 11 Er gab zur Antwort: „Euch ist es gewährt, die heiligen Geheimnisse des Königreiches der Himmel zu verstehen, jenen Leuten aber ist es nicht gewährt. 12 Denn wer immer hat, dem wird mehr gegeben werden, und er wird Überfluß bekommen; wer immer aber nicht hat, dem wird auch noch das, was er hat, weggenommen werden. 13 Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘

 

Während Jesus in seinem Haus den Aposteln und Jüngern das Gleichnis von Sämann erklärte zeigte er den Zusammenhang zur Endzeit und zum Gericht. Der Teufel war es, der das Unkraut säte aber Engel werden den aufgegangenen guten Samen am Ende des Systems einsammeln und das Unkraut bündeln und verbrennen! Danach gibt er einen Vergleich des Königreiches mit einem Senfkorn, welches das Kleinste der Gartensamen sei aber zu einem grossen Baum anwachse. Die Frau, welche drei Mass Mehl nahm, um sie mit Sauerteig zu durchkneten entspricht drei von Israel herrührenden Nationen. Dieselben, denen Petrus den Zugang zum Königreich des Sohnes der Liebe öffnete: Juden, Samaritaner und Menschen aus den Heiden. Jede der drei Massen wurde zufolge der Hurerei ihrer Mutter mit falschen Lehren, Götzendienst und Gesetzlosigkeit durchsäuert!

 

Dann gab Jesus weitere Gleichnisse und erklärte das Königreich sei gleich einem auf einem Feld verborgenen Schatz, wo der Finder hingeht, um jenes Feld zu kaufen, nachdem er alles verkauft hatte, was er hatte! Ein Kaufmann findet eine wertvolle Perle und geht hin, verkauft was er hat um jene Perle zu erwerben!

 

(Matthäus 13:44-46) Das Königreich der Himmel ist einem im Feld verborgenen Schatz gleich, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.

45 Ferner ist das Königreich der Himmel einem reisenden Kaufmann gleich, der schöne Perlen suchte. 46 Nachdem er eine einzige Perle von hohem Wert gefunden hatte, ging er hin und verkaufte sogleich alles, was er hatte, und kaufte sie.

 

Ein weiteres Gleichnis handelt vom Schleppnetz, das gute und schlechte Fische gefangen hat. An den Strand gezogen werden sie verlesen, die guten in Gefässe gelegt, die schlechten weggeworfen. Jesus zeigt, dass das Gleichnis mit dem Gerichtstag in Verbindung steht! Jeder der öffentlich unterweist schöpft aus dem Schatz sowohl Altes wie auch Neues hervor!

 

Als Jesus über Land zieht und nach seiner Heimatstadt kommt wird er von allen erkannt und als Zimmermannsohn identifiziert, dessen Mutter Maria und seine Brüder Jakobus, Judas und Simon heissen und seine Schwestern unter ihnen lebten. Sie fragten sich woher Jesus all die Weisheit hätte und woher die Machttaten stammten. Da sie wenig Glauben hatten erklärte er, dass ein Prophet in seiner eigenen Familie und seiner Heimatstadt nichts zählen würde.

 

 

5.3.2           Matthäus Kapitel 11:  Erstes Predigen, Tadel am Volk und den Weisen

 

5.3.1.2          Mat 11:1-15:  Anfang des Predigens und Erklärung zu Johannes dem Täufer

 

Jesu Auserwählung der Aposteln, seiner „Braut“ in Erinnerung behalten!

Wir müssen erneut in Betracht ziehen, dass Matthäus nur bedingt sich an den chronologischen Ablauf der Ereignisse hielt. In diesen Fall aber geht es um Fortsetzung des Geschehens nach der Bergpredigt, auf Jesu dritter Predigtreise, die vorab von Kapernaum, seinem Wohnsitz aus in die Dörfer und Städte der Umgebung geschah. Oft waren die Jünger einige Tage unterwegs von einem Ort zum andern, um dann erst erneut nach Kapernaum zurückzukehren.

 

Im Kapitel 11-13 aber geht es nun zudem um die Reise hin nach Jerusalem zum zweitletzten Passahfest vor Jesu Tod. Danach folgten noch zwei Predigtreisen, erneut verbunden mit zwei Festen in Jerusalem und einer letzten Reise durch die Dekapolis vor seinem triumphalen Einzug in Jerusalem, seinem Leiden und Tod. Dies wird aber in kommenden Artikeln erst behandelt werden.

 

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Abbildung 2: Einreihen der Hauptereignisse in Jesu Leben in Zeit und Örtlichkeit

Johannes beschreibt im 1.Kapitel seines Evangeliums die Abfolge wie Jesus vor den  Predigtausflügen in der „Karte 1“ durch Galiläa die vier ersten der späteren Apostel berief: Andreas, Simon-Petrus den Jesus Kephas nannte und dann Philippus, der Nathanael fand (Joh 1:35-51). Danach gingen sie gemeinsam nach Kana zur Hochzeit.

 

http://www.praedica.de/resources/_wsb_250x190_matth$C3$A4us1.jpgErst später kamen die übrigen acht Apostel hinzu, indem der Christus diese bestimmte. So berief Jesus Matthäus direkt aus dem Steuer- oder Zollbüro! Keiner durfte sich selbst zum Apostel machen noch bestimmten die bereits erwählten einen neuen! Dies zeigt das Auswahlverfahren, dass das Haupt seine Untergebenen selbst bestimmt. Jehova selbst hatte seine erste Schöpfung lange zuvor schon als „Haupt der Versammlung“ bestimmt. Bis zu seinem Tod berief, belehrte und gab Jesus sein Beispiel seiner eigenen „kleinen Herde“ (Lu 12:32), seiner „Braut, der Frau des Lammes“ (Off 21:9) deren „Hochzeit des Lammes“ ja nach dem Gerichtstag mit den frühauferweckten Apostel erfolgt (Off 9:7).

 

Lukas beschreibt, was unmittelbar vor der Bergpredigt eingereiht werden darf:

 

Jesus chooses 12 apostles (Lukas 6:12-16)  Im Verlauf dieser Tage ging er hinaus auf den Berg, um zu beten, und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. 13 Als es aber Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus, denen er auch den Namen [[oder Titel]] „Apostel“ gab: 14 Sịmon, dem er auch den Namen Petrus gab, und Andreas, seinen Bruder, und Jakobus und Johạnnes und Philịppus und Bartholomạ̈us 15 und Matthạ̈us und Thomas und Jakobus, [den Sohn] des Alphạ̈us, und Sịmon, welcher „der Eiferer“ genannt wird, 16 und Judas, [den Sohn] des Jakobus, und Judas Iskạriot, der zum Verräter wurde.

 

Diese Regel, dass das Haupt selbst seine Apostel bestimmt wurde durch Petrus vor dem Pfingstfest nach Jesu Tod missachtet, weil er einige Schriftstellen auf sich anwandte, die aber an Jesus gerichtet waren (Ps 41:9; 55:12-14, 23, 28; 109:2, 8, 27; Lu 22:47; Sach 11:12) und so ersetzten die Apostel durch das Los den Matthias an die Stelle des Judas-Iskariot, der Jesus verriet (Apg 1:15-26). Matthias war somit ein Abgesandter oder „Apostel“ der Apostel, obwohl „er den Zwölfen zugerechnet wurde“ war er für Jesus keiner seiner Apostel. Die Offenbarung bestätigt nur die Zahl Zwölf für Apostel und  Paulus rechnet sich zu Recht darunter (Gal 1:1, 2). „Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.“ (Off 21:14)

 

Jesus zeigte später durch die Auswahl des Saulus und seinen Wandel zum Paulus, dass dasselbe Verfahren wie zu Beginn weiterhin gültig blieb und die Wahl des Matthias somit für ihn nicht bindend war! Es war ein früher Fehler, zudem bevor sie den heiligen Geist an Pfingsten empfingen, den Jesus auf die hundertzwanzig Versammelten ausgoss! 

 

http://www.weddix.de/weddix-cms-media/images/media-base/20014675/WDX_CMS_ARTICLE_PAGE/braut_braeutigam_web_197.jpgBeachten wir hier zu Beginn eine Aussage des Johannes, die von Gewicht ist, um später „die Braut, die Frau des Lammes“ (Off 21:9) korrekt zu identifizieren, da Johannes der Täufer jene bereits früh kenntlich machte: „Der die Braut hat ist der Bräutigam“. Damals hatte Jesus erst die Apostel bereits um sich geschart. Zuerst wird die „Braut“ erwählt, dann folgt die Verlobungszeit, erst später bei der „Hochzeit“ kommen die „Brautjungfrauen“ hinzu! So ist es doch im normalen Leben auch! Wir kommen Theologen dazu die „Kirche“ als Braut zu bezeichnen, mit der Jesus sich verheiraten werde?

 

(Johannes 3:22-30)  Nach diesen Dingen ging Jesus mit seinen Jüngern in das judäische Land und verbrachte dort einige Zeit mit ihnen und taufte. 23 Aber auch Johạnnes taufte in Ạ̈non, nahe bei Sạlim, weil es dort reichlich Wasser gab, und es kamen fortwährend Leute und ließen sich taufen; 24 denn Johạnnes war noch nicht ins Gefängnis geworfen worden. 25 Daher entstand seitens der Jünger des Johạnnes ein Wortstreit mit einem Juden wegen der Reinigung. 26 Und sie kamen zu Johạnnes und sagten zu ihm: „Rabbi, der Mann, der jenseits des Jordan bei dir war, für den du Zeugnis abgelegt hast, siehe, dieser tauft, und alle gehen zu ihm.“ 27 Johạnnes gab zur Antwort: „Ein Mensch kann nicht ein einziges Ding erhalten, es sei ihm denn vom Himmel her gegeben worden. 28 Ihr selbst bezeugt mir, daß ich sagte: Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin diesem vorausgesandt worden. 29 Der die Braut hat, ist der Bräutigam. Wenn aber der Freund des Bräutigams dasteht und ihn hört, ist er hoch erfreut über die Stimme des Bräutigams. Daher ist diese meine Freude voll geworden. 30 Jener muß fortan zunehmen, ich aber muß fortan abnehmen.“

 

Johannes bezeichnet sich als „Freund des Bräutigams“ und bezieht sich somit nicht ein zur „Braut“ zu gehören, obwohl er bestimmt einer der Auserwählten im kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ ist und damit zu den „verständigen Jungfrauen“ zählt, welche Zutritt zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ haben werden! (Off 19:7-9)

 

Johannes bezeichnet mit der „Braut“ somit nur die Apostel. Zu jenem Zeitpunkt waren nur sie es, die Jesus beständig begleiteten und die er inzwischen erwählt hatte. Nur ihnen teilte er kurz vor der Bergpredigt den Titel „Apostel“ zu!

 

Mat 11:1-6:  Beginn des Predigens nach der Instruktion der 12 Apostel; der von Herodes gefangene Johannes der Täufer zeigt Unsicherheit

image048Alle die den Aposteln später als Jünger folgten, darunter die siebzig, die er ebenso zum Predigen aussandte, diese sollten ebenso zu „treuen Sklaven“ werden, um schlussendlich zu den „Brautjungfrauen“ gehören zu dürfen, die der Herr nach Harmagedon und nach der Erstauferstehung zum „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ zu sich auf den Berg Zion in Jerusalem einladen wird!

 

Matthäus beginnt nun seine Beschreibung weiterzufahren, die nach der Gefangensetzung des Johannes angeordnet ist, etwa in der Mitte des Jahres 31 u.Z.

 

(Matthäus 11:1-6)  Als Jesus nun mit den Anweisungen an seine zwölf Jünger zu Ende gekommen war, brach er von dort auf [[von Kapernaum, wo er nach der Hochzeit von Kana Wohnsitz genommen hatte]], um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.

2 Johạnnes aber, der im Gefängnis von den Werken des Christus gehört hatte, sandte durch seine eigenen Jünger hin 3 und ließ ihm sagen: „Bist du der Kommende, oder sollen wir einen anderen erwarten?“ 4 In Erwiderung sagte Jesus zu ihnen: „Geht hin und berichtet Johạnnes, was ihr hört und seht: 5 Blinde sehen wieder, und Lahme gehen umher, Aussätzige werden gereinigt, und Taube hören, und Tote werden auferweckt, und Armen wird die gute Botschaft verkündigt; 6 und glücklich ist, wer nicht Anstoß an mir nimmt.“

 

Die Frage muss Johannes in den Kopf gestiegen sein, weil auch er, wie die Apostel später ebenso, die Aufrichtung von „Gottes Königreich für Israel“ unmittelbar erwartete! Zudem erfüllte ihn seine Gefangenschaft mit Kummer und mit Angst und sicherlich erhoffte er sich Befreiung! Er sollte uns Vorbild sein am Ende dieses Systems, wo Jesus offen erklärt: „Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod Schaden erleiden.“ Die Propheten wiesen zwar auf Jesu Leiden und Tod hin, lassen aber weitgehend offen, was dazwischen folgen würde, bis der Messias sein „Königreich der (neuen) Himmel“ aufrichten würde!

 

Obwohl der Prophet Daniel die Zeit ab dem Ende der „siebzigsten (Jahr)woche“, in deren Hälfte „der Messias mit nichts für sich abgeschnitten“ von den Lebenden werden sollte bis zu seiner Machterlangung über seine Feinde durch göttlichen Gerichtsbeschluss deutlich beschrieb, so war das Verständnis dieser Dinge nicht Sache der damaligen Generation, sondern erst für uns in der Endzeit vorbehalten. Selbst Daniel verstand die Dinge nicht, welche er aufzuzeichnen hatte!

 

(Daniel 12:5-10) Dann sprach einer zu dem mit dem Linnen bekleideten Mann, der oben über den Wassern des Stromes war: „Wie lange wird es bis zum Ende der wunderbaren Dinge sein?“ 7 Und ich begann den mit dem Linnen bekleideten Mann zu hören, der oben über den Wassern des Stromes war, während er dann seine rechte [Hand] und seine linke [Hand] zu den Himmeln erhob und bei dem, der auf unabsehbare Zeit lebt, schwor: „Es wird für eine bestimmte Zeit, bestimmte Zeiten und eine halbe sein. Und sobald die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes beendet sein wird, werden all diese Dinge ein Ende nehmen.“

8 Was nun mich betrifft, ich hörte, aber ich konnte [es] nicht verstehen, so daß ich sprach: „O mein Herr, was wird der Schlußteil dieser Dinge sein?“

9 Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Das „heilige Volk“ zur Zeit Daniels war Israel! Mit Jesu Tod aber wurde jene Generation verworfen und am Ende der siebzigsten Jahrwoche lief der „Bund mit den vielen“ aus.

 

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Obwohl am Ende gemäss Jesu Vorhersage und den Prophezeiungen Daniels am Ende des Kapitels 11, ab Vers 40-44 und Jesajas an mehreren Orten ein Angriff von Seiten des „Nordkönigs“, aus dem Gebiet des alten Assyrien (Iran, Irak, Syrien, Libanon, Gaza-Streifen (Philistäa) und Palästinensergebiete) gegen Jerusalem erfolgen wird. Dann wird Jehova zu Gunsten des „Israel Gottes“, der am Gerichtstag auserwählten „Schafe“ jene Zeit der „grossen Drangsal“ verkürzen (Mat 24:22), wenn die Heere der „Könige der Erde“ (UNO-Truppen) sich auf dem Schlachtfeld von Har-Megiddo (Harmagedon) in der „Tiefebene der Entscheidung“ von Jesreel aufeinander treffen!

 

Wir nun leben in dieser Zeit, wo all dies wie Gewitterwolken sich zusammenbraut und es ist an uns selbst uns zu reinigen, die gesetzlosen Taten abzulegen, Reue und Umkehr zu Gottes Gerechtigkeit zu beweisen: Erst dann beginnen wir zu verstehen! Das ist doch der Grund: Weil der Böse Gottes Gebote ablehnt und damit auch die Konsequenzen des Fluches und der Strafbestimmungen nicht zur Kenntnis nehmen will kann er Gottes Handeln gar nicht verstehen, alles in seinen Gedanken wehrt sich gegen wirkliches Verständnis, weil es für die Bösen doch Untergang bedeutet! Der Gottesfürchtige aber kann Gottes Gedanken verstehen, weil er bereit ist zu hören und sich ihnen freiwillig unterordnet!

 

Mat 11:7-15:  Jesu Erklärung zur Aufgabe des Johannes des Täufers und seine herausragende Stellung über http://images.reproarte.com/files/images/M/murillo_esteban/0278-0024_johannes_der_taeufer_und_die_pharisaeer.jpgjener der Propheten

Johannes der Täufer erregte Aufsehen durch seine Art aufzutreten, durch seine Form sich zu kleiden, durch seine Wahl eines einsamen Ortes in der Wildnis, am Durchgangspunkt des Jordans, wo sich beständig viele Menschen jeder Klasse versammelten, um den Fluss zu durchqueren, bei niedrig- und bei Hochwasser. Seine Form des Predigens, der offenen Anklage der führenden Schicht unterschied ihn von allen anderen Predigern! Mit aller Deutlichkeit wies er auf den Zeitpunkt hin: Dass dies nun der Moment war, um den Messias zu erwarten!

 

Dass Johannes Reue lehrte und Menschen aufforderte ihre Umkehr mittels der Taufe durch vollkommenes Untertauchen im Wasser zu bestätigen war Vorbild für die später von Jesus eingesetzte höhere Taufe, wo der Eintritt in den „neuen Bund“ besiegelt wird! (Mat 28:18-20)

 

Alle Propheten kündeten das Kommen des Messias an, während Johannes der Täufer die Vorbereitung des Volkes auf dessen Erscheinen übernommen hatte! Eine Aufgabe, die viel Mut und starken Willen und Ausharrevermögen benötigte! Schon vor der Empfängnis der Elisabet an war Johannes der von Gott für diese Aufgabe Auserwählte, den der Engel Gabriel dem Priester Sacharja und der unfruchtbaren Elisabeth ankündigte!

 

Jesus war nun mit den Jüngern auf dem Weg in die Umgebung Kapernaums, besuchte die Städte Chorazin und Bethsaida, wo beständig grosse Volksmengen ihn umringten, wie sie zuvor zu Johannes geströmt waren, um von ihm belehrt zu werden. Nun brachten sie ihre Kranken und Krüppel, damit er sie heile! Diese Städte hatten besonders vom Predigen des Johannes profitiert!

 

(Matthäus 11:7-15)  Während diese ihres Weges gingen, fing Jesus an, zu den Volksmengen über Johạnnes zu sagen: „Was anzusehen, seid ihr in die Wildnis hinausgegangen? Ein Rohr, vom Wind hin und her bewegt? 8 Was zu sehen, seid ihr denn hinausgegangen? Einen Menschen, in weiche Gewänder gekleidet? Nun, die, die weiche Gewänder tragen, sind in den Häusern der Könige. 9 Weshalb seid ihr denn eigentlich hinausgegangen? Um einen Propheten zu sehen? Ja, ich sage euch, und weit mehr als einen Propheten. 10 Dieser ist es, von dem geschrieben steht: ‚Siehe! Ich selbst sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird!‘ 11 Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johạnnes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er. 12 Aber seit den Tagen Johạnnes’ des Täufers bis jetzt ist das Königreich der Himmel das Ziel, dem Menschen entgegendrängen, und die Vorandrängenden ergreifen es. 13 Denn alle, die PROPHETEN und das GESETZ, haben bis auf Johạnnes prophezeit; 14 und wenn ihr es annehmen wollt: Er selbst ist ‚Elịa, der kommen soll‘. 15 Wer Ohren hat, höre zu.

  

Im „Königreich der Himmel“ sind die Engel und Jehova! Jesus wurde „ein wenig unter Engel erniedrigt“, als er Mensch wurde. Jesus redete somit von sich selbst als er erklärte: „… doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.“ Genau so kündigte ihn auch Johannes an und erklärte, dass er nicht würdig sei Jesus die Riemen der Sandalen zu öffnen! „Ich für meinen Teil taufe euch mit Wasser; es kommt aber der, welcher stärker ist als ich, dem die Riemen der Sandalen zu lösen ich nicht wert bin. Er wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen. Er hat seine Worfschaufel in der Hand, um seine Tenne gründlich zu säubern und den Weizen in sein Vorratshaus zu sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“ (Lu 3:16, 17)

 

Die Stellung Jesu als Mensch war „ein wenig unter Engel erniedrigt“: Nicht „GOTT-Mensch“!

Paulus bestätigte diese Aussagen im Brief an die Hebräer mit weiteren gewichtigen Details, die erst nach Jesu Erhöhung in Kraft traten:

 

(Hebräer 2:8, 9)  Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

Ja, Johannes passte nicht ins Schema der Herrschenden, die glaubten, dass aus ihren Reihen der von Maleachi angekündigte „Bote“ und dann der Messias stammen würden. Zwar entstammte Johannes aus der Linie Aarons, aber er verzichtete vollkommen auf jede Art äusseren Scheins und hatte selbst das komfortable priesterliche Haus seines Vaters Sacharja hinter sich gelassen, um sich von wildem Honig und Heuschrecken zu ernähren und in Kleidung aus Kamelhaar die Worte Jesajas zu erfüllen:

 

http://media.kunst-fuer-alle.de/img/41/m/41_00298070.jpg (Jesaja 40:3-5)  Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: „Bahnt den Weg Jehovas! Macht für unseren Gott die Landstraße durch die Wüstenebene gerade. 4 Jedes Tal werde erhöht, und jeder Berg und Hügel werde erniedrigt. Und der höckerige Boden soll ebenes Land werden und der holprige Boden eine Talebene. 5 Und die Herrlichkeit Jehovas [[des Herrn (des Messias)]] wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll [sie] sehen, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Johannes wusste, dass diese Worte ihn betrafen und deren Verkündigung auf ihn zugeschnitten waren! Seine Mutter Elisabeth wusste um das Kind im Schosse der Maria und Johannes war von Jugend auf gelehrt worden, dass seine Empfängnis von der alten Elisabeth bereits ein Wunder darstellte!

 

Die „Berge und Hügel“ in der Endzeit bedeuten die hierarchischen Autoritäten, die Jesu Wiederkommen und seine Aufrichtung der „neuen Himmel“, an ihrer Stelle, der „alten Himmel“ die vernichtet werden zu verhindern suchen!

 

All dies erinnert uns an die „zwei Zeugen“ der Endzeit, die erneut während dreieinhalb Jahren die Wiederkunft des Messias ankündigen und erneut die gesetzlosen Umstände ihrer Zeit rügen und deren geistliche Führer als dafür Verantwortliche kennzeichnen! Sie verkünden die Ausmessung des geistigen „Tempels“ der Christenversammlungen: Alles was nicht im Lot ist, was aus brennbaren, vergänglichen Materialien gebaut wurde und was die vorgegebenen Masse über- oder unterschreitet wird von ihnen beanstandet!

 

Ja, die Geschichte wiederholt sich weil der Mensch derselbe geblieben ist, trotzdem zweitausend Jahre vergangen sind werden dieselben Fehler erneut begangen! Erneut sollen die „Berge und Hügel“ der von Menschen geschaffenen Hierarchien eingeebnet werden. Was „Täler“ sind, wo fehlendes Unterscheidungsvermögen und gesetzloses Handeln herrschen, diese sollen ausgeebnet werden, indem Unwissenheit und gesetzloses Handeln beseitigt wird! 

 

http://kirchensite.de/uploads/pics/Bibelarbeit_Mai2011.jpgDer Prophet Maleachi beendet das letzte Buch der hebräischen Schriften mit der Ankündigung des Wiederkommens eines Propheten mit dem Geist Elias. Zu Beginn beschreibt der Prophet die Worte Jehovas betreffend des Zustandes der Menschen der Endzeit Judäas, was aber genauso auf die Zeit der Wiederkehr des Messias Anwendung findet: Die „Vermessenen“, das bedeutet doch die „falschen Lehrer“, „falschen Propheten“ und nun heute zudem die “falschen Apostel“ und „falschen Christusse“ (gr. „falschen Gesalbten“). Diese werden überhandnehmen mit ihrer „veränderten guten Botschaft“ (Gal 1:8-10 vergl. Mat 24:11, 12) und so wie im ersten Jahrhundert sich gegen das Erscheinen des Messias zur Wehr setzen! Ihnen kündet Jehova Tod und Verderben und völlige Auslöschung zufolge ihrer Gesetzlosigkeit an!

 

(Maleachi 4:1-6)  „Denn siehe, der Tag kommt, der brennend ist wie der Ofen, und alle Vermessenen und alle, die Böses tun, sollen wie Stoppeln werden. Und der kommende Tag wird sie gewiß verzehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so daß er ihnen weder Wurzel noch Zweig lassen wird.

2 Und euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird bestimmt die Sonne der Gerechtigkeit aufleuchten mit Heilung in ihren Flügeln; und ihr werdet tatsächlich ausziehen und den Boden stampfen wie Mastkälber.“ 3 „Und gewiß werdet ihr [die] Bösen niedertreten, denn sie werden wie Staub unter euren Fußsohlen werden an dem Tag, an dem ich handle“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen. 4 „Gedenkt des Gesetzes Mose, meines Knechtes, mit dem ich ihm im Họreb hinsichtlich ganz Israels Gebote gegeben habe, ja Bestimmungen und richterliche Entscheidungen. 5 Siehe! Ich sende euch Elịa, den Propheten, vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas. 6 Und er soll das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne wieder den Vätern, damit ich nicht komme und die Erde tatsächlich mit dem Vernichtungsbann schlage.“

 

Während Paulus dieselben „Stoppeln“ nennt, also Halme ohne jede Frucht, so war es Johannes der Täufer, der die Worte gebrauchte, dass jene Pharisäer verdorrte „Bäume“ wären, die ins Feuer geworfen werden. „Schon liegt die Axt an der Wurzel der Bäume; jeder Baum nun, der keine vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen werden.“ (Mat 3:10) Auch redete er vonSpreu“, die Jesus mit der „Worfschaufel“ vom „Weizen“ trennt, um sie dann im Feuer Harmagedons zu verbrennen! Keine Zweifel, Maleachi spricht vom Ende des Systems!

 

Wie anders tönen die Ermunterungen an jene, von der Johannes in der Offenbarung spricht, die sich nicht an hierarchisch strukturierte Religionen binden, sondern fest zu Jesus und der Gerechtigkeit des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ halten, indem sie freie, vom System vollkommen unabhängige „Inseln“ bilden: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Joh 12:17)

 

http://4.bp.blogspot.com/-1xi9Za_SLGE/TdPAAXQSUzI/AAAAAAAAAvM/K1VU0ZR7cFE/s400/bibel_moses_DW_Verm_743328p.jpgDas ist doch exakt das, was Jehova durch Maleachi befiehlt: „Gedenkt des Gesetzes Mose, meines Knechtes, mit dem ich ihm im Họreb hinsichtlich ganz Israels Gebote gegeben habe, ja Bestimmungen und richterliche Entscheidungen.“ „Der Engel Jehovas“, der einzige „Mittler“ der Moses die Tafeln gab war Jesus in seiner himmlischen Existenz!

 

Nein, wie Jesus es in der Bergpredigt deutlich kundtat, ist kein Buchstabe von all dem, was Jehova verkündet hat dahingefallen! Glücklich wer hört und so handelt! Sie haben sich die Worte des Paulus auf ihr Herz geschrieben und verkünden und erklären Gottes Gebote jedem, der bereit ist zu hören: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

5.3.1.3          Zwei Erfüllungen für „das Kommen Elias“ in Betracht ziehen und deutlich unterscheiden

Wie Jesus es anhand von Matthäus im Kapitel 24 den Jüngern zeigte, sind es zwei Erfüllungen des „grossen und furchteinflössenden Tages Jehovas“ die es zu beachten gilt! „Ich sende euch Elịa, den Propheten, vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas.“ Johannes der Täufer einerseits „ist Elia“ erklärte Jesus! Jesus erstes Kommen wurde somit durch einen Zeugen Gottes verkündet, durch Johannes!

 

In der Endzeit aber sind es „zwei Zeugen“: Prophetisch werden „Elia und Moses“ im Zusammenhang mit den „zwei Zeugen“ als die „zwei Olivenbäume“ der Endzeit durch den Propheten Sacharja kenntlich gemacht! (Vergl. Sach 4:3-14).

 

http://3.bp.blogspot.com/_dkRZEX5splw/TR0AzL4e5EI/AAAAAAAAAnY/NqgRicRQDY8/s400/Transfiguration_by_Lodovico_Carracci.jpgJesu Verwandlung auf dem Berg zeigte, welche zwei Personen direkt vor ihm standen: Moses und Elia: Die „zwei Gesalbten“ der Endzeit darstellend. Moses steht für das GESETZ und dessen vollkommene Einhaltung, Elia für Umkehr und Reue, Strafankündigung und Gericht an den Gottlosen! Matthäus berichtet: „Sechs Tage später nahm Jesus Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johạnnes mit sich und führte sie allein auf einen hohen Berg hinauf. Und er wurde vor ihnen umgestaltet, und sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine äußeren Kleider wurden glänzend wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Moses und Elịa, die sich mit ihm unterhielten.“ (Mat 17:1-8).

 

Diese Unterhaltung ist eine Vorwegnahme, einem Video-Clip vergleichbar der in der Zukunft spielt! Johannes in der Offenbarung erhielt weiteres gewichtiges Material in der 6. Vision, als er aufgefordert wurde den Tempel und die darin Anbetenden, die Christenversammlungen seiner Tage auszumessen! Die Fehler, die er dabei entdeckte beschrieb er in seinen drei Briefen! Diese sind uns heute Stütze, um dieselbe Bemessung jeder Glaubensgruppierung und jeder Versammlung und jedes einzelnen Christen vorzunehmen und ihrer „Opfergaben“ und den „Altar“ auszumessen!

 

(Offenbarung 11:2-4)  Aber was den Vorhof [[der Nationen, die Nichtchristen]] außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt [[das gegenbildliche Jerusalem, die Christenreligionen und deren Führer]] zweiundvierzig Monate [[B]] lang niedertreten. 3 Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ [[A]] 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

Da Jesus in Offenbarung Kapitel 1, Vers 20 uns des Rätsels Lösung gegeben hat ist die Identifikation der „zwei Zeugen“ nicht schwieriger, wie die Identifikation des „wilden Tieres (die Politik) und „des falschen Propheten“ (die christlich-jüdischen Religionen), die doch stets organisierte Grossobjekte darstellen, respektive für deren Anführer stehen! Jesus erklärte diesbezüglich: „Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[gr. aggelos = Bote; Vorsteher]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.“ (Off 1:20)

 

http://1.bp.blogspot.com/_zuxqqlpNZhI/Sts7XtnBVVI/AAAAAAAACDk/bJIcyeuhFmQ/s400/Malediveninseln+Fotolia_5235678_XS+%C2%A9+airmaria+-+Fotolia.+com+kompr..jpgDie „zwei Leuchter“ der Endzeit sind somit zwei getrennte Gruppen von Versammlungen im selben geistigen Tempel, von Insel-Gruppierungen, wie dies durch zwei Archipele die die Malediven und die Lakadiven im indischen Ozean darstellen. Dies sind ruhige Punkte mitten im aufgewühlten „Menschenmeer“! Es betrifft die „Ebioniten“ oder den „Manasse“ der Endzeit, die Judenchristen und andererseits die „Paulikaner 

 

Während der Johannes der Täufer vor Jehova, als dem Gott und Richter Israels stand sind es die „zwei Zeugen“, die vor Jesus, dem „Herrn der ganzen Erde“ stehen: Weil Jesus doch „König der Könige“ und „Hoherpriester“ und „Richter der Lebenden und Toten“ ist, so wie es Jehova verordnet hat, und dessen Erhöhung wir doch anzuerkennen haben ohne in zum „GOTT“ innerhalb einer Trinität zu machen! Gott hat Seinem Sohn doch seine „ganze Habe“ anvertraut und die letzte Generation der Juden, „Lo Ruhama“ im Gericht unmittelbar nach dem Tod verworfen, den „Bund mit Levi“ beendet und durch den „neuen Bund“ mit dem Messias über dessen eigenem Blut besiegelt!

 

 

5.3.1.4          Mat 11:16-30:  Jene Generation gleicht Kindern; Tadel an Chorazin und Bethsaida; Königreich bleibt vor Weisen verschlossen 

 

Mat 11:16-19:  Vergleich der Generation Jesu mir spielenden Kindern

Jesus vergleicht nun im Folgenden das Werk des Johannes des Täufers mit der Reaktion des Volkes und dessen Führern, die er mit Unmündigen, mit „kleinen Kindern“ vergleicht, nicht wegen ihrer Unschuld, wie an anderer Stelle, sondern wegen ihres Unverstandes die „Zeichen der Zeit“ zu erkennen!

 

http://www.biblischewahrheit.com/resources/_wsb_502x273_adonaimal.jpg (Matthäus 11:16-19)  Mit wem soll ich diese Generation vergleichen? Sie ist kleinen Kindern gleich, die auf den Marktplätzen sitzen und ihren Spielgefährten zurufen, 17 indem sie sagen: ‚Wir haben euch auf der Flöte vorgespielt, doch ihr habt nicht getanzt; wir haben gewehklagt, doch ihr habt euch nicht vor Leid geschlagen.‘ 18 Ebenso kam Johạnnes, aß nicht und trank nicht, doch sagen die Leute: ‚Er hat einen Dämon‘; 19 es kam der Menschensohn, der aß und trank, dennoch sagen die Leute: ‚Siehe! Ein Mensch, der ein Fresser ist und dem Weintrinken ergeben, ein Freund von Steuereinnehmern und Sündern.‘ Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht.“

 

Was wohl wird Jesus bei seiner Wiederkehr über die Christenheit und deren Führer erklären, die doch ein Tief an moralischen Werten erreicht haben, welche den Tiefstand der Zeit Jesu weit übersteigt! In der Offenbarung nennt es der Apostel Johannes „Sodom und Ägypten“, in deren Strassen die „zwei Zeugen“ getötet und öffentlich zur Schau liegen gelassen werden! (Off 11:7-10)

 

 Enthauptung Johannes des TäufersIm Falle des „Elia“ der Tage Jesu, Johannes des Täufers war es der edomitische Jude Herodes Antipas, der ihn im Gefängnis köpfen liess, weil er ihm die Unmoral seiner Heirat mit Herodias vorgeworfen und öffentlich der Hurerei angeklagt hatte!

 Enthauptung Johannes des Täufers

Die Tochter des Herodes, Salome (II), Produkt dieser vom GESETZ verworfenen Ehe forderte zufolge eines erotischen Tanzes, der den betrunkenen Vater in Ekstase brachte und auf Geheiss der hurerischen Mutter Herodias das Haupt des Johannes auf einer Platte serviert! Das Geschehen damals wird in der Endzeit sich in ähnlichem Mass wiederholen und damit der Geduld Gottes mit dieser zu verwerfenden Generation endgültig das Ende setzen!

 

Mat 11:20-24:  Tadel an Chorazin und Bethsaida, Vergleich mit Sidon und Tyrus

Jesus hatte nun längere Zeit in den Städten Galiläas die gute Botschaft verkündigt und unzählige Heilungen und grosse Wunder gewirkt. Ihre Bewohner konnten ihn beständig lehren hören und sehr viele waren Teilnehmer an der Bergpredigt gewesen! Dennoch war die Ausbeute an solchen Menschen, die wirklich Glauben in ihn setzten sehr gering! Darum verurteilte er jene Gegend pauschal, was selbstredend auch Ausnahmen mit einschloss. Wie wir in der Einführung bereits gesehen haben war ein guter Teil der Apostel doch aus Kapernaum und dessen Umgebung!

 

(Matthäus 11:20-24)  Dann fing er an, die Städte, in denen die meisten seiner Machttaten geschehen waren, zu tadeln, weil sie nicht bereuten: 21 „Wehe dir, Chọrazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wären in Tỵrus und Sịdon die Machttaten geschehen, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sacktuch und Asche bereut. 22 Daher sage ich euch: Es wird Tỵrus und Sịdon am Gerichtstag erträglicher ergehen als euch. 23 Und du, Kapẹrnaum, wirst du vielleicht bis zum Himmel erhöht werden? Zum Hạdes hinab wirst du kommen; denn wenn die Machttaten, die in dir geschehen sind, in Sọdom geschehen wären, es wäre bis zum heutigen Tag geblieben. 24 Daher sage ich euch: Es wird dem Land Sọdom am Gerichtstag erträglicher ergehen als dir.“

 

Jesus vergleicht jene Städte Chorazin und Bethsaida mit anderen Orten, die nicht dem jüdischen Glauben zugehörten, mit Tyrus und Sidon und jene erwiesen sich als weniger schuldhaft, wie die drei Orte die doch das von Jesaja angekündigte „grosse Licht“ sahen und die Vorteile, die er ihnen durch die Heilungen und Wunder gab gerne angenommen hatten aber ohne den wahren Preis dafür zu bezahlen: Glauben in den Menschensohn auszuüben und ihn in ihrem Herzen zu erhöhen!

 

http://www.thestudiesinthescriptures.com/0%20images/PhotoDrama/PD%2021-30/PD_24A.JPGBesonders schlecht scheidet aber Kapernaum ab, wo Jesus Wohnsitz hatte und daher die meisten Kontakte zu Menschen erreichte und wahrscheinlich mit Abstand von allen übrigen Orten die grösste Anzahl an Heilungen miterlebte. Selbst die so verrufene Stadt Sodom zieht Jesus zum Vergleich herbei: Wären dort Machttaten wie sie der Menschensohn wirkte durch die zwei Engel oder gar durch Lot geschehen, so erklärt es Jesus, wären jene Städte nicht vernichtet worden, die Menschen hätten gehört und ihre Fehler eingesehen und bereut!

 

Das bringt uns zu weiteren Schlussfolgerungen: Dass nicht wie heutige kritische Bibelauslegung dies zu erklären sucht die fünf Städte im Bezirk Sodom durch ein normales Naturereignis, wie einen Vulkanausbruch zerstört wurden, sondern dies ein gezielter Angriff seitens Gottes Engeln darstellte, die unter Führung des dritten Engels standen, der bei Abraham zurückblieb!  

 

 (1. Mose 18:20-28)  Somit sprach Jehova [[„der Engel“, der Wortführer Jehovas)]]: „Der Klageschrei über Sọdom und Gomọrra, ja, er ist laut, und ihre Sünde, ja, sie ist sehr schwer. 21 Ich bin fest entschlossen, hinabzugehen, um zu sehen, ob sie ganz nach dem darüber [erhobenen] Geschrei handeln, das zu mir gekommen ist, und wenn nicht, kann ich es erfahren.“

2 Hier nun wandten sich die Männer von dort weg und begaben sich auf ihren Weg nach Sọdom; was aber Jehova [[(Jehovas Engel)]] betrifft, er stand noch vor Abraham. 23 Dann trat Abraham näher und begann zu sagen: „Wirst du wirklich die Gerechten mit den Bösen wegraffen? 24 Angenommen, es sind fünfzig Gerechte inmitten der Stadt. Wirst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht verzeihen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Es ist im Hinblick auf dich undenkbar, daß du auf diese Weise handelst, den Gerechten mit dem Bösen zu Tode zu bringen, so daß es dem Gerechten ebenso gehen muß wie dem Bösen! Das ist im Hinblick auf dich undenkbar. Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was recht ist?“ 26 Da sprach Jehova: „Wenn ich in Sọdom, inmitten der Stadt, fünfzig Gerechte finden werde, will ich ihretwegen dem ganzen Ort verzeihen.“ 27 Aber Abraham antwortete weiter und sprach: „Siehe, bitte, ich habe mich entschlossen, zu Jehova zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. 28 Angenommen, es würden an den fünfzig Gerechten fünf fehlen. Wirst du wegen der fünf die ganze Stadt verderben?“ Hierzu sagte er: „Ich werde [sie] nicht verderben, wenn ich dort fünfundvierzig finde.“

 

Bedenken wir, Jehova ist höchster Richter der ganzen Erde aber der Ausführende Seiner Gerichte war stets sein Erstgeborener, Sein „starker Arm“. So auch im Garten Eden, in der Sintflut und beim Turmbau von Babel und der Sprachverwirrung und nun hier im Bezirk Sodom. Abraham dachte bestimmt an Lot, dessen Familie und möglicherweise dessen Knechte! Jehova liess sich bis zu Zehn, was einer einzigen Hausversammlung mit einem Ältesten entspricht: Der kleinsten Einheit in Israel, einer Zehnerschaft, einer kleinen „Synagoge“. Schlussendlich erwies es sich, dass nur drei Personen von Jehova als Gerechte eingestuft wurden, nachdem auch noch Lots Frau dem Befehl der Engel widerstand und zurückblickte und zur Salzsäule erstarrte!

 

Gottes Sekretär mit dem Tintenfass um jene zu kennzeichnen, die ob des Unrechts stöhnen

Umgesetzt, was Jesus über die Vernichtung Sodoms erklärte, auf die Stadt Kapernaum übertragen, so waren darin weniger als zehn Personen als Gerechte einzustufen! Nun, jener „Engel Jehovas“, mit dem Abraham von Angesicht zu Angesicht verhandelt hatte ist nun selbst der von Gott bestimmte „Richter der ganzen Erde“. Er war Gottes „Sekretär mit dem Tintenfass an seiner Seite“, den der Prophet Hesekiel in einer Vision sah, der die zum Überleben Bestimmten zeichnet. Auf seinen Schultern lastet das Gericht, indem er jeden am kommenden Gerichtstag an der Stirn markiert, den Jehova ihm als zum ewigen Leben würdig nennt! „Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ (Mat 25:46)

 

Als Jesus von den Pharisäern herausgefordert wurde und er sie als Söhne Abrahams ablehnte und dagegen als Söhne ihres Vaters, des Teufels bezeichnete, die in ihrem Glauben nicht fest standen, da erklärte er ihnen offen, dass er bereits vor Abraham existiert hatte und Abraham seine Anwesenheit bereits gesehen hatte!

 

http://oneway2day.files.wordpress.com/2011/05/abraham-jesus-sm.jpg?w=450&h=329(Johannes 8:53-59)  Du bist doch nicht etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten sind gestorben. Wer zu sein, beanspruchst du?“ 54 Jesus antwortete: „Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott; 55 und doch habt ihr ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, wäre ich wie ihr ein Lügner. Ich kenne ihn aber und halte sein Wort. 56 Abraham, euer Vater, freute sich sehr über die Aussicht, meinen Tag zu sehen, und er sah ihn und freute sich.“ 57 Daher sagten die Juden zu ihm: „Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt, und dennoch hast du Abraham gesehen?“ 58 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“ 59 Darum hoben sie Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen; aber Jesus verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.

 

Zu behaupten, Jehova sei unser Gott oder der unserer Glaubensgemeinschaft muss mit den Werken im Einklang sein! Gott duldet keine religiösen Lügen und Jesus bezeichnete Satan zuvor als „Vater der Lüge, der in der Wahrheit nicht fest stand“. Jene Pharisäer glaubten Jesus nicht, obwohl er in allem die Wahrheit redete! Heutige religiöse Führer stehen in der Wahrheit bestimmt noch weit weniger fest und schon gar nicht in Gottes GESETZ!

 

Wie viele Christen bezeichnen Jesus als Teil des dreieinigen Gottes und anerkennen Jesu eigenes Zeugnis nicht, dass er einer jener drei Engel war, die Abraham von Angesicht zu Angesicht sahen? Wie viele anerkennen Jesus als ihren „Hohepriester“, den „Herrn des Sabbats“ und einzigen Mittler zwischen Gott und Mensch? Welcher der Herrscher dieses Systems unterordnet sich Jesus als dem „König der Könige“ und welcher „Richter der Erde“ ist es, der „den Sohn küsst, damit er nicht in Zorn gerät und sie von ihrem Weg umkommen“?

 

Mat 11:25-30:  Die Dinge des Königreiches vor Weisen und Intellektuellen verschlossen, Unmündigen geoffenbart; Jesu leichtes Joch

Die Gelehrten der Tage Jesus unterscheiden sich in nichts von den heutigen Gelehrten, den Abgängern der Hochschulen mit ihren klingenden Titeln. Sie sind Diener ihrer jeweiligen Glaubensoberen und behaupten, dass dies gottgewollte Unterordnung sei, da jene Jesus vertreten würden. Sie vergessen dabei Jesu eigene Worte: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:20)Jemand der selbst bei uns ist braucht doch keinen Stellvertreter! Wenn Jesus selbst jeden Ältesten wie einen „Stern“ in seiner rechten Hand hält, warum muss er sich in die Hand eines anderen begeben? (Off 1:20)

 

Antisemitische Darstellung eines Schriftgelehrten(Matthäus 11:25-30)  Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. 26 Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgefällig gewesen ist. 27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. 28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Jene „Unmündigen“ waren Christi Apostel und die Jünger, die voller Eifer Jesu befragten, wo immer sie eines seiner Gleichnisse nicht verstanden! Jesus gab bestimmt weit mehr Erklärungen ab, wie sie in den Evangelien auf die Hauptaussagen zusammengefasst sind! Dies geht schon aus den Worten des Johannes am Ende seinen Evangeliums deutlich hervor, wo er erklärt: „Es gibt tatsächlich noch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; wenn diese jemals bis in alle Einzelheiten aufgeschrieben würden, so könnte — denke ich — selbst die Welt die geschriebenen Buchrollen nicht fassen.“ (Joh 21:25)

 

image081In der Taufe Jesu war ihm vom Vater her „die ganze Habe“ übergeben worden: Jeder der Glauben in ihn als den von Moses verheissenen „Propheten gleich mir“ ausübt wird von Jesus lernen und seinen Fussstapfen nachfolgen. Dadurch wird er auf dem „eingeengten Weg der zum Leben führt“ verbleiben und so auch das kommende „Königreich des Vaters“ sehen, mit all den unaussprechlichen Werken, die dort von Menschen in voller Harmonie mit den Engeln geleistet werden! Dies ist die Bedeutung des Erfüllens, des „GESETZES des Glaubens“!

 

Bevor Jesus den Tod erlitt erklärte er seinen Aposteln nach dem Abendmahl, dass er zu ihnen zurückkehren werde. Warum sollten sie dann in den Himmel gehen, wenn er doch zur Erde zurückkommt? Der Glaube in die Auferstehung der Toten war in den Aposteln fest verankert!

 

(Johannes 14:18-21)  Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Jesus redet von der Endzeit und der Frühauferstehung der Apostel, während der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“! Der Sohn offenbart den Vater nur denen, die wirklich seine Gebote halten, nicht das Kirchengesetz, das doch Gottes Gebote ungültig macht und nur die innerhalb ihrer Reihen belässt, die sich dem Dogma der Glaubensgründer unterordnen! Das ist die „Weisheit der Welt“, die Jesus so sehr verachtet, weil sie durch ihre Überlieferungen es verunmöglicht, sowohl den Sohn, wie den Vater wirklich zu erkennen!

 

Darum verurteilte Jesus die Pharisäer, die Sadduzäer, die Herodianer, die Schrift- und die Rechtsgelehrten und die Oberpriester und selbst den Hohepriester pauschal, ohne Unterschiede zu machen, weil sie die „Weisheit dieses Systems“ lehrten und unterstützten!

 

http://www.uni-erfurt.de/imgs/33150In der Einführung zu diesem NEWSLETTER haben wir die Grafik „Die Säule der Weisheit“ bereits abgebildet. Ihre gegenüber wurde die Intelligenz oder „Weisheit dieses Systems“, das ganze kumulierte Wissen, das uns in Büchern und an den Lehranstalten vermittelt wird gegenübergesetzt.

 

Was der Intelligenz zur Weisheit fehlt sind die zwei gewichtigsten Dinge: Die Grundlage oder der „Fels“, auf dem das „Haus“ oder der „Wohnturm“ aufgebaut sein muss und dem, was „der Anfang der Weisheit“ ist:

 

1) image086 Auf Gottes ganzem geäusserten Willen und den „geringsten der Gebote“ im GESETZ Gottes: Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ (Mat 5:19, 20)

 

2)  Auf wahrer Gottesfurcht, die keine Menschenfurcht zulässt, die Gott aus seiner höchsten Stellung zu verdrängen sucht! „Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.“

 

Um den Vater zu erkennen müssen wir vorab den Sohn und seine Stellung vor Gott richtig beurteilen. Erst wenn wir dies getan haben können wir durch den Sohn und sein Denken, sein Lehren und sein Handeln den Vater erst wirklich erkennen! Nur dadurch unterordnen wir uns ihm als „Haupt“ und lassen keinen Substitut an seiner Seite zu, der ihm den Rang streitig macht als Hoherpriester und unseren König!

 

Jesus ist doch das vollendete Abbild des Vaters, eine originalgetreue Kopie! Im Gegensatz dazu von Jesus als dem „Liebgott“ zu sprechen und vom Vater als dem rachsüchtigen Gott des Alten Testaments zu reden deutet auf fehlendes Unterscheidungsvermögen hin! Beide handelten von Beginn an in vollkommener Harmonie, beide lehnen Unrecht und Bosheit und jegliche Form und Lüge ab und verbinden gar beides zu einer Einheit: „Dein GESETZ ist Wahrheit“, erklärt David im Psalm 119, Vers143!

 

Paulus hilft uns weiter, Jesu Worte noch besser zu verstehen, was die „Weisheit der Weisen“ anbetrifft, die nun Unmündige wie die Apostel und Jünger zu verstehen begannen, aber den damaligen Studierten der Schulen der Pharisäer unverständlich war. Mit dem Ausgiessen des heiligen Geistes an Pfingsten erlangten Jesu Jünger ein noch weit umfassenderes Verständnis der Verbindungen der Schriftaussagen!

 

Die „Weisheit der Weisen dieses Systems“ ist Hinderungsgrund Jesu Stellung zu erkennen!

Selbst in der Christenheit ist der wahre Zusammenhang von Jesu Tod, seiner unmittelbaren Erhöhung danach und dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und dem Eintritt mittels der Taufe in dieses Königreich und damit verbunden dem Nutzen der „unverdienter Güte“ nur wenigen wirklich bewusst! Die „Weisen dieses Systems“ lehnen solches gar allzu oft ab, reihen es unter Mystik ein und haben ihre eigenen Theorien entwickelt, wie der Mensch sich rettet, wie z.B. die Unsterblichkeit der Seele oder dass Gott allgütig sei und jede Sünde vergebe. Das ist schlichtweg unbiblisch und führt zwangsweise zum Spiritismus und Götzendienst! Paulus nennt es Torheit!

 

http://static1.kleinezeitung.at/system/galleries_520x335/upload/3/1/7/2324175/jesus_apa_300310_726.jpg (1. Korinther 1:18-21)  Denn das Wort über den Marterpfahl [[Pfahl]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.“ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

 

Welche Religion lehrt uns schon die volle Wahrheit, die der „Engel Jehovas“ als er vor der Höhle in die Moses sich zum eigenen Schutz zurückziehen musste zu ihm redete und verkündete, dass Gott niemals Straffreiheit gewährt! Wenn Gott aber alles vergibt ohne ein Strafmass zuzumessen, wie es das GESETZ vorschreibt, warum musste Jesus dann an unserer statt sterben, warum musste er die Schläge einstecken, die uns zugedacht waren?

 

(2. Mose 34:4-7)  Demgemäß hieb Moses zwei Steintafeln aus wie die ersten und stand am Morgen früh auf und stieg auf den Berg Sịnai hinauf, so wie es Jehova ihm geboten hatte, und er nahm die beiden Steintafeln in seine Hand. 5 Und dann kam Jehova [[der Engel Jehovas]] in der Wolke herab und stellte sich dort zu ihm hin und rief den Namen Jehovas aus. 6 Und Jehova [[der Geist Jehovas]] ging vor seinem Angesicht vorüber und rief aus: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

Gott gewährt somit keineswegs Straffreiheit, auch nicht aufgrund einer Ohrenbeichte vor dem Priester und „unverdiente Güte“ für Sünde nach der Taufe kann nur der in Anspruch nehmen, der weiterhin in des Lammes „Buchrolle des Lebens“ verzeichnet bleibt: Jede unverzeihliche „Sünde wider heiligen Geist“ löscht den Eintrag darin aus!

 

Paulus erklärt ohne Umschweife: „Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird.“ (Heb 10:26, 27) Das ist ein Thema, das uns keine Religion in ihre Tiefe lehrt, weil wir unmittelbar erkennen könnten, dass viele jener Lehrer selbst längst im „Buch des Lebens“ gelöscht sind!

 

Da nun Jesus die Strafe an unserer Stelle am Stamm erlitt und unsertwegen Schläge und Striemen und selbst eine Dornenkrone und den schmählichen Tod eines Schwerverbrechers auf sich nahm, selbst aber bis zum Ende frei von jeder Sünde blieb: Darum konnte er uns von unseren Sünden befreien, nicht aber vom GESETZ lösen, wie andere „Weise dieses Systems“ behaupten! Nicht das GESETZ wurde zu unseren Gunsten an den Stamm genagelt, sondern „die handschriftliche Urkunde“, der gegen uns lautende Fluch gemäss den Verordnungen vom „Bund von Moab“ auf Gesetzesübertretungen! Paulus erklärt dies im Brief an die Kolosser!

 

http://rk-f.me/wp-content/uploads/2011/01/waage_gesetzbuch.jpg(Kolosser 2:13-15)  Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, zusammen mit ihm lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus Verordnungen [[dem Fluch; den Urteilssprüchen]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl [[Pfahl]] genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] im Triumphzug einher.

 

http://www.uni-tuebingen.de/uploads/pics/Kirchenrecht.jpgDie Gewalten dieses System mit ihrer anderslautenden Rechtsordnung kann niemals Gottes Gerechtigkeit erreichen. Jesu Tod als vollkommen Gerechter fasst alle menschlichen Autoritäten dieses Systems pauschal zusammen und spricht sie schuldig. Sie haben sich nicht Gottes Gerechtigkeit unterordnet, sondern in Wirklichkeit dem „Gott dieses Systems“ gedient durch eine eigene Rechtsordnung, die Gottes GESETZ ungültig macht durch menschliche Überlieferungen!

 

Jesus wurde zufolge der Verordnungen des Rechts der Pharisäer zu Tode gebracht unter Zuhilfenahme der römischen Staatsgewalt! Da Gott ihn aber in Seiner höchsten richterlichen Autorität frei sprach und über jede himmlische und irdische Macht erhöhte, damit verurteilte er jene ungerechten Richter und deren Handlanger: „Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] im Triumphzug einher.“

 

Ja, „unverdiente Güte“ wird uns auch nach der Taufe bei unwillentlichen Sünden aus menschlicher Schwäche weiterhin Vergebung gewähren! Wie wir aber im zweiten Teil der Bergpredigt klar aus Jesu Worten ersehen haben bedingt dies ausgeglichene Gerechtigkeit:

 

(Matthäus 5:25, 26)  Sei bereit, dich mit dem, der dich beim Gericht verklagt, eilends zu verständigen, solange du noch mit ihm dorthin unterwegs bist, damit der Kläger dich nicht etwa dem Richter übergibt und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen wirst. 26 Ich sage es dir als Tatsache: Du wirst von dort bestimmt nicht herauskommen, bis du die letzte Münze von sehr geringem Wert zurückgezahlt hast.

 

Jesus redete von den Dingen im „Königreich und seiner Gerechtigkeit“ (Mat 6:33) und von Jehovas Rechtsmassstab! Selbst der Tod löscht diese Pflichten nicht, weil nicht getilgte Schuld keine Löschung der Sünde zulässt, somit „Auferstehung zum Gericht“ bedeutet, diesmal vor gerechten Richtern die Gottes Recht auch rechtmässig anwenden! Heute mag der Dieb ins Gefängnis gehen, aber dem Geschädigten wird kein Ersatz zugesprochen! Der Sünder geht zum Priester in die Beichte und erhält Absolution, ohne die Schuld abzutragen.

 

Von jeder Art Gesetzlosigkeit befreien beutet mittels Vorbild und Belehrung zur Gesetzestreue zu führen!

Paulus bestätigt dies auch im Brief an Titus und setzt es in Beziehung zur Belehrung alle Gebote Gottes, die nun zu halten sind:

 

Paul wrote letters in prison(Titus 2:11-14)  Denn die unverdiente Güte Gottes, die allen Arten von Menschen Rettung bringt, ist offenbar geworden 12 und unterweist uns, Gottlosigkeit und weltliche Begierden von uns zu weisen und inmitten dieses gegenwärtigen Systems der Dinge mit gesundem Sinn und Gerechtigkeit und Gottergebenheit zu leben, 13 während wir auf die beglückende Hoffnung und das Offenbarwerden der Herrlichkeit des großen Gottes und [des] Retters von uns, Christus Jesus, warten, 14 der sich selbst für uns hingegeben hat, damit er uns von jeder Art Gesetzlosigkeit befreie und für sich ein Volk reinige, das insbesondere sein eigen ist, eifrig für vortreffliche Werke.

 

Reinigung und Befreiung von Gesetzlosigkeit bedeutet sich Gottes Geboten voll zu unterordnen, nur dadurch wird für frühere Sünden Straflosigkeit gewährt!  Das ist im Taufversprechen eingeschlossen und der geistig erwachsene Täufling muss dies verstanden haben! Nur frei von Sünde und vom Fluch sind wir für Gott annehmbar und werden Seine Herrlichkeit sehen wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt!

 

Auch nur ein einziges der göttlichen Gebote abzulehnen verhindert genaue Erkenntnis des Vaters, denn jedes Gebot zeugt von Liebe, die uns von schweren Folgen bei Übertretung schützen möchte! Ob Salomo mit seinem Sohn redet oder David es ist, der zu Salomo spricht, so oder so ist es Jehovas Inspiration die Er zu uns, als seinen Söhnen redet:

 

http://file1.npage.de/010974/11/bilder/62.jpg (Sprüche 2:1-9)  Mein Sohn, wenn du meine Reden annehmen und meine eigenen Gebote bei dir verwahren wirst, 2 indem du der Weisheit dein Ohr leihst, so daß du dein Herz dem Unterscheidungsvermögen zuneigst, 3 wenn du überdies nach Verständnis selbst rufst und zum Unterscheidungsvermögen deine Stimme erhebst, 4 wenn du danach fortwährend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Schätzen ständig danach forschst, 5 dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, und du wirst die wahre Erkenntnis Gottes finden. 6 Denn Jehova selbst gibt Weisheit; aus seinem Mund [kommen] Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen. 7 Und für die Rechtschaffenen wird er praktische Weisheit aufbewahren; für die, die in unversehrter Lauterkeit wandeln, ist er ein Schild, 8 dadurch, daß die Pfade des Rechts eingehalten werden, und er wird den Weg seiner Loyalgesinnten behüten. 9 In diesem Fall wirst du Gerechtigkeit und Recht und Geradheit verstehen, die ganze Bahn des Guten.

 

Alle Faktoren, die zur „Säule der Weisheit“ gehören sind in diesen neun Versen zusammengefasst. Wir sind aufgefordert unseren Geist zu gebrauchen, um sie zu verstehen und sie uns zu eigen zu machen! Erst wenn wir dies wirklich verstanden haben erkennen wir die Differenz von der Weisheit Gottes zur „Weisheit dieses Systems“, der „Intelligenz der Intellektuellen“, die doch in Harmagedon für immer enden wird! „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.“ (1.Kor 1:19)

 

 

5.3.3           Matthäus Kapitel 12:  Jehovas Knecht; Lästerung des heiligen Geistes; Fruchtbäume erkennen; Zeichen Jona

 

5.3.1.5          Mat 12:1-21:   Priesterarbeit am Sabbat; Jesus heilt am Sabbat Gelähmten; wer ist Jehovas Knecht?

 

Mat 12:1-8:  Apostel haben am Sabbat Getreide gepflückt; Priesterarbeit am Sabbat

Jesus erteilt den Pharisäern eine harte Lektion gegen deren Überlieferungen, was Menschen am Sabbat zu tun erlaubt und was nicht erlaubt sei. Damit waren sie von Gesetzlosigkeit her ins andere Extrem gefallen, dass ein Berg von selbstauferlegten Geboten seitens der Rechtsgelehrten den Sabbat statt zu einem Tag des Friedens in der Familie und der Versammlung, der inneren Verbundenheit zum Hohepriester Jesu und zum Schöpfer zu einem Tag der Last für das Volk wurde.

 

(Matthäus 12:1-8)  Zu jener Zeit ging Jesus am Sabbat durch die Getreidefelder. Seine Jünger wurden hungrig und fingen an, Ähren abzupflücken und zu essen. 2 Als die Pharisäer dies sahen, sagten sie zu ihm: „Siehe! Deine Jünger tun etwas, was am Sabbat zu tun nicht erlaubt ist.“ 3 Er sprach zu ihnen: „Habt ihr nicht gelesen, was David tat, als ihn und die Männer, die bei ihm waren, hungerte? 4 Wie er in das Haus Gottes ging und wie sie die Brote der Darbringung aßen, etwas, was zu essen ihm nicht erlaubt war noch denen, die bei ihm waren, sondern nur den Priestern? 5 Oder habt ihr in dem GESETZ nicht gelesen, daß an den Sabbaten die Priester im Tempel den Sabbat nicht heiligen und dabei schuldlos bleiben? 6 Doch ich sage euch, daß etwas Größeres als der Tempel hier ist. 7 Wenn ihr aber verstanden hättet, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben. 8 Denn der Menschensohn ist Herr des Sabbats.“

 

http://www.dreiengel.com/resources/_wsb_306x186_092.JPGVor jenen Anklägern stand der von Gott verheissen Hohepriesterkönig. Er nutzte diese Gelegenheit sich selbst als  Herrn des Sabbats“ zu bezeichnen! Es ist Aufgabe des Hohepriester die Einhaltung der „Hausordnung“, des „GESETZES des Christus“ zu überwachen! Jesus bezeichnet bei anderer Gelegenheit den Tempel als „das Haus meines Vaters“, wo Priester die gesetzlichen Verpflichtungen erfüllen! Deutlich spricht er seine Jünger von der Klage am Sabbat etwas Verbotenes getan zu haben frei! Die Wut der Pharisäer, die ihre Autorität und finanziellen Nutzen aus der Einhaltung ihrer kleinlichen Vorschriften schöpften, wurde weiter angestachelt!

 

Was nun David anbetrifft so befand er sich in einer Notsituation, wo ihn und seine Begleiter hungerte und sie „heiliges Brot“ assen. Dieses war etwas „Hochheiliges“, das ausschliesslich den Priestern und ihren Familien vorbehalten war, weil es vor Jehova im Zelt der Zusammenkunft gewesen war.

 

Jesus zeigte auch durch diesen Fall, dass die Nächstenliebe „Erfüllung des GESETZES“ ist und über einem sonst streng anzuwendenden Gebot steht! Hören wir doch, wie sich jene Geschichte zutrug. David befand sich auf der Flucht vor Saul, der ihn zu töten beschlossen hatte!

 

(1. Samuel 21:1-6)  Später kam David nach Nob zu Ahimẹlech, dem Priester; und Ahimẹlech begann zu zittern, als er David entgegenkam, und sagte dann zu ihm: „Wie kommt es, daß du allein bist und niemand bei dir ist? 2 Darauf sprach David zu Ahimẹlech, dem Priester: „Der König selbst hat mir hinsichtlich einer Sache geboten, und er hat dann zu mir gesagt: ‚Laß niemand auch nur irgend etwas von der Sache wissen, derentwegen ich dich sende und derentwegen ich dir geboten habe.‘ Und ich habe die jungen Männer für den und den Ort bestellt. 3 Und nun, wenn fünf Laibe Brot zu deiner Verfügung sind, so gib sie mir in die Hand, oder was immer sich finden mag.“ 4 Aber der Priester antwortete David und sprach: „Ich habe kein gewöhnliches Brot zur Hand, doch da ist heiliges Brot, vorausgesetzt, daß sich die jungen Männer wenigstens von Frauen enthalten haben.“ 5 Da antwortete David dem Priester und sagte zu ihm: „Doch, die Frauen sind von uns ferngehalten worden, ebenso wie früher, als ich auszog, und die Gefäße der jungen Männer sind noch heilig, obwohl es an sich ein gewöhnlicher Auftrag ist. Und wieviel mehr so heute, da einer in [seinem] Gefäß heilig wird? 6 Darauf gab ihm der Priester, was heilig war, weil zufällig kein Brot da war als das Schaubrot, das von [der Stelle] vor Jehova entfernt worden war, damit man am Tag seiner Wegnahme dort frisches Brot auflege.

 

Das GESETZ Mose hatte für jene Brote von Gott folgende Weisungen festgehalten, die wir uns ebenso in Erinnerung rufen wollen:

 

(3. Mose 24:5-9)  Und du sollst Feinmehl nehmen und es zu zwölf ringförmigen Kuchen backen. Aus zwei zehntel Ẹpha sollte jeder ringförmige Kuchen bestehen. 6 Und du sollst sie in zwei Aufschichtungen, sechs in einer Aufschichtung, auf den aus purem Gold [bestehenden] Tisch vor Jehova legen. 7 Und du sollst lauteres, duftendes Harz auf jede Aufschichtung tun, und es soll als das Brot zu einem Erinnerungsteil dienen, ein Feueropfer für Jehova. 8 An einem Sabbattag nach dem anderen sollte er es beständig vor Jehova herrichten. Es ist ein auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] mit den Söhnen Israels [geschlossener] Bund. 9 Und es soll Aaron und seinen Söhnen gehören, und sie sollen es an heiliger Stätte essen, denn es ist etwas Hochheiliges für ihn von Jehovas Feueropfern, als eine Bestimmung auf unabsehbare Zeit. [[auf ewig]]“

 

Mit dem Ende des „Bundes mit Levi“ ging diese Pflicht auf Jesus über als Hoherpriester im himmlischen Allerheiligsten. Sein vollkommen reiner Leib gilt als das „Brot“ und am Passah hat die ganze Gemeinde, die „zwölf Stämme Israels“ daran Anteil, jeder in reinem Zustand! „Mein Leib ist wahre Speise“, hatte er doch erklärt und jeden Sabbat haben wir Anteil an der geistigen Nahrung die uns der Hohepriester als seinen „Brüdern“ oder seinen geistigen „Söhnen“ bereitet hat.

 

War Jesus ein „Stein des Strauchelns“ für seine Apostel und Jünger oder etwa für uns?

Jesus hat das Sabbatgebot bestimmt nie gebrochen und auch nie etwas solches gelehrt! Er wäre doch dadurch selbst zum „Stein des Strauchelns“ für andere geworden, wo er in der Bergpredigt deutlich gesagt hatte, dass kein Buchstabe des GESETZES aufgehoben würde! Alle die das vierte Gebot durch ein Sonntagsgebot ersetzt haben missachten Gott und den „Herrn des Sabbats“ und werden bestimmt ihrer Strafe nicht entgehen, wenn sie nicht Einsicht zeigen und bereuen, so lange Gott hierzu Zeit einräumt! Jesus bestätigte damit, dass das Gebot Gottes weiterhin gültig ist!

 

http://media.libri.de/shop/coverscans/165/16569538_16569538_xl.jpg (2. Mose 31:12-17)  Und Jehova sagte ferner zu Moses: 13 „Was dich betrifft, rede zu den Söhnen Israels, indem [du] sprichst: ‚Besonders meine Sabbate sollt ihr halten, denn es ist ein Zeichen zwischen mir und euch durch eure Generationen hindurch, damit ihr erkennt, daß ich, Jehova, euch heilige. 14 Und ihr sollt den Sabbat halten, denn er ist euch etwas Heiliges. Wer ihn entweiht, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. Falls irgend jemand an ihm Arbeit verrichtet, so soll diese Seele von der Mitte ihres Volkes abgeschnitten werden. 15 Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe. Er ist etwas Heiliges für Jehova. Jeder, der am Sabbattag Arbeit verrichtet, wird unweigerlich zu Tode gebracht werden. 16 Und die Söhne Israels sollen den Sabbat halten, um den Sabbat durch ihre Generationen hindurch zu begehen. Es ist ein Bund auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 17 Zwischen mir und den Söhnen Israels ist er ein Zeichen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, und am siebten Tag ruhte er und ging daran, sich zu erquicken.‘ “

 

Dass Jehovas Zeugen in ihrer Übersetzung das Wort „ewig“ durch „unabsehbare Zeit“ ersetzten zeigt, das fehlende Unterscheidungsvermögen und wissentliche Verändern der Schrift in gewichtigen Aussagen  benutzt werden, um andere Fehlinterpretationen und Lügen dadurch scheinbar zu schützen! Eine Lüge ruft stets nach neuen Lügen bis ein komplexes Lügengebäude entsteht, das vollkommen auf Sand gebaut ist! Niemals aber veränderten die WATCHTOWER Inc. dasselbe hebräische und griechische Wort das im Grundtext steht, wo von „ewigem Leben“ für ihre „himmlische Hoffnung“ der so genannten „Gesalbten“ die Rede ist. Pharisäerhaftes Denken, wo immer wir Religionen und ihre Weisungen näher betrachten!

 

Paulus bezeichnet die Christenversammlung als Ganzes als das „Israel Gottes“ (Gal 6:16) und damit ist erneut klar und deutlich, dass jeder Christ dem Sabbatgebot unterstellt ist! Die letzten Teilhaber am künftigen Königreich als einer „königlichen Priesterschaft“ werden doch noch im alten System aus der letzten Generation „Israels“ erwählt, gerade darum, weil sie Freude am Sabbat finden sind sie glücklich zu preisen!

 

Erst ab dem zweiten Jahrhundert gab es einzelne Versammlungen, die den heidnischen Sonntag zur Versammlung nutzten und jede mögliche Ausrede und Bibeltexte suchten, um ihren Bundesbruch zu vertuschen. Im Jahre 321 u.Z. gab der Kaiser Konstantin durch ein Dekret bekannt, dass im ganzen Reich der Sonntag als Tag der Gottesanbetung beachtet werden müsse. Ab dem Konzil von Nicäa 325 u.Z., wo sich die Bischöfe eher dem Kaiser als Gott unterordneten, begann der arianische Glaubenskrieg, weil jene Gruppe sich weigerte das Sabbatgebot aufzugeben. Sie hatten dabei weit über die Hälfte der Christen auf ihrer Seite und eine tiefe Spaltung ins römische Reich gebracht!

 

Wer das Sabbatgebot missachtet hat einen Richter, der mit „eisernem Stab“ herrschen muss!

Jesus wird am kommenden Gerichtstag mit „eisernem Zepter“ Gottes Rechtsordnung Nachachtung verschaffen, denn der Sabbat wird in alle Ewigkeit von Menschen und Engeln respektiert werden! Es ist ein Gebot der Liebe sich und den anderen Mitmenschen Ruhe zu gewähren und am Tag den Gott dafür schuf Seiner zu gedenken und Ihn in Erinnerung behält! In der Warnung zum Abschluss des Systems und der „grossen Drangsal“ erwähnte Jesus mit vollem Recht, dass wir Gott darum bitten den Sabbat trotzdem, selbst unter Verfolgung oder bei Flucht zu heiligen:

 

(Matthäus 24:19-22)  Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Auserwählung hängt doch vollkommen davon ab, ob wir das GESETZ einhalten oder nicht, weil Liebe doch die Erfüllung des GESETZES bedeutet! „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Rö 13:10) An dieser Liebe mangelte es den Pharisäern, denn wer Hunger hat, darf und soll diesen stillen!

 

Gottes GESETZ erlaubte ausdrücklich, dass von Getreidefeld des Mitmenschen gegessen werden dürfe, allerdings mit der Begrenzung den eigenen Hunger zu stillen und nicht um den Nächsten zu berauben!

 

(5. Mose 23:25)  Falls du in das stehende Getreide deines Mitmenschen gehst, sollst du nur mit deiner Hand die reifen Ähren abpflücken, aber die Sichel sollst du nicht über das stehende Getreide deines Mitmenschen schwingen.

 

http://rglahe.homepage.t-online.de/bilder/StrohwagenEllies.jpgGenau dies taten die Jünger und das Essen ist auch am Sabbat erlaubt! Die Regeln der Pharisäer aber gingen weiter und sahen dies als Erntearbeit an, das Zerreiben der Ähren in der Hand wurde der Drescharbeit gleichgestellt. Lukas ergänzt in seinem Bericht dieses Detail:

 

(Lukas 6:1) Nun geschah es an einem Sabbat, daß er durch Getreidefelder ging, und seine Jünger pflückten Ähren ab und aßen sie, indem sie sie mit den Händen zerrieben.

 

Die Christenheit mit ihrer Beachtung des Sonntags versündigt sich gegen Gott in ausserordentlich hohem Mass. In Vorherwissen darum musste Jesaja bereits die Konsequenzen aufzeichnen! Alle, die sich selbst entgegen der Mehrheit den Sabbat auferlegen verspricht Jehova durch Jesaja hohen Lohn. Im Kapitel 56 spricht er vom Geschehen der Endzeit, dem kommenden Gerichtstag, dem Beginn des neuen Systems!

 

(Jesaja 56:1-3)  Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Bewahrt das Recht und tut, was gerecht ist. Denn nahe ist meine Rettung, um einzutreffen, und meine Gerechtigkeit, um geoffenbart zu werden. 2 Glücklich ist der sterbliche Mensch, der dieses tut, und der Menschensohn, der daran festhält, der den Sabbat beobachtet, um ihn nicht zu entweihen, und der seine Hand bewahrt, um nicht irgend etwas Schlechtes zu tun. 3 Und der Ausländer [[(die „Paulikaner“, Christen aus den Heiden)]], der sich Jehova angeschlossen hat, spreche nicht: ‚Zweifellos wird Jehova mich aus seinem Volk ausscheiden.‘ Auch möge der Eunuch [[Beamten; Vorstehern, Ältesten]] nicht sagen: ‚Siehe! Ich bin ein dürrer Baum.‘ “

 

Das ganze GESETZ bildet Teil des Taufbundes, da Gottes Gebote nie abgeschafft wurden noch je abgeschafft werden! Es gilt sie auf die Herzen zu schreiben und sie auch unter üblen Umständen einzuhalten! Warum wohl wurde das Wort „Eunuch“ und nicht das Äquivalent gebraucht, das keine Verwirrung schafft? Paulus gehörte zu den „Eunuchen“ und richtete unter den Nationen das GESETZ auf, einschliesslich der Sabbatordnung!

 

(Jesaja 56:4, 5)  Denn dies ist, was Jehova zu den Eunuchen [[Beamten; Vorstehern, Ältesten]] gesprochen hat, die meine Sabbate halten und die das erwählt haben, woran ich Gefallen gehabt habe, und die an meinem Bund festhalten: 5 „Ich will ihnen in meinem Haus und innerhalb meiner Mauern sogar ein Denkmal und einen Namen geben, etwas Besseres als Söhne und Töchter. Einen Namen auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] werde ich ihnen geben, einen, der nicht weggetilgt werden wird.

 

Gottes Recht wird durch Seine Gebote definiert. Wir können nicht Gottes Gerechtigkeit in unserem Leben ins Zentrum stellen, ohne alle Seine Gebote zu beachten! „Eunuch“ ist ein Begriff für einen Amtsträger, einen Beamten (vergl. 4.Mo 11:16) in diesem Falle trifft er auf Älteste zu! (Vergl. Apg 8:27 der äthiopische Eunuch)

 

Mat 12:9-17:  Jesus heilt Gelähmten am Sabbat in der Synagoge; Pharisäer fassen Entscheid ihn zu vernichten

Da Jesus die pharisäischen Regeln, nicht aber das Sabbatgesetz Gottes missachtete, beschlossen jene Vorsteher schon bald ihn zu vernichten! Jesus hatte ja von „Wölfen“ gesprochen, welche zuerst ihn und dann die „Herde“ nicht schonen würden! Wie es seine Gewohnheit seit Kindheit war ging Jesus stets am Sabbat in die nächstgelegene Synagoge. Hier war es jene von seinem Wohnort Kapernaum, wo die Vorsteher all sein Handeln beständig beobachteten, ob sie nicht etwas zur Anklage gegen ihn finden könnten! Das im Abschnitt zuvor behandelte Ereignis des Essens der Apostel von einem Getreidefeld hatte sich auf dem Weg zur Synagoge Kapernaums ereignet!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cb/Hitda-EvangeliarHeilungSchwiegermutter.jpg/220px-Hitda-EvangeliarHeilungSchwiegermutter.jpg (Matthäus 12:9-17)  Als er von dort wegging, begab er sich in ihre Synagoge; 10 und siehe, ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Da fragten sie [[die Pharisäer]] ihn: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?“, damit sie einen Anklagegrund gegen ihn fänden. 11 Er sagte zu ihnen: „Welcher Mensch unter euch, der ein einziges Schaf hat, wird dieses, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, nicht ergreifen und es herausheben? 12 Wenn man alles in Betracht zieht: Wieviel wertvoller ist doch ein Mensch als ein Schaf! Somit ist es erlaubt, am Sabbat etwas Vortreffliches zu tun.“ 13 Darauf sprach er zu dem Menschen: „Strecke deine Hand aus!“ Und er streckte sie aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere Hand. 14 Aber die Pharisäer gingen hinaus und hielten Rat gegen ihn, damit sie ihn vernichten könnten. 15 Als Jesus [dies] erfuhr, zog er sich von dort zurück. Viele folgten ihm auch, und er heilte sie alle, 16 doch befahl er ihnen ausdrücklich, ihn nicht bekannt zu machen, 17 damit erfüllt werde, was durch Jesaja, den Propheten, geredet wurde, welcher gesagt hat: …

 

Jesus gibt zurück mit einer Gegenfrage, welche die Habsucht der Pharisäer in den Vordergrund stellte, wenn es um den Verlust ihrer Habe am Sabbat ging. Dann waren jene gern bereit ihre eigenen Gebote zu übertreten, nannten es „eine gute Tat“! Ein Schaf zu verlieren bedeutete doch Verlust! Jesus aber konterte mit echter Menschenliebe, die ein gewisses einengendes Gebot auf die zweite Linie verdrängte, weil doch aktive Nächstenliebe die Erfüllung des GESETZES bedeutet! Die Liebe ist etwas Vortreffliches und Werke der Nächstenliebe stehen in so einem Fall über dem Gebot Gottes das etwas verbietet!

 

http://naechstenhilfe-lebenshilfe.eu/wp-content/uploads/2013/01/COLOURBOX619030_verkr%C3%BCppelte_Hand_web.jpgEine ausserordentliche Heilung war geschehen: Eine verformte, verkümmerte Hand wurde in „einem Augenblick, in einem Nu“ wiederhergestellt! Wichtig dies zu sehen, was nach Harmagedon an jenem grossen ersten Sabbattag des Laubhüttenfestes, dem 15.Tischri erdenweit geschehen wird. Wahrscheinlich noch bevor Jesus dem Vater das neuerrichtete „Königreich der Himmel“ übergibt, weil etwas Verkümmertes, Verkrüppeltes oder Krankes keinen Zutritt zum Heiligtum hat!

 

(3. Mose 21:16-23)  Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sagte: 17 „Rede zu Aaron und sprich: ‚Kein Mann aus deiner Nachkommenschaft durch ihre Generationen hindurch, an dem sich ein Gebrechen findet, darf herzutreten, um das Brot seines Gottes darzubringen. 18 Falls irgendein Mann da ist, der ein Gebrechen an sich hat, darf er nicht herzutreten: ein Blinder oder Lahmer oder einer mit gespaltener Nase oder an dem ein Glied zu lang ist 19 oder ein Mann, an dem sich ein Fußbruch oder ein Handbruch findet, 20 oder ein Buckliger oder ein Schmächtiger oder ein Augenkranker oder einer, der die Krätze oder die Ringelflechte oder der zerdrückte Hoden hat. 21 Irgendein Mann vom Samen Aarons, des Priesters, der ein Gebrechen an sich hat, darf sich nicht nähern, um die Feueropfer Jehovas darzubringen. Er hat ein Gebrechen an sich. Er darf sich nicht nähern, um das Brot seines Gottes darzubringen. 22 Er darf das Brot seines Gottes von den hochheiligen Dingen und von den heiligen Dingen essen. 23 Doch darf er nicht hineinkommen in die Nähe des Vorhangs, und er darf sich nicht dem Altar nähern, weil er ein Gebrechen an sich hat; und er sollte mein Heiligtum nicht entweihen, denn ich bin Jehova, der sie heiligt.‘ “

 

Jesus wird an der „grossen Volksmenge“ eine „vortreffliche Tat“ vornehmen, obwohl oder gerade weil es ein heiliger Sabbat ist, der erste grosse Festtag zu Beginn des Jubeljahres! Der „Lohn“ wir jedem in gleicher Form „eines Denars“, ja, „eines Tageslohnes“ der eine Lebensarbeit bedeuten kann ausbezahlt. Dies obwohl einige erst in der letzten Stunde im „Weinberg des Vaters“ arbeiteten! Zu Beginn des Millenniums wird jedem Unverweslichkeit und Unsterblichkeit und damit ewiges Leben gegeben! „Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ (Mat 25:46)

 

Auch die Sprachverwandlung für die „grosse Volksmenge“ dürfte im gleichen Moment vonstattengehen, damit jeder Jesu Eingangsrede seiner Millenniumsherrschaft versteht, Mehr wie die „Bergpredigt“, die des „grösseren Salomos“ bei der wichtigeren Einweihung des geistigen, lebendigen „Tempels, der „neuen Himmel“.

 

Lonely Planet Sprachführer (Zephanja 3:8, 9)  Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Nach Harmagedons Vernichtung der Feinde von Gottes Königreich, „dann“ wird diese Umwandlung stattfinden, zum Zeitpunkt, wo dies Sinn macht, an einem hohen Sabbat, wo alle vereint sein werden die ja schon zuvor dieses Gebot einhielten! Die Strafankündigung Jehovas betrifft all jene, die den Sabbat missachtet haben! Der letzte Vers in den Prophezeiungen Jesajas bestätigt dies:

 

(Jesaja 66:23, 24)  Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen, hat Jehova gesagt. 24 „Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

image112  Lassen wir uns von religiösen „blinden Führern“ nicht um den Siegespreis bringen, nur weil wir selbst uns als „blinde Geführte“ erweisen! (Mat 15:14)

 

An den Erstauferstandenen wird bereits jeder Mangel entfernt sein und an den „fünf verständigen Jungfrauen“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit dieselbe Umwandlung bereits unmittelbar nach Jesu Herabkommen „mit den Wolken“ sich erfüllen, damit keiner benachteiligt ist und jeder jeden verstehen und vor allem Jesu Worte verstehen kann! Die „reine Sprache“ wird die Sprache Ebers sein, des Einzigen, dessen Nachkommen von der Sprachverwirrung nicht betroffen waren: Das Hebräische!

 

http://www.ahgs.de/z%20isreal/B%20Jerusalem/DSC03058%20Hortus%20Gethsemani.jpgDas dürfte unten gleich oben auf den Ölberg, im Garten Gethsemane sein, wo Jesus doch aufgefahren war und Engel den Aposteln seine Wiederkehr ankündete! Oder vielleicht wird es eher noch im Kidrontal sein, bevor die „Erstauferstehung“ der Toten kommt die der „Menschensohn“ zum Leben bringen wird! (Hes 37; Off 20:5, 6) Sie sollen doch Jesu Worte von Beginn an verstehen, wenn er die Prophezeiung Hesekiels über die Knochen die sich vereinen und zu Menschen werden darauf anwendet! Erneut ist dies ein hoher Sabbat, der Tag des Trompetenfestes, wo die „siebte Trompete“ erneut erschallt, damit sich alle versammeln!

 

Jesu Aussagen zum Sabbatgebot mit denen des Paulus an die Hebräer vergleichen!

Wenn wir das Gelernte umsetzen, dann erkennen wir, dass die „Hebräer“, an die Paulus seinen Brief schrieb die Judenchristen, „Ebioniten“ in erster Linie betraf, die doch meistens zu jener Zeit die Ältesten der Versammlung waren. Dies, aufgrund ihrer Erziehung im GESETZ hatten sie eine Vorbildrolle zu spielen. Sie bildeten damals die von Jesaja genannten „Eunuchen“ oder Vorsteher, die „Beamteten“ der Versammlungen, die wie „Inseln“ der Ruhe im gottentfremdeten Menschenmeer wirkten.

 

http://www.livingwater.no/images/paulus.jpgUnabhängig der Wohnorte, ob in der Wildnis, im Heiligen Land oder in der Zerstreuung, so gilt dasselbe Gebot sich zu versammeln für ganz Israel!

 

(3. Mose 23:3)  Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

 

Das Versammlungsgebot bestand somit genauso auch für Christen. Dies bestätigt der Jünger Jakobus deutlich am Ende des so genannten Apostelkonzils im Jahre 49 u.Z. in Jerusalem. Anwesend war Paulus und einige Vorsteher aus Antiochia, die ihn begleiteten, um die Streifrage wegen Der Beschneidung und des Getrenntseins der Hebräer, der „Ebioniten“ von den „Paulikanern“ ein für alle Mal zu klären. Er erklärte mit aller Deutlichkeit:

 

(Apostelgeschichte 15:21)  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Es heisst somit auch in diesem Fall ein gutes Unterscheidungsvermögen zu entwickeln und nicht aus Eigensucht Ausreden zu finden, um den Sabbat zu missachten! So wäre jeder Mann der die Sabbatversammlung nicht besucht, weil er seine kranke Frau pflegen muss von Schuld frei! Paulus erwähnte aber andere Fälle, die das Gebot wissentlich übertraten, aus fehlender Nächstenliebe und Abwesenheit von Gottesfurcht:

 

(Hebräer 10:23-25)  Laßt uns an der öffentlichen Erklärung [[(innerhalb der Sabbatversammlung)]] unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

26 Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Paulus lässt auch ohne den Sabbat namentlich zu erwähnen keinen Zweifel offen, dass das vierte Gebot angesprochen ist! Hebräern musste dies nicht erst erklärt werden, das Wissen darüber wurde ihnen schon in die Wiege gelegt! Durch die Aussage und den Hinweis auf Gesetzesverletzung zufolge Missachtung des Gebotes am Sabbat sich zu versammeln und öffentlich Zeugnis des eigenen Glaubens abzulegen.

 

http://www.libelle-leipzig.de/wp-content/uploads/2009/10/flyer-kundgebung-gegen-todesstrafe1.jpgDie „Verheissung“ die Paulus erwähnt haben wir doch bereits bei Jesaja weiter oben gelesen, dass wer die Gebote hält und an Gottes Sabbat festhält ewiges Leben erreichen wird und Tote ihre Auferstehung zum Leben erhalten! Wir gehören zur Generation, die „Gottes grossen Tag der Rache“ herbeikommen sehen und sollten uns daher doppelt anstrengen die Gebote so zu erfüllen wie es der Sinn Gottes befiehlt! Denn in Kenntnis darüber, dass Jesus nicht gekommen ist das GESETZ abzuschaffen, sondern gänzlich zu erfüllen sind auch wir hierzu aufgefordert ihn nachzuahmen! „Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts …“. Die erste Aussage betrifft den Sabbat und Gottes Festzeiten, die zweite aber Gottes Strafbestimmungen laut GESETZ, die jeden „zur Abschneidung vom Volk“ verurteilt, der das Sabbatgebot übertritt! Das wissen wir doch unterdessen entgegen allen Menschenrechtsbemühungen die Todesstrafe abzuschaffen, Gott führt sie am Tag Harmagedons erneut ein! Jeder der den Tod laut Gottes Rechtsmassstab verdient wird ihn erleiden! Wie sonst könnte Gott ein gerechtes System schaffen? Waren 2000 Jahre Christenheit nicht genug um zu beweisen, dass Kirchen in der Lage wären Gottes Gerechtigkeit aufzurichten?

 

Niemals dürfen wir somit dem Fehler verfallen pharisäische Regeln mit Gottes Geboten zu vertauschen! Jesus hatte doch die Strafbestimmungen für sein „Königreich des Sohnes der Liebe“ während der Bergpredigt gar verschärft, weil ein einmaliges, ein weit grösseres Opfer uns von früheren Sünden befreit hatte! Paulus erklärt darum:Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat?“ Jesu eigenes Blut kam in der Taufe zur Anwendung! Erneut die Sünde zu begehen die Todesstrafe nach sich zieht bedeutet eigentlich, Jesu Tod erneut zu fordern, um selbst straffrei zu bleiben!

 

http://www.de.josemariaescriva.info/image/a306es2.jpgWer heute in einer Christenversammlung ist und gewisse falsche Handlungen darin anklagt und offenlegt muss mit ähnlich harten Massnahmen seitens der Vorsteher rechnen wie sie Jesus von den Pharisäern zu erdulden hatte! Trotzdem ging er in die Synagoge zur öffentlichen Versammlung! Wehe dem, der das Sonntagsgebot in Frage stellt und den Sabbat als von Gott verbindlichen Tag bezeichnet: Er muss mit Spott und gar mit harten Konsequenzen rechnen! Wer es gar wagt die sonntägliche Messe und deren Ritual in Frage zu stellen wird bestimmt im Zentrum einer Anklage für Blasphemie stehen, denn niemand darf deren „heilige Kühe“ schlachten! 

 

Das Heilen von Menschen, wie es Ärzte betreiben fiel jedoch generell unter das Sabbatgebot, denn sie tun es um Entgelt. Auch hier bestätigt die Ausnahme die Regel! Nicht aber eingeschlossen sind Notfalldienste: Denn da ist wieder das Gebot der Liebe vorherrschend! Jesus aber vollbrachte Wunderheilungen, die aus dem unsichtbaren Bereich durch Engel aufgrund Gottes eigenen Gebots veranlasst wurden!

 

In Wirklichkeit wussten dies die Vorsteher, denn kein anderer Mensch konnte solche Wunder wie Jesus vollbringen und später auch die der Apostel! Schon zuvor aber hatten jene Pharisäer Jesus doch beschuldigt in Abhängigkeit zu Beelzebub jene Taten zu vollbringen. Sie hatten Hass auf Jesus, weil ihm die Menschen zuliefen und damit ihre Autorität zu bröckeln begann, Eifersucht hatte sie blind gemacht! Sie wussten, was die Worte bedeuteten: „Mein Joch ist leicht“ und dass er die Vorsteher beschuldigte harte Bürden ihren geschundenen,  verlorenen Schafen“ aufzuerlegen. Jesu Versprechen sie mittels der Wahrheit zu befreien bezogen sie auf sich und sie fürchteten um ihr Amt und um ihre Ehre!

 

Mat 12:18-21:  Jesus wendet Jesajas Prophezeiung über Jehovas Knecht auf sich an: Er erklärt den Nationen das GESETZ!

Jesaja hatte deutlich angekündigt, dass die ganze Erde Gottes Gebote kennen lernen würde! Dies bedingte einen Anfang und das Schneeballsystem, wo die inzwischen Belehrten sehr früh begannen andere zu belehren. Dies hatte den Vorteil, dass sie selbst beständig herausgefordert wurden als Lehrer, der doch durch die Unterweisung am meisten profitiert!

 

http://www.jw.org/assets/m/w13/20130715/w13_20130715.art/2013530_univ_lsr_lg.jpg (Matthäus 12:18-21)  Siehe! Mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen das Recht erklären. 19 Er wird weder zanken noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den breiten Straßen hören. 20 Ein zerstoßenes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Flachsdocht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht erfolgreich aussendet. 21 In der Tat, auf seinen Namen werden [die] Nationen hoffen.“

  

Gottes heiliger Geist spricht aus jedem der Worte und Gleichnisse Jesu! Ein tiefes Verständnis erlangt nur der, welcher sich intensiv damit befasst, was Selbststudium bedingt! Religiöse Literatur trägt stets die Gefahr in sich, dass „Sauerteig der Lehre“ unser Denken, Überlegen und damit die Schlussfolgerungen und Handlungen beeinflussen!

 

Da keine Religion das ganze GESETZ zu halten  lehrt, die meisten einen dreieinigen Gott lehren und das Sabbatgebot missachten heisst es tatsächlich vorsichtig zu sein! Jesus muss doch die Nation, damit sind Du und ich gemeint „das Recht lehren“! Welches Recht? Natürlich Gottes Gebote und richterlichen Entscheidungen! Das schliesst die Veränderungen mit ein, die der Wechsel im Hohepriesteramt mit sich brachte: Ein neues „Haus“ bedingt eine neue Hausordnung: Das ist das „GESETZ des Christus“!


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Jesus wich jeder Form Streitgesprächen aus! Seine Gegenfragen brachten seine Gegner zum Schweigen! Er predigte kleinen Gruppen, Einzelpersonen und Menschenmassen ohne das Geschrei, das wir von gewissen Fernsehpredigern her kennen, mit einem sonderbaren Gehabe. Diese glauben vielleicht Gott würde dadurch mehr auf sie hören. Sie haben nichts wirklich verstanden und sind nur auf Bereicherung aus! „Dann sprach er auch in einem Gleichnis zu ihnen: „Kann wohl ein Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine Grube stürzen?” (Lu 6:39) Paulus warnt vor jenen:

 

(1. Timotheus 1:5-7)  Das Ziel dieses Auftrags ist tatsächlich Liebe aus reinem Herzen und gutem Gewissen und ungeheucheltem Glauben. 6 Indem einige von diesen Dingen abgewichen sind, haben sie sich eitlem Gerede zugewandt 7 und wollen Gesetzeslehrer sein, begreifen aber weder die Dinge, die sie sagen, noch die Dinge, über die sie feste Behauptungen aufstellen.

 

Israel und heute auch die christlichen Nationen gleichen einem „zerstossenen Rohr“, das einst, zu Beginn, als es zu wachsen begann aufrecht stand und dann geknickt wurde! Ein zerstoßenes Rohr wird er [Jesus] nicht zerbrechen, und einen glimmenden Flachsdocht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht erfolgreich aussendet.

 

http://4.bp.blogspot.com/_QL25W80JzPY/TOBCXBPR09I/AAAAAAAADyU/OzW8ovfASt0/s1600/Roberts_Siege_and_Destruction_of_Jerusalem.jpgAuch der nur noch glimmende Flachsdocht kann neue endzündet werden, damit er „Licht“, Erkenntnis verbreitet! Für Israel aber kam Gottes Gericht bei Jesu Tod! Dreieinhalb Jahre später, nachdem er seine elf Apostel ausgesandt hatte vorab in Jerusalem die gute Botschaft, dann in Samaria und schlussendlich „bis an die Enden der Erde“ zu verkünden und dann vor Ende der „siebzigsten Jahrwoche“ noch Paulus anstelle des Judas-Iskariot erwählte war der vorhergesagte Zyklus des fleischlichen Israels abgeschlossen, indem jene gesetzlose Generation der Juden verworfen wurde.

 

Hier wird deutlich durch Jesus von einer Zeitgrenze geredet, sowohl für die einen wie die anderen: „… bis er das Recht erfolgreich aussendet“! Dies steht im Zusammenhang mit dem Gericht an Israel, das sie im Jahre 70 u.Z. einholte und heute das an allen Nationen, bei der Aufrichtung der „neuen Himmel“ mittels der Geburt der „neuen Nation“ [B1], dann dem Gerichtstag an den „Schafen und Böcken“ [B2] und der Urteilsvollstreckung Harmagedons an den Gesetzlosen! [B3]. Erst wenn er dem Vater das gereinigte „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt wird das Recht Jehovas erdenweit vollkommen aufgerichtet sein.

 

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Heute sind es die Nationen der Welt die zu Feinden des Königreiches Gottes wurden und Jesus als König und Hohepriester ablehnen. Die Zeit, wo der glimmende „Flachsdocht“ voll zu leuchten beginnt steht bevor: Weil bei der Geburt der neuen Nation mit der Frühauferstehung der Apostel erneut „das Recht erfolgreich ausgesendet“ wird. Zudem, weil der „Same der Frau“ bis zum Ende an Gottes Geboten festhält, unabhängig der zunehmenden Attacken Satans und des „Samens der Schlange“: Johannes erklärt in der Offenbarung, was mit den Wenigen des Überrests der Endzeit geschieht: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

Den Auftrag zum Jüngermachen und Taufen bis zum Ende ausführen und dem Bund treu bleiben!

Der Taufauftrag Jesu beinhaltet genau dies, in Ruhe und mit Besonnenheit andere zu belehren die bereit sind zu hören, dies so lange, „… bis er das Recht erfolgreich aussendet“. Nach dem Gerichtstag wäre es unsinnig weiter denen zu predigen, die bereits von Gott verurteilt sind! Das Wort Gottes ist bis dahin in die hinterste Ecke am „Ende der Welt“ gelangt. Jeder weiss, dass die Bibel „Gottes Wort“ ist und kann und sollte seinen eigenen Glauben daran aufbauen und beständig überprüfen!

 

Die Bergpredigt Jesu, eine Rede die im Leben vieler Menschen durch zwei Jahrtausende hindurch viel bewegt hat!(Matthäus 28:18-20)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Natürlich schliesst diese Belehrung der Nationen alle Worte mit ein, die Jesus in der Bergpredigt äusserte und Matthäus zum Verständnis aller nachfolgenden Geschehnisse somit zu Recht an den Beginn setzte: Das Einhaltes des GESETZES bildet die Grundlage zu allem Handeln und Lehren!

 

Auch Paulus bestätigt dies an vielen Stellen, obwohl ihm seine Gegner das Wort im Mund verdrehen ist es trotzdem völlig klar, dass alle seine Versammlung jeden Sabbat und Gottes Festzeiten sich versammelten. Dabei wurde regelmässig oder gar in jeder Versammlung etwas aus dem GESETZ vorgelesen, damit es sich den Nationen einprägen würde! Ganz spezifisch war dies für Taufanwärter von Wichtigkeit, damit sie verstanden, was die Bundesverpflichtungen sein würden, was der Segen bei Einhaltung und der Fluch beim Übertreten bedeuten!

 

Jeder wird nun die Worte des Paulus im Brief an die Hebräer betreffend der „wie viel härteren Strafe“ in Hebräer 10 aus einem neuen Blickwinkel betrachten: Wir wissen doch inzwischen, was das „GESETZ des Glaubens“ alles beinhaltet! Ob Judenchrist oder Christ aus den Heiden: Beide unterstehen mit geringen Ausnahmen derselben Rechtsordnung! Jesus brachte zwar bestimmte Änderungen, machte aber dadurch das GESETZ nicht ungültig, sondern verschob gewisse äusserliche Handlung hin zum dahinterstehenden Sinn! Im Zentrum steht dabei der Glaube in Jesus und seine erhöhte Stellung vor Gott und über die Versammlung und jeden Christen direkt als „Lehrer“, als „Haupt“, als „König“, als „Hohepriester“, als „Richter“ und damit seiner „richterlichen Entscheidungen“!

 

(Römer 3:21-26)  Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[durch „unverdiente Güte“, statt Vollstreckung des Fluches]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.

 

Glaube an Jesus auszuüben erhält somit sowohl für sündige Juden wie Sünder der Nation ein und dieselbe Kompensation: Freispruch vom Fluch und damit vom Todesurteil! Dies erfolgt beim Untertauchen in der Glaubenstaufe!

 

(Römer 3:27-31)  Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz [[Gebot]]? Das der Werke [[Gesetzeswerke, der Sündopfer auf dem Altar; das der Beschneidung des Fleisches]]? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz [[GESETZ]] des Glaubens. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird. 29 Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens und Unbeschnittene durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Ja, Gott der Vater ist „ein GOTT“, „ein JEHOVA“ und nicht eine Dreifaltigkeit! Ob Jude oder Heide, beide haben gesündigt, ausnahmslos! Jesu letztes grosses Opfer, sein eigenes Blut vermochte als Loskaufspreis die Sünde Adams und damit die all seiner Nachkommen auszulöschen, vorausgesetzt des Glaubens in den Christus und in dieses Opfer!

 

Gott ist durch die Erschaffung Adams der Gott aller Nationen geworden, erneut aber mittels der Rettung Noahs durch die Sintflut. Mittels Auswahl Abrahams, Isaaks und Jakobs und dem besonderen Segen, welche diese erhielten und später durch Moses als Gründer „seines Hauses“ wurde Israel zur Musternation geformt. Sie sollte beispielhaft allen Nationen vorangehen, um durch den Segen und Schutz, den Jehova über sie für Gehorsam ausgiessen würde zum Nachahmen aber übrigen Nationen geformt werden.

 

Israel zeigte sich stiernackig, hart, widerstrebend bis hin als Mörder der Propheten Gottes und bis dahin zur Verurteilung des Christus, Ihres Messias, von Jesus zu werden! Darum wurden sie im Verlauf der Jahrhunderte mehrfach als gesamtes Volk bestraft, weil Kollektivschuld besteht, wenn Unrecht nicht an der Quelle, in der Familie, der Versammlung, dem Ort und dem Staat bekämpft und beseitigt wird!

 

Da Jesus jedem von uns den Predigtauftrag erteilt hat und der innerhalb der Familie beginnt, richten wir Gottes GESETZ so auf, wie Jesus „MEIN Knecht“ es uns gelehrt hat! Ohne jeglichen „Sauerteig der Pharisäer“ und Sadduzäer, ohne Kirchenrecht irgendeiner der modernen oder alten Kirchen und Sekten!

 

5.3.1.6          Mat 12:22-32:  Besessener geheilt; die Lästerung gegen heiligen Geist

 

Mat 12:22-30:  Blinder, stummer Besessener geheilt: Volksmengen fragen sich ob dies der Christus sei? Entzweites Haus und gespaltene Stadt werden verödet

Die Pharisäer waren immer mehr gegen Jesus aufgebracht und suchten nach Gründen ihn anzuklagen, um ihn zu vernichten. Eine weitere Heilung eines von Dämonen besessenen Blinden brachte sie dazu, nun offen gegen heiligen Geist zu sündigen, was zuvor noch in ihren Gedanken erst war wurde nun offen als Anklage ausgesprochen, die das Todesurteil bedingt; Verbündung mit teuflischen Mächten! Sie waren damit zu falschen Zeugen geworden, die das Urteil verdienen, das sie mittels der Falschanklage dem Unschuldigen zugeordnet haben!

 

http://www.lehrfilme.eu/blindensehhilfe/Jesus_Blinde_sehen_und_Lahme_gehen.jpg (Matthäus 12:22-30)  Dann brachte man einen von Dämọnen Besessenen zu ihm, der blind und stumm war; und er heilte ihn, so daß der Stumme redete und sah. 23 Ja, alle Volksmengen waren einfach hingerissen und begannen zu sagen: „Ist dieser nicht vielleicht der Sohn Davids?“ 24 Als die Pharisäer das hörten, sagten sie: „Dieser Mensch treibt die Dämọnen nicht anders aus als durch Beelzebub, den Herrscher der Dämọnen.“ 25 Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird verödet, und jede Stadt oder jedes Haus, das gegen sich selbst entzweit ist, wird nicht bestehen. 26 Ebenso, wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er gegen sich selbst entzweit worden; wie wird denn sein Königreich bestehen? 27 Übrigens, wenn ich durch Beelzebub die Dämọnen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 28 Wenn ich aber durch Gottes Geist die Dämọnen austreibe, so hat euch das Königreich Gottes wirklich eingeholt. 29 Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seine bewegliche Habe ergreifen, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Und dann wird er sein Haus plündern. 30 Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

 

Die Pharisäer Kapernaums, obwohl sie nun monatelang Augen- und Ohrenzeugen der grossartigen Werke Gottes durch Jesus gewesen waren und die Berichte davon gehört hatten erklärten nun rundheraus, dass Jesus dies durch „Beelzebub, den Herrscher der Dämonen“ erreicht hätte. Das waren eine vollkommene Verneinung von Gottes eigenen Werken selbst und die Seiner Vorhersagen durch die PROPHETEN! Damit sündigten sie „wider den heiligen Geist“, denn sie kannten die Schriften und wussten um all die Wunder Jesu!

 

http://www.manfred-gebhard.de/WT20Drachen202.jpgJesus lässt sie durch seine Argumente verstummen und weil das Volk inzwischen mehr und mehr erkannte, dass jener „DER PROPHET“, der Christus sein musste, der angekündigte „Sohn Davids“ der in Israel König sein würde, von dem schon Moses gesprochen hatte, daher fürchteten sich die Vorsteher vor den Massen! Jesus bringt sich direkt mit Gottes Königreich in Verbindung und verknüpft es mit dem Endgericht, wo Satan „gebunden wird“, indem er vorab aus dem Himmel zur Erde herab geworfen wird. (Off 12:7-12)

 

Lukas hat jenes Ereignis mit etwas anderen Worten beschrieben. Wir haben es bereits im vorigen Artikel in einem ersten Zusammenhang gesehen, wo die Pharisäer Jesus bereits mit derselben Klage konfrontiert hatten. Nun aber entgegnete er ihnen direkt und Lukas bringt etwas andere Details! Anstatt der Pharisäer erklärt er „einige von ihnen“ und dass sie in Gedanken erwarteten, nun ein „Zeichen vom Himmelzu erhalten, um ihn zu versuchen“.

 

(Lukas 11:14-23) Später trieb er einen stummen Dämon aus. Nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und die Volksmengen verwunderten sich. 15 Einige von ihnen aber sagten: „Er treibt die Dämọnen durch Beelzebub, den Herrscher der Dämọnen, aus.“ 16 Andere jedoch trachteten danach, von ihm ein Zeichen vom Himmel zu erhalten, um ihn zu versuchen. 17 Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird verwüstet, und ein gegen sich selbst [entzweites] Haus stürzt ein. 18 Wenn nun auch der Satan gegen sich selbst entzweit ist, wie wird da sein Königreich bestehen? Denn ihr sagt, ich treibe die Dämọnen durch Beelzebub aus. 19 Wenn ich durch Beelzebub die Dämọnen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 20 Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Dämọnen austreibe, so hat das Königreich Gottes euch wirklich eingeholt. 21 Wenn ein starker, gutbewaffneter Mann seinen Palast bewacht, bleibt seine Habe in Frieden. 22 Wenn aber ein Stärkerer als er gegen ihn herankommt und ihn besiegt, nimmt er ihm seine volle Rüstung weg, auf die er vertraute, und er teilt die Dinge aus, die er von ihm erbeutet hat. 23 Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

 

Jesus gab einen gewichtigen Hinweis, der genauso für uns heute gilt! Ob wir den untereinander zerstrittenen Religionen der Christenheit oder damals den Sekten der Pharisäer, Sadduzäer oder Herodianer mehr zugetan waren und heute sind, wie ihm, dies entschied damals und entscheidet heute, ob wir auf seiner Seite sammeln oder der auf die Seite seiner Gegner zerstreuen. Es sind etwa 5000 christliche Sekten bekannt, jede sammelt für sich. Dies, obwohl jene Christenorganisation alle vorgeben heute in seinem Namen zu reden!

 

Die nachstehende Grafik zeigt die Hauptlinien, wie sich die Christenheit entwickelte. Bedenken wir dabei aber, dass mit der „Nikolaus-Sekte“ bereits am Ende des ersten Jahrhunderts, zur Zeit des Johannes und der Offenbarung  der grosse Abfall begann und sich erweiterte! Jesus erklärte, dass er jene Sekte hasste! Es wäre somit wichtig zu wissen, was deren Lehren waren und wohin sie sich entwickelte! Ohne Zweifel war daraus das Christentum des zweiten Jahrhunderts entstanden, denn das „Unkraut“, das Satan ausstreute während der „Nacht“ vermehrt sich bekanntlich schneller wie der „Weizen“, den Jesus streute!  

 

Stets aber gab es treue Gruppen, die sich an die ganze Schrift hielten und trotz Verfolgung standhaft blieben! So zeigt die Grafik auch nicht, dass bereits ab 325 u.Z., nach den Konzil von Nicäa die Christenheit in jene gespalten wurde, welche die Neuerungen akzeptierten, den Sonntag anstelle des Sabbats und das Osterfest anstelle des 14.Nisan und zudem nun Jesus als Fleisch gewordener „GOTT“ neben Jehova anerkannten. Das ist heute nahezu die gesamte Christenheit! Mehrheiten sagen wenig bis nichts über Qualität und vor allem nicht über Gottesfurcht aus! Allein schon was Paulus erklärt sagt, wo wir sie anzuordnen haben:

 

(1. Johannes 5:19-21)  Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

Mehr Götzendienst wie die der Christenheit mit ihrer Anbetung des siebenköpfigen „wilden Tieres“ (UNO, Politik) und dem „Bild des wilden Tieres“ (WCRL, Zusammenschluss der Weltreligionen)

 

http://4.bp.blogspot.com/-dx4pAhXqoqM/TyGmTJTADqI/AAAAAAAABMo/dg45EHzjMjQ/s1600/1000px-ChristianityBranchescopy.jpg

 

Den Nachfolgern des Hymenäus mit seiner Lehre „die Auferstehung sei bereits gewesen“ (2.Ti 2:16-18), welche später auch die „Nikolaus-Sekte“ vertrat und bereits eine Hierarchie bildete und der heutigen Christenheit durch die Apologeten und Kirchenväter Grundlagen lieferte: Diesen entgegen waren bis zum 4.Jahrhundert die Arianer, die weiterhin am einen Gott Jehova und an der ganzen Sabbatordnung festhielten! Wohlverstanden, auch nicht mehr in der Reinheit des ersten Jahrhunderts, mit eigenen gravierenden Fehlern bereits belastet!

 

Das wahre Christentum war während aller Jahrhunderte „vom Unreinen abgetrennt“! Keine grossartige Organisation erwartend, sondern Jesu Wiederkehr im Fleische ersehnend

Wir müssen uns diese Gruppen, zum Teil klein und zerstreut, dann sich zu Konglomeraten erweiternd als ununterbrochene Linie getrennt von allen andern vorstellen, obwohl es zeitweise fast so aussah, als ob Satan alle vernichtet hätte, so gab es doch stets immer und überall wiederum neue Gruppen! In der Endzeit muss Gott gar eingreifen, damit überhaupt noch „Fleisch gerettet werden kann“: „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ (Mat 24:20-22). Kein Zweifel, Jesus hält am Sabbat fest und seine Getreuen tun dasselbe bis zum Abschluss des Systems!

 

http://www.30giorni.it/upload/articoli_immagini_interne/09-03-011.jpg(Offenbarung 6:9-11)  Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“ 11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben, und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre, die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].

 

Der Mehrheit anzugehören und die Sicherheit einer Religionsgemeinschaft zu verspüren hat schlussendlich einen hohen Preis, weil Gott keine von ihnen anerkennt: Den Verlust der „unverdienten Güte“ und „Abschneidung von den Lebenden“! Zuvor aber die Auswirkungen des Ausgiessens der sieben Zornschalen gegen die Erde.

 

http://www.worldpeacecouncil.net/o/wps06/images/bishops.jpgDie innerhalb der Religionsfamilien zerstrittenen unterschiedlichen „Königreiche“, jedes mit eigener Form von Hohepriester und Oberpriestern, ihrem eigen Gesetz, ihren unterschiedlichen Glaubensbekenntnissen zeigen, dass sie tatsächlich Beelzebub, dem „Gott dieses Systems der Dinge“ dienen!

 

Darum lautet der Befehl: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht an ihren Sünden Anteil haben wollt“! (Off 18:4) Die „offizielle Wahrheit“, der „Sauerteig der Lehren“ und ihre Gesetzlosigkeit gefährdet unsere Aussicht auf ewiges Leben! Entweder sammeln wir mit Jesus für sein „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ oder für eine der ihm feindlich gesinnten Religionen, die seine Widerkehr zwar mit Worten herbeireden aber deren Herz weit entfernt ist! Jesus erklärte von jenen: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

Mat 12:31-32:  Lästerung gegen den heiligen Geist hat keine Vergebung

Jesus fährt fort das Vergehen der Pharisäer aufzuzeigen, die ihn bezichtigt hatten mittels Beelzebub die Dämonen auszutreiben. Er unterscheidet so wie das GESETZ es tut, zwischen Sünden die Vergebung erlangen und solchen, die den Tod verdienen! Jene Pharisäer wussten aufgrund der Angaben der Propheten, dass dies der Messias sein musste! Bereits rund dreissig Jahre zuvor hatten sie dies vor Herodes geäussert als die drei Astrologen aus Babylon kamen. Ein Priester beginnt sein Werk mit dreissig Jahren, das galt auch für Jesus und sechs Monate zuvor für Johannes den Täufer, Sohn des aaronischen Priesters Sacharja. Dieser hatte „den nach mir kommenden“ bereits deutlich als den von Moses her Verheissenen Propheten und Messias angekündigt! Jesu Werke verrieten eindeutig seine göttliche Gesandtschaft!

 

(Matthäus 12:31, 32)  Deswegen sage ich euch: Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben werden. 32 Zum Beispiel, wer irgendein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer immer aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden.

 

Jedes Wort aus Jehovas Mund ist „heiliger Geist“! Gott kann nicht lügen! Jene Pharisäer unterstellen Jesus und damit Gott selbst Lügner zu sein! Darum kennzeichnete sie Jesus später selbst als aus ihrem Vater, dem Teufel stammend (Joh 8:44).

 

image144Das Plakat der Coca-Cola ist blasphemisch, weil es Jesu Blut auf eine Ebene des Gewöhnlichen herabsetzt!

 

Dass auch nach Jesu Tod an der Einstellung der Führer der Juden nichts geändert hat geht aus den Worten des Stephanus hervor, als er vor dem Sanhedrin angeklagt und zum Tode verurteilt wurde, weil er für Jesus und die unveränderte Wahrheit Zeugnis gegen sie ablegte:

 

(Apostelgeschichte 7:51) [Ihr] Halsstarrigen und an Herz und Ohren Unbeschnittenen, ständig widersteht ihr dem heiligen Geist; wie eure Vorväter getan haben, so tut ihr.

 

Welche Worte würde Stephanus heute für das jüdische religiöse System finden und was würde er den religiösen Führern der Christenheit wohl antworten? Bestimmt würde er von beiden erneut umgebracht! Wahrheit verletzt all jene, die sich an Irrtum und Lüge festklammern!

 

Lu 7:36-40:  Jesus beim Pharisäer Simon zum Essen: Sünderin wäscht Jesu Füsse mit Tränen und trocknet sie mit ihrem Haar

Im zeitlichen Ablauf der Ereignisse scheint ein Ereignis, das offenbar nur Lukas beschreibt in diese Zeit von Jesu Wirken in und um Kapernaum zu fallen. Die Pharisäer suchten nach Gründen um Jesus anzuklagen. Natürlich brauchte es hierzu Zeugen und eine gute Gelegenheit erschien es offenbar jenen religiösen Führern Jesus direkt zu konfrontieren und so kam es, dass Jesus von einem von ihnen namens Simon eingeladen wurde. Was während des Mahls sich ereignete wollte Jesus, dass es allen Generationen überliefert werde:

 

File:Christus im Hause des Pharisäers Jacopo Tintoretto.jpg (Lukas