Newsletter „DER WEG13/04-3    April 2013

Neubearbeitung: 29.5.13

 

 

13.4.3   Lehrer der guten Botschaft:  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien

 

4.Teil: Matthäus Kapitel 8-10: Synoptische Verbindung:

Jesus ist gesetzestreu und hat Macht selbst Sünden zu vergeben

 

   Im 3. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat März 2013 behandelten wir unter dem Titel: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 13.3.3 Jesu Bergpredigt    

  

Die Haupttitel lauteten:

 

   Matthäus 5-7 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

   Matthäus Kapitel 5:  Glücklich wer erkennt, was zum Frieden führt

   Matthäus Kapitel 6:  Gottes Anweisungen, um annehmbar zu sein

   Matthäus Kapitel 7:  Nur Gottes Gerechtigkeit führt ins „Königreich der Himmel“

  

   Die Bergpredigt wurde etwa in der Mitte von Jesu dreieinhalbjähriger Predigttätigkeit gehalten. Jesus hatte bisher bereits einen hohen Grad an Bekanntheit während der drei Predigtreisen im gesamten Gebiet Judäas und Galiläas erreicht und tausende von Juden waren zusammengeströmt, um seine Eingangsrede als künftigem König und Hohepriester Israels zu hören. Kurz zuvor hatte Jesus aus den Jüngern seiner zwölf Apostel auserwählt. Matthäus beschreibt diesen Teil erst danach.

 

Nikolai Lomtew, Bergpredigt, Poster, Kunstdrucke, Gemälde, Bilder   Matthäus hat die Rede zufolge ihrer Wichtigkeit daher an den Anfang seiner Erzählung über Jesu Leben gestellt, ohne die zeitliche Abfolge der Ereignisse zurückgestellt, wie dies später Lukas umgekehrt tat, die Logik in den Vordergrund rückend! Diese Rede darf als eine Zusammenfassung all dessen betrachtet werden, was ihm der Vater zu Lehren aufgetragen hatte, bevor er ihn zur Erde sandte!

 

   Das wahre Glück des Menschen hängt von Erkenntnis Gottes ab, dass er uns all die Dinge lehrt, die zum Frieden führen. Je mehr es uns gelingt die Konzepte zu erfassen und im täglichen Leben zur Anwendung zu bringen, desto friedfertiger werden wir unserem Nächsten gegenüber und lernen auch Ungemach zu ertragen das uns im Hinblick auf das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“ als befähigt ausweist! Die Apostel und Jünger in ihren Briefen gaben oft konkrete Hinweise wie diese Konzepte Jesu in der Versammlung Anwendung finden sollten. Frieden unter den Menschen hängt vollkommen davon ab Gottes Willen und Sein GESETZ anzuerkennen und die Tat umzusetzen!

 

(Johannes 14:27)  Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.

 

   Der Bergpredigt diametral entgegen gesetzt sind die Lehren all jener Religionen, die behaupten die Gebote Gottes hätten gänzlich oder teilweise mit Jesu Tod aufgehört und der „Gesetzesbund“ wäre vom „Neuen Bund“ abgelöst worden. Das ist Irreführung die auf Jesu Erzfeind Satan zurückgeht, der seine eigene Priesterschaft erdenweit einsetzte! Nun ist er bestrebt sie zu einer Universalreligion zusammenzubringen!

 

   Was mit Jesu Tod endete war nur der „Bund mit Levi“, der „Salzbund“ oder Salärbund mit einer bezahlten Priesterschaft mittels des Zehnten und der Opfer. Jesus war das letzte und einzig sündensühnende Opfer und machte die Priesterschaft daher unnötig. Ihre Funktion wurde durch den himmlischen Hohepriesterkönig auf eine weit höhere Ebene gelegt, da Jesus unsterblich direkt vor Gottes Thron Fürbitte für uns einlegt. Paulus erklärte diese Zusammenhänge im Brief an die Hebräer:

 

(Hebräer 8:3-6)  Denn jeder Hohepriester ist dazu eingesetzt worden, sowohl Gaben als auch Schlachtopfer darzubringen, weshalb es notwendig war, daß auch dieser etwas darzubringen habe. 4 Wäre er nun auf der Erde, so wäre er kein Priester, weil [Männer] da sind, die die Gaben gemäß dem GESETZ darbringen, 5 aber diese [Männer] verrichten [den] heiligen Dienst in einer sinnbildlichen Darstellung und einem Schatten der himmlischen Dinge, so wie Moses, als er im Begriff war, das Zelt zu vollenden, den göttlichen Befehl erhielt: Denn, so sagt er: „Sieh zu, daß du alle Dinge nach [ihrem] Muster machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist.“ 6 Nun hat aber [Jesus] einen vorzüglicheren öffentlichen Dienst erlangt, so daß er auch der Mittler eines entsprechend besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen gesetzlich festgelegt worden ist.

 

   Jesu „Königreich des Sohnes der Liebe“ war nicht mehr hierarchisch geordnet, sondern auf Ebene von Versammlungen begrenzt! Die Ältesten hatten nun priesterliche Funktionen inne, was Belehrung und Rechtspflege anging. Jesus wurde direktes „Haupt jeden Mannes“, das „Haupt der Frau“ war und blieb der Mann. Er hat jeden Vorsteher wie „Sterne“ in seiner rechten Hand!

 

   Zu Beginn der Bergpredigt, im Kapitel 5 erwähnte Jesus neun Faktoren auf die Menschen achten sollten, um glücklich zu werden! Es geht um unsere Form den Geist in uns zu beherrschen und Gottes Gerechtigkeit zur Anwendung zu bringen. Mild gesinnt zu sein und Barmherzigkeit zu erweisen und anderen Fehler zu vergeben sind Grundelemente zu friedlicher Koexistenz zu gelangen! Die Echtheit unseres Glaubens zeigt sich im Ertragen von Unrecht!

 

(Jakobus 1:2-4)  Erachtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen geratet, 3 da ihr ja wißt, daß die geprüfte Echtheit eures Glaubens Ausharren bewirkt. 4 Doch laßt das Ausharren sein Werk vollständig haben, damit ihr vollständig und in jeder Hinsicht gesund seid und es euch an nichts fehlt.

 

   Weit davon entfernt, dass Jesusdas Ende [[(statt „Ziel“)]] des GESETZES“ wäre erklärt er, dass nicht ein Buchstabe verloren sei bis sich nicht alles vom GESETZ und den PROPHETEN vollkommen erfüllt hätte! Was der „Bund mit Levi“ nicht zu erfüllen in der Lage war wird der „Neue Bund für ein Königreich“, ein auserwähltes Priesterkönigtum in die Tat umsetzen! Einer der Schlüsselsätze die wir uns einprägen sollten lautet:

 

(Matthäus 5:17-20)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

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   Seit Beginn war es Satans Vorgehen zu erklären, dass Gottes Gebote straflos übertreten werden könnten. Eva wurde verführt! Heute sind es Milliarden von Menschen die auf dieselbe Verführung hereingefallen sind!

  

   Nachfolger Jesu müssen GESETZ und PROPHETEN und alle Gebote Jesu unter den Nationen aufrichten! Paulus bestätigt im Brief an die Römer: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf. (Rö 3:31) Die, welche dies tun sind das „Licht der Welt“, das „Salz der Erde“! Nach dem Ende dieses Systems wird das GESETZ erneut von Jerusalem aus für die ganze Erde verbreitet, um Frieden zwischen den Nationen herzustellen und aufrecht zu erhalten.

 

(Jesaja 2:3, 4)  Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

   Weit davon entfernt, dass Jesus das GESETZ abschaffte, er gab das Muster vollkommener Erfüllung und welchen Segen dies von Gott her bedeutet! Jesus verschärft gar einige Anwendungsbestimmungen innerhalb des GESETZES, indem er zeigt, welche verheerenden Folgen die Nichtbeherrschung unseres Geistes hat! Jesus erklärt wohin uns dagegen die Feindesliebe bringt!

 

   Im Kapitel 6 gibt Jesus Anweisungen wie unsere Beziehung zum Vater sein soll damit Gebete erhöht werden. Das Mustergebet, das „Vaterunser“ zeigt die wichtigsten Elemente die unsere Kommunikation zum Vater enthalten sollen, vorab die Heiligung seines Namens! Wie können wir uns „Schätze im Himmel aufhäufen“? Jesus erteilt eine Lektion zum Fasten und dass unser Auge lauter sein muss. Entweder dienen wir Jesus, als Herrn oder irgendwelchen anderen Herren, was zu Loyalitätskonflikten führt! Der Vater sorgt für unsere Bedürfnisse die er kennt, wenn wir das Königreich des Christus und dessen Gerechtigkeit an die erste Stelle setzen!

 

(Matthäus 6:33)  So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

  Das Kapitel 7 kündigt das Gericht über die Richter dieses Systems an und warnt, das „Heilige“ nicht zu verschleudern und den „Hunden“ hinzugeben, „Perlen“ vor die „Schweine“ zu werfen! Fortgesetzt sollen wir den Vater suchen, während wir an Nächstenliebe wachsen. Gottes Gericht fängt bei den Vorstehern an! Jesus unterscheidet zwischen den wahren „Bäumen“ für das Königreich und jenen verdorrten mit „faulen Früchten. Alle die gesetzlos handeln werden sterben, entgegen ihrer Behauptung das „Haus Gottes“ zu sein! Nur wer auf Jesus hört, der baut auf wahren „Felsen“, auf Gottes eigene Gerechtigkeit! Das Volk das zuhörte merkte, dass Jesus wahre Gewalt innehat!  

 

 

4. Teil: Matthäus Kapitel 8-10: Jesus ist gesetzestreu und hat Macht selbst Sünden zu vergeben

 

http://www.lds.org/bc/content/ldsorg/content/images/twelve-and-the-70-Jesus-480.jpg   Im Zeitband „Jesu Leben haben wir versucht die einzelnen Abschnitte in chronologischen Reihenfolge zu setzen, welche Anhaltspunkte dazu uns die vier Evangelien geben. Sollte es so sein, dass Matthäus sich von jedem Geschehen Notizen gemacht hatte und dann die Blätter in Gruppen von Ereignissen einteilte, die in sich erneut weitgehend chronologisch sind, dann nähern wir uns des Rätsels Lösung!

 

   Die Kapitel 8 bis 10 sind dann weitgehend bereits vor der Bergpredigt angeordnet. Darin sind drei längere Phasen des Predigens ausserhalb Kapernaum, wo Jesus, seine Brüder und Maria Wohnsitz genommen hatte, nachdem er zu Beginn das Wunder der Weinvermehrung an der Hochzeit von Kana gewirkt hatte.

 

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Dieser Zeitband erhebt nicht den Anspruch vollkommener Freiheit von Fehlern, er veranschaulicht aber gut, dass jede Handlung Jesu an konkrete Orte gebunden waren und einer Chronologie unterworfen sind, was das Geschehen von Mythos hin zur wirklichen Realität führt.  

 

   Kapitel 8: Dass Jesus auch geringe Vorschriften im GESETZ beachtete zeigte sich z.B. bei der Heilung eines Aussätzigen, den er zu den Priestern sandte, um sich dort zu zeigen und die entsprechenden Opfer darzubringen! Ein römischer Offizier war der Erste, der Jesu Autorität über seine Engel erkannte, um Wunder auch an fernen Orten unmittelbar ausführen zu lassen. Diese Einsicht befreit vom Mythus, dass Wunder durch unsichtbare Kräfte die vom Wunderwirker ausgingen geschehen, bindet sie vielmehr an Gott und dessen ausführende intelligenten Geister, die Engel! Die ungläubigen „Söhne des Königreiches, die Juden und deren Vorsteher würden aus dem Königreich hinausgeworfen! Umgekehrt ist es Satan und dessen Dämonen, die ebenso Wunder zu wirken vermögen denen gegenüber, die ihnen Anbetung darbringen!

 

   Jesus heilt die Schwiegermutter von Petrus, was die Ehelosigkeit der Päpste, Bischöfe und Priester als unbiblisch aufzeigt. Jesus zeigte seine Macht selbst Naturkräfte unmittelbar zu beeinflussen und Dämonen sind ihm unterworfen!

 

Die schmutzigen Juden   Kapitel 9:  Jesus erweist nun zudem seine Macht Sünden zu vergeben die doch Ursache des Fluches und damit verbunden von Strafen und Leiden sind! Nach der Berufung von Matthäus aus dem Steuerbüro isst Jesus mit Steuereintreibern und Sündern und zieht sich den Zorn der Pharisäer zu. Jenen antwortet er:

 

(Matthäus 9:13)  Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

 

   Jesus bezeichnet die Apostel als „Freunde des Bräutigams“. Jesus weckt das Mädchen eines Vorstehers aus dem Todesschlaf auf und eine Frau mit Blutfluss wird ihres Glaubens wegen geheilt. Viele Heilungen jeglicher Art von Krankheiten und Gebrechen werden von Jesus ausgeführt, während er in Städten und Dörfern rund um Kapernaum lehrt und das Kommen des Königreiches ankündigt. Als Jesus einen blinden Besessenen heilt und Dämonen aus ihm austreibt beschuldigen ihn die Pharisäer mit der Macht des „Herrschers der Dämonen“ zu handeln. Er bezeichnet Israel als „Schafe ohne Hirten“!

 

   Kapitel 10:  Matthäus beschreibt nun, wie die Apostel mit Macht ausgestattet wurden selbst HeilungenAuswahl und Aussendung der zwölf Jünger durch Jesus. vorzunehmen und Dämonen auszutreiben. Sie sollten kostenfrei geben, ebenso wie sie von Jesus her kostenfrei erhielten! Jesus sandte sie inmitten von „Wölfen aus, die sie anklagen, verhaften und vor Statthalter schleppen würden. Jesus bittet die Apostel wie ihr Meister zu werden aber warnt sie davor, sich über ihn als Herrn zu erheben.

 

   Ob wir uns offen zu Jesus bekennen oder ihn verleugnen hat grosse Folgen, hin zum Leben oder hin zur Abschneidung. Die eigenen Hausgenossen würden Feinde der „guten Botschaft“ sein! Wer Jesu Jünger aufnimmt, der nimmt Jesus bei sich auf und wird seines Lohnes nicht verlustig gehen!

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

4.3      Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 4.Teil: Matthäus Kapitel 8-10: Synoptische Verbindung: Jesus ist gesetzestreu und hat Macht selbst Sünden zu vergeben.. 6

4.3.1              Matthäus Kapitel 8-10 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen. 6

4.3.1.1        Der Inhalt der Kapitel 8-10 und synoptische Ergänzungen: 6

Matthäus Kapitel 8:  Jesus respektiert gesetzliche Vorschriften; Glaube kann Bedingung für Heilung bedeuten; Gottes Macht durch Jesus. 6

Matthäus Kapitel 9:  Jesus vergibt Sünden, heilt und lehrt in Städten und Dörfern. 6

Matthäus Kapitel 10:  Apostel beginnen ihre Aufgabe und erweisen sich als Jesu wahre Jünger 7

4.3.2              Matthäus Kapitel 8:  Jesus respektiert gesetzliche Vorschriften; Glaube kann Bedingung für Heilung bedeuten; Gottes Macht durch Jesus. 7

4.3.1.2        Mat 8:1-13:  Geheilter Aussätziger zu Priestern gesandt; Heilung des Dieners eines römischen Offiziers; wer wird Sohn des Königreiches sein?. 7

Mat 8:1-4:  Aussätziger im Augenblick geheilt, er soll sich den Priestern zeigen. 7

Mat 8:5-13:  Jesus heilt Diener eines römischen Offiziers: Sein ausserordentlicher Glaube; Söhne des Königreiches hinausgeworfen. 8

4.3.1.3        Mat 8:14-22:  Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus; Tote sollen Tote begraben! 9

Mat 8:14-17:  Schwiegermutter des Petrus fieberkrank; viele Besessenen geheilt 9

Wer verbietet, welche Speisen zu essen?. 10

Mat 8:18-22:  Der Menschensohn hat keine Städte für sein Haupt! Lasst die Toten die Toten begraben. 11

4.3.1.4        Mat 8:23-34:  Jesu Gewalt über Naturkräfte und über Dämonen. 13

Mat 8:23-27:  Jesus beruhigt den Sturm auf dem See. 13

Mat 8:28-34:  Dämonisierte kommen von den Gedächtnisgrüften her: In Schweine verbannt 14

4.3.3              Matthäus Kapitel 9:  Jesus vergibt Sünden, heilt und lehrt in Städten und Dörfern. 15

4.3.1.5        Mat 9:1-13:  Jesus vergibt Sünden, beruft Matthäus und isst mit Sündern. 15

Mat 9:1-8:  Jesus erneut in Kapernaum, vergibt Sünden und heilt den Gelähmten. 15

Mat 9:9-13:  Matthäus zum Apostel berufen; Jesus isst mit Steuereinnehmern und Sündern. 16

4.3.1.6        Mat 9:14-26:  Freunde des Bräutigams; Jesus erweckt Mädchen des Vorstehers. 17

Mat 9:14-17:  Freunde des Bräutigams; Flicken auf altes Kleid, neuer Wein in neue Weinschläuche. 17

Mat 9:18-22:  Tochter des Vorstehers gestorben, jener erbittet ihr Leben; Frau mit Blutfluss geheilt 18

Mat 9:23-26:  Jesus im Haus des Vorstehers erweckt das Mädchen zum Leben. 19

4.3.1.7        Mat 9:27-38:  Blinde, Stumme und von Dämonen besessene geheilt; Jesus lehrte in Städten und Dörfern. 20

Mat 9:27-31:  Zwei Blinde zeigen Glauben und verbreiten die Kunde in der Gegend. 20

Mat 9:32-34:  Dämon aus einem Stummen ausgetrieben, Pharisäer klagen Jesus an durch die Dämonen zu heilen. 20

Wer wie die Pharisäer Wahrheit mit „offizieller Wahrheit“ vertauscht gefährdet das ewige Leben! 21

Mat 9:35-38:  Jesus lehrt in Städten und Dörfern am Sabbat in den Synagogen das Königreich, vollbringt viele Heilungen an den „Schafen ohne Hirten 22

4.3.4              Matthäus Kapitel 10:  Apostel beginnen ihre Aufgabe und erweisen sich als Jesu wahre Jünger 22

4.3.1.8        Mat 10:1-15:  Apostel mit Gewalt ausgestattet und ausgesandt zu denen, die es verdienen. 23

Mat 10:1-4:  Apostel erhalten Gewalt über unreine Geister, Krankheiten und Gebrechen zu heilen. 23

Mat 10:5-10:  Zwölf ausgesandt zu den verlorenen Schafen Israels: Kostenfrei sollen sie geben. 23

Mat 10:11-15:  Nachforschen wer es verdient, dass der Friede dort verbleibe; Staub von den Sandalen schütteln bei jenen, die sie nicht aufnehmen. 24

4.3.1.9        Mat 10:16-31:  Von „Wölfen“ verfolgte „Schafe“ die ausharren und wie Jesus verachtet werden. 25

Mat 10:16-23:  Schafe inmitten von Wölfen“; vor Statthalter geschleppt; des Vaters Geist redet durch sie; Gegenstand des Hasses; Ausharren bringt Rettung. 25

Mat 10:24-31:  Jünger sollen werden wie ihr Herr, nicht sich darüber überheben. 26

4.3.1.10      Mat 10:32-42:  Sich zu Jesus offen bekennen und seine Jünger zu sich aufnehmen. 28

Mat 10:32-39:  Jesu bekennen oder verleugnen hat Folgen bei Jehova; Kein Frieden, sondern ein Schwert; Hausgenossen sind Feinde! Grösste Zuneigung gehört Jesus. 28

Mat 10:40-42:  Jünger aufzunehmen bedeutet Jesus aufzunehmen; Lohn des Propheten und des Gerechten. 30

 

 

4.3               Lehrer der guten Botschaft: Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 4.Teil: Matthäus Kapitel 8-10: Synoptische Verbindung: Jesus ist gesetzestreu und hat Macht selbst Sünden zu vergeben

 

4.3.1           Matthäus Kapitel 8-10 im Umfeld korrekt einordnen: Verknüpfungen

 

4.3.1.1          Der Inhalt der Kapitel 8-10 und synoptische Ergänzungen:

 

Matthäus Kapitel 8:  Jesus respektiert gesetzliche Vorschriften; Glaube kann Bedingung für Heilung bedeuten; Gottes Macht durch Jesus

Das Einreihen der Kapitel 8 und 9 auf der Zeitachse zeigt, dass es Geschehnisse vor der Bergpredigt betrifft, die laut den übrigen Evangelisten ungefähr in der Mitte von Jesu Predigttätigkeit anzusiedeln ist. Kapitel 10 dagegen scheint Geschehen zu umfassen, die erst danach einzustufen sind.

 

Jesus zeigt durch sein Verhalten, dass er Gottes Gebote vollkommen respektiert, auch Details, wie das sich dem Priester darstellen des geheilten Aussätzigen und die Aufforderung die im GESETZ vorgeschriebenen Opfer darzubringen. Ein römischer Offizier, dessen Knecht krank und leidend ist wird von Jesus geheilt, weil jener Offizier einen ausserordentlichen Glauben zeigte und Jesu Funktion als Herrscher über Engel im Himmel vollumfänglich verstanden hatte. Hier zeigt sich erneut, dass Liebe über einem bestimmten Gebot steht, denn Jesus war „nur zu den verlorenen Schafen Israels“ gesandt worden!  Nachdem Jesus in Kapernaum die Schwiegermutter des Petrus geheilt hatte gebot er, dass jene die bereit wären ihm nachzufolgen alles Übrige hinter sich lassen müssten. Die geistig Toten sollten ihre Verstorbenen begraben!

 

http://ulassnico.files.wordpress.com/2009/06/begraebnis.jpg(Matthäus 8:21, 22)  Dann sagte ein anderer von den Jüngern zu ihm: „Herr, erlaube mir, daß ich zuerst weggehe und meinen Vater begrabe.“ 22 Jesus sprach zu ihm: „Folge mir beständig nach, und laß die Toten ihre Toten begraben.“

 

Jesus beweist mit der Beruhigung eines Sturmes auf dem See Genezareth, dass ihm auch die Naturkräfte unterworfen sind! Als zwei Männer, die von Dämonen besessen waren ihnen jene unreinen Geister bitten, sie nicht vor der ihnen gesetzten Zeit zu vernichten, da liess er ihren Wunsch zu, dass jene Dämonen von den Männern aus in eine Schweineherde fuhren, die sich daraufhin über einen Steilhang hinaus in den See stürzten.

 

Matthäus Kapitel 9:  Jesus vergibt Sünden, heilt und lehrt in Städten und Dörfern

Jesus erklärt einen Gelähmten frei von Sünden, die er zu vergeben berechtigt sei. Pharisäer sind darüber entsetzt, denn nur Gott allein kann Sünden vergeben, sind sie der Meinung! Jesus zeigt mittels der Heilung des Gelähmten, dass er Macht über beides von Gott her habe!

 

Im Steuerbüro trifft er Matthäus, den er wahrscheinlich schon zuvor getroffen hatte und beruft ihn zur Nachfolge als Apostel. Jener verlässt seine Arbeit unmittelbar. Niemand kann zwei Herren dienen! Später isst er mit Steuereinnehmern und Sündern und zieht sich dadurch erneut die Wut der Pharisäer auf sich! Er erklärt ihnen, dass Gott Barmherzigkeit erwartet und er zu den Kranken gesandt sei, denn Gesunde benötigen keinen Arzt!

 

http://www.lehrfilme.eu/blindensehhilfe/Jesus_Blinde_sehen_und_Lahme_gehen.jpgDie Heilung von zwei Blinden verbreitet die Kunde über Jesu Wundergaben überallhin. Nachdem die Tochter eines Vorstehers gestorben war weckt Jesus das Mädchen aus dem Todesschlaf auf.

 

Auf dem Weg dorthin heilte Jesus eine Frau mit Blutfluss, die sich im Gedränge der Menge glaubensvoll seinen Rocksaum berührt hatte. Als er Dämonen aus einem Stummen ausgetrieben hatte klagten ihn die Pharisäer an durch Beelzebub zu handeln und versündigen sich dadurch gegen heiligen Geist.

 

An den Sabbaten lehrte Jesus in den Dörfern und Städten in den Synagogen der Juden. Er bezeichnet sie als „Schafe ohne Hirten“.

 

Matthäus Kapitel 10:  Apostel beginnen ihre Aufgabe und erweisen sich als Jesu wahre Jünger

Die Geschehnisse des Kapitels zehn scheinen sich kurz vor und z.T. nach der Bergpredigt ereignet zu haben. Vorab gibt Jesus den Aposteln Gewalt Krankheiten und Gebrechen zu heilen und über Dämonen zu bestimmen. Dann sendet Jesus sie zu den „verlorenen Schafen Israels“, um nun ohne seine Intervention selbständig zu handeln und zu lehren ohne jegliches Entgelt dafür. Hierzu mussten sie an jedem Ort nachforschen, wer es verdiente um jenem Haus den Segen zu geben. Wo immer sie abgelehnt würden, der Frieden werde dabei auf sie zurückkehren, wo ganze Dörfer sie nicht aufnehmen sollten sie zum Zeichen den Staub von ihren Schuhen schütteln. Das Gericht war jenen Bewohnern sicher!

 

http://www.torindiegalaxien.de/grafiken/seitenbilder/personen/pharise308.jpgJesus verglich die Apostel mit „Schafen“, die er mitten unter „Wölfe“ sandte. Er kündigte ihnen die Feindschaft und den Hass der Welt an die sie anklagen werde aber der Geist des Vaters würde durch sie dadurch bekannt gemacht. Die Taten der Welt gegen Gottes gerechte Normen würden nicht unbekannt bleiben!

 

(Matthäus 10:25-28)  Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna vernichten kann.

 

Sie sollten in Jesus als Haupt hineinwachsen und nicht sich darüber hinaus erheben. Ihr Bekenntnis zu Jesus, ihrem König und Hohepriester müsste offen erfolgen und so würde er auch vor dem Vater bekennen mit ihnen in Gemeinschaft zu sein. Das Schwert das Jesus sandte beginnt in der eigenen  Familie, die Hausgenossen würden ihre Feindschaft offen zeigen, dennoch muss die grösste Liebe Jesus, dem Haupt gehören. Auf Jesu Jünger zu hören und sie aufzunehmen bedeutet Jesus selbst anzunehmen! 

 

 

4.3.2           Matthäus Kapitel 8:  Jesus respektiert gesetzliche Vorschriften; Glaube kann Bedingung für Heilung bedeuten; Gottes Macht durch Jesus

 

4.3.1.2          Mat 8:1-13:  Geheilter Aussätziger zu Priestern gesandt; Heilung des Dieners eines römischen Offiziers; wer wird Sohn des Königreiches sein?

 

Mat 8:1-4:  Aussätziger im Augenblick geheilt, er soll sich den Priestern zeigen

Der Aussatz ist bis heute eine gefürchtete chronische Infektionskrankheit die durch das Bakterium Mycobacterium leprae ausgelöst wird. 1873 erst gelang dem Norweger Gerhard Armauer Hansen der bakteriologische Nachweis. Synonyme sind Lepra, Hansen-Krankheit, Morbus Hansen und Miselsucht (lat. misellus für arm und unglücklich). Der aus dem griechisch-lateinisch stammende Ausdruck Lepra bedeutet schuppig, uneben, rau. Sie ist bis heute in Afrika, Asien und Südamerika verbreitet. Sie ist in geringem Mass ansteckbar.

 

Im  GESETZ Jehovas wurden Priester dazu bestimmt, dass ein lepröser sich ihnen zeigen musste, sobald ein Verdacht auf diese ansteckende Krankheit bestand, um eine Quarantäne zu verordnen, bis der Fall sich definitiv klären würde. Priester hatten somit auch ärztliche Funktionen und dienten dem Schutz der Allgemeinheit in medizinisch-hygienischer Hinsicht! 

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e2/Leprosy_thigh_demarcated_cutaneous_lesions.jpg/220px-Leprosy_thigh_demarcated_cutaneous_lesions.jpg(3. Mose 13:1-5)  Und Jehova redete dann zu Moses und Aaron, indem [er] sprach: 2 „Falls bei einem Menschen in der Haut seines Fleisches ein Ausschlag oder ein Grind oder ein Fleck entsteht und sich in der Haut seines Fleisches tatsächlich zur Aussatzplage entwickelt, dann soll er zu Aaron, dem Priester, oder zu einem seiner Söhne, den Priestern, gebracht werden. 3 Und der Priester soll die Plage in der Haut des Fleisches besehen. Wenn sich das Haar in der Plage in Weiß verwandelt hat, und die Plage erscheint tiefer als die Haut seines Fleisches, ist es die Aussatzplage. Und der Priester soll es besehen, und er soll ihn für unrein erklären. 4 Wenn aber der Fleck in der Haut seines Fleisches weiß ist und nicht tiefer erscheint als die Haut und sich sein Haar nicht in Weiß verwandelt hat, dann soll der Priester [den, den] die Plage [betroffen hat,] sieben Tage unter Quarantäne stellen. 5 Und der Priester soll ihn am siebten Tag besehen, und wenn die Plage ihrem Aussehen nach zum Stillstand gekommen ist, die Plage hat sich in der Haut nicht ausgebreitet, so soll der Priester ihn noch sieben weitere Tage unter Quarantäne stellen.

 

Je nach Entscheid des Priesters musste die Einweisung auf zeitweise. Ein weiteres Besehen konnte die Quarantäne um sieben Tage erweitern. Wenn bis dahin keine Ausweitung der Krankheit feststellbar war wurde der Betroffene als rein erklärt, ansonsten als dem Aussatz verfallener unter Quarantäne gehalten, bis am ganzen Körper die Krankheit zum Stillstand gekommen wäre. Lepröse mussten ausserhalb des Lagers Israels in Gruppen wohnen, ihre äussere Erscheinung musste durch zerrissene Kleider ihren Zustand anzeigen. Der Schnurrbart musste bedeckt werden, was Schutz vor Tröpfcheninfektion anzeigt und wenn sich jemand näherte war zu warnen: „Unrein! Unrein!“ (3.Mo 13:43-46).

 

Mit der Ausheilung blieben die verstümmelten Gliedmassen zurück aber hörte ihre Ansteckungsgefahr für andere auf und er konnte vom Priester erneut als rein erklärt werden. Die Priester Israels waren daher mit diesen Arten von Krankheiten vertraut und wussten, dass sie zu jener Zeit unheilbar waren. Die fortschreitende Auswirkung nennt Aaron, dass dabei das Fleisch „halb verzehrt ist“, der Verlust von äusseren Gliedern einhergeht! (4Mo 12:12). Eine Heilung eines Leprösen dagegen bedeutete ein aussergewöhnliches Wunder!

 

Matthäus zeigt, dass dieses Aufsehen erregendes Ereignis unmittelbar nach der Bergpredigt eintrat, nachdem Jesus sich von dort her aufmachte.

 

(Matthäus 8:1-4)  Als er von dem Berg hinabgestiegen war, folgten ihm große Volksmengen. 2 Und siehe, ein Aussätziger trat herzu und begann ihm zu huldigen, indem er sprach: „Herr, wenn du nur willst, so kannst du mich rein machen.“ 3 Und so streckte er [seine] Hand aus, rührte ihn an und sagte: „Ich will es. Werde rein!“ Und sogleich wurde er von seinem Aussatz gereinigt. 4 Dann sagte Jesus zu ihm: „Sieh zu, daß du es niemandem erzählst, sondern geh, zeig dich dem Priester, und bringe die Gabe dar, die Moses bestimmt hat, zu einem Zeugnis für sie.“

 

Auch in diesem Falle berief sich Jesus auf das GESETZ, dass sich ein Geheilter dem Priester zeigen musste und jener ihn für rein erklärte. Auch das vorgeschriebene Opfer sollte er daraufhin im Tempel darbringen.

 

 (3. Mose 14:1-7)  Und Jehova redete weiter zu Moses, indem [er] sprach: 2 „Dies wird das Gesetz [[GESETZ]] des Aussätzigen werden am Tag der Feststellung seiner Reinigung, wenn er zum Priester gebracht werden soll. 3 Und der Priester soll aus dem Lager hinausgehen, und der Priester soll schauen; und wenn die Plage des Aussatzes an dem Aussätzigen geheilt worden ist, 4 dann soll der Priester Befehl geben; und er soll zu seiner Reinigung zwei lebende reine Vögel und Zedernholz und karmesinfarbenen Stoff und Ysop nehmen. 5 Und der Priester soll Befehl geben, und der eine Vogel soll in einem irdenen Gefäß über fließendem Wasser getötet werden. 6 Was den lebenden Vogel betrifft, er sollte ihn und das Zedernholz und den karmesinfarbenen Stoff und den Ysop nehmen, und er soll sie und den lebenden Vogel in das Blut des Vogels tauchen, der über dem fließenden Wasser getötet worden ist. 7 Dann soll er es siebenmal auf den spritzen, der sich vom Aussatz reinigt, und er soll ihn für rein erklären, und er soll den lebenden Vogel über das offene Feld hin wegsenden.

 

http://www.mgb-home.de/EliaheiltAussatz.jpgDie tiefere Bedeutung dieser Ritualhandlungen ist uns nicht bekannt und Paulus gibt im Brief an die Hebräer den Hinweis, dass diese erst später erklärt würden. Jehova aber tut nichts ohne tiefere Begründung, dies sollten wir uns einprägen! Im kommenden System werden uns auch diese Dinge erklärt werden und was ihre Bedeutung in der realen Welt sind!

 

Bestimmt wurde der Geheilte später durch die Priester befragt, wodurch diese unheilbare Krankheit eine unmittelbare volle Heilung erlangt habe und der Name des Heilers, Jesus musste unter ihnen grosse Wirkung gehabt haben.

 

Mirjam, die Schwester Mose wurde mit Aussatz „weiss wie Schnee“ zur Strafe geschlagen, weil sie gegen Moses rebelliert hatte und musste sieben Tage ausserhalb des Lagers in Quarantäne verbleiben. Danach heilte sie Jehova auf Moses Fürbitte hin (4.Mo 12:1, 2, 9-15). Als König Usijas im Tempel unerlaubter Weise Räucherwerk darbrachte schlug in Jehova auf der Stelle mit fortgeschrittenem Aussatz, einer äusserst schweren Strafe! (2.Chr 26:16-23)

 

Ausser dem Fall des syrischen Obersten Naaman, den der Prophet Elisa zum siebenmaligen Untertauchen zum Jordan sandte ist kein weiterer Fall von Heilung bekannt (Lu 4:27). Samuel der Prophet beschreibt es: „wonach sein Fleisch zurückkehrte, dem Fleisch eines kleinen Knaben gleich, und er wurde rein“. Gehasi, der Bedienstete Elisas verlangte aus Habsucht von Naaman eine Gabe, was Gottes Wunder zu einer Dienstleistung herabminderte. Er wurde dafür unmittelbar selbst mit Lepra geschlagen! (2.Kö Kap. 5)

 

Bestimmt sind diese Dinge auch ein gewichtiger Hinweis auf die Zukunft, wenn am Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich übergibt jede Form von Krankheit und Gebrechen „in einem Nu“ geheilt sein werden!

 

Durch den von Jesus Geheilten erfuhren die Priester, dass der Christus ein Wunder vollbracht hatte wie einer der grössten der Propheten in Israel! (Luk 5:12-16; Mat 8:2-4; Mar 1:40-45)

 

Mat 8:5-13:  Jesus heilt Diener eines römischen Offiziers: Sein ausserordentlicher Glaube; Söhne des Königreiches hinausgeworfen

Jesus war nur zu den „Söhnen Israels gesandt“ und so muss das folgende Erlebnis den Apostel Matthäus besonders berührt haben! Jesus würde niemals ein Gebot Gottes übergehen aber offensichtlich gibt es eine Begrenzung, wo Liebe zum Nächsten über bestimmten Geboten steht! Dies erklärte Jesus öfters im Zusammenhang mit dem Sabbatgebot, das keinerlei Arbeit an jenem Tag erlaubt. Wenn aber selbst ein Tier in eine Grube fällt, ist es nicht nur ein Recht, sondern Pflicht es daraus zu befreien. Jesus bestätigte dies, obwohl es bestimmt weit von niedrigerem Range ist ein Tier zu retten wie seine Heilungen von Menschen am Sabbat! 

 

http://media.kunst-fuer-alle.de/img/41/m/41_00180391.jpg (Matthäus 8:5-13)  Als er nach Kapẹrnaum hineinkam, trat ein Offizier an ihn heran, bat ihn inständig 6 und sprach: „Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und leidet schreckliche Qualen.“ 7 Er sprach zu ihm: „Wenn ich dorthin komme, will ich ihn heilen.“ 8 Der Offizier gab ihm zur Antwort: „Herr, ich bin es nicht wert, daß du unter mein Dach trittst, aber sprich nur ein Wort, so wird mein Diener gesund werden. 9 Denn auch ich bin ein Mensch, der unter Befehlsgewalt steht, und habe Soldaten unter mir, und sage ich zu diesem: ‚Geh hin!‘, so geht er hin, und zu einem anderen: ‚Komm!‘, so kommt er, und zu meinem Sklaven: ‚Tu dies!‘, so tut er’s.“ 10 Als Jesus das hörte, staunte er und sagte zu denen, die ihm folgten: „Ich sage euch die Wahrheit: Bei niemand in Israel habe ich so großen Glauben gefunden. 11 Ich sage euch aber, daß viele von östlichen Gegenden und westlichen Gegenden kommen und mit Abraham und Ịsa·ak und Jakob im Königreich der Himmel zu Tisch liegen werden, 12 während die Söhne des Königreiches in die Finsternis draußen hinausgeworfen werden. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein.“ 13 Dann sagte Jesus zu dem Offizier: „Geh! So, wie du geglaubt hast, so geschehe dir.“ Und der Diener wurde in jener Stunde geheilt.

 

Der Offizier hatte vollkommen verstanden, dass Jesus im himmlischen Bereich Autorität ausübt und ihm Engel unterordnet sind die jeden seiner Befehle oder Wünsche unmittelbar ausführen! So war es nicht Jesus selbst, der jenen Kranken heilte, sondern sein Recht Auftrag zu erteilen, wie dies jener Offizier in den Vordergrund rückte und damit gleichzeitig bewies, dass er vollen Glauben in Jesu Autorität setzte!

 

Was Jesu Erstaunen hervorhebt war, dass Israel mit all seiner Bildung durch die Schriften und die Leviten offenbar diese Zusammenhänge nicht verstanden hatte! Dies führte zu falschem Verhalten, was offenbar „Sünde wider den heiligen Geist“ bedeutet mit schwerwiegenden Folgen: „…während die Söhne des Königreiches in die Finsternis draußen hinausgeworfen werden, weil sie schlussendlich aus Unverständnis Gottes Abgesandten verwarfen und töteten! Es ist daher wichtig ein genaues Verständnis von Zusammenhängen zu erlangen!

 

4.3.1.3          Mat 8:14-22:  Jesus heilt die Schwiegermutter des Petrus; Tote sollen Tote begraben!

 

Mat 8:14-17:  Schwiegermutter des Petrus fieberkrank; viele Besessenen geheilt

Da Petrus eine Schwiegermutter hatte war er offensichtlich verheiratet. Paulus erwähnte später, dass die meisten Apostel Ehegefährtinnen hatten und eigentlich ihm dasselbe Recht zustehen würde aber er um der guten Botschaft willen freiwillig darauf verzichtete, nachdem er Witwer wurde sich erneut eine Frau zu nehmen. Er erwählte es sich ein „Eunuch“ zu sein. Jesus hatte erklärt: „Denn es gibt Eunuchen, die vom Mutterschoß als solche geboren wurden, und es gibt Eunuchen, die von Menschen zu Eunuchen gemacht worden sind, und es gibt Eunuchen, die sich wegen des Königreiches der Himmel selbst zu Eunuchen gemacht haben. Wer dafür Raum schaffen kann, schaffe dafür Raum.“ (Mat 19:12 vergl. Jes 56:4, 5).

 

(1. Korinther 9:5, 6)  Haben wir nicht [die] Befugnis, eine Schwester als Ehefrau umherzuführen, wie auch die übrigen Apostel und die Brüder des Herrn und Kẹphas?

 

Jesus zeigte zudem, dass Heilungen, so wie sie die Apostel dann ebenfalls ausführen durften, nicht vor eigenen Angehörigen Halt zu machen brauchten. Die Liebe eines Christen zeigt sich doch vorab gegenüber denen, die zur eigenen Familie gehören. Niemals aber heilte sich ein Apostel selbst, wie dies im Falle des Paulus sich zeigte, der „einen Dorn im Fleische“ hatte, möglicherweise eine Augenkrankheit (2.Kor 12:7).

 

http://www.versacrum.de/images/cover200/nr825d.jpg (Matthäus 8:14-17)  Und als Jesus in das Haus des Petrus kam, sah er dessen Schwiegermutter fieberkrank daniederliegen. 15 Da rührte er ihre Hand an, und das Fieber verließ sie, und sie stand auf und begann ihm zu dienen. 16 Nachdem es aber Abend geworden war, brachte man viele von Dämọnen Besessene zu ihm; und er trieb die Geister mit einem Wort aus, und er heilte alle, denen es schlechtging, 17 damit sich erfülle, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war, indem er sprach: „Er selbst nahm unsere Krankheiten auf sich und trug unsere Leiden.

 

Jesu Heilungen umfassen ohne Ansehen der Person jeden, den er leidend sah. Er stellte keine Vorbedingungen aber oft erklärte er danach: „Gehe hin und sündige nicht mehr!“ (Joh 5:14) Er gab damit ein herausragendes Beispiel für seine Apostel und was er von ihnen erwarte. In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass man später die Kranken und jene mit irgendwelchen Gebrechen förmlich an den Wegrand legte, damit auch nur der Schatten des Petrus auf sie falle und sie geheilt würden (Apg 5:14, 15).

 

(Apostelgeschichte 5:14-16)  Mehr als das, fortwährend wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, sowohl Mengen von Männern als auch von Frauen, 15 so daß sie die Kranken sogar auf die breiten Straßen hinausbrachten und sie dort auf kleine Betten und Tragbahren legten, damit, wenn Petrus vorbeikäme, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen falle. 16 Auch kam die Menge unaufhörlich aus den Städten rings um Jerusalem her zusammen und brachte Kranke und Leute, die von unreinen Geistern beunruhigt wurden, und sie wurden allesamt geheilt.

 

Auch hier taucht dasselbe Prinzip auf, wie beim Diener des Offiziers in Kapernaum: Petrus, wie die übrigen Apostel erhielt von Jesus Befehlsgewalt, dass all das, was er wünschte durch Engel geschehen würde. Er selbst konnte niemanden heilen, dazu waren Kräfte und Mittel notwendig, wie Engel sie offensichtlich besitzen.

 

http://www.bonifatius.de/buchverlag/wp-content/uploads/2012/08/CattaneoPriester-617x1024.jpgMit der Schwiegermutter des Petrus, dessen verheiratet sein taucht die Frage auf, warum Päpste, Bischöfe und Priester der katholischen Kirche nicht verheiratet sein dürfen? Paulus zeigte später, dass dies eines der Zeichen des Abfalls vom Glauben sein würde und Dämonen hinter solchen Anweisungen stehen würden.

 

(1. Timotheus 4:1-5)  Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämọnen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen. 4 Der Grund hierfür ist, daß jede Schöpfung Gottes vortrefflich und nichts verwerflich ist, wenn es mit Danksagung empfangen wird, 5 denn es wird durch Gottes Wort und Gebet dafür geheiligt.

 

Der zweite Teil der Aussage ist ambivalent! Ist es Christen gestattet jede Art von Speise zu sich zu nehmen? Zu dieser Schlussfolgerung gelangen all jene, welche behaupten Gottes Gebote seien dahingefallen, nachdem Jesus das ganze GESETZ erfüllt habe! Sie zitieren oft Petrus und das Tuch voller unreiner Tiere, das drei Mal zu ihm herabgelassen wurde mit dem Befehl: „Schlachte und iss!“ Nur wenige erkennen, dass dies ein Gleichnis war, um zu zeigen, dass Jehova die Hausgemeinschaft des Kornelius gereinigt hatte. Das war keine Aufhebung der Speisevorschriften im GESETZ gewesen!

 

Wer verbietet, welche Speisen zu essen?

Die Worte des Paulus über jene, die „… gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen“ sollte somit vom Ausgang des Satzes her betrachtet werde: Jene, die „… die Wahrheit genau erkennen“ haben Unterscheidungsvermögen zwischen dem, was Gott als „rein“ erklärt und dem, was er weiterhin als „unrein“ bezeichnet! „Dein GESETZ ist Wahrheit“ (Ps 119:142) hat hier Anwendung! Jesajas Worte zum kommenden Endgericht bestätigen, dass die Speisegebote nie aufgehoben wurden:

 

http://www.rolfwolle.de/bb/essen/files/schweinskopf.jpg(Jesaja 66:15-18)  „Denn siehe, Jehova selbst kommt wie ein Feuer, und seine Wagen sind wie ein Sturmwind, um mit lauter Grimm seinen Zorn zu erstatten und sein Schelten mit Feuerflammen. 16 Denn wie Feuer wird Jehova selbst den Rechtsstreit tatsächlich aufnehmen, ja mit seinem Schwert gegen alles Fleisch; und die Erschlagenen Jehovas werden gewiß viele werden. 17 Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen“ ist der Ausspruch Jehovas. 18 „Und was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen.“

 

Die Wahrheit genau erkennen“ bedeutet somit die Zusammenhänge zu den wirklichen Tatsachen zu sehen und nicht voreilige Schlüsse zu ziehen aus einer Einzelaussage die ambivalent ausgelegt werden kann: Pro oder contra, oder sich eine persönliche Meinung zu bilden die nicht auf wahren Tatsachen beruht, die wie im Falle des „Schlachte und iss!“ aus dem Zusammenhang gerissen werden. Nun, der Unwissende wird voreilig von den Abgefallenen deren Standpunkt übernehmen, der auf blosser Interpretation von Glaubensvätern aufbaut, die ihre Interessen und nicht die des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ vertreten!

 

Dass weder Blutgenuss, noch nicht ausgeblutetes Fleisch von verendeten Tieren, dass Götzen geopferte Speisen oder Schweinefleisch oder Fischarten ohne Flossen und Schuppen seit der Zeit des Kornelius gegessen werden dürfen, solches ist natürlich Unsinn und widerspricht vielen anderen Aussagen der Schrift! Gottes Speisevorschriften blieben davon eindeutig ausgenommen, das zeigte sich schon am Entscheid des so genannten Apostelkonzils des Jahres 49 u.Z., neben dem Verbot der Hurerei waren es drei Weisungen aus dem Buch Levitikus (3.Mose), aus den Speisevorschriften, welche die Apostel spezifisch hervorhoben, weil diese in der Versammlung Antiochia die direkt angesprochen wurde im Argen lagen. Was nicht Anlass zur Beanstandung gab musste auch nicht hervorgehoben werden!

 

(Apostelgeschichte 15:19-21)  Meine [[jene des Jakobus, des „Bruders des Herrn“]] Entscheidung ist deshalb, daß man die von den Nationen, die zu Gott umkehren, nicht beunruhige [[(mit der Behauptung, sie müssten sich beschneiden lassen)]], 20 sondern ihnen schreibe, daß sie sich von Dingen enthalten, die durch Götzen befleckt sind, und von Hurerei und von Erwürgtem und von Blut. 21 Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Ja, seit Moses wurden der Sabbat und das Versammlungsgebot von denen respektiert, welche Gottes Willen verstanden haben! Paulus redete im Brief an Timotheus mit seinen Worten von Abgefallenen vom Glauben. Diese befehlen „… sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat“, somit nicht von jenen Speisen zu enthalten, die von Gott her im GESETZ verboten waren: Wie der Konsum von Schweinefleisch, von Meeresfrüchten die ja weder „Flossen noch Schuppen“ besitzen, von Blut, das Gott als „heilig“ erklärt, weil in ihm „die Seele“, das Leben ist! „Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen.“ (1.Mo 9:4; 3.Mo 11:9-12)

 

Es ging um weitergehende Vorschriften, wie vollkommenem Verbot von Fleischgenuss der Siebenten-Tages-Adventisten (Vegetarier s. 1.Kor 7:8-13), volle Abstinenz von Alkohol gewisser Evangelikalen, von Kaffee, Tee und Cola-Getränken der Mormonen, das Verbot am Freitag Fleisch zu essen, dafür aber Fisch und das Karfreitagsgebot der Katholiken! Paulus erklärt: „Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.“ (Kol 3:23)

 

Petrus war also verheiratet, die meisten Apostel und Jünger ebenfalls. Gegenüber Titus gab Paulus genaue Anweisung, welche Grundvoraussetzungen ein Ältester  erfüllen müsste, um zu diesem Amt ernannt zu werden, der doch Priesterpflichten in der Versammlung zu meistern hat:

 

http://www.wz-newsline.de/polopoly_fs/1.568302.1296846862!/httpImage/onlineImage.jpg_gen/derivatives/landscape_550/onlineImage.jpg(Titus 1:5, 6)  Aus diesem Grund habe ich dich auf Kreta gelassen, damit du die Dinge berichtigen mögest, die mangelhaft waren, und von Stadt zu Stadt Ernennungen älterer Männer vornehmest, wie ich dir Weisung gab; 6 wenn irgendeiner frei von Anklage ist, der Mann einer Ehefrau, der gläubige Kinder hat, die nicht der Ausschweifung oder der Widerspenstigkeit beschuldigt werden.

 

Das Verbot der Katholischen Kirche für Priester und Nonnen zu heiraten, das mit einem Gelübde verbunden wird ist vor Gott nicht verbindlich, weil es gegen Seine Anweisungen gerichtet ist. Die negativen Auswirkungen des Zölibats haben wir in den Skandalen gesehen, welche seit einem Jahrzehnt die Katholische Kirche erschüttert und nur die Spitze des Eisberges darstellt!

 

Mat 8:18-22:  Der Menschensohn hat keine Städte für sein Haupt! Lasst die Toten die Toten begraben

Matthäus fährt chronologisch weiter das Geschehen nach der Bergpredigt zu umschreiben. Kapernaum liegt am See Genezareth und Petrus und dessen Familie hatten einen Fischreibetrieb, so dass stets ein Boot zu seiner Verfügung stand. Die Belehrung in jenem Gebiet um Kapernaum war wenig erfolgreich gewesen, warum Jesus nun neues Gebiet aufsuchen wollte. So setzte Jesus sein Predigen auf der anderen Seeseite fort, ohne durch jene Orte gehen zu müssen, wo er aufgehalten worden wäre! Jene Menschen wünschten Wunder zu sehen, statt auf Jesu Worte zu achten!

 

(Matthäus 8:18-22) Als Jesus eine Volksmenge um sich sah, befahl er, nach der anderen Seite wegzufahren. 19 Und ein gewisser Schriftgelehrter trat herzu und sagte zu ihm: „Lehrer, ich will dir folgen, wohin du auch gehst. 20 Jesus aber sagte zu ihm: „Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels haben Schlafsitze, der Menschensohn aber hat keine Stätte, wo er sein Haupt niederlegen kann.“ 21 Dann sagte ein anderer von den Jüngern zu ihm: „Herr, erlaube mir, daß ich zuerst weggehe und meinen Vater begrabe.“ 22 Jesus sprach zu ihm: „Folge mir beständig nach, und laß die Toten ihre Toten begraben.“

 

Jesus wollte mehrere Dinge durch seine Aussagen klarstellen. Seine Zeit, um auf der Erde zu wirken war vom Vater auf dreieinhalb Jahre beschränkt und bereits die Hälfte davon war abgelaufen. Insgesamt unternahm Jesus fünf Missionsreisen, die alle zu einem Zeitpunkt Jerusalem mit einschlossen, weil er zu allen Festzeiten wie es das GESETZ festschrieb im „Hause meines Vaters“, dem Tempel anwesend sein wollte!

 

Jesus hatte nachdem er das Elternhaus verlassen hatte keinen festen Wohnsitz mehr auf der Erde. Er wusste ja um seine Rückkehr in den Himmel und seine Aufgabe möglichst viele Menschen mit der guten Botschaft innerhalb Israels zu erreichen! Er liess jede andere Aktivität zurück, um seine Aufgabe ganzherzig zu erfüllen. Dasselbe erwartete er von seinen Apostel und von denen, die wirklich als seine Jünger ihm nachfolgen wollen! Lukas bringt einige weitere Details zum selben Geschehen:

 

http://ahorn-ag.onlinebusiness.cc/media/tod-und-glaube/judentum-2.jpg (Lukas 9:60-62)  Er aber sprach zu ihm: „Laß die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin, und verkündige das Königreich Gottes weit und breit.“ 61 Und noch ein anderer sagte: „Ich will dir folgen, Herr; doch erlaube mir zuerst, meinen Hausgenossen Lebewohl zu sagen.“ 62 Jesus sprach zu ihm: „Niemand, der seine Hand an einen Pflug gelegt hat und nach den Dingen blickt, die dahinten sind, ist für das Königreich Gottes tauglich.“

 

Wahrscheinlich war jener Vater noch gar nicht gestorben. Die Geschwister, die nicht Glauben in Jesus ausübten sollten sich um die Eltern kümmern! Jene „Toten“, welche „die Toten“ begraben sollten waren somit Juden, die Christus nicht als den verheissenen Messias angenommen hatten und damit das „GESETZ des Glaubens“ nicht erfüllten und daher in ihren Sünden unter Fluch standen und in Gottes Augen bereits „Tote“ waren! 

 

Wer bereit war Jesus nachzufolgen sollte alles, was ihn daran hindern könnte zurücklassen, um die Aufgabe ganzherzig auszuführen. Jesus liess keine Verzögerung zu, um zuerst einen Abschiedsfest zu feiern, denn er konnte ja bereits am kommenden Tag aufbrechen, ohne dass ein Ziel bereits bekannt gewesen wäre!

 

Wer sich heute für das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ einsetzen möchte muss selbst für sich Entscheide treffen! Gottes Königreich verlangt ungeteilte Aufmerksamkeit!

 

Jesus besuchte am Ende der 4. und zu Beginn der 5. Missionsreise auch das Fest der Einweihungen, am 25. Kislew, obwohl es nicht im GESETZ für ganz Israel als verbindlich erklärt wurde, sondern erst mit der Wiedereinweihung des Altars und Tempels in Verbindung stand und einen jüdischen Brauch darstellt. Der syrische König Antiochos Epiphanes hatte nach der Eroberung Jerusalems zuvor den Altar und den Tempel entweiht durch das Opfern von Schweinen an seinen Gott Zeus im Jahre 168 v.u.Z. Den Juden verbot er das GESETZ Gottes zu beachten, was dann zum Makkabäeraufstand führte. (1.Makkabäar 4:44-49 (Apokryphe Schrift))

 

25. Kislev: Chanukka ein jüdisches Weihnachtsfest?  [1]

 

http://www.biblesearchers.com/yahshua/passovertrial/cosmicdrama_files/image003.jpg   In seinem Bestreben, die Anbetung Jehovas auszumerzen, ließ Antiochos schonungslos seine Truppen in Jerusalem einmarschieren, in den Tempel eindringen und das Allerheiligste plündern. Am 15. Kislew 168 v. u. Z. ließ er auf Jehovas Altar im Tempelvorhof einen Altar für den griechischen Gott Zeus errichten. Zehn Tage später, am 25. Kislew, opferte er als Gipfel der Schmähung auf diesem Altar Schweine (die nach Gottes Gesetz unrein waren). Ja, er weihte Jehovas Tempel dem Zeus!

 

Der Makkabäeraufstand

   Wie reagierten die Juden auf all das? Gemäß dem nicht inspirierten Geschichtsbericht, der heute 1. Makkabäer genannt wird, kooperierten viele Juden mit den Eindringlingen und gaben die Anbetung Jehovas auf. Andere bewahrten ihre Lauterkeit und mußten dafür mit dem Leben bezahlen.

   Im gleichen Jahr (168 v. u. Z.) begannen einige Juden, gegen die Syrer zu kämpfen in der Hoffnung, die Freiheit der Anbetung Jehovas zu sichern. 167 v. u. Z. wurde Judas Makkabäus (Jehuda Makkabi), ein levitischer Priester, zum Anführer der Widerstandsbewegung. Er war überzeugt, daß sie nur siegen könnten, wenn sie auf Jehova vertrauten, und so versammelte er seine Männer, um die Hebräischen Schriften zu lesen und zu Jehova zu beten.

   Drei Jahre lang bekämpften Judas und seine Männer die Syrer trotz deren großer zahlenmäßiger Überlegenheit. Überraschenderweise eroberte Judas 166 v. u. Z. Jerusalem zurück. Jehovas Priester konnten so den Tempel reinigen und einen neuen Altar errichten. Am 25. Kislew 165 v. u. Z. schließlich — genau drei Jahre nach der Entweihung des Tempels — wurde er erneut Jehova geweiht.

 

Feier der Wiedereinweihung

   Judas mußte zwar weiter gegen die Syrer in Galiläa kämpfen, doch die Freude über die Wiedereinweihung des Tempels war so groß, daß man eine jährliche, achttägige Gedenkfeier einführte, die dann Fest der Einweihung (Chanukka) genannt wurde.

Reproduktion der Menora des 2. Tempels   Obwohl das Fest kein Teil des ursprünglichen Bundes war, den Gott mit Israel geschlossen hatte, wurde Chanukka zu einem anerkannten Teil der jüdischen Anbetung, so wie zuvor schon das Purimfest (Esther 9:26, 27). Wie das Purimfest wurde auch Chanukka mit Gesang und Gebeten in den Synagogen begangen, anders als die drei hauptsächlichen vom Gesetzesbund vorgeschriebenen Feste (Passah, Fest der Wochen oder Pfingsten, Laubhüttenfest), die einen Besuch des Tempels in Jerusalem verlangten (5. Mose 16:16).

   Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Brauch, Chanukka mit Lichtern zu feiern. Daher berichtet der Geschichtsschreiber Josephus, daß im ersten Jahrhundert u. Z. Chanukka auch als Fest der Lichter bekannt war. Die Herkunft des Brauches ist allerdings ungewiß. Nach einer Erzählung soll er an ein Wunder erinnern, das bei der Einweihung geschah. Als man den Leuchter in Jehovas Tempel wieder anzünden wollte, war der Erzählung zufolge nur noch für einen Tag zeremoniell reines Öl zu finden. Doch wunderbarerweise soll es acht Tage gereicht haben.

   Entspricht die Erzählung von dem wundersamen Öl der Wirklichkeit, oder ist sie nur eine erfundene Geschichte? Hierzu wäre zu klären, ob Gott den Aufstand des Judas Makkabäus gegen die Syrer unterstützte.

 

4.3.1.4          Mat 8:23-34:  Jesu Gewalt über Naturkräfte und über Dämonen

 

Mat 8:23-27:  Jesus beruhigt den Sturm auf dem See

Dass Jesus Macht und Gewalt hatte jede Form von Krankheiten und Gebrechen zu heilen hatte er inzwischen vielfach unter Beweis gestellt. Matthäus zeigt nun weitere Kräfte, über die wir Menschen bisher zumindest keine Macht hatten. Dies hat sich innerhalb der letzten rund drei Jahrzehnte offensichtlich geändert: Wir reden vom Klima und der Mensch hat gelernt, dass er selbst an gewissen Veränderungen Schuld hat und selbst technische Mittel entwickelt, um darauf Einfluss zu nehmen.

 

http://www.dreikoenigsgemeinde.de/images/predigten/jakobHellwig_predigt11_02.jpg (Matthäus 8:23-27)  Und als er in ein Boot stieg, folgten ihm seine Jünger. 24 Nun, siehe, eine heftige Bewegung entstand im Meer, so daß das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief. 25 Und sie kamen und weckten ihn und sagten: „Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!“ 26 Er aber sprach zu ihnen: Warum seid ihr verzagt, ihr Kleingläubigen?Dann stand er auf, schalt die Winde und das Meer, und eine große Stille trat ein. 27 Darüber gerieten die Menschen in Erstaunen und sagten: „Was ist das für ein Mensch, daß ihm sogar die Winde und das Meer gehorchen?“

 

Die Apostel waren sich darin vollkommen sicher, dass Jesus nicht Gott war, sondern Mensch, ja, Gottes Sohn! Ihn zum Gott innerhalb einer Dreieinigkeit zu erklären geht auf das berüchtigte Konzil von Nicäa 325 u.Z. zurück. Schon damals wurde die Auslegung von einem Grossteil der damaligen Bischöfe abgelehnt und es dauerte fast weitere tausend Jahre, bis sich diese Lehre durchsetzte, oft sogar, ja meist unter Anwendung von Gewalt und durch das taufen von Kleinkindern, denn jeder mit Verstand und Bibelkenntnis ausgerüstete Christ musste an jener Lehre von Beginn an Zweifel hegen!

 

Auch hier ist es die Befehlsgewalt Jesu, die Engel dazu veranlassten seinem Wunsch den Sturm zu beruhigen unmittelbar nachkamen. Dass jener Sturm nicht Zufall war, sondern von Gottes Gegnern, den Dämonen ausgelöst wurde zeigte sich anhand des folgenden Geschehnisses, wo Jesus direkt gegen jene Dämonen vorging!

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/71/HAARP20l.jpg/220px-HAARP20l.jpgIhr werdet sein wir Gott“ versprach Satan bereits Eva! Dass nun auch der Mensch neben Dämonen sich Gewalt über das Klima angeeignet hat beweist das Projekt HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) ein zu Beginn amerikanisches ziviles- und militärisches Projekt, um mittels Radiowellen das Verhalten der Ionosphäre zu beeinflussen und damit nicht nur mittels Erwärmung jener Schicht Luftströmungen und damit Wolkenbildung zu erzeugen, sondern sogar Polarlichter zu imitieren.

 

Im Jahre 2006 wurde die Anlage in Alaska bereits mit zusammengekoppelten Kurzwellensendern von insgesamt vier Gigawatt betrieben. Angeblich sollen Schäden damit ausgeglichen werden, welche Nuklearexplosionen durch Ansammlung geladener Teilchen in der Atmosphäre zurückgelassen haben. In Norwegen, den USA bei Fairbanks, in Puerto Rico, Peru und in zwei Stationen in Russland werden ähnliche Versuche unter hoher Geheimhaltung gemacht. Der Buchautor Nick Begich jr. vertritt die Meinung, dass die Anlagen für geophysikalische Kriegsführung genutzt werden könne und selbst Erdbeben dadurch ausgelöst würden. Befürworter bezeichnen dies als Verschwörungstheorie und das Projekt wäre vollkommen gegenüber dem Publikum offen.

 

Im Falle Hiobs war es Satan, der einen starken Sturm auslöste, welcher das Haus über Hiobs zehn Söhnen und den Töchtern zusammenstürzen liess. Das Klima muss somit durch Einwirkung von besonderen Kräften durch Engel beeinflussbar sein und kurzfristig in die eine oder andere Richtung dirigiert werden können.

 

(Hiob 1:18, 19)  Während dieser andere noch redete, kam ein weiterer und sprach dann: „Deine Söhne und deine Töchter aßen und tranken Wein im Haus ihres Bruders, des erstgeborenen. 19 Und siehe, ein gewaltiger Wind kam aus der Gegend der Wildnis, und er stieß dann an die vier Ecken des Hauses, so daß es auf die jungen Leute fiel und sie starben. Und ich konnte entrinnen, nur ich allein, um es dir mitzuteilen.“

 

Durch den Propheten Joel kündigt Jehova an, was er nach Harmagedon tun wird. Erneut wird das Klima erdenweit ins Gleichgewicht gebracht und Jehova wird dort eingreifen, wo es zu viel und wo es zu wenig Regen gibt!

 

http://img.fotocommunity.com/images/Wetter/Regenfotos/Herbst-Regen-a26163101.jpg (Joel 2:21-24)  Sei nicht furchtsam, o Erdboden. Frohlocke und freue dich; denn Jehova wird tatsächlich Großes tun in dem, was ER tut. 22 Seid nicht furchtsam, ihr Tiere des freien Feldes, denn die Weidegründe der Wildnis werden bestimmt grünen. Denn der Baum wird tatsächlich seinen Fruchtertrag geben. Der Feigenbaum und der Weinstock sollen ihre leistungsfähige Kraft geben. 23 Und ihr, Söhne Zions, frohlockt und freut euch in Jehova, eurem Gott; denn er wird euch ganz bestimmt den Herbstregen in rechtem Maß geben, und er wird einen Regenguß auf euch herabsenden, Herbstregen und Frühlingsregen, wie zuerst. 24 Und die Dreschtennen sollen voll werden von [gereinigtem] Getreide, und die Kelterkufen sollen überfließen von neuem Wein und Öl.

 

Nachdem Jehova zufolge der Sünde und des Fluches über Satans System die „sieben Schalen des Zornes“ ausgoss wird er den Überrest der Menschen reichlich mit Gutem versorgen, so dass niemandem nichts fehlen wird! Sein Segen wird auch Einfluss auf das Klima haben, genauso wie wir durch unsere Unvernunft einen abrupten Klimawandel verursacht hatten wird Er in Seiner Liebe und Güte die Dinge „neu machen“: „ ‚Siehe! Ich mache alle Dinge neu.‘ Auch sagt er: ‚Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.‘ Und er sprach zu mir: ‘Sie sind geschehen!‘ “ (Off 21:5, 6)

 

Mat 8:28-34:  Dämonisierte kommen von den Gedächtnisgrüften her: In Schweine verbannt

Dass die Dämonen exakt wussten, was Jesu Aufgabe auf der Erde war und wie sie ihm Widerstand leisten könnten zeigte sich schon durch den „Stern von Bethlehem“, jene künstliche Himmelserscheinung, der die drei Astrologen aus Babylon zu Herodes und von dort in einer 180° Wendung zu Joseph, Maria und dem Kleinkind Jesus statt nach Bethlehem nach Nazareth führten. Nur Intelligenz war hierzu fähig, die das Geschehen auf der Erde beobachtete!

 

http://www.7stern.info/Bilder_UFO/20080602_UFO-Flotte_ueber_der_Tuerkei.jpgHeute werden erdenweit solche Phänomene beobachtet, wo Lichter am Himmel sich nähern, entfernen, mit grosser oder geringer Geschwindigkeit in gebogener Bahn oder abrupt die Richtung wechseln. Viele Menschen bringen dies mit Ufos, undefinierten fliegenden Objekten in Verbindung, von Ausserirdischen gelenkt. Wir enthalten uns der Stimme und halten uns an Aussagen der Bibel, was Engel und Dämonen betrifft, nicht übersehend, dass durchaus eine gewisse Kohärenz existiert!

 

Dass der „Same der Schlange“ auf Inspiration von Seiten der Dämonen achtet gibt uns die Schrift an verschiedenen Stellen deutlich zur Kenntnis „Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämọnen achtgeben, durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden …“ (1.Ti 4:1, 2; Off 16:13, 14). Ein grosser Teil heutiger Machthaber nimmt Zuflucht zu Okkultismus, um Einblick in künftiges Geschehen zu nehmen oder direkte Anweisungen und Verhaltensregeln aus dem geistigen Bereich zu erhalten. Die Zornschalen Gottes mit den Plagen richten sich vorab gegen sie!

 

http://www.faz.net/polopoly_fs/1.788693!/image/202496193.jpg_gen/derivatives/gallery_full/202496193.jpg(Offenbarung 9:20, 21)  Aber die übrigen der Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, bereuten die Werke ihrer Hände nicht, so daß sie die Dämọnen nicht [mehr] angebetet hätten sowie die Götzen aus Gold und Silber und Kupfer und Stein und Holz, die weder sehen noch hören, noch gehen können; 21 und sie bereuten ihre Mordtaten nicht noch ihre spiritistischen Bräuche, noch ihre Hurerei, noch ihre Diebstähle.

 

Satan und dessen Dämonen fordern Menschen dazu auf den „breiten Weg“ zu erwählen, indem er Gottes Gebote als beendet erklärt und seine Diener die Argumente aus der Schrift zusammenrauben, die ambivalent sowohl das eine wie das andere ausserhalb des Kontextes bedeuten können.

 

Jesus hatte nun direkte Begegnung mit zwei Männern, die zum „Samen der Schlange“ gehörten und gar von Dämonen dermassen besessen waren, dass sie jedes moralische Gefühl vollkommen verlassen hatte! Dämonen können nicht nur Menschen beeinflussen, sie können Gewalt über sie übernehmen und wie Roboter steuern.

 

»Jesus treibet Teufel aus«, Julius Schnorr von Carolsfeld, 1860. (Matthäus 8:28-34)  Als er auf die andere Seite, in das Land der Gadarẹner, kam, begegneten ihm zwei von Dämọnen Besessene, die aus den Gedächtnisgrüften hervorkamen, außergewöhnlich brutale, so daß niemand den Mut hatte, auf diesem Weg vorüberzugehen. 29 Und siehe, sie schrien und sprachen: „Was haben wir mit dir, Sohn Gottes, zu schaffen? Bist du hierhergekommen, um uns vor der bestimmten Zeit zu quälen?“ 30 Doch weit von ihnen entfernt war eine große Herde Schweine auf der Weide. 31 Da begannen die Dämọnen ihn inständig zu bitten, indem sie sagten: „Wenn du uns austreibst, so sende uns doch in die Herde Schweine!“ 32 Daher sagte er zu ihnen: Geht!“ Sie fuhren aus und fuhren in die Schweine; und siehe, die ganze Herde stürmte über den Steilhang hinab ins Meer und starb in den Wassern. 33 Die Hüter aber flohen, gingen in die Stadt und berichteten alles, auch die Sache mit den von Dämọnen Besessenen. 34 Und siehe, die ganze Stadt zog hinaus, Jesus entgegen; und nachdem sie ihn gesehen hatten, drangen sie ernstlich in ihn, aus ihrem Gebiet wegzugehen.

 

Die Dämonen erkannten Jesus im Moment als sie ihm begegneten als „Sohn Gottes“, nicht etwa als „GOTT Sohn“, Teil der Dreieinigkeit. Sie waren keineswegs erstaunt über sein Erscheinen aber verunsichert, ob die Zeit die ihnen gewährt war bereits abgelaufen sei! Ob sie ihn durch den Sturm zu töten versucht hatten müssen wir offen lassen. Die Möglichkeit ist bestimmt gegeben und Jesu Strafe gegen jene Dämonen erhärtet diese Annahme. Dass Jesus deren grosse Zahl in eine Herde Schweine fahren liess, von GESETZ her unreine Tiere und diese im selben See Genezareth den Tod fanden, wo zuvor ein Sturm zur Lebensgefahr von Jesus und den Aposteln hervorrief, dürfte einen Zusammenhang aufzeigen!

 

Auch in diesem Sinne hat der Mensch bereits versucht Satan und dessen Dämonen zu imitieren, indem Neurologen direkt ins Gehirn Sonden setzen, über welche von aussen her elektronisch Einfluss auf das neuronale Geschehen ausgeübt wird. Vor allem der militärische Komplex ist an solchen Dingen interessiert, um Soldaten vollkommen Befehlen zu unterordnen, ihnen jedes Gefühl von Angst oder Risiko zu nehmen und so dem Feind überlegen zu zeigen. Den Kriegsgeschädigten, die Hände und Beine verloren haben werden heute künstliche Glieder angezogen die u.a. direkt vom Hirn her durch Sonden die Signale empfangen aufgrund von blossen Denkvorgängen!

 

 

4.3.3           Matthäus Kapitel 9:  Jesus vergibt Sünden, heilt und lehrt in Städten und Dörfern

 

4.3.1.5          Mat 9:1-13:  Jesus vergibt Sünden, beruft Matthäus und isst mit Sündern

 

Mat 9:1-8:  Jesus erneut in Kapernaum, vergibt Sünden und heilt den Gelähmten

Wiederum hatte Jesu Handeln einen Effekt auf jene, die ihm feindlich gesinnt waren! Jesus zeigte dabei den Zusammenhang von Sünde und physischen  Gebrechen. Im GESETZ, im „Bund von Moab" am Ende der vierzigjährigen Wanderung durch die Wildnis gab Jehova Israel den „Fluch und Segen“. Würden sie alle seine Gebote halten, so hätte dies reichlich Segen zu Folge und Gott selbst würde Krankheiten und Seuchen, ja selbst Fehlgeburten von Israel und von deren Haustieren abwenden und die Natur würde ihren Ertrag hervorbringen.

 

Umgekehrt kündigte Gott durch „Seinen Engel“ beim Brechen des Bundes harte Strafe an, den Israel am Ende der vierzigjährigen Wanderung durch die Wildnis schloss. Derselbe Bund gilt auch uns als dem geistigen Israel und mit unserer Glaubenstaufe unterordnen wir uns diesen!

 

(5. Mose 29:14-21)  Nicht allein mit euch schließe ich nun diesen Bund und diesen Eid, 15 sondern mit dem, der heute mit uns hier vor Jehova, unserem Gott, steht, und mit denen, die heute nicht mit uns hier sind 16 (denn ihr selbst wißt wohl, wie wir im Land Ägypten gewohnt haben und wie wir mitten durch die Nationen gezogen sind, durch die ihr gezogen seid; 17 und ihr habt ständig ihre abscheulichen Dinge und ihre mistigen Götzen gesehen, Holz und Stein, Silber und Gold, die bei ihnen waren); 18 damit unter euch nicht ein Mann oder eine Frau oder eine Familie oder ein Stamm ist, dessen Herz sich heute von Jehova, unserem Gott, abwendet, um hinzugehen und den Göttern jener Nationen zu dienen; damit sich unter euch nicht eine Wurzel findet, die die Frucht einer Giftpflanze und Wermut trägt.

19 Und es soll geschehen, wenn jemand die Worte dieses Eides gehört hat, und er hat sich in seinem Herzen gesegnet, indem [er] spricht: ‚Ich werde Frieden erlangen, auch wenn ich im Starrsinn meines Herzens wandle‘, mit der Absicht, den Gutbewässerten samt den Durstigen wegzuraffen, 20 daß Jehova nicht gewillt sein wird, ihm zu vergeben, sondern dann wird Jehovas Zorn und sein glühender Eifer gegen jenen Mann rauchen, und der ganze Fluch, der in diesem Buch geschrieben ist, wird sich bestimmt auf ihn niederlassen, und Jehova wird seinen Namen tatsächlich unter den Himmeln austilgen. 21 So wird Jehova ihn zum Unglück aus allen Stämmen Israels aussondern müssen, entsprechend dem ganzen Bundesfluch, der in diesem Buch des Gesetzes [[GESETZES]] geschrieben steht.

 

Paulus wiederholt dieselben Worte aus dem Bündnis von Moab Christen gegenüber im Brief an die Hebräer, dass „keine giftige Wurzel“ aufsprösse, welche „heilige Dinge“ wie die Bündnisse Gottes nicht schätzt, die uns zu Erben werden lassen.

 

(Hebräer 12:12-17)  Darum richtet auf die schlaffen Hände und die matt gewordenen Knie, 13 und schafft weiterhin gerade Bahnen für eure Füße, damit das Lahme nicht ausgerenkt, sondern vielmehr geheilt werde. 14 Jagt dem Frieden nach mit allen und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, 15 indem ihr sorgfältig darüber wacht, daß niemand der unverdienten Güte Gottes ermangelt; daß keine giftige Wurzel aufsprießt und Unruhe verursacht und daß nicht viele dadurch befleckt werden; 16 daß kein Hurer da ist noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht schätzt, wie Ẹsau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für ein Mahl weggab. 17 Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum für eine Sinnesänderung, obwohl er sie mit Tränen ernstlich suchte.

 

Jede Gesetzesübertretung ist Sünde aber nicht jede führt zum Tod! Gottes „unverdienter Güte“ zu ermangeln bedeutet Seine Vorkehrungen zu missachten!

 

Jesus hatte in der Bergpredigt klar und deutlich bestätigt, dass das ganze GESETZ weiterhin gelte! (Mat 5:17-20) Er ist in Harmagedon Gottes Urteilsvollstrecker an all jenen, die ihren Taufbund gebrochen haben: Darin anerkannten sie den „heiligen Geist“, der aus jeder Seite der Schrift zu uns spricht! Diesen göttlichen „Fluch“ gemäss dem „Bund von Moab“ brachte Jesus mit der „Gehenna“ in Verbindung, was den „zweiten Tod“ bedeutet!

 

Johannes erklärte später in seinen 1.Brief, dass wir für jene Sünden nicht bitten sollen, weil ein göttliches Urteil nicht aufgehoben werden kann! Der Erste, der „wider heiligen Geist“ handelte war Adam, denn Eva wurde verführt, Adam aber wusste um das Strafmass und schloss sich bewusst Eva und damit Satan im Widerspruch und der Auflehnung an!

 

(1. Johannes 5:16, 17)  Wenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer Sünde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so sündigen, daß sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine Sünde, die den Tod nach sich zieht. Nicht daß er diese Sünde betreffend bitten soll, sage ich ihm. 17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde, und doch gibt es eine Sünde, die nicht den Tod nach sich zieht.

 

Jesus war nun von Gott her autorisiert, um Sünden zu vergeben, selbst schwerwiegende, die an sich die Todesstrafe nach sich ziehen würden durch Anwendung „unverdienter Güte“. Da die Schriftgelehrten Jesus als den verheissenen Messias ablehnten, keinen Glauben in ihn ausübten, blieben sie in der Überzeugung, dass Gott allein Sünden zu vergeben vermag. Sie brachten dies in Verbindung mit den Opfern im Tempel, wie sie das GESETZ vorschrieb. Genau dazu aber war Jesus in die Welt gekommen, jene Opfer abzubrechen und wahre Gerechtigkeit aufzurichten!

 

Jesu Wohnsitz war zu jener Zeit in Kapernaum, wohin er nun mit den Aposteln zurückkehrte, wo auch ein Teil seiner  Jünger herstammte.

 

image046(Matthäus 9:1-8)  Da stieg er in das Boot, fuhr hinüber und kam in seine eigene Stadt. 2 Und siehe, man brachte ihm einen Gelähmten, der auf einem Bett lag. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Fasse Mut, Kind; deine Sünden sind vergeben.“ 3 Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sagten bei sich: „Dieser Mensch lästert.“ 4 Und Jesus, der ihre Gedanken erkannte, sprach: „Warum denkt ihr Böses in eurem Herzen? 5 Was ist zum Beispiel leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, und geh umher? 6 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, darauf sprach er zu dem Gelähmten: „Steh auf, heb dein Bett auf, und geh zu deinem Haus.“ 7 Und er stand auf und ging weg zu seinem Haus. 8 Als die Volksmengen dies sahen, wurden sie von Furcht ergriffen, und sie verherrlichten Gott, der Menschen solche Gewalt gab.

 

Die Lähmung jenes Mannes war nicht zwangsläufig die Folge eigener Fehler aber mit Bestimmtheit die Folge der Übertretungen des ganzen Volkes, wie doch Jehova im Bund von Moab angekündet hatte! Die Worte Jesus sollten das Denken nicht nur des betroffenen Mannes herausfordern, sondern der ganzen Umgebung. Er zeigte deutlich, dass die Macht Sünden zu vergeben mit der Autorität Heilungen vorzunehmen fest verknüpft war! Beides stammt von Gott! Die Volksmengen sahen das Wunder und verherrlichten im Moment Gott, es blieb aber beim Lippenbekenntnis, denn später verurteilte Jesus jene Städte Kapernaum, Bethsaida und Chorazin zufolge ihres Unglaubens!

 

(Lukas 10:13-15)  Wehe dir, Chọrazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn die Machttaten, die bei euch geschehen sind, in Tỵrus und Sịdon geschehen wären, so hätten sie längst in Sacktuch und Asche gesessen und bereut. 14 Folglich wird es Tỵrus und Sịdon im Gericht erträglicher ergehen als euch. 15 Und du, Kapẹrnaum, wirst du vielleicht zum Himmel erhöht werden? Zum Hạdes hinab wirst du kommen!

 

Auch uns sollte dies als Warnung dienen auf alle Worte Jesu mit ganzem Herzen zu achten!

 

Mat 9:9-13:  Matthäus zum Apostel berufen; Jesus isst mit Steuereinnehmern und Sündern

Matthäus beschreibt nun seine eigene Berufung zum Apostel. Der hebräische Name Mattithja bedeutet „Gabe Gottes“. Er arbeitete im Steuerbüro, war somit offenbar ein Staatsangestellter Roms und gehörte damit zu einer der am meisten verachteten Gruppe von Menschen in Israel an! Jesus aber kannte sein Herz! (Mat 18:17)

 

http://www.liborius.de/uploads/abz_fotoline/akg-images-00167511-HighRes_01.jpg (Matthäus 9:9-13)  Als Jesus danach von dort weiterging, erblickte er einen Menschen namens Matthạ̈us, der im Steuerbüro saß, und er sprach zu ihm: „Folge mir nach!“ Darauf stand er auf und folgte ihm. 10 Später, als er in dem Haus zu Tisch lag, siehe, da kamen viele Steuereinnehmer und Sünder und legten sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch. 11 Als aber die Pharisäer das sahen, begannen sie zu seinen Jüngern zu sagen: „Wie kommt es, daß euer Lehrer mit Steuereinnehmern und Sündern ißt?“ 12 Als er sie hörte, sprach er: „Gesunde benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. 13 Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

 

Offenbar hatte Matthäus schon zuvor direkten oder zumindest indirekten Kontakt mit Jesus gehabt, möglicherweise war er einer der Jünger des Johannes des Täufers gewesen und daher in Erwartung des Messias. Direkt vom Messias aufgefordert zu werden alles stehen und liegen zu lassen musste eine grosse Herausforderung für ihn bedeutet haben, die er ohne zu überlegen annahm! Markus brauchte statt des Wortes „Gesunde“ den Begriff „Starke“:  Die Starken benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“ Zudem berichtet Markus, dass viele offenbar von den Steuereinnehmern begannen Jesus nachzufolgen! „… es waren ihrer viele, und sie begannen ihm nachzufolgen“. (Mar 2:13-17)

 

4.3.1.6          Mat 9:14-26:  Freunde des Bräutigams; Jesus erweckt Mädchen des Vorstehers

 

Mat 9:14-17:  Freunde des Bräutigams; Flicken auf altes Kleid, neuer Wein in neue Weinschläuche

Zu jener Zeit gab es nun zwei Gruppen in Galiläa die predigten und die tauften: Jene des Johanes des Täufers und die jüngere Gruppe, jene von Jesu Aposteln. Johannes lehrte seine Jünger das Fasten, das in Verbindung mit Reue und Umkehr steht, Jesu Jünger aber fasteten nicht! Dies stellte einen Unterschied dar, der nach einer Rechtfertigung rief: 

 

tuch (Matthäus 9:14-17)  Dann kamen die Jünger des Johạnnes zu ihm und fragten: „Warum pflegen wir und die Pharisäer zu fasten, deine Jünger aber fasten nicht?“ 15 Darauf sagte Jesus zu ihnen: „Die Freunde des Bräutigams haben doch nicht etwa Grund zu trauern, solange der Bräutigam bei ihnen ist? Es werden aber Tage kommen, da der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird, und dann werden sie fasten. 16 Niemand näht einen Flicken nicht eingelaufenen Tuches auf ein altes äußeres Kleid; denn wegen seiner vollen Stärke würde er von dem äußeren Kleid abreißen, und der Riß würde schlimmer werden. 17 Auch gießt man nicht neuen Wein in alte Weinschläuche; wenn man es aber tut, werden die Weinschläuche bersten, und der Wein wird verschüttet, und die Weinschläuche sind verdorben; sondern man gießt neuen Wein in neue Weinschläuche, und beides bleibt erhalten.“

 

Hier spricht Jesus noch von „Freunden“, denn die Ernennung zu Aposteln war noch nicht erfolgt! (Mat 10:1-4) Johannes gibt in seinem Evangelium einen weiteren Hinweis, dass Jesus später seine Jünger „Braut“ nannte, was wiederum im Zusammenhang mit dem „Bräutigam“ steht aber der „kleinen Herde“ der Apostel einen Sonderstatus zuweist! Nur den Aposteln hatte Jesus erklärt: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ (Mat 19:28)

 

Die Pharisäer dagegen verglich Jesus mit einem „alten äusseren Kleid“, den „Flicken nicht eingelaufenen Tuches“ bezieht sich auf seine Lehren, die etwas Neues darstellten und von jenen festgefahrenen Denkvorgängen der Pharisäer und der Schriftgelehrten nicht aufgenommen werden konnten.

 

So ist es auch heute mit jenen Botschaften der „zwei Zeugen“, welche von den heutigen Pharisäern und Schriftgelehrten, den Theologen und christlichen Rechtsanwälten nicht verstanden werden können, weil sie in den von den Universitäten eingepaukten Denkschemas festgefahren sind! Das neue Denken, in dem vom Ende der Sache dieses Systems ausgegangen wird und dem, was Jesus mit der Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“ bewerkstelligen wird ist jenen unverständlich! Dies ist ausserhalb ihres Auffassungsvermögens, da sie ja das Weiterbestehen der „alten Himmel“ zu gewährleisten haben! Für sie sind „Braut“ und „Brautjungfrauen“ dasselbe, denn sie wurden gelehrt, dass sie selbst jener Klasse angehören würden. Ihre eigenen Kirchen identifizieren sie mit dem „Königreich der Himmel“, ohne zu erkennen, dass dieses erst während des Endes und zu Beginn des Millenniums aufgerichtet werden! Zudem ist es Gott durch Jesus, der jene Teilhaber an den „neuen Himmeln“ bestimmt!

 

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Diese Erkenntnisse sind wie „sprudelnder Wein“, den Jesus erst seinen Aposteln zu erklären begonnen hatte und die voll aufnahmefähig für diese gute Botschaft waren, nicht aber jene „alten Schläuche“ von Gelehrten, die in ihren Denkprozessen gefangen waren!

 

Mat 9:18-22:  Tochter des Vorstehers gestorben, jener erbittet ihr Leben; Frau mit Blutfluss geheilt

Nicht alle Vorsteher in Israel lehnten Jesus als Messias ab! Später waren es Pharisäer und viele Priester, die nach seinem Tod zum Glauben kamen. Zuvor aber war es die Macht und der Einfluss der mächtigen Gruppe jener Pharisäer und Sadduzäer die ihren eigenen Rang und Namen zu verteidigen suchten und Jesus aus Eifersucht ablehnten, weil ihm die Volksmassen folgten! Einer jener Vorsteher aber sah in Jesus die Rettung seiner bereits verstorbenen Tochter!

 

 (Matthäus 9:18-22)  Während er ihnen diese Dinge sagte, siehe, da begann ein gewisser Vorsteher, der sich genähert hatte, ihm zu huldigen und zu sprechen: Jetzt muß wohl meine Tochter tot sein; doch komm und lege ihr die Hand auf, und sie wird zum Leben kommen.“

Woman tells Jesus she had touched him19 Da stand Jesus auf und schickte sich an, ihm zu folgen, ebenso seine Jünger. 20 Und siehe, eine Frau, die zwölf Jahre an einem Blutfluß litt, trat von hinten herzu und rührte die Fransen seines äußeren Kleides an; 21 denn fortwährend sagte sie bei sich: „Wenn ich nur sein äußeres Kleid anrühre, werde ich gesund werden.“ 22 Jesus wandte sich um, bemerkte sie und sagte: „Fasse Mut, Tochter; dein Glaube hat dich gesund gemacht.“ Und von jener Stunde an wurde die Frau gesund.

 

Die Frau war von einem Arzt zum anderen gerannt und hatte ihr gesamtes Vermögen in die Heilkraft vieler Pfuscher investiert. Nun aber fasste sie Mut, obwohl sie nach GESETZ unrein war und daher Jesus nicht anfassen durfte setzte sie Glauben in die Worte Jehovas durch Moses, dass Alles, was mit Priestern und geheiligtem Fleisch in Berührung kann geheiligt wäre. So schlussfolgerte sie dies auch für Jesu Gewand! Markus bestätigte diesen Umstand auch für weitere Ereignisse von Heilungen durch blosses Berühren von Jesu Kleidern: (vergl. Mat 14:36)

 

(Markus 6:56)  Und wohin immer er kam, in Dörfer oder Städte oder auf dem Land, da legten sie die Kranken auf den Marktplätzen hin, und sie flehten ihn an, auch nur die Fransen seines äußeren Kleides anrühren zu dürfen. Und so viele sie anrührten, wurden gesund.

 

Die unmittelbare Heilung dieser für jene Frau so unangenehmen Erkrankung, die sie in beständiger Unreinheit beliess und dadurch ihre Freiheit und Lebensqualität sehr stark einschränkte musste sie tief berührt haben durch Jesu einfache Worte: „Fasse Mut, Tochter; dein Glaube hat dich gesund gemacht.“

 

Auch Lukas beschreibt dieses Ereignis dem er offenbar genau nachgeforscht hatte und zusätzliche Details herausfand die das Teilbild ergänzen:

 

http://koptisch.files.wordpress.com/2011/07/christ2020touch20of20fa.jpg (Lukas 8:42-48)  Während er hinging, umdrängten ihn die Volksmengen. 43 Und eine Frau, die seit zwölf Jahren mit einem Blutfluß behaftet war und die bei niemand hatte Heilung finden können, 44 näherte sich von hinten und rührte die Fransen seines äußeren Kleides an, und augenblicklich kam ihr Blutfluß zum Stillstand. 45 Da sprach Jesus: „Wer ist es gewesen, der mich angerührt hat?“ Als sie es alle verneinten, sagte Petrus: „Unterweiser, die Volksmengen engen dich ein und umdrängen dich.“ 46 Jesus aber sprach: „Es hat mich jemand angerührt, denn ich habe gemerkt, daß Kraft [[heb. ruach = Geist]] von mir ausging.“ 47 Als die Frau sah, daß sie nicht unbemerkt geblieben war, kam sie zitternd, fiel vor ihm nieder und enthüllte vor allem Volk, um welcher Ursache willen sie ihn angerührt hatte und wie sie augenblicklich gesund geworden sei. 48 Er aber sprach zu ihr: „Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht; geh hin in Frieden.“

 

Die Volksmengen liessen Jesus nicht einfach ziehen, sondern umringten ihn und in der Anonymität versuchte die Frau das zu erreichen, was kein Arzt ihr mittels Geld zu geben vermochte! Lukas, selbst Arzt bestätigt, das mit dem Berühren des Rocksaums der Blutfluss unmittelbar zum Stillstand kam! Jesus aber hatte bemerkt, dass etwas Ungewöhnliches geschah, offenbar die geistige Kommunikation zu Gott tätig wurde. Christus wurde über das besondere Geschehen informiert. Wie wir weiter oben schon mehrfach gesehen haben war es nicht anonyme „Kraft“ die von Jesus ausging, um die Heilung zu vollbringen, sondern Geist Gottes, der bestätigte, was Engel aus dem unsichtbaren Bereich heraus zur Ehre Gottes und zum Lobpreis Jesu vollbracht hatten! Der Offizier hatte ja von Befehlsgewalt gesprochen, was er bei Jesus erkannt hatte im Zusammenhang mit himmlischen Kräften, mit Engeln die seinen Befehlen gehorchen! Zu Moses hatte Gott gesagt, dass das, was immer das Sündopfer berührt geheiligt werde. Jesu Leib und Blut stellte das grösste aller Sündopfer dar!

 

http://4philip1112.files.wordpress.com/2011/07/jericho2.jpg?w=645(3. Mose 6:24-27)  Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sagte: 25 „Rede zu Aaron und seinen Söhnen und sprich: ‚Dies ist das Gesetz des Sündopfers: An dem Ort, wo man jeweils das Brandopfer schlachtet, wird das Sündopfer vor Jehova geschlachtet werden. Es ist ein Hochheiliges. 26 Der Priester, der es für Sünde darbietet, wird es essen. An heiliger Stätte wird es gegessen werden, im Vorhof des Zeltes der Zusammenkunft.

27 Alles, was sein Fleisch berühren mag, wird heilig werden, und wenn irgend jemand etwas von seinem Blut auf das Kleid spritzt, wirst du das, worauf er Blut spritzt, an heiliger Stätte waschen.

 

Heiligung bedeutet Befreiung von Sünde und damit von Schuld. Das Sündopfer vermochte zu heiligen und die Dinge die damit indirekt in Berührung kamen wurden geheiligt. So wirkt auch die Taufe, das Wasser beim Untertauchen heiligend, indem „unverdiente Güte“ auf den Täufling kommt. Ebenso durch das Brot und der Wein des Abendmahls, die erneut sündensühnende Wirkung haben. Am Sühnetag vergibt Gott erneut durch weitere Anwendung von „unverdienter Güte“, damit Sünden sich nicht „bis zum Himmel“ aufzuhäufen vermögen! (Off 18:5)  

 

Ganz offensichtlich war dieser Vorsteher von Jesu Macht selbst Tote auferwecken zu können überzeugt, denn so stand es doch in den Propheten. Bis zu jenem Moment hatte Jesus noch keine Toten auferweckt gehabt! Jener gerechte Mann aber vertraute auf die Worte Jehovas durch Jesaja in Verbindung mit dem Kommen des Messias, der erklärte:

 

(Jesaja 26:19)  Deine Toten werden leben. Eine Leiche von mir — sie werden aufstehen. Erwachet und jubelt, ihr Staubbewohner! Denn dein Tau ist wie der Tau von Malven, und die Erde selbst wird auch die im Tode Kraftlosen [beim Geborenwerden] auswerfen.

 

Auch der Prophet Hosea hatte auf kommende Auferstehung von Toten hingewiesen und im Schmerz über den Verlust seiner Tochter vertraute jener Älteste voll darauf, dass Jesus auch dieses Wunder vollbringen könne.

 

(Hosea 13:14)  Von der Hand des Scheọls werde ich sie erlösen; vom Tod werde ich sie zurückholen. Wo sind deine Stacheln, o Tod? Wo ist deine vernichtende Gewalt, o Scheọl? Ja, Mitleid wird vor meinen Augen verborgen sein.

 

Obwohl die grosse Erfüllung dieser Vorhersagen mit Jesu Wiederkehr und der Aufrichtung von Gottes Königreich in Verbindung stehen gab Jesus Muster davon, welche Autorität ihm Gott verliehen hatte!

 

Mat 9:23-26:  Jesus im Haus des Vorstehers erweckt das Mädchen zum Leben

Der nächste Akt im Theater dieses Lebens zeigt Jesu, wie er die verworrene Situation zu beherrschen vermochte, welche die Rituale der Juden zufolge eines Todesfalles ausführten.  

 

http://wegwahrheitleben.files.wordpress.com/2012/06/erweckung-der-tochter-des-jairus.jpg?w=570&h=354(Matthäus 9:23-26)  Als er nun in das Haus des Vorstehers kam und die Flötenspieler und das Durcheinander der lärmenden Volksmenge erblickte, 24 begann Jesus zu sagen: „Verlaßt den Ort, denn die Kleine ist nicht gestorben, sondern sie schläft.“ Darauf begannen sie ihn zu verlachen. 25 Sobald die Volksmenge hinausgesandt worden war, ging er hinein und faßte sie bei der Hand, und das kleine Mädchen stand auf. 26 Natürlich verbreitete sich die Nachricht davon in jener ganzen Gegend.

 

Jesus erklärte den Tod als eine Form des Schlafes, wo der Tote „sich nicht des geringsten bewusst“ ist (Pr 9:5) Ohne irgendwelche Zeremonien ging er in die Innenkammer, fasste das Mädchen bei der Hand und dieses kam unmittelbar zum Leben. Das Hirn jenes Mädchens, obwohl stundenlang ohne Sauerstoff war erneut im selben denkfähigen Zustand wie vor dem Tod und keine der Erinnerungen waren ausgelöscht! Jehova hatte aus seinem Gedächtnis jeden der Gedanken und Erinnerungen zurückgegeben! Im Falle des Lazarus war dies besonders ersichtlich, weil jener bereits vier Tage tot war und bereits roch, als Jesus ihn aus dem Todesschlaf zurück rief!

 

4.3.1.7          Mat 9:27-38:  Blinde, Stumme und von Dämonen besessene geheilt; Jesus lehrte in Städten und Dörfern 

 

Mat 9:27-31:  Zwei Blinde zeigen Glauben und verbreiten die Kunde in der Gegend

Matthäus beschreibt, was im Gefolge geschah. Natürlich ging nun Jesus der Ruf eines Heilers, der jeder Form von Krankheit und Gebrechen, ja selbst Aussatz heilte und nun auch noch Tote auferweckte weit voraus! Dies war Tagesgespräch in allen Orten und Städten Galiläas und weit darüber hinaus! 

 

http://www.jesus.ch/sites/default/files/media/15762-Jesus-heilt.jpg(Matthäus 9:27-31)  Als Jesus von dort weiterging, folgten ihm zwei Blinde, die schrien und sprachen: „Hab Erbarmen mit uns, Sohn Davids!“ 28 Nachdem er in das Haus gekommen war, traten die Blinden zu ihm, und Jesus fragte sie: „Glaubt ihr, daß ich das tun kann?“ Sie antworteten ihm: „Ja, Herr.“ 29 Da rührte er ihre Augen an und sprach: „Euch geschehe gemäß eurem Glauben.“ 30 Und ihre Augen wurden sehend. Ferner befahl Jesus ihnen ernstlich, indem er sprach: „Seht zu, daß niemand es erfahre.“ 31 Nachdem sie aber hinausgegangen waren, machten sie dies über ihn in jener ganzen Gegend bekannt.

 

Jesus selbst handelte nach dem, was er in der Bergpredigt den Juden erklärt hatte, dass Linke nicht zu wissen brauche, was die Rechtet tut. Wie aber hätten jene geheilten Blinden nicht über das Reden können, was Jesus an ihnen Gutes getan hatte? Welche Fragen all der Verwandten und Bekannten hätten sie ehrlich beantworten können ohne das Lob über den „Sohn Davids“ zu verbreiten? Sie hatten klare Kenntnis aus den Schriften dass der Messias ein Nachkomme Davids sein musste und ihm Gott den Thron in Israel versprochen hatte!

 

Mat 9:32-34:  Dämon aus einem Stummen ausgetrieben, Pharisäer klagen Jesus an durch die Dämonen zu heilen

Jesu Macht Dämonen auszutreiben wurde erneut unter Beweis gestellt. Diesmal aber erzeugte er damit unter gewissen Pharisäern einen starken Neid, so dass sie ihn falsch anzuklagen begannen, er würde „durch den Herrscher der Dämonen“ handeln. Damit beschuldigten sie Jesus mit den Teufel im Bunde zu sein!

 

(Matthäus 9:32-34)  Als sie nun fortgingen, siehe, da brachte man einen Stummen zu ihm, der von einem Dämon besessen war; 33 und nachdem der Dämon ausgetrieben worden war, redete der Stumme. Da staunten die Volksmengen und sprachen: „Niemals hat man etwas Derartiges in Israel gesehen.“ 34 Die Pharisäer aber begannen zu sagen: „Durch den Herrscher der Dämọnen treibt er die Dämọnen aus.“

 

Matthäus konzentrierte sich nur auf das Ereignis der Heilung und die Reaktion, die sie einerseits beim Volk und andererseits bei den Pharisäern auslöste.

 

Lukas dagegen bringt weitere Details im selben Zusammenhang die das Bild wesentlich erweitern. Die Eifersucht der Pharisäer steigerte sich mit jedem Wunder und mit jeder Rede Jesu und mit jedem weiteren Volksauflauf, um den grossen Propheten zu sehen und sein Lob weiter zu verbreiten. So verstiegen sie sich wider den heiligen Geist der Schrift zu reden, denn sie wussten genau, dass nur aus Gott solche grossen Taten gewirkt werden konnten und so beschuldigten sie Jesus, mit Satan selbst im Packt zu handeln! Die Macht des Teufels und der Dämonen ist aber weit unter dem begrenzt, was Jesus wirkte! 

 

image064 (Lukas 11:14-23)  Später trieb er einen stummen Dämon aus. Nachdem der Dämon ausgefahren war, redete der Stumme. Und die Volksmengen verwunderten sich. 15 Einige von ihnen aber sagten: „Er treibt die Dämọnen durch Beelzebub, den Herrscher der Dämọnen, aus.“ 16 Andere jedoch trachteten danach, von ihm ein Zeichen vom Himmel zu erhalten, um ihn zu versuchen. 17 Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird verwüstet, und ein gegen sich selbst [entzweites] Haus stürzt ein. 18 Wenn nun auch der Satan gegen sich selbst entzweit ist, wie wird da sein Königreich bestehen? Denn ihr sagt, ich treibe die Dämọnen durch Beelzebub aus. 19 Wenn ich durch Beelzebub die Dämọnen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 20 Wenn ich aber durch den Finger Gottes die Dämọnen austreibe, so hat das Königreich Gottes euch wirklich eingeholt. 21 Wenn ein starker, gutbewaffneter Mann seinen Palast bewacht, bleibt seine Habe in Frieden. 22 Wenn aber ein Stärkerer als er gegen ihn herankommt und ihn besiegt, nimmt er ihm seine volle Rüstung weg, auf die er vertraute, und er teilt die Dinge aus, die er von ihm erbeutet hat. 23 Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

 

Jene Pharisäer erkannten nicht einmal die Widersprüche in die sie sich verhedderten. Wenn der Teufel seine eigenen Dämonen austreiben würde, dann würde dies doch dessen Niedergang bedeuten, da „sein Haus“, sein eigenes Königreich in sich entzweit wäre! Da die religiösen Führer und deren geistigen Söhne selbst Dämonenaustreibungen vornahmen, so musste die Frage im Raum auftauchen, womit diese denn handelten? Sie beschuldigten sich indirekt damit selbst mit dem Teufel im Bunde zu stehen!

 

Der „starke, gutbewaffnete Mann (der) seinen Palast bewacht, (so) bleibt seine Habe in Frieden“ deutet auf den Teufel hin, den Paulus als den „Gott dieses Systems der Dinge“ bezeichnet! Jesus spricht danach von sich, wie er als „Stärkerer“, an anderer Stelle spricht er von sich als „Dieb“ (vergl. Mat 24:43), der in das Haus einbricht und sich das Seine holt! Dies ist nicht im Sinne eines ungerecht Handelnden, sondern im Sinne desjenigen, der seine eigene Habe aus der Hand dessen befreit, der sie ihm zuvor entrissen hatte!

 

Wir kennen den Ausdruck „Diebstahl“ bereits von Rahel, welche die „Teraphim“ von ihrem Vater Laban „stahl“ (1.Mo 31:19-24). Dabei handelte es sich um den Bericht seit Adam, der die Geschlechtsfolge all jener aufzeigte, die Gottes Segen hatten und zum „Samen der Frau“ gehörten. Jene, die den Erbanspruch auf die Erde und das Vorrecht besitzen, dass der „Same der Verheissung“ von ihrer Geschlechtslinie her stammen werde. Auf diese Erbdokumente hatte Jakob Anspruch, als Sohn Isaaks und als Enkel Abrahams, aus der Linie Sems, der Noahs Segen hatte! Nur so konnte das „Buch Adams“ (1.Mo 5:1) und der Sintflutbericht Noahs in die Hand Levis und damit später zu Mose gelangen. Das deutsche Wort „Dieb“ deckt hiermit nicht den wirklichen Sinn des hebräischen Wortes ab, weil es den Beigeschmack von ungerechtem Handeln hat! Jesus aber holt sich nur das Seine aus der Umklammerung von Satans System!  

 

Genau dies, dass die religiösen Führer, die Pharisäer und Schriftgelehrten selbst mit den Teufel paktierten, so bezichtigte Jesus sie und Johannes zeigt diesen Teil auf und weist darauf hin, dass deren Hass wirklich mörderische Absichten aufwies. Das Geschehen war im Tempel Jerusalems, es handelte sich somit um ein anderes Ereignis der Heilung eines von Dämonen Besessenen zeigt aber umso deutlicher den Hass und die Mordabsichten der jüdischen Führer:

 

http://www.weltmanager.de/Schild.jpg (Johannes 8:42-47)  Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Jesus redete niemals verdrehte Dinge, sondern stets das, was mit den Schriften im Einklang stand, denn er war ja schon zuvor Gottes Wortführer gewesen: Der in Eden Adam unterrichtete, der Henoch Gottes Gericht an der „ersten Welt“ ankündigte und Noah den Plan zum Bau der Arche gab, der die Türe verschloss, nachdem alle Tiere drin waren. Er war es, der mit Abraham Gottes Bund schloss, als er Issak zu opfern bereit war. Auch war er derselbe Mittler, der Moses die Steintafeln mit dem GESETZ gab, nachdem er Israels aus Ägypten herausgeführt hatte und dort die zehn Plagen bis hin zur Tötung der Erstgeburt Pharaos geleitet hatte!

 

Wer wie die Pharisäer Wahrheit mit „offizieller Wahrheit“ vertauscht gefährdet das ewige Leben!

Ja, jene Pharisäer und Schriftgelehrten die Jesus beschuldigten luden sich nicht zu vergebende Sünde auf! Wahrheit spielte ihnen keine Rolle, sondern die „offizielle Wahrheit“, die Überlieferungen ihrer Vorväter, ihre Macht und Autorität, ihre Privilegien waren ihnen wichtig!

 

Indem ihnen Jesus die Wahrheit sagte forderte er sie direkt heraus:

 

(Johannes 8:48-59)  Die Juden gaben ihm zur Antwort: „Sagen wir nicht mit Recht: Du bist ein Samarịter und hast einen Dämon?“ 49 Jesus antwortete: „Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr entehrt mich. 50 Ich aber suche nicht Ehre für mich selbst; da ist EINER, der sucht und richtet. 51 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort hält, wird er den Tod überhaupt nie sehen.“ 52 Die Juden sagten zu ihm: „Jetzt erkennen wir, daß du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben, ebenfalls die Propheten; du aber sagst: ‚Wenn jemand mein Wort hält, wird er den Tod überhaupt nie schmecken.‘ 53 Du bist doch nicht etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten sind gestorben. Wer zu sein, beanspruchst du?“ 54 Jesus antwortete: „Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott; 55 und doch habt ihr ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, wäre ich wie ihr ein Lügner. Ich kenne ihn aber und halte sein Wort. 56 Abraham, euer Vater, freute sich sehr über die Aussicht, meinen Tag zu sehen, und er sah ihn und freute sich.“ 57 Daher sagten die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt, und dennoch hast du Abraham gesehen?“ 58 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“ 59 Darum hoben sie Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen; aber Jesus verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.

 

Ja, Abraham wusste, dass er jenen Engel der mit ihm den Bund schloss in ihn daran gehindert hatte Isaak zu opfern von Angesicht zu Angesicht erneut sehen werde! Er hatte bereits die Auferstehungshoffnung im Falle Isaaks gehabt, die seit Adam schon gelehrt wurde! „Der Same der Frau“ würde doch schlussendlich Satan und den „Samen der Schlange“ besiegen!

 

Dieselben Gedanken und dieselbe Handlungsweise ist auf die christlichen Führer der Endzeit zu übertragen, die mit aller Macht die Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde und die Wiederkehr Jesu zu verhindern versuchen!

 

Mat 9:35-38:  Jesus lehrt in Städten und Dörfern am Sabbat in den Synagogen das Königreich, vollbringt viele Heilungen an den „Schafen ohne Hirten

Der griechische Begriff „Synagoge“ bedeutet Versammlung und kann sowohl den Ort der Versammlung wie die Versammelten selbst betreffen. Am Sabbat füllte sich in jedem Ort der Versammlungsraum, wo die Juden aus dem GESETZ Mose und aus den PROPHETEN und den übrigen Schriften belehrt wurden! Dort versuchte Jesus und seine Apostel die gute Botschaft zu verbreiten, indem sie auf Erfüllungen der Aussagen der Propheten hinwiesen!

 

Spruchkarte - Reich-Gottes-Arbeiter gesucht (Matthäus 9:35-38)  Und Jesus begab sich auf eine Reise durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte die gute Botschaft vom Königreich und heilte jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen. 36 Als er die Volksmengen sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie zerschunden waren und umhergestoßen [wurden] wie Schafe, die keinen Hirten haben. 37 Dann sprach er zu seinen Jüngern: Ja, die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. 38 Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende.“

 

Nur der Messias sollte in der Lage sein diese Erfüllung von Vorhersagen aufzuzeigen. All jene, welche an Jesus zu glauben begannen, dass er der verheissene Christus sei, sie brauchten nun neue geistigen Führer, die den jungen Glauben stärkten. Jesus und die Apostel zogen bald schon weiter, um möglichst viele Menschen mit der Botschaft bekannt zu machen!

 

Erst nach Jesu Tod und Auferstehung, mit der Taufe von etwa 3000 Juden begannen diese ersten Christen ihre eigenen Versammlungen oder eben „Synagogen“ zu bilden. Das System, das von Jehova an Moses gegeben worden war blieb sich in den Christenversammlungen dasselbe. So bestätigte es Jakobus, Jesu Halbbruder am Apostelkonzil des Jahres 49 u.Z. in Jerusalem. Paulus führte dasselbe System unter den Versammlungen der Nationen weiter!

 

(Apostelgeschichte 15:21)  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.

 

Heute ist erneut eine Zeit eines Ernteabschlusses und wir sollten Jehova wiederum bitten Arbeiter auszusenden, um die Ernte einzubringen! Diesmal, erklärt Jesus, dass Engel die Schnitter wären die den Weizen vom Unkraut trennen würden. Der Weizen wird in das Vorratshaus gebracht während das Unkraut in Bündeln, nach Religionsgemeinschaften zum Verbrennen in Harmagedon aufbewahrt wird!

 

(Matthäus 13:39-43)  Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

 

Es ist nicht so, dass gegen das Ende des Systems nochmals eine besonders grosse Verkündigung erfolgen könnte, denn der Scheinweizen, das Unkraut würde doch viel stärker wachsen wie der wahre Weizen. Wie wir später im Kapitel 24 von Matthäus behandeln werden würden „falsche Propheten“ überhand nehmen und Gesetzlosigkeit verkünden, indem sie Gottes Gebote aus beendet erklärten, damit zu „gesetzlosem Handeln“ hin verführten! Nur die, welche Gottes Gebote halten geben in Wirklichkeit Zeugnis für Jesus, alle anderen legen Zeugnis für ihre „falschen Christusse“ und ihre „falschen Apostel“ ab!

 

 

4.3.4           Matthäus Kapitel 10:  Apostel beginnen ihre Aufgabe und erweisen sich als Jesu wahre Jünger

 

4.3.1.8          Mat 10:1-15:  Apostel mit Gewalt ausgestattet und ausgesandt zu denen, die es verdienen

 

Mat 10:1-4:  Apostel erhalten Gewalt über unreine Geister, Krankheiten und Gebrechen zu heilen

Wir möchten erneut das Geschehen, das Matthäus nicht in völliger Chronologie aufzeigt am richtigen Ort und Zeitpunkt verankern. Wir haben uns inzwischen der Mitte von Jesu Predigttätigkeit genähert, kurz vor der Bergpredigt! 

 

Es ist der Teil, wo die Jünger Jesu bereits weitgehend ausgebildet waren und Jesus einen endgültigen Entscheid darüber traf, welche innerhalb der Gruppe der Jünger seine Apostel, seine direkten Ausgesandten sein würden. Nur diesen zwölf gebührt der Titel, wobei Paulus an die Stelle des Judas trat. Dies geschah offenbar kurze Zeit vor der Bergpredigt und diesmal ist es Markus, der einige weitere Details liefert:

 

Datei:Brooklyn Museum - The Exhortation to the Apostles (Recommandation aux apôtres) - James Tissot.jpg(Markus 3:13-19)  Und er stieg auf einen Berg und rief diejenigen, die er wollte, zu sich, und sie gingen zu ihm hin. 14 Und er bildete [eine Gruppe von] zwölf, denen er auch den Namen „Apostel“ gab, damit sie bei ihm blieben und damit er sie aussenden könne, zu predigen 15 und Gewalt zu haben, die Dämọnen auszutreiben.

16 Und die [Gruppe der] Zwölf, die er bildete, waren: Sịmon, dem er auch den Beinamen Petrus gab, 17 und Jakobus, der [Sohn] des Zebedạ̈us, und Johạnnes, der Bruder des Jakobus (diesen gab er auch den Beinamen Boanẹrges, was Donnersöhne bedeutet), 18 und Andreas und Philịppus und Bartholomạ̈us und Matthạ̈us und Thomas und Jakobus, der [Sohn] des Alphạ̈us, und Thaddạ̈us und Sịmon, der Kananạ̈er, 19 und Judas Iskạriot, der ihn später verriet.

 

Deutlich geht bei Markus hervor, dass jene zwölf auserwählten Apostel nun erst Gewalt erhielten, um Dämonen auszutreiben! Das bedeutet, dass Engel auf das Handeln der Apostel und deren Anweisungen reagieren mussten, als wäre es Jesus selbst, der Befehl erteilt! Da sie alle Gebete an Jehova in Jesu Namen richten mussten, so blieb stets Jehova die Schaltstelle! Der Bericht von Matthäus ergänzt zudem, dass sie nun Krankheiten und Gebrechen zu heilen in der Lage waren!

 

(Matthäus 10:1-4)  Da rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Gewalt über unreine Geister, um diese auszutreiben, und jede Art Krankheit und jede Art Gebrechen zu heilen.

2 Die Namen der zwölf Apostel sind diese: zuerst Sịmon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder; und Jakobus, der [Sohn] des Zebedạ̈us, und Johạnnes, sein Bruder; 3 Philịppus und Bartholomạ̈us; Thomas und Matthạ̈us, der Steuereinnehmer; Jakobus, der [Sohn] des Alphạ̈us, und Thaddạ̈us; 4 Sịmon, der Kananạ̈er, und Judas Iskạriot, der ihn später verriet.

 

Damit ist das Teilbild über die Apostel mit einigen weiteren Details versehen! Jeder der sich diesen Titel „Apostel“ verleiht oder verleihen lässt verletzt Jesu Anordnung! Der Papst beansprucht der Stellvertreter des Petrus zu sein. Petrus aber wird in der Frühauferstehung der Apostel, „die Braut, die Frau des Lammes“ zum Leben gelangen (Off 12:5,6; 21:9, 14), die Päpste aber der „ewigen Abschneidung“ anheimfallen!

 

Mat 10:5-10:  Zwölf ausgesandt zu den verlorenen Schafen Israels: Kostenfrei sollen sie geben

Jesus kam nun zum ersten selbständigen Handeln der Apostel, wo sie ihre ihnen verliehene Autorität gemäss dem Muster, das ihnen Jesus während diesen ein bis eineinhalb Jahren gegeben hatte ohne ihn in Tat umsetzen sollten!

 

Die Aussendung der zwölf Apostel. Duccio di Buoninsegna (ca. 1255-1319)(Matthäus 10:5-10)  Diese Zwölf sandte Jesus aus und gab ihnen folgende Weisungen: „Begebt euch nicht auf die Straße der Nationen, und tretet nicht in eine samarịtische Stadt ein, 6 sondern geht statt dessen immer wieder zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 7 Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ 8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämọnen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt. 9 Verschafft euch nicht Gold oder Silber oder Kupfer für eure Gürtelbeutel 10 oder eine Speisetasche für unterwegs oder zwei untere Kleider oder Sandalen oder einen Stab; denn der Arbeiter hat seine Nahrung verdient.

 

Jesus ergänzte die bereits verliehenen Heilungsgaben nun zudem noch dadurch, dass Aussatz durch sie kuriert wurde und selbst Tote durch sie auferweckt würden. Zudem gab er klare Anweisung, dass jene Apostel vorerst nur den Juden predigen dürften und dies niemals mit Kosten oder einem Lohn verbunden sein konnte! Jesus versprach Lohn erst zum Ende, bei seiner Rückkehr! „Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist.“ (Off 22:12) Natürlich versuchen all jene, die von diesem System der Politik und Religion ihren Nutzen ziehen dies mit aller Gewalt zu verhindern! Der Kampf von Harmagedon richtet sich doch in erster Linie gegen die Aufrichtung von Gottes „Königreich der (neuen) Himmel“ hier auf der Erde!

 

(Offenbarung 11:18)  Aber die Nationen wurden zornig, und dein eigener Zorn kam und die bestimmte Zeit für die Toten, um gerichtet zu werden, und den Lohn zu geben deinen Sklaven, den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten, den Kleinen und den Großen, und die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

http://www.tz-online.de/bilder/2009/11/20/535476/734737818-geistheiler-l09.jpgWie anders handeln heutige Geistheiler die in Jesu Namen auftreten und entweder Schwindler sind oder aber mit den Dämonen im Bund stehen und es nicht erwarten können, dass sie Spenden und wertvolle Geschenke entgegen nehmen können! Lediglich um Nahrung sollten sie ihre Dienstleistung erbringen! Jeder der sich ihnen zuwendet ist für Jehova etwas verabscheuungswürdiges, weil es Kontaktieren von Dämonen beinhaltet, was Götzendienst ist!

 

(5. Mose 18:10-13)  Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer 11 oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. 12 Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt Jehova, dein Gott, sie vor dir. 13 Du solltest dich gegenüber Jehova, deinem Gott, als untadelig erweisen.

 

Die Apostel konnten später die Gabe des Heilens und des Austreibens von Dämonen an andere weitergeben. Mit ihrem Tod endete dies, weil ihr Zweck erfüllt war, Gottes Auserwählung mittels dieser Sondergaben zu bestätigen!

 

Mat 10:11-15:  Nachforschen wer es verdient, dass der Friede dort verbleibe; Staub von den Sandalen schütteln bei jenen, die sie nicht aufnehmen

Lukas bringt andere Details zum Ausdruck, als Jesus seine Apostel erstmals aussandte: An jeden Ort, wo sie kommen würden sollte das erste Haus, das ihnen Gastfreundschaft erweisen würde der Ort sein, von wo aus sie operieren würden! Jene Hausgemeinschaft sollte künftig den Kern der neuen Versammlung beherbergen!

 

http://www.livenet.ch/sites/default/files/media/42505-Selbst-den-Staub.jpg (Lukas 9:1-6)  Dann rief er die Zwölf zusammen und gab ihnen Macht und Gewalt über alle Dämọnen und zum Heilen von Krankheiten. 2 Und er sandte sie aus, das Königreich Gottes zu predigen und zu heilen, 3 und er sprach zu ihnen: „Nehmt nichts mit auf den Weg, weder einen Stab noch eine Speisetasche, noch Brot, noch Silbergeld; habt auch nicht zwei untere Kleider. 4 Doch wo immer ihr in ein Haus eintretet, dort bleibt, und von dort geht aus. 5 Und wo immer man euch nicht aufnimmt, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jener Stadt hinausgeht, zum Zeugnis gegen sie. 6 Darauf zogen sie aus und gingen durch das Gebiet von Dorf zu Dorf, und überall verkündigten sie die gute Botschaft und vollbrachten Heilungen.

 

Was Jesus sie gelehrt hatte, dies brachten sie nun zur Tat! Lukas bringt das Detail, wie sie sich verhalten sollten bei Menschen die ihnen und der guten Botschaft ablehnend gegenüber eingestellt wären: „Und wo immer man euch nicht aufnimmt, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jener Stadt hinausgeht, zum Zeugnis gegen sie.“ Engel wären Zeugen, indem die Apostel den Staub jenes Ortes oder der Stadt von ihren Füssen schütteln würden!

 

Matthäus fährt fort Jesu Worte wiederzugeben, welches Auswahlverfahren sie anzuwenden hätten: Nachforschen, wer es in der Stadt verdiente als erste Jesu Königreich vertreten zu dürfen! Nur wer die Ehre vor Gott erkannte, würde handeln, wer die Zusammenhänge nicht verstand, der würde ablehnend reagieren!

 

http://2.bp.blogspot.com/-r0TWI8AGpBY/TcfVPwGAvbI/AAAAAAAAACE/_5bVEFNt_T0/s320/SODOM-AND-GOMORRAH.jpg (Matthäus 10:11-15)  In welche Stadt oder welches Dorf ihr auch hineingeht, da forscht nach, wer [es] darin verdient, und haltet euch dort auf, bis ihr weggeht. 12 Wenn ihr in das Haus eintretet, so grüßt die Hausgenossen; 13 und wenn das Haus [es] verdient, so komme der Frieden darauf, den ihr ihm wünscht; wenn [es] ihn aber nicht verdient, so kehre euer Frieden auf euch zurück. 14 Wo jemand euch nicht aufnimmt noch auf eure Worte hört, da schüttelt den Staub von euren Füßen, wenn ihr aus jenem Haus oder jener Stadt hinausgeht. 15 Wahrlich, ich sage euch: Es wird dem Land Sọdom und Gomọrra am Gerichtstag erträglicher ergehen als jener Stadt.

 

Auch Matthäus zeigt, dass die Ablehnung der guten Botschaft mit schweren Konsequenzen verbunden sein würde, da doch Engel selbst am Werk beteiligt sind und als Zeugen darüber Buch führen, wer künftiges ewiges Leben verdient und wer aus dem Königreich entfernt werden soll oder es gar nie erreicht! Beachten wir, die Rede ist erneut vom Gerichtstag in der Endzeit! Die Mitteilungen betreffen somit uns und unsere Verkündigung der bevorstehenden Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“ und der Gerichtsbotschaft auch direkt!

 

4.3.1.9          Mat 10:16-31:  Von „Wölfen“ verfolgte „Schafe“ die ausharren und wie Jesus verachtet werden

 

Mat 10:16-23:  Schafe inmitten von Wölfen“; vor Statthalter geschleppt; des Vaters Geist redet durch sie; Gegenstand des Hasses; Ausharren bringt Rettung

Jesus beginnt nun Warnungen zu geben, damit die Apostel nicht vorzeitig desillusioniert ihr Werk abbrechen würden. Von innen her aus dem Herzen war doch jeder überzeugt das Beste zu tun, zu Gunsten der anderen sich aufzuopfern!

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Jesus deckt aber die Denkweise der „Welt“ auf, von der seine Jünger kein Teil werden durften! Das ganze jüdische System lag schon damals unter Satans Kontrolle, weil dieser die gesamte Führungsspitze unter seiner Aufsicht hatte!

 

Wer davon ausgeht, dass dies heute anders wäre der irrt bestimmt! Der „Gott dieses Systems der Dinge“ hat alles in Religion und Politik und selbst der Wirtschaft fest im Griff! Wer heute die Aufgabe weiter erfüllt, welche Jesus vorab den Aposteln, später den siebzig Jüngern und dann nach seiner Auferstehung jedem Getauften zuordnete, der wird ganz ähnliche Erfahrungen machen!

 

Zu Recht bezeichnet Jesus seine ihm Getreuen als „Schafe“ und jene, welche gegnerisch eingestellt wären als „Wölfe“! „Ja, ihr werdet vor Statthalter und Könige geschleppt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zu einem Zeugnis.“ Der Grund zu diesem Verhalten wäre Jesus, weil jene doch vollkommen dagegen sind, dass Jesus über sie herrschen würde, sie dessen Gebote ablehnen, um ihre eigenen Königreiche zu errichten und ihre eigenen Verordnungen anzuwenden! „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

(Matthäus 10:16-23)  Siehe! Ich sende euch aus wie Schafe inmitten von Wölfen; darum erweist euch vorsichtig wie Schlangen und doch unschuldig wie Tauben. 17 Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch an örtliche Gerichte ausliefern, und sie werden euch in ihren Synagogen geißeln. 18 Ja, ihr werdet vor Statthalter und Könige geschleppt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zu einem Zeugnis. 19 Wenn man euch aber ausliefert, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden; 20 denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet. 21 Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen. 22 Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 23 Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere; denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit dem Kreis der Städte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.

 

Jesu Anweisungen gingen so weit, dass er erklärte, dass vor Gericht Gottes Geist in uns wirksam würde, indem Jehova selbst uns die korrekten Argumente eingibt, um weiteres Zeugnis für die Wahrheit abzulegen! Im Falle des Petrus und Johannes vor dem Sanhedrin, wo ihnen unter Misshandlung verboten wurde weiter im Namen Jesu zum Volk zu reden zeigte sich diese Wirkung deutlich:

 

PETRUS AND Y0HANES DI HADAPAN SANHEDRIN (Apostelgeschichte 5:27-32)  Sie brachten sie also herbei und stellten sie in den Saal des Sanhedrịns. Und der Hohepriester befragte sie 28 und sprach: „Wir haben euch ausdrücklich befohlen, nicht mehr weiter aufgrund dieses Namens zu lehren, und dennoch, seht, ihr habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt, und ihr seid entschlossen, das Blut dieses Menschen über uns zu bringen.“ 29 Als Antwort sagten Petrus und die [anderen] Apostel: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. 30 Der Gott unserer Vorväter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet. 31 Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der Sünden zu geben. 32 Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.“

 

Johannes noch Petrus konnten sich auf jene Konfrontation mit dem jüdischen Zentrum der Macht vorbereiten! Petrus gab aber den Kern der Sache kund, dass es unmöglich ist die Wahrheit zu verschweigen, unabhängig wie stark und mächtig und bedrohlich die Feinde sind, die dies zu verhindern suchen!

 

Zweifelsfrei spricht Jesus auch in dieser Beziehung direkt zu uns, jener Generation auf die Gottes Gericht zukommt! Der Druck wird während der „grossen Drangsal“ noch verstärkt, weil wahre Christen weder das „wilde Tier“ der Politik noch das „Bild des wilden Tieres“, die vereinten Religionen anbeten werden, das heisst sich weder dem einen noch andern anbiedern!

 

„Ihr werdet mit dem Kreis der Städte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.“ Die Rede ist nicht vom Staat Israel und dessen Städten, sondern vom Kreis der abgefallenen christlichen Städte der ganzen Erde, das geistige „Israel“! Jesus kündet seine Wiederkehr als „Menschensohn“ an, weil ja das Tausendjahrreich hier auf der Erde sein wird, um das „Paradies“ erneut herzustellen! Wo Jesus als „Baum des Lebens“ im Garten Eden die Unterweisung mit Adam und Eva jeden Abend „um die Tageszeit der Brise“ begann (1.Mo 2:19; 3:8), wird er im kommenden System mit seinen zwölf Aposteln und deren 144.000 „Bäumen des Lebens“ und wie zu Beginn in voller Zusammenarbeit mit den Engeln Gottes Plan zur Vollendung bringen!

 

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Mat 10:24-31:  Jünger sollen werden wie ihr Herr, nicht sich darüber überheben

Ganz entgegen der hierarchisch organisierten Kirchen der Christenheit erteilte Jesus nun den Aposteln Anleitung, wie sie die Versammlungen aufbauen sollten, beginnend bei ihnen selbst, wo keiner sich über den anderen überhöhen durfte!  Jesus allein blieb Herr und Lehrer! Jede Versammlung sollte ihre eigene Unabhängigkeit bewahren und ihr Ältester Jesu gegenüber verantwortlich zeichnen!

 

http://www.jrdkirk.com/wp-content/uploads/2010/08/Withered-Hand-man.jpg (Matthäus 10:24-31)  Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna vernichten kann. 29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. 30 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. 31 Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

 

Ebenso, wie Jesus es selbst vorgemacht hatte mit der Offenlegung der verdeckten Taten der Pharisäer, Sadduzäer und Herodianer, so sollten seine Jünger damit fortfahren Unrecht zu entblössen, ohne Angst vor ihren Gegnern zu zeigen!

 

Die Wahrheit ist es, die uns aus der Sklaverei jener befreit, deren „Vater“ zweifelsfrei „Beelzebub“, der Herr der Dämonen ist! Natürlich schockten solche Aussagen die damaligen religiösen und politischen Führer. Wie weit mehr ist es die kommende Ankündigung, dass keines dieser so komplex organisierten Gebilde in Religion, Politik und Wirtschaft Harmagedon überstehen wird?

 

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Jesus versucht auch uns die Todesangst zu nehmen, weil er es ja vormachte durch das, was er selbst litt, was jedem von uns geschehen kann, damit wir in vollem Mass Treue zu unserem Herrn und unserem Vater im Himmel in jeder Situation zeigen! Für unsere Tage gibt uns Jesus durch Johannes in der Offenbarung Rat:

 

(Offenbarung 2:10, 11)  Fürchte dich nicht vor den Dingen, die zu leiden du im Begriff bist. Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod Schaden erleiden.‘

 

Nur den „zweiten Tod“ sollten wir fürchten, der „Seele und Leib“ im Feuersee verschlingen wird! Jeder, „der wider heiligen Geist in diesem und im kommenden System der Dinge“ sündigt, wird dort enden. „Deswegen sage ich euch: Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben werden. Zum Beispiel, wer irgendein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer immer aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden. (Mat 12:31, 32) Jedes Wort aus Gottes Mund ist „heiliger Geist“!

 

Die „zwei Zeugen“ arbeiten nach Jesu Muster, indem „Feuer von ihrem Mund aus(geht) und ihre Feinde verzehrt“. Dieses „Feuer“ bedeutet das Offenlegen der verdeckten Dinge dieses Systems, unabhängig von Rang und Namen sollen die wahren Fakten offengelegt werden! Nichts bleibt davon verschont, bis nicht alles aufgedeckt ist!

 

http://i2.ytimg.com/vi/auMrOm8uByQ/maxresdefault.jpg (Offenbarung 11:5, 6)  Und wenn ihnen jemand schaden will, geht Feuer von ihrem Mund aus und verzehrt ihre Feinde; und sollte ihnen jemand schaden wollen, so muß er auf diese Weise getötet werden. 6 Diese haben die Gewalt, den Himmel zu verschließen, damit während der Tage, da sie prophezeien, kein Regen falle, und sie haben Gewalt über die Wasser, um sie in Blut zu verwandeln, und die Erde mit jeder Art von Plagen zu schlagen, sooft sie [es] wünschen.

 

Das „Töten“ ist somit nicht ein physisches zu Tode bringen, sondern Personen und Institutionen der öffentlichen Schande auszusetzen, dass sie gesetzlos und ohne Moral handeln und in Gottes Augen bereits „Tote“ sind, die das ewige Leben und Gottes Königreich nicht sehen werden! Die „Himmel verschliessen“ bedeutet den Autoritäten das Recht zu entziehen, dass sie weiter ihre Lügen und Gesetzlosigkeiten verbreiten: Keiner von ihnen wird Gottes „Königreich der (neuen) Himmel“ erreichen! Wie Moses auf Gottes Befehl hin die „Wasser“ in Blut verwandelte, so werden die „zwei Zeugen“ die schützenden Wasser „Babylons der Grossen“ zu „Blut“ werden lassen, indem jenen kund gemacht wird, dass „blinde Geführte“ wie die „blinden Leiter“ in dieselbe „Grube“ oder dasselbe Grab fallen werden! (Mat 15:14)

 

4.3.1.10       Mat 10:32-42:  Sich zu Jesus offen bekennen und seine Jünger zu sich aufnehmen

 

Mat 10:32-39:  Jesu bekennen oder verleugnen hat Folgen bei Jehova; Kein Frieden, sondern ein Schwert; Hausgenossen sind Feinde! Grösste Zuneigung gehört Jesus

Wir müssen eine gewichtige Tatsache anerkennen, dass es nicht möglich ist zwei Königen oder zwei Hohepriestern zu dienen: Entweder werden wir den einen lieben und den anderen hassen oder zum anderen halten und diesen bekämpfen! Da jedes irdische Königreich und jede politische Nation und jedes religiöse Reich ihren eigenen Vorsteher an der Spitze ihrer Hierarchie hat sind wir in einem Abhängigkeitsverhältnis, sobald wir jenen zu dienen beginnen!

 

(Matthäus 6:24)  Niemand kann ein Sklave zweier Herren sein; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich zu dem einen halten und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Sklaven Gottes und des Reichtums sein.

 

image092Wenn wir für den Staat oder eine Religion arbeiten, so sind es unsere Oberen die uns Befehle und Aufträge erteilen, die uns andererseits mit Vorrechten, Titeln, Amtsgewändern und Entlohnung in der einen oder anderen Form ausstatten! Sie machen uns aber auch zu Mitverantwortlichen ihrer ungesetzlichen Taten! Auch hier gilt das Prinzip: Mitgegangen. Mitgefangen, mitgehangen!

 

In dem Moment, wo uns erstmals bewusst wird, dass jene ein von Jesu „Königreich des Sohnes der Liebe“ getrennte Institution bilden werden wir zudem vom Gewissen gewarnt! Aufgrund ihres gesetzlosen Handelns erbringen sie in sich selbst den Beweis, vom „Gott dieses Systems“ angeführt zu werden: Dadurch stehen stehen wir vor einem unlösbaren Loyalitätskonflikt: Wessen Willen sollen wir tun? Verlassen wir unseren irdischen Brötchengeber, so kann dies grosse und schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen: Sozialer Abstieg, wir werden als Verräter behandelt, ausgestossen und isoliert sein, selbst Verfolgung bis hin zum Tod ist möglich, weil vor allem religiöser Fanatismus kaum Schranken kennt. Wer z.B. dem Dritten Reich diente und sein mörderisches Denken und Handeln aufzudecken begann und sich vom Dienst entfernte, der war sich des Konzentrationslagers und des Todes schon fast gewiss!

 

Jesus wusste darum und gab daher das Konzept so früh wie immer möglich ganzherzig für ihn als „König der Könige“ und für ihn als einzigem „Hohepriester“ vor Gott deutlich und klar Stellung zu beziehen! Wo in Familien Kinder mit diesem Wissen aufwachsen werden sie weder Staats- noch Religionsdiener! Es gibt genügend Möglichkeit sein Auskommen auf redliche Art zu verdienen! Jesu Arbeitsfeld ist zudem so gross, dass immer Arbeiter fehlen werden und keinem wird es am dem, was nötig ist für das tägliche Leben fehlen! Das ist des Vaters eigenes Versprechen!

 

(Matthäus 10:32-39)  Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl [[Pfahl]] nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele [[sein Leben]] findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele [[sein Leben]] verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

Zwar war 1808 die Einfuhr von Sklaven in die Vereinigten Staaten verboten worden. Dafür aber boomte der Binnenhandel im Süden – Darstellung eines Sklavenmarktes in Richmond (Virginia), Hauptstadt der Konföderation
Mit solchen Äusserungen zog er sich Feindschaft all derer zu, die von den Diensten ihrer „Sklaven“ sehr gut lebten, sowohl staatlicher Autoritäten wie den religiösen! 

 

Wie wir weiter oben im Falle Nazideutschlands gezeigt haben konnte ein persönlicher Entscheid tatsächlich Leben und Tod bedeuten! Wo es um heutige Kirchen geht, um Amtsträger die ihrer Institution von einem Tag zum anderen aus innerer Überzeugung den Rücken zudrehen, da geht es zumindest um Rufmord! Jede Kirche wird sich in ein gutes Licht zu rücken versuchen und den Ausgetretenen mit Schmutz bewerfen!

 

In Gemeinschaft mit Jesus zu sein und zu verbleiben ist nicht auf ein Lippenbekenntnis allein beschränkt, sondern muss deutlich mit Taten unterstrichen werden! Diese Gemeinschaft bedeutet Liebe zu zeigen und Liebe äussert sich durch Gedanken, Worte, Gesten und Handlungen! Dabei erklärte Jesus wie wir gesehen haben, dass die geringste Liebestat wie ein Glas Wasser einem durstigen seiner Brüder zu reichen so gedeutet wird, wie wenn wir es ihm selbst getan hätten!

 

In diesem Falle war es der Apostel Johannes, der die grundlegenden Werte aufzeigte und Jesu Worte nach dem Abendmahl in seinem Evangelium festhielt: GESETZ und Wahrheit sind tauschbare Begriffe, wer das GESETZ nicht hält, der kann auch den „Geist der Wahrheit“ nicht verstehen und diese höchste Wahrheit wird in jener Person nicht zu finden sein!

 

http://www.die10gebote.net/s/cc_images/cache_2420789378.jpg?t=1331920779 (Johannes 14:15-21)  Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Sich zu Jesus zu bekennen muss mit Liebe einhergehen und diese erweist sich nur dadurch, dass wir die Gebote halten die er uns gelehrt hatte! Wer dem Irrtum und der Lüge anhängt hat wahre Liebe nicht kennen gelernt: Liebe bedeutet doch die volle Erfüllung des GESETZES! Paulus erklärte den Christen Roms: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Rö 13:10)

 

image099Dies umfasst das gesamte Gebot Gottes, das GESETZ Mose, einschliesslich der Veränderungen innerhalb des „GESETZES des Christus“, das in gewissen Dingen Erleichterung bedeutet z.B. für messianische Juden, die „Ebioniten“ dass die „trennende Zwischenwand“ weggefallen war und für „Paulikaner“ aus den Nationen, dass keine fleischliche Beschneidung zur Bedingung wurde, um Christus zu dienen. Jesus hatte die „Zehn Gebote“ und alle übrigen gesetzlichen Bestimmungen in nur zwei Hauptgebote zusammengefasst: Die Liebe zu Gott und zum Nächsten!

 

Im Kapitel 24 von Matthäus, wo es um das Endzeitgeschehen geht warnte Jesus eindringlich vor „falschen Christussen“ und vor „falschen Propheten“. Beide Gruppen würden sich eine Stellung aussuchen und einnehmen, die ihnen von Gott her nicht gegeben ist! Der kategorische Befehl: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ bedeutet doch nichts anders, als sich aus der religiösen Umklammerung zu lösen und das Verbot eines der drei „wilden Tiere“ der Endzeit anzubeten bedeutet doch genau dasselbe: Sich von Politik und Religion fern zu halten! Beide unterstehen doch Gottes Gericht und gehen in Harmagedon in die Vernichtung!

 

http://www.presse-mormonen.de/media/640x360/Kollegium_der_Zwoelf_Apostel.jpgAuf dem Bild sind die „zwölf Apostel“ der Mormonen ersichtlich. Jesu Standpunkt zu solcher Anmassung kennen wir. Daran ändern auch alle gegenteiligen Beteuerungen nichts! Paulus erklärte deutlich:

 

(2. Korinther 11:12-15)  Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Paulus war es, der eindringlich vor „falschen Aposteln“ warnte: Männern und heute auch Frauen mit Titeln wie Stammapostel, Bischof oder Kardinal, die diese Privilegien sich selbst zugeteilt haben ohne Jesu oder Gottes Genehmigung! Sie sehen sich in ihrem Amt den Aposteln gleichgestellt!  Wir können nicht an deren Seite sein und Jesus gleichzeitig dienen: Der Gegensatz ist bei genauer Betrachtung zu krass, denn Jesus lehnt es ab mit jenen in Einheit zu sein und nennt sie allesamt „Täter der Gesetzlosigkeit“! (Mat 7:23) Wer die selbstzufriedenen, selbstsicheren Gesichter der Kardinäle mit den obersten Führungsetagen der übrigen Kirchen vergleicht kommt zum sicheren Schluss, dass Selbsttäuschung der Beginn jeder Täuschung der Massen sein muss! „Ihr Gericht ruht nicht!

 

(1. Petrus 4:17-19)  Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 18 „Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“ 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun, einem treuen Schöpfer anbefehlen.

 

Als Petrus jene Verse schrieb, um das Jahr 66 u.Z. begann die Urteilsvollstreckung am jüdischen System! Nur wenige der Pharisäer, Sadduzäer, der Priester, Oberpriester, der Schriftgelehrten und der Rechtskundigen und schon gar nicht der Hohepriester überlebten den Angriff der Römer auf Jerusalem! Was lebend gefangen wurde und Rang und Namen besass endete in den Arenen der Römer! Achten wir darauf, dass wir in einer vergleichbaren Zeit leben und Gottes Urteil an den Führern längst schon gesprochen ist! (Mat 7:21-23)

 

Mat 10:40-42:  Jünger aufzunehmen bedeutet Jesus aufzunehmen; Lohn des Propheten und des Gerechten

Wenn es um Jesus geht ist vor allem wichtig seine wahre, einzigartige Stellung vor Gott Jehova zu erkennen, der ihn vom Himmel her als Abgesandten geschickt hatte und ihn nach vollkommener Erfüllung seiner Aufgabe zur zweithöchsten Autorität im Himmel und auf der Erde weihte! Er selbst bestätigt: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (vergl. Off 5:11, 12) Jeder der sich in der Glaubenstaufe zu Jesus bekennt ist auch Jünger und ist ebenso Ausgesandter!

 

(Matthäus 10:40-42)  Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten. 42 Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“

 

Diese „Kleinen“, die „Jünger“ Jesu und nicht jünger einer Religion sind, sie kennen ihre Aufgabe, die Jesus jedem erteilte, der Aufnahme in sein „Königreich des Sohnes der Liebe“ mittels der Taufe erlangt hat! Das Jüngermachen, das Belehren und das Taufen ist kein Privileg einer besonderen Klasse von Personen, Priestern, Ältesten, Hirten usw., sondern Pflicht jedes männlichen Christen! Auch Frauen haben daran ihren Anteil, viele Frauen begleiteten Jesus und die Jünger und dienten ihnen!

 

Diese Liebe zu Jesu geringsten Brüdern wird am Gerichtstag seine Früchte zeigen! Jesus wird ja bestimmt zu den Seinen zurückkehren, so wie er es oft versprochen hat!

 

(Matthäus 25:31-40)  Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt.

33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken. 34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘

Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

 

Jesus trennt die Menschen aller Nationen an einem Tag! Jene, die seine Gebote hielten werden an jenem Tag wie es das GESETZ deutlich befiehlt in vollkommen gereinigtem Zustand vor ihm stehen. Die Unreinen aber wird er als „Böcke“ zur Linken stellen, ihnen fehlte es an wahrer Nächstenliebe, denn wer irgendeines der Gebote bricht versündigt sich an Gott und am Nächsten! Wer aber weiterhin unter „Gottes unverdienter Güte“ steht, dem wird Barmherzigkeit erwiesen!

 

(Jakobus 2:10-13)  Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut, der hat sich gegen alle vergangen. 11 Denn der, der gesagt hat: „Du sollst nicht ehebrechen“, hat auch gesagt: „Du sollst nicht morden.“ Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber mordest, bist du ein Gesetzesübertreter geworden. 12 Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz [[GESETZ]] eines freien Volkes [[(das des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“)]] gerichtet werden sollen. 13 Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

 

Der Lohn, den Jesus verspricht wird erst zum Ende bezahlt, in der Auferstehung der Toten und „Umwandlung in einem Nu“ der Lebenden: „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist.“! Es gilt somit Jesu Wiederkehr zu erwarten und bis dahin unseren Hohepriesterkönig voll zu dienen, indem wir Liebe zu seinen Brüdern mittels Taten zeigen!

 

 

VORSCHAU AUF DEN KOMMENDEN ARTIKEL:

 

   Im 5.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Mai 2013 unter dem Titel: 13.5.3  Jesu Vorbild für heute in den Evangelien: 5.Teil: Matthäus Kapitel 11-13: Jesus tadelt Volk und Vorsteher; Lästerung des heiligen Geistes; Gleichnisse Sämann, Unkraut, Schatz, Sauerteig zeigt, dass Jesus nun konkret die Mängel am Volk und den Führern aufzuzeigen beginnt. Die „Weisen“ Israels sind der „Kopf“ und der „Schwanz“, die abgehauen werden! Jehovas Knecht aber bringt das „wahre Licht“ und stellt die Dinge erneut richtig. Jesus erklärt, dass „Lästerung des heiligen Geistes“, sich gegen die Wahrheit der Schriften zu äussern keine Vergebung findet!

 

   Woran sind die guten Fruchtbäume zu erkennen und von den faulen und verdorrten zu trennen? Als Jesus nach Zeichen der Aufrichtung von Gottes Königreich gefragt wurde erklärte er, dass keinerlei Zeichen von Seiten Gottes kämen ausser dem Zeichen des Jonas, der dreieinhalb Tage im Bauch des Fisches war. Dann ging spie ihn der Fisch an Land aus und Jona ging nach Ninive. Jene bereuten und wendeten das Gericht ab! Dies wird in der Endzeit anders sein! „Der falsche Prophet“ der Religionen anführt wirkt grosse Zeichen vor dem „wilden Tier“, Anglo-Amerika, und wird von den Massen angebetet und sorgt für Anbetung der Politik!  

 

   Jesus bringt verschiedene Gleichnisse, wobei er nur seinen Aposteln deren tiefere Bedeutung erläutert. Am Ende des Kapitels 13 werden wir mehr über Jesu fleischliche Geschwister erfahren.

 

Die Hauptthemen lauten:

 

   Kapitel 11:  Erstes Predigen, Tadel am Volk und den Weisen

   Kapitel 12:  Jehovas Knecht; Lästerung des heiligen Geistes; Fruchtbäume erkennen; Zeichen Jonas

   Kapitel 13:  Gleichnisse vom Sämann, Unkraut, vom verborgenen Schatz, Sauerteig, Schleppnetz; Jesu Geschwister

  

 

 

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[1] ERWACHET, WATCHTOWER Inc. New York, 8.12.90, Seite 12, 13