Newsletter „DER WEG12/08-3    August 2012

Neubearbeitung: 23.10.15

 

 

12.8.3   Lehrer der guten Botschaft: Die prophetischen Worte Jesajas im Hinblick seiner Aussagen zur Endzeit beachten!

 

7.Teil:  Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 37 bis 42:  Jerusalem von Sanherib befreit, Hiskias Heilung, Gottes Streitfall mit Israel und den Nationen; der Messias wird das Recht hervorbringen

 

   Im 6. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Juli 2012 behandelten wir unter dem Titel: 12.7.3  Gottes grosser Tag der Rache und der Befreiung weitere gewichtige Vorhersagen für unsere Zeit. Für viele bedeutet es unangenehme Erinnerungen, für andere die der Gerechtigkeit nachjagen ist es wie Musik in ihren Ohren: Der Messias wird für alle Nationen dasselbe Recht Gottes, Sein GESETZ erdenweit aufrichten und alle die sich weigerten diese Art der Gerechtigkeit zu lernen werden der Rache Gottes verfallen.

 

   Für viele Menschen sind dies unangenehme und schmerzliche Wahrheiten und sie ziehen es vor in Ignoranz oder in Lüge zu leben. Jesaja aber gibt die Worte des höchsten Herrschers wieder, der Sein eigenes Recht einfordern wird, ob wir dies nun wünschen oder nicht! Gott herrscht nicht durch Demokratie, sondern durch Theokratie. Er allein kennt die langfristigen Folgen unseres Denkens und Handelns und darum lohnt es für jeden auf Ihn zu hören.

 

Die Haupttitel lauteten:

 

   Die Kapitel 31 bis 36 im Umfeld korrekt einordnen

   Kapitel 31: Die falschen Bündnisse der Endzeit die Verderben bringen

   Kapitel 32: Die Grundsatzlosen enden, Jehovas Fürsten werden für Gerechtigkeit herrschen

   Kapitel 33: Gott selbst wird nach Zion kommen, um die Gerechten anzuleiten

   Kapitel 34: Selbst danach forschen, was am Tag der Rache Jehovas folgen wird!

   Kapitel 35: Gestärkt auf Jehovas Tag warten, wo Sein Segen ausgeteilt wird

   Kapitel 36: Assyriens Griff nach Gottes heiliger Stätte Jerusalem

 

   Im 7.Teil, in diesem Artikel der Ankündigungen Gottes mittels des Propheten Jesaja geht es zu Beginn mit dem Thema des Angriffs der Assyrer gegen Jerusalem weiter, wo Jehova durch Jesaja Antwort auf das Höhnen des assyrischen Königs und dessen Abgesandten Rabschake gibt: Der König wird in sein Land zurückkehren ohne einen Pfeil in die Stadt abzugeben! Der Höchste selbst würde Sanherib Haken in die Nase legen und wie einen gefangenen Fisch oder mittels Zaum wie bei Pferden dorthin zurück lenken, wo er herkam.   

 

   Zur selben Zeit, als  Sanherib sein Eliteheer von 185.000 Mann in einer Nacht vor den Toren Jerusalems durch Eingreifen von Gottes Engel verloren hatte, da erkrankte König Hiskia tödlich. Auf das innigliche Flehen und Gebet des Königs hin erklärt Jesaja, dass Gott ihm fünfzehn Jahre des Lebens hinzugefügt habe. Als eine Delegation aus Babylon unter dem Königssohn Baladan zur Genesung Hiskias gratuliert, da zeigt dieser voll Stolz alle Schätze des Königshauses. Jesaja kündet etwas später an, dass Babylon in einer nicht näher definierten Zukunft alle Schätze Jerusalems wegtragen werde und Juda unterworfen würde! Gott gewährt keine Straffreiheit, erklärte Er Moses gegenüber und die Sünde früherer Könige und derjenigen, welche Hiskia folgen würden müsste bezahlt werden!

 

(2. Mose 34:6, 7)  Und Jehova [[(Jehovas Engel, als Gottes Wortführer)]] ging vor seinem Angesicht vorüber und rief aus: Jehova, Jehova, ein Prophetie aus der BibelGott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

   Jehova hat sich bis heute nicht geändert und jedes seiner Worte wird sich erneut erfüllen!

 

   In einer weiteren Ankündigung erklärt Gott durch Jesaja, dass das Exil Judas enden werde, weil Jerusalem das volle Mass der Strafe für seine Sünden erhalten und abgesessen habe. Der Weg soll vor dem Boten Jehovas gebahnt werden, das Erscheinen des Messias wird angekündet. Menschen würden vergehen wie das grüne Gras, Gottes Wort aber wird ewige bleiben, aller Versuche zum Trotz es zu unterbinden! Gott kündet seine Wiederkehr nach Zion an, während alle Nation vor Seinen Augen etwas Unwirkliches und in Wirklichkeit inexistent sind und ihre Götter weder hören noch helfen können! Jeder der sie erwählt wird umkommen! Eine Warnung ergeht an hohe Amtspersonen und die Richter der Erde, dass auch sie zunichtewerden.

 

    Jesaja muss Gottes Streitfall mit Israel und den Nationen aufrollen. Sie sollen ihre Zeugen bringen, dass sie in der Lage sind den Beginn der Dinge und den Ausgang zu beschreiben! Unsere Zeit des Endes ist voll von solchen sich beständig widersprechenden Versuchen die Vergangenheit, wie Darwins Theorie der Evolution und Zukunft, durch Science Fiction zu ergründen! Die weltliche Geschichtsschreibung wurde in nur hundert Jahren mehrfach geändert, der Bibelbericht blieb stets derselbe, dessen Interpretation aber änderte mit dem gerade vorherrschenden Zeitgeist! 

 

   Gott erklärt, dass Er selbst sich zum Gericht nahen wird und alle Nationen seinen Füssen unterworfen werden. Die Führer und Richter werden umkommen, weil sie ohne Verstand gehandelt haben, während Gott seine „neuen Himmel“, die kommende erdenweite Verwaltung ausspannen wird.

 

(Jesaja 40:21-23)  Erkennt ihr nicht? Hört ihr nicht? Ist es euch nicht von Anbeginn an mitgeteilt worden? Habt ihr keinen Verstand gebraucht von den Gründungen der Erde an? 22 Da ist EINER, der über dem Kreis der Erde [[der Sphäre der Erde]] wohnt, deren Bewohner wie Grashüpfer sind, ER, der die Himmel ausspannt wie einen feinen Flor, der sie ausbreitet wie ein Zelt, um darin zu wohnen, 23 ER, der hohe Amtspersonen zunichte macht, der sogar die Richter der Erde zu bloßer Unwirklichkeit gemacht hat.

 

   Die „Inseln“ gleichenden zerstreuten Versammlungen, das geistige Israel dagegen erkennt, dass sie in der Endzeit „Gottes Knecht“ sind die Seinen Willen ausführen, indem sie Zeugnis ablegen für Jesus und die Gebote Gottes trotz Verfolgung halten und lehren!Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

   Der Mensch ist unfähig seine Vergangenheit selbst zu ergründen und gar seine Zukunft vorherzusagen und alle die dies versuchen und sich dabei nicht auf Jehovas Wort abstützen sind etwas Verabscheuungswürdiges! Der Messias aber würde das wahre Recht für die Nationen hervorbringen und jene, die er schlussendlich auserwählt werden ein neues Loblied auf Jehova singen!

 

   Jehovas Wort im Gegensatz zu den Aussagen der „Weisen dieses Systems der Dingeenthält keinerlei Lügen! Sich darauf abzustützen gibt echte Sicherheit! Diejenigen die sich fest daran klammern werden den Lohn erhalten!

 

Yahuah; Yahusha (Titus 1:1-4)  Paulus, ein Sklave Gottes und ein Apostel [[(Ausgesandter)]] Jesu Christi gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht, 2 aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat, 3 wohingegen er zu seinen eigenen bestimmten Zeiten sein Wort [[(Sein WORT; Seinen Wortführer)]] in der Verkündigung offenbar machte [[(Jesus, den Christus)]], mit der ich [[(als „Apostel der Nationen“)]] betraut worden bin, nach dem Befehl unseres Retters, Gottes, 4 an Titus, ein echtes Kind gemäß einem gemeinsamen Glauben:

 

   Jehova auserwählte Paulus seiner besonderen Fähigkeiten und seiner Treue zum geschriebenen Wort wegen! Gott hat niemandem seine Herrlichkeit gegeben und Er wird schlussendlich von allen Lebenden als höchste Autorität anerkannt werden! „Ich bin Jehova [[JHWH: Jahwe; Yahuah]]. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.“ (Jes 42:8) Alle die sein majestätisches GESETZ missachtet oder abgelehnt haben werden sterben! Nach langem Schweigen wird Er als Kriegsmann ausziehen, um seine Feinde mittels Seines Heerführers dem Erzengel Michael (Jesus) zu besiegen! Der Tag der Rache Gottes an Seinen Feinden hat sich genaht!

 

Die Jesaja-Schriftrollen von Kumran als Beweis, dass Gottes Wort nicht vergeht und unveränderlich bestehen bleibt!

 

Jesaja Schriftrollen vom Toten Meer   Einige Christen fragen sich, wie zuverlässig den überhaupt die Schrift und solche darin enthaltenen Erklärungen seien. Nun, Archäologie hat vieles oder gar das meiste der geschichtlichen Aussagen bestätigt, was die Bibel zum genauesten der Geschichtsbücher der Völker des Nahen Ostens über den Zeitraum von rund viereinhalbtausend Jahren macht! Zudem erzeigt es, dass prophetische Ankündigungen sich tatsächlich an den betroffenen Nationen erfüllt haben. Stets aber steht die Geschichte des Volkes Israel im Zentrum, sein Verhältnis zum Schöpfergott Jehova und die Linie derer, die zum „Samen der Frau“ gehören, Gottes Vorhersage an Adam im ersten Gericht an Menschen!

 

   Schriftlichkeit, Aufzeichnung von Gottes Wort und Seinen Taten haben Tradition die bis Adam zurückreichen und in der „Teraphim“ aufgezeichnet blieben. Dies schloss bereits das „Buch Adams“ (1.Mo 5:1)  und auch das „Buch Henoch“ (Jud 14, 15) mit ein, welche durch Noah die Sintflut überstanden! Noahs Tagebuch gehörte dazu! Diese frühen Werke lagen Moses bei der Kompilation des 1.Buches Mose (Genesis) vor! Jesaja bildet ein Glied im Ablauf der Propheten Jehovas die gewissenhaft Gottes Ankündigungen durch Seinen Engel aufzeichneten!

 

   Jesaja ist somit nur eines der Kettenglieder von insgesamt etwa vierzig Schreibern, welche Gottes Worte ebenso getreu aufzeichneten, wie die geschichtlichen Geschehnisse ihrer Tage! Er lebte etwas vor der Hälfte jener Zeitspanne ab Noah bis heute. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die ältesten Originaldokumente die 1947 gefunden wurden sich auf das zweite oder dritte Jahrhundert vor unserer Zeit datieren lassen, also etwa 2300 Jahre alt sind und Kopien darstellen die rund 500 Jahre nach Jesajas Aufzeichnungen gemacht wurde. Ob jene Kopie bei der Erstellung gar auf das Original zurückgreifen konnte oder auf eine spätere Generation von Kopien lässt sich heute nicht klären.

 

Die Höhlen von Kumran, wo die Schriftrolle Jesajas gefunden wurde   Die nahezu vollständig vorhandene Jesaja-Schriftrolle aus der Höhle 1 in Kumran, am Toten Meer [1] zeigt deutlich, dass uns die Schrift in hebräischer Sprache fast ohne jegliche Veränderungen bis in unsere Zeit überliefert wurde. Ein Vergleich mit der heute bekannten zweitältesten Schriftrolle des Jesaja-Buches aus dem neunten Jahrhundert u.Z. hatte ergeben, dass es ausser geringsten Abweichungen, wo z.B. ein Buchstabe falsch abgeschrieben wurde keine einzige gravierende Veränderung gab!

 

   Die grössten Fehler sind später den Kirchenvätern der Katholischen Kirche und deren Übersetzern in die lateinische und weitere Sprachen anzulasten, die gewisse Worte frei interpretierten und Teile ihrer Übersetzung wie z.B. in der lateinischen Vulgata des Hieronymus aus dem 4.Jahrhundert u.Z. den Dogmen der Kirchengründer und Konzilen anzupassen versuchten.

 

   Wo solche Veränderungen heute durch Schriftvergleiche und Analyse einmal erkannt sind bleiben wenig Zweifel an der Vollständigkeit des Wortes Gottes und der getreuen Überlieferung! Trotzdem gibt es viele Menschen und selbst bekennende Christen, die den Wert der Schrift anzweifeln oder gar bestreiten. Die Gegner und jene die sich negativ äussern sind oft Abgänger höherer Schulen, wo heute offen Zweifel und falschen Theorien wie jener Darwins weit höherer Stellenwert beigemessen wird. Der weise Salomo dagegen empfiehlt:  

 

(Sprüche 27:11)  Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich dem, der mich höhnt, eine Antwort geben kann.

 

   In der Zeit des Abschlusses dieses Systems werden die Zweifler und jene die gar auf die Überlieferungen höhnen zunehmen und Glaubende mehr und mehr bedrängen. Das wird so weit kommen, dass jeder, der sich nicht den Lehren der grossen Kirchen zustimmt, die doch jede Form von Zugeständnissen und Kompromissen eingegangen sind bis hin zur Ermordung verfolgt werden. Die Offenbarung erklärt, dass jeder, welcher das „Bild des wilden Tieres“, die Religionen und deren Repräsentanten „anbetet“, sich jenen unterwirft und „weder kaufen noch verkaufen kann, also ökonomisch ermordet wird! Um für das System annehmbar zu sein muss jeder die Unbedenklichkeitsmarke des „wilden Tieres“, die symbolische „666“ an Hand oder Stirn tragen, mit dessen Zielen im Einklang sein. Diese sind eindeutig gegen die Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde gerichtet! Wir haben uns diesem Tag bedenklich genähert! Jesus erklärte jenen gegenüber warnend, wie ihr Ende ausgehen wird: Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir. (Lu 19:27)

 

(Offenbarung 13:16-18)  Und es [[das zweihörnige „wilde Tier“ (Anglo-Amerika)]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des wilden Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier kommt es auf Weisheit an: Wer Verstand hat, berechne [[(ziehe in Berechnung)]] die [[(symbolische)]] Zahl des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

   Dass die Heiligen Schriften über Jahrhunderte grossen Angriffen ausgesetzt war ist geschichtlich gut belegt! In den verschiedenen Pogromen gegen die Juden während der ganzen Zeit, wo sie unter Fremdherrschaft seit 607 v.u.Z. standen, da waren Bemühungen der jeweiligen Weltbeherrscher im Gange, deren Schriften vollkommen zu vernichten. Die Höhlen von Kumran als sicheres Versteck beweisen dies für das erste Jahrhundert. So wurden später nach dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 u.Z. grosse Anstrengungen seitens der Päpste und der ihnen hörigen Kaiser gemacht, alle früheren Schriften und Dokumente auf Seiten der Anhänger des Arius zu vernichten, die weiterhin an der Sabbatheiligung und dem 14.Nisan als dem Tag der Abendmahlfeier festhielten weil aus deren Schriftkopien heraus die von der Kirche indizierten Veränderungen erwiesen werden konnten.

 

   Aber auch heute gibt es Ausbrüche von Gewalt gehen die Heiligen Schriften, wo z.B. Juden das Neue Testament als Erfindung der Apostel und späterer Jünger ablehnen, da sie nach wie vor das Erscheinen des Messias erwarten.

 

Ein Knessetabgeordneter reisst die Seiten des Neuen Testaments aus einer ihm geschenkten christlichen BibelNeue Testamente in der Knesset [2]

Am Montag früh überraschte die Mitglieder des israelischen Parlaments im Postfach eine in ledergebundene Bibel mit dem Alten und Neuen Testament, gedruckt von der israelischen Bibelgesellschaft (Bible Society). Einige Knessetabgeordnete, besonders aus den religiösen Reihen, waren darüber empört und schrieben ein Beschwerdebrief an dem Knessetsprecher Reuven Rivlin, wo es hiess: „wie kann missionarische Literatur in der Knesset verbreitet werden“. Der religiöse Knessetabgeordnete Michael Ben-Ari riss vor der Kamera das Neue Testament heraus (siehe Bild) und warf es in den Müll. Der Knessetsprecher Rivlin kritisierte dies und verwies auf die Heiligkeit von religiösen Büchern jeglichen Glaubens, die es zu respektieren gelte.

 

   All der Versuche zum Trotz, sowohl das Alte Testament, die hebräisch-aramäischen Schriften wie das Neue Testament, die griechisch-christlichen Überlieferungen zu verändern und gar auszumerzen sind und werden weiterhin fehlgeschlagen! Es bleibt eine Wahrheit, dass Gottes Wort nie vergehen wird und Menschen die ewiges Leben erhalten diese Wahrheiten weiterhin überall verkünden werden!

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

8.3............. Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 37 bis 42:  Jerusalem von Sanherib befreit, Hiskias Heilung, Gottes Streitfall mit Israel und den Nationen; der Messias wird das Recht hervorbringen.. 6

8.3.1........... Kapitel 37-42 im Umfeld korrekt einordnen. 6

8.3.3.1........ Der Inhalt der Kapitel 37 bis 42: 6

Kapitel 37:  Jehova selbst antwortet und verspricht Sanheribs Rückzug; 185.000 Assyrer fallen durch Jehovas Engel 6

Kapitel 38:  Hiskias tödliche Krankheit und Jehovas Lebensverlängerung. 6

Kapitel 39:  Frieden während der Tage Hiskias, danach Judas Unterwerfung durch Babylon angekündigt 6

Kapitel 40:  Jerusalem hat sein volles Mass für seine Sünden Empfangen. Ankündigung des Messias, Gottes „starker Arm 6

Kapitel 41:  Gottes Streitfall mit Israel und der Menschheit 7

Kapitel 42:  Der Messias, der das Recht für alle Nationen hervorbringt und ein neues Loblied Gottes. 7

8.3.2........... Kapitel 37:  Jehova selbst antwortet und verspricht Sanheribs Rückzug; 185.000 Assyrer fallen durch Jehovas Engel 7

8.3.3.2........ Jes 37:1-13:  Jehova antwortet Hiskia durch Jesaja: Sanherib wird in sein Land zurückkehren! 7

Jes 37:1-4:  Hiskia befragt erst Jehova im Tempel und dann Jesaja betreffend Rabschakes Höhnen auf Jehova. 7

Israels Kenntnis der “Teraphim“ und des GESETZES macht den Unterschied hin zu wahrer Gottesfurcht! 8

Jes 37:5-7:  Jehova antwortet Hiskia durch den Mund Jesajas: Sanherib wird in sein Land zurückkehren! 8

Prophetische Parallelen mit der Endzeit deutlich erkennen. 8

Missachtung von Gottes Souveränität und GESETZ haben für Christen schwerwiegendere Folgen wie für Juden! 11

Gottes Grosstaten standen immer wieder mit Seinem Getreuen und Seinem Volk in Verbindung! 11

Jes 37:8-13:  Rabschake erreicht in Libna Sanherib; dessen zurückgesandte Boten verspotten erneut Hiskia und Jehova. 12

8.3.3.3........ Jes 37:14-24:  Jehovas lyrische Antwort an Hiskia, dass Gott selbst Sanherib mit Haken und Zaum zurückkehren lässt 12

Jes 37:14-20:  Hiskia bittet Gott inbrünstig, dass Er Juda rette, um Sich vor allen Königreichen der Erde einen grossen Namen zu schaffen. 12

Jes 37:21-23:  Jesaja bringt Hiskia die Antwort Jehovas in lyrischer Form.. 14

Jes 37:24:  Jehova verhöhnt seinerseits die Ankündigungen Sanheribs durch Rabschake. 14

8.3.3.4........ Jes 37:25-29:  Jehova wird seine früheren Ankündigungen gegen Assyrien mittels einem „Zaum zwischen den Lippen“ Sanheribs wahr werden lassen. 16

Jes 37:25-26:  Prophetische Ankündigungen seit langer Zeit werden sich durch Sanherib erfüllen! 16

Jes 37:27-29:  Jehova kennt alles Tun und Denken und Reden Sanheribs! Jehovas Haken in Sanheribs Nase, Sein Zaum zwischen dessen Lippen! 16

8.3.3.5........ Jes 37:30-38:  Hiskia wird durch gute Nachricht ermuntert; Sanheribs Rückzug angekündigt; Jehovas Engel schlägt 185.000 Assyrer nieder 17

Jes 37:30-32:  Ein Jahr ohne Aussaat und dann wird erneut gesät werden! 17

Jes 37:33-35:  Jehovas Ankündigung an Assyrien: Sanherib wird sich Jerusalem nicht nähern und nach Ninive zurückkehren! Jehova selbst verteidigt Jerusalem! 17

Jes 37:36-38:  Jehovas Engel schlägt in einer Nacht 185.000 Assyrer vor den Toren Jerusalems nieder 18

8.3.3........... Kapitel 38:  Hiskias tödliche Krankheit und Jehovas Lebensverlängerung. 19

8.3.3.6........ Jes 38:1-8:  Jehova erhört Hiskias Bitte um Lebensverlängerung und gibt ein Zeichen. 19

Jes 38:1-3:  Hiskia ist sterbenskrank; Jesaja kündet seinen Tod an und Hiskia erbittet Gott unter Tränen. 19

Jes 38:4-8:  Jehova hört auf das Gebet und sieht die Tränen Hiskias und verlängert sein Leben um 15 Jahre. Das Zeichen: Der Schatten der Sonne geht 10 Stufen auf der Treppe zurück. 20

8.3.3.7........ Jes 38:9-22:  Hiskias Dank zu Jehova in einem Loblied. 22

Jes 38:9-12:  Hiskias Lied zu Jehova in seiner Bedrängnis. 22

Jes 38:13-15:  Menschen kennen ihre Zeit des Unglücks nicht! 22

Jes 38:16-22:  Hiskias Dank an Gott für die Lebensverlängerung: Nur die Lebenden können Gott lobpreisen! 23

8.3.4........... Kapitel 39:  Frieden während der Tage Hiskias, danach Judas Unterwerfung durch Babylon angekündigt 24

8.3.3.8........ Jes 39:1-8:  Hiskias Offenheit dem König Babylons gegenüber 24

Jes 39:1-2:  Babylons König Baladan nähert sich Hiskia und jener zeigt ihm seine Schätze. 24

Jes 39:3-7:  Jesajas Befragung Hiskias über den Besuch und Jehovas Ankündigung, dass alle Schätze nach Babylon gehen werden, samt seiner Söhne. 25

Jes 39:8:  Hiskia lobt Jehova, weil während seiner Tage Frieden herrschen wird. 26

8.3.5........... Kapitel 40:  Jerusalem hat sein volles Mass für seine Sünden Empfangen. Ankündigung des Messias, Gottes starker Arm.. 26

8.3.3.9........ Jes 40:1-11:  Menschen sind wie verblühendes Gras; Gottes Wiederkehr nach Zion angekündigt: Alles Fleisch wird Gottes Herrlichkeit sehen. 26

Jes 40:1-5:  Alles Fleisch soll Jehovas Herrlichkeit sehen: „Bahnt den Weg Jehovas!“ 26

Jes 40:6-8:  Menschen sind wie „grünes Gras“ das verdorrt; Gottes Wort bleibt für ewig! Gute Botschaft für Zion: Jehova kommt als Starker, um seine „Lämmer“ zusammenzubringen. 27

Jesu Widerkehr richtet sich gegen „falsche Propheten“, da er alles erfüllen wird wie es angekündet war! 28

Jes 40:9-11:  Ankündigung guter Botschaft vom hohen Berg aus: Der Belohnende hat den Lohn bei sich! 29

8.3.3.10....... Jes 40:12-20:  Götter der Menschen sind Unwirklich, kein Vergleich mit Jehova möglich! 30

Jes 40:12-14:  Jehova bemisst die Erhöhten und ihre Machtausübung! Keiner der Götter kann sich mit ihm vergleichen! 30

Jes 40:15-17:  Alle Nationen wie etwas Unwirkliches vor Jehovas Augen! 31

Jes 40:18-20:  Gott kann nicht durch Kunsthandwerk des Menschen dargestellt werden! 32

8.3.3.1........ Jes 40:21-31:  Der Mensch ist ohne Verstand, seine Richter werden Zunichte gemacht; Jehovas Macht und Verstand sind unermesslich! 32

Jes 40:21-24:  Unverstand der Menschheit offenbart; Gott wird hohe Amtspersonen und sogar die Richter der Erde zunichtemachen. 32

Daniels vier Zeitangaben in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit zur Endzeit sehen! 34

Jes 40:25-26:  Seht alle die erschaffenen Dinge oben am Himmel in der Höhe: Gottes Werk! 35

Jes 40:27-31:  Gottes Verstand ist unerforschlich, niemand kann ihm raten! 36

8.3.6........... Kapitel 41:  Gottes Streitfall mit Israel und der Menschheit 37

8.3.3.2........ Jes 41:1-16:  Jehova richtet durch Seinen Richter die Erde! Nationen werden ihm unterworfen; „Inseln“ erkennen Gott, der seine Gerechten ergreifen wird; „Berge“ werden niedergetreten. 37

Jes 41:1-4:  Jehova kündet sein Nahen zum Gericht an der ganzen Erde an: Dem gerechten Richter exakt nachfolgen. Die Nationen werden seinen Füssen unterworfen. 37

Jes 41:5-10:  Die Inseln beginnen zu erkennen, Israel aber ist Gottes Knecht 38

Jes 41:11-16:  Gott selbst ergreift die Rechte seiner Getreuen. Sie werden Berge niedertreten und Hügel zu Spreu machen. 40

8.3.3.3........ Jes 41:17-29:  Gott richtet jene auf, die Ihm vertrauen. Sein Streitfall ist vor Ihm. Erste Ankündigung an Zion: „Siehe, da sind sie! 41

Jes 41:17-20:  Gott verlässt den Niedergedrückten und Armen nicht, verspricht dem Durstenden Wasser! 42

Jes 41:21-26:  Gott will den Streitfall selbst anhören, der Mensch soll die Zukunft vorhersagen: Verabscheuungswürdig, wer solche erwählt 44

Jes 41:27-29:  Ein Erster, der Zion frohe Botschaft ankündigt: „Siehe, da sind sie! 45

Jene „Schlangen und Otternbrut“ wird keinen Anteil an der kommenden Verwaltung haben: Sie sind etwas „Nichtseiendes“! 48

8.3.7........... Kapitel 42:  Der Messias, der das Recht für alle Nationen hervorbringt und ein neues Loblied Gottes. 49

8.3.3.4........ Jes 42:1-12:  Ankündigung des Messias als Bund für das Volk; Neue Ankündigungen die spriessen werden. 49

Jes 42:1-7:  Gottes Knecht“, Jesus, er soll „das Recht für die Nationen“ hervorbringen. Zu einem Bund für das Volk gegeben. 49

Jes 42:8-9:  Jehovas Name und seine Herrlichkeit wird niemandem gegeben, neue Dinge werden verkündet 51

Jes 42:10-12:  Ein neues Lied für Jehova, weil seine Vorhersage sich erfüllt haben wird! 52

8.3.3.5........ Jes 42:13-22:  Jehova wird Krieg führen gegen die, welche sein majestätisches GESETZ verachtet haben; zu Umkehr veranlasst 53

Jes 42:13-16:  Jehova wird als Kriegsmann ausziehen nachdem er lange geschwiegen hat 53

Jes 42:17-22:  Blinde, die Götzen vertrauen, sie sollen zur Umkehr gebracht werden: Israel als blind und taub bezeichnet 54

 

 

8.3                 Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 37 bis 42:  Jerusalem von Sanherib befreit, Hiskias Heilung, Gottes Streitfall mit Israel und den Nationen; der Messias wird das Recht hervorbringen

 

 

8.3.1           Kapitel 37-42 im Umfeld korrekt einordnen

 

8.3.3.1          Der Inhalt der Kapitel 37 bis 42: 

 

Kapitel 37:  Jehova selbst antwortet und verspricht Sanheribs Rückzug; 185.000 Assyrer fallen durch Jehovas Engel

Die vor den Toren Jerusalems lagernden Elitetruppen Sanheribs haben dem in der Stadt eingeschlossenen König Hiskia grosse Unruhe bereitet. Er galt als ein Jehova getreuer König, der das Vorbild Davids gut nachahmte. In seiner Bedrängnis rief der König Jehova um Hilfe und unterbreitete ihm das Verhöhnen des assyrischen Königs gegen den Höchsten aller Herrscher. Er bittet darum Juda und Jerusalem zu retten und sich selbst einen grossen Namen zu schaffen vor allen Königreichen der Erde.

 

Der Engel Jehovas tötet 185.000 Elitekämpfer des Herres von König Sanherib(Jesaja 37:5-7)  So kamen die Diener des Königs Hiskịa zu Jesaja herein. 6 Dann sprach Jesaja zu ihnen: „Dies solltet ihr zu eurem Herrn sagen: ‚Dies ist, was Jehova gesagt hat: „Fürchte dich nicht wegen der Worte, die du gehört hast, mit denen die Bediensteten des Königs von Assyrien schimpflich von mir geredet haben. 7 Siehe, ich lege einen Geist in ihn, und er soll einen Bericht hören und in sein eigenes Land zurückkehren; und ich werde ihn bestimmt in seinem eigenen Land durch das Schwert fällen.“ ‘ “

 

Jesajas zweite Antwort auf weitere Verhöhnungen Sanheribs gegen Jehova erfolgt in Gedichtform. Jehova verspricht zu helfen. Sanherib würden Haken und ein Zaum in den Mund gelegt werden, um ihn zu veranlassen nach Ninive zurückzukehren. Jehova verspottet nun seinerseits den König von Assyrien. Er kündigt an, dass Er selbst Jerusalem verteidigen werde! Als konkrete Antwort schlägt Jehovas Engel in einer Nacht 185.000 assyrische Elitesoldaten nieder.

 

Kapitel 38:  Hiskias tödliche Krankheit und Jehovas Lebensverlängerung

Die grosse und andauernde Herausforderung durch die Kämpfe in Judäa und die Belagerung Jerusalems haben Hiskia geschwächt und er wurde dadurch sterbenskrank. Auf dem Krankenbett flehte er erneut zu Jehova, nachdem ihm Jesaja die Mitteilung brachte, dass er bestimmt sterben werde. Jehova hörte erneut auf den gerechten Hiskia und liess ihm durch Seinen Propheten mitteilen, dass seine Lebensspanne um fünfzehn Jahre erweitern würde.

 

(Jesaja 38:4-8)  Und das Wort Jehovas erging nun an Jesaja und lautete: 5 „Geh, und du sollst zu Hiskịa sprechen: ‚Dies ist, was Jehova, der Gott Davids, deines Vorvaters, gesagt hat: „Ich habe dein Gebet gehört. Ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich füge deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzu; 6 und aus der Faust des Königs von Assyrien werde ich dich und diese Stadt befreien, und ich will diese Stadt verteidigen. 7 Und dies ist für dich das Zeichen von Jehova, daß Jehova dieses Wort ausführen wird, das er geredet hat: 8 Siehe, ich lasse den Schatten der Stufen, der an den Stufen [der Treppe] des Ạhas durch die Sonne abwärts gegangen war, wieder zehn Stufen rückwärts gehen.“ ‘ “ Und die Sonne ging allmählich zehn Stufen an den Stufen [der Treppe] zurück, die sie abwärts gegangen war.

 

Dass diese Aussage Jesajas der Wahrheit entspreche, darum würde Gott selbst ein Zeichen bereiten: Der Schatten der Sonne würde auf der Treppe des Ahas um zehn Stufen zurückgehen. Die Zahl Zehn bedeutet Vollständigkeit in irdischen Dingen. Zum Dank schreibt Hiskia ein Loblied auf Jehova.

 

Kapitel 39:  Frieden während der Tage Hiskias, danach Judas Unterwerfung durch Babylon angekündigt

Der Besuch des babylonischen Thronfolgers Baladan, um Hiskia zur Genesung zu gratulieren benutzt der König von Juda, um jenem künftigen Herrscher die Schätze des Königshauses zu zeigen.

 

König Hiskia zeigt dem König Baladan von Babylonien all seine SchätzeAls Jesaja kommt, um ihn über jenen Besuch zu orientieren eröffnet ihm Hiskia das Geschehen. Jehovas Antwort trifft Hiskia schwer, denn die Ankündigung lautet, dass die Schätze und seine Söhne (oder Enkel) nach Babylon geführt würden.

 

 (Jesaja 39:3-7)  Danach kam Jesaja, der Prophet, zu König Hiskịa herein und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt, und woher sind sie denn zu dir gekommen? Da sagte Hiskịa: Aus einem fernen Land sind sie zu mir gekommen, aus Babylon.“ 4 Und er sprach weiter: „Was haben sie in deinem Haus gesehen?“ Darauf sagte Hiskịa: „Alles, was in meinem Haus ist, haben sie gesehen. Da war wirklich nichts, was ich ihnen in meinen Schätzen nicht zeigte.“ 5 Jesaja sprach nun zu Hiskịa: „Höre das Wort Jehovas der Heerscharen: 6 Siehe! Tage kommen, und alles, was in deinem eigenen Haus ist und was deine Vorväter aufgehäuft haben bis auf diesen Tag, wird tatsächlich nach Babylon weggeführt werden.‘ ‚Nichts wird übrigbleiben‘, hat Jehova gesagt. 7 ‚Und von deinen eigenen Söhnen, die aus dir hervorkommen werden, denen du Vater werden wirst, wird man einige nehmen, daß sie tatsächlich Hofbeamte im Palast des Königs von Babylon werden.‘ “

 

Die Ankündigung Jesajas zufolge der Sünden seines Vaters und der bösen Könige davor und jener die noch folgen würden, diese vermögen den König nicht lange zu beunruhigen, da er selbst ja um Jehovas Anerkennung weiss. Hiskia erkennt nun durch des Propheten Mund, dass während seiner Tage von nun an im Land Frieden herrschen wird. Die Ankündigung von Babylons Überfall auf Juda wäre erst zur Zeit der Herrschaft seiner Kinder oder gar Enkel. In einem Loblied dankt er Jehova für dessen Güte ihm friedliche Tage zu gewähren! Erneut gibt Hiskia Gott für dessen Gerechtigkeit das Lob.

 

Kapitel 40:  Jerusalem hat sein volles Mass für seine Sünden Empfangen. Ankündigung des Messias, Gottes „starker Arm

Bahnt den Weg Jehovas“ kündet Jesaja nun an, dass Sein erwählter „Knecht“, der Messias kommen und „alles Fleisch“ Jehovas Herrlichkeit schauen werde. Während die Menschen vergänglich sind gleich blühendem Gras, das verwelkt und verdorrt, so bleibt doch Gottes Wort für ewig. Jesaja kündet Zion gute Botschaft an, dass Jehova als ein Starker kommen und alle Lämmer Israels zusammenführen werde.

 

(Jesaja 40:1-5)  Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. 2 Redet zum Herzen Jerusalems, und ruft ihr zu, daß ihr Heeresdienst erfüllt ist, daß ihr Vergehen abgezahlt ist. Denn aus der Hand Jehovas hat sie ein volles Maß für alle ihre Sünden empfangen.“

3  Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: „Bahnt den Weg Jehovas! Macht für unseren Gott die Landstraße durch die Wüstenebene gerade. Jedes Tal werde erhöht, und jeder Berg und Hügel werde erniedrigt. Und der höckerige Boden soll ebenes Land werden und der holprige Boden eine Talebene. 5  Und die Herrlichkeit Jehovas wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll [sie] sehen, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Jeder Vergleich von Gottes Herrlichkeit durch Menschen mit etwas durch ihn Erschaffenem ist wiedersinnig. Es gibt keine Möglichkeit sich von Jehova ein Bild zu machen ausser durch Jesus, weil er in seinem Wesen das vollkommene Ebenbild Gottes ist. Die Nationen sind vor Gott etwas Unwirkliches. Ihr Versuch geschnitzte Bilder vom Höchsten zu machen entehrt Ihn. Der Mensch erzeigt sich ohne Verstand und die menschlichen Richter werden zunichte gemacht, weil sie Gott gegenüber respektlos handeln. Jehovas Verstand und Seine Macht sind für den Menschen unfassbar. Alles, was erschaffen ist oben am Himmel stammt von Gott! Kein Mensch oder Engel kann Ihm Rat erteilen.

 

Kapitel 41:  Gottes Streitfall mit Israel und der Menschheit

Christenversammlungen gleichen Inseln im MenschenmeerJehova kündet Seinen Richter an, der die ganze Erde in zwei Teile aufspalten wird: Alle Nationen sind Gottes gerechtem Richter unterworfen. Das war schon durch David im Psalm 2 angekündet worden. Jesaja fordert, dass dem „Richter der ganzen Erde“, Jesus exakt nachgefolgt werden soll und dass die „Inseln“ als Jehovas „Knecht“ den Gott Israels erkennen werden. Gott verspricht den Gerechten, dass sie die Mächtigen, die „Berge und Hügel“ niedertreten werden, wenn er „ihre Rechte ergreifen“ wird.

 

 (Jesaja 41:1) „Hört mir schweigend zu, ihr Inseln; und Völkerschaften mögen neue Kraft gewinnen. Mögen sie herankommen. Dann laßt sie reden. Laßt uns miteinander zum Gericht nahen.

 

Gott verlässt weder den Niedergedrückten noch den Armen in seiner Not. Er will auch all denen die geistigen Durst haben „Wasser der Erkenntnis“ verleihen. Da Jehova den Streitfall selbst anhört, wer nun wirklich die Vergangenheit und Zukunft von den Menschen kennt, so sind all die Weisen die dies Vorgeben etwas Verabscheuungswürdiges, genauso wie die, welche ihre Hoffnung auf jene setzen. Gott kündet „einen Ersten“ an, der Zion frohe Botschaft bringt: „Siehe, da sind sie!

 

Kapitel 42:  Der Messias, der das Recht für alle Nationen hervorbringt und ein neues Loblied Gottes wird gesungen werden

Gottes „Erster“, Sein „Knecht“, der Messias „wird das Recht für die Nationen hervorbringen“. Damit wird das kommende „GESETZ des Christus“ angekündigt, das Paulus als Apostel der Nationen in seinen Versammlungen einführt! Dieses neue GESETZ unterscheidet sich nur geringfügig vom GESETZ Mose, indem gewisse Vorschriften für Menschen der Nationen erleichtert, bestimmte Strafbestimmungen aber verschärft werden für alle, die an Jesus gläubig gewordenen sind, Juden und Heidenchristen.

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?

 

Der Messias wird zu einem „neuen Bund“ gegeben, der den „Bund mit Levi“ ablöst! Jehova verspricht erneut, dass er Seine Herrlichkeit mit niemandem teilen wird, was auch Jesus mit einschliesst. Trotz seiner Treue und Erhöhung „über jede Macht und Autorität, im Himmel und auf der Erde  bleibt Jesus Gott Jehova unterordnet! Jesaja kündet an, dass der Messias uns neue Dinge verkünden werde! Schlussendlich wird durch das wahre „Israel Gottes“ Jehova ein „neues Lied“ gesungen werden zu Seinem Lob und zu Seiner Ehre, wenn sich alle Vorhersagen für das kommende System als wahr erwiesen haben!

 

(Jesaja 42:1-4)  Siehe, mein Knecht, an dem ich ständig festhalte! Mein Auserwählter, [an dem] meine Seele Wohlgefallen hat! Ich habe meinen Geist in ihn gelegt. Das Recht wird er für die Nationen hervorbringen. 2 Er wird nicht schreien noch [seine Stimme] erheben, und auf der Straße wird er seine Stimme nicht hören lassen. 2 Ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen; und was einen glimmenden Flachsdocht betrifft, er wird ihn nicht auslöschen. In Wahrhaftigkeit wird er das Recht hervorbringen. 4 Er wird nicht verglimmen noch einknicken, bis er auf der Erde das Recht einsetzt; und die Inseln werden auf sein Gesetz harren.

 

Jehova spricht von Seinem „majestätischen GESETZ“ und dass all jene, die es verachtet haben zugrunde gehen werden! Als ein Kriegsmann will Jehova ausziehen, nicht vergleichbar mit Sanherib oder irgendjemandem, der je ein Heer angeführt hat. Die Rede ist von Harmagedons Endschlacht, wo das „wilde Tier“ und „der falsche Prophet“ vom „Reiter auf dem weissen Pferd“, Michael „noch lebendig“ gefangengesetzt werden und Vernichtung im Feuersee erleiden werden. Geistig blinde Menschen sollen zur Umkehr gebracht werden: Jehova beschreibt Israel als „blind“ und als „taub“!

 

 

8.3.2           Kapitel 37:  Jehova selbst antwortet und verspricht Sanheribs Rückzug; 185.000 Assyrer fallen durch Jehovas Engel

 

8.3.3.2          Jes 37:1-13:  Jehova antwortet Hiskia durch Jesaja: Sanherib wird in sein Land zurückkehren!

 

Jes 37:1-4:  Hiskia befragt erst Jehova im Tempel und dann Jesaja betreffend Rabschakes Höhnen auf Jehova

Im GESETZ Jehovas zeigen die ersten drei der Zehn Gebote unser Verhältnis zu Gott an, dem wir Liebe und Ehre schulden und dessen Name geheiligt werden muss. Diese Gebote bilden die Grundlage jeder Form von Autorität. Gott als höchstes Haupt bestimmt, was jedes der danach folgenden Häupter an Rechten und Pflichten zu beachten hat! Daher lässt Gott es nicht zu, dass andere Häupter sich selbst zu Gott machen und so Jehova aus Seiner höchsten Stellung zu verdrängen suchen. All diese Götter und Götzen aller Zeiten sind wertlos, weil sie entweder tote Figuren sind, die der Mensch erschuf oder blosse sterbliche Menschen, behaftet mit Ignoranz, Irrtum, Lüge und in Schwäche der Sünde preisgegeben. Alle Macht und Autorität die der Mensch sich selbst zugeordnet hat kommt nicht an Gottes eigene Wirklichkeit heran! Wir erinnern uns der früheren Worte Jesajas, die an die Überlebenden Harmagedons gerichtet sind: (vergl. Jes 33:17-21)

 

(Jesaja 33:22)  Denn Jehova ist unser Richter, Jehova ist unser Satzungsgeber, Jehova ist unser König; er selbst wird uns retten.

 

Im vorhergehenden Kapitel 36 (NEWSLETTER 12.7.3) hörten wir von König Sanheribs grossen Worten durch dessen Beauftragten Rabschake, der vor den Mauern Jerusalems auf Jehova schimpflich redete, während dessen Eliteheer von 185.000 erprobten Soldaten vor den Mauern Jerusalems lagerten und die Stadt in ihren Würgegriff zu nehmen bedrohten.

 

Die schimpflichen Worte Rabschakes auf Jehovas Macht Jerusalem zu verteidigen wurden König Hiskia überbracht. Achten wir auf seine Reaktion, weil sie Vorbild sind für gottgetreues Handeln. Keiner von Gottes Getreuen ist vor unliebsamen Angriffen von Gottes Feinden in diesem System gefeit: 

 

Gebietsverteilung der zwölf Stämme Israels(Jesaja 37:1-4)  Und es geschah, sobald König Hiskịa [es] hörte, daß er sogleich seine Kleider zerriß und sich mit Sacktuch bedeckte und in das Haus Jehovas kam. 2 Ferner sandte er Ẹljakim, der über den Haushalt [gesetzt] war, und Schẹbna, den Sekretär, und die älteren Männer der Priester, mit Sacktuch bedeckt, zu Jesaja, dem Sohn des Ạmoz, dem Propheten. 3 Und sie sprachen dann zu ihm: „Dies ist, was Hiskịa gesagt hat: ‚Dieser Tag ist ein Tag der Bedrängnis und des Scheltens und höhnischer Unverschämtheit; denn die Söhne sind bis zum Muttermund gekommen, und da ist keine Kraft zum Gebären. 4 Vielleicht wird Jehova, dein Gott, die Worte Rạbschakes hören, den der König von Assyrien, sein Herr, gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen, und er wird ihn tatsächlich zur Rechenschaft ziehen für die Worte, die Jehova, dein Gott, gehört hat. Und du sollst für den Überrest, der sich vorfindet, ein Gebet erheben.‘ “

 

Hiskia war sich seiner eingeschränkten Kraft bewusst, um sich gegen die Übermacht zu verteidigen! Es verletzte ihn in seinem Innersten, wie Rabschake Jehova verhöhnte! Jeder von uns ist gefordert die Autorität des Allerhöchsten vor Angriffen zu schützen! Oft sind es heute nicht die äusseren Feinde Gottes, die Schande auf Seinen heiligen Namen aufhäufen, sondern jene, die lautstark behaupten ihn zu vertreten, die obersten Hüter christlicher Kirchen! Indem sie von Gottes Geboten abgewichen sind und ihre eigenen menschlichen Regeln aufstellten handelten sie deutlich gegen Jehovas unantastbares Recht als Satzungsgeber!

 

Der getreue Hiskia als „Haupt“ Judas und der „wahre Prophet“ Jesaja aber handelten vollkommen innerhalb des Massstabes Jehovas und setzten ihr Vertrauen in ihren Gott, in Jehova! Zuerst zeigte Hiskia seine Missbilligung der Worte seines Gegners dadurch, dass er seine Kleider zerriss und sich in Sacktuch kleidete: Eine äusserliche Form Reue und Unterordnung unter Jehova zu zeigen und Ablehnung der Forderung des assyrischen Herrschers auszudrücken! Jehova sollte nun selbst den Rat geben, was zu tun sei und wie es sich erwies, so würde Er dies durch Jesaja unmittelbar zu erkennen geben. Jehova erhörte den gerechten Hiskia!

 

Israels Kenntnis der “Teraphim“ und des GESETZES macht den Unterschied hin zu wahrer Gottesfurcht!

Genealogie AbrahamsDie Verantwortlichen innerhalb der Mauern Jerusalems wussten sehr wohl um die herausragende Kampfkraft des assyrischen Königs und dessen Unterwerfung so vieler Städte und Nationen. Ein Vergleich von deren Göttern mit der Macht Jehovas lehnten sie aber geschlossen ab, denn sie waren sich der Geschichte und der Grosstaten Jehovas mit ihrem Volk Israel aufgrund der Treue ihrer Vorväter Abraham, Isaak und Jakob voll bewusst! Voran die „Teraphim“ und dann die Schriften Mose hatten sie ja als Volk von Kindheit an mit ihrer Geschichte zurück bis Adam vertraut gemacht und daher kannten sie alle die Grosstaten Jehovas mit ihren Vorvätern und dem ganzen Volk Israel!  

 

Was sind die Teraphim?

 

Wir Christen in den letzten Tagen dieses Systems hören die Schmähungen der Mächtigen unserer Tage, die Jehovas Inexistenz erklärten und an dessen Stelle den Darwinismus zum neuen Gott erklären: Der Zufall hätte alles erschaffen, das einzig notwendige wäre Zeit gewesen, Millionen von Jahre an Evolution.

 

Die „zwei Zeugen“ der Endzeit widersprechen mutig dem Höhnen auf Gott und verkünden dessen Urteil, ob sie hören wollen oder nicht! Ihr Vertrauen ist nicht auf menschlichen Organisationsgeist und Bündnisse mit den zwei „Bergen“ der Politik und Religion gerichtet, sondern auf das Wissen der Kraft Jehovas, selbst aus dem Tode befreien zu können!

 

Jes 37:5-7:  Jehova antwortet Hiskia durch den Mund Jesajas: Sanherib wird in sein Land zurückkehren!

Was vorzeiten geschrieben steht soll uns in der Endzeit zur Unterweisung gereichen, erklärte Paulus: „Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können.“ (Rö 15:4). Achten wir somit auf Jesajas Erklärungen aus Gottes Mund:

 

(Jesaja 37:5-7)  So kamen die Diener des Königs Hiskịa zu Jesaja herein. 6 Dann sprach Jesaja zu ihnen: „Dies solltet ihr zu eurem Herrn sagen: ‚Dies ist, was Jehova gesagt hat: „Fürchte dich nicht wegen der Worte, die du gehört hast, mit denen die Bediensteten des Königs von Assyrien schimpflich von mir geredet haben. 7 Siehe, ich lege einen Geist in ihn, und er soll einen Bericht hören und in sein eigenes Land zurückkehren; und ich werde ihn bestimmt in seinem eigenen Land durch das Schwert fällen.“ ‘ “

 

Hier erging ein klares Todesurteil gegen Sanherib! Jehova Gott selbst hatte gegen die Schmähungen geurteilt! Der Geist Sanheribs selbst würde ihn dahin treiben, wo das Urteil vollstreckt werden würde!

 

Prophetische Parallelen mit der Endzeit deutlich erkennen

Schauen wir erneut auf prophetische Parallelen in der Zukunft: Der Prophet Daniel kündet betreffend die Auseinandersetzung des „Königs des Nordens“ gegen den „König des Südens“ im Zusammenhang um die Rechtsoberhoheit über die Stadt Jerusalem in unserer Zeit, kurz vor dem Ende an, dass erneut eine vergleichbare Situation herrschen werde wie zur Zeit Hiskias! Erneut würde der stärkste König der Endzeit, die letzte der von Daniel angekündeten Weltmächte, Anglo-Amerika vom höchsten Gott und seinem für die ganze Erde eingesetzten König, Jesus, dem Christus schimpflich reden!

 

(Daniel 7:24-26)  Und was die zehn Hörner [[(„Horn“ = politische Macht; „zehn“ = Vollständigkeit, Gesamtheit)]] betrifft, aus jenem Königreich werden zehn Könige aufstehen; und noch ein anderer wird nach ihnen aufstehen [[(Grossbritannien, vorab Teil des römischen Imperiums)]], und er selbst wird von den ersten verschieden sein, und drei Könige wird er erniedrigen [[(Spanien, Holland, Frankreich)]]. 25 Und er wird sogar Worte gegen den Höchsten reden, und die Heiligen des Allerhöchsten wird er andauernd befehden. Und er wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie [[(die Christen; Jehovas Getreue)]] werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit in seine Hand gegeben werden. 26 Und das Gericht [[(Jehovas, durch Jesus, der die „Schafe von den Böcken“ trennt)]] selbst setzte sich dann, und seine eigene Herrschaft nahm man schließlich weg [[(und wird Jesus [B1] und seiner „Braut, der Frau des Lammes“, den Aposteln gegeben [B1e])]], um [ihn] zu vertilgen und [ihn] gänzlich [[(in Harmagedon)]] zu vernichten.

27 Und das Königreich [[(des siebenköpfigen „wilden Tieres“, der UNO und damit verbunden des 7.Kopfes (Anglo-Amerika))]] und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben [[(den 144.000) Bb1]]. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Wenn Gott zur Zeit Hiskias den Feind Assyrien und darin dessen Vertreter, den König Sanherib wegen seiner Schmähungen verurteilte und dies, weil Er Seinen Bund gemäss stets Israels treuen Königen Schutz gewährt, so dürfen und müssen wir auch dies umso mehr in Verbindung zum Geschehen in der Endzeit setzen, nachdem Gott Jesus als „König der Könige“ über seine Feinde gesetzt hat!

 

Daniel kündet am Ende des Kapitels 11 an, was Jehova konkret unternehmen wird, um den spottenden Mächtigen endgültig und für immer zum Schweigen zu bringen:

 

 (Daniel 11:44, 45)  Aber es wird Berichte geben, die ihn in Bestürzung versetzen werden, vom Sonnenaufgang her und vom Norden her, und er wird gewiß mit großem Grimm ausziehen, um viele zu vertilgen und der Vernichtung zu weihen. 45 Und er wird seine Palastzelte zwischen [dem] großen Meer [[(dem Mittelmeer(]] und dem heiligen Berg der ‚Zierde‘ [[(Zion, Jerusalem)]] aufpflanzen; und er wird völlig zu seinem Ende kommen müssen, und es wird für ihn keinen Helfer geben.

 

Hier wird der Ablauf der allerletzten Ereignisse innerhalb dieses Systems zum Abschluss des Kapitels 11 durch den Engel Gabriel in Visionen erläutert! Der „Südkönig“ eilt dem bedrängten Israel mittels seiner Nato-Mittelmeerflotte zu Hilfe, um Jerusalem aus dem Würgegriff des Angreifenden „Nordkönigs“ zu befreien. Meldungen in den Zeitungen wie wir sie vom Konflikt in Libyen kennen werden dann an der Tagesordnung sein:

 

Flugzeugträger der NATO erreichen jedes Ziel im MittelmeerraumKampfjets in 20 Minuten in Libyen

 

   Die USA und andere NATO-Staaten ziehen starke Einheiten auf dem großen Stützpunkt von Souda im Westen der griechischen Mittelmeer-Insel Kreta zusammen. Wie griechische Medien und Augenzeugen aus der Region am Samstag berichteten, sind bereits zwei große amerikanische Schiffe in der Bucht von Souda eingelaufen, darunter der Hubschrauberträger „USS Kearsarge“.

 

Statt in Libyen werden sie nun in kürzerer Zeit in Israel sein und UN-Truppen werden an der Mittelmeerküste Israels ausgeschifft, um den Angriff der assyrischen Blocks unter Irans Führung der Dschihadisten und des Kalifats der ISIS abzuwehren! So etwa kann die Vorhersage Daniels auf die sich heute abzeichnenden Begebenheiten umgemünzt werden!

 

Auf dem Schlachtfeld Harmagedons, wo der „Südkönig“ vorab den „Nordkönig“ bestraft, „…, um viele zu vertilgen und der Vernichtung zu weihen“, da kommt auch schon sein eigenes Ende, „ohne (menschliche) Hand“, weil Jesus als mächtiger himmlischer Heerführer „Michael“ jenes letzte Urteil Gottes an denen zu vollstrecken hat, die sich im Besitz Jerusalems und des Gelobten Landes glauben! Auch hier lässt die Offenbarung den Abschluss der Sache deutlich erkennen:

 

Der Reiter auf dem weissen Pferd wird Jerusalem für sich und seine Getreuen retten (Offenbarung 19:19-21)  Und ich sah das [[(zweihörnige)]] wilde Tier [[(Anglo-Amerika)]] und die Könige der Erde und ihre Heere [[(die UNO-Friedenstruppen)]] versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer [[mit Jesus, Michael als himmlischem Führer der Heerscharen Jehovas]]. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber [[(die erdenweit nicht als „Schafe“ zum Überleben gekennzeichnet sind)]] wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Wie der letzte Vers vom Kapitel 19 der Offenbarung zeigt, wird das Urteil der Trennung von „Schafen und Böcken“ erdenweit der Vollstreckung unterzogen! Engel werden es gemäss Jesu Urteil an all denen vollstrecken, die eher den Tod als das Leben erwählt hatten! Jesus kündet den „Böcken“, die nicht hören wollten an: „Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ (Mat 25:46) Die Grundlage zum Urteil steht im GESETZ, im 5.Mose, dem Buch Deuteronomium! Kein einziges Wort daran ist dahingefallen, erklärte Jesus deutlich: (Mat 5:17-20)

 

Juden wie Christen ist das Leben und der Tod durch das GESETZ Mose vorgelegt (5. Mose 30:19, 20)  Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, 20 indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Ịsa·ak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“

 

Die letzte Frage betreffend Gewaltausübung über Israel und die Erde und die letzte Schlacht darum drehen sich um ein und dasselbe Thema: Wer erfüllt Gottes Gebote und lehrt sie? Er wird den Boden Israels besitzen und die ganze Erde wird durch jene an die Getreuen des Christus gerecht verteilt werden!

 

Sowohl der politische Anführer der letzten und siegreichen Weltmacht Anglo-Amerika, dessen „Kopf“, und mit ihm „der falsche Prophet“, was dessen „Schwanz“ bedeutet, sie werden „noch lebendig gefasst“. Erinnern wir uns dabei doch erneut der prophetischen Worte Jesajas? Das Volk soll weder falschen Propheten noch weltlichen Herrschern folgen, sondern Jesus, dem Hohepriesterkönig, dem einzigen Weg der zu Gott führt!

 

(Jesaja 9:13-17)  Und das Volk selbst ist nicht zu dem zurückgekehrt, der es schlug, und Jehova der Heerscharen haben sie nicht gesucht. 14 Und Jehova wird von Israel Kopf und Schwanz abhauen, Schößling und Binse an einem Tag. 15 Der Betagte [[der Älteste; Vorsteher]] und Hochgeachtete ist der Kopf, und der Prophet, der falsche Unterweisung erteilt, ist der Schwanz. 16 Und die dieses Volk leiten, erweisen sich als die, die [es] irreführen; und die von ihnen Geleiteten [als] die, die verwirrt sind. 17 Darum wird Jehova sich nicht einmal über ihre jungen Männer freuen, und ihrer vaterlosen Knaben und ihrer Witwen wird er sich nicht erbarmen; denn sie alle sind Abtrünnige und Übeltäter, und jeder Mund redet Unverstand. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.

 

Dieses Handeln beim Abschluss dieses Systems erfolgt durch Jesus selbst. Jener „Kopf“ und „Schwanz“ sind „noch lebendig“, um selbst das Urteil aus dem Mund Jesu zu hören! Aus seinem Mund ist die Hinrichtung direkt in den „zweiten Tod“, den symbolischen „Feuersee“, jenen klar vernehmlich und um durch ihn, den Richter selbst hingestreckt zu werden, den sie verlacht und verneint hatten! Paulus erklärte, was geschehen wird:

 

(2. Thessalonicher 2:8)  Dann allerdings wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Geist seines Mundes und zunichte machen wird durch das Offenbarwerden seiner Gegenwart [[(seiner (vierten) Wiederkehr (zur Urteilsvollstreckung))]].

 

Das Schulsystem der Länder verhindert eine exakte Erkenntnis von Gottes Plan mit der MenschheitBestimmt dürfen wir diese Schlussfolgerung weder in den Schulen dieses Systems noch jenen der Religionen hören! Unsere Kinder werden bestimmt nie etwas über den kommenden Untergang jener erfahren, die sie doch durch ihr gesamtes Schulsystem in ihre Abhängigkeit zu pressen versuchen! Es soll weiterhin ein gutgehütetes Geheimnis bleiben, weil es die erzittern macht, die es betrifft! Deren Tag hat sich beängstigend genähert!

 

Wer somit Antworten von den Theologen und Philosophen dieses Systems erwartet wird bestimmt enttäuscht werden! Sie werden stets nur das wiederholen, was sie gelehrt wurden und keiner wird es wagen sich gegen das System zu erheben, das sie geprägt hat und ihnen monatlich den Lohn gibt!

 

Darum, weil jene oben in der Führung durchaus wissen, was in der Schrift steht aber es zu verneinen suchen, die wie Sanherib und Rabschake darüber lästern, so versucht das „kleine Horn“ Anglo-Amerika doch auch „Zeiten und GESETZ“ zu ändern, weil es durch die „Weisen dieses Systems“ die angekündeten „Zeichen“ erkennt, aber seinen angekündigten Untergang hinauszuzögern versucht!

 

(Daniel 7:25)  Und er [[(das „kleine Horn“ das gross geworden war, der „Südkönig“, Anglo-Amerika)]] wird beabsichtigen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit [[(dreieinhalb Jahre)]] in seine Hand gegeben werden.

 

Gottes Zeittabelle, die letzten dreieinhalb Jahre des Systems gibt es keinerlei Verzögerungen mehr! Was im GESETZ und den PROPHETEN geschrieben steht muss und wird sich erfüllen! Jesu Worte sind klar und deutlich: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ (Mat 5:17-20)

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit in ihrem logischen Ablauf?

 

So wie Jehova es Sanherib ins Herz gab zu handeln wie Jehova es wollte und ihn unverrichteter Dinge von Jerusalem wegzog, um ihn auf seinem Territorium, in seiner Hauptstadt Ninive zurückzuführen und ihn durch die Hand seiner eigenen Kinder umzubringen, so bestimmte Er auch im Voraus, wie das Urteil am „falschen Propheten“ und am „wilden Tier“ durch Jesus vollstreckt werden soll!

 

Möglicherweise feiern beide gemeinsam mit den „Königen der Erde“, den politischen Häuptern ihren Sieg in der „Tiefebene der Entscheidung“ gegen den zurückgedrängten und besiegten „Nordkönig“, wenn unerwartet an den scheinbaren Siegern Gottes Urteil vollstreckt wird! Es ist bestimmt ein Pyrrhussieg, nutzlos, den eigenen Untergang bewirkend!

 

Die siebenköpfige "Urschlange" , das "wilde Tier" und "der falsche Prophet" rufen die Könige nach Harmagedon zusammen (Offenbarung 16:13-16)  Und ich sah drei unreine inspirierte Äußerungen, [die aussahen] wie Frösche, aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten ausgehen. 14 Sie sind tatsächlich von Dämọnen inspirierte Äußerungen und vollbringen Zeichen, und sie ziehen aus zu den Königen der ganzen bewohnten Erde, um sie zu versammeln zum Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.

15 Siehe! Ich komme wie ein Dieb. Glücklich ist, wer wach bleibt und seine äußeren Kleider bewahrt, damit er nicht nackt einhergehe und man seine Schande sehe.“

16 Und sie versammelten sie an den Ort, der auf hebräisch Har-Magẹdon genannt wird.

 

Der Berg von Megiddo: Schauplatz mehrerer Auseinandersetzungen, wo Jehova eingriffDer Ort ist von Gott festgesetzt und Satan und die Dämonen rufen alle die sie befehligen dorthin zusammen: Nach Har-Megiddo, Harmagedon oder Armageddon!

 

Wir aber, die wir im Licht genauer Erkenntnis wandeln, wir werden uns weder Religion und deren falschen Prophetie („Schwanz“), noch Politik (Kopf) unterordnen: wir bewahren unsere „äusseren Kleider“ unbefleckt!

 

Wie der ehemalige Präsident der WATCHTOWER, Frederick William Franz sagte, „wedelt der Schwanz nicht mit dem Hund“. Er meinte, dass nicht die Untergebenen dem Präsidenten sagen, was zu tun sei, sondern umgekehrt. Dies, obwohl er erklärt hatte, dass die leitende, beschlussfassende Körperschaft eine Einheit bilde. Nun, Worte und Taten waren dort schon seit langen voneinander entfernt worden! Ohne es wohl zu ahnen sprach er prophetisch! Denn „der falsche Prophet“, der „Schwanz“ macht tatsächlich den ganzen Hund (das „Tier“, die „Könige der Erde“), einschliesslich den „Kopf“ zum Bewegen! Satan der Teufel bewegt beide dahin, wohin er selbst getrieben wird! Ein Vergleich, der einige nachdenklich zu stimmen vermag!

 

Missachtung von Gottes Souveränität und GESETZ haben für Christen schwerwiegendere Folgen wie für Juden!

Jehovas Zeitplan und Sein GESETZ aber sind unveränderlich! Was Er vorhersagt wird zum entsprechend festgesetzten Zeitpunkt sich erfüllen und das Strafmass für Übertretung Seiner Gebote ist festgesetzt, die keiner Veränderung unterliegen. Wer Jesu Loskaufsopfer ausschlägt wird das volle Strafmass zahlen! Die Worte des Paulus an die Hebräerchristen, von denen viele als Älteste dienten, gelten in letzter Konsequenz für den Tag des Gerichts und Harmagedons:

 

Jesus und der Verbrecher am Stamm reden miteinander(Hebräer 10:26-31)  Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Jeder der sich taufen liess und auch jeder beschnittene Jude unterstehen denselben Geboten; beide Gruppen sind unter Gottes Bundespflichten und werden gemäss GESETZ gerichtet werden! Juden, welche den von Moses angekündigten „Propheten gleich mir“ (5.Mo 18:15-19), Jesus als Messias ablehnten und Christen, die das Gelöbnis des Taufbundes gebrochen haben, sie stehen beide unter demselben Gericht! Jesu Äusserungen während der Bergpredigt sind weiterhin gültig: „Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ (Mat 5:20)

 

Ja, weit über das hinaus, was die heutigen „Schriftgelehrten und Pharisäer“, die Führer der Religionen halten und lehren müssen wir hinausgehen! In Jesu Augen sind sie alle gemeinsam „Gesetzlose“, weil sie durch Menschengebot Gottes Gebote ungültig machten!

 

Das Eingreifen des „Engels Jehovas“ gegen Sanheribs Eliteheer war nur ein Vorbild eines noch künftigen grösseren Eingreifens! Dasselbe Art „Feuer“, welche die Herzen jener Soldaten zum Stehen veranlasste wird in Harmagedon erneut erdenweit gegen all jene wirksam sein, die nicht zum ewigen Leben gekennzeichnet sind!

 

Gottes Grosstaten standen immer wieder mit Seinem Getreuen und Seinem Volk in Verbindung!

Davor hatte der Prophet Daniel aufgrund von Visionen im ganzen Kapitel 11 vorausgeschriebene Weltgeschichte aufgezeichnet, darin ist ein Überblick über alle gewichtigen Ereignisse seit seinen Tagen bis zum Abschluss des Systems enthalten. Dies berechtigt und erheischt umso mehr unsere geistige Verknüpfung von damaliger Prophetie hin zu geschichtlicher Erfüllung, hin bis heute, zu den noch ausstehenden künftigen Grosstaten Jehovas, die doch stets dieselbe Ursache und Wirkung kennen: Überhandnehmen der Übertretung bis zu einem Höhepunkt, dann Gericht und folgend die Urteilsvollstreckung an den Gesetzlosen und Verherrlichung der Gerechten.

 

Manchmal waren es einfache Menschen, manchmal Mächtige Israels oder des Systems, aber hin und wieder waren es Engel, welche Gottes Urteil zu vollstrecken hatten! Das endgültige Urteil aber gegen die letzte Weltmacht und alle die sich von Gott als Retter und Seinem Christus entfernt haben: Dieses Urteil wird Er durch seinen Erzengel in Harmagedon vollstrecken lassen! So hat es Jesus deutlich erklärt und die Offenbarung des Johannes bestätigt dies! Zur Zeit der Taufe des Kornelius musste Petrus erkennen, dass Gottes Unparteilichkeit auch Menschen der Nationen zur Rettung bestimmt hatte und er erklärte zu Jesu herausragender Stellung durch Gott vor Engeln und Menschen:

 

Jesus ist Richter der Lebenden und Toten am Tag des Gerichts, dem Millennium(Apostelgeschichte 10:42, 43)  Auch befahl er uns, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis davon abzulegen, daß dies derjenige ist, der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein. 43 Ihn betreffend legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt.“

 

Jehova verspricht erneut eigenes Eingreifen, so dass Jerusalem nicht zerstört werden wird, sondern Seinem Sohn Jesus als künftige Regierungshauptstadt dienen werde. Warnend zeigt Jesaja, dass auch Christen ebenso wie Juden nicht auf den Verbündeten des abtrünnigen Israel, Anglo-Amerika und die NATO vertrauen sollen, den „Südkönig“! Damals entsprach dies Ägypten. Noch sollten wir den „Nordkönig“, Russland und China und deren Alliierte, die Muslime und deren Dschihadisten fürchten! Damals entsprach dies Assyrien.

 

Auch wenn beide Grossmächte der Endzeit sich ihre letzte Auseinandersetzung auf dem Territorium Israels liefern werden, ist doch auch der Ausgang der letzten Schlacht von Harmagedon schon längst bekannt! Genau so wenig wie Hiskia und seine Männer kämpfen mussten, ebenso ruhig sollen sich Christen verhalten und weder Partei für die eine noch die andere Seite ergreifen! Der „Engel Jehovas“ wird für sie kämpfen und beide, Angreifer und Angegriffener, sowie die zu Hilfe Eilenden werden zum Schluss „ohne (menschliche) Hand“ Vernichtung erleiden. Dies schliesst aber auch die abtrünnigen Verteidiger der Stadt mit ein (Da 8:25). Darum empfiehlt Jesus doch rechtzeitig aus Jerusalem und Judäa zu fliehen!

 

Jes 37:8-13:  Rabschake erreicht in Libna Sanherib; dessen zurückgesandte Boten verspotten erneut Hiskia und Jehova

Der Ruinenhügel der besfestigten Stadt LachischRabschake hatte seine Aufgabe erfüllt, die Verteidiger Jerusalems und Getreuen Jehovas mit erniedrigenden Worten vor den Mauern der Stadt herauszufordern! Als er nun zu seinem Herrn Sanherib zurückkehrte, um diesem Bericht zu erstatten und die Antwort König Hiskias aus Jerusalem zu übergeben, da fand er ihn nicht in Lachisch (Bild), der Stadt die Sanherib und Assyriens Hauptheer belagerte als er nach Jerusalem zog, sondern es war inzwischen bereits in Libna, einer nahegelegenen Levitenstadt der Schefela, heute auch Tel Lachisch genannt.

 

(Jesaja 37:8-13)  Danach kehrte Rạbschake zurück und fand den König von Assyrien im Kampf gegen Lịbna, denn er hatte gehört, daß er von Lạchisch weggezogen war. 9 Nun hörte er über Tirhạka, den König von Äthiopien, sprechen: „Er ist ausgezogen, um gegen dich zu kämpfen.“ Als er [es] hörte, sandte er sogleich Boten zu Hiskịa und ließ sagen: 10 Dies solltet ihr zu Hiskịa, dem König von Juda, sprechen: ‚Laß dich von deinem Gott, auf den du vertraust, nicht täuschen, indem [du] sagst: „Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden. 11 Siehe! Du selbst hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern taten, indem sie sie der Vernichtung weihten; und wirst du deinerseits befreit werden? 12 Haben die Götter der Nationen, denen meine Vorväter Verderben brachten, sie befreit, ja Gọsan und Hạran und Rẹzeph und die Söhne Ẹdens, die in Tel-Ạssar waren? 13 Wo ist der König von Hạmath und der König von Ạrpad und der König der Stadt Sepharwạjim — von Hẹna und von Ịwa?‘ “

 

Pharao TirhakaDer damalige „Südkönig“ (Ägypten-Äthiopien) war unter seinem schwarzen Pharao Tirhaka gegen Assyrien ausgezogen, weil eine Eroberung direkt vor dessen Haustüre Gefahr für ihn selbst bedeutete! Dies kann mit den osteuropäischen Staaten während des kalten Krieges verglichen werden, die eine Pufferzone zwischen Russland und Euro-Amerika, der NATO bildeten. Seit diese Grenzen im Gefolge des Endes des Kalten Krieges verschoben sind fühlt sich Russland mehr bedroht!

 

Der westliche Block ist tief in die ehemals von Russland kontrollierte Hemisphäre eingedrungen. Diesen Machtverlust sucht der kommunistische Block durch Verbündung mit den Muslimen auszugleichen! Auch der neuerliche Schulterschluss mit Peking weist in dieselbe Richtung!

 

Zurück zu Jesaja: Erneut folgt ein direkter Angriff gegen Jehovas Souveränität und Bundestreue zu Israel. Sanherib gibt die Anweisungen nun durch ein Schreiben an Rabschake ein weiteres Mal den Gott Israels zu verhöhnen und den Druck zu erweitern. Darin erhöht er sich selbst als mächtiger und erfolgreicher Feldherr „bis über die Wolken“. All dies sollte Hiskia erneut erzittern lassen angesichts des weiterhin vor den Mauern Jerusalems lagernden Reiter- und Eliteheeres der Assyrer, die seit Beginn eifrig die kommende Belagerung vorbereiteten.

 

8.3.3.3          Jes 37:14-24:  Jehovas lyrische Antwort an Hiskia, dass Gott selbst Sanherib mit Haken und Zaum zurückkehren lässt

 

Jes 37:14-20:  Hiskia bittet Gott inbrünstig, dass Er Juda rette, um Sich vor allen Königreichen der Erde einen grossen Namen zu schaffen

Die Boten geben die Schreiben Sanheribs an Hiskia, der sie liest und sich angstvollen Herzens aber mit vollem Vertrauen erneut an Jehova wendet, indem er Ihm die Ehre gibt und Ihn bittet, Sich selbst vor allen Nationen zu verherrlichen, indem Er Assyrien zum Abzug von Jerusalem veranlassen würde. 

 

 (Jesaja 37:14-20)  Dann nahm Hiskịa die Briefe aus der Hand der Boten und las sie, worauf Hiskịa zum Haus Jehovas hinaufging und es vor Jehova ausbreitete. 15 Und Hiskịa begann zu Jehova zu beten, indem [er] sprach: 16 „O Jehova der Heerscharen, du Gott Israels, der seinen Sitz auf den Chẹruben hat, du allein bist der [wahre] Gott von allen Königreichen der Erde. Du selbst hast die Himmel und die Erde gemacht. 17 Neige dein Ohr, o Jehova, und höre. Öffne deine Augen, o Jehova, und sieh, und hör all die Worte Sạnheribs, die er gesandt hat, um den lebendigen Gott zu verhöhnen. 18 Es ist eine Tatsache, o Jehova, daß die Könige von Assyrien alle Länder verwüstet haben und ihr eigenes Land. 19 Und ihre Götter wurden dem Feuer übergeben, denn sie waren keine Götter, sondern das Werk von Menschenhänden, Holz und Stein, so daß sie sie vernichteten. 20 Und nun, o Jehova, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, daß du, o Jehova, allein [Gott] bist.“

 

Der assyrische König mustert GefangeneHiskia bildet sich nicht ein, selbst gegen jenes mächtige assyrische Heer ankämpfen zu können. Er ist sich aber bewusst, dass Gott auf vielfältige Weise bereits zuvor zu Gunsten seiner Nation gehandelt hatte und Israel oft den Sieg zukommen liess, stets dann, wenn das Land die Gebote hielt! Er erklärt auch sein Verständnis, was Götter und Götzen anbetrifft, die Menschen sich machen und dann glauben, von dorther Schutz und Segen zu erhalten, oder dass jene Rache und Vergeltung für sie üben würden. Der König bittet Jehova gebetsvoll um Rettung!

 

In der Endzeit sind es die „zwei Zeugen“, welche an Gottes Kraft zu retten glauben und den Nationen die göttlichen Gerichtsbotschaften vortragen. Aber ebenso wie Jesaja gemäss der Überlieferung wegen seiner unangenehmen Botschaften von König Manasse zersägt wurde, so tötet der „Südkönig“, Anglo-Amerika zusammen mit dem „Bild des wilden Tieres“, den Religionen die „zwei Zeugen“ unmittelbar vor Jesu Wiederkehr [<B1], am Ende der „sechsten Trompete“ und zum Abschluss des „zweiten Wehe“.

 

Die beiden Zeugen der Endzeit inmitten der zwei Leuchter(Offenbarung 11:7-10)  Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt [[(Anglo-Amerika)]], Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten. 8 Und ihre Leichname werden auf der breiten Straße der großen Stadt liegen, die in geistigem Sinne Sọdom und Ägypten genannt wird, wo auch ihr Herr an den Pfahl gebracht wurde. 9 Und [Leute] von den Völkern und Stämmen und Zungen und Nationen werden ihre Leichname dreieinhalb Tage lang anschauen, und sie lassen nicht zu, daß ihre Leichname in eine Gruft gelegt werden. 10 Und die, die auf der Erde wohnen, freuen sich über sie und sind froh, und sie werden einander Gaben senden, weil diese zwei Propheten die, die auf der Erde wohnen, quälten.

 

Was löste das koordinierte Vorgehen aus? Bedenken wir, dass zu Beginn der Frist von 1290 Tagen „das abscheuliche Dinge, das Verwüstung verursacht“ [C3](Da 12:11; Mat 24:15, 16) aufgestellt wurde und jeder nun, der das siebenköpfige „wilde Tier“ (UNO) und sein „Bild“ (WCRL) nicht anbetet, das heisst sich ihnen nicht bedingungslos unterwirft mit dem Tode bedroht wird!

 

Das verwunderliche Warum Gott Israel nicht Schutz gewährt!Als Rom im Jahre 64 u.Z. brannte und Nero nach Schuldigen suchte waren dies vorab die ihm unliebsamen Christen, welche sein ungesetzliches tun ja durch ihr Predigen offensichtlich werden liessen! Dies führte zum Tod des gefangenen Paulus, den Nero nun exemplarisch hinrichten liess und als er des Petrus habhaft wurde, da geschah ihm dasselbe! Ein vergleichbares Ereignis bildet das „Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht“ zu Beginn der „grossen Drangsal“! [Ba] Was es sein wird, ob wie vermutet Atombomben die gegen Jerusalem oder von dort aus gegen Iran gerichtet sind wird sich zeigen. Damit wäre die „heilige Städte“ bestimmt noch einmal mehr verunreinigt!

 

(Daniel 12:11)  Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] entfernt worden ist [[Aa]] und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufgestellt worden ist [[Ba]], werden es eintausendzweihundertneunzig Tage [[(bis zum Ende der sieben Zeiten der Nationen in Harmagedon [B3])]] sein.

 

Dies wiederum steht im dritten Himmel droben damit im Zusammenhang, dass Gott Seine Macht über die Erde von Satan her wegnimmt und Jesus nun alle Feinde unter seine Füsse legt! „Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends. Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“ (Ps 11:1-4; Off 11:14, 15)

 

Die Stadt die Johannes in der Offenbarung als „Sodom und Ägypten“ identifiziert, sie zeigt zwei herausragende Eigenschaften jener Bewohner auf: Die Tendenz hin zur Versklavung des geistigen Israels der Endzeit ist mit der Ägyptens unter Pharao vergleichbar. Sie weist auf Moses hin, der die zehn Plagen ankündigte und Freilassung Israels verlangte, dass es Jehova drei Tagesreisen entfernt in der Wildnis opfern dürfe.

 

Das Gericht an Sodom dagegen erinnert an den gerechten Lot der Jahrhunderte zuvor inmitten jener verruchten Stadt eingeschlossen sich über all das Schlechte und die verbreitete Homosexualität erregte. Moses wie Lot zogen sich den Hass der herrschenden Klasse und den des Volkes zu, die jene unterstützten! Die „zwei Zeugen“ ziehen sich den Hass sowohl des „wilden Tieres“ (Politik) zu, wie den des „Bildes des wilden Tieres“ (Religionen), da sie deren unmoralische Handlungsweise offenlegen und anklagen!

 

Jes 37:21-23:  Jesaja bringt Hiskia die Antwort Jehovas in lyrischer Form

Der Assyrerkönig Sanherib und Jehovas EngelOhne vorab durch Hiskia informiert zu sein hat Jehova direkt Jesaja die Antwort gegeben, welche dieser dem König nun mitteilen soll. Die Mitteilung ist in ein Gedicht gefasst, was erneut Gottes Fähigkeit hervorstreicht unmittelbar Dinge hervorzubringen, welche für den Menschen mit grosser Anstrengung verbunden ist.

 

(Jesaja 37:21-23) Und Jesaja, der Sohn des Ạmoz, sandte dann zu Hiskịa und ließ sagen: Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesprochen hat: ‚Weil du zu mir hinsichtlich Sạnheribs, des Königs von Assyrien, gebetet hast, 22 ist dies das Wort, das Jehova gegen ihn geredet hat:

 

„Die jungfräuliche Tochter Zion hat dich verachtet, sie hat dich verspottet.

Hinter dir her hat die Tochter Jerusalem [ihren] Kopf geschüttelt.

Wen hast du verhöhnt und über wen lästerlich geredet?

Und gegen wen hast du [deine] Stimme erhoben

Und erhebst du deine Augen zur Höhe?

Es ist gegen den Heiligen Israels!

 

Jehova erklärt, dass er die unverschämten und stolzen Worte Sanheribs durchaus gehört hat und nun entsprechend antworten wird! Er zeigt, dass „die jungfräuliche Tochter Zion“ Seine Anerkennung geniesst, weil sie unter Hiskia treu Jehovas Geboten folgt!

 

Jes 37:24:  Jehova verhöhnt seinerseits die Ankündigungen Sanheribs durch Rabschake

Sanheribs Vertrauen ist auf die Schlagkraft seiner Armee und ihrer technisch hochstehende Ausrüstung gerichtet. Sein Ziel ist die erhöhten Festungen der Nationen bis hin zu Jerusalem alle einzunehmen, um das gesamte Gebiet seiner Herrschaft zu unterordnen und dort seine Götter aufzustellen, um sie vom Volk anbeten zu lassen.

 

Assyrischer Pferdestreitwagen(Jesaja 37:24)

Durch deine Knechte hast du Jehova verhöhnt, und du sagst:

,Mit der Menge meiner Kriegswagen [werde] ich selbst —

Bestimmt werde ich die Höhe der Berggegenden besteigen,

Die entlegensten Teile des Lịbanon;

Und ich werde seine hochragenden Zedern, seine erlesenen Wacholderbäume umhauen.

Und ich werde seine letzte Höhe betreten, den Wald seines Obstgartens.

 

Die „letzte Höhe“ bezieht sich auf den Berg Zion und die „Zedern“ und „erlesenen Wacholderbäume“ ist gegen die Vorsteher Israels gerichtet, die Gott in Treue dienen wie ein „Wald von Obstbäumen“. Die Rede ist im kommenden Vers Jesajas, wo er ebenso bereits von den edlen Bäumen Libanons spricht von den kommenden Priesterkönigen und ihrer unterschiedlichen erdenweiten Aufgabe. Jede Art von Baum steht für eine besondere Aufgabe im „Königreich der (neuen) Himmel“! 

 

Zedern des Libanon(Jesaja 14:8)  Auch die Wacholderbäume (Bild rechts) haben sich dann über dich gefreut, die Zedern des Lịbanon, [und sie sprechen]: ‚Seitdem du dich niedergelegt hast, kommt kein [Holz]fäller gegen uns herauf.‘

 

Auch in späteren Kapiteln, wie folgend im Kapitel 60, Vers 13, wo Jesaja fast ausschliesslich von der Aufrichtung von Gottes Herrschaft über Israel und die gesamte Erde spricht wird dieselbe Symbolik von unterschiedlichen Baumarten gesprochen. Diese sind für uns Menschen wegen ihrer Höhe und ihres Nutzens majestätisch. In ihrer Symbolik stehen sie für unterschiedliche Gruppen von Aufgabelösungen. Es kann sowohl die Auserwählten Gottes bedeuten, wie Propheten, Priester und Könige aber auch die auf Seiten Satans. Nur der Kontext zeigt dies!

 

Eine Gruppe von Bäumen muss somit nach Jesu Aufrichtung des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ die Apostel darstellen, eine weitere die künftigen Priesterkönige in Israel und jene über den Rest der Erde, ein anderes Baum-Symbol betrifft die künftigen „Leviten“ in ihrer spezifischen Funktion, respektive deren kommende Aufgaben! Wo früher zwei Bäume waren, König und Priester wird es künftig nur noch einer sein, der beide Funktionen erfüllen wird: Die Priesterkönige.

 

Wiederum gilt es somit Anfang und Ende in Gedankenbrücken zu verbinden. Was war die Bedeutung des Symbols innerhalb der „alten Himmel“, was wird sie sein innerhalb der „neuen Himmel“. Gott ist der beurteilt, wer Seinen Willen früher erfüllte und Sein GESETZ hielt und daher „gross“ genannt wird und wer dasselbe für seinen Gegner tat, Seinen Willen missachtete und das GESETZ brach und entsprechend andere belehrte und so „gering“ sein wird, der Satans Willen ausführte!

 

Wachholderbaum(Jesaja 60:13) Zu dir wird ja die Herrlichkeit des Lịbanon kommen, der Wacholderbaum, die Esche (Bild links) und die Zypresse zur selben Zeit, um die Stätte meines Heiligtums schönzumachen; und ich werde die Stätte meiner Füße verherrlichen.

 

Hier ist die Rede im Kapitel 60 vom „neuen Jerusalem“ und der Führung des Messias. Die Menschen werden wie „Tauben zu ihren Taubenschlägen“ kommen, die „Ebioniten“ der ganzen Erde kehren nach dem befriedeten und freien Gelobten Land zurück. Ihre „Taubenschläge“ sind das Erbe an Land in Israel, das Jehova Abraham zugesprochen hatte! Jehovas „Heiligtum“ ist der geistige Tempel, die 144.000 Priesterkönige die als lebendige Steine und Säulen dienen! Die grossen unterschiedlichen „Bäume“ die kommen, „alle zur selben Zeit“ bedeuten die versiegelten Auserwählten, die zur Priesterweihe ab dem 1.Tischri, dem Trompetenfest nach Harmagedon in Jerusalem erscheinen! Sie sind die Herrlichkeit der kommenden Stätte der Anbetung, die Jehova schön machen und verherrlichen wird!

 

ZypresseWas Jehova mit Zedern exakt meint zeigt sich an Seinen Worten an Hesekiel, der von dem Mächtigen Assyriens („Nordkönig“) und Ägyptens („Südkönig“) als von hohen und majestätischen Zedern spricht. Jehova aber sagt jenen sich selbst Überhöhenden Ägyptens, die er in Vergleich zu den Assyrern setzt:

 

(Hesekiel 31:1-14) 31 Und es geschah ferner, daß im elften Jahr, im dritten [Monat], am ersten [Tag] des Monats [[(dem Neumondfest des Monats Siwan)]], das Wort Jehovas an mich erging und lautete: 2 Menschensohn, sprich zu Pharao, dem König von Ägypten, und zu seiner Menge:

,Wem bist du ähnlich geworden in deiner Größe? 3 Siehe! Ein Assyrer, ein Zedernbaum [[(Bild)]] auf dem Lịbanon, schön an Geäst, mit einem Walddickicht, das Schatten bot, und hoch an Wuchs, so daß sein Wipfel tatsächlich zwischen den Wolken war. 4 Wasser ließen ihn groß werden; die Wassertiefe ließ ihn hochwachsen. Mit ihren Bächen ging sie rings um seine Pflanzstätte; und ihre Kanäle sandte sie zu allen Bäumen des Feldes. 5 Darum wurde er höher an Wuchs als alle [anderen] Bäume des Feldes.

Und seine Äste mehrten sich ständig, und seine Zweige wurden länger wegen des vielen Wassers in seinen Wasserläufen. 6 Auf seinen Ästen bauten alle fliegenden Geschöpfe der Himmel ihre Nester, und unter seinen Zweigen gebaren alle wildlebenden Tiere des Feldes, und in seinem Schatten wohnten gewöhnlich alle volkreichen Nationen. 7 Und er wurde schön in seiner Größe, in der Länge seines Laubbehangs, denn sein Wurzelwerk befand sich über vielen Wassern. 8 [Andere] Zedern kamen ihm nicht gleich im Garten Gottes. Was Wacholderbäume betrifft, sie hatten keine Ähnlichkeit mit seinen Ästen. Und Platanen selbst erwiesen sich ihm nicht gleich an Zweigen. Kein [anderer] Baum im Garten Gottes glich ihm an Schönheit. 9 Schön hatte ich ihn gemacht in der Fülle seines Laubbehangs, und alle [anderen] Bäume Ẹdens, die im Garten des [wahren] Gottes waren, beneideten ihn ständig.‘

10 Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Darum, daß du hoch wurdest an Wuchs, so daß er seinen Wipfel sogar zwischen die Wolken reckte und sein Herz sich erhob wegen seiner Höhe, 11 werde ich ihn dann in die Hand des Gewaltherrschers [der] Nationen geben. Ganz bestimmt wird er gegen ihn handeln. Gemäß seiner Bosheit will ich ihn austreiben. 12 Und Fremde, die Tyrannen der Nationen, werden ihn umhauen, und man wird ihn verlassen auf den Bergen; und in alle Täler wird gewiß sein Laub fallen, und seine Zweige werden zerbrochen werden inmitten aller Flußbetten der Erde. Und aus seinem Schatten werden alle Völker der Erde herabkommen und ihn verlassen. 13 Auf seinem umgefallenen Stamm werden alle fliegenden Geschöpfe der Himmel weilen, und auf seinen Zweigen werden bestimmt schließlich alle wildlebenden Tiere des Feldes sein; 14 damit keine der bewässerten Bäume hoch werden in ihrem Wuchs oder ihren Wipfel sogar zwischen die Wolken recken und damit keine, die Wasser trinken, gegen sie aufstehen in ihrer Höhe, denn sie alle werden gewiß dem Tod hingegeben werden, dem Land tief unten, inmitten der Menschensöhne, denen, die in die Grube hinabfahren.‘

 

In Nebukadnezars Traum wurde ein grosser Baum umgehauenÄgypten war inzwischen gross, stark und mächtig geworden aber auch hochmütig und glich daher Assyrien. Nun kommt Gottes Urteil, das er durch den „Gewaltherrscher der Nationen“ ausführen lässt. „Gemäß seiner Bosheit will ich ihn austreiben.“ Die damalige Weltmacht war Babylon und sie würde unter Nebukadnezar auch Ägypten zurechtweisen, nachdem sie zuvor schon Assyrien unterworfen hatte. Das Werk würde durch „Tyrannen der Nationen“ ausgeführt, seine Edlen wie Bäume „umgehauen“ werden.

 

Hesekiel gibt Jehovas Worte wieder, die gegen die Selbsterhöhten gerichtet sind, die ihre eigene Gerechtigkeit lebten und Gottes Worte zurückwiesen und in Harmagedon und im Tausendjahrreich Christi die grösste Erfüllung finden: „… damit keine der bewässerten Bäume hoch werden in ihrem Wuchs oder ihren Wipfel sogar zwischen die Wolken recken und damit keine, die Wasser trinken, gegen sie aufstehen in ihrer Höhe, denn sie alle werden gewiß dem Tod hingegeben werden, dem Land tief unten [[(der Gehenna, dem untersten Teil des Grabes)]], inmitten der Menschensöhne, denen, die in die Grube hinabfahren.

 

Der Mensch hat nun tausende von Jahren „zum Schaden des Menschen geherrscht“ und es muss ein Zeitpunkt kommen, wo Gottes ausgleichende Gerechtigkeit zum Tragen kommt (Pr 8:9).

 

Die Selbstüberhöhung des Menschen der zu Macht und Ehre gekommen ist kann anhand des Traumes von Nebukadnezar gut gezeigt werden! Das Kapitel 4 vom Buch Daniel ist diesem Thema gewidmet! Eine genaue Analyse aber ergibt, dass die Symbolik nicht allein Nebukadnezar und sein babylonisches Reich betrifft, dass Jehova zudem oder gar in erster Linie von Israels Königen spricht, die 607 v.u.Z. durch Nebukadnezar „umgehauen“ wurden.

 

Mit zwei „Bändern aus Eisen und Kupfer“ wurde ihr Wurzelstock am neuen Treiben gehindert und dann mit dem Erscheinen von „Spross“, des Messias, von Jesu Beginn vom Predigen des kommenden „Königreiches der (neuen) Himmel“ an begann ein neuer „Baum“ aus dem Stumpf zu wachsen. Im Römerbrief spricht Paulus auch von einem Olivenbaum, aus einer edlen Wurzel Ịsaïs und von unterschiedlichem Einpfropfen.

 

Es ist nicht einfach die verschiedenen Baum-Symbole richtig einzuordnen und ihre Bedeutung zu verstehen! Die Grafik „Isaïs Wurzel und der Baum der einen Spross treibt“ versucht die unterschiedlichen Symbole in ein Schema zu bringen, das viel Erkenntnis von Zusammenhängen zu vermitteln vermag

 

Isais Wurzel und der Baum, der einen Sprosstreibt

 

8.3.3.4          Jes 37:25-29:  Jehova wird seine früheren Ankündigungen gegen Assyrien mittels einem „Zaum zwischen den Lippen“ Sanheribs wahr werden lassen

 

Jes 37:25-26:  Prophetische Ankündigungen seit langer Zeit werden sich durch Sanherib erfüllen!

In poetische-lyrischen Versen beschreibt Jehova durch Jesaja weiter, was er gegen Ägypten vornehmen wird, zum Zeitpunkt, wo Er darüber Strafe bringen wird. Assyrien ist erneut Gottes Zuchtmeister. Jehova hat es vor langer Zeit schon angekündet, bereits in den Tagen der früheren Pharaonen, zur Zeit Abrahams und Josephs, des Lebensmittelverwalters in Ägypten:

 

(Jesaja 37:25-26)

Ich selbst werde bestimmt graben und Wasser trinken,

Und ich werde mit den Sohlen meiner Füße alle Nilkanäle Ägyptens austrocknen.‘

26 Von fernen Zeiten her ist es, was ich tun will.

Und du wirst dazu dienen, befestigte Städte öde wie Trümmerhaufen zu machen.

 

Gottes Zeiträume sind weit länger gefasst wie unsere! Er setzt den Plan fest und lässt ihn weit später Wirklichkeit werden! Er braucht hierzu Feind und Freund und dirigiert sie so, wie es seinem Plan zur Erfüllung dient! Alle stolzen und überheblichen Imperien liess er mit der Zeit zu Schutt und Asche werden!

 

Das "zweihörnige wilde Tier" aus der Erde: Anglo-AmerikaWas das frühere Ägypten als „König des Südens“ war, dies ist in der Endzeit Anglo-Amerika, dargestellt als das zweihörnige „wilde Tier“, das aus dem Zerfall Roms, des „abscheulichen wilden Tieres“ (Da 7:7, 8), dem „kleinen Horn“ schlussendlich als eigenständiges Machtgebilde mit ähnlichem Gehabe entstand.

 

Das "wilde Tier" mit den zehn Hörnern, wovon eines besondere Grösse erreicht und drei erniedrigtWiederum gilt es die Transformation von einem Symbol in das nächste aufgrund der Evolution jener Machtsphäre auf der Zeitachse zu sehen! Bedenken wir, dass Gott zu unserer Instruktion hochkomplexe Zusammenhänge die sich über Jahrhunderte, gar Jahrtausende entwickelten in eine vereinfachte Symbolsprache wickelte, damit wir jene Dinge durch blossen Anblick des Symbols identifizieren könnten!

 

Rom brauchte hunderte von Jahren bis das Imperium zerfiel. Die ägyptischen Dynastien zuvor hatten nicht lange nach der Sintflut und der Tage Noahs ihren Beginn, als die zufolge der Sprachverwirrung zerstreuten Hamiten dorthin gelangten und Religion und Kultur Babels nun am Nil in eigener Form als Kopie des Reiches Nimrods neu aufrichteten! Gott kündet jenen nun durch Jesaja neues Ungemach an! Von Beginn an hatte er gewarnt, sich von Seinem Rechtsmassstab abzuwenden:

 

Und ich werde mit den Sohlen meiner Füße alle Nilkanäle Ägyptens austrocknen. Hast du nicht gehört? Von vergangenen Tagen her habe ich es ja gebildet. Jetzt will ich es herbeiführen.

 

Nun kündigt Jesaja den Ägyptern Zerstörung durch die Assyrer an, die doch zu jenem Zeitpunkt Jerusalem zu verheeren suchten. Die Ägypter hätten laut früherem Bündnis Jerusalem zu Hilfe eilen sollen. Jehovas Worte erfüllten sich, dass es durch Menschen keine echte und vor allem keine bleibende Rettung gibt! Die Eigeninteressen und Selbstüberhöhung lässt die Mächtigen unverantwortlich handeln!

 

Jes 37:27-29:  Jehova kennt alles Tun und Denken und Reden Sanheribs! Jehovas Haken in Sanheribs Nase, Sein Zaum zwischen dessen Lippen!

Auch wenn Jehova die Assyrer zur Züchtigung der Ägypter brauchte, so verspricht er nun doch auch Sanherib direkt sein eigenes Schicksal. Wie die Geschichte beweist erfüllten sich Jehovas Worte unmittelbar schon an diesem Herrscher Assyriens und kostete schlussendlich Sanheribs eigenes Leben!

 

Die Eroberung Ägyptens kam Jahre später durch König Assarhadon (Esar-Haddon), einer von Sanheribs Söhnen, der während seines Ägyptenfeldzuges Juda unterwarf und Tributpflichtig machte und auch den abtrünnigen König Manasse (716-662 v.u.Z.) von Juda gefangen nach Ninive brachte (2.Chr 33:10-13). Dies muss nach der Ermordung Jesajas gewesen sein (Heb 11:37).

 

Die Königreiche zur Zeit AssyriensGott kennt allein die Zukunft und gibt uns Einblick, wenn wir sorgfältig auf seine Aussagen achten und jedes Wort und Symbol so verstehen lernen, wie Er es gemeint haben will! Es gibt kein Anrecht auf Interpretation, wie diese von Religion zu Religion variiert, weil dies subjektiv den Sinn verändert und daher jedes Mal etwas vollkommen anderes auszudrücken beginnt!

 

(Jesaja 37:27-29)

Und ihrer [[(der Ägypter)]] Bewohner Hände werden kraftlos sein;

Sie werden einfach erschreckt und beschämt sein.

Sie sollen wie Pflanzen des Feldes werden und wie zartes grünes Gras,

Gras der Dächer und der Terrasse vor dem Ostwind.

28 Und dein [[(Sanheribs)]] Stillsitzen und dein Hinausgehen und dein Hineingehen ist mir ja bekannt

Und deine Erregung gegen mich,

29 Denn deine Erregung gegen mich und dein Brüllen ist zu meinen Ohren emporgestiegen.

Und ich werde bestimmt meinen Haken in deine Nase legen und meinen Zaum zwischen deine Lippen,

Und ich werde dich tatsächlich auf dem Weg zurückführen, auf dem du gekommen bist.“

 

Die Ankündigung lautete, dass Jehova die Ursache wäre, dass Sanherib von der Belagerung Jerusalems abziehen müsste und er sein ihm nach Gottes Eingreifen verbleibendes Heer auf demselben Weg wie er gekommen war nach Ninive zurückführen müsste!

 

In der Endzeit steht eine eigene Version zur Erfüllung an: Der „Nordkönig“ (der kommunistisch- sozialistische Block), dessen „Streitarme“ der muslimische Dschihadisten  wird ein letztes Mal vor den Toren Jerusalems stehen. Der „Südkönig“ (Anglo-Amerika), der Nachfolger Ägyptens wird dem alliierten und bedrängten Israel zur Hilfe eilen. Schlussendlich wird jedoch Gottes Strafgericht alle drei am Tag Harmagedons strafen. Alle haben sich gegen Gott gross gemacht. Israel verursachte ohne das Kommen von „Spross“ abzuwarten und ohne das „GESETZ des Glaubens“ zu erfüllen in die Vorhersagen Jesajas auf eigene Faust das „Königreich Gottes“ im Heiligen Land aufzurichten versuchen. Die Überheblichkeit beider Grossmächte, jene der muslimischen Religionen und ihrer kommunistischen Unterstützer und auf der anderen Seite die christlichen Nationen unter Führung des „zweihörnigen wilden Tieres“ werden für ihr gottentfremdetes Handeln den Preis der Vernichtung erlangen.

 

8.3.3.5          Jes 37:30-38:  Hiskia wird durch gute Nachricht ermuntert; Sanheribs Rückzug angekündigt; Jehovas Engel schlägt 185.000 Assyrer nieder

 

Jes 37:30-32:  Ein Jahr ohne Aussaat und dann wird erneut gesät werden!

Bestimmt waren diese Nachrichten, welche Jesaja König Hiskia unterbreiten musste wie Musik in den Ohren des bedrückten Königs, der Tag für Tag die Vorbereitungen des Eliteheeres mit ansehen musste, um Jerusalem einzukesseln und einzunehmen! Bestimmt waren bereits aus den umliegenden Wäldern die Bäume geschlagen worden, um Belagerungstürme und Palisaden zu bauen!

 

Zeit der Ernte: Körner werden zu Boden fallen die im zweiten Jahr eine geringere ernte erlaubenNun kommt Jesajas befreiende Nachricht auf Rettung durch Jehova. Gleichzeitig gibt Jehova ein Zeichen, dass das Wort sich erfüllen wird:

 

(Jesaja 37:30-32)  Und dies wird das Zeichen für dich sein: Dieses Jahr wird man von dem essen, was aus den ausgefallenen Körnern nachwächst, und im zweiten Jahr Getreide, das von selbst nachwächst; aber im dritten Jahr sät Samen und erntet, und pflanzt Weingärten, und eßt ihren Fruchtertrag. 31 Und die, die vom Hause Juda entrinnen, die Übriggelassenen, werden bestimmt Wurzeln schlagen nach unten und Fruchtertrag hervorbringen nach oben. 32 Denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen und die, die vom Berg Zion entrinnen. Der Eifer Jehovas der Heerscharen selbst wird dies tun.

 

Die Zeit zum Aussähen war zufolge der Kriegswirren verpasst worden, daher würde die Ernte spärlich ausfallen aufgrund dessen, was auf natürliche Weise sich ausgesamt hatte. Da Frieden einkehren würde sollte bereits im Herbst die Frühsaat ausgebracht werden, um den Winterweizen und die Wintergerste aufs Feld aus zu säen.

 

Auch wenn der Überfall der Assyrer viele Städte in Judäa zerstört hatte und vielen Juden das Leben kostete, würden jene, die nach Jerusalem geflohen oder sich zurückgezogen hatten nun den Wiederaufbau beginnen: „Denn von Jerusalem wird ein Überrest ausgehen und die, die vom Berg Zion entrinnen. Der Eifer Jehovas der Heerscharen selbst wird dies tun.“ Wegen Hiskias Treue und Glauben würde Jehova seinen Segen geben.

 

Jes 37:33-35:  Jehovas Ankündigung an Assyrien: Sanherib wird sich Jerusalem nicht nähern und nach Ninive zurückkehren! Jehova selbst verteidigt Jerusalem!

Die für Hiskia erfreuliche Nachricht wird nun durch die schlechten Nachrichten an den überheblichen Sanherib ergänzt! Seine ganzen Kriegsanstrengungen gegen Jerusalem würden fruchtlos bleiben! Noch bevor die Belagerung beginnen könnte sollte eine grosse Wende kommen!

 

(Jesaja 37:33)  Daher hat Jehova über den König von Assyrien dieses gesagt: Er wird nicht in diese Stadt kommen, noch wird er einen Pfeil dahin schießen, noch ihr mit einem Schild entgegentreten, noch einen Belagerungswall gegen sie aufwerfen.“ ‘

 

Jehova wird nun ganz konkret in seiner Ansage, was er mit Sanherib treiben werden: Um Davids willen und da Hiskia dieselben Eigenschaften zeigte würde Gott selbst Jerusalem retten! Geschlagen und gedemütigt muss Sanherib unverrichteter Dinge auf demselben Weg den er gekommen ist zurückkehren. Sein Plan Judäa und auch noch Ägypten zu unterwerfen war damit zum Scheitern verurteilt! Allerdings war diese Hilfeleistung im Kampf gegen die Assyrer, die auch anderen nun zugutekam, alleine auf Hiskia und Jerusalem gemünzt, um Jehovas Versprechen an David zu erfüllen, dass keiner seiner getreuen Söhne vom Königsthron abgeschnitten werde!

 

 (Jesaja 37:34-35)  ‚Auf dem Weg, auf dem er kam, wird er zurückkehren, und in diese Stadt wird er nicht kommen‘ ist der Ausspruch Jehovas. 35 ‚Und ich werde diese Stadt bestimmt verteidigen, um sie um meinetwillen und um Davids, meines Knechtes, willen zu retten.‘ “

 

Mauerbau rund um den Teil Jerusalems der Juden als Schutz vor palästinensischen ÜbergriffenWenn Gott Rettung verspricht so ist Sein Arm niemals zu kurz, um Sein Wort nicht vollkommen zu erfüllen! Auch diese Prophezeiung hat eine weit grössere Erfüllung am Tag Harmagedons, wenn Jerusalem erneut von Heeren umlagert sein wird! „Und ich werde diese Stadt bestimmt verteidigen, um sie um meinetwillen und um Davids, meines Knechtes, willen zu retten“ wird ein weit grössere Erfüllung finden.

 

Diesmal ist es kein irdischer jüdischer König, der wie David handelt, da ja der letzte von ihnen, König Zedekia im Jahre 607 in babylonische Gefangenschaft geriet. Es geht um den grösseren Sohn Davids, um Jesus, der doch in Jerusalem unter Jubelruf nun als irdischer, menschlicher „König der Könige“ in Zion einziehen soll! Dies geschieht schon bald nach dem Sieg in Harmagedon, wo er zuvor als der himmlische „Reiter auf dem weissen Pferd“ den absoluten Sieg über alle Feinde Gottes errungen hatte.

 

Gott schützt daher erneut jene Stadt, nicht, um der darin lebenden Juden wegen, sondern weil Er seinem Sohn doch kein Trümmerfeld überlassen wird, wie dies im Jahre 70 u.Z. als Teilerfüllung von Jesu Abschlussprophezeiungen sich ergeben musste! Es sind zudem die frühauferstandenen Apostel, die von Jerusalem aus unter den Überlebenden Gerechten Boten in alle Welt senden werden, um die versiegelten Auserwählten zusammen mit deren Frauen noch vor dem Sühnetag nach Zion zu bringen!

 

(Lukas 17:34-35)  Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei [Männer] in einem Bett sein; der eine wird mitgenommen, der andere aber wird verlassen werden. 35 Es werden zwei [Frauen] an derselben Mühle mahlen; die eine wird mitgenommen, die andere aber wird verlassen werden.“

 

Erneut wird danach die Frühsaat aufgrund des kommenden ewigen Friedens ausgebracht werden! Unter den Lebenden werden auch jene „zwei Zeugen“ sein, die nachdem sie erneut zum Leben gelangten wiederum mutig die Gerichtsbotschaften bis zum Ende verkündet haben, so wie Jesaja den Königen und dem Volk von Juda gegenüber.

 

Jes 37:36-38:  Jehovas Engel schlägt in einer Nacht 185.000 Assyrer vor den Toren Jerusalems nieder

Jehovas Antwort durch seinen „starken Arm“ dauerte nicht lange, den himmlischen Heerführer Michael, der zu Gunsten des Volkes Israel steht! (Da 12:1) Möglicherweise bereits in der kommenden Nacht, nachdem die Boten die Meldung Jesajas durch Hiskia zu König Sanherib gebracht hatten handelte Jehova!

 

Jehovas Engel tötet im Lager der Assyrer 185.000 Krieger(Jesaja 37:36-38)  Und der Engel Jehovas zog dann aus und schlug im Lager der Assyrer hundertfünfundachtzigtausend nieder.  Als man früh am Morgen aufstand, nun, da waren sie alle tot, Leichname. 37 Daher zog Sạnherib, der König von Assyrien, weg und ging und kehrte zurück und nahm Wohnsitz in Nịnive. 38 Und es geschah, als er sich im Haus Nịsrochs, seines Gottes, niederbeugte, daß ihn Adrammẹlech und Sarẹzer, seine eigenen Söhne, mit dem Schwert niederschlugen, und sie selbst entrannen in das Land Ạrarat [[(in der heutigen Türkei)]]. Und Ẹsar-Hạddon, sein Sohn, begann an seiner Statt zu regieren.

 

Exakt wie Jehova vorhersagte musste der gedemütigte Sanherib unverrichteter Dinge von Jerusalem und Judäa abziehen. Er hatte sein prahlerisch angekündigtes Ziel nicht erreicht!

 

Auch wenn sich alle Götter der Nationen als schwach und hilflos für ihre Völker gezeigt hatten, da war es erneut der höchste Gott Jehova, der seine Souveränität verteidigt hatte! Wirkliche Ermutigung für uns alle in der Zeit des Endes, die wir von endzeitlichen „Sanheribs“ unter starkem Druck stehen und wie Hiskia zu Jehova um Hilfe und Entlastung schreien! Erneut wird flehentliches Beten der Gerechten vor Gott kommen, die Jehovas Gebote halten einschliesslich des Sabbatgesetzes; sie werden Erhörung finden, kündet Jesus uns an:

 

(Matthäus 24:19-22)  Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Ebenso wie die Tage der Belagerung Jerusalems durch Sanherib verkürzt wurden, so wird Jehova zu Gunsten der endzeitlichen Getreuen seine Macht zeigen, die ohne ins Kampfgeschehen einzugreifen in Stille ausharren! Wir sollen aus den Schriften der Vorzeit Ermunterung suchen und Jesaja gibt uns hiervon eine gute Portion! „Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können.“ (Rö 15:4)

 

Das Ende Sanheribs zeigt erneut die Machtlosigkeit geschnitzter und gegossener Bilder, von der auch die Christenheit angefüllt ist! Jedes Niederbeugen vor Maria, den Engeln, den Heiligen und menschlichen Götzen bringt Schande und Vernichtung! Wenn  die Toten tot sind und „nicht des Geringsten bewusst“ (Pr 9:5), so gilt dies auch für alle Heiligen, da ja die Früh- und Erstauferstehung fest mit Beginn des „Tages des Herrn“ verbunden bleiben! Einer Lüge, wie der des Hymenäus, „… die Auferstehung sei bereits geschehen“ glauben zu schenken bringt somit Vernichtung! Der „blinde Leiter“ und die „blinden Geführten“ fallen ja in dieselbe Grube!

 

Detailablauf der Ereignisse zu Beginn des Tages des Herrn

 

Es gibt kein Recht darauf in „Finsternis“, in Unwissenheit über Gottes Ankündigungen zu bleiben! (Mat 15:14)

 

Die Toten sind sich nicht des Geringsten bewusst: Jehova aber kennt die, welche ihm gehören(2. Timotheus 2:16-19)  Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.

 

Waren es in den Tagen der Apostel „einige“ deren Glauben durch jene Lehre des Hymenäus untergraben wurde, so ist es heute 90% und mehr der Christenheit, die dasselbe glaubt! Sind wie Paulus es behauptet die Toten noch nicht auferstanden, dies war im Jahre 62 u.Z. als er Timotheus schrieb noch der Fall, so sind sie heute immer noch in den Gräbern, denn er bezog die Auferstehung wie zuvor der Rest der prophetischen Schriften auf die Zeit nach Harmagedon! Erst am Gerichtstag [B2] bestimmt Gott durch Jesus, wer als „Schaf“ ihm gehört und welche später zum „Israel Gottes“ eingeteilt werden [B2e-B2g] und wer daraus am Tag Harmagedons als „Bock“ entfernt wird! Die „grosse Volksmenge“ entsteht erst, wenn Jesus die „Schafe“ auf seine rechte Seite stellen wird! [B2]

 

Beachten wir die Übereinstimmung beim Auszug aus Ägypten, wo Jehovas Engel in der Nacht der Passahmahlfeier des 14.Nisan 1513 v.u.Z. alle Erstgeburt der Ägypter nach Mitternacht tötete. Wiederum wird von einem Ereignis während der „Nacht“ geredet, das heisst, wo alle Aktivitäten ruhen und daher keine „Kollateralschäden“ entstehen, wie die vielen unschuldigen Toten durch moderne Kriegstechnik beschönigend bezeichnet werden. Nur die Schlafenden und die Wache haltenden Elitesoldaten Sanheribs kamen zur Zeit Hiskias ums Leben!

 

 

8.3.3           Kapitel 38:  Hiskias tödliche Krankheit und Jehovas Lebensverlängerung

 

8.3.3.6          Jes 38:1-8:  Jehova erhört Hiskias Bitte um Lebensverlängerung und gibt ein Zeichen

 

Jes 38:1-3:  Hiskia ist sterbenskrank; Jesaja kündet seinen Tod an und Hiskia erbittet Gott unter Tränen

Jesaja geht zu einem weiteren Ereignis über, das zur selben Zeit geschah, wo Jehova Seine Macht anschaulich an Sanherib und an seinem Eliteheer zeigte. Die ganzen Erfahrungen mit dem Krieg der Assyrer, den belagerten Städten Judas und Jerusalems hatten Hiskia krank gemacht und auf das Totenbett geworfen. Seine Sanduhr war bereits aufgestellt, seine Tage gezählt!

 

Der Todkranke Hiskia erbetet von Gott Herilung; Jesaja prophezeit ihm 15 Jahre Verlängerung des LebensJesaja, der wahre Prophet Jehovas berichtet, was danach geschah:

 

(Jesaja 38:1-3)  In jenen Tagen wurde Hiskịa sterbenskrank. Daher kam Jesaja, der Sohn des Ạmoz, der Prophet, zu ihm herein und sprach zu ihm: Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Erteile deiner Hausgemeinschaft Befehle, denn du selbst wirst bestimmt sterben und wirst nicht leben.‘ “ 2 Darauf kehrte Hiskịa sein Gesicht zur Wand und begann zu Jehova zu beten 3 und zu sagen: „Ich bitte dich, o Jehova, denk doch daran, wie ich vor dir in Wahrhaftigkeit und mit ungeteiltem Herzen gewandelt bin; und was gut war in deinen Augen, habe ich getan.“ Und Hiskịa brach in heftiges Weinen aus.

 

Hiskias Glaube an die Auferstehung der Toten war nicht erschüttert, vielmehr war er sich der grossen Verantwortung gegenüber dem Volk in Juda bewusst, dass eben der Zerstörung eines Krieges entronnen war und nun mitten im Wiederaufbau stand und der weisen Führung eines gottergebenen und erfahrenen Königs bedurfte. Würde Gott auf das Flehen und von Herzen kommende Weinen eines Gerechten hören? David schrieb im Psalm 6 eine ähnliche Erfahrung nieder:

 

Weichet von mir, alle Übeltäter; denn der HERR hört mein Weinen der HERR hört mein Flehen; mein Gebet nimmt der HERR an. Psalm 6:8-9(Psalm 6:4-10)

 4 Kehre doch zurück, o Jehova, befreie doch meine Seele;

Rette mich um deiner liebenden Güte willen.

5 Denn im Tod erwähnt man dich nicht;

Im Scheọl [[Grab; gr. haides; Hades]], wer wird dich lobpreisen?

6 Ich bin ermüdet von meinem Seufzen;

Die ganze Nacht hindurch schwemme ich mein Ruhebett,

Mit meinen Tränen lasse ich meinen eigenen Diwan überfließen.

7 Vom Verdruß ist mein Auge schwach geworden,

Es ist alt geworden wegen all derjenigen, die mich befeinden.

8 Hinweg von mir, ihr alle, die ihr Schädliches treibt,

Denn Jehova wird bestimmt den Laut meines Weinens hören.

9 Jehova wird tatsächlich mein Flehen um Gunst hören;

Jehova selbst wird mein eigenes Gebet annehmen.

10 Alle meine Feinde werden sehr beschämt und bestürzt sein;

Sie werden umkehren, sie werden in einem Augenblick zuschanden werden.

 

David redet aus eigenem, aus bedrängtem Herzen heraus aber spricht auch prophetischen den Herzenszustand Hiskias aus und auch den der „zwei Zeugen“ der Endzeit und aller Gerechten die von ganzem Herzen Jehova suchen und darum in Bedrängnis sind. Jehova verspricht in jeder Situation zu Gunsten seine Getreuen zu handeln, wobei er selbst die Form und den Zeitpunkt bestimmt!

 

Jes 38:4-8:  Jehova hört auf das Gebet und sieht die Tränen Hiskias und verlängert sein Leben um 15 Jahre. Das Zeichen: Der Schatten der Sonne geht 10 Stufen auf der Treppe zurück

Nun gibt Jehova durch sein Sprachrohr, den Propheten Jesaja dem König Hiskia einen aufmunternden Bericht, da Gott sein zerknirschtes und rechtgeschaffenes Herz gesehen hatte! Er verspricht Hiskia ein Zeichen, das zu tun nur Er in der Lage wäre: Die Drehung des Schattens!

 

Römische Sonnenuhr (Jesaja 38:4-8)  Und das Wort Jehovas erging nun an Jesaja und lautete: 5 „Geh, und du sollst zu Hiskịa sprechen: ‚Dies ist, was Jehova, der Gott Davids, deines Vorvaters, gesagt hat: „Ich habe dein Gebet gehört. Ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich füge deinen Tagen fünfzehn Jahre hinzu; 6 und aus der Faust des Königs von Assyrien werde ich dich und diese Stadt befreien, und ich will diese Stadt verteidigen. 7 Und dies ist für dich das Zeichen von Jehova, daß Jehova dieses Wort ausführen wird, das er geredet hat: 8 Siehe, ich lasse den Schatten der Stufen, der an den Stufen [der Treppe] des Ạhas durch die Sonne abwärts gegangen war, wieder zehn Stufen rückwärts gehen.“ ‘ “ Und die Sonne ging allmählich zehn Stufen an den Stufen [der Treppe] zurück, die sie abwärts gegangen war.

 

Gott konnte unmittelbar durch ein sich rückwärts Bewegen der Erdbewegung den Schatten der Sonne auf der Treppe Ahabs in die Gegenrichtung gehen lassen! Dies war das sichtbare Zeichen, dass Gott sein Versprechen an Hiskia erfüllen werde. Für uns Menschen ein Wunder, ein der Physik vollkommen entgegengesetztes Geschehen, das aufzeigen soll, dass Gott auch über die Naturgesetze herrscht! Jesus erbrachte manches Wunder, welches dies erneut bestätigte und aufzeigen sollte, dass ihm durch Gott selbst Naturkräfte unterworfen waren. Dies sollte den Glauben jener stärken, die mit Verstand die Dinge betrachteten!

 

Der Parallelbericht derselben Geschehnisse im Buch 2.Könige geht mit etwas anderen Worten auf dasselbe Ereignis ein und es lohnt daraus Schlussfolgerungen zu ziehen! So wie der Ablauf der Zeit für uns nur in eine Richtung möglich ist, von der Vergangenheit hin zur Zukunft kann auch der Schatten sich nur in eine Richtung bewegen! Gott aber kann beides beeinflussen und er kann die Zeit sich stillstehen oder gar zurückgehen lassen! Seit den theoretischen Werken Einsteins über die Relativität wissen wir, dass die absolute Geschwindigkeit des Lichts eine Barriere darstellt. Je näher wir uns aber jener Geschwindigkeit nähern desto weniger schnell läuft die Zeit! Gott aber kann jene Barriere durchdringen und dies wird gern in Filmen durch die von Menschen fabrizierte Zeitmaschine dargestellt, wo alle die sich hineinbegeben in die Vergangenheit zurück versetzt werden können. Der Gedanke scheint Jesaja entlehnt worden zu sein!

 

Hiskia bittet Jesaja um ein Zeichen, dass er Heilung erlangt: Der Schatten der Stufen des Tempels würde zehn Stufen zurückgehen(2. Könige 20:8-11)  Unterdessen sagte Hiskịa zu Jesaja: „Was ist das Zeichen, daß Jehova mich heilen wird und ich bestimmt am dritten Tag zum Haus Jehovas hinaufgehen werde?“ 9 Darauf sprach Jesaja: Dies ist für dich das Zeichen von Jehova, daß Jehova das Wort ausführen wird, das er geredet hat: Soll der Schatten tatsächlich zehn Stufen [der Treppe] vorwärts gehen, oder sollte er zehn Stufen zurückgehen?“ 10 Da sagte Hiskịa: „Es ist für den Schatten ein leichtes, sich zehn Stufen auszustrecken, nicht aber, daß der Schatten zehn Stufen rückwärts ginge.“ 11 Darauf begann Jesaja, der Prophet, zu Jehova zu rufen; und er ließ den Schatten, der abwärts gegangen war, auf den Stufen allmählich zurückgehen, das heißt auf den Stufen [der Treppe] des Ạhas, zehn Stufen rückwärts.

 

Hier werden weitere Details gezeigt, dass Hiskia selbst dieses Wunder durch die Frage nach einem Zeichen auslöste. Er wollte darin sicher gehen, dass Gott ihm die Zusage auf Lebensverlängerung gegeben hatte und nicht etwa dessen Gegenspieler. Sich der physikalischen Gesetze der Bewegung des Schattens voll bewusst zu sein bat er daher: „Es ist für den Schatten ein leichtes, sich zehn Stufen auszustrecken, nicht aber, daß der Schatten zehn Stufen rückwärts ginge.“ Gott selbst führte jenes Wunder zur Bestätigung seiner Ankündigung durch!

 

Jakobus, der Halbbruder Jesu nimmt dieses Ereignis als warnendes Beispiel für uns durch falsche Propheten nicht irreführen zu lassen! Nur die Wahrheit aus Gottes Mund bringt kurz und Langfristig all das Gute hervor!

 

(Jakobus 1:16-18)  Laßt euch nicht irreführen, meine geliebten Brüder. 17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk stammt von oben, denn es kommt vom Vater der [himmlischen] Lichter herab, und bei ihm gibt es keine Veränderung von der Drehung des Schattens. 18 Weil er es gewollt hat, hat er uns durch das Wort der Wahrheit hervorgebracht, damit wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.

 

Auch in der Endzeit, nachdem der Vater die Gewalt über die Erde erneut an sich genommen hat und Jesus auch noch die Feinde unter seine Füsse legte, sind weitere Grosstaten Jehovas zu erwarten!

 

Das Leben der „zwei Zeugen“ wird offenbar im selben Sinne wie die des Hiskia vorab um dreieinhalb Jahre dieses Systems verlängert, damit sie auch Zeugen sein mögen, wie sich alles das sie angekündet haben verwirklicht! Danach würden sie ebenso wie alle weiteren Überlebenden, die „Schafe“ an Gottes Gabe des ewigen Lebens Anteil erhalten!

 

Der Aufruf an sie „kommt hierherauf“, bedeutet am „ersten Himmel“ teilhaftig zu werden, wo doch „der Engel Gottes“, Michael selbst diesen neuen „ersten Himmel“ daran war ins Leben zu rufen, indem er die vorhergesagte Frühauferweckung (gr. exanástasin) der Apostel verwirklicht! Die „zwei Zeugen“ ihrerseits waren nun gefordert Teil der künftigen 144.000 Priesterkönige zu werden, wozu sie aber auch die weitere Zeit bis zum Abschluss in Treue auszuharren haben!

 

(Offenbarung 11:11-15)  Und nach den dreieinhalb Tagen kam von Gott her Geist des Lebens in sie, und sie stellten sich auf ihre Füße, und große Furcht befiel die, die sie sahen. 12 Und sie hörten eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: „Kommt hierherauf.“ Und sie gingen in der Wolke in den Himmel hinauf, und ihre Feinde sahen sie. 13 Und in jener Stunde ereignete sich ein großes Erdbeben [[(geistiges, göttliches Urteil)]], und ein Zehntel der Stadt [[„Babylons der Grossen“]] fiel; und siebentausend [[(= Totalität)]] Personen wurden durch das [[geistige Gerichts-]] Erdbeben getötet, und die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels.

14 Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

Die "zwei Zeugen" stellen zwei Gruppen im geistigen Tempel der Versammlungen Christi dar: Die "Ebioniten" und die "Paulikaner" Der irdische Teil des „Königreiches der (neuen) Himmel“ hat damit erst seinen Beginn: Dreieinhalb Jahre oder 1260 Tage, respektive 42 Monate vor Harmagedon! [B1-B3] Die Einreihung der Ereignisse zu Beginn des „Tages des Herrn, am Ende des zweiten Wehe, zu Beginn des Dritten und zu Beginn des Ertönens der „siebten Trompete“ ist aufgrund der Vorhersagen einfach, da die Logik unbestreitbar vorgegeben ist und daher zwingend ist! [B1] Jede andere Darstellung stammt vom „Vater der Lüge“ und hat zum Zweck Menschen zu verwirren! (Joh 8:44)

 

Dass der „Zehntel der Stadt fiel“ bedeutet, dass Jehovas Urteil die herrschende Führungsschicht, vorab die Priesterklasse verurteilt hatte und sie in seinen Augen nun aufgrund Seines Urteils „tot“ war, der „Gehenna“ verfallen ist. An ihrer Stelle begannen nun die „neuen Himmel“, die kommende Führung unter Jesus und den Aposteln zu spriessen. Die „Geburt der neuen Nation“, des „Israels Gottes“ mit der Frühauferweckung der Apostel (Php 311, 20, 21).

 

Jesu Worte an die Führer seiner Tage gelten ebenso für den Beginn des Gerichtstages der Endzeit!

 

Jesus bezeichnete die Vorsteher Jerusalems als Schlangen- und Otternbrut! Darum beschlossen sie ihn zu töten. (Matthäus 23:33-36)  Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehẹnna entfliehen? 34 Darum siehe, ich sende Propheten und Weise und öffentliche Unterweiser zu euch. Einige von ihnen werdet ihr töten und an den Pfahl bringen, und einige von ihnen werdet ihr in euren Synagogen [[gr. Versammlungen; Kirchen (eclesia)]] geißeln und von Stadt zu Stadt verfolgen, 35 damit alles gerechte Blut über euch komme, das auf der Erde vergossen worden ist, vom Blut des gerechten Abel an bis zum Blut Sachạrjas, Barachịas’ Sohn, den ihr zwischen dem Heiligtum und dem Altar ermordet habt. 36 Wahrlich, ich sage euch: Dies alles wird über diese Generation kommen.

 

Es waren doch die religiösen und politischen Führer, welche die „zwei Zeugen“ verfolgten und schlussendlich in ihrer „grossen Stadt“ getötet haben! Die „Gehenna“ bedeutet den „zweiten Tod“ und deren Auferstehung ist im Schlussgericht am Ende des Millenniums, um aus dem Mund von Gott und kniend von Jesus ihr Urteil ewiger Vernichtung zu hören! Danach folgt der „Feuersee“, ohne jede Hoffnung auf Auferstehung. Paulus gibt uns den Hinweis, dass „jedes Knie“ sich schlussendlich vor Jesus, dem Richter der Lebenden und Toten beugen muss! Jene verurteilte „Schlangen und Otternbrut“ zu Beginn des „Tages des Herrn“ aber hatte sich „falsche Christusse“ als Führer erwählt! Jeder von uns ist gefordert zu beachten, wem er wirklich gehorcht und folgsam ist!

 

(Philipper 2:9-11)  Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Unsere Knie müssen sich vor Gott, dem Vater beugen und die Anbetung erfolgt im Namen Jesu, unseres Herrn! Dies haben jene Führer der Christenheit geschickt umgedreht, indem an Stelle Jesu als einzigem Mittler nun Päpste, Bischöfe, Engel, Heilige, Maria oder „Gesalbte“ und „Stammapostel“ traten, die uns statt zu Christus zu ihren Religionsorganisationen hinführten, die niemals zu retten imstande sind!

 

Adler werden sich um den Kadaver "Babylons der Grossen" um die Fleischteile bemühen! (Matthäus 24:24-28)  Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um so, wenn möglich, selbst die Auserwählten irrezuführen. 25 Siehe! Ich habe euch im voraus gewarnt. 26 Wenn man daher zu euch sagt: ‚Siehe! Er ist in der Wildnis‘, geht nicht hinaus; ‚Siehe! Er ist in den inneren Gemächern‘, glaubt es nicht. 27 Denn so, wie der Blitz von östlichen Gegenden ausgeht und zu westlichen Gegenden hinüberleuchtet, so wird die Gegenwart [[(die Wiederkehr)]] des Menschensohnes sein. 28 Wo auch immer der Kadaver [[(„Babylons der Grossen“)]] ist, da werden die Adler [[(Symbol für politische Herrscher)]] versammelt werden.

 

Der amerikanische Wappenadler, eines vieler politischen Symbole mit AdlernDer „Kadaver“ der Religionen wird nach der Zerstörung „Babylons der Grosse“ die „Adler“, die Politiker zum „grossen Festessen“ versammeln, um deren „Fleischteile“, ihre Reichtümer untereinander zu verteilen! All dies steht mit der Zeit in Verbindung, wo Jesus zu verschiedenen Anlässen zur Erde zurückkehrt aber noch nicht „gegenwärtig“, dauerhaft „anwesend“ ist! Johannes erklärte doch hierzu deutlich: „Und sie gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll. Und ihr Kind [[(Jesus, der „König der Könige“ der „neuen Nation)]] wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron.“ (Off 12:5)

 

Beachten wir weiter, dass der über seine Feinde erhöhte König Jesus jene Worte „Kommt hierherauf“ zu Johannes in der Offenbarung geredet hat! In der Zeit der Erfüllung zeigte er damit fast zweitausend Jahre in die Zukunft und schildert es, als ob es bereits geschehen wäre! Unser Zeitbegriff ist wirklich relativ und an unsere Bewegung der Erde um die eigene Achse und um die Sonne gebunden!

 

Im zeitlichen Ablauf und den zwei unterschiedlichen Handlungsorten, dem dritten Himmel Jehovas, dem „Himmel der Himmel“ (5.Mo 10:14), wo die Erhöhung am selben Tag, zur selben Zeit der Auferweckung Jesu im Himmel geschah, als „das geschlachtete Lamm“. Das war im Jahre 96 u.Z., als Johannes diese Visionen sah bereits Vergangenheit! Parallel dazu geschah das erste Ereignis am ersten Tag der Passahfeier, dem 15.Nisan im Jahre 33 u.Z., wo das „geschlachtete Lamm“, der inzwischen „über jede Macht und Autorität“ erhöhte Christus die „Buchrolle mit den sieben Siegeln“ erhielt und öffnete.

 

Was ment die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"

 

Dieses Ereignis hat ihr Ebenbild auch zu Beginn der „grossen Drangsal“! [B1] Jehova hält erneut Gericht! Satans vollkommene Erniedrigung hinab zur Erde geschleudert zu werden (Off 12:7-10) und Jesu Erhöhung über die Feinde (Ps 110:1-4) bedeuten doch den Beginn des „Tages des Herrn“! Was zuerst im Himmel durch eine weitere Königskrone Jesu über die Feinde beginnt, dann sich durch die Reinigung des Himmels von Satan fortsetzt und anschliessend auf der Erde mit der Frühauferweckung der Apostel weitergeht, dieses beinhaltet auch das zu neuem Leben bringen der „zwei Zeugen“. 

 

Der „Same der Frau“, alle übriggebliebenen, welche die Gebote Gottes halten und für Jesus und das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Zeugnis ablegen (nicht Zeugnis für eine Religionsgruppe), sie wurden sich bewusst, wo sie sich auf der Zeitachse befinden (vergl. 1.Thess 5:1-5). Johannes erwähnt nach dem Tod des führenden Zehntels eine weitere Gruppe:  „… die übrigen gerieten in Furcht und verherrlichten den Gott des Himmels“. Für alle Getreuen beginnt nun aber auch eine besondere Zeit der Bewährung! Die „grosse Drangsal“!

 

(Offenbarung 12:17)  Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Wie im Falle Hiskias und seiner Lebensverlängerung und wie bei den „zwei Zeugen“, so geht es auch bei den „übriggebliebenen ihres Samens“ darum, weiterhin Treue bis zum Abschluss zu zeigen!

 

8.3.3.7          Jes 38:9-22:  Hiskias Dank zu Jehova in einem Loblied

 

Jes 38:9-12:  Hiskias Lied zu Jehova in seiner Bedrängnis

Die Worte Jesajas an den sterbenskranken Hiskia über seine Heilung und Genesung gingen dem weisen König zu Herzen, weil er klar und deutlich dahinter Jehovas Hand erkennen konnte. Bestimmt wird dies mit den „zwei Zeugen“ ebenso sein, die ihr Leben nun weiter nutzen, um Gottes Ankündigungen den Menschen zu unterbreiten! Der Gerichtstag für die gesamte Menschheit steht ja erst noch bevor, wo Jesus die „Schafe von den Böcken trennen“ wird! Eine letzte Chance wird eingeräumt vor deren Zerstörung „Babylons der Grossen“, organisierte Religionen zu verlassen! Hiskia verfasste selbst ein Loblied auf Jehova. Vorab erkennt er seine eigene Sterblichkeit:

 

Hiskia, eine der Treppen Jerusalems (Jesaja 38:9-12)  Schrift Hiskịas, des Königs von Juda, als er krank wurde und von seiner Krankheit wieder auflebte.

 

10 Ich selbst sprach: „In der Mitte meiner Tage werde ich bestimmt in die Tore des Scheọls hineingehen.

Ich soll des Restes meiner Jahre beraubt werden.“

11 Ich habe gesagt: „Ich werde Jah, selbst Jah, nicht sehen im Land der Lebenden.

Nicht werde ich mehr Menschen anschauen — bei den Bewohnern des [Landes des] Aufhörens.

12 Meine eigene Wohnung ist abgebrochen und von mir entfernt worden wie ein Hirtenzelt.

Ich habe mein Leben aufgerollt so wie ein Weber;

Man geht daran, mich sogar von den Kettfäden abzuschneiden.

 

Hiskia glaubte sich offenbar zufolge der Schwächung durch seine Krankheit vielleicht gar als vor Gott schuldig. Die Schuld seines Vaters und der Könige vor ihm und des ganzen Volkes war Hiskia bestimmt voll bewusst! Möglicherweise konnte er nicht erkennen, was Salomo ausgedrückt hatte, dass Unvorhergesehenes alle treffen kann, den Gerechten wie den Ungerechten! Er nahm von sich selbst gar an, dass er unter den künftig Auferstehenden „im Land der Lebenden“ keinen Platz hätte: „Ich werde Jah, selbst Jah, nicht sehen im Land der Lebenden.

 

Jes 38:13-15:  Menschen kennen ihre Zeit des Unglücks nicht!

Die schlechten Dinge kommen nicht von Gott, ausser er habe bereits verurteilt! Durch die Beschreibung von Hiobs Leiden kennen wir jedoch den, der solches auch willentlich und wissentlich zu verursachen imstande ist: Satan und seine Dämonen! Hiskia sagt von ihm: „Wie ein Löwe, so zerbricht er ständig alle meine Gebeine; Vom lichten Tag bis zur Nacht lieferst du mich ständig aus.“ Er glaubte, dass Gott seine Prüfung durch den Teufel zugelassen habe, so wie er auch zuliess, dass Sanherib bis vor die Tore Jerusalems kam! Salomo dagegen gab zudem noch eine andere Erklärung:

 

(Prediger 9:11, 12)  Ich wandte mich, um unter der Sonne zu sehen, daß nicht den Schnellen der Wettlauf gehört noch den Starken die Schlacht, noch auch den Weisen die Speise, noch auch den Verständigen der Reichtum, noch selbst denen, die Kenntnisse haben, die Gunst, denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle. 12 Denn der Mensch kennt auch seine Zeit nicht. Wie Fische, die in einem üblen Netz gefangen werden, und wie Vögel, die in einer Falle gefangen werden, so werden die Menschensöhne ihrerseits zu einer Zeit des Unglücks verstrickt, wenn es sie plötzlich überfällt.

 

Jehova Gott aber erhörte das Flehen seines gerechten Knechtes, des Königs Hiskia, um sein Leiden zu beenden und seinen Tod hinauszuschieben! So wird es auch mit jenen sein, die während des Millenniums ihre Auferstehung haben. In Gottes Augen bleiben jene „Tote“, bis er jeden von ihnen durch Christus am Ende des Millenniums gerichtet haben wird! (Off 20:5) Hiskia fährt fort in seinem Gebet:

 

Löwen zerbrechen die Gebeine eines erlegten Tieres(Jesaja 38:13-15)

13 Ich habe mich beschwichtigt bis zum Morgen.

Wie ein Löwe, so zerbricht er ständig alle meine Gebeine;

Vom lichten Tag bis zur Nacht lieferst du mich ständig aus.

14 Wie der Mauersegler, die Drossel, so zwitschere ich unablässig;

Ich gurre fortwährend wie die Taube.

Meine Augen haben schmachtend zur Höhe geschaut:

,O Jehova, ich bin unter Bedrückung. Steh für mich ein.‘

15 Was soll ich reden, und [was] wird er tatsächlich zu mir sagen?

Er selbst hat auch gehandelt.

Ich wandle fortgesetzt feierlich dahin alle meine Jahre in der Bitterkeit meiner Seele.

 

Die Bedrückung Hiskias, vorab zufolge der Belagerung und dann durch seine tödliche Krankheit hatte sich zu einer schweren Depression entwickelt! Wir sollten daraus erkennen, dass auch der Gerechte hin und wieder in Situationen gerät aus der er keinen Ausweg mehr sieht. Obwohl er selbst nicht an der Existenz oder Güte Gottes zweifelt, so doch an seiner eigenen Treue, weil doch jeder von uns sich seiner eigenen Fehler wohl bewusst ist! Johannes bringt es im ersten Brief deutlich zum Ausdruck:

 

(1. Johannes 1:8-10)  Wenn wir erklären: „Wir haben keine Sünde“, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. 10 Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

 

Es mögen Momente kommen, wo wir an der Barmherzigkeit Gottes zweifeln, nicht weil sie inexistent wäre, sondern weil wir uns selbst als unwürdig sehen sie zu erbitten und zu beanspruchen!

 

Jes 38:16-22:  Hiskias Dank an Gott für die Lebensverlängerung: Nur die Lebenden können Gott lobpreisen!

Hiskia fährt in seinem Liede fort das zu beschreiben, was er selbst erlebt und durchgemacht hat, was er befürchtet oder erhofft hatte und wie Jehova schlussendlich auf sein Weinen und Seufzen geachtet hat! Jehova vergab Hiskia all seine eigenen Sünden.

 

Offenes Grab: Ort, wo wir alle hingehen bis Jesus die "Umwandlung in einem Nu" zur Unsterblichkeit gibt(Jesaja 38:16-18)

16 ‚O Jehova, deswegen bleibt man am Leben; und wie bei jedermann [besteht] dadurch das Leben meines Geistes.

Und du wirst mich zur Gesundheit wiederherstellen und mich bestimmt am Leben erhalten.

17 Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war;

Und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt].

Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen.

18 Denn nicht der Scheọl [[(das Grab, die Grube; gr. Hades)]] ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen.

Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen.

 

Im Grab oder der „Grube“ wird der Körper aufgelöst, die „Seele“ aber, das Leben selbst ist dahingewelkt! Die Sünde, das Vergehen wider Gottes Gebote ist die wahre Ursache des Todes. Jehova aber ist es, der wie Hiskia es ausdrückt: „… meine Sünden hinter seinen Rücken geworfen“ hatte, sich nicht der Fehler des Königs, sondern all seiner guten Taten erinnerte!

 

Wie schon Salomo im Buch Prediger so klar und deutlich zeigt, „sind sich die Toten nicht des Geringsten bewusst“ und können daher weder Hoffnung haben noch fühlen sie Angst noch Schrecken, weil beim Tod doch jedes Denken vergeht! „Der Geist geht aus“ bedeutet nichts anderes, als das Abschalten unseres Hirnes und nur Gott alleine hat eine Kopie all unserer Erinnerungen und früherer Gedanken! (Pr 9:5, 6, 10)

 

Der Gedanke an eine Hölle und ewige Qual ist mit Jehovas Rechtsempfinden nicht in Einklang zu bringen! Der Gedanke an eine Hölle, wo Tote ewig gequält werden ist Gott ebenso fern, wie den Menschen den dritten Himmel, den Ort der Engel zum Leben zu versprechen! Das sind Lügen Satans und dessen „Samen der Schlange“. Philosophisches Gedankengut aus heidnischen Religionen die mit den Aussagen der Heiligen Schrift in vollkommenem Konflikt sind! Gott versprach Menschen ewiges Leben auf der Erde unter der Voraussetzung, dass sie seine Gebote halten und sich Seinem Willen unterordnen. Ja, wie es Hiskia so schön in Worte fasst sind es nur die Lebenden, die Gott lobpreisen können! Darum sehnt Gott sich danach die Gerechten erneut zum Leben zu bringen! Abraham durfte sich gar „Freund Gottes“ nennen! Wer möchte nicht verstorbene Freunde erneut an seiner Seite sehen? Ja, im Ebenbild Gottes wurden wir erschaffen und es hat uns die Denkkraft gegeben, um Ihn wirklich erkennen zu können!

 

 (Jesaja 38:19-22)

19 Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann

So wie ich an diesem Tag.

Der Vater selbst kann seinen eigenen Söhnen Erkenntnis geben von deiner Wahrhaftigkeit.

20 O Jehova, [unternimm es,] mich zu retten, und wir werden meine ausgewählten Stücke auf Saiten spielen

Alle Tage unseres Lebens im Haus Jehovas.‘ “

 

Hiskia möchte nach seiner Heilug zum Haus Gottes hinaufgehen21 Und Jesaja sprach dann: „Man möge einen Kuchen aus gepreßten, getrockneten Feigen nehmen und [diesen] auf die entzündete Beule streichen, damit er wieder auflebt.“ 22 Unterdessen sagte Hiskịa: „Welches ist das Zeichen, daß ich zum Haus Jehovas hinaufgehen werde?“

 

Gott selbst hat uns belehrt, dass wir seine Allmächtigkeit und Grösse, sein ewig dauerndes Leben, seine Liebe zu uns Menschen und seine väterliche Fürsorge, seine für uns Leben bedeutenden Eingrenzungen und Gebote erkennen können! Als Väter und Mütter dürfen und sollen wir unsere Gotteserkenntnis an unsere Kinder weitergeben! Es liegt an jedem Einzelnen sich dieser Dinge wirklich bewusst zu werden, damit sie uns zum Handeln veranlassen das zu tun, was in Gottes Augen gut und lobenswert ist!

 

Hiskia ist sich seiner herausragenden Stellung als Sohn aus der Linie Davids bewusst, von der Jehova im Schwur erklärt hatte, dass keiner von ihnen vom Königshaus abgeschnitten werde. Er hatte somit klar die Hoffnung auch in der Auferstehung Teil der künftigen Priesterkönige zu sein und damit im geistigen Tempel seinen eigenen Dienst zu erbringen! „Welches ist das Zeichen, daß ich zum Haus Jehovas hinaufgehen werde?“ Die Antwort blieb Jesaja im Moment schuldig. Innerhalb seiner Vorhersagen ist sie deutlich erwähnt, indem er das Kommen des Messias, sein Leiden und seinen Opfertod ankündigte, der dadurch völlige Vergebung der Sünden zufolge von Glauben in Gottes Vorhersagen und Erfüllung ermöglichte! Viele der Prophezeiungen Jesajas beziehen sich direkt andere indirekt auf die Wiederherstellung des Königreiches für David, das nun künftig unter Davids Sohn, dem Christus Jesus nicht bloss über Israel herrschen wird, sondern über alle Königreiche der Erde! Auch der ewige, „neue Tempel“ aus „lebendigen Steinen und Säulen“ sollen wir glaubensvoll erwarten. Im Neuen Testament werden diese Zusammenhänge mehrfach bestätigt:

 

(Lukas 1:32, 33)  Dieser wird groß sein und wird Sohn des Höchsten genannt werden; und Jehova Gott wird ihm den Thron Davids, seines Vaters, geben, 33 und er wird für immer als König über das Haus Jakob regieren, und sein Königreich wird kein Ende haben.“

 

Jesaja wusste um die heilende Wirkung ausgepresster Feigen! Es war das äusserliche Zeichen, so wie z.B. Jesus oft aus Speichel einen Brei mit Staub der Erde bereitete und ein unheilbares Augenleiden kurierte (Joh 9:6, 7) oder der am Aussatz erkrankte Knecht Naaman des syrischen Königs, der sich nach Elisas Anweisungen im Jordan siebenmal baden musste um geheilt zu werden! (2.Kö 5:8-14)

 

Das Wunder aber, die todbringende Krankheit im Innern Hiskias zu heilen kam von Jehova durch dessen Engel!

 

Ablauf der Hauptereignisse bei der Aufrichtung des geistigen Tempels

 

 

8.3.4           Kapitel 39:  Frieden während der Tage Hiskias, danach Judas Unterwerfung durch Babylon angekündigt

 

8.3.3.8          Jes 39:1-8:  Hiskias Offenheit dem König Babylons gegenüber

 

Jes 39:1-2:  Babylons König Baladan nähert sich Hiskia und jener zeigt ihm seine Schätze

Beim Folgenden sollten wir uns vorab daran erinnern, dass Hiskias Vorgänger, insbesondere sein Vater König Ahas ein notorischer Gesetzesübertreter gewesen war und Jehova hatte durch Moses erklärt, dass Er keinesfalls Straffreiheit gewähren werde. Was ein Vater an Gesetzlosigkeit treibt färbt sich normalerweise auf die ganze Familie ab! Dasselbe ist vom König zu sagen, so dass das ganze Land der Gesetzlosigkeit zuneigt! Alle gesamthaft werden daher den Schaden und die Zurechtweisung Jehovas zu tragen haben. Umgekehrt ist es mit den Gottesfürchtigen, wo der Segen nicht nur den Vater, sondern ebenso die ganze Familie trifft und im Falle des Königs das ganze Land.

 

(2. Mose 34:6, 7)  Und Jehova [[„der Engel Jehovas“]] ging vor seinem Angesicht vorüber und rief aus: Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

Obwohl Ahas ein notorischer Übertreter der Gebote war trat sein Sohn Hiskia nicht in dessen Fussstapfen! Es scheint in Juda eine ungeschriebene Regel gewesen zu sein, dass die gottlosesten Könige die getreuesten Söhne hatten und auch umgekehrt! Die Ausnahmen wie David und Salomo, sie bestätigen die Regel!

 

Jesaja erwähnt immer wieder Gottes Wort, wo jener ankündigt, dass seine „Hand hoch erhoben“ sei, zum Schlag bereit. Offenbar vermochte das gerechte Handeln eines Königs Jehovas Strafankündigung hinauszuzögern! Dasselbe dürfen wir auf Jesus zurückführen, das Gottes Endgericht seinetwegen und um der Gerechten willen nun schon fast zweitausend Jahre auf sich warten liess. Trotzdem blieb „Jehovas Arm (Hand) weit erhoben“! Aufgeschoben bedeutet nicht aufgehoben! (Jes 11:1; 40:10; 48:14; 51:9; 52:10; 53:1; 59:16; 62:8; 63:4, 5, 11, 12)

 

Nach der Genesung Hiskias hatten sich dieses Wunder und sein unerwarteter indirekter Sieg über Sanherib, dessen plötzlichen Tod durch seine Söhne natürlich in der ganzen damaligen Welt wie ein Lauffeuer verbreitet. Für Babylon und dessen König, die damals bereits unter assyrischer Macht standen bedeutete dies ein Vorzeichen sich gegen ihre Unterdrücker zu erheben. Es würde noch nahezu hundert Jahre dauern, bis sie ihr Joch abwerfen sollten und die Stelle Assyriens als Weltbeherrscher einnehmen würden. Wie schon so oft in der Geschichte würde aus dem Ausgebeuteten ein Ausbeuter. Auch da lernen die geistigen Kinder von ihren Vätern! Das Schlechte kopiert sich weit leichter wie das Gute und Vortreffliche!

Hiskija zeigt seinen gesamten Schatz König Baladan

 (Jesaja 39:1-2)  Zu jener Zeit sandte Mẹrodach-Bạladan, der Sohn Bạladans, der König von Babylon, Briefe und eine Gabe an Hiskịa, nachdem er gehört hatte, daß er krank gewesen, aber wieder stark war. 2 Da begann sich Hiskịa über sie zu freuen und zeigte ihnen dann sein Schatzhaus, das Silber und das Gold und das Balsamöl und das gute Öl und sein ganzes Zeughaus und alles, was sich in seinen Schätzen vorfand. Da war wirklich nichts, was Hiskịa ihnen in seinem eigenen Haus und in seinem ganzen Herrschaftsgebiet nicht zeigte.

 

Da Hiskia um das Jahr 717 v.u.Z. starb, sein Leben nach der Krankheit um 15 Jahre verlängert wurde, so dürfte seine Genesung auf das Jahr 732 v.u.Z. gefallen sein und der Besuch aus Babylon mag im selben Jahr noch oder im darauffolgenden stattgefunden haben.

 

Hiskia machte einen fatalen Fehler, sein und des ganzen Volkes ganzes Vermögen einem künftigen Feind zu zeigen. Dies war eine Herausforderung an die Habsucht der später wiederum eigenständig handelnden babylonischen Könige, sich der Schätze der Nation Juda und ihres Tempels zu bemächtigen! Juda lag wie ein Pfropfen auf dem Zugang zu Ägypten. Warum nicht unterwegs zur Eroberung des grossen südlichen Rivalen die Kriegskasse erneut füllen?

 

Bereits zu Beginn des achten vorchristlichen Jahrhunderts herrschte der Assyrerkönig Tiglatpileser III. (dessen angenommener Name bei der Krönung) über Babylon, der auch als Pul (möglicherweise der Eigenname) in Geschichtsbüchern bekannt ist (2.Kö 15:19).

 

In diesem Zusammenhang ist interessant, dass Jehova laut Jesajas Angaben am Ende seiner Schrift nach Harmagedon durch die frühauferstandenen Apostel auch zu den wie „Inseln“ zerstreuten Christen im heutigen Syrien, Irak und Iran, dem damaligen Herrschaftsgebiet von König Pul von Assyrien Boten senden wird. Warum? Um die Auserwählten hin nach Jerusalem zu sammeln, damit auch jene am Tag von Jesu Wiederkehr zu Erde Zeugen davon sein können. Wir müssen somit heutige Staatsgrenzen mit den Augen sehen, wie sie Jesaja damals als gegebene Tatsache konfrontierte! Hätte Jehova in Seiner Vorhersicht die Namen der heutigen Länder geschrieben, niemand hätte ihn bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts verstanden, wie es jene künstlichen Staatsgebilde sind, die beim Zerfall des Ottomanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg entstanden! Im letzten, dem Kapitel 66 kündet Jehova durch Jesaja das Zusammenrufen aller Auserwählten nach Zion hin an:

 

Hesekiels Vision vom geistigen Tempel in vollkommener Symetrie (Jesaja 66:19, 20) „Und ich will ein Zeichen unter sie setzen, und ich will einige von denen, die [[(aufgrund ihrer Kennzeichnung als Jesu „Schafe“)]] entronnen sind, zu den Nationen senden, [nach] Tạrschisch [[(Spanien)]], Pul [[()]] und Lud, die den Bogen spannen, Tụbal [[()]] und Jạwan [[()]], den weit entfernten Inseln, die keinen Bericht über mich gehört noch meine Herrlichkeit gesehen haben; und sie werden bestimmt meine Herrlichkeit unter den Nationen kundtun. 20 Und sie werden in der Tat all eure [[(zum Priesterkönigtum versiegelten)]] Brüder aus allen Nationen als Gabe für Jehova bringen, auf Pferden und in Wagen und in gedeckten Wagen und auf Maultieren und auf schnellfüßigen Kamelstuten [[(aös Repräsentanten heutiger existenter Transportmittel)]], herauf zu meinem heiligen Berg, Jerusalem“, hat Jehova gesprochen, „so wie die Söhne Israels die Gabe in einem reinen Gefäß in das Haus Jehovas bringen.“

 

Das Zelt der Zusammenkunft in der Wildnis SinaiHier geht es deutlich um die künftigen Priesterkönige, die zu ihrer Amtseinsetzung zusammengerufen werden aber auch um die in aller Welt zerstreuten „Ebioniten“, den messianischen Juden. Diese werden nach der vollkommenen Befreiung des Gelobten Landes und der ganzen Erde von Gottes Feinden nun nach dem Land Abrahams, Isaaks und Jakobs zurückkehren. Dahin, wo sie ihr eigenes Erbe erwartet!

 

Was Babylon und andere Weltmächte geraubt hatten werden die Zurückgekehrten Versiegelten als „Gabe an Gott“ gemeinsam ein Vielfaches zurückbringen! Jeder Vorsteher eines Stammes, je einer der Apostel wird diese Gabe ab dem 2.Tischri an zwölf aufeinanderfolgenden Tagen zu Jesus, dem Hohepriesterkönig bringen (b).

 

So steht es bereits im 4.Buch Mose als Gebot geschrieben zur Einweihung des „Zeltes der Zusammenkunft“ und ebenso wird es bei der Einweihung des neuen geistigen Tempels sein, wenn daraufhin das „Zelt Jehovas“ zur Erde herabkommen wird! [Bb1; a1] (4.Mo 7:1-9; Jes 66:20; Off 7:5-8)

 

Das Geschehen zur Zeit nach Harmagedon und der Einweihung der 144.000 Priesterkönige

 

Jes 39:3-7:  Jesajas Befragung Hiskias über den Besuch und Jehovas Ankündigung, dass alle Schätze nach Babylon gehen werden, samt seiner Söhne

Hiskia hatte überschwänglich aber bestimmt nicht in schlechter Absicht gehandelt, als er den Boten Baladans seinen Reichtum gezeigt hatte. Jesaja aber musste ihn nun über die langfristigen Folgen aufmerksam machen, an jenem Tag, wo Gott die Babylonier unter der Leitung von Nebukadnezar nach Jerusalem führen würde, um das ganze aufgehäufte Strafgericht für all die nicht gehaltenen Sabbatjahre über die Nation zu bringen! Siebzig Jahre würde das Land verödet daliegen, um all seine Sabbate abzuzahlen! (2.Chr 36:20)

 

Jesaja kündigt die Zerstörung Jerusalems in künftiger Zeit an(Jesaja 39:3-7)  Danach kam Jesaja, der Prophet, zu König Hiskịa herein und sprach zu ihm: Was haben diese Männer gesagt, und woher sind sie denn zu dir gekommen? Da sagte Hiskịa: Aus einem fernen Land sind sie zu mir gekommen, aus Babylon.“ 4 Und er sprach weiter: „Was haben sie in deinem Haus gesehen?“ Darauf sagte Hiskịa: „Alles, was in meinem Haus ist, haben sie gesehen. Da war wirklich nichts, was ich ihnen in meinen Schätzen nicht zeigte.“ 5 Jesaja sprach nun zu Hiskịa: „Höre das Wort Jehovas der Heerscharen: 6 Siehe! Tage kommen, und alles, was in deinem eigenen Haus ist und was deine Vorväter aufgehäuft haben bis auf diesen Tag, wird tatsächlich nach Babylon weggeführt werden.‘ ‚Nichts wird übrigbleiben‘, hat Jehova gesagt. 7 ‚Und von deinen eigenen Söhnen, die aus dir hervorkommen werden, denen du Vater werden wirst, wird man einige nehmen, daß sie tatsächlich Hofbeamte im Palast des Königs von Babylon werden.‘ “

 

Hiskia, als getreuer Mann Jehovas musste nun das Urteil hören, das Juda traf zufolge der Ungerechtigkeit der Vorväter und Söhne, die Gottes Gebote verliessen! Jehova versprach aber im kommenden Satz bereits, dass dies nicht ihn und seine verlängerte Lebensspanne treffen würde! Als Empfänger der Strafankündigung war er der Geeignete, weil er darauf achten würde und seine Söhne danach belehrte! Dadurch konnte der Zeitpunkt weiter in die Zukunft geschoben werden, wo alles, was über drei und vier Jahrhunderte im Königshaus Davids an Reichtum angesammelt worden war zu fremden Herrschern kommen würde! Eine Vorwarnung an alle die Reichtum in dieses System aufhäufen aber gegenüber Jehovas Autorität sich als bettelarm erweisen.

 

Jes 39:8:  Hiskia lobt Jehova, weil während seiner Tage Frieden herrschen wird

Die Bewohner Jerusalems werden nach dem Sieg Nebukadnezars ins siebzigjährige Exil nach Babylon geführtHiskia zeigte sich durch die Ankündigung daher nicht besonders beunruhigt, da er nun wusste, dass sie nicht seine Generation betraf, sondern eine künftige. Der Ausdruck „deine Söhne“ konnte sich auf seine Gross- oder gar Urgrosskinder beziehen! Jehovas Wort keine Straffreiheit zu gewähren, sondern sie bis zur vierten oder fünften Generation aufzuschieben erfüllte sich! (2.Mo 34:6, 7) Wie die Geschichte zeigt, kam Nebukadnezar mit seinem babylonischen Heer im Auftrag Jehovas, um dem Gerichtsentscheid die endgültige Urteilsvollstreckung folgen zu lassen im Jahre 607 v.u.Z.

 

Daniel und seine drei Begleiter im Ischrtar-Tor Babylons(Jesaja 39:8)  Darauf sprach Hiskịa zu Jesaja: Das Wort Jehovas, das du geredet hast, ist gut.“ Und er sagte weiter: „Denn Frieden und Wahrheit werden in meinen Tagen weiterbestehen.“

 

Wie die Geschichte zeigt kam Nebukadnezar mit seinem babylonischen Heer das erste Mal bereits 618 v.u.Z. gegen Juda und Jerusalem. Er nahm die Stadt ein und führte eine Zahl der Fürstensöhne nach Babylon, wo sie am Königshof erzogen und ausgebildet wurden, um später als Beamte für den königlichen Hof zu dienen, sowohl in Babylon wie im unterjochten Judäa.

 

Unter jenen ins erste Exil Entführen waren die Propheten Daniel (der ihm von Nebukadnezar zugeteilte Name in akkadischer Sprache war Beltschazzar) und Hesekiel, sowie die gerechten jungen Männer Hananja (Schadrach), Mischael (Meschach) und Asarja (Abednego) gehörten zur Gruppe um Daniel.

 

Erst aber bei der zweiten Eroberung, nachdem König Zedekia gegen Babylon rebelliert hatte wurde die Stadt im Jahre 607 v.u.Z. erneut eingenommen und samt dem Tempel zerstört und alle restlichen Schätze nach Babylon geführt. Gottes Vorhersagen durch Jesaja hatten sich als wahr erwiesen!

 

 

8.3.5           Kapitel 40:  Jerusalem hat sein volles Mass für seine Sünden Empfangen. Ankündigung des Messias, Gottes starker Arm

 

8.3.3.9          Jes 40:1-11:  Menschen sind wie verblühendes Gras; Gottes Wiederkehr nach Zion angekündigt: Alles Fleisch wird Gottes Herrlichkeit sehen

 

Jes 40:1-5:  Alles Fleisch soll Jehovas Herrlichkeit sehen: „Bahnt den Weg Jehovas!“

Jehova macht in seinen prophetischen Ankündigungen künftiger Dinge nun erneut einem Schritt voraus. Wir befinden uns am Ende der siebzigjährigen Gefangenschaft im Exil Babylons. Jehova will die dort zerstreuten Juden ermuntern, die ihrer Gewohnheit gemäss jeden Sabbat in ihren Versammlungen Moses und die Propheten studieren und so diese Information auf sich beziehen. Der Auftrag durch Jesaja ist direkt an sie gerichtet, am Ende der Zeit der später durch Jeremia angekündigten Dauer der Strafe von siebzig Jahren. Gottes Sprachrohr, „das WORT“, „der Engel Jehovas“ bringt Jesaja weitere Vorhersagen, ihn selbst betreffend:

 

Jesajas Vorhersagen zur Einführung des Messias in Judäa war an Johannes den Täufer gerichtet (Jesaja 40:1-5)  Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. 2 Redet zum Herzen Jerusalems, und ruft ihr zu, daß ihr Heeresdienst erfüllt ist, daß ihr Vergehen abgezahlt ist. Denn aus der Hand Jehovas hat sie ein volles Maß für alle ihre Sünden empfangen.“

3  Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: [[(Vorhersage, die auf Johannes den Täufer gemünzt war)]] Bahnt den Weg Jehovas! Macht für unseren Gott die Landstraße durch die Wüstenebene gerade. Jedes Tal [[(Gottes auserwählte die Jesus annehmen als Messias)]] werde erhöht, und jeder Berg und Hügel [[(die zur Zeit Jesus herrschende religiöse und weltliche Autorität)]] werde erniedrigt. Und der höckerige Boden soll ebenes Land werden und der holprige Boden eine Talebene. 5  Und die Herrlichkeit Jehovas [[(Sein himmlischer Sohn)]] wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll [sie] sehen, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Die Strafe durch die Babylonier als Prügel“ durch den „Zuchtmeister in der Hand Jehovas war erfüllt. Nun kam die Zeit zur Rückkehr und zum Wiederaufbau des Tempels, Jerusalems und der Städte Judäas. Auch, was Jehovas Herrlichkeit anbetrifft, so zeigte sie sich danach erneut bei der Einweihung des Tempels Serubbabels!

 

Dass damit aber die Erfüllung noch nicht beendet war zeigte sich in den Tagen Jesu! Johannes der Täufer musste die Worte erneut ankündigen: „Bahnt den Weg Jehovas! Macht für unseren Gott die Landstraße durch die Wüstenebene gerade.“ (Lu 3:3-5) Sein Aufruf galt den Juden des ersten Jahrhunderts und sie sollten sich auf das Offenbarwerden des Messias vorbereiten! Die von Daniel erwähnte Frist von „siebzig (Jahr)-Wochen“ stand nun zu Beginn der letzten Woche, der letzten Siebenjahresfrist.

 

Zu Beginn der siebzigsten Woche sollte der Messias Gottes in Erscheinung treten. Eine neue Form der Erfüllung der Ankündigung durch Jesaja: „… die Herrlichkeit Jehovas wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll [sie] sehen.“

 

Jesus bestätigte dies am Abend nach dem Abendmahl, als Philippus in aufforderte ihnen den Vater Jehova zu zeigen.

 

(Johannes 14:8-14)  Philịppus sprach zu ihm: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“ 9 Jesus sprach zu ihm: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philịppus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen. Wie kommt es, daß du sagst: ‚Zeige uns den Vater.‘? 10 Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr [[(Gott den Vater, nur an Ihn sind Gebete zu richten!)]] in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Jesus wusste um seine Todesstunde und feierte am Abend zuvor mit seinen Aposteln das AbendmahlJesus steht nun kurz vor Ende der ersten halben Jahrwoche, er weiss exakt um den Tag und die Stunde seines Todes! Er will damit die Jünger nicht weiter beunruhigen, da dies nur wenige Stunden entfernt war. Das Abendmahl war sein letztes gemeinsames Passah in diesem System gewesen. Er versprach aber, dass sie es im kommenden System erneut miteinander einnehmen würden (Lu 22:14-17).

 

Wiederum bestätigt Jesus, dass all die Wunder die durch ihn gewirkt wurden in Wirklichkeit im Auftrag des Vaters durch Engel geschahen. Die himmlische „Frau“, Jehovas Engel erfüllen jeden Auftrag Gottes, weil sie „in allem“ getreulich handeln! Darum handelt auch Jesus als Mensch ebenso, indem er jedes Wort des Vaters getreulich ausführte! Nun verspricht er seinen Aposteln, dass auch sie die Gewalt erhalten werden Dinge zu bitten, die vom Himmel unmittelbar ausgeführt würden. Dadurch würde der an die rechte Seite Gottes erhöhte Sohn den Vater ehren! Er selbst wäre der Mittler zur Ausführung der Bitten der Apostel! Alles, was geschieht erfolgt somit in Jesu Auftrag durch seine Engel!

 

Johannes gebietet ebenso wie Jesaja zuvor, dass die „Berge und Hügel“, die Überheblichkeit der Mächtigen erniedrigt werden soll, während das „Tal“ der Machtlosigkeit und Ignoranz der Bevölkerung ausgeglichen werden müsste! Dies bedingt Belehrung, wozu doch Jesus den Auftrag zum Predigen, zum Belehren und zum regelmässigen Versammeln erteilte! Wer die Macht des „Königreiches der Himmel“ kennen gelernt hat fürchtet sich nicht mehr vor den Mächtigen dieses vergehenden Systems!

 

Johannes der Täufer predigte in der Wildnis Umkehr von Sünde und TaufeAls Pharisäer und Schriftgelehrte zu Johannes kamen, um sich taufen zu lassen, da wies jener diese schroff zurecht, dass sie vorab Werke der Reue zeigen müssten! Jeder „Baum“ der keine guten Früchte zeigt würde umgehauen werden, drohte er! (Mat 3:7-12) Er bestätigte damit die Worte Jesajas!

 

(Matthäus 3:1-3)  In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und predigte in der Wildnis von Judäa, 2 indem er sprach: Bereut, denn das Königreich der Himmel hat sich genaht.“ 3 Dieser ist es tatsächlich, von dem durch Jesaja, den Propheten, in diesen Worten geredet wurde: „Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: ‚Bereitet den Weg Jehovas! Macht seine Straßen gerade.‘ “

 

Johannes durfte den angekündigten Messias in Juda ankünden und ihn taufen und damit zum künftigen Priesterkönig salben! Jesus bestätigte später, dass Johannes jener „Rufer in der Wüste“ in Erfüllung der Vorhersagen Jesajas gewesen sei. Er war der angekündigte „Elia“, der Jesus vorausging, um den nach ihm Kommenden anzukünden!

 

Und die Herrlichkeit Jehovas wird bestimmt geoffenbart werden, und alles Fleisch miteinander soll [sie] sehen, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Was wurde geoffenbart? Jesus, „die Herrlichkeit Jehovas“, da ja niemand Gott selbst sehen kann! Jesus erklärte dem Zweifler Philippus, als jener in aufforderte „Zeige uns den Vater“, dass jeder der ihn gesehen hat den Vater gesehen habe! Er ist das wahre Ebenbild Gottes, das Jehovas Herrlichkeit widerstrahlt! Er wird als Mensch zur Erde zurückkehren, damit „alles Fleisch“ ihn sehen werde!

 

Jes 40:6-8:  Menschen sind wie „grünes Gras“ das verdorrt; Gottes Wort bleibt für ewig! Gute Botschaft für Zion: Jehova kommt als Starker, um seine „Lämmer“ zusammenzubringen

 

Jesaja fährt fort und warnt, dass Menschen wie das „grüne Gras“ wären, das blüht und verdorrt, während aber die von Gott geredeten Worte ewig bestehen bleiben werden. Von einem hohen Berg aus soll Jesaja die gute Botschaft verkünden! Jesus versammelte seine Zuhörer mehrmals zu Tausenden am „Berg in Galiläa“, wo er sie belehrte.

 

(Jesaja 40:6-8)  Horch! Es spricht jemand: „Rufe!“ Und es sagte einer: „Was soll ich rufen?“

„Alles Fleisch ist grünes Gras, und all seine liebende Güte ist wie die Blüte des Feldes. 7 Das grüne Gras ist verdorrt, die Blüte ist verwelkt, weil der Geist Jehovas selbst darauf geblasen hat. Sicherlich ist das Volk grünes Gras. 8 Das grüne Gras ist verdorrt, die Blüte ist verwelkt; was aber das Wort unseres Gottes betrifft, es wird auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]] bestehen.“

 

Jesus bestätigt auch diese Worte Jesajas in der Bergpredigt, wo er erklärt, dass auch sieben Jahrhunderte nachdem Jesaja die Botschaft niederschrieb alles, was sich bisher noch nicht vollkommen verwirklicht hat, sich mit absoluter Bestimmtheit noch erfüllen wird! Das gibt uns Sicherheit die ersten Ankündigungen durch Gottes Auserwählte mit weiteren Vorhersagen Jehovas durch spätere Propheten zu verknüpfen! Jesus nimmt dabei die herausragendste Stellung ein, war er doch selbst zuvor Gottes Bote, Sein Sprecher, der die Begünstigten zur bestimmten Zeit Gottes seit Adam informierte! Als „Erstgeborener aller Schöpfung“ hat er eine schier unendliche Erkenntnis und Weisheit erreicht, die nur sein Vater übertrifft! Er war doch Gottes „Werkmeister“, der alles zum Entstehen brachte. Jeder, welcher die Evolution als Entstehung der Arten predigt widerspricht Gott, den Propheten, Jesus und seinen Aposteln direkt ins Gesicht! (Spr 8:22-31; Joh 1:1-5; Kol 1:13-20)

 

Jesus unterwies Tausende von Frauen und Männern in der Bergpredigt(Matthäus 5:17, 18)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel [[(die alten „Himmel“ der heute Herrschenden)]] und Erde [[(die von jenen Beherrschten)]] vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.

 

Die ganze Weisheit die unser System aufgehäuft hat mit all ihren technischen und industriellen, ihren wissenschaftlichen und medizinischen, ihren architektonischen und künstlerischen Leistungen und was immer an Wissensgebieten existiert, sie alle sind in Gottes Augen nichts weiter wie „grünes Gras, … das blüht und verdorrt“.

 

In der heute herrschenden Krise sind wir uns der Vergänglichkeit all unserer Erfolge etwas mehr bewusst wie sonst. Was wir als bestehend betrachten kann von einem Moment zu anderen zum Untergang verurteilt sein!

 

Jesu Widerkehr richtet sich gegen „falsche Propheten“, da er alles erfüllen wird wie es angekündet war!

Jesus selbst aber hat von Gott her seit Eden den Auftrag, alles zur Vollendung zu bringen, so wie Jehova es zu Beginn schon angekündet hat. Dass für Gott der Zeitfaktor eine ganz andere Rolle spielt als für uns sterbliche Menschen, dies müssen wir oft schmerzlich erkennen! Was also Jesaja vor 2700 Jahren niederschrieb harrt bis heute gar der baldigen Erfüllung des letzten Teils, wenn Jesus in voller Königreichsmacht mit seinen Engeln zurückkehrt! Jesus kündete diesen Moment an und er steht im Zusammenhang mit dem Abschluss dieses Systems:

 

Ein Sklave macht mit zehn Talenten Geschäfte, ein anderer mit fünf und wieder ein anderer hat sein Talent vergraben und schläft(Lukas 19:11-15)  Während sie diesen Dingen lauschten, redete er außerdem in einem Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen. 12 Daher sprach er: „Ein gewisser Mensch von vornehmer Geburt [[(Jesus, bei seinem Tod)]] reiste in ein fernes Land [[den dritten Himmel Jehovas]], um Königsmacht für sich zu erlangen und zurückzukehren. 13 Er rief zehn seiner Sklaven und gab ihnen zehn Minen und sprach zu ihnen: ‚Macht Geschäfte [damit], bis ich komme.‘ 14 Seine Bürger [[(bei seiner Wiederkehr die Weltbevölkerung)]] aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘

15 Als er schließlich zurückkam, nachdem er die Königsmacht erlangt hatte, gebot er, daß jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen würden, um festzustellen, was sie durch ihre geschäftliche Tätigkeit gewonnen hätten.

 

Die Zahl „zehn“ bedeutet Vollständigkeit in irdischen Dingen. Jesus erhält vom Vater erst zu Beginn der „grossen Drangsal“ die volle Macht auch über seine Feinde. Bisher war er Hohepriesterkönig im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, worin die „zehn Sklaven“ beauftragt waren Jünger zu machen und zu Taufen und zu Belehren und ihnen vorzustehen. Wer das Gut seine Herrn vermehrte würde Lob und Lohn erhalten! Jesus nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn er das Ende seiner Feinde ankündet:

 

(Lukas 19:26, 27)  Ich sage euch: Jedem, der hat, wird mehr gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 27 Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Jesus Wiederkehr erfolgt zur Erde und zwar als „Menschensohn“, im Fleische und nicht als Engel! Den Preis für Ungehorsam und Ablehnung dieser Tatsache bezahlen alle, die das kommende „Königreich der (neuen) Himmel“ nur mit Worten herbeiredeten, anstatt mit Taten dafür einzustehen! Jesu warnte vor „falschen Propheten“ der Endzeit, die in egoistischer Weise ihre eigenen, usurpierten Königreiche aufrichten und sich an Jesu Stelle als „falsche Christusse“ pflanzen würden (Mat 24:24).

 

Lhre der christlichen Prediger, das GESETZ sei abgeschafft ist eine Verdrehung der Tatsachen (Matthäus 24:11-14)  Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 13 Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 14 Und diese [[(von den „falschen Propheten“ veränderte)]] gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende [[„Babylons der Grossen“]] kommen.

 

Die Rede ist laut Kontext von „falschen Propheten“, sie alleine haben die Macht und Organisation ihre usurpierten „Königreiche“ durch eine „veränderte gute Botschaft“ (Gal 1:8, 9) zu verkünden und Anhänger ihrer „Sekte“ zu machen. „Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.“ (1.Kor 11:19) Das begann somit schon zur Zeit des Paulus durch Hymenäus, Alexander und Philetus, davor gar durch Christen aus den Pharisäern in Antiochia und Galatien (Gal. Kap.1).

 

Wir müssen nur die Gesamtaussage des Abschnittes verstehen, um zu erkennen, dass von zweierlei „guter Botschaft“ die Rede ist! Nur jene die Jesu Wiederkehr im Fleische ablehnen, die „Antichristen“ werden ihr Ende selbst durch Jesu „Schwert aus seinem Mund“ finden! Es sind dieselben, die Gesetzlosigkeit predigen, indem sie Gottes Gebote als überholt betrachten!

 

(2. Johannes 7)  Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Untersuchen wir doch einmal unsere eigene oder frühere Religion, ob sie diese Kriterien nicht zum Teil oder gänzlich gar alle erfüllt! Gesetzlosigkeit beginnt mit der Ablehnung eines einzigen Gebotes, wie z.B. des Sabbatgebotes! Wer das vierte der Zehn Gebote eliminiert vergeht sich gegen alle! „Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut, der hat sich gegen alle vergangen.“ (Jak 2:10) Bedenken wir, dass die Nation Juda in babylonische Gefangenschaft ging, weil es u.a. Teile der Sabbatverordnung missachtet hatte, das „Sabbatjahr“ jeweils alle sieben Jahre nicht eingehalten hatte! (vergl. Apg 15:21 mit Mat 24:20-22)

 

Logik im Ablauf der EndzeitereignisseEs sind somit zwei unterschiedliche „gute Botschaften“ klar zu unterscheiden: Jene der „falschen Propheten“ und falschen Christusse (gr.  christós = Gesalbter; Mrz. „falsche Gesalbte“) die eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden, die ihren eigenen, eigensüchtigen Bedürfnissen angepasst wurde: Die unseren Blick entweder in die Vergangenheit oder fernere Zukunft richten, statt auf die Gegenwart, um die angekündigten Zeichen zu erkennen: Jedenfalls soll der Blick nicht auf GESETZ und PROPHETEN und deren Aussagen und vorgegebene Logik im Ablauf der Endzeitereignisse gerichtet werden! Jesus redet von zunehmender Gesetzlosigkeit, weil jene verkünden, dass Christen nicht weiter unter Gottes GESETZ stehen würden! Paulus kündet ihnen den Fluch an!

 

(Galater 1:8, 9)  Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Gottes Worte durch Jesaja: „Das grüne Gras ist verdorrt, die Blüte ist verwelkt; was aber das Wort unseres Gottes betrifft, es wird auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] bestehen“, wird mit Jesu Wiederkehr eine neue Dimension erreichen! Hier werden von Gott her durch Jesaja erneut zwei Gegensätze einander gegenübergehalten: Der „Zeitgeist“ und jene, die diesen proklamieren und am Leben erhalten, ein „Geist“, der beständig wie die Mode wechselt. Der wie das „grüne Gras“ ist, das nach dem Regen sprosst und blüht und dann, nach kurzer Zeit der Sonne und Hitze verdorrt und abstirbt!

 

(2. Thessalonicher 2:9-12)  Doch ist die Gegenwart [[(das Kommen; das Auftreten)]] des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.

 

Der Gesetzlose“ der Endzeit will vollständig von der Einhaltung aller Gebote Gottes zu Gunsten irgendwelcher moralischen Regeln und individueller staatlicher Rechtsordnung ablenken! Dabei nimmt er auf Gottes Wort der Wahrheit keinerlei Rücksicht, sondern verdreht die Aussagen und reisst sie aus dem Kontext, so dass ihm scheinbar die Bibel Recht gibt. Auf jene aber, die beim geschriebenen Wort bleiben gilt: „Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.“ (Joh 17:17)

 

Der fleischlich gesinnte Mensch ist bereit Gutes zu tun, wenn alle Vorzeichen auf Regen und Sonne stehen, dann aber, wenn nur noch die Sonne heiss herniederbrennt, dann verdorren diese Blüten schnell: Der Egoismus tritt zu Tage und „die Liebe der meisten erkaltet“.

 

Jes 40:9-11:  Ankündigung guter Botschaft vom hohen Berg aus: Der Belohnende hat den Lohn bei sich!

Nun muss Jesaja symbolisch bereits zu seiner Zeit von hoher Warte her ausrufen, so dass es jedermann zu hören vermag: Eine „gute Botschaft“ für das in Babylon zerstreute Zion. Sie gilt auch für die innerhalb „Babylons der Grossen“ zerstreuten geistigen Juden! Wenn wir die Aussagen Gottes genau betrachten sehen wir, dass dieselbe Botschaft auch an uns ergeht und diese durch die „zwei Zeugen“ verbreitet wird!

 

Nach der Schlacht Harmagedons sammelt Jesus seine Schäflein(Jesaja 40:9-11)  Auf einen hohen Berg steige hinauf, du Überbringerin guter Botschaft für Zion. Erhebe deine Stimme auch mit Macht, du Überbringerin guter Botschaft für Jerusalem. Erhebe [sie]. Fürchte dich nicht. Sprich zu den Städten Judas: „Hier ist euer Gott.“ 10 Siehe! Der Souveräne Herr Jehova selbst wird ja als ein Starker kommen, und sein Arm [[(Jesus)]] wird für ihn herrschen. Siehe! Seine Belohnung ist bei ihm, und der Lohn, den er zahlt, ist vor ihm. 11 Wie ein Hirt wird er seine eigene Herde hüten. Mit seinem Arm wird er die Lämmer zusammenbringen; und in seinem Busen wird er [sie] tragen. Die Säugenden wird er [fürsorglich] geleiten.

 

Wir wissen, dass der „Arm Jehovas“ oder die „Hand Jehovas“ stets „Sein starker Engel“ ist, Michael „der zu Gunsten der Söhne Israels steht“. Nur zu einem ersten Teil erfüllte sich dies 537 v.u.Z., als die Juden aus Babylon nach Judäa zurückkehrten! Eine weit grössere Erfüllung hatte Jehova bereits im Sinn, als er all die übrigen Vorhersagen für die Endzeit, den Beginn des Millenniums vorhersagte! In erster Linie ist die Rede vom „Israel Gottes“, von den „neuen Himmeln“, welche zur Ehre Jehovas die ganze Erde zum Paradies verwandeln werden! Diese Arbeit wird nicht wie in Eden erneut verzögert oder gar vernichtet werden, sondern soll dauerhaft sein!

 

Jesus verkündet dieselbe gute Botschaft über sein Kommen, das mit Jehovas Rückkehr zur Erde einhergeht! Auf ihn und seine Ankündigungen gilt es uns zu konzentrieren und all die Irrlehren der Religionen aus unserem Kopf zu verweisen! Wahrlich keine leichte Aufgabe! Viele aber haben es geschafft! Es gibt heute schon Tausende, ja Zehntausende von „Inseln“ erdenweit, von Kleinversammlungen die Gottes Wort unabhängig von religiösen Organisationen studieren und sich erneut an die Gebote halten! Jede und jeder muss sein eigenes Werk daraufhin untersuchen, wo es noch von Gottes Normen abweicht!

 

(Offenbarung 22:12-15)  ‚Siehe! Ich komme eilends, und ich habe den Lohn, den ich gebe, bei mir, um einem jeden zu erstatten, wie sein Werk ist. 13 Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Glücklich sind die, die ihre langen Gewänder waschen, damit ihnen die Befugnis zuteil werde, zu den Bäumen des Lebens [[(den 144.000 Priesterkönigen)]] [zu gehen], und damit sie durch die Tore [[(Gericht wurde im Tor der Stadt ausgeführt)]] Eingang in die Stadt erlangen. 15 Draußen sind die Hunde und die, die Spiritismus treiben, und die Hurer und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der einer Lüge zuneigt und sie verübt.‘

 

Die gute Botschaft ist vorab an „Zion“ gerichtet. An die Vorsteher und Ältesten jeder Versammlung im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Der Berg „Zion“ aber stellt Gottes Machtausübung durch seine irdischen Vertreter dar! Jesaja während seiner Zeit soll sich nicht vor jenen fürchten, die diese Macht ausüben! Jesaja kündigt an, dass Jehovas „starker Arm“ gemeint ist, Sein Erstgeborener Sohn Herrschaft erlangen soll! Belohnung ist bei ihm! Jesu Aufgabe soll es sein die Herde Israels zu hüten und die Versprengten wiederum zu vereinen! Jesus zeigte später, dass er die Schafe Israels in seine eigene Hürde bringen sollte, das „Königreich des Sohnes seiner (Jehovas) Liebe“ nannte Paulus diese eine „Hürde“ später! (Kol 1:13)

 

Jehova misst die "Berge" der Herrschenden der Erde auf Seiner Waage

 

8.3.3.10       Jes 40:12-20:  Götter der Menschen sind Unwirklich, kein Vergleich mit Jehova möglich!

 

Jes 40:12-14:  Jehova bemisst die Erhöhten und ihre Machtausübung! Keiner der Götter kann sich mit ihm vergleichen!

Im kommenden Vergleich Jehovas stellt er die symbolische „Erde“ den „Bergen und Hügeln“ gegenüber, die alle am Tag des Gerichts gemessen werden müssen. Dabei ist es das Verhalten von Menschen, wo „Erde“ das Volk darstellt und wo „Berge und Hügel“ die alten „Himmel, die Regierenden es sind, die gemessen werden. Das Mass mit dem bemessen werden wird ist die Liebe: Nur sie bringt Gewicht auf die Waage, die den Zeiger zu unseren Gunsten zu bewegen vermag! Gesetzloses Verhalten wird dabei mit Lieblosigkeit gleichgesetzt! Wer als „zu leicht“ bemessen wird erreicht bloss die „ewige Abschneidung von den Lebenden“! Liebe aber bedeutet „die Erfüllung des ganzen GESETZES“!

 

(Jesaja 40:12-14)  Wer hat die Wasser in seiner bloßen hohlen Hand gemessen und sogar die Himmel mit einer bloßen Spanne ausgemessen und den Staub der Erde [[(die Menschen)]] in ein Maß gefaßt oder mit dem Zeiger einer Waage die Berge [[(die Herrschenden)]] gewogen und die Hügel [[(Vorsteher)]] in den Waagschalen? 13 Wer hat den Geist Jehovas bemessen, und wer kann ihn als sein Mann des Rates irgend etwas erkennen lassen? 14 Mit wem hat er sich beraten, daß einer ihm Verständnis gäbe, oder wer belehrt ihn über den Pfad des Rechts oder lehrt ihn Erkenntnis oder läßt ihn gar den Weg wirklichen Verstandes erkennen?

 

Jehova kennt das exakte Mass der ganzen Schöpfung, was Anzahl, Einzelteile, Gewichte, Ausmasse, Beginn und Ende, und moralische Werte betrifft, usw., usw., usw.! Gottes Geist kann in seiner Tiefe und seinem Umfang nicht bemessen werden. Bedenken wir doch bloss, dass Er nicht nur alle Galaxien, deren Sterne darin und ihre Planeten mit Namen kennt, sondern auch unser Innerstes, die DNS und eben erst keimendes Leben bis in die geringsten Teile erschaut und jeden unserer verstecktesten Gedanken kennt!

 

Jehova kennt alle Teile des Embryos(Psalm 139:16)

Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir,

Und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben Hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden

Und unter ihnen noch nicht einer da war.

 

Er kennt jeden unserer Gedanken, noch bevor wir ihn selbst zu erkennen vermögen und Ihm ist daher auch nichts verborgen! Wo immer wir den geraden Weg des Rechts verlassen ist es ihm bekannt! Wie könnte ein Mensch sich erdreisten, Gott über das zu belehren, was Recht und was Gut ist? Ist es nicht Jehova, der die Auswirkungen all unseres Denkens und Handelns kennt und uns daher zum Nutzen belehrt?

 

Welchen Hochmut haben jene Lehrer an den Schulen und Universitäten entwickelt, um Gott das Recht abzusprechen weiterhin Seine Gebote zu lehren und Lehrer und Schüler anzuhalten sich diesen zu unterordnen? Ihre ganze Unvernunft wird schon bald über ihnen selbst zusammenbrechen und sie begraben! David beschreibt unter Inspiration anschaulich, wie die Situation in unseren Tagen erneut sein würde:

 

Plakat Nietzsche Gott ist totGott ist tot: Ein Filmwerk (Psalm 14:1-7)

Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt:

Es gibt keinen Jehova.“

Sie haben verderblich gehandelt, sie haben verabscheuungswürdig gehandelt in [ihrer] Handlungsweise.

Da ist keiner, der Gutes tut.

2 Was Jehova betrifft, vom Himmel hat er auf die Menschensöhne herabgeschaut,

Um zu sehen, ob jemand da ist, der Einsicht hat, jemand, der Jehova sucht.

3 Sie sind alle abgewichen, sie sind [alle] gleich verderbt;

Da ist keiner, der Gutes tut,

Auch nicht einer.

4 Hat keiner von denen, die Schädliches treiben, Erkenntnis erlangt,

Die mein Volk verzehren, wie sie Brot gegessen haben?

Jehova haben sie nicht angerufen.

5 Dort wurden sie mit großem Schrecken erfüllt,

Denn Jehova ist unter der Generation des Gerechten.