Newsletter „DER WEG“ 11/01-3    Januar 2011

Neubearbeitung: 16.6.11 / 13.4.18

 

 

11.1.3  Lehrer der Guten Botschaft:  Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis) 

 

1.Teil:  1.Mose Kap. 1-5:  Die sieben Schöpfungsperioden bis hin zum „Buch Adams

 

   In der heutigen, von der wahren Anbetung Gottes weit entfremdeten Christenheit sind es nur noch wenige Menschen, welche die Heiligen Schriften von Anfang bis zum Ende zumindest einmal gelesen haben! Wenn wir es gar vom Standpunkt des Verständnisses her betrachten, so sind es nur noch eine Handvoll Menschen, welche die Aussagen der Bibel wirklich verstehen und entsprechend handeln!

 

U.M.Schmid: Gesamtbild der Bibel    Die meisten Menschen sind sich die leichtverdauliche Milch“ der Religionen gewohnt und ertragen noch keine „feste Speise, wo der eigene, forschende Verstand zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden beginnt und sich ein Gesamtüberblick über Gottes Plan mit den Menschen in unserem Kopf bilden kann! (Heb 5:11-14).

 

   Bestimmt sollten wir jene mit wahrem Unterscheidungsvermögen nicht unter den Führern christlicher Religionen suchen, bei den Theologen, da werden wir sie bestimmt nicht finden! Sie sind es gewohnt sich den Dogmen ihrer Glaubensgründer zu unterordnen, statt wirklich auf Gottes Worte zu hören und Wahrheit und wahres Recht schätzen sie nicht hoch ein! Ausnahmen bestätigen auch dort nur die Regel! Sie sind es doch, die zu forderst im Kreuzfeuer der Anschuldigungen Gottes stehen, weil sie ihrer Aufgabe nicht nachgekommen sind das Volk das ganze Gebot Gottes zu lehren und Vorbild zu sein das gesamte „GESETZ des Christus“ zu halten! (Off 18:4) Wir aber hören und achten auf Jesu Worte zu Beginn der Bergpredigt:

 

(Matthäus 5:17-20) Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten [[zu beenden]], bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

  Haben die Theologen, die Priester, Rabbis, Hirten und Ältesten uns vielleicht gelehrt, das ganze GESETZ und die PROPHETEN zu halten und es andere zu lehren? Kannten die, welche wir in der Kindheit und Jugend oder als Erwachsene vertrauten diese Dinge überhaupt? Nun, dieses vertiefte Studium der Schriften wird dies zu Tage bringen! Wir verbinden dabei den Anfang von Gottes Wirken stets mit dem, was für das Ende vorhergesagt ist!

 

   Andere verstehen Gottes Wort und Jesu Anweisungen in ihrem tieferen Sinne und bemühen sich bis zum Abschluss auszuharren obwohl verlacht und bedrängt so zu handeln wie Jesus es gebietet! Du selbst kannst zu diesen gehören! Es lohnt bestimmt die Anstrengung! Gottes Aufforderung an jeden von uns lautet:

 

Mit ganzen Herzen habe ich Gott gesucht (Psalm 119:10-12)

Mit meinem ganzen Herzen habe ich dich gesucht.

Laß mich nicht abirren von deinen Geboten.  

11 In meinem Herzen habe ich deine Rede aufbewahrt,

Damit ich nicht gegen dich sündige.  

12 Gesegnet bist du, o Jehova.

Lehre mich deine Bestimmungen.

 

   Das Verständnis der Dinge, die zu Beginn der Heiligen Schrift beschrieben wurden beeinflusst unser Denkschema, ob wir uns in die Richtung lenken lassen, die dieses „System der Dinge“ unter Satans Führung von uns wünscht, oder in eine vollkommen andere Richtung: Indem wir die Gedanken Gottes zu verstehen beginnen und uns durch Ihn in Seine Richtung, auf den „eingeengten Weg“ lenken lassen, der schlussendlich zum ewigen Leben hin führt: Jenen Weg, den Jesus uns vorausgeht und uns darauf führt! Wir müssen seine Rolle die er von Beginn an spielte genau verstehen:

 

(Johannes 14:6-7) Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

   Eva liess sich zu Beginn von Satan durch verdrehte Worte zu Irrtum und offensichtlicher Lüge hin verführen! Der Teufel ging mit Geschick vor, indem er sich einer Schlange bediente und Wahrheit und Lüge geschickt mischte. Wenn wir die Geschichte unserer Ureltern im tieferen Zusammenhang gut verstehen, dann sehen wir heute genau dieselbe Verführung, nur in weit grösserem Ausmass! Was damals begann steht heute vor dem Höhepunkt und dem vollkommenen Kollaps! Die Schlange behauptete, dass Gottes Gebot nicht weiter gelte, von der Frucht des „Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse“ nicht zu nehmen, im Gegenteil, dass Gott ihnen gar etwas vorenthalte, worauf sie ein Recht hätten! Er versprach Eva trotz Übertretung von Gottes klarem Verbot Unsterblichkeit zu behalten und gar wie Gott zu werden: Selbst entscheidend, ob etwas gut sei oder schlecht!

 

   Das Resultat war ein göttliches Urteil und Sterblichkeit, die nachdem sie Adam auf ihre Seite hingezogen hatte diese nun an ihre Kinder vererbten! Sie verloren zudem den Zugang zum Paradies und wurden von Gott und „der Frau“, Jehovas getreuen Engeln abgeschnitten, vom „Baum des Lebens“ abgetrennt!

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum von Gut und Böse"?
  

   Wir leben heute inmitten von wahren Schlangennestern! Von überall her wird dieselbe Botschaft verkündet: Gottes Gebote an Israel seien für Christen nicht weiter verbindlich und nach dem Tode lebe die Seele weiter bei Gott im Himmel. Schon Hymenäus hatte im ersten Jahrhundert verkündet, „die Auferstehung sei bereits geschehen“ und er legte damit die Grundlage einer der verworrensten Lügen der Christenheit! (1.Ti 1:18-20) Paulus hatte jenen unbelehrbaren Sektengründer aus der Versammlung Ephesus geworfen. Seine heidnische Lehre verbreitete sich trotzdem „wie Gangrän“: Mit tödlichem Ausgang!

 

(2. Timotheus 2:16-19) Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

   Wer erwähnt, dass tote Seelen unsterblich bei Gott im Himmel oder dem Teufel in der Hölle seien, der wiederholt nur die Worte des Hymenäus und bildet damit Anteil an einer der verheerendsten Lügen und deren Verbreitung! Genau mit demselben Argument hatte Satan doch bereits Eva verführt: „Ihr werdet bestimmt nicht sterben“ versprach er ihr, auch dann nicht, wenn sie Gottes Gebot übertreten würden! Er zog sie aber weg vom Schöpfergott hin zu ihm, dem „Gott dieses Systems der Dinge“! Seit langer Zeit hat der Teufel die Kontrolle über die drei Hauptrichtungen des Systems: Politik, Religion und Wirtschaft.

 

   Johannes der Täufer erwähnte diese Form der Verführung bereits für seine Tage für die Anhänger von zwei Sekten: Die Pharisäer und die Sadduzäer. Was würde er wohl heute gegenüber religiösen Führern moderner Kirchen für Worte gebrauchen, die es mit Wahrheit und mit Gottes Recht doch nicht allzu genau nehmen aber dennoch Gottes und Jesu Namen allezeit im Munde führen?

 

 (Matthäus 3:7-10) Als er viele von den Pharisäern und Sadduzạ̈ern erblickte, die zur Taufe kamen, sagte er zu Pharisäer ud Sadduzäer versuchen Johannes der Täuferihnen:Ihr Otternbrut, wer hat euch zu verstehen gegeben, daß [ihr] dem kommenden Zorn entfliehen könnt? 8 So bringt denn Frucht hervor, die der Reue entspricht; 9 und maßt euch nicht an, euch einzureden: ‚Wir haben Abraham zum Vater.‘ Denn ich sage euch, daß Gott dem Abraham aus diesen Steinen [[(reuevollen, bisher aber versteinerten Herzen jener Sünder, die zu ihm kamen in Umkehr)]] Kinder zu erwecken vermag. 10 Schon liegt die Axt an der Wurzel der Bäume; jeder Baum nun, der keine vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen werden.

 

   Die „Wurzel der Bäume“ stellten die religiösen Führer dar, der „Bund mit Levi“ war kurz davor verworfen zu werden! Christen behaupten ausgiebig Jesus wäre auf ihrer Seite, sinnbildlich ihr geistiger Vater! Jene Pharisäer und Sadduzäer verblieben in ihrem Irrtum, ihren Lügen und ihrer Form des Unrechts! Sie waren nicht zur Einsicht, zur Reue und damit verbunden zu Werken der Reue bereit! Damit gab es für jene auch keine Vergebung im Zusammenhang mit der Taufe! Gott war bestimmt nicht auf ihrer Seite! Nun, Jesus ist nur auf der Seite jener, die seine Wahrheit begreifen und seine Gebote halten, verkünden und lehren, nicht bei denen, die voller Eifer jene Halbwahrheiten und veränderten Rechtssysteme der Religionen oder der Politik verbreiten!

 

   Wir sollen uns nicht wie Eva durch das, was die Augen mit Verlangen betrachten, in unseren Entscheidungen lenken lassen, vielmehr sind es Gottes Ratschläge die von Ihm gesetzten Grenzen zu respektieren und das durch Ihn vor unsere Augen gesetzte Ziel zu erkennen, nach dem wir uns ausrichten müssen!

 

   Wie Petrus es zeigt ist heute das anstrebenswerte Ziel erneut eine innere Umkehr zu Gott, wie dies Johannes der Täufer bereits verkündete! Ohne Einsicht und Reue über begangene Fehler und ohne Umkehr zu Jehovas Geboten gibt es keine Vergebung!

 

(2. Petrus 3:9) Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen.

 

Erschaffung Adams aus dem "Staub des Erdbodens"   Der in der Schrift in wenige Worte zusammengefasste Bericht von der Entstehung der Menschheit an, von ihrem Sündenfall hin bis zur Sintflut, dem ersten göttlichen Gericht an der gesamten Menschheit soll diesen 1.Teil gewidmet sein. Wie in allen übrigen unserer Kommentaren zu den Bibelbüchern geht es darum die wichtigsten Querverbindungen zu Jesus und zum kommenden Königreich der Himmel herauszufinden! Es geht zudem darum, heutige Missstände aufzudecken und Lösungsvorschläge zu unterbreiten, da sich der Gerichtstag am System naht! Dieses „Königreich der Himmel“ herrschte von Ewigkeit her bis zum Sündenfall unangefochten.

 

   Erst durch Gottes Urteil in Eden, zufolge von Abtrünnigkeit, kam eine Scheidung von zwei Machtrichtungen: Jenem „des Samens der Schlange“, all jenen der sich durch den Teufel, die Urschlange (Off 12:9) verleiten liessen und Gottes Gebot übertraten. Die andere Richtung, die bisherige, die Zielgerichtete, diese nannte der Apostel Johannes später in der Offenbarung „die Frau und ihren Samen“, alle die weiterhin treu zu Jehova und „dem Engel Gottes“ hielten!

  

   Hinweis zu den Jahreszahlen und der Chronologie:  Jedes System geschichtlicher Aufzeichnungen das exakt sein will fusst auf Jahreszahlen die in Relation zu gewichtigen Ereignissen berechnet wurden, deren Jahr mehr oder weniger genau festgelegt werden konnte. Wer sich mit dem Thema eingehender befasst bemerkt, dass innerhalb der Religionen und weltlicher Geschichtsschreibung z.T. gewichtige Differenzen in der Datierung existieren. Je früher wir in der Geschichte in Richtung Adam gelangen, desto ungenauer werden die Angaben! Dies hat vielerlei Gründe!

 

    In unseren Abhandlungen geht es nicht um den Beweis, dass gewisse Jahreszahlen exakt sind, sondern um den logischen Ablauf von Ereignissen aber auch dadurch den Beweis zu erbringen, dass die Angaben der Schrift verlässliche Massstäbe liefern, um eine exaktes Bild zu erlangen! Wir haben auf ein vorhandenes System der Datierung abgestellt, das sich zuerst als sehr stabil erwies, später im Verlauf der Jahre genauerer Nachprüfung aber als ebenso lückenhaft erzeigte, wie andere. Um nicht noch mehr Verwirrung zu schaffen sind wir beim übernommenen System geblieben unter deutlichem Hinweis, dass auch dort Fehler existieren und es sich um Annäherungswerte handelt!

 

   Bitte beachte zu diesem Thema den Artikel: Anmerkungen zur CHRONOLOGIE biblischer Geschichte

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.3............. Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  Kapitel 1-5. 6

1.3.1........... Das 1.Buch Moses, die Genesis (Entstehung) im Umfeld richtig einordnen. 6

1.3.1.1........ Das Leben Mose im Überblick. 6

1.3.1.2........ Gründe für das Schreiben der Genesis. 7

1.3.1.3........ Der Inhalt des 1.Buches Mose: Kapitel 1-5. 10

Kapitel 1:  Die sechs Schöpfungs-Perioden und Gottes Ruhetag. 10

Kapitel 2:  4026 v.u.Z.: Wiederholung von Dingen im Zusammenhang mit der Erschaffung des Menschen und weitere Details zur Vollendung des Schöpfungsplanes. 11

Kapitel 3:  n.4026 v.u.Z.:  Der Sündenfall in Eden. 13

Kapitel 4:  v.3896 v.u.Z.:  Der Brudermord Kains. 14

Kapitel 5:  Das „Buch Adams“: Die Söhne und Töchter Adams; Linie Seths. 16

1.3.2........... Kapitel 1:  Die sieben Schöpfungs-Perioden. 17

1.3.1.4........ 1.Mose 1:1-2:  Von welchem Standpunkt des Beobachters aus beschreibt Mose die Schöpfung?. 17

Der Schöpfungsbeginn: Von welchem „Himmel“ und welcher „Erde“ ist die Rede?. 17

1.Mo 1:1:  Anfang der Schöpfung wo, wie und durch wen?. 18

Paulus wirft mehr Licht auf die Art der „Himmel“ und der „Erde“ die schon in der Genesis von Bedeutung sind! 19

Kleine Schriftveränderungen in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG die das Verständnis erschweren. 19

Einreihung der Schöpfung in Gottes langdauerndes Schöpfungsvorhaben als Architekt alles Geschaffenen  20

Die zwei unterschiedlichen „Bäume“ im Zentrum Edens identifizieren lernen. 21

Der symbolische „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse 21

Der symbolische „Baum des Lebens 21

Die „alten“ und „neuen Himmel“ von Anfang an unterscheiden lernen: Was sind die „himmlischen Örter“?. 22

1.Mo 1:2:  Was oder besser wer war Gottes Hilfsmittel, der „wehrúach“, um die Erde für das Leben vorzubereiten?  23

1.3.1.5........ Wie Petrus Licht auf falsche Ansichten betreffend die Kontinentalschollen wirft, die bis heute den klaren Blick verdüstern, was zur Zeit der Sintflut wirklich geschah. 24

Die Tage Noahs als Vorbild kommenden Gerichtes anerkennen! 28

War es „Gottes wirksame Kraft“ oder der wirkende „Geist Gottes“?. 28

Den Sitz des Betrachters von aussen mit einbeziehen: „Die Himmel der Himmel“! 30

Salomo und Paulus werfen Licht auf Gottes „Werkmeister“ und dessen Stellung und Herkunft! 31

1.3.1.6........ 1.Mose 1:3-25:  Die sieben Schöpfungstage. 33

1.Mo 1:3-5:  Der erste Schöpfungstag: Scheidung der Lichter 33

1.Mo 1:6-8:  Der zweite Schöpfungstag: Scheidung der Wasser als Folge des Geschehens am „ersten Tag 34

1.Mo 1:9-13:  Der dritte Schöpfungstag: Trockenes Land und Vegetation. 35

1.Mo 1:14-19:  Der vierte Schöpfungstag: Scheidung von Tag und Nacht 36

1.Mo 1:20-23:  Der fünfte Schöpfungstag: Meerestiere und Vögel 36

1.Mo 1:24-25:  Der sechste Schöpfungstag: Landtiere und zum Abschluss erscheint der Mensch. 37

Artenvielfalt ein Produkt von Mutation und Auslese? Auferstehung aus dem Tod nur ein Ammenmärchen?. 38

1.3.1.7........ 1.Mose 1:26-30:  Der Abschluss der Schöpfung am Ende des sechsten Tages. 38

1.Mo 1:26-30:  4026 v.u.Z.:  Der Mensch als Krönung der Schöpfung und seine Verantwortlichkeit 39

Paulus bestätigt die Reihenfolge der Erschaffung Adams, dann erst der Eva. 39

Festgesetzte Wohngrenzen für Engel und Menschen und festgelegte Speisevorschriften seit Beginn. 40

Erst die Querverbindungen innerhalb der ganzen Schrift erzeugen in uns das „Gesamtbild 40

1.3.3........... Kapitel 2:  4026 v.u.Z.: Wiederholung und weitere Details zur Vollendung des Schöpfungsplanes. 41

1.3.1.8........ 1.Mose 2:1-5:  Gottes Schöpfungstag des physischen Universums kommt mit der Erschaffung des Menschen zum Höhepunkt und endet im Ruhetag Gottes. 41

Gottes Vorgehendweise von sechs „Tagen“ der Arbeit und seinem siebten Tag der Ruhe, dem Sabbat verstehen lernen  41

1.Mo 2:1-4:  Der siebte Schöpfungstag: Gottes andauernder Ruhetag. 41

Paulus verweist auf den kommenden Ruhetag für die gerechten Menschen unter Führung des „Samens der Frau 42

Die künftige Erde wird nicht Engeln, sondern weiterhin Menschen unterordnet sein! 43

1.3.1.9........ 1.Mo 2:5-15:  Erschaffung Adams und Evas aus einem weiteren Blickwinkel: Damalige Klimaverhältnisse. 43

1.Mo 2:5-6:  Vergleiche der heutigen Klimaverhältnisse mit denen zur Zeit Adams. 44

1.Mo 2:7-9:  Darwins Evolutionstheorie unter hartem Beschuss! Der Mensch hat keine unsterbliche Seele, sondern ist eine lebende Seele; Adam und Eva wurden in den vorbereiteten Garten Eden gesetzt! 44

1.Mo 2:10-14:  Ansiedlung von Kuschs Nachkommen; Lokalisation des Garten Eden in der heutigen Südtürkei 45

Wo lag der Fluss „Gihon … der das Land Kusch umfloss“? Die Sintflut veränderte die Geographie grundlegend! 46

Wo lag der Fluss „Pischon … der das Land Hawila umfloss“?. 47

Gottes Gebot an Adam die zwei „Bäume“ im Zentrum des Gartens betreffend: erkennst du ihren symbolische Bedeutung?  47

1.Mo 2:15-17:  Jedes Essen von einer der verbotenen Früchte des „Baumes von Gut und Böse“ ist Sünde! 47

Selbst Jesus musste erst lernen das Gute zu suchen und das Schlechte zu verwerfen! 48

1.Mo 2:18-22:  Adam erhält als seine Gehilfin eine Frau, die Eva, nachdem er allen Tieren Namen gegeben hatte  49

1.Mo 2:23-24:  Adams Poesie am Tag, wo Jehova ihm Eva zuführte. 50

1.3.1.10....... Das „Buch der Schöpfung“ als Grundlage von Einsicht über das weise Handeln Gottes nicht ausser Acht lassen! 51

1.3.4........... Kapitel 3:  n. 4026 v.u.Z.:  Der Sündenfall in Eden. 52

1.3.1.11....... 1.Mose 3:1-7:  Verführung Satans dahin, dass trotz Sünde Unsterblichkeit kommt und der Mensch selbst zu Gott werde  52

1.Mo 3:1-5:  um 3990 v.u.Z.? Satans Verführung Evas: Falsche Versprechungen durch erste Lüge. 52

Die erste Lüge Satans betreffend Unsterblichkeit ist bis heute dieselbe geblieben! 52

Gottes Verurteilung von Lügnern und jenen, „die der Lüge eher glauben wie der Wahrheit“ hat nicht geändert! 53

Ihr werdet sein wie Gott, selbst erkennend Gut und Böse 54

1.Mo 3:6-7:  Das Verlangen der Augen“ Evas und die Mittäterschaft Adams. 55

Wenn der Bauch zum „Gott“ wird. 55

1.3.1.12....... 1.Mose 3:8-19:  Gottes Gericht in Eden als Grundlage jedes weiteren Gerichts. 56

1.Mo 3:8-13:  Warum fürchteten Adam und Eva sich vor Gottes Stimme?. 56

Warum stehen Christen unter einem schwereren Gericht?. 57

Exaktes Erforschen der Umstände die zur Sünde führten und Klärung der Schuldfrage. 57

1.Mo3:14-15:  Gottes Urteil an Satan: Feindschaft zwischen dem „Samen der Schlange“ und dem „Samen der Frau 58

1.Mo 3:16: Strafurteil gegenüber Eva. 60

1.Mo 3:17-19: Das Urteil gegen Adam und dass der Mensch beim Tode zum Staube zurückkehrt 61

1.3.1.13....... 1.Mose 3:20-24:  Zugang zum „Baum des Lebens“ unterbunden; Hinauswurf aus dem Garten Eden. 62

1.Mo 3:20-22:  Ewiges Leben ist davon abhängig, vom „Baum des Lebens“ zu essen! 62

Eva, die „Mutter aller Lebenden“ und Jesus als „Ewigvater“ der lebendig Gemachten. 63

Auferstehung gemäss der Taten, wobei der künftige Rang dem Lohn für gerechtes Handeln entspricht 64

1.Mo 3:23-24:  Der Garten Eden wurde von zwei Cheruben bewacht 65

Aus der Lehre des göttlichen Urteils in Eden künftige Ereignisse vorhersehen: Satans Erniedrigung und Hinauswurf! 66

Der gefallene Cherub vom Garten Eden, der „Engel des Lichts“ muss seinen Platz im Himmel dem erhöhten Jesus abgeben  67

Der „Reiter auf dem weissen Pferd“ auf seinem Weg hin zur Vollendung seines Sieges. 68

Die Wiederherstellung des Tempels des „Leibes des Christus“ und seine zwei Bedeutungen. 69

Befreiung von Sklaverei des Irrtums und der Lüge von Seiten des „Vaters der Lüge“ und vom „Gott dieses Systems der Dinge 69

1.3.5........... Kapitel 4:  v.3896 v.u.Z.:  Der Brudermord Kains an Abel 70

1.3.1.14....... 1.Mose 4:1-7:  Die Geschichte von Kain und Abel: Erster Mord aus Eifersucht 70

1.Mo 4:1-3:  Was war der Grund, dass Adam erst nach dem Sündenfall mit Eva Kinder zeugte? Kains Geburt 70

In der Auferstehung heiraten Männer und Frauen nicht mehr! 70

Welchem Gesetz gegenüber stirbt oder lebt ein Christ nach der Taufe: Dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ oder dem „GESETZ des Geistes“ und was geschah zu Beginn bei Adams Sünde?. 71

Was war der Sinn des Opfers von Kain und von Abel?. 72

1.Mo 4:4-7:  Abels annehmbares Opfer und die Ablehnung Gottes dessen von Kain. 72

1.3.1.15....... 1.Mose 4:8-26:  Missachtung von Gottes Warnung Zorn zu beherrschen Kain betreffend und unser eigenes Verhalten abschätzen! 73

1.Mo 4:8-15:  v.3896 v.u.Z.: Kain kann seinen Zorn nicht beherrschen und wird zu Abels Mörder 73

Kein Sünder kann vor Gottes Angesicht treten, bevor er Sünde nicht bekennt und sühnt: Gott ist Richter jeder Sünde  74

Abels Tod unterbrach nicht die Linie „des Samens der Frau“, jener, die sich bei Gott einen guten Namen zu schaffen: Erkennst Du den Zusammenhang hin zum kommenden Ende von Gottes Planerfüllung?. 75

1Mo 4:16-24:  Kains Nachkommen machen sich einen Namen im Widerstand zu Gottes Anordnung. 76

1.Mo 4:25-26:  An der Stelle Abels gibt Gott Seth; Gottes Name wird erstmals angerufen. 77

1.3.6........... Kapitel 5:  Das „Buch Adams“: Die Söhne und Töchter Adams; Linie Seths. 78

1.3.1.16....... Exakte Führung der Stammes- und Erbschaftsdaten seit Beginn, um die Linie des „Samens der Frau“ zu identifizieren  78

Das Urteil Gottes gegen Satan, „die Urschlange“: Feindschaft der zwei „Samen“; Abtrennung des zweiten „(alten) Himmels 78

Wichtigkeit der Abstammungslinie von Seth bis Jesu richtig einschätzen in Verbindung mit „dem Samen der Frau“, dem Messias  79

Das Eingehen in Gottes Ruhetag für jene, die dem „Samen der Frau“ angehören. 80

Das „heilige Geheimnis“ wer „der Same der Frau“ sein werde ist seit den Tagen Johannes des Täufers gelüftet 81

1.3.1.17....... 1.Mose 5:1-5: Adam als Vater vieler „Söhne und Töchter“ und „das Buch der Geschichte Adams 81

5.Mo 5:1-5:  Das Buch der Geschichte Adams. 81

Jesu Vorfahren als Linie des „Samens der Frau“ von Adam bis zur Sintflut exakt identifizierbar 82

1.3.1.18....... 1.Mose 5:6-31:  Henoch: Erster Prophet kommenden Gerichtes. 83

Die Daten der Abstammung und Erstgeburtsrechte als Teil der „Teraphim“ bedingen vorsintflutliche Schriftdokumente  83

1.Mo 5:6-27:  Stammeslinie Jesu führt über Seth bis Methusalah und Lamech. 84

Vorsintflutliche Verbreitung der Menschen auf andere Kontinente. 85

1.Mo 5:28-31:  Noah als Sohn Lamechs und die Geburt der drei Söhne Noahs: Sem (-2468), Ham (?) und Japhet (-2470) 87

  

 

1.3              Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  Kapitel 1-5

 

 

1.3.1        Das 1.Buch Moses, die Genesis (Entstehung) im Umfeld richtig einordnen

 

1.3.1.1       Das Leben Mose im Überblick

Der Name Moses bedeutet „Herausgezogen“ und wird in Verbindung mit seiner Errettung durch Pharaos Tochter aus einem geteerten Weidenkorb aus dem Nil gesehen. Moses werden vielerlei Attribute zugeschrieben: Als „der Mann des wahren Gottes“ (Esr 3:2). Paulus sagt von ihm, dass „der das Haus“ des Gottes Israel errichtet habe, als er das „Zelt der Zusammenkunft“ aufrichtete und den „Bund mit Levi“ durch den Mittler Gottes, „den Engel Jehovas“ schloss (Heb 4:3-6). Er wurde zudem als „Gottes Prophet“ hervorgehoben, als Hauptvermittler des Gesetzesbundes an Pfingsten 1513 v.u.Z., fast ein Jahr später des „Salzbundes“ am 1.-8. Nisan mit Levi und dann am Ende der Zeit von vierzig Jahren wird zudem vor Eintritt ins „Gelobte Land“ des „Bundes von Moab“ erwähnt. Er wird als Richter der Nation Israel, als Befehlshaber, als Historiker der die Menschheitsgeschichte von Beginn an dokumentierte beschrieben.

 

Die Tochter Pharaos finded Moses im KörbchenMoses besass Jehovas Anerkennung und gehorchte „in allem“ dem Engel Gottes! Gemäss gewisser Chronologie wird angenommen, dass Moses 1593 v.u.Z. geboren wurde. Er war der jüngere Bruder Miriams und Aarons. Trotz des Gebotes Pharaos alle jüdischen neugeborenen männlichen Kinder zu töten versteckten seine Mutter Jochebed und sein Vater Amram das Kind während drei Monaten. Dann legten sie es in einen geteerten Weidekorb (oder ein Kästchen aus Papyrus) (2.Mo 2:1-10).

 

(Apostelgeschichte 7:20-22) In dieser besonderen Zeit wurde Moses geboren, und er war schön vor Gott. Und drei Monate lang wurde er im Haus [seines] Vaters ernährt. 21 Als er aber ausgesetzt wurde, nahm ihn die Tochter Pharaos auf und zog ihn als ihren eigenen Sohn auf. 22 Infolgedessen wurde Moses in aller Weisheit der Ägypter unterwiesen. In der Tat, er war machtvoll in seinen Worten und Taten.

 

Da zu jenem Zeitpunkt Mose Schwester Miriam aktiv wurde und der Tochter Pharaos eine Amme für das Kind Moses empfahl, um ihm die Brust zu geben und dann ihre eigene Mutter Jochebed empfahl, so kam es, dass Moses die ganze Vorgeschichte seines Volkes und die Anbetung Jehovas erlernte! Zuvor war es Sara gewesen, die den Isaak erst mit fünf Jahren entwöhnte. Das zeigt, dass der Einfluss und die behutsame Belehrung der Mutter lange gewährt haben konnte und damit den Einfluss der Erziehung am Hof des Pharaos auszugleichen und gar schlussendlich zu dominieren vermochte: „Infolgedessen wurde Moses in aller Weisheit der Ägypter unterwiesen.

 

Der Jünger Stephanus fuhr fort in seiner Rede vor dem Sanhedrin das Leben Mose und seine Wichtigkeit für Israel und damit auch für uns Christen in einer Zusammenfassung zu beschreiben:

 

(Apostelgeschichte 7:23-53)  Als nun die Zeit seines vierzigsten Jahres voll wurde, stieg in seinem Herzen [der Gedanke] auf, bei seinen Brüdern, den Söhnen Israels, eine Besichtigung vorzunehmen. 24 Und als er einen erblickte, der ungerecht behandelt wurde, verteidigte er ihn und rächte den Mißhandelten, indem er den Ägypter niederschlug. 25 Er meinte, seine Brüder würden begreifen, daß Gott ihnen durch seine Hand Rettung verschaffe, aber sie begriffen [es] nicht. 26 Und als sie am nächsten Tag stritten, erschien er bei ihnen und versuchte, sie in Frieden zusammenzubringen, indem er sprach: ‚Männer, ihr seid Brüder. Warum behandelt ihr einander ungerecht?‘ 27 Derjenige aber, der seinem Nächsten unrecht tat, stieß ihn weg und sagte: ‚Wer hat dich zum Herrscher und Richter über uns gesetzt? 28 Du willst mich doch nicht etwa ebenso umbringen, wie du gestern den Ägypter umgebracht hast?‘ 29 Auf dieses Wort hin ergriff Moses die Flucht und wurde ein ansässiger Fremdling im Land Mịdian, wo er der Vater zweier Söhne wurde.

 

Gottes Engel spricht zu Moses aus dem Dornbusch 30 Und als vierzig Jahre voll geworden waren, erschien ihm in der Wildnis des Berges Sịnai ein Engel in der Feuerflamme eines Dornbusches. 31 Als Moses es nun sah, verwunderte er sich über den Anblick. Doch als er näher trat, um nachzusehen, kam Jehovas Stimme: 32 Ich bin der Gott deiner Vorväter, der Gott Abrahams und Ịsa·aks und Jakobs.‘ Da erzitterte Moses und wagte nicht, [es] weiter zu untersuchen. 33 Jehova sprach zu ihm: ‚Nimm die Sandalen von deinen Füßen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliger Boden. 34 Bestimmt habe ich die schlechte Behandlung meines Volkes, das in Ägypten ist, gesehen, und ich habe ihr Seufzen gehört, und ich bin herabgekommen, um sie zu befreien. Und nun, komm, ich will dich nach Ägypten senden.‘ 35 Diesen Moses, den sie verleugnet hatten, indem sie sprachen: ‚Wer hat dich zum Herrscher und Richter gesetzt?‘, diesen hat Gott durch die Hand des Engels [[(Gottes Wortführer Michael)]], der ihm im Dornbusch erschien, als Herrscher und auch als Befreier gesandt. 36 Dieser Mann führte sie hinaus, indem er in Ägypten und im Roten Meer und vierzig Jahre lang in der Wildnis Wunder und Zeichen tat.

 

37 Dieser ist der Moses, der zu den Söhnen Israels sprach: ‚Einen Propheten gleich mir wird Gott euch aus der Mitte eurer Brüder erwecken.‘ 38 Dieser ist es, der dann inmitten der Versammlung in der Wildnis bei dem Engel war, der auf dem Berg Sịnai zu ihm und zu unseren Vorvätern redete, und er empfing lebendige, heilige Aussprüche, um sie euch zu geben. 39 Unsere Vorväter wollten ihm aber nicht gehorsam werden, sondern sie stießen ihn von sich und kehrten in ihrem Herzen nach Ägypten zurück, 40 indem sie zu Aaron sagten: ‚Mache uns Götter, damit sie vor uns hergehen. Denn dieser Moses, der uns aus dem Land Ägypten herausgeführt hat, wir wissen nicht, was ihm widerfahren ist.‘ 41 Da machten sie in jenen Tagen ein Kalb und brachten ein Schlachtopfer zu dem Götzen hinauf und begannen sich der Werke ihrer Hände zu erfreuen. 42 Da wandte sich Gott ab und gab sie dahin, dem Heer des Himmels heiligen Dienst darzubringen, so wie es im Buch der Propheten geschrieben steht: ‚Ihr habt doch nicht etwa mir vierzig Jahre lang in der Wildnis Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht, o Haus Israel? 43 Sondern das Zelt des Mọloch und den Stern des Gottes Rẹphan habt ihr aufgenommen, die Figuren, die ihr gemacht habt, um sie anzubeten. Demzufolge will ich euch über Babylon hinaus wegführen.‘

 

44 Unsere Vorväter hatten das Zelt des Zeugnisses in der Wildnis, so wie er ihnen Weisung gegeben hatte, als er zu Moses redete, es nach dem Muster zu machen, das er gesehen hatte. 45 Und unsere Vorväter, die es übernahmen, brachten es auch mit Jọsua in das Land hinein, das die Nationen in Besitz hatten, die Gott vor unseren Vorvätern her ausstieß. Hier blieb es bis zu den Tagen Davids. 46 Er fand Gunst in den Augen Gottes und bat um [das Vorrecht], dem Gott Jakobs eine Wohnstätte zu verschaffen. 47 Sạlomo aber baute ihm ein Haus. 48 Doch der Höchste wohnt nicht in Häusern, die mit Händen gemacht sind, so wie der Prophet sagt: 49 ‚ „Der Himmel ist mein Thron, und die Erde ist der Schemel meiner Füße. Was für ein Haus wollt ihr mir bauen?“ spricht Jehova. „Oder welches ist die Stätte meiner Ruhe? 50 Hat nicht meine Hand alle diese Dinge gemacht?“ ‘

51 [Ihr] Halsstarrigen und an Herz und Ohren Unbeschnittenen, ständig widersteht ihr dem heiligen Geist [[(dem Engel Gottes)]]; wie eure Vorväter getan haben, so tut ihr. 52 Welchen von den Propheten haben eure Vorväter nicht verfolgt? Ja, sie töteten die, die über das Kommen des Gerechten im voraus Ankündigung machten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, 53 ihr, die ihr das GESETZ empfingt, wie es von Engeln übermittelt wurde, es aber nicht gehalten habt.“

 

Jesusmit Maria und JosephWir sollten von Moses und dem halsstarrigen und stolzen Verhalten der Israeliten ihm und „dem Engel Jehovas“ gegenüber lernen! Jener Engel war es, den Jehova später zur Erde sandte, um aus Maria in Bethlehem geboren zu werden: Jesus von Nazareth, wo alle Engel jauchzten! Wir müssen uns hüten heute demselben „Engel Gottes“, dem erhöhten himmlischen Erzengel Michael zu missfallen, weil wir in irgendetwas nicht seiner Stimme gehorchen! (vergl. Da 12:1-4 mit Off 5:10, 11; 11:14, 15; 19:11)

 

Anstelle des „Zeltes der Zusammenkunft“ ist es die heutige Christenversammlung, wo unser Hoherpriester uns vor Gott vertritt! Er ist es, der das „Israel Gottes“ zur Aufrichtung des wahren Zeltes, des geistigen Tempels zurück nach Jerusalem und hinauf auf den Berg Zion führen wird! Dies war Mose nicht vergönnt worden, weil er in Meriba gegen Jehova gesündigt hatte! Jesus aber, der „in allem“ treu blieb und ohne Sünde blieb muss als „Spross Davids“ jenes geistige Zelt aufrichten, den geistigen Tempel fertig stellen! Er ist „der grössere Salomo“ ! (1.Kö 1:37; Mat 12:42)

 

1.3.1.2       Gründe für das Schreiben der Genesis

Moses schreibt sein erstes Buch in der Wildnis des Sinai, voraussichtlich im ersten Jahr nach dem Auszug, nachdem Gott an Pfingsten mit Israel den Bund geschlossen hatte und nachdem Moses zwei mal vierzig Tage auf dem Berg weilte. Wahrscheinlich beendete er es vor dem 1.Nisan 1512 v.u.Z., wo das Zelt der Zusammenkunft noch vor dem darauf folgenden Passah aufgestellt wurde und Aaron und seine Söhne in ihr Priesteramt durch Moses eingeweiht wurden. Die geschriebenen Teile mögen Israel von Beginn an in den Sabbatversammlungen bereits im Lager in der Wildnis Sinai fortlaufend durch Moses, Aaron und die Vorsteher jeder Zehnerschaften erklärt worden sein (2.Mo 18:21). Jakobus bestätigte am Ende des so genannten „Apostelkonzils“:

 

(Apostelgeschichte 15:21) Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(Versammlungen)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Moses hatte dort in der Wildnis verschiedene Aufzeichnungen zu seiner Verfügung, welche in der Schrift als „Teraphim“ bezeichnet werden. Diese stehen im Zusammenhang mit den Nachkommen Adams und dem durch sie verehrten Schöpfergott Jehova, die dem „Samen der Frau“ zugehören.. Sie enthalten Gottes Aussprüche, seine Verheissungen und die Ahnenliste mit dem Stammbaum der wichtigsten Nachkommen über Seth, dem Erstgeborenen nach Abel, der die Verheissung hatte Gottes Wohlwollen zu haben. Die Teraphim steht einerseits mit dem Erstgeburtsrecht in Verbindung, andererseits mit dem „Samen der Verheissung“!

 

Was sind die "Teraphim"?
  

Diese „Teraphim“ wiederum hat zudem den Zusammenhang zum Erstgeburtsrecht und der verheissenen Erbschaft! Im Falle der Nachkommen des „Samens der Frau“ ist dies besonders wichtig, weil nur durch diese Schriften seit Adam spätere Generationen diesen „Samen der Verheissung“, welcher Christus ist dadurch identifiziert werden könnte! Er sollte der „Erbe der Enden der Erde“ und des „Tores seiner Feinde“ werden! David schrieb im Psalm 2:

 

Jesaja: So mache ich auch zum Licht der Nationen(Psalm 2:7-8)

Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn; Ich, ich bin heute dein Vater geworden.  

8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

 

Um ein Erbe antreten zu können muss der Tod des Erblassers vorab eintreten! Das Wort „Testament“ beinhaltet die Aufteilung des Erbes! Wenn vom „Alten Testament“ die Rede ist, das laut Theologen von einem „Neuen Testament“ abgelöst wird, so spricht man in Wirklichkeit von zwei unterschiedlichen Bündnissen! Das Wort „Testament“ ist in diesem Sinne falsch angewendet: Es müsste „Neuen Bund“ im Wechsel des Hohepriesteramtes bedeuten.

 

Der frühere „Bund mit Levi“, den Jehova durch Mose ein Jahr nach dem Auszug mit dem Stamm Levi schloss und darin Aaron und seinen Söhnen das Priestertum in Israel übertrug, dies geschah im Tausch an der Stelle von jenem der Erstgeburt Israels. Der Erstgeborene hatte zuvor die Priesterpflichten innerhalb der Familie inne, das Amt des Ältesten und die damit verbundenen richterlichen Aufgaben! Dies geschah somit in Erbfolge des Amtes. Dieser Zusammenhang ist erneut wichtig, um die Rolle des „Hauptes“ in der Christenversammlung zu verstehen: Die geistige Sohnschaft Jesu aus Jehova als Vater wahrzunehmen!

 

Der „Bund mit Levi“ wurde fünfzehn Jahrhunderte später durch den besseren „Bund für ein Königreich“ mit Jesus ersetzt! Das Priestertum Aarons hatte sein Ziel nicht erreicht, um Israel ihrem Gott Jehova unterordnet zu halten! Dabei lag diese Aufgabe seit dem Bundesschluss im Sinai bei den Nachkommen Levis! Es war ein „Bund des Lebens und des Friedens“, weil Priester Gottes GESETZ lehren mussten und jeder, der sich daran hielt Leben erlangen konnte. Je höher der Grad an Gesetzestreue, desto höher war auch der Friede, in der Familie, der Versammlung und im ganzen Land! Wahre Gottesfurcht war das Resultat, wenn durch die Priester dem GESETZ Nachachtung verschafft wurde, weil dessen Strafbestimmungen zur Anwendung gelangten! Jehova redete anerkennend und warnend durch den Propheten Maleachi zu den Nachkommen Levis:

 

(Maleachi 2:5-7)  Was meinen Bund [[(mit dem Priestertum Levis)]] betrifft, er war erwiesenermaßen mit ihm, [ein Bund] des Lebens und des Friedens, und ich gab sie ihm fortgesetzt, mit Furcht. Und er fürchtete mich weiterhin; ja, meines Namens wegen wurde er sogar in Schrecken versetzt. 6 Es erwies sich, daß das Gesetz [[GESETZ]] der Wahrheit selbst in seinem Mund war, und da war keine Ungerechtigkeit auf seinen Lippen zu finden. In Frieden und in Geradheit wandelte er mit mir, und viele waren es, die er von Vergehung zurückbrachte. 7 Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

 

Da die Nachkommen Levis zur Zeit Jesu ihren Bund vollkommen verlassen hatten und ihr Angesicht statt auf ihren Gott auf den Cäsar gerichtet hatten und den für sie von Gott auserwählten Samen“ aus der Linie Davids verwarfen gingen sie so weit zu fordern, dass der von Gott gesandte neue Hohepriesterkönig Jesus getötet werden solle:

 

(Johannes 19:12-16)  Aus diesem Grund suchte Pilạtus weiterhin, wie er ihn freilassen könnte. Aber die Juden schrien und sagten: Wenn du diesen [Mann] freiläßt, bist du kein Freund Cäsars. Jeder, der sich selbst zu einem König macht, redet gegen Cäsar.“ 13 Nachdem nun Pilạtus diese Worte gehört hatte, brachte er Jesus heraus, und er setzte sich auf einen Richterstuhl an dem Platz, der „Das Steinpflaster“ genannt wird, auf hebräisch aber Gabbatha. 14 Es war nun Vorbereitungstag des Passahs; es war etwa die sechste Stunde [[(etwa 12.00 Uhr Mittags)]]. Und er sagte zu den Juden: „Seht! Euer König! 15 Sie aber schrien: „Weg [mit ihm]! Weg [mit ihm]! An den Pfahl mit ihm!“ Pilạtus sprach zu ihnen: „Soll ich euren König an den Pfahl bringen?“ Die Oberpriester antworteten: „Wir haben keinen König außer Cäsar.“ 16 Dann lieferte er ihn also ihnen [[(den Vorstehern der Juden)]] aus, damit er an den Pfahl komme [[(wie es im GESETZ steht: Nicht an ein Kreuz! (5.Mo 21:22, 23; Es 6:11; Esther 5:14))]].

 

Der Segen auf Jakobs Söhne Die Priester Levis selbst hatten ihr göttliches Recht in Israel Richter zu sein verworfen! Sie lehnten den von Gott her vorhergesagten Messias, ihren König ab! Damit war der „Bund mit Levi“ zu Ende, als ihr von Gott Erwählter an den Stamm gebracht wurde. Der „Bund für ein Königreich aus Priestern“ begann mit der Erhöhung Jesu zum Hohepriesterkönig (Mat 28:18; Off 5:11, 12) im „Königreich des Sohnes der Liebe“ (Kol 1:13) und zum Hohepriester direkt an Jehovas Seite: Er, der nicht aus dem Stamme Levi kam, sondern aus dem Stamm Juda von dem die Verheissung Jakobs lautete: „Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schịlo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören“! Jesus ist „Schilo“ und der „Prophet gleich mir“, gleich Mose! Jakobs Segen auf dem Totenbett gegenüber Juda lautete:

 

(1. Mose 49:8-12)  Dich, Juda, dich werden deine Brüder lobpreisen. Deine Hand wird auf dem Nacken deiner Feinde sein. Die Söhne deines Vaters werden sich vor dir niederwerfen. 9 Ein Löwenjunges ist Juda. Vom Raub wirst du, mein Sohn, gewiß emporsteigen. Er hat sich niedergekauert, er hat sich ausgestreckt wie ein Löwe, und, wie ein Löwe, wer wagt es, ihn aufzustören? 10 Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schịlo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören. 11 An einen Weinstock bindet er seinen ausgewachsenen Esel und an eine Edelrebe das Junge seiner eigenen Eselin; seine Kleidung wird er bestimmt im Wein waschen und sein Gewand im Blut der Trauben. 12 Dunkelrot sind seine Augen von Wein und weiß seine Zähne von Milch.

 

In der Fussnote der NW steht zu lesen: „ ‚Schilo‘. Od.: „derjenige, dessen es ist (dem es gehört)“. Hebr.: Schilóh; LXX: „das für ihn Aufbewahrte“; Vg: „der, der gesandt werden soll“.“

 

Geschlechtslinie Abrahams und die "Teraphim"
  

Wir müssen somit die Erfüllung des letzten Teiles der Prophezeiung erst noch erwarten, der im Zusammenhang mit Gottes kommendem Endgericht steht: Der kommende Gehorsam „aller Völker“ dem Auserwählten Gottes gegenüber! Dies kommt erst, wenn Jesus selbst seine folgsamen „Schafe“ auserwählt hat und die „alten Himmel“ der heute Herrschenden und die „alte Erde“ aller jene „Anbetenden“ vergangen sind, um den „neuen Himmeln“, den von Jesus auserwählten Priesterkönigen Platz zu machen und der „neuen Erde“ ihren Hohepriesterkönig darzustellen! (Off 14:1)

 

Testament: Letzter Wille So wie ein Erbtestament durch den, der das Testament machte später durch ein neueres ersetzt werden kann und ebenso, wie der Erstgeborene sein Recht auf das Haupterbe verlieren kann, wenn er sich gegen die Regeln im Testament vergeht, so geschah es vorab mit Adam als Stammvater, weil er sündigte und später mit Levi, weil er sein von Gott bestimmtes „Haupt“ aus Davids Linie verwarf!

 

Adam war verpflichtet Eva auf Gottes Gebot hinzuweisen und sie als Richter der Familie zur Rechenschaft zu stellen! Er war der Priester der Familie, er musste Eva auf den rechten Weg zurückführen! Adam war der Erst-„Geborene“ der Menschen, was seinem Geschlecht dem Männlichen Vorrang gab, Eva kam erst danach. Die Pflicht Adams war es, seinen Wissens- und Erkenntnisvorsprung seiner Frau zu vermitteln aber auch als „Haupt der Familie“ wahres, göttliches Recht durchzusetzen! Paulus schrieb:

 

(1. Timotheus 2:13-14)  Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva. 14 Auch wurde Adam nicht betrogen, aber die Frau wurde gründlich betrogen und geriet in Übertretung.

 

Adam kam seiner Pflicht als Familienhaupt nicht nach! Da Kain, sein Erstgeborener das Recht auf das Erbe der Erde verlor, nachdem er Abel tötete, weil jener Gottes Gunst erlangt hatte, so ging das Erstgeburtsrecht offensichtlich an den danach geborenen Seth und dessen „Samen“ oder Nachkommen weiter!

 

Gericht in Eden als Grundmuster aller Rechtsfälle
  

Nach der Sintflut und Vernichtung gottloser Menschen wurde Noah Erbe der „neuen Erde“, nach dem ersten göttlichen Gericht an der ganzen „ersten Welt“! Aus seinen Nachkommen war es Sem und aus dessen Linie Abraham der erneut die Verheissung auf das Erbe erhielt, danach über Isaak, „dem Sohn der Verheissung“ hin zu Jakob, obwohl jener der Zweitgeborene der Zwillinge war. Da Esau sein Erstgeburtsrecht um ein Linsengericht dem Jakob verkaufte, der seinerseits aber diesen Wert erkannt hatte, ihn hoch einschätzte und sich Jehovas Segen zuzog!

 

(Römer 9:10-13)  Doch nicht allein in diesem Fall, sondern auch als Rebẹkka Zwillinge empfing von dem einen [Mann], von Ịsaak, unserem Vorvater; 11 denn als sie noch nicht geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten — damit der Vorsatz Gottes bezüglich der Auserwählung nicht von Werken, sondern von dem, der beruft, abhängig bleibe —, 12 wurde ihr gesagt: Der Ältere wird der Sklave des Jüngeren sein“, 13 so wie geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, Ẹsau aber habe ich gehaßt.“

 

Berufung und Erwählung durch Gott stehen somit über dem Erstgeburtsrecht!

 

Salbung Davids durch den Propheten SamuelSpäter kam eine weitere, eine besondere Wahl Gottes, die dessen Oberhoheit herausstreicht, was die Wahl der Erstlinge betrifft. Obwohl David der Jüngste neben zehn Brüdern ihres Vaters Isaïs war, so hatte Jehova doch ihn durch den Propheten Samuel erwählt, um König in Israel zu werden! Jehova bestimmt somit, wer das Recht der Erstgeburt hat, wer in Israel Priester und wer König sein soll! Die Regel, wonach Jehova Menschen beurteilt, diese hat Er deutlich dem Propheten Samuel gegenüber erklärt: Die Einstellung des Herzens Jehova und seinem Willen gegenüber machte die Grösse Davids aus, nicht seine äussere Erscheinung oder sein Alter! Zu Samuel sagte Jehova:

 

(1. Samuel 16:7)  Aber Jehova sprach zu Samuel: „Schau nicht auf sein Aussehen und auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen. Denn nicht wie der Mensch sieht, [sieht Gott,] denn der Mensch sieht das, was vor den Augen erscheint; Jehova aber, er sieht, wie das Herz ist.“

 

Genau so wird Jehova beim kommenden zweiten Gericht an der ganzen Erde verfahren, wenn er durch den Haupterben der Erde dessen Miterben am kommenden Priester-Königtum festlegt und durch Jesus und dessen „Frau“, die Apostel den lebenden Überrest versiegelt! [B2e-B2g] Das Herz und die Beweggründen, die jeden Einzelnen zum Handeln antreiben bilden die Grundlage zur Erwählung oder zur Verwerfung! Jesus wird wie Samuel innerhalb aller seiner Brüder so auslesen, wie er es vom Vater her hört! Die Miterben Jesu werden jene sein, die am ganzen Willen des Vaters festhielten und die Jesu ganzes Gebot im „GESETZ des Christus“ beachteten!

 

Seit Adam bis ans Ende des Millenniums und auch während der Ewigkeit gilt dieselbe Regel, die hier im Buch Genesis zu Beginn der „bewohnten Erde“ an Adem gegeben wurde: Erfülle den ganzen Willen Jehovas und halte alle seine Gebote, das war Adams Pflicht Gott gegenüber!

 

Salomo zeichnete diesen Aspekt zum Ende des Buches Prediger auf und er gilt genauso dir wie mir!

 

(Prediger 12:13-14)  Der Abschluß der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. 14 Denn der [wahre] Gott selbst wird jederlei Werk ins Gericht über alles Verborgene bringen im Hinblick darauf, ob es gut ist oder böse.

 

Schon zuvor hatte Jehova Seinen Bund mit Abraham auf Isaak erstreckt unter der Bedingung, dass er ebenso wie sein Vater Abraham fest mit seinem Herzen, mit seinem Willen und seinem Handeln zu Jehova halten würde, obwohl er aufgrund einer Hungersnot im Land Kanaan inmitten der Feinde, der Philister zelten musste! Gott versprach seinem Samen für Treue das Erbe des Landes Kanaan.

 

(1. Mose 26:2-6)  Dann erschien ihm [[(Isaak)]] Jehova und sprach: „Geh nicht nach Ägypten hinab. Zelte in dem Land, das ich dir bezeichne. 3 Weile als Fremdling in diesem Land, und ich werde weiterhin mit dir sein und dich segnen, denn dir und deinem Samen werde ich alle diese Länder geben, und ich will den Schwur ausführen, den ich Abraham, deinem Vater, geschworen habe: 4 ‚Und ich will deinen Samen mehren wie die Sterne der Himmel, und ich will deinem Samen alle diese Länder geben; und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde segnen‘ 5 zufolge der Tatsache, daß Abraham auf meine Stimme hörte und fortfuhr, seine Verpflichtungen mir gegenüber, meine Befehle, meine Satzungen und meine Gesetze [[GESETZE]] zu halten.“ 6 So wohnte Ịsa·ak weiterhin in Gẹrar.

 

Abrahams Auzug aus Ur mit Sara und aller HabeÄgypten war im Gegensatz zu Kanaan ein Land mit Luxus, so wie die Stadt Ur am Euphrat, aus der Abraham auszog. Wir sind heute erneut wie Isaak dazu verurteilt inmitten von Feinden unsere „Zelte“ aufzuschlagen! Unsere Versammlungen als „Zelt Gottes“ gleichen isolierten „Inseln“ im weiten, feindlich eingestellten Menschenmeer! Wie Abraham sollen wir ebenso handeln, so wie es Gott  von jenem ihm bestätigte: „Abraham, der auf meine [[Jehovas]] Stimme hörte und fortfuhr, seine Verpflichtungen mir gegenüber, meine Befehle, meine Satzungen und meine GESETZE zu halten…“ Darum steht in der Offenbarung des Johannes über jene, die in der Zeit vom Ende dieses Systems weiterhin auf Gott hören, dass sie die „Übriggebliebenen ihres [[„der Frau“]] Samens“ sind:

 

(Offenbarung 12:17)  Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Wer „dem Samen“, wer wirklich Jesus angehört und Zeugnis gibt, dass jener allein die von Gott eingesetzte höchste Autorität über alle Menschen und Engel ist und sich diesem „Haupt“ unterordnet, so wie Isaak sich Abraham unterordnete und jener den ganzen Willen Jehovas ausführte, der wird den Sieg inmitten der Feinde erreichen! Er zeigt doch wahrer Same Abrahams und Isaaks zu sein!

 

Die Versuchungen Satans dauern bis Harmagedon, dann erst wird jener Widersacher im Abgrund gefangen gesetzt! Wir müssen seinen Versuchungen gegenüber weiterhin standhalten!

 

(Offenbarung 2:10-11)  Fürchte dich nicht vor den Dingen, die zu leiden du im Begriff bist. Siehe! Der Teufel wird fortfahren, einige von euch ins Gefängnis zu werfen, damit ihr völlig auf die Probe gestellt werdet, und ihr werdet zehn Tage lang Drangsal haben. Erweise dich als treu selbst bis in den Tod, und ich will dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Wer siegt, der wird keinesfalls vom zweiten Tod Schaden erleiden.‘

 

Wir können den Sieg erreichen und Miterben an der kommenden, „neuen Erde und den neuen Himmeln“ sein, wenn wir in Treue Gott gegenüber ausharren und Satans Versuchungen wirklich widerstehen und Gottes Gebote statt jene „Menschengebote halten!

 

1.3.1.3       Der Inhalt des 1.Buches Mose: Kapitel 1-5

Es lohnt einen Gesamtüberblick über das ganze Buch Genesis zu gewinnen, um die Geschichte der Schöpfung, über die Nachkommen Adams bis zur Sintflut zu verstehen. Unser Verständnis wird erweitert, wenn wir die Zeit nach der Sintflut und der Söhne Noahs über die Linie Sems bis hin zum Tod Jakobs und seines Segens über seine zwölf Söhne verstehen. Danach folgt eine Zeit ohne Geschichtsbericht bis zur Geburt Mose, die dann im 2.Buch Exodus beschrieben wird. 

 

Kapitel 1:  Die sechs Schöpfungs-Perioden und Gottes Ruhetag

Die exakten Masse der Erde, ihr Abstand zur Sonne, die Rotationsgeschwindigkeiten in ihrer Umlaufbahn eines Jahres, jener um die Erdachse pro Tag, der sie umkreisenden Mondes eines Monats zeigen eine Präzision auf, welche durch feststehende Naturgesetze festgelegt sind. Kleinste Veränderungen dieser GESETZE hätten für das Leben auf der Erde verheerende Auswirkungen! Der Wechsel von Tag und Nacht und Sommer und Winter zeugen von einer sehr, sehr hohen Einsicht, welche Auswirkungen jedes Detail von ihnen auf das Leben auf der Erde hat! Wer die Kreisläufe des Lebens betrachtet kommt nicht zum Staunen hinaus, mit welcher Präzision die Dinge erschaffen wurden und funktionieren und mit welcher Harmonie sie untereinander das Gleichgewicht halten!

 

Gott stellte Hiob, einem Zeitgenossen Mose „aus dem Windsturm“ gewisse Fragen, die im Zusammenhang mit dem Verständnis der Entstehungsgeschichte der Erde und ihrer Vorbereitung auf Leben sind. Es ist uns zum Schluss vorteilhaft, dass wir die Fragen und deren Antworten kennen! In poetischer Sprache hat Gott durch Moses gewichtige Dinge in Frage gestellt, über die nachzusinnen es lohnt!

 

Erde als glühender Planet und heute (Hiob 38:4-11)  

Wo befandest du dich, als ich die Erde gründete?

Teil [es mir] mit, wenn du Verständnisvermögen hast.  

5 Wer hat ihre Maße festgesetzt, falls du [es] weißt,

Oder wer hat über sie die Meßschnur ausgespannt?  

6 Worin sind ihre Einstecksockel [[(der Rotation)]] eingesenkt worden,

Oder wer hat ihren Eckstein gelegt [[(die Bildung des Urkontinents)]],  

7 Als die Morgensterne [[(die himmlischen 24 Cherube)]] miteinander jubelten

Und alle Söhne Gottes [[(die Engel)]] beifällig zu jauchzen begannen?  

8 Und [wer] hat das Meer mit Türen abgesperrt [[(1. und 2.Sintflut)]],

Das hervorzukommen begann, wie wenn es aus dem Mutterschoß hervorbräche,  

9 Als ich ihm die Wolke als Gewand umlegte [[(vor der Sintflut)]]

Und dichtes Dunkel als seine Windel

10 Und ich daranging, meine bestimmte [Grenze] darüber auszubrechen [[(das Ausregnen)]]

Und Riegel und Türen zu setzen,

11 Und ich dann sprach: ‚Bis hierher darfst du kommen und nicht weiter;

Und hier sind deine stolzen Wellen begrenzt.‘?

 

Weder Hiob noch Adam waren zugegen, als jene Dinge als Grundlage jeder Lebensform erschaffen wurden und Gott mittels Intelligenzen aus dem geistigen Bereich heraus, durch Arbeit und Fleiss seiner Engel alles aufgrund einer exakten Planung vorbereitete. „Wo befandest du dich, als ich die Erde gründete?Sein Werkmeister, der später selbst Mensch wurde und nun erneut als „Eckstein“ bezeichnet wurde, nach dem sich alles Gegenwärtige und Künftige auszurichten hat, dieser unter Seinesgleichen auserwählte „Morgenstern“, einer der vierundzwanzig himmlischen, gekrönten Engelfürsten, Cherube musste all dies leiten und wird es schlussendlich zum Abschluss und vollen Erfolg führen! Paulus ergänzt uns Christen gegenüber im Brief an die Epheser, wo er zu Beginn die kommende Wiedervereinigung „der Dinge in den Himmeln und auf der Erde“: „Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben.“ (Eph 1:9-12)

 

(Epheser 2:19-22)  Bestimmt seid ihr daher nicht mehr Fremde und ansässige Fremdlinge, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes [[(im geistigen Tempel, der Versammlung)]], 20 und ihr seid auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut worden, wobei Christus Jesus selbst der Grundeckstein ist. 21 In Gemeinschaft mit ihm wächst der ganze Bau, harmonisch zusammengefügt, zu einem heiligen Tempel für Jehova [[(jene, die zur Königspriesterschaft der 144.000 hinzugefügt werden)]]. 22 In Gemeinschaft mit ihm [[(Jesus, dem Hohepriesterkönig im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] werdet auch ihr zusammen zu einer Stätte [[(Versammlung)]] aufgebaut, die Gott durch den Geist bewohnen wird.

 

Der Garten EdenNach der Reinigung der Erde durch das kommende Gericht wird das Paradies, ein Garten der Lust über die ganze Erde hin durch die Getreuen ausgebreitet! Der Bau des geistigen Tempels, aus lebendigen behauenen Steinen wird mit derselben Präzision abgeschlossen, wie die Vorbereitung der Erde für das Leben darauf! Der, der alles geplant hat Er kennt im Voraus das Resultat! Jesus selbst erklärt, welcher Art jene jubelnden „Morgensterne“ waren, als jene Gottessöhne miteinander jubelten!

 

(Offenbarung 22:16) ‚Ich, Jesus, sandte meinen Engel, um euch für die Versammlungen von diesen Dingen Zeugnis abzulegen. Ich bin die Wurzel und der Sproß Davids und der hellglänzende Morgenstern.‘ “

 

Erdrotation und Pendeln der AchseAm vierten Schöpfungstag wurden dann auch die „Einstecksockel“ der Erdachse näher betrachtet, als die Erdrotation und ihr Pendeln einsetzten, welches Sommer und Winter verursacht, so dass erstmals abwechselnd Tag und Nacht auf der Erde existierte, dessen Auslöser ein Kataklysmus war von grosser Auswirkung!

 

Beim Betrachten der Hintergründe der Auslösung der Sintflut werden wir zudem die „Türen des Meeres“ kennen lernen, wie Gott dem Wasser gegenüber dem Festland Grenzen setze, die auch die Sintflut der Tage Noahs nicht zu durchbrechen im Stande war. Die Rede ist vom archimedischen Prinzip, wo die Festlandsockel und die Schollen unter dem Meer auf jede Gewichtsveränderung reagieren und sie ausgleichen, da beide in derselben flüssigen Magma schwimmen! Wir werden später mehr darüber erfahren!

 

Die Scheidung der „Wasser droben“, in der dicken Wolkendecke, die wie eine „Windel“ die dichten Wolken Flüssigkeit zurückhielten und zuerst nur ein diffuses Licht durchbrechen liess, so dass auf der Erde „dichtes Dunkel“ vorherrschte. Deren Ausregnen in zumindest zwei Sintfluten beschreibt Jehova, als ob es plötzlich Licht geworden wäre, obwohl die Sonne schon viel zuvor geschienen hatte. Der Blickwinkel ist von der Erde her, die noch keinen Menschen beherbergte bei der ersten Sintflut. Es war wie  „…,  wenn es aus dem Mutterschoß hervorbräche“, wenn das Kind erstmals das Tageslicht erblickt. Er erklärt, dass „… die Wolke als Gewand“ der Erde diente und das Leben darauf vor Kälte und Hitze schützte, was auch erklärt, warum Adam und Eva jahraus, jahrein nackt waren und keines Schutzes auch nicht während der Nacht bedurften!

 

Hiob konnte auf diese Fragen und Hinweise keine Antworten geben. Moses aber gibt sie im ersten Kapitel!

 

Kapitel 2:  4026 v.u.Z.: Wiederholung von Dingen im Zusammenhang mit der Erschaffung des Menschen und weitere Details zur Vollendung des Schöpfungsplanes

Der sechste Schöpfungstag endet somit mit Erschaffung des Menschen und geht in Gottes siebten Ruhetag über. Damit ist die Sabbatordnung als Grundlage durch Jehova zu Beginn gelegt! Die ganze Welt akzeptiert des siebentage-Zyklus, warum nicht auch den Sabbat als Ruhetag? Es ist Gottes andauernde Ruhe mit einer Zusicherung an die Menschen die Gerechtigkeit üben, ebenso Anteil an dieser Ruhe zu erhalten. Paulus geht im Brief an die Hebräer auf dieses gewichtige Thema ein und verbindet es mit der „künftigen Erde“, der Zeit nach Harmagedon. Die „Dinge droben“, die „neuen (1. und 2.) Himmel“ und die „neue Erde“ werden erneut eine Einheit bilden. Dennoch verkündigt Paulus, dass nach wie vor Menschen und nicht Engel die Geschicke der Menschheit lenken werden. An Gottes Plan und Aussage in Eden, dass dem Menschen die Erde untertan sein sollte ändert sich nichts! Das bedingt jedoch Jesu Wiederkehr als „Menschensohn“, der bleibend auf der Erde verweilt, da er ja „ewiges Leben“ zufolge von vollkommener Treue vom Vater erhielt. Das ist einer der Gründe, warum einer der Engel mittels Geburt Mensch werden musste und Gott Jesus „über jede Macht und Autorität“ erhöht hat: (Mat 28:18; Off 5:11, 12)

 

Dem Menschensohn isus wurde die ganze Erde unterworfen(Hebräer 2:5-9)  Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde [[(durch die Überberlebenden Harmagedons und die Auferstehenden)]] unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

Auch in seiner künftigen Existenzform als „Menschensohn“ werden die Engel Gottes dem erhöhten Jesus künftig weiterhin dienen. Die Aussagen des Paulus ergänzen nur die schon zu Beginn festgelegte Rollenverteilung, wenn Jehova seinen erstgeborenen Sohn, seinen „Werkmeister“ und „Wortführer“ erneut als „Menschensohn“ in voller Ehre die auch nach Harmagedons Endschlacht weiterhin bewohnte Erde einführen wird. Er muss die vollkommene Einheit wieder herzustellen, nachdem die Feinde Gottes die sich Seinem Vorsatz wiedersetzten besiegt sind und Christus den Plan Gottes von der Erde aus vollenden wird. Paulus hatte zu Beginn des Briefes erklärt:

 

(Hebräer 1:5-6)  Zu welchem der Engel sprach er zum Beispiel jemals: „Du bist mein Sohn; ich, ich bin heute dein Vater geworden.“? Und wiederum: „Ich selbst werde sein Vater werden, und er seinerseits wird mein Sohn werden.“? 6 Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

Was im Garten Eden aufgrund der Sünde und Gottes Gerichtsurteil abrupt endete wird nach Harmagedon aufgrund von Jesu Treue fortgesetzt, um Gottes Plan zum Höhepunkt zu bringen, was Teil von Gottes Ruhetag bildet! Alle Dinge sind zuvor an den ersten sechs Schöpfungstagen erschaffen worden. Jetzt werden sie lediglich wiederhergestellt und unter ein verlässliches System der Aufsicht unter der Leitung der „neuen Himmel“ und unter Führung des „letzten Adam“ unterordnet! Seinen Aposteln hatte Jesus für den Beginn des „Tages des Herrn“ versprochen:

 

(Matthäus 19:27-29)  Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

Ewiges Leben, das bereits Adam und Eva in Aussicht hatten wird nun all denen zu Teil werden, die Glauben in die Worte der Aufzeichnungen der Schrift setzten und Gottes Propheten gehorchten und das Wort Seines Wortführers ernst nahmen und ausgeführt haben!

 

Ein Blick auf die klimatischen Verhältnisse im Garten Eden aufgrund gewisser Aussagen gibt uns tieferes Verständnis über kommende erneute Veränderungen im Klima. Der ganze Planet Erde, die Pole wohl ausgeschlossen soll doch zu einem „Garten“ verwandelt werden. Der Prophet Jesaja kündigte diese kommenden Veränderungen mit weiteren Details an:

Jehova wird in die Wüste Ströme legen

(Jesaja 43:18-21)  Gedenkt nicht der ersten Dinge, und den früheren Dingen schenkt nicht eure Beachtung [[(dem, was seit dem Urteil in Eden Gültigkeit hatte)]]. 19 Siehe! Ich tue etwas Neues. Jetzt wird es aufsprießen. Werdet ihr es nicht erkennen? In der Tat, durch die Wildnis werde ich einen Weg legen, durch die Wüste Ströme. 20 Das wildlebende Tier des Feldes wird mich verherrlichen, die Schakale und die Strauße; denn ich werde auch in der Wildnis Wasser gegeben haben, Ströme in der Wüste, um mein Volk, mein auserwähltes, trinken zu lassen, 21 das Volk, das ich mir gebildet habe, damit es meinen Lobpreis erzählt.

 

Das „Israel Gottes“, die kommende Weltregierung wird etwas vollkommen Neues sein, weil die Erde unter dem „Königreich der (neuen) Himmel“ erstmals in voller Gerechtigkeit regiert werden wird! Jehova selbst wird dafür die idealen Voraussetzungen schaffen, um ein verändertes Klima herbeizuführen, wo ausgeglichen Regen auf der ganzen Erde fallen wird und heutige Trockenzonen erneut zum Blühen kommen werden!

 

Eine eingehende Betrachtung der geographischen Verhältnisse zur Zeit Edens bis zur Sintflut, indem wir die Auswirkungen der Sintflut betrachten gibt uns Anhaltspunkte, was zuvor gewesen ist! Wo waren die Flüsse Gihon und Pischon? Warum werden Namen die mit nachsintflutlichen Nachkommen Noahs in Verbindung stehen, wie Kusch und Hawila auf vorsintflutliche Regionen angewendet? Es gibt einfache Antworten!

 

Wenn wir zudem die Symbolik des „Baumes des Lebens“ und des „Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse“ verstehen, so gibt dies einen Blick frei, was schon bald sein wird, wenn im kommenden System von vielen „fruchttragenden Bäumen“ die Rede ist, die ewiges Leben vermitteln werden! Wir sollten lernen, dass jeder Genuss einer Frucht vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse auch auf uns den Tod bringen kann. Wo steht dieser „Baum“ heute und wer bietet uns seine „Frucht“ an und fördert unser Verlangen danach? Warum musste selbst Jesus lernen zwischen dem zu unterscheiden, was gut und was böse ist? (Jes 7:14-17)  Ja, wir sind selbst gefordert uns ein Bild zu machen, unabhängig aller religiöser Beeinflussung. Erst dadurch zeigen wir wahre Reife:

 

(Hebräer 5:14)  Die feste [[(geistige)]] Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.

 

Im zweiten Kapitel der Genesis wird zudem gezeigt wie Adam eine „Gehilfin“ erhielt, da unter den Tieren „keinen Gegenstück“ gefunden werden konnte! Ein Hinweis auf den Drang der Geschlechter eine vollkommene Einheit zu bilden, mittels der von Jehova eingesetzten Institution der Ehe. Diese Regelung seit Beginn besitzt weiterhin ihre Gültigkeit und unsere heutigen Gepflogenheiten wilder Ehen und Scheidung wir durch Gott verurteilt.

 

 (1. Mose 2:22-24)  Und Jehova Gott ging daran, aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, eine Frau zu bauen und sie zu dem Menschen zu bringen. 23 Da sprach der Mensch: „Dies ist endlich Bein von meinem Gebein Und Fleisch von meinem Fleisch. Diese wird Männin genannt werden, Denn vom Mann wurde diese genommen.“ 24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und er soll fest zu seiner Frau halten, und sie sollen ein Fleisch werden.

 

Warum sollte die Frau weiterhin „Gehilfin“ des Mannes sein, statt ihn zu dominieren versuchen? Gottes Weisheit in Bezug auf kluges Handeln das langdauernde positive Wirkungen erbringt, dies wird sich weiterhin dadurch erweisen: „Ein Fleisch“ zu bilden, das fest zusammenhält, weil es durch ein „Haupt“ geleitet wird! Jesu Worte greifen somit zurück auf das Gebot in Eden, wo er den störrischen Pharisäer antwortete:

 

Jesu Worte zur Ehescheidung(Markus 10:2-12)  Nun näherten sich Pharisäer und begannen, um ihn auf die Probe zu stellen, ihn zu fragen, ob es einem Mann erlaubt sei, sich von seiner Frau scheiden zu lassen. 3 Als Antwort sagte er zu ihnen: „Was hat euch Moses geboten? 4 Sie sagten: „Moses hat erlaubt, ein Entlassungszeugnis zu schreiben und sich [von ihr] scheiden zu lassen.“ 5 Jesus aber sprach zu ihnen: „Mit Rücksicht auf eure Herzenshärte schrieb er euch dieses Gebot. 6 Doch von Anfang der Schöpfung an ‚hat ER sie männlich und weiblich gemacht. 7 Deswegen wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, 8 und die zwei werden ein Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind. 9 Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ 10 Als sie wieder im Haus waren, begannen ihn die Jünger darüber zu befragen. 11 Und er sprach zu ihnen: Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt [[(Ehebruch: Den Bund verlassen)]] und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch [[(Hurerei)]], 12 und wenn eine Frau, nachdem sie sich von ihrem Mann scheiden ließ, je einen anderen heiratet, so begeht sie Ehebruch.“

 

Moses hatte zwar eine kleine Tür offengelassen, ihr Missbrauch wegen der Hartherzigkeit der Israeliten war zu deren Schande geworden und Jesus verkündet erneut, was seit Eden Geltung hatte! Jeder, der zur Scheidung als Fluchtmittel aus der Ehe greifen möchte sollte sich dies mehrfach überlegen! Paulus kündet unbarmherzig an, dass weder „Ehebrecher“ (der Bruch dessen, was Jehova zusammengejocht hat: Bundesbrecher) noch „Hurer“ (unerlaubter Geschlechtsverkehr) „das Königreich erreichen werden“! (1.Kor 6:9, 10) Selbst wenn alle Religionsführer und Politiker, vereint mit Psychologen und Ärzten gemeinsam das Gegenteil behaupten mögen, so sind es doch nur Jesu Worte die am Gerichtstag Gewicht haben! Dies gilt es zu bedenken!

 

Kapitel 3:  n.4026 v.u.Z.:  Der Sündenfall in Eden

Satans Vermischung von tatsächlichen Aussagen Gottes mit seinen bezweifelnden Aussagen und gar Lügen erzeugt Unsicherheit an Gottes Worten! Zusammen mit der „Begierde der Augen“ Evas kommt es zur ersten Sünde, die wie es angesagt war Tod nach sich bringt! Es gilt zu erkennen, dass Gottes deutlich gesetzte Grenzen nicht überschritten werden dürfen und Satans Lüge einer unsterblichen Seele bis heute unverändert durch Religionsanhänger verbreitet wird! Genaues Unterscheiden von Wahrheit und Lüge ist auch für uns Voraussetzung Gottes kommendes Paradies selbst zu erreichen, da kein Lügner dort bleibenden Zugang hat!

 

(Offenbarung 21:8)  Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Seele: Gibt es eine unsterbliche Seele?Wenn selbst Jesus erlernen musste zwischen dem zu unterscheiden, „was Recht und was Unrecht ist“, so gilt dies erst recht für uns! Wer uns eine Auferstehung im Himmel verspricht und der Seele Unsterblichkeit zuordnet, der verbreitet dieselbe Lüge Satans, da kein Mensch ausser Jesus „wie Gott“ sein kann! Gott ist ein Geist und seine Engel sind Geister und so war auch Jesus bevor er zur Erde gesandt wurde ein Geist, um als Fleisch aus einer Frau geboren zu werden. „Als aber die Grenze der Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, der aus einer Frau [geboren] wurde und unter Gesetz zu stehen kam, so daß er die unter Gesetz loskaufe, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen könnten.“ (Gal 4:4, 5) Er war ein machtvolles Geistwesen, „der Engel Jehovas“, Gottes erste Schöpfung! Seine Rückkehr in den Himmel durch Auferweckung Jehovas war zufolge vollkommener Treue dem Willen Gottes gegenüber: Sein Leben war ohne Gesetzesverletzung und daher ohne Sünde: Er soll uns Vorbild sein, seinen Schritten gilt es nachzufolgen! Daher hat Gott ihn, wie Petrus bestätigt, vorab als „Geist“ auferweckt und als solcher wurde er erhöht! Dies geschah unmittelbar nach Jesu Tod um die „neunte Stunde“. Auch sein Leib im Grab „sah die Verwesung nicht“: „Weil er nun ein Prophet war und wußte, daß Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, er werde jemand von der Frucht seiner Lenden [[(jener Davids)]] auf seinen Thron setzen, hat er vorausschauend von der Auferstehung des Christus geredet, daß er weder im Hạdes [[(Grab)]] verlassen wurde, noch daß sein Fleisch die Verwesung sah.“ (Apg 22:30, 31)

 

(1. Petrus 3:18)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.

 

Das „Lamm“ wurde wegen seiner „Treue bis in den Tod“ erhöht und seine einzigartige Stellung als Erzengel, als höchster Anführer der Myriaden von Engeln gehört nur Michael! Diese Kombination, einerseits in der Stellung als höchster Engel, andererseits als „König der Könige und Herr der Herren“ und zudem als Hoherpriester hat nur Jesus inne! „Und während jener Zeit wird Mịchael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk entrinnen, jeder, der im Buch aufgeschrieben gefunden wird.“ (Da 12:1 vergl. Jud 9; Off 12:7) Dieser Jesus als unser Fürbitter und Besitzer ist uns selbst Gewähr, zufolge eigener Treue durch ihn Errettung am kommenden Gerichtstag zu erhalten! Darum ist es so gewichtig die wahre Stellung Jesu vor und nach seiner Menschwerdungen klar zu erkennen!

 

Adam und Eva und die FruchtEva gab dem Verlangen nach und verführte auch Adam hierzu. Da Adam seiner Rolle als „Haupt“ und Richter der Familie nicht nachkam, verloren beide ihren Anspruch auf das ewige Leben. Hätte Adam Eva zur Rechenschaft gezogen und sie zur Reue geführt, wäre der Ausgang ein anderer gewesen, denn Eva war von der Schlange verführt worden, Adam aber hatte seine Pflicht verletzt und war eher Mitgenosse der Übertretung geworden, als Jehova die Treue zu zeigen! Der Jünger Jakobus gibt Gottes Willen in dieser Beziehung klar zur Kenntnis:

 

(Jakobus 5:19-20)  Meine Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit weg in die Irre geführt worden ist, und ein anderer bringt ihn zur Umkehr, 20 so wißt, daß der, der einen Sünder vom Irrtum seines Weges zurückführt, seine Seele vom Tod retten und eine Menge von Sünden bedecken wird.

 

Die Schrift warnt uns eindringlich uns nicht verführen zu lassen, weil dies nicht ohne Folgen bleiben kann! Blinde Schafe die blinden Leitern folgen fallen beide in dieselbe Grube! (Mat 15:14) Gott gewährt niemals Straffreiheit für ungesühnte Sünden! (2.Mo 34:6)

 

(Hesekiel 33:18-19)  Wenn ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und tatsächlich unrecht tut, soll er dann dafür sterben. 19 Und wenn ein Böser von seiner Bosheit umkehrt und tatsächlich nach Recht und Gerechtigkeit verfährt, wird es ihretwegen sein, daß er selbst am Leben bleibt.

 

Salomo warnt vor den Verführungskünsten derer, die der Gebote Gottes spotten und vor der Folge, dass ihr eigenes Leben auf dem Spiele steht wollen sie nicht bemerken:

 

(Sprüche 7:21-23)  Sie [[(eine hurerische Frau)]] hat ihn durch die Fülle ihrer Überredung verleitet. Durch die Glätte ihrer Lippen verführt sie ihn. 22 Ganz plötzlich geht er ihr nach wie ein Stier, der sogar zur Schlachtung kommt, und gerade wie gefesselt zur Züchtigung eines Törichten, 23 bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet, so wie ein Vogel in die Falle eilt, und er hat nicht gewußt, daß es um seine Seele selbst geht.

 

Die Weigerung anzuerkennen, dass Sünde den Tod über uns bringt und die von Religionen geförderte Verführung, dass Jesu Blut jede Art Übertretung beständig zudecke, auch willentliche Sünde nach der Taufe, diese stammt weiterhin vom Erzverführer, vom „Vater der Lüge“! Ein Vergleich des Strafmasses unter dem GESETZ Mose auf Übertretung gegenüber dem „GESETZ des Christus“ zeigt im Gegenteil eine Verschärfung der Anwendungsbestimmungen seitens Jesu! Paulus weist darauf hin, dass gewisse Speisevorschriften ebenso wie das Essen jener bestimmten Frucht vom verbotenen Baum im Garten Eden weiterhin gültig sind und ebenso Todesstrafe darauf steht. Wer von den verbotenen Speisen wie Blut, den Götzen Geopfertes oder nicht ausgeblutetes Fleisch (Apg 15:28, 29), von Schweinefleisch oder den Meerfrüchten isst, dass jeder dadurch in Wirklichkeit seinen „Bauch zum Gott“ macht!

 

(Philipper 3:18-19)  Denn es gibt viele, ich pflegte sie oft zu erwähnen, erwähne sie jetzt aber auch weinend, die als die Feinde des Marterpfahls [[(Pfahls)]] des Christus wandeln, 19 und ihr Ende ist Vernichtung, und ihr Gott ist ihr Bauch, und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach Dingen auf der Erde.

 

Wenn alle Speien erlaubt wären, wie könnte dann der „Bauch“ zum Gott oder Götzen werden, der Jehovas Gebot widerspricht? Gottes Gericht in Eden, sowohl an Satan dem Verführer, an Adam und dann an Eva haben bis heute und in die Zukunft Auswirkungen! Dieses bildet Grundlage jeder Art Gerichtsverhandlungen, wo alle gewichtigen Elemente vorhanden sind, um die Schuldfrage zu klären und ein gerechtes Urteil zu fällen! Das Urteil betrifft nicht nur jene drei Ur-Übertreter, sondern ihren „Samen der Schlange“. Jeder der Nachkommen der sich ihnen in Übertretung gegen Gottes Normen anschliesst wird sein eigenes Gericht tragen!

 

Das FrauenrechtDas Urteil umfasst die Festlegung der Geschlechterrolle, wo der Mann „Haupt“ über die Frau ist und über sie „Herrschen“ würde und dies hat trotz aller modernen Bestrebungen zur „Gleichberechtigung“ nicht geändert. Jehovas Urteil gegenüber Eva lautete: „Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.“ (1.Mo 3:16) Jeder Versuch sich gegen Gottes Urteil aufzulehnen muss erneut Strafe nach sich ziehen! Die heutige zerstörerische Form von liberaler Ehescheidung hat sehr tiefe Auswirkungen auf alle Volkswirtschaften, welche eine Mehrheit unter uns nicht wahrzuhaben wünscht!

 

Genau so wenig wie sich das Urteil gegen Eva bis heute, was Frauen betrifft, nicht geändert hat, sowohl was die Geburtsschmerzen betrifft oder die Herrschaft des Mannes, so ist auch der Fluch gegen den Mann weiterhin in Kraft: „… im Schweisse seines Angesichts“ muss er bis heute den Unterhalt für die Familie verdienen und die Erde bringt weiterhin Stacheln und Unkraut hervor! Kein Aufstand der Männer würde diesen Fluch aufheben!

 

Die Feindschaft zwischen dem „Samen der Frau“ und dem „Samen der Schlange“ dauert an und jeder erwählt es sich selbst, auf welcher der zwei Seiten er klar Stellung bezieht! Für Feigheit räumt Gott keinen Platz frei!

 

(Matthäus 10:32-39)  Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl [[(Pfahl)]] nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele [[(sein Leben)]] findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

Jesus wünscht ganz klare Verhältnisse: Wir stehen auf seiner Seite und anerkennen mutig seine Worte oder wir stellen uns aktiv oder durch Nichtstun wie Adam und als Mitläufer des Systems gegen ihn. Wer eher auf ein anderes Familienglied hört als auf Jesu warnende Worte ist seiner nicht würdig und bezahlt den festgesetzten Preis am Tag des kommenden Gerichtes! Alle kehren wir beim Tod zum Staub zurück. Der Gerechte jedoch wird zufolge seiner Gerechtigkeit entweder durch Überleben Harmagedons oder in der Auferstehung ewiges Leben erhalten!

 

Der Zugang zum „Baum des Lebens“, der Gottes Wortführer in Eden darstellte, dieser wurde Adam und Eva unterbunden, als sie aus dem Garten entfernt wurden! Bereits Abel aber suchte nach Gottes Belehrung, als er ihm ein annehmbares Opfer darbrachte! Mit Jesu Fleischwerdung kam „das Wort“ zu uns, um Licht in die Finsternis zu geben und uns die wahren Früchte des Geistes zu belehren!

 

(Johannes 1:14-18)  So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit. 15 (Johạnnes legte Zeugnis von ihm ab, ja er rief tatsächlich aus — dieser war es, der [es] sagte —, indem er sprach: „Der nach mir Kommende ist mir vorausgegangen, denn er hat vor mir existiert.“) 16 Denn wir alle haben aus seiner Fülle empfangen, ja unverdiente Güte über unverdiente Güte. 17 Denn das GESETZ wurde durch Moses gegeben, die unverdiente Güte [[(der Löschung des „gegen uns lautenden Fluches“ auf unsere Sünden)]] und die Wahrheit sind durch Jesus Christus gekommen. 18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen [[(noch kann je ein Mensch Gott sehen und dennoch leben (2.Mo 33:20))]]; der einziggezeugte Gott [[(oder „Mächtige“, „Gottähnliche“)]], der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

 

Ohne jene Früchte vom „Baum des Lebens“ zu essen können wir kein ewiges Leben erlangen. Er steht im Zusammenhang mit Unterweisung der unverfälschten Wahrheit! Während Eva die „Mutter aller Lebenden“ wurde ist es der „letzte Adam“, Jesus, der „Ewigvater“ sein wird! Nur eine Verbindung der „letzten Dinge“, die im Zusammenhang mit dem Endgericht und der kommenden Millenniumsherrschaft unter Christus stehen mit den Aussagen und Handlungen die zu Beginn der Menschheitsgeschichte oder „dem Anfang der Welt“ waren, ergibt ein klares Verständnis über Gottes Planung, sein Handeln, das durch nichts und niemanden verhindert werden kann!

 

Kapitel 4:  v.3896 v.u.Z.:  Der Brudermord Kains

Kain konnte Gottes Wohlgefallen nicht erreichen, weil sein Opfer nicht den Ansprüchen Jehovas gerecht wurde: Er gab von dem, was übrig war! Abels Opfer dagegen, das Auserlesenste war Gott annehmbar und er erhielt Gottes Segen!

 

Kains Wut auf AbelKains Zorn war auch nach einer eingehenden Warnung seitens Gottes Herrscher über ihn und er wurde zum Brudermörder! Jesus verschärfte jenes Gebot: „Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt. Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso? Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“ (Mat 5:43-48)

 

Die Schrift gibt deutliche Hinweise, wie sich erst nach dem Sündenfall die Vermehrung der Menschen eingesetzt hatte. Entweder war Adam auch jenem Gebot „seid fruchtbar“ innerhalb des Gartens nicht nachgekommen oder Eva hatte es bisher vorgezogen keine Kinder zur Welt zu bringen und den Geschlechtsakt zu vollziehen. Die Anziehung der Geschlechter schien bis zur Sünde nicht existiert zu haben, denn sie nahmen gar nicht wahr, dass sie nackt waren!

 

(1. Mose 3:6-7) Danach gab sie davon auch ihrem Mann, als er bei ihr war, und er begann davon zu essen. 7 Dann wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren. Daher nähten sie Feigenblätter zusammen und machten sich Lendenschurze.

 

Der Geschlechtstrieb und die Erlaubnis ihn auszulebenZufolge der Sünde und der Verurteilung pflanzte Gott inzwischen einen starken Trieb hin zum anderen Geschlecht als Teil des „Gesetzes des sündigen Fleisches“ ein. So setzte Gott seinen Willen in jede Zelle des Menschen! Die Lebensspanne wurde zudem auf „einen Tag“ begrenzt, was in Gottes Augen tausend Jahre bedeutet. Die Sehnsucht der Frau nach ihrem Manne war seither erblich und auch das Verlangen des Mannes Familienangelegenheiten zu beherrschen war in die Gene eingeschrieben!

 

Darin ist auch die Antwort auf eine der umstrittensten Antworten Jesu erklärlich, wo er sagt, dass in der Wiedererschaffung Männer und Frauen nicht heiraten würden. Der Sexualtrieb war zu einem „Fluch“ geworden, weil er Menschen dazu zwang das zu tun, was Gott zuvor ihrem freien Willen überlassen hatte! Nun musste er durch Selbstbeherrschung in die von Gott verordneten Bahnen gelenkt werden. Dieser „Fluch“ aber wird in der Auferstehung, respektive in der „Umwandlung in einem Nu“ der Überlebenden Harmagedons von uns genommen werden! (1.Kor 15:51, 52) Aus dieser Sicht sind auch die Worte Jesu verständlich, dass im kommenden System die Auferstandenen nicht weiter heiraten werden.

 

(Matthäus 22:29-30) Jesus gab ihnen zur Antwort: „Ihr seid im Irrtum, denn ihr kennt weder die Schriften noch die Macht Gottes; 30 denn in der Auferstehung heiraten Männer nicht, noch werden Frauen verheiratet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.

 

Engel haben keinen Drang zur Vermehrung durch Reproduktionsfähigkeit erhalten. Die Erschaffung „männlich und weiblich“ war den Menschen vorbehalten, einem vorherbestimmten Zweck entsprechend, die Erde mit Nachkommen zu füllen! Nach Harmagedon aber wird die Erde nicht weiter mittels Geburten gefüllt, sondern durch schrittweise Auferstehung der Toten, was nur durch die „Macht Gottes“ möglich wird!

 

Die Entfernung des Sexualtriebes hat auch Paulus sich erwünscht, weil er ebenso wie alle die Gottes Gebote halten möchten darunter zu leiden hatte beständig Begierden zu verspüren, deren Kontrolle uns Kraft kostet! Im Brief an die Römer, wo er die Vortrefflichkeit von Gottes GESETZ lobt verflucht er auch gleichzeitig jenes „Gesetz des sündigen Fleisches“, das Adam allen Nachkommen vererbte, das in beständiger Opposition zum „GESETZ des Geistes“ steht!

 

(Römer 7:21-25)  Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz: daß, wenn ich das Rechte zu tun wünsche, das Schlechte bei mir vorhanden ist. 22 Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz [[GESETZ]] meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem [[(sterblich-verweslichen)]] Leib, der diesem [[(adamischen)]] Tod verfallen ist? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes [[GESETZES]] Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.

 

Da „Sünde Tod mit sich bringt“ und Adam gesündigt hatte war die Folge „Sterblichkeit“ und „Verweslichket“ , „das Schlechte“, das „Gesetz der Sünde“ war nun vorhanden und wirkte hin zur Versklavung! Gottes Todesurteil wurde in die Gene Adams geschrieben und wir als seine Kinder haben dies geerbt! Beim Untertauchen im Wasser der Taufe sterben wir sinnbildlich jenem „Gesetz der Sünde“ gegenüber, um beim Auftauchen aus dem Wasser gegenüber dem „GESETZ des Geistes“ zum Leben zu gelangen: Eine notwendige Neugeburt erleben. Jesus erklärte dem Pharisäer Nikodemus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen.“ (Joh 3:3; Rö 6:1-11).

 

Der „Werkmeister“ Gottes in Eden, der später zu Gottes vorgegebenen Zeitpunkt zu Beginn der siebzigsten Jahrwoche Daniels zur Erde gesandt wurde hat zufolge seiner Treue als Menschsohn, als Jesus von Gott her „Leben in sich selbst“ erhalten, um uns künftig jene Veränderung der Gene zurück zu geben, die wie bei seinem eigenen auferstandenen perfekt gemachten Leib dieses „Gesetz des sündigen Fleisches“ nicht enthalten!

 

Prophezeiung und Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
  

Zuvor aber hatte er wie jeder andere sterbliche Mensch beweisen müssen, dass es möglich ist ohne zu sündigen zu leben! Sein Fleisch war dem Fleisch seiner Brüder von der Maria als ebenso nicht perfekter Mutter her gleich gemacht! Erst der auferstandene Mensch Jesu, der „letzte Adam wurde ein lebengebender Geist“, als der Vater ihn im Himmel unmittelbar nach dem Tod auferweckte. Er selbst musste seinen „Tempel des Leibes“ am dritten Tag wieder herstellen, diesmal jedoch in Vollkommenheit, ohne Erbfehler und so wurde er auch darin der Erste in Unsterblichkeit! (Joh 2:20-22; Kol 1:17-19)

 

Jesus: Ein lebengebendeer Geist (1. Korinther 15:45)  So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.

 

Die ganze heutige Genforschung hat doch zum Ziel aus eigener Kraft ewiges Leben zurück zu erlangen, indem der Mensch jene Teile in der DNS herauszufinden sucht, die den Alterungsprozess auslösen, den Tod mit sich bringen! Der Mensch aber wird dies nicht aus eigener Kraft schaffen, „… das Schlechte [[das]] bei mir vorhanden ist“ auszumerzen! Dazu benötigen wir die Wiederkehr von Gottes „Werkmeister“!

 

Abels Opfer eines fehlerlosen Lammes schattete Jesu vollkommenes Opfer seines Leibes wieder, um die „Sünde der Welt“ hinweg zu nehmen. Nur dadurch wird ewiges Leben erneut möglich und Glaube daran ist Voraussetzung es zu erlangen!

 

Kain wurde der erste Erbauer einer Stadt, was im Widerstand gegen Gottes Plan der Verteilung der Menschen über die Erde stand! Unter seiner Anleitung wurde der Name Gottes unterdrückt. Heutige Grossstädte sind wie Krebsgeschwüre, welche die Erde verunstalten und das reine Gegenteil eines Paradieses oder „Gartens der Lust“. Dort haben auch die Gottlosigkeit und der Gesetzlose sein bestes Tummelfeld!

 

Kapitel 5:  Das „Buch Adams“: Die Söhne und Töchter Adams; Linie Seths

Als Seth an der Stelle Abels geboren wurde kam es erstmals zur Anrufung Gottes mit Seinem Namen Jehova. Gottes Name aber war bereits Adam bekannt, wurde ihm bei der täglichen Belehrung unter dem sinnbildlichen „Baum des Lebens“, durch Gottes Wortführer vermittelt. Abel war somit erster Priester Gottes, der Jehova ein wohlgefälliges Opfer darbrachte und Seth führte offenbar in seiner Familie als Stammhalter der Linie „des Samens der Frau“ die Anbetung ein!

 

Seth setzte somit den „Samen der Frau“ fort, weil er auf Gottes himmlische „Frau“, auf jenen „Engel Jehovas“ hörte, der seit Beginn der Schöpfung Gottes treuer Gehilfe war und „in allem“ Gottes Willen tat. Dieser „Same“ sollte durch Seths Nachkommen fortan in derselben Geschlechtslinie zu „dem Samen“ führen, der schlussendlich Satan den Kopf zertreten wird!

 

Die Führung von Aufzeichnungen der Erstgeburt und der Geschlechtslinie in einem Buch war somit ein Gebot bereits an Adam gewesen und wurde offensichtlich durch die Linie Seths weitergeführt! Wer immer „das Buch Adams“ schrieb, es blieb innerhalb dieser Nachkommen und wurde beständig weitergegeben und ergänzt, offenbar stets durch den Erstgeborenen respektive durch den, der Gottes Segen erhielt! Nur dank dieser Aufmerksamkeit gelangten die vorsintflutlichen Daten über Sem, zu Nahor, zu Jakob hin bis zu Moses!

 

Geschlechtsregister Sems bis Mose
  

Später nannte man sie „Teraphim“, weil sie mit der Gottesanbetung, dem göttlichen Segen und mit Erbangelegenheiten im Zusammenhang stehen. Diese Teraphim waren es, was Rahel von ihrem Vater Laban raubte, um sie in den Besitz des wahren Erben, ihres Mannes Jakob zu bringen! Diesen Zusammenhang zeigen wir später auf! Als Jakob mit Laban einen Bund schloss zeigte es sich, dass beide sich unter den Gott stellten, den Seth erstmals mit Namen angerufen hatte (1.Mo 31:19-21).

 

(1. Mose 31:53)  Möge der Gott Abrahams und der Gott Nạhors zwischen uns richten, der Gott ihres Vaters.“ Jakob aber schwor bei dem von seinem Vater Ịsa·ak GEFÜRCHTETEN.

 

Aus den Äusserungen in der Genesis wird deutlich und klar, dass die Gabe der Schrift und des Lesens ebenso wie die Ursprache dem als Erwachsenen erschaffenen Adam und der aus seiner Rippe entstandenen Eva bereits als Grundsatz von Informationen fest in ihr Gedächtnis geschrieben worden war! Dies war ja Grundbedingung, um Gottes Anforderungen erfüllen zu können: Kommunikation von Gott und zu Adam durch seinen Wortführer in Eden. Schriftliche Aufzeichnung aller wichtigen Dinge war seit Adam offenbar ein göttliches Gebot!

 

Jesus gab dasselbe Gebot an seine Apostel, die seit Beginn, wo er sie erwählte Aufzeichnungen sein Aussprüche machten, wie dies das Evangelium von Matthäus, dem ehemaligen Steuereinnehmer deutlich zeigt! Das Lesen der Tora und das Abschreiben von Teilen davon wurden jedem hebräischen Kind von Klein an gelehrt!

 

Nachsintflutliche Aufzeichnungen blieben zufolge kopierens erhaltenDie nachsintflutlichen Aufzeichnungen der Nachkommen aus der Linie Sems führten diese „Teraphim“ weiter, dieselben die durch die Sintflut hindurch an Bord der Arche gerettet wurden und so die Verheissungen Gottes von Generation zu Generation weitergereicht wurden! Dies ist der Grund, dass bei der Sprachverwirrung in Babel die Sprache Ebers des Hebräers, eines Nachkommen Sems über Arpachschad davon ausgeschlossen war seine ererbte Ursprache zu verlieren.

 

So wurden die vorsintflutlichen Informationen weiterhin unter den Nachkommen Ebers heiliggehalten und in der Ursprache Adams beständig gelehrt, um den vorhergesagten kommenden „Samen“ zu erwarten! Lukas erwähnt im Kapitel 3 seines Evangeliums diese Stammeslinie mit all den herausragenden Namen zurück bis zum Beginn! Mit Jesu Geburt und Taufe im Jordan war das Ziel der Ahnenlinie erfüllt, das „heilige Geheimnis“ wer dieser „eine Same“ sein würde war geklärt!

 

Paulus zeigt, dass diese Erkenntnis wer der Messias ist grundlegend alles veränderte, weil ab jenem Zeitpunkt, wo Johannes der Täufer Jesus durch Untertauchen zum künftigen König des „Israel Gottes“ deklarierte , das ganze Warten und Hoffen eine neue Richtung nahm!

 

(1. Korinther 2:1-2)   Und so kam ich denn, Brüder, als ich zu euch kam, nicht mit übertriebener Rede[kunst] oder Weisheit, um euch das heilige Geheimnis Gottes zu verkünden. 2 Denn ich beschloß, unter euch nichts zu wissen außer Jesus Christus und ihn an den Pfahl gebracht.

 

Die Zerstörung der Geburtsregister beim Brand des Archivs in Jerusalem im Jahre 66 u.Z. vernichtete die Hoffnung der Juden die Jesus abgelehnt hatten je nachweisen zu können, dass einer der ihren nun wirklich der Messias sei! Dazu war es notwendig aus der Linie Davids zu stammen, was im Falle Jesu sowohl durch Maria wie den Adoptivvater Joseph der Fall war und von den Juden damals auch nicht bestritten wurde!

 

Nur jene, die durch persönliche Wahl Gottes Geist und Sein GESETZ annehmen sollten künftig als „Same der Frau“ gerechnet werden! Somit war dies nicht weiter in erster Linie durch Abstammung notwendig, denn dies war nur Jesus so vorherbestimmt! Weil Gott sowohl durch Vorherbestimmung als auch durch Auswahl das „Israel Gottes“ bestimmen wird, diesmal „den Samen“ in der Mehrzahl, weil es die künftigen 144.000 Priesterkönige mit umfasst. Diese werden zusammen mit Jesus die Erde regieren! Jeder männliche Getaufte, der auf die Berufung hört und dem Aufruf folgt hat bis zum Ende der Versiegelung die Möglichkeit zu den künftigen Priesterkönigen zu gehören, bis zur „Vollzahl“, die mit Menschen aus den Nationen erreicht werden wird! Dadurch wird deutlich, dass nicht weiter Abstammung von Wichtigkeit ist, sondern Auserwählung durch Gott! Dies wird erst kurz vor Harmagedon sein, wenn die Versiegelung endet! [B2e-B2g (Off 7:1-7) Paulus bestätigt dies im Brief an die Römer:

 

(Römer 11:25-27)  Denn ich will nicht, Brüder, daß ihr über dieses heilige Geheimnis unwissend seid, damit ihr euch nicht in den eigenen Augen für verständig haltet: daß eine Abstumpfung des Empfindungsvermögens Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Menschen aus den Nationen hereingekommen ist, 26 und auf diese Weise wird ganz Israel [[(das „Israel Gottes“, der 144.000 Priesterkönige und deren „grosse Volksmenge“)]] gerettet werden, so wie geschrieben steht: „Der Befreier wird aus Zion kommen und gottlose Handlungen von Jakob abwenden. 27 Und dies ist meinerseits der Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehme.“

 

Dies hat nichts zu tun mit dem physischen Staat Israel oder dessen physischen, heutigen Regierungshauptstadt Jerusalem oder beschnittenen Juden im Exil! Der „Bund mit den vielen“, mit „Gomer“, der Hure (Levi als Hauptvertreter) unehelicher babylonischer Tochter „Lo-Ruhama“, den aus dem Exil nach Jerusalem zurückgekehrten endete am Ende der siebzigsten Jahrwoche Daniels! Mit keine weitere Barmherzigkeit Jehovas ist für jene zu rechnen, die bis ans Ende Jesus als Hohepriesterkönig ablehnen!

 

Das Ehedrama Hoseas
  

Nur der „Same der Frau“, die 144.000 und die „Schafe“ werden in Gottes Ruhetag eingehen, weil sie von Gott durch Christus und sein sündentilgendes Blut als Gerechte erwählt werden! Satans „Same“, alle die der „Urschlange“, dem „Gott dieses Systems“ mehr Gehör schenkten als Gott Jehova werden in Harmagedon ihr Ende finden!

 

Als erster Prophet in der Linie Seths taucht Henoch auf, der fast fünfhundert Jahre vor dem Ereignis Gottes kommendes Gericht an der ganzen damaligen Menschheit ankündigte und eine Umkehr zu Gott predigte. Schlussendlich waren auch innerhalb der Familien Seths nur Noah und seine Familie als Gerechte anerkannt! Dies sollte als sicheres Zeichen dafür gelten, dass auch in unserer Zeit von all denen, die sich zu Christus Jesus bekennen doch nur eine sehr geringe Anzahl befinden werden, die Gottes Anerkennung als in Seinen Augen Gerechte haben und welche Jesus am kommenden Gerichtstag an dieser Welt als seine „Schafe zu seiner Rechten setzen“ wird!

 

(Matthäus 25:45-46)  Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese [[(„Böcke“ zur Linken Jesu)]] werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

So wie in Eden Adam und Eva zwar auf den Wortführer Gottes hörten, dann aber doch der Versuchung der „Schlange“ erlagen, so wird es in unserer Zeit sein! Viele Menschen hören die Worte Gottes durch denselben Wortführer wie schon zu Beginn und wie im Falle Israels durch den „den Engel Jehovas“, der schlussendlich als Messias zur Erde gesandt wurde und als Jesus „Fleisch wurde“ und trotzdem gehorchen sie ihm nicht!

 

Jesu Geburt und Hirten als Zeugen(Johannes 1:14-18)  So wurde das WORT Fleisch und weilte unter uns; und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört; und er war voll unverdienter Güte und Wahrheit. 15 (Johạnnes legte Zeugnis von ihm ab, ja er rief tatsächlich aus — dieser war es, der [es] sagte —, indem er sprach: „Der nach mir Kommende ist mir vorausgegangen, denn er hat vor mir existiert.“) 16 Denn wir alle haben aus seiner Fülle empfangen, ja unverdiente Güte über unverdiente Güte. 17 Denn das GESETZ wurde durch Moses gegeben, die unverdiente Güte und die Wahrheit sind durch Jesus Christus gekommen. 18 Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

 

Das „Wort Gottes“, durch den alle Dinge und auch der erste Mensch Adam geschaffen wurde, dieser war seit Beginn „bei Gott“, dessen erste Schöpfung und weil er machtvoll ist gebührt ihm der Titel „ein Gott“, „ein Mächtiger“ zu sein zu Recht!

 

Die „Begierde der Augen“ und die des Fleisches sind bei den meisten stärker als der Wille, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen! „Unverdiente Güte“ aber wird schlussendlich nur jenen gewährt, die Gottes Gebote halten und für Christus Zeugnis ablegen! Darin zeigt sich doch gerade die Nächstenliebe und die Liebe zu Jesus und dessen Geboten!

 

(Offenbarung 12:17)  Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Statt der Nächstenliebe werden heute von der abgefallenen Christenheit die Eigenliebe und die Liebe zu irgendeiner Religion gepredigt! Anstatt Jesu zu gehorchen folgen die meisten Menschen „falschen Christussen“, was doch „falsche Gesalbte“ bedeutet, in der Form von Glaubensgründern und Glaubensvätern! Gott hat nur Jesus als den Messias und Hohepriester und König gesalbt! Alle die ihm dies heute schon streitig machen und sich an seine Stelle als Mittler drängen werden in Harmagedon bestimmt vergehen!

 

 

1.3.2        Kapitel 1:  Die sieben Schöpfungs-Perioden

 

1.3.1.4       1.Mose 1:1-2:  Von welchem Standpunkt des Beobachters aus beschreibt Mose die Schöpfung?

 

Der Schöpfungsbeginn: Von welchem „Himmel“ und welcher „Erde“ ist die Rede?

Von wo aus schreibt der Beobachter der Dinge diese Ereignisse? Weder Adam noch Moses konnten die Dinge vor und bis zur Erschaffung des Menschen aus eigener Erfahrung schreiben, denn sie geschahen doch noch grosse Zeiträume bevor es denkende und erkennende Menschen gab!

 

Die Schlange versuchte Eva, diese gab dem Adam von der FruchtErst seit wenigen hundert Jahren gibt uns die Wissenschaft aufgrund von Erforschung bruchstückweise Antworten, die erstaunlich genau mit der Genesis im Einklang sind, was den Ablauf der Erschaffung der Dinge und des Lebens betrifft! Adam konnte seine eigene Erschaffung nicht aus eigener Sicht umschreiben, sondern nur aufgrund vom dem, was ihm im Garten Eden mitgeteilt wurde!

 

Die Erforschung der Gene der verschiedenen Menschenrassen zeigt, dass es ein Ur-Elternpaar gegeben haben muss, das vom selben Zeitpunkt an vollkommen Mensch war, als Mann und als Frau! Zuvor schon tauchen all die unterschiedlichen Tierarten unvermittelt zu einem bestimmten Zeitpunkt erstmals auf! Dies kann nicht durch „Evolution“ erklärt werden, ausser einer Evolution zufolge intelligenter Schöpfung von einfacheren physischen Lebewesen hin zum komplexesten, dem Menschen!

 

Die Evolutionstheorie mag dem widersprechen, die Tatsachen aber weisen auf einen intelligenten Schöpfungsakt hin! Eine Mutation vom Affen hin zum Menschen darf aus Sicht der Erkenntnis heutiger Wissenschaft als vollkommen illusorisch angesehen werden, selbst nicht in vielen kleinen Schritten von Mutationen die ja tausende von Zwischenstufen durchlaufen müsste, was die Funde von Fossilien eindeutig widerlegen!

 

Evolution gegen Intelligent DesignEvolution von einer Art zur anderen Art mag in der Phantasie zwar möglich sein und mit einem Zeichenstiften nachvollzogen werden können: Mit der Realität hat es nichts zu tun! Mögen es Millionen von leichtgläubigen Menschen auch täglich wiederholen und an tausenden von Schulen unsere Kinder so gelehrt werden: Es bleibt Unsinn und Lüge jener, die Gott als inexistent erklären! Zu Recht erklärt der Psalmist:

 

(Psalm 14:1-4)

Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt:

„Es gibt keinen Jehova.“

Sie haben verderblich gehandelt, sie haben verabscheuungswürdig gehandelt in [ihrer] Handlungsweise.

Da ist keiner, der Gutes tut.  

2 Was Jehova betrifft, vom Himmel hat er auf die Menschensöhne herabgeschaut,

Um zu sehen, ob jemand da ist, der Einsicht hat, jemand, der Jehova sucht.  

3 Sie sind alle abgewichen, sie sind [alle] gleich verderbt;

Da ist keiner, der Gutes tut,

Auch nicht einer.  

4 Hat keiner von denen, die Schädliches treiben, Erkenntnis erlangt,

Die mein Volk verzehren, wie sie Brot gegessen haben?

Jehova haben sie nicht angerufen.

 

Versuchen wir doch genaue Erkenntnis der Zusammenhänge zu erlangen, indem wir Jehova dadurch anrufen, dass wir Seinen Worten tiefe Aufmerksamkeit schenken! Offensichtlich befand sich jene Geistperson die Adam informierte auf der Erde und beschreibt so die Dinge aus der Sicht eines Beobachters hier! Beachten wir, dass von Anfang an ein klares Verständnis der Symbolsprache erreicht werden muss, die hier schon zu Beginn Anwendung findet und die uns den Rest der Schrift hindurch begleitet! Die Worte „Himmel“ und „Erde“ können unterschiedliches bedeuten, wie auch das Wort „Geist“ und der Begriff „Engel“. Die verkehrte Anwendung verschliesst uns das Verständnis der Zusammenhänge! 

 

1.Mo 1:1:  Anfang der Schöpfung wo, wie und durch wen?

Es gilt somit zu klären, wer, was, mit welcher Autorität zu wem spricht: In Eden tritt ein Vertreter Gottes auf, der Adam im Auftrag und Namen Jehovas instruiert, Gottes Wortführer seit dem Beginn! Paulus identifiziert jenen Engel mit Jesus, als Erstgeborenem Jehovas. Andererseits existiert auch ein Gegner Gottes in derselben Rangordnung als Cherub, der versuchte Eva respektive Adam vom Gehorsam zum Schöpfer hin zum Ungehorsam zu ziehen!

 

Bis dahin wird von beiden Geistwesen als von „Cheruben“ geredet, einer hohen Rangstufe unter den Engeln Gottes und der Betreuung der Erde! Beim zweiten, gefallenen Engel ist die Rede von Satan, dem Teufel, der Gott Jehova sein Recht als Souverän und Schöpfer streitig macht und den Paulus später als den „Gott dieses Systems“ identifiziert (2.Kor 4:4). Darum erklärt die Schrift bereits zu Beginn:

 

(1. Mose 1:1) Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde.

 

Hinauswurf aus dem Garten Eden Adams und EvasSowohl Gottes Wortführer wie jener Cherub der Satan wurde bildeten Teil jenes von Gott her erschaffenen geeinten „Himmel der Himmel“! Es geht in der gesamten Schrift von Beginn bis zum Ende um die Streitfrage, wer das Recht besitzt dem Menschen, der „Erde“ unveränderliche Grenzen und höchste Ziele zu setzen! Die Antwort wird schon zu Beginn mit wenigen Worten skizziert: Aber, wo beginnt der „Anfang“? Wird hier durch Moses der Beginn des Universums beschrieben oder erst die Bereitung des Planeten für das Leben, die Vorbereitung der physischen „Erde“ und seinem physischen „Himmel“ und den Anfang der Menschheit?

 

Hier geht es doch vorab um die Zubereitung der Erde für das Leben bis hin zum Menschen, nicht was beim Big Bang schon viel zuvor einen anderen Beginn hatte! „Himmel“ hat hier offensichtlich mit dem Geistbereich zu tun, wo Jehova herrscht und den er mit intelligenten Engeln füllte. Wo dies immer sein mag, das wissen wir heute noch nicht! Die „Erde“ die Gott schuf zeigt sich nun im folgenden Ablauf der Beschreibung durch Moses, welche Schritte nacheinander notwendig waren, um sie für das zu erschaffende kommende Leben zu bereiten!

 

Bereits der zweite Satz zeigt, dass inzwischen die Ursintflut schon stattgefunden hatte, da war kein rotglühender Erdball mehr, sondern die Oberfläche war bereits erstarrt, ein Urkontinent ragte bereits fest aus den Wassern hervor, denn die Erde hatte bereits ein Meer!

 

Paulus wirft mehr Licht auf die Art der „Himmel“ und der „Erde“ die schon in der Genesis von Bedeutung sind!

Später jedoch zeigt Paulus im Brief an die Kolosser viele weitere Zusammenhänge was zu Beginn geschah, die wir bei Lesen der ersten Texte der Schrift mit berücksichtigen sollten, weil dadurch unser Verständnis wächst:

 

(Kolosser 1:13-20)  Er [[(Jehova Gott, der „Menschen“ zu Jesus hin zieht)]] hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit [[(Veranlasst, dass wir getrennt von „der Welt“, der Versklavung des Systems)]] und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden [[(mittels seines Blutes und durch die Taufe)]]. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[Pfahl]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Paulus spricht beim „Erstgeborenen aller Schöpfung“ von Jesus als erstem von allem Lebenden, als erschaffene Geistperson! Was sind dies für „Dinge“ die Paulus beschreibt? Bezieht er sich hier auf den Schöpfungsbericht in der Genesis, wo es um die Vorbereitung der Erde geht, um darauf physisches Leben zu erschaffen oder um die „Dinge“ im Bereich von Herrschaft oben, in den Himmeln und auf der Erde? Oder aber geht es um die physischen Himmel, das Universum mit seinen Sternen und deren Beginn? Nur wer die Zusammenhänge im Überblick betrachtet kommt zur richtigen Schlussfolgerung! Nur der Kontext und der Zusammenhang verraten, ob es symbolisch oder physisch gemeint ist!

 

Da Paulus von „Himmeln“ in der Mehrzahl spricht und am, Ende der Aussage von der Wiedervereinigung dieser „Himmel“ mit der „Erde“ redet, so muss es sich um die drei Herrschaftsbereiche handeln, dem ersten menschlichen „Himmel“ bis hin zum höchsten, dem dritten „Himmel der Himmel“ Jehovas und eindeutig nicht um den physischen Sternenhimmel, das Universum! Diese „Himmel“ von unterschiedlichen Herrschaftsbereichen müssen mit der „Erde“, den durch sie beherrschten Menschen erneut in Einklang kommen! Die Rede ist von der „grossen Volksmenge“ an „Schafen“ und den „neuen Himmeln“ die Jesus als künftige „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ aufrichtet, als der lebende „Tempel Jehovas“, sein Ort, wo er erneut mit den Menschen kommunizieren wird!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie
  

Paulus spricht eindeutig von der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ unter Jesu Leitung! Dies geht aus seinen Worten im Brief an die Epheser hervor. Es gilt somit die Rolle Jesu als „Mittler zwischen Himmel und Erde“ richtig zu erfassen, wobei die zeitliche Abfolge seiner Tätigkeit, ob oben im „Himmel der Himmel“ als Engel oder unten auf der Erde als Mensch mit berücksichtigt werden muss:

 

(Epheser 1:8-12)  Diese [[(Weisheit der Schöpfung gemäss Plan)]] hat er auf uns überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis seines Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben.

 

Im Christus, also als Mensch „im Fleische“ Jesus muss die Wiedervereinigung geschehen! Dazu aber muss Jesus wiederkehren, was er ja vielfach erwähnt hat und mit dem „Tag des Herrn“ in direkter Beziehung steht!

 

Der Beginn des "Tages des Herrn"
  

Es geht somit beim Schöpfungsbericht um die Erschaffung der geistigen „Himmel“, beginnend mit himmlischer Verwaltung und der Vorbereitung der Erde bis hin, wo die Menschen mit Wahlfreiheit sich einer von zwei „Himmeln“ unterordnen, jenem abgetrennten von Jehova, den Satan anführt oder jenem „der Frau“, der vom „Engel Jehovas“, von Michael angeführt wird, von Gottes „Werkmeister“! All diese Zusammenhänge werden erst im Verlauf der Erklärungen Gottes durch seine Propheten offensichtlich! Erst aber mit der Menschwerdung jenes „Engels Jehovas“ erhielten wir exakte Auskunft und dann erst war es Paulus, der viele der Zusammenhänge in seinen Briefen offenlegte. Ohne Kenntnis dieser AUSFÜHRUNGEN KANN AUCH DER Beginn der Schrift nicht verstanden werden und bleibt Objekt von Spekulation, Mutmassung und Interpretation! Wir müssen somit das Rätsel zu Beginn durch die Erkenntnisse am Ende der Schrift zu lösen beginnen!

 

Kleine Schriftveränderungen in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG die das Verständnis erschweren

Ist Jesus Gott?Jehovas Zeugen in ihrer NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG fügen hier das Wort „alle [anderen] Dinge“ in eckiger Klammer hinzu, was eher zur Verwirrung als zur Klärung beiträgt. Sie wollen zwischen Jesu Erschaffung durch Gott und der gesamten übrigen Erschaffung der Dinge unterscheiden: Seien dies die Engel, die materiellen Dinge des Universums oder dann die zur Beaufsichtigung, Führung und Verwaltung notwendigen Vorkehrungen, wie eben „Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten“!

 

Damit aber wird Jesus mit zu einem „Ding“ degradiert. Das bedeutet umgekehrt aber auch nicht, dass er „Gott“ gleich sei in der Stellung! Paulus nennt ihn „Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung“. Er hebt innerhalb von Rangstufen diejenige von Jesus als die Höchste und Erste hervor, zumindest seit seiner Erhöhung nach dem Erleiden des Todes und markiert als Schöpfung zu Beginn zeitlich die Erschaffung jenes Geistsohnes!

 

Kein Zweifel, genauso wie Adam als Mensch ein „Geschöpf“ des Schöpfers ist, so war Jesus als „erste Schöpfung“ im Sinne einer „Geburt“, als Erschaffungsakt und des ans Licht der Existenz Kommens, da war er bereits ein von Gott getrenntes, unabhängiges Wesen mit freiem Willen! Seine innige Verbindung zu Jehova als „geliebter Sohn“ verdankt er der beständigen freiwilligen Unterordnung unter den Schöpfer, den Vater! Dadurch ist er mit dem Vater in vollkommener Einheit!

 

Einreihung der Schöpfung in Gottes langdauerndes Schöpfungsvorhaben als Architekt alles Geschaffenen

Wenn wir verstehen, was Paulus sagt, dann handelt es sich hier um ein universelles Bauprojekt, wo gleichzeitig an vielen Stellen und hintereinander grosse Teilprojekte realisiert werden, was eine herausragende Organisation bedingt! Gottes „rechte Hand“ war seit Beginn Jesus und alles, was erschaffen wurde war für ihn als Haupterbe erschaffen worden und zudem durch ihn! „Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden.

 

(Johannes 10:26-30)  Aber ihr glaubt nicht [[(die Juden)]], weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört. 27 Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. 28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.“

 

Jesus das Ebenbild des unsichtbaren GottesSo wie die Apostel mit Jesus „eins“ waren, so sollen auch wir eins mit ihnen werden, was unsere Denk- und Handlungsweise anbelangt. Seine Feinde aber hören nicht auf Jesu eigene Worte, noch auf die der Apostel und der Propheten zuvor!

 

Dieselbe Darstellung finden wir auch beim Gleichnis vom Weingärtner, der einen Weingarten anlegte und ihn Pächtern übergab, welche die Beauftragten des Besitzers die den Anteil hohlen wollten schändlich behandelten! Später sandte der Besitzer, Jehova, der Vater seinen Sohn Jesus, den sie töteten, weil sie keinen Respekt zeigten und den Anteil der vertraglich dem Besitzer gehört zu geben verweigerten! (Lu 20:9-16)

 

Jene „Pächter“ sind somit Teil der geschaffenen „Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten“ und sollten den Sohn respektieren und ihm Rechenschaft zollen! Obwohl diese Form der Verwaltung zu Beginn durch Gott mittels Christus festgelegt wurde, so müssen wir von Beginn an das in Betracht ziehen, was später folgt: Abtrünnigkeit jener Verwalter von Gottes Verordnungen! Auch dort hat alles Beginn beim Sündenfall in Eden, wo „Feindschaft“ gesetzt wird zwischen zwei Richtungen: Jene die Gottes Souveränität anerkennen und unterstützen und jene die Seinem Gegner das Wort reden!

 

a)     Baum des Lebens“ („die Frau“ unter Jesu Leitung und „ihr Same“) und „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ („die Schlange“, Satans Herrschaftsanspruch und „sein Same“).

b)    grosse, mächtige Baum“ in Nebukadnezars Traum, der einerseits Nebukadnezars Herrschaft darstellt und die „sieben Zeiten der Nation“ und andererseits die Königreichsherrschaft unter der Königslinie Davids, „… bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat“, Jesu Wiederkommen um das Erbe anzutreten.

c)     Die „Bäume“ treuer und ungetreuer Sklaven Jesu, die zum Ende als „Ungetreue“ entwurzelt oder aber die „Getreuen“ am „Fluss des Lebens“ gepflanzt werden, der vom „neuen Jerusalem“ ausgehen wird!

 

Diese Konfrontation kommt gut in Psalm 2 von David zum Ausdruck. Dort ist von Jesus die Rede, der sich als „treuer Verwalter“ Gottes und damit auch bereits zuvor und danach als jene „des Engels Jehovas“ (Michael) erwies: Des „Erstgeborenen [[(Sohnes)]] aller Schöpfung“! Beachten wir den Handlungszeitraum von Psalm 2:

 

Beginnend 1.Jahrhundert:

-       Der Sohn kommt zu den Pächtern, um den Anteil Jehovas an der Ernte zu holen

-       Die „Könige der Erde“, die auf der Seite Cäsars stehen: Herodes, Pilatus und der Hohepriester und Oberpriester Israels stellen sich gegen den Gesalbten Gottes, gegen Jesus.

-       Von der Einsetzung des Sohnes nach seiner Auferweckung im Himmel unmittelbar nach dem Tod, dann an Pfingsten 33 als Priesterkönig „gleich Melchisedek“ im „Königreich des Sohnes der Liebe“ bis hin zum Gerichtstag der Endzeit und der Aufrichtung des „Königreiches für Israel“! (Apg 1:6)

-       Jesu Bitte um „Zuteilung der Enden der Erde“, der Inbesitznahme der „Tore der Städte“ der Feinde Gottes zu Beginn des „Tages des Herrn“.

-       Das Zerschmettern der Feinde am Tag der himmlischen Streitkraft Harmagedons.

 

 (Psalm 2:1-12)

Warum sind die Nationen in Tumult gewesen

Und murmelten die Völkerschaften ständig Leeres?  

2 Die Könige der Erde stellen sich auf,

Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie ein [Mann]

Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten,  

3 [Indem sie sprechen:] „Laßt uns zerreißen ihre Bande

Und von uns werfen ihre Stricke!  

4 Der in den Himmeln sitzt, wird lachen;

5 Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn,

Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,

 

Frage mich um den Besitz der Himmel und der Erde6 [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“  

7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;

Ich, ich bin heute dein Vater geworden.  

8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.  

9 Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen,

Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht, Und frohlockt mit Zittern.

12 Küßt den Sohn, daß ER [[er (der Sohn, Jesus)]] nicht in Zorn gerät

Und ihr nicht umkommt [von] dem Weg,

Denn leicht entbrennt sein Zorn.

Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.

 

Das biblische Drama der zwei Kräfte, dem „Samen der Schlange“ und dem „Samen der Frau“ muss von Beginn an im Garten Eden deutlich erkannt werden. Ohne Identifizierung der Entwicklung jener beiden Kräfte bis hin zum Ende in Harmagedon ist kein exaktes Verständnis möglich! Jesu Blut deckt beide Bereiche ab, sowohl die Sünde die im Himmel durch gefallene Engel im Verlauf der Zeit geschahen (Stichwort „Sintflut“) wie der Menschen „…seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln“. Durch sein reinigendes Blut werden beide Bereiche schlussendlich zur Zeit des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, bei der Aufrichtung des geistigen Tempels und wenn er dem Vater das aufgerichtete und am Sühnetag vollkommen gereinigte „Königreich der (neuen) Himmel“, das „Israel Gottes“, die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ am ersten Tag des Erntefestes übergibt! Dazu gehört auch die „grosse Volksmenge“ an „Schafen“.

 

(1. Korinther 15:24-28)  Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er [[(am Tag Harmagedons)]] Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat [[(Jehova)]]. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Der Sohn, obwohl in erhöhter Stellung bleibt stets dem Vater unterordnet! Jesus zu „Gottgleich“ zu machen erübrigt jeder Logik, den Gott ist weit über jeder Schöpfung! Jesus als „Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung“ kann nicht gleichzeitig „Gottgleich“ sein, so wenig wie „Mann und Frau“ je gleich sein werden! Jeder Versuch etwas „gleich“ zu machen das von Beginn an als ungleich erschaffen wurde ist unsinnig! Jede Schöpfung dient einem vorgegebenen Zweck, den es zu respektieren gilt!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
  

Die zwei unterschiedlichen „Bäume“ im Zentrum Edens identifizieren lernen

Finsternis bedeutet Unkenntnis und dabei ist die Rede von dem uns umgebenden System, das ja bereits die ersten Worte der Schrift in Frage stellt, sie durch ihre Wissenschaft zu widerlegen sucht. Innerhalb dieses „Königreiches des Sohnes der Liebe“ dagegen wird die Wahrheit hoch gehalten, Verständnis vermittelt wie der Anfang war und wie das Ende sein wird! Zur Schöpfung gehört auch das Weltall! Wenn nun Jesus als „Erstgeborener aller Schöpfung“ Gottes allererstes Werk war, mittels Jesus die Engel geschaffen wurden und er als Werkmeister schlussendlich in Gottes Auftrag den Menschen schuf „im Bilde Gottes“, so lohnt es sich dieses Wesen von Anfang an gut zu kennen! Damals, bei der Erschaffung des Menschen wurden auch „Herrschaften und Regierungen und Gewalten“ geschaffen, um die künftigen Dinge auf der Erde zu verwalten!

 

Da in der ganzen Schrift „Bäume“ in symbolischem Sinne für Verwaltung verwendet werden, so müssen wir aus diesem Blickwinkel auch die beiden zentralen Bäume im Garten Eden betrachten! Jene beiden unterschiedlichen Verwaltungszweige gehörten zur selben höchsten Souveränität, zu Jehova und wurden durch Jesus dort eingesetzt zum Guten des Menschen! „… durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden“.

 

Baum der Erkenntnis von Gut und BöseDer symbolische „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“

Der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ stellte offenbar Gottes Gebote und richterlichen Entscheide dar, die unantastbar sind und wer sie übertritt wird die Konsequenzen spüren, die auf jedes Vergehen gesetzt sind. Satan selbst war der Erste, der Gottes Recht Grenzen zu setzen in Zweifel zog und ein eigenes Rechtssystem aufrichtete, das Gottes Gerechtigkeit und der Wahrheit zuwider ist! Unzählige weitere Rechtssysteme die sich gegenseitig widersprechen gründen darauf! Gottes Gebote an Israel gelten dagegen seit Beginn unverändert und werden auch im Millennium dieselben bleiben! Offenbar hat dieser „Baum“ mit Justiz zu tun, Gottes Gerechtigkeit aufzurichten und in die Tat umzusetzen und hat zu Beginn schon sein Versagen offenbart!

 

Und so sind aus diesem Blickwinkel auch die Forderungen Jehovas an alle Mächtigen der Erde verständlich: „Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht; laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde. Dient Jehova mit Furcht, und frohlockt mit Zittern. Küßt den Sohn, daß ER [[er (der Sohn, Jesus)]] nicht in Zorn gerät und ihr nicht umkommt [von] dem Weg, denn leicht entbrennt sein Zorn. Glücklich sind alle, die zu ihm Zuflucht nehmen.“ (Ps 2:10-12)

 

Der symbolische „Baum des Lebens“

Der „Baum des Lebens“ stellt göttliche Unterweisung dar, die seit Eden durch den Wortführer Gottes, durch „das WORT“ zu den Menschen hin geredet wurde! Derselbe Wortführer war es der mit den Propheten redete und der Israel das GESETZ übermittelte und es in der Wildnis als „der Engel Jehovas“ anführte. Jesus belehrte die Juden seiner Tage, dass er bereits war, bevor Abraham ans Leben kam bestanden hatte, den Israel als ihren Stammvater anerkennt.

 

(Johannes 8:48-59)  Die Juden gaben ihm zur Antwort: „Sagen wir nicht mit Recht: Du bist ein Samarịter und hast einen Dämon? 49 Jesus antwortete: „Ich habe keinen Dämon, sondern ich ehre meinen Vater, und ihr entehrt mich. 50 Ich aber suche nicht Ehre für mich selbst; da ist EINER, der sucht und richtet. 51 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand mein Wort hält, wird er den Tod [[(den Fluch, der die Todesstrafe mit sich bringt)]] überhaupt nie sehen.“ 52 Die Juden sagten zu ihm: „Jetzt erkennen wir, daß du einen Dämon hast. Abraham ist gestorben, ebenfalls die Propheten; du aber sagst: ‚Wenn jemand mein Wort hält, wird er den Tod überhaupt nie schmecken.‘ 53 Du bist doch nicht etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten sind gestorben. Wer zu sein, beanspruchst du?“ 54 Jesus antwortete: „Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott; 55 und doch habt ihr ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, wäre ich wie ihr ein Lügner. Ich kenne ihn aber und halte sein Wort. 56 Abraham, euer Vater, freute sich sehr über die Aussicht, meinen Tag zu sehen, und er sah ihn [[(als Jesus ihm als Engel mehrfach zeigte)]] und freute sich.57 Daher sagten die Juden zu ihm: „Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt, und dennoch hast du Abraham gesehen? 58 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“ 59 Darum hoben sie Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen; aber Jesus verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.

 

Die Juden zeigten, dass sie tiefgreifende Zusammenhänge nicht verstanden und dass sie deutliche Stellung auf der Seite Satans genommen hatten, der durch falsche Unterweisung deren Augen verblendet hatte!

 

Jesus dagegen war das ersehnte „Licht“, das diesen „Schleier“ des Unverstandes der bisher auf dem Buch Mose und den PROPHETEN lag durch deutliche Erklärungen weg nahm! Er selbst belehrt uns bis heute dahingehend, dass wir Zusammenhänge vom Anfang hin bis zum Ende deutlich zu erkennen vermögen:

 

Ist mit dem Tod alles vorbei? (Johannes 5:25-30)  Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Die Stunde kommt, und sie ist jetzt, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die darauf geachtet haben, werden leben. 26 Denn so, wie der Vater Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn gewährt, Leben in sich selbst zu haben. 27 Und er hat ihm Gewalt gegeben, Gericht zu halten, weil er der Menschensohn ist. 28 Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  29 und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts. 30 Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.

 

Jesus bezeichnet sich als Abgesandten und erklärt sich niedriger, als der Absendende! Beachten wir, dass „… alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören“, da Jesus erneut als „Menschensohn“ ihnen Leben hier auf der Erde geben wird und jeden der zuvor ungerecht gehandelt hat im Millennium richten wird! Dieses Recht zu richten hat er auf die Apostel hin erweitert und wird es nach ihrer Einweihung zu Priesterkönigen auf die 144.000 ausdehnen, so dass dieses kommende Gericht in seinem Namen erfolgen wird und jeder dieser Richter ebenso das Urteil Jehovas zur Anwendung bringen wird! Dies erst wird wahre Gerechtigkeit erbringen!

 

Eigentlich sollte jeder Familienvater ein Same und Spross des „Baumes des Lebens“ für seine Frau und Kinder darstellen, dann jeder Älteste seiner Versammlung. Beide sind verpflichtet das Recht Gottes in ihrem Bereich zur Anwendung zu bringen. Jesus war der grösste Unterweiser aller Tage, darum hat ihm Gott auch jene zuvor getrennte Macht der Justiz in die Hand gelegt! Bisher aber nur über all jene, die sich seinen Geboten freiwillig zu unterordnen bereit sein würden! Dazu gehörte bereits die Nation Israel, die er als „der Engel Jehovas“ richtete und öfters das Urteil selbst vollstreckte und Moses Gerichtsbotschaften übermittelte, wo jener um Gewissheit bat!

 

Jeder der in symbolischem Sinne von „der Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse“ genascht hat oder sich gar regelmässig davon ernährt ist in Gottes Augen tot! Wer dagegen „die Stimme des Sohnes Gottes hört …, und die darauf geachtet haben, werden leben“! Leben hing von Beginn an davon ab, auf Gottes Wort zu hören und entsprechend zu handeln!

 

Jesus ist der Punkt der Zuflucht, sein Königreich entspricht der „Arche“, der Rettung am Tag Harmagedons! Durch ihn als Mittler, in seinem, in Jesu Namen sollen unsere Gebete zu Gott gesprochen werden! (Joh 14:13, 14). Ausser über Jesus führt kein anderer Weg zu Gott auch nicht über irgendwelche Religionen noch über deren Führer noch deren Propheten!

 

Die „alten“ und „neuen Himmel“ von Anfang an unterscheiden lernen: Was sind die „himmlischen Örter“?

Offenbar werden aber etwas später beim Gericht über den Sündenfall zudem auch die ersten Hierarchien beschrieben, ihre geistigen, herrschenden „Himmel“, deren Autoritäten, wenn von einer Trennung der beiden „Samen“, jener der „Schlange“ und jener „der Frau“ die Rede ist! Dort wurden zwei unterschiedliche Herrschaften begründet die es von Beginn an zu unterscheiden gilt und wo jeder Mensch bis heute entscheiden muss, welcher von beiden er sich unterordnet und Gehorsam zollt! Auch hier liefert Paulus klare Informationen und wir müssen Beginn der Belehrung mit den Resultaten am Ende zu verknüpfen wissen, wenn er von den „himmlischen Örtern" redet:

 

(Epheser 1:3-7)  Gesegnet sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, denn er hat uns gesegnet mit jeder geistigen Segnung in den himmlischen Örtern [[(Mehrzahl!)]] in Gemeinschaft mit Christus [[(Einzahl: Jesus ist Herr in zumindest zwei Himmeln!)]], 4 so wie er uns in Gemeinschaft mit ihm vor Grundlegung der Welt [[(seit Adam und Eva)]] auserwählt hat, damit wir heilig und ohne Makel vor ihm seien in Liebe. 5 Denn er hat uns durch Jesus Christus zur Annahme an Sohnes Statt für sich vorherbestimmt nach dem Wohlgefallen seines Willens [[(unter Jesu Führung eine erdenweite Verwaltung zu schaffen, welche auch die Engel umfasst!)]], 6 zum Lobpreis der Herrlichkeit seiner unverdienten Güte, die er uns durch [seinen] Geliebten gütigerweise erwiesen hat. 7 Durch ihn haben wir die Befreiung durch Lösegeld mittels des Blutes dieses einen, ja die Vergebung [unserer] Verfehlungen, gemäß dem Reichtum seiner unverdienten Güte.

 

Jüdischer KalenderPaulus erinnert daran, dass Jesus nach seiner Rückkehr in den Himmel am Ende der vierzig Tage nach seiner Auferstehung, wo er sich im Fleische zeigte an Gottes rechte Seite setzte (Lu 24:36-43). Jesus versprach den Jüngern zuvor, dass er bis zum Abschluss des Systems mit ihnen sei, was offensichtlich in geistigem Sinne gemeint ist, da er physisch bis zur ersten Wiederkehr [B1] abwesend ist (Mat 28:20). Da die Vorherbestimmung für die Apostel und alle Getreuen lautet „an Sohnes statt“ von Gott angenommen zu werden, muss es sich erst noch um etwas Künftiges handeln.

 

Es betrifft den Zeitpunkt exakt 45 Tage nach Harmagedon, dann, wenn der Sohn dem Vater das aufgerichtete und vollkommen gereinigte „Königreich der (neuen) Himmel“ nach dem „Ende (der alten Himmel und Erde)“ am 15.Tischri, dem ersten Festtag der Erntefeiern [Bb1; e1] übergibt! Dies ist der letzte Tag der Phase von 1335 Tagen, wo auch Daniel sein eigenes „Los“ im neuen System innerhalb des ersten, irdischen „neuen Himmels“ erhält.

 

(Daniel 12:12, 13)  Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht! 13 

Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

Dies entspricht exakt jenem Tag den der Prophet Hosea vorhersagt, wenn Jehova „Lo-Ammi“, nun noch das Volk Jesu dann jedoch als Seine wahren Söhne und Töchter und das „Israel Gottes“ als sein persönliches, das auserwählte Volk aus Priesterkönigen, die „neuen (ersten) Himmel“ zusammen mit der himmlischen „Braut“, den Engel Jesu im zweiten „neuen Himmel“ anerkennt! Paulus erklärt hierzu: „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat“. (1.Kor 15:24) Das gesamte Heer der Feinde Gottes und Jesu ist inzwischen vernichtet!

 

(Hosea 2:23)  Und ich werde sie mir gewiß wie Samen in die Erde säen [[(„Jesreel“: In der Auferstehung)]], und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde [[(„Lo-Ruhama“; in der Auferstehung!)]], und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[„Lo-Ammi“, die ja Jesu Volk im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sind]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

Grundlage und GrundecksteinSo war es von „Grundlegung der Welt“ an vorherbestimmt, als in Eden die beiden „Bäume“ als Teile der Verwaltung gesetzt wurden! Die Rede ist nicht von „diesem System der Dinge“, von Satans Weltreich, sondern von der Zugehörigkeit zum Christus, „dem Samen der Frau“ vorab als dem Engelfürst, dann als dem „Menschensohn“ als Messias, welcher der „Grundeckstein“ des kommenden Systems ist! Abel wird als frühester Zeuge Gottes, der dem Wortführer, dem „Baum des Lebens“ gehorchte betrachtet (Heb 11:4; 12:21-23) und auch er wird Teil der kommenden Verwaltung sein!

 

(Epheser 1:19-21)  und welches die alles übertreffende Größe seiner Macht [[(vergl. Mat 28:18; Off 5:11, 12)]] uns, den Gläubigen, gegenüber ist. Es ist der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke gemäß, 20 mit der er in Christi Fall gewirkt hat, als er ihn von den Toten auferweckte und ihn in den himmlischen Örtern zu seiner Rechten setzte [[(1.Pe 3:18; Off 5:6-10)]], 21 hoch über jede Regierung und Gewalt und Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht nur in diesem System der Dinge, sondern auch in dem künftigen [[(, der Millenniumsherrschaft)]].

 

Hier wird durch Paulus die erhöhte Stellung Jesu in den Vordergrund gerückt, da dieser im dritten Himmel Jehovas an dessen rechter Seite sitzt, somit über Satans alten zweitem Himmel und dem ersten alten Himmel aller Mächtigen der Erde thront! Jesus schloss mit den zwölf Aposteln schon vor dem Abendmahl den Bund, dass jene auf „zwölf Thronen sitzen“ werden! „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels [[(die je 12.000 Priesterkönige des „Israel Gottes“)]] richten.“ (Mat 19:28) Diese organisatorische Vorkehrung war seit Anfang geplant, es blieb aber ein „heiliges Geheimnis“, wer schlussendlich jener auserwählte Haupt-„Same der Frau“ sein würde! Dieses Offenbarwerden wurde durch Satans Intervention nur verzögert, nicht dauernd verhindert! Durch Daniel den Propheten wurden die kommenden „Heiligen des Allerhöchsten“ schon lange im Voraus angekündigt, dass jene das Königreich erhalten werden! (Da 7:21, 22)

 

Paulus in Ketten(Epheser 3:8-13)  Mir, einem Menschen, der geringer ist als der geringste aller Heiligen [[(der Apostel)]], ist diese unverdiente Güte verliehen worden, den Nationen die gute Botschaft über den unergründlichen Reichtum des Christus zu verkündigen 9 und die Menschen sehen zu lassen, wie das heilige Geheimnis verwaltet wird, das von der unabsehbaren Vergangenheit her in Gott, der alle Dinge erschaffen hat, verborgen gewesen ist. 10 [Das geschah,] damit jetzt den Regierungen und den Gewalten in den himmlischen Örtern [[(im 1. und 2. „alten Himmel“)]] die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes durch die Versammlung [[(= Leuchter, Lichtspender)]] bekanntgemacht werde, 11 gemäß dem ewigen Vorsatz, den er in Verbindung mit dem Christus, mit Jesus, unserem Herrn, gefaßt hat, 12 durch den wir diesen Freimut der Rede und Zutritt haben mit Zuversicht durch unseren Glauben an ihn [[(Jesus, als einzigem Mittler)]]. 13 Deshalb bitte ich euch, wegen dieser meiner Drangsale um euretwillen nicht nachzulassen, denn diese bedeuten für euch Herrlichkeit.

 

Das Verkünden der guten Botschaft vom kommenden Königreich muss somit heute den „ersten (alten) Himmeln“, den auf der Erde Regierenden Gewalten „in den (ersten) himmlischen Örtern“, auf der Erde bekannt gemacht werden! Es ist nicht an Menschen den „zweiten Himmel“ Satans zu informieren, das tut Jesus selbst und jene hören es von Gottes Gericht her! Allerdings ist unser Glaube verbunden mit Werken an und durch Jesus den Dämonen selbst Zeugnis! (Mar 1:34; 3:14, 15; Lu 9:1) Um den Mächtigen dieses Systems diese Wahrheit über ihre kommende Vernichtung kund zu tun (Ps 2:6-12) braucht es wie im Falle des Paulus grossen „Freimut der Rede“, da jene diese Botschaft lieber nicht hören möchten! Im Falle des Paulus bedeutete sie Gefangenschaft und später seine Ermordung!

 

1.Mo 1:2:  Was oder besser wer war Gottes Hilfsmittel, der „wehrúach“, um die Erde für das Leben vorzubereiten?

Was uns inzwischen geläufig ist, sowohl die „Schlange“ wie „die Frau“ wurden durch himmlische Wesen, durch zwei Engel hier auf der Erde repräsentiert. Symbolisch wurden sie zudem durch die beiden Bäume im Garten Eden, den „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ („Schlange“, Satan als erster Lügner und die zwei unterschiedlichen Formen von Gesetzen; jenes Gottes und das neue, das Satans) und den „Baum des Lebens“ („die Frau“, der Engelfürst, Werkmeister und Wortführer Gottes als Repräsentant aller Gott getreuen Engel) dargestellt. Adam sollte durch den „Baum des Lebens“ über den Lebensweg instruiert werden, der ihm und seiner Frau und künftigen Nachkommen Gottes Segen eintragen würde. Um ewiges Leben zu behalten war Gehorsam Gott und dem Wortführer Gottes gegenüber Voraussetzung! Paulus erwähnt im Brief an die Hebräer, dass auch Engel als „Geister“ (heb: rúach) Gottes Diener sind, Helfer bei der Erfüllung desselben Planes:

 

(Hebräer 1:7)  Und mit Bezug auf die Engel sagt er: „Und er macht seine Engel zu Geistern und seine öffentlichen Diener zu einer Feuerflamme.“

 

Da die kommende Erde mittels „Feuer“ vernichtet wird steht dies in Verbindung mit jenen „Feuerflammen“, die das Urteil in Harmagedon vollstrecken und die entwurzelten „Bäume“, die abgeschnittenen vertrockneten  Zweige“, die keine guten Früchte brachten und das „Spreu“ sinnbildlich verbrennen. Alles sind verwandte Begriffe, die Details hervorheben, Charakteristiken jener, die nicht hören wollten!

 

(2. Petrus 3:7)  Aber durch dasselbe Wort sind die Himmel [[Regierungen aller Art, Macht und Autorität]] und die Erde [[die gottentfremdete Menschheit]], die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

 

Pangäa bis heuteBereits der folgende zweite Satz in der Genesis wirft etwas mehr Licht auf einige grundsätzliche Fragen! Offensichtlich hatten die Wasser der Ozeane bereits schon zu Beginn, als jener Geist wirkend über den Wassern schwebte die Oberhand über die Oberfläche der Erde gewonnen. Dies bedeutet, dass sich die Ur-Himmel, die dicken Wolkenschichten bereits erstmals ausgeregnet hatten und die vom Himmel herabstürzenden Wassermassen in Form sintflutartiger Regen die Lavamassen der Oberfläche abgekühlt hatten durch einen längere Zeit andauernden Zyklus von Ausregnen der Wolkenmassen und erneutem Verdampfen, hochsteigen, kondensieren und erneutem Ausregnen.

 

Auf der von der Sonne abgewandten Seite der zu jenem Zeitpunkt noch nicht rotierenden Erde (vergleichbar mit dem Mond) bildete sich zuerst der Urkontinent Pangäa. Die von ihm ablaufenden Wasser kühlten an deren Rand das zuvor rotglühende Magma und erste tiefe Furchen wurden in den Lavabasalt von den abfliessenden Wassermassen gebildet. Die erstarrte Lava wurde durch die physische Kraft der bewegten Wassermassen zu Sand und gar bis zu Staub hin zerkleinert: Der Urbeginn der „Staubmassen“ als Grundlage für kommendes Leben auf dem Erdboden wurde so bereitet!

 

 (1. Mose 1:2)  Die Erde nun erwies sich als formlos und öde, und Finsternis war auf der Oberfläche der Wassertiefe; und Gottes wirksame Kraft [[(Gottes Geist heb. ruach]] bewegte sich [[(als produktive Intelligenz)]] hin und her über der Oberfläche der Wasser.

 

Auf der Rückseite der Erde herrschte weiterhin Finsternis. Wie bei einem Eisberg, dessen abgekühlte Masse ein höheres physisches Volumen als die des flüssigen Wassers aufweist und daher dessen Spitze um einen Siebtel aus dem Wasser herausragt, so ragte auch der Urkontinent, die erstarrte Magma Pangäas kompakt vorab aus der darunter flüssigen Magma heraus. Dann folge die Erhebung aus den sich in den umgebenden Meeresbecken sammelnden Wassermassen, die als zunehmende Last auf das darunter flüssige Magma Druck ausübte und sich die die Kontinente weiter anhoben. Dies erzeugte neue Risslinien und damit verbunden das Herausheben von ersten Ur-Gebirgsketten.

 

Bevor wir über jenen „Gottes Geist“ oder „Jehovas Engel“ mehr erfahren, der da wirkend eingriff, möchten wir etwas mehr zum damaligen Geschehen sagen, das vieles zu klären hilft, das in der Schrift zu Beginn ungesagt bleibt und erst in deren Verlauf weiter erklärt wird.

 

1.3.1.5       Wie Petrus Licht auf falsche Ansichten betreffend die Kontinentalschollen wirft, die bis heute den klaren Blick verdüstern, was zur Zeit der Sintflut wirklich geschah

Bedenken wir, dass nahezu das gesamte Schulungssystem heute, sowohl das Religiöse wie das der Nationen durch die „Urschlange“ kontrolliert wird und somit allen Grund hat, die Worte der Schrift in Zweifel zu ziehen und unseren Sinn zu vernebeln, damit wir die Zusammenhänge nicht verstehen! Umgekehrt verwendete Gott willentlich eine Symbolsprache, damit nur jene verstehen lernen, die wirklich „danach wie nach Silber, Gold und Edelsteinen graben“! Dadurch würden die beiden „Samen“ voneinander deutlich getrennt sei: Jene, die Finsternis mehr lieben als das Licht würden das Licht hassen und meiden!

 

(Lukas 11:33-36) Nachdem jemand eine Lampe angezündet [[(Erkenntnis erreicht)]] hat, stellt er sie nicht in einen verborgenen Winkel noch unter ein Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, damit die Eintretenden das Licht sehen können. 34 Die Lampe des Leibes ist dein Auge [[(das „Sehen“, das Erkennen von Wahrheit und von Gottes Recht]]. Wenn dein Auge lauter ist, wird dein ganzer Leib ebenfalls licht sein; wenn es aber böse ist, ist auch dein Leib finster. 35 Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht, das in dir ist, Finsternis. 36 Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und gar keinen finsteren Teil hat, wird er ganz licht sein, so wie wenn eine Lampe dir durch ihre Strahlen Licht gibt.“

 

Alfred Wegener: Die Entstehung der Kontinendte und OzeaneWir möchten einige finstere Ecken in der Belehrung unserer Kinder durchleuchten und zeigen, dass das, was heute „Licht“ oder Erkenntnis genannt wird tiefste „Finsternis“ ist, weil es Versuche darstellt, das Wort der Schrift als unzuverlässig darzustellen! Beachten wir auch die Worte Jesu im Evangelium des Johannes im selben Zusammenhang. Vieles, das wir heute als „wissenschaftlich erwiesen“ anerkennen ist nichts weiter als Dogmatik, die gottlose Form des philosophischen Pharisäismus, die Dinge erklärt, die bei genauerer Betrachtung nicht im Einklang mit der Wirklichkeit sind!

 

(Lukas 12:1-12)  Als sich unterdessen die Volksmenge zu so vielen Tausenden versammelt hatte, daß sie einander traten, fing er an, zuerst zu seinen Jüngern zu sagen: „Nehmt euch vor dem Sauerteig der Pharisäer in acht, der Heuchelei ist. 2 Doch da ist nichts sorgsam verhüllt, was nicht geoffenbart werden wird, und verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 3 Darum wird das, was ihr in der Finsternis redet, im Licht gehört werden, und was ihr in privaten Räumen flüstert, wird von den Hausdächern gepredigt werden. 4 Ferner sage ich euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts weiter tun können [[(den religiösen und politischen Autoritäten dieses Systems)]]. 5 Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, der nach dem Töten Gewalt hat, in die Gehẹnna zu werfen [[(den zweiten Tod nach dem End- und bis zum Schlussgericht)]]. Ja, ich sage euch, diesen fürchtet. 6 Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Münzen von geringem Wert? Doch nicht einer von ihnen wird vor Gott vergessen. 7 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

8 Ich sage euch nun: Jeder, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, wird auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. 9 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden. 10 Und jeder, der ein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; dem aber, der gegen den heiligen Geist lästert [[(Gottes geschriebenes Wort, gegen die Wahrheit reden)]], wird nicht vergeben werden. 11 Wenn man euch aber vor öffentliche Versammlungen und Regierungsbeamte und Gewalthaber stellt, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr zur Verteidigung reden oder was ihr sagen werdet; 12 denn der heilige Geist wird euch in ebenjener Stunde die Dinge lehren [[(Jesus, als Gottes Geist der Wahrheit)]], die ihr sagen sollt.“

 

Gott kennt jedes Detail seiner Schöpfung, sogar die Anzahl der Spatzen wie der Haare zu jedem Zeitpunkt! Indem eine Lüge millionenfach gelehrt und verbreitet wird bedeutet dies lange noch nicht, dass sie dadurch zur Wahrheit würde, höchstens, dass es „offizielle Wahrheit“ ist, die durch solche geglaubt wird, „die eher der Lüge als der Wahrheit zuneigen“! Davor müssen wir uns hüten und Jesu Worte ernst nehmen: „Sei daher wachsam. Vielleicht ist das Licht, das in dir ist, Finsternis“! Paulus warnt daher besonders für unsere „Zeit des Endes“. Paulus warnt in 2.Brief an die Thessalonicher auch uns oder gerade uns:

 

(2. Thessalonicher 2:9-12)  Doch ist die Gegenwart des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.

 

Die „Liebe zur Wahrheit und Gerechtigkeit“ hat mit den beiden symbolischen „Bäumen“ in Eden zu tun! Damit wurde doch der „Vater der Lüge“ identifiziert und andererseits der wahre Sohn Gottes ins Licht gerückt!

 

Beginn der Erde als glühender FeuerballWir verknüpfen wiederum den Beginn, das Ende, biblische Prophetie und Erkenntnis aus der Erforschung des Buches der Natur, um das Gesamtbild vor unseren Augen entstehen zu lassen! Wir wollen lernen Lügen da, wo immer sie sich uns darbieten als solche zu identifizieren! Keinerlei Lügen bringt uns je weiter! Sie blockieren dagegen das Verständnis von Zusammenhängen!

 

Unterschiebung der Meeresplatten unter die Kontinente: Ein Ammenmärchen: Die Kontinente schwimmen im Lava, je mehr Wasser im Meer, umso mehr werden sie hochgedrückt!Die Theorie von Dr. Alfred Wegener der Erdplacken unter dem Meer, die sich unter die Kontinente unterschieben und so Erdbeben und Vulkanausbrüche verursachen, diese wird durch die Bibel nicht bestätigt, sondern in arge Zweifel gezogen! In jedem Schulbuch sind heute solche Bilder und ähnliche zu finden! Offenbar hat einer die Theorie in die Welt gesetzt und alle übrigen kopieren sie!

 

Stimmt sie aber mit der Realität wirklich überein? Eine einfache Überprüfung erweist, dass wir von der Schulwissenschaft in gewichtigen Punkten wie dumme kleine Kinder an der Nase herum geführt werden, weil einer dem anderen abschreibt und nur sehr wenige sich die Mühe geben die Dinge zu überprüfen!

 

Offenbar ermöglicht Gottes erhöhter Standpunkt eine andere Sicht der Dinge und eine genaue Überprüfung zeigt, dass die physikalischen Gesetze ein Unterschieben der Meeresplatten unter die Kontinentalschollen gar nicht zulassen! Die Erde, genauer die Kontinentalplatten können gar nicht unterschoben werden! Schon das Verhältnis in ihrer Dicke von 6-8 Kilometern Meeresboden zu 100-250 Kilometer Festlandsockel lässt so etwas gar nicht zu! Der Urkontinen Pangäa zerbrach in mehrere Stücke, die meist fast senkrechte Steilwände von oben bis zuunterst, also zwischen 100 und 250 Kilometer Tiefe hinterliessen. Wir nennen es die Bruchlinien der Kontinentalsockel, die wir nur bis zu den Klebstellen der Meeresplatten die sich durch erstarrtes Magma dort festgesetzt haben! Jede Veränderung der Wassermassen der Meere erzeugt ein Absacken an den debilsten Klebstellen!

·       Oberer Mantel: 10,3% der Erdmasse; Tiefe von 10-400 Kilometer [1]
Der Obere Mantel umfaßt 15,3% der Mantel-Kruste-Masse. Bruchstücke treten an erodierten Bergketten und bei vulkanischen Ausbrüchen zu Tage, um von uns studiert werden zu können. Olivin (Mg,Fe)2SiO4 und Pyroxin (Mg,Fe)SiO3 sind die wesentlichen Mineralien, die auf diese Weise gefunden wurden. Diese und andere Mineralien sind bei hohen Temperaturen hitzebeständig und kristallin; deshalb lagert sich das meiste davon ab und bildet entweder neues Krustenmaterial oder verläßt niemals den Mantel. Ein Teil des Oberen Mantel mit Namen Asthenosphäre könnte teilweise geschmolzen sein.

·       Ozeanische Kruste: 0,099% der Erdmasse; Tiefe von 0-10 Kilometer
Die ozeanische Kruste umfaßt 0,147% der Mantel-Kruste-Masse. Der Großteil der Erdkruste entstand aus vulkanischer Aktivität. Das ozeanische Gratsystem, ein 40.000-Kilometer-Netzwerk, generiert neue ozeanische Kruste mit etwa 17 km3 pro Jahr und überzieht dabei den Meeresboden mit Basalt. Hawaii und Island sind zwei Beispiele für Ansammlungen basaltischer Massen.

·       Kontinentale Kruste: 0,374% der Erdmasse; Tiefe von 0-50 Kilometer.
Die Kontinentale Kruste umfaßt 0,554% der Mantel-Kruste-Masse. Sie ist der äußere Teil der Erde und setzt sich im wesentlichen aus kristallinem Gestein zusammen. Es handelt sich dabei um leichte Mineralien niedriger Dichte, die von Quartz (SiO2) und Feldspaten (metallarme Silikate) dominiert werden. Die Kruste (sowohl die ozeanische wie die kontinentale) bilden die Oberfläche der Erde; als solche sind sie die kühlsten Teile unseres Planeten. Weil sich kühler Felsen sehr langsam verformt, bezeichnen wir diese feste äußere Hülle auch als Lithosphäre (die felsige oder starke Schicht).

Seismische Tiefenmessungen in Gestein aber zeigen, dass weit grössere Tiefen als diese 50 Kilometer festes Gestein der Realität entsprechen, sondern gar bis 800 Kilometer reichen, was einen Durchschnitt von 100-250 Kilometer Festlandsockel als eher geringe Annahme erzeigt. In Wikipedia unter dem Stichwort ERDMANTEL steht zu lesen: [2]

 

Erdkruste bis zum ErdkernErdmantel

 

   Als Erdmantel wird die mächtigste, mittlere Schale im inneren Aufbau der Erde bezeichnet. Sie liegt direkt unter der Erdkruste und ist durchschnittlich 2.850 km dick (Tiefe der Mantel-Kern-Grenze 2.898 km). Der Erdmantel ist ebenso wie die Erdkruste fest, unterscheidet sich aber in seinen mechanischen Eigenschaften und seiner chemischen Zusammensetzung erheblich von dieser obersten, vielfach aus Basalt (Meeresboden sowie unter Kontinenten) und Granit (vor allem auf Kontinenten) bestehenden „Erdrinde”:

 

   Das Gestein des oberen Erdmantels besteht aus Olivin bzw. Hochdruckvarianten dieses Minerals, verschiedenen Pyroxenen und anderen mafischen Mineralen. Im Tiefenbereich zwischen 660 und etwa 800 km werden Temperatur- und Druckbedingungen erreicht, bei denen diese Minerale nicht mehr stabil sind und daher durch Phasentransformationen zu anderen Mineralen umgewandelt werden; dabei bilden sich Perovskit und Ferroperiklas. Mantelgestein zeigt einen höheren Anteil an Eisen und Magnesium und einen geringeren Anteil an Silizium und Aluminium. Die Unterscheidung zwischen Erdkruste und Erdmantel beruht im Wesentlichen auf diesem unterschiedlichen Chemismus.

 

   Die Masse des Erdmantels beträgt zirka 4,08 · 1024kg und damit rund 68 % der Gesamtmasse der Erde. Es herrschen Temperaturen zwischen einigen 100 °C an der Mantelobergrenze und über 3500 °C an der Mantel-Kern-Grenze. Obwohl diese Temperaturen insbesondere in tieferen Bereichen den Schmelzpunkt des Mantelmateriales bei weitem übersteigen, besteht der Erdmantel fast ausschließlich aus festem Gestein. Der enorme lithostatische Druck im Erdmantel verhindert die Bildung von Schmelzen.

 

Phasenübergänge im Mantelgestein

 

   Die oben erwähnten Phasentransformationen sind nicht die einzigen im Erdmantel. Bereits in den oberen 100 km finden Phasenübergänge der aluminiumhaltigen Minerale statt, durch die insbesondere der bei niedrigen Drücken bis knapp 1 GPa stabile Plagioklas zu Spinell wird, der bei 2,5 bis 3 GPa in Granat übergeht; hiermit gehen kleinere Änderungen in den Mineralproportionen des Mantelgesteins einher (siehe dazu die Tabellen im Artikel über Peridotit). Mit zunehmendem Druck bilden ab etwa 300 km Tiefe Pyroxene und Granat nach und nach einen aluminiumarmen Mischkristall mit Granatstruktur, der im größten Teil der Übergangszone zwischen 410 und 660 km und dem obersten Teil des unteren Erdmantels stabil ist.

 

Die Nazca-Platte kann sich nicht unter den südamerikanischen Kontinen unterschieben, da der Chile-Peru-Graben dies verhindert!Keine Frage: Die Festland-Erdkruste ist bedeutend dicker als die Kruste unter den Meeren! Eine Unterschiebung darf ausgeschlossen werden! Warum aber werden solche Fehler nicht entdeckt und korrigiert? Einfach deshalb, weil ein ganzes Lehrgebäude damit einstürzt! Es ist derselbe Hang zu Dogmen, den wir bereits bei Religionen so sehr zu verachten haben!

 

Ganz offensichtlich „entgehen ihrer Kenntnis“ gewisse Tatsachen, wie Petrus dies erwähnt, weil sie eher bereit sind dem Irrtum zu vertrauen, wie nach Wahrheiten zu suchen! Ihr Wunsch ist es, den Bibelbericht, was Schöpfung und die Sintflut betrifft  in ein falsches Licht zu rücken, damit der Glaube in den Schöpfergott und sein Vorherwissen und lenkendes Eingreifen erschüttert werde! Wenn die Sintflut tatsächlich in dem beschriebenen Ausmass stattfand, dann war die mittlere Höhe der Erdkruste von 700 Metern um etwa dreihundert Meter unter der Wasseroberfläche, so wie es Noah als Augenzeuge in seinem Bericht beschreibt!

 

Stimmt diese nachstehende NASA-Fotosimulation mit ihren Platteneinteilungen wirklich mit der Realität überein?

 

Schauen wir uns die Nazca-Platte an, die sich unter den südamerikanischen Kontinent unterschieben soll doch etwas näher an: Die Scholle unter dem Meer wird doch durch einen Graben abgetrennt, der den Festlandsockel beider Teilkontinente sowohl von der Nazca-Platte als von der Pazifik-Platte trennt! Dieser Graben ist im Schnitt etwa 8-9000 Meter tief, was bedeutet, dass er annähernd die volle Tiefe der Meeresplatte erreicht und unten nur eine dünne erkaltete Schicht diese Platte an den Festlandsockel bindet! Auf der ganzen Länge Südamerikas vom Atacama-Graben in Chile, zum Peru-Graben über den Mittelamerikanischen Graben  bis hinauf zum St. Andreas-Graben bei Los Angeles kann schlichtweg kein Unterschieben stattfinden! Trotzdem wird dies behauptet!