Newsletter „DER WEG“ 10/01-3    Januar 2010

Neubearbeitung: 6.4.11 / 10.5.19

 

 

10.1.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der 3.Brief des Johannes (98 u.Z.)

 

   Der 3.Brief des Johannes ist der kürzeste seiner Schreiben und überhaupt der Bibelbücher und er muss im Zusammenhang mit dem 1. und dem 2.Brief gesehen werden. Nur so ergibt er Sinn und erklärt gewisse gewichtige Umstände in jener Versammlung des Ältesten Gajus, von bestimmten gravierenden Problemen, welche Besucher aus jener Versammlung dem Johannes berichtet hatten! Sein eigener Besuch dort ist bereits beschlossene Sache, wie er es im 2. Brief an „die auserwählte edle Frau“ und im 3.Brief an Gajus erneut ankündigt. 

 

Die 3 Johannesbriefe: Wersind die "auserwählte Frau" und ihre "Schwester"?
 

   Ein gewisser Demetrius ist der Überbringer der drei Briefe, die voraussichtlich nach der Versammlung Korinth gingen. Die zwei Briefe des Paulus zeigen bereits, dass jene Versammlung nicht zur Ruhe kam und der Feind im Inneren den „Samen des Unkrauts“ gestreut hatte! Einerseits wird der Hauptschuldige mit Namen genannt: Diotrephes und andererseits auch sein Verhalten und seine falschen Lehren aufgedeckt. Deutlich steht dieses Verhalten im Zusammenhang mit geistigem „Betrug und darin, dass er sich gegen Jesus und gegen die Lehren der Apostel wendet und Johannes ihn als „Antichristen“ identifiziert. Ursache davon ist einerseits ein Denken mehr zu sein als andere und andererseits Respektlosigkeit gegenüber den Aposteln und deren waren Abgesandten, welche zuvor schon die Versammlung besuchten. Die Apostel aber waren von Jesus eingesetzt und Johannes stellte damals die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ dar, die Jesus damit beauftragt hatte den gesamten geistigen Tempel auszumessen. In der Endzeit sind es die „edle Frau und ihre Kinder“ („Ebioniten“) und die „Schwester und ihre Kinder“ („Paulikaner“):

 

Offenbarung: Johannes muss mit Rohr den Tempel ausmessen(Offenbarung 11:1-4)  Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich [[(entsprechend dem „GESETZ des Christus“)]], als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] [[(die Versammlungen a) in seinen Tagen; b) in der Endzeit gilt derselbe Massstab!)]] Gottes und den Altar [[(die Opfer: a) „Schlachtopfer, die Frucht  der Lippen (das Predigen der guten Botschaft); Schlachtopfer der Lobpreisungen Gottes))]] (Heb 13:15, 16); b) den Leib jedes Christen als annehmbares Schlachtopfer (Rö 12:1); und die darin Anbetenden [[(Versammlungsglieder)]]. 2 Aber was den Vorhof [[(der Nationen)]] außerhalb des Tempel[heiligtums] [[(der Versammlungen)]] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten [[(die von Daniel erwähnten 3 ½ Zeiten grosser Drangsal (Da 12:7), 42 Monate [B](Off 13:3-5), 1260 Tage [C2])]].

 

Offenbarung:  "Zwei Zeugen", Olivenbäuume und Leuchter3 Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage [A] mit Sacktuch bekleidet [[(die Resultate der Ausmessung der Versammlungen der Endzeit)]] prophezeien lassen.“ 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter [[(Vorsteher der zwei Gruppen endzeitlicher Versammlungen: a) „Ebioniten“ (= „Manasse“), Christen aus den Juden) b) „Paulikaner“ (= „Ephraim“), Christen aus den Nationen]] und stehen vor dem Herrn der Erde [[(Jehova (Jos 3:13))]].

 

   Massstab der Ausmessung bilden die Schreiben gemäss Jesu Angaben an die sieben (= Vollzahl) Versammlungen. Dies hatte die Bedeutung alles, was nicht gerade und nicht senkrecht war, was zu kurz oder zu lange ist aufzuzeigen, um es zu korrigieren oder niederzureissen und neu auszurichten! Das war im ersten Jahrhundert durch die drei Briefe des Johannes geschehen. In der Zeit des Endes mit dem Prophezeien der zwei Zeugengruppen im Zusammenhang! Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

   Aufgrund der Angaben in den drei Briefen können die realen Probleme und Personen identifiziert werden! Gajus erweist sich als den Aposteln und dem Christus getreu, mit hohem Grad an Gastfreundschaft, während sein Gegenspieler Diotrephes versucht die Versammlung unter seine Kontrolle zu bringen. Dieser beabsichtigte gar die gerecht Handelnden aus der Versammlung zu werfen. Johannes stärkt alle die das Gute suchen und es tun und kündigt sein Kommen an. Die Naherwartung auf das Wiederkommen Jesu im Fleische soll bei allen gestärkt werden, die um das Kommen des Königreiches Gottes in ihrem Herzen bitten!

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

1.3      Der 3.Brief des Johannes. 1

1.3.1              Den 3.Brief des Johannes im Umfeld korrekt einordnen. 1

1.3.1.1        Gründe für das Schreiben des 3.Briefes des Johannes. 1

Die Organisationsform des „Staatswesen Israels“ zu kennen ist Voraussetzung zum Verständnis. 1

Johannes wird über gewisse unhaltbare Zustände persönlich informiert 1

Jeder Kontakt mit verurteilten „Betrügern und Antichristen“ ist zu meiden! 1

Gottes Gericht an den Respektlosen, die sein GESETZ missachten und despektierlich mit der „obrigkeitlichen Gewalt“ verfahren  1

Wer ist Gajus, der den Brief erhält?. 1

Welche Versammlung betrafen die drei Schreiben in erster Instanz?. 1

1.3.1.2        Der Inhalt des 3. Briefes des Johannes. 1

1.3.2              Der 3.Brief:  Aufforderung an den getreuen Gajus zu handeln, um die Versammlung rein zu erhalten. 1

1.3.2.1        3.Joh 1:1-8: Gajus als Muster an Gastfreundschaft hervorgehoben. 1

3.Joh 1-4:  Johannes bestätigt seine Liebe zu Gajus und ist um sein Wohlergehen besorgt. Einige „Kinder“ blieben bisher der Wahrheit treu! 1

3.Joh 5-8:  Ein hoher Grad an Gastfreundschaft von Christen wird untereinander erwartet und zeigt unsere wirkliche Mitarbeit! 1

1.3.2.2        3.Joh 1:9-12:  Der Stier muss bei den Hörnern gepackt werden, so fordert Johannes die Vorsteher heraus. 1

3.Joh 9-10:  Der respektlose und vor Stolz aufgeblasene Diotrephes. 1

Respekt vor der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ zeigen. 1

Wehe denen, die ihre Mitsklaven schlagen, obwohl jene gerecht handeln. 1

3.Joh 11-12:  Wer gutes tut stammt von Gott, wer Böses treibt hat Gott nicht gesehen! 1

Welcher „obrigkeitlichen Gewalt“ widersetzt sich Diotrephes und welche muss ihn richten?. 1

Welches Schwert der „obrigkeitlichen Gewalt“ muss ein Christ wirklich fürchten lernen?. 1

Jeder der als „Betrüger und Antichrist“ Jesus als König und sein Wiederkommen als Mensch „im Fleische“ ablehnt wird verurteilt! 1

Johannes redet jedem christlichen Vorsteher ins Herz den endzeitlichen „Betrügern und Antichristen“ mutig zu widerstehen  1

Die „Ehebrecherinnen“ dieses Systems erwählen sich ihre eigene „obrigkeitlich Gewalt“! 1

1.3.2.3        3.Jo 1:13-14:  Der Besuch des Johannes bei Gajus angekündigt 1

3.Joh 13-14a:  Johannes will die übrigen Dinge von Angesicht zu Angesicht mit Gajus besprechen..... ..... 1

2.Joh 14b:  Die Freunde, die mit daran arbeiten das Gute zu wirken kennen sich mit Namen! 1

1.3.3              Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 3.Brief des Johannes. 1

 

  

1.3              Der 3.Brief des Johannes

 

1.3.1          Den 3.Brief des Johannes im Umfeld korrekt einordnen

 

1.3.1.1        Gründe für das Schreiben des 3.Briefes des Johannes

 

Die Organisationsform des „Staatswesen Israels“ zu kennen ist Voraussetzung zum Verständnis

In jener Versammlung, an welche der 1.Brief gerichtet war gab es offensichtlich mehr als einen Ältesten. Dies zeigt auch der 2.Brief, der aufgrund der Anrede „die auserwählte edle Frau“ sich vorab an „Ebioniten“, beschnittene Juden-Christen richtete., Diese hatten weiterhin in vielen Versammlungen aufgrund ihrer Ausbildung seit der Jugend im GESETZ und den PROPHETEN einen gewissen Wissensvorsprung, welche die Organisationsform des jüdischen Staatswesen aus der Synagoge und von Jerusalem her noch kannten. Einige waren bestimmt mehrfach schon bis zur Zerstörung des Tempels im Jahre 70 u.Z. hin zu den Festen gegangen. Im Brief an die Epheser zeigt Paulus, dass das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ ein in sich selbst funktionierender „Staat“ darstellt, der Judenchristen mit Heidenchristen fest vereint. Seit der Vernichtung der Nation Juda durch die Römer waren bereits 28 Jahre vergangen und die aus Judäa, Galiläa und Samaria geflohenen Judenchristen, diese „Ebioniten“ hatten sich in viele bereits bestehende Versammlungen innerhalb der Nationen integriert!  Paulus schrieb im Brief an die Epheser dagegen über das Erreichen desselben Wissensstandes an seine „Paulikaner“ das Folgende:

 

Der "Soreg" im  Tempel Jerusalem*** Rbi8  Epheser 2:11-18 ***

Behaltet daher im Sinn, daß ihr früher nach dem Fleische Leute von den Nationen gewesen seid; „Unbeschnittenheit“ wurdet ihr genannt von dem, was „Beschneidung“ genannt wird, die mit Händen am Fleisch vorgenommen wird — 12 daß ihr zu jener besonderen Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Staatswesen Israels und Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13 Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote [[(„die Satzungen“ (Elberfelder), welche „Beschneidung“ und „Zwischenwand“, die Abtrennung der Juden von Menschen der Nationen)]], damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft [[(aufgrund des „Fluches“ auf Sünde)]] durch sich selbst getötet hatte. 17 Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Frieden den Nahen, 18 denn durch ihn haben wir, beide Völker, durch einen Geist den Zutritt zum Vater.

 

Im Tempel Jerusalems gab es den „Soreg“, eine steinerne „Zwischenwand“ die es nur Juden erlaubte sie zu durchschreiten und sich dadurch dem Tempel, dessen aaronischen Priestern und dadurch Jehova zu nähern.

 

Die „Ebioniten„ waren sich der Bündnisse und deren Satzungen wohl bewusst, die Gott mit ihrer Nation geschlossen hatte: Dazu gehörte seit Abraham die „Beschneidung am Fleische“. Sie kannten den „Fluch und den Segen“ und hatten damit eine besondere Verantwortung für jene Menschen aus den Nationen, die „Paulikaner“, die sich inzwischen der „Beschneidung des Herzens“ in der Taufe durch das „GESETZ des Christus“ unterzogen hatten, die dadurch im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ neu hinzugekommen waren.

 

Diese Neugetauften aus Menschen der Nationen mussten daher schon zuvor mit diesem Funktionieren des „Staatswesen Israels“, seiner „obrigkeitliche Autorität“ nun unter dem Christus erst richtig kennen lernen. Die „Paulikaner“ mussten lernen sich dem GESETZ dieser neuen Art Staatswesen nun im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zu unterordnen und dessen Gerichtsbarkeit (1.Kor 6:1-6) zu respektieren. Paulus beschreibt dies im 1.Brief an die Korinther sehr exakt, da jene Versammlung es unterlassen hatte diese Art der Justiz korrekt auszuüben.

 

(1. Korinther 6:1-6) Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? [[(Vorsteher, Älteste)]] 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen [[(Älteste im Millennium)]] die Welt [[(die „grosse Volksmenge“ und die Auferweckten)]] richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[(gr: aggelos = Bote, Vorsteher)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht ein Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann, 6 sondern Bruder geht mit Bruder vor Gericht, und das vor Ungläubige?

 

Der „ZEITBAND BIBLISCHE SCHRIFTEN, BÜNDNISSE, PROPHETIE: Entstehungsgeschichte der Bibel und von Gottes Bündnissen“ bringt uns diesen Zusammenhang optisch näher:

 

Die Bündnisse Jehovas mit Israel
 

Erst durch die Taufe aber wurden „Paulikaner“ in diese Bündnisse mit aufgenommen, die im „neuen Bund“ doch alle weiter bestehen, ausser dem „Bund mit Levi“ („Gomer“), der bei Jesu Tod endete und dessen Rechtsgewalt an das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ übertragen wurde und neue Strukturen erhielt!

 

Die StaatsgewaltDieser „neue Bund“ Gottes wurde bei Jesu Tod, für sein eigenes „Königreich“ gültig, unter dem nun fest eingesetzte und amtierenden Hoherpriesterkönig „gleich Melchisedek“ (Ps 110:1-4; Off 5:11, 12). Er löste somit den früheren „Bund mit Levi“ ab und verband jenen mit dem „Bund mit David“, dem ein ewig währendes Königreich für einen „Samen aus seinen Lenden“ (Jesus) versprochen worden war! (1.Mo 35:11, 12; 2.Sa 7:11, 12; Rö 1:3, 4)

 

Den meisten Menschen ist die Gewaltentrennung innerhalb der modernen Nationen bewusst, welche zudem die Religion vom Staatswesen abgekoppelt haben. Im Islam besteht diese Gewaltenverbindung unter der Scharia weiter: Religion & Staat sind eine Einheit! Ebenso unter dem Hohepriesterkönig Jesus im „Königreich des Sohnes seiner Liebe!

 

Die frühere Gewaltentrennung (seit König Sauls Salbung und Thronbesteigung) auf König und Hohenpriester war durch Gott für Christus somit aufgehoben worden.

 

Die „Zwischenwand“ aus Verordnungen oder Satzungen innerhalb des GESETZES, die es Juden, den „Beschnittenen“ untersagte mit Menschen der Nationen direkt umzugehen, diese waren dort, wo sie früher standen aufgeboben worden und wurden  weiter hinausgeschoben!

 

Der „Soreg“ bestand nun dort, wo „Betrüger und Antichristen“ ausserhalb der Versammlung geworfen wurden! Deren „Beschnittenheit“ war durch wissentlich-willentliche Missachtung des „GESETZES des Christus“ zur „Unbeschnittenheit“ geworden! Mit solchen darf ein Christ keine Kontakte pflegen, nein, sie nicht einmal begrüssen!

 

Der 3.Brief des Johannes hilft aber auch zu unterscheiden, zwischen solchen die aufgrund eines wirklichen Vergehens gegen Gottes GESETZ (das den Tod nach sie zieht) entfernt wurden und den anderen, die aus Überheblichkeit falsch handelnder Versammlungsrichter und durch falsche Anklagen zu Unrecht hinausgeworfen wurden! Im 1.Brief lieferte Johannes die Grundlage einen rechtlich gestützten Hinauswurf aus der Versammlung zu definieren:

 

(1. Johannes 5:16, 17)  Wenn jemand seinen Bruder beim Begehen einer Sünde erblickt, die nicht den Tod nach sich zieht, so wird er bitten, und er wird ihm Leben geben, ja denen, die nicht so sündigen, daß sie sich den Tod zuziehen. Es gibt eine Sünde, die den Tod nach sich zieht [[(bewusst, willentliche Zuwiderhandlung (vergl. Spr 1:20-32 mit Heb 10:24-31))]]. Nicht daß er diese Sünde betreffend bitten soll, sage ich ihm. 17 Jede Ungerechtigkeit ist Sünde, und doch gibt es eine Sünde, die nicht den Tod nach sich zieht.

 

Ohne exakte Kenntnis des „GESETZES des Christus“ kann somit kein Bruder einen Bruder oder eine Schwester „gesetzmässig“ richten, die interne Justiz ausüben. Paulus bestätigt dies:

 

Das "Schwert des Geistes", welches das Wort Gottes ist(1. Timotheus 1:8-11)  Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,   10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Dies bedeutet somit Erkenntnis mit Unterscheidungsvermögen, das jeder „Weise“ haben muss, der richterliche Funktionen ausübt, was beim Vater in der Familie schon beginnt. Paulus verglich dies mit dem Einnehmen „fester Speise“ im Gegensatz zu leichtverdaulicher „Milch“ der Lehre innerhalb der Religionen, bis hinauf zu deren gesetzlos handelnden Führern: „Über ihn [[(Jesus, der Christus als Hohepriesterkönig)]] haben wir viel zu sagen, und es ist schwer zu erklären, da ihr am Gehör stumpf geworden seid. Denn in der Tat, obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, benötigt ihr wieder jemand, der euch von Anfang an die elementaren Dinge der heiligen Aussprüche Gottes lehrt; und ihr seid solche geworden, die Milch benötigen, nicht feste Speise. Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger. Die feste Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.“ (Heb 5:11-14) Jehova setzt fest, was Recht und was Unrecht ist, Jesus lehrt und handelt exakt so, wie es der Vater ihm gebietet: „Ich kann gar nichts aus mir selbst tun; so, wie ich höre, richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen eigenen Willen, sondern den Willen dessen [zu tun], der mich gesandt hat.“ (Joh 5:30).

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Johannes wird über gewisse unhaltbare Zustände persönlich informiert

Einer jener Vorsteher in der fraglichen Versammlung zum Ende des 1.Jahrhunderts, an die der Brief gerichtet ist, der war Johannes schon zuvor negativ aufgefallen oder mit Bestimmtheit war er durch mehrere Besucher bei ihm aus jener Versammlung (als Augenzeugen) über den unhaltbaren Zustand informiert worden! „Denn ich freute mich sehr, als Brüder kamen und für die Wahrheit Zeugnis ablegten“. Diese Wahrheit war zu einem Teil erfreulich, nämlich über den guten Gesundheitszustand des wohl an Alter fortgeschrittenen Gajus zu hören aber andererseits auch unerfreulich, weil die Versammlung unter innerer Spaltung litt! Am Ende des Briefes erwähnt Johannes noch Demetrius, der ebenfalls ein positives Zeugnis durch jene Besucher ausgestellt erhält und der offensichtlich nun als Bote die drei Schreiben überbringt. Möglicherweise war er bereits Bote, der das Johannesevangelium und die Offenbarung überbracht hatte und bereits damals gewisse schlechte Nachrichten vermelden musste, wodurch Johannes erfuhr, dass jener Vorsteher Diotrephes nichts mit Respekt angenommen hatte und die Brüder, welche die Abgesandten gastfreundlich aufnahmen gar schlecht behandelte!

 

Bekennt einander die ÜbertretungenSo erklärt Johannes selbst den Grund dieses Schreibens, nämlich die den Aposteln gegenüber ablehnende Haltung jenes Mannes Diotrephes, der für sich selbst den Vorsitz in dessen Versammlung beanspruchte: „Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der unter ihnen gern den ersten Platz einnimmt, nimmt von uns nichts mit Respekt an.“ (3.Joh 9) Dass Johannes in der Form der Vergangenheit „etwas schrieb“, kann sich darauf beziehen, dass er schon früher ein Schreiben an jene Versammlung sandte. Möglicherweise ein Begleitschreiben, als er etwa zwei Jahre zuvor bereits Kopien der Offenbarung und seines Evangeliums an alle Versammlungen überbringen liess. Es kann sich aber auch auf den 1. und den 2.Brief beziehen, von dem er aufgrund der Mitteilungen der angereisten Brüder jener Versammlung nun annehmen musste, dass Diotrephes, wenn jener als erster diese Briefe in die Hand bekommen würde, diese möglicherweise nach dem Lesen gar vernichten würde!

 

Der Inhalt beider ersterer Schreiben richtet sich doch gegen ein bestimmtes negatives Verhalten einer Gruppe von Christen, vorab innerhalb jener Versammlung! Gajus muss im Alter schon fortgeschritten sein, was Johannes dadurch hervorhebt, dass er froh ist über dessen guten physischen und geistigen Zustand unterrichtet worden zu sein. Er will somit Gajus als Lanzenspitze verwenden, dass einerseits die drei Briefe an alle Vorsteher dort gelangen und die ganze Versammlung sie vorgelesen erhält! Der Briefstil des 2.Briefes zeigt, dass Johannes darauf vertraut, dass die „Ebioniten“, die beschnittenen Juden und getreuen Vorsteher sich fest auf seine Seite schlagen. Wahrscheinlich will Johannes durch dieses Vorgehen verhindern, dass auch jene Versammlung in die Hand von „Betrügern und Antichristen“ fällt, da offensichtlich einige darin dieser Gruppe zugezählt werden mussten, darunter auch Diotrephes, der widerrechtlich Vorsitzführende. Erinnern wir uns daran, dass Paulus im 2.Timotheusbrief beklagte, dass sich alle Versammlungen Asiens von ihm abgewandt hätten! Die Macht, die von „veränderter guter Botschaft“ ausgeht, von „Sauerteig der Lehre“, wie sie Hymenäus, Alexander und Philetus lehrten („… die Auferstehung sei bereits geschehen) ist mächtig! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18)

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:15 ***

Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phỵgelus und Hermọgenes gehören zu ihnen.

 

Der Respekt vor der „obrigkeitlichen Gewalt“ des Paulus war jenen verloren gegangen. Eine ähnliche Situation bedrohte nun diese Versammlung, die daran war unter die Gewalt des Diotrephes zu fallen. All dies zusammengenommen hat sich mit den Jahrhunderten zur Namenchristenheit erweitert, so wie wir sie heute kennen, weil sich Vorsteher keine wahre Erkenntnis der Zusammenhänge erarbeitet hatten: „Feste Speise“!

 

Der Inhalt war somit aufgrund der aktuellen Situation gegen jene „Betrüger und Antichristen“ innerhalb der Versammlung gerichtet und fordert indirekt die Vorsteher auf unmittelbar zu handeln! Möglicherweise erhielten die Überbringer des Briefes noch mündliche Anweisungen an Gajus, um die notwendigen Schritte gegen Diotrephes vorzubereiten! Die drei Schreiben waren darauf ausgerichtet die Versammlung zu stärken und zu einen, um den notwendigen Schritt des Hinauswurfes des Übeltäters vorzubereiten, aufgrund eines Rechtsverfahrens durch jene Verantwortlichen auf der Seite des Gajus!

 

Was bewirkt "Sauerteig in christlichen Organisationenb"?
 

Jeder Kontakt mit verurteilten „Betrügern und Antichristen“ ist zu meiden!

Die Aufforderung, mit den Verurteilten und aus der Versammlung Hinausgeworfenen später keinerlei Kontakte mehr zu haben war somit äusserst sinnvoll! Nicht einmal grüssen sollte man jene „Betrüger“, weil sie ja eine grosse Gefahr für die Versammlung darstellten! Ihre „veränderte gute Botschaft“, dass Jesus nicht „im Fleische“ als Richter der „Schafe und Böcke“ wiederkommen würde hatte einen „Fluch“ gemäss GESETZ auf sie zur Folge, wie Paulus dies im Brief an die Galater klar und deutlich zur Warnung angekündigt hatte:

 

Das GESETZ Mose4:  Segen und Fluch*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

Aber selbst wenn wir [[(die Apostel)]] oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Unabhängig der Stellung die jemand in der Christenversammlung innehat holt er sich unwiderruflich den „Fluch“ auf sich, wenn er „wider den heiligen Geist“ sündigt, eine Sünde für die es keine Vergebung gibt. Wenn die deutlichen Aussagen der Schrift und damit „der heilige Geist“ verneint wird, der sie doch inspiriert hat. Dadurch gegen Gott selbst und damit dessen Aussagen der Schrift ein „falsches Zeugnis ablegt“: Dies hat zur Folge, dass damit selbst Gott, sein Christus und die Apostel und Propheten als Lügner hinstellt werden, welche ja hierdurch in der Schrift Unwahrheit verkünden würden! Paulus warnt im Brief an die Römer jene, die Gottes Wort zu verdrehen suchen aber dadurch niemals Gottes eigene Gerechtigkeit aufzuheben vermögen:

 

*** Rbi8  Römer 3:1-6 ***

Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden [[(hier der „Ebioniten“)]], oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden [[(Israel war vorab aufgefordert Zeugnis über Jehova und Seine Gerechtigkeit mittels GESETZ abzulegen)]]. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst. 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein [[(unwissender)]] Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Aus den Worten geht deutlich die Verantwortung der „Ebioniten“ hervor, welche ihre Überlegenheit dadurch bedingt, dass alle Worte Gottes vorab nur Menschen jener Nation anvertraut wurden: Sowohl die des Alten wie des Neuen Testaments ! Jesus als Lehrer und „Licht der Welt“, die Apostel und die übrigen Schreiber der Schriften des Neuen Bundes waren doch alle Juden gewesen!

 

Petrus zeigt im 1. Brief, dass Unverständnis der Aussagen des Paulus daher kommt, dass einige die „übrigen Schriften“ nicht kennen und daher Aussagen ohne exakte Prüfung verdrehen oder gar zurückweisen: „Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].“ (2.Pe 3:15, 16)

 

Gottes Gericht an den Respektlosen, die sein GESETZ missachten und despektierlich mit der „obrigkeitlichen Gewalt“ verfahren

Gott richtet die Welt aufgrund des GESETZES, das er vorab den Juden gab und das nun Aufgabe jedes Getauften Christen wurde, dieses unter den Nationen aufzurichten. Weit entfernt von den Behauptungen einiger Lügner und Verdreher der guten Botschaft, dass Christus das „Ende des GESETZES“ sei! „Ebioniten“ kam somit eine besondere Rolle zu, da ihnen allein „die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden“! Eines der Beispiele ist Rö 10:4, wo viele Übersetzer behaupten: „Christus ist das Ende des GESETZES“ und dabei dem Paulus nur 7 Kapitel zuvor ins Angesicht widersprechen!

 

*** Rbi8  Römer 3:31 ***

Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Damit aber wurde das GESETZ als Rechtsmassstab für die ganze Menschheit verbindlich! Wer dies leugnet, der leugnet Gott! Jesus wurde auf Davids Thron erhöht und soll künftig die ganze Erde gemäss diesen Geboten Gottes richten. Wer darauf gehört und gehandelt hat ist sein „Schaf“, wer dies respektlos ablehnt ist ein „Bock“, der seiner Strafe nicht entgehen wird! Jesu eigene Worte bestätigen dies: „Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.“ (Joh 12:48, 49)

 

Als der Prophet Natan David Gottes Bundesentscheid in Form einer Vision mitteilte, dass aus dem Königtum Davids ein „Same“ hervorgehe, einer seiner Nachkommen schlussendlich Gott zur Ehre ein ewiges „Haus“ aufrichten werde, da antwortete David Jehova gegenüber:

Nathan bei David

*** Rbi8  2. Samuel 7:18-24 ***

Gemäß all diesen Worten und gemäß dieser ganzen Vision, so redete Nathan zu David.

18 Danach ging König David hinein und setzte sich vor Jehova nieder und sprach: „Wer bin ich, o Souveräner Herr Jehova? Und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 19 Als ob dies noch etwas Geringes wäre in deinen Augen, o Souveräner Herr Jehova, doch redest du auch hinsichtlich des Hauses deines Knechtes bis auf ferne Zukunft hin; und das ist das für die Menschheit gegebene Gesetz [[GESETZ]], o Souveräner Herr Jehova. 20 Und was kann David sonst noch hinzufügen und zu dir reden, da du selbst deinen Knecht so gut kennst, o Souveräner Herr Jehova? 21 Um deines Wortes willen und in Übereinstimmung mit deinem eigenen Herzen hast du alle diese großen Dinge getan, um sie deinen Knecht wissen zu lassen. 22 Darum bist du wirklich groß, o Souveräner Herr Jehova; denn da ist kein anderer wie du, und da ist kein Gott außer dir unter allen, von denen wir mit unseren Ohren gehört haben. 23 Und welche einzige Nation auf der Erde ist wie dein Volk Israel, dessentwegen Gott hingegangen ist, es sich zum Volk zu erlösen und sich einen Namen beizulegen und große und furchteinflößende Dinge für sie zu tun — die Nationen und ihre Götter auszutreiben wegen deines Volkes, das du dir aus Ägypten erlöst hast? 24 Und du hast dir dann dein Volk Israel bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] als dein Volk befestigt; und du selbst, o Jehova, bist ihr Gott geworden.

 

Nachdem aber jenes auserlesene Volk den Messias verwarf und dann gar tötete, wurde jene Generation verworfen. Alle die aber an Jesus glaubten und entsprechend handelten, die übergab er dem Sohn!

 

Diese von David erwähnte „ferne Zukunft“ ist heute und das „das für die Menschheit gegebene GESETZ“ wurde auf der ganzen Erde mittels der guten Botschaft verkündet! Die Rechtsgrundlage für das kommende Gericht wurde gelegt, so wie sie in der Bibel festgeschrieben steht, nicht aber so, wie Katholiken und Protestanten sie im Katechismus lehren! „Israel“ ist jeder, der sein „Herz beschnitten“ hat und sich das „GESETZ auf Tafeln des Fleisches“ geschrieben hat, diesen Bund in der Taufe bestätigt!

 

Wer sich in der Schrift gut auskennt und deren Aussagen in ihrer schriftlichen, unveränderten Form wie sie uns übermittelt wurden anerkennt und versteht, der kann leicht nachweisen, dass die meisten Theologen und religiösen Führer sich diesen von Paulus angedrohten „Fluch“ zugezogen haben, solche, welche die gute Botschaft in irgend einem Teil verändern! Darum bestätigt Paulus, dass jeder aufgefordert ist für sich selbst zu überprüfen, ob er „in der (unveränderten) Wahrheit“ ist oder einer der vielen „offiziellen Wahrheiten“ der Religionen und Sekten zum Opfer gefallen war! Das bedeutet es doch, dass wir aufgrund persönlicher Einsicht handeln sollen und „Babylon die Grosse“ verlassen müssen! (Off 18:4) Unsere „Salbung“ ist Kenntnis der Schrift, durch persönliches Studium, nicht durch Eintrichtern von so genannten „Wahrheiten“, die sich bei näherer Betrachtung als Lüge erweisen und Gimpelfang darstellt! „Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.“ (Joh 2:20, 21)

 

Religionen die offen Lügen verbreiten
 

Hier aber fordern die drei Schreiben des Johannes dazu auf, den Gefahrenherd, der bereits damals in der Versammlung existierte zu lokalisieren und die für die Gefahr Verantwortlichen daraus zu entfernen, wenn sie auf eine erste und eine zweite klare Ermahnung nicht reagierten! Hier ging es um den Beginn von Sektarismus und Abspaltung vom einenLeib, dem des Christus“! Die Gefahr damals konzentrierte sich im Zentrum auf jenen Diotrephes und dann um jene Kreise, die ihm entweder hörig oder doch zugeneigt waren! Es galt all jene zu retten, welche bereit waren von falscher Lehre abzulassen und der Wahrheit getreu zu bleiben!

 

(1. Thessalonicher 2:3, 4)  Denn die Ermahnung, die wir geben, kommt nicht aus Irrtum oder aus Unreinheit oder mit Trug, 4 sondern so, wie wir von Gott als erprobt befunden worden sind, mit der guten Botschaft betraut zu werden, so reden wir, nicht um Menschen zu gefallen, sondern Gott, der unsere Herzen prüft.

 

Gajus sollte als älterer Mann mit viel Erfahrung und rechtlicher Kenntnis das GESETZ nun gesetzmässig zur Anwendung bringen: Diotrephes war der Widerspenstigkeit bereits überführt: Er hatte zudem versucht Brüder aus der Versammlung hinauszuwerfen, die auf die Worte der Apostel achteten und jene gastfreundlich aufnahmen, welche von dieser legalen Autorität her, hier spezifisch von Johannes her gekommen waren! Da der Versammlungsausschluss der Todesstrafe gemäss GESETZ entspricht wäre Diotrephes damit ein potentieller Totschläger, der Gerechte der Todesstrafe zuzuführen versuchte! Wahrscheinlich handelte es sich dabei um Gajus selbst, der nun durch das Schreiben gestärkt handeln musste, um weiteren Schaden abzuwenden! Paulus gab diesbezüglich bereits verbindliche Anordnungen im 1.Schreiben an Timotheus:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,   10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Durch die Lehre, dass Jesus nicht „im Fleische“ gekommen sei oder nicht „im Fleische“ auferstand und als Mensch wiederkommen wird veränderte Diotrephes zudem die gute Botschaft und wurde dadurch zum Lügner und Betrüger, da er ja seine Zuhörer um die Wahrheit betrog! Dies führte für ihn selbst und jene die auf ihn hörten zu Gottlosigkeit, da Gott nicht auf der Seite von Lügnern und Mördern zu finden ist, jede Form der Ungesetzlichkeit gar hasst! Wahrlich ein genügend schweres Vergehen, um von den übrigen Vorstehern geahndet zu werden!

  

Wer ist Gajus, der den Brief erhält?

Offenbar ist Gajus ein Ältester der im 2.Brief als „auserwählte edle Frau“, respektive deren „Kinder“ angesprochenen Christenversammlung. Er muss dem Johannes persönlich bekannt sein. Die Schrift spricht von mindestens drei, möglicherweise gar vier unterschiedlichen Männern Namens Gajus. Der Name Gajus bedeutet „Land“ oder „Erdboden“ und war im Verbreitungsgebiet der griechischen Sprache häufig. Üblicherweise wurde im neuen Testament, wo zwei Christen gleichen Namens erwähnt werden noch ein weiteres Prädikat genannt, z.B. Judas-Iskariot oder „Johannes mit dem Beinamen Markus“ (Apg 12:12). Dadurch war der Genannte exakt identifizierbar.

 

Wer ist Gajus, der den dritten Brief erhält?
 

Wie aus der Apostelgeschichte hervorgeht könnte es sich bei Gajus um denselben Ältesten in der Versammlung Korinth handeln, in dessen Haus Paulus auf der 2. und 3. Missionsreise gastfreundlich aufgenommen worden war und wo auch die Versammlung Korinth sich ursprünglich zusammenfand.

 

*** Rbi8  Römer 16:23 ***

Gạjus, mein Gastgeber und der der ganzen Versammlung, grüßt euch.

 

Paulus befand sich auf der 2.Missionsreise erstmals im Winter 50 / 51 u.Z. in Korinth und schrieb während jener Zeit von dort aus den Brief an die Römer. Er erwähnt diesen Gajus am Ende als Grüssenden. Im 1.Brief an die Korinther spricht er davon, dass er diesen Gajus selbst getauft hatte. Möglicherweise war Gajus noch jung, zwischen 20 und 30 Jahren, jedoch bereits im Besitz eines eigenen, grossen Hauses, wo er nicht bloss Paulus, sondern auch die Begleiter gastfreundlich aufnahm und sich so einen besonders guten Ruf erwarb!

 

Grundsätze zum Leib Christi*** Rbi8  1. Korinther 1:12-15 ***

Was ich meine, ist dies, daß jeder von euch sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, „Ich aber zu Apọllos“, „Ich aber zu Kẹphas“, „Ich aber zu Christus.“ 13 Der Christus besteht geteilt. Paulus wurde doch nicht etwa für euch an den Pfahl gebracht? Oder wurdet ihr im Namen des Paulus getauft? 14 Ich bin dankbar, daß ich niemand von euch getauft habe, außer Krịspus und Gạjus, 15 so daß keiner sagen kann, daß ihr in meinem Namen getauft worden seid.

 

Eine gewisse Polarisierung war in der Versammlung Korinth somit schon kurz nach deren Beginn aufgetreten, wo sich Parteien gebildet hatten, jene die sich zu Apollos gehörend betrachteten, einem aus Alexandria stammenden Juden der offenbar ein guter Redner war und viele aus den Heiden zum Christentum bekehrt hatte, die anderen, möglicherweise beschnittene Juden, „Ebioniten“ aber sich zu Petrus, zu „Kephas“ gehörend bezeichneten und in dessen Namen getauft worden waren. Jene aber die Paulus freundlich gesinnt waren zählten sich zu dessen Gruppe. Das gefiel Paulus überhaupt nicht, weil dadurch Streitereien und Machtgerangel absehbar waren! Statt Jesus als einziges „Haupt“ anzuerkennen gab es da „Parteivorsitzende“! Dieselbe Situation sehen wir heute in den unterschiedlichen Religionsgruppen, die alle einem anderen Haupt als Christus gehorchen!

 

Auf der 3.Missionsreise war einer seiner sieben namentlich erwähnten Begleitern ein anderer Gajus, der aus Mazedonien (Apg 19:29), genauer ursprünglich aus Thessalonich stammte und den Paulus in der Versammlung Derbe gefunden hatte. Auf der Rückreise von Korinth her kommend sandte er jene Begleiter voraus nach Troas, wo er sie später einholte.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 20:4-6 ***

Es begleiteten ihn Sọpater, der Sohn des Pỵrrhus aus Berọ̈a, von den Thessalọnichern Aristạrchus und Sekụndus und Gạjus aus Dẹrbe und Timọtheus und aus dem [Bezirk] Asien Tỵchikus und Trọphimus. 5 Diese gingen weiter und warteten in Trọas auf uns; 6 wir aber stachen nach den Tagen der ungesäuerten Brote von Philịppi aus in See, und wir kamen innerhalb von fünf Tagen zu ihnen nach Trọas; und dort verbrachten wir sieben Tage.

 

Paulus wird in Jerusalem im Tempel gefangenDieser Gajus, der Begleiter des Paulus reiste von Troas nun nach Milet mit und von dort nach Jerusalem, dies ist anzunehmen, da sie ja die Geldsammlungen in den verschiedenen Versammlungen unter den Nationen persönlich „den Armen“ in Jerusalem zu überbringen hatten. Eine annehmbare Opfergabe zum Pfingstfest im Jahre 56 u.Z.! Zuvor schon hatten sie die Festzeit der „ungesäuerten Brote“, die Passahfeier eingehalten, was als ein Beweis mehr dafür gilt, dass Christen unter Gottes Festzeiten stehen!

 

Nach der Gefangennahme des Paulus in Jerusalem kehrten wahrscheinlich die meisten von ihnen dorthin zurück, wo sie hergekommen waren, ihr Auftrag war ja erfüllt. Dort hätte jener Begleiter Gajus möglicherweise auch den Johannes getroffen. Ob er danach nach Derbe zurückkehrte, wo Paulus ihn ja ursprünglich gefunden hatte oder nach seiner Heimatstadt Thessalonich zog oder sonst einer Versammlung diente, dies ist aus der Schrift nicht ersichtlich. Er scheint aber weniger als Kandidat und als von Johannes im 3.Brief Angeschriebener in Betracht zu kommen.

 

Inzwischen, seit Paulus jenen Brief an die Römer im Hause des Gajus in Korinth schrieb waren fast 50 Jahre verflossen. Wäre Gajus als Paulus ihn taufte damals um die dreissig, so wäre er unterdessen zwischen 75 und 80 Jahre alt gewesen. Ein wahrlich reifer älterer Mann, geeignet für jene Reinigung seiner eigenen Versammlung.  Nicht erstaunlich, dass sich Johannes zu Beginn des Briefes über den guten Gesundheitszustand des Gajus freut und dies erwähnt!

 

Welche Versammlung betrafen die drei Schreiben in erster Instanz? 

Da Johannes keine Versammlung direkt weder im 1. noch im 2. noch im 3.Brief nennt, wird dadurch deutlich, dass derselbe Brief schlussendlich jede Christenversammlung betraf, da früher oder später jede Versammlung von diesen Problemen betroffen werden konnte! Die drei Briefe bilden eine unzertrennliche Einheit, bedingen sich gegenseitig! Der Inhalt der drei Schreiben gibt jedem einzelnen Christen Verantwortung auf, ähnliche Zustände von religiösem „Betrug“ und vom Handeln von „Antichristen“ für sich selbst aufzudecken, um danach zu handeln! Kann er Verantwortliche für sein gerechtes Anliegen gewinnen, so kann er vielleicht einen grossen Teil einer Versammlung retten! Die Wahrscheinlichkeit aber ist eher gegen ihn gerichtet, da Vorsteher ja von ihren „obrigkeitlichen Gewalten“ ihrer Religionsgemeinschaft abhängen, denen sie meist treu ergeben sind und sich daher auch nicht dem einzigen „Haupt“, dem Christus untertan fühlen! Sie ziehen diese Art Götzendienst vor, da sie ja Ungerechte über Gott selbst erhöhen und eher auf jene hören, als selbst auf Gott! „Kindlein, hütet euch vor Götzen“ warnte Johannes am Ende des 2.Briefes!

 

Loyalitötskonflikt: Wem gehorchen wir?Sie stehen unter einem Loyalitätskonflikt und nur sehr wenige haben den Mut sich gegen ihre Hierarchie zu wenden, der sie doch sklavisch dienen! Viele Vorsteher gleichen Diotrephes und werden eher den Gerechten aus der Versammlung werfen, als falsche Lehre und ungesetzliches Handeln in oberen Kreisen zuzugeben und es zu bekämpfen! Für Feiglinge aber gibt es im Königreich Gottes schlussendlich keinen Platz!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:8 ***

Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Mit dem 3. Schreiben des Johannes rücken Gajus aus Korinth und die dort schon zur Zeit des Paulus bekannten Probleme jener Versammlung ins Zentrum! Zwischen der Versammlung Ephesus und der Versammlung Korinth existierte bereits zur Zeit, wo Paulus diese Versammlungen auf den drei letzten Missionsreisen besuchte rege Kontakte. Apollos, ein aus Alexandria stammender Jude. Er war Christ geworden und sowohl in Ephesus (Apg 18:24) wie in Korinth (Apg 19:1) mit predigen und Taufen beschäftigt. Aquila und seine Frau Priscilla (Apg 18:1, 18, 19) wirkten ebenso in beiden Versammlungen, was viele gemeinsame Freunde bedeutete, die sich gegenseitig schrieben und besuchten.

 

Zeugen Jehovas: Das Abendmahl als WerbeveranstaltungSolche Besucher waren es, die Paulus in Ephesus über Probleme betreffend der falsch organisierten Passahfeier orientierten, wo in Korinth daraus erstmals ein Grossanlass gemacht wurde, statt es in Familienverbund im kleinen Kreise zu feiern, wie es das GESETZ seit Anfang her befiehlt! (2.Mo 12:1-13) Nur durch das Blut am Türrahmen wurde jenes Haus vom Strafengel um Mitternacht verschont! Dort vernahm er auch von jenem Übeltäter, der mit seiner eigenen Mutter Geschlechtsbeziehungen hatte  und in der Versammlung seitens der Vorsteher geduldet wurde! Paulus hielt unmittelbar Gericht mittels des 1.Briefes und verurteilte jenen, er war nun aus der Versammlung zu entfernen. Ebenso seine Berichtigung das Handeln betreffend des Passahs am Abend des 14.Nisan, nach Sonnenuntergang gilt auch uns heute! Es ist kein öffentlicher Anlass, wo selbst Ungetaufte und Fremde wie an einer Werbeveranstaltung teilnehmen.

 

So wie Paulus, als er den 1.Brief an die Korinther schrieb kündigte er seinen 2.Besuch in jener Versammlung an, um all das, was noch nicht richtiggestellt war persönlich in Ordnung zu bringen. Das musste die Vorsteher beflügelt haben schnellstens Ordnung zu schaffen! Auf jener 3.Missionsreise hielt er jedoch sein Versprechen ein. Es ist anzunehmen, dass er erneut im Hause des Gajus weilte, während der drei Monate in Griechenland respektive auf Achaia während jenes Winters 55 / 56 u.Z.

 

Ebenso kündigt nun auch Johannes erneut seinen eigenen Besuch an und hofft auf Unterkunft und Gastfreundschaft im Hause des Gajus. Allerdings besteht keine Bestätigung, dass er diesen Besuch später auch wirklich durchführen konnte: „Aber ich hoffe, dich bald zu sehen, und wir werden von Angesicht zu Angesicht reden“ verspricht er diesem Freund (1.Joh 14).

 

1.3.1.2        Der Inhalt des 3. Briefes des Johannes

Der Brief umfasst nur wenige Zeilen und kann ausschliesslich im Umfeld der ersten zwei Briefen in seiner Tiefe verstanden werden! Einerseits sollen die Briefe die Versammlung und die getreuen Ältesten darin stärken weiterhin das Gute zu wirken, andererseits muss ein schwerer Zerfall aufgehalten werden, der diese spezifische Versammlung von innen her zu zerstören droht. Diese Form des Abfalls war aber symptomatisch für jene Zeit und bleibt Muster weit verbreiteter antichristlicher Lehre  bis in unsere Tage!

 

Welche Metrkmale zeichnen Antichristen aus?Johannes erwähnt „Betrüger und Antichristen“, er redet nicht von einer einzelnen Person, sondern von einem symptomatischen Verhalten vieler! Indem die Wiederkehr Jesu „im Fleische“ von einigen verneint wurde nahm der Glauben all derer Schaden, die darauf hörten. Die Hoffnung auf Jesu baldige Wiederkehr in Königreichsmacht wurde dadurch zunichte gemacht!

 

An dessen Stelle traten Bemühungen selbst ein System aufzurichten mit hierarchischer Abstufung, was schlussendlich zu mächtigen Katholischen Kirche wurde. Die Hoffnung, dass Jesus im Himmel regiere und von dort aus alles regeln werde widerspricht den Aussagen der Propheten, jenen von Jesus und denen der Apostel! Sein Wiederkommen in Königreichsmacht soll erst dann eine erdenweite Regierung bringen, die wahren, dauerhaften „Frieden und Sicherheit“ schaffen wird! Um das Kommen dieses Königreiches beten wir zum Vater, nicht darum, es selbst aufrichten zu dürfen!

 

Indem Jesus ab dem 4.Jahrhundert zu Gott erklärt wurde war eine Wiederkehr Jesu vollkommen unnötig, da ja Gott aus der Ferne alles zu bewirken vermag, was immer er will. Zumindest lautet die Lehre einiger Religionen so. Ein genauer Untersuch der Schriften zeigt etwas anderes! Mit Verstand ausgestattete Geschöpfe, sowohl Engel wie Menschen sind daran beteiligt Gottes Plan zu verwirklichen. Das ist auf Freiwilligkeit aufgebaut, da Gott seine Geschöpfe davon zu überzeugen sucht, dass sein Wille und die durch ihn gesetzten Grenzen durch GESETZE immer zu unseren Gunsten sind!

 

Gajus hat sich als ein Ältester erwiesen, der über Jahrzehnte treu zu den Aposteln hielt und weiter vollkommen an der „Salbung“, an genauer Erkenntnis der Wahrheit festgehalten hat. Voraussichtlich hatte Paulus diesen Gajus auf der 2.Missionsreise in Korinth getauft und lebte jene Zeit in dessen Haus. Dies würde die „Salbung mit genauer Erkenntnis der Wahrheit“ besonders bestätigen. Zudem war Gajus auch anderen gegenüber sehr gastfreundlich und hatte die früheren Abgesandten des Johannes beherbergt und mit allem notwendigen ausgestattet, um ihre Aufgabe erfüllen zu können.

 

Erst im 3.Brief zeigt Johannes den Gegenspieler, Diotrephes, der sich in der Versammlung an die erste Position zu stellen versuchte. Die Warnungen im 1. und im 2.Brief, die „Betrüger und Antichristen“ betreffen finden damit in der Person des Diotrephes und allen die auf ihn hören ein konkretes Beispiel! Ihr Verhalten und ihr Lehren richtet sich spezifisch gegen Jesu als Mensch „mit Fleisch und Blut“, seine Wiederkehr in Königreichsmacht, weil dies mit Gericht verbunden ist und sie durchaus erkennen, dass sich dieses Gericht gegen sie wenden wird! Jene „Betrüger“ stehlen somit die Wahrheit weg und ersetzen sie durch Irrtum, Halbwahrheit und gezielte Lügen! Es ist geistiger Gimpelfang!

 

Religion Gimpelfang und Geschäft?
 

Diese Heuchelei dient ihnen zur Verschleierung ihres Tuns, das einerseits Gesetzlosigkeit und Habsucht fördert, andererseits eine Hierarchie erforderlich macht, die das Böse fördert und das Gute bekämpft, stets unter dem Schleier der Wohlanständigkeit, die Heuchelei ist! Dies war eine veränderte, eine gefährlich Art guter Botschaft! Paulus ermahnte: „Denn die Ermahnung, die wir geben, kommt nicht aus Irrtum oder aus Unreinheit oder mit Trug,“ (1.Thess 2:3)

 

Johannes will dies weiter aufdecken und richtigstellen. Es ist Teil seiner Aufgabe die Versammlungen als geistigen „Tempel“ auszumessen und Dinge richtig zu stellen und damit kommenden Generationen zu helfen ähnliche Zustände zu erkennen und wie Gajus zu handeln! Jene Besucher haben ihn vom Zustand und dem Verhalten der beiden Gruppen und ihrer Führerpersonen unterrichtet. Gajus soll nun in seiner Versammlung mittels der Briefe und der Autorität des Johannes für Ordnung sorgen. Johannes bringt ihm im Schreiben viel Liebe und Respekt entgegen und zeigt ihm, dass er nicht alleine ist, sondern viele Freunde besitzt, die an der unveränderlichen Wahrheit weiterhin festhalten!

 

 

1.3.2          Der 3.Brief:  Aufforderung an den getreuen Gajus zu handeln, um die Versammlung rein zu erhalten

 

1.3.2.1        3.Joh 1:1-8: Gajus als Muster an Gastfreundschaft hervorgehoben

 

3.Joh 1-4:  Johannes bestätigt seine Liebe zu Gajus und ist um sein Wohlergehen besorgt. Einige „Kinder“ blieben bisher der Wahrheit treu!

Schon die Anrede des Gajus muss jenen bestimmt bewegt haben. Die meisten Jünger jener Zeit wahren sich der Stellung der Apostel wohl bewusst, dass sie künftig an Jesu Seite die Vorsteher der ganzen Erde, die 144.000 Priesterkönige, jeweils jeder 12.000 richten würden. Diese Dinge wussten sie inzwischen von Johannes aus der Offenbarung. Allerdings wurden in immer mehr Versammlungen abtrünnige Lehren verbreitet, so vermochten die unwahren Geschichten über eine bereits erfolgte Auferstehung im Himmel immer mehr Christen von der Wahrheit wegzuziehen. Johannes warnte vor solchen, die „vorauseilen“, Dinge als bereits erfüllt einstufen, die gemäss der Prophetie erst in Zukunft zu erwarten sind!

 

*** Rbi8  3. Johannes 1-4 ***

1 Der ältere Mann an Gajus, den geliebten, den ich in Wahrheit liebe.

2 Geliebter, ich bete [darum], daß es dir in allen Dingen gutgeht und du gute Gesundheit hast, so wie es deiner Seele gutgeht. 3 Denn ich freute mich sehr, als Brüder kamen und für die Wahrheit Zeugnis ablegten, an die du dich hältst, so wie du weiterhin in der Wahrheit wandelst. 4 Ich habe keine größere Ursache zur Dankbarkeit als diese Dinge, daß ich höre, daß meine Kinder fortfahren, in der Wahrheit zu wandeln.

 

Jene Brüder aus der Versammlung des Gajus mögen Johannes auch weit unerfreulichere Dinge berichtet haben, sie mögen gerade wegen dieser Dinge die beschwerliche Reise auf sich genommen haben, um Johannes über die Wahrheit der Dinge zu unterrichten. Sie mögen ihn eindringlich um Anleitung gebeten haben, was zu tun sei! Johannes half jenen nicht nur durch persönliche Beratung, sondern mittels dieser drei Briefe, um der unerfreulichen Situation Herr zu werden.

 

Anleitung zum Aufbau und zur Hilfestellung in der Christenversammlung
 

Er beklagt im ersten Brief, dass dies „die letzte Stunde“ sei, im Bewusstsein, dass nach seinem Tod niemand mehr Herr über jene „Betrüger und Antichristen“ werden könnte und sich das „Unkraut“ inmitten des „Weizen“ ungehemmt vermehren würde. Die Macht und Autorität jener „Feinde der Wahrheit“ und von Gottes Gerechtigkeit, jene die sich selbst erhöht und sich Titel zugeordnet hatten, später würde nur noch eine Lostrennung aus ihren Fängen das Erlangen der „Freiheit“ möglich machen!

 

(Jakobus 1:25)  Wer aber in das vollkommene Gesetz [[(„GESETZ des Christus“)]], das zur Freiheit gehört, hineinschaut und dabei bleibt, der wird glücklich sein, indem er [es] tut, weil er nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein Täter des Werkes geworden ist.

 

Was die Offenbarung als dringendes Verlassen „Babylons der Grossen“ bezeichnet und dazu auffordert, dies betraf somit nicht nur die Endzeit in der wir leben, sondern galt während aller Jahrhunderte!

 

3.Joh 5-8:  Ein hoher Grad an Gastfreundschaft von Christen wird untereinander erwartet und zeigt unsere wirkliche Mitarbeit!

Dennoch freut sich Johannes, weil er klar erkennt, dass stets ein gewisser Teil von Menschen sich der „unverfälschten Wahrheit“ zuneigt und jede Form Irrtum und Lüge zurückweisen, sobald ihnen diese erkennbar werden! Gajus und all jene der Versammlung, die jenem Getreuen Ältesten und dem von Johannes „Geliebten“ zuneigten, sie bestärken den Apostel darin, dass jene treue Gruppe erneut die Ordnung herzustellen in der Lage sein würde! Auch wir dürfen Wahrheit durch keinerlei noch so verführerische Lügen eintauschen und sind gefordert, unabhängig der Folgen für wahres Recht einzustehen!

 

Briefe an den geliebten GajusGajus, obwohl offensichtlich im Alter fortgeschritten gibt sein Bestes, sowohl für die Versammlung als auch für aussenstehende Brüder. Möglicherweise gaben der oder die Überbringer der ersten beiden Schriften des Johannes (Evangelium, Offenbarung) als sie zurück kamen einen äusserst guten Bericht über Gajus und seine Gastfreundschaft und veranlassten ihn damit zum Schreiben der drei Briefe. 

 

*** Rbi8  3. Johannes 5-8 ***

Geliebter, du leistest treue Arbeit in dem, was immer du für die Brüder und noch dazu für fremde tust, 6 die vor der Versammlung von deiner Liebe Zeugnis abgelegt haben. Diese wirst du bitte auf eine Weise ihres Weges senden, die Gottes würdig ist. 7 Denn zugunsten [seines] Namens sind sie ausgezogen, ohne den Leuten aus den Nationen etwas abzunehmen. 8 Darum sind wir verpflichtet, solche Personen gastfreundlich aufzunehmen, damit wir zu Mitarbeitern in der Wahrheit werden.

 

Gemäss dieser Textstelle sind es dieselben Abgesandten die Johannes schon zuvor mit der Kopie seines Evangelium und der Offenbarung sandte nun erneut diejenigen, die er mit den drei Briefen schickt, Demetrius ist unter ihnen (1.Joh 12). Möglicherweise reisten jene Brüder von dort weiter, zum Beispiel zu anderen Versammlungen in Griechenland und Mazedonien oder nach Italien und Rom oder gar zur Anbetung nach Jerusalem, um jeweils Kopien der Schreiben des Johannes zurückzulassen. Darum bittet Johannes sie mit allem für die Weiterreise Notwendigen zu versorgen! Jene Besucher mögen ihm die aktuellste Nachricht gebracht haben, weshalb der Dringlichkeit wegen nun erneut die Boten bemüht wurden. Johannes bittet darum, dass Gajus jene mit allem Notwendigen ausstatten möge für deren Weiter- oder Rückreise. Als „Mitarbeiter in der Wahrheit“ setzen sich jene Brüder zu Gunsten der anderen ein, ohne ein Salär dafür zu erhalten, da Christen keinen Zehnten bezahlen, diese Regelung nur das levitische Priestertum betraf, die Beamte innerhalb des Staatswesens Israels waren, Jesus im „neuen Bund“ aber jedem Pflicht auferlegt: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“! (Mat 10:8)

 

1.3.2.2        3.Joh 1:9-12:  Der Stier muss bei den Hörnern gepackt werden, so fordert Johannes die Vorsteher heraus

 

3.Joh 9-10:  Der respektlose und vor Stolz aufgeblasene Diotrephes

Johannes geht unmittelbar zum Kern der Sache über und zeigt damit, dass in der Christenversammlung gewisse Verhaltensweisen keinen Raum haben! Er nennt den Hauptschuldigen direkt mit dessen Namen, Diotrephes,  was jenem schon beim Lesen und dann erst recht beim Vorlesen vor der ganzen Versammlung zur Schande ausschlagen musste!

 

*** Rbi8  3. Johannes 9-10 ***

Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der unter ihnen gern den ersten Platz einnimmt, nimmt von uns nichts mit Respekt an [[(von Jophhhannnneees und dessssennn Abgesandten)]]. 10 Darum will ich, wenn ich komme, an seine Werke erinnern, die er fortgesetzt tut, indem er mit bösen Worten über uns schwatzt. Und damit nicht zufrieden, nimmt er selbst auch die Brüder nicht mit Respekt auf, und diejenigen, die sie aufnehmen wollen, sucht er daran zu hindern und aus der Versammlung hinauszuwerfen.

 

Das schlechte Verhalten und der Hauptverantwortliche waren damit angeklagt! Jesus hatte bereits dieselbe Handlungsweise bei den Pharisäern beklagt, die gerne den besten Platz innerhalb der Synagoge einnahmen und auf Ehrerweisungen seitens der Gläubigen erpicht waren. Offenbar zeigte Diotrephes dieselben Eigenschaften:

 

Was ist die Folge der Heuchelei?*** Rbi8  Matthäus 6:5 ***

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie [[(die Pharisäer und Schriftgelehrten)]] beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn.

 

Diotrephes war darauf erpicht den „ersten Platz“ in der Versammlung einzunehmen. Er sah in sich die besten Qualitäten und übersah dadurch die guten und gar besseren Eigenschaften von anderen befähigten Männern! Jesus veranschaulichte diese pharisäerhafte Haltung in einem Gleichnis:

 

*** Rbi8  Lukas 18:9-14 ***

Er redete aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, daß sie gerecht seien, und die übrigen für nichts hielten, in diesem Gleichnis: 10 „Zwei Menschen gingen in den Tempel hinauf, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Steuereinnehmer. 11 Der Pharisäer stand da und begann folgendes bei sich zu beten: ‚O Gott, ich danke dir, daß ich nicht bin wie die übrigen Menschen, Erpresser, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Steuereinnehmer. 12 Ich faste zweimal in der Woche, ich gebe den Zehnten von allem, was ich erwerbe.‘ 13 Der Steuereinnehmer aber, der in einiger Entfernung stand, wollte nicht einmal seine Augen zum Himmel erheben, sondern schlug sich wiederholt an die Brust und sprach: ‚O Gott, sei mir, einem Sünder, gnädig.‘ 14 Ich sage euch: Dieser ging als gerechter erwiesen als jener in sein Haus hinab; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“

 

Wenige Tage vor seinem Tod ging Jesus erneut auf diese pharisäerhafte Eigenschaft sich selbst zu erhöhen und sich selbst zu wichtig zu nehmen ein, anstatt anderen dienen zu wollen. Diese schlechte Gewohnheit legen auch heute viele Menschen in führender Stellung an den Tag. Johannes beanstandet genau dies bei jenem Diotrephes. Jesus ergänzt:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:6-12 ***

Sie haben gern den hervorragendsten Platz bei Abendessen und die vorderen Sitze in den Synagogen [[(gr. Versammlungen)]]und die Begrüßungen auf den Marktplätzen und daß die Menschen sie Rabbi nennen. 8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Jesus zeigt, dass nicht hierarchische Strukturen mit jenen, die oben herrschen und den von ihnen Beherrschten unten existieren sollten, sondern, dass Bruderliebe uns gegenseitig dazu motiviert dort zu helfen und zu raten, wo dies notwendig ist. Wer mehr als andere weiss, der lässt die anderen an diesem Schatz Anteil haben, wer bestimmte Fähigkeiten hat, der sucht sie zu Gunsten der Brüder anzuwenden, zu deren Nutzen. Nicht die Geschäftstüchtigkeit ist bei Christen gefragt, um aus seinen Brüdern den höchsten Nutzen herauszuholen, es ist vielmehr die Fähigkeit dem anderen nützlich zu sein, die uns als Jesu Nachfolger auszeichnen! Nicht die Vormachtstellung macht uns bei Christus und bei Gott angesehen, es ist vielmehr der Wille und die Bereitschaft sich für andere ganzherzig aufzuopfern! „Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein.“ Diese Bereitschaft andern zu dienen zeigte sich auch in der Gastfreundschaft des Gaius! Darum erhöht ihn Johannes und erniedrigt dagegen den Diotrephes!

 

Im Brief des Judas kommen noch andere Züge solcher Menschen ans Licht, die an erster Stelle stehen möchten und für sich daraus Nutzen zu ziehen erwarten. Diotrephes versuchte Gajus zu schaden, weil dessen Werke vor Gott weit annehmbarer waren wie seine eigenen. Daher zeigte er Hassgefühle und versuchte gewisse Mitchristen gar aus der Versammlung zu stossen, was ja der Todesstrafe gleich gestellt ist! Das war dieselbe Einstellung Kains, der seine Gefühle nicht zu zügeln wusste!

 

Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden"*** Rbi8  Judas 11-13 ***

Wehe ihnen, denn sie sind den Pfad Kạins gegangen und haben sich für Lohn in den Lauf des Irrtums Bịleams gestürzt und sind in der rebellischen Rede Kọrahs zugrunde gegangen! 12 Diese sind bei euren Liebesmahlen die Felsenriffe, die unter dem Wasser verborgen sind, während sie mit euch Festmahl halten, Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden; wasserlose Wolken, von Winden hierhin und dorthin getrieben; Bäume im Spätherbst, [doch] ohne Frucht, zweimal abgestorben, entwurzelt; 13 wilde Meereswogen, die ihre eigenen Ursachen der Schande ausschäumen; Sterne ohne festgesetzte Bahn, denen für immer die Schwärze der Finsternis aufbehalten ist.

 

Bileam war bereit gegen Wahrsagerlohn Israel zu verfluchen, seine Habsucht machte ihn anfällig für Parteilichkeit, Rechtsgrundsätze beiseite zu schieben. Von Diotrephes sagt Johannes dagegen, dass er: „… mit bösen Worten über uns schwatzt“, somit sich gegen die Apostel und ihre von Gott verliehene Autorität gewendet hatte. Er wollte in der Stellung gleich den Aposteln stehen. Das macht ihn Korah gleich, der als Levit das Amt des Priesters beanspruchte, das Gott ausschliesslich Aaron und seinen Söhnen vorbehalten hatte!

 

Viele Religionen verführen ihre Leiter durch falsche und täuschende Lehre in dieselbe Richtung hin! Bischöfe wollen auf gleicher Höhe wie der Papst sein, der von sich behauptet Stellvertreter des Petrus zu sein und den Titel „heiliger Vater“ beansprucht, exakt dem entgegen gerichtet, was Jesus sagt! Die Entfaltung einer Pracht durch Ornate hat bestimmt nichts mit der Einfachheit der Apostel und Jesu gemein, wahre „Felsenriffe“ die es zu meiden gilt, um nicht selbst „Schiffbruch“ zu erleiden wie schon Hymenäus, Alexander und Philetus! (1.Ti 1:18-20)

 

Bei Jehovas Zeugen ist es die so genannte „Klasse des treuen und verständigen Sklaven“, als ob Jesus bereits entschieden hätte, wer ihm nun wirklich treu gedient hat und wer sich selbst erhöht oder erniedrigt hat. Sie alle eilen der Lehre des Christus voraus und nehmen für sich Machtbefugnisse heraus, die ihnen weder Gott, noch Christus noch die Apostel rechtmässig zugestanden haben! Sie sind, wie es Judas ausdrückt „Hirten, die sich ohne Furcht selbst weiden“.

 

Respekt vor der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ zeigen

Dieser Respekt den Aposteln gegenüber fehlt es heutigen Kirchenführern, so wie dies auch keine Eigenschaft des Diotrephes war! Die Zurechtweisungen in den Briefen die bis heute genauso gegen diese Art religiöser Führer gerichtet sind, diese werden stets so ausgelegt, dass sie andere betreffen aber niemals die Führungsschicht etwas angeht! „Heuchler  nannte Jesus jene Pharisäer und Schriftgelehrten seiner Tage! Es fehlte jenen bis heute an der Analyse der eigenen Werke und ihrer Lehren, die allzu oft den Aussagen der Apostel und denen Jesu und der Propheten diametral entgegengesetzt sind! Die Lehre des „Antichristen“, dass Jesus nicht „im Fleische“, sondern nur „im Geiste“, also mit dem Leib eines Engels oder des Erzengels oder gar in Gestalt des dreieinigen Gottes zurückkehren werde, solche sind in der ganzen Christenheit heute verbreitet. Diotrephes scheint Vater dieser Lehre oder zumindest Vertreter davon gewesen zu sein. Als jene die den Apostel Respekt erwiesen ihn zurechtzuweisen versuchten, da wurden sie gar hart bedrängt!

 

Die Show religiöser Führer als "Teil der Welt"Wer heute versucht den verbreiteten Irrtum oder besser gesagt, die handfesten Lügen der Christenheit aufzudecken, der muss mit härtester Bestrafung seitens jener rechnen, welche in ihrer Religion „die erste Stelle“ einzunehmen versuchen und sich selbst Lehrgewalt zuteilen, ohne die tiefe vieler der göttlichen Aussprüche wirklich verstanden zu haben. Sie nehmen für sich das Recht der Interpretation in Anspruch und vermischen philosophische und mystische Lehren mit göttlicher Wahrheit: Ein wahres Giftgemisch, das sie dann den Glaubenden als geläuterte Lehre darbieten! In Wirklichkeit führen sie „geschwollene Reden unnützen Inhalts“, während sie Gesetzlosigkeit predigen und die „übrigen Schriften verdrehen“, wie sie es auch mit den Briefen des Paulus tun.

 

Petrus zieht jene in seinem 2.Brief ans Licht, die „dem GESETZ trotzen“. Er redet vom kommenden Gericht an den Gesetzlosen: „Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten [[(die Schriften der Wahrheit und dem GESETZ)]] verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].“ (2.Pe 4:15, 16)

 

Sie stellen als obrigkeitliche Gewalt“ die Kirchenhierarchie und die staatlichen Autoritäten mit ihren gottentfremdeten Geboten in den Vordergrund und wollen nicht zur Kenntnis nehmen, was Paulus wirklich im Kapitel 13 des Römerbriefes beschreibt! Jesus als „Haupt“ und die Apostel als dessen rechtmässige Vertreter und deren Schriften müssen bis heute bejubelt werden. Dadurch ehren wir Gott! Statt Selbsterhöhung sollte jeder dem anderen Ehre zukommen lassen. Daran aber fehlte es Diotrephes und er glaubte Anrecht darauf zu haben, dass andere sich ihm unterordneten.

 

Johannes bemängelt dieses überhebliche, respektlose Verhalten, was die Behandlung seiner eigenen Abgesandten und Überbringer seines Evangeliums und der Offenbarung anbetrifft: „… er nimmt selbst auch die Brüder nicht mit Respekt auf, und diejenigen, die sie aufnehmen wollen, sucht er daran zu hindern und aus der Versammlung hinauszuwerfen.

 

*** Rbi8  Römer 12:9-10 ***

[Eure] Liebe sei ungeheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet am Guten fest. 10 Habt in brüderlicher Liebe innige Zuneigung zueinander. In Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor.

 

Paulus erwähnt für wahre Christen eine andere, positive Verhaltensweise, wie einige jener Versammlung an die Johannes schrieb dies zeigten, darunter Gajus! Was Respekt den Aposteln gegenüber betrifft, so zeigt der Brief des Paulus an die Kolosser, dass jede Versammlung auch die Briefe an die übrigen Versammlungen vorlesen sollen. Dies würde auch für die drei Briefe des Johannes gelten! Gerade weil Johannes befürchtet, dass dies nicht geschehen würde, wenn  Diotrephes zuerst die Briefe in die Hand erhielte, darum erwählte sich Johannes den getreuen Gajus und betraut ihn mit dieser heiklen aber gewichtigen Aufgabe!

 

Versammlung Laodicea, nahe Kollossäa*** Rbi8  Kolosser 4:16 ***

Und wenn dieser Brief bei euch gelesen worden ist, so veranlaßt, daß er auch in der Versammlung der Laodicẹner gelesen wird und daß ihr auch den von Laodicẹa lest.

 

Das Schreiben des Paulus an die Laodicener ist nicht in den kanonischen Schriften enthalten! Die beiden Städte Kolossä und Laodicea liegen nahe beieinander, durch römische, gepflasterte Strassen verbunden.

 

Offenbarung: Schreiben Jesu an die Versammlung LaodiceaJene Versammlung erhielt in der Offenbarung von allen sieben Versammlungen durch Jesus die schlechteste Benotung! Nicht eine gute Sache wird vom „Stern“ jener Versammlung, dessen „Engel“ (gr: aggelos = Bote, Vorsteher) oder weit klarer und richtiger, dessen Ältesten erwähnt! Das Resultat der Ausmessung des geistigen Tempels zeigt dort, dass alles verändert werden müsste. Wenn Versammlungen, Sekten und ganze grosse Kirchen einmal in der Hand von Ungetreuen und Abgefallenen sind, dann ist jeder Heilungsversuch zwecklos! Es bleibt nur noch der Rat Jesu, „Babylon die Grosse“ zu verlassen oder wie Paulus aus den PROPHETEN zitiert, aufhören das Unreine anzurühren! „Geht aus ihr hinaus“, befiehlt er mit Gottes eigenen Worten!

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:17-18 ***

„ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ 18 „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

 

Nicht die Zugehörigkeit zu einer Religion macht uns in Gottes Augen annehmbar und zu „Söhnen und Töchtern“, sondern annehmbarer Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ zu bleiben, was nur dann möglich ist, wenn wir uns um Reinheit bemühen, Sünde meiden und das Böse hassen! Wer Jesu Gebote hält ist es, der von ihm geliebt wird und den auch der Vater liebt!

 

*** Rbi8  Johannes 14:21 ***

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Die 2.Missionsreise des PaulusAus ihrer Mitte hinauszugehen“, dies mag eine schwerwiegende Entscheidung sein, bleibt aber überall dort die einzige mögliche Lösung, wo auf berechtigte Zurechtweisung der Verantwortlichen nicht reagiert wird. Es ist die einzige Form, um nicht an den „Plagen teilzuhaben“, welche die Zerstörung der Religionen für deren Glieder mit sich bringt! Dies wird nicht mehr lange auf sich warten lassen! (Off 18:4-8)

 

In der Versammlung Ephesus war es neben Hymenäus der Kupferschmied Alexander, der als er von Paulus aus der Versammlung hinausgeworfen wurde alles daran setzte, um Paulus und den Versammlungen Schaden zuzufügen! Aus Alexanders Kreis, dessen Gefolgsamen im Bezirk Asien waren es Juden gewesen, die in Jerusalem im Tempel gegen Paulus einen Aufstand verursachten und so seine Gefangenschaft ausgelöst haben. Jesus, „der Geist Jehovas“ hatte bereits früh vor jenem Bezirk Asien gewarnt und dort zu predigen gar verwehrt! Lukas, der treue Begleiter des Paulus schreiben das Detail in der Apostelgeschichte:

 

(Apostelgeschichte 16:6)   Außerdem zogen sie durch Phrỵgien und das Land Galạtien, weil ihnen vom heiligen Geist verwehrt wurde, das Wort in dem [Bezirk] Asien zu reden.

 

Auch bei seiner 2.Gefangennahme in oder bei Ephesus kam es zum abrupten Ende der 4.Missionsreise. Offenbar hatte Alexander seine Hände im Spiel! Im 2.Brief aus der erneuten Gefangenschaft in Rom beschrieb Paulus die Gefahr jener „Betrüger und Antichristen“ deren Ursprung bei jenem Kupferschmid zu suchen waren.

 

Die sieben Versammlungen Asiens in der Offenbarung*** Rbi8  2. Timotheus 4:14-15 ***

Alexander, der Kupferschmied, hat mir viel Schaden zugefügt — Jehova [[(der Herr (Jesus))]] wird ihm gemäß seinen Taten vergelten —, 15 und auch du, hüte dich vor ihm, denn er hat unseren Worten in außerordentlichem Maße widerstanden.

 

Wie Diotrephes widerstand Alexander, zusammen mit Hymenäus und Philetus den Anweisungen und Lehren des Paulus  in außerordentlichem Maße“.

 

Die Sektenbildung jener drei Männer scheint sich in zwei Richtungen entwickelt zu haben, die eine war jene des Hymenäus und Philetus, welche schlussendlich die Nikolaus-Sekte bildeten, die Johannes durch Jesu Worte sowohl in Ephesus (Off 2:6) wie in der Versammlung Pergamon in der Offenbarung 34 Jahre nach dem Tod des Paulus beanstandete.

 

Jene Richtung des Alexander scheint zurück zu den Juden, abgefallenen „Ebioniten“ zu führen, die einen besondere Zweig einer Sekte bildeten, die einerseits zwar den Jesus als Christus anerkannten, dessen Auferstehung und Wiederkehr „im Fleische“ aber ablehnten. Sie waren sowohl den Pharisäern wie den Sadduzäern in ihren Lehren zugeneigt. Beide Richtungen erzeigten sich daher als „Antichristen“!

 

Wehe denen, die ihre Mitsklaven schlagen, obwohl jene gerecht handeln

Schon Jesus hatte zu Beginn vor solchen Männern deutlich im Kapitel 24 des Matthäus gewarnt, die „in der Lehre voraus eilten“ und die bloss vorgaben „seine Sklaven“ zu sein, es aber nicht sind. Eines ihrer Merkmale wäre, dass sie die Naherwartung verlassen würden, welche die Apostel und die treuen Jünger bis heute in ihren Versammlungen hegen. Alle erhofften Jesu Wiederkehr schon in ihren Tagen. Dies beständig genährte Hoffnung hielt sie standhaft, da ja Jesus als Richter erwartet wurde, der „Schafe von den Böcken trennen“ würde (Mat 25:31-46). In seiner Beschreibung der „Zeichen“ der Endzeit und den „letzten Tagen“ dieses Systems erwähnt Jesus spezifisch jene inzwischen mächtigste Gruppe einen „übelgesinnten Sklaven“ und seine Handlungsweise:

 

*** Rbi8  Matthäus 24:48-51 ***

Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen [[(die Gehenna)]]. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

 

Die Naherwartung aufrecht zu erhalten war somit ein festes Gebot Jesu, der damit anzeigen will, dass er zu jeder Zeit während jeder Generation zurückkehren kann. Daran hat sich auch heute nichts verändert. Wir müssen Jesu Wiederkommen erwarten und fest im Auge behalten. „Gewohnheitstrinker“ sind beständig betrunken, das Mischgetränk aus Lüge und Wahrheit macht jene unfähig klar zu sehen und die Folgen ihres falschen Handelns zu erkennen! Kein Unreiner, keiner der Sünde treibt, der gegen  eines der Gebote des GESETZES handelt kann die Wahrheit über Gottes Zeitplan der Endzeit wirklich verstehen! „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.“ (Da 12:9, 10) „Gut und Böse“ definiert doch das GESETZ!

 

Logik im Ablauf der Detailereignisse während dem "Tag des Herrn"
 

Die Endzeit läuft nach vorgegebenen Ereignissen ab, die es auf der Zeitachse einzureihen gilt. Die „Zeichen“ können in jedem Jahrhundert sich ein oder mehrfach widerholen: Denken wir nur an den ersten und zweiten Weltkrieg und deren „grosse Drangsal“.

 

Amerikanische EndzeitsektenSpezifisch die amerikanischen Endzeitsekten haben sich auf Vorhersagen über die „letzten Dinge“ spezialisiert aber bereits sehr früh und ohne ihren Glauben auf der felsenfesten Grundlage von Gottes GESETZ und der Aussagen Seinen Propheten aufgebaut. Die meisten von ihnen haben Ihre Gründungsgrundlage von Freimaurer-Studentenbewegungen übernommen. Jesus hatte in der Bergpredigt gewarnt:

 

Miller war von ihnen und den Baptisten geprägt worden, Hellen G.White und die Adventisten, später C.T. Russel für die „Bibelstudenten“ übernahmen diese Lehren, die erstmals „Gegenwart“, dann aber „Vergangenheit wurden, während das zu erwartende Ereignis noch in „Zukunft“ liegt! Petrus erklärt diesbezüglich:

 

(2. Petrus 3:4)  Wo ist diese seine verheißene Gegenwart? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“

 

Erinnern wir uns in diesem Zusammenhang der Worte Jesu: „Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen [[(die Gehenna)]]. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

 

Mormonen: Joseph Smith

Joseph Smith (1805-1844), Gründer der Mormonenkirche (Freimaurer des höchsten, des 33 Grades), der „Heiligen der Letzten Tage“ glaubte aufgrund einer angeblichen Instruktion eines Engels (Dämons; Satans selbst???) der sich selbst Moroni nannte (die Bibel nennt diesen nicht!), dass seine Zeit die „letzten Tage“ des Systems seien: „Moroni ist ein Prophet im Buch Mormon und soll dem Religionsgründer Joseph Smith als Engel erschienen sein. Er spielt für die Mormonen eine herausragende Rolle, ist allerdings in der christlichen Bibel unbekannt. Die Mormonen glauben, dass er in Offb 14,6 EU erwähnt wird.“ Tote wie jeder Prophet Moroni können nicht als Engel erscheinen. In Offenbarung 14:6 steht kein Name. Jener Engel aber kam von Gottes Thron hervor. Die Handlung ist noch künftig, nicht in der Vergangenheit des Joseph Smith! Seine Namensgebung ist Phantasiegebilde.

 

Engel der in der Mitte des Himmels fliegt  (Offenbarung 14:6, 7)  Und ich sah einen anderen Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und [jedem] Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk, 7 indem er mit lauter Stimme sprach: „Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.“

 

Da ist die Rede vom Endgericht, das sich innerhalb der 1260 Tage vor Harmagedon ereignet!

 

Smith wurde zum „falschen Propheten“ da er es unterliess die Quelle der Information zu prüfen. „Als Teil des Prozesses der „Wiederherstellung“ der Kirche Jesu Christi behauptete Joseph Smith, dass ihm eine Vielzahl von Personen erschienen seien [[(Der Lehre des Hymenäus gemäss ‚… die Toten seien bereits auferstanden‘, dies mit dem 3.Himmel Gottes und Geistform der Engel verbindend!)]]. Diese Personen hätten Botschaften für ihn gehabt, hätten ihm Priesterschaftsautorität verliehen oder andere Instruktionen von Gott mitgeteilt. Diese Personen seien ihm als wiederauferstandene Wesen erschienen.“ [1]

 

Diese Lehre geht somit klar und deutlich auf Hymenäus, Alexander und Philetus zurück, die Paulus wegen ihrer Lehre „Die Toten seien bereits auferstanden“ aus der Versammlung Ephesus hinausgeworfen hatte, weil sie „Schiffbruch am Glauben erlitten“ haben! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18) Die Nikolaus-Sekte am Ende des 1.Jahrhunderts verbreitete jene Lehre die schlussendlich in der Katholischen Kirche integriert wurde und Teil des Ausbildens all ihrer ebenso hurerischen „Töchter“, deren abgefallenen Religionen und Sekten bildet.

 

Es war damals die Zeit am Ende der Aufklärung: antireligiöse Bewegungen der Atheisten und Agnostiker waren auf dem Vormarsch. Das nützte selbst dem „Gott dieses Systems“, dem Teufel dieser förderte die Religionsfreiheit: „Teile und du wirst herrschen“, das begünstigte den Glauben in jede Art von Gott, Kirche und deren Kirchenlehren!

 

Im Jahr 1720 begann die Epoche der Aufklärung, [[(Zeit des französischen Philosophen Voltaires und dessen Lehren (1694-1778) als Vordenker der Aufklärung u.a. gegen den Machtmissbrauch der Katholischen Kirche und der Aristokratie gewendet)]] die durch die Vernunft und Freiheit des Menschen und viele Veränderungen in Politik, Gesellschaft und Kultur gekennzeichnet war. Sie endete ca. 1785.“ Ihre Begründer glaubten das „Licht der Erkenntnis“ zu bringen, was aber Jesu Verkündigung, jener des „Lichts der Welt“, des Christus in zu vielen Dingen widerspricht: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird keineswegs in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens besitzen.“ (Joh 8:12) Dies bedingt unverändert am Wort Jesu festzuhalten!

 

Daher ist das Buch Mormon das Werk des „Engels des Lichts“, des Cheruben Satan! Jehova erklärte doch durch den  Propheten Hesekiel über jenen Engelfürsten, der seit Beginn nahe des Thrones Jehovas war: „Du bist der gesalbte Chẹrub, der schirmende, und ich habe dich [ein]gesetzt. Auf dem heiligen Berg Gottes befandest du dich. Inmitten feuriger Steine wandeltest du umher. Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde.“ (Hes 28:14, 15) Die Anhänger jener Kirchengründer, hier spezifisch amerikanischer Endzeitsekten glauben „helleres Licht“ zu verbreiten, welche in Jehovas und Jesu Augen „tiefste Finsternis“ ist, weil sie „Mischwein“ der Lehre bringen!

 

Dadurch missachtete Smith und dann dessen Anhänger die deutliche Warnung des Paulus: „Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel  euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben [[(was alle Bücher der )]], er sei verflucht. Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.“ (Gal 1:8, 9)

 

Smith sollen zuvor (1820) „Gott der Vater“ und Jesus Christus erschienen sein: So behauptete er es zumindest.

 

Entstehung des Buches Mormon und Gründung der Kirche Christi  [2]

 

Joseph Smith, Freimaurer des 33. Grades und Gründer der Mormonenkirche   Die Ereignisse, die schließlich zur Gründung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage führen, begannen im Jahr 1820. Joseph Smith schildert seine Sicht der Dinge in einem Bericht, den er 1838 verfasste und dessen erster Teil heute unter der Bezeichnung „Joseph Smith – Lebensgeschichte“ einen Teil des Buches „Köstliche Perle“ bildet, einer der kanonischen Schriften der von ihm später gegründeten Kirche. Darin behauptet er, im Frühjahr 1820 seien ihm als Antwort auf ein Gebet im Wald Gott der Vater und Jesus Christus erschienen. Dies sei nahe seinem elterlichen Haus in Manchester, New York, geschehen. Dieses Ereignis wird als „Erste Vision“ bezeichnet.

 

   Er berichtet weiter, dass ihm am 21. September 1823, als Antwort auf ein Gebet, ein himmlisches Wesen erschienen sei, das ihn beim Namen nannte, sich als Bote Gottes [[(dem „Gott dieses Systems, Satan, dem „Engel des Lichts“?)]] mit dem Namen Moroni vorstellte und ihm Gottes Auftrag [[(bestimmt nicht Jehova))]] überbrachte, ein Buch von Goldplatten zu übersetzen, welche „die Fülle des immerwährenden Evangeliums“ enthalten und in einem Hügel mit dem Namen Cumorah in der Nähe von Manchester aufbewahrt seien.

 

Es gibt nur ein „immerwährendes Evangelium, das von Juden bis hin zum Tod des Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts aufgezeichnet wurde! Paulus erklärt diesem Umstand im Brief an die Römer:

 

(Römer 3:1, 2)  Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden.

 

Joseph Smith gehörte bestimmt nicht zu jener Gruppe!

 

1830 veröffentlichte er sein Buch „Mormon“, die Grundlage der Mormonenkirche, welche jene als ihre eigene „Heilige Schrift“ der Bibel gleichstellen. In welchem der angebliche Prophet Nephi (um 600 v.u.Z.), ein Zeitgenosse der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar (607 v.u.Z.) und der Zeit des persischen Glaubensgründers Zoroaster („Zarathustra“, ein Priester (= „Zoater“) des Gottes Ahura Mazda, der im Satanskult der Freimaurer eine gewichtige Stellung einnimmt (Richard Strauss, (1864-1949) schrieb die Oper: „Also sprach Zarathustra“, die oft bei den Freimaurern zur Initiierung neuer Mitglieder gespielt wird)). Schon der persische König Cyrus der Grosse war jenem Gott verbunden, nach der Eroberung Babylons durch Jehovas Schriften durch den Propheten Jeremia den Juden nach Erfüllung der siebzig Jahre Gefangenschaft in Babylon die Rückkehr aus dem Exil („Lo-Ruhama“) erlaubte. Er gab ihnen das Gold des Tempels wieder zurück.

 

Gold spielt in der Aufzeichnung jener Lamellen eine wichtige Rolle, wogen die Bibel sich auf papierähnlichen Überlieferung beruht. Die Zehn Gebote wurden in Steintafeln mittels „Gottes Finger“, Seiner „rechten Hand“ oder leichter verständlich durch dessen Wortführer, dem Engelfürsten Michael auf dem Berg Horeb im Sinai an Pfingsten 1513 v.u.Z. eingraviert!

 

(2. Mose 31:18)  Sobald er nun auf dem Berg Sịnai mit ihm zu Ende geredet hatte, gab er Moses dann zwei Tafeln des ZEUGNISSES, Steintafeln, beschrieben von Gottes Finger.

 

Das Buch MormonNephi soll diese „goldenen Lamellen“, eine von drei der Grundlagen des Buches Mormon geschrieben haben. Dieser „Prophet“ floh laut Smith aus Jerusalem vor dessen Zerstörung 607 v.u.Z. mit seiner Familie mittels eines grossen Schiffes unter der Anleitung „Gottes“ nach Amerika und gründete dort „eine grosse Zivilisation“. Die Nachfahren Nephis führten laut den Aussagen von Smith die Angaben auf den „kleinen Platten“ weiter bis etwa 130 v.u.Z.

 

Auf den „grossen Platten Nephis“ soll er die gesellschaftliche Geschichte seines Volkes in Amerika aufgezeichnet haben. Sie soll bis auf Aufzeichnungen zurückgehen, welche nach dem Turmbau von Babel (ca. 2300 v.u.Z.) aufgezeichnet worden seien. Diese würden auf etwa 2000 v.u.Z. geschriebene „Platten Ethers“ als dritter Quelle zurückgreifen. Dieser Name taucht im Bibelbuch Josua als eine der eroberten Städte Kanaans auf (Jos 15:36). Nun aber scheinen die Angaben im Buch 1.Mose auf Schriften bis zum „Buch Adams“ zurückführen, innerhalb der Geschlechtslinie des „Samens der Frau“ (1.Mo 3:15) die Moses mittels der „Teraphim“ (1Mo 31:19, 20) in schriftlicher Form bereits vorlagen und die er im Buch Genesis umschreibt.

 

(1. Mose 31:19, 20)  Lạban nun war hingegangen, seine Schafe zu scheren. Unterdessen stahl Rahel die Tẹraphim, [[(die vor und nachsintflutlichen Aufzeichnung des „Samens der Frau“, die Abraham, dann Isaak und dann Jakob uigeteilt waren, dem wahren „Samen“, aus dessen Linie Jesus, der Messiaskönig kommen würde!)]] die ihrem Vater gehörten. 20 So überlistete Jakob den Syrer Lạban, denn er hatte ihm nicht mitgeteilt, daß er weglaufen würde.

 

Während all der Jahre, wo Abraham im Auftrag Gottes das Lad Kanaan durchstreifte waren diese Aufzeichnung zur Sicherheit der Hand Labans anvertraut und Rahel nahm mit vollem Besitzrecht als der ehelichen Frau Jakobs diese an sich, dies unter Gottes Schutz!

 

Geschlechtslinie Abrahams und die "Teraphim"
 

Das ist die Linie, in der Gottes Wort bis hin zum „Buch Adams“ (1.Mo 5:1) in die Linie Levis, des Sohnes Jakobs kam und damit in Ägypten zu Moses.

 

Moron

(unnamed)

Coriantor

(unnamed)

Ether

 

Diese frühen Aufzeichnungen der in Amerika lebenden Juden durch Nephi, dann Moron via Coriantor und Ether, der weitere 24 Goldplatten geschrieben und ergänzt haben soll. Er würde aus der Linie Jareds stammen, der zur Zeit des Turmbaus von Babel diese ägyptische Hieroglyphensprache redete, nicht etwa hebräisch wie Heber (Eber) (1.Mo 10:24, 25), dessen Sprache ja allein nicht verändert wurde, da er in der Linie des „Samens der Frau“ die Teraphim ergänzte!

 

Ein Nachkomme aus der Linie Adams über Melchisedek und Mahalel hatte einen Sohn Jared laut der Bibel, ein Vorfahre Jesu (Lu 3:37).

 

(1. Mose 5:15-20)  Und Mahalạlel lebte fünfundsechzig Jahre und wurde dann der Vater Jạreds.

16 Und nachdem Mahalạlel der Vater Jạreds geworden war, lebte er noch achthundertdreißig Jahre. Unterdessen wurde er der Vater von Söhnen und Töchtern. 17 So beliefen sich alle Tage Mahalạlels auf achthundertfünfundneunzig Jahre, und er starb. 18 Und Jạred lebte hundertzweiundsechzig Jahre und wurde dann der Vater Hẹnochs. 19 Und nachdem Jạred der Vater Hẹnochs geworden war, lebte er noch achthundert Jahre. Unterdessen wurde er der Vater von Söhnen und Töchtern. 20 So beliefen sich alle Tage Jạreds auf neunhundertzweiundsechzig Jahre, und er starb.

 

Werden hier biblische Dinge mit reiner Mystik vermischt? Der biblische Jared hatte den vorsintflutlichen Henoch in seiner Stammlinie! Beide mögen am „Buch Adams“ als Teil der „Teraphim“ mitgearbeitet haben, welche mit Noahs Familie die Sintflut überstanden!

 

Was sind die "Teraphim"?
 

Moron und dessen Sohn Moroni lebten zur Zeit des vollkommen abgefallenen Christentums nach dem Konzil von Nicäa, zu Beginn des 5. Jahrhunderts in Amerika. Die von „Nephi“ und „Ether“ aufgezeichneten Goldplatten sollen durch diese etwa 400 Jahre nach Christus aufgetretenen „Propheten“ im Buch Mormon zusammengefasst und ergänzt worden sein, erklärt Smith. „Die kleinen Platten Nephis im Original, sowie die Zusammenfassung der großen Platten Nephis und der Platten Ethers (König aus der Linie Jareds in Amerika), habe Moroni dann versteckt, um sie für zukünftige Generationen zu bewahren. Moroni erwähnt im Text, er sei in ‚reformiertem Ägyptisch“ (reformed egyptian) verfasst, einer von Altphilologen, Orientalisten und Ägyptologen bis heute nicht identifizierten Sprache bzw. Schrift.[3] Wer das Geschlechtsregister das von zu Ether führt etwas studiert wird wahrscheinlich mit Kopfschmerzen enden … [4]

 

Interessant, dass auch Charles Taze Russel, seines Zeichens ebenso Glied der Freimaurer im 33. Grad, der später als Smith seine eigene Sekte gründete in der ägyptischen Mythologie fest verankert war und die ägyptische Pyramiden von Gizeh sollen seine eigenen Zeittafeln der Geschichte inspiriert haben: Zufall?

 

Der Name „Nephi“ hat eine Gemeinsamkeit mit den durch Mose erwähnten vorsintflutlichen „Starken“ zu tun, einem Hybridgeschlecht zwischen Dämonen und Frauen. „Die Nephilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm.“ (1.Mo 6:4)

 

Das erinnert uns an die Freimaurer und ihren Drang die Welt zu beherrschen und Ruhm zu erreichen, was auch deren Mitglied des 33. Grades  John Smith beeinflusst haben mag. Der „Gott dieses Systems“, Satan scheint auch den Freimaurern wertvolle Hilfe darin zu leisten Rang und Namen und Reichtum zu erreichen!

 

Mitt Romney, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner für die USA bei den Wahlen 2012, Multimillionär, ein Mormon und führendes Glied der Freimaurer glaubt dies alles und lehrt es sogar: In den USA scheint wirklich alles möglich zu sein und die Freiheit Menschen zu versklaven unter irgendwelche phantasievollen Lehren ist aus biblischer Sicht erschreckend!

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"
 

Die ganze Mormonengeschichte erinnert an Märchenerzählung. Kinder glauben an Märchen, Erwachsene aber sollten Unterscheidungsvermögen haben. Johannes warnte in seinem 1.Brief ebenso deutlich vor „inspirierten Äusserungen“ von „Propheten“, welche jene erzählen, dessen Quelle wir aber anhand der Schriften „des wahren Gottes“ untersuchen müssten: Stammen sie von Jehova, „der nicht lügen kann“ (Tit 1:1) und daher in vollem Einklang biblischer Aufzeichnungen ist.

 

(1. Johannes 4:1)  Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind.

 

Diese Form der Prüfung kann und muss jedem Glied der Mormonenkirche ans Herz gelegt werden! Fahren wir mit dem Studium amerikanischer Sektengründer fort:

 

Milleriten: William Miller

Zwei weitere Sektengründer einer der wohl nach den Mormonen gewichtigsten Endzeitreligionen fallen besonders auf: Bei den Adventisten war es vorab William Miller (1782-1844) und dessen „Millertiten“ für dasselbe Todesjahr hatte Miller als „falscher Prophet“ behauptet, dass Jesu Rückkehr am 22.Oktober 1844 erwartet werden müsse. Nach dessen Austritt 1831 aus der Freimaurerloge begann er mit dem Predigen seiner Version von Jesu Wiederkehr, dass die 2300-Tagefrist Daniels (Da 8:14) nun abgelaufen sei: Die Wiederherstellung Jerusalems wurde zur Zeit des Propheten Nehemia und Esra unter dem Perserkönig Artaxerxes I. veranlasst (Es 7:12-26). Diese Erwartung  traf nicht ein: Harmagedon lag noch in weiter Zukunft und wir erwarten dieses Ereignis immer noch, ohne bestimmte Jahresangaben!

 

William MillerWilliam Miller (Baptist)

 

William Miller (* 15. Februar 1782 in Pittsfield; † 20. Dezember 1849 in Hampton) war ein US-amerikanischer baptistischer Prediger und Begründer der Adventbewegung.

 

Leben

   Miller wurde in Massachusetts geboren, wurde nach seiner Heirat Farmer in Poultney (Vermont), bekleidete dort verschiedene Ämter (zum Beispiel Hilfssheriff, Friedensrichter), war relativ wohlhabend und diente als Leutnant in der Vermont Miliz. Er wurde in Poultney Freimaurer in der Morning Star Lodge No. 27. Als 1812 der Britisch-Amerikanische Krieg ausbrach, stellte er eine Kompanie auf, nahm an den Kampfhandlungen teil und wurde später zum Captain befördert.

 

   Seinen offiziellen Austritt aus der Freimaurerloge erklärte Miller im September 1831. Im selben Jahr begann Miller zu predigen. Auf das Buch Daniel 8–9 gegründet, glaubte Miller, dass bereits 2.300 Jahre [[(falsche Anwendung der 2300 „Abende und Morgen“ auf Jahre [A-B2g])]] seit dem Gebot der Wiederherstellung Jerusalems überschritten waren und Jesu zweite Wiederkunft [[B1]] bevorstünde. Dieses Gebot wurde vom Schreiber Esra durch Artaxerxes I. von Persien im 7. Jahr seiner Herrschaft (d. h. 457 vor Chr.) gegeben und wird in Esra 7,12–26 genau geschildert. So wurde der 22. Oktober 1844 als der Tag der Rückkehr Christi berechnet. Miller gilt als Begründer der Adventbewegung, die sich nach dem Great Disappointment [[(Enttäuschung)]] entwickelte.

 

Moses schrieb im Auftrag Jehovas dessen Worte nieder, um echte von „falschen Propheten“ unterscheiden zu können:

 

(5. Mose 18:20-22)  Der Prophet jedoch, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu reden, das zu reden ich ihm nicht geboten habe, oder der im Namen anderer Götter redet, dieser Prophet soll sterben. 21 Und falls du in deinem Herzen sagen solltest: „Wie werden wir das Wort erkennen, das Jehova nicht geredet hat?“ — 22 wenn der Prophet im Namen Jehovas redet, und das Wort trifft nicht ein oder bewahrheitet sich nicht, so ist dieses das Wort, das Jehova nicht geredet hat. Mit Vermessenheit hat der Prophet es geredet. Du sollst vor ihm nicht erschrecken.‘

 

Beachte wir den Zusammenhang mit der Freimaurer-Loge der Yale-Universität, deren Mitbegründer Albert Pike war, den wir im Schreiben zum Jakobusbrief vom  1.3.2019 über den NEWSLETTER zum selben Thema näher beschrieben haben: Er stand unter starkem Einfluss des Zoroaster-Kults! Deren Gott ist zweifelsfrei Satan, Freimaurer zumindest höherer Grade  gelten als „Kult von Satanisten“, das Erreichen absoluter Weltmacht ist ihr Ziel! Damit sind solche als „Betrüger und Antichristen“ einzuordnen, von welchen schon Jesus deren Ausgang beschrieb: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27) 

 

Adventisten: Prophetin Ellen G. White

Ellen G WhiteAus den Anhängern von William Miller stand nach der Nichterfüllung der Prophezeiung die Nachfolgeprophetin Elen Gold-White auf, die aus der Niederlage Millers eine Wiederbelebung startete: Die Gründerin der Adventisten, einer protestantischen Freikirche, welche doch bis heute die Rückkehr Jesu und das Endgericht erwarten, nun aber sich seit 1844 im Tausendjahrreich (Millennium) eines „Untersuchungsgerichts“ befinden würde, dessen Ende ihrer Ansicht nach erst Harmagedon kommen werde. Fehlendes Unterscheidungsvermögen zwischen „End- und Schlussgericht“: Das Endgericht steht zum Abschluss des Systems Satans und dem Beginn der Tausendjahrherrschaft Jesu „im Fleische“, das Zweite richtet nun alle Auferstandenen während des Millenniums! Diese Vereinigung der Kapitel 37 von Hesekiel (die Erstauferstehung folgt auf Harmagedon unter Jesu Leitung) mit Kapitel 38 (Gog von Magog erscheint am Ende des Millenniums) zeichnet viele Sekten und Kirchen aus, denen es an Unterscheidungsvermögen fehlt und damit an wahrer Weisheit! Somit endet das Millennium für jene erst 2844 und damit erklären jene klar und deutlich: „Mein Herr bleibt noch aus“. Eindeutig sind Adventisten aus den Milleriten entstanden, mit etwas veränderter Lehre. So sind Alkohol-, Tabak- und Rauschmittel verpönt.

 

Glaubensartikel [5]

   Die Lehre wird derzeit in 28 Glaubenspunkten offiziell beschrieben. Diese Glaubenspunkte beschreiben unter anderem das Gottesverständnis, die Rolle Jesu Christi, die Dreieinigkeit, das Bibelverständnis, die Lehre vom Sabbat, von der Gemeinde (Kirchenverständnis), von der Gemeindefinanzierung, vom christlichen Lebensstil, von Tod und Auferstehung, von der Endzeit, der damit verbundenen Wiederkunft Christi und der neuen Erde. Gemäß dem Vorwort der Glaubensartikel sind diese nicht statisch, sondern können und sollen je nach Erkenntnisstand durch eine Vollversammlung der Generalkonferenz angepasst werden.

 

Zeit des Gerichts

   Adventisten sind der Auffassung, dass seit dem 22. Oktober 1844 das Untersuchungsgericht im Himmel stattfindet. Hierbei werden alle bekennenden Gläubigen (von Adam und Eva an) untersucht und all jene in das Buch des Lebens eingetragen, welche den Glauben an Jesus Christus bewahrt haben und an die Sündenvergebung. Man wird allein durch den Glauben gerettet. Im himmlischen Heiligtum findet deswegen eine symbolische Reinigung von allen Sünden statt.

 

Der Glaube der sich nach den Aussagen einer Generalkonferenz richtet ein solche ist nicht statisch fest, gleicht dem der Katholischen Kirche und deren Konzilien! Paulus vertritt ein weit anderes Glaubensbekenntnis vor dem Prokonsul Felix in Cäsarea, nachdem ihn Führer Juden des Verrats und der Unruhestiftung im Tempel Jerusalems angeklagt hatten. Sie erklärten Paulus habe einen Unbeschnittenen hinter den Soreg auf den Tempelvorplatz Israels gebracht:

 

(Apostelgeschichte 24:13-16)  Auch können sie dir die Dinge nicht beweisen, deren sie mich gerade jetzt anklagen. 14 Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Der Glaube des Paulus hing nicht am Entscheid eines kirchlichen Gremiums!

 

Die Erwachsenen-Glaubenstaufe durch Untertauchen ist Voraussetzung zur Mitgliedschaft. Der Sabbat gilt als Versammlungs- und Ruhetag. Die Festzeiten Jehovas, Teil des Sabbatgebotes dagegen werden nicht beachtet. Schweinefleisch aber wird verpönt. Teile des GESETZES kommen zur Anwendung, andere lässt man nach freiem Entscheid auf der Seite liegen!

 

Beide Sekten, Milleriten und dann die Adventisten haben aufgrund einer Kalkulation der Anzahl der 2300  (C1), der 1290 (C4) „Tage“ (Da 8:13, 14) und der dreieinhalb  Zeiten und Zeitabschnitte“ oder 1260 Tagen / 42 Monaten (B; C2) in den Vorhersagen Daniels (12:7, 11-12) eine Berechnung angestellt, um exakt den Beginn respektive das Ende der „letzten Tage“ dieses Systems zu berechnen. Ein gefährliches Unterfangen, weil Jesus diese Zeitspannen allein in Verbindung mit seiner Wiederkehr und eben wirklichen „Abenden und Morgen“ erklärte: Jesu aber verwendete Teile der Vorhersagen Daniels über das „Aufstellen des abscheulichen Dings“ (11:29-31 und 12:)

 

Drei Apostel befragen Jesus auf den Ülberg über den Untergang des Tempels und seiner WiederkehrWenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte [[(Nuklearwaffen in Israel)]] stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an) [[(Unterscheide was die erste Zerstörung Jerusalems nach Jesu Tod im Jahre 64-70 u.Z. durch die Römer und was die Zeit von Jesu Wiederkehr [B] anbetrifft)]], dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.“ (Mat 24:15 vergl. Da 9:27; 11:31, 12:11) Jesus redet gemäss der Frage der Apostel von zwei unterschiedlichen aber einschneidenden Ereignissen: Der Zerstörung des jüdischen Systems mit dem Tempel und seiner Wiederkehr zur Erde, zu Beginn der „letzten Tage“, der 1260 Tagefrist der „Braut, der Frau des Lammes“ in der „Wildnis“, fernab Satans Zugriff(Off 12:5, 6)!

 

Sie versuchten im Unverständnis der Zusammenhänge und fälschlich die Regel „ein Tag für ein Jahr“ (in Daniels Vorhersage der 70 Jahrwochen, wo jeder Wochentag ein Jahr bedeutet bis Jesu erstem Erscheinen als Anwärter auf Davids Königsthron auf die 2300 „Abende und Morgen“ anzuwenden.  

 

Dadurch wurde Jesu Wiederkehr errechnet und diese mit 1844 für die Milleriten und Adventisten (2300 Tage) und schlussendlich 1914 für Jehovas Zeugen (Ende der „sieben Zeiten der Nationen“, 2520 Jahres-Tage, ab Zerstörung Jerusalems, wo Fremdherrschaft über Israel begann) von ihren Gründerväter als verbindlich erklärt. Beginn bei Adventisten ist das Datum: „Der Befehl Jerusalem erneute aufzubauen“.

 

Beide Berechnungen des Endes erwiesen sich als Fehlschlag, eilten den Tatsachen voraus und beide musste daher das Geschehen das auf der Erde hätte erfolgen müssen in den Himmel verlegen: Jesu Wiederkehr „im Geiste“ statt „im Fleische“! Damit erfüllen sie das Kriterium, das Johannes für die „Antichristen“ nennt! Sie erwiesen sich eindeutig als „falsche Propheten“! Sich vor ihnen und ihren Führern zu fürchten bedeutet Menschenfurcht zu haben, statt Gottesfurcht zu zeigen!

 

Beide begannen jene zu „schlagen“, welche ihre Kalkulationen in Zweifel zu ziehen wagten und warfen sie aus ihren jeweiligen Versammlungen hinaus, so wie schon Diotrephes getan hatte. Sie sind echte Kinder des Diotrephes! Sowohl jene die „voraus eilen“, Ereignisse der Zukunft in der Vergangenheit ansiedeln oder umgekehrt wie jene, die den Status-Quo aufrecht erhalten, indem sie sagen „Mein Herr bleibt noch aus“ missachten Jesu Forderung beständig acht zu geben, ob sich die von ihm, von den Aposteln und den Propheten erwähnten kombinierten Zeichen erfüllen! Diese sind zudem durch die prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitte“ genau festgelegt!

 

Prophezeiung und erfüllung der siebzig Jahrwochen Daniels
 

Wer das Geschehen der Endzeit in der Vergangenheit anordnet wird nicht auf die noch zu erwartenden vorhergesagten „Zeichen“ achten und hat keinen Respekt vor prophetischen Vorgaben, wie eben den von Gott vorherbestimmten und offenbarten „Zeiten und Zeitabschnitten“, welche sowohl der Prophet Daniel äusserte wie Johannes in der Offenbarung. Daniel erhielt seine Anweisungen durch den Engel Gabriel, zu dem Gottes Wortführer Michael (Jesus) jeweils „seinen Engel“ sandte. Möglicherweise war es bei Johannes erneut Gabriel, obwohl nicht namentlich erwähnt!

 

Beide Gruppen, Adventisten und Jehovas Zeugen erfüllen die Merkmale des Diotrephes, dass sie die hinauswerfen, welche weit mehr an der Wahrheit der Propheten, der Apostel und an Jesu Worten festhalten wie sie! Beide sind „Betrüger“ und beide kennzeichnen sich als „Antichristen“, weil sie Jesu Wiederkehr „im Fleische“ in der einen oder anderen Form verneinen. Die Adventisten anerkennen zwar Jesu Wiederkehr „im Fleische“ an aber verlegen dies aufgrund ihrer fehlgeleiteten Hypothesen in eine noch ferne Zukunft! 

 

Zeugen Jehovas: Charles Taze Russel

Russels Gedenkpyramide auf dem Friedhof der FreimaurerNach den Adventisten kamen Jehovas Zeugen und ihr Glaubensvater C.T. Russell, ebenso wie Joseph Smith im 33.Grad Freimaurer (der höchsten Stellung) und nach William Miller, der genauso Mitglied der Freimaurer war Ellen G. White. Auch in der Offenbarung sind in abgewandelter Form zwei mal 1260 Tagen erwähnt, die ihrerseits „sieben Zeiten“ [B] ergeben: Die 1260 Tage des Predigens der „zwei Zeugen“ [A] bis Jesu Wiederkehr [B1] und dann weitere 1260 Tage ab Jesu erster Wiederkehr bis Harmagedon, dem noch künftigen „Ende der Zeiten der Nationen“. (Bild: Erinnerungs-Pyramide an C.T. Russel als 33° Glied auf dem Gelände des Freimaurertempels in Pittsburgh, nur etwa 40 Meter von seinem Grabstein entfernt, ebenso mit Freimaurer-Insignien)

 

Auch Russel übernahm eine Prophezeiung Daniels, wie wir schon gesehen haben: Jene der „sieben Zeiten der Nationen“ (deren volle Zeitspanne bis Jesu Wiederkehr), welche jedoch auch in der Offenbarung in abgewandelter Form mit zwei mal 1260 Tagen erwähnt sind: Die 1260 Tage des Predigens der „zwei Zeugen“ [A] bis Jesu Wiederkehr [B1] und dann weitere 1260 Tage ab Jesu erster Wiederkehr [C2] bis Harmagedon, dem noch künftigen „Ende der Zeiten der Nationen“.

 

Die Abfolge der Weltmächte(Daniel 4:23-25)  Und daß der König [[(Nebukadnezar)]] einen Wächter erblickte, ja einen Heiligen, der [[(in dessen Traum)]] von den Himmeln herabkam, der auch sprach: Haut den Baum um, und verderbt ihn. Aber seinen Wurzelstock, den laßt in der Erde, doch mit einem Band aus Eisen und aus Kupfer, im Gras des Feldes, und mit dem Tau der Himmel werde er benetzt, und mit den Tieren des Feldes sei sein Teil, bis sieben Zeiten selbst über ihm vergehen“, 24 das ist die Deutung, o König, und die Verordnung des Höchsten ist das, was meinem Herrn, dem König, widerfahren soll. 25 Und man wird dich von den Menschen vertreiben, und bei den Tieren des Feldes wird schließlich deine Wohnung sein, und Pflanzen wird man auch dir zu essen geben so wie Stieren; und mit dem Tau der Himmel wirst du selbst benetzt werden, und sieben Zeiten werden über dir vergehen, bis du erkennst, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will.

 

Dies alles erfüllte sich an Nebukadnezar, es hat aber eine erweiterte Bedeutung, „…daß er es gibt, wem er will.“ Nur Jesus hat das Recht auf Weltherrschaft, diese wird er der letzten der sieben Nationen am Tag Harmagedons entreissen. Dieser Teil steht immer nach aus!

 

Zuvor schon erklärte Daniel dem König Nebukadnezar was es mit „wilden Tieren“ der Politik auf sich hat: „Sein Herz verändere sich von dem eines Menschen, und es werde ihm das Herz eines Tieres gegeben, und sieben Zeiten sollen über ihm [[dem „wilden Tier“]] vergehen. Durch die Verordnung von Wächtern ist die Sache, und [durch] den Spruch von Heiligen ist die Bitte, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will, und er darüber sogar den niedrigsten der Menschen setzt.“ (Da 4:16; 17) Jesus starb als Verbrecher trotz völliger Unschuld. Jehova war, ist und bleibt Herrscher im „Königreich der Menschheit“! 45 Tage nach Harmagedon, beim Ablauf der Frist Daniels von 1335 Tagen wird der Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ [Bb1; e1], der 144.000 Priesterkönige aus Jesu Hand annehmen. Jesus wird unter des Vaters Oberherrschaft die Erde mit „eiserner Hand“ aber grosser Barmherzigkeit leiten.

 

C.T. Russells "Zions Wach Tower"Russel war überzeugt, ebenso wie seine späteren Nachfolger unter den „Gesalbten“, den hochgradigen Anhängern, dass sie jene „Wächter“ in Hesekiels Vision seien und ihre Gruppe aus Jesu Hand bei dessen angenommenen Rückkehr das Königreich als Teil der 144.000 erhalten werden. Er kam mit seiner Berechnung schlussendlich nach einem „Irrtum“ vom Jahr 1874 auf das Jahr 1914, den 2. Oktober (Freitag ohne Entsprechung im jüdischen Kalender und den Festzeiten Jehovas).

 

Er machte so denselben Fehler wie William Miller (Milleriten) und später Ellen G. White (Adventisten): Alle glaubten Jesu Wiederkehr sei berechenbar, nahmen „ein Tag für ein Jahr“ zur Grundlage ihrer Berechnung wie dies bei den 70 Jahrwochen in Daniels Prophezeiung (Da 9:24) tatsächlich der Fall war, die Jesu erstes Erscheinen bei seiner Taufe im Jahre 30 v.u.Z. der Fall war. Allerdings sind jene Ereignisse mit Jehovas Festzeiten und den Neumondfesten fest verknüpft, ohne welche kein wahres Verständnis der „Zeiten und Zeitabschnitte“ möglich wird!

 

Wer zudem das ganze GESETZ Gottes als „beendet“ erklärt, kann niemals Gottes Geist haben, der doch beständig erklärt: „Es wird eine Satzung auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] für eure Generationen sein. Der ansässige Fremdling sollte sich vor Jehova ebenso wie ihr erweisen. Es sollte sich zeigen, daß e i n Gesetz und e i n e richterliche Entscheidung für euch und für den ansässigen Fremdling gilt, der als Fremdling bei euch weilt.“ (4.Mo 15:15, 16 vergl. Ps 119:44, 142)

 

Mittels komplexer Grafiken versuchte Russel die Geschichte Israels und deren damals mehrheitlich akzeptierten Datierungen mit den Prophezeiungen Daniels und der Offenbarung in Einklang zu bringen mittels Berechnungen an der Pyramide von Gizeh, einem Monument aus Satans System. Das war aber eindeutig vor der Zeit, wo jenes Geheimnis gelüftet werden könnte. Smith, Miller, White glaubten in ihren Tagen, dass durch sie das Geheimnis gelüftet werden könne, welches der Engel dem Propheten auftrug:

 

(Daniel 12:3, 4)  Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Die Lüftung des Geheimnisses war an Konditionen gebunden, die damals und in deren Gruppierungen (Sekten) aber noch fehlten! Der Engel gibt diese später im selben Kapitel 12 bekannt:

 

(Daniel 12:9-13)  Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes [[(was zu jenen Zeitpunkten nicht der Fall war)]]. 10 Viele werden sich reinigen [[(das GESETZ lernen, anwenden und sich taufen lassen)]] und sich weiß machen [[(die Sünden bekennen, die Jesu Loskaufsopfer jeweils am Sühnetag reinigt)]] und werden geläutert werden [[(durch Gott mittels Prüfungen in der Endzeit)]]. Und die Bösen [[(die wissentlich-willentlich gegen das GESETZ, auch gegen die „geringsten der Gebote“ verstossen, weil sie jene als nicht weiter verbindlich betrachen (Mat 5:19 – „werden Geringste genannt“))]] werden bestimmt böse [[(gegen das GESETZ)]] handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

11 Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein [BbA].

12 Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht! 13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los [[(um unter den 144.000 Priesterkönigen durch Jesus eingeweiht zu werden und seinen Anteil an Städten zu deren Verwaltung erhalten)]] am Ende der Tage [[(der Frist von 1335 Tagen, wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich des „israel Gottes“ übergibt)]].“

 

Warum gibt es so viele verschiedene Religionen?Die vorgegebenen Konditionen wurden durch keine jener „falschen Propheten“ erfüllt, weder das, was den Beginn der Endzeit, noch die „grosse Drangsal“ noch das, was die Reinigung von Sünden betrifft, was doch jede Art Gesetzesübertretung einschliesst! Russel glaubte der Lehre Wesleys, dass Jesus „das Ende (statt „Ziel“ oder „höchste Erfüllung“) des GESETZES“ sei. Wie konnten sich jene Sektengründer als „rein“ oder „weiss“ oder „geläutert“ sehen, wo  sie entweder wie Russel das ganze GESETZ als beendet erklärten oder zumindest in gewichtigen Teilen wie Smith, Miller und White?

 

Die in Daniel 12:7 erwähnten „dreieinhalb Zeiten“, die 1290 und 1335 Tage stehen miteinander in direkter Verbindung, was Jesus durch Erwähnen von Details aus der Prophezeiung Daniels (Da 9:27; Da 11:31; 12:11) in Kapitel 24 bestätigt:

 

(Matthäus 24:15-22)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an [[(Jahr 70 u.Z. Römer (Südkönig)))]]), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen [[(der endzeitliche Angriff des „Königs des Nordens“ auf Jerusalem)]]. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen. 19 Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen [[(der Zeitspanne des Höhepunkte der „grossen Drangsal“, vor dem Ende Harmagedons)]] 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Alle jene Sektengründer konnten das Geheimnis Daniels nicht lösen, weil sie in Spiritismus und Mystizismus ihrer Lehren aus der Freimaurerei fest verankert blieben!

 

C.T. Russel: Der göttliche Plan der Zeitalter
 

3.Joh 11-12:  Wer gutes tut stammt von Gott, wer Böses treibt hat Gott nicht gesehen!

Johannes ermuntert nicht nur Gajus weiterhin das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist, sondern auch uns! Wir haben Jesus wirklich kennengelernt, wenn wir das Gute tun und das Böse hassen! Der Hass richtet sich nicht gegen einzelne Personen, da Jesus diese doch richten wird, sondern gegen ihr abtrünniges Verhalten!

 

*** Rbi8  3. Johannes 11-12 ***

Geliebter [[(Gajus)]], ahme nicht das Böse nach, sondern das Gute. Wer Gutes tut, stammt von Gott. Wer Böses tut, hat Gott nicht gesehen. 12 Über Demetrius wurde von ihnen allen und von der Wahrheit selbst Zeugnis abgelegt. Ja, auch wir legen Zeugnis ab, und du weißt, daß das Zeugnis, das wir geben, wahr ist.

 

Wer war jener Demetrius? Ein möglicher Anwärter für das Amt als Ältester an der Stelle des Diotrephes, der in eine „Schlinge des Teufels“ geraten war: „Ferner muß er auch ein vortreffliches Zeugnis von Außenstehenden haben, damit er nicht in Schmach und in eine Schlinge des Teufels gerate.“ (1.Ti 3:7)

 

Wie Lieberal dürfen wir sein? Jedes Wort aus Jehovas Mund, jede Äusserung Jesu muss als „Wahrheit“ geachtet werden. Jeder der darüber in unveränderter Weise Zeugnis ablegt „bleibt in der Wahrheit“, weil die Wahrheit in diesem ist und bleibt!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:20-21 ***

Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Da Gajus dieselbe „Salbung“ an Wahrheit erhalten hat erkennt er genau, dass die Worte des Johannes mit der Wahrheit der ganzen Schrift im Einklang sind! „Und auf den Berg Sinai bist du herabgekommen und hast mit ihnen vom Himmel her geredet und ihnen dann rechte richterliche Entscheidungen und Gesetze [[GESETZE]] der Wahrheit, gute Bestimmungen und Gebote gegeben. Und deinen heiligen Sabbat hast du ihnen kundgetan, und Gebote und Bestimmungen und ein Gesetz [[GESETZ]] hast du ihnen durch Moses, deinen Knecht, geboten.“ (Ne 9:13, 14) Er weiss zudem, dass Johannes mit wirklicher Autorität redet, die von Gott her durch Jesus stammt. Er kennt seine „obrigkeitliche Gewalt“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und folgt deren Geboten. Gottes GESETZE sind Wahrheit und die Sabbatverordnung beinhaltet auch alle Festzeiten Jehovas, die Neumondfeste und die Sabbatjahr-Verordnungen!

 

Neuapostolische Kirche

Neben den drei amerikanischen Endzeitsekten gibt es noch einige mehr, wie Baptisten, Methodisten, Pfingstgemeinden usw. die wir hier nicht behandeln können. Alle haben den Endzeitglauben in Gemeinschaft aber auch die Ablehnung von Gottes Geboten.

 

Die dreii Schlüssel des Petrus Was unterscheidet nun die Neuapostolische Kirche von ihrer Mutter, der Katholischen Kirche? Beide haben ein Oberhaupt anstelle des Petrus, das den Titel „Apostel“ beansprucht und deren „Bischöfe“ behaupten Nachfolger der Apostel zu sein. Der Papst behauptet die „drei Schlüssel“ Jesu in Händen zu halten, die Petrus erhielt.

 

Die Neuapostolen behaupten ihrerseits, dass sie in der Zeit des Endes die zwölf Apostel mit Amtsgewalt vertreten würden. Gibt es aber wirklich ausser den zwölf Jesu getreuen Aposteln noch andere, die sich diesen Titel von Gott her, durch Christus verliehen erhielten? Apostel bedeutet „Abgesandter“, was Jesus bereits deutlich über seine Apostel erklärte und sie warnte, sich nicht über ihn als „Herrn“ zu überhöhen, auch nicht einer über den anderen!

 

Wir sehen dieses Prinzip in der Neuapostolischen Kirche ebenso klar verletzt, da es ausser den Zwölfen keinem erlaubt ist diesen Titel zu tragen, ausser jenen die Gott durch Jesus selbst erwählte (Mat 10:1-4). Paulus in seiner offenen Rede als wahrer „Apostel der Nationen“ erklärte gegenüber gewissen Vorstehern in Korinth, welche sich selbst über die Versammlung erhöht hatten jene offen anklagend:

Warnung vor den "falschen Lehrern"

 (2. Korinther 11:12-15)  Was ich jetzt tue, will ich stets tun [[(auch nach seiner Frühauferweckung! (Php 3:11, 20))]], damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Jesu Taufauftrag gibt uns die Richtlinie, dass jeder von uns ein Ausgesandter ist, sich aber den Titel „Apostel“ nicht zulegen darf!

 

(Matthäus 28:16-20)  Die elf Jünger dagegen gingen nach Galilạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden [[(vergl Off 5:11, 12)]]. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Alles einhalten, was Jesus gelehrt hatte schliesst auch geringe Gebote mit ein! Ausser den elf Aposteln waren noch etwa 500 weitere Jünger anwesend (1.Kor 15:6), die alle denselben Auftrag erhielten, darunter Männer, Frauen und Kinder! Alle sind daher „Ausgesandte“ aber ohne diesen Titel „Apostel“ zu führen“. Der Familienvater sendet die Glieder aus, um überall das Wort Gottes zu verkünden und so tun es auch die Versammlungsvorsteher! Folgende Erklärung hilft uns die Begriffe um das Wort „Apostel“ in ihrer Urbedeutung zu verstehen.

 

Apostel  [6]

   Das griechische Wort apóstolos wird von dem Verb apostéllō abgeleitet, das „wegsenden“ oder „absenden“ bedeutet (Mat 10:5; Mar 11:3). Seine Grundbedeutung geht deutlich aus dem Ausspruch Jesu hervor: „Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Abgesandter [apóstolos] größer als der, der ihn gesandt hat“ (Joh 13:16). In diesem Sinne wird das Wort auch auf Christus Jesus angewandt als den „Apostel und Hohenpriester, den wir bekennen“ (Heb 3:1; vgl. Mat 10:40; 15:24; Luk 4:18, 43; 9:48; 10:16; Joh 3:17; 5:36, 38; 6:29, 57; 7:29; 8:42; 10:36; 11:42; 17:3, 8, 18, 21-25; 20:21). Gott sandte Jesus als seinen ernannten und beauftragten Vertreter aus.

 

Ausser den zwölf Aposteln Jesu gibt es keine weiteren, sie haben keine Nachfolger, wie uns doch die Offenbarung für Gottes Königreich prophezeit. Nach der Zerstörung der Religionen „Babylons der Grossen“ sind es die wahren zwölf Apostel, die in der Frühauferstehung [B1] (gr. exanastasin (Php 3:11, s.FN NWÜ)) mit Jesus die Versiegelung des Überrests abgeschlossen haben [B2e-B2g] die über die Urteilsvollstreckung an den Religionsführern glücklich sind: „Sei fröhlich über sie, o Himmel, auch ihr Heiligen und ihr Apostel und ihr Propheten, weil Gott für euch richterliche Strafe an ihr vollzogen hat!“ (Off 18:20).

 

(Offenbarung 2:1-4)  Dem Engel [[(gr. aggelos = Bote, Vorsteher)]] der Versammlung in Ẹphesus schreibe: Diese Dinge sagt der, der die sieben Sterne [[(alle Ältesten)]] in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter [[(aller Christenversammlungen)]] wandelt: 2 ‚Ich kenne deine Taten und deine mühevolle Arbeit und dein Ausharren und [weiß,] daß du schlechte Menschen nicht ertragen kannst und daß du diejenigen auf die Probe gestellt hast, die sagen, sie seien Apostel, es aber nicht sind, und du hast sie als Lügner erfunden. 3 Auch bekundest du Ausharren, und du hast um meines Namens willen ausgehalten und bist nicht ermattet. 4 Dessenungeachtet halte ich dir entgegen, daß du die Liebe, die du zuerst hattest, verlassen hast.

 

Die „falschen Apostel“, vor denen Paulus im 2.Brief an die Korinther (55 u.Z.) deutlich gewarnt hatte, werden in der Offenbarung im Jahre 96 u.Z. neuerlich erwähnt: Diese sind nun in der Versammlung Ephesus bereits im Vormarsch.

 

Neuapostolische Kirche  [7]

 

   Gründung 27.1.1863 in Hamburg: Ursprung: Katholisch-apostolische Gemeinden; Allgemeine christliche, apostolische Mission

 

Neuapostolische Kirche: Haben die Apostel denn Nachfolger?   Oberhaupt: Stammapostel Jean-Luc Schneider (seit 2013); Neuapostolische Kirche International

 

   Die Neuapostolische Kirche (abgekürzt NAK, im Englischen New Apostolic Church (NAC) und im Französischen Église néo-apostolique (ENA)) ist eine christliche Religionsgemeinschaft, die sich Ende des 19. Jahrhunderts von Hamburg aus entwickelt hat und in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts (K.d.ö.R.) anerkannt ist [[(das bedeutet, vom „wilden Tier“ der Politik als Mitarbeiter anerkannt zu sein)]]. Sie gehört zur Konfessionsgruppe der apostolischen Gemeinschaften.

 

Kirchengebäude mit Emblem in Karlsruhe

 

   Keimzelle war die Hamburger Allgemeine christliche apostolische Mission, die sich 1863 von den katholisch-apostolischen Gemeinden abgespalten hatte. Aus dieser Gemeinschaft entstanden weitere Apostolische Gemeinden, welche sich später größtenteils zur Neuapostolischen Kirche formierten. Die NAK sieht das in der urchristlichen Kirche noch vorhandene Apostelamt in ihrer Kirche wieder aufgerichtet. Zu ihren wichtigen Glaubensanschauungen gehört die Erwartung der Wiederkunft Christi in naher Zukunft.

 

   Das Emblem der Neuapostolischen Kirche stellt ein über stilisierten Wellen schwebendes Kreuz dar, am Horizont geht die Sonne auf. Den einzelnen Elementen dieser Symbolik sind keine weitergehenden Bedeutungen zugedacht, sie sollen allgemein als Verweis auf die christliche Kirche stehen.

 

Wenn Jesus das beständig anwesende „Haupt“ der Versammlung ist, benötigt er dann ein anderes „Oberhaupt“? „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Apg 28:20) Jesu selbst hatte vor „falschen Christussen“ (= „falschen Gesalbten“) gewarnt, diese machen doch dem einzig von Gott ernannten Hohepriesterkönig Konkurrenz mit einer „veränderten guten Botschaft“ und laden sich dadurch das Gericht auf, das „Babylon die Grosse“ bald schon vernichten wird! „Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr, noch ist ein Abgesandter [apóstolos] größer als der, der ihn gesandt hat“.

 

Wie die Neuapostolen sich selbst darstellen sind sie ein Produkt ihrer Mutterkirche, der Katholischen, von der sich einige getrennt haben, weil ein Grossteil deren Lehren und Verhalten biblisch unbegründet war. Das Abweichen der Mutterkirche von Jesu Gebot alles zu halten, was er gelehrt hatte sind sowohl Mutter- als auch Tochterkirche weit entfernt!

 

(Matthäus 5:19, 20)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Die Schriftgelehrten, die Pharisäer, die Sadduzäer und Herodianer der Zeit Jesu bildeten jede ihre eigene Form von Sekte, jede mit etwas abweichendem „Sauerteig der Lehre“. Dasselbe sehen wir bei heutigen christlichen Kirchen und Sekten! Nicht die Anzahl Mitglieder lässt auf Wahrheit rückschliessen, sondern allein die Prüfung der Lehren auf Übereinstimmung mit der ganzen Schrift!

 

Am Tag von Jesu Wiederkehr, 30 Tage nach Harmagedon, dem Neumondfest am 1. des Monats Tischri, dem Tag des Trompetenfestes sind alle Versiegelten auf dem Ölberg um die Apostel versammelt, um bei Jesu herabschweben „mit den Wolken“ Anteil zu haben. Danach folgt im Kidrontal die Erstauferstehung und dann der Einzug auf Zion und die achttägige Einweihung zu Priesterkönigen unter Führung Jesu und der Apostel, seiner „Braut, der Frau des Lammes“: Das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“. Es gibt wahrlich viel zu feiern für die „fünf Jungfrauen“ die ihren Herrn mit „Licht“ der Erkenntnis zum Geschehen der letzten Dinge erwarten!

 

Croqui Situation beim Aufbau des geistigen Tempels
 

Später, jeweils zu den drei Festzeiten Jehovas wird sich während des ganzen Millenniums das „Israel Gottes“ auf dem Tempelberg versammeln, um selbst durch Jesus und die Apostel belehrt zu werden! „Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.“ (Jesaja 2:3,4) Am Ende des Millenniums kommt erst der letzte Angriff seitens Gog von Magog gegen die versammelten Priesterkönige und Gottes Eingreifen durch seine Engelheere! (Hes Kap 38) Die Offenbarung lässt keinen Zweifel offen über den Zeitpunkt, welche viele Kirchen mit Harmagedon verwechseln!

 

Gog von Magog-Invasion(Offenbarung 20:7-10)  Und sobald die tausend Jahre zu Ende sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und er wird ausziehen, um die Nationen, die an den vier Ecken der Erde [sind], irrezuführen, Gog und Mạgog, um sie zum Krieg zu versammeln. Die Zahl dieser ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie rückten über die Breite der Erde vor und umringten das Lager der Heiligen und die geliebte Stadt. Aber Feuer kam aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie irreführte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geschleudert, wo [schon] sowohl das wilde Tier als auch der falsche Prophet [waren]; und sie werden Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig.

 

Gottes Gebote haben nie geendet, sondern gelten ewig und werden im kommenden System von den 144.000 Priesterkönigen erdenweit gelehrt und deren Einhaltung mit „eisernem Stab“ überwachen (Off 2:26-28). Niemand kann diese Ehre für sich selbst nehmen, jeder männliche Jünger ist berufen zu den Priesterkönigen zu gehören, der aber der auserwählt ist Gott durch Jesus und die Apostel. Die wahre Apostel Jesu werden je 12.000 der Priesterkönige ihrerseits während des Millenniums richten!

 

Nun, im Rahmen der Religionsfreiheit welche das „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO seit ihrer Gründung vom System Satans aus der Zeit der Aufklärung übernommen hat, diese gewährt jedem zu denken und ein Gottesverständnis zu entwickeln wie es ihm genehm erscheint.

 

Religionsgründer zu werden bedeutet, eine vom christlich „Leib“ getrennte Organisation zu entwickeln gemäss einer eigenen Bibelerkenntnis, einer freien Auslegung mit Veränderungen der Urlehre, mit Zufügung dessen, was jeder Religionsgemeinschaft nützlich erscheint, sowie dem Weglassen aller göttlichen Grundsätze, welche der Kirche oder Sekte nicht nützlich erscheinen. Alle aber konzentrieren sich auf wenige Lehrpunkte die durchaus biblisch sein können, sie aber in ein Zentrum rücken, das andere gewichtige Themen der Schrift an den Rand rücken. Die Bibel setzt aber einen klaren Rahmen was mit der urchristlichen „Organisation“ wirklich war:

 

Der "Lib des Christus", ein geistiger Tempel!
 

Paulus gründete keine neue Religion, er wandte sich von pharisäischer Lehre ab, hin zum exakten Verständnis des GESETZES und der PROPHETEN und anerkannte jede Aussage aus Jesu Mund. Das erste Evangelium, das Matthäus in hebräischer Sprache für die Urgemeinde in Jerusalem schrieb, dieses dürfte sich bereits kurz nach dem Tode Jesu von Jerusalem aus verbreitet haben. Möglicherweise war er es selbst, der es in die griechische Sprache übersetzte. Papias von Hierapolis schrieb im 2.Jahrhundert darüber.

 

Paulus zeigt, dass er stolz darauf war aus den Juden zu stammen. Er vertraute darauf als einer der zwölf Apostel Jesu, „der Braut es Lammes“ an der Frühauferstehung, der zweiten im Rang (1.Kor 15:20-23) zu Beginn der „Zeit des Endes“ [B1], bei Jesu erster Wiederkehr „im Fleische“ Anteilhaber zu sein.

 

Saulus von Tarsus: Anteilhaber an der Frühauferstehung der "Braut des Christus"(Philipper 3:4-11)  Wenn irgendein anderer denkt, er habe Gründe, auf das Fleisch zu vertrauen, ich um so mehr: 5 Beschnitten am achten Tag, aus dem Familiengeschlecht Israels, aus dem Stamm Bẹnjamin, ein Hebräer, [geboren] von Hebräern; was [das] Gesetz betrifft: ein Pharisäer; 6 was Eifer betrifft: ein Verfolger der Versammlung; was Gerechtigkeit betrifft, die durch Gesetz kommt: einer, der sich als untadelig erwiesen hat. 7 Doch welche Dinge mir Gewinn waren, diese habe ich um des Christus willen als Verlust betrachtet. 8 Ja, tatsächlich betrachte ich überhaupt auch alle Dinge als Verlust wegen des alles übertreffenden Wertes der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[(Gesetzeswerken)]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung von den Toten gelangen könnte.

 

Nur wenn wir uns mit der Einreihung auf der Zeitachse seriös auseinandersetzen ist erkenntlich wie sehr sich die Christenheit täuscht, welche die 144.000 als die „Braut des Lammes“ betrachten: Diese Verwechslung ist zu offensichtlich wenn doch in Matthäus 25 deutlich steht: „Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘ Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen in Ordnung.“ Um Mitternacht gibt es doch keine Hochzeit! Nun, ohne den Text der im Evangelium von Lukas steht damit zu verbinden, könnten die Brautjungfrauen den Bräutigam vor seiner Hochzeit erwarten, am kommenden Tag. Lukas aber verneint dies, denn der Bräutigam kommt verspätet von der Hochzeit, das heisst, er ist inzwischen verheiratet und der andere Zeitpunkt, das Fest des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“ (Off 19:7-9) ist ein völlig anderes, ebenso der Ort!

 

(Lukas 12:35-40)  Eure Lenden seien umgürtet und eure Lampen brennend, 36 und ihr selbst, seid Menschen gleich, die auf ihren Herrn warten, wenn er von der Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm, wenn er ankommt und anklopft, sogleich öffnen. 37 Glücklich sind jene Sklaven, die der Herr bei seiner Ankunft wachend findet! Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich gürten und sie sich zu Tisch legen lassen und wird hinzutreten und sie bedienen [[(beim „Abendessen der Hochzeit des Lammes“)]]. 38 Und wenn er in der zweiten, ja wenn er in der dritten Wache eintrifft und sie so vorfindet, glücklich sind sie! 39 Dies aber wißt, daß, wenn der Hausherr gewußt hätte, zu welcher Stunde der Dieb kommen würde, er anhaltend gewacht und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 40 Haltet auch ihr euch bereit, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht für wahrscheinlich haltet, kommt der Menschensohn.“

 

Solche wichtigen Details um ein Gesamtverständnis zu erlangen entgeht den heutigen „Schriftgelehrten“, Theologen, Priestern und Kirchenvorstehern die sich weit eher an die Überlieferungen ihrer Religion hängen, als an die Wirklichkeit biblischer Aussagen! Zudem hat keine eine Verbindung hin zur zweiten Ehevorbereitung, jener Jehovas mit den 144.000 „Brautjungfrauen“ nach dem „Abendessen“, wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt. Hosea erklärt doch deutlich: „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20) Dies schliesst Jesus und seine Apostel, die „Frau des Lammes“ mit ein!

 

Das Trauern der Schiffskapitäne über "Babylons der Grossen" ZerstörungGanz anders verfährt Jehova mit den religiösen Gegnern innerhalb „Babylons der Grossen“, jenen die bereits Glauben „Auserwählte“ zu sein und sich selbst erhöht haben:

 

 (Offenbarung 18:17-20)  Und jeder Schiffskapitän und jeder, der zu Schiff irgendwohin reist, und Seeleute und alle, die sich ihren Lebensunterhalt durch das Meer verdienen, standen in der Ferne 18 und schrien, als sie den Rauch ihres Brandes anschauten, und sprachen: ‚Welche Stadt ist gleich der großen Stadt?‘ 19 Und sie warfen sich Staub auf ihre Häupter und schrien, weinend und trauernd, und sprachen: ‚Wie schade, wie schade — die große Stadt [[(„Babylon“)]], in der alle, die Schiffe auf dem Meer haben, aufgrund ihrer Kostbarkeit reich wurden, denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden!‘

20 Sei fröhlich über sie, o Himmel, auch ihr Heiligen und ihr Apostel und ihr Propheten, weil Gott für euch richterliche Strafe an ihr vollzogen hat!“

 

Der Reichtum, den die Kirchen aufhäuften und der den Handel mit kostbaren Wahren Verdienst gab ist nun zerstört, durch die Politik der „wilden Tiere“, die deren „Fleischteile“, den Güter unter sich aufteilen. Alle Kriege der Erde haben dahinter Religionen als Drahtzieher, „Frieden und Sicherheit“ werden dadurch zur Illusion!.

 

Welcher „obrigkeitlichen Gewalt“ widersetzt sich Diotrephes und welche muss ihn richten?  12

Paulus redet in Brief an die Römer im Kapitel 13 von der wahren, von Gott Jehova eingesetzten „obrigkeitlichen Gewalt“ der sich jeder Getaufte unterordnen muss, indem er Jesus als sein „Haupt“ anerkennt. Jesus hatte seine „Braut“ die Apostel mit Vollmacht zu lehren und zu richten ausgestattet.

 

(Römer 13:1, 2)  Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen.  

 

Religionen  wie die Katholische Kirche und Sekten, wie Mormonen, Adventisten oder Jehovas Zeugen sind „Teil der Welt“, da sie den Status haben „Körperschaft des öffentlichen Rechts“, was sie Teil des Staatswesens und damit dessen werden lässt, welcher der „Gott dieses Systems“, Satan der Teufel. Das bezeugt Lukas in der Geschichte der Versuchung Jesu:

 

(Lukas 4:5-8)  Da brachte er ihn [[(der Teufel Jesu)]] hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; 6 und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie [[(von Jehova bis zum „Ende der Zeiten der Nationen“)]] übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche [[(den Politikern, Religionsführern, Wirtschaftskapitänen)]], dem gebe ich sie. 7 Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ 8 Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “

 

Satan konnte nur mit Einwilligung Jehovas handeln. Er musste beweisen, dass er mit seiner gottentfremdeten, gesetzlosen Form in der Lage wäre, die Erde zum friedlichen Paradies zu verwandeln, nachdem er Adam und Eva durch Lüge auf seine Seite zog. Klar und deutlich wies Jesus das Angebot zurück, das aber Christen und deren Kirchen bereitwillig angenommen haben. Kein Christ kann zwei sich so widersprechenden Herren dienen, ohne den einen zu lieben, den anderen zu hassen! (Mat 6:24) Alle die im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ sind haben ihre Wahl getroffen: Auf der Seite Jehovas, Jesu und der Apostel sowie getreuen Versammlungsvorstehern Stellung zu beziehen, als einzig wahrer „obrigkeitlicher Gewalt“!

 

Welches Schwert der „obrigkeitlichen Gewalt“ muss ein Christ wirklich fürchten lernen?  12

Der Begriff „Schwert“ ist ein Sinnbild für Gerechtigkeit. Das geht deutlich hervor am Tag der Urteilsvollstreckung am ungerechten System Satans. Wir sind dieser Art obrigkeitlicher Gewalt nur bedingt unterordnet, solange sie im Sinne des Schöpfergottes und Dessen Anweisungen und innerhalb Dessen Geboten handeln! Wie sollten wir Herrschern dienen, die sich als Jehovas Gegner erweisen? Petrus antworte in diesem Sinn vor dem Sanhedrin, welcher den Aposteln das öffentliche Predigen über Jesu verbieten wollten: „Wir müssen Gott, dem Herrscher, mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Vorväter hat Jesus auferweckt, den ihr ums Leben gebracht habt, indem ihr ihn an einen Stamm hängtet. Diesen hat Gott als Hauptvermittler und Retter zu seiner Rechten erhöht, um Israel [Gelegenheit zur] Reue und Vergebung der Sünden zu geben. Und wir sind Zeugen dieser Dinge, und desgleichen ist es der heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm als [dem] Herrscher gehorchen.“ (Apg 5:29-32)

 

Der "Reiter auf dem weisses Pferd"Unser wahrer Herrscher ist Jesus und er richtet und urteilt und vollzieht die Strafe an den Gott gegenüber Ungehorsamen:

 

(Offenbarung 19:11-16)  Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd. Und der, der darauf sitzt, wird Treu und Wahrhaftig genannt, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12 Seine Augen sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand außer ihm selbst kennt, 13 und er ist in ein mit Blut besprengtes äußeres Kleid gehüllt, und der Name, nach dem er genannt wird, ist Das Wort Gottes. 14 Und die Heere, die im Himmel waren, folgten ihm auf weißen Pferden, und sie waren in weiße, reine, feine Leinwand gekleidet. 15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes langes Schwert hervor, daß er damit die Nationen schlage, und er wird sie mit eisernem Stab hüten. Auch tritt er die Weinkelter des Grimmes des Zorns Gottes, des Allmächtigen. 16 Und auf seinem äußeren Kleid, nämlich auf seinem Oberschenkel, trägt er einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.

 

Die Offenbarung lässt keine Frage offen, wer die wahren Herrscher sind denen wir als Christen Unterordnung zollen müssen. Menschenfurcht und denen gegenüber Unterordnung zu zeigen die Gott längst verurteilt hat ist bestimmt nicht „die Weisheit von oben“!

 

Paulus scheint dem zu widersprechen, zumindest in den Augen derer, die dem System untergeben sind, dieses anbeten und deren Aufträge erfüllen.

 

(Römer 13:3, 4)  Denn die Herrschenden [[(im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin [[(bestimmt weder Religions- noch politische- oder wirtschaftliche Führer die doch dem „Herrscher dieses Systems“ zu Diensten sind)]], dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert [[(der Urteilfindung, der Trennung von )]] nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

Das Schwert der blinden JustizEs gilt somit zwischen „Schwert“ dieses Systems, das dem Krieg und der Ungerechtigkeit dient und dem „Schwert“ Gottes zu unterscheiden! Paulus erklärte im Hebräerbrief deshalb: „Denn das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus und ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch selbst bis zur Scheidung von Seele und Geist und von Gelenken und [ihrem] Mark und [ist] imstande, Gedanken und Absichten [des] Herzens zu beurteilen. Und es gibt keine Schöpfung, die vor seinen Augen nicht offenbar ist, sondern alle Dinge sind nackt und bloßgelegt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.

 

Die Justiz dieses Systems erhebt sich über Gott und dessen Rechtsstandpunkt: Sie hat ihr davon abweichendes Recht aufgestellt und wir sollen nicht vor ihr zittern!

 

(1. Korinther 6:9-11)  Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

In diesem System wird all dies geduldet und gar gefördert! Gottes Tag Seiner Urteilsvollstreckung hat sich genaht. Das Mass der Ungerechtigkeit dieses Systems ist voll geworden! „An deren Händen Zügellosigkeit [haftet] Und deren Rechte voll Bestechung ist. Was mich betrifft, ich werde in meiner unversehrten Lauterkeit wandeln. O erlöse mich, und erweise mir Gunst.“ (Ps 26:10, 11)

 

(Jakobus 4:4-6)  Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar. 5 Oder scheint es euch, daß die Schrift umsonst sagt: „Mit einem Hang zum Neid sehnt sich fortwährend der Geist, der in uns Wohnung genommen hat.“? 6 Die unverdiente Güte jedoch, die er erweist, ist größer. Folglich sagt er: Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte.

 

Jeder von uns entscheidet selbst auf welcher Seite er Stellung bezieht. Sich der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ demütig zu unterordnen oder „Teil der Welt“ zu bilden wird ganz unterschiedliche Resultate hervorbringen!

 

Jeder der als „Betrüger und Antichrist“ Jesus als König und sein Wiederkommen als Mensch „im Fleische“ ablehnt wird verurteilt! 14

Die Juden lehnen Jesus in vielerlei Formen ab. Für sie existiert weder die Jungfrauengeburt, noch sind Maria und Joseph legitimiert, aus der Linie Davids über Salomo zu stammen. Im Verlauf der Jahrhunderte haben sich viele Rabbis damit auseinandersetzt zu beweisen, dass die Prophezeiungen nicht auf Jesus zutreffen können, da JHWH als einziger unendlicher Gott viel zu vielschichtig geistiger Art sei, dass er als Gott-Mensch geboren werden könnte.

 

Damit stimmen wir durchaus überein, da der Dreieinigkeitsglaube ein geistig-religiöses Substrat des Konzils von Nicäa ist und tatsächlich keinen biblischen Rückhalt findet. Jüdische Gelehrte verteidigen ihr Sprachverständnis, dass die hebräischen Schriften nur mittels exakter Kenntnis jüdischer Wortbegriffe verstanden werden können. Damit haben sie Recht und Unrecht, denn jede Sprache verändert sich mit den Jahrhunderten! Auch wir stimmen darin überein, dass Bibelübersetzer an vielen Stellen der Wortwahl Gewalt angetan haben, wir aber durchaus mittels Parallelschriftstellen und Textzusammenhang, wo derselbe Begriff vorkommt den wahren Sinn erkennen können.

 

Wer ist der Antichrist? "Wie die Juden Daniel verstehen mussten"Im Sinne der Aussage des Apostels Johannes sind Juden als Volk eindeutig „Betrüger und Antichristen“, die Jesus als fleischgewordenes himmlisches Wesen ablehnen, ebenso seine Auferstehung nach dem Mord an ihm und daher auch seine Wiederkehr „im Fleische“ und sein Herabschweben „mit den Wolken“ als Phantasiegeschwafel verwerfen. Sie sind nicht in der Lage zwischen erstem Erscheinen des Messias, sich seinem Volk vorzustellen und die Vorhersagen jüdischer Propheten seinen Tod betreffend zu erfüllen. Wie wollen sie denn die Propheten und deren Aussagen anhand der Erfüllungen überprüfen, wenn sie im Vornherein die Schriften des von den Propheten angekündigten „Neuen Bundes“ verwerfen? Wie alle übrigen Religionen verteidigen sie bis aufs Blut die Überlieferungen ihrer abtrünnigen Vorväter! Saulus von Tarsus war vom selben Holz geschnitzt und verteidigte die Lehren der Pharisäer bis aufs Messer!

 

(Galater 1:13, 14)  Ihr habt natürlich von meinem früheren Wandel im Judentum gehört, daß ich die Versammlung Gottes fortgesetzt über die Maßen verfolgte und sie verwüstete; 14 und ich machte größere Fortschritte im Judentum als viele Altersgenossen meiner Rasse, da ich für die Überlieferungen meiner Väter weit mehr eiferte.

 

Saulus war aber bereit hinzuzulernen und wurde in Gottes Hand durch Jesus ein „wertvolles Gefäss“ um die unverfälschte Wahrheit unter den Nationen zu verbreiten! Er erklärte als Gefangener vor dem römischen Statthalter Felix: „Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird.“ (Apg 24:14, 15)

 

Stur an der eigenen Religionsüberlieferung oder am eigenen Volk festzuhalten macht uns uneinsichtig für Fehler und falsche Interpretationen die beide blind machen und uns den Sinn der Wahrheit verwehren, darum warnt Johannes: „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind.“ (1.Joh 4:1)

 

Warum Juden nicht an Jesus glauben  [8] VON ISRASWISS am 29 DEZEMBER, 2014 (Von: Rabbi David Kraus )

 

Warum Juden nicht an Jesus glaubenWarum Juden nicht an Jesus glauben … und es auch nie werden.

 

   Eine der meist gestellten Fragen, die ich gestellt bekomme, ist: Warum glauben Juden nicht an Jesus? Lasst uns verstehen warum – nicht, um andere Religionen herabzuwürdigen, sondern eher, um die jüdische Position zu verdeutlichen.

 

   Juden akzeptieren Jesus nicht als den Messias, weil:

      * Jesus nicht die messianischen Prophezeiungen erfüllt.

      * Jesus nicht die persönlichen Eigenschaften des Messias verkörperte.

      * Biblische Verse in Bezug auf Jesus Übersetzungsfehler sind.

      * Der jüdische Glaube auf einer nationalen Offenbarung basiert.

 

Warten auf den Messias

   Die Welt hat das verzweifelte Bedürfnis nach einer messianischen Erlösung. Der Grad, an dem wir uns der Probleme in der Gesellschaft bewusst sind, ist der Gradmesser, nach dem wir uns nach Erlösung sehnen. Wie der Talmud sagt, eine der ersten Fragen, die einem Juden am Tag des jüngsten Gerichts gestellt werden wird: „Hast du dich nach der Ankunft des Messias gesehnt?“

 

   Wie können wir die Ankunft des Messias beschleunigen? Der beste Weg ist durch bedingungslose und allergiebige Liebe für die Menschheit, um die Mitzvot der Tora zu bewahren ( so gut wir können) und um andere dazu anzuregen, dasselbe zu tun. [[(Mitzwa: Eine Mitzwa ist ein Gebot im Judentum, das von der talmudischen Literatur in der Tora benannt wird oder aber auch von Rabbinern festgelegt worden sein könnte. Im Gegensatz zur Halacha, die das gesamte „religionsgesetzliche“ System des Judentums bezeichnet, stellt Mitzwa auf eine „einzelne Pflicht“ ab.)]]

 

   Trotz der Dunkelheit scheint die Welt sich der Erlösung zu nähern. Ein eindeutiges Zeichen war die Wiederankunft des israelischen Volkes im Land Israel und dessen Wiedererblühen. [[(??? „Teil der Welt zu sein“)]]

 

   Ein weiterer Schritt ist die Wiederkehr vieler junger Juden zum Torastudium.

 

   Der Messias kann zu jeder Zeit ankommen, und es hängt alles von unseren Taten ab. Gott ist bereit, wenn wir es sind. Wie König David einst sagte: „Erlösung kommt heute, wenn du seiner Stimme gehorchst.“

 

Wie der Talmud sagt, eine der ersten Fragen, die einem Juden am Tag des jüngsten Gerichts gestellt werden wird: ‚Hast du dich nach der Ankunft des Messias gesehnt?“ Nun, wer das erste Kommen schon weit vor dem Talmud ablehnte, wo der Christus sich seiner Nation vorstellen musste, denn ausschliesslich zu war er doch von Gott her ausgesandt: Wie wird er dessen Auferstehung „im Fleische“ und seine Wiederkehr „mit den Wolken“ anerkennen? „“ () Er bleibt auf der Seite jener die ihn „ohne nichts für sich von den Lebenden abgeschnitten“ hatten und damit bleibt auch Gottes Urteil über sie bereit zur völligen Erfüllung!

 

(Johannes 7:14-19)  Als nun das Fest zur Hälfte vorbei war, ging Jesus in den Tempel hinauf und begann zu lehren. 15 Daher begannen sich die Juden zu wundern und sprachen: Wieso ist dieser Mann gelehrt, da er nicht auf den Schulen [[(der Rabbiner)]] studiert hat? 16 Jesus dagegen antwortete ihnen und sprach: „Was ich lehre, ist nicht mein, sondern gehört dem, der mich gesandt hat. 17 Wenn jemand SEINEN Willen zu tun begehrt, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. 18 Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, dieser ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. 19 Hat nicht Moses euch das GESETZ gegeben? Doch niemand von euch gehorcht dem GESETZ. Warum sucht ihr mich zu töten?“

 

Wer immer an religiösen Instituten ausgebildet wurde hat die verdrehten Lehren zum „wahrhaften“ Teil von sich gemacht! Wie es Saulus Zeit kostete, um genaue Erkenntnis unverfälschter Wahrheit zu erlangen ist es auch mit jedem von uns, der irgendwelchen Religionsführern nachgefolgt ist und deren Lehren weiterverbreitet hat!

 

Unsere ANTWORT zur Deklaration der Rabbis: „Steht nun der Talmud aus Babylon, eine Verzerrung des GESETZES und der PROPHETEN durch jene Rabbis, gar über den Aussagen jener von Gott inspirierten Schriften?“ Jesus zitierte niemals aus den Schriften babylonisch beeinflusster Rabbis aber stets aus der Tora (dem GESETZ) und aus den PROPHETEN. Er teilte die Schriften nicht in weitere Sektionen auf.

 

Moses gab eine andere, deutliche Erklärung was am Gerichtstag folgen wird, wenn wir den wahren Messias ablehnen, sein erstes Erscheinen und seine endgültige Wiederkunft „im Fleische“ verneinen: “Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — … [[(es folgen Jehovas eigene Worte an Moses)]] ‚Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine [[(Jehovas)]] Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.‘ “  (5.Mo 18:15-19)

 

Daniel Prophezeiung der 70 JahrwochenJesus erfüllte die Vorhersagen Daniels betreffend der siebzig Jahrwochen in perfekter Form. Dies abzulehnen heisst das Zeugnis, das Gott gab zurückzuweisen!

 

Moses war da offensichtlich anderer Ansicht als Talmudstudierende. Ebenso die Apostel Jesu, wie Petrus am Pfingsttag vor einer grossen Menge von Juden Moses zitierte. Alle wussten, dass die Vorsteher Jesus, den von JHWH designierten „König der Juden“ ablehnten. Bis hin zur Ermordung erfüllten sich die Vorhersagen jener „blinden Leiter“. Petrus erklärte den Juden:

 

(Apostelgeschichte 3:19-26)  Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat. 22 In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘ 24 Und alle Propheten, ja von Samuel an und die nachfolgenden, so viele geredet haben, haben auch diese Tage deutlich verkündet. 25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vorvätern geschlossen hat, indem er zu Abraham sagte: ‚Und in deinem Samen werden alle Familien der Erde gesegnet werden.‘ 26 Gott sandte seinen Knecht, nachdem er ihn erweckt hatte, zuerst zu euch, um euch zu segnen, indem er einen jeden von euch von euren bösen Taten abwendet.“

 

Was nun ist der „Talmud“, der für viele Juden wichtiger ist als die „Heiligen Schriften“ selbst? Es ist eine Interpretation und Anleitung zum Handeln wie dies der Katholische oder Protestantische Katechismus ist! Der ehemalige Pharisäer Saulus von Tarsus verwarf die Schriften der Juden als „eine Menge Kehricht“ (Php 3:8) und erklärte seinem Gehilfen Timotheus: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“ (2.Ti 3:16) Wenn wir durch die Schriften vollständig ausgerüstet sind für jedes gute Werk, wozu soll denn der Talmud diesen?

 

Talmud  [9]

 

Der babylonische Talmud   Der Talmud (hebräisch תַּלְמוּד, deutsch Belehrung, Studium) ist eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Er besteht aus zwei Teilen, der älteren Mischna und der jüngeren Gemara, und liegt in zwei Ausgaben vor: Babylonischer Talmud (hebräisch תַּלְמוּד בַּבְלִי Talmud Bavli) und Jerusalemer Talmud (hebräisch תַּלְמוּד יְרוּשָׁלְמִי Talmud Jeruschalmi). Der Talmud enthält selbst keine biblischen Gesetzestexte (Tanach), sondern zeigt auf, wie diese Regeln in der Praxis und im Alltag von den Rabbinern verstanden und ausgelegt wurden.

 

Babylonischer Talmud, Titelblatt der Wilnaer Ausgabe, 1880 bis 1886, der gebräuchlichsten Ausgabe des Talmud

 

Ausgaben

   Der Talmud liegt in zwei großen Ausgaben vor: Babylonischer Talmud (abgekürzt: bT) und Jerusalemer Talmud (abgekuerzt jT). Wenn einfach vom Talmud gesprochen wird, ist in der Regel der Babylonische Talmud gemeint.

 

Babylonischer Talmud

   Nach Umfang und inhaltlichem Gewicht ist der Babylonische Talmud (hebräisch תַּלְמוּד בַּבְלִי Talmud Bavli, aramäisch תַּלְמוּדָא דְבָבֶל Talmuda deVavel) das bedeutendere Werk. Er entstand in den relativ großen, geschlossenen jüdischen Siedlungsgebieten, die nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer im judenfreundlicheren Perserreich existierten, genauer gesagt in Sura und Pumbedita. Dieses Gebiet wurde im Judentum traditionell als „Babylon“ bezeichnet, obwohl eine Stadt oder ein Staat solchen Namens seit dem Untergang des neubabylonischen Reiches im 5. Jahrhundert v. Chr. nicht mehr existierte. Als maßgebliche Autoren gelten die Rabbiner Abba Arikha (genannt Raw), Samuel Jarchinai (Mar) sowie Rav Aschi.

 

Jerusalemer Talmud (Palästinischer Talmud)

   Der erheblich kürzere Talmud Jeruschalmi entstand in Palästina. Er ist weniger wichtig als der Babylonische Talmud und in seinen Bestimmungen oft weniger streng. Hier gilt nach jüdischer Tradition, die auf Maimonides zurückgeht, als wichtigster Autor Rabbi Jochanan. Für den Jerusalemer Talmud gibt es verschiedene Bezeichnungen:

Im Altertum nannte man ihn ursprünglich תַּלְמוּד יְרוּשָׁלְמִי Talmud Jeruschalmi – oder kurz יְרוּשָׁלְמִי Jeruschalmi.

 

Sura und Pumbedita: Jüdische Zentren rabbinischer GelehrsamkeitPumbedita war eine Stadt in Babylonien am Fluss Euphrat, an einem Kanal namens Schunja-Schumvata, dem nördlichsten Verbindungskanal zwischen Euphrat und Tigris. Sie galt zusammen mit Sura vom 3. bis zum 11. Jahrhundert als führendes Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit. Heute liegt auf dem Gebiet des ehemaligen Pumbedita die irakische Stadt Falludscha.

 

Zur Zeit der Abfassung des Talmud wurde die Stadt an Bedeutung durch Sura übertroffen, erreichte jedoch später unter Scherira Gaon und seinem Sohn Chai Gaon, welche die Akademie von Pumbedita 968–998 bzw. 998–1038 leiteten, eine führende Rolle.“

 

Juden in Frankfurt. mit dem Bau einer Akademie beschäftigt Viele Jahrhunderte nach der Rückkehr aus dem Exil, nach Jesu Tod wurde der inzwischen in Babylon am Ende des sechsten Jahrhunderts u.Z. fertiggeschriebene Talmud in Jerusalem neu interpretiert. Mitten im heutigen Irak, früherem babylonischem Gebiet bestanden Akademien jüdischer Gelehrsamkeit, so wie in Alexandria in Ägypten, wo inmitten des blühenden Heidentums die Schriften des Alten Bundes ins Griechische übersetzt wurden. Irren wir uns nicht, ebensolche Akademien finden wir auch heute in der westlichen Welt. So soll in Frankfurt, im Kerngebiet des ehemaligen Nazireiches eine neue jüdische Akademie gebaut werden.

 

Jesus wies die Pharisäer und Schriftgelehrten, die Rabbis seiner Tage hart zurecht, weil sie mehr am Regelwerk im Sinn des weit späteren entstandenen Talmud hingen, den wahren Sinn der Gebote, „Liebe zu Gott und zum Nächsten“ in den Hintergrund stellten!

 

(Matthäus 23:23, 24)  Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Jesus braute harte Worte. Bestimmt einer der Hauptgründe, dass jene ihn als den Messias seit Beginn hassten und bis zu ihrem bitteren Ende Harmagedons zurückweisen werden.

 

Schriftgelehrte und  Pharisäer(Matthäus 23:2-12)   „Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses’ Stuhl gesetzt. 3 Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4 Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. 5 Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden; denn sie machen die [Schrifttexte enthaltenden] Kapseln breit, die sie als Schutzmittel tragen, und vergrößern die Fransen [ihrer Kleider]. 6 Sie haben gern den hervorragendsten Platz bei Abendessen und die vorderen Sitze in den Synagogen 7 und die Begrüßungen auf den Marktplätzen und daß die Menschen sie Rabbi nennen. 8 Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. 9 Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater, der himmlische. 10 Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn einer ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Wer sich auf den Talmud abstützt, ein babylonisches Derivat von Auslegungen verwehrt sich den tieferen Sinn die Zusammenhänge die zur gesetzlichen Anwendung der Gebote Mose ergeben und selbst die Zeittabelle der Ereignisse innerhalb des Gesamtbildes anzuerkennen, die doch an jüdische Festzeiten gebunden sind. Jesus gab zu Beginn seines Predigens folgende Aussage zu Jehovas Sicht gegenüber seiner Generation von „Lo-Ruhama“, den aus dem Exil zurückgekehrten Juden: „Dieses Volk ehrt mich [[(JHWH)]] mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.“ (Mat 15:9)

 

AVESTA: Die heiligen Schriften der PerserUm das heutige Judentum zu verstehen müssen wir daher wie schon beschrieben etwas näher auf die Entstehungsgeschichte des Talmud eingehen. Sie umfasst vier Perioden, die zeitlichen Umstände jener Juden, die im Gebiet des ehemaligen Babylon verblieben oder dorthin Jahrhunderte später dorthin auswanderten oder exilierten liegen in der dritten Periode im 6. Jahrhundert nach Christi.

 

Nach dem Exil aufgrund der Amnestie des im Jahre 537 v.u.Z. herrschenden Perserkönigs Cyrus des Grossen verblieben dort viele Juden, oft inzwischen wohlhabende Geschäftsleute: Darunter waren ursprünglich auch viele Leviten, deren Gemeinschaften sich nun solche Exilanten aus Judäa und vielen Gebieten mit jüdischen Niederlassungen anschlossen. Dort in Susa und Pumbedita existierte inzwischen ein reges religiöses Leben und wurde Handel betrieben, dies im 6.Jahrhundert nach Christus, was auch Schulen und Akademien bedingte. Das war nicht völlig unabhängig persischer und griechischer und letzten Endes römischer Philosophie, den neuen Herren nach Babylon!

 

Durch regen Handel standen jene Juden im Gebiet Babylons in engem Kontakt auch zur Religion Persiens und Indiens, deren Gründer der Parsen Zarathustra war, welcher doch Parallel zum Propheten Daniel im Exil Babylons seine Lehren eines Monotheismus ausserhalb des Judentums entwickelte.

 

Die Parsen (von persisch پارسى , DMG Pārsī, „Perser“, indo-englisch auch Parsee) sind eine ursprünglich aus Persien stammende ethnisch-religiöse Gruppe, die der Lehre des Zoroastrismus folgt und als streng abgeschlossene Gemeinschaft lebt. Die meisten Parsen gibt es in Indien und in Pakistan. Die persischen Anhänger des Gottes Ahura Mazda bezeichnen sich gemeinhin als Zoroastrier.“ Die Verbindung der Zoroastrier zu den Freimaurern haben wir im 2.Johannesbrief detailliert bereits behandelt. Die Verkettung der Einflüsse und Lenkung durch den „Gott dieses Systems“, Satans sind denen die sehen wollen zu offensichtlich!

 

Es war die Zeit, bevor Mohamed seinerseits eine neue gemischte monotheistische Religionslehre in Medina und Mekka zu verkünden begann, sich u.a. auf Abraham und dessen Sohn von der Hagar Ismael abstützend aber auch viele weitere biblische Lhren bis und mit dem Neuen Testament mit jenen Zarathustras und anderen mystischen Glaubenslehren des sechsten nachchristlichen Jahrhunderts verbindend. Mormonen, Adventisten und Jehovas Zeugen u.a. setzten dieselbe Linie bis heute fort!

 

Grundlagen der jüdischen Religion:  [10] Die Geschichte des Talmud (Nach Jakob Fromer)

 

Grundlagen

   Die Geschichte der Juden setzt sich aus einer biblischen und einer talmudischen Epoche zusammen.


   Die biblische Epoche schliesst mit dem babylonischen Exil ab. Die talmudische Epoche [[(„Lo-Ruhama“)]], deren Beginn in der Zeit zwischen dem babylonischen Exil und dem Makkabäeraufstand liegt, zerfällt in vier Perioden:

 

   * Die erste Periode endigt mit der Zerstörung des zweiten Tempels (70 n. Chr.).

   * Die zweite Periode endigt mit dem Abschluss der Mischna (Ende des zweiten nachchristl. Jahrhunderts).

   * Die dritte Periode endigt mit dem Abschluss des babylonischen Talmud (sechstes nachchristl. Jahrhundert).

   * Die vierte Periode läuft bis in die Gegenwart.

 

   Die in diesen Perioden auftretenden Lehrer führen verschiedene Bezeichnungen.

 

   In der ersten Periode werden sie von den Juden "haSkenim harischonim", die ersten der Älteren, "Chachamim", die Weisen und "Rabbanan", unsere Herren, in der Einzahl "Rabbi", mein Herr, genannt [[(Jesus erklärte dagegen: „Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid.“ (Mat 23:8))]]. Josephus, die Sadduzäer, die Schriftsteller des alten Testaments und die Kirchenväter hingegen bezeichnen sie als "Pharisäer" oder „Pruschim" oder auch als "Schriftgelehrte und Pharisäer".

 

   Die Lehrer der zweiten Periode befassen sich vornehmlich mit der Aufgabe, die "Halaka", den Gesetzesstoff, in einen Kodex zusammenzufassen, der "Mischna", die Lehre, genannt wird. Wegen dieser Tätigkeit führen sie neben den Bezeichnungen "Skenim", "Chachamim" und "Rabbanan" die Hauptbezeichnung "Tannaim" (Tannaiten), Mischna-Lehrer. Sie, wie die Lehrer der ersten Periode lebten fast ausschließlich in Palästina.

 

Die Mischna: Rabbinische Erklärungen zum GESETZ aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert u.Z.   Die Lehrer der dritten Periode zerfallen in zwei Gruppen. Die eine setzte ihre Tätigkeit in Palästina fort. Die andere war nach dem Abschluss der Mischnah nach Babylonien ausgewandert. Beide arbeiteten unabhängig voneinander an der Schaffung einer "Gemarah", Vollendung oder Erklärung zur Mischnah. Dieser Tätigkeit wegen werden sie "Amoraim" (Amoräer) Mischnaerklärer, genannt.

 

   Im 4. nachchristlichen Jahrhundert wurde in Palästina und ein Jahrhundert später in Babylonien die Gemara zusammen mit der Mischna als Text unter dem Namen "Talmud" herausgegeben.

 

   So entstanden zwei voneinander unabhängige Talmude: ein palästinensischer und ein babylonischer [[(vergleichbar mit katholischem und protestantischem Katechismus als Entsprechungen zum Talmud)]]. Das palästinensische Werk (Talmud Iruschalmi) ist weniger zur Geltung gelangt. Der babylonische Talmud (Talmud Bawli) hingegen wurde zum wichtigsten Gedankenwerk und aufs eifrigste studiert.

 

   Mit der Erklärung und der übersichtlichen Darstellung seines Inhalts befassen sich die Lehrer der vierten Periode. Ihre Geschichte zerfällt in drei Abschnitte, die von der Auswanderung der Juden aus Babylonien (9. nachchristl. Jahrhundert: Nicht zu verwechseln mit der Rückkehr aus dem Exil Babylons 6.Jh. v.u.Z.) und der Vertreibung der Juden aus der Pyrenäenhalbinsel begrenzt sind.

 
   In dem ersten Abschnitt heissen sie "Geonim", Exzellenzen, in dem zweiten Abschnitt "Rischonim", die Ersten [[(im Range?)]], in dem dritten Abschnitt "Acharonim", die Letzten [[(in der Abfolge?)]]. In der modernen jüdischen Geschichtsforschung werden die Lehrer dieser Periode mit dem gemeinsamen Namen "Rabbinen" oder "Rabanim" bezeichnet.

 

   Demnach wollen wir die vier Perioden der talmudischen Epoche pharisäisch, tannaitisch, amoräisch und rabbinisch nennen.

 

Talmud Torah

   "Talmud", das Studium, ist eine Abkürzung. Der volle Ausdruck lautet "Talmud Torah", das Studium der Tora, der Lehre. So werden im Morgengebet die vornehmsten Gebote aufgezählt und als das wichtigste darunter das "Talmud Torah" genannt.


   Zwiefach ist die Bedeutung dieses Ausdrucks. Er bezeichnet entweder das bloße Studium der Tora als Tätigkeit oder das Ergebnis dieser Tätigkeit. In dem letzteren Sinne umfasst er die gesamte Literatur, die von den Lehrern der ersteren drei Perioden der talmudischen Epoche, den früheren Ältesten, den Tannaiten und Amoräern herrührt. Aus der ersten Periode haben sich nur mündliche Lehren erhalten. Die ältesten schriftlichen Werke stammen aus der zweiten Periode. Alle beschäftigen sich vornehmlich mit der Halaka, der Gesetzesbestimmung [[(Jesus bekämpfte diese Art Auslegung als „schweres Joch“ der Pharisäer und Schriftgelehrtenfür die Menschen mit hunderten kleinlichen Geboten)]]. Das wichtigste und umfangreichste ist die Mischna. Daneben gibt es drei kleinere Werke, die "Mekilta", "Sifra" und "Sifre" betitelt sind und Erklärungen zur Tora bilden. Aus der dritten Periode stammen die palästinensische und babylonische Gemara und einige "Midraschim" genannte Kommentare zur Bibel, die sich mit der "Aggada", den Erzählungen befassen.


   Alle diese Werke versteht man unter Talmud als Ergebnis im weiteren Sinne.


   Im engeren Sinne jedoch versteht man darunter das palästinensische und babylonische Werk.


   In der vorliegenden Schrift soll der Ausdruck Talmud stets im weiteren Sinne gebraucht werden.

 

Die Geschichte

Ungeheurer Gegensatz zwischen biblischem und rabbinischem Judentum   Schon bei einer äußeren Betrachtung der jüdischen Geschichte fällt der ungeheure Gegensatz zwischen dem biblischen und dem talmudischen Judentum auf.


   Der biblische Jude kennzeichnet sich durch eine naive Religiosität und eine schlichte Denkart [[(Jesus und seine Jünger traten an das einfache Volk heran, sie unter Jesu „leichtes Joch“ vereinend)]]. Sein Ideal war, unter seinem Feigenbaum und Weinstock ein behagliches Dasein zu genießen. Dazu bediente er sich der Religion.


   Er blieb seinem Gott so lange treu, als dieser das Land beschützte, Saat und Vieh gedeihen ließ und sonstige häusliche Angelegenheiten zum Guten führte. Sonst wandte er sich dem leistungsfähigeren Gott des Nachbars und Siegers zu. Von einem Streben, über diese einfältige Denkart hinauszukommen, seinen Geist irgendwie zu betätigen, ist keine Spur vorhanden. So sehen wir ihn in die Geschichte eintreten, und so kehrt er aus dem babylonischen Exil zurück. Als Esra auf dem Markte zu Jerusalem die Tora vorlas, brach das Volk in Tränen aus, weil es den Inhalt dieses Buches nicht kannte und deshalb seine Gebote nicht auszuüben vermocht hatte (Nehemia 8, 9).


   Nach einem halben Jahrtausend [[im 9.Jahrhundert u.Z.]] war dieses Volk kaum wieder zu erkennen. Allein in Jerusalem gab es, einem talmudischen Berichte zufolge, nicht weniger als 480 Elementarschulen, von denen eine jede zwei Klassen aufwies, eine niedere für den biblischen und eine höhere für den talmudischen Unterricht (Pal. Megilla III, 1 und Ketubot 105 a). Mit welchem Eifer man sich dem Talmudstudium hingab, bezeugt die Erzählung vom jungen Hillel, der tagsüber arbeitete, um sich das Eintrittsgeld für die abendlichen Vorträge im Lehrhause zu erwerben. Als er eines Abends mit leeren Händen hinkam, kletterte er aufs Dach, um an der Fensterluke zu lauschen. Am nächsten Morgen fand man ihn dort unter dem Schnee, der während der Nacht gefallen war, schlafend liegen (s. Hillel).

 

Wie der Vergleich zur Zeit Esras (nach 455 v.u.Z.) zeigt, hatten sich die aaronischen Priester und Leviten (symbolisiert im Propheten Hosea durch die Hure „Gomer“) ihrer von Gott gesetzten Aufgabe das GESETZ zu lehren im Exil nicht sehr befleissigt. Dies liess ein Vakuum zurück. Der jüdische Glaube in Jehova war unterwandert von heidnischen Lehren Babylons! Jehova hatte durch Jesaja angekündet, was er zu tun gedenkt:

 

(Jesaja 5:24, 25)  Daher wird so, wie des Feuers Zunge die Stoppeln verzehrt und dürres Gras in Flammen versinkt, selbst ihr Wurzelstock so wie Modergeruch werden, und ihre Blüte, sie wird so wie feiner Staub aufsteigen, weil sie das Gesetz Jehovas der Heerscharen verworfen und das von dem Heiligen Israels Gesagte mißachtet haben. 25 Darum ist der Zorn Jehovas gegen sein Volk entbrannt, und er wird seine Hand gegen sie ausstrecken und sie schlagen. Und die Berge werden erbeben, und ihre Leichname werden dem Unrat inmitten der Straßen gleich werden.

 

Eindeutig spielte rund 600 Jahre nach der Rückkehr aus dem Exil, nach der Niederwerfung und Zerstreuung der Juden aufgrund des Aufstandes des pseudo-Christus Bar-Kochba (135 u.Z.) durch Kaiser Hadrian danach die Rabbiner eine grosse Rolle die Juden im Exil zusammenzuhalten. Bei der Erarbeitung der vier Phasen bis zur Fertigstellung des babylonische Talmud im 6.Jahrhundert u.Z. war das Ziel verändert, die Rolle für den Judaismus lautete nun entsprechend der bisherigen Sieger Babylon, Medo-Persien, Griechenland und Rom deren Beispiel zu kopieren, das Judentum reich, stark und unabhängig zu machen, so wie wir es heute als Nation Israel kennen: Ihr Erzeuger, der GOTT aller die sich Götter nennen spielt bei Jehovas ursprünglich erwählten, dann zufolge Jesu Tod verworfenen Volk Israel, der nachexilischen Tochter „Lo-Ruhama“ inzwischen eine Nebenrolle! 

 

Wer kann das Rätsel um Hoseas Kinder lösen?
 

Mischna und Talmud entstanden zwar Jahrhunderte nach Christus aber deren Same war in den Pharisäern und Schriftgelehrten der Tage Jesu längst vorhanden. Kleinliche Auslegung des GESETZES und den Hintergrund, das Prinzip „die Liebe“ zu berücksichtigen, was Nachsicht und Vergebung bei Reue mit einschliesst.

 

Für Jesus schloss „die biblische Epoche“ nicht nach dem Exil ab, sondern dauert ewig an! Schon seine Worte in der Bergpredigt bestätigen dies: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel [[(die „alten“, die Herrschenden)]] und Erde [[(die „alte“ der Beherrschten)]]vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ [[(dem Beginn der Nation Israel am Horeb)]] verginge und nicht alles geschähe [[(was auch das „GESETZ des Glaubens“ in den fleischgewordenen Messias mit einschliesst)]]. Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote [[(im „GESETZ des Christus“, das auf dem Gebot Mose aufbaut)]] bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel [[(Zukunft, da wir um dessen Kommen doch weiterhin bitten!)]] ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ (Mat 5:17) Jesus ist Vertreter, dass jedes Wort aus dem Mund des Vaters in jeder Epoche Gültigkeit hat und weder Mischna noch sonst einer Auslegung die verändernd wirkt bedarf!

 

(Matthäus 11:25-30)  Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen [[(dieses Systems: Phrarisäern, Schriftgelehrten, Astrologen, Philosophen usw.)]] verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. 26 Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgefällig gewesen ist. 27 Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. 28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Parsen tragen Topis, Juden die Kippa, Christen ihr Kreuz ... Tolstoys Verteidigung des MultikultsmusAll dies liefert den Grundstoff zum Verständnis der später in der Offenbarung als die „Hure Babylon die Grosse“ bezeichneten jüdisch-christlichen vereinigten Abkehr von reiner, unverfälschter Lehre, die bis zum Abschluss des Systems sich zu einem unentwirrbarer Klüngel sich widersprechender Auslegungen der Aussprüche Gottes ausdehnen würde.

 

Hesekiel schrieb hierzu im babylonischen Exil:

 

Der habgierige Jude(Hesekiel 33:31)  Und sie werden zu dir hereinkommen, wie Leute hereinkommen, und vor dir sitzen als mein Volk; und sie werden deine Worte bestimmt hören, aber sie werden nicht danach tun, denn mit ihrem Mund äußern sie lüsterne Begierden, [und] ihrem ungerechten Gewinn geht ihr Herz nach.

 

Habgier und Geiz sind zwei Elemente, welche vielen Juden zur Schlinge wurden.

 

Wir aber sehen den Christus nicht durch die Augen jüdischer Gelehrter oder christlicher Theologen, sondern mittels der Zeugenberichte der Apostel und Jünger. Kein Jude ist in der Lage die Aussagen aufgrund ihrer Logik zwischen Altem Testament, den hebräischen Schriften und dem Neuen Testament, das in griechischer Sprache verfasst ist zu beurteilen, weil es sich mit der guten Botschaft nicht bloss an Juden, sondern vor allem an Menschen der Nationen wendet. Deren damalige Weltsprache war das Griechische! „Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. (Rö 3:1-2)

 

Johannes schloss diesen Zyklus im Jahre 98 u.Z. mit diesem dritten Brief ab! Keine weiteren Offenbarungen bis zum Tag Harmagedons waren zu erwarten: Alles was Gott anzukündigen hatte ist aufgezeichnet! Weder Joseph Smith (Mormonen), noch William Miller (Milleriten), noch Ellen G.White (Adventisten) noch C.T. Russel (Zeugen Jehovas) u.a. hatten die Worte des Paulus verstanden:

 

Erst danach sind es die Boten aus Jerusalem, abgesandte der aus der Abgeschiedenheit der „Wildnis“ (Off 12:5, 6) zurückgehrten Apostel: Jene Bestätigungsschreiben an den versiegelten Überrest! (Jes 66:19, 20) „Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[(die Wiederkunft)]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden [[(der Apostel und Gesalbten)]] zu ihm hin [[(bei der Rückkehr „mit den Wolken“ zum Ölberg)]], euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas [[(„des Herrn“)]] hier sei.“ (2.Thes 2:1-2)

 

(Römer 3:27-31)  Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz [[GESETZ]]? Das der [[(Gesetzes-)]]Werke? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz [[GESETZ]] des Glaubens [[(in den „Propheten gleich mir“, den Messias (5.Mo 18:15-19; Apg 3:21-23))]]. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben [[(in Jesus als Messias und sein Loskaufsopfer mittels „unverdienter Güte“, nicht durch Opfer wie sie das GESETZ vorschrieb)]] gerechtgesprochen wird. 29 Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens und Unbeschnittene durch ihren Glauben [[(mittels „Beschneidung des Herzens“)]] gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Die sechs Weltreligionen: "Gottes auserwähltes Volk"Nach dem Verständnis der Juden und vieler christlicher Denominationen ist das heutige Israel nach wie vor „Gottes auserwähltes Volk“, ein Endgericht durch Jesus, das am Glauben in den fleischgewordenen Messias gründet ist in ihren Augen Illusion, Nicht Voraussetzung; dennoch erwarten die Juden nach wie vor den Messias ihrer eigenen Vorstellungskraft, nicht den gemäss der Schriften!

 

Ein existierendes „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (Kol 1:13 vergl. Mat 18:18; Off 5:11, 12) ist beiden Gruppen, Juden und Namenchristen vollkommen unbekannt. Auch Jesu eigene Worte werden sie nie verstehen: „Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn völlig als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater völlig als nur der Sohn und jeder, dem der Sohn ihn offenbaren will. Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid [[(durch die vom System auferlegten pharisäerhaften Lasten)]], und ich will euch erquicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ (Mat 11:27-30)

 

Paulus beschreibt als Jude mit tiefer Kenntnis des GESETZES und der PROPHETEN:

 

(Kolosser 1:13-20)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten [[(jene klar ausgeschlossen die zu Satans System gehören“)]]. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Erst das vergossene Blut war in der Lage „alle Dinge in den Himmeln und auf der Erde“ mit Gott zu versöhnen, vorausgesetzt die Anerkennung von Jesu Loskaufsopfer und   Achtung seiner Stellung vor Gott, Engeln und Menschen als Hohepriesterkönig direkt vor Jehovas Thron im Allerheiligsten des Himmels!

 

Johannes redet jedem christlichen Vorsteher ins Herz den endzeitlichen „Betrügern und Antichristen“ mutig zu widerstehen  15

Wie unsere obigen Ausführungen deutlich unter Beweis stellen, sind angefangen bei Juden über die Katholische und die protestantischen Kirchen alle von der Urlehre abgewichen, haben ihre eigene Form des Pharisäismus entwickelt und Johannes reiht sie zu Recht unter die „Betrüger und Antichristen“ ein. Israels Generation zur Zeit Jesu war vom Vater verworfen worden und die christlichen Religionen haben sich weit von Gottes Rechtsmassstab entfernt! Durch ihre veränderten Lehren haben sie sich verunreinigt! Die Führer sind vor das Volk zu Stolpersteinen geworden. Sie alle glauben Gottes Königreich in eigener Regie, ohne Jesu Wiederkehr abzuwarten aufzurichten. „Denn in ihrem Mund ist nichts Zuverlässiges; Ihr Inneres ist tatsächlich Widerwärtigkeit. Ihre Kehle ist eine geöffnete Grabstätte; Eine glatte Zunge gebrauchen sie.“ (Ps 5:9)

 

Was ist das GESETZ?(Markus 7:20-23)  Ferner sagte er [[(Jesus aus der Schrift zitierend (Mat 15:18))]]: „Das, was aus einem Menschen hinausgeht, ist es, was einen Menschen verunreinigt; 21 denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, gehen schädliche Überlegungen hervor: Hurereien, Diebstähle, Mordtaten, 22 Ehebrüche, Taten der Habsucht, Bosheiten, Betrug, ein zügelloser Wandel, ein neidisches Auge, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 Alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen einen Menschen.“

 

Die Christenheit wie das Judentum widerstrahlen die Worte Jesu heute vollkommen. Stets aber gab es auf beiden Seiten Getreue, die sich nicht verführen liessen und aufgrund eigenen Schriftstudiums sich der Wahrheit beständig näherten und sie lebten. So erklärt Paulus mit wenigen Worten: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ (Rö 13:10)

 

(Römer 3:9-18)  Was nun? Sind wir in einer besseren Lage? Durchaus nicht! Denn vorhin haben wir die Beschuldigung erhoben, daß alle, Juden wie auch Griechen, unter [der] Sünde sind, 10 so wie geschrieben steht: Es gibt keinen gerechten [Menschen], auch nicht einen; 11 es gibt keinen, der Einsicht hat, es gibt keinen, der Gott sucht. 12 Alle [Menschen] sind abgewichen, alle zusammen sind sie wertlos geworden; da ist keiner, der Güte erweist, da ist auch nicht einer.“ 13 „Ihre Kehle ist ein geöffnetes Grab, sie haben mit ihrer Zunge Trug geübt.“ „Natterngift ist hinter ihren Lippen.“ 14 „Und ihr Mund ist voll Fluchens und bitterer Rede.“ 15 „Ihre Füße sind schnell zum Blutvergießen.“ 16 „Trümmer und Elend sind auf ihren Wegen, 17 und sie haben den Weg des Friedens nicht erkannt.18 „Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.“

 

Gottesfurch ist „Anfang der Weisheit“ und die Grundlage bildet Gottes Rechtsordnung. Wer diese zurückstösst kann niemals weise handeln, weil er kein Unterscheidungsvermögen hat, was in Jehovas Augen Gut und was Böse ist. Er verwechselt Eigennutzen mit Gottes Segen. So wie die Oberpriester und Pharisäer zur Zeit ihrer Anklage gegen Jesus mit Lügen und falschem Zeugnis operierten, so sehen wir dasselbe unter grösster Heuchelei in christlichen Denominationen!

 

Römische Wache an Jesu Grab (Matthäus 27:62-66)  Am nächsten Tag, der auf den Vorbereitungstag folgte, versammelten sich die Oberpriester und die Pharisäer vor Pilạtus 63 und sprachen: „Herr, wir haben uns daran erinnert, daß jener Betrüger, als er noch lebte, gesagt hat: ‚Nach drei Tagen werde ich auferweckt werden.‘ 64 Daher gebiete, daß das Grab bis zum dritten Tag gesichert werde, damit nicht etwa seine Jünger kommen und ihn stehlen und zum Volk sagen: ‚Er ist von den Toten auferweckt worden!‘ und dieser letzte Betrug schlimmer werde als der erste.“ 65 Pilạtus sagte zu ihnen: „Ihr habt eine Wache. Geht und sichert es so, wie ihr es versteht.“ 66 Da gingen sie hin und sicherten das Grab, indem sie den Stein versiegelten und die Wache hatten.

 

Die Wächter Roms konnten nicht verhindern, dass ein Engel am dritten Tag den Stein beiseiteschob und Jesus auferstand! Zu viele Zeugen, welche der Wahrheit ergeben sind bestätigten diese Geschehnisse später, angefangen von den beiden Marias am Grab, den zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus, dann den elf Aposteln, später etwa fünfhundert Getreuen am „Berg in Galiläa“ und dann in Erscheinungen und Visionen auch dem Paulus. Warum sollten wir den Verrätern und Mördern des Christus mehr Vertrauen schenken als jenen die in Treue ihm dienten und viele von ihnen als Märtyrer für die Wahrheit bis zum Tode litten?

 

(2. Korinther 6:3-10)  In keiner Weise geben wir irgendeine Ursache zum Straucheln, damit unser Dienst nicht bemängelt werde, 4 sondern in jeder Weise empfehlen wir uns als Gottes Diener: durch das Ausharren in vielem, in Drangsalen, in Notlagen, in Schwierigkeiten, 5 bei Schlägen, in Gefängnissen, bei Unruhen, bei mühevollen Arbeiten, in schlaflosen Nächten, bei Mangel an Nahrung, 6 durch sittliche Reinheit, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, 7 durch wahrhaftige Rede, durch Gottes Kraft; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, 8 durch Ehre und Unehre, durch schlechten Bericht und guten Bericht; als Betrüger und doch wahrhaftig, 9 als Unbekannte und doch Anerkannte, als Sterbende und doch, siehe, wir leben, als gezüchtigt und doch nicht dem Tod überliefert, 10 als Betrübte, doch stets sich Freuende, als Arme, die aber viele reich machen, als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.

 

Christus ist nicht der Gründer einer Religion, sondern der von Jehova ernannte Hohepriesterkönig über „Lo-Ammi“, dem letzten der drei Kinder derselben Hure „Gomer“, Produkt bei allen Abgefallenen durch pharisäische, sadduzäische oder herodianische Lehren. Stets blieb ein Kern der Bibeltreue zeigte, der Jesu Fussspuren nachfolgten und die Lehre Christi, der Apostel und der Jünger in die Tat umsetzten! An diese treuen „Kinder“ wendet sich Johannes als letzter lebender Apostel, um diese zu stärken durch „die edle Frau“, die echten „Ebioniten“ und „deren Schwester“, die „Paulikaner“!

 

Grundschema zum Ablauf der Prophezeiungen von Hosea
 

Die „Ehebrecherinnen“ dieses Systems erwählen sich ihre eigene „obrigkeitlich Gewalt“! 15

Zuerst übte die Katholische Kirche eine eisenharte Regierung aus zur Einhaltung der von ihr deklarierten Gebote unter Glaubenszwang, was zu Verfolgungen jeder Art Menschen führte, welche auch nur eines ihrer Dogmen bezweifelten.

 

Hexenverbrennungen unter Katholischer Inquisition Dies führte zu Zwangsbekehrungen, Massenhinrichtungen aller die sich dem Diktat nicht beugten, von Hexenverbrennungen bis hin zu den Kreuzzügen, wo jede Art von Machtmissbrauch an der Tagesordnung war. Sie nannte sich die wahre „obrigkeitliche Gewalt“, weit von dem entfernt, was Paulus im Schreiben an die Römer erklärt, welche Worte wir nun im Zusammenhang mit Religionen wiederholen, weil sie so gewichtig sind, dass wir ihren Sinn verstehen und uns einprägen.

 

Jedermann sei der obrigkeitlichen Gewalt Untertan ...(Römer 13:1-4)  Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan, denn es gibt keine Gewalt außer durch Gott; die bestehenden Gewalten [[(im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“: Jehova als höchster Autorität, dann Jesus als Hoherpriesterkönig, seinen treuen Aposteln und schlussendlich jedem Versammlungsvorsteher und innerhalb der Familie dem Vater )]] stehen in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet. 2 Wer sich daher der Gewalt widersetzt, hat sich der Anordnung Gottes entgegengestellt; die, die sich ihr entgegengestellt haben, werden für sich ein Gericht empfangen. 3 Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der [obrigkeitlichen] Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben; 4 denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber Schlechtes tust, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht ohne Zweck; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Kundgabe des Zorns an dem, der Schlechtes treibt.

 

Bedenken wir, Paulus schreibt an Christen in Rom, direkt unter der Fuchtel der Cäsaren denen viele später Widerstandleisteten und deren heidnische Gebote missachteten, den schmählichen Tod in der Arena Roms nicht fürchtend!

 

Wie wir gut wissen richtet sich das Gebot des Paulus gegen alle, welche Gottes Gebote durch eigene Dogmen und Menschengebote ersetzen, was alle Religionen tun! Das Königreich des Christus aber ist keine Religion noch ist es eines der bestehenden Staatssysteme: Es bedeutet erdenweit ein geistig freies Land!, nicht durch Grenzen der Nationen eingeengt.

 

Babylon die Grosse“ ist von Gott längst verurteilt, die Urteilsvollstreckung durch das siebenköpfige „wilde Tier“ steht noch aus, so wie der von Gott durch Jesaja angekündete Untergang der Nation Juda durch Nebukadnezar erst rund zwei Jahrhunderte später exakt so folgte, wie dies Jesaja unter Gottes Leitung aufzeichnen musste! Johannes beschreibt den Vollzug des göttlichen Strafgerichts an der hurerischen Ehebrecherin in der Offenbarung vor dem Ende dieses Systems:

 

(Offenbarung 19:1-3)  Nach diesen Dingen hörte ich etwas, was wie eine laute Stimme einer großen Menge im Himmel war. Sie sprachen: „Preiset Jah! Die Rettung und die Herrlichkeit und die Macht gehören unserem Gott, 2 denn seine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. Denn er hat das Gericht an der großen Hure vollzogen, die die Erde mit ihrer Hurerei verdarb, und er hat das Blut seiner Sklaven an ihrer Hand gerächt.“ 3 Und gleich darauf sagten sie zum zweitenmal: „Preiset Jah! Und der Rauch von ihr steigt weiterhin auf für immer und ewig.“

 

Hochverrat: Affaire DreyfusDie Trennung von Staat und Kirche steht im Zusammenhang mit der Aufklärung und der antisemitischen Dreyfuss-Affäre in Frankreich im Jahre 1894, welche vom Klerus der Katholischen Kirche angestachelt wurde. Da ging der Begriff „obrigkeitliche Gewalt“ der sich ein Christ unterwerfen muss von der Katholischen Kirche nun zudem auf den Staat hinüber. 1904 kam es im Gefolge zum Abbruch diplomatischer Verbindungen Frankreichs zum Vatikan.

 

Um heute als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“ anerkannt zu werden und u.a. Steuerfreiheit zu geniessen mussten sich alle Religionen der Staatsgewalt unterordnen. Ein Register in jedem Land in das sie sich eintragen lassen müssen bedingt ihre Unterordnung unter die Staatsgewalt als höchste Autorität. Richter des Systems stehen damit über interner Gerichtsbefugnis

 

Die Gründung der UNO brachte nach dem 2.Weltkrieg eine neue „obrigkeitliche Gewalt“, deren Regelungen sich die Staaten selbst zu unterordnen haben. Das in der Offenbarung beschriebene „Bild des (siebenköpfigen) wilden Tieres“ war der im Jahre 2004 erfolgte Zusammenschluss aller grossen Religionen zum WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS, bestimmt beide nicht von Gott Jehova einberufen sondern vom „Gott dieses Systems“ um die „neue Weltordnung“ koordiniert voranzutreiben. Beide Systeme wollen bestimmt nicht Jehovas Oberherrschaft oder dass Jesus von Jerusalem aus mit seinen 144.000 Priesterkönigen alle Angelegenheiten der Menschheit verbindlich regeln! Ihre Furcht davor ist berechtigt wie Jesus deutlich erklärte: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.“ (Lu 19:27)

 

Europäische Staaten in denen der Laizismus in der Verfassung verankert istLaizismus  [11]

 

   Laizismus (genauer: Laizität) geht auf das altgriechische Wort λαϊκός laïkós „der Ungeweihte, Laie (im Gegensatz zum Priester)“ zurück. Der Begriff laïcité wurde 1871 vom französischen Pädagogen und späteren Friedensnobelpreisträger Ferdinand Buisson geprägt, der sich für einen religionsfreien Schulunterricht einsetzte.

 

   Im heutigen Sprachgebrauch beschreibt der Begriff „Laizität“ die religionsverfassungsrechtlichen Modelle, denen das Prinzip strenger Trennung zwischen Religion und Staat zugrunde liegt. In einigen Staaten ist der Begriff „Laizismus“ inzwischen in der Verfassung verankert. Etliche weitere, meist westliche Staaten sind laut ihrer Verfassung zwar nicht explizit laizistisch, sie praktizieren die Trennung von Staat und Religion(en) jedoch in unterschiedlichem Umfang.

 

Jeder von uns ist in diesem Sinne eine „Laie“, da Jesus doch befahl sich nicht übereinander zu erhöhen, da wir „alle Brüder“ seien. Das gelingt ausschliesslich unter der wahren christlichen „obrigkeitlichen Gewalt“, die von Jehova angeordnet wurde.

 

Keiner der heutigen Priester und Religionshirten hat eine spezielle „Salbung von Gott“ für das angemasste Amt, das über das hinausgeht, was Johannes im 1.Brief beschreibt: „Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen [[(Jehova)]]; ihr alle habt Kenntnis. Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.“ (1.Joh 2:20, 21)

 

Der Prophet Hesekiel zur Zeit von Judas Exil in Babylon musste schon vor dem Untergang Jerusalem, als dem Ort der damaligen religiösen Führung Israels, jenen Herrschern das Gericht Gottes mitteilen. Dieses ist gar doppelt auf das endzeitliche Monopol der „Ehebrecherin“ innerhalb „Lo-Amis“ geistlicher Führung gemünzt. Alle Religionen der Christenheit (kleine Ausnahmen existierten) segneten die Herrscher, wenn jene zum Krieg aufriefen und forderten ihre Schützlinge auf zu den Waffen zu greifen. Sie segneten die Truppen bevor sie in den Kampf zogen und unter ebenso heuchlerischem Gebet beerdigten sie jene, an deren Tod Gott sie selbst verantwortlich erklärt! „Ja, in ihr [[(Babylon der Grossen)]] wurde das Blut von Propheten und von Heiligen und von all denen gefunden, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.“ (Off 18:24)

 

(Hesekiel 16:38-42)  Und ich will dich richten mit den Gerichten der Ehebrecherinnen und Blutvergießerinnen, und ich will dir das Blut des Grimmes und der Eifersucht geben. 39 Und ich will dich in ihre [[(der Feinde)]] Hand geben, und sie werden bestimmt deine Erhöhung abbrechen, und deine Höhen werden gewiß niedergerissen werden, und sie sollen dir deine Kleider abstreifen und deine schönen Gegenstände nehmen und dich nackt und bloß zurücklassen [[(„Und die zehn Hörner (die UNO), die du sahst, und das wilde Tier (das Zweihörnige: Anglo-Amerika), diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen.“ Off 17:16)]]. 40 Und sie sollen eine Versammlung [[(von „allen Königen der Nationen“ durch Entscheid des Sicherheitsrates der UNO)(Off 16:13-16)]] gegen dich heraufführen und dich mit Steinen bewerfen und dich mit ihren Schwertern hinschlachten. 41 Und sie sollen deine Häuser [[(die Kirchen und Anbetungsstätten)]] mit Feuer verbrennen und vor den Augen vieler Frauen Taten des Gerichts an dir vollziehen; und ich will dich als Prostituierte aufhören lassen, und du wirst auch keinen Lohn mehr geben [[(weder aus der Staatskasse noch durch illegalen Zehhnten an all die Lohnhirten)]]. 42 Und ich will meinen Grimm an dir stillen, und meine Eifersucht soll sich von dir wegwenden; und ich will mich ruhig verhalten, und ich werde mich nicht mehr gekränkt fühlen.‘

 

Augustinus: Vom GottesstaatJesus richtet während jener Zeit des Untergangs „Babylons der Grossen“, des religiösen Weltimperiums des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS seine eigene „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ auf, das „Israel Gottes“, Jehovas die ersten „neuen Himmel“. Diese bilden Jehovas getreue künftige „Gehilfin“. Jakobus, Jesu Halbbruder kündete in seinen Tagen um das Jahr 62 u.Z. an:

 

 (Jakobus 4:4-6)  Ihr Ehebrecherinnen, wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer immer daher ein Freund der Welt sein will, stellt sich als ein Feind Gottes dar. 5 Oder scheint es euch, daß die Schrift umsonst sagt: „Mit einem Hang zum Neid [[(auf die Macht und den Reichtum der Politik und Wirtschaft)]] sehnt sich fortwährend der Geist, der in uns Wohnung genommen hat.“? 6 Die unverdiente Güte [[(Gottes aufgrund Jesu Opfertod)]] jedoch, die er erweist, ist größer. Folglich sagt er: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber erweist er unverdiente Güte.“

 

Es gibt für uns Christen somit nur eine von Gott stammende wahre „obrigkeitliche Gewalt“ der wir uns vollkommen unterordnen: „Das Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Jede andere „obrigkeitliche Gewalt“ steht von Satan, dem „Gott dieses Systems“ angeordnet an ihrer Stelle.

 

Jenes „Israel Gottes“, jene welche „kein Teil der Welt“ bildeten und gemäss ihrer Berufung gelebt haben werden nun schon bald als durch Jesu eingeweihte Priesterkönige vor Gottes Thron amten, der doch zur Erde herabkommen wird (Off 20:1-4): „Das ist die erste Auferstehung. Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm regieren.“ (Off 20:5, 6)

 

(Offenbarung 14:3-5)  Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier lebenden Geschöpfen und den Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der Erde erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Im Gegensatz zu den Führern der Religionen hatten sich jene Auserwählten nicht mit den „Betrügern und Antichristen“, den „Ehebrecherinnen“ dieses Systems gemischt. Ihnen gehört schon heute unsere Unterordnung und Unterstützung als wahrer „obrigkeitlicher Gewalt“!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!

1.3.2.3     3.Jo 1:13-14:  Der Besuch des Johannes bei Gajus angekündigt 16

 

3.Joh 13-14a:  Johannes will die übrigen Dinge von Angesicht zu Angesicht mit Gajus besprechen  16

Der 3.Brief des Johannes war zwar kurz aber mit viel intensiven Überlegungen durchdrungen. Alle drei Briefe bilden eine Einheit deren Empfänger Gajus und dessen Versammlung gestärkt werden musste und wo die Getreuen eine öffentliche Warnung vor jenem Diotrephes erhielten, der sich über Johannes und dessen Abgesandte erhöht hatte. Dabei war es Johannes nicht möglich alle Gedanken die er hatte, alle Anklagen und aufmunternden und stärkenden Worte die er vermitteln möchte niederzuschreiben und darum kündete er trotz hohen Alters eine Reise hin zu jener Versammlung an (Korinth?).

 

Johannes, ein Aapostelder mit Ffeder und Tinte schrieb(3. Johannes 13, 14)  Ich hätte dir viele Dinge zu schreiben, doch möchte ich dir nicht weiter mit Tinte und Feder schreiben. 14 Aber ich hoffe, dich bald zu sehen, und wir werden von Angesicht zu Angesicht reden.

 

Paulus schrieb schon viele Jahre zuvor im Philipperbrief jener Versammlung die Ankündigung seines Besuches nach Freilassung aus der 1.Haft in Rom an. Damit die Glieder aber unmittelbar gestärkt würden sollte Timotheus vorausgesandt werden. Jener junge Mann hatte sich in allem zu Gunsten der guten Botschaft entwickelt, indem er ein herausragendes Beispiel gab. 

 

(Philipper 2:19, 20)  Ich für meinen Teil hoffe im Herrn Jesus, in kurzem Timọtheus zu euch zu senden, damit ich eine frohe Seele sei, wenn ich über die Dinge Kenntnis erhalte, die euch betreffen. 20 Denn ich habe sonst niemand, der die gleiche Einstellung hat wie er und sich mit echter Sorge um die euch betreffenden Dinge kümmern wird.

 

Ebenso wie der Brief an die Philipper einen persönlich Vertrauten des Paulus als Überbringer überlassen wurde, um bestimmte Aussagen zu ergänzen oder falsche Auslegungen schon zu Beginn zu verhindern, so war es mit den drei Briefen des Johannes an Gajus gerichtet.

 

Die Christenversammlungen blieben sich unter Führung der Apostel untereinander vereint, obwohl es keine „leitende Körperschaft“ darüber gab, auch nicht jene der Versammlungen Jerusalems. Die Worte des Paulus im Brief an die Galater heben diese freiheitliche Unabhängigkeit hervor, zeigt aber auch deren Grenzen auf:

 

(Galater 5:13-15)  Ihr seid natürlich zur Freiheit berufen worden, Brüder; nur benutzt diese Freiheit nicht als einen Anlaß für das Fleisch, sondern durch Liebe dient einander wie Sklaven. 14 Denn das ganze GESETZ ist in einem Ausspruch erfüllt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. 15 Wenn ihr jedoch einander fortgesetzt beißt und verschlingt, so seht euch vor, daß ihr nicht voneinander vertilgt werdet.

 

Bestimmt wären die letzteren Worte durch Paulus auch auf jenen Diotrephes angewandt worden, der die dem Johannes Getreuen aus der Versammlung zu stossen suchte. Auch heutige Vorsteher sind gewarnt nicht zuzulassen, dass schadenstiftende Glieder sich über andere erheben, um die Versammlung zu versklaven: „Jagt dem Frieden nach mit allen und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, indem ihr sorgfältig darüber wacht, daß niemand der unverdienten Güte Gottes ermangelt; daß keine giftige Wurzel aufsprießt und Unruhe verursacht und daß nicht viele dadurch befleckt werden; daß kein Hurer da ist noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht schätzt, wie Esau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für ein Mahl weggab. Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum für eine Sinnesänderung, obwohl er sie mit Tränen ernstlich suchte.“ (Heb 12:14-17) 

 

2.Joh 14b:  Die Freunde, die mit daran arbeiten das Gute zu wirken kennen sich mit Namen! 17

Schätzen wir es und seien wir Gott und seinem Christus wie auch den Aposteln und Propheten dankbar, dass sie uns mittels der Schriften eine verlässliche Grundlage gegeben haben unser eigenes Leben, das unserer Familie und der Versammlung im Sinne des nie endenden GESETZES Gottes nun als revidiertes „GESETZ des Christus“ erfolgreich zu gestalten.

 

(3. Johannes 14)  Friede sei mit dir! Die Freunde senden dir ihre Grüße.

Grüß die Freunde mit Namen.

 

Zufolge der akuten Verfolgung von Christen in jenen Tagen des ausgehenden ersten Jahrhunderts schien es Johannes nicht angebracht die Freunde namentlich zu erwähnen.

 

1.3.1           Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 3.Brief des Johannes  17

 

Wie schon in den letzten Briefen haben wir Zusammenhänge, die durch die Aussagen im jeweils behandelten Brief zu religiösen Bewegungen der heutigen Zeit gemacht, um die Auswirkungen von Fehlverhalten in den Urversammlungen, welche nicht korrigiert wurden oder werden konnten aufzuzeigen: Welches Ausmass an schadenbringenden „veränderter guter Botschaft“ solche im Verlauf von Jahrhunderten annehmen. In diesem Schreiben haben wir vorab erneut den amerikanischen Endzeitsekten unsere Aufmerksamkeit zugewandt um aufzuzeigen, dass durch den Freimaurergeist ihrer Gründungsväter bestimmt keine klare Erkenntnis möglich ist, weil sie unter den Begriff “Ehebrecherinnen“ fallen: Sie geben sich als Jehovas getreue Ehegefährtin aus, während sie mit den Mächtigen dieses Systems ein Techtelmechtel führen.

 

Das heutige Judentum in ihrer Sicherheit weiterhin „Gottes Volk“ zu sein wird mit etwas erweiterter Bibelkenntnis über die Aussagen der Propheten über deren kommendes, beängstigendes Ende dort keine Unruhe verursachen. Zu viele Christen unterstützen diesen fehlgeleiten Gedankengang. Wer die Mischna über GESETZ und PROPHETEN stellt, ein „Menschenwerk“, der wird für harte aber lebengebende Wahrheit blind! Wer den „Propheten gleich mir (Mose)“ nicht annimmt und Glauben in den Messias Jesus setzt wird das kommende System nicht sehen! „Es ist kein Wort dahingefallen von all seiner guten Verheißung, die er durch Moses, seinen Knecht, verheißen hat.“ (1.Kö 8:56 vergl. Mat 5:17-21) Die Argumente der jüdischen Führer, dass Jesus ein falscher Messias gewesen sei sind blinde Behauptungen zum Selbstschutz der Rabbis!

 

Der Zusammenhang der Freimaurerei, ihre Symbolik, ihrer Riten und Form der Anbetung, die jede Art Götter zulässt, all dies zeigt einen direkten Zusammenhang zur Anbetung Satans, der jenen die ihn ehren mit Macht, Einfluss Ehre und überragenden „Mitteln des Unterhalts“ dient, während das System jene verfolgt, die sich an die Worte Jesu klammern, um dessen Anerkennung nicht zu verlieren:

 

(Johannes 12:47-50)  Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus treibt mit einer Geissel die Händler aus dem TempelWie aber werden wir auf Jesu Worte hören, wenn wir sie nicht zuvor studiert haben? Wie werden wir sein Gebot beachten, ohne dass wir Gottes Rechtsmassstab den uns Moses bis heute überliefert hat nicht anzuwenden verstanden haben? Wie werden wir Unterscheidungsvermögen entwickeln, um zu erkennen, was in Gottes Augen Gut und was Böse ist, wenn wir nicht auf die Propheten und Apostel hören? Exakt davon aber hängt unser ewiges Leben ab, Gottes Willen auch in kleinen Dingen zu erfüllen, was in der Liebe zum Nächsten zum Ausdruck kommt.

 

Die Aussage des Johannes, dass jene „Betrüger und Antichristen“ sind hat sich vollständig bestätigt. Keiner der treu zu einer Religion hält wird bereit sein die Argumente zu überprüfen, weil dies doch Zweifel am eigenen Glauben aufgrund der Lehren ihrer Vorsteher zeigen würde! Jesus dagegen hatte sich keiner der jüdischen Sekten seiner Tage angeschlossen, vielmehr lehrte er auf jedes Wort Jehovas zu achten, welches in den Schriften aufgezeichnet ist. Wenn er in der Bergpredigt erklärt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um [[(auch das geringste der Gebote)]] zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ (Mat 5:17) Jesus zeigt, dass wir seinen Schritten exakt nachfolgen müssen und genau dies verweigern Menschen, denen es an echter Gottesfurcht fehlt, die aber mit dem System gemeinsame Sache machen!

 

(Daniel 12:10)  Und die Bösen [[(jeder, der einen Teil oder das ganze GESETZ missachtet)]] werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Wahres Verständnis zu erlangen im Zusammenhang mit GESETZ und Gottesfurcht hat das Unterscheidungsvermögen zur Folge, dass wir echte Ehre dem Höchsten gegenüber und Seinem Erwählten zeigen, um uns für das ewige Leben als bereit und würdig zu erweisen!

 

 

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[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Smith 

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Smith

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Buch_Mormon

[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Lineage_of_Ether#Reign_of_Omer

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenten-Tags-Adventisten  

[6] WATCHTOWER NEY YORK; Einsichten in die helige Schrift; Band 1, S. 155-156 Apostel

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Neuapostolische_Kirche

[8] https://israswiss.me/2014/12/29/warum-juden-nicht-an-jesus-glauben/

[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Talmud

[10] http://www.judentum.org/talmud/--.htm

[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Laizismus