Newsletter „DER WEG“ 9/12-3    Dezember 2009

Neubearbeitung: 16.5.13 / 26.4.19

 

 

9.12.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der 2.Brief des Johannes (98 u.Z.)

 

   Die Christenversammlungen zum Ende des ersten Jahrhunderts waren bereits damals einer grossen Gefahr ausgesetzt und Johannes versuchte mittels von drei Briefen jene Kongregationen zu stärken, die noch treu zum Christus hielten. Der Abfall und die Sektenbildung waren bereits weit fortgeschritten. Jesus hatte zuvor schon vor seinem Erzfeind gewarnt, der nach seinem Weggang kommen würde und „Unkraut zwischen den Weizen streuen würde. Dieses Unkraut würde schneller gedeihen und den Weizen mit der Zeit überwuchern! Der innere Feind würde gegen die Interessen Jesu handeln, der äussere Feind, die „wilden Tiere“ und die Götzen durften trotzdem nicht aus dem Auge gelassen werden! Paulus hatte bereits über dreissig Jahre zuvor den Galatern warnend geschrieben:

 

(Galater 2:4, 5)  Doch wegen der falschen Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden und sich einschlichen, um unsere Freiheit, die wir in Gemeinschaft mit Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns vollständig versklaven könnten — 5 diesen gaben wir nicht nach durch Unterwerfung, nein, nicht für eine Stunde, damit euch die Wahrheit der guten Botschaft erhalten bliebe.

 

Wo haben Übersetzer die gute Botschaft verändert?   Es gab damals bis heute nicht zwei oder mehrere „gute Botschaften“, wie jede Sekte und die grossen Kirchen solche veränderten guten Botschaften verbreiten und sich dadurch einem Fluch aussetzten. Die Schriften dürfen nicht interpretiert werden, sondern der tiefere Sinn der Aussagen muss anhand von Parallelschriftstellen und innerhalb des eigenen Textzusammenhangs gesucht werden! Das ist mit harter Arbeit verbunden. Paulus warnte daher zu Beginn seines Briefes: Doch gibt es keine andere [[(gute Botschaft)]]; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht.“ (Gal 1:7, 8) Heutige Bibelübersetzer, zurück bis Luther und Hieronymus versuchten durch scheinbar geringe Veränderungen die durch Kirchenväter gelehrten Veränderungen zu übernehmen. Die „Bewährten“ aber erkennen solches durch tiefes Eigenstudium!

 

   Johannes hatte im 1.Brief davor gewarnt, dass dies die letzte Stunde“ der apostolischen Zeit sei, wo jenes „Unkraut“ seitens der treuen Jünger Jesu deutlich sichtbar gemacht wurde, damit es, obwohl als „falscher Weizen“ (auch Buckweizen, Winterweizen oder Taumel-Weizen) dem wahren Weizen äusserlich sehr ähnlich ist, doch anhand bestimmter Merkmale unterschieden werden könne! Jede Art Veränderung von Gottes Aussprüchen hat langfristig schwerwiegende Folgen! Dazu gehören die Veränderungen im GESETZ oder bis hin zu dessen Abschaffung, indem erklärt wird „Christus ist das Ende des GESETZTES“ (Rö 10:4 vergl. Rö 3:31) anstatt „Ziel“ oder „Höhepunkt in der Erfüllung“ zu erklären. Er ist darin Vorbild keine Sünde begangen zu haben, was bedeutet keinerlei Gesetzesübertretung auch nicht „eines der geringsten der Gebote“ (Mat 5:17-19).

 

   Dieser 2.Brief des Johannes ergänzt somit den 1.Brief durch spezifische Hinweise. Auch der 1.Brief war an alle Versammlungen gerichtet und begann mit den Worten:

 

NATIONAL GEOGRAPHIC: Wer war Jesus?(1. Johannes 1:1-4) Das, was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen haben, was wir aufmerksam angeschaut und unsere Hände betastet haben [[(Jesus, als fleischgewodenes himmlisches Wesen)]], in bezug auf das Wort des Lebens 2 (ja, das [[(ursprüngliche)]] Leben [[(der Erstgeborene aller Schöpfung Jehovas, der Engelfürst Michael)]] wurde offenbar gemacht, und wir haben gesehen und legen Zeugnis ab und berichten euch über das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbar gemacht wurde), 3 das, was wir gesehen und gehört haben, berichten wir auch euch, damit auch ihr mit uns [daran] teilhabt. Außerdem ist diese unsere Teilhaberschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. 4 Und so schreiben wir diese Dinge, damit wir Freude in vollem Maße haben.

 

   Alle angesprochenen Christen sollten sich der Gemeinschaft mit Jesus und dem Vater durch Erinnern an ihre Vorrechte erfreuen, die zu behalten aber davon abhängen, dass wir weiterhin Gottes Gebote halten, unserer Verpflichtung gemäss dem Bund der Taufe erfüllen! Jede Veränderung der guten Botschaft, mag sie auch noch so gering und unscheinbar sein hat jedoch zur Folge, dass wir von Christus und damit von Gott abgetrennt werden, da wir nun hin zur Gesetzlosigkeit tendieren! Das GESETZ besagt deutlich, dass kein Mensch das Recht hat Gottes Worte zu verändern oder ungültig zu machen! Die Warnung des Paulus gilt jedem von uns:

 

(Galater 1:9)  Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

   Die Schreiben des Johannes sollen uns vor diesen Tendenzen hin zu einer veränderter guter Botschaft und vor deren Verantwortlichen warnen! Johannes identifiziert sie als „Antichristen“ noch genauer, indem er eine ihrer veränderten Lehren die besonders gefährlich ist näher umschreibt!

 

Gottes Zehn Gebote(2. Johannes 6-7)  Und das bedeutet Liebe, daß wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, daß ihr weiterhin darin wandeln sollt. 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

   Jene Betrüger wollen uns dazu verleiten, nicht weiter in „Seinen (, Gottes) Geboten“ zu wandeln. Dies bedeutet Sünde und weder Christus noch Gott verbleiben in Gemeinschaft mit Sündern! Diese Betrüger leugnen Jesu Menschwerdung, seine Auferstehung oder/und sein Wiederkommen „im Fleische. Diese Veränderung im Glauben hat schwerwiegende Folgen auf unser Verhalten! Es ist wie bei einer Mutter, die während des Tages fort war und die ihren Söhnen und Töchtern Gebote auferlegt hatte und auch gewisse Dinge zu tun untersagte. Die willigen Kinder, die ihre Wiederkehr am Abend erwarten werden sich vorbereiten die Aufgaben rechtzeitig zu erledigen und sich davor hüten das zu tun, was ihnen ausdrücklich verboten wurde. Jene schlechten Kinder jedoch missbrauchen ihre Freiheit, welche die Rückkehr der Mutter in ihrem Denken hinauszögern und gar nicht wirklich erwarten, die werden tun und lassen, was ihnen gerade gefällt! Jesu Wiederkehr „im Fleische“ ist eine feste Tatsache, mag sich auch sein Kommen scheinbar verzögern!

 

   Besonders jene Söhne, welche die Schrift als „Brautjungfrauen“ bezeichnet werden, sie sollten besonders wachsam sein, auch wenn diese Wiederkehr noch etwas länger ausbleibt als erwartet! Jesus veranschaulicht seine Wiederkehr wie die eines Bräutigams, der um Mitternacht von der Hochzeit mit seiner Braut her kommend von seinen Jüngern mit angezündetem Lampen erwartet werden muss! „Licht“ aber bedeutet genaue Erkenntnis!

 

(Matthäus 25:5-6) Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6  Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!

 

   Johannes will uns wach halten, damit wir nicht einnicken und fordert uns dazu auf, den geistigen Ölvorrat aufzustocken. Dies ist besonders in unserer Zeit des Endes und der Erwartung von Jesu Kommen lebenswichtig für all jene, die in der Versammlung die Führung innehaben! Von ihnen wird gesondert Rechenschaft für jedes ihrer Schafe gefordert. Johannes kündigt seinen Besuch im 2.Brief in einer bestimmten Versammlung an! Beachten wir aber auch dieses Detail, dass laut der Offenbarung Johannes ein Messrohr gereicht wird, um alle Versammlungen, den ganzen geistigen „Tempel“ auszumessen! Seine Vertreter in der Endzeit, die „zwei Zeugen“ oder zwei Schwestern“ der „Zeit des Endes („Ebioniten“ („Manasse“) und „Paulikaner“ („Ephraim“)) müssen das Urteil betreffend der Ausmessung des „Tempelheiligtums Gottes, des Altars und der darin Anbetenden“ prophezeien! Entsprechen sie den vorgegebenen Massen und wo und wie weichen sie ab.

 

Eingepfropft in den "edlen Olivenbaum"(Offenbarung 11:1-4)  Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten. 3 Und ich will meine zwei Zeugen tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

   Da Johannes wie alle übrigen Verstorbenen bis zu seiner Auferweckung im Todesschlafe ruht, musste er diese Aufgabe des Ausmessens noch zu Lebzeiten ausführen! Seine drei Briefe beinhalten das Resultat der Ausmessung! Weitere gewichtige Details betreffend dem Massstab sind sowohl in seinem Evangelium wie in der Offenbarung zu finden! Was an Fehlern in den Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts in kleinem Ausmass durch das „Messrohr“, den Vergleich mit den Vorgaben der Propheten, von Jesus und den Aposteln festgestellt wurde, dies muss bis zur Endzeit schwerwiegende Folgen zeigen!

 

   Die „zwei Olivenbäume“ die das Öl für die „zwei Leuchter“ geben, so zeigt es uns der Prophet Sacharja, diese haben mit Moses und Elia und deren Lehren und Vorbild zu tun, die ihrerseits wiederum zwei Gruppen in der Endzeit repräsentieren: Moses, der Israel als Nation formte stellt die Ebionitengemeinde der Endzeit dar, die „edle Frau, sie sollen weiter auf Moses und den grösseren angekündigten Propheten, Jesus hören. Elia aber repräsentiert die treuen „Paulikaner“, „ihre Schwester“, welche wie jener Prophet zu seiner Zeit den Führern und deren beiden Nationen Israel und Juda predigte, wo doch beide wegen ihrer geistigen Hurerei ihrer Vorstehern Gottes Gunst verloren hatten. Heute betrifft das Verkündigen der „zwei Zeugen die treuen Christen, die Kinder beider „Schwestern“, die der „Ebioniten“ und die der „Paulikaner“!

 

 

   Der 2.Brief scheint als Begleitschreiben des Ersten sich spezifisch an die  damaligen „Ebioniten“, also Christen aus den Juden zu wenden, ähnlich wie bei Paulus dies der Brief an die Hebräer beabsichtigte. Sie waren besonders gefordert „feste Speise“ auszuteilen! Sie bildeten damals das Rückgrat der Versammlungen aufgrund ihrer Erziehung als Juden durch Juden, denen die Gebote Gottes fast schon mit in die Wiege gelegt worden waren (2.Ti 2:14-17; Heb 5:11-14).  Johannes redet die „Ebioniten“ daher als Mutter von Kindern und als „die auserwählte Frau“ an! Israel war ja sinnbildlich Jehovas Ehefrau an, eine „Gehilfin“, um Seinen Plan mit den Menschen und der Erde als Paradies zu verwirklichen. Gott hatte sich nur Israel erwählt aus allen anderen Nationen, dies aufgrund des getreuen Verhaltens durch die Vorväter Abraham, Isaak und Jakob Ihm gegenüber!

 

   Wir, „Paulikaner“ aus Christen aus den Heiden bilden heute die letzten Generationen des geistigen „Israels“ oder „Ephraims“ in diesem System, wenn wir die Gebote Gottes auf unser Herz geschrieben haben, die geistige Beschneidung als inneres Kennzeichen besitzen!Und der Drache [[(Satan, nach seinem Hinauswurf aus den 2. „alten Himmel“ hinab zur Erdnähe (Off 12:7-9))]] wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

12.3........... Der 2.Brief des Johannes. 3

12.3.1......... Den 2.Brief des Johannes im Umfeld korrekt einordnen. 3

12.3.1.1....... Gründe für das Schreiben des 2.Briefes des Johannes. 3

12.3.1.2....... Der Inhalt des 2. Briefes des Johannes. 5

12.3.2......... Der 2.Brief:  Vorsteher müssen die Versammlung von „Antichristen“ frei halten. 5

12.3.2.1....... 2.Joh 1-7:   Die wirkliche Gefahr erkennen, die von „Antichristen“ ausgeht! 5

2.Joh 1-3:  Die Wahrheit die in uns bleibt und immerdar mit uns ist 5

Wer sind sie? „Der ältere Mann“, „die edle, auserwählte Frau und ihre Kinder“, deren „Schwester und ihre Kinder“?  7

Das geistige Chaos christlicher Religionsführer, was „die Frau“ und „die Schwester“ anbetrifft 8

Das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, die „Braut des Lammes“ und die „fünf verständigen Jungfrauen“ in ihrer Symbolik exakt verstehen. 8

Nur den „fünf verständigen Jungfrauen“ werden Städte zur Verwaltung zugeteilt, weil sie „in allem“ auf Jesus hörten und ihm überallhin folgten! 9

Die „Inseln“ im heutigen Menschenmeer, die in den Jubel mit einstimmen werden, wenn die Auserwählten nach Jerusalem einberufen werden. 9

Die Darbringung der Gaben „der Frau“, die erlesenen Geschenke an Gott als „ehelichen Besitzer“: Huldigung durch Engel und Menschen gemeinsam! 10

Die „auserwählte Frau“, die „Ebioniten“ zu Beginn und am Ende der festgesetzten Zeiten. 11

Frühe Bibelkanons und Verzeichnisse fordern Schlussfolgerungen heraus. 13

Johannes warnte alle Versammlungen und jeden Glaubenden vor der Gefahr seitens der „Antichristen 14

Versammlungen der „Ebioniten“ und „Paulikaner“ als „Schwestern“ in der Endzeit 15

2.Joh 4-6:  Weiterhin nach Gottes Geboten wandeln! „Betrüger und Antichristen“ leugnen Jesu Kommen „im Fleische“ bis zum bitteren Ende. 15

2.Joh 7:  Auch heute sind es „Betrüger und Antichristen“ die Jesu Wiederkommen „im Fleische“ leugnen. 16

12.3.2.2....... 2.Joh 8-13:  Jeder Form veränderter Lehre dessen, was Jesus lehrte bringt einen „Fluch“: Wer aber unter „Gottes Fluch“ steht, der sollte nicht weiter in unser Haus kommen! 17

2.Joh 8-9:  Nur wer in der Lehre des Christus bleibt hat den Vater und den Sohn! 17

Dieselbe unveränderte gute Botschaft und Ankündigung des Gerichts zu allen Zeiten! 19

2.Joh 10-11:  Wer eine andere Lehre als die der Apostel bringt soll nicht im Haus aufgenommen werden! 20

Christen befinden sich auf einem beständigen Kriegszug gegen falsche Lehren und Gesetzlosigkeit 21

2.Joh 12:  Des Johannes persönlicher Besuch in der Versammlung angekündigt 22

2.Joh 13:  Die „Kinder deiner Schwester“ grüssen. 22

12.3.3......... Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Brief des Johannes. 23

Darauf achten, weder „Betrüger noch Antichristen“ ins eigene Haus aufzunehmen. 23

Drei Erscheinungsformen des „Samens der Schlange“: Ein und derselbe Feind Gottes den Jesus in Harmagedon vernichtet 23

Das Ende des „Betrügers und Antichristen“ hat sich genaht! „Die Dinge im Himmel und auf der Erde“ erneut vereint 24

Die Versammlung Gottes rein erhalten, das eigene Haus von schlechtem Einfluss bewahren. 24

Von der Sklaverei der Sünde sich vollkommen getrennt halten. 25

 

  

12.3           Der 2.Brief des Johannes

 

12.3.1        Den 2.Brief des Johannes im Umfeld korrekt einordnen

 

12.3.1.1       Gründe für das Schreiben des 2.Briefes des Johannes

 

Bedenken wir auch bei diesem 2.Brief, dass Johannes erst kurz zuvor aus der römischen Gefangenschaft auf der Insel Patmos entlassen worden war. Der herrschenden staatlichen Gewalt war bestimmt inzwischen auch die Offenbarung des Johannes und sein Evangelium in die Hände gefallen, Seiten voller geistigen Sprengstoffs! Dies machte den Apostel für weitere Schikanen durch den Staat anfällig. Genauso wie Paulus und Petrus zuvor war er sich bestimmt der lauernden Gefahren durch Gegner des Christus durchaus bewusst. Die Symbolsprache der Offenbarung ist kein hundertprozentiger Schutz davor, dass die herrschende Autorität sich nicht hätte mit dem einen oder anderen der „wilden Tiere“ selbst zu identifizieren vermögen! Die „Antichristen“ innerhalb der Nikolaus-Sekte und der gegnerischen Juden mochten selbst durch bewusste Fehlauslegungen die Anhänger „des Weges“ in Verruf gebracht haben.

 

Münze des Vatikans mit dem Bild des "Pontifex Maximus"Die Naherwartung der Christen von Jesu baldiger Rückkehr ist auch aus den Briefen spürbar! Unterschätzen wir nicht den Geheimdienst, den bereits damals das römische Imperium hatte, um sich vor inneren und äusseren Feinden zu schützen.

 

Das hohe Alter des Johannes mag wohl das einzige gewesen sein, was die Römer davon abhielt ihn erneut einzusperren oder hinzurichten zu lassen. Sein nahender Tod war weniger trächtig, dass es zu Aufständen kommen könnte, obwohl Christen keine Tendenzen hierin aufwiesen. Die Stadt Ephesus war voller Feinde der Lehre die durch Anhänger „des Weges“ überall verbreitet wurden, die sich alle gemeinsam gegen das aufkeimende Christentum stellten. Gerade wegen ihres Artemiskultes, der durch die christliche Lehre in Verruf kam und der Verehrung der Kaiser als Gott und als höchsten Priester „Pontifex Maximus“: Damit direkt verbunden die wirtschaftliche Prosperität des Ortes durch Pilgerströme zur Anbetung standen in Gefahr. Der Kupferschmied Alexander hatte zur Zeit des Paulus bereits den Pöbel gegen den Apostel aufgebracht und war offensichtlich auch für seine 2.Festnahme auf der 4. Missionsreise verantwortlich! Das Potential an Feinden war am Ende des ersten Jahrhunderts für den Apostel Johannes bestimmt nicht geringer!

 

4. Missionsreise des Paulus nach Entlassung aus der 1. Haft
 

Die christliche Lehre von Jehova, als einzigem wahren Gott, die Denunzierung all jener „vielen, die Götter genannt werden“ und von Jesus als dem „König der Könige“ und einzigen von Gott Jehova anerkannten Hohepriester musste viele in hoher Stellung des Staates aufschrecken. Sollte jene Lehre Schule machen, dass das „Königreich des Sohnes der Liebe“ wirkliche Herrschaft ausübt, dann war ihre eigene Stellung längerfristig in Gefahr! Paulus ergänzt die Information

 

*** Rbi8  1. Korinther 8:5-6 ***

Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, 6 so gibt es für uns tatsächlich einen GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

 

Möglicherweise schrieb Johannes alle seine drei Briefe parallel nebeneinander oder in kurzer Abfolge einen nach dem anderen. Ein und derselbe Überbringer musste die persönlichen Ergänzungen des Johannes mündlich mitteilen, die nicht im Brief enthalten sind. Anderes versprach Johannes selbst mündlich zu erklären. Daher kündet Johannes auch sein persönliches Erscheinen an: „… ich hoffe, zu euch zu kommen und mit euch von Angesicht zu Angesicht zu reden“, schreibt er (2.Joh 12). Die verschlüsselte Form der Anrede: „Der ältere Mann an die auserwählte edle Frau und ihre Kinder, die ich in Wahrheit liebe“ gibt uns Hinweise darauf, wer in erster Linie mit diesem 2.Brief angesprochen werden sollte: Vorab die ebionitischen Versammlungsvorsteher, dann die Ältesten aller Versammlungen und in weiterer Linie aber auch jedes einzelne Glied der Versammlung, „ihre Kinder“.

 

Die Anrede „auserwählte edle Frau“ zeigt die hohe Stellung, die eine treue Ehefrau in Gottes Augen einnimmt, wenn sie die ihr zugeteilte Aufgabe gottgemäss wahr nimmt! Das Amt eines Ältesten wird nur von Gott her durch Christus und mittels des heiligen Geistes der Schrift jenen rechtmässig zugestanden, die Gottes hohen Anforderungen an Unterordnung unter Seinen Willen und unter Sein Gebot und den Christus als Herrn, als „Haupt der Versammlung“ anerkannt haben!

 

Es scheint, dass der 2.Brief somit die Vorsteher vorab festigen sollte, sich der Gefahren von Seiten der „Betrüger“ und „Antichristen“ bewusst zu sein und ihre Herde, „ihre Kinder“ in gottgemässer Unterordnung anzuführen! Die grösste Gefahr lauerte innerhalb der Versammlung, durch jene eingeschlichenen „falschen Brüder“, welche unter ihnen aufstehen und wie gierige Wölfe die Schafe stehlen, plündern und verzehren wollen. Bereits damals gab es viele „Antichristen“, die Jesu als Mensch gewordenes himmlisches Geschöpf ablehnten, seine Auferweckung als Geist im Himmel und die Wiederherstellung des „Tempels seines Leibes“ als religiöse Phantasie abgetan haben. Da jenen gar das Wiederkommen Jesu „im Fleische“ bis heute Schrecken einjagt, waren sie bereit die Versammlung von innen her zu zerstören. Mit Jesu Wiederkehr ist ja das damit verbundene Gericht angekündigt und die Vernichtung aller Feinde Gottes. Spaltungen und Sektarismus war die Folge, die in jener „letzten Stunde“ der apostolischen Zeit bereits stark um sich gegriffen hatte! In der Offenbarung spricht Jesus von der Nikolaus-Sekte und ihrem Einfluss in zwei der sieben Versammlungen und zeigt, dass gewisse Älteste zu wenig Aufmerksamkeit dem Thema gaben! Der Versammlung in Pergamon musste er Jesu Worte schreiben:

 

Kaiserkult in den Tempeln im Reich Roms (Pergamon-Tempel in Berlin)*** Rbi8  Offenbarung 2:15-16 ***

So hast auch du solche, die in gleicher Weise an der Lehre der Nikolaus-Sekte festhalten. 16 Bereue also. Wenn du es nicht tust, komme ich eilends zu dir, und ich will mit dem langen Schwert meines Mundes Krieg mit ihnen führen.

 

In jener Verwaltungshauptstadt der Provinz Asien war der Kaiserkult besonders ausgeprägt. Sie war eine Hochburg heidnischer Kultur und Gelehrsamkeit. Der Tempel des Äskulap war der Heilskunde gewidmet. Im Tempel zu Ehren des Kaisers Augustus wurde auf einem Altar zum Beloben des grossen Herrschers Opfer dargebracht, der das Reich ursprünglich vereinte.

 

Obwohl die unterworfenen Nationen ihren nationalen Göttern weiterhin huldigen durften, so mussten sie auch den Kaiser dadurch ehren, ihm Weihrauch darzubringen. Dinge, die für einen Christen unmögliche zu haltende Gesetzesbestimmungen sind, weil sie gegen Gottes Gebot sind und denen sich der einzelne Gläubige niemals beteiligen durfte! Dies erforderte Disziplin innerhalb der Versammlung. Johannes schreibt Jesu Beschuldigung von Pergamon, da „wo der Thron Satans ist“ und identifiziert damit jeden als Same des Teufels, welcher bis heute der gerade herrschenden Weltmacht huldigt.

 

Die heidnische Sage behauptete die Geburt des Zeus (Jupiter) auf einem der Hügel Pergamons, dem ein anderer Tempel erbaut wurde. Ein weiterer prunkvoller Tempel war der Liebesgöttin Aphrodite (Venus) gewidmet, verbunden mit ihren unsittlichen Kulthandlungen, der Tempelprostitution! Bestimmt genügend Stoff, um die Leser der Briefe wachsam zu halten!

 

12.3.1.2       Der Inhalt des 2. Briefes des Johannes

 

Der 2.Brief fügt sich lückenlos an den ersten Brief ein. Johannes warnt in beiden vor der inneren Gefahr durch „Antichristen“, die in ihrer Form zu denken und zu handeln „nicht von unserer Art“ sind, weil sie sich Gottes Willen nicht unterordnen und weil sie Gottes GESETZ teilweise oder gar gänzlich ablehnen und von einer grenzenlosen Freiheit unter Christus reden!

 

John Wesley erklärte: "Christus ist des Gesetzes Ende". Seine Lehre verbreitete sich in England, Amerika und Teilen Europas. Die Veränderung im Brief des Paulus an die Römer, im Kapitel 10, dem Vers 4: „Christus ist das Ende des Gesetzes [[GESETZES]]“ statt dessen „Ziel“ oder „Höhepunkt in der Erfüllung des GESETZES“ begann schon sehr früh verheerende Auswirkungen zu zeigen! Diese Veränderung kam bereits offenbar schon bald in zirkulierenden Übersetzungen der Paulusbriefe in die lateinische und der syrischen Sprache. Möglicherweise waren bereits die ersten Übersetzungen ungenau, kurz nachdem der Brief die Versammlung Rom erstmals erreichte und dann in allen Versammlungen zirkulierte. Damit alle Glieder den Inhalt verstanden musste der Brief in die örtliche Umgangssprache jeder Versammlung übersetzt werden!

 

Der englische, anglikanische Erweckungsprediger John Wesley veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel: „Christus ist des Gesetzes Ende“, was in England, aber auch in Europa vor allem aber in den USA diese Art fehlgeleiteter Lehre des Teufels schnell verbreitete. Er gilt als Gründer der methodistischen Bewegung.

 

Durch diese Veränderung in einem einzigen Satz wurde der ganze innere Zusammenhang auseinandergerissen, weil Paulus sich dadurch scheinbar selbst widerspricht und Jesu Worte im Kapitel 5, Verse 17-21 in der Bergpredigt als ungültig erklärt! „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten [[(oder „zu beenden“)]]. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel [[(die „alten“ herrschenden Autoritäten)]] und Erde [[(die von jenen Regierten)]] vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe [[(was das Endgericht, die Urteilsvollstreckung Harmagedons und Aufrichtung der „neuen Himmel und Erde“ beinhaltet)]]. Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der [[(neuen)]] Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ (Mat 5:17-21)

 

Den wenigsten Lesern mögen solche Details aufgefallen sein, da die behandelten Themen in sich schon komplex sind. Aber aufmerksame Leser, deren Gehirn geschult ist zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden mussten über jenes Wort „Ende“ stolpern, wenn doch Paulus wenige Kapitel zuvor von der Aufrichtung des göttlichen GESETZES unter den Nationen schrieb! Etwas was aufgerichtet wird kann bestimmt nicht beendet sein! Das ist ein vollkommener Widerspruch!

 

Sprüche 29:18 "Halte dich an Gottes Gebote!" *** Rbi8  Römer 3:31 ***

Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Der 2.Brief des Johannes geht wie der 1.Brief darauf ein, dass Christen das ganze Gebot Gottes, das GESETZ halten müssen und Johannes bezeichnet dies gar als nicht schwierig! Er verbindet es zu unserer Liebe zu Gott. Die Schwierigkeit kommt von all jenen her, die nicht bereit sind sich dem Gebot und Willen Jehovas zu unterordnen!

 

*** Rbi8  1. Johannes 5:2-4 ***

Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Die Welt aber liegt weiterhin bis zum Abschluss des Systems in der Hand Satans, der doch stets sich darum müht, dass wir die Gebote Gottes brechen! Nur der tiefe Glaube in Gottes Wort und seine Vorhersagen lässt uns den Sieg erringen! Die Welt aber wird in sich bis zum Ende der „sieben Zeiten der Nationen“ [C; B3] vom System Satans beherrscht werden, jeder Einzelne aber, der die Gebote hält wird dadurch wie Jesus zum Sieger über die Welt, weil er sich der Ungerechtigkeit dieser Welt nicht unterordnet! Das ist die höchste Form des zivilen Ungehorsams, den Johannes predigt, so wie dies Jesus und wie dies Paulus zuvor taten! Es geht nicht darum, dass Christen die Macht im Staat an sich reissen, sondern darum, dass überall Zellen, Gruppen oder „Inseln“ gleichende Versammlungen innerhalb der Nationen existieren, die Gottes GESETZ einhalten und damit zeigen, dass dieses GESETZ nicht bloss durchführbar ist, vielmehr, dass es weit bessere Resultate erzielt! Unser Vorbild soll andere schon heute davon überzeugen, dass es Vorteile mit sich bringt auf Gott zu hören! Dadurch predigen wir Jesu Herrschaft mittels Werken.

 

 

12.3.2        Der 2.Brief:  Vorsteher müssen die Versammlung von „Antichristen“ frei halten

 

12.3.2.1       2.Joh 1-7:   Die wirkliche Gefahr erkennen, die von „Antichristen“ ausgeht!

 

2.Joh 1-3:  Die Wahrheit die in uns bleibt und immerdar mit uns ist

Johannes scheint in Rätseln zu schreiben. Er weiss aber genau, was er tut und ist sich sicher, dass die Angeschriebenen seine Worte durchaus verstehen. Wir müssen somit das Rätsel anhand der übrigen Schriften lösen, da ja nicht wie damals der Überbringer Fragen beantworten kann!

 

*** Rbi8  2. Johannes 1-3 ***

Der ältere Mann an die auserwählte edle Frau und ihre Kinder, die ich in Wahrheit liebe, und nicht ich allein, sondern auch alle, die die Wahrheit [[(aus den Schriftes des AT und NT)]] kennengelernt haben, 2 wegen der Wahrheit, die in uns bleibt, und sie wird immerdar mit uns sein. 3 Unverdiente Güte wird mit uns sein, Barmherzigkeit [und] Frieden von Gott, [dem] Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, mit Wahrheit und Liebe.

 

Wie bereits im ersten Brief, wo er von der Wahrheit als „Salbung vom Heiligen“ redet, so spricht Johannes wiederum diese „genaue Erkenntnis der Wahrheit“ an, das Verständnis der Zusammenhänge, welche uns Gottes Wort als Wahrheiten übermittelt. „Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.“ (1.Joh 2:20, 21)

 

Wer die Wahrheit kennt, der weist jede Form von Lüge und Irrtum zurück. Er kann deutlich zwischen der „offiziellen Wahrheit“ einer bestimmten Religion und der Wahrheit unterscheiden, welche unverändert in der Schrift übermittelt wird! Die „offizielle Wahrheit“ hält sich an religiöse Dogmen, die von den Glaubensgründern oder Kirchenvätern verkündet wurden oder die später an Konzilien und Synoden festgelegt wurden und nun für alle Gläubigen als verbindlich erklärt werden, obwohl ein genauer Untersuch des Einzelnen zeigt, dass keine Übereinstimmung mit der uns schriftlich überlieferten Wahrheit existiert!

 

Was ist Wahrheit?
 

Paulus denunziert solches als eine „veränderte gute Botschaft“ und stellt sie unter Gottes Fluch! Der Fluch aber zieht den Tod nach sich! Er warnt uns, dass jeder der daran Anteil hat, sei es durch Leichtgläubigkeit als von blinden Leitern geführter Blinder oder als einer, der diese veränderte Botschaft verantwortlich weiterverkündet. „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Paulus warnte nicht bloss die Galater, sondern auch uns heute:

 

*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Unabhängig von Rang und Namen den jemand haben mag, der Fluch trifft jeden, der die von den Propheten, von Jesus und den Aposteln überlieferten Wahrheiten verfälscht! Jeder ist selbst verpflichtet seinen Glauben zu prüfen! (2.Kor 13:5, 6)

 

Johannes spricht vom selben Thema und nennt solche Männer (und Frauen) die etwas Verändertes lehren „Betrüger und Antichristen“! Er setzt damit das Thema vom 1.Brief fort und verweist auf solche Männer, die aus den Reihen der Versammlung aufgestanden sind, um eine solch „veränderte gute Botschaft“ zu verkünden und dadurch die „Schafe der Herde“ Jesu auf ihre Seite zu ziehen, um Sektarismus zu treiben! Wie ein vorsichtiger Vater warnt Johannes seine geistigen Kinder vor der Gefahr, die von jeder Art von veränderter Lehre ausgeht, weil jede auf Lüge fusst und zu Gottlosigkeit hinführt!

 

Inserat zur Suche von Religionslehrer*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde [[(apostolischer Zeit; Beginn grosser Abfall)]] ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns [[(den Versammlungen des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“)]] geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit [[(aus den Schriften)]] nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Wir sind somit nach den Worten des Johannes und des Paulus jeder individuell gefordert, unseren Glauben anhand der Aussagen der gesamten Schrift daraufhin zu prüfen, ob dieser auch wirklich mit der Wahrheit die uns die gesamte Heilige Schrift vermittelt im Einklang ist. Kein Lügner erreicht das Königreich der Himmel! (Off 14:4, 5; 22:15)

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

 

Bewährung im Glauben zeigt sich somit dadurch, dass wir prüfen und alles verwerfen, was nicht mit der offenbarten Wahrheit in der ganzen Schrift im Einklang steht! Das mag für den Einzelnen manchmal harte Konsequenzen mit sich bringen, da keine Religion gestattet, dass man ihre Lehren in Zweifel zieht oder Teile davon gar offen ablehnt.

 

Religionen die offen Lügen verbreiten
 

Genau darin bestehen doch die religiösen Hürden, die Religionen und Sekten aufstellen, dass sie ein bestimmtes Glaubensbekenntnis haben und ihre Glieder dazu zwingen, sich nach exakt diesem Schema auszurichten. Das aber bedeutet „unbewährt“ zu sein, fehlende geistige Reife zu zeigen, weil wir nicht in der Lage sind zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden wie Gott dies vorherbestimmt hat und daher als unreife Personen uns mit verfälschter und verwässerter Milch ernähren! Paulus beklagt bei den „Ebioniten“ genau diese Einstellung, vor allem wegen fehlender Kenntnis der Bücher des GESETZES und der PROPHETE. Erst dadurch erreichen wir das „Gesamtbild“ biblischer Aussagen, die sich nicht widersprechen!

 

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht (Goethe) *** Rbi8  Hebräer 5:11-14 ***

Über ihn haben wir viel zu sagen, und es ist schwer zu erklären, da ihr am Gehör stumpf geworden seid. 12 Denn in der Tat, obwohl ihr der Zeit nach Lehrer sein solltet, benötigt ihr wieder jemand, der euch von Anfang an die elementaren Dinge der heiligen Aussprüche Gottes lehrt; und ihr seid solche geworden, die Milch benötigen, nicht feste Speise. 13 Denn jeder, der Milch zu sich nimmt, ist unbewandert im Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein Unmündiger. 14 Die feste Speise aber gehört reifen Menschen, denen, die ihr Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geübt haben zur Unterscheidung [zwischen] Recht und Unrecht.

 

Der geistig Reife aber hält somit an „fester Speise“, Gottes Wort in all seinen Zusammenhängen auch unter üblen Umständen fest, nimmt Schmach und Schande und Verlust auf sich, um keine Kompromisse mit seiner Salbung einzugehen! Zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden vermag nur der, welcher die gesetzmässige Anwendung von Gottes Geboten sich aufs Herz geschrieben hat!

 

Wer sind sie? „Der ältere Mann“, „die edle, auserwählte Frau und ihre Kinder“, deren „Schwester und ihre Kinder“?

Zu Beginn und am Ende des Briefes braucht der Apostel Johannes einige Begriffe in Form eines Rätsels, die zu klären uns weiter zum Verständnis beitragen. Dazu hilft ein Vergleich mit anderen Schriftstellen, welche dieselben Begriffe brauchen! Die nachstehende Grafik hilft Dir bei der Identifikation:

 

Die drei Johannesbriefe: Wer sind die "auserwählte Frau" und ihre "Schwester"?
 

1.)     Der ältere Mann

Der Begriff „der ältere Mann“ wird von anderen Bibelübersetzern als „der Älteste“ (Meister, Luther, Schlachter, Elberfelder, Albrecht) oder als „ich, der Alte“ (Menge) wiedergegeben. Der Begriff bezieht sich hier somit auf den Schreiber selbst, sowohl auf sein hohes Alter wie auf seine Funktion als Ältester. Johannes ist sich seiner Stellung als Apostel bewusst, stellt diese Position aber nicht ins Zentrum, sondern er erniedrigt sich, um auf derselben Höhe mit den Angesprochenen reden zu können. Er will dadurch ihr Herz erreichen. Wer einem Kind zureden möchte wird sich auf seine Augenhöhe herabbeugen, um so die Reaktion der Worte besser erkennen zu können und dem Kind nicht durch die machtvolle Stellung als Erwachsener zu imponieren.

 

Petrus braucht in seinem Brief dieselbe Form sich anderen Ältesten anzunähern, um sie zu ermahnen „die Herde Gottes“, ihre geistigen „Kinder“ zu hüten!

 

*** Rbi8  2. Petrus 5:1-4 ***

Daher gebe ich den älteren Männern unter euch diese Ermahnung, denn auch ich bin ein älterer Mann wie sie und ein Zeuge der Leiden des Christus, ja ein Teilhaber an der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll: 2 Hütet die Herde Gottes, [die] in eurer Obhut [ist] [[(alle, die der Vater durch Taufe ins „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ berufen hat)]], nicht aus Zwang, sondern freiwillig; auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer; 3 auch nicht als solche, die über die herrschen, die Gottes Erbe sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet. 4 Und wenn der Oberhirte offenbar gemacht worden ist, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.

 

Beachten wir, dass Petrus die „Herde“ als Gottes Eigentum bezeichnet. Alles was Jesus gehört, das gehört ja auch dem Vater (Joh 10:29, 30). Die „Kindlein“ sind somit Nachkommen des einen und selben himmlischen Vaters. Wenn wir dem Christus angehören sind wir auch „Kinder Gottes“, wenn wir das Offenbarwerden des Oberhirten „im Fleische“ erwarten, der uns die „Krone der Herrlichkeit“, ewiges Leben gleich dem seinen bringen wird!

 

2.)     Die auserwählte Frau

Jehova bezeichnete Israel als seine Ehefrau, die Er selbst sich auserwählt hat. Das gesamte Volk sollte ihm wie eine Frau ihrem Mann treu ergeben sein, sich als eine „Gehilfin“ (1.Mo 2:18) an seiner Seite erweisen die ihm Respekt zeigt und gehorsam ist „in allem“, so wie Jesus dem Vater „in allem“ gehorsam zeigt! (Eph 5:24) Jesus ist auch darin Vorbild, da er ja die „Frau im Himmel“ anführt und ebenso auf der Erde dieselbe Treue „in allem“ und unter allen Umständen gezeigt hat!

 

*** Rbi8  Hebräer 4:15 ***

Denn als Hohenpriester haben wir nicht einen, der nicht mitfühlen kann mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem auf die Probe gestellt worden ist wie wir selbst, doch ohne Sünde.

 

Jehova versprach jedem Israeliten und durch Jesus jedem männlichen Christen, der dieselbe Bedingung der treuen Loyalität erfüllt ihn zum Teil „einer Nation aus Priestern und Königen“ zu machen! Anstelle der Erstgeborenen Israels erwählte sich Jehova den „Stamm Levi“, um ihm direkt Gehorsam zu zeigen und das Volk zu belehren und anzuführen. Petrus erklärt im 1.Brief, wiederum vorab an die Versammlungsältesten gerichtet, welche die „Herde Jesu“ hüten müssen:

 

Gott selbst war ehelicher Besitzer Israels*** Rbi8  1. Petrus 2:9 ***

Ihr aber seid „ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft [[(die Berufenen, schlussendlich Auserwählten der 144.000)]], eine heilige Nation, ein Volk zum besonderen Besitz [[(das „Israel Gottes“)]], damit ihr die Vorzüglichkeiten“ dessen „weit und breit verkündet“, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.

 

Ehelicher Besitzer, respektive neu Verlobter (Hos 2:19, 20) dieses besonderen Volkes, dieser kommenden Nation, des „Israel Gottes“ wird Jehova erst an dem Tag, an dem Christus ihm dieses aufgerichtete Königreich übergibt. Das ist erst fünfundvierzig Tage nach Harmagedons Endschlacht, wo alle Feinde Gottes ihr Ende finden werden! Jehova wird erneut „ehelicher Besitzer“ von derselben Frau, die er zuvor wegen ihrer Untreue verstossen hatte. Diesmal ist es ein durch Jesus und die Apostel bereitetes „Volk zum besonderen Besitz“, eine „königliche Priesterschaft“ der die ganze „neue Erde“ wie eine getreue Ehefrau mit ihren Kindern Dienste leisten wird!

 

Bei dieser „Frau“ muss es sich, um die künftige Verlobte Jehovas handeln. Jesaja gibt uns weitere Hinweise:

 

*** Rbi8  Jesaja 54:5-6 ***

„Denn dein großer Erschaffer ist dein ehelicher Besitzer, Jehova der Heerscharen ist sein Name; und der Heilige Israels ist dein Rückkäufer. Der Gott der ganzen Erde wird er genannt werden. 6 Denn Jehova rief dich, wie wenn du eine gänzlich verlassene und im Geist verletzte Frau wärst und wie eine Frau der Jugendzeit, die dann verworfen wurde“, hat dein Gott gesprochen.

 

Jehova hat das geistige Israel, die Getauften durch Christus aus der „Knechtschaft der Sünde und des Todes“ mittels des kostbaren Blutes Jesu zurückgekauft! Auch hier gilt es zwischen „der Frau“ und „ihren Kindern“ zu unterscheiden und deren Status gemäss Veränderungen auf der Zeitachse: Jugendzeit (Israel), Verwerfung („Bund mit Levi“ endete bei Jesu Tod), Berufung durch Christus, Auserwählung, Verlobung (144.000 Priesterkönige).

 

Das geistige Chaos christlicher Religionsführer, was „die Frau“ und „die Schwester“ anbetrifft

Christliche Religionen vermischen die himmlische „Frau“ Jehovas, die in Offenbarung Kapitel 12 zu Beginn erwähnt wird mit Maria. Das ist aber Unsinn, da ja die Toten sich nicht des Geringsten bewusst sind und im Staube des Erdbodens schlafen, bis der Menschensohn sie auferwecken wird! Zudem ist nur Jesus in den Himmel aufgefahren. Die Gott treuen Engel bilden dagegen Jehovas himmlische „Frau“, Seine „Gehilfin“.

 

Brand der Notredam in Paris im April 2019Wenn Maria im Himmel in erhöhter Stellung wäre, Fürbitterin aller die zu ihr erdenweit beten und sie vor Gott und Jesu stehen würde: Hätte sie nicht darum gebeten, dass die „Notre-Dame“-Kathedrale in Paris nicht ein grosses Feueropfer für den „Gott dieses Systems“ werden würde? Sie wäre doch bestimmt in der Lage gewesen die Engel zum Brandschutz des ihr gewidmete „Heiligtums“ auszusenden. Da sie aber wie alle üblichen Sterblich, trotz ihres hohen Ansehens zufolge ihrer Treue zu Gott und ihrem Sohn, im „Staub des Erdbodens“ schläft und nach wie vor der Auferstehung harrt, konnte sie nicht aktiv werden. Sie selbst wird jenes Bauwerk und alle übrigen die ihr gewidmet sind als das verurteilen, was sie wirklich sind: „Götzendienst“, welcher dem Spiritismus dient, der Verbindung Lebender hin zu „Toten“, respektive zu Dämonen, welche ihrerseits Dinge zu tun in der Lage sind, „grossartige Werke“ im Auftrag ihres Herrn, Satans erfüllen! „Kindlein, hütet euch vor Götzen“ (1.Joh 5:21)

 

Ein deutlicher Unterschied der „Frau“ Jehovas besteht zur „Braut, der Frau des Lammes“ (Off 19:7), welche ausschliesslich aus den zwölf Aposteln, Jesu eigener „kleiner Herde“ (Lu 12:32) besteht. Als „Braut“ wird auch sie als „Frau“ bezeichnet, weil Jene Zwölf, einschliesslich Paulus Jesus treu ergeben waren, darum soll während der Endzeit die „Hochzeit des Lammes“ folgen (Off 19:7), wozu Jesus, der „männliche Sohn“ zur Erde zurückkehren muss, zu den „Frühauferstandenen“ in ihrer Abgeschiedenheit in der „Wildnis“:  Und die Frau [[(die Frühauferweckten)]] floh in die Wildnis [[B1]], wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.“ [C2]

 

Das ist eindeutig vor dem Zeitpunkt der Erstauferstehung der Verstorbenen [Bb; e1] innerhalb der 144.000 und schliesst schon darum die „Versiegelten“ oder künftigen 144.000 Priesterkönige aus, weil erstens die Versiegelung der Lebenden [B2e-B2g] erst nach der „Hochzeit des Lammes“ beginnt, unter Mithilfe der Apostel, nun als „Frau des Lammes“, seine „Gehilfin“ auf ihren zwölf Richterthronen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.“ (Mat 19:28)

 

Zweitens bleibt es zu erkennen, dass Jesus erst nach Harmagedon [B3>] mit den Wolken zurückkehren muss [Bb; a1], wo er von den Aposteln und dem von allen Teilen der Erde zusammengerufenen lebenden Überrest (Jes 66:19, 20; Mat 24:40) [BbA] erwartet wird, um als „Menschensohn“ in Anwesenheit der Versammelten und vieler Beobachter aus der „grossen Volksmenge“ unterhalb des Ölberges im Kidrontal die Erstauferstehung zu leiten!

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300 Tagefrist Daniels fertiggestellt!
 

Nur eine zeitliche Aufreihung aller Ereignisse auf der Zeitskala bringt solche scheinbaren Details ans Licht. Religionen aber erweisen sich als „falsche Lehrer“ und als „falsche Propheten“, da sie fast all diese Unterschiede entweder gar nicht kennen oder lügenhaft verschweigen und ihre Getreuen in Finsternis halten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:7-8 ***

Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes [[B2e]] ist gekommen, und seine Frau [[(die Zwülf in der „Wildnis“)]] hat sich bereit gemacht. 8 Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“

 

Die „fünf verständigen Jungfrauen“ erwarten den „Bräutigam“ mit ölgefüllten, angezündeten „Lampen“, wenn er „von der Hochzeit zurückkehrt“ (Lu 12:35). Dies ist „nach Mittenacht“ (Mat 25:1-6) Deutlich wird hier eine dritte Kategorie von „Frauen“ unterschieden! Die schwangere „Frau im Himmel“, (Jehovas Engel) die „Braut“ (die 12 Apostel in der Wildnis) und die „Brautjungfrauen“ (der versiegelte „Überrest“) sind drei verschiedene Dinge, drei Rangstufen: Sie alle gemeinsam bilden jedoch Jehovas „Frau“, wenn Jesus 45 Tage nach Harmagedon am 1.Tag des Erntefestes dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ (Mehrzahl!), die himmlische und die irdische „Braut“ zur Vermählung übergibt: Sie werden gemeinsam künftig ihm zu Ehren des Vaters dienen, Seite an Seite!

 

Einweihung der "neuen Himmel" aLS ERDENWEITE vERWALTUNG
 

Auch hier vermischen christliche Religionen diese Dinge und behaupten, die Apostel und die Versiegelten währen ein und dieselbe „Frau“. Die Logik im Ablauf der Ereignisse der Hochzeit und des später stattfindenden Hochzeitfestes zeigen deutliche Unterschiede in Personengruppen, Orten der Handlung und Zeitpunkten!

 

Das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, die „Braut des Lammes“ und die „fünf verständigen Jungfrauen“ in ihrer Symbolik exakt verstehen

Die „Hochzeit des Lammes“ aber findet früher [B2e], fern der Zuschauer in der „Wildnis“ und während der „grossen Drangsal“, innerhalb der Frist der „Frau in der Wildnis“ von 1260 Tagen [B; C2] an dem von Gott bereiteten Ort und zudem auch innerhalb der durch den Propheten Daniel vorgegebenen Zeitspanne, der „bestimmten Zeit (1 Jahr), Zeiten (2 Jahre) und Zeitabschnitt“ = 3 ½ Jahre“ statt (Da 12:7). Zudem vor dem Ablauf der 2300-Tagefrist! (Da 8:14) [C1] Dorthin mussten „die Frau“, die in der Frühauferstehung auferweckten zwölf Apostel ab Beginn des „Tages des Herrn“ [B1] doch fliehen! (Phi 3:11, 20, 21)

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:5-6 ***

Und sie [[(die himmlische „Frau“ Jehovas, die treuen Engel unter Führung des Erzengels Michael (vergl. Off 12:1))]] gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll [[(der vom Vater erneut in die bewohnte Erde eingeführte Erstgeborene (Heb 1:6))]]. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. 6 Und die Frau [[(die Braut des Lammes)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage [C2] ernähre [[(geistig: z.B. Lernprozesse über die vergangenen rund 2000 Jahre und unsere Lebensumstände)]].

 

dIE SCHLAFENDEN UND WACHENDEN jUNGFRAUENDiese anderen „Jungfrauen“, der versiegelte Überrest, die bis zum Ende treu an der Seite der „Braut“ sich, auf jenes kommende „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [BbB; a] vorbereiteten werden dann gemeinsam mit dem „Bräutigam“ und dessen angetrauten „Frau“ zu diesem Hochzeitsfest das der Vater anordnete hineingehen! Da gibt es in den Aussagen von Matthäus und von Lukas auf alle Details zu achten, um sie zeitlich und räumlich korrekt einzuordnen und so zum genauen Verständnis zu gelangen!

 

 *** Rbi8  Matthäus 25:5-12 ***

Während der Bräutigam noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6  Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘ 7 Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen in Ordnung. 8 Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen, und kauft für euch selbst.‘ 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

Die Krämer sind die Religionsführer, die das Öl der Erkenntnis verkaufen. Die von ihnen angeführten Vorsteher haben kein ausreichendes Öl der Erkenntnis, das Licht gibt, keine „Salbung der Wahrheit“ und können daher nicht verstehen, was, wann, wo ablaufen wird! Zu spät erkennen die Religionsführer die gewichtigen Dinge und bleiben schlussendlich draussen, wenn die Priesterkönige eingeweiht und in Amt und Ehre eingesetzt wird!

 

Das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, die „Braut des Lammes“ und die „fünf verständigen Jungfrauen“ in ihrer Symbolik exakt verstehen

Die „Hochzeit des Lammes“ aber findet früher, fern der Zuschauer in der „Wildnis“ und während der Drangsal, innerhalb der Frist von 1260 Tagen der „Frau in der Wildnis“ an dem von Gott bereiteten Ort. Dorthin mussten „die Frau“, die in der Frühauferstehung auferweckten zwölf Apostel zu Beginn des „Tages des Herrn“ doch fliehen! (Phi 3:11, 20, 21) Halten wir uns die Aussage vor Augen: „Und sie [[(die himmlische „Frau“ Jehovas, die treuen Engel unter Führung des Erzengels Michael (vergl. Off 12:1))]] gebar einen Sohn, einen Männlichen, der alle Nationen mit eisernem Stab hüten soll [[(der vom Vater erneut in die bewohnte Erde eingeführte Erstgeborenen (Heb 1:6))]]. Und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. Und die [[(andere, irdische)]] Frau [[(die Braut des Lammes)]] floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.

 

Diese anderen „Jungfrauen“, die bis zum Ende treu an der Seite der „Braut“ sich auf jenes kommende „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ vorbereiteten werden dann gemeinsam mit dem Bräutigam und dessen angetrauten „Frau“ zu diesem Fest das der Vater anordnete hineingehen! Dazu muss vorab die Erstauferstehung dreissig Tage nach Harmagedon bei Jesu endgültiger Rückkehr abgewartet werden! Es wäre sonst ein Fest, wo der grösste Teil der eingeladenen Gäste fehlen würde. Dazu gilt es in den sich ergänzenden (nicht widersprechenden!) Aussagen von Matthäus und von Lukas auf alle Details zu achten, um sie zeitlich und räumlich korrekt einzuordnen und so zum genauen Verständnis zu gelangen! Wer nicht zwischen Jesu „Braut“, den „Brautjungfrauen“ und dann erst der in der Offenbarung erwähnten „Braut“ und Jehovas künftigem Verlöbnis laut den Aussagen Hoseas zu unterscheiden weiss wird ein Chaos verursachen, das sich an allen Ecken und Enden widerspricht. Wir wiederholen die Aussage aus Matthäus die wir bereits in der Einleitung gelesen haben. Im Vers 1 isst der Hinweis auf die Endzeit, Jesu Wiederkehr zu lesen: „Dann [[(während der 1260 Tage)]] wird das Königreich der Himmel zehn Jungfrauen gleich werden, die ihre Lampen nahmen und auszogen, dem Bräutigam entgegen.“

 

"Um Mitternacht [[(Beginn der 3. Nachtwache (römisch 4, Juden 3 (2.Mo 14:24; )))]] aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!"*** Rbi8  Matthäus 25:5-12 ***

Während der Bräutigam [[(der verspätet von der Hochzeit her kommt, die er allein mit den 12 Aposteln als „Braut“ feierte)]] noch ausblieb, nickten sie alle ein und begannen zu schlafen. 6  Um Mitternacht [[(Beginn der 3. Nachtwache (römisch 4, Juden 3 (2.Mo 14:24; )))]] aber entstand ein Geschrei: ‚Der Bräutigam ist da! Geht hinaus, ihm entgegen!‘ 7 Da erhoben sich alle jene Jungfrauen und brachten ihre Lampen in Ordnung. 8 Die törichten sagten zu den verständigen: ‚Gebt uns etwas von eurem Öl, denn unsere Lampen sind daran, zu erlöschen.‘ 9 Da antworteten die verständigen und sprachen: ‚Vielleicht mag es nicht ganz für uns und euch genügen. Geht statt dessen hin zu denen, die es verkaufen [[(die religiösen Führer)]], und kauft für euch selbst.‘ 10 Während sie hingingen, um zu kaufen, traf der Bräutigam ein, und die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm hinein zum Hochzeitsfest; und die Tür wurde verschlossen. 11 Danach kamen auch die übrigen Jungfrauen und sprachen: ‚Herr, Herr, öffne uns!‘ 12 Er gab zur Antwort: ‚Ich sage euch die Wahrheit: Ich kenne euch nicht.‘

 

Die Krämer sind die Religionsführer, die das Öl der Erkenntnis verkaufen. Die von ihnen angeführten Vorsteher haben kein ausreichendes „Öl“ der Erkenntnis, das „Licht“ gibt, keine „Salbung der Wahrheit“ und können daher nicht verstehen, was, wann, wo ablaufen wird! Zu spät erkennen die Religionsführer die gewichtigen Dinge und bleiben schlussendlich draussen, wenn das „Königreich der (neuen) Himmel“ auserwählt und dann eingeweiht wird!

 

Im jüdischen System nach dem Auszug und der Zeit der Richter waren es nur drei Nachwachen zu je vier Stunden, im römischen z.Zt. Jesu waren es vier zu je 3 Stunden.

 

(Markus 13:35-37)  Wacht also beharrlich, denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob spät am Tag [[(1. Nachtwache (vigilia): ab etwa 18 Uhr)]] oder um Mitternacht  [[(2. Nachtwache: ab 21 bis 24 Uhr)]] oder beim Hahnenschrei [[(3. Nachtwache: ab 24 bis 03 Uhr)]]] oder frühmorgens [[(4. Nachtwache: ab 03 bis 06 Uhr)]], 36 damit er euch, wenn er plötzlich eintrifft, nicht schlafend finde. 37 Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig.“

 

Zur Zeit Jesu war das römische System wirksam und wurde so von den Evangelisten aufgezeichnet. In symbolischem Sinn ist „Mitternacht“ während der Endzeit die Spanne grösster geistiger „Finsternis“. Jene Zeitspanne, wo Jesus mit den Aposteln die Versiegelung des Überrests ausführt. Die „Nacht“ dieses Systems endet in Harmagedon, somit der „vierten Nachtwache“ während der Endzeit, wo der „Morgenstern“ (Jesus) sichtbar wird (Off 22:16; 2:26-28).

 

NACHT [1]

Eine Nacht, die Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang war in 4 Nachtwachen (vigiliae) zu je 3 Stunden eingeteilt, die je nach der Nachtdauer ungleich lang waren. Ende der zweiten Nachtwache war aber immer um Mitternacht.

prima vigilia: 18 - 21 Uhr  (= prima face, lucernaris hora, luminibus accensis, prima nocte)

secunda vigilia: 21 - 0 Uhr  (= nox concubia: concubia nocte: zur Zeit des ersten tiefen Schlafes, kurz vor Mitternacht)

tertia vigilia: 0 - 3 Uhr  (= media nox)

quarta vigilia: 3 - 6 Uhr  (= gallicinium: Hahnengeschrei = Teil der Nacht, in der die Hähne krähen)

de tertia vigilia: noch während der 3. Nachtwache = zwischen 0 – 3 Uhr

ante primam confectam vigiliam: vor 21 Uhr

prima confecta vigilia: nach Ablauf der 1. Nachtwache = zwischen 21:30 und 22:00 Uhr

III. fere vigilia:  ungefähr um die 3. Nachtwache = zwischen 00:00 und 02:30Uhr

 

TAG

Der Nacht entsprechend teilte man auch den Tag in vier Teile zu je drei Stunden (horae) ein:

mane (Morgen) von Sonnenaufgang bis zum Ende der 3. Stunde

ante meridiem (Vormittag) bis zum Ende der 6. Stunde

post meridiem, de meridie (Nachmittag) bis zum Ende der 9. Stunde

vesper, suprema (Abend) bis zum Sonnenuntergang.

 

Nur den „fünf verständigen Jungfrauen“ werden Städte zur Verwaltung zugeteilt, weil sie „in allem“ auf Jesus hörten und ihm überallhin folgten!

Die meisten christlichen Religionen verursachen ein Chaos zwischen diesen unterschiedlichen „Frauen“ und ihren Bestimmungen! Wenn Jesus das „Königreich des Vaters“ auf der Erde aufgerichtet hat, indem er einerseits die Apostel und zudem andererseits die auserwählten und versiegelten Brautjungfrauen als Priester eingeweiht [a, BbB] und jedem seinen Anteil am Königreich der Erde übertragen hat, symbolisch dem ersten „zehn Städte“, dem andern „fünf Städte“ [a3].

 

"Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen" *** Rbi8  Lukas 19:16-19 ***

Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.‘

 

Auch hier ist ein Unterschied im Rang und in der Belohnung zu erkennen! Die Zahl „Zehn“ bedeutet das Gesamte, irdische Dinge betreffend, deutet auf die Apostel hin, „die heiligen des Allerhöchsten“ (Da 7:18, 21, 22), die als Jesu Kabinett über das Königreich gesetzt werden und „fünf“ deutet auf die „fünf verständigen Jungfrauen“ hin, auf „das Volk der Heiligen des Allerhöchsten“, wo jeder seinen Teil der Königreiche der Welt erhält! Der Prophet Daniel erklärt jene Details!

 

*** Rbi8  Daniel 7:27 ***

Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Erst danach, wenn die „Nation aus Priestern und Königen“ vollkommen geformt ist, jeder seinen Anteil an der „Macht und Autorität“ in Gottes „Königreich der (neuen) Himmel“ aus der Hand Jesu erhalten hat, dann  übergibt der Christus dem Vater das Königreich [e1; Bb1], das „Israel Gottes“, das Jehova nun erneut als seine vollkommen gereinigte Verlobte anerkennt, weil sie sich inzwischen von jeder Form der geistigen und physischen Hurerei fern gehalten hat, Jesu Blut sie von früheren Vergehen gereinigt hat! (Off 14:1-3)

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(am Ende Frist von 1260 Tagen [B])]] zunichte gemacht hat.

 

Damit erst beginnt die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ ihre Aufgabe. Jehovas Wiederverlobung mit seiner „Braut“, dem „Israel Gottes“ endet in einem erdenweiten achttägigen Fest [e, BbC], das seinen Höhepunkt auf dem Berg Gottes, in Zion erreicht! Dies wird durch den Propheten Hosea klar umschrieben:

 

*** Rbi8  Hosea 2:19-20 ***

Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Wir sehen, dass Jehovas irdische „Braut“ oder „Frau“ nicht eine einzelne Person, sondern die herausragende Eigenschaft einer Gruppe von Männern darstellt, sich Jehovas Willen zu unterordnen bereit zeigt, damit sich als seine wahre „Gehilfin“ zeigt, seinen Vorsatz zu erfüllen „in allem“ und unter allen Umständen!

 

 

Die „Inseln“ im heutigen Menschenmeer, die in den Jubel mit einstimmen werden, wenn die Auserwählten nach Jerusalem einberufen werden

Die 144.000 Priesterkönige sind wirklich makellos und jede Form von Unwahrheit ist fern von ihrem Herzen! Johannes muss in seinem Herzen gejubelt haben, als er diesen grossartigen Augenblick in einer Vision so sehen dufte, als wäre es ein Videoclip künftiger Ereignisse!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:1-5 ***

Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion [[(im irdischen Jerusalem: Die für Gott bereitete menschliche „Braut“, „ohne Runzeln“ (Eph 5:27) mit der sich Jehova verlobt! (Hos 2:19, 20))]] und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, [[(die aus der ganzen Erde zusammengerufenen Versiegelten (Jes 66:19, 20; Mat 24:40), zusammen mit den durch Jesus Erstauferweckten]] die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn [[(der Stirnseite ihrer goldenen Kronen)]] geschrieben trugen. 2 Und ich hörte ein Geräusch aus dem Himmel [[(seitens dem himmlischen Teil der „Braut“, den Engeln (Eph 4:10; Off 21:2))]] wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Geräusch eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Sängern, die sich, Harfe spielend, auf ihren Harfen begleiteten. 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron [[(Jehovas, der doch lt. Off 20:1-5 inzwischen zur Erde herabgekommen ist: Das von Abraham erwartete „Jerusalem droben, unsere Mutter“ (Gal 4:26)]] und vor den vier lebenden Geschöpfen und den [[(vierundzwanzig gekrönten (Off 4:4))]] Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der [[(alten, von Satan geführten)]] Erde [[(mittels Jesu Blut)]] erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[(den Töchtern „Babylons der Grossen“)]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Beide „Bräute“, das himmlische Jerusalem und die 144.000 von der Erde Erkauften sind im „neuen Bund“ nun vereint und gemeinsam „Gehilfin“ Jehovas seinen Plan zu vollenden die Erde zum friedlichen Paradies zu machen (1.Mo 2:18).

 

Die Engel sind es, welche die Harfen spielen, die Sänger aber sind die 144.000 irdischen, gekrönten Priesterkönige, welche doch den Namen ihres Hohepriesterkönigs Jesu und den ihres Gottes Jehova an der Stirnseite ihrer Kronen eingeprägt haben! Da sind viele Vorbereitungsarbeiten auszuführen, einige bereits vor Harmagedon, andere innerhalb der dreissig Tage danach [<Bba], wo der lebende Überrest der 144.000 durch Boten der Apostel von Jerusalem aus zusammengesammelt werden! Das Siegel Jesu von Gott her stammend ist auf der Stirnseite der Ernennungsurkunde! (Off 7:1-4)

 

Einweihung der "neuen Himmel"als erdenweite Verwaltung
 

Dass dem so ist, die 144.000 am Ende ihrer Einweihung zu Priestern jeder seine goldene Krone erhält wurde bereits vom Propheten Sacharja durch Gottes Wort aufgezeichnet und jenen herausragenden Helfern versprochen, welche beim Wiederaufbau des zweiten Tempels herausragende Rollen erfüllt haben! In diesem Fall hatte der König von Persien Cyrus die herausragende Rolle gespielt die Juden aus der Gefangenschaft zu befreien und ihnen das aus dem Tempelschatz gestohlene Gold mit auf den Weg zu geben, das für den Wiederaufbau benötigt wurde!

 

Bau des 3. Tempels in Jerusalem? Trump-Münze und Gleichstellung mit Cyrus dem GrossenDie Illusion einiger heutiger Juden, wie sie auf einer Goldmünze dargestellt wird, wo sowohl das Konterfei des Cyrus, wie des heutigen Präsidenten Trump zeigt, dass sie selbst, ohne den „Spross“, das heisst ohne Jesus den dritten, physischen Tempel auf dem Tempelberg errichten werden ist eine Illusion! Dass aber der endzeitliche „Cyrus“ das Gold für die 144.000 Kronen der künftigen Priesterkönige und jene herausragende des Messias-Königs stiften wird darf nicht ausgeschlossen werden! Diese Kronen müssen doch bei der Einweihung der Priesterkönige durch Jesus vorhanden sein! Was wäre eine „Krönung“ ohne Krone? Sacharja bestätigt:

 

(Sacharja 6:12-15)  ,Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: „Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ [[(Davids Same; Jesus nach seiner Wiederkunft am 1.Tischri, dem Trompetenfest nach Harmagedon)]] ist. Und von seiner eigenen Stelle aus wird er sprossen [[(wachsen; seit seiner Taufe und mehr noch nach seinem Tod und der Auferweckung)]], und er wird gewiß den Tempel Jehovas [[(aus den 144.000 lebenden Steinen und Säulen, die 144.000 Pristerkönige einweihen)]] bauen. 13 Und er selbst [[(nicht die Christenheit noch die Juden mit Hilfe Präsident Trumps)]] wird den Tempel Jehovas bauen, und er seinerseits wird Würde tragen; und er [[(„Spross“, Jesus)]] soll sich setzen und auf seinem Thron herrschen, und er soll ein Priester auf seinem Thron werden, und es wird sich erweisen, daß der Rat des Friedens selbst zwischen ihnen beiden ist. 14 Und die prächtige Krone, sie wird schließlich Hẹlem und Tobịja und Jedạja und Hen, dem Sohn Zephạnjas, zum Gedenken im Tempel Jehovas gehören. 15 Und die weit Entfernten [[(Versiegelten, zusammengerufenen)]] werden kommen und tatsächlich am Tempel Jehovas bauen.“ Und ihr [[(welche es in der Endzeit betrifft (Da 12:9, 10))]] werdet erkennen müssen, daß mich Jehova der Heerscharen zu euch gesandt hat [[(Sacharja gehört zu den 144.000)]]. Und es soll geschehen [[(verwirklicht werden)]] — wenn ihr auch wirklich auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, hören werdet.‘ “

 

Wer wird diesen Thron Jesu in seiner Herrlichkeit die ihn ehrt im Voraus erstellt haben und unter Gottes Anleitung Seines Geistes herrichten? Wer wird es sein, der den Tempelberg nach Harmagedon so einrichten wird, dass Jesus vom Zentrum aus umgeben von den zwölf Aposteln die zwölf Stämme Israels, deren „Erstlinge“ in gut organisierter Form in deren Sitzreihen belehren kann? Viele Details wie Lautsprecheranlagen sind irdische Dinge, die Vorbereitung der Unterkunft sowohl erwählter Priesterkönige wie auch Leviten als deren Mitarbeiter brauchen weise Anordnung. Jedes heutige Stadium für Fussball bietet für die Teilnehmer Schattendächer und auch Verpflegung während der acht Tage muss gewährleistet werden! Dies sind nicht Aufgaben für Engel ober auf Wunder zu hoffen, obwohl Jesus solches schon in der Bergpredigt bewiesen hat!

 

(Daniel 12:4)  Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Überströmende Erkenntnis umfasst auch scheinbar geringe Details! Salomos Tempel und der Serubbabels wurde in jedem ihrer Details durch Menschenhand gefertigt, wobei Gottes Geist hierzu Anleitung gab! Die Apostel werden erst am Tag nach Harmagedon wirksam zu handeln beginnen! Keinerlei Anleitung ist vor ihrerseits zu erwarten! (2.Thess 2:1, 2)

 

Versammlungen der Endzeit: Wie Inseln im MenschenmeerAlle diese Auserwählten waren fern der Töchter „Babylons der Grossen“, der Religionen und Sekten und gaben sich mit „Inseln“ zufrieden, mit kleinen Versammlungen, mit Hausgemeinschaften wie im ersten Jahrhundert, denen sie in Redlichkeit vorstanden und durch Wachstum dafür sorgten, dass jene Versammlungen sich mehrten und teilen konnten, neue „Inseln“ dadurch im Menschenmeer entstanden!

 

Diese „auserwählte Frau“ Jehovas war somit vorab Israel gewesen, das Gott zu einer gewissen Zeit in allem zu Diensten war! Darin war es der Stamm Levi, den Gott sich auserwählte und innerhalb dieses Stammes war es das Haus Aarons, das er mit dem Priesterdienst betraut hatte. Diese sinnbildliche „Ehefrau“ aber hatte sich als ungetreu gezeigt und war darum verworfen worden und Gott hatte ihr ein Scheidungszeugnis gegeben! (5.Mo 24:1-4; Jes 50:1)

 

*** Rbi8  Hosea 4:6 ***

Weil du selbst sogar die Erkenntnis verworfen hast, werde ich auch dich verwerfen, so daß du mir nicht als Priester dienst; und [weil] du ständig das Gesetz [[GESETZ]] deines Gottes vergißt, werde ich deine Söhne vergessen, ja ich.

 

Alle Getreuen Aarons und aus Levi aber, die Jehova in seiner Erinnerung behalten hat erhalten erneut Lohn und werden den Grundstock in Jehovas Königreich erhalten! Die Stadt Jerusalem wird in zwei Teile aufgeteilt, jene zum Besitz Aarons (Priester) und die andere zum Besitz Levis (Vorsteher).

 

Neues Jerusalem: Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahwe-Schammah"
 

Das Einsammeln hin nach Jerusalem und die Auferweckung der Erstlinge aus Israel schliesst somit auch die verworfene „Ehefrau der Jugend“ Jehovas mit ein, den getreuen Teil der Aaronischen Priester und Leviten! Jesaja erklärt uns diesen Teil:

 

*** Rbi8  Jesaja 66:19-21 ***

Und ich will ein Zeichen unter sie setzen [[(die Urteilsvollstreckung Harmagedons)]], und ich will [[(durch die Had der aus der !Wildnis“ zurückgekehrten Apostel)]] einige von denen [[(„Ebioniten“ und „Paulikanern“)]], die entronnen sind, zu den Nationen senden, [nach] Tạrschisch, Pul und Lud, die den Bogen spannen, Tụbal und Jạwan, den weit entfernten Inseln, [[(hin zur ganzen Erde)]] die keinen Bericht über mich gehört noch meine Herrlichkeit gesehen haben; und sie werden bestimmt meine Herrlichkeit unter den Nationen kundtun. 20 Und sie werden in der Tat all eure Brüder aus allen Nationen als Gabe für Jehova bringen, auf Pferden und in Wagen und in gedeckten Wagen und auf Maultieren und auf schnellfüßigen Kamelstuten, herauf zu meinem heiligen Berg, Jerusalem“, hat Jehova gesprochen, „so wie die Söhne Israels die Gabe in einem reinen Gefäß in das Haus Jehovas bringen.“ 21 „Und auch von ihnen werde ich einige für die Priester nehmen [[(die Versiegelten)]], für die Levịten“, hat Jehova gesagt.

 

Beachten wir, dass es die Apostel sein werden die nach Harmagedon jene Boten überallhin auf der Erde senden, um die Auserwählten aus den „Ebioniten“ und „Paulikanern“ nach Jerusalem zu versammeln! Sie haben nur eine Frist von dreissig Tagen, da das Trompetenfest der Tag ist, wo sie Jerusalem zuvor erreicht haben müssen! Die „grosse Volksmenge“ an „Entronnen“ vom Tag der Rache Harmagedons helfen jenen Boten, wo immer sie hinkommen, von „Insel“ zu „Insel“! Jedes Transportmittel wird eingesetzt, um die Nahen und Fernen Versiegelten rechtzeitig zum Festbeginn [a1] des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ zu versammeln [a; BbB]. Jeder Bote hat die ihm zugeteilte Anzahl der versiegelten Beglaubigungsschreiben um den Auserwählten den Beweis zu erbringen! „Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen und der andere zurückgelassen werden; zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen: die eine wird mitgenommen und die andere zurückgelassen werden. Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.“ (Mat 24:40-42)

 

Die Darbringung der Gaben „der Frau“, die erlesenen Geschenke an Gott als „ehelichen Besitzer“: Huldigung durch Engel und Menschen gemeinsam!

Während zwölf Tagen [b] wird jeder Apostel seine Gabe von je 12.000 auserlesenen „Goldenen Schalen“, den auserwählten „Erstlingen“ je „Stamm“ des priesterköniglichen „Israel Gottes“ Jehova darstellen (2.Mo 19:6; 1.Pe 2:9). Was zu Beginn bei der Gründung der Nation und Einweihung des „Zeltes der Zusammenkunft galt, dies wird am „Ende der Tage“, zur Zeit des Erntefestes dessen erstem Tag dem 15.Tischri seinen Höhepunkt erreichen, wenn der geistige Tempel vollkommen aufgebaut ist und jeder der geistigen „Steine und Säulen“ seinen festgesetzten Platz erhalten haben wird. Jeder der zwölf Stämme für sich bringt seine auserlesene Gabe Jehova durch einen der zwölf Apostel Jesu als deren Vorsteher dar! (Off 12:5-8)

 

Jesus und das Buch der OffenbarungBeachten wir wie Jesaja es erwähnt alle „Zeichen“ von denen Gott spricht sich in unseren Tagen erfüllen sollen. Das grösste und erste „Zeichen“ von Gott her ist es, wenn er „seinen Sohn erneut in die bewohnte Erde einführen“ wird [B1], dies inmitten der Feinde und nur den dazu auserlesenen sichtbar, was den Beginn all jener Handlungen darstellt! Die vollkommene Erfüllung kommt aber am Tag des Trompetenfestes, dem 1.Tischri nach Harmagedon!

 

*** Rbi8  Hebräer 1:6 ***

Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

Erwarten wir Jesu Wiederkehr und all diese Geschehnisse mit derselben Hoffnung, die Johannes hatte, als er diese drei Briefe schrieb. Er wusste, um kommendes Geschehen, ihm wurde das Verständnis gegeben aber er durfte gewisse „heilige Geheimnisse“ noch nicht offen beschreiben, sie wurden bis zu unseren Tagen versiegelt gehalten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 10:4 ***

Als nun die sieben Donner redeten, war ich im Begriff zu schreiben; aber ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: „Versiegle die Dinge, die die sieben Donner [[(Gerichtsurteile)]] redeten, und schreib sie nicht auf.“

 

Nun ist die Zeit gekommen genaues Verständnis zu erlangen, all jener nur, die sich gereinigt haben, ihre äusseren und inneren Kleider „im Blut des Lammes gereinigt“ haben, deren „Fluch“ auf frühere Sünde mittels „unverdienter Güte“ gelöscht wurde.

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

Die Sünder aber werden es nicht verstehen! Sie reden bis zum Abschluss lästerlich über die, welche Gottes Gebote verstanden haben und sie halten.

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Die beiden „Schwestern“ und deren „Kinder“ aber werden verstehen und handeln! Die „Inseln“ werden aufhorchen und die Sekten und Religionen werden ihre Ohren verstopfen und es ihren Getreuen verbieten an Verständnis zu wachsen! Sie haben Einsicht und Verständnis gehasst, weil dies den Irrtum und die Lügen ihrer Gründer und obersten Führer deutlich hervortreten lässt!

 

Die „auserwählte Frau“, die „Ebioniten“ zu Beginn und am Ende der festgesetzten Zeiten

Alle Juden des ersten Jahrhunderts aber, die sich zu Christus bekannten, „die Armen“ oder aramäisch die „Ebioniten“ blieben innerhalb dessen, was Johannes als die „auserwählte Frau“ beschreibt, da sie ja das „Gesetz des Glaubens“ (Rö 3:27 vergl. 5.Mo 8:15) in Jesus als den Messias Gottes, den „Propheten gleich mir (Moses)“ erfüllten. Dies kam erst weit nach dem GESETZ, das Moses am Berg Horeb erhielt.

 

Dieses „GESETZ des Glaubens“ konnte niemals das GESETZ Mose aufheben, sondern es bloss zur Vollständigkeit ergänzen, weil es an einen Eidschwur Gottes gebunden wurde und erst durch Jesu Tod die „unverdiente Güte“ möglich wurde: Vollständige Auslöschung des auf uns lastenden „Fluches“ zufolge von Sünde! Das Gebot „Leben für Leben“ war damit erfüllt worden! Lukas bestätigt vor vielen versammelten Juden am Pfingsttag 33 u.Z. diesen Zusammenhang: Petrus redete vor etwa 5000 versammelten Juden, die zufolge des Geräusches des brausenden Windes zusammengelaufen kamen:

 

(Apostelgeschichte 3:19-26)  Bereut daher und kehrt um, damit eure Sünden ausgelöscht werden, so daß Zeiten der Erquickung von der Person Jehovas kommen mögen 20 und er den für euch bestimmten Christus [[(erneut)]] sende, Jesus, 21 den allerdings der Himmel bei sich behalten muß [[(Ps 110:1-4)]] bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten der alten Zeit geredet hat. 22 In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘ 24 Und alle Propheten, ja von Samuel an und die nachfolgenden, so viele geredet haben, haben auch diese Tage deutlich verkündet. 25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vorvätern geschlossen hat, indem er zu Abraham sagte: ‚Und in deinem Samen [[(der Jesus ist)]] werden alle Familien der Erde gesegnet werden.‘ 26 Gott sandte seinen Knecht [[(den Erzengel Michael)]], nachdem er ihn erweckt hatte, zuerst zu euch [[(den auferstandenen und erhöhten Jesus)]], um euch zu segnen, indem er einen jeden von euch von euren bösen Taten abwendet.“

 

Deutlicher kann man die Zusammenhänge kaum beschreiben und dennoch ist das Thema des Glaubens in den „Propheten gleich mir“ weder Juden noch Christen geläufig! Wer „stumpf ist am Gehör“ wird nicht auf Details achten noch Parallelschriftstellen zu Rate ziehen. Viele wollen gar nicht erst hören, weil dies zu Veränderungen im Leben zwingen würde! Jehova verkündete dies durch Moses innerhalb des „Bundes von Moab“ am Ende der vierzigjährigen Wanderung und hat genauso wie der „Fluch und Segen“ Gesetzeskraft!

 

Moses mit Israel am Horeb: Gottes Volk erhält am Horeb  das GESETZ5. Mose 18:14-19)  Denn diese Nationen, die du enteignest [[(die Kanaaniter)]], hörten gewöhnlich auf die, die Magie treiben, [[(genauso wie die heutigen Christen auf ihre spiritistischen Priester, die Tote befragen (5.Mo 10:8-13; Jes 8:19) und weiterhin Magie treiben (Off 18:21-24))]] und auf die, die wahrsagen; doch was dich betrifft, so hat dir Jehova, dein Gott, nichts dergleichen gegeben. 15 Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — 16 entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ 17 Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. 18 Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. 19 Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.

 

Juden wollen nicht hören, Christen fehlt das Verständnis des Alten Testaments und dessen vollständigen Integration zum Neuen!

 

Denn durch Christus kommt das wahre Priestertum, das über dem Priestertum Aarons steht und das das Königtum Davids mit einschliesst! Ein Hoherpriester, der nicht nur Sünden zuzudecken vermag, sondern der imstande ist sie vollkommen auszulöschen! Dazu war ein weit grösseres Opfer durch einen Menschen notwendig, der vollkommen ohne Sünde blieb!

 

*** Rbi8  Hebräer 7:26-28 ***

Denn ein solcher Hoherpriester wie dieser war für uns der geeignete: loyal, arglos, unbefleckt, getrennt von den Sündern und höher als die [[(alten 1. und 2.)]] Himmel geworden. 27 Er hat es nicht täglich nötig, Schlachtopfer darzubringen wie jene Hohenpriester, zuerst für seine eigenen Sünden und dann für die des Volkes (denn er tat dies ein für allemal, als er sich selbst [als Opfer] darbrachte); 28 denn das GESETZ setzt Menschen zu Hohenpriestern ein, die mit Schwachheit behaftet sind, aber das Wort des Eidschwurs, der [erst] nach dem GESETZ kam, [setzt] einen Sohn [ein], der für immer vollkommen gemacht worden ist.

 

Jesus nun ist jener Hohepriesterkönig gleich Melchisedek, der alles vollkommen zu machen vermag, auch ist seine Stellung „die Frau“, die himmlische „Ehefrau“ Jehovas. Deren „Kinder“, gewisse Engel die gesündigt haben zur Zeit der Sintflut eine gründliche Reinigung erfahren müssen, bevor Jesus sie in vollkommen gereinigter Form dem Vater neuerlich als himmlischen Teil der „Braut“ übergibt! (1.Pe 3:18, 19)

 

Soweit die Erklärungen zur „Frau“ und nun wollen wir sehen wer genau ihre Kinder sind!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

3.)     Ihre Kinder

Da Jehova der „Ehemann“ Israels, der „Ebioniten“ war, bis er „Gomer“ verwarf und Jesus die Stelle des „Erstgeborenen“ und Priesterkönigs übernahm, so sind auch die geistigen „Kinder“ aus dieser Ehe ehelich und nicht durch geistige Hurerei gezeugt! Das bedeutet „Geistzeugung“, dass wir in der Taufe das „GESETZ des Geistes“ anerkennen, uns diesem „heiligen Geist der aus jedem Wort der Heiligen Schrift zu uns spricht unterordnen!

 

"Ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Sähne und Töchter sein" (2.Kor 6:18)" (1. Johannes 3:1-3)  Seht, was für eine Liebe uns der Vater erwiesen hat, daß wir Kinder Gottes genannt werden sollten; und solche sind wir. Darum kennt die Welt uns nicht, weil sie ihn [[(und Sein GESETZ)]] nicht kennengelernt hat. 2 Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, aber noch ist nicht offenbar gemacht worden, was wir sein werden. Wir wissen, daß, wann immer er offenbar gemacht wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn so sehen, wie er ist. 3 Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn gesetzt hat, läutert sich selbst, so wie dieser lauter ist.

 

Aus demselben Grund sind Kinder in einem geteilten Haus durch jenen geheiligt, der sich taufen liess, weil ihm die Aufgabe der Heiligung der Kinder zufällt, indem er sie im Geiste der Schrift aufzieht!

 

*** Rbi8  1. Korinther 7:14 ***

Denn der ungläubige Mann ist in Verbindung mit [seiner] Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist in Verbindung mit dem Bruder geheiligt; sonst wären ja eure Kinder unrein, nun aber sind sie heilig.

 

Der Ungläubige im geteilten Haus und die gemeinsamen Kinder profitieren somit vom Getauften und seinem Vorrecht vor Gott als „Gottes Kinder“ anerkannt zu sein und dürfen „Abba, Vater“ zu ihm sagen! So wie es Vorsteher in der Versammlung trifft, dass sie die „Schafe Christi“ unterweisen und nötigenfalls auch disziplinieren müssen, so muss auch der Gläubige im geteilten Haus diese Aufgabe erfüllen, wo es eine Frau betrifft, die zum Glauben gekommen ist darf sie deswegen nicht ihren Mann beherrschen, sondern muss ihn durch Vorbild gewinnen.

 

*** Rbi8  Römer 8:14-17 ***

Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: „Abba, Vater! 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

 

Als „eheliche Kinder“ erweisen sich alle, die sich durch den Geist Gottes führen und lenken lassen, sie sind Miterben zusammen mit Jesus an der kommenden Verteilung des Erbes Israels, als „Ebioniten“, (“Manasse“) und der „ganzen Erde“ als „Paulikaner“! Als „illegitime Söhne“ aber erweisen sich die, welche Gottes Wort verwerfen, die sich Seinem Willen nicht bereitwillig unterordnen und die seine Gebote übertreten und gar andere dazu verführen dasselbe zu tun, sich aber nicht zurechtweisen lassen!

 

Züchtigung der Kinder beginnt mit ernster Ermahnung(Hebräer 12:7-11)  Was ihr erduldet, dient euch zur Züchtigung. Gott handelt mit euch als mit Söhnen. Denn welchen Sohn wird ein Vater nicht züchtigen? 8 Wenn ihr aber ohne die Züchtigung seid, deren alle teilhaftig geworden sind, seid ihr wirklich illegitime Kinder und nicht Söhne. 9 Außerdem hatten wir Väter, die von unserem Fleische waren und uns in Zucht nahmen, und wir erwiesen ihnen stets Respekt. Sollen wir uns nicht viel mehr dem Vater unseres geistigen Lebens unterwerfen und leben? 10 Denn sie züchtigten uns jeweils nach ihrem Gutdünken für wenige Tage, er aber tut es zu unserem Nutzen, damit wir an seiner Heiligkeit teilhaben. 11 Allerdings scheint jede Züchtigung für die Gegenwart nicht erfreulich, sondern betrüblich zu sein; nachher aber trägt sie denen, die durch sie geübt sind, eine friedsame Frucht ein, nämlich Gerechtigkeit.

 

Eva erwies sich durch Verführung Satans und durch die Begierde ihrer Augen als eine „illegitime Tochter“, und als Adam ihr nicht widersprach und sie nicht zurechtwies, schloss er sich ihr aus Schwäche an. Beide erwählten sich Satan, die Urschlange zum „Vater“, dem sie Gehorsam erwiesen. Adam hatte seine Aufgabe als Mann und Familienvorsteher eindeutig nicht wahr genommen! Beide wurden von Gott verurteilt und aus dem Paradies entfernt!

 

Als legitime Kinder Jehovas dagegen, indem wir auf „die Frau“ auf der Erde, auf Jesus als Mensch und auf die Apostel als seine Stellvertreter hören und zudem auf „das Jerusalem droben, unsere Mutter“ achten, wo ja Jesus als Erzengel Michael die Gott getreuen Engel anführt, dadurch sind wir Gott annehmbar und Jesu Loskaufsopfer reinigt uns „von jeder Befleckung und Runzel“! Wir erweisen uns als wahren Samen Abrahams (Eph 5:25-27).

 

*** Rbi8  Galater 4:26 ***

Das Jerusalem droben dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter.

 

Als legitime Kinder, die unter dem GESETZ stehen, „das zur Freiheit gehört“ haben wir geistig eine „Mutter“ und einen „Vater“, die wir genau kennen und denen wir uns als gehorsame Kinder freiwillig unterordnen, weil wir sehen und uns vollkommen bewusst sind, dass beide nur zu unseren Gunsten ihre Vorkehrungen treffen!

 

*** Rbi8  Kolosser 3:20-21 ***

Ihr Kinder, seid [euren] Eltern in allem gehorsam, denn das ist wohlgefällig im Herrn. 21 Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden.

 

Als legitime Kinder unterordnen wir uns auch dann ihren Anweisungen, wo es Zurechtweisung und Strafe betrifft, weil Disziplin nur da gelernt wird, wo Übertretung auch Strafe nach sich zieht!

 

Erziehung: Prügelstrafe in den USA gang und gäbe  [2]

 

Prügelstrafein den USA gang gaebe   Fast 80 Prozent der US-amerikanischen Eltern schlagen ihre Kinder. Das besagt eine Studie. Körperliche Züchtigung ist demnach in der ganzen Welt verbreitet.

   Die meisten US-amerikanischen Eltern schlagen demnach ihre Kinder. Der Anteil ist zwar seit 1975 um 18 Prozent zurückgegangen. Dennoch werden immer noch 79 Prozent der Drei- bis Elfjährigen körperlich gezüchtigt, fast die Hälfte der Kinder zwischen acht und neun Jahren sogar mit einer Rute oder Ähnlichem.

 

   Körperliche Züchtigung ist in den USA demnach nicht so stark zurückgegangen, wie in anderen Industrieländern. Insgesamt ist das Land mit dem Problem aber nicht allein: In allen untersuchten Ländern – neben den USA auch Ägypten, Indien, Chile, Brasilien und die Philippinen – war die brutale Behandlung von Kindern gang und gäbe.

 

Kaum Reaktionen auf UN-Konvention

   Eine dritte Studie beschäftigte sich mit der Gesetzeslage: Demnach hat nur eine kleine Anzahl von Staaten auf das Verbot körperlicher Gewalt gegen Kinder in der UN-Konvention über die Rechte der Kinder reagiert. Nur 24 von 193 Ländern, 19 davon in Europa, haben die Konvention ratifiziert, die jegliche körperliche Gewalt unter Strafe stellt.

 

Steht die UNO nun unter Jehovas Führung oder ist sie Satans Instrument der einheitlichen Leitung unter dem „siebenköpfigen wilden Tier“? Wenn Paulus von Züchtigung spricht schliesst er auch Körperstrafe mit ein, so wie dies Salomo erklärte, wo er besagt:

 

(Sprüche 13:24)  Wer seine Rute zurückhält, haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Züchtigung.

 

Jeder Vater und jede Mutter ist biblisch verpflichtet die Art der Züchtigung, sei es durch Worte, Liebesentzug, Strafmassnahmen durch Verbote oder wo nötig durch körperliche Bestrafung dem Ziel zuzuführen, begangene Fehler oder gar Sünden nicht zu widerholen. „Ein Scheltwort dringt tiefer ein bei einem Verständigen als hundert Schläge bei einem Unvernünftigen.“ (Spr 17:10) Die Welt als Ganzes zeigt die Resultate, wo notwendige Strafmassnahmen nicht vollzogen werden!

 

Jehovas Worte an Israel sollten uns zum Nachdenken anregen und uns davor warnen, fehlgeleitete Konzepte stillschweigend anzunehmen! Jesaja sah in einer Vision Gottes Haltung gegenüber Juda und Jerusalem:

 

Nebukadnezars Zerstörung Jerusalems(Jesaja 1:4-9)  Wehe der sündigen Nation, dem mit Vergehung schwerbeladenen Volk, einer Saat von Übeltätern, verderblich handelnden Söhnen! Sie haben Jehova verlassen, sie haben den Heiligen Israels respektlos behandelt, sie haben sich rückwärts gewandt. 5 Wo sonst werdet ihr noch mehr geschlagen werden, da ihr weitere Auflehnung hinzufügt? Das ganze Haupt ist in krankem Zustand, und das ganze Herz ist kraftlos. 6 Von der Fußsohle selbst bis zum Haupt ist keine gesunde Stelle daran. Wunden und Quetschungen und frische Striemen — sie sind nicht ausgedrückt oder verbunden worden, noch ist [etwas] mit Öl erweicht worden. 7 Euer Land ist eine Einöde, eure Städte sind mit Feuer verbrannt; euer Boden — direkt vor euch verzehren ihn Fremde, und die Einöde ist gleich einer Umkehrung durch Fremde. 8 Und die Tochter Zion ist übriggelassen worden wie eine Hütte in einem Weingarten, wie eine Ausguckhütte in einem Gurkenfeld, wie eine eingeschlossene Stadt. 9 Hätte nicht Jehova der Heerscharen selbst uns nur einige wenige Überlebende übriggelassen, wir wären so wie Sọdom geworden, Gomọrra hätten wir geglichen.

 

Jehovas Strafmassnahme gegen Juda kam mittels Eroberung durch Nebukadnezar, der Zerstörung der Stadt und ihres Tempels und der Versklavung in babylonischer Gefangenschaft, weil Disziplin verloren gegangen war! Denken wir weiter, was geschieht, wenn wir uns heute weigern auf Gottes Rat zu hören!

 

Das Resultat fehlender Züchtigung ist: „Das ganze Haupt [[(unsere Form zu denken)]] ist in krankem Zustand, und das ganze Herz [[(unsere Form zu fühlen und auf das Gewissen zu hören)]] ist kraftlos.“ Bestimmt eine ausgeprägte Warnung an uns und eine Erinnerung daran, dass Jesus die Striemen der Schläge auf sich nahm, die nach GESETZ unseren Sünden zugedacht waren. „Der Kluge, der das Unglück gesehen hat, hat sich verborgen; die Unerfahrenen, die weitergegangen sind, haben die Strafe erlitten.“ (Spr 27:12)

 

(Sprüche 19:29)  Richtersprüche sind festgesetzt worden für Spötter und Schläge für den Rücken Unvernünftiger.

 

Die Urteilsvollstreckung Harmagedons gilt denen, die als es noch Zeit gab keine Züchtigung annahmen und Gottes Gebote verworfen haben! Der „Scheol“ ist das Grab, die „Gehenna“ aber bedeutet den vollkommenen Verlust des Rechts auf Leben. Heute existiert einerseits eine Welt ohne Disziplinierung und andererseits des Machtmissbrauchs der Unvernünftigen!

 

(Sprüche 23:13, 14)  Enthalte doch dem, der noch ein Knabe ist, die Zucht nicht vor. Falls du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben. 14 Du solltest ihn mit der Rute schlagen, damit du seine Seele vom Scheọl befreist.

 

Wer als Gottes Kind verbleiben will, der wird auch Strafen annehmen, die Gott für Missverhalten angeordnet hat, mit dem klaren Ziel, uns dem gerechten Weg erneut zuzuführen! Jehovas Weisheit ist bestimmt der von Kinderärzten, Psychologen und Psychiatern weit überlegen. Fehlgeleitete mütterliche Gefühle müssen erneut in die rechten Bahnen gelenkt werden. Demokratische Mehrheitsbeschlüsse sind in Gottes Augen wertlos und gar gefährlich! Ganze Nationen lernen erneut umzudenken:

 

Eltern finden Schläge richtig  [3]

 

Die britische Jugend von heute bringt ihre Eltern zur Verzweiflung. So sehr, dass sie sich Erziehungsmethoden zurückwünschen, die bereits gesetzlich verboten sind. Das ergibt eine Umfrage.

 

"Die britische Jugend von heute bringt ihre Eltern zur Verzweiflung. So sehr, dass sie sich Erziehungsmethoden zurückwünschen, die bereits gesetzlich verboten sind"   Fast die Hälfte aller Eltern in Großbritannien sind einer Umfrage zufolge der Meinung, dass in Schulen die körperliche Züchtigung wieder eingeführt werden sollte. Sogar jeder fünfte Schüler sei der Auffassung, dass Schläge mit dem Stock oder dem Schuh des Lehrers für mehr Disziplin im Klassenzimmer sorgen könnten.

 

Erziehung aus der Mottenkiste [[???]], aber viele Eltern in Großbritannien würden das gutheißen. (Archivbild) (Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

 

   Das Meinungsforschungsinstitut YouGov hatte für die Umfrage 2014 Eltern von Schülern in weiterführenden Schulen sowie 530 Schüler befragt. Das Bildungsmagazin "Times Educational Supplement" hatte die Umfrage in Auftrag gegeben.

 

   49 Prozent der Eltern waren in der Umfrage der Meinung, Schläge seien in Fällen besonders schwerer Disziplinlosigkeit von Schülern angebracht. 40 Prozent sprachen sich dafür aus, den Rohrstock sowie Ohrfeigen generell als Bestrafung von Schülern wieder einzuführen. 53 Prozent sind strikt dagegen. Die meisten Befragten sprachen sich dafür aus, Schulkinder zur Disziplinierung vor die Türe zu schicken, ihnen Strafarbeiten aufzuerlegen oder sie nachsitzen zu lassen.

 

   Wie in Deutschland ist auch in Großbritannien die körperliche Züchtigung von Schulkindern verboten. Allerdings wurde das Verbot weitaus später als in Deutschland eingeführt. Das Verbot an gesetzlichen Schulen trat erst 1987 in Kraft, an Privatschulen regierte der Rohrstock noch deutlich länger, in Nordirland bis 2003.

 

   Cameron: Gesellschaft erneuern: Premierminister David Cameron hatte fehlenden Respekt und mangelnde Autorität im Schulsystem als einen der Gründe für die zunehmende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen genannt.

 

4.)     All jene, welche die Wahrheit kennen

Johannes zählt neben „der Frau“ und ihren „Kindern“ noch eine weitere Gruppe auf, die es lohnt näher zu betrachten! Es sind all jene, die sich auf den „Weg der Wahrheit“ zu begeben beginnen, aber noch nicht durch das „eingeengte Tor“, durch die Taufe in das „Königreich des Sohnes der Liebe“ eingetreten sind!

 

Jeder, der die Bibel zu studieren beginnt und der das Vorrecht besitzt, dass ihm jemand die schwierig zu verstehenden Passagen näher bringt, der zeigt doch bereits Willigkeit sich der Wahrheit zu unterordnen, die er Schritt, um Schritt kennen lernt! Jesus nannte es den „Weg der Wahrheit“, somit ein fortgesetztes Voranschreiten hin zu einem vorherbestimmten Ziel: Das Endgericht zu bestehen und Aufnahme im Paradies zu finden und mit der „Krone des Lebens“, mit ewigem Leben gesegnet zu werden!

 

5.)     Die auserwählte Schwester

Jene „Frau“ hatte auch noch eine „Schwester“, so geht es aus den Schlussworten des 2.Briefes des Johannes hervor. Die Christen des ersten Jahrhunderts bildeten somit schon damals jene „Frau“ die in zwei Gruppen oder zwei „Schwestern“ aufgeteilt blieben. Petrus betreute die Christen die aus den Juden kamen, die so genannten „Armen“ oder „Ebioniten“, die vorab, als sie von Galiläa her nach Jerusalem zogen all ihre Güter verkauft hatten und die nun dort alles gemeinsam hatten, sich dort ihre Häuser im Gemeinschaftsbesitz teilten und als Versammlungsstätte brauchten. Lukas, der Arzt berichtet zu Beginn der Apostelgeschichte wovon er Augenzeuge war:

 

"Alle aber, die gläubig wurden, waren beisammen und hatten alles gemeinsam" *** Rbi8  Apostelgeschichte 2:44-47 ***

Alle aber, die gläubig wurden, waren beisammen und hatten alles gemeinsam, 45 und sie verkauften ihre Besitztümer und ihr Eigentum und verteilten den [Erlös] unter alle, so wie jemand Bedürfnis hatte. 46 Und Tag für Tag waren sie fortgesetzt einmütig im Tempel anwesend, und sie nahmen ihre Mahlzeiten in Privathäusern ein und nahmen mit großer Freude und Aufrichtigkeit des Herzens Speise zu sich, 47 priesen Gott und erlangten Gunst beim ganzen Volk. Gleichzeitig fuhr Jehova [[(der Herr (Jesus))]] fort, täglich solche zu ihnen hinzuzufügen, die gerettet werden.

 

Das waren die Christen aus den Juden, die Jesu Gebot erfüllten beginnend von Jerusalem her die gute Botschaft bis an die Enden der Erde zu verkünden! Im Tempel fanden sich Juden und Proselyten von überall her und auch ungläubige Ausländer zusammen, die den Gott Israels anerkannten oder ihn kennen lernen wollten! Darum war das der geeignetste Punkt, um mit dem Zeugnisgeben für Jesus, als Gottes neuen Hohepriester und erwählten König zu beginnen! Jene, die auf die Apostel und deren Begleiter im Tempel hörten wurden später in ihrer Unterkunft in Jerusalem durch die Jünger weiter belehrt, kamen zu den Versammlungen und viele liessen sich taufen. Sie trugen damit die Botschaft des Königs und des Königreiches in die ganze Welt!

 

Paulus andererseits war der „Apostel der Nationen“, seine Versammlungen nannte man etwas später erst „Paulikaner“, weil viele dieser Versammlungen unter den Heiden erstmals durch das Predigen des Paulus zum Christus bekehrt wurden. Die „Zwischenwand“, die beide Gruppen zuvor spaltete war durch Christus weggeräumt worden. Dies zeigte „der Geist (Jesu)“ dadurch, dass er auf Kornelius und seine Hausgemeinschaft bevor sie noch getauft waren bereits heiligen Geist ausgoss. Gott selbst hatte deren Sünden gereinigt. Jene konnten nun ebenfalls „in Zungen“ reden. Einfacher gesagt, konnten nun alle in hebräischer Sprache sich perfekt verständigten, obwohl sie Italiener waren, ihre Muttersprache das Latein war!

 

Später aber, beginnend in Antiochia waren es Männer aus Jerusalem gewesen, die aus dem „Kreis des Jakobus“ stammten, die das „ganze GESETZ“ oder dieses Buchstabengetreu statt dessen Sinn gemäss, ohne die von Jesus vorgenommenen Änderungen erneut durchzusetzen versuchten. Sie verlangten die fleischliche Beschneidung  der männlichen Heidenchristen, die doch bereits ihr Herz beschnitten hatten, wie es das GESETZ verlangt: „Und Jehova, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden müssen, damit du Jehova, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, um deines Lebens willen.“ (5.Mo 30:6).

 

Die „falschen Brüder“ behaupteten in Antiochia zudem, dass die „trennende Zwischenwand“ weiter bestünde: Bis sie beschnitten wären sollten sich die zwei „Schwestern“ getrennt halten. Sie zeigten einen pharisäischen Geist des „Sauerteigs der Lehre“ und suchten durch diese Trennung „Ebioniten“ und „Paulikanern“ in unterschiedliche Lager zu spalten.

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

Paulus widerstand jenem Ansinnen vom ersten Moment an mit all seiner Kraft und Macht! Selbst Petrus und Barnabas schlossen sich jenen vorab aus Menschenfurcht zuerst an (Gal 2:11-14). Diese so hart errungene Einheit zwischen „Ebioniten“ und „Paulikanern“ durch Jesu Blut des Loskaufs von Sünde stand nun auf dem Spiel! Die Aussagen der guten Botschaft waren durch den „Sauerteig falscher Lehren“ daran vergärt zu werden! Paulus ging selbst nach Jerusalem zu den Aposteln um dort Gerechtigkeit zugesprochen zu erhalten!

 

Paulus in jerusalem Angesichts der Apostel *** Rbi8  Galater 2:2-5 ***

Ich begab mich aber zufolge einer Offenbarung hinauf. Und ich legte ihnen die gute Botschaft vor, die ich unter den Nationen predige, jedoch den hervorragenden Männern persönlich, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre. 3 Trotzdem wurde nicht einmal Titus, der bei mir war, genötigt, sich beschneiden zu lassen, obwohl er ein Grieche war. 4 Doch wegen der falschen Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden und sich einschlichen, um unsere Freiheit, die wir in Gemeinschaft mit Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns vollständig versklaven könnten — 5 diesen gaben wir nicht nach durch Unterwerfung, nein, nicht für eine Stunde, damit euch die Wahrheit der guten Botschaft erhalten bliebe.

 

Die Frage, um die Beschneidung war somit selbst in Jerusalem nicht Thema der Apostel gewesen, sondern ausschliesslich jener Gruppe von Männern aus bekehrten Pharisäern. Ihre Form des „Sauerteigs der Lehre“, das buchstangetreue Halten der Gebote war zu einer Gefahr geworden. Deren Schulung unterhöhlte die christliche Freiheit. Sie erwiesen sich als „falsche Brüder“, weil sie nicht an der Lehre der Apostel und Jesu Werk im Falle der Taufe des Kornelius festhielten.

 

Beachten wir weiter, von wo aus Johannes schrieb: Er befand sich offenbar in Ephesus, somit in einer der Versammlungen der „Paulikaner“. Wenn er somit den Brief mit den Worten beendet: „Die Kinder deiner Schwester, der auserwählten, senden dir ihre Grüße“, muss jene „Schwester“ die jüdischen Gemeinden betreffen, die kurz vor und während des judäischen Krieges aus Jerusalem, dann aus Judäa und Galiläa und auch aus in alle Himmelsrichtungen zerstreut wurden. Einige dieser „Kinder“, „Ebioniten“ aus der Versammlung Jerusalem waren offenbar nun auch in Ephesus und dienten weiterhin treu und hatten wahrscheinlich auch Anteil an der Ältestenschaft in jener Stadt.

 

6.)     Die Kinder „der Schwester

Die „Kinder deiner Schwester“, die am Ende des Briefes grüssen sind somit getreue „Paulikaner“, die inzwischen vom letzten noch lebenden Apostel erneut auferbaut und gestärkt worden waren, nach dem grossen Abfall den Hymenäus, Alexander und Philetus hin zur Nikolaus-Sekte verursacht hatten. Johannes durfte ja nach seiner Freilassung die schwierig zu verstehende Offenbarung persönlich jenen erklären, an die er sie zwei Jahre zuvor von Patmos her per Boten gesandt hatte.

 

Ephesus, wo Johannes inzwischen Wohnsitz hatte lag im römischen Bezirk Asien. Es ist eine dieser sieben Versammlungen, an die Johannes die Offenbarung senden musste. Seit dem grossen Abfall, der bis zum Jahr 64 u.Z. bereits bewirkt worden war gab es somit inzwischen eine gewisse Konsolidierung des „geprüften Glaubens“. Paulus schrieb damals in seinem letzten der Briefe, dem 2.Brief an Timotheus voller Trauer, dass sich alle Versammlungen Asiens von ihm abgewandt hatten (2.Ti 1:15).

 

Wer ist Gajus, der den 3.Brief erhält?
 

Frühe Bibelkanons und Verzeichnisse fordern Schlussfolgerungen heraus

Es gab nun am Ende des 1.Jahrhunderts in Asien zwei Arten von christlichen Versammlungen: Jene die von der Art der Apostel waren und treu an der ganzen „Salbung durch die Wahrheit“ festhielten. Damit hielten und lehrten sie auch Gottes und Jesu Gebote. Die anderen, die eine „veränderte gute Botschaft“ und Teile oder das ganze GESETZ ablehnten waren von jenen getrennt! Sie lehrten zudem, dass die Toten bereits auferstanden und gerichtet wären hin zum Aufenthalt im 3.Himmel Jehovas oder zur Hölle. Der „Scheinweizen“ oder das „Unkraut“, das sich weit schneller nach dem Tod des Johannes ausbreitete war unübersehbar geworden. Bereits der Tod des Paulus bereitete den Weg zu breitem Abfall. Gewisse seiner Briefe sowohl des Paulus wie des Johannes waren für die Abgefallenen deutliche Gefahr sie als „falsche Brüder“, als „falsche Propheten“ und „Antichristen“ zu identifizieren!  

 

Darin liegt einer der Gründe, dass in frühen Bibelkanon-Verzeichnissen von jenen Theologen, die z.T. als Kirchenväter gelten nicht nur die Offenbarung oder die Briefe des Johannes bezweifelt oder gar als unecht betrachtet und abgelehnt wurden. Das Konzil von Nicäa (325 u.Z.) nahm in seiner Mehrheit das Glaubensbekenntnis des Athanasius an und unterordnete sich der Staatsmacht Roms unter Konstantin, wurde damit „Teil der Welt“, Befürworter der „wilden Tiere“. 

 

Dieses Bezweifeln oder die Ablehnung von bestimmten Schriften muss seinen Grund im Inhalt der jeweiligen Schriften haben, bei dem jener Bischof oder Gelehrte der das Verzeichnis und den Kanon erstellte gewisse Schreiben ausschloss. Später waren es die Gläubigen in der entsprechenden Gegend, wo es zur Anwendung kam, die sich betroffen fühlten und daher eine Zurückweisung erfolgte, wenn Aussagen der entsprechenden Schriften mit den Dogmen der Kirche kollidierten!

 

Bibelkanon

Erstellt in:

Ca.

Phi

Heb

Jak

1Pe

2Pe

1Joh

2Joh

3Joh

Jud

Off

Muratorisches Fragment

Italien

170

A

 

 

A?

B?

A

A

A?

A

A

Irenäus

Kleinasien

180

 

B

?

A

A

A

A

 

 

A

Klemens

Alexandria

190

 

BA

 

A

 

BA

BA

 

BA

A

Tertullian

Nordafrika

207

A

BA

 

A

 

A

 

 

A

A

Origenes

Alexandria

230

A

BA

BA

A

BA

A

BA

BA

BA

A

Eusebius

Palästina

320

A

BA

BA

A

BA

A

Ba

BA

BA

BA

Cyril

Jerusalem

348

A

A

A

A

A

A

A

A

A

 

Cheltenham

Nordafrika

365

A

 

 

A

B

A

B

B

 

A

Athanasius

Alexandria

367

A

A

A

A

A

A

A

A

A

A

Epiphanias

Palästina

368

A

A

A

A

A

A

A

A

A

BA

Gregor von Nazinz

Kleinasien

370

A

A

A

A

A

A

A

A

A

 

Amphilochius

Kleinasien

370

A

BA

A

A

B

A

B

B

B

B

Philastrius

Italien

383

A

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A

A

A

A

A

A

A

BA

Hieronymus

Italien

394

A

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A

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A

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BA

BA

Augustinus

Nordafrika

397

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A

A

3.Konzil

Karthago

397

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A

A

A

 

Konzil von Karthago 397: Was gehört zum Kanon?A   Anerkannt als biblisch und kanonisch

B   Bezweifelt in bestimmten Gegenden

BA Bezweifelt in gewissen Gegenden, aber vom Ersteller des Verzeichnisses als biblisch und kanonisch anerkannt

Leeres Feld  Der Autor führt dieses Bibelbuch nicht an und verwendet es nicht

?   Der Gelehrte ist unsicher über die Lesart des Textes oder dessen Anwendung

 

Alle übrigen Schriften werden von jenen Bibelgelehrten anerkannt, warum wir sie hier nicht aufführen. Da Athanasius am Konzil von Nicäa 325 u.Z. eine der Streitparteien vertrat, so konnte er sich nicht durch Ablehnung gewisser Schriften exponieren.

 

So musste auch das 3.Konzil von Karthago im Jahre 397 u.Z. dem inzwischen mehrheitlich anerkannten Kanon zustimmen, obwohl gerade durch die bezweifelten und abgelehnten Schriften die Entschlüsse der Bischofsmehrheiten an Synoden und Konzilien als fragwürdig zeigten oder sie gar als „veränderte gute Botschaft“ entlarvten. Johannes müsste gemäss einen Briefen die meisten Kirchenväter gar als „Antichristen“ verurteilen, sei es wegen der Ablehnung von Jesu Wiederkehr „im Fleische“ oder wegen der Ablehnung einiger der Gebote Gottes und Jesu! Sie hielten sie ja selbst nicht und lehrten sie auch nicht! Paulus dagegen würde gegen sie offen und ohne Scheu den „Fluch“ aussprechen wegen der durch sie verkündeten „veränderten guten Botschaft“.

 

Da in der Offenbarung die Nikolaus-Sekte durch Jesus denunziert wird und in den Briefen des Johannes die „Antichristen“ aufgrund ihrer Lehren überführt werden ist leicht zu verstehen, dass jene Bischöfe und deren Versammlungen, welche die darin erwähnten Kriterien erfüllten diese Schriften bezweifelten oder gar als unecht bezeichneten und daher ablehnten!

 

Johannes warnte alle Versammlungen und jeden Glaubenden vor der Gefahr seitens der „Antichristen

Die Gefahr für „die Kinder deiner Schwester“, für die bewährten „Paulikaner“ später ebenfalls hin zu den Abgefallenen weggetrieben zu werden war und blieb gross. Darum wollte Petrus eine strikte Trennung und keiner der Abgefallen durfte Einfluss in den Versammlungen ausüben! Nicht einmal grüssen sollte man jene!

 

Der Irrtum und die Lüge sind verführerisch und dieses Wuchern des Abfalls würde bis zur Endzeit fast unüberwindlich werden! Sektarismus und Spaltungen waren unüberbrückbare Gräben, die von den „Bewährten“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ strikte Trennung verlangten um nicht innerhalb der vielen Religionen und Sekten mit deren widersprüchlichen Lehren und gesetzlosem Verhalten vorgefunden zu werden! Keiner sollte versuchen diesen Graben zu durchschreiten, wie im Falle des Gleichnisses Jesu vom „Reichen“ und „dem Bettler Lazarus“ sind wir auf der Seite des Verarmten!

 

Jesus warnte, dass nur wenige den schmalen, eingeengten Weg hin zum ewigen Leben finden und erwählen würden!

 

"Geht ein durch das enge Tor"; eingeengt ist der WEG*** Rbi8  Matthäus 7:13 ***

Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

 

Als Paulus auf der 3.Missionsreise vor Pfingsten des Jahres 56 u.Z. die Ältesten von Ephesus nach Milet beordert hatte, da warnte er sie erneut davor, dass aus ihren eigenen Reihen Männer aufstehen würden, welche die Herde Gottes nicht schonen würden!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 20:28-30 ***

Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat. 29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

 

Artemiskult in EphesusEphesus blieb somit Kernpunkt, von wo aus die Gefahr des Abfalls ausging, weil dort der Artemiskult aufgrund des allerseits so hoch gepriesenen Artemistempels stark verankert war und grossen Einfluss auch auf Christen aus den Heiden und selbst auf solche der Juden ausübte. Jene Göttin der Jagd und der Fruchtbarkeit machte auch unter Christen ihre Beute! Bis heute ist der Marienkult fest mit der Verehrung und Anbetung der Artemis verbunden! Viele der Attribute die man der Artemis zuteilte wurden später auf Maria übertragen. Dies machte die Konvertierung von Heiden leichter, da ja der alte Glaube fast unversehrt beibehalten werden durfte.

 

Auf der einen Seite standen inzwischen, um das Jahr 98 u.Z. jene „bedrückenden Wölfe“ vollkommen neu organisiert da: Diejenigen die sich inzwischen zur Sekte der Nikolaiten zusammengetan hatten, die „weggegangen sind, weil sie nicht von unserer Art gewesen sind“. Nikolaus war das führende Haupt geworden, all derer, die den Aposteln ihre Stellung streitig machten und sich auf derselbe Höhe stehend betrachteten, sich eine Amtsgewalt gleich der der Apostel zuordneten, jene der heutigen „Bischöfe“, die Jesus ihnen nie verliehen hatte. Titel wie „Bischof“, „Erzbischof“, „Kardinal“ bis hin zu „Papst“ und spezielles Amtstalar usw. begannen unter den abgefallenen Anhängern Anerkennung zu finden. Dadurch wurde deren Macht und Einfluss erst gefestigt.

 

Heute verlassen immer mehr Menschen die grossen Kirchen und schwächen damit deren Einfluss; Endzeitsekten dagegen haben regen Zulauf vor allem in lateinischen Ländern, Afrika und Asien.

 

Auf der anderen Seite waren es die Treuen, die Bewährten, diejenigen mit der „wahren Salbung, genauer Kenntnis der Wahrheit“, die erneut in der römischen Provinz Asien jenen sieben Versammlungen vorstanden. Sie waren gleich der Art jener der Apostel organisiert, blieben unabhängig und frei von Zentralgewalten, da ja Jesus ihr „Haupt“ war der erklärt hatte: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge“ (Mat 28:20). Wenn Jesus anwesend ist bis zum Abschluss Harmagedons, warum sollte er dann einen oder gar viele Stellvertreter in Form von Kirchenführern haben?

 

Die „Bewährten“ waren die echten „Kinder der Frau“, weil sie weiterhin der unveränderten Lehre der Apostel folgten, seien diese Versammlungen unter den „Ebioniten“ oder den „Paulikanern“ gewesen und die alle Schriften anerkannten und deren Aussagen zur Anwendung brachten. Jeder Form von Spaltung durch eine veränderte Lehre widerstanden sie! Schon im 1.Brief an die Korinther warnte Paulus vor zunehmenden negativen Tendenzen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:18-19 ***

Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

 

Ob einige der Flüchtlinge aus Judäa in solchen Versammlungen der „Paulikaner“ Aufnahme gefunden haben und so erneut oft den Kern und damit die Ältesten stellten, das darf vermutet werden. Die beiden „Schwestern“ lebten somit in einigen Versammlungen unter ein und demselben Dach, in anderen Gegenden bildeten sie getrennte Versammlungen, wie immer sich dies aufgrund der Situation ergeben hatte. Wohin einige geflohen waren bildeten sie untereinander erneut eine Kleingruppe. Wo die gute Botschaft bei einem aus den Heiden der belehrt worden war ein offenes Ohr und Bereitwilligkeit fand, entstand in dessen Haus daraus eine neue an Zahl wachsende Gruppe und daraus mit der Zeit eine weitere Versammlung.

 

Versammlungen der „Ebioniten“ und „Paulikaner“ als „Schwestern“ in der Endzeit

Beide „Schwestern“ bildeten nun beständig neuen „reproduktiven Samen“, „Kinder“, die an der Lehre festhielten, solche, die Gottes Gebote beachteten und für Christus als ihren König und ihren Hohepriester Zeugnis ablegten!

 

Es war ein Krieg im HimmelDas würde bis zur Zeit des Endes, in unsere Tage so bleiben, wie Johannes in der Offenbarung Jesu Worte wiedergibt, allerdings nun zum besonderen Zorn Satans, nachdem der Vater alle Macht über die Erde erneut an ich genommen hat und Jesus dessen Feinde ihm unter die Füsse legt: „Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends. Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: ‚Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.‘ “ Satans Tage als Weltbeherrscher waren nun gezählt! (Off 11:14, 15) Diese Wut wurde nach seinem Hinauswurf aus dem 2. (alten) „Himmel“ durch Michael hinab zur Erde noch verschärft: (Off 12:7-16)

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:17 ***

Und der Drache wurde zornig über die Frau [[(die frühauferstanden Apostel in der „Wildnis“)]] und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Ein letzter grosser Kriegszug Satans gegen den „Samen der Frau“, jene „Kinder der Frau“ ist somit für unsere Tage vorhergesagt. An vielen Orten besteht bereits ein solcher Kriegszustand, wo die Nachfahren der „Nikolaiten“, der späteren Katholischen Kirche und deren protestantische Töchter eifersüchtig Christen in ihren religiösen Hürden einzuschliessen suchen. Ja keines der „Schafe Jesu“ oder deren Vorstehern sollte zu genauer Erkenntnis der Wahrheit gelangen, um aus „Babylon der Grossen“ hinaus zur alleinigen Hürde des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ zu fliehen. Dies bedingt doch aus irgendwelcher davon abgetrennten „Hürde“ der gerade über ihn vorherrschenden Religion zu entfliehen. Dort, in der Hürde des Christus aber befinden sich die beiden „Schwestern“ und deren wahrer „Same“, zerstreute Versammlungen auf der ganzen Erde, die wie friedliche kleine Inseln im Ozean des Menschenmeeres sind.

 

*** Rbi8  Psalm 97:1 ***

Jehova selbst ist König geworden! Es frohlocke die Erde. Mögen die vielen Inseln sich freuen.

 

Wenn wir diese Dinge in unserem Verstand nach Ort, nach Zeitpunkt und nach Zugehörigkeit wirklich richtig einordnen, so können wir dasselbe Verständnis erlangen, das schon die Apostel und jene frühen geistigen „Kinder deiner Schwester“ erlangt hatten, die wirklich auf sie hörten!

 

Graphik der drei Briefe des Johannes

 

Betrachten wir diese Graphik nach all dem inzwischen Erlernten erneut, um die Zusammenhänge uns optisch einzuprägen. Da es viele Faktoren und unterschiedliche Gruppierungen sind die aufeinander Einfluss ausüben und zudem Beginn und Ende unterschiedliche Grössenordnungen in den Gruppierungen darstellen benötigen wir Zeit und Denkvermögen, um all die wichtigen Zusammenhänge klar zu erkennen!

 

Die 3 Johannesbriefe: Wer sind die "auserwählte Frau" und ihre "Schwester"?
  

2.Joh 4-6:  Weiterhin nach Gottes Geboten wandeln! „Betrüger und Antichristen“ leugnen Jesu Kommen “im Fleische“ bis zum bitteren Ende

Was jenen „Samen der Frau“, „die Kinder“ bis hin zur Endzeit auszeichnet sind vor allem zwei herausragende Merkmale: Sie halten einerseits an der ganzen Lehre Jesu und der Apostel als unveränderlichem „Wort der Wahrheit“ weiterhin fest und erwarten daher die Wiederkehr des Christus als Mensch „im Fleische“. Andererseits sind sie es, welche die Gebote Gottes ungeschmälert halten und sie andere ebenso lehren! Sie haben erkannt, dass Gott uns diese Grenzen zu unserem Wohle gesetzt hat! Die Liebe Gottes zu uns wird dadurch erwidert, dass wir auf ihn hören und Seinen Willen tun!

 

Nächstenliebe: Statt gegeneinander miteinander*** Rbi8  2. Johannes 4-67 ***

Ich freue mich sehr, weil ich von deinen Kindern einige gefunden habe, die in der Wahrheit wandeln, so wie wir vom Vater ein Gebot empfangen haben. 5 Und nun bitte ich dich, edle Frau, als [jemand,] der dir nicht ein neues Gebot schreibt, sondern eines, das wir von Anfang an gehabt haben, daß wir einander lieben. 6 Und das bedeutet Liebe, daß wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, daß ihr weiterhin darin wandeln sollt.

 

Es ist in sich schon ein Widerspruch zu sagen, dass wir als Kinder den Vater lieben, gleichzeitig aber das, was er uns verbietet treiben und das, was er uns gebietet zu tun unterlassen! Genau dies ist das Verhalten in der Namenchristenheit. Sowohl ihre grossen Religionen und die unzähligen Sekten sind bei näherer Betrachtung! Das ursprüngliche Gebot Gottes, dass wir das ganze GESETZ beachten mögen, nicht pharisäerhaft, sondern wie Jesus, die Prinzipien dahin beachtend und den durch die Propheten geäusserten Willen des Vaters vollbringen! Dies kommt gut durch die abschliessenden Worte König Salomos am Ende des Buches Prediger zum Ausdruck:

 

*** Rbi8  Prediger 12:13-14 ***

Der Abschluß der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. 14 Denn der [wahre] Gott selbst wird jederlei Werk ins Gericht über alles Verborgene bringen im Hinblick darauf, ob es gut ist oder böse.

 

Jesus hat diese „ganze Pflicht“ erfüllt und die Apostel sind seinem Beispiel gefolgt! „Die edle Frau und ihre Kinder“ und deren „Schwester und ihre Kinder“ schliessen sich darin mit Freude an!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

2.Joh 7:  Auch heute sind es „Betrüger und Antichristen“ die Jesu Wiederkommen „im Fleische“ leugnen

Hatte Johannes bereits ausdrücklich im 1.Brief vor den vielen „Antichristen“ gewarnt, die schon damals in und ausserhalb der Versammlung existierten, jenem „schlechten Samen“ den der Teufel in der Nacht inmitten des Feldes mit „gutem Samen“ gestreut hat, so identifiziert er diesen nun noch exakter und bezeichnet jene die ihm zugehören offen als „Betrüger“! Das muss die Betroffenen in ihrem Herzen direkt bewegt und ihren Hass weiter geschürt haben, ihr unseliges Werk noch zu beschleunigen! Durch klare Angaben wird jene Kategorie „Antichristen“, solche die „gesetzlos handeln“ und die „falsches Prophezeien“ weiter eingekreist:

 

*** Rbi8  2. Johannes 7 ***

Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Johannes will die Einheit unter den beiden Versammlungsmustern, jenen der „Paulikaner“ und jene der „Ebioniten“ erneut festigen. Die Tendenz, sich von den „Paulikanern“ abzusondern war seit den Vorkommnissen in Antiochia, dann in Galatien und zuvor schon und danach in Jerusalem und Judäa ein beständiges Problem geblieben. Nur „einige von deinen Kindern“ hielten sich an die ganze Wahrheit, was bedeutet, dass sie weder auf die Beschneidung der Heidenchristen noch auf das Getrenntsein von den „Paulikanern“ tendierten, sondern wie Johannes es selbst vorlebt, die Einheit zwischen beiden förderten! Er hatte nicht eine Versammlung der „Ebioniten“ als letztes Refugium vor dem nahenden Tod ausgesucht, sondern begab sich in eine paulikanische Versammlung, nach Ephesus, von der aus der Abfall von Anbeginn an ausgegangen war, als Hymenäus behauptete, „die Auferstehung sei bereits geschehen“ (2.Ti 2:16-18).

 

In Deutschland gibt es etwa 40 messianische Gemeinden, deren jüdische Mitglieder Jesus für den im Alten Testament angekündigten Erlöser des Volkes Israel haltenObwohl Johannes mit Autorität ausgestattet als Apostel befehlen konnte, so geht er den Weg des sanften Gewinnens, er redet der „edlen Frau“ ins Gewissen, dass sie auch ihre anderen Kinder zur Liebe unter den Brüdern zurückbringen möge, die Einheit fördere! Dies ist vor allem in unseren Tagen ein grosses Anliegen, weil die ebionitischen oder messianischen Juden in der ganzen Welt schnell zunehmen! In Deutschland sind es etwa 40 Versammlungen. Hierbei müssen diese neuen Judenchristen lernen, was das Gebot Jesu alles beinhaltet und das Festhalten an der Buchstabentreue gegenüber den Geboten Mose und pharisäischem Regelwerk mehr und mehr hinter sich zu lassen!

 

Symbol messianischer Juden: Wo fängt Realität und Irrtum an?Wer hat jene Juden zum neuen Glauben in Jesus als den Messias gebracht? Es waren Glieder der Namenchristenheit und diese übermittelten auch die fehlgeleiteten Doktrinen ihrer Kirchenväter! Wenn solche „Ebioniten“ gelehrt wurden, dass Jesus nun Teil eines dreieinigen Gottes im Himmel sei, wenn sie die Überzeugung übernommen haben, dass Tote im Himmel auferstehen, dass gewisse Gebote wie das Sabbatgesetz durch das Sonntagsgebot ersetzt wurde, so müssen sie dies wirklich prüfen, das verlangen Joannes  wie schon zuvor Paulus!

 

Einige von ihnen wollen sich daher nicht „Christen“ nennen, da sie das Namenchristentum und deren Fehler ablehnen. Sie bekennen sich dagegen zum Judentum, so wie im ersten Jahrhundert jene in Jerusalem um Jakobus, der zu Paulus gewandt erklärte: „Du siehst, Bruder, wie viele Tausende es unter den Juden gibt, die gläubig sind; und sie alle sind Eiferer für das GESETZ.“ (Apg 21:20) Ein Gerücht war von Gegnern des Paulus verbreitet worden (Apg 21:21), er lehre Abfall vom GESETZ. Heute ist dies nicht bloss ein Gerücht sondern bittere Tatsache!

 

Wer sie gelehrt hat, dass Jesu Wiederkehr als „Gott“, Teil der Dreieinigkeit und damit als Geist zu erwarten sei, dann sollten sie zurück zu ihren Propheten gehen und deren Aussagen mit jenen Jesu und den Aposteln vergleichen und jede Form betrügerischer Aussagen von sich weisen! Auch sie müssen sich vom zerstörerischen „Sauerteig der Lehre“ reinigen, sei dieser alt oder modern! Viele messianische Juden wollen die heutige Nation Israel retten, was ebenso aussichtlos ist, wie Jerusalem im Jahre 66-70 u.Z. vor der Zerstörung durch die Römer zu bewahren! Jesus hatte davor gewarnt und dieselben Worte müssen sich erneut vor seiner Wiederkehr im Fleische erfüllen, vor allem, was den zweiten Teil betrifft:

 

*** Rbi8  Lukas 21:23-24 ***

Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! Denn dann wird große Not im Land sein und Zorn über diesem Volk; 24 und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind.

 

Noch sind die „sieben Zeiten der Nationen“ nicht vollständig erfüllt aber die Zeichen zeigen, dass wir uns dem nähern! Gottes prophetisches Wort wird sich auch hier erfüllen, dass das alte „Jerusalem“, dessen Organisationsstruktur aufgrund der Weigerung seiner Führer „Spross“ willkommen zu heissen bestimmt vergehen werden! Jene Judennation bildet sowohl Teil innerhalb des „siebenköpfigen wilden Tieres“, der UNO und ist enger Verbündete des zweiköpfigen „wilden Tieres“, Anglo-Amerika und gehört zu den Mitbegründern des „Bildes des wilden Tieres“, des World Council of Religious Leaders! Ein gefährliches Gemisch, wo doch Jesus davor warnte „Teil der Welt“ zu sein! Jesu Worte bleiben akkurat:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:37-39 ***

Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind — wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel versammelt! Ihr aber habt nicht gewollt. 38 Seht! Euer Haus [[(die jüdische Nation)]] wird euch verödet überlassen. 39 ‚Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!‘ “

 

Jene messianischen Juden bekennen Jesus aber sind von anderen Fallen umgeben, die ebenso verheerende Wirkung haben. „Ebioniten“, als Nachkommen und Kinder „der edlen Frau“ müssen sich vor eben diesen Gefahren besonders in Acht nehmen, dann werden gerade sie es sein, die Jesus beim triumphalen Einzug in Jerusalem mit den 144.000 Priesterkönigen unter Anführung der Apostel entgegenjubeln: „Gesegnet ist der, der im Namen Jehovas kommt!

 

Jesus reitet das "weisse Pferd" am Tag HarmagedonsAuf Seiten der Sadduzäer, deren Lehren sich ebenso bis in unsere Tage unter den Juden halten werden Engel und die allgemeine Auferstehung „im Fleische“ geleugnet. Johannes aber erklärt doch: "Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.“ Da Jesus im Geiste auferweckt, als Engelfürst in der Zeit der „grossen Bedrängnis“ [B] von Beginn bis zum Ende der dreieinhalb Jahre das „weisse Pferd“ reitet und schlussendlich als „Menschensohn“ Jesus „mit den Wolken“ wiederkommen soll, so bietet dies ebionitischen Christen aus dem Kreis der Sadduzäer besondere Schwierigkeiten daran zu glauben!

 

Entrückung vor dem Ende??? Das Erwachen von der Illusion: Jesus "kommt" und dies "im Fleische" zur Erde herab!!Einige der „Ebioniten“ wurden von ihren christlichen Lehrern aufgeklärt, dass es zum Ende dieses Systems hin eine „Entrückung“ (engl. „rapture“) in den Himmel geben werde. Dieser Glaube aber fusst auf der Lehre des Hymenäus während Jesus die Juden lehrte und später selbst die Apostel: „Ich bleibe noch eine kleine Weile bei euch, ehe ich zu dem gehe, der mich gesandt hat. Ihr werdet mich suchen, doch werdet ihr mich nicht finden, und wo ich bin, könnt ihr nicht hinkommen.“ (Joh 8:21) Nach dem Abendmahl wiederholte Jesus jene Worte selbst gegenüber seinen Aposteln: „Kindlein, noch eine kleine Weile bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch.“ (Joh 13:33) Gefährliche Stolperfallen in der viele gefangen sind!

 

Jesus hat das Recht auf beide Lebensformen, die eines Engels und die des Menschen, da er in beiden Erscheinungsformen immer Gottes Willen für jene Art Geschöpf ausführte! Als Engel wollte er nicht das tun, was Menschen vorbehalten war und als Mensch erniedrigte er sich freiwillig unter die Engel und beanspruchte nicht wie ein Engel zu handeln.

 

Gott will nicht eine Erde, die durch Engel beherrscht wird, sondern der Mensch muss über den Menschen zu dessen Guten Herrschaft ausüben lernen! Dies ist das Ziel der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

*** Rbi8  Hebräer 2:5-9 ***

Denn nicht Engeln hat er die künftige bewohnte Erde unterworfen, von der wir reden. 6 Aber ein gewisser Zeuge hat irgendwo bezeugt, indem er sagt: „Was ist [der] Mensch, daß du seiner gedenkst, oder [der] Menschensohn, daß du für ihn sorgst? 7 Du hast ihn ein wenig unter Engel erniedrigt; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und ihn über die Werke deiner Hände gesetzt. 8 Alle Dinge hast du seinen Füßen unterworfen.“ Denn indem [Gott] ihm alle Dinge unterworfen hat, hat er nichts ausgelassen, was ihm [[(Jesus)]] nicht unterworfen ist. Jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alle Dinge unterworfen [[(die Feinde und der adamische Tod)]]; 9 doch sehen wir Jesus, der ein wenig unter [die] Engel erniedrigt worden war, wegen des Erleidens des Todes mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

Als Engel hätte er doch seine Feinde zu töten vermocht, die himmlischen Heere hätten auf seinen Aufruf gehört! Dies war aber nicht oder besser gesagt noch nicht seine Aufgabe! Er sollte aber gemäss dem Auftrag den die Propheten aufgezeichnet hatten als Mensch den Tod erleiden, um als Mensch erneut als Erstling ewiges Leben zu erhalten!

 

*** Rbi8  Daniel 9:26 ***

Und nach den zweiundsechzig Wochen wird [der] Messịas abgeschnitten werden mit nichts für sich selbst. Und die Stadt und die heilige Stätte, das Volk eines Führers, der kommt, wird sie ins Verderben bringen. Und das Ende davon wird durch die Flut [[(der Heere jener, die Jesus nicht als König wollen: Muslime unter Oberaufsich des „Königs des Nordens“, Russland)]] sein. Und bis zum Ende [[(am Tag Harmagedons)]] wird es Krieg geben [[(gegen den „König des Südens“, Anglo-Amerika und die NATO die Israel zu Hilfe eilen wird)]]; das, was beschlossen ist, sind Verwüstungen.

 

Sich offen auf die Seite derer zu stellen, die Jesus als Messias bis zum Ende ablehnen, dadurch das „GESETZ des Glaubens“ missachten hat doch „ewige Abschneidung von den Lebenden“ am Tag der Urteilsvollstreckung  zur Folge! (Apg 3:20-26) Der Christus war beim ersten Mal nicht gekommen, um zu richten, sondern, um Sünder zur Reue zu bewegen und für die, welche bereuen den Opfertod zu erleiden: „… damit er durch Gottes unverdiente Güte für jedermann den Tod schmecke.

 

12.3.2.2       2.Joh 8-13:  Jeder Form veränderter Lehre dessen, was Jesus lehrte bringt einen „Fluch“: Wer aber unter „Gottes Fluch“ steht, der sollte nicht weiter in unser Haus kommen!

 

2.Joh 8-9:  Nur wer in der Lehre des Christus bleibt hat den Vater und den Sohn!

Erinnern wir uns, Johannes schreibt als Apostel mit Amtsgewalt als „der ältere Mann“ oder als Ältester innerhalb der paulikanischen Versammlung Ephesus, die nun „sein Haus“ ist! Er will dieses „sein Haus“ rein halten. Keiner der die Lehre von Jesu Wiederkehr „im Fleische“ nicht anerkennt oder dies gar offen ablehnt darf in dieses „Haus“ aufgenommen werden. Auch soll ihn die Versammlung nicht freundlich begrüssen, wie dies sonst bei Besuchern üblich ist, Johannes warnt offen vor solchen Betrügern die uns den Zugang zum ewigen Leben verbauen möchten! Er will seine „Kinder“ vor dem schädlichen Einfluss bewahren und ebenso „die edle Frau und ihre Kinder“, die „Ebioniten“ und dort vor allem deren Älteste, denen er doch warnend schreibt und vorab als „Frau“ anspricht!

 

Johannes verbindet den Lohn „ewigen Lebens“, den Christus mit sich bringen wird mit dem Festhalten an der Lehre der Propheten, vorab der Jesu und dann der Apostel und getreuen Jünger. Schon damals musste jeder Christ seinen eigenen Glauben überprüfen, was heute noch weit mehr der Fall ist, wo Sekten wie Pilze aus dem feuchtwarmen Boden unserer heidnisch beeinflussten Zeit wachsen. Von den amerikanischen Endzeitsekten geht besondere Gefahr aus!

 

Amerikanische Endzeitsekten sind nicht in der Lehre geblieben, sondern vorausgeeilt*** Rbi8  2. Johannes 8-9 ***

Gebt acht auf euch selbst, damit ihr die Dinge nicht verliert, die wir erarbeitet haben, sondern daß ihr vollen Lohn erlangen mögt. 9 Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.

 

Was meint Johannes mit „vorausdrängen“? Nun, er mag sich dabei auf jenen Hymenäus, Alexander und Philetus bezogen haben, die ja schon damals behaupteten, „… die Auferstehung sei bereits geschehen“ (1.Ti 1:18-20). Diese Lehre die zur Hauptlehre der Nikolaiten im ersten Jahrhundert wurde hat sich zur gesamten Christenheit hin verbreitet. Besonders amerikanische Endzeitsekten wie Mormonen, Adventisten und Zeugen Jehovas usw. haben eigene Sonderlehren die von den Aussagen der Schrift abweichen. Dies ist nicht verwunderlich, denn die Lügen Satans kitzeln förmlich die Ohren derer, die in den Schriften unbewandert sind aber an allem Mystischen Freude finden.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 4:3-4 ***

Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen; 4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich dagegen unwahren Geschichten zuwenden.

 

Diese Zeitperiode hatte ihren Anfang schon mit Hymenäus, erreichte nach dem Tode des Johannes ihren ersten Höhepunkt am Ende der apostolischen Zeit durch die Kirchenväter des dritten und vierten Jahrhunderts. Sie waren es, die die „veränderte gute Botschaft“ als „apostolisch“ erklärten und als Fundament der katholischen Lehre bereiteten und sich dadurch als „falsche Apostel“ erwiesen! Die Worte des Paulus gelten auf jene auch heute noch, wo der Abfall den letzten Winkel und die allermeisten Christenversammlungen durchdrungen hat!

 

*** Rbi8  2. Korinther 11:13-15 ***

Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Wenn jemand zudem noch behauptet, Gottes Königreich sei bereits auf der Erde aufgerichtet, so drängt er eindeutig der Lehre voraus. Jehovas Zeugen verlegen dieses Ereignis zuerst von 1874 auf 1914. Gemäss der Lehre der Apostel sind diese Dinge mit der dreieinhalb Jahre dauernden Endzeit dieses Systems, der Zeit der „grossen Drangsal“ und jener Periode fest verknüpft, die der Prophet Daniel mit 1335 Tagen [C4] angegeben hat. Ihr Abschluss ist untrennbar mit Harmagedon verbunden!

 

Der Engel kündete Daniel an, dass er im Tode schlafen würde, aber gegen Ende jener Periode zu seinem Lose aufsteht! Laut den Worten des Paulus hat Jesus zuvor „jede Macht und Autorität zunichte gemacht“. Er redete dabei nicht von einer unsichtbaren Auferstehung im Himmel Daniels, sondern von seinem Los innerhalb der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, den „neuen Himmeln“, wie Johannes es in der Offenbarung sagt! (Off 21:1-5)

 

*** Rbi8  Daniel 12:11-13 ***

Und von der Zeit an, da das beständige [Opfer] entfernt worden ist und das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, aufgestellt worden ist, werden es eintausendzweihundertneunzig Tage sein. 12 Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht! 13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen, aber du wirst aufstehen zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

Alle die „harren“ sind auf der Erde und in Erwartung von Jesu Wiederkehr und der darauf folgenden Erstauferstehung der Toten, darunter auch Daniel! [Bb] Die „Kinder der edlen Frau“ harren und hoffen auf den Beginn [Ba] und das Ende der Frist der eintausendzweihundertneunzig Tage [B3], weil mit dem „Aufstellen des abscheulichen Dings“ nach exakt dreissig Tagen der „Tag des Herrn“ beginnt. Am Ende der Frist wird Gottes Rettung durch die Endschlacht Harmagedons [B3] hindurch für all jene erfolgen, die ihre Hoffnung auf den Christus setzten. Sie vertrauten nicht auf irgendwelche von Menschen erzeugten Organisation oder von deren selbst installierten Königreichen, politischen Gebilden wie die Nation Israel. All jene, „die vorausdrängten“ und in eigener Regie das aufzurichten suchten, was nur „Spross“, der dazu das „gesetzliche Recht“ besitzt vollbringen kann! Alle diese falschen usurpierten politischen und religiösen Königreiche werden erneut in Trümmer gelegt!

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

Die Offenbarung verrät, dass die „wilden Tiere“ der Politik die „Fleischteile“, das ganze Besitztum „Babylons der Grossen“, aller diese Welt beherrschenden Töchter der grossen Hure „Religion“ auffressen werden! Ihr „Königtum über die Könige der Erde“ wird noch vor Harmagedon an ihr Ende kommen (Off 17:15-18). Hesekiels Worte haben eine weitere Erfüllung:

 

*** Rbi8  Hesekiel 21:25-27 ***

Und was dich betrifft, o zu Tode verwundeter, böser Vorsteher Israels, dessen Tag gekommen ist zur Zeit der Vergehung des Endes, 26 dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Entfern den Turban, und heb ab die Krone. Dies wird nicht dasselbe sein. Das Niedrige erhöhe, und den Hohen erniedrige. 27 In Trümmer, Trümmer, Trümmer werde ich es legen. Auch was dies betrifft, es wird gewiß [niemandes] werden, bis der kommt, der das gesetzliche Recht hat, [[(Jesus, der „Spross Isais“)]] und ihm will ich [es] geben.‘

 

Jehovas Zeugen und ihre Behauptung von Jesu Wiederkehr im Jahre 1914Hesekiels Prophezeiung war einerseits an Zedekia, den damaligen „bösen Vorsteher Israels“ gerichtet, der widerrechtlich den Bund mit der bereits seit dem Jahre 617 v.u.Z. beherrschenden Weltmacht Babylon unter Nebukadnezar gebrochen hatte, wie sie andererseits auch jeden anderen heutigen Herrscher betrifft, der an der Stelle des Christus ein falsches Königtum für Israel errichtet hat! Sie alle haben den Bund gebrochen! Dies schliesst die Katholische Kirche ein, die dieses Königtum zur Zeit Karls des Grossen, um das Jahr 800 u.Z. erstmals proklamierte. Es umfasst die heutige Nation Israel, die 1948 ein solches Königreich auf dem Territorium von Palästina errichtete. Auch Jehovas Zeugen, die fälschlich das Jahr 1914 als Jahr der Aufrichtung von Gottes Königreich auf Erden und Jesu Wiederkehr im Geiste verkünden!

 

Nur Jesus hat dieses vorherbestimmte „gesetzliche Recht“, weil er allein Gotte Gebote hielt und unverändert lehrte und darum vom Vater an diese höchste Stelle als „König der Könige“, als Hoherpriester und als „Richter der Richter der Erde“ eingesetzt hat. Zur schlussendlichen Erfüllung müssen sich alle vorhergesagten Zeichen erst vollkommen erfüllen. Kein Buchstabe im GESETZ und den PROPHETEN und den Schriften des „neuen Bundes“ diesbezüglich, der nicht Wirklichkeit werden wird!

 

Alle jene Religionsführer und Staatsgründer sind den wahren Ereignissen vorausgeeilt, um in eigener Regie das zu tun, was dem Christus als dem „Spross“ vorbehalten ist! Sie haben sich und ihre Getreuen dadurch selbst erhöht, statt abzuwarten, wen Gott als „gross“ bezeichnen wird! 

 

Präsident Trump als Befürworter des Baues des 3.Tempels in Jerusalem*** Rbi8  Sacharja 6:12-15 ***

,Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesprochen hat: Hier ist der Mann, dessen Name ‚Sproß‘ ist. Und von seiner eigenen Stelle aus wird er sprossen, und er wird gewiß den Tempel Jehovas bauen. 13 Und er selbst wird den Tempel Jehovas bauen, und er seinerseits wird Würde tragen; und er soll sich setzen und auf seinem Thron herrschen, und er soll ein Priester auf seinem Thron werden, und es wird sich erweisen, daß der Rat des Friedens selbst zwischen ihnen beiden ist. 14 Und die prächtige Krone, sie wird schließlich Hẹlem und Tobịja und Jedạja und Hen, dem Sohn Zephạnjas, zum Gedenken im Tempel Jehovas gehören. 15 Und die weit Entfernten werden kommen und tatsächlich am Tempel Jehovas bauen.“ Und ihr werdet erkennen müssen, daß mich Jehova der Heerscharen zu euch gesandt hat. Und es soll geschehen — wenn ihr auch wirklich auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, hören werdet.‘ “

 

Jesus wird geistiges und politisches Oberhaupt der ganzen Erde, seine zwölf Apostel, sein „Kabinett“, sie werden als Richter „der Vorsteher der zwölf Stämme Israels“ handeln. So hat es Jesus versprochen, so wird er es auch halten!

 

*** Rbi8  Matthäus 19:27-29 ***

Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden? 28 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der, um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

Nicht ein Engel, sondern „der Menschensohn“ Jesus muss sich auf Davids Thron in der Stadt Jerusalem setzen! Darum geht es doch in der letzten und grössten Auseinandersetzung der Weltgeschichte: Um den letzten Anspruch darauf, zu bestimmen, wer über Jerusalem und von dort her, wer über die Welt herrschen wird! Gott wird diesen letzten Entscheid durch seinen „starken Arm“, durch Jesus als dem „Reiter auf dem weissen Pferd“ entscheiden!

 

Dieselbe unveränderte gute Botschaft und Ankündigung des Gerichts zu allen Zeiten!

Jedes heute herrschende Haupt in Religion, Politik und Wirtschaft wird er durch solche getreuen Männer aller Generationen seit Abel ersetzen, die Gottes Willen taten und Seine und später Jesu Gebote gehalten und gelehrt haben! Jesu Worte müssen sich uns gut eingeprägt haben:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Dies ist dieselbe unverfälschte gute Botschaft kommender Dinge, die die Propheten seit Mose, die Jesus, welche die Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts, welche „die Frau“ gelehrt haben und die deren wahre „Kinder“ bis heute verkünden! Es ist dieselbe Botschaft der „zwei Zeugen“ der Endzeit: „Kinder“ derselben „zwei Schwestern“ wie am Ende des ersten Jahrhunderts, deren „Same“, welche die Resultate des Ausmessen des geistigen Tempels an den damaligen Versammlungen durch Johannes heute erneut verkünden! Die Lehren der „Betrüger und Antichristen“ blieben sich vom Anfang bis zum Ende gleich!

 

Die Menorah: Lichtspender im Tempel*** Rbi8  Offenbarung 11:1-4 ***

Und es wurde mir [[(dem Apostel Johannes)]] ein Rohr gegeben, einem Stab gleich, als er sprach: „Steh auf, und miß das Tempel[heiligtum] Gottes und den Altar und die darin Anbetenden. 2 Aber was den Vorhof außerhalb des Tempel[heiligtums] betrifft, wirf ihn hinaus und miß ihn nicht, denn er ist den Nationen gegeben worden, und sie werden die heilige Stadt zweiundvierzig Monate lang niedertreten. 3 Und ich will meine zwei Zeugen [[(„Ebioniten“ und „Paulikaner“)]] tausendzweihundertsechzig Tage mit Sacktuch bekleidet prophezeien lassen.“ 4 Diese sind [versinnbildlicht durch] die zwei Olivenbäume und die zwei Leuchter und stehen vor dem Herrn der Erde.

 

Die „zwei Leuchter“ stehen für zwei Versammlungen oder zwei „Synagogen“. In der Endzeit sind sie erneut als „Ebioniten“ und als „Paulikaner“ wiederzuerkennen! Sie haben dieselbe Aufgabe, die zuvor Moses und Elia, wahrgenommen haben, die Israel im Auftrag Gottes angeleitet haben! Jene waren die zwei edlen Olivenbäume, die das wahre, unverfälschte geistige „Öl“ gaben, welches das „Licht“ vorab im Zelt der Zusammenkunft im Sinai und danach im Tempelheiligtum Jerusalems verbreiteten. „Ebioniten“ und „Paulikaner“ sind in denselben edlen Stamm des Olivenbaumes aus ein und derselben „Wurzel  eingepfropfte Zweige und das Öl besteht aus derselben Lehre, wie sie seit Beginn von den Propheten verkündet wurde!

 

Es sind diese Männer seit Alters, die Jesus „gross“ nennen wird, die „… auch wirklich auf die Stimme Jehovas, eures Gottes, gehören haben“. Ihre Gerechtigkeit hat die der Pharisäer und Sadduzäer und aller Rechtsgelehrten und Theologen dieses Systems bei weitem überragt!

 

2.Joh 10-11:  Wer eine andere Lehre als die der Apostel bringt soll nicht im Haus aufgenommen werden!

Die Grundlage zum geistigen Tempel richtet sich allein nach dem Grundeckstein aus, der Jesus, der Christus ist. Die Grundlage bilden die Lehren der Propheten und der Apostel, die beide vom „Wort Gottes“, durch den Messias zuvor als Gottes Wortführer verkündet worden waren! Im einen Fall war es „der Engel Gottes“ oder wie an anderer Stelle gesagt wird „der Geist Gottes“, der die unveränderbaren Wahrheiten verkündete!

 

Paulus ruft jeden Christen dazu auf, vorab aber die „Hebräer“ oder die „Ebioniten“, die „edle Frau und ihre Kinder“, dass sie weit über die Grundlehren hinausgehen müssen, indem sie alle Zusammenhänge zu verstehen beginnen und an Reife als Christen wachsen mögen, zur vollen Männlichkeit des Christus!

 

Von der Grundlehre über Jesus zur geistigen Reife voranschreiten*** Rbi8  Hebräer 6:1-3 ***

Darum laßt uns nun, da wir die Grundlehre über den Christus hinter uns gelassen haben, zur Reife vorandrängen, indem wir nicht wieder einen Grund legen, nämlich Reue über tote Werke und Glauben gegenüber Gott, 2 die Lehre über Taufen und Händeauflegen, Auferstehung von den Toten und ewiges Gericht. 3 Und dies wollen wir tun, wenn Gott es wirklich erlaubt.

 

Sie alle sind doch Berufene, zusammen mit den „Paulikanern“, ihrer „Schwester“, Christen aus den Nationen den Grundstock an künftigen Priesterkönigen  zu bilden, die Jesus zusammen mit den Aposteln nach der „Hochzeit des Lammes“ „versiegeln“ wird und wo die Überlebenden nach Harmagedon durch Boten von den Aposteln her nach Jerusalem gebracht werden!

 

Wer eine andere Lehre bringt als das, was die Propheten seit Beginn verkündeten, was Jesus und dann die Apostel gelehrt haben, wer eine „veränderte gute Botschaft“ bringt, solche Menschen bilden eine permanente Gefahr auch in unseren Tagen! Johannes warnt vor ihnen eindringlich! Bedenken wir doch, dass jede Kirche und Sekte jeweils etwas anderes lehren um sich voneinander zu unterscheiden! Jede behauptet, dass sie „die Wahrheit“ lehre! Das bedeutet, dass wir das Unterscheidungsvermögen haben müssen gemäss der Bibel jene Fehllehren zu demaskieren!

 

*** Rbi8  2. Johannes 10-11 ***

Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

 

Da jene Männer und Frauen Gottes Gebote ablehnen oder Jesu als „im Fleische“ gekommen nicht bekennen und damit eine „veränderte gute Botschaft“ in gewichtigen Dingen predigen sind ihre Werke in Gottes Augen böse! Sie bilden das „Gangrän“, von dem Paulus im Falle des Hymenäus berichtete, die er nach vorhergehenden zwei Warnungen aus der Versammlung Ephesus geworfen hatte! Sie waren damals am Beginn einer Abspaltung und Sektenbildung, beschäftigten sich mit Streitfragen, ob das eine oder andere Gebot im GESETZ für Christen noch gelte oder nicht.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 2:14-19 ***

Erinnere sie beständig an diese Dinge, indem du ihnen vor Gott, deinem Zeugen, feierlich gebietest, nicht, um Worte zu streiten, was gar nichts nützt, denn es führt zum Sturz derer, die zuhören. 15 Tu dein Äußerstes, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als ein Arbeiter, der sich wegen nichts zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht handhabt. 16 Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „(Jeder, der den Namen Jehovas [[(des Herrn (Jesus)]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.)

 

Die Verkündigung der „guten Botschaft“ hat in erster Linie mit Jesus, seinem Opfertod zu tun, dass er für unsere Sünden Die geistige Waffenrüstung anziehengestorben ist! Stets bleibt Jehova die erste Instanz, nicht jedes Mal bildet Er Zentrum der Aussage! Die geistige „Salbung“, das „Wort der Wahrheit“ muss ein Christ beherrschen lernen wie ein Soldat das Schwert zu gebrauchen lernt! Dieses Wort der Wahrheit ist zweischneidig und muss geschickt verwendet werden, um den geistigen Hieb so zu führen, dass der Gegner kampflos aufgibt, die durch ihn aufgerichteten starken Verschanzungen fallen! Jede Form von Irrtum und Lüge muss mittels dieses Schwertes freigelegt werden! Jene aber, die wir gemäss den Worten des Johannes meiden müssen, diese zeichnen sich nicht durch Irreführung seitens dritter aus, sondern sie selbst sind die, welche andere irreführen, in eigener irregeleiteter fester Überzeugung! Sie hatten Kenntnis der Wahrheit oder hätten sie prüfen müssen, tauschten sie aber mit der Lüge aus! Jesus hatte warnend erklärt: „Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“ (Joh 8:47)

 

(Johannes 8:43-45)  Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.

 

Religion als Geschäft betreiben?Hymenäus, Alexander und Philetus gehörten zu jenen! Heute sind es Priester, Theologen, Hirten, Pastoren oder Älteste irgendwelcher Religionen und Sekten. Sie neigen von innen her weit eher dem Irrtum zu, verschenken ihren Glauben weit eher der Lüge zu, als mit eigenem Verstand zu prüfen und wie vollerwachsene Männer mit Unterscheidungsvermögen und mit Mut zu handeln. Meist sind diese Männer weit mehr an der Ehre von Menschen, an den wirtschaftlichen Vorteilen die ihr religiöse Geschäftstätigkeit mit sich bringt interessiert, als an der Wahrheit und an Gottes Gerechtigkeit! Religion war, ist und bleibt bis zu ihrer Vernichtung ein Milliardengeschäft und Machtausübung unvorstellbarem Ausmass!

 

*** Rbi8  Johannes 5:39-44 ***

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

 

Die Titel und Ehre die Religionen ihren Vertretern zuteilen ist in Gottes Augen wertlos! Jesus lässt daran keinen Zweifel offen! Die Aussage, Gott habe jene Vertreter durch heiligen Geist eingesetzt müsste sich doch dadurch bewahrheiten, dass sie gemäss dem Wort des Geistes handeln, die ganze Schrift anerkennen und die Gebote selbst die Geringsten halten. Das bedeutet es doch Liebe zu Gott zu haben!

 

Wer auch nur eines der göttlichen Gebote verneint, der lädt zum Übertreten ein, wie dies die Schlange im Falle der Eva tat. Solche Vorsteher sind „Stolpersteine“ und „Felsenriffe, die unter dem Wasser verborgen sind“! Weil sie willentlich „von der Wahrheit abgewichen“ sind, sagt Johannes, „… waren sie nicht von unserer Art“! Durch Verletzen von Gottes Geboten kehren sie zur Gottlosigkeit zurück, weil Gott niemals auf der Seite von Sündern ist!  „Jeder, der den Namen des Herrn (Jesus) nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“ Jede Form der Gesetzlosigkeit ist Ungerechtigkeit, ist Sünde!

 

Christen befinden sich auf einem beständigen Kriegszug gegen falsche Lehren und Gesetzlosigkeit

Die beiden Abtrünnigen Hymenäus und Alexander hatte Paulus nach vorhergehenden zwei Warnungen aus der Versammlung Ephesus geworfen. Davon unterrichtete er Timotheus bereits im 1.Brief, um ihn vor jenen zu warnen! Der Kriegszug eines Christen muss mit aller Umsicht geführt werden, inmitten von Feinden muss zwischen denen unterschieden werden, die nicht aus eigener Schuld, sondern aus Unwissenheit auf der Seite des Gegners sind und den anderen, die „… von uns ausgegangen sind, aber nicht von unserer Art waren“! Sie sind es, die am Glauben Schiffbruch erlitten haben!

 

Hymenäus, Alexander und Philetus haben geistigen Schiffbruch erlitten und viele mit sich in den Tod gerissen*** Rbi8  1. Timotheus 1:18-20 ***

Diesen Auftrag vertraue ich dir an, Kind, Timọtheus, gemäß den Voraussagen, die direkt zu dir hingeführt haben, damit du durch diese den vortrefflichen Kriegszug fortsetzest, 19 indem du [den] Glauben und ein gutes Gewissen bewahrst, das einige [[(Hymenäus und dessen Anhänger)]] beiseite gedrängt haben, wodurch sie an [ihrem] Glauben Schiffbruch erlitten haben. 20 Zu diesen gehören Hymenạ̈us und Alexander, und ich habe sie dem Satan übergeben [[(durch den Hinauswurf wurden jene „Teil der Welt“))]], damit sie durch Züchtigung gelehrt werden, nicht zu lästern.

 

Ausserhalb der Versammlung beginnt die Welt Satans und Jesus nimmt solche nicht an, die zur Welt gehören, auch wenn sie mit Hilfe des „Gottes dieses Systems der Dinge“ und dessen Dämonen ihrerseits „grosse Werke“ vollbringen! (Mat 7:21-23) Die Kirchen brüsten sich mit ihrem Erfolgen: Den Mitgliederzahlen, ihren Prachtbauten und grossartigen Massenveranstaltungen, den karitativen Werken, ihrer Missionstätigkeit und ihren sozialen Hilfeleistungen! Diese sind alle ohne Wirkung auf Gott, da sie Jehovas Gerechtigkeit, seine Gebote ausser Acht lassen und sie der Wahrheit der Lehre widersprechen, dafür aber in ihren Bündnissen mit dem System vollen Anteil an „dieser Welt“ haben!

 

Hymenäus und Alexander standen damals am Beginn einer Sektenbildung die hin zur Katholischen Kirche als Staatsreligion führte. Sie hatten wahrlich „am Glauben Schiffbruch erlitten“, weil sie auf heidnische Lehren geachtet hatten und nun als so genanntes christliches Grundwissen anderen vermittelten, ihre eigene „offizielle Wahrheit“ verbreiteten. Der Versuch zur Nachfolge der jüdischen Priesterschaft und der Leviten führte zudem zu Nachforschungen ihres Stammbaumes, angeblich in den jüdischen Registern, die vor der Zerstörung Jerusalems noch in den Archiven existierten, dann aber durch Feuer vernichtet wurden. Das Ziel war für sich Vorrechte in den Versammlungen aufgrund ihrer Abstammung zu erlangen. Jene Männer hatten nicht oder wollten nicht verstehen, dass Jesus und der „neue Bund“ den „Bund mit Levi“ abgelöst hatte! Jene hofften aber darauf weiterhin vom Zehnten leben zu können und versuchten ihre Mitbrüder mit falschen Argumenten und aus Habsucht auszunutzen. Der „Zehnte“ aber war Teil des „Bundes mit Levi“ und christliche Vorsteher die bis heute darauf ihr Einkommen aufbauen haben bereits vollen Lohn in diesem System bezogen! Paulus warnte seinen Mitstreiter Titus:

 

Törrichte Streitfragen zum jüdischen Geschlechtsregister*** Rbi8  Titus 3:9-11 ***

Doch meide törichte Streitfragen und Geschlechtsregister und Zank und Streitigkeiten wegen des GESETZES, denn sie sind nutzlos und nichtig. 10 Einen Menschen, der eine Sekte fördert, weise ab nach einer ersten und zweiten ernsten Ermahnung, 11 da du weißt, daß sich ein solcher vom Weg [[(der Wahrheit)]] abgewandt hat und sündigt, wobei er durch sich selbst verurteilt ist.

 

Es gibt nicht zwei oder gar viele Wege die zu Gott führen, sondern einen einzigen, „der Weg der Wahrheit“. Diesen Weg gilt es zu finden, das „enge Tor“ der einen Taufe in den einen Glauben, durch das Wasser, den Geist und das Blut sind zu beschreiten! Davon ist weder nach links noch nach rechts abzuweichen!

 

Über Gottes GESETZ gibt es nichts zu streiten, sondern es muss gesetzmässig angewendet werden! Es dient zur Bezeichnung und Bestrafung derer, denen es an Liebe fehlt!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,  10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Die „herrliche gute Botschaft“ ist eine Nachricht der wahren Gerechtigkeit und richtet sich gegen gesetzlos Handelnde, gegen die Lieblosigkeit des Systems Satans!

 

2.Joh 12:  Des Johannes persönlicher Besuch in der Versammlung angekündigt

Johannes weiss, dass die Erklärungen, die er zu den einzelnen in diesem und im vorhergehenden 1.Brief behandelten Themen abzugeben hat, zu viele Briefseiten in Anspruch nehmen würden. Er will diese Dinge persönlich besprechen, was zeigt, dass der Brief ursprünglich an eine einzelne Versammlung oder eine im geographischen Umkreis beschränkte Zahl von Versammlungen gerichtet war! Dies geht auch aus der Anschrift hervor, dem „Gajus, den geliebten“ (3.Joh 1)

 

*** Rbi8  2. Johannes 12 ***

Obwohl ich euch viele Dinge zu schreiben habe, will ich dies nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mit euch von Angesicht zu Angesicht zu reden, damit ihr Freude in vollem Maße haben mögt.

 

Diese Anmeldung des Besuchs des Apostels hat aber im Hinblick auf seinen baldigen Tod und die Auferstehung, die Unvergänglichkeit und ewiges Leben einen weit tieferen Hintergrund! Sie gilt auch uns in der Endzeit und ist Einladung für alle jene, die an der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ Anteil haben werden, die zur „edlen Frau“ und deren „Schwester“ gehören! Johannes wird sie wie auch die übrigen Apostel über den Inhalt der „neuen Rollen“ die schon bald geöffnet werden sollen unterrichten, das System der Organisation aller Städte und Nationen der Erde unter dem einen GESETZ, das erneut von Jerusalem ausgehen wird!

 

*** Rbi8  Jesaja 2:2-4 ***

Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen alle Nationen strömen. 3 Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Johannes gehört zu denen, die auf der Höhe des Berges Jehovas, auf Zion ihre zwölf Richterthrone haben werden, am Tisch Jesu speisen werden! Die künftigen Richter der ganzen Erde, die 144.000 Priesterkönige werden drei Mal jährlich sich auf dem Tempelberg, im „neuen Jerusalem“ versammeln und Gott selbst wird sie durch Christus unterrichten und sie werden allen Versammlungen das Licht bringen!

 

Errichtung des geistigen Tempels oben auf Zion nach Jesu Wiederkehr "im Fleische"
 

Dann wird Johannes auch „… mit euch von Angesicht zu Angesicht zu reden, damit ihr Freude in vollem Maße haben“ werden! Dies schliesst sowohl „die edle Frau“ wie ihre „Schwester“ und ihre Kinder mit ein! In der Auferstehung werden auch alle Getreuen der ersten Versammlungen sich auf den Besuch des Johannes oder bei ihm, in Jerusalem freuen!

 

2.Joh 13:  Die „Kinder deiner Schwester“ grüssen

Die Gruss- und Schlussworte verstehen wir nun weit besser, weil wir beide Schwestern und deren Kinder klar identifiziert haben. Wir wissen, um die Begleitumstände des Apostels, der geschichtlichen Hintergründe betreffend des judäischen Krieges und der damit verbundenen Zerstreuung der „Ebioniten“ in das Gebiet der „Paulikaner“. Wir erinnern uns an den Abfall der von Ephesus durch Hymenäus ausging und dem alle Versammlungen Asiens dadurch mit der Zeit zum Opfer fielen, dass sie sich zumindest für eine Periode oder seitens einer zunehmenden Minderheit von Paulus abwandten.

 

*** Rbi8  2. Timotheus 1:15 ***

Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phỵgelus und Hermọgenes gehören zu ihnen.

 

Bis zum Ende des Jahrhunderts, der Zeit der Offenbarung im Jahre 96 u.Z. gab es zumindest wieder jene sieben Versammlungen der Offenbarung im selben Gebiet Asiens! Die Bewährten hatten sich von den Unbewährten abgetrennt oder da, wo die Gerechten die Mehrheit und Macht als Vorsteher hatten, da wurden jene Abtrünnigen aus den Versammlungen entfernt! Anhänger der Nikolaus-Sekte, „Betrüger und Antichristen“ wurden im eigenen geistigen Haus nicht geduldet! Jene erneuerten Versammlungen gehörten dadurch wiederum oder immer noch zu „der auserwählten … Schwester“.

 

*** Rbi8  2. Johannes 13 ***

Die Kinder deiner Schwester, der auserwählten, senden dir ihre Grüße.

 

Wenn wir diesen kurzen Brief des Johannes mit den Aussagen der Propheten, von Jesus und den Aposteln und Jüngern vergleichen, so ergibt sich erst dadurch ein umfassendes Bild dessen, was Johannes wirklich auf dem Herzen hatte, als er das Schreiben aufsetzte! Wir können auch deutlich den direkten Zusammenhang zu uns in der Endzeit sehen, da wir mit derselben Sehnsucht die Wiederkehr Jesu im Fleische erwarten und mit derselben Eifersucht darum kämpfen, dass die Versammlung von falschen Einflüssen, von lügenhaften Geschichten, von Habsucht seitens der Vorsteher, von der Abtrünnigkeit von der ursprünglichen Lehre und jeder Form von Sünde frei bleibe!

 

 

12.3.3        Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Brief des Johannes

 

Darauf achten, weder „Betrüger noch Antichristen“ ins eigene Haus aufzunehmen

Johannes spricht die Vorsteher an, sowohl jene im ersten Jahrhundert wie nun auch die in der Endzeit, um aufmerksam zu sein und keine „Betrüger und Antichristen“ ins eigene „Haus“ oder erweitert in unsere Hausversammlung, die Christengemeinde aufzunehmen! Sie sind „falsche Brüder“, „die nicht von unserer Art waren“ und daher von uns, der „genauen Erkenntnis der Wahrheit“ ausgegangen sind. Es sind die, welche eigentlich gemäss der Taufe zu uns gehören sollten, die aber eben „nicht von unserer Art“ sind, weil sie eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden, weil sie gesetzlos handeln, die von den Worten der Propheten, den Worten Jesu und jenen Worten der Apostel abweichen!

 

Jesus inmitten der sieben "Leuchter" (Versammlungen mit den sieben Vorstehern wie "Sternen" in seiner HandUnser Vergleichsmassstab oder das „Messrohr“ ist dasselbe, das schon Johannes im ersten Jahrhundert an den „sieben Versammlungen“ anwendete, was die Vollzahl aller Christenversammlungen bedeutet! Schon damals hatte der Beginn des Sektarismus durch die Nikolaiten, Nacheiferer des Hymenäus, Alexanders und Philetus zu grossem Abfall, zum „Schiffbruch am Glauben“ vieler geführt! Jesus als Überwacher aller Versammlungen, die „Leuchter“ der Wahrheit sein müssen hält die „sieben Sterne“, die Versammlungsvorsteher „in seiner rechten Hand“! Er verkündigt, was an jedem von ihnen und deren Versammlungen gut und was schlecht ist! Er bittet Vorsteher und deren „Kinder“ genau zu hören und die Korrekturen vorzunehmen!

 

Da Johannes das Verhalten jenes „Unkrauts“ identifiziert, das der Feind Satan oder eben dessen „Samen“, die „Antichristen“ inmitten des Weizens den Jesus gesät hatte aufzeigt, können wir Vorsteher von heute erneut dieselben Schlussfolgerungen ziehen wie damals! Johannes will, dass wir jenen „Antichristen“ keinen Raum geben, sondern die Versammlung rein erhalten aufgrund der „Salbung“, der Kenntnis der unverfälschten Wahrheit!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:20-21 ***

Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Kein „Sauerteig der Lehre“ und keine Abweichungen in der Einhaltung von Jesu Geboten soll die Versammlung Gottes verunzieren, die wie „Flecken oder Runzeln“ unser Angesicht verunstalten würden! (Eph 5:27, 28)

 

Drei Erscheinungsformen des „Samens der Schlange“: Ein und derselbe Feind Gottes den Jesus in Harmagedon vernichtet

Paulus redet vom „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der sich in der Endzeit in „den Tempel des GOTTES“, somit Jehovas Tempel setzt, was bedeutet, dass er Jehovas Stellung innerhalb von Versammlungen einzunehmen versucht. Jehova  war in Israel Satzungsgeber und beschützte sein Volk vor äusseren und inneren Feinden, solange sie Seine Gebote hielten. Nachdem er seine ungetreue Nation und die Priesterschaft als Führer verworfen hatte ist Er es allein der bestimmt, wann und wie die „neue Nation“ durch den „Spross aus Isaï“ gebildet wird! Die erdenweit zerstreuten „Schafe“ wird Jesus selbst in die eine Hürde einsammeln!

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde sind"?
 

Johannes dagegen identifiziert in der Offenbarung „den falschen Propheten“ der Endzeit und in seinen zwei ersten Briefen den „Antichristen“. Von all diesen drei Charakteristiken, die alle Gottes Zorn hervorrufen und Vernichtung auf jene bringen und jeweils je eine Gruppe von Menschen und deren herausragende Handlungsweise charakterisieren, erklärt Johannes ein gemeinsames Detail: „… die von uns ausgegangen sind, die aber nicht von unserer Art waren“! Sie bilde alle gemeinsam das Samentragende Unkraut, das am Ende verbrannt wird! Nur von „dem falschen Propheten“ aber schreibt Johannes, dass ihn Jesus nach der Endschlacht Harmagedons selbst vernichten wird und identifiziert damit den exakten Zeitpunkt!