Newsletter „DER WEG“ 7/07-3   Juli 2007

Neubearbeitung: 8.5.09 / 24.11.17

 

 

Lehrer der guten Botschaft:  7.7.3  Eine vollkommen harmonisch zusammenwirkende neue Erde 

 

3.Teil:  Gottes Vorkehrungen mit dem Menschen waren von Beginn an auf das kommende Königreich ausgerichtet!

 

   Im 2.Teil dieser Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Februar 2007 unter dem Artikel 7.2.3 Das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ Das gesetzte Ziel ist zum Greifen nahe: Die Erde als friedliches Paradies!  behandelten wir bereits die folgenden Themen:

 

   Der Mensch, der zum Schaden des Menschen Macht ausübt und Gottes Muster einer perfekten Regierung

   Jehovas Königreich über Israel mittels eines perfekten GESETZES

   Gottes Endgericht beinhaltet Urteilsvollstreckung und Zuteilung von Lohn

   Satans Einfluss auf Menschen nicht unterschätzen

      

    Im diesem 3.Teil gehen wir auf weitere wichtige Grundaspekte ein, welche die Bibel uns vorhersagt, wie Gottes Ziel, der Herrichtung einer paradiesischen Erde erreicht werden wird. Von Anfang an war der menschliche Körper und Geist dazu befähigt, Gottes Ziel zu erreichen, seinen Willen zu erkennen und ihn durchzuführen!

 

Jesus der vortrefflichen Samen auf das Feld streute    Nach Jesu Worten ist „das Königreich der Himmel“ zu Beginn einem Sämann gleich, der auszog und vortrefflichen Samen auf fruchtbare Erde streute. Er erwähnt im Vergleich aber auch einen Feind jenes Königreiches, der Unkraut darunter mischte! Aus der täglichen Erfahrung mit dem Garten wissen wir, dass Unkraut schneller sprosst wie unser Saatgut und Gefahr besteht, dass das Unkraut, wenn es nicht eingedämmt wird die Saat gar überwuchert!

 

*** Rbi8  Matthäus 13:24-26 ***

Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte. 25 Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26 Als die Saat sproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut.

 

    Beide Samen, der Gute und der Schlechte, der Weizen und das Unkraut gehen gemeinsam auf! Jesus zeigt uns auf die Frage der Jünger darauf hin, dass nur Engel am Ende dieses Systems in der Lage sein werden das Unkraut auszureissen, zu bündeln und zu verbrennen!

 

   Die Trennung beider Pflanzen nimmt Jesus am Gerichtstag selbst vor! Nur anhand der Frucht sind beide voneinander zu unterscheiden!  Gute Früchte bedeutet auf Jesu Worte genau zu achten und friedsame Frucht hervorzubringen. Es bedeutet das wahre Königreich Gottes zu erkennen und uns darauf vorzubereiten! Das ist nur dadurch möglich, dass wir Gottes GESETZ auf unser Herz schreiben und es achten, weil nur so die wahre Frucht des Friedens gedeihen kann! Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten darf nicht nur äussere Heuchelei sein! Neben dem Weizen existiert auch der „falsche Weizen“, der gar statt nutritiv giftig ist!

 

Taumel-Lolc: holium temulentum; falscher Weizen   WIKIPEDIA: (Der Taumel-Lolch[1] (Lolium temulentum), auch Rauschgras genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Sein Name beruht auf den Vergiftungserscheinungen, die in der Vergangenheit nach dem Verzehr von mit Taumel-Lolch verunreinigtem Getreide auftraten.

 

   Ob wir Weizen oder den „falschen Weizen“, Taumel-Lolch essen hat somit Auswirkungen auf unser Verhalten: Das Erstere ernährt, das zweite ist giftig und schadet uns!

 

   So wie der gerechte Hiob ohne sichtbaren Grund als Gerechter leiden musste, am Ende jedoch von Gott Entgelt erhielt, so verspricht Jehova nun durch Jesus all jene zu entgelten, die seit den Tagen Abels in Treue zu Ihm ausgeharrt haben und die ihr Vertrauen trotz Ungemach in den Gott des Himmels gesetzt haben!

 

Salomo im Buch Prediger zeigt, dass nicht stets Satan direkt seine Hände im Spiel hat sondern wir dem Zufall des Guten oder Schlechten ausgeliefert sind.

 

(Prediger 3:19-4:3)  Denn es gibt eine Zufälligkeit hinsichtlich der Menschensöhne und eine Zufälligkeit hinsichtlich des Tieres, und dieselbe Zufälligkeit trifft sie. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere; und sie alle haben nur einen Geist [[(einen Geist des Lebens)]], so daß es keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt, denn alles ist Nichtigkeit. 20 Alle gehen an einen Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück. 21 Wer ist es, der den Geist der Menschensöhne kennt — ob er aufwärts [[(zum dritten Himmel – wie Religionsführer behaupten)]] steigt, und den Geist des Tieres — ob er niederwärts zur Erde steigt? 22 Und ich habe gesehen, daß es nichts Besseres gibt, als daß der Mensch sich an seinen Werken freuen sollte, denn das ist sein Teil; denn wer wird ihn dahin bringen, das anzuschauen, was nach ihm sein wird?

4 Und ich selbst wandte mich, damit ich all die Taten der Bedrückung sehen könnte, die unter der Sonne begangen werden, und siehe, die Tränen der Bedrückten, aber sie hatten keinen Tröster; und auf der Seite ihrer Bedrücker war Macht, so daß sie keinen Tröster hatten. 2 Und ich pries die Toten glücklich, die schon gestorben waren, mehr als die Lebenden, die noch am Leben waren. 3 Und besser daran als sie beide [ist] der, der noch nicht ins Dasein gekommen ist, der die unglückbringende Arbeit nicht gesehen hat, die unter der Sonne getan wird.

 

   Salomos Urteil zeigt, dass wir Gutes tun sollen und uns daran erfreuen. Da der Böse stets aufgrund gesetzlosen Handelns im Vorteil ist, braucht es Gottvertrauen und Glauben in sein kommendes GERICHT und den uns versprochenen Entgelt! Tier wie Mensch sterben zufolge von Alter, Krankheit oder Unglück und kommen an denselben Ort: Zurück zum Staub, aus dem wir gemacht sind. Uns aber gibt Jehova Hoffnung auf Auferweckung und gar „ewiges Leben

 

   Christus wird den geistigen Tempel, den er als lebendiger „Grundeckstein“ selbst aufzurichten begann nun schon bald zu Ende fertigstellen. Dieser Tempel bedeutet die von Paulus erwähnte „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, welche jede heutige ungerechte Machtausübung ersetzen wird. Sie wird durch ihre Tätigkeit den Menschen wahres Recht bringen und dadurch dauerhaften Frieden und Sicherheit im tausendjährigen Reich herzustellen bestens vorbereitet sein!

 

   Die von Gott selbst auserwählte und durch Ihn eingesetzte königlich-priesterliche Verwaltung der neuen Erde wird die vorhergesagten grossartige Segnungen tatsächlich herbeiführen! Gottes Worte sind zuverlässig! Wahrer „Frieden und Sicherheit“ sind die Folge eines gerechten Systems, das nur Gott durch eine durch ihn direkt kontrollierte Regierung erwirken kann! Ein gerechtes System fusst auf einem stabilen Recht, das wie „Fels“ wirkt, auf das ein Haus aufgebaut wird! Gottes Form der Bildung seines Volkes Israel hat sich als höchst erfolgreich gezeigt! Sein eigenes, künftiges Gericht wird dafür sorgen, dass überall auf der Erde das selbe GESETZ geachtet und respektiert wird und Korruption schon von Anfang an ausgemerzt wird!

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahte Theokratie!
 

   Das Ende all jener Menschen, welche Gottes Vorkehrungen missachtet haben hatte in den beiden Gerichten der Sintflut und von Sodom und Gomorrha ein deutliches Mahnmal gesetzt erhalten! Jesus erwähnte diese göttlichen Gerichte  als Warnung kommender Dinge! Danach ist Satans Gefangensetzung Voraussetzung zum Aufbau einer friedlichen Welt. Gott wird keinesfalls ein weiteres Mal einen „Gott dieses Systems“ an seiner Seite mehr dulden! Ihm allein und seinem König „Schilo“ (bedeutet: „Derjenige, dessen es ist“; „derjenige, dem es gehört“) wird der Gehorsam der Völker gehören!

 

*** Rbi8  1. Mose 49:10 ***

Das Zepter wird nicht von Juda weichen noch der Befehlshaberstab zwischen seinen Füßen hinweg, bis Schilo kommt; und ihm wird der Gehorsam der Völker gehören.

 

   Selbst Jesus unterordnet sich danach weiterhin uneingeschränkt dem Vater, wenn er Ihm das aufgerichtete und völlig gereinigte Königreich übergibt! Religionen, welche durch den Teufel angestiftet die Menschen mit ihren unterschiedlichen Lehren über Gott, seine GESETZE und seinen Willen verwirrten und irreführen wird es bestimmt nie mehr geben! (Off 18:21-24)

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

7.3............. Gottes Vorkehrungen mit dem Menschen waren von Beginn an auf das kommende Königreich ausgerichtet! 3

7.3.1........... Der menschliche Körper als voll funktionierende Einheit ist dazu geschaffen das gesetzte Ziel zu erreichen! 3

7.3.1.1........ Das Ziel des Menschen war von Anfang an klar definiert: Ewig zu leben unter paradisischen Bedingungen! 3

7.3.1.2........ Gottes Gebote zu halten ist Voraussetzung, um ewiges Leben zu erhalten! 4

7.3.1.3........ Vom Fluch des GESETZES losgekauft, zur „Annahme an Sohnes statt“! 6

7.3.1.4........ Glaube in Christus verbunden mit Werken, als Grundvoraussetzung für ewiges Leben. 7

7.3.1.5........ Sünde bringt Tod, „unverdiente Güte“ das ewige Leben! 8

7.3.1.6........ Das Gewissen als Kontrollzentrum menschlichen Tuns. 10

7.3.1.7........ Götzendienst gegenüber Religionsführern, wo deren Wort über dem Jehovas steht?. 11

7.3.1.8........ Das menschliche „Herz“, als Koordinationsstelle aller Aktivität 13

7.3.2........... Der geistige Tempel, die „Versammlung des Christus“, die wie ein „Leib“ wirkt 16

7.3.2.1........ Die „Glieder am Leib Christi“, welche dessen Befehle willig ausführen. 16

7.3.2.2........ Die Grundlage zur Optimierung der Funktionalität des „Leibes“: Das geschrieben Wort Gottes. 17

7.3.2.3........ Gezielte Lernprozesse, welche die Fähigkeiten der einzelnen Glieder erhöhen. 19

7.3.2.4........ Versammlungen, als Grundlage der Koordination für das harmonische Wirken der Menschen. 21

7.3.2.5........ Sich davor hüten andere zum Straucheln zu bringen! 23

7.3.2.6........ Gottes Gericht an lebenden Menschen durch den von ihm eingesetzten Richter 24

7.3.3........... Gottes Gesamtorganisation, die in Vollkommenheit zusammenwirkt 25

7.3.3.1........ Wenn „Gott allen alles ist 25

7.3.3.2........ Das Allerheiligste, als Kontrollzentrum zur Koordination jeder Aktivität gibt geistiges „Licht“ durch Jesus, als einer „hellen Lampe 27

7.3.3.3........ Das Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ bringt göttliches Recht im kommenden System von Anfang an erdenweit zur Anwendung  30

7.3.3.4........ Die „neuen Himmel“ der zwölf Oberrichter der 144.000 kommenden Priesterkönige und Richter der „neuen Erde 31

7.3.3.5........ Eine erdenweit zusammenarbeitende Zentralregierung und ihre Priesterkönige, die über Städte und Nationen gesetzt sind  33

7.3.3.6........ Kann die Bezeichnung standhalten, von kommenden 144.000 „Patriarchaten“?. 33

7.3.3.7........ Die Lebenden kommen den Toten keineswegs zuvor: Beide erhalten den Lohn gleichzeitig! 36


 

 

7.3             Gottes Vorkehrungen mit dem Menschen waren von Beginn an auf das kommende Königreich ausgerichtet!

 

 

7.3.1           Der menschliche Körper als voll funktionierende Einheit ist dazu geschaffen das gesetzte Ziel zu erreichen!

 

7.3.1.1          Das Ziel des Menschen war von Anfang an klar definiert: Ewig zu leben unter paradiesischen Bedingungen!

Yahza: Das Unglück, das der Darwinismus über die Menschheit brachteDie Evolutionstheorie Darwins möchte uns glauben machen, dass der Mensch ein blosses Zufallsprodukt der Natur sei. Durch Zuchtwahl und natürliche Mutation habe er sich von einer niedrigen Stufe zu einer höheren entwickelt. Dass diese gottentehrende Theorie an nahezu allen Schulen und Universitäten gelehrt wird, dies macht sie dadurch nicht zu Wahrheit, sondern lediglich zu „offizieller Wahrheit“ die verdeckten Irrtum und offensichtliche Lüge darstellen. Dadurch, dass sie millionenfach wiederholt wird ist sie um nichts glaubwürdiger.

 

Zellteilung?Die Wahrheit, die dagegen spricht ist, dass die Intelligenz einer einzelnen Zelle wesentlich höher ist als die all jener Wissenschaftler und Theoretiker zusammengefasst: Sie weiss nämlich, dass sie sich bei jeder Teilung exakt an das genetische Muster halten muss, das ihr der Schöpfer vorgezeichnet hat! Die grundlegendste Intelligenz ist ihr in ihr erblich bedingtes Programm fest vorgegeben: Exaktes, artgerechtes kopieren! Etwa 99% von Mutationen wirken sich gar todbringend aus! Das können wir aus Bestrahlung gesunder Zellen erkennen, die mutiert Krebs erregen, was den Tod der Zelle beinhaltet.

 

*** Rbi8  1. Mose 1:11-13 ***

Und Gott sprach weiter: „Die Erde lasse Gras hervorsprossen, samentragende Pflanzen, Fruchtbäume, die nach ihren Arten Frucht tragen, deren Samen in ihr ist, auf der Erde.“ Und so wurde es. 12 Und die Erde begann Gras hervorzubringen, Pflanzen, die Samen tragen nach ihrer Art, und Bäume, die Frucht tragen, deren Samen in ihr ist nach ihrer Art. Dann sah Gott, daß [es] gut [war]. 13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen, ein dritter Tag.

 

Bereits die Form der Auftragserteilung Gottes an seine intelligenten Mitarbeiter, die Engel und dort spezifisch an den „Arbeitszuteiler“ und „Werkmeister“ besagen es: Der Auftrag lautete alles „nach ihren Arten“ zu machen, das schliesst puren Zufall bei der Artengestaltung aus. Es zeigt überaus grosse Weisheit des Schöpfers bei so grosser Artenvielfalt gleichzeitig in jeder Hinsicht das notwendige Gleichgewicht hervorgebracht zu haben! Gott sah zum Abschluss jeder Tagesphase, dass sein Werk gut war! Der „intelligente“ Mensch dagegen schafft es heute, dieses Gleichgewicht extrem stark zu stören, dass das ökologische System des Planeten Erde nahe an den Kollaps herangekommen ist. Arten entstehen nicht neu, sondern verschwinden in beängstigendem Ausmass, weil sie aufgrund unserer Misswirtschaft ausgerottet werden (Spr 8:27-31; Sach 10:3, 4; Off 11:18)

 

Biologisch,  genetisch veränderter MaisUm heute eine Artenmutation vorzunehmen braucht es lang geschulte Biologen, die durch reines Experimentieren und Entwickeln von ausgeklügelten Theorien die Erbsubstanz mutieren und so genmanipulierte „neue Arten“ hervorbringen. In Wirklichkeit kombinieren sie jedoch nur vorherbestandenes Genmaterial! Über die Auswirkungen ihrer Produkte auf lange Sicht können sie keine Antworten geben! Was heute scheinbar ein Erfolg und ein Fortschritt ist, das kann sich schon morgen als schmerzhafter Bumerang erweisen! Diese Wissenschaftler und ihre hochentwickelten Labors sind aber der eigentliche Beweis dafür, dass nur höhere Intelligenz unter Zuhilfenahme komplexer Technik eine neue Art zu erschaffen vermag! Während aber die Biologen durch reines Experimentieren und Kombinieren zu anderen Arten gelangen war Gottes Plan von Beginn an auf das Endresultat ausgerichtet: Den Menschen als „Krone der Schöpfung“ zu schaffen, mit Intelligenz ausgestattet, einem Gewissen das Recht von Unrecht zu unterscheiden vermag und einem vorgegebenen Verlangen seinen Schöpfer zu suchen und zu erkennen! (1.Thess 2:19)

 

*** Rbi8  1. Mose 1:27 ***

Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie.

 

Adam und später Eva waren nach demselben Muster erschaffen, das der ganzen lebenden Schöpfung zugrunde liegt: „Männlich und weiblich“. Der Mensch besitzt rund 60% der genetischen Information die bereits ein Einzeller hat und unterscheidet sich vom Affen nur durch einige wenige Prozente! Was ihn von allen übrigen Arten besonders auszeichnet ist seine weit höhere Intelligenz und eben sein ihn auszeichnendes Gewissen, das zwischen Recht und Unrecht gemäss Gottes vorgegebenem Massstab zu unterscheiden vermag.

 

Keines der Tiere hat die angeborene Fähigkeit seinen Schöpfer „tastend zu suchen“, um ihn mit Verstand erkennen zu können! Paulus erklärte diesen besonderen Umstand der Philosophie vertrauenden Richtern am Areopag in Athen.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:24-28 ***

Der Gott, der die Welt und alles, was darin ist, gemacht hat, dieser, der der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind, 25 noch wird er von Menschenhänden bedient, als ob er etwas benötigte, da er selbst allen [Personen] Leben und Odem und alles gibt. 26 Und er hat aus einem [Menschen] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen], 27 damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist. 28 Denn durch ihn haben wir Leben und bewegen uns und existieren, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: ‚Denn wir sind auch sein Geschlecht.‘

 

Die genetische Verwandtschaft aller Menschenrassen ist heute eine erwiesene Tatsache. Die Gene Adams und Evas wurden innerhalb der Bandbreite, welche Kombinationen bei der Befruchtung zulassen nahezu perfekt bis heute übertragen. Die Erbfehler sind verhältnismässig sehr gering!

 

Kernphysik: Auf der Suche nach dem "Element Gottes"Als Geschöpfe Gottes sind wir „sein Geschlecht“, auch wenn unsere Art in „Fleisch“ (Materie) zu sein von der Art Gottes als Geistwesen (Antimaterie ???) verschieden ist, der Geist, unsichtbar ist und offenbar eine Form organisierter Energie darstellt. Die Experimente in der Kernphysik zeigen uns, dass immer mehr Subpartikel die den Atomkern respektive die Protonen, Neutronen und die Elektronen ausmachen real sind und vorab von Forschern durch mathematische Beweisführung als Existent vorhergesagt wurden. Auch Gott und Engel sind ebenso existent, ohne sichtbar zu sein aber deren Auswirkungen wir sehen und spüren.

 

Gottes Befehl an seinen Werkmeister lautete am Ende der sechsten Schöpfungsperiode:

 

Gott schuf für Adam und Eva einen Garten, das Paradies*** Rbi8  1. Mose 1:26-28 ***

Und Gott sprach weiter: „Laßt uns Menschen machen in unserem Bilde, gemäß unserem Gleichnis; und sie sollen sich untertan halten die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel und die Haustiere und die ganze Erde und jedes sich regende Tier, das sich auf der Erde regt. 27 Und Gott ging daran, den Menschen in seinem Bilde zu erschaffen, im Bilde Gottes erschuf er ihn; männlich und weiblich erschuf er sie. 28 Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“

 

Global area of Biotech-cropsDer Mensch wurde durch den „Werkmeister“ Jesus mit dem Zweck erschaffen, über die irdische Schöpfung zu herrschen, sie zu hegen und zu pflegen und nicht sie auszubeuten und zu zerstören! (Off 11:18) Die Hab- und Raffgier der heutigen Zeit, ihr unverständiges Benehmen hat in der gesamten Menschheitsgeschichte nicht seinesgleichen! Scheinbar ohne Verstand nähert wir uns daran die eigene Umwelt und damit auch die Lebensgrundlage zu zerstören! Genveränderte Nutzpflanzen geben keine Körner die zur Saat geeignet sind und hinterlassen durch Pestizide verseuchte Böden, wo auf lange Sicht kein Wachstum möglich ist ausser erneut durch genverändertes Saatgut, das gegen jene Unkrautvertilger resistent ist!

 

*** Rbi8  1. Mose 2:16-17 ***

Und Jehova Gott erlegte dem Menschen auch dieses Gebot auf: „Von jedem Baum des Gartens darfst du bis zur Sättigung essen. 17 Was aber den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse betrifft, davon sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon ißt, wirst du ganz bestimmt sterben.“

 

Das erste Menschenpaar übertrat Gottes Gebot von jener Frucht zu essen! Eva wurde von der Schlange in die Irre geführt! Unsere heutige Generation glaubt sich dank der Wissenschaft in der Erkenntnis von jeder Form dessen, was für uns Gut und was Böse sei, was langfristig vorteilhaft oder schädlich sei. Sie hat auf gottentehrende Weise ihre eigenen Regeln und Gesetze aufgestellt. Viele dieser veränderten Lehrmeinungen stammen von Juden oder Christen, die den Gott des Himmels anzubeten vorgeben! Nahezu jedes göttliche Gebot wurde inzwischen durch Menschengebot verändert und dadurch wurde Gottes GESETZ weitestgehend ausser Kraft gesetzt! Das konnte nicht ohne Folgen bleiben. Jehova gab Jesaja bereits bekannt, was er selbst herbeiführen wird!

 

*** Rbi8  Jesaja 29:13-14 ***

Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14 deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.“

 

Die Frucht dieses Systems ist durch Menschengebot gekennzeichnet! Es gibt aber keine guten Früchte, wenn Gottes Gebot missachtet wird! „Die Weisheit der Weisen“ dieses Systems wird nun schon bald ihr Ende finden! Sie tragen die Mitverantwortung, dass wir an den Rand der Selbstzerstörung und damit der Nichtexistent gelangt sind!

 

7.3.1.2          Gottes Gebote zu halten ist Voraussetzung, um ewiges Leben zu erhalten!

Wie kann ein Kamel durch ein Nadelör gehen?Ewiges Leben hängt dagegen direkt von der Einhaltung von Gottes Spielregeln ab! Der Schöpfer wusste auch in Bezug auf unser Verhalten, was uns kurz- und langfristig zum Guten ist! Jesus zeigte anhand von Fragen und Antworten, was wirklich notwendig ist, um künftig von Gott her ewiges Leben zu erhalten:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:16-24 ***

Nun siehe, jemand trat auf ihn zu und sprach: „Lehrer, was soll ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erhalten? 17 Er sagte zu ihm: „Warum fragst du mich über das, was gut ist? Da ist einer , der gut ist. Wenn du indes ins Leben eingehen willst, so halte stets die Gebote.“ 18 Er sprach zu ihm: „Welche?“ Jesus sagte: „Nun: ‚Du sollst nicht morden‘, ‚Du sollst nicht ehebrechen‘, ‚Du sollst nicht stehlen‘, ‚Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen‘, 19 ‚Ehre [deinen] Vater und [deine] Mutter‘ und ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘.“ 20 Der junge Mann sprach zu ihm: „Ich habe das alles gehalten; was fehlt mir noch?“ 21 Jesus sagte zu ihm: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach.“ 22 Als der junge Mann dieses Wort hörte, ging er betrübt hinweg, denn er hatte viele Besitztümer. 23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: Wahrlich, ich sage euch, daß es für einen Reichen schwierig sein wird, in das Königreich der Himmel einzugehen. 24 Wieder sage ich euch: Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen, als für einen Reichen, in das Königreich Gottes einzugehen.“

 

Um vollkommen zu werden ist es notwendig die Liebe zu Gott und zu seinem Christus unter Beweis zu stellen und der Nächstenliebe in grösstem Ausmass Ausdruck zu geben: Geben ist seliger als nehmen, hatte Jesus erklärt! Jesus hatte beides vorgezeigt und dadurch das Muster gegeben! Besitztum ist darin hinderlich, weil er uns dazu zwingt unsere Energie darauf auszurichten ihn zu erhalten und zu mehren! Das von Paulus erwähnte „GESETZ des Christus“ umfasst jedes göttliche Gebot!

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
 

Das „Königreich der Himmel“ aber benötigt Nachfolger, die bereit sind auf alles andere zu verzichten und Gott und den Nächsten in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns zu stellen! Dazu ist vorab notwendig Jesus in unseren Gedanken an jene Stelle zu erhöhen, an die Gott ihn selbst bereits erhöht hat! Dadurch sind wir erst wirklich in der Lage diese Stellung durch unseren Gehorsam zu respektieren!

 

*** Rbi8  Johannes 3:14-21 ***

Und so, wie Moses die Schlange in der Wildnis erhöhte, so muß der Menschensohn erhöht werden, 15 damit jeder, der an ihn glaubt [[(das „GESTZ des Glaubens“ erfüllt!)]], ewiges Leben habe.

16 Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Moses und die kupferne SchlangeNur jene, welche ihren Blick als Warnung auf jene todbringende „Schlange“ hin richteten, die Moses auf Gottes Befehl hin aus Kupfer angefertigt hatte, wurde von der tödlichen Schlangenplage befreit, nur sie wurden verschont! Ursache der Plage war das ständige Murren des Volkes gegen Moses und gegen Jehova. Wir müssen unseren Blick auf die wahre Ursache von tödlicher Plage richten  (4.Mo 21:4-9).

 

Glauben in Jesus und seine erhöhte Stellung auszuüben ist somit nicht eine zusätzliche Option mehr, die wir im Leben haben, sie ist vielmehr absolute Voraussetzung, um nicht in ewiger Abschneidung zu enden! „Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat.“ Glauben auszuüben bedeutet aber wesentlich mehr wie gläubig zu sein: Es bedeutet Jesus nachzufolgen und seine Gebote zu halten! Auch die Dämonen glauben, dass Gott existiert, den sie haben ihn mit ihren Augen gesehen und schaudern, weil sie wissen, dass ihre Vernichtung kommen wird! Der Jünger Jakobus erklärt:

 

*** Rbi8  Jakobus 2:18-23 ***

Dennoch wird jemand sagen: „Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeig mir deinen Glauben ohne die Werke, und ich werde dir meinen Glauben durch meine Werke zeigen.“ 19 Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämonen und schaudern. 20 Möchtest du aber wissen, du leerer Mensch, daß der Glaube ohne Werke untätig ist? 21 Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtgesprochen, nachdem er Isaak, seinen Sohn, auf dem Altar dargebracht hatte? 22 Du siehst, daß [sein] Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte, und durch [seine] Werke wurde [sein] Glaube vollkommen gemacht, 23 und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.

 

Glaube erzeigt sich somit erst durch Werke des Glaubens! Abraham handelte gemäss seinem Glauben, dass Jehova der Schöpfer aller Dinge ist und was immer er verspricht auch einhalten wird! Von Gottes Gesichtspunkt aus gesehen ist die heutige, atheistisch-agnostische Wissenschaft eigentliche „tiefste Finsternis“. Darwin, Freud und Marx haben sich ihre eigene Philosophie zu ihren Götzen gewählt! Die Menschen lieben diese holen Theorien weit mehr als das erleuchtende „Licht“, das Jesus durch seine Angaben zur Vergangenheit und Zukunft des Menschen verbreitet. Diese Form des „Lichts“ dagegen bedeutet echte Gottergebenheit, indem wir Gottes Willen für uns Menschen zu erkennen suchen und in unserem Leben durch Taten zum Ausdruck bringen!

 

Das „Licht der Erkenntnis“ um Gottes Willen und sein GESETZ schreckt Menschen jedoch oft ab, welche ihr Herz an die Theorien der Philosophen gehängt haben! „Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden.“ Wer sich dagegen bemüht Gottes Willen und seine Gebote zu erkennen, was bestimmt nicht schwer ist, der schätzt diese Form des „Lichts“ und sucht Erkenntnis Gottes! Er selbst wird zu einem Lichtspender für andere!

 

"Meint nicht, dass ich gekommen sei , Das GESETZ aufzulösen" *** Rbi8  1. Johannes 5:3-4 ***

Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Jesus zeigte diese Form der Gottergebenheit seit Beginn seiner Erschaffung als erstes Geistwesen an der Seite Jehovas. Den grössten Ausdruck der Liebe zum Vater und zu seinen durch ihn als Gottes „Werkmeister“ erschaffenen Menschen zeigte sich dadurch, dass er sich als mächtiges Engelgeschöpf erniedrigte, um selbst Mensch zu werden! Paulus erklärte uns diese Gedanken:

 

*** Rbi8  Philipper 2:5-11 ***

Bewahrt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, 6 der, obwohl er in Gottesgestalt [[(als Geistwesen; als Engelgeschöpf)]] existierte, keine gewaltsame Besitzergreifung in Betracht zog, nämlich um Gott gleich zu sein. 7 Nein, sondern er entäußerte sich selbst [[(der Engelgestalt und hohen Stellung)]] und nahm Sklavengestalt an und wurde den Menschen gleich. 8 Mehr als das, als er in seiner Beschaffenheit als ein Mensch erfunden wurde, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja zum Tod an einem Marterpfahl [[Pfahl]]. 9 Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn auch zu einer übergeordneten Stellung [[(als Hohepriesterkönig über alle Macht und Autorität (Mat 28:18; Off 5:11, 12))]] erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem [anderen] Namen ist, 10 so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel [[(Engel)]], und derer, die auf der Erde [[(lebende Menschen)]], und derer, die unter dem Erdboden sind [[(die Toten, bei ihrer Auferweckung)]], 11 und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.

 

Jesus zeigte sowohl als Engel, dass er keine Besitzergreifung von irgendetwas Geschaffenem und weit weniger von Gottes Stellung suchte, das ihm nicht zuvor bereits durch Gott angeboten oder übertragen wurde! Er wartete jeweils geduldig auf den von Gott vorherbestimmten Zeitpunkt, wo ihm bestimmte Aufgaben und dazu notwendige Autorität übertragen wurde! Schlussendlich erhielt er wegen dieser Gottesfurcht, die er bis hin in den schmachvollen Tod als Mensch zeigte, „alle Macht und Autorität im Himmel und auf der Erde“! Nach seiner Auferstehung, einige Tage vor der Himmelfahrt erklärte er etwa fünfhundert versammelten Jüngern am „Berg in Galiläa“:

 

*** Rbi8  Matthäus 28:18 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

 

Alles was erschaffen worden ist „wurde durch ihn und für ihn erschaffen“, hatte Paulus im Brief an die Kolosser erklärt! Jesus ist vorbestimmter Erbe von allem, wenn jene nicht mehr sind, die dies für sich beansprucht haben!

 

Jeder Brief wurde in allen Versammlungen gelesen und daher oft kopiert *** Rbi8  Kolosser 1:13-20 ***

Er hat uns von der Gewalt der Finsternis [[(aus Satans System in Religion und Politik)]] befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren [[(auf der Erde)]] und die unsichtbaren [[(im zweiten und dritten Himmel)]], erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [[Pfahl]] [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Eingang in „das Königreich des Sohnes der Liebe“ ist nur durch Sündenvergebung möglich, die in der Glaubenstaufe aufgrund von Reue gewährt wird! Nur wegen seiner Treue wurde Jesus weit über jede andere Macht und Autorität erhöht. Paulus bezeichnet ihn als das Haupt der Christenversammlung, nicht das Haupt irgend einer Kirche oder Sekte!

 

7.3.1.3          Vom Fluch des GESETZES losgekauft, zur „Annahme an Sohnes statt“!

Jesus nahm des Vaters Gebot an, als Mensch selbst „Sklavengestalt“ anzunehmen. Das war eine Erniedrigung seines Status da Engel eindeutig höher stehen wie Menschen, Jesus zudem einer der Cherube auf Gottes himmlischem „Berg Zion“ war, Jehovas Regierungssitz! (2.Sa 22:11; Hes 10:6-8)

 

Um über alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde erhöht zu werden musste Jesus sich somit vorab erniedrigen und Menschengestalt annehmen. Er musste dazu in allem den Menschen gleich werden, wie alle übrigen Menschen aus einer Frau geboren werden, kam unter GESETZ Mose zu stehen, um so wirklich ein Bruder der Israeliten und der übrigen Menschen zu sein. Gottes Wille war es, dass dies innerhalb der von Gott auserwählten Nation Israel geschehe und Jesus unter dasselbe GESETZ zu stehen komme, das dereinst im kommenden System die ganze Erde anerkennen wird, da ja die Harmagedon überlebende Volksmenge sich dem GESETZ bereits in der Taufe unterworfen hat!

 

Paulus erklärt den Galatern, dass Jesus an der „Grenze der Fülle der Zeiten“, die der jüdischen Nation durch die Vorhersage der „siebzig (Jahr-)Wochen“, die Israel durch den Propheten Daniel gesetzt waren, der Messias erscheinen würde (Da 9:24-27):

 

Prophezeiung und Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
 

Paulus schreibt hierzu den Galatern:

 

*** Rbi8  Galater 4:3-5 ***

Ebenso auch wir, als wir Unmündige waren, waren wir den elementaren Dingen [[(menschlichen Geboten und Gewohnheiten)]], die zur Welt gehören, beständig versklavt. 4 Als aber die Grenze der Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, der aus einer Frau [geboren] wurde und unter Gesetz [[GESETZ]] zu stehen kam, 5 so daß er die unter Gesetz [[(vom Fluch des GESETZES durch sein freiwilliges Opfer seines Leibes)]] loskaufe, damit wir unsererseits die Annahme an Sohnes Statt empfangen könnten.

 

Jesus musste nun auch als Mensch das ganze göttliche GESETZ selbst halten, das er zuvor als „Engel Gottes“, Jehovas Wortführer durch Moses an Israel übermittelt hatte und musste nun selbst andere belehren es zu halten. In der Bergpredigt zu Beginn seiner Lehrtätigkeit erklärte er etwa 5000 versammelten Juden am „Berg in Galiläa“:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen [[(Das Beispiel vollkommener Erfüllung zu geben!)]]; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Sein eigenes Beispiel im Halten der Gebote Gottes sollte Vorbild für jeden Menschen werden. Er wusste, dass davon für ihn Auferweckung abhing, um an Gottes Seite zurückzukehren und weiterhin ewig zu leben! Er musste somit dieselben und viel härtere Prüfungen bestehen wie Adam zu Beginn!

Anbetung des "Bildes des wilden Tieres", des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS

Die Anhänger der Schriftgelehrten und Pharisäer, die ihrerseits Menschengebot lehrten werden aber Gottes Königreich nicht sehen! An deren Stelle stehen heute die christlichen Religionsführer in ihrem ganzen breiten Spektrum von sektiererischen Abweichungen. Sie ihrerseits bilden Teil des WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS, ein Religionsgemisch das als Ziel die „Universalreligion“ zu kreieren gedenkt. Alle Anbeter irgendwelcher Götter sollen zu ihr streben. Nicht jenen menschlichen Führern, sondern dem Sohn Gottes, Jesus muss unser Gehorsam gehören!

 

*** Rbi8  Johannes 3:36 ***

Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

Diesem Einhalten der Gebote Gottes und der Vorgaben in den PROPHETEN und im GESETZ durfte Jesus selbst in der Gefahr des Todes nicht ausweichen! Dadurch würde er den wahren Sieg über Satan erringen, der stets behauptete, dass kein Mensch das ganze Gebot Gottes halten könnte und dass unter Todesgefahr jeder Mensch Gott ins Angesicht fluchen würde! (Hi 1:6-2:10)

 

Als die Stunde der Gefangennahme kam und damit der härtesten Prüfung von Jesu Gehorsam Gott gegenüber, da ermutigte er seine Freunde, die Apostel, dass auch sie die Welt und ihren heuchlerischen Glauben besiegen könnten. Zuerst aber würden sie Jesus in der Not aus Angst verlassen.

 

*** Rbi8  Johannes 16:32-33 ***

Seht! Die Stunde kommt, ja sie ist gekommen, da ihr zerstreut werdet, jeder zu seinem eigenen Haus, und ihr werdet mich allein lassen; und doch bin ich nicht allein, denn der Vater ist bei mir. 33 Ich habe euch diese Dinge gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt habt ihr Drangsal, doch faßt Mut! Ich habe die Welt besiegt.“

 

Jesus wusste, dass der Vater ihn nie verlassen würde, sofern er ihm treu bleiben würde! Es galt nun die Jünger zu ermutigen!

 

Da das Übertreten irgend eines Gebotes oder das Nichterfüllen des Willens Jehovas schlussendlich den Tod nach sich zieht, darum hatte sich die ganze Menschheit als sündig erwiesen, die Strafe nach sich ziehen musste! Ein Vergleich, was das Alte Testament und das Neue betreffend Todesurteil aussagt erstaunt fast jeden Leser, der unsere Studie darüber konsultiert! 

 

Jesu Tod als sündenfrei wiegt Adams Ursünde auf und gibt ewiges Leben denen, die das Geschenk der Gnade annehmenPaulus bezeichnet Jesus als „letzten Adam“, weil er als Mensch direkt Gottes Geschöpf war und durch seine Treue bis in den Tod die Sünde Adams und all seiner Nachkommen aufwog! Gottes Gerechtigkeit aber verlangt nun von uns in dieses Loskaufsopfer Jesu Glauben auszuüben, um vom Tod als Strafe für Sünde befreit zu werden! „So steht auch geschrieben: ‚Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.‘ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist.“ (1.Kor 15:45) Gott weckte Jesus vorab als das Geistwesen auf, als welches er zuvor zur Erde gesandt worden war! Erst am dritten Tag stand Jesus als Mensch von den Toten auf!

 

Die Aussage des Paulus im Römerbrief wird oft falsch ausgelegt, weil kein Unterschied beim griechischen Wort das GESETZ bedeutet gemäss ursprünglicher Literatur vom GESETZ  und PROPHETEN gemacht wird, wo der hebräische Begriff einerseits für die fünf Bücher Mose (heb: tōráh), andererseits, die Zehn Gebote (heb: tōráh) und alle übrigen Gesetzesbestimmungen (heb: tōráh), wie auch auf „Gesetzeswerke“ aber auch Richterspruch angewandt wird. So ist die Strafe gemäss GESETZ z.B. ein blutiges Opfer, das aber mit Jesu Tod aufhörte. Der „Fluch“ auf Gesetzesübertretung ist Teil von tōráh.

 

   Mit dem Wort „GESETZ“ wird in den Hebräischen Schriften vorwiegend das Wort tōráh wiedergegeben, das von einer Form des Verbs jaráh abgeleitet wird, das „weisen (zeigen)“, „lehren“, „unterweisen“ bedeutet. In einigen Fällen ist es eine Übersetzung des aramäischen Ausdrucks dath (Da 6:5, 8, 15). Andere in der Lutherbibel zuweilen mit „Gesetz“ wiedergegebene Wörter lauten mischpát (richterliche Entscheidung, Rechtsspruch) und mizwáh (Gebot). In den Griechischen Schriften wird mit „Gesetz“ das Wort nómos übersetzt, das von dem Verb némō (verteilen, austeilen) kommt.  [1]

 

Da Paulus ein herausragender Lehrer des GESETZES war kannte er die Feinheiten, was mit „nómos“ im Einzelfall gemeint war. Wir aber müssen es aufgrund der Anwendung herausfinden!

 

Die Beschneidung gehört unter die „Gesetzeswerke“ und ebenso, dass Juden sich von Menschen der Nationen getrennt halten sollen. Es gilt daher gutes Unterscheidungsvermögen aufgrund des Kontextes oder Parallelschriftstellen zu entwickeln! Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass Paulus im Römerbrief von mindestens sieben unterschiedlichen Arten von „Gesetzen“ spricht. Das „Gesetz des Cäsars“ muss deutlich vom „GESETZ Gottes“, dem „GESETZ des Geistes“, dem „GESETZ des Christus“ aber auch vom „Gesetz des sündigen Fleisches“ unterschieden werden, obwohl in bestimmter Konstellation jedes bloss als „Gesetz“ erwähnt wird. Der Leser ist gefordert!

 

*** Rbi8  Römer 3:21-26 ***

Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[(Gesetzeswerke, sondern durch „unverdiente Güte“)]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN [[(in den Schriften)]] bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben [[(durch Erfüllung  des „GESETZES des Glaubens“ gem. 5.Mo 18:15-19; Apg 3:22, 23; Rö 3:27, 31)]]. Denn da ist kein Unterschied [[(von Juden zu Heidenchristen)]]. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte [[(Schuldentilgung, Löschung des „Fluches“ zufolge des Glaubens in die Erlösung vom Tod durch Jesu Loskaufsopfer)]] gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung [[(vom eigens verschuldeten Todesurteil)]] durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.

 

Ohne Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“ in Jesus und das Loskaufsopfer, das mittels Taufe (Untertauchen im Wasser) gezeigt wird gibt es keine „unverdiente Güte“! Da Gott für Übertretung „keinesfalls Straffreiheit“ gewährt, so musste Jehova selbst für ein geeignetes Entgelt für die sündige Menschheit sorgen! Nur Er konnte ein fehlerfreies Leben zur Verfügung stellen, das sich zudem freiwillig als Opfer anbot: „... um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.“ Erst dadurch war die Anwendung des Loskaufsopfers auf all jene Menschen möglich, die an Jesus glauben würden!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

Heiden, Juden und Christen hielten das GESETZ nicht ein, obwohl es ihnen allen bereits in die Gene geschrieben war. Sie veränderten es oder schafften es gar gänzlich ab! Die meisten der Heiden der Nationen der vergangenen zwanzig Jahrhunderte dagegen weigerten sich darauf zu hören und blieben so unter der Strafe des Todes und müssen Gottes Zorn schlussendlich ebenso erleiden wie jene, die durch spätere Übertretung des GESETZES, das sie sich nun auf ihr Herz schreiben mussten Gottes Zorn neuerlich erregen! 

 

(Römer 3:27-31)  Wo ist also das Rühmen [[(der stolzen Juden)]]? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Das der [[(blutigen Opfer: der Gesetzes-)]]Werke? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird. 29 Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens und Unbeschnittene durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Unser Lehren gegenüber Ungetauften läuft doch darauf hinaus, sich das „GESETZ auf lebende Tafeln des Fleisches“, auf ihr „Herz“ zu schreiben!

 

Zur Befreiung von der Todesstrafe war weit mehr erforderlich, wie ein normaler, sündiger Mensch mittels Gesetzeswerken zu erbringen vermochte: Ein fehlerloses menschliches Leben, das das Leben Adams aufzuwiegen vermag!

 

7.3.1.4          Glaube in Christus verbunden mit Werken, als Grundvoraussetzung für ewiges Leben

Nur Glauben an den Sohn und seinen Opfertod für uns löscht somit unsere in der Vergangenheit begangenen Fehler aus, die Sünden sind, gebunden an den „Fluch des GESETZES“, der im Bund von Moab von Gott am Ende der 40 Jahrfrist in der Wildnis festgelegt wurde. Ewiges Leben ist nur möglich dann zu erhalten, wenn wir diesen Glauben an Jesus mittels Werken zeigen! Diese Werke beginnen damit, dass wir fortsetzt zu diesem „Licht“ hinstreben und ständig mehr Erkenntnis in uns aufnehmen: „Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“ (Joh 17:3). Dies führt uns im ersten Schritt als Erwachsene dazu, uns in der Taufe Gott und Jesus freiwillig hinzugeben. Für christlich erzogene Menschen, die bereits als Kleinkind getauft wurden bedeutet dies aufgrund genauer Erkenntnis eine Wiedertaufe, da nur ein freiwilliger Willensentscheid diesen Schritt gültig werden lässt!

 

Irgendwann ist Zahltag ...
 *** Rbi8  Johannes 5:24 ***

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht [[(aufgrund der bisher begangenen Sünden)]], sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

 

Erst mit der Taufe erfolgt die Einschreibung in das „Buch des Lebens“ und gleichzeitig die Löschung früherer Verfehlungen. Nur Jesu unschuldigerweise vergossenes Blut vermag dies zu tun! Bei der Taufe, die durch Geist des Verständnisses und nicht durch einen Zwangsakt erfolgt geht ein Christ „aus dem Tod zum Leben hinüber“, indem er zufolge seines Glaubens „aus Geist und Wasser“, dem Wasser der Taufe neu geboren wird, indem er das „GESETZ des Geistes“ nun als verbindlich angenommen hat!

 

*** Rbi8  Johannes 3:4-6 ***

Jesus antwortete: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Königreich Gottes eingehen. 6 Was aus dem Fleisch geboren worden ist, ist Fleisch [[(das „gesetz des sündigen Fleischen“ in unserer DNS)]], und was aus dem Geist geboren worden ist, ist Geist [[(das „GESETZ) des Geistes“, das wir durch Willenskraft auf unser Herz schreiben]].

 

Das vollkommene Untertauchen im Wasser löscht unsere Sünden, indem wir durch Verstand anerkennen uns vom „Gesetz des Fleisches“ zu lösen und das „GESETZ des Geistes“, Gottes Wort und sein GESETZ anzuerkennen, das sich an den Verstand richtet und dieses auf unser „Herz“ zu schreiben! Wir „sterben“ symbolisch somit gegenüber dem „Gesetz des sündigen Fleisches“, um gegenüber dem „GESETZ des Geistes“ lebendig zu werden! Gottes Gebote danach zu halten, dies bedeutet ewiges Leben!

 

*** Rbi8  Johannes 12:50 ***

Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Dieses neu vom „ruhen im Tod“ her „lebendig im Geist“ zu werden gibt uns neu die Verpflichtung auf nun selbst als Jünger Jesu weitere Jünger zu machen und jene zu belehren und zu taufen! Dazu braucht es „Freimut der Rede“ und dieser kommt nicht von Religionsschulen und Seminaren her, sondern dadurch, dass wir Gottes Wort aus eigener Anstrengung verinnerlichen! Ohne Gottes Wort täglich zu lesen wird dies nie gelingen! Die grosse Belohnung die uns winkt ist ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:35-39 ***

Werft daher euren Freimut der Rede, der eine große Belohnung mit sich bringt, nicht weg. 36 Denn ihr bedürft des Ausharrens, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die [Erfüllung der] Verheißung empfangen mögt. 37 Denn noch „eine ganz kleine Weile“, und „der Kommende wird eintreffen und wird nicht säumen. 38 Mein Gerechter aber wird zufolge des Glaubens leben“, und „wenn er zurückweicht, so hat meine Seele kein Gefallen an ihm“. 39 Wir nun sind nicht von denen, die zur Vernichtung zurückweichen, sondern von denen, die Glauben haben zum Lebendigerhalten der Seele.

 

Sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht.Entgegen der Lehren vieler christlicher Kirchen gehen wir beim Tod nicht zu Jesus in den Himmel hin, sondern wie es Paulus deutlich ausdrückt erwarten wir, dass „der Kommende eintreffen wird und nicht säumen wird“. Wenn wir die Gerechtigkeit Gottes ausüben, indem wir Sein GESETZ respektieren und seinen Willen ausführen, dann werden wir als „Gerechte“ anerkannt, um mit Leben aus der „grossen Drangsal“ ins „ewige Leben“ einzugehen oder während des Millenniums Anteil an der „Auferstehung der Gerechten“ zu erhalten! Gott wird durch Jesu Loskaufsopfer auch die kleineren Vergehungen aus Schwäche in „unverdienter Güte“ weiterhin zudecken!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:14-17 ***

Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Der gereinigte menschliche Geist und die Versammlung bilden zusammen den „heiligen Tempel“, in dem die Glaubenden Gott „Tag und Nacht heiligen Dienst darbringen“!

 

Selbst der vorzeitige Tod kann die Erfüllung von Gottes Vorsatz nicht verhindern! So wie Jesus es lehrte, so warnt auch Paulus davor, „wenn er zurückweicht, so hat meine Seele kein Gefallen an ihm“. Unsere Treue muss auch unter harten Prüfungen standhalten!

 

7.3.1.5          Sünde bringt Tod, „unverdiente Güte“ das ewige Leben!

Was uns durch die Taufe gewährt wird ist „unverdiente Güte Gottes“! Da eigentlich jeder für seine eigene Sünde und den darauf lastenden „Fluch“ der künftigen Verurteilung den Tod erleiden müsste und Gott seinen Sohn als unschuldiges Opfer sterben liess, so ist dies unsererseits wirklich „unverdient“ oder wie es andere Übersetzer sagen: „Gnade Gottes“! Gott tat dies für uns, während wir alle noch Sünder waren! Auch hierüber gibt Paulus uns Rat:

 

Der Fluch zufolge Gesetzesübertretung wurde an den Stamm geheftet*** Rbi8  Römer 5:8-11 ***

Gott aber empfiehlt seine eigene Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns starb, während wir noch Sünder waren. 9 Desto mehr werden wir somit, da wir jetzt durch sein Blut gerechtgesprochen worden sind, durch ihn vor dem Zorn gerettet werden. 10 Denn wenn wir, als wir Feinde waren, mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt wurden, so werden wir vielmehr jetzt, da wir versöhnt worden sind, durch sein Leben gerettet werden. 11 Und nicht nur das, sondern wir frohlocken auch in Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

 

Der „Zorn Gottes“ den Paulus anspricht richtet sich gegen all jene, die dieses Opfer Jesu ablehnen und dadurch in ihrer Sünde bleiben und darin sterben werden! Es ist das freiwillige Ablehnen eines grossen Geschenkes: Die Versöhnung mit Gott durch Jesus! Da Jesus lebt wird er für all jene einstehen, die das Opfer angenommen und sich im freiwillig als „Haupt“ unterordnet haben. Wir sind dadurch seine Sklaven, dass er unser Leben mit seinem eigenen kostbarem Blut erkauft hat! Sein „Joch“ das er uns auferlegt ist leicht!

 

Adam konnte nur noch in sündigem Zustand Kinder hervorbringen und seither haben alle Menschen gesündigt, so dass wie es der Psalmist zu Recht sagt: „...mich meine Mutter in Sünde empfing“. Adams und Evas Sünde wurde in der DNS durch das „Gesetz des sündigen Fleisches“ vererbt und brachte Sterblichkeit und Tod!

 

*** Rbi8  Psalm 51:5 ***

Siehe! In Vergehen wurde ich unter Geburtsschmerzen hervorgebracht,

Und in Sünde empfing mich meine Mutter.

 

Behalten wir: Durch Adams Sünde wegen kam der Tod zu den Menschen, obwohl jener eigentlich von Beginn an dazu geschaffen war ewig zu leben. Dies war allerdings nur unter der Voraussetzung möglich Gott gehorsam zu sein. Er durfte nicht von jenem „Baum von Gut und Böse“ zu essen den Gott für sich bestimmt hatte: „Wenn du davon isst, wirst du bestimmt sterben“ hatte Gott gewarnt!

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
 

Im 1. Korintherbrief bringt Paulus die Verbindung von Adams Sünde zu Jesu Tod und dem lebendig machen aus dem „geistigen Tod“.

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:21-26 ***

Denn da [der] Tod durch einen Menschen [[(Adam)]][ gekommen ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen [[(nicht Jesus als Geistgeschöpf, sondern als zurückgekehrter „Menschensohn“, in Funktion als Hohepriesterkönig und Richter]]. 22 Denn so, wie in Adam [[(zufolge Imperfektion)]] alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart [[(bei seiner Wiederkehr)]]. 24 Als nächstes das Ende [[(der von Daniel erwähnten Frist der 1335 Tage (Da 12:12, 13))]], wenn er seinem Gott und Vater das Königreich [[(der „neuen Himmel“)]] übergibt, wenn er Regierungen [[(die „alten Himmel“)]] von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König [[(im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht [[(wenn alle Lebenden der „grossen Volksmenge  in einem Nu“ zur physischen Vollkommeheit bringt)]].

 

Die Gnade (unverdiente Güte Gottes)Die Sünde hatte somit den Tod zur Folge, „unverdiente Güte“ lässt uns dagegen bei der Taufe „vom Tod zum Leben hinübergehen“. Um nun zudem aus dem „Leben“ mit Adams fehlerhafter DNS zum „ewigen Leben“ mit dem veränderten Lebenscode des Christus hinüberzugehen. Darum braucht es Ausharren und Treue bis zum Ende! Um vom Todesschlaf, dem Grab ins Leben hinüberzugehen ist aber das Wiederkommen Jesu ausschlaggebend! Nur durch das Wiederkommen des Christus als „Menschensohn“ hinab zur Erde kommt auch die Auferstehung der Toten!

 

Paulus zeigt, dass diese Auferstehung aufgrund des „Ranges“, vom höchsten hin zum niedrigsten geschieht, den Gott entweder beim Tod zuteilte oder an den Lebenden am Gerichtstag der Endzeit durch Jesus festsetzt! Daraufhin folgt „Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich [[(der „neuen Himmel“)]] übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[(die „alten Himmel“)]] zunichte gemacht hat.“ (1.Kor 15:24)

 

Um das Königreich zu übergeben muss dessen Verwaltung bereits bestehen und in ihre Amtsgewalt als Priesterkönige erdenweit über Städte und Länder festgesetzt sein! Diese Festlegung der Autorität und Einweihung geschieht am Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“. Es ist der am Tag des Trompetenfestes, dem 1.Tischri nach Harmagedon vom Himmel herabkommende Christus, der „Bräutigam der von der Hochzeit um Mitternacht zurückkehrt“ (Mat 25:1-10) und nun „Ehemann“, der mit „den Wolken“ so zurückkehren wird, wie er damals von den Aposteln am Ölberg geschieden war (Apg 1:10, 11).

 

Nur dann und dort in Jerusalem, vorab auf dem werden alle Beteiligten anwesend sein: Jesus, der „Bräutigam“, die „Braut,  die Frau des Lammes“, Jesu zwölf Apostel, des Weiteren die „fünf verständigen Brautjungfrauen“ aus den Versiegelten der Überlebenden, (Mat 25:9, 10) und dann die Auferstandenen der 144.000 (Off 20:5, 6): Die Vollzahl. Vorab auf dem Ölberg beginnend Jesu Wiederkunft und dann unten im Kidrontal zur Erstauferstehung werden alle „treuen und verständigen Sklaven“ vereinigt, die durch die „geöffnete Tür“ der „zwölf Tore Jerusalems“ auf den Berg Zion eingziehen (Rö 11:11, 12). Acht Tage dauert die Einweihung zu Priesterkönigen.

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:7 ***

Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben [[(nach dren Auferstehung gemäss Rang)]]; und alle Stämme der Erde [[(deren Auferstehende zum Gericht während des Millenniums)]] werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, amen.

 

Erst einige Tage nach der Einweihung als Priester in ihr kommendes Amt kommt am 15.Tischri, dem ersten Tag des Laubhüttenfestes das „Jerusalem droben“ zur Erde herab und Jehova empfängt das „Israel Gottes“ in völliger Reinheit vereint aus der Hand des Sohnes.

 

Gottes Wahl der kommenden weltregierung für das Millennium: Eine wahre heokratie!
 

Am letzten Tag der Einweihung zu Priestern wird Jesus jedem der Seinen den versprochenen „Lohn“ für treue Verwaltung und Mehrung „des Talentes Silber“ geben: Die Zuteilung der Königreiche der Erde. Wer zu diesem Zeitpunkt aber kein „Hochzeitskleid“ trägt wird hinausgeworfen!

 

*** Rbi8  Matthäus 22:11-13 ***

Als der König hereinkam, um sich die Gäste zu besehen, erblickte er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war. 12 Da sagte er zu ihm: ‚Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du doch kein Hochzeitskleid anhast?‘ Er wurde zum Schweigen gebracht. 13 Darauf sagte der König zu seinen Dienern: ‚Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.‘

 

Jesus kann nun Gott die bereitgemachte. Achtung darauf! Welche der beiden „Bräute“?: Die Braut Gottes, die 144,000,  das Israel Gottes“, „die Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ als gereinigte, nun vollkommen gemachte getreue „Jungfrau“ darstellen! Als geweihte Priester und Könige erlangen die 12 Apostel und 144.000 Priesterkönige nun Zugang zum „Zelt Gottes“, das wiederum bei den Menschen ist, wo sie als „Verlobte“ dauernd verweilen dürfen und wo Jehova nun für immer bei den Menschen, Seinen Völkern bleiben wird! (Ps 15). „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20; Off 21:1-5)

 

Wer wird Gast sein im Zelt Gottes?*** Rbi8  Psalm 15:1-2 ***

O Jehova, wer wird Gast sein in deinem Zelt?

Wer wird weilen auf deinem heiligen Berg?

 2 Wer untadelig wandelt und Gerechtigkeit übt

Und die Wahrheit redet in seinem Herzen.

 

Nun, am 1.Tag des Laubhüttenfestes, wo Jesus dem Vater das aufgerichtet „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt ist auch der Zeitpunkt gekommen, wo Gott durch Jesus ewiges Leben gibt und die eine „reine Sprache“, das Hebräische das Engel reden, durch die versprochene „Umwandlung in einem Nu“ der erdenweiten „grossen Volksmenge“ vermittelt wird. Erst dadurch wird der adamische Tod endgültig verschlungen, der letzte Feind besiegt und Engel, Gottes Verwaltung und die Völker reden verständlich die Ursprache des Hebräischen, das schon Adam und Eva redeten! Paulus erklärte den Korinthern und uns:

 

Die Sünde als Ursache des "Fluches" und des Todes*** Rbi8  1. Korinther 15:54-57 ***

Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen. 55 „Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?“ 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde [[(der darauf lastende „“Fluch“)]], die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ [[(das „Gesetz der Sünde“, das „Gesetz des sündigen Fleisches“)]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Die „Kraft der Sünde“ war das „Gesetz des sündigen Fleisches“, hatte Paulus im Brief an die Römer erklärt! (Rö 7:21-25) Wer Gottes „GESETZ des Geistes“ übertrat, der verfiel dem „Fluch des GESETZES“, den Gott im „Bund von Moab“ definiert hat! Durch Jesus Christus, durch die Hingabe in der Glaubenstaufe durch Untertauchen im Wasser, sind wir gegenüber dem „Gesetz des Fleisches“ gestorben. Es kam die Befreiung von todbringender Sünde, respektive der Folge des „Fluches“ auf bisherige Übertretung! Jesu Loskaufsopfer deckte auch die weiteren Sünden zu, die wir aus Schwäche begangen haben und die nicht wider heiligen Geist gingen!

 

Jesu verspricht zudem all denen, die seinetwegen Güter oder geliebte Menschen verloren hatten Ersatz! Wer sich taufen lässt und Gottes Gebote zu halten bereit ist, der wird vielerlei Bedrängung durch das System ausgesetzt! Jesus aber verspricht Ausgleich einerseits durch das, was wir bereits nach der Taufe erhalten, andererseits dem, was mit dem Aufrichten des Königreiches folgt:

 

*** Rbi8  Markus 10:29-31 ***

Jesus sprach: „Wahrlich, ich sage euch: Niemand hat Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Felder um meinetwillen und um der guten Botschaft willen verlassen, 30 der nicht jetzt, in dieser Zeitperiode, hundertfach empfängt: Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Felder, unter Verfolgungen, und in dem kommenden System der Dinge ewiges Leben. 31 Doch werden viele, die Erste sind, Letzte sein und die Letzten Erste.“

 

Beim Empfangen des Lohnes, „hundertfach“, da sagt Jesus, dass dies schon unmittelbar nach der Taufe beginnt! In den Kreis jener aufgenommen zu sein, die das Leben erben werden bedeutet wahre Brüder und Schwestern, wirkliche geistige Väter und geistige Mütter und deren Kinder in geistiger Verwandtschaft zu erhalten. Durch eigenes Predigen erschaffen wir uns andererseits selbst eigene geistige Kinder! Häuser und Felder unserer geistigen Brüder stehen uns nun offen, die uns gerne zu sich einladen und aufnehmen, wo wir in Not geraten und wo wir der Stärkung bedürfen! Gerade diese Form der Nächstenliebe ist es doch, die Jesus am Gerichtstag beachtet!

 

Die „Ersten“ in diesem System der Dinge werden allerdings im Rang nun die „Letzten“ sein! Wer in diesem System aber eine geringe Rolle spielte wird im kommenden System zu den „Ersten“ gehören!

 

7.3.1.6          Das Gewissen als Kontrollzentrum menschlichen Tuns

Was somit den Menschen so entscheidend vom Tier unterscheidet ist sein Gewissen, das ausser den Grundgesetzen Gottes auch den Wunsch beinhaltet, den Schöpfer kennen zu lernen. Saulus diente diesem Gott bereits als Pharisäer, ohne genaue Erkenntnis vieler Zusammenhänge, blind einer von Menschen aufgebauten Organisation dienend.

 

Er hatte keine Gewissenskonflikte, als er Stephanus steinigte und als dieser Saulus die Teilhaber am „Weg  verfolgte, Männer wie Frauen und sie gefesselt nach Jerusalem brachte. Sein Gewissen war durch die Lehren der Pharisäer geschult worden alles zu verurteilen, was mit deren Lehrpunkten nicht in Einklang sei! Die Überlieferungen aber hatten Gottes Gebote ungültig gemacht, sie gar in das Gegenteil verkehrt wozu sie dienen sollten! In einer Auseinandersetzung mit Pharisäern fragte Jesus: „Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet?“ (Mat 15:3) Paulus musste nun nach seiner Taufe den wahren Willen Gottes und den Sinn hinter den Geboten Jehovas, die wahren göttlichen Prinzipien auf die Tafeln seines Herzens schreiben. Mit seiner Taufe wurden auch ihm die früheren Sünden gelöscht!

 

Erst als er durch Jesus mittels Visionen belehrt wurde, da war sein Gewissen richtig durch den Verstand geschärft geworden und er sah ein, dass er bisher einen starken Glauben hatte, aber „nicht gemäss genauer Erkenntnis“ handelte! Glauben aber ohne genaue Erkenntnis macht blind bis hin zu fanatisch. Paulus hatte zwar sein Leben lang das ganze GESETZ gehalten, aber es zuvor nicht gesetzmässig angewendet! Das änderte sich, als er zum Jünger und Apostel des Christus wurde! Nun wandte er das GESETZ gesetzmässig an und verurteilte die wirklichen Übeltäter (Rö 1:28; 10:1-4).

 

*** Rbi8  1. Timotheus 1:8-11 ***

Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger, 10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Chaos - OrdnungDie Christen, die „zum Weg“ gehörten hatten keines dieser gesetzlosen Taten vollbracht, sondern hatten im Gegenteil Jesus als den Messias anerkannt, wie es Moses im GESETZ erwähnte und dadurch die Pharisäer und Schriftgelehrten selbst der Gesetzlosigkeit überführt! Paulus wandte das GESETZ somit nun gesetzmässig an und nicht mehr gemäss menschlicher Überlieferung! Dies brachte Ordnung in die Christenversammlung, während der Pharisäismus im Chaos versank und im Jahre 70 u.Z. vollständig zerstört wurde!

 

Als Paulus nach seiner Gefangennahme im Tempel unter Beschuldigung einen Aufstand verursacht zu haben vom Militärbefehlshaber gestellt wurde, um dann von den Juden durch den Sanhedrin angeklagt zu werden, da bestätigte er: „... ich habe mich mit einem vollkommen reinen Gewissen vor Gott bis zum heutigen Tag betragen.“ Ein reines Gewissen kommt daher, von Sünde befreit zu sein und kein Gebot Gottes übertreten zu haben!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 23:1-3 ***

Paulus schaute den Sanhedrin unverwandt an und sprach: „Männer, Brüder, ich habe mich mit einem vollkommen reinen Gewissen vor Gott bis zum heutigen Tag betragen.“ 2 Darauf befahl der Hohepriester Ananias den neben ihm Stehenden, ihn auf den Mund zu schlagen. 3 Da sagte Paulus zu ihm: „Gott wird dich schlagen, du getünchte Wand. Sitzt du da, um mich gemäß dem GESETZ zu richten, und befiehlst gleichzeitig, in Übertretung des GESETZES, mich zu schlagen?

 

Ganz offensichtlich kannte Paulus das GESETZ weit besser und erwartete auch dessen Anwendung von jener Person, die von sich selbst behauptete „Hoherpriester“ zu sein, während inzwischen Gott selbst Jesus zum Hohepriesterkönig gemacht hatte und den „Bund mit Levi“ aufgekündet war! Da jener selbst das GESETZ übertrat, das zu vertreten er behauptete, sagte Paulus mit Mut und mit vollem Recht, dass jener eine „getünchte Wand“ sei“.

 

Mit Jesu Tod war der Bund mit Levi zu Ende gegangen und jener Hohepriester hatte ein Amt inne, das inzwischen von Jesus als Hohepriesterkönig rechtmässig ausgeübt wurde. Er war somit ein Usurpator des Titels und der Stellung, der zudem von Rom her seine Autorität erhalten hatte und nicht von Gott! Ganz offensichtlich hatte Paulus keine Menschenfurcht, zeigte aber sehr wohl Respekt und Ehrfurcht vor Gottes GESETZ!

 

Die Gene im Zellkern enthalten Gottes GESETZIm Brief an die Römer gibt er ein gewichtiges Detail feil, das uns zu Rückschlüssen führt, wo das Gewissen seinen Ursprung hat: In unseren Genen, wo Gott es bereits dem Adam hineingezeichnet hat! Paulus verweist auf Menschen der Nationen, die nie in Gottes GESETZ geschult wurden und doch von Natur aus die Dinge tun, die Gottes GESETZ vorschreibt! Er argumentiert:

 

*** Rbi8  Römer 2:15 ***

Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.

 

Das Gewissen, das nicht durch eine extreme Schulung oder systematische Unterdrückung in die eine oder andere Richtung deformiert wurde reagiert, indem es Handlungen als gut oder als schlecht vor den eigenen Gedanken entschuldigt oder anklagt! Wir wissen heute, dass Verhaltensweisen von Menschen aufgrund der Zwillingsforschung vererblich sind, jedoch durch Konditionierung ein- respektive ausgeschaltet werden können.

 

Der Gruss "Heil Hitler" als eine Form des GötzendienstesEin SS-Offizier in Ausschwitz musste zuvor konditioniert werden jedes menschliche Gefühl zu unterdrücken, um seiner Arbeit gerecht zu werden Menschen zu vernichten. Schlechte Umweltbedingungen wie chronische Armut, Kriege, andauernde Unterdrückung können das Gewissen abwürgen, warum jene, die Verantwortung für solche Umstände tragen dem Gericht Gottes nicht entgehen!

 

Paulus aber zieht den Gedanken noch weiter auf den grossen Gerichtstag Gottes hin, wo die Lebenden als „Schafe und Böcke“ vor dem Christus versammelt sind. „Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.“ Grundlage für das Gericht sind Jesu zwei Grundprinzipien, die alle göttlichen Gebote umfassen: Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten!

 

*** Rbi8  Johannes 12:48-49 ***

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.

 

Jesus richtet Menschen der Nationen aufgrund der guten Botschaft, die Paulus verkündet hat als „Apostel der Nationen“! Das mag weit von dem entfernt sein, was uns Kirchenführer bis heute verkünden mögen, indem sie die Worte des Paulus und der übrigen Schriften geschickt zu verdrehen wissen!

 

7.3.1.7          Götzendienst gegenüber Religionsführern, wo deren Wort über dem Jehovas steht?

Paulus diente ohne es zu bemerken einem Götzen, als er noch Saulus war, weil er den Vorstehern der Pharisäer, deren Wort höher achtete als das geschriebene Wort Gottes. Dies führte soweit, dass er in Verblendung mit seinem Auftrag den gerechten Stephanus steinigte! So sind auch viele eifrige Christen, die ihrer Kirche zu dienen versuchen, in Wirklichkeit Götzendiener! Sie können nicht erkennen was der wirkliche Wille Gottes in Bezug auf gesetzliches Handeln ist und lassen sich durch „blinde Leiter“ führen! Wir müssen unterscheiden lernen, von welchem geistigen Altar wir wirklich essen!

 

Die am Altar teilhaben sind auch Teilhaber am Opfer: Für Gott über für Gätzen!*** Rbi8  1. Korinther 10:18-22 ***

Seht auf das, was Israel in fleischlicher Hinsicht ist: Sind nicht die, welche die [[(Gemeinschaftsschlachlacht-)]]Opfer essen, Teilhaber mit dem Altar? 19 Was soll ich also sagen? Daß das, was einem Götzen geopfert ist, etwas sei oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher Jehovas [[des Herrn (Jesus)]] und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ [[„Tisch des Herrn (Jesus)]“]] und am Tisch der Dämonen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova [[den Herrn (Jesus)]] zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?

 

So wie der Altar Israels physisch war und fleischliche Opfer erforderte, so erfordert der geistige Altar des Christen geistige Opfer. In beiden Fällen darf ein Christ nicht Teilhaber mit Götzen werden, die doch für Dämonen stehen, welche Übertretung von Gottes GESETZ befürworten, indem sie Menschengebot an dessen Stelle setzen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 8:7 ***

Dessenungeachtet haben nicht alle diese Erkenntnis; sondern einige, die bis jetzt an den Götzen gewöhnt sind, essen Speise als etwas einem Götzen Geopfertes, und ihr Gewissen, das schwach ist, wird befleckt.

 

Da jene, die an Götzen gewohnt waren davon ausgingen, dass alle Speisen, bevor sie auf dem Markt verkauft wurden, vorab ihren Götzen in deren Tempel geopfert werden mussten, sahen sie dadurch weiterhin ihr Gewissen befleckt, da sie dem Gebot Gottes nachzukommen versuchten nichts zu essen, was Götzen geopfert wurde! Warum nun war deren Gewissen schwach? Paulus erklärte es im Vers 4:

 

*** Rbi8  1. Korinther 8:4-6 ***

Was nun das Essen von Speisen betrifft, die Götzen dargebracht worden sind, so wissen wir, daß ein Götze nichts ist in der Welt und daß es keinen GOTT gibt außer einem. 5 Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, 6 so gibt es für uns tatsächlich einen GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

 

Genauso wie jener Hohepriester, der Paulus ins Gesicht schlagen liess, nichts anderes als ein hohler „Götze“ oder eine von vielen „Herren“ darstellte, so haben auch die physischen Götzen der Nationen, seien sie aus Holz oder Stein keinerlei Macht und Autorität! Dasselbe gilt für all jene, die sich als „Herren“ fühlen und sich über unseren Herrn Jesus erhöhen, indem sie ihm widersprechen, ob sie nun in schwarzem Talar, mit weisser oder roter Kappe oder einer Inful vor uns stehen! In Wirklichkeit waren Speisen die vor jenen Götzen ausgebreitet waren, wie z.B. Hostie und Wein oder bei den Heiden die Tierkadaver, die nun auf dem Markt den Menschen zum Verkauf standen in nichts verunreinigt! Sauerteig Lehren aber die Gottes GESETZ durch Menschengebot ungültig machen verunreinigen dagegen unser Gewissen!

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

Gottes GESETZ in dieser Beziehung lautet ganz einfach nicht am Götzendienst Anteil zu haben, sondern den alleinigen Gott Jehova zu lieben und ihm ganzherzig zu gehorchen. Wenn der Papst mit dem Krummstab und dem Kreuz darauf den Segen „urbi et orbi“ über die Stadt und das Land spricht, so betet er in Wirklichkeit zu seinem dreieinigen Gott, der für Jehova nichts anderes als ein weiterer Götze ist. Bedeutet dies nun, dass kein Christ mehr eine Stadt oder das Land betreten dürfte? Wohl kaum, das Leben würde unmöglich! Der Christ wird sich aber auch nicht unter die Menschenmenge des Petersplatzes mischen, da er ja damit Teil der Zeremonie würde!

 

*** Rbi8  Jesaja 42:8 ***

Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

 

In diesem Zusammenhang erklärte Paulus den Korinthern nicht unnötig nachzuforschen, ob irgend eine Speise nun wirklich Götzen geopfert wurde oder nicht, weil er klar und deutlich sagt, dass jene Götzen nichts sind! Wir sollen den Sinn hinter dem GESETZ erkennen, anstatt pharisäerhaften Ausführungsbestimmungen allzu sehr unsere Aufmerksamkeit zu schenken! Das ist die Lehre, die Paulus erteilen möchte! 

 

Fleischmarkt: Nicht alles wurde Götzen geopfert*** Rbi8  1. Korinther 10:25-33 ***

Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, eßt weiterhin, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen; 26 denn „Jehova [[(dem Herrn (Jesus))]] gehört die Erde und das, was sie erfüllt“. 27 Wenn euch jemand von den Ungläubigen einlädt und ihr hingehen möchtet, dann eßt alles, was euch vorgesetzt wird, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen. 28 Wenn aber jemand zu euch sagen sollte: „Dies ist etwas, was als Opfer dargebracht worden ist“, so eßt nicht um dessentwillen, der es enthüllt hat, und um des Gewissens willen. 29 Gewissen“, sage ich [und meine] nicht dein eigenes, sondern das des anderen. Denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines anderen gerichtet werden? 30 Wenn ich mit Danksagung teilhabe, warum soll bezüglich dessen, wofür ich Dank sage, über mich lästerlich geredet werden?

31 Darum, ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes. 32 Bewahrt euch beständig davor, Juden wie auch Griechen und der Versammlung Gottes Anlaß zum Straucheln zu geben, 33 so wie auch ich allen Menschen in allen Dingen zu Gefallen bin, indem ich nicht meinen eigenen Vorteil suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.

 

Fische mit Schwanz und Schuppen, erlaubt zum Genuss, Meerfrüchte von Gott dagegen verurteilt Paulus spricht hier nicht generell von den Speisevorschriften, wie z.B. des ausdrücklichen Verbots des Verzehrs von Schweinefleisch, Meerfrüchten die weder Schuppen noch Flossen haben oder dem Genuss von Blut! Paulus ermuntert niemanden dazu im GESETZ Gottes zu straucheln, sondern lediglich dazu, heidnische Kulthandlungen und pharisäerhafte Regeln und übermässige Angst zu vermeiden. Während wir uns redlich bemühen Gottes GESETZ dadurch zu achten, das dahinter stehende tiefere Prinzip zu verstehen, um dadurch in nichts zu sündigen! Paulus rät: „Wenn euch jemand von den Ungläubigen einlädt und ihr hingehen möchtet, dann eßt alles, was euch vorgesetzt wird, ohne um eures Gewissens willen nachzuforschen“ (1.Kor 10:27) Oft sind es kleine Beigaben zu Speisen die nach Gottes Rechtsordnung verboten wären. Wo wir sie aussondern können tun wir dies. In unserem Falle bedeutet es das erste Gebot nicht zu verletzen, keine anderen Götter gegen Jehovas Angesicht zu haben!

 

Gottes Warnung an Israel gilt auch für Christen uneingeschränkt, nach dem Tag Harmagedons! Bis dahin leben wir in der Welt ohne „Teil der Welt“ zu sein!

 

Mehr und mehr multireligiöse Gottesdienste als Vorbereitung hin zur Universalreligion*** Rbi8  2. Mose 34:12-17 ***

Sei auf der Hut, daß du nicht einen Bund mit den Bewohnern des Landes schließt, in das du gehst, damit es sich in deiner Mitte nicht als eine Schlinge erweist [[(wie z.B. das WOLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS)]]. 13 Sondern ihre Altäre sollt ihr niederreißen, und ihre heiligen Säulen sollt ihr zerschlagen, und ihre heiligen Pfähle sollt ihr umhauen. 14 Denn du sollst dich nicht vor einem anderen Gott niederwerfen, denn Jehova, dessen Name EIFERER ist, er ist ein eifernder Gott; 15 damit du nicht einen Bund mit den Bewohnern des Landes schließt, da sie gewiß unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern haben und ihren Göttern opfern werden und jemand dich bestimmt einladen wird und du sicherlich etwas von seinem Schlachtopfer essen wirst. 16 Dann wirst du von ihren Töchtern für deine Söhne nehmen müssen, und ihre Töchter werden gewiß unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern haben und deine Söhne veranlassen, unsittlichen Verkehr mit ihren Göttern zu haben.

17 Du sollst dir keine gegossenen Götzen machen.

 

Das katholische Rom hatte jede Art von Verträgen mit heidnischen Herrschern und anderen Religionen geschlossen! Der Beitritt zum „World Council of Religious Leaders“ ist nur einer davon! Unsittlicher Verkehr mit den Götzen der Nationen war die Folge und damit Abfall vom wahren Gott Jehova! Jehova als „eifernder Gott“ hat diese Charakteristik für seine herausragende Ehre zu eifern nicht verloren!

 

Paulus erklärt gewisse Entscheide einfach zur Gewissensfrage des einzelnen Christen! „Gewissen“, sage ich [und meine] nicht dein eigenes, sondern das des anderen. Denn warum sollte meine Freiheit von dem Gewissen eines anderen gerichtet werden?“ Jener Ungetaufte der enthüllt hat, dass eine gewisse Speise Götzen geopfert wurde, er oder andere Anwesende könnten in Gefahr kommen zu schlussfolgern, dass Christen gewisse göttliche GESETZE nicht ernst nehmen und dies wäre dann ein Hinderungsgrund Fortschritte zu machen! Das Gewissen des Anderen steht bei Paulus im Vordergrund, niemanden zum Straucheln zu veranlassen!

 

Nicht übermässige Furcht vor Speisen zu denen wir eingeladen wurde, die unwissentlich auch Anteile verbotener Speise enthalten könnten, warnt PaulusWeil irgendwelche Dritte ein göttliches Gebot übertraten, an dem Paulus keinerlei Anteil hatte und es nicht zwangsläufig wissen muss, darum lässt er es nicht zu, dass andere daraus eine Schlinge drehen, damit Christen nun aus Angst generell kein Fleisch mehr essen könnten oder gewisse Speisen vollkommen beiseitelassen, wie z.B. in Südamerika die „Empanadas“, die oft Hackfleisch enthalten wo es auch Anteile an Schweinefleisch oder Fett haben kann! Besonders bei Wurstwaren kann es trotz aller Vorsicht beim Kaufen so sein, dass Schweinefett darunter ist, ohne dies speziell zu deklarieren. Mehr noch besteht die Gefahr, wenn wir zum Essen eingeladen sind und gewisse Speisen nicht deutlich als frei von Schweinefleisch definiert sind. Zu viel Nachfrage würde eher Gottes Absichten schaden andere zu gewinnen und den Christen als pharisäerhaft einstufen lassen, statt uns Gelegenheit zu geben, unsere Ansicht zu diesen göttlichen Geboten in aller Weisheit zu unterbreiten.

 

Christen waren gewarnt keinerlei solche Akte von Götzendienerei selbst durchzuführen oder daran teilzuhaben. Paulus aber ging nicht nach der Methode der Pharisäer vor, die feste Regeln für jede Sache aufstellten, sondern forderte Christen dazu auf ihr eigenes Gewissen durch genaue Erkenntnis von Gottes Willen und seinen uns gesetzten Grenzen zu schulen und darauf zu achten!

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:16 ***

Behaltet ein gutes Gewissen, damit in dem Besonderen, worin man gegen euch redet, die beschämt werden, welche von eurem guten Wandel in Verbindung mit Christus geringschätzig reden.

 

Der gute Wandel mit Christus bedeutet, dass wir dessen Gebote halten und weiterhin Zeugnis für Jesus und die gute Botschaft ablegen! Pharisäerhafte Regeln aber machen das Leben zur Stolperfalle!

 

7.3.1.8          Das menschliche „Herz“, als Koordinationsstelle aller Aktivität

In der Schrift wird der denkende und fühlende Teil des Menschen als dessen „Herz“ bezeichnet! So muss Gottes GESETZ auf die  lebendigen Tafeln des Herzens“ geschrieben werden. Das symbolische Herz umfasst Erinnerung, Gefühle, Erkenntnis, Verständnis und Unterscheidungsvermögen, alles was den Menschen Weise zu machen vermag! Obwohl das Hirn die Denkarbeit innehat ist es das Herz, das den ganzen Körper mit dem lebensnotwendigen Blut versorgt, Sauerstoff und Nahrung, sowie die tausendfältigen Botenstoffe an jeden Punkt des Körpers transportieren.

 

Heutige Smartphones versuchen sich mehr und mehr dem menschlichen Hirn anzupassenDas menschliche Gehirn wurde schon oft mit einem Computer verglichen, der mittels eines Prozessors die peripheren Geräte bedient, Daten einliesst, verarbeitet, speichert (prüft, ordnet, verändert) und sie in geordneter Form wiederum ausgibt. Vergleichbares geschieht beim Menschen, der Informationen durch seine Sinne aufnimmt, was er durch die Augen sieht, was er mit seinen Ohren hört, durch Geruch oder mit der Zunge prüft, aber auch was er ertastet usw.. 

 

Bei der Verarbeitung dieser Informationen muss ständig vom Hirn bewusst oder auch unbewusst eine Wertung vorgenommen werden, weil gewisse Informationen uns Gefahren signalisieren können! Die Bibel redet vom „Unterscheidungsvermögen“. So muss z.B. der Körper unmittelbar die Hand zurückziehen, wenn sie sich unbeabsichtigt einem Feuer nähert, um uns vor Schaden zu behüten. Natürliche Angstgefühle vor Verletzungen und Schmerz spielen dabei eine Rolle!

 

Das Gewissen geht über die physischen Gefahren hinaus, um uns vor einer anderen Art von Notlage zu warnen. Es geht um Verletzung von GESETZEN und Regeln, sowohl göttlichen, wie auch solcher die von Menschen aufgestellt wurden und der damit verbundener möglicher Strafe! Das geschulte Gewissen, das uns eine gesunde Gottesfurcht vor Augen führt hat dabei eine besondere Rolle zu spielen!

 

*** Rbi8  Sprüche 1:7 ***

Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.

 

Weisheit wird uns dazu führen alles zu verhindern, was Gottes Zorn gegen uns erregen könnte, viel mehr das zu suchen, was uns Jehovas Wohlwollen einträgt! Mittels Zucht, die Strafe und Schmerz einschliesst versucht Gott uns auf den Pfad hin zu bewegen, der die beste Chance bietet, um ein erfülltes, glückliches Leben zu führen! Auch wenn Gott heute, nachdem er sich von Israel zurückgezogen hat nicht direkt eingreift, um unmittelbar Gericht zu halten, zu strafen und zu belobigen, so bleibt es doch weise, sich stets daran zu erinnern, dass dies nicht ewig so bleiben wird! Es bedeutet wahre Gottesfurcht zu entwickeln sich dieser Dinge bewusst zu sein und unser Handeln danach auszurichten! „Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen.“ (2.Pe 3:9)

 

Nächstenliebe soll uns anleiten das Gute nicht nur für uns selbst zu suchen, sondern auch für unseren Nächsten. Das schliesst mit ein, ihn zurechtzuweisen, wenn er daran ist einen Fehler zu begehen. Gottes Verordnung zeigt sogar, dass wenn wir dies nicht tun Anteilhaber an seiner Sünde werden und damit auch Mitteilhaber an kommender Strafe! (Hes 3:17-21)

 

*** Rbi8  3. Mose 19:17 ***

Du sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen. Du solltest deinen Genossen auf jeden Fall zurechtweisen, damit du nicht mit ihm zusammen Sünde trägst.

 

Das Versammeln an Sabbaten, Neumondfesten und zu den Festzeiten waren Christen von den Juden her schon gewohntDas gut geschulte Gewissen hilft uns ein kluges Verhalten anzunehmen, das künftige Gefahr von uns und anderen fernhält! Diese Form der Schulung ist von Kindheit an notwendig, um die besten Resultate zu erbringen! Dazu aber müssen vorab die Eltern geschult werden und sich bewusst sein, dass diese Anstrengung lohnt und langfristig beste Resultate für sich selbst und ihre Kinder erzielt! Genau diesen Weg ging Jehova, als er sich ein eigenes Volk aussonderte, um es künftig beständig zu belehren, wie das Gewissen durch ein festes Gefüge von Normen, die man sich auf geistige Tafeln des Herzens schreibt dann grösstmöglichen Erfolg bringt! Darum legt Jehova solch grossen Wert auf die ganze Sabbatordnung die dazu dient, Sein Volk zu schulen. Durch Moses prägte Jehova dem Volk ein die Dinge nicht zu vergessen, die Er ihnen sagte und zeigte:

 

 *** Rbi8  5. Mose 4:9-10 ***

Nur hüte dich und gib gut acht auf deine Seele, damit du die Dinge nicht vergißt, die deine Augen gesehen haben, und damit sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens; und du sollst sie deinen Söhnen und deinen Enkeln bekanntgeben, 10 den Tag, da du vor Jehova, deinem Gott, im Horeb standest, als Jehova zu mir sprach: ‚Versammle das Volk zu mir, damit ich sie meine Worte hören lasse, daß sie mich fürchten lernen alle Tage, die sie auf dem Erdboden am Leben sind, und damit sie ihre Söhne lehren.‘

 

Die Erscheinung Jehovas am Sinai war furchterweckendWie nie zuvor ein anderes Volk, so prägte Gott jedem Einzelnen ein, alles was für ihn selbst, seine Familie und die Nation von Vorteil wäre sich einzupauken, es anzuwenden und es unbedingt der kommenden Generation weiter zu vermitteln! Damit wurde das grösste Schulungsprogramm aller Zeiten unmittelbar nach der Befreiung aus ägyptischer Sklaverei bei der Versammlung in der Wildnis Sinai in Gang gesetzt! Am Horeb gab Gott Israel das GESETZ und wurde sein König und ganz Israel nahm den Bund und die Bundesverpflichtungen an! Sie sollten künftig lernen und ihre Kinder es lehren wahre Gottesfurcht durch wirkliche Liebe zu Gott und zu seinen Normen zu entwickeln! Dies würde Leben für sie bedeuten und Gott selbst würde ihnen Erfolg und Segen geben!

 

Dieselben Dinge werden nun nach Aufrichtung von Gottes Königreich wiederum in den Vordergrund gerückt, wenn die göttliche Verwaltung eine erdenweite Ausbildung der „grossen Volksmenge“ vornehmen wird! Schon heute geschieht dies in den Hausversammlungen und Kleingruppen die wie „Inseln“ im Menschenmeer sich an Gottes und Jesu Verordnung der Beachtung des ganzen Sabbatgebotes halten. „Treue Sklaven“ sind es, die dies fortgesetzt in ihren Zusammenkünften organisieren und erfüllen. Dabei sollte stets das Volk Israel als Beispiel vor Augen sein, das, weil es sich als rebellisch erwies 40 Jahre lang in der Wildnis weilen musste und jene Generation ausser Kaleb und Josua sterben musste! Hüten wir uns denselben Geist zu entwickeln!

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:1-5 ***

Ich will nun nicht, daß ihr unwissend seid, Brüder, daß unsere Vorväter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgingen 2 und alle in Moses getauft wurden durch die Wolke und das Meer; 3 und alle aßen dieselbe geistige Speise, 4 und alle tranken denselben geistigen Trank. Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus. 5 Dessenungeachtet bekundete Gott gegenüber den meisten von ihnen kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wildnis niedergestreckt.

 

Die „geistige Speise“ erhielt Israel an ihren wöchentlichen Sabbatversammlungen, den Neumondfesten und zu den Festzeiten Jehovas! Jesus fordert seine „treuen und verständige Sklaven“ auf, die „geistige Speise zur rechten Zeit“ auszuteilen, nicht zu irgendeiner Zeit die jene Sklaven sich selbst erwählen mögen, sondern jener Zeit, die Jehova hierzu bestimmt hat! Jehova selbst hatte im Zelt der Zusammenkunft und im Tempel für die täglichen Opfer einen Zeitplan erstellt: Morgens um die „sechste Stunde“ (ca. 09.00) und Nachmittags um die „neunte Stunde“ (ca. 15.00). Als Daniel wegen der Vergehungen Israels am Ende der Zeit des Exils zu Jehova betete, traf Jehovas Engel, Gabriel „zur Zeit der Abendopfergabe“ beim Propheten ein.

 

Der Engel Gabriel erschied dem Propheten Daniel mehrfach mit göttlichen Mitteilungen *** Rbi8  Daniel 9:20-21 ***

Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und mein Flehen um Gunst hinsichtlich des heiligen Berges meines Gottes vor Jehova, meinen Gott, niederfallen ließ 21 und [während] ich noch im Gebet redete, nun, da traf der Mann Gabriel, den ich in der Vision zu Beginn gesehen hatte, vor Müdigkeit ermattet, bei mir zur Zeit der Abendopfergabe ein.

 

Selbst Engel in Menschengestalt ermatten ob grosser Anstrengung! Daniel im Exil achtete weiterhin auf Gottes Gebetszeiten obwohl der Tempel in Jerusalem zerstört war.

 

Offensichtlich hielten sich auch die Apostel an diese Regelung, da dieselbe Stunde weiterhin vom Tempel her festgelegt wurde, um das Volk zum Gebet zu vereinen. So wäre es bestimmt klug, diesen Zeitplan für die Sabbat und Festtagsversammlungen weiterhin zu berücksichtigen!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 3:1 ***

Petrus und Johannes nun gingen zu der Stunde des Gebets, der neunten Stunde, in den Tempel hinauf ...

 

Da der Tag Morgens um sechs beginnt war die neunte Stunde die Zeit Nachmittags um drei Uhr! Die Kenntnis des Tages, des „Sabbat“ und der Uhrzeit, der „neunten Stunde“ machte es Paulus möglich jüdische Synagogen oder christliche Versammlungen stets dann aufzusuchen, wenn jene sich dort versammelten, wenn er zuvor nur erst den Ort der Zusammenkunft erfragt hatte! Die „rechte Zeit“ hat somit mit göttlicher Ordnung zu tun!

 

Vesu wiederkunft zu Hochzeit an Pfingsten zu seinen Aposteln, um danach die "treuen Sklaven" zu versiegeln.*** Rbi8  Matthäus 24:45-47 ***

Wer ist in Wirklichkeit der treue und verständige Sklave, den sein Herr über seine Hausknechte gesetzt hat, um ihnen ihre Speise zur rechten Zeit zu geben? 46 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft [[(am Pfingsttag, dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] und dem Beginn der Versiegelung)]] so tuend findet. 47 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen.

 

Es ist somit von grosser Wichtigkeit Gottes vorgesehener Tag der Wiederkunft unseres Herrn Jesus frühzeitig zu erkennen und uns daraufhin vorzubereiten! Jesus seinerseits schaut bei seiner Ankunft [B1] darauf, wer die „rechte Zeit“ einhält und auch die richtige Art geistiger Speise darreicht! Das Gericht beginnt „beim Hause Gottes“. Petrus erklärt dazu im 1.Brief: „Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns [[(den Vorstehern und bei Jesu Wiederkehr der Frühauferweckung der Apostel)]] anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? „Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“ (1.Pe 4:17, 18)

 

Nur diese Dinge als Einheit ergeben einen zwischen Jehova und den Versammlungen koordinierten Zeitplan bis hin in die Endzeit! Paulus hatte deutlich gesagt, dass wir dieselbe „geistige Speise“ essen und denselben „geistigen Trank“ trinken, wie die Juden! Beides mal war und blieb Jesus der geistige „Felsen“ aus dem getrunken wird und das Manna vom Himmel, das der Speise diente!

 

Jeder war seit den Tagen Jesu und der Apostel bis heute gefordert Gott immer wieder aufs Neue zu suchen und zu erkennen, wo er selbst oder die Versammlungsführer von den göttlich gesetzten Normen abwichen, um erneut auf den geraden, den „eingeengten Weg“ zurückzufinden. Jeder war seinerseits gegenüber dem Glaubensbruder verantwortlich, dass auch unser Nächster dies tun würde, um so den Vorteil zu erkennen, welcher dieses System der Belehrung und inneren Korrektion mit sich bringt! Ohne kontinuierliche Unterweisung war es schwer den vorgezeichneten Weg immer wieder neu erkennen zu können! Den Bund mit den Vätern wird Gott nicht vergessen!

 

*** Rbi8  5. Mose 4:29-31 ***

Wenn ihr wirklich Jehova, deinen Gott, von dort aus sucht, dann wirst du ihn bestimmt finden, denn du wirst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen. 30 Wenn du in Bedrängnis bist und alle diese Worte am Ausgang der Tage bei dir eingetroffen sind, dann wirst du zu Jehova, deinem Gott, umkehren und auf seine Stimme hören müssen. 31 Denn Jehova, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er wird dich nicht im Stich lassen noch dich ins Verderben bringen, noch den Bund deiner Vorväter vergessen, den er ihnen geschworen hat.

 

Jehova wusste von Beginn an, dass Israel nach einen guten Beginn wiederum zu den alten Gewohnheiten und dem „Gesetz des Fleisches“ zurückkehren würde und nach ständigen Ermahnungen durch Propheten schlussendlich nur harte Disziplinierungsmassnahmen Wirkung hätten, welche das ganze Volk betreffen würden. Erst dies würde jeweils den Rückbesinnungsprozess auszulösen vermögen! Er lud jeden Einzelnen dazu ein sich seines wahren Gottes zu erinnern und sich die Worte in den Sinn zurückzurufen, die er schon zu Beginn Israel eingeschärft hatte! Er versprach seinerseits den Bund nie zu vergessen, auch nicht, wenn er das Volk für eine Zeit verstossen haben würde!

 

Gottes Schulung seines Volkes und von uns heute geschieht über die Schriften Mose und der ProphetenKein Volk auf der Erde wurde so sehr von seinem Gott geschult, aufgemuntert, geschützt und auch für Vergehen bestraft wie die Nation Israel! Alle anderen Götter erwiesen sich als wertlos, von Menschen geschaffen und unfähig ihre Völker zu einem bleibenden hohen Standard zu führen! Israel erhielt wahrlich ein vollkommenes GESETZ, das ein Volk zur höchsten Form an Freiheit und Wohlergehen hinführt und als einziges wahre Gerechtigkeit und dadurch Frieden und echte Sicherheit zu erbringen vermag! Die Grundbedingung aber war, dass dies von Generation zu Generation weiter vermittelt werden musste und dies war und blieb Aufgabe der Väter!

 

*** Rbi8  5. Mose 6:4-9 ***

Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Wenn wir heute von dieser Verordnung in weitesten Teilen der Christenheit abgewichen sind und statt eines Patriarchats ein Matriarchat aufrichteten, so bezahlen wir einen zunehmend höheren Preis für unsere Fehler! Väter sind nicht mehr über ihre grundsätzlichste und vornehmste Aufgabe informiert, dass es ihr Auftrag ist die eigenen Kinder Gottes Regeln zu lehren und nötigenfalls auch zu disziplinieren. „Wer seine Rute zurückhält, haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebt, der sucht ihn sicherlich heim mit Züchtigung.“ (Spr 13:24)

 

Weil heutige Ehen mit ihren Scheidungsquoten, offenes Zusammenleben und Alleinerziehende durch Missachtung von Gottes Gebot vorab selbst die heilsame Gottesfurcht verloren und dadurch Kinder grossgezogen werden, die vollkommen gottentfremdet sind: Daher trieben wir alle als gesamte Christenheit betrachtet zu immer umfangreicherer Gesetzlosigkeit ab. Schlussendlich müssen wir miterleben und es erdulden, wie der Zerfall der Familieneinheit alles was wir aufbauten bedroht! Der christliche Staat selbst beginnt zu zerfallen, weil der Glaube der Bürger in seine Repräsentanten die aktive Teilhaber der Gesetzlosigkeit sind mehr und mehr zerfällt! Der Autoritätsschwund hat in der Familie begonnen, als Väter die Gottesfurcht verlernten und Frauen den Männern den Respekt verweigerten!

 

 

7.3.2          Der geistige Tempel, die „Versammlung des Christus“, die wie ein „Leib“ wirkt

 

7.3.2.1          Die „Glieder am Leib Christi“, welche dessen Befehle willig ausführen

Jesus lehrte uns darum zu beten, dass Gottes Königreich über die ganze Erde zu herrschen beginnen möge! Nur dadurch können die ursprünglichen Normen Gottes wiederum hergestellt werden, die offensichtlich auf kurze, mittlere und längere Sicht die allerbesten Resultate zu erzielen vermochten! Gottes Normen festigen vorab die Bande innerhalb der Familien und dann weiter hin zur Versammlung! Versammlungen orientieren sich ihrerseits hin zum Tempel. Paulus erklärte die Christenversammlung zum „Tempel Gottes“, dessen Hoherpriester Jesus „Haupt“ eines jeden ist und einziger Mittler hin zu Gott! „Denn wir sind ein Tempel eines lebendigen Gottes, so wie Gott gesagt hat: ‚Ich werde unter ihnen wohnen und unter [ihnen] wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.‘ “ (2.Kor 6:16)

 

Wenn Versammlungen sich unter dem einen „Haupt“ Jesus geführt fühlen, werden sie sich zum gegenseitigen Nutzen weiterhin unterstützen, so wie eine Hand den Körper wäscht und ihn mit Nahrung versorgt und die Beine uns dorthin tragen, wo unser Verstand es ihnen befielt!

 

Der "Leib des Christus", ein geistiger Tempel
 

Sie bilden wie die Juden die auf den Tempel in Jerusalem hin ausgerichtet waren nun den geistigen Tempel, den „Leib des Christus“, dessen „Haupt“ vom himmlischen Jerusalem her plant und wirkt. Der Körper arbeitet durch alle seine Organe und Glieder zum Nutzen des Gesamtleibes! Dazu ist für den Einzelnen notwendig den ihm zugeteilten oder zustehenden Platz im System zu erkennen und ihn nach besten Möglichkeiten auszufüllen!

 

Jeder Lewib besteht aus vielen Gliedern und Organen*** Rbi8  Römer 12:3-8 ***

Denn durch die unverdiente Güte, die mir verliehen worden ist, sage ich jedem, der sich unter euch befindet, nicht höher von sich zu denken, als zu denken nötig ist, sondern so zu denken, daß er gesunden Sinnes sei, jeder, wie Gott ihm ein Maß des Glaubens zugeteilt hat. 4 Denn so, wie wir in einem Leib viele Glieder haben, die Glieder aber nicht alle dieselbe Funktion haben, 5 so sind wir, obwohl viele, ein Leib in Gemeinschaft mit Christus, doch Glieder, die als einzelne zueinander gehören. 6 Da wir nun Gaben haben, die gemäß der uns verliehenen unverdienten Güte verschieden sind, es sei Prophezeiung, [so laßt uns] nach dem [uns] angemessenen Glauben [prophezeien]; 7 oder ein Dienstamt, [so widmen wir uns] diesem Dienstamt; oder wer lehrt, [der widme sich] seinem Lehren; 8 oder wer ermahnt, [der widme sich] seinem Ermahnen; wer austeilt, [der tue es] mit Freigebigkeit; wer als Vorsteher dient, [der tue es] mit wirklichem Ernst; wer Barmherzigkeit erweist, [der tue es] mit Fröhlichkeit.

 

Paulus möchte, dass wir uns in Bescheidenheit unseres verordneten Platzes bewusst sind, obwohl wir weiterhin nach Verbesserungen streben sollen! Jesus suchte nicht das „Haupt“ der Pharisäer zu werden, sondern begnügte sich damit, das „Haupt“ seiner zwölf Apostel zu bleiben! Die Regel gilt auf jeder Stufe, sich nicht über andere zu erhöhen, sondern sich als Dienende zu erniedrigen! Wer sich über das „Haupt, den Christus“ erhöht, über Jesus in seiner vom Vater her erhöhten Stellung, der trägt zur Absonderung bei und verlässt den einen „Leib“! Paulus empfahl männlichen Christen die geistige Reife erlangt haben nach dem Amt des Aufsehers zu streben!

 

Heute bildet die Christenheit einen vollkommen zerstückelten Körper. Es sind verschiedene voneinander unabhängige „Leiber“ von einem Dutzend grösserer Glaubensgemeinschaften und einer unbestimmten Anzahl kleinerer Glaubensgruppen, jede mit einem anders denkenden Haupt an der Spitze. Wenn sie alle die Worte des Paulus verstanden hätten, wirkten sie gemeinsam wie ein grosser „Leib“, der in jeder Form den Willen des „Hauptes“ Jesu ausführen würden. So aber arbeiten sie untereinander in unterschiedliche Richtungen, bekämpfen sich gegenseitig, schwächen sich dadurch, stehlen dem wahren „Haupt“ dessen „Schafe“ und müssen schlussendlich in Vernichtung enden! Die Worte des Paulus wurden schon bald nach dem Tod des letzten Apostels Johannes im 2. Jahrhundert u.Z. aufgegeben:

 

*** Rbi8  1. Korinther 1:10 ***

Nun ermahne ich euch, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle übereinstimmend redet und daß keine Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint sein mögt.

 

Nur wenn wir wiederum lernen ausschliesslich am „Haupt“ Jesu festzuhalten, jedes andere „Haupt“ aber das sich zwischen den Christus und uns hineinzuschieben droht ablehnen, gehören wir wirklich zum „Leib des Christus“ der sich anhand unseres Vorbildes und Predigens ständig vergrössert! Dazu braucht es keine Bestätigung von dritter Seite her, da Jesus seine eigenen „Schafe alle mit Namen kennt! Jesus selbst führt „des Lammes Buchrolle des Lebens“!

 

Der vortreffliche Hirte Jesus als Vorbild für Älteste*** Rbi8  Johannes 10:14-15 ***

Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.

 

Daran sind andere „Häupter“, welche sich an Jesu Stelle schieben zu erkennen, dass solche andere Dinge tun oder lehren, die mit der guten Botschaft Jesu nicht im Einklang stehen: Eine „veränderte gute Botschaft“ verbreiten (Gal 1:8-10). Die Einheit erreichen wir nur auf der Grundlage der Anwendung ganzen Schrift, wo nicht ein Teil wichtig ist und der andere zur Unwichtigkeit schrumpft oder gar völlig ausgeklammert wird. Paulus erklärt Timotheus und uns ebenso:

 

*** Rbi8  2. Timotheus 3:16-17 ***

Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Der „Leib des Christus“ kann somit unmöglich mit einer der heutigen grossen Glaubensgemeinschaften identifiziert werden! Die römisch katholische Kirche mag behaupten, dass sie der einzige legitime Vertreter Jesu und Gottes auf Erden sei, die Schrift aber spricht eine vollkommen andere Sprache! Sie bildet in Wirklichkeit die Fortsetzung der Abspaltung des Hymenäus, Alexander und Philetus, die doch behauptet hatten, die Toten wären bereits auferstanden. Paulus erklärte sie zu „Gangrän“ am „Leib des Christus und warf sie zur Versammlung hinaus: (1.Ti 1:18-20)

 

(2. Timotheus 2:16-18)  Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.

 

Bis zum Ende des ersten Jahrhunderts bildeten sie die in Asien bereits weitverbreitete Nikolaus-Sekte, die Jesus hasste (Off 2:6,15). Wer Jesu Worte und seine Gebote verlässt, der wird von Jesus verlassen! „Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen [[(das Gegenteil davon wäre, ihn in den 3.Himmel Gottes zu verpflanzen, wie Hymenäus dies lehrte)]]. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern gehört dem Vater, der mich gesandt hat.“ (Joh 14:23, 24)

 

Dutzende von Aufspaltungen in Sekten und Grossreligionen zeigt die Uneinigkeit des Leibe der Christenheit mit vielen "Häuptern"Jede der grossen Glaubensgemeinschaften bildet einen von „Jesu Leib“ abgesonderten eigenen „Leib“, mit einem anderen „Haupt“ versehen! Um zu Jesu Leib zu gehören denken deren Führer viel zu hoch von sich selbst und sind zu sehr an der Ausübung ihrer Macht und der Verteidigung ihrer eigenen Interessen interessiert! Ihre Dogmen stehen über Gottes Wort!

 

Wir beginnen als Individuen und als Kleinversammlungen dagegen als wirkungsvolle Organe am selben Leib zu wirken, wenn wir alle Gebote so auszuführen beginnen, wie Jesus sie selbst gehalten und gelehrt hat und diese gemäss Jesu Auftrag  auch andere lehren sie zu halten! (Mat 5:17-21; Rö 3:31) Nur dadurch beweisen wir Teil desselben Leibes zu sein und beginnen unsre Nächstenliebe zuerst denen gegenüber auszuüben, „die uns im Glauben verwandt sind“! Das bringt den Frieden in die Familien und in die Versammlungen!

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:11 ***

Schließlich, Brüder, fahrt fort, euch zu freuen, wieder zurechtgebracht zu werden, getröstet zu werden, übereinstimmend zu denken, friedsam zu leben; und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein.

 

Paulus fordert jeden dazu auf seine eigenen Gaben, die ihm gütiger Weise verliehen wurden in bester Form zu gebrauchen und sich anderen gegenüber nützlich erweisen zu lassen! Dies stärkt die Gemeinschaft und festigt die Versammlungen! Das Zusammenfügen und das schlussendliche Einsetzen jedes Einzelnen am künftigen, geeinten Leib des Christus, in seiner „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ gemäss seinen echten Fähigkeiten, dies war und ist nicht Sache von Menschen heute, wo es nur provisorische Stellungen gibt, sondern Sache Jehovas und des Königs! Er wird jeden an die Stelle setzen, wie Gott es ihm aufträgt! Das Zusammenfügen geschieht jedoch erst am „Tag des Abendessens der Hochzeit des Lammes“ und danach erst, am Ende des Laubhüttenfestes in jeder der zugeteilten Städte und deren Landgebiete. Jesus selbst zeigte dies anhand eines praktischen Beispiels:

 

*** Rbi8  Matthäus 20:20-23 ***

Dann näherte sich ihm die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, huldigte ihm und erbat sich etwas von ihm. 21 Er sprach zu ihr: „Was willst du?“ Sie sagte zu ihm: „Gib dein Wort, daß diese meine beiden Söhne in deinem Königreich einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen können.“ 22 Jesus gab zur Antwort: Ihr wißt nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Becher trinken, den ich zu trinken im Begriff bin?“ Sie sprachen zu ihm: Wir können es.“ 23 Er sagte zu ihnen: „In der Tat, ihr werdet meinen Becher trinken, aber dieses Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben steht nicht mir zu, sondern gehört denen, für die es von meinem Vater bereitet worden ist.“

 

Jesus verneint nicht die Treue seiner Apostel, obwohl er deren Schwächen sehr wohl kannte. Jesus selbst unterordnet sich auch darin dem Vater, indem er es auch künftig Gott überlässt die schlussendliche Einteilung am „Leib“ der erdenweiten Verwaltung zu übernehmen!

 

7.3.2.2          Die Grundlage zur Optimierung der Funktionalität des „Leibes“: Das geschrieben Wort Gottes

Damit Versammlungen auch ohne darüber herrschende Organisation in der Endzeit voll funktionsfähig bleiben, dazu müssen sie nur exakt den Anweisungen Jesu und der Apostel folgen! Wir haben die Heilige Schrift schon mehrmals als die Betriebsanleitung zum besten Computer bezeichnet, dem menschlichen Hirn. Sie ist aber zudem auch Anleitung zur optimalen Organisation der Menschen untereinander, der Familien und Versammlungen, selbst grösserer Einheiten mehrerer Versammlungen die sich untereinander austauschen und stärken! Es ist nicht an Christen neue Staatsgebilde zu formen, oder die Regierungsgewalt an sich zu reissen, da, solange Satan der Gott dieses Systems ist, jener Feind Gottes unmittelbar nach oder eher schon beim Aufbau seine eigenen Samen an führende Stelle setzen wird! 

 

Die Versammlungen des ersten Jahrhunderts bildeten gesamthaft eine lose Vereinigung, die nur durch das Band der Liebe vereint blieben! Die Versammlungen wussten nur voneinander aufgrund der Kommentare und Briefe des Paulus, die in jeder Versammlung gelesen werden mussten. Paulus seinerseits sandte seine Abgeordneten, um gewisse Fehlverhalten die ihm zu Ohren kamen zu korrigieren, Vorsteher einzusetzen oder nötigenfalls auszuwechseln. Gewisse Glieder anderer Versammlungen wurden willkommen geheissen, wo sie zu Besuch kamen oder sich ansiedelten.

 

Heute besitzt jeder Christ die ganze Information schriftlich als Anleitung im Neuen Testament! Die Urchristen kannten als ihr Haupt nur Jesus und anerkannten die Apostel als von Jesus bestellte Vertreter an, denen sie sich zu unterordnen hatten. Ob Paulus mittels eines Briefes oder mittels eines persönlichen Gesandten Anweisungen erteilte, um etwas zu verbessern, das blieb sich dasselbe! Schlussendlich mussten alle übrigen Versammlungen aufgrund desselben Briefes die Korrekturen intern vornehmen! Dazu gab es kein spezifischen Kontrollorgan, das darüber gesetzt worden wäre!

 

Unterweisung aus den Scriften und Erklärungen dazu sind Hauptbestanteil der ChristenversammlungenWir haben heute exakt dieselben Vorgaben wie die Versammlungen des ersten Jahrhunderts in unserer Bibel und können uns danach richten oder aber den Anweisungen zuwiderhandeln! Darin besteht die „herrliche Freiheit der Kinder Gottes“, die wir niemals dazu missbrauchen sollten unser „Haupt“, Jesus zu missachten! (Rö 8:20, 21). Diese Freiheit wird uns nicht durch irgendeine religiöse Organisation gegeben, sondern von Gott durch Christus gewährt! Was in der Organisation des Staatsgebildes Israels von Vorteil war ist auch von Vorteil in der Christenversammlung!

 

Erste und zweite Missionsreise des PaulusDie Karte zeigt die Versammlungen die Paulus zum Teil selbst gründete und sie auf seinen vier Missionsreisen besuchte.

 

Bis zum Ende des ersten Jahrhunderts kamen viele neue Versammlungen hinzu, es bestand aber keine feste Verbindung durch eine übergeordnete Hierarchie! Dies kam erst durch die Nikolaus-Sekte von der Jesus erklärt, dass er sie „hasse“. Dem Versammlungsvorstehern von Ephesus schrieb Jesus innerhalb der sieben Sendschreiben nach der Provinz Asien:

 

(Offenbarung 2:5-7)  Daher erinnere dich an das, wovon du abgefallen bist, und bereue und vollbringe die früheren Taten. Wenn du [das] nicht tust, so komme ich zu dir, und ich will deinen Leuchter [[(Versammlung)]] von seiner Stelle rücken, es sei denn, du bereust. 6 Doch das hast du, daß du die Taten der Nikolaus-Sekte haßt, die auch ich hasse. 7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Dem, der siegt, will ich gewähren, von dem Baum des Lebens zu essen, der im Paradies Gottes ist.‘

 

Bedenken wir, dass die drei namentlich genannten Vorsteher, die Paulus aus der Versammlung Ephesus etwa 40 Jahre zuvor hinausgeworfen hatten nun eine erste gutorganisierte, hierarchisch aufgebaute Struktur hatten und Christen durch deren „falsche Lehrer“ und „falsche Propheten“ auf ihre Seite zu ziehen wussten, so dass Paulus im 2.Brief an Timotheus schrieb: „Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phỵgelus und Hermọgenes gehören zu ihnen.“ (2.Ti 1:15) Die Sekte des Hymenäus war schnell gewachsen, da sie einen „breiten Weg“ anboten, der bis heute in der Katholischen Kirche und deren Derivaten gefunden wird!

 

Wie Jehova es durch Moses Israel gebot, dass sie nicht von seinem Gebot abweichen sollten, so gilt für uns heute nicht vom „GESETZ des Christus“ abzuweichen! Christus seinerseits gebot aber alle Gebote Gottes zu halten und zu lehren!

 

*** Rbi8  5. Mose 17:11-13 ***

In Übereinstimmung mit dem Gesetz [[GESETZ]], auf das sie dich hinweisen werden, und gemäß der richterlichen Entscheidung, die sie dir sagen werden, solltest du handeln. Du sollst nicht abweichen von dem Wort, das sie dir mitteilen werden, weder nach rechts noch nach links. 12 Und der Mann, der mit Vermessenheit handeln wird, indem er auf den Priester nicht hört, der dasteht, um für Jehova, deinen Gott, dort den Dienst zu verrichten, oder auf den Richter: jener Mann soll sterben; und du sollst das Böse aus Israel wegschaffen. 13 Und das ganze Volk wird es hören und sich fürchten, und sie werden nicht mehr vermessen handeln.

 

Vermessenes Handeln gegen jene, die in der Familie oder der Versammlung die Priesterpflicht innehaben muss Folgen haben! Wahre Christen mit Verständnis von Gottes Geboten lassen sich disziplinieren, weil Jehova von Anfang an diszipliniert hat und dies stets zum Vorteil dessen war, der vom „eingeengten Weg“ abgewichen ist! Wer eine Zurechtweisung ablehnt, der hebt sich über das „Haupt“ hoch, das mit Berechtigung Gottes als Richter handelt und der jene Zurechtweisung oder Strafe erteilt hat! Rechtsangelegenheiten müssen durch die Versammlung auf rechtmässige Weise durch Älteste selbst oder von denen bestimmte Richter der Versammlung behandelt werden: Männern, die zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden wissen! Nur so kann die Versammlung rein gehalten werden und nur so wird „Sauerteig“ und wucherndes „Unkraut“ oder gar eine „giftige Wurzel“ hinausgefegt!

 

Als „Schafe Jesu“ werden wir aus den usurpierten Königreichen und „Hürden“ der Religionen befreit, so wie Jesus seine „Schafe aus der Hürde der Pharisäer, der Sadduzäer oder Herodianer hinausführte und sie in seine eigene „Hürde“ brachte. Er selbst bildet die Tür zu seiner eigenen Herde! „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ ist ein Befehl, den wir nicht überhören dürfen. Keine der Religionsorganisationen hat die wirkliche Anerkennung Jesu, weil keine Jesus wirklich als „Haupt“ anerkennt, noch seine Gebote befolgt! Jede bildet einen eigenen Pferch für die Schafe die eigentlich Jesu Eigentum sind, wo sie für sich in Kirchen abgetrennt neuerlich eingesperrt sind und durch „Lohnhirten“ bewacht werden! Religion ist mit Habsucht und Geltungsbedürfnis durchzogen! Jesu Anweisung dagegen lautete: „Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘ Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämọnen aus. Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt.“ (Mat 10:7, 8)

 

Welches sind die "Schafe die nicht au dieser Hürde" sind?
 

Um Jesus nachzufolgen müssen wir seine Stimme genau erkennen! Das bedeutet, dass wir sein Wort wirklich verstehen und falsche von wahrer Lehre zu unterscheiden wissen.

 

*** Rbi8  Johannes 10:4-5 ***

Wenn er die Seinen alle [[(aus den Hürden der Sekten seiner Tage  bis heute)]] hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm, weil sie seine Stimme kennen. 5 Einem Fremden [[(„falschen Christus“)]] werden sie keineswegs folgen, sondern werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme von Fremden nicht kennen.“

 

Je besser wir die Schrift verstehen, umso leichter erkennen wir die Stimme unseres Herrn, um ihm dahin zu folgen, wo er uns hinführt und umso deutlicher unterscheiden wir dabei die fremden Stimmen, die nicht im Einklang mit Jesu Worten reden! Jesus lässt keinen Raum für Zweifel, wem wir unsere Liebe und unseren Gehorsam geben sollen! Wenn wir zu Jesus gehören, dann gehören wir auch zu Jehova Gott!

 

Jesus geht seinen Schafen als Hirte voran *** Rbi8  Johannes 10:27-30 ***

Meine Schafe hören auf meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir. 28 Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden keinesfalls je vernichtet werden, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Was mein Vater mir gegeben hat, ist größer als alles andere, und niemand kann sie aus der Hand des Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.“

 

Keine der vielen Religionsorganisationen, die sich zudem noch in der Ökumene zu Blöcken zusammengeschlossen haben oder auch einige sich blockfrei geben, hat die Macht und Autorität ewiges Leben zu vermitteln! Dies ist alleine Jesus am Gerichtstag vorbehalten, indem er seine „Schafe“ entsprechend markiert und auf seine „rechte Seite“ stellt! Nicht Religionszugehörigkeit ist bei seinem Gericht entscheidend, nein, im Gegenteil bedeutet dies nicht auf ihn gehört zu haben, sondern die aktiv ausgeübte Nächstenliebe! (Mat 25:31-46) „Und diese [[(die „Böcke“ auf der linken Seite)]] werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.““ (Mat 25:46)

 

Der Vater übergab Jesus einen auserwählten Überrest aus der Nation Israel, bevor er jene Generation am Ende der siebzigsten Jahrwoche als „Lo-Ruhama“ verwarf! Es waren vornehmlich die zwölf Apostel, von denen er keinen verlor, ausser „dem Sohn der Vernichtung“, Judas, so wie es vorgezeichnet war! Jesus selbst erwählte sich später den Paulus als dessen Ersatz und bestimmte ihn „zum Apostel der Nationen“!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:7 ***

Für dieses Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.

 

Alle Apostel trugen dazu bei, dass die Jünger die sie im Verlauf der Zeit machten auf die Schriften und Gebote Gottes zu achten begannen und ihr Leben gemäss Gottes Normen nach dem „GESETZ des Christus“ ausrichteten! Dies war vorab stets das „Alte Testament“, die hebräisch- aramäischen Schriften, da ja zu Beginn noch gar keine Schriftsammlung als „Neues Testament“ existierte! Ohne die Urschrift zu kennen und sie einzuhalten war es gar nicht möglich ein Nachfolger der Apostel und damit Jesu zu werden! Zu den Schriftgelehrten und den Juden gewandt erklärte Jesus:

 

Pharisäer erkennen trotz ihrer Schriftkenntnis Jesus nicht als den Messias an *** Rbi8  Johannes 5:39-40 ***

Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt.

 

Durch die Schriften des fälschlicherweise so genannten „Alten Testaments“, an dem nichts veraltet ist, kamen die Juden zu Christus, weil dort im GESETZ bei allen PROPHETEN vom kommenden Messias die Rede ist! Erst ab der Mitte des ersten Jahrhunderts kamen die Evangelien und die Briefe als weiteres Führungsinstrument und zur Unterweisung der Christenversammlungen, die nun nach den neuen, von Jesus durch Paulus leicht geänderten Normen funktionieren mussten! Das gab zu Beginn zwischen beschnittenen „Ebioniten“ und unbeschnittenen „Paulikanern“ aus den Nationen Grund zu gewissen Spannungen, weil einige sich über den Apostel Paulus und seine ihm durch Jehova und Jesus verliehene Autorität erhoben!

 

*** Rbi8  Galater 2:8 ***

... denn der, welcher Petrus Kraft gab, wie sie für ein Apostelamt für die Beschnittenen notwendig ist, gab auch mir Kraft für die von den Nationen; ...

 

Diese Auseinandersetzungen wurden aber schon bald beigelegt und die Apostel und Jünger in Jerusalem anerkannten die Entscheidungen des Paulus schlussendlich vollkommen an! Die gute Botschaft, wie sie Paulus den Nationen lehrte blieb dadurch erhalten! Darum hatte Jesus ihn erwählt und durch Visionen direkt belehrt! Es war dieselbe Botschaft die Jesus gelehrt hatte! Dieselbe Botschaft liefert seither die Grundlage während aller Jahrhunderte für das Endgericht!

 

*** Rbi8  Johannes 12:48-50 ***

Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus hatte alles gelehrt, was ihm der Vater aufgetragen hatte! Er hatte nichts hinzugefügt, nichts verändert und auch nichts weggelassen! Paulus und die übrigen Apostel folgten diesem Beispiel exakt nach! Gottes Gebote bedeuten seit dem Auszug aus Ägypten und der Bildung der Nation am Horeb für alle Menschen die Gott suchen dieselbe Grundlage, um sich ihm zu nähern und von Gott als seine Kinder anerkannt zu werden! Jesus war nicht gekommen Gottes GESETZ oder Gottes Gebote aufzuheben, sondern seine korrekte Erfüllung aufzuzeigen und zu ermuntern: „Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet.“ In einem Gebet zum Vater nach dem Abendmahl erklärte Jesus den Aposteln dadurch:

 

Jesus betete, vor seiner Verherrlichung inmitten der Apostel *** Rbi8  Johannes 17:1-5 ***

Jesus redete diese Dinge und erhob seine Augen zum Himmel und sprach: „Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, 2 so wie du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast, damit er der ganzen [Anzahl] derer, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. 3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. 4 Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Jesus hielt selbst das ganze Gebot Gottes seinem inneren Sinne nach, das jeweilige tiefere Prinzip dahinter stets einhaltend! Im Gegensatz dazu hielten die Pharisäer am äusseren Schein fest, umgingen das GESETZ durch menschliche Überlieferungen und machten das Prinzip durch unzählige kleinliche Regeln ungültig! Jesus zeigte mit aller Deutlichkeit, dass das Einhalten von Menschengeboten, die Gottes GESETZ ungültig machen, stets gemieden werden muss! Er warnte von religiösem „Sauerteig von Lehren“, die durch menschliche Philosophien verunreinigt sind, weil diese über kurz oder lang zu GESETZ- und Gottlosigkeit führen!

 

Fortgesetzt Erkenntnis in uns aufnehmen“ können wir dadurch, dass wir die ganze Schrift studieren, das „Alte“ und das „Neue Testament“, die sich beide vollkommen zu einer Einheit ergänzen! Dadurch verherrlichen wir Gott, dass auch wir nun in genauer Kenntnis Seine Gebote halten und Seine Werke mit Israel anderen Menschen gegenüber erwähnen und Jehova für sein Tun öffentlich Lobpreis darbringen! Wir verkünden zudem Jesu Wiederkehr und die grossartigen Segnungen die er auf der Erde vollbringen wird!

 

Wie Paulus gegenüber Timotheus sich äusserte und ihn bestärkte, müssen auch wir „bei den Dingen bleiben“, die wir von Gott durch Seine Propheten her kennen! Diese sind es, die uns vollkommen für jedes gute Werk ausrüsten! Die letzten zwei Verse haben wir in anderem Zusammenhang schon erwähnt:

 

Paulus schreibt an Timotheus bei den Dingen zu bleiben, die er von vertrauenswürdigen Personen hat*** Rbi8  2. Timotheus 3:14-17 ***

Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften [[(dem GESETZ und den PROPHETEN)]] gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Die heiligen Schriften rüsten uns vollständig aus, um zur Gerechtigkeit Gottes und seinem Königreich zu gelangen! Sie sind es, die uns wahre Weisheit vermitteln! Dazu ist keine Religionsorganisation notwendig und keine Männer oder Frauen, die sich über die Versammlungen erheben, um sie zu einer neuen künstlichen Einheit eines von Jesus abgesonderten „Leibes“ unter einem fremden „Haupt“  zu vereinen! Die schlussendliche Aufgabe des Einsammelns der „anderen Schafe“ und die Bestimmung der kommenden Verwaltung fällt Jesus als dem „Spross“ zu und er wird sie zu seinem ihm gesetzten Zeitpunkt bestimmt erfolgreich erfüllen und abschliessen!

 

7.3.2.3          Gezielte Lernprozesse, welche die Fähigkeiten der einzelnen Glieder erhöhen

Der Mensch hat das tiefe Bedürfnis glücklich zu sein. Dieses glücklich sein aber hängt direkt damit zusammen, dass wir Gottes Willen erkennen und ihn ausführen. Ein ruhiges Gewissen ist nur da möglich, wo wir das Bewusstsein haben mit Gottes Geboten im Einklang zu handeln! Der Psalmist fast es in einen Satz zusammen:

 

O Jehova der Heerscharen, glücklich ist der Mensch, der auf Dich vertraut!*** Rbi8  Psalm 106:3 ***

Glücklich sind die, die das Recht beobachten,

Gerechtigkeit üben allezeit.

 

Ohne Gerechtigkeit zu üben entschwindet das Gefühl des Glücks! Salomo verbindet die Weisheit mit dem Üben von Gerechtigkeit und Recht, mit Rechtschaffenheit! Dazu ist es notwendig Zucht anzunehmen, das bedeutet falsches Handeln zu erkennen und es zu korrigieren! Zucht annehmen steht in Verbindung auf Zurechtweisung zu hören und solche anzunehmen!

 

*** Rbi8  Sprüche 1:1-4 ***

Die Sprüche Salomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, 2 damit man Weisheit und Zucht erkennt, um die Reden des Verstandes zu erfassen, 3 um die Zucht anzunehmen, welche Einsicht verleiht, Gerechtigkeit und Recht und Rechtschaffenheit, 4 um den Unerfahrenen Klugheit zu geben, einem jungen Mann Erkenntnis und Denkvermögen.

 

Alle Reden Gottes sind von tiefem Verstand und erfordern unsere Aufmerksamkeit, um den vollen Nutzen daraus zu schöpfen! Zurechtweisung als Zuchtmassnahme hilft uns ein bestimmtes Fehlverhalten zu erkennen, Einsicht darüber zu erlangen, welche schlechten Konsequenzen ein bestimmtes Vorgehen zur Folge hat und welche erstrebenswerten Folgen es zeigt, sich Gottes Richtlinien in dieser Beziehung zu Herzen zu nehmen.

 

Die Zusammenhänge zwischen dem Ziel, das es zu erreichen gilt, Weisheit bei jeder Handlung zu zeigen und dem Weg dazu, wie ein junger Mann dieses Ziel erreicht hat Salomo in wenige Sätze zusammengefasst. Diese zu verstehen, um sie wirkungsvoll ins eigene Leben zu übertragen haben wir in eine anschauliche Grafik übertragen! Wir haben sie mit „Die Säule der Weisheit“ überschrieben!

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?
 

Deutlich zeigt sie den Unterschied zwischen Intelligenz und Weisheit in der Aufstellung, wenn Gottes GESETZ Grundlage und Gottesfurcht den Beginn von Weisheit darstellen!

 

*** Rbi8  Sprüche 2:1-9 ***

Mein Sohn, wenn du meine Reden annehmen und meine eigenen Gebote [[(mein GESETZ)]] bei dir verwahren wirst, 2 indem du der Weisheit dein Ohr leihst, so daß du dein Herz dem Unterscheidungsvermögen zuneigst, 3 wenn du überdies nach Verständnis selbst rufst und zum Unterscheidungsvermögen deine Stimme erhebst, 4 wenn du danach fortwährend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Schätzen ständig danach forschst, 5 dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, und du wirst die wahre Erkenntnis Gottes finden. 6 Denn Jehova selbst gibt Weisheit; aus seinem Mund [kommen] Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen. 7 Und für die Rechtschaffenen wird er praktische Weisheit aufbewahren; für die, die in unversehrter Lauterkeit wandeln, ist er ein Schild, 8 dadurch, daß die Pfade des Rechts eingehalten werden, und er wird den Weg seiner Loyalgesinnten behüten. 9 In diesem Fall wirst du Gerechtigkeit und Recht und Geradheit verstehen, die ganze Bahn des Guten.

 

Viele Menschen sind stolz darauf, dass andere sie als intelligent bezeichnen! Die wenigsten dieser intelligenten Personen aber können die Differenz zwischen menschlicher Intelligenz und Weisheit unterscheiden! Woran liegt dies? Wir sind in einem System aufgewachsen, das dadurch geprägt wurde, dass wir Erfolg um jeden Preis erreichen sollen. Weisheit aber legt Grenzen fest! Um aber Erfolg im System zu haben kann ein weises Handeln von (momentanem) Nachteil sein, weil es uns göttlich vorgegebene Grenzlinien auferlegt! Um bei Gott erfolgreich zu sein ist weises Handeln dagegen absolutes Erfordernis!

 

Salomos Weisheit zeigte sich im Urteil der zwei Frauen, welche dasselbe Kind für sich beanspruchtenSalomo erwähnt die Weisheit als erstrebenswertestes Ziel, das es unbedingt zu erreichen gilt! Er stellt sie im Wert höher als Silber und Gold! Die Grundlage, worauf er Weisheit stellt, sind Gottes Gebote, Sein GESETZ! Wenn wir diese Gebote sorgfältig in unseren Verstand aufnehmen, sie so zu sagen auf die „Tafeln des Herzens“ schreiben, dann wird uns Unterscheidungsvermögen stets helfen Gesetzesverletzungen zu vermeiden! 

 

Die Weisheit erlangen wir nur durch sorgfältiges und ständiges Forschen, indem wir uns Wissensfakten als Erkenntnis zu bestimmten Themen aneignen. Tiefes, genaues Verständnis einer bestimmten Sache ist es, worum wir uns bemühen müssen, indem wir exakte Kenntnis aller uns zugänglichen Faktoren erlangen.

 

Um Gottes Willen in bestimmter Beziehung zu erkunden müssen wir in Gottes Wort forschen, weil Er alle Grundlagen liefert, um in jeder Angelegenheit weise zu handeln: „Denn Jehova selbst gibt Weisheit; aus seinem Mund [kommen] Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen.

 

Der Mensch, der durch Rechtschaffenheit und Gottesfurcht auffällt, er wird stets Gottes Gebot und sein GESETZ beachten, auch wenn dies Spott oder Widerstand seiner Umgebung hervorruft oder gar Verlust bedeutet! Er wird Handlungen unterlassen, die Gottes Unwillen oder gar Zorn hervorrufen könnten! Wahre Gottesfurcht hat nur jener, der weiss, dass jede Handlung von Gott her darauf untersucht wird, ob sie gut oder schlecht ist und Er schlussendlich am Gerichtstag von uns Rechenschaft fordert.

 

Gott gab Israel das GESETZ, damit genaue Erkenntnis der Sünde möglich würde! Das GESETZ stand nicht bloss in unsere Gene geschrieben, es war nun auch auf Steintafeln eingeprägt und zudem in ein Buch eingeschrieben! Seit Moses wird es regelmässig gelehrt und bildet die Grundlage der Einheit des Volkes Israel und der Christen!

 

*** Rbi8  Römer 3:19-20 ***

Wir wissen nun, daß alles, was das GESETZ sagt, es an die richtet, die unter dem GESETZ sind [[(Juden, Christen vorab, aber auch jeder Mensch)]], so daß jeder Mund gestopft und die ganze Welt vor Gott straffällig werde. 20 Daher wird durch Gesetzeswerke kein Fleisch vor ihm gerechtgesprochen werden, denn durch Gesetz [[GESETZ]] kommt die genaue Erkenntnis der Sünde.

 

Wer das GESETZ ablehnt, hat folgerichtig keine „genaue Erkenntnis der Sünde“, was ihn vor Gott nicht straffrei macht! Ganz Israel kam unter GESETZ, als sie den Bund mit Gott am Sinai schlossen. Spätere Generationen kamen automatisch unter den Bund, der bei männlichen Nachkommen durch die Beschneidung rechtsgültig wurde! Das GESETZ verlangte für Gesetzesübertretung gewisse Werke, wie zum Beispiel die Sündopfer. Allerdings zeigt Paulus im Brief an die Römer, dass durch „Gesetzeswerke“ keine vollständige Reinigung von Sünden möglich war, sondern ein grösseres Opfer erforderlich wäre. Da jedem Nachkommen Adams das GESETZ bereits in die Gene geschrieben wurde gibt es keine Entschuldigung. Wer eines der Gebote übertritt steht unter „Fluch des GESETZES“, wer sie hält hat Gottes Segen.

 

Satan offerierte Jesus alle Königreiche dieser Welt: Jesus lehnte ab; Nur Gott gebührt AnbetungDurch das predigen der guten Botschaft kam schlussendlich die ganze Welt in Berührung mit Gottes Geboten! Sie konnten sich freiwillig darunter unterordnen oder dies ablehnen. Dadurch aber wurde die ganze Welt straffällig, weil sie in Wirklichkeit Erkenntnis über das ablehnte, was bereits in die Gene geschrieben ist! Johannes spricht davon, dass „die ganze Welt in der Macht dessen liegt, der Böse ist“ und der Gesetzlosigkeit fördert!

 

 *** Rbi8  1. Johannes 5:18-21 ***

Wir wissen, daß jeder, der aus Gott geboren worden ist, nicht Sünde treibt, sondern der aus Gott Geborene wacht über ihn, und der Böse bemächtigt sich seiner nicht. 19 Wir wissen, daß wir von Gott stammen, aber die ganze Welt liegt in der [Macht] dessen, der böse ist [[(Satan, der Teufel)]]. 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist, und er hat uns verstandesmäßig befähigt, den Wahrhaftigen zu erkennen. Und wir sind in Gemeinschaft mit dem Wahrhaftigen durch seinen Sohn Jesus Christus. Dies ist der wahre Gott und ewiges Leben. 21 Kindlein, hütet euch vor Götzen.

 

Verstandesmässig sind wir in der Lage das Kommen des Christus als Abgesandten Gottes und als mit Autorität ausgerüstet zu erkennen und anzuerkennen! Durch ihn ist es uns möglich geworden auch den Vater, den wahrhaftigen Schöpfer genau zu erkennen, sofern wir uns bemühten in Gemeinschaft mit Christus zu gelangen.

 

Mit Jesus und durch seinen Tod, indem unschuldiges Blut zur Deckung der Schuld unserer Sündern vergossen wurde, kam die „unverdiente Güte“, dass jeder der Glauben ausübt von seiner früheren Sünden freigesprochen würde: Ein vollständiger Schuldenerlass! Dies war zuvor ein „heiliges Geheimnis Gottes“ gewesen, wer die Menschen von Sünde befreien könnte, bis Christus uns diese Zusammenhänge erklärte und sich freiwillig als Opfer zur Auslöschung unserer Sünden hingab! Seither ist es kein Geheimnis mehr! Paulus zeigt uns im Brief an die Kolosser, wie sehr es ihm am Herzen liegt, dass alle Christen durch dieses genaue Verständnis fest zueinander gefügt werden mögen!

 

*** Rbi8  Kolosser 2:1-3 ***

Denn ich will, daß ihr euch bewußt seid, welch großen Kampf ich um euch habe und um die in Laodicea und um alle, die mein Angesicht im Fleische nicht gesehen haben, 2 daß ihr Herz getröstet werde, daß sie harmonisch zusammengefügt seien in Liebe und im Hinblick auf den ganzen Reichtum der vollen Gewißheit [ihres] Verständnisses, im Hinblick auf eine genaue Erkenntnis des heiligen Geheimnisses Gottes, nämlich Christus. 3 In ihm sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis sorgsam verborgen.

 

Gott selbst nennt euch Lügner und ohne WahrheitUnabhängig davon, ob die einen Paulus von Angesicht gesehen haben oder nicht, wie auch in unserem Falle, so war es doch das harte Bemühen des Apostels der Nationen, dass alle Christen zur genauen Erkenntnis kommen mögen, welche herausragende Rolle der Christus für jeden von uns spielt! Er tat alles ihm Mögliche die Einheit zwischen Judenchristen, „Ebioniten“ und „Paulikanern“, Christen aus den Heidennationen zu fördern.

 

Satan war es, der durch veränderte Lehre des Hymenäus die erste Sekte gründete und sie durch Verwässerung der Gesetzesbestimmungen anziehend machte. Der „Vater der Lüge“ versprach wie zu Beginn ewig zu leben, ohne Gottes Normen zu beachten. „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].“ (Joh 8:44) Die Schätze der Weisheit und der Erkenntnis lassen sich nur durch Jesus herausschöpfen, Gottes Wortführer! Vieles von dem was seit Urzeiten verborgen war wurde erst durch den Christus offengelegt! Durch die Aufzeichnungen der Apostel haben wir denselben Zugang zur Erkenntnis wie jene, denen das Wort mündlich gepredigt wurde! 

 

Fleischliche Juden wurde unter GESETZ geboren, die Beschneidung des Fleisches war ein Willensakt der Eltern! Dies besagte in nichts, ob der Beschnittene später das GESETZ halten würde, unter das die Beschneidung ihn doch verpflichtete. Ganz im Gegensatz hierzu kommen Christen erst unter GESETZ, wenn sie ihr Herz mittels des göttlichen Rechts beschnitten haben und dies freiwillig, als Erwachsene durch Untertauchen im Wasser der Taufe bezeugen!

 

7.3.2.4          Versammlungen, als Grundlage der Koordination für das harmonische Wirken der Menschen

Damit Menschen weiterhin harmonisch miteinander vereint würden und im GESETZ Gottes Fortschritte machen konnten, dazu dienten die Synagogen der Juden, deren Versammlungen, die sie aufgefordert waren jeden Sabbat zu besuchen. Das Gebot hatte Moses im Auftrag Jehovas erlassen und galt offensichtlich weiterhin auch für Christen. Jesus und seine Apostel hielten sich strikt daran. Am so genannten Apostelkonzil wiederholte Jakobus die Anweisung, die spezifisch an Heidenchristen gerichtet war. Kleine Versammlungen in Privathäusern ersetzten die Synagoge. Der Stoff der behandelt wurde ergänzte sich systematisch aufgrund der Evangelien und hinzukommenden Briefe, der Apostelgeschichte und der Offenbarung 96 u.Z. Alles sollte zusammen mit dem Alten Testament in regelmässigen Abständen gelesen und erklärt werden. Ein perfektes Schulungsprogramm für Erwachsene wie für Kinder.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:21 ***

Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(= Versammlungen)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Christen wurden in der Taufe zu genau demselben Gebot verpflichtet. Als es um die Streitfrage der Beschneidung innerhalb der Versammlung in Galatien ging, da erwähnte Jakobus dieses Gebot deutlich, dass die Schriften des Moses jeden Sabbat gelesen werden sollen. Die heutigen Juden reden von der Tora-Lesung, den fünf Büchern Mose! Auch die PROPHETEN wurden weiterhin regelmässig in den Christenversammlungen gelesen und erklärt.

 

Christenversammlungen des  1.Jahrhunderts waren alle in PrivathäusernNatürlich blieb es nicht alleine beim Vorlesen, sondern der Stoff musste den Zuhörern verständlich gemacht werden, damit sie Erkenntnis erlangten, wie die Gebote in ihrem Leben Anwendung finden sollten. Durch die oftmalige Wiederholung prägten sich das ganze GESETZ und die göttlichen Bestimmungen und deren Form der Anwendung den Anwesenden ein! Dies wurde durch die Apostel in den ersten Christenversammlungen nach exakt demselben Stil wie bei den Juden weitergeführt! Erst etwas später kamen die Lesung der Evangelien und der Apostelbriefe, den Episteln hinzu!

 

Überall, wo sich neue Versammlungen zu bilden begannen übernahmen fähige ältere Männer als Älteste die Führung oder wurden hierzu durch die Versammlung oder die Apostel und deren Abgesandte eingesetzt, damit sie die Versammlungsangelegenheiten überwachsen würden und die Sabbat- und Festtagsversammlungen geordnet durchführten. Ausser einem Vorsteher konnten gleichzeitig mehrere Älteste sich die Arbeit teilen. Wo die Apostel oder deren Abgesandte vor Ort waren, da nahmen sie persönlich solche Bestimmungen vor. Darin zeigte sich die Anwendung der Vorkehrung Jesu, der seine „kleine Herde“ der Apostel bereits bei ihrer Ernennung als künftige Richter der 144.000 kommenden Priesterkönige eingesetzt hatte. Jesus hatte erwähnt, dass es dem Vater wohlgefallen habe ihnen, Jesu „kleiner Herde“ das Königreich anzuvertrauen!

 

Auch bei deren Auswahl und Versiegelung jener noch Lebenden der 144.000 sollen sie wiederum zusammen mit Jesus zuständig sein! Diese werden mehrheitlich über die übrigen Königreiche der Erde gesetzt sein und nur ein Teil die Verwaltung Israels als dortige Priesterkönige innehaben (Jes 66:21, 22; Da 7:27; 1.Kor 6:2, 3; Off 7:1-4).

 

*Die Reisen des Apostel Paulus** Rbi8  Apostelgeschichte 14:21-23 ***

Und nachdem sie die gute Botschaft jener Stadt verkündet und ziemlich viele zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lystra und nach Ikonion und nach Antiochia zurück, 22 stärkten die Seelen der Jünger, indem sie sie ermunterten, im Glauben zu bleiben, und [sagten]: „Wir müssen durch viele Drangsale in das Königreich Gottes eingehen.“ 23 Überdies setzten sie in jeder Versammlung ältere Männer für sie ein, und indem sie unter Fasten beteten, vertrauten sie sie Jehova [[(dem Herrn (Jesus))]] an, an den sie gläubig geworden waren.

 

Das Königreich in das Christen neu bei ihrer Glaubenstaufe eingehen ist vorab „das Königreich des Sohnes der Liebe“. Erst zum Abschluss wird dieses von Gott angenommen, wenn es von allem gereinigt sein wird, das zum Straucheln Anlass gibt und die künftige Verwaltung, das Königreich aus Priestern bestimmt und eingeweiht ist und vom Vater anerkannt wurde!

 

Im kommenden System wird dieses so bewährte System der Schulung und Führung kleiner wie grosser Menschenmengen ebenso weitergeführt werden! Im tausendjährigen Reich des Christus wird auf das Erlangen von Weisheit grösster Wert gelegt! Frieden und Einheit hängen doch davon ab Gottes Richtlinien anzuwenden. Die grösste Liebe zu Gott und zu den Menschen kommt erst dadurch wirklich zum Tragen! Auch wenn wir bis zum Abschluss dieses Systems und der endgültigen Aufrichtung von Gottes Königreich noch vieles zu leiden haben, werden wir alle gemeinsam schon heute gerade durch die Versammlung dafür reichlich entgolten! „Wir müssen durch viele Drangsale in das Königreich Gottes eingehen.“ Durch den Beweis, dass wir das Erlernte auch wirklich im Alltag anwenden erlangen wir schlussendlich den Eingang in das kommende Königreich!

 

*** Rbi8  Hebräer 10:23-25 ***

Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Wir nun leben in der Zeit, dessen herankommen Paulus so sehr gewünscht hatte aber nicht wusste, wann genau es sein würde: Die „Zeit des Endes“ dieses Systems und der Beginn des neuen, angekündeten! Dennoch gab er speziell an uns in dieser schwierigen Epoche ermunternde Worte, um trotz grosser Schwierigkeiten auszuharren und in den Sabbatversammlungen uns gegenseitig zu ermuntern! Der Tag naht nun heran!

 

Das Jüngermachen aber hört auch mit Harmagedon nicht auf, sondern geht im kommenden System weiter, wenn die Toten, „die Gerechten und Ungerechten“ auferstehen und weitere Belehrung, Ermahnung und Ermunterung benötigen!

 

Wo immer Paulus sich hinwandte suchte er zuerst jene, welche den Versammlungen vorstehen, um diese in ihrer Aufgabe zu stärken! Das wird auch im kommenden System nicht ändern! Wenn die Apostel ihre Aufgabe wiederum aufnehmen, dann werden sie die ihnen zugeteilten Kontinentalgebiete, Städte und Versammlungen besuchen und auch die Vorsteher aller Nachbarversammlungen zusammenrufen, wie dies Paulus schon zuvor so hielt! Auch dort werden die Apostel nicht gleichzeitig an mehreren Orten sein können, sondern die wichtigeren Punkte aus Priorität aufsuchen und während des Millenniums alle besucht haben!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 20:17 ***

Von Milet aus sandte er jedoch nach Ephesus und rief die älteren Männer der Versammlung herbei.

 

So wie heute werden sie uns „den ganzen Rat Gottes“ mitteilen, was und in welcher Form nun unter den positiv geänderten Bedingungen getan werden muss. Viele Dinge werden sukzessive verändert werden, weil sie graduelle Anpassung verlangen! Viele Dinge des heutigen Lebens, die uns bisher Komfort geben, diese werden bestimmt auch im kommenden System zu unseren Diensten sein, die negativen Auswirkungen die einige davon mit sich bringen müssen jedoch vermieden werden!

 

Reissende "Wülfe in Schafspelzen" schleichen sich in Gottes Herde einBeim „Rat Gottes“ steht stets im Vordergrund niemanden zum Straucheln zu bringen, was Blutschuld auf uns laden würde! Daran ändert auch in Zukunft nichts, weil dieselben Gebote Gottes im kommenden Königreich angewendet werden müssen! Paulus konnte sich nach seiner Taufe bis zum Tod von jeder Blutschuld frei halten, er lehrte nirgends Gesetzlosigkeit, sondern im Gegenteil, die volle Treue zu göttlichem Recht, das doch Gottes heiligen Geist beinhaltet! In Milet erklärte er den Vorstehern:

 

 *** Rbi8  Apostelgeschichte 20:26-30 ***

Darum rufe ich euch am heutigen Tag auf, zu bezeugen, daß ich rein bin vom Blut aller Menschen, 27 denn ich habe nicht zurückgehalten, euch den ganzen Rat Gottes mitzuteilen. 28 Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat. 29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

 

Wiederum steht im Zentrum von den Anweisungen und Ermahnungen die Versammlungsaufseher, die ihre Aufgabe bis zum Ende und darüber hinaus wahrnehmen müssen! Die Zeit der „bedrückenden Wölfe“ auf Seiten der antichristlichen, der religiösen Führer und deren Hierarchien ist nahezu abgelaufen! Ihr Ende schlummert nicht! Um ihres eigenen Ruhmes und ihrer Macht Willen zogen sie die Jünger Christi zu sich hin, um sie in von Jesus abgetrennte Pferche einzusperren!

 

7.3.2.5          Sich davor hüten andere zum Straucheln zu bringen!

Christlich gesinnte Vorsteher, die sich ihrer Aufgabe bewusst sind werden sich hüten der Versammlung zum Straucheln Anlass zu geben, indem sie vorab ihr eigenes Verhalten unter Kontrolle behalten, ihre Lehre ständig überprüfen, ob sie mit dem ganzen Wort Gottes im Einklang steht oder nur mit herausgerissenen Segmenten! Dabei suchen sie den Vorteil der Vielen, die bereit sind auf sie zu hören!

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:32-33 ***

Bewahrt euch beständig davor, Juden wie auch Griechen  und der Versammlung Gottes Anlaß zum Straucheln zu geben, 33 so wie auch ich allen Menschen in allen Dingen zu Gefallen bin, indem ich nicht meinen eigenen Vorteil suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.

 

Paulus spricht gleichzeitig zu den „Ebioniten“, denjenigen aus den Juden und zu den „Paulikanern“, denjenigen aus den Nationen, zu denen er als Apostel der Nationen speziell gesandt war! Von beiden Seiten gingen für Vorsteher unterschiedliche Gefahren aus, das ihr eigenes Haus, das mit Weisheit aufgebaut werden musste, in Gefahr bringen konnte! Die „Ebioniten“ neigten zum Sauerteig des Pharisäismus oder zur Nachahmung gewisser Verhaltensweisen der Sadduzäer! Bei den vom System her gelehrten „Paulikanern“ war die Gefahr besonders hoch auf die Verführung von der Philosophie und deren religiösen Derivaten her hereinzufallen. Beide mussten sich von den „Parteianhängern des Herodes“ innerhalb der eigenen Reihen hüten, weil jene besonders bereit waren Bündnisse mit dem herrschenden System der Politik und Wirtschaft einzugehen! Bei alldem stand „die Rettung der vielen“ im Vordergrund, die Vorbereitung aller Versammlungsglieder auf das kommende System hin! Die notwendigen Veränderungen des Einzelnen um Gott wohlzugefallen statt mit dem System im Gleichschritt zu sein.

 

Paulus selbst erhöhte sich nicht über die übrigen elf Apostel, sondern im Gegenteil, er erniedrigte sich unter sie, was sich deutlich bei seinem Besuch der Versammlung in Jerusalem gezeigt hatte. Dies war im Zusammenhang mit der Streitfrage um die Beschneidung (Apg Kap. 15).

 

Das Leben ist ein Labyrinth an Entscheidungen, die Schrift gibt klare Anweisungen des Weges hin zum ZielTrotzdem war es ihm durch direkte Belehrung seitens des Christus zugekommen, das Geheimnis über die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ sowohl „Ebioniten“ wie „Paulikanern“ offenzulegen! Wie in einem Irrgarten galt es den richtigen Weg zwischen den Bibeltexten herauszufinden um das Zentrum zu entdecken und schlussendlich den Ausgangspunkt wiederzufinden. Dieses Geheimnis war bis zu dem Zeitpunkt weitgehend im Dunkeln gelegen und nur Ansatzweise durch die Propheten immer und immer wieder erwähnt worden! Der Brief an die Hebräer geht tief auf jenes Thema ein.

 

Paulus erklärte, wie sich die kommende Verwaltung zusammensetzen soll, im Brief an die Korinther beschreibt er in welcher Rangfolge die Auferstehung stattfinden wird, die künftige Aufgabe der Apostel und Versammlungsvorsteher. Solches und mehr war jedoch in vielen Teilen durch Paulus den Versammlungen der Nationen in all seinen Briefen erklärt worden! Ohne diese Briefe würden im grossen Puzzle des biblischen Gesamtbildes wesentliche Teile fehlen!

 

*** Rbi8  Epheser 3:8-13 ***

Mir, einem Menschen, der geringer ist als der geringste aller Heiligen, ist diese unverdiente Güte verliehen worden, den Nationen die gute Botschaft über den unergründlichen Reichtum des Christus zu verkündigen 9 und die Menschen sehen zu lassen, wie das heilige Geheimnis verwaltet wird, das von der unabsehbaren Vergangenheit her in Gott, der alle Dinge erschaffen hat, verborgen gewesen ist. 10 [Das geschah,] damit jetzt den Regierungen und den Gewalten in den himmlischen Örtern die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes durch die Versammlung bekanntgemacht werde, 11 gemäß dem ewigen Vorsatz, den er in Verbindung mit dem Christus, mit Jesus, unserem Herrn, gefaßt hat, 12 durch den wir diesen Freimut der Rede und Zutritt haben mit Zuversicht durch unseren Glauben an ihn. 13 Deshalb bitte ich euch, wegen dieser meiner Drangsale um euretwillen nicht nachzulassen, denn diese bedeuten für euch Herrlichkeit.

 

Der Brief an die Hebräer dagegen richtete sich spezifisch an die beschnittenen Judenchristen, die „Ebioniten“, um dort mit überkommenen Ansichten aufzuräumen und das neue Hohepriester-Königtum Jesu in den Vordergrund zu rücken! Die Judenchristen Jerusalems waren immer noch auf den Tempel, die Opfer und das Priestertum Levis ausgerichtet. Zweck dieser Information war es: „Regierungen und den Gewalten in den himmlischen Örtern [[(den ersten „Himmeln“ bisheriger jüdischer Machtausübung)]] die überaus mannigfaltige Weisheit Gottes durch die Versammlung bekanntgemacht werde“. Auch die jüdische Obrigkeit, deren „Himmel“ musste durch die dortige Versammlung vom Wechsel und dem Ende des „Bundes mit Levi“ Kenntnis erlangen. Wer immer Gewalt in einem der bestehenden „Himmel“ der Mächtigen ausübte, der musste erkennen, dass diese Gewalt nun dem Christus unterordnet werden musste!

 

Diese Information sollte von der Christenversammlung ausgehen „gemäß dem ewigen Vorsatz, den er in Verbindung mit dem Christus, mit Jesus, unserem Herrn, gefaßt hat“. Der Vorsatz Gottes lautete gemäss Psalm 2 deutlich, dass alle Autorität sich dem Christus unterordnen musste, den Gott selbst auf die höchste Position über Engel und Menschen gesetzt hatte! Um dies zu verkünden brauchte es „Freimut der Rede“, wie Paulus dies immer wieder mit Takt und viel Mut zeigte! Ihm kam es zu die gute Botschaft vor Könige bis hin vor den Kaiser zu tragen! Unser Glaube an die Wahrheit aller durch Gott und seine auserwählten Diener verkündeten Dinge gibt uns diese Zuversicht! Dadurch aber nahen wir uns selbst dem Christus und dadurch Gott!

 

Warum wurde Noah gerettet?Schon der Prophet Zephanja sprach von „einer Nation die nicht vor Scham erbleicht“, er spricht dabei vom „Königreich des Sohnes der Liebe Jehovas“, von den Christen, die unter ihrem Haupt Jesus einen einzigen Leib bilden. Der Prophet gibt direkte Anweisungen an jene, die vor dem grossen Tag des Zornes Jehovas leben! Die Worte sind somit direkt an uns gerichtet!

 

*** Rbi8  Zephanja 2:1-3 ***

Versammelt euch, ja führe das Sammeln durch, o Nation, die nicht vor Scham erbleicht. 2 Ehe [die] Satzung [irgend etwas] gebiert, [ehe der] Tag wie Spreu vorübergegangen ist, ehe die Zornglut Jehovas über euch kommt, ehe der Tag des Zornes Jehovas über euch kommt, 3 sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.

 

Zephanja richtet sich an diejenigen, die Gottes Worte zu Herzen nehmen und Jehovas GESETZ und Seine richterliche Entscheidungen ausgeführt haben! Innerhalb der richterlichen Entscheidungen sind auch das Halten der Sabbate, Neumonde und der Festzeiten mit den jeweiligen Zusammenkünften eingeschlossen! Gottes Gerechtigkeit ist an sein GESETZ gebunden, das uns aus dem Herzen sprechen muss! Mit Sanftmut gilt es andere zu gewinnen und jene zu hüten, die uns anvertraut worden sind!

 

Aus diesem Blickwinkel, innerhalb des Teilbildes zum Abschluss des Systems betrachtet, verstehen wir die Aufforderung des Paulus nun wesentlich besser, wenn er sagt: Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.“ (Heb 10:24, 25)

 

Sehen wir aber wirklich den Tag herannahen oder verschieben wir ihn in unserem Geiste auf die unbestimmte Zukunft hinaus?

 

7.3.2.6          Gottes Gericht an lebenden Menschen durch den von ihm eingesetzten Richter

Die „unverdiente Güte Gottes“ hat zur Folge, dass Sünden der Vergangenheit in der Taufe durch „das Wiedergeboren werden  aus Wasser und Geist“ gelöscht werden und wir im „Buch des Lebens“ eingetragen werden. Jesu Blut leistet die notwendige Sühne! Ungesühnte Sünden bleiben bei Gott dagegen weiterhin als „Fluch“ registriert und werden ihren entsprechenden Lohn erhalten! Dazu ist notwendig, dass Gott die Toten für sein künftiges Gericht zur Auferstehung bringt!

 

*** Rbi8  Jesaja 26:19 ***

Deine Toten werden leben. Eine Leiche von mir — sie werden aufstehen. Erwachet und jubelt, ihr Staubbewohner! Denn dein Tau ist wie der Tau von Malven, und die Erde selbst wird auch die im Tode Kraftlosen [beim Geborenwerden] [[beim Aufstehen; bei der Auferweckung]] auswerfen.

 

Wenn wir somit die im vorherigen Kapitel erwähnte Aufforderung des Paulus erfüllen möchten, wenn wir die Worte Zephanjas verstanden haben, dann suchen wir Sanftmut, um uns selbst und die, die uns anvertraut sind auf das Endgericht und das kommende System vorzubereiten! Das Endgericht hat nichts furchterregendes an sich für all jene, die sich die Worte der Propheten zu Herzen genommen haben und Gottes Willen in die Tat umsetzten! Sie waren doch wie „Schafe“, die auf die Stimme ihres Hirten mit Freude hörten und ihm dahin folgten, wohin er sie führte!

 

Man kann sich nicht an den Glauben von anderen verlassen: Man steht allein vor dem Hern am Gerichtstag!*** Rbi8  Matthäus 25:31-33 ***

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

 

Beachten wir auch hier, dass Jesus „Nationen“ vor sich sammelt und nicht Religionen oder Sekten! „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ hatte er jenen in der Endzeit, vor der Vernichtung „Babylons der Grossen“ deutlich gesagt! Als Christen sollten wir uns ja heimisch im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ fühlen, das ja in sich selbst eine Nation darstellt, obwohl sie zerstreut wie die Juden unter allen übrigen politischen Gebilden der Erde zu finden sind. Ihr nationales Territorium umfasste die ganze Erde, da ja diese von Jesus vom Vater offeriert und auch erbeten worden ist! (Off 18:4)

 

*** Rbi8  Psalm 2:5-8 ***

[Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt

Auf Zion, meinem heiligen Berg.“

 7 Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen;

Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn;

Ich, ich bin heute dein Vater geworden.

 8 Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe

Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz.

 

Das Einsetzen des Christus „auf dem heiligen Berg Zion“, dem himmlischen Berg der Autorität Jehovas, dies erfolgte unmittelbar nach Jesu Tod! (Off Kap. 4, 5) Das Erbe aber kann Jesus erst dann antreten, wenn ihm der Vater auch seine Feinde unter die Füsse legt [B1], die ihm die Herrschaft streitig machen und die nicht wollen, dass er über sie regiert! Sie allesamt zeigten sich als Feinde des Christus, als Antichristen!

 

Alle anderen aber, jene die als „Jesu Schafe“ auf seine Stimme hörten, diese versuchten aus ihrem Herzen heraus ihren Mitmenschen das Gute zu tun! Es war nicht ihre Aufgabe selbst ein Königreich zu errichten oder an irgendeinem anderen bestehenden Königreich Anteil zu haben, ausser dem des Christus! Sie bildeten „keinen Teil der Welt“, des Systems Satans. Jesus sieht nun jeden der ihm nachgefolgt ist als seinen „Bruder“ und seine „Schwester“ an, die vom selben Vater als „Söhne  und Töchter“ angenommen werden! Jeder, der einem seiner geringsten der gerechten Brüder etwas Gutes getan hatte und sei es so klein, wie dass er ihm einen Becher Wasser reichte, ihn gastlich aufnahm, ihn bekleidete oder ihm ein Bett und sein Dach offerierte, sollte nun seinen Lohn erhalten! (Mat 25:31-40)

 

Jesus betrachtet jede Tat der Nächstenliebe so, als hätten wir sie ihm gegenüber begangen! Jede Unterlassung aber, wo wir die Gelegenheit versäumen das zu tun, wozu uns unser Herz antreibt haben wir Jesus gegenüber unterlassen! (Mat 25:41-44)

 

Das Gleichnis vom verlorenen Sohn zeigt wie Vaterliebe Anwendung findetDann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Dabei unterscheidet Jesus an anderer Stelle den Lohn dafür, einen Gerechten aufgenommen zu haben oder einen Propheten! Warum macht Jesus diesen Unterschied?

 

*** Rbi8  Matthäus 10:40-41 ***

Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten.

 

Weil es mehr Verfolgung und härtere Bedrängung bedeutet als Prophet Gottes Willen und seinen Plan mit den Menschen anderen zu verkünden, wie als Gerechter Gottes GESETZ einzuhalten! Darum fordert Paulus jeden Christen dazu auf die höchste der Geistesgaben anzustreben, das Prophezeien! Wem aber mehr gegeben wurde, der muss auch bereits sein mehr zu leiden!

 

Während Gerechte seitens der Ungerechten zu leiden haben sind es die Propheten die Gottes Worte verbreiten, die zu allen Zeiten den Hass und die Verfolgung des herrschenden Systems auf sich gezogen haben. Diese Propheten haben doch jenen, die Gott und seinem Plan widerstehen Erniedrigung und Strafe angekündigt, so wie Jehova es deutlich vorhersagte. Das möchten die Mächtigen weder hören noch zur Kenntnis nehmen!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:12 ***

Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist in den Himmeln; denn ebenso verfolgte man vor euch die Propheten.

 

Wer als Prophet verfolgt wird soll sich freuen, gar vor Freude springen, den Jesus hat für ihn besonderen Lohn bei seiner Wiederkehr! (Off 11:18; 22:12)

 

 

7.3.3          Gottes Gesamtorganisation, die in Vollkommenheit zusammenwirkt

 

7.3.3.1          Wenn „Gott allen alles ist

Paulus zeigte, dass er als Apostel jeden seiner christlichen Brüder sehr ernst nahm. Wenn er jemanden schwach sah, so erniedrigte er sich zu ihm hin und zeigte sich ihm ebenso als schwach und gab ihm dadurch Hoffnung, dass auch er selbst seine Schwäche zu überwinden vermag! Jedem Menschen näherte er sich auf unterschiedliche Weise, um ihn zu gewinnen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:22 ***

Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin Menschen von allen Arten alles geworden, damit ich auf jeden Fall einige rette.

 

Dieselbe Lehre immer weitervermittelt aber mit geringen Abweichungen jedes mal ergibt eine völlig andere Lehre nach gewisser ZeitDa Paulus als ein Prophet den Menschen die Dinge zeigte, die ihrer Rettung dienten, konnte er dadurch immer mehr Menschen den Weg der Rettung zeigen! Diese ihrerseits fingen bald schon an den Weg selbst zu gehen und andere ebenso zu belehren! Der Predigtauftrag brachte schnelle Vermehrung und durch die Sabbatordnung und den Befehl sich zu versammeln blieb die Qualität der Unterweisung von der ersten Linie bis zum Ende dieselbe! Das Gegenteil aber ist zu erwarten, wo das Zusammenkommen zu den Sabbatversammlungen vernachlässigt oder gar aufgehoben wird! Die Qualität an Unterweisung und entsprechendem Handeln nimmt schnell ab!

 

Im Zentrum stand dabei Jesus als Erlöser, weil wir nur durch Jesus zu Gott gelangen können! Jesus nahm dadurch eine Schlüsselstellung ein, die er aber nie missbrauchte und auch nicht die Apostel, „um sich Gott gleichzumachen“, was Satan von Beginn an gemacht hat! Stets  wiesen Jesus und die Apostel darauf hin, dass Anbetung nur Gott dem Vater gebührt! Jesu Stellung blieb im Himmel die Stellung eines Engels, auf der Erde war er ein Mensch ohne Amt und Ehren im System. Nie versuchte er die Stellung Gottes des Allmächtigen zu erlangen, um Anbetung auf sich zu ziehen!

 

Konstantin und seine Vision vom "Zeichen", in dem er siegen werde.Dies kam erst mit dem Konzil von Nicäa, wo Jesus 325 u.Z. zum „Gott“ gleich dem Vater erklärt wurde. Ganz im Sinne von Kaiser Konstantin, der das Konzil einberufen hatte, um das zufolge Religionsstreitereien geteilte Reich zu einigen.  Er selbst führte das Konzil an, er, der sich doch als Gottmensch im ganzen römischen Reich anbeten liess! Seine Mutter, die sich zum Christentum des Papstes Silvester in Rom bekannte glaubte in Jerusalem das Kreuz Jesu gefunden zu haben, ein Objekt das seither erdenweit angebetet wird.

 

Das "chih rho", das Konstantin sah hatte nichts mit einem Kreut gemeinKonstantin selbst hatte vor der Schlacht an der Milvischen Brücke einen Traum und sah ein X (Chi) mit einem P (Rho) darin und hörte eine Stimme: „Unter diesem Zeichen wirst du siegen!“ Flugs wurde jedes Schild der Soldaten mit jenem Zeichen bemalt. Der Vatikan hat dieses heidnische Symbol für sich übernommen wie hunderte anderer heidnischer Gepflogenheiten.

 

Dagegen erklärte Jesus stets sich dem Vater untergeordnet. Er war und blieb der Einzige der angebetet werden darf. Als der Teufel ihn verführte und ihm alle Reiche der Erde anbot für einen einzigen Akt der Anbetung antworte Jesus: „Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.“ (Lu 4:8) Daran hat sich bis heute trotz seiner Erhöhung an Gottes rechte Seite nicht geändert!

 

*** Rbi8  Johannes 14:5-7 ***

Thomas sagte zu ihm: „Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie kennen wir denn den Weg?

6 Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Die Nachfolge Jesu ist nicht gleichbedeutend wie Mitglied einer Kirche zu sein! Es bedeutet den Glauben und die Werke die Jesus tat nachzuahmen, seinen Schritten aufmerksam nachzufolgen. Für  Jesus war jedes geschriebene Wort der Schrift verlässliche Anleitung. Jesus ist das vollkommene Abbild des Vaters und wir sollten danach streben Abbild Jesu zu werden und für ihn als dessen Abgesandte Zeugnis abzulegen, so wie Jesus über den Vater Zeugnis abgelegt hatte!

 

Weder Engel noch Verstorbene dürfen angebetet werden!Selbst der greise Apostel Johannes verfiel der Gefahr einen Engel anzubeten, der ihm die Offenbarung durch Visionen überbracht hatte. Er wurde von jenem sofort zurechtgewiesen! Genauso weist Jesu jeden unmittelbar zurecht, der versucht ihn anzubeten! Anbetung gebührt alleine Gott Jehova! Zum Vater beten wir im Namen und Auftrag Jesu! Anbetung von Engeln, selbst nicht von Jesus in seiner erhöhten Stellung als Erzengel oder gar Verstorbenen wie Maria und der „Heiligen“ ist ein schweres Vergehen gegen das erste und zweite Gebot! Denn in Gottes Augen ist dies eine grosse Sünde, weil er „keine anderen Götter“ neben sich duldet!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:10 ***

Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

 

Unsere Aufgabe war und bleibt es anderen Menschen von Jesus Zeugnis abzulegen, warum er in die Welt kam, was seine Botschaft war, welche übernatürlichen Werke er verrichtete und warum Gott ihn unmittelbar nach dem Tod „über alle Macht und Herrlichkeit im Himmel und auf der Erde“ erhöht hatte! Mat 28:18) Dies tun wir, bis er gekommen ist und während des Millenniums gegenüber Auferstandenen! Dadurch beginnen wir fast schon automatisch zu „prophezeien“, unsere edelste Aufgabe, indem wir Gottes Worte, seinen Plan mit den Menschen und sein kommendes Königreich und die damit verbundene Rückkehr Jesu zu verkünden beginnen!

 

Jesus hatte von Jehova her die Aufgabe erhalten, sich die Menschen zu unterordnen, so wie Adam die Aufgabe erhalten hatte sich Tiere und Pflanzen zu unterwerfen. Jesus tat dies seit Beginn in Eden als Geistgeschöpf, als „Baum des Lebens“, nicht mittels Gewalt, sondern durch seine Lehren und durch sein Beispiel der Liebe, durch seine Hilfestellung die so anziehend wirkt! Trotzdem machte sich Jesus mächtige Feinde! Diese waren ihm vorerst nicht unterworfen, das sollte erst kommen, wenn ihm „alles unterworfen“ sein würde, ab Beginn des „Tages des Herrn“, zu Beginn der Endzeit [B1].

 

Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des "Tages des Herrn"
 

Dann aber sollte es seine Aufgabe sein den ermordeten „zwei Zeugen“ erneut Leben zu geben, die Frühauferstehung seiner „Braut“, der Apostel vorzunehmen, dann die „Schafe von den Böcken“ zu trennen und die Auserwählung des Überrests der 144.000 künftigen Priesterkönige mit seiner inzwischen seit der Hochzeit „Frau des Lammes“ [B2e] vorzunehmen [B2e-B2g]. Dann ist es seine Schlussaufgabe all jene am Tag Harmagedons [B3] zu bestrafen, die nicht wollten, dass er König über sie sei und danach die zu erhöhen, die zur künftigen erdenweiten Verwaltung auserlesen sind! [Bb] Lukas wiederholt Jesu Worte die er vor den Juden geredet hatte, als er von Jesu Wiederkehr in Königreichsmacht berichtete:

 

*** Rbi8  Lukas 19:27 ***

Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “

 

Diesen Auftrag erteilt der „Reiter auf dem weissen Pferd“ seinen Engelheeren am Tag Harmagedons! [B3] (Off 19:11-21) Keiner, der nicht im Buch des Lebens aufgezeichnet gefunden wird kann entrinnen, was immer seine Stellung war und wo immer er sich befindet. An jenem Tag gibt es nirgends einen sicheren Unterschlupf für all jene, die Jesu Königtum und Jesu Hohepriesteramt abgelehnt oder gar für sich selbst beansprucht hatten! Sie werden angstvoll rufen: „Berge fallt über uns“. Sie werden somit eine Zeit vorher mit Deutlichkeit erkennen, dass ihr Ende gekommen ist!

 

Berge fallt über uns*** Rbi8  Offenbarung 6:15-17 ***

Und die Könige der Erde und die Personen von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Reichen und die Starken und jeder Sklave und [jeder] Freie verbargen sich in den Höhlen und in den Felsen der Berge [[(ihrer Hierarchien)]]. 16 Und sie sagen fortgesetzt zu den Bergen und zu den Felsen: „Fallt über uns [[(schützt uns)]], und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes, 17 denn der große Tag ihres Zorns ist gekommen, und wer vermag zu bestehen?“

 

Berge“ stellen symbolisch Hierarchien, die ersten „alten Himmel dieses vergehenden Systems dar! Sie haben Grund Gott und Jesus zu fürchten, an die zu glauben und deren Willen auszuführen sie sich geweigert haben! „Höhlen“ sind die Zufluchtsorte, welche die politischen und wirtschaftlichen Hierarchien für ihre getreuen Mitglieder geschaffen hatten. Sie werden am Tag der Rache Gottes keinen Schutz bieten! „Der grosse Tag ihres Zorns“ kommt bestimmt von Jehova her und exakt zu dem von Ihm bestimmten Zeitpunkt! [B3] Es mag für uns bis kurz vor dem wirklichen Geschehen schwierig sein diesen Zeitpunkt vorherzusagen. Bestimmte Vorhersagen wie die Zerstörung der Religionen müssen vorab kommen und deren Eintreffen sind eindeutiges Zeichen. Alle jene aber, die mit Freuden auf die gute Botschaft des kommenden gerechten Systems Gottes reagiert haben, die um sein gerechtes Gericht gebeten haben, sie richten ihr Haupt hoch, weil ihre Befreiung naht. „Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“ (Lu 21:28)

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Die Unterwerfung der Feinde kommt durch Jesus zum Höhepunkt, wenn er nach der Schlacht Harmagedons und damit aller irdischen Gewalt Satans den Teufel in Ketten bindet und in den „Abgrund“, eine Form von Gefängnis mitsamt seiner Dämonen einsperrt. Noch aber fehlt die Unterwerfung eines weiteren Feindes, des adamischen Todes! Erst nach Ausführung des Auftrages wird Jesus sich erneut vollkommen dem Vater unterwerfen. Dies ist wenn das himmlische Jerusalem, Jehova mit der Engel-„Braut“ des zweiten „neuen Himmels“ sich auf Zion herabsenkt (Off 21:1-5) und Jesus dem Vater auch die irdische „Braut“, die ersten „neuen Himmel“ der irdischen Verwaltung übergibt (Off 15:24) und Gott sich mit den zwei Teilen die nun geeint sind „verlobt“: (Eph 1:8-12) „Und ich [[(Gott Jehova)]] will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘ (Hos 2:19, 20). Jetzt ist der Moment gekommen [Bb1; e1], wo Gottes Macht über all Seine Geschöpfe erneut wie in Eden zuvor der Rebellion Satans vereint ist!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:28 ***

Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Nachdem Jesus in Harmagedon die Feinde unterworfen hat kommt auch noch der letzte Feind zu seinem Ende: „Der (adamische) Tod“! Indem er nun der „grossen Volksmenge“ und schon zuvor den 144.000 durch „Umwandlung in einem Nu“, wenn die „Sterblichkeit Unsterblichkeit anzieht“ und er uns dadurch ewiges Leben schenken wird! Paulus erklärt auch dieses bisher „heilige Geheimnis“ seinen getreuen Brüdern in Korinth:

 

Das Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen (1. Korinther 15:50-57)  Indes sage ich dies, Brüder, daß [[(sterbliches und verwesliches)]] Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden [[(Paulus schliesst sich mit ein)]], 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit [[(andauernde Handlung!)]] der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir [[(die Überlebenden Harmagedons)]] werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß [[(mittels Umwandlung der DNS in jeder Zelle)]] Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche [[(aus Adams Vererbung der Sterblichkeit)]] Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ [[(der „Fluch“ auf Sünde)]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus [[(mittels „unverdienter Güte“ die den „Fluch“ löscht)]]!

 

Ohne „Umwandlung in einem Nu“, die durch Jesus an dem Tag und der Stunde für die „grosse Volksmenge“ kommt, bevor er dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt [Bb1; e1] und so die Gabe in Vollkommenheit geschieht, wäre das Werk Jesu nicht vollendet.

 

Auch wenn Gott Jesus „alles unterworfen hat“ (1.Kor 15:27, 28), so ist doch Jesus niemals „vorausgedrängt“, sondern wartete stets auf den Tag den Jehova bestimmt hatte, um ihm das zu geben, was von Anfang an für ihn bestimmt war! (Kol 1:15, 16) Wenn Jesus sich nun Gott ebenso als dessen Geschöpf unterwirft, wie er inzwischen sich alles andere im Himmel und auf der Erde unterworfen hat, dann ist „Gott allen alles geworden. Aus Liebe zu Jehova wird sich jedermann und alles der Erfüllung seines Planes zuwenden!

 

Bis dahin gilt es unseren Glauben zu stärken, weil das System uns mit aller Gewalt auf seine Seite zu ziehen versucht! Die ganze Weisheit dieses Systems ist auf Verführung mittels Irrtum und Lüge ausgerichtet! Es verspricht uns für alle heutigen Probleme eine Lösung. Die Wissenschaftler finden stets den Ausweg, möchten sie uns weis machen! Die Realität aber verrät das Gegenteil. Alle die, welche „Weise“ gemäss diesem System sein möchten, die durch ihre eigene Intelligenz aufzufallen suchen, sie werden in ihrer eigenen List gefangen werden!

 

Auf Gottes Wort hin zu handeln ist Weisheit*** Rbi8  1. Korinther 3:19-23 ***

Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: „Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.“ 20 Und wiederum: „Jehova weiß, daß die Überlegungen der Weisen nichtig sind.“ 21 Folglich rühme sich niemand der Menschen; denn alles gehört euch, 22 ob Paulus oder Apollos oder Kephas oder die Welt oder Leben oder Tod oder Gegenwärtiges oder Zukünftiges: alles gehört euch; 23 ihr aber gehört Christus; Christus aber gehört Gott.

 

Jesus hat uns durch sein Blut erkauft und wir sind dadurch sein Eigentum geworden! Da Jesus Erbe der ganzen Erde ist verspricht er uns Miterben mit ihm zu werden.

 

All jene, welche die Welt, dieses System durch ihre Standhaftigkeit besiegen, sie werden Erben dessen sein, was die Weisen und Mächtigen dieses Systems der Dinge schlussendlich zurücklassen werden! Da wir den Aposteln und Jüngern vertraut haben, so gehören sie künftig uns, wie wir ihnen gehören. Wir brauchen uns nicht heute darüber zu rühmen, welchen Besitz oder welche Macht wir uns aufgehäuft haben! Die Zukunft gehört den Sanftmütigen, denen, die Gottes Gebote gehalten haben! Gott wird auf unser Flehen und Schreien in Bedrängung bestimmt hören und uns Recht verschaffen, das uns die ungerechten Richter dieses Systems verweigern!

 

Anhand des Beispiels einer armen Witwe, die von einen ungerechten Richter, der weder Gott noch Menschen fürchte, Recht in ihrer Angelegenheit verlangte und jenem so langer zusetzte, dass er ihr Recht gab, daran zeigt Jesus, dass Gott als gerechter Richter am Tag seines Gerichts nicht zögern wird durch Jesus wahres Recht zu sprechen! Die Langmut Gottes kennt eine Grenze!

 

*** Rbi8  Lukas 18:6-8 ***

Dann sagte der Herr: „Hört, was der Richter, obwohl er ungerecht war, sprach! 7 Wird Gott also bestimmt nicht auch seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, Recht verschaffen, auch wenn er ihnen gegenüber langmütig ist? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen eilends Recht verschaffen. Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“

 

Wir werden den Glauben an Jesu Wiederkehr nicht aufgeben, wie dies bei vielen Religionsgruppen der Fall ist, die alles in den Himmel verschoben haben und den Zeitpunkt in die Vergangenheit oder unbestimmte Zukunft verlegt haben. Deren Kirchenväter und damit ihre Kirchen waren doch eindeutig zu Anhängern der Lehren des Hymenäus geworden: „Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ (2.Ti 2:18-20) Jesus wird uns bei seinem machtvollen Auftreten in Harmagedon Recht verschaffen und uns von unseren Feinden und Bedrängern endgültig befreien!

 

7.3.3.2          Das Allerheiligste, als Kontrollzentrum zur Koordination jeder Aktivität gibt geistiges „Licht“ durch Jesus, als einer „hellen Lampe

Wir haben durch den Vergleich der Vergangenheit mit der Gegenwart erkannt, dass ursprüngliche Pläne im Streben nach absoluter Macht in Politik und Religion, die bereits Nimrod nach der Sintflut hatte, nun in der Zeit des Endes fast vollständig realisiert wurden! Die angestrebte „neue Weltordnung“ braucht keinen Schöpfergott mehr, lehnt ihn gar vollständig ab. Am Tag, wo die Politik die Religionen zerstört und die menschlichen Bedürfnisse nach Anbetung einer Gottheit in eine durch die UNO kontrollierte neue Pan- oder Universalreligion vereint, erst da ist Gottes Prophetie über den „Antichristen“ vollständig erfüllt. Vor allem die Vorhersagen durch den Propheten Daniel stellen im Voraus geschriebene Menschheitsgeschichte dar! Erinnern wir uns der Worte Jesu, dass alles was im „GESETZ und den PROPHETEN“ geschrieben steht sich erfüllen muss! Jesu Worte sollten uns in Fleisch und Blut übertragen sein:

Nicht ein Teilchen eines Buchstabens wird vergehen

*** Rbi8  Matthäus 5:17-18 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.

 

Noch hat sich nicht alles erfüllt, was in den PROPHETEN (allen Büchern des AT, ausser dem Pentateuch) und im GESETZ (fünf Bücher Mose = Pentateuch) vorhergesagt ist! Der zweite, abgetrennte Teil der Erfüllung der Vorhersagen in Matthäus 24 (Mar 13; Lu 21) die Jesus und seine Wiederkehr betreffen, die sich um den wahren „Fürsten des Friedens“ drehen, der nun die wirklich „allen Dingen die Fülle und Erfüllung“ verleihen wird! Statt Habsucht und Machtkonzentration in der Hand einiger weniger Gewaltiger kommt eine gerechte Verteilung der Macht. Was heute an Macht in der Hand von etwas über 200 Staatsoberhäuptern liegt wird künftig auf 144.000 Priesterkönige verteilt sein, die dem Volk in jeder Beziehung wesentlich näher stehen werden und dessen Bedürfnisse wirklich erkennen und auch befriedigen werden! Gerechtigkeit und Recht aufgrund des einheitlichen göttlichen GESETZES werden überall auf der Erde zur Anwendung gebracht!

 

*** Rbi8  Psalm 33:4-5 ***

Denn das Wort Jehovas ist gerade,

Und all sein Werk geschieht in Treue.

 5 Er liebt Gerechtigkeit und Recht.

Mit der liebenden Güte Jehovas ist die Erde erfüllt.

 

Die ganze Erde wird davon gleichmässig profitieren, dass Ordnung und Redlichkeit vorherrschen und liebende Güte an die Stelle von Habsucht kommen! Das Licht von Unterweisung, das uns in wahrer Weisheit führen wird, wo an die Stelle der verdrehten „offiziellen Wahrheit“ die wirklichen Fakten und Tatsachen geäussert werden, weshalb einfache Tatsachen nicht erkannt werden können! Gott selbst beginnt wiederum mit den Menschen zu handeln!

 

Zerstörung des Pplaneten Eerde, als ob es eine Wegwerfware sei*** Rbi8  Psalm 37:4-6 ***

Wälze deinen Weg auf Jehova,

Und verlaß dich auf ihn, und er selbst wird handeln.

 6 Und er wird bestimmt deine Gerechtigkeit hervorbringen wie das Licht selbst

Und dein Recht wie den Mittag.

 

Statt unser Vertrauen in eine Wissenschaft und in eine Elite von Universitätsabgängern zu setzen, die von sich in Überheblichkeit behaupten all die Probleme, die ihre Vorgänger und sie selbst in Wirklichkeit verursacht haben nun in Kürze wiederum in den Griff zu bekommen, empfiehlt uns Gottes Wort das Vertrauen in Ihn und Seine Vorhersagen zu setzen! Gott selbst muss handeln, weil der Mensch sein Wort nicht halten wird noch einhalten kann, bis der gesamte Planet Erde für das Leben untauglich gemacht sein wird!

 

Die Mächtigen werden nicht zurückstecken, sondern eifern sich gegenseitig zu immer grösseren Torheiten an! Wer ihre überheblichen Pläne das Universum zu erobern und Leben auf dem Mars und gar anderen Solarsystemen aufzurichten durchschaut erkennt sehr bald, dass deren Irrsinn uns das vernünftige Denken vernebelt! Die Evolutionstheorie brachte ein Mass an Gottlosigkeit mit sich, das jeden Gedanken an eine höhere Macht als jene, die sie selbst ausüben zu verdrängen sucht! Sie selbst glauben niemandem gegenüber verantwortlich zu sein! Diese Menschen leben selbst in einer Phantasiewelt und wir haben ihnen das Spielfeld Erde nahezu kampflos überlassen!

 

Wenn Harry Potter und ähnlicher dämonisch inspirierter Unsinn schon die Gedanken unserer Kinder hin zum Spiritismus beflügelt, so wird deren Wunschdenken von klein an keine realen Grenzen mehr gesetzt! Der „Krieg der Sterne“, wo Menschen ihre Konflikte aus dem Bereich der Erde ins All hinaus exportieren, solches ist nur der nächste Schritt, das wahre Ziel das Menschen von Gott gesetzt wurde, das jene kranke Elite uns allen durch die durch sie kontrollierten Medien in die Köpfe zu setzen versucht in Vergessenheit zu bringen: Einen Planeten Erde als Paradies zu gestalten. Sie selbst arbeiten mit voller Kraft aus Hab- und Machtsucht daran die einzige wahre Lebensgrundlage, unseren Planten zu zerstören! Sie glauben mittels ihrer eigenen Kreativität in der Genmanipulation Gott spielen zu können und versprechen uns die Lösung der vielen Probleme, ohne uns auf die neuen Risiken, die sie heraufbeschwören auch nur im Geringsten aufmerksam zu machen, weil sie diese selbst gar nicht verstehen!


Es ist todbringendes „Wermut“, der die „Wasser der Erkenntnis“ bitter werden lassen, das jene gottlosen „Lichter dieses Systems“ uns zu trinken geben, das reine „Finsternis“ bedeutet!

 

*** Rbi8  Offenbarung 8:10-11 ***

Und der dritte Engel blies seine Trompete. Und ein großer Stern [[(ein starker Herrscher: die Wissenschaft)]], der wie eine Lampe [[(wie rettttendes Licht)]] brannte, fiel vom [[(ersten)]] Himmel, und er fiel auf ein Drittel der Flüsse [[(ein Drittel der Unterrichtung)]] und auf die Wasserquellen [[(die Quellen der Menschenlehre)]]. 11 Und der Name des Sterns lautet „Wermut“ [[(hebr.: laʽanáh; gr.: ápsinthos = Unmoral, bittere Erfahrung)]]. Und ein Drittel der Wasser [[(der Unterweisung der Menschheit)]] wurde zu Wermut, und viele der Menschen starben [[(den geistigen Tod)]] von den Wassern, weil diese bitter gemacht worden waren.

 

Klimaveränderung? Der Mensch muss die Folgen seines Handelns verantworten!Damit beginnt das erste der „drei Wehe“: Wer an die Lehren dieses Systems glaubt, weil er vom „Wermut“ ihrer lügenhaften, gottentehrenden und gesetzlosen Lehren getrunken hat, der wird an den todbringenden Folgen des „Fluches“ auf Sünde bestimmt sterben. Nie werden die Wissenschaftler dieses Systems in der Lage sein „ewiges Leben“ zu geben. Weil selbst dann, wenn sie den Schlüssel dazu finden würden, ihn ausschliesslich für sich selbst und die herrschende Klasse verwendeten! Der Glaube an die Wissenschaft ist wirklich wie „ein grosser Stern, der wie eine Lampe brannte“ vom Himmel gefallen! Immer mehr Menschen beginnen sich zu besinnen, wer schlussendlich die wahren Schuldigen hinter dem rasanten Niedergang und der Umweltzerstörung sind! Die Völker beginnen mit den Fingern auf ihre Führer in Politik, Wirtschaft und Religion zu zeigen! Die „Flüsse“ und „Wasserquellen“ der Unterweisung sind wahrlich vergiftet worden!

 

Wie anders ist die Vorhersage über das „neue Jerusalem“, die kommende Weltregierung, die wahre Grundlagen hat, das „Jerusalem droben“, das zu den Menschen herabkommt! Jehova erklärt doch: „ ‚Siehe! Ich mache alle Dinge neu.‘ Auch sagt er: ‚Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.‘ “ (Off 21:5) Ein vollkommen anderes Licht wird uns erleuchten! Ströme von „klaren Wassern“ der Unterweisung werden aus dem Jerusalem der kommenden erdenweiten Verwaltung hervorbrechen und alle Menschen tränken!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:23 ***

Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne [[(Satan, das Licht dieser Welt)]] oder der Mond [[(seine irdische Verwaltung)]] auf sie scheint, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe war das Lamm.

 

Licht“ bedeutet Erkenntnis, da, wo zuvor „Finsternis“ herrschte! „Wehe denen, die sagen, daß Gutes böse sei und Böses gut sei, denen, die Finsternis als Licht hinstellen und Licht als Finsternis, denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!“ (Jes 5:20) Jesus, das Lamm Gottes wird seine Erkenntnisse betreffend der Führung der Menschen zu unseren Gunsten einsetzen und uns Dinge lehren, von denen wir durch die Wissenschaftler nichts gehört haben! Gott hatte von Beginn an alle Dinge erschaffen, die zu unserer physischen und geistigen Heilung notwendig sind! Was wir in der Zwischenzeit durch unser mutwilliges Eingreifen zerstört haben mögen, dies verspricht er neu zu machen!

 

Time for Change*** Rbi8  Offenbarung 21:5-8 ***

Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben. 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod.“

 

Wir brauchen keine mystischen Erklärungen, um die Realität dieser Vorhersage als glaubwürdig zu betrachten! Wer das Wunder der Schöpfung mit offenen Augen betrachtet, der braucht nicht daran zu zweifeln, dass dahinter eine überragende Intelligenz, höchste Form von Weisheit steht, die vollkommene Erkenntnis aller Zusammenhänge.

 

Die vorhandenen Dinge gehen unendlich weit über die von Darwin proklamierte Möglichkeit einer Evolution aus reinem Zufall und Zuchtwahl hinaus, dass jeder denkende Mensch sich voller Staunen vor dem Schöpfer verneigen sollte! Seine unermessliche Weisheit wird künftig denen zur Verfügung stehen, die schon heute kostenfrei von der reinen Quelle seines Wortes geschöpft haben! Nur wer auf Gott hört wird von ihm schlussendlich auch als Sohn und Tochter anerkannt werden! Feiglinge und Ungläubige, die sich eher an dieses zerstörerische System gehängt haben, sie aber  werden das kommende System nicht sehen! 

 

Johannes beschrieb Jesus in seinem Evangelium als „das wahre Licht“, das in die Welt gekommen war, um uns über den Vater und dessen Zukunftspläne betreffend die künftige Verwaltung der Erde zu unterrichten! Jesus, als Werkmeister Gottes hatte alle erschaffenen, die Dinge nach Gottes Plan und Willen gemacht! Er ist kein Neuling, der erst in seine Arbeit eingeführt werden müsste! Seit seiner Erhöhung vor fast zweitausend Jahren über alle Engel hat er zudem gezeigt, dass er jene Geister als vollkommene Einheit hinter sich vereinigt. Auf der Erde ist es sein „Leib“, die Versammlung all jener, die vollkommen getrennt von Satans System und dem Einfluss seiner Dämonen sind! Auch auf der Erde hat er seit seinem Tod ständig neue Getreue hinter sich vereint, die seine Gebote unverfälscht ausgeführt haben, Gottes GESETZ hielten und für Jesus Zeugnis ablegten! Auch wenn der Tod inzwischen die meisten von ihnen seit den Tagen Jesu und davor im Todesschlaf festhält, so ist dies doch nur vorübergehend!

 

*** Rbi8  Johannes 1:9-13 ***

Das wahre Licht, das jeder Art von Menschen Licht gibt, war im Begriff, in die Welt zu kommen. 10 Er war in der Welt [[(schon als Unterweiser Adams symbolhaft im „Baum des Lebens“)]], und die [[(Menschen-)]]Welt kam durch ihn ins Dasein [[(“lasst uns Menschen machen“)]], aber die Welt erkannte ihn nicht. 11 Er kam in sein eigenes Heim, aber sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. 12 So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Befugnis, Kinder Gottes zu werden, weil sie Glauben an seinen Namen ausübten; 13 und sie wurden nicht aus Blut noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren.

 

Das Leben im Meer, mit dem Planktob wir in der Genesis zu Beginn schon beschrieben: Gottes Geist wirkte über den Wassern der Erde, Leben wurde in den Meeren erzeugtJesus war seit Beginn der Schöpfung in der Welt und hatte seine Engel darin angeführt die Dinge zu erschaffen! Er war jener Geist Gottes, dessen „wirksame Kraft“, die mit Intelligenz ausgestattet „über den Wassern schwebte“, um erstes Leben in den Wassern hervorzubringen und später das Leben auf dem trockenen Land bis hin zum Menschen zu erschaffen! (1.Mo 1:2; Kap. 1)Er war in der Welt, und die Welt kam durch ihn ins Dasein, aber die Welt erkannte ihn nicht.“ Als er durch Johannes den Täufer als der vorhergesagte Messias vorgestellt wurde, da nahm ihn sein eigenes Volk nicht an. Die Führer „vereinigten sich wie ein Mann“ gegen ihn und liessen ihn an einen Stamm nageln und schmerzvoll töten!

 

David schrieb darüber im Psalm 2: „Warum sind die Nationen in Tumult gewesen Und murmelten die Völkerschaften ständig Leeres? Die Könige der Erde stellen sich auf, Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie ein [Mann] Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten, [Indem sie sprechen:] ‚Laßt uns zerreißen ihre Bande Und von uns werfen ihre Stricke!‘ “  (Ps 2:1-3) 

 

Diese „Welt“, das System Satans hat Jesus nicht als das erkannt, was er wirklich ist: Gottes Werkmeister, Sein Wortführer und Abgesandter aus dem Geistbereich! Die Christenheit machte aus ihm einen „Gott“, Teil der heidnischen „Dreieinigkeit“ und stellt in so als „gottgleich“, als identisch mit Jehova dar, was Jesus selbst nie angestrebt hat! Er selbst bezeichnet sich als „Sohn Gottes“, als „Geschöpf“, als dem Vater unterordnet. Das war das Kennzeichen Satans und all jener, die ihr Vertrauen eher in die Schlange setzen, wie in die Aussagen Gottes! „Ihr werdet sein wie Gott“, dies hatte jener Ur-Lügner bereits versprochen!

 

Alle aber, die Jesus in ihrem Herzen als den „wahren Propheten“, der „gleich mir“) anerkannten, den Moses vorhergesagt hatte (5.Mo 18:15-19), ihnen wurde gewährt „Kinder Gottes“ zu werden, die Gott selbst am Tag, wo Jesus Jehova das gereinigte Königreich übergibt als seine Söhne und Töchter anerkennen wird! Die „Wiedergeburt aus Wasser [[(der Taufe)]] und aus Geist“, in Form der „Beschneidung des Herzens“, das sich nach Gottes Willen und GESETZ ausrichten will, diese kommt von Gott her!

 

die vierundzwanzig Ältesten vor Gottes Thron wefen ihre Kropnen zu Füssen des erhöhten JesuPaulus beschreibt Jesus im Brief an die Hebräer, dass er ein „genauer Abdruck [[(von Gottes)]] Wesen“ ist. Jesus selbst beschrieb Gott als personifizierte Liebe! Diese Form der Liebe, die Gesetzestreue und Erfüllung von Gottes Willen vorlebte war der Widerschein von Gottes Herrlichkeit, dem wir als Christen nachfolgen sollen! Andererseits hasste Jesus Gesetzlosigkeit und verurteilte offen die Heuchelei der geistigen Führer seiner Tage! Auch darin sollen wir ihn nachahmen! Die Heuchelei heutiger Religionsführer ist bestimmt noch weit offensichtlicher als damals!

 

Ihm wurden nach seiner Auferweckung „im Geiste“, als jene Geistperson, die er war bevor er zur Erde gesandt wurde, nun alle Engel und Menschen unterordnet, die ihn freiwillig anerkannten. Die vierundzwanzig himmlischen „Ältesten“, Jehovas „Regierungskabinett“ warfen ihre Kronen vor Jesu Füsse, darin ausgenommen Satan, der daraufhin aus dem dritten „Himmel“ zum zweiten hinab erniedrigt wurde.

 

*** Rbi8  Hebräer 1:3-4 ***

Er ist der Widerschein [seiner] Herrlichkeit und der genaue Abdruck seines Wesens selbst, und er erhält alle Dinge durch das Wort seiner Macht aufrecht; und nachdem er eine Reinigung für unsere Sünden herbeigeführt hatte, setzte er sich zur Rechten der Majestät in den Höhen. 4 So ist er besser geworden als die Engel [[(durch seine Treue als Mensch bis in den Tod und danach seine Erhöhung durch Jehova (Mat 28:18; Off 5:11, 12))]], insofern er einen Namen geerbt hat, der vorzüglicher ist als der ihrige.

 

Jesus hatte sich erniedrigt, als machtvolles Engelwesen war er bereit gewesen nun selbst Menschengestalt anzunehmen und all die Drangsale denen wir ausgesetzt sind selbst am eigenen Leib zu erleben! Er führte den ganzen Auftrag Gottes an ihn aus, der bereits durch die Propheten vorhergesagt war. Auch blieb er Gott treu, trotz grosser Versuchungen, Anfeindungen, Verfolgung, ja bis hin in den schmachvollen Tod, wo er gar der Gotteslästerung bezichtigt wurde!

 

7.3.3.3          „Das Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ bringt göttliches Recht im kommenden System von Anfang an erdenweit zur Anwendung

Der Prophet Jesaja spricht bereits im achten Jahrhundert v.u.Z. vom Messias, der nun als Richter der ganzen Welt und als Gottes eingesetzter Herrscher die Erde regieren wird. Es sind äusserst aufmunternde Worte, welche den Sinn kommender, wahrer Gerechtigkeit widerstrahlen. Nicht bloss das Offensichtliche wird im Gericht des Messias-Königs zu Verurteilung gelangen, vielmehr auch das was verdeckt war. Es ist ganz verständlich, dass all jene, die Ungerechtigkeit im Versteckten treiben und all die, welche den Geringen in ungerechter Weise ausbeuten Gottes Königreich nicht wirklich herbeiwünschen!

 

*** Rbi8  Jesaja 11:3-5 ***

Und er wird nicht nach dem bloßen Augenschein richten noch einfach gemäß dem zurechtweisen, was seine Ohren hören. 4 Und mit Gerechtigkeit wird er die Geringen richten, und mit Geradheit wird er Zurechtweisung erteilen müssen zugunsten der Sanftmütigen der Erde. Und er muß die Erde schlagen mit der Rute seines Mundes; und mit dem Geist seiner Lippen wird er den Bösen zu Tode bringen. 5 Und Gerechtigkeit wird sich als der Gurt seiner Hüften erweisen und Treue als der Gurt seiner Lenden.

 

Die Todesstrafe für Vergehen die Gottes GESETZ mit jenem Strafmass belegt wird mit Bestimmtheit erdenweit wiederum eingeführt werden! Der Tag Harmagedons ist der auserwählte Moment, an dem Jesus das Urteil das er am Passah-Tag über die Lebenden sprach durch seine Engel an den „Böcken“ vollziehen wird!  Die als für Gottes System ungeeigneten, mit der Kennzahl Satans „666  markierten Menschen erhalten ihr volles Strafmass, weil sie nicht auf Jesu Stimme gehört hatten und jene, die das Gericht ankündigten verlacht haben! Jesajas Worte müssen sich somit noch bis ins kleinste Detail erfüllen. Dieser Tag hat sich genaht, um wahre Gerechtigkeit herzustellen, die sich auf Gottes GESETZ abstützt und die all denen Barmherzigkeit gewährt, die dies auch wirklich verdienen. „Der Pfad (oder eingeengte Weg) des Gerechten ist Geradheit“. Er anerkennt die Grenzen seines eingeengten Weges mittels der göttlichen GESETZE!

 

*** Rbi8  Jesaja 26:7-9 ***

Der Pfad des Gerechten ist Geradheit. Da du gerade bist, wirst du ja die Bahn eines Gerechten ebnen. 8 Ja, für den Pfad deiner Gerichte, o Jehova, haben wir auf dich gehofft. Nach deinem Namen und nach deinem Gedenk[namen] ist das Begehren der Seele gewesen. 9 Mit meiner Seele habe ich dich in der Nacht begehrt; ja mit meinem Geist in mir suche ich dich unablässig; denn wenn es für die Erde Gerichte von dir gibt, werden die Bewohner des ertragfähigen Landes bestimmt Gerechtigkeit lernen.

 

Der Gerechte braucht sich nicht vor Gottes Gericht zu fürchten, sondern er wünscht es vielmehr herbei, weil er sich bewusst ist, dass nur Gott mit seiner Kenntnis der verdeckten Dinge wahre Gerechtigkeit herbeizuführen vermag! Da Jesus nur so urteilen wird, wie er von Gott als Hauptzeugen her hört, so sind auch jene verdeckten Dinge in seinem Gericht offengelegt!

 

Fehlurteile: Sind Richter und Staatsanwälte korrupt?Heutige ungerechte Richter lassen den Dieb, den Vertragsbrüchigen, den falsch Schwörenden, den Gottlosen und selbst den Ehebrecher und Mörder laufen, weil geschickte Anwälte das Recht mit diabolischer Falschheit zu verdrehen wissen! Das Recht kommt wahrlich verdreht hervor und Richter lassen sich allzu oft beeinflussen und viele sind gar bestechlich! Schon zuvor, auvor als Anwälte haben sie ihre Habsucht gründlich ausgenutzt! Politisches Kalkül und Berechnung, welche Wählermassen durch ein verdrehtes Recht auf die Seite der gerade herrschenden Macht hin beeinflusst werden sollen, solches bringt das Unrecht förmlich zum Blühen! Wenn Politiker oder Wirtschaftsmagnaten und Religionsführer bestimmen können, wer verurteilt wird und wer straffrei davonkommt, dann ist ein so genannter Rechtsstaat in Wirklichkeit bestimmt längst ein Unrechtsstaat! Dass bei alldem göttliches Recht gar vollkommen ignoriert wird, ist das Grundübel!

 

*** Rbi8  Jesaja 26:10 ***

Auch wenn dem Bösen Gunst erwiesen werden sollte, wird er einfach nicht Gerechtigkeit lernen. Im Land der Geradheit wird er ungerecht handeln und wird nicht die Hoheit Jehovas sehen.

 

Das Land der Geradheit, das Königreich Gottes werden jene Gelehrten im GESETZ bestimmt nicht betreten, diese „Schriftkundigen“, die „Gesetzeslehrer“ und die „Pharisäer“ dieses Systems, die zwar sehr wohl das nationale gerade vorherrschende Recht lehren, es selbst aber meist freizügig übertreten! Jesu Worte haben nichts an Gültigkeit verloren und kommen nun zur letztendlichen Anwendung!

 

Codex Iuris Canonici *** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Der „Codex Iuris Canonici“ der Katholischen Kirche  würde wenig stand halten im Vergleich zu Gottes Recht und dem „GESETZ des Christus“. Nur ein rigoroses Aufräumen mit der Ungerechtigkeit dieses Systems direkt an ihren Wurzeln, bei den dafür Verantwortlichen kann ein neues, gerechtes System ermöglichen! Dem Bösen darf nicht weiter Gunst erwiesen werden und wer sagt, Gottes GESETZ zu kennen und es dennoch nicht lehrt und offen bricht, der hat keinen Zugang zum ewigen Leben! „Auch wenn dem Bösen Gunst erwiesen werden sollte, wird er einfach nicht Gerechtigkeit lernen. Im Land der Geradheit wird er ungerecht handeln und wird nicht die Hoheit Jehovas sehen.“ Nur wer die Hoheit Jehovas anerkennt soll das Leben sehen! Diese Anerkennung zeigt sich nicht allein in schönen Worten, sondern nur durch Werke!

 

Jesaja hatte schon im acht Jahrhunderte vor Jesu Kommen die deutlichen Grundsätze wiederholt, die schon das GESETZ Mose klar gelegt hatten:

 

*** Rbi8  Jesaja 45:22-25 ***

Wendet euch zu mir, und werdet gerettet, ihr alle [an den] Enden der Erde; denn ich bin Gott, und es gibt keinen sonst. 23 Bei mir selbst habe ich geschworen — aus meinem eigenen Mund ist in Gerechtigkeit das Wort ausgegangen, so daß es nicht zurückkehren wird —, daß sich vor mir jedes Knie beugen wird, jede Zunge schwören wird, 24 indem sie spricht: ‚Sicherlich gibt es in Jehova volle Gerechtigkeit und Stärke. Alle, die gegen ihn entbrennen, werden direkt zu ihm kommen und beschämt sein. 25 In Jehova werden sich alle Nachkommen Israels als recht zu sein erweisen und werden sich rühmen.‘ “

 

Wer von Menschen und deren Organisationen wahre Gerechtigkeit und Rettung erwartet, der wird bestimmt enttäuscht werden! Die Nachkommen Israels sind all jene, die den Glauben Jakobs nachahmen und die Gottes Willen ausgeführt haben! Dazu gehören alle, die Ihr Herz in wahrer Gerechtigkeit beschnitten haben!

 

7.3.3.4          Die „neuen Himmel“ der zwölf Oberrichter der 144.000 kommenden Königspriester und Richter der „neuen Erde

Wie kann eine von Gott eingesetzte Regierung davor bewahrt werden wiederum in Ungerechtigkeit und Korruption abzufallen, wie dies bisher in Israel, in Juda und in der gesamten Christenheit der Fall war?

 

Johannes hatte am Ende des ersten Jahrhunderts erklärt, wo der Abfall von Gottes Normen bereits in die Versammlungen eingegriffen hatte, dass es „die letzte Stunde“ sei. Die Antichristen, das „Unkraut“ innerhalb der Christenversammlungen hatten an Macht und Autorität zugenommen und begann den „Weizen“, den Jesus selbst gesät hatte zu überwuchern..

 

Trump: Messias oder Antichrist?*** Rbi8  1. Johannes 2:18-21 ***

Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Genaue Schriftkenntnis hilft uns die vielen Antichristen zu erkennen, aber „der falsche  Prophet“ der Endzeit erscheint als deren Anführer. Einige jener Abgefallenen waren weggegangen und hatte ihre eigenen Versammlungen oder Sekten ins Leben gerufen. Einer von ihnen aus jener Zeitepoche war Marcion. Seine Theorien waren auf einem Sandberg von Lügen aufgerichtet worden. Er war „nicht von unserer Art“, jener der Apostel und von der Art der wahren Nachfolger, die jede Form der Lüge missbilligten, weil sie doch die Wahrheit erkannt hatten und im Herzen bewahrten! Zuvor schon war es Paulus der Hymenäus, Alexander und Philetus herausgeworfen hatte, die sich als erste Sekte der Nikolaiten später zu erkennen gaben.

 

Andernorts wurden Abgesandte der Apostel von selbstherrlichen Vorstehern von Versammlungen geringschätzig aufgenommen oder gar abgewiesen! Gerechte innerhalb der Versammlung, die solche gerechten Männer in ihrem Hause willkommen hiessen wurden aus der Versammlung hinausgeworfen. Die selbsterhöhten Vorsteher erhoben sich über die Autorität der Apostel, die deren Anweisungen und richterlichen Entscheidungen respektlos zurückwiesen! Nur persönliches Erscheinen der Apostel mit ihrer Autorität konnte übelsten Vergehen den Riegel schieben, indem solche Vorsteher aus ihrer Position entfernt wurden! Paulus schrieb im 1.Brief an die Korinther: „Einige sind aufgeblasen, als ob ich tatsächlich nicht zu euch käme. Ich werde aber binnen kurzem zu euch kommen, wenn Jehova [[(der Herr (Jesus))]] [es] will, und werde nicht die Reden derer kennenlernen, die aufgeblasen sind, sondern [ihre] Kraft. Denn das Königreich Gottes [besteht] nicht in Worten, sondern in Kraft. Was wollt ihr? Soll ich mit einer Rute zu euch kommen oder mit Liebe und dem Geist der Milde?“ (1.Kor 4:18-21) Johannes ergänzt im 3.Brief denselben Gedanken unter Namensnennung des Beschuldigten:

 

Zucht im Hause Gottes: Mit Weisheit handeln*** Rbi8  3. Johannes 9-10 ***

Ich schrieb etwas an die Versammlung, aber Diotrephes, der unter ihnen gern den ersten Platz einnimmt, nimmt von uns nichts mit Respekt an. 10 Darum will ich, wenn ich komme, an seine Werke erinnern, die er fortgesetzt tut, indem er mit bösen Worten über uns schwatzt. Und damit nicht zufrieden, nimmt er selbst auch die Brüder nicht mit Respekt auf, und diejenigen, die sie aufnehmen wollen, sucht er daran zu hindern und aus der Versammlung hinauszuwerfen.

 

Jener Diotrephes lebte das vor, was wir heute in nahezu allen Religionsgemeinschaften beobachten können. Wenn die falschen Lehren der Organisation angeprangert werden, so werden solche Personen aus der Versammlung geworfen und jene ebenso hart bestraft, welche solche wahrheitsliebenden Menschen aufnehmen, weil sie die Worte der Apostel und die Worte Jesu zu bringen versuchen!

 

Kein Zweifel, dass im neuen System derselbe Massstab den Johannes erwähnt durch die 144.000 Priesterkönige angewendet werden! Solche Abtrünnigen haben bisher gezeigt, dass sie Gottes Vertreter missachten und sich deren Warnung und Machtwort nicht zu unterwerfen bereit sind! Umgekehrt sind alle, die wirklich auf die Apostel und deren Abgesandte hören jene, die damit auch auf Jesus und auf Jehova gehört haben! Sie tun dies, auch wenn keine starke Organisation darüber zu erkennen ist aus innerem Antrieb, wo immer sie sind! 

 

Paulus hatte ähnliche Probleme, die in Korinth zu einem gewissen Höhepunkt gelangten und wo er seine dritte Wiederkehr ankündigte, um die Dinge richtigzustellen und jene nicht zu schonen, die seinen schriftlichen Anweisungen und denen durch seine Abgesandten nicht gehorcht haben!

 

*** Rbi8  2. Korinther 13:1-6 ***

Dies ist das dritte Mal, daß ich zu euch komme. „Aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen soll jede Sache festgestellt werden.“ 2 Ich habe zuvor gesagt, und ich sage, als wäre ich zum zweiten Mal anwesend und doch jetzt abwesend, im voraus zu denen, die zuvor gesündigt haben, und zu allen übrigen, daß ich, wenn ich je wiederkomme, nicht schonen werde, 3 da ihr nach einem Beweis dafür sucht, daß Christus in mir redet, [Christus,] der euch gegenüber nicht schwach ist, sondern unter euch machtvoll ist. 4 Zwar ist er wirklich zufolge von Schwachheit an den Pfahl gebracht worden, aber zufolge der Kraft Gottes ist er am Leben. Wohl sind auch wir schwach mit ihm, doch werden wir mit ihm leben zufolge der Kraft Gottes euch gegenüber.

5 Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

 

Wer fortgesetzt sündigt wird von den Aposteln nicht geschont werden, unabhängig was dessen Stellung auch immer sei! Auch Jesus als Richter wird jedem gemäss seiner Werke vergelten! Kein Titel und keine hohe Stellung werden dabei angesehen werden! Jesus sprach insofern durch die Apostel, indem jene seinen Willen taten und Gottes Gebote lehrten und auf Einhaltung der Gebote pochten! Paulus bestätigt Jesu alles überragende Autorität, obwohl der Apostel auch heute noch abwesend ist und nur im Geiste bei seinen Getreuen verweilt! Jesus lebt und braucht weder in Rom noch sonst an irgendeinem Ort einen Stellvertreter!

 

Ein Nazi-Vertrag rettet sich über die Zeit: Konkordat mit dem Teufel?Die im Glauben Unbewährten sind es, die eine Nachprüfung ihrer Werke anhand Gottes GESETZ und Vorgaben ablehnen und statt dessen lauthals ihre Konformität behaupten! Paulus aber redet davon, dass wir selbst dann, wenn wir zufolge Verteidigung unseres Glaubens sterben, danach wiederum leben werden und bestimmt „vor dem Richter der ganzen Erde“ erscheinen müssen um Rechenschaft abzulegen, zum Lohn oder zur Strafe!

 

Jener weitere geplante Besuch des Paulus in Korinth kam nicht zustande. Am Gerichtstag aber, wo es um die Auswahl der 144.000 „treuen und verständigen Sklaven“ geht, haben die Apostel ein gewichtiges Wort mitzureden! Ihr eigene Zeugnis gegen die Widerspenstigen und Gottes Zeugnis beeinflussen Jesu Gerichtsentscheid! Gott selbst hat mit Deutlichkeit gesagt, dass er selbst unparteiischer und unbeeinflussbarer Zeuge gegen Übeltäter sein wird!

 

*** Rbi8  Maleachi 3:5 ***

Und ich [[(Jehova)]] will mich euch nahen zum Gericht, und ich will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer und gegen die Ehebrecher und gegen die falsch Schwörenden und gegen diejenigen, die mit dem Lohn eines Lohnarbeiters, mit [der] Witwe und mit [dem] vaterlosen Knaben betrügerisch handeln, und diejenigen, die den ansässigen Fremdling wegweisen, wobei sie mich nicht gefürchtet haben“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Das Versprechen Jesu an seine Apostel wird ganz bestimmt seine Erfüllung haben! Die Apostel selbst werden Richter des „Israel Gottes“ sein, der 144.000 Priesterkönige: Aller „treuen Sklaven“ Gottes zu allen Zeiten, seit Adam und Eva, die Jesus aufgrund Gottes Zeugnis zu ihren Gunsten als würdig erachtet, um als wirklich „treue und verständige Sklaven“ erachtet zu werden!

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Die Wiedererschaffung des Königreiches für Israel beginnt mit Jesu erster Wiederkehr zu Beginn „des Tages des Herrn“ [B1] und erreicht mit der Frühauferweckung der Apostel, „der Frau“, Jesu „Braut“ einen ersten Höhepunkt! Nur von sich und den anderen elf Aposteln hatte Paulus als von einer „Frühauferstehung“ (gr.: exanástasin) gesprochen und diese deutlich mit Jesu Wiederkunft verknüpft. (Phi 3:11, 20, 21). Es ist die Rangstufe der Auferstehung die unmittelbar nach Jesus folgt, „die dem Christus angehören bei seiner Wiederkehr“! (1.Kor 15:23)  Alle anderen Ereignisse richten sich nach diesem Tag aus, dem Beginn [B1] des „Abschlusses des Systems der Dinge“, der Zeit des Erschallens der „siebten Trompete“! (Mat 13:37-40; Off 10:4-7)

 

Die Frau des Zebedäus, die Mutter der beiden „Donnersöhne“ Jakobus und Johannes.Um an Jesu Seite auf Thronen sitzen zu dürfen muss Treue Jesu gegenüber unter Beweis gestellt werden! Dies ist nicht identisch mit Treue gegenüber einer Religionsorganisation, so sehr immer dies deren Führer behaupten mögen! Jene aber stehen in der Stellung bestimmt nicht besser da, wie die Frau des Zebedäus, die Mutter der beiden „Donnersöhne“ Jakobus und Johannes. Nur der Vater im Himmel bereitet die Plätze deren vor, die an Jesu Seite sein werden! 

 

*** Rbi8  Matthäus 20:21-23 ***

Er sprach zu ihr: „Was willst du?“ Sie sagte zu ihm: „Gib dein Wort, daß diese meine beiden Söhne in deinem Königreich einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen können.“ 22 Jesus gab zur Antwort: „Ihr wißt nicht, worum ihr bittet. Könnt ihr den Becher trinken, den ich zu trinken im Begriff bin?“ Sie sprachen zu ihm: „Wir können es.“ 23 Er sagte zu ihnen: „In der Tat, ihr werdet meinen Becher trinken, aber dieses Sitzen zu meiner Rechten und zu meiner Linken zu vergeben steht nicht mir zu, sondern gehört denen, für die es von meinem Vater bereitet worden ist.“

 

Jesus hatte nur zu den Aposteln gesagt, dass sie seinekleine Herde“ wären, denen der Vater das Königreich zu übergeben gefallen hatte! (Lu 12:32) Darunter war zu jenem Zeitpunkt aber auch noch Judas Iskariot, der später wegen des Verrates ausschied und selbst von Jesus durch Paulus ersetzt worden war! Jeder von den Zwölfen musste bis zum Tod beweisen, dass er „den Becher“ des Leidens und Blutes Jesu zu trinken bereit war! Selbst dann aber blieb es Jehovas Vorrecht zu entscheiden, wer, welche exakte Position einnehmen wird!

 

Die Apostel sind es somit, die nach ihrer „Hochzeit des Lammes“ auf ihren vorherbestimmten „zwölf Thronen“ sitzen werden, um das „Israel Gottes“ der 144.000 Priesterkönige zu richten. Zwölftausend sind es, aus jedem der Stämme Israels, sowohl „Einheimische wie ansässige Fremdlinge“, die beide gleich behandelt werden, beschnittene Israeliten, „Manasse“ und unbeschnittene der Nationen, „Ephraim“ die jedoch aus beiden Gruppen ihr „Herz beschnitten“ hatten! (Off 7:1-8)

 

Jesus hatte keines seiner ihm anvertrauten Schafe verloren, ausser dem im Voraus dazu bestimmten Judas! (Joh 18:8, 9) Im Gegensatz dazu hatten ihn viele der Jünger schon weit zuvor verlassen, als das symbolträchtige Thema des „Essens des Fleisches“ und „Trinken des Blutes“ Jesu auftauchte! (Joh 6:60-66) Diese andere Gruppe von „treuen Sklaven“ können somit nicht innerhalb der „kleinen Herde“ sein! Die „Brautjungfrauen“ dürfen zudem nicht mit „Jesu Braut“, den Aposteln verwechselt werden, weil jene Gruppe von „fünf verständigen Brautjungfrauen“ mit ihren „angezündeten Lampen“ doch den Bräutigam erwarten, wenn er von der Hochzeit zurückkommt! An der „Hochzeit des Lammes“ aber ist Jesus nur mit seiner „Braut“ in der Wildnis zusammen, wohin sie kurz nach der Frühauferstehung fliehen musste, nun einander „wie Mann und Frau“ (Gehilfin) vor dem Vater stehend. (Lu 13:32, 35, 36; Joh 25:1-10)

 

7.3.3.5          Eine erdenweit zusammenarbeitende Zentralregierung und ihre Priesterkönige, die über Städte und Nationen gesetzt sind

Da die Apostel und später die „treuen Sklaven“ Jesu in ihren Vorsammlungen in Treue vorstanden, die Jesus gehörenden Dinge sorgfältig beaufsichtigten, gemäss dem von Jesus über sie „ausgegossenen heiligen Geist“, hielten sie seine Gebote und legten eifrig Zeugnis für ihn ab. Nicht „Zeugen Jehovas“, sondern „Zeugen Jesu“ als von Gott eingesetzter Hoherpriesterkönig war verlangt worden. „Er sprach zu ihnen: ‚Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.‘ “ (Apg 1:7, 8) Darum sollte im Endgericht der Zeitpunkt kommen, wo sie kraft „unverdienter Güte“ gerechtgesprochen würden. Jeder, der auf Jesus die Hoffnung setzte sollte nun zu seinem versprochen Erbe kommen!

 

Jesus Ausgiessen des heiligen Geistes?*** Rbi8  Titus 3:6-7 ***

Diesen [Geist] goß er durch Jesus Christus, unseren Retter, reichlich über uns aus, 7 damit wir, nachdem wir kraft dessen unverdienter Güte gerechtgesprochen worden sind, Erben würden gemäß einer Hoffnung auf ewiges Leben.

 

Ewiges Leben“ steht nur denen in Aussicht, welche „gerechtgesprochen“ werden! Jesus aber versprach jenen einen zusätzlichen Lohn, die als Verwalter seiner Güter handelten! Sie sollten nun nach Aufrichtung der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ anstelle einer einzelnen Versammlung oder einer Gruppe von Versammlungen, denen sie vorgesetzt waren nun ganze Städte oder gar Gruppen von Städten und Ländern verwalten! Einige werden offenbar die Aufsicht über ganze Nationen erhalten (Da 7:27). Jeder von ihnen muss direkt vor seinem zuständigen Apostel und Jesus als höchstem Richter Rechenschaft ablegen:

 

*** Rbi8  Lukas 19:16-19 ***

Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen. 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.

 

Eine Versammlung zu führen und die wenigen Schafe in Gerechtigkeit zu betreuen würde der Herr somit mit grossem Lohn segnen! Paulus hatte viele Versammlungen gegründet, andere machten es ihm später nach. Wer viel gesät hat, der sollte auch viel ernten!

 

7.3.3.6          Kann die Bezeichnung standhalten, von kommenden 144.000 „Patriarchaten“?

Die Väter der Nation Israel waren alle Patriarchen, beginnend nach der Sintflut mit Noah und Sem. Dann ging es im verheissenen Land Kanaan weiter mit dem treuen „Freund Gottes“, mit Abraham, dessen „Sohn der Verheissung“ Isaak und dem Gründer der Nation Israel, Jakob und hin zu dessen zwölf Söhnen, welche die Stämme Israels bildeten. Sie alle standen ihren Familien in ausgezeichneter Form vor und galten als Patriarchen. Sie dienten gegenüber Gott als Priester ihrer Familien, waren deren Vorsteher und Richter! Jehova hatte ihnen das Erbe der Erde Israels versprochen und zudem vorhergesagt, dass ihre Nachkommen „das Tor ihrer Feinde“ auf der ganzen Erde einnehmen werden! Aus dieser Sicht heraus war das Erstgeburtsrecht von herausragender Bedeutung, weil der erste männliche Sohn in die Fussstapfen des Vaters treten sollte!

 

Erblasser und Erben in Israel
 

Das Patriarchat, wo der Vater als Familienhaupt oder Patriarch die Vertretung gegenüber Gott in der Stellung als Priester und die Verantwortung der Familie gegenüber einnahm, diese Vorkehrung war bestimmt sehr nützlich, mit vorwiegend guten Resultaten! Diese Stellung des Vaters als „Haupt“ und als Patriarch war bis hin vor rund hundert Jahren in weiten Teilen der Erde nahezu unangefochten und prägt weiterhin einen Teil der heutigen Länder.

 

*** Rbi8  Hebräer 7:4 ***

Seht denn, wie groß dieser Mann war [[(der Königpriester Melchisedek von Salem (Sem?))]], dem Abraham, das Familienhaupt *, [den] Zehnten von den Hauptbeutestücken gab.

 

* FN NW: Wtl.: „der Patriarch“. Gr.: ho patriárches.

 

Die Statue die Nebukadnezar im Traume sahBis heute ist die Thronfolge der bestehenden Königreiche weitgehend patriarchalisch, wo der älteste Sohn Thronfolger wird. Das System ist somit bis heute in einigen Ländern auf der höchsten Ebene der Regierungsgewalt weiterhin festgeschrieben. Erst die Zeit der Aufklärung brachte erste Schritte in Richtung Demokratie, einem Experiment das bereits im alten Griechenland gewisse Vorteile aber auch schwerwiegende Nachteile mit sich gebracht hatte! In der Bibel wird das letzte der sieben abfolgenden Königreiche, die Füsse des grossen Standbildes aus Nebukadnezars Traum, als aus weichem Ton und hartem Eisen zusammengefügt beschrieben, die nicht aneinander haften!

 

*** Rbi8  Daniel 2:41-43 ***

Und daß du die Füße und die Zehen teils aus geformtem Töpferton und teils aus Eisen bestehend sahst: Das Königreich [[(Anglo-Amerika; letzte Weltmacht)]] selbst wird sich als geteilt erweisen, aber etwas von der Härte des Eisens wird offenbar in ihm sein, da du ja das Eisen mit feuchtem Ton vermischt erblickt hast. 42 Und was die Fußzehen [[(Zahl 10 = Vollständigkeit der Machthaber in der UNO, dem „achten König“)]] betrifft, die teils aus Eisen und teils aus geformtem Ton waren: Das Königreich wird sich teils als stark erweisen und wird sich teils als zerbrechlich erweisen. 43 Daß du Eisen mit feuchtem Ton vermischt erblickt hast: Sie werden schließlich mit der Nachkommenschaft der Menschen vermischt sein; aber sie werden sicherlich nicht aneinanderhaften, dieses an jenem, so wie sich Eisen nicht mit geformtem Ton vermischt.

 

Die Vorhersage Jehovas im Traumbild an Nebukadnezar hat sich erfüllt. Die letzte Doppel-Weltmacht, Anglo-Amerika, die Verteidigerin der Demokratiebewegung auf der ganzen Erde, die eher auf griechische Philosophen abstellt, wie sich an Gottes Wort zu orientieren, sie taumelt von einer Krise zur anderen! Sie zeigt sich äusserst zerbrechlich, da der Volkswille selten mit dem Willen der Mächtigen im Einklang steht! Das kommt in der Afghanistan- und Irakkrise, bei der Behandlung vom Kalifat der ISIS bis zur russischen Usurpation der Krim und letztendlich Kim-Jung-un, der Nordkorea zur Atommacht erstehen liess und der Iran- wie Venezuela als Hotspots wiederum besonders zur Geltung!

 

Noch während diese heutigen Regierungsmächte um die Erhaltung ihrer Macht kämpfen, Kompromisse schliessen und mit harter Gewalt ihre Feinde bekämpfen richtet Gott in aller Stille im Hintergrund der Tagesereignisse, nahezu unbemerkt sein endgültiges Königreich auf, „das an keine andere Nation (mehr) übergehen wird“!

 

Der "Stein" aus dem himmlischen Berg Zion der das "Bild" an seine Füsse trifft und zerstört*** Rbi8  Daniel 2:44-45 ***

Und in den Tagen dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche [[(am Tag Harmagedons [B3])]] zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten [[(auf ewig)]] bestehen; 45 wie du ja sahst, daß aus dem Berg ein Stein gehauen wurde, nicht mit Händen, und [daß] er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott selbst hat dem König bekanntgegeben, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig.“

 

Jehova selbst ist es, der all diese Dinge herbeiführen wird, ohne dass er irgend eine politische Macht oder eine Religion dazu benötigen würde! Jesus kennt die Seinen sehr wohl und weiss, wer auf seine Worte geachtet hat und sie bis zum Ende des Systems hin ausführen wird! Die Aufrichtung des Königreiches der „neuen Himmel“ geschieht von oben her nach unten in der vorgegebenen Rangfolge. Selbst gegenüber seinen damaligen Feinden, den Pharisäern gab Jesus auf deren Frage eine Antwort, die heute von wichtiger Bedeutung ist, weil heute jene Zeit ist, wo sich diese Dinge erfüllen:

 

*** Rbi8  Lukas 17:20-21 ***

Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Königreich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, 21 noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“

 

Der von Gott auserkorene Anwärter auf den Thron Davids, Jesus befand sich damals inmitten seiner Feinde und legte offen Zeugnis über Gottes kommendes Königreich ab. Da Jehova seinen Sohn unmittelbar nach dem Tod als Hohepriesterkönig nach der Weise Melchisedeks an seiner Seite erhöhte, waren all jene, welche ihren Glauben durch die Erwachsenentaufe zeigten nun Glieder des neuen „Königreiches des Sohnes der Liebe“. Das Königreich ist bis heute inmitten der heutigen Gesellschaft. Durch die von Jesus am Gerichtstag [B2] auserwählten „Schafe“ und die die durch ihn zusammen mit seiner „Frau“, den Aposteln versiegelten „treuen und verständigen Sklaven“ [B2e-B2g] ist das künftige „Königreich des Vaters“ inmitten des alten Systems auserwählt: Verwaltung und „grosse Volksmenge“ halten fest zueinander. 

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-14 ***

Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Die „Gewalt der Finsternis“ war einerseits für die „Ebioniten“ vorab der jüdische Sektarismus und die Oberherrschaft Roms, für die „Paulikaner“ die heidnischen Religionen und verschiedenen Staatssysteme, die alle in geistigem Sinne „Finsternis“ bedeuten und Gottes Willen weder erkannt hatten noch Bereitschaft zeigten diesen kennen zu lernen!

 

Weil sie das GESETZ Gottes, das in Jesu Königreich weiterhin Geltung hat, als das „GESETZ des Christus“, so wie es zuvor im Königreich Israel durch den Vater und Moses als Mittler gegolten hat, haben gottesfürchtigen Menschen diese Gebote nun auf ihr Herz geschrieben! Darum konnte Jesus mittels seines „Lösegeldes“ sie vom Tod loskaufen. Alle wurden dadurch „seine Sklaven“, die nicht gleichzeitig zweierlei Herren zu dienen vermögen! Durch diese Form der geistigen Beschneidung bilden sie alle selbst Teil mit dem Sohn am Königreich der (neuen) Himmel!

 

Sie mussten nun Loyalität zu ihrem Herrn und König beweisen und sich von der Welt und ihrer Politik und den Religionen fernhalten, an der sie seit ihrer Taufe keinen Teil bildeten, weil sie zu erkennen vermochten, dass jene politischen und religiösen Reiche allesamt in der Macht Satans sind, der die Hierarchiespitzen stets durch jene Kräfte besetzt, die er für angemessen hält! Des Teufels Versuchung Jesu am Ende des vierzigtätigen Fastens in der Wildnis widerstand Jesus mit deutlicher Stellungnahme zu Gunsten Jehovas:

 

Jesus lehnte Jede Autorität aus Satans Hand ab*** Rbi8  Lukas 4:5-8 ***