Newsletter „DER WEG“ 6/04-1   April 2006

Neubearbeitung: 3.8.09 / 19.1.18

 

 

Artikel:  6.4.1    Gottes ewigwährende Gerechtigkeit

 

3.Teil:  Gottes Königreich herrscht für gerechte Verhältnisse: Wer wird in Jehovas Königreich Eingang finden?

  

 

   Im 1.Teil der Serie „Gottes ewigwährende Gerechtigkeit“ im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Januar, im Artikel: 6.1.1 Jehovas Gesetz, Glaube und Werke sowie unverdiente Güte sind ausschlaggebend am Gerichtstag Gottes,  wurde der ganze Zusammenhang mit der Entstehung von Gottes GESETZ und der daraus resultierenden Gerechtigkeit gezeigt. Der Zusammenhang zwischen GESETZ, Glauben und Werken geht deutlich aus Gottes Wort hervor! Ohne die unverdiente Güte, die durch Jesus gekommen ist, würde kein Mensch am Gerichtstag als Gerecht erklärt werden können, denn wir alle haben gesündigt!

 

   Im 2.Teil dieser Serie über Gottes Gerechtigkeit behandelten wir im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat März im Artikel 6.3.1  Jehova richtet durch Jesus das erdenweite Königreich auf, in dem Gerechtigkeit herrschen wird. weitere wichtige Aspekte die uns die Bibel zu diesem Thema verrät.

 

Die beiden Kirchen: Im Bunde mit dem Teufel   Die Aufrichtung von Gottes Königreich lag nicht in den Händen von Religionsführern, so sehr wie sie dies auch beteuern mögen! Anhand verschiedener Texte wird der Beweis erbracht, dass die christlichen Religionen sich als „Feindin Gottes“ und Jesu erwiesen haben und ebenso wie die Schriftgelehrten und Pharisäer der Tage Jesu ihre eigene Gerechtigkeit errichteten! Jesus selbst hatte und hat weiterhin den Auftrag das Königreich Gottes zu errichten und den geistigen Tempel aus 144.000 lebendigen „Steinen und Säulen“ fertigzustellen und er musse dazu selbst zur Erde zurückkehren! [B1] Den Aposteln wurde von ihm zudem ein wichtiger Teil der Aufgabe übertragen, diesen geistigen Tempel durch ihr Predigen zu vervollständigen! Viele interessante und auferbauende Zusammenhänge kommen ans Licht, wenn wir die Information der Bibel in logischer Reihenfolge ordnen!

 

   Welche Vorteile bringt es uns bereits heute, bis zum Abschluss des Systems und danach, wenn wir uns jetzt Gottes Gerechtigkeit zu eigen machen und damit dem bestehenden System deutlich zeigen, dass eine weit höhere Gerechtigkeit kommen muss, um wahren, beständigen Frieden und Sicherheit zu erlangen? Der Vorteil liegt darin, dass wir uns deutlich vom System absondern und uns auf die Seite von Gottes Königreich erzeigen und unter Jesu Führung Stellung beziehen!

 

   Die heutige Form demokratisch - juristischer Ungerechtigkeit durch menschliche Spitzfindigkeit zum Umgehen von Gottes GESETZ wird so oder so schon bald ein Ende finden! Die Welt wird Gottes Gerechtigkeit nicht im letzten Augenblick erlernen! Sehr wohl haben viele gerechtigkeitsliebende Menschen rechtzeitig „Babylon die Grosse“ verlassen und bilden „keinen Teil der Welt“ mehr, sondern unterordnen sich freiwillig der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“! Jesu Worte: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ (Off 18:4)  und Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ (Joh 15:19) sind gehört worden!

                                                                                                                

  In diesem 3.Teil der Studie über Gottes ewigwährende Gerechtigkeit werden wir das kommende System und seine Gerechtigkeit genauer betrachten, der Zeitpunkt der Aufrichtung von Gottes erdenweiter Verwaltung. Wer soll Anteilhaber werden und welche Konditionen hatte Gott denen gesetzt, die Ihm künftig als Priesterkönige dienen sollen? Halten wir fest: Nicht Menschen wurde der Auftrag erteilt das Königreich Gottes aufzurichten, sondern dem „Menschensohn“, dem „Samen der (himmlische) FrauJesus, dem von Gott gesandten Messias in seiner Funktion als von Jehova eingesetztem Hoherpriesterkönig! Deutlich zeigte Jesus den Aposteln, dass Kenntnis jenes Zeitpunktes ausserhalb ihres Bereiches an Wissen lag und sie andere Aufgaben hatten:

 

   (Apostelgeschichte 1:6-11)  Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judạ̈a und Samạria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ 9 Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: „Männer von Galilạ̈a, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.“

 

Dies sollte bis zur „Zeit des Endes“ ein Geheimnis bleiben, dann aber wären es gottvertraute Menschen die dies lüften würden, das hatte ein Engel bereits dem Propheten Daniel unterbreitet: „Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer. Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“ (Da 12:3, 4)

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"
  

   Bis heute ist Jesus nicht unter uns, ausser wie seit Beginn „im Geiste“. Die Apostel hegten Naherwartung, dass alles zu ihren Lebzeiten geschehen würde. Wir tun gut daran dieselben Gedanken zu hegen, weil die „Zeichen“, die Jesus erklärte sich vor unseren Augen erfüllen. Die Welt steht davor durch Menschen zerstört zu werden! Die Androhungen heute, bei der Neubearbeitung des NEWSLETTERS im September 2017 stehen auf „Sturm“! Nordkorea und die USA drohen sich gegenseitig die Zerstörung mittels Nuklearwaffen an, einschliesslich deren Alliierte! Töne, die wir bisher nur aus dem Nuklearkonflikt Iran-Israel kennen! Beginnt das Feuer erst einmal an einem Ort zu lodern, ergreift es den andern und wird sich schnell zum Weltenbrand ausweiten!

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

4.1............. Gottes Königreich herrscht für gerechte Verhältnisse: Wer wird in Jehovas Königreich Eingang finden?   1

4.1.1........... Jehova richtet selbst Sein gerechtes System auf, diejenigen die gerecht handeln werden darin weilen, die Bösen vergehen! 1

4.1.1.1........ Jehovas eigenes Gericht bestimmt wer schlussendlich in seinem „Zelt“ verweilen wird. 1

4.1.1.2........ Falsche, lügenhafte Lehren setzten Jehovas Beginn des „Tages des Herrn“ willkürlich fest! 1

4.1.1.3........ Willentliche Unkenntnis der Schriften oder Unglaube in deren Aussagen bringt Vernichtung. 1

4.1.1.4........ Menschliche Richter dieses Systems allzu oft als ungerecht und parteiisch enttarnt 1

4.1.1.5........ Auf Jehovas eigene Gerechtigkeit warten und vertrauen. 1

4.1.2........... Gerechtes und ungerechtes Handeln: Beides bringt am Gerichtstag den verheissenen „Lohn. 1

4.1.2.1........ Wer sich auf ungerechte Art bereichert wird sein Gut und selbst sein Leben verlieren! 1

4.1.2.2........ Das heutige System ist angefüllt mit unredlichem Vermögen. 1

4.1.2.3........ Gott hasst Bosheit und liebt Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, er scheidet sich von dem Bösen. 1

4.1.2.4........ Der Böse lehnt Gottes Rechtsordnung ab und bestimmt selbst. Was moralisch sei und was nicht 1

4.1.3........... Gottes ursprünglichen Rechtsmassstab durch sein Königreich wiederherstellen. 1

4.1.3.1........ Die Zeit nach der Eroberung Kanaans: Die Richter als Grundmuster, das zum Königtum Davids führt 1

4.1.3.2........ Die magische Anziehungskraft der Lügen des Hymenäus um die Aussage, „die Auferstehung sei bereits gewesen 1

4.1.3.3........ Israel muss zu Jehova und seiner Gerechtigkeit umkehren. 1

4.1.3.4........ Sind Wahrheit und GESETZ austauschbare Begriffe?. 1

4.1.3.5........ Erkenntnis der Wichtigkeit des GESETZES während aller Jahrhunderte: Ein Besitz weniger 1

 

4.1             Gottes Königreich herrscht für gerechte Verhältnisse: Wer wird in Jehovas Königreich Eingang finden?

 

4.1.1           Jehova richtet selbst Sein gerechtes System auf, diejenigen die gerecht handeln werden darin weilen, die Bösen vergehen!

 

4.1.1.1          Jehovas eigenes Gericht bestimmt wer schlussendlich in seinem „Zelt“ verweilen wird

David stellte im Psalm 15 die Frage: „Wer wird Gast sein in deinem Zelt?“ Ganz offensichtlich war die Frage bereits damals beantwortet: Wer untadelig wandelt, wer Gerechtigkeit übt und wer die Wahrheit in seinem Herzen redet.

 

Wer wird Gast sein im Zelt Gottes?*** Rbi8  Psalm 15:1-2 ***

O Jehova, wer wird Gast sein in deinem Zelt?

Wer wird weilen auf deinem heiligen Berg?

 2 Wer untadelig wandelt und Gerechtigkeit übt

Und die Wahrheit redet in seinem Herzen.

 

Die Richtlinien zum Verweilen „auf dem Berg Jehovas“, was auch mit Zion umschrieben wird waren somit von Anfang an festgelegt: „Wer untadelig wandelt und Gerechtigkeit übt und die Wahrheit redet in seinem Herzen.“ Wer war oder wird berechtigt sein diese Personen festzulegen? Ist es nicht der Papst, der Heiligsprechungen vornimmt und damit sagt, wer zu Gott in den Himmel kommt, um an der Seite Jesu zu herrschen? Oder etwa die „Gesalbten“ von Jehovas Zeugen, die es ihren „Schafen“ und Ältesten frei lassen dies selbst für sich zu bestimmen und kund zu tun, indem sie allein von Brot und Wein beim Abendmahl nehmen? Jede Religion scheint eigene Ansichten zu vertreten! Wir wollen allein die Bibel zum Thema untersuchen und zwar alle Bibelbücher: Die nur eine Antwort kennen!

 

Nun, die Offenbarung sagt klar und deutlich, dass die Festlegung in der Hand Jesu liegt, dem Engel „mit dem Siegel Gottes“, der zur Erde herabkommt, der ja Richter „der Lebenden und Toten“ der ganzen Erde ist! Zudem wurde den Aposteln versprochen, dass sie mit Jesus zusammen „die zwölf Stämme Israels richten“ würden, die laut Offenbarung 7:1-8 aus jeweils 12.000 Versiegelten besteht! (Mat 19:28; Apg 10:42)

 

Das Endresultat dieses Versiegelns der Toten und Lebenden zeigt sich erst fünfundvierzig Tage nach Harmagedon, wohin vorab während der ersten dreissig Tage nach Harmagedon jene Versiegelten unter den Lebenden mittels durch die Apostel abgesandten „Boten“ (gr. aggelos) zusammengerufen werden [BbA]: Dies, um bei Jesu Wiederkehr „mit den Wolken“ nun vereint Zeugen zu sein, wenn sie mit Christus und seiner „Frau“, den Aposteln gemeinsam unten im Kidrontal der Erstauferstehung all derer beiwohnen, die zuvor verstorben waren, die Auserwählte unter den 144.000 sind. Danach werden sie durch Jesus zum geistigen Tempel zusammengefügt, in ihr priesterkönigliches Amt eingeweiht.

 

Die Erntegaben zum Altar Gottes tragenErst am Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich überreicht: Am 45. Tag nach Harmagedon (30.Ab [B3]), dem 15. Tischri, dem ersten Tag des Erntefestes [Bb1; e1] und Gott es aus Jesu Hand annimmt ist die Frage Daniels endgültig beantwortet:

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:1-5 ***

Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen. 2 Und ich hörte ein Geräusch aus dem Himmel wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Geräusch eines lauten Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Sängern, die sich, Harfe spielend, auf ihren Harfen begleiteten. 3 Und sie singen gleichsam ein neues Lied vor dem Thron [[(Jehovas)]] und vor den vier lebenden Geschöpfen [[(den Seraphen)]] und den [[(vierunzwanzig gekrönten Cheruben-)]] Ältesten; und niemand konnte dieses Lied meistern als nur die hundertvierundvierzigtausend, die von der [[(alten)]] Erde [[(durch Jesu Blut und durch deren Auserwählung)]] erkauft worden sind. 4 Diese sind es, die sich nicht mit Frauen [[(den Töchtern „Babylons der Grossen“)]] befleckt haben; in der Tat, sie sind jungfräulich. Diese sind es, die dem Lamm beständig folgen, ungeachtet wohin es geht. Diese wurden als Erstlinge aus den Menschen für Gott und für das Lamm erkauft, 5 und in ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden; sie sind ohne Makel.

 

Ebenso wie bei der Frage Davids wer zum künftigen „Zelt Gottes“ Zugang erhalten soll wird hier auf die Wahrheit Bezug genommen: „In ihrem Mund wurde keine Unwahrheit gefunden“. Könnte irgendjemand die Päpste und Bischöfe in diese Kategorie Menschen einordnen? Wir können es nicht, auch nicht die Vorsteher aller übrigen Religionen: Sie haben sich als  Irreführende und Lügner erwiesen!

 

Die Frage nach dem „wann“ die Versiegelung stattfindet ist ebenso deutlich in der Offenbarung dargelegt: Die Versiegelung beginnt „Tag der Hochzeit des Lammes“ [B2e] (Pfingsten, 50 Tage nach dem Gerichtstag [B2] an den „Schafen und Böcken“), wo sich die Apostel, „die Frau des Lammes“ sich mit Jesu auf ihre Richterthron setzen [B2e]. Die Versiegelung beginnt mit jenen Gerechten, die längst verstorben sind, bei Abel, Set, Henoch, Noah, Abraham und allen die nach jenen ihren Glauben durch Werke zeigten: „Dem Samen der Frau“!

 

Eindeutig beginnt diese Versiegelung während der Zeit, die durch das Öffnen des „fünften Siegels“, während der 3.Vision dargestellt wird, somit während der Zeit, wo der „Reiter auf dem weissen Pferd“ seinen Ritt zum Sieg hin über all seine Feinde unternimmt [B1-B3], der danach mit der Übergabe der neuen „Verwaltung“ über die Erde am ersten Tag des Erntefestes nach Harmagedon [Bb1; e1] endet!

 

(Vergleiche Grafik: 3.2  Menschenernte der Erde ergibt „neue Himmel“ und „Neue Erde“)

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"
  

Das Öffnen des „fünften Siegels“, ebenso während der 3.Vision zeigt wichtige Details betreffend der Verstorben die versiegelt wurden, die symbolisch „mit lauter Stimme“ fragen: „… sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: ‚Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?‘ “ Da „Tote sich nicht des Geringsten bewusst sind“ (Pr 9:5), so muss dies als Schrei des Rechts nach Gerechtigkeit gemeint sein.

 

Die Buchrolle mit den sieben Siegeln *** Rbi8  Offenbarung 6:9-11 ***

Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen [[(= Leben; ist „im Blut“ der durch Satans System Geopferten )]] derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme [[(so wie Abels Blut zu Gott schreit)]] und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?11 Und es wurde jedem von ihnen ein weißes langes Gewand gegeben [[(beiseite gelegt; zugesprochen)]], und es wurde ihnen gesagt, noch eine kleine Weile [[(im Tode)]] zu ruhen, bis auch die Zahl ihrer Mitsklaven und ihrer Brüder voll wäre [[B2g]], die daran waren, getötet zu werden, so wie auch sie [getötet worden waren].

 

Die Toten sind somit bis zur Erstauferstehung nach Harmagedons Endschlacht [Bb; a1] weiterhin im Todesschlaf am „ruhen“! Das „weisse Gewand“ der Gerechtigkeit ist ihnen zugesagt und sie werden es bei ihrer Auferstehung in Empfang nehmen dürfen! Zudem müssen sie auch noch nach ihrer Erwählung und Versiegelung [B2e] (was einem versiegelten Dokument der Amtsernennung entspricht und ihre Zuteilung zu einem der zwölf Stämme Israels beinhaltet) noch eine „eine kleine Weile“ im Todesschlaf, weiterruhen, bis auch die Versiegelung der noch Lebenden abgeschlossen ist [B2g]. Bis der festgesetzte Tag der Erstauferstehung der Toten [Bb] gekommen ist [a1]! Das ist ganz offensichtlich erst nach Harmagedons Endschlacht! [B3]

 

4.1.1.2          Falsche, lügenhafte Lehren setzten Jehovas Beginn des „Tages des Herrn“ willkürlich fest!

Zeugen Jehovas rechneten damit ab dem 2. Oktober1914, wo laut ihrer mystischen Lehre, welche jener der Adventisten (1844) gleicht (ein Tag = ein prophetisches Jahr) Jesus zurückgekehrt sei, „im Geiste“ und deren verstorbene „Gesalbte“ seither im dritten Himmel Gottes auferweckt seien. Sie vergessen Jesu Worte an seine Apostel: „Kindlein, noch eine kleine Weile bin ich bei euch. Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch [[(den Aposteln)]].“ (Joh 13:13) Wird sind von den „unteren Regionen“ und bitten bis zum Ende: „Dein Reich komme“, nicht darum, vom Vater in den dritten Himmel hinaufgenommen zu werden. Kein Mensch kann in den dritten Himmel gehen ausser Jesus, weil er von dort her ausgesandt war und von dort her zur Erde, seinem Erbe zurückkehren wird!

 

(Vergleiche: Grobübersicht Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“)

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
  

Johannes hört weiter die Stimme des Engels, der ihm die Visionen erklärt:

 

*** Rbi8  Offenbarung 20:6 ***

Glücklich und heilig ist, wer an der ersten Auferstehung teilhat; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und werden als Könige die tausend Jahre mit ihm [[(die Erde, die „grosse Volksmenge“ und die Auferstehenden)]] regieren.

 

Wer schlussendlich zu den versiegelten „Heiligen“ gehört, welche von Gott durch Jesus und seine „Gehilfin“, die Apostel erwählt wurden, dies zeigt sich somit erst endgültig am ersten Tag des Erntefestes [Bb1]. Jede Spekulation seitens den Religionsführern, die sich gegenseitig den dritten Himmel versprochen haben. Sofern die von jenen Irregeführten dieselbe Flagge weiterhin hochhalten, wird sich ihr Versprechen als todbringende Lüge entpuppen! (Off 21:7) „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Jesus selbst erwählt sich, unter Gottes eigenem Zeugnis, wer mit ihm zusammen die kommende „Verwaltung“ der „neuen Erde“, als die „neuen (ersten) Himmel“ bilden wird! Diese sind es, die in „Gottes Zelt“ Eingang finden und mit Jesus auf dem Berge Zion, auf der Erhöhung Moria in Jerusalem weilen werden!

 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“)

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Unsere Grafik widerspricht zwar christlicher Auffassung, welche die Toten gerne in den Himmel und die Hölle verpflanzt, stimmt aber durchaus mit den übrigen biblischen Aussagen überein! Wer die Behauptungen des ersten Sektengründers, des Hymenäus und dessen Mitgenossen Alexanders und Philetus kennt, die zur Zeit des Paulus lebten, wo er in Ephesus weilte, von ihm ihrer Lügen wegen selbst zur Versammlung hinausgeworfen wurden, der weiss wovon wir reden. Paulus erklärt: „Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18) Was wurde untergraben? Der Glaube, dass Jesus zurückkehren muss zur Erde, um hier die Toten aufzuerwecken „gemäss Rang“ am „(tausendjährigen) Tag des Herrn“ der mit seiner ersten Wiederkehr beginnt [B1].

 

Wo ist der tote Abel, dessen Blut zu Gott schreit?Dieselbe Lüge aus Platons Philosophengeschwätz ist bis heute in nahezu allen christlichen Kirchen verbreitet. Wo nun sind diese auferstandenen Toten? Laut deren Aussagen im Himmel, der Hölle oder dem Fegefeuer oder Limbus: Jedenfalls unserem Blick entzogen, ohne Fleischesleib, Engeln gleichgemacht. Dies macht die Aussagen der gesamten Schrift ungültig, dass die Auferstehung der Toten durch den zurückgekehrten „Menschensohn“ hier auf der Erde stattfinden muss und damit erklären sie Gott zum Lügner

 

Jemand mag fragen: „Warum aber rufen jene Toten mit lauter Stimme“? Die Antwort ist einfach: Das Blut der ermordeten Toten schreit zu Jehova wie „das Blut des gerechten Abel“! Paulus erklärt im Hebräerbrief: „Durch Glauben brachte Abel Gott ein wertvolleres Opfer dar als Kạin, durch welchen [Glauben] er [das] Zeugnis erlangte, daß er gerecht war, indem Gott Zeugnis gab hinsichtlich seiner Gaben; und durch ihn [[(Jehovas Zeugnis)]] redet er noch, obwohl er gestorben ist.“ (Heb 11:4“ Gott versprach Rächer für jede Art Unrecht zu sein!Das Blut deines Bruders schreit vom Erdboden her zu mir“ (1.Mo 4:10).

 

*** Rbi8  Psalm 9:6-8 ***

Was Jehova betrifft, er wird für unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] [auf dem Thron] sitzen,

Indem er zum Gericht seinen Thron fest errichtet [[(Zukunft!)]].

 8 Und er selbst wird das ertragfähige Land in Gerechtigkeit richten;

Er wird über Völkerschaften [[(die „grosse Volksmenge“ aus allen Nationen und Sprachen)]] Gericht halten in Geradheit.

 

Erst im tausendjährigen Endgericht richtet Jehova durch Jesus alle Toten als Lebende; vorab am Gerichtstag der Endzeit die noch Lebenden dieses Systems! [B2]

 

(Vergleiche: Zeitband Göttliche Gerichtstage von Adam bis Ende des Millennium)

 

Die zehn herausragenden Gerichtszeiten Jehovas
 

Deutlich hatte Jesus gesagt, dass niemand Gott sehen könnte und dennoch leben würde. Wie aber ist dies denn mit den Worten des Psalmisten in Einklang zu bringen, welcher sagt, dass jemand Jehovas Gestalt sehen könnte und sein Angesicht schaue?

 

*** Rbi8  Psalm 17:15 ***

Was mich betrifft, in Gerechtigkeit werde ich dein Angesicht schauen;

Ich werde bestimmt gesättigt werden, wenn ich beim Erwachen deine Gestalt [sehe].

 

Nun, Jesus sagte mit deutlichen Worten, dass jeder, der ihn gesehen habe auch den Vater gesehen hätte, weil er ein vollkommenes Abbild des Vaters wäre. Nur Jesus und die Engel haben den Vater gesehen! Glaube an Jesus und seine Aussagen ist Voraussetzung Gott zu „sehen“, ihn mit dem geistigen Auge zu erblicken und ewiges Leben zu erlangen (Joh 5:37, 38; 6:45-47). „Durch Glauben verließ er [[(Moses)]] Ägypten, fürchtete aber die Wut des Königs nicht, denn er blieb standhaft, als sähe er den Unsichtbaren. Durch Glauben hatte er das Passah gefeiert und das Bespritzen mit Blut, damit der Vernichter ihre Erstgeborenen nicht anrühre.“ (Heb 11:27, 28) Auch Johannes bestätigt, dass Jehova keinem Erdenmenschen je sichtbar sei:

 

IIhn selbst hat niemand je gesehen ...*** Rbi8  Johannes 1:18 ***

Kein Mensch hat GOTT jemals gesehen; der einziggezeugte Gott, der am Busen[platz] beim Vater ist, der hat über ihn Aufschluß gegeben.

 

Der einzige „Weg“ zum Vater führt über den Sohn und dazu ist Erkenntnis des erstgeborenen Sohnes Voraussetzung!

 

*** Rbi8  Johannes 14:6-7 ***

Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.“

 

Aber selbst die Apostel verstanden viele dieser Dinge bis zu Jesu Tod nicht! Erst nachdem Jesus auferstanden war und sie an Pfingsten danach den versprochenen heiligen Geist empfangen hatten wurden ihnen viele der Beschreibungen klar. Sie glaubten vorab, dass es Menschen möglich wäre Gott direkt zu sehen, so zeigte es sich mit Philippus:

 

*** Rbi8  Johannes 14:9-14 ***

Jesus sprach zu ihm: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen. Wie kommt es, daß du sagst: ‚Zeige uns den Vater.‘? 10 Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Der Apostel Thomas war am Abend, wo Jesus früh auferstanden war nicht bei den zehn versammelten Aposteln. Aus der Aussage des Apostels Thomas geht hervor, dass er seinen zehn Mitaposteln und deren Aussage Jesu sei auferstanden und bei ihnen gewesen keinen Glauben schenkte! (Joh 20:24, 25) Viele Aussagen im GESETZ und den PROPHETEN benötigen aber Glauben, vor allem heute, wenn es um Jesu Wiederkehr geht. „Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin.“ Er versprach den Seinen wiederzukommen und gab selbst viele der „Zeichen“ bekannt, die vom vergehenden System her kommen würden.

 

4.1.1.3          Willentliche Unkenntnis der Schriften oder Unglaube in deren Aussagen bringt Vernichtung

Selbst Religiöse, wie die Pharisäer und Schriftgelehrten aber hatten keinen Glauben, obwohl sie die Schriften damals wie heute die Theologen, die Priester sehr wohl kennen! Sie glaubten damals und glauben heute aber nur in das von ihnen aufgerichtete System und suchen es zu erhalten und zu vergrössern! Obwohl sie damals die Werke Jesus sahen setzten sie keinen Glauben in ihn. Jesus bestätigte Jehovas Warnung durch Moses vor solcher Entwicklung:

 

Die pharisäer schriftgelehrten haben Jesus grundlos gehasst*** Rbi8  Johannes 15:24-25 ***

… jetzt aber haben sie sowohl mich als auch meinen Vater gesehen und gehaßt. 25 Doch ist es, damit das Wort erfüllt werde, das in ihrem GESETZ geschrieben steht: ‚Sie haben mich ohne Ursache gehaßt.‘

 

Dieses System ist zum Untergang bestimmt wie damals das System der Nation Israel, respektive Judas! Jehova und Seinen Abgesandten, sei es der Engelfürst Michael, der sich zu Gunsten des Bundes Jehovas einsetzte oder der Menschgewordene Jesus, der von allen Propheten angekündete Messias, der bereits in Eden als kommender „Same der Frau“ angekündet war: Es war unmöglich Gott zu gefallen ohne Glauben in Sein Wort auszuüben.

 

Nun steht die endgültige Wiederkehr Jesu bevor und unzählige Vorhersagen weisen auf seine Herrschaft über die ganze Erde und den daraus zu erwartenden Segen Jehovas für das ganze „Israel Gottes“! Wie „Tauben zu ihren Taubenschlägen“ werden die Versiegelten der Überlebenden durch ausgesandte Boten mit deren versiegelten Dokumenten nach Jerusalem kommen innert jener dreissigtägigen Frist ab Harmagedons vernichtendem Schlag [B3-Bb; a1]. Die Welt ändert sich in einem einzigen Tag von einer Räubergrube hin zu friedlichen Verhältnissen, denn die überlebenden „Schafe“ haben den Frieden bereits inmitten ihrer Feinde geübt!

 

Das ganze Kapitel 60 von Jesaja beschreibt wie „die Frau“ aufsteht, um Gottes Herrschaft von Jerusalem ausgehend erdenweit aufzurichten und wie ihr das Gute, edle, erstrebenswerte der Nationen zufliessen wird.

 

*** Rbi8  Jesaja 60:16-17 ***

Und du [[(„Israel Gottes“)]] wirst tatsächlich die Milch der Nationen [[(das Gute und Nahrhafte)]] saugen, und an der Brust von Königen [[(den 144.000 Priesterkönigen, dem „Israel Gottes“)]] wirst du saugen; und du wirst gewiß erkennen, daß ich, Jehova, dein [[(Israels)]] RETTER bin und daß der Starke Jakobs dein Rückkäufer ist. 17 Statt des Kupfers werde ich Gold herbeibringen, und statt des Eisens werde ich Silber herbeibringen und statt des Holzes Kupfer und statt der Steine Eisen; und ich will den Frieden zu deinen Aufsehern einsetzen und die Gerechtigkeit zu deinen Arbeitszuteilern.

 

Alles was bisher zweitrangig war aber hohe Positionen im alten System einnahm ist verschwunden und wird durch weit Edleres auf der Hierarchie der künftigen Herrschaft ersetzt werden.

 

*** Rbi8  Römer 5:17 ***

Denn wenn durch die Verfehlung des einen [Menschen] [[(Adams )]] der Tod als König durch diesen einen regiert hat, werden vielmehr die, welche die Fülle der unverdienten Güte und der freien Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben als Könige durch den einen, Jesus Christus, regieren.

 

Statt Sterblichkeit zufolge Adams Sünde kommt „ewiges Leben“ wegen Gottes „unverdienten Güte“ durch Jesus, dem die ganze Erde nun unterordnet sein wird und Gottes Plan ein erdenweites Paradies zu errichten ihren Anfang nimmt!

 

4.1.1.4          Menschliche Richter dieses Systems allzu oft als ungerecht und parteiisch enttarnt

David spricht vom damaligen System der Justiz innerhalb Israels. Ihm wurden alle schweren Gerichtsfälle zugetragen und er musste die Unfähigkeit der ihm unterordneten Richter beständig erfahren, was ihn zu Trauer bewegte, die im Psalm 58 zum Ausdruck kommt. Wer glaubt, dass die heutigen Richter, sei es innerhalb der Nationen oder der Religionen eine bessere Arbeit leisteten irrt gewaltig! Das Gegenteil ist der Fall, da in Demokratien die Parlamente beständig neue Gesetze und Verordnung auf niedrigerem Level der Politik schaffen und die Rechtsprechung durch sich gegenseitig aufhebende Paragraphen und Richtersprüche ein vollkommenes Chaos hinterlassen. Die Justiz hüllt sich darüber in Schweigen, sie will ihr Versagen nicht offen anerkennen!

 

Gnisa: Das Ende der Gerechtigkeit*** Rbi8  Psalm 58:1-2 ***

Könnt ihr [in eurem] Schweigen wirklich von Gerechtigkeit selbst reden?

Könnt ihr in Geradheit richten, o ihr Menschensöhne?

 2 Wieviel eher übt ihr mit dem Herzen offenkundige Ungerechtigkeit auf der Erde

[Und] bereitet den Weg für die direkte Gewalttat eurer Hände!

 

Sind es nicht viele der Verurteilten, die durch Gefängnisstrafen danach zu weit schwerwiegenderen Taten streben, nach ihrer Entlassung aus überfüllten, schlecht geführten und von Korruption durchdrungenen Haftanstalten? Wo die Gerechtigkeit Gottes in Vergessenheit gelangt kann unmöglich etwas Besseres hervorkommen!

 

*** Rbi8  Psalm 88:12 ***

Wird in der Finsternis ein Wunder von dir bekanntwerden

Oder deine Gerechtigkeit im Land der Vergessenheit?

 

Salomo führt denselben Gedanken weiter, dass fehlendes Gericht oder falsches Urteilen die Guten zerstört, den Bösen jedoch Auftrieb gibt ihr Handeln auszuweiten. Ein bestehendes, etabliertes Rechtssystem zu verändern und zu verbessern ist ebenso schwierig wie der Politik gutes Verhalten anzugewöhnen oder den Religionen Wahrheit beizubringen! Sie alle haben sich an Unrechttun gewöhnt und erachten es als normal oder gar als gut.

 

*** Rbi8  Prediger 3:16-17 ***

Und weiter habe ich unter der Sonne den Ort der Rechtsprechung gesehen, wo Bosheit war, und den Ort der Gerechtigkeit, wo Bosheit war. 17 Ich selbst habe in meinem Herzen gesagt: Der [wahre] Gott wird sowohl den Gerechten als auch den Bösen richten, denn es gibt eine Zeit für jede Angelegenheit und hinsichtlich jedes Werkes dort.

 

Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen“ ist eingängiger Spruch der zeigt, warum die Schlechtigkeit, das Verbrechen und die Korruption sich erdenweit ungehemmt ausbreiten. Einige Erfolge zeugen bloss die Schaumdecke oberhalb. Es ist schwerer Korruption ausreissen wie Unkraut, das durch den vielen schlechten Samen nur umso mehr sprosst! Die „Hohen“ in diesem System kennen die Unzulänglichkeit, die Verderbtheit des Justizsystems sehr wohl: Mit einer internen Verfolgung von kriminellen Handlungen ihrer hohen Herren zu beginnen wagen es nur wenige.

 

Alberto Nisman: Der in Argentinien ermordete Staatsanwalt der umgebracht wurde von denen, welche die AMIA und Israels-Botschaft Attentate weiterhin verdunkelnDer argentinische, jüdische Staatsanwalt Albert Nisman, der den Fall von Korruption und Verbrechen auf oberster Ebene der Regierung Christina de Fernandez de Kirchner und zuvor Ihres Mannes Nestor Kirchner vor dem Kongress anklagen wollte, er wurde am Vortag dem 15. Januar 2015 in seinem Appartement in Buenos Aires tot aufgefunden. Zuerst versuchte man es als Selbstmord darzustellen aber zu viele Fakten wiesen auf bezahlten Auftragsmord hin. Er hatte unter Präsidentschaft von Mauricio Macri nun mehr Freiheit und Rechte sein Nachforschen fortzusetzen. Er hatte seit 2004 ihm der Auftrag erteilt wurde den seit Jahrzehnten ungelösten Fall der Terrorattentate gegen die Botschaft Israels und die AMIA im Jahre 1994 aufzuklären Fakten gesammelt um sie dem Kongress vorzulegen. Eine deutliche Verbindung zu Iran war vielfach belegt worden. Da aber die Regierung Kirchner als Neomarxisten ihre Kontakte zu Iran wie zu Kuba und Venezuela pflegten, sollten diese Attentate nie geklärt werden: Eine Hand wäscht die andere!

 

*** Rbi8  Prediger 5:8 ***

Wenn du irgendwelche Bedrückung des Minderbemittelten und den gewaltsamen Entzug des Rechts und der Gerechtigkeit in einem Gerichtsbezirk siehst, so staune nicht über die Angelegenheit, denn jemand, der höher ist als der Hohe [[(Erdenmensch)]], wacht, und da sind die [[(Engel)]], die hoch über ihnen sind.

 

Die Beteiligten mögen sich vor der Justiz herauszureden vermögen aber Gottes Auge kennt das Geschehen und die Gedanken des Herzens. Nisman ist nur ein Fall unter unzähligen, die hier in Argentinien nie aufgeklärt werden und im Sand verlaufen. Das Interesse des Volkes in solche Skandale wird durch das Tagesgeschehen und andere Ereignisse die anderes Interesse wach rufen zugedeckt. Bedenken wir aber, dass Gottes Gedächtnis und Sein Versprechen gerechte Verhältnisse zu schaffen unvergänglich sind! Jeder wird für sein eigenes Handeln zur Rechenschaft gezogen! Salomo fährt fort anzuklagen:

 

*** Rbi8  Prediger 7:15 ***

Alles habe ich während meiner nichtigen Tage gesehen. Da ist der Gerechte, der in seiner Gerechtigkeit umkommt, und da ist der Böse, der in seiner Schlechtigkeit lange besteht.

 

Gerechtigkeit im VW-AbgasskandalJa, der Schlechte fährt fort den Guten zu bedrohen, ihn auszurauben, ihn zu Tode zu bringen! Denken wir auch an die heutige Macht von internationalen Wirtschaftsunternehmen die gemäss eigenem Recht das tun, was ihrer Korporation Nutzen und Ertrag bringt! Oft sind es Tausende und gar Millionen die durch ihre Produkte direkten und indirekten Schaden erleiden. Die Aufdeckung und juristische Verfolgung des VW-Abgasskandal 2015/16 war nur „ein Tropfen auf einen heissen Stein“, der von einem US-Gericht hart geahndet wurde. Dabei spielte auch eine Rolle dem unbeliebten ausländischen Konkurrenten einen Schaden zuzufügen. Coca-Cola, Amerikas Wunderkonzern hütet weiterhin sein Geheimnis wie das süchtig machende Narco-Produkt Coca, das fast weltweit unter das Narkotika-Gesetzt fällt in ihr Produkt gelangt und von diesem Softdrink den Klienten abhängig macht. Ist es gar eine Vorstufe, dass mehr und mehr amerikanische u.a. Jugendliche zu immer härteren Drogen greifen, weil Coca-Cola doch aufpeitschend wirkt? Kleine Ursachen mit grosser Wirkung?

 

*** Rbi8  Jesaja 5:22-23 ***

Wehe denen, die im Weintrinken stark sind, und den Männern, die leistungsfähige Kraft haben zum Mischen von berauschendem Getränk, 23 denen, die für eine Bestechung den Bösen gerechtsprechen und die dem Gerechten sogar seine Gerechtigkeit nehmen!

 

Gehen wir durch die Innenstädte unserer Metropolen, so sind Bars überall zu finden die uns verlockende Drinks offerieren. In angetrunkenem Zustand aber sind wir fähig zu vielerlei Übertretungen von Geboten Gottes, welche ansonsten nur Nächstenliebe führen würde! Alkohol und Drogen lassen unseren Verstand einschlafen und verkleinert unser Reaktionsvermögen. Wie viele Schlägereien, Unfälle, Verletzungen und gar Tote gehen auf diese Form Übertretung zurück? Jehova bittet die Richter Israels um harte aber gerechte Urteile um die Übertreter zur Besinn und Gerechtigkeit zurückzuführen. 

 

*** Rbi8  Jesaja 46:12-13 ***

Hört auf mich, ihr Starkherzigen, ihr, die von Gerechtigkeit weit Entfernten. 13 Ich habe meine Gerechtigkeit [[(peronifiziert)]] nahe gebracht [[(durch Jes erstes Kommen)]]. Sie ist nicht fern, und meine Rettung, sie wird sich nicht verspäten [[(das Geschen der Endzeit und die Befreiung daraus sind festgelegt)]]. Und ich will in Zion Rettung geben, Israel meine Schönheit.“

 

Nur exakte Erkenntnis all dessen, was mit der Aufrichtung von der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ in Verbindung steht lässt uns die Worte verstehen, welche Auswirkungen zu erwarten sind. Jesus ist die personifizierte Gerechtigkeit die es nachzuahmen gilt. Er wird Zion von all seinen Feinden befreien, die es ablehnten, „dass er König über sie sei“.

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
 

Wer Ungerechtigkeit liebt der scheut das Recht, das ihn zur Einsicht, Reue und zur Umkehr zu veranlassen sucht: Furcht vor jenen, welche die Macht haben gerecht zu strafen! Denken wir an die kommenden 144.000 Priesterkönige die jeder mit „eisernem Stab“ für Recht in ihren Territorien und Städten erdenweit sorgen werden. Aber auch sie stehen unter Oberaufsicht der Apostel und von Jesus. Der, der aber alles sieht und lenkt ist Jehova!

 

*** Rbi8  Jeremia 22:2-4 ***

Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „Übt Recht und Gerechtigkeit, und befreit den, der beraubt wird, aus der Hand des Übervorteilers; und behandelt einen ansässigen Fremdling, einen vaterlosen Knaben oder eine Witwe nicht schlecht. Tut [ihnen] keine Gewalt an. Und vergießt kein unschuldiges Blut an diesem Ort. 4 Denn wenn ihr ganz bestimmt diesem Wort nachkommen werdet, so werden durch die Tore dieses Hauses die [[die 12 Apostel und die 144.000]] Könige, die für David auf seinem Thron sitzen, gewiß hereinkommen, indem sie in Wagen und auf Rossen einherfahren [[(hier auf der Erde! Nicht im 3.Himmel Jehovas!)]], er [[(Jesus)]] mit seinen [[(144.000 priesterköniglichen)]] Dienern und seinem Volk [[(der „grossen Volksmenge“)]].“ ‘

 

Wir werden von Gott aufgefordert in der Gegenwart, im Jetzt und Heute unsere Gerechtigkeit zu zeigen! Es bedingt Aktion, den anderen die unter Unrecht leiden wie jener „gute Samariter“ beizustehen, wir sollen Übertreter in unseren Reihen die nicht bereit sind auf Zurechtweisung zu reagieren vor der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ anklagen und sie dem Recht zuführen (Mat 18:15-17). Jeremia blickt auch in die Zukunft, hin auf die Einsetzung der Priesterkönige und ihr Handeln mit Macht, wenn sie während des Millenniums als Fürsten innerhalb der zwölf Stämme vor Gott und Jesus treten anlässlich der drei Festzeiten: Dann erst „… werden durch die Tore dieses Hauses [[(Jehovas und Seines Christus)]] die Könige, die für David auf seinem Thron sitzen, gewiß hereinkommen“. Sie müssen Rechenschaft ablegen in der „öffentlichen Versammlung“ und erhalten Lob und Zurechtweisung von ihren „Häuptern“, den zwölf Aposteln.

 

4.1.1.5          Auf Jehovas eigene Gerechtigkeit warten und vertrauen

Das Gericht soll in der Hand dessen bleiben, der von Gott dazu bestellt ist. Ein Ereignis zur Zeit des ersten Königs in Israel, Sauls, der zuvor dem David gut gewogen war, dessen Herz aber aus Eifersucht auf Davids Erfolge und die vielen erfolgreich durch ihn angeführten Schlachten, die das Volk hin zu David und nicht zu Saul jubeln liess. Während Saul David in der Wildnis Siph verfolgte nahm David mit Mut die direkte Konfrontation zu Saul in seine Hand und mit seinem engen Vertrauten Abischai schlich er sich nachts mitten ins gegnerische Heerlager: „Und David kam mit Ạbischai bei Nacht zum Volk hin; und siehe, Saul lag schlafend innerhalb der Lagerumzäunung, sein Speer bei seinem Kopf in die Erde gesteckt, und Ạbner und das Volk lagen rings um ihn her.“ (1.Sa 26:7) Würde David die Gelegenheit nutzen und seinen König unbemerkt töten, um das ihm zugesprochene Königreich an sich zu reissen? David aber zeigte klares Unterscheidungsvermögen, was in Gottes Auge Recht ist:

 

(1. Samuel 26:9-11)  David jedoch sprach zu Ạbischai: „Bring ihn nicht ins Verderben, denn wer ist es, der seine Hand gegen den Gesalbten Jehovas ausgestreckt hat und schuldlos geblieben ist?“ 10 Und David sagte weiter: „So wahr Jehova lebt, Jehova selbst wird ihn schlagen; oder sein Tag wird kommen, und er wird sterben müssen, oder er wird in die Schlacht hinabziehen, und er wird gewiß weggerafft werden. 11 Es ist im Hinblick auf Jehovas Standpunkt für mich undenkbar, meine Hand gegen den Gesalbten Jehovas auszustrecken! So nimm nun bitte den Speer, der bei seinem Kopf ist, und den Wasserkrug, und laß uns unseres Weges gehen.“

 

Davids Eindringen in Sauls Zelt und die Mitnahme dessen Speers und WasserkrugesChristen nehmen das Recht nicht in ihre eigene Hand, um tyrannische Herrscher wegzuraffen, sondern übergeben dies Gott, dessen Gericht zwar aufgeschoben sein kann aber niemals Böse straflos lässt! Jehova selbst würde den Tag seiner Rache an Saul festlegen! Stattdessen nahm er zwei Beweisstücke mit sich, um später dadurch Saul direkt bei dieser und anderen Gelegenheit die er in seiner Hand hatte zu demütigen und seine Unschuld aber auch seinen Mut und seine Weitsicht aufzuzeigen. Aber niemals würde er sich gegen Gottes Gesalbten eigenwillig erheben!

 

Später, am kommenden Morgen rief David den Heerobersten Sauls aus sicherer Entfernung zu, dass er nicht einmal in der Lage gewesen sei seinen eigenen König zu schützen und er zeigte die Trophäen, die direkt an Sauls Seite waren. Er sprach über Abner, den Onkel Sauls und dessen Soldaten das Gericht aus, dass sie alle sterben würden: „So wahr Jehova lebt, ihr Männer verdient zu sterben, weil ihr über euren Herrn, über den Gesalbten Jehovas, nicht gewacht habt. Und nun, sieh, wo des Königs Speer und der Wasserkrug sind, die bei seinem Kopf waren.“

 

Denken wir hierbei an Jesus, bei seiner Gefangennahme jegliche Gewalt ablehnte und erklärte: „Stecke dein Schwert wieder an seinen Platz, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. Oder denkst du, ich könne nicht meinen Vater anrufen, daß er mir in diesem Augenblick mehr als zwölf Legiọnen Engel sende? Wie aber würden in diesem Fall die Schriften erfüllt werden, daß es so geschehen muß?“ (Mat 26:52)

 

Wir finden dieselbe Einstellung das Gericht in Gottes Hand zu legen im Falle Davids und dessen „Samen“ Jesus. Gott gehört die Rache und er wird Unrecht nicht ungesühnt lassen! David redete weiter zu Abner und zu Saul:

 

*** Rbi8  1. Samuel 26:23 ***

Und Jehova ist es, der jedem seine eigene Gerechtigkeit und seine eigene Treue vergelten wird, indem Jehova dich [[(König Saul)]] heute in meine Hand gegeben hat und ich [[(der inzwischen durch den Propheten Samuel zum König gesalbten David)]] meine Hand nicht gegen den Gesalbten Jehovas ausstrecken wollte. 24 Und siehe, so, wie deine Seele an diesem Tag groß war in meinen Augen, so möge meine Seele groß sein in den Augen Jehovas, damit er mich aus aller Bedrängnis befreie.“ 25 Darauf sprach Saul zu David: „Gesegnet seist du, mein Sohn David. Du wirst es nicht nur ganz bestimmt schaffen, sondern du wirst auch unfehlbar als Gewinner hervorgehen.“ Und David ging dann seines Weges; und was Saul betrifft, er kehrte an seinen Ort zurück.

 

Sauls Selbstmord durch das eigene SchwertSaul anerkannte Davids kluges Handeln und musste angesichts seiner ganzen Truppe seine Niederlage eingestehen. Sein Tod kam nicht viel später in einer Schlacht, wo er Schlappe erlitt und um nicht in die Hand der Feinde zu fallen sich in sein eigenes Schwert stürzte.

 

*** Rbi8  2. Samuel 22:21 ***

Jehova belohnt mich [[(David)]] gemäß meiner Gerechtigkeit;

Gemäß der Reinheit meiner Hände vergilt er mir.

 

David war voll Vertrauen in Jehovas Gerechtigkeit trotz schwerwiegender eigener Fehler. Auch war er ein Kriegsmann und hatte bei seinen Eroberungen viel Blut vergossen aber dies war gemäss Jehovas Auftrag das Gelobte Land bis zu den festgesetzten Grenzen auszuweiten und alle bisherigen Bewohner wegzuweisen oder der Vernichtung anheim zu geben zufolge ihres Götzendienstes und Gottes Verurteilung. „Demzufolge legte Israel Jehova ein Gelübde ab und sprach: „ ‚Wenn du dieses Volk ganz gewiß in meine Hand geben wirst, so werde ich bestimmt ihre Städte der Vernichtung weihen.‘ Da hörte Jehova auf die Stimme Israels und übergab die Kanaanịter; und sie weihten sie und ihre Städte der Vernichtung. Deshalb gaben sie dem Ort den Namen Họrma.“ (4.Mo 21:2, 3)

 

David aber sah auch seine Schwächen und Vergehungen und bereute und versicherte sich Jehovas Güte. „Und möge Jehova mir vergelten gemäß meiner Gerechtigkeit, Gemäß meiner Reinheit vor seinen Augen.“ (2. Sa 22:25)

 

Salomo war noch sehr jung als er König wurde und Gott bat ihn in einen Traum etwas zu wünschen, das Er ihm dann selbst erfüllen würde. Salomo zeigte seine Vorhersicht als er den Wunsch äusserte: „Und dein Knecht ist inmitten deines Volkes, das du erwählt hast, eines zahlreichen Volkes, das nicht gezählt noch berechnet werden kann vor Menge. Und du sollst deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, dein Volk zu richten, um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden; denn wer vermag dieses dein schwieriges Volk zu richten?“

 

Salomos Segnungen und sein überlegenes Wissen *** Rbi8  1. Könige 3:5-9 ***

In Gibeon erschien Jehova Salomo bei Nacht in einem Traum; und Gott sprach dann: „Bitte, was ich dir geben sollte.“ 6 Darauf sagte Salomo: „Du selbst hast deinem Knecht David, meinem Vater, gegenüber große liebende Güte geübt, in Übereinstimmung damit, wie er vor dir gewandelt ist in Wahrheit und in Gerechtigkeit und in Geradheit des Herzens mit dir; und du hast ihm diese große liebende Güte fortgesetzt bewahrt, so daß du ihm einen Sohn gegeben hast, damit er auf seinem Thron sitze wie an diesem Tag. 7 Und nun, Jehova, mein Gott, du selbst hast deinen Knecht an Stelle Davids, meines Vaters, zum König gemacht, und ich bin noch ein kleiner Knabe. Ich weiß nicht, wie man auszieht, noch wie man einzieht. 8 Und dein Knecht ist inmitten deines Volkes, das du erwählt hast, eines zahlreichen Volkes, das nicht gezählt noch berechnet werden kann vor Menge. Und du sollst deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, dein Volk zu richten, um zwischen Gut und Böse zu unterscheiden; denn wer vermag dieses dein schwieriges Volk zu richten?“

 

Das gerechte Richten nach Jehovas Massstab war Salomos Wunsch und zudem echte Weisheit zu erlangen, um gemäss Gottes Geboten zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden! Bedenken wir hierbei, dass aus Davids „Samen“, hier im Fall Salomos, der vorab Gottes volle Anerkennung hatte der wahre vorhergesagte „Same der Frau“, der Messias kommen musste, ansonsten die Prophezeiungen ins Leere gelaufen wären! Gottes Weisheit ist weit höher als das Denken von uns Menschen!

 

 Ein späterer Fall zeigte wie Salomo, Davids Sohn aus der Verbindung mit Bathseba Gottes Güte und Gerechtigkeit erhielt, weil ihm David seinen Thron gegeben hatte, entgegen dem Erstgeburtsrecht, das inzwischen in vierter Folge eigentlich Adonia dem Sohn der Haggith, einer der Frauen Davids zustand. Adonia selbst erklärte der Mutter Salomos, der Bathseba: „Du selbst weißt wohl, daß das Königtum mir hätte zuteil werden sollen, und auf mich, daß ich König werden sollte, hatte ganz Israel das Angesicht gerichtet; aber das Königtum wandte sich und wurde meinem Bruder zuteil, denn es war von Jehova aus, daß es sein [[(Salomos)]] wurde.“ (1.Kö 2:15)

 

Nachdem die drei vorgängigen Brüder Amnon, Absalom und Kileab bereits tot waren, glaubte Adonia nun das Anrecht auf den Thron zu besitzen. Er wahr ehrgeizig. Er hatte seinen Anspruch als Thronfolger bereits in ganz Israel kundgetan und mächtige Männer auf seine Seite gebracht (1.Kö 1:5-8) In En-Rogel nahe Jerusalem veranstaltete er ein grosses Fest, anlässlich dessen er sich zum König ausrufen lassen wollte (1.Kö 1:9, 10, 25). Der Prophet Nathan hatte von dem Kenntnis und warnte durch Bathseba und auch in eigener Person Salomo diesem gesetzwidrigen Handeln ein Ende zu setzen. Da David durch Jehovas Entscheid den Thron fest Salomo zugesprochen hatte! Jehova entscheidet, wer Sein Erstgeborene ist aufgrund des Glaubens und der Werke der Person!

 

Als Adonia von ihm ausgehend durch seine Mutter an Bathseba gelangte, Salomos Mutter und gebeten wurde Salomo um die Hand von Davids letzter jugendlicher Frau und Gefährtin zu bitten, „… daß er mir Ạbischag, die Sunamịtin [[(aus dem Ort Sunem am Berg Gilboa stammend)]], zur Frau gebe.“ Als Bathseba ihrem Sohn Salomo die Bitte unterbreitete wurde dies verneint und unmittelbar von Salomo Auftrag geben Adonia zu töten. (2.Sa 3:2, 4; 1.Kö 1:5, 11; 1.Ch 3:1, 2). Für viele ohne genaue Kenntnis der Zusammenhänge erscheint es wie ein grausamer Brudermord. Mit Kenntnis aber ein weiser Schritt einen späteren Krieg um den Thron zu verhindern, mit unzähligen Toten unter dem Volk und im Kreis Salomos.

 

Die Sunnamitin, die David nachts wärmen musste und  Bathseba, Salomos MutterDiese Sunamitin hatte David bis zu seinem Tode gedient und war aussergewöhnlich schön und lag Nachts an der Seite Davids, um ihn zu wärmen. Man zählte sie daher zu den Frauen Davids, obwohl er nie Verkehr mit ihr hatte. Salomo durchschaute Adonias geheimen Plan ihn dadurch vom Thron zu stürzen, obwohl Jehova ihn zum König und Herrscher über Israel berufen hatte. Salomos Wunsch an Jehova „zwischen Gut und Böse“ zu unterscheiden und gerechtes Gericht zu halten zeigte sich in seiner Entscheid, der schwerwiegende Folgen für Israels Königtum gebracht hätte. Adonias Plan war es doch ihn vom Thron zu stürzen! Bedenken wir, dass Jesus aus der Linie Davids mit Bathseba durch Salomo hervorging! Gottes Kenntnis langfristiger Zusammenhänge und Seines Planes führen zu Salomos harter aber gerechten Reaktion

 

*** Rbi8  Psalm 37:4-6 ***

Wälze deinen Weg auf Jehova,

Und verlaß dich auf ihn, und er selbst wird handeln.

 6 Und er wird bestimmt deine Gerechtigkeit hervorbringen wie das Licht selbst

Und dein Recht wie den Mittag.

 

David war in Gottes Augen gerecht, obwohl er viele Menschenleben in Schlachten die er führte in Jehovas Auftrag vernichtete. Gott selbst hatte auf die Nachkommen Kanaans wegen ihres abscheulichen Götzendienstes das Urteil festgelegt. Israel musste es durch König David zur Vollstreckung bringen. Gottes Rechtsmassstab steht weiter über dem, was die „Menschenrechtserklärung“ der UNO, einer gottlosen Organisation fordert, die Todesstrafe erdenweit abzuschaffen versucht, wodurch das Schlechte bald schon die Oberhand gewinnen muss!

 

Jeder von uns, der das „GESETZ des Christus“ erfüllt legt das Gericht über die ganze Menschheit in Gottes eigene Hand, der Seinen Zorn am Tag Harmagedons nicht weiter zurückhalten wird!

 

*** Rbi8  Psalm 71:1-2 ***

In deiner Gerechtigkeit mögest du mich befreien und für mein Entrinnen sorgen.

Neige dein Ohr zu mir, und rette mich.

 

Diese Psalmworte wollen wir uns vor Augen halten und vor allem Älteste und Richter sollen sich der Bitte Salomos erinnern!

 

 

4.1.2           Gerechtes und ungerechtes Handeln: Beides bringt am Gerichtstag den verheissenen „Lohn

 

4.1.2.1          Wer sich auf ungerechte Art bereichert wird sein Gut und selbst sein Leben verlieren!

Wir alle müssen für unseren Lebensunterhalt arbeiten, sei dies in der einen oder anderen Form. Ist es aber gerecht dass einer zehntausend Mal mehr verdient als ein anderer, obwohl er vielleicht gar Arbeit von weit geringerem Nutzen erfüllt? Dass es Unterschiede in der Entlohnung geben muss bestreitet niemand. Dass aber der Spekulant so viel einsteckt, dass der Arbeitende nicht einmal seinen eigenen Magen füllen kann, geschweige denn den seiner Frau und Kinder muss ein Gericht finden und ein gerechter Richter ist verpflichtet wahres Recht zu sprechen! Keine Frage, dass jeder, der sich an anderen in unredlicher Weise zu seinen eigenen Gunsten übervorteilt, sei dies durch falsche Versprechungen oder offensichtlichen Diebstahl für sein Vergehen sich verantworten muss. Wenn Jehova Gott geduldig war und nicht unmittelbar Urteile sprach, so bedeutet dies nicht, dass es ewig andauern wird.

 

Göttliches Rechtssystem*** Rbi8  Psalm 103:5-6 ***

Jehova vollführt Taten der Gerechtigkeit

Und richterliche Entscheidungen für alle Übervorteilten.

 

Gott selbst hat niemanden übervorteilt und übte seit Beginn des Systems Gerechtigkeit. Seine Urteile sind ohne Ansicht der Person, ihres Ranges, Macht oder Aussehens stets auf derselben Grundlage gefällt: Was Jehova als Gut und was hat er als Böse eingestuft hat.

 

Psalm 119, der längste aller Psalmen ist dem Recht und der Gerechtigkeit Gottes gewidmet. Er wurde möglicherweise vom jungen Prinzen Hiskia geschrieben, der später auf seinem Thron Jehovas Anerkennung erreichte. „Glücklich sind die auf [ihrem] Weg Untadeligen, Die im Gesetz [[GESETZ]] Jehovas wandeln. Glücklich sind, die seine Mahnungen beachten; Mit ganzem Herzen suchen sie ihn fortwährend.“ (Ps 119:1, 2) Wer sich an diesen Leitspruch hält darf sich wirklich glücklich nennen. Gott hört auf sein Flehen wird ihm zu einer Festung sein:

 

*** Rbi8  Psalm 119:121 ***

Ich habe Recht und Gerechtigkeit geübt.

O überlaß mich nicht denen, die mich übervorteilen!

 

Es ist heute äusserst schwer nicht täglich in der einen oder anderen Form übervorteilt zu werden! Ein gewisses ärztlich verschriebenes Produkt verspricht uns heilende Wirkung bei einem gewissen Leiden. Wenn wir nicht minutiös das Kleingeschriebene auf dem Beipackzettel lesen erkennen wir nicht, dass wir hart erarbeitetes Geld in etwas stecken, das entweder geringe oder gar keine aber auch schwere Nebenwirkungen beinhalten kann. Die bitte um Gottes Schutz vor den Übervorteilern ist täglich von Vorteil, damit auch wir selbst nicht andere übervorteilen!

 

Vermügensverteilung weltweit  Reichsten der ErdeDie reichsten Menschen der Welt*** Rbi8  Sprüche 11:18-19 ***

Der Böse schafft sich falschen Lohn, wer aber Gerechtigkeit sät, wahre Verdienste.

19 Wer für Gerechtigkeit feststeht, hat Aussicht auf Leben, wer aber Schlechtem nachjagt, dessen Aussicht ist sein eigener Tod.

 

Die Grafik auf der Seite zeigt nur die halbe Wahrheit: Denken wir z.B. an die Clinton-Foundation, wo die Star-Honorare für öffentliche Auftritte von Bill und Hillary Clinton hinfliessen, oft von Firmen finanziert, von Steuern befreit. Die Meisten Einzahler in die Stiftung erwarten für sich nach deren Wahl in Präsidentschaft Gegenleistungen, eine verdeckte Art der Korruption!

 

Diese Stiftungen sind vom steuerrechtlichen Blickpunkt aus und z.T. wegen ihrer Unterstützung gegen Auswirkungen der Übel dieses Systems und deren Steuerprogression gar sinnvoll, ordnen jenen Hyperreichen jedoch noch mehr Macht und Autorität zu, um da und dort politischen oder wirtschaftlichen Druck auszuüben mittels Ihrer Stiftungszuwendungen.

 

Viele der Reichsten der Welt wie der Mitbegründer von Microsoft, Bill Gates haben ihr Vermögen zu Lebzeiten einer eigenen Stiftung zugeführt. Sie werden deshalb oft in Statistiken nicht erwähnt, obwohl sie dasselbe Geld weiterhin horten und vermehren!

 

*** Rbi8  Sprüche 10:2-3 ***

Die Schätze des Bösen werden von keinem Nutzen sein, Gerechtigkeit aber ist das, was vom Tod befreien wird. 3 Jehova wird die Seele des Gerechten nicht hungern lassen, aber die Gier der Bösen wird er wegstoßen.

 

Bill & Melinda Gates Foundation  aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

   Die Bill & Melinda Gates Foundation (deutsch Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung) ist an den Einlagen gemessen die mit Abstand größte Privat-Stiftung der Welt.

 

   Microsoft-Mitbegründer Bill Gates hatte im Jahr 1994 erstmals eine Stiftung mit dem Namen „William H. Gates Foundation“ ins Leben gerufen, die zunächst von seinem Vater geführt wurde. Im Jahr 1999 entstand daraus die „Bill & Melinda Gates Foundation“.

 

   Sie hat ihren Hauptsitz in Seattle mit etwa 1.376 Mitarbeitern und einem Stiftungskapital von 36,7 Mrd. US-Dollar. Seit der Gründung wurden insgesamt 36,7 Mrd. US-Dollar an Zuschüssen gezahlt, 2014 waren es 3,9 Mrd. Dollar, 2015 4,2 Mrd. Dollar und im Juni 2017[2] erneut 4,6 Mrd. Dollar. Die Zuschüsse fließen in alle 50 Bundesstaaten der USA und in mehr als 100 Länder.[3]

 

Unabhängig in welcher Epoche Menschen gelebt haben müssen schlussendliche alle Jehova gegenüber Rechenschaft ablegen! Darum kommt sowohl das Endgericht an diesem System, dann der tausendjährige Gerichtstag für die Auferstehenden und das Schlussgericht, damit jeder den ihm zustehenden Lohn, „ewiges Leben“ oder aber „ewige Abschneidung von den Lebenden“ aus der Hand Gottes durch Jesus erhält.

 

*** Rbi8  Sprüche 11:18-19 ***

Der Böse schafft sich falschen Lohn, wer aber Gerechtigkeit sät, wahre Verdienste.

19 Wer für Gerechtigkeit feststeht, hat Aussicht auf Leben, wer aber Schlechtem nachjagt, dessen Aussicht ist sein eigener Tod.

 

Jehova kennt die Zusammenhänge, was staatliche „obrigkeitliche Autorität“ des Gottes dieses Systems“ unter Satans Führung zulässt

 

Bill & Melinda Gates Foundation

 

Logo der Bill & Melinda Gates Foundation

Zweck:

Globale Entwicklung, Gesundheit und Bildung

Vorsitz:

Bill Gates, Melinda Gates, Warren Buffett, William H. Gates II

Geschäftsführung:

Jeff Raikes

Bestehen:

seit 1999

Stifter:

Bill Gates, Melinda Gates

Stiftungskapital:

42,9 Mrd. USD (März 2015)

Mitarbeiterzahl:

1.376 (März 2015)

Sitz:

Seattle

Website:

www.gatesfoundation.org

So wie Jehova es im „Bund von Moab“ gegenüber ganz Israel festgelegt hat wird jede unserer Taten darauf betrachtet, ob sie im Einklang mit Gottes Willen und seinen Geboten ausgeführt wurde. Das Resultat ist entweder „Segen oder Fluch“. Jehova erteilte Israel wie uns Christen den Rat: „Wähle das Leben.“ „Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Ịsa·ak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“ (5.Mo 30:19, 20)

 

Als Nehemia, der Weinschenk von König Artaxerxes im Jahre 455 v.u.Z. vom Königspalast Susa in Medien nach Jerusalem gesandt wurde, um sowohl die Mauer fertig zu stellen wie auch die Toren einzusetzen, da stellte er sehr viel Unrecht und Übervorteilung fest, wo Juden gegen Juden beständig in Habsucht verstiessen. Er rief die Vorsteher und das Volk zusammen, um das Unrecht zu beheben und nie wieder in solche erniedrigenden Zustand zurückzukehren

 

*** Rbi8  Nehemia 5:12-13 ***

Darauf sprachen sie: „Wir werden [es] zurückgeben, und wir werden von ihnen nichts zurückverlangen. Wir werden genauso tun, wie du sagst.“ So rief ich die Priester und ließ sie schwören, nach diesem Wort zu tun. 13 Auch schüttelte ich meinen Busen aus und sagte dann: „So möge der [wahre] Gott jeden Mann, der dieses Wort nicht ausführt, aus seinem Haus und aus seinem erworbenen Besitztum ausschütteln; und so werde er ausgeschüttelt und leer.“ Darauf sprach die ganze Versammlung: „Amen!“ Und sie begannen Jehova zu preisen. Und das Volk ging daran, nach diesem Wort zu tun.

 

Die Priester, Leviten  und die Fürsten unterschrieben einen Bund vor Jehova, dass sie nie wieder zur Gesetzlosigkeit zurückkehren würden, sondern von nun an in den Geboten Jehovas wandeln würden. Somit hatte „Lo-Ruhama“ ihr eigenes Bündnis, das dreieinhalb Jahre nach Jesu Tod endete, und Gott das über „Lo-Ruhama“ bringen würde, was er zuvor durch Hosea erklärt hatte: „Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde.“ Wenn wir Christen in der Taufe in ein weiteres Bündnis mit Gott gekommen sind, Teil von „Lo-Ammi“ wurden, von dem Gott erklärte „nicht mein Volk“ zu sein (Hos 2:8, 9),  und mittels der Erwachsenentaufe Jesu „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ eintraten ist unser Bündnis genauso verpflichtend wie es für „Lo-Ruhama“ war.

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
 

Bei der Taufe des Kornelius im Jahre 36 u.Z., zur Zeit der Erntefeiern endete der „Bund mit den vielen“, mit „Lo-Ruhama“. Ihre Mutter „Gomer“ die hurerische „Frau Jehovas“, die Priester Levis waren zuvor schon beim Tod des Messias verstossen worden, der „Bund mit Levi“ hatte exakt an jenem Tag geendet und der „neue Bund“ mit den Aposteln begonnen (Lu 22:28- 30).

 

4.1.2.2          Das heutige System ist angefüllt mit unredlichem Vermögen

Das heutige, habgierige System verstösst gegen das Zehnte Gebot: Die Begehrlichkeit von Dingen im Besitz anderer. Das eine Prozent der Hyperreichsten der Reichen verdoppeln ihr Vermögen innert immer kürzer Frist und die übrigen Superreichen streben ihnen nach. Wir dulden die Narco-Barone, die mithelfen das Leben von Millionen von Menschen zu ruinieren. Jehovas Antwort ist klar und deutlich.

 

*** Rbi8  Sprüche 16:8 ***

Besser ist wenig mit Gerechtigkeit als eine Fülle von Erzeugnissen ohne Recht.

 

Kunze: Die Moderne; Ideologie, Nihilismus, DekadenzDie Welt ist angefüllt mit Erzeugnissen, die ohne Recht geschaffen, verkauft und konsumiert werden. Die ganze Menschheit ist von einer kleinen Gruppe versklavt! Der Rat Jesu, sich nicht mit der Welt zu verbünden, um nicht mit ihr unterzugehen ergibt heute Sinn wie nie zuvor! Jesaja ergänzt unser Thema zu „Gottes ewigwährende Gerechtigkeit“ und der Allerhöchsten wird schon bald ausgleichende Ordnung schaffen!

 

*** Rbi8  Jesaja 57:11-14 ***

Vor wem bangte dir und begannst du dich zu fürchten, so daß du zur Lüge griffst? Meiner aber gedachtest du nicht. Du nahmst dir nichts zu Herzen. Schwieg ich nicht und verbarg die Dinge fortwährend? So warst du nicht einmal vor mir in Furcht. 12 Ich selbst werde deine Gerechtigkeit und deine Werke verkünden, so daß sie dir nichts nützen werden. 13 Wenn du um Hilfe schreist, werden deine angesammelten Dinge dich nicht befreien, sondern ein Wind wird sie sogar alle wegtragen. Ein Hauch wird sie wegnehmen, wer aber zu mir Zuflucht nimmt, wird das Land erben und wird meinen heiligen Berg in Besitz nehmen. 14 Und man wird gewiß sagen: ‚Schüttet auf, schüttet auf! Bahnt den Weg. Räumt jedes Hindernis aus dem Weg meines Volkes.‘ [[(des „Israel Gottes“)]]“

 

Das „Israel Gottes“, die 144.000 Priesterkönige werden die wahren Erben sowohl der Erde Israels, des Gelobten Landes wie der gesamten Erde sein und mit ihnen gemeinsam „die grosse Volksmenge“ weil Jehova Sein Wort in der Vergangenheit einhielt, es heute wahr macht und ewig sich erfüllen wird! Er als Schöpfer allein ist allmächtig, auch wenn Satan und seine folgsames Team Ihn verhöhnen und er weiter Geduld zeigt.

 

Jehova erklärt durch Jeremia gegenüber den Habgierigen, den Führern und ihren Gehilfen in Politik, Religion und Wirtschaft seiner Tage, bevor Jehovas Gericht sie in den Tod durch Nebukadnezars Heere ins Exil wegführte: ‚Bestimmt sind deine Augen und dein Herz auf nichts gerichtet als auf deinen ungerechten Gewinn und auf das Blut des Unschuldigen, um [es] zu vergießen, und auf Übervorteilung und auf Erpressung, um [sie] auszuüben.“ Die letzte Stunde ihres Tuns ist angebrochen und sie wollen die Zeichen nicht wahrhaben, die drei Wehe der Offenbarung und die sieben Tassen des Zornes Jehovas!

 

*** Rbi8  Jeremia 22:13-17 ***

Wehe dem, der sein Haus baut, doch nicht mit Gerechtigkeit, und seine Obergemächer, doch nicht mit Recht, durch Ausnutzung seines Mitmenschen, der ohne Entgelt dient und dessen Lohn er ihm nicht gibt; 14 der spricht: ‚Ich werde mir ein geräumiges Haus und bequeme Obergemächer bauen; und meine Fenster dafür sollen erweitert werden, und die Täfelung wird mit Zedernholz sein und mit Zinnober bestrichen.‘ 15 Wirst du weiterhin regieren, weil du durch den Gebrauch von Zedern[holz] wetteiferst? Was deinen Vater betrifft, aß und trank er nicht und übte Recht und Gerechtigkeit? Da ging es ihm gut. 16 Er vertrat den Rechtsanspruch des Niedergedrückten und des Armen. In jenem Fall ging es gut. ‚War nicht das ein Fall, mich zu kennen?‘ ist der Ausspruch Jehovas. 17 ‚Bestimmt sind deine Augen und dein Herz auf nichts gerichtet als auf deinen ungerechten Gewinn und auf das Blut des Unschuldigen, um [es] zu vergießen, und auf Übervorteilung und auf Erpressung, um [sie] auszuüben.‘

 

Das „auf Sand gebaute Haus“ des Unrechts wird im kommenden „Sturmwind“ zerstört, den laut Offenbarung 7:1-4 Jehovas Engel unter Jesu Gewalt als Heerführer der himmlischen Streitkräfte noch für eine kurz beschränkte Zeit zurückhalten. Er ist daran die vier Engelgenerale „an den vier Ecken der Erde“ für ihre Aufgabe die Bösen zu vernichten in Bereitschaft zu stellen.

 

Weisheit: Hast du dein Haus auf Sand oder auf Fels gebaut?
 

Im letzten Teil, wenn die „grosse Drangsal“ den Frieden von der ganzen Erde genommen hat kommt eine für die Mächtigen sehr beängstigende Situation:

 

Atombombensichere Bunker im Berg Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und es ereignete sich ein großes Erdbeben; und die Sonne wurde schwarz wie härenes Sacktuch, und der ganze Mond wurde wie Blut, 13 und die Sterne des Himmels fielen zur Erde, wie wenn ein Feigenbaum seine unreifen Feigen abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird. 14 Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die man zusammenrollt, und jeder Berg und [jede] Insel wurden von ihren Stellen gerückt. Und die Könige der Erde und die Personen von oberstem Rang und die Militärbefehlshaber und die Reichen und die Starken und jeder Sklave und [jeder] Freie verbargen sich in den Höhlen und in den Felsen der Berge. Und sie sagen fortgesetzt zu den Bergen und zu den Felsen: „Fallt über uns, und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes, denn der große Tag ihres Zorns ist gekommen, und wer vermag zu bestehen?“ (Off 6:12-17)

 

Gottes Zorn gegen die Mächtigen dieses Systems muss sich entladen und der Beginn davon wird die Herrschenden und deren Gehilfen in Angst und Schrecken versetzen aber es wird keinen Ort für sie geben sich zu verstecken!

 

Die "Mutter aller Bomben"(Offenbarung 7:1-4)  Danach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde [[(gr. pneuma: „Geist“, „Hauch“, „Wind“;  „Engelheere“)]] der Erde festhalten, damit kein Wind [[„Geist“ der Vernichtung]] über die Erde [[(die Menschheit)]] oder über das Meer [[(die aufgewühlten Wellen des Menschenmeeres)]] oder über irgendeinen Baum [[(Vorsteher, Ältesten, Mächtigen)]] wehe. 2 Und ich sah einen anderen Engel [[(Michael, den obersten Heerführer)]] vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gewährt war, die Erde und das Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume, bis wir die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.“ 4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt waren, hundertvierundvierzigtausend, versiegelt aus jedem Stamm der Söhne Israels:

 

Nur wer die Symbolsprache der Bibel versteht wird erkennen was Gottes Mitteilungen betreffen! Es ist keine Geheimsprache, denn all dieses Symbole sind in der Schrift erklärt aber nur der sehr aufmerksame Leser wird die Erklärungen nicht einfach überlesen!

 

Hesekiel musste Jehovas Volk Juda vor seinem Exil und auch während jener Zeit immer wieder warnen. Jehova gewährte Vergebung jenen die zu Ihm zurückkehren und die von GESETZ vorgeschrieben „Werke der Reue“ vollbrachte, indem sie tatsächlich „nach Recht und Gerechtigkeit verfahren“ und ihren Lebenslauf veränderten. 

 

*** Rbi8  Hesekiel 33:14-16 ***

Und wenn ich zu dem Bösen spreche: „Du wirst ganz bestimmt sterben“, und er kehrt tatsächlich von seiner Sünde um und 15 [und] der Böse erstattet selbst das Pfand, zahlt sogar die durch Raub genommenen Sachen zurück [und] wandelt wirklich in den Satzungen des Lebens selbst, indem er kein Unrecht tut, wird er ganz bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. 16 Keiner seiner Sünden, mit denen er gesündigt hat, wird gegen ihn gedacht werden. Recht und Gerechtigkeit hat er getan. Er wird ganz bestimmt am Leben bleiben.‘

 

Auch unter den Christen ist die Mehrheit vom geraden Weg von „Recht und Gerechtigkeit“ des GESETZES weit abgewichen. Und dennoch sind es eine ansehnliche Zahl die rechtzeitig umgekehrt sind aus echter Einsicht ihres Fehlverhaltens!

 

Verständnis der biblischen Symbole bedeutet den Schlüssel zum Gesamtbild
                                                                                            

4.1.2.3          Gott hasst Bosheit und liebt Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit, er scheidet sich von dem Bösen

Wie es der Titel erklärt sollen wir uns vom Bösen getrennt halten. Da das gesamte System von zuinnerst her moralisch krank und korrupt ist, erklärte Jesus, dass er von der Welt vollkommen abgetrennt sei und empfahl uns ihn nachzuahmen. Das System hat seine Macht aufgrund der ihm ergebenen Anhänger. Wenn der Papst seine Anhänger verliert hat er keine Macht mehr und dies gilt für jede Kirche und jedes Politsystem und selbst für die Wirtschaft! „Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.“ (Joh 15:18, 19) Dies bedeutet doch nichts anderes, als dass wir den Hass der Welt ebenso wie er ihn zuvor traf, dann die Apostel getroffen hat auch wir heute ertragen müssen, obwohl wir wie sie nur Gutes zu wirken uns bestreben. Ausharren trotz der Angriffe bis zum Ende lautet unsere Herausforderung. 

 

Integrität - Rechtschaffenheit *** Rbi8  Sprüche 11:5-6 ***

Die Gerechtigkeit des Untadeligen ist das, was seinen Weg gerademachen wird, in seiner Bosheit aber wird der Böse fallen. 6 Die Gerechtigkeit der Rechtschaffenen ist das, was sie befreien wird, aber die treulos Handelnden werden durch ihre Gier gefangen werden.

 

Die Befreiung erfolgt am Tag Harmagedons, warum ein Christ der dies verstanden hat diesen Tag im Innersten herbeiwünscht und ohne Angst davor zu haben, weil er Gottes GESETZ und Jesu Gebote kennt und ernst nimmt!  Salomo beginnt seine Sprüche mit einem Lob auf die Rechtschaffenheit und bringt sie in Verbindung zu Weisheit und Selbstzucht:

 

(Sprüche 1:1-4)  Die Sprüche Sạlomos, des Sohnes Davids, des Königs von Israel, 2 damit man Weisheit und Zucht erkennt, um die Reden des Verstandes zu erfassen, 3 um die Zucht anzunehmen, welche Einsicht verleiht, Gerechtigkeit und Recht und Rechtschaffenheit, 4 um den Unerfahrenen Klugheit zu geben, einem jungen Mann Erkenntnis und Denkvermögen.

 

Wer Gottes Standpunkt verwirft begibt sich unausweichlich auf den Weg der Bosheit! Alle heute Lebenden in Gottes Augen „Bösen“ fallen am selben Tag der Endzeit für ewig, weil es ein Gerichtstag Gottes mit der ganzen Menschheit ist! Dagegen haben auch Ungerechte in der Auferstehung während des Millenniums eine weitere Chance Gottes Gerechtigkeit zu lernen,  wenn sie sich vor ihrem Tod nicht „wider den heiligen Geist“ vergangen haben: Sie nicht wissentlich, willentlich Gottes Grenzen übertreten haben. Salomo erteilt weiteren göttlichen Rat:

 

*** Rbi8  Sprüche 13:6 ***

Gerechtigkeit ihrerseits behütet den, der arglos ist auf seinem Weg, aber Bosheit ist das, was den Sünder stürzt.

 

Der „Sünder“ wird auf seinem Weg auch zum „Stolperstein“ des Gerechten, weil es kurzfristig scheinbar lohnt und der Ungerechte beständig der gerechten Bestrafung entweicht. Wir aber wissen, dass die guten wie die schlechten Gedanken, Worte und Werke im Himmel in der beidseitig „beschriebenen Buchrolle“ aufgezeichnet sind. Aus echter Gottesfurcht mehren sich nur die Aufzeichnung gerechten Denkens und Handelns. Hesekiel beschreibt in einer seiner Visionen: „Und ich sah dann, und siehe, da war eine Hand ausgestreckt nach mir, und siehe, darin war eine Buchrolle. Und er breitete sie allmählich vor mir aus, und sie war auf der Vorderseite und auf der Rückseite beschrieben; und es waren Totenklagelieder und Jammer und Wehklage darin geschrieben.“ (Hes 2:9, 10) Da der „Fluch“ Tod nach sich zieht sind es nicht bloss die Sünder die sterben, sondern auch die Gerechten leiden darunter und haben Wehklage, weil der Sünder nicht hören wollte.

 

Der Weg der Bösen*** Rbi8  Sprüche 15:9 ***

Der Weg des Bösen ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, wer aber der Gerechtigkeit nachjagt, den liebt er.

 

 Der Gerechtigkeit gilt es nachzujagen, was mit Energie und starkem Willen verbunden ist. Wenn der Böse in Gottes Augen etwas „Verabscheuungswürdiges“ ist, warum sollen wir Gott herausfordern? „Sind wir etwa stärker?“ Salomo schrieb in den Sprüchen zu Beginn: „Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.“ (Spr 1:7)

 

*** Rbi8  Jesaja 59:2-4 ***

Nein, sondern gerade eure Vergehungen sind das geworden, was zwischen euch und eurem Gott eine Scheidung verursacht, und eure eigenen Sünden haben verursacht, daß sich [sein] Angesicht vor euch verbirgt, um nicht zu hören. 3 Denn eure eigenen Handflächen sind mit Blut befleckt worden und eure Finger mit Vergehung. Eure eigenen Lippen haben Falschheit geredet. Eure eigene Zunge murmelte fortwährend lauter Ungerechtigkeit. 4 Da ist keiner, der in Gerechtigkeit ausruft, und überhaupt keiner ist zu Gericht gegangen in Treue. Man hat auf Unwirkliches vertraut und Nichtswürdiges geredet. Man hat Ungemach empfangen und Schädliches geboren.

 

Gott ist niemals auf der Seite der Bösen zu finden, dort tummelt sich Sein Gegner, Satan, „der Vater der Lüge“ der seit Beginn ein „Totschläger“ ist, wie Jesus ihn benennt. Gegenüber seinen Gegnern, den Pharisäern und Schriftgelehrten erklärte er unumwunden: „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.““ (Joh 8:44, 45)

 

4.1.2.4          Der Böse lehnt Gottes Rechtsordnung ab und bestimmt selbst. Was moralisch sei und was nicht

Der Böse ist gar nicht bereit Gerechtigkeit zu lernen. Jesaja bezieht seinerseits Stellung und klagt das Volk Jakobs seiner Sünde wegen an und schliesst sich im Sündenbekenntnis mit ein. Was muss ein heutiger Prophet über die christlichen Religionen und die Sekten der Juden Gott gegenüber anderes bekennen?

 

SPIEGEL: Wo ist die Moral *** Rbi8  Jesaja 59:9-15 ***

Darum hat sich das Recht weit von uns entfernt, und die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir hoffen ständig auf Licht, doch siehe, Finsternis, auf Lichtglanz, [doch] in ständigem Dunkel sind wir fortwährend gewandelt. 10 Wir tasten fortgesetzt wie Blinde an der Wand, und wie die ohne Augen tappen wir fortwährend. Wir sind am hellen Mittag gestrauchelt so wie in der Abendfinsternis; unter den Wohlbeleibten [sind wir] wie Tote. 11 Wir brummen anhaltend, wir alle, so wie Bären; und wie Tauben gurren wir ständig trauervoll. Wir hofften auf Rechtsprechung, aber es gab keine; auf Rettung, [doch] sie ist fern von uns geblieben. 12 Denn unserer Auflehnungen sind viele geworden vor dir; und was unsere Sünden betrifft, eine jede hat gegen uns gezeugt. Denn unsere Auflehnungen sind bei uns; und was unsere Vergehungen betrifft, wir kennen sie wohl. 13 Da ist Übertretung und Verleugnung Jehovas gewesen; und es gab ein Zurückweichen von unserem Gott, ein Reden von Bedrückung und Auflehnung, ein Empfangen und Murmeln von Worten der Falschheit direkt aus dem Herzen. 14 Und das Recht wurde zum Zurückweichen gezwungen, und die Gerechtigkeit selbst blieb einfach in der Ferne stehen. Denn die Wahrheit ist sogar auf dem öffentlichen Platz gestrauchelt, und die Geradheit vermag nicht einzutreten. 15 Und die Wahrheit wird vermißt, und irgendeiner, der sich von Schlechtem abwendet, wird ausgeplündert.

 

Da Gott nicht auf Sünder hört und darum auch nicht für die Gerechten Stellung bezieht, weil Unrechttun die ganze Erde erfüllt befinden wir uns auf dem Weg der Selbstzerstörung. Mit Jesu Tod und Erhöhung zum Hohepriesterkönig hat er dem Sohn alles übergeben und sich selbst von der ganzen boshaften Menschheit entfernt: So wie er es so oft warnend angekündigt hatte.

 

Jesus selbst wirkt nur im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ nicht draussen im Feindesland und spart die Bösen für den Tag der Urteilsvollstreckung auf. Den Gerechten aber stützt er in seinem Schmerz und veranlasst ihn zum Ausharren. Gott aber hört auf die Gebete des Gerechten der diese im Namen Jesus zu Gott spricht: „Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13) Wir bitten bis ans Ende dieses Systems um das Kommen des Königreiches des Vaters, dass Er nach Harmagedon über die Gerechten regiert und Er sie durch Sein Königreich des Rechts richten soll!

 

Salomo hatte in Sprüche 1:22 bis 32 erklärt, dass Er, Jehova seine Ohren vor den Unvernünftigen, den Toren verschliesst die nicht bereit sind auf ihn zu hören! Im Gegenzug erklärt er am Ende: „Was den betrifft, der auf mich hört, er wird in Sicherheit weilen und nicht beunruhigt sein wegen des Unglücks Schrecken.“ (Spr 1:33)

 

Der Prophet Maleachi kündet mit Worten Jehovas Sein Endgericht an, um die Rechtschaffenen und treu Ausharrenden in Seinem Gebot zu retten:

 

Mastkälber *** Rbi8  Maleachi 4:1-2 ***

„Denn siehe, der Tag kommt, der brennend ist wie der Ofen, und alle Vermessenen und alle, die Böses tun, sollen wie Stoppeln werden. Und der kommende Tag wird sie gewiß verzehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen, „so daß er ihnen weder Wurzel [[(Vorfahren die dasselbe taten)]] noch Zweig [[(Nachkommen die ebeso handeln)]] lassen wird. 2 Und euch, die ihr meinen Namen fürchtet, wird bestimmt die Sonne der Gerechtigkeit [[(Jehovas kommende Herrschaft der „neuen Himmel“)]] aufleuchten mit Heilung in ihren Flügeln; und ihr werdet tatsächlich ausziehen und den Boden stampfen wie Mastkälber.“

 

Die Zeit vor und nach Harmagedon unterscheidet sich wie die Nacht vom Tag! Sind es zuvor die „Blinden“, die das gesamte System lenkten und dieses als Gesamtes an den Abgrund führten, so übernehmen die von Gott auserwählten „Weisen“, die auf seine Gebote geachtet und sie gelehrt haben das kommende tausendjährige System! Alle die ihnen zugezählt werden sind wie „Mastkälber“ die um das Muttertier das sie beständig nährt voller Übermut ihre Kraft austoben!

 

Wer aber unter dem Druck dieses Systems oder aus Feigheit und Ermattung vom geraden Weg abweicht, der wird die Strafe zusammen mit den Ungerechten erleiden! Petrus spricht zu Christen, die ihr Taufgelübde verlassen haben:

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:21-22 ***

Denn es wäre für sie besser gewesen, den Pfad der Gerechtigkeit nicht genau erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn genau erkannt hatten, von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot abzuwenden. 22 Es ist ihnen ergangen, wie das wahre Sprichwort sagt: „Der Hund ist zum eigenen Gespei zurückgekehrt und die gebadete Sau zum Wälzen im Schlamm.“

 

In unserem Studium vor der Glaubenstaufe (nicht der Kleinkindertaufe die vor Gott kein Bündnis darstellt) lernten wir Gottes Rechtsmassstab, Sein GESETZ kennen und machten uns mit Jesu Gebot vertraut. Danach erneut all dies zu vergessen hat zur Folge, dass Gott uns vergisst! Eine Aussage die vielen abgefallenen Christen Angst vor Kommendem einjagt!

 

 

4.1.3          Gottes ursprünglichen Rechtsmassstab durch sein Königreich wiederherstellen

 

4.1.3.1          Die Zeit nach der Eroberung Kanaans: Die Richter als Grundmuster, das zum Königtum Davids führt

Paulus gab vor dem Prokonsul Sergius-Paulus in Paphos auf der Insel Zypern ein gründliches Zeugnis und erklärte dabei die Geschichte Israels seit der Eroberung des Gelobten Landes unter der Führung Josuas: Über die Zeit der Richter Israels, hin zum Propheten Samuel, dann weiter zum ersten menschlichen König Saul zu David bis hin zu Jesus, als „Sohn Davids“ und als vorhergesagtem Messias die Vorhersagen über ihn alle erfüllte. Paulus erklärte Sergius die Stellung Jesu als Retter Israels, aller die auf ihn hören und handeln und der ganzen Welt die “Täter des Wortes“ werden, weil Christus durch seinen Opfertod Gott das reinste und grösste Opfer dargebracht hatte, um uns von unseren Sünden den Folgen des „Fluches“ zu befreien!.

 

Paulus überzeugt den Prokonsul Sergius-Paulus  in Paphos *** Rbi8  Apostelgeschichte 13:20-25 ***

Und nach diesen Dingen gab er ihnen Richter bis zum Propheten Samuel. 21 Doch von da an verlangten sie einen König, und Gott gab ihnen Saul, den Sohn des Kisch, einen Mann aus dem Stamm Benjamin, für vierzig Jahre. 22 Und nachdem er ihn weggetan hatte, erweckte er ihnen David zum König, von dem er Zeugnis ablegte und sprach: ‚Ich habe David gefunden, den Sohn Isaïs, einen Mann, der meinem Herzen angenehm ist, der alles, was ich begehre, tun wird.‘ 23 Aus der Nachkommenschaft dieses [Mannes] hat Gott seiner Verheißung gemäß für Israel einen Retter, Jesus, gebracht, 24 nachdem Johannes vor dessen Auftreten dem ganzen Volk Israel öffentlich [die] Taufe [als Symbol] der Reue gepredigt hatte. 25 Während aber Johannes seinen Lauf erfüllte, sprach er: ‚Was vermutet ihr, wer ich bin? Ich bin es nicht. Doch seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von seinen Füßen loszubinden ich nicht würdig bin.‘

 

Richter, Könige und Priester erfüllten ihre Aufgabe die ihnen Jehova zugeteilt hatte in gewissen Perioden zur Befriedigung Gottes aber die meiste Zeit waren die Führer Israels weit entfernt von Jehova und reizten Seinen Zorn heraus!

 

Als Johannes Jesus im Jordan taufte erklärte er den Dabeistehenden, dass Jesus der ersehnte Messias sei, was innert kurzer Frist die Neugier der Schriftgelehrten und Pharisäer herausforderte. Die Propheten hatten es als eine Zeit „tiefer Finsternis“ angekündigt, wo in Galiläa ein „Licht“ erscheinen würde, das den Heidennationen als „Leuchte“ hin zum GESETZ dienen würde. (Jes 9:1-3; Mat 4:16; Lu 1:79; 2:32)

 

HOSEA III: Hosea soll eine Prostituierte heiraten In der Zeit vor dem babylonischen Exil erklärte Jehova durch Hesekiel, dass er die Übertretungen Judas nicht weiter annehmen würde und Strafe am Restvolk Israel, den drei Stämmen Juda, Benjamin und Levi vollziehen werde. Er kündigte jenen „ein Ende“ an, was darauf hinweist, dass nach dem siebzigjährigen Exil ein „Neuanfang“, das der zweiten Tochter „Gomers“, der hurerischen Frau des Propheten Hosea (den priesterlichen Stamm Levi darstellend, Israels „Erstlinge“) von der Er vorhersagte: „Und sie wurde dann abermals schwanger und gebar eine Tochter. Und ER sprach weiter zu ihm: ‚Nenne ihren Namen Lo-Ruhạma, denn ich werde dem Hause Israel nicht wieder Barmherzigkeit erweisen, weil ich sie ganz bestimmt hinwegnehmen werde.‘ “ Die Zurückgekehrten wurden weiterhin „Haus Israel“ genannt, der Überrest Beschnittener, die nach dem Exil erneut Jehovas Gunst hatten, denen aber ihr Ende ohne erneute „Barmherzigkeit“ zufolge erneuten Abfalls klar angekündet war. Hesekiel schrieb vor dem Exil in Babylon warnend an Juda:

 

(Hesekiel 7:1-4)  Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2 „Und was dich betrifft, o Menschensohn, dies ist, was der Souveräne Herr Jehova zu dem Boden Israels gesprochen hat: ‚Ein Ende, das Ende, ist über die vier äußersten Enden des Landes gekommen. 3 Nun ist das Ende über dir, und ich muß meinen Zorn gegen dich senden, und ich will dich richten nach deinen Wegen und all deine Abscheulichkeiten über dich bringen. 4 Und meinem Auge wird es nicht leid tun um dich, noch will ich Mitleid empfinden, denn ich werde deine Wege über dich bringen, und deine Abscheulichkeiten werden dann in deiner Mitte sein; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin.‘

 

Israel musste demnach Jehovas Autorität sehen und erkennen, dass jeder Abfall von Gottes Geboten seine bitteren Folgen haben würde: „Und meinem Auge wird es nicht leid tun um dich, noch will ich Mitleid empfinden, denn ich werde deine Wege über dich bringen, und deine Abscheulichkeiten werden dann in deiner Mitte sein; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin.‘ “.

 

Jesus kam nicht „um das GESETZ abzuschaffen“, sondern um es vollkommen zu erfüllen und damit allen, welche in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ kommen würden ein Vorbild zu sein. Jener geringe Überrest Judas respektive des Rest-Israels, der Jesu Angebot auf „unverdiente Güte“ annahm entfloh dem Gericht Gottes an „den vielen“, die im Jahre 70 u.Z. durch die Römer Gottes Gerichtsvollzug erfuhren. Sie gehörten zu den Wenigen, welche auf Jesu Fluchtanweisung zwischen den Jahren 66 bis 68 u.Z. reagierten, als Titus die rebellische, selbst vom römische Joch befreite Stadt mit Spitzpfählen durch eine Palisade einschloss und schlussendlich zerstörte.

 

Alte, Junge, Kinder, Frauen und Jungfrauen erlitten dasselbe Schicksal wie die kämpfenden Truppen, genauso wie es die Propheten vorhergesagt hatten. Jehova ist „Der Gott“, der sein Wort hin zum Guten wie zum Abreissen des in Seinen Augen Schlechten einhält! Jesus erklärte jene prophetischen Vorhersagen wenige Tage vor seinem Tod gegenüber den Aposteln.

 

(Lukas 19:41-44)  Und als er [[(Jerusalem)]] näher kam, schaute er die Stadt an und weinte über sie 42 und sprach: „Wenn du, ja du, an diesem Tag die Dinge erkannt hättest, die mit Frieden zu tun haben [[(Gottes ganzes GESETZ einhalten)]] — doch nun sind sie vor deinen Augen verborgen. 43 Denn es werden Tage über dich kommen, da werden deine Feinde eine Befestigung aus Spitzpfählen um dich bauen und werden dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen, 44 und sie werden dich und deine Kinder in deiner Mitte zu Boden schmettern, und sie werden in dir keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Besichtigung nicht erkannt hast.“

 

Gott hatte gegenüber „Lo-Ruhama“, den aus dem Exil zurückgekehrten Juden angekündet keinerlei weiteres Mitleid mehr mit ihnen zu haben, wenn sie Seinen Bund erneut verletzen würden. Jesus bestätigte dies mittels seiner Ankündigung! Was Hesekiel warnend über Juden erklärt hatte würde gemäss Jesu Worten eine vorletzte Erfüllung an „Lo-Ruhama“ haben, ebenso wie es Hesekiel in seinen Tagen dem Volk Juda, dem Resi Jakobs ankündigen musste:

 

Gottes Grimm über Juda, "Lo-Ruhama", die Jesus tötete(Hesekiel 7:8, 9)  Nun werde ich in Kürze meinen Grimm über dich ausgießen, und ich will meinen Zorn gegen dich zu seinem Ende bringen, und ich will dich richten nach deinen Wegen und all deine Abscheulichkeiten über dich bringen. 9 Auch wird es meinem Auge nicht leid tun, noch werde ich Mitleid empfinden. Nach deinen Wegen werde ich [es] über dich selbst bringen, und deine eigenen Abscheulichkeiten werden schließlich direkt in deiner Mitte sein; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin, der das Schlagen besorgt.

 

Da der aus Babylon entwichene „Überrest“ innerhalb von „Lo-Ruhama“ nach dem Exil schlussendlich ihren Retter, den von Jehova selbst aus dem himmlischen Bereich gesandten Messias an den Stamm brachten, da war Gottes Geduld beendet.

 

Erneut ist als dem entkommenen Überrest des Jahres 70 u.Z., einem Teil von „Lo-Ruhama“ im Jahre 1948 eine Nation im mittleren Osten entstanden, die genau so wenig Gottes Anerkennung hat. Obwohl Juden und die meisten Christen nach wie vor von „Gottes Volk Israel“ reden, nicht bedenkend, dass innerhalb des dritten Kindes der „Gomer“, innerhalb der neuen Nation „Lo-Ammi“ sich ein Überrest aus getauften Priestern, Leviten, Pharisäern und Schriftgelehrten befand: Die gesamte Grundstruktur aus mittels der Taufe Entronnen aus „Lo-Ruhama“ begannen sich nun im „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ erneut deren Durchsäuerung der Lehre Jesu und der Apostel. Solange die Apostel lebten, hin bis zum Tod des Johannes gab es ihrerseits aktiven Widerstand und beständige Korrektur! Die „Armen“, aramäisch „Ebioniten“ genannt, die sich mit abgefallenen Heidenchristen sich mittels „falscher Apostel“ hin zur Namenchristenheit zu entwickeln begann. Johannes beklagte kurz vor seinem Tod um das Jahr 100 u.Z. im Jahre 98 u.Z. in seinem ersten Brief:

 

(1. Johannes 2:18-21)  Kindlein, es ist die letzte Stunde, und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.

 

Wer Wahrheit Lüge nennt ist ein VerbrecherGenaue Erkenntnis der Wahrheit verhindert Abfall hin zu gepantschten Lehren, hin zu Lügen! Im Falle der als Christen getauften Pharisäer, die nach Antiochia gekommen waren und in den Versammlungen des Paulus lehrten, dass Christen aus den Heide beschnitten werden müssten, da erklärte Paulus über jene den „Fluch“: Über jeden, der eine „veränderte gute Botschaft“ lehrt und die heutige Christenheit ist angefüllt davon!

 

Es gibt nur eine „gute Botschaft“ die originalgetreu ist, jede Form der Abweichung vom geschriebenen Wort, dessen Sinn und dessen vorgegebenen Logik zieht denselben „Fluch“ mit sich! Jeder muss sich selbst der Wahrheit versichern und erkennen, dass so viele christliche Religionen mit so unterschiedlichen Lehrmeinungen unmöglich Jesu Anerkennung finden können!

 

Paulus fordert jeden von uns auf: „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.“ (2.Kor 13:5, 6) Somit ist Jesus nur mit denen in Gemeinschaft, die ihre Bewährung an Wahrheit festzuhalten und Lüge zu rügen und zu verurteilen in Gemeinschaft! Eine harte Wirklichkeit für viele die in Illusionen festgehalten werden!

 

Nicht die Menge an Anhängern zeigt wer die unverfälschte Wahrheit hat, weit eher das Gegenteil ist der Fall, wenn wir die traurigen Worte des Paulus an Timotheus im 2.Brief in Betracht ziehen: „Das weißt du, daß sich im [Bezirk] Asien alle von mir abgewandt haben. Phỵgelus und Hermọgenes gehören zu ihnen.“ (2.Ti 1:15) Viele Versammlungen hatten Paulus als ihren Apostel und damit seinen Herrn, den Christus verworfen. Die meisten nahmen nicht Kenntnis ihrer Irreführung!

 

4.1.3.2          Die magische Anziehungskraft der Lügen des Hymenäus um die Aussage, „die Auferstehung sei bereits gewesen“

Die Lehre des Hymenäus, Alexander und Philetus übte grosse Anziehungskraft aus mit ihrer lügenhaften Behauptung, „… die Auferstehung sei bereits gewesen“! Wir finden dieselbe Lehre in der Katholischen Kirche und all ihren von ihr abgetrennten Töchtern! Wenige haben die Worte des Paulus und ihre Tiefgründigkeit wirklich verstanden „Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten [[(weil Gott niemals auf Lügner hört!)]], und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger.“ (2.Ti 2:16-18 vergl. 1.Ti 1:18-20) Dieselben warnenden Worte des Paulus im Brief an die Galater sind auch auf die Namenchristen heute anzuwenden die er den Galatern schrieb!

 

(Galater 1:8, 9)  Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Da viele auf von Christus Abgefallene Juden, die wie in Antiochia auf ehemalige Pharisäer und Leviten aus Jerusalem hörten, oder sich später von der reinen Lehre abgefallene Juden wie Hymenäus, Alexander und Philetus anschlossen, so war es dieselbe „Gomer“, die den Abfall innerhalb „Lo-Ammi“ verschuldete: Ihre hurerische Mutter, die Namenchristenheit mit heidnischem Gedankengut anfüllten, das ursprünglich aus Babel und dann aus Babylon stammte. Die griechischen Philosophen bauten auf demselben „Sand“ auf und viele waren von deren der Schrift widersprechenden Lehren fasziniert!

 

Was ist Wahrheit"
 

4.1.3.3          Israel muss zu Jehova und seiner Gerechtigkeit umkehren

Wir wissen inzwischen sehr gut zwischen den Juden innerhalb „Lo-Ruhama“ und Christen, „Schafen und Böcken“ innerhalb „Lo-Ammi“ zu unterscheiden. Das wahre „Israel“ nach Gottes Verurteilung von „Lo-Ruhama“ war somit die „neue Nation“, die Getauften in Christus innerhalb „Lo-Ammi“, im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ die nicht Gottes, sondern Jesu Volk darstellen! Der Begriff „Israel“, hat somit vielfältige Anwendung und muss je nach Situation korrekt zugeteilt werden! Jakob, der Sohn Isaaks mit dem erkauften Erstgeburtsrecht wurde vom „Engel Gottes“ durch Jehovas Anweisung im Namen zu „Israel“ (= „Streiter“ oder „Beharrender“) gewechselt. Auch „Jakob“ kann einerseits den Sohn Isaaks meinen aber auch die Nation Israel oder die „neue Nation“ „Lo-Ammi“, weil auch diese in Gottes Auftrag und Glauben „beharren“ muss! Dies setzt Ansprüche an das Denk- und Unterscheidungsvermögen des Bibellesers, das vielen Glaubensgründern zu oft abging!

 

Jakobs Kampf mit dem Engel (1. Mose 32:24-30)  Schließlich blieb Jakob allein zurück. Da begann ein Mann [[(ein Engel; Satan)]] mit ihm zu ringen, bis die Morgenröte heraufkam. 25 Als er schließlich sah, daß er nicht die Oberhand über ihn gewonnen hatte, da berührte er seine Hüftgelenkpfanne, und die Hüftgelenkpfanne Jakobs wurde ausgerenkt, während er mit ihm rang. 26 Danach sprach er: „Laß mich gehen, denn die Morgenröte ist heraufgekommen.“ Daraufhin sagte er: Ich lasse dich nicht gehen, es sei denn, du segnest mich zuvor.“ 27 Da sprach er zu ihm: „Wie ist dein Name?“, worauf er sagte: „Jakob [[(bedeutet: „Einer der die Ferse ergreift“ oder „Verdränger“)]].“ 28 Dann sprach er: „Dein Name wird nicht länger Jakob genannt werden, sondern Israel [[(bedeutet: „Streitender (oder Beharrender) mit Gott“)]], denn du hast mit Gott [[(= „Mächtiger“)]] und mit Menschen gestritten, so daß du zuletzt die Oberhand gewonnen hast.“ 29 Jakob seinerseits erkundigte sich und sprach: „Teil mir bitte deinen Namen mit.“ Er sagte jedoch: „Warum erkundigst du dich nach meinem Namen?“ Hierauf segnete er ihn dort [[(der Name Satans (= Widerstandsleistender) wird in der Bibel nirgends erwähnt; nicht einmal er selbst enthüllte ihn!)]]. 30 Daher gab Jakob dem Ort den Namen Pẹniël, denn — um ihn anzuführen — : „Ich habe Gott [[(Satan, den „Gott dieses Systems“)]] von Angesicht zu Angesicht gesehen, und doch ist meine Seele befreit worden.

 

Jehova Gott streitet mit keinem Menschen und wird auch nicht Menschengestalt annehmen! Engel können dies aber es gibt keinen Sinn, dass ein Engel Jehovas oder gar Michael mit Jakob streitet, um ihm Schaden zuzufügen, zudem ist der Michael der Fürst „der Engel des Lichts“, Satan aber der geistigen „Nacht und Finsternis“! Von ihm erklärt Jehova gegenüber Hesekiel, in Bezug auf seinen Sturz im Garten Eden, zufolge der Lüge Eva gegenüber, durch Gottes Urteil: „Du bist der gesalbte Chẹrub, der schirmende, und ich habe dich [ein]gesetzt. Auf dem heiligen Berg Gottes [[(im himmlischen Zion)]] befandest du dich. Inmitten feuriger Steine [[(der 24 himmlischem gekrönten Ältesten)]] wandeltest du umher. Du warst untadelig in deinen Wegen von dem Tag deiner Erschaffung an, bis Ungerechtigkeit an dir gefunden wurde.“ (Hes 28:14, 15)

 

Menschen folgen leider der Mehrheit, nicht der WahrheitZu Moses redete „der Engel Gottes Jehovas eigenes Wort, der seit Beginn in Eden im symbolischen „Baum des Lebens“ als Mittler und Wortführer Jehovas wirkte: „Du vermagst mein [[(Jehovas)]] Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“ (2.Mo 33:20) Jakob sah den Engel, der als „Gott“ oder „Mächtiger“ im Widerstreit zu Jehova wirkte. Dieser repräsentierte nicht Jehova sondern seine Macht über dieses System. Jesus ist das vollkommene Abbild Gottes, der „Erstgeborene aller Schöpfung“, der „Morgenstern“, der „König von Sonnenaufgang“, der „Menschensohn“, der aber nicht mit einem von Gott Gesegneten kämpft und ihm gar Schaden zufügt!

 

Am Beispiel des Propheten „Bileam, des Sohns Beors“ der Israel verfluchen sollte, unter dem Angebot einer hohen Bestechung, einem „Wahrsagerlohns“ von Satans treuen Königen Midians und Moabs: Daran erkennen wir die Handlungsweise jenes „Mannes“ oder „Engels“ der mit Jakob kämpfte und statt ihn zu verfluchen segnete!

 

(4. Mose 22:9-12)  Dann kam Gott zu Bịleam und sagte: „Wer sind diese Männer bei dir? 10 Da sprach Bịleam zu dem [wahren] Gott: „Bạlak, der Sohn Zịppors, der König von Mọab, hat zu mir gesandt und ließ sagen: 11 ‚Siehe! Das Volk, das aus Ägypten kommt, und es bedeckt die Erde, so weit das Auge reicht. Komm nun her, verwünsche sie mir! Vielleicht kann ich gegen sie kämpfen, und ich werde sie bestimmt vertreiben.‘ “ 12 Gott aber sprach zu Bịleam: „Du sollst nicht mit ihnen gehen. Du sollst das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet.“

 

Was Gott gesegnet hat, wie hier das Volk Israel, das geschah weit zuvor mit Jakob! Nicht einmal ein Satansengel oder der Teufel selbst kann den Segen in einen Fluch verwandeln!

 

4.1.3.4          Sind Wahrheit und GESETZ austauschbare Begriffe?

Der Psalmist, Prinz Hiskija, der wahrscheinlich den Psalm 119 schrieb, er bringt den Begriff Wahrheit und GESETZ miteinander in Verbindung. „Deine Gerechtigkeit ist eine Gerechtigkeit auf unabsehbare Zeit, Und dein Gesetz ist Wahrheit. (Ps 119:142) Gottes GESETZ umfasst auch den „Segen und Fluch“, den Jehova im „Bund von Moab“ Israel unterbreitete, ebenso das Strafmass bei Übertretung.

 

"Redet die Wahrheit"Sie alle bilden somit Teil der „Wahrheit“ der ewigen Gültigkeit von Gottes GESETZ, die mit dem Ende des alten Systems und dessen Ablehnung von Gottes Recht zu bestimmen, was gut und was böse sei am Tag Harmagedons endet. Mit dem Beginn der Herrschaft der „neuen Himmel“ kommt das Recht und die Wahrheit zu ihrem Durchbruch, um nach dem Schlussgericht am Ende des Millenniums an der gesamten Menschheit, den Lebenden und Auferstandenen zum vollen Höhepunkt an Gerechtigkeit und Vollkommenheit zu gelangen. Jesus wird an jenem Tag der Urteilsvollstreckung den letzten Feind vernichten, den Gott selbst ihm unter seine Füsse legt!

 

Das alte System endet im Chaos von Unrecht, während das kommende System von Beginn an von Gottes Recht gekennzeichnet ist.  Jehovas Zorn wird zu seinem Ende kommen und die künftige „neue Erde“ wird dank Gottes GESETZ und dessen beständige Belehrung mittels Jehovas Sabbatordnung sich um unverfälschte Wahrheit drehen!

 

Jesaja beklagte, dass „Israel“ sich Vergehungen zu Schulden kommen lässt, damals und bis heute, der „Zeit des Endes“ und spricht vom kommenden Gerichtstag zu Beginn des „Tages es Herrn“. Am Anfang des Kapitels erklärt der Prophet, dass Jehovas Hand nicht zu kurz ist um zu Retten oder zu Zerstören und jeder umkehren sollte und seine Sünden mit Jehova ausgleichen muss durch Reue und Umkehr. Wir kennen den Text, schauen ihn nun im Zusammenhang „GESETZ“ zu „Wahrheit“ an: „Siehe! Die Hand Jehovas ist nicht zu kurz geworden, daß sie nicht retten kann, noch ist sein Ohr zu schwer geworden, daß es nicht hören kann. Nein, sondern gerade eure Vergehungen sind das geworden, was zwischen euch und eurem Gott eine Scheidung verursacht, und eure eigenen Sünden haben verursacht, daß sich [sein] Angesicht vor euch verbirgt, um nicht zu hören. Denn eure eigenen Handflächen sind mit Blut befleckt worden und eure Finger mit Vergehung. Eure eigenen Lippen haben Falschheit geredet. Eure eigene Zunge murmelte fortwährend lauter Ungerechtigkeit. Da ist keiner, der in Gerechtigkeit ausruft, und überhaupt keiner ist zu Gericht gegangen in Treue. Man hat auf Unwirkliches vertraut und Nichtswürdiges geredet. Man hat Ungemach empfangen und Schädliches geboren.“ (Jes 59:1-4) Dieses System wird nur „Luft“ gebären, „keine Bewohner für das ertragfähige Land“ hervorbringen: „Wir sind schwanger geworden, wir haben Wehen gehabt; wir haben sozusagen Wind geboren. Keine wirkliche Rettung vollbringen wir, was das Land betrifft, und keine Bewohner für das ertragfähige Land werden [beim Geborenwerden] ausgeworfen.“ (Jes 26:18). Etwas später erklärt Gott durch Jesaja:

 

*** Rbi8  Jesaja 59:12-15 ***

Da ist Übertretung und Verleugnung Jehovas gewesen; und es gab ein Zurückweichen von unserem Gott, ein Reden von Bedrückung und Auflehnung, ein Empfangen und Murmeln von Worten der Falschheit direkt aus dem Herzen. 14 Und das Recht wurde zum Zurückweichen gezwungen, und die Gerechtigkeit selbst blieb einfach in der Ferne stehen. Denn die Wahrheit ist sogar auf dem öffentlichen Platz gestrauchelt, und die Geradheit vermag nicht einzutreten. 15 Und die Wahrheit wird vermißt, und irgendeiner, der sich von Schlechtem abwendet, wird ausgeplündert.

 

Das ist das Erschreckende, dass jeder, der richtig mit Nächstenliebe zu handeln sucht ausgeplündert wird! Ein heute negatives Beispiel hierzu sind die Frauen, die sich aus Habsucht verheiraten, nur um sich später zu scheiden zu lassen und dem bisherigen Ehepartner so viel zu rauben, wie sie durch Erpressung und korruptes Rechtssystem zu erlangen vermögen. Auch da ruht Gottes Gericht nicht und die Schande all derer, die so gehandelt haben wird bestimmt offengelegt werden!

 

Zeitband Jesu Wiederkehr: Beginn des "Tages des Herrn"
 

Jesaja fährt fort weiter anzuklagen und meint dabei spezifisch unsere Tage vor Gottes Gericht und dem „Tag des Zorns Jehovas“ in unserer Zeit! Jesaja beklagt, dass das ganze „Israel“ sich der Bosheit zugewandt hat und keiner Jehovas Gerechtigkeit sucht! Darin ist das fleischliche Israel, die Nation im Nahen Osten, die Juden der Diaspora aber auch die „Böcke“ innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ und die Namenchristenheit als Hauptteil „Babylons der Grossen“ mit eingeschlossen!

 

*** Rbi8  Jesaja 64:5-7 ***

Siehe! Du selbst wurdest zornig, während wir fortgesetzt sündigten — in ihnen eine lange Zeit, und sollten wir [[(am Tag des grossen Zornes Jehovas)]] gerettet werden? 6 Und wir werden gleich einem Unreinen, wir alle, und all unsere Taten der Gerechtigkeit sind gleich einem Kleid für Perioden der Menstruation; und wir werden dahinwelken wie Laub, wir alle, und unsere Vergehungen, sie werden uns forttragen so wie ein Wind [[(Vergl. Off 7:1-4)]]. 7 Und da ist keiner, der deinen Namen anruft [[(in wahrer Gerechtigkeit und Wahrheit)]], keiner, der sich aufrafft, an dir festzuhalten; denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen, und du läßt uns hinschmelzen durch die Macht unserer Vergehung.

 

Lo-Ammi“ ist als Namenchristenheit mit ihrer Dreieinigkeitslehre, ihrer Marien-, Engels- und Heiligenverehrung von Jehova weit entfernt und die meisten Christen, vor allem Katholiken rufen Jehova nicht mit seinem Namen an, obwohl er dies immer und immer wieder erwähnte! Die wenigen, welche Verständnis der ganzen Schrift erreichten haben sich „Inseln“ gleichend im geistig „toten“ Menschenmeer zu Hausversammlungen vereinigt und werden vor Gott ihrer gerechten Taten wegen leben!!

 

Gerechtes Handeln ist Grundlage für das Leben, vor allem das „ewige Leben“. In Sünde zu verfallen lässt unsere guten Taten in Vergessenheit geraten, nur Umkehr und echte Reue in Verbindung mit „Taten der Gerechtigkeit“ kann uns vor Gottes Zorn retten! Jehova redete zu Hesekiel und erklärte eine der Christenheit unbekannte Tatsache:

 

Sünde ist Auflehnung gegen Gottes Ordnung*** Rbi8  Hesekiel 3:20-21 ***

Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und tatsächlich unrecht tut und ich dann einen Anstoß zum Straucheln vor ihn hinlege, wird er selbst sterben, weil du ihn nicht warntest. Wegen seiner Sünde wird er sterben, und seiner gerechten Taten, die er tat, wird nicht gedacht werden, aber sein Blut werde ich von deiner eigenen Hand zurückfordern. 21 Und was dich betrifft, falls du einen Gerechten gewarnt hast, damit der Gerechte nicht sündige, und er seinerseits tatsächlich nicht sündigt, wird er ganz bestimmt weiterhin leben, weil er gewarnt worden war, und du selbst wirst deine eigene Seele befreit haben.“

 

Keine Sündenbekenntnis in der Beichte vor einem Priester kann uns vom „Fluch auf Sünde“ befreien! Gebete und Sündenbekenntnis sind vor Jehova darzulegen, Jesus ist Mittler, wenn wir die Gebete nicht an ihn gerichtet, sondern direkt an Gott Jehova in seinem Name aussprechen! Die Christenheit aber betet zu Jesu, zu Maria, zu den Engeln und Heiligen obwohl wir klar und deutlich als einzigen Mittler Jesus anzuerkennen haben, somit nicht als Anzubetenden! Wäre Jesus selbst GOTT, Teil der Dreieinigkeit, wie könnte er da Mittler zwischen Mensch und „dem GOTT“ sein“. Paulus erklärte den Galatern: „Nun gibt es keinen Mittler, wo es nur eine Person [[(wie den „dreieinigen GOTT“, die Trinität)]] betrifft, Gott aber ist nur einer.“ (Gal 3:20) Den Thessalonichern schrieb er im 1.Brief: „Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.“ (1.Ti 2:5, 6)

 

An die Hebräer schrieb er zudem: „Nun hat aber [Jesus] einen vorzüglicheren öffentlichen Dienst erlangt, so daß er auch der Mittler eines entsprechend besseren Bundes [[(als den Levis)]] ist, der aufgrund besserer Verheißungen gesetzlich festgelegt worden ist.“ (Heb 8:6) Der „bessere Bund“ betrifft Jesu „Hohepriesterkönigtum gleich Melchisedek“. Keiner der Priester Aarons konnte König sein und keiner aus Davids Linie war vor Christus je Hoherpriester!

 

4.1.3.5          Erkenntnis der Wichtigkeit des GESETZES während aller Jahrhunderte: Ein Besitz weniger

Der Engel Gabriel erklärte dem Propheten Daniel, nachdem dieser aufgrund der tiefen, für ihn in vielen Teilen selbst unverständlichen Offenbarungen unsere Tage betreffend zusammengesunken war, um ihn aufzurichten:

 

*** Rbi8  Daniel 12:3 ***

Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

 

Nur jene Generation, auf die das „Ende des Systems“ zukommt, erst innerhalb von diesen wäre es vorab einer und dann einige bis hin zu „den vielen“ die mit „Einsicht“ in die Zusammenhänge eindringen würden, weil sie Teil des Endzeitgeschehens sind und damit die Symbolik auf die reale Welt anzuwenden wissen und daher verstehen würden und laut dem Auftrag zum Predigen „die vielen zur Gerechtigkeit führen“. Das bedeutet doch, dass das GESETZ erneut innerhalb „Lo-Ammi“, dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ zumindest auf jenen zerstreuten „Inseln“ „aufgerichtet“ wird: GESETZ und Wahrheit, welche die vielen „falschen Propheten der Endzeit völlig niedergerissen haben (Rö 3:31).

 

Das vierte Gebot, das Sabbat-GESETZ wurde bis zum Ende des ersten Jahrhunderts mittels der Hausversammlungen ähnlich wie im Tempel, der bis zum Jahre 70 u.Z. stand, respektive der jüdischen Synagoge eingehalten: Zusammenkünfte um 09.00 Uhr (= dritte Stunde) und/oder um 15.00 Uhr (= 9.Stunde). Der „grosse Abfall“ kam erst ab dem 2.Jahrhundert und wurde im Konzil von Nicäa dadurch gekrönt, wo Konstantin anstelle des Sabbats den Sonntag den Bischöfen Roms schmackhaft machte: Nicht ohne Bestechung und grosse Versprechungen von Pfründen, Kirchenfinanzierung und staatlichem Gehalt der Bischöfe und Priester!

 

Ausbreitung der Bogomilen, ausgehend von den PaulikanernTrotzdem hielten vor allem in Kleinasien, dann in den heutigen Gebieten der nördlichen Schwarzmeer-Region, Bulgariens, Jugoslawiens, Oberitaliens bis Mitteldeutschland, Ungarn und Tschechien standfeste Christen weiterhin an der Sabbatordnung fest! Die als Sekte verschrienen „Paulikaner“, dann als Bogomilen Verfolgten waren im Auftrag die gute Botschaft zu verbreiten sehr aktiv!

 

Es gab darum viel Unterdrückung, Vertreibungen, Kriege. In Südfrankreich wie auch im den Pyrenäen und den Alpen, im Rhonetal (Waldenser)  im Norden bis Schottland und Irland blieben Christenversammlungen Gottes Gebot treu. Auch im Rhonetal und dem Schweizer Jura hielten sich Sabbatisten standhaft.

 

Jehova gibt denen, die mit Verständnis zu Erkenntnis gelangen im Buch Zephanja Anweisungen:

 

*** Rbi8  Zephanja 2:1-3 ***

Versammelt euch, ja führe das Sammeln durch, o Nation, die nicht vor Scham erbleicht. 2 Ehe [die] Satzung [irgend etwas] gebiert, [ehe der] Tag [[(Harmagedons)]] wie Spreu vorübergegangen ist, ehe die Zornglut Jehovas über euch kommt, ehe der Tag des Zornes Jehovas über euch kommt, 3 sucht Jehova, all ihr Sanftmütigen der Erde, die [ihr] SEINE eigene richterliche Entscheidung ausgeführt habt. Sucht Gerechtigkeit, sucht Sanftmut. Wahrscheinlich könnt ihr am Tag des Zornes Jehovas geborgen werden.

 

Die Sabbatversammlung, die Neumondfesttage und die Festzeiten  gehören zu Jehovas „eigener richterlichen Entscheidung“. Jakobus bestätigte am Apostelkonzil, dass dieses Gebot seit Moses galt und in Christenversammlungen (heb. Synagogen) im ersten Jahrhundert auch im Gebiet der „Paulikaner“ voll eingehalten wurden: „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche [[(Älteste, Verammlungsvorsteher)]] gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[(nun den christlichen Hausversammlungen)]] an jedem Sabbat vorgelesen wird“ (Apg 15:21) Die Bücher Mose, das heisst „das GESETZ“ wie auch die PROPHETEN und Schriften des „neuen Bundes“ wurde wöchentlich am Sabbat zusammen mit allen übrigen Schriften segmentweise gelesen und damit allerorts gelehrt und erklärt! Keine Kirchenhierarchie war erforderlich, keine Sakralbauten sondern bloss Abschriften der heiligen Buchrollen! Dadurch wurde das „Gesetz des sündigen Leibes“ besiegt, durch erlernen des „GESETZES des Geistes“, das auf Herzen eingebrannt wurde!

 

*** Rbi8  Römer 6:12-14 ***

Daher laßt die Sünde [[(das „Gesetz der Sünde“ das in unseren Genen wirkt)]] nicht weiterhin als König in eurem sterblichen Leib regieren, so daß ihr deren Begierden gehorchen würdet. 13 Auch stellt eure Glieder nicht mehr als Waffen der Ungerechtigkeit der Sünde dar, sondern stellt euch Gott dar als solche, die aus den Toten lebendig geworden sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit. 14 Denn Sünde soll nicht Herr über euch sein, da ihr nicht unter Gesetz [[(Gesetzeswerken)]] seid, sondern unter unverdienter Güte.

 

Israels Tieropfer hatten den Sinn Sünde zuzudecken, nicht sie auszulöschen!Wären wir nicht unter „GESETZ des Geistes“, so gäbe es auch keine Sünde gemäss GESETZ, keinen „Fluch des GESETZES“, so müssten wir doch auch ohne „unverdiente Güte“ sein, die nur Jesu Opfertod für uns in der Glaubenstaufe gültig wurde. Jesus wäre umsonst gestorben. Wenn wir dagegen rein unter GESETZ Mose ständen, so wären wir weiterhin unter „Fluch“ und verpflichtet blutige Sündopfer, das Blut von Stieren, Widdern und Schafen darzubringen, die doch ihrerseits vorab auf das „Zelt der Zusammenkunft“ und dann auf den Tempel Jerusalems beschränkt waren, der zur Zeit wo Paulus den Brief schrieb immer noch stand!

 

Wer sich fortwährend bereit zum Sündigen zeigt, gemäss dem „Gesetz des sündigen Fleisches“, der ist Sklave „des Fleisches“ und nicht „Sklave des Geistes Gottes“, Gottes und Jesu Gebotes, das wir doch auf unsere lebenden fleischlichen „Tafeln des Herzens“, in unseren Geist schreiben müssen!

 

*** Rbi8  Römer 6:16-20 ***

Wißt ihr nicht, daß ihr, wenn ihr euch fortgesetzt jemandem als Sklaven darstellt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid, weil ihr ihm gehorcht, entweder der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams [[(Jesu Geboten gegenüber)]], der zur Gerechtigkeit führt? [[(das „GESETZ bestimmt doch, was gerecht und ungerecht ist)]] 17 Gott aber sei Dank, daß ihr, die ihr Sklaven der Sünde wart, doch von Herzen jener Form der Lehre gehorsam wurdet, der ihr übergeben wurdet. 18 Ja, da ihr von der Sünde [[(dessen Fluches, mittels „unverdienter Güte“ in der Glaubenstaufe)]] frei gemacht wurdet, wurdet ihr Sklaven der Gerechtigkeit [[(des „GESETZES des Christus“)]]. 19 Ich rede in menschlichen Worten wegen der Schwachheit eures Fleisches; denn ebenso, wie ihr eure Glieder als Sklaven der Unreinheit und Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit dargestellt habt, so stellt jetzt eure Glieder als Sklaven der Gerechtigkeit zur Heiligkeit dar. 20 Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, wart ihr frei hinsichtlich der Gerechtigkeit.

 

Wir stehen unter dem GESETZ des „neuen Bundes“, den Geboten die Jesus gab, wozu im Zentrum Gottes GESETZ an Mose steht, das Jesus niemals übertrat! Der „Sklaverei der Sünde“ zu entfliehen braucht Willen und Kraft! Wir müssen lernen unseren Geist zu beherrschen, wo jede Art Sünde ihren Beginn hat.

 

*** Rbi8  Römer 8:10-11 ***

Ist aber Christus in Gemeinschaft mit euch, so ist der Leib [[(zufolge dem „Gesetz des sündigen Leibes“)]] zwar tot der Sünde wegen [[(unter Gottes „Fluch“)]], der Geist aber ist Leben der Gerechtigkeit wegen. 11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er [[(Jehova)]], der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch eure [[(zufolge Adams Sünde)]] sterblichen Leiber durch seinen in euch wohnenden Geist lebendig machen.

 

Der Geist Jehovas wird in uns wirksam, wenn wir auf Ihn und Seinen Sohn hören und entsprechend handeln, was uns in der Taufe durch „unverdiente Güte“ lebendig werden lässt: Gott gegenüber waren wir zuvor „Tote“ im Geist, weil wir Seinen Willen erfüllen sind wir ihm gegenüber lebend und er hört auf unsere Gebete die im Namen Jesu zu Ihm gesprochen werden! Nach Harmagedon, wenn Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich übergibt folgt die „Umwandlung in einem Nu“ zur physischen Vollkommenheit und damit der Fähigkeit ewigen Lebens.

 

 

Vorschau auf den kommenden 4.Teil der Serie: Gottes ewigwährende Gerechtigkeit

 

   Im 4.Teil dieser Studie unter dem Titel: 6.4.5 Jehovas reicher Segen für alle, die gerecht handeln; der „Fluch“ wird jedoch über Ungerechte vollstreckt zeigt uns der NEWSLETTER Details über die zugehörigen Bibelstellen, wie diese untereinander verzahnt das Puzzle-Teilbild des Geschehens zum Abschluss der Endzeit und der Anwendung von Jehovas Gerechtigkeit im Gericht, wie auch bei der Zuteilung von „Segen und Fluch“ in vollkommener Ausgeglichenheit erfolgen wird. Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht. (Jak 2:13)

 

DIE HAUPTTHEMEN LAUTEN:

 

   Gerechtes und ungerechtes Handeln: Beides bringt am Gerichtstag seinen verheissenen „Lohn

   Gerechtigkeit zu üben bringt reichen Segen

   Jehovas Führung beachten bringt uns hin zu wahrer Gerechtigkeit!

   Zion wird nur durch Gerechtigkeit seiner Auserwählten Errettung finden!

 

 

 

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