Newsletter „DER WEG“ 6/03-1   März 2006

Neubearbeitung: 3.8.09 / 5.1.18

 

Artikel:  6.3.1    Gottes ewigwährende Gerechtigkeit

 

2.Teil:  Jehova richtet durch Jesus das erdenweite Königreich auf, in dem Gerechtigkeit herrschen wird

  

   Im 1.Teil der Serie „Gottes ewigwährende Gerechtigkeit“ im Artikel unter dem Titel: 6.1.1 Jehovas Gesetz, Glaube und Werke sowie unverdiente Güte sind ausschlaggebend am Gerichtstag Gottes,  wurde der ganze Zusammenhang mit der Entstehung von Gottes GESETZ und der daraus resultierenden Gerechtigkeit gezeigt. Der Zusammenhang zwischen GESETZ, Glauben und Werken geht deutlich aus Gottes Wort hervor! Ohne die „unverdiente Güte“, die durch Jesus gekommen ist, würde kein Mensch am Gerichtstag als „Gerechter“ erklärt werden können, denn wir alle haben gesündigt!

 

    Die Voraussetzungen, dass Jesu Loskaufsopfer auf den Einzelnen angewendet werden darf sind in der Bibel deutlich erwähnt! Dies ist nicht identisch mit der Angehörigkeit zu irgendeiner Religionsgruppe, sondern von der Erfüllung von Gottes Willen, dem Einhalten Seines GESETZES: Von unserer aktiven Liebe zu Gott und zum Nächsten!

 

*** Rbi8  Römer 3:23-24 ***

Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte [[(zufolge des Glaubens und der Taufe)]] gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld.

 

Das Ende der Religionen ist nahe   Jede Behauptung einer Religion, sie wäre die Heilsbringerin muss als Lüge enttarnt werden! Es gibt ausser Jesus keinen Mittler und keinen Retter! Nur Jesus erbrachte den Loskaufspreis, das bezahlte Lösegeld, indem er selbst ohne jede Sünde blieb und für uns als schuldige Sünder Striemen den Tod ertrug! Jesus war nicht Gründer einer neuen Religion, sondern er kam, um das GESETZ vollkommen zu erfüllen, das Gott Israel gegeben hatte!

 

   Jehova hatte zur Zeit Jesu die geistlichen Führer Israels verurteilt, weil sie durch Veränderung, Zufügung und Weglassung Gottes Recht in Wermut verwandelt hatten. Sie hatten schwere Lasten auf die Schultern der Menschen geladen, welche das GESETZ Gottes nicht vorsah! Jene aber, die Strafe verdienten, liess man frei! Unrecht wurde zu Recht erklärt und behauptet, Gott würde über Sünde leichter Hand hinwegsehen, wenn nur die Opfergabe gemäss GESETZ für jene Sünde erbracht würde. Der Prophet Amos beschrieb dies anklagend für Israel:

 

*** Rbi8  Amos 5:6-7 ***

Sucht Jehova, und bleibt am Leben, damit er nicht wirksam wird so wie Feuer, o Haus Joseph, und es nicht tatsächlich verzehrt und Bethel nicht ohne jemand ist, der [es] löscht, 7 o ihr, die ihr das Recht in lauter Wermut verwandelt, und diejenigen, die Gerechtigkeit selbst zur Erde geworfen haben.

 

   Dieselben Worte gelten auch für uns Christen, alle die noch weit mehr vom „eingeengten Weg“ abgewichen sind!

 

Jesus strafte die Situation seiner Tage, die durch die geistlichen Führer verteidigt wurde, mit den Psalmworten als Lüge, als er sagte: An Schlachtopfer und Opfergabe hast du kein Gefallen, gehabt; Diese meine Ohren hast du geöffnet. Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gefordert. Die Aufgabe für Jesus als Mensch war Gottes Wort vollkommen auszuführen, so wie es geschrieben stand, den Sinn zu erklären, der hinter dem GESETZ steht! Dazu öffnete Jehova Jesus die Ohren als er ihm Auftrag gab zu den „verlorenen Schafen Israels“ zu gehen! Darin hinterliess er jenen und uns ein perfektes Beispiel, all seinen Nachfolgern (Ps 40.6; Mat 23:1-4).

 

Die Bibel sagt nicht: "Weicht von mir ihr Gesetzlichen ..."   Alle christlichen Religionen haben Gottes Rechtsmassstab missachtet, indem sie der der katholischen Mutterkirche und deren Lehre und Dogmen auch nach Abspaltung mehr Macht und Autorität zuordneten, wie Gottes Wort. Jesu Lehren und den Richtigstellungen von Irrtümern seitens der Apostel wurde zu wenig Aufmerksamkeit erbracht! Ein unlösbares religiöses Wirrwarr, eine wahre babylonische Konfusion war das Resultat! Jeder mystischen Lüge und jeder machtvollen kirchlichen Organisation wird mehr Glauben geschenkt, wie den Worten Jesu und der Apostel!

 

   Das ist nicht neu, das war schon mit den Führern der Juden in den Tagen Jesus so! Jene hatten zwar das GESETZ Mose und die Bücher der PROPHETEN aber achteten nicht darauf! Christus verurteilte sie und ihre Anhänger mit deutlichen und klaren Worten! Er nahm dabei kein Blatt vor den Mund und versuchte nichts zu verschönern!

 

*** Rbi8  Johannes 8:42-47 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

   Die Aufforderung in der Offenbarung erfolgt laut und deutlich: Jede Form von Religion ist zu verlassen! Wir bitten im Vaterunser nicht um das Kommen einer Religion, sondern um die Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde!

 

   Die Aufrichtung von Gottes Königreich lag und liegt weiterhin nicht in den Händen von Religionsführern, so sehr wie sie dies auch beteuern mögen! Anhand verschiedener Texte wird der Beweis erbracht, dass die christlichen Religionen sich als Feindin Gottes und Jesu erwiesen haben und ihre eigene Gerechtigkeit errichteten! Jesus selbst hatte von Anfang an den Auftrag das Königreich Gottes zu errichten und den geistigen Tempel fertigzustellen und er muss dazu zur Erde zurückkehren! [B1, B2, B3, Bb] Wir bitten im Vaterunser: „Dein Reich komme!“, nicht dass wir in den Himmel gehen: Jesus ist der ernannte Hohepriesterkönig jenes Reiches, des „Königreiches des Sohnes seiner (Gottes) Liebe“! (Kol 1:13) Viele interessante und auferbauende Zusammenhänge kommen ans Licht! Paulus erklärt im Brief an die Hebräer:

 

*** Rbi8  Hebräer 1:6 ***

Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

   Es bringt grosse Vorteile uns bereits heute, bis zum endgültigen Abschluss des Systems am Tag Harmagedons [B3] nach Gottes GESETZ auszurichten! Dies wird auch nachher unverändert bleiben! Wenn wir uns jetzt Gottes Gerechtigkeit zu eigen machen und durch unser Verhalten in der bestehenden Ordnung deutlich zeigen, dass es selbst in diesem System gelingt Gottes Massstab im Leben anzuwenden!

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

   Nicht nur die Kirchen haben Gottes GESETZ in seiner Anwendung verändert! Die Form juristischer Spitzfindigkeit mittels nationaler und internationaler Gesetze, weltliche Ungerechtigkeit als „Recht“ zu erklären, die Gottes Recht klar widersprecht, muss weithin offenkundig werden bei all denen, die sich nach Gottes Königreich und echter Gerechtigkeit sehnen! Diese Form des „Rechts“ wurde durch menschlichen Weisheit, grossartig im Ersinnen von Irrtum, von denen geschaffen, die Hauptnutzniesser daraus sind, die ihr ungezügeltes Verhalten schützen, geübt sind im Umgehen von Gottes GESETZ. Unter Gottes Königreich wird dies alles nun schon bald ein Ende finden! Bedenken wir nur die Immunität der Präsidenten, der Abgeordneten selbst da, wo sie kriminelle Akte ausführten! Erinnern wir uns der Kriege, wo unzählbares unschuldiges Leben vernichtet, deren Blut vergossen wurde und die Schuldigen straffrei bleiben.

 

No mas secuestros...Kolumbien: Einflussbereich FARC   Ein modernes Beispiels ist die FARC in Kolumbien, die von einer Terrororganisation zur politischen Partei avanciert, deren Vergangenheit von etwa 220.000 Leichen gesäumt ist! 

 

   Die Art und Weise wie Gott mit diesem System handeln wird ist von „wunderbarer Weise … und die Weisheit der Weisen soll zugrunde gehen“, aus Sicht des Systems eine höchst erstaunliche und angsteinflössende Eigenart wahre Gerechtigkeit aufzurichten! Was für Israel galt gilt, dies gilt ebenso für die Christenheit!

 

*** Rbi8  Jesaja 29:13-14 ***

Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14 deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.“

 

   Menschengebote die Gottes Gebot ungültig macht und jene die dies verursachen und lehren sind angeklagt! Die ganze Welt und vorab die Christenheit, die behauptet Jesus zu vertreten und Gottes Schutz zu haben, wird schon bald in Kriege und Plagen verwickelt sein, aus der sie keinen Ausweg mehr sieht! Gott handelt in wahrlich verwunderlicher Weise an ihnen! Die Mächtigen des Systems die als „Sonne, Mond und Sterne“ am Firmament der Macht bezeichnet werden können ausser leeren Worten keine Lösungen mehr anbieten, „... während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen“. Wir stehen mitten im Prozess! (Lu 21:26)

 

   Die Zerstörung der Religionen durch die Politik ist das Unglaublichste, was jemand vorhersagen könnte! Johannes gibt Gottes Worte in der Offenbarung wieder, wenn er behauptet, dass dies an „einem Tag“ und „in einer Stunde“ geschehen wird! Die „grösste aller Drangsale aller Zeiten“ steht nach Gottes Propheten kurz bevor! Ein herausragendes Ereignis im Zusammenhang mit dem „abscheulichen Ding, das Verwüstung verursachtist nahe gekommen. (Mat 5:17-20)  

 

Die übrigen er Menschen bereuten nicht*** Rbi8  Offenbarung 9:15 ***

Und losgebunden wurden die vier Engel, die bereitgemacht worden sind für die Stunde und [den] Tag und [den] Monat und [das] Jahr, um ein Drittel der Menschen zu töten.

 

   Nicht umsonst spricht die Offenbarung vom Euphrat, dem heutigen Gebiet Syriens und des Iraks, von dem aus seit dem Blasen der sechsten Trompete Angst und Terror die Welt gefangen nimmt. Dies nahm mit Präsident George W. Bush’s Amtsbeginn seinen Anfang! Seit den Attentaten vom 11. September 2001 gegen das Pentagon und die Twin-Towers sind jene vier schadenstiftenden Engel (gr.: aggelos = Boten) losgebunden! Sie waren schon seit langer Zeit bereitgemacht! Vier Potenzen kämpften im Nahen Osten schon längst zuvor um Weltmacht: Assyrien (Syrien); Babylon (Irak), Medien und Persien (Iran). Mohammedaner, Christen und Juden streiten darum, wer das Recht besitzt das Grundgesetz festzulegen! Herausgefordert ist die letzte und stärkste Weltmacht: Anglo-Amerika und deren Alliierte! Religion streitet erneut um Vorherrschaft gegen die Politik.

 

   Auf Jesus zu hören bedeutet Gottes Willen in jeder Angelegenheit zu erforschen und mit Mut und Ausharren das zu tun, was in Gottes Augen gerecht ist! Das bedeutet auch Unannehmlichkeiten, Verfolgung bis hin zum Tod auf sich zu nehmen, jede Art fauler Kompromisse mit dem vergehenden System ist  zurückzuweisen! „Denn [die] Vision ist noch für die bestimmte Zeit, und sie geht keuchend dem Ende zu, und sie wird keine Lüge mitteilen. Selbst wenn sie säumen sollte, so harre ihrer; denn sie wird sich ganz bestimmt bewahrheiten. Sie wird sich nicht verspäten.“ (Hab 2:3)

 

   Wir sollen uns als rein, unbefleckt und ohne Makel erweisen. Nur dann ist unsere Anbetung für Gott annehmbar! So jedoch dürfen wir unser Haupt erheben, weil wir das Ende dieses unterdrückerischen und versklavenden Systems deutlich herannahen sehen! (Eph 5:24-27) „Was aber den Gerechten betrifft, durch seinen treuen Glauben wird er am Leben bleiben.“ (Hab 2:4) Paulus schrieb den Römern, was auch uns gilt:

 

*** Rbi8  Römer 13:11-14 ***

[Tut] dies auch, weil ihr die besondere Zeit erkennt, daß die Stunde für euch schon da ist, aus dem Schlaf zu erwachen, denn jetzt ist unsere Rettung näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. 12 Die Nacht ist vorgerückt; der Tag hat sich genaht. Laßt uns daher die Werke, die zur Finsternis gehören, ablegen, und laßt uns die Waffen des Lichts anlegen. 13 Wie zur Tageszeit laßt uns anständig wandeln, nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in unerlaubtem Geschlechtsverkehr und zügellosem Wandel, nicht in Streit und Eifersucht, 14 sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und plant nicht im voraus für die Begierden des Fleisches.

 

   Nie waren die Worte des Paulus so aktuell wie gerade heute! Gottes Gerichtstag steht unmittelbar bevor!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

3.1............. Jehova richtet durch Jesus das Königreich auf, in dem „Frieden und Sicherheit“ herrschen wird   1

3.1.1........... Gott wird sein gerechtes System durch das „Königreich der (neuen) Himmel“ erdenweit realisieren! 1

3.1.1.1........ Gott selbst setzt Seine gerechten Richter ein! 1

3.1.1.2........ Wer hat, dem wird gegeben werden! 1

3.1.1.3........ In der Wildnis weilt das Recht, im Obstgarten die Gerechtigkeit 1

3.1.2........... Jehova selbst wird Gericht halten und wahre Gerechtigkeit sprechen. 1

3.1.2.1........ Jehovas eigenes Gericht urteilt in Gerechtigkeit 1

3.1.2.2........ Jehova selbst festigt Geradheit durch Gericht und Gerechtigkeit 1

3.1.2.3........ Hesekiel zeigte Jehovas Massstab für wahre Gerechtigkeit vor und am Gerichtstag. 1

3.1.2.4........ Welche Gerechtigkeit richten wir auf: Die eigene oder jene Gottes?. 1

3.1.3........... Können wir die Fehler der Christenheit und die eigenen Sünden erkennen und eingestehen?. 1

3.1.3.1........ Daniel bekannte Israels Sünden und sein Abweichen von Gottes Gerechtigkeit 1

3.1.3.2........ Unsere eigenen Fehler und unser Versagen gegenüber Gottes Gerechtigkeit eingestehen! Das „neue Jerusalem“ ist nahe gekommen. 1

 


 

3.1                       Jehova richtet durch Jesus das Königreich auf, in dem „Frieden und Sicherheit“ herrschen wird

 

 

3.1.1           Gott wird sein gerechtes System durch das „Königreich der (neuen) Himmel“ erdenweit realisieren!

 

3.1.1.1          Gott selbst setzt Seine gerechten Richter ein!

Stets war die Rechtsprechung für Israel ein wichtiger Faktor, um Frieden und innere Sicherheit zu gewähren. Die Priester Israels hatten darin wichtige Funktion, weil sie die Wächter von Jehovas GESETZ waren und die Leviten an ihrer Seite das Volk zu unterweisen hatten! (Mal 2:7)

 

*** Rbi8  Psalm 132:8-9 ***

Deine Priester laß mit Gerechtigkeit bekleidet werden,

Und deine Loyalgesinnten mögen jubeln.

 

Die Bitte des Psalmisten um gerechte Priester, die loyal Jehovas GESETZ zu verteidigen haben, ist somit berechtigt und verständlich! Bedenken wir, dass die künftigen Richter der Erde Männer sein werden, die bereits in diesem System Recht gesprochen haben und gegenüber Jehova und seinem GESETZ sich loyal verhalten haben. Sie haben bereits im Gericht wahres Recht ausgeübt und Schuldige der gerechten Strafe zugeführt, dem Unschuldigen aber Genugtuung und Wiedergutmachung verschafft! Die Apostel richteten sowohl in ihren eigenen Versammlungen, wie auch über Versammlungsvorsteher die Ungerechtigkeit duldeten (Apg 5:1-11; 1.Kor Kap. 5).

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:2-3 ***

Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen [[(vorab die Apostel, dann die 144.000 und darauf folgend die Versammlungsvorsteher)]] die Welt richten werden? Und wenn durch euch [[(Versammlungsvorsteher)]] die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel, die 144.000)]] Engel [[(gr.: allegos = Boten; Vorsteher vergl. Off 1:20)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens?

 

Salomo zeigt in den Sprüchen, dass gerechtes Gericht stets von Jehova her kommt und für göttlich festgelegte Gerechtigkeit sorgt! Jehova gab für Israel „den Engel Jehovas“ (Michael den „Engelfürsten“, dann den Menschensohn Jesus durch Michaels Fleischwerdung) und durch jenen Richter von der höchsten zur niedrigsten Position! Jene die nach ihm suchten fanden Gott und fanden Seine Rechtsprechung!

 

* Ursprung und Anfang** Rbi8  Sprüche 8:15-21 ***

Durch mich [[(die personifizierte Weisheit)]] regieren fortwährend selbst Könige, und hohe Amtspersonen verordnen ständig Gerechtigkeit. 16 Durch mich herrschen selbst Fürsten fortwährend als Fürsten, und Edle richten alle in Gerechtigkeit. 17 Ich liebe, die mich lieben, und die nach mir suchen, finden mich. 18 Reichtum und Herrlichkeit sind bei mir, erbliche Werte und Gerechtigkeit. 19 Mein Fruchtertrag ist besser als Gold, ja als geläutertes Gold, und mein Ertrag als auserlesenes Silber. 20 Auf dem Pfad der Gerechtigkeit wandle ich, mitten auf den Pfaden des Rechts, 21 um die mich Liebenden beständiges Gut in Besitz nehmen zu lassen; und ihre Vorratshäuser halte ich gefüllt.

 

Jehova liebt Männer, die im Gericht Sein Recht durchsetzen und für gerechte Verhältnisse sorgen! Durch Befragung von Jehova in seiner schriftlichen Anleitung, der Bibel erreichen jene Richter praktische Weisheit, wie sich dies im Falle der beiden Prostituierten zeigte, über welche Salomo betreffend des umstrittenen Neugeborenen Recht zu sprechen hatte! Gottes Weisheit wurde in ganz Israel bekannt (1.Kö 3:16-28).

 

Goethe: Es ist mit der Jurisprudenz wie mit dem Bier, das erste Mal schaudert man, doch hat mans einmal getrunken, kann mkans nicht mehr lassen.Damit das Volk Gerechtigkeit lernt, sind Gerichte die von Jehova her kommen Voraussetzung! Solange den Bösen im Gericht Gunst erwiesen wird nimmt das Unrecht überhand, wie wir dies heute deutlich erdenweit erkennen können! Heutige Richter verachten allzu oft göttliches Recht und halten sich an die Aussagen ihrer Rechtsgelehrten, der Juristen dieses Systems. Dadurch aber wird wahres Recht wiederholt in gravierendes Unrecht verkehrt und das Amt des Richters und Rechtsanwaltes ist in vielen Ländern in Verruf geraten! Nicht zu Unrecht verlangte das Volk in Argentinien 2002-2005, dass sowohl Politiker wie Richter gehen mögen: „Que se vayan todos“ schrien sie auf Protestkundgebungen.

 

*** Rbi8  Jesaja 26:9-10 ***

Mit meiner Seele habe ich dich in der Nacht begehrt; ja mit meinem Geist in mir suche ich dich unablässig; denn wenn es für die Erde Gerichte von dir gibt, werden die Bewohner des ertragfähigen Landes bestimmt Gerechtigkeit lernen. 10 Auch wenn dem Bösen Gunst erwiesen werden sollte, wird er einfach nicht Gerechtigkeit lernen. Im Land der Geradheit wird er ungerecht handeln und wird nicht die Hoheit Jehovas sehen.

 

Gefängnis und GewaltrückfallWer nicht bereit ist Gerechtigkeit zu lernen, indem er Gottes GESETZ studiert und anwendet, der wird stets weiter das Unrecht suchen! Darum haben solche Menschen im kommenden „Königreich des Vaters“ keinen Platz! Jesus wird sie als „Böcke“ zu seiner Linken stellen!

 

Jehova hat die Todesstrafe nicht umsonst für schweres Vergehen gegen sein Recht eingeführt! Wie die heutige Politik mit den überfüllten Gefängnissen deutlich zeigt, ist der Böse kaum in der Lage sein Verhalten zu verändern. Er handelt allzu oft wie ein Tier nach seinen Trieben. Anstatt durch Geist seinen Körper mittels des Verstandes selbst in Zucht zu nehmen und ihm Zügel anzulegen, benutzen die meisten verurteilten Verbrecher ihre Zeit im Gefängnis, um sich in ihrem Gewerbe zu verbessern und nach ihrer Freilassung oder ihrem Ausbruch nur noch ausgeklügeltere Verbrechen zu begehen! Die Statistiken beweisen dies zu gut! Richter, Polizei und Rechtsanwälte kennen dies sehr wohl! Jesus sagte doch, dass wir „den Baum an seinen Früchten“ erkennen könnten und vom „faulen Baum keine guten Früchte“ zu erwarten wären! (Mat 7:15-20)

 

Unter Jesu Königtum, während der Tausendjahrherrschaft, wird dies grundsätzlich geändert werden! Auch jene die auferstehen müssen Gerechtigkeit erlernen, sowie sie dies nicht zuvor schon getan haben! Der Gerechte wird aus der Hand des Ungerechten befreit, der Schuldige seinem gerechten Urteil zugeführt. Der, welcher wirklich bereut und dies durch Werke zeigt, ihm wird Barmherzigkeit gewährt werden! Jesaja spricht prophetisch vom kommenden System, das nach Harmagedon seine erdenweite Herrschaft beginnt!

 

(Vergleiche Grafik: 5.2  Reue und Sündenvergebung)

 

Gottes Vorkehrungen der Sündenvergebung wahrnehmen
 

Jesaja beschreibt, was nach Harmagedon zufolge gerechten Gerichts kommen und siegen wird:

 

*** Rbi8  Jesaja 32:1-2 ***

Siehe! Für Gerechtigkeit wird ein König [[(der Messias; Jesus)]] regieren; und was [[(die Vorsteher)]] Fürsten betrifft, sie werden für das Recht als Fürsten herrschen. 2 Und jeder soll sich wie ein Bergungsort vor dem Wind und ein Versteck vor dem Regensturm erweisen, wie Wasserbäche in einem wasserlosen Land, wie der Schatten eines wuchtigen zerklüfteten Felsens in einem erschöpften Land.

 

Das „wasserlose Land“ aber zeigte sich im ersten Jahrhundert erneut früh, bereits als Jesus im Himmel nach seinem Tod zum Hohepriesterkönig erhöht wurde (Off 5:11, 12). Die ersten Christen wurde schon bald durch Verfolgung seitens der Juden und dann auch durch das heidnische Rom in alle Winde zerstreut! Stets aber bildeten sie neue Gruppen und Versammlungen, wo immer sie hinkamen, da begannen sie doch unmittelbar darauf die gute Botschaft zu verkünden, zu taufen und zu belehren! Vorsteher in christlichen Versammlungen werden durch Jesaja als „Fürsten“ bezeichnet, welche innerhalb ihres kleinen  der 144.000 gehören!

 

3.1.1.2          Wer hat, dem wird gegeben werden!

Jesus zeigte dies anhand des Vergleichs mit den Minen! Es lohnt sich die Details in Erinnerung zu rufen weil sie direkt mit unseren Tagen in Verbindung stehen, mit Jesu Rückkehr zur Erde und dem Abrechnen mit jenen, denen er einen Teil seiner Habe anvertraut hat! Beachten wir, dass der Irrtum über das unmittelbare Kommen von Gottes Königreich in Jesu Jüngern noch tief verwurzelt war! Später führte dies zu Irrlehren wie jener des Hymenäus, Alexander und Philetus, welche Jesu Worte nicht verstanden und verdrehten!

 

*** Rbi8  Lukas 19:11-27 ***

Während sie diesen Dingen lauschten, redete er außerdem in einem Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen. 12 Daher sprach er [[(Jesus)]]: „Ein gewisser Mensch von vornehmer Geburt reiste in ein fernes Land [[(Jesus, als er 40 Tage nach seiner Auferstehung in den (dritten) Himmel zum Vater zurückkehrte, von wo her er ausgegangen war)]], um Königsmacht für sich [[(über seine Feinde (Ps 110:1-4))]] zu erlangen [[(Off 11:14, 15)]] und zurückzukehren [B1]. 13 Er rief zehn [[(10 = Vollständigkeit)]] seiner Sklaven und gab ihnen zehn Minen [[(die gesamte Habe)]] und sprach zu ihnen: ‚Macht Geschäfte [damit] [[(= Vermehrung)]], bis ich komme.‘ 14 Seine Bürger [[(vorab jüdische, später abgefallene christliche Führer)]] aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘ [[(bis heute wollen die Juden nicht Jesus als Jehovas Messias, als ihr Priesterkönig anstelle dem Hohepriester Levis anerkennen)]]

 

Jesus und die zehn Minen15 Als er schließlich zurückkam [[B1]], nachdem er die Königsmacht [[(über seine Feinde (Off 11:14, 15))]] erlangt hatte, gebot er, daß jene Sklaven, denen er das Silbergeld gegeben hatte, zu ihm gerufen würden [[(am 14.Nisan, zum Abendmahl)]], um festzustellen, was sie durch ihre geschäftliche Tätigkeit [[(Versammlung; gereinigt)]] gewonnen hätten. 16 Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe [[(als einer der versiegelten Priesterkönige [B2e-B2g])]] Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.‘ 20 Aber ein anderer kam und sagte: ‚Herr, hier ist deine Mine, die ich in einem Tuch aufbewahrt hielt. 21 Du siehst, ich fürchtete dich, weil du ein strenger Mensch bist; du hebst ab, was du nicht hinterlegt, und du erntest, was du nicht gesät hast. 22 Er sprach zu ihm: ‚Aus deinem eigenen Mund richte ich dich, böser Sklave. Du wußtest also, daß ich ein strenger Mensch bin und das abhebe, was ich nicht hinterlegt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? 23 Warum hast du denn mein Silbergeld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei meiner Ankunft mit Zins eingezogen.‘

 

24 Darauf sagte er zu den Dabeistehenden: ‚Nehmt ihm die Mine weg, und gebt sie dem, der die zehn Minen hat.‘ 25 Sie aber sprachen zu ihm: ‚Herr, er hat zehn Minen!‘ — 26 ‚Ich sage euch: Jedem, der hat, wird mehr gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 27 Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “ [[B3]]

 

Jesus war nach seiner Auferstehung, den prophetisch angesagten vierzig Tagen zusammen mit den Aposteln im Begriff in den dritten Himmel an die Seite des Vaters zurückzukehren. Seine Wiederkehr sollte in unbestimmter Zukunft sein, welche nur anhand der Zeichen die er vorhergesagt hatte bestimmt werden könnte! Bei seiner Rückkehr, nachdem ihm der Vater im Himmel die Macht über seine Feinde übertrug, hasste ihn sein eigenes Volk: Dies müssten somit sowohl Juden wie die Christenheit (1/3 innerhalb „Babylons der Grossen“) und ihre Führer sein (Organisation = Stadt; 1/10 der Stadt vergl. Off 11:7-13, deren Vorsteher). Sie wollten nicht, dass Jesus nun König über sie sei, da sie alle bereits ihr eigenes Königtum errichtet hatten!

 

(Vergleiche Grafik: Biblische Symbole)

 

Verständnis der biblischen Symbolik bedeutet den Schlüssel zum Gesamtbild
 

Der Erste „im Rangnach Jesus, das sind die Apostel, sie erhalten das ganze Königreich Gottes, alle als „Schafe“ von Jesus auf die Seite Gestellten, weil sie als Gruppe Jesu Interessen gut vertreten hatten! Der nächste in der Rangfolge sind die „treuen und verständigen Sklaven“ (Mat 24:45-47). Sie waren als „Brautjungfrauen“ Jesus nach der „Hochzeit des Lammes“ mit seiner „Braut, der Frau des Lammes“, seinen Aposteln in ihrem Versteck in der „Wildnis“ als er von der Hochzeit zurückkehrte mit angezündetem „Licht“ der Erkenntnis entgegengeeilt (Mat 25:4-9).

 

Der „unverständige Sklave“ dagegen, der auch als „die fünf törichten Jungfrauen“ bezeichnet wird, hatte Jesus viel zu früh oder erst später erwartet. Da sie unvorbereitet sind, ihre „Mine“, die Erkenntnis nicht vermehrt hatten, nimmt Jesus ihnen ihre Habe, die „Schafe“ ihrer Versammlung weg und gibt sie der Obhut der Apostel. Jesus kommt unerwartet erst in „der dritten Nachtwache“, um „Mitternacht“, wo der Ruf erschallt: „Der Her ist da, geht ihm entgegen“. Jesus hob Vermögen, das Vermehrte ab, was er „nicht hinterlegt“ hatte, er erntete, was er „nicht gesät“ hatte, wo aber der wahre Glaube fehlte und es darum an Werken mangelte, diese verstösst er! (Mat 25:1-12)

 

Religionsführer der hristen haben bereits ihr Königreich aufgebautAll jene Kirchenfürsten und Führer zeigten durch ihr Gehabe, dass Christus und sein Königreich sie in Wirklichkeit nicht interessierte! Sie erhalten ihr Gericht aufgrund dessen, was sie bisher gepredigt hatten: „Aus deinem eigenen Mund richte ich dich, böser Sklave“. Jesus hatte warnend erklärt: „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.“ Jesus handelte entsprechend als den „zehn Sklaven“ ihre „Talente“ gab (Joh 12:48, 49; Lu 12:25-40) 

 

Zweifelsfrei spricht Jesus erst nachdem die „treuen Sklaven“ bestimmt wurden, der letzte der 144.000 versiegelt ist [B2g], dass jene „Stadt“, die ihn hasste, die christlichen Führer als Ganzes, seine Feinde vor ihm am Tag der Urteilsvollstreckung „geschlachtet“ werden! Das ist aufgrund der übrigen Aussagen Jesu nur mit Harmagedons Endschlacht identifizierbar! [B3](Off 19:21)

 

Als Jesus „wie ein Dieb“ am Gerichtstag [B2] gekommen ist, wie schon beim Auszug aus Ägypten und Jesu Tod und Gericht an Satan und dem Ende des „Bundes mit Levi“ bei seinem Tod, so ist dies erneut ein 14.Nisan: Der Tag des Abendmahls, wo jeder Christ an den Symbolen Brot und Wein teilhaftig sein muss. „Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes eßt und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn am letzten Tag zur Auferstehung bringen; denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. Wer sich von meinem Fleisch nährt und mein Blut trinkt, bleibt in Gemeinschaft mit mir und ich in Gemeinschaft mit ihm.“ (Joh 6:53-56) 

 

So hat er jenen Vorstehern, die seine Rückkehr zu Beginn der Endzeit [B1] nicht wünschten und sich nicht zum Abendmahl am jüdischen 14. Nisan versammelt haben ihre „Schafe“ weggenommen. Jene Menschen aber, die auf Jesus gehört haben und „Babylon die Grosse“ rechtzeitig verlassen hatten und ihn  durch ihr Versammelt sein erwarteten wird ihr Aufsichtsamt bestätigt! Sie werden innerhalb der am Gerichtstag [B2], erneut einem 14.Nisan als „grossen Volksmenge“ (Off 9:7) an „Schafen“ gekennzeichnet. Dann, fünfzig Tage danach an Pfingsten, am Tag der „Hochzeit des Lammes“ [B2e], dem Beginn des „Königreiches der (neuen) Himmel“ von Jesus den Aposteln übergegeben, die sie als „Frau des Lammes“ auf ihre zwölf Richterthrone setzen dürfen (Mat 19:28), um den lebenden Überrest der Erstlinge der „zwölf Stämme Israels“ (Off 7:1-8) zu versiegeln, die „Vollzahl“ des „Israel Gottes“ zu erreichen!

 

Nun, am Ende der Zeit der Versiegelung (Off 7:1-4), wo Jesus mit den Vorstehern direkt abrechnen wird, haben jene „ungetreuen Sklaven“ die ihn nicht erwarteten, in der tiefen Finsternis der „Mitternacht“ dieses Systems nichts Eigenes vorzuweisen, um es Jesus zu geben! Sie erhalten das angesagte Gericht an den sieben „Sternen“ in Jesu rechter Hand, an den „Engeln“ (gr. aggelos; Ältesten, Vorstehern, Boten) der Versammlungen: Ihr „Leuchter“, die Versammlung wird von deren Platz verschoben und andern, Gerechteren als diesen zugeteilt (Off 1:20; 2:5).

 

(Vergleiche Grafik: Die sieben Versammlungen der Offenbarung)

 

Der Apostel Johannes und seine Sendschreiben an die sieben Versammlungen in Asien in der Offenbarung (Apocalypsis)
 

Jene Vorsteher haben zu der Zeit die ihnen gegeben wurde die von Jesus in den sieben Sendschreiben verlangten Korrekturen nicht ausgeführt! Sie haben „Babylon die Grosse“ (Off 18:4) nicht verlassen oder die Verhaltensänderungen innerhalb der Versammlung der falsch handelnden „Schafe“ nicht veranlasst, weil ihnen Ehre von Menschen mehr Wert war wie Ehre von Gott (Joh 5:39-47). Alles, was sie zu haben glaubten, verlieren sie an Jesu Tag der Auserwählung! [B2e-B2g](Da 7:22). Jesus muss den „Spreu vom Weizen trennen“ und das „Spreu verbrennen“.

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeiern zum Abschluss der Menschenernte)

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der 2300 Tagefrist Daniels fertiggestellt
 

3.1.1.3          In der Wildnis weilt das Recht, im Obstgarten die Gerechtigkeit

Erinnern wir uns der Aufforderung Jesu in der Offenbarung, die deutlich besagt, „Babylon die Grosse“ sei zu verlassen und in Matthäus Kapitel 24, wo davon die Rede ist aus Jerusalem hinaus in die Wildnis der Berge Judäas zu fliehen? Es sind Tage, wo Gottes Recht durch seinen König zum Durchbruch verholfen wird (Off 18:4).

 

Gebiete und deren vorherrschende Religionen*** Rbi8  Lukas 21:20-22 ***

Wenn ihr ferner [die Stadt] Jerusalem von Heeren [[(Endzeit: Des „Nordkönigs“ und dessen islamischen „Streitarmen“)]] umlagert seht, dann erkennt, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. 21 Dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen, und die in ihrer Mitte sind, sollen hinausgehen, und die, die sich an Orten auf dem Land befinden, sollen nicht in sie hineingehen; 22 denn dies sind Tage, in denen nach dem Recht verfahren wird, damit alles erfüllt werde, was geschrieben steht.

 

 Was im Jahre 70 u.Z. eine wirkliche Erfüllung am jüdischen System fand, das findet in der Endzeit eine gegenbildliche Erfüllung an den Religionen, vorab der christlichen Hierarchie! Jerusalem bedeutet nicht bloss jene Stadt, sondern vielmehr Organisation, hier kirchliche Hierarchie, symbolische „Berge“. Die Umlagerung der Religionen kommt seitens der UNO, der Politik, die „Frieden und Sicherheit“ versprach, sie wegen religiöser Zwiste nicht durchzuführen vermag! Judäa steht für Christenversammlungen, welche in „die Wildnis der Berge“ fliehen sollen, wo es Schutzmöglichkeiten vor den Feinden gibt. Wer noch innerhalb kirchlicher Hierarchien ist soll daraus hinausgehen! Wer an Orten auf dem Land, ohne straffe Kirchenorganisation ist soll nicht in sie hineingehen! Jehova erfüllt in dieser vorhergesagten Gerichtszeit alle seine Prophezeiungen die seine getreuen Vertrauten geäussert hatten!

 

Da wahre christliche Vorsteher sich wie schützende Fürsten vor ihre Herde stellen und nicht wie „Lohnarbeiter“ ihre „Schafe“ verlassen, „wenn der Wolf kommt“, wird die neugeformte Versammlung nun das Recht, Gottes GESETZE vollumfänglich anzuwenden ausführen!

 

(Vergleiche Grafik: 8.2  Schafe aus zwei Herden in eine Hürde unter einem Hirten vereinigt)

 

Welches sind die "Schae die nicht aus dieser Hürde" sind?
 

Jesaja zeigt das Ziel, wohin die Bemühungen Gottes führen die Gerechten von den Ungerechten abzutrennen:

 

*** Rbi8  Jesaja 32:16-18 ***

Und in der Wildnis [[(Orte ohne hierarchische Strukturen: Christliche Gruppen und Kleinversammlungen)]] wird gewiß das Recht [[(mittels Gottes GESETZ)]] weilen, und Gerechtigkeit [[(durch gesetzliche Anwendng des GESETZES)]] wird im Obstgarten wohnen. 17 Und das Werk der [wahren] Gerechtigkeit soll Frieden werden und der Dienst der [wahren] Gerechtigkeit Ruhe und Sicherheit bis auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]]. 18 Und mein Volk [[das „Israel Gottes“ und deren „grosse Volksmenge]] soll an einem friedlichen Aufenthaltsort wohnen und an Wohnsitzen völliger Zuversicht und an ungestörten Ruheorten.

 

Obwohl in der „Wildnis“ (ohne höhere Organisationsstruktur einer „Stadt“ oder der Hierarchie eines „Berges“ vergleichbar) werden jene sinnbildlichen „Fruchtbäume“ doch bald im „Obstgarten Jehovas“ sein, wo durch 144.000 auserlesene „hohe Bäume“ die besten „Früchte“ jeden Monat reichlich hervorgebracht werden! Die Liebe nimmt unter wahren Christen auch unter schlechten Verhältnissen zu, weil innerhalb der Versammlung und der Familien gerechte und liebevolle Verhältnisse herrschen werden!

 

(Vergleiche Grafik: 4.1  Baum der Erkenntnis von Gut und Böse; Baum des Lebens)

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
 

Aus den von Jehova am Gerichtstag [B2] durch Jesus erwählten „grossen Volksmenge“ an „Schafen“ wird der lebende Rest vom „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ (Da 7:27) versiegelt (Off 7:1-4), das Jehova sein Eigen, das „Israel Gottes“, eine königliche Priesterschaft nennen wird, seine „Verlobte“ und Gehilfin. Jenes frühere „Haus Israel“, der Vorsteher „Levis“ („Gomer“), die Er zuvor als „Ehefrau“ verstossen hatte, ihr das „Scheidungszeugnis“ gab steht nun erneuert in vollem Glanz und jungfräulich vor Ihm, wenn Jesus dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt (Ps 44:9, 23; 60:1, 10, 11; 74:1; Jer 3:20; 1.Kor 15:24)

 

*** Rbi8  Sacharja 10:6-7 ***

Und ich will das Haus Juda [[(über dem der „Löwe von Juda“, Jesus herrscht)]] überlegen machen, und das Haus Joseph [[(Manasse („Ebioniten“) und Ephraim („Paulikaner“))]] werde ich retten. Und ich will ihnen einen Wohnplatz geben, denn ich will ihnen Barmherzigkeit erweisen; und sie sollen gleich denen werden, die ich nicht verstoßen hatte; denn ich bin Jehova, ihr Gott, und ich werde ihnen antworten. 7 Und die von Ephraim [[(„Paulikaner“; Christen aus den Heiden)]] sollen gleich einem starken Mann werden, und ihr Herz soll sich freuen wie vom Wein. Und ihre eigenen Söhne werden es sehen und sich gewiß freuen; ihr Herz wird frohlocken in Jehova.

 

Die ganze Welt ist in der Hand des Richters JesuDas Haus Joseph“ (Jesu Königreich inmitten des versklavenden ägyptischen Systems dieser Welt), das aus dem mengenmässig grösseren „Haus Ephraim“ („die „Paulikaner“) und dem geringeren „Haus Manasse“, dem Erstgeborenen Josephs (Judenchristen) in der Endzeit besteht. Es stellt heutige messianische Juden und Christen aus allen Heidennationen dar, die als „grosse Volksmenge“ den erwählten „Überrest“ und etwas später die Erstauferstandene unter der Obhut des Leiters Jesus, aus dem Stamm „Juda“ und der Linie Davids, die im kommenden System vollständig vereint sein werden: Jesus als Hohepriesterkönig und seiner „Braut, die Frau des Lammes“, als Führer der zwölf Stämme Israels, seinen Aposteln und der 144.000 Priesterkönige, welche erdenweit über die Städte gesetzt werden.

 

Dies ist erst nachdem Jesus Jehova dieses gereinigte, aufgerichtete und eingeweihte „Königreich der (neuen) Himmel“ nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [Bb, a] am 15.Tischri, dem ersten Tag des Erntefestes nach Harmagedon übergeben wird: [Bb1; e1] Dann erst werden wir die vollkommene Erfüllung der Prophezeiung Jesajas sehen, am Ende der von Daniel erwähnten Frist von 1335 Tagen, 45 Tage nach Harmagedon!

 

Wie beruhigend doch die Worte des Propheten auf uns wirken, in einer unruhvollen, beängstigenden Zeit! Er verspricht uns friedliche Aufenthaltsorte, Wohnsitze völliger Zuversicht und ungestörte Ruheorte! Jehova, als „ehelicher Besitzer“ wird sein Volk, das „Israel Gottes“ wiederum als Ihm „Verlobte“ anerkennen! (1.Kor 15:24) „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

*** Rbi8  Jesaja 54:5-8 ***

„Denn dein großer Erschaffer [[(des „Israel Gottes“)]] ist dein ehelicher Besitzer, Jehova der Heerscharen ist sein Name; und der Heilige Israels ist dein Rückkäufer. Der Gott der ganzen Erde wird er genannt werden. 6 Denn Jehova rief dich, wie wenn du eine gänzlich verlassene und im Geist verletzte Frau wärst und wie eine Frau der Jugendzeit, die dann verworfen wurde“, hat dein Gott gesprochen.

7 Für einen kleinen Augenblick verließ ich dich gänzlich, doch mit großen Erbarmungen werde ich dich sammeln. 8 In der Flut des Zorns verbarg ich mein Angesicht nur einen Augenblick vor dir, doch mit liebender Güte auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] will ich mich deiner erbarmen“, hat dein Rückkäufer, Jehova, gesagt.

 

Jehova selbst führt heute das Sammeln all jener durch, die ihm durch seinen Sohn ihr Herz ganz hingegeben haben! In Anbetracht der Ewigkeit war diese Spanne von rund zweitausend Jahren, wo Jehova sein Angesicht verbarg, nur eine kurze Zeitspanne, ein „Augenblick“! Tausend Jahre sind bei Gott „wie der gestrige Tag“ (Ps 90:4).

 

 

3.1.2           Jehova selbst wird Gericht halten und wahre Gerechtigkeit sprechen

 

3.1.2.1          Jehovas eigenes Gericht urteilt in Gerechtigkeit

Gemäss Jehovas eigenem Fahrplan der „Zeiten und Zeitabschnitte“ stehen wir in der Zeit von Gottes Gerichtstag. Umwälzendes Geschehen [B2a] wird sich innert kurzer Frist zur grössten aller Drangsale entwickeln, so wie sich die „Geburtswehen der Schwangeren“ unmittelbar vor der Niederkunft [B2b] in immer kürzeren Abständen und grösserer Intensität zeigen! Die Religionen werden aber keine „Bewohner für das neue System“ gebären! Die Worte Jesajas in dieser Beziehung sind vollkommen deutlich!

 

(Vergleiche Grafik: Erntefeiern zum Abschluss der Menschenernte)

 

Erntefeiern zum Abschluss der Menschenernte
 

Alle die Babylon die Grosse noch vor dem Gericht verlassen und wahre Gerechtigkeit in ihr Leben bringen, sie werden der Nation von Jesus, dem „Königreich des Sohnes der Liebe Jehovas“ eingereiht und sind seine gehorsame „Schafe“! „Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.“ (Kol 1:13) Während der Bedrängnis haben viele ihre Aufmerksamkeit wiederum Jehova und seinem geschriebenen prophetischen Wort zugerichtet und ihn im Gebet zu suchen begonnen! Jesaja beschreibt bereits das Geschehen der Endzeit:

 

*** Rbi8  Jesaja 26:15-18 ***

Du hast zu der [[(neuen)]] Nation hinzugefügt; o Jehova, du hast zu der Nation [[(dem „Königreich der (neuen) Himmel“)]] hinzugefügt; du hast dich verherrlicht. Du hast alle Grenzen des [[(Gelobten)]] Landes weit hinausgerückt. 16 O Jehova, während der Bedrängnis [[(der Endzeit)]] haben sie ihre Aufmerksamkeit dir zugewandt; sie haben ein Flüster[gebet] ausgeschüttet, als deine Züchtigung sie traf. 17 So, wie eine Schwangere sich dem Gebären nähert, Geburtsschmerzen hat, in ihren Wehen schreit, so sind wir deinetwegen geworden, o Jehova. 18 Wir sind schwanger geworden [[(„Lo-Ammi“, der Teil der Namenchristenheit innerhalb „Babylons der Grossen“; Juden und „Böcke“)]], wir haben Wehen gehabt; wir haben sozusagen Wind geboren. Keine wirkliche Rettung vollbringen wir, was das Land betrifft, und keine Bewohner für das ertragfähige Land [[(der „neuen Erde“)]] werden [beim Geborenwerden] ausgeworfen.

 

Babylon Grosse und ihre HunrichtungDie schwangere „Hure“ des christlich-jüdischen „Jerusalem“, deren Herrscher aber werden nur „Wind“ statt einer eigenen Nation aus ihren „Schafen“ hervorbringen, die in Gottes Augen unbelehrbare „Böcke“ sind! Jesu Worte werden sich erfüllen: „Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ (Mat 15:14) Ihre Wehen sind echt und nehmen ständig zu! Jehova veranlasst es, weil ihre „Liebhaber“, die politischen Mächte sich gegen sie wenden werden! Die Religionsführer können keine Rettung am Gerichtstag hervorbringen. Sie versprachen ihre Getreuen, dass sie innerhalb ihrer „Hürde“ gesichert wären. Jehova hatte dagegen deutlich gewarnt, dass „Babylon die Grosse“ und das gegenbildliche „Jerusalem“ unmittelbar, sofort, fluchtartig zu verlassen seien!

 

Jesus spricht davon, dass er alle „Schafe und Böcke“ innerhalb der erdenweiten Nationen vor sich versammelt, wenn er sich im Auftrag Jehovas als Richter auf seinen Thron setzt und alle Engel um ihn versammelt sind [B2](Mat 25:31-33) Dann, wenn er am Ende der Frist von 1335 Tagen dem Vater das „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt ist Jehova erneut oberster Richter, nun der ganzen Erde [M]. Jesaja erklärt:

 

*** Rbi8  Psalm 96:13 ***

Vor Jehova. Denn er ist gekommen [Bb, e1];

Denn er ist gekommen, die Erde zu richten.

Er wird das ertragfähige Land [[(das seinen Segen hat)]] richten mit Gerechtigkeit

Und die Völker [[(der „grossen Volksmenge“)]] mit seiner Treue.

 

Jesus richtet nur sein eigenes Volk im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, seine „Schafe“ werden zum „ertragfähige Land“, Jehova aber wird in Gerechtigkeit jene die draussen sind richten und Gerechte Jesu „Hürde“ zufügen. Wer Gott in Treue und Gerechtigkeit unter allen Völkern gesucht hat, ihn aber nicht zu finden vermochte, wird des Lohnes nicht verlustig gehen! (Rö 2:15, 16) Jehova wird den Gerechten nicht zusammen mit dem Ungerechten vernichten (1.Mo 18:23-33; 1.Kor 5:12, 13).

 

(Vergleiche: 9.3  Jehovas Rettungsvorkehrungen: Gottes Königreich; „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

 

Was ist zu tun um gerettet zu werden?
 

3.1.2.2          Jehova selbst festigt Geradheit durch Gericht und Gerechtigkeit

Im Psalm 99 wird vorausschauend auf die Zeit verwiesen, wo Jehova selbst König über alle Völker geworden ist. Er hatte Geradheit gefestigt und Gericht und Gerechtigkeit innerhalb der wahren Christenversammlungen, im geistigen „Israel“ bewirkt! Versammlungsvorsteher haben die Zurechtweisungen, welche Jesus in der Offenbarung mittels Sendschreiben an die sieben Versammlungen (sieben = Vollzahl aller erdenweiten Versammlungen, den „Inseln“ der Endzeit) erteilt, jene haben die Zurechtweisungen ernst genommen und deren Vorsteher die Dinge innerhalb ihrer kleinen „Herde“ richtig gestellt [B1](Off 11:14, 15).

 

Jesus als König liebt das Recht *** Rbi8  Psalm 99:4 ***

Und mit der Stärke eines Königs hat er das Recht geliebt.

Du selbst hast Geradheit gefestigt.

Gericht und Gerechtigkeit in Jakob sind das, was du selbst bewirkt hast.

 

Nun kommt die Zeit der „Haupternte“, wo Jehova jeden Einzelnen gemäss seinen Werken richten wird und die Richter des kommenden Systems bestimmt und durch Jesus und dessen „Frau, die Braut des Lammes“, durch die Apostel auf ihren zwölf Richterthronen (Mat 19:28) mit Gottes Siegel in Jesu Hand versiegelt werden [[[B2e-B2g] (Mat 7:1-8)]]. Es sind all jene, die zu Jehova unermüdlich mit Seufzen gerufen haben, ihnen wird er nun direkt antworten, wie er dies schon früher gegenüber jenen getan hat, die mit ihm vertraut wurden. Sie sind es, die im „Zelt Jehovas“ Aufnahme finden und dort zu den drei Festzeiten versammelt weilen werden.

 

(Vergleiche Grafik: 3.2  Menschenernte der Erde ergeben „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"
 

*** Rbi8  Psalm 99:7-8 ***

O Jehova, unser Gott, du selbst hast ihnen geantwortet.

Als ein Gott, der Verzeihung gewährt, hast du dich ihnen erwiesen,

Und der Rache nimmt für ihre anrüchigen Taten.

 

Jehova verzeiht in grossem Mass! Wer sich aber wissentlich und willentlich gegen Gottes Recht vergangen hat, der kann nicht mit seinem Erbarmen rechnen. Wer gar anrüchige Taten vollbringt, der wird der Rache Jehovas nicht entfliehen! (Heb 10:26-31)

 

*** Rbi8  Psalm 7:8 ***

Jehova selbst wird das Urteil über die Völker sprechen.

Richte mich, o Jehova, nach meiner Gerechtigkeit

Und nach meiner unversehrten Lauterkeit in mir.

 

Wir müssen unsere Lauterkeit unversehrt bewahren, unsere eigene Gerechtigkeit muss Jehovas Massstab erfüllen den Er angelegt hat, auch wenn dies heute, und noch mehr während der „grossen Drangsal“, mit schweren Problemen, Angriffen auf unsere Integrität, unser Gut und unser Leben verbunden sein wird! Der Weg ist wahrlich eingeengt! (Mat 7:13, 14)

 

3.1.2.3          Hesekiel zeigte Jehovas Massstab für wahre Gerechtigkeit vor und am Gerichtstag

Wir müssen auch darin Jehovas Rechtsmassstab anerkennen, dass jeder für seine eigenen Fehler gerade zu stehen hat! Wer in Jehovas Satzungen wandelt braucht sich nicht zu fürchten, die Fehler des Vaters trägt der Vater und die Fehler des Sohnes werden die eigenen des Sohnes sein! Wer sündigt muss sich dafür verantworten! Konsequenzen daraus können aber nicht vermieden werden und Treffen Väter und Mütter, Söhne und Töchter oft über Generationen unverschuldet!

 

Kiner bezahlen nicht für die Sünden der Väter *** Rbi8  Hesekiel 18:19-20 ***

Und ihr werdet gewiß sagen: „Wie kommt es, daß der Sohn keine [Schuld] zu tragen hat wegen der Vergehung des Vaters?“ Nun, was den Sohn betrifft, Recht und Gerechtigkeit hat er geübt, alle meine Satzungen hat er gehalten, und er tut sie ständig. Er wird ganz bestimmt am Leben bleiben. 20 Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben. Ein Sohn wird keine [Schuld] tragen wegen des Vergehens des Vaters, und ein Vater seinerseits wird keine [Schuld] tragen wegen des Vergehens des Sohnes. Die Gerechtigkeit des Gerechten wird auf ihm selbst sein, und die Bosheit eines Bösen wird auf ihm selbst sein.

 

Die Gerechtigkeit wird deutlich von der Bosheit geschieden werden! Was auf die Familie, den Vater und den Sohn zutrifft, das trifft ebenso auf den Ehemann und die Ehefrau zu! Wir sollten uns von heutigen Gepflogenheiten der weltlichen Rechtsprechung nicht irreführen lassen! Jesu Gebot betreffend der Heiligkeit und Unversehrtheit der Ehe wurde durch demokratische Entscheide und Gesetzgebung betreffs Ehescheidung nicht aufgehoben! (Mat 5:31, 32)

 

Vor dem Gerichtstag besteht selbst für grosse Sünder noch die Möglichkeit von ihren schlechten Taten abzukehren und das zu vollbringen, was in Jehovas Augen Recht und Gerecht ist! Wer aber am Tag des Gerichts verurteilt ist muss in der Urteilsvollstreckung seine Strafe tragen.

 

*** Rbi8  Hesekiel 18:21-22 ***

Was nun einen Bösen betrifft, falls er sich von all seinen Sünden abwenden sollte, die er begangen hat, und er tatsächlich alle meine Satzungen halten und Recht und Gerechtigkeit üben sollte, so wird er ganz bestimmt am Leben bleiben. Er wird nicht sterben. 22 Alle seine Übertretungen, die er begangen hat — es wird ihrer nicht gegen ihn gedacht werden. Wegen seiner Gerechtigkeit, die er geübt hat, wird er am Leben bleiben.‘

 

Aber auch der umgekehrte Fall wird bis zum Ende möglich sein: Ein Gerechter, der sich der Ungerechtigkeit zuwendet und das tut, was Jehovas GESETZ verbietet: All seiner gerechten Taten wird nicht gedacht, wegen seiner eigenen Sünde wird er sterben!

 

Verflucht ist jeder, der nicht bei allem bleibt ... *** Rbi8  Hesekiel 18:24 ***

Wenn sich nun ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und tatsächlich unrecht tut; gemäß allen Abscheulichkeiten, die der Böse verübt hat, tut er fortgesetzt, und er lebt, so wird keiner von all seinen gerechten Taten, die er getan hat, gedacht werden. Um seiner Untreue willen, die er begangen hat, und um seiner Sünde willen, mit der er gesündigt hat, ihretwegen wird er sterben.

 

Jehova definiert, welche Person Er als gerecht einstufen wird! Unter Unrecht zählt Götzendienst, Ehebruch, Unzucht, Ungerechtigkeit gegenüber seinem Nächsten, Mord und Rufmord (Mk 3:29, 30), Trunksucht und Drogenabhängigkeit, Unehrlichkeit in geschäftlichen Angelegenheiten wie Erpressung und Bestechung (2.Mo 23:8), Habsucht, die zu Raub führt, Lüge und falsches Zeugnis, sowie solche Personen, die gegen Gerechtigkeit schmähen! Paulus bestätigt die Folge von Übertretung wie sie das GESETZ Mose und die PROPHETEN beschreiben:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:9-11 ***

Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

 

In der Versammlung Korinth gab es Christen, die all solches Taten zuvor getan hatten. Sie waren umgekehrt, hatten bereut, zeigten Werke der Reue und hatten sich aus Glauben taufen lassen. Ihnen wurde Vergebung gewährt!

 

All dieses Unrecht meidet der Gerechte, er verachtet und hasst solche Taten. Die Nächstenliebe zeigte der Gerechte durch wirkliche Werke, indem er dem Notleidenden lieh, er nahm nicht Wucherzins, wo er mit Unrecht konfrontiert wird zieht er sich zurück und stellt Gottes Recht im Leben an die erste Stelle. Jehovas GESETZ kennt und respektiert er genauso wie Seine richterlichen Entscheidungen, wozu auch das Halten des Sabbats, der Neumonde und die Festzeiten zählen! Er übt die Wahrheit aus, er verabscheut alles, was lügenhaft ist!

 

*** Rbi8  Hesekiel 18:5-9 ***

Und was einen Menschen betrifft, falls er sich als gerecht erweist und er Recht und Gerechtigkeit geübt hat; 6 auf den Bergen [[(zum Götzendienst)]] aß er nicht, und seine Augen erhob er nicht zu den mistigen Götzen des Hauses Israel, und die Frau seines Gefährten verunreinigte er nicht, und einer Frau in ihrer Unreinigkeit pflegte er sich nicht zu nähern; 7 und keinen Menschen pflegte er schlecht zu behandeln; das Pfand, das er für Verschuldung nahm, erstattete er jeweils zurück; nichts pflegte er durch Raub zu entreißen; dem Hungrigen gab er stets sein eigenes Brot, und den Nackten pflegte er mit einem Kleid zu bedecken; 8 nichts gab er jeweils auf Zins, und keinen Wucherzins pflegte er zu nehmen; vom Unrecht zog er stets seine Hand zurück; wahres Recht pflegte er zwischen Mann und Mann zu üben; 9 in meinen Satzungen wandelte er fortgesetzt, und meine richterlichen Entscheidungen hielt er ein, um Wahrheit zu üben: er ist gerecht. Er wird ganz bestimmt am Leben bleiben‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.

 

Kein Zweifel, wer Gottes Rechtsmassstab versteht und wahre Gottesfurcht zeigt wird jede Art Unrecht meiden!

 

Jedes GESETZ hat seine Strafprozessordnung Hesekiel zeigt, der sehr viele Details zu Gottes Gerichten äussern musste, dass Gott das Unrecht an sich bestraft! Selbst wenn das Leben vollkommen gerecht ist, so wird die schlechte Tat bestraft und die guten Taten werden nicht zur Befreiung reichen! Im Falle eines Mordes durch einen sonst tugendhaften Bürger wird dies verständlich. Der Richter muss den Mord mit der dafür im GESETZ vorgesehenen Strafe belegen! Wo vor dem Gerichtstag kein Eingeständnis der Sünde, Umkehr, Reue und Sühne vor Gott erfolgte, da muss das Gericht vollzogen werden! Wir reden nicht von katholischer Beichte, die in sich wirkungslos bleibt!

 

*** Rbi8  Hesekiel 33:12-13 ***

Und was dich betrifft, o Menschensohn, sag zu den Söhnen deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten an sich wird ihn nicht befreien am Tag seiner Auflehnung. Was aber die Bosheit des Bösen betrifft, er [[((der Gerechte))]] wird durch sie nicht zum Straucheln gebracht werden an dem Tag, an dem er von seiner Bosheit umkehrt. Auch wird gar niemand, dem Gerechtigkeit eigen ist, durch sie am Leben bleiben können an dem Tag, an dem er sündigt. 13 Wenn ich zu dem Gerechten spreche: „Du wirst ganz bestimmt am Leben bleiben“, und er selbst vertraut tatsächlich auf seine eigene Gerechtigkeit und tut unrecht, so wird all seiner gerechten Taten nicht gedacht werden, sondern für sein Unrecht, das er getan hat — dafür wird er sterben.

 

Der Gerechte erhält für die Ungerechtigkeit die er begeht die Strafe, weil er sich auflehnt und zur Bosheit greift, sich rächt, statt auf Gottes Gericht zu vertrauen! Gott aber gewährt andererseits Bösen die Möglichkeit zur Umkehr, zur Reue und Vergebung! Zu sündigen und dabei auf die eigene Gerechtigkeit zu vertrauen, dies bedeutet willentlich und bewusst Gottes Gebote zu missachten. Wer dies tut, der kommt in die Gefahr sich gegen den heiligen Geist zu vergehen, eine unvergebliche Sünde! Jesus zeigte, dass dieses Vergehen bereits durch Worte erfüllt werden kann! (Rö 12:19, 20) Gegen Jesus wurde viel Unwahres geredet, was Vergebung erlangen kann, nicht aber dann, wenn jemand Gottes Worte in ihm als „unrein“ erklärt, was doch Anklage gegen Jehova und seinen Geist der Wahrheit selbst bedeutet!

 

*** Rbi8  Markus 3:29-30 ***

Wer immer aber gegen den heiligen Geist [[(Gottes Wort)]] lästert, erlangt niemals Vergebung, sondern ist ewiger Sünde schuldig.“ 30 Dies, weil sie sagten: „Er hat einen unreinen Geist.“

 

Beichtstuhl: Was ist Gottes Ansicht?Jehova will uns durch Hesekiel einprägen, dass Sündigen nicht als etwas Leichtes zu bewerten ist, wie dies heute üblich ist: Sündige, dann geh zur Beichte, bete ein paar Gebete und du wirst von aller Sünde befreit sein. Noch krasser war es während der Geldnot zur Zeit des Baus des Petersdomes in Rom! Wer genügend spendete, der erhielt Absolution und Straferlass, nicht nur für sich, auch gleich noch Generationen von Verwandten zurück!

 

Während der Kreuzzüge wurde jedem sein Sündenregister erlassen, wenn er nur genügend Feinde köpfte, Frauen schändete und Schwangeren den Bauch aufschlitzte, Raub als Kriegsbeute an sich zu reissen hiess Gott einen Dienst zu erweisen! Muslimen die sich heute Bomben umbinden, um sie inmitten der Gegner zu zünden, wird von ihren religiösen Führern der Himmel versprochen! Der religiösen Lügen ist kein Ende, alle reden im Namen Gottes und im Namen Jesu, ihr Denken und Handeln aber weisst auf den „Gott dieses Systems“ auf Satan als Herrscher!

 

Dem ist bestimmt nicht so! Wer blind sein will, der darf blind bleiben! „Blinde Leiter und blinde Geführte“ fallen aber in dieselbe, tödliche „Grube“! Jehova will, dass wir die Gefahr des Sündigens erkennen, dass dies die „ewige Abschneidung von den Lebenden“ bringen kann, die „Gehenna“, die im „Schlussgericht“ zum „zweiten Tod“ im „Feuersee“ führt! Wir müssen die richtige Einstellung zum ewigen Leben finden, indem wir an Gottes GESETZ Freude finden, weil wir mit dem Herzen erkennen, dass diese göttlichen Richtlinien zu unserem Guten erlassen wurden! (Ps 40:8; 119:97) Lukas beschreibt die Reaktion von Heiden in Antiochia, welche erstmals von Gottes Heilsvorkehrung hörten:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 13:48 ***

Als die von den Nationen das hörten, begannen sie sich zu freuen und das Wort Jehovas zu verherrlichen, und alle, die zum ewigen Leben richtig eingestellt waren, wurden gläubig.

 

Die „richtige Einstellung zum ewigen Leben“ ist somit massgebend! Wenn der Tod ein unabwendbares Faktum wäre, aus dem es keine Auferstehung gibt, dann kann es auch nicht Gottesfurcht geben, die ewiges Leben als Lohn oder ewige Abschneidung als Strafe verkündet! Man wählt zum Vornherein den Tod! Gottes Schwur gegenüber Israel wird zur Lüge erklärt!

 

*** Rbi8  5. Mose 30:19-20 ***

Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, 20 indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“

 

Jedem von uns wurde die freie Wahl vorgelegt! Wer auf ein hohes Gebäude steigt schätzt es, wenn rund herum ein sicheres Geländer gelegt wurde, das den Sturz ins Nichts verhindern soll! Genau diesem Zweck dient Gottes GESETZ! Die GESETZE sind zum Schutz des Andern und zum Schutz von uns selbst erlassen: Darum gibt es Sinn, dass Gott am Gerichtstag Gleiches mit Gleichem vergilt, an seinem Tag der Rache!

 

(Vergleiche Grafik: 4.1  Baum der Erkenntnis von Gut und Böse; Baum des Lebens)

 

Die Rache ist Gottes! *** Rbi8  Römer 12:19-21 ***

Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.“ 20 Doch „wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“. 21 Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.

 

Paulus zeigt deutlich, dass Christen sich nicht selbst rächen, sondern auf Gottes Gerechtigkeit vertrauen! Bis zu Seinem Tag der Rache mag viel Zeit vergehen und der Schuldige inzwischen selbst verstorben sein, der Tod hat ihn aber nicht von Gottes Vorhersage befreit! In der „Auferstehung der Ungerechten“ wird er für seinen Fehler bezahlen! Bedenken wir, dass in der „Auferstehung der Ungerechten“ durch Jesu Tausendjahrherrschaft gerechte Verhältnisse obsiegt haben werden! Aus dem Paradies ausgeschieden zu werden, aufgrund früherer Vergehen, muss eine harte aber gerechte Strafe bedeuten! Geringere Verbrechen werden genauso gesühnt werden müssen, dass Gottes Strafmass zur Anwendung gelangt, gemildert durch Barmherzigkeit, dem, der dies verdient. Jesus sagte deutlich, dass die gerechten Richter die „Rückgabe der letzten Münze“ verlangen werden! Jesu Worte lassen nicht Zweifel aufkommen über die Widerherstellung von Gerechtigkeit!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:21-26 ***

Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ 22 Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehenna verfallen sein wird.

23 Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.

25 Sei bereit, dich mit dem, der dich beim Gericht verklagt, eilends zu verständigen, solange du noch mit ihm dorthin unterwegs bist, damit der Kläger dich nicht etwa dem Richter übergibt und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen wirst. 26 Ich sage es dir als Tatsache: Du wirst von dort bestimmt nicht herauskommen, bis du die letzte Münze von sehr geringem Wert zurückgezahlt hast.

 

Ganz eindeutig lehrt Jesus eine Verschärfung in den Ausführungsbestimmungen zum GESETZ! Als Richter der ganzen Erde hat er das Recht einen härteren Massstab aufzuerlegen! Nicht auf ihn zu hören, sondern den religiösen Ohrenbläsern mehr Aufmerksamkeit zu schenken kann tragische Folgen haben! Der Bruder, der etwas gegen mich hat, wird eine berechtigte Klage, eine Anschuldigung vorweisen! Bevor ich irgendwelche Opfer vor Gott, zur Deckung irgendwelcher Sünden darbringe, muss ich vorab mit meinem Bruder Frieden schliessen! Das geht nur durch Ausgleich der Ungerechtigkeit! Der Priester, der für ungesühntes Vergehen Vergebung erteilt, er wird selbst Teilhaber am Verbrechen, am Zudecken von Unrecht! Er muss den Dieb zurechtweisen, ihn dazu führen, das Unrecht wieder gut zu machen! Dies ist nicht möglich in der Anonymität eines Beichtstuhls, sondern muss offen von Angesicht zu Angesicht mit dem Übervorteilten erfolgen! (Gal 6:1, 2)

 

*** Rbi8  Sprüche 29:24 ***

Wer Teilhaber mit einem Dieb ist, haßt seine eigene Seele. Einen Eid, der eine Verfluchung in sich schließt, mag er hören, aber er berichtet nichts.

 

Die neun Glückseligpreisungen, die Jesus in der Bergpredigt äusserte, ergeben erst im Zusammenhang mit dem kommenden System einen vollkommenen Sinn! Jene, welche Unrecht erdulden mussten, sich aber nicht rächten, sondern fortfuhren gerechte Taten zu vollbringen erhalten vollen Ausgleich und ewiges Leben! (Mat 5:5-11) 

 

3.1.2.4          Welche Gerechtigkeit richten wir auf: Die eigene oder jene Gottes?

Da Israel vom geraden Weg weit abgebogen war musste Jehovas Gericht über die ungetreue Nation vollzogen werden. Immer und immer wieder hatte Gott durch seine Propheten gewarnt. Vorab war es das Zehnstämmereich Israel, das im Jahre 740 v.u.Z. ins Exil der Assyrer ging! Im Jahre 607 v.u.Z. vollzog Nebukadnezar durch die babylonischen Heere Gottes Urteil auch an Juda, weil es die Sabbat- und Jubeljahre missachtet hatte! Moses erhielt folgende Anweisung Jehovas:

 

Gottes Jubeljahr nd seine geniale Bedeutung (3. Mose 25:8-12)  Und du sollst dir sieben Sabbatjahre zählen, siebenmal sieben Jahre, und die Tage der sieben Sabbatjahre sollen sich für dich auf neunundvierzig Jahre belaufen. 9 Und du sollst das laut tönende Horn im siebten Monat, am Zehnten des Monats, erschallen lassen; am Sühnetag solltet ihr das Horn in eurem ganzen Land erschallen lassen. 10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Es wird ein Jubeljahr für euch werden, und ihr sollt ein jeder zu seinem Besitz zurückkehren, und ihr solltet ein jeder zu seiner Familie zurückkehren. 11 Ein Jubeljahr wird das fünfzigste Jahr für euch werden. Ihr sollt nicht säen noch das ernten, was im Boden aus den ausgefallenen Körnern nachwächst, noch die Trauben seiner unbeschnittenen Weinstöcke lesen. 12 Denn es ist ein Jubeljahr. Es sollte euch etwas Heiliges werden. Vom Feld weg dürft ihr essen, was das Land hervorbringt.

 

Ein fünfzigstes Jahr, das den Gefangenen die Freiheit zurück brachte und jeder zu seinem Grundbesitz zurückkehren durfte. Wahrlich Grund zu jubeln, da es das Jahr nach dem siebten Sabbatjahr war, wo bereits Säen und ernten verboten war, was den Landwirten viel Zeit gab zur Ruhe aber auch zu Werken, die sie während der normalen Jahre keine Zeit fanden sie auszuführen.

 

Da vorab Israel und dann Juda sich nicht an Jehovas Richtlinien und Gebote hielt kam Gottes Gericht über sie, genauso wie er es angekündet hatte. Der Prophet Esra beschrieb das Geschehen im 2. Buch Chronika:

 

(2. Chronika 36:20, 21)  Ferner führte er die vom Schwert Übriggebliebenen gefangen nach Babylon hinweg, und sie wurden ihm und seinen Söhnen zu Knechten, bis das Königshaus von Persien zu regieren begann, 21 um Jehovas durch den Mund Jeremias [gesprochenes] Wort zu erfüllen, bis das Land seine Sabbate abgezahlt hatte. Alle Tage, da es verödet dalag, hielt es Sabbat, um siebzig Jahre zu erfüllen.

 

Juda verlor seine Eigenständigkeit als Königreich als Babylon die Stadt zum zweiten Mal eroberte, weil der Vasallenkönig Zedekia gegen Nebukadnezar rebelliert hatte. Erst im grossen Jubeljahr zu Beginn der Tausendjahrherrschaft Jesus als Hoherpriesterkönig wird dieser sich erneut auf Davids Thron setzen. Die Zeiten der Herrschaft der Nationen wird beendet. Diesmal wir das „Israel Gottes“ unter Jehovas und Jesu Leitung zum Beherrscher der ganzen Erde.

 

Der „Stein“ (Christus), der aus dem himmlischen „Berg Zion“ (Hierarchie) herausgeschlagen wird trifft das Standbild Nebukadnezars an dessen Füsse: Die letzte Weltmacht aus „Eisen mit weichem Ton vermischt“, Anglo-Amerika wird zertrümmert und die bisherigen Weltbeherrscher-Mächte zu Staub gemacht

 

(Vergleiche: Zeitband Babylonisches Exil)

 

Jehovas Gericht an uda - Babylonisches Exil
 

Juda verlor somit seine Unabhängigkeit, der König wurde gefangengenommen und abgesetzt, das Land und dessen Städte zerstört, Jerusalem und der Tempel dem Erdboden gleich gemacht! Für siebzig Jahre musste das Land die Sabbate abbezahlen, die es entweiht hatte! Seither war Israel ohne eigenen König auf Davids Thron, stand unter dem Gebot der Nationen! Die Ausübung ihres Glaubens und die Anbetung wurde dadurch erschwert!

 

(Vergleiche: Zeitband Biblische Geschichte I)

 

Zeitband biblische Geschichte I
 

Die heutige Nation Israel im Nahen Osten und dessen geteilte Hauptstadt ist keine Restauration des „Königreiches für Israel“, keine wahre Theokratie, sondern eine von Menschen geschaffene Demokratie! Jesus, der Christus, er hat diese Aufgabe von Gott zugeordnet erhalten, nicht die Zionisten, die unter Theodor Herzl dieses Projekt in eigener Regie durchzuführen suchten!

 

Jesus hatte den Aposteln dabei eine aktive Mitarbeit versprochen, als er ihnen sagte, dass sie als Lohn für ihr treues Ausharren „in der Wiedererschaffung des Königreiches für Israel“ mit ihm zusammen auf zwölf Thronen sitzen würden und die zwölf Stämme Israels richten werden (Mat 19:28). Am Tag von Jesu Himmelfahrt fragten ihn die Apostel:

 

Wie Jesu Himmelfahrt, so wird seine Wiederkehr mit den Wolken sein *** Rbi8  Apostelgeschichte 1:6-11 ***

Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her? 7 Er sprach zu ihnen: „Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat; 8 aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ 9 Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg. 10 Und als sie unverwandt zum Himmel schauten, während er hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern neben ihnen, 11 und sie sprachen: „Männer von Galiläa, warum steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, in derselben Weise, wie ihr ihn in den Himmel habt gehen sehen.

 

Die letzte Frage der Apostel an Jesus, bevor er von ihnen weg in den Himmel auffuhr und dessen letzte Antwort bestätigen diese Wiederkehr und Aufrichtung von Gottes Königreichsherrschaft deutlich! Die beiden Engel sagten, dass Jesus „genauso wiederkommen“ würde wie er wegging. Sie bestätigen dadurch nur frühere Propheten, die vom Kommen von „Spross“ sagten, dass jener den  geistigen Tempel wiederherstellen würde!

 

Da die Juden bis heute Jesus als den Messias in ihrer Mehrheit ablehnen und immer noch das Erscheinen eines anderen Befreiers erwarten, handelten sie aus eigener Kraft, nicht mit der Unterstützung Gottes und eigentlich gegen seinen Plan, der ja erst nach Harmagedon eine Rückkehr nach Jerusalem vorsieht! So wird der Staat Israel in Harmagedons Endschlacht in Wirklichkeit auf der Seite des „wilden Tieres“ und gegen den „Reiter auf dem weissen Pferd“ antreten und dasselbe Los der Zerstörung erfahren wie die übrigen Nationen!

 

 

3.1.3           Können wir die Fehler der Christenheit und die eigenen Sünden erkennen und eingestehen?

 

3.1.3.1          Daniel bekannte Israels Sünden und sein Abweichen von Gottes Gerechtigkeit

Was nun geschah am Ende jener Periode von siebzig Jahren des göttlich bewirkten Exils von Israel in Babylon? Der Prophet Daniel, der inmitten seines Volkes in Babylon lebte, er gedachte der Zeitperiode, welche durch Jeremia vorhergesagt worden war und legte in einem innigen Gebet seine eigenen Sünden und die Sünden Israels offen vor Gott dar! Er bat um Gottes Gerechtigkeit und sein Erbarmen!

 

*** Rbi8  Daniel 9:7 ***

Dir, o Jehova, gehört die Gerechtigkeit, uns aber die Scham des Angesichts wie an diesem Tag, den Männern von Juda und den Bewohnern von Jerusalem und all denen von Israel, den Nahen und den Fernen in allen Ländern, wohin du sie wegen ihrer Untreue versprengt hast, die sie dir gegenüber begangen haben.

 

Daniel anerkannte die Strafe unter der er selbst im Exil zu leiden hatte als gerecht an. Israel war wegen seiner Untreue und Gesetzlosigkeit versprengt worden! Er zeigte Scham über die Handlungen der Vorväter, die das Gericht heraufbeschworen hatten. Die Strafe kam nun zu ihrem Ende. Daniel bat Jehova um seine lenkende und führende Hand, so wie er Israel zuvor mit starker Hand aus dem Exil in Ägypten herausgeführt hatte!

 

*** Rbi8  Daniel 9:15-16 ***

Und nun, o Jehova, unser Gott, der du mit starker Hand dein Volk aus dem Land Ägypten herausgeführt und dir dann einen Namen gemacht hast wie an diesem Tag, wir haben gesündigt, wir haben böse gehandelt. 16 O Jehova, gemäß all deinen Taten der Gerechtigkeit möge bitte dein Zorn und dein Grimm sich von deiner Stadt Jerusalem, deinem heiligen Berg, abwenden; denn wegen unserer Sünden und wegen der Vergehungen unserer Vorväter sind Jerusalem und dein Volk ein Gegenstand der Schmach für alle um uns herum.

 

Israel war zur Schmach und Abschreckung geworden und ein herausragendes geschichtliches Beispiel der Unparteilichkeit von Gottes Gericht! Daniel bat in seinem Gebet um die Wiederherstellung Jerusalems und des heiligen Berges Zion, er bat darum, die wahre Anbetung Jehovas als einzigem Schöpfergott und Retter  wiederherzustellen!

 

Als Juda („Lo-Ruhama“ die aus dem Exil Zurückgekehrten) unter „Gomers“ Führung (dem Stamm Levi, der „Erstgeboren“) den grössten Propheten, Gottes eigenen Sohn Jesus verwarf, wurde jener Generation von Gott verworfen! Wie durch Maleachi deutlich angekündet kam der „Bund mit Levi“ zum Ende und der „neue Bund“ für ein Priesterkönigtum Jesu Trat in Kraft.

 

Jerusalems Brand: Das Archiv wurde bereits 66 u.Z. durch die Zeloten zerstört (Maleachi 2:3, 4)  „Siehe! Ich schelte euretwegen die Saat, und ich will Mist auf eure Gesichter streuen, den Mist eurer Feste; und jemand wird euch tatsächlich zu ihm hinwegtragen. 4 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich euch dieses Gebot gesandt habe, damit mein Bund mit Lẹvi weiterbestehe“, hat Jehova der Heerscharen gesagt.

 

Die Priester Aarons verstanden den Ernst der Aufforderung Jehovas nicht! Jesu Opfertod unter falschem Gericht und lügenhaften Anschuldigungen der religiösen Führer unter Leitung vom Hohepriester Kaiphas brachten das Ende ihrer Vorherrschaft. Jesus erhielt vom Vater nach seiner himmlischen Auferstehung die gesamte Autorität wie er nach der Auferstehung „im Fleische“ selbst bestätigte: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“

 

Nach der Übergangsfrist von dreieinhalb Jahren, wo „der Bund mit den vielen“ (mit “Lo-Ruhama“) bis zum Ende der siebzigsten Jahrwoche aufrecht erhalten wurde, zog Jehova sich jedoch vollkommen vom fleischlichen Israel zurück! Das Gericht über die Nation Juda endete in der zweiten Zerstörung des Tempels im Jahre 70 u.Z. und das Volk wurde unter alle Nationen zerstreut. Die Priesterschaft Aarons und Levis Nachkommen verloren ihre Geburtsregister die ein Opfer der Flammen des Brandes des Archivs in Jerusalem 66 u.Z. wurden. Seither kann kein Jude mehr seine Abstammung aus Levi nachweisen! 

 

Nur ein kleiner Überrest jener Generation hatte sich vom Schlechten abgewandt und im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Jehovas Zuflucht gesucht. Dieser Zustand, wo Jerusalem durch die Nationen zertreten würde, sollte bis zum Ende der Zeiten der Nationen andauern! Jesus bestätigte für die Zeit seiner Wiederkehr: „Denn dann wird große Not im Land sein und Zorn über diesem Volk; und sie werden durch die Schärfe des Schwertes fallen und als Gefangene zu allen Nationen geführt werden; und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind.

 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"
 

3.1.3.2          Unsere eigenen Fehler und unser Versagen gegenüber Gottes Gerechtigkeit eingestehen! Das „neue Jerusalem“ ist nahe gekommen.

Heute haben wir die Schwelle dieser von allen Propheten angekündigten Zeitepoche der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“ überschritten! [B1>] Zusammen mit dem Propheten Daniel sollten wir in sein inniges Gebet einstimmen und unsere eigenen Fehler und die unserer Vorväter offen eingestehen, Jehova um ein günstiges Gericht bitten, das uns Vergebung unserer eigenen Schuld und Löschen des „Fluches“ durch Jesu Loskaufsopfer gewähren möge! Gottes Zeit der Wiederherstellung aller Dinge ist herbeigekommen! Jehova wird sich Zions und Jerusalems wiederum erbarmen und sie als das Zentrum seines erdenweiten Königtums unter der Führung seines Sohnes in neuer Pracht wiederherstellen!

 

Der Prophet Sacharja musste für unsere Tage gewichtige Veränderungen vorhersagen! Wenn dieses „alte Jerusalem“ vergangen sein wird, dann besteht bereits das „neue Jerusalem“, das schon zuvor durch Gott erwählt wurde, das „neue Zion“, die vom Himmel erwählte Verwaltung der neuen Erde! Jerusalem wird wiederum als Sitz von Gottes Regierung erwählt werden! Fleischliche und geistige Juden werden sich in die Aufgabe teilen und unter demselben „Hirten“, unter Jesus vereint sein!

 

*** Rbi8  Sacharja 1:17 ***

Rufe ferner aus, indem [du] sprichst: ‚Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Meine Städte werden noch von Gutem überfließen; und Jehova wird gewiß über Zion noch Bedauern empfinden und tatsächlich noch Jerusalem erwählen.“ ‘ “

 

Im neuen Jerusalem aber wird kein steinerner Tempel mehr sein, weil der neue, Tempel geistig, eine erdenweite Institution ist, die Gott durch seinen eigenen heiligen Geist belebt und wo Jesus als Hoherpriester dient und direkt im himmlischen Allerheiligsten vor Gott erscheinen darf!

 

Der Apostel Johannes beschreibt dies aufgrund der sechzehnten Vision innerhalb der Offenbarung prophetisch. Er lässt uns somit einen deutlichen Blick in die Zukunft werfen.

 

(Vergleiche Grafik: Einreihung von Ereignissen im Bibelbuch der Offenbarung in den Zeitablauf)

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:22-24 ***

Und ich sah keinen [[(steinernen)]] Tempel darin, denn Jehova Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm. 23 Und die Stadt hat es nicht nötig, daß die Sonne oder der Mond auf sie scheint [[(bisherige höchste menschliche Autorität = „Sonne“ (Satan))]], denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtete sie, und ihre Lampe [[(„Licht“, Führung in göttlicher Weisheit)]] war das Lamm. 24 Und die Nationen werden durch ihr Licht wandeln, und die [[(144.000 Priester-)]] Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit in sie hineinbringen.

 

Das "neue Jerusalem": Die Stadt "jahwe Schammah", "Jehova selbst ist hier", "Mein Gefallen ist hier"
 

Die erwähnten „Könige der Erde“ sind die 144.000 künftigen Mitkönige der Apostel, sie sind ihr „Volk“, welche durch Jesus einzelne Städte oder ganze Gruppen von Städten zur Zeit des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ zugeordnet erhalten [Bb](Lu 19:15-19). Daniel sprach in seiner Prophezeiung zum Abschluss des Systems, am „Ende der Tage“ davon, dass das „Volk der Heiligen des Allerhöchsten“ die Königreiche der Erde von Gott in Empfang nehmen würden.

 

*** Rbi8  Daniel 7:27 ***

Und das Königreich und die Herrschaft und die Größe der Königreiche unter allen Himmeln wurden dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten [[(den 144.000 des „Israel Gottes“, einer „königlichen Priesterschaft“)]] gegeben. Ihr Königreich ist ein auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dauerndes Königreich, und alle Herrschaften werden selbst ihnen dienen und gehorchen.‘

 

Diese von Gott durch Jesus eingesetzten Könige werden in ihren drei jährlichen Zusammenkünften auf dem Berg Zion vor Jehova und Jesus in Jerusalem erscheinen und über ihre Tätigkeit Rechenschaft ablegen! Das Licht der Unterweisung über Jehovas Gerechtigkeit wird wiederum von Jerusalem her kommen!

 

 

Vorschau auf den kommenden 3.Teil der Serie: Gottes ewigwährende Gerechtigkeit

 

   In 3.Teil dieser Studie unter dem Titel: 6.4.1  Gottes Königreich herrscht für gerechte Verhältnisse: Wer wird in Jehovas Königreich Eingang finden? werden wir das kommende System und seine Gerechtigkeit genauer betrachten, der Zeitpunkt der Aufrichtung von Gottes erdenweiter Verwaltung ist bereits gekommen!

 

  Babylon die Grosse“ formte bisher die Justiz-Industrie des herrschenden Systems, die mehr an eigener Bereicherung interessiert ist, wie gerechte Verhältnisse herzustellen! Korruption, Lüge, Habsucht und Duldung jeder Art Unmoral kennzeichnet heutige Gerichte in weiten Teilen der Erde; löbliche Ausnahmen sind meist Seltenheit!

 

   Gott selbst definiert, was gut und was böse ist! Das Gericht aber soll in erster Linie dazu dienen gerechte Verhältnisse aufgrund göttlicher Normen wiederherzustellen, dazu, dass für Unrecht Sühne geleistet wird. Übertretung muss gerechte Strafe finden, gemildert durch Barmherzigkeit, wo dies angesagt ist. Dann dient es schlussendlich zur moralischen Korrektur des Fehlbaren und zur Verbesserung lebenswerter Verhältnisse.

 

   Das Grundmuster des kommenden Systems hat Jehova durch Moses vorgegeben und durch Josua in Kanaan installiert! Da Gott sich nicht ändert und sein GESETZ ewig bleibt können wir ein deutliches Muster erkennen, wie die Verwaltung der kommenden Erde aufgebaut sein wird und was ihre Aufgabe sein wird! Ein Vergleich zum heutigen Regierungs- und Justiz-System, das für die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung zuständig ist und jenem im Israel, während der Zeit der Richter Israels und des späteren Königtums unter David und Salomo gibt uns Hinweise, wie wahrer Frieden und wahre Sicherheit kommen werden.

 

 

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