E-MAIL vom 7.12.2012

Was versprechen Dir die Festzeiten Weihachten und Neujahr?

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Die Erinnerung an Weihnachten in meiner Kindheit sind gemischt. Meine Mutter war als Präsidentin des lokalen Müttervereins eine engagierte Frau, die sich auch für andere Menschen in der Katholischen Kirche da und dort einsetzen liess, landesweit Vorträge hielt, während mein Vater politisch kleine Rollen in der Christlichen Volkspartei spielte und neben seiner Arbeit als Disponent als Nebenjob noch einige Heimzöglinge als Vormund betreute.

 

Das Schöne, an das ich mich erinnere waren z.B. die Weihnachtsvorbereitungen, das Mithelfen beim Guezlibacken, wobei der kleine Finger dann schon des Öfteren in der Schüssel mit der süssen Schokolade landete oder die Nüsse statt im Kuchen im eigenen Mund verschwanden. Es wurde gelacht und gescherzt, der ältere Bruder gab seine Anweisungen, natürlich war er der Erfahrene und der sechs Jahre jüngere sass noch im Kinderstuhl und kreischte vor Vergnügen, wenn auch er seine Ration der noch ofenwarmen Zimtsterne zugeschoben bekam.

 

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSb4ni_OiUiJGuFACVcNQnzjE06fl8v2c7IQFIajFfkpz2t3JujDer Weihnachtsbaum wurde schön geschmückt, jedes Jahr etwas anders, mit goldenen, silbrigen und farbigen Glaskugeln und weissen oder bunten Kerzen. Darunter ein weisses Tuch und darauf der Stall mit seinen Figuren, dem Stroh für den hölzernen Stier, den Esel und die kleine Krippe mit dem Jesuskind. Natürlich fehlten weder Maria, die sich zum kleinen Kind niederbeugte noch der Joseph neben ihr und dann in der Ecke, etwas weiter hinten die drei Könige mit ihren Gaben und auf der anderen Seite die Hirten. Der Stall aus Holz war ein kleines Prachtstück, mit viel Sorgfalt vom Grossvater gefertigt.

 

Dann kam der erwartete Moment, nachdem wir in unsere Zimmer verbannt waren, wo eine kleine Glocke erklang und wir in die von Kerzen erleuchtete Stube treten durften, ein ah und oh nicht verklemmend, denn der zum Essen gedeckte weihnachtliche Tisch und die vielen Gaben unter dem Baum hatten wirklich unsere volle Aufmerksamkeit!

 

Wir sangen im Familienkreis Lieder, rund um den erleuchteten Baum, mein älterer Bruder der etwas Gitarre spielte durfte gar einmal den Akkord angeben. Die Mutter verlass auch eine Weihnachtsgeschichte aber die Aufmerksamkeit war schon eher auf das Auspacken der Geschenke gerichtet. Natürlich hatten auch wir Kinder für Mutter und Vater unsere kleinen Gaben. Alles war friedlich und familiär.

 

Aber nicht immer war und blieb das so! Es gab Jahre, wo die Mutter regelmässig an jenen feierlichen Tagen weinte. Zu viele Aufgaben lasteten auf ihr und wir drei Jungs bereiteten ihr jeder für sich ihre Sorgen, natürlich verbunden auch mit Freuden. So wurde aus einer ursprünglich ungetrübten Feier hin und wieder etwas Bedrückendes.

 

Später mit eigener Familie wiederholte sich das eingeübte Ritual. Die Grosseltern wurden am Weihnachtstag zum feierlichen Essen eingeladen und konnten nun ihre Enkelkinder beschenken und selbst sich am Lachen und der Freude der Beschenkten erfreuen.

 

Und doch hatte etwas grundsätzlich zu ändern begonnen: Aus eigenen Studien, Zeitungsartikeln und Büchern wurde mir mehr und mehr bewusst, dass das, was ich aus der Jugend ohne viel zu Hintersinnen mitgenommen hatte und in meiner eigenen Familie wiederholte eigentlich nahezu alles auf heidnischer Tradition aufbaute. Je mehr ich nach Gottes Rat zu suchen begann, kamen auch Regungen des Gewissens, zuerst fast unbewusst, dann aber immer klarer,  in Wirklichkeit einer Lüge nachzuleben und diese an meine Kinder weiterzugeben. Dies ergab eine Zeit der Spannung zwischen der liebgewordenen Tradition und einer neu aufkeimenden Liebe zum Schöpfer, die auf Reinheit und Redlichkeit baut, während ich mein eigenes Verhalten einer Prüfung unterziehen musste!

 

Meine eigene Beziehung zu Gott und zu Seinem Christus kam über Jahre hinweg erneut mehr und mehr ins Zentrum meines Lebens, während jene zuvor über längere Jahre eher reine Randerscheinung waren. Geschäfte, Familie, Hausbau und Kinder aufziehen standen lange im Vordergrund.

 

http://www.kloster-disentis.ch/pictures/seite1_Willkommen.gifWas war jene Gerechtigkeit, die in der Schrift so oft erwähnt wird, was umfasste sie und worin bestand der Wille des Vaters denn wirklich? War das mit dem im Einklang, was ich in der Klosterschule gelernt hatte und von der Belehrung der Eltern und im Katechismus aus der Schulzeit geblieben war? Der Durchschnitt rund um mich tat doch dasselbe und keiner brauchte zu hinterfragen! Konnten wir Gott dadurch erfreuen, dass wir heidnisches Brauchtum unbesehen übernahmen, nur weil es unsere Emotionen aufzupeitschen vermochte und ein Glücksgefühl hinterliess? Das konnte auch mit Alkohol und Drogen erreicht werden! Worin lag der Unterschied und was glich sich daran?

 

Zweifel stiegen hoch und der Wille selbst nachzuforschen wurde Jahr um Jahr gestärkt! Je mehr ich forschte, umso enttäuschter war ich von der Kirche, in die ich einmal blind vertraut hatte, weil offensichtlich ein doppeltes Spiel getrieben wurde. Obwohl die Eltern redlich waren hatten sie selbst nie wirklich ihren Glauben geprüft, um an den festzuhalten, was Wahrheit und was in Gottes Augen Gerechtigkeit war! Man lebte die Überlieferungen ohne zu hinterfragen worauf sie aufbauten!

 

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSYYLdXGvGO5MF-89arKVqTneVThxGi7CyP2n4rATXI0r0cSiE-Einerseits wurden jene Art kirchlicher Feste als etwas zur Ehre Christi und Gottes angepriesen, mit einem aufwendigen Tamtam des Hochamtes am 25. Dezember mit Orgelspiel und Chorgesang und andererseits wurden die wahren Hintergründe verdeckt oder herabgespielt.

 

Vor allem Gottes eigene Aussagen zu dieser Art Verwicklung heidnischen Kultes, untermischt mit offenbarer Lüge und etwas echter christlicher Lehre und den Konsequenzen, die solches Handeln mit sich bringt, dies wurde nie erwähnt, es schien undenkbar zu sein, dass Gott etwas verabscheut, das einen so christlichen Anstrich hat! Die wahren Feste Gottes aber waren gegen heidnische Kulthandlugen vertauscht worden: Dem aus Persien stammenden Mithraskult und der Verehrung nordischer Götter, diesen wurde indirekt zu deren Festzeit gehuldigt. Ob wissend oder unwissend ändert nichts an der Tatsache!

 

Der Weihnachtsbaum, seine Art des Schmuckes hatte nichts mit Jesu Geburt zu tun, welches Datum die Bibel gar nicht erwähnt. Aus den drei babylonischen Magiern plötzlich Könige zu machen, warum solches Hokuspokus? Dann etwas später auch der Osterhase der Eier legt und so mancher Brauch der ein Gemisch aus Mystik, Spiritismus, Heidenkult mit Christuslehre verknüpfte, damit aber die Essenz jener wahren Begebenheiten zu verdecken begann! Bitter begann ich zu erkennen: Wie zuvor schon Israel war die Christenheit weit vom geraden Pfad abgewichen! Israel hatte solches schon viel früher getan und den bitteren Preis zu zahlen, von Gott schlussendlich verworfen zu werden! Hesekiel musste Gottes Worte aufzeichnen

 

(Hesekiel 20:13-16)  Aber sie, das Haus Israel, rebellierten gegen mich in der Wildnis. In meinen Satzungen wandelten sie nicht, und meine richterlichen Entscheidungen verwarfen sie, durch die der Mensch, wenn er sie ständig tut, auch am Leben bleiben wird. Und meine Sabbate entweihten sie sehr, so daß ich versprach, meinen überwallenden Zorn in der Wildnis auf sie auszugießen, um sie auszurotten. 14 Aber ich handelte um meines eigenen Namens willen, damit [er] nicht entweiht werde vor den Augen der Nationen, vor deren Augen ich sie herausgeführt hatte. 15 Und ich selbst erhob auch meine Hand [in einem Eid] zu ihnen in der Wildnis, sie nicht in das Land zu bringen, das ich gegeben hatte, eines, das von Milch und Honig floß (es ist die Zierde von allen Ländern), 16 darum, daß sie meine eigenen richterlichen Entscheidungen verwarfen; und was meine Satzungen betrifft, sie wandelten nicht darin, und meine Sabbate entweihten sie, weil ihr Herz ihren mistigen Götzen nachging.

 

Aus einer früheren Freude wurde ein beschämtes Einsehen, dass mein eigenes Handeln nicht durch Verstand und Einsicht geleitet worden war, sondern durch das mitreissen lassen geschickter Manipulation seitens der Religion, die jedes klare Denken vernebelt hatte!  

 

Der Brief, der dieses Email begleiten soll, er beleuchtet die Themen aus einem erweiterten Blickwinkel. Jeder der es aufs Herz geschrieben hat Gottes Wohlwollen und Seinen Segen zu erlangen wird bestimmt Nutzen aus dem Stoff ziehen! Die Ruhe des Sabbattages wird Dir helfen die Gedanken in ihre Tiefe zu verfolgen!

 

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr?

 

Vollbild anzeigenIch habe den Wunsch, den wir hören und als Kartengrüsse erhalten in eine Frage umgestaltet: Denn wenn wir wirklich Gottes Segen für das kommende Jahr erwarten, dann sollten wir uns darum bemühen Seinen Willen herauszufinden, seine Warnungen zu hören und zu reagieren: Wenn es darum geht, ob wir weiterhin an religiösem Synkretismus Anteil haben, ob wir Götzendienst weiter mit wahrer Anbetung des einen Schöpfergottes vermischen wollen, da gilt es Stellung zu beziehen! Wir kennen alle Jesu Warnung, dass „blinde Geführte und blinde Leiter in dieselbe Grube fallen“! (Mat 15:14)

 

Als Autofahrer sind wir verpflichtet die Verkehrsregeln zu kennen und die Ausrede, „dies habe ich nicht gewusst“ wird vom Richter nicht anerkannt, wenn wir gegen die Strassenverkehrsordnung verstossen! Mit wie viel mehr Recht pocht jener Gott der uns Menschen erschuf darauf, dass wir seine Gebote kennen und einhalten? Sie wurden vor dreieinhalbtausend Jahren vom Finger Gottes gar in Stein gebrannt und sollten wie mit Feuer auf unser Herz geschrieben sein. Sie sind weise Anleitung Grenzen anzuerkennen! Durch Moses redet Jehova zu Dir und zu mir:

 

(5. Mose 6:4-9)  Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Diese Gedanken möchte ich Dir, lieber Bruder, liebe Schwester, lieber Freund und lieber Unbekannter mit auf den Weg in dieses Wochenende geben! Jeder von uns hat noch Zeit diese Dinge in Familie und in der Versammlung als Thema aufzunehmen und dadurch anderen Denkanstösse zu geben, die bereit sind Gottes willen auch dann auszuführen, wenn auf vielleicht scheinbar angenehme und auferbauende Stunden bewusst verzichtet wird, in der Erkenntnis, Gott dadurch nicht zu brüskieren sondern zu erfreuen! Warum jenen Abend des 24. Dezembers nicht nutzen, um wieder gemeinsam in der Schrift zu lesen und damit uns der wirklichen Realität anzunähern, anstatt daraus ein Fest zu machen?

 

Es gibt tausend Möglichkeiten ebenso schöne Familienfeiern zu organisieren und Geschenke zu machen, die nicht einen heidnischen Anlass haben! Unsere Kinder können das ganze Jahr beschenkt werden und Mütter und Väter nehmen deren Liebesbeweise gerne während den übrigen 364 Tagen des Jahres entgegen, anstatt an jenem Tag, der sich heute fast nur noch um Kommerz und höhere Verkaufszahlen dreht! Lassen wir uns nicht mit der Masse dorthin den Fluss hinabschwemmen, wo später ein Wasserfall unausweichlich folgen wird! Brauchen wir unser christliches Unterscheidungsvermögen und schulen wir unser Gewissen erneut, um wirklich Gottes Gunst und Jesu Unterstützung im kommenden Jahr zu erlangen!

 

Dies wünsche ich Dir, Deiner Familie und Deiner Christenversammlung, wo jeder den anderen ermuntern soll zu hervorragenden Werken die auf Wahrheit und wirklicher Gerechtigkeit beruhen! (Heb 10:24, 25)

 

Urs Martin Schmid

 

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