E-MAIL vom 12.10.2012

Wenn in Deinem Umkreis würdest Du als nachahmenswertes Beispiel bezeichnen?

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Beschreibung: http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRkPRiu_Q9V9Qu--xVAncA2UWTwzwQx2tID8oz-T7nRpNWkyyJmWir wissen nicht zu wie viel Teilen unser Charakter durch frühe Vorbilder in unserem Leben gebildet wurde! Die Meinungen mögen auseinandergehen wie viel unsere Gene mitspielen, was Eigenerziehung ist und was wir von Vorbildern übernehmen! Eines ist gewiss: Die allerersten Eindrücke die wir aufnehmen und welche unser Wesen prägen stammen von unserer Mutter und vom Vater, oder denen, die gerade diese Stellung einnehmen.

 

Beschreibung: http://www.jjahnke.net/index_files/13246.gifBei zunehmender Tendenz von Einelternfamilien wird immer häufiger das Mutterbild prägend wirken und das männliche Vorbild in den Hintergrund gedrängt. Einige glauben, dass dies von geringer Bedeutung wäre, andere sehen darin deutliche Tendenzen im veränderten Gesamtverhalten von Bevölkerungen ganzer Länder! Das Gleichgewicht wird mehr und mehr gestört! Unerwünschte Folgen werden mehr und mehr offensichtlich!

 

Keiner wird jedoch bezweifeln, dass Vorbilder tatsächlich unser eigenes Verhalten stark beeinflusst haben! Dies können ausser Eltern und nahen Verwandten Freunde, Lehrer oder auch aktive Christen in einer Religionsgemeinschaft gewesen sein! Was die Statistik der UNICEF deutlich zeigt, dass die USA bei weitem das schlechteste Beispiel ist, was Treue innerhalb der Familiengemeinschaft anbetrifft und diese ihr schlechtes Beispiel am lautstärksten über die Medien verbreitet! Der Sittenzerfall kennt offenbar eine Ursache, obwohl gerade von dort her die neuen, amerikanischen Sekten und Religionen die Familieneinheit predigen, so ist doch ihr Vorbild im Allgemeinen schlecht! Sie sind es, die sich in unserer Zeit auf Mose Stuhl gesetzt haben und ein weit tieferes Schriftverständnis vermitteln als Katholiken und gar Lutheraner! Aber oh weh, das Durchsetzen dessen was sie predigen ist weit schwieriger!

 

(Matthäus 23:1-5)  Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern und sprach: 2 „Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf Moses’ Stuhl gesetzt. 3 Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. 4 Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. 5 Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden;

 

Als Vorsteher müssen sie den Worten Taten folgen lassen. Allzu oft nehmen sie aber die Schuldigen gar in Schutz, weil sie ihnen nützliche Glieder sind. Sie reden davon ihre Versammlungen rein zu erhalten aber der Schmutz häuft sich und wird unter den Teppich gekehrt und die Wände übertüncht!

 

Was wir dabei bedenken sollten ist, dass genau so auch jeder von uns etwas wie Fingerabdrücke durch unser Verhalten bei anderen hinterlassen. Ob dies in einer vorbildlichen Form geschieht oder wir ein schlechtes Beispiel geben, das andere später zu ungehörigem Verhalten verleitet, über dies sollten wir uns selbst immer wieder Rechenschaft ablegen! Jesus gab immer wieder ein Beispiel durch sein eigenes Unterordnen und seine Dienstbereitschaft, obwohl er Herr und Lehrer war! Er prägte seine Jünger durch sein eigenes Vorbild

 

Beschreibung: http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSvsXq2muiv_bx2_ASoJ53YqGlmq0fXQHneU2WnT37aaoYXnpHyPg (Johannes 13:14, 15)  Wenn nun ich euch, obwohl Herr und Lehrer, die Füße gewaschen habe, so seid auch ihr verpflichtet, einander die Füße zu waschen. 15 Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit so, wie ich euch getan habe, auch ihr tun sollt.

 

Wo aber immer Tendenzen bei seinen Jüngern aufkamen vom geraden Weg abzuweichen griff er unmittelbar korrigierend ein. Selbst Judas hatte die Gelegenheit von seinem schlechten Handeln umzukehren. Er zog es aber vor das Beschlossene durchzuführen, weil Habgier ihn beherrschte!

 

Wenn der Paulus uns den Rat gibt das Beispiel Jesu nachzuahmen, so wie er selbst dessen Vorbild nachgeeifert ist, dann bedingt dies, dass wir uns mit jenen zwei Persönlichkeiten stärker beschäftigen! Dies geht nur dadurch, dass wir das in der Schrift Aufgezeichnete exakt studieren und die Fassetten der beiden Persönlichkeiten näher betrachten! Sobald wir uns mit den Evangelien beschäftigen fallen uns auch die ganz unterschiedlichen Charaktere der zwölf Apostel auf, von einigen wird mehr Details berichten, von anderen kennen wir bloss den Namen. Dennoch bestätigte Jesus, dass es Jehova gefallen habe ihnen das Königreich anzuvertrauen, die Rede ist vom „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, das an Pfingsten 33 u.Z. seine Tore öffnete und von dem auch wir bei unserer Taufe Teilhaber wurden (Lu 12:32).  

 

Jesus gab Beispiel darin, wie Lehraufgaben und organisatorische Fragen gelöst werden sollten und Paulus stellte mittels seiner Briefe die Aufgaben und Grenzen jeder Versammlung dar, die es einzuhalten gilt. Da Jesus sich seine Jünger selbst auswählte und sie belehrte gab er das Beispiel darin, wie er die erste Christenversammlung bildeten: Aufgrund von Eigeninitiative einer einzelnen Person, die Gottes Rat und Willen in die Tat umsetzte! Jede Gründung einer neuen Versammlung später unter den Nationen folgte demselben Muster.

 

Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRYZYGUeuAQMmcGOklOYr2Pu15WyztqpEui3wSY58OTytURKyPFnAIn vielen Fällen war es Paulus, der am Sabbat eine Synagoge der Juden aufsuchte und dann das Thema auf den verheissenen Messias lenkte, von dessen Erscheinen, seinem Predigen, den Wundertaten erzählte und bewies, wie diese exakt mit den Aussagen der Propheten im Einklang waren. Dadurch spaltete sich jene Synagoge nach wenigen Besuchen in zwei Gruppen: Jene, welche die Worte des Paulus überprüften und sie in der Schrift bestätigt fanden und der anderen Gruppe, die keinerlei Veränderung wünschte, um den Status Quo weiter aufrecht zu erhalten.

 

Meist war dies der Zeitpunkt einer Auseinandersetzung und dann der Trennung. Paulus nahm jene mit sich, die bereit waren zu hören und gründete mit ihnen als Grundstock eine neue Hausversammlung bei der Person, die entweder am gastfreundlichsten gewesen war oder die am geeignetsten war, neuer Vorsteher, ein Ältester zu sein. So wie Paulus sollten sie nun durch Vorbild und Lehre die übrigen darin schulen weitere Jünger zu suchen und zu unterweisen. So wuchsen jene Gruppen bald zu Versammlungen an und wenn sie grösser wurden und das Fassungsvermögen jenes Hauses erreichten, dann teilten sie sich nach demselben Muster in zwei Gruppen auf. Manchmal mögen es zehn, vielleicht zwanzig bis dreissig Personen gewesen sein, die eine der Urversammlungen ausmachten! Alle aber begannen klein, oft bloss mit zwei oder drei lernbereiten Zuhörern.

 

Paulus war sehr darauf bedacht, dass der einigende Geist der Schrift von jedem der Glieder anerkannt wurde, was zur Liebe und familiengleichen Bindung beitrug! Da er selbst nach relativ kurzer Zeit mit seinen Mitarbeitern erneut weiterzog bildete sich bald ein Netz von Versammlungen über ganz Kleinasien, dann in Mazedonien, Griechenland bis nach Achaia. Jede dieser Versammlungen aber anerkannte Paulus als ihr Vorbild und deren Vorsteher versuchten ihn nachzuahmen, um die „Grösse und Statur des Christus“ selbst zu erreichen! Das „feste Muster“ oder die unveränderliche Ordnung für alle Versammlungen sollten auch uns in der Endzeit erneut inspirieren, um uns nach derselben Form zu organisieren! Paulus anerkannte keine hierarchische zentrale Leitung und wo immer sich Vorsteher gegen diese Regelung auflehnten, um selbst eine übergeordnete Stellung den Aposteln gleich einzunehmen, da schritt er korrigierend ein! Jesu Muster, dass sich keiner über die anderen erhöhen sollte blieb das nachahmenswerte Beispiel!

 

(Galater 2:4, 5)  Doch wegen der falschen Brüder, die unauffällig hereingebracht wurden und sich einschlichen, um unsere Freiheit, die wir in Gemeinschaft mit Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns vollständig versklaven könnten — 5 diesen gaben wir nicht nach durch Unterwerfung, nein, nicht für eine Stunde, damit euch die Wahrheit der guten Botschaft erhalten bliebe.

 

Jede Kirchenhierarchie erreicht ihr Ziel einer Einheit nur durch harte Hand der Unterjochung unter ihre eigene, „veränderte gute Botschaft“ und ihre eigenen pharisäerhaften Regeln! Alle Versammlungen unter den Nationen die aber weiterhin dem Muster des Paulus folgten blieben untereinander unabhängig, jede sich Jesus als einzigem Haupt unterordnend, jedes seiner Worte und alle seine Gebote beachten bildeten sie einen Leib!    

 

Im Brief für diesen Sabbat möchten wir das Thema erneut weiter vertiefen und stellen Dir die Frage!

 

Bist Du ein nachahmenswertes Vorbild?

 

Nun, die Frage ist direkt an Dich gerichtet, welchen Eindruck Du bei anderen Menschen hinterlässt und ob Du ein nachahmenswertes Beispiel hin zum Guten, als Vertreter der göttlichen Ordnung bist? Jeder von uns hat Fehler und Einsicht kann dazu beitragen, dass wir an uns selbst arbeiten und das verbessern, was im Argen liegt! Es liegt wohl mehr an unserer Einstellung, so wie wir dies am Beispiel der von Paulus besuchten Synagogen kennen: Bin ich bereit auf Unterweisung zu reagieren, deren Wahrheitsgehalt und Übereinstimmung mit Gottes Rat zu prüfen oder neige ich zur Trägheit alles beim Alten bleiben zu lassen?

 

(Apostelgeschichte 17:10-12)  Sogleich sandten die Brüder sowohl Paulus wie Sịlas bei Nacht nach Berọ̈a weg, und als diese [dort] angekommen waren, begaben sie sich in die Synagoge der Juden. 11 Diese nun waren edler gesinnt als die in Thessalọnich, denn sie nahmen das Wort mit der größten Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich in den Schriften sorgfältig forschten, ob sich diese Dinge so verhielten. 12 Daher wurden viele von ihnen gläubig, ebenso nicht wenige von den angesehenen griechischen Frauen und Männern.

 

Da wir uns weiteren grossen Veränderungen in der Welt schnell nähern, so ist es bestimmt von Vorteil den Rat dessen zu suchen, der allein weiss, was die Zukunft wirklich bringt! Jehovas Vorhersagen durch die Propheten, durch Jesus und die Apostel haben sich in der Vergangenheit als vollkommen zuverlässig erwiesen! Dies gibt uns die Sicherheit, dass auch Künftiges so geschehen wird, wie es vorhergesagt wurde! Jesu Worte werden sich bestimmt auch in Zukunft als wahr erweisen. Alles was für unsere Tage aufgezeichnet ist muss sich exakt erfüllen. Je besser wir es verstehen, umso eher richten wir uns darauf ein:

 

Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR-sJNTUfk-1VM-Mi0ZwlAUJhe4YNJFZ_Ru_o1J1psgV-W4om5i(Matthäus 5:17-20)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Nicht das Muster der heutigen, pharisäerhaften Vorsteher gilt es nachzuahmen, die sich doch ihren Organisationen verkauft haben, sondern die Unabhängigkeit eines Paulus und seiner Versammlungen, die allein Jesus als Haupt anerkannten und ihrerseits weiterhin „die geringsten der Gebote“ lehrten und hielten!

 

Als Christen müssen uns die kommenden Veränderungen ganz speziell interessieren, denn nach wie vor bitten wir doch darum: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde“! Nun, darin können wir anderen zum Vorbild werden, dass dies kein leeres Lippenbekenntnis ist, sondern wir dies im täglichen Leben zeigen, dass uns voll bewusst ist, dass wir weiterhin wie die ersten Christen, Du und ich von Jesus direkt angesprochen sind! Jeder Tag der vergeht sind wir einen Tag näher an der Erfüllung dessen, was wir bitten! Unsere Liebe zu Gott und zum Nächsten wird sich mehr und mehr am Vorbild Jesu messen und Menschen um uns werden bestimmt bemerken, dass Veränderungen hin zu etwas Besserem im Gange sind!

 

In diesem Sinne möchten wir Dich einladen aktiv an Deiner Persönlichkeit zu arbeiten, um selbst als Vorbild für Jesus annehmbar zu bleiben oder es noch zu werden! Jeder von uns ist angesprochen, jeder hat seine eigenen Fähigkeiten die es zu fördern gilt, wie die zwölf Apostel. Der eine wird mehr im Vordergrund sein wie der andere aber jeder lässt sich im Plan Gottes die Erde zum friedlichen Paradies zu gestalten mitreissen! Um diese Dinge zu bedenken und sie in der Familie und der Gruppe und Versammlung zu besprechen hat Jehova uns den Sabbat geschenkt! Eine Quelle der Erholung und gegenseitigen Ermunterung! Achten wir gemeinsam auf jedes Seiner Worte und folgen wir den herausragenden Vorbildern: Wie Jesus, den Aposteln und Propheten! Alle waren Menschen mit Schwächen und Ängsten wie wir aber bereit diese zu kontrollieren und in positive Bahnen zu lenken! 

 

Mit diesen Worten zum Nachsinnen wünscht Dir das Team DER WEG ein ruhiges und erholsames Wochenende!

 

Urs Martin Schmid

 

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