E-MAIL vom 14.8.2012

Ist ein Kirchenwechsel angebracht? 

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT3bLcpNA_z8FLETNUOrZERwJCOrna3EDEjkms5nXSdt2oI2sy3RAVor einer Woche haben wir das Thema der „Wölfe im Schafspelz“ etwas näher betrachtet und der eine oder andere wird sich bestimmt Gedanken gemacht haben über die Religion, der er gerade angehört: „Ist es wirklich die wahre Religion?“ Da wir uns daran gewöhnt haben, dass unsere Religionsführer behaupten die einzig „wahre Religion“ zu sein und nur durch sie Gottes Wohlwollen erreichbar sei, daher richten wir die Lupe etwas näher auf dieses Thema!

 

Da wir von fleissigen Anhängern anderer Kirchen beständig umworben werden, von den einen subtil, von anderen etwas aggressiver, taucht spätestens dann die Frage nach einem Kirchenaustritt oder Kirchenwechsel auf, wenn wir über einen erneuten Skandal jener Religionsgemeinschaft gehört haben, der wir heute noch angehören mögen. Deren Führungsklasse versucht jedes Aufsehen zu vermeiden und jeder öffentliche Skandal zeigt nur einen geringen Teil eines weitverbreiteten Problems! Das breite Volk, zumindest im deutschsprachigen Raum, bleibt seit längerem den meisten Kirchen bereits fern!

 

Es braucht schon viel Mut des Einzelnen, bis solche Skandale an die Öffentlichkeit gelangen! Dann kommt bei immer mehr Menschen plötzlich die Einsicht, dass man alleine schon durch die Zugehörigkeit zur selben Institution eine gewisse Mitschuld auf sich lädt: „Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen!“

 

Bei anderen sind es persönliche Probleme mit denen er gerade konfrontiert ist und wenn er Rat und Hilfe bei seiner Religion sucht, dann auf Unverständnis, Gleichgültigkeit und Ablehnung zu stossen, die ihn seiner Religion noch weiter entfernt! Die löblichen Ausnahmen seien erwähnt! Umfragen zeigen jedoch, dass eine Mehrheit von ihrer Kirche enttäuscht ist und die Meinung von Kirchenvorstehern arg angeschlagen ist!

 

Was aber, wenn wir der Regung eine ungeliebte Kirche zu verlassen auch noch Taten folgen lassen, wie es früher einige und heute immer mehr Menschen vormachen: Jene, die einen geharnischten Brief an den Bischof geschrieben haben oder einfach voller Drang auf die Einwohnerkontrolle der Gemeindeverwaltung stürmten und sich als „Konfessionslos“, oder simpel als „Christen“  oder „Bibelgläubig“ eintragen liessen?

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRNTiXaS_3AhjYv9t85NEI8VYMI-Swwj7lR936A4VCGhTchzUSYViele überfällt dabei ein mulmiges Gefühl! Einige denken an die Hochzeit der Kinder, was wohl der Pfarrer und die Verwandten, die Nachbarn dann sagen werden oder machen sich Gedanken, wer denn die Abdankungsrede am eigenen Grab halten soll? Was sie kaum bedenken aber ist: Wie denkt Gott darüber, wenn wir Feigheit zeigen? (Off 21:8)

 

Nun, offenbar haben sich im Jahre 2010 weit weniger Deutsche sich solche Fragen gestellt und dafür danach gehandelt! In der Internet Online-Ausgabe der Süddeutsche. de stand vor etwas mehr als einem Jahr am 6. April 2011 zu lesen:

 

Katholische Kirche

Zahl der Kirchenaustritte steigt um 40 Prozent

"Persönliche Form des Protests und der Abscheu": 180.000 Katholiken haben ihrer Kirche als Folge der Missbrauchsskandale den Rücken gekehrt. Besonders viele Austritte gab es in den bayerischen Bistümern.

Am Berliner Canisius-Kolleg nahm einer der größten Skandale in der katholischen Kirche seinen Anfang. Im Januar 2010 gab der Rektor der renommierten Jesuitenschule bekannt, dass es dort zum systematischen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen durch katholische Geistliche gekommen war. Mehr als ein Jahr danach erweisen sich die Folgen des Skandals als verheerend für die katholische Kirche: Die Zahl der Kirchenaustritte stieg im vergangenen Jahr um 40 Prozent.

 

 

Dies war nur eine der Spitzen einer ganzen Kette von Skandalen, welche renommierte Schulen erschütterten und zwar nicht bloss katholische, sondern auch protestantische und reine Staatsschulen!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQd7XvbYSKOz6OcJv2QX65ubhQjCnWnaYn9nhZCqeb5_kUl-QvlAuch Zeugen Jehovas wurden lautstark angeklagt, dass es zu vielen Übergriffen von Seiten Ältester und selbst Kreisaufseher gekommen sei und dies genauso wie in der Katholischen und Reformierten Kirche fein säuberlich zugedeckt worden war! Daraufhin wurde reagiert und ein neues, geheimes Ältestenhandbuch „Hütet die Herde Gottes“ (ks10) wurde im Jahre 2010 herausgegeben, wo der Begriff „Kindsmissbrauch“ und ähnliches nun nahezu 40 Mal unter verschiedenen Themen erscheint! Erst das Aufdecken dessen, was sorgfältig zugedeckt wurde und die Skandale brachten die Leitende Körperschaft zum Handeln! Klagen in Höhe vieler Millionen hängen über der WATCHTOWER! Wir werden das Buch und das Thema in naher Zukunft behandeln und vielerlei neue Art Heuchelei aufdecken und wie offensichtlich kriminellen Elementen von leitender Seite der Organisation her Unterschlupf gewährt wird! Auch dort geht es weit mehr darum Kirchgänger aufzuhäufen als für wirkliche Reinheit zu sorgen! Wir sind daran weitere Fälle zu untersuchen und ans Licht zu zerren! Jesus gibt jedem von uns Rat auf den wir hören sollten:

 

(Matthäus 10:25-28)  Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna vernichten kann.

 

Wer ungerechtes Handeln nicht rügt, sondern zudeckt, der hat daran Anteil! Nur dadurch kann sich das Schlechte ungehemmt verbreiten, indem es geduldet und Stillschweigen darüber gebreitet wird! Andererseits ist auch deutlich, dass der Kampf des politischen Systems gegen die Religionen schon voll im Gange ist, weil jene ihrerseits politische Skandale verbreiten! Die beiden „Berge“ (Hierarchien) beginnen sich voneinander mehr und mehr zu entfernen!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR5B1AiazQ0hDX__mCg0_ckz8unjh7f42Kc9XpwOUndXtFQTZalEQViele Eltern fragten sich, wo sie überhaupt noch ihre Kinder in den Religionsunterricht oder zur Ausbildung hinsenden könnten!  In den USA nahm in derselben Zeit, wo die Kirchenaustritte ebenso zunahmen die Zahl von Schulausbildung im Elternhaus sprunghaft zu, da viele besorgte Väter und Mütter es vorzogen, ihre Kinder zumindest in den ersten Jahren der Schulausbildung persönlich zu bilden, statt sie in die Hand religiöser oder staatlicher Ausbildner zu geben. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz greifen immer mehr Eltern zu dieser Option! Eine moralische Erziehung erscheint vielen inzwischen wieder wichtiger, wie ein Hochschulabschluss und staatlicher Titel und dabei Jugendliche zu haben, die nicht mehr zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden wissen!

 

Bei vielen war es eine eigene starke Bindung an Gott und eine gute biblische Bildung die dazu den Hintergrund bildet und den durch persönlichen Entscheid der Religion und/oder ebenso der Staatsschule den Rücken zu kehren! Statistiken beweisen, dass Kinder die von Eltern und Heimgruppenlehrern ausgebildet wurden gleiche und gar bessere Resultate in den Prüfungsergebnissen vorzuweisen haben aber in geistig-moralischem Sinn den anderen oft weit überlegen sind!  Jesus zum Beispiel hatte keine der rabbinischen Schulen besucht und deshalb fragten sich die Juden, woher er denn seine herausragende Bildung habe.

 

(Johannes 7:14-19)  Als nun das Fest zur Hälfte vorbei war, ging Jesus in den Tempel hinauf und begann zu lehren. 15 Daher begannen sich die Juden zu wundern und sprachen: „Wieso ist dieser Mann gelehrt, da er nicht auf den Schulen studiert hat?“ 16 Jesus dagegen antwortete ihnen und sprach: „Was ich lehre, ist nicht mein, sondern gehört dem, der mich gesandt hat. 17 Wenn jemand SEINEN Willen zu tun begehrt, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. 18 Wer aus sich selbst redet, sucht seine eigene Ehre; wer aber die Ehre dessen sucht, der ihn gesandt hat, dieser ist wahrhaftig, und keine Ungerechtigkeit ist in ihm. 19 Hat nicht Moses euch das GESETZ gegeben? Doch niemand von euch gehorcht dem GESETZ.

 

Ganz deutlich bezieht Jesus sich auf Gottes Gebote und Lehren durch Moses, die ihm offensichtlich seine Eltern beibrachten. Bereits als Zwölfjähriger erstaunte er die Lehrer im Tempel wegen seiner Gelehrtheit, seiner klugen Fragen und Antworten die er gab! (Lu 2:41-50) Dann, bei seiner Taufe durch Johannes den Täufer ergänzte Jehova dies durch „heiligen Geist“ als dieser wie eine Taube sich auf ihn senkte. Indem er sich an sein vormenschliches Leben im Himmel und die Worte des Vaters erinnerte. Alles was Er ihn als himmlischen Sohn gelehrt hatte, bevor er den Auftrag annahm als Kind aus Maria geboren zu werden, dies wurde ihm bewusst er wurde jedem menschlichen Lehrer weit überlegen!

 

Jehova selbst gibt uns daher das herausragendste Beispiel unsere Kinder selbst zu belehren! Jesus bemerkte dazu, dass der Jünger oder Schüler danach streben muss so zu werden wie sein Lehrer! Er bezeichnete dies als erreichbares Ziel: „Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr.“

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTFD7N6uHPFWULHW2j0y568ccmlElyqZ0QagKvmPpfOslnb-Wc-Eltern sollten Kinder doch dazu bringen, sich selbst aus Eigeninteresse fortzubilden, sobald sie das Grundwissen haben. Erstaunlicherweise lernen Kinder von ihren Eltern in einem Bruchteil der Zeit dasselbe und weit mehr, was sie in der Schule unter Zwang lernen müssen, sobald sie den Vorteil erkennen Liebe zum Erwerben von Erkenntnis zu zeigen! (vergl. Spr. 2:1-9) Dies bedingt, dass Elter sich Zeit nehmen und vorbereiten, was aufgrund des Systems nicht allen möglich ist! Heute gibt es hierzu sehr viele Möglichkeiten und gutes Ausbildungsmaterial. Eltern ihrerseits zeigen ein wirkliches Interesse an ihren Kindern, wenn sie die Möglichkeit haben und diesen Weg erwählen!

 

Was von der Schule zu sagen ist gilt noch weit mehr für die religiöse Ausbildung! Die beste Ausbildung durch eine Religion ist genau betrachtet immer noch eine Indoktrination von Lehren, welche oft der Heiligen Schrift widersprechen! Warum uns mit Ramsch abspeisen lassen, wenn wir durch kluges Eigenstudium weit tiefer in die Wahrheit einzudringen vermögen? Wenn wir lernen unsere Kinder zu schulen, um selbst nach der Wahrheit und nach Gottes Gerechtigkeit zu graben wie nach Schätzen: Wie sind wir da nicht fähig andere Menschen über Christus und das kommende Königreich zu belehren? Das ist doch die Aufgabe die jeder von uns bei der Taufe übernommen hat! „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ Dies beginnt in der Familie bei regelmässiger Belehrung unserer Kinder! (Mat 28:19, 20)

 

Als Erwachsener schloss sich Jesus keiner der damaligen geachteten jüdischen Religionen an, weder den Pharisäern noch den Sadduzäern oder den weniger zahlreichen aber sehr aktiven Essenern. Diese letztere Gruppe wurde durch die 1948 am Toten Meer gefunden Schriftrollen berühmt!  Jesu Jünger ihrerseits musste jede der Sekten der sie zuvor angehörten verlassen, wenn sie Jesus nachfolgen wollten. Selbst familiäre Bindungen mussten in den Hintergrund treten:

 

(Lukas 9:57-62)  Als sie nun unterwegs waren, sagte einer zu ihm: „Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.“ 58 Und Jesus sprach zu ihm: „Die Füchse haben Höhlen, und die Vögel des Himmels haben Schlafsitze, der Menschensohn aber hat keine Stätte, wo er sein Haupt niederlegen kann.“ 59 Dann sagte er zu einem anderen: „Folge mir nach.“ Dieser sprach: „Erlaube mir, zuerst hinzugehen und meinen Vater zu begraben.“ 60 Er aber sprach zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben, du aber geh hin, und verkündige das Königreich Gottes weit und breit.“ 61 Und noch ein anderer sagte: „Ich will dir folgen, Herr; doch erlaube mir zuerst, meinen Hausgenossen Lebewohl zu sagen.“ 62 Jesus sprach zu ihm: „Niemand, der seine Hand an einen Pflug gelegt hat und nach den Dingen blickt, die dahinten sind, ist für das Königreich Gottes tauglich.“

 

Ein wirklicher Christ zu werden bedeutet somit weit mehr als irgendeiner Kirche anzugehören! Wahres Christsein verlangt von uns „mehr als das Gewöhnliche“, dies umso mehr, wie der Tag des Gerichts herannaht! (Heb 2:1) Niemand anders hatte Jesus ausgebildet ein Redner und der grösste Lehrer zu sein der je existierte als sein eigener himmlischer Vater! Väter müssen sich wieder ihrer Pflichten als „Familienhaupt“ bewusst werden, Mütter wieder vermehrt an ihre Familie und die wahre Zukunft denken, statt an eigene Kariere und die der Kinder!

 

Eine Zugehörigkeit zu einer der damaligen Sekten hätte für Jesus und seine Jünger einen Widerspruch gebildet, denn keine hielt sich gemäss Jesu eigenen Worten an das GESETZ, während er es vollkommen vorlebte, dass wirkliche Gesetzestreue nicht nur möglich sei, sondern der einzige Weg darstellt, um mit Gott in Frieden zu kommen!

 

(1. Johannes 5:3, 4)  Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Der Sieg über die Welt besteht doch gerade darin, dass wir kein Teil mehr ihres verderbten Systems bilden! Gerade wegen ihrer Absonderung wurde die Christen des ersten Jahrhunderts „der Weg“ genannt und man meinte, es wäre eine neue jüdische Sekte! Paulus verteidigte sich dagegen vor dem Statthalter Felix:  Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht“ (Apg 24:14). In Wirklichkeit war es nichts weiter als eine Wiedererweckung des Geistes, den die Juden am Ende der vierzigjährigen Wüstenwanderung bekundeten, als Moses ihnen den Fluch und den Segen in der Ebene Moabs vorlas: 

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQNvt2x4g2iiXSxDrjTfFdJiyxUUOL51fQjGxhPrUKMaVIndphZ4w(5. Mose 30:17-20)  Wenn sich aber dein Herz wegwendet und du nicht hörst und du tatsächlich verführt wirst und dich vor anderen Göttern niederbeugst und ihnen dienst, 18 so teile ich euch heute mit, daß ihr ganz bestimmt umkommen werdet. Ihr werdet eure Tage nicht verlängern auf dem Boden, zu dessen Besitzergreifung du über den Jordan ziehst. 19 Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, 20 indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Ịsa·ak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“

 

Der Zeitpunkt, wo nicht nur das ganze Gelobte Land erneut zum Erbe zur Verteilung steht, sondern vielmehr die ganze Erde ist nahe gekommen!

 

Jede Religion oder Sekte bedeutet in Wirklichkeit „ein anderes Gesetz“, eine veränderte Lehre, die sich vom GESETZ Mose und dann nach Jesu Tod vom „GESETZ des Christus“ abhebt, weil es Dinge hinzufügt, andere weglässt und wieder andere nach eigenem Gutdünken verändert! Jesus aber führte die Menschen zurück zum ursprünglichen Sinn und zeigte die Essenz in der Lehre Gottes durch Seine Propheten!

 

Die Frage nach dem Hinausgehen aus der Religion und dem Beitritt zu einer anderen hat somit eine lange Tradition und wir wollen dem Thema etwas mehr auf den Grund gehen! Der Brief zu diesem Sabbat und Wochenende behandelt als Fortsetzung dieses Thema aus der Sicht, was uns Jesus, die Propheten und die Apostel an Gedanken Gottes hierzu übermittelt haben!

 

Sollte ich meine Religion wechseln oder gar keiner Religion angehören?

 

Ohne Zugehörigkeit zu einer bestimmten Religion ist somit etwas ganz anderes wie ohne Gott zu sein, Atheist oder Agnostiker zu werden! Da jede Religion die ursprüngliche Lehre von Seiten ihrer Gründungsväter oder späterer Kirchenführer verlassen hat, gilt es wiederum zurückzufinden und das zu tun, was zu Beginn in Israel Erfolg hatte, nachdem das Land erobert worden war! Jede Hausgemeinschaft war nach der Landverteilung weitgehend auf sich selbst abgestellt! Eine vergleichbare Situation sollten wir uns bei der Zerstörung der Religionen „Babylons der Grossen“ vorstellen. Ebenso war es im ersten Jahrhundert bei den Urversammlungen und dann, als die Christenverfolgung in Judäa begann und alle fliehen mussten und in alle Winde verteilt wurden.

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQSbkWsHtuuDn-ar60IN2BUCVJFdNYySWH5elJCOD1nnpWt9wrYAn diese soziale Ordnung, Religion genannt, an die sich viele heute mit aller Kraft haften wird es bald schon nicht mehr geben! Dann, auch nach Harmagedon, wo nur ein geringer Prozentsatz der Erdbevölkerung übrigbleiben wird sind es dieselben alten Gebote Gottes die als Regeln erneut gelten! Die kommende erdenweite Verwaltung wird aufgrund derselben alten GESETZE handeln! Dies sollte uns nicht erschrecken, im Gegenteil, denn erstmals werden danach wirklich friedliche Verhältnisse hergestellt werden! Jesus hatte gelehrt, dass nicht steinerne Gebäude zur wahren Anbetung notwendig sind sondern „Geist und Wahrheit“, unverfälschte Wahrheit! (Joh 4:20-26) 

 

(Jesaja 48:22)  Es gibt keinen Frieden“, hat Jehova gesprochen, „für die Bösen.“

 

Jehova ist es, der mittels der Gebote bestimmt, was „Böse“ und was „Gut“ sei! Da Moses im GESETZ festgelegt hatte, dass je zehn Familien ein Mann der ein herausragendes Zeugnis hat jeden Sabbat die übrigen neun Familienhäupter, deren Frauen und so weit möglich und sinnvoll auch die Kinder versammele, um sie in den fünf Büchern Mose zu schulen, so lernten alle Kinder sehr früh schon das Lesen und Schreiben. „Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. synagoge = Versammlung]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“ (Apg 15:21) Dies erklärte Jakobus am so genannten Apostelkonzil des Jahres 49 u.Z..

 

Das Handwerk übernahmen Kinder damals von ihren Vätern, Onkeln und näheren Bekannten! Das Einhalten von Gottes Geboten war jedem zur Routine geworden, die weder grosse Anstrengung noch aussergewöhnliche Mühe kostete! Darum erklärt doch auch Johannes am Ende des ersten Jahrhunderts die wahren Christenversammlungen ansprechend:

 

(1. Johannes 5:2)  Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten handeln.

 

Die Zeit der Richter dauerte etwas über vierhundert Jahre, wo Israel ohne König war und aufgrund der beständigen Belehrung seitens Familie und Versammlung (gr: Synagoge) Jehova gegenüber weitgehend ein getreues Verhalten zeigte! Die Vorsteher waren Richter und drei Mal im Jahr wurde in Jerusalem an den gesetzlichen Festzeiten das ganze Volk durch die Priester belehrt. Die Leviten besuchten die Sabbatversammlungen in ihrem Gebiet, berieten die Vorsteher und Familienhäupter und halfen bei schwierigeren Rechtsfällen!

 

(Richter 17:6)  In jenen Tagen gab es keinen König in Israel. Jedermann war gewohnt, zu tun, was in seinen eigenen Augen recht war.

 

Weder Religion noch ein straffes und aufwendiges Staatswesen war notwendig, weil das GESETZ und die Liebe untereinander bindend wirkten, zusammengehalten durch den einen Gott und den einen Geist, der zu jedem aus der Schrift redete. Heute vereint uns die eine Taufe unter einem Herrn im einen „Königreich des Sohnes der Liebe“!

 

Auch die ersten Christenversammlungen wurden alle im Sinne einer stabilisierenden Einheit unter ein und demselben Geist als von einer Kirchenstruktur unabhängige Einheiten geführt! Paulus liess es nicht zu, dass eine Hierarchie aus Jerusalem die Angelegenheiten seiner Versammlungen beeinträchtigte. Als ein Versuch der Unterjochung in Antiochia durch eine „andersartigen gute Botschaft“ Unruhe verursachte, schrieb er unmittelbar an jene Brüder:

 

(Galater 1:3-9)  Unverdiente Güte und Friede sei euch von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus. 4 Er hat sich selbst für unsere Sünden hingegeben, damit er uns befreie von dem gegenwärtigen bösen System der Dinge gemäß dem Willen unseres Gottes und Vaters, 5 dem die Herrlichkeit sei für immer und ewig. Amen.

6 Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Da wurde von „falschen Brüdern“ eine inzwischen veränderte, „andersartige gute Botschaft“ verkündet, Regeln sollten eingeführt werden, welche Christus nicht gelehrt hatte und Erleichterungen, welche er als Herr, als Hoherpriester und als König erlassen hatte, wollten jene wieder aufheben! Paulus war zu Recht zornig!

 

Wenn immer wir es wagen „das böse System“ zu verlassen, den etablierten Kirchen den Rücken zuzudrehen, dann taucht auch die Frage auf: Wo und wie wir dann des Gebot erfüllen uns zu versammeln?  (Heb 10:24, 25)

 

Diese Frage muss jeder für sich zu lösen beginnen! Als die Christen Judäas unter Verfolgung kamen standen sie unter demselben Problem! Sie musste, wo immer sie hinkamen selbst neue Gruppen und Hausversammlungen ins Leben rufen!

 

An die Hebräerchristen, die „Ebioniten“, welche ja in den meisten damaligen Versammlungen im Gebiet der Nationen die Ältesten stellten schrieb Paulus aufmunternde Worte. Sie waren es doch, die von Kindheit an im GESETZ geschult waren, die Aussagen der PROPHETEN kannten und so die Lehren der Apostel und Jünger in „öffentlichen Erklärungen“ lehren mussten und innerhalb ihrer Gruppen und Versammlungen damit das GESETZ aufrichteten! (Rö 3:31)

 

(Hebräer 10:23-25)  Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Alle jene Christen hatten ihre bisherige Religion verlassen, sei diese jüdisch oder heidnisch gewesen! Einige aber unterliessen es danach wie gewohnt am Sabbat sich mit den übrigen am Ort zur Belehrung zu treffen, zum Gebet und Lobpreis Gottes: In einem der Privathäuser, wo ein reifer Christ die Führung übernommen hatte!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcTDeBIhnraPfSRrYFwAHTVIWRTCFoq3kuOK4TvD0s4whkDDr0a9Vorab heisst es somit zuerst, „das Verunreinigte nicht weiter anzurühren“, sich abzusondern, wie Paulus deutlich im 2.Brief an die Korinther riet! (2.Kor 6:17) Dann gilt es sich mit Gleichgesinnten zu treffen und das mittels Eigenstudium Vertiefte mit anderen zu teilen! Nicht die Grösse einer Gruppe ist das Entscheidende: Es ist der Geist der Liebe, des sich gegenseitigen Helfens in echter brüderlicher Zuneigung, sich zu stärken und zu ermuntern, da wir doch dem Tag Jehovas, dem Tag der Rückkehr unseres Herrn nähern!  In einem Fall besuchte Paulus am Sabbat eine Versammlung jüdischer Frauen, die sich an einem Fluss trafen, sicherlich weil es eine Zeit der Verfolgung war! (Apg 16:13)

 

Dies sind die Gedanken die wir heute aussähen, damit sie aufnahmefähige Herzen finden mögen und dort Früchte zu tragen beginnen! Keine grossartige Organisation ist von Gott her verlangt, keine steinernen Tempel, um Sein Gebot zu erfüllen, sondern echte Gottesfurcht und das Bemühen, Sein Wohlwollen zu erlangen, mittels „Geist und Wahrheit“! Jesus machte dies mit seiner Versammlung der zwölf Apostel vor und später haben wir das Beispiel der Versammlungen des Paulus, die oft erst mit zwei oder drei Männern und Frauen begannen, solchen die als erste den tieferen Sinn der guten Botschaft zu verstehen begannen. In den ersten zweieinhalb Jahrzehnten waren es ausser den hebräischen Schriften oft nur eine Kopie des Matthäusevangeliums, das jenen kleinen Hausversammlungen zur Verfügung standen und doch wurden sie von Gott geführt und durch Jesus gesegnet!

 

So geben wir Dir, lieber Bruder, liebe Schwester, liebe Freunde diese Gedanken mit in den Sabbat! Nicht die  Zugehörigkeit zu einer Religion oder einer Sekte ist es, was uns am Gerichtstag vor Gott ausweist, im Gegenteil kann dies uns zur Schlinge werden, weil wir dadurch an deren Sünden Anteil haben! Es gibt keine Religion, wo nicht Habsucht und Machtdenken deren oberste Führungsriege durchdringt! Hüten wir uns vor diesen Dingen und üben wir uns in aktiver Nächstenliebe untereinander, denn: „Die Liebe ist Erfüllung des ganzen Gesetzes“ (Rö 13:8-10).

 

Urs Martin Schmid

 

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