E-MAIL vom 17.8.2012

Das Märchen von der "wahren Religion" und den sieben Geisslein 

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Als wir Kinder waren gefielen uns die Märchen  und wir konnten es nicht erwarten, dass Mutter abends an unser Bett sass und uns eine weiter Geschichte aus Grimms Märchenbuch vorlas, reich bebildert, unsere Phantasie beflügelnd! Erst viel, viel später, als wir grösser waren gab es Erklärungen, dass Grimms Märchen auch voller Gewalt wären und den Kindern in ihrer Entwicklung Schaden bereiten könnten! Zu spät, unsere „bösen Mütter“ hatten uns nicht verschont und die gruseligen Stellen gar mit besonderem Nachdruck gelesen! Was uns allen aber am besten gefiel, das war das schöne Ende, wo z.B. das Schneewittchen aus dem Dornröschenschlaf erwacht und der Prinz sie fort in sein Schloss trug oder die sieben Zwerge das Dornröschen mit allem Guten das sie hatten am Tisch bewirteten. Oder hab ich da etwas verwechselt? Na ja, es ist eine lange Zeit her!

 

Beschreibung: Beschreibung: http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSD_z2zMUecog3t8J4t2HNeg5IuBbkR8TW21nKM-waWRC2Jgqy-Irgendwie scheinen die Religionen guten Märchenerzählern zu gleichen, die ähnliche Geschichten fabulieren, um sie uns von Klein an beizubringen, bis wir die Wahrheit und das Fabulierte kaum noch zu unterscheiden wissen! In gut katholischen Häusern werden Geschichten von Heiligen den Kindern beim Zubettgehen vorgelesen, wo ganz ähnlich grausame Sachen geschehen, wie da, wo der böse Wolf das Rotkäppchen auffrisst und dann, wenn man ihm den Bauch aufschneidet Grossmutter und Rotkäppchen unversehrt zu Tage kommen! Faszinierend, aber wahr?

 

Etwas vergleichbares kennen wir auch von den Religionen her! Diejenige, die uns gerade zu fangen sucht, die ihre Prediger nach unserer Haustüre ausgesandt hat oder in ihrer Zeltmission und mittels Wunderheilungen etwas vormacht, dass wir zum Staunen nicht herauskommen: Krebskranke plötzlich gesund werden und Lahme herum laufen und Blinde sehen,  wo plötzlich alle in unverständlichen „Zungen“ faseln und jede dieser Religionen von sich behauptet „die einzig wahre“ zu sein und alle übrigen würden sich irren und uns betrügen!

 

Bei näherem Hinsehen aber erscheint uns derselbe Wolf in unterschiedlichem Schafspelz, der eigentlich neben dem Reden von seiner (veränderten) guten Botschaft dahinter versteckt weit andere Absichten hat, als dass wir sie so leicht erkennen könnten: Sie wollen alle unser Geld, unsere Arbeitskraft, unsere Gutmütigkeit und was immer wir zu bieten haben für ihre Zwecke nutzen! Jesus Warnung gilt auch heute, wo wir doch glauben in einer wohlinformierten Zeit zu leben:

 

(Matthäus 7:15-20)  Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? 17 Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; 18 ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. 19 Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen.

 

Jeder Baum entspricht einer der vielen Religionen! Haben sie vielleicht wahren Frieden und Sicherheit gebracht? Haben deren Glieder aufgehört zu lügen, zu betrügen, zu hassen, die Ehe zu brechen, den Sabbat zu missachten und Jehova als einzigen Gott ernst zu nehmen und ihn mittels Taten zu lieben?

 

Jesus war kein Märchenerzähler, obwohl seine Geschichten voll von Illustrationen waren. Jede der Illustrationen zeigte eine Wirklichkeit auf und er wollte, dass wir sie verstehen, um uns vor falschen, gut verdeckten Gefahren zu warnen und uns dazu zu bringen, das Unterscheidungsvermögen zu entwickeln! Wir sollten selbst lernen zwischen den süssen und den sauren „Früchten“ der Menschen zu unterscheiden! Leider war es eine Tatsache, dass nahezu alle seine Reden von den religiösen Führern unabhängig der Sekte, die sie vertraten, diese als „faul“ zu erkennen gab! Dies gilt heute genauso! Jesus schloss sich keiner Religion an und einer seiner treuesten Vertreter, den Saulus von Tarsus holte er mitten aus einer Mission heraus, wo er als Vertreter der Pharisäer und als Gegner den Jüngern Christi nachstellte! Er machte ihn zu einem treuen Verkündiger und verbot ihm wie den andern elf Jüngern je eine Sekte zu bilden oder eine Religion zu gründen! Das Urchristentum fühlte sich als eine Nation mit einem König und Hohepriester an der Spitze, inmitten der übrigen Nationen ohne Teil von jenen zu sein!

 

(Johannes 15:17-19)  Diese Dinge gebiete ich euch, daß ihr einander liebt. 18 Wenn die Welt euch haßt, wißt ihr, daß sie mich gehaßt hat, bevor sie euch haßte. 19 Wenn ihr ein Teil der Welt wärt, so wäre der Welt das Ihrige lieb. Weil ihr nun kein Teil der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt auserwählt habe, deswegen haßt euch die Welt.

 

Ja. Diesen Hass der Welt gilt es zu ertragen, die lieber bei den Märchen bleiben, wie der Wahrheit offen zu begegnen! Petrus und Paulus vertraten in der Abwesenheit des Christus dessen Königreich, das er selbst an Pfingsten 33 u.Z. gegründet hatte! Die jüdischen Führer hatten Jesus doch beschuldigt und vor Pilatus angeklagt, dass der behauptet hätte der Christus zu sein, der Sohn Gottes, der Nachfolger auf Davids Thron! Durch das Ausgiessen des heiligen  Geistes an jenem frühen Pfingsttag war es den Aposteln und Jüngern vollkommen klar geworden, was die Aufgabe Jesu gewesen war und was danach, am Ende dieses Systems folgen würde! Hundertzwanzig Jünger begannen das Königreich zu predigen, in das sie eben erst aufgenommen worden waren: Das „Königreich des Sohnes seiner (Gottes) Liebe“! Das war keine neue Religion, sondern Fortsetzung und Ersatz des „Königreiches für Israel“, das bis Jesu Tod unter Führung der Leviten und des aaronschen Hohenpriesters stand. Nun war etwas Neues gekommen unter Jesu Herrschaft als Priesterkönig! Paulus beschrieb dieses Königreich im Brief an die Kolosser, in das jeder Christ bei seiner Taufe aus Glauben und als reifer Mensch Aufnahme findet:

 

(Kolosser 1:13-20)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden. 15 Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16 denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17 Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen, 18 und er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen der Erste werde; 19 denn [Gott] hat es für gut befunden, in ihm die ganze Fülle wohnen zu lassen 20 und durch ihn alle [anderen] Dinge wieder mit sich zu versöhnen, indem Frieden gemacht wurde durch das Blut, [das er] am Marterpfahl [vergoß], es seien die Dinge auf der Erde oder die Dinge in den Himmeln.

 

Es gibt nicht zwei oder gar viele Häupter am „Leib des Christus“!  Paulus wurde von den Juden verfolgt, weil er Jesus als König deklarierte und ihn an der Stelle des Hohepriesters in Jerusalem als den wahren Diener im Tempel Gottes, im Himmel selbst bezeichnete! Im Brief an die Hebräer hob er Jesu Stellung als Hoherpriester hervor, der ein einziges Schlachtopfer darzubringen hatte, um Sünden vollkommen auszutilgen, den Fluch zu löschen!

 

(Hebräer 7:26-28)  Denn ein solcher Hoherpriester wie dieser war für uns der geeignete: loyal, arglos, unbefleckt, getrennt von den Sündern und höher als die Himmel [[höher als die die Mächtigen]] geworden. 27 Er hat es nicht täglich nötig, Schlachtopfer darzubringen wie jene Hohenpriester, zuerst für seine eigenen Sünden und dann für die des Volkes (denn er tat dies ein für allemal, als er sich selbst [als Opfer] darbrachte); 28 denn das GESETZ [[(die Verordnungen des Salzbundes an Levi)]] setzt Menschen zu Hohenpriestern ein, die mit Schwachheit behaftet sind, aber das Wort des Eidschwurs, der [erst] nach dem GESETZ kam, [setzt] einen Sohn [ein], der für immer vollkommen gemacht worden ist.

 

Ja, der neue Bund für ein Priesterkönigtum (Ps 110:1-4) löste den alten Bund mit Levi und dessen Verordnungen für den täglichen Dienst im „Zelt der Zusammenkunft“ und dann im Tempel ab! Es war ein besserer Bund, da er das Königtum mit dem Priesteramt vereinte! Er löste aber nicht den GESETZES-Bund ab, denn auf ihm baute er ja auf! Jesus war gekommen diesen ganzen Bund und all das, was die Propheten verkündet hatte zu erfüllen! (Mat 5:17-20) Es war nicht seine Aufgabe eine „Kirche“ (gr. egglesia = Versammlung; Synagoge) zu gründen, sondern die Schafe Israels in die neue „Hürde“ des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ einzusammeln!  

 

Kein tägliches Opfer auf irgendwelche Altären von Kirchen ist notwendig! Alleine die jährlich von Gott verordnete Erinnerung an das Passah, das jede Familie für sich in der Hausgemeinschaft einnehmen soll, wo an den Strafengel erinnert wird, der Israel beim Auszug verschonte und anleitete! Genau diese Feier benutzte Jesus, um auf seinen kommenden Tod hinzuweisen und mittels Brot und Wein, Dinge die am Abendmahl von Beginn an Anteil hatten, sollten zuerst seine Apostel an sein Blut und seinen bald schon geopferten Leib erinnert werden. Ihr Predigen bis an die Enden der Erde sollten vom König und seinem Opfer Zeugnis sein! Sie sollten verkünden,  dass er wiederkommen werde und Gottes „Königreich der Himmel“ (keine Religion sondern eine gerechte Regierung!) die ganze Erde umfassen werden!

 

Nun, wenn Jesus „für immer vollkommen gemacht ist“, ewig lebt und bis zum Abschluss des Systems bei den Seinen verbleibt (Mat 28:20) frägt es sich: Wie viele Hohepriester er den wirklich auf der Erde benötigt, bei dem Chaos von Religionsführern, welche ihm diese Stellung streitig machen?

 

Wir wollen diesem Thema im Brief etwas mehr auf den Grund gehen und ein paar gut verdeckte Geheimnisse über die „Wölfe“, die „Schneewittchen“, die „sieben Zwerge“, das „Rotkäppchen“ und all die vielen Prinzen kennen lernen, da wir nun ja Erwachsene sind mit Denk- und Unterscheidungsvermögen ausgestattet wurden!

 

Keinem von uns gefällt es, dass und das Fell über den Kopf gezogen und lebendig verschlungen werden! Dass wir von den geschickten Vertretern der Religionen mit ihren ausgefeilten Geschichten irregeführt werden, das merken mehr und mehr Menschen! Zum Vornherein darf ich Dir, lieber Leser verraten, der Du vollkommen überzeugt wurdest, dass natürlich Deine Religion die einzig wahre und richtige ist: Um dies zu bestätigen brauchst Du nicht weiterzulesen, denn Du weisst doch bereits alles. Allen anderen  aber verspreche ich interessante Neuigkeiten hinter den vielen dornigen Rosen, die das Schloss der Seelig machenden Religionen umranken!

 

Welches ist die wahre Religion und wie erkennen wir die Falsche?

 

Selbst im Märchen müssen die Prinzen erst harte Arbeit leisten, bevor sie die schöne, schlafende Prinzessin mit einem Kuss aufwecken dürfen! Auch Salomo verspricht uns bei harter Arbeit reichen Lohn, wenn wir den Sand, den Schutt und die Felsbrocken wegräumen, welche uns Religionsführer vor den Eingang zur Höhle der Weisheit geschüttet haben!

    

Verlassen wir doch jene Welt von kindlichen Märchen und wenden uns dem zu, was uns wirklich weise werden lässt, um zwischen dem was schlecht ist und dem was gut ist wirklich unterscheiden zu lernen! Die Worte Salomos sind direkt an Dich gerichtet, höre ihm doch zu und versuch jedes der Worte in ihrer Tiefe zu verstehen:

 

(Sprüche 2:1-19)  Mein Sohn, wenn du meine Reden annehmen und meine eigenen Gebote bei dir verwahren wirst, 2 indem du der Weisheit dein Ohr leihst, so daß du dein Herz dem Unterscheidungsvermögen zuneigst, 3 wenn du überdies nach Verständnis selbst rufst und zum Unterscheidungsvermögen deine Stimme erhebst, 4 wenn du danach fortwährend wie nach Silber suchst und du wie nach verborgenen Schätzen ständig danach forschst, 5 dann wirst du die Furcht Jehovas verstehen, und du wirst die wahre Erkenntnis Gottes finden. 6 Denn Jehova selbst gibt Weisheit; aus seinem Mund [kommen] Erkenntnis und Unterscheidungsvermögen. 7 Und für die Rechtschaffenen wird er praktische Weisheit aufbewahren; für die, die in unversehrter Lauterkeit wandeln, ist er ein Schild, 8 dadurch, daß die Pfade des Rechts eingehalten werden, und er wird den Weg seiner Loyalgesinnten behüten. 9 In diesem Fall wirst du Gerechtigkeit und Recht und Geradheit verstehen, die ganze Bahn des Guten.

10 Wenn Weisheit in dein Herz einkehrt und Erkenntnis selbst deiner eigenen Seele lieblich wird, 11 so ist es Denkvermögen, das stets über dich wachen wird, ja Unterscheidungsvermögen wird dich behüten, 12 um dich von dem schlechten Weg zu befreien, von dem Mann, der verkehrte Dinge redet, 13 von denen, die die Pfade der Geradheit verlassen, um auf den Wegen der Finsternis zu wandeln, 14 von denen, die sich freuen, Schlechtes zu tun, die über die Verkehrtheiten der Schlechtigkeit frohlocken, 15 denen, deren Pfade krumm sind und die in ihrem allgemeinen Lauf abwegig sind, 16 um dich von der fremden Frau zu befreien, von der Ausländerin, die ihre eigenen Reden glattgemacht hat, 17 die den vertrauten Freund ihrer Jugend verläßt und die sogar den Bund ihres Gottes vergessen hat. 18 Denn wahrlich, zum Tod hinab senkt sich ihr Haus, und hinab zu den im Tode Kraftlosen [führen] ihre Spuren. 19 Keine von denen, die Beziehungen mit ihr haben, werden zurückkehren, noch werden sie wieder auf die Pfade der Lebenden gelangen.

 

Salomos eindringliche Worte stehen den einschlummernden Worten der Märchen gegenüber, die wir von geschickten Verdrehern der Wahrheit nicht nur während unserer Kindheit aufgenommen haben, sondern die uns bis heute in wohlbekannter Form als „offizielle Wahrheit“ von Seiten der religiösen Führer verabreicht werden!

 

Als Erwachsene erwarten wir nicht mehr Grimms Märchen, vorgekaute Geschichten, sondern wünschen der Wahrheit auf den Grund zu gehen! Dies geht nur dadurch, dass wir täglich mit offenem Verstand in der Schrift forschen, sei es auch nur für wenige Minuten dafür aber konsequent!

 

Du bist eingeladen die „wahre Religion“ von der „falschen Religion“ unterscheiden zu lernen, indem Du auf jedes Wort achtest, das uns Gott durch das GESETZ, die PROPHETEN, die Evangelien und die Schreiben der Apostel gelehrt wurde! Wir werden erstaunt erwachen, wie manches Märchen wir als gutgeglaubte Wahrheit anerkannt haben!

 

Nutze den Sabbat wie es Jehova für all jene erwartet, die Er durch seinen Sohn am Gerichtstag zu retten wünscht!

 

Urs Martin Schmid

 

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