E-MAIL vom 13.7.2012

Worin liegt das Geheimnis für glückliche Ehen?

2.Teil: Die Ehe als dauerhafte Institution stärken!

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Meine Europareise geht zu Ende mit einigen sehr interessanten und liebenswerten Erinnerungen. Andererseits gab es neue Erfahrungen wie sich biblische Prophetie an jenen erfüllt, welche in geistiger Hinsicht unsere Vorbilder sein sollten und die sich in Wirklichkeit ihrer Verantwortung entziehen.

 

Besprechungen mit Brüdern, Schwestern, kleinen und mittleren Gruppen die alle ihren Weg in dieser unruhigen Zeit suchen, wo ich diesen und jenen ermuntern und stärken konnte. Besondere Freude machten mir Kommentare von jenen, welche die Briefe und NEWSLETTERS regelmässig studieren. Bei einigen konnte ich gewisse Zweifel auflösen, durch systematisches Analysieren von Grundthemen. Bei anderen halfen die neuen Grafiken und Zeitbände besseres Verständnis zu erlangen und Hemmschwellen im Umgang mit diesen nützlichen Hilfsmitteln konnten abgebaut werden!

 

Der Aufruf im letzten E-Mail von Geschädigten durch die Religionsorganisation der Zeugen Jehovas hat bereits ersten Wiederhall gefunden. Offenbar besteht für viele Menschen die ihr volles Vertrauen in jene Organisation gesetzt hatten und schlussendlich bitter enttäuscht und betrogen wurden ein echtes Bedürfnis Gerechtigkeit zu erlangen. Bei Firmen kennen wir Haftung, wo ein Produkt fehlerhaft ist und zu Schaden führt. Es scheinen nur Religionen wirkliche Narrenfreiheit zu geniessen und deren Vertreter Handlungsfreiheit zu haben, wo sie Schaden verhindern könnten und gefordert sind, sich für ihre Schafe einzusetzen. Löbliche Ausnahmen seien hervorgehoben. Bei den meisten Verantwortlichen aber ist es Routine und Pflichterfüllung und gar eine Art Ergebenheit zur Sache aber nicht jene wahre Form christlichen engagiert sein, das mit dem Herzen im Einklang ist! Paulus rät jedem von uns Christen:

 

(Römer 12:17-21)  Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. 18 Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden. 19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.“ 20 Doch „wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“. 21 Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.

 

Der beste Sieg liegt im Offenlegen dessen, was in Gottes Augen verachtenswert ist. Jesus selbst schwieg nicht und deckte das Schlechte jener nicht zu, die er offen „Heuchler“ und „Otternbrut“ nannte, weil ihr Verhalten nicht mit ihren Lehren in Einklang stand!

 

Bedeuten die Worte des Paulus, dass wir dem Frieden nahrennen sollen, dass jede Art Ungerechtigkeit unter Christen geduldet und ertragen werden muss, ohne dass wir uns dagegen zur Wehr setzen? Das kann es nicht sein, weil ja dadurch dem Bösen und Schlechten weiterer Vorschub geleistet wird! Aus Gottes Augen gesehen macht Er die Führer der Religionen gar dafür verantwortlich, weil sie die Liebe unter Brüdern dadurch fördern müssen, indem sie ungerechte Verhältnisse untersuchen und notwendige Korrekturen einleiten und Unversöhnliche, die nicht Gerechtigkeit lernen wollen zurechtweisen oder gar ausschliessen!

 

Dass dieses Zurechtweisen in der Familie beginnt und der Vater als das Haupt verantwortlich zeichnet wird in der Schrift wieder und wieder bestätigt. Der Vater aber kann seine Aufgabe nur dann wahrnehmen, wenn auch die Versammlungsvorsteher diese Stellung als Haupt und als Richter in innerfamiliären Angelegenheiten stärken! Da aber heutige Vorsteher allzu oft das Wort dieses Systems reden und der Tendenz der so genannten Gleichberechtigung eher das Wort reden, als Paulus und Christus in ihrer klaren Stellung zu unterstützen, stehen Väter oft ohne Unterstützung seitens der Versammlung da! Dadurch besteht die Pattsituation in einem grossen Teil der Familien, da beide Eltern auf ihre Gleichberechtigung beharren und so Streit unausweichlich kommt und sich oft ausweitet! Paulus aber will, dass Christen sich an die von ihm festgelegte Ordnung halten und tolerierte in seinen Tagen keine anderen Sitten!

 

Wenn indes jemand zugunsten eines anderen Brauches streitsüchtig zu sein scheint: wir haben keinen anderen und auch die Versammlungen Gottes nicht.“ (1. Kor 11:16) Dieses dem Frieden nachjagen verlangt viel vom Einzelnen, mehr aber noch von denen die Verantwortung tragen:

 

(Hebräer 12:12-17)  Darum richtet auf die schlaffen Hände und die matt gewordenen Knie, 13 und schafft weiterhin gerade Bahnen für eure Füße, damit das Lahme nicht ausgerenkt, sondern vielmehr geheilt werde. 14 Jagt dem Frieden nach mit allen und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, 15 indem ihr sorgfältig darüber wacht, daß niemand der unverdienten Güte Gottes ermangelt; daß keine giftige Wurzel aufsprießt und Unruhe verursacht und daß nicht viele dadurch befleckt werden; 16 daß kein Hurer [[oder Ehebrecher]] da ist noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht schätzt, wie Ẹsau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für ein Mahl weggab. 17 Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum für eine Sinnesänderung, obwohl er sie mit Tränen ernstlich suchte.

 

Wer sein ewiges Leben aufs Spiel setzt, wie Esau, der Heiliges achtlos behandelte, indem er sein Erstgeburtsrecht als minderwertig erachtete, dem fehlt es an echter Gottesfurcht, denn Jehova wird über Schuldige Strafe bringen und lässt niemanden am kommenden Gerichtstag straffrei. Das kommende „ewige Leben“ bedingt doch, dass wir untereinander friedfertig sind und alles tun, um den Frieden wieder herzustellen, wo durch Missverständnisse oder eine Fehlhandlung dieser verloren wurde!

 

Die „geraden Bahnen“ erreichen wir nur dann, wenn wir auf Gottes Wort achten! Frieden in der Familie entsteht dadurch, dass klare Verhältnisse existieren und dem „Haupt“ die ihm gebührende Ehre erwiesen wird. Dem „Frieden nachjagen“ bedingt Eigeninitiative und jeder der glaubt, dass nur der andere Schuld wäre muss sich zurechtweisen lassen: Zum Streit braucht es zwei, zum Frieden machen genügt einer alleine nicht!

 

Paulus redet zu uns, wenn er an Timotheus von denletzten Tagen“ schreibt, obwohl schon damals eine Teilerfüllung wie Jesus es für das jüdische System angekündet hatte weit fortgeschritten war. Dessen Ende kam 70 u.Z. und Paulus schrieb den Brief um das Jahr 64 u.Z.

 

(2. Timotheus 3:1-7)  Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. 6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Ja, diese fehlende „genaue Erkenntnis“ auf Seiten derer, die uns einmal angeleitet haben hat mit dem GESETZ Gottes zu tun, das jene ablehnen und an dessen Stelle ihre eigene Gerechtigkeit gesetzt haben! Denn Gottes GESETZ definiert, was in Jehovas Augen gut und was schlecht ist!  Paulus bringt es auf den Nenner, wenn er sagt, dass jene religiösen Führer „… eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen“, denn würden sie handeln, wäre Gerechtigkeit die Folge! Da sie jedoch Straffreiheit versprechen und gewähren, weil jemand ihnen zu Diensten oder hörig ist, so machen sie sich mitschuldig!

 

Die ganze Liste von schlechten Eigenschaften deuten auf egoistische Personen hin, welche sich und nicht den Nächsten ins Zentrum stellen, beginnend innerhalb der Familie, wo Kinder nicht mehr gelernt haben ihren Eltern Respekt zu zeigen, möglicherweise weil sie selbst Zeugen waren, dass ihre Eltern, sowohl Frauen und Männer nicht mehr respektvoll Gott gegenüber handelten! Das Vorbild prägt sich ein!

 

Worin liegt das Geheimnis für glückliche Ehen?

2.Teil:  Die Ehe als dauerhafte Institution stärken!

 

Auch im 2. Brief und dem NEWSLETTER gehen wir weiter in die Tiefe und schauen, was die Scheidung und das Aufheben von göttlichen Normen rund um die Ehe für längerfristige negative Folgen hat! Bedenken wir, dass jene, die uns darin unterweisen sollten und die Führung innehaben keine Kompromisse mit dem System schliessen dürfen, weil sie ja dadurch „Teil der Welt“ werden und sich vom „Königreich des Sohnes der Liebe“ abtrennen! Wenn Religionen einerseits behaupten „kein Teil der Welt“ zu sein und andererseits das Rechtssystem dieser Welt in den Vordergrund rücken, dann erfüllen sich die Worte des Paulus an jenen:

 

(1. Korinther 6:1, 2) . . .Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden?

 

Dieses „Wagnis“ bedeutete nichts anderes, als dass der Verantwortliche seine Pflicht gegenüber seiner Zusage in der Taufe verleugnet hatte! Jesus setzt solche Männer und Frauen auf dieselbe Ebene wie „Steuereinnehmer“!

 

Urs Martin Schmid

 

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Einige der Leser haben uns geschrieben, dass mittels dem Internet-Browser GOOGLE-Chrom, Safari, Mozilla und anderen die Grafiken aus WINDOWS-7-ultimate auf www.HARMAGEDON.com.ar verschwommen erscheinen. Bitte sehen sie sich diese Seite mit dem INTERNET-EXPLORER von WINDOWS 9 an!