E-MAIL vom 29.6.2012

Gibt es göttliche Zukunftsplanung? (2.Teil)

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Die Reaktionen auf das letzte Schreiben über göttliche Planung und Eingreifen war unterschiedlich! Es gab Lob und Dank, weil einige ein klareres Verständnis erlangen konnten. Dank an all jene, die uns weitere E-Mail Adressen vermittelten.

 

Ein christlicher Bruder dagegen schrieb und glaubt fest, dass Jesus „das Ende des GESETZES“ sei und Christen vom ganzen GESETZ, auch den zehn Geboten entbunden wären. Nun, das zu widerlegen ist unmöglich, wenn jemand sich weigert auf Argumente einzugehen! Das sehen wir bei allen Religionen die Dogmentreue erwarten, wo dieselben Dogmen aber Gottes Wort ungültig werden lassen! Das GESETZ aber ist gerade die Grundlage, auf der alles in der Schrift aufbaut: Ein Verständnis ohne die fünf Bücher Mose und die Zehn Gebote ist vollkommen ausgeschlossen, weil irgendwo alles damit verknüpft ist! Ein ganzheitliches Denken schliesst eben alle Teile mit ein. Ein selektives Wunschdenken klammert aus, was unbeliebt oder gar schmerzhaft erscheint. Diese Form zu interpretieren ist schon beim Teufel in Eden im Vordergrund gestanden und wir sollten uns davor in Acht nehmen! Jesus sagte deutlich, dass keines der Worte Jehovas dahingefallen sei!  

 

(Matthäus 15:6-10)  Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.‘ “ 10 Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen: „Hört zu, und erfaßt den Sinn davon:

 

Wenn Jesus sagt, dass kein Buchstabe und kein Jota des GESETZES und der PROPHETEN unerfüllt bleiben werden, sondern sich alles erfüllen muss, so spricht er bestimmt die Wahrheit! Ihm ist es doch von Vater auferlegt worden alles auszuführen! Bei seiner Wiederkehr muss er Menschen danach beurteilen, ob sie eher ihm, dem wahren Christus oder einem der vielen „falschen Christusse“ nachgefolgt sind! Jene finden wir in jeder Art Religion in deren Führern, die sich doch anmassen Jesu Stellvertreter auf Erden zu sein, während Jesus lebt und jedem von uns gebot und versprochen hat:

 

(Matthäus 28:19, 20)  Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Wenn Jesus nun „alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge“ bei uns ist, warum benötigen wir dann einen Stellvertreter? Warum erhöhen sich gewisse Männer und nun gar auch noch Frauen an die Stelle der Apostel, wenn doch Paulus solche als „falsche Apostel“ denunziert hat? (2.Kor 11:12-15) Wie viel Blindheit erwarten jene hohen Herren von uns und glauben, dass wir die Schrift nur dank ihrer eigenen freien Interpretation oder jener ihrer Kirchenväter zu verstehen vermögen? Jeder von uns muss in die Lage versetzt werden die Schrift so zu verstehen, wie Gott der sie inspirierte uns verstehen lassen will!

 

Ohne GESETZ gibt es keine Gesetzesübertretung und ohne Gesetzesübertretung kein Gericht! Wie soll denn Jesus am Gerichtstag entscheiden? Er selbst sagt, dass wir uns und andere belehren „… alles zu halten, was ich euch geboten habe“! Er gebot doch mit aller Deutlichkeit selbst die „geringsten der Gebote“ Gottes zu halten!

 

(Matthäus 5:19)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Was gibt es daran zu „interpretieren“?  Wer den Tod liebt, der wird bestimmt nicht auf Jesu Gebot achten, er, der das vollkommene Beispiel gab, dass es Menschen möglich ist kein einziges Gebot zu übertreten! Dies ist doch das Ziel, das es zu erreichen gilt! Dazu dient der „Lohn“ das ewige Leben zu erlangen! Zuerst müssen wir darüber belehrt werden, was Gottes GESETZ an Moses beinhaltet, dann müssen wir es halten, einschliesslich der Veränderungen und Erleichterungen und der stärkeren Einschränkungen die Jesus im „GESETZ des Christus“ als Hoherpriesterkönig brachte! Zuletzt aber müssen wir andere darüber belehren: So wird Gottes GESETZ doch unter den Nation aufgerichtet! (Rö 3:31)

 

Auch der Apostel Johannes zeigt, dass das Einhalten der Gebote die ja nur zu unserem Nutzen sind in Wirklichkeit „nicht schwer“ ist! Was schwierig ist, das ist der Entscheid dazu auf Gott zu hören und dies hat mit genauer Erkenntnis der Wahrheit und mit Selbstbeherrschung zu tun: Beides Dinge, die einige Menschen lieber zurückweisen möchten!

 

(1. Johannes 5:1-4)  Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren worden, und jeder, der den liebt, der das Geborenwerden veranlaßt hat, liebt den, der aus jenem geboren worden ist. 2 Dadurch erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und nach seinen Geboten handeln. 3 Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Johannes stellt Gottesliebe auf dieselbe Stufe mit dem Halten von Gottes Geboten! Wer somit Seine Gebote übertritt zeigt Missachtung Gottes, fehlende Einsicht und gar Hass Gott gegenüber: Das Gegenteil von Liebe! Dass die Welt Gott hasst und ihrem eigenen „Gott dieses Systems der Dinge“ dient, der Freizügigkeit in jeder Hinsicht proklamiert und gewährt, dessen Resultate sind deutlich „an den Früchten zu erkennen“! Die Welt hat sich doch an den Rand der Selbstzerstörung hin bewegt! Paulus zeigt das Resultat, sobald wir Gottes Gebote verlassen und dies können wir um uns herum gut erkennen:

 

(Galater 5:19-21)  Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten [[Religionen]], 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Genau diese Verhaltensweisen unterbindet doch Gottes GESETZ! Der „Gott dieses Systems“ ist der Teufel und dessen Ansinnen war es seit Eden Menschen zum Übertreten von Gottes Geboten zu veranlassen! Wir sollten somit vorsichtig sein, wem wir in Wirklichkeit dienen!

 

Dieses, was Paulus eben aufgezählt hat ist wohl kaum mit den „Früchten des Geistes“ vergleichbar! Gegen solches Handeln gibt es keinerlei Gebote: Da liegt doch die Freiheit des wahren Christen:

 

(Galater 5:22-24)  Andererseits ist die Frucht des Geistes Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Glauben, 23 Milde, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein Gesetz [[GESETZ]]. 24 Außerdem haben die, die Christus Jesus angehören, das Fleisch samt seinen Leidenschaften und Begierden an den Pfahl gebracht.

 

Ja, in der Erwachsenentaufe, durch den Glauben in Gottes Gebote legen wir schlechte Eigenschaften ab. Diese wirkten in uns durch das „Gesetz des Fleisches“, das seit Adams Sünde in unseren Genen wirkt! Paulus zeigt im Römerbrief, dass wir diesem „Gesetz der Sünde“ gegenüber gestorben sind, um beim Auftauchen aus dem Wasser gegenüber dem „GESETZ des Geistes“ zum Leben zu kommen!

 

(Römer 8:1, 2)  Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung. 2 Denn das Gesetz [[GESETZ]] des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht.

 

Im 2. Teil dieser thematischen Behandlung von Gottes Vorsatz geht auf weitere Aspekte ein: Seine Planung und Ausführung, in welche wir Einsicht haben sollten. So unter anderem auf den Vergleich durch Jesus des kommenden Gerichts mit den früheren Gerichten in den Tagen Noahs und jenem an Sodom und Gomorra. Die Vergangenheit und Gottes Handeln damals zu kennen bringt Verständnis über künftiges, baldiges erneutes Eingreifen! Der Brief, der uns in die Thematik einführt lautet:

 

Gottes Planung für die Zukunft klar erkennen!

2.Teil:  Gottes Vorhersagen für unsere Tage  wirklich verstehen lernen

 

Je besser wir verstehen, da, wo Jesus sagt, dass kein Wort und kein Buchstabe vom GESETZ und den PROPHETEN dahingefallen seien, desto besser rüsten wir uns selbst aus, um für Jesus annehmbar zu sein und dies auch zu bleiben. Wir verinnerlichen das „GESETZ des Geistes“, es wird Teil von uns und von der Form wie wir gottgemäss leben! Der Druck durch das System, sei es seitens der Politik, den Religionen und der Wirtschaft wird in den letzten Tagen weiterhin zunehmen! Dies beginnt in der Familie, am Arbeitsplatz und bei Freunden, die uns gerne auf ihre Seite ziehen möchten, obwohl dort „Finsternis“, keine Gotteserkenntnis und noch weit weniger Gottesfurcht vorherrschen. Unser Verhalten schreckt sie gar, weil es sie zu eigenen Veränderungen zuzuführen sucht! Sie möchten uns lieber schweigend sehen! Obwohl sie aus ihrer Umgebung sehen, dass vieles vom Schlechten zum Schlimmeren voranschreitet fragen sie nicht nach den wahren Ursachen!

 

Dass dies so ist bestätigen uns ganze Länder, die innert weniger Monate in eine Situation der Bedrängnis gekommen sind. Darunter gehören moderne Nationen wie Spanien und Italien, da, wo wir gerne unsere Ferien verbringen! Griechenlang hängt bereits am Tropf! Aber selbst im stabilen Deutschland ist das was sicher war auch nicht mehr so sicher wie noch vor kurzem! Der stabile EURO musste Federn lassen, Amerikas Hausbesitzer zittern vor den Vollstreckungsbeamten! Die Schweiz erscheint vielen als Insel der Ruhe, unantastbar. Nun, auch das wird sich noch ändern! Den Grossbanken wird bereits am Stuhlbein gesägt!

 

Die Heilige Schrift zeigt mit absoluter Zuverlässigkeit, was folgen wird. Es ist an uns das Verständnis darüber aufzubauen, das weit über das hinausreicht, was Religionen und die „Weisen dieses Systems“ uns vermitteln! Wir sind alle herausgefordert unser Verständnis zu schärfen und mit gottgemässer Weisheit zu handeln! Je besser wir Zusammenhänge und Abhängigkeiten verstehen, mit umso grösserer Weisheit können wir darauf reagieren!  Gott möchte, dass sich jeder von uns vom kommenden Gericht befreit, indem er auf den weisen Rat aus der Schrift reagiert!

 

Aus der sonnigen Schweiz wünsche ich Dir eine Dein Herz öffnende Sabbatruhe

 

Urs Martin Schmid

 

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