E-MAIL vom 22.6.2012

Gibt es göttliche Zukunftsplanung?

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Seit einigen Tagen bin ich in der Schweiz und glaube nun, dass jene die dort leben das Paradies bereits verwirklicht haben! Wer aus Südamerika kommt, aus Patagonien, der südamerikanischen „Schweiz“, der kann den Unterschied schnell erkennen! Als ich vor 27 Jahren dorthin auswanderte, um auf einem fernen Kontinent ein neues, verändertes Leben zu beginnen, da waren die Unterschiede noch weit krasser als heute! Offenbar holt die dritte Welt auf, was den Konsumismus betrifft und auch in vielen anderen Bereichen schaut man auf Europa, den alten Kontinent als Vorbild! In Bariloche war der Anteil deutschsprechender doch fast 20% der Bevölkerung von etwa 40.000 Bewohnern, heute sind es 160.000 und der Anteil ist klein geworden, weil die zweite und dritte Generation die Sprache der Eltern respektive Grosseltern oft nicht mehr spricht oder gebraucht.

 

Wenn es also um die Frage geht, ob Gott für die Erde eine Veränderung plant und wir unser Interesse darauf richten sollten hat dies oft auch etwas mit den Lebensumständen zu tun! Wer unter ungerechten Verhältnissen ausharren muss hat einen anderen Bezugspunkt wie jene, welche im Überfluss leben und deren Grundlage gesichert und stabil ist! Dennoch sollte dieselbe Frage beide interessieren: Stammen wir nun vom Affen ab oder sind wir Gottes Schöpfung? Unser Gesichtspunkt, was die Zukunft betrifft wird sich dadurch grundlegend verändern! Obwohl der Mensch vieles zu tun vermag, unendlich selbst schöpferisch tätig ist und seine Umwelt gestaltet, so gelangt doch bei vielen die Einsicht die Oberhand, dass all dies sehr fragil ist und sich die Dinge in kurzer Zeit verändern können!

 

(Psalm 14:1-3)

Der Unverständige hat in seinem Herzen gesagt:

„Es gibt keinen Jehova.“

Sie haben verderblich gehandelt, sie haben verabscheuungswürdig gehandelt in [ihrer] Handlungsweise.

Da ist keiner, der Gutes tut.  

2 Was Jehova betrifft, vom Himmel hat er auf die Menschensöhne herabgeschaut,

Um zu sehen, ob jemand da ist, der Einsicht hat, jemand, der Jehova sucht.  

3 Sie sind alle abgewichen, sie sind [alle] gleich verderbt;

Da ist keiner, der Gutes tut,

Auch nicht einer.

 

Wird Jehova Dich am Tag seines Gerichtes als einen jener erkennen, der wirklich treu zu Seinem Sohn Jesus gehalten hat? Entsprach Deine Liebe zu Gott und zum Nächsten dem, was Jesus uns vorgelebt hat?

 

Die Tsunamis in Japan am 11. März 2011 und zuvor jenes von Indonesien am 26. Dezember 2004 sind nur zwei Beispiele, wie ein Naturereignis für Millionen von Menschen von einer scheinbaren Sicherheit hin zu Tod für Zehntausende und vollkommenem Verlust und Neuanfang für Hunderttausende führen kann! Ein Ereignis wie der Vulkanausbruch des Puyehue am 11. Juni 2012 brachte über Bariloche und die gesamte Region einen Aschenregen von bis zu 20 Zentimetern innert nur 48 Stunden und der Tourismus, die Lebensader der Bevölkerung kam unmittelbar zum Erliegen! Ja, das sind dann jene Momente, wo der Mensch erneut an Gott zu denken beginnt und um seine Hilfe und Anleitung bittet!

 

Griechenland geht durch eine ökonomische Krise die vielen Menschen die Lebensgrundlage zerstört hat, Spanien und Italien stehen vor demselben Abgrund. Das reiche Amerika will sich nicht aus der Umklammerung der Finanzkrise lösen und schlittert langsam aber bedrohlich hin zur grossen, langdauernden Rezession. Jede 5.Familie steht vor dem Verlust ihres Wohneigentums! Von Menschen verursachte „Erdbeben“, die ganze Bevölkerungsschichten in Armut und Elend zurücklassen! Da taucht die Frage nach dem lenkenden Gott erneut auf und viele suchen nach Antworten, oft bei jenen, welche diese gar nicht zu geben in der Lage sind und ihre eigenen Interpretationen verbreiten, um Anhänger zu sammeln oder sich zu bereichern! Für viele gilt das Jahr 2012 als besonders kritisches Jahr und sie erwarten zufolge der Konstellation der Gestirne grosse Veränderungen. Wir aber erwarten von Jehova her Dinge, die er zu Seiner Zeit verwirklichen wird!  

 

(Jakobus 1:16-18)  Laßt euch nicht irreführen, meine geliebten Brüder. 17 Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk stammt von oben, denn es kommt vom Vater der [himmlischen] Lichter herab, und bei ihm gibt es keine Veränderung von der Drehung des Schattens. 18 Weil er es gewollt hat, hat er uns durch das Wort der Wahrheit hervorgebracht, damit wir eine gewisse Erstlingsfrucht seiner Geschöpfe seien.

 

Ob Gott existiert, und wo er und wie planend und ausführend in der Vergangenheit in die Angelegenheiten der Menschen eingegriffen hat, diese Erkenntnis macht grossen Unterschied wie wir in die Zukunft blicken! Den meisten Menschen wurde der Gott der Bibel in einem falschen Licht dargestellt, wo zwischen einem bösen und strafenden Gott der Juden und dem „Liebgott“ der Christen ein Unterschied gezogen wurde. Dabei gibt es bei Gott keine Veränderung, denn Seine Vollkommenheit macht so etwas unmöglich!

 

Dass Gott auf Ungerechtigkeit aber reagiert und auch strafend Einzelpersonen, Familien, Sippen und Nationen heimsucht ist sehr vielen bewusst! Ob sie dies nun auf reine Naturereignisse zu reduzieren versuchen oder längere Zeit von Warnung und Strafankündigung durch Propheten anerkennen, so hat dies zum Unterschied, dass wir Glauben in angekündigte künftige Ereignisse setzen aber auch anerkennen, dass Gott sich nur denen zu erkennen gibt, die ihren Glauben auch durch Werke zeigen!

 

Die zweiteilige Artikelserie die wir heute mit dem 1.Teil beginnen will uns mit dem Thema göttlicher Planung und Ausführung besser vertraut machen! Viele falsche religiöse Vorstellungen werden enttarnt und unser Vertrauen in das „Buch der Bücher“ wird weiter gestärkt!

 

Gottes Planung für die Zukunft klar erkennen!

1.Teil:  Jehova bewies in der Vergangenheit, dass alles, was Er sich vornimmt geschehen wird!

 

Es geht also, wie es der Titel und der Untertitel deutlich zeigen darum, anhand der Vergangenheit und damaliger Erfüllung göttlicher Vorhersagen eine Planung und damit verbunden die Ausführung von Gottes Vorgaben zu exakt vorherbestimmten Zeitpunkten zu erkennen! Da Gottes Zeitempfinden dem unseren weit überlegen ist, da er nicht von Geburt und Tod bedroht wird, erkennen wir weitsichtige Projektierung, ja, auf Jahrzehnte, Jahrhunderte und gar tausende von Jahren hinaus! Er gibt vielen Generationen von Menschen die Chance, sich für das ewige Leben vorzubereiten, das er schlussendlich jedoch nur jenen gewähren wird, die bereit sind Seine gerechten Massstäbe anzuerkennen und anzuwenden!

 

Da mit Jesus ein umfangreiches Predigen vom künftigen erdenweiten Reich Gottes begonnen hat und den letzten Winkel der Erde erreichte, so sind viele Menschen über die letzten zweitausend Jahre mit der Möglichkeit konfrontiert worden freiwillig zu Gunsten dieser göttlichen Vorsehung zu reagieren! Wie die Erfüllung vorhergesagter Zeichen für das Bevorstehen von Gottes Gerichtstag zeigen, nähern wir uns einem neuen grossen Wendepunkt, der viel weitergehende Konsequenzen haben wird wie der Anlass der Sintflut, der eine alte Welt beendete, um einer neuen Ära Platz zu machen!

 

Ohne Schnickschnack religiöser Ausschmückung versuchen wir das Vertrauen in göttliche Vorhersagen zu stärken, indem wir die Aussagen der Schrift prüfen und logische Zusammenhänge aufdecken!

 

Ich wünsche Dir, lieber Freund, dass Du den Sabbat so zu heiligen erkennen mögest, wie dies das Volk Israel zu Beginn erlernte, weil dieser Tag das Bindeglied zwischen Volk und Gott ist, wo wir erneut seinen Willen kennen lernen sollten, um ihn ganzherzig auszuführen! Ob wir mit Gott auf Sein gesetztes Ziel hinarbeiten und Jesus uns als seine Mitstreiter anerkennt und sicher durch die kommende prüfungsreiche Zeit führt, hängt zu grossem Teil am Einhalten des Sabbats! (Jes 56:1-7)

 

(Jesaja 58:13, 14)  Wenn du in Anbetracht des Sabbats deinen Fuß an meinem heiligen Tag vom Tun deiner eigenen Gelüste zurückhalten und du den Sabbat wirklich eine Wonne nennen wirst, einen heiligen [Tag] Jehovas, einen, der verherrlicht wird, und ihn wirklich verherrlichen wirst, statt deinen eigenen Wegen zu folgen, statt das zu finden, was dir gefällt, und ein Wort zu reden, 14 dann wirst du deine Wonne an Jehova finden, und ich will dich einherfahren lassen auf den Höhen der Erde; und ich will dich essen lassen von dem Erbbesitz Jakobs, deines Vorvaters, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Wer diese Zusammenhänge verstanden hat ist Gott dafür dankbar, weil dieser Tag der Sabbatruhe dem Leben eine neue Richtung zu geben vermag!

 

So kommen die Grüsse und Wünsche heute aus dem sommerlich und hin und wieder sonnigen Luzern.

 

Urs Martin Schmid

 

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