E-MAIL vom 25.5.2012

Der Prophet Jesaja und seine Vorhersagen für uns heute

(4.Teil: Kapitel 19-24):  Warum spricht Jesaja vom Endgericht so oft „an jenem Tag“

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Gottes Gerichtsankündigungen durch Jesaja sind noch nicht zu ihrem Ende gekommen! Der vierte Teil der Abhandlung bringt uns weitere und tiefere Erkenntnis über die Anwendung der Vorhersagen in unseren Tagen des „Abschlusses des Systems der Dinge“! Einige von ihnen erfüllten sich ganz offensichtlich an den Nationen des Nahen Ostens bereits ein erstes Mal in der Zeit Jesajas selbst oder danach. Auch das göttliche Gericht an der Nation Israel, später die zwei Gerichte an der Nation Juda gehören bereits zur Geschichte und können daher als „erfüllt“ eingestuft werden!

 

Aber halt! Da ist ein sich repetierender Ausdruck den Jesaja immer und immer wieder gebraucht: „… an jenem Tag“, die er erwähnt bei vielen der Teilgerichte, die sich scheinbar bereits erfüllt haben! Eine genaue Betrachtung führt uns dahin zu verstehen, dass die wegweisenden Kapitel zu Beginn und am Ende stets auf das Geschehen der Endzeit ausgerichtet sind! Zu Beginn erwähnt Jesaja, dass es Gottes „Berg Zion“ ist, der fest aufgerichtet über allen übrigen „Bergen und Hügeln“ thront. Dies weist auf das Millennium hin, die Zeit nach Harmagedon!  Auch die letzten Kapitel behandeln nur Themen die in Kürze sich ereignen sollen und die wir gespannt erwarten! Jede Vorhersage Jesajas scheint seinen wirklichen Höhepunkt erst beim Abschluss des Systems zu erreichen!

 

Wenn wir in Berechnung ziehen, dass es Gottes Gerichtsbotschaften durch Jesaja waren und bleiben und, dass dasselbe Verhalten damals dieselbe und härtere Straffe später zufolge Wiederholung mit sich bringt, so öffnet dies unsere Augen! Der Blickwinkel wird ein vollkommen neuer! Darum sagt Gott doch, dass seine „strafende Hand“, sein „starker Arm“ erhoben bleibt und dass das verheerende Gewitter mehrfach hindurchziehen würde!

 

Paulus zeigt, dass die letzte Erfüllung aller Vorhersagen mit Jesu Wiederkommen in Verbindung steht:

 

(Römer 15:8-13)  Denn ich sage, daß Christus zugunsten der Wahrhaftigkeit Gottes tatsächlich ein Diener derer wurde, die beschnitten sind, um so die Verheißungen, die ER ihren Vorvätern gab, zu bestätigen 9 und damit die Nationen Gott um seiner Barmherzigkeit willen verherrlichen mögen, so wie geschrieben steht: Darum will ich dich offen anerkennen unter den Nationen, und deinem Namen will ich Melodien spielen. 10 Und wieder sagt er: Seid fröhlich, ihr Nationen, mit seinem Volk.“ 11 Und wieder: Preiset Jehova, all ihr Nationen, und mögen alle Völker ihn preisen.“ 12 Und wieder sagt Jesaja: Da wird die Wurzel Ịsaïs sein, und da wird einer sein, der aufsteht, um über Nationen zu herrschen; auf ihn werden Nationen ihre Hoffnung setzen.“ 13 Möge der Gott, der Hoffnung gibt, euch dadurch, daß ihr glaubt, mit aller Freude und mit Frieden erfüllen, damit ihr mit der Kraft [des] heiligen Geistes an Hoffnung überströmt.

 

Diese Herrschaft über die Nationen wird Jesus an dem Tag erreichen, wo seine Feinde in Harmagedon das angekündigte Gericht erhalten, ihm unter seine Füsse gelegt werden! Ihre andauernde Feindschaft Gott und seinem Christus gegenüber, die Ablehnung und Übertretung ihrer Gebote zahlt nun ihren Preis!

 

Freude und Frieden dagegen trägt uns diese Hoffnung ein, wenn unser Glaube stark wird, dass Gottes Wort sich stets erfüllt!

 

Jesaja spricht zudem oft von einem „Hagel und flutendem Regen“ und verwandten Begriffen (Jes 8:5-8; 10:20-23; 28:1-4; 17; 29:6; 30:27-29) und sagt dazu, dass dies wiederholt stattfinden, „durchziehen“ würde und „Verheerung“ verursacht, so lange wie „Jehovas erhobene Hand“ zum Schlag ansetzt! Dies ist zufolge Gottlosigkeit und Missachtung seiner Gebote! Dies hat nicht geendet und strebt gar erst dem letzten Höhepunkt entgegen!

 

(Römer 15:4-6)   Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können. 5 Möge nun der Gott, der Ausharren und Trost verleiht, euch gewähren, untereinander die gleiche Gesinnung zu haben, die Christus Jesus hatte, 6 damit ihr einmütig, mit einem Mund, den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlichen könnt.

 

Ja, dies erkennen viele heute erneut: Die Ankündigungen der alten Propheten sind eindeutig noch nicht beendet, denn das kommende Endgericht zählt ja noch dazu! Die letzten zwei Kapitel 65 und 66 von Jesajas Buch sind vollkommen Endzeitprophezeiungen! Alle übrigen Vorhersagen stehen hierzu in indirekter und direkter Verbindung! Da die Sünden Israels und der umgebenden Nationen bis zum Tag Harmagedons sich beständig wiederholen ist auch das Gericht das darauf folgt stets gleichwertig! Gottes Gerechtigkeit verändert sich nicht und sein Wort muss sich jeweils erfüllen, auch was Strafe anbelangt, da Jehova niemals Straffreiheit gewähren wird! (2.Mo 34.6, 7)

 

Der Brief zur Einführung in den NEWSLETTER soll uns auf die Lektüre wichtiger Kapitel mit tiefen Aussagen vorbereiten!

 

Der Prophet Jesaja und seine Vorhersagen für uns heute (4.Teil: Kapitel 18-24)

Warum spricht Jesaja vom Endgericht so oft als „an jenem Tag“?

 

Viele unserer Leser haben die Befriedigung kennen gelernt, die es mit sich bringt Irrtum und Lügen an die man zuvor fest geglaubt hatte zu erkennen und durch unverfälschte Wahrheit zu vertauschen. Die „offizielle Wahrheit“ von Religionen kann  sehr anziehend wirken, weil sie uns scheinbar Freiheiten gewährt oder Dinge verspricht, die wir als erstrebenswert erachten mögen. Wenn sie aber Gottes Plan und Willen oder gar Seinem GESETZ widersprechen sind sie Schall und Rauch! Mehr noch, sie führen uns hin zur Grube, zum Grab! Wir sollten unser Vertrauen in das geschriebene Wort der Schrift stellen, indem wir unseren Glauben daran messen, ob er im Einklang sei oder in Disharmonie! Wir müssen alle im Hinblick auf den Dienst zurechtgebracht werden! Schlussendlich steht jeder von uns vor dem höchsten Richter!

 

(Epheser 4:11-16)  Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk, für die Erbauung des Leibes des Christus, 13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus. 16 Von ihm aus bewirkt der ganze Leib, harmonisch zusammengefügt und durch jedes Gelenk, welches gibt, was nötig ist, zum Zusammenwirken veranlaßt, gemäß der Funktion jedes einzelnen Gliedes in gebührendem Maß, das Wachstum des Leibes zu dessen Erbauung in Liebe.

 

Durch „Trugspiel“ fing Satan bereits in Eden das Vertrauen Evas, die sich verführen liess. Er versprach ihr Dinge, die Gottes Wort widersprachen, er verkündete Leben trotz Sünde, wo Gott darauf die Todesstrafe gesetzt hatte. Wir kennen das Resultat und möchten bestimmt nicht dasselbe erleiden!

 

Genau dies will die Schrift von Jesaja verhindern, indem er Dinge klar stellt, die uns möglicherweise lieb sind, die aber Gottes Zorn am Gerichtstag heraufbeschwören! Wir wissen genau, dass Gottes Zorn nur mittels Gerechtigkeit und der Liebe zur Wahrheit beruhigt werden kann! Keiner von uns kann Fehler der Vergangenheit ungeschehen machen aber durch echte Liebe zu Gottes Wort können wir unser Verhalten dahingehend verändern, dass wir diese Fehler künftig vermeiden! Einsicht, Reue und Werke der Reue bringen uns erneut in Gottes Gunst! Jesu Loskaufsopfer deckt Sünden unter Gottes deutlich erklärten Voraussetzungen zu! Darum sollten wir diese Voraussetzungen kennen! Nicht wir treffen das letzte Urteil, sondern Jehova, der die Herzen kennt! Er weiss Schwäche von Bosheit zu unterscheiden!

 

Lernen wir Jesajas Vorhersagen aus einen ganz neuen Blickwinkel betrachten: Seine Aussagen von Gottes Vorherwissen, was in der Zeit vor dem „Abschluss des Systems der Dinge“ geschehen wird! Die Nachkommen der damals betroffenen Nationen und Städte sind meist bis heute noch vorhanden und an ihren Verhaltensweisen hat sich möglicherweise nur ein Wandel hin zum Schlimmeren vollzogen! An den Früchten erkennt man den Baum!

 

Das Studium des neusten „Briefes an Brüder“ und des NEWSLETTERS ergänzen unsere Sicht der Dinge und dem Einsichtigen sind sie Hilfe seinen eigenen Standort zu erkennen, um nötigenfalls eine Richtungsänderung vorzunehmen!

 

So wünschen wir Dir einen ruhigen und an Erkenntnis reichen Sabbat! Bist Du auf die Feier des Pfingstfestes der am Abend dieses Sabbats 26. Mai beginnt und am Sonntagabend 27.Mai endet gut vorbereitet? Denk daran: Gottes Gebote sind alle zu unserem Nutzen und zur Unterweisung gegeben worden. Wo Weisheit unser Leben lenkt kommen auch Frieden und Wohlergehen für Dich, Deine Familie und Deine Versammlung und alle die sich vom guten Geist mittragen lassen!     

 

Urs Martin Schmid

 

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Einige der Leser haben uns geschrieben, dass mittels dem Internet-Browser GOOGLE-Chrom und anderen die Grafiken aus WINDOWS-7-ultimate auf www.HARMAGEDON.com.ar verschwommen erscheinen. Bitte sehen sie sich diese Seite mit dem INTERNE-EXPLORER von WINDOWS an!