E-MAIL vom 13.4.2012

Doppelter Sabbat zum Ende der Passahfeier

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Das Ende der einwöchigen Passahfeier nähert sich! Morgen ist ein doppelter Sabbat, was bedeutet, dass es einerseits Sabbat ist und andererseits auch den abschliessenden Festtag der feierlichen Passah-Woche darstellt. Einige haben mir geschrieben und um verschiedenartigen Rat gebeten, wie sie zum ersten Mal diese Feiern einhalten sollen, in der Familie, alleinstehend oder einer kleinen Versammlung angehörend. Es ist heute genauso, wie es Jesus und die Apostel gehalten haben und es bei Juden und Judenchristen, den „Ebioniten“ bis heute Brauch ist! Die einen waren verunsichert, wie sie das ungesäuerte Brot bereiten sollen, andere hatten Fragen über Bekleidung, was angebracht sei und was nicht. Ob ihr geistiger Zustand in Gottes Augen rein sei, wenn sie dies oder jenes getan hätten oder wie die aufgeschobene Passahfeier dreissig Tage danach im Monat Ijjar gehalten werden soll. Ein ungetaufter junger Bruder beschloss aufgrund der Angaben des Paulus im Korintherbrief auf das Abendmahl zu verzichten, nicht aber ohne die übrigen Festtage nach Gottes Rat zu gestalten. Andere waren verunsichert, welche Texte innerhalb der Festversammlungen opportun wären und die Art der Musik, die angebracht sei. Jeder erhielt Antwort und wie stets versuchen wir den Rat durch die Schrift zu geben!

 

Es bereitet innere Befriedigung zu wissen, dass man den Willen des Vaters tut, auch wenn gewisse Leute den Kopf schütteln und hinter vorgehaltener Hand fragen: „Ist er jetzt ein Jude geworden?“ Sie bemerken dabei nicht, dass das wahre Israel, das in der Endzeit doch Rettung erlangen wird daran gemessen wird, ob sie Gottes Geboten treu blieben und Jesu Anweisungen wirklich ernst genommen haben! Sie vergessen die Tatsache, dass Jesus und die Apostel Juden waren und blieben. Die ersten Jünger waren alle Juden und jene die nach Kornelius aus den Heiden hereinkamen wurde alle im GESETZ belehrt! Die Worte des Paulus bleiben gültig: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz auf.(Rö 3:31)

 

Salomo schrieb hierzu Jehovas Worte auf, welche die ersten Christen ernst genommen haben und die uns genauso ans Herz gelegt werden!

 

(Sprüche 8:32-36)  Und nun, o Söhne, hört auf mich; ja glücklich sind die, die meine Wege einhalten. 33 Hört auf Zucht, und werdet weise, und bekundet keine Nachlässigkeit. 34 Glücklich ist der Mensch, der auf mich hört, indem er Tag für Tag an meinen Türen wacht, indem er an den Pfosten meiner Eingänge Wache hält. 35 Denn wer mich findet, wird bestimmt Leben finden und erlangt Wohlwollen von Jehova. 36 Wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an; alle, die mich aufs tiefste hassen, die sind es, die tatsächlich den Tod lieben.“

 

Wie aber drückt sich denn dieser Hass Gott gegenüber aus? Sind es nur jene, die Gott fluchen oder bereits auch die anderen, die es unterlassen auf Ihn zu hören? Bedenken wir, dass jene Generation der Juden des ersten Jahrhunderts von Gott verworfen wurden, weil sie über das „GESETZ des Glaubens“ gestolpert waren! Ja, wir haben nach Gottes Plan nicht das, was heute in der Welt als „Glaubensfreiheit“ hoch gepriesen wird, damit jeder sich seinen eigenen Glauben so zurecht schustert, wie es ihm am Angenehmsten ist oder am Leichtesten geht! Auch nicht den Glauben der vielen Leichtgläubigen, die eher an Irrtum und Lüge festhalten, wie mit Mut sich zu unverfälschter Wahrheit zu bekennen! Gott fordert uns heraus, unseren Glauben beständig zu überprüfen, nicht anhand religiöser Doktrinen, sondern direkt anhand dessen, was uns die Schrift sagt! Dabei stehen Jesu Aussagen an erster Stelle, da er als Gottes Sohn und Abgesandter des Himmels redete! Johannes erklärt zu Beginn seines Evangeliums über Jesus, als Gottes Wortführer:

 

(Johannes 1:3-5) .Was ins Dasein gekommen ist 4 durch ihn, war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht überwältigt.

 

Finsternis bedeutet Unkenntnis und Irrglauben. Jesus gab zu allen wichtigen Themen abschliessenden Rat, damit keiner der auf ihn hört verloren gehe! Auf ihn zu hören bedeutet aber auch wirkliches Verständnis der Aussagen zu erlangen die er macht, den Sinn hinter den Worten zu begreifen. Das bereitete den Pharisäern und den Schriftgelehrten seiner Tage grosse Schwierigkeiten, weil die Lehren ihrer Väter im Glauben, denen sie nacheiferten, von Jesus in vielen Teilen verworfen wurde! Ebenso haben Menschen die sich an eine Religion gebunden fühlen grosse Schwierigkeiten auf jenes „Licht“ zu achten, weil sie vielmehr ihre angelernte „offizielle Wahrheit“ der Kirche über das stülpen, was sie lesen und hören: „Augen haben sie, aber sie können nicht sehen;  Ohren haben sie, aber sie können nicht hören.“ (Psalm 115:5, 6) Sie sind zu Statuen versteinert worden, der Fähigkeit beraubt selbst mit Unterscheidungsvermögen zu entscheiden, was der angenehme Wille des Vaters in jeder Angelegenheit ist!

 

In diesem Sinne stellen wir Dir direkt die Frage im Brief zu diesem Wochenabschluss:

 

Welche Lehren konntest Du aus dem Abendmahl Christi ziehen?

 

Wenn Du den Brief gelesen hast und sogar noch den dritten Teil der Trilogie des NEWSLETTER über den Sinn des Abendmahls studiert hast, hinsichtlich der besonderen Zeit in der wir leben, dann wirst Du mit „Licht“, mit Verständnis zu antworten wissen!

 

So wünsche ich Dir, lieber Freund der Wahrheit, dass auch der abschliessende Festtag der Passahwoche Dir vor Gott zum Segen wird! Halten wir stets vor Augen, dass bereits zwei Gerichtstage der Vergangenheit fest mit jener Feier verbunden waren! Da Gott uns über seine Wege und seinen Plan mit uns nicht in Finsternis der Unkenntnis lässt, so braucht es unsere eigene Anstrengung sein Wort wirklich verstehen zu wollen! Das ist schon vielen gelungen!

 

Zum Abschluss der Offenbarung sieht und hört Johannes in der letzten Vision, wie kurz nach Harmagedon an jenem Fluss, der von Gottes Tempel ausgeht auf beiden Seiten „Bäume des Lebens“ stehen, die 144.000 Priesterkönige, die Heilung bedeuten und uns mit geistiger Nahrung versorgen werden! Gott selbst, durch Jesus und Johannes als Mittler versucht uns Vertrauen einzuflössen, wo sie uns ermuntern:

 

(Offenbarung 22:6, 7)  Und er sprach zu mir: Diese Worte sind zuverlässig und wahr; ja, Jehova, der Gott der inspirierten Äußerungen der Propheten, sandte seinen Engel aus, um seinen Sklaven die Dinge zu zeigen, die in kurzem geschehen sollen. 7 Und siehe, ich komme eilends. Glücklich ist jeder, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hält.“

 

Jesu Kommen ist tatsächlich nahe und wir tun gut uns darauf vorzubereiten! Er verspricht, dass er den Lohn bei sich hat und jedem das zuteilen wird, was ihm gebührt: Ewiges Leben oder ewige Abschneidung von den Lebenden! Moses beschwor das Volk Israel durch Gottes eigenes Wort: „Ihr sollt das Leben wählen!“ Diese Aufforderung gilt Dir und mir! (5.Mo 30:17-20)

 

In diesem Sinne, dass Du zu denen zählen mögest, die glücklich sind, weil sie Gottes Rat annehmen und Jesu Gebot erfüllen wünsche ich Dir einen gesegneten letzten Festtag der Passahwoche.

 

Urs Martin Schmid

 

 

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