E-MAIL vom 6.4.2012

"Tut dies zu meinem Gedächtnis"

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Erneut stelle ich an Dein klares Denkvermögen Anforderungen! Es lohnt bestimmt diese Anstrengung auf sich zu nehmen!

 

Der Karfreitag liegt unmittelbar vor uns und so hab ich mich bemüht das Schreiben zum wöchentlichen Sabbat um einen Tag vorzuverlegen, damit jeder der Gottes Dinge mit Ernst betrachtet sich auf das Abendmahl auch richtig vorzubereiten vermag. Einige mögen sich nicht ganz zu Unrecht fragen: „Warum so viel über diesen jährlichen Anlass, das Abendmahl schreiben, der doch eigentlich mehr und mehr in der Christenheit verblasst und Ostern ein grossartiges Spektakel fürs Auge und die Sinne bietet?“ Nun, gerade da liegt der gewichtige Punkt: Wir vergessen gern die Dinge, die in Gottes Augen von Wichtigkeit sind und ersetzen sie durch andere Dinge, die Gott aber in Wirklichkeit verabscheut! Was die wenigsten aber wissen ist, dass Gottes Gerichte stets dann folgten, wenn die Menschen sich am weitesten von Ihm entfernt haben und am wenigsten auf Sein Wort achteten!

 

Im letzten persönlichen E-Mail an Dich, lieber Freund, habe ich vergangene Woche die herausfordernde Frage gestellt: „Kennst Du die Bedeutung des Abendmahls?“ Wer nun den Brief wirklich gelesen hat und gar den angehängten NEWSLETTER zu Ende lass, der kann mit Sicherheit mehr zum Thema sagen wie der Pfarrer im Dorf es ihm je zu erklären vermöchte. Dazu weiss er auch noch das, was die Heilige Schrift wirklich darüber aussagt, statt Philosophien der Kirchenväter zu widerholen! Ja, es ist erneut die Zeit gekommen, wo einfache Menschen mehr Kenntnis über Bibelaussagen und deren Bedeutung erlangt haben, wie die studierten Herren der Theologie von der Universität! Verwunderlicher weise für viele war dies schon beim Knaben Jesus so, der mit 12 Jahren die Lehrer im Tempel in Erstaunen versetzte über seine klaren Schriftkenntnisse und sein tiefes Verständnis der Zusammenhänge!

 

Da das Thema Passahfeier eng mit dem Geschehen der Endzeit und damit in Verbindung zu Gottes kommendem Gerichtstag steht fahre ich damit fort Dir zu helfen Deine eigene Erkenntnis zu vertiefen und den Blick auf Zusammenhänge zu richten, von denen nur wenige Menschen Kenntnis zu nehmen vermögen! Die meisten Katastrophen überraschen die Menschen nur deshalb, weil sie die „Zeichen“ ignoriert haben, die sie ankündeten! Solche „Zeichen“ erwähnte Jesus schon im Zusammenhang mit seiner Widerkehr! Genau vor solcher Ignoranz gegenüber deutlichen Erfüllungen warnte der Paulus die Christen in Thessalonich (das heutige Thessaloniki), einer schon damals wichtigen Stadt Mazedoniens. 

 

(1. Thessalonicher 5:1-5)  Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag [[der Tag des Herrn (Jesu Wiederkehr)]] genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Die Osterzeit ist es doch ganz speziell, wo in den Kirchen von „Frieden und Sicherheit“ von den Kanzeln her die Rede ist, jede Kirche glaubt sich als Ort der Sicherheit für ihre Anhänger! Während jeder, der die Augen gegenüber dem Geschehen in der Welt offen hält sich in Wahrheit gar vor dem Ausbruch eines dritten unsinnigen Weltkrieges fürchtet! Jehovas Zeugen, die den 14.Nisan als Datum für ihr Abendmahl ernst nehmen feiern den Anlass einen Tag vor den Juden, die dazu an diesem Freitag nach Sonnenuntergang ihren Seder feiern! Die Katholische Kirche feiert den Gründonnerstag ebenso heue Abend, mit ihrer Mitternachtsmesse.

 

Wer nun irrt sich, wer hat Recht? Lässt sich der Todestag Jesu verschieben? Im Folgenden Brief und im NEWSLETTER zeigen wir, was die Konsequenz von Irrtum am Gerichtstag Gottes sein wird!

 

(Apostelgeschichte 17:31)  Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

 

Der „eine Tag“ für gerechtes Gericht wurde von Gott seit langer Zeit schon festgelegt und ist innerhalb Seines Kalenders unverrückbar! Ist es nun der 5. oder der 6.April in diesem Jahr? Die Juden halten diesen Tag seit dreieinhalb Tausend Jahren für eines der wichtigsten Ereignisse jedes Jahr! Sie erinnern sich an ihre Befreiung aus Ägypten! Jesus hielt sich an denselben Abend, wie alle übrigen Juden. Die Apostel danach und die ersten Christen taten dasselbe! Hat Gott sich vielleicht geändert oder irrt Er sich? Musste eine Veränderung hin zum heidnischen Sonntag kommen?

 

Erstaunliche Übereinstimmung der Worte des Paulus im Brief an die Thessalonicher weiter oben, wenn wir an die Finanzkrise Griechenlands denken, die ganz Europa in einen Strudel hineinzieht, aus dem es laut Experten keinen längerfristigen Ausweg gibt! Der Zusammenbruch lässt sich durch (Falsch-) Geld drucken zwar hinauszögern aber nicht aufhalten! Meist führte solches in der Geschichte zu Volksaufständen, Bürgerkriegen und Kriegen zwischen Nationen!

 

Für alle „Söhne des Lichts und Söhne des Tages“ zeichnete sich die europäische, ja weltweite Finanzkrise und deren Folgen schon seit langer Zeit ab! Der 11. September 2001 war nur das erste Pulverfass am Ende einer langen Lunte, die einen Weltenbrand anzukünden begann! Paulus bittet Christen mit Unterscheidungsvermögen auf Kommendes zu achten, weil Gott selbst den Ablauf des Geschehens und den Ausweg für den Gerechten angekündet hat! Jesus redet von „der grössten Drangsal“ und er weiss bestimmt, von was er spricht! Wir erinnern uns gut seiner Worte aus früheren Schreiben!

 

(Matthäus 24:20-22)  Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Paulus zeigt, dass Gott vorherbestimmte „Zeiten und Zeitabschnitte“ hat, deren Verständnis nur möglich wird, wenn wir Sein GESETZ kennen und ernst nehmen! Der „Sabbat“, der alle Festzeiten Jehovas mit einschliesst ist nach Jesu Worten auch in der Endzeit gültig! Kein Priester, kein Ältester, kein Papst und kein „Gesalbter“ kann dies aufheben!  

 

Dass diese „Zeiten und Zeitperioden“ an Seinen eigenen Kalender gebunden sind wird niemanden erstaunen, der dessen Genauigkeit und Unveränderlichkeit studiert hat! Er ist an die Drehung der Erde um ihre Achse, an den Umlauf des Mondes um die Erde und der Erde um die Sonne gebunden, die seit Jahrmillionen ihren Zeitplan exakt einhalten! So beginnt morgen Freitagabend der 14.Nisan, der 14 Tag nachdem in Jerusalem die Sonne untergeht und ersten Sterne sichtbar werden. Damit verbunden ist eine Vollmondnacht, so wie es schon beim Auszug aus Ägypten und beim Erinnerungsmahl Jesu mit seinen Aposteln war! In beiden Fällen erleuchtete der Mond das Geschehen jener Nächte! In beide Nächten wurde ein göttliches Gericht gehalten! Der Breitengrad von Jerusalem bestimmt somit für alle nachfolgenden Städte der Erde bei der Erddrehung das Datum. Vergleichen wir, was die unabhängigen Wissenschaftler zum Datum erwähnen! Jerusalem liegt in etwa auf dem Breitengrad von Moskau:  

 

Der Vollmond-Kalender 2012


Der nächste Vollmond ist am:
Freitag * 6. April 2012 * 21:18:42 Uhr
Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)

In anderen Zeitzonen:
SYDNEY = Samstag * 7. April 2012 * 05:18:42 Uhr (AEST)
TOKYO = Samstag * 7. April 2012 * 04:18:42 Uhr (JST)
PEKING = Samstag * 7. April 2012 * 03:18:42 Uhr (CST)
DELHI = Samstag * 7. April 2012 * 00:48:42 Uhr (IST)
MOSKAU = Freitag * 6. April 2012 * 23:18:42 Uhr (MSK)
BERLIN = Freitag * 6. April 2012 * 21:18:42 Uhr (MESZ)
LONDON = Freitag * 6. April 2012 * 20:18:42 Uhr (BST)
RIO = Freitag * 6. April 2012 * 16:18:42 Uhr (BRT)
NEW YORK = Freitag * 6. April 2012 * 15:18:42 Uhr (EDT)
MEXIKO CITY = Freitag * 6. April 2012 * 14:18:42 Uhr (CDT)
LOS ANGELES = Freitag * 6. April 2012 * 12:18:42 Uhr (PDT)
HONOLULU = Freitag * 6. April 2012 * 09:18:42 Uhr (HAST)

 

Wer also mit offenen Augen während „der Nacht“ handeln muss ist um das „Licht des Mondes“ dankbar! Wir reden von biblischer Symbolik! Wir befinden uns, was das System betrifft in „finsterster Nacht“, denn es entgeht den meisten Menschen, dass Gott genau in dieser Nacht des 14.Nisan schon zwei Mal zuvor Gericht an Israel gehalten hat! Nur jene aber, die sich an Seine Anweisungen gebunden fühlten wussten, was in jener jeweiligen Nacht und am darauf folgenden Tag geschehen würde, bereiteten sich entsprechend vor und handelten nach Gottes Anweisungen!

 

Darauf möchten wir Dich im Brief zu diesem so wichtigen göttlichen Sabbat an diesem Wochenende einstimmen! Das Abendmahl des 14. Nisan hat Jesus vor fast zweitausend Jahren nach Gottes Kalender am selben Abend eingenommen, der in diesem Jahr  am Freitag nach Sonnenuntergang beginnt. Es trifft diesmal den Katholischen Karfreitag, klafft somit um einen Tag Differenz zum Gründonnerstag der Kirche. Eine scheinbar unwichtige Abweichung von einem Tag! Wer aber eine wichtige Gerichtsverhandlung um einen Tag verpasst wird sich ein unvorteilhaftes Urteil einhandeln, auf das er später keinen Einfluss mehr hat! Bedenken wir, dass Gottes Standpunkt am Gerichtstag von ausschlaggebender Bedeutung ist und nicht der rebellischer menschlicher Führer, die alle ihre eigenen Interessen verfolgen!

 

Während des Abendmahls forderte Jesus seine Apostel und damit Dich und mich auf:

 

„Tut dies zu meinem Gedächtnis“

 

Dies ist der Titel des Briefes dieser Woche! Dies war die Aufforderung Jesu vorab an seine Aposteln an jenem gedenkwürdigen Abend vor seinem Leiden und seinem Tod, die er weitergab! In jener Nacht wurde er im Garten Gethsemane von Judas durch einen Kuss verraten. Am kommenden Morgen stand er vor Pilatus, der ihn den Forderungen der jüdischen Führer gemäss zum Tod auslieferte. Unmittelbar nach dem Tod aber weckte ihn sein Vater zu himmlischem Leben auf! Petrus gab uns dieses gewichtige Detail bekannt:

 

(1. Petrus 3:18-20)  Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

 

Johannes erklärt im Anschluss an dieses Verständnis, dass der als „Geist(wesen)“ (als Engel, der er zuvor war) auferweckte Jesus danach während der drei Teilen von Tagen, wo sein menschlicher Leib im Grab war und „die Verwesung nicht sah“, ja, dass er selbst „den Tempel seines Leibes“ wiederherstellte, wie er es öffentlich in Jerusalem verkündet hatte!

 

(Johannes 2:18-22)  Die Juden gaben ihm daher zur Antwort: „Welches Zeichen kannst du uns zeigen, da du diese Dinge tust? 19 Als Antwort sagte Jesus zu ihnen: „Reißt diesen Tempel nieder, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. 20 Deshalb sagten die Juden: „Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren gebaut worden, und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? 21 Er aber sprach von dem Tempel seines Leibes. 22 Als er jedoch von den Toten auferweckt worden war, kam es seinen Jüngern in den Sinn, daß er dies wiederholt gesagt hatte; und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

 

Die Jünger verstanden dies erst danach! Wer Unterscheidungsvermögen hat erkennt, dass von zwei verschiedenen „Auferstehungen“, zu unterschiedlichen Zeitpunkten die Rede ist! Die „im Geiste“, unmittelbar nach dem Tod durch den Vater. Das ist identisch mit dem Erscheinen des „geschlachteten Lammes“ vor Gottes Thron (Off Kap. 4 und 5). Danach, „am ersten Tag der Woche“ (Lu 24:1-10), frühmorgens folgte die Auferstehung „im Fleische“, die Jesus selbst bewerkstelligen musste! Als Gottes „Werkmeister“ (Spr 8:27-31) zu dem Jehova zu „Beginn der (Menschen-)Welt“ schon sagte: „Lass uns Menschen machen“, war dies keine neue Herausforderung! (1.Mo 1:26) Petrus bestätigt weitere Details in der Apostelgeschichte, die wie  Puzzlestücke das exakte Teilbild vervollständigen!

 

(Apostelgeschichte 2:30-32)  Weil er [[David]] nun ein Prophet war und wußte, daß Gott ihm mit einem Eid geschworen hatte, er werde jemand von der Frucht seiner Lenden auf seinen Thron setzen, 31 hat er vorausschauend von der Auferstehung des Christus geredet, daß er weder im Hạdes [[Grab]] verlassen wurde, noch daß sein Fleisch die Verwesung sah. 32 Diesen Jesus hat Gott zur Auferstehung gebracht, von welcher Tatsache wir alle Zeugen sind.

 

Gott bewirkte die Auferstehung „im Geist“, Ihm gebührt daher die Ehre! Jesus aber ist für jede Auferstehung „im Fleische“ verantwortlich, beginnend mit seinem eigenen Leib der nun unsterblich ist und ihm ewig zur Verfügung steht! (1.Kor 15:20-28) Dies bestätigte Jesus am Ende des Jahrhunderts in einer Vision gegenüber dem Apostel Johannes:

 

(Offenbarung 1:17-19)  Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hạdes. 19 Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast, und die Dinge, die sind, und die Dinge, die nach diesen geschehen werden.

 

Was damals im ersten Jahrhundert am Passah geschah gilt es nun zu künftigem Geschehen am kommenden Gerichtstag zu verbinden, „die Dinge, die nach diesen geschehen werden“!

 

Ja, ich weiss, ich stelle grosse Anforderungen an Dein Denk- und Unterscheidungsvermögen, aber das tat Jesus schon bei seinen Aposteln und jene gegenüber den Jüngern die auf sie hörten! Wir nun, in der Endzeit glauben so viel intelligenter zu sein als jene Christen des ersten Jahrhunderts! Viele von ihnen verstanden aber diese Aussagen und wir sind ebenso dazu herausgefordert!

 

Setzen wir unser Vertrauen in die Aussagen der Schrift, indem wir alle Teile korrekt auf der Zeitachse einreihen und werfen wir die irreführenden Aussagen der Religionen von uns, die mehr an Teilnehmerzahlen interessiert sind als an Wahrheit und göttlichem Recht!

 

(Matthäus 15:13-16)  Als Antwort sagte er: „Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“ 15 Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: „Erkläre uns das Gleichnis. 16 Er sprach darauf: „Seid auch ihr noch ohne Verständnis?

 

Es gibt weder ein Recht darauf „blind“ zu sein noch ein Recht auf „Unverständnis“! Dies bedeutet, dass wir uns anstrengen müssen! Jesus war geduldig und erklärte alles, wo notwendig doppelt und dreifach! Verständnis bildet die Grundlage zum Leben!

 

Ja, Gottes Gerichte am Ende einer langen Zeit von Geduld sind zum Schutz jener aufgerichtet, die auf Ihn gehört und entsprechend gehandelt haben! Für sie folgt Erleichterung, für andre die nicht hören wollten aber Drangsal und Strafe!

 

Beachten wir ein weiteres Detail der Aussagen im 1.Petrusbrief: Jesus, nach seinem Tod unmittelbar erneut lebendig gemacht als „Geist“, als dasselbe himmlisches Geschöpf (Joh 17:5) befasst sich mit den zur Zeit der Sintflut gefallenen Engeln „im Gefängnis“. Er ist nun höchster Richter über Engel und alle Menschen und hatte schon damals beim Gericht der Sintflut die Aufgabe von Gott innegehabt, Noah und seine Familie zu retten! (Mat 28:18) Nur weil Noah auf alle Anweisungen jenes göttlichen Wortführers hörte rettete er sich und seine Familie!

 

Das Passah war eine vergleichbare Einrichtung wie die Rettung Noahs, als Gottes Gericht über die Ägypter und deren Erstgeburt kam. Das Abendmahl während der Endzeit hat die doppelte Funktion: Zuerst die christlichen Führer herauszukristallisieren, „die Erstlinge“ die das Gebot ernst nehmen: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ und von jenen zu trennen, die etwas anderes anordnen! Diese „treuen Sklaven“ halten sich „in allem“ an das Wort ihres Hohepriesterkönigs und nicht an irgendeine der vielen Kirchenverordnungen, die davon abweichen!

 

In der angekündigten „Zeit des Endes“ aber wird ein weiteres Abendmahl auch dazu dienen, um durch Jesus die „Schafe von den Böcken“ zu trennen. Da er doch Hoherpriester ist sind an jenem Abend alle Menschen jeder Nation und jedes Volkes die sich an sein Wort halten vor ihm versammelt! Jene die sich an sein Gebote hielten stellt er nun auf seine „rechte Seite“, weil sie durch ihre Liebe zum Nächsten auffallen und das kommt doch gerade durch die Teilhabe am Abendmahl zum Ausdruck! Paulus sagt daher zu Recht:

 

(Hebräer 10:24, 25)  Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Alle die nicht auf Jesus und die Apostel hören und daher nicht handeln werden als „Böcke“ auf seine „linke Seite“ gestellt! Gerade darum hat Gott die Anweisungen das Abendmahl betreffend einfach gestaltet, damit jeder in der Lage sei, Seine Anweisungen zu erfüllen! Das war in Ägypten so, das war zur Zeit Jesu nicht anders und ist bis heute so geblieben! Keine grosse Organisation von aussen war notwendig,  sondern Eigeninitiative seit Beginn gefordert!

 

In diesem Sinne möchten wir Dich, lieben Freund ermuntern den Stoff gut zu studieren! Bedenke, dass genaue Erkenntnis uns zum gerechten Handeln hinführt und dies uns Gottes Wohlwollen am Tag Seines Gerichts durch Jesus zusichert! Der Beginn des Sabbats nach Sonnenuntergang ist an diesem Freitagabend zudem der Beginn der familiären und gruppenweisen Zusammenkunft zum Abendmahl innerhalb der Hausgemeinschaft. Das Passah war seit Einführung kein öffentlicher Anlass, sondern einer im Familienkreis! Dies möchten wir weiterhin so halten, wie es Jesus vorgemacht hat und wie es die Christen des ersten Jahrhunderts gefeiert haben! Dazu wünschen wir Dir und den Deinen Jehovas vollen Segen!  

 

Urs Martin Schmid

 

 

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