E-MAIL vom 24.2.2012

Der Prophet Jesaja und seine Vorhersagen für uns heute

(1.Teil: Kapitel 1-6): Worauf sollen wir besonders achten?

 

Liebe Freunde, liebe Brüder und Schwestern im Glauben an Christus

 

Obwohl ich schon vor zwei Jahrzehnten den Propheten Jesaja intensiv studiert hatte und dann mich erneut mit seinen Vorhersagen im Gefolge der Geschehen nach dem 11. September 2001 auseinandersetzte, soll nun heute durch die Vers-zu-Vers-Betrachtung dieses herausragenden Propheten neue Erkenntnisse ans Licht gefördert werden! Es war bisher und bleibt weiterhin eine grosse Arbeit sich Schritt um Schritt dem Zusammenbau des Gesamtbildes göttlicher Logik anzunähern durch eine immer höheren Detailkenntnis und besseres Unterscheidungsvermögen. Salomo bringt es mit Weisheit in Verbindung, die uns zum Schutz wird!

 

(Sprüche 2:10-19)  Wenn Weisheit in dein Herz einkehrt und Erkenntnis selbst deiner eigenen Seele lieblich wird, 11 so ist es Denkvermögen, das stets über dich wachen wird, ja Unterscheidungsvermögen wird dich behüten, 12 um dich von dem schlechten Weg zu befreien, von dem Mann, der verkehrte Dinge redet, 13 von denen, die die Pfade der Geradheit verlassen, um auf den Wegen der Finsternis zu wandeln, 14 von denen, die sich freuen, Schlechtes zu tun, die über die Verkehrtheiten der Schlechtigkeit frohlocken, 15 denen, deren Pfade krumm sind und die in ihrem allgemeinen Lauf abwegig sind, 16 um dich von der fremden Frau zu befreien, von der Ausländerin, die ihre eigenen Reden glattgemacht hat, 17 die den vertrauten Freund ihrer Jugend verläßt und die sogar den Bund ihres Gottes vergessen hat. 18 Denn wahrlich, zum Tod hinab senkt sich ihr Haus, und hinab zu den im Tode Kraftlosen [führen] ihre Spuren. 19 Keine von denen, die Beziehungen mit ihr haben, werden zurückkehren, noch werden sie wieder auf die Pfade der Lebenden gelangen.

 

Indem wir die ganze Aufmerksamkeit statt auf religiöses Gerede jener Hure „Babylon die Grosse richten, uns hin auf Gottes eigene Vorhersagen konzentrieren fällt Licht auf die letzten offenbarten Geheimnisse! Wie wahr ist doch das, was Jesaja am Ende in seinen letzten zwei Kapiteln beschreibt, die insgesamt unsere Tage betreffen:

 

(Jesaja 65:1)  „Ich habe mich suchen lassen von denen, die nicht [nach mir] gefragt hatten. Ich habe mich finden lassen von denen, die mich nicht gesucht hatten. Ich habe gesprochen: ‚Hier bin ich, hier bin ich! zu einer Nation, die meinen Namen nicht anrief.

 

Ja, wir Christen, die aus den Nationen stammen, vielen von uns wahr selbst Gottes Eigenname Jehova und dessen Bedeutung fremd, dass dieser Gott der Juden der höchste aller als Götter Verehrten ist und er jedes seiner Worte wahrmachen wird! Er lässt sich wirklich finden, vorausgesetzt wir suchen Ihn! Die heutigen „alten Himmel“ der noch herrschenden Götter, der in diesem System Mächtigen, sie sind bereits am Wanken! Die sauren Früchte die sie hervorgebracht haben zeigen, dass nicht nur das Überleben der Menschheit, nein, vielmehr das der ganzen belebten Schöpfung in Gefahr ist!

 

(Jesaja 65:17-19)  Denn siehe, ich schaffe neue Himmel und eine neue Erde; und die früheren Dinge werden nicht in den Sinn gerufen werden, noch werden sie im Herzen aufkommen. 18 Doch frohlockt und freut euch immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich schaffe Jerusalem als Ursache zur Freudigkeit und ihr Volk als Ursache zum Frohlocken. 19 Und ich will mich über Jerusalem freuen und über mein Volk frohlocken; und nicht mehr wird darin der Laut des Weinens oder der Laut eines Klageschreis gehört werden.“

 

Gott wird Seine eigene Freude und Sein Frohlocken deutlich zum Ausdruck bringen über das, was er nach Harmagedon schaffen wird: „Die Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! (Eph 1:8-10) Wer die Zusammenhänge verstanden hat, dass Harmagedon wirklich Befreiung aller Gerechten aus der Knechtschaft dieses Systems bedeutet und der Beginn eines erdenweit aufzurichtenden Paradieses unter gerechter Herrschaft, der hat verstanden, warum wir weiterhin mit Inbrunst beten: „Dein Reich komme!“.

 

Der Brief zu diesem Sabbat führt uns in die neue Serie der NEWSLETTER DER WEG ein, wo wir Schritt um Schritt die Bedeutung der Vorhersagen Gottes durch Jesaja im gesamten Umfeld studieren, um zu erkennen, was nun schon sehr bald folgen wird und das Ende davon mit genauer Erkenntnis herbeizusehnen!

 

Der Prophet Jesaja und seine Vorhersagen für uns heute (1.Teil: Kapitel 1-6)

 

Wie wir aus der Einleitung des Studienartikels sehen werden blieb Jesaja trotz viel Ungemach Gott bis zum Tode treu. Sein Tod soll durch König Manasse herbeigeführt worden sein, der ihn lebendig zersägen liess. Jesaja aber behielt Gottes Ankündigung bis an sein Ende klar vor Augen und er wird einer der künftigen Herrscher der Erde sein!

 

Etwas vor der Zeit Mose war es Hiob der trotz seiner Verluste und seiner Krankheit weiterhin redlich seinen Gott verteidigte, als seine falschen Tröster Tagelang vor ihm sassen! Obwohl er es nicht wusste hatte Gott zugelassen, dass der Teufel ihn durch seinen „Samen der Schlange“ Verlust seiner Kinder und allen Reichtums erleiden liess, dass er dann zudem durch Satans Macht krank wurde. Jener Gerechte wurde dadurch auf eine härteste Probe gestellt. Die Streitfrage im Himmel lautete: Würde Satans Behauptung stimmen, dass Menschen nur aus Habsucht und Eigeninteressen heraus Gott lieben, so lange Gott seinen Schutz und Segen gewährt?

 

(Hiob 2:1-5)  Danach kam der Tag herbei, an dem die Söhne des [wahren] Gottes hineingingen, um sich vor Jehova zu stellen, und da kam auch Satan in ihrer Mitte, um sich vor Jehova zu stellen.

2 Da sprach Jehova zu Satan: „Von woher kommst du denn?“ Satan antwortete darauf Jehova und sagte: „Vom Umherstreifen auf der Erde und vom Umherwandeln auf ihr.“ 3 Und Jehova sprach weiter zu Satan: „Hast du dein Herz auf meinen Knecht Hiob gerichtet, daß es seinesgleichen keinen gibt auf der Erde, einen Mann, untadelig und rechtschaffen, gottesfürchtig und von Schlechtem weichend? Auch hält er noch an seiner unversehrten Lauterkeit fest, obwohl du mich gegen ihn reizt, ihn ohne Ursache zu verschlingen.“ 4 Aber Satan antwortete Jehova und sagte: „Haut um Haut, und alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele geben. 5 Strecke zur Abwechslung doch deine Hand aus, und rühre an sein Gebein und sein Fleisch, [und sieh,] ob er dir nicht direkt ins Angesicht fluchen wird.“

 

Gott vertraute auf Hiobs Gerechtigkeit und überliess ihn dem Teufel mit der einzigen Einschränkung: Er durfte ihm das Leben nicht nehmen! Wir kennen den Ausgang der Prüfung: Hiob blieb treu und Gott segnete ihn doppelt danach!

 

In einem späteren Fall von Prüfung war es Gottes Sohn Jesus, der selbst von Tode nicht verschont blieb und vollkommene Treue erweisen musste! Jesus sündigte selbst unter Versuchung und grosser Qual nicht!

 

Im Gegensatz zu Jesus beging Hiob gewisse Fehler und der junge Mann Elihu fasste schlussendlich den Mut die drei Tröster, die vor ihm zu Hiob  redeten nun mit scharfen Worten zurechtzuweisen und ihre falschen Anschuldigungen gegen Hiob und gegen Gott zu entkräften! Darin wird uns ein Beispiel hingestellt, dass die scheinbar weisesteten Tröster den Kern eines Problems nicht verstanden haben mögen, der Aussenseiter reinen Herzens, ja selbst in jungem Alter aber wie Elihu Gottes Gedanken zu verstehen vermag!

 

(Hiob 32:7-22)  

7 Ich sprach: ‚Die Tage selbst sollten reden,

Und die Menge der Jahre sollte Weisheit kundtun.‘  

8 Gewiß ist es der Geist in sterblichen Menschen

Und der Odem des Allmächtigen, [der] sie verständig macht.  

9 Nicht nur die Hochbetagten erweisen sich als weise,

Noch verstehen bloß die Alten das Recht.

10 Daher sagte ich: ‚Hör mir zu.

Ich werde meine Erkenntnis verkünden, ja ich.‘

11 Siehe! Ich habe auf die Worte von euch geharrt,

Ich lieh euren Vernunftschlüssen ständig das Ohr,

Bis ihr nach Worten forschen konntet [, um zu sprechen].

12 Und auf euch hielt ich meine Aufmerksamkeit gerichtet,

Und siehe, da ist niemand, der Hiob zurechtweist,

Keiner von euch, der seine Reden beantwortet.

13 Daß ihr nicht sprecht: ‚Wir haben Weisheit gefunden;

Gott ist es, der ihn vertreibt, nicht ein Mensch.‘

14 Da er nicht Worte gegen mich ins Treffen geführt hat,

So werde ich ihm nicht mit euren Reden erwidern.

15 Sie sind erschrocken, sie haben nicht mehr geantwortet;

Worte sind ihnen entrückt.

16 Und ich habe geharrt, denn sie reden nicht weiter;

Denn sie standen still, sie antworteten nicht mehr.

17 Ich werde meinen Teil antworten, ja ich;

Ich werde meine Erkenntnis verkünden, ja ich;

18 Denn ich bin voll von Worten geworden;

Geist hat mich gedrängt in meinem Leib.

19 Siehe! Mein Leib ist wie Wein, dem nicht Luft gemacht wird;

Gleich neuen Schläuchen will er bersten.

20 Ich will reden, damit mir leichter wird.

Ich werde meine Lippen öffnen, damit ich antworte.

21 Laß mich bitte keinem Menschen gegenüber Parteilichkeit bekunden;

Und einem Erdenmenschen werde ich keinen Titel verleihen;

22 Denn ich weiß bestimmt nicht, wie ich einen Titel verleihen kann;

Leicht würde mich der, der mich gemacht hat, wegtragen.

 

Wie Elihu ist es nicht an uns anderen Titel zuzuordnen, die scheinbar weise reden führen aber Gottes Gedanken nicht erkannt haben, aber jeder von uns hat dieselbe Aufgabe nach der unverfälschten Wahrheit zu forschen! Wir sollen die Worte Gottes nach ihrem tieferen Sinn hinterfragen und sein Handeln aufgrund der Angaben in den Schriften analysieren! Wir alle gemeinsam stehen an der Stelle Hiobs in diesen Tagen rasanter kommender Veränderungen und können wie er Verluste erleiden, indem uns Geliebte Familienangehörige genommen werden oder Verlust von Hab und Gut vor uns liegen und selbst der Tod uns nicht verschonen mag!

 

Wir sollen wie Hiob unser Vertrauen weiterhin in Gott setzen und nicht Ihn schuldig erklären für das Geschehen während der Endzeit in der Welt! Die Strafe trifft nun uns alle gemeinsam, dass unsere Vorväter bereits vom rechten Weg Gottes abgewichen sind. Wie Elihu dies ohne Scheu äusserte, vor jenen drei Autoritäten die vor ihm zu Hiob geredet hatten: Er dagegen erklärte Gott für treu und gerecht und suchte die Ursache für Hiobs Leid nicht bei Jehova und nur sehr beschränkt beim gerechten Hiob selbst!

 

Genau dazu verhilft uns das Studium des Propheten Jesaja, langfristige Zusammenhänge zu erkennen und die böse, lenkende und treibende Hand Satans und der Dämonen im Hinblick auf die kommende „grosse Drangsal“ deutlich zu erkennen, unsere Hoffnung nicht auf Menschen und deren Organisationen zu setzen, sondern auf Jesus, als den für uns von Jehova bestimmten Retter!

 

Eine beschauliche Sabbatruhe wünschen wir Dir vom DER WEG, Deinen Lieben und Deiner Versammlung!

 

Urs Martin Schmid

 

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