Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-14.05.16  Zwischenwand II

 

 

Jesus vernichtete die trennende Zwischenwand die Völker getrennt hat

 

2.Teil: Die Apostelgeschichte und die vier Missionsreisen des Paulus als Hinweis dafür, wie die „Zwischenwand“ entfernt wurde

 

 

Bariloche,  16. Mai  2014

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Freunde in Christus!

 

57-Donald Rumsfeld, Dick Cheney, George BushSeit Dienstag vor einer Woche war der Zugriff auf unseren Server sehr stark eingeschränkt, ein fast hundertprozentige Blockade die selbst GOOGLE mit einschloss, wo die meisten Abfragen auf unsere Seite nicht mehr erschienen!

 

Ein warnendes Beispiel kommender Dinge auf die wir heute achten müssten, denn jene Mächtigen werden schon bald unsere Freiheit uns offen auszudrücken mit jeder Härte zu bekämpfen suchen: Dies wird gegen jeden gerichtet sein, der dem System nicht bedingungslos dient. Präsident Bush erklärte diesen Krieg kurz nachdem die Twin-Towers einstürzten, indem er erklärte: „Wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns!“

 

 

In eigener Sache …

 

Insgesamt 9 Tage hat die NIC-Argentina, die Kontrollbehörde für das Internet in Argentinien nun unsere Seite www.HARMAGEDON.com.ar jeden Zugang gesperrt, weil eine Rechnung im Wert von 15 USD nicht termingemäss bezahlt werden konnte. Die Zahlstelle wies den Beleg als nicht gültig zurück.

 

Das gibt uns allen Lesern unserer unabhängigen Informationsseite einen deutlichen Hinweis auf die Macht und Autorität und deren Missbrauch durch jene, die wir als unsere Vertreter gewählt haben! Es zeigt aber auch wie verletzlich das gesamte System des Internet geworden ist, von dem wir alle direkt und indirekt abhängig sind! Tausende von gutgesinnten Menschen konnten dadurch nicht auf unsere Informationen zugreifen, wo heutiges Geschehen mit biblischer Prophetie verknüpft wird, die am kommenden Gerichtstag Gottes Leben bedeuten können.

 

Bedenken wir, dass der Angriff auf „Babylon die Grosse“, auf alle Religionen erst bevorsteht und kleine Versuchsballone wie in unserem Fall Testbeispiele darstellen, was am Tag X geschehen wird. Bereiten wir uns vor, solange hierzu Zeit existiert!

 

 

Im ersten Teil dieser vierteiligen Betrachtung zur „trennenden Zwischenwand“ ging es um einen Text, der, wenn er so betrachtet wird, wie er in den meisten Bibeln dargestellt wird uns in eine vollkommen falsche Richtung zu lenken versucht. Es gilt somit das herauszufinden, was Paulus tatsächlich auszusagen versucht. Die Verbindung der Aussagen der Apostelgeschichte des Lukas mit den Briefen des Paulus helfen hierbei den wahren Sachverhalt zu klären:

 

(Epheser 2:14-16)  Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote, damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft durch sich selbst getötet hatte.

 

Bedeutet der Ausdruck: „… das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote“, http://www.mefag.de/botschaft/10gebot/10g01.JPGdass Jesus das GESETZ Mose aufhob? Dies wollen uns viele Religionen, insbesondere Jehovas Zeugen weismachen! Stimmt dies aber? Ist Jesus wirklich das „Ende des GESETZES“ wie man in Römer 10:4 doch ebenso deutlich lesen kann oder sind es die Übersetzer, die uns willentlich auf eine falsche Fährte setzen?

 

Wir haben es so oft schon in unserer Literatur bewiesen, dass dies wohl der grösste Schachzug Satans aller Zeiten ist, um uns von Gott und seinem Christus zu trennen! Gesetzlosigkeit zu verkünden ist wohl die schlimmste Form der Gottentfremdung! Nicht oft genug kann dies erklärt werden!

 

Jesus räumte die „Zwischenwand“ weg, die Heidenchristen davon abhalten konnte, im geistigen Tempel, der Versammlung mit Judenchristen gleichgestellt zu werden.

 

http://diepresse.com/images/uploads/b/4/c/1260364/heikles_urteil_beschneidung_strafbar_jesus20120627201319.jpgDies geschah dadurch, dass die Beschneidung des Fleisches für männliche Christen aus den Heiden durch die schon im GESETZ Mose hervorgehobene „Beschneidung des Herzens“ ersetzt wurde: „Und ihr sollt die Vorhaut eures Herzens beschneiden und euren Nacken nicht länger verhärten.“ (5.Mo 10:16).

 

Dies gilt für jeden Mann aus den Nationen, der das GESETZ Gottes anerkannte, die dagegen begangenen Sünden Gott gegenüber eingestand und bereute. Mittels Untertauchen in der Taufe starb er dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ gegenüber. Beim Auftauchen aber gelangt er ins Bundesverhältnis mit Gott und Seinem Christus. Dadurch anerkennt jeder Getaufte das „GESETZ des Geistes“ oder auch das „GESETZ des Christus“ genannt, dessen unveränderliche Grundlage das GESETZ Mose bleibt. Darum war Gott bereit frühere Sünden, der „Fluch“ der gemäss GESETZ auf Sünde folgt durch unverdiente Güte vollkommen auszulöschen.

 

Paulus zeigt diese Zusammenhänge im Brief an die Römer und widerspricht jedem ins Gesicht, der erklärt „Christus ist das Ende [[statt das „Ziel“]] des Gesetzes“ (Rö 10:4) indem er zuvor doch erklärt: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz auf.“ (Rö 3:31) Wodurch wird das GESETZ aufgerichtet? Indem es an jedem Sabbat gelehrt wird und dadurch im Herzen von immer weiteren Personen verankert ist die es erneut ihre Kinder und Familien lehren!

 

Die nachstehende Grafik versucht die Zusammenhänge in anschaulicher Form darzustellen und die zugehörigen Texte (blaue Felder) mit Erklärungen helfen Dir dieses so wenig verstandene aber gewichtige Teilbild Dir einzuprägen! Durch Anklicken kannst Du es vergrössern!

 

 

Wer immer das GESETZ in den Hintergrund zu drängen versucht, der verliert die Zusammenhänge zwischen Sünde, Fluch, Jesu Opfertod und unverdienter Güte, um uns aus der Falle der Todesstrafe zu erretten! Er wird auch das so wenig bekannte und doch so wichtige „GESETZ des Glaubens“ durch Scheinglauben ersetzen und damit dem kommenden Gericht nicht entfliehen, weil „unverdiente Güte“ mit Erfüllung jenes Gebotes fest verbunden ist!

 

http://www.phoenix.de/fm/8/Bibel3.jpgDie Gesetzeswerke, die das GESETZ forderte, die blutigen Opfer hatten mit Jesu eigenem Opfertod aufgehört: Nicht aber die Sünde bei Übertretung der Gebote und auch nicht der darauf lastende Fluch der Tod bedeutet! Jesus starb an meiner statt, damit ich leben kann! Das muss durch Glauben und „Werke des Glaubens“ bezeugt werden. Jakobus warnt daher: „Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten? … Ebenso ist der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot.“ (Jak 2:14-17).

 

Johannes beschreibt die grosse Liebe des Vaters die sich seit Anbeginn durch Werke erwiesen hat. Trotz oder gerade wegen unserer Sünden gab er Seinen geliebten Sohn für uns dahin, um Rettung zu finden aus einer Falle, die das GESETZ für jeden Sünder bedeutet!

 

http://www.alle-religionen-vereint.com/pre/images/jesus.jpg(Johannes 3:16-21)  Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Wer schlechte Dinge treibt, der hasst das GESETZ, weil dieses ja jeden überführt und unter Fluch stellt der Böses treibt! Wer aber das „Licht“ genauer Erkenntnis sucht, was nun Gott annehmbar und wohlgefällig ist, der liebt das GESETZ, weil es den eingeengten Weg zum Leben aufzeigt! Gottes Gebote bilden „die Grundlage für das Gericht“, dazu gehört auch das „GESETZ des Glaubens“ in den Propheten gleich Mose! (5.Mo 18:18, 19) Lukas nimmt darauf Bezug in der Apostelgeschichte, wo er Petrus zitiert, der seine berühmte Rede in Salomos Säulenhalle im Tempel hielt:

 

(Apostelgeschichte 3:22-24)  In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘ 24 Und alle Propheten, ja von Samuel an und die nachfolgenden, so viele geredet haben, haben auch diese Tage deutlich verkündet.

 

http://3.bp.blogspot.com/_xYonGDO9RuM/TEsS1Pn9o1I/AAAAAAAABJE/cluzzdSZRok/s400/agnus+dei_.bmpDa mit Jesu Tod das Ende des „Bundes mit Levi“ gekommen war, keinerlei Schlachtopfer mehr erforderlich waren, weil Jesu als vollkommenes „Lamm das die Sünde hinwegnimmt“ selbst doch an unserer Stelle für unsere Fehler gestorben war. Darum wird die gegen uns lautende Urkunde des Fluches für frühere Gesetzesverletzungen symbolisch an den Stamm geheftet, an dem Jesus starb! Als neuer Hoherpriesterkönig kann er Schulderlass gewähren!

 

Paulus erklärt es den Kolossern deutlich und klar: „Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus [[Gerichts-]]Verordnungen [[aus Urteilen]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde.“ Wer sündigt steht unter „Fluch“ der im Himmel selbst registriert wird!

 

http://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/33389192/0_big.jpg(Kolosser 2:13-15)  Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, zusammen mit ihm lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus [[Gerichts-]]Verordnungen [[aud Urteilen]] bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] im Triumphzug einher.

 

Diese „handschriftliche Urkunde“ ist nicht das GESETZ, das geendet habe, wie behauptet wird, sondern das X-fache Todesurteil gemäss GESETZ Mose und den in jenem GESETZ Gottes vorgeschriebenen Strafmass für jedes Mal, wo wir uns dagegen vergangen hatten bis hin zum Tag der Glaubenstaufe! Das macht einen gewaltigen Unterschied, wenn wir dies durchschaut haben. 

 

Wer dagegen das GESETZ als beendet erklärt, der rechnet sich selbst und freiwillig unter die „Gesetzlosen“, was am Tag des Gerichtes „ewige Abschneidung von den Lebenden“ bedeutet!

 

„Die Regierungen und Gewalten“ sind die Herrschenden dieses Systems, die damals Jesus umgebracht haben, indem sie ihre „menschlichen Überlieferungen“ über Gottes Gebote stellten! Bis heute stehen sie unter Anklage, um am Tag Harmagedons vollkommen zu enden!

 

 

Kein Zweifel, dass jeder der Gesetzlosigkeit zuneigt diese Ankündigungen vehement zurückweisen wird! Jeder aber, der mit offenen Augen die Heilige Schrift studiert und die Einzelteile gemäss ihrer eigenen, in ihnen inne liegenden Logik ordnet, der kommt zum selben Schluss wie der Psalmist es ausdrückt:

 

http://www.atheisten-info.at/infos/gottesgericht.jpg(Psalm 119:43-47)  

43 Und nimm das Wort der Wahrheit von meinem Mund nicht gänzlich weg,

Denn auf deine richterliche Entscheidung habe ich geharrt.  

44 Und ich will dein Gesetz beständig halten,

Auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]], ja immerdar.  

45 Und ich will einherwandeln in weitem Raum,

Denn ich habe ja nach deinen Befehlen geforscht.  

46 Ich will auch vor Königen über deine Mahnungen reden,

Und ich werde mich nicht schämen.  

47 Und ich werde eine Vorliebe bekunden für deine Gebote,

Die ich geliebt habe.

 

Da weder Religionen, noch die Politik oder die Wirtschaft sich nach Gottes gerechtem Massstab auszurichten bereit ist, daher werden diese all jene bis zum Ende hin verfolgen, die ihr Herz auf Gottes Gerechtigkeit gerichtet haben und um Gottes Gericht durch die „neuen Himmel“ beständig bitten!

 

Der vollkommen überarbeitete Artikel für diesen Sabbat und das Wochenende will uns weiter in diese gewichtigen Zusammenhänge einführen und viele der falschen Schriftauslegungen die man den Briefen des Paulus aus Unkenntnis der Zusammenhänge unterschiebt offenlegen.

 

Jesus vernichtete die trennende Zwischenwand die Völker getrennt hat

 

2.Teil: Die Apostelgeschichte und die vier Missionsreisen des Paulus als Hinweis dafür, wie die „Zwischenwand“ entfernt wurde

 

Im Studienartikel betrachten wir einzeln die drei Missionsreisen, ihre Auswirkungen und der jeweilige Zusammenhang zu den Briefen die Paulus schrieb. Lukas ergänzt in der Apostelgeschichte im Zusammenhang höchst interessante Informationen. Jedes Teil auf der Zeitachse aufgeführt helfen uns die Zusammenhänge auch visuell besser zu verstehen! Dabei kommt gar eine wenig oder überhaupt nicht bekannte 4.Missionsreise des Paulus deutlich zum Vorschein.

 

 

Zu Beginn versuchen wir die Vision zu klären, wo Paulus im dritten Himmel Jehovas war, „ob im Fleische oder im Geiste“ konnte er selbst nicht beantworten. Er erklärte zudem, dass er im „Paradies“ war, was die künftige Zeit des Millenniums betrifft. (2.Kor 12:1-6)

 

Auch die Frage, ob nun Matthias oder Paulus der zwölfte Apostel sei benötigt eine klare Antwort! Schlussendlich werden in der Offenbarung am Ende des Systems erneut nur zwölf Apostel an Jesu Seite erwähnt (Lu 22:28-30; Off 12:1, 2; 21:12-14). Überall spielt zudem die Beschneidungsfrage hinein, welche schlussendlich die Reise nach Jerusalem notwendig erscheinen lies, um dort das so genannte Apostelkonzil über die Streitfragen beraten zu lassen, die drohten die Versammlungen der Nationen zu spalten.

 

1. Missionsreise des Paulus 35-46 u.Z.Auf der 1.Missionsreise war Paulus zwischen 46 und 48 u.Z. unterwegs. Sie führte ihn von Antiochia aus nach Zypern, Perge, Ikonien, Lystra und Derbe und zurück nach Antiochia. An allen Orten gründete er Versammlungen, stets beginnend mit den Juden, die er in den jeweiligen Synagogen von Jesus als dem Messias zu überzeugen suchte, dann erst fügte er Menschen der Nationen hinzu.

 

Daran anschliessend im Jahre 49 u.Z. kam die Reise nach Jerusalem und die Gerichtsverhandlung über die aufgeworfenen Streitfragen im Zusammenhang mit der „Zwischenwand“, der erneuten Trennung von „Ebioniten“ und „Paulikanern“ und der Beschneidungsfrage beim Apostelkonzil, die einige aus dem Kreis bekehrter Pharisäer verlangt hatten (Gal 2:11, 12). Zudem wurde von den Feinden des Paulus behauptet, er lehre Abfall vom GESETZ Mose. Das musste unterbunden werden! (Apg 21:20, 21, 24)

 

image009Die 2.Missionsreise der Jahre 49 bis 51 u.Z. erstreckte sich von Jerusalem ausgehend nach Antiochia, Derbe, Lystra und Ikonien, wo Paulus die schon existierenden Versammlungen stärkte. Dann ging es weiter nach Troas, Philippi, Thessalonich, Beröa Athen und Korinth, wo verschiedene neue Versammlungen entstanden.

 

Auf der Rückreise tangierte er die Provinz Asien, wo Paulus nur kurz in Ephesus verweilte, einige Juden gewann und jene ihn aber herzlich einlud wieder zu kommen. Von dort ging es 51 u.Z. zurück nach Jerusalem und nach Klärung der Streitfragen und Bestätigung seines wahren Apostolats, um dann erneut bis zum Ausgangspunkt Antiochia weiter zu reisen.

 

image014Die 3. Missionsreise haben wir in zwei Teile aufgespalten: Zuerst von Antiochia bis Ephesus. Wir beschreiben das ganze Geschehen in jener Stadt, wo Paulus eine weitere Versammlung gründete. Dort entstand Abfall und die erste Sekte um Hymenäus, Alexander und Philetus, die behaupteten, die Toten wären bereits auferstanden und im Himmel. Paulus hatte jene aus der Versammlung geworfen, bezeichnete sie als todbringendes Gangrän. Im 2.Teil ging es von Ephesus aus nach Troas, Philippi nach Athen und Korinth.

 

Der Rückweg führte erneut durch Griechenland und Mazedonien bis Troas und per Schiff nach Tyrus, Cäsarea und Jerusalem. Dort wurde Paulus an Pfingsten im Tempel gefangengenommen, weil man ihm unterstellt hatte, er hätte die „Zwischenwand“ im Tempel, den „Soreg“ nicht respektiert und einen Unbeschnittenen Griechen in den Tempelvorhof Israels gebracht.

 

Der Gefangenentransport des Paulus von Cäsarea nach Rom 58/59 u.Z.1.Gefangenschaft: Das Thema „Zwischenwand“ wurde dadurch zu einem internationalen Konfliktstoff, der Paulus in Gefangenschaft vorab nach Cäsarea brachte und von dort her vor dem Cäsar in Rom enden würde. Er sollte doch die gute Botschaft bis vor Könige tragen, lautete der Auftrag Jesu zu Beginn: „Aber der Herr sprach zu ihm: „Geh hin, denn dieser Mann ist mir ein auserwähltes Gefäß, um meinen Namen sowohl zu den Nationen als auch zu Königen und den Söhnen Israels zu tragen. Denn ich werde ihm deutlich zeigen, wieviel er für meinen Namen leiden muß.“ (Apg 9:15, 16) In Malta erlitt Paulus auf dem Gefangenentransport nach Rom einen Schiffbruch. Als römischer Bürger durfte er dann dort die Haft in einem gemieteten Privathaus erdulden.

 

Im Jahre 61 wurde Paulus durch den Cäsar freigelassen. Inzwischen hatte er gewichtige Briefe aus der Haft heraus geschrieben.

 

Damit hören die meisten Kommentatoren auf und berichten nichts von der 4.Missionsreise, weil darüber nur wenig bekannt ist. Da wir aber die Briefe und Hinweise darin über die Reiseroute und Aufenthalten ebenfalls in einer Karte festgehalten haben ergeben sich sehr interessante neue Erkenntnisse.

 

image173Wer alle Punkte die sich ergeben verbindet kann diese letzte Reise und die 2. Gefangennahme des Paulus in oder in der Nähe von Ephesus deutlich erkennen. Von dort ging es erneut in einem Gefangenentransport nach Rom, von wo aus Paulus den 2.Brief an Timotheus als letztes Dokument von ihm schreibt.

 

Wahrscheinlich wurde Paulus kurz nach dem Brand von Rom durch Nero zum Tode verurteilt und hingerichtet. Das war die erste Welle kaiserlicher Christenverfolgung. Ein Muster dafür, was auch in der Endzeit unserer Tage auf uns zukommen wird, wenn der Angriff auf „Babylon die Grosse“ kommen wird.

 

[image]Die Spannungen werden heute erdenweit an zunehmend vielen Orten grösser. Die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) bauen die Kluft zu den wirtschaftlich erfolgreichen Staaten ab. Dort aber erhöhen sich im Gegenzug seit 2008 die Arbeitslosenzahlen stark, weil nun mehr Konkurrenzprodukte existieren, die zu niedrigeren Preisen produziert werden.

 

Um die Wirtschaft in den USA und der Euro-Zone anzukurbeln wurden Programme in Kraft gesetzt die Billionen von Geldscheinen auf den Markt warfen, um dessen Produktivität erneut anzukurbeln: Die Resultate sind schwach, werden aber hochgejubelt. Die Schuldenkriese hat sich dadurch vervielfacht, eine Blase die jederzeit platzen kann!

 

Die ärmeren Länder Europas bleiben immer tiefer verschuldet, darunter z.B. Spanien, Portugal, Italien und Griechenland, die sich laufend weniger Kredite borgen können und Stimulations-Spritzen erhalten um am Leben zu bleiben. Immer neue Steuern werden dort erfunden oder alte erhöht, um Staatsdefizite abzubauen. Das verschärft den Unterschied von Arm und Reich weiter und führt zu internen Spannungen und Konflikten.

 

All diese Länder die innerhalb der Europäischen Union sind, die früher Staatsschulden mittels dem Drucken von Banknoten in ihrer eigenen Währung gestatteten und diese dann einer rasanten Inflation durch Betrug am eigenen Volk zu bereinigen wussten, sie sind nun auf die Zentralbank der EU angewiesen. Dort bleibt die gewünschte Inflation aus und macht gar einer gefürchteten Deflation Platz. Irgendwo geht die Schere zu weit auseinander und ein Kollaps wird nicht ausbleiben! 

 

http://i.prod.nzzdali.ch/eos/v2/image/view/281/158/teaserPictureText/outbound/d26ee505/1.18263265/1395050626/karikatur-ukraine.jpgDer nun bereits schwelende „kalte Krieg“ zwischen dem Westen und Osten um die Ukraine könnte zudem ein neues Wettrüsten auslösen und gar in einem 3.Weltkrieg enden! Der „Nordkönig“ bleibt nicht untätig! Jesu Worte werden sich auch darin erfüllen:

 

(Matthäus 24:4-6)  Und Jesus gab ihnen zur Antwort: „Seht zu, daß euch niemand irreführe; 5 denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin der Christus‘ und werden viele irreführen. 6 Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.

 

Damit würden die armen Länder sich nur noch weiter verschulden und unter wachsenden inneren Druck durch Volksaufstände kommen. Auch ausserhalb der Zone des „Südkönigs“, in Venezuela, Kolumbien, Chile und nun Thailand sind Volksaufstände ein tägliches Thema. Nicht zu vergessen die Kriege im Raum des Einflussbereiches der Muslime, Afghanistan, Irak, Libyen, Ägypten, Syrien und nun Iran, der wegen seiner vermuteten Atomwaffenproduktion destabilisiert werden soll. Eine höchst unruhevolle und instabile Zeit, die leicht in Chaos enden kann, der „grössten Drangsal“ aller Zeiten:

 

(Matthäus 24:20-22)  Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Da die „Auserwählten“ bereits erwähnt sind handelt es sich um eine Zeit um den Gerichtstag Gottes [B2] während der letzten dreieinhalb Jahre dieses Systems, vor Harmagedon [B3].

 

https://portside.org/sites/default/files/styles/large/public/field/image/NATO.jpg?itok=KDkWWFvFAlles so, wie schon mehrfach im Verlauf der Geschichte gehabt: Nur viel grösser! Die Geschichte wiederholt sich, diesmal hin zu einem letzten Aufbäumen! Einige reden aktuell davon Truppen der NATO nach der Ukraine und in die osteuropäischen Staaten zu verschieben und in Syrien und nun auch in Nigeria zu intervenieren: Besser vorbeugen wie heilen? Oder aber den Kollaps auszulösen?

 

Truppen in die Ukraine schicken? Bill Bonner [1]

 

Der Journalist James Jeffri schrieb sinngemäss in der Washington Post:

„Die beste Art, Putin eine harte Botschaft zu schicken und möglicherweise eine russische Kampagne gegen die verwundbareren NATO-Staaten abzuwenden ist es, unser Commitment in Bezug auf die Unverletzlichkeit von NATO Gebiet mit Bodentruppen zu zeigen, was die einzige militärische Entwicklung ist, welche dieses Commitment unzweideutig zeigen würde."

Imperien hängen von Militärmacht ab, um zu überleben und um ihre Haushaltsziele zu erreichen: Normalerweise stehlen sie Dinge. In den Punischen Kriegen zum Beispiel füllte die Römer ein alarmierendes Haushaltsdefizit durch die Eroberung der Stadt Tarent. Sie stahlen dort dann alles, was tragbar war...und verkauften deren Bürger als Sklaven.

 

Das dürfte auch in Zukunft das Muster sein: Der Mächtige holt sich das, was er benötigt durch Diebstahl, allerdings werden sich die Staaten ihre Finanzlöcher nicht durch Eroberungskriege füllen, das versucht die UNO, das zehnhörnige, siebenköpfige „wilde Tier“ und die Militärbündnisse vorläufig zu verhindern.

 

Die Bibel warnt eindringlich, dass der vorletzte Schachzug vor der Schlacht Harmagedons im Angriff der Politik gegen die Religionen „Babylons der Grossen“ endet! Viele der erdenweiten Spannungen haben ihre Grundursachen in den Glaubensblöcken wie Christen, Muslime und Atheisten!

 

(Offenbarung 17:15-18)  Und er spricht zu mir: „Die Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt, bedeuten Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen. 16 Und die zehn Hörner, die du sahst, und das wilde Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] einen Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, die du sahst, bedeutet die große Stadt, die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

 

Die religiöse Hure wird den Politikern schon bald zu aufsässig sein und ihr Entscheid lautet von Gott Jehova her eingegeben, jene Gebilde zu zerstören und ihren Reichtum sich einzuverleiben, um die überragenden Schuldenberge abzutragen. „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ lautet der Befehl an jeden der den Religionen anhängt! Wer hört aber nicht handelt wird an ihren Plagen Anteil haben! Der populäre Papst Franziskus könnte diesen Vorgang noch beschleunigen, indem er erneut hinter der Kirche die Massen vereint.

 

So weit unsere Hinweise zu diesem Sabbat und Wochenende. Wir beobachten weiter, was sich in der Welt ereignet und inwiefern prophetische Vorhersagen damit verbunden sein können! Je besser Deine Schriftkenntnisse werden, desto mehr Verständnis wirst Du erlangen darüber, was vor uns liegt. Lies täglich in der Schrift!

 

Dir, liebe Schwester, lieber Bruder und liebe Interessierte wünschen wir ein gutes Wochenende mit vielerlei neuer Erkenntnis über gewichtige Zusammenhänge und vergiss die Bitte an unseren Vater nicht: „Dein Reich komme“, weil nur dieses wahren Frieden zu bringen vermag.

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Jesus vernichtete die trennende Zwischenwand die Völker getrennt hat

 

2.Teil: Die Apostelgeschichte und die vier Missionsreisen des Paulus als Hinweis dafür, wie die „Zwischenwand“ entfernt wurde

 

Bereite dich vor auf das kommende Pfingstfestes am 4. Juni 2014

 

Das Pfingstfest (6. Siwan) beginnt am Abend um 18.00 h des 3. Juni (Dienstag), dauert bis zum Abend des 4. Juni 18.00 (Mittwoch) Versammlung: 9.00-11.30, Mittagessen (3.Mo 23:15-21).

Keine Arbeit darf an den Sabbaten verrichtet werden; sie sind eine Ruhe für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)

 

E-Mail Urs Martin Schmid
www.harmagedon.com.arEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!

 

 



[1] INVESTOR VERLAG; Bill Bonner; http://www.investor-verlag.de/truppen-in-die-ukraine-schicken/107193982/