Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-14.05.02  Zwischenwand I

 

 

Jesus vernichtete die trennende Zwischenwand die Völker getrennt hat

 

1.Teil: Genau erkennen lernen, welche Zwischenwand entfernt wurde und welche weiter besteht!

 

 

Bariloche,  2. Mai  2014

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

Liebe Freunde in Christus!

 

Im ersten Teil dieser vierteiligen Betrachtung geht es vorab um einen Text, den Paulus nur im Epheserbrief, Kapitel 2, Vers 14 und auch nur ein einziges Mal gebraucht und der trotzdem eine grosse Bedeutung hat! Er spricht davon, dass Christus eine „Zwischenwand“ (NEUE WELT ÜBERSETZUNG) abgebrochen habe, welche zwei Völker voneinander trennte: Die Juden von den übrigen Nationen und dadurch Jesus diese zwei vereinte. Was wollte Paulus aber damit ausrücken?

 

Einige Übersetzer gebrauchen hier den Begriff „Zaun“ (Luther), oder „die Zwischenwand, den Zaun“ (Meister) andere reden von „Zwischenwand der Umzäunung“ (Elberfelder), „des Zaunes Scheidewand“ (Schlachter), „die trennende Scheidewand“ (Menge) oder „den trennenden Zaun“ (Albrecht).

 

Heute existiert eine andere Form von „Zaun“ der rund um Jerusalem verläuft und erneut zwei Nationen voneinander trennt: Die „Beschnittenen“, die Juden von den Palästinensern! Er gibt uns eine realistische Sicht, wozu eine „Zwischenwand“ dienlich ist aber auch wann sie niedergerissen werden muss: Wenn wahrer „Friede und Sicherheit“ eingekehrt ist, wenn alle denselben Gott und dasselbe „Haupt“ als einzigen Führer anerkennen!

 

"Zwischenwand" rund um Jerusalem um Palästinenser abzutrennen

 

Ist es tatsächlich so, wie gewisse Kirchenlehrer es interpretieren, dass die „Zwischenwand“ Gottes GESETZ gewesen sei, das Jesus abgebrochen habe, indem man Paulus unterschiebt, er hätte erklärt: „Christus ist das Ende [[statt „Ziel“; „Höhepunkt der Erfüllung“]] des GESETZES“? (Rö 10:4)

 

Ein einziger falsch übersetzter Satz, ein falsch interpretiertes Wort an das nun geglaubt wird verändert unseren Gesichtspunkt zu gewichtigen anderen Schlüsselbegriffen! Warum? Weil wir diese nun dem Irrtum oder der Lüge unterordnen und die Interpretation diesem Sinn anpassen! Aus Irrtum und Lüge wird „offizielle Wahrheit“, ein Dogma entsteht!

 

Die neun Weltreligionen: Was sie eint und was sie trenntDie gesamte heutige Theologie folgt diesem Zeitgeist! Im Sinne von Annäherung unter den Weltreligionen werden Kompromisse in der Lehre geschlossen, die ein vollkommen anderes Evangelium zeigen! Ihr Gewicht erscheint erdrückend, da überall in den Medien vertreten, von der Kanzel verkündet, in Schulen gelehrt wird und nur wer moralische Stärke zeigt, der kann ihrer Macht unser Denken zu beeinflussen entweichen! Jede Art „veränderte gute Botschaft“ steht unter Fluch!

 

(Galater 1:8)  Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht.

 

Daran hat nichts geändert und wer aus diesem Blickwinkel christliche Religionen untersucht, der stellt fest, dass alle etwas verändertes Lehren! Im Sinne der ökumenischen Vereinigung geht man irreführende Kompromisse ein, nie aber wird man die Lüge eingestehen!

 

Was nun meinte Paulus damit, wenn schon die Wortübersetzung „Zwischenwand“ so viele Varianten erlaubt? Ja, die Auslegungen der christlichen Religionen und deren Theologen weichen oft weit voneinander ab! Da gilt es die Worte des Petrus diesbezüglich in den Vordergrund zu rücken:

 

(2. Petrus 3:14-16)  Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

GESETZ und PROPHETEN seit den Tagen Mose fehlerfrei kopiert!Petrus bezieht sich auf die Aussagen im GESETZ und den PROPHETEN, aus denen Paulus so oft zitiert. Ohne exaktes Verständnis, was das ALTE TESTAMENT wirklich lehrt ist Paulus unmöglich zu verstehen! Das bedingt die Zitate oder direkten Bezugnahmen in unsere Überlegungen mit einzuschliessen!

 

Aber schon allein der Begriff „Altes Testament“ hat doch den Geruch veraltet zu sein und durch die Schriften des „Neuen Testaments“ ersetzt worden zu sein. Ein weitverbreiteter und fataler Irrtum in der Christenheit, die ein exaktes Verständnis erschwert oder gar verunmöglicht! Die Gründungsväter der Kirche verbreiteten solche Irrlehren und diese überdauerten Luther, Zwingli und Calvin und deren Reformation! Dort ging es weit mehr um Machtverschiebung wie um wahre Erkenntnis! Der Anschein mag täuschen!

 

Wie sollen wir Gottes Aussagen durch Jesus denn verstehen, wenn dieser alles, was er uns erklärte, auf den Aussagen des GESETZES und der PROPHETEN aufbaut? Vergessen wir niemals seine Schlüsselworte zu Beginn seiner Predigttätigkeit in der Bergpredigt:

 

image008 (Matthäus 5:17-20)  Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Ein Grossteil der prophetischen Aussagen im „Alten Testament“ müssen sich erst noch erfüllen und das bedingt die Wiederkehr Jesu „im Fleische“! Wer gar das GESETZ als beendet erklärt, der vernichtet jede Möglichkeit zum wahren Schriftverständnis, da alles, wirklich alles auf dem GESETZ aufbaut, gemeint sind hier die fünf Bücher Mose als Einheit!

 

Wir sollten weit weniger den „Schriftgelehrten und Pharisäern“ unserer Tage vertrauen wie unseren eigenen Verstand dazu bemühen, echtes Verständnis zu erlangen und das ist nur dann möglich, wenn wir das wahre apostolische Glaubensbekenntnis anerkennen, das nichts zu tun hat mit dem, was nach dem Konzil von Nicäa entstand! Paulus formulierte es so:

 

Die Auferstehung der Toten kommt durch den Menschen Jesus (1.Kor 15:21) (Apostelgeschichte 24:14-16)  Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Wenn die abgefallene Christenheit heute kleine Gruppen als „Sekte“ bezeichnen, weil unter diesen Gruppen einige mit aller Kraft versuchen das wahre Verständnis zu erreichen, so unterscheiden sie sich darin nicht von den Juden der Tage des Paulus!

 

Seine Gegner wollten ihn missverstehen und die himmlische Herkunft Jesu als den im GESETZ und den PROPHETEN vorhergesagten Messias bestreiten! Jene Gegner damals und jene heute gleichen sich, weil sie Jesu Kommen als Geistwesen, als Abgesandter des Himmels „im Fleische“ leugnen und damit auch seine Aufgabe, die Dinge im Himmel und auf der Erde erneut zu vereinen! Johannes warnte in seinem 2. Brief: „Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.“ (2.Joh 7)

 

(Epheser 1:8-10)  Diese hat er auf uns überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis seines Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, …

 

image011Ja, was zuvor getrennt wurde, wo eine weitere „Zwischenwand“ existierte zwischen den Dingen in den Himmeln, dem Himmel Jehovas und den irdischen Himmeln der Mächtigen, wird unter der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ mittels der „neuen Himmel“ eine Vereinigung erreicht! Paulus gibt bekannt, wer in Zukunft unter dieser Vereinigung der Dinge leben darf: Nämlich all jene, deren „Bürgerrecht in den Himmeln eingetragen ist“, die im „Buch des Lebens“ aufgrund ihrer Glaubenstaufe aufgeführt werden und die Jesus am Gerichtstag, wo er „Schafe von den Böcken“ trennt, nicht daraus gestrichen oder ausgelöscht hat!

 

(Philipper 3:20, 21)  Was uns betrifft, unser Bürgerrecht besteht in den Himmeln, von woher wir auch sehnlich einen Retter erwarten, den Herrn Jesus Christus, 21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, damit er seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig werde, gemäß der Wirksamkeit der Kraft, mit der er sich auch alle Dinge unterwerfen kann.

 

Jesus selbst als Retter muss auf die Erde zurückkommen und wie Paulus es deutlich erklärt und Johannes dies bestätigt muss es „im Fleische“ sein (1.Kor 15:21, 22; 2.Joh 7)

 

Jesus ist der einzige, der ein Doppelbürgerrecht geniesst, zum „Himmel der Himmel“ Jehovas zu gehören und daher Zugang zum Allerhöchsten zu besitzen, wie auch das ewige irdische Bürgerrecht zu besitzen und zudem Anspruch auf den Thron Davids in Jerusalem als Priesterkönig gleich Melchisedek zu haben!

 

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Im NEWSLETTER wollen wir daher genau analysieren, welche „Zwischenwand“ die Paulus erwähnt, wann, wozu und wie entfernt wurde, wie dies durch die Propheten vorhergesagt war und wie die Apostel dies in der Schrift bestätigen und Jesus dieses mittels einem Wunder deutlich machte!

 

Wir lernen aber auch, dass erneut eine andere „Zwischenwand“ oder eine „Umzäunung“ zum Schutz derer errichtet wurde, die im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Zuflucht suchten, um sie von denen draussen abzuschirmen! Wir können dabei vieles lernen wie jedes Teilbild dadurch harmonisch zum Gesamtbild passt!

 

Jesus vernichtete die trennende Zwischenwand die Völker getrennt hat

 

1.Teil: Genau erkennen lernen, welche Zwischenwand entfernt wurde und welche weiter besteht!

 

Liefern  die Kirchenväter wirklich eine verlässliche Glaubensgrundlage? Dass Theologen, seit den Kirchenvätern und gar weit früher schon, als der grosse Abfall nach dem Tod des letzten Apostels Johannes begann, ihre von der Schrift abweichenden Thesen aufstellten: Davor hatte Jesus und die Apostel deutlich gewarnt! Jene reissen „Zwischenwände“ ein, die bleiben müssen und richten andere auf, wo Jesus sie entfernte!

 

Für Polemik sorgte ein Interview im DER SPIEGEL, Nr. 30, 2013, das grosse weltanschauliche Differenzen unter Christen aufzeigt. Warum? Weil die Bischöfin Frau Professor Dr. h.c. Margot KässmannHauptreferentin an der Grossveranstaltung in Stuttgart, Frau Professor Dr. h.c. Margot Kässmann erklärte, dass Jesus als biologischen Vater den Joseph habe und die Jungfrauengeburt nicht der Wirklichkeit entspreche.

 

In aller Klarheit hat Frau Käßmann in einem SPIEGEL-Interview gesagt, daß nach ihrer Überzeugung Joseph der Vater von Jesus war. Damit schließt Frau Käßmann aus, daß Gott einen eingeborenen Sohn hat, der in die Welt gekommen ist, um uns zu erlösen. Die Vaterschaft des Joseph schließt eine Präexistenz Jesu Christi aus.

 

Nun, solche Kompromisse mit den Lehren dieses Systems zu machen bedeutet: Die Aussagen der Schrift offen zu leugnen:

 

Verkündigung des Engels Gabriel an Maria (Matthäus 1:18-23)  Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, daß sie vor ihrer Vereinigung durch heiligen Geist schwanger war. 19 Doch weil Joseph, ihr Mann, gerecht war und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, beabsichtigte er, sich heimlich von ihr scheiden zu lassen. 20 Als er aber über diese Dinge nachgedacht hatte, siehe, da erschien ihm Jehovas Engel im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist. 21 Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden erretten.“ 22 Das alles geschah in Wirklichkeit, damit sich erfülle, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: 23 „Siehe! Die Jungfrau wird schwanger werden und wird einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immạnuel geben“, was übersetzt „Mit uns ist Gott“ bedeutet.

 

Wenn Frau Kässmann das erste leugnet, so wird sie auch das zweite verneinen müssen, denn die Worte stammen vom selben Engel! Dann ist sie weiterhin in ihren Sünden und wird am 19. Juni in Stuttgart, am „Christustag 2014“, am Fest des Fronleichnam ein Stadium voller Christen in die Irre führen! „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, selbst wenn er auch die Wahrheit spricht“ lautet ein geflügeltes Sprichwort.

 

image021Sie war zuvor Landesbischöfin in Hannover und wurde zudem zur „Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD – Evangelische Kirche in Deutschland) für das Reformationsjubiläum 2017“ bestimmt. Sie soll also Luthers Kampf gegen die Kirche Roms neu aufwickeln! Dabei ist sie eine Predigerin von Toleranz zwischen den Religionen und selbst hin zu Atheisten.

 

Eine einflussreiche Stimme die ihr eigens entwickeltes Evangelium verkündet. Die Aussagen des Paulus hat sie sowenig verstanden, wie die Aussagen Jesu! Petrus hat Recht: „Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].“ (2.Pe 3:14-16)

 

Ein schön klingender Titel „Professor Dr. h.c.“ in Theologie bedeutet noch längst nicht, dass jemand die wahren Zusammenhänge versteht, sondern viel mehr, dass der ganze Unsinn den Kirchenväter und Glaubensgründer verbreiteten einen fruchtbaren Nährboden für jede Art „veränderter guter Botschaft“ darstellen!

 

Solche und ähnliche Behauptungen unter Christen sind überaus keine Seltenheit! Frau Kässmann vertritt ja einen grossen Teil der Protestanten. Sie ruft damit aber auch Opposition derer hervor, welche die wirklichen Zusammenhänge erforscht haben und nicht auf rot funkelnden theologischen Mischwein reagieren!

 

(Offenbarung 17:1, 2)  Und einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir, indem er sprach: „Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die auf vielen Wassern sitzt, 2 mit der die Könige der Erde Hurerei begingen, während die, welche die Erde bewohnen, mit dem Wein ihrer Hurerei trunken gemacht wurden.“

 

Gibt es in Europa überhaupt noch wirkliche Christen?

 

Offenes Schreiben von Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim Hochstetten:

 

Prof. Dr. Margot Kässman vor ihrer ScheidungSehr geehrte Frau Professor Käßmann

 

am Fronleichnamstag ist in Stuttgart die christliche Großveranstaltung "Christustag 2014" geplant, zu der Sie eingeladen wurden. Ich bitte Sie, an dieser Veranstaltung nicht teilzunehmen wegen zu großer weltanschaulicher Differenzen. In Ihrem SPIEGEL-Interview (30/2013) haben Sie deutlich zum Ausdruck gebracht, daß Sie eine antichristliche Weltanschauung vertreten.


Das von Ihnen abgelehnte Apostolische Glaubensbekenntnis eint weltweit die Christen aller Denominationen. Dieses formuliert die persönliche Überzeugung der praktizierenden Christen und bezeugt die Erschaffung der Welt durch den Gott Israels, der auch im Grundgesetz respektvoll genannt wird. Eine plausible atheistische Erklärung der Entstehung des Kosmos und des Lebens, etwa durch Selbstorganisation der Materie, gibt es nicht.


Niemand bestreitet, daß die Menschen erlösungsbedürftig sind. Wir brauchen Erlösung von der eigenen Schuld und von der Schuld anderer. Das Apostolische Glaubensbekenntnis bezeugt den im Tenach angekündigten Messias als präexistenten Sohn Gottes, den Gott zu unserer Erlösung in die Welt sandte und der als Jesus von Nazareth in Bethlehem ohne menschlichen Vater geboren wurde.


Auf Geheiß einiger vom talmudischen Judentum geprägter Theologen wurde Jesus in Jerusalem von den Römern gekreuzigt. Dieses Kreuz hat Erlösungsbedeutung. Wer im vertrauenden Blick auf dieses Kreuz seine Schuld bekennt, wird frei. Es gibt genügend Biographien, die dieses Phänomen beweisen. Ich erwähne nur Dietrich Bonhoeffer.


Das drei Tage nach der Bestattung von Jesus leere Felsengrab dürfte zu den bestbezeugten historischen Ereignissen der Antike gehören. Weltweit feiern die Christen die Auferstehung von Jesus an Ostern. Der Christusglaube ist das Fundament der abendländischen Kultur einschließlich der Sozialen Marktwirtschaft, ohne die es keinen Wohlstand für alle gibt.


An den auferstandenen Jesus Christus dürften in Deutschland etwa zwei Prozent der Bevölkerung glauben. In diesem Zusammenhang verdient eine Bemerkung des Psychoanalytikers Erich Fromm Erwähnung: "Aber wurde Europa denn je wirklich christianisiert? Obwohl diese Frage üblicherweise bejaht wird, zeigt eine gründliche Analyse, daß die Bekehrung Europas zum Christentum weitgehend an der Oberfläche blieb; daß... die Bekehrung im großen und ganzen eine Bekehrung zu einer Ideologie blieb... und daß sie nicht mit einem Wandel des Herzens, das heißt einer Veränderung der Charakterstruktur einherging. Ausnahmen sind allerdings die zahlreichen echt christlichen Bewegungen."


Ich bemühe mich um eine Verbreitung dieses Schreibens (siehe www.fachinfo.eu/kaessmann.pdf)



Mit freundlichen Grüßen


Hans Penner

 

(Photo: Frau Kässmann vor ihrer Scheidung)

 

Das Schreiben von Dr. Hans Penner wird die Frau Prof. Kässmann wohl kaum davon abhalten ihre Thesen weiterhin zu verbreiten! Wenn nun nur 2% der Bevölkerung an den auferstandenen Christus wirklich glauben, dann muss Europa neu christianisiert werden! Dazu werden die Zeit, die Kraft, die Mittel und Ressourcen fehlen!

 

Sonder euch ab! Bildet "Inseln" im Menschenmeer als Hausversammlungen!Darum lautet der Befehl an jeden mit Unterscheidungsvermögen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“, Jesu klare Anweisung richtet sich an jeden von uns! Eine „Zwischenmauer“ existiert weiterhin zwischen dem Reinen und dem Unreinen! Wir sollen uns zu kleinen Inseln von Hausgemeinschaften hin versammeln. „ ,Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ (1.Kor 6:17)

 

Wenn Jesus keinen himmlischen Ursprung hat, dann muss das Alte und das Neue Testament neu geschrieben werden! Jesu Worte sind dann sinnlos wo er erklärt:

 

(Johannes 8:23, 24)  Da sagte er weiter zu ihnen: „Ihr seid von den unteren Bereichen; ich bin von den oberen Bereichen. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt. 24 Daher habe ich euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben. Denn wenn ihr nicht glaubt, daß ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“

 

Es kommt also sehr wohl darauf an, was wir glauben und weit weniger darauf, ob wir glauben! Alle Menschen glauben an etwas, das man sie überzeugt hatte es sei Wahrheit, obwohl es nur „offizielle Wahrheit“ einer mächtigen, einflussreichen Gruppe sein mag! Wer an Demokratie glaubt, der sollte einen Ausspruch von Friedrich August Hayek überlegen, dem österreichischen Ökonom und Sozialphilosophen:

 

Ökonom und Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek (1899-1992)"Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt.”

 

Friedrich August von Hayek

 

Was Herr Hayek auf die Politik anwendet dürfen wir auch auf die Religionen übertragen! Es geht um Macht und Geld und diese Dinge zu behalten und nicht zu verlieren, die man aufgehäuft hat! Religion bilden „Teil der Welt“, was Jesus für sich und seine Jünger stets ablehnte!

 

Wer wagt es schon, das so genannte „apostolische Glaubensbekenntnis“ zu untersuchen und es zu verwerfen, weil es in wichtigen Teilen nicht mit der biblischen Grundlage im Einklang ist?  

 

Aus dem bisher dargelegten sehen wir, dass grosse „Zwischenwände“ weiterhin bestehen zwischen denen die leichtgläubig sind und den anderen, die bereit sind zu untersuchen, zu prüfen, zu behalten, was im Einklang ist und zu verwerfen, was dem Sinn der Schrift widerspricht, nicht nur dem Buchstaben!

 

Was wir im Hauptartikel untersuchen und klar stellen ist das, was Paulus im Epheserbrief erklärt, dass Jesus die „trennende Zwischenwand“ zwischen Christen aus den Juden und Christen aus den Heidennationen niederriss, beide im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ vereinte, was wir nun zum Abschluss im Zusammenhang noch lesen:

 

(Epheser 2:11-18)  Behaltet daher im Sinn, daß ihr früher nach dem Fleische Leute von den Nationen gewesen seid; „Unbeschnittenheit“ wurdet ihr genannt von dem, was „Beschneidung“ genannt wird, die mit Händen am Fleisch vorgenommen wird — 12 daß ihr zu jener besonderen Zeit ohne Christus wart, entfremdet dem Staatswesen Israels und Fremde gegenüber den Bündnissen der Verheißung, und ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. 13 Nun aber, in Gemeinschaft mit Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe gekommen. 14 Denn er ist unser Frieden, er, der die zwei Teile zu einem machte und die Zwischenwand, die sie voneinander abzäunte, vernichtete. 15 Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote, damit er die beiden Völker in Gemeinschaft mit sich zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[Pfahl]] beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft durch sich selbst getötet hatte. 17 Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Frieden den Nahen, 18 denn durch ihn haben wir, beide Völker, durch einen Geist den Zutritt zum Vater.

 

image028Diesen „einen Geist“ gilt es herauszufinden, den die „Beschnittenen“ in ihren Schriften des GESETZES und der PROPHETEN erhielten und ihn zu vereinen mit den Erklärungen von Jesus als Gottes himmlischen Abgesandten und dessen auserwählten Aposteln und Jüngern mit ihren Aussagen. Wir erfahren, was „… das aus Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote„ genau bedeutet, die nun aufgehoben wurden.

 

Nur wenn wir beide Teile, das Alte- und Neue Testament vereinen erhalten wir unfehlbare Antwort darauf, was exakt die „Zwischenwand“ bildeten, die Jesus aufhob und welche anderen „Zwischenwände“ oder „Zäune“ weiterhin oder gar in Ewigkeit bestehen bleiben!

 

In diesem Sinn, liebe Schwester, lieber Bruder und liebe Interessierte nutze die Zeit die uns die Sabbatruhe beschert, um Dich und Deine Dir Vertrauten mit diesem gewichtigen Thema vertraut zu machen! Bleiben wir dabei fest, den theologischen Unrat auszuräumen und dem Schriftwort erneut den Vorrang zu geben! Der Tag der Abrechnung hat sich genaht, wo jeder für jedes leere Wort Rechenschaft abzulegen hat (Joh 12:48, 49).

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS: Benutze den Link zum Hauptartikel:

 

Jesus vernichtete die trennende Zwischenwand die Völker getrennt hat

 

1.Teil: Genau erkennen lernen, welche Zwischenwand entfernt wurde und welche weiter besteht!

 

E-Mail Urs Martin Schmid
www.harmagedon.com.arEinen Grossteil der zunehmenden Schar von neuen Lesern unseres wöchentlichen E-Mails „Brief an Brüder“ verdanken wir der Meldung neuer Mailadressen von Verwandten, Bekannten und Freunden, was an dieser Stelle verdankt sei. Es sind ihrer inzwischen viele Tausende! Die durch Links offerierte Literatur ist vollkommen kostenlos. Wir fordern weder einen „Zehnten“ noch bitten wir um Spenden noch werden wir von dritter Seite her finanziert, weil wir dasselbe System der ersten Christen verwenden, das Jesus bereits den Aposteln empfahl: „Kostenfrei habt ihr erhalten, kostenfrei gebt!