Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.11.21  Jesaja 11

 

 

Der Prophet Jesaja und seine Vorhersagen für uns heute

(11.Teil: Kapitel 61-66) 

Das „neue Jerusalem“, die „neuen Himmel und neue Erde“ existieren, sie erhalten Lohn zum Lobpreis Jehovas! 

 

Bariloche,  21. Dezember 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

http://www.kirche.at/stpoelten/presse/bilder2010/christuskind01.jpgDie Festtage der Christenheit nahen, Weihnachten und Neujahr, welche, wie immer mehr Menschen wissen in Wirklichkeit ursprünglich rauschende heidnische Feste waren. Diese wurden im Gefolge der Anpassungen an die Gebräuche im römischen Reich und vor allem an die Dekrete Konstantins „notwendig“, wie z.B. das Sonntagsgebot des Jahres 321 u.Z., welches das Sabbatgebot Gottes, das 4. im GESETZ ungültig werden liess und damit auch die Festzeiten Jehovas in Frage stellten. Ein Feuilleton im Internet schreibt:

 

Das Weihnachtsfest entstand in Italien. Der Brauch hat seinen Ursprung im dritten Jahrhundert nach Christi Geburt, wann genau weiß man nicht. Die Einführung des Weihnachtsfestes wird Papst Hyppolit zugeschrieben, der um das Jahr 217 herum einen Tag für das Fest der Geburt Jesu suchte. Ob er dabei bereits den 25. Dezember im Sinn hatte, ist umstritten, gilt aber als wahrscheinlich. Doch erst rund 140 Jahre später setzte sich der Ritus, das Christfest am 25. Dezember zu feiern, unter Papst Liberius endgültig durch, um 381 auf dem Konzil von Konstantinopel zum Dogma erklärt zu werden. [1]

 

An jenem berüchtigten Konzil von Konstantinopel wurde der heilige Geist personifiziert und zum Gott erklärt, die Trinität vervollkommnet. Das Konzil von Nizäa hatte im Jahre 325 u.Z. bereits Jesus als „gottgleich“ erklärt! Nun waren es drei Götter „in einem“, niemandem wirklich verständlich, der ganzen Aussage der Schrift widersprechend! Den Dogmen und ihren Lügen waren inzwischen Tür und Tor geöffnet!

 

Dann, zufolge der Beschlüsse des Konzils von Nizäa wurden der Sonntag als Tag der Anbetung durch die romtreuen Bischöfe übernommen, dann Schritt um Schritt die heidnischen Feste christianisiert.

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/ca/Stele_Sol_Invictus_Terme.jpgDas Fest der „unbesiegbaren Sonne“, „sol invictus“ am 25.Dezember, wo der Kaiser als Lichtbringer verehrt und angebetet wurde kam wie gerufen! Es galt nun dem „Gott Jesus“ ein Fest zu bereiten, ihm die Lichtkrone des Kaisers aufzusetzen. Mit ebenso rauschendem Feiern, grossem Ess- und Trinkgelage, mit allem Tamtam der Römer wurde ihr neuer „Gott“ gefeiert! Man hatte Jehovas Aussprüche im Buch Jesaja vollkommen ignoriert:

 

(Jesaja 43:10, 11)  Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, daß ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. 11 Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter.“

 

Der einzige Retter ist und bleibt Jehova, denn er hat zwar Jesus das ganze Gericht übergeben aber Jesus urteilt so, wie er es vom Vater her hört! Wir als im Glauben in Christus Getaufte sollen „Zeugnis für Jesus ablegen“, weil wir an sein Wort glauben ausüben! Damit beschwören wir allerdings Satans Zorn herauf!

 

(Offenbarung 12:17)  Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Zeugnis für Jesus abzulegen bedeutet für unverfälschte Wahrheit einzustehen, wie er dies tat! Keine Angst vor Menschen zu haben aber Gottesfurcht zu zeigen!

 

image006Nicht nur in Rom, wo es am 25. Dezember die Saturnalien waren wo man ausgelassen feierte, auch in ihren nordischen Provinzen, wo es das Julfest war: Dort waren es Tannen- und immergrüne Bäume und deren Äste, welche Häuser schmückten, wodurch die Götter Thor und Wodan geehrt wurden. 

 

Begann man schon  ab dem Ende des vierten Jahrhunderts Weihnachten zu „Ehren Christi Geburt“ zu feiern, so dauerte es noch lange, bis es wie heute allgemeiner Brauch wurde erdenweit mit Christbaum und Krippe zu feiern! Namen der Götter wurden ausgewechselt, welchem Gott gerade am Ort an jenem Tag des 25. Dezembers gehuldigt wurde, nun durch Jesus, Maria und Joseph ersetzt!

 

Johannes aber warnte am Ende des ersten Jahrhunderts deutlich: „Kindlein, hütet euch vor Götzen.“ (1.Joh 5:21)

 

Das gesamte Studium des Propheten Jesaja, wo wir seit Januar jeden Monat sechs Kapitel betrachteten, kommt mit dem letzten, dem 11. Teil zum Höhepunkt! Israel wurde immer erneut gewarnt, sich nicht in den Götzenkult Kanaans oder der sie umgebenden Nationen wie Ägypten, Assyrien oder Babylon verwickeln zu lassen. Jehova gab deutlich die Folgen zu erkennen: Dass Er sich von Israel zurückziehen werde, wenn sie anderen Göttern und deren Sitten übernehmen würden und er sie als Volk und „eheliche Gefährtin“ verwerfen werde!

 

Jesus lehrte uns als seine Jünger zum selben „Vater“ zu beten, weil wir doch Seine Schöpfung sind! Durch Maleachi liess Gott der Nation Juda um das Jahr 443 v.u.Z. erklären:

 

(Maleachi 3:6, 7)  „Denn ich bin Jehova; ich habe mich nicht geändert. Und ihr seid Söhne Jakobs; ihr seid nicht zu eurem Ende gekommen. 7 Von den Tagen eurer Vorväter her seid ihr von meinen Bestimmungen abgewichen und habt [sie] nicht gehalten. Kehrt um zu mir, so will ich zu euch umkehren“, hat Jehova der Heerscharen gesprochen.

 

Gemäss den Worten des Paulus werden wir mittels der Taufe zum „Israel Gottes“ hinzugerechnet und Jesaja verkündet in den letzten Kapiteln deutlich, was „zum Ende“ oder mit anderen Worten „im Schlussteil der Tage“ folgen soll! Es wäre bestimmt weise auf alle Worte Gottes zu achten, denn Jehova hat sich nicht geändert und wird bestimmt den geringsten der Buchstaben der Propheten und im GESETZ zur Erfüllung bringen!

 

http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSM2WJz2f62wUbWN6AVrNUpMNQP6km6COaJqSY7ICuVeVD8IySLewJesus bezog alle seine Aussagen immer wieder auf die Schriften des „Alten Bundes“, die ja in den Händen der Leviten waren, der aaronschen Priesterschaft. Maleachi hatte jene ebenso deutlich gewarnt, dass ihr Bund zu Ende kommen werde, wenn sie Jehova nicht erneut die Ehre geben würden.

 

Jesaja aber war es, der drei Jahrhunderte zuvor schon den „neuen Bund“ ankündigte, der jenen mit Levi ablösen würde: Ein von Gott her gesandter „Bote“, der Messias, welcher Jesus der Christus ist würde dem GESETZ dadurch Nachachtung verschaffen, dass er selbst es vollkommen halten würde und dasselbe andere lehren werde! Durch ihn sollen die Nationen Gottes Recht kennen lernen!

 

Jehovas „Zeiten“, die im Zusammenhang mit seinen heiligen Sabbaten stehen sind auch in der Endzeit zuverlässig: Sein Wort wird sich erfüllen, selbst wenn die Welt in Brüche geht!

 

(Jesaja 33:5, 6)  Jehova wird gewiß hoch erhoben werden, denn er weilt in der Höhe. Er wird Zion bestimmt mit Recht und Gerechtigkeit füllen. 6 Und die Zuverlässigkeit deiner Zeiten soll sich als Reichtum von Rettungen erweisenWeisheit und Erkenntnis, die Furcht Jehovas, die sein Schatz ist.

 

http://www.ehlerding2.de/images/Jesus%20lehrt%20Juenger.jpgNach Jesu Opfertod  und der Auferstehung, als sich die Jünger hin zum Berg in Galiläa versammelten, da redete er zu etwa 500 seiner Getreuen (1.Kor 15:6) und erklärte, was unmittelbar nach seinem Tod und der Auferweckung „im Geiste“ (1.Pe 3:18) im Himmel durch Jehova geschah, was Jesaja über 700 Jahre zuvor angekündet hatte.

 

(Matthäus 28:16-20)  Die elf Jünger dagegen gingen nach Galilạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, 17 und als sie ihn sahen, huldigten sie ihm, einige aber zweifelten. 18 Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Diese „Macht und Autorität“ ging nun weit über die der früheren Könige Judas und des Hohepriesters aus Aarons Linie hinaus! Die in Psalm 110 durch David angekündigte Stellung als Priesterkönig „gleich Melchisedek“ (Ps 110:1-4) wurde durch den nun im Fleische auferstandenen Jesus selbst bestätigt! In der Offenbarung, Kapitel 4 und 5 erhielt Johannes in der 2.Vision einen Rückblick, was im Himmel geschah! (Off 5:11, 12)

 

Wir heute sind Teil der Erfüllung des letzten Teils des Abschnittes der „letzten Tage“, die Jesaja ankündigte. Jesus bleibt bis ans Ende im Geiste mit denen verbunden, die seine Gebote halten!

 

Es ist wie wenn wir Zeugen sein sollen, um die Veränderungen um uns später zu verkünden, schlechte Dinge die beständig an Geschwindigkeit und an Schärfe zunehmen, wie die Wehen einer Gebärenden! Lassen wir uns von Jesaja inspirieren, was jene erwartet, die bereit sind Gottes Willen zu erfüllen und was am „Tag des grossen Zornes Jehovas“ mit jenen geschehen wird, die Jesu Worte missachten!

 

11.Teil:  Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 61 bis 66:

Das „neue Jerusalem“, die „neuen Himmel und neue Erde“ existieren, sie erhalten Lohn zum Lobpreis Jehovas!

 

Vor Gott existieren die „neuen Himmel“ bereits, die künftige erdenweite Regierung, die von Jerusalem aus Gottes GESETZ erdenweit zum Durchbruch verhilft. Gottes Gebote waren den Juden gegeben worden und unter dem Christus wurden diese erdenweit verkündet und von vielen angenommen und gehalten. Die letzte Generation die diese Gebote einhält, sie wird von Jesus als „Schafe“ gekennzeichnet und bilden nach Harmagedon die „neue Erde“! 

 

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSaHjaxQ3s-zkRKCz8ZTIJZ7rMEZk1X9YI4stnUP6dHZhN9kU0IIADass wir nahe dem grössten Wandel stehen, dies haben viele Menschen verstanden und bereitet inzwischen vielen Kummer und Kopfschmerzen. Aber nur wenige sind es, die sich erneut unter Gottes Schutz stellen, indem sie alles, was uns Jesus geboten hat halten und dadurch ihre Liebe zu ihm unter Beweis stellen!

 

(Johannes 14:21)  Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Eine andere breite Menge vom erdenweiten Volk das sich Christen nennt spottet darüber, dass überhaupt je eine solche Änderung kommen werde, schon gar nicht durch eine göttliche Intervention.

 

Dies war schon die Erfahrung die Petrus kurz vor der Zerstörung des jüdischen Staatssystems und des Tempels machte, exakt so wie Jesus und zuvor schon Jesaja dies vorhergesagt hatten:

 

(2. Petrus 3:1-4)  Geliebte, dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, in welchem ich, wie in meinem ersten, durch Erinnerung euer klares Denkvermögen aufwecke, 2 damit ihr der zuvor von den heiligen Propheten geredeten Worte und des durch eure Apostel [mitgeteilten] Gebotes des Herrn und Retters gedenkt. 3 Denn dies wißt zuerst, daß in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 4 und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart [[sein Wiederkommen]]? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“

 

http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQcnX9VWuEExQsGZ9y8Up3O35CxXn-a04ywF0ODBXybQ3go_wsATADie Erfüllung eigener Begierden steht heute bei den meisten Menschen im Vordergrund aber die gerechten Forderungen Gottes einzuhalten lehnen sie ab! Ihr Argumentieren ist mit Spott und Sarkasmus durchzogen. Sie glauben nicht an eine Intervention Gottes. Noch erwarten sie Jesu Wiederkehr zur Erde als „Menschensohn“, wie es Engel mehrfach bestätigten: „… mit den Wolken“! (Apg 1:10, 11) Sie glauben niemals Rechenschaft ablegen zu müssen für ihr ungerechtes Handeln! Sie irren und der Irrtum wird so bestraft, wie Gott es im GESETZ vorgesehen hat!

 

(Offenbarung 1:7)  Siehe! Er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, die ihn durchstochen haben; und alle Stämme der Erde werden sich seinetwegen vor Leid schlagen. Ja, amen.

 

Inzwischen heisst es für jene die Jesu Wiederkehr sehnsüchtig erwarten auszuharren und ihm als wahrem König und Hohepriester die Treue zu halten! Wie Jesaja es bestätigt wird es der Herr grosszügig belohnen bei seiner Ankunft! Vermeiden wir es, mit heidnischem Kult verunreinigt zu werden!

 

So lassen wir Dich und Deine Familie und alle Mitgeschwister im Glauben nun in den Sabbat gehen, um die Feiertage der Namenchristen dazu zu nutzen, sich durch Jesus als einzigem Mittler erneut Gott zu nahen und um Seine Gunst und Seinen Segen zu bitten, um das Ziel das Er uns gesetzt hat zu erreichen! Dies tun wir mittels „Geist und Wahrheit“, statt durch berauschende Rituale!

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 



[1] http://www.sempre-italia.de/service/feuilleton/geburt-der-geburt-die-erfindung-des-weihnachtsfestes-2008-12.xhtml