Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.10.05  Liebe Jesu

 

 

Was wäre, wenn wir Jesu Liebe wirklich in uns hätten?

 

Bariloche,  5. Oktober 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Wer über das Leben Jesu einiges gelernt hat ist erstaunt, wie ein einzelner Mann einen solch grossen Einfluss auf das Geschehen der ganzen Welt nehmen konnte! Obwohl er nur dreieinhalb Jahre öffentlich gelehrt hatte, weder Amt noch Stellung in seinem Land Israel innehatte, sind uns seine Worte bis heute nahezu unverändert überliefert worden und beeinflussen das Verhalten ungezählter Menschen.

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRm7RyzDWXyByxX11IVTPEml8YQH9hcEKKwEyr0-mXe8lcOZ03YSeine Taten inspirierten Schriftsteller, Novellenschreiber bis zu Komponisten. Viele widmeten ihm ihre Werke, imposante Bauwerke wurden zu seiner Ehre errichtet, die Verfassungen vieler Länder stellen auf die Grundwerte ab, welche jener Sohn eines Zimmermanns vorgelebt hat! Was am meisten Menschen an ihm fasziniert ist seine Liebe, die er der Menschheit als Ganzes und jedem Einzelnen von uns, sei es Frau oder Mann entgegengebracht hat!

 

(1. Johannes 3:13-18)  Wundert euch nicht, Brüder, daß die Welt euch haßt. 14 Wir wissen, daß wir vom Tod zum Leben übergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod. 15 Jeder, der seinen Bruder haßt, ist ein Totschläger, und ihr wißt, daß kein Totschläger ewiges Leben bleibend in sich hat. 16 Dadurch haben wir die Liebe kennengelernt, weil jener seine Seele für uns hingegeben hat; und wir sind verpflichtet, [unsere] Seele für [unsere] Brüder hinzugeben. 17 Wer immer aber die Mittel dieser Welt zum Lebensunterhalt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und dennoch die Tür seiner [Gefühle] innigen Erbarmens vor ihm verschließt, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm? 18 Kindlein, laßt uns lieben, nicht mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.

 

Zu leben oder geistig tot zu sein hängt daran, ob wir wirklich lieben! Diese Art der Liebe muss sich in Taten dem Nächsten gegenüber äussern!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQmvLDHwXOl6CsFs2w0O3cK7DcUdvz7DbB9Ro1DTu4L2aUUBApuxgDiese äusserste Form der Liebe, die sich durch die Hingabe seines Lebens zu unseren Gunsten kulminierte, sie hatte eine Grundlage: Jesu absolutes Vertrauen zu seinem wahren Vater, zu Jehova Gott, dass jedes Seiner Worte sich erfüllen werde und sein Bewusstsein, dass er durch sein Handeln zu dieser Erfüllung seinen Beitrag zu leisten hätte. Jedes Wort erfüllte er, das Gottes Willen aufzeigt und seine uns Menschen gesetzten Grenzen, die im GESETZ zuvor aufgezeichnet worden waren, alles, was ihn und sein Werk betraf. Gerade dadurch zeigte er seine freiwillige Unterordnung unter die höchste Autorität!

 

Durch die höchste Perfektion, die Liebe durch Werke zu zeigen, gab Jesus uns allen das vollkommene Beispiel! Je besser wir ihn daher kennen lernen, indem wir das über ihn in der Schrift aufgezeichnete Wort nicht nur oberflächlich lesen, sondern wirklich zu verstehen suchen; dadurch fühlen wir uns mehr und mehr ermuntert, uns diesem Ideal anzunähern! Dies bedeutet Veränderungen im Leben jedes Einzelnen!

 

Ein ägyptischer Jude namens Apollos kannte die Vorhersagen im GESETZ und den PROPHETEN sehr gut. Obwohl er erst wenig über Jesus gehört hatte war er glühend im Geist jenen Galiläer als den wahren Christus zu verkünden, weil er die Erfüllung der Vorhersagen klar erkennen konnte!

 

(Apostelgeschichte 18:24-28)  Nun traf ein gewisser Jude namens Apọllos, von Alexạndria gebürtig, ein beredter Mann, in Ẹphesus ein; und er war in den Schriften gut bewandert. 25 Dieser [Mann] war über den Weg Jehovas mündlich unterwiesen worden, und glühend im Geist, ging er daran, die Dinge über Jesus auf richtige Weise zu reden und zu lehren, doch war ihm nur die Taufe des Johạnnes bekannt. 26 Und dieser [Mann] fing an, in der Synagoge freimütig zu reden. Als Priscịlla und Ạquila ihn hörten, nahmen sie ihn zu sich und erklärten ihm den Weg Gottes noch genauer. 27 Da er ferner nach Achạia hinübergehen wollte, schrieben die Brüder den Jüngern und ermahnten sie, ihn freundlich aufzunehmen. Als er nun dorthin kam, leistete er denen, die durch [Gottes] unverdiente Güte gläubig geworden waren, große Hilfe; 28 denn eindringlich und gründlich bewies er öffentlich, daß die Juden im Unrecht waren, indem er anhand der Schriften zeigte, daß Jesus der Christus sei.

 

Jene Christen, Priscilla und Aquila waren von Paulus in Antiochia unterrichtet worden und aktive Gläubige an Jesus. Durch ihre Vermittlung gelang es Apollos Wissenslücken zu stopfen und so noch effizienter zu predigen und nun auch weitere Juden auf den Erlöser und das kommende Königreich zu verweisen! Später wurden die durch Apollos in der Taufe des Johannes Untergetauchten im Namen Jesu Christi getauft (Apg 19:1-7).

 

Jeder, der es wagt die Grundbedingungen zur Taufe zu erfüllen, kann Teil werden von dem, was Paulus als den „Leib des Christus“ bezeichnet. Der Apostel zeigt uns, dass wie ein wirklicher Leib jenes „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ aus verschiedenen Gliedern besteht, welche jedes bestimmte Funktionen an diesem Leib innehat! Alles aber wird durch ein einziges Haupt gelenkt, das im Moment noch unsichtbar ist, uns jedoch die Gewissheit hinterlassen hat, dass er künftig erneut im Leib bei uns anwesend sein werde! Seine Wiederkehr zur Erde ist eine fest verbürgte Tatsache! Dieser Tag hat sich genähert!

Beschreibung: Beschreibung: D:\Eigene Dokumente\HARMAGEDON\X\Newsletter\BRIEFE 2012\X2.2-12.10.05  Liebe Jesu-Dateien\image006.jpgPaulus erklärte viele dieser Zusammenhänge im Brief an die Epheser, den er aus römischer Gefangenschaft schrieb. Er ermunterte die Zuhörer in ihrer Liebe untereinander zu wachsen, hin zu diesem geeinten Leib!

 

(Epheser 4:11-16)  Und er gab einige als Apostel, einige als Propheten, einige als Evangeliumsverkündiger, einige als Hirten und Lehrer, 12 im Hinblick auf das Zurechtbringen der Heiligen, für das Dienstwerk, für die Erbauung des Leibes des Christus, 13 bis wir alle zur Einheit im Glauben und in der genauen Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollerwachsenen Mann, zum Maße des Wuchses, der zur Fülle des Christus gehört; 14 damit wir nicht mehr Unmündige seien, die wie von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum; 15 sondern die Wahrheit redend, laßt uns in allen Dingen durch Liebe in den hineinwachsen, der das Haupt ist, Christus. 16 Von ihm aus bewirkt der ganze Leib, harmonisch zusammengefügt und durch jedes Gelenk, welches gibt, was nötig ist, zum Zusammenwirken veranlaßt, gemäß der Funktion jedes einzelnen Gliedes in gebührendem Maß, das Wachstum des Leibes zu dessen Erbauung in Liebe.

 

Paulus warnt vor einer Gefahr die es zu vermeiden gilt: „… von Wellen umhergeworfen und von jedem Wind der Lehre hierhin und dorthin getrieben werden durch das Trugspiel der Menschen, durch List im Ersinnen von Irrtum“.

 

Auch hier spielt die Liebe die herausragende Rolle! Wir sollen Liebe entwickeln zu unverfälschter Wahrheit! Dies bedeutet stets da, wo Zweifelsfragen auftauchen, uns um Klärung zu bemühen, denn Irrtum stimmt nicht mit Tatsachen überein. Er widerspricht der Wahrheit und führt uns von der Liebe des Christus weg: Weil Irrtum entweder in Berichtigung endet oder in „offizieller Wahrheit“, die nichts weiter als beschönigte Lüge ist! Jesus und Gott sind niemals auf der Seite der Lüge zu finden!

 

Eine weitere Gefahr die Liebe Jesu und damit jene Gottes nicht zu erreichen oder einmal erreicht zu haben ,sie erneut zu verlieren steht im Zusammenhang mit Gesetzlosigkeit! Wie es der Begriff schon erklärt ist es das Gegenteil von Gesetzestreue!

 

Je mehr wir über Gottes Gebote lernen, desto mehr erkennen wir, dass jedes Einzelne zu unseren Gunsten geschaffen worden ist! In Wirklichkeit ist jedes der Gebote ein Ausdruck der Liebe Gottes! Es ging Jehova nicht darum Menschen eine Zwangsjacke umzulegen, um uns in unserer Handlungsfreiheit einzuschränken, sondern vielmehr darum, uns aus Liebe und Vorhersicht vor Gefahren zu warnen und zu schützen!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://www.leanforlife.de/pics/gen_1.jpgJe besser wir den Sinn hinter den Geboten erkennen, umso leichter wird es uns fallen sie im täglichen Leben anzuwenden! Dass in der einen oder anderen Form die meisten Menschen unabhängig ihrer Herkunft diese Gebote als sinnvoll erachten, bedeutet, dass sie als Grundwerte bereits in unseren Genen verankert sein müssen! (Rö 2:15, 16)

 

Um diese Liebe, die uns Christus vorgelebt hat, besser zu verstehen müssen wir Ihn genauer kennen lernen, nicht in Form eines verzerrten, mystifizierten Wesens, sondern in der wahren Realität eines Abgesandten des Himmels, der vollkommen als Mensch unter uns geweilt hat!

 

(Johannes 17:3)  Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

 

Je besser wir Jesus und sein perfektes Verhaltensmuster kennen, desto besser lernen wir Gott kennen, da Jesus das vollkommene Abbild seines Vaters ist, des Schöpfers aller Dinge! So sind es Schritte auf dem Weg die jeder von uns für sich zu gehen hat, manchmal in Begleitung Gleichgesinnter, manchmal alleine nach tieferer Erkenntnis strebend und forschend!

 

Diese höchste Form von Liebe durch das Wesen Jesu besser kennen zu lernen, möchte uns der nachstehende Artikel im NEWSLETTER helfen. In griechischer Sprache wird sie Agape-Liebe bezeichnet, eine Liebe die selbstlos ist, die gibt, ohne etwas zurück zu erwarten. Wie stets bedeutet besseres Verständnis zu haben den ersten Schritt hin zum Handeln, uns näher zu einem Ideal zu entwickeln, Gott und den Nächsten zu lieben! Dadurch wird unser Leben einen Verlauf nehmen, das entgegen der herrschenden Strömung gerichtet ist, die zur Eigenliebe tendiert und wo die Liebe zum Nächsten mehr und mehr erkaltet!

 

(Matthäus 24:11, 12)  Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten.

 

Was lehren denn jene „falschen Propheten“? Eine „veränderte gute Botschaft“, nämlich, dass eines oder mehrere oder gar alle Gebote nicht weiter gültig seien! An deren Stelle setzen sie Menschengebot! 

 

Je mehr wir uns diesem Ziel, Christi Liebe zur Wahrheit und zu Gottes Gerechtigkeit anzunähern, desto mehr verspüren wir Jesu eigene Liebe und die des Vaters!

 

6.5.1  In der Liebe Jesu verbleiben! Wie kannst Du das erreichen?

 

Um in der Liebe des Christus verbleiben zu können müssen wir diese erst erlangen! Da Jesus für Dich und mich gestorben ist, so lange wir Sünder gegenüber Gott waren und er uns dadurch die Möglichkeit gab mit Jehova erneut in Frieden zu gelangen, so sollten wir die ausgestreckte Hand Jehovas nicht zurückstossen, uns mit Ihm zu versöhnen!

 

Mit Gott durch Jesus Frieden zu schliessen bedeutet uns diesem Ideal anzunähern, das Christus uns vorgelebt hat! Paulus fordert uns auf: „Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin.“ (1.Kor 11:1)

 

Wahre und ungeheuchelte Liebe ist das grösste Ideal, das zu erreichen es jede Anstrengung lohnt. Zwei Begriffe werden in der Bibel immer wieder mit Liebe direkt verbunden: Wahrheit und Gottes Gerechtigkeit! Paulus erklärt, dass Liebe die ganze Erfüllung des GESETZES bedeutet! Als Jesus nach dem grössten Gebot innerhalb des GESETZES gefragt wurde zeigte er einen gewichtigen Zusammenhang:

 

(Markus 12:28-34)  Einer von den Schriftgelehrten nun, der herzugetreten war und ihren Wortstreit gehört hatte, erkannte, daß er auf vortreffliche Weise geantwortet hatte, und fragte ihn: „Welches Gebot ist das erste von allen?“ 29 Jesus antwortete: „Das erste ist: ‚Höre, o Israel: Jehova [[der Name bedeutet: „der veranlasst zu werden“]], unser Gott, ist ein Jehova, 30 und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn und mit deiner ganzen Kraft.‘ 31 Das zweite ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ Kein anderes Gebot ist größer als diese.“ 32 Der Schriftgelehrte sagte zu ihm: „Lehrer, treffend hast du der Wahrheit gemäß gesagt: ‚ER ist Einer, und da ist kein anderer als ER‘; 33 und dieses, ‚ihn zu lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit ganzer Kraft‘, und dieses, ‚seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst‘, ist weit mehr wert als alle Ganzbrandopfer und Schlachtopfer.“ 34 Da Jesus erkannte, daß er verständig geantwortet hatte, sagte er zu ihm: „Du bist nicht fern vom Königreich Gottes.“ Niemand aber hatte mehr den Mut, ihn zu befragen.

 

Jesus kann nicht auf gleicher Höhe stehen mit Jehova, allein diese Aussage bestätigt das neben hunderten von anderen!

 

Beschreibung: Beschreibung: D:\Eigene Dokumente\HARMAGEDON\X\Newsletter\BRIEFE 2012\X2.2-12.10.05  Liebe Jesu-Dateien\image010.jpgDas „Königreich Gottes“, zu dessen Aufrichtung Jesus zur Erde zurückgesandt wird, ist nun sehr nahe gekommen! Jeder von uns muss am kommenden Gerichtstag zeigen, ob er diese Liebe zu Gott, dem Vater und zu seinen Nächsten wirklich erreicht hat! Die Zeit, um Anpassungen im Leben vorzunehmen hat sich verkürzt!

 

Die beiden Hauptgebote, welche Jesus erwähnt, umfassen Jehova Gott betreffend die ersten drei Gebote im GESETZ, die zweite Gruppe, die Liebe zum Nächsten betrifft vorab die Gruppe fünf bis zehn! Das vierte Gebot, das Sabbatgesetz ist sozusagen das Bindeglied zwischen beiden Gruppen!

 

Einerseits bedeutet es ein Geschenk an die Menschen, von ihrer eigenen Arbeit zu ruhen, andererseits bedeutet dessen Einhaltung Respekt Gott zu zollen, Gott das zu geben, was ihm gebührt!

 

(Matthäus 22:21)  „Zahlt daher Cäsars Dinge Cäsar zurück, Gottes Dinge aber Gott.“

 

Cäsar hat kein Anrecht auf Jehovas Sabbat!

 

Für viele bedeutet es „das geringste der Gebote“ und wird daher vernachlässigt, durch irgendeinen Wochentag oder den Sonntag des „Cäsars“ ersetzt! In Wirklichkeit ist es obwohl „gering“ ein wichtiges Gebot mit hohem Stellenwert: Insofern, werden durch die Zusammenkünfte am Sabbat die Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen fest miteinander verbinden! Hierzu dient der Mittler Jesus Christus als Hoherpriester! Bereits Moses hat das Zusammenkommen am Sabbat als gesetzliches Erfordernis festlegt und Jesus bestätigte, dass dies nie aufgehoben wurde!

 
(3. Mose 23:3)  Sechs Tage kann Arbeit getan werden, aber am siebten Tag ist ein Sabbat vollständiger Ruhe, eine heilige Zusammenkunft. Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Es ist ein Sabbat für Jehova an allen Orten, wo ihr wohnt.

 

Paulus bringt diesen Zusammenhang ans Licht. Er selbst hielt am Sabbatgebot vollkommen fest, auch was die Festzeiten Jehovas betrifft, nicht nur alle christliche Juden! Paulus war einer von ihnen!

 

(Apostelgeschichte 21:19, 20)  Und er begrüßte sie und begann einen eingehenden Bericht über die Dinge zu geben, die Gott durch seinen Dienst unter den Nationen getan hatte.

20 Nachdem sie dies gehört hatten, begannen sie Gott zu verherrlichen, und sie sagten zu ihm: „Du siehst, Bruder, wie viele Tausende es unter den Juden (-Christen, den Ebioniten) gibt, die gläubig sind; und sie alle sind Eiferer für das GESETZ.

 

Durch Jesus, unseren Hohepriesterkönig haben wir Zugang in die „heilige Städte“, was den geistigen Tempel, die Christenversammlung angeht. An jedem Sabbat und jedem Festtag Jehovas ist es Jesus als unser Hoherpriester selbst, der unsere Gebete und unsere geistigen „Schlachtopfer der Lippen“ vor Jehova ins Allerheiligste bringt! So sieht es doch das GESETZ vor, das Gott Moses gegeben hat!

 

(Hebräer 10:19-25)  Da wir also, Brüder, Freimut haben in bezug auf den Weg des Eingangs in die heilige Stätte durch das Blut Jesu, 20 den er für uns als einen neuen und lebendigen Weg eingeweiht hat durch den Vorhang, das ist sein Fleisch, 21 und da wir einen großen Priester über das Haus Gottes haben, 22 so laßt uns mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewißheit des Glaubens hinzutreten, da unser Herz durch Besprengung vom bösen Gewissen gereinigt und unser Leib mit reinem Wasser gewaschen worden ist. 23 Laßt uns an der öffentlichen Erklärung [[in der Sabbatversammlung]] unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

 

Unsere „öffentliche Erklärung“, an der wir als Christen festhalten, sollen wir in den Zusammenkünften abgeben! Genauso wie es für Juden des ersten Jahrhunderts der Sabbat war, so blieb es für dieselben die an Christus gläubig wurden derselbe Sabbat. Wie es doch auch dasselbe GESETZ, das für Juden und für diejenigen der Nationen war, das dieser Tag als Ruhetag und Tag der Anbetung in Gemeinschaft seit Beginn bestimmt war! „… laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken“, dazu dient doch das Zusammenkommen an dem Tag, wo Gott es uns anbefiehlt!

 

Zwischen dem „grössten der Gebote“, der Liebe zum einen Gott Jehova und dem ebenso wichtigen Gebot, der Liebe zum Nächsten besteht somit dieses gewichtige Bindeglied, das beide miteinander verknüpft und das mit regelmässiger Belehrung verbunden ist! Dieses aufzugeben hat gravierende kurz- und langfristige Folgen, da Jehova darauf ganz besonderen Wert legt! Er verbindet das Übertreten gar mit „Abschneidung vom Volk“! Eigentlich ist dies einfach zu verstehen: Wer es ablehnt sich mit anderen zu vereinen, um Gott anzubeten, Ihm die Ehre zu geben und sich durch Ihn belehren zu lassen, der lehnt es doch grundsätzlich ab diesem belehrten Volk anzugehören! Jesaja kündet an:

 

(Jesaja 54:13, 14)  Und alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Frieden deiner Söhne wird überströmend sein. 14 In Gerechtigkeit wirst du dich als fest gegründet erweisen. Du wirst von Bedrückung weit entfernt sein — denn du wirst niemand fürchten — und von irgend etwas Erschreckendem, denn es wird sich dir nicht nahen.

 

Wie wird sich erfüllen, „… alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein“, wenn sie sich nicht versammeln, um sich belehren zu lassen? Wie werden sie nach Gottes Gerechtigkeit handeln, wenn sie sich Menschengebot beugen?

 

Dass Gott einen ganz bestimmten Tag dazu bestimmt hat, geht aus dem Abschluss des Schöpfungsberichtes hervor, wo Gott selbst am „siebten Tag“, am Sabbat von all seinen Werken geruht hat! Es wurde seither der Tag, wo er sein Ohr dem Flehen und dem Lobpreis derer zuneigt, die Ihn als höchsten Herrscher anerkennen. Jesus als „Herr des Sabbats“ bringt unsere Gebete sinnbildlich wie angenehmen Weihrauch vor Gottes Thron!

 

Wie in den Urversammlungen des Paulus unter den Nationen, die oft nur mit zwei oder drei Personen (Ebioniten) ihren Anfang nahmen, sind es auch in der Zeit des „Abschlusses des Systems der Dinge“ oft kleine Gruppen die Gottes Anforderungen erneut erfüllen, diese Nächsten- und Gottesliebe miteinander zu verknüpfen und den Sabbat gemeinsam weiterhin zu heiligen!

 

Hesekiel musste voller Abscheu umschreiben, was in Israel die Folge war, als sie Jehovas Sabbate zu missachten begannen und heidnische Tage und Festzeiten, wie sie den Sonntag übernommen hatten, den Tag der Anbetung der Sonne!

 

(Hesekiel 22:8-12)  „ ,Meine heiligen Stätten [[die Synagogenversammlungen]] hast du verachtet, und meine Sabbate hast du entweiht. 9 Es sind tatsächlich ausgesprochene Verleumder [[die Gottes Gebote verlachten]] in dir gewesen, um Blut zu vergießen; und auf den Bergen hat man in dir gegessen. Zügellosigkeit haben sie in deiner Mitte getrieben. 10 Die Blöße eines Vaters haben sie in dir aufgedeckt; eine in [ihrer] Menstruation Unreine haben sie in dir erniedrigt [[d.h., jeden Anstand verloren, wie heute]]. 11 Und mit der Frau seines Gefährten hat ein Mann Verabscheuungswürdiges verübt, und seine eigene Schwiegertochter hat ein Mann durch Zügellosigkeit verunreinigt; und seine Schwester, die Tochter seines eigenen Vaters, hat ein Mann in dir erniedrigt. 12 Eine Bestechung haben sie in dir genommen, um Blut zu vergießen. Zins und Wucher hast du genommen, und gewalttätig machst du ständig durch Übervorteilung an deinen Gefährten Gewinn, und mich hast du vergessen‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.

 

All diese gesetzlosen Vergehungen waren die Folge davon, sich von Jehovas Sabbatgebot zu entfernen! So vieles ist direkt und indirekt damit verknüpft, dass  wir diese Feinheiten erst mit der Zeit wahrzunehmen beginnen, wo wir uns an die Vorgaben Gottes halten!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://www.welt.de/img/bildergalerien/crop107809030/4900716070-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/Nebukadnezar-zerstoert-Jerusalem-Weibez.jpgJehova liess Jerusalem und Judäa durch Nebukadnezar zerstören, einschliesslich des Tempels! Er sandte Juda darum für siebzig Jahre ins Exil, um Israel zu belehren, was die Folge wäre diesen Liebesdienst Gott und dem Nächsten gegenüber zu vernachlässigen! Sie mussten nun lernen, welche Herausforderung es war, inmitten der Heiden Babylons ihre Anbetung trotzdem durchzuführen!

 

Dort wurde aber auch der Grundstein zum Sektarismus gelegt, der schlussendlich zur vollen Blüte „Babylons der Grossen“ unserer Tage heranreifen würde: Einer Vermischung von Heidenkult und wahrer Anbetung und ein Gemisch von göttlichen Geboten und Menschengebot. Dinge die Gott hasst und uns vollkommen von der Liebe des Christus abtrennen!

 

(Jesaja 29:13, 14)  Und Jehova spricht: „Darum, daß dieses Volk sich mit dem Mund genaht hat und sie mich bloß mit ihren Lippen verherrlicht haben und sie ihr Herz von mir weit entfernt haben und ihre Furcht mir gegenüber Menschengebot wird, das man sie lehrt, 14 deshalb siehe, ich bin es, der mit diesem Volk wieder wunderbar handeln wird, auf wunderbare Weise und mit etwas Wunderbarem; und die Weisheit seiner Weisen soll zugrunde gehen, und sogar der Verstand seiner Verständigen wird sich verbergen.“

 

Die, wo die Versammlung ein „heiliger Tempel“ ist, bedeutet das Verlassen der Sabbatordnung automatisch auch eine Missachtung der heiligen Stätte und dessen Hohenpriester! Die Folge ist, dass Jehovas Gebote in Vergessenheit geraten und daher übertreten werden. Das wiederum hat zur Folge „das Erkalten der Liebe“ untereinander und damit auch der Liebe zu Jehova und Seinem Christus!

 

Darum erklärt Jakobus am so genannten Apostelkonzil, dass Gottes Gebote, das GESETZ und die Aussagen der Propheten, jeden Sabbat in den Urchristenversammlungen vorgelesen wurden! Das bedeutet Lesung aus den fünf Büchern Mose und aus allen übrigen prophetischen Büchern in einer gewissen Abfolge, damit sie nicht nur gelesen, sondern auch erklärt werden, wie sie Anwendung finden in unserem heutigen Alltagsleben. Nur so können wir in der Liebe des Christus verbleiben und damit der Liebe Gottes sicher sein!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://2.bp.blogspot.com/_ncJxWBgJLfw/R9VH-_PjtZI/AAAAAAAAANs/17t46Xrw4CQ/s200/Bibel%2BLesen.JPG(Apostelgeschichte 15:21)  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche [[Älteste, Vorsteher]] gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Diese Sabbatversammlungen dürfen nie zu einer blossen Routine, einem reinen Ritual werden, sondern jede muss der Situation der Versammlung Rechnung tragen! Dies ist doch die Freiheit, die Paulus so hart für seine Versammlungen verteidigte! Dazu gab er die „feste Ordnung“ (1.Kor 14:40), wie diese Dinge „nach Anleitung“ unter einem Ältesten als Vorsteher zu geschehen haben. Das Grundprinzip ist so einfach, dass sich überall und jederzeit solche Gruppen zu bilden vermochten, ohne irgendwelche hierarchische Struktur darüber zu benötigen! Dieselben Schriften, die den Urversammlungen Anleitung geben und die Lesungen aus dem GESETZ und den PROPHETEN durch die Griechischen Schriften ergänzten, stehen auch uns heute zur Verfügung!

 

So bist Du, lieber Leser, lieber Bruder und liebe Schwester zum kommenden Ende der „Woche der Einsammlungen“, des Laubhüttenfestes erneut herausgefordert diese Zusammenhänge zu erkennen und sie in Deinem Leben anzuwenden! Um Gottes Willen zu erfüllen sind weder Kirchen noch Kathedralen notwendig, sondern Eigeninitiative, das Essentielle zu erkennen und es in die Tat umzusetzen! Zwei oder drei reichen, damit Jesus in ihrer Mitte als Hoherpriester und als König zu amten beginnt! (Mat 18:20) Damit zeigen wir Verbundenheit mit dem „Leib des Christus“, nicht als abgesonderte Äste vom Weinstock, sondern als Eingepfropfte, die selbst süsse Frucht hervorbringen: Sich selbst und andere auferbauen, zur Ehre Gottes, zum Lobpreis unseres Herrn und Hauptes Jesus! 

 

Die im Eingangstitel gestellte Frage: „Was wäre, wenn wir Jesu Liebe wirklich in uns hätten?“, kann somit dahingehend beantwortet werden, dass wir mit Gott in Frieden sind und auch mit unserem Nächsten und damit unsere Umgebung ein gutes Stück lebenswerter geworden ist! Zudem lebten wir im gesicherten Bewusstsein bald schon von Jesus ins „ewige Leben“ des Tausendjahrreiches aufgenommen zu werden! Dazu lohnt es sich, sich anzustrengen und Tag für Tag etwas mehr von dieser Liebe hervorzubringen, die doch nur Gesetzeserfüllung ist!

 

Für Dich und Deine Liebsten wünschen wir Euch eine auferbauende Sabbatruhe, dass Ihr den Frieden verspüren mögt, der damit verbunden ist!

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

Bereite dich vor auf die kommenden Festtage der im September und Oktober 2012 (Versammlung “Der Weg”)

Das Trompetenfest (1.Tischri) beginnt am Abend des 16. September (Sonntag), dauert bis zum Abend des 17. September (Montag). Versammlung: 09.00-11.30, Mittagessen: 12.00

Versöhnungstag (10. Tischri) beginnt am Abend des 25. September (Dienstag), dauert bis zum Abend des 26. September (Mittwoch). Es ist ein Tag der Trauer und des vollständigen Fastens. Versammlung: 09.00-11.30 y 15.00-17.30 

Das Laubhüttenfest (15.-22. Tischri) beginnt am Abend des 30. September (Sonntag), 1. Oktober = 1.Tag, dauert bis zum Abend des 8. Oktober (Montag). Erster und letzter Tag sind heilige Sabbate. Versammlung: 09.00-11.30, Mittagessen um 12.00; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00-18.00 zur Versammlung und gemeinsamen Abendessen.

 

Keinerlei Arbeit darf verrichtet werde, es sind Heilige Sabbate, sie sind ein Ruhetag für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 23:37-43)