Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.09.28  Predigtauftrag

 

 

Wem und bis wann gilt der Predigtauftrag Jesu?

 

Bariloche,  28. September 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Dass Jesus jedem seiner Jünger (und damit ist jeder Getaufte gemeint) ein und denselben Auftrag erteilte, das Königreich und dessen Gerechtigkeit zu predigen, ist sehr wenigen Christen wirklich bewusst! Nach seiner Auferstehung erklärte er etwa 500 versammelten Jüngern, Männern und Frauen: (Mat 26:32; 1.Kor 15:6)

 

Beschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQUANNKDfFqrF5JTbA3Ty4YjL8LvB6PukW-Dne_oIVmtg9XH5VV(Matthäus 28:18-20)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Jesus sprach somit als König und Hoherpriester mit Amtsgewalt, die ihm der Vater unmittelbar nach dem Opfertod und nach seiner Auferweckung im Geiste (1.Pe 3:18) im Himmel übertragen hatte (Off 5:11-14).

 

Menschen aller Nationen und Glaubensansichten sollten jene Botschaft eines bevorstehenden erdenweiten Wechsels in der gesamten Verwaltung hören und sich darauf selbst vorbereiten! Diese Veränderung von den „alten Himmeln“ (Regierungen) hin zu den „neuen Himmeln“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ soll doch mit Gottes Gerichtstag einhergehen! (Eph 1:10).

 

Hand aufs Herz: Wann hast Du letztes Mal mit jemandem geredet, um Zeugnis Deines Glaubens abzulegen? Warst Du Dir dessen, was Du sagtest auch wirklich sicher, dass es mit Jesu und der Apostel Aussagen im Einklang steht?

 

Die ersten Christen nahmen diesen Auftrag sehr ernst und redeten über die gute Botschaft, dass Jesus König und Hoherpriester geworden sei, und sein „Königreich des Sohnes der Liebe“ über die gesamte Erde ausdehnen werde, wohin immer sie kamen! Jesus hatte vorab erst seine zwölf Apostel daraufhin geschult, dann waren es 70 Jünger gewesen, die er vor sich her von Ort zu Ort sandte, um sein Kommen durch sie anzukünden.

 

Dieses Predigen aller Jünger aber begann an Pfingsten 33 u.Z., als auf 120 Jünger heiliger Geist wie feurige Flammen gefallen war. Am selben Tag liessen sich nach einer ergreifenden Rede des Petrus etwa 3000 Juden taufen, die aus allen Gegenden Roms und darüber hinaus zum Fest nach Jerusalem gekommen waren!

 

(Apostelgeschichte 2:37-42)  Als sie das nun hörten, ging es ihnen wie ein Stich durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln: „Männer, Brüder, was sollen wir tun?“ 38 Petrus [sagte] zu ihnen: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen, und ihr werdet als freie Gabe den heiligen Geist empfangen. 39 Denn die Verheißung gehört euch und euren Kindern und all denen, die in der Ferne sind, so viele Jehova, unser Gott, zu sich rufen mag.“ 40 Und mit vielen anderen Worten legte er ein gründliches Zeugnis ab und ermahnte sie fortwährend, indem er sprach: Laßt euch aus dieser verkehrten Generation retten.“ 41 Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan. 42 Und sie widmeten sich weiterhin der Lehre der Apostel und dem Anteilhaben [miteinander], dem Einnehmen von Mahlzeiten und den Gebeten.

 

Ja, es war damals eine „verkehrte Generation“, sie hatte ihren eigenen Retter schmachvoll getötet! Aber was sollen wir denn heute sagen? Werden etwa unsere religiösen Führer den roten Teppich auslegen, wenn Jesus wiederkommt? Die Antwort hatte Jesus schon im Voraus aufzeichnen lassen: „Im übrigen, diese meine Feinde, die nicht wollten, daß ich König über sie werde: Bringt sie her, und schlachtet sie vor mir.‘ “ (Lu 19:27)

 

Jene Juden die sich im Herzen angesprochen fühlten mussten einen ersten Schritt tun, bereuen und sich taufen lassen! Bald schon nannte man jene an Christus gläubig gewordene Gruppe „den Weg“, weil Jesus doch erklärt hatte, dass allein durch ihn zu Gott gelangt werden kann!

 

(Johannes 14:6)  Jesus sprach zu ihm: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

 

Einige heutige, jüngere Religionsgruppen, vor allem aus Amerika aber haben sich darauf geradezu spezialisiert erneut in der ganzen Welt zu missionieren und ähnlich wie im ersten Jahrhundert. Wie zu Beginn christliche Juden nun andere Juden für Christus gewannen, so beginnen sie dies heute innerhalb der lau gewordenen und abgefallenen Christen zu tun! Die Idee ist nicht neu und nicht falsch. Das „Wie“ und das „Warum“ dieser Art der Verkündigung gilt es sehr wohl zu untersuchen!

 

Beschreibung: http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRVFRXQpQmgFQiCwYFEcV2vVm3GoQQ8dRw-bcG18rVWfvNZQjAlDazu gehören u.a. die Mormonen, die Zeugen Jehovas und die Pfingstgemeinden. Auch andere Gruppen missionieren in zunehmend starkem Ausmass! Auf den ersten Blick scheinen sich Jesu Worte wirklich zu erfüllen, wo er für unsere Tage erklärt:

 

Beschreibung: http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT2r0YILmxXe41s8jTWYI3UkQLz0p1Er2W_p6DhC7vNwZZIRNSlUA (Matthäus 24:14)  Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.

 

Es ist offensichtlich eines der Zeichen der Endzeit, dass ein organisiertes, ein anbefohlenes Predigen vor dem Ende kommen musste! Die Frage aber muss erlaubt werden: Ist es dieselbe gute Botschaft, welche die Apostel verbreiteten oder eine veränderte, die uns nur weiter von Gott und von Christus entfernt? Es lohnt diese Frage näher zu betrachten, denn Paulus warnte deutlich vor solchen Menschen, welche eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden! Jene Art der Verkündigung kam zuerst in Antiochia auf und Paulus behandelt deren negative Auswirkung im Brief an die Galater:

 

(Galater 1:6-9)  Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Die „unverdiente Güte“, die Paulus erwähnt, sie hat mit der Vergebung früherer Sünden vor der Taufe zu tun, indem der auf Sünde lastende Fluch, der Tod bedeutet gelöscht wurde! Es geht dabei um Übertretungen von Gottes GESETZ, die Todesstrafe zur Folge haben!

 

Die Bedingung, um unter unverdiente Güte zu gelangen aber lautet, nicht erneut zu Sündigen: Indem Christen doch das GESETZ Gottes auf ihr Herz schreiben mussten! Es ging nun um das „GESETZ des Christus“, der als König und Hoherpriester gewisse Veränderungen innerhalb des mosaischen GESETZES gebracht hatte, nicht aber jenes aufhob, sondern nach Gottes Willen und Erfordernis gewisse Erleichterungen aber auch Verschärfungen der Strafbestimmungen einführte! (Mat 5:17-48)

 

Der „Bund mit Levi“ für ein Priestertum Aarons hatte sich nicht als effektiv erwiesen, zeigte Mängel und wurde nun durch den „neuen Bund“ ersetzt! Dies war durch den Propheten Maleachi angekündigt worden! (Mal 1:6, 10, 11; 2:1-3, 7-9) Nachdem die jüdische Priesterschaft gar noch Jesus als den Messias Gottes verworfen hatte wurde sie selbst von Gott verworfen!

 

Jesaja kündigte zudem deutlich an, dass von Israel nur ein Überrest bleiben werde! Das schliesst auch das geistige Israel, die Christen mit ein!

 

(Jesaja 10:20-23)  Und es wird bestimmt an jenem Tag geschehen, daß die Übriggebliebenen von Israel und die vom Hause Jakob, die entronnen sind, sich nie wieder auf den stützen werden, der sie schlug, und sie werden sich gewiß auf Jehova stützen, den Heiligen Israels, in Wahrhaftigkeit. 21 Nur ein Überrest wird zurückkehren, der Überrest Jakobs, zu dem Starken Gott. 22 Denn wenn auch dein Volk, o Israel, sich gleich den Sandkörnern des Meeres erwiese, wird nur ein Überrest unter ihnen zurückkehren. Eine Ausrottung, die beschlossen ist, wird in Gerechtigkeit hindurchfluten, 23 denn der Souveräne Herr, Jehova der Heerscharen, wird eine Ausrottung und eine feste Entscheidung inmitten des ganzen Landes vollstrecken.

 

Durch Jesus sollte nun das „Licht“ der genauen Erkenntnis Gottes zu den Nationen gelangen! Seine Apostel verkündeten all das, was Jesus sie gelehrt hatte und dies war all das, was Jehova selbst Jesus belehrt hatte! „Daher sprach Jesus: ‚Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge. …‘ “ (Joh 8:28)

 

Aus den Juden würde es nur ein Überrest sein, der den Christus anerkennen würde und zu Gott und Seinem GESETZ zurückkehren würde! Jesajas Prophezeiung aber ist auf den Abschluss des Systems gerichtet, auf Gottes grossem Gerichtstag und schliesst daher die Christen und ihre Priesterschaft mit ein! (Jes 10:20-23)

 

Jesus nun, der nie mehr stirbt, nachdem Gott ihn zu ewigem Leben erweckte ist nun nicht nur Hoherpriester, er ist auch höchster König und somit über jede politische und religiöse Autorität erhoben! Werden jene heute aber etwa mehr hören als jene zur Zeit Jesu? Jeder sollte sich die Frage selbst beantworten!

 

(Psalm 2:10, 11)

10 Und nun, o Könige, handelt nach Einsicht;

Laßt euch zurechtweisen, o Richter der Erde.

11 Dient Jehova mit Furcht,

Und frohlockt mit Zittern.

 

Ja, diese Mitteilung, dass Jesus als höchster König und als oberster aller Priester zum Gericht zurückkehrt muss unverändert gepredigt werden, auch denen, die nicht bereit sind zu hören, weil sie glauben die Wahrheit schon zu besitzen! Der Auftrag an Hesekiel betrifft eigentlich auch jeden von uns, der bereit ist Jesu Auftrag auszuführen, die unveränderte gute Botschaft zu verbreiten:

 

(Hesekiel 3:7-9)  Was aber das Haus Israel betrifft, sie werden nicht auf dich hören wollen, denn sie wollen nicht auf mich hören; denn alle vom Hause Israel sind hartköpfig und hartherzig. 8 Siehe! Ich habe dein Angesicht genauso hart gemacht wie ihr Angesicht und deine Stirn genauso hart wie ihre Stirn. 9 Wie einen Diamanten, härter als Kieselstein, habe ich deine Stirn gemacht. Du sollst dich nicht vor ihnen fürchten, und du sollst vor ihrem Angesicht nicht erschrecken, denn sie sind ein rebellisches Haus.“

 

Ja, die Christenheit ist in Wirklichkeit ein Sohn derselben hurerischen Mutter, wie Israel, das sich Jehova, ihrem „ehelichen Besitzer“ gegenüber abtrünnig verhielt! Der Prophet Hosea nennt die Christenheit als dritten Sohn der „Gomer“ symbolisch „Lo-Ammi“ und Gott erklärt, dass diese “nicht mein Volk“ wären! Jeder Widerspruch der religiösen Führer, die doch alle behaupten „Gottes Volk“ zu sein, macht Jehovas Worte nicht ungültig!

 

(Hosea 1:8, 9)  Und sie entwöhnte Lo-Ruhạma [[die zweite Tochter, das aus dem Exil Babylons stammende Volk Juda]] nach und nach, und sie wurde dann schwanger und gebar einen Sohn. 9 Da sprach ER: „Nenne seinen Namen Lo-Ammị, denn ihr seid nicht mein Volk, und ich selbst werde mich nicht als der Eure erweisen.

 

Jehova übergab Jesus einen glaubenden Überrest. Somit waren jene nicht mehr „mein Volk“, denn Jesus war nun deren Besitzer, ihr König! Jesus bestätigt diesen Besitzwechsel: „Alle Dinge sind mir von meinem Vater übergeben worden, und wer der Sohn ist, weiß niemand als der Vater, und wer der Vater ist, [weiß] niemand als der Sohn und der, dem der Sohn ihn offenbaren will.“ (Lu 10:22)

 

Jede Religion, auch die heute so stark evangelisierenden aber scheinen die Menschen die sie gewinnen in eine von der anderen Gruppe strikt abgetrennte eigene Hürde einzupferchen. Offensichtlich haben alle einen aussergewöhnlichen Geschäftssinn entwickelt und sehen in ihren Schafen weit mehr eine Form sich weiter zu bereichern, wie sie wirklich auf den bevorstehenden Umschwung nach Harmagedon wirklich vorzubereiten! Keine einzige lehrt wirklich den Sinn der Schrift, sondern eine da und dort „veränderte gute Botschaft“. Das kann nur der bemerken, der jeder offenkundigen Differenz auf den Grund geht, indem er sich an Jesu Worte klammert und so von jedem Irrtum und Lüge sich befreit!

 

(Johannes 8:31, 32)  Und so sagte Jesus dann zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

 

Beachten wir doch, was mit jenen Juden aus Jerusalem geschah, die sich an Pfingsten 33 u.Z. taufen liessen: „Somit wurden diejenigen, die sein Wort von Herzen annahmen, getauft, und an jenem Tag wurden ungefähr dreitausend Seelen hinzugetan. Und sie widmeten sich weiterhin der Lehre der Apostel und dem Anteilhaben [miteinander], dem Einnehmen von Mahlzeiten und den Gebeten.“

 

Dies deutet auf Versammlungen in der Grösse von Hausgemeinschaften hin! Jesaja nannte sie immer wieder „Inseln“, weil sie vom Menschenmeer abgetrennt darüber hinausragten! Sich intensiv „der Lehre der Apostel“ zu widmen bringt die Wahrheit ans Licht! Dies sollte erneut das Muster für die Endzeit sein, wenn der Befehl Jesu an sein eigenes Volk ergeht: „… geht aus ihr [[Babylon der Grossen (aus den Religionen)]] hinaus, mein Volk“. Dieser wird von mehr und mehr Menschen angenommen, weil die Zerstrittenheit und abweichenden Lehren der Christen zu offensichtlich sind! Nicht eine hält sich gänzlich an Gottes Gebote, während Jesus das vollkommene Muster hierin hinterliess!

 

(1. Korinther 11:1)  Werdet meine Nachahmer, so wie ich Christi [Nachahmer] bin.

 

Jene Hausversammlungen Jerusalems lernten von den Aposteln und vereinten sich, um gemeinsam zu essen und zu beten! Etwas ganz ähnliches soll während der Endzeit erneut geschehen! Dazu braucht es keine grossartige Kirchenorganisation, sondern Eigeninitiative und etwas Mut andere zu ermuntern mitzumachen erneut die Schriften gemeinsam wie die Urchristen am Sabbat zu studieren! (Apg 15:21)

 

Ab dem Tod des letzten Apostels, Johannes um das Jahr 100 u.Z. herum  veränderte sich vieles schrittweise hin zum Abfall von den Lehren der Apostel. Einige der Vorsteher hatten sich entgegen der Warnung des Apostels Paulus eine erhöhte Stellung gleich der der Zwölf angeeignet und sich über andere erhöht! Sie hatten eine andere Motivation wie jene der Apostel, selbstsüchtig, unredlichen Gewinn liebend:

 

(2. Korinther 11:12-15)  Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

 

Beschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQgzNCyF3reADdFfgVeBYbN5SvxTDWI29xUP9sl49q8E6R-7zTSJene sich selbst überhöhenden Vorsteher wollten, dass ihre Gemeinde sie erhalte, während Paulus von eigener Arbeit sich ernährte. Durch eine sich mehr und mehr herausbildende bezahlte Priesterschaft wurde der ursprüngliche Auftrag die gute Botschaft zu verbreiten an die Vielen auf einige Wenige reduziert.

 

Ab dem zweiten bis ins vierte Jahrhundert kämpften die Bischöfe Roms um den Vorsitz aller Christen. Die sich anbahnende zentralistisch geführte Katholische Kirche der Päpste Roms setzte sich an die Spitze einer unchristlichen Kirchenhierarchie. Seit die Kindestaufe am Konzil von Karthago im Herbst des Jahres 254 u.Z. offiziell bestätigt wurde, waren Christen nicht mehr aus Überzeugung durch Unterweisung gewonnen worden, sondern mittels Zwangstaufe von erst Neugeborenen die keinerlei eigenen Entscheid zu fällen hatten!

 

Wir werden selbst von evangelisierenden Christen auf der Strasse durch Traktate, Zeitschriften und Broschüren oder an der Haustüre besucht. Auch sonst werden wir täglich aus den Medien oder im Kontakt mit Menschen anderer Religionen und Konfessionen mit diesen Themen konfrontiert. Dies, ob wir es wünschen oder nicht! Es bietet sich dadurch aber oft gute Gelegenheiten selbst Jesu Auftrag zu erfüllen und in Eigeninitiative die gute Botschaft zu verbreiten! Warum sich davor fürchten, die überprüfte Wahrheit anderen mitzuteilen? Dass dies mit Takt geschehen sollte ergibt sich bereits aus dem Auftrag! Es bedingt allerdings, dass wir uns vorerst selbst gut ausgebildet haben, was mit Aufwand aber auch mit viel Befriedigung verbunden ist!

 

Der Studienartikel im NEWSLETTER vom Juni 2005 hilft Dir Dich besser mit dem Thema und Jesu Auftrag bekannt zu machen!

 

5.6.3  Umgang mit Menschen anderer Religionen

 

Wir gehen dabei auch auf Fragen ein, wie lange dieser Auftrag denn während der Endzeit noch gültig sei? Wenn Jesus das Gericht an den Schafen und Böcken vollzogen hat, was ist später der Nutzen an Verurteilte noch weiter zu predigen?

 

Die Ankündigung in Matthäus 24:14, dass die gute Botschaft vor dem Ende des Systems erdenweit verbreitet werde wirft die Frage auf, welche der beiden Arten sie betrifft: Die wahre und unveränderte gute Botschaft oder eher jene, vor der Paulus so deutlich gewarnt hat? Dies würde eine Gefahr darstellen, der, wenn sie erkannt wird ausgewichen werden kann! Jesu Ankündigung muss innerhalb des Kontextes und nicht daraus herausgelöst betrachtet werden!

 

(Matthäus 24:9-14)  Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. 10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. 11 Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 13 Wer aber bis zum Ende [[in Gesetzestreue]] ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 14 Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.

 

Die Warnung vor „falschen Christussen“ die uns da und dorthin schleusen möchten ist ernst zu nehmen, genauso wie der Auftrag sich selbst weiterzubilden, um eine genaue Erkenntnis zu erlangen! Satan wünscht Gesetzlosigkeit und so werden die von ihm geführten Prediger das GESETZ als nicht weiter in Kraft oder teilweise als ungültig erklären und so die „zunehmende Gesetzlosigkeit“ fördern! Dies bedeutet nicht, dass keine Gesetze gelten würden, sondern dass jene Menschengebote die gelehrt werden Gottes Gebot ungültig machten! Dazu gehört auch das Sabbatgebot!

 

Wahre Christen sind Gegenstand des Hasses und gar der Verfolgung, wohl kein Zeichen einer grossartigen Organisation zum Predigen, die doch zuerst vom Gegner zerschlagen würde! Wo Satan aber selbst dieses Verkündigen anleitet, warum sollte er sie dann gross angreifen?

 

Du bist somit selbst gefordert einerseits den Auftrag Jünger zu machen zu erfüllen, was aber bedingt, dass Du die gute Botschaft wirklich kennst und sie Dein eigenes Leben vorab zu verändern vermag! Dazu bist Du eingeladen an diesem Sabbat nachzudenken! Die kommenden Festtage der Erntefeier sind ja direkt mit diesem Thema verbunden, da Jesus nun schon bald den Weizen von der Spreu trennen wird, um seine Vorratshäuser zu füllen!

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

Bereite dich vor auf die kommenden Festtage der im September und Oktober 2012 (Versammlung “Der Weg”)

Das Trompetenfest (1.Tischri) beginnt am Abend des 16. September (Sonntag), dauert bis zum Abend des 17. September (Montag). Versammlung: 09.00-11.30, Mittagessen: 12.00

Versöhnungstag (10. Tischri) beginnt am Abend des 25. September (Dienstag), dauert bis zum Abend des 26. September (Mittwoch). Es ist ein Tag der Trauer und des vollständigen Fastens. Versammlung: 09.00-11.30 y 15.00-17.30 

Das Laubhüttenfest (15.-22. Tischri) beginnt am Abend des 30. September (Sonntag), 1. Oktober = 1.Tag, dauert bis zum Abend des 8. Oktober (Montag). Erster und letzter Tag sind heilige Sabbate. Versammlung: 09.00-11.30, Mittagessen um 12.00; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00-18.00 zur Versammlung und gemeinsamen Abendessen.

 

Keinerlei Arbeit darf verrichtet werde, es sind Heilige Sabbate, sie sind ein Ruhetag für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 23:37-43)