Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.06.15

 

 

Der Prophet Jesaja und seine Vorhersagen für uns heute

(5.Teil: Kapitel 25-30) Gottes Endgericht und Neubeginn auf Zion angekündigt

 

Bariloche,  15. Juni 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Die Betrachtungen der Aussagen von Jesaja, von Vers-zu-Vers und gar Wort für Wort haben viele Zusammenhänge hervorscheinen lassen, die beim oberflächlichen Lesen, ja selbst bei intensivem Studium unbeachtet geblieben wären! Jehova stellt die Gründe in den Vordergrund, warum er eine so „befremdende Tat“ gegenüber seinem Volk Israel auszuführen ankündigt!

 

Die Strafankündigung ist eine Fortdauernde, wo mehrere Urteilsvollstreckungen sich zufolge wiederholter Fehler wiederholen und erst mit Harmagedon enden werden! Befremdend wirkt dies, weil ein Grossteil der Juden und Christen das „auserwählte Volk“ als immun gegen Gottes Zorn vermuten. Es ist das Gegenteil: Der Auserwählte hat mehr Pflichten und muss Treue Gott und Seinen Geboten gegenüber beweisen! Er sollte doch Vorbild und Lehrer der ihm Unterordneten sein! Statt aber Jesu Beispiel zu folgen lehnen Juden den wahren Messias weiterhin ab und Überhöhen sich! Dasselbe gilt für die Namenchristen, welche an die Stelle Jesu als Hohenpriester und König ihre Religionselite stellen.

 

Beide übertreten Gottes Gebote und lehren entsprechendes! „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.“  (Mat 5:19) Ähnliche Vergehen wird aber mit gleichbleibender Strafe belegt! 

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSNYOxbrP93sQm38HbcCKb3xgBg0tIGGM8aqKIr7TjjRYk0CZ7M(Jesaja 27:28:1-4) Wehe der hoheitsvollen Krone der Trunkenbolde Ẹphraims und der welkenden Blüte seiner Zierde der Schönheit, die auf dem Haupt des fruchtbaren Tals der vom Wein Überwältigten ist! 2 Siehe! Jehova hat einen Starken und Kraftvollen. Wie ein Hagelwetter, ein zerstörender Sturm, wie ein Gewitter mit gewaltigen, daherflutenden Wassern wird er sicherlich ein Niederwerfen zur Erde bewirken mit Macht. 3 Mit Füßen werden die hoheitsvollen Kronen der Trunkenbolde Ẹphraims zertreten werden. 4 Und die welkende Blume seiner Zierde der Schönheit, die auf dem Haupt des fruchtbaren Tals ist, soll der Frühfeige vor dem Sommer gleich werden, damit, wenn der Sehende sie sieht, während sie noch in seiner hohlen Hand ist, er sie verschlingt.

 

Mit dem Begriff „Ephraim“ war das Zehnstämmereich Israel gemeint, das durch den Angriff Assyriens im Jahre 740 v.u.Z. ins Exil ging und seither als verschollen gilt! Gemäss dem Segen Jakobs auf den zweiten Sohn Josephs, auf Ephraim soll aber jener zum Ende grösser sein als der Erstgeborene Manasse! Es ist eine gewichtige Endzeitprophezeiung, weil die „Paulikaner“, die Christen aus den Heiden als „Ephraim“ gerechnet werden, an Zahl den „Ebioniten“ schlussendlich weit überlegen sind und ein wesentlicher Teil der Versiegelten Lebenden aus ihnen kommen werden!

 

Jehova fast das gesamte Gericht an Israel und Juda, das er oft „Jakob“ nennt und dann auch an allen Nationen in den Ausführungen Jesajas zusammen. Da Christen ja den Auftrag erhielten unter den Nationen zu predigen und Gottes GESETZ aufzurichten stehen jene im Endgericht unter denselben Bedingungen! Paulus erklärte doch deutlich, dass unser Glaube an Christus uns verpflichtet Gottes Gebote in der Familie, in der Versammlung und im Staat aufzurichten! „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31) Darum wird doch Sabbat für Sabbat daraus vorgelesen! (Apg 15:21)

 

(2. Mose 12:48, 49)  Und falls ein ansässiger Fremdling als Fremdling bei dir weilt, und er will tatsächlich das Passah für Jehova feiern, so werde eine Beschneidung an jeder seiner männlichen Personen vorgenommen. Erst dann darf er herankommen, um es zu feiern; und er soll wie ein im Land Einheimischer werden. Aber kein Unbeschnittener darf davon essen. 49 Ein Gesetz soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

Gottes GESETZ soll doch schlussendlich für die ganze Menschheit gelten, das ist doch deutlich erklärtes Ziel und einziges Mittel wahren Frieden zu erlangen! Wer sich weigert zahlt in Harmagedon den Preis: Ewige Abschneidung von den Lebenden!

 

Gott führt uns durch Jesaja systematisch hin zur Schlussabrechnung, zum „grossen und furchteinflössenden Tag Jehovas“. Darum wird der Ausdruck „an jenem Tag“ insgesamt 45 Mal verwendet, jedes Mal auf das Geschehen der Endzeit und das Millennium angewendet, das in Gottes Augen als ein einziger Gerichtstag zählt!

 

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der „Eckstein“, den Jehova selbst setzen wird, der Messias als König und Hohenpriester, der eine „neue Nation“ hervorbringen wird, welche alle Nationen der Erde zu Gerechtigkeit führen wird: Das „Israel Gottes“, eine königliche Priesterschaft aus 144.000 Auserwählten oder die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

Im Zentrum aller Aussagen steht stets Gottes GESETZ, das von „Jakob“, dem fleischlichen Israel übertreten wird und deshalb zur Rechenschaft gezogen werden muss! Da die Rede ist von mehreren „Stürmen“ mit „Hagel, Blitzen und Donner“ handeln sich die Ankündigungen von mehreren Gerichten die im Verlauf der Jahrhunderte die jeweils betroffenen zwei Nationen Juda und Israel heimsuchen würden!

 

Da aber seit Jesu Predigtauftrag zweitausend Jahre verflossen sind gilt es dasselbe Gericht auch an den Nationen zu erkennen! Gleiches Recht ergibt gleiche Pflichten! „Ein GESETZ für alle“!  Wenn in Harmagedon diesem Recht auf der ganzen Erde Nachachtung verschafft wurde, jede Gewalt und Herrschaft dieses Systems endete, wird der Berg Zion über jede Art bisheriger Gewalt weit erhöht sein!

 

Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT62t4yJwHm4GwR2PWR4HdtCdUaGs3izrYDerxTcmboE0idZPig(Jesaja 26:1-4)  An jenem Tag wird dieses Lied im Land Juda gesungen werden: „Wir haben eine starke Stadt. Rettung setzt er zu Mauern und zum Wall. 2 Öffnet die Tore, damit die gerechte Nation einziehen kann, die ein treues Benehmen bewahrt. 3 Die gut gestützte Neigung wirst du in dauerndem Frieden bewahren, weil man veranlaßt wird, auf dich zu vertrauen. 4 Vertraut auf Jehova für alle Zeiten, denn in Jah, Jehova, ist der FELS unabsehbarer Zeiten [[auf ewig]].

 

Viele Teile von Jesajas Ankündigungen werden erst durch Aussagen der übrigen Propheten vollkommen deutlich und klar: Weil Jehova wie stets seine Aussagen aufteilt, damit der interessierte Leser erst durch die Zusammenschau der Teilaussagen das exakte Teilbild zu erstellen vermag und dann erneut durch das Zusammenfügen der Teilbilder das Gesamtbild zu erkennen vermag! Nur wenn alle Teile sich harmonisch ineinanderfügen haben wir die Sicherheit, dass wir Gottes Gedanken, Seine Logik wirklich erfasst haben!

 

Dass dies Aufgabe unserer Tage, kurz vor dem Ende des Systems sein würde hat der Prophet Daniel aufgrund der Ankündigung des Engels Gabriel mit aller Deutlichkeit angekündigt! Nur wenn wir wissen, was Gottes Plan ist werden wir auch unsere ganze Hoffnung auf Ihn und Seinen Retter Christus setzen und nicht auf menschliches Organisationstalent, geblendet durch deren grossartigen Werke und Taten zu vollbringen, die schlussendlich aber keine Rettung erbringen!

 

(Jesaja 25:9)  Und an jenem Tag wird man bestimmt sprechen: „Siehe! Das ist unser Gott. Wir haben auf ihn gehofft, und er wird uns retten. Das ist Jehova. Wir haben auf ihn gehofft. Laßt uns frohlocken und uns freuen in der von ihm [bewirkten] Rettung.“

 

Jehova kündigte Israel an, dass das, was er tun würde für die meisten Menschen befremdend wirken würde: Sein eigenes Volk würde er erneut zur Rechenschaft ziehen und für ihr wiederholtes Abweichen von den Bundesverpflichtungen erst strafen und später die letzte Generation die Jesus verworfen hatte selbst verwerfen! Das erschien den meisten als etwas Unvorstellbares im Hinblick auf Jehovas Gerechtigkeit! Sie konnten nicht sehen, dass Gerechtigkeit im inneren des eigenen Hausers und zwar bei den Verantwortlichen beginnen muss! Petrus rückt diesen Zusammenhang ins Zentrum, wo er erklärt: „Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?“ (1.Pe 4:17)

 

Heute ist es gerade umgekehrt sowohl in der Christenheit wie innerhalb der Nationen: Die grössten Übeltäter sitzen an den höchsten leitenden Stellen und sie haben das System so eingerichtet, dass sie mit geringsten Ausnahmen beständig straffrei bleiben! Das System das sie selbst errichtet haben stellt sich schützend vor sie und deckt ihre Betrügereien, ihre Unmoral, ihre Korruption und ihre Morde bis hin zu Vergehen gegen die Menschlichkeit zu! Nun kommt aber die Schlussabrechnung und Jesus wird „mit eisernem Stab“ jene unnützen Töpfergefässe zerschlagen!

 

(Sprüche 16:5)  Jeder, der stolzen Herzens ist, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges. [Mag sich] Hand mit Hand [verbinden], wird einer [doch] nicht straffrei sein.

 

Solches Tun ist bei Gott unmöglich und darum kündet er vorab Israel Strafgerichte an, aufgeteilt auf Samaria und Juda, dann erst in zweiter Linie auf die Nationen! Genau dieses Vorgehen bestätigt Petrus für das letzte und grösste Gericht Gottes für unsere Tage!

 

Bereits damals in den Tagen des Petrus war eine Gerichtszeit, denn als „Apostel für die Beschnittenen“ war er den „Ebioniten“ vorgesetzt und Jesu Ankündigung der Zerstörung Jerusalems und des Tempels betrafen jene in erster Linie! Als Petrus seine beiden Briefe im Jahre 64 u.Z. schrieb hatten die Unruhen durch die Aufstände der Zeloten und Sikarier bereits begonnen! Mord und Diebstahl, Erpressung und Vergewaltigungen nahmen schnell zu! Es erinnert uns an Zustände die wir heute in vielen Grossstädten kennen! An alle Christen aller Versammlungen schrieb er warnend:

 

(1. Petrus 4:15-19)  Indes möge niemand von euch als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als jemand leiden, der sich in die Sachen anderer Leute einmischt. 16 [Leidet er] aber als Christ, so schäme er sich nicht, sondern er verherrliche Gott weiterhin in diesem Namen. 17 Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 18 „Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen?“ 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun, einem treuen Schöpfer anbefehlen.

 

Kein Christ sollte sich diesem zunehmend ungesetzlichen Treiben anschliessen, sondern weiterhin ein gottgefälliges Leben führen. All dies war Prüfung für jene ersten Christen, ob sie wie Hiob auch ungerechte Zustände ertragen würden oder gleiches mit gleichem vergelten würden? Christen mussten ihrem Namen Ehre antun, weil damit verbunden ihr Herr im Mittelpunkt stand, der selbst Ungerechtigkeit bis in den Tod ertragen hatte!

 

Damit sollte deutlich der Unterschied zu Tage treten, zwischen dem „Gerechten, der mit Mühe gerettet wird“, zufolge eigener Mühe das zu tun, was in Gottes Augen gerecht ist und dem Übeltäter, der sich vom Schlechten zum Schlimmeren hin ziehen lässt!

 

Eine gewichtige Aufgabe traf es die Ältesten jeder Versammlung für wirklich gerechte Verhältnisse zu sorgen! Umso mehr war Petrus davon betroffen, da ihm doch die Vorsteher unterordnet waren und er sich als Mitältester für sie und ihr Verhalten als verantwortlicher bezeichnete!

 

(1. Petrus 5:1-4)  Daher gebe ich den älteren Männern * [[Ältesten]] unter euch diese Ermahnung, denn auch ich bin ein älterer Mann# [[Mitältester]] wie sie und ein Zeuge der Leiden des Christus, ja ein Teilhaber an der Herrlichkeit, die geoffenbart werden soll: 2 Hütet die Herde Gottes, [die] in eurer Obhut [ist], nicht aus Zwang, sondern freiwillig; auch nicht aus Liebe zu unehrlichem Gewinn, sondern voll Eifer; 3 auch nicht als solche, die über die herrschen, die Gottes Erbe sind, sondern indem ihr Vorbilder für die Herde werdet. 4 Und wenn der Oberhirte offenbar gemacht worden ist, so werdet ihr die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit empfangen.

 

*** Rbi8 1. Petrus 5:1 ***

* Od.: „[den] Ältesten“. Gr.: Presbytérous.

# „Älterer Mann wie sie“. Wtl.: „Mitältester“. Gr.: synpresbýteros.

 

Jesus ist der Oberhirte! Wenn Petrus sich als „Mitältester“ auf dieselbe Stufe der Ältesten stellte, warum müssen sich Bischöfe, Kardinäle und Päpste wie Hohepriester, wie Könige und Götter aufführen? Nun, genau gegen diese ist das kommende Gericht wie es Jesaja beschreibt vorab gerichtet. Sie waren und sind es, die diese Aussagen als „veraltet“, als dem „Alten Testament“ zugehörig deklarieren, um deren Wert zu unterhöhlen! Keiner von jenen Heuchlern wird aber dem kommenden Gericht entgehen!

 

Genau auf diese Punkte gilt es beim Studium der Kapitel 25 bis 30 besonderes Augenmerk zu richten!

 

12.6.3  Die prophetischen Worte Jesajas im Hinblick seiner Aussagen zur Endzeit beachten!

 

5.Teil:  Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 25 bis 30:

Gottes Endgericht und Neubeginn auf Zion angekündigt

 

Beachten wir was Gott gegenüber Jesaja redet und warum er alles in ein Buch einschreiben muss!  Nichts an Jesajas Worten ist veraltet, weil es gar ganz speziell auf unsere Tage ausgerichtet ist! Wir sollten auf jedes der Worte Jehovas achten: Der „künftige Tag“ betrifft doch gerade uns in erster Linie!

 

(Jesaja 30:8-11)  „Nun komm, schreibe es bei ihnen auf eine Tafel, und zeichne es sogar in ein Buch ein, damit es für einen künftigen Tag dient, zu einem Zeugnis bis auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]. 9 Denn es ist ein rebellisches Volk, lügnerische Söhne, Söhne, die nicht gewillt gewesen sind, das Gesetz [[GESETZ]] Jehovas zu hören; 10 die zu den Sehern gesagt haben: ‚Ihr sollt nicht sehen‘ und zu denen, die Visionen haben: ‚Ihr sollt nicht irgendwelche geraden Dinge in Visionen für uns schauen. Redet glatte Dinge zu uns, schaut in Visionen trügerische Dinge. 11 Weicht ab vom Weg; biegt ab vom Pfad. Veranlaßt, daß der Heilige Israels unsertwegen aufhört.‘ “

 

Die heutigen Religionsführer der Christenheit sind genauso weit und noch weiter von Gottes Rechtsmassstab, von Seinem GESETZ abgewichen wie die früheren „Jakobs“! Das Sabbatgebot das Jehova so sehr immer wieder ins Zentrum rückte, weil es der Tag ist, wo Er sich mit Seinem Volk verbindet, dieser geheiligte Tag der Anbetung und Ruhe wurde dann durch den ägyptischen Tag der Sonnenanbetung des Ammon-Ra ersetzt! Welche eine Verhöhnung Gottes den Tag seines Feindes zum Gedenktag zu machen!

 

(Jesaja 30:1-3) „Wehe den störrischen Söhnen“, ist der Ausspruch Jehovas, „[denen, die geneigt sind,] Rat auszuführen, doch nicht den von mir [kommenden], und ein Trankopfer auszugießen, doch nicht mit meinem Geist, um Sünde an Sünde zu fügen; 2 denen, die sich aufmachen, um nach Ägypten hinabzugehen, und die meinen Mund nicht befragt haben, um in der Feste Pharaos Schutz zu finden und im Schatten Ägyptens Zuflucht zu nehmen! 3 Und die Feste Pharaos soll selbst für euch ein Grund zur Schande werden und die Zuflucht im Schatten Ägyptens eine Ursache zur Demütigung.

 

Jesus gebot nie seiner Auferstehung „am ersten Tag der Woche“ zu gedenken, die nur in jenem Jahr den heidnischen Sonntag traf, sondern seines Todes, durch das jährliche Abendmahl, die Passahfeier am 14. Nisan wie es das GESETZ vorschreibt!

 

Gerade im Kapitel 30 des Buches Jesaja warnte  Jehova, dass dies harte Konsequenzen mit sich bringen werde! In der Beschreibung der Dinge der Endzeit wird erneut mehrfach auf die Wichtigkeit des Sabbats hingewiesen! Keine Frage, warum Jesaja bei den meisten Christen ein Buch mit sieben Siegeln ist!  Zu deutlich wird dort Anklage geführt und das Urteil im Voraus gegen die Übertreter ausgesprochen! Der Tor verwirft die Zurechtweisung, der Weise aber härt darauf und verändert schlechtes Handeln!

 

Die heutigen Religionsführer haben ihre eigenen Visionen und reden trügerische Dinge. Wer immer sie anhand der Schrift genau überprüft wird sie als Lügner und Betrüger überführen! Darum ist es höchste Zeit zu erwachen! „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“, lautet Jesu deutlicher Befehl!  (Off 18:4)

 

Die vielen Hinweise und exakten Details, die all jenen die Gottes Gebote ernst nehmen gegeben werden, betreffend der kommenden „neuen Nation“, der Aufrichtung der „neuen Himmel“. Diese beginnt erst nachdem der Messias die „alten Himmel“, sämtlich herrschenden Autoritäten von Satans System zunichte gemacht hat zu herrschen! Das heutige Jerusalem, das sinnbildlich für die Führer der Juden und Christen steht muss „bis in den Staub“ erniedrigt werden, erklärt Gott durch Jesaja: Eine wahrlich befremdende Tat!

 

Jesaja hilft uns den Blick voraus zu richten auf das, was nun schon bald kommen wird und der Ruf: „Dies ist der Weg. Wandelt darauf“ gilt uns heute umso mehr! Der Tag hat sich genaht, wo jeder, der ausserhalb des eingeengten Weges gefunden wird derselben Strafe verfällt die schon Adam und Eva für ihre Abweichung bezahlen mussten!

 

(Jesaja 30:20-21) Und Jehova wird euch gewiß Brot in Form von Bedrängnis und Wasser in Form von Bedrückung geben; doch dein Großer Unterweiser wird sich nicht mehr verbergen, und deine Augen sollen [Augen] werden, die deinen Großen Unterweiser sehen. 21 Und deine Ohren, sie werden ein Wort hinter dir sagen hören: „Dies ist der Weg. Wandelt darauf“, falls ihr zur Rechten gehen solltet oder falls ihr zur Linken gehen solltet.

 

Die Endzeit ist für alle mit grosser Bedrängnis verbunden. Der Gerechte aber weiss, dass die Zeit verkürzt wird und Gott auf sein Flehen achtet! Der „grosse Unterweiser“ steht wirklich vor unserer Türe und wir werden ihn mit eigenen Augen sehen dürfen, wenn wir bis zum Ende in Treue ausharren!

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid