Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.06.08

 

 

Warum ist es so wichtig sich heute mit prophetischen „Zeiten und Zeitabschnitten“ zu befassen?

2.Teil:  Warnung vor „falschen Propheten“ die Gottes Zeitplan zu verändern suchen

 

Bariloche, 8. Juni 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Ein Gott, der seine Kinder liebt lässt sie nicht im Ungewissen darüber, was er mit ihnen zu tun gedenkt, sei dies zum Segen oder für schlechtes Handeln zum Verderben! Genau dies kündigte der

Prophet Amos an und wir wollen dessen Worte zum Leitsatz dieses Briefes nehmen! Gott will unsere Aufmerksamkeit auf sein Wort lenken, das sich mit aller Bestimmtheit erfüllen wird, auch dann, wenn seine Gegner dies zu verhindern suchen!

 

Beachten wir, wie Amos auf Ursache und Wirkung hinweist, die auf das Zusammentreffen der Hauptkräfte auf dem Schlachtfeld Harmagedons hindeuten: Das „wilde Tier“ (Anglo-Amerika an der Spitze der UNO-Truppen) und „der falsche Prophet“ (an der Spitze der religiösen Kräfte) treffen auf den „Reiter auf dem weissen Pferd“ (Off 19:11-20).

 

(Amos 3:3-8)  Werden zwei miteinander gehen, es sei denn, sie haben sich auf Verabredung hin getroffen? 4 Wird ein Löwe im Wald brüllen, wenn er keinen Raub hat? Wird ein mähniger junger Löwe seine Stimme aus seinem Versteck erschallen lassen, wenn er überhaupt nichts gefangen hat? 5 Wird ein Vogel in einer Falle zur Erde fallen, wenn ihm keine Schlinge [gelegt] ist? Springt eine Falle vom Erdboden auf, wenn sie überhaupt nichts gefangen hat? 6 Wenn ein Horn in einer Stadt geblasen wird, zittert dann nicht auch das Volk selbst? Wenn ein Unglück in der Stadt geschieht, ist es dann nicht Jehova, der gehandelt hat? 7 Denn der Souveräne Herr Jehova wird kein Ding tun, es sei denn, er habe seine vertrauliche Sache seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart. 8 Da ist ein Löwe, der gebrüllt hat! Wer wird sich nicht fürchten? Der Souveräne Herr Jehova selbst hat geredet! Wer wird nicht prophezeien?‘

 

Gott selbst hat durch seine Propheten alles kundgetan, was künftig geschehen muss und keine weiteren Propheten waren nach dem Tod des Apostels Johannes mehr zu erwarten! Paulus hatte auf diesen Umstand deutlich hingewiesen, dass die letzten Ankündigungen, die das „Vollständige“, die Schriften des „Neuen Bundes“ oder des „Neuen Testaments“ ausmachen von Judenchristen geschrieben wurden! Jeder der Schreiber lieferte durch Inspiration Gottes einen weiteren Teil, bis alle Teile vollständig vereint waren und wir „vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk“ waren (2.Ti 3:16, 17).

 

(1. Korinther 13:8-10)  Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.

 

Der Apostel Johannes, ein Jude wie alle übrigen Schreiber vor ihm beendete die göttliche Bibliothek der sechsundsechzig Bücher mit seinen drei Briefen! Zuvor hatte er noch durch Visionen die Offenbarung erhalten und sie den sieben Versammlungen Asiens gesandt. Diese Aufzeichnungen sind die Grundlage für unser korrektes Handeln und des angekündigten Gerichtes!

 

(Römer 3:1-6)  Worin besteht denn die Überlegenheit des Juden, oder worin liegt der Nutzen der Beschneidung? 2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vor allem darin, daß ihnen die heiligen Aussprüche Gottes anvertraut wurden. 3 Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt? (Ich rede wie ein Mensch.) 6 Das geschehe nie! Wie wird Gott sonst die Welt richten?

 

Das in den Schriften aufgezeichnet Wort Gottes wird somit die Grundlage sein, um die Welt zu richten! Darauf möchten wir gut vorbereitet sein! Auch hier gilt es Ursache und Wirkung zu erkennen die Amos in den Vordergrund rückt: Gott gab uns Seine Gebote, weil sie zu unserem Schutz dienen! Wer sie hält wird Segen und ewiges Leben erlangen, wer sie verleugnet und bricht muss am Gerichtstag Rechenschaft ablegen und wird seinen verdienten Lohn erhalten.

 

Ein Bruder schrieb vor kurzem etwas erstaunt und offensichtlich gar etwas verärgert, nachdem er den 4.Teil der Betrachtung zum Propheten Jesaja erhalten hatte:

 

Lieber Bruder Schmid,
mich wundert Deine Fixierung auf die sog. Gerichtsbotschaften des AT. Wir leben in einer Zeit, in der Jesus uns aufgetragen hat das EVANGELIUM zu verkünden. Jesus wies seine Jünger NIEMALS an, die "Gerichtsbotschaften" der AT Propheten zu verkünden!
Lieber Bruder,  unser Fokus als Leib Christi muss auf dem Verkünden des Evangeliums liegen!

Ich habe ihm umgehend geantwortet, wie Recht er einerseits habe, mit der Erwähnung der Unkenntnis der meisten Menschen, was die gute Botschaft überhaupt ist und beinhaltet! Beim letzten Teil allerdings irrte er sich! Ein ganz wesentlicher Teil der guten Botschaft beinhaltet gerade die Warnung vor dem kommenden Gericht! Gerade die Propheten aber liefern uns die wichtigsten Details darüber und die Unkenntnis der Christenheit gegenüber dem, was sie „Altes Testament“ nennen ist beängstigend! Der „neue Bund“ mit Jesus für ein Priesterkönigtum löste doch nur den bisherigen „Bund mit Levi“ ab, nicht aber das GESETZ und die PROPHETEN, die weiterhin gelten!

 

Daran ist nichts „veraltet“, sondern deren Aussagen gar aktuell wie nie zuvor, weil viele der Ankündigungen dort sich heute und vor unseren Augen erfüllen! Das „Ende der sieben Zeiten der Nationen“ ist mit Gottes grossem Gerichtstag verbunden und eine der Hauptbotschaften der ganzen Schrift! Beachten wir Jesu eigene Worte, die Johannes uns überliefert hat:

 

(Johannes 12:44-50)  Jesus aber rief aus und sprach: „Wer an mich glaubt, glaubt nicht [nur] an mich, sondern [auch] an den, der mich gesandt hat; 45 und wer mich sieht, sieht [auch] den, der mich gesandt hat. 46 Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Wenn indes jemand meine Reden hört und sie nicht bewahrt, so richte ich ihn nicht; denn nicht um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten, bin ich gekommen. 48 Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Rettung vor dem kommenden Gericht ist nur dadurch möglich, dass wir auf Jesu Worte hören, denn jedes dieser Worte wird uns zum Ende richten, ob wir entsprechend gehandelt haben oder eben nicht! Als Gottes Wortführer war es der himmlische Jesus als „der Engel Jehovas“, der sämtliche Botschaften Gottes den Menschen übermittelte, angefangen von Adam bis zum Apostel Johannes! Sie bilden alle eine Einheit, wo keines der Teile fehlen darf!

 

Da das Thema „Zeiten und Zeitabschnitte“ sich um den „letzten Tag“, den Gerichtstag Gottes drehen ist es umso wichtiger die Gerichtsbotschaften Jesajas wirklich zu verstehen, den hierzu wurden sie doch „zu unserer Unterweisung aufgezeichnet“! Wenn sie uns eine gesunde Gottesfurcht vermitteln werden wir uns hüten Gottes Zorn oder Jesu Abneigung zu erzeugen! Die gute Botschaft geht doch gerade darum, wie wir dem kommenden Gericht ausweichen können! Jesus zitiert dabei den Propheten Jesaja öfters!

 

(Matthäus 4:12-17)  Als er [[Jesus]] nun hörte, daß Johạnnes festgenommen worden war, zog er sich nach Galilạ̈a zurück. 13 Und nachdem er Nạzareth verlassen hatte, kam er und nahm Wohnsitz in Kapẹrnaum, das am Meer in dem Gebiet von Sẹbulon und Nạphtali liegt, 14 damit erfüllt werde, was durch Jesaja, den Propheten, geredet worden war, welcher sagt: 15 „O Land Sẹbulon und Land Nạphtali an der Straße des Meeres, jenseits des Jordan, Galilạ̈a der Nationen! 16 Das Volk, das in Finsternis saß, sah ein großes Licht, und denen, die in einer Gegend des Todesschattens saßen: Licht ging ihnen auf.“ 17 Von dieser Zeit an fing Jesus an zu predigen und zu sagen: „Bereut, denn das Königreich der Himmel hat sich genaht.“

 

Wie jener besorgte Bruder stimmen wir in sein Wort ein: „Selbst die meisten Gläubigen haben KEINEN Schimmer von dieser Guten Nachricht! Paulus warnte vor denen, die ein anderes Evangelium und einen anderen Jesus verkünden würden.“

 

Ja, diese Namenchristen sitzen erneut im „Todesschatten“, denn um zu bereuen müssen sie erst der gesetzlichen Bestimmungen bewusst werden und dass deren Übertretung am Gerichtstag Todesstrafe zur Folge hat! Da aber die Christenheit gerade in dieser Beziehung eine „veränderte gute Botschaft“ verkündet: Dass die „unverdiente Güte“ die uns Gott in der Taufe gewährte, indem der auf uns lastende Fluch gelöscht wurde, nun durch leichtsinniges Verhalten aufs Spiel gesetzt werden darf! Gottes Gebote zu verändern bedeutet das Evangelium zu verändern und bringt, wie es jener Bruder richtig bemerkt grosse Gefahr mit sich! Er bezieht sich dabei auf die Worte des Paulus im Brief an die Galater, wo es um die Einführung pharisäischer Regeln ging, u.a. die Einführung der fleischlichen Beschneidung für Heidenchristen:

 

(Galater 1:8, 9)  Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Aber auch hier geht es um den kommenden Gerichtstag, denn wer zu jenem Zeitpunkt unter dem Fluch steht wird vom Leben für ewig abgeschnitten! Wir müssen daher durch „Licht“ das Jesus auf all dies warf den Gesamtzusammenhang verstehen lernen!

 

Paulus zitiert in seinen Briefen dutzendfach aus den hebräischen Schriften und vieles davon betrifft gerade das kommende Gericht! Er will uns Christen vollkommen ausrüsten, um keines der Gebote Gottes zu verletzen. Darum richten wir unter den Nationen doch gerade Gottes GESETZ auf! Er schrieb den Christen in Rom, die besonders unter dem Einfluss von Cäsars Geboten standen: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

Daher sollten wir auf die Worte des Paulus im selben Zusammenhang achten und das GESETZ und die PROPHETEN erneut in ihrer tiefen Bedeutung kennen lernen. Sie sind es doch, die den Messias ankündigen und sein künftiges Werk im Detail beschreiben:

 

(Römer 15:4)  Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können.

 

Dass dies jeden Sabbat in den Christenversammlungen geschah, indem aus dem GESETZ vorgelesen wird bestätigt Jakobus, Jesu Halbbruder am sogenannten Apostelkonzil im Jahre 49 u.Z., wo er bestätigt:

 

(Apostelgeschichte 15:21)  Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Auch die Gerichtsbotschaften vermitteln jenen Trost, welche unter der Ungerechtigkeit dieses Systems besonders zu leiden haben! Denn wie wird je Gerechtigkeit kommen, wenn nicht Gottes Gericht jene belohnt, welche durch Treue und Ausharren seine Gebote gehalten haben und es jenen vergilt, welche auf Gottes Verordnungen spotteten? Beachten wir doch bitte, wie gerade Jesajas Worte die Wichtigkeit von Gottes Gerichten in den Vordergrund heben:

 

(Jesaja 26:7-10)  Der Pfad des Gerechten ist Geradheit. Da du gerade bist, wirst du ja die Bahn eines Gerechten ebnen. 8 Ja, für den Pfad deiner Gerichte, o Jehova, haben wir auf dich gehofft. Nach deinem Namen und nach deinem Gedenk[namen] ist das Begehren der Seele gewesen. 9 Mit meiner Seele habe ich dich in der Nacht begehrt; ja mit meinem Geist in mir suche ich dich unablässig; denn wenn es für die Erde Gerichte von dir gibt, werden die Bewohner des ertragfähigen Landes bestimmt Gerechtigkeit lernen. 10 Auch wenn dem Bösen Gunst erwiesen werden sollte, wird er einfach nicht Gerechtigkeit lernen. Im Land der Geradheit wird er ungerecht handeln und wird nicht die Hoheit Jehovas sehen.

 

Dieser liebe Bruder glaubte einen Fehler in der Vermittlung der guten Botschaft entdeckt zu haben, weil er sich offensichtlich auf die Aussagen des Neuen Testaments konzentriert und wie so viele Christen der Meinung ist, dass damit das „Alte Testament“ und dessen Aussagen überholt wären!

 

Es ist wohl eine der verheerendsten Lehren die von der Katholischen Kirche her auf alle ihre protestantischen Töchter abgefärbt hat! Erinnern wir uns der Worte Jesu, dass er nicht gekommen sei um das GESETZ oder die PROPHETEN abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen! (Mat 5:17-20) Gerade Jesaja und seine Gerichtsbotschaften in letzter Konsequenz zu erfüllen obliegt Jesus in der grössten und endgültigen Erfüllung! Dass Kirchenobere diese Botschaften lieber unter den Teppich kehren würden ist verständlich, denn in erster Linie sind diese doch gerade gegen sie gerichtet: Sie mussten gerechte Verhältnisse schaffen, indem sie Gottes Gebote selbst halten und lehren sollten!

 

(Jesaja 9:13-17)  Und das Volk selbst ist nicht zu dem zurückgekehrt, der es schlug, und Jehova der Heerscharen haben sie nicht gesucht. 14 Und Jehova wird von Israel Kopf und Schwanz abhauen, Schößling und Binse an einem Tag. 15 Der Betagte und Hochgeachtete ist der Kopf, und der Prophet, der falsche Unterweisung erteilt, ist der Schwanz. 16 Und die dieses Volk leiten, erweisen sich als die, die [es] irreführen; und die von ihnen Geleiteten [als] die, die verwirrt sind. 17 Darum wird Jehova sich nicht einmal über ihre jungen Männer freuen, und ihrer vaterlosen Knaben und ihrer Witwen wird er sich nicht erbarmen; denn sie alle sind Abtrünnige und Übeltäter, und jeder Mund redet Unverstand. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht abgewandt, sondern seine Hand ist noch ausgestreckt.

 

Auch diese Gerichtsbotschaft Jesajas ist auf das kommende Endgericht ausgerichtet, wo an „einem Tag“ von der Christenheit „Kopf und Schwanz“ abgehauen werden wird. Daher ist auch diese Prophezeiung an „Zeiten und Zeitabschnitte“ gebunden, Gottes furchteinflössenden kommenden Gerichtstag! Wer gerecht handelt, braucht jenen Tag nicht zu fürchten, er sehnt in gar herbei, weil an jenem Tag erst die Umwandlung der Erde in ein Paradies beginnt und Gerechtigkeit überall einziehen wird! Das ist die wahre gute Botschaft und die gilt es zu verkünden, nicht jene verwässerte christlicher Kirchen! Jesus ist der kommende Richter der ganzen Erde!

 

(Apostelgeschichte 10:42, 43)  Auch befahl er [[Jesus]] uns, dem Volk zu predigen und ein gründliches Zeugnis davon abzulegen, daß dies derjenige ist, der von Gott dazu verordnet ist, Richter der Lebenden und der Toten zu sein. 43 Ihn betreffend legen alle Propheten Zeugnis ab, daß jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen Vergebung der Sünden erlangt.“

 

Heute ist es wie schon zuvor in Israel den geistlichen Führern auferlegt das GESETZ zu lehren und Gericht in den Versammlungen zu halten, um wahre Gerechtigkeit zu erzeugen! Beachten wir doch, wie Jehova durch Zephanja mit jenen zu Gericht geht, die ihre Aufgabe missachtet haben und dem GESETZ Gewalt antun, im dem sie nicht gesetzmässig richten, was auch zu Strafen, Zurechtweisung und Disziplinieren beinhaltet:

 

(Zephanja 3:1-5)  Wehe der rebellierenden und sich verunreinigenden, der bedrückenden Stadt! 2 Sie hörte nicht auf eine Stimme; sie nahm keine Zucht an. Auf Jehova vertraute sie nicht. Ihrem Gott nahte sie nicht. 3 Ihre Fürsten in ihrer Mitte waren brüllende Löwen. Ihre Richter waren Abendwölfe, die nicht [Knochen] zernagten bis zum Morgen. 4 Ihre Propheten waren frech, waren Männer der Treulosigkeit. Selbst ihre Priester entweihten, was heilig war; sie taten dem Gesetz Gewalt an. 5 Jehova war gerecht in ihrer Mitte; er übte keine Ungerechtigkeit. Morgen für Morgen gab er fortwährend seine eigene richterliche Entscheidung aus. Am lichten Tag fehlte sie sicherlich nicht. Doch der Ungerechte kannte keine Scham.

 

Beachten wir, dass auch dies eine Endzeitvorhersage ist, wie deutlich aus den danach folgenden Versen hervorgeht, wo Gott sein eigenes Kommen zu Gericht ankündigt und nun alle Nationen hierzu vor sich versammelt:

 

(Zephanja 3:8, 9)  ‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Bevor Gott die „reine Sprache“ hervorbringen wird müssen alle Nationen vom Zornbecher trinken und all die Kirchenoberen, die uns die Augen und Ohren mit ihren ausgefeilten schönen Reden und Geschichten füllten, ohne uns auf die drohende Gefahr hinzuweisen; sie werden ihren Anteil erhalten!

 

So möchte ich jenem Bruder für seine offene Rede danken, denn es braucht auch ein persönliches Engagement sich über einen scheinbaren oder wirklichen Missstand zu äussern! Ein Blick auf den Gesamtzusammenhang wird ihn allerdings belehren, dass gerade in unseren Tagen das Thema „Gericht Gottes“ von äusserster Wichtigkeit und Vordringlichkeit ist! 

 

Im 2.Teil der Artikelserie zu den „Zeiten und Zeitabschnitten“ wenden wir uns weiteren Begriffen zu, welche unser Verständnis erweitern, was in Kürze über uns kommen wird: „Der Zorn Jehovas wird sich nicht wenden, bis er ausgeführt und bis er verwirklicht haben wird die Gedanken seines Herzens. Im Schlußteil der Tage werdet ihr mit Verständnis darauf achten.“ (Jer 23:20) Um genau dieses Verständnis zu erreichen bemühen wir uns!

 

5.9.4  Wie zuverlässig sind prophetische „Zeiten und Zeitabschnitte“?

2.Teil:  Was geschieht im „Schlussteil der Tage“ und im „Schlussteil der Jahre“?

 

Wer Woche für Woche diese Briefe studiert hat, der bemerkt bestimmt, dass frühere Ansichten, die uns allen von Kindheit an durch Eltern, Kirche, Schule und Umwelt vermittelt und als biblisch korrekt angesehen wurden durch diese Schreiben immer öfters zum Wanken gebracht werden! Die Irreführung und offene Lüge seitens jener, denen wir eigentlich vertrauen sollten hat ein Ausmass erreicht, dass es immer mehr Menschen in die Augen sticht! Wir sind müde geworden getäuscht zu werden und haben ein Anrecht auf unverfälschte und unverdünnte Wahrheit, selbst da, wo diese schmerzhaft wirkt!

 

Wie es Paulus erwähnt werden durch die wahren Worte der Schrift, die weder abgeschwächt noch verändert werden „starke Verschanzungen umgeworfen“! Wir mögen alle zu Beginn erstaunt, gar etwas verwirrt oder sogar schockiert sein, die offenen Worte Jehovas durch die Propheten zu vernehmen! Gerade diese Offenheit aber zwingt uns dazu, uns mit den Aussagen zu befassen und darüber nachzusinnen!

 

(2. Korinther 10:3-6)  Denn obwohl wir im Fleische wandeln, erfolgt unsere Kriegführung nicht gemäß [dem, was wir im] Fleische [sind]. 4 Denn die Waffen unserer Kriegführung sind nicht fleischlich, sondern machtvoll durch Gott, um starke Verschanzungen umzustoßen. 5 Denn wir stoßen Vernunftschlüsse und jede Höhe um, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt; und wir nehmen jeden Gedanken gefangen, um ihn dem Christus gehorsam zu machen; 6 und wir halten uns bereit, jeden Ungehorsam zu bestrafen, sobald euer eigener Gehorsam völlig in die Tat umgesetzt sein wird.

 

Gott will uns zur Reue führen, damit wir diesen eingeengten Weg der zum Leben führt nicht verlassen! Genau dies wollen wir kopieren durch die Briefe, durch die NEWSLETTER, durch die Artikel und Bücher und die Hunderte, ja gar Tausende von persönlichen Schreiben an unsere Brüder und Schwestern, an Leser, um auf Fragen zu antworten, Zweifel durch Hinweise auf Zusammenhänge zu zerstreuen, um Verängstigten und Bedrängten Rat zu geben!

 

So wünsche ich Dir, treuer Leser, dass Du Dich durch manchmal unangenehme Aussagen nicht aus der Fassung bringen lässt, sondern weiterhin beständig und hart daran arbeitest, um ein unverfälschtes Gesamtverständnis der Zusammenhänge zu erlangen. So wirst Du Dich dadurch auf den „grossen und furchteinflössenden Tag Gottes“ so vorbereiten, dass jener an Dir ohne jeden Schaden anzurichten vorübergeht und Du vor dem Richter der ganzen Erde in vollkommener Reinheit stehen mögest! Diese Gedanken zum Sabbat geben wir Dir mit auf Deinen Weg!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid