Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.05.18

 

 

Das Pfingstfest: Dreimaliger Beginn eines göttlichen Königreiches?

 

Bariloche, 18. Mai 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Warum ist das Pfingstfest schon heute und vor allem am kommenden Gerichtstag von herausragender Bedeutung? Weil es etwas damit zu tun hat wer dazu auserwählt ist in den „Himmel“ zu kommen! Lassen wir uns dabei nicht von religiösem Wunschdenken leiten, sondern hören wir auf die Logik die uns die Bibel vermittelt, die uns „in die ganze Wahrheit“ führt, der Geist der Wahrheit aus den Schriften!

 

(Johannes 14:15-18)  Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch.

 

Es gibt ganz offensichtliche Zusammenhänge in der Heiligen Schrift, die aber nur wenigen Menschen wirklich bewusst sind und doch von herausragender Wichtigkeit sind! So ist der Begriff „Himmel“ vielen Menschen in einer seiner wichtigsten Formen kaum bewusst: Er bedeutet in vielen Fällen Regierungsmacht, Autorität, fürstliche Herrschaft oder Königtum! Darum spricht Paulus im 2.Brief an die Korinther davon, dass er „im dritten Himmel“ gewesen sei! Hören wir ihm doch zu und versuchen zu hinterfragen, was er damit meint:

 

(2. Korinther 12:1-7)  Ich muß mich rühmen. Es ist nicht nützlich; aber ich werde auf übernatürliche Visionen und Offenbarungen [des] Herrn übergehen. 2 Ich kenne einen Menschen in Gemeinschaft mit Christus, der vor vierzehn Jahren — ob im Leib, weiß ich nicht, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es — als solcher bis zum dritten Himmel entrückt wurde. 3 Ja, ich kenne einen solchen Menschen — ob im Leib oder getrennt vom Leib, weiß ich nicht, Gott weiß es —, 4 daß er in das Paradies entrückt wurde und unaussprechliche Worte hörte, die zu reden einem Menschen nicht erlaubt ist. 5 Über einen solchen Menschen will ich mich rühmen, doch will ich mich nicht meiner selbst rühmen, ausgenommen hinsichtlich [meiner] Schwachheiten. 6 Denn wenn ich mich je rühmen will, werde ich nicht unvernünftig sein, denn ich werde die Wahrheit sagen. Doch halte ich mich davon zurück, damit mir niemand mehr zugute halte, als was er an mir sieht oder was er von mir hört, 7 nur wegen des Übermaßes der Offenbarungen.

 

Paulus erfährt durch eine Vision die er von Christus her erhält, dass es einen „dritten Himmel“ gibt. Da er selbst dorthin versetzt wurde um einen realistischen Einblick in dortiges geschehen zu erhalten, ob dies nun im Leibe oder nur im Geiste war, dies kann er selbst nicht sagen, denn die Vision war so genau und so lebensecht, dass er berechtigte Zweifel hegt!

 

Der „dritte Himmel“ ist der höchste von drei Autoritäten! Dort befand er sich in der Gegenwart von Jehova und von Jesus, an Gottes rechten Seite (Ps 110:1-3; Apg 7:55, 56). Jesus und Paulus selbst aber bestätigen, dass dies nur eine Vision in seinem Geist war: Kein Mensch ausser Christus kann in den dritten „Himmel“ gelangen! Seinen Aposteln erklärte Jesus selbst:

 

(Johannes 13:33)  Ihr werdet mich suchen; und so, wie ich zu den Juden gesagt habe: ‚Wohin ich gehe, könnt ihr [[die Apostel]] nicht hinkommen‘, sage ich jetzt auch zu euch.

 

Wer den Unterschied der drei „Himmel“ nicht kennt, kann leicht irregeführt werden! Sowohl der Wiedergekehrte Jesus, wie die Apostel und die 144.000 bilden den künftigen ersten „Himmel“. Diesen anzustreben ist bestimmt lohnenswert, in den Himmel Jehovas gelangen zu wollen beutet mystischen Lehren anzuhängen! Solches wurde erstmals von Hymenäus in Ephesus gelehrt und Paulus warf ihn zur Versammlung hinaus. (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18)

 

Paulus durfte darüber, was er hörte und sah nichts weiter mitteilen. Was daraus aber ersichtlich ist bleibt die Tatsache, dass unterhalb dieser höchsten Stufe von Autorität des dritten „Himmels“ zwei weitere, niedrigere folgen müssen! Der zweite „Himmel“ ist Satan und seinen Dämonen vorbehalten. In Eden wurde diese Trennung als Strafe eingeführt, als Feindschaft zwischen dem „Samen der Frau“ und dem „Samen der Schlange“ gesetzt wurde! (1.Mo 3:15) Während der Endzeit wird der Teufel, die Urschlange aus jenem zweiten Himmel entfernt und zur Erde hinabgeworfen (Off 12:7-12). Die kurze Frist, welche ihm übrigbleibt, um Schaden an den Menschen und der Erde anzurichten sind die dreieinhalb Jahre der „grossen Drangsal“!

 

Unterhalb in der Rangordnung jenes zweiten „Himmels“ folgt die niedrigste Stufe von Autorität, jene der Regierungen hier auf der Erde, seien diese politischer, religiöser oder wirtschaftlicher Natur!

 

Haben wir aber noch etwas Weiteres aus der Aussage des Paulus gelernt? Ja, nämlich, „… daß er in das Paradies entrückt wurde“. Dass der Zustand des Paradieses erst nach Harmagedon erneut auf der Erde erreicht wird ist vielen bereits klar! Allerdings verwechseln viele den Begriff „Paradies“ (Garten) mit dem mystischen dritten „Himmel“ Gottes, wo angeblich die verstorbenen Gerechten, die „Heiligen“ weilen! Das ist Wunschdenken, nicht biblische Wahrheit! Wir aber wollen Unterscheidungsvermögen zeigen, indem wir der Schrift Glauben schenken und nicht religiösem Aberglauben folgen! Wir haben es somit dabei zudem mit einem bestimmten Ereignis auf der Zeitachse zu tun: Das erste Paradies war in Eden und der Mensch verlor sein Recht dort ewig zu leben zufolge der Sünde Adams und Evas! Das kommende, verheissene Paradies ist wiederum hier auf der Erde!

 

Nun aber ist uns eine feste Zusage von Gott gegeben, dass Gerechte künftig auf ewig im Paradies leben dürfen! Darum bitten wir: „Dein Königreich komme“! Damit aber sind wir beim dritten Punkt angelangt, den Paulus nicht erwähnt aber der damit in Verbindung steht!

 

Gott selbst hat drei theokratisch errichtete, unterschiedliche Königreiche hier auf der Erde geplant! Das erste begann fünfzig Tage nach dem Passah in Ägypten und dem Auszug Israels aus der Sklaverei! Am Pfingsttag des Jahres 1513 v.u.Z. hörte das am Horeb versammelte Volk erstmals die Stimme Jehovas die zum Volk die Zehn Gebote verkündete! Etwas später, am selben Tag schloss Jehova den Bund mit Israel! Das erste Königreich Jehovas über die Nation Israel nahm seinen Anfang!

 

Dieses Königreich aber sollte ein Ende finden, aufgrund der geistigen Hurerei der Nation mit fremden Göttern! Als Juda im Jahre 33 u.Z. Jesus als ihren König verwarf und an einen Stamm heftete, da war Gottes Geduld mit Israel am Ende und jene Generation wurde von ihm verworfen! An Pfingsten jenes Jahres aber begann ein neues, ein zweites Folgekönigreich seine Tore zu öffnen: Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ war mit göttlicher Macht und Autorität ausgestattet und jeder, der sich taufen liess fand darin Aufnahme! Im Brief an die Kolosser bestätigt uns Paulus:

 

(Kolosser 1:13, 14)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Zweifelsfrei war dieser „Himmel“ oder diese Autorität höher, wie jener  bisherige „Bund mit Levi“, der parallel zum „Bund mit David“ die Autorität aufgeteilt erhalten hatte! Der „neue Bund“ war deshalb besser, weil er Priestertum und Königsherrschaft miteinander verband, „nach der weise Melchisedeks“. So erklärte es David im Psalm 110! Paulus bestätigt diese Rangordnung im Brief an die Hebräer:

 

(Hebräer 8:6)  Nun hat aber [Jesus] einen vorzüglicheren öffentlichen Dienst erlangt, so daß er auch der Mittler eines entsprechend besseren Bundes ist, der aufgrund besserer Verheißungen gesetzlich festgelegt worden ist.

 

Damit aber weisst Paulus gleichzeitig auch auf die Zukunft hin, dass jener Bund erst mit der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde zur vollen Entfaltung kommen werde!

 

Die Wiederherstellung des „Königreiches für Israel“ (Apg 1:6), des dritten und letzten wird somit mit Bestimmtheit erneut an einem Pfingstfest stattfinden, den zwei Königreiche hatten bereits an Pfingsten ihren Beginn genommen! Gottes Festzeiten waren und sind verbindliche Einrichtungen auch für Christen! Nur wer das versteht und sie einhält kommt zum Gesamtverständnis, weil sie Teil von Gottes GESETZ und seinem Plan bilden: „… aufgrund besserer Verheißungen (die) gesetzlich festgelegt worden ist.“ Ohne GESETZ gibt es kein Gericht, keine Verurteilung und Erniedrigung und keine Freisprechung und Erhöhung!

 

Diese Aufrichtung von Gottes Königreich wird während der Endzeit sein, wenn Jesus an einer der zwei möglichen Passahfeiern [B2] die „Schafe von den Böcken“ getrennt haben wird! Fünfzig Tage nach dem Fest der Erstlinge folgt die „Hochzeit des Lammes“ [B2e](Off 19:7), wo Jesus seine „Braut“ (Joh 3:29), die frühauferstandenen Apostel an ihrer „Stätte in der Wildnis“ (Off 12:6) in ihre ihnen zugesagte Stellung als „Richter der zwölf Stämme Israels“ einsetzt, nun als „Frau des Lammes“ (Off 21:9, 13), was Anteil am Priesterkönigtum Jesu bedeutet!

 

(Lukas 22:28-30)  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Damit beginnt das „Königreich der Himmel“ zu handeln, das dritte theokratische Reich in der Abfolge. Seine erste Tätigkeit ist die Versiegelung des Überrests unter den Lebenden, den „Schafen“, um die Vollzahl der 144.000 künftigen Herrscher zu erreichen! (Off 7:1-8)

 

Jesus wird dreissig Tage nach Harmagedon zusammen mit den frühauferstandenen Aposteln den Überrest und die Erstauferstandenen mit sich vereinen und unter Jubel der „grossen Volksmenge“ von Schafen in Jerusalem einziehen [Bb; a1].  Unmittelbar darauf folgt das „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ (Off 19:9), ein besonderes Fest für die Getreuen „Jungfrauen“. Der „Bräutigam“, die „Braut“, die „Frau des Lammes“ und jene 144.000 „Brautjungfrauen“ sind nun vereint! Dies wird am Tag des Trompetenfestes [a1] nach Harmagedon sein! Es ist der Auftakt zum grossen abschliessenden Erntefest, wo Jehovas Ernte an Erstlingen des „Weizen“ nun vollständig in seiner Tenne ist. Es ist der Beginn des grossen Jubeljahres!

 

Nach dem Sühnetag, am ersten Tag des Laubhüttenfestes übergibt Jesus dem Vater dieses „Königreich der Himmel“, wenn das himmlische Jerusalem, „unsere Mutter“ zur Erde herabgekommen ist, so dass Jehova nun erneut König in Israel ist! Johannes durfte diesen Teil der Puzzleteile in der Offenbarung in der 154.Vision sehen:

 

(Offenbarung 21:1-4)  Und ich sah einen neuen [[ersten]] Himmel [[die 144.000 Priesterkönige unter Jesus und der Apostel Leitung]] und eine neue Erde [[die „grosse Volksmenge“]]; denn der frühere Himmel [[Satans Regierungsgewalten]] und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer [[aufgewühlter Menschen]] ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

 

All diese Ereignisse können nur anhand der gesetzlichen Festzeiten korrekt auf der prophetischen Zeitachse angeordnet werden! Viele notwendige Einzelheiten wurden dem Propheten Daniel im Kapitel 12 seines Buches aufgezeichnet vom Engel Gabriel vermittelt! Das obige Geschehen ist exakt am Ende der Frist von 1335 Tagen anzuordnen, dem ersten Tag des Laubhüttenfestes!

Auch dieses so gewichtige Detail erfahren wir nur durch Paulus:

 

(1. Korinther 15:24-28)  Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Die drei „Himmel“ sind nun erneut unter Jehovas Autorität vereint, hier auf der Erde! Genau dies hat uns Paulus in Brief an die Epheser angekündigt, wo er schreibt:

 

(Epheser 1:9, 10)  Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm,

 

Damit kommt der Beginn des Paradieses, die Umwandlung von Sterblichkeit zu Unsterblichkeit, damit wird doch erst wie angekündigt „der Tod zunichte gemacht“, Unverweslichkeit in der „Umwandlung in einem Nu“ geschenkt, wie das erste Menschenpaar dies bereits in Eden hatte und wegen der Sünde verlor!

 

Was ist daraus ersichtlich, betreffend des „dritten Himmels“ nun verbunden hin zum „Paradies“? Auf der Grafik unten sind links die alten „Himmel“ gezeigt, die in Harmagedon vergehen und rechts die neuen „Himmel“ unter Jesu Führung! Über beiden thront Jehovas dritter „Himmel“ als höchste Autorität jeder Herrschaft!

 

Beschreibung: D:\Eigene Dokumente\HARMAGEDON\X\Newsletter\BRIEFE 2012\X2.2-12.05.18  Pfingsten-Dateien\image002.jpgNeben der vertikalen Rangordnung der drei Königreiche, die Paulus in der Vision sah, von Jehovas dritten „Himmel“ hinab zu den politischen, religiösen und wirtschaftlichen Herrschern dieses Systems gibt es zudem eine horizontale entlang der Zeitachse!

 

Das dritte und letzte Königreich wird von Jehova durch Jesus angeleitet und führt die Menschheit zur Vollkommenheit! Die nachstehende Grafik zeigt diese Abfolge der drei Reiche anschaulich (ovale Flächen):

 

Beschreibung: D:\Eigene Dokumente\HARMAGEDON\X\Newsletter\BRIEFE 2012\X2.2-12.05.18  Pfingsten-Dateien\image004.jpgDas erste Königreich war nur für das fleischliche Israel (grün)! Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (hellblau) breitete die gute Botschaft von Gottes kommender Herrschaft und Jesus als Mittler über die ganze Erde hin aus! Christen richten unter den Nationen das GESETZ Gottes als einziger legitimer Rechtsgrundlage auf (Mat 28;19, 20; Rö 3:31).

 

Das dritte Königreich, das „Königreich der Himmel“ (dunkelblau) aber wird allen Feinden Gottes in Harmagedon ein Ende bereiten und ein erdenweites, einheitliches Regierungssystem setzen, das vollkommen nach Gottes Gerechtigkeit unter Seinem GESETZ und nach Seinem Willen handeln wird: „Die Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“!

 

(Epheser 1:8-14)  Diese [[Erkenntnis]] hat er auf uns überströmen lassen in aller Weisheit und Vernünftigkeit, 9 indem er uns das heilige Geheimnis seines Willens bekanntgemacht hat. Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde. [Ja,] in ihm, 11 in dessen Gemeinschaft wir [[die Apostel]] auch zu Erben eingesetzt worden sind, indem wir vorherbestimmt wurden nach dem Vorsatz dessen, der alle Dinge gemäß dem Rat seines Willens wirkt, 12 damit wir zum Lobpreis seiner Herrlichkeit dienen sollten, wir, die wir zuerst auf den Christus gehofft haben. 13 Doch auch ihr habt auf ihn gehofft, als ihr das Wort der Wahrheit, die gute Botschaft über eure Rettung, gehört habt. Durch ihn seid ihr auch, als ihr gläubig geworden seid, mit dem verheißenen heiligen Geist versiegelt worden, 14 der ein im voraus gegebenes Unterpfand unseres Erbes ist, zum Zwecke der Befreiung durch ein Lösegeld des besonderen Besitzes [Gottes], zum Lobpreis seiner Herrlichkeit.

 

Die früheren beiden Königreiche, das für Israel, welches Moses aufgerichtet hatte und das vom Christus aufgerichtete, die „Ebioniten“ und „Paulikaner“ werden schlussendlich unter dem einen „Hirten“ in einer „Hürde“, Gottes Königreich vereint sein und gemeinsam Gottes Plan die Erde zum Paradies zu gestalten verwirklichen! Jeder, der treu bis zum Ende bleibt wird seinen Anteil am Erbe auf der „neuen Erde“ erhalten! Alle aber die in Harmagedon als Gegner Gottes sterben werden die Erblasser sein!

 

So möchten wir Dir viele Details näherbringen, welche damit in Verbindung stehen und Du mit den übrigen „Schafen“ einen Teil der Erde erben kannst! Dazu ist exakte Kenntnis notwendig, weil der „Blinde“ doch zusammen mit den „blinden Leitern“ in dieselbe Grube fällt! Im angeführten NEWSLETTER-Artikel wirst Du viele weitere gewichtige Einzelheiten finden, warum gerade in unserer Zeit die Festzeiten Jehovas zu beachten sind!

 

5.6.1  Das Pfingstfest: Darbringung der ersten reifen Feldfrucht vor Jehova

 

Diese reife Feldfrucht hat Jesus in einem Gleichnis beschrieben, dessen Sinn er nur seinen Aposteln, nicht aber den jüdischen Zuhörerscharen kund tat:

 

(Matthäus 13:36-43)  Nachdem er dann die Volksmengen entlassen hatte, begab er sich in das Haus. Und seine Jünger kamen zu ihm und sagten: „Erkläre uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Feld.“ 37 Er gab darauf zur Antwort: „Der den vortrefflichen Samen sät, ist der Menschensohn; 38 das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die Söhne des Königreiches; das Unkraut aber sind die Söhne dessen, der böse ist, 39 und der Feind, der es säte, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

 

Wir hoffen, Du erlangst mittels dieser Schreiben und der Publikationen „DER WEG“ eine „genaue Erkenntnis der Wahrheit, aus der keine Lüge stammt“! Wir müssen exakt hinhören, was uns Jesus, die Apostel und Propheten wirklich zu jedem Thema sagen! Daraus lassen sich Schlussfolgerungen ziehen auch das zu sehen, was zwischen den Zeilen steht! „Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt.“ (1.Joh 2:20)

 

Habe Du und die Deinen einen schönen, lehrreichen Sabbat und bereite Dich geistig auf das kommende Pfingstfest vor!

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

Bereite dich vor auf das kommende Pfingstfest im Mai 2012

Das Pfingstfest (6. Siwan) beginnt am Abend um 18.00 h des 26. Mai (Samstag), dauert bis zum Abend des 27. Mai (Sonntag). Versammlung: 9.00-11.30, Mittagessen (3.Mo 23:15-21).

Keine Arbeit darf an den Sabbaten verrichtet werden; sie sind eine Ruhe für Jehova!  (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)