Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-11.05.04

 

 

Was bedeutet es Haupt der Familie zu sein? (2.Teil)

Warum wurde die Autorität des „Hauptes“ in der Familie systematisch untergraben?

 

Bariloche, 11. Mai 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Im ersten Teil dieser zweiteiligen Folge ging es darum zu erfahren, welche Rolle Gott selbst betreffend der Führung und Organisation Seines Volkes Israel verordnet hatte! Als Schöpfer aller Dinge gab Er bereits in Eden bestimmte Anweisungen und im Urteil an Adam und Eva stellte er fest, dass der Mann über die Frau „herrschen“ werde.

 

(1. Mose 3:16)  Zur Frau sagte er: „Ich werde die Mühsal deiner Schwangerschaft sehr mehren; mit Geburtsschmerzen wirst du Kinder hervorbringen, und dein tiefes Verlangen wird nach deinem Mann sein, und er wird über dich herrschen.

 

Da der erste Teil des göttlichen Urteils, die Schmerzen bei der Geburt bis zum Ende dieses Systems weiterhin bleiben, keine Frau die Geboren hat wird dies in Zweifel ziehen, (vergl. Off 12:1) so darf auch davon ausgegangen werden, dass der zweite Teil des Urteils Gottes weiterhin gültig ist!

 

Wie diese Herrschaft aussehen sollte zeigte sich anhand der Gott getreuen Auserwählten wie Set, Noah und später Abraham, Isaak und Jakob! Deren Frauen unterordneten sich freiwillig ihren Männern! Da war bestimmt keine Gewaltherrschaft zu verspüren! Ein herausragendes Beispiel wurde Sara, die Abraham beim Auszug aus Ur und auf all seinen Wanderungen treu begleitete und die christlichen Frauen durch Paulus als herausragendes Vorbild dargestellt wird!

 

(1. Petrus 3:3-6)  Und euer Schmuck bestehe nicht im äußerlichen Flechten der Haare und im Anlegen goldener Schmucksachen oder im Tragen äußerer Kleider, 4 sondern er sei die verborgene Person des Herzens im unvergänglichen [Gewand] des stillen und milden Geistes, der in den Augen Gottes von großem Wert ist. 5 Denn so pflegten sich einst auch die heiligen Frauen zu schmücken, die auf Gott hofften, indem sie sich ihren eigenen Männern unterwarfen, 6 wie Sara Abraham zu gehorchen pflegte, indem sie ihn „Herr“ nannte. Und ihr seid ihre Kinder geworden, vorausgesetzt, ihr tut weiterhin Gutes und fürchtet keinerlei Ursache des Schreckens.

 

Vom Standpunkt Gottes aus betrachtet war diese Form der freiwilligen Unterordnung der Frau unter ihren Mann etwas Vortreffliches! Der aber, der Frauen gegen ihre Männer beständig aufstachelt ist der Teufel, denn er möchte die Familieneinheit zerstören, um Macht über Mann und Frau auszuüben. Was ihm bei Adam und Eva gelang kann er bei wahren Christinnen und Christen nicht erreichen, welche im Glauben Abrahams und Saras feststehen!

 

Andererseits wurde durch Jesus und sein Verhältnis zu seiner „Braut“, den zwölf Aposteln die liebevollste Art der Ausübung der Stellung des „Hauptes“ aufgezeigt. Er gab sich und sein Leben zu Gunsten seiner Apostel hin und damit auch zu Gunsten all derer, die den Glauben der Apostel ausüben! Jesus ist Retter von getreuen Frauen wie Männern, welche sich Gottes Anordnungen unterordnen, denn er ist weiterhin beider „Haupt“!

 

(Römer 8:31-34)  Was sollen wir nun zu diesen Dingen sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wird gegen uns sein? 32 Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch gütigerweise alles [andere] geben? 33 Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der [sie] gerechtspricht. 34 Wer ist es, der verurteilen wird? Christus Jesus ist der, der gestorben ist, ja vielmehr der, welcher von den Toten auferweckt worden ist, der zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt.

 

Ja, wenn Jesus sich bis in den Tod dem Vater „in allem“ unterordnete, sich Männer dem Christus „in allem“ ebenso unterordnen, warum sollte es nicht angebracht sein, dass Frauen sich ihren Männern ebenso „in allem“ unterordnen? Genau dadurch erfolgt doch auch unsere Gerechtsprechung!

 

Der Verfall der Familien in den vergangenen fünfzig bis siebzig Jahren ist in unserer Zeit zu einer Grössenordnung gekommen, welche die Gefahr beinhaltet, dass die Ehe zwischen Mann und Frau als dauerhafte, lebenslange Institution vollkommen verschwinden könnte. Erst 1848 wurde in Deutschland die standesamtliche Ehe als verbindliche Institution zur Zeit Bismarcks eingeführt! 2009 erlaubte ein verändertes Gesetz in Deutschland, dass nun Ehen vor einem Priester gültig sind, ohne Standesamt! Der Staat aber bestimmt die Religion, die trauen darf, indem er jene als öffentlich-rechtliche Körperschaft anerkennt, die sich seinen Gesetzen unterordnet!

 

Damit hält das System Satans jene Institutionen weiterhin fest in seiner Hand, eine Anbetung des „wilden Tieres“ der Politik und des Bildes des „wilden Tieres“, der Religion wird erwartet!

 

(Offenbarung 14:9-12)  Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: „Wenn jemand das wilde Tier und sein Bild anbetet und ein Kennzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand empfängt, 10 wird er auch von dem Wein des Grimmes Gottes trinken, der unverdünnt in den Becher seines Zorns eingeschenkt worden ist, und er wird vor den Augen der heiligen Engel und vor den Augen des Lammes mit Feuer und Schwefel gequält werden. 11 Und der Rauch ihrer Qual steigt auf für immer und ewig, und Tag und Nacht haben sie keine Ruhe, diejenigen, die das wilde Tier und sein Bild anbeten, und wer immer das Kennzeichen seines Namens empfängt. 12 Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“

 

Beachten wir, dass Gottes Gebote weit über staatlichen Verordnungen stehen und nur jene wahrlich „Heilige“ sind! „Hier kommt es für die Heiligen, die, welche die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu [bewahren], auf das Ausharren an.“

 

Nun, die Ehe wurde von Gott geschaffen als er Mann und Frau, männlich und weiblich erschuf und Eva zu Adam brachte! Es brauchte dazu weder Priester noch Standesbeamten! Das sind spätere menschliche Erfindungen, vor Gott ohne wirkliche Rechtskraft! Eine Ehe wird da geschlossen, wo Mann und Frau sich gegenseitig anerkennen und den ehelichen Akt vollziehen! Damit ist die Vereinigung vor Gott rechtskräftig! Hurerei ist es dagegen, wenn dies ohne bindende Absicht geschieht! Daher ist eine öffentliche Ankündigung der Vermählung vor der Vereinigung in der Versammlung eine Pflicht. Ein Hochzeitsfest zu haben ist ein Recht aber keine Pflicht! Die Versammlung muss Kenntnis erhalten, dass zwei Menschen Gottes Massstab für die Ehe und damit auch die Stellung des einen „Hauptes“ anerkannt haben, damit das Ehebett unbefleckt und ehrbar ist!  „Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten. „(Heb 13:4)

 

Denken wir auch hier an Jesu kommende Heirat mit seiner „Braut“ in der Wildnis (Off 12:6; 19:7). Die „verständigen Jungfrauen“ sind in Kenntnis davon und erwarten ihn mit brennenden Lampen, wenn „der Ruf um Mitternacht“ erfolgt, wenn der Bräutigam von der Hochzeit her kommt! (Mat 25:1-10; Lu 12:32-40)

 

Wir sind nun gar so weit, dass im Deutschen Parlament von einer Abgeordneten gar ein Vorstoss existiert, dass die Dauer der Ehe auf sieben Jahre beschränkt werden soll! Bedenken wir, dass Deutschland ein christlicher Staat ist, der seine Verfassung als auf Gottes Wort aufbauend erklärt! So steht zu Beginn des Grundgesetzes von 1948:

 

Präambel:

Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.  

 

Ja, das haben jene Gründungsväter nach der Zeit des gottlosen und menschenverachtenden Nationalsozialistischen Regimes gelernt, dass der Mensch Gott dem Schöpfer gegenüber Verantwortung trägt! Leider aber geht der gute Wille der Präambel bald schon verloren, wenn Gesetze erlassen werden, die Gottes geäussertem Willen oder seinen Geboten widersprechen!

 

Jedes organisierte, hierarchische System aber baut auf der Definition auf, wer an welcher Stelle leitende Funktionen ausüben darf und soll und was dessen Rechte und Pflichten sind! Als Christen betrachten wir Gott Jehova als höchste Autorität aus „Haupt“ über jedem anderen „Haupt“, dem niemand zu widersprechen erlaubt ist und der die unteren Amtsträger bestimmt!

 

Der dagegen Widerstandsleistende war seit Eden Satan, der Teufel! Er will seine ihm Getreuen in leitende Funktion als „Haupt“ einsetzen! Die Versuchung Jesu durch Satan zu Beginn zeigt dies deutlich (Lu 4:5-8). Ebenso auch Jesu Identifizierung der Juden die nicht auf ihn hörten als „Same ihres Vaters“, des Teufels, „der in der Wahrheit nicht feststand“! (Joh 8:42-47)

 

Da Jesus nach seinem Tode und der Auferstehung vom Vater selbst als „Haupt der Versammlung“, als König und Hoherpriester in dem vom Jehova veranlassten „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ eingesetzt wurde, war es daher am Christus allein zu bestimmen, welche weiteren Rangunterschiede folgen sollten!

 

(Epheser 1:22, 23)  Auch hat er alle Dinge seinen Füßen unterworfen und hat ihn zum Haupt über alle Dinge für die Versammlung gemacht, 23 welche sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

 

Wer somit immer die Stellung des Mannes als „Haupt“ der Familie untergräbt, der versucht im gleichen Moment die Stellung des Christus zu unterhöhlen!

 

Jesus setzte seine zwölf Apostel, einschliesslich Paulus als seine Abgeordneten fest, nachdem ihm Gott dazu ermächtigt hatte! Paulus beschrieb in dieser Funktion die Ordnung innerhalb der Versammlung und definierte dort, dass jene von je einem Ältesten angeführt würden, dem zudem Dienstamtgehilfen zur Seite stehen sollten. Selbst deren Frauen sollten den biblischen Ansprüchen genügen und ihre Männer in ihrer Funktion bereitwillig unterstützen! (1.Ti 3:1-13; Tit 1:5-9).

 

Da er in gewissen Versammlungen von mehreren Ältesten („Älteste“ gr: presbyteros „Aufsehern“ gr: Episkopois Phi 1:1) spricht bedeutet dies, dass einer der Vorsteher unter ihnen ist, die Funktion als „Haupt“ ausübt, der letzte Entscheid in dessen Hand liegt! Nach solch einem Amt zu streben ist laut den Worten des Paulus vortrefflich!

 

In der Offenbarung erklärt Jesus, dass er jeden der sieben „Sterne“ oder „Engel“ (gr. aggelos = Bote; Vorsteher oder eben „episkopos“) der sieben Versammlungen direkt in seiner rechten Hand hält. Offenbar sollte genau dadurch verhindert werden, dass eine Hierarchie entstehen würde, ein grosses, zentralistisch, straffgeführtes Gebilde entstände.

 

(Offenbarung 1:17-20)  Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hạdes. 19 Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast, und die Dinge, die sind, und die Dinge, die nach diesen geschehen werden. 20 Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Da Jesus für immer lebt braucht er keinen Stellvertreter im Hohepriesteramt noch als König! Dies macht die Stellung eines Papstes als „pseudo-Christus“ überflüssig! Da jeder Versammlungsvorsteher oder „Engel“ in seiner rechten Hand ist, gibt es keine Mittler wie Bischöfe! Nur Jesus allein ist Mittler zu Gott, dem Vater! Die Maria als Mittlerin ist ein Phantasiegebilde und biblisch nicht begründbar! Die Worte des Paulus an Timotheus sind auch an uns gerichtet:

 

(1. Timotheus 2:5-7)  Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden. 7 Für dieses Zeugnis wurde ich zum Prediger und Apostel eingesetzt — ich rede die Wahrheit, ich lüge nicht —, zum Lehrer der Nationen in bezug auf Glauben und Wahrheit.

 

Erst ab dem zweiten Jahrhundert nach dem Tode des Apostels Johannes begannen in den abgefallenen Versammlungen solche Vereinigungstendenzen und Bischöfe, später Kardinäle und dann gar Päpste begannen ihr eigenes Regime wie Könige aufzurichten! Wer glaubt, dass diese Form der Kirchenstruktur von Gott gegeben worden sei der irrt!

 

Jesus wusste genau, dass sein Gegner, Satan der Teufel die Zeit seiner Abwesenheit nutzen würde, um auch jede neue hierarchische Einrichtung zu unterwandern, wie es ihm doch schon gelungen war die levitische Priesterschaft und deren Hohepriester zu seinen Instrumenten zu machen: „Unkraut“ nennt es Jesus! Bedenken wir dabei gut Jesu warnenden Worte:

 

(Matthäus 13:37-43)  „Der den vortrefflichen Samen sät, ist der Menschensohn; 38 das Feld ist die Welt; was den vortrefflichen Samen betrifft, dies sind die Söhne des Königreiches; das Unkraut aber sind die Söhne dessen, der böse ist, 39 und der Feind, der es säte, ist der Teufel. Die Ernte ist ein Abschluß eines Systems der Dinge, und die Schnitter sind Engel. 40 So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

 

Sie „Söhne des Königreiches“ müssen somit Söhne der „auserwählten Frau“, des „Jerusalem droben sein, unserer Mutter“, die Sara gleicht! Diese sind „Säulen“ zur Festigung des „Königreiches des Sohnes der Liebe“! Sie tragen nicht zur Stärkung einer der vielen Religionen bei, welche durch das irdische, alte Jerusalem repräsentiert wird, die „Hagar“, die vergehen wird! (Gal 4:24, 25)

 

Schon während Jesus predigte, seinen „Samen“ säte existierte der „Same“ des Teufels! Es ist aber nicht an uns, die Bösen wie Unkraut auszureissen, welche jede Kirchenstruktur an ihre Macht gebracht haben und diese zu erhalten suchen, sondern wir sind beauftragt, getrennt davon Frucht zu tragen! Dagegen sollen Älteste jedes wuchernde Unkraut innerhalb der Versammlung ausreissen, bevor es Samen verteilt! Paulus warf Hymenäus, Alexander und Philetus aus der Versammlung Ephesus hinaus (1.Ti 1:18-20).

 

Da am Ende des ersten Jahrhunderts durch die von Jesus zweifach erwähnte Nikolaus-Sekte der Ansatz zur späteren Katholischen Kirche bereits existierte, hatten Jesu Worte betreffend „Babylon der Grossen“ und dem Auftrag sie zu verlassen bereits damals Gültigkeit! Dem Vorsteher oder „Engel“ der Versammlung Ephesus, wo doch die Lehre des Hymenäus, Alexander und Philetus, den Gründervätern ihren Anfang hatte, schrieb Jesus:

 

(Offenbarung 2:6, 7)  Doch das hast du, daß du die Taten der Nikolaus-Sekte haßt, die auch ich hasse. 7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt: Dem, der siegt, will ich gewähren, von dem Baum des Lebens zu essen, der im Paradies Gottes ist.‘

 

Jener „Baum des Lebens“ stellt den Engel dar, der im Paradies täglich Adam unterrichtete, Gottes Wortführer, Jesus! Er wird auch im kommenden System geistige Nahrung austeilen die ewiges Leben bedeutet!

 

Jeder der mit ihm vereint bleiben wollte und seit der Taufe Teil seines, Jesu Volkes bildete durfte nicht gleichzeitig „Teilhaber am Tisch der Dämonen“ sein!

 

(1. Korinther 10:19-22)  Was soll ich also sagen? Daß das, was einem Götzen geopfert ist, etwas sei oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämọnen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämọnen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher Jehovas [[den Kelch des Herrn (sein Blut)]] und den Becher der Dämọnen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ [[Tisch des Herrn (Jesu (sein Brot, sein Leib))]]und am Tisch der Dämọnen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova [[den Herrn (Jesus)]] zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?

 

Es gilt somit den Leib und das Blut Christi gut zu unterscheiden! Wer es in unwürdiger, unreiner Form einnimmt „isst und trinkt sich ein Gericht“! Wir können nicht die Anbetung Jehovas mit Götzendienst vermischen, seine heiligen Festzeiten durch heidnische ersetzen, ohne Gottes Zorn zu erregen! Es bedeutet doch ein anderes „Haupt“ an die Stelle Christi und an die Stelle Gottes zu setzen! Jesus als Hoherpriester ist „Herr des Sabbats“ (Mat 12:8), Satan aber Herr des Sonntags!

 

Deutlich kündigte Jesus Gottes Gericht an gegen jenes abtrünnige, von heidnischen Lehren und götzendienerischem Kult durchsetzte untreue Gebilde „Babylons der Grossen“! Dies richtete sich zu Beginn gegen Hymenäus und dessen neue, parallel laufende Abspaltung, dann gegen die Nikolaus-Sekte und heute gegen jede der vielen christlichen Kirchen, Töchter derselben Katholischen Mutterkirche!

 

(Offenbarung 18:4-8)  Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht. 6 Erstattet ihr so, wie sie selbst erstattet hat, und tut ihr doppelt soviel, ja doppelt die Zahl der Dinge, die sie tat; in den Becher, in den sie ein Gemisch tat, tut doppelt soviel Gemisch für sie. 7 In dem Maße, wie sie sich verherrlichte und in schamlosem Luxus lebte, in dem Maße gebt ihr Qual und Trauer. Denn in ihrem Herzen sagt sie beständig: ‚Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und ich werde niemals Trauer sehen.‘ 8 Darum werden an einem Tag ihre Plagen kommen, Tod und Trauer und Hungersnot, und sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.

 

Beachten wir dabei, dass das Gericht erst am Ende des Systems kommen würde, dieses dann vollkommene Vernichtungen finden soll! Engel lesen erst beim „Abschluss des Systems“ den falschen Weizen und das Unkraut heraus, um sie gebündelt in ihren Religionsgruppen zu „verbrennen“!

 

Ganz offensichtlich wird auch das „Babylon die Grosse“ der Endzeit durch ein „Haupt“ gelenkt, das von Beginn an Gottes Missfallen hatte, damals Hymenäus! Es ist offenbar jener „falsche Prophet“, den Jesus in Harmagedon zusammen mit dem „wilden Tier“ vernichten wird! (Off 19:19, 20)

 

Die Macht des „Hauptes“ sollte somit in der Christenversammlung dezentral ausgeübt werden! Jeder Mann und jede Frau und jeder Versammlungsvorsteher waren Jesus direkt Rechenschaft schuldig! In jeder Versammlung sollte ein Familienhaupt auch gleichzeitig die Führung über alle übrigen Familienhäupter übernehmen! Nach dem Tod der Apostel und den vervollständigten Schriften des „Neuen Bundes“ wäre genügend Anleitung vorhanden, dass je Familie und jede Versammlung als Einheit unter ihrem jeweiligen „Haupt“ in Treue ihre Aufgabe bis zum Ende erfüllen könnte!

 

(2. Timotheus 3:16, 17)  Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Wer vollständig ausgerüstet ist, der braucht keine weiteren, anderslautenden  Instruktionen! „Die ganze Schrift“ umfasst den „alten Bund“ (Gesetzesbund) und den „neuen Bund“ (den Bund für ein Priesterkönigtum), die sich gegenseitig ergänzen! Nichts daran ist veraltet! Was „verschwinden“ sollte war nur der „Bund mit Levi“! (Heb 8:10, 13)

 

Die Warnung vor „falschen Christussen“ (falschen „Gesalbten“) und „falschen Aposteln“, die deren Stellung beanspruchten war genügend deutlich sowohl durch Jesus wie die wahren Apostel erwähnt worden! (Mat 24:24; 2.Kor 11:13, 14)

 

Wenn jedes Familienhaupt, jeder Versammlungsvorsteher fest zu seinem „Haupt“, dem Christus steht, so würden jenen Einheiten in absoluter Harmonie unabhängig voneinander wie die Glieder eines vereinten Leibes wachsen, sich gegenseitig respektieren und unterstützen! Während der Zeit der Richter gab es „keinen König in Israel“. Wir aber haben den himmlischen Christus!

 

(Sprüche 6:6-8)  Geh zur Ameise, du Fauler; sieh ihre Wege, und werde weise. 7 Obwohl sie keinen Befehlshaber, Beamten oder Herrscher hat, 8 bereitet sie doch im Sommer ihre Speise; sie hat ja in der Ernte ihre Nahrungsvorräte eingesammelt.

 

Im zweiten und letzten Teil dieser Artikelserie zeigen wir mehr über diesen „einen Leib des Christus“ und wie er diesen als dessen „Haupt“ leitet! Wir gehen erneut auf die Gründe ein, warum Männer sich aus ihrer Stellung als Familienhaupt zurückgezogen haben, respektive sich daraus verdrängen liessen und warum sie diese Stellung erneut einnehmen müssen, um Jesu Auftrag als Christen zu erfüllen!

 

Die Entstehungsgeschichte der Frauenbefreiungsbewegung und zu welchen zum Teil horrenden Auswirkungen dies geführt hat soll Männer und Frauen dazu bringen erneut Gottes Vorsatz das „Haupt“ innerhalb der Familie betreffend zu sehen!

 

9.9.1  Warum haben es Männer aufgegeben Haupt der Familie zu sein?

2.Teil: Die von Gott vorgegebene Rangordnung zu missachten bringt Verderben!

 

Eine glückliche Familie zu werden, das wünscht sich jedes neuvermählte Paar! Dass es dabei gewisse Grundsätze zu beachten gilt ist den wenigsten klar und vieles wird zu Beginn dem Zufall überlassen! Wer sich ernstlich und unvoreingenommen mit den Ratschlägen des Paulus auseinandersetzt, der erkennt bald den herausragenden Wert seiner Worte! Wer den Vorteil von Gottes Vorkehrung der Leitung jeder Familie durch den Mann als einzigem „Haupt“ der Familie erkennt wird sich gerne und freiwillig seinen Anordnungen unterstellen! Unzählige Streitigkeiten lassen sich dadurch vermeiden und dies verhindert, dass das Eheschiff auf einer der vielen Klippen dieses Systems auseinanderbricht!

 

Jeder von uns sollte sich anhand der Argumente in der Schrift von dieser gottgegebenen Einrichtung überzeugen lassen! Dieselbe Regelung die seit Adam existierte wird auch im kommenden System Gültigkeit haben. Warum nicht heute das anzuwenden lernen, was für die Ewigkeit erschaffen wurde?

 

So wünschen wir Dir und Deiner Familie gutes Gedeihen und Segen, indem jedes Glied der Familie die ihm von Gott zugeordnete Rolle in der Ehegemeinschaft und der Christenversammlung wahrnimmt!

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

Bereite dich vor auf das kommende Pfingstfest im Mai 2012

Das Pfingstfest (6. Siwan) beginnt am Abend um 18.00 h des 26. Mai (Samstag), dauert bis zum Abend des 27. Mai (Sonntag). Versammlung: 9.00-11.30, Mittagessen (3.Mo 23:15-21)

Keine Arbeit darf an den Sabbaten verrichtet werden; sie sind eine Ruhe für Jehova!  (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)