Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.04.20

 

 

Der Prophet Jesaja und seine Vorhersagen für uns heute

(3.Teil: Kapitel 13-18) Jehovas Gericht gegen die Nationen und Seine Barmherzigkeit mit Israel

 

 

Bariloche,  20. April 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Es ist und bleibt so: Nur wer eine Sache wirklich versteht, der weiss auch mit ihr professionell umzugehen! Darum gehen wir in die Schule, erlernen einen Beruf, darum studieren wir zu einem bestimmten Thema Fachliteratur oder besuchen weiterbildende Kurse! Wer eine Angelegenheit professionell bewältigen möchte muss sich mit der Materie vorab vertraut machen!

 

Was uns eigentlich am meisten interessieren sollte ist unsere Zukunft und die unserer Kinder! Sich damit auseinanderzusetzen ist ein höchst lohnenswertes Unternehmen, weil es unser Verhalten heute zum Guten hin veranlassen kann! Obwohl die Welt voller Literatur zum Thema Prophetie ist, was sein wird, zeigt doch ein Untersuch, dass die meisten Vorhersagen ungenau waren, Hypothesen darstellen und eher das Wunschdenken des Autors offenlegen, wie wirkliche Sicht kommender Dinge! 

 

(Jesaja 46:8-10)  Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘;

 

Allein Gott kennt das, was kommen soll und muss! Wie ein liebender Vater seine Kinder vor Schaden bewahren möchte, so noch weit mehr Jehova, der uns Anleitung gibt unser Leben so zu gestalten, dass wir „unsere Tage verlängern“. Er bietet uns ewiges Leben und dies unter paradiesischen Umständen! Wie beim Abschluss eines Studienlehrgangs gibt es zuvor eine Prüfung, bevor wir das Diplom erhalten! 

 

Beachten wir Jesajas Worte im Hinblick auf den geliebten Sohn Gottes, Jesu:

 

(Jesaja 53:10-12)  Jehova aber gefiel es, ihn zu zerschlagen; er hat ihn krank gemacht. Wenn du seine Seele als ein Schuldopfer stellen wirst, wird er seine Nachkommen sehen, er wird [seine] Tage verlängern, und in seiner Hand wird das gelingen, woran Jehova Gefallen hat. 11 Wegen des Ungemachs seiner Seele wird er sehen, wird er sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, viele in einen gerechten Stand bringen, und ihre Vergehungen wird er selbst tragen. 12 Aus diesem Grund werde ich ihm einen Anteil geben unter den vielen, und mit den Mächtigen wird er die Beute verteilen dafür, daß er in den Tod seine Seele ausschüttete, und den Übertretern wurde er zugezählt; und er selbst trug die Sünde vieler, und er ging daran, für die Übertreter vermittelnd einzutreten.

 

Obwohl niemand eine tiefere Liebe hat wie Jehova zu seinem himmlischen ersten Sohn, so liess er es doch zu, dass Jesus als Mensch „zerschlagen“ wurde, dass er „krank gemacht wurde“ und dass er „seine Seele (sein Leben) als ein Schuldopfer“ hingeben musste! Jesus musste wie jeder von uns beweisen, dass er bereit sei Gottes vollen Rat anzunehmen und in die Tat umzusetzen!

 

Jehova versprach dem Mensch gewordenen Jesus, dass er „seine Nachkommen sehen“ werde. Dies wird bei seiner Wiederkehr sein! Dies, weil er die Schlussprüfung wie vorhergesagt bestand: Treue zu Gott unter übelsten Umständen bis hin in den Tod! Auch unter schwerster Belastung sündigte Jesus nicht und in Versuchung widerstand er, jedem von uns ein Beispiel hinterlassend!  Petrus zeigt den Zusammenhang:

 

(1. Petrus 2:21-25)  In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. 22 Er beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden. 23 Als er beschimpft wurde, gab er nicht schimpfend zurück. Als er litt, begann er nicht zu drohen, sondern übergab sich weiterhin dem, der gerecht richtet. 24 Er selbst trug unsere Sünden in seinem eigenen Leib an den Stamm hinauf, damit wir mit Sünden nichts mehr zu tun hätten und [für] die Gerechtigkeit leben könnten. Und „durch seine Striemen wurdet ihr geheilt“. 25 Denn ihr seid wie Schafe gewesen, die irregingen, ihr habt jetzt aber zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen zurückgefunden.

 

Jesus ist unser Aufseher! Als Gottes himmlischer Wortführer war er es, der die Vorhersagen Jesaja gab und uns durch diese Anweisungen zum gerechten Handeln führt!

 

Nun kommt schon bald der Tag, wo Jesus zurückkehrt, um „die Beute (zu) verteilen“! Das gesamte Erbe all jener der Erde, die Gottes Rat abgelehnt haben und nun den vorhergesagten Preis am Gerichtstag entrichten werden: Ewige Abschneidung von den Lebenden!

 

Jesaja kündigt auf diesen kommenden grossen Tag hin viele Details an! Wir sollten uns damit befassen, weil Gottes Gerichtsbotschaft an alle Nationen und daher auch an uns als Christen, Jesu „Nachkommen“ sich bestimmt erfüllen werden!

 

Auf den Einzigen zu hören, der die Zukunft kennt und uns frühzeitig gewarnt hat ist bestimmt vernünftig und lohnend!

 

Nimm Dir die Zeit den Studienartikel gründlich zu lesen! Besprich ihn in Deiner Familie, Deiner Studiengruppe oder Versammlung, um andere an Erkenntnis von Gottes Vorhersagen für unsere Tage Anteil haben zu lassen.

 

12.3.3  Die prophetischen Worte Jesajas im Hinblick seiner Aussagen zur Endzeit beachten!

 

3.Teil:  Jesajas Prophezeiungen: Kapitel 13 bis 18:

Jehovas Gericht gegen die Nationen und Seine Barmherzigkeit mit Israel

 

Auch in diesem Artikel geht es darum jede der Prophezeiungen darauf zu analysieren, was die schlussendliche Erfüllung in unseren Tagen sein wird! Da es vorab um die Nachbarnationen Israels geht, dies aber uns indirekt und direkt ebenso betreffen, so lohnt es gut informiert zu sein! Was beim einen zur Verurteilung oder Freisprechung von Schuld führt gilt genauso für den anderen!

 

Wer vorausschaut wird seinen Weg behüten und heute weise Entscheidungen treffen die sich langfristig auszahlen! Der höchste Lohn winkt: Ewiges Leben auf einer zum Paradies verwandelten Erde! Das sind nicht hohle Worte ohne Erfüllung, sondern Versprechen von „dem Gott, der nicht lügen kann“! (Tit 1:2)

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen guten und lehrreichen Sabbat und ein gesegnetes Wochenende durch ein erweitertes Verständnis!

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

Bereite dich vor auf das kommende Pfingstfest im Mai 2012

Das Pfingstfest (6. Siwan) beginnt am Abend um 18.00 h des 26. Mai (Samstag), dauert bis zum Abend des 27. Mai (Sonntag). Versammlung: 9.00-11.30, Mittagessen (3.Mo 23:15-21)

Keine Arbeit darf an den Sabbaten verrichtet werden; sie sind eine Ruhe für Jehova!  (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)