Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-17.03.02

 

 

Ewiges Leben: Nur ein Traum für religiöse Spinner?

 

Bariloche,  2. März 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Dass der Glaube an ein „ewiges Leben“ von zunehmend vielen Menschen als rein religiös bedingte Spinnerei angesehen wird braucht uns nicht zu verwundern! Ein Schulsystem, das Darwin als ihren Gott und Verkünder von Wahrheiten ansieht wird es bestimmt unterlassen biblische Argumente auf Stichhaltigkeit zu prüfen. Es ist einfacher den Gott der Bibel zum Lügner zu deklarieren wie selbst gewisse Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen!

 

Mit diesem Problem war schon Paulus konfrontiert und er ereifert sich deshalb zu Beginn des Briefes an die Römer:

 

(Römer 3:3-5)   Was denn [ist der Fall]? Wird vielleicht, wenn einige nicht Glauben bekundeten, ihr Unglaube die Treue Gottes unwirksam machen? 4 Das geschehe nie! Sondern Gott werde als wahrhaftig befunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde, so wie geschrieben steht: „Damit du dich in deinen Worten als gerecht erweist und den Sieg gewinnst, wenn du gerichtet wirst.“ 5 Wenn jedoch unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit in den Vordergrund rückt, was sollen wir sagen? Gott ist doch nicht etwa ungerecht, wenn er seinen Zorn entlädt?

 

Ja, Gottes Zorn wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, wenn wir um uns blicken und die immer schneller um sich greifende Gesetzlosigkeit erkennen!

 

Ein systematisches Studium der Heiligen Schrift im Hinblick auf die dahinterstehende Logik bringt so vieles an den Tag, das durch verdrehte Religionslehren unter viel Schutt begraben wurde! Wer an Wahrheit interessiert ist wird sich niemals scheuen Aussagen selbst von mächtigen Personen zu hinterfragen und eigene Schlussfolgerungen zu ziehen! Wer allerdings undifferenziert denkt und handelt, der wird sich solche Anstrengungen verwehren!

 

Es ist so schön daran zu denken, dass unsere lieben Verstorbenen droben im Himmel bei Gott und den Engeln sind, beruhigend, ja, es verhindert gar jedes weitere Nachforschen, denn, wer von uns hat schon Zugang zum Himmel? Wie gut zu wissen, dass wir nun zur verstorbenen Mutter und zum toten Vater aufblicken dürfen, die uns auf ein kurzes Stossgebet hin alle Steine aus dem Weg räumen. Den Himmlischen ist doch alles möglich, nicht wahr?

 

Durch solche Lehren wird unsere Denkkraft eingeschläfert, wir brauchen dann nicht weiter über jene Dinge nachzusinnen oder gar solche Aussagen in Frage zu stellen. Die Katholische Kirche hat ja auch viele von uns gelehrt, dass Zweifel zu hegen bereits schwere Sünde sei. Warum also die Dinge nicht so belassen wie sie sind? Warum denn gar Schmutz aufwühlen?

 

Es kostet viel Energie sich selbst aus der Lethargie herauszuführen aber weit mehr kostet es andere aus dem Schlaf aufzuwecken! Oft gelingt dies erst angesichts einer wirklich grossen Gefahr, etwas, das unsere Ruhe und das gewohnte Leben hart unterbricht oder uns an den Abgrund heranführt! Erst da beginnt ein Teil der Menschen über Sinn und Zweck und Zukunft des Lebens nachzusinnen!

 

Was geschieht tatsächlich beim Tod des Menschen? Der weise König Salomo schrieb darüber im Buch Prediger und kommt zu einem Schluss:

 

(Prediger 3:18-22)  Ich, ja ich, habe in meinem Herzen in Hinsicht auf die Menschensöhne gesagt, daß der [wahre] Gott sie auslesen wird, damit sie sehen können, daß sie an sich Tiere sind. 19 Denn es gibt eine Zufälligkeit hinsichtlich der Menschensöhne und eine Zufälligkeit hinsichtlich des Tieres, und dieselbe Zufälligkeit trifft sie. Wie der eine stirbt, so stirbt der andere; und sie alle haben nur einen Geist, so daß es keine Überlegenheit des Menschen gegenüber dem Tier gibt, denn alles ist Nichtigkeit. 20 Alle gehen an einen Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück. 21 Wer ist es, der den Geist der Menschensöhne kennt — ob er aufwärts steigt, und den Geist des Tieres — ob er niederwärts zur Erde steigt? 22 Und ich habe gesehen, daß es nichts Besseres gibt, als daß der Mensch sich an seinen Werken freuen sollte, denn das ist sein Teil; denn wer wird ihn dahin bringen, das anzuschauen, was nach ihm sein wird?

 

Ja, wer kann uns dazu veranlassen über den Tod hinauszublicken, wo wir zum Staub zurückkehren, unser Leib vergeht und die Gedanken und Erinnerungen alle zu nichts zerfallen? Wer ist es, der weiss, dass die unsterbliche Seele den Körper verlässt und zum Vater in den Himmel fliegt, wenn doch Hesekiel die Sterblichkeit bestätigt?

 

(Hesekiel 18:4)  Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.

 

Nun, der erste, der im Neuen Testament behaupte die Toten seien bereits auferstanden und im Himmel bei Gott war Hymenäus, der wahrscheinlich sogar ein Ältester der Versammlung Ephesus war. Paulus ermahnte jenen, dass solche Lehren, „die Toten seien bereits auferstanden“ andere vom wahren Glauben in eine künftige Auferstehung im Leib und hier auf der Erde abhalten würde. Da Hymenäus aber an seinen Theorien festhielt warf in Paulus zur Versammlung hinaus! Er übergab ihn damit dem Teufel, der diese Welt kontrolliert, dem „Vater der Lüge“, der doch schon Eva in Eden Unsterblichkeit versprochen hatte auch dann, wenn sie Gottes Gebot übertreten werde (1.Ti 1:18-20).

 

(2. Timotheus 2:16-19)  Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenạ̈us und Philẹtus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen Jehovas nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.

 

Paulus hätte heute viel Arbeit, denn er müsste die meisten Christen aus der Versammlung Gottes entfernen, da sie fast alle dem Glauben des Hymenäus frönen! Die Kirchen lehren es, die Theologen werden so belehrt und keiner besinnt sich und hinterfragt, warum den Paulus exakt dieselbe Lehre verurteilte, die heute geglaubt werden muss um selig zu werden!

 

Warum aber sagt Paulus, dass solches zur Gottlosigkeit führt, wenn doch gerade jene Menschen sich so sehr auf Gott berufen, ihre Autorität scheinbar auf Ihn abstützen und Ihn öffentlich in innigen Gebeten anrufen?

 

Weil Gott niemals auf der Seite von Unwahrheit und Lüge zu finden ist! Wer es ablehnt auf Zurechtweisung zu achten und die Wahrheit zurückweist, der wir von Ihm abgelehnt, ja schlussendlich gar verworfen! Der Tod war als Strafe für Sünde gekommen und ist das Gegenteil oder das Ende von Leben und damit gegen „ewiges Leben“ gerichtet. Das Sterben ist als Vergeltung für Ungehorsam Gottes Gebot gegenüber gekommen! Da wir ausnahmslos alle gesündigt haben unterstehen wir auch zu Recht dem Tod!

 

Um diesem Prozess der Sterblichkeit ein Ende zu bereiten aber kam Jesus zur Erde, um allen ein Beispiel zu hinterlassen, dass ein Leben als Mensch ohne Sünde möglich sei! Durch seinen Tod soll uns zudem eine Möglichkeit zur Sündenvergebung eingeräumt werden, damit nach Harmagedon „ewiges Leben“ erneut möglich werde für all jene, die Glauben ausgeübt haben und dies mittels Werken demonstrierten! Es gilt also auch hier deutlich zu sehen, dass Gottes Versprechen noch künftig ist, wir heute aber Gelegenheit haben die Bedingungen hierzu zu erfüllen!

 

Zufälligkeit ist es, was bestimmt, dass der eine früher, der andere später stirbt. Schlussendlich aber werden wir alle im Tode vereint! Darüber nachzusinnen kostet bereits Aufwand, weil wir nicht an das Ende unseres Lebens denken möchten, ja, weil uns gar das ewig zu Leben tief in unseren Sinn eingebrannt ist!

 

(Prediger 9:4-6)  Denn wer immer allen Lebenden zugesellt ist, für den ist Zuversicht da, weil ein lebender Hund besser daran ist als ein toter Löwe. 5 Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. 6 Auch ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, und sie haben auf unabsehbare Zeit keinen Anteil mehr an irgend etwas, was unter der Sonne zu tun ist.

 

Ja, Salomo klärt uns auf, dass es nach dem Tode kein Wirken mehr gibt! Weder der verstorbene Vater noch die Mutter können irgendetwas bei Gott bewirken. Sie hören nicht, können nicht mehr sehen, nicht reden und ihre eigenen Gedanken sind mit dem Hirntod vergangen! Es ist somit sinnlos sie anzurufen!

 

Der eine oder andere aber wird mit voller Sicherheit ausrufen, dass doch die Maria und die Heiligen, die er in der Vergangenheit angerufen hat seine Gebete erhört hätten und ihm gar Hilfe zu Teil wurde! Nun, er mag innerlich davon überzeugt sein. Ändert dies aber etwas an Tatsachen und an der Wirklichkeit? Ist Maria und sind die Heiligen nicht Menschen gewesen so wie Du und ich? Hatten sie vielleicht nie gesündigt? Nun, der Apostel Johannes erklärt deutlich das Gegenteil:

 

(1. Johannes 1:8-10)  Wenn wir erklären: „Wir haben keine Sünde“, führen wir uns selbst irre, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, uns die Sünden zu vergeben und uns von aller Ungerechtigkeit zu reinigen. 10 Wenn wir erklären: „Wir haben nicht gesündigt“, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

 

Ausser Jesus, der als er wie jeder von uns zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden gelernt hatte und danach keine Sünde beging, hat somit jeder Mensch gesündigt! (Jes 7:14, 15) Genau aus diesem Grund heraus, weil Jesus das ganze Gebot Gottes gehalten hat wurde er auch zuständig für das kommende Gericht und die Auferstehung der Toten! (Apg 10:40-42; 1.Pe 2:22)

 

Bedingung dafür, dass uns Sünden heute vergeben werden oder später in der Auferstehung ist genau dieser Glaube in Christus, dass ein Leben als Mensch ohne Sünde auch wirklich möglich ist! Dazu aber braucht es Einsicht und Überzeugung, dass Vollkommenheit möglich ist und eigener Wille selbst so zu handeln wie uns jenes perfekte Vorbild es vorgelebt hat!

 

(Sprüche 15:24)  Der Pfad des Lebens geht aufwärts für den, der mit Einsicht handelt, damit er sich vom Scheọl unten wegwendet.

 

Einsicht aber kommt mit Verständnis über wahre Fakten, so dass wir Irrtum und Lüge zurückzuweisen vermögen, das Gute erkennen und uns vom Schlechten wegzuwenden beginnen!

 

Jesus versprach jedem, der Glaube in ihn ausübt ewiges Leben zu geben und wenn er gestorben ist ihn vom Tod aufzuerwecken! Dies kam im Zusammenhang mit dem Tod seines Freundes Lazarus ganz besonders zu Tage, weil Jesus sich an alle versammelten Juden wandte und die Auferstehung der Toten mit sich in Beziehung brachte! Die Auferweckung des Lazarus war hier auf der Erde und ein Muster künftiger Dinge, wo Jesus als wiedergekehrter „Menschensohn“ die Auferstehung anführen muss!

 

(Johannes 11:21-26)  Deshalb sagte Martha zu Jesus: „Herr, wenn du hiergewesen wärst, so wäre mein Bruder nicht gestorben. 22 Und doch weiß ich jetzt, daß, so vieles du von Gott erbittest, Gott dir geben wird. 23 Jesus sprach zu ihr: „Dein Bruder wird auferstehen.“ 24 Martha sagte zu ihm: „Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag. 25 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer Glauben an mich ausübt, wird zum Leben kommen, auch wenn er stirbt; 26 und jeder, der lebt und Glauben an mich ausübt, wird überhaupt nie sterben. Glaubst du das?“

 

Überhaupt nie zu sterben bedeutet doch gerade „ewiges Leben“! Jesus verkündete dies offen und dass es in seine Hand gegeben ist es denen zu gewähren, die Glauben (nicht Leichtgläubigkeit) in ihn setzen! Wahrer Glaube setzt auch Zweifeln Raum und bedingt das Suchen nach der Wahrheit!

 

Der Glaube Marthas war jener, den sehr viele Juden damals vertraten, dass eine Auferstehung der Toten erst in Verbindung mit dem Messias „am letzten Tag“ folgen werde. Marias Glaube in Jesus und Gottes volle Unterstützung an ihn war vollkommen! Der „letzte Tag“ nun stand aber in Verbindung mit Jesu Wiederkehr [B1] und Gottes künftigem Endgericht [B2]und Seine Rache und sollte erst am Ende der „sieben Zeiten der Nationen“ erfolgen [B3].

 

Da alle treuen Juden jeden Sabbat aus dem GESETZ belehrt wurden waren ihnen diese Zusammenhänge vollkommen klar! (Apg 15:21) Was neu war seit Jesu Predigen, dass der „grössere Prophet“, von dem Moses im GESETZ redete, dass der von Jesaja angekündigte  „Immanuel“ nun lebend vor ihnen stand und seine ihm von Gott verliehene Macht offen am verstorbenen Lazarus demonstrierte!

 

Lazarus, der vier Tage im Grabe lag wurde durch Kräfte die uns unbekannt sind Zelle um Zelle neu gebildet und sein Gedächtnis mit dem bisherigen Wissen vor dem Tod neu angefüllt! Jesus zeigte, dass er die Macht hatte die Auferstehung anzuordnen und dass Engel im unsichtbaren Bereich seinem Befehl gehorchten und unmittelbar handelten!

 

(Johannes 11:38-44)  So kam Jesus, nachdem er bei sich selbst wieder geseufzt hatte, zur Gedächtnisgruft. Es war eigentlich eine Höhle, und ein Stein lag davor. 39 Jesus sprach: „Nehmt den Stein weg.“ Martha, die Schwester des Verstorbenen, sagte zu ihm: „Herr, er wird nun riechen, denn es ist [schon] vier Tage her. 40 Jesus sprach zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt, daß du, wenn du glaubtest, die Herrlichkeit Gottes sehen würdest? 41 Daher nahmen sie den Stein weg. Nun hob Jesus seine Augen zum Himmel empor und sprach: „Vater, ich danke dir, daß du mich erhört hast. 42  43 Und als er diese Dinge gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: „Lạzarus, komm heraus! 44 Der [Mann], der tot gewesen war, kam heraus, seine Füße und Hände mit Binden umwickelt, und sein Gesicht war mit einem Tuch umbunden. Jesus sprach zu ihnen: „Bindet ihn los, und laßt ihn gehen.“

 

Lazarus war weder im Himmel noch in der Hölle gewesen: Der Scheol oder Hades, das menschliche Grab hatten ihn im Todesschlaf gefangen gehalten! Daraus mussten ihn jene von Gott her stammenden Kräfte befreien!

 

Jesus war nicht Gott, noch Teil einer Dreifaltigkeit, sondern ein Mensch, wie alle übrigen Menschen! Er wusste aber um seine Herkunft, dass er an Gottes Seite war und Gott sein Leben als himmlisches Wesen genommen hatte und bei seiner Empfängnis in Maria, eine Jungfrau gelegt hatte. Den Geist, die Erinnerungen aber erhielt er erst dann, bei der Taufe, als die Taube auf ihn herabschwebte. Zu diesem Zeitpunkt wurde seine Erinnerungen als Geistgeschöpf, sein eigener „Geist“ in Jesus hineinkopierte, so dass er sich jener Zeit beim Vater erinnerte!

 

(Johannes 8:28-30)  „Wenn ihr einst den Menschensohn erhöht habt, dann werdet ihr erkennen, daß ich es bin und daß ich nichts aus eigenem Antrieb tue; sondern so, wie der Vater mich gelehrt hat, rede ich diese Dinge. 29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht mir selbst überlassen, weil ich allezeit das tue, was ihm wohlgefällig ist.“ 30 Als er diese Dinge redete, glaubten viele an ihn.

 

Jesus selbst hatte den Vater um diese Auferweckung des Lazarus gebeten und der Vater hatte ihn erhört und Auftrag an Seine Engel erteilt das zu tun, was Jesus ihn gebeten hatte! Er selbst bestätte dies doch deutlich: „Zwar wußte ich, daß du mich immer erhörst; aber wegen der Volksmenge, die ringsum steht, habe ich geredet, damit sie glauben könnten, daß du mich ausgesandt hast.“ Dies sollte öffentlich bekannt werden, warum Jesus es so deutlich erwähnt, um den Mund all jener zu stopfen, die behaupten Jesus selbst hätte jenes Wunder gewirkt! Jesus brauchte sich niemals mit fremden Federn zu schmücken, denn seine hohe himmlische Stellung, die er inne hatte bevor er zur Erde gesandt wurde ist deutlich in der Schrift umschrieben und wer sie erfahren will, der wird die Wahrheit erkennen! (Spr 8:22-31; Joh 1:1, 2; 17:5: Kol 1:13-20)

 

Erst nach seinem Tod in der Auferstehung als himmlisches Wesen, das er ja schon vor seiner Aussendung war wurde Jesus erst über „jede Autorität im Himmel und auf der Erde“ erhöht! Dies hat somit einen klar definierten Beginn! Damit war er droben der Erzengel, der höchste aller Engel und auf der Erde im „Königreich des Sohnes der Liebe“ war er nun König und Hoherpriester! (Kol 1:13; Off 5:11, 12)

 

(Matthäus 28:18)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

 

Dies, bis hierher war nur eine Einführung zum herausfordernden Titel dieses Briefes: „Ewiges Leben: Nur ein Traum für religiöse Spinner?“

 

Sind es wirklich „religiöse Spinner“, welche nur in eine irdische und zwar ausschliesslich eine Auferstehung auf der Erde glauben? Nun, wer den Beweisen ein Ohr leiht, der kann Wahrheit erkennen: Wahrheit aber befreit von Sklaverei des Irrtums und der Lüge!

 

Nimm Dir doch die Zeit, und genau dazu sollte ja der Sabbat von jeglicher Art Arbeit frei sein, um Dich mit diesem biblischen Grundsatzartikel vertraut zu machen! Das Thema zu diesem Sabbat lautet daher:

 

 

Lazarus kam zum Leben und Jesus zeigte damit klar und deutlich, dass Gott ihm die Autorität gab dies zu bewirken! Auferstehung ist aber nur ein erster Schritt hin zu Unsterblichkeit! Das war das Konzept zu Beginn für Adam und Eva! Als Jehova ursprünglich im Garten Eden sagte: „Lasst uns Menschen machen nach unserem Bilde“, da redete er zu seinem himmlischen Sohn, seinem „Werkmeister“, wie ihn Salomo in den Sprüchen bezeichnet! Die Himmlischen waren bereits unsterblich! (1.Mo 1:26)

 

Aus dem „Staub des Erdbodens“ wurde Adam erschaffen, was nur bedeutet, dass der Leib aus den auf der Erde vorhandenen und üblichen Elementen aufgebaut ist. Engel haben offensichtlich die Macht und Autorität menschliche Körper wieder herzustellen, wobei Gott selbst den Geist zurückgibt: Eine identische Kopie aller Erinnerungen des Menschen bis zu seinem Tod, die in Seiner Verwahrung sind!

 

Nach einigen Jahren oder Jahrzehnten starb Lazarus aber erneut. Er war zum Leben gekommen, nicht aber zum „ewigen Leben“! Paulus zeigt, dass noch ein weiterer Schritt folgen muss, das Zurücksetzen der Sterblichkeit, die Adam erst zufolge der Sünde eingepflanzt wurde:

 

(1. Korinther 15:50-57)  Indes sage ich dies, Brüder, daß Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit. 51 Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ [[(der Fluch im GESETZ, der aufgrund von Sünde verhängt wird)]]. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Die Auferstehung kommt somit erst mit Erschallen der siebten und „letzten Trompete (Posaune)“ und erfolgt gemäss Paulus aufgrund des „Ranges“ in zeitlicher Abstufung!  Paulus zitiert den Propheten Hosea, der parallel zu Jesaja im achten Jahrhundert vor Christus im Auftrag Gottes prophezeien musste! Der Glaube der Martha hatte darin ihr Fundament!

 

(Hosea 13:14)  Von der Hand des Scheọls [[Grabes]] werde ich sie erlösen; vom Tod werde ich sie zurückholen. Wo sind deine Stacheln, o Tod? Wo ist deine vernichtende Gewalt, o Scheọl? Ja, Mitleid wird vor meinen Augen verborgen sein.

 

Was aber für das „ewige Leben“ notwendig ist, dies erfahren wir aus dem Grundsatzartikel „Ist ewiges Leben wirklich möglich?und er wird unsere Form zu denken bestimmt an einigen Stellen verändern!

 

Es lohnt der Logik der Bibel nachzuforschen und sich um echtes Verständnis zu bemühen! Wirkliche „Spinner“ sind somit nur die, welche Gottes Wort gering achten und zurückweisen oder religiösem Altweibergeschwätz mehr Achtung zollen, als der aufgezeichneten Weisheit Jehovas! Sie erwählen sich selbst das ewige Grab, anstelle ewigen Lebens, das bestimmt kein leerer Traum sein wird!

 

Dann erst, wenn die Toten zum Leben auf der Erde im selben Leib zurückgerufen wurden können wir mit unserem verstorbenen Vater und der Mutter erneut vereint sein, darauf sollten wir hinarbeiten, um sie unter jenen Harmagedon Überlebenden willkommen zu heissen, alle die Gott durch Jesus durch sein Gericht hindurch beschützen wird!

 

 „DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

Bereite dich vor auf die kommenden Festtage der Passahfeier im April 2012

Das Neujahrfest (1.Nisan) beginnt um 18.00 h am 24. März (Freitag), es dauert bis zum Abend des 25. März (Samstag). Versammlung Älteste: Freitag 19.00 (4.Mo 28:11-15)

Das Abendmahl (14. Nisan) ist am Abend  6. April (Freitag), Versammlung und Abendmahl 20.00-23.00  (3.Mo 23:5, 6)

Das Fest das Passahwoche (15.-21. Nisan) beginnt am Abend 18.00 h des 7. April (Dienstag), dauert bis zum Abend des 14. April (Samstag). Erster und letzter Tag sind heilige Sabbate. Versammlung: 09.00-11.30 Mittagessen; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00 zur Versammlung und zum Abendessen (3.Mo 23:6-14). Befreie Dich von jeder Art Sauerteig in deinem Haus! (2.Mo 12:15; 1.Kor 5:6-8)

Das Pfingstfest (6. Siwan) beginnt am Abend um 18.00 h des  26. Mai (Samstag), dauert bis zum Abend des 27. Mai (Sonntag). Versammlung: 9.00-11.30, Mittagessen (3.Mo 23:15-21)

Keine Arbeit darf an den Sabbaten verrichtet werden; sie sind eine Ruhe für Jehova!  (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)