Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-27.01.12

 

 

Der grosse Schwindel um die „Braut des Christus“

 

Bariloche, 27. Januar 2012

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Gehörst auch Du zur „Braut des Christus“? Sehr viele Christen würden dies ohne Zögern mit „Ja“ beantworten. Sie wurden durch ihre religiösen Führer so belehrt! Viele von uns kennen gottergebene Klosterfrauen, die sich ganz besonders andachtsvoll vor ihrem Bräutigam, dem Christus verneigen. Stimmt dies aber wirklich mit den Aussagen der Bibel überein? Aber Achtung: Jeder Irrtum und jede Lüge führt zu Enttäuschung und gar zu grossem Verlust!

 

Nun, wenn ich eine „Braut“ bin, dann muss ich mich schon in ausserordentlicher Weise um meinen Bräutigam bemühen! Dies wäre doch eine verständliche Erklärung! Eine Braut ist noch nicht Ehefrau und vor der Heirat gibt es noch die Möglichkeit der Auflösung des Verlöbnisses! (Mat 1:18-20)

 

Von der Katholischen Kirche beginnend bis zu den protestantischen Gruppierungen kursieren einige unterschiedliche Lehrmeinungen, wer nun mit der „Braut des Christus“ gemeint sei. Die meisten von ihnen antworten mit „die ganze Kirche“, andere aber „die Gemeinde der Gläubigen“ oder aber auch „nur die  144.000 Versiegelten“ der Offenbarung. Während die ersten zwei Antworten sich dadurch unterscheiden, dass im ersten Fall nur eine einzelne Kirche gemeint sei, z.B. die Katholische, im zweiten dagegen alle getauften Christen, unabhängig ihrer konfessionellen Zugehörigkeit, so geht es bei der dritten Antwort um eine spezifische Gruppe innerhalb der Lebenden und Toten! Jene drei Aussagen haben auch noch weitere Mischformen.

 

Wir gehen auf die Behauptungen der Gruppen etwas später in diesem Brief näher ein, um deren Argumente dafür kennen zu lernen.

 

Könnte es aber auch sein, da sich die drei Antworten widersprechen, dass nur eine der Wahrheit entspricht oder lohnt es sich gar das Thema daraufhin zu untersuchen, ob gar keine zutrifft und mit der „Braut“ gar eine vierte, eine weitere Personengruppe gemeint sei? Wir wollen sehen, was ein systematisches Erforschen des Themas erbringt!

 

Wie immer in unseren Briefen, in den NEWSLETTER und Büchern gehen wir jedesmal einem einzelnen Thema in die Tiefe nach, um die schlussendliche Aussage nicht anhand eines Satzes in der Bibel oder einer Gruppe von Schrifttexten alleine zu erkennen, sondern sie im biblischen Gesamtzusammenhang zu sehen. Vor allem möchten wir das Thema gemäss der biblisch vorgegebenen Logik betrachten! Zu jeder biblischen Aussage die Verwirrung stiftet gibt es nur eine Aussage, die mit Gottes Gedanken im vollen Einklang steht! Diesen Gedanken herauszufinden muss unsere Aufgabe sein!

 

(2. Korinther 13:5-6)  Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir [[die Apostel]] nicht unbewährt sind.

 

Jesus bleibt nur in Gemeinschaft mit denen, die sich nicht leichtgläubig jedem Irrtum und jeder Lüge zuneigen, sondern sich im Glauben bewähren, wie es die Apostel vorgezeigt hatten! Dies bedingt zwangsläufig auch die Korrektur, wo wir feststellen im Irrtum zu sein! Kollektiver Irrtum bedeutet nichts weiter als „blinde Leiter, die blinde Geführte“ anleiten und schlussendlich in dieselbe Grube fallen! (Mat 15:14) Es hängt also weit mehr davon ab, als nur einer Glaubensgruppe und deren Aussagen anzuhängen, es gilt Jesu Worte und die der Apostel und Propheten wirklich zu verstehen!

 

In Gemeinschaft mit Jesus zu bleiben ist eindeutig nicht dasselbe, wie von Jesus als „Braut“ auserwählt zu sein! Jeder von uns der heiratet erwählt sich seine Frau unter vielen aus, weil sie die Bedingungen die daran geknüpft sind am ehesten erfüllt, wir besondere Liebe zu ihr fühlen!

 

Der kombinierte Begriff „Braut des Christus“ muss auch im Zusammenhang mit dem alleinstehenden Begriff „Braut“, „Bräutigam“, dann „Frau“, dann zudem mit „Leib des Christus“, „Hochzeit des Lammes“ und dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ und Jehovas „Ehefrau“ näher betrachtet werden! Dabei taucht noch der zusätzliche Begriff der „Brautjungfrauen“ auf, die als Gruppe vor und nach der Hochzeit eine besondere Rolle spielen. Erst dann, wenn wir diese Dinge einzeln verstanden haben können wir sie korrekt auch im Zusammenhang untereinander sehen!

 

Eine weitere Verkomplizierung ergibt sich durch die Tatsache, dass auch Jehova um dieselbe Zeit der „Hochzeit des Lammes“, etwas exakter gesagt, erst nach dem „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ selbst erneut ein Verlöbnis eingeht: Mit wem ist dies der Fall? Was will Hosea in seiner Endzeitprophezeiung zum „Schlussteil der Tage“ damit ausdrücken und wen betrifft es? (Hos 3:4, 5)

 

(Hosea 2:19-20)  Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Wir sollten somit klar zwei unterschiedliche „Bräute“ voneinander unterscheiden und drei unterschiedliche Zeitpunkte im Ablauf der Ereignisse! Dies zu missachten, wie die unterschiedlichen Kirchengründer es taten bringt Verwirrung!

 

1.) Zeitpunkt der „Heirat des Lammes“ und

2.) Zeitpunkt des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ mit bestimmten geladenen Gästen und dann erst

3.) Zeitpunkt der erneuten Verlobung Jehovas mit dem „Israel Gottes“ das daraufhin zu Gott spricht: „Mein Mann!“.

 

Betrachten wir einen weiteren wichtigen Faktor, nämlich, dass Jesu „Leib“ erst nach seiner Erhöhung im Himmel, als er zum König und Hohepriester erwählt wurde zu entstehen beginnt! Zuerst wurde das „Haupt der Versammlung“ erwählt, dann erst der „Leib“ hinzugefügt! Als das neuerrichtete „Königreich des Sohnes der Liebe“ an Pfingsten 33 u.Z. seine Tore öffnete begann dieser Leib sich dem Haupte anzufügen! Dieser Leib musste rein sein, die Taufe in den Christus erst löschte den Fluch aus!

 

Paulus erklärt daher im Brief an die Kolosser Zusammenhänge im Kontext, die das vergossene Blut Jesu betreffen, das Vergebung unserer Sünden durch ein Lösegeld bewirkt!

 

(Kolosser 1:13-14)  Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Jeder seit dem Jahre 33 u.Z. getaufte Christ bildet Teil jenes „Leibes des Christus“. Aber noch bevor der „Leib“ zu existieren begann redete Johannes der Täufer schon von der „Braut“ des Christus. Auch hier ist die Zeitachse wichtig, um eine klare Identifikation zu gewinnen: Jene „Braut“ muss somit bereits existiert haben, noch bevor Jesus erhöht wurde und bevor der „Leib des Christus“ sich zu bilden begann!

 

(Johannes 3:29-30)  Der die Braut hat, ist der Bräutigam. Wenn aber der Freund des Bräutigams dasteht und ihn hört, ist er hoch erfreut über die Stimme des Bräutigams. Daher ist diese meine Freude voll geworden. 30 Jener muß fortan zunehmen, ich aber muß fortan abnehmen.“

 

Der „Bräutigam“ hatte seine „Braut“ bereits erwählt und war mit ihr ein Verlöbnis eingegangen! Dies war bereits längere Zeit vor dem Tod Johannes des Täufers, der im Frühjahr 32 u.Z. geköpft wurde! Es war wenige Monate nachdem Jesus getauft worden war und sein Predigen des Königreiches begann, als er die obigen Worte äusserte.

 

Klar und deutlich existierte die „Braut“ somit schon vor dem Öffnen der Tore dieses vom Himmel her stammenden „Königreiches des Sohnes der Liebe“, ja vor Jesu Tod und vor seiner Erhöhung! Es war doch gerade der Glaube an Jesu Verheissungen, an die Aussagen der Propheten hierzu, dass jene „Braut“ alles verliess und Jesus von Anfang an nachfolgte! Aus dieser Sicht wird die Frage des Petrus verständlich:

 

(Matthäus 19:27)  Da gab ihm Petrus zur Antwort: „Siehe! Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns eigentlich zuteil werden?

 

Es waren nur die zwölf Apostel die neben Johannes dem Täufer selbst Jünger tauften: Sie, die Apostel identifizierte Johannes somit als „Braut“, die nun ihrerseits wachsen mussten, während seine Bemühungen abnahmen. Seine Aufgabe war erfüllt, das Volk auf den erwarteten Messias hin vorzubereiten.

 

Er selbst aber bezeichnet sich als „Freund des Bräutigams“, nicht als „Braut“, obwohl er mit Bestimmtheit später in der Erstauferstehung zu den 144.000 Auserwählten und Versiegelten gehören wird! Jesus bezeichnete ihn etwas später als den „Grössten von Frauen Geborenen“: „Wahrlich, ich sage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer erweckt worden als Johannes der Täufer; doch jemand, der ein Geringerer ist im Königreich der Himmel, ist größer als er.“

 

Was wollte Jesus damit ausdrücken: Er gehörte als Abgesandter des geistigen, des dritten Himmels Jehovas bereits zum „Königreich der Himmel“. Er war „als Mensch etwas unter Engel erniedrigt worden“, erklärte Paulus später den Hebräern in seinem Brief (Mat 11:11; Heb 2:8, 9). Dennoch war Jesus im Rang höher als Johannes und alle Propheten vor ihm! (vergl. 1.Kor 15:23)

 

Vollkommen von der „Braut“ abgetrennt müssen wir somit den Begriff „Leib des Christus“ untersuchen, weil ja auch noch durch die Heirat von Mann und Frau neu „ein Leib“ entsteht, der eheliche, symbolische Leib! Diese Begriffe müssen getrennt aufgrund ihres Zweckes gesehen werden! Handelt es sich aber dadurch beim „Leib des Christus“ bereits um die „Braut“? Nein! Es heisst doch, dass bis zur Heirat jene beiden Leiber, jener der Frau und der des Mannes getrennt bleiben! Jesu „Leib“ dagegen existiert seit Pfingsten 33 u.Z. und Jesus ist dessen Haupt!

 

Eine weitere Frage im Zusammenhang entsteht: Wird nun die Taufe seinerseits wie ein Ehebündnis betrachtet oder entspricht sie nicht vielmehr einer Kaufurkunde, wo Jesus mittels dem Lösegeld einen „Sklaven“ für sich freikauft der bis dahin unter Todesstrafe stand? Durch Sünde waren wir doch alle unter Fluch gekommen und der Fluch bedeutet Tod! Der Psalmist hatte erklärt:

 

(Psalm 49:7-8)

7 Nicht einer von ihnen kann irgendwie selbst einen Bruder erlösen

Noch Gott ein Lösegeld für ihn geben  

8 (Und der Erlösungspreis ihrer Seele ist so kostbar,

Daß er aufgehört hat auf unabsehbare Zeit),

 

Jesus aber, der keine Sünde begangen hatte konnte diesen Loskaufspreis stellen! Das war doch eine seiner Aufgaben!

 

Wer die Offenbarung gut studiert hat weiss zudem, dass die “Hochzeit des Lammes“ erst während der „grossen Drangsal  [B], den letzten dreieinhalb Jahren vor Harmagedon, dem Abschluss des Systems erfolgen wird!

 

Laut der Aussage des Apostels Johannes ist aber die Erstauferstehung jener die zusammen mit Jesus als Priesterkönige zu herrschen beginnen werden erst nach Harmagedon zu erwarten. So ist ein Zweifel bestimmt erlaubt und angebracht, ob Jesus sich vielleicht nur mit dem noch in der Endzeit lebenden Teil der 144.000 alleine verheiratet? Das ergibt keinen Sinn, denn „die Toten sind sich nicht des Geringsten bewusst“ (Pr 9:5). Tote können nicht heiraten! Andererseits zeigt es sich, dass jene “Braut“ oder „Frau des Lammes“ während der Endzeit lebend sein muss, um sich zuvor auf den Hochzeitstag vorzubereiten: „Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht.“ (Off 19:7)

 

Paulus spricht im Brief an die Philipper von einer Früh- oder Heraus-Auferstehung, in griechischexanástasin“. Der Begriff kommt nur dort vor und Paulus rechnet sich selbst zu jener Gruppe:

 

(Philipper 3:8-11)  Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[Gesetzeswerken (die er zuvor als Pharisäer gewirkt hatte)]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt [[Erfüllung des „GESETZES des Glaubens“, des Gebotes Mose an jenen grösseren Propheten zu glauben (5.Mo 18:18, 19)]], die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung [[gr: exanástasin]] von den Toten gelangen könnte.

 

Diese spezielle Gemeinschaft, die sich dem Haupt „in allem“ unterwirft zeichnet doch gerade die „Braut des Christus“ aus: Ja, Treue bis hin in den Tod. Denselben Begriff „in Gemeinschaft mit ihm“ verwendet Paulus auch im 1.Korintherbrief, wenn er von der Rangstufe in der Auferstehung spricht. Nur die Apostel haben dieses Privileg, da Jesus mit ihnen und nur mit ihnen doch bereits den „Bund für ein Königreich“ geschlossen hatte! Darin hatte er ihnen bereits zugesagt, dass sie mit ihm gemeinsam auf zwölf Richterthronen sitzen werden, schon während der Wiederaufrichtung des „Königreiches für Israel“! Könige aber würden sie erst mit der „Heirat“ werden! Sie sollten also danach Anteil haben an diesem Aufrichtungswerk des endgültigen, des geistigen Tempels! Jesus Antwort auf die obige Frage des Petrus betreffend des künftigen Anteils der Apostel lautete:

 

(Matthäus 19:28)  Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, [[als Könige, als „Frau des Lammes“]] auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten.

 

Ihr alle, die ihr regelmässig die NEWSLETTER liesst seid bestens vertraut damit, was die „zwölf Stämme Israels“ umfasst, weil Offenbarung Kapitel 7 dies deutlich umschreibt: Je zwölftausend Erstlinge, die jedem der zwölf Stämme zugeordnet sind! (Off 7:1-8) Auch aus diesem Zusammenhang heraus wird ersichtlich, dass die „Braut“ nicht die 144.000 bedeuten kann, weil sie ja als Richter über jenen amtet!

 

Paulus setzte alles daran, um von Christus als Apostel anerkannt zu werden, zu welchem Zweck ihn Jesus doch an der Stelle des Verräters Judas berufen hatte! (Gal 1:1) Er zeigte sich bis zum Ende als Märtyrer, als der treuen „Braut“ zugehörend, die kein anderes Haupt als Jesus anerkannte, sich vollkommen „jungfräulich“ verhielt!

 

Nach ihrer Frühauferstehung zu Beginn des „Tages des Herrn“ müssen die Apostel vor dem aus dem Himmel geworfenen Satan und dessen Wut fliehen, weil jener doch „weiss, dass er nur eine kurze Frist hat“. Johannes bezeichnet sie nun nicht mehr als „Braut“, sondern bereits als „Frau“ (Off 12:7-13).

 

(Offenbarung 12:14)  Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wildnis an ihre Stätte fliege; dort wird sie für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit fern vom Angesicht der Schlange ernährt.

 

Die frühauferstandenen Apostel nennt Johannes in der Offenbarung somit als „Frau“, die für tausendzweihundertsechzig Tage oder „dreieinhalb Zeiten“ [B] in die „Wildnis“ fliehen muss, wo Gott für jene eine Städte bereitet hat!

 

(Offenbarung 12:6)  Und die Frau floh in die Wildnis, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort tausendzweihundertsechzig Tage ernähre.

 

Mit der Frühauferweckung sind somit nur die Apostel als „Braut“ oder „Frau des Lammes“ bereit, um sich auf ihre kommende „Hochzeit“ vorzubereiten, hier auf der Erde, in der Abgeschiedenheit der „Wildnis“, versteckt vor Satans Angriffen!

 

Genau dies sieht Johannes in der 12. Vision der Offenbarung. Die Szene handelt eindeutig nach dem Gericht Jesu an den „Schafen und Böcken“!

 

Jehova selbst regiert bereits über die ganze Erde und nun auch über die von Jesu auf die rechte Seite gestellten „Schafe“, die „grosse Volksmenge“!

 

(Offenbarung 19:6-8)  Und ich hörte etwas, was wie eine Stimme einer großen Volksmenge war und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Geräusch schwerer Donner. Sie sprachen: „Preiset Jah, denn Jehova, unser Gott, der Allmächtige, hat als König zu regieren begonnen. 7 Freuen wir uns und frohlocken wir, und verherrlichen wir ihn, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht. 8 Ja, es ist ihr gewährt worden, in hellglänzende, reine, feine Leinwand gehüllt zu werden, denn die feine Leinwand stellt die gerechten Taten der Heiligen dar.“

 

Die „Hochzeit“ bedeutet doch, dass die bisherige „Braut“ zur endgültig “auserwählten Frau“ geworden ist. Mit der Hochzeit erst dürfen sich die Apostel auf die nur ihnen versprochenen zwölf Richterthrone setzen! Ihre Aufgabe innerhalb des neu errichteten, besonderen „Königreiches für Israel“ beginnt noch während der „grossen Drangsal“ an Pfingsten nach der Passahfeier, wo Jesus vorab die Schafe von den Böcken getrennt haben wird!

 

Wir nähern uns Schritt um Schritt näher der Lösung des Rätsels, wer nun wirklich „Braut“ ist, wer den „Leib des Christus“ bildet und wollen nun noch sehen, wer schlussendlich als auserlesene „Brautjungfrauen“ am „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ teilhaben dürfen, als die geladenen Gäste!

 

Laut den Aussagen des Paulus werden wir in der Taufe dem „Christus zu eigen“. Er sagt aber deutlich, dass dies in der Stellung als „Sklaven“ sei, nachdem wir uns vom früheren Besitzer, Satan und dem „sündigen Fleisch“ durch Loslösung befreit hätten! Jeder männliche Christ ist eingeladen schlussendlich zum „Königreich der Himmel“ zu gehören aber wenige werden es sein, die Gott durch Christus und die Apostel auserwählen wird! „Denn es sind viele eingeladen, doch wenige auserwählt.“ (Mat 22:14)

 

Jesu hatte auch erklärt, dass sein „Joch“ leicht sei und er zusammen mit seinen „Sklaven“ dasselbe Joch trägt, da Gott selbst ihn als Seinen „Knecht“ (Jes 42:1-4) bezeichnet, der in allem den Willen des Vaters erfüllt. Paulus spricht von sich ebenso als „Sklave des Christus“! (Gal 1:10) Ziel der gemeinsamen Arbeit unter diesem „Joch“ ist es „Frucht zu tragen“! 

 

In der Taufe werden wir Besitztum unseres Herrn, „Eigentum“ des Christus, da dort der „Loskaufspreis“ zur Anwendung kommt.

 

(Römer 7:4-6)  Ebenso wurdet auch ihr, meine Brüder, dem GESETZ [[Falsche Darstellung in der NW-Ü die den Sinn verfälscht! Nicht „GESETZ“ (Gottes) sondern „Gesetz“ (jedes andere nicht göttliche Gesetz, hier dem „Gesetz des Fleisches, das dem GESETZ Gottes widerstebt!) Wir sterben in der Taufe gegenüber dem „Gesetz des sündigen Fleisches“ und kommen beim Auftauchen aus dem Wasser zum Leben gegenüber dem „GESETZ des Geistes“]] gegenüber zu Toten gemacht durch den Leib des Christus, um einem anderen zu eigen zu werden, dem, der von den Toten auferweckt worden ist, damit wir für Gott Frucht brächten. 5 Denn als wir mit dem Fleisch in Übereinstimmung waren, waren die sündigen Leidenschaften, die durch das GESETZ [[„Gesetz des sündigen Fleisches“]] erregt wurden, in unseren Gliedern wirksam, damit wir für den Tod Frucht brächten. 6 Jetzt aber sind wir von dem GESETZ [[„Gesetz des sündigen Fleisches“]] entbunden, weil wir dem gestorben sind, wodurch wir festgehalten wurden, damit wir Sklaven seien in einem neuen Sinne, durch den Geist, und nicht im alten Sinne, durch das geschriebene Recht [[„den Buchstabens des GESETZES“, pharisäische Regeln resp. Das „Gesetz des Fleisches“]].

 

Wir sterben in der Taufe gegenüber der Sklaverei unseres Fleisches, der Sünde, so hatte es Paulus zu Beginn des Kapitels zuvor erklärt! Das ist der Zusammenhang den es dort zu betrachten gilt!

 

(Römer 6:1-7) Was sollen wir also sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit die unverdiente Güte überströme? 2 Das geschehe nie! Da wir hinsichtlich der Sünde gestorben sind, wie sollen wir da noch weiter in ihr leben? 3 Oder wißt ihr nicht, daß wir alle, die wir in Christus Jesus getauft wurden, in seinen Tod getauft wurden? 4 Somit wurden wir durch unsere Taufe in seinen Tod mit ihm begraben, damit so, wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, ebenso auch wir in Neuheit des Lebens wandeln sollten. 5 Denn wenn wir in der Gleichheit seines Todes mit ihm vereint worden sind, werden wir gewiß auch [in der Gleichheit] seiner Auferstehung [mit ihm vereint] sein; 6 wir wissen ja, daß unsere alte Persönlichkeit mit [ihm] an den Pfahl gebracht worden ist, damit unser sündiger Leib unwirksam gemacht werde, so daß wir nicht länger Sklaven der Sünde seien. 7 Denn wer [[beim untertauchen im Wasser gegenüber der Sünde]] gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen.

 

Wir werden somit mit der Taufe „Sklaven“ des Christus, was nicht gleichbedeutend mit „Braut“ sein kann! Als „Sklaven“ bilden wir Teil des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ und sollen durch unsere Arbeit „Frucht des Geistes“ hervorbringen, vortreffliche Werke der Nächstenliebe und des Jüngermachens! Wir richten mitten unter den Nationen Gottes GESETZ auf! (Rö 3:31)

 

Von der Taufe weg haben wir nun zudem Anteil am „Leib und Blut“ des Christus mittels des Abendmahls! Wir sind als Familienglieder zum Tisch des Hohepriesters eingeladene, wird sind am Geiste beschnittene „Hausgenossen“!

 

(1. Korinther 10:14-17)  Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst. 15 Ich rede wie zu Menschen mit Unterscheidungsvermögen; urteilt selbst über das, was ich sage. 16 Ist der Becher der Segnung, den wir segnen, nicht Teilhaberschaft am Blut des Christus? Ist das Brot, das wir brechen, nicht Teilhaberschaft am Leib des Christus? 17 Weil es ein Brot ist, sind wir, obwohl viele, ein Leib, denn wir alle haben an diesem einen Brot teil.

 

Jesu Fleischesleib wird durch das Brot dargestellt und sein Blut durch den Wein, den wir an jedem Passah an der Taufe zu uns nehmen! Wie Jehova Israel gebot, dürfen daran nur „Beschnittene“ teilhaben. Wir sind am Geiste Beschnittene Hausgenossen des Christus, 

 

(1. Korinther 12:12-13)  Denn so, wie der Leib einer ist, aber viele Glieder hat, und alle Glieder dieses Leibes, obschon ihrer viele sind, ein Leib sind, so ist auch der Christus. 13 Denn wahrlich, durch einen Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und wir alle sind mit einem Geist getränkt worden.

 

Ja, erst mit unserer Taufe wurden wir Glieder des „Leibes des Christus“, was somit unmöglich identisch sein kann mit der „Braut des Christus“, die ja erst mit der „Hochzeit des Lammes“ durch Vereinigung Teil eines geeinten ehelichen Leibes wird!

 

Nun, die Zeitachse bringt es wie so oft ans Licht, was wirklich die Aussage des Paulus ist, ohne, dass wir etwas darüber stülpen müssen, was er nicht aussagt, das aber das Wunschdenken der Religionsstifter, der Kirchenväter widerspiegelt! Sie alle wollten doch auf derselben Stufe stehen wie die Apostel!

 

Wir wollen nun gemeinsam noch die Aussagen von zwei Vertretern der Religionen etwas näher anschauen, um die offensichtliche Irreführung ans Licht zu zerren:

 

Ein gewisser christlicher Lehrer erklärt im Internet zum Thema seine unter Christen weitverbreitete Version:

 

Die Gemeinde als die himmlische Braut Christi [1]

Das wohl herrlichste aller Bilder, das vom Bräutigam und der Braut, nun beschreibt den tiefsten und zartesten Ausdruck des ureigensten Wesens unseres Herrn, Seiner Liebe zu den Seinen. Könnte eine feinere und innigere Darstellung der Liebe des Christus möglich sein, als wie sie der Heilige Geist durch Paulus in Epheser 5, 25-27 gibt? Unmöglich! Hier wird aber auch ganz deutlich gesagt, dass es sich auf die Versammlung oder Gemeinde bezieht, ebenso in 2. Korinther 11,2.

 

Ist dies wirklich so, dass dies so deutlich gesagt wird und nicht viel mehr eine Supposition zu einer anderen Aussage des Paulus?

 

Betrachten wir nun die angegebenen Schrifttexte, die angeblich Beweis dafür sind, dass jeder Christ ein Teil der „Braut“ darstellt:

 

(Epheser 5:21-27)  Seid einander untertan in der Furcht Christi. 22 Die Frauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn, 23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes. 24 In der Tat, wie die Versammlung dem Christus untertan ist, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allem. 25 [Ihr] Männer, liebt eure Frauen weiterhin, so wie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich für sie dahingegeben hat, 26 damit er sie heilige, indem er sie mit dem Wasserbad durch das Wort reinige, 27 so daß er die Versammlung sich selbst in ihrer Pracht darstelle, ohne daß sie einen Flecken oder eine Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern daß sie heilig und ohne Makel sei.

 

Jeder Text, der aus dem Zusammenhang gerissen wird kann missbraucht werden! Schauen wir also den Verse 25 bis 27 auch mit dem Teil an, der das Thema bestimmt: Es geht um den „Leib des Christus“, der wie eine „Ehefrau“ dem „Haupt“ untertan ist! Das ist somit ein Vergleich um Unterordnung zu zeigen, nicht Brautschaft, im Hinblick auf eine künftige Heirat! Das Thema lautet Unterordnung unter ein von Jehova her bestimmtes Haupt!

 

Paulus spricht nicht davon, dass er die Versammlung als „Braut“ dem Christus darstellt, da jene doch bereits „seinen Leib“ bildet!

 

(2. Korinther 11:2) Denn mit gottgemäßem Eifer bin ich euretwegen eifersüchtig; denn ich persönlich habe euch einem Mann [[Jehova; die künftige „Frau“ spricht doch später von Jehova nicht mehr als „Besitzer“, sindern nennt ihn „mein Mann“ (Hos 2:16)]] zur Ehe versprochen, um euch als eine keusche Jungfrau dem Christus darzustellen.

 

Auch hier geht es um eine künftige Ehe einer „Jungfrau“, die „einem Mann zur Ehe versprochen“ ist. Der Christus soll jene geläuterte „Braut“ oder „Frau“ empfangen! Muss es sich dabei zwangsläufig um seine eigene Braut handeln? Das wird dem Paulus durch die Schriftausleger der unterschiedlichen Religionen unterstellt! Jene vergessen dabei, dass Jehova selbst als „Mann“ bezeichnet wird, als Vater, der sich von seiner früheren ehebrecherischen „Frau“ von Israel getrennt hat, laut Hoseas Angaben sich aber künftig wieder mit ihr vermählt, weil sie sich von ihren Sünden gereinigt hat!

 

Nun, da die christlichen Kirche alle gemeinsam innerhalb „Babylons der Grossen“ befinden und noch vor Harmagedon zerstört werden und deren „Fleischteile“ von den „wilden Tieren“ der Politik aufgefressen werden können wir jene als „Braut“ oder „Frau“ bereits vollkommen ausschliessen! 

 

Betrachten wir nun noch etwas näher, was Hosea diesbezüglich für den „Schlussteil der Tage“ wirklich besagt. Wir haben den Text schon zuvor gelesen: (Hos 3:4, 5)

 

(Hosea 2:19-20)  Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. 20 Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.‘

 

Die Rede ist von der bisher hurerischen „Gomer“, dem ursprünglichen „Jakob“ oder „Israel“, die Jehova vorübergehend verstossen hatte, die sich nun inzwischen vollkommen gereinigt hat, somit „ohne Runzel“ und „als keusche Jungfrau“ durch Jesus dem Vater als das „Israel Gottes – eine königliche Priesterschaft“ zugeführt wird!

 

Die Rede ist nicht von der „Gemeinde“ im Allgemeinen, sondern vom auserwählten Teil, dem „Israel Gottes“, welche die „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ bilden werden. Nur mit jenen wird Jehova seinen neuen, ehegleichen Bund am 15.Tischri nach Harmagedon eingehen! Das ist es, was Paulus im 1. Korintherbrief beschreibt, dass Jesus dem Vater das Königreich aus 144.000 Priesterkönigen übergibt!

 

Paulus beschreibt somit den Augenblick, wo Jesus jene „Braut“ dem Vater überreicht. Damit schliesst sich ein weiterer Kreis harmonisch! Das Ammenmärchen einer „himmlischen Auferstehung“ verweisen wir deutlich in das Land der religiösen Mythen! Es ist der „neue Himmel“, der erste, der irdische, den der Vater nun aus Jesu Hand empfängt! Dazu musste vorab die Erstauferstehung auf der Erde erfolgen und damit verbunden Jesu endgültige Wiederkehr zu seiner „Frau“, den Aposteln!

 

(1. Korinther 15:22-25)  Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden [[Zukunft!]]. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart [[bei seiner Wiederkunft; die Apostel]]. 24 Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt [[das „Israel Gottes“, die 144.000 Priesterkönige]], wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.

 

Die „alten Himmel und die alte Erde“, die Autoritäten in Politik, Religion und Wirtschaft sind in Harmagedon vergangen! Keiner der alten Richter des Systems, das Gottes Massstab ablehnte amtet mehr! An ihre Stelle treten nun die „neuen Himmel“, die 144.000 Auserwählten Häupter. Jesus führt diese selbst während des „Abendessens der Hochzeit des Lammes“ in ihr Amt ein. Am Ende jener Festwoche wird er jedem von ihnen eine bestimmte Anzahl von Städten zuteilte, bevor er am kommenden Erntefest dem Vater diese neue erdenweit wirkende Verwaltung übergibt!

 

Das ist die in der Heiligen Schrift vorgezeichnete Logik, wo jede Sache ihren vordefinierten exakten Platz hat! Diese Dinge zu vertauschen, zu verwechseln oder zu unterdrücken nimmt uns jede klare Sicht auf künftige Dinge!

 

Beachten wir, dass diese zweite „Hochzeit“-Feier erst nach der Erstauferstehung stattfinden wird und Jehova diesen Anlass selbst zu einem erdenweiten grossen Fest werden lässt, dessen Höhepunkt auf dem Berg Zion, in Jerusalem mitzuverfolgen sein wird! Jesaja beschreibt diese Festwoche zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte:

 

(Jesaja 25:6-8)  Und Jehova der Heerscharen wird bestimmt für alle Völker auf diesem Berg ein Festmahl von Gerichten, reich an Öl, machen, ein Festmahl von [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde], von Gerichten, reich an Öl, mit Mark gefüllt, von gefiltertem [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde]. 7 Und auf diesem Berg wird er sicherlich die Oberfläche der Umhüllung verschlingen, die alle Völker umhüllt, und das Gewebe, das über alle Nationen gewoben ist. 8 Er wird tatsächlich den Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jehova wird gewiß die Tränen von allen Gesichtern abwischen. Und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegnehmen, denn Jehova selbst hat [es] geredet.

 

An jenem Tag veranlasst Jehova die „Umwandlung in einem Nu“ von Verweslichkeit und Sterblichkeit hin zu Unverweslichkeit und Unsterblichkeit! Das geschieht am physischen, irdischen Leib, den auch die Auferstandenen erhalten!

 

Eine „himmlische Auferstehung“ gab es in der Bibel nur für Jesus im Geistleib, den er zuvor schon hatte! (1.Pe 3:18) Es gibt somit auch keine „Heiligen“ im Himmel, die wir um Schutz anrufen sollten. Das ist heidnischer Götzendienst und wurde durch Hymenäus, Alexander und Philetus voran in der Versammlung Ephesus proklamiert! Paulus warf jene aus der Versammlung hinaus, übergab sie Satan! Aus diesen entwickelte sich die Nikolaus-Sekte zum Ende des ersten Jahrhunderts und daraus heraus entstand die Katholische Kirche mit all ihren in geistigem Sinne hurerischen Töchtern!

 

Erst nach der „Hochzeit“ wird das „Israel Gottes“, die 144.000 „Brautjungfrauen“ zu ihrem Gott und Herrn sagen: „mein Mann“! Wie getreue jungfräuliche „Bräute“ hatte jeder von ihnen gezeigt, dass er Jesus und damit auch gleichzeitig Gott „in allem“ gehorchte! Hosea bestätigt über die frühere „Gomer“ die nun vollkommen rein ist:

 

(Hosea 2:16)  Und es soll geschehen an jenem Tag‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß du [mich] mein Mann nennen wirst, und du wirst mich nicht mehr mein Besitzer nennen.‘

 

Waren sie alle zuvor „Sklaven“ und hatten einen „Besitzer“, so bilden die 144.000 nun die kollektive „Ehefrau“ Gottes auf ewig!

 

Auch Jehovas Zeugen glauben, dass die „Hochzeit des Lammes“ mit den 144.000 als „Braut des Christus“ erst noch erfolgen werde. Sie mischen den Glauben der Katholischen Kirche, den der Protestanten zu einem eigenen Giftgemisch! In ihrem Buch „Die Offenbarung. Ihr grossartiger Höhepunkt ist nahe!“ ist zu lesen: [2]

 

Die Hochzeit des Lammes ist nahe

11 „Du, meine Feindin“ — diese Worte richtete die Stadt Jerusalem, in der sich Jehovas Tempel der Anbetung befand, an das götzendienerische Babylon (Micha 7:8). Auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem“, das aus der Braut, den 144 000, besteht, hat allen Grund gehabt, Babylon die Große als seine Feindin anzusprechen (Offenbarung 21:2). Aber schließlich sind Not, Unglück und Verderben über die große Hure gekommen. Weder ihre spiritistischen Bräuche noch ihre Astrologen vermochten sie zu retten. (Vergleiche Jesaja 47:1, 11-13.) In der Tat, ein hervorragender Sieg für die wahre Anbetung!

 

Man mischt die „Hochzeit des Lammes“ mit der Hochzeit Jehovas zu einem einzigen Gebilde. Wir aber wollen Unterscheidungsvermögen zeigen und die Dinge trennen, die nicht identisch sind!

 

Die „Braut“ (des Lammes) wird in nicht korrekter Weise mit den 144.000 angegeben. Diese erste wahre „Braut“ besteht aber nur aus den Aposteln, die Jesus selbst als seine „kleine Herde“ bezeichnete, die er als Hirte direkt gehütet hatte!

 

(Lukas 12:32-34)  Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben. 33 Verkauft die Dinge, die euch gehören, und gebt Gaben der Barmherzigkeit. Macht euch Geldbeutel, die sich nicht abnutzen, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb hinkommt und keine Motte verzehrt. 34 Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

 

Nur die Apostel folgten dieser Aufforderung und blieben die dreieinhalb Jahre an der Seite Jesu bis zu dessen Tod! Der Vater bestätigte, dass die Apostel das „Königreich des Sohnes der Liebe“ als Jesu Ausgesandte aufbauen und führen sollten. Später wird ihnen nach dem Tag des Endgerichts das Königtum über alle „Schafe“ zugeteilt, wie es bereits Daniel der Prophet vorhersagte! Dazu muss sich die „Braut“ bei der „Hochzeit des Lammes“ zur „Frau des Lammes“ wandeln, denn an der Seite des Königs wird die „Frau“ erst zur Königin!

 

(Daniel 7:21-22)  Ich schaute weiter, wie gerade jenes Horn [[Anglo-Amerika]] Krieg gegen die Heiligen [[die Namenchristenheit]] führte, und es gewann die Oberhand über sie, 22 bis der Alte an Tagen kam und das Recht selbst zugunsten der Heiligen des Allerhöchsten gegeben wurde und die bestimmte Zeit herankam, da die Heiligen das Königreich selbst in Besitz nahmen.

 

Die Führer der Namenchristen behaupten laut der Offenbarung, Kapitel 18, dass sie „nicht Witwe“ wären, also weiterhin „Ehefrau“ seien. Sie täuschen sich und ihre Vernichtung innerhalb „Babylons der Grossen“ wird die Wahrheit ans Licht bringen! Jehova hat sie nie als seine „Frau“ anerkannt und Jesus verlobt sich nicht mit notorischen geistigen Ehebrechern!

 

Lassen wir uns nicht weiter irreführen von religiösen Führern, die uns versklavt halten wollen in ihren usurpierten religiösen Königreichen!

 

Der Artikel, den wir Dir zur Lektüre an diesem Wochenende unterbreiten lautet:

 

NEWSLETTER 4.12.4:  Der Ruf um Mitternacht   

 

Er zeigt die Details von Jesu „Hochzeit“ mit seiner „Braut“ und wie „der Bräutigam“  um „Mitternacht“ dieses Systems zurückkehrt, einer Zeit vollkommener geistiger Dunkelheit, was exaktes Verständnis anbelangt und von „fünf verständigen Jungfrauen“ freudig mit ihren Lichtern erwartet wird!

 

Der letzte Zweifel, wer nun die „Braut des Christus“ sei wird damit zerstreut, weil die Schrift sich nicht widerspricht und daher auch nicht mit den Religionen vergleichbar ist! Wir aber sind „Arbeiter im Weinberg“ und Sklaven unseres Herrn Jesus die sich wegen nichts zu schämen brauchen, da wir an Wahrheit und Gottes Gerechtigkeit festhalten!

 

Wir wünschen Dir eine ruhige Zeit der Lektüre und dass Dir der Sabbat hilft Dich neu zu verbinden, sowohl hin zu Gott, zu seinem Hohepriester und zu den Mitbrüdern und hin zu Deiner Familie!

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 



[1] http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=432

A.Küpfer - 700 Fragen und Antworten, Frage Nr. 528

Verbreitung des christlichen Glaubens e.V. (VCG)
Auf der Heilen 21
D - 51674 Wiehl

 

[2] WATCHTOWER Inc., New York;! Die Offenbarung. Ihr grossartiger Höhepunkt ist nahe!Seite 275-276; Kapitel 38: Preiset Jah wegen seiner Gerichte!