Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-12.01.06

 

 

Der Nutzen einer „genauen Erkenntnis“, der das „Erkalten der Liebe“ verhindert!  

 

Bariloche, 6. Januar 2011

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Jesus stellte die Liebe als zentralen Wert in den Mittelpunkt! Er nannte dabei das GESETZ und zitierte eine damals gebräuchliche Zusammenfassung der Zehn Gebote, indem er die ersten vier Gebote zu einem Gebot zusammenfasste und die letzten sieben ergänzend in ein zweites! Du kennst Jesu Worte bestimmt noch, aber schauen wir doch etwas tiefer, um gewichtige Zusammenhänge zu begreifen:

 

(Matthäus 22:34-40)  Als die Pharisäer hörten, daß er die Sadduzạ̈er zum Schweigen gebracht hatte, taten sie sich zu einer Gruppe zusammen. 35 Und einer von ihnen, ein Gesetzeskundiger, stellte ihn auf die Probe mit der Frage: 36 Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ?37 Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

 

Jener „Gesetzeskundige“, ein Anwalt der von der religiösen Partei abgesandt wurde sollte Jesus durch Fangfragen zum Stolpern bringen, damit jene einen Grund für eine Klage finden könnten, denn jener mutige Prediger legte die Heuchelei der damaligen Religionsführer offen! Jesus hatte eine vollkommene Erkenntnis darüber, was in den beiden Kompendien, dem GESETZ (was die fünf Bücher Mose bedeutet) und was die PROPHETEN (sämtliche übrigen Bücher, die Gottes spätere irdische Wortführer) geäussert hatten. Er fasste es zusammen: Zuerst die Liebe zu Gott und dann die Liebe zum Menschen, die beide auf derselben Ebene sein sollten! Vorab aber bleibt Jehova das Zentrum unserer Liebe!

 

Wenn unsere Liebe zu Gott im Zentrum steht, dann werden wir uns bemühen besseres Verständnis über den Vater, die höchste Autorität und dessen Willen uns betreffend  in uns aufzunehmen! Dies führt uns dazu, die Liebe zum Nächsten wiederum ernst zu nehmen! Nur genaue Erkenntnis darüber, was Gott uns zu beiden Themen verkünden liess wird uns stark machen, keines der beiden Hauptgebote zu verletzen!

 

Auch der Paulus hat dasselbe Thema, die Verbindung von GESETZ und Liebe im Brief an die Römer erwähnt und fasst es ebenso zusammen, nun aber in eine einziges Schlussfolgerung: „Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“

 

(Römer 13:8-10)  Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz [[GESETZ]] erfüllt. 9 Denn das [geschriebene Recht] [[GESETZ]]: „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ 10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

 

Aktive Liebe zum Nächsten zu zeigen bedeutet eine Schuld zu tilgen! Wer somit seinen Mitmenschen liebt, der zeigt damit auch seine Liebe zu Gott, weil er ja das Gebot erkennt und erfüllt, seinen Bruder und seine Schwester nicht falsch zu behandeln! Die Liebe zum Nächsten ist somit eine „Schuld“ die wir zurückzahlen müssen!

 

Paulus zieht drei der letzten sieben Gebote heraus: Den Ehebruch, den Mord und den Diebstahl, die alle das Gebot der Nächstenliebe verletzen! Haben wir beachtet, dass Paulus zudem die Liebe zum Nächsten der Eigenliebe gegenübersetzt? Beide haben ihren Wert aber die Nächstenliebe steht höher!

 

Ja, aus Liebe zum Eigennutzen wird Ehebruch begangen! Ein heute fast schon zur Regel gewordener Gesetzesbruch, wo unsere eigenen unkontrollierten Bedürfnisse über jene unseres Ehepartners und der Kinder gestellt wird! Überlege schnell: Wie viele Deiner Bekannten sind geschieden, leben ehebrecherisch in freier Verbindung zusammen. Ziehe dies in Beziehung zu denen, die ihre Ehe heilig halten und in guten und schweren Zeiten fest zueinander halten! Bemerkst Du, dass in wenigen Jahrzehnten das Gebot ehelicher Treue im Eimer gelandet ist? „Die Ehe sei ehrbar unter allen, und das Ehebett sei unbefleckt, denn Gott wird Hurer und Ehebrecher richten.“ (Hebräer 13:4)  Fehlende Gottesfurcht lässt jene die Konsequenzen vergessen!

 

Nur genaue Erkenntnis von Gottes Gebot und den Folgen, die es mit sich bringt sie zu übertreten wird uns dazu verhelfen, die Liebe zu unserem Ehepartner zu stärken, statt uns von einem lieblosen System mitreissen zu lassen! Die genaue Erkenntnis von Gottes Willen ist die Grundlage jedes korrekten Handelns! Das kommende ewige Leben erlangen nur jene, die Gottes Willen in genauer Erkenntnis behalten und entsprechend handeln! Jesu Worte, die er zu den Aposteln nach dem letzten Abendmahl redete und die uns Johannes in seinem Evangelium übermittelt zeigt gewichtige Zusammenhänge die vielen Christen unbekannt sind! (lies bitte Kapitel 14 bis 17)

 

(Johannes 17:3)  Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.

 

Paulus zeigt als zweiten Punkt den Mord am Nächsten auf! Jesus hatte jenes Gebot viel enger geknüpft und zeigte, dass bereits der Hass dem Nächsten gegenüber dem Mord gleichgesetzt wird und so auch im kommenden Gericht beachtet wird! Nun, der Hass ist wohl das absolute Gegenteil von Liebe und beginnt schon in kleinen Handlungen und Unterlassungen! Jemanden nicht zu grüssen ist bestimmt ein Akt der das Gegenteil von Liebe zeigt, drücken wir damit doch Verachtung jener Person gegenüber aus! Wir wünschen uns selbst, dass andere uns mit Respekt behandeln: Das verlangt die Eigenliebe aber Nächstenliebe zwingt uns verletzte Gefühle zu überwinden und auf den zuzugehen, der uns verletzt hat, den ersten Schritt zu tun den Frieden wieder herzustellen! Paulus zeigt aber auch Grenzen auf, wo wir uns von anderen zurückziehen, die trotz unserer Hinweise gesetzlos handeln!

 

(Hebräer 12:14-17)  Jagt dem Frieden nach mit allen und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird, 15 indem ihr sorgfältig darüber wacht, daß niemand der unverdienten Güte Gottes ermangelt; daß keine giftige Wurzel aufsprießt und Unruhe verursacht und daß nicht viele dadurch befleckt werden; 16 daß kein Hurer da ist noch irgend jemand, der heilige Dinge nicht schätzt, wie Ẹsau, der seine Erstgeburtsrechte im Tausch für ein Mahl weggab. 17 Denn ihr wißt, daß er auch nachher, als er den Segen erben wollte, verworfen wurde, denn er fand keinen Raum für eine Sinnesänderung, obwohl er sie mit Tränen ernstlich suchte.

 

Ja, dem Frieden sollen wir nachjagen! Dabei gilt es die Grenzen zu beachten, welche das GESETZ setzt! Wer Gottes Gebote und das „Erstgeburtsrecht“ das uns durch „unverdiente Güte“ zu Miterben mit Jesus macht, indem er die Gebote verwirft und missachtet, von solchen müssen wir uns trennen! Sie sind „giftige Wurzeln“, die uns zu Mitgenossen an Gesetzlosigkeit machen möchten!

 

Jesus zeigt aber in seiner Beschreibung des Gerichtes an den Schafen und Böcken noch mehr, als den Nächsten nicht zu hassen. Er bringt die Unterlassung von kleinen Liebeserweisen dem Bruder gegenüber bereits in Verbindung zur Todesstrafe mit „ewiger Abschneidung“ von den Lebenden! Achten wir nun aus diesem Blickwinkel auf Jesu Worte:

 

(Matthäus 25:41-46)  Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan. 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Jesus stellt den Nächsten vollkommen auf dieselbe Stufe mit sich selbst! Was wir einem Bruder oder einer Schwester an Nächstenliebe fehlen lassen, das nimmt Jesus als einen Akt gegen sich selbst war! Jede unterlassene Liebeshandlung schwächt das Zusammenleben und führt hin zu Trennung! Jede Liebeshandlung und sei dies auch nur ein gutes Wort, ein freundlicher Blick, eine liebe Geste nähert uns gegenseitig an! Jesus zeigt damit, dass „ewiges Leben“ diese scheinbar kleinen Dinge als Grundlage hat und gar nur dadurch möglich wird! Wer vom Angebot des ewigen Lebens nach dem kommenden Gerichtstag profitieren möchte muss somit aufgrund „genauer Erkenntnis“ handeln und gewisse Handlungsweisen verändern! Liebe zeigt sich durch Aktion, nicht nur eine gefühlsmässige Regung! Hier ist die Rede von „agápe“, der prinzipientreuen Liebe!

 

Bist Du bereit den ersten Schritt zu tun gegenüber jemandem, den Du bis heute beiseite stösst? Worin könntest Du Dich verbessern, Deine verletzten Gefühle unter Kontrolle zu bringen und statt Verachtung nun Liebe die Du fühlst zum Ausdruck zu bringen? Beginne zu handeln! Der Tag von Jesu Abrechnung kommt näher und näher!

 

In Jesu Erklärung zum Geschehen der Endzeit, jenem Tag, wo er zur Erde zurückkehrt, um das „Königreich für Israel“ wiederherzustellen (Apg 1:6).  Als Erstes wird er seine engsten Mitarbeiter, die Apostel, die er als seine „Braut“ bezeichnet auferwecken, durch die angekündete „exanástasin“, die Frühauferstehung, zu Beginn des „Tages des Herrn“. Ja, auch hier ist „genaue Erkenntnis“ der Schlüssel zu Verständnis der Zusammenhänge! Liebe zur Weisheit bedeutet doch die Wahrheit zu erforschen!

 

Beachten wir nun weitere warnende Worte Jesu und reihen wir sie korrekt zusammen, um exaktes Verstöndnis zu erlangen:

 

(Matthäus 24:9-14)  Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. 10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. 11 Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 13 Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 14 Und diese [[gefälschte Art]] gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.

 

Er spricht zu den Aposteln! Er bezieht sie direkt in das Endzeitgeschehen mit ein! Das schloss einerseits den Abschluss des jüdischen Systems mit ein, das im Jahre 70 u.Z. kam, wo einige von ihnen durch ihre Gegner getötet wurden. Es bezieht sich aber auch auf das Geschehen nach ihrer Frühauferstehung! Satan wird doch, nachdem er zu Beginn des „Tages des Herrn“ aus dem Himmel geworfen wird eine Verfolgung beginnen, wie nie zuvor in der Geschichte! Schwerlich werden jene wenigen getreuen eine öffentliche Verkündigung der guten Botschaft durchführen können, wo sie doch allseits Verfolgung zu erleiden haben! (vergl. Off 12:7-1)

 

(Offenbarung 12:12-17)  Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“ 13 Als nun der Drache sah, daß er zur Erde hinabgeschleudert worden war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind [[das „Königreich für Israel“]] geboren hatte. 14 Aber der Frau [[den frühauferstandenen Aposteln]] wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wildnis an ihre Stätte fliege; dort wird sie für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit [[= dreieinhalb Jahre, die Zeit der „grossen Drangsal“ [B]]] fern vom Angesicht der Schlange ernährt.

15 Und die Schlange spie aus ihrem Maul Wasser gleich einem Strom hinter der Frau her, um sie durch den Strom zu ertränken. 16 Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul gespien hatte. 17 Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Mitten im Krieg wird keine „gute Botschaft“ in grossem Stil verkündet! Das können nur jene tun, die im Verbünden mit dem System eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden, weil sie „das wilde Tier [die UNO] und sein Bild [das WCRL]“ anbeten“ und damit Gottes Gebote missachten! (Off 14:11, 12; )

 

Der „Hass der Nationen“ richtet sich gegen all jene, die „kein Teil der Welt“ sein wollen und sich absondern, um dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ (Kol 1:13) die eheähnliche Treue zu zeigen! Diese sollen zum Straucheln gebracht werden. Sie werden von der „Welt“ gehasst, weil der Teufel sie ins Zentrum rückt, da sie weiterhin die Liebe untereinander offenbaren, indem sie fortgesetzt am GESETZ und an allen Aussagen der PROPHETEN festhalten!

 

Ihnen entgegen stehen, wie Jesus es im Kapitel 24 von Matthäus deutlich erwähnt die zunehmende Zahl an  „falschen Propheten“, die das Ende des GESETZES verkünden und dadurch zum gesetzlosen Handeln verführen! Sie erklären Jesu Wiederkehr sei bereits erfolgt oder liege in ferner Zukunft! Jesus verbindet dabei klar und eindeutig die Gesetzlosigkeit mit dem „Erkalten der Liebe“!

 

Aufgrund der bisherigen Erklärungen wird dieser wichtige Zusammenhang offensichtlich! Das GESETZ ist doch nur gegen Lieblosigkeit gerichtet, uns zum Schutz! Es wurde von der höchsten Autorität, vom himmlischen Vater nur zu unserem Nutzen erlassen und richtet sich gegen die, welche lieblos handeln! Wir müssen „genaue Erkenntnis“ dieser Zusammenhänge erlangen, uns zum Schutz vor jenen „falschen Propheten“, die Jesus danach auch als „falsche Christusse“ bezeichnet. An anderer Stelle identifiziert Petrus jene auch als als „falsche Lehrer“ und Paulus nennt sie „falsche Apostel“! (Mat 24:23; 2.Kor 11:12-15; 2.Pe 2:1) Sie alle haben gemeinsam, dass sie eine „veränderte gute Botschaft“ verkünden und sich eine Stellung zumassen, die weder Gott noch Jesus ihnen verlieh!

 

(1. Timotheus 1:8-11)  Nun wissen wir, daß das GESETZ vortrefflich ist, vorausgesetzt, daß man es gesetzmäßig handhabt, 9 in der Erkenntnis der Tatsache, daß [das] Gesetz [[GESETZ]] nicht für einen gerechten Menschen öffentlich bekanntgegeben ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für die, denen es an liebender Güte fehlt, und für Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Totschläger,   10 Hurer, Männer, die bei männlichen Personen liegen, Menschenräuber, Lügner, Falschschwörende und was sonst noch der gesunden Lehre entgegengesetzt ist, 11 gemäß der herrlichen guten Botschaft des glücklichen Gottes, mit der ich betraut worden bin.

 

Das GESETZ kennzeichnet doch gerade jene Personen, die solche Lieblosigkeit begehen! Die „herrliche gute Botschaft des glücklichen Gottes“ verkündet und hält das GESETZ, weil es die wahre Liebe verkündet!

 

Beachten wir nun einen weiteren Zusammenhang von ausschlaggebender Bedeutung: Im selben Absatz im Matthäus 24:12-14 erklärt Jesus im letzten Teil: „… diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis und dann kommt das Ende.“ Spricht er nun von den „falschen Propheten“ oder von seinen Getreuen?

 

Ganz offensichtlich redet er von falschen Propheten mit deren Mitteilung, dass das GESETZ nicht weiter gültig sei, was zum „Erkalten der Liebe“ führt! Deren abgeänderten Form einer „guten Botschaft“ die ein leichtes Leben ausserhalb der Gebote Gottes offeriert, wie dies der Teufel schon Beginn der Eva verspracht! Ausharren zur Rettung aber bedeutet die Gebote zu halten und damit volle Liebe zu Gott und den Mitmenschen zu zeigen, der Lieblosigkeit zu widerstehen!

 

Das von Jesus angekündigte Ende kommt in Harmagedon für jene „falschen Propheten“, die sich als „blinde Leiter“ zeigten die „Blinde“ führten und wo beide in dieselbe Grube fallen! Beachte nun im selben Zusammenhang die Warnung des Paulus, dass es zwei unterschiedliche „gute Botschaften“ gibt: Eine unveränderte und eine veränderte!

 

Nur „genaue Erkenntnis“ nämlich des „GESETZES und der PROPHETEN“, was Gott zu Beginn für alle Zeiten als verbindlich verkündete, diese lässt uns diese Unterschiede wahrnehmen! Beachte was Paulus über Christen schrieb, die von Jerusalem, ja, selbst aus dem „Kreis des Jakobus“ gekommen waren, die eine „veränderte gute Botschaft“ lehrten: (Jak 2:12)

 

(Galater 1:6-9)  Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Christi „unverdiente Güte“ brachte nicht das „Ende des GESETZES“, wie die Gegner des Paulus ihm mittels ungetreue Übersetzung in den Mund schoben (Rö 10:4), sondern das Ende des gegen uns lautenden Fluches aufgrund früherer Gesetzesverletzungen! (Gal 3:13) Wem es an Unterscheidungsvermögen fehlt wird beides in denselben Topf werfen!

 

Ja, „… gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen …“ bilden die wahre Gefahr! Sie sind falsche Propheten! Sie versuchen uns in ihre religiösen „Hürden“ einzufangen indem sie Menschengebot über Gottes Gebot stellen! Darin besteht die Gefahr und „genaue Erkenntnis“ wird uns durch „Wahrheit frei machen“, hatte Jesus erklärt! (Joh 8:31, 32) Trennen wir uns von denen, die Paulus als erneut „Verfluchte“ bezeichnet, weil jene als „falsche Propheten“ die „unverdiente Güte“ durch Gesetzlosigkeit zu vertauschen suchen! Es fehlt vielen von uns an solcher „genaue Erkenntnis“! Im Brief an die Römer, wo Paulus die Liebe als „Erfüllung des ganzen GESETZES“ bezeichnet fordert er jeden von uns zum Handeln auf:

 

(Römer 3:27-31)  Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Das der Werke [[(Gesetzeswerke wie der Beschneidung, der blutigen opfer ect.)]]? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird. 29 Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens und Unbeschnittene durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz auf.

 

Paulus unterscheidet im Brief an die Römer zumindest sieben unterschiedliche Gesetze! „Genaue Erkenntnis“ lässt uns aufhorchen, welche von ihnen gegen Gottes GESETZ durch Menschen errichtet sind und welche im vollen Einklang mit Gottes Geboten stehen! Ja, die Liebe zur Wahrheit macht uns frei von falscher „so genannter Erkenntnis“ und lässt uns alle zusammenhänge klar erkennen! (1.Ti 6:20)

 

Dasselbe GESETZ Gottes gilt für Beschnittene (Ebioniten: messianische Juden) wie für Unbeschnittene (Paulikaner: Menschen aus den Nationen) und beide zusammen müssen es unter den Nation aufrichten, indem sie es durch Liebe zur vollen Erfüllung bringen! Diese Art Werke sind verlangt, sie erfüllen „das GESETZ des Glaubens“, das uns an Jesus als den wahren Christus bindet! Das „GESETZ des Glaubens“ steht nicht als Ablösung des GESETES Mose, sondern als Ergänzung, weil wir dadurch den „grösseren Propheten“ als Führer und einzigen Mittler zu Gott anerkennen und er durch sein Loskaufsopfer mittelos „unverdienter Güte“ uns vom Fluch befreit!

 

Viele unter uns Christen sind „taub am Gehör“ geworden und es fehlt einer Grosszahl an Unterscheidungsvermögen, weil sie Aussagen von Religionsführern weit eher vertrauen, als den eigenen Verstand einzusetzen! Dies beklagte Paulus gegenüber Hebräerchristen (Ebioniten), die doch Gottes Gebote seit ihrer Wiege kennen müssten! Wie kleine Kinder benötigten sie „Milch“ statt geistig „feste Speise“!

 

Kommen wir zurück zu Jesus Worten unsere Tage betreffend und das „erkalten der Liebe“ bei den Meisten: Jesus zeigt vollkommene Treue zu seiner „Verlobten“, den er wird sein Eheversprechen wahr machen, so dass seine Apostel für immer bei ihm sein werden! Wir sehen aus diesem Zusammenhang durch „genaue Erkenntnis“, dass der Begriff „Ehe“ eine weit tiefere Bedeutung hat wie das Bündnis zwischen Mann und Frau: Es geht um  fortgesetzte Treue zum einmal gegebenen Wort, zur Aufrechterhaltung des Bündnisses, das wir zum gegenseitigen Nutzen eingegangen sind! Hier geht es um das Taufbündnis einerseits und im speziellen Fall noch um das zweite Bündnis, das Jesus nur mit den Aposteln beim Abendmahl schloss, dass sie mit ihm zusammen auf zwölf Thronen sitzen werden!

 

(Lukas 22:28-30)  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben; 29 und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich, 30 damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich eßt und trinkt und auf Thronen sitzt, um die zwölf Stämme Israels zu richten.

 

Die Apostel sind Richter der künftigen Priesterkönige! Sie werden im „neuen Jerusalem“ mit Jesus als dessen Kabinett in der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ (Eph 1:8-12).

 

Beachten wir erneut Jesu Warnung für unsere Tage, dass durch „falsche Propheten“ verursacht wird, dass unsere „Liebe erkaltet“! Was nun verkünden jene „falschen Propheten“? Natürlich die Lockerung von Gottes Geboten! Eheliche Treue:– „… das ist veraltet, heute sind wir da viel freier…“, Scheidung? – „… aus jeglichem Grund könnt ihr eure Ehe auflösen …“ Hass? „… unterlasse das Grüssen von jenen, die wir dir vorschreiben …“, Nächstenliebe dem Nächsten gegenüber? „… das überlass den kirchlichen und staatlichen Institutionen, dazu sind sie doch zuständig …“, Richter innerhalb der Versammlungen? „… die Richter der Welt bestimmen, was korrekt und inkorrekt ist“!

 

Ja, die Liebe erkaltet mehr und mehr, indem die Menschen ihre ureigensten Aufgaben an Institutionen in Religion und Politik übertragen! Dort wird nichts aus Liebe getan, sondern nur aufgrund harter Eigeninteressen!

 

Paulus nimmt dasselbe Thema das Jesu im Zusammenhang mit den „falschen Propheten“ erwähnte im zweiten Brief an Timotheus auf, wo er ebenso von den „letzten Tagen“ spricht. Damit sprach er einerseits die Situation seiner Zeit an, kurz vor dem Ende des jüdischen Systems, vor allem aber wendet er es auf unsere Tage an, wo wir Jesu Wiederkommen fest im Sinne behalten werden sollte:

 

(2. Timotheus 3:1-7)  Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. 6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Eine „genaue Erkenntnis der Wahrheit“ fusst doch gerade auf Erkenntnis des GESETZES, den der Psalmist erklärte doch: „Dein GESETZ ist Wahrheit“! (Ps 119:142) 

 

Paulus zeigt, dass in der Endzeit die Eigenliebe die Nächstenliebe niederwirft!  Vertragsbrüchigkeit auf jeder Ebene ist die Folge, gegen das Ehebündnis und gegen das Taufbündnis und jede Form anderer Zusagen und Verpflichtungen! Lügen ersetzen überall die Wahrheit! Gesetzlosigkeit Jehovas Geboten gegenüber bringt jede Art Ungemach! Paulus fordert uns auch hier deutlich auf uns von jener Art gesetzlos handelnden Menschen zurückzuziehen!

 

Familiengemeinschaften und Hausversammlungen sind das Rezept für den Rückzug in den „letzten Tagen“, wie es schon im ersten Jahrhundert war! Wir sollen „Inseln“ bilden, die von der Welt und ihrer erkaltenden Liebe getrennt sind! Nicht Zugehörigkeit zu religiösen oder politischen Organisationen dieses Systems bilden Sicherheit, im Gegenteil, dort lauert Gefahr „ewiger Abschneidung von den Lebenden“! Es ist unsere Zugehörigkeit zum Christus, Teil des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ zu bilden, wo Jesus uns als Bruder und Schwester anerkennt, weil wir seine Gebote halten und in der „unverdienten Güte“ oder Gnade Gottes verbleiben!

 

Durch das gesetzlose Handeln des Systems wird Gottes Einschreiten durch Christus unumgänglich, weil die „falschen „Propheten“ und „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ die vollkommene Kontrolle erlangen und uns von Gott und Seinem Christus zu trennen versuchen! Darum bringt uns Paulus warnend zur Kenntnis, wie wichtig „genaue Erkenntnis“ all dieser Zusammenhänge ist, um unseren Glauben in Jesu Wiederkunft zu stärken, sein kommendes Gericht, die Urteilsvollstreckung in Harmagedon und das darauf folgende „ewige Leben“ für alle die aus Liebe zu Gott und zum Nächsten gerecht handeln!

 

Wer sich mehr tiefe Erkenntnis über diese Zusammenhänge aneignen möchte, weil diese Art der Wahrheit zum wahren Leben in freiheit führt, der nehme sich die Zeit, die der Sabbat jedem von uns durch Gottes Verordnung gibt, um den folgenden Artikel zu studieren:

 

7.5.3   Der „unverdienten Güte“ nicht verlustig gehen: Was bedeutet das Wort „Gnade“?

     

Im Eingang dieses Briefes sprach ich von zwei getrennten „Säcken“ von Grundgeboten, dem der Gottesliebe und dem der Nächstenliebe!  Ist es Dir aufgefallen, dass ich im ersten „vier Gebote“ erwähnte und im zweiten „sieben Gebote“. Hast Du bemerk, dass dies elf Gebote ergibt? Warum dieser „Fehler“? Es ist kein Fehler, sondern eine bewusste Doppelbewertung eines der Gebote, nämlich des vierten, weil es von Gott als Verbindung beider Gruppen von Geboten hervorgehoben wird:

 

(2. Mose 20:8-11)  Des Sabbattages gedenkend, um ihn heiligzuhalten, 9 sollst du sechs Tage Dienst leisten und all deine Arbeit tun. 10 Aber der siebte Tag ist ein Sabbat für Jehova, deinen Gott. Du sollst keinerlei Arbeit tun, [weder] du noch dein Sohn, noch deine Tochter, [noch] dein Sklave, noch deine Sklavin, noch dein Haustier, noch dein ansässiger Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist. 11 Denn in sechs Tagen hat Jehova die Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er begann am siebten Tag zu ruhen. Darum segnete Jehova den Sabbattag und ging daran, ihn zu heiligen.

 

Keine Frage: Das Sabbatgebot gilt der gesamten Menschheit! Dieses Gebot zeigt uns die Liebe zu Gott, weil wir Ihn am Sabbat besonders ehren, indem wir uns durch Erinnerung an Ihn und all seine Worte annähern durch Lesen im  GESETZ und den PROPHETEN. So bildet das 4.Gebot  Teil des „Sackes“ mit den Geboten zur Gottesliebe!

 

Da wir am Sabbat auch das regelmässige Zusammenkommen pflegen, wie es seit den Tagen Mose Brauch in Israel ist (beachte bitte Apg 15:21) und wir Teil des „Israel Gottes“ sein wollen , so ist dies beste Gelegenheit unsere Liebe zu Jesu Brüdern und Schwestern unter Beweis zu stellen! Keine Frage, das Gebot gehört auch in den zweiten Sack! Erinnern wir uns daher der Worte des Paulus im Hebräerbrief:

 

(Hebräer 10:23-31)  Laßt uns an der öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung ohne Wanken festhalten, denn treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. 24 Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen [[am sabbat und zu den von Gott verordneten festzeiten]] nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.

26 Denn wenn wir willentlich Sünde treiben, nachdem wir die genaue Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, so bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, 27 [wohl] aber ein gewisses furchtvolles Erwarten des Gerichts und eine feurige Eifersucht, die die Gegner verzehren wird. 28 Jemand, der das Gesetz Mose mißachtet hat, stirbt ohne Erbarmen auf das Zeugnis von zwei oder drei [Personen] hin. 29 Einer wieviel strengeren Strafe, denkt ihr, wird der wert geachtet werden, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und der das Blut des Bundes, durch das er geheiligt worden ist, als von gewöhnlichem Wert geachtet und der den Geist der unverdienten Güte durch Verachtung gröblich verletzt hat? 30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache; ich will vergelten“ und wiederum: „Jehova wird sein Volk richten.“ 31 Es ist etwas Furchtbares, in die Hände [des] lebendigen Gottes zu fallen.

 

Die Liebe zu „genauer Erkenntnis“ lässt uns auch hier auf Zusammenhänge achten! Das Sabbatgebot willentlich zu missachten hatte laut GESETZ in Israel die Todesstrafe zur Folge! Jesus ist „Herr des Sabbats“, den er ist unser Hoherpriester, der unsere Gebete wie Weihrauch vor Gott trägt! Das Zusammenkommen am Sabbat verbindet alles miteinander: Uns hin zum Mitbruder, hin zu Jesus als einzigem Mittler zu Gott, seinem Willen und den Geboten und damit hin zu Jehova, als höchster Autorität!

 

Alle aber, die „genaue Erkenntnis“ verachten zeigen Verachtung gegenüber dem ewigen Leben, weil dieses nur mittels „genauer Erkenntnis“ von allen Geboten Gottes und Seinem ganzen geäusserten Willen möglich wird!

 

Tu den ersten Schritt hin zum „eingeengten Weg“ der zum ewigen Leben führt, indem Du achtsam den obigen Artikel studierst und schaust, wie er Dein Leben betrifft. Indem Du anderen dasselbe vermittelst teilst Du wahre Liebe aus, denn keine Liebe ist grösser als die, andere am ewigen Leben mit Anteil haben zu lassen, indem wir  „… einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht.“

 

Ja, Paulus zeigt, dass das GESETZ Mose Strenge verlangt und erwähnt, dass das „GESETZ des Christus“ noch grössere Strenge bedeutet! Jeder, der dem widerspricht und uns Befreiung von den „Stricken“ verkündet lehrt den Tod! Gott selbst verspottet jene Dummköpfe, die ihr eigenes Leben zu Markte tragen, als wär es wertlos:

 

(Psalm 2:1-4)

Warum sind die Nationen in Tumult gewesen

Und murmelten die Völkerschaften ständig Leeres?  

2 Die Könige der Erde stellen sich auf,

Und hohe Amtspersonen ihrerseits haben sich zusammengerottet wie ein [Mann]

Gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten,  

3 [Indem sie sprechen:] „Laßt uns zerreißen ihre Bande

Und von uns werfen ihre Stricke!“  

4 Der in den Himmeln sitzt, wird lachen;

Jehova seinerseits wird sie verspotten.

 

Politiker und Religionsführer spotten vor Gottes Geboten die uns wie „Stricke“ an die Liebe binden! Sie lehren Selbstsucht, Eigenliebe und Liebe zu Geld und Ehre von Menschen! Sie alle stellen ihre eigenen pharisäerhaften Gebote und Gesetze über Gottes Verordnungen! Ihr Ende aber hat sich genaht! Sie trumpfen auf, weil sie sich in der UNO und dem WCRL geeint haben und glauben, Jesu Wiederkehr zur Erde und seinen Amtsantritt verhindern zu können! Sie irren!

 

Ja, wir sehen gerade durch „das Erkalten der Liebe“, durch die zunehmende Vertragsbrüchigkeit, zufolge von Verkünden „veränderter guter Botschaften“ durch die „falschen Propheten“ und durch das gewissenlose Verhalten von „wilden Tieren“ in Politik und Religion, dass „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ sich wirklich „den Tempel des GOTTES“ zu Eigen gemacht hat! (2.Thess 2:3-5)

 

Mit der Taufe nahmen wir die Pflicht auf uns zur „… öffentlichen Erklärung unserer Hoffnung“! Damit verbunden ist bei uns selbst, innerhalb unserer Familie, in der Versammlung und damit unter den Nationen das GESETZ aufzurichten! Gottes Treue zu seinen Bündnissen ist voll zu vertrauen und auch Jesus, der doch das vollkommene Abbild des Vaters ist! Die „unverdiente Güte“ wird all denen zu Teil, die ihr Leben nach der Liebe in „genauer Erkenntnis“ ausrichten!

 

Was wirst Du tun, um Deine Liebe zum Nächsten, zu Deiner Frau, Deinem Mann, Deinen Kindern, den Eltern, Verwandten, den geistigen Brüdern, Freunden und jedem der Deine Zuneigung benötigt anzufachen? Sinne darüber nach!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid