Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-11.11.18

 

 

Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit? 

 

2.Teil: Die vier „wilden Tiere“ in der Vision Daniels und ihre Beziehung zur Endzeit

 

Bariloche, 18. November 2011

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Taumelt die Welt auf den Höhepunkt einer neuen der gar der letzten Auseinandersetzung zu?

 

Regierungspräsidenten wechseln in Griechenland und in Italien, als ob damit die Probleme gelöst werden könnten! Die Überschuldung Europas und Amerikas torkelt auf den Abgrund zu: Schulden in so grossem Umfang werden nicht zurückbezahlt, sondern vernichtet, indem die Zahlungsunfähigkeit proklamiert wird! Dies wird viele Menschen mit in den Untergang ziehen, ganze Nationen. Die Geschichte ist voll solcher Staatsbankrotte! Wir hier in Argentinien sind darauf gar spezialisiert! Alle 10 bis 12 Jahre ist unsere Währung ausgehöhlt und endet in einer Hyperinflation! Mit verantwortungslos handelnden Regierungen, die früh schon von den Italienern den Staatsbetrug gelernt haben, so erteilen sie heute ihrer geistigen Mutter nun eine Lektion, wie man jene übers Ohr haut, die Vertrauen in nationale Institutionen setzten! Diese gewissenlosen „wilden Tiere“ reissen ihre eigenen Bürger wie stumme Schafe in Stücke! Es ist als ob Gott tatenlos zusehe.

 

(Psalm 44:10-12)

Du läßt uns fortwährend zurückweichen vor dem Widersacher,

Und gerade die, die uns aufs tiefste hassen, haben für sich geplündert.

11 Du gibst uns dahin wie Schafe, wie etwas zum Fraß,

Und unter die Nationen hast du uns zerstreut.

12 Du verkaufst dein Volk um gar nichts,

Und du hast kein Vermögen gewonnen durch den Preis für sie.

 

Eine noch weit gefährlichere „Büchse der Pandora“ scheint sich demnächst nicht unwillentlich zu öffnen! Die Israelis fühlen sich erneut in ihrer Existenz bedroht, da der Iran angeblich nahe daran ist Atombomben selbst herzustellen und angekündigt hat, die Israelis ins Meer zu treiben. Vielleich gar noch vor Ablauf dieseses Jahres droht nun der Judenstaat jener Produktion ein Ende zu setzen.

 

Eine Mittelstreckenrakete vom Typ „Jericho 3“ mit einer Reichweite von 7.000 Kilometern die Atomsprengköpfe tragen kann soll erfolgreich Anfang November in Israel getestet worden sein. Israel soll 100 bis 200 Sprengköpfe haben mit der zehnfachen Zerstörungskraft der Hiroshima Bombe.  [1]

 

Israels Premier Netanjahu: Druck aufbauen vor dem Iran-Report?Präsident Netanjahu setzt auf „brachiale Gewalt“, weil Iran nicht einen Finger breit von seinem Atomprogramm abzuweichen bereit ist und Israel weiterhin mit der Vernichtung droht! [2]

 

Versuche des Westens, das Anreicherungsprogramm Irans zu unterminieren, seien weniger erfolgreich gewesen, als zunächst gedacht, sagte ein anderer Informant dem Blatt. "Iran scheint eine neue Aggressivität an den Tag zu legen, und wir wissen nicht genau, warum", wird der Informant zitiert.

Ein Militärschlag Israels und anderer Staaten wird nach Einschätzung des israelischen Präsidenten Schimon Peres immer wahrscheinlicher. "Die Geheimdienste aller Länder wissen, dass die Zeit abläuft, und warnen ihre Anführer", zitierte die Zeitung "Haaretz" am Samstag aus einem Fernsehinterview mit dem Staatschef. Iran könne schon binnen der nächsten sechs Monate in den Besitz einer Atombombe gelangen, sagte Peres. Israel und der Westen vermuten seit langem, dass Iran unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms auch Atombomben entwickelt. Iran hat das stets bestritten und für den Fall eines Angriffs eine "apokalyptische" Antwort angedroht.

Die Angst, dass das Regime in Teheran, das Israel feindlich gegenübersteht, Atomwaffen erlangen könnte, hält sich demnach die Waage mit der Furcht vor unkontrollierbaren Folgen eines militärischen Vorgehens, das einen Flächenbrand in der gesamten Region auslösen könnte.

 

Inzwischen übt man in Israel allenthalben die Kriegssituation und die Sirenen verunsichern die Bevölkerung! Ein Präventivschlag wird nicht weiter ausgeschlossen! Kampfbomber F16 übten bereits Kampfeinsätze auf Sardinien unter kriegsgleichen Situationen.

 

http://www.spiegel.de/img/0,1020,2672399,00.jpgJerusalem betrachtet eine iranische Bombe als existentielle Gefahr, stellt Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad doch alle paar Tage Israels Existenzrecht in Frage und prophezeit den nahen Untergang des "zionistischen Geschwürs". Selbst Staatspräsident und Friedensnobelpreisträger Schimon Peres ließ sich zur Aussage hinreißen, man sei der "militärischen Option" bedeutend näher gekommen. [3]

 

Im Gegenzug zu diesen „militärischen Optionen“ verspricht Präsident Ahmadinedschad die Zerstörung der Stadt Haifa, falls sie angegriffen würden. Israel würde darauf mit dem Abschuss von rund 10.000 Marschflugkörpern reagieren. Ein wahrlich apokalyptisches Szenario!  Netanjahu meinte vor der Knesset: „Wenn jemand dich töten will, töte ihn zuerst“.

 

Sind solche Wortgefechte ernst zu nehmen? So schrieb der SPIEGEL im Internet  am 9.11.2011 [4]

 

Dem am Dienstag veröffentlichten IAEA-Bericht zufolge liegen Belege vor, wonach Iran an der Entwicklung einer Nuklearwaffe gearbeitet und dazu bereits Tests einzelner Komponenten vorgenommen hat. Israels Präsident Schimon Peres hatte am Wochenende erklärt, ein Angriff Israels und anderer Länder auf iranische Atomanlagen werde "immer wahrscheinlicher". Der stellvertretende iranische Generalstabschef Massud Dschasajeri drohte Israel am Mittwoch laut einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens in arabischer Sprache mit "Zerstörung", sollte das Land die iranischen Atomanlagen angreifen.

 

Wir haben im ersten Teil dieser Artikelserie gesehen, dass Staaten wirklich wie vernunftlose „wilde Tiere“ handeln und die Geschichte zeigt, dass Kriege von ungeheuerlichem Ausmass vom Zaun gebrochen wurden, oft wegen kleiner Missverständnisse und Animositäten ihrer Regenten! Wenn scheinbar unlösbare Probleme anstehen, dann kann die „Flucht nach vorne“ für die Mächtigen Krieg bedeuten! Wenn die Staatskasse wegen zu grosser Ausgaben leer geworden ist kann sie durch Raub des Vermögens der Bürger und dann derer anderer Staaten wieder gefüllt werden! Gottes Gebot wird von jenen „Tieren“ vollkommen missachtet:

 

(2. Mose 20:17)  Du sollst nicht das Haus deines Mitmenschen begehren. Du sollst nicht die Frau deines Mitmenschen begehren noch seinen Sklaven, noch seine Sklavin, noch seinen Stier, noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Mitmenschen gehört.“

 

Die Begehrlichkeit jener Herrscher kennt förmlich keine Grenzen! Der Expansionsdrang der von Daniel beschriebenen vier „wilden Tiere“, welche sich in der Weltmacht ablösten ist noch nicht zu ihrem Ende gekommen! Noch vor Abschluss der prophetischen „sieben Zeiten“ in deren letzten Anwendung wird erneut „Jerusalem von den Nationen zertreten werden“. Jesus selbst bestätigt es:

 

(Lukas 21:24)  und Jerusalem wird von den Nationen zertreten werden, bis die bestimmten Zeiten der Nationen erfüllt sind.

 

Was nun ist die Bedeutung von Jesu Worten und haben sie wirklich etwas mit unserer Zeit zu tun? Erinnern wir uns der Worte Daniels die Jesus auf die „Zeit des Endes“, auf unsere Tage  anwendet, wo er sagt:

 

(Matthäus 24:15-16)  Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judạ̈a sind, in die Berge zu fliehen beginnen.

 

Was ist mit dem „abscheulichen Ding, das Verwüstung verursacht“ gemeint? Matthäus fordert uns auf Unterscheidungsvermögen an den Tag zu legen! Dies ist nur dann möglich, wenn wir alle Faktoren untersucht haben: Alles andere ist Spekulation! Was richtet, wo, zu welchem Zeitpunkt Schaden an und wer stellt es zuvor auf? Offenbar ist die Rede von der von drei Weltreligionen so heiss begehrten Stadt Jerusalem die Rede! Alle drei berufen sich auf Gottes Vorhersage, dass das Gelobte Land dem „Samen Abrahams“ zufalle und alle Nationen der Erde sich ihretwegen segnen werden! Nun, dieses Rätsel kann und muss ausschliesslich anhand biblischer Aussagen gelöst werden. Darin wollen wir Dir helfen mehr Klarheit über weitläufige Zusammenhänge zu erhalten!

 

Wir können diese Worte nur dann richtig verstehen, wenn wir sie auf der prophetischen Zeitachse richtig einordnen und wenn wir die vorhergesagte Handlungsweise der Beteiligten verstehen! Der 2.Teil der Artikelserie gibt Dir tieferen Einblick!

 

Aktuelles zur Endzeit:  11.11.4  Die vier „wilden Tiere in der Vision Daniels und ihre Beziehung zur Endzeit

 

Da die Welt die Bibel im allgemeinen als ein Buch mit netten Geschichten ansieht, geschrieben von Menschen die einem unerklärbaren Gott huldigen, so werden sie diesen Themen kaum Beachtung schenken. Wir aber, die Glauben ausüben vertrauen auf die Unfehlbarkeit jener Aussagen von denen Jesus erklärte, dass nicht ein Jota eines Buchstabens sich nicht erfüllen werde! (Mat 5:17-20)

 

Wenn wir wirklich, so wie Jesus es gebietet, unser Haupt in einer erneut sehr kritischen Zeit hochheben wollen, weil „unsere Befreiung naht“, dann müssen wir verstehen, welches Unwetter sich am Horizont aufbaut und wo wir ein sicheres Dach finden vor dem angekündigten Hagelschlag! (Off 8:7; 11:19; 16:21)

 

Möge Dein Glaube in Gottes Vorhersagen gestärkt werden, indem Du besser verstehst, welche herausragende Rolle jene „wilden Tiere“ in unseren Tagen spielen und wie sie uns in Unkenntnis hüllen möchten, damit wir ihnen vertrauen und ihre Institutionen förmlich anbeten, die uns Lösungen versprechen für Probleme, deren Ursache sie selbst sind! Möge der Sabbat Dir zur Ruhe und Besinnung gereichen!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 



[1] http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,795556,00.html

[2] http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796026,00.html

[3] http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796634,00.html

[4] http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,796730,00.html