Newsletter „DER WEG“ 5/05-1    Mai 2005

Neubearbeitung: 17.11.08; 30.9.16

 

Artikel:  5.5.1  Die Rolle der Versammlung in der Endzeit; wie weit sind jüdische Festtage für Christen verbindlich?

 

   In der Katholischen Kirche werden gewisse Festzeiten des jüdischen Kalenders ebenfalls gefeiert, jedoch nicht zum selben Zeitpunkt und zudem in einer selbsterwählten Form. Orthodoxe und Protestanten folgen in vielem ihrer katholischen Mutterkirche! Die Adventisten und Jehovas Zeugen dagegen lehnen jede Art von Festzeiten ab, bestehen aber auf der Einhaltung des Abendmahls exakt zum biblisch vorgesehenen Datum des 14. Nisan, wie es der Herr gebot aber ebenso in einer abgeänderten Art. Selbst das Datum aber, das der 14.Nisan jährlich trifft weicht von dem der jüdischen Feier öfters ab. Ist Gott solches Verhalten gleichgültig?

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/BRIEFE%202013/X2.2-13.09.13%20%20Evangelien%207C-Dateien/image012.jpg   Wer von ihnen hat nun Recht? Die Juden, welche am mosaischen GESETZ und den von Jehova durch richterliche Entscheidung verordneten Festzeiten exakt weiterhin festhalten, die genau zu jenem jeweils von Gott festgelegten Datum tun, das sich jedes Jahr aufgrund des Neumondes ergibt. Dabei schliessen die Juden auch die Berücksichtigung des Monats Veadar, des Schaltmonats der alle zwei oder drei Jahre erfolgt mit ein. Oder hat die Katholische Kirche Recht, wenn sie alle Festtage auf den Sonntag verlegt, das Abendmahl dagegen immer am Gründonnerstag am Abend feiert? Könnte es aber nicht doch sein, dass Jehovas Zeugen wie sie selbst lautstark erklären den Sieg davon tragen, die behaupten überhaupt nicht unter mosaischem Gebot zu stehen?

 

   Christenversammlungen und deren Vorsteher tun gut daran die Fakten anhand der Schriften zu prüfen! Jesus möchte, dass wir ihm in allem nachfolgen, auch in scheinbar unwichtigen Dingen! Wir können bei einem genauen Vergleich der Aussagen des Alten und des Neuen Testaments viele eindeutige Schlüsse ziehen. Betrachten wir das Verhalten in dieser Beziehung der christlichen Urversammlungen! Wir möchten aber zudem auch Gottes Logik und seine Gedanken betreffend seiner Handlungsweise der Vergangenheit erforschen, um für die Zukunft Rückschlüsse ziehen zu können! Gottes Festzeiten sind doch Erinnerungstage an grosse Ereignisse, wo Jehova selbst eingegriffen hat zu Gunsten der Menschen oder seines Volkes Israel!

 

   Sollte Julius Cäsar oder der Papst Gregor, die Mayas, Chinesen, Thailänder usw. Recht haben, jeder mit dem eigenen erschaffenen Kalender, die aber mit Gottes universellen Kalender nicht koordinieren? Jeder kann sich unabhängig davon, wo er wohnt, sich an die tägliche Erdrotation, dem Umkreisen des Mondes um die Erde in einem Monat und der jährlichen Erdumdrehung um die Sonne orientieren! Dies war, ist und bleibt so ewig, die seit der Erschaffung Adams von allen Menschen wahrgenommen, an jedem Ort der Erde und zu allen Zeiten dieselben geblieben sind.

 

     Die Dinge der Endzeit sind und bleiben unverständlich in ihrem Ablauf und exakten Terminierung seitens der Vorgaben Dessen, Der uns über die Propheten vorherwarnen will über kommende Dinge, den kommenden Systemwechsel! Es lohn dem Thema auf den Grund zu gehen.

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

5.1............. Die Rolle der Versammlung in der Endzeit; wie weit sind jüdische Festtage für Christen verbindlich?   2

5.1.1........... Im GESETZ Mose festgelegte Festzeiten. 2

5.1.1.1........ Sind jüdische Festtage auch für Christen verbindlich?. 2

5.1.1.2........ Die Versammlung in Kolossä als Prüfstein menschlicher und göttlicher Verordnungen. 2

5.1.1.3........ Hebt der Schatten die Wirklichkeit auf? Wurde Gottes GESETZ tatsächlich abgeschafft? Verheerende Lügen werden entlarvt! 3

5.1.1.4........ Speise und Trank und Feste die nicht zu beachten sind. 4

5.1.1.5........ Wem unterwirfst du dich, wen wählst du dir als Haupt?. 4

5.1.2........... Christen in Der Endzeit zu besonderer Vorsicht aufgefordert! 5

5.1.2.1........ Die Gefahren von religiösen Einflüssen in der heutigen Zeit erkennen! 5

5.1.2.2........ Völlig im Sinne überzeugt davon, ob es gut oder schlecht ist in den Augen Gottes! 6

5.1.2.3........ Die Schwierigkeit exakte Daten im jüdischen Kalender festzusetzen. 6

5.1.2.4........ Religiöse Vorschriften, welche das Verhalten der Anhänger in pharisäischer Weise beeinflussen. 7

5.1.2.5........ Christen aufgefordert Gottes guten, annehmbaren und vollkommenen Willen zu erkunden! 7

5.1.2.6........ Rückkehr zu den elementaren Dingen der Welt und des Judaismus?. 8

5.1.2.7........ Die Apostel und die Jünger Jesu, später Paulus und die Christenversammlungen beachteten das Pfingstfest! 9

5.1.2.8........ Versammlungsvorsteher, Älteste, Priester, Hirten die Gottes Gebote durch eigene Vorschriften übertreten. 9

5.1.3........... Jüdische Festtage wurden im Urchristentum beachtet! 10

5.1.3.1........ Christen im ersten Jahrhundert hielten sich an die gesetzlichen jüdischen Feiertage. 10

5.1.3.2........ Erste Darbringung an Jehova von reifem geistigen Gersten am Passah und geistigem Weizen an Pfingsten 33  10

5.1.3.3........ Jesus selbst gebot sich an Pfingsten zu versammeln! 11

5.1.3.4........ Die erste Versiegelung von Christen mit heiligem Geist begann am Pfingsttag! 11

5.1.3.5........ Paulus beachtet als Christ das Pfingstfest sowohl in der Versammlung Ephesus wie auch in Jerusalem.. 12

5.1.4........... Verwirrende Lehrmeinung einiger christlicher Religionen. 12

5.1.4.1........ Bestätigte Paulus wirklich, Christen stünden nicht unter dem Erfordernis von Festzeiten?. 12

5.1.4.2........ Christen sollten nicht auf menschliche Philosophien hereinfallen! 13

5.1.4.3........ Gottes Gerichtstag wurde längst innerhalb Jehovas Kalender festgelegt! 13

5.1.4.4........ Das Passah des ersten Jahrhunderts als Vorbild. 14

5.1.4.5........ Konstantin als Wegbereiter des totalen Chaos in Bezug auf Jehovas Festzeiten. 14

5.1.5........... Sabbat und Neumond als Tag der Zusammenkunft 14

5.1.5.1........ Was hat es mit der Beachtung des Neumondes auf sich und wie steht dies im Zusammenhang mit dem Julianischen Kalender?  15

5.1.5.2........ Der Gregorianische Kalender mit einigen geschichtlichen Stolperfallen. 15

5.1.5.3........ Jehovas Kalender auf unabsehbare Zeit gültig! 15

5.1.5.4........ Neumond und Sabbat in Verbindung mit unheimlicher Macht 16

5.1.5.5........ Der Neumond markiert Jehovas Monatsbeginn. 17

5.1.5.6........ Heidnischer Kult der die ersten Christen stark beeinflusste. 17

5.1.5.7........ Sind alle Festzeiten der Juden für Christen verbindlich?. 18

5.1.5.8........ Gewissensfreiheit über das absolut notwendige hinaus Dinge zu tun. 19

5.1.6........... Als Christ den Verpflichtungen das notwendige Augenmerk schenken. 19

5.1.6.1........ Pflicht für Christen sich bis Jesu Rückkehr weiterhin am Sabbat und den Neumonden zu versammeln und die bestimmten Festzeiten einzuhalten. 19

5.1.6.2........ Neue Opfergaben treten nach Jesu Opfertod an die Stelle der alten. 20

5.1.6.3........ Wechsel im Hohepriesteramt ergibt Wechsel im GESETZ. 20

5.1.6.4........ Die blutigen Schlachtopfer hörten mit Jesus auf! 21

5.1.7........... Den Festzeiten und ihrem tieferen Sinn in der Endzeit besondere Beachtung schenken! 21

5.1.7.1........ Das geistige Haus von jedem Sauerteig der Sünde frei kehren. 21

5.1.7.2........ Paulus forderte Christen auf das Zusammenkommen nicht aufzugeben! 21

5.1.7.3........ Der Sabbat bleibt Tag der absoluten Ruhe mit Verbot jeglicher Geschäftstätigkeit 22

5.1.7.4........ Mit Opposition fertig werden wie die ersten Christen. 22

5.1.7.5........ Schlussfolgerungen zu Sabbat und Festtagen. 23

5.1.7.6........ Verändertes Verständnis für Christen von der Grundlage der Festzeiten in der Endzeit 23

5.1.7.7........ Die Feier des Pfingstfestes vorbereiten. 24

5.1.8........... Jesaja und Hesekiel verbinden Neumond, Sabbat und Festzeiten zum Tausendjahrreich Jesu. 25

5.1.8.1........ Hesekiels Hinweis, dass die Festzeiten im kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“ beachtet werden! 25

5.1.8.2........ Israel vernachlässigte den Sabbat und die Gebote der Festzeiten. 25

5.1.8.3........ Hesekiel wie auch Jesaja sprechen deutlich vom Neumond, Sabbat und den Festzeiten während des Tausendjahrreiches Christi! 26

5.1.8.4........ Die Dinge in Ordnung bringen solange noch Zeit dazu besteht! 27

 

 

 

5.1 Die Rolle der Versammlung in der Endzeit; wie weit sind jüdische Festtage für Christen verbindlich?

 

5.1.1           Im GESETZ Mose festgelegte Festzeiten

 

5.1.1.1         Sind jüdische Festtage auch für Christen verbindlich?

Sind Christen heute davon befreit irgendwelche jüdischen Festtage einzuhalten? Einige Texte des Paulus scheinen diese Theorie zu bestätigen und gewisse Religionsgruppen behaupten dies[1]. Ein Vergleich mit einigen Handlungen des Paulus zeigt aber das Gegenteil dessen, was christliche Kirchen heute lehren! Zudem erhellt ein Blick auf Prophezeiungen über das kommende, neue System deutlich, dass Jehova die Festzeiten Israels erneut vollständig wiederherstellen wird! Wahre Christen sind geistige Juden und versuchen Gottes Willen in jeder Angelegenheit zu erforschen! Sie bleiben nicht auf halbe, Weg stehen

 

Es gilt also gutes Unterscheidungsvermögen zu bewahren, was für Christen göttlich verordnete Pflicht bleibt, welche im GESETZ Mose verankert sind und was nicht weiter Pflicht ist, weil es nationales GESETZ Israels betraf, was die levitische Priesterschaft und den Tempeldienst betraf, die im „Bund mit Levi“ festgelegt waren, um Sein Volk Israel anzuleiten und vor schädlichen Einflüssen zu schützen! (Kol 2:8, 14) Wir wissen, dass die „Beschneidung des Herzens“ für Menschen aus den Nationen an die Stelle der Beschneidung des Fleisches trat! Die Taufe ist eine Bestätigung dafür, dass wir uns dem „GESETZ des Christus“ unterordnen und dadurch Eintritt in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ erhalten. Das Abendmahl oder Passahessen am 14. Nisan wissen wir bereits, dass es für Christen genauso verbindlich ist wie für die Juden! (Lu 22:19l 2:) (siehe NEWSLETTER JAN, MAR, APR)

 


 

5.1.1.2         Die Versammlung in Kolossä als Prüfstein menschlicher und göttlicher Verordnungen

Die Versammlung in Kolossä war durch Epaphras gegründet worden. einen den Aposteln und ihrer Lehre Getreuen, einem loyalen Diener Christi. Paulus versucht in seinem Brief jene Versammlung zu stärken, die ihn nie persönlich zu Gesicht bekommen hatte, doch kannte er einige ihrer Mitglieder von Angesicht her. Epaphras hatte ihm einen Bericht über den Zustand der Versammlung überbracht und darin auf hartnäckige Abweichungen seitens einiger ihrer Glieder hingewiesen (Kol 1:7-10; 2:1; 4:12).

 

Jene Versammlung war ähnlich wie jene in Ephesus starken Einflüssen seitens griechischer Philosophie, aber auch von Anhängern des Judentums ausgesetzt: So z.B. spielte auch hier die Frage der Beschneidung des Fleisches, respektive des Geistes eine Rolle (Kol 2:11). Paulus versuchte korrigierend einzugreifen und erklärt jenen tiefsinnige Zusammenhänge, die bevor Christus kam ein „heiliges Geheimnis“ innerhalb der Schriften waren, wie das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und der Person Jesus, als Gottes erste Schöpfung und „Haupt aller Dinge“ organisiert sein würde (Kol 1:13; 2:4, 10, 11).

 


 

Er erklärte, dass die „gegen uns lautende handschriftliche Urkunde“ ausgelöscht wurde. Was meinte er damit? Gewisse Religionen behaupten, das GESETZ Mose sei es, das nun weggefallen sei bei Jesu Tod. Die Strafbestimmungen im GESETZ Mose wurden den Israeliten verkündet, um sie zu lehren, dass Gesetzesübertretung nicht ohne Folgen bleiben würde. Sie bestand aus Verordnungen und war daran gerichtet Israel zu belehren, was in Gottes Augen annehmbar sei und was als Unrein gilt. Sünde wurde dadurch offenbar als Übertretung eines der göttlichen Gebote, was mit Strafe verbunden ist! Im „Bund von Moab“ wurde auf „Sünde“ gar ein „Fluch“ verhängt, bevor Israel das Gelobte Land betreten durfte! Einige Gebote waren gegen Menschen der Nationen gerichtet, die anderslautenden Geboten gehorchten, indem es zwischen sie und die Juden eine schützende, „trennende Zwischenwand“ bildete. Diese wurde durch Jesus niedergerissen, respektive weiter hinausgeschoben, indem sein vergossenes Blut frühere Sünden und dadurch den darauf lastenden „Fluch“ auslöscht, die in jener „handschriftlichen Urkunde“ gegen uns lauteten richterliche Urteile als Straf-„Verordnungen“ enthielt, die Todesurteile waren!

 

http://www.weltvonmorgen.org/images/body-text/jga01.jpg*** Rbi8  Kolosser 2:13-15 ***

Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen [[(das mittels des „Fluches“ auf uns lastende Todesurteil)]] und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, zusammen mit ihm [[(mittels des Taufens)]] lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus [[(Straf-)]]Verordnungen bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl genagelt wurde. 15 Die [[(bis heute herrschenden)]] Regierungen und die Gewalten [[(die Jesus der Gesetzesübertretung beschuldigt hatten und ihn, den Gerechten töteten)]] entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] [[(Pfahl)]] im Triumphzug einher.

 

https://images.gutefrage.net/media/fragen-antworten/bilder/26306572/0_original.jpg?v=1309108695000Jesus als dem „Haupt des Leibes“, der Versammlung, als König und Hohenpriester gehört die Unterordnung aller die ihn anerkennen. Die Kolosser waren in gewissen Dingen vom Glauben abgewichen, hinter irreführenden Mitgliedern hergelaufen, zum Teil Juden, z.T. Heiden. Paulus beruft sich nun auf sein Verwalteramt, um die Dinge richtigzustellen. Die Kolosser sollten in ihrer Hoffnung auf Christi Wiederkunft gefestigt werden und nicht anderen Herren, Regierungen und Gewalten nachfolgen, worunter auch der frühere Einfluss des Kaisertum und seiner Forderungen an die Bürger gehörte, darunter auch gewisse Speisevorschriften, heidnische Festtage und zügelloser Wandel (Kol 2:8, 10, 25-28; 3:4-11).

 

Jesus hat durch seinen Tod das in seinen Tagen herrschende pharisäische System entblösst, seine kleinliche Auslegung die ein „schweres Joch“ machte (Mat 11:29), das zudem unter Hilfe des römischen Imperiums handelte. Er hat jene „Regierungen und Gewalten“ öffentlich als besiegt dargestellt! Sie konnten seinen Willen das ganze GESETZ Gottes vollkommen zu erfüllen und dessen weitere Einhaltung zu lehren auch durch Gewaltanwendung nicht brechen! Jesus ist uns beste Anleitung, um strittige Fragen zu beantworten. Lassen wir uns durch niemanden verführen gegen seinen Rat zu handeln! Jesu Worte sind vollkommen eindeutig!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Wir weisen daher einerseits die pharisäerhaften kleinlichen Vorschriften von Religionsgemeinschaften hart und entschlossen zurück, andererseits versuchen wir die Gerechtigkeit die aus göttlichem GESETZ ersichtlich ist und den Rahmenbau vollkommen zu beachten, den dieses auch für geistige Juden, uns Christen bildet! (Rö 2:19-24)

 

5.1.1.3         Hebt der Schatten die Wirklichkeit auf? Wurde Gottes GESETZ tatsächlich abgeschafft? Verheerende Lügen werden entlarvt!

Auch einige Dinge im GESETZ Mose bezeichnet Paulus im Brief an die Kolosser als ein „Schatten künftiger Dinge“, während „die Wirklichkeit dem Christus gehört“. Jesus selbst bezeichnet sich als „Herr des Sabbats“, was seine hohepriesterliche Funktion ins Zentrum rückt (Mat 12:8). Hier ging es Paulus vorab um die Entfernung der trennenden Zwischenwand“ die Christen aus den Griechen und Judenchristen voneinander erneut zu scheiden suchte. Im GESETZ Mose war sie errichtet worden zur Abtrennung von schädlichem heidnischem Einfluss. Durch Jesu Tod war sie entfernt worden. Dies zeigte sich klar und deutlich, als Petrus den dritten und letzten „Schlüssel“ zur Öffnung des neuen Königreiches durch die Taufe des römischen Offiziers Kornelius benutzte! Gott selbst hatte die bisher unreinen Dinge damit gereinigt und erklärte all jene als „rein“, die sich Seinem Staatssystem anzunähern bereit waren, wie im Falle des Kornelius: „Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: ‚Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.‘ “. Eine Stimme hatte zuvor Petrus ermuntert: „Hör du auf, die Dinge verunreinigt zu nennen, die Gott gereinigt hat.“ (Apg 10:9-15, 34, 36, 44-48).

 

*** Rbi8  Epheser 2:15-18 ***

Durch sein Fleisch hob er die Feindschaft auf, das aus Verordnungen bestehende GESETZ [[(Gesetz; Sammlung)]] der Gebote, damit er die beiden Völker [[(Israel und Menschen der Nationen)]] in Gemeinschaft mit sich [[(in der Wassertaufe)]] zu einem neuen Menschen schaffe und Frieden mache 16 und damit er durch den Marterpfahl [[Pfahl]] beide Völker in einem Leib mit Gott völlig versöhne, weil er die Feindschaft [[(zufolge der auf jedem lastenden „Flüche“)]] durch sich selbst getötet hatte [[(Jesus starb an unserer Stelle betreffend des auf uns lastenden „Fluches“)]]. 17 Und er kam und verkündete die gute Botschaft des Friedens euch, den Fernen, und Frieden den Nahen, 18 denn durch ihn haben wir, beide Völker, durch einen Geist den Zutritt zum Vater.

 

Beachten wir, dass der „Schatten“ zuvor auf eine grössere Wirklichkeit hinweist, nicht aber die Wirklichkeit auflöst! Gottes Gunst ging von den Juden nun zu Menschen der Nationen über, als am Ende der siebzigsten Jahrwoche „der Bund mit den Vielen“ (mit „Lo-Ruhama“) endete!

 

http://www.chronologisches-bibelstudium.de/webdisk/files/jesus_brunnen_samaria.jpgGetaufte Christen stehen nun unter Christi Gebot, sind ihrem „Haupt“ und Richter gegenüber verantwortlich und sollen nun seinen Fussstapfen genau nachfolgen! Die „Trennwand“ der Feindschaft wurde durch Jesu Fleisch, sein Tod an unserer Stelle aufgehoben: Das aus „Verordnungen bestehende GESETZ der Gebote [[(der gegen uns lautenden Strafbestimmung zufolge Sünden)]]“. Es geht gemäss dem Thema das Paulus anspricht um die Verbote des Kontaktes zu Andersgläubigen, heidnischen, nicht um sämtliche Verbote und Gebote! Dies geht anschaulich aus der Begegnung Jesu mit der samaritanischen Frau hervor!

 

*** Rbi8  Johannes 4:9 ***

Darum sagte die samaritische Frau zu ihm: „Wie kommt es, daß du, obwohl du ein Jude bist, mich um einen Trunk bittest, da ich [doch] eine samaritische Frau bin?“ (Die Juden verkehren nämlich nicht mit Samaritern.)

 

Die Hervorhebung des Wortes „GESETZ“ in der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG DER HEILIGEN SCHRIFT durch Jehovas Zeugen und durch die WATCHTOWER Inc. soll den Eindruck erwecken, dass Jesus jedes GESETZ abgeschafft habe, was eindeutig den Status von Gesetzlosigkeit ergeben würde! Ein Christ muss sich vor solcher subtiler Art von Irreführung hüten! Dies würde einschliessen, dass göttliche Verordnungen und seine richterlichen Entscheidungen jeder Art dahingefallen sind, was der Gesamtaussage der Bibel vollkommen widerspricht! Es ist eine Verdrehung der Aussagen des Paulus, um eigenes unkorrektes Verhalten zu übertünchen! Genau vor solchen Personen hatte Petrus eindringlich gewarnt (2.Thess 2:3-5).

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:15-16 ***

Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten [[(in den Schriften; im GESETZ und den PROPHETEN)]] verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Das Verdrehen der Worte des Paulus und „der übrigen Schriften“ war bereits im ersten Jahrhundert bekannt und wirkte auf Versammlungen wie tödliches Gangrän! Hymenäus, Alexander und Philetus stammten aus der Versammlung Ephesus, welche Paulus zu jener Zeit persönlich beaufsichtigte und er hatte sie daraus entfernt, weil sie ihm mit ihren verdrehten Lehren grossen Schaden zugefügt hatten. Aus ihren Lehren „die Auferstehung sei bereits geschehen“ entstand später die Nikolaus-Sekte am Ende des ersten Jahrhunderts mit denselben verdrehten Lehren die Jesus darum „hasste“ (Off 2:6). Schlussendlich wurde daraus der Katholizismus mit ihrer Himmels- und Höllenlehre, wie auch die Orthodoxen, der Protestantismus und auch die Lehren von Jehovas Zeugen usw., die alle in der einen oder anderen Form wie Hymenäus behaupten die Auferstehung hätte bereits stattgefunden (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-19; 4:14, 15).

 

http://images.slideplayer.org/1/627849/slides/slide_11.jpgAn Hesekiels Worten hat sich nichts geändert! Wer aus eigenem Interesse falsches Prophezeit, der kann niemals Jehovas Anerkennung finden! Es mag lange gedauert haben, nun aber wird es Wirklichkeit! „Babylon die Grosse“ erhält ihren Lohn für ihre Lügengewebe falscher Prophetie! Alle verkünden ein Leben im Jenseits, das der Auferstehung der Toten durch Christus ab dem Beginn des „Tages des Herrn“, dem Millenniumsgericht entgegen redet. Jesus hatte deutlich vor einer Zunahme „falscher Propheten“ in der „Zeit des Endes“ geredet. Hesekiel wiederholt Jehovas eigene Warnung:

 

*** Rbi8  Hesekiel 13:8-10 ***

‚Dies ist daher, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „ ,Weil ihr Unwahres geredet und ihr in einer Vision Lüge geschaut habt, darum, siehe, bin ich gegen euch‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“ 9 Und meine Hand hat sich schließlich gegen die Propheten gewandt, die in einer Vision Unwahres schauen und Lüge wahrsagen. In der Gruppe der Vertrauten meines Volkes werden sie nicht verbleiben, und in das Verzeichnis des Hauses Israel werden sie nicht geschrieben werden, und auf den Boden Israels werden sie nicht kommen; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich der Souveräne Herr Jehova bin, 10 darum, ja darum, daß sie mein Volk irregeführt und gesagt haben: „Es ist Frieden!“, wenn kein Frieden da ist, und einer ist da, der eine Scheidewand baut, doch umsonst sind welche da, die sie mit Tünche verputzen.‘

 

Bereits zur Zeit Hesekiels, wie auch jener von Paulus, versuchten somit Führerpersönlichkeiten, um eigener Vorteile willen Menschen hinter sich zu vereinigen, indem sie die Schriften verdrehten, notwendige Dinge als unwichtig oder schädliche Dinge als wichtig erklärten. Sie bauten eine neue Scheidewand auf, um Christen von Jehova, dann von Jesus abzutrennen: „Lehren von Menschen“, aber nicht von göttlichen Verordnungen befolgend (Jes 29:13; Mat 15:9).

 

Deutlich spricht Hesekiel von Frieden: „ ‚Es ist Frieden!‘, wenn kein Frieden da ist...“, Frieden aber kommt nur da, wo gerechte Verhältnisse herrschen [Aa, Fa; A1, F1](Vergl. 1.Thess 5:1-5) Gerechte Verhältnisse aber aus Sicht Jehovas und Jesu herrschen nur da, wo deren Gebote Beachtung finden. Jesus erklärte diesbezüglich: „Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag;…“ (Joh 12:48)

 


 

5.1.1.4         Speise und Trank und Feste die nicht zu beachten sind

Betrachten wir nun die Aussagen des Paulus aufgrund der obigen Richtigstellungen! Paulus warnt die Korinther. Wie Petrus warnend darlegte, sind „Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten [[(in den Schriften; im GESETZ und den PROPHETEN)]] verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].“ Bedenken wir, dass Jesus äusserte, dass kein Buchstabe des GESETZES dahingefallen sei und Paulus selbst äusserte: „Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.“ (Rö 3:31)

 

Jesus war kein Vegetarier - sondern lebte die biblischen Gebote*** Rbi8  Kolosser 2:16-23 ***

Daher möge euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten [[(weil dies ja gesetzlich vorgeschrieben ist)]]; 17 denn diese Dinge sind ein Schatten der künftigen Dinge [[(künftig im Millennium)]], aber die Wirklichkeit gehört dem Christus [[(als dem Hohepriesterkönig)]]. 18 Laßt euch nicht um den Siegespreis bringen [[(durch Überredung zu Gesetzesübertretung)]] von jemandem, der Gefallen hat an [Schein]demut und einer Form der Anbetung der Engel, [[gr. = Boten, Vorsteher]] „indem er eintritt in“ Dinge, die er gesehen hat, und ohne rechten Grund aufgeblasen ist durch seine fleischliche Geistesverfassung [[(die doch dem „GESETZ des Fleisches“ vorrang gibt)]], 19 während er nicht an dem Haupt festhält, an dem, von dem aus der ganze Leib, durch seine Gelenke und Bänder versorgt und harmonisch zusammengefügt, weiterhin wächst mit dem Wachstum, das Gott gibt.

20 Wenn ihr mit Christus zusammen den elementaren Dingen der Welt abgestorben seid [[(in der Taufe, beim Untertauchen sterben wir gegenüber den fleischlichen Begierden und den Verordnungen gegenüber, die das System im Gegensatz zu Gottes Geboten fordert)]], warum unterwerft ihr euch, als lebtet ihr in der Welt, weiterhin den Verordnungen: 21 „Faß nicht an noch koste, noch berühre“ 22 in bezug auf Dinge, die alle dadurch, daß sie verbraucht werden, zur Vernichtung bestimmt sind, gemäß den Geboten und Lehren von Menschen? [[(Menschengebote, nicht Gottes GESETZ: z.B. Alkoholverbot, Vegetarisch Essen, den Fleischkonsum am Freitag verbietend usw)]] 23 Gerade diese Dinge besitzen zwar einen Schein von Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes; aber sie sind von keinem Wert im Kampf gegen die Befriedigung des Fleisches.

 

Ein exaktes Verständnis dieser Aussage des Paulus hilft uns vielerlei falsche Ansichten zu entlarven, die im Zusammenhang mit pharisäerhaften Kirchenvorschriften oder von Gruppen, welche mit einer bestimmten Lehre imprägniert wurden stehen. Gar auch mit dem Gegenteil, dem Unterlassen von festgesetzten göttlichen Normen in den Geboten, welche jene gemäss ihrer „fleischlichen Verfassung“ missachten! Echte Christen folgen den Schritten Jesu exakt nach, der keines der Gebote missachtete und die genauso ihren Sinn auf gesetzlich vorbestimmte Dinge richten, wofür sie niemand richten soll!

 

Jesus wartet an des Vaters Seite auf die Zeit seines Offenbarwerden, um den gerechten Zustand wiederherzustellen, zusammen mit der „Braut, der Frau des Lammes“, den Aposteln, die in der Frühauferstehung das Ende dieses Systems wie wir erwarten und dann mit all jenen treuen verstorbenen Christen zusammentreffen, indem Christus „gemäss Rang“ auferwecken wird (Kol 3:1-4).

 


 

(Vergleiche Grafik: 3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

Die Kolosser unterwarfen sich nicht himmlischen „Engeln[2] (gr. aggelos: Bote, Vorsteher), sondern Menschen mit einer „Scheindemut“, die aufgeblasen waren vor Stolz, die glaubten Dinge erkannt zu haben, die weder Jesus noch die Apostel gelehrt oder verordnet haben, die heidnische Lehren enthalten! Diese Vorsteher, die Schafe hinter sich und ihren später daraus erwachsenden Organisationen (Sekten, Religionsgemeinschaften) zu vereinen suchen, bringen somit Christen „um den Siegespreis“, um das „ewige Leben“, weil sie gemeinsam mit diesen „blinden Leitern in dieselbe Grube fallen“! (Mat 15:14) Dies deckt sich sehr wohl mit Jesu Aussage in Matthäus 24 über „falsche Propheten“ und  falsche Christusse“ (= falsche „Gesalbte“) und Offenbarung Kapitel 17, 18 über das Gericht an „Babylon der Grossen“.

 

Der Punkt des Versagens jener Vorsteher wird durch Paulus offengelegt: Sie „halten nicht an ihrem Haupt Jesus fest“, sondern setzen sich selbst oder ihre selbsternannten Vorgesetzten an dessen Stelle! In anderen Briefen beklagt Paulus solche Vorsteher als „falsche Lehrer“ und als „falsche Apostel“, die sich auf dieselbe Ebene der Apostel setzten, aber der „gesunden Lehre“ widersprechen! Wir als Christen sollten eine gesunde Vorsicht entwickeln, die auf Unterscheidungsvermögen gründet (2.Kor 11:12-15).

 

5.1.1.5         Wem unterwirfst du dich, wen wählst du dir als Haupt?

Paulus warnt uns vor der Unterwerfung unter solche menschliche, fleischlich gesinnte „Engel“, unter Vorstehern, welche trotz fortwährenden Studiums „keine genaue Erkenntnis der Wahrheit“ erlangten! Warnend vor solchen fleischlich gesinnten, aber Geistigkeit und eine Form der Gottergebenheit vorspielenden Verführern, erklärt Paulus dem jungen Timotheus:

 

https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=429x1024:format=jpg/path/s5b36428a757c820c/image/i04e0e26d7776ef82/version/1436954424/image.jpg*** Rbi8  2. Timotheus 3:1-7 ***
Dieses aber erkenne, daß in den letzten Tagen kritische Zeiten dasein werden, mit denen man schwer fertig wird. 2 Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, 3 ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, 4 Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott, 5 die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. 6 Denn von ihnen stehen die Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangennehmen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

 

Aus solchen christlichen Gruppen standen schon damals Männer auf die von Geldliebe getrieben wurden, an Ansehen und Macht weit mehr interessiert waren wie Jesus wirklich nachzufolgen, die oft mittels den leichter verführbaren Frauen ganze Familien unterminierten! Wie viel mehr trifft dies auf die heutigen Tage zu! Gott und seine gerechten Verordnungen beiseite schiebend machen sie sich selbst zum „Haupt“ von Familien und Versammlungen, indem sie sich in Dinge einmischen, die sie nicht angehen!

 

Christen starben mit Jesus zusammen in der Taufe den „elementaren Dingen der Welt“ gegenüber, dem „Gesetz der Sünde“ in unserem Fleisch (Rö 8:2). Paulus zeigt im selben Brief an die Kolosser, dass es um das Thema „Gebote und Lehren von Menschen“, nicht um Gottes Gebote oder Verordnungen des Christus geht! Die Gefahr die von solchen elementaren Verordnungen durch Menschen ausgeht ist ihr „Schein an Weisheit in einer selbstauferlegten Form der Anbetung und [Schein]demut, einer strengen Behandlung des Leibes.“ Es ist „Sauerteig der Lehre“!

 


(Vergleiche Grafik: 4.3  Durchsäuerung der Versammlung Gottes)

 

 

5.1.2           Christen in Der Endzeit zu besonderer Vorsicht aufgefordert!

 

5.1.2.1         Die Gefahren von religiösen Einflüssen in der heutigen Zeit erkennen!

Wie können wir diese Aussagen des Paulus in seinen Briefen auf unsere Tage umsetzen, um die Gefahrenquelle besser zu erkennen? Im Verlauf der Abhandlung gehen wir auf den spezifischen Teil der Sabbate, Neumonde und Festtage näher ein, wo von Christen durch Jesus gewisse Handlungen weiterhin verlangt werden, aber auch andererseits das bestehende System Satans die Beachtung ihrer heidnisch inspirierten Feste erwartet. Wie sollen Christen reagieren? Andere Handlungen, wie religiös verordnete Abstinenz bestimmter Speisen, Getränke oder Fastenzeiten gilt es auf die Aussage des Paulus hin auf ihren wahren Ursprung hin zu analysieren! Das Lügengebilde durch Vermischung von exakter biblischer Lehre und heidnischer Praxis ist heute sehr komplex und verführerisch! Dies war aber schon zur Zeit Jesu und des Paulus voll aktiv und hatte viel Zulauf.

 

Die Frage taucht zudem auf: Welche Festtage sind von Paulus gemeint, die Christen beachten, respektive nicht beachten sollten? Jene der Juden oder jene der Heiden oder überhaupt gar keine? „Daher möge euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten; denn diese Dinge sind ein Schatten der künftigen Dinge, aber die Wirklichkeit gehört dem Christus.“ (Kol 2:16:17)

 

Da Paulus auch Speisen anspricht die gemieden werden sollen bekommt das Thema Brisanz in einer Zeit, wo wir von jeder Art Gurus zu neuen Verhaltensweisen verleitet werden. Eine Unzahl von geistig orientierten Strömungen von Vegetariern, Antialkoholikern, Abarten im ehelichen Verkehr, Antirauchern, Yogaanhängern, Reiki-Fans, Bach-Blütentherapapie-Überzeugte, der Lesben- und Schwulen Bewegungen die an Gewicht zunehmen und tausend anderer Strömungen. Für eine ist Joghurt ein Heilmittel für andere jede Art Milchprodukte schädlich! Der eine sagt am Freitag sei nur Fisch erlaubt, der andere schwört darauf kein Tier zu töten. Inwieweit sind solche Verhaltensänderungen harmlos und wo beginnen sie uns geistig zu beeinflussen, weil sie mit heidnischen Bräuchen unterwandert sind?

 

Bild Sobald Lehren aus dem Heidentum die in Verbindung mit falscher Anbetung stehen mit christlicher Lehre zu einer Vermischung kommen, dann werden sie zur Gefahr! Nicht das Joghurt, nicht der inhalierte Rauch, nicht die Bewegungen des Yoga oder bestimmte Blüten, sondern der geistige Einfluss dahinter bildet die Gefahr: Sich in Abhängigkeit zu etwas oder gar jemandem bringen lassen! Paulus sagt, dass jeder in seinem eigenen Geist vom einen oder andern überzeugt sein mag, wo es jedoch zur alleinigen Regel, zur allgemeinen Lehre, hin zur Besessenheit wird, da tauschen wir unser Haupt Christus gegen ein anderes ein!

 

*** Rbi8  Römer 14:4-9 ***

Wer bist du, daß du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn. In der Tat, er wird zum Stehen veranlaßt werden, denn Jehova [[(der Herr, Jesus)]]  [3] kann veranlassen, daß er steht.

5 Einer urteilt, ein Tag sei über einem anderen [[(der Geburts, Hochzeits, Uniabschlusstag ect.)]]; ein anderer urteilt, ein Tag sei wie alle anderen; jeder [Mensch] sei in seinem eigenen Sinn völlig überzeugt. 6 Wer den Tag beobachtet, beobachtet ihn für Jehova [[den Herrn (Jesus)]]. Auch wer ißt, ißt für Jehova [[den Herrn (Jesus)]], denn er sagt Gott Dank; und wer nicht ißt, ißt nicht für Jehova [[den Herrn (Jesus)]] und sagt Gott dennoch Dank. 7 Keiner von uns lebt ja nur im Hinblick auf sich selbst, und keiner stirbt nur im Hinblick auf sich selbst; 8 denn wenn wir leben, leben wir für Jehova [[den Herrn (Jesus)]], und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova [[den Herrn (Jesus)]]. Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova [[dem Herrn (Jesus)]]. 9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder zum Leben gekommen, damit er [[Jesus]] Herr sei sowohl über die Toten als auch die Lebenden.

 

Bedenken wir die Worte des Paulus in Kolosser 1:13, dass Christen in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ versetzt wurden und wir bis heute um das Kommen von Gottes Königreich bitten, dieses somit in Zukunft liegt! Der König und Herr dem Christen auf Gottes Geheiss unterordnet sind ist somit Jesus!

 

Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.“ (Kol 1:13, 14)

 


 

Christliche Vorsteher müssen sich jeder für sich als seine „treuen Knechte“ oder „Sklaven“ erweisen. Jesus bleibt bis zum Abschluss des Systems dem Geiste nach bei den Seinen. Es ist Jesus, der vom Himmel her zur Erde zurückkehrt der jeden, die Lebenden und die Toten beurteilen wird! (Mat 19:23) Hüten wir uns Organisationen und deren Führer „anzubeten“, uns Menschen und deren Menschenlehren aus Menschenfurcht zu unterwerfen.

 

http://www.bruderinfo-aktuell.de/wp-content/uploads/Sklave-3.001-300x300.jpg*** Rbi8  Lukas 12:42-48 ***

Wer ist in Wirklichkeit der treue Verwalter, der verständige, den sein Herr über seine Dienerschaft setzen wird, um ihnen fortwährend ihr Maß an Speisevorrat zur rechten Zeit zu geben? 43 Glücklich ist jener Sklave, wenn ihn sein Herr bei der Ankunft so tuend findet. 44 Ich sage euch in Wahrheit: Er wird ihn über seine ganze Habe setzen. 45 Wenn aber jener Sklave in seinem Herzen je sagen sollte: ‚Mein Herr verzögert sein Kommen‘ und anfangen sollte, die Knechte und die Mägde zu schlagen und zu essen und zu trinken und trunken zu werden, 46 so wird der Herr dieses Sklaven an einem Tag kommen, an dem er [ihn] nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, und er wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und ihm ein Teil mit den Untreuen zuweisen. 47 Dann wird jener Sklave, der den Willen seines Herrn verstand, sich aber nicht bereit machte noch nach dessen Willen handelte, viele Schläge erhalten. 48 Derjenige aber, der [ihn] nicht verstand und so Dinge tat, die Schläge verdienten, wird wenige erhalten. In der Tat, von jedem, dem viel gegeben wurde, wird viel verlangt werden; und wen man über vieles setzt, von dem wird man mehr als das Übliche verlangen.

 

Die „Sklaven“ sind verpflichtet den Willen ihres Herrn Jesus zu kennen! Christen sollten sich somit nicht „falschen Herren“ unterwerfen, auch nicht oder vor allem nicht religiösen, die sie aus eigenem Blickwinkel aufgrund falscher Lehren als höherstehend beurteilen!

 

Dies geht klar und deutlich aus Offenbarung 1:19, 20 hervor, wo Jesus zeigt, dass er die „Sterne“ in den Händen hält, die als Diener der Versammlung in den meisten Bibelübersetzungen als „Engel“ (gr. = Boten, Versammlungsvorsteher) deklariert werden! Er korrigiert ihr Verhalten direkt durch die Hand des Apostels Johannes mittels der schriftlichen Aufzeichnung! Er kennt keinen indirekten Weg über den Papst oder irgend ein anderes religiöses „Haupt“! Jesus anerkennt somit keine Zwischenstufe als „Haupt“! Zudem ist jeder Mann als Haupt der Familie direkt Jesus unterstellt! (Jon 12:47-49) Paulus schrieb hierzu den Korinthern im 1.Brief:

 

*** Rbi8  1. Korinther 11:3 ***

Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott.

 

Kein Zweifel, Jesus ist das Objekt, „der Herr“ der obigen Aussage des Paulus in Römer 14:4-9! Obwohl stets als oberste Autorität Jehova die Ehre gehört, so lenkt Paulus den Blick hier vorab auf Jesus als den, der uns mittels seines Blutes für sich erkauft hat!

 


 

5.1.2.2         Völlig im Sinne überzeugt davon, ob es gut oder schlecht ist in den Augen Gottes!

Wir mögen in unserem Sinn völlig überzeugt sein, dass der 25. Dezember Jesu Geburt gewidmet sei und den Tag feiern. Bedenken wir dabei aber eine höherstehende Regel, dass unser Handeln auf Wahrheit beruhen muss und, dass wir nicht „am Tisch der Dämonen teilhaben“ dürfen! Der 25. Dezember war der Tag der „Sol invictus“, der „Wiedergeburt“ der „unbesiegbaren Sonne“, die aus irdischer Sicht als hellstem Gestirn in Wirklichkeit Satan, „dem Herrn der Dämonen“ zugeordnet wird. Zudem wurde Jesus erwiesenermassen nicht im Dezember, sondern im Oktober geboren!

 


 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Geburt)

 

Im Falle von Ostern mögen wir überzeugt sein, dass der Osterhase Eier legt und dies stets am Sonntag sei. Dies bedeutet keineswegs, dass dies klug ist, auf Wahrheit beruht und vom Herrn Jesus anerkannt wird! Jesus gebot unzweifelhaft seines Todes zu gedenken, dies mittels des Abendmahls zu feiern, am genau denselben Tag, wie es Juden in Jerusalem seit dem Auszug aus Ägypten beachteten, am 14. Des Monats Nisan (oder Abib)! Jesus erwähnt seine Auferstehung nicht als Gedenktag, aber der 16.Nisan gilt als Tag der Erstlingsfrucht. Der Sonntag, entsprach dem „ersten Tag der Woche“ und lag zudem ausserhalb des für Juden für eine öffentliche Zusammenkunft notwendigen Vorkehrung, der „sieben Tage der ungesäuerten Brote“. Der „erste und der letzte Tag“ waren stets ein „heiliger Sabbat“ für das ganze Volk! Der Tag aber, den Jehova im GESETZ für das Abendmahl zum Gedenken gebot war und blieb der 14. Nisan! (3.Mo 23:4, 5; Lu 22:19).

 

Ob eine Handlung „gut oder schlecht“ ist hängt somit nicht vom dem ab der subjektiv beurteilt, also hängt nicht von mir und meiner persönlichen Meinung oder ob es eine grosse Masse tut ab, sondern davon, ob es mit Jehovas Willen und seinen GESETZEN im Einklang steht!

 

5.1.2.3         Die Schwierigkeit exakte Daten im jüdischen Kalender festzusetzen

Im  Jahr 2005 (wo dieser Artikel entstand) hatte die Nichtbeachtung dieser Vorschrift Gottes uns nach den Mondmonaten zu richten eine Verschiebung von dreissig Tagen gegenüber dem Gregorianischen Kalender zur Folge! Christen feierten Ostern am 23. März, die Juden das Abendmahl am 23. April! Bedenken wir dabei, dass zwei Mal zuvor ein durch Jehova am 14. Nisan exakt fixiertes Datum als Gerichtstag gewählt wurde! Die orthodoxen Christen, Jehovas Zeugen, die Juden und die Katholiken und andere die ihren Glauben auf die Bibel setzen feiern zu vollkommen unterschiedlichen Zeiten! Ein wahres „Babel“ („Verwirrung“) an religiösen Ansichten!

 


 

(Vergleiche Grafik: Das Passahfest Mose und seine Bedeutung in der Endzeit)

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/BRIEFE%202013/X2.2-13.09.13%20%20Evangelien%207C-Dateien/image012.jpgEine weitere Verkomplizierung ergibt sich durch die unterschiedliche Länge auch bei den jüdischen Mondmonaten, da einige nur 29 Tage haben. Der Lunar-Monat beträgt nämlich etwa 29 ½ Tage!

 

Diese korrigierten 12 Mondmonate ergeben ein normales Lunarjahr mit 354 Tagen, was zum Sonnenjahr mit 365 Tagen 11 Tage Differenz ergibt.

 

Diesen fehlenden etwa halben Tag wird im jüdischen System ungefähr alle zwei Monate ausgeglichen. Aber auch dort gibt es mehrere die Sache komplizierende Ausnahmen! Sieben Schaltjahre fallen in einen Zyklus innert 19 Jahren, wo alle drei Jahre, manchmal aber auch nur nach 2 Jahren ein zusätzlicher Monat, der „Veadar“ eingeschoben wird (siehe Grafik oben, herausgesetzter Lunarmonat). Dann ergibt sich gegenüber dem Gregorianischen Kalender eine Übereinstimmung von rund einem Tag Differenz. 1948 und 1986 waren solche Jahre mit hoher Übereinstimmung, das Jahr 2005 ebenfalls.

 

Wir halten uns heute, seit 2014 an die jüdische Regelung die im Kalender KALUACH 3 (siehe Internet www.kaluch.com). Jehova befahl, dass das GESETZ und dazugehörige Anordnungen von Jerusalem ausgehen sollen.

 

(Jesaja 2:3, 4)  Denn von Zion wird [das] Gesetz [[GESETZ]] ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Aus Gottes Gesichtspunkt bedeutet Jerusalem „das Herz der Erde“, wohin Jesus bei seinem Kommen zurückkehrt [B1; Bb] (Mat 12:40). Ganz Israel, das zeitweise bis zum Euphrat und dem Nil reichte hat dieselbe Stunden der Einteilung, die durch Trompetenschall zu den Neumonden und Festzeiten angekündigt wurde.

 

Der jüdische Tag, seit Adam beginnt bei Sonnenuntergang des Vorabends und endet erneut bei Sonnenuntergang. Der Greenwich–Nullmeridian und die heutige Datumsgrenze im Pazifik sind menschliche Erfindungen, wie der julianische und gregorianische Kalender! Jehova hat sich und wird sich nie daran halten! Wichtig für das angekündete Geschehen der Endzeit!

 

Aus all diesen komplexen Zusammenhängen wird Jesu Ausspruch umso bedeutsamer, wo er ankündigt, dass niemand „Tag noch Stunde“ des Gerichtes kenne! Wir sollen somit wirklich bereit sein und uns heute nicht auf ein ganz spezifisches Datum versteifen, obwohl viele biblische Vorhersagen bestimmte Festzeiten als möglichen Gerichtstag hervorheben! Paulus erklärt Christen später, dass sie „Zeiten und Zeitabschnitte“ jedoch sehr wohl kennen würden!

 

(1. Thessalonicher 5:1-5)  Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag [[(der „Tag des Herrn“, hier der Gerichtstag [B2])]] genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer [[(Achtung: Mehrzahl!)]] sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

 

Deutlich wird durch die Worte des Paulus hervorgehoben, dass wahre Christen nicht in „Finsternis“ in „Unkenntnis“ sind, sondern die Zusammenhänge verstehen!

 

Ein weiterer Punkt ist, dass seit dem vierten Jahrhundert die Juden in der Diaspora statt eines Tages deren zwei beachten, um allfällige Abweichungen auszugleichen und die Sicherheit innerhalb des Mondmonats zu haben Gottes Gebot zu erfüllen! Diese jüdische Tradition wird z.T. auch heute weiter fortgesetzt, trotz computerberechneten astronomischen Tabellen, mit Jerusalem als zentralem Referenzpunkt.

 

Eine weitere Verkomplizierung kommt daher, dass einige Festtage künstlich vor oder nachverschoben werden, damit sie nicht unmittelbar vor oder nach einem Sabbat liegen. Man beruft sich dabei auf das Verbot Arbeit auszuführen. Der Kalender „Kaluach“ ignoriert diese Menschenlehren und ist unserer Ansicht nach daher vertrauenswürdig.

 

Für die Festzeiten des Passah 2015 haben wir in Grafiken diese Zusammenhänge beschrieben. Dabei verläuft die Datumsgrenze nicht wie heute generell akzeptiert im Pazifik, sondern der Euphrat trennt das Abendland vom Morgenland und die Stunden beginnen fortlaufend mit der Erdumdrehung in Jerusalem und damit in ganz Israel und enden am kommenden Abend beim Erreichen des Sonnenuntergangs am Euphrat!

 

Bereite dich vor auf die kommenden Festtage der Passahfeier im März/April 2015 und das Pfingstfest im Mai

 

   Das Neujahrfest (1.Nisan - Neumondfest) beginnt um ca. 18.00 h am 20. März (Freitag Sonnenuntergang), es dauert bis zum Abend des 21. März (Samstag). Versammlung: Samstag 09.00-11.00 anschliessend Mittagessen (respektive 15.00-17.00) (4.Mo 28:11-15; Jes 66:23).

 

Die Zeitzonen: Datumsgrenze im Pazifik   Das Abendmahl (14. Nisan) ist am Abend 2. April (Donnerstag nach Sonnenuntergang), Versammlung und Abendmahl ca. 20.00- 23.00 (3.Mo 23:5, 6)

  

   Das Fest der Passahwoche (15.-21. Nisan) beginnt am Abend ca. 18.00 h des 3. April (Samstag), dauert bis zum Abend des 9. April 18.00 (Samstag). Erster Tag Passah 3. (Samstag) und letzter Tag Passahfeier 9.4. (Freitag) sind heilige Sabbate mit Versammlung: 09.00-11.30; gemeinsames Mittagessen; alle übrigen Tage treffen wir uns um 17.00 zur Versammlung und zum Abendessen (3.Mo 23:6-14). Befreie Dich von jeder Art Sauerteig (Produkte mit Hefe) in deinem Haus, von physischer wie geistiger Durchsäuerung! (2.Mo 12:15; 1.Kor 5:6-8)

 

   Das Pfingstfest (6. Siwan) beginnt am Abend um 18.00 h des 23. Mai (Samstag), dauert bis zum Abend des 24. Mai 18.00 (Sonntag) Versammlung: 9.00-11.30, Mittagessen (3.Mo 23:15-21).

Keine Arbeit darf an den Sabbaten verrichtet werden; sie sind eine Ruhe für Jehova! (2.Mo 20:8-10; 3.Mo 16:29)

 

Wichtiger Hinweis betreffend Zeitzonen: Da Jerusalem in Gottes Augen „das Herz der Erde“ ist, so ist zu beachten, dass die Erdrehung den Zeitpunkt bestimmt, wo z.B. in den USA, in Japan, Thailand oder im Iran der Sabbat und die Festzeiten beginnen! Die Erde dreht nur in eine Richtung, um den 24 Stundentag, 12 Tages- und 12 Nachtstunden zu erfüllen! Nicht so wie auf dem Bild, wo + 1 Tag / - 1 Tag Verwirrung verursacht! Nicht der 0-Meridian, der durch Greenwich in London geht zählt, sondern die Zeit des Sonnenuntergang des Neumondfestes am 1.Nisan in Jerusalem, Jehovas Jahresbeginn und dann kongruent des 14.Nisan! Dieser 14.Nisan geht auch nach der modernen Datumsgrenze im Pazifik weiter, bis die 24 Stunden sich erneut in Jerusalem beim kommenden Sonnenuntergang schliessen! Da dies auch Gottes Gerichtstage der Endzeit betrifft ist diese Unterscheidung wichtig: Das Gericht beginnt zeitlich in Jerusalem und 24 Stunden lang all jene als „Schafe“ betrifft, die Gottes Willen erfüllen und Jesu Gebot des Abendmahls respektierten, auch was seine Sabbate und Feste angeht! „Denn Gott ist nicht [ein Gott] der Unordnung, sondern des Friedens.“! (1.Kor 14:33)

   Bedenken wir, dass das grösste Gebiet Israels in seiner maximalen Ausdehnung bis zum Euphrat reichte und alle männlichen Personen verpflichtet waren in Jerusalem das Passahmal zu feiern! Der erste jeden Monats wurde bereits auf der 40-jährigen Wanderung nach dem Auszug aus Ägypten per Hornstoss angekündigt, ebenso die Festzeiten, so dass es keine Unsicherheit gab! So wird das Abendmahl, um in Wirklichkeit ebenso am 14.Nisan zu sein nach der Datumsgrenze des Fernen Ostens am kommenden Tag nach Sonnenuntergang beendet, was für uns, von Europa oder Amerika aus gesehen immer noch derselbe Tag des 14.Nisan ist, weil ja der Tag mit dem Sonnenuntergang beginnt!

   Nicht unser subjektiver Standpunkt und nicht die letzte Weltmacht Anglo-Amerika bestimmt die Datumslinie, sondern Jehovas Sicht der Dinge der „über den Wolken“ thront und sich die Erde unter ihm nur in einer Richtung dreht! Sowohl Ägypten wie Jerusalem haben 2 Stunden Zeitverschiebung (-2 Stunden) (rot) wie London-Greenwich. Da der Zeitbegriff „Sonnenuntergang““ überall gleich verstanden wird, klar berechnet werden kann, so ist die Zählung vom Ausgangspunkt aus zu sehen: Ägypten, das Nildelta beim Auszug und Jerusalem, wo Jesus mit seinen Aposteln das letzte Abendmahl einnahm!

 

Jehovas Zeitzonen sind wichtig für seine Sabbate und Festzeiten!

 

 

Beachten wir die veränderte Stundeneinteilung, wo die Stunde „0“ statt in Greenwich in Jerusalem und ganz Israel zu zählen beginnt und keine Datumsgrenze im Pazifik kennt, sondern am kommenden Abend beim Erreichen des Euphrats. Der 14.Nisan, sowohl der Tag von Jesu Erhöhung „über alle Autorität im Himmel und auf der Erde“, nach seinem Tod um ca. 15.00 Uhr („um die neunte Stunde“) 33 u.Z. wie auch seine Erhöhung über seine Feinde in der Endzeit sind uns daher bekannt! Ihre Festsetzung auf der Zeitachse hängt von der Erfüllung der „Zeichen ab, die allesamt von seinen Gegnern her stammen, die Jesus erwähnte in Kapitel 24 von Matthäus (Lu 21; Mk 13).

 

Da Jehova sich nicht ändert und seine Gedenktage unveränderlich sind, daher gilt es uns an Jehovas Kalender der Festzeiten zu gewöhnen, der seit Erschaffung der Erde für die Menschen derselbe blieb.

 

5.1.2.4         Religiöse Vorschriften, welche das Verhalten der Anhänger in pharisäischer Weise beeinflussen

Alle Religionen brauchen das eine oder andere unbiblische Mittel, um ihre Anhänger an sich zu binden und sich von andern zu unterscheiden! Paulus warnt vor solchen Vorschriften: Faß nicht an noch koste, noch berühre“. Alle christlichen Sekten und Religionen behaupten aber die Grundlage zu ihrer Lehre aus der Bibel zu schöpfen! Es lohnt ihre Behauptungen anhand der Schrift weiter zu untersuchen!

 

http://www.scilogs.de/chrono/gallery/12/previews-med/ReligionWegweisung.JPGEinige religiöse Beispiele die Paulus damit konkret für heute anspricht:

 

Katholische Kirche: Verbot am Freitag Fleisch zu essen; Fastenwoche; Zölibat der Priester; keinerlei Geburtenkontrolle, bis zu tägliches Abendmahl (Hostie) statt den 14.Nisan zu beachten;

Jehovas Zeugen: Vollkommenes Rauchverbot; dreimaliges wöchentliches Versammlungs(obligatorium) und drei (obligatorische) Kongresse, exzessives Blutverbot, pharisäerhafte Regeln auf vielen Gebieten

Adventisten: Alkoholverbot, Vegetarier und Tabakverbot, Sabbatheiligung (= gut) und vierteljährliches Abendmahl (vierfach!)

Mormonen: Verbot von Alkohol, Schwarztee, Cola-Getränke etc. und Tabak; z.T. dagegen Mehrfachehe erlaubt; das Taufen von Toten

 

Die meisten dieser Verhaltensweisen sind mit einer „Scheindemut“ verbunden, wie Paulus dies warnend bezeichnet! Sie führen unweigerlich zum Sektarismus und zu einer selbstauferlegten zusätzlichen Isolation! So erwählen Menschen sich ihre Führer, weil sie offensichtlich eine leitende Hand suchen, die ihnen Grenzen oder Ritualhandlungen auferlegen, selbst wenn sie noch so unsinnig oder gar widernatürlich sind!

 

Uns, als Christen deren „Haupt“ Jesus ist soll jedoch das geschriebene Wort der Bibel eindeutige Anleitung bieten! Wir lassen uns nicht erneut von Dingen versklaven, die kein göttliches Erfordernis sondern „Menschengebot“ darstellen!

 

Paulus bringt diese Dinge alle auf einen gemeinsamen Nenner:

 

*** Rbi8  1. Korinther 6:12-14 ***

Alle Dinge sind mir erlaubt [[(ausser den im GESETZ festgelegten Grenzen)]]; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind mir erlaubt; aber ich will mich nicht in die Gewalt von irgend etwas bringen lassen. 13 Die Speisen für den Bauch und der Bauch für die Speisen; Gott wird aber sowohl ihn als auch sie zunichte machen [[(wo wir uns durch Sünde den „Fluch“ aufladen)]]. Der Leib nun ist nicht für Hurerei da, sondern für den Herrn; und der Herr ist für den Leib da. 14 Gott hat aber den Herrn auferweckt und wird auch uns durch seine Macht aus [dem Tod] auferwecken [[(entweder „zum Leben oder zum Gericht“ (Joh 5:28, 29))]].

 

Ob wir das eine vorwiegend essen oder es unterlassen, seit Adam sterben wir alle! Durch Christus und das Königreich Jehovas, die auf die Erde herabkommen, wird erst noch die Auferstehung der Toten und das wahre Leben folgen: Wo schädliche Wirkungen wie Krankheuten und Gebrechen aufgehoben werden, die kurz-, mittel- oder langfristig den Tod beschleunigen. Christus, der nicht mehr stirbt gibt dafür Gewähr!

 

Wo das GESETZ Jehovas oder Jesu Vorschrift nicht direkt etwas einschränkt oder verbietet ist einem Christen alles erlaubt! Er sollte aber die verschiedenen Faktoren, ob etwas gut oder schlecht ist prüfen und verstandesmässig beurteilen, anstatt einer religiösen Regel oder einem sturen Gesetz zu folgen!

 

5.1.2.5         Christen aufgefordert Gottes guten, annehmbaren und vollkommenen Willen zu erkunden!

Paulus bittet Christen in Rom sich mittels der Vernunft des „annehmbaren Willens“ Jehovas mittels Prüfung zu versichern. Wir möchten dies tun. Der damalige, dortige römische Einfluss der Politik aufgrund des Expansionsdranges der Cäsaren, auch seitens der heidnischen Religion, der grassierende Sittenzerfall und die unterschiedlichen philosophischen Strömungen müssen dort alle besonders stark gewesen sein!

 

https://i.ytimg.com/vi/IB7sVGPVUNI/hqdefault.jpgGenauso wie der Einfluss heute durch die „Insider“ wiederum stark ist durch die Idee der Globalisation und einer „neuen Weltordnung“, vollkommen ohne biblische Richtlinien, sowie ständig freizügigeren religiöser Einflüsse und ein vollkommener Liberalismus in jeder moralischen Norm. Schon die alte „Pax Romana“ der Cäsaren war daran gescheitert, trotz ausgezeichneter Armee, festen Gesetzen, einer flexiblen Verwaltung, guter Kommunikation dank eines hervorragenden Strassennetzes und einwandfrei funktionierendem Melde- und Postsystem.

 

(Vergleiche NEWSLETTER 05-02, Artikel: 2.4.1  Präsident Bush und die neue Weltordnung seines Vaters)

 

Paulus bittet Christen den Leib und Geist sauber zu halten, moralische Grundsätze gemäss Gottes Gebot anzuwenden! Er redete Christen nicht zu, sich nach der „Pax Romana“ und des Cäsars Willen auszurichten!

 

*** Rbi8  Römer 12:1-2 ***

Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, [das ist] ein heiliger Dienst gemäß eurer Vernunft. 2 Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Die Neugestaltung des Sinnes bindet sich nicht durch generelle Speise oder Verhaltensvorschriften, sondern durch einen neugestalteten Geist gemäss der Vernunft! Natürlich ist dies weit schwieriger wie Selbstkontrolle und Selbstdisziplin in der breiten Masse mittels Vorschriften und Gesetzen zu verankern! Paulus lehrt offensichtlich einen geistigen Liberalismus aufgrund echter Eigenverantwortung und wahrer Gottesfurch!

 

Bedenken wir stets, dass auch Christen weiterhin geistige Juden bleiben! Heiliger Dienst gegenüber Jehova steht auch mit seinen Festzeiten, den Ruhezeiten die ihm und seinem Wort gewidmet sind in Verbindung, Zeiten, wo Christen zusammenkommen, um sich gegenseitig zu stärken! Was Jehova als verbindlich erklärt hat und Jesus oder die Apostel nicht ausdrücklich aufgehoben haben, dies sollte für uns Grund darstellen, darüber nachzusinnen! Jesus warnte und ermunterte seine Jünger:

 

*** Rbi8  Lukas 16:10 ***

Wer im Geringsten treu ist, ist auch in vielem treu, und wer im Geringsten ungerecht ist, ist auch in vielem ungerecht.

 

Wir möchten Jehovas Willen und Jesu Verhalten auch in scheinbar kleinen Dingen erkunden!

 

5.1.2.6         Rückkehr zu den elementaren Dingen der Welt und des Judaismus?

Paulus schrieb an Christen in Galatien wegen der Frage der Beschneidung, die Beunruhigung hervorgerufen hatte. Durch gewisse Judenchristen aus Jerusalem war diese Disput erst aufgeworfen worden, Männern die aus der Gruppe früherer Pharisäer stammten (Apg 15:5; Gal 4:3).

 

Paulus griff dabei auch das Thema gewisser Feiertage auf. Er wies dabei allerdings Heidenchristen auf ihren früheren Lebenswandel hin, zu dem sie nicht zurückkehren sollten! Damals waren sie „armseligen und elementaren Dingen“ versklavt, wie eben den heidnischen Festen.

 

Datei:Roemische-Goetter-a20429871.jpg*** Rbi8  Galater 4:8-11 ***

Damals jedoch, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen als Sklaven, die von Natur nicht Götter sind [[(dienten sie menschlichen Göttern: Politischen und Religiäsen)]]. 9 Jetzt aber, da ihr Gott kennengelernt habt, oder vielmehr jetzt, da ihr von Gott erkannt worden seid, wie kommt es, daß ihr wieder zu den schwachen und armseligen elementaren Dingen zurückkehrt und wieder deren Sklaven sein wollt? 10 Ihr beobachtet peinlich genau Tage und Monate und Zeitabschnitte und Jahre [[(gemäss dem heidnischen, dem julianischen Kalender der doch seit 70 v.u.Z. im ganzen römischen Reich Geltung hatte)]]. 11 Ich fürchte für euch [[(da ja auf Missachrung von Gottest Sabbaten die „Abschneidung vom Volk“ steht)]], daß ich mich euretwegen irgendwie zwecklos abgemüht habe.

 

Eindeutig ist, dass Paulus hier spezifisch an Heidenchristen schrieb, die peinlich gewisse „Tage (Sonntag, Festtage der Heiden), Monate (mit 28, 29, 30 und 31 Tagen), Zeitabschnitte (Sonnenwende) und Jahre (mit 365 Tagen)“ beobachteten, welche mit ihrer früherer Versklavung unter Götter und Menschen in Verbindung standen. Paulus sprach nicht zu Juden und auch nicht von deren Festzeiten, deren „Zeitabschnitten“ wie z.B. der fünfzig Tage vom 2.Tag des Passah bis Pfingsten usw. welche er ja offensichtlich weiterhin selbst beobachtete und sie jenen Menschen als verbindlich mühevoll beigebracht hatte.

 

Was meinte Paulus somit, dass keinerlei „Tage und Monate und Zeitabschnitte und Jahre“ beachtet werden sollten? Nun Paulus selbst hielt sich strikte an die Sabbate, die Neumondfeste und feierte ganz offensichtlich das Abendmahl und Passah, und auch Pfingsten wie das Trompetenfest, den Yom Kippur (Sühnetag) und das Erntefest! Er suchte stets Versammlungen am Sabbat auf! Die Korinther unterweist er über das korrekte Abhalten des Passahmahls, weil sich Fehlverhalten breit gemacht hatte. Offensichtlich wollte er das Pfingstfest noch in Ephesus feiern, als er dort war und im Begriffe stand nach Korinth zu reisen, später beeilte er sich zu Pfingsten in Jerusalem zu sein (Apg 13:42, 44; 15:21; 18:4; 1.Kor 5:8; 16:7-9).

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a7/Herculaneum_Fresco_001.jpg/220px-Herculaneum_Fresco_001.jpgBeachten wir die Formulierung des Paulus am Eingang: Er schrieb deutlich an die Heidenchristen, die Gott erst kennen gelernt hatten und nun zu etwas zurückkehrten, was sie vordem als wichtig erachtet hatten. Die Juden dagegen kannten Gott schon von Beginn als Kleinkinder her! Es ging somit eindeutig um heidnische Festtage wie zum Beispiel den 25. Dezember, der schon damals im gesamten römischen Reich ein wichtiger Feiertag war. Der religiöse Dienst galt dabei dem römischen Kaiser als Gott!

 

Auch der Sonntag, welcher der Sonnenanbetung gewidmet war mag Einfluss gehabt haben, indem Festessen zu Ehren von Göttern wie Jupiter, Venus oder Saturn usw. teilgenommen wurde: „Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämọnen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämọnen werdet. Ihr könnt nicht den Becher Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] und den Becher der Dämọnen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ [[(des Herrn (Jesus))]] und am Tisch der Dämọnen teilhaben. Oder „reizen wir [[(den Herrn (Jesus))]] zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?“ (1.Kor 10:20-22).

 

So mögen viele andere regelmässige Feierlichkeiten in den Versammlungen Galatiens wiederum neu aufgekommen sein, wie Gedenktage für verstorbene Kaiser, Schlachten, heidnischer Götter, Tage besonderer Gestirne und ähnliches. Dies war aber gegen Jehova und gegen Jesus gerichtet, denen man sich bei der Taufe verpflichtet hatte, weil diese Art Festtage in Wirklichkeit einen Dienst für seinen Gegner Satan und dessen Helfer, die Dämonen darstellten (Vergl. Gal 3:1).

 

5.1.2.7         Die Apostel und die Jünger Jesu, später Paulus und die Christenversammlungen beachteten das Pfingstfest!

Genau fünfzig Tage nach dem zweiten Tag der festlichen Zusammenkunft des Passah, am 16.Nisan des Jahres 33, am Tag von Jesu Auferstehung begannen die fünfzig Tage des „Omer“ zu zählen, exakt bis zum 6.Siwan. Nun wurde wie seit dem Auszug aus Ägypten und der Gesetzesgabe durch Jehova nun nach Jesu Tod und Auferstehung das jährliche Pfingstfest gefeiert: Es war der Tag, wo durch Ausgiessen des Heiligen Geistes die Pforten des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ öffnete und damit verbunden das „GESETZ des Christus“ für jeden an jenem Tag Getauften in Kraft trat. Pfingsten fällt in diesem Jahr 2005 gemäss jüdischem Festkalender auf den 13. Juni. Nur Beachtung des jüdischen Kalenders macht es möglich, Gottes Festtage da einzureihen, wo sie auch im Himmel durch Gott, Jesus als Hohenpriester und die Engel beobachtet werden!

 

Im Jahre 33 u.Z., also mit dem Tod Jesu, wurde gemäss Paulus die „handschriftliche [[Gerichtsurteils-]]Urkunde, die aus Verordnungen [[(des Strafmasses)]] bestand“ durch Jesus symbolisch zufolge der nun erst nach dem GESETZ gekommenen „Unverdienten Güte“ „an den Pfahl genagelt“ (vergl. Gal 3:11-14).

 

http://www.steve-balan.com/wp-content/uploads/2014/08/Beitragszahlung-BGH-Urteil-145850624.jpg*** Rbi8  Kolosser 2:13-15 ***

Überdies hat [Gott] euch, obwohl ihr tot wart in euren Verfehlungen [[(Gesetzesübertretungen, welche den „Fluch“ zur Folge hatten)]] und in dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches [[(nun mittels Beschreibung der „Tafeln des Herzens“ mit dem „GESETZ des Christus“)]], zusammen mit ihm lebendig gemacht. Er hat uns alle unsere Verfehlungen verziehen 14 und die gegen uns [lautende] handschriftliche Urkunde, die aus [[(dem „Fluch“, den Urteils-)]]Verordnungen bestand und gegen uns war, ausgelöscht; und ER hat sie aus dem Weg geräumt, indem sie an den Marterpfahl [Pfahl, Stamm[]] genagelt wurde. 15 Die Regierungen und die Gewalten [[(der ersten und zweiten Himmel)]] entblößend, stellte er sie als besiegt in der Öffentlichkeit zur Schau und führte sie durch den [Marterpfahl] im Triumphzug einher.

 

Erst die „unverdiente Güte“ konnte die Bestimmungen im GESETZ Mose, den „Fluch“ vom „Bund vom Moab“ auslöschen, weil der Tod eines vollkommen Gerechten die Sünde und Vererbung des „sündigen Fleisches“ und dessen Todesfolge nun gelöscht werden konnte! „Nun ist das GESETZ nebenbei hereingekommen, damit die Verfehlung überströme. Wo aber Sünde überströmte, da strömte die unverdiente Güte noch mehr über. Wozu? Damit so, wie die Sünde als König mit dem Tod regiert hat, so auch die unverdiente Güte als König regiere durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.“ (Rö 5:20, 21)

 


 

Die „unverdiente Güte“ wird aber nicht bloss in der Taufe alle vorherigen Sünden zufolge Unkenntnis auslöschen, sondern auch Fehlerhaftigkeit während jeden Jahres am Sühnetag. Darum ist dieser Tag exakt an dem von Gott festgelegten Zeitpunkt so ungeheuer wichtig. Zu deutlich sind die Worte Gottes im Buch Levitikus: „Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sprach: „Doch am Zehnten dieses siebten Monats ist der Sühnetag. Eine heilige Zusammenkunft sollte für euch stattfinden, und ihr sollt eure Seelen [in Betrübnis] beugen und Jehova ein Feueropfer darbringen. Und ihr sollt an ebendiesem Tag keinerlei Arbeit tun, denn es ist ein Sühnetag, um für euch vor Jehova, eurem Gott, Sühne zu leisten; denn jede Seele, die sich an ebendiesem Tag nicht [in Betrübnis] beugen wird, soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. Was irgendeine Seele betrifft, die an ebendiesem Tag Arbeit von irgendwelcher Art tun wird, diese Seele muß ich aus den Reihen ihres Volkes vernichten. Ihr sollt keinerlei Arbeit tun. Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit für eure Generationen an allen Orten, wo ihr wohnt. Es ist ein Sabbat vollständiger Ruhe für euch, und ihr sollt eure Seelen am Neunten des Monats, am Abend, [in Betrübnis] beugen. Von Abend zu Abend solltet ihr euren Sabbat beobachten.“ (3.Mo 23:26-32)

 

Wenn die Sünden, die wir während des Jahres begangen haben nicht gelöscht werden, dann Häufen sie sich „bis zum Himmel“ auf! Jesus, als Gottes Wortführer, als Erzengel Michael verkündet laut der Offenbarung: „Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: „Geht aus ihr hinaus, mein [[(Jesu)]] Volk [[„Lo-Ammi““]], wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.“ (Off 18:4, 5) Jesus muss mit „eisernem Stab“ am Gerichtstag das Urteil festsetzen, um als ungehorsamer „Bock“ am Tag Harmagedons der Urteilsvollstreckung zu verfallen! Die Schafe aber blieben unter „unverdienter Güte“ und gehen daher in das „ewige Leben“ ein:

 

(Johannes 1:16, 17)  Denn wir alle haben aus seiner Fülle empfangen, ja unverdiente Güte über unverdiente Güte. 17 Denn das GESETZ wurde durch Moses gegeben, die unverdiente Güte und die Wahrheit sind durch Jesus Christus gekommen.

 

http://www.mariendonk.de/images/Mariendonk/stories/buch/buch_lesungen.jpgKönnen wir nun so gewichtige Zusammenhänge verstehen, welche „ … die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun]“? (2.Pe 3:16) Jene Theologen, welche „die ganze Zeit lernen aber nie zu einem genauen Verständnis“ der Zusammenhänge gelangen. Paulus klagt sie an: „Doch ihre Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet, weil er durch Christus weggetan wird.“ (2.Kor 3:4) Die „Lesung der Kirchenväter“, die alles so veränderten, dass es mit dem heidnischen Konstantin schlussendlich übereinstimmte, sie sind die Verantwortlichen, ohne wahre Denkkraft! Die meisten Theologen lehnen doch gar das Alte Testament als „veraltet“, als durch das Neue „ersetzt“ an. Was für eine Ignoranz! Paulus erklärte hierzu im Brief an die Römer weiter:

 

(Römer 3:21-26)  Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[(Gesetzeswerke wie blutige Opfer)]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus [[(die durch Moses angekündigte „GESETZ des Glaubens“ in den Propheten, den Jehova senden würde)]] für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 6 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.

 

Zudem wurden durch Jesus Verordnungen aus dem Weg geräumt, jene Teile des GESETZES, die Heiden den Zugang zum Tempel verwehrten, jene Teile, die Juden strikt von Heiden abtrennten wurden aufgehoben, die „Zwischenwand“ wurde niedergerissen respektive nach weiter draussen verschoben. Sie wurden durch etwas weit Besseres ersetzt: Die „Liebe zum Nächsten“, ja gar der Feindesliebe! Mit der Taufe des Kornelius dreieinhalb Jahre später traten diese neuen Regelungen in Kraft. Paulus zeigt zudem, dass der „Fluch“, das gegen uns lautende Todesurteil aufgrund früherer Gesetzesverletzungen „an den Stamm genagelt“ wurde, nicht aber wie einige behaupten das ganze GESETZ! Der Fluch ist handschriftlich in einer himmlischen Urkunde notiert! (Sach 5:1-4)

 

*** Rbi8  Galater 3:13 ***

Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm [[(nicht ein Kreuz! Jesus starb als Jude, wegen angeblicher Verletzung jüdischen Rechts)]] gehängt ist.“

 

http://harmagedon.com.ar/X/Newsletter/NEWSLETTER%202011/WEG%20ARTIKEL%202011/WEG%20Artikel%2011.10.1-Dateien/image044.jpgDiese detaillierten Verordnungen des mosaischen GESETZES waren für die Juden und sind für Christen ein „Lehrer“, der zu Jesus hinführte. Nun sollten nicht weiter detaillierte Vorschriften das Leben von Christen regieren, sondern der neugestaltete Sinn, der selbständig aufgrund exakter Kenntnis auf Gut und Schlecht achtet! Die jüdische Obrigkeit, die Geistlichkeit und die Richter und die römische Herrschaft wurden dadurch in der Öffentlichkeit als dem Sinn des GESETZES gegenüber vollkommen verblendet zur Schau blossgestellt. Sie hatte sich trotz GESETZEN als unfähig gezeigt, zwischen Recht und Unrecht zu entscheiden. Den Verbrecher liessen sie laufen, den Gerechten ermordeten sie!

 

Statt auf den Sinn des GESETZES zu achten hielten sie sich lieber stets an den Buchstaben des GESETZES, an kleinliche darüber hinausgehende Vorschriften und eigene Interpretationen. Den tieferen Inhalt des GESETZES, das Prinzip der Liebe missachteten sie vollkommen! Dies hatte zu Jesu Verurteilung geführt, einem vollkommen Unschuldigen, der das ganze mosaische GESETZ dem Sinne nach vollständig beachtet hatte. Jesus aber hatte ihren kleinlichen Vorschriften stets Widerstand geleistet und sie zuvor mehrfach öffentlich dafür getadelt:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:23-24 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Ausser den strengen GESETZEN der Absonderung drehten sich die levitischen Verordnung in weiten Teilen um Reinigungsvorschriften, Opferhandlungen im Tempel, die eben alle einen „Schatten künftiger Dinge“ darstellten. Diese Verordnungen wurden mit Jesu Opfertod beseitigt, mit dem Ende des „Bundes mit Levi“ durch bessere Verordnungen und Opfer ersetzt. Christus hatte das letzte und grösste blutige Opfer mit seinem eigenen Tod erbracht! Diese äusserlichen Dinge sollten fortan durch geistige Erfordernisse Ersatz finden! Bei sehr vielen dieser Dinge war es Paulus, der die Entsprechung in seinen Briefen erläutert (Kol 2:16, 17).

 

5.1.2.8         Versammlungsvorsteher, Älteste, Priester, Hirten die Gottes Gebote durch eigene Vorschriften übertreten

Was würde Jesus z.B. zu Ältesten von Jehovas Zeugen sagen, die einen Christen aus der Versammlung ausstossen, der versteckt drei Zigaretten geraucht hat und dabei jedes Mal ertappt wurde? Der Ausschluss entspricht doch der Todesstrafe! Beachten sie vielleicht „die gewichtigeren Dinge des GESETZES“ oder ist hier nicht längst ein neuer Pharisäismus am Zug?

 

https://www.landeskirche-hannovers.de/damfiles/default/evlka/frontnews/2014/01/04/378216_4470740-4004e55789e87a7fdfbc2369023cd978.JPGAber auch die Vorsteher anderer Kirchen stehen nun mitten im Kreuzfeuer der Anschuldigung, zum Teil jahrhundertealter Verbrechen gegen die Menschlichkeit! Der Katholische Pfarrer, der einer fünffachen Mutter das Verwenden des Kondoms oder des Antikonzeptiva-Gels verbietet und sie einer zusätzlichen Schar Münder aussetzt, die sie schlichtweg nicht mehr zu ernähren vermag! Das gleicht ebenso indirektem Mord!

 

Was mit dem Mormonenprediger, der seine Gläubigen anweist weder Schwarztee, noch Kaffee, noch Cola zu trinken und jene einem Gewissenskonflikt aussetzt, der immer und immer wieder zur Übertretung Anlass gibt? Gleichzeitig verweist er auf die Hölle, in der Sünder ewig braten! Welche todbringenden Heuchler!

 

Was mit dem Adventistenpastor, der den Alkohol verbietet und damit seine Schafe davon abhält vom Wein zu nehmen, der doch beim Abendmahl Jesu Blut versinnbildlicht? Er hält Christen davon ab das GESETZ zu erfüllen, um eher Menschengebot nachzukommen! Jesus warnte: Wer nicht an Blut und am Fleisch teilhat wird ewiges Leben nicht sehen! (Joh 6:52-56)

 

Alle diese christlichen Vorsteher aber missachten wichtige und klare Vorschriften, welche die Apostel und ersten Christen ganz offensichtlich beachteten! Sie zeigen dadurch deutlich, dass sie einem anderen Haupt gehorchen!

 

 

5.1.3           Jüdische Festtage wurden im Urchristentum beachtet!

 

5.1.3.1         Christen im ersten Jahrhundert hielten sich an die gesetzlichen jüdischen Feiertage

Das erste Pfingstfest nach Jesu Tod wurde durch die Apostel und die Jünger Jesu so gehalten, wie das GESETZ es vorschreibt und sie empfingen an eben diesem Tag den versprochenen heiligen Geist, als sie sich abgesondert von den Juden unter sich versammelten!

 

https://christlicheperlen.files.wordpress.com/2015/05/tongues_of_fire.jpg?w=535*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:1-4 ***

Während nun der Tag des Pfingst[festes] seinen Verlauf nahm, waren sie alle am gleichen Ort beisammen, 2 und plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und Zungen wie von Feuer wurden ihnen sichtbar und wurden verteilt, und auf jeden von ihnen setzte sich eine, 4 und sie alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Zungen [[(Fremdsprachen)]] zu reden, so wie der Geist ihnen gewährte, sich zu äußern.

 

Das war kein Zufall, sondern war verbunden mit dem Einhalten einer heiligen Pflicht, die Jehova ganz Israel aufgetragen hatte und nun einhundertzwanzig getaufte jüdische Nachfolger Christi ebenfalls beachteten! Diese versammelten sich zwar in Jerusalem, aber nicht mehr im steinernen Tempel, sondern unter sich, um Jehova und ihrem Haupt Jesus Ehre zukommen zu lassen, mit Wahrheit und Geist, nicht mit Ritualen! Das hätten sie im Tempel nicht tun können, weil die Juden sie als Aufwiegler den Römern übergeben hätten!

 

Jesus hatte einige Zeit zuvor einer samaritanischen Frau erklärt, dass die Zeit des Tempels in Jerusalem abgelaufen wäre!

 

http://www.nwerle.at/Bilder/WS08/KHM_Carracci.jpg*** Rbi8  Johannes 4:19-26 ***

Die Frau sagte zu ihm: „Herr, ich merke, daß du ein Prophet bist. 20 Unsere Vorväter haben auf diesem Berg angebetet; ihr aber sagt, daß in Jerusalem der Ort sei, wo man anbeten müsse.“ 21 Jesus sprach zu ihr: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden. 23 Dennoch kommt die Stunde, und sie ist jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. 24 Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.“ 25 Die Frau sagte zu ihm: „Ich weiß, daß der Messias kommt, der Christus genannt wird. Wenn dieser gekommen ist, wird er uns alle Dinge offen verkünden.“ 26 Jesus sprach zu ihr: „Ich bin es, der mit dir redet.“

 

Jesus selbst war somit jener erwartete Retter aus den Juden, der dies der Samaritanerin offen erklärte, dass weder der Tempel noch andere steinerne Kirchengebäude als Versammlungszentrum weiter gefordert waren, sondern nun die Zeit gekommen wäre, wo Menschen in ihrem Herzen Gott mit Geist und Wahrheit anbeteten! Alle ersten Christen versammelten sich in Privathäusern und hatten Gottes Anerkennung!

 

(Vergleiche:  3.1  Der geistige Tempel: Aufbau des Leibes des Christus)

 

5.1.3.2         Erste Darbringung an Jehova von reifem geistigen Gersten am Passah und geistigem Weizen an Pfingsten 33

Wie die versammelten Jünger an Pfingsten zeigten, blieb aber Jehovas GESETZ betreffend des Festes offensichtlich auch nach Jesu Tod in Kraft, mit gewissen Anpassungen, die nun durch den neuen, von Jehova ernannten Hohepriester, durch Jesus rechtskräftig geworden waren! (Joh 15:26)

 

Bereits fünfzig Tage vor Pfingsten, am zweiten Tag nach dem Abendmahl nach Sonnenuntergang (Donnerstag), am Tag nach dem „Vorbereitungstag“, dem  14. Nisan (Freitag) folgte am 15. Nisan, am doppelten Sabbat (Festtag, 1.Tag des Passah und normaler Sabbat zusammen), war wiederum eine heilige Zusammenkunft, die im GESETZ Mose von Gott vorgeschrieben war. Das hebräische Wort Sabbat bedeutet; aufhörenruhen und auch feiern.

 

http://www.bibel-offenbarung.org/images/stories/Bibel-Offenbarung/Bilder/Gerstenernte.jpgDann, am Tag danach, am 1.Tag der Woche (Sonntag) dem 16.Nisan musste Jehova die Erstlingsfrucht der Gersten dargebracht werden. Es war die erste reife Feldfrucht (3.Mo 23:6; 4.Mo 18:12). Es war der Tag, wo Jesus aus dem Grabe auferstanden war. Er selbst hatte angekündet, dass der „Tempel seines Leibes“ durch ihn wiederhergestellt würde (Joh 2:18-22). Petrus bestätigt, dass Jesus unmittelbar nach dem Tode im Himmel als das Geistwesen auferweckt wurde, das er vor seinem Tode war (Joh 17:5; 1.Pe 3:18). Im Gefolge davon erhöhte ihn der Vater „über alle Autorität im Himmel und auf Erden“ (Mat 28:18; Off 5:11, 12). Dadurch war er berechtigt und in der Lage selbst seinen menschlichen Leib wiederherzustellen.

 

Am heidnischen Sonntag, dem jüdischen „ersten Tag der Woche  nach dem „grossen Sabbat“ musste der Priester die „Erstlingsgarbe“ vor Jehova „hin und her weben“. Dies war somit am Tag von Jesu Auferstehung, wo er sich seinen Aposteln und einigen Jüngern als lebend offenbarte! (3.Mo 23:11b; 1.Ko 15:20; Joh 20:1)

 

*** Rbi8  Johannes 20:19-23 ***

Als es nun an jenem Tag, dem ersten der Woche, spät war und die Türen, wo sich die Jünger befanden, aus Furcht vor den Juden verschlossen worden waren, kam Jesus und trat in ihre Mitte und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“ 20 Und nachdem er dies gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und auch seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. 21 Jesus sagte nun wieder zu ihnen: „Friede sei mit euch! So, wie mich der Vater ausgesandt hat, so sende auch ich euch.“ 22 Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie [[(nur die 11 Apostel!)]] an und sprach zu ihnen: „Empfangt heiligen Geist. 23 Wenn ihr irgendwelchen Personen die Sünden vergebt, so sind sie ihnen vergeben; wenn ihr die von irgendwelchen Personen behaltet, so sind sie behalten.“

 

Thomas befand sich nicht unter den Elfen. Jesus war inzwischen im Himmel durch den Vater erhöht worden, gab nun den Aposteln Befehl und sandte sie aus! Nur ihnen, die Richterfunktion im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ innehatten gab er das Recht Sünden zu vergeben oder zu behalten. Im Brief an die Korinther macht Paulus später von diesem Recht anschaulichen Gebrauch (1.Kor Kap 5, 6; 2.Kor 2:5-8).

 

Auch fand am Ende der sieben Tage, am achten Tag der Feier der „ungesäuerten Brote“ wiederum eine heilige Versammlung statt. Diesmal war Thomas anwesend! Es war Freitag, nicht der reguläre Sabbat, sondern ein von Jehova verordneter hoher Sabbat, den die Jünger am Abend in einem abgesonderten Raum eines Privathauses beachteten, möglicherweise demselben Raum, wo sie das Abendmahl schon gehalten hatten.

 

Die Zählung bis PfingstenBeachten wir nun, welches göttliche Erfordernis die Jünger sieben Wochen später, an Pfingsten erfüllten, was der „Fünfzigste“ bedeutet, dem Tag der ersten reifen Früchte der Weizenernte.

 

*** Rbi8  3. Mose 23:15-17 ***

Und ihr sollt für euch von dem Tag nach dem Sabbat [[(nach dem 15. Nisan (Abib), am 16.Nisan)]], von dem Tag an, an dem ihr die Garbe des Webeopfers bringt, sieben Sabbate zählen. Volle [Wochen] sollten es werden. 16 Bis zu dem Tag nach dem siebten Sabbat solltet ihr zählen, fünfzig Tage, und ihr sollt Jehova ein neues Getreideopfer darbringen. 17 Aus euren Wohnorten solltet ihr zwei Brote als Webeopfer [[(zum Tempel in Jerusalem)]] bringen.

 

Als Getreideopfer wurde an Pfingsten die ersten reifen Feldfrüchte des Weizens Jehova als Erstlingsfrucht dargebracht, eine Garbe vom Weizen. Dies war ein Symbol, das auf eine grössere Gabe hinweist, die Jehova dargereicht werden sollte: Eine erste Gabe der Ernte in Form von Menschen. Jene ersten Nachfolger seines Sohnes, die sich am Pfingsttag nach seinem Opfertod versammelten! Sie stammten aus den „Wohnorten Israels“.

 

Alles war ein Symbol kommender Dinge, was mit dem Tempeldienst in Jerusalem zu tun hatte, jener „Wirklichkeit die dem Christus gehört“, dem „Herrn des Sabbats“, dem wahren, von Gott selbst eingesetzten Hohepriester (Kol 2:16, 17).

 

In der kommenden Juniausgabe des NEWSLETTER „DER WEG“ werden wir mehr über den Sinn und Zweck des Pfingstfestes in der Endzeit erfahren.

 

5.1.3.3         Jesus selbst gebot sich an Pfingsten zu versammeln!

Genau fünfzig Tage nach dem Passah sollte somit wiederum eine feierliche Versammlung stattfinden. Jesus wies speziell darauf hin, dass seine Nachfolger bis eben an diesem Tag in Jerusalem verbleiben und sich dort versammeln sollten. Es geschah somit auf seine Anordnung hin! Lukas beschreibt diesen Auftrag Jesu in der Apostelgeschichte (Lu 24:49):

 

:inReligion 1/2012 - DIE APOSTELGESCHICHTE DES LUKAS*** Rbi8  Apostelgeschichte 1:1-5 ***

Den ersten Bericht [[(das Evangelium von Lukas)]], o Theophilus, habe ich [[(Lukas)]] über alle Dinge verfaßt, die Jesus zu tun und auch zu lehren anfing, 2 bis zu dem Tag, an dem er hinaufgenommen wurde, nachdem er durch heiligen Geist den von ihm auserwählten Aposteln Auftrag gegeben hatte. 3 Diesen zeigte er sich auch, nachdem er gelitten hatte, durch viele sichere Beweise als lebend, indem er vierzig Tage hindurch von ihnen gesehen wurde und von den Dingen über das Königreich Gottes redete. 4 Und während er mit ihnen zusammenkam, gab er ihnen die Weisung: „Entfernt euch nicht von Jerusalem, sondern wartet weiterhin auf das, was der Vater verheißen hat, worüber ihr von mir hörtet; 5 denn Johannes taufte zwar mit Wasser, ihr aber werdet nicht viele Tage nach diesem in heiligem Geist getauft werden.“

 

Die Taufe mit heiligem Geist hing davon ab, dass Jesu Jünger seinen Auftrag wahrnahmen und weitere zehn Tage in Jerusalem verblieben. Am Pfingsttag sollte sich das erfüllen, was der Prophet Joel zuvor beschrieben hatte, dass in den letzten Tagen des jüdischen Systems auf alle Arten von Menschen göttlicher Geist ausgegossen werden sollte (Joel 2:28).

 

Hat diese Prophezeiung die durch Joel geäussert wurde aber auch etwas mit der Endzeit dieses Systems zu tun? Wir kommen etwas später darauf zurück!

 

5.1.3.4         Die erste Versiegelung von Christen mit heiligem Geist begann am Pfingsttag!

Gehen wir nun etwas weiter zurück, um mehr zum Thema Pfingsten zu erfahren. Es waren zehn Tage vergangen seit Jesus vor den Augen der elf Apostel zum Vater in den Himmel zurückgekehrt war. Wie eben gesehen, so bat er zuvor seine Nachfolger ausdrücklich in Jerusalem zu bleiben, bis sie heiligen Geist erhalten hätten: Entfernt euch nicht von Jerusalem, sondern wartet weiterhin auf das, was der Vater verheißen hat, worüber ihr von mir hörtet; denn Johannes taufte zwar mit Wasser, ihr aber werdet nicht viele Tage nach diesem in heiligem Geist getauft werden.

 

http://wol.jw.org/de/wol/mp/r10/lp-x/w14/2014/1682All jene, welche Jesus gehorchten und die gesetzliche Pflicht sich zu versammeln wahrnahmen, wurden nun ganz speziell gesegnet. Nur zehn Tage nachdem Jesus in den Himmel auffuhr war das Pfingstfest in Jerusalem, genau fünfzig Tage nach dem 16. Nisan am 6. Siwan. Jesus sprach von einer besonderen Taufe in heiligem Geist!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 2:1-2 ***

Während nun der Tag des Pfingst[festes] seinen Verlauf nahm, waren sie alle am gleichen Ort beisammen, 2 und plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.

 

Dieses Pfingstfest war somit eindeutig nach Jesu Tod. Wäre es keine Verpflichtung gewesen dieses Fest zu beachten, weil ja mit Jesu Tod das „GESETZ“ mit ihm an den Stamm geheftet wurde, wie z.B. Jehovas Zeugen lehren, warum dann versammelten sich die 120 Jünger genau zu diesem Datum?

 

Es war aufgrund des ausdrücklichen Wunsches Jesu geschehen, um ein prophetisches Erfordernis zu erfüllen, welches er ihnen selbst zu vollbringen versprochen hatte: Das Ausgiessen des heiligen Geistes durch ihn persönlich, nachdem er in den Himmel zurückgekehrt war und diesen „Geist“, die Macht hierzu vom Vater her erhalten hatte. Wozu führte dies weiter? An jenem Tag liessen sich 3000 Juden taufen, weil Petrus die Gelegenheit nutzte, um über Christus und das neue „Königreich des Sohnes seiner Liebe  zu sprechen! Juden wie Christen beachteten somit weiterhin die Festzeiten Gottes die im GESETZ vorgeschrieben waren!

 

5.1.3.5         Paulus beachtet als Christ das Pfingstfest sowohl in der Versammlung Ephesus wie auch in Jerusalem

Jahrzehnte nach jenem Pfingstfest, wo Geist ausgeschüttet wurde, zeigt Paulus, dass er sich diesmal wiederum bemühte genau zum Pfingstfest jenes Jahres noch in Ephesus zu verweilen. Wenn dieses Fest für Christen bedeutungslos gewesen wäre oder gar ein Rückfall zum jüdischen Gesetz dargestellt hätte, wie eine Gegner verlauten lassen, dann hätte Paulus es tunlichst vermieden dies in den Mittelpunkt zu rücken! Er selbst schreibt darüber an die Korinther:

 

*** Rbi8  1. Korinther 16:7-9 ***

Denn ich will euch nicht gleich jetzt auf [meiner] Durchreise sehen, denn ich hoffe, eine Zeitlang bei euch zu bleiben, wenn Jehova es erlaubt. 8 Doch bleibe ich in Ephesus bis zum Pfingst[fest]; 9 denn eine große Tür, die zur Tätigkeit führt, hat sich mir geöffnet, doch gibt es viele Gegner.

                                                                                                                                                                                         

Ganz offensichtlich war das jüdische und christliche Pfingstfest für Paulus eine gute Gelegenheit Zeugnis zu geben, obwohl die orthodoxen Juden ihm harten Widerstand leisteten. Dies war auf seiner zweiten Missionsreise.

 

Paulus beachtete gewisse jüdische Feiertage somit weiterhin, die Jehova zu beachten geboten hatte. Bei anderer, späterer Gelegenheit fuhr er diesmal auf seiner Reise an Ephesus vorbei. Laut den Aufzeichnungen des Lukas in Apostelgeschichte bemühte sich Paulus ganz offensichtlich genau zum Datum des Pfingstfestes in Jerusalem zu sein. Dieses Ereignis stand in Verbindung mit seiner dritten Missionsreise.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 20:16 ***

Paulus hatte nämlich beschlossen, an Ephesus vorbeizufahren, um keine Zeit in dem [Bezirk] Asien zu verbringen; denn er beeilte sich, um, wenn es ihm möglich wäre, am Tag des Pfingst[festes] in Jerusalem zu sein.

 

Fragen wir uns: Warum hätte Paulus das Pfingstfest beachtet, wenn es doch wie einige sagen [4] für Christen nicht weiter ein Obligatorium war? Wenn aber Judenchristen sowohl in Jerusalem wie Heidenchristen in Ephesus dieses Fest offensichtlich beachteten, war es nicht darum, weil es weiterhin als eine göttliche Pflicht geachtet wurde?

 


 

 

5.1.4           Verwirrende Lehrmeinung einiger christlicher Religionen

 

5.1.4.1         Bestätigte Paulus wirklich, Christen stünden nicht unter dem Erfordernis von Festzeiten?

Wir möchten hier die Lehrmeinung von Jehovas Zeugen etwas näher betrachten. Sie repräsentieren dabei auch andere Christenorganisationen. Sie ist wohl die aktivste Gruppe in der Verkündigung der Endzeit die gleichzeitig für die grösste Konfusion betreffend dieses Themas zu verantworten hat durch ihre Lehre der Aufrichtung von Gottes Königreich 1914!

 


 

(Vergleiche E-Buch: Der falsche Prophet; Anhang VI:  Die Wahrheit? Offener Brief an Jehovas Zeugen)

 

Ein Satz des Paulus wird von diesen Religionslehrern oft missbraucht, weil er, aus dem Zusammenhang gerissen, scheinbar das Gegenteil dessen anzeigt, was Paulus wirklich auszudrücken versucht! Wir aber möchten die Worte des Paulus so verstehen, wie er sie gemäss dem Kontext wirklich auszudrücken versuchte. Wir kennen den Text bereits:

 

*** Rbi8  Kolosser 2:16-17 ***

Daher möge euch niemand wegen Speise und Trank oder in Hinsicht auf ein Fest oder die Beobachtung des Neumonds oder eines Sabbats richten; 17 denn diese Dinge sind ein Schatten der künftigen Dinge, aber die Wirklichkeit gehört dem Christus.

 

Wer diesen Satz für sich alleine nimmt, könnte zum Schluss gelangen, dass jeder berechtigt ist bestimmte Feste, Neumonde und den Sabbat zu halten, respektive dies aus freiem Willen zu unterlassen. Stimmt dies aber? Ist dies wirklich das, was Paulus aussagen will? Paulus spricht dabei von einem „Schatten der künftigen Dinge“, verweist somit auf das Königreich Jehovas unter Christi Leitung. Dort wird solchen Festzeiten wiederum die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt! Beachten wir, wer ins „ewige Leben“ eingeht am Tag Harmagedons, und wer der „ewigen Abschneidung“ verfällt! (Mat 25:46)

 

https://i.ytimg.com/vi/ZnF58r6h3Po/hqdefault.jpg(Jesaja 66:23, 24)  „Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen“, hat Jehova gesagt. 24 „Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

Jesu Worte in der Bergpredigt, dass kein einziges Wort der Propheten und im GESETZ sich nicht erfüllen werden zeigt sich hier besonders als deutliche Warnung!

 

Sowohl der Prophet Jesaja wie Hesekiel sagten solches für das „neue Jerusalem“ und das „Königreich der (neuen) Himmel“ vorher, wo die von Jehova vorgegebenen Massstäbe unter dem einen Hirten Jesus auf Davids Thron wiederum generell Anwendung finden werden (Hes 34:22, 23; 43:10-12).

 

*** Rbi8  Hesekiel 45:16-17 ***

‚Was das ganze Volk des Landes betrifft, sie werden verantwortlich sein für diesen Beitrag an den Vorsteher in Israel. 17 Und dem Vorsteher werden die Ganzbrandopfer und das Getreideopfer und das Trankopfer während der Feste und während der Neumonde und während der Sabbate obliegen, während aller Festzeiten des Hauses Israel. Er wird es sein, der das Sündopfer und das Getreideopfer und das Ganzbrandopfer und die Gemeinschaftsschlachtopfer beschaffen soll, um Sühne zu leisten zugunsten des Hauses Israel.‘

 

Sich an den Festzeiten und den Gemeinschafts-Mahlzeiten durch gegenseitige Beiträge beizustehen und zur Freude aller, auch der Armen die wenig besitzen beizutragen, das sind Gott „annehmbare Opfer!

 

5.1.4.2         Christen sollten nicht auf menschliche Philosophien hereinfallen!

Das Textumfeld des weiter oben aufgeführten Zitates des Paulus im Brief an die Kolosser zeigt im Text etwas zuvor, dass die Angesprochenen dortige Heidenchristen waren, die gewarnt wurden, sich nicht durch „die Philosophie und leeren Trug der Menschen und deren Überlieferung“ dieser Weltordnung erneut verführen zu lassen, nachdem sie Erkenntnis der Wahrheit über Gottes Willen erreicht hatten! Christus sollte für alle Getauften ein und derselbe Massstab darstellen! Ihn gilt es nachzuahmen auch in geringen Details. So wie Christus gewandelt ist, so sollen seine Nachfolger Gottes Gebote halten, sowohl was den Sabbat betrifft, wie auch göttlich verordnete Neumonde und Festzeiten! Christus steht über jeder Art von menschlichen Herrschern, welche etwas anderslautendes befehlen mögen!

 

http://www.wbg-darmstadt.de/Files/Article/ARTK_C3D_B197461_0001.tif?scale=both&format=png&decoder=freeimage&builder=freeimage&height=280*** Rbi8  Kolosser 2:6-12 ***

Daher, wie ihr Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt weiterhin in Gemeinschaft mit ihm, 7 verwurzelt und erbaut in ihm und im Glauben befestigt, so wie ihr gelehrt worden seid, überströmend vor [Glauben] im Danksagen.

8 Seht zu, daß nicht jemand da sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und leeren Trug gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den elementaren Dingen der Welt und nicht gemäß Christus; 9 denn in ihm wohnt die ganze Fülle der göttlichen Wesensart körperlich. 10 Und so seid ihr im Besitz einer Fülle durch ihn, der das Haupt aller Regierungsmacht und Gewalt ist. 11 In Verbindung mit ihm seid ihr auch mit einer Beschneidung [[(des Herzens, mittels dem „GESETZ des Christus“)]] beschnitten worden, ohne Hände vollzogen durch das Abstreifen des Fleischesleibes [[(der männlichen Vorhaut)]], durch die Beschneidung, die zum Christus gehört, 12 denn ihr seid mit ihm in [seiner] Taufe begraben [[(abgestorben gegenüber dem „Gesetz des sündigen Fleisches“)]], und in Verbindung mit ihm seid ihr auch zusammen auferweckt worden [[(lebendig gemacht, gegenüber dem „GESETZ des Geistes“)]] durch [euren] Glauben an die Wirksamkeit Gottes, der ihn von den Toten auferweckt hat [[(aus dem sinnbildlichen Tod, zufolge des auf uns lastenden „Fluches“ auf Sünde)]].

 

Das Haupt aller Regierungsmacht und Gewalt, Jesus, empfahl Christen in der Endzeit zu Jehova zu beten, dass die Flucht während der „grossen Drangsal“ vor dem Ende „nicht am Sabbat“ geschehen soll, weil dadurch bestehendes göttliches Recht gebrochen würde. Er ordnete den Jüngern an, sich nach seinem Auffahrt in den Himmel, am Pfingstfest zu versammeln! „Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.“ (Mat 24:20-22)

 

Ein Christ hat sich mit der Taufe dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ hingegeben und ist gegenüber der Welt und deren gottentfremdeten Ansprüchen gestorben! Er hat Jesus als König und als Hohepriester, als einziges wahres „Haupt“ anerkannt und unterwirft sich ihm und den GESETZEN jenes neuen Königreiches! Jesus kam nicht um göttliche GESETZE abzuschaffen, sondern um sie zu erfüllen! Seine Nachfolger sind auch heute aufgefordert ihm in seinen Fussstapfen nachzufolgen! (Mat 5:17-20; 6:33)

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:21-22 ***

In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. 22 Er beging keine Sünde [[(keine Übertretung göttlicen GESETZES)]], noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.

 

Gemäss dem Kontext des Paulus ist also jener, der Christen verführte und fälschlich richtet, wie im weiter oben aufgeführten Satz an die Kolosser im Vers 16 erwähnt wird, nicht ein wahrer Christ oder Jude, sondern der verführende „Philosoph“, der behauptete, dass die Beachtung des Neumondes und der Sabbat unwichtig sei! Das wird leicht verständlich im Zusammenhang mit dem Passah und Abendmahl am 14. Nisan, der ohne genaue Kenntnis des Neumondes nicht festgelegt werden kann! Auch der Pfingsttag hängt indirekt davon ab! Alle diese Feste tragen den Titel „Sabbat“, was einem Tag der Ruhe und Heiligung durch Erinnerung an Jehovas Taten seit der Schöpfung entspricht!

 

Die Heiden im ganzen römischen Imperium behaupteten, dass der Sonntag von Wichtigkeit sei, an welchem dem Sonnengott Dienst dargebracht wurde und dem Kaiser als Gott Speisen und Trankopfer dargereicht wurden. Der Julianische Kalender hatte den dreissigtägigen Mondmonat abgeschafft und im ganzen römischen Imperium das Sonnenjahr mit Monaten unterschiedlicher Länge von 28 bis 31 Tagen eingeführt. Das mochte gewisse Vorteile bringen, überhöhte sich aber über Jehovas Recht genau spezifizierte Tage nach seinem Kalender festzulegen!

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/21/Apollo1.JPG/220px-Apollo1.JPGSol (römische Mythologie)  Wikipedia [5]

 

   (Bild: Apollon-Sol mit 7-strahliger Gloriole des Helios, römisches Bodenmosaik, Tunesien, spätes 2. Jahrhundert)

 

   Sol (lateinisch sol „Sonne“) ist der Sonnengott der antiken römischen Mythologie. Bekannt ist er vor allem in seiner seit dem 2. Jh. n. Chr. gebräuchlichen Erscheinungsform als Sol invictus (lat.; „unbesiegter Sonnengott, oft weniger treffend übersetzt als „unbesiegbarer Sonnengott“). Sol entspricht zwar dem griechischen Helios, mit dem er auch ikonographisch Übereinstimmungen zeigt, aber er wurde nicht aus der griechischen Religion übernommen, sondern ist einheimischen Ursprungs.

 

5.1.4.3         Gottes Gerichtstag wurde längst innerhalb Jehovas Kalender festgelegt!

In diesem Zusammenhang gilt es vor allem in der Endzeit einem ganz spezifischen Tag den Gott seit langer Zeit festsetzte unsere Aufmerksamkeit zu schenken. Paulus gibt diesen Hinweis den heidnischen Athenern in seiner denkwürdigen Ansprache vor deren Gericht und deren Richtern auf dem Areopag, unterhalb der Akropolis!

 

https://media.static.pinakothek.de/unsafe/600x/9044_1078.jpg *** Rbi8  Apostelgeschichte 17:31 ***

Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

 

Ein einzelner, von Gott im Voraus festgelegter Tag, um die gesamte Erde zu richten! Das benötigt einen universell gültigen Kalender! Natürlich hatten die Athener darauf höchstens Spott übrig. Uns aber, die wir den Worten des Paulus eifrig lauschen, gibt der Apostel einen wichtigen Hinweis: Gottes Kalender und seine Festtage waren stets für Sein Volk Israel von herausragender Wichtigkeit, weil Er immer an diesen Tagen darauf achtete, ob sie Ihm gehorchten und um mit ihnen etwas Besonderes zu wirken: Angefangen mit dem Passah des Auszuges aus Ägypten und dem Gericht in jener Nacht des 14. Nisan an der Erstgeburt jener, die sie versklavten!

 

Auch damals hielt Er seinen bereits an Abraham vorhergesagten Fahrplan exakt ein: „Und er begann zu Ạbram zu sprechen: ‚Wisse bestimmt, daß deine Nachkommen ansässige Fremdlinge werden in einem Land, das nicht das ihre ist, und sie werden ihnen dienen müssen, und diese werden sie bestimmt vierhundert Jahre lang niederdrücken. Die Nation aber, der sie dienen werden, richte ich, und danach werden sie mit viel Habe ausziehen.‘ “! Die Angaben über Dauer gewisser Zeiten und Zeitabschnitte im Bibelbuch Daniel bestätigen dieses strikte Einhalten von vorgegebenen Zeitabschnitten!

 

Der Messias kam zum vorhergesagten Zeitpunkt zu Johannes an den Jordan zur Taufe und sein vorhergesagter, gewaltsamer Tod mittels seiner Feinde erfolgte exakt dreieinhalb Jahre später. Dies war eine eindrückliche Bestätigung dessen, dass auch in der Endzeit dieser Fahrplan Gottes exakt abgearbeitet wird!

 

(Vergleiche NEWSLETTER 05-03: 3.4.1.4  Die Prophezeiung der siebzig Jahrwochen: Was geschieht, in welcher Reihenfolge?)

 

http://kath-zdw.ch/maria/images/enoch1306.jpgGenau dieses Zusammenkommen zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt muss am grossen Gerichtstag in der Endzeit erdenweit ebenfalls von Einfluss sein, da ja Christi Volk sich vereint vor ihrem Richter Jesus versammelt! Vom Gerichtstag an den „Schafen und Böcken“ wird als von „einem Tag“ gesprochen an dem sich Jesu Volk vor ihrem Herrn und Richter versammelt! Wie aber können sie dies tun, wenn alle Religionen betreffend der Festzeiten andere Daten lehren?

 

 *** Rbi8  Matthäus 25:31-33 ***

Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm [[B1]], dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen [[B2]]. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

 

Die Schafe hören ganz offensichtlich auf Jesus und tun dies, was er von ihnen erwartet! Er erfüllte in allem als unser Vorbild Gottes Willen, auch was die Festtage betrifft. Die Böcke folgen dagegen ihren religiösen Führern, die irgendwelche widersprechende Anleitung erteilen und den Cäsar über Jesus und selbst über Gottes Anweisungen stellen!

 

5.1.4.4         Das Passah des ersten Jahrhunderts als Vorbild

Der Tag von Jesu Auferstehung im Fleische war ein Tag nach dem obligatorischen Festtag, des 15. Nisan! Am 16. Nisan durfte somit erneut Arbeit verrichtet werden, weshalb erst nach Sonnenaufgang die treuen Frauen mit Dingen zur Einbalsamierung des Leichnams zum Grab gingen! Sein Todestag, der 14. Nisan, etwa um 15.00 Uhr, der Zeit der zweiten Opfergabe im Tempel musste nur am Vorabend, nach Sonnenuntergang durch das Passahmahl beachtet werden, ansonsten galt es als Vorbereitungstag für das grosse Fest! Der 15. Nisan dagegen war ein doppelter Sabbat mit öffentlicher Versammlung und vollkommenem Verbot jeder Arbeit!

 

http://images.slideplayer.org/10/2703621/slides/slide_14.jpg Beachten wir, dass auch kein Gericht an diesem Tage tagen durfte, weshalb die jüdischen Oberpriester Jesu ungerechtes Verfahren noch Nachts und vor dem Beginn des Sabbats am Freitag, dem 14. Nisan vor ca. 18.00, dem Sonnenuntergang ausführen und abschliessen wollten! All dies sind nützliche und wertvolle Hinweise auf den kommenden Gerichtstag und Jehovas Vorgehensweise inmitten seiner Feinde!

 

(Vergleiche Grafik: Das Passahfest Mose und seine Bedeutung in der Endzeit)

 

Jesus bestätigt die Worte des Paulus, dass er alle Nationen am Gerichtstag vor sich versammeln werde. Es muss somit ein von Jehova im vornherein festgesetzter Tag sein, jedermann musste ihn kennen: Wie sonst würden sich die Menschen erdenweit innerhalb derselben 24 Stunden versammeln, an „einem Tag“ wie es in der Apostelgeschichte Paulus erwähnt? Bedenken wir Jesu obige Worte: „Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt.“

 

Die Schafe würden auf Jesus und damit auf Jehova hören. Die Böcke dagegen würden irgendwelchen Führern nachfolgen, an irgendwelchen Tagen sich versammeln!

 

5.1.4.5         Konstantin als Wegbereiter des totalen Chaos in Bezug auf Jehovas Festzeiten

http://www.grossaspach-evangelisch.de/fileadmin/mediapool/gemeinden/KG_grossaspach/_migrated/kirchenjahr-rad.pngSolche bockgleichen Führerpersönlichkeiten hatten unter viel Gerangel bis zum dritten und vierten Jahrhundert die Oberhand in den Christenversammlungen gewonnen und unterwarfen sich für erhaltene Vorrechte im Jahre 321 u.Z. gerne dem Diktat Konstantins, den Sonntag als Ruhetag und Tag für Gottesdienst anzunehmen!

 

Im Jahre 325 wurde unter Konstantins Führung auch das religiöse Jahr der Christenheit definiert, was den Festzeiten Jehovas weder im Tag noch im Jahresablauf entspricht. Ein wahrlich verheerendes Dilemma wurde durch Konstantin und die ihm hörigen Bischöfe und deren Priesterschaft geschaffen und wird bis heute kopiert!

 

(Vergleiche NEWSLETTER 05-03: Artikel:  3.1.4.4  Sonnenanbetung im inneren der Christenheit?)

 

Damit aber wurde durch jene christlichen Neuheiden zur Zeit Konstantins die Lehre des Paulus und der übrigen Apostel vollkommen entwertet, dass am Sabbat regelmässig zusammengekommen werden müsse! Es war durch Jesus nicht irgend ein anderer Wochentag anstelle des im GESETZ Jehovas im vierten der Zehn Gebote festgesetzten Sabbats für das Zusammenkommen erwählt worden, wie einige Religionisten dies seither behaupten, die bis heute den Sonntag oder einen anderen Wochentag ausser dem Sabbat zu verteidigen suchen (Heb 10:23-25).

 

(Vergleiche Grafik: 4.2  Prinzipien und Gesetze)

 

 

5.1.5           Sabbat und Neumond als Tag der Zusammenkunft

 

5.1.5.1         Was hat es mit der Beachtung des Neumondes auf sich und wie steht dies im Zusammenhang mit dem Julianischen Kalender?

Ewiger Kalender Seit Julius Cäsar und seiner Kalenderreform 70 v.u.Z. sollte der erste jeden Monates gemäss seinem Kalender wichtig sein, da sein nach ihm benannter „Julianischer Kalender“ sich nicht weiter nach dem Mond richtete, nun 365 Tage aufwies, sondern das Sonnenjahr in den Mittelpunkt rückte. Wiederum drehte es sich schlussendlich um die heidnische Sonnenanbetung! Julius Cäsar liess sich dabei vom alexandrinischen Gelehrten Sosigenes beraten.

 

Mit einem aussergewöhnlichen Schaltjahr mit 445 Tagen begann er die Einführung des neuen Kalenders im Jahre 46 v.u.Z., das Folgejahr war ein gewöhnliches Schaltjahr von 366 Tagen. In der Folgezeit gab es Fehler in der Anwendung der Schalttage bis zum 8.Jh. u.Z.. Geschichtliche Datierungen sind somit um Tage ungenau aus Unkenntnis der Schaltjahre!

 

Interessant zu Wissen ist es auch, dass vor dem Jahre 46 v.u.Z. ja der Mondkalender vorherrschte und jede Art Datierung die vor dieses Datum reicht und auf dem Julianischen System aufbaut eine Extrapolation darstellt, also einer annähernde Hochrechnung entspricht! Wir sollten somit Geschichtlichen Daten wie dem „2. Oktober 607 v.u.Z.“ als Datum der Zerstörung Jerusalems [6] keinen „religiösen“ Charakter zumessen, sie mit gesunder Vorsicht geniessen!

 

5.1.5.2         Der Gregorianische Kalender mit einigen geschichtlichen Stolperfallen

Der Gregorianische Kalender der heute gilt glich Unstimmigkeiten des Julianischen Kalenders, der 11 Minuten und 14 Sekunden zu lang war aus. Dadurch wurde der nominale Frühlingsanfang am 21.März exakt dem Sonnenjahr angeglichen, was für die Bestimmung des römisch-katholischen Osterfestes von Bedeutung war.

 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/69/Julian_to_Gregorian_Date_Change.pngDas Datum hatte sich bis zum 16.Jahrhundert um 10 Tage verschoben! 1582 wurde durch Papst Gregor XIII. Eine Kalenderreform durchgeführt. Auf den 4.Oktober 1582 folgte der 15.Oktober, die Wochentage wurden dabei fortlaufend weitergezählt. Zudem wurden die vierjährlichen Schalttage des 29.Februars alle vollen Jahrhunderte, die nicht durch 400 teilbar sind abgeschafft.[7] Das Jahr wurde mit 365.2425 Tagen Länge festgelegt. Nach 3333 Jahren ist erst ein zusätzlicher Schalttag notwendig!

 

Da nur überwiegend katholische Länder den Gregorianischen Kalender einführten gibt dies bei Geschichtsdatierungen ein weiteres grosses Problem seit dem 16.Jahrhundert! Wiederum gilt es Geschichtsdaten mit gewisser Vorsicht anzufassen!

 

Die Berechnung des Jahres von Christi Geburt wird dem Abt Dionysius Exiguus im Jahre 525 u.Z. zugeordnet. Das Jahr 0 existiert in der Zeitrechnung nicht. Gegenüber dem astronomischen Jahr verschiebt sich somit Jesu Geburt im Oktober auf das Jahr 2 vor unserer Zeitrechnung! Dies zu beachten führt zudem dazu, dass der Jahrtausendwechsel genau genommen nicht am 1.1.2000, sondern am 1.1.2001 erfolgen musste. Man nimmt diese Dinge offensichtlich nicht allzu genau!

 

5.1.5.3         Jehovas Kalender auf unabsehbare Zeit gültig!

Jehova dagegen bezeichnet das Erscheinen des Neumondes als Beginn eines neuen Monats und legt Wert darauf „zur Bestimmung von Zeiten und Zeitabschnitten und Tagen und Jahren“. Auch das Datum des Jahresbeginns ist bei ihm mit dem ersten Tag des Monats Nisan (oder Abib) seit dem Auszug aus Ägypten erneut festgesetzt (1.Mo 1:14-16).

 

*** Rbi8  2. Mose 12:17-18 ***

Und ihr sollt diesen Tag durch eure Generationen hindurch als eine Satzung auf unabsehbare Zeit beobachten. 18 Im ersten Monat, am vierzehnten Tag des Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuerte Brote essen bis zum einundzwanzigsten Tag des Monats am Abend.

 


 

(Vergleiche Grafik: Das Passahfest Mose und seine Bedeutung in der Endzeit)

 

Um den vierzehnten Tag des Monats zu berechnen mussten die Israeliten somit den ersten Tag des Monats beachten, das war in Verbindung des Erscheinens des Neumondes! Jeder Israelit war dazu in der Lage, unabhängig davon, wo er sich ausserhalb Israels befand, ohne dazu einen komplexen Kalender, mit unterschiedlicher Anzahl Tage jeden Monats, wie beim Julianischen zu konsultieren! Das würde auch dreieinhalbtausend Jahre nach Mose Aufzeichnungen, heute immer noch exakt so sein!

 

*** Rbi8  4. Mose 10:10 ***

Und an eurem Freudentag und in euren Festzeiten und an den Anfängen eurer Monate sollt ihr über euren Brandopfern und euren Gemeinschaftsschlachtopfern die Trompeten blasen; und ihre Benutzung soll euch vor eurem Gott zum Gedenken dienen. Ich bin Jehova, euer Gott.“

 

Das GESETZ verbindet den Neumond mit Opfergaben im Tempel und dem blasen der Trompeten. Es sollte zum Gedenken an Jehova dienen! Das Blasen der Hörner machte das