Newsletter „DER WEG“ 05/12-2   Dezember 2005

Neubearbeitung:  4.4.16

 

 

Artikel: 5.12.2   Welcher Name Gottes ist der Richtige: Jehova oder Yahweh?

 

    In den meisten heutigen deutschen Bibelübersetzungen wird der Name Gottes mit „der Herr“ wiedergegeben. In spanischen Übersetzungen erscheint dagegen als Gottes Eigenname meist „Jehová“ in anderen Übersetzungen „Jahvé“ oder „Yahwé“ und ähnlich.

 

   Allerdings ist „der Herrkein Eigenname, sondern ein Titel. Es handelt sich somit bei deutschen Übersetzungen um eine Veränderung des Originaltextes, wo derBild mit Gottes Namen "IEHOVA" in einer Kirche göttliche Name etwa 7000 mal erscheint. Martin Luther hatte bei seiner Übersetzung der Heiligen Schrift eine Gewohnheit übernommen, die schon lange vor ihm im lateinischen Text vorhanden war, wo statt des Gottesnamens das griechische „Kyrios“ („der Herr“) wiedergegeben wurde. Er war sich aber der Veränderung durchaus bewusst. Für viele mag dies befremdend sein, wo doch jede Art Veränderung, Zufügung oder Weglassung der heiligen Texte mit harter Strafe belegt wird und frühere Abschreiber selbst die Buchstaben zählten, um ja keinen Fehler zu begehen (Off 22:18, 19).

 

    Dennoch erwähnen fast alle Übersetzer den göttlichen Namen in zumindest ein paar wenigen Texten, wo einige davon ihn aber in die Fussnoten oder in Texte in der Einführung zur Bibel oder den Anhang verbannen! Warum ist der Name Gottes für solche Personen so furchterregend, dass sie ihn nicht einmal zu kopieren wagen? Welche direkten Gründe nennen sie selbst und welche indirekten Gründe verstecken sich dahinter, um selbst den Namen des Autors des Hauptwerkes der Menschheit zu verschweigen?

 

Das Tetragrammaton, die "vier Buchstaben" auf Hebräisch*** Rbi8  2. Mose 3:15 *** [1]

„Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚Jehova, der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.‘ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], und dies ist mein Gedenk[name] für Generation um Generation.

 

   Wo aber der göttliche Name, der im Hebräischen mit vier Buchstaben als יהוה (JHWH oder YHWH) wiedergegeben wird, da lautet er in unterschiedlichen Übersetzungen zudem verschieden. Dies ist für aufmerksame Leser verwirrend! Ganz davon abgesehen, dass dies von Sprache zu Sprache in der Schreibart und der Form der Aussprache gewichtige Unterschiede gibt. Welche Lösung gibt es zu diesen Problemen, um zu einer Vereinheitlichung zu gelangen?

 

   Bestimmt gibt es Sinn der ursprünglichen Aussprache des Gottesnamens, in der Originalsprache nachzuforschen, dem Hebräisch und in der Bibel selbst nach der Lösung des Rätsels zu suchen!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

12.1.......... Welcher Name Gottes ist richtig: Jehova oder Yaveh?.. 3

12.1.1......... Gott hat einen Eigennamen den es zu heiligen gilt! 3

12.1.1.1...... Den Schleier um Gottes Eigennamen etwas lüften und nach den Gründen forschen, warum er verschleiert wird! 3

12.1.1.2...... Ein mitteilsamer Gott, der sich gegenüber den Seinen nicht versteckt hält! 3

12.1.1.3...... Gottes Name war den Überlebenden der Sintflut bekannt! 4

12.1.1.4...... Gott gibt sich seinen ihm Vertrauten mit seinem Eigenamen zu erkennen. 5

12.1.1.5...... Ein Schandfleck für die Menschheit: Viele Christen kennen nicht einmal Gottes Namen! 6

12.1.2......... Was ist der Ursprung, dass Gottes Name nicht erwähnt oder verändert wird?. 6

12.1.2.1...... Im vierten Jahrhundert u.Z. entstand ein weiterer Stolperstein: Jesus zu Gott erwählt und die Dreieinigkeitslehre, wo Gottes Name störend wirkt 7

12.1.2.2...... Jesu Vorexistenz im Himmel bestätigt, dass er selbst Gottes Namen den Menschen überbracht hat! 7

12.1.2.3...... Gottes Engel im Dornbusch und als Mittler des mosaischen Bundes; Jene die ihm die Stellung als Mittler streitig machen. 8

12.1.2.4...... Der „Herrscher dieser Welt“ ist eindeutig nicht Jehova Gott! Die „neue Erde“ und ihre Verwaltung aber sind vom wahren Gott! 10

12.1.3......... Gottes Widersacher und sein Same und die Desinformation. 11

12.1.3.1...... Wer hat das Hauptinteresse, dass Gottes Name unerkannt bleibt oder zu Verwirrung führt?. 11

12.1.3.2...... Welche Schuld trifft die Juden und die Katholische Kirche am Vergessen des Göttlichen Eigennamens?. 11

12.1.3.3...... Was ist nun wirklich mit „Baal“ gemeint, der Teufel oder Jehova?. 12

12.1.3.4...... Gottes Namen wegzulassen führte auch zu vollkommener Bibelunkenntnis des Volkes! 13

12.1.3.5...... Gottes Name war weder ein Geheimnis noch wurde er verheimlicht! 13

12.1.4......... Jehova wird seinen herausragenden Namen unter neuen Beweis stellen! 15

12.1.4.1...... Die grosse Feuerprobe steht erst noch bevor, welches die wahre Anbetung ist! 15

12.1.4.2...... Welcher Name ist anzurufen: Der Name Jehovas oder Jesu Name?. 15

12.1.4.3...... Keine Religion bietet Schutz am Tag des Gerichtes! Welches Königreich nimmt uns bei der Flucht auf?. 16

12.1.4.4...... Christen sollen hin zu Jesu Königreich fliehen. 17

12.1.4.5...... Gebete im Namen jeglicher Art Götter, aber ohne Erwähnung von Gottes Eigennamen. 18

12.1.4.6...... Die Phasen der Zeit des Endes durch deutliche Trompetenstösse gekennzeichnet 19

12.1.4.7...... Jene die Götzen nachgehen, sie werden erkennen müssen, dass nur Jehova wahrer Gott ist! 19

12.1.4.8...... Übersetzer und Bibelherausgeber und christliche Führer trifft grosse Eigenverantwortung! 20

12.1.5......... Mit oder gegen den Strom schwimmen? Welches ist unser wahres Ziel?. 21

12.1.5.1...... Welche Meinung vertreten Hebraisten zur korrekten Wiedergabe des Gottesnamens?. 21

12.1.5.2...... Der Name Gottes JHWH und Jesu kennzeichnen auch in Zukunft seine wahren Vertreter! 22

12.1.5.3...... Welches ist die heute üblichste Verwendung von Gottes Namen?. 22

12.1.5.4...... Wer weiss, was korrekt ist und es nicht tut, dem ist es Sünde! 23

12.1.5.5...... Der gesunde Lehre und den Worten Jesu den richtigen Stellenwert geben! 23

12.1.5.6...... Alte, eingefleischte schlechte Gewohnheiten ändern und das wahre Ziel vor Augen behalten! „Zeiten und Zeitabschnitte“ sowie „Zeichen“ und Symbole verstehen lernen! 25

12.1.5.7...... Setzt du Gottes Königreich wirklich an die erste Stelle?. 26

 


 

12.1                   Welcher Name Gottes ist richtig: Jehova oder Yaveh?

 

 

12.1.1        Gott hat einen Eigennamen den es zu heiligen gilt!

 

12.1.1.1       Den Schleier um Gottes Eigennamen etwas lüften und nach den Gründen forschen, warum er verschleiert wird!

Jeder von uns schätzt es, wenn wir mit unserem Eigennamen angesprochen werden! Nur Personen die Schande auf ihren Namen gehäuft haben versuchen diesen Namen zu verheimlichen und ihn zu verändern! Prostituierte legen sich gerne einen „Künstlernamen“ zu, beharren aber auf einem eigenen Namen!

 

Verschiedene Formen der Wiedergabe von Gottes EigennamenAusgerechnet der Name des Schöpfers und des Autors der Bibel aber ist sehr vielen Menschen mit Namen nicht bekannt! Sehr oft wird von Christen, welche wir direkt befragen: „Welches ist der Name Gottes?“, damit geantwortet, dass sie sagen „Jesus“ oder „der HERR“ wiederholen oder aber gar „Heiliger Geist“ erwähnen. All diese Menschen haben offensichtlich nicht die geringste Grundlage des Glaubens gelegt und wir müssen uns nach den Gründen hierzu ehrlich fragen! Viele dieser Befragten mögen eine gute Schulbildung, ja gar Universitätsgrad erreicht haben und den Autor zu verschiedensten literarischen Werken oder die Namen längst verstorbener Staatsgründer und aktuell herrschender Politiker aus dem Stegreif nennen. Trotz guter Bildung blieb ihnen der Name des Autors des meistverbreiteten und in die meisten Sprachen übersetzten Buches verborgen! Das ist nicht einfach Zufall, das ist bewusste Verschleierung, die bereits Jahrhunderte alt ist! Dazu müssen handfeste Gründe existieren und wir möchten dazu etwas in die Tiefe forschen!

 

Intelligent Design TrialFast jeder Schriftsteller möchte erreichen, dass sein Werk gelesen wird und sein Name erwähnt wird! Das Autorenrecht wird erdenweit geschützt! Aber ausgerechnet da, wo es um das Hauptwerk der Menschheit geht, besteht eine grosse Lücke! Ist es darum, weil jener Autor keinen Verteidiger findet oder weil ihm seine Feinde die Ehre dazu streitig machen? Sei dem wie es ist, wir möchten den Namen nicht nur kennen, sondern ihn auch korrekt aussprechen, so wie wir dies am besten erforschen können!

 

Spätestens mit dem Prozess, der 2005 vor dem amerikanischen Bundesgericht im Streit, ob in amerikanischen Universitäten nur Darwins Evolutionsmodell gelehrt werden darf oder auch von einem „ID“, einem „Intelligenten Design“ [2] die Rede sein sollte, musste nun vermehrt aufgrund von Fakten argumentiert werden. Der Streitfall war durch internationale Medien wie den Nachrichtenanal CNN bekannt geworden, nachdem ein Universitätsprofessor den Beweis zu erbringen versuchte, dass Darwins Model zu viele und zu grosse Lücken aufweist, um einen intelligenten Entwerfer des Planes des Lebens auszuschliessen!

 

Dr. William S. Harris hat mit seinem Artikel Intelligent Design: The Scientific Alternative to Evolution (erschienen im National Catholic Bioethics Quarterly, Autumn 2003) einen erstaunlichen Versuch unternommen gegen ein im Darwinismus festgefahrenes Establishment in öffentlicher Ausbildung und in der Justizpraxis anzukämpfen. Ob ein intelligenter Schöpfer existiert oder alles auf Evolution aufbaut hat tiefste Auswirkungen auf unser Denken und Handeln! Die ganze Grundlage, auf welcher unser jüdisch-christliches System aufbaut, wird dadurch gefestigt oder aber wird ihm der Boden entzogen!

 

Hinter dem Streit steht die Möglichkeit, dass entgegen allgemeiner Meinung der Mensch doch nicht vom Affen abstammt, sondern lediglich derselbe Designer ein vollkommen neues Produkt schuf, um es für vorgesehene Aufgaben einzusetzen. Damit verbunden steht wiederum die Frage: „Was ist der Name jenes intelligenten Designers des Lebens und des Menschen?“ und weiter “Hat er sich mit uns in Verbindung gesetzt und wird er weiterhin mit uns handeln?“

 

12.1.1.2       Ein mitteilsamer Gott, der sich gegenüber den Seinen nicht versteckt hält!

Die Bibel gibt zu solchen und vielen anderen Fragen deutliche und meist einfache, leicht verständliche Antworten. Sie sind so leicht zu verstehen, dass Wissenschaftler und Universitätsabgänger gerne darüber stolpern, weil sie gewohnt sind, einfache Dinge in ihrer Komplexität darzustellen und so nur noch unter ihresgleichen Verständnis erlangen.

 

Die Bibel aber scheint eher den gegenteiligen Weg zu wählen, dass jeder Einzelne auch ohne grössere Vorbildung durchaus ein umfassendes Verständnis über jenen intelligenten Schöpfer erlangen kann! Wir überlassen die Lösung des Falles, ob Darwin oder auch ID – Intelligent Design in Schulen gelehrt werden darf dem Obersten Amerikanischen Gericht und setzen auf das Grundsatzurteil Gottes ab, dass Sein Wort nie vergehen wird! Immerhin hat er seit dreieinhalbtausend Jahren den Beweis erbracht, dass sein Buch bis heute niemals von der Bestsellerliste verschwand!

 

Booth: Wenn Gott zur Droge wirdLeider wurde durch Missbrauch der Religionen Gottes Wort und seine Aussagen in Misskredit gebracht und Wissenschaftler bezweifelten zu Recht gewisse religiöse Auslegungen an! Der Vergewaltigung der Religionen aufgrund der Leichtgläubigkeit ihrer Anhänger war somit ein Bumerang! Nun aber ist es dieselbe Wissenschaft die wiederum den Stab zu Gunsten der Bibel zu brechen beginnt, indem ebenso grosse Leichtgläubigkeit in den Darwinismus und dessen Theorie der Entstehung der Arten angeklagt wird!

 

Mesopotamia, Lage von Ur zur Zeit AbrahamsDer Autor der Bibel ist ein mitteilsamer Gott, der, was er getan hat, was er tut und was er in Zukunft tun wird dem Menschen durchaus zur Kenntnis gebracht hat. Vor ungefähr dreitausendneunhundert Jahren lebte im Zweistromland Schinar, zwischen den Strömen Euphrat und Tigris ein Mann, der mit seinem ursprünglichen Namen als Abram (1.Mo 11:27-30) bezeichnet wird. Später nannte Gott ihn mit verändertem Namen Abraham, was „Vater einer Menge“ bedeutet. Der Ort der Handlung ist bis heute Archäologen gut bekannt: Die damalige wichtige Regierungs- und Handelsstadt Ur, am Euphrat und am Golf von Persien gelegen, mit einer Hochkultur im Wiederhergestellten Reich von Sumer und Akkad (2.Mo 10:8-12). In der Geschichtsschreibung wird dies der 3.Dynastie von Ur und den Herrschern Urnammu, Schulgi, Bursin, Schusin und Ibbisin zugeordnet. Der Bibelbericht ist also durchaus mit weltlicher Geschichtsschreibung identisch!

 

(Vergleiche: Zeitband Biblische Geschichte I)

 

*** Rbi8  1. Mose 18:17-19 ***

Und Jehova sprach: „Halte ich vor Abraham verhüllt, was ich tue? 18 Nun, Abraham wird bestimmt eine große und mächtige Nation werden, und alle Nationen der Erde sollen sich durch ihn segnen. 19 Denn ich bin mit ihm bekannt [und vertraut] geworden, damit er seinen Söhnen und seinen Hausgenossen nach ihm gebiete, auf daß sie Jehovas Weg einhalten, um Gerechtigkeit und Recht zu üben, damit Jehova auf Abraham bestimmt das kommen läßt, was er über ihn geredet hat.“

 

Der Gott, der mit Abraham direkt in Verbindung trat und ihm gegenüber nicht verhüllte, was er zu tun beabsichtigte, Er handelte mit der Nachkommenschaft Abrahams in derselben Weise! Er griff dabei immer wieder lenkend ein, gab neue klare Zielsetzungen und Versprechungen, welche Er in Form von klar definierten Bündnissen festlegte, welche Generation um Generation in schriftlicher Form weitergegeben werden mussten! Abraham kannte somit Gott mit Namen! Es ist beschrieben, dass bereits Adam Gott mit Namen gekannt hatte! Von dessen Sohn Set wird im 1.Buch Mose berichtet: „Und Adam hatte dann wieder Verkehr mit seiner Frau, und so gebar sie einen Sohn und gab ihm den Namen Seth, denn — wie sie sagte —: ‚Gott hat an Stelle Abels einen anderen Samen gesetzt, weil Kạin ihn getötet hat.‘ Und auch dem Seth wurde ein Sohn geboren, und er gab ihm dann den Namen Ẹnosch. Zu jener Zeit fing man an, den Namen Jehovas anzurufen.“ (1.Mo 4:25, 26) Auch später, im Zusammenhang mit Noah wird Jehova namentlich aufgeführt und auf Gottes Urteil in Eden an Adam und Eva Bezug genommen:

 

*** Rbi8  1. Mose 5:28-29 ***

Und Lamech lebte hundertzweiundachtzig Jahre und wurde dann der Vater eines Sohnes. 29 Und er gab ihm dann den Namen Noah, indem [er] sprach: „Dieser wird uns Trost bringen von unserer Arbeit und von unserer Hände Mühsal, die vom Erdboden herrührt, den Jehova verflucht hat.“

 

Der Vater Noahs, Lamech kannte somit Gottes Namen schon über fünfhundert Jahre vor der Sintflut und erwähnte das Urteil, das Gott gegenüber Adam und Eva in Eden aussprach, wo er den Erdboden verflucht hatte. Lamech lebte rund fünfzig Jahre parallel mit Adam, bevor der Urvater der Menschheit im hohen Alter von neunhundertdreissig Jahren starb. Er konnte somit sein Wissen durchaus aus erster Hand erhalten haben! (1.Mo 5:1-5)

 

12.1.1.3       Gottes Name war den Überlebenden der Sintflut bekannt!

Noah und seine Söhne, insbesondere Sem aus dem die Semiten kommend, müssen Jehova auch nach der Sintflut die Treue wie schon Naoh, Henoch bis Set zurück gehalten und Seinen Namen ihren Kindern und Grosskindern gegenüber erwähnt haben.

 

Nimrods Regierungshauptstadt Babel mit ihrem TurmAnders dagegen Nimrod, ein Nachkomme Hams, der sich offensichtlich den eigenen Namen zu vergöttlichen suchte (als Marduk; Hauptgott Babylons) und sich als erster Herrscher nach der Sintflut ein gewaltiges Reich im Widerstand gegen Jehova errichtete.

 

 *** Rbi8  1. Mose 10:8-10 ***

Und Kusch wurde der Vater Nimrods. Er machte den Anfang, ein Gewaltiger auf der Erde zu werden. 9 Er erwies sich als ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova. Deshalb gibt es eine Redensart: „So wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova.“ 10 Und der Anfang seines Königreiches wurde Babel und Erech und Akkad und Kalne im Land Schinar.

 

(Vergleiche Grafik: 9.1  Anfang und Ende von Satans System der Dinge)

 

Abraham wurde nur zwei Jahre nach Noahs Tod geboren und lebte mit Terach, seinem Vater, einem direkten Nachkommen Sems über (H)Eber zuerst in Ur. Diesem Getreuen Jehovas verdanken die Hebräer ihren Namen. Seiner Ergebenheit wegen wurde dessen Ursprache, die wir ihm zur Ehre als Hebräisch bezeichnen, jene von Adam her als Muttersprache von Generation zu Generation weitergegeben worden war. Bei der Sprachverwirrung zur Zeit Nimrods wurde nur diese nicht beeinträchtigt, was Ebers Haus und seiner Hausgemeinschaft das Studium der vorsintflutlichen Dokumente und jener Noahs und Sems erlaubte.

 

Daher waren die vorsintflutlichen, schriftlichen Aufzeichnungen, die „Teraphim“, welche die Geschichte des „Samens der Frau“ seit Adam enthielten für seine Nachkommen auch nach der Sprachverwirrung nur seinen Nachkommen zugänglich. Gottes Urteil Satan gegenüber lautete doch: „Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“ (1.Mo 3:15) Diese Schriften wurden von Noah in der Arche mitgenommen und waren von unschätzbarem Wert für alle, die den Glauben in Jehovas Vorhersage eines „Samens“ festhielten. Dieser würde in unbekannter Zukunft schlussendlich Satans Werk zerstören. Solche Erkenntnis würde nur für jene gewichtig, welche darauf bedacht wären, diesem „Samen“ anzugehören.

 

Was sind die Teraphim?
 

In den „Teraphim“ als Dokumente für Erbanspruch, eine Zukunftsvorhersage des Gottes Noahs, Sems und Abrahams. Ähnliches aber in Bezug auf Götzen wurden bei Ausgrabungen auch in Ur auf Tonscherben eingestochen gefunden. Es ist bestimmt eine Fehlanzeige, anstelle des Gottes Abrahams nun die Götzen von Ur damit zu bezeichnen, wie dies von Theologen verbreitet wird. Die „Teraphim“ zeigten im Falle Jakobs die vorsintflutlichen Erblinien die zum „Samen der Frau“ hinführen würden, die später von Israel ergänzt wurden und durch Jakobs Sohn Levi und dessen Nachkommen über Jahrhunderte später in die Hand Mose gelangten. Darum hatte Rahel, welche diese Dokumente doch von ihrem Vater Laban „stahl“, weil jener sie widerrechtlich zurückgehalten hatte, ein gesetzliches Anrecht darauf als dessen Tochter und Ehefrau Jakobs! Gott Jehova schloss mit Abraham, Isaak und dann mit Jakob (Israel) Bündnisse und dadurch mussten diese Dokumente ihrer Blutlinie in den Besitz dessen kommen, der darauf das Anrecht hatte. Dazu gehörten das „Buch Adams“ (1.Mo 5:1) und das „Buch Henoch“ und der Sintflutbericht Noahs.  von Hebers Nachkommen weiter gelesen. Jesu Halbbruder Judas hatte offenbar noch Zugang zum Buch Henoch, welcher die Sintflut fünfhundert Jahre im Voraus prophezeien musste!

 

(Judas 14, 15)  Ja, der siebte [in der Linie] von Adam her, Hẹnoch, hat auch von ihnen prophezeit, als er sprach: „Siehe! Jehova kam mit seinen heiligen Myriaden, 15 um an allen [das] Gericht zu vollziehen und alle Gottlosen all ihrer gottlosen Taten zu überführen, die sie auf gottlose Weise begingen, und all der anstößigen Dinge, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.“

 

Nur Noah konnte die vorsintflutlichen Aufzeichnungen späteren Generaten überliefern!

 

Zeitband Tage Noahs
 

Auch die Lebenszeit Sems deckt sich gut mit jener Abrahams und es ist anzunehmen, dass aufgrund verwandtschaftlicher Bande sich jene Auserwählten Gottes persönlich kannten und Kontakt hatten, bis Abraham im Auftrag Jehovas Ur in Richtung Kanaan verliess! Die Sprachverwirrung zur Zeit des Turmbaus von Babel hatte die Semiten nicht aus jener Gegend vertrieben, was ebenfalls ein Hinweis auf die Originalsprache vor der Sintflut bis zum Turmbau bietet. Die übrigen Sprachgruppen, die nun Minoritäten darstellten verliessen jenes Ursprungsgebiet aller heutigen menschlichen Rassen und Sprachen! Bis zu jenem Zeitpunkt hatte die ganze Erde eine einheitliche Sprache! (1.Mo 10:22-25, 31)

 

Die Stadt Ur am Euphrat zur Zeit AbrahamsDie Stadt Ur, wo Abraham geboren wurde, lag nur rund 240 Km südöstlich von Babel am östlichen Ufer des Euphrat. Die aufgefundenen Ruinen von Ur bedecken ein Gebiet von etwa 910m Länge und 730m Breite. Jene Stadt hatte bereits einen Tempelturm der dem Mondgott Sin gewidmet war. Die starken Befestigungsanlagen zeigen, dass Ur eine sehr wohlhabende Stadt gewesen sein muss!

 

Als Abraham in Kanaan in Zelten wohnte wurden ihm durch Isaak dessen Enkel Jakob geboren, der von Jehova später zu Israel umbenannt wurde. Abraham kannte somit den Urvater der Nation Israel, die später nach rund vierhundert Jahren in Ägypten durch Moses befreit und vierzig Jahre später in das gelobte Land einziehen durfte! Moses und spätere Propheten ergänzten die früheren Aussagen betreffend eines weiterhin zu erwartenden „Samens“, dessen Linie aufgrund dieser beständig weitergeführten Dokumentation aller Generationen dann vom Evangelienschreiber Lukas bis auf Adam zurück bestätigen konnte (Lu 3:23-38).

 

Der Name Jehovas ist somit seit Adam, Noah, Sem, Abraham und Jakob fest mit der Nation Israel und deren Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei verbunden! Alles, was Jehova Abraham, dann Isaak und später Jakob versprochen hatte, begann sich schrittweise zu erfüllen.

 

*** Rbi8  1. Mose 15:13-14 ***

Und er begann zu Abram zu sprechen: Wisse bestimmt, daß deine Nachkommen ansässige Fremdlinge werden in einem Land, das nicht das ihre ist, und sie werden ihnen dienen müssen, und diese werden sie bestimmt vierhundert Jahre lang niederdrücken. 14 Die Nation aber, der sie dienen werden, richte ich, und danach werden sie mit viel Habe ausziehen.

 

Der Gott Abrahams kannte Geschehnisse in der Zukunft und gab sie mit Deutlichkeit seinen Knechten zu verstehen! Aber auch das, was zu Beginn war wurde durch Moses getreulich überliefert, was ein Gesamtbild der Vergangenheit und künftigen Geschehens gibt!

 

Was sind die Teraphim und wie gelangten sie in die Hand Mose?
 

Gott gibt sich seinen ihm Vertrauten mit seinem Eigenamen zu erkennen

Nach Ablauf der von Gott Abraham gegenüber geäusserten Frist von vierhundert Jahren erschien Jehovas Engel Moses im Dornbusch und forderte ihn auf, die Dinge die Jehova betreffend Israels vorhergesagt hatte vorzubereiten. Deutlich zeigt sich die Zusammenarbeit zwischen Gott, jenem Engel und dem Mittler Moses, den Gott sich erwählt hatte, als zwischen ihm und dem Volk Israel stehend! Gottes Name sollte dabei eine Schlüsselrolle spielen, weshalb er sich durch jenen Engel deutlich erklärte; „Was aber die Toten betrifft, daß sie auferweckt werden, habt ihr nicht in dem Buch Mose, in dem Bericht über den Dornbusch, gelesen, wie Gott zu ihm sprach: ‚Ich bin der Gott Abrahams und [der] Gott Ịsa·aks und [der] Gott Jakobs.‘?“ (Mar 12:26; Apg 7:30).

 

Moses vor dem brennenden Dornbusch  *** Rbi8  2. Mose 3:13-17 ***

Dennoch sagte Moses zu dem [wahren] Gott: „Angenommen, ich bin jetzt zu den Söhnen Israels gekommen und ich habe zu ihnen gesprochen: ‚Der Gott eurer Vorväter hat mich zu euch gesandt‘ und sie sagen tatsächlich zu mir: ‚Welches ist sein Name?‘, was soll ich zu ihnen sagen?“ 14 Darauf sprach Gott zu Moses: „ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE.“ Und er fügte hinzu: „Dieses sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚ICH WERDE MICH ERWEISEN hat mich zu euch gesandt.‘ 15 Dann sprach Gott nochmals zu Moses:

„Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: ‚Jehova, der Gott eurer Vorväter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.‘ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenk[name] für Generation um Generation. 16 Geh hin, und du sollst die älteren Männer Israels versammeln, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Jehova, der Gott eurer Vorväter, ist mir erschienen, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und hat gesagt: „Ich will euch und dem, was euch in Ägypten angetan wird, ganz gewiß Aufmerksamkeit schenken. 17 Und somit sage ich: Ich werde euch aus der euch von den Ägyptern [bereiteten] Trübsal hinaufführen in das Land der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hiwiter und der Jebusiter, in ein Land, das von Milch und Honig fließt.“ ‘

 

Der Gott der Israeliten hatte somit deutlich und klar einen Eigennamen, mit dem er von seinen Anbetern angerufen werden will und mit welchem er sich von allen anderen Göttern und Götzen deutlich unterschieden werden will! Die Vorsteher Israels, die ja mittels der „Teraphim“, der Geschichte der Vorväter ihres Volkes vertraut waren, weil sie seit Jakob durch dessen Sohn Levi und seinen Nachkommen daraus instruiert worden waren wussten damit exakt, woher der Auftrag an Moses kam und dass sie volles Vertrauen haben konnten.

 

Der göttliche Name stammt vom hebräischen Verb hajáh („werden“, „sich erweisen“) das an gewissen Stellen mit „werden“, oder „der, der veranlasst zu werden“ übersetzt wird. Die Umschreibung des göttlichen Namens erklärt Gott dem Moses somit selbst: „ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE“ [3]. Ein Gott der laufend unter Beweis stellt, dass alles, was er sich vornimmt und was er vorhersagt auch wirklich eintreffen wird! Moses sollte sein Zeuge werden, auserwählt, weil Jehova es so gelenkt hatte, dass er am Hof Pharaos von dessen Tochter erzogen wurde aber von seiner eigenen Mutter Jochebed als Amme die erste Bildung „seit frühester Jugend“ erhielt (2.Mo 2:1-10; 4.Mo 26:53; 2.Ti 3:14-17).

 

Darum bestätigte Jesus den versammelten Volksmengen in der Bergpredigt deutlich: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ (Mat 5:17, 18) Wir benötigen daher exakte Erkenntnis dessen, was zu Beginn war und wie Jehova seine Vorhersagen stets einlöste um Vertrauen in die Erfüllung künftiger Dinge zu erlangen.

 

Zeitband Moses I: Leben Mose und vierzigjährige Wanderung in der Wildnis
 

(Vergleiche: Zeitband Mose I: Leben Mose und die vierzigjährige Wanderung in der Wildnis) 

 

Zur vertrauten Gruppe Jehovas gehörten somit Noah, Abraham, Isaak, Jakob und Moses, die er direkt über sein Vorhaben informierte und die ihrerseits ihre Kinder, die Angehörigen und später durch Moses die Vorsteher Israels und das ganze Volk aufklären mussten! (vergl. Heb Kap.11)

 

Psalm 89:6 *** Rbi8  Psalm 89:6-7 ***

Gott muß in Ehrfurcht gehalten werden unter der vertrauten Gruppe der Heiligen;

Er ist groß und furchteinflößend über alle, die rings um ihn her sind.

 

Wer die biblische Geschichte aufmerksam liest erkennt, dass dies ein lebensnaher, wahrer Bericht eines Volkes darstellt, dessen Ursprünge aufzeigt und dessen Destination deutlich vorhersagt! Das Buch lässt keinen Zweifel darüber offen, dass dies mit jenem Gott oder Mächtigen verbunden ist, dessen Name in vielen Übersetzungen mit Jehova oder Jahwe wiedergegeben wird! Dies ist aber gleichzeitig auch mit der Forderung auf Achtung und Heiligung jenes göttlichen Namens verbunden!

 

*** Rbi8  Psalm 111:1 ***

Ich werde Jehova lobpreisen mit [meinem] ganzen Herzen

In der vertrauten Gruppe der Rechtschaffenen und der Gemeinde.

 

Ob wir zu Gottes Gemeinde gehören hängt somit von unserem eigenen Verhalten ab, ob wir jenen zuzuhören, die „zur vertrauten Gruppe der Rechtschaffenen“ gehören die Seinen Namen und Seinen Willen kennen, Ihn ehren und heiligen! Zu dieser Gruppe gehört bestimmt an erster Stelle Jesus und dann auch seine Apostel! Der grösste Lobpreis für Jehova entsteht dadurch, dass wir seinen Willen kennen und ihn ausführen!

 

Moses hatte einen grösseren Propheten wie er es selbst war vorangekündigt. Jesus erbrachte den Beweis, dass er dieser Prophet war. Er sollte fortan der einzige Mittler zwischen Gott und Mensch sein! Vor seiner Steinigung nahm der Jünger Stephanus darauf Bezug in seiner Verteidigungsrede vor dem Sanhedrin: „Dieser ist der Moses, der zu den Söhnen Israels sprach: ‚Einen Propheten gleich mir [[Jesus, der wie Moses Israel, später sein Haus, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ begründen würde]] wird Gott euch aus der Mitte eurer Brüder erwecken.‘ Dieser [[Moses]] ist es, der dann inmitten der Versammlung in der Wildnis bei dem Engel [[Michael, Gottes Wortführer der als Jesus zur Erde gesandt wurde]] war, der auf dem Berg Sịnai zu ihm und zu unseren Vorvätern redete, und er empfing lebendige, heilige Aussprüche, um sie euch zu geben.“ (Apg 7:37, 38) Paulus bestätigt diesen einzigen Mittler, jenen Engel und wichtigsten Abgesandten Gottes der Mensch geworden war:

 

*** Rbi8  1. Timotheus 2:5-6 ***

Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.

 

Paulus als hebräischer Gelehrter bestätigte Jesus somit als einzigen Mittler und begründete dies damit, dass sich Jesus als Lösegeld für die Sünden der Menschen dahingegeben hat. So war es von den Propheten angekündigt worden. „Warum denn das GESETZ? Es wurde hinzugefügt, um Übertretungen offenbar zu machen, bis der Same gekommen wäre, dem die Verheißung gegeben worden war; und es wurde durch Engel übermittelt durch die Hand eines Mittlers. Nun gibt es keinen Mittler, wo es nur eine Person betrifft, Gott aber ist nur einer.“ (Gal 3:19, 20)

 

12.1.1.4       Ein Schandfleck für die Menschheit: Viele Christen kennen nicht einmal Gottes Namen!

Unabhängig davon, in welcher grösseren Stadt jemand in christlichen Ländern lebt, wenn er darin hundert Menschen nach dem Namen Gottes fragen wird, so wird er erstaunt feststellen, dass die kleinste Minderheit Gott auch mit Namen kennt! Viele werden auf die Frage: „Kennst du Gottes Namen?“ antworten: „Jesus“, ohne dabei zu bemerken, dass sie ja deutlich vom Sohn Gottes reden, sie aber nach dem Vater befragt wurden! Andere aber glauben, dass „Gott“ selbst ein Eigenname sei und erkennen nicht, dass dies ein Titel ist, der übersetzt „Mächtiger“ lauten würde. Allein Jehova aber wird als der „Allmächtige“ bezeichnet.

 

Tetragrammaton in althebräischen Zeichen: Der bedeutendste NameMit der Kenntnis und der Ehrung von Gottes Namen ist aber sehr vieles verbunden! Ja, das Grundverständnis der Bibel steht und fällt mit diesem Namen, weil damit eine handelnde Intelligenz direkt verbunden ist, von der unser Wohl und schlussendliches Überleben abhängt, ja gar für Tote Auferstehung und ewiges Leben! Rettung kommt von Gott aber nur dann, wenn wir ihn als Schöpfer auch wirklich suchen!

 

 *** Rbi8  Psalm 9:10 ***

Und die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen,

Denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova.

 

Wahres Gottvertrauen ist laut diesem Vers deutlich an unsere Kenntnis des Namens Jehovas gebunden! Gott verlässt jene nicht, die ihn suchen und ihm vertrauen!

 

Dass Gottes Name von ausschlaggebender Bedeutung ist bestätigte auch sein erstgeborener Sohn Jesus, seine frühester himmlische Schöpfung, als er im ersten Jahrhundert auf der Erde weilte immer und immer wieder! Auch er erfüllte dieselbe Aufgabe, dieselbe die Gott Abraham bereits aufgetragen hatte, seine eigene Hausgemeinschaft zu belehren alles auszuführen, was er ihnen auftragen würde. Jesu Apostel bildeten dessen direkte Hausgemeinschaft, seine „Braut“ und zu diesen zählten später auch als deren „Kinder“ seine Jünger, Männer wie Frauen! Jesus wusste, dass all diese Menschen ihm anhingen weil sie die Schriften diesbezüglich verstanden hatten, die nur ihn als Gottes direkten himmlischen Abgesandten und als den vorhergesagten Messias deutlich verkündet hatten!

 

In einem der letzten Gebete vor seinem Tod sprach der Christus innig vor seinen Aposteln zu Jehova. Dies geschah nach dem Abendmahl, unmittelbar bevor sie zu jenem Garten am Ölberg jenseits des Kidrontal gingen:

 

*** Rbi8  Johannes 17:6-10 ***

Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten. 7 Jetzt haben sie erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir stammt; 8 denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie empfangen und haben wirklich erkannt, daß ich als dein Vertreter ausgegangen bin, und sie haben geglaubt, daß du mich ausgesandt hast. 9 Ich bitte sie betreffend; nicht hinsichtlich der Welt bitte ich, sondern hinsichtlich derer, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein, 10 und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein, und ich bin unter ihnen verherrlicht worden.

 

Wenn wir somit Jesus verherrlichen möchten, so muss dies stets durch Jehovas Namen geschehen, durch jenen also, der Jesus zur Erde gesandt hatte! Es ist kein Zweifel, Jesus spricht deutlich von zwei verschiedenen, getrennten, intelligenten Wesen, wobei das eine höher steht, a) Jener der aussendet und b) das andere, der Jenem Gehorsam erweist, der Ausgesandte, indem es den Auftrag ausführt. Der Sendende ist eindeutig höher gestellt wie der Ausgesandte.

 

 

12.1.2        Was ist der Ursprung, dass Gottes Name nicht erwähnt oder verändert wird?

 

12.1.2.1       Im vierten Jahrhundert u.Z. entstand ein weiterer Stolperstein: Jesus zu Gott erwählt und die Dreieinigkeitslehre, wo Gottes Name störend wirkt

Diese Erkenntnis, dass der Vater und der Sohn zwei getrennte Wesen sind, die aber in geistigem Sinne im Einklang stehen und darum eine Einheit bilden, sie widerspricht in sich schon der Dreieinigkeitslehre, die wohl einer der grössten religiösen Betrügereien aller Zeiten darstellt!

 

Sie geht auf Konstantin und das Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z. zurück, wo Jesus zum „GOTT“ erklärt wurde! Damit widersprachen sie eindeutig Jesu eigenen Worten, der deutlich sagte, dass der Vater grösser sei wie er selbst! „Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.“ (Joh 14:28)

 

Angebrannte Schriftrolle die Aufbewahrung erhielt und spätere Veränderungen offenlegtErst ein halbes Jahrhundert später war es das Konzil von Konstantinopel, das im Jahre 381 u.Z. tagte, das den heiligen Geist als dritte Person hinzufügte. Die Trinität von Göttern, wie sie seit Babel existierte, sie hatte nun in der Christenheit ihr Ebenbild! Das Problem, das die heiligen Schriften nun boten, die deutlich durch die Namensnennung Jehovas den Unterschied jener beider Personen und des heiligen Geistes der Wahrheit zutage treten liessen, wurde dadurch gelöst, dass Gottes Name konsequent durch das griechische „Kyrios“ ersetzt wurde und Gottes Name aus der Lehre der Kirche fast vollkommen verbannt wurde! „Kyrios“, dieses griechische Wort ist ein Adjektiv, das den Besitz von Macht (kýros) oder von Gewalt anzeigt, und wird auch als Substantiv gebraucht.

 

Manusscribt in Griechisch mit dem Titel "kyrios" anstelle des göttlichen NamensDiese Vernichtungswelle löste aber das Grundproblem nicht, dass in ältesten Handschriften auf Hebräisch, Aramäisch, Syrisch, Griechisch, Ägyptisch usw. immer noch Gottes Name verwendet wurde. Die radikale Vernichtungswelle aller alten Schriftrollen die den veränderten Aussagen der Konzile von Nicäa, Konstantinopel und später Chalcedon (heutiger Teil von Istanbul) vom Jahre 451 u.Z. weiterhin widersprachen konnten nie den letzten Winkel und gut versteckte alte Dokumentationen erreichen.

 

An jenem Konzil von Chalcedon wurde das anatasische (apostolische ???) Glaubensbekenntnis als verbindlich erklärt und damit die Trinitätslehre als von Gott gegeben deklariert: „Seine dogmatischen Definitionen werden in der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen als unfehlbar anerkannt; sie sind auch Lehrgrundlage in den evangelischen und anglikanischen Kirchen.“ [4] Dort steht bis heute:

 

„Wir folgen also den heiligen Vätern und lehren alle übereinstimmend: Unser Herr Jesus Christus ist als ein und derselbe Sohn zu bekennen, vollkommen derselbe in der Gottheit vollkommen derselbe in der Menschheit, wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch derselbe, aus Vernunftseele und Leib, wesensgleich dem Vater der Gottheit nach, wesensgleich uns derselbe der Menschheit nach, in allem uns gleich außer der Sünde, vor Weltzeiten aus dem Vater geboren der Gottheit nach, in den letzten Tagen derselbe für uns und um unseres Heiles willen [geboren] aus Maria, der jungfräulichen Gottesgebärerin, der Menschheit nach, ein und derselbe Christus, Sohn, Herr, Einziggeborener in zwei Naturen unvermischt, unverändert, ungeteilt und ungetrennt zu erkennen, in keiner Weise unter Aufhebung des Unterschieds der Naturen aufgrund der Einigung, sondern vielmehr unter Wahrung der Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen und im Zusammenkommen zu einer Person und einer Hypostase, nicht durch Teilung oder Trennung in zwei Personen, sondern ein und derselbe einziggeborene Sohn, Gott, Logos, Herr, Jesus Christus, wie die Propheten von Anfang an lehrten und er selbst, Jesus Christus, uns gelehrt hat, und wie es uns im Symbol der Väter überliefert ist.“

 

 Die „heiligen Väter“ waren nicht etwa die Apostel, sondern vielmehr die Kirchenväter des 4. Jahrhunderts (und einiger davor):

 

Die Kirchenväter und ihre Mitschuld an VeränderungenEusebius von Caesarea

Athanasius von Alexandria

Cyrill von Jerusalem

Basilius von Caesarea

Gregor von Nazianz

Gregor von Nyssa

Ephraem der Syrer

Aphrahat der Weise

Johannes Chrysostomos

Hilarius von Poitiers

Ambrosius von Mailand

Hieronymus

Augustinus von Hippo

Nemesius von Emesa

Arnobius der Ältere

Lactantius

Marius Victorinus

Macrobius Ambrosius Theodosius

Zenon von Verona

Iulius Firmicus Maternus

 

Deren Auslegungen wurden am Konzil von Chalcedon zu einer Einheit verschmolzen. Ihre Aussagen sind aber nach heutiger Erkenntnis mit Pinzetten anzufassen, viele heidnischen Ursprungs! Der katholische Kaiser Markian erklärte 452 u.Z. die Beschlüsse als Gesetz! Alleine der 28. Artikel des Konzilsbeschlusses, der Konstantinopel zum religiösen Zentrum anstelle Roms erklärte, wurde vom Papst bis heute nicht anerkannt, was das Schisma der Trennung Ost- und Westkirche besiegelte. Kaiser Theodosius I. erhob die Katholische Kirche definitiv zur Staatsreligion, was de facto am dem Konzil von Nicäa eingeläutet worden war. Staat und Kirche und damit deren Politik wurden zum absolutistischen Machtklüngel verbunden.

 

Vom Originaltext über Fälschungen hin zum Text Nestle-AlandErst ab dem achtzehnten Jahrhundert wurden solche alte, verloren geglaubte Handschriften kirchenunabhängig systematisch gesucht, analysiert und deren Auswertungen publiziert! Hierzu gehörten auch die kirchenkritischen Theologen Westcort und Hort, dann Tischendorf und Nestle-Aland, die fast alle neuen Bibelausgaben beeinflussten.

 

Treue Juden und Christen bewahrten selbst halbverbrannte Teile von Manuskripten auf! Diese Forschung nach den ältesten Schriften und Fragmenten davon führte zu neuen Bibeleditionen, die jedoch oft von wirtschaftlichen Interessen von Kirchengrupperungen geleitet wurden, die gewisse Korrekturen zu unterdrücken suchten, um ihre Kleriker und Gemeindeglieder nicht zu sehr vor den Kopf zu stossen und damit Potential zum Verkauf ihrer Schriftausgaben zu mindern. Damit wurde jedoch der Betrug der Katholischen Kirche und das Unvermögen der Reformation diese zu korrigieren allzu offensichtlich!

 

Was nun aber sagen die Schriften wirklich zum Status von Jesus? Jesu ist ein Abgesandter Gottes und untersteht der Befehlsgewalt des Vaters, ist somit Gott unterstellt, ein Geistgeschöpf und „dem GOTT“ nicht gleichgestellt, darüber gibt sowohl der Vater wie Jesus klares Zeugnis:

 

 *** Rbi8  Johannes 5:36-44 ***

Ich aber habe das Zeugnis, das größer ist als das des Johannes, denn gerade die Werke, die mein Vater mir zu vollbringen aufgetragen hat, die Werke selbst, die ich tue, legen Zeugnis über mich ab, daß der Vater mich gesandt hat. 37 Auch hat der Vater selbst, der mich gesandt hat, Zeugnis über mich abgelegt. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; 38 und ihr habt sein Wort nicht bleibend in euch, denn gerade dem, den er gesandt hat, glaubt ihr nicht.

Bibeltext-Forscher39 Ihr erforscht die Schriften, weil ihr denkt, daß ihr durch sie ewiges Leben haben werdet; und gerade diese sind es, die über mich Zeugnis ablegen. 40 Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt. 41 Ich nehme nicht Ehre von Menschen an, 42 aber ich weiß wohl, daß ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt. 43 Ich bin im Namen [[(im Auftrag)]] meines Vaters gekommen, doch ihr nehmt mich nicht auf; wenn jemand anders in seinem eigenen Namen käme, so würdet ihr diesen aufnehmen. 44 Wie könnt ihr glauben, wenn ihr voneinander Ehre annehmt und nicht die Ehre sucht, die vom alleinigen Gott kommt?

 

Wer Jesu Worten nicht glaubt, der verneint auch den Vater, der ihn und seine herausragenden Werke durch die Propheten angekündigt hat und durch die Apostel das bezeugt, was Jesus gesagt hat! Solche Religionsabgänger widersprechen offen den Evangelien! Die Schriften geben deutliches Zeugnis! Paulus erklärt, was am Ende der 1335 Tagefrist die Daniel in seinem Buch im Kapitel 12 erwähnt geschehen wird, wo Jesu Stellung zweifelsfrei erklärt wird:

 

(1. Korinther 15:24-28)  Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht [[der „alten Himmel“]] zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Wenn der Vater dem Sohn „alle Dinge“ unterworfen hat, so war er stets selbst davon ausgenommen! Gott der Vater wird von allen Harmagedon überlebenden „Schafe“ als einzig wahrer GOTT, als Retter und Gesetzgeber anerkannt sein!

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Niemand kann gleichzeitig auf der Seite der Wahrheit und auf der Seite der Lüge stehen! Jeder muss eine Wahl für sich selbst vornehmen! Entweder bildet Jesus ein Teil eines dreieinigen Gottes oder Gott der Vater ist alleine Gott und Jesus ist seine Schöpfung, sein Sohn und damit Gott untergeben, sowohl im Himmel als Gottes erster Engel, Michael, wie auch als er ausgesandt wurde auf der Erde um als Mensch aus der Jungfrau Maria geboren zu werden, als Jesus, wo er seinen von Gott vorherbestimmten Auftrag als „der Same der Frau“, als Messias erfüllte! Jesus selbst und die Apostel bestätigen somit das Zweite, kein Teil eines heidnisch geprägten dreieinigen Gottes zu sein! Wer sich an eine Lüge klammert, weil sie von der Mehrheit getragen wird klammert sich an den Vater der Lüge und steht in der Wahrheit eben so wenig fest!

 

12.1.2.2       Jesu Vorexistenz im Himmel bestätigt, dass er selbst Gottes Namen den Menschen überbracht hat!

Wer behauptet, Jesu habe den göttlichen Namen nicht gebraucht, wie dies im Vorwort der Elberfelder Bibel zu lesen ist, macht Jesus selbst zum Lügner! In jener Übersetzung unter Johannes 17:6 steht zu lesen: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.“ Dies lässt erneut keinen Zweifel zu, dass die Apostel sowohl Gottes Namen kannten wie ihn auch gebrauchten!

 

Jesus erklärt seine Herkunft Gelehrten im TempelJesus bestätigt seine Vorexistenz im Himmel offen und ehrlich. Die Juden wollten ihm nicht glauben. Selbst das Konzil von Nicäa mit all den versammelten Bischöfen leugnete deutlich Jesu eigene Worte und wurde jenen Juden gleich, die ihren Gott selbst und dessen Aussagen verneinten. Jesu eigene Worte trifft sie hart, wenn er sie offen als Lügner deklariert:

 

 *** Rbi8  Johannes 8:53-59 ***

Du bist doch nicht etwa größer als unser Vater Abraham, der gestorben ist? Auch die Propheten sind gestorben. Wer zu sein, beanspruchst du? 54 Jesus antwortete: „Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott; 55 und doch habt ihr ihn nicht erkannt. Ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagte: Ich kenne ihn nicht, wäre ich wie ihr ein Lügner. Ich kenne ihn aber und halte sein Wort. 56 Abraham, euer Vater, freute sich sehr über die Aussicht, meinen Tag zu sehen, und er sah ihn und freute sich.“ 57 Daher sagten die Juden zu ihm: „Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt, und dennoch hast du Abraham gesehen? 58 Jesus sprach zu ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham ins Dasein kam, bin ich gewesen.“ 59 Darum hoben sie Steine auf, um [sie] auf ihn zu werfen; aber Jesus verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus.

 

Jehova ist niemals auf der Seite der Lügner! Jesus bestätigt indirekt durch seine Aussage, dass jener Engel, der Abraham mehrmals erschien, er selbst gewesen sei, ihn somit Abraham bereits gesehen hat. Abraham freute sich darüber, dass er Gottes Mittler sehen durfte! Die Begebenheit, wo diese Begegnung geschah, war die härteste Prüfung, die ein Mensch in seiner Treue gegenüber Gott zu erdulden hatte und Abraham bestand die Prüfung, ebenso sein Sohn Isaak. Der Mittler Gottes bestätigte und vertiefte den angesagten Bund mit Abraham. (Apg 7:35, 53; Gal 3:19, 20; Heb 1:1-14)

 

Entstehungsgeschichte der Bibel und von Gottes Bündnissen
 

(Vergleiche: Zeitband biblische Schriften, Bündnisse und Prophetie)

 

Moses beschrieb jenes Ereignis wie Abraham Isaak als Opfer darzubringen bereit war wie folgt:

 

"Der Engel Jehovas" hält Abraham davon zurück Isaak zu opfern *** Rbi8  1. Mose 22:9-18 ***

Schließlich erreichten sie den Ort, den der [wahre] Gott ihm bezeichnet hatte, und Abraham baute dort einen Altar und legte das Holz zurecht und band seinem Sohn Isaak Hände und Füße und legte ihn auf den Altar, oben auf das Holz. 10 Dann streckte Abraham seine Hand aus und nahm das Schlachtmesser, um seinen Sohn zu töten. 11 Jehovas Engel aber begann, ihm von den Himmeln her zuzurufen und zu sagen: „Abraham, Abraham!“, worauf er antwortete: „Hier bin ich! 12 Und er sprach weiter: „Strecke deine Hand nicht gegen den Knaben aus, und tu ihm gar nichts, denn jetzt weiß ich wirklich, daß du gottesfürchtig bist, indem du mir deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast.“ 13 Darauf erhob Abraham seine Augen und schaute, und dahinten war ein Widder, der sich mit seinen Hörnern in einem Dickicht verfangen hatte. Da ging Abraham hin und nahm den Widder und opferte ihn an Stelle seines Sohnes als Brandopfer. 14 Und Abraham begann den Namen jenes Ortes Jehova-Jire zu nennen. Deshalb ist es heute üblich zu sagen: „Auf dem Berg Jehovas wird es ausersehen werden.“

15 Und Jehovas Engel rief dann dem Abraham zum zweiten Mal von den Himmeln her zu 16 und sprach: ‚Ich schwöre in der Tat bei mir selbst‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚daß wegen der Tatsache, daß du dies getan hast und [mir] deinen Sohn, deinen einzigen, nicht vorenthalten hast, 17 ich dich bestimmt segnen werde und deinen Samen bestimmt mehren werde wie die Sterne der Himmel und wie die Sandkörner, die am Ufer des Meeres sind; und dein Same wird das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen. 18 Und durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde zufolge der Tatsache segnen, daß du auf meine Stimme gehört hast.‘ “

 

Jesus selbst wusste, dass er selbst das von Gott schlussendlich auserwählte Opfer sein würde, der ja selbst als Gottes Engel und Mittler Abraham daran hinderte seinen Sohn als Opfer darzubringen, und er als menschgewordener Sohn Gottes auf dem „Berg Jehovas ... ausersehen“ werden würde, um Hoherpriesterkönig im geistigen, kommenden Tempel zu sein!

 

Der Sanhedrin und der Römer Pilatus erfüllten diese Prophezeiung, die Auserwählung gleich Isaak, um als Sündopfer zu dienen durch ihren Entscheid in der Stadt Jerusalem! Jesus selbst war „der Same Abrahams“, sein direkter Nachkomme aus der Linie Davids durch Maria und Josef, aus Davids Geschlechtslinie! Er wird „die Tore der Feinde“ des Glaubens Abrahams, die bis heute dieselbe Gegnerschaft zeigen, in Harmagedons Endschlacht [B3] in Besitz nehmen!

 

Jesus, deshalb zu einem Teil eines dreieinigen „Gottes“ zu erklären und mit Jehova auf dieselbe Stufe zu setzen, bedeutet die Worte der Bibel als ungültig zu erklären! Wer sich selbst ein Gesamtbild der Bibel erarbeitet hat, der kann nur voller Unverständnis den Kopf schütteln über so viel Ignoranz jener Bischöfe am Konzil von Nicäa,  Konstantinopel und Chalcedon! Wie Jesus es deutlich macht, hängt dies damit zusammen, dass sie sich gegenseitig Ehre geben, aber die Ehre die von Gott kommt dadurch zurückweisen!

 

Abrahams Same der Verheissung wird die Erde erben
 

12.1.2.3       Gottes Engel im Dornbusch und als Mittler des mosaischen Bundes; Jene die ihm die Stellung als Mittler streitig machen

Paulus bestätigt deutlich, dass Jesus auch jener Engel war der Moses im Dornbusch erschien und später in der Wolke mit dem Volk Israel zog! Jesus selbst war es, der Auftrags Jehovas Wasser aus dem Felsen in „Massa und Meriba“ fliessen liess (2.Mo 17:5-7), nachdem das Volk rebelliert hatte und der als Mittler Gottes alle Aussprüche Jehovas und dessen GESETZ Israel vermittelte, einen einheitlichen, unvermischten geistigen „Trank“, „Wasser des Lebens“. Johannes bezeichnet ihn als „das WORT“, das „Fleisch geworden war“ als Jehovas Wortführer der von Anfang an bei Gott war und als Geist göttlicher Art ist (Spr 8:30; Joh 1:1, 9-11; 17:5; Kol 1:13-20). Paulus erklärte diesen Zusammenhang im 1.Brief an die Korinther.

 

Die Wolke und Feuersäule begleitete Israel während vierzig Jahren*** Rbi8  1. Korinther 10:1-5 ***

Ich will nun nicht, daß ihr unwissend seid, Brüder, daß unsere Vorväter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgingen 2 und alle in Moses getauft wurden durch die Wolke und das Meer; 3 und alle aßen dieselbe geistige Speise, 4 und alle tranken denselben geistigen Trank. Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus. 5 Dessenungeachtet bekundete Gott gegenüber den meisten von ihnen kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wildnis niedergestreckt.

 

Wenn Gott Jehova sein eigenes Volk wegen ihres Unglaubens und ihrem Ungehorsam gegenüber „dem Engel Jehovas“ und dessen Worte aus dem Mund in der Wildnis al Strafmassnahme nicht verschonte, sondern in der „Wildnis niederstreckte“, da wird er sich bestimmt nicht zurückhalten die heutige Generation von gottlosen Christen ebenso umkommen zu lassen, die sich als wesentlich halsstarriger erweisen und deren Führer sich offen gegen ihren Herrn und Besitzer Jesus gewandt haben und Gottes eigenen Namen willentlich und bewusst in Vergessenheit brachten! Als Israel jenem Engel in der Wildnis nicht gehorchte brachte er über sie das, was Er angekündigt hatte! (Heb 2:2-4)

 

(Vergleiche: Zeitband Moses I: Leben Moses und vierzigjährige Wanderung in der Wildnis)

 

*** Rbi8  2. Mose 23:20-26 ***

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Weg zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. 21 Nimm dich in acht seinetwegen, und gehorche seiner Stimme. Benimm dich nicht rebellisch gegen ihn, denn er wird eure Übertretung nicht verzeihen; denn mein Name ist in ihm. 22 Wenn du jedoch seiner Stimme genau gehorchst und wirklich alles tust, was ich reden werde, dann werde ich deine Feinde gewiß befeinden und die befehden, die dich befehden. 23 Denn mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich tatsächlich zu den Amoritern und den Hethitern und den Perisitern und den Kanaanitern, den Hiwitern und den Jebusitern bringen, und ich werde sie gewiß austilgen. 24 Du sollst dich nicht vor ihren Göttern niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, und du sollst nicht irgend etwas machen, was ihren Werken gleich ist, sondern du wirst sie unbedingt niederwerfen, und du wirst ihre heiligen Säulen unweigerlich abbrechen. 25 Und ihr sollt Jehova, eurem Gott, dienen, und er wird dein Brot und dein Wasser gewiß segnen; und ich werde tatsächlich Krankheiten von deiner Mitte abwenden. 26 Weder eine Fehlgebärende noch eine Unfruchtbare wird in deinem Land sein. Ich werde die Zahl deiner Tage vollmachen.

 

Gottes Stimme und die von jenem Engel nicht zu gehorchen wird stets und ohne Ausnahme Strafe mit sich bringen! Gottes Wort bleibt ewig! Jesus ist an Gottes Seite der auf die höchste Stufe erhöhte Engel Michael, der Satan aus dem Himmel warf [B1], in Kürze als Richter der Lebenden das Trennungswerk vornimmt [B2] und als Reiter auf dem weissen Pferd mit seinen Engelheeren die Schlacht Harmagedons [B3] entscheiden wird! „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“ (Joh 12:48-50) Die Schlachtvorbereitungen sind weit fortgeschritten! (Off 16:13-16) Der Engel Jehovas wird vor denen her die seiner Stimme gehorchen die Feinde vertilgen, welche sie heute so arg bedrängen und befehden! Die versprochene „Vollzahl unserer Tage“ erhalten wir mit der Gabe des ewigen Lebens!

 

Dreieinigkeiten der Götter seit dem alten BabelDie Dreieinigkeit bedeutet nichts anderes als sich vor Göttern der Nationen niederbeugen, die sich ihrerseits seit den Tagen Nimrods nach der Sintflut vor Göttertriaden niederwarfen, hinter denen sich eine machthungrige Priesterschaft versteckt!

 

Auf der nebenstehenden Steintafel ist ein Heiligtum des babylonischen Sonnengottes Schamasch dargestellt, sowie die Symbole einer dieser Triaden die in verschiedenen Formen seither existieren: Der Mond als Symbol für den Gott Sin, die Sonne für Schamasch ein Stern für Ischtar. Der durch Konstantin eingeführte Sonntag dient somit bis heute der Ehre desselben Sonnengottes unter verändertem Namen! Der von Jehova verordnete Ruhetag des Sabbat und sein heiliger Name wurde durch babylonisches Gedankengut ersetzt!

 

Jesus wird die Rebellion seiner Anhänger die sich Christen nennen nicht verzeihen, weil sie deutlich und bewusst den Willen seines Widersachers Satan vollbringen,! Wer nicht auf seine Stimme hört identifiziert sich selbst als ein störrischer „Bock“. Wer auf ihn als „Hirten der Herde“ hört, sein „Schaf“ ist, der achtet sowohl auf Christi Stimme, damit auf jene des Vaters und auf jene, welche Jesus bis heute mit der guten Botschaft aussandte. Er verwirft jede Art von Göttern und Götzen, die sich gegen Jehovas Namen erhoben haben, um sich selbst an dessen Stelle zu setzen! (Mat 25:31-33)

 

Der Abfall von göttlichen Lehren begann bereits während der Zeit der Apostel und hat in "Babylon der grossen Hure" in der Endzeit ihren Höhepunkt*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:3-5 ***

Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er [[(der Tag des Herrn)]] wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?

 

Über alle, die sich „Gott“ (= Mächtiger) nennen muss sich vor dem Ende des Systems einer besonders erhöhen, der sich in Jehovas geistigen Tempel setzt und selbst glaubensstarke Christen zum Abfall zu sich hin bewegt! Innerhalb all jener Glaubensfürsten, die sich die Ringe küssen lassen und ihre Anhänger vor sich auf Knien sehen wollen muss einer sein, der sie alle noch übertrifft, indem er alle Anbetung und Verehrung auf sich zu ziehen wünscht! Jesus sprach von „falschen Christussen“ die selbst die Auserwählten in eine falsche Richtung zu ziehen vermöchten! Sein Lügengewebe und das seiner Anhänger muss so verführerisch sein, dass es nur sehr schwer ist es zu durchblicken und die dahinterstehende treibende Macht zu erkennen! Bestimmt steht dies auch im Zusammenhang mit dem Namen „des GOTTES“, der ihn scheinbar über alle anderen heraushebt! Wer ist es? Dieser Frage gehen wir Im Buch „Der falsche Prophet“ systematisch nach!

 

(Vergleiche Grafik: 9.1  Anfang und Ende von Satans System der Dinge)

 

*** Rbi8  Jesaja 42:8 ***

Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

 

Weder Satan noch irgend jemanden seiner Anhänger erlaubt Jehova dauernd, dass er ihm die Herrlichkeit und den Lobpreis streitig macht! Der Tag der Abrechnung, die letzte Auseinandersetzung darüber, wer die Welt regieren darf ist gekommen!

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"
 

Sowohl Juden wie abgefallene Christen machen Jesus die Stellung als einzigem Mittler zwischen Gott und den Menschen streitig! Das fleischliche Israel rebellierte gegen jenen Engel und verneint, dass jener Fleisch geworden ist. Christliche Priester und Kirchenfürsten schieben sich gewaltsam an die Stelle des Hauptes jedes Christen, der doch Jesus sein sollte! Die meisten lehnen ab, dass Jesus „im Fleische“ wiedergekommen ist, einige behaupten zudem, die Auferstehung wäre nur „im Geist“, statt vorab nach dem Tod im Himmel Jehovas, dann erst am dritten Tag durch Wiederbelebung des Leibes gewesen (Joh 2:20-22; 1.Joh 2:18, 19, 22, 23; 1.Pe 3:18).

 

*** Rbi8  2. Johannes 6-7 ***

Und das bedeutet Liebe, daß wir weiterhin nach seinen Geboten wandeln. Dies ist das Gebot, so wie ihr von Anfang an gehört habt, daß ihr weiterhin darin wandeln sollt. 7 Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

Wer Jesu Wiederkommen im Fleische leugnet zeigt sich als Betrüger und Antichrist. Jesus versprach immer und immer wieder sein Wiederkommen und das Bleiben bei den Seinen! Wie es Johannes ausdrückte zeigen sich alle dadurch als Betrüger und Antichristen. Das neue Jerusalem kommt zur Erde herab und Gott wird bei den Menschen auf der Erde weilen.

 

Millennium: Christus regiert auf der Erde *** Rbi8  Offenbarung 21:1-4 ***

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der frühere Himmel und die frühere Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

 

Der „alte Himmel“ der Regierenden und Mächtigen in Religion, Politik und Wirtschaft wird vergangen sein, das Heer ihrer „Anbeter“ die ihren Willen unbesehen ausführten, ob es in Gottes Augen Recht sei oder nicht, existiert nicht mehr! Die wie schäumende Meereswellen aufwogenden Menschenmassen vergehen zusammen in Harmagedon! Erst jetzt ist die Zeit für die kommende Verwaltung der neuen Erde angebrochen, die Zeit der Erstauferstehung und der Wiederherstellung des Paradieses, diesmal wird es sich über die gesamte Erde erstrecken! Engel und Menschen werden unter Anrufung und Lobpreisung von Jehovas heiligem Namen gemeinsam daran arbeiten! (Off 14:7; 19:10)

 

*** Rbi8  Johannes 8:23 ***

Da sagte er weiter zu ihnen: „Ihr seid von den unteren Bereichen; ich bin von den oberen Bereichen. Ihr seid von dieser Welt; ich bin nicht von dieser Welt.

 

Eine himmlische Auferstehung für Menschen ergibt daher keinerlei Sinn, der Gedanke stammt deutlich aus dem Lügenarsenal des Teufels! Wir sind und bleiben von den „unteren Bereichen“. Jesus aber wird schlussendlich bei den Menschen auf der Erde verweilen, wenn er „mit den Wolken“ wiederkommt, so wie es der Engel den Aposteln deutlich verkündigt hat. (Lu 24:36-43; Joh 14:3, 4; Apg 1:9-11; Eph 4:9, 10; Off 21:2-5)

 

12.1.2.4       Der „Herrscher dieser Welt“ ist eindeutig nicht Jehova Gott! Die „neue Erde“ und ihre Verwaltung aber sind vom wahren Gott!

Keine Frage, dass Jesus stets bestätigte seinem Vater untertan und niemals behauptete, ihm gleichgestellt zu sein oder gar höher zu stehen! Jesus identifiziert auch den „Herrscher dieser Welt“ und zeigt, dass nicht wie viele Religionsvertreter dies behaupten der Gott der Himmel ist, sondern Satan! Da sie selbst eine der drei Hauptkräfte dieses Systems bilden (Religion, Politik, Wirtschaft) sind sie deutlich selbst identifiziert, für wen sie ihr gut bezahltes Handwerk ausüben! Ihr Zusammenschluss im WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS unterstreicht dies nur noch!

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

(Vergleiche Grafik: 6.4  Endgericht von Harmagedon: Ende aller Machstrukturen)

 

*** Rbi8  Johannes 14:28-31 ***

Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich. 29 Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht. 30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn der Herrscher der Welt kommt. Und er kann mir nicht beikommen; 31 damit aber die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe, tue ich so, wie mir der Vater [zu tun] geboten hat.

 

Jesus tat stets das, was der Vater von ihm erwartete, weil er sich bewusst war, dass dies für ihn und für alle Beteiligten stets langfristig das Beste sein würde! Der „Herrscher der Welt“, der ihn zwar als Menschen durch seine Organisation der Priesterschaft und der Politiker zu töten vermochte, jene konnten nicht verhindern, dass Gott ihn als mächtiges Geistwesen das er schon zuvor im Himmel war nun jedoch als auferstandener Jesus, „das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt“ (Joh 1:29) mit Macht und Ehre über die Seinen auf der Erde ausstattete! (Off 5:11, 12) So erschien er Frauen, dann den Aposteln und schlussendlich über fünfhundert versammelten Jüngern am „Berg in Galiläa“ und sandte sie nun ihrerseits aus sein Werk weiterzuführen bis zum Abschluss des Systems! Der Abschluss des erfolgreichen Predigens erfolgt bereits am Gerichtstag [B2], weil nachher bis zur Urteilsvollstreckung [B3] kein Predigen mehr von Nutzen sein wird!

 

(Vergleiche Grafik:  9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“)

 

Jesus gab nach seiner Auferstehung am Berg in Galiläa die letzte Unterweisung *** Rbi8  Matthäus 28:18-20 ***

Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Während Jesus seit seiner Himmelfahrt als mächtiger Engelfürst bei jenen war, die sein Wort ausführten, so wird er nun schon bald als erhöhter Menschensohn auf dem Thron Davids in Jerusalem Platz nehmen, um seine erdenweite Verwaltung vom Berg Zion, aus dem „neuen Jerusalem“ heraus mittels seiner Apostel zu leiten! 144.000 Mitpriester werden als Könige unter der Führung der Apostel die Nationen führen, um Gottes Reich auf der ganzen Erde zu errichten und den Namen Jehovas und seine GESETZE allen Nationen zu verkünden! Die Stadt Jerusalem und der Berg Zion, spielen dabei die Rolle der Zentralregierung (Sach 1:17; Off 14:1-4; 20:6) Jesaja musste folgendes prophezeien:

 

*** Rbi8  Jesaja 2:1-4 ***

Das, was Jesaja, der Sohn des Amoz, hinsichtlich Judas und Jerusalems schaute: 2 Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen alle Nationen strömen. 3 Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen: Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz [[GESETZ]] ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Jesajas Worte werden erst nach Harmagedons Endschlacht eine definitive Erfüllung finden! Heute geht bestimmt Gottes Wort nicht von Jerusalem aus. Israel als Nation lehnt den Messias bis heute ab und bestimmt wird sie nicht erfreut sein über Jesu Wiederkehr als „Reiter auf dem weissen Pferd“! Jehova aber ist es, der Seinen König eingesetzt hat! „Zu jener Zeit wird er zu ihnen reden in seinem Zorn, Und in der Glut seines Mißfallens wird er sie in Bestürzung versetzen,  [Indem er spricht:] „Ich, ja ich, habe meinen König eingesetzt Auf Zion, meinem heiligen Berg.“ Man lasse mich auf die Verordnung Jehovas hinweisen; Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Sohn; Ich, ich bin heute dein Vater geworden.  Erbitte von mir, daß ich Nationen zu deinem Erbe gebe Und die Enden der Erde zu deinem eigenen Besitz. Du wirst sie mit eisernem Zepter zerbrechen, Wie ein Töpfergefäß wirst du sie zerschmettern.“ (Ps 2:5-9) Jehova bleibt höchste Autorität im Universum wie auf der Erde!

 

*** Rbi8  Psalm 24:10 ***

Wer ist er denn, dieser König der Herrlichkeit?

Jehova der Heerscharen — er ist der König der Herrlichkeit.“

 

Aber auch in Israel gibt es zunehmend viele messianische Juden, die sich zu Yahushua (Jesus in trasliteriertem Hebräisch) und zum offenen Gebrauch von Gottes Namen Yahue’s oder auch Yahuwah (in trasliteriertem Hebräisch bis heute üblich „Jehova“) bekennen und in ihrem Leben die Gebote Jesu zur Anwendung bringen! Wir unsererseits freuen uns über die Kontakte zu solchen Gruppen und ermuntern sie sich weiterhin an das geschriebene Wort zu halten! Die Enzyklopädie WIKIPEDIA erklärt:

 

Jehovah [5]

 

   Die Schreibweise Jehova, Iehovah oder Jehovah wird auf den Dominikanermönch Raymundus Martinus zurückgeführt. Dieser übersetzte um 1270 verschiedene Bibelteile aus dem Hebräischen ins Lateinische; in den Handschriften seines Werks Pugio Fidei adversus Mauros et Judaeos wird das Tetragramm mit Iehovah wiedergegeben. Man nimmt an, dass er die masoretische Punktierung der zu adonaj gehörigen Vokale (e-o-a) mit den Konsonanten JHWH zu I-e-H-o-V-a-H kombinierte.

 

   Diese Schreibung verwendeten dann viele Theologen, darunter Nikolaus von Kues (etwa in seiner Predigt In Principio Erat Verbum von 1428), Petrus Galatinus in seinem Werk De Arcanis catholicae veritatis (1518), William Tyndale in seiner Pentateuchübersetzung (1530), Dominikus von Brentano (1785). Ihnen folgten einige Bibelübersetzungen bis in die Gegenwart hinein, darunter die frühen Auflagen der katholischen Übersetzung des Leander van Eß, einzelne Stellen der englischen King-James-Bibel und die unrevidierte Elberfelder Bibel. Deren Vorwort zur 2. Auflage von 1891 begründet: „Wir haben diesen Namen des Bundesgottes Israels beibehalten, weil der Leser seit Jahren an denselben gewöhnt ist.“ Die Schlachter-Bibel von 1905 übersetzte das Tetragramm dort mit „Jehova“, wo der Gottesname ausdrücklich im Gegensatz zu heidnischen Göttern steht; sonst mit „Herr“. Die erste Revision von Linder und Kappeler von 1913/ 1918 behielt diese Schreibweise bei. Seit der Revision 1951 ist in dieser Übersetzung „Jehova“ durchgehend mit „HERR“ wiedergegeben.

 

Tetragrammation in griechischen BuchstabenAussprache

 

   Wiedergabe des Tetragramms mit den griechischen Buchstaben ΙΑΩ (JAO) im Septuaginta-Fragment 4Q120 (1. Jahrhundert v. Chr.)

   Andere halten an der Dreisilbigkeit des Namens fest, wie er im Tanach auftrete. Max Reisel etwa schrieb 1957: „Die Vokalisation des Tetragrammatons [ist] ursprünglich JeHuWaH oder JaHuWaH gewesen. Im Althebräischen wird das „W“ nicht ausgesprochen.“[46]

 

   Spätestens seit 100 wurde der Gottesname im Judentum nicht mehr genannt. Daher ging das Wissen um seine ursprüngliche Aussprache allmählich verloren. Sie wurde wegen der masoretischen Punktuation im Mittelalter auch im Judentum selbst weithin vergessen.

 

Die Meinung der Gelehrten mag sich noch hundert Mal ändern, Gott selbst wird bestimmt auf Gebete und Anrufung Seines heiligen Namens achten, selbst da, wo eine falsche Betonung durch Unwissenheit existiert, wie nun wirklich in jeder Sprache die korrekte Aussprache ist. Der Prophet Zephania verspricht doch, was bei der „Umwandlung in einem Nu“ (1.Kor 15:51, 52) fünfundvierzig Tage nach Harmagedon, am Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich der „neuen Himmel“ übergibt: „Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.“ (Zeph 3:9 vergl. Jes 51:4 + FN NWÜ)

 

 

12.1.3        Gottes Widersacher und sein Same und die Desinformation

 

12.1.3.1       Wer hat das Hauptinteresse, dass Gottes Name unerkannt bleibt oder zu Verwirrung führt?

Das Ansprechen jenes Engels, der Eva in Eden verführte wird nirgends in der Bibel mit dessen himmlischen Eigennamen erwähnt! Sowohl Satan („Widerstandsleistender“) wie Teufel („Verleumder“) sind Umschreibungen. Das griechische Wort diábolos bedeutet Verleumder! Da die Bibel uns mit dem Wesen dieses Widersachers Gottes bekannt macht versucht Satan alles, um vom wahren Gott abzulenken! Die Bibel nennt den Teufel deutlich als den „Gott dieses Systems“! Auf ihn gehen alle Lügen zurück, weil er der „Vater der Lüge“ und der Verschleierung von Tatsachen ist! (2.Kor 4:3, 4; Joh 8:44)

 

 *** Rbi8  1. Mose 3:4-5 ***

Darauf sprach die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben. 5 Denn Gott weiß, daß an demselben Tag, an dem ihr davon eßt, euch ganz bestimmt die Augen geöffnet werden, und ihr werdet ganz bestimmt sein wie Gott, erkennend Gut und Böse.“

 

Die Schlange verführte Eva und sie verleitete Adam zum SündigenGott hat sich deutlich das Recht vorbehalten dem Menschen zu erklären, was für ihn gut und was für ihn schlecht wäre. Die versprochene Unsterblichkeit gegenüber dem ersten Menschenpaar konnte Satan nicht aufrechterhalten, sowohl Eva wie Adam starben schlussendlich!

 

Mit Satans Verleumdung und seiner Lüge wurde eine Wand zwischen Gottes Dienern und Satans Dienern errichtet durch die Feindschaft, die Jehova unmittelbar nach dem Sündenfall erklärte.

 

*** Rbi8  1. Mose 3:14-15 ***

Und Jehova Gott sprach dann zur Schlange: „Weil du diese Sache getan hast, bist du das verfluchte unter allen Haustieren und unter allen wildlebenden Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch wirst du kriechen, und Staub wirst du fressen alle Tage deines Lebens. 15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zermalmen, und du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

 

Die Urteilserklärung Gottes erging an die Schlange, an Satan! Wenn somit Menschen klar erkennen könnten, dass Satan nur eine begrenzte Zeit hat, um sein in Jahrtausenden aufgerichtetes System zu lenken und dann ein Gericht kommt, so würde dies bestimmt viele denkende Menschen davon abhalten auf ihn zu hören! Das „enge Tor“, das zum „eingeengten Weg“ des ewigen Lebens führt ist nicht leicht zu finden! Je mehr Unkenntnis und Verwirrung der Teufel dagegen stiftet, so dass wir davon abgehalten werden dem wahren Gott und seinen wahren Vertrauten und Abgesandten zuzuhören, desto eher werden Menschen vom geraden aber eingeengten Weg abweichen, hin zu einem gekrümmten und breiten Weg, der aber eben in der Vernichtung endet! (Mat 7:13, 14; Off 12:12)

 

12.1.3.2       Welche Schuld trifft die Juden und die Katholische Kirche am Vergessen des Göttlichen Eigennamens?

Das Tetragrammaton (von griechisch tetra-,vier“, und grámmaBuchstabe“) erscheint in der Biblia Hebraica und in der Biblia Hebraica Stuttgartensia 6.828 mal. In den Hebräischen Schriften der Neuen-Welt-Übersetzung, die wir normalerweise verwenden, ist der göttliche Name 6.973mal enthalten. Die Übersetzer haben u.a. in Betracht gezogen, daß die Schreiber an manchen Stellen den göttlichen Namen durch ´Adhonáj‘ oder ´Elohím ersetzt hatten.

 

Neue Welt ÜbersetzungDie Konsequenz den göttlichen Namen überall da zu verwenden, wo er in den ältesten Handschriften vorhanden ist, somit am wahrscheinlichsten durch die Schreiber verwendet wurde, war und bleibt einer unserer Gründe, warum wir der NEUEN-WELT-ÜBERSETZUNG trotz einiger bekannter und vielleicht noch unbekannten Mängeln weiterhin den Vorzug geben! Wir sind dabei nicht blauäugig, sondern haben die aufgefunden Mängel ehrlich dokumentiert und der WATCHTOWER Inc., dem Herausgeber, in einem offenen Brief und durch eine korrigierte Bibelversion zur Begutachtung vorgelegt! Bisher fehlt jegliche Stellungnahme! Ob es stolz ist oder die Unfähigkeit, eigene Fehler zu erkennen und einzugestehen oder unseren eigenen Irrtum aufzudecken? Die Zeit wird es erweisen! Wer aber glaubt, dass „die richtige Übersetzung“ gibt, der irrt, denn alle haben gemäss ihrer Überzeugung und aufgrund von Dogmen gewisse Veränderungen gegenüber dem Sinn des Originaltextes vorgenommen.

 

Gründe gibt es mehre, warum Gottes Name in anderen Übersetzungen nicht ELBERFELDER Perlbibel 1905erwähnt wird. Einige stehen offen zur Diskussion, andere bleiben unerwähnt im Hintergrund. Wir möchten einige davon erwähnen. Die Revidierte Elberfelder Übersetzung aus dem Verlag Brockhaus, in ihrer 1. Ausgabe „Perlbibel“ in Kleinformat aus dem Jahre 1905, welche in einer zweiten Auflage im Jahre 1986 erschien, enthält beide Male den göttlichen Namen an all jenen Stellen (?), wo er im Alten Testament in den Hebräischen Schriften als Tetragrammaton erscheint!

 

In der revidierten Ausgabe „Die Bibel“ im Normalformat dagegen, ebenso im Jahre 1986 erschienen wie die Perlbibel, wurde dies geändert und an Stelle „Jehova“ dort in Grossbuchstaben nun „der HERR“ gedruckt. Warum zwei Bibeln im selben Verlag, im selben Jahr herausgegeben, mit einer so deutlichen Abweichung? Wem soll dadurch gedient werden? Stehen dahinter vielleicht rein kommerzielle Interessen gewisse Kirchenkreise nicht als Käufer zu verlieren?

 

In der revidierten Ausgabe wird im Vorwort folgendes erklärt:

 

ELBERFELDER Bibel revidierte Ausgabe 1986   Bei der Überarbeitung der alten Übersetzung stellten sich zwei besondere Probleme, die auch die ursprünglichen Übersetzer schon sehr beschäftigt haben, was aus dem Vorwort ihrer Übersetzungen hervorgeht: Die Übersetzung des Namens „Jehova“ im Alten Testament und des Wortes „Ekklesia“ im Neuen Testament.

 

   Bei „Jehova“ fiel die Entscheidung nicht ganz so schwer. Die Israeliten haben nie „Jehova“ gesagt, sondern wahrscheinlich „Jahwe“. Später wagte man es nicht mehr, den heiligen Gottesnamen auszusprechen und sagte statt dessen „Adonaj“ (=Herr). Damit man nun beim Vorlesen aus der Bibel daran erinnert wurde, „Adonaj“ zu lesen und nicht versehentlich „Jahwe“, setzten die Juden in ihren Bibelhandschriften zu den Konsonanten des Namens „Jahwe“ (JHWH) die Vokale des Wortes „Adonaj“ (eoa; wobei das Zeichen für e auch für a stehen kann), so dass Nichteingeweihte daraus „Jehova“ lesen mussten. Daraus ergibt sich folgerichtig, dass „Jehova“ kein Name ist und man ihn deshalb auch in unserer Sprache nicht so schreiben und aussprechen sollte.

 

   Bei der Revidierung wurde daher „Jehova“ durch „HERR“ ersetzt, und zwar5 mit Grossschreibung aller Buchstaben, damit der Leser erkennen kann, dass an dieser Stelle im Grundtext die Buchstaben JHWH stehen. Dass die Entscheidung für „HERR“ und nicht für „Jahwe“ getroffen wurde hatte vor allem zwei Gründe:

 

   1) Dass der Gottesname JHWH „Jahwe“ ausgesprochen wurde, ist zwar wahrscheinlich, aber nicht sicher. Nach anderen Wissenschaftlern lautet die Aussprache „Jahwo“. Eine nur indirekt erschlossene Namensform, mag auch sonst vieles für sie sprechen, reicht aber zur Wiedergabe des Gottesnamens nicht aus.

 

   2) Schon in den griechischen Übersetzungen des Alten Testaments, der Septuaginta (LXX), gab man JHWH mit „Kyrios“ (= Herr) wieder. Und auch im Neuen Testament steht dort, wo Schriftstellen aus dem Alten Testament zitiert werden, „Herr“ anstelle von JHWH. Unser Herr Jesus Christus und seine Apostel haben weder „Jehova“ noch „Jahwe“ gesagt, sondern „Herr“.

 

   Von der Regel, den Gottesnamen mit „Herr“ wiederzugeben, wurde nur in einigen Ausnahmefällen abgewichen, z.B. 2.Mo 3,15, wo dann jeweils eine erklärende Fussnote steht. Die Kurzform des Gottesnamens „Jah“ wurde dagegen immer stehengelassen, damit der Leser mit Sicherheit erkennen kann, wo JHWH und wo Jah im Grundtext steht.

 

Ist diese Erklärung wirklich befriedigend? Vor allem, stimmt sie mit Gottes Willen überein? Bedenken wir, was Jesus im ersten Vers des Vaterunser seine zwölf Apostel lehrte:

 

*** Rbi8  Matthäus 6:9 ***

Ihr sollt daher auf folgende Weise beten:

,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt.

 

Wodurch wird ein Name geheiligt, den wir nicht einmal erwähnen, sondern ihn durch den nicht aussagekräftigen Titel „Herr“ ersetzen, der zudem in der Bibel auch Satan und Jesus zusteht? Jesus sagte doch deutlich, dass er Gottes Namen seinen Jüngern bekannt gemacht hat. Wissen dies die Revisoren der Elberfelder-Bibel nicht? Sie selbst schreiben doch im Johannes 17:6: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast“. Wie kommen sie im Vorwort zur Behauptung: „Unser Herr Jesus Christus und seine Apostel haben weder „Jehova“ noch „Jahwe“ gesagt, sondern „Herr“ “ oder erkennen sie ihren eigenen Widerspruch nicht?

 

12.1.3.3       Was ist nun wirklich mit „Baal“ gemeint, der Teufel oder Jehova?

Der Titel „Herr“ lautet auf hebräische bá`al (Baal). Unter Baal verstand man den falschen Gott Baal verschiedenster Völker. Der Ausdruck hab·Be`alím (die Baale) bezieht sich auf die verschiedenen Lokalgötter, von denen man annahm, daß sie die Eigentümer oder Besitzer der betreffenden Orte seien und sie beeinflußten.

 

Fragen wir uns folgendes: Wie nun wird das hebräische Wort normalerweise verwendet und welchen Einfluss auf den Leser kann es bei bestimmten Sätzen hervorrufen, wenn wir statt „Jehova“ oder „Jahwe“ nun „Herr“ sagen?

 

In der Bibel wird das hebräische Wort bá`al gebraucht in Bezug auf Baal hat die Bedeutung von "der Herr" und wird auf viele Arten Götzen angewendet

 

   1. einen Ehemann als Besitzer seiner Frau (1Mo 20:3),

   2. Grundbesitzer (Jos 24:11, Fn.),

   3. „Besitzer der Nationen“ (Jes 16:8, Fn.),

   4. Bundesgenossen (wörtlich: „Besitzer [Herren] des Bundes“) (1Mo 14:13, Fn.),

   5. Besitzer oder Eigentümer von Sachgütern (2Mo 21:28, 34; 22:8; 2Kö 1:8, Fn.)... [6]   

 

Der Eigenname Jehova unterscheidet somit deutlich zwischen: Irgendeinem Ehemann, irgendeinem Grundbesitzer, irgendeinem angemassten Besitzer der Nationen, irgendeinem Besitzer eines Bundes und irgendeinem Eigentümer einer Sache!

 

Da Satan durch Jesus selbst als der „Herrscher der ganzen Erde“ bezeichnet wird, kann mit „Herr“ sowohl „Jehova“ als auch „Satan“ im Psalm 83:18 gelesen werden, wenn der göttliche Name durch das Synonym „Herr“ ersetzt wird. Damit aber würde zusätzlich dem ganzen Textumfeld ein vollkommen anderer Sinn gegeben! In Wirklichkeit wird dadurch Baal, Götzen die Ehre gegeben!

 

Psalm 83:18  

Damit man erkenne, daß du, dessen Name (Jehova) Herr (= Bá`al)  ist,

Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde.

 

Natürlich ergibt solcherlei Änderung Unsinn und erzeugt Verwirrung! Wie kann der Name „Herr“ lauten, wenn dies doch ein Titel ist? Auch der folgende Vers in Psalm 47 kann sowohl auf Jehova, wie auch auf seinen Gegner lauten, wenn der Name ausgelassen wird!

 

Psalm 47:2 

Denn  der Herr (Jehova / Baal - Satan), der Höchste, ist furchteinflößend,

Ein großer König über die ganze Erde.

 

Baal (Mehrzahl: Balim) bedeutet somit übersetzt „Herr“ (resp. „Herren“), so steht es in derselben Elberfelder Bibel in den entsprechenden Fussnoten. Jehova aber wollte genau diesen klaren Unterschied setzen, indem er sich einen eindeutigen und sich selbst erklärenden Namen gab: „Der veranlasst zu werden!

 

12.1.3.4       Gottes Namen wegzulassen führte auch zu vollkommener Bibelunkenntnis des Volkes!

Kein Zweifel, das Weglassen des Gottesnamens hat nur zur vermehrter Unverständlichkeit und zu Verwechslungen beim Bibelleser geführt. Je schwerer etwas verständlich ist, desto weniger Menschen werden es aber lesen!  Das konnte und kann aber nicht Gottes Absicht sein, dient aber seinem Gegner, der ja bereits den Titel „Baal“ oder „der Herr“ besitzt und statt „Licht der Erkenntnis“ vielmehr „Finsternis“ der Unvernunft ausstreut!

 

Allein der Besitz einer Bibel in einer anderen Sprache als Latein genügte der Inquisition für Verbrennung auf dem ScheiterhaufenDas aber war auch die Absicht der schriftenkundigen Pharisäer und der Schriftgelehrten, die für sich allein das Recht beanspruchten zu verstehen, was bestimmte Bibelverse aussagen! Als die Volksmengen und selbst gewisse Vorsteher auf Jesus zu hören begannen, weil jener alles offen dem Sinne entsprechend und mittels Illustrationen erklärte, meinten sie:

 

*** Rbi8  Johannes 7:49 ***

Diese Volksmenge aber, die das GESETZ nicht kennt, verfluchte Leute sind sie.

 

Die Schriftkundigen waren die „Herren“ ihrer eigenen offiziellen Wahrheit. Im selben Sinn ist auch das Verbot der Katholischen Kirche zu verstehen, die zuerst ab dem elften Jahrhundert das Übersetzen der Bibel in andere Sprachen aus dem Latein verbot und später selbst das Bibellesen für einfache Leute in ihrer Landessprache untersagte! Die Inquisition verbrannte hunderte von Menschen, bei denen eine nicht autorisierte Abschrift gefunden wurde oder auch nur ein einzelnes Blatt in deren Muttersprache!

 

Erst am Zweiten Vatikanischen Konzil in der Zeit von 1962 bis 1965 wurde dieses Verbot aufgehoben! Papst und Bischöfe brauchten neun Jahrhunderte, um zu erkennen, dass Christen täglich in der Bibel lesen sollten und dies nicht bloss Pfarrern und Theologen in lateinischer Sprache vorbehalten werden sollte!

 

Seit dem 15. Jahrhundert bezahlt sie dafür den hohen Preis, dass protestantische Gruppen ihnen die Schafe zu Millionen wegstehlen und andere bis heute in vollkommenem Bibelunverständnis der Kirche den Rücken drehen! Diejenigen, die aber die Bibel wirklich verstehen, sie verlassen die Kirchen eilends, weil sie das kommende Unheil über Babylon die Grosse und die sie treffenden Plagen nicht erdulden wollen! (Off 18:4, 5) 

 

12.1.3.5       Gottes Name war weder ein Geheimnis noch wurde er verheimlicht!

Gemäss der jüdischen Mischna wurde im Tempel bis zu dessen Zerstörung im Jahre 70 u.Z. Gottes Name deutlich ausgesprochen, insbesondere am Sühnetag! Die levitische Priesterschaft war es, die der Landbevölkerung schon vor dem Kommen des Messias das Verbot auferlegt hatten, Gottes Namen auszusprechen! Das war aber während fast tausendfünfhundert Jahren nicht so, sondern entsprach einer abergläubischen Tendenz! Sie glaubten, Gottes Name sei zu heilig, um ausgesprochen zu werden! Ein ähnlicher Aberglaube kursiert heute, dass das Synonym „Satan“ nicht ausgesprochen werden soll, weil dies Unglück bringen würde! Wie aber werden wir hin zu etwas Gutem gehen oder etwas Schlechtes meiden, wenn wir es nicht einmal zu identifizieren in der Lage sind?

 

Der Manusskript-Text Pfouad 266 (b) Stimmt es aber, wie weiter oben durch das Vorwort der Elberfelder-Bibel zudem behauptet wird, dass die Septuaginta die etwa 280 v.u.Z. als griechische Übersetzung in der Diaspora zu zirkulieren begann, Gottes Namen nicht erwähnt?

 

   Die Fragmente einer Papyrusrolle — sie werden unter der Listennummer 266 der Fuad-Papyri geführt und enthalten einen Teil des 5. Buches Mose — zeigen das Tetragrammaton an allen Stellen, an denen es in der hebräischen Textvorlage erscheint, in hebräischer Quadratschrift. Gelehrte datieren diesen Papyrus in das 1. Jahrhundert v. u. Z.; er ist also vier oder fünf Jahrhunderte früher geschrieben worden als die zuvor erwähnten Handschriften. (Siehe NW-Anhang, S. 1625—1627.) [7]

 

Im ersten Jahrhundert v.u.Z. war dem offensichtlich nicht so! Die Septuaginta enthielt sehr wohl das Tetragrammaton. Bestimmt verwendete Paulus für seine Zitate in den griechisch sprechenden Versammlungen eine Abschrift der Septuaginta, welche Gottes Namen enthielt! Als Mitglied des Sanhedrins und Schüler des geachteten Schriftgelehrten Gamaliel musste ihm die korrekte Aussprache des Gottesnamens geläufig gewesen sein!

 

Offensichtlich schloss man sich im Übersetzerteam der Elberfelder-Revision leider eher abergläubischen Juden an, die erst etwa zwei Jahrhunderte vor Jesu Kommen mit Änderungen begannen, um die Aussprache von „Jahwe“ zu „Adonaj“ (Herr) hin zu verändern. Zuvor hatte man Jehovas Namen während tausenddreihundert Jahren in Israel stets angerufen! [8]

 

Hat aber nicht gerade deswegen Jehova sein Volk verworfen, weil sie eher ihren irreleitenden Führern nachfolgten, die zudem gemäss Jesu Aussage unter Satans Gewalt standen? Auf Jesus, als dem verheissenen Messias wollten und konnten sie nicht hören, der doch vom Vater ausgesandt war, um eben gerade Jehovas Namen zu heiligen und ihn unter seinen Brüdern und später durch seine Jünger unter allen Nationen bekannt zu machen und Jehovas GESETZ unter den Nationen aufzurichten, wo das dritte Gebot lautet: „Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht.“ ! (2.Mo 20:7) Genau das beinhaltet doch die gute Botschaft von Jehova, sie mussten vom Königreich Gottes und der kommenden Rettung reden, was nur möglich wird, wenn wir Gott kennen und seinen Namen ehren, was Seine erhöhte Stellung zu respektieren mit einbezieht! David erklärt hierzu:

 

*** Rbi8  Psalm 22:22 ***
Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden;
Inmitten der Versammlung werde ich dich preisen.

 

Die Heiligung Gottes erfolgt doch dadurch, dass wir seinen Willen tun! Seine Macht, seine Herrlichkeit und sein Plan die Erde durch sein Königreich zu retten sollten doch überall, unter allen Nationen und in allen Sprachen bekannt gemacht werden!

 

Jesus selbst brachte die Gedanken der Schriftgelehrten seiner Tage und ihre Art zu handeln auf den gemeinsamen Nenner: (Joh 17:6)

 

Hören bedeutet auch Verständnis zu erlangen*** Rbi8  Johannes 8:42-47 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Harte aber deutliche Worte direkt an die religiösen Führer damals wie auch jene heute gerichtet! Hätte Jesus, wie die Übersetzer im Vorwort der Elberfelder Bibel doch behaupten, den göttlichen Namen nicht erwähnt, so hätte er dadurch zudem deutlich das GESETZ Mose und die Anweisungen der Propheten übertreten! Er hätte gesündigt, genau dies aber tat er in keiner Situation. Wir kennen den Satz, das dritte der Zehn Gebote und rufen ihn uns erneut in Erinnerung:

 

*** Rbi8  2. Mose 20:7 ***

Du sollst den Namen Jehovas, deines Gottes, nicht in unwürdiger Weise gebrauchen, denn Jehova wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen in unwürdiger Weise gebraucht.

 

Jesus tat alles, um den Namen seines Vaters zu ehren, indem er alle seine Gebote hielt und die Änderungen innerhalb des GESETZES all jene lehrte, die bereit waren auf ihn zu hören.

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?
  

(Vergleiche Graphik: 4.2  Prinzipien und Gesetze)

 

Jesus gebrauchte den Eigennamen Gottes und er sprach ihn auf Hebräisch auch korrekt aus, entgegen den jüdischen Gewohnheiten seiner Tage und entgegen den Lehren heutiger Schriftgelehrter, die „HERR“ dem Gebrauch des Eigennamens Gottes vorziehen und dazu das Verständnis der Schrift wegrauben, wer, wo der wahre Sprecher ist. Das GESETZ verbietet nur den Gebrauch von Gottes Namen in unwürdiger Weise, welche die Ehre Jehovas schmälert! Das schliesst aber das ehrwürdige Gebrauchen zur Ehre Gottes nicht aus, im Gegenteil, sonst müsste das Verbot einfach lauten: „Du sollst den Namen deines Gottes nicht gebrauchen“. Das aber ist das Gebot, das die Pharisäer und die Katholische Kirche einführten!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:6-8 ***

Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‚Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir.

 

Jesus lehrte, jede Form des „Sauerteigs der Lehre“ zu meiden! Wenn wir seine Anforderungen verstehen, dann handeln wir auch entsprechend.

 

Was bewirkt Sauerteig der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
 

(Vergleiche Grafik: 4.3  Durchsäuerung der Versammlungen Gottes)

 

Der Prophet Elia sagte doch deutlich während der götzendienerischen Tage König Ahabs und seiner Frau Isebel zu Israel (um 920 v.u.Z.), anlässlich der Auseinandersetzung am Berg Karmel, wo es darum ging, wer der wahre Gott Israel sei, „Jehova oder Baal“?

 

*** Rbi8  1. Könige 18:24 ***

Und ihr sollt den Namen eures Gottes anrufen, und ich meinerseits werde den Namen Jehovas anrufen; und es soll geschehen, daß der [wahre] Gott, der mit Feuer antwortet, der [wahre] Gott ist.“ Darauf antwortete das ganze Volk und sagte: „Die Sache ist gut.“

 

Wie antwortete Jehova auf Elias Probe, als seine gegnerischen Priester den „Baal“ (Herr) in stundenlangem Schreien und Tanzen anriefen und er alleine den Namen Eigennamen Gottes, Jehova anrief? Die Feuerprobe hatte es deutlich gezeigt! Das Opfer Elias war Gott annehmbar, Feuer vom Himmel verzehrte es, obwohl es mit Wasser übergossen worden war. Jehova war der wirkliche Herr und er verlangte deutlich, dass er mit Namen angerufen wird! Jene aber die zum „Herrn“ (Baal) riefen „O Baal [[(„Herr“)]], antworte uns!“ erhielten keine Antwort und mussten schlussendlich auf des wahren Gottes Geheiss getötet werden!

 

 

12.1.4        Jehova wird seinen herausragenden Namen unter neuen Beweis stellen!

 

12.1.4.1       Die grosse Feuerprobe steht erst noch bevor, welches die wahre Anbetung ist!

Eine weit grössere Feuerprobe steht aber den Religionsanhängern erst noch bevor, die weit eher ihren Fachleuten Glauben schenken, wie Jesus und die selbst Jehovas geschriebenes „Wort der Wahrheit“ verwerfen! Sie haben offensichtlich die warnenden Worte Joels vergessen, der den kommenden Gerichtstag deutlich ankündigt!

 

Blu, Feuer und Rauchsäulen als Zeichen vor dem Kommen des Tages des Herrn*** Rbi8  Joel 2:30-32 ***

Und ich will Wunder geben in den Himmeln und auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchsäulen. 31 Sogar die Sonne [[(dieses Systems, Satan (Jes 60:19))]] wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond [[(die hächste irdische Führung (Mat 24:))]] in Blut vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas [[(Harmagedons)]]. 32 Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die [[(von ihrer Flucht in die Berge Judäas (Mat 24:15, 16))]] Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft [[(, die „Versiegelten“ der ganzen Erde, welche die Apostel unmittelbar nach Harmagedon einsammeln läss (Jes 66:20, 21))]].“

 

Beachten wir, dass Jehova selbst die Überlebenden bestimmt und dass Er sie nach Harmagedons Endschlacht, somit erst nachdem furchteinflössenden Tages Jehovas“ hinauf auf den Berg Zion beruft! Alle Religionen, die eine andere Reihenfolge verkünden, wie z.B. die Heiligsprechungen des Papstes oder wie etwa Jehovas Zeugen, die seit 1914 ihre „Gesalbten“ zum „Berg Jehovas“ in den dritten Himmel hinaufgehen lassen, sie widersprechen der festen, vorgegebenen Ordnung im Ablauf der Handlungen der Endzeit! Wie die Schriftgelehrten der Tage Jesu verstopfen sie ihre Ohren vor der Wahrheit.

 

Die Zeugen Jehovas verwenden zwar sehr wohl Gottes Namen, jedoch um ihr selbstaufgerichtetes, usurpiertes Königreich Gottes von 1914 zu stützen. Sie sind ebenso in einem grossen Irrtum gefangen, weil sie das, was heute und demnächst geschieht, in die Vergangenheit verlegt haben! Sie anerkennen dadurch nicht die göttliche vorgegebene Logik im Ablauf der Ereignisse, was das Verständnis ebenso verdunkelt, sondern folgen eigenen Göttern (Baalim) die sich zwischen Jesus und die Versammlungen geschoben haben! Gewisse Dinge recht zu tun soll uns nicht daran hindern andere, die falsch sind, zu korrigieren, so lange Gott dazu Zeit einräumt! Diese Zeit aber läuft ab! Bedenken wir, dass selbst Aaron und das Volk Israel um das goldene Kalb tanzten und ebenso Jehovas Namen ausriefen aber Gottes Anerkennung nicht fanden, sondern ein Gericht!

 

Logik im Ablauf der Ereignisse während dem "Tag des Herrn"
 

(Vergleiche: Zeitband Ablaufschema Harmagedons Endgericht)

(Vergleiche Grafik: Erntefeste zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte)

 

12.1.4.2          Welcher Name ist anzurufen: Der Name Jehovas oder Jesu Name?

Die NEUE WELT ÜBERSETZUNG, welche im Neuen Testament „der Herr“ fast stets mit „Jehova“ wiedergibt bringt eine neue Art von Verwirrung: „Jeder der den Namen Jehovas [[(„des Herrn“: Jehovas? Jesu?)]] anruft wird sicher davonkommen!“ Paulus ergänzt aber im Brief an die Römer, nachdem er den Text aus Joel im Vers 10:13 frei zitiert: „Denn ‚jeder, der den Namen Jehovas [[alle übrigen Übersetzer schreiben: des Herrn]] anruft, wird gerettet werden‘ “ Geht es nun dabei vorab um Jehova oder um den Retter all jener, die den Namen Jesus angenommen haben und nur über ihn Jehova im Gebet anrufen? Von wem redet Paulus? Er schreibt nicht von Christen, sondern von jenen, die den Messias willentlich als ihren Retter ablehnen, den Juden, von denen er einige zum Glauben an Jesus als Messias überzeugen möchte!

 

Tiefe des Reichtum, der Erkenntnis Gottess: Die BibelDer Kontext bringt dies ans Licht: „Brüder, der gute Wille meines Herzens und mein Flehen zu Gott für sie gilt tatsächlich ihrer Rettung. Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott [[(Jehova)]] haben, aber nicht gemäß genauer Erkenntnis; denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannten, sondern ihre eigene aufzurichten suchten, unterwarfen sie sich nicht der Gerechtigkeit Gottes. Denn Christus ist das Ende [[(der Höhepunkt in Erfüllung)]] des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben [[(an den Messias)]] ausübt. Denn Moses schreibt, daß der Mensch, der die Gerechtigkeit des GESETZES getan hat, durch sie leben wird.“ (Rö 10:1-5)

 

Paulus bezieht sich mit „Gerechtigkeit des GESETZES“ nicht allein auf die Zehn Gebote, sondern viel mehr auf die gesamten fünf Bücher des GESETZES, die Moses schrieb! Darin ist in Deuteronomium der „Segen und der Fluch“: „Seht, ich lege euch heute Segen und Fluch vor: den Segen, sofern ihr den Geboten Jehovas, eures Gottes, die ich euch heute gebiete, gehorchen werdet; und den Fluch, wenn ihr den Geboten Jehovas, eures Gottes, nicht gehorchen werdet und ihr tatsächlich von dem Weg abweicht, den ich euch heute gebiete, so daß ihr anderen Göttern nachgeht, die ihr nicht gekannt habt.“ (5.Mo 11:26-28) Im Kapitel 11 bis 27 beschrieben, der Segen Gottes und Leben denen verspricht, „die alle diese Gebote halten“.

 

Dies schliesst deutlich das Erfüllen des Glaubens in den „Propheten gleich mir“ (5.Mo 18:15-19)mit ein, was gekürzt von Paulus als das „GESETZ des Glaubens  (Rö 3:27-31) beschrieben wird: „Einen Propheten gleich mir wird dir Jehova, dein Gott, aus deiner eigenen Mitte, aus deinen Brüdern, erwecken — auf ihn solltet ihr hören — entsprechend all dem, was du von Jehova, deinem Gott, im Họreb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem [du] sagtest: ‚Laß mich nicht wieder die Stimme Jehovas, meines Gottes, hören, und laß mich dieses große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe.‘ Darauf sprach Jehova zu mir: ‚Sie haben gut getan, so zu reden, wie sie [es] taten. Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.“

 

Jesus selbst bestätigte, dass der Messias, dass allein er damit gemeint war, wenn er den Juden die Folge erklärte, nicht auf ihn zu hören: „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. Auch weiß ich, daß sein Gebot ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“ (Joh 12:48-50) Die grosse Mehrheit der Juden hörte weder damals noch heute und rufen seinen Namen nicht an, wenn sie Gebete an JHWH richten:

 

*** Rbi8  Römer 10:14-15 ***

Doch wie werden sie [[(die fleischlichen Juden)]] den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? Wie aber werden sie hören, ohne daß jemand predigt? 15 Wie aber werden sie predigen, wenn sie nicht ausgesandt worden sind? So wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!

 

Eindeutig ist im Text von Joel somit die Rede des Anrufens von Jehova als Gott und Retter! Bei Jesu Tod zog sich Jehova vom Stamm Levi und damit der aaronischen Priesterschaft als seine Vertreter zurück und Jesus wurde zum Hohepriesterkönig an deren Stelle eingesetzt! Das war durch den Propheten Hosea deutlich vorhergesagt:  Mein Volk wird gewiß zum Schweigen gebracht werden, weil keine Erkenntnis da ist. Weil du selbst sogar die Erkenntnis verworfen hast, werde ich auch dich verwerfen, so daß du mir nicht als Priester dienst; und [weil] du ständig das Gesetz deines Gottes vergißt, werde ich deine Söhne vergessen, ja ich.“ (Hos 4:6) Am Ende der siebzigsten Jahrwoche wurden zudem „der Bund mit den vielen“ beendet und das fleischliche Israel war nicht mehr Gottes Bundesvolk!

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels
 

Christen aber kommen zu Jehova nur durch den Mittler Jesus, was bedeutet, ihn vorab anerkannt zu haben und dies mittels der Taufe zu bestätigen. „“ () Jesus erklärte nach dem Abendmahl den Aposteln: „Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.“ (Joh 14:13, 14) Wie könnte der Apostel Paulus an dieser Stelle „Adonaj“ gesagt haben, wie oben im Zitat aus dem Vorwort der Elberfelder Bibel behauptet wird, wo doch deutlich Gottes Name erwähnt werden muss? Widerspruch über Widerspruch jener Fachleute denen viele Christen vertrauen. Fachgerede das nichts erklärt, sondern etwas weit Gewichtigeres zu vertuschen sucht! Sie alle suchen weit eher die eigene Ehre, als die Ehre Gottes! Der Verkauf von Bibeln und bibelerklärender Literatur steht höher, wie die Ehrung Gottes durch unverfälschte Wahrheit!

 

Allerdings zeigt das Textumfeld von Römer Kapitel 10, dass Paulus zu Juden spricht, welche Jesus als Messias abgelehnt haben! Sie haben zwar Eifer für Gott aber nicht gemäss genauer Erkenntnis, weil sie ihre eigene, pharisäische Gerechtigkeit aufgerichtet hatten! Was ihnen aber fehlte war Glauben in Christus! „Denn wenn du dieses ‘Wort in deinem eigenen Mund’, daß Jesus Herr ist, öffentlich verkündigst und in deinem Herzen Glauben übst, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.“ (Rö 10:2-10) Jesu Name musste angenommen und erhöht werden, als einzigem, durch den Jehova Rettung gibt. Petrus erklärte dies vor den Vorstehern Israels, als die Apostel gefangen worden waren:

 

Verteidigung des Petrus vor dem Sanhedrin (Apostelgeschichte 4:8-12)  „Vorsteher des Volkes und ältere Männer, 9 wenn wir heute zufolge einer guten Tat verhört werden, die wir einem leidenden Menschen erwiesen haben, nämlich darüber, durch wen dieser Mann gesund gemacht worden sei, 10 so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund, daß im Namen Jesu Christi, des Nazarẹners, den ihr an den Pfahl gebracht habt, den Gott aber von den Toten auferweckt hat, ja durch ihn dieser Mann hier gesund vor euch steht. 11 Dieser ist ‚der Stein, der von euch Bauleuten verächtlich behandelt wurde, der das Haupt der Ecke geworden ist‘. 12 Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“

 

Rettung gibt es von Jehova nur durch Jesus, wenn er im Gebet an Gott als Mittler angerufen wird! Das Anrufen von Jehovas Namen ohne Glauben in den Retter Jesus wäre somit ebenso unnütz! Das eine bedingt somit das andere! Jesus sagte klar und deutlich, dass wir Gebete direkt an den Vater richten müssen, dies aber in seinem Namen tun sollten! Beide Namen kommen somit im Gebet vor, beim Anrufen ist es der Name Jehovas den wir heiligen sollen, „Vater unser … dein Name werde geheiligt“, am Ende der Bitte nehmen wir jedoch auf Jesus Bezug, so wie er es uns aufgetragen hat! Ein kleiner aber gewichtiger Unterschied! Wir repetieren Jesu Anweisung an Bittsteller:

 

*** Rbi8  Johannes 14:13-14 ***

Und worum immer ihr in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

Die Zerstörung Jerusalems und der Untergang der Nation Israel im Jahre 70 u.Z. mit der Zerstreuung unter die Nationen kam genau deswegen, weil sie Jehova und seinen Namen und den Namen Seines Auserwählten ausser Acht gelassen hatten und sie keinen Glauben in Jesus setzten! Christen mussten das Gefahrengebiet Jerusalem frühzeitig verlassen! Dasselbe gilt auch vor dem Ende dieses Systems, was das symbolische „Jerusalem“ als christlichen Führungsorganen mit einschliesst. (Mat Kap. 24; Lu Kap. 21; Mar Kap 13)

 

Dieselbe Zerstörung, welche Jesus religiösen Führern seiner Tage ankündigte und die sich auf erschreckende Weise erfüllte, erwähnt er für den Abschluss des heutigen Systems! Der Untergang „Babylons der Grossen“, des Weltreiches jeglicher falscher Religion in Satans Händen („Baal“ = der Herr) ist deutlich angekündigt. Wie könnten wir annehmen, dass „Baal“, Satan, der weiss, dass er mit dem Ertönen der siebten Trompete [B1] nur noch eine „kurze Frist“ hat nicht alles daran setzen wird, den Sinn der Menschen weiter zu verblenden, den wahren Gott und seinen Namen betreffend? Dass er Jesus in seinem Rang falsch darzustellen sucht? Deutlich wird doch durch Joel und andere Propheten immer wieder gesagt, dass Gottes Name zur Rettung angerufen werden muss! Dies schliesst den Namen Jesu mit ein, dem doch das ganze Gericht übergeben wurde. Auch die Irreführung, was den Ablauf der Ereignisse betrifft dient demselben Zweck! Eine zeitliche Konfusion hilft die wirklichen Dinge nicht rechtzeitig wahrzunehmen, um zu handeln! All dies sind reelle Gefahren. (2.Kor 4:4; 1.Joh 5:19; Off 12:12)

 

12.1.4.3       Keine Religion bietet Schutz am Tag des Gerichtes! Welches Königreich nimmt uns bei der Flucht auf?

Israel war nicht eine Religion, sondern ein Staatswesen mit oberstem König, der Jehova Gott selbst war! Das Königreich des Sohnes der Liebe Jehovas ist ebenfalls keine Religion, sondern ein Königreich mit Jesus als König und Hohenpriester! Dieses Königreich wurde am Pfingsttag des Jahres 33 u.Z. aufgerichtet! Jesus war aber bereits zuvor, unmittelbar nach seinem Tod im Himmel, nach seiner Auferweckung als Geistwesen zum Hohepriester-König erhöht worden! (Off 5:11, 12)

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Tod, Auferstehung bis Pfingsten)

 

Paulus gibt uns diesbezüglich eine klare Angabe, wohin unsere Flucht aus den Religionen in Wirklichkeit führen soll. Nur in jenem Königreich gibt es Vergebung unserer Sünden beim Eintritt mittels der Taufe als Erwachsene und aus Glauben in unseren Retter, den Christus:

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-14 ***
Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Israel und die Führung jener jüdischen Theokratie durch die Priesterschaft Levis war inzwischen gänzlich in der Gewalt Satans, Jesus hatte dies immer wieder bestätigt. Er selbst verband sich nicht mit den religiösen Führern seiner Tage und blieb ihren Sekten fern! Hier zeigt Paulus den Christen aus Kolossä, dass auch sie aus der Gewalt der Finsternis von Satans Macht befreit wurden und durch ihre Taufe in das „Königreich des Sohnes der Liebe Jehovas“ Eingang gefunden hatten!

 

Das "Königreich des Sohnes seiner Liebe" Jehovas: Beginn und Übergabe an den Vater
 

(Vergleiche: Zeitband Aufrichtung Jesu Königreich)

 

Dieser Unterschied zwischen Jehovas Königreich über das fleischliche Israel, das dreieinhalb Jahre nach Jesu Tod von Jehova verworfen wurde und dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, dies ist sehr wenig Christen bewusst. Da der Vater dem Sohn alles übergeben hatte bedingte dies, ihn in seiner Stellung als neuer Hohepriesterkönig anzuerkennen. Dieses neue Königreich ist seit Pfingsten 33 u.Z. aufgerichtet. Es geht dem kommenden „Königreich der (neuen) Himmel“, um dessen Kommen wir doch beten sollen voraus: Was einer Verschmelzung des von „Böcken“ gereinigten Königreiches Jesu mit Jehovas universalem Königreich, dessen Engeln bedeutet. Das Verständnis dieser Zusammenhänge fehlt den Juden wie den Christen, weil ihre Kirchenführer sie darin irreführten und sich selbst in ihrer Machtstellung an die Stelle des einen oder anderen Reiches schoben. Die beiden Zeitbände zum Thema Königreich  zeigen aber deutlich die Unterschiede, die Zeitdauer, Beginn und Ende jedes göttlich festgelegten Zeitabschnittes und weisen auf die Vorkommnisse und Texte hin, welche dies bestätigen!

 

Jehovas Königreich über das "Israel Gottes"
 

(Vergleiche: Zeitband Jehovas Königtum)

 

Vor Gottes Gerichtstag wird doch „Babylon die Grosse“ vernichtet! [B2b] Nachher wird es keine Religionen mehr geben! An deren Stelle, einer Lücke in den Gefühlen eines Grossteils der Bevölkerung wird die Universalreligion gesetzt, wo die Glaubensansichten in einem Topf vereint sind unter Führung „des falschen Propheten“. Wenn Jesus in Harmagedon [B3] dann noch alle bestehenden politischen Königreiche und ihre Macht, die „alten Himmel“ zerstört hat, „das Ende“ der „sieben Zeiten der Nationen“ erreicht ist, dann folgt zum Abschluss die Vernichtung „des wilden Tieres“ und „des falschen Propheten“: Den beiden bis zum Ende führenden Köpfen der Politik und Religion.

 

Nebukadnezars Traum einer Statue und die Abfolge der Weltmächte die über Israel herrschtenDem Propheten Daniel wurde offenbart: „Sein Herz [[(das Nebukadnezars, der sich in seinem Stolz über den Gott der Himmel überhöht hatte: dem Beginn, dem „Haupt“ der goldenen Statue bis hin zu der letzten Weltmacht, Anglo-Amerika)]] verändere sich von dem eines Menschen, und es werde ihm das Herz eines Tieres gegeben, und sieben Zeiten sollen über ihm [[(dem Standbild, das die Macht Babylons und der nachfolgenden Herrschaften zeigt)]] vergehen. Durch die Verordnung von Wächtern ist die Sache, und [durch] den Spruch von Heiligen ist die Bitte, damit die Lebenden erkennen, daß der Höchste [der] Herrscher ist im Königreich der Menschheit und daß er es gibt, wem er will, und er darüber sogar den niedrigsten der Menschen [[(den wie einen Verbrecher ermordeten Jesus)]] setzt.  (Da 4:16, 17), erst dann, wenn die neue Verwaltung als „neue Himmel“ bereits besteht, dann übergibt er die „neue Erde“, die „grosse Volksmenge“ aus allen Nationen, Völkern und Zungen dem Vater. All diese Menschen kommen lebend aus der grossen Drangsal, weil Jehova jene Tage verkürzt hat: Fleisch wird gerettet!

 

Auch der Teufel wird inzwischen im Abgrund gebunden sein [B](Mat 24:22; Off 7:9, 14; 19:11-20:6)

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24-26 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.

 

Die Auseinandersetzung in Harmagedon ist eine Auseinandersetzung zwischen Jesus als der „König der Könige“, als dem „Reiter auf dem weissen Pferd“ und seinem durch göttlichem Willen verankerten Anspruch auf Weltherrschaft. Er kämpft mit dem Engelheer gegen die „Könige der Erde“ die ihn als ihren Herrscher ablehnen, unter Anführung des zweihörnigen „wilden Tieres“, Anglo-Amerika.  Dieser ist nicht bereit diese Macht kampflos abzugeben, sondern bis hin zur letzten Schlacht dieses Systems zu verteidigen sucht! Jehova als Souverän der ganzen Erde gibt den Ausgang im Voraus bekannt!

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:19-21 ***

Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde [[(mittels der UNO)]] und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Die Bibel lässt keinen Zweifel offen wann, was, in welcher Reihenfolge innerhalb Gottes Plan der Endzeit, durch wen geschieht. Die Frage geht ausschliesslich dahin, ob wir Gottes Wort vertrauen, es zu verstehen suchen und entsprechend den Anweisungen handeln werden, auf welcher Seite wir aktiv Stellung bezogen haben und wessen Willen wir somit erfüllen.

 

(Vergleiche Grafik: 9.4  Alte und neue „Himmel“ und „Erde“)

(Vergleiche: Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“)

 

12.1.4.4       Christen sollen hin zu Jesu Königreich fliehen

Jehova gebot durch die Aussagen des Johannes in der Offenbarung deutlich „Babylon die Grosse“ zu verlassen, bevor sie die Plagen erhält und das Gericht an ihr vollzogen wird! Er sagte auch durch den Propheten Sacharja, dass Christen zu keinem der zwei „Berge“ (hierarchischen Grossorganisationen), weder zur mächtigen Politik noch zur überhöhten Religion hin fliehen sollten! Das „Tal“ in der Mitte des gespaltenen „Berges der Oliven“ entspricht einer Ebene ohne grosse Erhöhungen. Die „Wildnis“, von der Jesus nach der Flucht aus dem gegenbildlichen „Jerusalem“ redet, dieses „Tal“ entspricht dem Gegenteil der darüber erhöhten „Stadt Jerusalem“, dem organisierten Christentum.  Diese muss vor ihrer „Belagerung“ seitens der Politik doch verlassen werden. Der Beginn dieser letzten Chance zur Flucht wird mit dem „Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht, von dem der Prophet Daniel gesprochen hat“ [Ba] durch Jesus deutlich identifiziert! (vergl. Erklärungen zum Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“). (Mat 24:15-22; Lu 21:20-24)

 

Die drei jüdischen Jünglinge im Exil in Nebukadnezars Ofen mit dem EngelDieses „Tal“, wohin geflohen werden soll, es weist keinerlei hierarchische Erhöhung auf, die „Bergen“ und „Hügeln“ gleichen sondern liegt zwischen Politik und Religion, die doch unsere Unterwerfung, eine Form der „Anbetung“ erheischen, wie dies Nebukadnezar in der Ebene Dura mit dem Standbild getan hatte! Eine kleine Minderheit von Juden, die drei Jungen Schadrach, Meschach und Abednego verneinten dies trotz angedrohtem Tod im Feuerofen bei Nichtbeachtung des Befehls des Königs. Ihr Gott, Jehova verbot deutlich die Anbetung von andern Göttern und Statuen oder Bildern. Auch die in der Frühauferstehung erweckten Apostel befinden sich bis zum Ablauf der grossen Drangsal während tausendzweihundertsechzig Tagen in der „Wildnis“, an einem für sie bereiteten, abgeschiedenen Ort! [B](Off 12:5, 6)

 

Jehova selbst wird erneut König werden, nachdem er am Gerichtstag sein Volk aus Schafen Jesu erwählt hat [B2]. Zu Ihm und Seinem Christus hin ist somit die „Flucht“ zu richten!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 4:11-12 ***

Dieser [[(Jesus)]] ist ‚der Stein, der von euch Bauleuten verächtlich behandelt wurde, der das Haupt der Ecke [[(des geistigen Tempelbaus)]] geworden ist‘. 12 Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“

 

Alle christlichen Religionen behaupten Fluchtpunkt zu sein und jede schliesst sich davon aus, innerhalb „Babylons der Grossen“ zu sein! Verständlicherweise sind aber aus diesem eingeengten Blickwinkel sind alle anderen Religionen drin. Es deutet auf Engstirnigkeit im Betrachten von Jehovas erhöhtem Standpunkt! Jesus selbst aber schloss alle jüdischen Sekten in seine Warnungen zum Untergang ihres Systems mit ein! Dies sollte jeden Christen hellhörig werden lassen! Der Name Jesu hat somit neben dem Namen Jehovas bei der Errettung einen sehr hohen Stellenwert! Daran sollten speziell Jehovas Zeugen denken, bei denen ihre „Gesalbten“ als Retter längst selbst die erhöhte Stellung Jesus eingenommen haben!

 

Die Errettung erfolgt auch nicht Mittels des Königreiches Gottes, der „neuen Himmel“, weil ja erst am Gerichtstag entschieden wird, wem Eingang in jenes noch künftige Königreich gewährt wird! Jene Religionen die behaupten Gottes Königreich darzustellen sollten sich der Bibelstellen nochmals versichern und Gottes Zeitplan exakt studieren!

 

In keinem anderen Namen“ als Jesus gibt es laut dem Apostel Petrus Rettung, weil Jesusdas Mittel der Rettung“ darstellt. Rettung im Namen einer Religion gibt es nicht, ebenso wenig wie es eine Taufe in eine Religion gibt! Jesus aber versprach schon bevor irgendeine christliche Religion existierte bei jenen zu sein und zu bleiben, die „die Gebote Gottes“ halten. „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17). Sie besitzen bleibend den „Geist der Wahrheit“, den er auf sie bei ihrer Taufe als Erwachsene ausgegossen hat. (Sach 14:3-9; Mat 28:20; Lu 2:29, 30; Joh 14:15-18; Apg 10:34, 35, 44-48)

 

Paulus predigt in Athen  Jehova ist keinem von uns fern, welche Ihn in Wahrheit im Gebet mit Seinem heiligen Namen anrufen! Dazu sind keine steinernen Kirchengebäude und grossartige menschliche Organisationen notwendig! Paulus erklärte in seiner Rede vor griechischen Richtern auf dem Areopag in Athen:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:26-27 ***

Und er [[(Jehova, der Gott Israels)]] hat aus einem [Menschen] [[(Adam)]] jede Nation der Menschen gemacht, damit sie auf der ganzen Erdoberfläche wohnen, und er verordnete die bestimmten Zeiten und die festgesetzten Wohngrenzen der [Menschen], 27 damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist.

 

Die bestimmten Zeiten jener Nationen laufen ab, wo ihnen Zeit gewährt wurde Christus als deren „Haupt“ anzuerkennen! Gott aber bleibt all denen nicht fern, die Ihn „tastend fühlend“ suchen und dann wirklich gefunden haben! Er benötigt keine Institutionen mit Kirchen, Tempeln und Königreichssälen, um angebetet zu werden! Jesus sagte deutlich, dass der Privatraum dazu vollauf genügt und Paulus riet Christen dringend, das Zusammenkommen in Gruppen und Versammlungen in Privathäusern bis zum Ende hin nicht aufzugeben! (Mat 6:6; Lu 20:21-24; Joh 4:20-25; Heb 10:24, 25)

 

12.1.4.5       Gebete im Namen jeglicher Art Götter, aber ohne Erwähnung von Gottes Eigennamen

Die revidierte Elberfelder-Bibel, wie auch die 2.Auflage der Perlbibel, beide erschien zeitgerecht zu den Friedensgebeten der Religionen 1986, wo der Papst Johannes-Paul II. in Assisi mit den Angehörigen jeder Art Anbeter „Baals“ (des „Herrn“ = Baal) gemeinsame Gebete sprach. Diese waren für Jehova zweifelsfrei unannehmbar!

 

1986: Papst Johannes Paul II. beim Friedensgebet in AssisiIn jenen Gebeten war bestimmt auch nicht durch irgendeinen der Anwesenden Jehovas Name erwähnt worden! Zudem beteten sie für die UNO und stellten diese als Mittel zur Erlangung des Weltfriedens dar, nicht Gottes Königreich unter Christus, um das sie doch beten sollen!

 

Jesaja sagte für die Zeit vor dem grossen Gerichtstag über die ganze Menschheit vorher (noch bevor Jehova alle Nationen erbeben macht), Seinen Namen deutlich bekannt zu machen: (Jes 64:1, 2)

 

*** Rbi8  Jesaja 64:7 ***

Und da ist keiner, der deinen Namen [[(Jehovas)]] anruft, keiner, der sich aufrafft, an dir festzuhalten; denn du hast dein Angesicht vor uns verborgen, und du läßt uns hinschmelzen durch die Macht unserer Vergehung.

 

Gottes Namen nicht anzurufen und ihn zu verschweigen ist ein grosses Vergehen! Jehova und Jesus als Teile einer Dreieinigkeit, zusammen mit Maria, als Himmelsgöttin anzurufen, wie dies in Assisi geschah, konnte nicht ohne Antwort Gottes bleiben! Gebete sind vor Gott wie „Räucherwerk“ und sie müssen in reiner Form dargebracht werden, exakt so, wie Er die Anforderungen an Gebete stellt! Auch die Form und diejenigen, welche Gebete darbringen, müssen rein sein! Jehovas Antwort durch seinen Hohepriester Jesus, der im Allerheiligsten des Himmels jene Gebete als Gottes höchster Engel, als unser Hoherpriester vor Jehova trug, ist deutlich und klar:

 

*** Rbi8  Offenbarung 8:1-7 ***

Und als es das siebte Siegel öffnete, entstand ein Schweigen im Himmel, etwa eine halbe Stunde lang. 2 Und ich sah die sieben Engel, die vor Gott stehen, und es wurden ihnen sieben Trompeten gegeben.

3 Und ein anderer Engel, der ein goldenes Räuchergefäß hatte, kam und stellte sich an den Altar; und sehr viel Räucherwerk wurde ihm gegeben, damit er es mit den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar darbringe, der vor dem Thron war. 4 Und der Rauch des Räucherwerks stieg aus der Hand des Engels mit den Gebeten der Heiligen [([der Getauften respektive deren Vorstehern)]] vor Gott empor. 5 Doch sogleich nahm der Engel das Räuchergefäß, und er füllte es mit etwas vom Feuer des Altars und schleuderte es zur Erde. Und es entstanden Donner und Stimmen und Blitze und ein Erdbeben. 6 Und die sieben Engel mit den sieben Trompeten machten sich zum Blasen bereit.

7 Und der erste blies seine Trompete. Und es entstand ein Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und es wurde zur Erde geschleudert; und ein Drittel der Erde wurde verbrannt, und ein Drittel der Bäume wurde verbrannt, und die ganze grüne Pflanzenwelt wurde verbrannt.

 

Die Reihenfolge der Ereignisse ist somit gegeben! Beachten wir, dass jener Engel, der am Altar steht, nicht Teil der „sieben Engel mit den sieben Schalen“ bildet, sondern als „ein anderer Engel“ bezeichnet wird! „Donner und Blitze“ stellen ein göttliches Gericht und deren Botschaften dar!

 

12.1.4.6       Die Phasen der Zeit des Endes durch deutliche Trompetenstösse gekennzeichnet

Zuerst werden die Gebete vor Gott getragen, dann wird das Räucherfass mit dem Weihrauch der den Gebeten entspricht zur Erde hinabgeschleudert! Unmittelbar nach dem Gericht beginnen die Trompetenstösse mit dem Erschallen der ersten göttlichen Trompete beginnend, welche 1986 den Beginn der „Zeit des Endes“ ankündet! [Aa](vergl. was Israel geschah, als es andern Göttern huldigte: Hes 21:25-27)

 

(Vergleiche: Grobübersicht Zeitband Ablaufschema „Harmagedons Endgericht“)

 

Eine zweite wichtige Vorphase wird durch das Ertönen der fünften Trompete angekündigt, wo „zwei Zeugen“ während dreieinhalb Jahren zu prophezeien beginnen [A1; A].  Eine unmittelbar darauf folgende Zeit „grosser Drangsal“ [B1; B] von derselben Länge von dreieinhalb Jahren wird für die ganze Menschheit durch die „siebte Trompete“ im Himmel angekündigt! Die Trompetenstösse veranlassen dort das Ausführen von Gottes Anweisungen.

 

Der Vers Off 8:7 erwähnt, was auf das Ertönen der „ersten Trompete“ folgt und wen es trifft: Hagel, Feuer, mit Blut vermischt über wen? Da „Erde“ die Menschheit bedeutet, betraf es vorerst nur „einen Drittel der Erde“. Die Christenheit stellt einen Drittel der Erdbevölkerung dar. „Bäume“ symbolisieren Vorsteher, und die „grüne Pflanzenwelt“ sind Menschen, welche unter den grossen „Bäumen“ des Systems Schatten gefunden haben. Sie alle wurden aber durch symbolisches „Feuer“ verbrannt und durch symbolischen „Hagel“ erschlagen! Sie nahmen Schaden im Gefolge der Ereignisse im Zusammenhang mit den Friedensgebeten!

 

Ein Gemisch aller Religionen und deren Gebet an wen?Mit dem Öffnen des letzten der „sieben Siegel der Buchrolle“, die Jesu Aufgabe in der Endzeit beschreibt, wird der Ablauf der Ereignisse während dem Blasen der „sieben Trompeten“ [B1-Bb] aufgezeigt!

 

Die verunreinigten Gebete der „Heiligen“ in Assisi waren der Auslöser des ersten Trompetenstosses, nachdem vorab das Räucherfass zur Erde zurückgeschleudert worden war. Es wurde vollkommen verunreinigt durch ein Mischmasch von Gebeten, an die unterschiedlichsten Götter gerichtet, von Personen dargebracht, welche dem Anspruch auf Heiligkeit nicht gerecht werden!

 

Der römisch-katholische Papst führte jene Szene am 27. Oktober 1986 an! Das „Bild“ des politischen „wilden Tieres“ der UNO, das „World Council of Religious Leaders“ begann sich zu einer handelnden Einheit zu formieren, um das siebenköpfige „wilde Tier“ (die UNO) zu besteigen, zu reiten und in ihre Richtung zu lenken! Mit dem Vertragsabschluss am World-Peace-Summit am 28.-31.August 2000 begann die Zeit ihrer Formierung als eigenständig handelndem Gebilde. Diese „zwei Zeugen“ haben die Aufgabe das zu prophezeien, was der Apostel Johannes bei der Ausmessung des geistigen Tempels, des Altars,  der Opfer darauf und der Anbetenden an Abweichungen von Gottes Norm feststellte!

 

(Vergleiche NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Juni 2005;  5.6.4  Die Folgen des World-Peace-Summit anhand der Prophetie betrachtet)

 

12.1.4.7          Jene die Götzen nachgehen, sie werden erkennen müssen, dass nur Jehova wahrer Gott ist!

Was Hesekiel immer wieder aufs Neue angekündigt hat, dies begann nun seine endgültige Erfüllung zu finden und endet während der „siebten Trompete“ in der Zerstörung aller Religionen [B2b]. Die geistige Hurerei findet ein Ende. Später folgt der Vollzug des Endgerichts an den Nationen, in der letzten Schlacht von Harmagedon [B3](Off Kap 18; 19:19-21).

 

*** Rbi8  Hesekiel 6:9-10 ***

Und eure Entronnenen werden zweifellos meiner gedenken unter den Nationen, wohin sie gefangen weggeführt worden sind, denn ich bin zerbrochen wegen ihres hurerischen Herzens, das sich von mir abgewandt hat, und wegen ihrer Augen, die in Hurerei ihren mistigen Götzen nachgehen; und sie werden gewiß in ihrem Angesicht Ekel vor den schlechten Dingen empfinden, die sie in all ihren Abscheulichkeiten getan haben. 10 Und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin; nicht umsonst habe ich davon geredet, ihnen dieses Unglück anzutun.“ ‘

 

Gottes Namen zu vergessen wird auf dieselbe Stufe gestellt wie zu fremden Göttern zu beten! Der Psalmist erklärt dies so:

 

Jehova zum Preise*** Rbi8  Psalm 44:19-20 ***

Denn du hast uns am Ort der Schakale zermalmt,

Und du überdeckst uns mit tiefem Schatten.

20 Wenn wir den Namen unseres Gottes vergessen haben

Oder unsere Handflächen zu einem fremden Gott ausbreiten,

 

Weil Jeremia kurz vor der Zerstörung Jerusalems, als er dem Volk, den Vorstehern und dem König ständig von kommendem Unheil und Gericht redete und niemand ihn hören wollte, als sie ihn schmähten, verfolgten und töten wollten, da unternahm er den Versuch nicht weiter im Namen Gottes zu reden, um sich selbst so Erleichterung zu verschaffen.

 

*** Rbi8  Jeremia 20:8-11 ***

Denn das Wort Jehovas wurde für mich eine Ursache zur Schmach und zur Verhöhnung den ganzen Tag lang. 9 Und ich sprach: „Ich werde ihn nicht erwähnen, und ich werde nicht mehr in seinem Namen reden. Und in meinem Herzen erwies es sich wie brennendes Feuer, eingeschlossen in meinen Gebeinen; und ich wurde müde, an mich zu halten, und [es zu ertragen,] vermochte ich nicht. 10 Denn ich hörte den schlechten Bericht vieler. Da war Schrecken ringsum. Sagt aus, damit wir über ihn aussagen können.“ Jeder sterbliche Mensch, der mir „Frieden!“ entbietet — sie lauern darauf, daß ich hinke: „Vielleicht wird er betört werden, so daß wir die Oberhand über ihn gewinnen und unsere Rache an ihm nehmen können. 11 Aber Jehova war mit mir wie ein schrecklich Mächtiger. Darum werden gerade meine Verfolger straucheln und nicht die Oberhand gewinnen. Sie werden bestimmt sehr zuschanden werden, denn sie werden kein Gelingen gehabt haben. [Ihre] auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dauernde Demütigung wird derart sein, daß sie nicht vergessen wird.

 

Jeremia stellte aber fest, dass es in seinem Herzen wie ein brennendes Feuer war. Er konnte nicht schweigen, er musste verkünden, was kommen würde, ob sie hörten oder nicht, ob sie ihn verfolgten oder nicht! Zeugen wurden gegen Jeremia gesucht, um ein Todesurteil zu fällen! Seine Worte sind bestimmt auch für die „zwei Zeugen“ genauso zutreffend, die in der Endzeit „mit Sacktuch bekleidet“ prophezeien und deren Tod durch das „wilde Tier“ verursacht wird! [<B2](Off 11:3-13)

 

Zeitband Jesu Wiederkehr und der Beginn des "Tages des Herrn"
 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Wiederkehr, Beginn des Tages des Herrn)

 

12.1.4.8       Übersetzer und Bibelherausgeber und christliche Führer trifft grosse Eigenverantwortung!

Jeder Einzelne von uns ist verantwortlich für seine Handlungen! Wie viel mehr muss dies aber für Bibelübersetzer und deren Vorgesetzte in hohen Ämtern der christlichen Kirchen gelten? Die Gefahr auf abergläubische und irreführende Lehren hereinzufallen war während aller Jahrtausende seit Eden dieselbe! Mit Moses aber kamen die Schriften und es wurde möglich das von Gott gesagte auch später hinzuzuziehen, um Irrtümer aufzuklären! Der Apostel Paulus weist deutlich darauf hin:

 

Charakter: Fehler machen und Fehler eingestehen*** Rbi8  2. Korinther 13:5-6 ***

Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid. 6 Ich hoffe wirklich, daß ihr erkennen werdet, daß wir nicht unbewährt sind.

 

Unbewährt zu sein zeigt sich dadurch, auf Nachprüfung des eigenen Glaubens der doch Aberglaube sein kann zu verzichten, um der Mehrheit oder falschen Lehrern nachzufolgen und jenen weiterhin das Wort zu reden! Paulus selbst zeigte sich bewährt und widerstand selbst Petrus und auch den Aposteln und Ältesten in Jerusalem, als jene Dinge einzuführen suchten, welche nicht im Einklang mit dem stand, was er von Jesus durch Offenbarungen belehrt worden war. Solche falsche Lehren hatte wie die Beschneidungsfrage zu grosser Beunruhigung unter griechischen Christen geführt!

 

Die ganze Erde sollte erkennen, dass Jehova Gott ist und darum predigte Paulus den Nationen, zu deren Apostel er von Jehova durch Jesus berufen wurde (Gal 1:1). Der Psalmist schrieb diesbezüglich:

 

*** Rbi8  Psalm 47:1-3 ***

Denn Jehova, der Höchste, ist furchteinflößend,

Ein großer König über die ganze Erde.

 3 Er wird uns Völker unterwerfen

Und Völkerschaften unter unsere Füße [legen].

 

Prophetisch spricht der Psalmist darüber, dass Gott selbst das Zepter über die ganze Erde in die Hand nehmen wird und Ihm Melodien gespielt werden sollen, während wir vernünftig handeln müssen!

 

*** Rbi8  Psalm 47:6-9 ***

Denn Gott ist König der ganzen Erde;

Spielt Melodien, handelt verständig.

 8 Gott ist König geworden über die Nationen.

Gott selbst hat sich auf seinen heiligen Thron gesetzt.

 9 Die Edlen der Völker selbst haben sich versammelt

[Mit] dem Volk des Gottes Abrahams.

Denn Gott gehören die Schilde der Erde.

Er ist hoch erhaben.

 

Genau dies wird uns in der Offenbarung zu Beginn der „siebten Trompete“ bestätigt. Darum ist es notwendig ein klares Verständnis des Ablaufs der Ereignisse und der Zeitzeichen zu haben, welche die Bestätigung darstellen, was durch Jesus angekündigt ist. Dies umso mehr für uns heute, die wir in dieser so wichtigen und furchterregenden Zeit leben:

 

Jehovas erhöhte Stellung über die ganze Erde*** Rbi8  Offenbarung 11:14-15 ***

Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.

 

Noch nie zuvor war es von so herausragender Wichtigkeit Gottes Namen und Seinen Willen zu kennen und Ihn zu ehren, um Ihm am Tag der Bedrängnis mit seinem heiligen Namen in Reinheit anzurufen! Der Beginn des „Tages des Herrn“ ist somit deutlich gekennzeichnet, am Ende des „zweiten Wehe“, vor Beginn des „dritten Wehe“!

 

(Vergleiche: Zeitband Jesu Wiederkehr, Beginn des „Tages des Herrn“)

 

Paulus bestätigt, dass „Zeiten und Zeitabschnitte“ in der Schrift verlässlich sind und wir nach deren Einreihung selbst zu suchen haben!

 

*** Rbi8  1. Thessalonicher 5:1-5 ***

Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag [[(der Tag des Herrn)]] genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Sind es christliche Führer, die uns über diese Ereignisse mit Deutlichkeit informieren oder sind gerade sie es, die rufen „Frieden und Sicherheit“, bevor sie Vernichtung überfällt? Wer ist es, der „Zeiten und Zeitabschnitte“ erkennt und sie verkündet, damit christliche Brüder nicht in Finsternis wandeln?

 

Jeder ist persönlich aufgefordert genau zu prüfen. Sein eigenes Leben ist es, das auf dem Spiele steht!

 

 

12.1.5        Mit oder gegen den Strom schwimmen? Welches ist unser wahres Ziel?

 

12.1.5.1       Welche Meinung vertreten Hebraisten zur korrekten Wiedergabe des Gottesnamens?

Erst in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends führten jüdische Gelehrte ein Punktesystem ein, um fehlende Vokale im hebräischen Konsonantentext darzustellen. Wie wir weiter oben gesehen haben sollte überall, wo der göttliche Name erschien, die Vokale von „Adonaj“ (was „souveräner Herr“ bedeutet) oder „Elohim“ (was „Gott“ bedeutet) aussprechen sollte.

 

Jesu voller Name auf Hebräisch: Yehoshua Heutige Gelehrte in der hebräischen Sprache geben aber der Ausdrucksweise „Jahwe“ den Vorzug. Ein guter Hinweis darauf geben die Namen der Propheten, welche Teile von Jehovas Namen beinhalten. Jesa-ja (Rettung von Jehova), Jerem-ia (= Jehova erhöht oder Jehova löst), El-ia (= Mein Gott ist Jehova). Auch der Name des Christus, der in Deutsch mit Jesus wiedergegeben wird enthält den göttlichen Namen auf Hebräisch: Je-schúa` oder Je-hoschúa`, („Jehova“ ist Rettung). Die Schlachter Bibel dagegen sagt Ja-hoschua. AuchYehoshua“ ist im Gebrauch.

 

Dennoch ist man sich in Gelehrtenkreisen durchaus nicht einig. Einige treten sogar für eine ganz andere Aussprache ein, z.B. für „Jahuwa“, „Jahuah“ oder „Jehuah“.

 

im deutschen Sprachraum macht der Name „Jehova“ den wahren Gott kenntlich und übermittelt heute diesen Gedanken auf eine befriedigendere Weise als irgendeine der vorgeschlagenen Ersatzformen. Von weit grösserer Wichtigkeit als vollkommen korrekte Aussprache ist der Gebrauch des Namens, anstelle von Titeln! Schon innerhalb ein und desselben Landes gibt es gewaltige Unterschiede in der Aussprache von bürgerlichen Namen, als Folge von Sprachbarrieren oder auch nur unterschiedlicher Dialekte! Dort bildet es aber nicht Grund für Auseinandersetzungen!

 

Statt sich wie die Gelehrten dermassen auf die Aussprache zu konzentrieren, wäre es von grösserer Wichtigkeit den Sinn des Namens der den Träger identifiziert zu kennen und sich diesen ins Bewusstsein zu rufen! Die semitischen Völker legten hohen Wert bei der Vergabe von Eigennamen, welche den Träger charakterisieren.

 

*** Rbi8  Psalm 8:9 ***

O Jehova, unser Herr, wie majestätisch ist dein Name auf der ganzen Erde!

 

Wir sollten uns bewusst sein, wo wir im Verlauf der Geschichte und der Endzeit stehen! Eine sprachliche Änderung des göttlichen Namens Jehova oder des Namens Jesus auf eine veränderte Schreib- und Aussprechweise würde wesentlich mehr Schaden verursachen, wie, dass dies Nutzen erbringen könnte, obwohl z.B. „Jahwe“ möglicherweise näher an die Realität herankommt!

 

Wer bisher eine Bibel mit dem Namen „Jahwe“ hatte, der soll weiterhin Jahwe sagen und wessen Bibel „Jehova“ sagt, sollte sich nicht ungebührliche Sorgen darüber machen! Der Gerichtstag ist nicht eine Sprachprüfung, sondern ein Überprüfen wer sich Jesu GESETZ der Liebe wirklich unterworfen hat!

 

Die Verwendung von Titeln wie „Vater“, „Gott“ und „Herr“ genügen allerdings nicht zur Identifizierung des wahren Gottes Jehova! Sie sind kein Ersatz, weil dadurch seine Charakteristik die ihn kennzeichnet, dass Er „das Werden veranlasst“ hervorhebt. Dieselben Titel werden auch Menschen, falschen Göttern und selbst Dingen gegeben. Paulus sagte den Philippern, dass wir selbst unseren Bauch zu einem Gott machen können und die Habsucht bezeichnet er als einen Götzen, dem viele dienen (Phi 3:18, 19; Kol 3:5). Einige ganz besonders clevere behaupten im Internet gar. Jehova sei der Name Satans. Wo liegt der Denk- und Unterscheidungsvermögen? Stolpersteine, die zum Straucheln Anlass geben. Paulus erklärt uns durch den 1.Brief an die Korinther:

 

*** Rbi8  1. Korinther 8:4-6 ***

Was nun das Essen von Speisen betrifft, die Götzen dargebracht worden sind, so wissen wir, daß ein Götze nichts ist in der Welt und daß es keinen GOTT gibt außer einem. 5 Denn wenn es auch solche gibt, die „Götter“ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele „Götter“ und viele „Herren“ gibt, 6 so gibt es für uns tatsächlich einen GOTT, den Vater, aus dem alle Dinge sind und wir für ihn; und es gibt einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

 

Paulus verwendete sehr wohl den göttlichen Namen, den er als schriftenkundiger Hebräer jedes Mal vorzulesen hatte, wenn er im Originaltext der hebräisch-aramäischen Texte vorkam, um Jehova seinen Zuhörern klar identifizieren zu können, im Gegensatz zu anderen falschen Göttern. Der Titel „Vater“ alleine ist ebenso nicht bezeichnend, da jeder männliche Elternteil so genannt wird und wir auch geistiger Vater unserer christlichen Zöglinge werden können, denen wir predigen. Einstein gilt als Vater der Atombombe, Jesus, der Messias führt selbst den Titel „Ewigvater“ (Jes 9:6) und den Gegnern, welche nicht auf Jesus hören wollte, sagte Jesus selbst, dass Satan ihr Vater sei! (Joh 8:44) Auch die Götter der Nationen, wie Zeus oder Marduk werden als Vatergott dargestellt! Dass Priester oder der Papst sich Vater als Titel geben lassen erklärt sich von alleine. Sie sind darin bestimmt nicht Vorbilder, denen wir nachstreben sollten. Jesus lässt daran keinen Zweifel offen:

 

*** Rbi8  Matthäus 23:9 ***

Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn einer ist euer Vater, der himmlische.

 

Johannes taufte zur Vergebung der Sünden, Jesus lehrte die Taufe als Einschreibung im "Buch des Lebens"Schon die Taufformel: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“ macht aber deutlich, dass diese drei Dinge, zwei davon Personen, nach unterschiedlichen Namen benannt werden, diese Namen und das, was sie darstellen das Leben eines Christen von Anfang an zu beeinflussen haben! Der Name steht hier klar für die dahinterstehende Person. „Heiliger Geist", sei dies als eine Person die ihn gebraucht oder hat ist eine Sache die jemand hat oder ihm fehlt, der sich klar und eindeutig „vom Geist der Welt“ abhebt und mit Jehova und mit Jesus und den heiligen Engeln und ihrem ganzen menschlichen Samen identifiziert wird, welche ihn haben und ausüben: Dem Geist der Wahrheit, der Liebe, der Lauterkeit und Treue!

 

 *** Rbi8  1. Johannes 5:6-8 ***

Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt, weil der Geist die Wahrheit ist. 7 Denn da sind drei Zeugnisträger, 8 der Geist [[(der z.B. aus der heiligen Schrift zu uns spricht und uns entsprechend handeln lässt)]] und das Wasser [[(beim Untertauchen in der Taufe)]] und das Blut [[(Jesu, das unsere Sünden tilgt]], und die drei sind in Übereinstimmung.

 

Johannes der Täufer und Jehova selbst legten Zeugnis über Jesus Sohnschaft ab, das Wasser, in welchem Jesu in der Taufe untergetaucht wurde wird durch Johannes bestätigt. Unsere eigene Taufe erfolgt als Glaubensbekenntnis in Jesus und den Vater, in Christi Tod und damit in sein vergossenes Blut. Sie gemeinsam sind Zeugnis, dass Jehovas Vorhersagen durch die Propheten über den angekündigten Messias wahr sind!

 

12.1.5.2       Der Name Gottes JHWH und Jesu kennzeichnen auch in Zukunft seine wahren Vertreter!

Im kommenden System werden sich auch jene treuen Vorsteher, Jesu Sklaven, die seine Habe bis zum Gerichtstag vermehrt haben durch den Namen Gottes und des durch Jehova eingesetzten Hohepriesterkönigs Jesus identifizieren!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:1 ***

Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die seinen Namen und den Namen seines Vaters auf ihrer Stirn geschrieben trugen.

 

Warum steht nicht auch der Name des „Heiligen Geistes“ an ihrer Stirn, wenn es doch einen „dreieinigen Gott“ geben soll? Ähnlich wie der Hohepriester im Tempel ein goldenes Stirnblatt mit dem Tetragrammaton auf seinem Turban trug, so werden auch die Priesterkönige nach ihrer Erhöhung [Bb] auf ihrer Stirn den Namen Gottes und auch den Namen ihres Hohepriesterkönigs, welcher Jesus ist, an der Stirn tragen! Dadurch identifizieren sie ihre Besitzer, die sie ausgesandt und in ihre erhöhte Position gesetzt haben, in deren Auftrag sie heiligen Dienst verrichten, indem sie den heiligen Geist der aus der Schrift zu ihnen spricht anderen Menschen näher bringen! Viele kommen aus den Nationen, die zuvor anderen Göttern und anderen Herren Dienst geleistet hatten und den „Geist der Welt“ zeigten. Jehova erklärt durch den Propheten Jesaja im achten Jahrhundert v.u.Z.:

 

*** Rbi8  Jesaja 65:1 ***

Ich habe mich suchen lassen von denen, die nicht [nach mir] gefragt hatten. Ich habe mich finden lassen von denen, die mich nicht gesucht hatten. Ich habe gesprochen: ‚Hier bin ich, hier bin ich!‘ zu einer Nation, die meinen Namen nicht anrief.

 

Jehova lässt sich finden! Die Lösung einer einheitlichen Aussprache des Namens Gottes und des Namens seines Sohnes Jesus wird heute, kurz vor dem Ende des Systems nicht mehr möglich sein, so erstrebenswert dies auch erscheinen mag! Eine gewaltsame Veränderung jahrhundertealter Gewohnheiten, die sich in millionenfachen Schriften, in unterschiedlichsten Sprachen über die ganze Welt verteilen, dies liegt ausserhalb menschlicher Kraft! Es gilt unsere Arbeit viel mehr auf Wichtigeres zu konzentrieren, jetzt, in der vorgeschrittenen Zeit des Endes! Der Tag der göttlichen Abrechnung hat sich genaht, steht unmittelbar bevor! [B2]

 

12.1.5.3       Welches ist die heute üblichste Verwendung von Gottes Namen?

Erste Deutsche Übersetzung durch Dr. Martin LutherDie spezifische Bezeichnung Gottes mit einer der unterschiedlichen Namensformen für das Tetragrammaton JHWH oder YHVH hängt somit davon ab, wo, in welchem Land und welcher Region wir aufgewachsen sind. Zudem, welcher Religionsgemeinschaft unsere Eltern angehörten, oder welche Religion wir uns als Erwachsene selbst erwählt haben und deren Schriften und Bibelübersetzung wir verwenden! Wir mögen unsere Ausdrucksweise verändert haben, wo wir früher „Herr“, „Liebgott“ und „Vater“ gesagt haben mögen, da sprechen wir Gottes Namen Jehova oder Jahwe in unseren Gebeten nun deutlich aus, auch anderen zum Zeugnis unseres Glaubens, wer der Schöpfer und wer der Retter sei.

 

In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird die Ausdrucksweise Luthers, der mit seiner Bibelübersetzung in die deutsche Sprache über Jahrhunderte den grössten Einfluss ausübte, als „Jehova“ wiedergegeben. Da die Katholische Kirche das Bibellesen beim einfachen Volk nicht förderte und zudem die Messe bis vor wenigen Jahrzehnten in lateinischer Sprache lass, daher blieben die Worte der Bibel fast jedem Anwesenden vollkommen unverständlich. Der Einfluss der Heiligen Schrift betreffend des Gottesnamens war somit überhaupt nicht vorhanden, da Priester den göttlichen Namen nicht gebrauchen durften! Katholische Bibeln waren verändert und gaben statt Gottes Namen den Titel „Herr“ wieder, dies wurde selbst auch in protestantischen Kreisen z.B. bei Zwingli zu Beginn übernommen! Trotzdem wurden Lutheraner, Zwinglianer und Calvinisten weit mehr mit Gottes Namen bekannt! Wenn somit Katholiken mit Gottes Namen in Kontakt kamen, so war es meist über den Protestantismus!

 

Auch in England und Amerika, in Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch beeinflussten Gebieten der ganzen Erde wird vornehmlich „Jehova“ in seinen sprachlichen Abarten gedruckt und gelesen.

 

Die Diskussion um „Jahwe“ ist erst neueren Datums und wurde in den letzten Jahrzehnten zu einem Streitthema der Exegeten, an dem sich einige Religionsgruppen erhitzen. Neuere Bibelübersetzungen verwenden sowohl „Jehova“ wie auch „Jahwe“ und beide bezeichnen damit ein und denselben Gott! Zunehmend beeinflusst die neuere Schreibweise „Jahwe“ neu hinzukommende Gläubige, aber trotzdem ist nach wie vor bei einem weit grösseren Teil der christlich-jüdischen Erdbevölkerung die Gottes Namen kennt dieser durch „Jehova“ geprägt worden.

 

12.1.5.4       Wer weiss, was korrekt ist und es nicht tut, dem ist es Sünde!

Den göttlichen Namen zu verschweigen oder ihn in unehrfürchtiger Weise zu gebrauchen, dies ist es, was Gott verurteilt! Dies konnten wir bisher aufgrund von Gottes Wort eindeutig feststellen! Nirgends aber zeigt die Bibel, in welcher absolut korrekten Form wir die vier hebräischen Konsonanten יהוה (JHVH oder YHWH) auszusprechen haben! Wegen Gelehrtengeplänkel sollten wir unser Gewissen nicht dadurch belasten, ob unsere Form der Aussprache nun exakt die korrekte sei oder nicht, da dies ja allein schon durch die unterschiedlichen Sprachen niemals einheitlich sein würde! Jakobus warnt:

 

Welches Gesetz hat Gott in unser Herz geschrieben? *** Rbi8  Jakobus 4:17 ***

Wenn daher jemand weiß, wie er das tun soll, was recht ist, und es doch nicht tut, so ist es ihm Sünde.

 

Der Name unseres Schöpfers ist zu ehren, das ist die Quintessenz! Wir sollten uns somit der gewichtigeren Dinge vergewissern, um das zu tun, was in Gottes Augen Recht ist. Wenn wir uns Gottes GESETZE wirklich auf unsere Herzen geschrieben haben, so werden wir uns bemühen Seinen Willen in allem zu erkunden und uns durch unsere Liebe zu Ihm und zu unseren Mitmenschen hervortun! Dies wird uns daran hindern unbewusst zu sündigen oder untätig zu sein und dadurch ohne Frucht zu bleiben! Unser Wissen um Gottes Willen und unsere gesunde Gottesfurcht werden uns anleiten!

 

Wir sollen Jesus nachahmen, der uns in allem ein Vorbild sein muss! Dabei haben wir zudem die Apostel, die es ebenfalls nachzuahmen gilt, welche uns den tieferen Sinn hinter den Dingen weiter erklären.

 

(Vergleiche Grafik: 1.2  Geistige Dinge: Einordnung von Erkenntnis in Raum und Zeit)

 

Paulus zeigte jedoch auch eine gewisse Flexibilität, wo dieser der wichtigeren Sache nicht schadet, um das vorgegebene Ziel zu erreichen und unnötige Probleme zu umschiffen. Paulus fühlte sich frei und war niemandes jemandes Sklave ausser Jesu. Er nutzte diese Freiheit gleichzeitig um Sklave aller zu werden, um ihnen in bestmöglicher Form zu dienen, mit einem einzigen Ziel: Möglichst viele Menschen für Christus zu gewinnen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 9:19-21 ***

Denn obwohl ich von allen frei bin, habe ich mich zum Sklaven aller gemacht, damit ich die meisten gewinne. 20 Und so bin ich den Juden wie ein Jude geworden, um Juden zu gewinnen; denen unter Gesetz [[(mosaischem) GESETZ]] bin ich wie [einer,] der unter Gesetz [[GESETZ]] ist, geworden, obwohl ich selbst nicht unter Gesetz [[(mosaischem) GESETZ]] bin, um die zu gewinnen, welche unter Gesetz sind [[GESETZ]]. 21 Denen, die ohne Gesetz [[GESETZ (Jehovas)]] sind, bin ich wie [einer] ohne Gesetz [[GESETZ]] geworden, obwohl ich nicht ohne Gesetz [[GESETZ]] gegenüber Gott, sondern unter Gesetz [[GESETZ]] gegenüber Christus bin, um die zu gewinnen, die ohne Gesetz [[GESETZ]] sind.

 

Paulus war unter dem „GESETZ des Christus“, gewann aber Juden dadurch, dass er ihnen wie einer unter mosaischem GESETZ war, streng erzogen als Pharisäer. Seine Beschnittenheit und Erziehung unter dem Gelehrten Gamaliel in Jerusalem kam ihm dabei durch exakte Kenntnis der hebräischen Schriften zu Hilfe. Er wusste um seine Aufgabe, Menschen für den Christus unter den Nationen zu gewinnen! Jesus als Hoherpriesterkönig hatte das Recht und von Gott her die Pflicht das mosaische GESETZ in gewissen Punkten etwas zu verändern, gewisse Bestimmungen darin zu verschärfen (Mat 5:21-48) oder Ausnahmebestimmung zu erlassen wie im Falle der Beschneidung von Heiden, dem Abreissen der „trennenden Zwischenwand“ für messianische Christen, die zuvor die Juden konsequent von Heiden zu trennen hatte. Hätte Paulus jede Kleinigkeit im Streit um Worte aufgebauscht, so wäre ihm dies nicht möglich gewesen den Auftrag Jesu zu erfüllen! Er sah aber, dass dies hin und wieder in den Versammlungen der Fall war und wies seinen Mitarbeiter Timotheus an, solchem Streit auszuweichen, weil er zum Schaden der Beteiligten war.

 

12.1.5.5       Der gesunde Lehre und den Worten Jesu den richtigen Stellenwert geben!

Allerdings liess er nirgends zu, dass der gesunden Lehre Jesu widersprochen wurde! Das Thema des Gebrauchs des göttlichen Namens war von Jesus deutlich erwähnt worden: „Geheiligt werde dein Name“, ob der einen oder anderen Lehrmeinung in der Schreibweise oder Aussprache der Vorzug gegeben werden sollte, dies überliess Paulus bestimmt jeder Person oder Gruppe, so lange, damit genügend eindeutig der Gott Israels als dem alleinigen Schöpfer identifiziert wurde!

 

Debatte: Gibt es Gott?*** Rbi8  1. Timotheus 6:2-5 ***

Fahre fort, diese Dinge zu lehren und diese Ermahnungen zu erteilen. 3 Wenn jemand eine andere Lehre lehrt und den gesunden Worten, denen unseres Herrn Jesus Christus, und der Lehre, die der Gottergebenheit entspricht, nicht zustimmt, 4 so ist er [vor Stolz] aufgeblasen und versteht nichts, sondern ist wegen Streitfragen und Debatten über Worte geistig krank. Aus diesen Dingen entspringen Neid, Streit, Lästerreden, böse Verdächtigungen, 5 heftige Wortwechsel um Kleinigkeiten von seiten der Menschen, die verderbten Sinnes und der Wahrheit beraubt sind und denken, Gottergebenheit sei ein Mittel zum Gewinn.

 

Paulus stellt die Wahrheit die aus der Schrift zu uns redet ins Zentrum jedes Christen und damit verbunden die Lehre des Christus! Da er durch seine Reisen in viele Gebiete kam, muss er auch mit der unterschiedlichen Aussprache und Gewohnheiten die sich lokal eingebürgert hatten immer wieder konfrontiert worden sein! Die Aussprache von Gottes Namen durch Griechen war schon damals anders, wie wenn ein Hebräer dasselbe Wort ausgesprochen hat. Die Streitereien, ob Jahwe oder Jehova der Vorzug gegeben wird, führen nicht zu wahrer Gottergebenheit, sondern eher zu Debatten die geistig krank machen!

 

Gottes kommende irdische RegierungPaulus erwähnt auch eine Art von Gottergebenheit, die „als Mittel zu Gewinn“ missbraucht wird! All die Literatur die für viel Geld Millionen von Menschen ausgehändigt wurden, Bibeln eingeschlossen, könnten bei kleiner Veränderung der Schreibweise des Namens Gottes oder jenes von Jesus zur Makulatur werden! Bestimmt ein gutes Geschäft für alle jene, die nun den „richtigen“ Namen verwenden. Es ist bestimmt einfacher, wenn in jeder Bibelstudiengruppe und Versammlung einheitliches Material zur Anwendung kommt, um nicht unnötige Zerstreuung und vielerlei Nachfragen wegen unterschiedlicher Wortwahl zu haben. Andererseits bringt die Verwendung unterschiedlicher Bibeln auch zu Tage, dass verschiedene Ansichten zur Übersetzung gewisser Worte unser Denkvermögen stärken und wir gefordert sind aus dem Kontext den wahren Sinn und damit das treffende Wort herauszufinden! Es kommt ans Licht, dass einige Bibeln eine sehr schwerverständliche Sprache verwenden, andere aber leicht zu verstehen sind! Erst nach Harmagedon kommt eine vollkommen einheitliche Lehre, dazu ist eine einheitliche Sprache, das Hebräische Voraussetzung: Denn dann [[(am Tag, wo Jesus dem Vater das aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ übergibt [Bb1; a1])]] werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.“

 

Die Propheten Jesaja und Micha mussten dieselben Worte Jehovas verkünden, die erst nach dem Ende der Herrschaft der „alten Himmel“ Wirklichkeit werden wird:

 

(Jesaja 2:3, 4)  „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker.

 

Nur „Schafe“ die Gottes Wort anerkannten und angewendet haben werden Harmagedon überleben. Wenn ganze Regionen oder Länder sich an eine Schreibweise und Ausdrucksform des göttlichen Namens gewohnt sind, aber eindeutig ein und denselben Gott Israels damit bezeichnen, so dürfte dies für Gott nicht ausschlaggebend sein, um die Gebete unparteilich von allen Anbetern zu erhören!

 

Paulus erklärt sein ihm gesetztes Ziel zu allen Gruppierungen, auch Unverständigen zu gelangen, gegenüber den Römern in seinen Brief. Dort sprach er zu Italienern, die mit Latein den Gottesnamen wiederum anders auszusprechen gewohnt waren.

 

*** Rbi8  Römer 1:13-15 ***

Ich will aber nicht, daß euch unbekannt sei, Brüder, daß ich mir oftmals vornahm, zu euch zu kommen — aber ich bin bis jetzt verhindert worden —, damit ich auch unter euch einige Frucht gewinne, ebenso wie unter den übrigen Nationen. 14 Sowohl Griechen als auch Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner; 15 daher bin ich, was an mir liegt, voller Eifer, die gute Botschaft auch euch dort in Rom zu verkündigen.

 

Mit Eifer die gute Botschaft von der Herrschaft des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ und der kommenden Aufrichtung von Gottes Königreich [B1] zu verkünden ist heute die wichtigste Aufgabe! Paulus zeigte immer wieder, dass eine genaue Erkenntnis von „Zeiten und Zeitabschnitten“ in Bezug auf die Wiederkunft unseres Herrn Jesus zu gelangen sehr wichtig ist. Dabei gilt es die exakte Erfüllung der von Jesus, Paulus und anderen Propheten vorhergesagten Zeitzeichen zu achten! Das ist von Wichtigkeit, um uns nicht von falschen Lehrern in die Irre führen zu lassen!

 

Das "Heilige" des geistigen Tempels wird vor Ablauf der Frist von 2300 Tagen fertiggestellt!
 

Von allen göttlichen Gaben nennt Paulus aber das „Prophezeien“ als die Wichtigste! Warum? Weil dies zur Stärkung unseres Glaubens und unsere Hoffnung in Jehova und Seine Vorhersagen beiträgt, dass Er das, was Er angesagt hat auch wirklich ausführen wird! Es auferbaut die Versammlung! Dies stärkt die gegenseitige Liebe, die Liebe zu unserem Herrn Jesus, den wir zurück erwarten und die Liebe zu unserem Schöpfer! (Apg 2:37, 38; 1.Kor 14:22)

 

*** Rbi8  1. Korinther 14:1 ***

Jagt der Liebe nach, doch strebt eifrig und beständig nach den geistigen Gaben, vor allem aber, daß ihr prophezeien könnt.

 

Die Parousia, Jesu Wiederkommen Der Geist, der uns beständig tränkt ist das aufgezeichnete Wort der Wahrheit, in verschiedenen Bibelversionen. Wir sollten da lernen grosszügig zu sein, wo nicht gravierende Änderungen vom Originaltext her vorgenommen wurden, die den Wortsinn im Verständnis ändern, – dies ist bei „Jahwe“ oder „Jehova“ nicht der Fall! Anders ist es beim Weglassen von Gottes Eigennamen im Tetragrammaton und dem Ersatz in der Übersetzung durch einen Titel wie „der HERR“. Wenn aber eine Lehre verändert wird, wie durch das griechische Wort „parousia“, die von der WATCHTOWER als „Gegenwart“ anstatt als „Kommen“ in ihrer NEUE-WELT-Übersetzung wiedergegeben wird, wo die eindeutige Lehre Jesu, sein zu erwartendes Wiederkommen in der Zukunft durch die Vergangenheit von 1914 verlegt wird. Damit werden deutliche biblische Aussagen in Frage gestellt! Da lohnt sich ein eindeutiger Standpunkt und eine biblisch begründete Beweisführung, um den „einen Geist“ hervorzuheben!

 

*** Rbi8  1. Korinther 12:13 ***

Denn wahrlich, durch einen Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, und wir alle sind mit einem Geist getränkt worden.

 

Unser Leib als Christen wird durch das eine „Haupt“, durch Christus geführt. Mag auch jeder Vorsteher einer Versammlung gewisse andere Dinge in der Priorität und Gewichtung verändern, so fügen sich doch alle willig in diesen „einen Geist“ der Schriften, der uns alle vereint: Die Bitte um das Kommen des Reiches Gottes, damit sein Wille auf der ganzen Erde geschehe, um alle gemeinsam Gottes Namen zu ehren!

 

12.1.5.6       Alte, eingefleischte schlechte Gewohnheiten ändern und das wahre Ziel vor Augen behalten! „Zeiten und Zeitabschnitte“ sowie „Zeichen“ und Symbole verstehen lernen!

Umgekehrt gibt Paulus den klugen Rat, uns nicht vom System und seiner Uneinigkeit und Zerstrittenheit vereinnahmen zu lassen! Christen gestalten ihren Sinn neu aufgrund genauer Prüfung, welches Gottes Wille in jeder Angelegenheit ist!

 

*** Rbi8  Römer 12:1-2 ***

Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Moralischer ZerfallIn diesem Sinne schwimmen wahre Christen, die ihren Glauben ernst nehmen wahrlich gegen den Strom! Die ganze Welt wird immer permissiver und duldet das Schlechte mit immer grösserer Indifferenz. Göttliche GESETZE, Sein Wille und Seine Planung für die Menschheit sind für heutige Regierungen inexistent! Sie selbst werden in der Offenbarung als „wilde Tiere“ bezeichnet, weil ihr Verhalten dem von Tieren gleicht, die nur durch Instinkt, nicht aber durch moralische Richtwerte geleitet werden! Wahre Christen tun alles, um weder das Kennzeichen, die „666“ des „wilden Tieres“ (UNO, Politik) noch das des religiösen „Bildes“ (WCRL, Religionen) durch deren „Anbetung“ zu erhalten. Sie werden jenem „wilden Tier“, der künstlich erzeugten Einheit der Nationen oder dem „Bild des wilden Tieres“, dem World Council of Religious Leaders keinerlei Form der Anbetung, der Unterwerfung zollen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 14:9-10 ***

Und ein anderer Engel, ein dritter, folgte ihnen und sprach mit lauter Stimme: „Wenn jemand das wilde Tier und sein Bild anbetet und ein Kennzeichen auf seiner Stirn oder auf seiner Hand empfängt, 10 wird er auch von dem Wein des Grimmes Gottes trinken, der unverdünnt in den Becher seines Zorns eingeschenkt worden ist, und er wird vor den Augen der heiligen Engel und vor den Augen des Lammes mit Feuer und Schwefel gequält werden.

 

Darum ist eine klare und eindeutige Identifikation der in der Bibel verwendeten Symbole unumgänglich! Das „Bild des wilden Tieres“ erscheint erst in der Endzeit, nachdem das siebenköpfige „wilde Tier“ den Schwertstreich erhält [A3] und bekommt von zweiköpfigen „wilden Tier“ seine Macht, „um selbständig zu reden und zu handeln“! Am 14. Juni 2002 wurde das WCRL in der Gründungsversammlung in Bangkok ins Leben gerufen! Seither arbeitet es meist versteckt aber sehr intensiv in der Beeinflussung der Massen auch mittels der grossen Kommunikationsmedien in Unterstützung der Ziele der UNO!

 

Verständnis der biblischen Symbolik bedeutet den Schlüssel zum Gesamtbild
 

(Vergleiche Grafik: Biblische Symbole)

 

Ohne Verständnis der Symbole ist diese Textstelle wie so viele andere vollkommen unverständlich! Nur ein exaktes Einreihen der Ereignisse auf der Zeitachse und Beobachtung des Weltgeschehens aus der Sicht der prophetischen Vorhersage machte die Identifikation der Akteure möglich, die es laut Gottes Anweisung zu meiden gilt!

 

Vorzeichen der Wiederkunft JesuDas unmittelbare und konzentrierte Auftreten bestimmter „Zeichen“ und das damit verbundene neue Verständnis macht hin und wieder auch schnelle und drastische Anpassung an die gegebene Situation notwendig! Dass dem so sein muss, dies geht schon alleine aus Jesu Worten zu seiner Wiederkehr hervor. Die Frage der Apostel lautete konkret auf sein Wiederkommen hin:

 

*** Rbi8  Matthäus 24:15-18 ***

Wenn ihr daher das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht, von dem Daniel, der Prophet, geredet hat, an heiliger Stätte stehen seht (der Leser wende Unterscheidungsvermögen an), 16 dann sollen die, die in Judäa sind, in die Berge zu fliehen beginnen. 17 Wer auf dem Hausdach ist, steige nicht hinab, um die Güter aus seinem Haus zu holen; 18 und wer auf dem Feld ist, kehre nicht ins Haus zurück, um sein äußeres Kleid mitzunehmen.

 

Der Text zeigt exakte Kenntnis als Voraussetzung an, um zum richtigen Zeitpunkt die richtige Handlung vornehmen zu können! Jesus erwähnt unumwunden, dass es um Leben und Überleben gehen wird! Er nannte den „Winter“ und den „Sabbat“ als mögliche Termine, die es im Gebet zu erwähnen gilt, dass sie auf Gottes Intervention hin vermieden werden! Jesus wusste exakt, wovon er sprach! Er redete spezifisch vom Punkt Israel und dort Jerusalem her, den Winter ist auf der einen Seite der Erde, wo die andere Sommer hat!

 

Gebet zu Gott, dass es keine Flucht zur Winterzeit gebe *** Rbi8  Matthäus 24:20-21 ***

Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird.

 

Eine bestimmte Zone, die durch das „abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“ bedroht wird, sei es Krieg, Terrorismus oder gar eine nukleare Bedrohung muss unmittelbar, ohne jegliche Verzögerung verlassen werden und eine vorzeitige Rückkehr schliesst Jesus deutlich aus! Er nennt zwar keine unmittelbaren Gründe, aber offensichtlich würde das Leben dadurch in Gefahr kommen!

 

Gewisse Geschehnisse der Endzeit innerhalb der grossen Drangsal verlangen schnelles und klar bestimmtes Handeln! Wir sollen uns der drohenden direkten und indirekten Gefahr bewusst sein, ohne unnötig beunruhigt zu werden, weil wir ja wissen, dass „diese Dinge zu geschehen müssen“! Das Wissen um das ungefähre „Wann?“ und um die „Zeichen“ die vorausgehen ist dabei von ausschlaggebender Bedeutung!

 

 *** Rbi8  Lukas 21:7-9, 28 ***
Darauf fragten sie ihn und sprachen: „Lehrer, wann werden diese Dinge tatsächlich geschehen, und was wird das Zeichen dafür sein [[(des Angriffs auf Judäa und Jerusalem)]], wann diese Dinge geschehen sollen? 8 Er sprach: „Seht zu, daß ihr nicht irregeführt werdet; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: ‚Ich bin es‘ und: ‚Die bestimmte Zeit hat sich genähert.‘ Geht ihnen nicht nach. Denn diese Dinge müssen vorerst geschehen, aber das Ende [kommt] nicht sogleich.“

...

Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

 

Merkmale der EndzeitgemeindeLängere Zeit vor dem Eintreffen der Zeitzeichen würden gemäss Jesu Warnung somit Sekten behaupten, der Zeitpunkt wäre bereits gekommen und versprechen Menschen die sich beeinflussen lassen in ihren Reihen Sicherheit! Paulus bringt es aber mit Habsucht in Verbindung! Hinter selbstloser Oberfläche verstecken sich oft handfeste finanzielle Interessen!

 

Die Mormonen, Adventisten, Jehovas Zeugen und viele ähnliche Endzeitgruppierungen sind seit längerem daran Glieder zu sich als einziger Heilsgruppe einzusammeln! Jesus aber sagt: „Geht ihnen nicht nach!“. Die Botschaft mag noch so verlockend lauten, der äussere Anschein noch so harmlos, das Ziel noch so her wirken, Jesu Befehl ist klar und deutlich! „Geht ihnen nicht nach!“, dies lässt keinen Spielraum offen!

 

Niemand wird in eine Kirche getauft, die Taufe erfolgt in Jehova, Jesus und in heiligen Geist! Rettung kommt nicht durch Kirchenorganisationen. Jeder selbst muss auf die vorhergesagten „Zeichen“ reagieren. Wie aber wird er reagieren, wenn er diese „Zeichen“ und die Reihenfolge ihres Auftretens nicht kennt und nicht weiss, wie sie einzuordnen sind, oder welche Bedeutung sie innerhalb des Ablaufs der Ereignisse haben? Christen wandeln im Licht, nicht in der Finsternis!

 

(Vergleiche Grafik: 9.5  Wirkung des Sauerteigs in christlichen Organisationen)

 

12.1.5.7       Setzt du Gottes Königreich wirklich an die erste Stelle?

Anbetung bedeutet freiwillige Unterordnung, Dienstbereitschaft zu zeigen. Wir können nicht gleichzeitig jenen Dingen dienen, die Gott zum Untergang verurteilt und im selben Moment Gottes kommendes Königreich wünschen, das deren Stelle einnehmen wird! Nur das wahre, kommende Königreich Gottes, das seit Jesu Erhöhung nach dessen Tod durch das  Königreich des Sohnes seiner Liebe“ an dessen Aufrichtung unter Jesu Führung bereits herrscht, dieses wird Gottes Namen bis zum Ende hin in jeder Form heiligen, indem es in allen Bereichen Gottes Willen bei seinen „Gliedern am selben Leib“ zum Durchbruch verhelfen wird und wahre Gerechtigkeit und dauerhaften Frieden erstellen wird!

 

(Vergleiche Grafik: 9.3  Jehovas Rettungsvorkehrung; „neue Himmel“ und eine „neue Erde“)

 

Der Prophet Zephanja gibt viele Details innerhalb des Ablaufs der Endzeit bekannt und prophezeit, dass auch die Frage der unterschiedlichen Schreib- und Ausspracheweise des göttlichen Namens eine eindeutige Antwort finden wird! Mit dem Offenbarwerden Jesu, seiner Apostel und der erwählten 144.000 Mitkönige [Bb1; a1] wird auch uns, der „grossen Volksmenge aus allen Nationen ... und Zungen“ eine grosse Neuerung gegeben werden. Zephanja sagt hierzu:

 

*** Rbi8  Zephanja 3:8-9 ***

‚Darum harrt auf mich‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚auf den Tag, an dem ich aufstehe zur Beute, denn meine richterliche Entscheidung ist, Nationen zu sammeln, daß ich Königreiche zusammenbringe, um meine Strafankündigung über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. 9 Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

Das muss eindeutig noch in Zukunft liegen und nicht wie die amerikanischen Endzeitsekten es in der Vergangenheit oder fernen Zukunft verkünden. Nachdem in Harmagedons Endschlacht die Nationen Gottes Strafgericht erreicht haben wird, erst dann wird eine Vereinheitlichung aller Sprachen der Erde zu einer einzigen Sprache, einer reinen Sprache der Fall werden! Die einheitliche Sprache aller Nachkommen Noahs war zweifellos auch die Sprache Sems, von dessen Sohn Eber her sie zu Abraham, Isaak, Jakob und Moses gelangte, jene Sprache, die wir das Hebräische  nennen.

 

Zeitband Bibel und Bündnisse
 

(Vergleiche: Zeitband Biblische Geschichte I; Zeit um die Sintflut 2400-1500 v.u.Z.)

 

Wenn an einem nicht mehr fernen Tag alle Überlebenden Harmagedons jene eine, reine Sprache reden, weil sie uns in einem „Nu“ gegeben wird, so wie sie zur Zeit der Sprachverwirrung genommen worden war, dann an Pfingsten 33 u.Z. durch Verleihung von „Zungenreden“ in Fremdsprachen sich zeigte: Dann werden wir auch die korrekte Aussprechweise des göttlichen Namens erhalten, so wie Gott es wünscht, dass wir „Seinen Namen alle gemeinsam anrufen“! Was heute aufgrund der Flucht aus „Babylon der Grossen“ aufgeteilt und aufgesplittert ist und in der „Wildnis“, respektive den inselgleichenden Kleinversammlungen einer geordneten Struktur entbehrt, dies wird zu einer Einheit erst unter dem grossen Hirten Jesus zusammengefügt, um dann gemeinsam Gott Jehova „Schulter an Schulter“ in Freude zu dienen!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:50-57 ***

Seht, ich sage euch ein heiliges Geheimnis: Wir werden nicht alle [im Tod] entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden, 52 in einem Nu, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn die Posaune wird [[(zum letzten Mal am ersten Tag des Erntefestes nach Harmage4dfon, am 15.Tischri)]] erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn das, was verweslich ist, muß Unverweslichkeit anziehen, und das, was sterblich ist, muß Unsterblichkeit anziehen. 54 Wenn aber [dieses Verwesliche Unverweslichkeit anzieht und] dieses Sterbliche Unsterblichkeit anzieht, dann wird sich das Wort erfüllen, das geschrieben steht: „Der Tod ist für immer verschlungen.“ 55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? 56 Der Stachel, der den Tod verursacht, ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber ist das GESETZ. 57 Gott aber sei Dank, denn er gibt uns den Sieg durch unseren Herrn Jesus Christus!

 

Paulus lässt somit keinen Zweifel offen, wann diese Umwandlung zur Perfektion geschehen soll, wo der heute sterbliche Körper die „Unsterblichkeit“ anzieht und uns eine „reine Sprache“ als Gottes Gabe verliehen wird, die doch mit der Sprachverwirrung in den Tagen Nimrods erst verloren ging, ohne sie durch harte Mühen zu erlernen. Gottes Befehl an seine Engel wird in etwa lauteten im Hinblick auf Tote wie die Apostel und die Auserwählten der 144.000: „Lasst uns Menschen auferwecken!“ und anstelle des Befehls die Sprache zu verwirren dürfte der Befehl nun lauten: „Lasst uns ihre Sprache einheitlich machen, damit sie jeder einander verstehen, um mir in Einheit zu dienen“. (1.Mo 1:26)

 

Erinnern wir uns jenes Tages, wo Menschen ihre einheitliche Sprache verloren hatten? Es war zur Zeit Nimrods, nur etwa hundertfünfzig Jahre nach der Sintflut! Es ging um den Bau der ersten grossen Stadt Babel und eines hohen Turmes darin, hoch bis zum Himmel! Kommt uns dies heute nicht sehr bekannt vor? Waren die Twin-Towers nicht das Symbol der Globalisation und die höchsten Bauwerke lange Zeit [Fc; A3], wo die ganze Erde zu einer grossen Stadt werden soll, um den Händlern noch mehr Gewinne einzutragen?

 

Sprachverwirrung zufolge des Turmbaus von Babel *** Rbi8  1. Mose 11:7-9 ***

Auf! Laßt uns hinabsteigen und dort ihre Sprache verwirren, damit sie nicht einer auf des anderen Sprache hören.“ 8 Dementsprechend zerstreute sie Jehova von dort über die ganze Erdoberfläche, und sie hörten allmählich auf, die Stadt zu bauen. 9 Deshalb gab man ihr den Namen Babel, weil dort Jehova die Sprache der ganzen Erde verwirrt hatte, und Jehova hatte sie von dort über die ganze Erdoberfläche zerstreut.

 

Dies schliesst auch die Aussprache und einen umfangreichen, reinen Wortschatz mit ein! Wir können dieses „heilige Geheimnis“ heute durchaus verstehen, nachdem Paulus es gelüftet hat! Er selbst zählt sich doch zur Gruppe der Harmagedon-Überlebenden, was nur dank der Kenntnis um die Frühauferstehung der Apostel möglich ist! [B1](Phi 3:11)

 

Das Geschehen des Umwandelns „in einem Nu“, einschliesslich der Einpflanzung der „reinen Sprache“ muss zudem während der Zeit der „letzten Posaune“ angeordnet werden, somit nach Harmagedon [B3>; Bb] und zwar am Ende der durch Daniel vorhergesagten Frist von 1335 Tagen [C4], welche mit dem „Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht“ beginnt [Ba] und welche die „Erstauferstehung“ der Toten endet [Bb; a1]. Der Engel sagte doch deutlich zu Daniel, dass er am „Ende der Tage zu deinem Los“ aufstehen werde! Deutlicher braucht es nicht erklärt zu werden!

 

Unverweslichkeit und Unsterblichkeit ist nicht identisch mit einem Geistesleib, wie die christlichen Kirchen es erklären, welche die Auferstehung in den Himmel verlegen und ebenso wie Jesus ihn im Himmel hat! Engel waren stets unverweslich und unsterblich, hatten eine andere Art des Leibes wie Menschen! Während Adam erst durch die Sünde sterblich wurde und nur noch Sterblichkeit vererben konnte, erhielt Jesus als „zweiter Adam“ vom Vater in der Auferstehung aus dem Grabe einen vollkommenen Leib! In jener Auferstehung hatte er sowohl auf den Geistesleib als Engelwesen, das er zuvor war und den physischen Leib als Mensch Anspruch! Nur er allein! Der adamische Tod wird durch Veränderung der sterblichen DNS an seine unsterblichen Gene verschlungen werden und die Angst vor dem Sterben wird es nicht weiter geben! (1.Kor 15:22, 45)

 

Gibt es eine bessere Nachricht als die gute Botschaft von Gottes Königreich? Dein Name werde geheiligt, JHWH!

 

 

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[1] Das Kürzel „Rbi8“ steht für die verwendete Bibeledition: Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift
mit Studienverweisen; Ausgabe 1986; Herausgeber WATCHTOWER Inc. New York. Gründe für die Verwendung dieser Übersetzung sind im Anhang III zum E-Buch „Gesamtbild der Bibel zu finden.

[2]  Eine internationle grosse Kampagne die aufzeigt, dass die einseitige Beeinflussung unserer Kinder durch die Lehre Darwins an unseren Schulen eine extreme Situation erbrachte, die gegen jeden Gedanken steht, dass hinter dem Leben doch intelligente Schöpfung stehen könnte. Wissenschafter versuchen nun erdenweit mit Fakten den Gegenbeweis zu erbringen, dass ohne Intelligenz Leben niemals möglich war! Die Internetseite  www.intelligentdesignnetwork.org geht auf dieses Thema ein.

[3] 2. Mose 3:14 (Fn): „ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE.“ Hebr.: %Ã³È 9Äv %Ã³È (’ehjéh ’aschér ’ehjéh), die Selbstbezeichnung Gottes; S. R. Hirsch, 1920: „Ich werde sein, der Ich sein will!“ Gr.: Ego eimi ho on, „Ich bin der Seiende“ od.: „Ich bin der Existierende“; lat.: ego sum qui sum, „Ich bin, der ich bin“. ’ehjéh leitet sich von dem hebr. Verb hajáh, „werden“, „sich erweisen“, her u. ist Imperfekt, 1. Person Sg. u. bedeutet „ich werde werden (sein)“ od.: „ich werde mich erweisen“. Die Stelle bezieht sich nicht auf die Selbstexistenz Gottes, sondern darauf, was er in bezug auf andere vorhat zu werden. Vgl. 1Mo 2:4, Fn. („Jehova“), wo das verwandte hebr. Verb hawáh im göttlichen Namen erscheint.

1. Mose 2:4 (Fn):„Jehova“. Hebr.: %k%ï (JHWH, hier als Jehwáh vokalisiert), bedeutet „Er veranlaßt zu werden“ (von hebr. %ks [hawáh, „werden“]); LXXA(gr.):

[6] EINSICHTEN IN DIE HEILIGE SCHRIFT, Band 1, Seite 272,  Baal; Herausgeber WACHTOWER, New York

[7] Jehovas Zeugen befassten sich mit dem Thema der Verwendung des göttlichen Namens sehr tief! Ihre Literatur liefert disbezüglich sehr viele wertvolle Hinweise! Zitat aus EINSICHTEN über die Heilige Schrift; Band 1; Seite 1279, Abs.: JEHOVA; Herausgeber WATCHTOWER Inc., New York

[8] Die ersten Anzeichen einer abergläubischen Haltung dem Namen gegenüber treten im 1. Jahrhundert u. Z. auf. Josephus, ein jüdischer Geschichtsschreiber, der aus einer Priesterfamilie stammte, schrieb in einer Abhandlung über die Begebenheit, als sich Gott Moses am brennenden Dornbusch offenbarte: „Da verkündete ihm Gott seinen Namen, der früher noch keinem Menschen war kundgethan worden. Diesen Namen aber darf ich nicht aussprechen“ (Jüdische Altertümer, übersetzt von H. Clementz, 2. Buch, Kap. 12, Abs. 4, S. 121).“  EINSICHTEN, Watchtower Inc. wie FN 3