Newsletter „DER WEG“ 11/02-3    Februar 2011

Neubearbeitung: 22.7.13 / 27.4.18

 

 

11.2.3  Lehrer der Guten Botschaft:  Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)

 

2.Teil:  1.Mose Kap. 6-10:  Das Gericht über die erste Welt bis zu den siebzig Familien der Nachkommen Noahs

 

   Im 1. Teil des NEWSLETTER DER WEG vom Monat Januar 2011 behandelten wir unter dem Titel: 11.1.3  Die sieben Schöpfungsperioden bis hin zum „Buch Adams die Kapitel 1.Mose 1-5:

 

   Das Buch 1.Moses, die Genesis (Entstehung) im Umfeld richtig einordnen

   Kapitel 1:  4026 v.u.Z.:  Die sieben Schöpfungs-Perioden

   Kapitel 2:  Wiederholung und weitere Details zur Vollendung des Schöpfungsplanes

   Kapitel 3:  n.4026 v.u.Z.:  Der Sündenfall in Eden

   Kapitel 4:  v.3896 v.u.Z.:  Der Brudermord Kains

   Kapitel 5:  Das „Buch Adams“: Die Söhne und Töchter Adams; Linie Seths

 

   Im 2.Teil setzen wir das Sammeln an Erkenntnis und Zusammenhängen fort vom Standpunkt biblischer Logik aus betrachtet. Wie Paulus es empfiehlt wollen wir „der früheren Dinge gedenken“, um daraus im Zusammenhang mit Vorhersagen zu schlussfolgern, wie Gottes Plan für uns heute zu einen neuen Höhepunkt gelangt.

 

Noah, Frau und Arche mit den Tieren   Wir können sehr viel aus dem Geschehen zu Beginn der Menschheitsgeschichte bis hin zum ersten göttlichen Gericht an den Nachkommen Adams zur Zeit Noahs lernen! Wir leben in der Zeit, wo das nächste grosse Gericht an der gesamten Menschheit, an den Nachkommen Noahs, der heutigen Welt folgen wird! Wir entscheiden selbst, ob wir rechtzeitig die letzte „Arche“ der Rettung aufsuchen oder ob unser „Haus“ im kommenden Sturm weggefegt wird, weil es auf Sand von Lügen und Ungerechtigkeit aufbaut! Petrus nimmt darauf Bezug in seinem 1.Brief:

 

(1. Petrus 3:16-22)  Behaltet ein gutes Gewissen, damit in dem Besonderen, worin man gegen euch redet, die beschämt werden, welche von eurem guten Wandel in Verbindung mit Christus geringschätzig reden. 17 Denn es ist besser, für Gutestun zu leiden, wenn der Wille Gottes es wünscht, als für Übeltun. 18 Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste [[(als Geistwesen, das er zuvor war, als Engelfürst Michael)]] lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] ging er auch hin und predigte den Geistern [[(gefallenen Engeln)]] im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

21 Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi. 22 Er ist zur Rechten Gottes, denn er ging hin in den Himmel; und Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen.

 

Zauber des Aberglaubens: Belastung und Befreiung   Hier ist nicht die Rede von einer Taufe von Kleinkindern, sondern von Erwachsenen, von Männern und Frauen, die sich ihrer Fehler bewusst sind und eine Umkehr hin zu Gott beschlossen haben! Wenn wir bedenken wie viele Menschen es bereits vor der Sintflut gegeben haben muss und wie wenige aus Gottes Sicht als „Gerechte“ eingestuft wurden, so sollten wir uns fragen, ob und wie wir diesen Status ebenso erreichen können, um das kommende Gericht zu überleben und Teil der „neuen Erde“ und gar der „neuen Himmel“ zu sein? Alles hängt davon ab Gottes Gebote zu kennen und zu halten und den Glauben an Christus dadurch zu leben, dass wir ihn kopieren! Darin widerspiegelt sich doch gerade unsere Liebe zu Gott und zu den Menschen!

 

(1. Johannes 5:3-4)  Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, 4 denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

   Ein exaktes Verständnis der Heiligen Schrift stärkt natürlich unseren Glauben und befreit von Aberglauben! Ein wirkliches regelmässiges Studium, wo wir uns erneut täglich etwas Zeit nehmen, um darin nicht nur zu lesen, sondern den tieferen Sinn zu verstehen suchen wird uns schnell weiterführen! Dies ist eine Herausforderung, die es lohnt anzunehmen! Gott ist treu und jeder, der ihn mit offenem Herz sucht kann Ihn finden! Das Studium dieser fortsetzenden Artikelserie führt Dich kontinuierlich hin zum Gesamtverständnis! Es ist keine leichte Lektüre nebenbei, sondern erfordert deine ganze Aufmerksamkeit!

 

   Hinweis zu den Jahreszahlen und der Chronologie:  Jedes System geschichtlicher Aufzeichnungen das exakt sein will fusst auf Jahreszahlen die in Relation zu gewichtigen Ereignissen berechnet wurden, deren Jahr mehr oder weniger genau festgelegt werden konnte. Wer sich mit dem Thema eingehender befasst bemerkt, dass innerhalb der Religionen und weltlicher Geschichtsschreibung z.T. gewichtige Differenzen in der Datierung existieren. Je früher wir in der Geschichte in Richtung Adam gelangen, desto ungenauer werden die Angaben! Dies hat vielerlei Gründe!

 

   In unseren Abhandlungen geht es nicht um den Beweis, dass gewisse Jahreszahlen exakt sind, sondern um den logischen Ablauf von Ereignissen aber auch dadurch den Beweis zu erbringen, dass die Angaben der Schrift verlässliche Massstäbe liefern, um eine exaktes Bild zu erlangen! Wir haben auf ein vorhandenes System der Datierung abgestellt, das sich zuerst als sehr stabil erwies, später im Verlauf der Jahre genauerer Nachprüfung aber als ebenso lückenhaft erwies, wie andere. Um nicht noch mehr Verwirrung zu schaffen sind wir beim übernommenen System geblieben unter deutlichem Hinweis, dass dort Fehler existieren und es sich um Annäherungswerte handelt!

 

   Bitte beachte zu diesem Thema den Artikel: Anmerkungen zur CHRONOLOGIE biblischer Geschichte

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

2.3............ Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  Kapitel 6-10. 4

2.3.1........... Übersicht der in diesem Teil behandelten Kapitel 6 bis 10. 4

2.3.1.1........ Das Geschehen im geistigen Bereich beeinflusst das Geschehen auf der Erde: Zuerst den Ausgang der Sache erkennen, um das Geschehen zu Beginn zu begreifen. 4

Die Folgen der Machtaufteilung im Himmel als Satans Bereich „der Schlange“ und den Bereich „der Frau“ und deren Feindschaft 4

Der Gott des Himmels, der sein eigenes Königreich in der Endzeit aufrichten wird. 5

2.3.1.2........ Der Inhalt des 1.Buches Mose: Kapitel 6-10. 5

Kapitel 6:  2490 v.u.Z.:  Die Starken Nephilim; Schlechtigkeit der Menschen; Ankündigung Gottes Noah gegenüber 6

Kapitel 7:  Die Geschichte Noahs und der Sintflut (2370 v.u.Z) 7

Kapitel 8:  2369 v.u.Z.:  Verlassen der Arche. 7

Kapitel 9:  Gottes Segen und ewiger Bund mit Noah und seinen Nachkommen; Kanaan verflucht, Segen auf Sem   9

Kapitel 10:  Die Nachkommen der Söhne Noahs: Die Häupter der Nationen. 10

2.3.2........... Kapitel 6:  2490 v.u.Z.:  Die Starken Nephilim; Schlechtigkeit der Menschen; Ankündigung Gottes Noah gegenüber 12

2.3.1.3........ 1.Mose 6:1-8:  Engel verlassen ihre festgesetzte Stellung, was zu deren Verurteilung führt! 12

Jesus blieb als „Engel Jehovas“ und als „Menschensohn“ in der jeweils von Gott zugeordneten Stellung völlig treu  12

1.Mo 6:1-4:  Das widerrechtliches Verlassen ihrer Stellung von Engeln zeigt verheerende Folgen! 14

1.Mo 6:5-8:  Gottes Urteil gegen die „erste Welt“ aufgrund ihrer boshaften Schlechtigkeit 15

2.3.1.4........ 1.Mose 6:9-12:  Noah wandelte mit dem wahren Gott und wird zur Rettung erwählt 15

1.Mo 6:9-12:  Die Geschichte Noahs als Fortsetzungsbericht des „Buches Adams“ innerhalb der Teraphim.. 15

Was dient uns heute zur Rettung beim kommenden Gericht an der zweiten Welt?. 16

Ununterbrochene Weitergabe des Berichts der „Teraphim“ von Vätern an deren Söhne bis zum Abschluss des Systems  17

2.3.1.5........ 1.Mose 6:13-22:  Urteil Gottes über die „damalige Welt 17

Die „damalige Welt durch Wasser vernichtet“ und die „Welt die jetzt ist“ für das „Feuer“ aufgespart: Beides wird durch Petrus in Vergleich gebracht 17

1.Mo 6:13-16:  Auftrag an Noah zur Errichtung der Arche, des Instrumentes das der Rettung diente. 18

Was war der wahre Auslöser der Sintflut und worin liegt Gottes Eingreifen?. 19

1.Mo 6:17-22:  2369 v.u.Z.:  Ankündigung von Gottes Bund mit Noah und dessen Söhnen: Noah gehorchte „in allem“; Gottes Regenbogen-Bund angekündigt 21

Petrus verbindet das Gericht an der „ersten Welt“ erneut mit dem kommenden Gerichtstag und zeigt das einzige Mittel der Rettung  23

Was erklärt Paulus zum kommenden Gerichtstag und dem Versammeltwerden zu Christus hin?. 23

Der grosse Abfall von Christus ist für die Endzeit vorhergesagt, wo „der Gesetzlose“ wirksam handelt 25

2.3.3........... Kapitel 7:  Die Geschichte Noahs und der Sintflut 26

2.3.1.6........ 1.Mose 7:1-16:  Exakte Anweisungen Gottes an Noah und absoluter Gehorsam „in allem“ als unser Vorbild für die Endzeit 26

1.Mo 7:1-5:  2370 v.u.Z. Herbst:  In nur noch sieben Tagen lasse ich es vierzig Tage und vierzig Nächte auf die Erde regnen 26

Die Wichtigkeit erkennen uns exakt an Gottes Anweisungen zu halten! Menschenmassen in Religionen sind kein Hoffnungsgrund! 27

Ein Vergleich all jener, die behaupten zu den künftig Erretteten zu gehören, mit den Rettungsanforderungen die Jesus stellt 29

1.Mo 7:6-10:  2370 v.u.Z., Herbst:  Die letzten sieben Tage vor Beginn der Sintflut, wo Noah, seine Familie und die Tiere in die Arche gingen. 32

1.Mo 7:11-16:  2370 v.u.Z.:  Jehova selbst schliesst die Türe der Arche am 17. Ijjar, die Rettung bedeutet 33

Auch beim kommenden Gericht gib es exakte Anweisungen für jene, die gerettet werden sollen! 33

2.3.1.7........ 1.Mose 7:17-24:  Der Auslöser der Sintflut und die Folgen davon unter kritischer Analyse. 34

Verbinden wir die Aussagen über den Carolina-Meteoreinschlag mit den Auswirkungen der Sintflut! 34

1.Mo 7:17-20:  Vierzig Tage andauernden erdenweiten strömenden Regnens überdecken selbst die Kontinente  35

Warum kann die Wassermenge die in der Sintflut ausgeregnet wurde ziemlich exakt bemessen werden und was war die Auswirkung?  35

1.Mo 7:21-24:  Jehovas Strafgericht am bestehenden gottentfremdeten System als Warnung für uns heute  36

Sich die enormen hydraulischen Kräfte im Geiste vorzustellen, dies allein schon wirft viele wissenschaftliche Theorien um! 36

2.3.1.8........ Jesu Vergleich der Verhaltensweise von Menschen vor der Sintflut mit denen unserer Tage. 37

Jesus als vertrauenswürdiger Augenzeuge bestätigt die Angaben in der Genesis und warnt vor kommendem Gericht 37

Was in der Sintflut über ein Jahr dauerte wird sich im kommenden Gericht an „einem Tag“ erfüllen! 38

Die Ankündigung durch die Feinde Jesu betreffend das Versammeln nach Harmagedon hin. 40

2.3.4........... Kapitel 8: 2369 v.u.Z.:  Verlassen der Arche. 41

2.3.1.9........ 1.Mose 8:1-12:  Moderne wissenschaftliche Erkenntnisse über die erdenweite Sintflut und ihre Auswirkungen  41

1.Mo 8:1-5:  Das zurückweichen der Wasser bis Berge erscheinen hat zwei Hauptgründe. 41

1.Mo 8:6-12:  Noahs Erfahrung mit Tieren und ihrem instinktiven Verhalten. 44

2.3.1.10....... 1.Mose 8:13-22:  Noahs Gehorsam und Ausharren wird schlussendlich belohnt! 44

1.Mo 8:13-14:  2369 v.u.Z., Herbst:  Ende der Sintflut mit ausgetrocknetem Boden nach exakt einem Jahr und 10 Tagen  44

1.Mo 8:15-22:  Gottes Segen aufgrund von Noahs Opfer einiger reiner Tiere. 44

2.3.1.11....... Die Bosheit der vorsintflutlichen Menschen mit denen von heute verglichen. 45

2.3.5........... Kapitel 9:  Gottes Segen und Bund mit Noah und seinen Nachkommen; Kanaan verflucht, Segen auf Sem   46

2.3.1.12....... 1.Mose 9:1-19: Gott schliesst mit Noah den Regenbogenbund. 46

1.Mo 9:1-7: 2369 v.u.Z.:  Gottes Segen auf Noah und seine Söhne: Fleischgenuss erlaubt, Blut geheiligt, Mord mit der Todesstrafe belegt! 46

1.Mo 9:8-11:  Gottes ewig gültiger Bund mit der Menschheit nie wieder eine Sintflut kommen zu lassen. 46

1.Mo 8:12-19:  Das besondere Kennzeichen des Bundes: Der Regenbogen. 47

2.3.1.13....... 1.Mose 9:20-29:  Kanaans Verfluchung durch Noah zufolge Missbrauch. 48

Auswirkungen der Verkürzung der Lebenszeit auf hundertzwanzig Jahre. 48

1.Mo 9:20-23:  Sem und Japhet zeigen Respekt vor der Nacktheit Noahs. 49

1.Mo 9:24-29: Warum verfluchte Noah Kanaan?. 49

2.3.6........... Kapitel 10:  Die Nachkommen der Söhne Noahs: Die Häupter der Nationen. 52

2.3.1.14....... 1.Mose 10:1-14:  Die Nachkommen Noahs über Japhet und Ham: Kusch strebt durch Nimrod erste Herrschaft über die Welt an  52

1.Mo 10:1-5:  ab 2470 v.u.Z.:  Japhet als Erstgeborener Noahs und seine Nachkommen. 52

1.Mo 10:6-14:  Hams Nachkommen und jene aus der Linie von Kusch. 52

2.3.1.15....... 1.Mo 10:15-32:  Nimrods Saat geht über die Jahrhunderte auf und deren saure Früchte kommen in der Endzeit zur vollen Reife! 53

1.Mo 10:15-20:  Die Söhne Kanaans. 54

1.Mo 10:21-31:  Die Nachkommen Sems und die Linie des Segens Noahs. 55

1.Mo 10:32:  Ausbreitung der Nationen nach der Sintflut gemäss den Familienabstammungen der Söhne Noahs  56

Die Nachkommen Kanaans im „Land das von Milch und Honig fliesst 57

2.3.1.16....... Ausbreitungsgebiete der Nachkommen Noahs, der „siebzig Familien 59

  

 

2.3                 Kommentar zum 1.Buch Mose (Genesis)  Kapitel 6-10

 

 

2.3.1           Übersicht der in diesem Teil behandelten Kapitel 6 bis 10

 

2.3.1.1          Das Geschehen im geistigen Bereich beeinflusst das Geschehen auf der Erde: Zuerst den Ausgang der Sache erkennen, um das Geschehen zu Beginn zu begreifen

 

Die Folgen der Machtaufteilung im Himmel als Satans Bereich „der Schlange“ und den Bereich „der Frau“ und deren Feindschaft

Die anlässlich des Urteils Gottes in Eden geschaffene Teilung in jene Sphäre, welche der „Schlange“ nachfolgen würden, künftig deren „Samen“ bilden und wer der „Frau“, den von Gott Jehova geleiteten Himmeln die Treue halten würde verlangte nun von jedem Engel und jedem Nachkommen Adams einen eigenen Willensentscheid! Wir müssen klar unterscheiden lernen, dass es die zwei Bereiche im Himmel und dieselben zwei Bereiche auf der Erde gibt!

 

Der Bereich „der Frau“ zeichnet sich durch freiwillige Unterordnung unter Gott als oberstes Haupt aus! Dort herrscht keine Konkurrenz, weil in der wahren Theokratie Gott selbst die Stellung jedes Hauptes zuteilt und keiner sich eine erhöhte Stellung selbst zuordnet!

 

Anders ist es im Bereich „der Schlange“, die demselben Muster Satans folgt, sich durch Rebellion und Selbstüberhebung einen eigenen Machtbereich zu verschaffen! Das Reich des Teufels entspricht einem in sich geteilten Haus! Jesus warf Licht darauf:

 

Jesus heilt  ein Blinden, Stummen und von Dämonen bessesen(Matthäus 12:22-30)  Dann brachte man einen von Dämọnen Besessenen zu ihm, der blind und stumm war; und er heilte ihn, so daß der Stumme redete und sah. 23 Ja, alle Volksmengen waren einfach hingerissen und begannen zu sagen: „Ist dieser nicht vielleicht der Sohn Davids? 24 Als die Pharisäer das hörten, sagten sie: „Dieser Mensch treibt die Dämọnen nicht anders aus als durch Beelzebub, den Herrscher der Dämọnen.“ 25 Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: „Jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird verödet, und jede Stadt oder jedes Haus, das gegen sich selbst entzweit ist, wird nicht bestehen. 26 Ebenso, wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er gegen sich selbst entzweit worden; wie wird denn sein Königreich bestehen? 27 Übrigens, wenn ich durch Beelzebub die Dämọnen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 28 Wenn ich aber durch Gottes Geist die Dämọnen austreibe, so hat euch das Königreich Gottes wirklich eingeholt. 29 Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seine bewegliche Habe ergreifen, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Und dann wird er sein Haus plündern. 30 Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

 

Deutlich zeigt Jesus die zwei Bereiche und ihre gegenseitige Beeinflussung sowohl im Himmel wie auf der Erde!

 

Satans Bereich ist im zweiten „alten Himmel“ ein uneiniges, ein in sich gespaltenes Reich mit sich widersprechenden und gegenseitig bekämpfenden Dämonenfürsten. Auf der Erde ist sein Same in politische Reiche und unterschiedliche sich gegenseitig bekämpfende Religionen und wirtschaftliche Herrscherbereiche gespalten. Jeder dieser Bereiche arbeitet mit unterschiedlichen, sich widersprechenden und sich untereinander aufhebenden Gesetzen! Eine grosse Verwirrung herrscht in der Politik, der Religion und der Wirtschaft die anstelle auf Zusammenarbeit auf dem Konkurrenzdenken aufbaut! Deren erste „alten Himmel“ widersprechen sich beständig und bekämpfen sich, wofür deren Hauptorganisation die UNO das beste Beispiel liefert!

 

Wie bei Wahlen, wo wir uns der einen oder anderen Partei anschliessen, weil wir den Versprechungen der Politiker Glauben schenken, dass, wenn diese, ihre Partei die Wahlen gewinnt, sie die anstehenden Probleme lösen wird. Auch Satan brauchte von Beginn in Eden an Mitarbeiter, um die sich danach schnell vermehrenden Menschen kontrollieren zu können. Daher versprach der Teufel Engeln im Himmel, dass sie hier auf der Erde Anteil an der Regierungsgewalt erhalten würden. Eine von ihm strukturierte Organisation mit Hierarchiestufen begann die Angelegenheiten auf der Erde zu kontrollieren.

 

Was bewirkt "Sauerteig" in christlichen Organisationen
 

Aufgrund seiner Versprechen auf Belohnung, hohe Amtsstellung, Macht über irdische Amtspersonen und Menschenmassen und deren Anbetung gelang es ihm mit der Zeit bis hin in unsere Tage einen Drittel der Engel auf seine Seite zu ziehen! (Off 12:)

 

Wehe der Erde: Satan wird zu ihr herabgeschleudert!(Offenbarung 12:3, 4)  Und ein anderes Zeichen wurde im Himmel gesehen, und siehe, ein großer, feuerfarbener Drache [[(Satan)]] mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und auf seinen Köpfen sieben Diademe; 4 und sein Schwanz zieht ein Drittel der Sterne des Himmels [[(der Engel des zweiten „alten Himmels“)]] fort, und er schleuderte sie zur Erde hinab. Und der Drache blieb vor der Frau [[(Jesu und seine Gott treuen Engel, Gottes „Gehilfin“)]] stehen, die im Begriff war [[(die „neue Nation“, mittels Auferweckung der „Braut, der Frau des Lammes“, der Apostel)]] zu gebären, damit er, wenn sie geboren hätte, ihr Kind verschlingen könnte.

 

Wenn wir die Sprachsymbolik verstehen wird jede Mystik entfernt und ein klares Denken nimmt uns in Beschlag, eine Befreiung vom Unverständnis.

 

Betrachten wir nun das, was zu Beginn sich zu entwickeln begann im Garten Eden und der „Urschlange“ realistisch aus dem Blickwinkel, dass wir das Ende der Auseinandersetzung betrachten, so wie es uns die Schrift voraussagt!

 

Kein Zweifel, es handelte sich zu Beginn um eine Rebellion im dritten „Himmel der Himmel“ Jehovas, einen Aufstand gegen Gott, weil ein Teil der Engel die von Gott gesetzten Grenzen für sie, Gottes Gebote als zu einengend betrachteten. Auch sie wünschten Umgang mit menschlichen Frauen und Anbetung seitens der Menschen! So zogen sie vorab Eva auf ihre Seite, dann Adam, dann Kain.

 

Der Zustand der je zwei voneinander getrennten „alten Himmel“ der „Schlange“ und dem „neuen Himmel“ der „Frau“ droben und dann auf der Erde und dortigen Hierarchiebildung bleibt bis zur „Zeit des Endes“ [B2-B3] weiter bestehen. Jener Jehova Gott treue Teil, „die Frau“ mit seinen zweiten „neunen Himmel“ droben und dem nach Jesu „Auferweckung im Geiste“ als das „geschlachtete Lamm“ (1.Pe 3:18) zum Erzengel erhobenen, Michael (Off 5:11, 12) als oberstem Leiter, sowohl über die Engel wie über das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. „Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: ‚Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.‘ “ (Mat 28:18) Gemeinsam und geeint erfüllen jene Engel unter Jesu Leitung weiterhin treu Gottes Willen.

 

Was meint die Bibel mit dem Ausdruck "alte Himmel" und "neue Himmel"?
 

Auf Gottes Befehl hin stellen sich die Engel des zweiten „neuen Himmels“ zu Beginn des „Tages des Herrn“ zum Krieg im Himmel vereint hinter Michael auf. Das herausragende Ereignis unmittelbar davor ist angekündigt, dass Gott Jehova selbst die an Satan delegierte Macht über die Angelegenheiten der Menschen zu herrschen zeitlich begrenzt hat! „Die Grenze der Fülle der Zeiten“ ist damit erreicht. Seinem Sohn wurden nun auch seine Feinde „unter die Füsse“ gelegt. Die Prophezeiung Davids hat sich dadurch erfüllt: „Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn ist: ‚Setze dich zu meiner Rechten, Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.‘ “ Satan und Dämonen werden zu Beginn der Endzeit aus dem „zweiten Himmel“ zur Erde herab geworfen Paulus erklärt uns den Grund:

 

(Epheser 1:9-10)  Es ist nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in sich selbst, 10 für eine Verwaltung an der Grenze der Fülle der bestimmten Zeiten, nämlich in dem Christus wieder alle Dinge zusammenzubringen, die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde.

 

Was in Eden getrennt wurde, das soll zu einem Abschluss kommen! Der ganze Einflussbereich Satans soll entfernt werden, weil er die Welt an den Rand der Selbstzerstörung geführt hat. Alle die zu seinem Einflussbereich gehören und sich als Gottes und Jesu Feinde erwiesen haben sollen in Harmagedon zerstört, unschädlich gemacht werden! Das beinhaltet doch die gute Botschaft die es zu verstehen gilt! Jesus wird die himmlische „Frau“, das „Jerusalem droben, … unsere Mutter“ (Gal 4:26; Off 12:1) mit deren irdischen Samen, „der Frau und ihrem Samen“ (Off 12:5, 6, 17) allen getreuen Nachfolgern des Christus kurz nach Harmagedon zu einer vollkommenen Einheit vereinen mittels einer von Gott vorherbestimmten Verwaltung für die Erde! Gemeinsam bilden sie das geeinte „Königreich der Himmel“, um dessen Kommen wir im Vaterunser doch beten! Soweit, was am Ende sein wird! 

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Millennium: Eine wahre Theokratie!
 

Der Gott des Himmels, der sein eigenes Königreich in der Endzeit aufrichten wird

Der Prophet Daniel erklärte dem ersten nachsintflutlichen Weltherrscher, der vom Gott der ganzen Erde dazu erwählt war, um Jehovas Urteil gegen Sein eigenes Volk Juda zu vollstrecken einen Traum, dem ihm gegeben wurde.

 

Nebukadnezars Trau einer Statue: Abfolge der Weltmächte die Israel unterdrücktenIn der Vision der Nacht des Weltherrschers Nebukadnezars in Babylons, zur Zeit nach der ersten Eroberung Jerusalems und Daniels im Exil, da sah jener Herrscher eine grosse Statue die bis zum Himmel reichte und aus unterschiedlichen Metallen gemacht war und die Abfolge seines Imperiums und später aufsteigender Weltreiche aufzeigte. Dabei war es der Prophet Daniel, der durch Gottes Inspiration dem König selbst erklären durfte, dass er selbst „das Haupt aus Gold“ darstelle. 

 

Zerstörung des Standbildes am Ende der TageInsgesamt würden es mit Babylon sieben Weltreiche sein, bis Jehova selbst im Himmel sein eigenes erdenweites Königreich errichten würde, das wie ein „Stein“ aus dem himmlischen Berg Zion herausgehauen am Tag Harmagedon zur „Zeit des Endes“ jener letzte Weltmacht, die „Füsse“ jener Statue treffen würde und das ganze Gebilde politischer Weltmacht vollkommen zerstören würde.

 

Dabei wurde in diesem Zusammenhang eine Grenze der Zeiten festgesetzt, wo jene Mächte ohne Gott zu respektieren handeln dürfen, die insgesamt „sieben Zeiten“ oder „sieben Perioden“ umfassen würde. Dasselbe Zeitmass wie bei der Schöpfung kommt erneut zum Zug, wo jede Schöpfungsperiode als „ein Tag“ bezeichnet wurde! Jede dieser sich folgenden Weltmächte würde eine geschichtliche Periode, „eine Zeit“ mit ihrer Kultur und ihrer Gesetzgebung darstellen, die im Hintergrund von Geistermächten unter Satans Kontrolle bis zum Abschluss geleitet werden!

 

Jeder der sieben Weltmächte wird eine Periode oder „Zeit“ zugesprochen, ohne Definition wie lange jede andauern sollte. Wenn jeweils die Macht der Nachfolgenation genügend stark wäre und eine innere Schwächung der gerade Vorherrschenden auftritt, dann käme der Untergang der waltenden Macht und die nächste steigt auf! Wir nun leben zur Zeit der letzten, der siebten Weltmacht, die im Traum Nebukadnezars als „Füsse“ dargestellt sind. Daniel erklärte dem König Nebukadnezar:

 

(Daniel 2:44-45)  Und in den Tagen dieser Könige [[(der Doppelwelmacht Anglo-Amerika, den „Füssen“)]] wird der Gott des Himmels ein Königreich [[(der „neuen Himmel“, der 144.000 Priesterkönige des „Israel Gottes“)]] aufrichten, das nie zugrunde gerichtet werden wird. Und das Königreich selbst wird an kein anderes Volk übergehen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und [ihnen] ein Ende bereiten, und selbst wird es für unabsehbare Zeiten bestehen; 45 wie du ja sahst, daß aus dem Berg [[(Zion, der himmlischen Hierarchie)]] ein Stein [[(Jesus, als Michael, als Hoherpriesterkönig)]] gehauen wurde, nicht mit Händen, und [daß] er das Eisen, das Kupfer, den geformten Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott selbst hat dem König bekanntgegeben, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung ist vertrauenswürdig.“

 

Zu Beginn jener Endzeit zeigt uns zudem die Offenbarung, was genau geschieht! Derselbe Prophet Daniel beschreibt einige interessante Details in seinem Kapitel 12 und zeigt, dass Michael von Gottes rechter Seite her aufsteht, um zu handeln! Nur dem Messias oder „Spross“ war jener bevorzugte, ehrenhafteste Platz zugesprochen worden! Der zweite „alte Himmel“ Satans, des Teufels soll von jenem „Herrscher der Finsternis“ entblösst und dessen Dämonen mit ihm zur Erde hinabgeworfen werden. (Off 12:7-10) Bis zu jenem Zeitpunkt sind sie in jenem abgetrennten zweiten Rang der drei „Himmel“ oder Machtsphären von Jehova geduldet.

 

Dieser Zeitpunkt liegt heute noch in der Zukunft?! Wir sind uns nicht vollkommen sicher! Jesus hat im Kapitel 21 des Evangeliums von Lukas „Zeichen“ erwähnt, die es uns ermöglichen annähernd zu erkennen, wann dies geschehen wird, da wir ja keinen direkten Blick darauf haben, was droben in den geistigen Himmeln vor sich geht! Es gilt somit diese irdischen prophetischen Anzeichen zu kennen und darauf zu achten, ob sie sich erfüllen: 

 

Krieg im Himmel: Michael wirft Satan und Dämonen zur Erde (Offenbarung 12:7-10)  Und Krieg brach aus im Himmel: Mịchael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, 8 doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. 9 Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert. 10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: „Jetzt ist die Rettung und die Macht und das Königreich unseres Gottes und die Gewalt seines Christus herbeigekommen, denn der Ankläger unserer Brüder ist hinabgeschleudert worden, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt! 11 Und sie haben ihn wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses besiegt, und sie haben ihre Seele selbst angesichts des Todes nicht geliebt. 12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er [nur] eine kurze Frist hat.“

13 Als nun der Drache sah, daß er zur Erde hinabgeschleudert worden war, verfolgte er die Frau [[(Jesu „Braut, die Frau des Lammes“ als Repräsentanten der „neuen Nation“)]], die das männliche Kind [[(das „Königreich Gottes“)]] geboren hatte. 14 Aber der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wildnis an ihre Stätte fliege; dort wird sie für eine Zeit und Zeiten und eine halbe Zeit [[(= 3 ½ Jahre)]] fern vom Angesicht der Schlange ernährt.

 

Beachten wir, dass viele Teile der prophetischen Schriften so geschrieben sind, als hätten sie sich bereits erfüllt, weil Gott den exakten Ausgang jeder Sache von Beginn an kennt! Was in Eden einen Beginn hatte, soll zum Höhepunkt und Abschluss kommen! Die unreifen, die „sauren Früchte“ der Herrschaft Satans werden abgeerntet!

 

2.3.1.2      Der Inhalt des 1.Buches Mose: Kapitel 6-10

 

Kapitel 6:  2490 v.u.Z.:  Die Starken Nephilim; Schlechtigkeit der Menschen; Ankündigung Gottes Noah gegenüber

Satan schob die von Gott den Engeln gesetzten Grenzen hinaus! Gott erlaubte eine Materialisierung der Engel nur da, wo sie direkt in seinem Auftrag sichtbar erscheinen sollten. Das sehen wir etwas später im Zusammenhang mit Abraham, mit dem Urteil gegen Sodom und Gomorra und Lot, dem Neffen Abrahams.

 

Engelgeschöpfe nehmen Schönheit der Frauen zur KenntnisDämonen an der Seite Satans missbrauchten ihre Fähigkeit und Macht, ihren Geistleib in einen physischen, einen männlichen Leib umzuwandeln. Damit verliessen sie ihre von Jehova verordnete „festgesetzte Stellung“ und wurden damit auch den Gesetzen unterworfen, die den menschlichen Leib beherrschen: Das „Gesetz des Fleisches“, wie es Paulus im Brief an die Römer definiert. Dadurch aber wurden sie gewahr, dass Frauen Anziehung auf sie ausübten und begannen nun all jene Frauen sich zu nehmen, die immer sie wünschten, ohne Rücksicht auf deren irdische Bindungen an Männer oder Jungfrauschaft! Bei einigen Frauen mag dies durch eigenes Verlangen nach jenen Dämonen-Menschen gefördert worden sein, bei anderen wird es Vergewaltigung darstellen.

 

Es scheint aufgrund des Textes über jene „Starken … Männer von Ruhm“ war es jenen aber nur möglich männliche (Y-Chromosom), nicht aber weibliche (X-Chromosom) Nachkommen zu zeugen!

 

(1. Mose 6:1-4)  Nun geschah es, als die Menschen auf der Oberfläche des Erdbodens zahlreich zu werden anfingen und ihnen Töchter geboren wurden, 2 daß dann die Söhne des [wahren] Gottes die Töchter der Menschen zu beachten begannen [und gewahrten], daß sie gut aussahen; und sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten. 3 Danach sprach Jehova: Mein Geist soll nicht auf unabsehbare Zeit dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen.“ 4 Die Nẹphilim [[(ein Hybridgeschlecht)]] befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm. 

 

Ausgrabung von GigantenDas Resultat war ein Zwitter, besonders starke Männer die mit sittenloser Grausamkeit die vorsintflutliche Herrschaft übernahmen! Offenbar lieferten dieses Herrschergeschlecht, Moses nennt sie „Nephilim“ („die Starken“), die Grundlage zur Atlantis-Sage. Jene Herrscher, die Platon beschreibt mögen sich eigene vorsintflutliche Städte in all jenen von ihnen erwählten Gebieten erbaut haben, welche der Mensch bei seiner Ausbreitung auf der Erdoberfläche bereits erreicht hatte! Dabei gilt es in Erinnerung zu behalten, dass durch das milde vorsintflutliche Klima, ohne direkte Sonneneinstrahlung und unter einer Wolkendecke, die den Erdboden durch Tau benetzte auch keine Stürme gab, also die Meere viel leichter befahren werden konnten. Offenbar waren auch die Urgebirge als Resultat der ersten Sintflut wesentlich niedriger, da erst die Wasser der Sintflut der Tage Noahs die hydraulische Kraft mittels der Meere und der darunter flüssigen Magma erbrachte, jene neuen Gebirgsketten an den inneren Bruchstellen der Kontinente um Tausende von Metern hochzuschieben. Einige Städte in Meeresnähe blieben nach dem Ablaufen der Sintflutwasser unter der Meeresoberfläche, wie heutige Wissenschaftler dies durch Tauch-Dokumentarfilme und Fotos bestätigen.

 

Landbrücke zwischen Sibirien und AlaskaSowohl die Landbrücke über Sibirien nach Alaska (heute etwa 97 Km Wasserstrasse) war zuvor existent, was eine vorsintflutliche Bevölkerung Amerikas durch eingewanderte Stämme aus Ostasien und Nordeuropa realistisch erscheinen lässt.

 

Aber auch über die versunkende Grossinsel Atlantis ausserhalb Spaniens, auf halbem Weg zu Mittelamerika waren Kontakte wahrscheinlich. Vorsintflutliche Hochkulturen stehen offenbar im Zusammenhang mit jenen „Nephilim“, den Starken! Gottes Urteil gegen diese und ihre Herrschaftsbereiche, die „erste Welt“ umfasste daher die ganze Erde und deren boshafte Schlechtigkeit musste ausgelöscht werden!  

 

Auf der anderen Seite war die Geschlechtslinie Seths, die bis zur Sintflut sich ebenso weitgehend dem herrschenden System unterordnet hatte mit Ausnahme von Noah und seiner Familie. Ihn allein erwählte Jehova und gab ihm klare Anweisungen, was zu tun sei, um sich und die Landtiere zu erretten.

 

Jesus nahm darauf Bezug und auch Petrus in seinem 2.Brief, um zu zeigen, was das kommende Gericht an der heutigen „Welt“ bedeutet. Genauso wie jene zur Zeit Noahs auf dessen Predigen hin „keine Kenntnis nahmen“ und spotteten, so wird es im Endgericht sein, warnte Jesus. Petrus kündigt Vernichtung mittels Feuer an. Dies ist ein Symbol vollkommener Zerstörung, nicht notwendigerweise durch grosse Hitze, sondern z.B. durch starken Elektroschock der individuell durch Engel auf Verurteilte ausgeübt wird. (Mat 24:36-42)

 

(2. Petrus 2:5)  er [[(Jehova)]] hielt sich nicht davon zurück, eine ehemalige Welt zu strafen, sondern hielt Noah, einen Prediger der Gerechtigkeit, mit sieben anderen in Sicherheit, als er eine Sintflut über eine Welt gottloser Menschen brachte;

 

Die Sintflut hatte wahrscheinlich einen natürlichen Auslöser mittels eines Meteoreinschlags. Zu dieser Schlussfolgerung gelangten inzwischen viele Wissenschaftler unabhängig voneinander. Dies setzt aber Gottes Eingreifen nicht ausser Kraft, sondern bestätigt lediglich den Bibelbericht. Rund fünfhundert Jahre zuvor kam Gottes Warnung durch Henoch und dann Dutzende von Jahren vorher die Anweisungen Jehovas an Noah, so dass er die Arche erbauen konnte. Auch hier war Gottes Wortführer, der Mittler „der Frau“ oder „Gehilfin“ Jehovas wiederum aktiv. Er kündigte dem Auserwählten Noah einen speziellen Bund an und dieser gehorchte Gott wie schon zuvor „in allem“.

 

Kapitel 7:  Die Geschichte Noahs und der Sintflut (2370 v.u.Z)

Gott kündigte durch seinen Wortführer an, dass „in nur noch sieben Tagen“ der Regen einsetzen würde. Zeit genug, dass die Tiere in Paaren die Arche erreichen konnten. Instinktiv mögen sie erfasst haben, dass grosse Veränderungen bevorstanden und ihr Zutrauen zum Menschen war weit grösser, da bisher der Fleischgenuss verboten war, Tiere den Menschen weit weniger fürchteten.

 

Nnoahs Arche und vergleichbare SchiffeDiese Frist gab Noah somit die Möglichkeit die letzten Vorbereitungen zu treffen. Das Ereignis sollte ihn nicht unvorbereitet treffen. Dies ist uns zur Ermunterung geschrieben, da die Schrift auch für das kommende Ereignis des Gerichts und der Urteilsvollstreckung genaue Anleitung gibt! Bestimmt war es auch Noahs Verlangen und Wille, die vorsintflutlichen Aufzeichnungen, unter anderem das „Buch Adams“ mit an Bord zu nehmen, da ja die Verheissungen sich durch die Linie Seths und durch Henoch bisher bestätigt hatten. So sollten später als „Teraphim“ eine besondere Bedeutung für Israel erlangen, Grundlage für die Aufzeichnungen Mose in der Genesis liefern, Verbindung zum Gott Noahs und Seths aufzeigen, der nicht erlaubte sich ein Bild von ihm zu machen aber der darauf bestand die Abstammungslinie und das Erstgeburtsrecht respektive die Linie des Segens schriftlich festzuhalten.

 

Die Identifikation der „Teraphim“ im Falle Rahels mit heidnischen Götzenbildern ergibt keinen Sinn, da Laban wie Abraham ein Anbeter Jehovas und nicht ein Verehrer von Götzen war! Abraham, noch Isaak noch Jakob hätten einer Verbindung zu jenen Götzendienern zugestimmt! Die Zuordnung des Wortes Teraphim zu Götzen entstand aufgrund archäologischer Funde im Zusammenhang mit Erbschaft und Familiengöttern und deren Gesetzen im Zweistromland, hat aber nichts zu tun mit dem, was Moses in der Genesis beschreibt, wo es um den wahren Gott geht und die Linie des „Samens der Frau“ als Anbetern Jehovas im Vordergrund steht!

 

 Gott erklärte, dass der Regen „vierzig Tage und vierzig Nächte“ andauern würde. Noah achtete auch darin auf Gottes Anweisungen und war schlussendlich bereit, als Engel selbst die gewichtige Tür der Arche verschlossen. Damit war für alle die draussen waren der Zugang versperrt.  Exakt am vorgegebenen Tage begann der Regen. Viele mögen dann versucht haben im letzten Moment doch noch zur Arche zu gelangen aber ihnen blieb das Tor verschlossen. So wird es auch nach dem kommenden Gerichtstag sein, wo das Tor der gegenbildlichen Arche verschlossen sein wird, das der Taufe entspricht und die Arche bildet das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“! 

 

Meteorkrater in Nnorth carolinaDass an jenem Tag, wo der Regen erstmals an einem Ort durch das auslösende Ereignis, z.B. den Meteoreinschlag in Nordkarolina einsetzte, weit vom Auge Noahs entfernt, ein kataklastisches Ereignis war, das den gesamten Planeten Erde erschütterte, dies mag er in Mesopotamien als ein leichtes Erdbeben selbst verspürt haben. Die Schrift Noahs als Augenzeuge berichtet davon nichts: es lag auf der Gegenseite der Erde, ausser dass die Wolkendecke eine grössere Sicht erlaubt hätte. Satellitenbilder aber zeigen Tausende von Kratern, die sich zum Teil überschneiden und im Schnitt rund einen Kilometer Durchmesser aufweisen.

 

Einschlagwinkel der zwei Meteore von NordkarolinaDie unterschiedlichen Einschlagwinkel zeigen auf, dass sich der Ur-Komet aufgespalten haben muss oder zwei gigantische Zwillingskometen mit geringen Abstand respektive zeitlichem Unterschied in der Atmosphäre sich aufspalteten. Dies geschah nach Berechnungen in der Gegend der Great-Lakes und des Südosten Kanadas, wo sich zumindest drei Teilkometen in Tausende von Trümmern auflöste.

 

Bedenken wir zudem, dass die herabströmenden Wasser Sintflut später alles bedeckten und deren Abfliessen vielerlei geologische Veränderungen zur Folge hatte. Deutlich zeigt das Bild Flussläufe an, die heute inexistent sind. Ebenso wie die riesige Staub- und Rauchwolke, die hochgeschleuderten Felsbrocken, die danach vom Himmel herab zurückfielen und Millionen von Tonnen von Partikel heruntergeregnet wurden.

 

Meteorkrater in North Carolina Der weitaus grössere Teil der rund 10.000 Kometen traf jedoch den Nordatlantik innerhalb des Bermuda-Dreiecks. Die Annahme, dass dies die Sintflut auslöste kann nicht einfach von der Hand gewiesen werden.

 

Wie lange es danach dauerte, bis der Regen im Zweistromland einsetzte müssen wir unbeantwortet lassen. Das kann wenige Stunden gedauert haben, denn der Engel sprach von „vierzig Tagen und Nächten“ ohne zu differenzieren, dass es andernorts vom Westen her beginnend möglicherweise schon Stunden oder Tage davor der Regen niederzuströmen begann! „Denn in nur noch sieben Tagen lasse ich es vierzig Tage und vierzig Nächte auf die Erde regnen; und ich will alles Bestehende, was ich gemacht habe, von der Oberfläche des Erdbodens wegwischen.“ (1.Mo 7:4)

 

Der wie ein Wasserfall herabfliessende Regen liess vorab die Flüsse anschwellen, die bald schon über die Ufer traten, um schlussendlich das Festland bis zu mehreren hundert Metern zu bedecken, nachdem die Meere ihren Wasserspiegel kontinuierlich anhoben. Der ständig zunehmende immense Druck auf den Meeresboden und die darunter liegende flüssige Magma liess die Kontinente sich von der Verbindung zur Schicht des Meeresboden lösen, nun welche weiter ins Magma einsanken, die Kontinente dagegen wurden hochgepresst.

 

Von der Kraft der Magma durch den Druck der mittels der Sintflut hochgeschobenen Gebirge wie das MatterhormAn allen Riss- und Schwachstellen der Kontinente gab es neue Bruchlinien mit der Entstehung der Alpen-, der Himalaya- oder der Andenkette u.a. die wie z.B. das Matterhorn wie Spielklötze auf hunderte, tausende oder wie der Himalaya bis fast zehntausend Meter Höhe hochgepresst wurden.

 

Der biblische Bericht zeigt, dass nach dem Ende der Flut zuerst die Bergspitzen aufzutauchen begannen, im Blickpunkt Noahs war es der Ararat, der durch den Druck von unten auf die Magmamassen täglich um Dutzende von Metern hochgeschoben wurde, dies natürlich unter grossen Erdbeben, die Noah aber in der Arche schwimmend nicht realisierte.

 

Dieser Ausgleich zwischen Tiefenabsenkung der Meeresböden und ihrem Druck auf das Magma und dem hydraulisch bedingten Herausragen der Kontinente und beständigem Wachstum der Bergketten ist bis heute nicht voll abgeschlossen. Das Schmelzen der Kontinentaleises hat gar eine neue Phase derselben Hebelbewegung in weit kleinerem Massstab ausgelöst.

 

Ein intensives Studium dieses Teils zeigt, was sich in der Ferne aber vor den Augen Noahs abgespielt haben muss! Sein Bericht gleicht einem Tagebuch-Erlebnisbericht, Teil der „Teraphim“ den Moses auf die wichtigsten Grunddaten verkürzt haben mag. Die Logik des Ablaufs gemäss biblischen Angaben zeigt der „Zeitband Tage der Sintflut Noahs“

 

Der glaubwürdige Augenbericht des Noah über die Sintflut
 

Kapitel 8:  2369 v.u.Z.:  Verlassen der Arche

Heutige Erkenntnisse der Wissenschaft, die neutral die Fakten untersucht, anerkennt zumindest die Existenz der Sintflut. Worin sich Wissenschaftler nicht einig sind betrifft einerseits die Datierung und andererseits den Auslöser und die wahren Auswirkungen, welche jene ungeheuren Wassermassen die kontinuierlich über eine ausgedehnte Periode von zumindest vierzig Tagen vom Himmel herabströmten durch zunehmende Druck auf dem Meeresgrund und dem überfluteten Festland angerichtet haben müssen!

 

Gran Canyon: Ursprung? Zwei Sintfluten!Wer den Gran Canyon der USA studiert kann selbst erkennen, dass es zwei einschneidende Sintfluten und deren Abströmen beim Anheben der Kontinente gegeben haben muss, die zuerst ein breites „U“-Tal auswuschen in der Ursintflut und dann ein „V“-Tal darin, weit geringer breit, während der Sintflut Noahs. Seit jener Zeit ist ein sehr geringer weiterer Teil ins Gestein eingefressen worden.

 

Wir aber möchten die Begleitumstände aus dem Blickwinkel sowohl des Augenzeugen Noah und seiner Familie sehen, wie zudem die Erkenntnisse moderner Forschung damit beide zu einer Einheit verbinden. Vielerlei Rätsel die weiterhin existieren vermögen sich so zu klären! Ein spannendes Studium, das fast schon den Charakter einer Falllösung eines Meisterdetektives wie Sherlock Holmes gleicht, wo sorgfältig verdeckte Beweise Schritt um Schritt ans Licht gezerrt werden!

 

(1. Mose 8:2)  Und die [[(Magma-)]]Quellen der Wassertiefe [[(der aufgebrochenen Meeresbodenverknüpfungen zu den Festlandsockeln)]] und die Schleusen der Himmel [[(der Sintflut-Regenfälle)]] wurden verstopft, und so wurde der Regenguß aus den Himmeln zurückgehalten.

 

Türkei: Berg Ararat wo Noahs Arche verbliebDie gesamte Erde umfassende dichte Wolkendecke hatte sich ausgeregnet! Damit kam nach der Zeit des Ausgleichs der Kräfteunterschiede ein Heilungsprozess. Nachdem sich am Ende eines Jahres die Arche an einem der Hänge des Ararat aufgesetzt hatte kam der Zeitpunkt das bisher schwimmende Ungetüm zu verlassen. Zuvor sandte Noah mehrere Vögel aus als Verlängerung seiner Augen, um das trockene Festland zu erkunden. Schlussendlich brachte eine Taube einen frisch gewachsenen Olivenzweig. Seit Beginn der Sintflut, wo Jehovas Engel die Arche zuschloss waren inzwischen gemäss Logbuch des Noah exakt zwölf Monate und zehn Tage vergangen, bis er die Arche verliess und trockenen Boden betrat, der in der Zwischenzeit bereits begrünt war. Die meisten Samen und viele Wurzeln sind für längere Zeit Seewasserresistent. 

 

Zeit genug war vergangen, um den physikalischen Kräfteausgleich abzuschliessen zwischen dem Absenken des Meeresbodens und darin auch der Bildung neuer Tiefseegräben, unterseeischer Vulkanketten und andererseits des Anhebens der Landmassen und darin ganzer neuer Gebirgszüge und hoher Vulkane. Der Meeresspiegel im Vergleich zum Meeresboden hatte sich durch die Sintflut um mehrere hundert Meter Meter erhöht. Riesige Flachlandgebiete, ganze Teile von Kontinenten kamen dabei für immer unter Wasser zu liegen. Die sagenumwobene Insel Atlantis und ihr Geschlecht „der Starken“, der Mächtigen versanken laut Platons Bericht bereits am ersten Tag des Regens für immer, konnte sich nicht wie die Kontinente vom Meeresboden abtrennen.

 

Bild angeblicher versteinerter Arche NoahDie Gesteinsformation, die einem schiffsähnlichen Herausragen entspricht und jahrelang als Fund der Arche gepriesen wurde hatte sich nach exakter wissenschaftlicher Untersuchung als natürlicher Herkunft erwiesen. Heutige Berichte vom Fund der Arche innerhalb eines hochgelegenen Gletschers könnten stimmen oder ebenso sich in Rauch auflösen, würden allenfalls auch bestätigen, dass sich jener Berg auch nachdem Noah die Arche verliess und sich die Familie in Richtung Zweistromland wanderte über Jahrzehnte weiter hochgehoben wurde. Der Mount Everest wie auch viele andere Gebirge wachsen bis heute um mehrere Zentimeter pro Jahr in die Höhe! Das mag zu Beginn gar hunderte von Metern pro Jahr betragen haben! 

 

Ein grosser Teil der Vegetation, wie gut verwurzelte Bäume und Samen von Pflanzen, Sträuchern und Bäumen hatten die einjährige Überschwemmung überlebt und begannen angeregt durch die Sonne und hohe Feuchtigkeit des mit Süsswasser im Voraus durchtränkten Bodens zu sprossen! Das später überschwemmende Salzwasser vermochte daher gar nicht weit in den bereits gesättigten Boden einzudringen! Ein dichter Grasbewuchs, spriessende Sträucher und Bäume mögen schon nach wenigen Tagen und Wochen die Hänge des Ararats bedeckt haben, genug und im Überfluss Nahrung zu finden, um nun die Tiere aus der Arche zu befreien! Dies war exakt am Ende des zweiten Monats Ijjar, als Noah und seine Familie die Arche verliessen. Gottes Engel hatte ihm zuvor neuerlich Anweisungen erteilt!

 

(1. Mose 8:14)  Und im zweiten Monat, am siebenundzwanzigsten Tag des Monats, war die Erde trocken geworden.

 

Noah baute vorab einen Altar und opferte Jehova als Erstes von den reinen Tieren und den reinen Vögeln Brandopfer! Er kannte ja bereits die Vorschriften Gottes, die weit später im GESETZ an Israel festgehalten wurden! Inzwischen konnte auch viele Jungtiere die Arche verlassen. Offenbar war Adam bereits unterwiesen darüber, als der Engel ihm die Tiere zuführte, um ihnen Namen zu geben! Er wusste exakt, wem er und seine Familie die Rettung verdankte und warum er ein Ofer darbrachte! Der Engel Gottes gab ihm Anweisungen, dass ihm und seinen Nachkommen nun auch das Fleisch der Tiere zur Speise dienen solle. Jehova war dies angenehm und so liess er Noah seinen Beschluss wissen:

 

(1. Mose 8:21-22)  Nie wieder werde ich des Menschen wegen Übles auf den Erdboden herabrufen, weil die Neigung des Menschenherzens böse ist von seiner Jugend an; und nie wieder werde ich alles Lebende schlagen, wie ich es getan habe. 22 Alle Tage, da die Erde besteht, werden Saat und Ernte und Kälte und Hitze und Sommer und Winter und Tag und Nacht niemals aufhören.“

 

Vernichtung mit symbolischem Feuer vom HimmelDieser Segen zeigt deutlich, dass die kommende Vernichtung durch symbolisches „Feuer“ in Harmagedon selektiv durch Intelligenzen  erfolgen und nur an Gottes Gegnern vollzogen wird. Es ist nicht so, wie gewisse Evangelisten behaupten, dass ein grosser, feurig glühender Meteor die Erde und alles darauf vernichten werde. Das sind freie Interpretationen die der Grundlage der Schrift entbehren, ihr gar diametral widersprechen, weil jene die Symbolsprache nicht verstehen wollen oder bewusst umsetzen und sich nie ein Gesamtbild aus korrekten Teilbildern zusammengestellt haben!

 

(2. Thessalonicher 1:6-10)  Dabei wird in Betracht gezogen, daß es von seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten, 7 euch aber, die ihr Drangsal erleidet, mit Erleichterung zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit seinen mächtigen Engeln 8 in flammendem Feuer, wenn er an denen Rache übt, die Gott nicht kennen, und an denen, die der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus nicht gehorchen. 9 Gerade diese werden die richterliche Strafe ewiger Vernichtung [[(vorab in der „Gehenna“, dem Rangniedrigsten oder tiefsten Teil des menschlichen Grabes zur letzten Auferstehung im Schlussgericht)]] erleiden, hinweg von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, 10 zu der Zeit, da er kommt, um verherrlicht zu werden in Verbindung mit seinen Heiligen und an jenem Tag [[(seines Herabkommens „mit den Wolken“ am Tag des Tromptenfestes)]] staunend betrachtet zu werden in Verbindung mit all denen, die Glauben ausgeübt haben, weil das Zeugnis, das wir gaben, unter euch Glauben fand.

 

Das „flammende Feuer“ steht in Verbindung von Jesu Erscheinen mit seinen machtvollen Engeln bereits zu Beginn der „Zeit des Endes“ [B1] und dann der selektiven Rache an denen, die das Kennzeichen des Überlebens nicht an ihrer Stirn tragen! Es geht um „richterliche Strafe ewiger Vernichtung“, was schlussendlich im Schlussgericht den „Feuersee“ bedeutet, was mit dem „zweiten Tod“ identifiziert wird, aus dem es keine Auferstehung gibt! Die „Böcke zur Linken“ Jesu gehen „… in die ewige Abschneidung“, weil sie Jesu Gebot zur Nächstenliebe missachtet hatten!

 

Jesu Himmelfahrt inmitten der JüngerBeachten wir auch hier, dass Jesus „kommt“ und sein Zurückkommen „mit den Wolken“ steht mit der Stadt Jerusalem in Verbindung, wo er vom Ölberg weg zum Himmel aufgefahren war und der Zeitpunkt ist deutlich nach Harmagedon festgelegt. Wir brauchen ein klares Unterscheidungsvermögen, das es durch eigenes Studium zu vertiefen gilt (Apg 1:6-11).

 

Mene Mene Tekel vor König BelsazarWelche Art „Feuer“ jene Engel am Tag Harmagedons benutzen bleibt somit offen! Ob es die „feurigen Wagen“ sind, die Hesekiel in einer Vision sah oder etwas uns Unbekanntes, das zur Urteilsvollstreckung zum Einsatz kommt: So oder so werden die Leichen der grossen Zahl der Getöteten wilde Tiere beseitigen müssen, was bei wirklichem Feuer nicht mehr möglich wäre!

 

 Im Falle Belsazars, zum Abschluss des Imperiums durch die Medo-Perser unter Cyrus zeigte in der Nacht vor dem Fall der Stadt Babylon an einem grosse Fest des Königs eine Hand aus Feuer eine Schrift an der Wand und im Falle des habsüchtigen Ehepaares Ananias und seiner Frau Sapphira waren offenbar Engel für den plötzlichen Herztod beider verantwortlich, ohne dass äusserlich etwas zu erkennen gewesen wäre und die das Urteil des Petrus wegen „Sünde wider den heiligen Geist“ unmittelbar vollstreckten! (Apg 5:1-11)

 

Ein Vergleich des Geschehens der Tage Noahs, mit der Zeit des Gerichtes an Juda im Jahre 70 u.Z. und dem angekündigten kommenden Gericht an der zweiten „Welt die jetzt ist“ zeigt einige Parallelen aber auch gewichtige Unterschiede! Vertrauen in Gottes Vorhersagen, eigenes Bemühen Verständnis darüber zu erlangen und entsprechendes Handeln waren stets von ausschlagendem Gewicht für Segen und Fluch!

 

Kapitel 9:  Gottes Segen und ewiger Bund mit Noah und seinen Nachkommen; Kanaan verflucht, Segen auf Sem

Noah war der erste Mensch mit dem Gott nach der Sintflut einen Bund schloss: Der so genannte Regenbogenbund ist verbindlich für alle Nachkommen Noahs über dessen Söhne und damit über die ganze Menschheit! Es ist ein bilateraler Bund, der beiden Parteien Pflichten und Rechte einräumt! Gottes Segen hängt davon ab, ob wir die Bundesbedingungen erfüllen und sein Fluch wird auf jene kommen, die den Bund brechen.

 

Gottes Regenbogenbund mit Noah (1. Mose 9:9-11)  Und ich, siehe, ich errichte meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen nach euch 10 und mit jeder lebenden Seele, die bei euch ist, unter den Vögeln, unter dem Vieh und unter allen lebenden Geschöpfen der Erde bei euch, von allen, die aus der Arche hinausgingen, bis zu jedem lebenden Geschöpf der Erde. 11 Ja, ich errichte tatsächlich meinen Bund mit euch: Nie mehr wird alles Fleisch durch die Wasser einer Sintflut [vom Leben] abgeschnitten werden, und nie mehr wird es eine Sintflut geben, die Erde zu verderben.“

 

Der Regenbogenbund wurde gemäss dem erstmals seit Beginn der Menschheit sichtbaren Regenbogen wegen von Jehova so genannt! Die geschlossene Wolkendecke hatte sich ausgeregnet. Es ist ein „ewiger Bund“ und gilt auch für uns heute und für das künftige „Israel Gottes“. Es ist ein Bund mit der ganzen Menschheit! Ewig muss er daher sein, dass jene die sich daran halten und die weiteren, die späteren Bündnisse ebenso achten, solche ewig leben werden!

 

Rechte:

-       Alle Pflanzen dienen dem Menschen weiterhin zur Speise

-       Alle Tiere des Erdbodens, der Lüfte und der Meere sind der Hand des Menschen anvertraut und mögen ihm zur Speise dienen. Gott hatte Noah vor der Sintflut bereits mitgeteilt, welches unreine Tiere sind! Furcht und Schrecken vor dem Menschen werde auf ihnen sein. Diese Erlaubnis zum Fleischgenuss schloss offenbar jene Spezi aus, die durch Gottes Wortführer mittels Noah bereits zuvor als unrein erklärt worden waren!

 

Pflichten und Straffolgen bei Nichterfüllung:

-       Blut bedeutet „die Seele“, respektive steht die „Seele“ für das Leben des Tieres. Blut muss zur Erde hin weggegossen werden. Blutgenuss wurde unter Todesstrafe gestellt!

-       Menschenblut gehört Gott und wer es vergiesst wird zur Rechenschaft gezogen, dessen eigenes Blut muss vergossen werden!

-       Fruchtbarkeit und Vermehrung als Pflicht des Menschen, wie schon Adam und Eva aufgetragen, um die Erde zu füllen.

-       Gott wird nie mehr eine Sintflut gegen alles Lebende verursachen, der Regenbogen ist Sinnbild dafür.

 

Kein Zweifel, dass Gott hiermit die Todesstrafe auf ernste Vergehen erweitert hat. In Eden stand nur der Genuss einer bestimmten Frucht unter Strafe, die symbolisch alle Gebote Gottes umfasste! Die Todesstrafe aber sollte nicht durch Menschen vollzogen werden, war aufgeschoben und stand mit dem Sterbeprozess in Verbindung, der nun in der DNS die Lebenszeit wie eine tickende Uhr begrenzte!  Nun aber kam das Gebot, dass wer immer unschuldiges Menschenblut vergiessen würde, dessen Blut durch Mitmenschen vergossen werde müsse! Die Todesstrafe für bestimmte Vergehen wurde weder durch Christus noch durch Gott aufgehoben!

 

Mit Moses und dem GESETZ an Israel kamen weitere Gebote in dieser Beziehung die eindeutig Gottes Grenzen und seinen Willen markierten! Mit Christus wurden die bisherigen Anwendungsbestimmungen gar erweitert. Anstelle der Todesstrafe innerhalb der Christenversammlung kam der Ausschluss, da jene, welche nicht im „Königreich des Sohnes der Liebe“ sind Satans System übergeben sind und Gottes Gericht und Rache unterstehen! Sie haben Jesu Loskaufsopfer durch willentliches Übertreten von Gottes Gebot missachtet!

 

Glauben ausüben in Jesu Loskaufsopfer (Johannes 3:16-21)  Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe. 17 Denn Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn [[(zufolge Glaubens in Jesus)]] gerettet werde. 18 Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat. 19 Dies nun ist die Grundlage für das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, aber die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21 Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind.“

 

Keinen Glauben in Christus zu zeigen ist gleichbedeutend mit der Zurückweisung von Gottes „unverdienter Güte“!  Paulus nennt es später im Brief an die Galater die „Früchte des Fleisches“ und präzisiert, was damit gemeint sei. Das Begehren der Augen und des Bauches auf etwas, was Gott uns verboten hat muss kontrolliert werden!

 

(Galater 5:19-21)  Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, 20 Götzendienst, Ausübung von Spiritismus, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, Wortzänkereien, Spaltungen, Sekten, 21 Neidereien, Trinkgelage, Schwelgereien und dergleichen Dinge. Vor diesen Dingen warne ich euch im voraus, so wie ich euch im voraus gewarnt habe, daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden.

 

Adam und Eva wurde das „GESETZ des Geistes“ bereits in die Gene geschrieben, das heisst Gottes Gebote an die ganze Menschheit, das all diesen verwerflichen Dingen die Paulus erwähnt entgegen gerichtet ist. Das Gewissen reagiert, wo wir Gottes Normen übertreten! Unter das Gebot von Hurerei zählt auch Homosexualität! Was später in Sodom und Gomorra zur Zügellosigkeit der gesamten Bevölkerung anwuchs hatte einen Beginn zur Zeit Noahs durch Kanaan, der sich an Noah vergriff als jener betrunken in seinem Zelt lag!

 

(Römer 2:14-15)  Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, von Natur aus die Dinge des [[GESETZES]] tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz [[GESETZ]] sind, sich selbst ein Gesetz [[GESETZ]]. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes [[GESETZES]] ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.

 

Das „Gesetz der Sünde“ wurde erst als Folge der Übertretung und dem Hinauswurf aus dem Garten Eden gegeben und wird seither durch das Gewissen gerügt. So war es dem Gewissen Abels, Henochs und Noahs sehr wohl möglich zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden. Während Kain nicht darauf hörte und alle die sich ebenso durch Nichtbeachtung des Gewissens dem „Samen der Schlange“ anschlossen. Dies zeigt sich am folgenden ersten nachsintflutlichen Gericht durch Noah an Hams Enkel, an Kanaan!

 

Noah verflucht Kanaan für seine TatWährend Sem und Japhet die Blösse ihres Vaters, der einen Weinrausch in seinem Zelt ausschlief nicht zu sehen wünschten und entsprechende handelten, war es Hams Neffe Kanaan, der sich offenbar seinem Grossvater Noah zum sexuellen Missbrauch genähert hatte. Es bestand kein geschriebenes Gesetz darüber und doch wurde solches Verhalten von Beginn an als widernatürlich aufgefasst und gegen Gottes Gebot fruchtbar zu sein gerichtet, was doch die zwei Geschlechter zu „einem Fleisch“ verbindet. Noah als Patriarch musste Gericht in eigenen Familienangelegenheiten halten!

 

Nationen, die aus dem Land der Verheissung vertrieben werden mussten(1. Mose 9:24-27)  Schließlich erwachte Noah von seinem Wein[rausch] und erfuhr, was sein jüngster Sohn [[Sohes-Sohn]] ihm angetan hatte. 25 Darauf sprach er:

Verflucht sei Kạnaan. Er werde der niedrigste Sklave seiner Brüder. 26 

Und er fügte hinzu: „Gesegnet sei Jehova, der Gott Sems,

Und Kạnaan werde ihm zum Sklaven.

27 Gott gewähre Jạphet weiten Raum

Und lasse ihn weilen in den Zelten Sems.

Kạnaan werde auch ihm zum Sklaven.“

 

Die unsittlichen Bräuche des späteren Landes Kanaan und ihre Götzendienerei, die grausamen Formen der Kindstötung, die durch das Feueropfer bei lebendigem Leib verbrannt dem Gott Molech geweiht wurden, all dies sind satanische Riten die bis heute ihre Ableger zeigen! Jede Form der Abtreibung steht in demselben Zusammenhang. Die Freizügigkeit in homosexueller Beziehung und was Lesben betrifft kommt erneut der Sittenlosigkeit Kanaans nahe. Der Fluch den Sodom und Gomorra traf wird im kommenden Gericht erneut all jene treffen, die nach derselben Weise durch Missachtung ihres Gewissens die Vernichtung über sich selbst bringen!

 

Bedenken wir, dass Kanaan später durch seine Nachkommen Bewohner des „Gelobten Landes“ wurde und dessen sieben Stämme Noahs und Gottes Fluch auf sich hatten und Israel Gottes Gerichtsentscheid der Vertreibung oder Vernichtung durch Moses erhielt!

 

(5. Mose 7:1-4)  Wenn Jehova, dein Gott, dich schließlich in das Land bringt, in das du ziehst, um es in Besitz zu nehmen, wird er dann gewiß volkreiche Nationen vor dir vertreiben, die Hethịter und die Girgaschịter und die Amorịter und die Kanaanịter und die Perisịter und die Hiwịter und die Jebusịter, sieben Nationen, die volkreicher und mächtiger sind als du. 2 Und Jehova, dein Gott, wird sie dir bestimmt überlassen, und du sollst sie besiegen. Du solltest sie unweigerlich der Vernichtung weihen. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen noch ihnen irgendwelche Gunst erweisen. 3 Und du sollst kein Ehebündnis mit ihnen eingehen. Deine Tochter sollst du nicht seinem Sohn geben, und seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen. 4 Denn er wird deinen Sohn davon abwendig machen, mir zu folgen, und sie werden bestimmt anderen Göttern dienen; und Jehovas Zorn wird zweifellos gegen euch entbrennen, und er wird dich gewiß eilends vertilgen.

 

Jehovas Entscheid war klar und deutlich bevor Israel den Jordan durchschritt um ihn auszuführen. Die Verbindung mit Gottlosen wird stets zu Abfall und Gesetzlosigkeit führen! Nie gelang es Israel die Bewohner des Gazastreifens, das Volk der Philister völlig zu vertreiben. Bis heute ist dasselbe Gebiet der Philister nun Israel zum Zankapfel geworden, wo die Hamas ihre Terrororganisation ausbaut.

 

Kapitel 10:  Die Nachkommen der Söhne Noahs: Die Häupter der Nationen

Noahs Söhne, Sem Ham und Japhet begannen erst nach der Sintflut Kinder zu haben. Der Glaube an Jehova und seine Vorhersage eines kommenden „Samens“ blieben Voraussetzungen innerhalb der Nachkommenschaft, dass Väter ihre Kinder weiter in diesem Glauben unterrichteten und die Überlieferungen der „Teraphim“ aufrecht erhielten: Damit auch diese neue Generation die Aufzeichnungen der Stammlinie fortsetzten oder ihre Aufmerksamkeit jenen zuwandten, die offensichtlich Gottes Wohlwollen hatten! Dies hörte mit Jesu Geburt und dann seiner Taufe durch Johannes den Täufer und dessen Bestätigung, respektive seinem Tod in vollkommener Treue zur Hälfte der siebzigsten Jahrwoche gemäss Daniels Ankündigung auf: „Der Same Abrahams“ aus der Linie Davids war damit definiert!

 

Prophezeiuung und Erfüllung der siebzig Jahrwochen Daniels
 

Nachdem Noah Sem seinen Segen gegeben hatte kamen jene „Teraphim“, die bisherigen vorsintflutlichen Aufzeichnungen und damit verbunden das „Buch Adams“ und die Aufzeichnung der Geschlechtslinie zurück bis zu Seth und damit zu Adam in den Besitz des von Jehova Erwählten: Ham aber war der Erstgeborene. Durch Sem wurde ein vollkommenes Register jener Kinder der drei Nachkommen Noahs, Hams, Japhets und Sems bis hin zur dritten in einem Ausnahmefall gar zur vierten Generation angelegt. Aber nur im Falle Sems geht dieses Register weiter, nämlich jene Linie die über Arpachschad zu Schelach, dann zu Eber und hin zu Peleg führte, welcher zur Zeit der Sprachverwirrung Babels lebte. Ob jene Semiten im Einflussbereich des ersten Machthabers Nimrod lebten oder vor ihm geflohen waren erklärt uns die Schrift nicht!

 

Geschlechtsregister Sems bis Mose
 

Aus dieser Linie von Peleg stammt später Abraham ab. Die lange Lebenszeit Sems von sechshundert Jahren ermöglichte es ihm als dem Patriarchen ein Geburts- und Sterberegister seiner Nachkommenschaft und auch seiner Brüder zu führen. Er selbst delegierte dessen Weiterführung an den Erstgeborenen oder jenen, der Gottes Segen erhielt! Dies war weder Elam noch Assur, sondern eben Archachschad.

 

(1. Mose 11:10-11)  Dies ist die Geschichte Sems. Sem war hundert Jahre alt, als er zwei Jahre nach der Sintflut der Vater Ạrpachschads wurde. 11 Und nachdem Sem Ạrpachschads Vater geworden war, lebte er noch fünfhundert Jahre. Unterdessen wurde er der Vater von Söhnen und Töchtern.

 

Sollte die Vermutung jüdischer Gelehrter stimmen und Melchisedek mit Sem als „Priester Gottes“ in der Stadt Salem (später Jerusalem), der von Abraham „symbolisch den Zehnten“ der Beutestücke aus Abrahams Sieg über fünf Könige erhalten haben, so würde sich der Kreis des Informationsaustausches schliessen. Paulus hilft uns im Hebräerbrief solche Zusammenhänge besser zu verstehen:

 

 (Hebräer 7:1-10)  Dieser Melchisẹdek nämlich, König von Sạlem, Priester Gottes, des Höchsten, der Abraham entgegenkam, als er von der Schlachtung der Könige zurückkehrte, und ihn segnete 2 und dem Abraham [den] Zehnten von allen Dingen zuteilte, ist fürs erste, nach der Übersetzung, „König der Gerechtigkeit“ und dann auch König von Sạlem, das ist „König des Friedens“ [[(Titel die Jesaja auch auf Jesus ähnlich anwendet (Jes 9:6, 7))]]. 3 Da er ohne Vater, ohne Mutter [[(unerwähnt im Bibelbericht Mose)]], ohne Geschlechtsregister ist und weder einen Anfang der Tage [[(vor der Sintflut)]] noch ein Ende des Lebens hat [[(unerwähnt)]], sondern dem Sohn Gottes gleichgemacht ist, bleibt er ein Priester für immer.

Melchisedek segnet Abraham der ihm den Zehnten der Beute gab4 Seht denn, wie groß dieser Mann war, dem Abraham, das Familienhaupt, [den] Zehnten von den Hauptbeutestücken gab. 5 Allerdings haben die Männer von den Söhnen Lẹvis, die das Priesteramt empfangen, ein Gebot, von dem Volk, das ist von ihren Brüdern, obwohl diese aus den Lenden Abrahams hervorgegangen sind, nach dem GESETZ Zehnten zu erheben; 6 derjenige [[(Melchisedek)]] aber, der sein Geschlecht nicht von ihnen [[(den Söhnen Aarons)]] herleitete, nahm von Abraham Zehnten entgegen und segnete ihn, der die Verheißungen besaß. 7 Nun wird unbestreitbar das Geringere vom Größeren gesegnet. 8 Und in dem einen Fall sind es Menschen, die sterben, welche Zehnten empfangen, in dem anderen Fall aber ist es einer, von dem bezeugt wird, daß er lebt. 9 Und wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, durch Abraham hat selbst Lẹvi, der Zehnten empfängt, Zehnten gezahlt, 10 denn er war noch in den Lenden seines Vorvaters, als Melchisẹdek ihm entgegenkam.

 

Melchisedek war gemäss Paulus somit in höherer Position als Abraham, was dem Titel als Patriarch aller Semiten entsprechen würde, somit spätere Nachkommen wie Abraham, Aaron und Moses von ihm abstammen. Dies wiederum kann auf die Zukunft übertragen werden, auf „den Samen der Frau“ oder auf Abrahams „Samen der Verheissung“, auf Jesus!

 

Im kommenden System des Millenniums werden alle die in geistigem Sinne „Kinder Abrahams“ sind dem Hohepriesterkönig Jesus den „Zehnten“ entrichten. Jesus war vor Ewigkeit und bleibt ewig, vom Vater vor „unabsehbarer Zeit“ als erstes aller Geschöpfe erschaffen und er stirbt nie, wie er selbst zu Beginn der Offenbarung bestätigt: „Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: „Sei ohne Furcht. Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebende; und ich wurde ein Toter, doch siehe, ich lebe für immer und ewig, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hạdes [[(= Grabes)]].“ (Off 1:17, 18)

 

Unter seinen auserwählten geistigen „Söhnen“ der 144.000 Priesterkönige werden unter den Erstauferstandenen (Off 20:5b) auch Sem (Melchisedek), Abraham und David sein und Anteil am künftige „Zehnten“ erhalten! Jesus ist als Hoherpriesterkönig aus dem Stamm Juda, der Linie Davids weit grösser als Melchisedek, respektive Sem und löst mit dem „neuen Bund“ den veralteten „Bund mit Levi“ ab!

 

Bevor Stephanus gesteinigt wurde sah er den Himmel geöffnet und Jesus zur Rechten GottesVon David. Eine Melodie.

(Psalm 110:1, 4) 

Der Ausspruch Jehovas an meinen Herrn [[(Jesus ist Davids „Herr“ als „der Engel Jehovas“)]] ist:

„Setze dich zu meiner Rechten,

Bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.“

Jehova hat geschworen — und er wird es nicht bedauern —:

„Du bist Priester auf unabsehbare Zeit Nach der Weise Melchisẹdeks!“

 

Nur Jesus durfte sich nach der Himmelfahrt zur Rechten Jehovas sitzen, wie Stephanus in einer Vision kurz vor seinem Tod es sehen und bestätigen durfte! „Er aber, voll heiligen Geistes, schaute unverwandt zum Himmel empor und erblickte die Herrlichkeit Gottes und Jesus, zur Rechten Gottes stehend, und er sprach: „Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend.“ (Apg 7:55, 56)

 

Der Prophet David seinerseits bestätigte fünf Jahrhunderte zuvor bereits, dass dieser „zur Rechten Sitzende“ mit dem Engelfürst Michael identisch ist, wenn er zu Beginn des Kapitels 12 erklärt, dass die „Zeit des Endes“ von „dreieinhalb Zeiten  das Aufstehen Michaels und damit verbunden die Wiederkehr des „Menschensohnes“ Jesu zu Beginn umschreibt: „Und während jener Zeit wird Mịchael aufstehen, der große Fürst, der zugunsten der Söhne deines Volkes steht [[(vergl. Off 11:14, 15)]]. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist, seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein Volk [[(Davids: das „Israel Gottes“ und Jesu „Schafe“)]] entrinnen, jeder, der im Buch [[(des Lebens)]] aufgeschrieben gefunden wird.“ (Da 12:1)

 

David bestätigt im oben zitierten Psalm 110 diese Zusammenhänge aus dem Mund seines „Herrn“, Jesus als dem „Engel Jehovas“, als dem Sprecher Gottes der Jehovas Worte inspiriert an David zitierte: der Prophet Daniel bestätigt dieses Sitzen, respektive das Aufstehen Michaels um nun zu Handeln. „Und während jener Zeit [[(der letzten dreinhalb Jahre dieses System Satans)]] wird Mịchael aufstehen, der große Fürst [[(set der Auferweckung im Himmel nun Erzengel (Mat 28:18; Off 5:11, 12))]], der zugunsten der Söhne deines Volkes steht. Und es wird gewiß eine Zeit der Bedrängnis eintreten, wie eine solche nicht herbeigeführt worden ist [[(vergl. Mat 24:8)]], seitdem eine Nation entstanden ist, bis zu jener Zeit. Und während jener Zeit wird dein [[(Jesu)]] Volk [[(der „Schafe“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] entrinnen, jeder, der im Buch [[(des Lebens)]] aufgeschrieben gefunden wird.“ (Da 12:1)

 

Detailablauf der Ereignisse zu Beginn des "Tages des Herrn" (Muster kommender Dinge anhand vergangener Tatsachen)
 

Es besteht kein Zweifel, dass Jehova selbst die Geburten in der Linie Noahs und dann Sems steuerte, ansonsten jene drei Söhne schon vor der Sintflut Kinder gehabt hätten! Eine der Möglichkeiten ist darin zu finden, dass die Vorhersagen an Henoch betreffend des kommenden Gerichts und dann die Mitteilungen des Engels Jehovas an Noah bei jenen eine Abstinenz ausgelöst haben mag, da eine Kinderschaar den Bau der Arche bestimmt verzögert hätte! Jesus gab eine ähnliche Warnung vor kommendem Übel an jene, die zur Zeit des Endes Kinder hätten:

 

(Matthäus 24:19-22)  Wehe den schwangeren Frauen und denen, die ein Kleinkind stillen in jenen Tagen! 20 Betet unablässig, daß eure Flucht nicht zur Winterzeit erfolge noch am Sabbattag; 21 denn dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird. 22 Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten [[(„Schafe“ und Versiegelten unter ihnen)]] willen werden jene Tage verkürzt werden.

 

Diese Kinderlosigkeit änderte sich nach der Sintflut durch Gottes Gebot an die Söhne Noahs erneut fruchtbar zu sein! Obwohl alle drei Söhne Noahs dieselbe Erziehung und denselben Glauben in Jehova Gott von den Eltern her gelehrt erhalten hatten, so waren es vorab die Nachkommen Hams über Kusch hin zu Kanaan die diesen Glauben zu verleugnen begannen und mit einem ersten nachsintflutlichen Götzendienst begannen. Die Geschlechtslinie des ersten Staatengründers, dem blutgierigen Nimrod zeigt auf Hams Sohn Kusch! Zu seiner Zeit ordnete dieser den Turmbau zu Babel an und durch jenen Götzendienst kam die Sprachverwirrung.

 

Kanaans Verfluchung durch Noah hatte schon bald Auswirkungen. Aufgrund seiner Neigung sein Gewissen und gesetzten Grenzen zu übertreten mag der Abfall innerhalb seiner Linie am schnellsten Fortschritte gemacht haben und sich auch an den Rest der Familie ausgewirkt haben. Da ihn ja das Urteil und der Fluch Noahs zu einem Sklaven seiner Onkel Sem und Japhet machte und Ham und dessen Nachkommen im Schatten dieses Fluches waren.

 

Nimrod, ein groser Jäger vor JehovaDer Widerstand gegen jenes Urteil zeigte sich bereits in der zweiten  Generation, wo sich der Erstgeborene von Ham, Kusch und dessen Sohn Nimrod, der sich gegen diesen Fluch dadurch zur Wehr setzte, dass er als erster begann „ein Gewaltiger“ über seine Brüder und Verwandten zu werden.  Er fiel erneut wie zuvor schon Kain zu Beginn durch Städtebau auf! Offenbar hatte er dessen Neigungen auch, was Brudermord anbetraf! Bedenken wir, dass die Lebensspanne nach der Sintflut erst kontinuierlich zurückging aber noch weit länger war wie heute!

 

(1. Mose 10:8-12)  Und Kusch wurde der Vater Nịmrods. Er machte den Anfang, ein Gewaltiger auf der Erde zu werden. 9 Er erwies sich als ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova. Deshalb gibt es eine Redensart: „So wie Nịmrod, ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova.“ 10 Und der Anfang seines Königreiches wurde Bạbel und Ẹrech und Ạkkad und Kạlne im Land Schịnar. 11 Von jenem Land zog er nach Assyrien aus und machte sich daran, Nịnive zu bauen und Rẹhoboth-Ịr und Kạlach 12 und Rẹsen zwischen Nịnive und Kạlach: das ist die große Stadt.

  

Die Jagt galt nicht vorab wilden Tieren, sondern vielmehr Menschen. Die Städtebauprojekte Nimrods benötigten viele Sklaven. Wer ihm Widerstand leistete wurde getötet, worin sich der Widerstand gegen Jehovas Verbot unschuldiges Menschenblut zu vergiessen besonders zeigte. Durch Konzentration der Menschen in Städten, ein beständiges Heer, um seine Machtstruktur aufrecht zu erhalten war eine straffe hierarchische Struktur erforderlich und eine Herrschaft der Günstlinge war die Folge. Wer sich Nimrod unterwarf und sein Spiel spielte wurde von ihm gefördert und in höhere Position gehoben.

 

Unter der Herrschaft Nimrods kamen die drei Systeme Satans, die Politik, die Religion und Wirtschaft zur ersten Blüte! Das System der vorsintflutlichen „Starken“, der „Nephilim“ fand eine erste Nachahmung! Der Turmbau zu Babel stand im Zusammenhang mit neuen Anbetungsformen, wo viele Götter die durch Gestirne symbolisiert wurden im Mittelpunkt der Verehrung standen.

 

Andere Namen für den vergöttlichten Nimrod in anderen Kulturen und Zeiten Nimrod selbst wurde als lebendiger menschlicher Gott verehrt, seine Frau war eine Göttin und sein Sohn war der Sohn von Göttern! Wir finden die nach diesem Vorbild die Götter der späteren Nationen und deren unterschiedliche Namen die auf Nimrod zurückgehen. Auch die nachgemachte Dreieinigkeit der Christenheit im Gefolge des Konzils von Nicäa unter dessen Vorsitzenden, dem göttlichen Kaiser Konstantin ist dorthin verbunden.

 

Heute, unter der Herrschaft des zweihörnigen „wilden Tieres“ (Politik Anglo-Amerikas) und des „falschen Propheten“ (Religion), jenen zwei Mächten, welche „die Könige der ganzen Erde“ hin nach der Endschlacht von Harmagedon zusammenrufen: Erst in unserer Zeit kommen diese versklavenden Organisationsformen zu ihrem Höhepunkt! Auch das habgierige und um die Umwelt wenig besorgte Wirtschafts- und Handelssystem hat dort in Babel bei Nimrod seinen Ursprung.

 

Diese Entwicklung nur etwa vierhundert Jahre nach der Sintflut zog Jehovas Interesse auf sich, da eine zerstörerische Kraft zu schnell zu gross geworden war und den „Samen der Schlange“, der dadurch gefördert wurde, den „Samen der Frau“ aus Sems Linie zu unterjochen und unterdrücken oder gar auszulöschen drohte.

 

Hinter all diesen Bestrebungen nach Macht, Autorität und Anbetung stand der Teufel selbst, dem eine Menge meine von Dämonenfürsten zu Diensten sind, die hinter den Führern der menschlichen Hierarchien stehen. Erneutes Eingreifen Gottes war unabkömmlich! Darüber berichtet der Bibelbericht, wo die Rede von der Sprachverwirrung ist, als Mittel Jehovas der Verzögerung, um Satans Plan nicht zu schnell zum Höhepunkt zu führen! Der „Same der Frau“ gewann dadurch Zeit sich zu entwickeln!

 

Wer aus heutiger Sicht den Bericht über die siebzig Stammväter der Nationen etwas genauer betrachtet und das Ausbreitungsgebiet nach der Sprachverwirrung Babels gemäss heutiger archäologischer Erkenntnis damit vergleicht, der kommt zur unweigerlichen Schlussfolgerung, dass auch der nachsintflutliche Bericht erneut durch einen Augen- und Zeitzeugen schriftlich festgehalten wurde und die Aufzeichnungen eine harmonische Fortsetzung der Geschichte des Verlaufes des „Samens der Frau“ und damit der vorsintflutlichen „Teraphim“ bildet, welche schlussendlich in Mose Hand endeten, um in der Genesis zusammengefasst die wichtigen Informationen an spätere Generationen ebenso in Schriftform weiterzugeben!

 

Die folgende Vers-zu-Vers-Betrachtung der behandelten Kapitel bringt weitere Zusammenhänge ans Licht.

 

 

2.3.2           Kapitel 6:  2490 v.u.Z.:  Die Starken Nephilim; Schlechtigkeit der Menschen; Ankündigung Gottes Noah gegenüber

 

 

2.3.1.3      1.Mose 6:1-8:  Engel verlassen ihre festgesetzte Stellung, was zu deren Verurteilung führt!

 

Jesus blieb als „Engel Jehovas“ und als „Menschensohn“ in der jeweils von Gott zugeordneten Stellung völlig treu

Gott hat somit seit Beginn jedem Geschöpf eine bestimmte Stellung zugeordnet, die es nicht zu verlassen gilt, bis Gott selbst eine Veränderung vornimmt! Der „Erstgeborene Seiner Schöpfung“, der Engel Michael war seit seiner Erschaffung Gottes Wortführer, vorab gegenüber allen durch ihn erschaffenen Engeln, die durch ihn zur Existenz kamen, dann aber auch gegenüber dem ersten Menschen Adam, den er als „Werkmeister“ Gottes erschaffen hatte (Spr 8:24-31).

 

Jener Adam seinerseits war seit Beginn in seiner Stellung das „Haupt“ und der Priester und Richter seiner Familie und hätte daher Eva, als sie Gottes Gebot übertrat zurechtweisen müssen! Dasselbe galt später für seiner Nachkommenschaft gegenüber als Patriarch, der doch die Stellung als Versammlungsvorsteher innehatte.

 

Vorab der Vater und dann als Stammvater in der Rolle als „Haupt“ und Lehrer mehrerer Familien und deren priesterlicher Vertreter Jehovas war das Urprinzip von Organisation. Jehova änderte dies erst im Zusammenhang mit Israel etwa 900 Jahre nach der Sintflut.

 

Leviten Israels und das Zelt der ZusammenkunftGreifen wir nun zeitlich etwas vor, um Zusammenhänge zu verstehen, hin zur Zeit Mose, wo Israel im Sinai war und ein neues, erweitertes Systems Geltung für die nun als Nation geordneten Nachkommen Sems durch Gott bekam, dann bis hin zur Ordnung des Christus und der Christenversammlung im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ und schlussendlich der endgültigen Ordnung im Millennium, was Führungsaufgabe anbetrifft.

 

Erst zu jener Zeit Mose und Israels am Berg Horeb gab es in der Art der Führung des Volkes weg vom Patriarchen eine Änderung, als Jehova anstelle der Erstgeborenen Israels den Stamm Levi als „besonderes Eigentum“ innerhalb Israels aussonderte und darin nur die Nachkommen Aarons als Priester amten durften, um den Dienst am und im „Zelt der Zusammenkunft“ auszuführen (2.Mo 19:3-6 vergl. Mal 3:17). Dieses Zelt wurde später durch den steinernen Tempel in Jerusalem ersetzt, welche Stadt sich Gott selbst auserwählte um dort zu weilen.

 

Mit Christus kam von Gott anstelle des gebrochenen „Bundes mit Levi“ mit Jesu Tod der „neue Bund“ für einen königlichen Hohepriester „gleich Melchisedek“ (Ps 110:1-4; Mat 28:18). Künftig wären Versammlungen je ein ortsungebundener „geistiger Tempel“ mit einem Vorsteher mit priesterlichen Pflichten und Rechten. Jesus war der erste und einzige Mensch der Gott völlig treu war. Er war noch nicht gekommen, um Israel zu richten sondern als „Licht“, um es auf den eingeengten Weg zurückzuführen und den „neuen Bund“ aufzurichten der über seinem Opfertod gültig wurde. Paulus bestätigt im Hebräerbrief:

 

(Hebräer 8:13)  Indem er sagt „einen neuen [Bund]“ [[(mit dem Messias als Priesterkönig „gleich Melchisedek“)]], hat er den früheren [[(„Bund mit Levi“ für ein Priestertum)]] für veraltet erklärt. Nun ist das, was veraltet ist und alt wird, dem Verschwinden nahe.

 

Die meisten christlichen Religionen behauptet der Gesetzesbund vom Sinai hätte geendet, was simpel unmöglich ist, weil doch das GESETZ ewig ist!

 

Aus dem Volk Israel, besser noch aus dem ganzen „Samen der Frau“ über alle Jahrhunderte seit Adam bis hin zur Endzeit unserer Tage sollte schlussendlich eine Auserwählung hin zum „Israel Gottes“, einer „königlichen Priesterschaft“ erfolgen, der künftigen erdenweiten „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“. Jehova kündigte dies bereits durch Moses Israel an: „Und nun, wenn ihr meiner Stimme genau gehorchen und meinen [[GESETZES-]]Bund wirklich halten werdet, dann werdet ihr bestimmt mein besonderes Eigentum aus allen [anderen] Völkern werden, denn die ganze Erde gehört mir. Und ihr, ihr werdet mir ein Königreich von Priestern und eine heilige Nation werden.‘ Dies sind die Worte, die du zu den Söhnen Israels sprechen sollst.“ (2.Mo 19:5, 6)

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"
 

Diesen schlussendlich von Jehova durch Jesus Auserwählten und Versiegelten „aus allen Völkern“ (Off 7:1-8) würde künftig als das „Israel Gottes“ obliegen als Oberrichter die Versammlungsvorsteher und Richter in ihrem Aufgabengebiet geistig zu belehren, zu unterstützen und sie zu richten (1.Kor 6:1-4). Damit kennen wir den schlussendlichen Zielpunkt Jehovas was erdenweite Führungsaufgabe anbetrifft.

 

Abrahams Salbung Levis: Der "Bund mit Levi" trat in KraftDie Leviten standen unter dem gesonderten „Bund mit Levi“, der rund ein Jahr nach dem Auszug durch Moses feierlich eingeweiht wurde. Sie vertraten nun das Volk vor Jehova und es wurde ihre Aufgabe es zu belehren. Das unterstützte die Lehrfunktion der Väter. Maleachi schrieb in Erinnerung daran rund tausend Jahre später, als Jehovas Zorn gegen Levis Nachkommen gross geworden war, wegen Nichterfüllung ihres Bundes:

 

(Maleachi 2:7)  Denn die Lippen eines Priesters sind es, die Erkenntnis bewahren sollten, und [das] Gesetz [[GESETZ]] sollte man aus seinem Mund suchen; denn er ist der Bote Jehovas der Heerscharen.

 

Adam war vorab seit seiner Erschaffung durch Jehovas Engel (Michael) belehrt worden, dann aber nachdem er sündigte wurde ihm der Zugang zum „Baum des Lebens“ und damit zur Quelle der Belehrung durch Gottes Gericht verwehrt! Da Adam ausserhalb Edens offenbar beides gegenüber seinen Kindern lehrte, sowohl das, was er von Gott her durch den „Engel Jehovas“ und auch das, was er von der „Schlange“ her durch Eva gehört hatte. Daher waren seine Kinder und Enkel selbst bei jeder Art Versuchung verpflichtet zu untersuchen, welche der zwei Lehren der Wahrheit und Gottes Rechtsstandpunkt entspreche und selbst zu wählen, welcher Stimme sie gehorchen sollten! Abel zog es hin zu Gott Jehova, Kains Neigungen als Erstgeborener hin zum Widersacher, um gemäss dem „Gesetz des Fleisches“, im Zorn den Bruder aus Eifersucht zu ermorden!

 

Weil Adam es zu Beginn unterlies als Priester und Richter zu amten und Lüge zurückzuweisen und die schuldhaften zurechtzuweisen und notfalls zu verurteilen und zu bestrafen, darum kam seine Sünde seit Beginn über alle seine Nachkommen. Paulus erklärt ihn als Familienhaupt als schuldig (1.Ti 2:11-14). Jehovas Urteil richtete sich gegen ihn wegen Mittäterschaft und Zudeckens eines schweren Vergehens, während Eva Opfer der Verführung war! Er und seine Frau verloren die Unsterblichkeit als Strafe Jehovas und er war nur noch in der Lage Verderblichkeit und damit Vergänglichkeit zu vererben.

 

Die wichtigsten Hauptbegriffe im Zusammenhang mit göttlichem Recht im Überblick
 

Zurück zu Israel in der Wildnis: Als Vorsteher und Richter forderte Moses aufgrund der Bitte seines Schwiegervaters Jethro, dass aus allen Zehner-, Fünfziger-, Hundert- und Tausendschaften je ein „Haupt“ als Richter durch ihn auserwählt würde. Jethro, der Schwiegervater von Moses selbst war Patriarch, Priester und Richter in Midian und kam nun nach Rephaim zu Moses, zusammen mit seiner Tochter Zippora, der Frau Mose und dessen beiden Söhnen Gerschom und Elieser als Israel in der Wildnis Rephaim lagerte, wo die Amalekiter gegen Israel haderten (2.Mo 18:1).

 

Moses trifft auf Jethro, seine Frau und Kinder (2. Mose 18:13-16)  Und es geschah am nächsten Tag, daß Moses sich wie gewöhnlich setzte, um als Richter für das Volk zu amten, und das Volk stand fortgesetzt vor Moses, vom Morgen bis zum Abend. 14 Und Moses’ Schwiegervater bekam alles zu sehen, was er für das Volk tat. Da sagte er: Was tust du da für das Volk? Warum sitzt du fortwährend allein da und tritt alles Volk fortgesetzt vor dich hin, vom Morgen bis zum Abend? 15 Da sprach Moses zu seinem Schwiegervater: „Weil das Volk fortwährend zu mir kommt, um Gott zu befragen. 16 Wenn bei ihnen ein Rechtsfall entsteht, soll er vor mich kommen, und ich soll zwischen der einen Partei und der anderen richten, und ich soll die Entscheidungen des [wahren] Gottes und seine Gesetze bekanntmachen.“

 

Rechtsfälle mussten künftig von Vorstehern behandelt werden und nur die Wichtigsten, die Schwierigsten sollten vor Mose kommen.

 

(2. Mose 18:17-23)  Darauf sagte Moses’ Schwiegervater zu ihm: „So, wie du das tust, ist es nicht gut. 18 Du wirst dich bestimmt aufreiben, sowohl du als auch diese Leute, die bei dir sind, denn diese Geschäfte sind für dich eine zu große Last. Du vermagst sie nicht allein zu tun. 19 Nun hör auf meine Stimme. Ich werde dir raten, und es wird sich erweisen, daß Gott mit dir ist. Du deinerseits dienst vor dem [wahren] Gott als Vertreter für das Volk, und du selbst sollst die Fälle vor den [wahren] Gott bringen. 20 Und du sollst sie warnend von dem unterrichten, was die Bestimmungen und die Gesetze [[GESETZE]] sind, und du sollst ihnen den Weg bekanntmachen, den sie gehen sollten, und das Werk, das sie tun sollten. 21 Du aber solltest aus dem ganzen Volk tüchtige, gottesfürchtige Männer ausersehen, zuverlässige Männer, die ungerechten Gewinn hassen; und du sollst diese über sie setzen als Oberste über Tausendschaften, Oberste über Hundertschaften, Oberste über Fünfzigschaften und Oberste über Zehnerschaften. 22 Und sie sollen das Volk bei jedem passenden Anlaß richten; und es soll geschehen, daß sie jeden großen Fall vor dich bringen werden, jeden geringeren Fall aber werden sie als Richter selbst behandeln. Mache es dir also leichter, und sie sollen die Last mit dir tragen. 23 Wenn du diese Sache wirklich tust und Gott es dir geboten hat, dann wirst du gewiß dabei bestehen können, und auch all dieses Volk wird in Frieden an seinen eigenen Ort kommen.“

 

Jethros Rat kam zur Ausführung, Moses erwählte sich Vorsteher gesondert von den Leviten und Priestern als Führer und Richter aus, gerechte Männer die gezeigt hatten, dass sie Gottes Rat in ihren Familien bereits umgesetzt hatten. Die Apostel handelten in den Versammlungen, welche sie gegründet hatten oder ihnen vorstanden dasselbe Prinzip an, was einerseits Vorsteher in priesterlicher und belehrender Aufgabe betrifft. Anderseits konnten jene gegebenenfalls selbst Versammlungsrichter einsetzen: „Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen [[(der weltlichen „obrigkeitlichen Gewalt“)]] und nicht vor die Heiligen? [[(Getaufte, gottesfürchtige Männer der „obrigkeitlichen Gewalt“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen [[(Vorsteher)]] die Welt richten werden? Und wenn durch euch die [[(künftige neue)]] Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? Wißt ihr nicht, daß wir [[(die Apostel)]] Engel [[(gr. aggelos = Versammlungs-Boten; Vorsteher)]] richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt?“ (1.Kor 6:1-4)

 

Zurück zu den Tagen Noahs: Wie wir in der Vorbesprechung gesehen haben reagierte Noah als „Haupt“ und Richter in Familienangelegenheiten im Falle Kains anders als Adam und richtete unmittelbar!

 

Bilder und Statuen anstelle von Gottes HerrlichkeitSchuld zu Beginn war eine verdrehte und verführerische Lehre Satans, die seither in der einen oder andern, oft etwas abgeänderten Form durch deren Anhänger von Vater auf den Sohn und die Enkel vermittelt wird, was zu deren Schaden gereicht: Straffreiheit bei Übertretung von Gottes Normen, ja gar Belohnung durch angebliche Unsterblichkeit der „Seele“, als etwas vom Leib abgetrenntes! Aus der Belehrung durch den „Baum des Lebens“ wusste Adam, dass Sünde den Tod, das Gegenteil der „lebenden Seele“ nach sich bringt! Daran hat bis heute nicht geändert, so erklärte es der Jünger Jakobus in seinem Hirtenbrief, Jesu Bruder:

 

(Jakobus 1:15)  Wenn dann die Begierde befruchtet ist, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollbracht ist, bringt Tod hervor.

 

Als der Engel Jehovas Moses Jahrhunderte später auf dem Berg Sinai die „Tafeln des Bundes“ gab mit Gottes GESETZ auf Stein geschrieben, da redete er erneut als Wortführer Jehovas im Namen Gottes und erklärte! Beachten wir, dass nicht Gott selbst der Redende ist, sondern jener, der sein exaktes Abbild darstellt:

 

(2. Mose 34:6-7) Und [[(der Engel)]] Jehova[[(s)]] ging vor seinem Angesicht vorüber und rief aus: „Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

Das Verlassen der Lehre jenes „Engels Jehovas“ bedeutet auch das Verlassen des Willens Gottes und dessen Geboten! Daher trifft die Strafe Väter, Söhne und Enkel, weil jene danach von Gottes Wort ebenso zufolge des Vorbildes und der Unterweisung abwichen wie der Vater! Jesus bringt diesen Zusammenhang in Bezug zu wahrer Grösse:

 

(Matthäus 5:19)  Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

 

Es ist somit nicht eine Erbschuld oder Erbsünde, sondern ein Gottes Wort entgegen gerichtetes Verhalten und damit ein falsches Vorbild! Jeder hat Wahlfreiheit! Sonst würden ja die Worte Hesekiels dem widersprechen, wo er Gottes diesbezüglich erklärende Hinweise wiederholt:

 

(Hesekiel 18:1-4)  Und das Wort Jehovas erging weiter an mich und lautete: 2 „Was bedeutet es euch, daß ihr dieses Sprichwort auf dem Boden Israels äußert, indem [ihr] sagt: ‚Die Väter sind es, die unreife Trauben essen, aber die Zähne der Söhne sind es, die stumpf werden.‘? 3 ‚So wahr ich lebe‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚nicht mehr wird von euch dieses Sprichwort in Israel weiterhin geäußert werden. 4 Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben.

 

Das Sprichwort redet von „unreifen“, von „sauren Früchten“, die selbst den Zahnschmelz angreifen! Der Sohn selbst muss entscheiden, ob er jene unreifen und lügenhaften Lehren annimmt, die Gottes Wort und Gebot ungültig machen, sie „isst“ oder sie zurückweist! Nur wer gegen heiligen Geist sündigt, der wird am Gerichtstag Gottes im Schlussgericht am Ende des Millenniums aus der „Gehenna“ kommend den „zweiten Tod“ sterben! Der Sohn wie der Vater sterben für ihre eigenen Sünden! Die Seele ist durchaus sterblich! Der wahrhaft Gottesfürchtige nimmt dies an. Er trennt sich bewusst vom Schlechten, weil es ihn von innen her zum Guten hin zieht!

 

Wie der Fall Adams aber zeigt waren es nur die Nachkommen Seths, die Gottes Worte an Adam durch den Engel in ihrem Herzen bewahrten und später aufzeichneten, damit diese Worte unverändert an Folgegenerationen gelangen konnten! Zu denselben „Teraphim“ gehörten später die warnenden Worte Henochs und der Lebensbericht Noahs und seiner Söhne durch Sem! Moses schrieb in der Wildnis alles zu einer Vorgeschichte der Gründung der Nation Israel durch Gott um, wie aus einem treuen Menschen eine ganzes Volk wird, das Gott weiterhin treu zu dienend verspricht gemäss dem Gleichnis der Vorväter. Das hing in erster Linie nur vom Vorbild und der Belehrung der Väter gegenüber den Söhnen ab! Moses fasste Gottes Worte am Ende der Wanderung durch die Wildnis zusammen:

 

"Jehova, unser Gott, ist ein Jehova " (5. Mose 6:1-9)  Dies nun ist das Gebot, die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen, die Jehova, euer Gott, geboten hat, euch zu lehren, damit ihr sie in dem Land tut, in das ihr hinüberzieht, um es in Besitz zu nehmen, 2 damit du Jehova, deinen Gott, fürchtest, um alle seine Satzungen und seine Gebote zu halten, die ich dir gebiete, du und dein Sohn und dein Enkel, alle Tage deines Lebens, und damit sich deine Tage verlängern. 3 Und du sollst hören, o Israel, und darauf achten, [sie] zu tun, damit es dir gutgeht und damit ihr zu sehr vielen werdet, so wie Jehova, der Gott deiner Vorväter, dir hinsichtlich des Landes verheißen hat, das von Milch und Honig fließt.

4 Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist ein Jehova [[(wörtl. „Er veranlasst zu werden“; ein Schöpfer)]]. 5 Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst. 8 Und du sollst sie als ein Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen als Stirnband zwischen deinen Augen dienen; 9 und du sollst sie auf die Türpfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

 

Die Aufgabe Gottes Wort durch die Schrift festzuhalten und die fortgesetzte Belehrung war bereits Aufgabe Adams und wurde in Israel jedem Vater aufgetragen! Ziel war es Generation um Generation zu belehren!

 

Lassen wir uns nicht verwirren, dass andere von ihren eigenen „Teraphim“, die nicht aus jener Linie des „Samens der Frau“ stammen und die von Gottes Gegner inspiriert sein mögen so reden, als wären sie die Worte Gottes! „Jehova, unser Gott ist ein Jehova“, seine Lehren und Gebote dürfen nicht mit Lügen und Gesetzlosigkeit vermischt werden!

 

Paulus warnt vor allem davon, was die Endzeit und das zu erwartende Geschehen betrifft, dass erneut Männer aufsteigen, die sich durch verdrehte Lehren hervortun und viele irreführen werden!

 

(2. Thessalonicher 2:1-2) Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[(die Ankunft; das Wiederkommen)]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas [[der Tag des Herrn (Jesu Wiederkehr)]] hier sei.

 

Zwei Quellen informieren durch Inspiration: Satan, der gefallene Engel und Jesus, „der Engel Gottes“ oder „der Geist Gottes“, Jehovas offizieller Sprecher, der stets die Wahrheit redet! Er gab deutliche Hinweise, dass die Zeichen der Endzeit mit dem Verhalten der gottentfremdeten religiösen und politischen Führer und ihrer Geführten im Zusammenhang stehen! Keinerlei Berechnung im Voraus ist möglich, bis sich die Zeichen so erfüllen, wie sie vorhergesagt sind! Das „vernünftige Denken“ des Christen richtet sich nach Gottes Vorhersagen aus! Solche „Zeichen“ vom System her sollten als Warnung beachtet werden, die unsere Aufmerksamkeit weckt!

 

Kennst du die Hauptereignisse der Endzeit in ihrem logischen Ablauf?
 

Erst der minutiöse Vergleich der unterschiedlichen religiösen Lehren mit Jesu Worten zeigt aber, ob diese mit dem im Einklang sind, was jener vom Himmel her gesandte „Menschensohn“ schon zuvor als himmlisches Wesen, als „der Engel Gottes“ den Menschen erklärt hatte! Wenn wir die Stellung Jesu vor Gott und seine unveränderbare Treue durchschaut haben, zuvor als Engel und dann als Mensch, so verstehen wir Gottes Ratschluss: Ihn, seinen erstgezeugten Sohn allein zum höchsten Wesen, zur höchsten Stellung über Engel und Menschen zu erhöhen, weil er sich dies zuvor unter harter Prüfung verdient hat! Damit ist Gott Vorbild, was Belehrung, beständige Unterweisung, Aufgabenzuteilung, Lob und Zurechtweisung und Gericht von Söhnen anbetrifft: Er, Gott selbst gibt uns seit Beginn das Vorbild mit Jesu und den übrigen Engeln, den „wahren Söhnen Gottes“! (Hi 1:6)

 

(Matthäus 28:18)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.

 

Jesus hat sich diese Macht und neue Stellung nicht selbst genommen, sondern sie wurde ihm von seinem Gott und Vater Jehova her verliehen, weil er sich die Stellung durch vollkommen getreue Unterordnung unter sein „Haupt“ verdient hat! Damit ist Jesus uns ebenso Vorbild! Er hat als Mensch seine geistigen Söhne, die Apostel unterwiesen, ihnen Aufgaben zugewiesen, sie belobigt und getadelt und wo notwendig sie gerichtet! Er selbst gibt Beispiel, was er vom Vater gelernt hat an seine Kinder zu vermitteln! Auch dort verlangte er, dass seine geistigen Söhne seine ganzen Lehren und seine wichtigsten Handlungen aufzeichnen sollten! Dieselbe Schriftlichkeit seit Beginn Adams nun des „Königreichs des Sohnes seiner Liebe“, wie seit Beginn in Eden mit dem „Buch der Geschichte Adams“.

 

1.Mo 6:1-4:  Das widerrechtliches Verlassen ihrer Stellung von Engeln zeigt verheerende Folgen!

Der Bericht von Mose zeigt nun Dinge auf, die vor der Sintflut ihren Höhepunkt an gottlosem Verhalten erreichten, als die „(Engel-)Söhne des wahren Gottes“ sich auf der Seite Satans in der Rebellion gegen Jehova mehrten! Ihnen waren zuvor klare Grenzen gesetzt worden. Sie hatten die Fähigkeit und Macht ihre Geist-Körper in physische Körper von Männern zu verwandeln und selbst die Zeugungsfähigkeit war ihnen damit verliehen. Das brachte auch den Wunsch mit sich, Frauen als attraktiv zu sehen und sie zu begehren. Das bedeutete aber die ihnen von Jehova gesetzten Grenzen zu überschreiten: Mit tragischen Folgen für sie und all diejenigen, die sich in ihre Macht begaben!

 

Die Nephelim nahmen sich Frauen wie sie wollten und zeugten die "Grossen"ts (1.Mose 6:1-4)  Nun geschah es, als die Menschen auf der Oberfläche des Erdbodens zahlreich zu werden anfingen und ihnen Töchter geboren wurden, 2 daß dann die Söhne des [wahren] Gottes die Töchter der Menschen zu beachten begannen [und gewahrten], daß sie gut aussahen; und sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten. 3 Danach sprach Jehova: „Mein Geist [[heb: rúach]] soll nicht auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen.

4 Die Nẹphilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm.

 

Der Ausdruck „mein Geist“ oder „mein rúach“ (heb.) kann auch hier sowohl auf den Begriff „Geist“ als Teil einer Intelligenz, dessen Verständnis oder als „den Geist Jehovas“, seinen erstgeborenen Engel Anwendung finden! Im ersteren Fall bedeutet es Jehovas Aufmerksamkeit „mein Geist“, im zweiten Fall die Verwaltungsaufgabe die Sein Engel Menschen gegenüber wahrzunehmen hat als Unterweiser, Richter und Urteilsvollstrecker!

 

Die Lesart, ob nun „Geist“ oder „Geistperson“ gemeint sei verändert somit den Blickwinkel: „Mein Geist [[heb: rúach]] soll nicht auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]] dem Menschen gegenüber walten, da er ja Fleisch ist. Somit sollen sich seine Tage auf hundertzwanzig Jahre belaufen.

 

Offenbar aber handelt es sich gemäss Kontext hier um eine Anweisung etwas zu verändern, das bisher anders war. Wie der Bericht der ersten Kapitel der Genesis zeigt lag die Lebenslänge des Menschen nach dem Hinauswurf aus dem Paradies bei etwas unter tausend Jahren, also innerhalb „eines Tages“ aus der Sicht Gottes (Ps 90:4). Methusalem (Methusalah) erreicht das höchste Alter aller je lebenden Menschen von 969 Jahren! Das sollte nun durch einen Eingriff während der Sintflut, der damaligen Gerichtszeit an den Überlebenden Söhnen Noahs und deren Kindern ändern! Das Alter sollte sich auf maximal hundertzwanzig Jahre belaufen! Der Alterungsprozess wurde somit beschleunigt durch Vererbung, denn sowohl Noah, wie die zuvor gezeugten Kinder Sem, Ham und Japhet lebten noch wesentlich länger! Der Auftrag bildet somit Teil des göttlichen Gerichts und musste durch eine Intelligenz, „Gottes ruach“, durch den Werkmeister Gottes ausgeführt werden!

 

Funde von den "Grossen"Das Produkt des Ungehorsams der Engel, die sich auf die Seite Satans begeben hatten, der Dämonen, die sich menschliche Frauen nahmen und ein Hybridgeschlecht zeugten, das die Schrift „Nephilim“ nennt deckt sich mit den Aussagen Platons im Bericht über die Inselbewohner von Atlantis, die vor der Sintflut grossen Einfluss und Macht offenbar auch im Mittelmeerraum ausübten!

 

Wie im Bericht Noahs so im Bericht Platons wurde jene vorsintflutliche Zivilisation und deren Stadt „in einer einzigen Nacht“ durch die herabströmenden Sintflutwasser und den steigenden Meeresspiegel zerstört und versank im Meer. Offenbar hat jener Mythus dieselbe Grundlage, welche der Bibelbericht mit Noah uns vermittelt! „Die Nephilim befanden sich in jenen Tagen auf der Erde und auch danach, als die Söhne des [wahren] Gottes weiterhin mit den Töchtern der Menschen Beziehungen hatten und sie ihnen Söhne gebaren; sie waren die Starken, die vor alters waren, die Männer von Ruhm.“ Sowohl der Ruhm, ihre Form des Städtebaus und der Verehrung von Dämonenengeln als ihren Göttern, wie auch die Gewalttätigkeit und die Gottlosigkeit jener Mächtigen und all jener Menschen die ihnen angehörten, sie vergingen in der Sintflut, am Tag der Urteilsvollstreckung!

 

Die Unterweisung der Söhne Hams, über Kusch, die sich nach der Sprachverwirrung in Ägypten ausbreiteten gaben somit den Bericht wieder, was Ham oder Kusch nach der Sintflut in seiner eigenen „Teraphim“ aufgezeichnet haben mag, als „Same der Schlange“ und als Weiterverbreitung vorsintflutlicher Lehren und Ereignisse, die Sem wegen ihrer Gottlosigkeit nicht weiterzugeben trachtete! Zwei unterschiedliche Lehrrichtungen, welche die vorsintflutliche Realitäten aus anderem Blickwinkel betrachteten! Babel war das nachsintflutliche Urzentrum der Lehren und Verehrung derselben Dämonen und ihrer Sprösslinge, die dem Grössenwahn von Städtebau und grossartigen Bauwerken ergeben war!

 

1.Mo 6:5-8:  Gottes Urteil gegen die „erste Welt“ aufgrund ihrer boshaften Schlechtigkeit

Da jene „Nephilim“ bereits „vor alters“ auftauchten, müssen die Beziehungen jener Engelsöhne schon sehr früh begonnen haben, nachdem Adam und Eva „Söhne und Töchter“ gezeugt hatten. Einige jener Töchter Adams und deren Töchter, die nun „den Menschensöhnen geboren wurden“ reagierten offensichtlich auf die Verführung der Dämonen ebenso wie die Eva auf die Worte der Schlange. Jene fleischgewordenen Engel waren in ihren Augen begehrenswert, stark, herrschsüchtig und so gaben sie sich jenen hin oder anderenfalls drohte Vergewaltigung: „… sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten“. Es scheint bis heute, dass viele Frauen sich eher die „Starken“ unter den Männern erwählen als die Guten oder Gerechten, die auf Gott achten!

 

Bis heute sind es oft vor allem Frauen, die dem Mystischen, dem Obskuren und Okkulten zuneigen und stossen leider ebenso oft das Logische, das Wahre von sich zurück. Wahrsagerinnen und Hellseherinnen nehmen offen Kontakt mit der Geisterwelt der Dämonen auf oder sind simple Lügnerinnen, die aus Gewinnsucht ihrer Phantasie freien Lauf lassen! Der ganze Zirkus um Horoskope richtet sich auf den Wunsch die Zukunft vorherzusehen und das Glück zu seinen Gunsten zu beeinflussen oder das Unglück abzuwehren, nicht aber darauf, mit Eigenverantwortung und wahrer Weisheit sein Leben selbst in die Hand zu nehmen.

 

SPIEGEL: Mode-Droge AstrologieDie schweizerisch-französische Astrologin Elisabeth Tessier ist nur eine der herausragenden Frauen dieser Art Zunft, welche die Bibel so sehr verabscheut! Sie ist bis heute Beraterin vieler Prominenter, wie den französischen Präsidenten François Mitterrand und den spanischen König Juan Carlos und hoher Funktionäre in Regierung und Politik, Militär und Wirtschaft. Ihre Kontakte mit der Geisterwelt gibt sie offen zu und deklariert, dass dies „Engel“ (sprich: „Dämonen“) wären, die sie beraten würden. Dies sind allerdings nicht Engel die „zur Frau“ gehören, sondern derselben Gruppe angehören die schon zur Zeit der Sintflut sich der Frauen zu ihren eigensüchtigen Zwecken bedienten: „Samen der Schlange“! Gottes Ansicht aber sollte uns klar vor Augen sein:

 

(5. Mose 18:10-13)  Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt [[(dem Molech geopfert; Kindstötung, heute Abtreibung)]], jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer 11 oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. 12 Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges, und wegen dieser Abscheulichkeiten vertreibt Jehova, dein Gott, sie vor dir. 13 Du solltest dich gegenüber Jehova, deinem Gott, als untadelig erweisen.

 

Der ganze Kult der Katholischen Kirche mit ihrer Heiligenverehrung, wo die Toten angerufen werden steht in direkter Verbindung mit jenen Dämonen, die solches fördern und dazu inspirieren! Der Begriff „Inspiration“ bedeutet ja „Geistgehaucht“, steht im Zusammenhang mit dem „ruach“, mit Geistwesen.

 

Auch da muss es sich wie stets um ein Erziehungsproblem handeln, da, wo Gottesfurch gelehrt wird und da, wo Jehovas Gebote nicht gelehrt werden, solche Weisheit später fehlt! Denn da, wo die wahre „Teraphim“ gelehrt wird zeigt sich am Beispiel Abels, Seths, Henochs und der Familie Noahs, die ein anderes Verhalten zeigten, weil sie ihren Gott und dessen Bestimmungen kannten und entsprechend handelten! Noah kam seiner Pflicht die Familie über alles zu belehren und zu richten offensichtlich nach! Der Fall mit Kanaans Verfehlung nach der Sintflut bestätigt dies genau! Der Gerechte weiss zu unterscheiden, was in Gottes Augen annehmbar ist und was nicht und scheut auch nicht den Fehlbaren zu rügen und nötigenfalls zu verurteilen! Gottes erstes Urteil in Eden gegen Satan, Eva und Adam, dann im Zusammenhang mit Kain und nun gegenüber der „ersten Welt“ sind deutliche Warnsignale auf Kommendes hin:

 

(1.Mose 6:5-8)  Da sah Jehova, daß die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und daß jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war. 6 Und Jehova bedauerte, daß er Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es schmerzte ihn in seinem Herzen. 7 Da sprach Jehova: „Ich werde die Menschen, die ich erschaffen habe, von der Oberfläche des Erdbodens wegwischen, vom Menschen bis zum Haustier, bis zu dem sich regenden Tier und bis zu dem fliegenden Geschöpf der Himmel, denn ich bedauere wirklich, daß ich sie gemacht habe. 8 Noah aber fand Gunst in den Augen Jehovas.

 

Als Vater aller nachsintflutlichen Menschen, als „Haupt“ und Richter hielt Jehova Gericht an denen, die seinem Wort entgegen handelten! Noah aber hatte Gottes Gunst, weil er weiterhin auf ihn hörte und seine Gebote hielt, so wie sie ihm von der Zeugung an in die Gene geschrieben waren! Er blieb der Priester seiner Familie, die er beständig zu Gott hinführte und für deren Fehler er Jehova Opfer darbrachte! Er führte Gottes offenbarten Willen aus!

 

2.3.1.4      1.Mose 6:9-12:  Noah wandelte mit dem wahren Gott und wird zur Rettung erwählt

 

1.Mo 6:9-12:  Die Geschichte Noahs als Fortsetzungsbericht des „Buches Adams“ innerhalb der Teraphim

Der Bericht Mose fährt fort weiter aus der „Teraphim“ mit freien eigenen Worten die Essenz zu zitieren. „Dies ist die Geschichte Noahs.“ Ob diese Aufzeichnung ursprünglich von Noah vorgenommen wurde oder von Sem nur ergänzt oder vollkommen aus dessen Feder stammt, dies müssen wir offen lassen. Sem hatte ja ebenso die ganze Geschichte hautnah miterlebt! In der Auferstehung können wir jene beiden dann direkt befragen. Es gilt uns heute so nahe unverfälschter Wahrheit mittels Logik heranzutasten, dass das Eis von Irrtum, Lüge und Mystik immer mehr zerschmilzt!

Schrifttafeln aus Ur: Teraphim, Erbregister von welchen Göttern

Was gewichtig an Erkenntnissen ist, dass nicht die Sumerer die Schrift erfanden, sondern vielmehr die Fähigkeit des Schreibens und Lesens seit Adam von Eltern an Kinder vermittelt wurde und auch die Sintflut dies nicht zu unterbrechen vermochte. Zumindest nicht bei jenen Familien, die an der Tradition des Noah und Sem festhielten, wo der Vater verantwortlich zeichnete, dass Gottes Gebote an jeden neuen „Samen der Frau“ weiterhin vermittelt werden! Kinder lernten in frühem Alter das Lesen und Schreiben anhand von Abschriften der „Teraphim“, den einzigen Schriften die mit Noah die Sintflut in der Arche überstanden! Es war das Lehrbuch bis hin zu Moses, wo jenes durch den weit umfangreicheren Pentateuch (die fünf Bücher Mose) ersetzt wurden! 

 

(1.Mose 6:9-12)  Dies ist die Geschichte Noahs.

Noah war ein gerechter Mann. Er erwies sich als untadelig unter seinen Zeitgenossen. Noah wandelte mit dem [wahren] Gott. 10 Im Laufe der Zeit wurde Noah der Vater von drei Söhnen, Sem, Ham und Jạphet. 11 Und die Erde wurde verderbt vor den Augen des [wahren] Gottes, und die Erde wurde mit Gewalttat erfüllt. 12 So sah Gott die Erde, und siehe, sie war verderbt, denn alles Fleisch hatte seinen Weg auf der Erde verderbt.

 

Der Wandel „mit dem wahren Gott“ war somit nicht das Erbe aller Nachkommen Adams gewesen! Nur jene begannen darauf zu hören und zu reagieren, die von Kleinkind und Jugend auf daran gewöhnt waren, weil ihnen Gottes Richtlinien die bereits zu jenem frühen Zeitpunkt offenbar schriftlich aufgezeichnet existierten im Elternhaus vermittelt wurden! Das war nicht ein Zufallsprodukt, wo die Eltern sagten, dass die Kinder, wenn sie grösser wären selbst ihre Religion wählen sollten, weil dies ein Experiment ist, das fast in keinem Fall Erfolg hat! Kein weiser Vater würde seinen Kindern empfehlen mit Lesen und Schreiben bis zum Erwachsenenalter zu warten, um dann selbst sich jene Schriftzeichen zu erwählen, die sie sich wünschten! Das wäre vollkommene Sinnlosigkeit!

 

Was dient uns heute zur Rettung beim kommenden Gericht an der zweiten Welt?

Paulus zeigt am Fall des Timotheus die Verantwortung jenes Elternteils, der den Glauben bewahrt. Dessen Vorbild muss durch tätiges Belehren ergänzt werden!

 

(2. Timotheus 3:14-17)  Du aber, bleibe bei den Dingen, die du gelernt hast und zu glauben überzeugt worden bist, da du weißt, von welchen Personen du sie gelernt hast, 15 und da du von frühester Kindheit an die heiligen Schriften [[(das GESETZ und die PROPHETEN)]] gekannt hast, die dich weise zu machen vermögen zur Rettung durch den Glauben in Verbindung mit Christus Jesus [[(und damit verbunden der Taufe und Vermittlung „unverdienter Güte“)]]. 16 Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.

 

Die Bibel rüstet uns aus für jedes gute WerkAusrüstung unserer Kinder für „jedes gute Werk“ hängt von Schriftkenntnis ab! Heute sind es nur noch wenige Eltern, die sich ihrer von Gott her zugeteilten Verantwortung bewusst sind! Wir alle wurden irgendwie in der Illusion erzogen, dass Belehrung Angelegenheit der Schulen und deren Lehrer sei! Damit aber delegieren wir Eigenverantwortlichkeit nur hin zum „Samen er Schlange“, denn, was die Heilige Schrift uns vermittelt werden unsere Kinder dort nie lernen und was ihnen vermittelt wird ist bestimmt verdreht und vollkommen mit Irrtum und Lügen durchwoben, was echte Gottesfurcht anbetrifft! Falsches und blindes Vertrauen mit fatalen langfristigen Folgen!

 

Da nur Noah den eingeengten Weg der Gottergebenheit erwählt hatte waren es auch nur seine drei Söhne und dann deren Frauen, die denselben Weg erwählten und alle Anforderungen Gottes für deren Rettung erfüllten! Das hatte aber schon bald nach der Sintflut eine Abkehr zur Folge, weil zwei der drei Söhne Noahs ihre Aufgabe kaum oder mangelhaft erfüllten! Das sollte uns auf unser eigenes Risiko im Hinblick auf Kindererziehung hinweisen! Es gibt keine Garantie für Erfolg aber jede wirkliche Anstrengung lohnt von frühester Kindheit an!

 

Paulus erinnert den jungen Timotheus an diese gewichtigen Zusammenhänge die mit Frieden und Rettung durch Glauben einhergehen: „ … von frühester Kindheit an die heiligen Schriftenkennen, da nur von dort her wahre Weisheit stammt!

 

Weisheit: Was ist die Differenz zwischen Intelligenz und Weisheit?
 

Was das herrschende System als „Weisheit“ bezeichnet ist in Gottes Augen Torheit, weil es dort an Gottesfurcht fehlt und jene Gottes Gebote durch menschliche Überlieferungen ersetzen und auf Sand bauen!

 

(Sprüche 14:18)  Die Unerfahrenen werden gewiß von Torheit Besitz ergreifen, aber die Klugen werden Erkenntnis als Kopfschmuck tragen.

                                                                         

Paulus schrieb den Christen in Korinth warnend betreffend den Philosophien dieses Systems, deren Bewunderer sich geringschätzig über die Lehren der „Teraphim“, der Schriften Mose und der Propheten und jene Lehren über den Christus äussern:

 

 (1. Korinther 1:18-21)  Denn das Wort über den Marterpfahl [[(Pfahl)]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen, uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen. 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten.

 

Timotheus und seine MutterDie „Weisheit der Welt“ verhindert ja gerade, dass unsere Kinder Gott und dessen Plan mit den Gerechten wirklich kennen lernen, aus der Vergangenheit Lehren für ihr Leben und ihre Zukunft ziehen zu können und Gott als Realität, seine Gebote als zu unserem Schutz und Vorteil und seine Zielsetzung als einzig gangbaren Weg erkennen können!

 

Was die Eltern des Timotheus, seine Mutter und Grossmutter ihn aus den hebräischen Schriften belehrt hatten, dies musste nun durch das Wissen um den Christus ergänzt werden. Die Schriften des „Neuen Bundes“ waren in jenen Tagen erst zu einem kleinen Teil vorhanden und der Brief, den Timotheus eben neu in seiner Hand hielt, er sollte erst später Teil der griechischen Schriften werden, einer Erweiterung der „Teraphim“, welche die Erfüllung vieler dort aufgezeichneter Prophezeiungen zeigt, um uns heute ebenso zu Unterweisen wie jenem jungen treuen Christen! Der Zweck ist derselbe wie zur Zeit Noahs: „Noah wandelte mit dem [wahren] Gott.“ Um mit Gott zu wandeln müssen wir Ihn erst kennen lernen und auf Ihn hören lernen!

 

Dasselbe, was vor der Sintflut war, dies geschieht da, wo Eltern ihren Kindern keinen Glauben mehr vermitteln: Verderbnis und Gewalttat sind erneut die Folge! Das Wissen um Gott und sein Handeln mit früheren Generationen geht verloren. Gottesfurcht geht verloren, sein Wille wird dann missachtet! Das zu verhindern war der Zweck der „Teraphim“, um dieses Wissen um die Gefahr und Existenz Satans und dessen „Samen“ aufrecht zu erhalten. Deren Vermittlung diente dem Frieden innerhalb der Familie und der Gemeinschaft! Daran hat bis heute nichts geändert und der Inhalt der „Teraphim“ den Moses vermittelte und mittels der Unterweisung des „Engels Jehovas“ ergänzte wurden durch Jesu Jünger bis zum Ende des ersten Jahrhunderts zum vollen Mass der Heiligen Schriften erweitert! Die Briefe der Apostel und deren Schriften wurden beständig kopiert und vorgelesen!

 

Was sind die Teraphim?
 

Ununterbrochene Weitergabe des Berichts der Teraphim von Vätern an deren Söhne bis zum Abschluss des Systems

Wer diese Unterweisung seitens Gottes seinen Kindern nicht vermittelt, der unterbricht die Linie der Weitergabe der Information. Diese wurde durch Jesu Kommen als der „verheissene Same“ von dessen geistigen Söhnen, den Aposteln und Jüngern erweitert und bildet nun die „gute Botschaft“ eines baldigen Wechsels, des Abschlusses dieses gewalttätigen, ungerechten Systems und der Neubeginn unter Jesu Herrschaft auf der ganzen Erde. Das kommende erdenweite göttliche Gericht wird wie zur Zeit Noahs ankündigt! Wir müssen heute weiterhin denselben Auftrag erfüllen, der  seit  Eden in der Familie seinen Anfang hat: Die Belehrung unserer Kinder, um sie zu Jüngern unseres Christus und damit Gottes zu machen. Darum sind wortgetreue neuere Bibelübersetzungen aufgrund verlässlicher ältester Manuskripte von hohem Vorteil, weil viele der früheren (willentlichen?) Übersetzungsfehler eliminiert wurden.

 

Manusskripte  (Matthäus 28:18-20)  Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

So wie „der Engel Jehovas“ schon im Garten Eden bei Adam unsichtbar war, solange er Gottes Gebote hielt, so verbleibt derselbe himmlische Geist mit uns, wenn wir Jesu Gebote erfüllen. Er sitzt an Gottes rechter Seite und erwartet seinen Tag des erneuten Handelns. Jesus verbleibt mit uns, vorausgesetzt, dass wir das halten, was er uns geboten hat: “… ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge! Dies ist aber an eine Bedingung geknüpft:  In seiner Liebe zu verbleiben! Wie ein Vater jene Kinder liebt, die wirklich auf ihn hören und entsprechend handeln, so bleibt es bei uns im Falle Jesu, als  unserem geistigen Vater, dem, der unser geistiges Wiedergeboren sein verursacht hat!

 

(Johannes 15:10)  Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

 

So wie die Sintflut das Ende jenes verderbten Systems war, so wird es Harmagedon sein, das über unsere Generation das göttliche Gerichtsurteil bringt!

 

(Lukas 17:26-27)  Und geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen [[(der Wiederkehr)]] des Menschensohnes sein: 27 sie aßen, sie tranken, Männer heirateten, Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging und die Sintflut kam und sie alle vernichtete.

 

Jesus selbst verbindet die zwei Ereignisse, Sintflut und seine Wiederkehr hin  zum Endgericht und zeigt, dass sie denselben Hintergrund aufweisen: Vernichtung der gottlos Handelnden und Errettung all jener, die ihren Glauben mit Werken der Gottergebenheit verbinden, weil sie auf jedes der Worte Jesu und damit Gottes geachtet haben!

 

2.3.1.5      1.Mose 6:13-22:  Urteil Gottes über die „damalige Welt“

 

Die „damalige Welt durch Wasser vernichtet“ und die „Welt die jetzt ist“ für das „Feuer“ aufgespart: Beides wird durch Petrus in Vergleich gebracht

Petrus verbindet in seinem 2.Brief ebenso wie Jesus die Welt vor der Sintflut zum Begriff „damalige Welt“ im Gegensatz zur „Welt die jetzt ist“ und zum Unterschied der „kommenden Erde“, wodurch sich drei Welt-Zeitalter ergeben. Jedes Zeitalter wird durch ein Weltgericht vom nächsten getrennt! Petrus fordert unser „klares Denkvermögen“ heraus, dass wir die „früheren Dinge“ mit den „Dingen die sind“ und mit dem, was Gott uns über die kommende Zukunft sagt im Geist zum „Gesamtbild“ verbinden, das uns zum Handeln führt!

 

(2. Petrus 3:1-7)  Geliebte, dies ist nun der zweite Brief, den ich euch schreibe, in welchem ich, wie in meinem ersten, durch Erinnerung euer klares Denkvermögen aufwecke, damit ihr der zuvor von den heiligen Propheten geredeten Worte und des durch eure Apostel [mitgeteilten] Gebotes des Herrn und Retters gedenkt. 3 Denn dies wißt zuerst, daß in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 4 und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart [[(Wiederkunft)]]? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“

5 Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; 6 und durch diese [Dinge] [[(die herbströmenden Sintflutregen zufolge Verurteilung jener letzten Generation)]] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde. 7 Aber durch dasselbe [[(prophetische)]] Wort sind die Himmel und die Erde, die jetzt sind, aufgespart für das Feuer und sind aufbehalten für den Tag des Gerichts und der Vernichtung der gottlosen Menschen.

 

Spötter bezweifeln das komnde Gericht wie schon zur Zeit NoahsEs muss vor der Sintflut unter den gottlos Handelnden viele Spötter gegeben haben, welche über die Tätigkeit Noahs beim Bau der Arche gelacht haben mögen. Ebenso so sind in unseren „letzten Tagen“ der Spötter viele geworden, die all jene auslachen, die sich um ein genaues Verständnis der Zusammenhänge erneut bemühen und die Worte Gottes ernst nehmen und entsprechend handeln! Die Vernichtung durch „Feuer“ kann nicht den Planeten Erde als Gesamtes betreffen, wie Evangelikale oft behaupten, sondern ein „Feuer“, das Leben von Verurteilten individuell auslöscht!

 

Alle, welche sich durch die Evolutionstheorie in den Bann ziehen liessen verachten viele der Aussagen der Bibel als einen Mythos und weigern sich darum sich damit zu befassen, um nach exaktem Studium ein eigenes Urteil fällen zu können. Dadurch aber fehlen ihnen gewichtige Teile an Erkenntnis, um gewisse Ereignisse im Ablauf der Entstehungsgeschichte der Erde korrekt zu verstehen, weil sie diesen Aussagen der Schrift keinen Glauben schenken, sondern eher verdrehten, phantasievollen und millionenfach verbreiteten Geschichten Gehör schenken.

 

Ihre Götter sind Darwin und all jene die ebenso Gottes Wort widerredenden wie sie selbst, Irrlehrer, welche eine anderslautende Theorie erstellten, die den Bericht im 1.Buch Mose in Frage stellen und gar lächelnd als Erfindung einiger Priester abtun! Petrus erklärt den Grund: „Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde.

 

Dies ist auf den ersten Blick ein unwichtiger Satz. Wer ihn aber in die Tiefe zu verstehen sucht erkennt, dass gewichtige Erkenntnisse des Petrus damit in Verbindung stehen die über das hinausgeht, was Menschen zurzeit als er geschrieben wurde durch Forschen erkennen konnten!

 

Die Kontinente stehen kompakt aus dem Meer heraus, obwohl die Sintflut sie weitestgehend überflutet hatteDass ein Gott existiert und aktiv in das Geschehen der Menschheit eingreift, dass die Sintflut gar einem göttlichen Gerichtsakt entspricht, dies ist mit der Theorie Darwins nicht zu verbinden! Entweder Schöpfung oder Evolution! Entweder Kontinente die fest aus dem Wasser herausragen und bei der Sintflut für einige Zeit überflutet wurden, um dann neu aus dem Wasser heraufgeschoben zu werden. Dies geschah und geschieht heute zufolge der Eisschmelze im Ausgleich von Druckverhältnissen, die auf das darunter flüssige Magma sich auswirkten. Oder aber stimmt die heutige Theorie die dem widerspricht, von Meeres-Platten, die sich unter die Kontinentalsockel schieben?

 

Bei zwei sich widersprechenden Aussagen können nicht beide der Wahrheit entsprechen! Ein Irrtum oder eine Lüge, auch wenn sie allgemein als Wahrheit anerkannt ist bleibt trotzdem Irrtum oder Lüge!

 

Wir halten uns an die Worte des Petrus, der unter Inspiration schrieb und Dinge beschreibt, die sein Auge nicht gesehen haben kann, die aber mit dem im Einklang sind, was moderne Meeresboden-Kartographie aufzeigt: Nahezu senkrechte Wände an den Rändern der Kontinentalschollen, die bis hinunter zum Meeresboden und weit darunter reichen, welche die Schnittstellen zwischen Festlandsockel und Meeresboden exakt definieren! Nirgends ist ein Unterschieben erkenntlich, das eine vollkommen andere geometrische Figur hinterlassen würde! Auf Gott zu hören in scheinbar unwichtigen Dingen trägt langfristig positive Früchte!

 

Sintflut und Versinken von Atlantis durch den Carolina-Meteoreinschlag?
 

1.Mo 6:13-16:  Auftrag an Noah zur Errichtung der Arche, des Instrumentes das der Rettung diente

Moses fährt fort aus dem „Buch Adams“ und aus der „Teraphim“, den späteren Ergänzungen seitens des „Samens der Frau“ zu zitieren, der jedes der Aussprüche Jehovas für Gerechte die auf Ihn zu hören bereit sind gewissenhaft aufzeichnete:

 

Noahs Auftrag zur Rettung eine Arche zu bauen(1.Mose 6:13-16)  Danach sprach Gott zu Noah: „Das Ende allen Fleisches ist vor mich gekommen, weil die Erde voller Gewalttat ist durch sie; und hier verderbe ich sie samt der Erde. 14 Mache dir eine Arche aus dem Holz eines harzigen Baumes. Du wirst Abteile in der Arche machen, und du sollst sie innen und außen mit Teer bedecken. 15 Und auf diese Weise wirst du sie machen: dreihundert Ellen die Länge der Arche, fünfzig Ellen ihre Breite und dreißig Ellen ihre Höhe. 16 Du wirst der Arche eine zóhar [Dach oder Fenster] machen, und du wirst sie nach oben hin bis zum Maß von einer Elle vollenden, und den Eingang der Arche wirst du an ihrer Seite anbringen; du wirst sie mit einem unteren, einem zweiten und einem dritten [Stockwerk] machen.

 

Gottes Wortführer und Werkmeister gibt nun dem gerechten Noah klare und eindeutige Anweisungen betreffend den Bau der Arche. Eine alte Elle mochte mit 44.5 bis 61 Zentimeter gerechnet werden. Dies ergibt ganz unterschiedliche Raummasse! Im Falle der Ladefläche bedeutet es fast ein Verdoppelung!

 

Der Vergleich mit der Titanic zeigt, wie gross jene Arche gewesen sein muss. Bei vorsichtiger Berechnung in der Form eines Kastens hatte die Arche dasselbe Volumen wie jenes stolze Schiff, die Titanic! Dies wohlverstanden bei Verwendung der „neuen Elle“. Bei einer „alten Elle“ würde das Volumen nahe dem der Queen Mary 2 kommen. Der Bau jenes grossen Schiffes dauerte bloss zwei Jahre mit modernster Technik und tausenden von Arbeitern! Noah mit sieben Helfern mag es Jahrzehnte gekostet haben!

 

 

 Arche Noah

Mass in Ellen

Bei neuer Elle zu 44.5 cm

Bei alter Elle zu 61 cm

Vergleich

Titanic

Vergleich mit Queen Mary 2

Länge

          300 E

         134 m

          183 m

269 m

345 m

Breite

             50 E

           22 m

            31 m

28 m

41 m

Höhe

             30 E

           13 m

            18 m

54 m

?

Volumen

450'000 E3

  39'655 m3

102'141 m3

39.380 m3

?(148.500 BRZ)

Fläche pro Stockwerk

2‘948 m2

5‘673 m2

 

 

Fläche Total

8‘844 m2

17‘019 m2

 

 

 

Grössenvergleiche zur ArcheWahrscheinlich war die Arche eher in Form eines rechteckigen Kastens, denn eine Stromlinienform war nicht notwendig, da das Gefährt ja nicht manövriert werden musste, sondern nur den Zweck erfüllen musste Menschen und Tiere auf der Wasseroberfläche zu tragen!

 

Die Queen Mary 2 am Kreuzfahrtterminal des Hamburger HafensDazu musste es wasserdicht sein und genügend Volumen und Ladefläche besitzen, um die Menge an Tieren und Nahrung für ein Jahr aufzunehmen! Durch Vermehrung an Bord würde die Menge an Tieren zwar zunehmen, aber auch die Menge an Nahrungsmitteln sich jeden Monat vermindern. Regenwasser war während der ersten 40 Tage mehr als genug vorhanden, um die Tiere und Menschen zu versorgen. Danach war dies von normaler Bewölkung und Regenfall abhängig.

 

Solches widerspricht dem Schulwissen, das unsere Kinder  an der Primarschule zu lernen gezwungen werden: Dort wird die Geschichte Noahs als eine Anekdote gehandelt, das Thema Schöpfergott wird nicht im Schulplan erörtert. Dass die Menschen vom Affen abstammen und sich zu Beginn mit Grunzlauten verständigten und die Sumerer die erste Kultur gewesen wäre, die der Schrift kundig gewesen sei gilt bei Lehrern von Grund- bis Hochschule als feststehende Tatsache.

 

Das Bauwerk, das Noah aufgetragen wurde war ein wahrhaft pharaonisches Werk an Grösse und Ingenieurkunst! Die Anweisungen zeigen Kenntnis der Schifffahrt, der Navigation, der Kräfteverhältnisse zwischen Wasserverdrängung und stabiler Konstruktion!

 

Was war der wahre Auslöser der Sintflut und worin liegt Gottes Eingreifen?

Bedenken wir, dass die Sintflut durch ein ausserordentliches Ereignis in Gang gesetzt wurde! Die Wissenschaft heute verneint nicht generell die Sintflut noch deren verheerende Auswirkungen. Normalerweise bemüht man sich sie lokal zu begrenzen auf das Zweistromland im heutigen Irak. Sie verneint aber fast durchgehend den Zusammenhang zwischen einem göttlichen Gericht, wenigen Auserlesenen, welche die Sintflut überlebten und aufgrund einer vorhergehenden Warnung exakte Anweisungen befolgten! Die „Weisen dieses Systems“ weisen zurück, dass die gesamte Erde überflutet wurde, da sie „nicht zur Kenntnis nehmen“ wollen, dass „die Wasser droben“ existierten und nur diese die Meere zu produzieren vermochten.

 

Sie erkennen nicht dass die Meere und jeder See und Tümpel aber einmal „droben“ in Wolken waren, bevor sie als Regen niederfielen! Die erste Sintflut stand noch in Verbindung zur Zeit des Urkontinents Pangäa und dessen Aufsplitterung. Ein glühend heisser Planet konnte ursprünglich gar kein flüssiges Wasser behalten, das doch unmittelbar erneut verdampfte! Die Bildung der Meeresböden geht auf die erste Sintflut zurück, was vor vielen Millionen von Jahren stattfand. Es existierte bis zur zweiten Sintflut der Tage Noahs offenbar eine weit höhere und sehr dichte, erdenweit geschlossene Wolkenschicht, die das zusätzliche Volumen von einem Kilometer Wasserhöhe der Meere enthalten haben musste.

 

Dieses in nur 40 Tagen ununterbrochene Regnen hatte Überschwemmung zur Folge in nie gekanntem Ausmass! Die Wasser bedeckten bald schon die gesamten Niederungen der Flachgebiete der gesamten Erdoberfläche. So sah es Noah aus der Arche und so lautet sein Augenzeugenbericht! Alte Gebirgszüge die ausserhalb seines Blickfeldes lagen mögen aus dem Wasser geragt haben. Der ungeheure Druck der von den Kontinenten ablaufenden  Wassermassen in die Meere hob die Kontinente entsprechend hoch und neue Gebirgszüge und Supervulkane mögen innert kürzester Frist entstanden sein!    

 

Das Vorherwissen des kommenden Meteoreinschlags und dessen Folgen waren nur ausserirdischen Beobachtern möglich!Genau hier aber liegt der springende Punkt: Prüfen der vorhandenen Aussagen mittels der Logik und überprüfbaren Tatsachen! Wenn es wirklich ein Meteor war, der den Kataklysmus der Sintflut auslöste, dann musste exaktes Vorherwissen dieses Ereignisses und der Folgen davon Jahrzehnte zuvor existiert haben!

 

Die heutige Astronomie mit all ihren Hilfsmitteln wie den riesigen Teleskopen, dem Satelliten Hubble und anderer weit leistungsfähigeren, unzählbaren exakten Instrumenten und Bemessungsmethoden kann ein solches Herannahen eines Asteroiden wie jenem, der die Tausende von Kratern in Nord-Carolina verursachte und der voraussichtlich einen Durchmesser von etwas über 20 Kilometern hatte erst etwa zwei bis höchstens vier Jahre im Voraus ansagen, dabei noch vorausgesetzt den Zufall der Entdeckung! Auch da ist somit noch von Glück die Rede, bei Tausenden von Beobachtern die jede Nacht den Himmel nach solchen Elementen absuchen! Oft sind es nicht einmal die Wissenschaftler, die solche Objekte erkennen, sondern Hobby-Astronomen die eine Anomalie entdecken und sie weiter verfolgen!

 

Barringer-Meteor-Krater von Arizona   Der riesige Barringer-Meteorkrater von Arizona könnte durch einen Begleiter des Planetoiden  verursacht worden sein. Etwa die Hälfte der 3000 Krater um Charleston soll grösser als 400 m sein, etwa 100 zwischen 1500-2000 m, der durchschnittliche Meteoritenbruchteil liegt bei etwa 500 m Durchmesser! Etwa 7000 Krater werden auf dem Meeresboden geschätzt! Gesamthaft wird die Masse aller Meteorteile auf etwa 500 Raumkubikkilometer berechnet, mit etwa 1 Billion Tonne Gewicht des Steinmantels und etwa 2 Billionen Tonnen des Nikelkerns, bei einer Grösse vom 600 bis 700 Raumkubik-Km! Ein Meteor von 22 km Durchmesser.

 

Der Barringer-Krater in Mexiko hat einen Durchmesser von 1,2 Kilometern, war also im Vergleich zum Ereignis in Nord-Carolina ein unbedeutendes Schauspiel. Wikipedia sagt dazu:

 

   Der einschlagende Meteorit hatte einen Durchmesser von 50 Metern, wog 300.000 Tonnen und bestand im Wesentlichen aus Eisen. Er schlug mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 15–30 km/sec (~ 55.000–110.000 km/h) ein. Der Einschlag verursachte eine Explosion, die dreimal so stark wie das Tunguska-Ereignis war. Der direkte Aufprall überstieg die Druckfestigkeit des Gesteins und löste eine Druckwelle aus, die radial vom Einschlagpunkt fortlief. Seitlich wurde eine Aufwärtsbewegung ausgelöst. Dabei wurden ungefähr 175 Millionen Tonnen Gestein weggeschleudert, darunter auch 30 Meter große Kalksteinblöcke. Am Einschlagpunkt wurde das Material aufgeschmolzen und verdampft, so dass neue Mineralien gebildet wurden, unter anderem Diamanten und Lonsdaleiten. Der Einschlag löste ein Erdbeben aus, dessen Stärke auf 5,5 nach der Momenten-Magnituden-Skala geschätzt wird.

 

   In einem Umkreis von vier Kilometern [[???]] wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf 10 Kilometer aus, die Schockwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km. Außerhalb erreichte sie noch Hurrikanstärke bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern. Trotz dieser gewaltigen Zerstörungen hatte der Einschlag keine globalen Auswirkungen und die Region wurde von der lokalen Flora und Fauna bereits innerhalb eines Jahrhunderts neu besiedelt.

 

Bedenken wir nun, dass beim Carolina-Meteoreinschlag rund zehntausend vergleichbarer Krater entstanden, wahrlich genügend gross, um kataklastische Veränderungen in Sekundenbruchteilen auszulösen, die bestimmt erdenweite Folgen hatten! Die Kontinente mögen sich schon allein durch das riesengrosse Erdbeben von den Meeresschollen gelöst haben und so den folgenden Prozess beim Ausregnen der Wolken und dem Hochsteigen innerhalb der Magma-Massen gegenüber dem sich absenkenden Meeresboden erleichtert haben!

 

Bedenken wir nun weiter, dass die dichte Wolkenschicht eine Betrachtung des nächtlichen vorsintflutlichen Sternenhimmels verunmöglichte! Nur ein Beobachter im Weltraum draussen konnte das herannahende Unglück sehen! Unsere Astronomen geben jedem Stern einen Namen oder zumindest eine Nummer und so tun sie es auch mit jedem einzeln identifizierbaren Asteroiden! Wie viel höher doch ist die Kenntnis Jehovas Seiner Schöpfung! Der Psalmist erwähnt dieses Detail:

 

(Psalm 147:4)  Er zählt die Zahl der Sterne; Sie alle ruft er mit [ihrem] Namen.

 

C-14 Radiokarbon-Messmethode: Pinguine wurden mit 8000 Jahren Alter gemessen! Wenn wir alle sinnvollen Daten, welche uns die Wissenschaft zum Thema Sintflut liefert mit dem Bibelbericht in Verbindung bringen, dann erkennen wir einen ausserordentlich hohen Grad an Übereinstimmung: Die Auswirkungen müssen die grösste Katastrophe der Menschheitsgeschichte dargestellt haben.

 

Dass gewisse Abweichungen, wie in der Datierung existieren darf uns dabei nicht verunsichern! Mündliche Überlieferungen von Generation zu Generation änderten sich, ebenso wie sich wissenschaftliche Lehrbücher von Generation zu Generation verändern, nur die Heilige Schrift aber blieb mit ihren Aussagen unverändert. Die C14-Karbon Messmethode hat sich erwiesenermassen als höchst fraglich gezeigt! Bei lebenden Pinguinen wurde z.B. ein Alter von 8000 Jahren gemessen: Bestimmt nicht allzu überzeugend!

 

Das Alter der Erde wurde noch vor wenigen Jahrzehnten auf 13 bis 18 Milliarden Jahre geschätzt. Heute rechnen Wissenschaftler mit bloss 4,6 Milliarden Jahren! Einige Theologen meinen, dass jeder Schöpfungstag tausend Jahre gedauert haben muss und versteifen sich auch noch darauf. Solche Hypothesen werden sich weiter verändern!

 

Die Interpretation solcher Daten passte sich oft dem jeweils vorherrschen Zeitgeist an oder hält sich stur an dogmatische Vorgaben gewisser früherer führender Köpfe der Glaubensrichtung. Wir aber wollen mit Verstand die Zusammenhänge herausfinden, Gottes Logik erforschen und nutzbringende Lehren daraus ziehen!

 

1.Mo 6:17-22:  2369 v.u.Z.:  Ankündigung von Gottes Bund mit Noah und dessen Söhnen: Noah gehorchte „in allem“; Gottes Regenbogen-Bund angekündigt

Ein solches Ereignis wie die Sintflut wird sich in das Erinnerungsvermögen der Überlebenden eingraviert haben! Unsere Grosseltern berichten noch heute ihren Enkeln und Urenkeln, was sie im ersten Weltkrieg erleben mussten. Die Geschichtsbücher sind voller Daten über jenes Ereignis! Wie viel mehr zeigen Dutzende von Sintflutberichten unterschiedlichster Nationen, Völker und Stämme der ganzen Welt, dass es sich um ein reales Vorkommnis handelt und der Bericht der Überlebenden sich erst nach der Sintflut auf die übrigen Kontinente und Inseln verteilt haben kann. Eine Überprüfung jener Berichte zeigt eine Übereinstimmung in nahezu allen ihren Hautpunkten! 

Vernichtung durch Wasser

 

 

Von Gott verursacht

 

 

 

 

 

Warnung erteilt

 

 

 

 

 

 

Menschen verschont

 

 

 

 

 

Tiere verschont

 

 

 

 

 

 

Bewahrt in einem Boot

 

 

 

 

 

 

Australien

Kurnai

 

 

 

 

 

 

Babylon

Erzählungen des Berossos

 

 

 

 

 

 

Babylon

Gilgamesch-Epos

 

 

 

 

 

 

Bolivien

Chiriguano

 

 

 

 

 

 

Borneo

See-Dajak

 

 

 

 

 

 

Myanmar

Singhpo

 

 

 

 

 

 

Kanada

Cree-Indianer

 

 

 

 

 

 

Kanada

Montagnais

 

 

 

 

 

 

China

Lolo

 

 

 

 

 

 

Kuba

Ureinwohner

 

 

 

 

 

 

Ostafrika

Massai

 

 

 

 

 

 

Ägypten

Totenbuch der Ägypter

 

 

 

 

 

 

Fidschi

Walavu-levu-Überlieferung

 

 

 

 

 

 

Franz.Polinesien

Raiatea

 

 

 

 

 

 

Griechenland

Lukians Erzählung

 

 

 

 

 

 

Guayana

Makuschi

 

 

 

 

 

 

Island

Edda

 

 

 

 

 

 

Indien

Andamanen

 

 

 

 

 

 

Indien

Bhil

 

 

 

 

 

 

Indien

Kamar

 

 

 

 

 

 

Iran

Zend-Awesta

 

 

 

 

 

 

Italien

Ovids Dichtung

 

 

 

 

 

 

Malakkahalbinsel

Jakun

 

 

 

 

 

 

Mexiko

Kodex Chimalpopoca

 

 

 

 

 

 

Mexiko

Huichol

 

 

 

 

 

 

Neuseeland

Maori

 

 

 

 

 

 

Peru

Huarochirí-Indianer

 

 

 

 

 

 

Russland

Vogul

 

 

 

 

 

 

USA (Alaska)

Koluschen

 

 

 

 

 

 

USA (Alaska)

Tlingit

 

 

 

 

 

 

USA (Arizona)

Papago

 

 

 

 

 

 

USA (Hawaii)

Nu-uLegende

 

 

 

 

 

 

Vanuatu

Melanesier

 

 

 

 

 

 

Vietnam

Bahnar

 

 

 

 

 

 

Wales

Dwyfan/Dwyfach-Legende

 

Ein in das menschliche Gedächtnis eingeprägte Ereignis, das sich nach der Sintflut zu allen Völkern hin verteilt haben muss durch Erzählungen und schriftliche Berichte, ausgeschmückt und durch Weglassungen verändert, welche trotzdem die Grundelemente die nur ein Augenzeuge kannte weitervermittelt haben!

 

Gottes Bericht durch Moses in der Genesis fährt fort die exakten Anweisungen jener höheren Autorität an Noah zu erläutern und den Glauben Noahs in jene Informationsquelle zu dokumentieren:

 

(1.Mose 6:17-22)  Und ich, siehe, ich bringe die Sintflut der Wasser über die Erde, um alles Fleisch, in dem die Lebenskraft wirksam ist, unter den Himmeln zu verderben. Alles, was sich auf der Erde befindet, wird verscheiden. 18 Und ich will meinen Bund mit dir errichten; und du sollst in die Arche hineingehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir. 19 Und von jedem lebenden Geschöpf einer jeden Art Fleisch wirst du je zwei in die Arche bringen, um sie mit dir am Leben zu erhalten. Ein männliches und ein weibliches werden es sein. 20 Von den fliegenden Geschöpfen nach ihren Arten und von den Haustieren nach ihren Arten, von allen sich regenden Tieren des Erdbodens nach ihren Arten, je zwei werden dort hineingehen zu dir, damit sie am Leben erhalten werden. 21 Und du, nimm dir allerlei Speise, die gegessen wird; und du sollst sie bei dir sammeln, und sie soll dir und ihnen zur Nahrung dienen.“

22 Und Noah ging daran, gemäß allem zu tun, was Gott ihm geboten hatte. Geradeso tat er.

 

Gemäss der Chronologie von Jehovas Zeugen, die jedes Ereignis auf der Zeitachse einem Datum zuweisen, das zumindest ein Annäherungswert darstellt und innerhalb des logischen geschichtlichen Ablaufs doch recht gut den Überblick gewährt, war dieses Ereignis im Jahre 2370 bis 2369 vor unserer Zeitrechnung! Ob wenige, dutzende, hundert oder mehrere hundert Jahre zuvor oder später ist nicht das Thema unserer Abhandlung! Eine vollkommen getreue geschichtliche Rekonstruktion ist erst im Millennium möglich, da heutige Informationslücken dies verhindern, weltliche Geschichtsschreibung ungenau ist und selbst Messmethoden die wir heute als zuverlässig erachten sich immer erneut als fehlerhaft erweisen!

 

Verhältnis der Tier und Pflanzenarten: Täglich gehen 130 Arten verlorenWas aber ist mit den Tierarten gemeint? Sind es bei den Hunden die Dutzende von verschiedenen Arten die wir heute kennen oder ist es pro Spezi, die sich untereinander vermehren können je ein männliches und ein weibliches Tier? Natürlich hätte die Arche nie ausgereicht, wenn die Frage so beantwortet wird wie die erste Wahlmöglichkeit lautet! Gott erschuf jede Spezi und deren innere Artenvielfalt ist bereits innerhalb der Gene festgelegt! Da Gott durch seinen Werkmeister zu Beginn Adam jede Tierart gebracht hatte, damit er ihr Namen gebe, so muss Noah irgendwelche Kenntnis dieser Dinge gehabt haben. Dass aber einige Arten während der Sintflut ausstarben, so wie heute durch den Menschen und sein Eingreifen in die Natur Arten aussterben ist anzunehmen. Da gibt Gottes Versprechen an Johannes in der Offenbarung auf die nahe Zukunft gerichtet uns erneut Hoffnung:

 

(Offenbarung 21:5-6)  Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, der Anfang und das Ende.

 

Noahs Söhne konnten nicht nach Australien reisen, um dort Kängurus und Koalas oder in China Pandas zu suchen, die es heute nur noch dort gibt, um sie zu retten. Trotzdem überlebten Kängurus, Koalas und Pandas offenbar. Wir können somit nicht jede Frage die auftaucht mit letzter Sicherheit „logisch“ beantworten. Trotzdem ist es an uns den Glauben in die Verlässlichkeit der Aussagen zu stärken, indem wir das prüfen, was uns an Fakten zugänglich ist! Die biblische Enzyklopädie EINSICHTEN IN DIE HEILIE SCHRIFT erklärt zum The der Arten: [1]

 

Aufteilung der Tierarten der Erde   Daher sind einige Forscher der Meinung, daß nur 43 Säugetier-„Arten“, 74 Vogel-„Arten“ und 10 Reptilien „Arten“ mit in die Arche genommen werden mußten, damit die verschiedenen heute bekannten Arten hervorgebracht werden konnten.

 

   Nach anderen, etwas großzügigeren Schätzungen hätten 72 „Arten“ von Vierfüßern und nicht ganz 200 Vogel-„Arten“ genügt. Ein Beweis dafür, daß die große Vielfalt in der heute bekannten Tierwelt nach der Flut durch Kreuzungen innerhalb dieser wenigen „Arten“ hervorgehen konnte, ist die unendliche Vielfalt innerhalb der „Art“ Mensch. Abgesehen von der Verschiedenartigkeit der Haar-, Augen- und Hautfarbe, gibt es kleine, große, dicke und dünne Menschen, und alle stammen von der Familie Noahs ab.

 

Um alle Arten, die trotz der Überschwemmung der Erde zu überleben vermochten, darum brauchte Noah sich nicht zu kümmern! Die Kontinente waren  etwa ein halbes Jahr überschwemmt, bis über die Wasseroberfläche angehoben wurden. Sämtliche Formen, wie alle Meerestiere, die meisten Pflanzensamen usw. überstanden jene Zeit unter Wasser. Noahs Augenzeugenbericht umfasst das, was er sehen konnte! Ob in Australien, Nord- oder Südamerika gewisse Tierarten auf erhöhte Gebiete zurückzogen, die oberhalb der höchsten Wassergrenze lagen zeigt der Bibelbericht nicht!

 

Es ist nicht an uns den Augenzeugenbericht Noahs anzuzweifeln, sondern Gott den Kredit zu gewähren, den Paulus im Brief an Titus schrieb: „Paulus, ein Sklave Gottes und ein Apostel Jesu Christi gemäß dem Glauben der Auserwählten Gottes und der genauen Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottergebenheit entspricht, aufgrund einer Hoffnung auf das ewige Leben, das Gott, der nicht lügen kann, vor langwährenden Zeiten verheißen hat, …“ (Tit 1:1, 2)

 

Es scheint gar, dass durch die Sintflut Gott ein Exempel setzen wollte, dass der Mensch für das Überleben der Arten Verantwortung hat! Das kommt in einem Satz der Offenbarung zum Ausdruck, wo Jehova ankündigt „… die zu verderben, die die Erde verderben.“

 

Bedenken wir, dass einige Zoos auf der Erde sich darum bemühen von jeder „Art“ den Zuschauern zumindest ein Paar zu zeigen. Dazu haben sie einen limitierten Platz. Die Aussage kann daher als realistisch eingeschätzt werden: „Und Noah ging daran, gemäß allem zu tun, was Gott ihm geboten hatte. Geradeso tat er.“ Es wurde von ihm nichts Unmögliches verlangt! Was darüber hinausging war Gottes Hand vorbehalten!

 

Petrus verbindet das Gericht an der „ersten Welt“ erneut mit dem kommenden Gerichtstag und zeigt das einzige Mittel der Rettung

Petrus nimmt in seinem 2.Brief im folgenden Abschnitt weiter Bezug auf die Tage Noahs und verbindet sie erneut mit dem kommenden Gerichtstag Gottes an diesem System. Wiederum erfolgte die Warnung im Voraus, diesmal sind es fast zweitausend Jahre. Da bereits Henoch das erste Ereignis etwa 500 Jahre zuvor ankündigte gab es ausreichend Zeit, dass die Information bis zum letzten Winkel der Erde gelangen konnte! Seit Jesu Tagen gibt es deutliche Anweisungen mittels der Guten Botschaft und der Gerichtsankündigung an jeden der wirklich ein Hörer ist. Ob Tod oder Gerichtstag, wer weiss wirklich, was zuerst kommt?

 

(2. Petrus 3:8-10)  Indes möge diese eine Tatsache eurer Kenntnis nicht entgehen, Geliebte, daß ein Tag bei Jehova wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. 9 Jehova ist hinsichtlich seiner Verheißung nicht langsam, wie [es] einige [für] Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit euch, weil er nicht will, daß irgend jemand vernichtet werde, sondern will, daß alle zur Reue gelangen. 10 Doch Jehovas Tag wird kommen wie ein Dieb, an welchem [Tag] die Himmel mit zischendem Geräusch vergehen werden, die Elemente aber werden vor Gluthitze aufgelöst, und die Erde und die Werke auf ihr werden aufgedeckt werden.

 

Harmagedon, die grösste Schlacht aller ZeitenWie vor der Sintflut ist Einsicht über schlechte Werke und Reue, verbunden mit Werken der Reue notwendig, um Gottes Anerkennung zu erlangen! Aber Gottes Tag der Rache wird für die meisten Menschen überraschend kommen, da sie wie damals vor der Sintflut nicht auf die gute Botschaft einer Rettung und auch nicht auf die Gerichtsbotschaft kommender Vernichtung reagiert haben werden! Petrus fährt jedoch fort uns zu erklären, was zu tun ist:

 

(2. Petrus 3:14-16)  Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Bereits im ersten Jahrhundert waren einige der Christen zu voreilig und erwarteten die angekündigten Ereignisse noch zu ihrer Lebenszeit! Diese Naherwartung hielt sie jedoch beständig aufrecht und aktiv und verhinderte, dass sie träge wurden und schläfrig! Genau dasselbe gilt heute! Weder Petrus noch Paulus schoben die Erwartung in ferne Zukunft! Nicht ein Fehler in der Zuordnung des Endzeitgeschehens zu einem gewissen Zeitpunkt ist das herausragende Vergehen, sondern vielmehr das Verdrehen der Aussagen der Schrift, indem Textstellen isoliert vom Kontext gelöst und von den übrigen Aussagen der Schrift zum selben Thema völlig entfremdet Anwendung finden! Wenn wir ein künftiges Ereignis das es zu erwarten gilt in die Ferne hinausrücken, daher keinen notwendige Handlungsspielraum erkennen können oder wollen oder gar das Gegenteil, wenn wir das künftige Ereignis in der Vergangenheit anordnen stehlen wir den Beweggrund zu Veränderungen Hand anzulegen!

 

Da Paulus von den Lesern seiner Briefe sehr gute Kenntnis des GESETZES und der PROPHETEN voraussetzt, daher sind viele Aussagen dort komprimierte Wiederholungen tiefsinniger Zusammenhänge. Petrus selbst bekennt: „Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].“ Vor jener Form von falschen Endzeitpropheten müssen wir uns hüten! Die Schrift gibt uns gute Anleitung, um sie zu erkennen! Weisheit hat ihr Fundament auf Gottes Geboten aufgerichtet, Seinen richterlichen Entscheidungen und Seinem Willen aufgebaut! Wahre Weisheit gibt es nur durch Gottesfurcht!

 

Was erklärt Paulus zum kommenden Gerichtstag und dem Versammeltwerden zu Christus hin?

So wie Noah den Auftrag erhielt „Tiere von allen Arten“ mittels der Hilfe seiner Söhne in die Arche zu bringen, „von den Unreinen und den Reinen“, so hat Jesus seinen Söhnen, den Aposteln und Jüngern den Auftrag erteilt „Menschen aller Arten“ für das Überleben des kommenden Gerichtstages in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ einzusammeln. Menschen aus den Juden und Menschen von den Nationen wurde dasselbe Angebot unterbreitet! „Unverdiente Güte“ würde durch die Taufe gewährt und Sünden, die den Fluch Gottes und damit den Tod nach sich ziehen, sie werden durch diese Güte Gottes ausgelöscht! Paulus erwähnt dies im Brief an die Römer:

 

(Römer 5:18-21)  Wie es also durch eine Verfehlung [[(das Essen der verbotenen Frucht)]] zur Verurteilung für Menschen von allen Arten kam, so kommt es auch durch einen Akt der Rechtfertigung für Menschen von allen Arten zu deren Gerechtsprechung zum Leben. 19 Denn so, wie durch den Ungehorsam des einen Menschen [[(Adam)]] viele zu Sündern gemacht wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen [[(Jesu)]] viele zu Gerechten gemacht werden. 20 Nun ist das GESETZ nebenbei hereingekommen, damit die Verfehlung überströme. Wo aber Sünde überströmte, da strömte die unverdiente Güte noch mehr über. 21 Wozu? Damit so, wie die Sünde als König mit dem Tod regiert hat, so auch die unverdiente Güte als König regiere durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

 

Die „Gerechtsprechung zum Leben“, so wie im Falle Noahs und seiner Familie ist erneut Voraussetzung der Urteilsvollstreckung in Harmagedon zu entgehen! Unverdiente Güte überströmt am Gerichtstag all denen gegenüber, die ihrem Bund der Taufe treu geblieben sind und in ihrer Liebe zu Gott und zum Nächsten im Herzen und in Taten gross wurden!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

Wir können nicht mit Exaktheit sagen, wann das angekündigte Ereignis von Jesu Wiederkehr, respektive dem Gerichtstag eintreffen wird, bis nicht die Kette von Zeichen sich zu den vorherbestimmten Grenzpunkten zeigen werden! Die aufmerksamen Christen, die wie Noah alles genau nach Anweisung Gottes erfüllen und bis zum Ende Seine Gebote halten, sie werden zu genauer Erkenntnis der Prophezeiungen gelangen und der Tag wird sie nicht überraschen! Im Zusammenhang mit dem Geschehen der Endzeit, wo Michael aufsteht, um zu handeln, dies kündigte der Engel dem Propheten