Newsletter „DER WEG“ 9/02-3    Februar 2009

Neubearbeitung: 17.8.09 / 7.12.18

 

 

9.1.3  Lehrer der guten Botschaft:  Der 2.Brief an die Thessalonicher (51 u.Z.)

 

   Der 2.Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher folgte innerhalb weniger Monate nach dem 1.Brief! Paulus war auf seiner 2.Missionsreise in Korinth, um dort den Winter 50/51 u.Z. in jener Versammlung zu verbringen, die er mit der Bekehrung des jüdischen Ehepaares Aquila und Priscilla aufzubauen begonnen hatte. Von dort aus versuchte Paulus nun die Versammlung in Thessalonich zu ermuntern und zu stärken, nachdem jene kurz zuvor entstandene Gruppe von Christen seitens der Juden harter Unterdrückung ausgesetzt war und er zu seiner eigenen Sicherheit von dort fliehen musste (Apg 18:1-4; Mat 10:23).

 

Der  2. Brief an die Thessalonicher   Während der 1.Brief voraussichtlich zu Beginn des Winters geschrieben wurde dürfte der 2.Brief bereits im Frühjahr oder Sommer zu jener Versammlung gesandt worden sein. Paulus blieb insgesamt eineinhalb Jahre in Achaia, vorab in Athen und dann in Korinth, bevor er die Rückreise im Frühjahr 52 u.Z. nach Jerusalem antrat, wo er kurz die dortige Versammlung der Apostel besuchte bevor er nach Antiochia zurückkehrte.

 

   Die Versammlung Thessalonich gab ein hervorragendes Beispiel für treues Ausharren unter üblen Umständen, wofür Paulus jene Christen lobt. Paulus ermuntert jene Männer und Frauen das Offenbarwerden des Christus weiterhin zu erwarten und verspricht, dass bald eine Umkehr der Machtverhältnisse kommen würden, wo jene die Drangsal verursachen dann selbst in grosse Drangsal kommen würden. Paulus spricht von der Zeit des Endgerichts! Vergessen wir nicht, dass die Naherwartung durchaus in Gottes Absicht liegt, weil sie unser Ausharren bestärkt. Sein Tag aber ist gemäss Seiner Planung vorherbestimmt. Wir müssen somit viele Dinge direkt auf das Geschehen unserer Tage übertragen und erkennen wer die Betroffenen heute darstellen! Diese Naherwartung der Apostel und Jünger des 1.Jahrhunderts der kommenden Ereignisse ist deutlich zu spüren, die über alle Jahrhunderte Getreue von der Gefahr der Schläfrigkeit schützte. Paulus wusste wie die übrigen Apostel nicht Bescheid über die „Zeiten und Zeitabschnitte“ die Gott in seiner eigenen Rechtsgewalt hat. Dazu gehören auch die Kenntnis über die „sieben Zeiten der Nationen“ und deren Abschluss (Apg 1:6-8).

 

Paulus "Der Gesetzlose" wird offenbart*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:1-2 ***

Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[(die Wiederkunft; Ankunft)]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin [[(das Zusammenrufen der Versiegelten mittels Boten (Jes 66:19, 20))]], 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas hier sei.

 

   Paulus warnt darauf eindringlich vor dem „Menschen der Gesetzlosigkeit“ der offensichtlich bereits zu jener Zeit zu wirken begonnen hatte und eine falsche Erwartung weckte, was die Endzeit und die Auferstehung der Brüder und ihre Vereinigung zusammen mit den Aposteln hin zu Jesus betrifft.

 

   Er, Paulus selbst lehre Abfall vom GESETZ Mose, dies wurde ihm von seinen Gegnern vorgeworfen (Apg 21:20-24), während der „Gesetzlose“ geschickt die Schriften des Paulus so auslegte, als würde jener selbst solches lehren, während „der Gesetzlose“ selbst zu behaupten begann, dass Christen überhaupt nicht weiter unter göttlichem GESETZ Mose stehen würden (vergl. Rö 10:4 mit Rö 3:31). Erst in der Endzeit aber sollte dies einen Höhepunkt erreichen.

 

   Da Paulus all diese Aussagen mit der Zeit des Endes und Jesu Wiederkehr in Verbindung bringt ist es interessant alle Details zu verfolgen, um festzustellen, wer der „Gesetzlose“ in unseren Tagen vor dem Ende ist, den Jesus bei seinem Kommen offenbar macht, um ihn in Harmagedon selbst zu vernichten!

 

   Paulus gibt nicht nur den Thessalonichern klugen Rat, sondern allen Versammlungen, wie sie auf die innere Reinheit achten sollen und was mit jenen zu tun ist, welche unordentlich wandeln! Die Ordnung die Paulus für die Versammlungen unter den Heiden festgelegt hat ist für uns in der Endzeit ebenso verbindlich, wie sie für Christen „des Weges“ im ersten Jahrhundert war! Paulus schämte sich nicht dafür, dass seine Gegner ihn zu dieser „Sekte“ gehörend zugerechnet haben!

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 24:14-16 ***

Doch gebe ich vor dir dies zu, daß ich gemäß dem Weg, den sie eine ‚Sekte‘ nennen, dem Gott meiner Vorväter in dieser Weise heiligen Dienst darbringe, da ich alles glaube, was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht; 15 und ich habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird. 16 In dieser Hinsicht übe ich mich wirklich fortgesetzt, das Bewußtsein zu haben, daß ich keinen Verstoß gegen Gott und Menschen begehe.

 

Das Glaubensbekenntnis derchristlichen Kirchen
  

   Paulus fordert Vorsteher und Versammlungsglieder auf denselben Weg zu gehen den er erwählt hatte und den Jesus deutlich vorgezeichnet hat! Wer einen anderen Glauben hat als den durch das GESETZ oder in die PROPHETEN gelehrt wurde, jenen durch abweichende Lehren verteidigt, der hat in der wahren Christenversammlung keinen Platz! Paulus hatte zuvor Hymenäus, Alexander und Philetus aus der Versammlung Ephesus geworfen, die behauptet hatten „die Auferstehung sei bereits geschehen“. (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-18) Dies wurde gar zur Standardlehre der Namenchristenheit! Jeder der ein unordentliches Leben führt muss in der Versammlung zurechtgewiesen und nötigenfalls bezeichnet werden. So wie Jesus den „Menschen der Gesetzlosigkeit“ bei seinem Kommen offenbar macht, so muss jede Form der Gesetzlosigkeit innerhalb der Versammlung offengelegt werden! Jeder Verstoss gegen Gott und Menschen muss von der ganzen Versammlung dadurch fern gehalten werden! Dadurch erlangen wir Jesu und Gottes Anerkennung!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

2.3              Der 2.Brief an die Thessalonicher  3

2.3.1            2.Thessalonicher im Umfeld korrekt einordnen  3

2.3.1.1         Gründe für das Schreiben des 2.Briefes an die Thessalonicher 3

2.3.1.2         Der Inhalt des 2. Briefes an die Thessalonicher 4

2.3.2            Kapitel 1:  Sich der Berufung als Christ als würdig erweisen! 5

2.3.2.1         2.Thess 1:1-5: Stolz des Paulus über die Thessalonicher wegen ihres Glaubens und Ausharrens unter Verfolgung  5

2.3.2.2         2.Thess 1:6-12: Drangsal für jene, die Drangsal bereiten und Erleichterung für die Apostel und die Heiligen beim Offenbarwerden des Christus  7

2.Thess 1:6-10:  Das Offenbarwerden des Christus und die Zeit der Drangsal 7

Die Versammlung Philadelphia im 1.Jahrhundert und in der Endzeit 8

2.Thess 1:11-12:  Gott wird uns der Berufung als würdig erachten, wenn wir treu bleiben  9

2.3.3            Kapitel 2:  Der Gesetzlose, den Christus vernichten wird  9

2.3.3.1         2.Thess 2:1-6: Die Wiederkunft des Christus und das Versammelt werden zu ihm hin: „... in der Luft 9

2.Thess 2:1-2:  Die Wiederkunft des Christus und jene versiegelten Auserwählten, die zu ihm hin versammelt werden  9

2.Thess 2:3-5:  Der Abfall kommt zuerst und der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ wird offenbart 12

Wer erfüllt die biblischen Anforderungen, um als „der Gesetzlose“ in der Endzeit betrachtet zu werden?  13

Einige derer, die Einsicht haben werden zum Straucheln gebracht werden, zur Läuterung  14

Die Übereinstimmung der drei Charaktere: „der falsche Prophet“; „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ und „der Antichrist 15

Wer profitiert von der „kleinen Hilfe“, die den gefallenen Gerechten zu teil wird und wer offeriert diese Hilfe?  17

Wer „das Kennzeichen des wilden Tieres“ nicht an „Stirn“ und „Hand“ trägt kann weder kaufen noch verkaufen! 17

2.3.3.2         2.Thess 2:6-12:  Das Hemmnis“, dass der „Gesetzlose“ offenbart wird, den Jesus durch seinen Geist beseitigt 18

2.3.3.3         2.Thess 2:13-17:  Dankbarkeit für all jene die Gott zur Rettung als würdig erachtet, wegen des Glaubens an die Wahrheit 19

2.3.4            Kapitel 3:  Die Überlieferung der Apostel und Propheten ist verbindliche Anweisung  19

2.3.4.1         2.Thess 3:1-12: Der Glaube ist nicht Besitz aller Menschen! Anordnungen der Apostel sind zu befolgen! 19

2.3.4.2         2.Thess 3:6-15: Unordentliche Brüder sind zurechtzuweisen  21

2.3.4.3         2.Thess 3:16-18: Der Frieden in der Versammlung hängt von der Ordnung ab, welche die Apostel festgelegt haben! 22

2.3.5            Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Brief an die Thessalonicher 23

2.3.5.1         Die zusammengehörende Informationen innerhalb der Briefe und untereinander durch Gegenüberstellung vernetzen! 23

2.3.5.2         Kein Teil dieser Welt werden, uns der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ unterordnen! 23

2.3.5.3         Versammlungen wie jene der Thessalonicher oder diejenige von Philadelphia des ersten Jahrhunderts sind heute erneut nachzuahmen! 24

  

2.3                 Der 2.Brief an die Thessalonicher

 

2.3.1            2.Thessalonicher im Umfeld korrekt einordnen

 

2.3.1.1          Gründe für das Schreiben des 2.Briefes an die Thessalonicher

Seit seinem Weggang litt jene Versammlung Thessalonich unter Bedrängnis seitens der Juden und der weltlichen „obrigkeitlichen Gewalt“. Paulus erfuhr inzwischen von gewissen beängstigenden Gerüchten innerhalb der Versammlung Thessalonich, dass der „Tag des Herrn“ bereits angebrochen sei. Einige schienen sich auf Aussprüche und Briefe der Apostel zu berufen, was Paulus aber deutlich verneint. Er nimmt die Gelegenheit war ein weiteres herausragendes Zeichen der Endzeit zu beschreiben: Das Erscheinen des „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der vorab offenbar gemacht werden soll und den Jesus selbst vernichten wird.

 

Gottes Gerichtsurteil über den "Menschen der Gesetzlosigkeit"  *** Rbi8  2. Thessalonicher 2:3 ***

Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er [[(der grosse Tag der Rache Jehovas)]] wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart.

 

Aufgrund der Beschreibung des Paulus können wir diesen „Gesetzlosen“ recht deutlich als innerhalb der Christenheit oder gar in dessen Zentrum stehend identifizieren, da er ihn im Innersten des geistigen Tempels sitzend beschreibt, eine Autorität, die dieser über jede andere Religion ausübt. Offenbar übersteht „der Gesetzlose“ selbst den Untergang der Religionen „Babylons der Grossen“. Er wird schlussendlich an der Seite des zweihörnigen „wilden Tieres“ (Anglo-Amerika) gefunden, da er ja erst in Harmagedon durch den Christus selbst vernichtet wird! „Noch lebendig“ wird er „in den See geworfen, der mit Schwefel und Feuer brennt“ (Off 19:20).

 

Jesus vernichtet dort am Ende der „sieben Zeiten der Nationen“ nur zwei Elemente eigenhändig, die sich besonders hartnäckig der Aufrichtung von Gottes Königreich und der Verbreitung unverfälschter guter Botschaft widersetzt haben. Satan führt diese bis zum Ende an und verleiht ihnen die Macht, um „grosse Zeichen“ zu wirken und die Inspiration zur Irreführung (Off 16:13-16). Der eine Anwärter auf höchste irdische Macht über alle Völker und Nationen ist politischer Natur und der andere religiöser Identität!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 4:1-2 ***

Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämonen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind.

 

Paulus warnt, dass aufgrund der grossen Zeichen die jener „Gesetzlose“ wirkt auch sehr treue Christen zum Abfall vom wahren Glauben und Vertrauen in das GESETZ und die PROPHETEN verleitet werden würden, hinweg von den unverfälschten Aussagen des Christus und seiner Apostel hin zu „falschen Christussen“, „falsche Propheten  und „falschen Aposteln“ die Unsinniges durch „falsche Lehrer“ prophezeien. Ganz offensichtlich gelten die Warnungen des Paulus nicht bloss den Thessalonichern, sondern allen Christen der Endzeit!

 

Der grosse Kampf um das Wort Gottes*** Rbi8  Markus 13:21-23 ***

Wenn dann auch jemand zu euch sagt: ‚Siehe! Hier ist der Christus‘, ‚Siehe! Dort ist er‘, glaubt [es] nicht. 22 Denn falsche Christusse und falsche Propheten werden aufstehen und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten irrezuführen. 23 Seht euch also vor; ich habe euch alles vorhergesagt.

 

Der Messias muss erneut exakt gemäss dem, was GESETZ und PROPHETEN über ihn gesagt haben auftreten! Es gilt daher jenen „Menschen der Gesetzlosigkeit“ zu identifizieren und dessen spezifische Lehre auszumachen, um der Gefahr die von ihm ausgeht gewachsen zu sein! Satans Anschläge mittels List für unsere Tage sind ja vorher gezeichnet!

 

*** Rbi8  2. Korinther 2:10-11 ***

Wenn ihr jemandem etwas verzeiht, so tue auch ich es. In der Tat, was ich meinerseits verziehen habe, wenn ich etwas verziehen habe, ist um euretwillen vor dem Angesicht Christi geschehen, 11 damit wir nicht vom Satan überlistet werden, denn seine Anschläge sind uns nicht unbekannt.

 

Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ beansprucht selbst Gottes irdisches Königreich für sich und verweist den Christus und seine „Gegenwart“ alleine in den Geistbereich. Er leugnet vehement Jesu Wiederkehr „im Fleische“ und dass dessen kommender Thron in Jerusalem sein wird, wo Christus und seine Apostel mittels der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ über alle Königreiche der Erde zu herrschen beginnen. Der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ erwartet keine physische Rückkehr des Menschensohnes Jesus, obwohl GESETZ und PROPHETEN dies deutlich vorhersagen. Der „Gesetzlose“ ist in Wirklichkeit der Gegenspieler all derjenigen, die Gottes GESETZE respektieren, sie einhalten und diese auch im kleinsten Bereich Lehren! „Der Gesetzlose“ verbreiten öffentlich und in grossem Stil aber sehr subtil die Lehre, dass Christen überhaupt nicht unter Gottes GESETZ stehen, einige davon nicht einmal unter den „Zehn Geboten“!

 

Genau diese Behauptung wurde selbst Paulus von seinen Gegnern in späteren Jahrzehnten in die Schuhe geschoben, indem seine Aussage in der griechischen Ursprache im Brief an die Römer, Kapitel 10, Vers 4, wo er sagt: „Christus ist das Ziel [[die höchste Form der Erfüllung]] des GESETZES“ dahingehend falsch aus  der griechischen Ursprache vorab in die lateinische Vulgata übersetzt wurde, dass nun die Aussage lautete: „Christus ist das Ende des GESETZES“. Das sind aber zwei sich vollkommen widersprechende Aussagen durch Veränderung des ursprünglichen Wortsinns. Die letztere stammt vom „Gesetzlosen“, der ja bereits zur Zeit des Paulus zu wirken begann und dessen höchste Ausdrucksform sich in der Endzeit unter treuen Christen verbreitet durch den geschickt verdeckten Irrtum und die inzwischen offensichtliche Lüge!

 

2.3.1.2          Der Inhalt des 2. Briefes an die Thessalonicher

Schon im 1.Brief hatte Paulus jene Glieder der Versammlung Thessalonich wegen ihres Ausharrens gelobt. Er zeigte sich in seinen Verhalten jenen Gliedern gegenüber wie „eine nährende Mutter“ (1.Thess 2:7). Er stärkte deren Hoffnung Jesu Wiederkehr sehnsüchtig zu erwarten! (1.Thess 4:15) Hatte er im 1. Brief noch auf besonderes Verhalten unter Christen hingewiesen, wie das Meiden von Habsucht oder Hurerei sagte er doch warnend: Gott vollzieht Strafe an denen, die sein Wort missachten! Nun geht es im 2.Brief um Klärung der Frage, was sich spezifisch bei der Wiederkehr Jesu ereignen würde!

 

Die Hoffnung auf Jesu Wiederkehr wurde von einer zunehmenden Zahl Anhänger missbraucht, die behaupteten diese hätte bereits stattgefunden, allerdings im unsichtbaren Bereich. Dabei wurde die Lehre des Hymenäus aufgenommen, der in der Versammlung Ephesus behauptet hatte, „die Auferstehung sei bereits geschehen“. Paulus hatte jenen Hauptverantwortlichen zusammen mit Alexander und Philetus kurz zuvor aus der Versammlung geworfen. Dadurch wurde der Glaube an Jesu fleischliche Wiederkehr und seine kommende Herrschaft von Jerusalem aus untergraben! Da dies durch Jesus und die Propheten im Zusammenhang mit dem „Tag des Herrn“ (1.Kor 5:3, 4; ) und dem grossen, furchteinflössenden „Tag der Rache Jehovas“ (Jes 34:8; 61:1-4; 63:4) verkündet wurde, hatten solche abweichenden Lehren verheerende Wirkung auf das Gesamtverständnis der Brüder. Paulus warnt daher Timotheus eindringlich die Getreuen beständig zu ermahnen sich nicht durch List verführen zu lassen!

 

Ganggrän*** Rbi8  2. Timotheus 2:16-19 ***

Meide aber leere Reden, die verletzen, was heilig ist; denn sie werden immer mehr zur Gottlosigkeit fortschreiten, 17 und ihr Wort wird sich ausbreiten wie Gangrän. Hymenäus und Philetus gehören zu diesen. 18 Gerade diese [Männer] sind von der Wahrheit abgewichen, indem sie sagen, die Auferstehung sei bereits geschehen; und sie untergraben den Glauben einiger. 19 Doch die feste Grundlage Gottes bleibt bestehen und hat dieses Siegel: „Jehova [[(der Herr (Jesus))]] kennt die, die ihm gehören“ und: „Jeder, der den Namen  Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] nennt, lasse ab von Ungerechtigkeit.“

 

Dieselbe „leere Rede“ ist zu einer der Hauptlehren der abgefallenen Christenheit geworden und damit todbringendes Gangrän! Sie verletzt die heiligen Aussprüche der Wahrheit Jehovas und seines Christus! (Joh 17:17)

 

Johannes spricht von jener Gruppe in seinem 2.Brief ebenfalls! Inzwischen waren jene Abgefallenen offenbar bereits zu einer einflussreichen Sekte angewachsen, Jesus erwähnt sie im Sendschreiben an Ephesus und an Thyatira als Nikolaus-Sekte, welche er selbst hassen würde. Jene predigten Abfall vom GESETZ, da ihr eigenes Verhalten in vielerlei Beziehung bereits zügel- und gesetzlos war. Sie drängten dabei in ihrer Lehre den Propheten voraus, sagten, dass gewisse Ereignisse bereits stattgefunden hätten, die Toten im Himmel bei Gott und dem Christus seien. Dies machte aber die übrigen Schriften ungültig und der Glaube an Kommendes wurde dadurch untergraben durch etwas Mystisches, nicht Wirkliches! Johannes warnte deshalb:

 

*** Rbi8  2. Johannes 9-11 ***

Jeder, der vorausdrängt und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht. Wer in dieser Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. 10 Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn niemals in euer Haus auf, noch entbietet ihm einen Gruß. 11 Denn wer ihm einen Gruß entbietet, hat an seinen bösen Werken teil.

 

Jeder, der eine „veränderte gute Botschaft“ verkündet steht unter dem Risiko der Verfluchung, hatte Paulus die Brüder in Galatien gewarnt, „sei er wer er sei“ und selbst Engel mit einbezogen! Da die Worte eines Apostels selbst im Himmel bindend sind sollten wir gut auf unsere Art zu Lehren achten! Wer eine andere Lehre bringt „hat an bösen Werken Anteil“, an Verbreitung von Lüge und sollte nicht als „Stolperstein“ in unserem Haus Aufnahme finden. Sowohl Paulus wie Johannes reden von Menschen, die an der Lüge Freude finden und auf schriftgemässe Argumente nicht hören. Wir dürfen nicht Anteilhaber mit solchen werden, indem wir an der Seite jener Lügner erfunden werden!

 

*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Das Thema der Wiederkehr Jesu, das im 1.Brief schon ausgiebig behandelt wurde, wenn Jesus „mit der Stimme eines Erzengels“ reden wird, kurz nachdem er „mit den Wolken“ zurückgekehrt ist (Off 1:7) und den Toten zurufen wird und jene die zu den Auserwählten gehören als Erstauferstandene aus dem Todesschlaf zum Leben kommen werden (Mat 9:23, 24; Joh 11:11-15; 1.Thess 4:15-17).  All diesem Geschehen muss der Ruf „Frieden und Sicherheit“ vorausgehen, der offenbar durch „den falschen Propheten“ zur Unzeit geschieht und plötzliche Vernichtung vorab die Religionen überfallen wird (1.Thess 5:3-5).

 

Zeugen Jehovas von Tür zu TürNun erwähnt Paulus gewichtige Details über den „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der die Versammlungen von Gottes Geboten und dem „GESETZ des Christus“ durch eigene „Überlieferungen der Vorväter“ hinwegführt und dabei selbst einige der „Auserwählten“ mitzureissen vermag! Wir können all diese Dinge erst korrekt verstehen, wenn wir begreifen, wo die Ereignisse auf der Zeitachse einzureihen sind und welches jene handelnden Gruppen spezifisch sind, von denen die grösste Gefahr ausgeht! Ihre scheinbare Nähe zur Schrift und zur Wahrheit macht ihre gut verdeckte Lüge besonders gefährlich! Der einzelne Verkündiger glaubt fest Wahrheit zu reden, er braucht doch Schrifttexte direkt aus der Bibel: Er hat es bloss unterlassen den Kontext und Parallelschriftstellen zu untersuchen. Vor lauter Predigtstunden hat er hierzu gar keine Zeit! Der Irrtum des „Gesetzlosen“ ist besonders verführerisch, weil er anstelle von Gottes eingeengtem Weg einen scheinbar leichteren, breiteren offeriert! Die Gebote Gottes engen seinen Weg nicht weiter ein! Bestimmt haben auch sie gewisse  moralische Normen aber diese sind kein Ersatz für die Gesetzesbestimmungen und Konsequenzen bei Übertretung!

 

*** Rbi8  Matthäus 7:13-14 ***

Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

 

Wir möchten doch das „enge Tor“ finden, jenes Tor, das am Gerichtstag zum ewigen Leben führt! Wir müssen daher den „geräumigen Weg“, wo man weniger gesetzliche Begrenzungen und richterliche Entscheidungen Jehovas zu beachten hat vermeiden, indem wir alle Gebote Gottes achten, sein ganzes Wort als verbindlich annehmen!

 

 

2.3.2           Kapitel 1:  Sich der Berufung als Christ als würdig erweisen!

 

2.3.2.1          2.Thess 1:1-5: Stolz des Paulus über die Thessalonicher wegen ihres Glaubens und Ausharrens unter Verfolgung

Seiner Gewohnheit gemäss beschreibt Paulus zu Beginn seines Briefes wer mit ihm zusammen in Korinth ist, seine engsten Mitarbeiter. In diesem Fall sind es Silvanus (Silas) und Timotheus, der ja zuvor schon von Athen her nach Thessalonich zurückgekehrt war, um die Versammlung zu stärken. Nun war Timotheus mit guter Nachricht erneut bei Paulus in Korinth mit der Bitte doch zurückzukehren  (1.Thess 3:1, 6). Durch Schreiben direkter Briefe an eine bestimmte Versammlung muss uns bewusst sein, dass die Antworten im Brief etwas mit unmittelbaren Bedürfnissen jener Personengruppe zu tun hat, welche angesprochen wird. Möglicherweise wurde ihm zuvor geschrieben, in anderen Fällen wurden Paulus Informationen über bestehende Probleme persönlich zugetragen oder einfach Paulus erinnerte sich an Dinge, die er persönlich in einer der Versammlungen erlebt hatte oder Anregungen die er dort gab und auf die er nun nochmals näher einging. Im Falle von Thessalonich war nun Timotheus kurz zuvor aus jener Versammlung zurückgekommen und in Korinth nun erneut zu Paulus gestossen. Der 2.Brief muss daher im Blickwinkel des 1.Briefes betrachtet werden, weil gewisse Themen hier eine erweiterte Erläuterung finden.

 

Da es um die Zeit des Endes und die Wiederkehr Jesu zu seiner Herde geht muss es uns besonders interessieren, weil diese Dinge offenbar uns direkt betreffen. Falsche Lehren diesen Zeitpunkt betreffend müssen wir erkennen lernen, um ihnen auszuweichen! Bedenken, wir, dass aus Gottes Sicht die Naherwartung der angekündigten Dinge von hohem Wert sind, weil sie aufmuntern auszuharren und im Dienst vortreffliche Arbeit zu leisten. Bei Gott aber bleibt „ein Tag wie tausend Jahre“. Bis heute sind es somit keine zwei Tage, eine kurze Spanne!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 1:1-2 ***

Paulus und Silvanus und Timotheus an die Versammlung der Thessalonicher in Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus:

2 Unverdiente Güte und Friede sei euch von Gott, dem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus.

 

Als Jesus angehörend, im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Aufgenommene (Kol 1:13) anerkennt der Vater, mit uns in Gemeinschaft zu sein und als „abba“, Vater angerufen zu werden (Mar 14:36; Rö 8:15, 16). Paulus bestätigt uns im Brief an die Galater, dass Gott uns nur durch Christus als Söhne aufgenommen hat. Noch aber sind wir noch nicht Sein Volk! (Hos 1:8, 9)

 

Wir rufen "Abba, Vater" *** Rbi8  Galater 4:6-7 ***

Weil ihr nun Söhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz gesandt, der ausruft: Abba, Vater! 7 So bist du denn nicht mehr ein Sklave, sondern ein Sohn; und wenn ein Sohn, auch ein Erbe durch Gott.

 

Als Söhne sind wir verpflichtet auf unseren Vater zu hören und seinen Willen auszuführen. Wer nun seinen Willen fortgesetzt tut, der soll auch Miterbe mit Jesus werden und seinen Teil dieses Erbes als Lohn erhalten. Gottes Wille nun ist es, dass wir Glauben in Seinen Sohn ausüben und an Erkenntnis über ihn wachsen! Ebenso ist es Gottes Wille, dass unsere Liebe zu unseren Brüdern zunimmt und sich diese Liebe durch Werke auszeichnet.

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 1:3-5 ***

Wir sind verpflichtet, Gott für euch allezeit Dank zu sagen, Brüder, da es sich ziemt, denn euer Glaube wächst überaus, und die Liebe eines jeden und von euch allen zueinander nimmt zu. 4 Daher sind wir selbst stolz auf euch unter den Versammlungen Gottes wegen eures Ausharrens und Glaubens in all euren Verfolgungen und den Drangsalen, die ihr ertragt. 5 Dies ist ein Beweis des gerechten Gerichts Gottes und führt dazu, daß ihr des Königreiches Gottes für würdig erachtet werdet, für das ihr tatsächlich leidet.

 

Paulus zeigt Mitgefühl wegen all der grossen Schwierigkeiten, welche die Brüder in Thessalonich erdulden müssen. Er lobt sie wegen ihres Ausharrens trotz oder gerade wegen „Verfolgungen und Drangsalen“. Als Paulus von Philippi her über Apollonia nach Thessalonich kam suchte er vorab wie gewohnt an drei Sabbaten die dortige Synagoge auf, um die Lehre über Jesus als den Messias und die gute Botschaft dort zu lehren (Apg 17:1-4). Dies hatte einerseits Annahme der Lehre bei einigen Juden und Griechen zur Folge, die sich taufen liessen und nun „des Königreiches Gottes für würdig erachtet wurden“. Anderseits folgte aber üble Nachrede und Verfolgung jener, welche keinen Glauben entwickelten und die Reden des Paulus als anstössig betrachteten. Paulus bringt die Leiden mit der Zugehörigkeit zum Königreich in Verbindung und zeigt, dass die Ablehnung der guten Botschaft göttliches Gericht über jene bringen wird!

 

Auch wir werden als „anstössig“ betrachtet, wenn wir dieselbe gute Botschaft verkünden, die aber nicht mit den Lehren gewisser Kirchen übereinstimmen, die längst dem Abfall gefolgt sind. Das, was wir berichten aber muss biblisch korrekt sein und wir sollen unsere Beweisführung wie Paulus es tat anhand der Propheten und Schriften gewissenhaft vornehmen. Wir sollten daher nicht verwundert sein, dass man auch uns übles nachredet und auch wir einer Verfolgung ausgesetzt sind! Jesus warnte, sagte aber auch, dass Ausharren Zeugnis für uns vor Gott ablegen wird!

 

*** Rbi8  Lukas 21:12-13 ***

Vor allen diesen Dingen aber wird man Hand an euch legen und euch verfolgen, indem man euch den Synagogen [[(heb. synagoge: gr. ekklesia = Versammlung)]] und Gefängnissen ausliefert und euch vor Könige und Statthalter schleppt um meines Namens willen. 13 Es wird euch zu einem Zeugnis ausschlagen.

 

Lukas beschreibt jene erste Begegnung in Thessalonich in der Apostelgeschichte, die wir uns in Erinnerung rufen möchten:

 

Paulus unterredet sich an drei Sabbatten mit den Juden in Thessalonich*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:2-4 ***

So ging dann Paulus nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und unterredete sich an drei Sabbaten mit ihnen anhand der Schriften, 3 indem er durch Hinweise erklärte und bewies, daß es für den Christus notwendig war, zu leiden und von den Toten aufzuerstehen, und [sprach]: „Dieser ist der Christus, dieser Jesus, den ich euch verkündige.“ 4 Als Ergebnis wurden einige von ihnen gläubig und gesellten sich zu Paulus und Silas, dazu eine große Menge der Griechen, die [Gott] anbeteten, und nicht wenige von den prominenten Frauen.

 

Hinweise auf Aussagen der Propheten und Jesu eigene Worte waren zur Beweisführung notwendig. Jeder der Zuhörer war sein eigener Richter in eigener Angelegenheit mit Unterscheidungsvermögen festzustellen, ob Paulus anhand der Schriften Wahrheit redete oder einer der falschen Propheten sei. Juden, Proselyten aus den Griechen und sogar einige der prominenten Frauen, welche die Worte des Paulus annahmen bildeten nun die Grundlage der neuen Versammlung. Diese konnte allerdings nur kurze Zeit von Paulus belehrt werden, weil die Juden einen Anschlag gegen ihn auszuführen planten und er zu seiner Sicherheit und die Brüder veranlassten ihn zu fliehen.

 

Er sandte aber später Timotheus zu ihnen zurück, um sie zu stärken und weiter zu unterweisen. Paulus wusste daher aus persönlicher Sicht um die Leiden jener Brüder! Der Vorwurf aufgrund der Anklage der ihr Herz verhärtenden Juden vor den öffentlichen Autoritäten lautete auf Anstiftung zur Unruhe! So behaupteten jene, welche die Worte des Paulus über die gute Botschaft von Jesu Herrschaft als König ablehnten:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:6-7 ***

Diese, die die bewohnte Erde aufgewiegelt haben, sind auch hier anwesend, 7 und Jason hat sie gastfreundlich aufgenommen. Und alle diese handeln gegen die Verordnungen Cäsars, indem sie sagen, ein anderer sei König, Jesus.“

 

Jene Juden rückten die „Verordnungen Cäsars“ ins Blickfeld, statt sich auf Gottes Wort und Sein Gesetz zu berufen. Der Konflikt, wessen Gesetz das höchste ist hat bis heute nichts an Brisanz verloren! Die Kirchen haben längst aufgegeben Gottes Gebote als höchste rechtliche Instanz zu verteidigen. Da Jason Paulus und seine Begleiter gastfreundlich aufgenommen hatte und Paulus nicht auffindbar war konzentrierte sich die Wut des Volkes auf jenen, der nur durch Leistung einer Kaution in Freiheit kam. Jason wird an anderer Stelle als „(Bluts)-Verwandter“ des Paulus bezeichnet und möglicherweise begleitete er Paulus nach Korinth (Rö 16:21). Das legt nahe, dass er sich in Thessalonich in jenem Hause aufhielt.

 

Da wir heute erneut davon reden, „ein anderer sei König, Jesus“, so geraten auch wir in denselben Konflikt mit all jenen, deren Religionen die Unterordnung unter deren veränderte „eigene Gerechtigkeit“ (Rö 10:2, 3) und unter die weltlichen „obrigkeitlichen Autoritäten“ in den Vordergrund rücken, Gottes Königreich und seine Rechtsordnung eher als Nebensache oder etwas Vergangenes oder gar erst Künftiges betrachten. Das widerspricht aber deutlich den Worten des Paulus im Brief an die Römer, wo er sagt:

 

*** Rbi8  Römer 3:31 ***

Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ (Gottes)]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ (des Christus)]] auf.

 

Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ kann nicht vom „GESETZ des Christus“ getrennt werden, der doch seinerseits gesagt hat, dass das GESETZ Mose durch ihn nicht abgeschafft würde, sondern er höchste Erfüllung dieses GESETZES sei. Er lebte dies vor und erfüllte es dadurch, uns die vollkommene Liebe zu Gott und zum Nächsten zu zeigen, was doch erst vollständige Gesetzeserfüllung darstellt! (Rö 13:8-10)

 

Das "Königreich des Sohnes seiner Liebe" Jehovas: Beginn und Übergabe an den Vater
  

2.3.2.2          2.Thess 1:6-12: Drangsal für jene, die Drangsal bereiten und Erleichterung für die Apostel und die Heiligen beim Offenbarwerden des Christus

2.Thess 1:6-10:  Das Offenbarwerden des Christus und die Zeit der Drangsal

Paulus zeigt die Konsequenz des Zuwiderhandeln gegen das „GESETZ des Christus“ durch all jene, die „unserem Herrn Jesus nicht gehorchen“. Gottes Willen und Sein GESETZ zu missachten bringt erneut „Fluch“ über jene und zieht Gottes Rache nach sich! In Thessalonich waren es die Juden die Drangsal jenen bereiteten, die an Christus gläubig gewordenen waren. Heute sind es Christen der Namenchristenheit, welche jedem der erneut zum „Weg“ gehört und der guten Botschaft wirklich gehorcht mit Gegnerschaft antwortet, weil er alle Gebote Christi hält. „Heiligkeit“ bedeutet Gott gegenüber untadelig zu wandeln, indem Seine Gebote erneut gehalten und gelehrt werden! (Mat 5:19, 20)

 

Wer ist gottlos, gesetzlos und lieblos?*** Rbi8  2. Thessalonicher 1:6-10 ***

Dabei wird in Betracht gezogen, daß es von seiten Gottes gerecht ist, denen, die euch Drangsal bereiten, mit Drangsal zu vergelten, 7 euch aber, die ihr Drangsal erleidet, mit Erleichterung zusammen mit uns bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her mit seinen mächtigen Engeln 8 in flammendem Feuer, wenn er an denen Rache übt, die Gott nicht kennen, und an denen, die der guten Botschaft über unseren Herrn Jesus nicht gehorchen [[am Tag Harmagedons]]. 9 Gerade diese werden die richterliche Strafe ewiger Vernichtung [[(„Gehenna“; im Schlussgericht am Ende des Millenniums, der Auferstehung im 5., letzten Rang „zu Schmach und zu Abscheu“ (Da 12:2) und Vernichtung im „Feuersee“ (Off 20:11-15))]] erleiden, hinweg von dem Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Stärke, 10 zu der Zeit, da er kommt, um verherrlicht zu werden in Verbindung mit seinen Heiligen [[Bb; a1]] und an jenem Tag staunend betrachtet zu werden in Verbindung mit all denen, die Glauben ausgeübt haben, weil das Zeugnis, das wir gaben, unter euch Glauben fand [[Bb1; e1]].

 

Paulus zeigt mit Deutlichkeit in kompakter Wortführung, was geschehen wird, wenn Jesus kommt, die Auferstehung gemäss Rangfolge bis zu ihrem Abschluss kommt! Er spricht vorab von der Zeit die Harmagedons Schlacht vorausgeht!  Keiner geht zu Jesus in den dritten Himmel Jehovas, wie dies nahezu alle christlichen Religionen behaupten, welches sich auf komplexes Lügengewebe aufbaut, der Lehre des Hymenäus als Grundlage (2.Kor 12:1-4): Weder durch himmlische Auferstehung noch durch Entrückung! Darin erweisen sie sich als geistige Töchter ein und derselben Mutter, die von Anfang an „in der Wahrheit nicht feststand“! (Joh 8:44)

 

Gottes Rache wird in Harmagedon an denen vollzogen, welche eher menschlicher Gesetzgebung vertraut haben wie auf Gottes Gebot zu achten und dadurch über Jehovas GESETZ gestrauchelt sind! Das „GESETZ des Glaubens“ wird nur dadurch erfüllt, dass wir diesen Glauben durch Werke ausüben, Werke der Nächstenliebe, wie Jesus dies deutlich zeigte! Er selbst übertrat keines der Gebote Gottes und verwandte seine Zeit dazu anderen zu helfen und sie ebenso darin zu belehren dasselbe zu tun. Dadurch gab er uns ein vollkommenes Beispiel. Jesus erklärte in Matthäus Kapitel 25 über das Gericht an den Böcken, welches die Grundlage des Gerichtes ist:

 

Trennung der Böcke durch Jesus am Gerichtstag*** Rbi8  Matthäus 25:41-46 ***

Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

 

Statt die Gesetze zu wiederholen „Du sollst nicht ...“ zeigt Jesus die Prinzipien hinter jedem der Gebote! Der Christus weist darauf hin, dass Lieblosigkeit, die sich durch Trägheit gegenüber dem Leid eines Bruders zeigt genügt, um von ihm ein negatives Urteil am Gerichtstag zu erhalten! Das Feuer „ewiger Abschneidung“ von den Lebenden ist der Lohn jener, die sein Vorbild nicht nachgeahmt haben. „Ewiges Leben“ aber ist der Lohn all jener, die ihr Herz der Barmherzigkeit gegenüber weit öffneten!

 

Paulus redet von demselben „Feuer“ das denen bereitet ist, die anderen die das Gute wirken durch Drangsal, Verunglimpfung und Verfolgung antworten statt selbst mit Gutem zu antworten! Achten wir auf folgendes Detail: Deutlich sagt Paulus, dass er zu jener Zeit erneut am Leben sein wird. Das wie und warum erklärte er uns im Brief an die Philipper, wo er von der „Frühauferstehung“ der Apostel spricht, dass „Erleichterung zusammen mit uns [[(den Aposteln)]] bei der Offenbarung des Herrn Jesus vom Himmel her“ zu erwarten ist! Johannes erklärt in der Offenbarung, dass „die Frau“ und „ihr Same“, die ein „treues Benehmen“ zeigen in die Stadt Jerusalem einziehen werden! Jesaja hat uns schon davon verkündet!

 

*** Rbi8  Jesaja 26:1-4 ***

An jenem Tag wird dieses Lied im Land Juda gesungen werden: „Wir haben eine starke Stadt. Rettung setzt er zu Mauern und zum Wall. 2 Öffnet die [[(zwölf)]] Tore, damit die gerechte Nation [[(die grosse Volksmenge“)]] einziehen kann, die ein treues Benehmen bewahrt. 3 Die gut gestützte Neigung wirst du in dauerndem Frieden bewahren, weil man veranlaßt wird, auf dich zu vertrauen. 4 Vertraut auf Jehova für alle Zeiten, denn in Jah, Jehova, ist der FELS unabsehbarer Zeiten [[(auf ewig)]].

 

Vertrauen ist in Jehova Gott und in seinen „rechten Arm“, den Retter Jesus Christus zu setzen! Vorab muss „die Frau“, die Apostel zufolge Satans Angriff in „die Wildnis“ fliehen, wo sie 1260 Tage ernährt wird, somit vor der „Drangsal“ bewahrt ist, wie die Versammlung Philadelphia als Muster zeigt (Off 12:5, 6).  Nur den Aposteln hatte Jesus die „Krone“ fest zugesagt, welche sie nun in dieser Zeit der Bedrängnis als symbolische „Versammlung Philadelphia“ erneut festhalten müssen.

 

Versammlung Philadelphia*** Rbi8  Offenbarung 3:7-11 ***

Und dem Engel [[(gr.: aggelos = Boten; Vorsteher)]] der Versammlung in Philadelphia schreibe: Diese Dinge sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, so daß niemand schließen wird, und schließt, so daß niemand öffnet: 8 ‚Ich kenne deine Taten — siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dich gestellt, die niemand schließen kann — [und weiß,] daß du eine kleine Kraft hast, und du hast mein Wort bewahrt und dich meinem Namen gegenüber nicht als falsch erwiesen. 9 Siehe! Ich will die aus der Synagoge des Satans geben [[(die „Ungerechten“ in der allgemeinen Auferstehung)]], die sagen, sie seien Juden, und doch sind sie es nicht, sondern lügen — siehe, ich will sie veranlassen, zu kommen und vor deinen Füßen zu huldigen, und sie wissen lassen, daß ich dich geliebt habe. 10 Weil du das Wort über mein Ausharren bewahrt hast, will ich auch dich bewahren vor der Stunde der Erprobung, die über die ganze bewohnte Erde kommen soll, um die auf die Probe zu stellen, die auf der Erde wohnen. 11 Ich komme eilends. Halte weiterhin fest, was du hast, damit niemand deine Krone nehme.

 

Den Aposteln wird in der Frühauferstehung erneut die Türe zu neuer Tätigkeit geöffnet, damit sie sich in ihrer Abgeschiedenheit auf Kommendes vorbereiten und bereits kurz nach dem Gerichtstag Gottes die „grosse Volksmenge“ als „treues Volk“ übernehmen können (Da 7:21, 22; Off 22:12-14). Nachdem sie sich an Pfingsten nach dem Gerichtstag in der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] auf ihre „zwölf (Richter-)Throne“ setzen dürfen beginnt ihre von Jesus versprochene Herrschaft, um nun als Gekrönte Vorsteher in Israel zusammen mit Jesus den Auserwählten unter den Toten ihre „weissen langen Kleider“ bereit zu legen (Off 3:5; 6:9-11) und den lebenden Überrest unter den „Sklaven“ Jesu, die treu ausharren ihr Siegel auf die „Stirn“ zu drücken (Off 16:15). Nur Jesus kann der „starke Engel“ sein, der Gottes Siegel aus dem Himmel zur Erde bringt:

 

(Offenbarung 7:2, 3)  Und ich sah einen anderen Engel [[(den Heerführer Gottes, den Erzengel Michael)]] vom Sonnenaufgang [[(dem Ort der „Könige von Sonnenaufgang“, Jehova und Jesu)]] heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes [[(Jehovas)]] hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln [[(Heerführern)]] zu, denen gewährt war, die Erde [[(die Verurtlten Menschen)]] und das [[(das aufgewühlte, rebbellierende Menschen-)]]Meer zu beschädigen, 3 und sagte: „Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume [[(die Führer)]], bis wir die Sklaven unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.“

 

Offenbar ist es die Stirnseite jenes Dokumentes, das jeder Versiegelte erhalten wird, wenn ihn Boten von Jerusalem her unmittelbar nach Harmagedon zur Versammlung mit den Aposteln hin zur Wiederkehr Jesu „mit den Wolken“ aus den Ölberg hin versammeln (Jes 66:19, 20). Jesus erwähnt es in Matthäus 24: „Dann werden zwei Männer auf dem Feld sein: einer wird mitgenommen [[(auf dessen Namen das zur Bestätigung der Auserwählung versiegelte Dokument lautet)]] und der andere zurückgelassen werden; zwei Frauen werden an der Handmühle mahlen: die eine wird mitgenommen [[(die Ehefrau dessen, er versiegelt ist)]] und die andere zurückgelassen werden. Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.“ (Mat 24:40-42)

 

Tag und Stunde ihrer Vereinigung mit Jesus ergeben sich aus den Schriften und der Ablauflogik der Ereignisse innerhalb des „Tages des Herrn“: Es ist der Tag des Trompetenfestes, ein Monat nach Harmagedon, die „dritte Stunde“, was etwa 09.00 entspricht! Jesu Wiederkehr „mit den Wolken“ erfolgt vor allen erdenweit Zusammengerufenen rund um die zwölf Apostel.

 

Zuvor, am ersten oder zweiten 14. Nisan während der dreieinhalbjährigen „Zeit des Endes“, fand durch Jesus am Gerichtstag Jesu Schafe in derselben Hürdedie Trennung der „Schafe von den Böcken“ statt. Alle die zuvor von sich behauptet hatten geistige Juden zu sein, echte Christen, die deshalb auf Jesus hörten und „Babylon die Grosse“, die Religionen rechtzeitig verlassen haben und die Jesus nun im Endgericht als „Schafe“ zu seiner Rechten stellt (Mat 25:31-40), sie wurden nun den Aposteln übergeben, damit sie zu deren Füssen huldigen! Die von Jesus eingesetzte „obrigkeitliche Gewalt“ muss und wird bereits freiwillig anerkannt! Als wahre geistige Juden waren sie von Beginn an verpflichtet Gottes Gebote und richterlichen Entscheidungen zu halten! Obwohl sie sich hierin zuvor als Teil der Religionen als Lügner zeigten hat Jesus ihnen am Gerichtstag Barmherzigkeit gezeigt, aufgrund der Nächstenliebe die sie einander gegenüber erzeigten! Sie waren selbst zuvor barmherzig gewesen! (Mat 25:31-40, 46)

 

Jakobus zeigt in seinen Brief die Wichtigkeit der Barmherzigkeit. Jesus hatte zuvor im Gleichnis vom barmherzigen Samariter davon gesprochen.

 

*** Rbi8  Jakobus 2:12-13 ***

Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz eines freien Volkes gerichtet werden sollen. 13 Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht.

 

Die Stellung der Apostel war von Anfang an eine besondere! Nur jene hatte Jesus selbst erwählt! Durch seine Belehrung zog er sie förmlich zum Vater hin! Nur den Aposteln wurde verheissen „zwölf Grundsteine der Stadtmauer“ des „neuen Jerusalem“ zu sein, in welchen sie wie zwölf Türme mit zwölf Toren nur jene hineinlassen, die der Vater durch Jesus bestimmt hat „im Zelt Gottes“ auf dem „heiligen Berg“ zu weilen! (Ps 15; Off 21:14)

Die Versammlung Philadelphia im 1.Jahrhundert und in der Endzeit

Das Wort „Philadelphia“ bedeutet „Geliebte“. Jesus hatte den Aposteln seine Liebe bis zum Ende hin immer wieder bestätigt. Sie waren es nun, die nach Jesu Auferstehung und Himmelfahrt die gute Botschaft bis „an die Enden der Erde“ der damals bekannten Welt zu verkündigen hatten und über Jesu eigenes Ausharren und unsere Pflicht ihm darin nachzufolgen berichteten, Treue selbst bis in den Tod zu zeigen.

 

Die sieben Versammlungen in AsienDer letzte Apostel Johannes sandte an sieben Versammlungen die Sendschreiben. Nur von der Versammlung Philadelphia aber sagt Jesus, dass er sie geliebt habe! Welche Rolle Johannes nach seiner Freilassung aus römischer Gefangenschaft auf Patmos als der letzte lebende Apostel in jener damaligen Versammlung Philadelphia gespielt haben mag verrät uns die Schrift nicht. In den Überlieferungen der Kirchenväter wird berichtet, dass er sich in Ephesus niederliess. Philadelphia liegt nicht weit von Ephesus entfernt! Das Verhalten jener Versammlung war zur Zeit jenes Apostels untadelig! Ein guter Vergleich zu den Aposteln in ihrer Abgeschiedenheit der Wildnis in unseren Tagen!

 

Dieselbe Lehre ist heute vor dem Abschluss des Systems erneut zu verkünden! Jesu Wiederkehr zur Erde ist mit echter Sehnsucht zu erwarten, wo er sich mit den auferstandenen Aposteln erneut vereint und wo die „Hochzeit des Lammes“ sein wird, mitten in der Bedrängnis der Zeit, am Ort der Zuflucht in „der Wildnis“! (Ps 110:7)

 

Gott muss den Aposteln zu dem von ihm durch die Propheten vorhergesagten Zeitpunkt „Recht verschaffen“! (Da 7:21, 22)

 

*** Rbi8  Lukas 18:7-8 ***

Wird Gott also bestimmt nicht auch seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, Recht verschaffen, auch wenn er ihnen gegenüber langmütig ist? 8 Ich sage euch: Er wird ihnen eilends Recht verschaffen. Dessenungeachtet, wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?“

 

Wir nun sind verpflichtet diesen Glauben an Jesu Wiederkehr auf die Erde, den die Apostel verbreiteten, denselben erneut unter den Menschen die hören zu stärken! Jesus hatte doch exakt diese Frage für sein Wiederkommen gestellt: „... wird der Menschensohn, wenn er gekommen ist, wirklich den Glauben auf der Erde finden?

 

Jesus versprach seinen Aposteln mehrfach deutlich, dass er zu ihnen zurückzukehren werde, er redete nicht davon, dass sie zu ihm in den dritten Himmel kommen würden! Er sagte, dass sie ihn als lebend „sehen“ würden! Dazu mussten sie erneut aus dem Todesschlaf zum Leben im physischen   Leib  kommen und er sagte ihnen, dass er selbst zu jenem Zeitpunkt immer noch „leben“ würde! Hierzu muss er einen den Aposteln sichtbaren Körper haben, wie er ihn diesen nach seiner Auferstehung mitsamt den Wundmalen gezeigt hatte, als sie glaubten einen „Geist“ vor sich zu sehen! (Lu 24:36-43)

 

Das mystische Märchen von Platon, dass die Toten lebend vom Fährmann Charon über den Fluss Styx gerudert würden, um dann in der Unterwelt von Pluto dem Gott der Toten gequält zu werden. Solche heidnischen Lehren hatten weiterhin gewissen Einfluss auf die Christenversammlungen.

 

Platons Mystik über die TotenweltUnterwelt der griechischen Mythologie  [1]

 

   Die Unterwelt der griechischen Mythologie kennt drei Namen, die zugleich auch die sie beherrschenden Götter benennen: Erebos, Orkus und Hades. Insbesondere bei Orkus und Hades ist die Bezeichnung für das Reich der Unterwelt älter als die Gottheiten.

 

   Mit Hilfe des Fährmannes Charon, dem Empfang der Begräbnisriten und einer Geldmünze, dem sogenannten Obolus unter der Zunge, kann der Fluss Styx oder Acheron, der die Ober- von der Unterwelt trennt, überquert werden. Andere Flüsse, die das Totenreich umgeben, sind Kokytos, Pyriphlegethon, der Lethestrom und der vom Acheron gebildete Acherusische See.

 

   Eine Kluft bildet den Eingang zum Totenreich. Sie befindet sich entweder am Ende der Welt am Ufer des Okeanos oder im Land der Kimmerier oder im Hain Persephones. Dort stürzen die schwarzen Fluten des Flammenflusses Pyriphlegethon und des Kokytos in die Tiefe. Kerberos, der dreiköpfige, schlangenhaarige Höllenhund, bewacht den Eingang zum Hades und sorgt dafür, dass kein Lebender die Unterwelt betritt und kein Toter sie verlässt.

 

Die Apostel brauchten zu Lebzeiten bis zu Jesu Wiederkehr einen „anderen Helfer“, einen starken Glauben an die Wahrheit von Jesu Worten, die er durch besonderen „heiligen Geist“ ihnen zu vermitteln versprach. Dies war mit exakter Erkenntnis kommender Dinge und der Aussagen der Propheten verbunden. Wiederum versprach er ihnen: „Ich komme zu euch“!

 

*** Rbi8  Johannes 14:15-21 ***

Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen, ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet. 20 An jenem Tag [[(nach ihrer Frühauferweckung zu Beginn des „Tages des Herrn“)]] werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Die Welt“, Satans System wird Jesus selbst nicht sehen, weil er ja in Harmagedon als „Reiter auf dem weissen Pferd“ unsichtbar bleibt! Seine „Wiederkehr mit den Wolken“ wird erst kurz, 15 Tage vor Ablauf [Bb; a1] der Frist von 1335 Tagen [C4; Bb1] erwartet! Dazu aber müssen sich die Apostel mit dem auserwählten Überrest zuvor nach Jerusalem hin versammelt haben! Die Engel müssen hierzu den „Weizen in das Vorratshaus“ hereinbringen! (Mat 13:46-53) Dort bringen sie auch noch die Erstauferstandenen hinzu, dass nun alle gemeinsam vor dem „Menschensohn“ stehen und er sie als Hoherpriester in ihr Amt einweiht und jedem den Teil des erdenweiten Königreiches in Form von Städten zuweist  (Mat 13:46-53)

2.Thess 1:11-12:  Gott wird uns der Berufung als würdig erachten, wenn wir treu bleiben

Nach diesem Abschweifen in die Vergangenheit und Zukunft kehren wir nun zum Brief des Paulus an die Thessalonicher zurück. All diese Zusammenhänge helfen uns dasselbe Verständnis zu erlangen, wie es die Apostel hatten und wie sie dieses den ersten Christenversammlungen vermittelten.

 

Berufung hin zur Auserwählung*** Rbi8  2. Thessalonicher 1:11-12 ***

Gerade zu diesem Zweck beten wir tatsächlich allezeit für euch, daß unser Gott euch [seiner] Berufung für würdig erachte und alles Gute, das ihm gefällt, und das Werk des Glaubens mit Macht vollbringe, 12 damit der Name unseres Herrn Jesus in euch verherrlicht werde und ihr in Gemeinschaft mit ihm, gemäß der unverdienten Güte unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.

 

Gott will, dass die „Berufenen“ (dazu gehört jeder erwachsene Mann) ihrer Berufung gemäss wandeln, ihrem Teil der „Herde Jesu“, einer eigenen Versammlung ein Vorbild geben, ebenso wie die Apostel unter den Versammlungen des ersten Jahrhunderts als Vorbild gewirkt haben! Eine Versammlung beginnt mit ein oder zwei Teilnehmern. „Das Werk des Glaubens“ beinhaltet alles zu tun, was Jesus geboten hat! Dadurch wird der Name des Christus erst wirklich verherrlicht!

 

Diesem gerechten Wirken aber steht seit dem 1.Jahrhundert bereits mitten unter den Versammlungen „der Gesetzlose“ gegenüber, der durch Abspaltung zum Sektarismus hinführte und sich „Schafe“ die Jesus gehörten zu beherrschen begann, in Sekten und Grosskirchen einpferchte. Er erreicht in der Endzeit nur ein besonders herausragendes Mass, indem er gar vollkommene Unabhängigkeit von göttlichen GESETZ verkündet, um „selbst die Auserwählten“ auch noch von Christus wegzuziehen! Er lehnt somit Gottes Gebote ab, verändert sie und ersetzt sie durch Menschengebot. Im folgenden Kapitel geht Paulus auf viele Details ein, damit auch wir von der Warnung profitieren können und uns vom „Gesetzlosen“ der Endzeit entfernen, der geschickt Gottes und Jesu Namen benutzt und als deren Stellvertreter mit Macht und scheinbarer Legitimation auftritt! Es war schon immer der Trumpf der Religionsführer auf die Massen zu verweisen, die sich hinter ihnen gesammelt haben, um zu behaupten, dies wäre Gottes Werk durch Christus, selbst „grossartige Werke“ durch Dämonen vollführend. Betrachten wir die Worte des Paulus und wenden sie auf unsere heutigen Tage an! Sie wurden ganz speziell für jene aufgezeichnet, die am Ende dieses Systems leben. Es ist somit der Höhepunkt einer Entwicklung, der zur Zeit der Apostel ihren Anfang hatte!

 

 

2.3.3           Kapitel 2:  Der Gesetzlose, den Christus vernichten wird

 

2.3.3.1          2.Thess 2:1-6: Die Wiederkunft des Christus und das Versammelt werden zu ihm hin: „... in der Luft“

2.Thess 2:1-2:  Die Wiederkunft des Christus und jene versiegelten Auserwählten, die zu ihm hin versammelt werden

Offensichtlich zirkulierten Gerüchte, dass die Wiederkunft Christi entweder bereits erfolgt sei oder unmittelbar bevorstehe. Einige scheinen behauptet zu haben, dies wäre durch eine persönliche Mitteilung oder gar mittels einem Brief seitens der Apostel angekündigt worden. Die Versammlungen wussten aufgrund der Lehren des Paulus bereits, dass sowohl die Apostel wie die auserwählten Vorsteher zu jenem Tag hin alle nach Jerusalem versammelt würden. Jesus hatte dies ja bereits deutlich angekündigt, was die Propheten schon zuvor erwähnt hatten (Jes 66:19, 20).

 

Jesus wird "mit den Wolken" Wiederkommen *** Rbi8  Markus 13:26-27 ***

Und dann werden sie den Menschensohn in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommen sehen. 27 Und dann wird er [[(mittels der Apostel aus Jeusalem)]] die Engel [[(gr.: aggelos = Boten)]] aussenden und wird seine Auserwählten von den vier Winden [[(heb: ruach; gr. pneuma = vier Geistern ?, welche die vier „Winde“ zurückhalten (Off 7:1-4))]] her versammeln, vom äußersten [Ende] der Erde bis zum äußersten [Ende] des Himmels.

 

Dort, in Jerusalem würden sie mit Jesus doch zusammenzutreffen, der vom Himmel her „mit den Wolken“ zu erwarten sei (Jes 30:27; 66:19, 20; Joel 2:1, 2; Mat 24:30; Off 1:7). Durch den Christus als Hoherpriester wird ihre Amtseinweihung erfolgen und jeder die Zuteilung seines besonderen Lohnes als Priesterkönige aus der Hand Jesu erhalten. Die Apostel, „die Braut, die Frau des Lammes“ die bis Harmagedon in ihrer Absonderung an der „für sie von Gott bereiteten Städte“ in der Wildnis weilte (Off 12:5, 6) wird nun unmittelbar nach Harmagedon in Jerusalem freudig erwartet! Der Prophet Joel kündigt Kommendes an:

 

*** Rbi8  Joel 2:15-16 ***

O blast das Horn in Zion. Heiligt eine Zeit des Fastens. Beruft eine feierliche Versammlung ein. 16 Versammelt [das] Volk. Heiligt eine Versammlung. Bringt [die] alten Männer zusammen. Versammelt Kinder und die an den Brüsten saugen. [Der] Bräutigam gehe aus seiner Innenkammer und [die] Braut aus ihrem Hochzeitsgemach.

 

Der Bräutigam Jesus wird vom Himmel her erwartet, um sich mit den Seinen am Tag des Trompetenfestes am 1. Tischri nach Harmagedons grossem Tag des Zorns und der Rache Gottes nun zu versammeln! „Die Braut“, die „Apostel“, die seit ihrer Heirat mit dem Bräutigam, „dem Lamm“ (Off 19:7) weiterhin in ihrem „Hochzeitsgemach“ in der Wildnis weilte (Ps 110:7), dort ernährt wurde bis ans Ende der Frist von 1260 Tagen [C2](Off 12:6; 13:) oder „einer Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ (Da 12: Off 12:14), an jenem abgeschiedenen Ort das Kommende erwarten. Joel sagt, wohin sich die Harmagedon-Entronnenen von Gott Berufenen versammeln werden:

 

*** Rbi8  Joel 2:32 ***

Und es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft.

 

Nur diejenigen die Jehova mit Namen beruft, sie werden es schlussendlich sein, die auf Zion „im Zelt Jehovas weilen werden (Ps 15). Jerusalem wird von alten Männern und Frauen und von Kindern voll sein. 

 

Wer wird im "Zelt Gottes" weilen?
  

Da in Thessalonich durch Abgefallene verkündigt wurde dieser Tag sei bereits gekommen und dies zu Spekulationen Anlass gab, musste Paulus dem energisch entgegenwirken! Ganz offensichtlich war ihm dies durch Brüder aus jener Versammlung Thessalonich wie Timotheus oder durch die von dort zurückgekehrten Sendboten die den 1.Brief überbrachten mitgeteilt worden!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:1-2 ***

Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[(die Wiederkunft; Ankunft)]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas hier sei.

 

Im 1.Brief hatte Paulus dasselbe Thema bereits zuvor angesprochen und dabei schon gewichtige Details eröffnet, dass diese „Ankunft“ oder „Wiederkehr“ (gr.: parousia) hier auf der Erde sein wird und Jesus eindeutig hierher zurückkehren wird. Jeder Lehre einer himmlischen Auferstehung der Toten wird das letzte Argument dadurch abgeschnitten, dass dies alles hier „in der Luft“ geschehen wird, jener Gashülle, die unseren Planeten Erde so charakteristisch macht und für menschliches Leben notwendig ist!

 

Zudem zeigt Paulus, dass auch er zu jenem Zeitpunkt unter den Lebenden verweilt, wenn er sich mit einschliesst „wir, die Lebenden“, was seine Frühauferstehung (gr.: exanástasin = heraus-Auferstehung oder Vorab-Auferstehung (Phi 3:11 FN)) zu Beginn des „Tages des Herrn“ [B1] weiter unterstreicht, die er aber erst im Brief an die Philipper im Jahre 60/61 u.Z. näher beschreibt!

 

 *** Rbi8  1. Thessalonicher 4:15-18 ***

Denn dies sagen wir euch durch Jehovas Wort, daß wir, die Lebenden, die bis zur Gegenwart [[(Ankunft; Wiederkehr)]] des Herrn am Leben bleiben, denen keineswegs zuvorkommen werden, die [im Tod] entschlafen sind; 16 denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes, und die in Gemeinschaft mit Christus Verstorbenen werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die Lebenden, welche überleben, mit ihnen zusammen in Wolken entrückt werden zur Begegnung mit dem Herrn in der Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 18 Somit fahrt fort, einander mit diesen Worten zu trösten.

 

 Paulus gehört zur Gruppe der „in Gemeinschaft des Herrn“ Verstorbenen! Zusammen mit den in der Endzeit Lebenden Versiegelten werden sie Jesu Wiederkehr „mit den Wolken“ am selben Ort auf dem Ölberg erwarten, von wo her Jesus in den Himmel aufgefahren ist. Engel hatten den verunsicherten Apostel ja damals verkündet, dass Jesus „in derselben Weise“ zurückkehren würde. Sie gaben dabei keinen anderen Ort bekannt! Der Zeitpunkt muss mit den Angaben der Propheten im Einklang sein und die „Zeiten und Zeitabschnitte“ die der Engel Gabriel dem Propheten Daniel angekündigt hatte sind vertrauenswürdig!

 

Letzte PosauneErst wenn die Apostel dreissig Tage nach Harmagedon mit den per Boten herbeigebrachten Lebenden des Überrests vereint sind, diese von aller Welt her nach Jerusalem auf „Eseln und Kamelstuten“ gereist sind, wie sie durch jene Abgesandte hierzu aufgefordert werden (Jes 66:19, 20), kommt dieses Versammeln. Welcher Tag als der des Trompetenfestes am 1.Tischri, dem Beginn des grossen Jubeljahres der Befreiung aus Satans Sklaverei wäre hierzu geeigneter? Die Erstauferstehung der Toten muss gemäss Paulus „durch einen Menschen“, durch Jesus erfolgen, der hierzu in Königreichsmacht mit seinen Engeln kurz vorab wiedergekehrt sein muss.

 

Während der übrigen Frist von 15 Tagen bis zum 1.Tag des Erntefestes folgen die Taufe der Auferstandenen die vor Jesu Erhöhung und dem Ausgiessen des heiligen Geistes an Pfingsten gestorben waren und danach die feierliche Einweihung der 144.000 auf dem hierzu bereiteten Tempelplatz auf dem Berg Zion. Am darauf folgenden Sühnetag, der ein Fasttag ist wird Gott alle früheren Sünden der Apostel jener der Priester und der „grossen Volksmenge“ vergeben. Wenn Jesus dem Vater das gereinigte Königreich übergibt, nachdem das „Jerusalem droben“, Jehova mit Seiner Engel-Braut ebenfalls zur Erde herabgekommen ist, die himmlische Regierung, der „dritte Himmel“ nun bei den Menschen weilt und „die Dinge droben“ und die „Dinge unten auf der Erde“ miteinander erneut vereint sind, wird „Gott allen alles sein“! (Eph 1:8-12)

 

Christus, der Erzengel Michael mit seinem Schwert*** Rbi8  1. Korinther 15:20-28 ***

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling, danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart [[(heb: parouisia = Kommen; Wiederkunft; Erscheinen)]]. 24 Als nächstes das Ende [[(der von Daniel erwähnten Frist von 1335 Tagen [C4](Da 12:12,13))]], wenn er seinem Gott und Vater das [[(inzwischen eingeweihte)]] Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

Erst mit der Erstauferstehung wird „der Tod zunichte gemacht“, da der Tod keine Gewalt mehr über die im Todesschlaf Ruhenden mehr ausübt! 

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
     

Beachten wir, dass die Auferstehung der Toten „durch einen Menschen“ „in dem Christus“ erfolgen muss! Die Frühauferstandenen Apostel sind es somit, die sich zusammen mit Jesus auf die bereits aufgestellten Throne setzen, sechs zu jeder Seite Jesu, um das zu sehen, was Hesekiel beschreibt, wo Totengebeine sich zueinander finden und mit Sehnen und Haupt überzogen werden und die „Stimme des Erdenmenschen“ veranlasst, dass Leben in sie kommen wird! Kein einziges Wort der Propheten wird sich als dahingefallen erweisen! (Mat 5:18)

 

Hesekiel und das Kidrontal: Menschensohn bringt die Gebeine zum Leben *** Rbi8  Hesekiel 37:9-14 ***

Und er sagte weiter zu mir: „Prophezeie dem Wind [[(heb.: ruach = Geist)]]. Prophezeie, o Menschensohn, und du sollst zum Wind [[(heb.: ruach = Geist)]] sprechen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesagt hat: „Von den vier Winden [[(heb.: ruach = Geistern)]]  komm her, o Wind [[(heb.: ruach = Geist (des Lebens)]], und [[(du, Jesus (vergl. Hes 37:5; Off 11:11; Joh 5:26))]] wehe diese Getöteten an, damit sie zum Leben kommen.“ ‘ “

10 Und ich [[(Gottes Wortführer, Jesus, der „Menschensohn“)]] prophezeite so, wie er es mir geboten hatte, und der Atem [[(heb: ruach = Geist (des Lebens);  heb: nephesch = Seele; Leben)]] kam dann in sie, und sie begannen zu leben und auf ihren Füßen zu stehen, eine sehr, sehr große Streitmacht.

11 Und er sagte weiter zu mir: „Menschensohn, was diese Gebeine betrifft, sie sind das ganze Haus Israel [[(das „Israel Gottes“, eine königliche Priesterschaft für das Millennium)]]. Siehe, sie sprechen: ‚Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist zugrunde gegangen. Wir sind für uns abgetrennt worden.‘ 12 Darum prophezeie, und du sollst zu ihnen sagen: ‚Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: „Siehe, ich öffne eure Grabstätten, und ich will euch heraufführen aus euren Grabstätten, o mein Volk, und euch auf den Boden Israels bringen. 13 Und ihr werdet erkennen müssen, daß ich Jehova bin, wenn ich eure Grabstätten öffne und wenn ich euch aus euren Grabstätten heraufführe, o mein Volk.“ ‘ 14 ‚Und ich will meinen Geist [[(heb.: ruach)]] in euch legen, und ihr sollt zum Leben kommen, und ich will euch auf eurem Boden ansiedeln; und ihr werdet erkennen müssen, daß ich selbst, Jehova, geredet und [es] getan habe‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

 

Das hebräische Wort „ruach“ hat mehrfache Bedeutung und kann Geist, Geistwesen, Wind und Sturm aber auch „Atem“ bedeuten! Wenn wir das Geschehen das Hesekiel beschreibt aufmerksam betrachten wird schnell klar, dass nicht „Wind“ als eine unbeseelte Kraft diese Wirkungen herbringt, sondern klare und deutliche Befehle an Engel, an Geistwesen erteilt werden, welche daraufhin jene Befehle ausführen! Das Geschehen ist sichtbar, während die Ausführenden aus dem unsichtbaren Bereich heraus wirken! Die Worte Hesekiels über Jehovas Handeln: „Siehe, ich öffne eure Grabstätten, und ich will euch heraufführen aus euren Grabstätten, o mein Volk, und euch auf den Boden Israels bringen“, sie zeigen klar und deutlich, dass jene Auferstehung des „Israel Gottes“ hier auf der Erde ist. Die Toten waren vorher nicht bei Gott im Himmel, sondern werden aus dem Staub der Erde erneut gebildet, wohin sie beim Tod zurückgekehrt waren. Dies ist wie zu Beginn bei der Erschaffung Adams! Auch wo ihr Aufenthaltsort ist, nachdem sie zu Jesus hin vereint sind kann nicht durch himmlische Lügen ersetzt werden: „ ... ich will euch heraufführen aus euren Grabstätten, o mein Volk, und euch auf den Boden Israels bringen.

 

 

Sobald wir religiöse Mystik entfernen werden die Aussagen klar und deutlich! Wir erkennen Personengruppen, Handlungsort und handelnde einzelne Personen!  Jesus ist Jehovas „starker Arm“, sein „Werkmeister“ und sein „Wortführer“ der im Auftrag Jehovas alles geschehen lässt, was angekündigt ist!

 

Neues Jerusalem: Gottes kommende Regierungshauptstadt "Jahwe-Schammah"
 

Da die christlichen Religionen an Mystik festhalten und eine Auferstehung im Himmel predigen, anstatt irdische Erstauferstehung nach Harmagedon als Teilhaber an den ersten „Himmeln“, der kommenden erdenweiten Regierung zu lehren, so kann kein umfassendes Verständnis der kommenden Realität für sie kommen. Wer an Irrtum und Lüge festhält wird niemals zu genauer Erkenntnis gelangen!

 

Das ganze Heer des „Israel Gottes“, der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ ist nun am Trompetenfest nach Harmagedon vereint vor dem Christus auf dem Platz des gereinigten und für den Festanlass vorbereiteten Tempelberges!

 

Nur das Zusammenstellen und ordnen aller Informationen zum selben Geschehen in seiner logischen Abfolge ergibt ein klares Teilbild jener Ereignisse, das mit dem Gesamtbild aller biblischer Informationen im Einklang stehen muss!

2.Thess 2:3-5:  Der Abfall kommt zuerst und der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ wird offenbart

Was für die Thessalonicher galt, das gilt heute umso mehr in der Endzeit! Der Tag von Jesu Wiederkehr zeichnet sich ab. Es gab und gibt viele Endzeitsekten, deren Gründer an eine Berechenbarkeit jenes Tages glauben und zu unterschiedlichen Resultaten kamen!

 

William Miller predigte das Wiederkommen Jesu auf Oktober  1844Etwa 50.000 Anhänger von William Miller hatten diesen Tag bereits am 22.Oktober 1844 erwartet, den Tag, den jener Prophet Jahre zuvor  berechnet hatte. Natürlich geschah dies nicht wie angekündigt und viele der Milleriten wendeten sich enttäuscht vom „falschen Propheten“ Miller weg.

 

Prophetin der Adventisten Ellen G. White erweiterte 1844 um das Untersuchungsgericht von tausend JahrenAus einer Neuformulierung der Prophezeiung durch die Seherin Ellen White-Gold heraus entstand die Adventistenbewegung. Diese Organisation ist bis heute sehr aktiv. Ihr grosses Plus liegt in der Sabbathaltung und weitgehender Gesetzestreue. Viele pharisäerhafte Regeln wie generelles Alkoholverbot machen auch die Einhaltung des Abendmahls mit Brot und Wein zu einem Zankapfel. Die Behauptung es wäre Traubensaft gewesen ist bestimmt nicht stichhaltig, etwa ein halbes Jahr nach der Traubenernte!

 

(Matthäus 26:29)  Ich sage euch aber: Ich werde von nun an bestimmt nicht mehr von diesem Erzeugnis des Weinstocks trinken bis zu jenem Tag, an dem ich es neu mit euch trinke im Königreich meines Vaters.“

 

Das bedeutet, dass Jesus als zurückgekehrter „Menschensohn“ zusammen mit den Aposteln bestimmt erneut Wein trinken wird!

 

Der Gründer der Mormonen, Joseph Smith hatte seine eigenen Theorien aufgestellt und glaubte, dass von Amerika aus das Heil kommen würde. Seine Behauptung, ein Teil der aus Israel durch die Assyrer vertriebenen zehn Stämme wäre mit Schiffen nach Amerika gekommen ist unüberprüfbar und ein Mythus. Dass ihm gar vom Engel Gabriel und dem Engel Moroni himmlische Informationen zugekommen seien widerspricht vollkommen der Aussage des Paulus, dass diese Erscheinungen aufhören würden, sobald das „Vollständige“, die letzten Schriften des Neuen Testaments gekommen wären. „Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.“ (1.Kor 13:9, 10)

 

Joseph Smith, Gründer der Mormonenkirche kniet vor dem EngelNun behauptet Mohamed, Joseph Smith, Ellen G. White und viele andere gottinspirierte Informationen erhalten zu haben. Alle widersprechen sich gegenseitig und der denkende Christ weisst diese Dinge ins Land der Mythen. Wie das Bild zeigt, war Joseph Smith nicht sehr bewandert in den Schriften, sonst wäre er nicht vor Moroni niedergekniet. Johannes machte doch zuvor den Fehler und wurde vom Engel Gottes dafür zurechtgewiesen:

 

(Offenbarung 22:8, 9)  Nun, ich, Johạnnes, war es, der diese Dinge hörte und sah. Und als ich gehört und gesehen hatte, fiel ich nieder, um vor den Füßen des Engels anzubeten, der mir diese Dinge gezeigt hatte. 9 Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und von deinen Brüdern, die Propheten sind, und von denen, die die Worte dieser Buchrolle halten. Bete Gott an!

 

Was nun erklärt WIKIPEDIA zu Moroni:

 

Moroni (Prophet)

 

Der Engel Moroni mit der "letzten Posaune"    Moroni ist ein Prophet im Buch Mormon und soll dem Religionsgründer Joseph Smith als Engel erschienen sein. Er spielt für die Mormonen eine herausragende Rolle, ist allerdings in der christlichen Bibel unbekannt. Die Mormonen glauben, dass er in Offb 14,6 EU erwähnt wird.

 

(Die Engel-Moroni-Statue des Bern-Tempels)

 

   Das von Joseph Smith veröffentlichte Buch Mormon ist die einzige Quelle für die angebliche Existenz Moronis, neben weiteren Aussagen von Smith. In diesem Buch ist Moroni der letzte erwähnte Prophet. Moroni soll im frühen 5. Jahrhundert nach Christus auf dem amerikanischen Kontinent gelebt und die Zusammenfassung der ihm überlieferten Schriften von Propheten vollendet haben, mit der sein Vater Mormon begonnen hatte.

 

   Smith behauptet, der als Engel wiederauferstandene Moroni sei ihm in den Jahren 1823 bis 1827 erschienen. Moroni habe Joseph Smith beauftragt, das im Hügel Cumorah im Norden des US-Bundesstaats New York verborgene Buch Mormon ins Englische zu übersetzen. Auf Weisung Gottes sei daraufhin die Kirche Jesu    Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) im Jahre 1830 von Joseph Smith wiederhergestellt worden.

 

   Auf vielen Tempeln der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage steht eine Statue des Engels Moroni mit einer Posaune abgebildet, die für die Verkündung des Evangeliums in alle Welt steht.

 

Charles Taze Russell verkündete das Ende der Nationen zuerst für 1878, dann für 1914Dann kam etwas später um 1890 der Gründer der Bibelforscher Charles Taze Russell, Gründer der „echten Bibelforscher“, welche sich später in Jehovas Zeugen umbenannten, der zusammen mit Nelson Barber Jesu Rückkehr auf April 1878 verkündete. Als dagegen sich am festgesetzten Tag nichts ereignete wurde das Datum auf den 2.Oktober 1914 als Tag von Jesu erster Wiederkehr neu berechnet. Auch a geschah nichts und man formulierten die Sache danach mehrmals um und nannte neue Daten wie 1925 und zuletzt 1975. Im Moment schaut man auf die 2030-iger Jahre für das kommende Ende. All diese Deutungen gründeten auf Berechnungen und nicht durch Beobachtung der von Jesus und den Aposteln vorhergesagten „Zeichen“! Gott gab klare Richtlinien, was mit solcher Art Propheten geschehen soll. Wir müssen dabei von Irrtum und bewusster, andauernder Lüge unterscheiden:

 

(5. Mose 13:1-5)  Falls ein Prophet oder ein Träumer eines Traumes in deiner Mitte aufsteht und dir tatsächlich ein Zeichen oder ein Wunder gibt, 2 und das Zeichen oder das Wunder trifft ein, von dem er zu dir geredet hat, indem [er] sprach: ‚Laß uns anderen Göttern nachwandeln, die du nicht gekannt hast, und laß uns ihnen dienen‘, 3 sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten oder auf den Träumer jenes Traumes hören, denn Jehova, euer Gott, stellt euch auf die Probe, um zu erkennen, ob ihr Jehova, euren Gott, mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele liebt. 4 Jehova, eurem Gott, solltet ihr nachwandeln, und ihn solltet ihr fürchten, und seine Gebote solltet ihr halten, und auf seine Stimme solltet ihr hören, und ihm solltet ihr dienen, und ihm solltet ihr anhangen. 5 Und jener Prophet oder jener Träumer des Traumes sollte zu Tode gebracht werden, denn er hat gegen Jehova, euren Gott, der euch aus dem Land Ägypten herausgeführt und dich aus dem Sklavenhaus erlöst hat, Auflehnung geredet, um dich von dem Weg abzubringen, auf dem zu wandeln Jehova, dein Gott, dir geboten hat; und was übel ist, sollst du aus deiner Mitte wegschaffen.

 

Jesus gab im Kapitel 24 von Matthäus die „Zeichen“ bekannt, nach denen wir ausschauen sollen! Bedenken wir, dass das Zentrum seiner Aussagen Jerusalem und Judäa war!

 

Paulus warnt aber weiter prophetisch vor einem grossen Abfall, der während der „Zeit des Endes“ einen Höhepunkt an Irreführung erleben würde! Ein „Gesetzloser“ wäre dafür verantwortlich! Sein Angriff geht offenbar gegen wirklich getreue Christen die von Herzen Gottes Willen zu tun beabsichtigen und die Gebote Gottes weiter halten: „Und der Drache wurde zornig über die Frau [[(die frühauferweckten Apostel)]] und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17).

 

Das Tetagrammaton: Der göttliche Name JHWH*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:3-5 ***

Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ [[(ein Mächtiger)]] oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES [[(JHWH; Jehova)]] niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott [[(ein Mächtiger)]] sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?

 

Paulus spricht vom „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der Abfall von Gottes GESETZ verkündet, sich dadurch selbst über Gott Jehova erhöht und Jesus dadurch direkt verleugnet, der ja nicht gekommen war das GESETZ und die PROPHETEN zu beenden, sondern um sie als erster vollständig zu erfüllen! Der Angriff jenes „Gesetzlosen“ richtet sich gegen solche Christen, die tatsächlich „Babylon die Grosse“ bereits verlassen haben oder zu diesem Schritt bereit sind. Er sammelt sie dadurch in seine „eigene Hürde“ ein, Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ scheinbar durch besondere Gottesnähe und vorgebend unter besonderen Schutz des Christus zu stehen! Paulus nennt jenen Gesetzlosen den „Sohn der Vernichtung“, weil Jesus diesen selbst zur Rechenschaft ziehen und ihn am Tag Harmagedons als „der falsche Prophet“ vernichten wird! (Off 19:19)

 

Der falsche Prophet: Wer löst das Geheimnis?Diese Hinrichtung wird aber in der Offenbarung nur vom „wilden Tier“, dem Anführer der „Könige der Erde“ und von „dem falschen Propheten“ gesagt, der an der Seite der letzten Weltmacht, des Südkönigs „grosse Zeichen“ tut.

 

 (Offenbarung 19:19-21)  Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt [[(am Tag Harmagedons)]], und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet, der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

Lassen wir uns nicht von grossartigen Kirchenorganisationen verführen und den vielen „Zeichen“ und „Machttaten“ die sie vollbringen! Satan erweist sich doch als „Engel des Lichts“, als „Gott dieses Systems der Dinge“ und seine Dämonenfürsten haben ausserordentliche Kräfte!

 

Da sich „der Gesetzlose“ in „den Tempel DES GOTTES“ niedersetzt müssen wir uns fragen: Welches Gottes? Des Erschaffers der Himmel und der Erde, Jehova oder des „Gottes dieses Systems der Dinge“? Paulus gibt uns weitere Hinweise im 2.Brief an die Korinther, um diese Frage schlüssig zu beantworten. Wahre Christen dienen dem wahren Gott und hören auf diesen und wenden sich „von den hinterhältigen Dingen“ ab, die „mit List ersonnen“ werden, um Menschen in religiöse Hürden einzufangen, von der Reinheit des Christus und seiner Hürde der „anderen Schafe hinweg!

 

*** Rbi8  2. Korinther 4:1-6 ***

Aus diesem Grund lassen wir nicht nach, da wir diesen Dienst entsprechend der uns erwiesenen Barmherzigkeit haben; 2 sondern wir haben uns von den hinterhältigen Dingen losgesagt, deren man sich zu schämen hat, indem wir nicht mit List wandeln noch das Wort Gottes verfälschen, sondern uns selbst durch das Kundmachen der Wahrheit jedem menschlichen Gewissen vor Gott empfehlen. 3 Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle. 5 Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus Jesus als Herrn und uns selbst als eure Sklaven um Jesu willen. 6 Denn Gott ist es, der gesagt hat: „Das Licht strahle aus der Finsternis“, und er hat in unsere Herzen gestrahlt, um [sie] mit der herrlichen Erkenntnis Gottes durch das Angesicht Christi zu erleuchten.

 

Offensichtlich versucht der „Gesetzlose“ sich an die Stelle des Christus als Hohepriester im „Tempel DES GOTTES“, somit Jehovas zu installieren, indem er sich als Vertreter oder als Sprachrohr oder Kommunikationskanal ausgibt, der angeblich vom Jenseits mehr Informationen besitzt und mehr Wissen von den Aposteln her hat, als jene im ersten Jahrhundert in den Schriften hinterlassen haben. Während jene Apostel noch im Todesschlaf den Anbruch des „Tages des Herrn“ erwarten, setzen sie sich an deren Stelle, um als endzeitlicher „Serubbabel“ selbst den geistigen Tempel zu bauen. Während ihrer Abwesenheit nach der Frühauferstehung in der „Wildnis“ gibt es keinerlei Kontakt von oder zu ihnen!

 

Jehovas Form er Kommunikation mit den Menschen
   

Paulus zeigt, dass solche Personen „hinterhältig“ und „mit List Gottes Wort verfälschen“ und wir uns ebenso wie er und die Getreuen des ersten Jahrhunderts von solchen Menschen entfernt halten sollten: „ ..., sondern wir haben uns von den hinterhältigen Dingen losgesagt, deren man sich zu schämen hat, indem wir nicht mit List wandeln noch das Wort Gottes verfälschen, sondern uns selbst durch das Kundmachen der Wahrheit jedem menschlichen Gewissen vor Gott empfehlen.

 

Die unverfälschte Wahrheit über Gottes Aussprüche und den Willen, den Er durch Christus geäussert hat sollen wir anderen kund tun! Die „gute Botschaft“ wird somit durch den „Menschen der Gesetzlosigkeit“ verzerrt erklärt, was diejenigen die auf ihn hören zum Straucheln in Gottes Gebot veranlasst! Das „Bild Gottes“, der Christus wird dadurch verfälscht dargestellt, indem jener „Mensch der Gesetzlosigkeit“ sein Wiederkommen im Fleische leugnet und seine Stellung im heiligen Tempel der Versammlung Gottes als Hohepriesterkönig sinnbildlich an sich reisst!

 

Erhebt eure Häupter, deWährend jener „Gesetzlose“ sich selbst als Retter darstellt, indem er verkündet, dass nur jene erlöst würden, welche ihm angehören, so verleugnet er „Christus Jesus als Herrn und uns [[die Apostel]] selbst als eure Sklaven um Jesu willen“. Die Apostel gaben in allem die Ehre Gott und seinem Christus, dem als Retter wiederkehrenden „Fürsten des Friedens“. Der „Gesetzlose“ aber schafft einen Scheinfrieden innerhalb seines geistigen Territoriums durch eigene menschliche Regeln, ebenso wie die Pharisäer und Schriftgelehrten zuvor. Diese Regeln lehnt er zwar täuschend echt an Gottes Gebote an, jene aber in Wirklichkeit durch menschliche Überlieferungen, gewisse Zufügung, Weglassungen und Veränderungen in der Realität dadurch Gottes Gebot ungültig macht! „Das Licht der Wahrheit“ strahlt nur dann in unsere Herzen, wenn wir auf alle Worte der Schrift achten und aufgrund exakter Erkenntnis von Gottes unverfälschtem Wort jede Form von Irreführung und Lüge von uns weisen!

 

Es ist ganz klar, dass jener „Gesetzlose“ als Individuum nur das „Haupt“ einer Organisation bildet, eines religiösen, hierarchischen Gebildes der Endzeit, das besonders durch die Lehre heraussticht, dass Christen nicht unter Gottes GESETZ stehen würden! Diese Organisation leuchtet vor allem dadurch strahlend, dass sie besondere Kenntnis von höherer Instanz zu haben behauptet, einen besonderen Informationskanal zwischen Gott, Christus, den Aposteln und ihren eigenen Gefolgsleuten bilden würden! Damit aber widerspricht „der Gesetzlose“ klar und deutlich den Aussagen des Paulus im 1. und 2.Brief an die Thessalonicher! Er trennt jene, welche Jesus direkt in seiner rechten Hand hält vom Christus, indem er die Fehlgeleiteten in die eigene „Hand“ nimmt, ihr „Gott“ oder „Mächtiger“ ist! Anstelle der „Buchrolle des Lammes des Lebens“ erklärt er sein eigenes Taufregister als Eintrittserklärung in sein usurpiertes Königreich (Off 1:20). Wir können nicht gleichzeitig zwei unterschiedlichen Herrschern dienen!

Wer erfüllt die biblischen Anforderungen, um als „der Gesetzlose“ in der Endzeit betrachtet zu werden?

Viele dieser Argumente treffen deutlich auf die Katholische Kirche und ihren Papst zu, nicht aber alle in ihrer Gesamtheit! Nur die Endzeitsekte der Zeugen Jehovas tut sich in diesem Sinne besonders hervor, weil sie in ihrer weitverbreiteten Predigttätigkeit behauptet, dass Christen nicht einmal unter den zehn Geboten stehen würden! Das ist eine Lehre hin zu vollkommenem Abfall von Gottes Geboten, ein deutliches Widersprechen gegenüber den eigenen Worten Jesu!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Jesus als König der Könige thront über der ErdeDas GESETZ ist ebenso für das geistige Israel, die Christen, wie zuvor schon für alle Generationen Israels verbindlich, die Jehova als ihren „Gott und Satzungsgeber“ anerkennen. „Denn Jehova ist unser Richter, Jehova ist unser Satzungsgeber, Jehova ist unser König; er selbst wird uns retten.“ (Jes 33:22) Die Rede ist vom Tag Harmagedons! Gott hat Jesus das gesamte Gericht über die Erde übergeben! „Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.“ (Joh 5:22-24)

 

So wie das Essen der Frucht vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ für Adam und Eva während der gesamten Dauer ihres Aufenthaltes im Paradies verbindlich war, so sind es die Gebote Gottes in Ewigkeit! Ein Übertreten hat auch in unserem Fall weitreichende Folgen! Wer das „Ende“ jener Gebote lehrt spricht mit derselben Zunge der „Urschlange“ und wird im Hinblick auf Gottes „Königreich der Himmel“ „Geringster“ genannt werden!

 

Der Prophet Daniel hatte in diesem Sinne bereits angekündigt, dass einige der „Heiligen“ durch Verführung zum Abfall von Gott und seinem GESETZ hin vom System Satans besiegt würden, indem einige in „böser Weise gegen den Bund handeln“ werden. Damit ist der Taufbund gemeint, durch den ein Christ sich unter das „GESETZ des Christus“ verpflichtet, indem er sein Herz durch göttliches GESETZ beschneidet.

 

*** Rbi8  Daniel 11:32-35 ***

Und diejenigen, die in böser Weise gegen [den] Bund handeln, wird er mit glatten Worten zum Abfall verleiten. Was aber das Volk derer betrifft, die ihren Gott kennen, sie werden obsiegen und wirksam handeln. 33 Und was die betrifft, die Einsicht haben unter dem Volk, sie werden den vielen Verständnis verleihen. Und sie werden gewiß durch Schwert und durch Flamme, durch Gefangenschaft und durch Plünderung zum Straucheln gebracht werden, [einige] Tage lang. 34 Aber wenn sie zum Straucheln gebracht werden, wird ihnen mit einer kleinen Hilfe geholfen werden; und viele werden sich ihnen gewiß mit Glätte anschließen. 35 Und einige von denen, die Einsicht haben, werden zum Straucheln gebracht werden, um ihretwegen ein Läuterungswerk zu tun und um [sie] zu reinigen und weiß zu machen bis zur Zeit des Endes; denn es ist noch für die bestimmte Zeit.

 

Das Volk derer ... , die ihren Gott kennen“ muss ausserhalb „Babylons der Grossen“ sein und mit dem „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ übereinstimmen! Daniel redet eindeutig und klar vom Gesetzesbund, den Gott mit Israel am Horeb geschlossen hatte, indem er Israel sein GESETZ und seine richterlichen Entscheidungen bekannt gab und das Volk durch laute Zustimmung in den Bund eintraten!

 

Der Gesetzlose“ erklärt diesen Bund als veraltet und nicht weiter gültig für Christen! Seine Worte sind „glatt“, das heisst gar schlüpfrig, weil sie scheinbar biblische Grundlage haben, uns aus der Hand entweichen, indem er offenbar mit schriftgetreuen Argumenten vorgeht, durch Texte die aus dem Kontext herausgelöst sind und dadurch scheinbar selbst das Gegenteil zu beweisen in der Lage sind! Nur jene aber, die sich wahre Einsicht in die Zusammenhänge der gesamten Schrift angeeignet haben können „dem Volk Verständnis verleihen“ das Jesus gehört! Nur jene die den Christus als Herrn und ihren König anerkennen werden von Gott anerkannt sein! Johannes spricht von jenen als denen, „die Gottes Gebote halten“ und statt für eine Religion Zeugnis abzulegen, dies für Christus tun! Gegen sie richtet sich Satans Interesse!

 

Christus und sein GESETZ*** Rbi8  Offenbarung 12:17 ***

Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

 Was aber das Volk derer betrifft, die ihren Gott kennen, sie werden obsiegen und wirksam handeln.“ Unseren Gott Jehova kennen bedeutet seine Gebote zu achten und zu lehren, alles andere bedeutet Unkenntnis. „Der Gesetzlose“ und das System Satans üben beide auf unterschiedliche Weise Druck auf die Glaubenden aus, die ein treues Benehmen bewahren: Was aber jene betrifft, „die in böser Weise gegen den Bund handeln“, sie werden „ ... durch Schwert und durch Flamme, durch Gefangenschaft und durch Plünderung  zum Straucheln gebracht werden.“ Jene straucheln durch Bundesbruch, indem die göttlichen Gebote missachtet werden!

 

Der Gesetzlose“ plündert jene die sich ihm anschliessen dadurch aus, dass er sie ohne oder für sehr geringes Entgelt für seine Zwecke wie Sklaven arbeiten lässt, während er an der Spitze der Hierarchie Reichtum aufhäuft. Durch „Flammen“ werden sie insofern verbrannt, dass Jesu Worte jeden „verbrennen“ werden, der wertloses „Stroh“ darstellt, während der „Weizen ins Vorratshaus“ gesammelt wird. Alle, die auf ihre geänderte Form der „guten Botschaft“ hörten und dadurch „gegen den heiligen Bund“ handelten stehen unter Gefahr. Die Plünderung nimmt „der Gesetzlose“ bei all jenen vor, die nicht wollten, dass „falsche Apostel“, „falsche Christusse“ und „falsche Lehrer“ über sie Herrscher seien oder die der „Gesetzlose“ aus irgendwelchen Gründen aus seinen Reihen ausschliesst, vor allem jene, die seine falschen Doktrinen durchschaut haben und weil nun die Wahrheit sie frei von jener Knechtschaft eines Schein-Königreiches macht!

Einige derer, die Einsicht haben werden zum Straucheln gebracht werden, zur Läuterung

Was aber meint Daniel mit den folgenden Worten? „Und einige von denen, die Einsicht haben, werden zum Straucheln gebracht werden, um ihretwegen ein Läuterungswerk zu tun und um [sie] zu reinigen und weiß zu machen bis zur Zeit des Endes; denn es ist noch für die bestimmte Zeit.“ Wer wird „gereinigt und weiss gemacht“? Sind es die Strauchelnden, [sie (von der WTG eingefügtes Pronomen)] „die in böser Weise gegen den Bund handeln“ obwohl sie „Einsicht“ haben, was Recht und Gerecht ist in Gottes Augen? Oder sind es nicht weit eher jene, die nicht straucheln, weil sie eben wahre Einsicht bekunden und dadurch Gottesfurcht entwickeln und Jehova gegenüber die Treue halten? Sie werden doch von „Schlacke“ falscher Lehren und von Gesetzlosigkeit befreit! Der Leser möge selbst Unterscheidungsvermögen zeigen!

 

Der Weinstock muss beschnitten werden!Das Läuterungswerk bedeutet doch, dass „Schlacke“ vom „edlen Metall“ durch grosse Hitze getrennt wird und dass „dürre Äste“ die keine „gute Frucht“ tragen vom Weinstock entfernt werden (Joh 15:1, 2), dass unreife, saure Trauben nicht von einer guten Wurzel her stammen können (Jer 31:28-30; Hos 10:1, 2; Mat 7:15-20; 12:33) und in der Weinkelter der Wut Gottes gestampft werden! (Off 14:18-20; 19:11-15)

 

Jesus nahm dasselbe Thema erneut auf, als er seinen Aposteln die Frage um seine Wiederkehr und den Abbruch des Tempels der Anbetung falscher Götter in der Endzeit beantwortete. Daraus geht hervor, dass die „Strauchelnden“ ohne Nächstenliebe handeln, weil sie einander gegenseitig an die weltlichen und religiösen Autoritäten zu verraten beginnen! Sie beugen sich zunehmender Gesetzlosigkeit, gerade deshalb, weil „der Gesetzlose“ sie darin anführt!

 

*** Rbi8  Matthäus 24:9-14 ***

Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. 10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. 11 Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten. 13 Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 14 Und diese gute [[(unveränderte)]] Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.

 

Jene die zum Straucheln gebracht werden sind es, die dem Druck des Systems das auf ihnen lastet nachgeben und Verrat an ihren eigenen Glaubensbrüdern üben, die Christus und nicht „falschen Herren“ treu bleiben wollen. Die Abgefallenen sind es, die Hass auf die entwickeln, die weiterhin Gottes Gebote halten und Zeugnis für Christus ablegen (Off 12:17). Jesus nennt ihre Anführer „falsche Propheten“, weil sie Dinge versprechen, die nicht mit Gottes Wort im Einklang sind! Ihre Worte aber sind verführerisch und ziehen Menschen hin zur Gesetzlosigkeit, die sich somit während der Endzeit unter Christen schnell ausbreitet! Da Nächstenliebe, die doch „Erfüllung des Gesetzes“ bedeutet wird durch Gesetzlosigkeit ersetzt, die stets Lieblosigkeit zur Folge hat! Alle Religionsführer und ihr Heer von Lehrern, die das Volk unterweisen, dass Christen nicht weiter unter mosaischem Gebot stehen würden lehren in Wirklichkeit „Abfall vom GESETZ“!

 

Die Gebote die Gott Moses zu verkünden auftrug waren nicht dessen Werk, sondern entsprachen Gottes Willen betreffend der Begrenzungen, die Er Seinem Volk Israel gab! Jener Engel, der sie als Mittler Moses gab ist derselbe Jesus, der als Engel zur Erde gesandt wurde, um als Mensch unter Menschen vollkommene Gesetzestreue zu demonstrieren! Alle die wirklich Jesus nachfolgen sind Israel, Teilhaber an einer Verheissung!

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:21-22 ***

In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. 22 Er beging keine Sünde [[(kein gesetzloses Handeln oder Denken)]], noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.

 

Jesu Fussstapfen nachfolgenJede gesetzlose Tat ist Sünde! Nur das GESETZ legt fest, was Sünde ist und ist dadurch unser Lehrer, der uns zu Christus führt, um keines dieser Gebote zu übertreten, nur damit folgen wir Jesu Fussstapfen genau nach!

 

Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.“ Rettung kommt somit nur für die Getreuen, die der Sünde, die Gesetzlosigkeit darstellt, nicht nachgegeben haben. Das ist die wahre gute Botschaft, die verkündet werden muss und jene die diese Wahrheit verkünden sind es, die unter der zunehmenden Gewalt der Gesetzlosigkeit direktes Angriffsziel jener sind, jener, die zügellos zu handeln wünschen! Das Ende durch „Feuer“ erreicht all jene, welche die falsche gute Botschaft verkündeten und Abkehr von Gottes Geboten lehrten.

 

Können wir nun die Zusammenhänge besser erkennen? Spricht Jesus hier von der wahren guten Botschaft die verkündigt wird vor dem Ende oder aber spricht er nicht weitgehend von jener des „Gesetzlosen“, der mit zunehmender Macht seine veränderte gute Botschaft als „falscher Prophet“ verkündet und dessen Ende sich nun schnell nähert, weil Jesus selbst ihn vernichten wird? Paulus gibt uns einen weiteren gewichtigen Hinweis auf diesen Zusammenhang im Brief an die Galater:

 

*** Rbi8  Galater 1:8-9 ***

Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Jesus erwähnt im ganzen Kapitel 24 von Matthäus alle „grossen Zeichen“ die im Zusammenhang mit seinen Gegnern stehen, jener, die nicht wollen, dass er das Königreich des Vaters auf der Erde errichtet. Diese „Zeichen“ stammen somit von jenen her, welche die „Frau und ihren Samen“ verfolgen, die Apostel, die in die „Wildnis“ fliehen müssen und all jene, die sich weiterhin an deren Worte halten (Off 12:5, 6). „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.“ (Off 12:17)

 

Jene Verfolgten, Eingekerkerten und Enteigneten können wohl kaum ein so grossartiges Predigtwerk in der Verbreitung der wahren „guten Botschaft“ vollbringen, wie es der „Gesetzlose“ kann, der an der Seite der letzten Weltmacht Anglo-Amerika stehen muss und ihm als „der falsche Prophet“ dient. Er ist es, der durch Inspiration von Dämonen zur letzten Auseinandersetzung um Weltmacht nach Harmagedon hin drängt, indem er „vor ihm grosse Zeichen“ tut! Dieser ist es doch, den Jesus eigenhändig in Harmagedon vernichten wird! (Off 16:13-16; 19:20)

Die Übereinstimmung der drei Charaktere: „der falsche Prophet“; „der Mensch der Gesetzlosigkeit“ und „der Antichrist

Offensichtlich ist die Person „des falschen Propheten“ identisch mit der Person des „Menschen der Gesetzlosigkeit“ und ebenso mit „dem Antichristen“. Johannes warnt ebenso vor jenem für die Endzeit, weil dieser Jesu Wiederkommen „im Fleische“ leugnet! Es sind drei unterschiedliche Charakteristiken ein und derselben Person, respektive der sie repräsentierenden Organisation dahinter! Alle drei existierten in ihrer Grundaussage bereits im 1.Jahrhundert, kommen in ihrer vollständigen Ausbildung aber kurz vor dem Ende erst zur vollen Blüte und Vereinigung: „Daran erkennt ihr die inspirierte Äußerung von Gott: Jede inspirierte Äußerung, die Jesus Christus als im Fleische gekommen bekennt, stammt von Gott, doch jede inspirierte Äußerung, die Jesus nicht bekennt, stammt nicht von Gott. Und dies ist die [inspirierte Äußerung] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, daß er komme, und er ist schon in der Welt.“ (1.Joh 4:2, 3).

 

Fie Augen der Hochmütigen werden erniedrigt werden (1. Johannes 2:18-25)  Kindlein, es ist die letzte Stunde [[(der apostolischen Zeit)]], und so, wie ihr gehört habt, daß [der] Antichrist kommt, so sind jetzt auch viele zu Antichristen geworden; aus dieser Tatsache erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie sind nicht von unserer Art gewesen; denn wenn sie von unserer Art gewesen wären, so wären sie bei uns [[(„im Königreich des Sohnes seiner Liebe“)]] geblieben. Aber [sie sind weggegangen,] [[(bildeten erste Sekten mit eigener „obrigkeitlicher Gewalt“)]] damit offenbar gemacht werde, daß nicht alle von unserer Art sind. 20 Und ihr habt eine Salbung von dem Heiligen; ihr alle habt Kenntnis. 21 Ich schreibe euch, nicht weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und weil aus der Wahrheit keine Lüge stammt. 22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. Wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater. 24 Was euch betrifft, so möge das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleiben. Wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, werdet ihr auch in Gemeinschaft mit dem Sohn und in Gemeinschaft mit dem Vater bleiben. 25 Und dies ist das Verheißene, das er selbst uns verheißen hat, das ewige Leben.

 

Das von „Anfang Gehörte“ ist das, was die Schriften aussagen! Diese drei, der „Antichrist“, „der falsche Prophet“ und der „Mensch der Gesetzlosigkeit“ sind schlussendlich dieselbe treibende Kraft zum Abfall weg von den Aussagen der Schrift. Es sind offenbar nur unterschiedliche Facetten derselben gottentfremdeten Persönlichkeit, die „gegen den heiligen Bund“ handelt und viele der „Heiligen“, der Getauften zum Straucheln veranlasst.

 

Christen die sich in der Taufe geheiligt hatten werden verführt gegen Gottes deutlich erklärten Willen zu handeln. Dazu gehören selbst einige derer, die während der Endzeit am Tag des Gerichts bereits als „Schafe“ an Jesu rechte Seite auserwählt wurden, weil sie aber nicht bis zum Ende standhaft blieben. Sie werden der Verführungskunst „im Ersinnen von Irrtum“ und gut verdeckten Lügen oder dem Anpassungsdruck, dem Ausweichen von Gefahr durch die Glaubensgruppe, die Kirche oder durch den Staat erliegen!

Das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS: Vorbild der Universalreligion? 

Da Jesus als „Reiter auf dem weissen Pferd“ selbst neben dem „wilden Tier“ nur noch „den falschen Propheten“ beseitigt, aber sowohl Paulus über den „Gesetzlosen“ wie Johannes vom „Antichristen“ dasselbe sagt, müssen sich diese drei Charakteristiken in einer einzigen Person vereinen, die an der Spitze einer religiösen, nicht politischen Organisation handelt: Nach dem Untergang der Religionen „Babylons der Grossen“ noch vor Harmagedon bleibt nur noch das Haupt der „Universalreligion“! Der Mensch braucht etwas zum Anbeten und die Zerstörung der Kirchenorganisationen hinterlässt ein Vakuum. Am Konzil von Nicäa formte Konstantin bereits die „allgemeine“ (= katholische) Kirche, wo unterschiedlichste Glaubensansichten verschmolzen wurden. Noch ist unbekannt was aus dem WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS, dem „Bild des wilden Tieres“ hervorgehen wird, vielleicht ein blosser Namenswechsel, während die sie bisher bildenden Religionsfamilien verschmolzen werden?

 

Der höchste Gegenspieler im Kampf um die Vorherrschaft über die Erde der Jesus neben der letzten politischen Weltmacht, dem siebenköpfigen „wilden Tier“, der UNO und dessen siebten führendem „Haupt“, Anglo-Amerika herausfordert ist religiöser Art! Beide sind bereit untereinander die Macht über die Menschen zu teilen, der eine ist an der Seite des anderen.

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:19-20 ***

Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet [[(der doch kurz zuvor „Frieden und Sicherheit“ verkündet hatte)]], der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres [[(die „666“ auf „Hand“ und „Stirn“)]] empfingen, und die, die seinem Bild Anbetung darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt.

 

Beachten wir das Detail, dass jener „falsche Prophet“ immer noch aktiv ist bis zum Ende, obwohl inzwischen „Babylon die Grosse“ vernichtet ist! Ganz offensichtlich befand sich „der Gesetzlose“ nicht innerhalb der fest gefügten Reihen des „World Council of Religious Leaders“, die ja gesamthaft „Babylon die Grosse“ ausmachen! Das bedeutet von Gottes Standpunkt aus gesehen nicht trotzdem Teil davon zu bilden! Es geht ja dabei um den Standpunkt innerhalb oder ausserhalb des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ zu sein und Jesu Herrschaft und das Kommen von Gottes Königreich zu wünschen oder abzulehnen! Es geht darum wer die Gebote Jesu erfüllt und wer sich weigert, ja, diese durch eigene Regeln ersetzt! Während die Katholische Kirche jenes erlauchte Gremium des WCRL nicht nur zum Entstehen veranlasst hat, sondern auch deren Mitglied ist, erfüllt sie offenbar wiederum ein wichtiges Kriterium weniger. Jesu Worte bleiben für alle in Kraft, die sich nach seinem Titel „Christen“ nennen, alle andern sind so oder so „draussen“ und bereits verrteilt!

 

(Johannes 14:15-21)  Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten; 16 und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Helfer geben, damit er für immer bei euch sei: 17 den Geist der Wahrheit [[(jedes Wort der Heiligen Schrift)]], den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn weder sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch ist. 18 Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch [[((nicht ihr kommt zu mir in den Himmel!!!))]]. 19 Noch eine kleine Weile, und die Welt wird mich nicht mehr sehen [[(am Tag Harmagedon vergeht die gottenfremdete „Welt“)]], ihr aber werdet mich sehen, weil ich lebe und ihr leben werdet [[(Harmagedon Überlebende und Auferstehende)]]. 20 An jenem Tag werdet ihr erkennen, daß ich in Gemeinschaft bin mit meinem Vater und ihr in Gemeinschaft seid mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit euch. 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden, und ich will ihn lieben und mich ihm deutlich zeigen.“

 

Die Organisation der WATCHTOWER INCORPORATED (eine Aktiengesellschaft nach dem Wirtschaftsrecht und nicht eine Religion!) hält sich dagegen von jenem Gebilde des „World Council of Religious Leaders“ fern! Da sie sich zudem auch von jeglicher Form terroristischer Tätigkeit abseits hält hat auch Chapter 7 (Artikel 7 betreffend Massnahmen gegen jene, die den Frieden gefährden) der UNO-Statuten auf sie kaum Anwendung, was Sanktionen betrifft gegen Mitglieder des WCRL, welche gegen den Bund mit der UNO verstossen und ihren Angriff auf Israel zur Eroberung Jerusalems ausführen!

 

WATCHTOWER und ihre NGO-Beziehung zur UNO Als NGO-Mitglied (Non-Governmental Organisation = Nichtstaatliche Organisationen) der UNO, durch verschiedene der Unterorganisationen der WATCHTOWER, so muss sie sich aber dennoch an die Weisungen des Sicherheitsrates der UNO halten Auch wenn sie vordergründig gegen sie wettert! Wenn „Babylon die Grosse“ wegen ihrer vom religiös motivierten Terrorismus durch deren „Streitarme“, z.B. die Dschihadisten und dem von Jesus erwähnten „Aufstellen des abscheulichen Dings, das Verwüstung verursacht“ eigene Verwüstung über sich bringt, so scheint jenes Religionsgebilde WATCHTOWER sich zu jenem Zeitpunkt neutral zu verhalten!

 

Vom Standpunkt Gottes und seiner Vorhersagen aus gesehen aber ist das eigensinnig 1914 errichtete „Königreich“ der Wachtturm-Gesellschaft die gefährlichste Imitation des wahren Königreiches Gottes, das „Spross“ erst noch aufrichten muss, um dessen Kommen wir doch immer noch bitten! Nur bei der WATCHTOWER wird vollkommene Gesetzlosigkeit Gott gegenüber gelehrt und geschickt so interpretiert, dass dies Gottes eigener Wille sei! „Christus ist das Ende des GESETZES“ wird jedem Glied eigeimpft: Wir stehen selbst nicht mehr unter den Zehn Geboten, wird lauthals behauptet. Niemand predigt als dieser „falsche Prophet“ mehr und ausgiebiger in allen Sprachen der Erde über „Harmagedon“ als jener Druckereikonzern, der dadurch über Jahrzehnte förmlich die Menschen auf das Schlachtfeld Harmagedons gedrängt hat, selbst aber in der Ferne steht! Sie predigen dabei die Vernichtung jeder anderen Religion, sich natürlich ausschliessend, da Jehova und Jesus ihrer Ansicht nach den Trug entweder nicht bemerken oder ihn gar schützen.  Sie gleichen den geistigen Führern Israels zur Zeit Hesekiels:

 

*** Rbi8  Hesekiel 8:12 ***

Und er sprach dann zu mir: „Hast du gesehen, o Menschensohn, was die Älteren des Hauses Israel im Finstern tun, jeder in den Innenkammern seines Schaustücks? Denn sie sagen: ‚Jehova sieht uns nicht. Jehova hat das Land verlassen.‘ “

 

Grössere Selbsttäuschung als diese, Gottes GESETZ als beendet zu erklären, welche die selbsternannten „Gesalbten“ von Jehovas Zeugen predigen, dies ist kaum noch zu übertreffen! Sie widersprechen der gesamten Aussage der Bibel mit einer Selbstsicherheit die ihresgleichen sucht. Der Psalmist aber erklärt: „Und ich will dein Gesetz beständig halten, Auf unabsehbare Zeit [[(auf ewig)]], ja immerdar.“ (Ps 119:44 vergl. 119:142)

 

*** Rbi8  Sprüche 15:28-33 ***

Das Herz des Gerechten sinnt nach, um zu antworten, aber der Mund der Bösen sprudelt Schlechtes hervor.

29 Jehova ist fern von den Bösen, aber das Gebet der Gerechten hört er.

30 Das Leuchten der Augen erfreut das Herz; ein Bericht, der gut ist, macht das Gebein fett.

31 Das Ohr, das auf die Zurechtweisung des Lebens hört, verweilt direkt inmitten weiser Menschen.

32 Wer Zucht meidet, verwirft seine eigene Seele, wer aber auf Zurechtweisung hört, erwirbt Herz.

33 Die Furcht Jehovas ist Zucht zur Weisheit, und der Herrlichkeit geht Demut voraus.

 

Wer sind wir, um Gericht zu halten und den Sklaven eines anderen zu verurteilen? Wir sollen aber bestimmt „gute Nachricht“ von kommendem Gericht an Heuchlern und Gesetzlosen offenbar machen! Das bringt die Augen von Gerechten zum Leuchten! Wir haben die Pflicht zu wachen und vor versteckter Gefahr zu warnen, die wir aufgrund exakter Prüfung ausmachen können! Die Falle des Vogelfängers mit dem Leim auf seinen Ruten ist für den einfachen „Gimpel“ mit kleiner Denkfähigkeit besonders gefährlich! Es gilt den Gimpelfänger der Endzeit zu beschreiben, öffentlich kund zu machen, damit aufrichtig gesinnte Menschen in ihrem Herzen nachsinnen können!

 

Religion Gimpelfang und Geschäft?
  

Wer profitiert nun von der „kleinen Hilfe“, die den Gefallenen Gerechten zu Teil wird und wer offeriert diese Hilfe?

 

Die „kleine Hilfe“, welche den Gestrauchelten angeboten wird kommt offensichtlich von dem her, der sie zum Straucheln veranlasst hat! Jesus warnte aber vor denen, „die zum Straucheln Anlass geben“, dass ihnen „ein Mühlstein um den Hals gelegt“ würde! „Straucheln“ bedeutet doch Gottes Gebote zu missachten!

 

Pedophile unter den Zeugen Jehovas: Überführung nur durch 2 Zeugen Der Gesetzlose“ bietet Gestrauchelten innerhalb seiner Organisation Schutz und Vergebung für das, was Jehova als unentschuldbar erklärt, was Todesstrafe nach sich zieht: „Die Sünde wider den heiligen Geist“, für die wir nicht bitten dürfen! „Der Gesetzlose“ bietet denen die sich seiner Organisation anschliessen, wenn sie straucheln gar so genannte „Vorrechte“ an, indem er sie in gehobenere Stellungen seiner Hierarchie aufnimmt, als Dienstamtgehilfen, als Älteste, als Kreis- und Bezirksaufseher einsetzt, weil sie sich besonders unterwürfig zeigen.

 

2013 erlässt der Vatikan das Schutzalter auf 12 JahreHier lohnt es an die Skandale von Kindsmissbrauch zu erinnern! Nicht bloss die Katholische Kirche, sondern auch Jehovas Zeugen sind davon betroffen und in viele Gerichtsfälle verwickelt. Sie leisteten ihren darin schuldigen Vorstehern diese „kleine Hilfe“ der Versetzung in eine andere Kirche respektive Versammlung oder gar zu einer höheren Stellung innerhalb ihrer Organisationen!

 

Jene Schuldigen haben ja inzwischen bewiesen, dass sie eher auf den so genannten „treuen Sklaven“ oder den Papst hören wie auf Christus oder Gott! Jener „treue Sklave“ ist in Wirklichkeit offensichtlich seinem eigenen „Herrn“ getreu, welcher der „Gott dieses Systems“ ist!

 

Raymond Franz: Der GewissenskonfliktSchon Israel nannte am Horeb das „goldene Kalb“ mit Gottes Namen „Jehova“, ein Missbrauch des heiligsten Namens, gegen das dritte der zehn Gebote gerichtet! Ein „Zeuge Jehovas“ zu sein bedeutet noch längst nicht selbst als „falscher Zeuge“ denunziert zu werden!

 

(Sprüche 19:5)  Ein falscher Zeuge wird nicht straffrei bleiben, und wer Lügen vorbringt, wird nicht entrinnen.

 

Wer behauptet Gottes GESETZ hätte mit Christus geendet ist ein „falscher Zeuge“, der andere mittels geschickten Lügen zum Straucheln veranlasst.

 

Diese Gefallenen schliessen sich daher „mit Glätte“ der Struktur des „Gesetzlosen“ an, um selbst als Prediger neue Anhänger zu gewinnen und die bestehende Lehre und Hierarchie zu stützen und darin den Weg zu höherem Rang zu suchen! Organisationstreue und Loyalität gehören in Wirklichkeit nicht Jehova Gott und dem „GESETZ des Christus“, obwohl dies viele glauben mögen, sondern den gerade herrschenden „obrigkeitlichen Gewalten“ ausserhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“!

 

Der Prophet Daniel fährt weiter fort die Dinge zu beschreiben, welche in der Zeit der Wiederkehr des Christus auf der Erde vorherrschen! Die endzeitliche Weltmacht, der „König des Südens“ wird während „zweiundvierzig Monaten“, die letzten dreieinhalb Jahre vor seiner Vernichtung in Harmagedon mit grosser Gewalt handeln, die er von Satan erhält:

 

Will Donald Trump make America great again?
The Bible Answer*** Rbi8  Offenbarung 13:5-8 ***

Und ein Maul wurde ihm [[(dem „König des Südens“)]] gegeben, das große Dinge und Lästerungen redete, und Gewalt wurde ihm gegeben, zweiundvierzig Monate zu handeln. 6 Und es tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und seine Wohnstätte zu lästern, ja die, die im Himmel weilen. 7 Und es wurde ihm gewährt, mit den Heiligen [[(Christen innerhalb der Religionen)]] Krieg zu führen und sie zu besiegen [[(durch Vernichtung „Babylons der Grossen“)]], und es wurde ihm Gewalt gegeben über jeden Stamm und [jedes] Volk und [jede] Zunge und [jede] Nation [[(die doch Glieder der UNO sind)]]. 8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten [[(sich deren Forderungen beugen)]]; der Name von keinem von ihnen steht von Grundlegung der Welt an in des Lammes Buchrolle des Lebens geschrieben, das geschlachtet worden ist.

 

Da er die „Heiligen“ besiegt darf dies als gleich bedeutend damit eingestuft werden, dass er sie beherrscht, auf seine Seite der von Satan verliehenen „obrigkeitlichen Gewalt“ zu ziehen vermag, die nicht mit der Gewalt und den Geboten des „Königreiches des Sohnes der Liebe“ identisch ist! Auch aus diesen Äusserungen des Johannes in der Offenbarung geht hervor, dass keine grossartige Christenorganisation existiert, welche die „gute Botschaft“ die Jesus geäussert hat verbreiten kann, wenn doch wahre Christen unter hartem Druck und Verfolgung leiden. Jene, die dem Christus und dem wahren Königreich des Sohnes die Treue halten sind ja auf der Flucht,  werden vertrieben, da das „wilde Tier“ ja alle zu töten versucht, welche dieses symbolische „siebenköpfige wilde Tier“, die UNO und dessen „Bild“, das „World Council of Religious Leaders“ oder das, was daraus entsteht, die „Universalorganisation“ nicht anbeten.

Wer „das Kennzeichen des wilden Tieres“ nicht an „Stirn“ und „Hand“ trägt kann weder kaufen noch verkaufen!

Nur jene, die auf ihrer „Hand“ oder „Stirn“ „das Kennzeichen des wilden Tieres“ tragen, es „anbeten“, sich vor ihm verneigen werden geschützt! Anbetung bedeutet Unterordnung unter jene „obrigkeitliche Gewalt“ die im Widerstreit zur Gewalt des Christus steht, die Gott nur Jesus verliehen hat! Das bedeutet, Gottes Gebot untreu zu sein, darin zu straucheln!

 

WATCHTOWER: "Der falsche Prophet", der "Gesetzlose", der "Antichrist"„Der falsche Prophet“ tut zudem seine grossartigen Zeichen unmittelbar vor dem zweihörnigen „wilden Tier“, Anglo-Amerika. Wer ist in Washington und in New-York so sichtbar vertreten wie die WATCHTOWER?

 

Die Beratung seitens des „falschen Propheten“ an die letzte Weltmacht Anglo-Amerika geht dahin, dass der politischen UNO ein religiöser Verbund gegenübergestellt wird, dass Religionen sich ebenso organisieren wie es die politischen Nationen getan haben! Hierbei wird nach wie vor „der falsche Prophet“ als einer unter vielen „falschen Propheten“ identifiziert! Zwar ist es der Papst, der die Gründung des WCRL eingeleitet hat und weiter treibt. Es ist aber nicht das einzige Merkmal!

 

*** Rbi8  Offenbarung 13:14-15 ***

Und es [[(das zweihörnige „wilde Tier“, Anglo-Amerika)]] führt die irre, die auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die ihm [[(Anglo-Amerika, das „zweihörnige wilde Tier“, der 7. letzte führende Kopf der UNO von Satan her)]] vor dem [[(siebenköpfigen)]] wilden Tier zu tun gewährt wurde, während es die, die auf der Erde wohnen, beredet, dem [[(siebenköpfigen (UNO))]] wilden Tier, das den Schwertstreich [empfangen] hatte und dennoch wieder lebte, ein Bild [[(eine Schwesterorganisation, das WCRL)]] zu machen. 15 Und es wurde ihm gewährt, dem Bild des wilden Tieres Odem zu geben, damit das Bild des wilden Tieres [[(das WORLD COUNCIL OF RELIGIOUS LEADERS)]] sowohl rede als auch veranlasse, daß alle, die das Bild des wilden Tieres [[(das WCRL)]] nicht auf irgendeine Weise anbeteten, getötet würden.

 

Der Papst zeigt vor der UNO seine Bereitschaft vor jener Organisation niederzuknienDas WCRL gibt gegenüber den einzelnen Religionen Richtlinien heraus, sich nicht in politische Angelegenheiten zu mischen oder gar Terrorismus zu unterstützen. „Der Gesetzlose“, vor dem Paulus warnt handelt nicht ohne Gesetz! Er unterordnet sich dabei nur der staatlichen Autorität weit eher, als dass er Gottes GESETZ den ersten Rang einräumen würde! Damit gleicht er sich aber indirekt ebenso dem „Bild“ an, das offiziell die Statuten der UNO als höchste Gesetzgebung anerkennt und offiziell die UNO als Gottes Vertreterin lobt!

 

Der „Gesetzlose“, hier die WATCHTOWER handelt mit grosser „Glätte“, indem er von den weltlichen Autoritäten um Anerkennung als offizielle Religion kämpft, um in deren Register als anerkannte Religionsgemeinschaft aufgenommen zu werden und von den Vorteilen zu profitieren, welche die Staaten in unterschiedlicher Form gewähren. In Italien bedeutet es, dass die offiziellen Religionsvertreter auf die Gehaltsliste des Staates gesetzt werden. Ein Vermächtnis vom Bund der Kirche mit Kaiser Konstantin!

 

Dies kann aber auch Steuererleichterung oder Steuerbefreiung für die Priester bedeuten, Wehrdienstbefreiung oder für die Organisationen der anerkannten Religionsgemeinschaft oder deren Produkte Steuerentlastung sein, auf alles religiöse Material, welches sie an ihre Anhänger vertreiben! Im Falle der WATCHTOWER bedeutet es das Druckereiimperium in einem bestimmten Land oder eine Gruppe von Ländern (Vereinigten Staaten; Europa usw.) von staatlichen Steuern zu befreien. Gibt es ein noch deutlicheres Kennzeichen an „Hand“ oder „Stirn“?

 

*** Rbi8  Offenbarung 13:16-18 ***

Und es [[(das siebenköpfige „wilde Tier“, dessen führender siebter Kopf, Anglo-Amerika)]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des wilden Tieres oder die Zahl seines Namens [[„666“]]. 18 Hier kommt es auf Weisheit an: Wer Verstand hat, berechne [[(ziehe in Berechnung)]] die Zahl des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

Als eingetragene Non-Governmental-Organisation gilt die WATCHTOWER und ihre von der Muttergesellschaft abhängigen Sklaven-Organisationen als Mitglieder der UNO! Sie kann „kaufen und verkaufen“ unter der Schirmherrschaft des UNO-Gegenimperiums von Gottes zu errichtendem Königreich, um dessen Kommen wir bitten! Die Zahl des „wilden Tieres“, die „666“ ist deutlich durch die Unvollkommenheit von Satans System und seinen drei Standbeinen gekennzeichnet: Politik, Religion und Wirtschaft! Die Zahl „6“ bedeutet biblisch Unvollkommenheit, Mangel!

 

Satans Wirken als Gott dieses Systems
  

2.3.3.2          2.Thess 2:6-12:  „Das Hemmnis“, dass der „Gesetzlose“ offenbart wird, den Jesus durch seinen Geist beseitigt 

Kehren wir nun zu den Worten des Paulus an die Thessalonicher und dem zurück, was all dies für uns heute bedeutet! Alle Aussagen sind miteinander verwoben und wir sind gefordert Länge, Breite, Höhe und Tiefe der Aussagen zu verstehen, was sie für uns bedeuten, wovor sie uns warnen und zu welchen Handlungen dieses neu erlangte Verständnis uns auffordert! Da es eine Gerichtszeit ist hängt unser Leben davon ab!

 

Paulus spricht von einem „Hemmnis“, das existiert, dass jener „Gesetzlose“ nicht offenbart wird! Das können wohl kaum die Apostel gewesen sein, die zwar hemmend auf die Ausbreitung von Gesetzlosigkeit einwirkten aber alles Interesse daran hatten, dass jener „Gesetzlose“ ans Licht gezerrt werde und dessen Taten der Gesetzlosigkeit gerügt und verurteilt würden! Schon in den Tagen des Paulus war „... das Geheimnis dieser Gesetzlosigkeit bereits am Werk.“ Hymenäus, Alexander und Philetus waren die ersten, die innerhalb der Versammlung Gottes vom GESETZ und den PROPHETEN abwichen!

 

Die Bibel sagt nicht "weicht von mir ihr gesetzlichen..."*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:6-12 ***

Und so kennt ihr jetzt das, was als ein Hemmnis wirkt [[(der weitverbreitete Glaube: „Christus ist das Ende des GESETZES“)]], im Hinblick darauf, daß er [[(der „Mensch der Gesetzlosigkeit“)]] zu seiner eigenen bestimmten Zeit geoffenbart wird. 7 Allerdings ist das Geheimnis dieser Gesetzlosigkeit bereits am Werk [[(Hymenäus, Alexander, Philetus und andere „falsche Apostel“ z.B. in Korinth)]], doch nur bis der, der gerade jetzt hemmend wirkt, aus dem Weg geräumt wird [[(die Vernichtung „Babylons der Grossen“)]]. 8 Dann allerdings wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird [[(der „falsche Prophet“)]] durch den Geist seines Mundes und zunichte machen wird durch das Offenbarwerden seiner Gegenwart [[(seiner Wiederkehr; Ankunft zur Urteilsvollstreckung)]]. 9 Doch ist die Gegenwart [[(gr.: parousia das Kommen, das Auftreten)]] des Gesetzlosen gemäß der Wirksamkeit des Satans mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern [[(vergl. Off 13:13)]] 10 und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit für die, die zur Vergeltung dafür zugrunde gehen, daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, damit sie gerettet würden. 11 Und darum läßt Gott ihnen [[(den Abtrünnigen, den Sekten und Religionen)]] eine Wirksamkeit des Irrtums zugehen, damit sie der Lüge glauben, 12 so daß sie alle gerichtet werden, weil sie der Wahrheit [[(im Hinblick auf Jesu Stellung und das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ mit dem „GESETZ des Christus“)]] nicht glaubten, sondern an Ungerechtigkeit Gefallen hatten.

 

Das Jehova getreue „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ wirkte schon damals hemmend gegen Gesetzlosigkeit. Satan bekämpft diejenigen, die „Gottes Gebote halten und Zeugnis für den Christus“ ablegen bis zum Ende und besiegt sie, zumindest scheinbar, indem er sie mundtot macht, sie die Wahrheit der unverfälschten guten Botschaft nicht mit Effizienz verbreiten können!

 

Die „eigene bestimmte Zeit“ zur Offenbarung „des Gesetzlosen“ in der Endzeit hängt deutlich mit dem Zeitpunkt des Beginns des „Tages des Herrn“ zusammen! [B1] Die Verurteilung jenes „Gesetzlosen“ geschieht aufgrund des Gerichtes, das „Gericht beim Hause Gottes“, bei den christlichen Führern beginnt, wo ja nach GESETZ jede Art von Sünde oder Gesetzesübertretung eine Vergeltung findet! Das Vernichten durch den „Reiter auf dem weissen Pferd“ geschieht am Ende der Periode von dreieinhalb Jahren, am Ende der zweiundvierzig Monatsfrist in Harmagedons Endschlacht! [B3] Zuvor aber wird „Babylon die Grosse“ durch die UNO in nur „einer Stunde“ gerichtet! „Wie schade, wie schade, du große Stadt, Babylon, du starke Stadt, denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen!‘“ (Off 18:10)

 

(1. Petrus 4:17)  Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen?

 

Der Raster, der sich durch alle Angaben der Propheten ergibt ist daher vertrauenswürdig! Das Einreihen auf der Zeitachse ist vorgegeben, das Verankern aber in der Endzeit hängt von der Erfüllung der vorhergesagten „Zeichen“ ab und konnte nicht berechnet werden! Darin können wir uns ebenso täuschen wie andere vor uns sich getäuscht haben! Jeder muss aufmerksam beobachten, was weiter geschieht!

 

Die Liebe zur Wahrheit lässt uns jede Art Irreführung und Lüge zurückweisen! Wir sind alle nur Menschen, wir irren alle oft! Wer aber Irrtum zur Wahrheit erhebt, der neigt zur Lüge und redet wider „heiligen Geist“. Wer an „Trug der Ungerechtigkeit“, wer auf Zeichen und Wunder von Seiten dieses Systems sein Vertrauen aufbaut wird nicht nur enttäuscht werden, er wird „zur Vergeltung dafür zugrunde gehen“, warnt Paulus deutlich! Rettung ist nicht von Menschen und ihrem Organisationstalent zu erwarten, sondern deutlich von Jehova Gott durch seinen Retter, durch Jesus Christus, der seine „Schafe“ persönlich kennt und mit Namen nennt! Wer der Wahrheit des Wortes der Schrift nicht glaubt, sondern an der Ungerechtigkeit der Gesetzlosigkeit Freude findet wird dem Gericht nicht entgehen!

 

2.3.3.3          2.Thess 2:13-17:  Dankbarkeit für all jene die Gott zur Rettung als würdig erachtet, wegen des Glaubens an die Wahrheit

Paulus zeigt, dass die Heiligung eines Christen aus der Liebe zur Wahrheit entstammt, die im Glauben Widerhall findet! Paulus spricht von der „Berufung“ für das kommende System und dem „Erwerben der Herrlichkeit unseres Christus“, um uns dadurch erst als würdig zu erweisen. Jesus zeigte sich in allem als vollkommen treu seinem Vater gegenüber unter Einhaltung aller Gebote. Darin sollen wir ihm nacheifern, wie Paulus dies auch den Versammlungen gegenüber vorgelebt hat. Diese „gute Botschaft“ die Paulus unverfälscht überlieferte und die im Einklang mit den Propheten und Jesu Worten ist gilt es zu verstehen, um nicht durch eine „veränderte gute Botschaft“ in die Irre geführt zu werden!

 

Religion oder Evangelium?Jede Religion verkündet ihre eigene Version der „guten Botschaft“ und verbreitet statt der unverfälschten Wahrheit ihre eigene Version an „offizieller Wahrheit“. Alle weichen von Gottes Geboten im einen oder andern ab und erklären dieses oder jenes Gebot als nicht weiter verbindlich, was aber nicht im Einklang mit Jesus, den Aussagen der Propheten und den Erklärungen der Apostel und Jünger in Jerusalem und auch im Widerspruch zu Paulus ist! Er bittet um Befestigung der Brüder seitens Gottes „in jedem guten Werk und Wort“. Der „Glaube an die Wahrheit“ heiligt einen Christen! Dazu müssen wir erst zwischen Wahrheit, Irrtum und Lüge zu unterscheiden lernen! Dazu aber sind wir berufen worden, weil dies Rettung bedeutet.

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:13-17 ***

Wir aber sind verpflichtet, Gott allezeit für euch, von Jehova geliebte Brüder, zu danken, weil Gott euch von Anfang an zur Rettung erwählte, indem er euch mit Geist und durch euren Glauben an die Wahrheit heiligte. 14 [Gerade] dazu hat er euch durch die gute Botschaft, die wir verkündigen, berufen, zu dem Zweck, die Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus zu erwerben. 15 So steht denn fest, Brüder, und haltet euch weiterhin an die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch eine mündliche Botschaft oder durch einen Brief von uns. 16 Mögen überdies unser Herr Jesus Christus selbst und Gott, unser Vater, der uns geliebt hat und durch unverdiente Güte ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat, 17 eure Herzen trösten und euch in jedem guten Werk und Wort befestigen.

 

Einzige wahre Quelle sind die Überlieferungen im GESETZ und den PROPHETEN, sowie neu die mündlichen und schriftlichen Anweisungen Jesu und seiner Apostel, die im so genannten „Neuen Testament“ ihre Sammlung gefunden haben. Es sind Anweisungen, welche den „neuen Bund“, eine kommende Königspriesterschaft betreffen. „So steht denn fest, Brüder, und haltet euch weiterhin an die Überlieferungen, die ihr gelehrt worden seid, sei es durch eine mündliche Botschaft oder durch einen Brief von uns.“ Jede spätere Schrift oder alle apokryphen Schriften jener Tage müssen somit mit Unterscheidungsvermögen betrachtet werden.

 

Im 1.Brief hatte Paulus vor Briefschreibern gewarnt, die im Namen der Apostel falsche Hoffnungen geweckt hatten und anderslautende Lehren verbreiteten. Diese Warnung erwähnte er vor allem im Zusammenhang mit dem Geschehen der Endzeit und dem von Jesus vorher angekündigten Auftreten von „falschen Aposteln“ und „falschen Christussen“ (falschen „Gesalbten“).

 

 

2.3.4           Kapitel 3:  Die Überlieferung der Apostel und Propheten ist verbindliche Anweisung

 

2.3.4.1          2.Thess 3:1-12: Der Glaube ist nicht Besitz aller Menschen! Anordnungen der Apostel sind zu befolgen!

Da die Thessalonicher unter der Verfolgung ihrer jüdischen Brüder von Beginn an zu leiden hatten bittet Paulus die Versammlung zu Gott zu beten, dass Er sie „von schlechten und bösen Menschen“ befreien möge. Er verbindet dies mit jenen, die keinen Glauben in den Christus entwickelt haben, da uns Jesus ja zur Nächstenliebe führt und uns heisst Hassgefühle selbst Feinden gegenüber zu kontrollieren!

 

Religion: Qual der Wahl*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:1-5 ***

Schließlich, Brüder, betet weiterhin für uns, daß das Wort Jehovas ständig schnell laufe und verherrlicht werde, so wie es tatsächlich bei euch der Fall ist, 2 und daß wir befreit werden von schlechten und bösen Menschen, denn der Glaube ist nicht ein Besitz aller Menschen. 3 Aber der Herr ist treu, und er wird euch befestigen und euch vor dem, der böse ist, bewahren. 4 Überdies haben wir in bezug auf euch die Zuversicht im Herrn, daß ihr die Dinge, die wir anordnen, tut und weiterhin tun werdet. 5 Möge der Herr fortfahren, eure Herzen zur Liebe Gottes und zum Ausharren um des Christus willen hinzulenken.

 

Ebenso wie wir ein Haus erst bauen oder kaufen müssen, um es zu besitzen, so ist es mit dem Glauben! Wir müssen unser eigenes Glaubenshaus auf den festen „Felsen“ bauen, der Jehova und sein Wort ist. Diesen geprüften Glauben auf einem soliden Fundament zu errichten ist mit harter Arbeit verbunden die viele Menschen nicht bereit sind zu leisten! Es reicht nicht bloss von den Eltern im Glauben unterrichtet zu werden, obwohl dies eine notwendige und gute Grundvoraussetzung ist. Wir müssen vielmehr selbst das Fundament legen, indem wir als reife, erwachsene Menschen mit Denk- und Unterscheidungsvermögen das überprüfen, was uns gelehrt wurde, durch Eltern, durch Religionslehrer oder eigenes Studium, ob wirklich alles mit Gottes Wort im Einklang ist! Erst dadurch wird es wirklich unser Besitz! 

 

Der deutsche Dichter und Denker Goethe sagt: „Was du von deinen Vätern erbst, erwirb es, um es zu besitzen“. Goethe vertraute nicht allein auf die Bildung, welche wir durch Eltern und Schule erhalten, weil er sich deren Mängel durchaus bewusst war, trotz der guten Absichten die unsere Lehrer verfolgen mögen. Er hatte eine hohe Achtung vor Gottes Wort. In seinem Meisterwerk Faust zeigt er, wie Schüler von gottlosen Professoren in die Irre geleitet werden können und darum Gottes Wort ein solides Fundament bilden sollte. So schrieb er seine eigene Überzeugung zum Nutzen guter Schriftkenntnis:

 

Es [das Wort Gottes] würde gewiß, je höher die Jahrhunderte an Bildung steigen, immer mehr zum Theil als Fundament, zum Theil als Werkzeug der Erziehung . . . genutzt werden können.“

 

Der Mensch kann von Jugend an hin zum Guten oder hin zum Schlechten geführt werden. Die Verführung, die heute von vielen Schulen ausgeht uns von jenem Fundament der Heiligen Schrift zu entfernen und ein anderes Fundament zu legen ist sehr gross. Mag dieses Fundament das dieses System legt nun ein kapitalistisches oder ein kommunistisches, ein philosophisches oder ein naturwissenschaftliches, rein rational-technisches sein oder wie immer die Grundlehre heissen mag auf der das Lehrgebäude aufbaut.

 

Das Haus auf Fels oder Sand gebaut?Wo die Moralnormen der Bibel durch menschliche Normen ersetzt werden ist der Einsturz des Gebäudes nicht fern! Man baut sein Haus auf Sand. Die sich widersprechenden Lehren, was moralische Normen anbetrifft geben weder dem Jugendlichen noch dem Erwachsenen einen festen Halt. Die Stürme des Lebens beginnen den Sand wegzuwaschen und da und dort gibt das Fundament nach.

 

Heute einen Jugendlichen auf eine höhere Schule zu schicken bedeutet, ihn mit grosser Wahrscheinlichkeit vom Glauben in Gottes Wort zu entfernen! Das System beginnt ihn auf seine Seite hin zu formen, was auch immer die Grundlage jenes Systems gerade sei. Darum warnte Paulus die Brüder in Rom, welche solchem Druck besonders ausgesetzt waren:

 

*** Rbi8  Römer 12:2 ***

Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Nietsche: Gott ist tot! Die „Neugestaltung des Sinnes“, der Glaube den wir in das Schriftwort entwickeln muss bereits sehr stabil sein, damit ein Jugendlicher durch höhere Schulbildung nicht davon getrennt wird! Die Argumente die dort verwendet werden, der Glaube in die Evolutionslehre und die Machbarkeit aller Dinge durch des Menschen Findigkeit ist sehr ausgeprägt! Es ist eine eigenständige „Religion“, ein Glaube, dass Gott tot ist und wir ihn abgeschafft haben!

 

Nur wer dem Herrn Jesus gegenüber bereits wirkliche Treue zeigt, wie Im Fall der Thessalonicher, kann von ihm aus der Gefahr befreit werden, indem er den Suchenden und Bittenden im Glauben befestigt! „Aber der Herr ist treu, und er wird euch befestigen und euch vor dem, der böse ist, bewahren.“

 

Paulus selbst hatte in Thessalonich das Fundament gelegt, das jene ersten Brüder aus den Juden, „Ebioniten“ bereits aus dem GESETZ und den PROPHETEN zuvor schon für sich gelegt und anerkannt hatten, das aber durch die Lehre über den Christus den angekündigten „Grundeckstein“ erhielt, zu dem darauf erbauten Gebäude des neuen, geistigen Tempels, der Versammlung Gottes.

 

Die Apostel legten hierzu den Grund, den niemand verändern darf, weil er mit Gottes Bauplan in voller Harmonie ist! Darum besteht „zwingender Grund“ die Anweisungen der Apostel, wie wir unser Haus auf diesem Grund aufbauen zu beachten und im täglichen Leben und innerhalb der Versammlung anzuwenden. Betreffend der Thessalonicher sagt Paulus: „Überdies haben wir in bezug auf euch die Zuversicht im Herrn, daß ihr die Dinge, die wir anordnen, tut und weiterhin tun werdet“. Wenn wir dies ebenso tun, so wird unser Herz zur Liebe zu Gott hin und zum Nächsten gelenkt. Wir vermögen auch unter schlechten Bedingungen in wahrer Gerechtigkeit auszuharren um das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist! So schrieb Paulus den Korinthern warnend betreffend der zu verwendenden Baumaterialien:

 

Feuerfeste Bauweise?*** Rbi8  1. Korinther 3:10-15 ***

Gemäß der unverdienten Güte Gottes, die mir verliehen worden ist, habe ich als weiser Arbeitsleiter einen Grund gelegt, aber jemand anders baut darauf. Doch jeder wache beständig darüber, wie er darauf baut. 11 Denn kein Mensch kann einen anderen Grund legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist. 12 Wenn nun jemand auf den Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Hölzer, Heu, Stoppeln baut, 13 so wird eines jeden Werk offenbar werden, denn der Tag wird es zeigen, weil er durch Feuer geoffenbart werden wird; und das Feuer selbst wird erproben, von welcher Art das Werk eines jeden ist. 14 Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, wird er Lohn empfangen; 15 wenn jemandes Werk verbrannt wird, wird er Verlust erleiden, er selbst aber wird gerettet werden; doch wenn solches [geschieht, wird es sein] wie durch Feuer.

 

Wir bauen auf derselben Grundlage unsere Familie und unsere Versammlung! Nichts hat daran geändert! Was oft als Fortschritt bezeichnet wird erzeigt sich ernüchternd als ein Rückschritt, hin zu Handlungen die Gott als ungesetzlich einstuft!

 

Wer auf Karl Marx baut oder der Philosophie Hegels vertraut, wer seine psychisches Haus nach den Lehren Freuds ausrichtet oder die humanistische Bildung nach der Erkenntnis eines Erasmus von Rotterdam ausrichtet, wie immer unser Lehrer heissen mag, der legt einen anderen Grund als den, welcher Jesus Christus ist! Was auch immer der menschliche Erfindungsgeist an philosophischer Lehre zusammengetragen haben mag, es sind „Hölzer, Heu und Stoppeln“, die, wenn das Feuer daran gelegt wird verbrennen werden!

 

Wer das geläuterte Wort Gottes, das er selbst zuerst auf seine Tiefgründigkeit hin geprüft hat zum Aufbau seines Lebensgebäudes nimmt, der baut mit dem edelsten Metall, mit Gold, mit Silber, mit Kupfer und mit edlen Steinen! Auch die grösste Hitze der Prüfungen in schweren Zeiten kann er unbeschadet durchstehen! Paulus wusste, von was er redet! Er stand beständig unter Angriffen seiner übermächtigen Feinde! Sein Glaube erlitt keinen Schiffbruch durch menschliche, philosophische Lehren wie dies bei Hymenäus und Alexander der Fall war, die vom Wort Gottes in einer gewichtigen Sache abgewichen waren!

 

Der kommende Gerichtstag Gottes wird bei jedem von uns erweisen, ob sein Haus fest mit edlem Baumaterial auf solider Grundlage erbaut wurde: „ ... so wird eines jeden Werk offenbar werden, denn der Tag wird es zeigen, weil er durch Feuer geoffenbart werden wird; und das Feuer selbst wird erproben, von welcher Art das Werk eines jeden ist.“ Wer Taten der Barmherzigkeit und der Nächstenliebe zeigt ist wirklich der, welcher auf Gott und seinen Christus gehört hat und diesen wahre Liebe zeigte, weil er das Gehörte auch in die Tat umsetzte! Der Lohn wird ewiges Leben sein in einer neuen Welt, die wir auf solider Grundlage zu einem harmonischen und friedlichen Paradies wandeln werden!

 

Wenn wir andere belehrt haben, jene aber nicht den Glauben angenommen haben und selbst an sich nicht mit denselben edlen Materialien gebaut haben, so werden diese ihre Strafe im Gericht erleiden. Es ist unser Verlust, weil wir jemanden in die ewige Abschneidung verlieren in den wir Zeit und Mühe investierten, der aber trotz Liebe und unserem fortgesetztem Bemühen nicht auf uns gehört hat! Wie Paulus es deutlich sagt ist der Glaube nicht der Besitz von jedermann! Unsere eigenen gerechten Taten aber werden uns am Gerichtstag entgolten werden. Gott selbst ist es, der den geistigen Bau wachsen lässt, Jesus aber kann unser Herz durch den „heiligen Geist“, Gottes Wort dahingehend beeinflussen, dass wir auf ihn hören! „Möge der Herr fortfahren, eure Herzen zur Liebe Gottes und zum Ausharren um des Christus willen hinzulenken.“

 

2.3.4.2          2.Thess 3:6-15: Unordentliche Brüder sind zurechtzuweisen

Wer mit vergänglichem Holz, mit Heu und mit Stoppeln baut, indem er für sich die göttlichen Begrenzungen, welche das GESETZ und die Gebote Jesus setzen beiseiteschiebt, der wird schon bald einen unordentlichen Lebenswandel annehmen. Dadurch gibt er anderen in der Versammlung ein schlechtes Beispiel und kann leicht Unbefestigte mit sich reissen! Paulus gibt daher den verbindlichen Ratschlag, was geistig befähigte Brüder in der Versammlung zu tun haben:

 

Wer nicht arbeiten will soll auch nicht essen ...*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:6-12 ***

Nun geben wir euch Weisung, Brüder, im Namen des Herrn Jesus Christus, euch von jedem Bruder zurückzuziehen, der unordentlich und nicht nach der Überlieferung wandelt, die ihr von uns empfangen habt. 7 Denn ihr selbst wißt, auf welche Weise ihr uns nachahmen solltet, denn wir haben uns unter euch nicht unordentlich benommen, 8 noch haben wir irgend jemandes Brot kostenfrei gegessen. Im Gegenteil, unter anstrengender Arbeit und Mühsal haben wir Nacht und Tag gearbeitet, um keinem von euch eine kostspielige Bürde zu sein. 9 Nicht, daß wir nicht die Befugnis haben, sondern um uns selbst euch als ein Vorbild hinzustellen, damit ihr uns nachahmt. 10 In der Tat, auch als wir bei euch waren, gaben wir euch gewöhnlich diese Weisung: „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ 11 Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie überhaupt nicht arbeiten, sondern sich in etwas einmischen, was sie nichts angeht. 12 Solchen Personen geben wir die Weisung und Ermahnung im Herrn Jesus Christus, daß sie, indem sie in Ruhe arbeiten, ihr selbstverdientes Brot essen sollten.

 

Die Anweisungen wie eine Versammlung aufgebaut und geführt werden soll sind verbindlich! Sie gehören zu dem Fundament, auf dem das geistige Versammlungsgebäude, der geistige Tempel und „Leib des Christus ruht! Die Apostel und Propheten gaben deutliche Hinweise, wie auf diesem Fundament gebaut werden soll. Ein wichtiger Faktor ist die Unterweisung der Väter ihren Söhnen gegenüber und die geistige Bildung der Ehefrau, die ihre Kinder ihrerseits in Zucht hält! Wenn ein junger Baum von frühen Jahren her mit einem Pfahl zum geraden Wuchs hin geführt wird und wild wuchernde Zweige entfernt werden, wenn er ständig das notwendige Begiessen erhält, dann wird der Baum gute Früchte tragen!

 

Versammlungsvorsteher haben der ganzen Versammlung gegenüber dieselbe Pflicht, wie die Apostel ein nachahmenswertes Beispiel zu hinterlassen! Zuerst müssen sie selbst ein ordentliches Benehmen zeigen, um Vorbild zu sein. Dann erst haben sie das Recht und die Pflicht unordentliche Brüder, die es ablehnen nach den göttlichen „Regeln des Benehmens“ zu wandeln entsprechend zurechtzuweisen! Das kann so weit gehen, dass Unordentliche, die Gottes Gebote zu halten ablehnen aus der Versammlung entfernt werden müssen! Dabei müssen sich auch die übrigen Brüder von jenen zurückziehen. Wer an der Seite eines Diebes verbleibt erhält dieselbe Strafe, dies geht deutlich aus dem GESETZ hervor! Wer den Mörder oder Hurer in Schutz nimmt predigt dadurch Gesetzlosigkeit. Wer Abtrünnige die unbiblische Lehren verbreiten zu sich aufnimmt, hat mit ihren Sünden teil! Sauerteig der Schlechtigkeit durchsäuert bald die ganze Masse! Eine einzelne faule Frucht kann einen ganzen Korb von Früchten zum Faulen bringen!

 

Was bewirkt Sauerteig  der Lehre und der Schlechtigkeit in Christenversammlungen?
  

Wer sich aufgrund der christlichen Nächstenliebe durch andere aushalten lässt und nicht seinen eigenen, ordentlichen Beitrag an Arbeit und Unterstützung leistet folgt nicht dem Beispiel der Apostel, die selbst angestrengt arbeiteten! Das beginnt in der Familie mit der Erziehung der Kinder, die lernen müssen beständig den Eltern, den Geschwistern und Glaubensbrüdern Liebesdienste zu erbringen! Nur so erziehen wir sie zu der Gesellschaft tauglichen und nützlichen Erwachsenen hin! Der Taugenichts hat in der Christenversammlung keinen Platz! Er zeigt keine Bereitschaft hinzuzulernen und sich selbst anzustrengen! „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“ Ein Sozialismus, wo der Faule vom Reichen der angestrengt arbeitet lebt, ist mit biblischer Lehre unvereinbar! Mit dem unverschuldet Verarmten aber hat ein Christ tiefes Mitleid. Weder die Familie noch die Christenversammlung ist der Ort, wo Taugenichts Unterschlupf finden dürfen!

 

Wo Menschen untätig sind fehlt es nicht, dass sie sich in die Angelegenheiten anderer einzumischen beginnen! Das führt zu Unruhe und Streit. Paulus fordert die Aufseher dazu auf, solche Männer oder Frauen zurechtzuweisen! Jeder soll sein eigenes Brot durch Arbeit verdienen für die er sich ehrenhaft anstrengt! Wer viel hat soll mit denen teilen die wenig haben, was aber nicht einem System gleichkommen darf, wo der Arme auf Kosten des Reichen zu leben beginnt! Christsein ist nicht identisch mit Kapitalismus oder Kommunismus und nicht mit Sozialismus, sondern liefert jedem dieser Systeme nur die moralische Grundlage, die in wahrer Nächstenliebe gründen muss!

 

Alle Briefe wurden in jeder Versammlung kopiert und vorgelesen *** Rbi8  2. Thessalonicher 3:13-15 ***

Ihr eurerseits, Brüder, laßt nicht nach, das Rechte zu tun. 14 Wenn aber jemand unserem durch diesen Brief [gesandten] Wort nicht gehorcht, so haltet diesen bezeichnet und hört auf, Umgang mit ihm zu haben, damit er beschämt werde. 15 Und doch betrachtet ihn nicht als einen Feind, sondern ermahnt ihn weiterhin ernstlich als einen Bruder.

 

Paulus weist erneut darauf hin, dass die Vorgaben der Apostel verbindliche Anweisungen darstellen! Die „obrigkeitlichen Gewalten“, denen jeder Christ gemäss Römer Kapitel 13 untertan sein muss sind Gott, unserem Herrscher, Jesus, Seinem König, der im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ Rechtsgewalt ausübt und Gebote und richterliche Entscheidungen erlässt. Die Versammlung richtet sich nach den Anweisungen der Apostel, die von Jesus zu ebendiesem Zweck eingesetzt wurden. Vorsteher unterordnen sich freudig diesen Richtlinien, bewusst darin, dass nur diese die wirklich erstrebenswerten Resultate auf lange Sicht hervorbringen!

 

Getaufte Brüder und Schwestern, die sich mit dem Taufbund verpflichtet haben ihr Herz anhand des „GESETZES des Christus“ zu beschneiden, die aber diesen Bund brechen und eines Christen unwürdigen sündhaften Wandel erwählen, solche sind nach wenigstens zweimaliger Zurechtweisung nun vor der Versammlung öffentlich zu rügen und zurechtzuweisen, um sie zu beschämen. Paulus fordert uns auf: „... doch betrachtet ihn nicht als einen Feind, sondern ermahnt ihn weiterhin ernstlich als einen Bruder. Wenn jemand aber über längere Zeit nicht auf die Vorsteher und auf das gute Vorbild und die Liebe der Versammlung reagiert und im Trotz und Widerstreit verharrt, so ist eine solche Person aus der Versammlung zu entfernen! (Mat 18:15-18; 1.Kor 5:12, 13)

 

2.3.4.3          2.Thess 3:16-18: Der Frieden in der Versammlung hängt von der Ordnung ab, welche die Apostel festgelegt haben!

Der Friede in der Familie und in der Versammlung hängen vollkommen davon ab, ob wir auf die Ermahnung und klugen Ratschläge Jesu und der Apostel hören und die Grundlagen im GESETZ und den PROPHETEN anerkennen und im täglichen Leben anwenden! Jesus selbst ist daher der „Herr des Friedens“, er der sich in allem stets Gott mit frohem Sinn unterordnet. Dadurch ist die wahre „obrigkeitliche Gewalt“ identifizierbar!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:16-18 ***

Möge nun der Herr des Friedens selbst euch fortwährend auf jede Weise Frieden geben. Der Herr sei mit euch allen.

17 [Hier ist] mein, des Paulus, eigenhändiger Gruß, was ein Zeichen ist in jedem Brief; so schreibe ich.

18 Die unverdiente Güte unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen.

 

Jeder, der ordentlich wandelt bleibt in der „unverdienten Güte“, da Gott weiterhin barmherzig und grosszügig unsere Fehler vergibt, die wir ehrlichen Herzens bereuen. Gott will uns zum Frieden hinführen und dies geht nur dann, wenn wir seinen Anordnungen der von Ihm Auserwählten wirklich nachfolgen und ihnen Gehorsam zollen!

 

Paulus nutze offensichtlich aufgrund seiner Probleme mit den Augen stets einen Sekretär, der ihm die Briefe schrieb. Zum Zeichen der Authentizität aber unterschrieb er jeweils das Original eigenhändig, das dem Adressaten durch Sendboten überbracht wurde. Bestimmt wurden schon zu Beginn durch die Mitarbeiter des Paulus Abschriften gemacht, einerseits für Paulus und seine Mitarbeiter, dann für die Gastversammlung von Paulus in der er sich gerade aufhielt und auch um sie jeder Versammlung auf dem Weg des Überbringers hin zum Endziel zu übergeben. Das trug mit dazu bei, dass „... das Wort Jehovas ständig schnell laufe und verherrlicht werde.

 

 

2.3.5           Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus dem 2.Brief an die Thessalonicher

 

2.3.5.1          Die zusammengehörende Informationen innerhalb der Briefe und untereinander durch Gegenüberstellung vernetzen!

Alle Briefe die Paulus schrieb sind sehr tiefsinnig und wir müssen die Aussagen untereinander verbinden, um deren Sinn in die ganze Tiefe hin zu verstehen! Dadurch entsteht in unserem Kopf ein harmonisches Gesamtbild, wo sich nicht einzelne Teile anderen Teilen widersprechen! Wer lehrt, dass Christen nicht unter mosaischem GESETZ stehen würden versteht nicht, was der Gesetzesbund ist und dass dies ein ewiger Bund bleibt, wie es schon zuvor der Regenbogenbund mit Noah oder der abrahamische Bund waren! Solche Menschen können den Zusammenhang des „GESETZES Mose“ zum „GESETZ des Christus“ nicht verstehen, der ja nicht kam, um das GESETZ und die PROPHETEN zu beseitigen, sondern ein Muster oder Beispiel vollkommener Erfüllung zu hinterlassen, das wir genau nachahmen sollen! Jesus brachte Licht auf die den Gesetzen und richterlichen Entscheidungen zu Grunde liegenden Prinzipien, dass alles mit Gottes- und Nächstenliebe in Verbindung steht (Mat 5:17-20).

 

Petrus zeigt in seinem 1.Brief, dass wir exakt Jesu Schritten nachfolgen sollen. Das ist durch Übertreten von Geboten und richterlichen Entscheidungen Gottes nicht möglich!

 

*** Rbi8  1. Petrus 2:21-22 ***

In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt. 22 Er beging keine Sünde, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden.

 

Wer irgend eines der göttlichen Gebote übertritt begeht Sünde, so erklärt es auch Jakobus und eine solche Person folgt somit nicht exakt Jesu Fussstapfen! Jesu Halbbruder Jakobus nennt es „das GESETZ eines freien Volkes“, es ist das GESETZ des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“, das unabhängig der abwegigen Entscheidungen der Regierungen und der Religionen dieser Welt handelt, deren Gesetzgeber ja der „Gott dieses Systems“ ist! (Lu 4:5-8).

 

Heuchler*** Rbi8  Jakobus 2:10-13 ***

Denn wer auch immer das ganze GESETZ hält, aber in einem einzigen Punkt einen Fehltritt tut, der hat sich gegen alle vergangen. 11 Denn der, der gesagt hat: „Du sollst nicht ehebrechen“, hat auch gesagt: „Du sollst nicht morden.“ Wenn du nun nicht die Ehe brichst, aber mordest, bist du ein Gesetzesübertreter geworden. 12 Redet weiterhin so, und handelt weiterhin so wie die, die durch das Gesetz [[GESETZ]] eines freien Volkes gerichtet werden sollen. 13 Denn für den, der nicht Barmherzigkeit übt, wird das Gericht ohne Barmherzigkeit sein. Barmherzigkeit frohlockt triumphierend über das Gericht

 

Der Mensch der Gesetzlosigkeit“ behauptet, dass nicht das „GESETZ des Christus“ und damit das „GESETZ des Geistes“ an erster Stelle stehe, sondern jenes der „obrigkeitlichen Gewalten“ dieses Systems der Dinge, jenes Gesetz des Cäsars und das der jeweiligen Religionsgruppe. Damit missachtet er willentlich und bewusst Gottes höchste Autorität und veranlasst indirekt, dass das politische „wilde Tier“, dessen nationales Gesetz oder das religiöse „Bild“, zumindest der Teil der eigenen Religionsgruppe und deren Gebote dadurch „angebetet“ werden! Anbetung in diesem Fall bedeutet ja sich einer höchsten Autorität, einem Götzen zu unterordnen statt Jehova Gott die höchste Ehre zu geben und seinen Christus sowohl als Hohepriester wie als König anzuerkennen!

 

2.3.5.2          Kein Teil dieser Welt werden, uns der wahren „obrigkeitlichen Gewalt“ unterordnen!

Jesus hatte Pilatus deutlich geantwortet, dass sein Königreich „kein Teil dieser Welt“ sei! Wir als Jesu Jünger sollen ebenfalls „kein Teil der Welt“ werden, indem wir uns in Bündnisse dieser Welt hineinziehen lassen, seien dies politische oder religiöse!

 

Wäre die Polizei wirklich hier um uns zu beschützen .... sässe die gesamte ReGIERung längst im Knast! *** Rbi8  Johannes 18:36-38 ***

Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher.“ 37 Deshalb sagte Pilatus zu ihm: „Nun denn, bist du ein König?“ Jesus antwortete: „Du selbst sagst, daß ich ein König bin. Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ 38 Pilatus sagte zu ihm: „Was ist Wahrheit?

 

Entweder stehen wir auf der Seite der „Wahrheit“ die Jesus verkündet und damit auf der Seite von Jesu Königreich oder auf der anderen Seite, der irgend einer „offiziellen Wahrheit“ unter den vielen „obrigkeitlichen Gewalten“ dieses Systems! Der Stellvertreter Roms wusste nicht einmal, was das Wort „Wahrheit“ in seiner Tiefe bedeutet! Er war sich des Lügens als Umgangsform in der Politik und Religion vollkommen gewohnt!

 

Alle Briefe des Paulus widerlegen solche absurden Behauptungen, wir würden nicht unter GESETZ Gottes und dem Gesetzesbund stehen, obwohl einzelne Schriftstellen hin und wieder aus dem Zusammenhang gerissen diesen Eindruck zu erwecken vermögen. Andere Schriftstellen sind offensichtlich durch die Übersetzer so manipuliert, dass dieser Eindruck bewusst hervorgerufen werden soll. Petrus warnt aber vor denen, welche die Worte des Paulus verdrehen, weil sie in den Schriften unbewandert, „Ungelehrte und Unbefestigte“ sind!

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:14-16 ***

Deshalb, Geliebte, da ihr diese Dinge erwartet, tut euer Äußerstes, um schließlich von ihm fleckenlos und makellos und in Frieden erfunden zu werden. 15 Betrachtet ferner die Geduld unseres Herrn als Rettung, so wie euch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit ebenfalls schrieb, 16 indem er von diesen Dingen redete, wie er das auch in all [seinen] Briefen tut. Darin sind jedoch einige Dinge schwer zu verstehen, die die Ungelehrten und Unbefestigten verdrehen, wie [sie es] auch, zu ihrer eigenen Vernichtung, mit den übrigen Schriften [tun].

 

Viele von diesen, welche Petrus als „Ungelehrte und Unbefestigte“ bezeichnet sind gar Abgänger von höheren religiösen Schulen, wo sie aber in Theologie und Philosophie ausgebildet wurden. Dies aber geschah, um sie zu lehren die Ansichten ihrer Glaubensgründer zu verteidigen, diese nie anzuzweifeln und nicht etwa dazu, um wahres Schriftverständnis zu erlangen. Dieses Hinterfragen nach wahrem Recht und Unrecht  würde ja zudem unmittelbar den Kirchenbann hervorrufen und ihren Austritt bewirken. Titel, Würde, Amt und Gehalt sind jenen gewichtigere Faktoren wie Liebe zur Wahrheit!

 

Jeder der Jesu Worte in der Offenbarung in ihrer Tiefe verstanden hat, kann nicht Anteil haben an Unwahrheit und Ungerechtigkeit der Kirchen! „Geht aus ihr hinaus, mein Volk“ lautet doch Jesu deutliche Anweisung als höchster der Engelgeschöpfe, als Erzengel, als Michael. Ihre Religionslehrer und Religionsführer mögen dem lautstark widersprechen und eigene Rettung und Heil ihren „Schafen“ versprechen die sie scheren und töten. Jesu Worte werden dadurch nicht ungültig:

 

 *** Rbi8  Offenbarung 18:4-5 ***

Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Taten der Ungerechtigkeit gedacht.

 

Welt am Sonntag: Fast jeder 10. Abgeordnete der AfD hatÄrger mit dem GesetzAus diesem Blickwinkel heraus sind die Worte und Ermunterungen des Paulus an die Thessalonicher noch viel besser verständlich, der diesen schleichenden Prozess des Abfalls hin zur Sünde durch klare Anweisungen zu verhindern sucht! Jesus selbst beschreibt jene „Lohnhirten“ innerhalb der unterschiedlichen Sekten und Religionen und zeigt sich als einzigen wahren „Hirten“ im „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Dieses geeinte Königreich schliesst auch jede Teilhabe an politischen Parteien aus, die doch „Teil der Welt“ bilden!

 

(Johannes 10:7-15)  Daher sprach Jesus wieder: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür der Schafe. 8 Alle die, die an meiner Statt gekommen sind, sind Diebe und Plünderer; aber die Schafe haben nicht auf sie gehört. 9 Ich bin die Tür; jeder, der durch mich eintritt, wird gerettet werden, und er wird ein- und ausgehen und Weide finden. 10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu vernichten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Fülle haben könnten. 11 Ich bin der vortreffliche Hirte; der vortreffliche Hirte gibt seine Seele zugunsten der Schafe hin. 12 Der Lohnarbeiter, der kein Hirte ist und dem die Schafe nicht zu eigen sind, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht — und der Wolf reißt sie weg und zerstreut sie —, 13 weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe kümmert. 14 Ich bin der vortreffliche Hirte, und ich kenne meine Schafe, und meine Schafe kennen mich, 15 so wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe meine Seele zugunsten der Schafe hin.

 

Jesu Hürde ist das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“. Jede andere religiöse „Hürde“ wird von seinem Hauptgegner, von Satan kontrolliert. Viele „falsche Christusse“ haben Jesu Stellung beansprucht, um ihren Nutzen aus den „Schafen“ zu ziehen.

 

Welches sind die "Schafe die nicht aus dieser Hürde" sind?
  

2.3.5.3          Versammlungen wie jene der Thessalonicher oder diejenige von Philadelphia des ersten Jahrhunderts sind heute erneut nachzuahmen!

Jeder Form grösserer Organisation, wie sie Kirchen und Sekten darstellen werden von Satan innert kurzer Zeit unterwandert, so gut auch immer die ursprünglichen Absichten jener Kirchenväter gewesen sein mögen! Indem der Teufel durch seine Dämonen die Macht- und Habsucht ihrer Führer ausnutzt und gesetzloses Handeln von oben her Eingang findet, wird die ganze Masse in kurzer Zeit durchsäuert und dadurch aufgeblasen!

 

Die Urchristlichen GottesdiensteNur auf der Ebene Familie und kleiner Gruppen und überschaubarer Versammlungen von Christen lässt sich der hohe Massstab an Treue zu den Lehren, zum GESETZ und zu den Aussagen in den PROPHETEN aufrecht erhalten! Jeder noch so gut gemeinte Rat, sich zu grossen Einheiten zu vereinen, um sich gegenseitig Schutz vor dem System zu versprechen wird zu Kompromissen führen, die in Gottes Augen falsch sind und in neuerlicher Verbindung mit der Welt enden. Das Aufhäufen von Sünde beginnt mit dem Abweichen von geringen Geboten! Wir sollten uns Jesu Worte in der Bergpredigt immer erneut in den Sinn rufen, weil sie die Grundlage zu allen seinen Lehren darstellt und damit auch jener der Apostel:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Sektarismus, wie es die christlichen Kirchen mit all ihren unterschiedlichen Lehren und abweichenden Geboten darstellen, sie sind stets vergleichbar der „Gerechtigkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer“. Die Katholische Kirche war nur das Produkt einer Verbindung unterschiedlicher Sekten ab dem zweiten bis vierten Jahrhundert, um die Macht unter den Christen ungehemmt auszuüben! Jede Menge an Kompromissen mit Cäsars Welt und den Heidenreligionen waren dazu notwendig, was vollkommene Abweichung von GESETZ und PROPHETEN mit sich brachte!

 

Jesus steht inmitten der sieben Leuchter (aller Christenversammlungen) und hat die sieben Sterne (Älteste, Vorsteher) in seiner rechten Hand (Off 1:20)Unsere Gerechtigkeit aber soll sich von jenen Religionen und deren Führern weit abheben, weil wir den Anordnungen Jesu und seiner Apostel auch in geringen Dingen nachkommen! Dadurch wird uns der Eingang in das „Königreich der (neuen) Himmel“ gewährt, wenn das „Jerusalem droben“, Jesus und seine Engel zusammen mit Jehova erneut bei den Menschen der „grossen Volksmenge“ an Schafen Christi weilen werden! Keine Religion kann uns dies zusichern, da sie alle Gottes Gerechtigkeit nicht erreichen! Fürchten wir uns nicht vor ihnen! „Was sorgsam zugedeckt ist“, dies muss und wird in dieser Zeit vor dem Abschluss offenbar werden! Denken wir nur an die Kindsmissbrauchsskandale von der keine Religion und keine der höheren Schulen dieses Systems ausgenommen sind! Halten wir uns getrennt von jeder Form der Gesetzlosigkeit und des Sauerteigs religiöser Auslegungen der Schriften!

 

"Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende"Wir sollen und dürfen darauf vertrauen, dass Jesus die Versammlungsleiter, die treu seinen Geboten folgen, bis zum Abschluss des Systems in seiner Hand hält! Jesus wandelt weiterhin inmitten der „sieben Leuchter“, welche die Versammlungen der Endzeit sind, welche wie abgesonderte „Inseln“ mitten im Menschenmeer zerstreut sind. Wer eine unabhängige Untersuchung nicht scheut, der nimmt schnell war, dass diese keine der christlichen Kirchen und Sekten sein kann!

 

 *** Rbi8  Offenbarung 1:20 ***

Was das heilige Geheimnis der sieben Sterne betrifft, die du auf meiner rechten Hand sahst, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne bedeuten [die] Engel [[(gr.: aggelos = Bote; Vorsteher)]] der sieben Versammlungen, und die sieben Leuchter bedeuten sieben Versammlungen.

 

Jeder Versammlungsvorsteher muss sich als ein leuchtender „Stern“ in Jesu rechter Hand erweisen! Wo „zwei oder drei“ in Jesu Namen vereint sind ist er bereits mitten unter ihnen durch den selben „heiligen Geist“ jedes der Worte, die er uns verkündet hat im Einklang mit den Propheten zuvor! Er versprach von Beginn an, ab seiner Himmelfahrt bis zum Abschluss des Systems der Dinge bei all denen zu bleiben, die ihn lieben und seine Gebote halten und die andere danach lehren ebenso zu tun (Mat 28:19, 20)

 

 

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[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Unterwelt_der_griechischen_Mythologie