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Newsletter „DER WEG“ 7/08-2   August 2007

Neubearbeitung: 5.6.08; 20.1.17

 

 

7.8.2    Die Einweihung des neuen Tempels und der 144.000 Priesterkönige

 

5.Teil:  Jehova gibt den Lohn durch Jesus

 

   Im 4. Teil der Artikelserie im NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Juli 2007 unter dem Titel: 7.7.2  Was bewirkt das Herabkommen des „neuen Jerusalem“ aus dem Himmel zur Erde herab? untersuchten wir bereits einige weitere  Aspekte des wohl gewichtigsten Ereignisses der gesamten Menschheitsgeschichte.

  

Die Hauptthemen lauteten:

 

   Das Rätsel um die Ahnenliste seit Adam und um die Rückkehr zur Ursprache

   Nach der Sprachverwirrung ist erneut eine reine Sprache für die ganze Erde angesagt! 

   Prophetische Vorhersagen den Messias und seine Herrschaft als Hohepriester betreffend

   Auferweckung in unsterblichem menschlichem Leib und in Herrlichkeit

   Erstauferstehung, um an Jesu Seite Gott weiterhin zu dienen

   Die Erstauferstehung erfolgt unter Jesus, als dem Menschensohn mit der Stimme eines Erzengels

   Das Muster der Priesterweihe Moses, das Gott Moses gab hat weiterhin Gültigkeit

     

   In diesem 5.Teil der Artikelserie behandeln wir vorab das Ende jener Woche, wo die kommenden Priester geweiht werden. Erst zu jenem Zeitpunkt erhält jeder der geweihten Priester von Jesus auch noch die Königswürde und die ihm zustehende Zahl von Städten, respektive Oberaufsicht über Nationen (Lu 12:16-19; Da 7:27). Die aufgerichtete „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ ist nun handlungsfähig! Jesus wird dem Vater das vollständig errichte Königreich erst dann übergeben, nachdem am Sühnetag die letzten Sünden vollkommen gelöscht worden sind. Das erste Mal dass der Hohepriesterkönig, mit den Aposteln und den 144.000 Priestern vor Gott am Altar Sühne leisten und Jesus vor Gott für Priester und Volk direkt Vergebung erlangt.

 

   Da offensichtlich zumindest ein Teil der erdenweiten „grossen Volksmenge“ beim folgenden neuerlichen Bundesschluss anwesend ist und Teil des „neuen Bundes“ wird und jubelt, wo Jehova das „Israel Gottes“ als seine „Ehefrau“ erneut anerkennen wird, so deutet vieles auf den 1.Tag des Laubhüttenfestes hin, wo das „neue Jerusalem“ zur Erde herabkommt!Lo-Ammi“ und dem Überrest aus „Lo-Ruhama“, die zusammen die „grosse Volksmenge“ ausmachen wird damit zu „Gottes Volk“:

 

*** Rbi8  Hosea 2:23 ***

Und ich werde sie [[(die ersten „neuen Himmel“das „Israel Gottes“)]] mir gewiß wie Samen in die Erde [[(die „grosse Volksmenge“)]] säen, und ich will derjenigen Barmherzigkeit erweisen, der nicht Barmherzigkeit erwiesen wurde [[(„Lo-Ruhama“)]], und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[(„Lo-Ammi“)]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

   Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ hat dessen „Schafe“ vor Jesus als einzigem legitimen „Haupt“ vereint. Die makellosen „neuen Himmel“ unterstehen Jehova nun direkt, so „dass der Vater allen alles sei“, erklärt Paulus im Korintherbrief vorab über das Kommende!

 

   Die 144.000 bitten den Vater nun nicht wie bisher im Namen Jesu, sondern direkt und der Vater wird ihnen unmittelbar antworten! Der Sohn selbst unterwirft sich erneut seinem Gott und Vater!

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:24-28 ***

Als nächstes das Ende, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat. 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott] alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der [[(der adamische)]] Tod zunichte gemacht. 27 Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

 

   Die Aufgabe, welche Jesus unmittelbar nach seiner Auferweckung im Geist in der „Buchrolle mit den sieben Siegeln“ erteilt worden war, die ihn als dem künftigen „Reiter auf dem weissen Pferd“ betraf und die den Abschluss des alten Systems Satans und die Aufrichtung der neuen, künftigen Verwaltung der Erde beinhaltete, all dies wird nun siegreich beendet! (Off Kap 4, 5) Erneut wird Jesus zum „Ja“ aller Vorhersagen ihn betreffend! Selbst Jesus, der bei seiner Auferstehung über Engel und Menschen erhöht wurde unterwirft sich somit erneut dem Vater, nachdem der letzte Feind, der adamische Tod zunichte gemacht worden ist durch Umwandlung in „einem Nu“!

 

*** Rbi8  2. Korinther 1:19-22 ***

Denn der Sohn Gottes, Christus Jesus, der unter euch durch uns gepredigt wurde, nämlich durch mich und Silvanus und Timotheus, ist nicht Ja und doch Nein geworden, sondern ein Ja ist in seinem Fall ein Ja geworden. 20 Denn so viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn zum Ja geworden. Daher wird auch durch ihn das Amen [gesagt], Gott zur Herrlichkeit durch uns. 21 Er aber, der dafür bürgt, daß ihr und wir Christus angehören, und der uns gesalbt hat, ist Gott. 22 Er hat uns auch sein Siegel aufgedrückt und hat uns das Unterpfand für das, was kommen soll, nämlich den Geist, in unser Herz gegeben.

 

   Gottes Geist, „der nicht lügen kann und durch das geschriebene Wort bis heute zu uns redet ist auch uns ins Herz gegeben, wenn wir bereit sind auf Ihn zu hören, statt wie Blinde „blinden Leitern“ nachzufolgen! Jesus bewirkt selbst erneut die Erfüllung aller künftigen Dinge die im GESETZ und den PROPHETEN stehen und aller weiteren Vorhersagen, die durch seine Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts ergänzt wurden! (Mat 15:14; Tit 1:1-4)

 

   Kurz nach der Einweihung der Priester, die nach dem Trompetenfest ab dem 2. Tag sieben Tage dauerte folgt am 10. Tischri der Sühnetag. Der Hohepriester Jesu und seine Oberpriester, die Apostel werden das erste Mal als die „neuen Himmel“ vor Jehova für sich, die Apostel als unvollkommene Menschen und für die 144.000 Priesterkönige und für das ganze Volk der „grossen Volksmenge aus allen Nationenfür Vergehungen Sühne leisten!

 

   Erst daran anschliessend folgt die erdenweite Feier zum Abschluss der Einsammlung der Menschenernte!

 


 

Jesaja erwähnte bereits diesen herausragenden Augenblick, wo die von Gott anerkannten und durch ihn auserwählten Menschen aus allen Völkern sich vor Jesus in Gottes Anwesenheit versammeln und nun auf dem Berg Zion allen schafähnlichen Menschen als die eingeweihten „neuen Himmel“ offenbar gemacht werden, wenn das Gewebe zerrissen wird, das die Mächtigen dieses Systems der Dinge über uns gewoben haben, um uns das Verständnis kommender Dinge zu unterbinden (Jes 25:7). 

 

*** Rbi8  Jesaja 25:6-8 ***

Und Jehova der Heerscharen wird bestimmt für alle Völker auf diesem Berg ein Festmahl von Gerichten, reich an Öl, machen, ein Festmahl von [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde], von Gerichten, reich an Öl, mit Mark gefüllt, von gefiltertem [Wein, der auf den] Hefen [stehengelassen wurde]. 7 Und auf diesem Berg wird er sicherlich die Oberfläche der Umhüllung verschlingen, die alle Völker umhüllt, und das Gewebe [[(z.B. die Sprachbarriere)]], das über alle Nationen gewoben ist. 8 Er wird tatsächlich den [[(adamischen, nicht aber den „zweiten Tod“)]] Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jehova wird gewiß die Tränen von allen Gesichtern abwischen. Und die Schmach seines Volkes [[(des „Israel Gottes“)]] wird er von der ganzen Erde hinwegnehmen, denn Jehova selbst hat [es] geredet.

 

   Zu jenem Zeitpunkt, wo Jesus und seine Mit-Priesterkönige der „grossen Volksmenge“ offenbar gemacht wird, da ist ein weiteres herausragendes Ereignis anzusetzen: Alle Menschen erdenweit werden eine einzige Sprache reden! Was zuvor bereits bei den 144.000 eingetreten ist zum Zeitpunkt der Erstauferstehung, bei Jesu Wiederkehr gegenüber den Versiegelten, dies wird nun auch alle Völker betreffen, „damit sie alle den Namen Jehovas (Jahweh’s) anrufen“. Erst dadurch werden alle gemeinsam das verstehen, was ihr grosser Fürst und Retter Jesus in hebräischer Sprache spricht und jedem von uns direkt zu erklären hat!

 

*** Rbi8  Zephanja 3:9 ***

Denn dann werde ich [die Sprache der] Völker in eine reine Sprache umwandeln, damit sie alle den Namen Jehovas anrufen, um ihm Schulter an Schulter zu dienen.‘

 

   Salomo hielt bei der Einweihung des Tempels ein gewichtiges Gebet gesprochen, was zum Ende durch das Erscheinen von Jehovas Herrlichkeit gekrönt wurde! Das Opfer auf dem Altar wurde durch Feuer vcom Himmel  verzehrt.

 

   Ohne dieses Wunder der Umwandlung der Sprache der Völker könnte ein grosser Teil der 144.000 noch der Schafe Jesu Worten folgen! Das ist aber nicht die einzige Auswirkung jenes grossen Wunders: „Er wird tatsächlich den Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jehova wird gewiß die Tränen von allen Gesichtern abwischen. Und die Schmach seines Volkes wird er von der ganzen Erde hinwegnehmen, denn Jehova selbst hat [es] geredet.

 

   Zu dieser frohen Feier des Laubhüttenfestes werden nicht nur die „Ebioniten“, die messianischen Juden die nach Israel zurückkehren, sondern auch sehr viele Menschen aus der „grossen Volksmenge“ nach Jerusalem kommen, andere werden dieses Geschehen in ihren Wohnorten und in ihren Versammlungen auf der ganzen Erde mitfeiern. Wenn wir heute Grossereignisse auf der ganzen Erde am Bildschirm verfolgen können, warum sollte dies nicht auch bei diesem grössten aller Ereignisse Wirklichkeit sein: Der öffentlichen Amtseinsetzung einer gerechten, erdenweiten Verwaltung?

 

   Wenn wir an das Wahltheater denken, das die Politiker mit unseren Steuergeldern veranstalten und wie im Falle der Wahl des Präsidenten der USA, die monatelang jeden Tag über CNN, via Satelliten und jedes Kabelnetzwerk in die ganze Welt, in den entlegensten Winkel ausstrahlen, wie wird dies nicht Wirklichkeit für die Wahl Gottes einer tausend Jahre dauernden Weltregierung? Sollte die Übertragung eines Fussball-Weltmeisterschafts-Endspiels mehr Zuschauerprozentwerte haben, wie der Tag der Befreiung aller Menschen von Krankheit und Tod?

 

   An jenem ersten Tag des achttägigen Festes hat Gott bereits vielerlei Segnungen bereit. Da die Engel mit Jesus zusammen „in die bewohnte Erde“ eingeführt wurden sind sie es, die die wunderbaren Dinge an jedem Ort der Erde zur Wahrheit werden lassen und Jehovas Befehl durch Jesus ausführen werden: „Er wird tatsächlich den Tod für immer verschlingen.“ Die „Umwandlung in einem Nu“, welche zuvor bereits der Überrest der 144.000 Auserwählten miterleben durften, dies trifft nun die ebenfalls versammelte „grosse Volksmenge“. So wie zuvor jeder Gekennzeichnete am Tag Harmagedons Schutz erlangte, so wird jeder am Segen Gottes teilhaft!

 

*** Rbi8  Jesaja 33:24 ***

Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank.“ Dem Volk, das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein.

 

   Alle Menschen werden sich erdenweit zuvor am Sühnetag nach göttlichen Geboten gereinigt haben (Mat 22:1-10) und die fünf „verständigen Jungfrauen (Mat 25:1-10) werden zusammen mit den Aposteln, mit Jesu „Braut und mit dem Bräutigam Jesu inzwischen zu Tische sein, am selben Altar und Opfer mit dem Hohepriester oben auf Zion teilhaben! Fleckenloses und untadeliges Verhalten bis zum Offenbarwerden Jesu ist hierzu Voraussetzung! Paulus erinnerte den Timotheus in seinem ersten Brief an diese Dinge: (Jes 61:10, 11; Joh 3:29, 30; Off 19:9)

 

*** Rbi8  1. Timotheus 6:13-16 ***

Vor den Augen Gottes, der alles am Leben erhält, und Christi Jesu, der als ein Zeuge vor Pontius Pilatus die vortreffliche öffentliche Erklärung abgab, gebe ich dir Weisung, 14 daß du das Gebot [[(das „GESETZ des Christus“)]] auf fleckenlose und untadelige Weise bis zum Offenbarwerden unseres Herrn Jesus Christus hältst. 15 Dieses [Offenbarwerden] wird der glückliche und einzige Machthaber [[(Jehova)]] zu seinen eigenen bestimmten Zeiten [[(Mehrzahl!!!)]] zeigen, [er,] der König derer, die als Könige regieren, und Herr derer, die als Herren herrschen, 16 der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Licht wohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann. Ihm sei Ehre und ewige Macht. Amen.

 

   Die „von Gott bestimmten eigenen Zeiten“ sind seine Festzeiten für ganz Israel auch in der Endzeit! Jesus wird in der Endzeit mehrmals verschiedenen Personenkreisen offenbar! Auf dem Berg Zion aber wird er erst zum Abschluss der „siebten Trompete“ allen Menschen der „grossen Volksmenge“ sichtbar werden! Das „heilige Geheimnis um die erdenweite Verwaltung wird somit auch erst am Ende des Ertönens der siebten Posaune vollendet sein! Dieses Ertönen dauert offensichtlich eine geraume Weile an. Sie kündigt am Ende durch die laute Stimme des siebten Engels das Zusammenrufen des ganzen „Israel Gottes“ an, hin zum geistigen „Zelt der Zusammenkunft nach Zion an!

 

*** Rbi8  Offenbarung 10:6-7 ***

„Es wird keine Verzögerung mehr geben, 7 sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“

 

   Die Vollendung des „heiligen Geheimnis Gottes“, das Offenbarwerden der Auserwählten steht somit erst noch bevor! (1.Ti 6:13-16) Niemand konnte vorgreifen und von der einen oder anderen Person mit Sicherheit sagen, ob Gott diese auserwählen wird! Heiligsprechungen durch Menschen sind ohne Wert vor Gott! Alle mussten bis zum Ende ausharren und treu bleiben, viele davon bis in den Tod! Freuen wir uns und heben wir unser Haupt hoch, weil der grosse und furchteinflössende Tag Jehovas herannaht, wo er zu Gunsten seiner Auserwählten handeln wird und wo Er allen Gerechten im kommenden Jubeljahr Befreiung und Lohn und Zuteilung eines Erbes versprochen hat! (Lu 21:27, 28)

  

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels  

 

8.2                  Jehova gibt den Lohn durch Jesus  1

8.2.1........... Jesus hat den Lohn für seine „treuen Sklaven“ bei sich. 1

8.2.1.1........ Gottes Geist lehrt uns die tieferen Dinge zu verstehen, vorausgesetzt, dass wir Jesu Gebote halten. 1

8.2.1.2........ Jesu Wiederkunft „mit den Wolken“ bereits am Trompetenfest zu Beginn erwarten! 1

8.2.1.3........ Die Feinde des Königreiches Jehovas werden bestimmt erniedrigt 1

8.2.1.4........ Die künftige Mauer um das „neue Jerusalem“ wird inmitten von Feinden fertiggestellt! 1

8.2.1.5........ Jesu Einweihung zum Priesterdienst nach der weise Melchisedeks erfolgte im Allerheiligsten des Himmels! Wer aber wird Mitpriester sein?. 1

8.2.1.6........ Die Handlungszeiträume deutlich unterscheiden und Geschehnisse korrekt einreihen. 1

8.2.2........... Die Einweihung des Altars und die Opfergaben der Vorsteher der zwölf Stämme. 1

8.2.2.1........ Wird es im kommenden Jerusalem wiederum Tieropfer geben?. 1

8.2.2.2........ Gottes Anweisungen an Hesekiel die Einweihung des Altars betreffend. 1

8.2.2.3........ Paulus als Vorbild darin, das ganze „GESETZ Mose“ einzuhalten. 1

8.2.2.4........ Jene, die am Altar und den Opfer darauf Anteil haben. 1

8.2.2.5........ Die Opfergaben der Vorsteher zur Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft und zur Aufrichtung des geistigen Tempels: Achtung vor Banngut zeigen! 1

8.2.2.6........ Mit dem ungerechten Gewinn sich Freunde machen. 1

8.2.3........... Besonderer Lohn für „treue Sklaven“ in Form von Zuteilung von Städten als eigenständige Königreiche. 1

8.2.3.1........ Nach der Rückkehr aus der Vertreibung werden alle drei Festzeiten neu in Jerusalem abgehalten. 1

8.2.3.2........ Zum Ende der Einweihung der Priesterschaft: Nur wer Gewinn erarbeitet hat erhält den Lohn: Macht über die Städte und Königreiche der Erde! 1

8.2.3.3........ Der zurückgekehrte Königssohn gibt jeden den verdienten Anteil in Jerusalem.. 1

8.2.3.4........ Die Bürger des heutigen Jerusalem, die nicht wollen, dass Jesus König über sie sei 1

8.2.4........... Die besondere Erwähnung der Leviten im kommenden System.. 1

8.2.4.1........ Ausser dem versiegelten Überrest „treuer Sklaven“, den künftigen Priestern werden auch noch Leviten nach Jerusalem kommen! 1

8.2.4.2........ Die Einweihung der Leviten in den kommenden Tempeldienst 1

8.2.4.3........ Häuser in Jerusalem für Priester und Leviten, dann Heimkehr der Priesterkönige zu den zugeteilten Königreichen  1

8.2.4.4........ Wer wird in die „ewigen Wohnstätten“ aufgenommen werden?. 1

8.2.4.5........ Die „Nethinim“ des kommenden Systems als Diener im geistigen Tempel 1

8.2.5........... Das „neue Jerusalem“ kommt vom Himmel zur Erde herab. 1

8.2.5.1........ Jehovas Herrlichkeit erschien am Sinai zu Beginn der Einweihung des Zeltes der Zusammenkunft und ebenso im Tempel Salomos, dort  jedoch zum Ende der Einweihung am 15.Tischri, dem 1.Tag des Laubhüttenfestes! 1

8.2.5.2........ Nach dem Sühnetag: Das „neue Lied“ der 144.000 Priesterkönige wird vor Gottes Thron gesungen. 1

8.2.5.3........ Die Dinge in den Himmeln und die Dinge auf der Erde werden müssen noch zu einer Einheit zusammengeführt werden! 1

8.2.5.4........ Die „Braut“, die vom Himmel zur Erde herabkommt 1

8.2.5.5........ Die himmlische „Braut“ im Hinblick auf Aussagen verschiedene Bibelübersetzer 1

8.2.6........... Wer hat auf der Seite des Christus und der „Braut“ Stellung bezogen?. 1

8.2.6.1........ Der unlösbare Konflikt den Religionen durch falsche Lehren erzeugen kann nur auf der Ebene des einzelnen Christen gelöst werden  1

8.2.6.2........ Die „Mächte in den himmlischen Örtern“ richtig identifizieren! 1

8.2.6.3........ Der Himmel hat seine eigenen „feurigen Kriegswagen“ 1

8.2.6.4........ Die Quelle von Inspiration und Hilfeleistungen aus dem jenseitigen Bereich genau unterscheiden lernen! 1

8.2.7........... Jehovas feste Zusage: „Siehe, ich mache alle Dinge neu. 1

8.2.7.1........ Jehova macht alle Dinge neu! 1

8.2.7.2........ Zeiten, wo jeder zu seinem eigenen Volk und seinem eigenen Land strebt; der auf dem Thron sitz wird alle Dinge neu machen! 1

8.2.7.1........ Jehova macht die Dinge neu, welche die „grosse Volksmenge“ betreffen und die himmlische „Braut“ und das „Israel Gottes“ werden vereint 1

8.2.7.2........ Die andere „Frau“, die keine wirkliche Rettung vollbringt 1

8.2.7.3........ Die Taufe mit Feuer, wo die Spreu verbrannt wird. 1

8.2.8........... Der Erbe tritt sein Erbe an im wieder vereinten „Königreich der Himmel. 1

8.2.8.1........ Der Vater ist „allen alles geworden“ und der Erbe tritt sein Erbe an. 1

8.2.8.2........ Jehova wird sein Licht erneut leuchten lassen und Jesus wird als Lampe die Pracht Gottes widerstrahlen. 1

8.2.8.3........ Hesekiels Tempelvision: Der Zeitpunkt,  wo Jehovas Herrlichkeit erscheint 1

8.2.8.4........ Jehovas Mustertempel den er Hesekiel zeigte hat exakte, symmetrische Ausmasse! 1

8.2.8.5........ Die Dinge in den Himmeln und auf der Erde werden durch Christus vereinigt 1

 

 

 

8.2                 Jehova gibt den Lohn durch Jesus

 

 

8.2.1           Jesus hat den Lohn für seine „treuen Sklaven“ bei sich

 

8.2.1.1          Gottes Geist lehrt uns die tieferen Dinge zu verstehen, vorausgesetzt, dass wir Jesu Gebote halten

Damit wir die Dinge im Zusammenhang mit der Aufrichtung von Gottes Königreich hier auf der Erde verstehen können, müssen wir bereit sein ganz genau hinzuhören, was die Propheten und was vor allen Jesus und dann auch, was seine Apostel wirklich auszusagen versuchen! Jesus hat sich nur seinen Aposteln deutlich gezeigt, damit sie in Wahrheit Zeugnis über ihn ablegen würden!

 

*** Rbi8  Johannes 14:22 ***

Judas, nicht Iskariot, sagte zu ihm: Herr, was ist geschehen, daß du dich uns und nicht der Welt deutlich zeigen willst?

 

Die Welt damals wie heute „lag in der Macht dessen der Böse ist“. (1.Joh 5:18) Jesus warf seine Perlen nicht vor die Schweine (Mat 7:6), sondern säte mit Bedacht, wo der Samen guten und fruchtbaren Boden fand! Seine Apostel aber hörten auf ihn und reagierten auf das Gehörte! Was Jesus erklärte, das stammte von seinem Vater! Sie versuchten nicht Jesus von seiner Aufgabe abzudrängen, um ihre eigene Meinung ihm gegenüber durchzusetzen, sondern hörten vorab Jesu Argumente an und brauchten ihr Unterscheidungsvermögen, um festzustellen, ob es Gottes Wort war oder nicht und begannen das Gehörte anzuwenden!

 

Sobald wir unsere angelernte oder selbst gebildete Meinung über die Aussagen in der Schrift zu stülpen beginnen, da fängt die Verwirrung an! Es ist wahrlich wie mit einer schwierigen Rechenformel: Wenn uns ein Irrtum zu Beginn unterläuft, so ist das Endresultat bestimmt nicht richtig! Jehovas Worte sind der Felsen, auf dem das „Israel Gottes“ fest verankert ist! Dieses ist das Gebäude, das auch bei Wind und Sturm nicht weggefegt werden kann, während alle übrigen Gebäude, die auf dem Sand von Irrtum und Lüge aufbauten krachend zusammenstürzen werden! (Mat 7:24-26)

 

Zudem spielt es eine herausragende Rolle, um wahres Verständnis der Aussagen der Schrift zu erhalten, ob wir Jesu Gebote gehalten haben oder ob wir sie durch andere Regeln zu ersetzen versuchten, wie dies allgemein heute üblich ist. Wenn wir dies tun, so führen wir in Wirklichkeit ein Leben in Heuchelei. Einerseits gestehen wir ein zu Jesus zu gehören und ihn zu lieben, andererseits missachten wir sein Gebot! Dies gehört zum Verhalten von Namenchristen, welche das wahre Christsein mit schwärmerischer Zugehörigkeit zu einer Religionsgruppe verwechseln, weil dies gewisse Vorteile bietet! In der kleinsten Prüfung aber versagen die Meisten bereits.

 

*** Rbi8  Johannes 14:23-24 ***

Als Antwort sprach Jesus zu ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. 24 Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht; und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein, sondern gehört dem Vater, der mich gesandt hat.

 

Deutlich erklärt Jesus, dass der Vater und der Sohn zu jenen Personen kommen werden, die Jesu Gebote halten! Bedingung hierzu ist, dass wir ihm mit Verstand zuhören und auf das reagieren, was er sagt! Die Werke verraten, ob wir Jesus angehören oder anderen Herren gehorchen! Jesus seinerseits hielt alle Gebote Gottes und liess die blinden Religionsführer seiner Tage auf der Seite!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:12-14 ***

Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: „Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest? 13 Als Antwort sagte er: „Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

 

Religiöse Führer nehmen gern Anstoss an allem, was ihre falschen Lehren und ihr ungesetzliches Handeln offenlegt! Jesus fordert jeden Einzelnen auf nicht blind zu sein und keinem Blinden Führer nachzufolgen! Blind in geistigem Sinn ist der, der nicht sehen will!

 


 

8.2.1.2          Jesu Wiederkunft „mit den Wolken“ bereits am Trompetenfest zu Beginn erwarten!

Dieses versprochene endgültige „Kommen“, erst nachdem er als Michael alle Feinde in Harmagedon besiegt hat ist fest mit der Aufrichtung der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ verbunden, wenn Gottes Zelt erneut bei den Menschen weilen wird: Wenn Sein Tempel als Zentrum der Anbetung und Kommunikation mit Ihm zu geistiger Erfüllung gelangt! Damit verbunden ist Jesu Wiederkehr „mit den Wolken“, um von da ab endgültig bei seiner „Frau“, den Aposteln zu weilen und mit ihnen all jenen zu dienen, die ihm zuvor treu gewesen sind und um die „Herde Gottes“, die 144.000 „Steine“ und „Säulen“ anzuleiten!

 

Jesus redete stets die Wahrheit und keine Übertretung von Gottes Normen waren ihm vorzuwerfen! Er übertrat menschliches Regelwerk, das er verwarf, weil diese Gottes GESETZ ungültig machten und jene an Gottes Stelle rückten, welche jene widersinnigen Regeln aufgestellt hatten.

 

*** Rbi8  Johannes 8:45-47 ***

Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Wer Gottes Wiederkommen zu den Menschen erwartetet, der vertraut Jesu Worten über das noch zu erwartende Königreich des Vaters, um das er weiterhin bis zum Ende dieses Systems bittet! Wer aber anderen Herren und anderen Göttern dient, die alle ihr eigenes Königreich errichtet haben, der hat allen Grund diesen kommenden Tag zu fürchten und wird der Wahrheit der Worte Jesu weiterhin keinen Glauben schenken! (1.Kor 8:5)

 

Paulus gibt uns einen gewichtigen Hinweis. Er sprach im Brief an die Hebräer davon, dass Gott selbst zu Seinem bestimmten Zeitpunkt wiederum seinen Sohn „in die bewohnte Erde einführen“ wird, diesmal aber werden ihm alle Engel huldigen und dienen.

 

*** Rbi8  Hebräer 1:6 ***

Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.“

 

Offensichtlich ist dies ein gewichtiges Ereignis. Wenn wir die angesagten Wunderwerke, zuerst die „Frühauferstehung“ der Apostel, dann jene „Erstauferstehung“ und Umwandlung des Überrests der 144.000 und kurze Zeit später dieselbe Umwandlung an der „grossen Volksmenge“ denken. So sollten wir im Bewusstsein halten, dass dahin viel Arbeit und Vorbereitungen von intelligenten Geschöpfen aus dem geistigen Bereich heraus stehen muss. Denken wir nur an den Kampf Michaels zur Reinigung des zweiten „alten Himmels“ mittels Krieg, um Satan und seine Dämonen zur Erdnähe hin zu verbannen (Off 12:7-10) Dann wird uns deutlich, dass die Engel von Anfang an Jesus aus dem geistigen Bereich heraus begleiten und seine Bitten an den Vater unmittelbar ausführen! Huldigung bedeutet nicht nur sich zu unterordnen, sondern auch auf Anordnung zu reagieren!

 

 Bis zu jenem Wiederkommen aber haben wir einen „Helfer“, den Jesus seinen Aposteln gegenüber auf sein Weggehen hin angekündigt hatte. Auf diesen Helfer, „den heiligen Geist“ müssen auch wir achten! Dieser Helfer war jener „Geist“ (nicht „Geistwesen“, wie die 3.Person der Trinität), den Jesus nach seiner Rückkehr zum Vater in den Himmel an Pfingsten auf die Getreuen ausgoss. Es war der Geist des Verständnisses, das sich exakte erinnern an Jesu Worte, der Geist der Fremdsprachenkenntnis, der jenen vermittelt wurde ohne jene je erlernt zu haben!

 

Derselbe heilige Geist spricht zu uns durch die inzwischen vollendete Heilige Schrift, das vollständige Wort Gottes, das mit der Offenbarung, den Briefen und dem Evangelium des Johannes einen Abschluss fand. Diesen Dingen war nichts hinzuzufügen, nichts sollte weggelassen werden und nichts verändert werden!

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:18-19 ***

„Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; 19 und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen.

 

Nach dem Tod des letzten Apostels, Johannes, bis zur endgültigen Aufrichtung von Gottes Königreich und dem damit verbundenen Abschluss des alten Systems in Harmagedon war und war und ist keine göttlich inspirierte Mitteilung mehr zu erwarten! Alle notwendigen Informationen waren erteilt worden! Von nun an wäre es „Einsicht“ in das bereits verkündigte Wort, das uns zur Gerechtigkeit führt und das uns hilft die Geheimnisse der Schrift zu entziffern! Daniel sagte für unsere Tage:

 

*** Rbi8  Daniel 12:3-4 ***

Und die, die Einsicht haben, werden leuchten wie der Glanz der Ausdehnung und die, die die vielen zur Gerechtigkeit führen, wie die Sterne auf unabsehbare Zeit, ja für immer.

4 Und was dich betrifft, o Daniel, halte die Worte geheim, und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden umherstreifen, und die [wahre] Erkenntnis wird überströmend werden.“

 

Wahre Erkenntnis über die letzten Dinge, die ein Engel Daniel mitgeteilt hatte sollten erst während der „Zeit des Endes“ verstanden werden können, während sich die letzten Vorhersagen innerhalb des Systems der Feinde Jesu erfüllen. Ohne auf Jesus und die Apostel zu hören kann dieses Verständnis nicht kommen! Ebenso wenig, wenn wir Gottes GESETZ und Seine PROPHETEN nicht ernst nehmen, genau darin liegt doch der Schlüssel zum Verständnis. Von den Juden her können wir es somit nicht erwarten, von den Namenchristen her ebenso wenig!

 

Wer sich an die vielen Mitteilungen hält, welche Kirchenväter und Religionsführer aller Zeiten unter göttlicher Inspiration erhalten zu haben behaupteten, der lässt sich bestimmt in die Irre führen! Dämonen inspirieren ebenfalls!

 

*** Rbi8  1. Timotheus 4:1-3 ***

Die inspirierte Äußerung aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeitperioden einige vom Glauben abfallen werden, indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämonen achtgeben, 2 durch die Heuchelei von Menschen, die Lügen reden, die in ihrem Gewissen gebrandmarkt sind, 3 die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten, die Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung von denen genossen werden, die Glauben haben und die Wahrheit genau erkennen.

 

Heuchelei von Männern und Frauen, die sich selbst privilegiert haben göttliche Mitteilungen erhalten zu haben, während Paulus deutlich das Ende von solchen Dingen verkündete, das an die Apostel des ersten Jahrhunderts und einiger Jünger gebunden blieb. „Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.“ (1.Kor 13:8)

 


 

Paulus nennt zwei Bereiche, wo die Heuchelei und Lüge besonders ins Auge sticht: Das Verbot zu Heiraten (Zölibat) und das Verbieten gewisser Speisen die Gottes GESETZ nicht verletzen, wie z.B. vollkommene Alkoholabstinenz (nicht aus Gesundheitsgründen) der Vegetarismus aufgrund religiöser Überzeugung! Nicht Fleisch zu essen, weil jemand Achtung vor Gottes Schöpfung hegt ist eine persönliche Entscheidung! Sobald eine Gruppe dies zur festen Regel macht wird es zum Pharisäismus! Gottes eigene Speisevorschriften einzuhalten gehört dagegen zur Gesetzestreue eines Christen, als geistigem Juden der sein Herz mittels der Gebote beschnitten hat!

 

Jeder der eine Lüge verbreitet weiss dies, weil der Lügner die Wahrheit sehr wohl erkennen kann oder könnte, dies aber willentlich überdeckt oder ablehnt! An die Stelle der  Wahrheit kommen dann menschliches Regelwerk, Dogmen und Kadavergehorsam. Lüge und Irrtum werden per Dekret zur „offiziellen Wahrheit“ ernannt und dann, hundert und tausendfach wiederholt, bis sie allgemein geglaubt werden.

 

Der „Helfer“, der heilige Geist der aus der Schrift spricht, er hilft uns solchen Irrtum, die Lügen und die „offizielle Wahrheit“ klar von dem zu unterscheiden, was Gottes geäusserter Wille und was sein wahres Gebot ist! Jesus hilft uns den Sinn hinter den göttlichen Geboten und den mit dem früheren Tempeldienst verbundenen Ritualen zu erkennen, damit wir das dahinterstehende Prinzip erkennen lernen, das unser Leben unter allen Umständen beeinflussen soll! In Jesu Rede zu den verbliebenen elf Jüngern erklärte Jesus nach dem Abendmahl:

 

*** Rbi8  Johannes 14:25-31 ***

Diese Dinge habe ich zu euch geredet, während ich bei euch verweilte. 26 Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe. 27 Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe ihn euch nicht so, wie die Welt ihn gibt. Euer Herz werde nicht beunruhigt noch vor Furcht verzagt. 28 Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich. 29 Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht. 30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn der Herrscher der Welt kommt. Und er kann mir nicht beikommen; 31 damit aber die Welt erkennt, daß ich den Vater liebe, tue ich so, wie mir der Vater [zu tun] geboten hat [[(Leiden und Tod auf sich nehmend)]]. Steht auf, laßt uns von hier weggehen.

 

Der Helfer”, das inzwischen aufgezeichnete Wort ist der “heilige Geist” aus der Schrift, der uns führen soll, nicht eine religiöse Institution, die leider allzu oft andere, eigene Interessen vertreten, wie Gottes Willen kundzutun! „Der Helfer aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, dieser wird euch alle Dinge lehren und euch an alle Dinge erinnern, die ich euch gesagt habe.“ Die vermittelten wahrheiten wurden für uns aufgezeichnet in der Schrift. Sie sollen uns an alles erinnern, was Jesus gesagt hat, auch daran, dass „kein kleinster Buchstabe vom GESETZ und den PROPHETEN“ aufgehoben wurde und ohne Erfüllung bleiben darf: Dies soll uns an unsere eigene, uns übertragenen Aufgabe erinnern, damit wir in nichts vom geraden Weg abweichen, den Jesus selbst und danach seine Apostel vorgezeigt haben!

 

Es ist nicht die Zeit verzagt zu sein, sondern mit gespannter Aufmerksamkeit die Dinge zu beobachten, welche sich als Zeichen der Erfüllung zeigen mögen, dass dies die vorhergesagte Endzeit ist! Wir sollen unseren Kopf hochheben, wenn sie sich zu erfüllen beginnen, weil unsere Rettung nahe gekommen ist!

 

*** Rbi8  Lukas 21:28 ***

Wenn aber diese Dinge zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

 

Jene „Dinge“ von denen Jesus spricht sind die vorhergesagten Signale, welche das Fortschreiten der Zeit des Endes anzeigen! Jede bisherige Generation war gefordert dies zu tun, um dadurch wachsam und reich an guten Werken zu sein! Wer dagegen Jesu Wiederkehr in unbestimmte oder bestimmte ferne Zukunft verweist gleicht dem „ungetreuen Sklaven“ den Jesus verwirft, weil deren Aussagen schläfrig machen (Mat 24:45-51).

 

Jesu Versprechen „ich komme zu euch [zurück]“ ist nahe daran sich endgültig zu erfüllen! Hierzu müssen die Apostel erneut am Leben sein. All dies sollte unseren Glauben stärken, damit wir sehen, was andere nicht zu sehen vermögen, weil deren Augen verklebt bleiben und weil ihr Herz den Sinn der Worte nicht zu verstehen vermag! Alles hängt von unserem Herzen ab, von der Form, wie wir zuhören: Jesus ermunterte seine Jünger, als er ihnen die Füsse wusch mit den Worten: „Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschieht. Keiner sollte sich über den anderen erhöhen, hatte er zuvor gewarnt (Joh 13:12-19).

 

Der „Herrscher der Welt“ mag uns durch seine Helfer angreifen, zu Boden werfen und scheinbar besiegen, so lange wir wiederum aufstehen und weitermachen zeigen wir, dass wir denselben Geist des Christus haben! Wir mögen uns irren, wir mögen Fehler machen, so lange wir bereit sind Irrtum einzugestehen und ihn zu korrigieren verfallen wir nicht der Lüge und so lange wir Fehler zugeben und uns um Korrektur ehrlich bemühen erhalten wir Gottes Anerkennung und Vergebung! (2.Kor 4:7-12)

 

8.2.1.3          Die Feinde des Königreiches Jehovas werden bestimmt erniedrigt

Das Königreich Gottes wird von den Nationen bis zum Ende befeindet. Seine Entstehung ist von den Propheten als zu Beginn unscheinbar klein vorhergesagt, indem es vorab nur aus dem für einen kurzen Moment, „drei Tage und drei Nächte“ zum „Herzen der Erde“ zurückgekehrten „Spross“ und dann seinen frühauferweckten zwölf Aposteln existiert. Jene sich in ihrer Abgeschiedenheit in der „Wildnis“ auf die „Hochzeit“ vorbereiten, den endgültigen Bundesschluss mit Jesus.

 

 Jehova selbst muss den „Berg“ jener Mächte und Autoritäten in Politik und Religion die der „Wiederaufrichtung des Königreiches für Israel“ im Wege stehen beseitigen! Zuerst bildet der „Berg“ eine Einheit, dann, wenn Jesus auf jenen „Ölberg“ tritt, spaltet jener sich und rücken deren Teile nach „Sonnenaufgang (Osten)“ und nach „Westen“ und bilden ein symbolisches Tal von „Norden“ nach „Süden“: Ohne hierarchische Erhöhungen, wohin Jehovas Auserwählte hin fliehen sollen: „Und seine Füße werden tatsächlich an jenem Tag auf dem Berg der Olivenbäume stehen, der vor Jerusalem, im Osten, ist; und der Berg der Olivenbäume soll sich in seiner Mitte spalten, vom Sonnenaufgang her und gegen Westen. Dort wird ein sehr großes Tal sein; und die Hälfte des Berges wird tatsächlich nach Norden bewegt werden und die Hälfte davon nach Süden. Und ihr werdet gewiß zum Tal meiner Berge fliehen; denn das Tal der Berge wird bis nach Ạzel hin reichen.  (Sach 14:4, 5).

 

Der Prophet Jesaja gab bereits im achten Jahrhundert v.u.Z. Details bekannt, die mit der Endzeit in Verbindung stehen: (Sach 4:6; Apg 1:6)

 

  *** Rbi8  Jesaja 25:10-12 ***

Denn die Hand Jehovas wird sich auf diesem Berg [[(der mächtigen Hierarchien der tyrannischen Feinde)]] niederlassen, und Moab [[(entspr. Jordanien resp. dem palästinensischen Teil Israels, an dessen Grenzlinie Megido liegt)]] soll niedergetreten werden an seiner Stätte, wie wenn ein Strohhaufen niedergetreten wird an einer Düngerstätte. 11 Und er [[(Jehovas „erhobene Hand“, sein Heerführer, Michael)]] soll seine Hände in seiner Mitte nach außen schlagen, wie wenn ein Schwimmer [sie] nach außen schlägt, um zu schwimmen, und er soll seinen Hochmut [[(jenes symbolischen „Berges“)]] samt seinen trügerischen Handbewegungen erniedrigen. 12 Und die befestigte Stadt [[(„Babylon die Grosse“)]] mit deinen hohen Mauern der Sicherheit soll er niederwerfen; er soll [sie] erniedrigen, [sie] mit der Erde in Berührung bringen, bis in den Staub.

 

Diese Bewegung des Händeerhebens und nach aussen hin öffnen kennen wir gut von den Päpsten und Priestern her, wenn sie auf dem Petersplatz, oben am Balkon ihres Palastes das Volk am Ostertag und anderen Feierlichkeiten begrüssen. Wie ein Schwimmer, so schlagen sie ihre Hände nach aussen, den Hochmut nicht verhehlend, mit ihrem Trug der die Menschenmassen verführt, sie wie Götter zu verehren! Der Papst stellt die „glühende Sonne“ dieses vergehenden religiösen Systems dar!  Jehova selbst wird sich jenen zuwenden, die sich selbst erhöht haben und die durch Menschen erhöht worden sind. Jesaja erklärte hierzu, was am grossen Tag der Rache Jehovas kommen soll:

 

*** Rbi8  Jesaja 2:10-17 ***

Geh in den Felsen hinein und verbirg dich im Staub wegen der Schrecklichkeit Jehovas und vor der Pracht seiner Hoheit. 11 Die hochmütigen Augen des Erdenmenschen werden erniedrigt, und die Überheblichkeit der Männer soll sich beugen; und Jehova allein soll hoch erhoben werden an jenem Tag. 12 Denn es ist der Tag, der Jehova der Heerscharen gehört. Er kommt über jeden Selbsterhöhten und Überheblichen und über jeden Erhabenen oder Niedrigen; 13 und über alle Zedern des Libanon, die hochragenden und erhabenen, und über alle stattlichen Bäume Baschans; 14 und über alle hochragenden Berge und über alle erhabenen Hügel [[(jede Form der Autoritäten)]]; 15 und über jeden hohen Turm und über jede befestigte Mauer; 16 und über alle Schiffe von Tarschisch und über alle begehrenswerten Boote [[(dem Handel; der Wirtschaft)]]. 17 Und der Hochmut des Erdenmenschen soll sich beugen, und die Überheblichkeit der Männer soll erniedrigt werden; und Jehova allein soll hoch erhoben werden an jenem Tag [[(von Jehovas Zorn, in Harmagedon)]].

 

Jesaja hatte jenen Tag beschrieben, wo Jehova selbst König geworden war [B1]. Er spricht dabei ähnliche Worte wie sie Johannes in der Offenbarung gebraucht, was uns die Querverbindung der beiden Vorhersagen erkennen lässt. Der Beginn des „Tages des Herrn“ [B1] geht weiter über den Gerichtstag [B2] und dann jenen der Urteilsvollstreckung [B2].

 

*** Rbi8  Jesaja 24:21-23 ***

Und es soll geschehen an jenem Tag, daß Jehova seine Aufmerksamkeit dem Heer der Höhe in der Höhe [[(dem 2. „alten Himmel“ Satan und seinen Dämonen)]] zuwenden wird und den Königen des Erdbodens auf dem Erdboden [[(dem 1. „alten Himmel“)]]. 22 Und sie werden bestimmt gesammelt werden, wie man Gefangene in die Grube sammelt, und werden in den Kerker [[(die „Gehenna“, der niedrigste Zeil des Grabes; den Ort für die Aufbewahrung zum 2.Tod)]] eingeschlossen; und nach einer Fülle von Tagen wird die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet werden [[(am Ende des Millenniums, zum Schlussgericht)]]. 23 Und der Vollmond [[(die höchste irdische Autorität)]] ist mit Scham bedeckt worden, und die glühende [Sonne] [[(Satan selbst)]] ist beschämt worden, denn Jehova der Heerscharen ist König geworden auf dem Berg Zion und in Jerusalem [[((B1))]] und vor seinen älteren Männern mit Herrlichkeit.

 

Die Fülle der Tage ist erreicht. Gottes Aufmerksamkeit ist denen zugerichtet, die behaupten seine Vertreter zu sein. Die „älteren Männer“ sind vorab die Apostel, dann aber auch die 144.000, die nach der Erniedrigung der Mächtigen dieses Systems der Dinge nun in ihr kommendes Amt als Priesterkönige eingesetzt werden! [Bb]

 

Die erdenweite symbolische Stadt „Babylon die Grosse“ ist auch mit einer symbolischen „Mauer“ von machtvollen Personen umgeben, die sie wie „Türme“ schützen und ihr scheinbare Sicherheit gewährt. Jesaja aber sagt, dass jene „Mauer“, deren „Türme“ und jene „Stadt“ (= Organisation/en) zur Erde niedergeworfen werden!

 

 In Harmagedon werden die Mächtigen dieses Systems alle gemeinsam „in die Grube“ versammelt und im Kerker des zweiten Todes für das Schlussgericht am Ende des Millenniums aufbewahrt! [B3-M4] Die Religionsführer haben sich in den Tempel Gottes gesetzt, um sich wie Götter verehren zu lassen! Einer von diesen Göttern aber hat die Führung der anderen übernommen und den Abfall selbst unter den Auserwählten beschleunigt! Paulus beschrieb jene „brennende Sonne“ mit Satan und jenen der dieses verbrennende „Licht“ verbreitet mit eigenen Worten im Brief an die Thessalonicher als „Mensch der Gesetzlosigkeit und als „Sohn der Vernichtung“ (Mat 24:22-24).

 

 *** Rbi8  2. Thessalonicher 2:3-5 ***

Laßt euch in keiner Weise von irgend jemandem verführen, denn er [[(Jesus und der „Tag des Herrn“)]] wird nicht kommen, es sei denn, der Abfall komme zuerst und der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn der Vernichtung, werde geoffenbart. 4 Er widersetzt sich und erhebt sich über jeden, der „Gott“ oder ein Gegenstand der Verehrung genannt wird, so daß er sich in den Tempel DES GOTTES [[Tempel Jehovas; über die Christenversammlungen erhöht]] niedersetzt und sich öffentlich darstellt, daß er ein Gott  [[(= Mächtiger)]] sei. 5 Erinnert ihr euch nicht, daß ich euch diese Dinge wiederholt sagte, als ich noch bei euch war?

 

Wir sollen und müssen uns der Worte der Apostel und Propheten erinnern, um die Erfüllung ihrer Worte wirklich auch wahrzunehmen! Da Jehova inzwischen in „Jerusalem König geworden“ [Bb2; e1] ist muss dieser Augenblick erst nach dem Herabkommen des „neuen Jerusalem“ vom Himmel zur Erde liegen: „... denn Jehova der Heerscharen ist König geworden auf dem Berg Zion und in Jerusalem und vor seinen älteren Männern [[(das „Israel Gottes“, die 144.000)]] mit Herrlichkeit. Seine „älteren Männer“ bedeuten somit Jesus, dessen „Frau“ (Gehilfin), die zwölf Apostel und die 144.000 Priesterkönige. Diese haben ihre Regierungsfunktion somit inzwischen auf dem Berg Zion erlangt! Das Erniedrigen des „Menschen der Gesetzlosigkeit“, „des falschen Propheten und dem „Antichristen“ geschieht zum Abschluss der Endzeit in Harmagedons Endschlacht und Jesus selbst ist es, der ihn zusammen mit dem letzten politischen Führer, „dem wilden Tier“ im „Feuersee“, durch ewige Vernichtung im „zweiten Tod“ beseitigt [B3].

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:19-21 ***

Und ich sah das wilde Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt [[(der Erzengel Michael)]], und mit seinem Heer. 20 Und das wilde Tier [[(der siegreiche „König des Südens“)]] wurde gefaßt und mit ihm der falsche Prophet [[(der Repräsentant der „Universalreligion“, die das Produkt der Politik ist, nachdem zuvor „Babylon die Grosse“ beseitigt wurde)]], der vor ihm die Zeichen tat, durch die er die irreführte, welche das Kennzeichen des wilden Tieres empfingen, und die, die seinem Bild [[(re religiösen Kopie der UNO)]] Anbetung [[(Devotion, Unterordnung)]] darbringen. Noch lebendig wurden sie beide in den Feuersee geschleudert, der mit Schwefel brennt. 21 Die übrigen aber wurden mit dem langen Schwert getötet, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden von ihren Fleischteilen gesättigt.

 

„Der falsche Prophet“ verführt an der Seite der letzten Weltmacht Anglo-Amerika die Menschen, dass sie ihre Anbetung menschlichen Institutionen darbringen, von denen sie Rettung aus immer schwierigerer Situation erwarten! Die UNO soll angebetet werden und deren Abbild, das „World Council of Religious Leaders“ erheischt die Aufmerksamkeit aus ihrem versteckten Dasein heraus, indem den Religionsführern der Weltreligionen Gehorsam geleistet werden soll. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Art Religion sie auch immer seien, denn alle unterstehen demselben „Gott dieses Systems“, so lange jene Religionen die offizielle Anerkennung der UNO besitzen, indem sie sich dieser Institution freiwillig unterordnen!

 


 

8.2.1.4          Die künftige Mauer um das „neue Jerusalem“ wird inmitten von Feinden fertiggestellt!

Wie der Text der Offenbarung des Johannes im Kapitel 22 zeigt besitzt das „neue Jerusalem“ ebenso eine „Mauer“, deren „Grundsteine“ der „Türme“ mit ihren 12 „Toren“ die zwölf Apostel bilden. Wie jede Stadtmauer die errichtet wird dauerte auch dieser Bau seine Zeit! Seit dem die Apostel mit der Aufrichtung dieser Schutzvorkehrung um die Christenversammlung begonnen haben sind zweitausend Jahre vergangen! Nun werden die letzten „Breschen“ ausgebessert, die Versiegelung des „Überrests“ und die grossen „Tore“ eingesetzt.

Zur Zeit der Wiedererrichtung des Tempels durch Serubbabel nach dem Exil wurden jene Arbeiten inmitten von grossen Anfeindungen ständig weitergetrieben, zuvor aber blieb die Arbeit über längere Zeit liegen! Noch mehr Widerstand von Seiten der Feinde Judas gab es dann zur Beendigung der Stadtmauer und ihrer Tore, zur Zeit der Propheten Nehemia und Esra.

 

Nun in der Endzeit müssen die letzten offenen Breschen um das geistige Jerusalem erneut ausgefüllt werden und die grossen symbolischen Stadttore eingesetzt und deren Wächter an ihre Positionen gestellt werden! „Sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und an den Toren zwölf Engel, und Namen waren darauf geschrieben, welche die der zwölf Stämme der Söhne Israels sind. Von Osten waren es drei Tore und von Norden drei Tore und von Süden drei Tore und von Westen drei Tore. Die Mauer der Stadt hatte auch zwölf Grundsteine und darauf die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes.“ (Off 21:12-14)

 

Gemäss dem Buch Nehemia wurde die Mauer um Jerusalem längere Zeit nach der Rückkehr der Juden aus dem babylonischen Exil (537 v.u.Z.) in gemeinsamer Arbeit zwischen Volk, Leviten und Priestern neu aufgebaut (Neh Kap.3). Der Anführer der Gegner, Sanballat hörte, dass diese Mauer wieder aufgebaut werde (Neh Kap.4). Nehemia der mit dieser Arbeit betraut war richtete sein Gebet zu Gott:

 

*** Rbi8  Nehemia 4:4-6 ***

Höre, o unser Gott, denn wir sind ein Gegenstand der Verachtung geworden; und laß ihre Schmähung auf ihr eigenes Haupt zurückkehren, und übergib sie der Plünderung im Land der Gefangenschaft. 5 Und deck ihr Vergehen und ihre Sünde vor dir nicht zu. Laß es nicht ausgetilgt werden, denn sie haben die Bauenden gekränkt.

6 So fuhren wir fort, die Mauer zu bauen, und die ganze Mauer wurde bis zur Hälfte ihrer [Höhe] zusammengefügt, und das Volk war weiterhin von Herzen bei der Arbeit.

 

Bedenken wir, dass heute die Mauer um das „neue Jerusalem“ aus lebendigen Steinen fertiggestellt wird und Kränkung und Erniedrigung der Bauenden erneut Alltagsgeschehen ist! Die eine Hälfte dieser Steine besteht aus den Auserwählten aus den Verstorbenen, denen zu einem vorherbestimmten Zeitpunkt ihre langen, weissen Gewänder bereit gelegt wurden [B2e]. Die andere Hälfte muss unter Anfeindung bis zum Ende an jener geistige Mauer aus quaderartigen, behauenen geistigen „Steinen“ ergänzt werden! Die letzten Breschen müssen darin geschlossen werden. Mit der Versiegelung des letzten der „treuen Sklaven“ ist die letzte Bresche gefüllt [B2g]. Dann fehlt nur noch das Einsetzen der Tore!

 

*** Rbi8  Nehemia 4:7-11 ***

Nun geschah es, daß, sobald Sanballat und Tobija und die Araber und die Ammoniter und die Aschdoditer hörten, daß die Ausbesserung der Mauern Jerusalems vorangeschritten war — denn die Breschen hatten sich zu schließen begonnen —, sie sehr zornig wurden. 8 Und sie alle begannen sich miteinander zu verschwören, herzukommen und gegen Jerusalem zu kämpfen und mir verwirrende Unruhe zu bereiten. 9 Wir aber beteten zu unserem Gott und stellten ihretwegen Tag und Nacht eine Wache gegen sie auf.

10 Und Juda [[(die Apostel; der Überrest)]] begann zu sprechen: „Die Kraft des Lastenträgers ist gestrauchelt, und da ist sehr viel Schutt; und wir selbst sind nicht imstande, an der Mauer zu bauen [[(die Apostel an ihrem Zufluchtsort in der Wildnis)]].“

11 Außerdem sagten unsere Widersacher ständig: „Sie werden [es] nicht wissen, und sie werden [es] nicht sehen, bis wir mitten unter sie kommen, und wir werden sie bestimmt töten und dem Werk Einhalt gebieten.“

 

Bis zum Ende werden sich „Feinde des Christus“ in die wahre Christenversammlung einschleichen, um das Werk zu verzögern und gar Einhalt zu gebieten. Wie zur Zeit Nehemias ist die Kraft der Versammlung, „der Lastenträger“ geschwächt, viele straucheln im geistigen Schutt des Systems und die Vorsteher, die „Juda“ darstellen, ihre Kraft alleine reicht nicht aus den Bau zu vollenden!

 

Jene die nicht wollen, dass Jesus über sie als König der ganzen Erde regiere, sie wehren sich gegen ihn, auch wenn sie wie Sanballat und seine Gehilfen vordergründig angeben demselben Gott zu dienen! Jesus zeigte dies anhand der Einstellung der Juden seiner Tage, die auf Namenchristen der Endzeit genauso zutreffen.

 

*** Rbi8  Lukas 19:11-14 ***

Während sie diesen Dingen lauschten, redete er außerdem in einem Gleichnis, weil er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Königreich Gottes werde sich augenblicklich zeigen. 12 Daher sprach er: Ein gewisser Mensch von vornehmer Geburt reiste in ein fernes Land, um Königsmacht für sich zu erlangen und zurückzukehren. 13 Er rief zehn seiner Sklaven und gab ihnen zehn Minen und sprach zu ihnen: ‚Macht Geschäfte [damit], bis ich komme.‘ 14 Seine Bürger aber haßten ihn und sandten eine Gesandtschaft hinter ihm her, die sagen sollte: ‚Wir wollen nicht, daß dieser über uns König wird.‘

 

Bestimmt wollen die heutigen Bürger Jerusalems, die Nachkommen der fleischlichen Juden genauso wenig, wie die Führer der Namenchristen in ihrer Mehrheit weiterhin nicht, dass Jesus nun bei seiner Rückkehr über sie Herrscher sei! Sie bilden Teil der Nationen der UNO und des religiösen „Bildes“, des WCRL die bestimmt die Aufrichtung von Gottes Königreich in keiner Form unterstützen werden, sondern dies zu verhindern suchen, wie damals die Feinde des Mauerbaus!

 

Johannes erklärte in der Offenbarung, was während der 1260 Tage, wo „die Frau“ in ihrem Versteck in der Wildnis abgeschirmt ist geschehen wird:

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:15-17 ***

Und die Schlange spie aus ihrem Maul Wasser gleich einem Strom hinter der Frau her, um sie durch den Strom zu ertränken. 16 Aber die Erde kam der Frau zu Hilfe, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul gespien hatte. 17 Und der Drache wurde zornig über die Frau [[(„die Braut des Lammes“, die Apostel)]] und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Wie ein Strom von Wasser ist die antichristliche Propaganda heute, die Menschen zur Anbetung der Politik und der von Gott und Christus abgefallenen Religionen treibt. Es ist ein geistiger Krieg, der zur Gleichschaltung im Denken führt. Es wird zwar eine Auswahl zur Verfügung gestellt, aber alle sind von derselben Quelle her inspiriert und ihr Denken ist gegen Gottes Willen gerichtet! Nicht jenen gilt Satans Aufmerksamkeit, sondern denen, die weiterhin Gottes Gebote halten und für Jesus und sein Königtum Zeugnis geben: „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Dieser „Same der Frau“ weiss um ihren Hohepriester Jesu, dass Gott ihn zum König gesalbt hatte und nun die Zeit herbeigekommen ist, dass er über seine Feinde herrscht!

 

8.2.1.5          Jesu Einweihung zum Priesterdienst nach der weise Melchisedeks erfolgte im Allerheiligsten des Himmels! Wer aber wird Mitpriester sein?

Um noch weitere gewichtige Zusammenhänge zu verstehen müssen wir erneut geschichtliche Daten seit der Zeit Abrahams, den Tagen Davids und der Zeit Jesu erforschen und diese mit Prophetie über kommendes Geschehen verknüpfen.

 

Jesus ist als Vorläufer für uns, der unmittelbar nach seinem Tod „hinter den Vorhang“ vom „Heiligen“, von „der Versammlung Gottes“ hin zum wirklichen „Allerheiligsten“ gegangen ist, in den Himmel selbst, auf Gottes himmlischen heiligen „Berg Zion“. Sein unbefleckter Leib war dabei der „Tempel“, den Gott von Anfang an mit seinem Geist, seinem Wort bewohnt hat. Paulus erklärte diesen Zusammenhang im 1.Brief an die Korinther:

 

*** Rbi8  1. Korinther 3:16-17 ***

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und daß der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wenn jemand den Tempel Gottes vernichtet, wird Gott ihn vernichten; denn der Tempel Gottes ist heilig, welcher [Tempel] ihr seid.

 

Jener Vorhang im Tempel Jerusalems bedeutete Jesu Fleischesleib, der bei seinem Tod entzweiriss (Joh 14:3; Heb 6:19), das erst beim Tod wegen seiner Unbeflecktheit den Durchgang zur anderen Dimension des Himmels ermöglichte, von woher Jesus ja zuvor bereits gekommen war, als er gerade zu dieser Aufgabe gesandt worden war: Seinen Opfertod, um uns erlösen zu können! (Joh 7:28, 29)

 

Bedeutet dies, dass auch andere Menschen durch jenen Vorhang ins Allerheiligste eintreten dürfen? Diese Schlussfolgerung haben Kirchenväter gezogen, die seit den Tagen des Hymenäus eine himmlische Auferstehung lehrten. Ist diese Behauptung aber wirklich wahr?

 

Was meinte Paulus mit den Worten: „Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang, wohin unsertwegen ein Vorläufer gegangen ist, Jesus, der für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden ist.“? (Heb 6:19, 20)

 

Fragen wir uns, was die Schrift dazu aussagt: Wird das Recht zum Eingang direkt vor Gottes Thron aber ebenso mit dem Hohepriester geteilt, so dass andere Menschen Gott sehen könnten? Jehova selbst hatte doch Moses erklärt, dass kein Mensch Gottes Angesicht je sehen kann!

 

*** Rbi8  2. Mose 33:18-20 ***

Darauf sagte er [[(Moses)]]: „Laß mich bitte deine Herrlichkeit sehen.“ 19 Er aber sprach: „Ich selbst werde all mein Gutes vor deinem Angesicht vorüberziehen lassen, und ich will den Namen Jehovas vor dir ausrufen; und ich will dem Gunst erweisen, dem ich Gunst erweisen mag, und ich will dem Barmherzigkeit erweisen, dem ich Barmherzigkeit erweisen mag.“ 20 Und er fügte hinzu: „Du vermagst mein Angesicht nicht zu sehen, denn kein Mensch kann mich sehen und dennoch leben.“

 

Als Jesus seinen Jünger den kommenden Tod und seine Rückkehr an die Seite des Vaters ankündigte, da zeigten sich die Apostel verunsichert. Jesus kündete sein Wiederkommen an und weiter, dass er die Jünger zu sich nehmen werden, dorthin, wo er schlussendlich sein werde. Er sprach dabei vom „neuen Jerusalem“, wenn dieses auf der Erde installiert sein wird! Dazu musste dieses aber zuerst vom Himmel zur Erde herabkommen! Dem geistigen Tempel der kommenden Verwaltung!

 

*** Rbi8  Johannes 14:1-4 ***

„Euer Herz werde nicht beunruhigt. Übt Glauben aus an Gott, übt auch Glauben aus an mich. 2 Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid. 4 Und wohin ich gehe, [dahin] kennt ihr den Weg.“

 

Jesus erklärte dem Apostel Philippus und den übrigen 10 Aposteln nach dem Abendmahl eine zusätzliche Wahrheit: Dass wer Jesu Angesicht gesehen habe auch Gott damit gesehen hat, weil Jesus ja ein perfektes Abbild Gottes ist!

 

*** Rbi8  Johannes 14:8-14 ***

Philippus sprach zu ihm: „Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.“

9 Jesus sprach zu ihm: „So lange Zeit bin ich bei euch gewesen, und dennoch hast du mich nicht kennengelernt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat [auch] den Vater gesehen. Wie kommt es, daß du sagst: ‚Zeige uns den Vater.‘? 10 Glaubst du nicht, daß ich in Gemeinschaft bin mit dem Vater und der Vater in Gemeinschaft ist mit mir? Die Dinge, die ich zu euch spreche, rede ich nicht aus mir selbst; sondern der Vater, der in Gemeinschaft mit mir bleibt, tut seine Werke. 11 Glaubt mir, daß ich in Gemeinschaft mit dem Vater bin und der Vater in Gemeinschaft mit mir ist; sonst glaubt um der Werke selbst willen. 12 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin. 13 Und worum immer ihr [[(Jesus redet zu den Aposteln!)]] in meinem Namen bittet, das will ich tun, damit der Vater in Verbindung mit dem Sohn verherrlicht werde. 14 Wenn ihr um etwas in meinem Namen bittet, will ich es tun.

 

 Deutlich erklärt Jesus, dass nicht er selbst die Wunder vollbringt, sondern der Vater auf seine Bitten eingeht und sie durch seine Engel erfüllen lässt, die doch Jesus unterstellt sind! Gleichzeitig bestätigt Jesus, dass er nach seiner Erhöhung und Rückkehr an die Seite des Vaters auf die Bitten der Apostel selbst eingehen wird, dies alles jedoch zur Ehre des Vaters geschehen werde! Die Wunderwerke die Jesus tat mussten diese seine Gemeinschaft mit dem Vater vollkommen bestätigen, weil kein Mensch zuvor solche Werke verrichtet hatte! „Wer Glauben an mich ausübt, der wird auch die Werke tun, die ich tue; und er wird größere Werke als diese tun, denn ich gehe zum Vater hin.“ Die Bitten müssen im Namen Jesu zum Vater hin erfolgen! Beachten wir dabei aber, dass Jesus nur zu seinen Apostel spricht! Die Wunder, welche jene später in gleicher Weise und teils gar grösser als Jesus wirkten sollten bestätigen, dass auch sie unter Gottes Geist standen, weil sie in Gemeinschaft mit Jesus erfunden wurden.

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 5:13-16 ***

Mehr als das, fortwährend wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, sowohl Mengen von Männern als auch von Frauen, 15 so daß sie die Kranken sogar auf die breiten Straßen hinausbrachten und sie dort auf kleine Betten und Tragbahren legten, damit, wenn Petrus vorbeikäme, wenigstens sein Schatten auf einen von ihnen falle. 16 Auch kam die Menge unaufhörlich aus den Städten rings um Jerusalem her zusammen und brachte Kranke und Leute, die von unreinen Geistern beunruhigt wurden, und sie wurden allesamt geheilt.

 

An uns ergeht dieselbe Aufforderung Glauben an Jesus auszuüben, um später auch dieselben Werke ausführen zu dürfen, wenn wir zu denen gehören möchten, die Gott in den engeren Kreis seiner Auswahl stellt! Berufen sind hierzu alle, ausgewählt werden es wenige sein. Wunderheilungen und das Austeilen Geistesgaben durch Gottes Kraft endeten mit dem Tod des letzten Apostels. Sie dienten als Zeugnis um den Glauben in die Stellung der Apostel zu festigen. Die Auswahl jener, welche künftig wie die Apostel Wunder wirken und selbst Tote auferwecken dürfen wird durch Jesus und die Apostel gefällt gemäss dem, was sie vom Vater hören! Nur der Vater kennt die Herzen. Paulus bestätigt, dass Geistesgaben enden würden, wie wir bereits wissen:

 

???

*** Rbi8  1. Korinther 13:8-10 ***

Die Liebe versagt nie. Seien es aber [Gaben des] Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden. 9 Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; 10 wenn aber das Vollständige [der letzte eil der inspirierten chriften[]] gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.

 

Die Gaben des Prophezeiens, in „Zungen“ Fremdsprachen zu reden, Wunderheilungen und Totenauferweckungen gehörten zu den Dingen, die „weggetan“ würden, sobald ihr Zweck erfüllt worden war: Glaubensgehorsam zu erlangen. Alle notwendigen Aussagen waren inzwischen aufgezeichnet, das Schriftwort liefert uns den „heiligen Geist“ Gottes! Warum widersprechen dem so viele evangelikale Kirchen? Wenn Paulus deutlich erklärt, dass solche Dinge „weggetan“ würden, wer gibt sie denn, wenn Gott dies ablehnt? Denken wir daran, dass Satan, der „Engel des Lichts“ und seine Dämonen alles daran setzen ihre Lügen aufrecht zu erhalten, indem solche durch „Zeichen“ bestätigt werden.

 

Mit der Vollendung der heiligen Schriften war das „Vollständige“ gekommen. Das „Teilweise“ wurde beendet, wie die Inspiration der Schrift mittels Prophetie! Alle Angaben für spätere Generationen waren nun schriftlich vorhanden. Es galt sie zu analysieren und richtig zu ordnen: Das Rätsel sollte erst in der Endzeit vollkommen gelöst werden können! Jede Generation konnte aber etwas mehr zum Verständnis beitragen und mehr Menschen durch Verkündigung der guten Botschaft damit konfrontieren! Die besonderen Geistesgaben gehörten zur Anfangsphase des Urchristentums, so wie das Manna Teil des fleischlichen Israel bildete und mit dem Durchqueren des Jordans von einem Moment zum anderen aufhörte!

 

Jesus ist der Erbe der ganzen Erde! Sofern wir uns als wahre Kinder Gottes und als wirkliche Brüder des Christus erweisen können wir Miterben mit ihm werden. Dieses Erbe aber ist hier auf der Erde, Jesus wird der gesamte Planet unterordnet sein!

 

*** Rbi8  Römer 8:17 ***

Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

 

Die Mitverherrlichung geschieht an den Versiegelten, die mit Jesus Regierungsmacht teilen werden. Das geschieht eindeutig erst nach der Erstauferstehung und somit nach Harmagedon! Jesus selbst wurde erst nach seiner himmlischen Auferweckung „zum Hohepriester nach der Weise Melchisedeks“ ernannt. Er ging darin allen voran, war der „Erstling“. Ihm folgen die Apostel als Vorsteher von 144.000 künftigen Mitpriestern. Die Hoffnung auf Teilhaberschaft hat er all denen ins Herz gegeben, die sich berufen fühlen! Berufung und Auserwählung sind aber zwei Dinge, die wir klar voneinander zu trennen lernen müssen! Erst dadurch anerkennen wir Jesus als den, der schlussendlich aufgrund von Glauben UND Werken entscheiden wird! „Diese Hoffnung reicht somit hinter den Vorhang“, durch den nur Jesus ging: In den Himmel selbst.

 

*** Rbi8  Hebräer 6:17-20 ***

Auf diese Weise trat Gott, als er den Erben der Verheißung die Unveränderlichkeit seines Rates in noch reichlicherem Maße zeigen wollte, mit einem Eid ins Mittel, 18 damit wir, die wir an den Zufluchtsort [[(mittels der Taufe in das “Königreich des Sohnes der Liebe“)]] geflohen sind, durch zwei unveränderliche Dinge, in denen es unmöglich ist, daß Gott lügt, eine starke Ermunterung hätten, die uns vorgesetzte Hoffnung zu ergreifen. 19 Diese [Hoffnung] haben wir als einen Anker für die Seele, der sowohl sicher als auch fest ist und hineinreicht in das Innere, hinter den Vorhang, 20 wohin unsertwegen ein Vorläufer gegangen ist, Jesus, der für immer Hoherpriester nach der Weise Melchisedeks geworden ist.

 

Beachten wir, dass nur Jesus somit dieses Amt als Hohepriester bereits innehat und nicht mehr eine Einsetzung benötigt! Er allein hat das Recht für uns auch künftig ins Allerheiligste zu gehen! Das ist aber nicht so mit den Aposteln und auch nicht mit den 144.000 schlussendlich auserwählten „treuen Sklaven“! Ihr Bereich bleibt das „Heilige“ vor dem Vorhang, der irdische Bereich auch dann, wenn das „Königreich für Israel“ und unter dessen Führung alle Königreiche der Erde als Verwaltung aufgerichtet sein werden! Der Zutritt zum „Zelt Gottes“ bleibt auf das erste Abteil beschränkt!

 


 

8.2.1.6          Die Handlungszeiträume deutlich unterscheiden und Geschehnisse korrekt einreihen

Die Dinge die in der Endzeit geschehen sollen hatte Jesus in Form der Rolle mit den „sieben Siegeln“ als Vorhersage und Anweisung bereits Jahrzehnte vorher erhalten, bevor Johannes jene Dinge in Visionen sah: Wie das Lamm die Rolle vom Vater entgegennimmt und deren Siegel einzeln öffnete. Der Apostel sah in diesen Visionen all jene Dinge, die innerhalb jedes Siegels der Buchrolle stehen und aus damaliger Sicht noch in der Zukunft, am „Tag des Herrn“ [B1>] geschehen würden. Wir müssen dabei stets die drei möglichen Handlungszeiträume gut unterscheiden, die der Engel Johannes gegenüber erwähnte: „Daher schreibe die Dinge auf, die du gesehen hast [[(Vergangenheit)]], und die Dinge, die sind [[(Gegenwart)]], und die Dinge, die nach diesen geschehen werden [[((Zukunft))]].“ (Off 1:19)

 

1.) Gegenwart: Johannes darf im Jahre 96 u.Z. mittels Inspiration einen Blick in den Himmel werfen (Gegenwart) und sieht Dinge die bereits geschehen waren (Vergangenheit) und andere, die noch geschehen werden (Zukunft). Er muss alles, was er hört und sieht aufzeichnen und an die sieben Versammlungen senden (Off 1:8-11).

2.) Vergangenheit: Jesus wird unmittelbar nach seinem Tod und seiner himmlischer Auferweckung als Hohepriesterkönig an Gottes rechter Seite über Engel und Menschen erhöht. Er erhält die „Buchrolle mit den sieben Siegeln“, die er einzeln öffnete.

3.) Zukunft: Alles in der „Buchrolle mit den sieben Siegeln“ Beschriebene handelt am „Tag des Herrn“, wohin Johannes im Geiste getragen wird, um das zu sehen, was geschehen soll! Vieles davon wird in symbolischen Zeichen beschrieben.

 

Da die Zeit voranschreitet werden während der Endzeit Dinge, die zuvor künftig waren, nun zur Gegenwart werden, um daraufhin bereits Vergangenheit zu sein! Je nach Form der Beschreibung zeichnet Johannes, wenn er die einzelnen Visionen sieht zukünftige Dinge so, als ob sie bereits Gegenwart oder Vergangenheit wären! Einiges davon lautet so, als ob es bereits geschehen wäre, obwohl es damals und heute noch nicht Wirklichkeit ist.

 

Dies erfordert vom Leser gute Aufmerksamkeit, um solche Feinheiten wahrzunehmen und die Dinge zudem auf der Zeitachse korrekt anzuordnen! Erst dadurch ist zu ersehen, ob es  vom Standpunkt des Betrachters aus noch in der Zukunft, in der Gegenwart oder der Vergangenheit liegt! Jedes beschriebene Geschehen gehört in eine Kette von verknüpften Zusammenhängen, liegt vor oder nach anderen Geschehen und ergibt so das Raster der Ereignisse die es auf der Zeitachse einzureihen gilt. Diese Einreihung aber können wir erst fixieren, wenn die wichtigsten vorhergesagten Zeichen eingetroffen sind! Das ist eine Quelle für Fehler und verlangt von uns allen Mildgesinntsein, um eigene Fehler und Fehler anderer anerkennen zu können! Menschen irren, so lange sie suchen! 

 

Da die Zeit voranschreitet ändern sich dies auch beständig! Wir müssen darauf achten, dass wir Zukünftiges nicht wegen eines mangelnden Verständnisses in die Vergangenheit legen und umgekehrt! Daran scheiterten die Glaubensgründer der meisten Kirchen! Sie suchten, irrten und ihre Nachfolger blieben auf dem Irrtum sitzen und erklärten diesen zur unumstösslichen Wahrheit! Der Engel aber erklärte Johannes, was jener niederschrieb:

 

*** Rbi8  Offenbarung 1:10-11 ***

Durch Inspiration befand ich mich dann am Tag des Herrn [[(Zukunft [B1])]], und ich hörte hinter mir eine starke Stimme gleich der einer Trompete [[(Gegenwart des Schreibers)]], 11 die sprach: Was du siehst, schreibe in eine Buchrolle, und sende es den sieben Versammlungen: in Ephesus und in Smyrna und in Pergamon und in Thyatira und in Sardes und in Philadelphia und in Laodicea.“

 

Die Dinge die Johannes nun sah und sie jenen damaligen „sieben Versammlungen“ schrieb betrafen einerseits die Gegenwart, akute Probleme jener Christenversammlungen und ihrer Vorsteher, der „Engel“ (gr.: aggelos = Bote) oder der „Sterne“ in Jesu Hand, von jeder der Versammlungen.

 


 

An anderer Stelle verspricht Jesus treuen Vorstehern, dass sie sich mit ihm (künftig) auf Throne setzen dürften, so wie er sich bereits mit dem Vater auf den Thron setzte (Vergangenheit)! Thron hat dabei die Bedeutung Mitanteil an gegenwärtiger oder künftiger Regierungsgewalt zu erhalten!

 

*** Rbi8  Offenbarung 3:21 - 4:2 ***

Wer siegt, dem will ich gewähren, sich mit mir auf meinen Thron zu setzen [[Zukunft]], so wie ich gesiegt und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe [[Vergangenheit]]. 22 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

4 Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine geöffnete Tür im Himmel, und die erste Stimme, die ich wie die einer Trompete mit mir reden hörte, sprach: „Komm hierherauf [[(zum erhähten Standort des 2. „neuen Himmels“)]], und ich werde dir die Dinge zeigen, die geschehen sollen [[(Zukunft, am „Tag des Herrn“ [B1>])]]. 2 Nach diesen Dingen geriet ich sogleich unter [die Macht des] Geistes: Und siehe, ein Thron war im Himmel aufgestellt, und auf dem Thron saß einer.

 

Als Johannes „im Geiste“ durch jene „geöffnete Tür“ eintrat wurde er weiterer Dinge gewahr, die von seinem Standpunkt auf der Zeitskala aus gesehen in ferner Zukunft lagen! Er durfte wie Paulus als er in den „dritten Himmel“ entrückt wurde Dinge sehen, die mit Gottes Thron und seiner Herrlichkeit in Verbindung stehen. Solche Dinge sahen Jakob, Moses, Hesekiel,  Sacharja und andere Getreue schon vor ihm. Paulus erklärte sein eigenes Erlebnis in Visionen und Offenbarungen die er durch Jesus erhielt im 2.Brief an die Korinther:

 

*** Rbi8  2. Korinther 12:1-4 ***

Ich muß mich rühmen. Es ist nicht nützlich; aber ich werde auf übernatürliche Visionen und Offenbarungen [des] Herrn übergehen. 2 Ich kenne einen Menschen in Gemeinschaft mit Christus, der vor vierzehn Jahren — ob im Leib, weiß ich nicht, oder außerhalb des Leibes, weiß ich nicht; Gott weiß es — als solcher bis zum dritten Himmel entrückt wurde [[Vergangenheit]]. 3 Ja, ich kenne einen solchen Menschen — ob im Leib oder getrennt vom Leib, weiß ich nicht, Gott weiß es —, 4 daß er in das Paradies entrückt wurde [[(Zukunft, wenn das Paradies wieder errichtet ist, während dem tausendjährigen „Tag des Herrn“ [M])]] und unaussprechliche Worte hörte, die zu reden einem Menschen nicht erlaubt ist [[(er wurde zum Schweigen verpflichtet)]].

 

Durch die Worte des Paulus werden Spekulationen, dass er mit dem physischen Leib im Himmel war überflüssig, weil er selbst sagt, dass er es nicht wusste. Das Erlebnis selbst war aber so wirklichkeitsnah wie jenes, wo Jesus vor Johannes, Petrus und Jakobus auf dem Berg verwandelt wurde und Moses und Elia an seiner Seite standen und mit ihm redeten. Petrus sah dies als wirkliches Geschehen an, so dass er anbot drei Zelte zu errichten! Das Geschehen aber wird erst im kommenden System Wirklichkeit, nachdem jene Glaubenstreuen Männer in der Erstauferstehung [Bb; a1] erneut zum Leben gelangen! (Mat 17:1-9)

 

Da Paulus aber zudem in das Paradies entrückt wurde, so zeigt dies einen Zeitsprung an, wo er eben solche Bilder sehen durfte und darum exakten Aufschluss über die Früh-, die Erstauferstehung und die allgemeine Auferstehung, die „Umwandlung in einem Nu“ und viele weitere Dinge gibt. Diese stehen vor allem im Zusammenhang mit der Aufrichtung der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, die zuvor keiner der Propheten so detailliert beschrieben hat! So war er es, der sehen durfte, wie Jesus dem Vater das aufgerichtete und vollkommen gereinigte Königreich übergibt, den Tag der Wiedervermählung Jehovas mit dem „Israel Gottes“, von dem Hosea bereits geredet hatte.

 


 

 

8.2.2           Die Einweihung des Altars und die Opfergaben der Vorsteher der zwölf Stämme

 

8.2.2.1          Wird es im kommenden Jerusalem wiederum Tieropfer geben?

Die Schrift zeigt uns, dass es zu allen Zeiten blutige Opfer für Jehova gab, die aus verschiedenen Gründen dargebracht worden sind. Bedeuten die Worte, die im Hebräerbrief geschrieben sind, dass überhaupt keine blutigen Opfer mehr dargebracht werden oder, wie einige behaupten, die ganze Menschheit Vegetarier werden wird? Beachten wir das Thema, das Paulus bespricht:

 

*** Rbi8  Hebräer 10:1-4 ***

Denn da das GESETZ einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können [die Menschen] niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen. 2 Würde sonst nicht das Darbringen der [Schlachtopfer] aufgehört haben, weil die, die heiligen Dienst verrichteten und ein für allemal gereinigt worden wären, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? 3 Im Gegenteil, durch diese Schlachtopfer wird Jahr für Jahr an Sünden erinnert, 4 denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt.

 

Das Thema das Paulus behandelt sind Schlachtopfer die dazu dienten Sünden zuzudecken! Er spricht z.B. nicht von Gemeinschaftsschlachtopfern, die anlässlich der Feste dargebracht wurden und zur Speisung des ganzen Volkes dienten!  Diese tierischen Sündopfer konnten den „Fluch“ der darauf lastete nur zudecken aber nicht vollkommen auslöschen! Hierzu war ein weit grösseres Opfer notwendig, jenes von Jesu eigenem Leib und Blut, das für die ganze Erde die dies annimmt (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) einen reinen Zustand vor Gott zur Folge hat: Die vollkommene Löschung des „Fluches“, der ja sinnbildlich „an den Stamm geheftet“ wird. Jesus musste sein Blut hierzu nur einmal vergiessen, nicht jährlich am Sühnetag erneut sterben, wie im Falle der Tieropfer des aaronischen Hohepriesters, der „Jahr für Jahr“ das Blut von Stieren und Böcken vor den Sühnedeckel bringen musste. Dieses weit kostbarere Blut Jesu erwirkt vor Gott Erlösung auch für künftige und vergangene Generationen in der Auferstehung, immer vorausgesetzt, die betreffende Person nimmt das Opfer an und zeigt dies durch die Taufe!

 

Paulus zitiert aus Psalm 40, der an den Messias gerichtet ist. Jesus selbst bestätigte: „Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“ (Mat 9:13) Immer wieder ermahnte er gegenüber Geheilten: „Geh hin und sündige nicht mehr.“ Der Sünder muss sich von seiner Ungerechtigkeit abwenden, dem GESETZ genüge tun indem er nicht bloss ein Hörer, sondern ein Täter wird.

 

*** Rbi8  Hebräer 10:5-10 ***

Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt [[(in der Synagoge von Nazareth ())]]: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sünd[opfern] gehabt.‘ 7 Da sprach ich [[Jesus]]: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sünd[opfer] hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — [Schlachtopfer,] die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.

 

Paulus spricht davon, dass Gott Sündopfer, Ganzbrandopfer, die der Sündentilgung dienten, sondern Gott wollte klar und deutlich, dass Menschen seinen Willen tun, die solcherlei Opfer erübrigen! Was Jesus somit beseitigte, das waren die Opfer für Sünden! Darum sieht Hesekiel im künftigen geistigen Tempel erneut einen Altar und Speiseräume. Dass auch diese Räume geistiger Natur sind erübrigt nicht das andere, da wir im menschlichen Körper auch Nahrung aufnehmen müssen! Darin lag doch gerade der Sinn der Gemeinschaftsschlachtopfer im Tempel und später der gemeinsamen Mahlzeiten der ersten Christen, um durch das Beisammensein Geist und Körper zu stärken!

 

 (Psalm 40:6-8)  An Schlachtopfer und Opfergabe hast du kein Gefallen gehabt; Diese meine Ohren hast du geöffnet. Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gefordert.  7 Im Hinblick darauf sprach ich: „Siehe, ich bin gekommen, In der Rolle des Buches steht über mich geschrieben.  8 Deinen Willen zu tun, o mein Gott, ist meine Lust gewesen, Und dein Gesetz [[(GESETZ)]] ist in meinem Innern.

 

Wo nur eine himmlische Hoffnung existiert (hymenäische Lehre), also ein Leben ohne physischen Körper sublimiert wird, da braucht es auch keine Gemeinschaftsschlachtopfer, weil weder physischer Hunger noch Tiere die der Ernährung des Menschen dienen sollen vorhanden sind! Jesus selbst bestätigte diesen Zusammenhang deutlich:

 

*** Rbi8  Lukas 24:36-43 ***

Während sie von diesen Dingen redeten, stand er [[(der auferstandene Jesus)]] selbst in ihrer Mitte [[und sprach zu ihnen: „Friede sei mit euch!“]] 37 Doch weil sie erschraken und Furcht sie ergriffen hatte, meinten sie, sie sähen einen Geist. 38 Da sprach er zu ihnen: „Warum seid ihr beunruhigt, und warum steigen Zweifel in eurem Herzen auf? 39 Seht meine Hände und meine Füße, daß ich selbst es bin; betastet mich und seht, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß ich habe.“ 40 [[Und als er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße.]] 41 Als sie aber vor lauter Freude immer noch nicht glaubten und sich wunderten, sagte er zu ihnen: „Habt ihr etwas zu essen da?“ 42 Und sie reichten ihm ein Stück gebratenen Fisch; 43 und er nahm es und aß es vor ihren Augen.

 

Lassen wir uns nicht durch Irrlehren vom geraden Weg des Denkens abbringen! Jede Schöpfung Gottes dient einem Zweck! Bedenken wir, dass Gott selbst den Rauch von Brandopfern und vom Fett der Gemeinschaftsschlachtopfer als ihm „wohlgefällig“ beschreibt, vergleichbar wie wir Menschen ebenso in der Nähe eines Grills die Luft einsaugen und unbewusst unser Appetit angereizt wird! Wir selbst dürfen nicht zu vernunftlosen Tieren werden, wie uns die Evolutionstheorie dies suggeriert und wie religiöserer Übereifer uns von jeder Art Konsum von Fleisch abzuhalten versuchen mag! Petrus warnte diesbezüglich:

 

*** Rbi8  2. Petrus 2:12-13 ***

Aber gleich vernunftlosen Tieren, die von Natur aus dazu geboren sind, eingefangen und vernichtet zu werden, werden diese [Menschen] in bezug auf Dinge, über die sie unwissend sind und lästerlich reden, in ihrem eigenen [Lauf] der Vernichtung auch Vernichtung erleiden, 13 indem sie sich als Lohn für Unrechttun [[(gesetzloses Handeln, wie Lügen verbreiten)]] selbst Unrecht zufügen.

 

Der Zweck „vernunftloser Tiere“ ist das Eingefangen werden und deren Vernichtung zu Nahrungszwecken! Sei dies durch die Nahrungskette unter Tieren oder als letzte Stelle der Mensch! Wenn wir dies im Sinne des Schöpfers tun, erfüllen wir auch darin seinen Willen! Wir im Gegensatz zu den Tieren sollen dagegen uns als Menschen gegenseitig respektieren und kein Blut des Nächsten vergiessen! Gott selbst sprach zu Noah und seinen Nachkommen nach der Sintflut:

 

*** Rbi8  1. Mose 9:2-7 ***

Und Furcht vor euch und Schrecken vor euch wird weiterhin auf jedem lebenden Geschöpf der Erde und auf jedem fliegenden Geschöpf der Himmel sein, auf allem, was sich auf dem Erdboden regt, und auf allen Fischen des Meeres. In eure Hand sind sie jetzt gegeben. 3 Jedes sich regende Tier, das am Leben ist, möge euch zur Speise dienen. Wie im Fall der grünen Pflanzen gebe ich euch gewiß das alles. 4 Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen. 5 Und außerdem werde ich euer Blut, das eurer Seelen, zurückfordern. Von der Hand jedes lebenden Geschöpfes werde ich es zurückfordern; und von der Hand des Menschen, von der Hand eines jeden, der sein Bruder ist, werde ich die Seele des Menschen zurückfordern. 6 Wer Menschenblut vergießt, dessen eigenes Blut wird durch Menschen vergossen werden, denn im Bilde Gottes hat er den Menschen gemacht. 7 Und ihr, seid fruchtbar, und werdet viele, laßt die Erde von euch wimmeln, und werdet viele auf ihr.“

 

Das Blut versinnbildlicht das Leben an sich, die „Seele“ und darf nicht gegessen werden: „Nur Fleisch mit seiner Seele — seinem Blut — sollt ihr nicht essen.“ Das galt für Noahs Nachkommen und gilt bis heute! Das Blutgebot wurde gegenüber Israel auch im GESETZ festgehalten und unter Todesstrafe gestellt (3.Mo 7:26, 27) und von den Aposteln gegenüber Christen deutlich wiederholt (Apg 15:28, 29).

 

Klar ausgeschlossen vom Verbot des Blutvergiessens ist die von Gott verordnete Todesstrafe für Vergehen wider den heiligen Geist! So steht geschrieben, dass wer Menschenblut vergiesst, dessen eigenes Blut vergossen werden muss! Ohne dieses Gebot hätte Jesus gar keine Rechtshandhabe Gottes Urteil in Harmagedon zu vollstrecken! Er muss dem GESETZ in gesetzlicher weise Nachachtung verschaffen.

 

Eine Gegenüberstellung all jener Vergehen gegen Gottes Rechtsordnung, die Jehova im Gesetzesbund vom Sinai mit dem „Fluch“, mit „Abschneidung von den Lebenden“ bestraft, finden wir dieselbe Wiederholung im Neuen Testament. (Siehe: 2.Pewtrusbrief 10.3.6.3 Gegenüberstellung der Folgen von Gesetzesübertretung unter „GESETZ Mose“ und dem „GESETZ des Christus“) Die verdrehte Aussage in der Übersetzung von Römer 10:4, „Christus ist das Ende des GESETZES“, anstatt Höhepunkt, Ziel und Muster in der Erfüllung, solches kann mit den Schriften nie rechtfertigt werden: Es ist gefährlichste Art von Verführung wie Satan dies schon an Eva praktizierte.

 

Da Fleisch jeder Art von Tieren dem Menschen zur Nahrung gegeben wurde ist auch anzunehmen, dass Gemeinschaftsschlachtopfer Gott auch künftig wohlgefällig sein werden und hierzu erneut ein Altar auf Zion stehen wird! Hesekiels Vision von der Widerherstellung suggeriert diese Schlussfolgerung:

 

 (Hesekiel 40:45-47)  Und er redete dann zu mir: „Dieser, der Speiseraum, dessen Vorderseite nach Süden geht, ist für die Priester, die sich der Obliegenheit des Hauses annehmen. 46 Und der Speiseraum, dessen Vorderseite nach Norden geht, ist für die Priester, die sich der Obliegenheit des Altars annehmen.

Es sind die Söhne Zạdoks, die von den Söhnen Lẹvis, die sich Jehova nahen, um für ihn den Dienst zu verrichten.“ 47 Und er ging den [inneren] Vorhof messen. Die Länge war hundert Ellen und die Breite hundert Ellen, quadratisch. Und der Altar war vor dem Haus.

 

Laut Vers Hesekiel 1:7 und 40:3 ist es derselbe Engel in der Offenbarung, der Hesekiel die Botschaft über die Wiederherstellung eines sinnbildlichen Tempels zeigt, in der Zeit der Wiederkunft von „Spross“. Auch nennt er einen künftigen „Altar“ und „Speiseräume“. Auch die künftigen Priesterkönige und Leviten haben physische Bedürfnisse, die befriedigt werden müssen! 

 

Das Essen von Fleisch hatte nachdem Gott dem Moses seine richterlichen Entscheidungen bekannt gab aber deutlich einige Einschränkung gemäss dem nun geltenden Reinheitsgebot. Das Schweinefleisch, eines der heutigen Hauptprodukte auf dem Tisch von Christen war und blieb u.a. klar und deutlich vom Verzehr ausgeschlossen und durfte keinesfalls auf den Altar kommen! Jesaja zeigt im Kapitel 66 mit Deutlichkeit, dass dieses Gebot am Gerichtstag Gottes auch in der Endzeit weiterhin Gültigkeit hat!

 

*** Rbi8  Jesaja 66:17-18 ***

Diejenigen, die sich heiligen und sich reinigen für die Gärten hinter einem in der Mitte, die Schweinefleisch essen und Widerliches, sogar die Springmaus, sie werden alle zusammen ein Ende nehmen“ ist der Ausspruch Jehovas. 18 „Und was ihre Werke und ihre Gedanken betrifft, ich komme, um alle Nationen und Zungen zusammenzubringen; und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen müssen.“

 

In den kleinen Geboten, die anscheinend wenig Wichtigkeit haben zeigt es sich, ob wir uns Gottes Richtlinien zu Eigen machen oder nicht! Jesu Aussage in der Bergpredigt muss uns unter die Haut gehen:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Wir sollten nicht jene nachahmen, die eine neue Version der Schriftgelehrten darstellen, die selbstherrlich ihre eigenen Regeln aufgestellt haben. Wer heute Gottes GESETZ leichtfertig als beendet erklärt und die Einhaltung jener Gebote ablehnt würde auch im kommenden System dasselbe wiederum tun. Darum erklärt Jesus deutlich, dass jene Personen „keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen ... werden“! Es lohnt auf Jesu Worte zu achten.

 

8.2.2.2          Gottes Anweisungen an Hesekiel die Einweihung des Altars betreffend

Hesekiels Vision des kommenden geistigen Tempels hat aber zudem auch sehr realistische Merkmale, was die Opfer und den Altar betrifft, die zudem an die Priester aus der Nachkommenschaft der Leviten gerichtet sind. Bedenken wir, dass „in der Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten“ während des Millenniums dieselben früheren Amtsinhaber erneut anwesend sein werden: Sie brauchen ihre Zeit, um das Opfer Jesu anzunehmen und selbst sich taufen lassen. Ihr ganzes Wissen dreht sich doch um den „Bund mit Levi“ und ihrem früheren Tempeldienst. Auch ihnen wird Zeit eingeräumt werden sich den Veränderungen anzupassen. Wir wollen betrachten, was Jehova diesbezüglich aussagt. Die Worte sind an das „Israel Gottes“ gerichtet, an „treue Sklaven“ der Endzeit, um zu erkennen, was kommen soll in Verbindung mit dem kommenden Haus Gottes!

 

*** Rbi8  Hesekiel 43:10-12 ***

Was dich betrifft, o Menschensohn, benachrichtige das Haus Israel über das HAUS, damit sie sich gedemütigt fühlen wegen ihrer Vergehungen, und sie sollen das Muster messen. 11 Und wenn sie sich tatsächlich gedemütigt fühlen wegen all dessen, was sie getan haben, so gib ihnen doch den Grundriß des HAUSES bekannt und seine Einrichtung und seine Ausgänge und seine Zugangswege und all seine Grundrisse und all seine Einzelbestimmungen und all seine Grundrisse und all seine GESETZE, und schreib [sie] vor ihren Augen auf, damit sie seinen ganzen Grundriß und all seine Einzelbestimmungen beobachten und sie wirklich ausführen können. 12 Das ist das GESETZ des HAUSES. Auf dem Gipfel des Berges ist sein ganzes Gebiet ringsum etwas Hochheiliges. Siehe! Das ist das GESETZ des HAUSES.

 

Gottes Haus soll erneut auf dem Gipfel des Berges Zion erstellt werden, da, wo früher Salomos Tempel stand und da, wo heute zwei Moscheen der Muslime stehen. Kein Zweifel, was mit jenen Jehova missachtenden Gebäuden nach Harmagedon geschehen wird! Das ganze Gebiet rund um Zion herum wird hochheilig sein und nur geheiligte Personen werden es betreten dürfen!

 

Hesekiel musste Israel auffordern: „... sie sollen das Muster messen ... damit sie seinen ganzen Grundriß und all seine Einzelbestimmungen beobachten und sie wirklich ausführen können.“ Jedes Mal zuvor hatten die Bestimmung Gottes bereits gelautet alle Dinge exakt nach dem Muster auszuführen das Moses und David gezeigt wurde! Gott gestatte nicht die Freiheit entgegen dem Bauplan zu handeln!

 

*** Rbi8  2. Mose 25:9 ***

Gemäß allem, was ich dir als das Muster der Stiftshütte und das Muster all ihrer Einrichtungsgegenstände zeige, so sollt ihr es machen.

 

Gottes Anweisungen sind präzise und müssen eingehalten werden! Das sollte uns auch daran erinnern, dass jede lebende Zelle in seiner Erbinformation DNS einen eigenen Bauplan hat, der beim Aufbau eines Leibes exakte Anweisung enthält, was Zeitplan, Lage der Zelle, innerer Aufbau, Funktion, seine Rolle innerhalb des Zellverbundes und vieles mehr beinhaltet! Es ist ein Wunderwerk, das Wissenschaftler erst nach und nach in seiner Komplexität am Rande zu verstehen beginnen! Zudem kopiert die Zelle den Bauplan exakt und gibt ihn bei der Zellteilung unverändert weiter! Das willkürliche Eingreifen des Menschen in Gottes Bauplan in der Natur und beim Menschen wird nicht ohne Folgen bleiben!

 

Der Altar, die Opfer die darauf dargebracht werden und jene, welche Dienst am Altar darbringen bilden gemäss den Worten des Paulus eine Einheit:

 

*** Rbi8  1. Korinther 10:18 ***

Seht auf das, was Israel in fleischlicher Hinsicht ist: Sind nicht die, welche die Opfer essen, Teilhaber mit dem Altar?

 

Was in fleischlicher Hinsicht gilt, das bleibt so in geistiger Hinsicht! Jehovas Anweisungen müssen ausgeführt werden und zwar im Detail, so wie Er es bestimmt, damit das erwünschte Endziel erreicht wird! Altar und Israel und Opfer und Diensttuende sind untrennbar mit Jehova verbunden! Das gilt ebenso für das kommende „Israel Gottes

 

Gott gibt deutliche Anweisungen, was den kommenden Altar auf Zion anbelangt! Sie erinnern an die detaillierten Ausführungsbestimmungen, welche Gott Moses bei Bau des Zeltes und später David gab, vor dem Bau des Tempels.

 

*** Rbi8  Hesekiel 43:13-17 ***

Und das sind die Maße des Altars in Ellen, wobei eine Elle eine Elle und eine Handbreit [mißt]. Und [sein] Untersatz ist eine Elle. Und eine Elle ist die Breite. Und sein Rand ist auf seiner Lippe ringsum eine Spanne. Und das ist die Basis des Altars. 14 Und vom Untersatz auf dem Boden bis zum unteren Einfassungssims sind es zwei Ellen, und die Breite ist eine Elle. Und vom kleinen Einfassungssims bis zum großen Einfassungssims sind es vier Ellen, und [seine] Breite ist eine Elle. 15 Und der Altarherd ist vier Ellen, und aus dem Altarherd heraus und aufwärts sind die vier Hörner. 16 Und der Altarherd ist zwölf [Ellen] an Länge bei zwölf [Ellen] Breite, quadratisch an seinen vier Seiten. 17 Und der Einfassungssims ist vierzehn [Ellen] an Länge bei vierzehn [Ellen] Breite, auf seinen vier Seiten; und seine Umrandung ist eine halbe Elle, und sein Untersatz ist eine Elle ringsum.

Und seine Stufen gehen nach Osten.“

 

Hesekiel sah die Erfüllung seiner Vorhersage nicht! Er starb wahrscheinlich während des Exils. In seinem 22. Lebensjahr im Exil datiert die letzte Niederschrift. Seine letzte Prophezeiung den Tempel und Altar betreffend wurde um das Jahr 591 v.u.Z. aufgezeichnet, also etwa vierundfünfzig Jahre vor der Rückkehr nach Zion.

 

Hesekiel hat mit Gewissheit seinen Platz innerhalb der 144.000 kommenden Priesterkönige! Gottes Anweisungen werden durch den auferstandenen Hesekiel bestimmt in die Tat umgesetzt werden, wenn auch zu Beginn des kommenden Tempeldienstes wie bei der Wiederkehr aus Babylon ein vorläufiger Altar den Dienst tun wird! Die Auferstandenen werden sich der Vergehung ihrer Generation bestimmt erinnern und sich deswegen gedemütigt fühlen und nun auf Gottes Worte durch Hesekiel achten: „... wenn sie sich tatsächlich gedemütigt fühlen wegen all dessen, was sie getan haben, so gib ihnen doch den Grundriß des HAUSES bekannt und seine Einrichtung und seine Ausgänge und seine Zugangswege und all seine Grundrisse und all seine Einzelbestimmungen und all seine Grundrisse und all seine GESETZE, und schreib [sie] vor ihren Augen auf, damit sie seinen ganzen Grundriß und all seine Einzelbestimmungen beobachten und sie wirklich ausführen können.“ Da Hesekiel unter den Erstauferstandenen sein wird und die Einweihung des geistigen Altars am kommenden Tag beginnen wird, so müssen die Harmagedon-Überlebenden unter Führung der Apostel entsprechende Vorbereitungen treffen!

 

*** Rbi8  Hesekiel 43:18 ***

Und er sagte dann zu mir: „Menschensohn, dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Dies sind die Satzungen des Altars an dem Tag, an dem er gemacht wird, um Ganzbrandopfer darauf zu opfern und Blut darauf zu sprengen.‘

 

Jehova spricht vom kommenden Tag, wo sein GESETZ erneut von ganz Israel befolgt werden wird! Alles deutet dabei darauf hin, dass Gott erneut Schlachtopfer dargebracht werden! Die Frage lautet nur in welcher Form, und welche Art: Denn Jesus war, ist und bleibt das letzte Sündopfer. Sein Blut wird kein zweites Mal vergossen! Offenbar verbindet Hesekiel diesen Dienst erneut mit der levitischen Priesterschaft des fleischlichen Israel, die unter den 144.000 Priesterkönigen ihre Auserwählung finden:

 

*** Rbi8  Hesekiel 43:19-22 ***

‚Und du sollst den levitischen Priestern, die aus der Nachkommenschaft Zadoks sind, denen, die sich mir nahen‘, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, ‚um für mich den Dienst zu verrichten, einen jungen Stier geben, den Sohn [der] Rinderherde, zum Sündopfer. 20 Und du sollst etwas von seinem Blut nehmen und [es] an seine vier Hörner und an die vier Ecken des Einfassungssimses und an den Rand ringsum tun und ihn entsündigen und Sühne für ihn leisten. 21 Und du sollst den jungen Stier nehmen, das Sündopfer, und man soll ihn an dem bestimmten Ort des HAUSES, außerhalb des Heiligtums, verbrennen. 22 Und am zweiten Tag wirst du einen Ziegenbock herzubringen, einen fehlerlosen, als ein Sündopfer; und sie sollen den Altar entsündigen, ebenso wie sie [ihn] mit dem jungen Stier entsündigten.‘

 

Jehova spricht zu Hesekiel und teilt ihm die Aufgabe zu! Das Blut der Sündopfertiere war zur Sühne für Sünden all jener bestimmt, die Gottes Gebote unwillentlich übertreten hatten! Das galt für alle Bewohner innerhalb der Grenzen Israels, Fremde und Einheimische!

 

Dies wurde durch Jesu Tod und Gottes neuen Königreichsbund nur für jene abgelöst, die dieses Opfer auch freiwillig anerkannten und sich im Wasser als Zeichen hierzu untertauchen liessen und im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes taufen liessen! Erst damit  wurden sie Teil des neu aufgerichteten „Königreiches des Sohnes der Liebe“. Nur auf diese findet ausschliesslich Jesu Blut zur Sündensühnung Anwendung! Paulus bestätigt den Kolossern diesen Sachverhalt:

 

*** Rbi8  Kolosser 1:13-14 ***

Er hat uns von der Gewalt der Finsternis befreit und uns in das Königreich des Sohnes seiner Liebe versetzt, 14 durch den wir unsere Befreiung durch Lösegeld haben, die Vergebung unserer Sünden.

 

Wir müssen uns somit auch hier von religiösen Fehlinterpretationen loslösen: Jesu Blut decke Sünden der ganzen Welt ab, auch jener, die Jesu ablehnen? Das ist ein verheerender Irrtum, wo „blinde Leiter“ „blinde Geführte“ in dieselbe Todesgrube stürzen lassen!

 

*** Rbi8  Matthäus 15:14 ***

Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.“

 

Wir sollten somit ein klares Unterscheidungsvermögen darüber entwickeln, was, wo und weswegen in welcher Form Geltung hat! Nicht aufgrund religiöser Vorgaben, sondern aufgrund von Gottes Geist in seiner Schrift! Sein Bauplan des neuen Systems der Dinge ist bekannt geworden und wir müssen uns danach richten! Die schlussendliche Ausführung hin zum geistigen Tempel, dessen Altar, Opfer und Priesterschaft unterliegen der Ausführung durch den „Menschensohn“.

 

Nur dem fleischlichen Volk Israel war das GESETZ gegeben worden und nur die levitische Priesterschaft zum Dienst am Altar bestimmt worden! Paulus hielt darum „das ganze GESETZ Mose“, so wie Jesus und die übrigen Apostel, weil er ausser geistiger Israelit auch ein „Ebionit“ war, ein fleischlicher Jude. Nach erfülltem Gelübde opferte er im Tempel. Das war Teil des Salzbundes mit Levi! (Apg 21:20-25) „Dem Juden“, den „Ebioniten“ war er „weiterhin ein Jude“, „dem Griechen [[(„Paulikaner“)]] ein Grieche“, um wenigstens einige beider Gruppen für die „gute Botschaft“ des Königreiches des Sohnes zu gewinnen! Dazu gehörten auch die Menschen in Rom, denen Paulus in seinem Brief schrieb:

 

*** Rbi8  Römer 1:13-17 ***

Ich will aber nicht, daß euch unbekannt sei, Brüder, daß ich mir oftmals vornahm, zu euch zu kommen — aber ich bin bis jetzt verhindert worden —, damit ich auch unter euch einige Frucht gewinne, ebenso wie unter den übrigen Nationen. 14 Sowohl Griechen als auch Barbaren, sowohl Weisen als Unverständigen bin ich ein Schuldner; 15 daher bin ich, was an mir liegt, voller Eifer, die gute Botschaft auch euch dort in Rom zu verkündigen. 16 Denn ich schäme mich der guten Botschaft nicht; sie ist tatsächlich Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der Glauben hat, für den Juden zuerst und auch für den Griechen; 17 denn in ihr wird Gottes Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens und zum Glauben geoffenbart, so wie geschrieben steht: Der Gerechte aber — durch Glauben wird er leben.“

 

GESETZ

verwerfen

= Unordnung

SEGEN

Produktivität

GESETZ

missachten

= Unordnung

GESETZ

beachten

= Ordnung

Fluch

Fluch

Die Situation zur Zeit des Paulus war ausserhalb der Versammlung teilte sich in drei Hauptgruppen auf: Die Juden, die zwar Glauben in Gott Jehova hatten aber noch Jesus als den Messias anerkennen mussten. Dann die Heiden aus den Griechen, welche bisher weder den Schöpfergott Jehova, noch seinen Messias als Retter, noch den heiligen Geist der Schrift anerkannten. Paulus zählt noch die Barbaren auf (Rand- und Grenzvölker des römischen Imperiums, das doch die Götter des Olymps weitgehend übernommen hatten), die nicht die Götter des Olymps verehrten, sondern Anhänger der nördlichen Gottheiten wie Odin (Wagners Wotan), die Göttin Freia und den Halbgott Loge. Jede der drei Gruppen benötigte eine andere Form sich ihnen anzunähern, um die gute Botschaft zu verkünden.

 

Erst wenn die Glaubensbedingungen erfüllt waren, dann konnten jene Heiden Teil des „Königreiches des Sohnes“ werden! Mit der Taufe aber anerkannten alle drei das „GESETZ des Christus“, das ja die Erfüllung des GESETZES Gottes an Mose beinhaltet! So bleibt es auch im kommenden Tausendjahrreich mit den Auferstehenden! Wer den „Propheten gleich mir (Moses)“ ablehnt kann nicht bleibend im Millennium verweilen. Das „GESETZ des Glaubens“ gilt ewig! Aber auch da gibt es für Auferstehende und Neugeborene freie Wahl aus innerer Überzeugung, „Segen und Fluch“ werden nie enden. Segen gibt es dann, wenn wir Gottes Gebote halten und dadurch in Einheit zu Ordnung gelangen, Fluch liegt auf der Sünde, weil sie

 

Nun, bei der „Wiederherstellung des Königreiches für Israel“ entsteht eine neue Situation: Nur Getaufte die Christus anerkannten gehören zu den Harmagedon-Überlebenden! Zwei Texte im Evangelium des Johannes zeigen diesen Zusammenhang deutlich: Jesus kam zum Zeugnis, damit Gottes kommendes Gericht eine feste Grundlage hat:

 

*** Rbi8  Johannes 9:39-41 ***

Und Jesus sagte: Zu [diesem] Gericht bin ich in diese Welt gekommen: damit die, die nicht sehen, sehen könnten und die, die sehen, blind würden.“ 40 Diese Dinge hörten jene von den Pharisäern, die bei ihm waren, und sie sagten zu ihm: „Wir sind doch nicht etwa auch blind? 41 Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde. Doch nun sagt ihr: ‚Wir sehen.‘ Eure Sünde bleibt.“

 

Die Religionsanhänger der Tage Christi erregten sich über Jesu deutliche Worte, was heute nicht anders ist, weil sie fest den Zusicherungen ihrer Glaubensväter vertrauen und dabei Gottes eigenes Word ausser Acht lassen! Wer sagt „ich bin nicht blind“ und doch nicht sieht, der bleibt in der Sünde!

 

*** Rbi8  Johannes 3:33-36 ***

Wer sein [[Jesu]] Zeugnis angenommen hat, hat [[(mittels der Taufe)]] besiegelt, daß Gott wahrhaftig ist. 34 Denn der, den Gott ausgesandt hat, redet die Worte Gottes, denn er gibt den Geist nicht nach Maß. 35 Der Vater liebt den Sohn und hat alle Dinge in seine Hand gegeben. 36 Wer Glauben an den Sohn ausübt, hat ewiges Leben; wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

 

Glauben in den Sohn ausüben beinhaltet sich in der Erwachsenentaufe hinzugeben und sein Herz zu beschneiden, was beinhaltet Jesu Gebote zu halten, der doch selbst vorgelebt hatte wie man Gottes Gebot hält, indem er kein göttliches GESETZ übertrat, sondern in allem Gottes Willen erfüllte!

 

 *** Rbi8  Johannes 15:10 ***

Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote des Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

 

Betrachten wir die Situation bei der Aufrichtung von Gottes künftigem Königreich durch die Wiederherstellung: Das Wort „Wiederherstellung“ an sich beinhaltet ja schon, was geschehen wird: Der ursprüngliche Plan mit Seinem Volk Israel, als Nachkommen Abrahams wird mit den von Gott durch Jesus gesetzten Modifikationen erneut errichtet, weil das fleischliche Israel und das geistige Israel beide gefehlt haben und „Gottes Herrlichkeit nicht erreichten“! In beiden Fällen, bei Juden und Christen ist es nur ein Überrest der Gottes Anerkennung findet!

 

*** Rbi8  Römer 3:21-26 ***

Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz [[(Gesetzeswerke wie Beschneidung und Sündopfer)]] offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus [[(das „GESETZ des Glaubens“ lt. 5.Mo 18:15)]] für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.

 

Das Sühnopfer auf dem geistigen Altar war Jesus, und wir müssen daran Anteil haben! Die Gerechtsprechung erfolgt nur für jene, die das Lösegeld anerkannt haben und auch entsprechend gehandelt haben, indem sie Jesu Gebote hielten und dadurch ihre Liebe durch Werke des Glaubens zeigten! Paulus spricht von der „jetzigen Zeitperiode“, um anzuzeigen, dass in einer kommenden Zeitperiode eine andere Regelung gelten wird!

 

*** Rbi8  Jakobus 2:14 ***

Von welchem Nutzen ist es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Dieser Glaube kann ihn doch nicht etwa retten?

 

Von den versiegelten Überlebenden Harmagedons der Endzeit ist vor ihrer Einsetzung noch keiner Priester! Nur Jesus und die Apostel sind vor Gott anerkannt. Auch von den Erstauferstandenen waren viele niemals Priester am Altar, ausser jenen die bis zur Zeit Jesu in Treue verstorben waren! Auf all jene die ungetauft waren muss Jesu Opfer erst noch Anwendung finden! Das ist ja mit deren Taufe verbunden!

 


 

Dann existiert neben dem Überrest der während der Endzeit Versiegelten auch noch die „grosse Volksmenge“, die aus Getauften, von Jesus ausgesonderten „Schafen“ besteht. Beide anerkannten Jesu Loskaufsopfer aber alle müssen noch endgültig gereinigt werden müssen. Da bereits Vorsorge für künftige Generationen, jene die nach Harmagedon geboren werden und zudem für jene getroffen wird, die in der Auferstehung der „Gerechten und Ungerechten“ auferstehen werden, so müssen wir uns die künftige Situation vor dem geistigen Auge vorstellen!

 

Von jenen Letzteren hatten viele Jesu Loskaufsopfer überhaupt bis zu ihrem Tode nicht gekannt. Viele verstarben ohne von Gottes GESETZ an Israel je gehört zu haben; andere kannten Jehova Gott überhaupt nicht! Unter die Auferstehenden gehören aber auch Gerechte wie Abel, Henoch, Noah, Abraham, Isaak, Jakob bis hin zu zur Zeit vor Moses, die zwar Gott kannten und anerkannten, aber noch nicht unter GESETZ standen!

 

Alle Israeliten in der Zeit zwischen Moses und Johannes dem Täufer kannten Jehova und seinen heiligen Geist der Schriften und standen in einem Bundesverhältnis. Sie wussten noch nichts über die Identität des offenbarten Messias, den sie nun erst durch Belehrung und die Glaubenstaufe anerkennen mussten, um ebenso in den „neuen Bund“ zu gelangen! Alle, Lebende und Auferstehende müssen die drei Bedingungen in der Auferstehung erfüllen, sowohl Jehova als einzigen Gott, das GESETZ (den „heiligen Geist“ der Schrift) wie auch Jesus, als Messias und „König der Könige“ erst anzuerkennen! Auch jene Auferstandenen haben weiterhin freien Willen wie Jesu Gleichnis vom Hochzeitsgewand zeigt, wo jener zwar unter den Auserwählten war, aber die Bedingung zur Vermählung Israels mit Gott nicht erfüllte! Werke des Glaubens, wie die Wassertaufe und Treue dem Christus überallhin nachzufolgen, geistige, Gott annehmbare Opfer zu erbringen müssen unter Beweis gestellt werden!

 

In der allgemeinen Auferstehung der „Gerechten und Ungerechten“ werden viele als „ansässige Fremdlinge“ in Gottes erdenweitem Königreich sein werden, wobei dasselbe GESETZ Gottes in der Form des „GESETZES des Christus“ erneut für Einheimische und ansässige Fremdlinge gilt! Somit muss weiterhin gemäss GESETZ ein blutiges Opfer für sie dargebracht werden bis auch jene den freiwilligen Entscheid zur Taufe gefällt haben und Jesu Blut deren Sünden endgültig wegwäscht! Das ist die Schlussfolgerung zu Hesekiels Visionen vom steinernen Tempel, Altar und Priester. Viele der Zusammenhänge werden nur dem ersichtlich, der in Gottes GESETZ vertraut!

 

*** Rbi8  2. Mose 12:48-49 ***

Und falls ein ansässiger Fremdling als Fremdling bei dir weilt, und er will tatsächlich das Passah für Jehova feiern, so werde eine Beschneidung an jeder seiner männlichen Personen vorgenommen. Erst dann darf er herankommen, um es zu feiern; und er soll wie ein im Land Einheimischer werden. Aber kein Unbeschnittener darf davon essen. 49 Ein Gesetz [[(GESETZ)]] soll für den Einheimischen und für den ansässigen Fremdling bestehen, der als Fremdling in eurer Mitte weilt.“

 

Das Passah ist Symbol für die Zugehörigkeit zum Volk Israel, bei Juden musste eine Beschneidung des Fleisches vorgenommen werden und seit Jesus ist es die Taufe, die Beschneidung des Herzens, um in den „neuen Bund“, das „Königreich des Sohnes seiner Liebe  Aufnahme zu finden! Können wir die einzelnen Schritte erkennen, die notwendig sind, um Gottes Anerkennung zu finden?

 

Gottes GESETZ gilt nun nach Harmagedon erdenweit, dasselbe GESETZ für den Einheimischen wie für den ansässigen Fremdling! In Israel musste auch der Fremdling das Opfer stellen, der das GESETZ in Israel übertreten hatte! Unwissenheit schützt nicht vor dem GESETZ!

 

Kommen wir nun zurück auf Gottes Gebot an Hesekiel, dass „zu jener Zeit“ der Altar errichtet werden muss und jener „vier Hörner“ aufweist, wie dies bereits der Altar im Sinai hatte. Was bedeutet es, dass der Priester nun etwas vom Blut von Opfertieren an jene vier Hörner streichen muss?

 

Das „Horn“ ist Symbol für Autorität. Der Altar zeigt eine Verbindung zwischen Sünde gegen Gott, Sündopfer, Sündensühne und Zudecken von Sünde oder im Falle des Bundes mit Jesu deren Löschung an! Daran ändert auch im kommenden System nichts! Der Prophet Sacharja gibt uns in Verbindung zur Endzeit weitere Hinweise:

 

 *** Rbi8  Sacharja 1:17-19 ***

Rufe ferner aus, indem [du] sprichst: ‚Dies ist, was Jehova der Heerscharen gesagt hat: „Meine Städte werden noch von Gutem überfließen; und Jehova wird gewiß über Zion noch Bedauern empfinden und tatsächlich noch Jerusalem erwählen.“ ‘ “

18 Und ich erhob dann meine Augen und sah; und siehe, da waren vier Hörner. 19 Somit sprach ich zu dem Engel, der mit mir redete: „Was sind diese?“ Darauf sprach er zu mir: „Dies sind die Hörner, die Juda, Israel und Jerusalem versprengten.“

 

Die vier Hörner haben mit Weltmächten zu tun, die Israel versprengten: Assyrien, Babylon, Medo-Persien und Rom. Wie wir bereits im letzten Artikel gelesen haben, stehen die „vier Hörner“ zudem in direkter Verbindung mit den „vier Handwerkern“. Sacharja erklärt hierzu: „Und ich erhob dann meine Augen und sah; und siehe, da waren vier Hörner. Somit sprach ich zu dem Engel, der mit mir redete: ‚Was sind diese?‘ Darauf sprach er zu mir: ‚Dies sind die Hörner, die Juda, Israel und Jerusalem versprengten.‘ Überdies zeigte Jehova mir vier Handwerker. Da sagte ich: ‚Was zu tun, kommen diese?‘ Und er sprach weiter: ‚Dies sind die Hörner, die Juda dermaßen versprengten, daß gar keiner sein Haupt erhob; und diese anderen werden kommen, sie zu schrecken, um die Hörner der Nationen niederzuwerfen, die ein Horn gegen das Land Juda erheben, um es zu versprengen.‘ “ (Sach 1:18-21)

 

Dies ist eine deutliche Endzeitprophetie, im Einklang mit der Aufgabe des „Reiters auf dem weissen Pferd“ und seinen vier Engelgeneralen, „Handwerkern“, an den „vier Ecken der Erde“, um deren „Winde“ der Zerstörung, die vier Engelheere loszulassen am „Tag des grossen Zornes Jehovas“ [B3].

 

Johannes schreibt diesbezüglich in der Offenbarung: „Danach sah ich vier Engel an den vier Ecken der Erde stehen und die vier Winde der Erde festhalten, damit kein Wind über die Erde oder über das Meer oder über irgendeinen Baum wehe. Und ich sah einen anderen Engel [[(den Erzengel Michael)]]] vom Sonnenaufgang heraufkommen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gewährt war, die Erde [[(die Menschheit)]] und das Meer [[(das aufgerührte, schlammige Menschenmeer)]] zu beschädigen, und sagte: ‚Beschädigt nicht die Erde noch das Meer, noch die Bäume [[(Autoritätspersonen im System Satans)]], bis wir die Sklaven [[(den lebenden Überrest)]] unseres Gottes an ihrer Stirn versiegelt haben.‘ “ (Off 7:1-3). Das „loslassen“ der himmlischen Streitkräfte erfolgt erst nach Abschluss der Versiegelung!

 

Die vier Ecken des Altars zeigen somit die vier Windrichtungen Osten, Westen, Norden und Süden auf, wohin Israel zufolge Abfalls zerstreut wurde. Sacharjas Prophezeiung weist jedoch wie auch Jesus und die Offenbarung auf die Zeit der Wiederherstellung hin! (Jer 49:36; Hes 37:9; Da 8:8; 11:4) Jesus erwähnte im selben Sinn im Endzeitkapitel 24 des Matthäus, dass die „Versiegelten“ nach Harmagedon von den „vier Winden“ her eingesammelt werden. Das kann erst geschehen, wenn die Macht der „vier Hörner“ vollkommen durch die „vier Handwerker“ gebrochen ist. Jesus verbindet die ausgesandten „Engel“ in seinem Fall mit seinen irdischen „Boten“: (verl. Jes 66:19, 20 mit Mat 24:40, 41)

 

*** Rbi8  Matthäus 24:31 ***

Und er wird seine Engel [[(gr. aggelos = Boten)]] mit großem Trompetenschall aussenden, und sie werden seine Auserwählten von den vier Winden her versammeln, von [dem] einen äußersten [Ende] der Himmel bis zu ihrem anderen äußersten [Ende].

 

Das „Blut“ an den „vier Hörnern“ des Altars deutet auf die Schuld jener Mächte hin, welche Israel von Gott weg zerstreuen! Das Blut der Opfer deckt nur die Schuld jener zu, die ihre Sünde eingestehen! Dasselbe Blut schreit aber auch nach Rache denen gegenüber, die ungesühnte Schuld tragen!

 

 *** Rbi8  Offenbarung 6:9-10 ***

Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die wegen des Wortes Gottes und wegen des Zeugniswerkes, das sie innegehabt hatten, hingeschlachtet worden waren. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: „Bis wann, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, hältst du dich davon zurück, zu richten und unser Blut an denen zu rächen, die auf der Erde wohnen?“

 

Während in Harmagedon die Rache an den Lebenden vollstreckt wird, die Gottes „unverdiente Güte“ in der langen Phase abgelehnt und zurückgestossen haben, wo Gott Geduld und Nachsicht zeigte: Da bleibt während des Millenniums immer noch das Gericht und allenfalls die Rache zum Vollstrecken offen an den auferstehenden Ungerechten!

 

Vor allem in der letzten, der fünften Auferstehung am Tag des Schlussgerichts am Ende des Millenniums werden auch noch alle aus der „Gehenna“ kommen. Sie hören ihr vernichtendes Urteil und werden in den „Feuersee“ geworfen, dem „zweiten Tod“ ewiger Vernichtung. Gottes Rache muss und wird auch jene treffen, jeder erntet, was er gesät hat! Paulus lässt an diesem Zusammenhang keinen Zweifel offen: Der menschliche Tod löscht keine Sünden aus! Paulus schreibt hierzu im Brief an die Galater:

 

*** Rbi8  Galater 6:7-10 ***

Laßt euch nicht irreführen: Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten; 8 denn wer im Hinblick auf sein Fleisch sät, wird von seinem Fleisch Verderben ernten, wer aber im Hinblick auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. 9 So laßt uns nicht nachlassen, das zu tun, was vortrefflich ist, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. 10 In der Tat, laßt uns denn, solange wir günstige Zeit dafür haben, gegenüber allen das Gute wirken, besonders aber gegenüber denen, die [uns] im Glauben verwandt sind.

 

Wer gutes gemäss Gottes GESETZ sät erntet ewiges Leben, wer schlechtes nach dem „Gesetz des Fleisches“ sät, der erntet Verderben! Rache Gottes bedeutet Strafvollzug gemäss dem Strafmass, das Gott für jeweilige Übertretung festgesetzt hat!

 

Bei dieser göttlichen Rache gibt es nochmals zu unterscheiden zwischen Schuldigen, die nichtwider den heiligen Geist sündigten“ und solchen, die Gottes Geist gelästert haben, Gottes Wort kannten und willentlich dagegen handelten!

 

Hesekiels Auftrag lautet bei der Einweihung des kommenden Altars auf Zion, da die Worte direkt an ihn gerichtet wurden:

 

 *** Rbi8  Hesekiel 43:23-27 ***

Wenn du das Entsündigen beendet hast, wirst du einen jungen Stier herzubringen, den Sohn [der] Rinderherde, einen fehlerlosen, und einen Widder von der Kleinviehherde, einen fehlerlosen. 24 Und du sollst sie herzubringen vor Jehova, und die Priester sollen Salz auf sie werfen und sie als Ganzbrandopfer Jehova opfern. 25 Sieben Tage lang wirst du einen Ziegenbock als ein Sündopfer für den Tag darbieten; und einen jungen Stier, den Sohn [der] Rinderherde, und einen Widder aus der Kleinviehherde, vollkommene, werden sie darbieten. 26 Sieben Tage lang werden sie Sühne leisten für den Altar, und sie sollen ihn reinigen und ihn einweihen. 27 Und sie werden die Tage vollenden. Und es soll geschehen am achten Tag und fernerhin, daß die Priester auf dem Altar eure Ganzbrandopfer und eure Gemeinschaftsschlachtopfer darbieten werden; und ich werde gewiß Wohlgefallen an euch haben‘ ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova.“

 

Es ist kein Zweifel offen: Auch der kommende Altar oben auf Zion muss während sieben Tagen geheiligt werden, um ihn einzuweihen! Vom achten Tag an werden „Ganzbrandopfer und Gemeinschaftsschlachtopfer“ durch die neu geweihte Priesterschaft dargebracht werden, Jehova ein lieblicher Wohlgeruch!

 

8.2.2.3          Paulus als Vorbild darin, das ganze „GESETZ Mose“ einzuhalten

Mit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem, wo der geweihte Altar Jehovas stand vergingen die blutigen Opfer! Darum ist in den griechischen Schriften des Neuen Testaments nirgends mehr die Rede davon, dass Christen in den Versammlungen blutige Opfer dargebracht hätten: Mit einer Ausnahme, wo Paulus zeigte, dass er weiterhin das ganze GESETZ Mose einhalte! (Apg 21:26) Beachten wir dabei, dass die Opfer in Verbindung mit dem Tempel stehen! Es ging dort bei Paulus deutlich nicht um ein Sündopfer, sondern um ein Opfer, das er für ein Gelübde gab, das vier ebionitische Männer nach GESETZ abgelegt hatten und dessen Kosten er übernahm! (4.Mo 6:18-20)

 

*** Rbi8  Prediger 5:4-5 ***

Wann immer du Gott ein Gelübde ablegst, zögere nicht, es zu bezahlen, denn da ist kein Gefallen an den Unvernünftigen. Was du gelobst, bezahle. 5 Besser ist es, daß du nicht gelobst, als daß du gelobst und nicht bezahlst.