Newsletter „DER WEG“ 7/11-5   November 2007

Neubearbeitung: 23.2.08 / 8.7.17

 

 

SONDERBEITRAG:  7.11.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

14.Teil:  Letzte Erfüllung der Vorhersagen (am Ende dieses Systems) im Jubeljahr am Israel Gottes  

  

Im 13.Teil wurde im Oktober 2007 im Artikel 7.10.5  Erst im Jubeljahr werden messianische Juden und paulikanische Christen zu einer Einheit vereint wurden die folgenden Hauptthemen behandelt:

 

   Levis gesondertes Erbe als Vorbild kommender Dinge

   Das Vermögen der Nationen wird erst die kommende Verwaltung erhalten und essen!

   Ephraim und Manasse, in Ägypten geborene Söhne Josephs

   Josephs Traum vom Niederbeugen seiner Brüder und seine Erfüllung in der Endzeit

   Der Fürst des Heeres Jehovas und Vorsteher im „Israel Gottes“

 

   In diesem 14.Teil der Artikelserie setzen wir die Betrachtung zum Sabbat- und Jubeljahr weiter fort. Im Zusammenhang mit Gottes grossem Jubeljahr zeigte sich in unserer Suche nach Wahrheit seit Beginn eine grosse Schwierigkeit auf: Wie ist mit Sicherheit zu erkennen, welches in der heutigen Zeit das exakte Jubeljahr ist, das laut Gottes GESETZ alle 50 Jahre gehalten werden muss? Da die Juden nach der Zerstörung Jerusalems und ihrer Vertreibung in der Diaspora dieses besondere Jahr nicht weiter begingen, – sie waren ja aus ihrem Grundbesitz vertrieben, – so ging die Berechnungsgrundlage verloren. So oder so konnte niemand zu seinem Grundbesitz zurückkehren!

 

   Dass das Jubeljahr auf das siebte der siebenjährlichen Erlassjahre folgt, unmittelbar nach dem siebten Siebenjahreszyklus, dies geht aus dem GESETZ deutlich hervor! Aber auch die Sabbatjahre, welche die jüdische Gemeinde heute lehren, auch sie erscheinen nicht vollkommen gesichert zu sein, da über Jahrhunderte dieses besondere Jahr bei vielen Juden nicht weiter gehalten wurde. Dies ist somit wie schon vor dem Exil in Babylon, als Gott dafür erstmals Strafe über die Nation brachte offenbar wiederum mit ein Grund zum Gericht!

 

   Der jüdische Kalender in der heutigen Form geht auf die Zeit um das Jahr Tausend zurück. Er baut auf einer Rekonstruktion des Schriftgelehrten und Rabbiners Hillel II. auf, der im Jahre 359 u.Z. den jüdischen Kalender standardisierte. Er wird in seiner Genauigkeit selbst von jüdischen Gelehrten angezweifelt!

 

   Da sich später auch die ebionitischen und die paulikanischen Christen unter dem Druck des Systems von der Einhaltung gewisser Grundbestimmungen im GESETZ Gottes entfernten ist heute eine exakte Jahreszahl schwer zu ermitteln! Uns ist bis heute kein relativ gesichertes Jubeljahr bekannt, das fest mit einer bekannten Datierung verknüpft ist und eine exakte, vertrauenswürdige Rückrechnung zulassen würde! Es war das Jahr 68/69 nach Christus, das als gesichertes Sabbatjahr bekannt ist, ein Jahr vor der Tempelzerstörung! Sollte das Jahr 70 u.Z. ein Jubeljahr gewesen sein, was Flavius Josephus nicht beschreibt und mit höchster Wahrscheinlichkeit aber beschrieben hätte. So wäre das Jahr 1970 respektive 2020 ein Jubeljahr. Das aber ist kaum der Fall! Das Jahr 2007/2008 allerdings ist bei der Nachkontrolle in Wikipedia wirklich ein Sabbatjahr!???

 

Die zehn Jubeljahre ???Die Enzyklopädie WIKIPEDIA sagt hierzu: (nicht kursiv Gedrucktes sind Zufügungen durch uns)

 

   Durch Flavius Josephus sind die folgenden Jahre als tatsächlich gehaltene Sabbatjahre bezeugt:

   164/163 v. Chr.   (Das entspräche dem jüdischen Jahr ab:  1.Tischri  3598 = 1.9.164 v.u.Z.)

   38/37 v. Chr.        (Das entspräche dem jüdischen Jahr: ab: 1.Tischri 3724 = 7.9.38 v.u.Z.)

   68/69 n. Chr.       (Das entspräche dem jüdischen Jahr:  ab: 1.Tischri 3829 = 15.9.68 u.Z.)

   Das Jahr 5768 (= 2007/08) ist ein Schmitta- bzw. Sabbatjahr.   (entspricht seit 3829 waren es 277 volle Zykluse zu 7 Jahren)

   Nach 3. Mose 25,1-24 folgt auf sieben Sabbatjahre ein Jubeljahr (Erlassjahr, Halljahr). (Zehn Jubeljahrzyklen entsprechen somit 500 Jahren. Wo aber beginnt die Zählung wirklich?)

 

   Ist WIKIPEDIA hier vertrauenswürdig? Verschiedenste Quellen für die Berechnung der Jubeljahre weichen voneinander ab! Was wir aber nie unterlassen sollten ist auf die Zeichen seitens dieses Systems zu achten, die den wahren Anbruch des Tages des Herrn verraten! (Mat 24; Lu 21; Mk 13)

 

   Nach dieser Aussage müsste (damals beim Schreiben des Artikels: Zukunft!) unser Augenmerk erneut besonders auf dieses Jahr 2007/2008 gerichtet werden, da ja das Jubeljahr auf ein Schmitta- oder Sabbatjahr folgen muss! Dessen Beginn wäre somit am 1. respektive 10.Tischri 2008! (Rückblickend heute, aus dem Jahr 2017 bei der Neubearbeitung war dieses 2008 zumindest kein Jubeljahr, auch nicht das Ende dieses Systems, obwohl erhofft! Ein Beweis mehr mit Vorhersagen vorsichtig zu sein. Die prophezeihten Zeichen die Jesus im Kapitel 24 von Matthäus vorwarnte häufen sich allerdings, was bedeuten könnte, dass wir uns der Erfüllung nähern! Vorbereitet sein ist bestimmt weit besser, wie vollkommen überrascht zu werden. Das sollte unser Motiv sein und bleiben!

 

   Es gab mehrere Versuche seitens der Religionen einen Ersatz für das göttliche Jubeljahr zu schaffen. Keines reichte an Gottes Gerechtigkeit heran! Wir gehen dagegen den umgekehrten Weg, indem wir aufgrund der prophetischen Aussagen erkennen konnten, dass auf das Jahr von Harmagedons Urteilsvollstreckung Gottes grosses Jubeljahr folgen muss, wo allen Gefangenen dieses Systems Freiheit verkündet wird! Dabei war uns stets weniger das exakte Jahr von Wichtigkeit, sondern vielmehr versuchen wir den logischen Ablauf der prophetischen Ereignisse aufzuzeigen, Gottes vorgegebene Logik in der Reihenfolge! Da sich gemäss Jesu Aussage der kleinste Buchstabe im GESETZ und in den PROPHETEN erfüllen muss, somit im Jubeljahr nicht nur jeder zu seinem Grundbesitz zurückkehrt, respektive eigenes Erbe erhalten wird, sondern auch zu seiner Sippe zurückkehren wird, so sehen wir dies erst wirklich erfüllt, wenn das dauerhaft so sein wird. Die zwölf Vorsteher in Israel, die Apostel werden ihre Landanteile von Jesus erhalten und sie ihrerseits werden durch die je 12.000 Mit-Priesterkönige den jenen zugeteilten  Familien das Erbe zuteilen! Dazu gehört auch der Heilige Bezirk für die Priester und Leviten rund um Jerusalem, wie dies Hesekiel betreffend der Landaufteilung beschreibt!

 

   Jesus zeigt aber, dass eine neue Form Gerechtigkeit kommt, weil jene die Treu waren nun das versprochene Erbe erhalten und die Ungetreuen ihr Erbe verlieren werden. Das ist eine Reform der bisherigen Regelung!

 

Erblasser und Erben in Israel
 

So wie aus dem Exil Babylons nicht alle Familien zurückkehrten, so werden auch nicht alle Familien in der allgemeinen Auferstehung während des Millenniums zurückkehren! Wer gegen den heiligen Geist in diesem oder im kommenden System sündigt, der verliert das Leben in „ewiger Abschneidung“! Die ganze Erde Israels bis zu deren von Gott bestimmten Grenzen steht zur Verteilung an, vorab an die Überlebenden „Schafe“ der „Ebioniten“ und weiter die ganze bewohnbare Erde an die „Paulikaner“. Jesus versprach seinen Aposteln in „der Wiedererschaffung des Königreiches für Israel“ gar ein besonderes Erbe für die Geschädigten dieses Systems:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:28-29 ***

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: In der Wiedererschaffung, wenn sich der Menschensohn auf seinen Thron der Herrlichkeit setzt, werdet auch ihr selbst, die ihr mir nachgefolgt seid, auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten. 29 Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

 

   Jeder der Jesus treu war und Häuser oder Ländereien verlassen hatte oder durch Feinde zufolge der guten Botschaft verlor soll in der Wiedererschaffung gerechten Ausgleich erhalten! Jesus spricht von „vielmal mehr“ und redet zudem von „ewigem Leben“. Es soll sich somit um ewigen Grundbesitz handeln, von dem niemand mehr vertrieben wird! Gottes grosses Jubeljahr harrt somit weiter der besonderen Erfüllung!

  

   Wichtiger Hinweis 19.10.08:  Gemäss unserer damaligen Einsicht und Erwartung aufgrund der Übereinstimmung verschiedener grosser Zeichen mit den Vorhersagen Jesu wagten wir es erstmals exakte Daten für gegenwärtige und künftige Ereignisse zu nennen, stets aber mit der Einschränkung verbunden, dass auch die übrigen Ereignisse noch eintreffen müssten. Jedes Jahrhundert brachte mehrfach Koinzidenten, was die Naherwartung förderte, das geistige „Einschlafen“ verhinderte!

 

   Heute zeigt es sich, dass die Hauptereignisse am Ende der Periode 2004-2007 nicht eingetroffen sind, somit auch die früheren „Zeichen“ und deren Identifizierung mit gewissen Fehlern behaftet waren! Sie dienen uns heute als Muster kommender Dinge, die es weiterhin zu erwarten gilt!

 

   Wir empfehlen dem Leser auf die logischen Zusammenhänge gemäss der Schrift zu achten, denn die Erfüllung mag sich verzögern, die Vorhersagen werden sich bestimmt als wahr erweisen!

 

Was ist Wahrheit?
 

   Selbst die Apostel haben sich mit ihrer Naherwartung geirrt, was ihnen aber dazu gereichte auf die vorhergesagten „Zeichen“ beständig zu achten und dadurch geistig in dauerhaftem Wachzustand zu verbleiben!

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   Der nachstehende Auszug aus einer Internetseite MESSAGELAND.ORG wirft Licht auf das Jahr 2017/2018, beginnend am 1.Tischri (21.9.2017), wo gewisse frühere jüdische Gelehrte ein Jubeljahr erkennen. Dies bestimmt, dass das Jahr 2016/2017 als ein 49-Jahr ein Sabbatjahr wäre, laut jüdischem Kalender das Jahr 5777. 

 

   Die Worte Jesajas sollten uns aufmerken lassen, weil sie kurz vor Beginn des Jubeljahres am Tag Harmagedons Erfüllung finden: „Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für den Rechtsfall um Zion.“ (Jes 34:8) Zion soll in die Hand Jesu gegeben werden, nicht an seine Feinde sie sein Wiederkommen ablehnen und bekämpfen! Bleiben wir wachsam! Folgen wir zudem den Worten des Johannes: „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind.“ (1.Joh 4:1)

 

   Gefunden im Internet, eine ca. 800 Jahre alte Prophezeiung des deutschen Rabbis Jehuda ben Samuel he-Chasid: [1]

 

   „Wenn die Osmanen (Türken) – die schon zur Zeit Judah Ben Samuels eine Macht am Bosporus waren, mit der gerechnet werden musste – Jerusalem erobern, werden sie acht Jubiläen über Jerusalem regieren [[(= 400 Jahre)]]. Danach wird Jerusalem für ein Jubiläum Niemandsland werden, um dann im neunten Jubiläum wieder in den Besitz des jüdischen Volkes zurück zu kommen – dies wird den Beginn der messianischen Endzeit markieren.

 

   Jehuda ben Samuel he-Chasid, genannt Jehuda der Fromme (geboren ca. 1140-50 vermutlich in Speyer; gestorben am 22. Februar 1217 in Regensburg), war ein deutsch-jüdischer Schriftgelehrter, Philosoph und Ethiker. Er war einer der bedeutendsten Vertreter einer Bewegung innerhalb des hochmittelalterlichen Judentums, der chaside aschkenas, die als Reaktion auf die blutigen Judenverfolgungen der Zeit der Kreuzzüge ab 1096 der streng rationalen rabbinischen Gelehrsamkeit eine mystisch-spirituelle Frömmigkeit, Askese und Märtyrerverehrung entgegensetzten.

 

(Quelle: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Juda_ben_Samuel)

 

Die Zehn Jubeljahre ??? gemäss Jehuda ben samuel ()1140-1217)
 

[[Das Jahr 1967 mit dem Sechstagekrieg brachte Israel den Sieg über seine Feinde die es angriffen hatten und erweiterte ihre Grenzen. War aber das Jahr 1967/68 darum ein Jubeljahr? Offensichtlich nicht, denn viel grössere Vorhersagen müssen sich im Zusammenhang mit Jesu Wiederkehr noch erfüllen! Inwiefern hat die Nation Israel das GESETZ des Schmittah- und des Jubeljahres eingehalten? Kommt der „Tag der Rache“ 2017 am 30.Ab (21.August), 45 Tage vor Ende der Frist der 1335 Tage in Daniels Prophezeiung, der „furchteinflössende Tag“ von Jehovas Urteilsvollstreckung durch den „Reiter auf dem weissen Pferd“???  Beginnt 30 Tage danach am 1.Tischri, dem Tag des Trompetenfestes das Königreich Gottes zu handeln mit Jesu Wiederkehr zur Erde und der Erstauferstehung??? Einiges deutet darauf hin!]]

 

(Sprüche 22:3)  Klug ist der, der das Unglück gesehen hat und sich dann verbirgt, die Unerfahrenen aber sind weitergegangen und müssen die Strafe erleiden.

 

Weiterführende Links:


Destination Yisrael

   https://de.wikipedia.org/wiki/Juda_ben_Samuel
   http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=22498
   https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&article_id=2720

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

11.5.......... Letzte Erfüllung der Vorhersagen im Jubeljahr am Israel Gottes. 7

11.5.1......... Die heutige Schwierigkeit den Zeitpunkt des wahren Jubeljahres zu rekonstruieren. 7

11.5.1.1...... Wann ist das grösste Jubeljahr auszurufen, für das alle bisherigen Jubeljahre nur Vorbild waren?. 7

11.5.1.2...... Warum sind keine Mitteilung der frühauferstandenen Apostel oder durch Jesus während der Endzeit zu erwarten?  9

11.5.1.3...... Säumt die Erfüllung der Prophetie wirklich? Wo ist unser Irrtum zu suchen?. 11

11.5.1.4...... Die fehlgeschlagenen menschlichen Versuche das Jubeljahr nachträglich neu zu datieren. 13

11.5.2......... Menschliche Bemühungen einen Ersatz für Gottes Sabbat- und Jubeljahr zu finden. 14

11.5.2.1...... Moderne Interpretationen des Sabbat- und Jubeljahres als Ersatzlösungen. 14

11.5.2.2...... Da die Denkkraft abgestumpft ist schlussfolgert der Ökumenische Rat der Kirchen, dass eine Rückbesinnung auf das Alte Testament erfolgen muss! 17

11.5.2.3...... Das gesamte Sabbatgesetz wird im 4.Gebot zusammengefasst! 19

11.5.2.4...... Ist das Jubeljahr der Päpste wirklich ein Anlass zum Jubeln oder eher der Beschämung?. 19

11.5.3......... Gottes Ankündigung des grossen Jubeljahres aus der Sicht seiner Propheten betrachten! 21

11.5.3.1...... Jesaja kündigt mit Deutlichkeit das grosse Jubeljahr Jehovas an. 21

11.5.3.2...... Welches Jerusalem taumelt aufgrund des Bechers des Grimmes Jehovas?. 24

11.5.3.3...... Liebliche Füsse auf den Bergen verkünden Botschaft des Friedens: „Dein Gott ist König geworden“! 26

11.5.3.4...... Sind „Tag und Stunde“ von Harmagedons Endschlacht berechenbar?. 28

11.5.3.5...... Warum der Sühnetag im Jahr 2007 möglicherweise von grosser Wichtigkeit war: Jehovas „annehmbares Jahr“ endet in Jehovas „Tag der Rache“! 30

11.5.3.6...... Wird am Sühnetag im Jahre 2007 das Jubeljahr ausgerufen oder erst ein Jahr später?. 33


 

 

11.5             Letzte Erfüllung der Vorhersagen im Jubeljahr am Israel Gottes

 

 

11.5.1        Die heutige Schwierigkeit den Zeitpunkt des wahren Jubeljahres zu rekonstruieren

 

11.5.1.1       Wann ist das grösste Jubeljahr auszurufen, für das alle bisherigen Jubeljahre nur Vorbild waren?

 

Das grösste aller Jubeljahre folgt sinngemäss dem letzten Sabbatjahr dieses Systems! Es ist für Gott ein „annehmbares Jahr“ und gleichzeitig „das Jahr des Wohlwollens“ und dem „Tag der Rache Jehovas“. Das auf das 49.Jahr folgende 50.Jubeljahr gehört zu den „Zeiten und Zeitabschnitten“ die Jehova fest vorgegeben hat! Gemäss gewisser jüdischer Tradition beginnt das Sabbatjahr am 1.Tischri, dem Trompetenfest des jüdischen Jahres 5768! Dieser Tag entspricht dem 13.September 2007. Andere jüdische Gelehrte dagegen legen den Beginn des Schmittajahres (Sabbatjahres) dagegen erst auf den 10.Tischri, den Sühnetag. Das entspricht dem 23. September unseres Jahres 2007! Wie wir bereits aus der Introduktion gesehen haben existieren ganz unterschiedliche Aussagen, welches das wirkliche Jubeljahr sei.

 

Wir unsererseits, aufgrund dieser Unsicherheit halten uns an Jesu Aussage, dass nicht Berechnung die Grundlage zum Erkennen dessen ist, wann der Tag von Jesu Wiederkehr, des Gerichts und der Urteilsvollstreckung sei, sondern welche „Zeichen“ Gottes Gegner hierzu liefern: „Als er auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: ‚Sag uns: Wann werden diese Dinge geschehen, und was wird das Zeichen deiner Gegenwart [[(deines Wiederkommens)]] und des Abschlusses des Systems der Dinge sein?‘ Und Jesus gab ihnen zur Antwort: ‚Seht zu, daß euch niemand irreführe; denn viele werden aufgrund meines Namens kommen und sagen: „Ich bin der Christus“ und werden viele irreführen. Ihr werdet von Kriegen und Kriegsberichten hören; seht zu, daß ihr nicht erschreckt. Denn diese Dinge müssen geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.‘ “ (Mat 24:3-6) Was nun erklärt Jesaja betreffs des letzten von sieben Sabbatjahren und dem darauf folgenden grössten Jubeljahr:

 

(Jesaja 61:1-4)  Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir [[(die Vorhersage ist auf den Messias gemünzt)]], darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen [[(gemäss Regeln des Jubeljahres)]] und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas [[(,die Frühauferstehung der Apostel, Jesu „Heirat des Lammes“, das Veriegeln des Überrests)]] und den Tag der Rache seitens unseres Gottes [[(Harmagedon, die Urteilsvollstreckung)]]; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden [[(jener in Erwartung von Gottes Königreich und dessen Verwaltung)]], ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung [[(das „Israel Gottes“, die königliche Priesterschaft der 144.000)]]. 4 Und sie sollen die seit langem verwüsteten Stätten wieder aufbauen; sie werden auch die verödeten Stätten von früheren Zeiten aufrichten, und sie werden die verwüsteten Städte, die Orte, die Generation um Generation öde waren, gewiß erneuern.

 

Das sind feste Zusagen die sich am Ende der „alten Himmel und alten Erde“ zu formieren beginnen und erst im kommenden System voll erfüllen!

 

Gemäss der Enzyklopädie Wikipedia ist zu erfahren: (nicht kursiv Gedrucktes sind Zufügungen durch uns)

 

Die Jubeljahre gemäss Flavius JosephusDurch Flavius Josephus sind die folgenden Jahre als tatsächlich gehaltene Sabbatjahre bezeugt:

 

164/163 v. Chr.   (Das entspräche dem jüdischen Jahr ab:  1.Tischri  3598 = 1.9.164 v.u.Z.)

38/37 v. Chr.        (Das entspräche dem jüdischen Jahr: ab: 1.Tischri 3724 = 7.9.38 v.u.Z.)

68/69 n. Chr.       (Das entspräche dem jüdischen Jahr:  ab: 1.Tischri 3829 = 15.9.68 u.Z.)

Das Jahr 5768 (= 2007/08) ist ein Schmitta- bzw. Sabbatjahr.   (entspricht seit 3829  277 volle Zykluse zu 7 Jahren)

 

Nach 3. Mose 25,1-24 folgt auf sieben Sabbatjahre ein Jubeljahr (Erlassjahr, Halljahr).

 

68/69 u.Z. sei ein Sabbatjahr gewesen, erklärte Flavius Josephus. Im Jahre 70 u.Z., also nach dem Ende des damaligen Sabbatjahres wurde der Tempel und die Stadt Jerusalem zerstört! Dies geschah am 9. Aw 3831 durch die Truppen des römischen Feldherrn Titus im Jahre 70 u.Z., wo die Flammen den zweiten Tempel Serubbabels, respektive der Version des Herodes zerstörten. Gemäss jüdischer Überlieferung geschah dies am selben Tag schon zuvor bei Nebukadnezars Eroberung Jerusalems im Jahre 607 v.u.Z. Das entspricht im Jahre 2008 dem 10. August! Das Bespiel zeigt, dass exakte Daten durchaus anzuwenden sind, das Argument „denn ihr kennt weder den Tag noch die Stunde“ somit aus dem Kontext gerissene Bemerkungen sind! (Lu 25:13 vergl. Mat 24:48-51)

 

In diesem jüdischen Jahr 5768, das unserem Jahr 2007/2008 entspricht würde zudem darin eine Koinzidenz bestehen, da es wiederum ein Sabbatjahr ist!(???) Es sind genau 277 volle Sabbatjahr-Zykluse vergangen! Zudem ist es auch ein Schaltjahr, was möglicherweise einer weiteren Koinzidenz entspricht, da dies bei der Berechnung der 1290 und 1335 Tage-Frist eine Rolle spielt, die Daniel der Prophet im Hinblick auf die letzten Dinge äusserte (Da 12:11, 12). Die Differenz von 1290 zu den 1260 Tagen würde 1 Schalmonat zu 30 Tagen entsprechen, jene zu den 1335 dagegen 1½ Schaltmonaten, wenn der 15.des Monats Tischri Referenzdatum ist für die Auferstehung Daniels „zu seinem Los in der Erstauferstehung, respektive das Antreten seines Loses, wen Jesus dem Vater das aufgerichtete Königreich übergibt! Der Beginn jeder Monatsberechnung ist am Tag des Neumondfestes!

 

*** Rbi8  Daniel 12:12-13 ***

Glücklich ist, wer harrt und wer die eintausenddreihundertfünfunddreißig Tage erreicht!

13 Und was dich selbst betrifft, geh dem Ende entgegen; und du wirst ruhen [[(im Todesschlaf)]], aber du wirst aufstehen [[(in der Erstauferstehung)]] zu deinem Los am Ende der Tage.“

 

586 v.u.Z. (607?) 3.ExilGemäss Flavius Josephus, der den Tyrischen Kalender verwendet, geschah der Brand des Tempels und damit der Fall Jerusalems am 8.Gorpiaeus 3831, was gemäss dem Übersetzer Hermann Endrös dem 26. September jenes Jahres 70 entsprach (siehe: Der jüdische Krieg VI 10, 1 und Anmerkungen). Auch dieser Autor sagt, dass der erste Tempel am selben 8. Tag des Gorpiaeus im Jahre 587 v.u.Z. fiel. (Was historische Datierungen betrifft ob nun 586/587 oder 607 v.u.Z. überlassen wir den Streiten der Geschichtsgelehrten.)

 

Das ergibt aber gegenüber der jüdischen Tradition eine Abweichung, da die Rückberechnung [2] durch Computerprogramme des 26.9.70 den 3.Tischri und nicht den 9.Aw des jüdischen Jahres 3831 ergibt! Der 9.Aw liegt 24 Tage davor! Darin besteht unser ständiges Kopfzerbrechen, dass jede Art geschichtlich übernommene Daten oder fast jede Berechnung von Daten in der geschichtlichen Vergangenheit mit Unsicherheit verbunden ist, alle paar Jahrzehnte zufolge „neuer Erkenntnisse“ korrigiert werden müssen.! Das einzig wirklich fixe, das nie geändert hat sind Jehovas Neumonde und der Sonnen-Höchst und Tiefststand jedes Jahr! Schon alleine daraus ist ersichtlich, dass jede religiöse Berechnung des Beginns der Endzeit mit Fehlern verbunden sein muss! Offensichtlich schon darum hat Jehova in den Vorhersagen alles auf die Erfüllung vorherbestimmter „Zeichen“ abgestellt, die zudem alle auf dem ihm feindlich gesinnten System beruhen!

 

Ganz offensichtlich haben Juden und Christen das Jubeljahr seit jener Zeit vergessen, weil einige ihrer Führer behaupten, dass diese Dinge nur für Israel innerhalb der Landesgrenzen und nur während des Bestehens der Nation Gültigkeit hatten. Was die Rückgabe von Landbesitz betrifft, müssen wir ihnen darin Recht geben! Aufgrund unserer Untersuchungen scheint diese Generalisierung aber nur einer unter vielen anderen Fehlschlüssen zu sein! Das letzte und grosse Jubeljahr am Ende dieses Systems steht aber offensichtlich trotzdem vollkommen mit der Erfüllung von Gottes GESETZ in Verbindung und fusst auf Jehovas Kalender und Jahresberechnung! Jesu Worte haben auch hier Gültigkeit: „Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.“ (Mat 5:18)

 

Die jüdisch-christliche Organisation „haGalil“ stellt auf ihrer Internetseite zum Thema „Jobeljahr“ fest: [3]

 

Talmud Arachin: letztes jubeljahr 400 Jahre nach Erbauung des Tempels   Laut Talmud Arachin 12b fand das letzte Yovel im Jahre 400 nach Erbauung des 2. Tempels statt. Heisst, der 2. Tempel stand 420 Jahre bis er im Jahre 70 der Zeitrechnung von den Roemern zerstoert wurde (nach dem jued. Kalender wurde der Tempel im Jahre 3829 zerstoert). Im Jahre 400 nach der Erbauung fand also das letzte Yovel statt. 407 und 414 nach der Erbauung waren Shemita-Jahre.

 

Beachten wir, dass die elektronische Rückberechnung des Jahres 70 u.Z. und der Zerstörung des Tempels das Jahr 3831 ergibt. Das sind aber zwei Jahre nach der Berechnung von „haGalil“. Wiederum ein Unsicherheitsfaktor!

 

„Shemita-Jahre“ bedeutet Sabbat-Jahre, die sich alle sieben Jahre wiederholen. Der Shemita-Zyklus umfasst 7x7 oder 49 Jahre, auf den das „Yoveljahr“ oder Jubeljahr folgt.

 

Eine Nachkalkulation aufgrund dieser Angaben von haGalil ergibt:

 

   Jahr der Einweihung des Tempels Serubbabels: 

   3829 (= Zerstörungsjahr 70 u.Z. gem. haGalil) - 420 (Zeit, wo der Tempel stand) = 3409 Einweihung Tempel am Passahfest

   3409 + 400 = Jahr 3809, wo das letzte Jubeljahr gefeiert wurde = Jahr 50 u.Z. oder 20 Jahre vor der Tempelzerstörung.

   Nächstliegende Jovel-Jahre gemäss Berechnung, sich auf haGalil berufend:  5759 (1999/2000) oder 5829 (2049/2050) 

 

   Am 1.Tischri (13.9.) 2007 begann das jüdische Sabbat-Jahr: 5767

   Am 1.Tischri (30.9.) 2008 beginnt das jüdische Jahr: 5768

 

Der erste Tempel Salomos wurde während des Festes der Einsammlungen eingeweiht (15.-22 Tischri)! Der wieder erstellte Tempel Serubbabels dagegen am Passahfest (15.-21.Nisan)

 

Ist unsere Zeitrechnung noch gemäss?Wie wir aus den Äusserungen sehen gibt es vielerlei Anhaltspunkte, bei allen aber gibt es gewisse Zweifel! Eine Festlegung sowohl des Sabbat- wie des Jubeljahres bleibt mit Unsicherheit verbunden!

 

Die vielen Änderungen in den unterschiedlichen Kalendern, der grosse Zeitraum nach der Zerstörung des jüdischen Tempels bis Gelehrte unter den Rabbinern ein neues System geschaffen hatten, wie sie die Schaltjahre, die Festzeiten, die Sabbat- und Jubeljahre festlegen sollen, all diese Faktoren trugen zur Ungenauigkeit bei. Damals, unter Rabbi Hilel II. wurde offensichtlich der Entscheid gefällt, dass die Jubeljahre mit dem Untergang der Nation dahingefallen seien, da ja doch keiner der Juden zum Erbbesitz zurückkehren konnte.

 

Heute weiss zudem kein Jude mit absoluter Sicherheit, welches der Erbbesitz seiner Ur-Familie war, die allerwenigsten oder gar niemand kann mit Sicherheit wissen, welchem Stamm sie zugehören. Keiner könnte etwa den Nachweis erbringen aus dem Geschlecht Davids zu sein, da ja die verbindlichen Register im jüdischen Krieg vernichtet wurden! Wir haben somit nicht zu Unrecht nur bedingtes Vertrauen in rabbinische Antworten! Jene erwarten zudem weiterhin einen Messias, der niemals seine Legitimation erweisen könnte wirklich ein Nachkomme Davids zu sein! Nur der Christus Jesus hat diesen Beweis erbracht und dieser Beweis wurde selbst von seinen Gegnern nicht bezweifelt! Flavius Josephus nimmt mehrfach auf ihn Bezug in seinen Geschichtswerken. Er fusste ja auf ihren eigenen öffentlichen Registern des Cäsars Augustus und der Einschreibung im Tempel als Erstgeborener aus der Linie Davids, sowohl von Seiten Marias wie Josephs!

 

Wir unsererseits gingen von Anfang an vom umgekehrten Standpunkt aus, nur das Geschehen der Endzeit betrachtend, dass der Beginn des Tausendjahrreiches nach Harmagedon so oder so in Verbindung mit einem Jubeljahr stehen müsse! Das Jahr zuvor muss ein 49. Sabbatjahr sein. Das geht aus den Prophezeiungen Jesajas und der Erwähnung Jesu recht deutlich hervor! Zum selben Schluss kommt auch die jüdische Organisation haGalil, wenn sie von der Wiederherstellungsprophezeiung Jesajas redet! Dies muss ein Jubeljahr sein, weil alle Bedingungen des Jubeljahres erfüllt werden! Damit ergibt sich aber auch durch jene ebionitische Organisation dieselbe korrekte Schlussfolgerung, dass das Jahr davor ein Schmittajahr sein muss, das letzte von sieben Sabbatjahr-Zyklen. Gott hält sich an seine vorgegebenen Perioden!

 

Gottes „Zeiten und Zeitabschnitte“ haben sich im Verlauf der mehrjährigen Studien zum Thema Endzeit als untereinander fest verknüpft und mit Jehovas Festzeiten verwoben erwiesen. Wir glauben somit zu Recht dort sehr wenig Zweifel haben zu können. Endgültige Sicherheit gibt es aber erst nach Erfüllung aller Vorhersagen!

 

11.5.1.2       Warum sind keine Mitteilung der frühauferstandenen Apostel oder durch Jesus während der Endzeit zu erwarten?

Gemäss den Angaben des Paulus im 2.Brief an die Thessalonicher ist während der Endzeit weder eine mündliche noch eine schriftliche Mitteilung durch „einen Brief angeblich von uns“ seitens der Apostel zu erwarten: Auch nicht nach ihrer Frühauferstehung!

 

Die drei Himmel: Zwei "Neue Himmel" die kommen werdenPaulus wusste als er dies niederschrieb, um seine Teilhabe an dieser Frühauferstehung! [B1] Mit dem Tod des Apostels Johannes hörten die „Inspirierten Äusserungen Gottes“ auf. „Das Vollkommene“, die Schriften seit Moses hin bis Johannes waren gekommen, wurden mehr und mehr kopiert und standen allen direkt und indirekt zur Verfügung. Paulus gibt Erklärung im Brief an die Philipper:

 

*** Rbi8  Philipper 3:8-21 ***

Um seinetwillen habe ich den Verlust aller Dinge erlitten, und ich betrachte sie [[(die „Weiheit dieses Systems“; seine Stellung als Pharisäer und Mitglied des Sanhedrins)]] als eine Menge Kehricht, damit ich Christus gewinne 9 und in Gemeinschaft mit ihm [[(Jesus, dem Messias)]] erfunden werde, indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus Gesetz [[(Gesetzeswerken)]] kommt, sondern die, die durch Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die aufgrund des Glaubens aus Gott stammt, 10 um ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und [die] Teilhaberschaft an seinen Leiden, indem ich mich einem Tod gleich dem seinigen unterziehe, 11 [um zu sehen,] ob ich auf irgendeine Weise zu der Früh-Auferstehung [[(gr.: exanastasin = frü- oder heraus-Aferstehung)]] von den Toten gelangen könnte.

12 Nicht, daß ich es schon empfangen habe oder schon vollkommen gemacht bin, ich jage [ihm] aber nach, um irgendwie das zu ergreifen, wofür auch ich von Christus Jesus ergriffen worden bin. 13 Brüder, ich betrachte mich selbst noch nicht so, als ob ich [es] ergriffen habe; doch da ist eines diesbezüglich: Die Dinge vergessend, die dahinten sind, und mich nach den Dingen ausstreckend, die vor [mir] sind, 14 jage ich dem Ziel entgegen, dem Preis der Berufung Gottes nach oben [[(Anteil am 1. „neuen Himmel“ zu erlangen)]] durch Christus Jesus. 15 Laßt uns denn, so viele von uns reif sind, diese Gesinnung haben; und wenn ihr in irgendeiner Hinsicht anders gesinnt seid, wird Gott euch die obenerwähnte [Gesinnung] offenbaren. 16 Auf jeden Fall laßt uns in dem Maße, wie wir Fortschritte gemacht haben, weiterhin nach derselben festen Ordnung wandeln.

17 Werdet vereint meine Nachahmer, Brüder, und haltet euer Auge auf die gerichtet, welche auf eine Weise wandeln, die dem Vorbild entspricht, das ihr in uns habt. 18 Denn es gibt viele, ich pflegte sie oft zu erwähnen, erwähne sie jetzt aber auch weinend, die als die Feinde des Marterpfahls [[Pfahls]] des Christus wandeln, 19 und ihr Ende ist Vernichtung, und ihr Gott ist ihr Bauch [[(weil sie die Speisevorschriften Gottes missachten)]], und ihre Herrlichkeit besteht in ihrer Schande, und ihr Sinn steht nach Dingen auf der Erde. 20 Was uns betrifft, unser Bürgerrecht besteht in den Himmeln [[(Eingeschrieben zu sein in der „Buchrolle des Lammes des Lebens“)]], von woher wir auch sehnlich einen Retter erwarten, den Herrn Jesus Christus, 21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, damit er seinem Leib der Herrlichkeit [[(mit perfekter DNS, unsterblich, unverweslich)]] gleichförmig werde, gemäß der Wirksamkeit der Kraft, mit der er sich auch alle Dinge unterwerfen kann.

 

Paulus war noch nicht vollkommen gemacht, das kommt erst in der Früh-Auferstehung! Er ergreift das, was Jesus ergriffen hatte, für die Rettung der Menschen Verantwortung zu übernehmen, durch Tod und Auferstehung in erhöhter Stellung! Nach der kommenden Herrlichkeit streckt Paulus sich aus, „dem Preis der Berufung“ Teil der „neuen Himmel“ unter den 12 Aposteln zu bilden, zur „Braut, der Frau des Lammes“ gerechnet zu werden! Paulus strebte nicht danach in den dritten Himmel Jehovas zu gelangen, sondern Teil der „neuen Himmel“, der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ zu werden! Er fordert alle Heiligen dazu auf, die reif dazu sind, dieselbe Gesinnung zu zeigen, um danach zu streben, zu den 144.000 kommenden Priesterkönigen zu gehören: „Laßt uns denn, so viele von uns reif sind, diese Gesinnung haben; und wenn ihr in irgendeiner Hinsicht anders gesinnt seid, wird Gott euch die obenerwähnte [Gesinnung] offenbaren.

 

Das "Israel Gottes" wird erwählt: Eine königliche Verwaltung für das Millennium
 

Wenn unser Sinn auf das sündige, das sterbliche Fleisch gerichtet ist und nicht auf den Geist, Gottes Wort und Gebot, so werden wir jenes Ziel ewigen Lebens wie Jesus es vom Vater gegeben wurde nicht erreichen! Christen erwarten, dass jener, der das „Bürgerrecht“ im kommenden System der Dinge verwaltet vom Himmel her zur Erde kommt, um die Toten aufzuerwecken, vorab in der Frühauferstehung die Apostel, wie Paulus dies für sich erwartete! „Was uns betrifft, unser Bürgerrecht besteht in den Himmeln, von woher wir auch sehnlich einen Retter erwarten, den Herrn Jesus Christus“. Deutlich erwartet Paulus das Wiederkommen des Christus und nicht sein auferweckt-werden im Himmel!

 

Verlauf des Schadens an der DNSPaulus spricht zudem davon, dass Jesus, „der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, damit er seinem Leib der Herrlichkeit gleichförmig werde, gemäß der Wirksamkeit der Kraft, mit der er sich auch alle Dinge unterwerfen kann“ unseren heute noch sterblichen Leib dem seinen gleich machen wird, der unsterblich ist! Paulus spricht nicht von einer mystischen Transformation des menschlichen Leibes in einen Geistleib, wie ihn Engel haben, um dann im Himmel bei Christus zu sein. Vielmehr spricht er an, dass der Alterungsprozess und Verfallsprozess in unseren Zellen, der ja erst ab einem gewissen Alter zu wirken beginnt rückgängig gemacht wird! Dem „Gesetz des Fleisches“, das zur Sünde und zum Tod hin drängt, das bis dahin die Herrschaft ausübt, diesem wird das „GESETZ des Geistes“ übergeordnet, das zum Leben drängt! Den Christen in Rom schrieb Paulus:

 

*** Rbi8  Römer 7:22-25 ***

Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz [[GESETZ]] Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz [[GESETZ]] meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes [[GESETZES]] Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.

 

Jesus ist es, der den Sieg erringen wird! Paulus wusste um die „Zeiten und Zeitabschnitte“ bis dies in Erfüllung gehen würde, er kannte die Logik des Ablaufs der Ereignisse, die ja nur aufgrund seiner Angaben rekonstruiert werden kann, auch wenn er nicht wusste wie lange dies dauern würde! Dem Paulus war vollkommen klar, dass das „neue Jerusalem“, der „Kopf“ der kommenden „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“, Jehova und Jesus mit ihren Engeln, vom Himmel zur Erde herabkommen muss, um von da ab für immer bei den Menschen zu bleiben! Johannes bestätigt genau dies in der Offenbarung zu Beginn des Kapitels 21! Wir dürfen diesen deutlichen Worten Vertrauen!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:2-4 ***

Ich sah auch die heilige Stadt, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitgemacht wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

 

Die Vorgaben sind präzise, wenn wir auf all die feinen Details achten! Das mystische Geschwätz der Religionsführer, die sich selbst bereits bei Gott droben im Himmel wähnen, dieses verblasst, wenn wir die schriftliche biblische Realität vor unser Auge führen!

 

Warum sagt Paulus, dass wir nach der Frühauferstehung keine Mitteilung von ihnen, den Aposteln erwarten sollen? Weil alles notwendige ja bereits gesagt ist! Wir sollen nach den „Zeichen“ Ausschau halten, uns weiterhin an die bestehende Ordnung der Sabbate halten und die Ordnung innerhalb der Versammlung respektieren! Wenn wir die Gebote halten und treu bleiben beweisen wir doch den Aposteln in ihren Fussstapfen nachzufolgen! „Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.“ (Da 12:10)

 

Drei inspirierte Ässerungen wie Frösche von Satans System herAn wen sollten sich die Apostel denn auch richten? Vielleicht an den Papst oder die Führungsschicht der Zeugen Jehovas oder jene der Adventisten oder Mormonen? Die würden doch alle laut herauslachen, da sie ja kein Verständnis jener Dinge erlangen können, da sie in unreinem Zustand sind, Gottes GESETZE missachten! Bestimmt würden sie versuchen den für die Apostel bereiteten Ort in der „Wildnis“, deren Versteck zu ergründen, um die Auferstandenen unmittelbar erneut mundtot zu machen! Sie haben doch zuvor nicht auf das gehört, was jene sagten, wie würden sie den jetzt im letzten Moment darauf hören? (Da 12:9, 10)

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 2:1-2 ***

Wir bitten euch jedoch, Brüder, in bezug auf die Gegenwart [[(Ankunft; Wiederkehr)]] unseres Herrn Jesus Christus und unser Versammeltwerden zu ihm hin, 2 euch nicht schnell erschüttern und dadurch von eurem vernünftigen Denken abbringen noch euch aufregen zu lassen, weder durch eine inspirierte Äußerung noch durch eine mündliche Botschaft, noch durch einen Brief, angeblich von uns, in dem Sinne, daß der Tag Jehovas [[(der Tag des Herrn (Jesu)]] hier sei.

 

Paulus gibt somit klar zu erkennen, dass wir selbst forschen müssen und nach Erfüllung der vorhergesagten „Zeichen“ Ausschau halten sollen! Verlässliche Berechnungen sind schlichtweg unmöglich und haben sich alle als Fehlschlag erwiesen! Wenn die „Zeichen“ die wir bis heute mit dem Abschluss des Systems in Verbindung gebracht haben richtig sind, wenn wir sie zudem den bekannten „Zeiten und Zeitabschnitten“ korrekt zugeordnet haben, so müsste das Jubeljahr durch Ankündigung am 1.Tischri, am „Trompetenfest“, respektive am 10.Tischri, am „Sühnetag  2008 stattfinden (die letzten Zeichen trafen nicht ein, wir haben zu früh gehofft aber sind nicht eingeschlafen!), durch „Ausrufung von Freiheit für die Gefangengenommenen“. Haben wir aber irgendetwas übersehen, Fehler gemacht in der Auflistung des Ablaufs, so werden diese Dinge später folgen! Gott kann nicht lügen und sein Wort wird sich erfüllen! Wir mögen uns im einen und im anderen täuschen!

 

11.5.1.3       Säumt die Erfüllung der Prophetie wirklich? Wo ist unser Irrtum zu suchen?

Es zeigt sich bis heute, im November 2007, dass der Monat Tischri 2007, das Trompetenfest und der Sühnetag vorüber gingen, ohne dass gewichtige Ereignisse eingetreten wären die wir sehnlich erwartet haben. Es liegt zweifelsohne bei uns ein Irrtum vor, den wir zu suchen und zu erklären haben! Wir werden dieses Thema weiterhin nicht ausser Acht lassen! Wir setzen dabei Vertrauen in die Worte des Propheten Habakuk, dass die Erfüllung scheinbar „säumen“ kann, auch wenn offensichtlich der Grund hierzu nicht sofort erkenntlich sein mag. Habakuk hatte eine Vision, die für unsere Zeit, die Endzeit gilt: „Selbst wenn sie säumen sollte, so harre ihrer; denn sie wird sich ganz bestimmt bewahrheiten. Sie wird sich nicht verspäten.“ Verspäten kann sich nur etwas, das gemäss einem vorgegebenen Terminplan auf ein bestimmtes Datum hin erwartet wird!

Warum? Das Buch Habakuk

*** Rbi8  Habakuk 2:2-8 ***

Und Jehova antwortete mir dann und sprach: „Schreib [die] Vision auf, und leg [sie] deutlich auf Tafeln dar, damit der davon Vorlesende [[(aller Tage bishin zum Abschluss)]] es geläufig tun kann. 3 Denn [die] Vision ist noch für die bestimmte Zeit [[(des Endes, des Tages des Zornes Jehovas)]], und sie geht keuchend dem Ende zu [[(wie die Wehen einer Schwangereb)]], und sie wird keine Lüge mitteilen. Selbst wenn sie säumen sollte [[(vergl. Off 10:5-7]], so harre ihrer; denn sie wird sich ganz bestimmt bewahrheiten. Sie wird sich nicht verspäten.

4 Siehe! Seine Seele [[(sein Leben; das Satans und das des „Menschen der Gesetzlosigkeit“)]] ist aufgeblasen; sie ist nicht rechtschaffen gewesen in ihm. Was aber den Gerechten betrifft, durch seinen treuen Glauben wird er am Leben bleiben [[(vergl. Off 12:17)]]. 5 Und in der Tat, weil der Wein verräterisch wirkt, ist ein kräftiger Mann anmaßend; und er wird sein Ziel nicht erreichen, er, der seine Seele geräumig gemacht hat so wie der Scheol und der wie der Tod ist und nicht satt werden kann [[(der „die vielen“ auf seinem „breiten Weg ins Verderben“ führt)]]. Und er fährt fort, alle Nationen zu sich zu versammeln und alle Völker zu sich zusammenzubringen [[(vergl. Off 17:1, 2)]].  6 Werden nicht gerade diese, sie alle, gegen ihn einen Spruch anheben und eine anspielende Bemerkung, Andeutungen über ihn? Und man wird sagen:

,Wehe dem, der mehrt, was nicht sein eigen ist — o wie lange! —, und der eine schwere Schuld auf sich lädt! 7 Werden nicht diejenigen, die Zins von dir fordern, plötzlich aufstehen und diejenigen, die dich heftig schütteln, aufwachen, und du wirst ihnen gewiß zum Raub werden? [[(vergl. Off 18:8)]] 8 Weil du selbst viele Nationen ausgeplündert hast, werden alle Übriggebliebenen der Völker dich ausplündern, wegen des Vergießens von Menschenblut und der Gewalttat an [der] Erde, [der] Stadt und allen, die darin wohnen [[(Off 18:9, 10)]].

 

Wir möchten uns nicht als „aufgeblasene Seele“ erweisen, die von sich Unfehlbarkeit behauptet, sondern vielmehr deutlich machen, dass wir eines der schwierigsten Rätsel, vielleicht das Schwierigste überhaupt mittels der Vorgaben in der Schrift zu lösen versuchen! Bisher ist dies niemandem gelungen und doch ist das Rätsel da, um gelöst zu werden! Gott hat alle Vorgaben in den Schriften festgehalten, wir bestätigen dies vollkommen, waren immer mehr erstaunt wie viele Details zu jedem Einzelereignis vorhanden sind, wenn man erst einmal beginnt sie logisch zu ordnen! Wir sind wirklich nicht in „Finsternis“, wenngleich auch gewisse Dinge nach wie vor ungelöst sind oder erst schemenhaft erkannt werden können, eben wie z.B. das Kommen des „Diebes in der Nacht“! Der Aufmerksame achtet dabei auf kleinste Anzeichen. Paulus bestätigt diese Wahrheit bereits gegenüber den Thessalonichern, die Naherwartung nie beiseite stossend!

 

Trump: Nobody is more Pro-Israel than I an *** Rbi8  1. Thessalonicher 5:1-5 ***

Was nun die Zeiten und die Zeitabschnitte betrifft, Brüder, braucht euch nichts geschrieben zu werden [[(vergl. Da Kap.12; 11:29-45)]]. 2 Denn ihr selbst wißt sehr wohl, daß Jehovas Tag genauso kommt wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wann immer sie sagen: „Frieden und Sicherheit!“, dann wird plötzliche Vernichtung sie überfallen wie die Geburtswehe eine Schwangere; und sie werden keinesfalls entrinnen. 4 Ihr aber, Brüder, ihr seid nicht in Finsternis, so daß jener Tag euch so überfalle, wie er Diebe [überfallen] würde, 5 denn ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören weder zur Nacht noch zur Finsternis.

 

Paulus spricht von solchen Brüdern, die nicht in Finsternis sind am Tag des Gerichts! Sie haben auf alle Details geachtet und versuchen offensichtlich alles, um genau erkennen zu können, was jede Prophezeiung in der Realität der Endzeit genau bedeuten mag!

 

Machmud Abbas Palästina Israel Nahostkonflikt 
Möglicherweise hängt die Ankündigung „Frieden und Sicherheit“ noch mit weiteren Punkten zusammen, die sich spezifischer auf Israel und Jerusalem beziehen! In wenigen Tagen am 27.11.2007 findet eine Friedenskonferenz in Annapolis im Bundesstaat Maryland, in der Nähe von Washington zum Thema der Bildung eines selbständigen Staates für Palästinenser statt.

 

Heute, zur Zeit der Revision des Artikels im Januar 2017, zehn Jahre später wiederholt sich dasselbe Spiel erneut, jedoch unter veränderten Vorzeichen. Der Wechsel vom scheidenden Präsidenten Barak Obama hin zum designierten Donald Trump wird nicht nur die Nahostsituation, sondern das gesamte Gefüge der Welt durcheinanderwirbeln. Da keine der Parteien von Gottes eigenem Vorsatz das Gelobte Land Abrahams Samen, das heisst Jesus zu geben sind alle Parteien Gegner von Gottes Vorsatz und unabänderlichem Willen: Gott Jehova gibt weder der Ein- noch der Zweistaatenlösung seine Zustimmung, weil Friede ohne volle Anerkennung Seines GESETZES, das von allen Seiten missachtet wird ein Ding der Unmöglichkeit ist!

 

Internationale Nahostkonferenz in Paris

 

Einsatz für die Zweistaatenlösung  von Rudolf Balmer, Paris15.1.2017, 18:17 Uhr

 

   Rund 75 Staaten und Organisationen trafen sich in Paris, um den Nahost-Friedensprozess wieder zu beleben. In der gemeinsamen Erklärung sprachen sie sich für die Zweistaatenlösung aus. Doch die Konferenz hatte einen entscheidenden Mangel.

 

Teilnehmer aus 70 Nationen und Institutionen wollen die Zweistaatenlösung   Beeindruckendes Teilnehmerfeld an der Nahostkonferenz in Paris – nur die Hauptpersonen fehlen.

 

   An einer Nahostkonferenz in Paris haben am Sonntag 75 Staaten und internationale Organisationen teilgenommen. Neben der Arabischen Liga und der Organisation der Islamischen Konferenz waren alle Mitglieder des Uno-Sicherheitsrats, die G-20-Staaten, sämtliche Länder der EU sowie die Schweiz durch Bundesrat Didier Burkhalter und mehrere Staaten aus Lateinamerika vertreten. Augenfälliger war die Abwesenheit der beiden wichtigsten Konfliktparteien: Die Regierung Israels hat diese Konferenz boykottiert, in der Folge wurde auch die Delegation der Palästinenser nicht an den Verhandlungstisch gebeten. In Paris verlautete, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas werde in den kommenden Tagen empfangen.

Das Ringen um den Nahostfrieden   von Ulrich Schmid, Jerusalem13.1.2017, 11:57

 

   Auch die französischen Gastgeber waren sich im Klaren darüber, dass ohne die Hauptakteure keine konkreten Fortschritte zu erwarten waren, da Friedensverhandlungen vor allem bilateral geführt werden müssen. Es ging bei diesem Treffen mit symbolischem Charakter mehr um Grundsätzliches: In der gemeinsamen Erklärung wird die Bedeutung des Prinzips einer Zweistaatenlösung für die politische Beilegung des Konflikts unterstrichen.

 

   Die Vertreter Grossbritanniens unterzeichneten die Abschlusserklärung allerdings nicht. London habe «grosse Vorbehalte gegenüber einer internationalen Konferenz, die den Frieden zwischen zwei Parteien voranbringen soll und ohne diese beiden stattfindet», hiess es in der Erklärung.

 

Letzte Chance für Hollande

   Für den im Mai scheidenden französischen Präsidenten François Hollande war dies der letzte Versuch, Einfluss zu nehmen und für Frankreich eine Hauptrolle in der Nahostdiplomatie zu beanspruchen.

 

   Für den amerikanischen Aussenminister John Kerry ging es darum, wenige Tage vor dem Amtsantritt von Donald Trump und dem erwarteten Wechsel in der amerikanischen Nahostpolitik das Vermächtnis von Barack Obama zu verteidigen. Frankreichs Aussenminister Jean-Marc Ayrault seinerseits warnte Trump, die von ihm erwogene Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels sowie die geplante Verlegung der amerikanischen Botschaft wären «folgenschwere Provokationen». Ebenso gab Ayrault zu verstehen, dass es wegen der anderen Konflikte und Kriege in der Region gefährlich wäre, die Prioritäten zu verschieben.

 

Der einzige Weg zum Frieden ist blockiert

   Nach Ansicht von Organisatoren und Teilnehmern der Pariser Konferenz stecken die Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern in einer Sackgasse. Das Prinzip einer Lösung mit zwei Staaten und der Garantie von deren Sicherheit sei alles andere als anerkannt. In seiner Eröffnungsrede betonte Hollande, eine «Verhandlungslösung mit zwei Staaten, Israel und Palästina, die nebeneinander in Frieden und Sicherheit existieren», sei aber der einzige Weg zur dauerhaften Regelung des Konflikts.

 

   Für Israels Führung stand eine Teilnahme an der als «antiisraelisch» abgestempelten Konferenz so kurz nach der Verabschiedung einer Uno-Resolution, die Israels Siedlungspolitik rügt, ausser Frage. Premierminister Benjamin Netanyahu sprach von einem «Schwindel», Aussenminister Avigdor Lieberman von einem «neuen Dreyfus-Prozess».

 

Israelische Soldaten im Westjordanland.

Westjordanland: Israelische Soldaten   Belagerte werden gerne gallig. Israels Ministerpräsident Netanyahu, international angeprangert und verfolgt von der eigenen Justiz, nannte die Friedenskonferenz, die am Wochenende in Paris über die Bühne geht, einen «Betrug, eine palästinensische Gaunerei unter französischer Schutzherrschaft» mit nur einem Ziel, der Verabschiedung von antiisraelischen Positionen. Die Konferenz sei ein Rückschlag für den Frieden. Israel fühle sich selbstverständlich nicht an die «Entscheidungen» gebunden, die dort getroffen würden. «Dies ist ein letzter Versuch, am Vergangenen festzuhalten, bevor die Zukunft herankommt.»

 

Umstrittene Zweistaatenlösung

   Der Name der Zukunft ist bekannt. Noch ein paar Tage dauert es, und Donald Trump, der Mann, in den viele patriotische Israeli grosse Hoffnungen setzen, zieht ins Weisse Haus ein, worauf die amerikanische Nahostpolitik in der Tat rasch ganz anders aussehen könnte. Dies ist denn auch der Hauptgrund dafür, dass fast alle wichtigen israelischen Politiker, nicht nur die rechtsstehenden, die Pariser Konferenz bereits jetzt für Makulatur erachten. Monatelang hat Netanyahu der Welt eingetrichtert, der Friedensprozess müsse bilateral aufgegleist werden und multilaterale Anlässe, die nur darauf zielten, Druck auf Jerusalem auszuüben, bewirkten nichts, auch wenn sie den Beifall der «internationalen Gemeinschaft» fänden.

 

   Präsident Hollande scheint es begriffen zu haben. Nur direkte bilaterale Verhandlungen seien zielführend, sagte er am Donnerstag auffällig matt: «Den Frieden machen Israeli und Palästinenser und niemand sonst.» Man hätte das als kleine Gemeinheit gegenüber dem Initiator der Konferenz, dem früheren Aussenminister Laurent Fabius, abtun können, dem Hollande nicht gewogen ist. Doch dann schob der Präsident die Bemerkung nach, Zweck der Pariser Konferenz sei es, die Unterstützung der «internationalen Gemeinschaft» für die Zweistaatenlösung zu bekräftigen. Damit traf er ins Schwarze. Um diesen Lösungsansatz geht es tatsächlich, und für die Palästinenser ist das Treffen denn auch just deswegen von grösstem Interesse. Man will in Ramallah das Wort «Zweistaatenlösung» so oft wie möglich hören. Es soll sich im Vokabular aller westlichen Politiker festsetzen, vor allem auch im Kopf Donald Trumps.

 

Letzter Auftritt Kerrys

   Anderthalb Jahre hat die palästinensische Führung für diese Konferenz lobbyiert. Dass sie nun trotz erregten israelischen Drohgesten zustande kommt, wird in Ramallah selbstredend als grosser Erfolg betrachtet. Und doch verfolgen die Palästinenser das politische Geschehen in den USA mit Argwohn. Die Pariser Konferenz werde wohl die letzte Gelegenheit sein, die Zweistaatenlösung noch zu retten, sagte Majdi al-Khalidi, ein Berater von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der «Jerusalem Post». Falls die Regierung Netanyahu sich weigere, «mit den Resultaten der Konferenz zu arbeiten», trage sie möglicherweise die Verantwortung für das Ende der Zweistaatenlösung. Es gibt etliche Politiker in Jerusalem, allen voran Bildungsminister Naftali Bennett, die diese «Verantwortung» gerne übernähmen. Bennett betrachtet die Zweistaatenlösung seit langem als «tot».

 

   Siebzig Nationen werden an der Konferenz am Sonntag vertreten sein. Geladen sind auch Israel und die Palästinenser, kommen werden indessen nur Vertreter Ramallahs. Damit, dass der abtretende amerikanische Aussenminister Kerry teilnehmen würde, hat man in Jerusalem gerechnet – seit Kerrys israelkritischer Rede vor zwei Wochen und der Weigerung Washingtons, eine Uno-Sicherheitsratsresolution, die die Siedlungspolitik kritisiert, mit dem Veto zu belegen, hat man Obamas Aussenminister definitiv «aufgegeben». Über den Wortlaut der Schlussresolution wird in Israel bereits jetzt debattiert. Insider sind sicher, dass in der finalen Sprachregelung deutlich unterschieden werden wird zwischen «israelischem Territorium» und den Territorien, die im Sechstagekrieg 1967 dazuerobert wurden. Netanyahu befürchtet offenbar, dass die Schlusserklärung vom Aussenministerrat der EU und vom Nahostquartett – den USA, Russland, der Uno und der EU – formal angenommen werden und danach in der Uno zur Grundlage einer weiteren israelkritischen Resolution werden könnte.

 

Trum calls on press Obama to veto UN resolution on Israels settlementsHoffen auf Paradoxes

   Trump hat bereits angekündigt, dass er sich von Petitessen wie Uno-Sicherheitsratsresolutionen nicht beirren lassen will. Seine verbale Solidarität gilt bis jetzt ganz den Israeli, deren rechtsnationale Exponenten besonders ob den Auslassungen des designierten Botschafters Friedman in Ekstase geraten. Die Palästinenser hingegen befürchten Schlimmes. «Katastrophal» wären die Auswirkungen, sollte die amerikanische Botschaft nach Jerusalem verlegt werden, schrieb Mahmud Abbas an Trump; «ein Akt der Dummheit» habe das Potenzial, die ganze Region in Flammen zu setzen, sagte das Fatah-Zentralkomiteemitglied Sultan Abu al-Einein dem ägyptischen Fernsehen.

 

   Und doch gibt es auch Anzeichen dafür, dass die Dinge mit Trump in Bewegung geraten könnten. Die Palästinenser sind nicht nur gewissermassen prophylaktisch geschockt, sondern auch neugierig. Abbas hat Trump nach Bethlehem eingeladen, auf dass er sich vor Ort ein Bild der Lage mache. Und Kommentatoren wie Martin Indyk, früher Sondergesandter Washingtons für die israelisch-palästinensischen Verhandlungen, heute Vizepräsident des Brookings-Instituts, ergehen sich bereits in phantasievollen Friedensszenarien. Diese beruhen im Wesentlichen darauf, dass die Verlegung der Botschaft zu kompensieren wäre mit der Einrichtung einer palästinensischen Vertretung in Ostjerusalem, flankiert durch die offizielle Deklarierung Jerusalems zur Hauptstadt zweier Staaten, die sich dann unter internationaler Aufsicht und befeuert durch ägyptischen und jordanischen Zuspruch ins Benehmen zu setzen hätten.

 

Gescheiterter Obama

   Es gibt andere, ähnliche Visionen; sie alle erscheinen zurzeit reichlich bemüht. Eines ist allerdings sicher: Trump bringt frischen Wind [[(oder gar zerstörerischen Sturm?)]]. Dass es mit einer Hillary Clinton als Präsidentin bei der nahöstlichen Konfliktlösung vorangegangen wäre, können sich weder Israeli noch Palästinenser ernsthaft vorstellen. «More of the same» wäre die Devise gewesen – weiter im Stile Barack Obamas, der in seiner Amtszeit nichts, aber auch gar nichts bewegt hat. 

 

Es sind nun seit dem Jahre 2000 bereits sieben Jahre vergangen, dass keine solchen direkten, offiziellen Verhandlungen zwischen den beiden Parteien stattfanden! Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Machmud Abbas will dort eine rasche Staatsgründung Palästinas erreichen. Der israelische Präsident Olmert ist trotz hartem Widerstand der Siedlerbewegung zu Kompromissen bereit.

 

Sollte nun am 1.Tischri 2007 das Sabbatjahr begonnen haben, wie die jüdische Gemeinschaft dies besagt, entgegen dem, was wir vom WEG bisher annahmen, wo bereits das Jahr 2007 als letztes Jahr vor dem Jubeljahr ein Sabbatjahr sein musste, so würde das Jubeljahr frühestens am 1. respektive 10.Tischri des kommenden Jahres 2008 beginnen. „Das annehmbare Jahr Jehovas“ würde so zu sagen „säumen“ wie es Habakuk sagt. Es gilt somit weitere Aspekte die wir möglicherweise unberücksichtigt liessen zu betrachten! Wir vertrauen auf Gottes Wort, wo Er durch den Propheten sagt: „Was aber den Gerechten betrifft, durch seinen treuen Glauben wird er am Leben bleiben.

 

Es hat weiterhin gesäumt, geben wir offen zu und haben Hoffnung auf das Jahr 2016/2017 als Sabbatjahr und 2017/2018 als erwartetes und erhofftes Jubeljahr. Die Naherwartung nicht aufzugeben kennzeichnete bereits die Apostel wie die Getreuen der Endzeit! (vergl. Mat 25:45-51)

 

Trump: I will make America great again!Der „Südkönig“, Anglo-Amerika fährt fort alle Nationen zu sich hin zu versammeln, damit alle seinen Willen tun mögen. Die Politik und die Religionen erheischen unsere Anbetung und Unterordnung! Die Friedenskonferenz scheint ein weiterer Schritt hin zur absoluten Macht zu sein, wo der Herrscher der Welt über die Vergabe der Erde Israels an die eine oder andere Seite massgeblich (mit)bestimmen wird, durch Zucker und mittels Peitsche! „Und in der Tat, weil der Wein verräterisch wirkt, ist ein kräftiger Mann anmaßend; und er wird sein Ziel nicht erreichen, er, der seine Seele geräumig gemacht hat so wie der Scheol und der wie der Tod ist und nicht satt werden kann. Und er fährt fort, alle Nationen zu sich zu versammeln und alle Völker zu sich zusammenzubringen.“ (Hab 2:5)

 

Die Rede ist vom selben „Südkönig“, der die „Könige der ganzen Erde“ hinter sich nach Harmagedon hin vereint, der an der Seite „des falschen Propheten“ steht, der seinerseits „vor ihm grosse Zeichen“ wirkt! Sowohl der Papst, wie Jehovas Zeugen und viele christliche Sekten, wie auch die Juden Amerikas wirken auf den Präsidenten der USA ein das zu tun, was sie von ihm gemäss ihrer jeweiligen Bibelauslegung erwarten!  Die Endzeiterwartungen sind überaus gross und ein starker politischer Einfluss existiert im Senat und Kongress der USA und im Ober- und Unterhaus Englands durch die Wählerstimmen, die befriedigt sein wollen und durchaus mit Erfolg Lobbying machen (Off 16:13-16).

 

West Bank & GazaDa es aber ausschliesslich in der Hand von „Spross“ ist die Erde Israels an jene zu verteilen, die Jehova als das „Israel Gottes“ erst an seinem Gerichtstag bestimmt [B2e-B2g], kann es weder für die Nation Israel angehen etwas zu mehren, was nicht „sein eigen“ ist, noch die Palästinenser, denen es ebenso wenig gehört! „,Wehe dem, der mehrt, was nicht sein eigen ist — o wie lange! —, und der eine schwere Schuld auf sich lädt!

 

Wer lädt grosse Schuld auf sich und wer fordert schlussendlich den „Zins“ vom Mächtigen? „Werden nicht diejenigen, die Zins von dir fordern, plötzlich aufstehen und diejenigen, die dich heftig schütteln, aufwachen, und du wirst ihnen gewiß zum Raub werden?“ Die Schrift verrät deutlich, dass „Babylon die Grosse“ vorab zum Raub der Könige der Nationen wird. Die Religionen werden zuerst fallen!

 

Dann aber ist von einem weiteren Ereignis die Rede: „Weil du selbst viele Nationen ausgeplündert hast, werden alle Übriggebliebenen der Völker dich ausplündern, wegen des Vergießens von Menschenblut und der Gewalttat an [der] Erde, [der] Stadt und allen, die darin wohnen.

 

Die „Übriggebliebenen der Erde“ sind jene Menschen der „grossen Volksmenge“, die mit Leben aus der „grossen Drangsal“ hervorgehen, die Auserlesenen Jehovas, Jesu „Schafe“ an seiner rechten Seite, die durch Harmagedon hindurch bewahrt werden! Eindeutig steht die Erde Israels und die Stadt Jerusalem spezifisch im Brennpunkt der letzten Ereignisse! Diese sind doch der grosse Streitpunkt an dem sich die Kriege angeheizt durch die Religionen immer erneut entzünden!

 

Die Offenbarung spricht aber auch von friedfertigen Menschen, die „keine gewaltsame Besitzergreifung“ vor der Zeit in Betracht ziehen, sondern darauf vertrauen, dass Gott durch Jesus das ihnen versprochene Erbe zuteilen wird. Sie sind „eine grosse Volksmenge, die kein Mensch zu zählen vermag“ (Off 7:9).

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:13-17 ***

Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Während Jesu Schafe mit Leben aus der „grossen Drangsal“ hervorgehen sind es die Böcke, die zur „ewigen Abschneidung“ kommen! (Mat 25:46)

 

Der Prophet Habakuk spricht offensichtlich vom Untergang des „Südkönigs“, zusammen mit den „Königen der Erde“, gemeinsam mit allen, die in dieses System Macht und Autorität ausgeübt, jene unterstützt hatten und dadurch deren Kennzeichen hatten oder die Gottes Vorkehrung zur Rettung abgelehnt haben! Sie sollen „ohne Hand“, somit nicht durch Menschen, jedoch auf Betreiben des „Reiters auf dem weissen Pferd“ durch dessen Engelheere getötet werden! (Off 19:11-21)

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?
 

11.5.1.4       Die fehlgeschlagenen menschlichen Versuche das Jubeljahr nachträglich neu zu datieren

Was Informationen über das Jubeljahr und eine genaue Datierung betrifft, so scheint diese Information im Verlauf der vergangenen zweitausend 2000 Jahre vollkommen verloren gegangen zu sein, wie wir weiter oben bereits feststellten. Die Internet-Enzyklopädie WIKIPEDIA sagt hierzu:

 

   Nach der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahre 70 wurde das Jubeljahr im Judentum nicht mehr begangen.

 

Das bedeutet aber nicht, dass es dahingefallen ist, denn auch die Juden erwarten eine grosse Befreiung durch den noch ausstehenden Messias [[(Trump?)]], die ja wie wir sehr wohl gesehen haben damit direkt verknüpft ist! Willkürlich festgelegte Jubeljahre, wie jene durch die Katholische Kirche seit dem Jahr 1300 u.Z., sind ebenso wenig ein verbindlicher Massstab, da Gott von seinen vorgegebenen Festzeiten nicht abrückt! Für die Kirche bedeutete dies nichts als ein weiteres fettes Geschäft durch den Ablasshandel! Im Gefolge davon wurde vom Papst das Jahr 2000 als „Erlassjahr“ deklariert. Auch darin nimmt man es nicht so sehr genau, da der Begriff auf das siebte (5.Mo 15:7-11), nicht vorab auf das fünfzigste Jahr angewandt wird!  Erlassjahr bedeutet auf Hebräisch: schenáth haschschemittáh.

 

Zumindest sind in der nachstehenden Deklaration, an der über 1800 kirchliche Organisationen teilhatten wiederum Verbindungen zum alttestamentlichen Jubeljahr zu finden. Offensichtlich wühlt das schlechte Gewissen der Theologen und von Kirchengliedern und sucht nach Ausflüchten, wie Gottes GESETZ zumindest dem Anschein nach angewendet werden könnte.

 

ERLASSJAHR.de Entwicklung braucht EntschuldungErlaßjahr 2000 [4]

 

   Claudia Ondracek / Erlaßjahr 2000 – so lautet die Kampagne, die von mehr als 1800 entwicklungspolitischen und kirchlichen Organisationen initiiert wurde. Sie bezieht sich auf das alttestamentarische Erlaßjahr und fordert einen weitreichenden Schuldenerlaß für die armen Länder der Erde. Die untragbar gewordenen Schuldenlast verbaut den Ländern und den dort lebenden Menschen eine zukunftsorientierte wirtschaftliche und soziale Entwicklung, da die ohnehin knappen Ressourcen häufig zur Abtragung der Schulden benutzt werden. Der einmalige Akt eines Schuldenerlasses wäre ein erster Schritt auf dem Weg in eine gerechtere Weltordnung. Gekoppelt werden müßte er mit einer Neugestaltung der internationalen Finanzbeziehungen, um in der Zukunft ein faires Verhältnis zwischen Schuldnern und Gläubigern zu schaffen.

 

   Darüber hinaus gibt es auch die Aktion Paßamnestie 2000, die vor allem die Legalisierung des Aufenthalts aller in Deutschland lebenden AusländerInnen fordert. Die von verschiedenen Verbänden der Ausländerarbeit getragene Kampagne beruht auf dem Gedanken, daß nationalstaatliches Denken letztendlich ein Angriff auf die Existenz- und Entfaltungsrecht aller Menschen ist, denn Grenzkontrollen, Sammelunterkünfte etc. tasten die Menschwürde an. Die Paßamnestie 2000 will die Spirale der oft jahrelang währenden Entrechtung unterbrechen und den Betroffenen wieder die Möglichkeit einer freien und menschenwürdigen Gestaltung ihres Lebens geben, wozu z.B. auch das Recht auf Erwerbstätigkeit gehört.

 

Die Nichteinhaltung des Sabbat- und Jubeljahres hat somit erwiesenermassen die Ungerechtigkeit in einer nicht endenden Spirale festgefahren! Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher! Die Religionen führen die Skala der Reichen weit vorne an!

 

Die grössten und sichtbarsten Auswirkungen des Verhaltens der Religionen und der politischen „wilden Tiere“ soll etwas verschönert werden! Wie anders aber lautet Gottes GESETZ zum Jubeljahr! Jeder soll zu seinem Erbbesitz zurückkehren und alle sieben Jahre müsste ein Schuldenerlass stattfinden!

 

Das jüdische JahrAls Massstab zur Festsetzung, wann Gottes unveränderlicher Plan der Zeitalter in unseren Tagen das Jubeljahr festlegt, hierzu ist all diese religiösen Bemühungen und ihre eigenwillige Deklaration eines Jubeljahres ohne geringsten Nutzen! Gottes Sabbate, Neumonde, Festzeiten, seine Sabbat- und seine Jubeljahre hatten einen festen Beginn und einen unveränderlichen Rhythmus! Bisher ist es Menschen doch auch noch nicht in den Sinn gekommen, die siebentage-Woche auf acht Tage zu erhöhen oder auf sechs Tage zu verkürzen! Niemals wurde einer der Wochentage ausgelassen! Es ist eindeutig der Priesterschaft, zuerst der levitischen, dann der rabbinischen und schlussendlich der christlichen zuzuschreiben, dass so gewichtige Ereignisse verlorengingen! Die Organisation haGalil schreibt zumindest einige gewichtige Grunddaten, die eine Rekonstruktion bis zu einem gewissen Grad zulassen könnten und auf die Verbindung hin zur Erde Israels verweisen:

 

   Deswegen fand die erste Shemita-Zaehlung 14 Jahre nach der Eroberung von Israel statt. Shemita und Yovel finden NUR in Israel statt. (Talmud Avoda Zarah 9b) Ausserdem sagt diese Masechet, dass das Yovel nur stattfinden kann, wenn die 12 Staemme in Israel sind.

 

Vierzehn Jahre nach der Eroberung des Landes Kanaan fand das erste Sabbatjahr statt. Die ersten sechs Jahre nach dem Einzug dienten der Eroberung, im siebten Jahr wurde offensichtlich die Erde durch das Los an die letzten der zwölf Stämme und die Levitenstädte verteilt. Da begann respektive endete der erste Siebenjahreszyklus! Dies ist ein fester Begriff im jüdischen Kalender. Exakt 49 Jahre danach wäre Beginn des ersten Jubeljahres gewesen! Halt: Oder begann der Zyklus mit Durchschreiten des Jordans, so dass es nur 43 Jahre waren? Wir glauben eher dieser Version!

 

Da erscheint schon zu Beginn eine andere grosse Schwierigkeit, dass in der jüdischen Geschichtsschreibung offensichtlich die Zeit der Richter nicht eingebettet ist. Unser heutiges geschichtliches Verständnis deckt sich nicht mit dem jüdischen Geschichtsverständnis, das offensichtlich an vielen Stellen der vorgegebenen Logik entbehrt! Gewisse sich stets wiederholende Zahlen, wie 40 Jahre Regierungszeit usw. könnten auch eine symbolische Bedeutung haben, nehmen einige Gelehrte an. Wir müssen diesen Punkt offen lassen, vertrauen weit eher der vorgegebenen Logik, die sich auf der Zeitachse recht anschaulich rekonstruieren lässt!

 

Biblische Bücher und Bündnisse
 

Da Israel aber jene gesetzlich geforderten Sabbat- und Jubeljahre nicht eingehalten hatte, wurden sie alle zusammen gemäss göttlich richterlichem Entscheid durch das siebzigjährige Exil abbezahlt! Somit müsste eigentlich das Jahr ihrer Freilassung, das Jahr 537 v.u.Z. wiederum als Berechnungsgrundlage dienen. Ob diese Jahreszahl stimmt zweifeln wir aber selbst an, da sie von Jehovas Zeugen deswegen übernommen wurde, weil sie glaubwürdigere Statistiken offerierten, deren Nachprüfung Vertrauen einflösste. Andererseits verwenden sie diese Jahreszahl, um damit zu beweisen, dass 1914 ihre Frist von 2520 Tagen, respektive Jahren abgelaufen sei: Auch nicht unbedingt vertrauenserweckend, wie vielerlei bisher entdeckte Schummeleien uns aufhorchen liessen! Man nimmt es dort mit der Wahrheit offensichtlich auch nicht allzu genau!

 

Diese Jahreszahl 607 v.u.Z. als Datum der Zerstörung des 1.Tempels, respektive 537 v.u.Z. als Jahr der Rückkehr und das dazwischenliegende siebzigjährige Exil wird aber von Juden, den Katholiken und von der weltlichen Geschichtsschreibung abgelehnt. haGalil nannte in seiner Veröffentlichung 587 v.u.Z. als das Jahr der Zerstörung. Wikipedia redet vom Jahr 586 v.u.Z. Flavius Josephus dagegen spricht ebenso von 537 v.u.Z.. Bestimmt auch keine absolut feste Grundlage, um darauf verlässlich eine Berechnung für unsere Tage aufzubauen: Zwischen 1 und 20 Jahre Differenz! So oder so müssen wir uns an irgendwelche Massstäbe halten, um überhaupt ein glaubwürdiges Konzept vorweisen zu können! Wenn Jesus einmal gekommen sein wird und uns die Wahrheit mitgeteilt wurde sind Korrekturen ein Leichtes, um dann der wirklichen Realität in allen Details zu entsprechen!

 

 

11.5.2        Menschliche Bemühungen einen Ersatz für Gottes Sabbat- und Jubeljahr zu finden

 

11.5.2.1       Moderne Interpretationen des Sabbat- und Jubeljahres als Ersatzlösungen

Dass das „Sabbat- und Jubeljahr“ eine positive wirtschaftliche Rolle spielen könnte ist vielen Erforschern der Bibel vollkommen klar. An einer Tagung in Canberra (Australien) im Jahre 1991 unter dem Titel „Im Zeichen des Heiligen Geistes“ wurde folgende Schlussfolgerung gezogen: [5]

 

   In Canberra 1991 heißt es unter der Überschrift „Auf dem Weg zu einer ökologischen Wirtschaftsethik“, daß „sowohl für Juden als auch für Christen ... die Einführung des Sabbats, des Sabbatjahrs und des Jubeljahrs eine deutliche Vision der ökonomischen und ökologischen Versöhnung, der sozialen und persönlichen Erneuerung bietet.“

 

Das können wir nur bestätigen und dies wird durch „Spross“, durch Jesus mit Sicherheit verwirklicht werden! Kirchenführer aber sind unter sich viel zu sehr zerstritten, als dass sie diesen mutigen Schritt in die richtige Richtung wirklich wagen würden!

 

Dietrich Bonnhöfer: Wir sind verpflichtet das Böse laut beim Namen zu nennen! Im selben Zusammenhang wurde auch Dietrich Bonhoeffer zitiert, der uns den Rat erteilt ein wenig weniger „christlich“ allein aufgrund des Neuen Testamentes zu denken und dafür ein bisschen mehr jüdisch zu werden und das Alte Testament wiederum als Grundlage des Christseins anzuerkennen! Bonhoeffer starb im nationalsozialistischen Konzentrationslager, weil der seinen lutherischen Glauben über die Aussagen Hitlers stellte! Er gehörte zu den Verschwörern des 20. Juli 1944, die das Attentat auf Hitler geplant hatten.

 

   Dietrich Bonhoeffer warnte bereits 1943 aus dem Gefängnis: „Wer zu schnell und zu direkt neutestamentlich sein will, ist m.E. kein Christ.

 

Das sind kluge Schlussfolgerungen, die aber in der breiten Öffentlichkeit nie zur Anwendung gelangten! Auch wurde nicht Gottes Gebot zur Grundlage gelegt, sondern ausschliesslich die positiven Auswirkungen auf Mensch und Natur! Jesaja schrieb über solche Art von Verhalten:

 

*** Rbi8  Jesaja 58:6-14 ***

Ist nicht dies das Fasten, das ich erwähle? Die Fesseln der Bosheit zu lösen, die Bande der Jochstange loszumachen und die Zerschlagenen frei wegzusenden und daß ihr jede Jochstange entzweibrechen solltet? 7 Ist es nicht, dem Hungrigen dein Brot auszuteilen und daß du die Niedergedrückten, Heimatlosen in [dein] Haus bringen solltest? Daß du, falls du jemand nackt sehen solltest, ihn bedecken sollst und daß du dich vor deinem eigenen Fleisch nicht verbergen solltest?

8 In diesem Fall würde dein Licht hervorbrechen so wie die Morgenröte; und eilends würde deine Genesung sprossen. Und deine Gerechtigkeit würde gewiß vor dir hergehen, ja die Herrlichkeit Jehovas wäre deine Nachhut. 9 In diesem Fall würdest du rufen, und Jehova selbst würde antworten; du würdest um Hilfe schreien, und er würde sagen: ‚Hier bin ich!‘

Wenn du aus deiner Mitte die Jochstange, das Fingerausstrecken und das Reden dessen, was schädlich ist, entfernen wirst 10 und du dem Hungrigen dein eigenes Seelen[begehren] gewähren wirst und du die [in Betrübnis] gebeugte Seele sättigen wirst, dann wird dein Licht gewiß aufstrahlen, ja in der Finsternis, und dein Dunkel wird wie der Mittag sein. 11 Und Jehova wird dich ganz bestimmt beständig führen und deine Seele selbst in einem versengten Land sättigen, und er wird sogar deine Gebeine kräftigen; und du sollst wie ein gut bewässerter Garten und wie der Wasserquell werden, dessen Wasser nicht lügen. 12 Und auf deine Veranlassung hin wird man die lange Zeit verwüstet gewesenen Stätten gewiß aufbauen; du wirst sogar die Fundamente fortdauernder Generationen aufrichten. Und du wirst tatsächlich der Ausbesserer der Bresche, der Wiederhersteller von Wegen, an denen man wohnt, genannt werden.

13 Wenn du in Anbetracht des Sabbats deinen Fuß an meinem heiligen Tag vom Tun deiner eigenen Gelüste zurückhalten und du den Sabbat wirklich eine Wonne nennen wirst, einen heiligen [Tag] Jehovas, einen, der verherrlicht wird, und ihn wirklich verherrlichen wirst, statt deinen eigenen Wegen zu folgen, statt das zu finden, was dir gefällt, und ein Wort zu reden, 14 dann wirst du deine Wonne an Jehova finden, und ich will dich einherfahren lassen auf den Höhen der Erde; und ich will dich essen lassen von dem Erbbesitz Jakobs, deines Vorvaters, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Die Menschen werden dies von sich aus nicht erfüllen! Die gesamte Sabbatordnung Jehovas war zu unseren Gunsten erlassen worden, das sehen denkende Menschen, welche selbst über die Auswirkungen von Gottes Worten nachgesonnen haben. Nur wenn wir sie wirklich erfüllen können wir mit Gottes Segen rechne: „Wenn du in Anbetracht des Sabbats deinen Fuß an meinem heiligen Tag vom Tun deiner eigenen Gelüste zurückhalten und du den Sabbat wirklich eine Wonne nennen wirst, einen heiligen [Tag] Jehovas, einen, der verherrlicht wird, und ihn wirklich verherrlichen wirst, statt deinen eigenen Wegen zu folgen, statt das zu finden, was dir gefällt, und ein Wort zu reden.“ Der Sabbat soll dazu dienen „... ein Wort zu reden“, Gottes Wort zu verkünden! Wenn wir aber nicht einmal den Sabbat halten, sondern ihn gegen den Sonntag vertauscht haben, wenn uns in den meisten christlichen Religionen zudem Gottes Festzeiten fern sind, sein festgesetzter Zeitplan durch einen eigenen ersetzt wurde, wie werden wir dann gar ein Sabbat- oder ein Jubeljahr respektieren? Die grossen Dinge beginnen doch immer im Kleinen!

 

Gottes Wort bleibt nicht ohne WirkungDa aber „keines der guten Worte Jehovas dahingefallen“ ist, daher braucht dies somit die vorhergesagte bevorstehende grössere Erfüllung, die Jehova selbst durch seinen Sohn Jesus herbeiführen wird! Am Ende der Eroberungen des Gelobten Landes durch Josua konnte jener Führer bestätigen:

 

*** Rbi8  Josua 21:45 ***

Keine Verheißung war dahingefallen von der ganzen guten Verheißung, die Jehova dem Hause Israel gegeben hatte; alles traf ein.

 

Rund fünfhundert Jahre später war es Salomo, der bei der Einweihung des Tempels folgende Worte redete:

 

*** Rbi8  1. Könige 8:56-61 ***

Gesegnet sei Jehova, der seinem Volk Israel einen Ruheort gegeben hat gemäß allem, was er verheißen hat. Es ist kein Wort dahingefallen von all seiner guten Verheißung, die er durch Moses, seinen Knecht, verheißen hat. 57 Möge es sich erweisen, daß Jehova, unser Gott, mit uns ist, so wie es sich erwiesen hat, daß er mit unseren Vorvätern war. Möge er uns weder verlassen noch uns aufgeben, 58 so daß er unser Herz zu sich neige, damit wir auf allen seinen Wegen wandeln und seine Gebote und seine Bestimmungen und seine richterlichen Entscheidungen beobachten, die er als Befehl unseren Vorvätern gegeben hat. 59 Und möge es sich erweisen, daß diese meine Worte, mit denen ich vor Jehova um Gunst gefleht habe, Jehova, unserem Gott, Tag und Nacht nahe seien, daß er Gericht übe für seinen Knecht und Gericht für sein Volk Israel, wie es Tag für Tag erforderlich sein mag, 60 damit alle Völker der Erde wissen, daß Jehova der [wahre] Gott ist. Da ist kein anderer. 61 Und es soll sich erweisen, daß euer Herz ungeteilt mit Jehova, unserem Gott, ist, indem ihr in seinen Bestimmungen wandelt und indem ihr seine Gebote haltet wie an diesem Tag.“

 

Das Einhalten der Gebote, das nicht Abweichen weder nach links noch nach rechts vom geraden Weg, den Jehova durch sein Recht vorgezeichnet hat bringt es mit sich, dass Gott seinen Segen ausbreitet: „... damit wir auf allen seinen Wegen wandeln und seine Gebote und seine Bestimmungen und seine richterlichen Entscheidungen beobachten, die er als Befehl unseren Vorvätern gegeben hat.“ Wir Christen sind geistige Juden, die unser Herz nach denselben Regeln beschnitten haben! Dieselben Worte gelten auch für uns!

 

Schonkopf versus Heinig: Professorendebatte 2016
"Haben Nationen ausgedient?"Nur das „Israel Gottes“, eine von Gott auserwählte geeint handelnde erdenweite Verwaltung ist hierzu in der Lage, solches in die Tat umzusetzen! Der Debattierverein der UNO, der aus Abgesandten von Regierung besteht, die in sich selbst bereits vollkommen zerstritten sind und ganz offensichtlich selbst keinerlei Gottesfurcht zeigen, diese wird so ein hohes Ziel niemals zu erreichen in der Lage sein! Das bei aller Ehre, die wir wohlgemeinten Anstrengungen entgegenzubringen versuchen!

 

Die UNO würde schon an der Wiederherstellung der Sabbatordnung vollkommen am Widerstand der christlichen Nationen scheitern, die doch den Sonntag zu ihrem „Tag des Herrn“ deklarierten und damit eindeutig Satans hohem Feiertag das Wort redeten! Jene die den Sabbat halten sind doch in einer verheerenden Minderheit, Satan regiert sein System mit eiserner Hand, um Gottes Gebote an möglichst vielen Stellen zu missachten!

 

Alle Festzeiten Jehovas, all seine Sabbate, seine Neumonde, seine Sabbat- und Jubeljahren werden im Millennium und danach während der Ewigkeit eine feststehende Institution auf der ganzen Erde sein! Die göttliche Verwaltung wird dafür Sorge tragen! Das kann aber erst nach Harmagedon geschehen, nachdem die „alten Himmel“, die heute Mächtigen und die „alte Erde“, eine gottentfremdete Menschheit nicht mehr sind (Off 21:1-5). Die Worte des Johannes in der Offenbarung bestätigen nur das, was Jesajas bereits mit absoluter Deutlichkeit für unsere Tage vorhersagt!

 

*** Rbi8  Jesaja 66:23-24 ***

Und es wird bestimmt geschehen, daß von Neumond zu Neumond und von Sabbat zu Sabbat alles Fleisch herbeikommen wird, um sich vor mir niederzubeugen“, hat Jehova gesagt. 24 „Und man wird tatsächlich hinausgehen und die Leichname der Menschen anschauen, die sich gegen mich vergangen haben; denn selbst die Würmer an ihnen werden nicht sterben, und ihr Feuer, es wird nicht ausgelöscht werden, und sie sollen für alles Fleisch zu etwas Abstoßendem werden.“

 

Menschen in „Fleisch“ sind es, welche die Leichname jener anschauen, die sich gegen Jehova vergangen haben! Das hat nicht nur mit Harmagedon zu tun, sondern während des ganzen Millenniums, da viele der Auferstandenen Ungerechten auch im Paradies nicht bereit sein werden Gerechtigkeit zu lernen! „Sabbat um Sabbat“ und „Neumond um Neumond“ werden danach die Menschen erneut hin zu Jehova versammelt! Was Moses eingeführt hatte wird ganz offensichtlich weitergeführt! Das galt für die ersten Christen, gilt für uns und wird im Millennium Geltung haben! Jakobus beendete das erste Konzil, um Streitfragen zu bereinigen und Paulus von falschen Anschuldigungen frei zu sprechen:

 

*** Rbi8  Apostelgeschichte 15:21 ***

Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Immer mehr christliche Kreise, die sich langsam von der sturen Haltung ihrer Glaubensgründer zu lösen vermögen, kommen zum selben Schluss wie wir, dass nur anhand des Urchristentums und seiner jüdischen Wurzeln die Zusammenhänge wirklich verstanden werden können. Das alles steht untrennbar mit Gottes GESETZ zusammen!

 

11.5.2.2       Da die Denkkraft abgestumpft ist schlussfolgert der Ökumenische Rat der Kirchen, dass eine Rückbesinnung auf das Alte Testament erfolgen muss!

Roland Werneck, vom Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit schlussfolgerte im November 2003, anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Ökumenischen Rates: [6]

 

   Wir haben erfahren, daß es für unseren christlichen Glauben und unsere christliche Praxis eine Bereicherung darstellt, die jüdische Auslegung der Hebräischen Bibel zu studieren. Während die frühe christliche Bibelauslegung der jüdischen Auslegung noch sehr nahe stand, führte die Veränderung der Machtverhältnisse sehr bald dazu, daß das Alte Testament ausschließlich als Bibel der Kirche gesehen wurde. Später wurde es oft nur mehr als Vorstube des Neuen Testaments und diesem gegenüber als minderwertig betrachtet.

 

Es sollte nicht eine „jüdische“ und eine „christliche Auslegung der hebräischen Bibel“ geben, den es gibt nur einen wahren Gedanken des Schöpfers, den es zu verstehen gilt! Das hängt nicht von „Auslegung“ ab, sondern vom Erfassen der tieferen Zusammenhänge! Solange wir den „Schleier der Juden“ (Jesus nicht als „den Geist Jehovas“, als Messias zu sehen) oder den „Schleier der Christen“ (Jesus zum Teil des dreieinigen Gottes zu erklären) vor Augen tragen, so lange entgeht uns das Verständnis! Paulus erklärte dies im 2.Brief an die Korinther. Jehovas Zeugen in ihrer Bibel erschweren das Verständnis, wenn da, wo im griechischen Text „kyrius“ (Herr) steht, obwohl deutlich von Jesus die Rede ist fälschlich „Jehova“ eingesetzt wird. Fehlendes Verständnis verdunkelt den echten Zusammenhang. An anderen Stellen brauchen sie zu Recht „Jehova“, weil dort von Gott die Rede ist. Wir müssen nicht in Gott umgewandelt werden, sondern in das „Ebenbild“ das Jesus uns zeigte!

 

Wie Spiegel die Herrlichkeit Jesu widerstrahlen*** Rbi8  2. Korinther 3:14-18 ***

Doch ihre [[(der Juden)]] Denkkraft wurde abgestumpft. Denn bis zum heutigen Tag bleibt derselbe Schleier beim Lesen des alten Bundes ungelüftet [[(wer der angekündete Messias sei)]], weil er durch Christus weggetan wird. 15 Ja, bis heute liegt, sooft Moses gelesen wird, ein Schleier auf ihrem Herzen. 16 Doch wenn eine Umkehr [[(Bekehrung; Anerkennung)]] zu Jehova [[(zum Herrn (zu Jesus als dem wahren Messias, „den Geist Jehovas“))]] erfolgt, wird der Schleier weggenommen. 17 Jehova [[(Der Herr (Jesus)]] nun ist der GEIST [[(Geist)]]; und wo der Geist Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] ist, da ist Freiheit. 18 Und wir alle werden, während wir mit unverhülltem Angesicht wie Spiegel die Herrlichkeit Jehovas [[(des Herrn (Jesus))]] widerstrahlen, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in dasselbe Bild umgewandelt, genauso wie es durch Jehova [[(den Herrn (Jesus))]], [den] GEIST [[(Geist)]], geschieht.

 

Paulus erklärt im Römerbrief: „Denn das Königreich Gottes bedeutet nicht Essen und Trinken, sondern [bedeutet] Gerechtigkeit und Frieden und Freude mit heiligem Geist. Denn wer in dieser Hinsicht als Sklave Christi dient, ist für Gott annehmbar und bei Menschen bewährt.“ (Rö 14:17, 18) „Heiliger Geist“ spricht zu uns durch jedes Wort Gottes, dessen „Geist“, dessen „Engel“, dessen Wortführer Michael oder der irdische Jesus ist. Jesus hat uns mit seinem Blut erkauft; ihm als Geistwesen müssen wir Treue zeigen bis zur Wiederkunft als Menschensohn.

 

Der „Schleier“ kommt daher, dass die Juden und heute ein Grossteil der Christen die Dinge die Jesus betreffen nicht wirklich erkennen können! Jesus wurde als himmlisches, als erstes aller Geistgeschöpfe zu den Menschen gesandt, um Fleisch zu werden! (Joh 5:24) Sein Vorbild müssen wir nachahmen, um „nach seinem Bilde“ oder Spiegelbild gestaltet zu werden! Jene Juden dagegen behaupten der Messias müsse erst noch erscheinen und lehnen darum Jesus als Messias ab! Wenn die Christen lehren, Jesus sei Teil einer Dreieinigkeit, so haben sie ebenso „einen Schleier vor ihren Augen“, ähnlich wie die Juden! Wenn wir Jesus auf dieselbe Stufe mit Gott erheben können wir viele Aussagen der Schrift nicht mehr verstehen, weil sie nur dann Sinn ergeben, wenn Jesus sowohl Mensch als auch Geistwesen oder eben Engel ist! Jesus innerhalb des vorgegebenen Konzepts an eine erhöhte Stellung zu setzen, wie Gott sie ihm gab nützt weder Jesus noch uns! Es verschliesst aber das Verständnis kommender Dinge vollkommen! Beide, Juden und Christen haben durch Überlieferungen die auf Auslegungen ihrer Gründer fussen ihre Denkkraft abgestumpft!

 

Jesus ist „das Bild des lebendigen Gottes“! Wir sollen in sein Bild umgewandelt werden! Er ist der „letzte Adam“, ein perfektes Abbild des Wesens Gottes (1.Kor 11:7)

 

Adams Erschaffung aus dem Staub der Erde *** Rbi8  1. Korinther 15:45-49 ***

So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam [[(Jesus)]] wurde ein lebengebender Geist [[(vergl. 2.Pe 3:18)]]. 46 Dessenungeachtet ist das erste [[(Adam)]] nicht das, was geistig ist, sondern das, was physisch ist, danach das, was geistig ist. 47 Der erste Mensch [[(Adam)]] ist aus der Erde und von Staub gemacht; der zweite Mensch ist aus dem Himmel [[(ein zur Erde gesandtes Geistgeschöpf, Michael, der Engelfürst)]]. 48 Wie derjenige [ist], der von Staub gemacht ist [[(Adam)]], so [sind] auch die, die von Staub gemacht sind [[(wir alle, als physische Nachkommen Adams)]]; und wie der Himmlische [[(Michael)]] [ist], so [sind] auch die Himmlischen [[(alle Engel, durch ihn, den „Erstgeborenen aller Schöpfung)]]. 49 Und so, wie wir das Bild [[(die DNS)]] des von Staub Gemachten getragen haben [[(die ererbte Sterblichkeit und Verweslichkeit aufgrund der DNS von Adam)]], werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen [[(die Unsterblichkeit und Unverweslichkeit nach unserer „Umwandlung in einem Nu“)]].

 

Vorab aber müssen wir das geistige Bild Jesu kopieren! Wenn wir alle Informationen zum selben Thema kreuzweise vergleichen fallen Zweifel hinweg! „Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde.“ (2.Pe 3:18) Nur der, welcher aus dem Geistbereich kam konnte dahin zurückkehren, respektive wurde von Gott unmittelbar nach seinem Tode dort lebendig gemacht!

 

Im Falle der NEUE-WELT-ÜBERSETZUNG aus der wir auch hier zitieren wird erneut deutlich, welchen Schleier gewisse Übersetzer über die Schrift legen, die uns das Schriftverständnis wegstehlen, indem sie ihre eigene Auslegung darüberstülpen! Scheinbar kleine Veränderungen rauben den Blick auf den Gesamtzusammenhang! Die Grossschrift des Wortes GEIST will den Gedanken vermitteln Gott sei gemeint. Das ist zwar nicht vollkommen falsch, den Jesus ist ja „das exakte Bild Gottes“! Wir aber müssen Jesus als vollkommenes Vorbild nachahmen! Das Hauptthema in der Aussage des Paulus aber dreht sich um Jesus, als den von Gott verheissenen Messias und der von Moses angekündigte „Prophet gleich mir“! (5.Mo 18:15) Die Juden müssen ihn anerkennen. Wir als Christen müssen in unsere Haupt Jesus hineinwachsen und sein Bild widerstrahlen. Das bedeutet es „das GESETZ des Glaubens“ zu erfüllen. Die Wahrheit befreit vom Aberglauben und religiöser Heuchelei und die Wahrheit kam durch Jesus! So wie Moses die Herrlichkeit Jehovas widerspiegelte als er vom Berg Horeb herabkam, so leuchtete Jesus, als er vor den drei Aposteln auf dem Berg verklärt wurde (Lu 9:28-36).

 

(Apostelgeschichte 3:22, 23)  In der Tat, Moses hat gesagt: ‚Einen Propheten gleich mir wird euch Jehova Gott aus der Mitte eurer Brüder erwecken. Auf ihn sollt ihr hören gemäß all den Dingen, die er zu euch redet. 23 Wahrlich, jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hört, wird aus der Mitte des Volkes ausgerottet werden.‘

 

Der Schleier“ des „alten Bundes“ war eben jenes Geheimnis der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“! Es war bis zum Kommen Jesu ein „heiliges Geheimnis“, das der Messias bei seinem Kommen zu lüften beginnen musste! Wer nicht an ihn glaubte, der würde auch die restlichen Informationen nicht verstehen! Erst mit dem Kommen der letzten der Schriften wurde das Geheimnis vollkommen geoffenbart. Nun fehlt nur noch das Offenbarwerden dieser von Gott eingesetzten Verwaltung in Königreichsmacht und eine vollkommene Namensliste und dies kann nur durch Gottes eigenes Eingreifen zu dem von Ihm festgesetzten Zeitpunkt vor sich gehen!

 

Ablauf der Hauptereignisse bei der Aufrichtung des geistigen Tempels
 

Eine solche Betrachtung der Hebräischen Schriften, wie oben im Auszug aus dem Koordinierungsausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen zitiert, die besagt, „daß das Alte Testament ausschließlich als Bibel der Kirche gesehen wurde musste zwangsläufig zu vollkommen abwegigen Lehren führen! Beide Teile der Bibel, die hebräischen wie die griechischen Schriften bilden eine untrennbare Einheit! Nur der „Bund mit Levi“ war veraltet und wurde durch den Königreichsbund mit Jesus ersetzt, nicht das „Alte Testament“ war veraltet, wie es schon die Bezeichnung suggeriert! Testament bedeutet auch Bund, Nachlass jemandes, der verstorben ist! Levi hinterliess den Nachlass des Priesteramtes an den neuen Hohepriesterkönig Jesus und dessen geistigen Söhne, die Apostel!

 

Die Informationsbroschüre „Von Jerusalem nach Harare“, wo 1998 die 8.Vollversammlung des Ökumenischen Rates in der Hauptstadt Simbabwes tagte, bestätigt dasselbe, was wir seit vier Jahren monatlich im NEWSLETTER „DER WEG“ und anderen Publikationen und Büchern durch das Internet dokumentieren, dass wir auch Gottes scheinbar kleine Gebote halten sollen! 130 Theologen und Theologinnen, die ein Jahr an der Hebräischen Universität in Jerusalem studiert haben, behandelten das Thema Erlass- und Jubeljahr unter verschiedenen Aspekten in Vorträgen und in Arbeitsgruppen. Sie kamen zum Schluss, das Sabbat- wie das Jubeljahr müssen neu entdeckt werden: „Es gelte euch als Jobeljahr. Das Erlaßjahr Israels in der Ökumene entdecken“. Man kommt somit in gewissen christlichen Kreisen langsam erneut zur Einsicht, dass Gottes Gebote nicht ungestraft übertreten werden können und wenn wir sie missachten statt Gottes Segen sein Fluch auf unserem Handeln liegt! Man sieht sich je tiefer man die Themen betrachtet vor einem Scherbenhaufen! So kommt man zur späten Einsicht wie weit man sich vom Originalbild das Jesus gezeichnet hat entfernte:

 

   Die früheste Christenheit feierte den Sabbat selbstverständlich mit jüdischen Gebeten und Traditionen. Die utopische Kraft dieser Tradition ging durch die Änderung der Machtverhältnisse im 4. Jahrhundert leider schnell verloren. Der Sonntag wurde zum Bekenntnistag gegen den Sabbat der jüdischen Gemeinde.

 

   In der Schweiz wurde 1991 ein ökumenisches „Halljahr“ begangen, das die Schritte des konziliaren Prozesses für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung konkretisierte. Die ökumenische Entwicklungsgenossenschaft (EDCS) versucht, ökonomische Abhängigkeiten durch Vergabe von günstigen Krediten an Gruppen in armen Gebieten der Welt zu verringern.

 

Das war nicht eine „utopische Macht“ die von der Einhaltung der Gottesgebote in der Urversammlung ausging, sondern diese Macht kam eindeutig durch Gottes Segen, die auf seinen von Jesus ernannten zwölf Vertretern lag und nur so lange verblieb, wie die Versammlungen treu blieben! Der Abfall begann nicht erst im 4.Jahrhundert, sondern bereits während der fünfjährigen Gefangenschaft des Apostels Paulus und weit stärker noch unmittelbar nach dessen Tod. Dieser Abfall hin zu falschen Lehren und Gesetzlosigkeit setzte sich rasant und in weit grösserem Ausmass noch nach dem Tod des Johannes, am Ende des ersten Jahrhunderts fort! Die Abkehr vom Sabbat begann in der Mitte des 2.Jahrhunderts sich immer mehr auszubreiten! Die Verstaatlichung der katholischen Religion nach dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 u.Z. war allerdings der Beginn vom absoluten Ende des wahren Christentums!

 

11.5.2.3       Das gesamte Sabbatgesetz wird im 4.Gebot zusammengefasst!

Sabbat und Sabbatjahr unterstehen ein und demselben vierten der zehn Gebote! Welche Konsequenzen hat das Sabbatjahr und das Jubeljahr heute auf Christen? Einige beginnen den Zusammenhang zwischen Anwendung des „Halljahres“, des Sabbatjahres eben erst auch mit dem Jubeljahr in Verbindung zu bringen und sehen die Untrennbarkeit zum „Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“! Natürlich verwendet man einen anderen Ausdruck als „Sabbatjahr“, da ja das Volk weiterhin in Dunkelheit der wirklichen Umstände, was das Sabbatgesetz betrifft gehalten werden soll!

 

Einige Theologen kamen aufgrund jener Schriftstelle, als Jesus kurz nach seiner Taufe in seiner Heimatgemeinde Nazareth aus dem Propheten Jesaja vorlas und in der Schriftrolle die Stelle findet, wo das Jubeljahr erwähnt wird, zum Schluss, dass eben jenes Jahr 33 u.Z. ein solches Jubeljahr gewesen sei! Stimmt dies aber? (Jes 61:1-3)

 

Jesus liesst in Nazareth aus der Buchrolle Jesaja : Das Jahr des Wohlwollens und den Tag der Rache*** Rbi8  Lukas 4:16-21 ***

Und er kam nach Nazareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“

 

Es geht bei der Erfüllung erst um den Teil der Salbung und Verkündigung kommender Freilassung!

 

Keine Erwähnung gibt es in der Bibel, dass jenes Jahr wirklich ein fünfzigstes Jahr oder Jubeljahr gewesen wäre! Jesus wendet lediglich die Erfüllung gewisser Vorgaben, die spezifisch auf das Jubeljahr zutreffen auf sein ersten Auftreten hin an! Das war aber lediglich eine Vorschau dessen, was das wahre grosse Jubeljahr Jehovas bringen wird!

 

Kein Zweifel, Jesus wendet die Erfüllung somit zu einem Teil auf seine Tage an und dies steht in Verbindung mit seinen Wundern! „Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“ Da Jesaja aber zudem im selben Absatz danach, was Jesus las folgend auch vom „Tag der Rache“ gegenüber allen Bewohnern der Erde redet, muss die endgültige Erfüllung zweifelsfrei im Zusammenhang mit Harmagedon gesehen werden: „… um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden“. (Jes 61:2)

 

In dem auf die Exekution des Gerichtes am Tag Harmagedons folgenden grossen Jubeljahr Jehovas wird Jesus all die Getreuen auferwecken und jene zum ersten „neuen Himmel“ der kommenden Autoritäten erhöhen, die dazu von Gott und nicht von Religionsführern auserwählt sind und jedem den ihm zustehenden gerechten Lohn gibt! Zudem werden alle Krankheiten und Gebrechen der „grossen Volksmenge“ geheilt und die „Verwandlung in einem Nu“ erfolgt, wo der Vater das aufgerichtete „Königreich der neuen Himmel“ aus Jesu Hand entgegennimmt (1.Kor 15:24, 51).

 

11.5.2.4       Ist das Jubeljahr der Päpste wirklich ein Anlass zum Jubeln oder eher der Beschämung?

Auch der Papst Johannes-Paul der II. nahm in seinem apostolischen Schreiben [7] zum damals kommenden kirchlichen Jubeljahr 2000 Stellung und zitiert dieselbe Schriftstelle Jesajas, allerdings deutlich aus dem Zusammenhang reissend. (vergl. 2.Thess 2:1, 2) Er erklärt wie die Kirche dies alles gemäss ihren Traditionen, die doch eindeutig Gottes GESETZ ungültig machen auf ihr eigenes usurpiertes Königreich umsetzt:  (Mat 15:5-8)

 

Das Gnadenjahr 13. ... Der Prophet [[(Jesaja, in der von Jesus in Nazareth zitierten Stelle in Lukas 4:16-21,die weiter oben erwähnt ist)]] sprach vom Messias. „Heute – fügte Jesus hinzu – hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt“ (Lk 4, 21), womit er zu verstehen gab, daß eben er der von dem Propheten angekündigte Messias war und daß in ihm die so sehr erwartete „Zeit“ anbrach, die Fülle der Zeit: Der Tag des Heils war gekommen. Alle Jubeljahre beziehen sich auf diese „Zeit“ und betreffen die messianische Sendung Christi, der gekommen ist als der „mit dem Heiligen Geist Gesalbte“, als der „vom Vater Gesandte“. Er soll den Armen die gute Nachricht verkünden. Er soll den Gefangenen die Freiheit bringen, die Unterdrückten befreien, den Blinden das Augenlicht zurückgeben (vgl. Mt 11, 4-5; Lk 7, 22). Auf diese Weise verwirklicht er „ein Gnadenjahr des Herrn“, das er nicht nur durch sein Wort, sondern vor allem durch seine Werke ankündigt. Jubeljahr, das heißt „ein Gnadenjahr des Herrn“, ist das Kennzeichen des Tuns Jesu und nicht nur die chronologische Definition einer bestimmten Wiederkehr.

...

14. Hervorgehoben werden muß jedoch, was Jesaja mit den Worten „ein Gnadenjahr des Herrn ausrufen“ ausdrückt. Für die Kirche ist das Jubeljahr genau dieses „Gnadenjahr“, ein Jahr des Erlasses der Sünden und der Strafen für die Sünden, ein Jahr der Versöhnung zwischen den Gegnern, ein Jahr vielfältiger Bekehrungen und sakramentaler und außersakramentaler Buße. Die Tradition der Jubeljahre ist daran gebunden, in weit größerem Maße als in anderen Jahren Ablässe zu gewähren. Neben den Jubeljahren, die alle hundert, fünfzig und fünfundzwanzig Jahre an das Mysterium der Menschwerdung erinnern, gibt es jene, die des Ereignisses der Erlösung gedenken: des Kreuzes Christi, seines Todes auf Golgota und seiner Auferstehung. Bei diesen Gelegenheiten ruft die Kirche „ein Gnadenjahr des Herrn“ aus und bemüht sich darum, daß alle Gläubigen reichlicher in den Genuß dieser Gnade gelangen können. Darum werden die Jubeljahre nicht nur „in Urbe“ (in Rom), sondern auch „extra Urbem“ (außerhalb Roms) gefeiert: traditionsgemäß erfolgte das im darauffolgenden Jahr nach der Feier des Jubeljahres „in Urbe“.

 

Keine Frage warum Luther sich über die päpstliche Geschäftemacherei so aufregte, dass daraus ein Protest entstand der in der protestantischen Revolution gegen die Kirche endete!

 

Johannes-Paul II. "Im Dienste der Menschheit" (nicht im Dienste Christi???))Betrachten wir es etwas näher: Stimmen diese Aussagen des Papstes aber wirklich mit Gottes Wort überein oder ist alles nur „Interpretation“ nach eigenem Wohlgefallen? Hatte sich alles, was Jesaja sagte erfüllt, war dies wirklich der Beginn der „Zeit“, die „Fülle der Zeit“ oder nur erst jener Teil, wo der wahre Messias seine Macht die er von Gott her hat durch Erfüllung gewisser Vorzeichen bewies, als er sich seiner Nation vorstellte? Es begann doch damals erst die Verkündigung kommender Freilassung, kommender Heilung durch das Königreich Gottes, um dessen Aufrichtung wir doch weiterhin beten! All diese Dinge sind auf der Zeitachse richtig eingereiht zwei unterschiedliche Dinge: Das erste Kommen und das endgültige Wiederkommen!

 

Ganz offensichtlich war weder das Jahr 30 u.Z., wo Jesus den Text Jesajas auf sich anwandte noch das Jahr 33 u.Z., Jesu Tod am 14.Nisan das grosse Jubeljahr und nicht der Beginn der „Fülle der Zeit“, der „Ewigkeit“! All dies endete ja nach dreieinhalb Jahren mit der Ermordung des Gesandten Gottes! Jesus dagegen verkündigte Gottes Königreich als etwas Künftiges, als etwas zu Erwartendes, etwas, um das wir weiterhin beten und etwas, das schlussendlich für immer bleiben wird!  Die Aussage: „Der Tag des Heils war gekommen“ ist somit nur sehr bedingt richtig. Jesu Tod ermöglicht erst unser Heil, dessen wir uns aber vorab als würdig erweisen müssen, weil Berufung und Auserwählung zwei getrennte Dinge sind! Die Auserwählung aber hat mit Gottes Gerichtstag innerhalb des letzten Sabbatjahres zu tun, das dem grossen Jubeljahr vorausgeht!

 

Das von Gott vorgesehene Jubeljahr war wie wir schon wissen jedes 50. Jahr, eine 25.Jahr-Frist oder gar 33 Jahre, wie es die Päpste proklamierten, kennt das GESETZ nicht! Das hundertste Jahr ist ein vielfaches von 50! Die Zählung auf das Jahr 1 u.Z. zu legen, um dann alle vollen Jahrhunderte etwas zum Festen zu haben ergibt keinen Sinn, da es ja nicht einmal das Jahr von Jesu Geburt war! Lüge und Betrug auf Lüge und vorgehenden Betrug!

 

War Jesu Geburt wirklich am 24. Dezember?
 

Dann zusätzlich noch der Erlösung zu gedenken, um ein weiteres Jahr mit Festlichkeiten und vollgefüllten Kirchen zu haben, um dort am Opfer zünftig zu verdienen ist schon sehr weit geholt, um das glaubende Volk zur Kasse zu bitten!

 

Der Papst meint weiter: „Jubeljahr, das heißt ‚ein Gnadenjahr des Herrn’, ist das Kennzeichen des Tuns Jesu und nicht nur die chronologische Definition einer bestimmten Wiederkehr.“ Ganz offensichtlich steht der Papst mit solchen Aussagen weit über Gottes Anordnungen durch Moses und die Propheten und auch über Jesu eigenen Worten! Jesus aber war „nicht gekommen das GESETZ aufzuheben“, sondern um es zu erfüllen! (Mat 5:17-20) Dazu gehört seine Wiederkehr als Menschensohn, um Jesajas Worte abschliessend zum Höhepunkt zu bringen!

 

*** Rbi8  3. Mose 25:8-12 ***

Und du sollst dir sieben Sabbatjahre zählen, siebenmal sieben Jahre, und die Tage der sieben Sabbatjahre sollen sich für dich auf neunundvierzig Jahre belaufen. 9 Und du sollst das laut tönende Horn im siebten Monat, am Zehnten des Monats, erschallen lassen; am Sühnetag solltet ihr das Horn in eurem ganzen Land erschallen lassen. 10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Es wird ein Jubeljahr für euch werden, und ihr sollt ein jeder zu seinem Besitz zurückkehren, und ihr solltet ein jeder zu seiner Familie zurückkehren. 11 Ein Jubeljahr wird das fünfzigste Jahr für euch werden. Ihr sollt nicht säen noch das ernten, was im Boden aus den ausgefallenen Körnern nachwächst, noch die Trauben seiner unbeschnittenen Weinstöcke lesen. 12 Denn es ist ein Jubeljahr. Es sollte euch etwas Heiliges werden. Vom Feld weg dürft ihr essen, was das Land hervorbringt.

 

Das war sehr wohl eine chronologische Definition! Offensichtlich haben wahrlich „der Griffel der falschen Sekretäre“ dem Papst ihre eigene Version der Schrift vorgelegt!

 

*** Rbi8  Jeremia 8:8-9 ***

‚Wie könnt ihr sagen: „Wir sind weise, und das Gesetz [[GESETZ]] Jehovas ist bei uns.“? Nun, sicherlich hat der falsche Griffel der Sekretäre in völliger Falschheit gearbeitet. 9 Die Weisen sind beschämt worden. Sie sind erschrocken und werden gefangen. Siehe! Sie haben sogar das Wort Jehovas verworfen, und welche Weisheit haben sie?

 

Sowohl das Sabbat- wie das Jubeljahr beginnen zudem am 10.Tischri, dem Sühnetag, respektive am 1.Tischri, dem Trompetenfest, mit der ersten Ankündigung eben durch Trompetenschall! Dies auf den heidnisch gestützten 1.Januar zu verlegen ist ein weiterer Bruch von Gottes Anordnung! Alle Päpste haben sich weit mehr um die von ihnen eingeführte Tradition der Kirche durch deren Kirchenväter gehalten, wie je erneut auf Gottes Wort abzustellen! So gibt es in der Kirche gleich zwei Jubeljahre, eines für die Stadt Rom, „in Orbe“, ein weiteres für die übrige Erde „... traditionsgemäß erfolgte das im darauffolgenden Jahr nach der Feier des Jubeljahres ‚in Urbe‘ “, sagt die Internetseite des Papstes!

 

Wie lange noch Geldregen für die Kirchen?Zuerst segnet der Papst seinen eigenen Besitz, Rom! [8] Immerhin gehören rund ein Drittel aller an bester Lage gelegenen Gebäude Roms der Papst GmbH. In anderen Städten Italiens sind es gar bis 50%! Der Ablasshandel hat viel damit zu tun, dass der Reichtum Roms ständig weiterwächst und der Papst bestimmt alle Hebel in Bewegung setzt, dass das wirkliche Jubeljahr Gottes nie Wirklichkeit wird, wo er doch eigentlich nach dem Sinn von Gottes GESETZ den Grundbesitz den ursprünglichen Familien wiedergeben müsste!

 

Ist es zudem wirklich so, dass die Kirche seitens Gottes das Recht hat, im Jubeljahr Straferlass zu geben, käuflichen Ablass zu gewähren? Das war doch das Hauptstreitthema Luthers und des Beginns der Reformation! Wir haben ausgiebig gezeigt, dass „Gott keinesfalls Straffreiheit gewährt“, wo nicht die ausdrücklichen Bedingungen hierzu erfüllt sind! Schon die Eintrittsbedingung für Sündenvergebung durch die Erwachsenen- oder Glaubenstaufe wird in der Katholischen Kirche nicht erfüllt! Gottes „unverdiente Güte“ aber hat nur dort Anwendung, wo seine klar gestellten Bedingungen hierzu erfüllt sind!

 

*** Rbi8  2. Mose 34:6-7 ***

Jehova, Jehova, ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, 7 der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren, da er für das Vergehen der Väter Strafe über Söhne und über Enkel bringt, über die dritte Generation und über die vierte Generation.“

 

Wo Gott Sünden nicht erlassen hat, da können alle gegenteiligen Beteuerungen von Menschen nur als hohle Illusion bezeichnet werden! Die Sünden der Kirchen „Babylons der Grossen“ haben sich förmlich „bis zum Himmel aufgehäuft“! Gottes notwendiges Vorgehen für Sündentilgung ist in seinem GESETZ aufgezeichnet und Jesus gab deutlich die Bedingungen bekannt, wie „Gottes unverdiente Güte“, sein eigenes Loskaufsopfer auf uns angewendet werden kann!

 

 

11.5.3        Gottes Ankündigung des grossen Jubeljahres aus der Sicht seiner Propheten betrachten!

 

11.5.3.1       Jesaja kündigt mit Deutlichkeit das grosse Jubeljahr Jehovas an

Jesus wurde als Abgesandter des Himmels zum „Bund des Volkes“ durch Jehova gegeben. Natürlich nur jenes „Volkes“, das diesen Bund annimmt und im Bundesverhältnis dadurch verbleibt, dass es die Bundesverpflichtungen erfüllt!

 

Der Bund spricht nicht im Vordergrund von gegenwärtigen Segnungen, obwohl auch diese nicht klein sind, sondern von einem künftigen „Lohn“ für Wohlverhalten: Ewiges Leben und ein Erbe sind angesagt!

 

Fortwährend behütete Gott seinen Sohn, vorab vor Herodes, der ihn schon als Kleinkind zu töten suchte. Die schlussendliche Aufgabe Jesu gemäss der Vorhersage Jesajas ist es, „das Land wiederherzustellen, um die Wiederinbesitznahme der verödeten Erbbesitztümer herbeizuführen“. Das weist weiterhin auf künftige Erfüllung hin!

 

*** Rbi8  Jesaja 49:8-12 ***

Dies ist, was Jehova gesprochen hat: In einer Zeit des Wohlwollens habe ich dir geantwortet, und an einem Tag der Rettung habe ich dir geholfen; und ich behütete dich fortwährend, um dich als Bund für das Volk zu geben, um das Land wiederherzustellen, um die Wiederinbesitznahme der verödeten Erbbesitztümer herbeizuführen, 9 um zu den Gefangenen zu sagen: ‚Kommt heraus!‘, zu denen, die in der Finsternis sind: ‚Offenbart euch!‘ An den Wegen werden sie weiden, und auf allen gebahnten Pfaden wird ihre Weide sein. 10 Sie werden nicht hungern, noch werden sie dürsten, noch wird austrocknende Hitze oder Sonne sie treffen. Denn der Erbarmen mit ihnen hat, wird sie führen, und an Wasserquellen wird er sie geleiten. 11 Und ich will alle meine Berge zum Weg machen, und meine Landstraßen, sie werden auf einer Erhebung sein. 12 Siehe, diese werden sogar von fern her kommen und, siehe, diese von Norden und von Westen und diese vom Land Sinim.“

 

Jehovas Zeugen: 1914 unter der Lupe - alles zeigt sich verzogen! Weder die katholischen Päpste und das im Jahre 800 ausgerufene tausendjährige Reich, noch das 1914 usurpierte Königreich der Zeugen Jehovas, noch die 1948 ausgerufene Nation Israel, noch der „Südkönig“ haben somit die Aufgabe zu übernehmen, die Gott eindeutig dem „Spross“ Davids, respektive „Schilo ...dem, dem es gehört“ übertragen hat. Auch Jehovas Zeugen haben 1914 ein eigenes, usurpiertes „Königreich Gottes“ errichtet, durch eigensinnige Auslegung der Schrift und eine skurrile Berechnung des Beginns der Endzeit! Das ist überhebliches Handeln, das bedeutet Gottes Plan eigensinnig vorzugreifen! „Freilassung der Gefangenen“ aber, wie Jesus es anspricht, dies steht in Verbindung mit dem Sühnetag, zu Beginn des Jubeljahres!

 

Jesaja erwähnt mehrere Dinge in Verbindung mit dem endgültigen Auftreten des Messias! Achten wir darauf:

 

1)      Der Messias soll „als Bund für das Volk“ gegeben werden.

2)      Er muss „das Land wiederherstellen“, seine Grenzen somit festlegen und zuteilen!

3)      Die Wiederinbesitznahme der verödeten Erbbesitztümer herbeiführen“, was erst dann geht, wenn die heutigen Besitzer von ihrer Erde vertrieben sein werden, Erblasser sind!

4)      Zu den Gefangenen zu sagen: „Kommt heraus!“ ist erst dann möglich, wenn deren Gefängniswärter nicht mehr existieren! Jesu Wiederkehr „im Fleische“ ist dazu Bedingung! (1.Kor 15:20, 21)

5)      Allen die in Finsternis sind zu sagen: „Offenbart euch!“, das geht erst dann, wenn sie nicht weiter vor diesem System in Furcht sein brauchen, sich verstecken müssen, weil sie verfolgt und misshandelt werden, weil man ihnen ihren Besitz raubt und sie tötet.

6)      Jesus selbst wird sie weiden und wird die gebahnten Pfade bereiten! Dazu muss Jesus vorab offenbar gemacht werden und sie in seine „Hürde“ einsammeln!

7)      Damit sie nicht weiter dürsten muss die verbrennende Hitze der „Sonne“ dieses Systems vorab verschwunden sein. Das Ende aller Macht und Autorität des Gottes dieses Systems muss zuvor enden.

8)      Kein „Hunger und kein Durst“ wird sie mehr plagen, sowohl physisch wie vor allem geistig. Dazu braucht es gerechte Verhältnisse.

9)      Alle Schafe Jesu werden an „Wasserquellen des Lebens“ geführt. Dazu muss die neue „Verwaltung der Erde“ erst existieren und funktionieren! (Eph 1:10; Off 20:5) Die Wasser müssen vom Tempel und vom neuen Jerusalem aus fliessen (Off 22:1, 2)

10)    Die „Berge“ der Macht sind nun einfach begehbarer Weg, die neuen 144.000 Machthaber für das einfache Volk erreichbar und ansprechbar! Sie halten selbst und lehren das Volk das GESETZ!

11)    Die „Landstrassen“ sind auf einer „Erhebung“, das bedeutet, dass „der Weg“ den wir alle gehen sollen leicht gefunden werden kann und zudem klar markiert und in tadellosem und erhöhtem Zustand sein wird! Auch das ist in diesem System von institutionalisiertem Irrtum, offener offizieller Lüge, versteckter Halbwahrheiten und habgieriger Gott- und Gesetzlosigkeit nicht möglich!

12)    Aus aller Welt strömen Menschen zur neuen Weltregierung nach Jerusalem, auf den Berg Zion zusammen, um Gottes Rechtsspruch kennen zu lernen und um auf seinen vorgegebenen Pfaden zu wandeln! (Jes 2:1-4)

 

Wer diese Dinge in der Prophezeiung Jesajas versteht und sie mit den von Menschen errichteten Königreichen vergleicht, der stellt schnell fest, dass jene Führer die Vorhersage in allen Punkten verfehlt haben! Sie haben sich allesamt als Usurpatoren und falsche Propheten erwiesen!

 

Das „Israel Gottes“ wird sich erst nach Harmagedon [B3] von allen Teilen der Erde her nach Jerusalem hin versammeln, wenn der Aufruf an die Auserwählten erfolgt ist! Paulus zeigt im 2.Brief an die Korinther, dass der „Tag der Rettung“ mit der Aufrichtung „des Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ beginnt [B1]. Paulus spricht aber nur von denen, die durch die Taufe aus diesem System in jenes „Königreich geflohen sind, indem sie die „unverdiente Güte“ Jehovas angenommen und in der Zwischenzeit nicht verloren haben: „Seht! Jetzt ist der Tag der Rettung“, eine „annehmbare Zeit“, zitiert er Jesaja (Jes 61:2; Kol 1:13).

 

*** Rbi8  2. Korinther 6:1-2 ***

Mit ihm zusammenarbeitend, bitten wir euch auch inständig, nicht die unverdiente Güte Gottes anzunehmen und ihren Zweck zu verfehlen. 2 Denn er sagt: In einer annehmbaren Zeit habe ich dich erhört, und an einem Tag der Rettung habe ich dir geholfen.“ Seht! Jetzt ist die besonders annehmbare Zeit. Seht! Jetzt ist der Tag der Rettung.

 

Den Zweck der unverdienten Güte nicht zu verfehlen bedingt, dass wir Gottes Willen wahrnehmen und Jesu Gebote treu erfüllen!

 

Die Verbindung der "unverdienten Güte Gottes" zu Gottes GESETZ
 

Der Zweck ist es doch, dass wir Eingang in Gottes kommendes erdenweit handelndes Königreich erhalten! Keiner der in Sünde verharrt wird Zugang zum Königreich haben! Wir selbst müssen von Jesus lernen, durch Leiden Gott unter allen Bedingungen Gehorsam zu leisten!

 

*** Rbi8  Hebräer 5:7-10 ***

In den Tagen seines Fleisches brachte [Christus] Flehen und auch Bitten mit starkem Schreien und Tränen vor dem dar, der ihn aus dem Tod erretten konnte, und er wurde wegen seiner Gottesfurcht erhört. 8 Obwohl er Sohn war, lernte er Gehorsam durch die Dinge, die er litt; 9 und nachdem er vollkommen gemacht worden war, wurde er für die ewige Rettung all derer verantwortlich, die ihm gehorchen, 10 weil er von Gott ausdrücklich zum Hohenpriester nach der Weise Melchisedeks berufen worden ist.

 

Auch wir wurden aus der Todesstrafe zufolge unserer Sünden und des darauf lastenden „Fluches“ befreit, müssen aber dieselbe Gottesfurcht wie Jesus zeigen, der bis in den Tod gehorsam war. Dann werden wir, ob zu jener Zeit lebend sind oder durch Auferstehung aus den Toten kommen als Gerechte ewiges Leben erlangen! Diese Rettung liegt nicht in der Hand irgendwelcher Religionsführern oder Politikern, sondern alleine in der Hand Jesu, als Hohepriesterkönig! Jesus wurde nicht vom Sterben befreit, das doch für ihn vorhergesagt war, sondern „er wurde wegen seiner Gottesfurcht erhört“, indem Jehova ihn nicht in den Banden oder „Wehen des Todes“ beliess, sondern ihn unmittelbar nach dem Tod im Himmel auferweckte, von wo er ausgegangen war! (Joh 17:5; Apg 2:24; 1.Pe 3:18)

 

Jesaja fährt fort Gottes Worte zu wiederholen, die vorab an Jesus gerichtet sind und nun speziell uns in unserer Zeit des Abschlusses betreffen: „Das Haus der Haft“ von dem er redet sind die „Fesseln des Todes“! Jesus weckte Tote auf, um den Beginn der Erfüllung anzuzeigen und als Beweis dafür, dass Gottes Autorität auf ihm lag. Die grösste Erfüllung mit der Frühauferstehung seiner „Braut, der Frau des Lammes“, den Aposteln [B1] und dann nach Harmagedon der Erst- [Bb; a1] und dann der allgemeinen Auferstehung stehen aber erst noch bevor!

 

Die ganze Erde gehört Jehova! Jesus ist der gekrönte eingesetzte Verwalter!*** Rbi8  Jesaja 42:5-9 ***

Dies ist, was der [wahre] Gott, Jehova, gesprochen hat, der Schöpfer der Himmel und der Große, der sie ausspannt; der die Erde und ihren Ertrag ausbreitet, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die auf ihr wandeln: 6 Ich selbst, Jehova, habe dich [[(seinen Erstgeborenen aller Schöpfung, Jesus)]] in Gerechtigkeit gerufen, und ich ging daran, deine Hand zu ergreifen. Und ich werde dich behüten und dich zu einem Bund des Volkes geben, zu einem Licht der Nationen, 7 [damit du] die blinden Augen öffnest, aus dem Kerker den Gefangenen herausführst, aus dem Haus der Haft die in Finsternis Sitzenden.

8 Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern.

9 Die ersten Dinge — siehe, sie sind gekommen, doch neue Dinge verkündige ich. Bevor sie zu sprießen beginnen, lasse ich [sie] euch hören.“

 

Nicht bloss die Dinge, die Jesu Kommen im ersten Jahrhundert betrafen sagt der Prophet Jesaja im achten Jahrhundert vor Christus bereits vorher, vielmehr auch jene, die sich in unseren Tagen erfüllen sollen! Jehova selbst gibt uns diesen Trost, um uns zu stärken und um weiterhin auszuharren! Er lehrt uns keine Furcht vor den Mächtigen dieses Systems zu haben, die wie geistig Betrunkene ihrem vorhergesagten Ende entgegentorkeln!

 

*** Rbi8  Jesaja 51:12-16 ***

„Ich — ich selbst bin es, der euch tröstet.

Wer bist du, daß du dich vor einem sterblichen Menschen fürchten solltest, der sterben wird, und vor einem Menschensohn, der wie bloßes grünes Gras dahingegeben wird? 13 Und daß du Jehova, der dich gemacht hat, vergessen solltest, den, der die Himmel ausgespannt und die Grundlage der Erde gelegt hat, so daß du den ganzen Tag beständig in Schrecken warst vor dem Grimm dessen, der [dich] einengte, als wäre er ganz entschlossen, [dich] ins Verderben zu bringen? Und wo ist der Grimm dessen, der [dich] einengte?

14 Der sich in Ketten Krümmende wird gewiß eilends gelöst werden, damit er nicht im Tod zur Grube geht und damit es ihm nicht an Brot mangelt.

15 Ich aber, Jehova, bin dein Gott, der das [[(Menschen-)]]Meer erregt, daß seine Wellen ungestüm seien. Jehova der Heerscharen ist sein Name. 16 Und ich werde meine Worte in deinen [[(Jesu)]] Mund legen, und mit dem Schatten meiner Hand werde ich dich bestimmt bedecken, um die [[(neuen)]] Himmel [[(der 144.000; des „Israel Gottes“)]] zu pflanzen und die Grundlage der [[(neuen)]] Erde [[(der „grossen Volksmenge“)]] zu legen und zu Zion zu sagen: ‚Du bist mein Volk.‘

 

„… der Schrecken vor dem Grimm dessen, der dich einengte“ (Satan, sein System) wird in Harmagedon vergehen! Die grosse Befreiung all jener, die von diesem System in Ketten gehalten werden steht bevor!

 

Das steht zu Beginn des grossen Jubeljahres Jehovas an, erst dann werden die Ketten jener gelöst, die zu Unrecht von den Mächtigen gezüchtigt wurden! Jehova wird jedem durch Jesus für seine Leiden vergelten. Jesus selbst muss diese „neuen Himmel“ pflanzen, die zwölf Apostel und die 144.000 Priesterkönige erwählen und ihnen ihr Amt und ihren Stellung zuteilen! Jesus selbst ist der Richter, der am Gerichtstag Gottes [B2] die „Schafe“ zu seiner Rechten stellt und schlussendlich nach dem Tag „des Abendessen der Hochzeit des Lammes“, der Amtseinsetzung des „Israel Gottes“ das gereinigte Königreich dem Vater übergibt. [Bb2; e1] Erst dann wird Gott selbst zum „Israel Gottes“ sagen: „Du bist mein Volk

 

11.5.3.2       Welches Jerusalem taumelt aufgrund des Bechers des Grimmes Jehovas?

Das alte Jerusalem, sowohl die physische Stadt, die von den Juden heute kontrolliert wird, wie das gegenbildliche Jerusalem, die Führung der christlichen Kirchen, sie beide taumeln in der Zeit des Endes vor Trunkenheit durch ihre spiritistischen Bräuche! Alle ihre Söhne können ihr in ihrer Bedrängnis nicht helfen, wenn die Politik mit „Babylon der Grossen“, den Religionen ins Gericht geht!

 

*** Rbi8  Jesaja 51:17-20 ***

Die Hure Babylon und deren Religionen die sie anführtRaff dich auf, raff dich auf, steh auf, o Jerusalem, die du aus der Hand Jehovas seinen Becher des Grimmes getrunken hast. Den Kelch, den Becher, der taumeln macht, hast du getrunken, hast du ausgeschlürft. 18 Keiner war da, der sie geleitete, von all den Söhnen, die sie gebar, und keiner war da, der ihre Hand ergriff, von all den Söhnen, die sie großzog. 19 Diese beiden Dinge widerfuhren dir. Wer wird dir Mitgefühl bekunden? Verheerung und Zusammenbruch und Hunger und Schwert! Wer wird dich trösten? 20 Deine eigenen Söhne sind ohnmächtig geworden. Sie haben dagelegen am Eingang aller Straßen wie das Wildschaf im Netz, wie die, die voll sind des Grimmes Jehovas, des Scheltens deines Gottes.“

 

Sehr ähnliche Vergleiche braucht auch Johannes in der Offenbarung, wenn er „Babylon die Grosse“ beschreibt, wie sie trunken vom Wein ihrer geistigen Hurerei auf dem „wilden Tier“, der Politik reitet.

 

WACHTTURM: Babylon die Grosse spielt die Hure*** Rbi8  Offenbarung 17:1-6 ***

Und einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir, indem er sprach: „Komm, ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die auf vielen Wassern sitzt, 2 mit der die Könige der Erde Hurerei begingen, während die, welche die Erde bewohnen, mit dem Wein ihrer Hurerei trunken gemacht wurden.“

3 Und in [der Kraft des] Geistes trug er mich in eine Wildnis hinweg. Und ich erblickte eine Frau, die auf einem scharlachfarbenen wilden Tier saß, das voll lästerlicher Namen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. 4 Und die Frau war in Purpur und Scharlach gehüllt und war mit Gold und kostbaren Steinen und Perlen geschmückt und hatte in ihrer Hand einen goldenen Becher, der voll von abscheulichen Dingen und den Unreinheiten ihrer Hurerei war. 5 Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Babylon die Große, die Mutter der Huren und der abscheulichen Dinge der Erde.“ 6 Und ich sah, daß die Frau trunken war vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu.

 

Johannes sieht in seiner Vision wie diese hurerische Frau handelt, die von sich behauptet an der Seite Gottes zu sein, sich aber jeder Form geistiger Hurerei hingibt! „... ich erblickte ... in ihrer Hand einen goldenen Becher, der voll von abscheulichen Dingen und den Unreinheiten ihrer Hurerei war“. Jesaja schreibt die Worte Jehovas weiter auf, die ankündigen, was schlussendlich mit dem alten „Jerusalem“ geschehen wird, wo sich die drei abrahamischen Religionen Juden, Christenheit und Muslime sich in ihren Ritualen gegenseitig den Rang ablaufen.

 

*** Rbi8  Jesaja 51:21-23 ***

Daher hör bitte auf dies, o Niedergedrückte und Trunkene, doch nicht von Wein. 22 Dies ist, was dein Herr, Jehova, ja dein Gott, der für sein Volk streitet, gesprochen hat: „Siehe! Ich will den Becher, der taumeln macht, aus deiner Hand nehmen. Den Kelch, meinen Becher des Grimmes — du wirst fortan nicht wieder daraus trinken. 23 Und ich will ihn in die Hand derer legen, die dich reizen, die zu deiner Seele gesagt haben: ‚Beug dich nieder, damit wir darüber hingehen‘, so daß du deinen Rücken der Erde gleichzumachen pflegtest und wie die Straße für die darüber Hingehenden.“

 

Auch hier zeigt Jesaja die Zweiteilung des Gerichts, das zuerst an den Religionen erfolgt, dann erst an den Nationen! Da „Babylon die Grosse“ gemäss den Angaben der Offenbarung vollkommene Vernichtung erleidet, wird sie künftig nie mehr aus dem Becher trinken, der mit Mischwein von Gotteskult und dämonischen Mysterien vermischt war! „Siehe! Ich will den Becher, der taumeln macht, aus deiner Hand nehmen. Den Kelch, meinen Becher des Grimmes — du wirst fortan nicht wieder daraus trinken.“ Als nächstes werden die „Könige der Erde“ den Becher des Zorns Gottes zu trinken bekommen und den Höhepunkt der Plagen in Harmagedon erleiden: Ihre ebenso vollständige Vernichtung!

 

Nie wieder wird etwas wie „Babylon die Grosse“ in Erscheinung treten, nachdem dieses Kunstgebilde menschlichen Erfindungsgeistes wie ein Mühlstein im Meer versinkt!

 

Wie ein Mühlstein versinkt Babylon die Grosse im Menschenmeer*** Rbi8  Offenbarung 18:20-21 ***

Sei fröhlich über sie, o Himmel, auch ihr Heiligen und ihr Apostel und ihr Propheten, weil Gott für euch richterliche Strafe an ihr vollzogen hat!“

21 Und ein starker Engel hob einen Stein auf gleich einem großen Mühlstein und schleuderte ihn ins Meer, indem er sprach: „So wird Babylon, die große Stadt, mit Schwung hinabgeschleudert werden, und sie wird nie wieder gefunden werden.

 

Dieser Akt von Vernichtung ist von Gott befohlen und wird sich kurz vor Harmagedon ereignen, wenn die politischen Mächte sich jener Reiterin entledigen, sie abwerfen und nackt machen und ihre Fleischteile auffressen. Ein sehr anschauliches Bild kommender Dinge!

 

Jesaja fährt nun unmittelbar darauf fort vom wahren „Zion“ zu reden, von Jesus, den Aposteln und den 144.000, dem neuen „Zion“ das nun erwachen soll, um ihre schönsten Kleider anzuziehen! Das kann erst sein, wenn sie wie die Priester bei der Einweihung vorab gewaschen worden sind, was Teil des Einweihungsrituals ist, während des achttägigen „Abendessen der Hochzeit des Lammes“, beginnend dreissig Tage nach Harmagedon, am Neumond des Trompetenfestes! [Bb; BbB, a] 

 

Das „Zion Gottes“, das „neue Jerusalem“ aber, der Überrest der 144.000 und mit ihnen zusammen die Erstauferstandenen [Bb] werden nun aufgefordert selbst Stärke anzulegen! Der Tag des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ ist gekommen und jeder soll im Hochzeitsgewand erscheinen! Das heisst, ihnen wird erst jetzt Macht und Autorität übertragen, die sie künftig auszuüben haben! Zuerst geschieht dies durch Einweihung als Priester des Allerhöchsten durch Jesu, als priesterliche Söhne der Apostel und dann durch Übertragung von Königreichsmacht durch Christus. Nachdem „das Jerusalem droben“ zur Erde herabgekommen ist, das „Königreich der Himmel“ seine Macht sichtbar auszuüben beginnt, wenn der Vater das aufgerichtete Königreich des „Israel Gottes“ aus Jesu Hand entgegen genommen hat! [Bb2; e1]

 

*** Rbi8  Jesaja 52:1-3 ***

Wach auf, wach auf, leg deine Stärke an, o Zion! Leg deine schönen Kleider an, o Jerusalem, du heilige Stadt! Denn nicht mehr wird in dich hineinkommen der Unbeschnittene und Unreine. 2 Schüttle dir den Staub ab, steh auf, setz dich, o Jerusalem. Lös dir die Fesseln an deinem Hals, o gefangene Tochter Zion.

3 Denn dies ist, was Jehova gesprochen hat: Umsonst wurdet ihr verkauft, und ohne Geld werdet ihr zurückgekauft werden.“

 

Nur Menschen die an ihrem Herzen beschnitten sind haben Zugang zur neuen Verwaltungshauptstadt der ganzen Erde, der „Tochter Zion“. Die Freilassung aus den Ketten steht mit dem Sühnetag und dem Jubeljahr in direkter Verbindung! Jehova nimmt den Nationen alles ab, was jene zuvor ohne einen Preis zu bezahlen von ihm genommen hatten!

 

Johannes spricht davon, dass im künftigen „neuen Jerusalem“ nichts „Unheiliges“, das bedeutet Sündiges mehr Zutritt haben wird. Die Lügner, Diebe und Ehebrecher dieses zu Ende gehenden Systems haben dort keinen Zugang zur Regierung!

 

Eingeschrieben im Buch des Lebens?*** Rbi8  Offenbarung 21:26-27 ***

Und sie werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen. 27 Doch irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur diejenigen, die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

 

Jesaja spricht zu Israel, das war damals nur das fleischliche, beschnittene Israel! Da es aber in Verbindung mit Geschehen der Endzeit steht muss auch das geistige Israel, all jene die ihr Herz beschnitten haben angesprochen sein. Allerdings spricht er auch von dem Teil der Christenheit, die Gottes Namen respektlos behandeln und darum aus der „Buchrolle des Lebens“ ausgetilgt wurden!

 

*** Rbi8  Jesaja 52:5-6 ***

Und nun, welche Interessen habe ich hier?“ ist der Ausspruch Jehovas. „Denn mein Volk wurde für nichts weggenommen. Sogar die über sie Herrschenden heulten fortwährend“, ist der Ausspruch Jehovas, „und beständig, den ganzen Tag lang, wurde mein Name respektlos behandelt. 6 Aus diesem Grund wird mein Volk meinen Namen erkennen, ja aus diesem Grund an jenem Tag, weil ich es bin, der redet. Siehe! Ich bin es.“

 

Das Interesse Jehovas liegt in der Rechtfertigung Seines heiligen Namens, der von den Religionen und den Nationen bis zum Ende respektlos behandelt wird! Alle die in Jehova und seinen Sohn Jesus Vertrauen gesetzt haben werden ihn nun anhand seines Handelns deutlich erkennen. So wie Pharao heulte, als Jehova nach der zehnten Plage, dem Tod seiner Erstgeburt und dem der ganzen Nation an Tier und Mensch, nun mit göttlicher Stärke Israel aus Ägypten herausführte, so werden am Tag der Schlacht jene heulen, wenn sie nun ihren Untergang herankommen sehen, während sie die Rettung und den Schutz jener erkennen, die sie bisher unterdrückt hatten!

 

11.5.3.3       Liebliche Füsse auf den Bergen verkünden Botschaft des Friedens: „Dein Gott ist König geworden“!

Der Tag, an dem Jehova König über Israel wurde ist mittels dem Kapitel 12 des Buches Daniel, der dort angegebenen „Zeiten und Zeitabschnitte“ und dem Kapitel 11 der Offenbarung genau bestimmbar: Am Ende des zweiten Wehe, vor Beginn des dritten Wehe und zu Beginn der siebten Trompete!

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:14-15 ***

Das zweite Wehe ist vorbei. Siehe! Das dritte Wehe kommt eilends.

15 Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

Es ist der Tag, an dem der Vater dem Sohn nun auch noch die Feinde unter seine Füsse legt! [B1] Jesaja spricht von der Lieblichkeit jenes Verkünders guter Botschaft der dieses Ereignis ankündigt, wenn es geschehen ist: „Dein Gott ist König geworden!

 

*** Rbi8  Jesaja 52:7 ***

Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße dessen, der gute Botschaft bringt, der Frieden verkündigt, der gute Botschaft von etwas Besserem bringt, der Rettung verkündigt, der zu Zion spricht: „Dein Gott ist König geworden!“

 

Diese „gute Botschaft“ unterscheidet sich von der seit dem ersten Jahrhundert her verkündeten veränderten guten Botschaft dadurch, dass sie die Erfüllung der bisherigen Vorhersage ankündigt und auf die „Zeichen“ hinweist, welche diese Dinge bestätigen!

 

Logik im Ablauf der Detailereignisse während dem "Tag des Herrn"
 

Da das Königreich in aller Stille inmitten der Feinde aufgerichtet wird müssen es die vorhergesagten „Zeichen“ von Seiten Satans und seines Samens sein, die dies bestätigen!

 

*** Rbi8  Lukas 17:20-21 ***

Als er aber von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Königreich Gottes komme, antwortete er ihnen und sprach: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, 21 noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder: ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“

 

Zur Zeit Jesu war er als designierter Priesterkönig „gleich Melchisedek“ der „inmitten seiner Feinde“, der Pharisäer und Schriftgelehrten, er, der die Wiederherstellung von Gottes Königreich verkündigte. In der Endzeit ist es der Überrest, der als „treuer und verständiger Sklave“ Jesu seinen „Mitknechten“ die geistige „Speise zur rechten Zeit“, jeden Sabbat, jedes Neumondfest und an den Festzeiten kostenlos austeilt! Sie brauchen hierzu keine Organisation, sie handeln aus innerem Antrieb Jesu Auftrag zu erfüllen Jünger für ihn und nicht für eines der vielen usurpierten religiösen „Königreiche“ zu machen. Sie erweisen sich als „Wächter in der Nacht“, die nicht wie die übrigen schlafen, weil sie „die Zeit der Besichtigung“ erkannt haben! Ihnen voran sind es aber die „zwei Zeugen“ die prophezeien, die sowohl „Ebioniten“ wie „Paulikaner“ repräsentieren! (Off 11:2, 3)

 

*** Rbi8  Jesaja 52:8 ***

Horch! Deine eigenen Wächter haben [ihre] Stimme erhoben. In Einklang jubeln sie fortwährend; denn Auge in Auge werden sie sehen, wenn Jehova Zion zurückbringt.

 

Da die christlichen Religionen diese Ereignisse in den geistigen Himmel Gottes verlegen, indem sie der Lehre des Hymenäus folgen, deshalb können sie diese Dinge nicht mit dem Geschehen auf der Erde in Einklang bringen! (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 2:16-19) „Zion“ bedeutet von Gott autorisierte Herrschaft über Israel, all jene, die auf JHWH hören und handeln. Gott bringt nicht nur die Toten in der Früh- und der Erstauferstehung zum Leben zurück, er wird auch das „neue Jerusalem“, die himmlische Regierungsgewalt durch Jesus mit all seinen Engel zur Erde zurückbringen, um die vormals getrennten Teile wieder zu einer Einheit zusammenzufügen! „Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: ‚Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen.‘ “ (Heb 1:6)

 

Jehova selbst verspricht doch in der Offenbarung künftig erneut bei den Menschen zu sein und jede Träne von ihren Augen abzuwischen! Jesaja kündet Gottes Rettung sowohl Jerusalem wie den Enden der Erde an (Off 21:1-5).

 

Michael: "Wer ist wie Gott"*** Rbi8  Jesaja 52:9-10 ***

Werdet fröhlich, jubelt in Einklang, ihr verwüsteten Stätten Jerusalems, denn Jehova hat sein Volk getröstet; er hat Jerusalem zurückgekauft. 10 Jehova hat seinen heiligen Arm [[(Michael [[(bedeutet: „Wer ist wie Gott?“)]], der „Fürst der himmlischen Heere“, Gottes Wortführer, „das WORT“, der zu Gunsten des Volkes Daniels steht (Da 12:1))]] vor den Augen aller Nationen [[(am Tag Harmagedons)]] entblößt, und alle Enden der Erde [[(die „grosse Volksmenge aus allen Nationen“)]] sollen die Rettung unseres Gottes sehen.

 

Die Erfüllung von allen guten Worten unseres Gottes wird allen Menschen offenkundig sein: Auch die Feinde werden es vor ihrer Vernichtung zitternd zur Kenntnis nehmen müssen! Alle aber die ihr Vertrauen in Gott und in seinen Retter, Jesus gesetzt haben werden nicht in Panik ausziehen, sondern in Ruhe eingesammelt werden! (Off 6:14-17)

 

Was Gott als Unrein erklärt hat bleibt weiterhin unrein! Alle jene, die erklären, Gott hätte inzwischen alles Unreine als Rein erklärt, sie haben nun die Strafe zu tragen! Als Petrus das Tuch mit unreinen Tieren sah und den Befehl erhielt: „Schlachte und iss“, war dies symbolisch und betraf dies Menschen der Nationen, die Hausgemeinschaft des Kornelius. Petrus selbst bestätigte die klar und deutlich! Alle aber die ständig Unreines berührten und daher „keinen Unterschied zwischen dem Reinen und Unreinen“ machten, sie folgten eher dem Irrtum der Religionsführer und ihres eigenen gefallenen Fleisches, als dass sie auf Jehovas Wort selbst geachtet hätten! (3.Mo 10:8-11; Hes 22:26-29; 44:23, 24)

 

*** Rbi8  Jesaja 52:11-12 ***

Weichet, weichet, zieht von dort [[(aus „Babylon der Grossen“)]] aus, rührt nichts Unreines an; geht aus ihrer Mitte hinaus [[()kein Religionswechsel, was doch ein Hinaus- und  Hineingehen bedeuten würde]], haltet euch rein, die ihr die Geräte Jehovas tragt [[(priesterlichen Dienst erfüllt)]]. 12 Denn ihr werdet nicht in Panik ausziehen, und ihr werdet nicht fluchtartig gehen. Denn Jehova wird sogar vor euch hergehen, und der Gott Israels wird eure Nachhut sein.

 

Jehova geht erst nach Harmagedons Schlacht vor seinem erwählten Volk, dem „Israel Gottes“ her und bildet ebenso seine Nachhut! Erst die Einteilung der Ereignisse auf der Zeitachse zeigen solche Details, welche für das genaue Verständnis aber von grundsätzlicher Bedeutung sind! Es ist leicht verständlich, warum weder jüdische Rabbis noch die Priester der Christenheit auf diese Dinge verweisen, weil sie ja selbst das Zentrum des Zorns Gottes bilden, da sie weder das GESETZ lehrten noch selbst hielten und Jehovas Sabbate, Neumonde und Festzeiten gleichgültig bis ablehnend behandelten!

 

Jesaja spricht prophetisch von Gottes Knecht, Jesus! Er wird nun, nachdem ihm seine Feinde unter die Füsse [B1] gelegt wurden mit Einsicht handeln! Er alleine ist über alle andere Autorität erhoben, mit Ausnahme seines eigenen Hauptes, das Jehova ist! Es ist die Zeit, wo er die Nationen aufschrecken wird [B3].

 

König der Könige*** Rbi8  Jesaja 52:13-15 ***

Siehe! Mein Knecht wird mit Einsicht handeln. Er wird hochgestellt sein und wird gewiß erhoben und sehr erhöht sein. 14 In dem Ausmaß, in dem viele vor Entsetzen auf ihn gestarrt haben — so groß war die Entstellung hinsichtlich seines Aussehens, mehr als die irgendeines anderen Mannes, und hinsichtlich seiner stattlichen Gestalt, mehr als die der Menschensöhne —, 15 wird er gleicherweise viele Nationen aufschrecken. Vor ihm werden Könige ihren Mund verschließen, denn was ihnen nicht erzählt worden war, werden sie tatsächlich sehen, und dem, was sie nicht gehört hatten, werden sie ihre Beachtung schenken.

 

Schon Johannes hatte Jesus als einen sehr stattlichen und schönen Mann bezeichnet! (Joh 1:14) Dieses Wiedererscheinen Jesu in Fleisch und Blut, so wie ihn die Apostel in den Himmel auffahren sahen, dies wird bei den meisten Menschen der Anwesenden der „Auserwählten“ und der „grossen Volksmenge“ grosses Erstaunen auslösen. Die Ansicht, Jesus werde nur „im Geiste“, als Engel auf die Erde zurückführen, diese wird sich als blosse Propaganda des Antichristen erweisen!

 

*** Rbi8  2. Johannes 7 ***

Denn viele Betrüger sind in die Welt ausgegangen, Personen, die das Kommen Jesu Christi im Fleische nicht bekennen. Dies ist der Betrüger und der Antichrist.

 

All jene, die dem Antichristen (viele sind zu Antichristen geworden) mehr geglaubt haben wie dem geschriebenen Wort, sie sind es, die vor Entsetzen auf ihn starren werden! Bei vielen die längst verstorben sind wird dies während des Millenniums sein, weil sie zu den Ungerechten gehörten, die nun ihren Lohn für Unrechttun empfangen werden. Bei anderen wird es gar erst am Tag der „Auferstehung zur Schmach und zur Abscheu“ sein, zur Zeit des Schlussgerichts am Ende des Millenniums (Da 12:2; Off 20:13-15). Andere werden während des Millenniums unter den Ungerechten auferstehen, weil sie zwar nicht gegen den heiligen Geist gesündigt haben,  sie jedoch die Wahrheit nicht erkennen konnten oder sich davor verschlossen: „Vor ihm werden Könige ihren Mund verschließen, denn was ihnen nicht erzählt worden war, werden sie tatsächlich sehen, und dem, was sie nicht gehört hatten, werden sie ihre Beachtung schenken.“ Nun hören sie und schenken dem Gehörten Beachtung.

 

11.5.3.4       Sind „Tag und Stunde“ von Harmagedons Endschlacht berechenbar?

Eine nachträgliche Berechnung und Festlegung der Sabbatjahre ist wie wir schon weiter oben erwähnt haben mit sehr grossen Schwierigkeiten verbunden, da man sich dabei einerseits auf die geschriebene Geschichte verlassen müsste, anderseits mit einer unsicheren Kalenderberechnung konfrontiert wird, die über die Jahrtausende mehrmals geändert hat!

 

The Sabbath: Has time been lost?Im Jahre 359 u.Z. war es der jüdische Patriarch Hillel II.[9], der erstmals eine standardisierte Kalendereinteilung für Juden ermöglichte. Inzwischen waren fast 290 Jahre in jüdischen Diaspora verflossen, seit der Tempel zerstört wurde, das Priestertum dahingefallen war und die Organisation des Staates Israel zerschlagen wurde! Viel Zeit und lange Phasen von Verfolgung, wo neuer Irrtum sich einschleichen konnte. Der Kalender von Hillel ist eine Kombination aus Mond- und Sonnenjahrkalender! Erst im 10.Jahrhundert legte ein anderer Gelehrter das Jahr 3761 v.u.Z. als das erste Jahr fest, als das Jahr nach Adams Erschaffung, die laut Überlieferung zu Beginn des Monats Tischri gewesen wäre. Auch hier haben sich nach neuerer Erkenntnis vielerlei Fehler ergeben und eine Menge an Mystik eingeschlichen.

 

Die jenen Gelehrten damals vorliegenden zwar bereits relativ genauen Berechnungsgrundlagen der Tages-, respektive Jahreslänge, so weichen diese dennoch von den effektiven Werten die uns heute bekannt sind um Sekunden ab. Solche Abweichungen häuften die sich im Verlauf der Jahrhunderte  und Jahrtausende zu Stunden, Tagen und Monaten, ja gar zu Jahren an! Wer mehr darüber wissen möchte findet tiefere Informationen auf der Grafik Lunarkalender. Zudem wurden viele Regeln festgelegt, die nur weitere Schwierigkeiten bei der Festlegung bestimmter Daten vorprogrammierten, welche in früheren Zeiten unbekannt oder unbeachtet gelassen wurden!

 

   Der standartisierte jüdische Kalender ist in sich bereits sehr problematisch, da die Abweichungen die Regel sind! Nur etwa 39% aller Jahre beginnen tatsächlich am Tage des Neulichtes, somit sind Ausnahmen beim Jahresbeginn häufiger als die Regel.

 

   Unter Berücksichtigung der fünf Ausnahmeregelungen ergeben sich sechs verschiedene Jahreslängen: Ein Gemeinjahr kann 353, 354 oder 355 Tage haben, ein Schaltjahr 383, 384 oder 385 Tage. Man unterscheidet deshalb nicht nur Gemein- und Schaltjahre, sondern auch verminderte (353/383 Tage), reguläre (354/384 Tage) und übermäßige (355/385 Tage) Jahre. Die Monate Cheschwan und Kislev werden zu diesem Zweck um einen Tag verkürzt bzw. verlängert.

 

The Oral Law (Torah Shebaal Peh)  By Rabbi Dr. Hillel ben David (Greg Killian)Auf jene Art der Jahresberechnung des Hillel stützen sich jüdische Kalender mit einer jährlich vorgegebenen Struktur der Festzeiten, die zudem von religiösen Regeln abhängen, die wir schlichtweg „pharisäisch“ bezeichnen! Jesus warnte vor jenem Sauerteig eindringlich! Aus solchen Kalendern zu schliessen, dass es mit Exaktheit möglich sei zu bestimmen, wann Moses auszog, das wirkliche Jahr festzulegen, um so nachträglich die Sabbatjahre zu bestimmen ist unmöglich, da kein wirklich verlässliches Geschichtsregister existiert und sehr viele Grauzonen existieren! Auch die weltliche Geschichtsschreibung mit ihren festgelegten Daten für bestimmte Jahre, Monate und gar Tage ist mit grosser Vorsicht zu geniessen! Die Wahrscheinlichkeit eines Treffers wird mit der Einengung eines bestimmten Ereignisses innerhalb eines Jahres, Monates oder gar Tages immer geringer!

 

Die Zeit ist nun gekommen! Schlag an mit der Sichel!Selbst die Juden sind sich darin nicht einig, welcher Kalender der Richtige sei! Die künstlich erzeugten Schaltjahre, mit einem zusätzliche Monat Veadar sind willkürlich und anfechtbar! Die im 8.Jahrhundert u.Z. entstandene Sekte der Karäer oder Karaiten lehnen die regelbasierte Einfügung des Schaltmonats gar vollkommen ab. Sie waren über Jahrhunderte eine einflussreiche Gruppe! In Israel sind es heute nur noch etwa 25.000, die sich strikt nach den Schriften und nicht nach mündlicher Überlieferung ausrichten. Sie selbst entscheiden nach der Reife der Gerste in Israel, welcher Monat der Richtige ist, in wörtlicher Auslegung der Tora. So setzten diese auch den Jahresbeginn erneut im Monat Nisan fest, wie Gott dies im GESETZ beim Auszug aus Ägypten festlegte, missachteten dadurch die Regel des Beginns im Herbst im Monat Tischri, die babylonisch ist! Ihnen entgegen steuert die Erderwärmung, der Klimawandel, der sich auch aus Saat und Ernte auswirkt.

 

Am Tag nach dem Passah musste Jehova reife Gerste dargereicht werden! In bestimmten Jahren vor oder nach dem Schaltjahr gab es dadurch bis zu einem Monat Unterschied! Entweder war die Gerste noch nicht reif, oder aber die Ernte war schon vorüber! Offensichtlich ist Jehovas Zyklus nicht von menschlichen Philosophien abhängig, sondern von Sonne und Mond, wie dies schon auf den ersten Seiten der Genesis gesagt wird! Er hat seinen eigenen, durch ihn festgesetzten Kalender, der auch für Engel verbindlich ist und uns bei Jesu Wiederkommen bestimmt offengelegt wird! Die Prophezeiung der „siebzig (Jahr)-Wochen“ Daniels erfüllten sich offensichtlich auf den Tag genau, als Jesus sich um oder gar am 14.Tischri taufen liess und dreieinhalb Jahre später, in der Mitte der siebzigsten Jahrwoche, am 14.Nisan „mit nichts für sich abgeschnitten“ wurde! Auch während jener Phase lag einer oder gar 2 Schaltmonate!

 

Ein neuerlicher Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte aber war seit langer Zeit angesagt und dieser wird wiederum fest verankert sein. Es dreht sich dabei stets um dasselbe Thema: Den von Gott vorhergesagten Messias und sein Wiederkommen zum Gericht: Es handelt sich um eine Kette von Ereignissen, mit einem deutlich definierten Beginn! Der von Gott festgesetzte Tag der Besichtigung [A1], die Geburt der neuen Nation [B1], der Tag der Abrechnung mit der Menschheit am Gerichtstag [B2] durch Trennung von Schafen und Böcken und der darauf folgende „Tag der Rache“ in Harmagedon! [B3] Paulus erwähnte diesen festgesetzten „einen Tag“ des Gerichts in seiner Rede vor Richtern am Areopag in Athen:

 

Paulus, angeklagt auf dem Areopag in Athen einen neen Gott zu predigen*** Rbi8  Apostelgeschichte 17:31 ***

Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat.“

 

Das darauf folgende Jahr ist somit bestimmt das angesagte grosse Jubeljahr, wo „allen Bewohnern des Landes Freiheit“ ausgerufen wird! Eine Rekonstruktion für die Zeit des Endes“ und ihrer Sabbatjahre lässt sich erst dadurch herstellen, vorausgesetzt diese „Zeit des Endes“ sei exakt festlegbar! Paulus erwähnte zudem, dass vorhergesagte „Zeiten und Zeitabschnitte“ absolut verlässlich sind, welche die Propheten von Jehova aus aufzeichneten! Daniel der Prophet hatte an zwei Stellen im Kapitel 12 aufgezeichnet, dass diese „Zeiten und Zeitabschnitte“ (3 ½ Zeiten, 1290 Tage, 1335 Tage), die er erwähnt und ihre exakte Anwendung bis zur Endzeit ein Geheimnis bleiben würden. Dann aber würden sie von bestimmten Menschen aufgrund von „Einsicht“ verstanden werden! Welche Art von „Einsicht“ spricht er an? Sich erneut mit Gottes GESETZ im Detail auseinanderzusetzen, was Gottes Zeitberechnung, Seine Sabbate, Neumonde und Festzeiten mit einschliesst

 

*** Rbi8  Daniel 12:9-10 ***

Und er sagte weiter: „Geh, Daniel, denn die Worte werden geheimgehalten und versiegelt bis zur Zeit des Endes. 10 Viele werden sich reinigen und sich weiß machen und werden geläutert werden. Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [es] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden [es] verstehen.

 

Einsicht in die prophetischen Vorhersagen und die von Jesus verkündeten Zeitzeichen, die es zu beobachten gilt, diese sollten den Schlüssel zum Verständnis liefern! Dazu mussten Menschen sich vorab reinigen, was beinhaltet, sich von verdrehten religiösen Standardansichten abzuwenden und Gottes Wort im vollen Umfang zu verstehen zu suchen und es vollkommen im Leben anzuwenden.

 

weisheit: Logische Zusammenhänge erkennen lernen!Aus all diesen Überlegungen heraus wird ersichtlich, dass „Tag und Stunde“ eines ganz bestimmten Ereignisses weiterhin unbekannt bleiben würden, weit über die Lebensspanne des Daniel und Paulus hinaus! Die Zeitperiode wäre jedoch deutlich markiert, innerhalb welcher ein bestimmtes Ereignis stattfindet, nämlich Jesu Wiederkehr als Gottes Urteilsvollstrecker! [B3] Immer wieder wurden Christen ermahnt wach zu bleiben und das Herannahen des Tages zu beobachten! Offensichtlich zeigt Jesus im Vergleich, dass wir die Natur und ihre Zyklen dabei nicht aus dem Auge verlieren sollen!

 

*** Rbi8  Matthäus 24:32-39 ***

Von dem Feigenbaum als Gleichnis lernt nun folgendes: Sobald sein junger Zweig weich wird und er Blätter hervortreibt, erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Ebenso erkennt auch ihr, wenn ihr alle diese Dinge seht [[(die vorhergesagten Zeichen)]], daß er nahe an den Türen ist. 34 Wahrlich, ich sage euch, daß diese Generation auf keinen Fall vergehen wird, bis alle diese Dinge geschehen. 35 Himmel und Erde [[(die Regierungsgewalten und Volksmassen)]] werden vergehen, meine Worte aber werden auf keinen Fall vergehen.

36 Von jenem Tag und jener Stunde [[(der Urteilsvollstreckung)]] hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater [[(zum Zeitpunkt, wo Jesus dies verkündete! Nicht ewig!)]]. 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs [[(jene gottenfremdete Zeitperiode)]] waren [[(in Bezug auf Schlechtigkeit der Menschen, als jener in die Arche hineinging (vergl 1.Pe 3:19-21))]], so wird die Gegenwart [[(Wiederkunft (zur Urteilsvollstreckung))]] des Menschensohnes sein. 38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging [[(alles schien normal wie schon immer geewesen)]], 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart [[(Wiederkehr)]] des Menschensohnes [[(zur Urteilsvollstreckung)]] sein.

 

Jesus erwähnt in einem anderen Gleichnis „Türen“ in der Mehrzahl! Es geht in der Endzeit wiederum um das Vorbeigehen des Passahengels, der wie in Ägypten nur jene Häuser vermied, deren Türpfosten mit Blut gekennzeichnet waren! Diesmal werden nur Türen nicht beachtet, deren Bewohner ihr Herz „im Blut des Lammes“ gewaschen haben! Der Sühnetag scheint hierzu der geeignetste Moment zur jährlichen Reinigung zu sein! Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass auch während der Endzeit zuvor schon am Tag der Passahfeier [B1 an Vorstehern + B2 an den „Schafen und Böcken“] Gericht gehalten wird, eine Zeit mit einem Beginn, wo die jungen „Blätter hervortreibt“! [B1], bei Jesu erster Wiederkehr und dem „Erdbeben“, das siebentausend tötet (Off 11:11-13)

 

Während der „letzten Tage“ folgt das allgemeine Gericht innerhalb des „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ [B2], wo Jesus die zum Überleben gekennzeichneten „Schafe“ auf „seine rechte Seite“ stellen wird. Wiederum ein 14.Nisan! Der Tag der Urteilsvollstreckung würde aber später erst folgen! [B3] Das Scheiden der „Schafe von den Böcken“ ist somit deutlich nicht identisch, weder mit dem Tag der Urteilsvollstreckung, wo die Böcke in die ewige Abschneidung weggehen, noch dem Ort des Vollzugs! Viele Religionslehrer haben diese scheinbar kleinen Differenzen übersehen, die aber zu einem klaren Gesamtbild gewichtig sind! Jesus beachtet dabei das Verhalten des Einzelnen:

 

*** Rbi8  Matthäus 25:45-46 ***

Dann wird er ihnen [[(den „Böcken“ zu seiner Linken)]] antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan. 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten [[(die „Schafe“ auf der rechten Seite)]] aber in das ewige Leben.“

 

Buchrolle mit den sieben siegeln Wenn Jesus nun vom „Vergehen“ oder vom Ende der alten „Himmel und Erde“ spricht, dem Untergang der heute bestehenden Strukturen des Systems, so redet er dabei nicht vom Gerichtstag [B2], sondern vom Tag der Urteilsvollstreckung von Harmagedon! [B3] Jener exakte Tag kannte zu jenem Zeitpunkt somit allein der Vater. Jesus sagt nicht, dass der Tag, der Monat oder das Jahr für ewig unbekannt sein würden, spricht lediglich vom „Tag und jener Stunde“ die damals noch in der „Schriftrolle mit dem sieben Siegeln“ des Öffnens nach Jesu Tod und Auferweckung harrten. Erst im Jahre 96 u.Z. durfte Johannes dieses Geschehen in Visionen sehen, auch was die Logik des Ablaufs der Ereignisse betrifft!

 

Da sich diese Dinge ja aufgrund der Vorgaben im Buch Daniel, der Offenbarung, durch die Worte Sacharjas, Jesu und der Apostel in ihrer Ablauflogik im Zusammensetzen der Einzelnen Puzzlesteine durchaus ergeben! Das würde aber erst in der Endzeit möglich sein, zufolge Erfüllung gewisser Vorhersagen. Das bedeutet somit nur, dass Jesus diesen „Tag und Stunde“ zu jenem Zeitpunkt noch nicht wusste, bevor der Vater ihm, dem „geschlachteten Lamm“ die „Rolle mit den sieben Siegeln“ überreichte! Um zu handeln müssen Jesus und die Engel diese Dinge kennen und ebenso all jene Glaubenden, die im „Lichte“ wandeln und nicht in „Finsternis“ der Unkenntnis sind! Der Befehl: „Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer“ bedeutet doch zu einem exakt bestimmten Zeitpunkt zu handeln!

 

*** Rbi8  Jesaja 26:20-21 ***

„Geh, mein Volk, tritt ein in deine inneren Gemächer, und schließ deine Türen hinter dir zu. Verbirg dich für nur einen Augenblick, bis die Strafankündigung vorübergeht. 21 Denn siehe, Jehova kommt hervor aus seiner Stätte, um das Vergehen des Bewohners der Erde gegen ihn zur Rechenschaft zu ziehen, und die Erde wird gewiß ihr Blutvergießen enthüllen und wird nicht mehr ihre Getöteten zudecken.“

 

Das war bestimmt nicht auf die beiden Zerstörungen Jerusalems und dessen Tempels gemünzt, wo doch alles niedergebrannt wurde, auch die „inneren Gemächer“! Das hat nur mit dem Tag Harmagedons zu tun, mit Jehovas Strafengel, der das Gericht Haus um Haus erdenweit vollstrecken muss. Gemäss Jesu Angaben müssen sich alle im selben Zusammenhang vorhergesagten „Zeichen“ zudem innerhalb einer einzigen Generation geschehen! Jahreszahlen wie 1914 von Jehovas Zeugen als Datum der Aufrichtung von Gottes Königreich werden allein schon dadurch in den Bereich der übrigen religiösen Legenden verbannt! Jene Generation ist inzwischen vergangen!

 

Wie weit wir uns durch all unsere Anstrengungen die Logik des Ablaufs der Ereignisse herauszufinden und die korrekte Einreihung der vorhergesagten Zeichen herauszufinden der Wahrheit annäherten, das muss sich erst noch erweisen! Auch wir sind bloss Menschen und können uns irren! Wir bemühen uns redlich Gottes Wort den ersten Platz einzuräumen aber können durchaus auch da oder dort einen Fehlschluss ziehen! Das war und blieb uns vom Beginn an klar! Irrtum und Lüge haben nicht denselben Platz! Wer aufgrund von redlicher Suche einem Irrtum erliegt, später aufgrund von besserer Erkenntnis aber die Wahrheit akzeptiert, lehnt im Herzen Lüge ab!

 

11.5.3.5       Warum der Sühnetag im Jahr 2007 möglicherweise von grosser Wichtigkeit war: Jehovas „annehmbares Jahr“ endet in Jehovas Tag der Rache!

Trotz all diesen Unsicherheitsfaktoren, welche die Kalenderberechnung mit sich bringt, haben wir einen weiteren Versuch unternommen Gottes Wort genauer zu verstehen und seinen Antworten zu vertrauen!  Was die Einreihung der Ereignisse in ihrer logischen Abfolge betrifft, die Kombinationen der „Zeiten und Zeitabschnitte“, den vorhergesagten Ereignissen zu Beginn und am Ende der Zeitabschnitte glauben wir die vorgegebene Logik erkannt und eingehalten zu haben. Ob die prophetisch vorhergesagten Ereignisse die wir in unserer Zeit zu erkennen glauben mit den Aussagen der Apostel und Propheten wirklich übereinstimmen, dies kann alleine das Endresultat erweisen! Alle diese Dinge harmonisch zusammengefügt ergeben zumindest einen Vertrauen erweckenden Raster!

 

   Sollten wir uns bei der Verbindung von Zeitereignissen heute und biblisch vorgegebenen Zeichen getäuscht haben, so bleibt doch die Ablauflogik erhalten und die war nie zuvor mit solcher Präzision aufgezeigt worden! Damit haben andere nachher, die allenfalls ebenso wie wir nach Wahrheit suchen bereits ein nützliches Instrument in der Hand! Sollten wir aber die wirklichen Ereignisse erkannt haben, so gab dies vielen Menschen die Möglichkeit das zu tun, was in Gottes Augen gerecht ist: Einsicht und Umkehr zu zeigen. Wenn auch nur eine oder zwei Personen dadurch ihr Leben positiv verändert haben und vom Herrn Jesus darum am Gerichtstag anerkannt werden, so hat sich diese grosse Arbeit gelohnt!

 

Jesus selbst weist auf Kombinationen von Prophezeiung und ihrer Erfüllung hin! Wir kennen den Text bereits, möchten aber dadurch das Muster zeigen das Jesus gibt und welches später die Apostel öfters wiederholen: Die Vorhersage der Propheten erwähnen und die Erfüllung in der Gegenwart, der Vergangenheit oder darin, was noch zu erwarten ist aufzeigen. Der nachstehende Zeitband ist eine Zusammenfassung der Hauptereignisse mit erklärenden Sprechblassen, um sich schnell zu orientieren.

 

Kenntst du die Hauptereignisse der Endzeit im logischen Ablauf?
 

Schauen wir uns den bekannten Text nochmals an, wo Jesus Jesaja zitiert: Er erwähnt im Zusammenhang mit der Freilassung Gefangener die Verkündigung von „Jehovas annehmbarem Jahr“. Der Text ist uns inzwischen wohl bekannt und die Querverbindungen ebenso:

 

*** Rbi8  Lukas 4:16-21 ***

Und er kam nach Nazareth, wo er aufgezogen worden war; und nach seiner Gewohnheit ging er am Sabbattag in die Synagoge, und er stand auf, um vorzulesen. 17 Da wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle, wo geschrieben war: 18 „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, um den Armen gute Botschaft zu verkünden, er hat mich ausgesandt, um den Gefangenen Freilassung zu predigen [[(= Ankünden; Zukunft)]] und den Blinden Wiederherstellung des Augenlichts, um die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, 19 um Jehovas annehmbares Jahr zu predigen.“ [[(= Ankünden; Zukunft)]] 20 Darauf rollte er die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diensttuenden zurück und setzte sich; und die Augen aller in der Synagoge waren gespannt auf ihn gerichtet. 21 Dann fing er an, zu ihnen zu sprechen: Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“

 

Jesus predigte ein kommendes „annehmbares Jahr Jehovas“, das aber gemäss seinen Aussagen bereits einen Beginn damals hatte, wenn er sagt!Heute ist dieses Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt worden.“ Die Ankündigung war erfolgt! Jesus las aber nicht den anderen Teil der Prophezeiung, die mit dem Gerichtstag, also noch in Zukunft liegend zu tun haben muss! Es gibt somit einen zweiten, grösseren Teil der Erfüllung! Jehova hatte zu Jesaja deutlich gesagt, wir erinnern uns: (Wir haben den Text bereits zu Beginn erwähnt)

 

"Ich bin der Herr, dein Gott"*** Rbi8  Jesaja 61:1-4 ***

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir, darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache [[(Harmagedons)]] seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung. 4 Und sie sollen die seit langem verwüsteten Stätten wieder aufbauen; sie werden auch die verödeten Stätten von früheren Zeiten aufrichten, und sie werden die verwüsteten Städte, die Orte, die Generation um Generation öde waren, gewiß erneuern.

 

Die vor langem verwüsteten Städte Israels sind oft als Ruinenhügel „Tel“ bekannt. Viele davon liegen aber immer noch unter Erde, Sand und Schutt begraben, ohne dass sie bisher genau lokalisiert worden wären und schon gar nicht wieder aufgebaut! Erst durch Auferstehung jener Generationen, die diese Ort bewohnt hatten wird ein Wiederfinden und Wiederaufbau möglich!

 

Ganz offensichtlich war für die „verlorenen Schafe Israels“ und etwas später auch für die Menschen der Nationen eine besondere Zeit des Wohlwollens Jehovas angebrochen, „... um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden“, selbst ein Tag der Rache kam, als im Jahre 70 u.Z. der Tempel zerstört wurde und Jerusalems Bewohner die überlebt hatten in Gefangenschaft kamen! Dennoch kann der Prophezeiung entnommen werden, dass „der grosse Tag der Rache“ an allen Nationen selbst erst noch bevorstehen muss! Alle Nationen, auch die entferntesten hörten inzwischen die gute Botschaft und haben keine Ausrede, vom Gott der „Himmel der Himmel“ nicht unterwiesen worden zu sein!

 

Als Jesus jene Worte vorlas und sie kommentierte war Zion und sein Tempel noch nicht zerstört. Jesaja sprach somit von seiner Sicht aus von einem fernen, künftigen Ereignis, das Jesus dann am Ende des Kapitels 23 von Matthäus wiederum erwähnt: Wenn er die damals bevorstehende Zerstörung des Tempels anspricht. Es kam innerhalb einer Generation, rund 36 Jahre nachdem er die Vorhersage geäussert hatte! Die um den Tempel Trauernden, dazu gehören bestimmt auch die Apostel und Jünger des ersten Jahrhunderts. Sie sollen den „Mantel des Lobpreises“ zu einem bestimmten künftigen Zeitpunkt erhalten: „... um zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck [[(die Krone)]] statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises [[(als Priesterkönige)]] statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume [[(„des Lebens“)]] der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung.

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?
 

Johannes spricht zum selben Thema in der Offenbarung, was eine exakte Einreihung ermöglicht, weil es erst vollständig kommen entwickelt, wenn das „Jerusalem droben“ zur Erde herabgekommen sein wird! (Off 21:1-5)

 

*** Rbi8  Offenbarung 22:1-2 ***

Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, klar wie Kristall, der vom Thron Gottes und des Lammes aus hinabfloß 2 in der Mitte ihrer breiten Straße. Und diesseits des Stromes und jenseits [standen] Bäume des Lebens, die zwölf Fruchternten hervorbringen, indem sie jeden Monat ihre Früchte geben. Und die Blätter der Bäume [dienten] zur Heilung der Nationen.

 

Diese „Bäume des Lebens“ die Jesaja als grosse „Bäume der Gerechtigkeit“ erwähnte, die Johannes in der Offenbarung wiederum „diesseits des Stromes und jenseits“ erwähnt, der nun aus dem „neuen Jerusalem“ herabfliesst, diese symbolisieren die 144.000 Priesterkönige! Jesaja spricht deutlich von der Zeit nach der Installierung des fertigerstellten geistigen Tempels, des vollkommen gemachten „Leibes des Christus“! Der Tempel und seine Priesterschaft sind somit eingeweiht!

 

Hesekiels Tempelvision: Hesekiel und Johannes ergänzen sich gegenseitig!Auch der Prophet Hesekiel hatte eine ähnliche Vision von einem Gewässer das in Jerusalem im neuerrichteten Tempel entspringt und fruchttragenden „Bäumen“ Wasser zuführt!

 

*** Rbi8  Hesekiel 47:6-7 ***

Dann ließ er mich gehen und ließ mich [an] das Ufer des Wildbachs zurückkehren. 7 Als ich zurückkam, siehe, [da standen] am Ufer des Wildbachs sehr viele Bäume auf dieser Seite und auf jener Seite.

 

Wenige Verse weiter ergänzt Hesekiel dieselben Informationen die Johannes Jahrhunderte später sah:

 

*** Rbi8  Hesekiel 47:12 ***

Und längs des Wildbachs, seinem Ufer entlang auf dieser Seite und auf jener Seite, werden alle Arten von Bäumen zur Speise emporkommen. Ihr Laub wird nicht welken, noch wird ihr Fruchtertrag verzehrt werden. In ihren Monaten werden sie neue Frucht tragen, denn das Wasser für sie — es kommt aus dem Heiligtum selbst hervor. Und ihr Fruchtertrag wird zur Speise dienen und ihr Laub zur Heilung.“

 

Aus unserer Sicht heute liegt dies nach wie vor in der Zukunft: Wir glauben aber aufgrund der Ereignisse in der Welt, dass der Zeitpunkt der Erfüllung sehr nahe ist. Jesus selbst gab den Rat angestrengt danach Ausschau zu halten, wenn jene vorhergesagten Zeichen sich zu erfüllen beginnen würden! Dies würde die angesagte Zeit der Befreiung sein!

 

*** Rbi8  Lukas 21:28 ***

Wenn aber diese Dinge [[(die beängstigenden „Zeichen“, die vom System ausgehen)]] zu geschehen anfangen, dann richtet euch auf und hebt eure Häupter empor, denn eure Befreiung naht.“

 

Die ganze Zeit im Exil Babylons hielt Israel „Sabbat“; sie konnten nicht ihre eigenen Ernten einbringen, waren Sklaven ihrer Besitzer. Dasselbe geschah mit der jüdischen Nation nach der Vertreibung aus Israel, wo selbst der Besuch der Stadt Jerusalem den Juden verboten wurde, nachdem Bar Kochba im Jahr 133-135 u.Z. unter Kaiser Hadrian einen weiteren Aufstand inszeniert hatten, um das Königreich aus eigenen Gnaden erneut aufzurichten, ohne den wahren Messias!

 

Erst mit der Aufrichtung von Gottes Königreich durch „Spross“ [B1] kommt danach das grosse Jubeljahr Jehovas! Wir haben es bisher klar mit der Erstauferstehung der Toten zu Beginn des „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ in Verbindung gebracht [Bb; a1].

 

Am Abend mag weinen einkehren, aber am Morgen ist Jubelruf da.Inzwischen hat sich gezeigt, dass gewisse vorhergesehenen Ereignisse nicht exakt in der Zeit stattfanden, wie wir es vorab verstanden und geglaubt haben, respektive wie es aufgrund der Ablauflogik sein müsste. Wir sind am Abend des alten Systems angelangt und wir mögen darüber weinen! Bestimmt aber kommt der vorhergesagte Morgen und sein Jubelruf!

 

*** Rbi8  Psalm 30:4-5 ***

Denn unter seinem Zorn zu sein währt einen Augenblick,

Unter seinem Wohlwollen zu sein währt ein Leben lang.

Am Abend mag Weinen einkehren, aber am Morgen ist Jubelruf da.

 

Der Tag des Jubelrufes wird kommen! Wir mögen uns im einen oder anderen irren und das vollkommene Verständnis noch nicht erreicht haben, unser Vertrauen in Jehova und sein geschriebenes Wort wird dadurch nicht erschüttert! Wir suchen weiter, wir vergleichen die Geschehnisse dieser Welt weiterhin mit den vorhergesagten „Zeichen“ der Endzeit, um zu erkennen, was als Nächstes kommen soll und vor allem um beständig wach zu bleiben und das Gute zu tun, „so lange es heisst: Heute!“ Mit Gottes Hilfe werden wir auch weitere Teile des grossen Puzzles richtig einzuordnen vermögen und andere Teile, die wir möglicherweise falsch platzierten ihrem gebührend Standort zuteilen! Jehova will, dass sein Rätsel gelöst wird und möchte, dass viele Menschen vom Verständnis profitieren und notwendige Schritte zur Umkehr von ungerechtem Handeln vollziehen, so lange Er dazu Zeit einräumt!

 

11.5.3.6       Wird am Sühnetag im Jahre 2007 das Jubeljahr ausgerufen oder erst ein Jahr später?

Wir waren davon überzeugt, stellen inzwischen fest, dass dieses Schlüsseldatum ohne die erwarteten Ereignisse abgelaufen ist! Bedeutet dies, dass alle Dinge unrichtig waren? Die Logik im Ablauf der Ereignisse der Endzeit sind von Gott her durch die Propheten vorhergegeben! Jesus hatte bezeugt, dass „der kleinste Buchstabe des GESETZES und der PROPHETEN“ sich erfüllen müssen!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-18 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe.

 

GESETZ  und PROPHETEN müssen sich erfüllen! Viele der prophetischen Aussagen haben mit der Endzeit zu tun! Jesus muss zurückkehren und als „Reiter auf dem weissen Pferd“ die ihm zugeordnete Aufgabe der Urteilsvollstreckung ausführen! Offensichtlich ist jener „Tag und jene Stunde“ somit weiterhin unbekannt und wird „wie ein Dieb in der Nacht“ die Unvorbereiteten überraschen! All jene, die spöttisch sagen: „Wo ist diese seine verheissene Wiederkehr?

 

*** Rbi8  2. Petrus 3:3-4 ***

Denn dies wißt zuerst, daß in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 4 und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart [[(Wiederkehr; Rückkehr; Ankunft)]]? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“

 

Der siebte Engel blässt die Trompete: Es wird keine Verzögerung mehr geben!Offensichtlich sagt Petrus Menschen vorher, die aufmerksam nach den „Zeichen“ ausblicken und das kommende Ende des Systems und den Beginn des Tausendjahrreiches vorhersagen, das dann aber sich offensichtlich verzögert! Das fordert den Spott jener Skeptiker heraus. Alles ist beim Alten, nichts Grosses wird sich ereignen! Johannes entgegnet ihnen in der Offenbarung: „Es wird keine Verzögerung mehr geben, sondern in den Tagen der Stimme des siebten Engels, wenn er daran ist, seine Trompete zu blasen, wird das heilige Geheimnis Gottes gemäß der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, verkündet hat, tatsächlich vollendet sein.“ (Off 10:6, 7) Vor dem ersten Ertönen der „siebten Trompete“ gibt es somit scheinbare Verzögerungen, das System wehrt sich um länger an der Macht zu bleiben, Satans eigene „Zeichen“ verkünden eine heile Zukunft.

 

Wir aber wollen weiterhin wachsam bleiben! In den Tagen Noahs gab es bereits solche Spötter und doch erfüllte sich das, was Henoch Jahrhunderte zuvor vorhergesagt hatte und Noahs grosse Arbeit eine Arche zu bauen war nicht umsonst!

 

*** Rbi8  Matthäus 24:36-37 ***

Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater [[(bis zum Tag wo Jesus die Buchrolle mit den sieben Siegeln öffnete (Off 5:11, 12))]]. 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart [[(Wiederkehr; Ankunft (zur Urteilsvollstreckung)]] des Menschensohnes sein.

 

Wir sollen auch ohne exakte Kenntnis bis zu jenem Zeitpunkt alle Gebote Gottes halten und diese auch andere belehren, damit sie dasselbe tun! Wer dies tut wird im Königreich Gottes „gross“ genannt werden!

 

*** Rbi8  Matthäus 5:19-20 ***

Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten [[(Thologen)]] und Pharisäer [[(kirchlichen Führer)]] nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Es gibt somit gewisse Elemente in den Vorhersagen, die wir offenbar zum heutigen Zeitpunkt noch nicht vollkommen klar erkannt haben: Die im Zusammenhang mit Gottes Jubeljahr vorgegebenen Zusagen Jehovas stehen noch zur Erfüllung an: Der Untergang „Babylons der Grossen“, die Endschlacht Harmagedons. Die „grosse Volksmenge“ muss vorab noch Harmagedon überleben, während die Gegner Gottes und seines Christus dort ihr Ende finden werden. Das Zusammenrufen des versiegelten Überrests nach Zion hin und dann die Auferweckung der Erstgeburt des „Israels Gottes“, unsterblich und unverweslich steht noch an. Dort folgt die „Umwandlung in einem Nu“ der Überlebenden und deren Rückkehr zum Grundbesitz des Gelobten Landes, die Zuteilung ihres doppelten Erbes und für die „Paulikaner“ das Erbe der ganzen Erde!

 

Erst am Ende der Einweihung des geistigen Tempels, des „Israel Gottes“ folgt die von Paulus beschriebene „Umwandlung zu Unverweslichkeit und Unsterblichkeit“, wenn Jesus dem Vater das inzwischen vollkommen aufgerichtete „Königreich der (neuen) Himmel“ am ersten Tag des Erntefestes nach Harmagedon übergibt [Bb2; e1]. So wie Israel am Ende des siebzigjährigen Exils nach Israel zurückkehren durfte und jede Familie erneut in ihren Erbbesitz gelangte, so muss es sich erneut für all jene erfüllen, die Gott hierzu als würdig erachtet! Das ganze Land der weiten Erde muss dann erst noch unter die „grosse Volksmenge“ aufgeteilt werden! Ganz offensichtlich liegt all dies noch in Zukunft. Wir sind und bleiben davon überzeugt, dass dieser Tag nahe gekommen ist!

 

 

Vorschau auf den 15. Teil

 

   Im 15. Teil, dem letzten dieser Serie Gottes Sabbatjahr beachten! über das Erlass- und das Jubeljahr gehen wir im Sonderbeitrag im Dezember 2007 im Artikel 7.12.5  Messianische Juden: Der Gerichtstag Gottes und das Einpfropfen und Ausbrechen von Zweigen am edlen Olivenbaum gehen wir auf einige weitere wichtige Zusammenhänge ein.

 

   Paulus zeigte an einem eindrücklichen Vergleich mit einem edlen Olivenbau, was mit bekehrten messianischen Juden und was mit abgefallenen Christen am Gerichtstag Gottes, noch vor Beginn des Jubeljahres geschehen wird!

 

   Messianische Juden und ihr gesonderter Anteil an der Erfüllung prophetischer Worte

   Die messianischen Juden und ihre Sichtweise des heutigen Staates Israel

   Welche letzten Schlussfolgerungen sind nach Betrachtung der Zusammenhänge mit dem Sabbat- und Jubeljahrfür unsere Tage zu ziehen?

   Die Sabbatheiligung ist vollkommen mit dem GESETZ verknüpft: Loslösung bringt Gottlosigkeit und Abschneidung vom Volk

 

 

 

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[5] „Im Zeichen des Heiligen Geistes“. Bericht aus Canberra 1991, hg. von Walter Müller-Römheld, Frankfurt/M. 1991, Sektion 1, S. 64)

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