Newsletter „DER WEG“ 6/10-5   Oktober 2006

Neubearbeitung: 27.9.14

 

 

SONDERBEITRAG:  6.10.5  Gottes Sabbatjahr beachten!

 

1.Teil:  Warum sollten wir dem Sabbatjahr und dem Jubeljahr unsere besondere Aufmerksamkeit schenken?

 

   Im NEWSLETTER DER WEG vom Oktober 2005 haben wir innerhalb des Artikels 5.10.2  Der Sühnetag am Ende des Systems bereits die wichtigsten Hinweise auf den Sühnetag des Jahres 2006/2007 (als Muster) und das darauf folgende Sabbatjahr gegeben. Auch auf den Sühnetag des Jahres 2007/2008 (als Muster) und das darauf folgende Jubeljahr wurde deutlich hingewiesen, wo für ganz Israel Freiheit ausgerufen wird. Beide Jahre sind von herausragender Bedeutung! Wir gehen in diesem Artikel näher darauf ein, inwiefern alle Zeichen und die Logik dafür sprechen, dass diese beiden sich folgenden Sabbat- und Jubeljahre gerade in der Hauptsache unsere Zeit, die Endzeit dieses Systems betreffen. Wir zeigen aber auch, welche praktische Bedeutung sie haben und unser eigenes Verhalten zu beeinflussen suchen!

 

  Wichtiger Hinweis 19.10.08:  Gemäss unserer damaligen Einsicht und Erwartung aufgrund der Übereinstimmung verschiedener grosser Zeichen mit den Vorhersagen Jesu wagten wir es erstmals exakte Daten für gegenwärtige und künftige Ereignisse zu nennen, stets aber mit der Einschränkung verbunden, dass auch die übrigen Ereignisse noch eintreffen müssten.

   Heute zeigt es sich, dass die Hauptereignisse am Ende nicht eingetroffen sind, somit auch die früheren „Zeichen“ und deren Identifizierung mit gewissen Fehlern behaftet sind! Sie dienen uns heute als Muster kommender Dinge, die es weiterhin zu erwarten gilt!

   Wir empfehlen dem Leser auf die logischen Zusammenhänge gemäss der Schrift zu achten, denn die Erfüllung mag sich verzögern, die Vorhersagen werden sich bestimmt als wahr erweisen!

 

Mein Sabbatjahr?   Eine nähere Betrachtung des Sabbatjahres, das am Ende des sechsten Jahres am Sühnetag in Israel ausgerufen werden musste, wirft für viele Christen die berechtigte Frage auf: Hat das Sabbatjahr überhaupt einen Einfluss auf Christen oder war es eine Regelung die nur das fleischliche Israel betraf, so lange es im gelobten Land wohnte? Inwieweit muss es von Christen ebenso beachtet werden? Was bedeutet es, dass die Sabbatjahre für Israel, als sie solches nicht beachteten dazu führte, dass Gott sie siebzig Jahre im Exil beliess, bis sie alle Sabbate abbezahlt hatten? Welches muss die Schlussfolgerung für uns sein? Es lohnt beim Untersuch dieses Themas Jesu warnende Worte die den meisten von uns gut bekannt sind wiederum an den Beginn zu stellen:

 

*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

   Jesus war der Höhepunkt der Gesetzeserfüllung! Viele Dinge, welche das GESETZ und die Propheten für Gottes Königreich vorhergesagt haben müssen sich nun, innerhalb der Zeit der „Wiederherstellung aller Dinge noch erfüllen! Der neue Bund Jehovas mit Jesus und den Aposteln löste den alten Bund mit Aaron und seinen Söhnen ab, war aber gemäss Jesu eigenen Worten keinesfalls das Ende des mosaischen Gesetzesbundes: Ebenso wenig wie der Bund mit Moses den Bund mit Abraham zunichte gemacht hätte!

 

Verheissung an Abraham*** Rbi8  Galater 3:17-18 ***

Ferner sage ich dies: Was den zuvor von Gott rechtskräftig gemachten Bund betrifft, so macht ihn das GESETZ, das vierhundertdreißig Jahre später entstanden ist, nicht ungültig, um die Verheißung aufzuheben. 18 Denn wenn das Erbe aus [dem] Gesetz [[GESETZ]] [kommt], so [kommt es] nicht mehr aus [der] Verheißung, während Gott es Abraham gütigerweise durch eine Verheißung gegeben hat.

 

   Was immer Jehova verheissen hat muss und wird sich erfüllen! Die Verheissung an Abraham aber hing davon ab, auf Gottes Wort zu hören! Ebenso ist die Verheissung an die Nationen davon abhängig, auf Gottes Sohn Jesus zu hören und sein Gebot zu halten! Die unverdiente Güte ist an bestimmte Bedingungen geknüpft! Während ganz Israel mit allen Nachkommen durch den Bundesschluss am Sinai zu Gottes Sklaven wurden, so sind wir durch freiwillige Taufe zu Jesu Sklaven geworden, der uns um einen Preis, sein eigenes Blut erkauft vom Fluch der Todesstrafe gemäss GESETZ befreit hat.

 

   Mit Israel war Jehovas Vorgehen aufgrund seines Bundesversprechens an Abraham, dass Er am Ende von 400 Jahren Befreiung aus ägyptischer Sklaverei gewähren würde. Für Christen ist es die Erhörung der Bitte um das Kommen von Gottes Königreich! Das Joch Jesu aber ist gegenüber dem religiösen Joch der Religionen und der Nationen leicht! (Mat 11:29, 30)

 

    Somit gilt unser Forschen heute der Frage: Was ist der tiefere Sinn hinter Jehovas Gesetzgebung in Bezug auf das Sabbat- und das Jubeljahr und wie sollte dies uns beeinflussen, damit wir auch darin seinen Willen tun und Jesu Nachahmer werden, die seinen Fussstapfen exakt nachfolgen? (1.Kor 11:1)

 

Am S¨hnetag mussten über zwei Ziegenböcken das Los gezogen werden, ein Bock als Sündopfer für Jehova und einer für "Asasael", der die Sünden Israels in die Wildnis trug   Wie alle gesetzlichen Regelungen war auch das Sabbatjahr für Israel zum Nutzen gemacht worden. Wir möchten versuchen den Nutzen den diese Regelung brachte aufgrund weiterer Schriftstellen im Gesamtzusammenhang herauszufinden und dadurch ihre heutige Anwendung zu erklären! Wer waren die Nutzniesser dieser Regelung und welche Vorteile brachte sie für das ganze Volk? Gottes Segen hing auch von der Beachtung dieses aus heutiger Sicht vielleicht scheinbar unwichtigen GESETZES ab.

 

   Das letzte Jahr dieses vergehenden Systems wird durch Jesaja „das  Jahr des Wohlwollens für Jehova und den Tag der Rache genannt (Jes 61:2; Lu 4:18, 19), es ist somit auch gleichzeitig das Jahr der Vergeltungund der Tag der Rache“ gegen die Feinde seines Volkes, des geistigen Israel! Es ist der „Rechtsfall um Zion“, wer von dort aus regieren wird! Jesus hatte seine Predigttätigkeit mit der Verkündigung dieses besonderen Jahres begonnen, wo er Armen Befreiung verspricht. Dieses Jahr nimmt mit der Schlussreinigung des Tempels am Sühnetag seinen Anfang, der Tag, an dem der „Sündenbock Asasel in die Wildnis“ gesandt wird! Das Ende der Menschenernte dieses Systems ist nahe gekommen und erfordert ein spezifisches Verhalten von Seiten der Versammlung Gottes! (Jes 34:8)

 

*** Rbi8  1. Petrus 4:17-19 ***

Denn es ist die bestimmte Zeit, daß das Gericht beim Hause Gottes anfange. Wenn es nun zuerst bei uns anfängt, was wird das Ende derer sein, die der guten Botschaft Gottes nicht gehorchen? 18 Und wenn der Gerechte mit Mühe gerettet wird, wo wird sich der Gottlose und der Sünder zeigen? 19 So mögen denn auch die, die gemäß dem Willen Gottes leiden, weiterhin ihre Seelen, während sie Gutes tun, einem treuen Schöpfer anbefehlen.

 

   Im Zusammenhang mit dem Sabbatjahr taucht nun auch die Frage nach dem Jubeljahr auf, dass am Ende von neunundvierzig Jahren, sieben Sabbjahr-Zyklen für das fünfzigste Jahr ausgerufen werden musste. Es ist das Jahr, wo alle Sklaven aus Knechtschaft freizulassen sind. Die Grafik X4.1-0.74  Sabbatjahre zeigt vielerlei weitere Zusammenhänge

 

*** Rbi8  3. Mose 25:10 ***

Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Es wird ein Jubeljahr für euch werden, und ihr sollt ein jeder zu seinem Besitz zurückkehren, und ihr solltet ein jeder zu seiner Familie zurückkehren.

 

"Crux simplex" lateinische Übersetzung des hebräischen Wortes "stauros" (Pfahl)    Beachten wir, dass die ganze Christenheit diese wichtige göttliche Regelung vollkommen vergessen hat. Ihr ursprünglicher Sinn aber war bereits auf das Ende des Systems ausgerichtet, um jene herauszuheben, die nach Verständnis von Gottes Geboten suchen und die sie zu halten bereit sind. Weil die Christenheit versäumte auf Gott zu hören und ihren religiösen Ersatzgöttern nachlief steht sie heute in derselben Situation, ja noch schlimmer da, wie Israel 740 v.u.Z. vor dem Exil in Assyrien und wie Juda vor dem babylonischen Exil, im Jahre 607 v.u.Z. oder vor dem endgültigen Untergang als Nation, im Jahre 70 u.Z. durch die Römer! Uns wurde durch Jesu Opfertod Der Tod zufolge Sünde erlassen, da der Fluch bei unserer Glaubenstaufe an den Stamm genagelt wurde! „Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ (Gal 3:13)

  

   Im 2. Teil dieser Serie Gottes Sabbatjahr beachten! über das Erlass- und das Jubeljahr gehen wir im 2.Sonderbeitrag im November 2006 im Artikel 6.11.5  Das Sabbat- und das Jubeljahr und ihre herausragende Bedeutung in unserer Zeit auf einige weitere wichtige Zusammenhänge ein, die uns ein exaktes Studium der Schrift offen legen.

 

   Inwieweit wird eine grosse Freiheit im Jubeljahr ausgerufen? Bestimmt ist die Befreiung aus der heutigen Knechtschaft durch Religion, Wirtschaft und Politik ein wichtiger Aspekt, den uns das Jubeljahr bringen wird. Die Herstellung der wahren Theokratie unter der Leitung von Jesus und den Aposteln wird das Ziel erreichen, das ganze GESETZ Gottes erdenweit aufzurichten, was erst zu stabilen Verhältnissen führt und so wahren Frieden und Sicherheit für alle Völker hervorbringen wird.

 

   Nach Gottes Willen muss Land gerecht unter alle Bevölkerungsteile aufgeteilt werden! Das Jubeljahr wird diesen Urzustand im Gelobten Land wiederherstellen und dies auf die ganze Erde hin ausdehnen!

 

   Das Sabbatjahr 2014/2015 bringt für Christen gewisse Anpassungen! Was ist dabei zu beachten, welche Regelungen des GESETZES betreffen uns in derselben Form und welche sind in übertragenem Sinn zu beachten? Wir möchten in allem Jehovas Willen erkunden und tun!

 

 

 

Inhaltsverzeichnis des Studienartikels

 

10.5.......... Gottes Sabbatjahr beachten! 4

10.5.1......... Alle göttlichen GESETZE sind zu unserem Nutzen gedacht 4

10.5.1.1...... Das Sabbat- und das Jubeljahr eine Einrichtung Israels erst mit dem Einzug ins gelobte Land. 4

10.5.1.2...... Das Sabbatjahr als dauerhafter Einrichtung seit den Tagen Josuas. 5

10.5.1.3...... Auch im kommenden System hat das Sabbat- und Jubeljahr seinen festen Platz! 6

10.5.1.4...... Gottes Königreich und seine Gerechtigkeit sind auch verbindlich, was die Sabbate betrifft! 8

10.5.1.5...... Das Sabbatjahr als stabilisierender und ausgleichender Faktor zwischen arm und reich. 9

10.5.1.6...... Der Messias der bleibt und Gottes GESETZ Nachachtung verschafft 10

10.5.1.7...... Hinweise durch Jesus auf weitere Erfüllung der Sabbat- und Jubeljahrvorkehrung. 11

10.5.2......... Das annehmbare Jahr Gottes ist auch Gottes Jahr der Vergeltung und der Rache! 12

10.5.2.1...... Befreiung vom harten Joch wolfsgleicher Vorsteher: Kinder Abrahams und Söhne des Messias. 12

10.5.2.2...... Durch den Blutsverwandten von der Sklaverei freigekauft 13

10.5.2.3...... Jesus hat die Schafe seiner Herde mit seinem Blut erkauft 15

10.5.2.4...... Jene, welche vom Zustand des Todes zum ewigen Leben hinübergehen. 16

10.5.2.5...... Gottes Tag der Rache und der Befreiung. 17

10.5.2.6...... Geistige oder blutige Opfer im neuen Tempel?. 18

10.5.3......... Belehrung des ganzen Volkes im GESETZ und in den Propheten. 20

10.5.3.1...... Das gesamte Sabbatsystem war der Unterweisung und Auferbauung des Volkes gewidmet! 20

10.5.3.2...... Das ganze GESETZ vor den Ohren des geistigen Israel lesen. 20

10.5.3.3...... Jene die sich mit falschen Argumenten der Versammlung anschliessen. 21

10.5.3.4...... Wer waren die Nutzniesser des Sabbat- und des Jubeljahres, wer die Verlierer?. 22

10.5.3.5...... Jedes siebte Jahr ein Ferienjahr im Israel Gottes?. 23

10.5.3.6...... Gott hat ein Jahr der Vergeltung und einen Tag der Rache im Rechtsfall um Israel angekündigt! 23

10.5.4......... Gottes GESETZ ist Hüter ausgeglichener sozialer Gerechtigkeit! 24

10.5.4.1...... Jehova, ein Gott ständiger sozialer Gerechtigkeit! 24

10.5.4.2...... Alle drei Jahre eine besondere Segnung für die Bedürftigen des ganzen Volkes. 24

10.5.4.3...... Gerechte Verteilung des Zehnten im neuen Jerusalem, verbunden mit herausragender Ausbildung. 25

10.5.4.4...... Die religiösen Felsenriffe bei den christlichen Liebesmalen. 27

10.5.4.5...... Freilassung der Hebräer aus menschlicher Sklaverei 28

10.5.4.6...... Das Rückkaufsrecht, um vorzeitig aus Sklaverei frei zu werden. 29

10.5.4.7...... Jehova erkaufte sich die Erstgeburt Israels als persönliches Eigentum: Liebe zu Gott und seinem GESETZ als Pflicht! 31

10.5.4.8...... Zu Beginn des Jubeljahres kommt das ewige Erbe der ganzen Erde zur Verteilung. 31

10.5.4.9...... Das Sabbatjahr für Mensch, Tier und Natur: Ein Jahr um aufzuatmen. 33

10.5.4.10..... Kein Säen und kein Ernten während des Sabbatjahres! 34

10.5.5......... Jehova und Jesus herrschen gemeinsam als Könige über die Auserwählten mittels der Apostel 34

10.5.5.1...... Jehova hat als König zu regieren begonnen! 34

10.5.5.2...... Die treuen Sklaven bleiben im Haus ihres Herrn. 35

10.5.5.3...... Die „Frau“, der Barmherzigkeit erwiesen wurde. 36

10.5.5.4...... Das neue Lied der 144.000 ertönt auf dem Berg Zion, in Jerusalem.. 37


 

10.5       Gottes Sabbatjahr beachten!

 

 

10.5.1        Alle göttlichen GESETZE sind zu unserem Nutzen gedacht

 

10.5.1.1       Das Sabbat- und das Jubeljahr eine Einrichtung Israels erst mit dem Einzug ins gelobte Land

Das Sabbatjahr wurde „das Erlassjahr[heb: schenáth haschschemittáh] genannt (5.Mo 15:9; 31:10). Wenn Jesus nicht gekommen war, um das GESETZ abzuschaffen, sondern um es zu erfüllen, sollten wir nicht vorab das GESETZ genau kennen und den Sinn erfassen lernen der dahinter steht? Wiederholen wir die Worte Jesu, die wir in der Einführung in Erinnerung riefen wiederum, um sie uns wirklich einzuprägen und den Sinn dahinter auch in Bezug auf das Sabbat- und Jubeljahr zu verstehen! Jesus Beginn der Belehrung der „verlorenen Schafe Israels“, der Juden steht auch im Zusammenhang mit der Bergpredigt:

 

Jesus belehrte am "Berg in Galiläa" die Massen, dass er nicht gekommen sei das GESETZ abzuschaffen*** Rbi8  Matthäus 5:17-20 ***

Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen; 18 denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden. 20 Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.

 

Ist nicht ein Gebot, an das nur alle sieben oder gar alle fünfzig Jahre gedacht werden soll in unseren Augen „gering“, im Gegensatz zu denen, mit welchen wir täglich konfrontiert werden? Der Schein mag trügen!

 

Bevor wir persönlich pauschal die Regelung des Sabbat- und Jubeljahres in Gottes GESETZ ablehnen, wie dies die meisten christlichen Religionen tun, möchten wir feststellen, ob es nicht doch auch uns betreffen könnte und vor allem, was es mit dem Abschluss dieses Systems zu tun hat: Gottes „Tag der Rache“ und dem „Tag der Befreiung“! Schauen wir uns die Worte Gottes durch Jeremia doch mal etwas näher an:

 

(Jeremia 33:19-22)  Und das Wort Jehovas erging weiter an Jeremia und lautete: 20 „Dies ist, was Jehova gesprochen hat: ‚Wenn ihr meinen Bund des Tages und meinen Bund der Nacht brechen könntet, so daß gar Tag und Nacht nicht eintreten würden zu ihrer Zeit, 21 könnte desgleichen mein eigener Bund mit David, meinem Knecht, gebrochen werden, so daß er nicht dazu käme, einen Sohn zu haben, der als König auf seinem Thron regieren würde; auch mit den Levịten, den Priestern, meinen Dienern. 22 So, wie das Heer der Himmel nicht gezählt noch der Sand des Meeres gemessen werden kann, so werde ich den Samen Davids, meines Knechtes, und die Levịten mehren, die für mich den Dienst verrichten.‘ “

 

Moses mit den Gesetzestafeln des ewigen Bundes mit IsraelDer „Bund des Tages und meinen Bund der Nacht“ ist an exakte Zeiteinheiten gebunden, von Umlaufszeiten der Erde um die Sonne und des Mondes um die Erde abhängig! Wie im Bund mit Israel durch Verkünden von Gottes Grund-GESETZ, den Zehn Geboten öffentlich verkündet wurden, so bestehen die Naturgesetze seit Beginn der Schöpfung!

 

Der erwähnte „Sohn Davids“ ist Jesus und als wiedergekehrter Messias werden auch viele der Priester Aarons und der Leviten unter den 144.000 künftigen Priesterkönigen sein, aber auch welche aus den Nationen bis zu ihrer Vollzahl! (Jes 66:19-21; Off 7:1-8) Dass dies mit Belehrung von Gottes Willen und Seinen Geboten über alle Generationen hinweg zu tun hat ist auch aus dem folgen Text Jeremias klar ersichtlich:

 

(Jeremia 31:35, 36)  Dies ist, was Jehova gesagt hat, der die Sonne gibt zum Licht bei Tag, die Satzungen des Mondes und der Sterne zum Licht bei Nacht, der das Meer aufstört, daß seine Wellen ungestüm werden, dessen Name Jehova der Heerscharen ist: 36 „ ,Wenn diese Bestimmungen vor mir entfernt werden könnten‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚könnten diejenigen, die der Same Israels sind, ebenfalls aufhören, sich vor mir als eine Nation zu erweisen allezeit.‘ “

 

Wer könnte Sonne, Mond und Sternen und ihren zyklischen, gleichbleibenden Rhythmus je anhalten? Genau so wenig wird der Mensch dauerhaft die Sabbat-, Festzeiten-, die Sabbat- und Jubeljahre verändern können!

 

So wie die Juden die Erlass- und Jubeljahre missachteten und nicht umkehrten, um dann siebzig Jahre in babylonischer Sklaverei dem Erdboden Judäas Ruhe zu gewähren, so wird es bei Jehovas Urteilsvollstreckung Harmagedons denen weit schlimmer ergehen, die auf Seine richterlichen Entscheidungen verachtend herabgesehen haben!

 

Jehovas Gericht an Juda: Babylonisches Exil

 

Beachten wir, dass „alles was vor Zeiten geschrieben, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden“, für unsere Generation, auf welche das „Ende der Zeiten der Nationen“ kommt, erklärte Paulus! All dies steht auch im Zusammenhang mit der Aufrichtung des „Königreiches der (neuen) Himmel“ und von Jesu Wiederkehr zur Erde [B1-Bb]. Die Aufrichtung der „neuen Himmel“ der kommenden Herrschaft stehen unauflöslich damit in Verbindung! Ohne die neue „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ würde sich ja GESETZ und PROPHETEN nicht erfüllen!

 

*** Rbi8  Römer 15:4 ***

Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können.

 

Wenn GESETZ und PROPHETEN von Jesus nicht abgeschafft wurden ist es an uns zu beachten, was jene beiden Hauptschriftwerke innerhalb Gottes Wort zu bestimmten Themen zu sagen haben! Da das GESETZ durch Mose und die göttlichen Vorhersagen durch die Propheten zu unserem Schutz, zu unserer Unterweisung, zu unserer Ermunterung und zu unserem eigenen Nutzen aufgezeichnet wurden: Tun wir nicht gut daran sie kennen zu lernen? Vielmehr auch zu lernen wie wir sie zu beachten haben? Dazu ist Unterweisung notwendig und genau hierzu diente das System der Sabbatversammlungen, der jährlichen Feste und auch der wiederkehrenden Sabbatjahre!

 

Moses verkündet Israel in der Tiefebene Moabs den Segen und den Fluch im Hinblick auf das GESETZWann wurde das GESETZ betreffend des Sabbat- und des Jubeljahres für Israel verbindlich? Moses beschrieb im Jahre 1473 v.u.Z. in seinem Fünften Buch (Deuteronomium) Gottes Anweisung für Israel. Dort wiederholte er alle Gebote Jehovas in der Tiefebene von Moab, am Jordan und Gott schloss mit Israel den „Bund von Moab“, betreffend Segen und Fluch!

 

Das Gebot der Sabbat- und Jubeljahre sollte seine erste Gültigkeit erlangen, wenn Israel im Land ansässig sein würde, sechs Jahre nachdem sie den Jordan übertreten würden. Es war die Zeit der Eroberung und Zuteilung des Landes Kanaan an die zwölf Stämme. Im siebten Jahr durften sie ruhen.

 

Sechs Jahre lang danach sollten sie das Land besäen und es abernten. Das siebte Jahr sollte ein Brachjahr sein, wo weder gesät noch geerntet würde!

 

Vereinigung der Religionen zur Erreichung des Friedens?Beachten wir, dass im Jahre 2000 auch eine Art Durchquerung einer Grenzlinie kam! Mit der Übertretung der christlichen Religionen als Teil „Babylons der Grossen“ eine feste Vereinigung zur UNO – dem siebenköpfigen „wilden Tier“ zu bilden. Am 31.8.2000 am World-Peace-Summit wurde der Vertrag mit der UNO eingegangen, begann eine besondere Uhr zu ticken, welche einen Zeitablauf mit vorgegebenen Zeichen anzeigt.

 

Am Ende des Monats Adar 1473 v.u.Z. durchquerte Israel das Flussbett des Jordan, um das erste Passahfest am 14.Nisan auf dem Gebiet des gelobten Landes zu feiern! Am Ende von darauffolgenden sechs Jahren sollte der Beginn des ersten Sabbatjahres erfolgen: Am 1. Tischri, dem Trompetenfest respektive am 10. Tischri, dem Sühnetag, am Ende der Ernte!

 

*** Rbi8  5. Mose 15:1-6 ***

Am Ende von je sieben Jahren solltest du einen Erlaß gewähren. 2 Und dies ist die Art des Erlasses: Jeder Gläubiger erlasse die Schuld, die er seinen Mitmenschen machen läßt. Er sollte seinen Mitmenschen oder seinen Bruder nicht zur Zahlung drängen, denn ein Erlaß für Jehova soll ausgerufen werden. 3 Den Ausländer darfst du zur Zahlung drängen; aber was immer sich von dem Deinigen bei deinem Bruder befindet, sollte deine Hand erlassen. 4 Es sollte jedoch keiner unter dir arm werden, denn Jehova wird dich ganz bestimmt segnen in dem Land, das Jehova, dein Gott, dir als Erbe gibt, damit [du] es in Besitz nehmen kannst, 5 wenn du nur wirklich auf die Stimme Jehovas, deines Gottes, hören wirst, um darauf zu achten, nach diesem ganzen Gebot zu tun, das ich dir heute gebiete. 6 Denn Jehova, dein Gott, wird dich tatsächlich segnen, so wie er es dir verheißen hat, und du wirst bestimmt vielen Nationen auf Pfand leihen, während du selbst nicht borgen wirst; und du sollst über viele Nationen herrschen, während sie über dich nicht herrschen werden.

 

Das Schofarhorn kündigte den Sühnetag anDas Sabbatjahr begann laut jüdischer Überlieferung mit dem Ertönen des Schofarhorn am 10.Tischri, dem Sühnetag. Das erste Mal war es somit am Sühnetag des Jahres 1467 v.u.Z., sechseinhalb Jahre nach Übertreten des Jordan. Einige Gelehrte sehen den 1.Tischri, den Tag des Trompetenschalls als den Beginn des Erlassjahres an. Wir sehen das Trompetenfest ebenso als erste Ankündigung kommender wichtiger Ereignisse an, welche eine Vorbereitungszeit einräumte! Jehovas Monat beginnt mit dem Neumondfest! Die „Zeiten und Zeitabschnitte“ der Endzeit, „dreieinhalb Zeiten“, 1260, 1290 und 1235 Tage richten sich offensichtlich jeweils auf den 1. des Monats! Jahresbeginn ist bei Jehova der 1. Nisan!

 

Für die Leviten war das Sabbatjahr ein besonderer Anlass das Volk vermehrt zu belehren. So hatte Jehova dies im GESETZ vorgesehen! Hatte der Landwirt und seine Hausgemeinschaft ansonsten ausser am Sabbat kaum Zeit ein tieferes Gespräch zu führen, so konnten die Söhne Levis nun ihrer Pflicht nachkommen auch den einfacheren Bevölkerungskreisen die tieferen Dinge des Wortes Gottes zu erklären, die Vorteile aufzuzeigen, welche die Einhaltung des ganzen GESETZES mit sich bringt! Diese Belehrung begann während des Laubhüttenfestes, wo ganz Israel, Alt und Jung, Mann und Frau zusammen mit Kindern und Bediensteten sich nach Jerusalem hin versammelten. In jenem siebten Jahr waren alle besonders gelockert, weil ja nun eine Zeit der Erholung vor ihnen stand und waren demnach umso Aufnahmebereiter!

 

Die Leviten zogen im Sabbatjahr vermehrt von Dorf zu Dorf und von Stadt zu Stadt, um die Menschen am Sabbat in der Synagoge (Versammlung) oder bei sich zu Hause auch während der Woche zu belehren. Ziel war es, echte Gottesfurcht zu erlernen und im ganzen Volk zu verankern! Ein direkter Kontakt zwischen Vorstehern, Priesterschaft, Leviten und Volk wurde geschaffen, das weit tiefer geht, als dies heute übliche politische Wahljahre und ihr Vorstellen der unterschiedlichen Kandidaten, um das Volk mit hohlen Versprechungen zu übertölpeln! Jene Kandidaten Gottes mussten ihre Fähigkeit Gottes GESETZ dem Volk zu erklären unter Beweis stellen! (Mat 15:9; 23:23, 24; Lu 11:44)

 

Die Priester waren während des Laubhüttenfestes verpflichtet Jehovas GESETZ vorzulesen, besonders aber zu Beginn des Sabbatjahres*** Rbi8  5. Mose 31:9-13 ***

Dann schrieb Moses dieses Gesetz [[GESETZ]] auf und gab es den Priestern, den Söhnen Levis, den Trägern der Lade des Bundes Jehovas, und allen älteren Männern Israels. 10 Und weiter gebot ihnen Moses, indem [er] sprach: „Am Ende von je sieben Jahren, zur bestimmten Zeit des Erlaßjahres, am Laubhüttenfest, 11 wenn ganz Israel kommt, um das Angesicht Jehovas, deines Gottes, an dem Ort zu sehen, den er erwählen wird, wirst du dieses Gesetz [[GESETZ]] vor ganz Israel, vor ihren Ohren, vorlesen. 12 Versammle das Volk, die Männer und die Frauen und die Kleinen und deinen ansässigen Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit sie hören und damit sie lernen, da sie Jehova, euren Gott, fürchten und darauf achten sollen, alle Worte dieses Gesetzes [[GESETZES]] auszuführen. 13 Und ihre Söhne, die [es] nicht kennen, sollten zuhören, und sie sollen Jehova, euren Gott, fürchten lernen alle Tage, die ihr in dem Land lebt, in das ihr über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen.“

 

Diese Art der regelmässigen Schulung im GESETZ würde heutige Rechtsanwälte weitgehend überflüssig machen, weil jeder das GESETZ Jahr um Jahr zu hören bekommt, um es selbst anzuwenden! Kleinkarierte Bestimmungen durch eigenwillige Überlieferungen für jede kleinste Einzelheit waren damals gar nicht möglich. Dem Entscheidungsvermögen von Vorstehern wurde Raum belassen, den Umständen entsprechend Abweichungen zu tolerieren oder sie zurechtzuweisen! Das ermöglichte ein stabiles und dennoch flexibles Rechtssystem, das ohne grössere Kostenbelastung für das Volk eine leichte Bürde darstellte!

 

10.5.1.2       Das Sabbatjahr als dauerhafter Einrichtung seit den Tagen Josuas

Jesus begann dem System der Pharisäer und Schriftgelehrten harten Widerstand entgegenzusetzen die im Rechtswesen eine Quelle ungerechter Bereicherung sahen! Die heutige Milliardenindustrie der Justiz ist ein förmlicher Hohn auf Gottes kluges Regelwerk der Gerechtigkeit! Das Recht muss verdreht herauskommen und ist nur zum Leid des Volkes und zum Schutz und zur Bereicherung gewisser privilegierter Kreise!

 

Das römische Rechtssystem beinflusst die christlichen Nationen weit mehr wie Gottes GESETZ und dessen "gesetzmässige Anwendung" Im Gegensatz zu Gottes Gerechtigkeit ist das heutige, verdrehte Rechtssystem das auf dem Justizsystem Roms beruht, der „lex romana“ eine harte Belastung für das Volk! Schon der Prophet Habakuk musste dies beklagen:

 

*** Rbi8  Habakuk 1:4 ***

Darum wird das Gesetz [[GESETZ (Jehovas)]] kraftlos, und das Recht geht niemals hervor. Denn der Böse umgibt den Gerechten, darum kommt das Recht verdreht hervor.

 

Zu Recht verspricht Jesus, dass wenn „eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer“, was auch die der heutiger Juristen und Religionsführer umschliesst, „nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der (neuen) Himmel“ Gottes eingehen werden!  Das bedeutet, dass die Herrscher dieses Systems in der kommenden Herrschaft der „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ nicht beteiligt sein werden! „Denn ich sage euch, daß ihr, wenn eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer nicht weit übertrifft, keinesfalls in das Königreich der Himmel eingehen werdet.“ Dies wird sich so erfüllen, wie Jesus es verkündet hat! (5.Mo 16:18-20)

 

Ende aller Regierungen, Macht und Autorität dieses Systems?

 

Als Josua auf dem Berg Ebal jenseits des Jordan in Kanaan einen Altar für Jehova errichtet hatte schrieb er eine Abschrift der zehn Gebote auf die Steine des Altars. Dann lass er dem ganzen Volk das gesamte GESETZ, den Fluch und den Segen vor!

 

*** Rbi8  Josua 8:32-35 ***

Dann schrieb er [[Jusua]] dort auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes [[GESETZES]] Mose, das er vor den Söhnen Israels geschrieben hatte. 33 Und ganz Israel und seine älteren Männer und die Beamten und seine Richter standen auf dieser Seite und auf jener Seite der Lade, vor den Priestern, den Leviten, die die Lade des Bundes Jehovas trugen, der ansässige Fremdling wie auch der Einheimische, die eine Hälfte von ihnen vor dem Berg Gerisim und die andere Hälfte von ihnen vor dem Berg Ebal (so wie es Moses, der Knecht Jehovas, geboten hatte), um das Volk Israel zuerst zu segnen. 34 Und danach las er alle Worte des Gesetzes [[GESETZES]] vor, den Segen und den Fluch, gemäß allem, was im Buch des Gesetzes [[GESETZES]] geschrieben steht. 35 Es fand sich kein Wort von allem, was Moses geboten hatte, das Josua nicht vorlas vor der ganzen Versammlung Israels samt den Frauen und den Kleinen und den ansässigen Fremdlingen, die in ihrer Mitte wandelten.

 

Die Verkündigung von Segen  am Berg Gerisim und dem Fluch am Berg Ebal in der Tiefebene von Sichem

 

Jesus hielt sich als neuer Führer des geistigen Israels an sein königliches und priesterliches Amt und verkündigte stets, was im GESETZ zu einem bestimmten Thema stand und erläuterte es klar und deutlich! Niemals ermunterte er dazu, das GESETZ zu missachten oder es zu übertreten! Er verkündigte es und hielt es selbst in kleinen Dingen ein! Er predigte Frauen, Männern, Alten und Jungen, er redete zu Vorstehern, Leviten, Priestern und zum einfachen Volk, zu Einheimischen und ansässigen Fremdlingen. Er gab uns damit das Beispiel, das wir nachahmen sollten!

 

In den Tagen des gerechten Königs Josaphat von Juda, zur Zeit des Propheten Elia im Jahre 936 v.u.Z. ordnete Josaphat im dritten Jahr seiner Regierung einen regelrechten Bildungsfeldzug in ganz Judäa an! Das musste einen starken Einfluss auf das ganze Leben der Israeliten gehabt haben und führte zu einer Umkehr des Volkes hin zu Gottes Rechtsordnung! Die Fürsten waren für das Bildungsprogramm verantwortlich, die Leviten und Priester standen für die Ausführung der Belehrung zur Verfügung!

 

*** Rbi8  2. Chronika 17:7-9 ***

Und im dritten Jahr seiner Regierung sandte er zu seinen Fürsten, nämlich Ben-Hajil und Obadja und Sacharja und Nethanel und Michaja, daß sie in den Städten Judas lehren sollten, 8 und mit ihnen die Leviten Schemaja und Nethanja und Sebadja und Asahel und Schemiramoth und Jonathan und Adonia und Tobija und Tob-Adonia, die Leviten, und mit ihnen Elischama und Joram, die Priester. 9 Und sie begannen in Juda zu lehren, und sie hatten das Buch des Gesetzes [[GESETZES]] Jehovas bei sich; und sie zogen ständig in allen Städten Judas umher und lehrten unter dem Volk.

 

Josia hört die Worte des GESETZES aus den Buch, das bei der Tempelrestauration gefunden wurdeJahrhunderte später handelte der junge König Josia von Juda im siebten Jahrhundert v.u.Z. wiederum mit Bestimmtheit. Das war im achten Jahr seines Königtums, als er mit Kraft um die Reinheit im Tempel, in der Anbetung und Unterweisung des Volkes besorgt war. Vor den Ohren des ganzen Volkes las er „das durch die Hand Mose übermittelte Buch des Gesetzes [[GESETZES]] Jehovas“ vor, das Hilkija, der Priester, bei Ausbesserungsarbeiten am Tempel gefunden hatte (2.Kö 22:14-23:2; 2.Ch 34:14).

 

Bis heute kopieren Sopherim (Abschreiber) Buchstaben um Buchstaben der Schriftrollen des GESETZES und der PROPHETEN und prüfen ihre Arbeit auf FehlerfreiheitEntweder war es das von Moses geschriebene Original des Buches des GESETZES, das neben der Bundeslade im Allerheiligsten gelegen hatte oder möglicherweise einer durch Josia oder die Priester angefertigten Abschreibung. Das GESETZ schrieb doch für Könige vor: „Und es soll geschehen, wenn er seinen Sitz auf dem Thron seines Königreiches einnimmt, daß er eine Abschrift dieses Gesetzes von dem, was sich in der Obhut der Priester, der Levịten, befindet, für sich in ein Buch schreiben soll.“ (5 .Mo 17:18). Josua hörte auf Ermahnung und erneuerte das ganze Einhalten der Festzeiten für Jehova, die seit der Richterzeit mehr und mehr in Vergessenheit gekommen waren. Josia liess alle Götzenbilder und Statuen sowie deren Anbetung aus Juda entfernen! (2.Kö 23:21-24).

 

Können wir uns die Wirkung vorstellen, wenn jeder Präsident eines christlichen Landes eine eigene Abschrift der fünf Bücher Mose machen müsste? Die wenigsten werden sie je auch nur gelesen haben!

 

Das Sabbat und das Jubeljahr dienten jedoch ganz spezifisch der Unterweisung und das Volk musste zum Laubhüttenfest im GESETZ ganz besonders geschult werden. Dadurch wurde Übertretung allgemein bewusst, was auch parteiischen und sündigen Richtern ein Hemmnis darstellte und die dem Recht nun durch Umkehr, durch Vorbild und gerechtes Urteil zum Durchbruch  verhelfen sollten! Jehova hatte Israel gewarnt, dass er sie unter die Völker zerstreuen würde, wenn sie im Gelobten Land zur Götzenanbetung zurückkehren würden, weil sie Seine Gebote missachteten!

 

*** Rbi8  5. Mose 4:29-31 ***

Wenn ihr wirklich Jehova, deinen Gott, von dort aus [[aus dem Exil (heute: von den Inselgleichen Hausversammlungen her)]] sucht, dann wirst du ihn bestimmt finden, denn du wirst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele nach ihm fragen. 30 Wenn du in Bedrängnis bist und alle diese Worte am Ausgang der Tage bei dir eingetroffen sind, dann wirst du zu Jehova, deinem Gott, umkehren und auf seine Stimme hören müssen. 31 Denn Jehova, dein Gott, ist ein barmherziger Gott. Er wird dich nicht im Stich lassen noch dich ins Verderben bringen, noch den Bund deiner Vorväter vergessen, den er ihnen geschworen hat.

 

Würden Juden und Christen dieser Anforderung bis heute nachkommen, wirklich zurück zu den Grundlagen des GESETZES kehren würden, die herrschenden unmoralischen und habgierigen Zustände auf der Erde wären weitgehend ausgeschlossen! Weil wir aber eher auf die Kirchenväter und die rabbinischen Führer und deren Überlieferungen hörten, so werden wir auch den festgesetzten Preis für Übertretung individuell am kommenden Gerichtstag zu bezahlen haben: Plagen und Vernichtung! Nur wahre, innere Umkehr schützt!

 

10.5.1.3       Auch im kommenden System hat das Sabbat- und Jubeljahr seinen festen Platz!

Bestimmt wird Jesus im kommenden System etwas ähnliches befehlen, wie jene wenigen getreuen Könige auf Davids Thron, nachdem im kommenden Jubeljahr viel Zeit zur Verfügung stehen wird, da offensichtlich während der „grossen Drangsal“ das gesamte bestehende Konzept des „Gottes dieses Systems der Dinge“ zusammenbrechen wird, dieses versklavende Joch ein Ende findet. Die Überlebenden Harmagedons, die aus Sklaverei und Unterdrückung Befreiten werden dann sehr gerne bereit sein, sich wirklich das GESETZ in die Tiefe erklären zu lassen, um es künftig unter der neuen Regierung Jesu und seiner Mit-Priesterkönige auch anzuwenden! Wahre Gerechtigkeit und Frieden kommen erst durch konsequente Anwendung von Gottes GESETZ! Das Sabbat- und Jubeljahr bilden Teil des gesamten Sabbatsystems, das mit dem Wochensabbat und den Festzeiten Jehovas beginnt!

 

Das "neue Jerusalem": Die Stadt "Jahwe Schammah", "Jehova selbst ist hier"*** Rbi8  Jesaja 58:13-14 ***

Wenn du in Anbetracht des Sabbats deinen Fuß an meinem heiligen Tag vom Tun deiner eigenen Gelüste zurückhalten und du den Sabbat wirklich eine Wonne nennen wirst, einen heiligen [Tag] Jehovas, einen, der verherrlicht wird, und ihn wirklich verherrlichen wirst, statt deinen eigenen Wegen zu folgen, statt das zu finden, was dir gefällt, und ein Wort zu reden, 14 dann wirst du deine Wonne an Jehova finden, und ich will dich einherfahren lassen auf den Höhen der Erde; und ich will dich essen lassen von dem Erbbesitz Jakobs, deines Vorvaters, denn der Mund Jehovas selbst hat [es] geredet.“

 

Die „Höhen der Erde“ bezieht sich auf die künftige Verwaltung, die Welthauptstadt Jerusalem. Die am Gerichtstag „Auserwählten“, die „Versiegelten“, welche den Königspriestern des „Israel Gottes“ zugehören und Zion als zentraler Regierungssitz dienen wird, sie werden eine Wohnstädte „im Hause des Vaters“ haben, neben ihrer Residenz in den Städten, die ihnen als Königreiche zugeteilt sein werden!

 

Für all jene, die Jesu Worte in Erinnerung behalten, dass keines von Jehovas Geboten dahingefallen ist und welche diese selbst auch halten und verkünden, für sie wurde durch Hesekiel eine Zukunftsvision offengelegt! (Mat 5:17-20; Ps 78:68, 69; Hes 36:2)

 

*** Rbi8  Hesekiel 36:24-28 ***

Und ich will euch [[(die „Ebioniten“; messianische Juden die Jesus als „Schafe“ zur Rechten stellt)]] aus den Nationen herausnehmen und euch aus allen Ländern zusammenbringen und euch herbringen auf euren Boden. 25 Und ich will reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein werden; von all euren Unreinheiten und von all euren mistigen Götzen werde ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz geben, und einen neuen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will das Herz von Stein aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein Herz von Fleisch geben. 27 Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet. 28 Und ihr werdet gewiß in dem Land wohnen, das ich euren Vorvätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk werden, und ich selbst werde euer Gott werden.‘

 

Gott erwählt sich Sein Volk erst am Gerichtstag in der Endzeit aus „Lo-Ammi“ heraus, durch Jesus, als „Schafe“ die zu den „Ebioniten“ („Manasse“ inkl. in Israel „ansässige Fremdlinge“, „Paulikaner“) zählen, nur sie werden zum Erbe in Israel zurückkehren! Alle übrigen „werden die Erde erben“. Das Sabbat- und das Jubeljahr waren und bleiben Bestandteil Jehovas richterlicher Entscheidungen, welche auch im Millennium Anwendung finden, wo die allgemeine Auferstehung folgt!

 

Erblasser und Erben in Israel

 

Viele der 144.000 Priesterkönige werden eine Doppelbürgerrecht besitzen, Landbesitz in Israel und in den Ländern, wo sie durch Jesus zu Verwaltern eingesetzt werden. Die Festzeiten werden bestimmt erdenweit eingehalten werden! Für Fehler wird wiederum Sühne geleistet werden müssen! Hesekiel spricht vom kommenden System:

 

*** Rbi8  Hesekiel 45:16-17 ***

Was das ganze Volk des Landes betrifft, sie werden verantwortlich sein für diesen Beitrag an den Vorsteher in Israel. 17 Und dem Vorsteher werden die Ganzbrandopfer und das Getreideopfer und das Trankopfer während der Feste und während der Neumonde und während der Sabbate obliegen, während aller Festzeiten des Hauses Israel. Er wird es sein, der das Sündopfer und das Getreideopfer und das Ganzbrandopfer und die Gemeinschaftsschlachtopfer beschaffen soll, um Sühne zu leisten zugunsten des Hauses Israel.‘

 

Die Bewohner des neuen Israel, das nicht mit der heutigen Nation identisch ist, sie werden für die Beschaffung der Opfer zu den Festzeiten Verantwortung tragen! Bedenken wir, dass viele Juden auferstehen werden die nur das System des „Zeltes der Zusammenkunft“ und des Tempels kannten! Sie müssen zuerst das „GESETZ des Christus“ kennen lernen und sich ebenso freiwillig der Taufe unterziehen, um „unverdiente Güte“ zu erlangen und erst dann wird das Loskaufsopfer Jesu auch auf sie anwendbar werden!

 

Der Zusammenhang zwischen "unverdienter Güte" und Sünde, aufgrund von GESETZ

 

Der Vorsteher in Israel, ihr König und Hohepriester, Jesus Christus, wird für die Erfüllung während aller Festzeiten Sorge tragen. Das schliesst auch das Sabbat- und das Jubeljahr mit ein. Die Entsündigung des kommenden Hauses Gottes, des vollkommenen geistigen Tempels wird jeweils am 1. Nisan durch den Hohepriester erfüllt werden, verspricht Hesekiel. Wir werden nicht einfach vollkommen sein, sondern müssen dies als Ziel erst erreichen! Auch diese Worten gelten für den kommenden, geistigen Tempel:

 

(Hesekiel 45:18-20)  Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ‚Im ersten [Monat], am ersten [Tag] des Monats, solltest du einen jungen Stier nehmen, einen Sohn [der] Rinderherde, einen fehlerlosen, und du sollst das Heiligtum entsündigen. 19 Und der Priester soll etwas von dem Blut des Sündopfers nehmen und es an den Türpfosten des HAUSES und an die vier Ecken des Einfassungssimses tun, der zum Altar gehört, und an den Türpfosten des Tores des inneren Vorhofs. 20 Und so wirst du tun am siebten [Tag] im Monat wegen irgendeines Menschen, der einen Fehler begeht, und wegen irgendeines Unerfahrenen; und ihr sollt Sühne leisten für das HAUS.

 

Offenbar existieren zwei Systeme parallel, bis alle im selben neuen System vereint sein werden!

 

Das Passah wird weiterhin am 14.Nisan an den Auszug Israels aus Ägypten erinnern, zudem auch an Jesu so herausragenden Tod für unsere Sünden! Am 15.Tischri wird künftig nicht nur an die jährliche Ernte, vielmehr wird es gefeiert werden als das Fest zur Erinnerung an das Ende der Einsammlung der Menschenernte, zu Erinnerung an die Endzeit und den Abschluss des Systems in Satans Hand! (Hes 45:21-25)

 

Satans wirken als "Gott dieses Systems"

 

Die 144.000 Priesterkönige werden unter der Anweisung der Apostel, Jesu „Regierungskabinett“ mit allen neuen Vorstehern aus den „treuen Sklaven  ein Ausbildungsprogramm in Gottes GESETZ in Gang setzen. Jeder von den 144.000 wird in dem ihm vom Herrn auf dem Berg Zion am „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ [BbA; a] zugeteilten Städte, sowohl in Israel, vielmehr auch in den Städten „der Grösse der Königreiche unter allen Himmeln“ die Verwaltung übernehmen, ja, auf der ganzen Erde! Alle Herrschaften werden ihnen dienen müssen. Jesus erklärte dies im Gleichnis von den Minen anschaulich: (Da 7:27)

 

*** Rbi8  Lukas 19:16-19 ***

Da trat der erste herzu und sprach: ‚Herr, deine Mine hat zehn Minen gewonnen.‘ 17 Somit sagte er zu ihm: ‚Wohlgetan, guter Sklave! Weil du dich in einer sehr kleinen Sache als treu erwiesen hast, so habe Gewalt über zehn Städte.‘ 18 Dann kam der zweite und sprach: ‚Herr, deine Mine hat fünf Minen eingetragen.‘ 19 Zu diesem sprach er ebenfalls: ‚Auch du sollst über fünf Städte gesetzt sein.‘

 

Dasselbe System, das Moses und später Josua in Israel verankert hatte wird bestimmt auch im kommenden System Gültigkeit haben! Versammlungsvorsteher, welche die „Habe ihres Herrn“ vermehrt haben, sie werden statt einer Versammlung nun über eine oder mehrere Städte gesetzt werden. Sie werden diese nach demselben System verwalten, wie sie zuerst ihre Familie verwalteten, dann ihre Versammlung anführten! Bedingung dazu ist, sich „in einer sehr kleine Sache als treu erwiesen“ zu haben! Bei Jesus zählen nicht die grossartigen Dinge der etablierten Kirchen, sondern, ob wir im GESETZ Treue erwiesen haben, das Recht und die Barmherzigkeit angewendet haben! „Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.“ (Mat 17:19)

 

10.5.1.4       Gottes Königreich und seine Gerechtigkeit sind auch verbindlich, was die Sabbate betrifft!

Hob der „neue Bund“ mit Jesus als Hohepriesterkönig die Regelung des Sabbatjahres oder des Jubeljahres auf? Aufgrund der bisherigen Erläuterungen sehen wir, dass dies seit Einzug Israels in das gelobte Land eine dauerhafte Vorkehrung war! Wir müssen den Sinn hinter der ursprünglichen Regelung erkennen, um ihn heute in die Tat umzusetzen! Im kommenden System gelten dieselben göttlichen Vorkehrungen zweifelsfrei erdenweit!

 

Es wird keine "Rapture" oder "Entrückung" in den dritten Himmel Jehovas geben!Das mystische Lügenwerk von einem Leben im Himmel ist verantwortlich, dass wir allen Sinn für Gottes Vorkehrungen die Erde betreffend vergessen haben! Warum sollen wir den Planeten Erde schützen, wenn wir doch beim Tod oder bei der „Entrückung“ (engl. „rapture“) alle guten Menschen in den (dritten) Himmel Gottes kommen?

 

Jesus gebot klar und deutlich zu allererst nach dem „Königreich Gottes“ und der Gerechtigkeit jenes Königreiches zu streben haben.

 

*** Rbi8  Matthäus 6:33 ***

So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.

 

Die Gerechtigkeit von Gottes Königreich ist eindeutig nicht identisch mit irgendeiner Religion dieses Systems und deren Menschengeboten! Wir beten bis heute um die Wiederaufrichtung jenes Königreiches, das Israel durch seine GESETZE, seinen König und Richter Jehova auszeichnete, dessen ausgewogene Eigenschaften erst durch eine göttlich eingesetzte wirklich gerechte Verwaltung wahre Gerechtigkeit schafften! (Mat 6:9)

 

Gottes Wahl der kommenden Weltregierung für das Mellennium: Eine wahre Theokratie!

 

Das kommende System wird exakt nach demselben System funktionieren, wie es Israel als Musternation verordnet war! Die vorhergesagte Änderung im GESETZ kam erst dadurch, dass die Aaronische Priesterschaft und später die Könige Israels weitgehend ihre Pflicht Gott gegenüber vernachlässigten. Darum kündigte Jehova an, den Salzbund mit Aaron zu beenden und die Könige Israels und Judas von ihrem Thron zu entfernen, bis der Same Davids das Königtum und Hohepriesteramt gleich Melchisedek übernehmen könnte! (Ps 110:1-4)

 

Der Wunschraum der Islamisten eines vereinten Kalifats Dieser seit langem angesagte  Tag des Herrn“ [B1>] ist inzwischen herangekommen, wie „ein Dieb in der Nacht“ überfällt er jene, die weiterschlafen. Die vorhergesagten Zeitzeichen erfüllen sich Schritt um Schritt vor unseren Augen, wie dies durch die Propheten angezeigt wurde! Der „Nordkönig“ (der sozialistische Block) und seine „Streitarme“ (die islamistischen Milizen) zeichnen bereits Karten ihres ersehnten Kalifats, wo ihnen schon Österreich und Spanien unterworfen sein werden und es Israel und Jerusalem in seiner Gewalt hat. Wer achtsam die Karte studiert erkennt, dass die Halbinsel Krim und der Ostteil der Ukraine ebenso in ihrer Hand sind.

 

Gottes Königreich wird nun schon bald herrschen und wird sein von Jehova gesetztes Ziel bestimmt erreichen! Es hat nichts mit einem islamistischen Kalifat zu tun!

 

Gottes Worte an Jesaja an einer Wand vor der UNO(Jesaja 2:3, 4)  Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

 

Nicht der „Südkönig“ Anglo-Amerika, mit seinen Verbündeten und mittels der UNO, dem „siebenköpfigen wilden Tier“ werden Jesajas Worte aus Gottes Mund erfüllen, sondern die himmlischen Reiterheere Jesu (Off 19:11-21). Dies erst nachdem der letzte Auserwählte „versiegelt“ ist [B2e-B2g] und das neunundvierzigste (7x7) Sabbatjahr zu Ende geht und der grosse „Tag der Rache“ Jehovas, des Allmächtigen in Harmagedon folgt! [B3]

 

Wir sollten somit aufgrund von Gottes Anweisungen für das Königreich Israel lernen, was im kommenden System der Dinge Wirklichkeit werden wird, indem alles erfüllt wird, was geschrieben steht! Paulus ermahnte die Christen Roms durch eigene Prüfung Gottes Willen zu erkunden:

 

*** Rbi8  Römer 12:2 ***

Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

 

Jesus lehrte seine Jünger nicht ängstlich zu werden betreffend der alltäglichen Dinge, sondern ihr Vertrauen in Jehova zu festigen, indem sie dem Rechtsanspruch des GESETZES den Vorrang geben sollten! Paulus erklärt,  dass wir uns nicht weiter „nach diesem System der Dinge“ und ihren vergänglichen und verdrehten Regeln auszurichten hätten! Während die Nationen begierig Reichtum aufhäufen sind Christen mehr um geistigen Reichtum besorgt! Sie häufen sich ihren Reichtum im Himmel auf, von woher sie ihren Erlöser schon bald erwarten, dass er bei ihnen bleiben wird! (Phi 3:20)

 

Sich keine Sorgen machen, was wir morgen essen werden während des Sabbat- und Jubeljahres! *** Rbi8  Matthäus 6:30-34 ***

Wenn nun Gott die Pflanzen des Feldes, die heute stehen und morgen in den Ofen geworfen werden, so kleidet, wird er nicht vielmehr euch kleiden, ihr Kleingläubigen? 31 Darum macht euch nie Sorgen und sprecht: ‚Was sollen wir essen?‘ oder: ‚Was sollen wir trinken?‘ oder: ‚Was sollen wir anziehen?‘, 32 denn all diesen Dingen streben die Nationen begierig nach. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all diese Dinge benötigt.

33 So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden. 34 Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug.

 

Wenn Jehova seinen Segen über Israel gab, immer nur so lange, wie es Gottes Willen erfüllte und dieser Segen durch seinen handelnden Arm, den Engelfürsten Michael ausführen liess, wie wird er das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ nicht durch mannigfaltigen Segen schützen, wo Gott doch selbst darin zum obersten König wird? [B1]

 

*** Rbi8  Offenbarung 11:15 ***

Und der siebte Engel blies seine Trompete. Und es geschahen laute Stimmen im Himmel, die sprachen: „Das Königreich der Welt ist das Königreich unseres Herrn und seines Christus geworden, und er wird für immer und ewig als König regieren.“

 

Hatte Jesus nicht deutlich versprochen, dass er auf Bitten die an Jehova in seinem Namen gerichtet sind reagieren würde? Stellen wir Gott in diesen so wichtigen Jahren auf die Probe! Zeigen wir einen starken Glauben in Jehovas Vorhersagen, dass sie sich bestimmt erfüllen werden, auch dann, wenn wir glauben sie würden sich verspäten! (Joh 14:13, 14)

 

10.5.1.5       Das Sabbatjahr als stabilisierender und ausgleichender Faktor zwischen arm und reich

Der "Schguldenreport" zeigt, in welchem Mass sich die Nationen der Welt verschuldet haben: Kein Vergleich zu Jehovas Sabbatjahr-Geboten und dem der Jubeljahre!Das göttliche Verfahren für das Erlass- und Jubeljahr war von Seiten der Besitzenden und Herrschenden im Gelobten Land schon bald unter Beschuss gekommen! Ihnen wurden dadurch gewisse Einnahmequellen verschlossen und Möglichkeiten zur lang dauernden Versklavung unterbunden. Zusammen mit der Beschränkung Zinsen für Darlehen an Minderbemittelte zu verlangen waren ihre Möglichkeiten zur gewinnbringenden Wiederinvestierung der aufgehäuften Vermögen stark begrenzt. Das war der eigentliche Sinn des GESETZES, für ausgeglichene soziale Gerechtigkeit zu sorgen!

 

Das spätere, nachexilische pharisäische System mit der Unterstützung der Schriftgelehrten hatte somit schon bald nach der Ansiedlung durch Josua im Land Kanaan Vorläufer gehabt, um Wege zu finden, Gottes GESETZ zu umgehen.

 

So kam die Meinung auf, dass Schulden nicht wirklich erlassen werden mussten, sondern lediglich während jenes Jahres nicht eingetrieben werden durften. Da die Richter meist der besitzenden Klasse angehörten, waren deren Entscheidungen parteilich zu Gunsten der Reichen. Ausländer dagegen wurden zur Zahlung auch während des Erlassjahres verpflichtet.

 

Andere Rabbiner kamen zum Schluss, dass zwar Darlehen an Minderbemittelte erlassen werden sollten, Handelsdarlehen dagegen bestehen blieben. Der Rabbi Hillel I. führte im ersten Jahrhundert u.Z. ein Verfahren ein, welches Geldverleihern erlaubte vor Gericht zu gehen und so den Verfall ihrer Schuld im Sabbatjahr verhindern konnten.[1] 

 

Folgende Hauptbeschränkungen störten die besitzende Klasse und begünstigte die Armen:

 

1.)  Darlehen an Notleidende auf Pfand zu gewähren war eine verbindliche Anforderung an Wohlhabende. Für solche Kredite durfte kein Zins verlangt werden.

 

Pfandleihanstalten geben Geld gegen eine Absicherung *** Rbi8  2. Mose 22:25 ***

Wenn du meinem Volk Geld leihen solltest, dem Niedergedrückten neben dir, sollst du ihm gegenüber nicht wie ein Wucherer werden. Ihr sollt ihm keinen Zins auferlegen.

 

Mit Rückzahlung musste das Pfand wiedererstattet werden. Das Pfand, das ein lebensnotwendiges Gut  darstellte, wie das einzige äussere Kleid oder der einzige Stier einer Witwe musste selbst bei unbeglichener Rechnung zurückgegeben werden (Hi 24:3; 5.Mo 24:17).

 

*** Rbi8  2. Mose 22:26-27 ***

Solltest du gar das Kleid deines Mitmenschen als Pfand ergreifen, so sollst du es ihm beim Untergang der Sonne zurückgeben. 27 Denn es ist seine einzige Decke. Es ist sein Überwurf für seine Haut. Worin wird er liegen? Und bestimmt wird es geschehen, daß er zu mir schreit, und ich werde zweifellos hören, denn ich bin gnädig.

 

2.)  Im Erlassjahr mussten Schulden erlassen werden und ein allfälliges Pfand zurückgegeben werden. Das begrenzte aufgrund des Risikos die Schuldenhöhe, mit der sich jemand verschulden konnte. Je näher das Erlassjahr kam, umso geringer wurden Kredite.

 

Das Leihen unter Christen für Notdürftige ist in Gottes GESETZ deutlich geregelt!*** Rbi8  5. Mose 15:8-11 ***

Denn freigebig solltest du deine Hand für ihn öffnen und ihm auf jeden Fall auf Pfand leihen, so viel, wie er von dem benötigt, an dem er Mangel hat. 9 Hüte dich, daß nicht ein nichtsnutziges Wort in deinem Herzen ist, indem [du] sprichst: ‚Das siebte Jahr, das Erlaßjahr, ist nahe gekommen‘, und daß dein Auge tatsächlich unfreigebig auf deinen armen Bruder blickt und du ihm nichts gibst und er gegen dich zu Jehova rufen muß und es für dich zur Sünde geworden ist. 10 Du solltest ihm auf jeden Fall geben, und dein Herz sollte nicht geizen, wenn du ihm gibst, denn deswegen wird Jehova, dein Gott, dich in jeder deiner Taten und in all deinem Unternehmen segnen. 11 Denn an Armen wird es niemals fehlen inmitten des Landes. Darum gebiete ich dir, indem [ich] sage: ‚Du solltest deine Hand für deinen niedergedrückten und armen Bruder in deinem Land freigebig öffnen.‘

 

3.)  Das Sabbat- oder Brachjahr traf Grundbesitzer mit mehr Verantwortung und nutzte der Natur zur Erholung. Aber auch der Neuorganisation des Lebens der Minderbemittelten war dies Hilfe, die ja in diesem Jahr ein Recht hatten nicht bloss vom Rand des Feldes und der Nachlese zu nehmen, sondern die nun direkt vom Feld und von den Fruchtbäumen essen konnten. Das erzeugte Überfluss für den Armen und wirkte als starke Ermunterung durch Eigenanstrengung wiederum in den eigenen Besitz zurück zu gelangen und zu selbsterarbeitetem Ertrag zu kommen!

 

Gottes Bestimmungen zur Ernte liess den Rand stets für die Armen, Nidergedrückten und Fremdlinge frei, wie auch die Nachlese*** Rbi8  3. Mose 19:9-10 ***

Und wenn ihr die Ernte eures Landes einbringt, sollst du den Rand deines Feldes nicht ganz abernten, und du sollst keine Nachlese deiner Ernte halten. 10 Auch sollst du das Übriggebliebene von deinem Weingarten nicht sammeln, und du sollst die zerstreuten Trauben deines Weingartens nicht auflesen. Dem Niedergedrückten und dem ansässigen Fremdling solltest du sie überlassen. Ich bin Jehova, euer Gott.

 

Der Arme hatte somit mehrfach während des Jahres Gelegenheit selbst beschränkte Ernte zu halten! Dies diente ihm zum Stillen des eigenen Hungers und auch dazu, kleine Geschäfte mit dem selbst in der Nachlese Erarbeiteten zu machen!

 

*** Rbi8  2. Mose 23:10-11 ***

Und sechs Jahre lang sollst du dein Land besäen, und du sollst seinen Ertrag einsammeln. 11 Aber im siebten Jahr sollst du es unbebaut lassen, und du sollst es brachliegen lassen, und die Armen deines Volkes sollen davon essen; und was von ihnen übriggelassen wird, mögen die wildlebenden Tiere des Feldes fressen. Ebenso sollst du mit deinem Weingarten und deinem Olivenhain tun.

 

4.)  Land- und Immobilienbesitz konnte nach dem Erwerb nicht dauernd behalten werden, sondern musste im Jubeljahr zurückgegeben werden. Das limitierte den Kaufpreis und wirkte Spekulation entgegen! Gerechtigkeit sollte Sicherheit im ganzen Land erbringen!

 

*** Rbi8  3. Mose 25:10-12 ***

Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und im Land Freiheit ausrufen für alle seine Bewohner. Es wird ein Jubeljahr für euch werden, und ihr sollt ein jeder zu seinem Besitz zurückkehren, und ihr solltet ein jeder zu seiner Familie zurückkehren. 11 Ein Jubeljahr wird das fünfzigste Jahr für euch werden. Ihr sollt nicht säen noch das ernten, was im Boden aus den ausgefallenen Körnern nachwächst, noch die Trauben seiner unbeschnittenen Weinstöcke lesen. 12 Denn es ist ein Jubeljahr. Es sollte euch etwas Heiliges werden. Vom Feld weg dürft ihr essen, was das Land hervorbringt.

 

Das Jubeljahr gewährte allen Sklaven Freiheit, für Hebräer wie für Fremde! Im Jubeljahr gab es Freiheit für alle Sklaven, Hebräer und Fremde! Jehova gebot zudem Gerechtigkeit in Geschäftsbelangen wahren zu lassen! Boden war unverkäuflich, nur die Ernteerträge wurden verkauft!

 

*** Rbi8  3. Mose 25:13-19 ***

In diesem Jubeljahr solltet ihr, ein jeder, zu seinem Besitz zurückkehren. 14 Wenn ihr nun eurem Genossen Ware verkaufen oder von der Hand eures Genossen kaufen solltet, so tut einander nicht unrecht. 15 Nach der Zahl der Jahre nach dem Jubeljahr solltest du von deinem Genossen kaufen; nach der Zahl der Ernteertragsjahre sollte er dir verkaufen. 16 Im Verhältnis zur Vielzahl der Jahre sollte er ihren Kaufpreis mehren, und im Verhältnis zur geringen [Zahl] der Jahre sollte er ihren Kaufpreis mindern, denn die Anzahl von Ernteerträgen ist das, was er dir verkauft.

Wirtschaftlicher Zusammenbruch als Folge des Platzens der Immobilienblase17 Und keiner von euch soll seinem Genossen unrecht tun, und du sollst Furcht haben vor deinem Gott, denn ich bin Jehova, euer Gott. 18 So sollt ihr meine Satzungen ausführen, und ihr solltet meine richterlichen Entscheidungen beobachten, und ihr sollt sie ausführen. Dann werdet ihr im Land gewiß in Sicherheit wohnen. 19 Und das Land wird tatsächlich seinen Fruchtertrag geben, und ihr werdet bestimmt bis zur Sättigung essen und darin in Sicherheit wohnen.

 

Diese Regelung der Unverkäuflichkeit des Bodens und der Rückkehr zum eigenen Grundbesitz brachte Sicherheit für alle Bewohner des Landes, für Fremde und Einheimische, für Arm und Reich! Es beugte der Immobilienspekulation vor und verhinderte das, was wir heute als gefährliche Immobilienblasen kennen, welche die gesamte Wirtschaft beim Platzen niederzureissen vermögen!

 

5.)  Das Rückkaufsrecht des Verkäufers oder eines Verwandten als Rückkäufer beschränkte eigene Investitionen auf fremden Grund, der ja nur für begrenute Zeit gekauft werden konnte. Boden- und Immobilienpreise hingen vom Nutzwert und der Nähe des Jubeljahres ab! Ebenso auch der Rückkaufswert! Gottes Gebot verhinderte Übervorteilung!

 

In nIsrael durfte Land nicht für immer verkauft werden. Verlor jemand Haus und Hof so durfte er im Jubeljahr darauf zurückkehren*** Rbi8  3. Mose 25:23-24 ***

Das Land sollte also nicht für immer verkauft werden, denn das Land ist mein. Denn ansässige Fremdlinge und Ansiedler seid ihr von meinem Standpunkt aus. 24 Und im ganzen Land eures Besitzes solltet ihr dem Land das Rückkaufsrecht gewähren.

 

Gott selbst blieb Besitzer allen Grundes in Israel! Daran hat sich nichts geändert als er sich von der letzten Generation zurückzog, welche Seinen himmlischen Gesandten, Seinen erstgeschaffenen Sohn grausam töteten und die Römer später sich andere Völker dort ansiedeln liessen. Gott gibt es den Familien zurück, denen er es am Anfang gegeben hat! Das wird so bleiben auch nach Harmagedon: Wer das „GESETZ des Glaubens“ erfüllt hat und zu den Beschnittenen oder ansässigen Fremdlingen gehört wird sein ewiges Erbe erhalten!

 

6.)  Alle göttlichen Massnahmen wirkten inflatorischen Kräften entgegen, so dass die Kaufkraft des Geldes erhalten blieb. Dasselbe gilt für Deflation. Gottes GESETZ bewirkte stabile wirtschaftliche Verhältnisse!

 

Der Gold- und Silberschekel war eine feste Währung ohne Inflation *** Rbi8  3. Mose 27:25 ***
Jeder Wert nun sollte nach dem Schekel der heiligen Stätte geschätzt werden. Der Schekel sollte sich auf zwanzig Gera belaufen.

 

Alle gesetzlichen Massnahmen Gottes hatten eine wichtige soziale Komponente: Dass der Arme nicht in Notdürftigkeit abgleiten konnte, der Reiche zudem zu aktiver Nächstenliebe gedrängt wurde. Das hatte sozialen Frieden und dadurch Sicherheit, Prosperität und Kontinuität zur Folge! Der Übernutzung des Landes und dadurch folgender Verödung wurde Grenzen gesetzt, selbst Tiere erhielten durch göttliches Recht vermehrten Schutz!

 

10.5.1.6       Der Messias der bleibt und Gottes GESETZ Nachachtung verschafft

Israel war sich bewusst, dass der Messias wenn er gekommen sei bleiben würde! Der Christus Gottes würde dem GESETZ Nachachtung verschaffen und gerechte Verhältnisse die wahren Frieden und Sicherheit wiederherstellen und sicherstellen. Die Juden verstanden aber nicht, dass zwischen seinem ersten Erscheinen, seiner Erhöhung und dem unter seine Füsse legen seiner Feinde eine Zeitdifferenz gemäss Gottes Plan liegen würde, wo das Königreich des Sohnes der Liebe auf die Nationen ausgedehnt werden musste!

 

*** Rbi8  Johannes 12:34 ***

Daher antwortete ihm die Volksmenge: „Wir hörten aus dem GESETZ, daß der Christus für immer bleibt; und wie kommt es, daß du sagst, der Menschensohn müsse erhöht werden?

 

Die Juden wünschten unmittelbare Erfüllung und wollten nicht erkennen, dass ihre eigene Sturheit Gottes Verzögerung bewirken würde, wie er ihnen dies schon durch die vierzigjährige Wanderung in der Wildnis als Strafmassnahme angekündigt hatte! Ihre Verletzung des Sabbatgebotes, der Sabbat- und Jubeljahre hatte den Verlust des Königtums, das siebzigjährige Exil und der Zerstörung ihrer Stätte zur Folge gehabt. Hatten sie inzwischen ihre Lektion gelernt? Nein! Ihre Weigerung Jesus zu erhöhen musste endgültige, angekündigte Strafe nach sich ziehen!

 

Das "Königreich des Sohnes der Liebe" Jehovas: Beginn und Übergabe an den Vater

 

Jesus hätte als Messias durch die Juden erhöht werden müssen, jene lehnten dies wegen ihrer religiösen Führer ab, ausser einem kleinen Überrest, der sich zu Jesus als dem Christus bekannte und sich taufen liess. Nur jene erfüllten das „GESETZ des Glaubens“, von dem Moses geredet hatte, dass nur der am Leben bleiben werde, der „Glauben in den Propheten gleich mir“ setzen werde! (5.Mo 18:14-19) Er redete vom angekündigten Messias, der als Hoherpriesterkönig sein eigenes Staatsgebilde von Gott erhalten würde: Das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“! Wer die Schriften erforschte kam selbst zum richtigen Schluss, wer den Vorstehern folgte verlor schlussendlich Hab, Gut und Leben! Eine gewichtige Warnung für uns heute, wem wahre Loyalität gebührt!

 

Im Tempel entstand eine Spalung, ob Jesus ein Nachkomme Davids aus Bethlehem sei*** Rbi8  Johannes 7:41-49 ***

Andere sagten: Dieser ist der Christus.“ Aber einige sagten: „Der Christus kommt doch eigentlich nicht aus Galiläa? 42 Hat nicht die Schrift gesagt, daß der Christus aus der Nachkommenschaft Davids und aus Bethlehem, dem Dorf, komme, wo David zu sein pflegte? 43 Daher entstand seinetwegen eine Spaltung unter der Volksmenge. 44 Einige von ihnen wollten sich jedoch seiner bemächtigen, doch keiner legte Hand an ihn.

45 Darum gingen die Beamten zu den Oberpriestern und Pharisäern zurück, und die Letztgenannten sprachen zu ihnen: „Wie kommt es, daß ihr ihn nicht hergebracht habt?“ 46 Die Beamten erwiderten: „Nie hat ein [anderer] Mensch auf diese Weise geredet.“ 47 Darauf antworteten die Pharisäer: „Ihr seid doch nicht etwa auch irregeführt worden? 48 Es glaubt doch niemand von den Vorstehern oder den Pharisäern an ihn? 49 Diese Volksmenge aber, die das GESETZ nicht kennt, verfluchte Leute sind sie.“

 

Wenn heute religiöse Führer einheitlich die Zeit und die Zeitzeichen nicht zu erkennen vermögen ist es deswegen, weil sie dieselben Charakteristiken aufweisen, wie die damaligen Vorsteher und Pharisäer! Das führte damals zu einer Spaltung im Judaismus und auch heute im Christentum. Jesus hatte dies vorhergesagt, als er erwähnte gekommen zu sein, um ein Schwert anstelle Frieden zu bringen! Die Verfluchung jener Vorsteher der Volksmenge, die an Jesus glaubte, dies hat heute ihr Gegenstück! Jeder, der bekennt mit Jesus in Gemeinschaft zu sein wird diese höher stellen, wie blinde Nachfolge von Religionsführern!

 

*** Rbi8  Matthäus 10:32-39 ***

Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl [[Pfahl]] nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

 

An ihren 245 Dogmen krankt und stirbt die katholische KircheDie Feindschaft beginnt somit im eigenen Haus und endet vor den Vorstehern! Die eigenen Familienglieder werden jeden der Christus wirklich ergeben sein möchte und religiöse Dogmen zurückzuweisen beginnt vor ihre Versammlungen (Synagoge; Kirche; Gemeinde) und vor Statthalter schleppen! Dies, weil Christen eher auf Jesus hören, den Schriften und damit dem Vater gehorchen, als auf irgend sonst jemanden mehr zu achten! Dies bildet für dieses System der Dinge und die Religionen eine Gefahr, die ihre Vorrechte durch Dogmen und Gottes GESETZ widersprechende Anforderungen zu schützen wissen!

 

Was die Apostel und Jünger lehrten hat bis heute nichts an Wert eingebüsst! An Jesu Worten lässt sich auch in diesem Zusammenhang und der Endzeit nicht zweifeln: „So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden.“ Die Gerechtigkeit eines Christen erwächst ihm aus Glauben in die Gerechtigkeit die durch Gottes Königreich kommt, die untrennbar mit Gottes GESETZ und richterlichen Entscheidungen verknüpft sind!

 

10.5.1.7       Hinweise durch Jesus auf weitere Erfüllung der Sabbat- und Jubeljahrvorkehrung

Jesus lehrt in der Synagoge von Nazareth ztu Beginn seines PredigensGibt Jesus und die Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts einen Hinweis auf Erfüllung des Sabbatjahres? Die Evangelien geben bereits deutliche Hinweise! Als Jesus in der Synagoge seiner Heimatstadt Nazareth die Schriftrolle Jesajas öffnete las er den Text, der im Zusammenhang mit dem Erlass- und dem Jubeljahr steht: „... um den Gefangenen Freilassung zu predigen“ ... „die Zerschlagenen als Freigelassene wegzusenden, um Jehovas annehmbares Jahr zu verkünden“ (Lu 4:16-18).

 

Jesus begann mit jenen Worten seine Predigttätigkeit in seinem Heimatort, nachdem er kurz zuvor voll heiligen Geistes von seiner Taufe und dem vierzigtägigen Aufenthalt in der Wüste zurückgekehrt war. In seiner eigenen Synagoge (Versammlung, Gemeinde, Kirche), unter jenen die ihn von Jugend an kannten begann er zu lehren! Erst als jene ihn ablehnten und gar zu töten versuchten begann die Predigttätigkeit gegenüber den übrigen verlorenen Schafen Israels! (Lu 4:14-16)

 

Die Synagoge von Nazareth versuchte Jesus über eine Felswand hinaus zu stürzen*** Rbi8  Lukas 4:28-30 ***

Alle nun, die diese Dinge in der Synagoge hörten, wurden voller Wut; 29 und sie standen auf und trieben ihn eilends aus der Stadt hinaus, und sie führten ihn auf den Vorsprung des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn kopfüber hinabzustürzen. 30 Er aber schritt mitten durch sie hindurch und ging seines Weges.

 

Auch als er später im Tempel in Jerusalem lehrte und die Pharisäer und Schriftgelehrten offen angriff, sie unverhüllt beschuldigte Satan dem „Vater der Lüge“, zuzugehören, da wiederholter er Schrifttexte, die im Zusammenhang mit dem Erlassjahr stehen! Bedenken wir, dass am Beginn der Sühnetag steht, wo jeder seinem Nächsten Fehler verzeihen musste, um von Gott Vergebung zu erlangen!

 

*** Rbi8  Matthäus 23:13 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Königreich der [[(neuen)]] Himmel vor den Menschen verschließt! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, daß die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden.

 

Die Aufrichtung des „Königreiches der Himmel“ ist mit der grössten Erfüllung des Jubeljahres verbunden! Der Freilassung aller Gefangenen, welche von Religionen mittels ihren mystisch- spiritistischen Lehren in ihren Gehegen gefangen gehalten wurden! Der Eingang in das Königreich Gottes ist mit dem grössten Jubeljahr verbunden zum Abschluss der Erntezeit der Menschenernte verbunden! Die heutigen Schriftgelehrten der Theologie sollten gut aufmerken! Wie jene „ersten Himmel“ des levitischen Priestertums mit Jesu Tod vergingen, durch den „neuen Bund“ ersetzt wurden, so die jetzt herrschenden „ersten Himmel“ der Theologen, die bei Jesu erster Wiederkehr vergehen werden, wenn er das „Königreich des Vaters“ mit der Frühauferweckung (gr. exanástasin (Php 3:11 s.FN NWÜ)) aufzurichten beginnt! (Off 9:20, 21; 18:21-24)

 

*** Rbi8  Matthäus 23:23-24 ***

Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

 

Das Erlassjahr setzte Recht, Barmherzigkeit und Treue in den Vordergrund. Während für das Landvolk (heb.: `am ha-arez) das Sabbatjahr und für alle die zu ihrem Grund und Boden zurückkehren wollten das Jubeljahr grosse Erleichterung bedeutete, waren beide Art Jahre für die Habsucht der Herrschenden Zeit der Verluste! Blinde Leiter die Gottes Segen missachteten!

 

Menschenernte für die "neuen Himmel" und die "neue Erde"

 

 

10.5.2        Das annehmbare Jahr Gottes ist auch Gottes Jahr der Vergeltung und der Rache!

 

10.5.2.1       Befreiung vom harten Joch wolfsgleicher Vorsteher: Kinder Abrahams und Söhne des Messias

Das letzte Sabbatjahr dieses System wird auch von Jesus als das „annehmbare Jahr“ Jehovas erwähnt. Jesus begann mit der Verkündigung der guten Botschaft, als er in Nazareth vom Jahr der Freigelassenen zu predigen begann und es auf sich selbst als Messias bezog. Er zitierte dabei wie wir bereits wissen aus dem Propheten Jesaja (Lu 4:18-21).

 

Das Fasten, das Jehova erwählt ist "die Fesseln der Bosheit zu lösen"*** Rbi8  Jesaja 58:6-7 ***

Ist nicht dies das Fasten, das ich [[(Jehova)]] erwähle? Die Fesseln der Bosheit zu lösen, die Bande der Jochstange loszumachen und die Zerschlagenen frei wegzusenden und daß ihr jede Jochstange entzweibrechen solltet? 7 Ist es nicht, dem Hungrigen dein Brot auszuteilen und daß du die Niedergedrückten, Heimatlosen in [dein] Haus bringen solltest? Daß du, falls du jemand nackt sehen solltest, ihn bedecken sollst und daß du dich vor deinem eigenen Fleisch nicht verbergen solltest?

 

Sind das nicht auch die Worte, welche Jesus in Matthäus Kapitel 25 gebraucht, wo er über die Trennung von „Schafen und Böcken“ redet, dass die „Böcke“ das Gebot der Nächstenliebe und Barmherzigkeit nicht beachteten? Er bezog es auch sich und damit auf all seine geistigen Brüder!

 

(Matthäus 25:41-43)  Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘

 

Die Worte Jesajas zeigen deutlich wohin Jehovas Sinn der Gerechtigkeit gewandt ist! Die Zerschlagenen freizulassen hat mit der Befreiung im Sabbatjahr oder am Ende des sechsten Jahres der Sklaverei eines Hebräers zu tun! In Israel war Gottes GESETZ in Vergessenheit geraten und wurde nicht mehr angewendet! Darum sagte Jesaja das Kommen des wahren Erlösers an!

 

Das Jahr der Rache Jehovas richtet sich vorab gegen die Religionen und ihre Führer!*** Rbi8  Jesaja 61:1-4 ***

Der Geist des Souveränen Herrn Jehova ist auf mir [[(Jesus, dem wahren Messias)]], darum, daß Jehova mich gesalbt hat, um den Sanftmütigen gute Botschaft kundzutun. Er hat mich gesandt, um die zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freiheit auszurufen den Gefangengenommenen und das weite Öffnen [der Augen] selbst den Gefangenen; 2 um auszurufen das Jahr des Wohlwollens seitens Jehovas und den Tag der Rache seitens unseres Gottes; um zu trösten alle Trauernden; 3 um zuzuweisen den um Zion Trauernden, ihnen zu geben Kopfschmuck statt Asche, das Öl des Frohlockens statt Trauer, den Mantel des Lobpreises statt des verzagten Geistes; und sie sollen genannt werden große Bäume der Gerechtigkeit, die Pflanzung Jehovas, zu [seiner] schönen Auszeichnung. 4 Und sie sollen die seit langem verwüsteten Stätten wieder aufbauen; sie werden auch die verödeten Stätten von früheren Zeiten aufrichten, und sie werden die verwüsteten Städte, die Orte, die Generation um Generation öde waren, gewiß erneuern.

 

Das sind nicht die Vorzeige-Christen, die wirklich „um Zion trauern“, die Touristen, die Jerusalem überfüllen! Es sind jene erdenweit zerstreuten kleinen Gruppierungen, wie scheinbar verlorene „Inseln“ im aufgewühlten Menschenmeer! Sie leiden unter dem harten Joch der herrschenden Elite aus Priestern und Politikern. Sie sind es, die sich nach gerechter Herrschaft und nach Gottes Rechtssystem sehnen! Die Ausgestossenen, weil sie der vorherrschenden Meinung widersprechen und Gottes Gebote wo immer sie hingetrieben werden aufzurichten versuchen indem sie es vorleben!

 

Der Psalm 119 besingt Jehovas Recht, das ewige Geltung für alle Menschen hat

 

Das ist auch nicht auf die heutige Generation der Juden Israels ausgerichtet, die doch bis zum bitteren Ende Jesu Wiederkunft ablehnen und damit gegen das „GESETZ des Glaubens“ verstossen, das doch ihnen oder gar vorab ihnen gilt, welches Teil des „Bundes von Moab“ bildet und das Paulus warnend im Brief an die Römer erwähnt!

 

Die Klagemauer in der Altstadt von Jerusalem am Vorabend zum Jom Kippur (Römer 3:27-31)  Wo ist also das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz [[„GESETZ“ der Gesetzeswerke]]? Das der Werke? Nein, in der Tat, sondern durch das Gesetz [[GESETZ]] des Glaubens. 28 Denn wir halten dafür, daß ein Mensch ohne Gesetzeswerke [[(wie blutige Opfer, Beschneidung der Vorhaut, den Zehnten usw.)]] durch Glauben [[(in Jahoshua, den wahren Messias und seinen Opfertod)]] gerechtgesprochen wird. 29 Oder ist er nur der Gott der Juden? Nicht auch der Menschen der Nationen? Doch, auch der Menschen der Nationen, 30 wenn Gott wirklich einer ist, der Beschnittene zufolge des Glaubens [[(in Gottes Sohn als einzigem Retter)]] und Unbeschnittene durch ihren Glauben gerechtsprechen wird. 31 Heben wir denn durch unseren Glauben [das] Gesetz [[GESETZ]] auf? Das geschehe nie! Im Gegenteil, wir richten [das] Gesetz [[GESETZ]] auf.

 

Das „GESETZ des Glaubens“ das wir Christen aufrichten besteht aus dem GESETZ und den PROPHETEN“ und jedem Wort aus Jesu Mund, was zusammen erst das „GESETZ des Christus“ ergibt! Warum können christliche Theologen diese Zusammenhänge nicht sehen und warum lehnen Juden ihren eigenen Messias ab? Weil sie es vorziehen „blind“ und „taub“ zu sein!

 

Beachten wir bitte, dass Jesus zu jedem von uns spricht die heute, kurz vor Gottes Gerichtstag leben:

 

(Johannes 12:48-50)  Wer mich mißachtet und meine Reden nicht annimmt, der hat einen, der ihn richtet. Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; 49 denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 50 Auch weiß ich, daß sein Gebot [[Sein GESETZ]] ewiges Leben bedeutet. Daher rede ich die Dinge, die ich rede, so wie der Vater [sie] mir gesagt hat.“

 

Jesus redete zu seiner Generation der Juden und dieselben Worte als Gottes Wortführer, al einzigem Mittler zwischen Menschen und Gott (Gal 3:20) als „das WORT“ das zuvor „bei GOTT war“! „Denn da ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.“ (1.Tim 2:5, 6)

 

Die obigen Worte Jesu gelten vordringlich der heutigen Menschheit, auf die nun Gottes Gericht kommt!

 

"Um zu lernen, wer über dich herrscht, finde einfach heraus, wen du nicht kritisieren darfst."Die wahren „Ebioniten“, messianische Juden die dies verstanden haben wenden die Worte Jesajas, die Worte Jesu und die Worte des Paulus nicht fälschlich auf die heutige Generation der Juden an! Diese bilden doch Teil des „siebenköpfigen wilden Tieres

 

Viele christlich genannten Religionsgruppen glauben an eine Umkehr der Juden und Annahme Jesu als dem Messias in letzter Minute! Wenn das wahr wäre, dann hätten sie damals als sie Jesus sahen, Teilhaber an den Wunderwerken waren ihn bereits angenommen, nicht erst heute und das während der „grossen Drangsal“ die ja zu wesentlichen Teilen sie betrifft, den Angriff des „Nordkönigs“ auf Jerusalem!

 

Ewiges Leben im Paradies war bereits Adam und Evas Recht, bevor sie sündigten! Ewiges Leben“ ist kein leeres Versprechen und wird hier auf der Erde gewährt, weil dazu Adam und Eva weiblich und männlich erschaffen wurden, im Ebenbild Gottes und der Engel! Das Paradies war auf der Erde und wird hier mit der Hilfe der Überlebenden Harmagedons und der Auferstandenen unter Führung des „Israel Gottes“ erdenweit aufgerichtet werden! (Lu 23:43; 2.Kor 12:1-4)

 

(Johannes 17:1-5)  „Vater, die Stunde ist gekommen; verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche, 2 so wie du ihm Gewalt über alles Fleisch gegeben hast, damit er der ganzen [Anzahl] derer, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe. 3 Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus. 4 Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und habe das Werk vollendet, das du mir zu tun gegeben hast. 5 Und nun, Vater, verherrliche mich an deiner Seite mit der Herrlichkeit, die ich an deiner Seite hatte, ehe die Welt war.

 

Zweifelsfrei erklärt Jesus, dass es zuvor „an der Seite des Vaters“ war, dass er vom Himmel her herabkam und nun dorthin zurückkehrt! Jehova hat nie „Götter“ erschaffen sondern zuerst Engel und dann Menschen „in unserem Gleichnis“! Wer Jesus zu “GOTT“ innerhalb einer Dreieinigkeit erklärt und nicht die Sohnschaft Jesu als Engelgeschöpf annimmt, der verstösst gegen das erste und das dritte Gebot! „Ich bin Jehova … Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben.“ (2.Mo 20:3)

 

Die neuen „grossen Bäume der Gerechtigkeit“ sind die 144.000 Priesterkönige! Deren letzter wird bis zum Fasten des Sühnetages vor Harmagedon, vor Ablauf der Frist von 2300 Tagen [C1] auserwählt unter den lebenden „treuen Sklaven  versiegelt! [B2e-B2g](Off 7:1-8)

 

Was ist die symbolische Bedeutung vom "Baum des Lebens" und dem "Baum der Erkenntnis von Gut und Böse"?

 

Das Blut von Jesu Loskaufsopfer reinigte am Sühne-Trauertag die letzten Flecken der Vorsteher und des Volkes, der „grossen Volksmenge“ der „Schafe“ an deren „weissen langen äusseren Gewändern“! (Off 7:9, 10; 14) Der wegen der „grossen Drangsal“ [B] und des „dritten Wehe* [3](Off 11:14) der Endzeit um die noch fehlende wahre Regierung Zions Trauernden, ihnen wird bald schon Frohlocken statt Tränen gewährt! Das Ende der Zeit der „siebten Trompete“ [2](Off 11;14) und der damit verbundenen Unsicherheit der Zeit hatte den Geist all jener verzagt, die auf die gerechte Regierung hoffen. Ihnen sollte nun das Wissen um die Versiegelung der Auserwählten Kopfschmuck sein. Die Krone der Mitherrschaft der Apostel mit Jesu ab dem Tag der „Hochzeit des Lammes“ [B2e] ist ihnen ein auferbauender Trost! Es ist eine Zeit, um glücklich zu sein und das kommende „Abendessen der Hochzeit des Lammes“ mit Lobpreis zu verkünden! Es ist das „Jahr des Wohlwollens“ Jehovas, das letzte Sabbatjahr dieses Systems! 

 

*** Rbi8  Offenbarung 19:9-10 ***

Und er sagt zu mir: „Schreibe: Glücklich sind diejenigen, die zum Abendessen der Hochzeit des Lammes eingeladen sind.“ Auch sagt er zu mir: „Dies sind die wahren Worte Gottes.“ 10 Darauf fiel ich vor seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Er aber sagt zu mir: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an; denn das Zeugnisgeben für Jesus ist das, was zum Prophezeien inspiriert.“

 

Anbetung von Engeln, Maria, Heiligen oder von Jesus steht Entgegen dem ersten der Zehn Gebote! Weder Engel noch Jesus oder Maria und Heilige dürfen angebetet werden: Jehova Gott, der Vater aller Engel und Menschen ist es, der allein angebetet werden darf! Wir sollen „Zeugen für Jesus“ und all die prophetischen Vorhersagen sein, die sich vor unseren Augen laufend erfüllen! Jesus verkündigte den „neuen Bund“ und Befreiung vom religiösen Joch der Vorsteher des Aaronischen Priestertums Israels und den Leviten. Sie waren schlussendlich eindeutig ihrer Aufgabe nicht nachgekommen und hatten Gottes Bund fortgesetzt gebrochen! Jesus verkündigte deutlich das Ende des „Bundes mit Levi“, das zuvor bereits von Jeremia vorangekündigt worden war, noch bevor Jehova Juda 607 v.u.Z. zerstören liess!

 

*** Rbi8  Jeremia 31:31-32 ***

„Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; 32 nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund sie brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“

 

Jesus und seine Apostel und seine späteren treuen Jünger würden sich des „neuen Bundes“ mit Jehova als „treue Sklaven“ ihres Herrn würdig erweisen! Zusammen mit den Getreuen aus den Nachkommen Levis wissen sie um Gott als ihrem künftigen „ehelichen Besitzer“, der zur Verstossenen zurückkehrt und wollen ihm die Treue halten! „Und ich will dich mir verloben auf unabsehbare Zeit, und ich will dich mir in Gerechtigkeit und in Recht und in liebender Güte und in Erbarmungen verloben. Und ich will dich mir in Treue verloben; und du wirst Jehova gewiß erkennen.“ (Hos 2:19, 20)

 

Das bedingt Sein GESETZ zu halten, welches das fleischliche Israel brach, voran die Vorsteher und „falschen Propheten“ als verantwortlicher „Kopf und Schwanz“! Dadurch begaben sie sich unter Satans Sklaverei mittels der Sünde und wurden von Gott als ungetreue Ehefrau „Gomer“ aus dem Haus gejagt. Die Juden liessen sich zuvor aber durch den Stolz und ihre Voreingenommenheit aufgrund ihrer Abstammung von Abraham durch ihre Vorsteher gründlich täuschen!

 

Abrahams Same, Jehovas "Frau": Das symbolische Drama von Hagar und Sara

 

Heute sehen wir dieselbe Form der überheblichen Täuschung bei den Christen, die den Bund mit Jesus genauso gebrochen haben und eher ihren blinden Führern vertrauen, wie ihren eigenen Augen, welche die Schriften selbst prüfen! (Jes 9:13-17)

 

*** Rbi8  Johannes 8:33-41 ***

Sie entgegneten ihm: „Wir sind Nachkommen Abrahams und sind niemals jemandes Sklaven gewesen. Wieso sagst du: ‚Ihr werdet frei werden.‘? 34 Jesus antwortete ihnen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde. 35 Überdies bleibt der Sklave nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. 36 Darum, wenn euch der Sohn frei macht, werdet ihr tatsächlich frei sein. 37 Ich weiß, daß ihr Nachkommen Abrahams seid; ihr aber sucht mich zu töten, weil mein Wort keine Fortschritte unter euch macht. 38 Was ich bei meinem Vater gesehen habe, das rede ich; und daher tut ihr die Dinge, die ihr von [eurem] Vater gehört habt.“ 39 Als Antwort sagten sie zu ihm: „Unser Vater ist Abraham.“ Jesus sprach zu ihnen: „Wenn ihr Abrahams Kinder seid, so tut die Werke Abrahams. 40 Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, die ich von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. 41 Ihr tut die Werke eures Vaters.“ Sie sagten zu ihm: „Wir sind nicht durch Hurerei geboren worden; wir haben einen Vater, Gott.

 

Sie kannten die Vorhersagen Hoseas nicht, welches die Bedeutung der hurerisch geborenen Tochter „Lo-Ruhama“ war, die doch auf das aus babylonischer Sklaverei entlassene Juda hinweist!

 

Das Drame der "Gomer" und ihrer drei Kinder die alle Nationen veranschaulichen

 

Jesus verkündigte Freiheit all jenen, die zu Gottes Gerechtigkeit zurückkehren würden. Freiheit wovon? Vom Joch der Herren ihres Glaubens, welche die Sünde leicht Wegs zudeckten! Erhöhung Jesu war notwendig und dadurch war es möglich Gottes Anerkennung und Sohnschaft zu erlangen.

 

Paulus erklärte deutlich, dass all jene Abrahams Same der Verheissung wären, die den Glauben Abrahams nachahmten, der auf Gottes Wort hörte und es auch dann ausführte, wenn es ihm nicht leicht fiel oder wie im Falle der Opferung Isaaks die tiefste Form des Glauben in Gottes Kraft Tote aufzuerwecken zeigte! Wer Sünde treibt, das heisst Gottes GESETZ übertritt ist ein „Sklave der Sünde“ und hat „im Haus des Vaters“ keinen dauernden Platz!

 

10.5.2.2       Durch den Blutsverwandten von der Sklaverei freigekauft

Das Sabbatjahr und das Jubeljahr sind spezifisch auch mit der Freilassung von Sklaven verbunden! Wir betrachten hier die Regelung Gottes im GESETZ auf einige Zusammenhänge hin, die ihre grösste Erfüllung im kommenden Jubeljahr nach Harmagedons „Tag der Rache“ erhalten, wo die Toten aus der „Sklaverei des Todes“ zurückkehren werden! Dazu aber war es zuvor notwendig den von Gott festgesetzten Lösepreis zu erbringen: Leben für Leben! Adam begab sich in die „Sklaverei der Sünde“ und verkaufte sich und alle Nachkommen unter Satans Joch! Jesus aber befreite durch seinen freiwilligen Tod alle Nachkommen Adams!

 

Jesus bot durch seinen freiwilligen Opfertod den Ausgleich zu Adams Süpnde und der Sterblichkeit des Menschen*** Rbi8  1. Korinther 15:20-22 ***

Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden, der Erstling derer, die [im Tod] entschlafen sind. 21 Denn da [der] Tod durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.

 

Wir alle wurden durch die Sünde Adams derselben Nichtigkeit unterworfen, wie die übrige Schöpfung! Die „Sklaverei des Verderbens“ herrscht ebenso über Menschen wie über Tiere und Pflanzen! Ohne Auferstehungshoffnung wären wir wie die Atheisten und Agnostiker, für die der Tod das Ende aller Dinge bedeutet! Ebenso wie wir den Glauben aus Überzeugung aufgrund von Argumenten wählen können, so erwählen andere den Unglauben aufgrund anderer Argumente, solche die Gott als Schöpfer mit Allmacht verneinen! (Pr 3:18-20)

 

*** Rbi8  1. Korinther 15:32-34 ***

Wenn die Toten nicht auferweckt werden, so „laßt uns essen und trinken, denn morgen werden wir sterben“. 33 Laßt euch nicht irreführen. Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten. 34 Wacht in gerechter Weise zur Nüchternheit auf, und treibt nicht Sünde, denn einige haben keine Erkenntnis Gottes. Ich sage es euch zur Beschämung.

 

Spiritualitätsstudie des Jahres 2006Als Sünde wird jede Übertretung von Gottes Recht betrachtet! Ohne GESETZ gäbe es keine Sünde, weil das GESETZ bestimmt, was in Gottes Augen rein und was unrein ist! Warum sind heute so viele Universitätsabgänger Atheisten und Agnostiker? Weil sie vom Staat her eher zur Gottlosigkeit erzogen werden, wie dass ihnen Argumente erklärt würden, warum „Gottergebenheit ein grosser Gewinn“ darstellt! (1.Ti 6:3-8) „Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten“, die möglicherweise durch die Eltern zuvor sorgsam eingepflanzt worden waren! Die Gotteserkenntnis kann auch langsam verdorben und zum Absterben gebracht werden! Dies ist für unser gesamtes staatliches Schulsystem beschämend, denn noch behaupten wir ein christliches Fundament zu haben!

 

Ein Christ erwählt es sich als Erwachsener in der Taufe freiwillig unter Jesu „leichtes Joch“ zu kommen, während er das trügerische und schlussendlich harte Joch des Systems verlassen hat: „Denn darin besteht die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer, denn alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube.“ (1.Joh 5:3, 4). Wer an den Schöpfergott und Seinen Ausgesandten, Jesus glaubt, der will nicht Teil des Systems bilden wie Jesus und die Apostel kein „Teil der Welt waren!

 

Der uns von der „Sklaverei der Sünde“ und dem wegen des darauf liegenden „Fluches“ durch Gottes „unverdiente Güte“ befreite ist der Herr Jesus. Er allein hat den Loskaufspreis mit seinem Tod durch sein kostbares Blut bezahlt!

 

Harmagedon bedeutet nicht den Weltuntergang, sondern das Ende aller Bosheit dieses SystemsDie Hoffnung eines Christen ist auf das Ende dieses Systems und das kommende neue System der Dinge gerichtet, während die Anhänger dieses Systems alles heute zu geniessen versuchen und leichtfertig selbst das Überleben des Planeten aufs Spiel setzen! Wer lehrt, dass die Erde von Gott vernichtet werde wird wohl kaum zu ihrem Erhalt beitragen! (Joh 15:17-19; Off 11:18)

 

*** Rbi8  Römer 8:20-25 ***

Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, nicht durch ihren eigenen Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat [[(Jehova, aufgrund Adams Sünde)]] aufgrund der Hoffnung, 21 daß die Schöpfung selbst auch von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht werden wird zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes [[(durch Jesus, den „letzten Adam“)]]. 22 Denn wir wissen, daß die gesamte Schöpfung zusammen fortgesetzt seufzt und zusammen in Schmerzen liegt bis jetzt. 23 Nicht nur das, sondern auch wir selbst [[(die Apostel, Jesu „Braut“)]], die wir die Erstlingsfrucht, nämlich den Geist, haben, ja wir selbst seufzen in unserem Innern, während wir ernstlich auf [die] Annahme an Sohnes Statt warten, die Befreiung durch Lösegeld von unserem [[(dem adamischen Tod unterworfenen)]] Leib. 24 Denn in [dieser] Hoffnung sind wir gerettet worden; Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung, denn hofft ein Mensch noch auf etwas, was er sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es weiterhin mit Ausharren.

 

Trotz hohem Standard der Medizien besteht keine Aussicht auf ewiges Leben durch die Hand der Wissenschaft!Die Hoffnung auf Befreiung von Alter, Krankheit und Tod kam bisher nicht von diesem System, trotz vieler Versprechungen! Dabei stellen wir grossartige Erfolge überhaupt nicht in Zweifel, nur stehen solche einer kleinen Minderheit tatsächlich zur Verfügung! Die von Gott gesetzte Grenze von 120 Jahren konnte nicht gebrochen werden, die Grosszahl der Menschen stirbt bevor sie das 90 Altersjahr erreicht! Die wahre Lösung ist an Gottes Königreich und Jesu endgültige Wiederkehr als „Menschensohn“ geknüpft! (Joh 5:25-30)

 

Selbst die Apostel mussten ihre Hoffnung auf die Zukunft richten und erhielten ihren Lohn ebenso wenig unmittelbar wie wir! Die Befreiung durch Lösegeld von der Verderblichkeit und der Sterblichkeit unseres Leibes ist ein sicheres Versprechen das Gott bestimmt halten wird! [Bb] Jesus hat den Preis hierzu bereits im Voraus entrichtet! Auch hierin spielt das Verständnis der Wichtigkeit der Zeitachse eine ausschlaggebende Rolle!

 

 Paulus spricht rückblickend von der Rettung, die im Zusammenhang mit der Taufe steht, der „unverdienten Güte“, die uns vom „Fluch“ befreit hat! (Tit 1:2)

 

Jesus, als unser „nächster Verwandter“, unser „Bruder“ kaufte uns vom „Verderben des Todes“ los, vom auf uns lastenden „Fluch“ zufolge früherer Sünden! Wir sollten dies mit vollen Händen eigener Anstrengungen Gott gegenüber danken, indem wir die gute Botschaft überall verbreiten!

 

*** Rbi8  2. Mose 34:19-20 ***

Alles, was als erstes den Mutterschoß öffnet, ist mein und, was deinen ganzen Viehbestand betrifft, der männliche Erstling vom Stier und vom Schaf. 20 Und den Erstling eines Esels sollst du mit einem Schaf loskaufen. Wenn du ihn aber nicht loskaufen wirst, so sollst du ihm das Genick brechen. Jeden Erstgeborenen deiner Söhne sollst du loskaufen. Und sie sollen nicht mit leeren Händen vor mir erscheinen.

 

Das Lamm das geschlachtet wurde war würdig, die Buchrolle mit den sieben Siegeln zu öffnen, als Gott den Geist Jesu im Himmel auferweckteJesus erfüllte als „Erstgeborener aller Schöpfung“ diese Pflicht seine „Brüder“ loszukaufen, indem  er sein eigenes Blut vor Gott trug. Er ist unser nächster Blutsverwandter, der uns aus der Sklaverei Satans für Gott loskauft und den im GESETZ dafür verlangten Preis dafür vollständig entrichtet hat: Als „… das Lamm, das geschlachtet wurde“! Nach unserer Taufe sind wir Jesu und dadurch Gottes Sklaven! Johannes bestätigt dies in der Offenbarung mittels der 2.Vision, welche die Szene nach seinem Tod und himmlischer Auferweckung als „das geschlachtete Lamm“ zeigt:

 

(Offenbarung 5:9, 10)  „Du bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, 10 und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“

 

Jesus „erkaufte“ sich jene „Esel“, deren Genick eigentlich gebrochen werden sollte gemäss GESETZ, indem er sich freiwillig dem Tod unterordnete, um so viele loszukaufen, wie jenes Opfer annehmen! Paulus gebraucht nicht das Wort „Esel“, der doch als Charakteristik seine Sturheit hat, wenn er erklärt:

 

(1. Korinther 1:18-25)  Denn das Wort über den Marterpfahl [[Pfahl]] ist denen Torheit, die zugrunde gehen [[den erstgeborenen „Eseln“, welchen nicht zurückgekauft werden das Genick gebrochen werden musste]], uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. 19 Denn es steht geschrieben: „Ich will die Weisheit der Weisen zugrunde richten, und die Intelligenz der Intellektuellen will ich beseitigen.“ 20 Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Debattenredner dieses Systems der Dinge? [[die „Erstlinge“ dieses Systems, die Mächtigen die Satans Herrschaft unterstützen]] Hat Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? 21 Denn da in der Weisheit Gottes die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat, hielt Gott es für gut, durch die Torheit dessen, was gepredigt wird, die Glaubenden zu retten. 22 Denn die Juden bitten um Zeichen, und auch die Griechen suchen nach Weisheit; 23 wir aber predigen Christus am Pfahl, den Juden eine Ursache zum Straucheln, den Nationen aber Torheit; 24 den Berufenen jedoch, sowohl Juden wie Griechen, Christus, die Kraft Gottes und die Weisheit Gottes. 25 Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.

 

Das „GESETZ ist nur ein Schatten der künftigen kommenden Dinge“, eine Veranschaulichung von etwas weit grösserem! Darum steht das „GESETZ des Christus“ höher, weil es „unverdiente Güte“ ermöglicht, was das GESETZ nicht zuliess! Das grösste aller Schlachtopfer war freiwillig erbracht worden! Das führende „Prinzip“ hinter den Geboten ist „die Liebe die Erfüllung des Gesetzes [[GESETZES]]“ (Rö 13:10)

 

Das GESETZ des Christus: Was schliesst es mit ein?

 

Wir bezeichnen in der Umgangssprache jemanden als „Esel“, der stur ist! „Und den Erstling eines Esels sollst du mit einem Schaf loskaufen. Wenn du ihn aber nicht loskaufen wirst, so sollst du ihm das Genick brechen. Jeden Erstgeborenen deiner Söhne sollst du loskaufen.“ Nach dem „Esel“ kommt unmittelbar die Erstlinge der Söhne des Menschen! Sie waren doch die Haupterben und mussten das Familiengeschlecht weitertragen! „Denn da das GESETZ einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können [die Menschen] niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen.

 

Die Leviten waren doch anstelle der Erstgeburt Israels um einen „Loskaufspreis“ für Jehova Erworbene! Als sie Jesus verwarfen und töteten, das „Lamm“ das sie selbst von Sünde loskaufen sollte, da verwarf Gott sie, sinnbildlich wurde dieser „Erstgeburt“ der Nacken umgedreht!

 

Jene gottentfremdete heutige Welt glaubt, dass die Wissenschaft eines Tages so weit sei, Leben selbst wiederherstellen zu können! Alle Experimente mit Klonen, Veränderung der Erbsubstanz, Operationstechniken und medizinischen Erfolge sind alle auf Verlängerung des Lebens und Unsterblichkeit hin ausgerichtet! Der Alterungsprozess und die Verweslichkeit des Leibes soll mit künstlichen Mitteln beherrscht werden. Dies wäre, könnte es je erreicht werden, so oder so nur den Reichsten vorbehalten! Der Psalmist sagt aber zu Recht, dass nicht einer von ihnen einen anderen vom Tod zu erlösen vermag!

 

Selbst die Mächtigsten der Erde sind nichts weiter wie vergänglicher Staub!*** Rbi8  Psalm 49:5-10 ***

 6 Die da auf ihre Mittel des Unterhalts vertrauen

Und die sich fortwährend der Fülle ihres Reichtums rühmen:

 7 Nicht einer von ihnen kann irgendwie selbst einen Bruder erlösen

Noch Gott ein Lösegeld für ihn geben

 8 (Und der Erlösungspreis ihrer Seele ist so kostbar,

Daß er aufgehört hat auf unabsehbare Zeit [[auf ewig]]),

 9 Daß er immerdar weiterleben [und] die Grube nicht sehen sollte.

10 Denn er sieht, daß auch die Weisen sterben,

Der Törichte und der Vernunftlose kommen zusammen um,

Und sie müssen anderen ihre Mittel des Unterhalts hinterlassen.

 

Aller Reichtum der Welt reichen nicht aus Gott den Wert des eigenen Lebens zurückzugeben! Trotz jährlicher Milliardenanstrengungen gelingt es dem Menschen nicht wirklich das Leben zu verlängern und noch viel weniger nach dem Tod das Leben und den Geist zurückzugeben!

 

Bedenken wir in diesem Zusammenhang, dass auf den Gerichtstag der Endzeit die Urteilsvollstreckung an den „Böcken“ am Ende des siebten Sabbatjahres folgt, des „annehmbaren Jahres für Jehova“, am „Tag der Rache“ Jehovas und kein Loskaufsopfer mehr für jene zur Verfügung stehen wird für die Verurteilten „zur ewigen Abschneidung“! (Mat 25:46) Sie werden die „Erblasser“ für all die „Schafe“ sein, welche Gottes Worte ernst nahmen und das „GESETZ des Christus“ erfüllten!

 

10.5.2.3       Jesus hat die Schafe seiner Herde mit seinem Blut erkauft

Versammlungsvorsteher sollen ihre Schafe hüten! Nicht sie haben die Schafe mit ihrem eigenen Blut erkauft, sondern Jesus! Paulus warnt, dass Versammlungen in die Hände habgieriger und selbstsüchtiger Ältester fallen könnten. Statt heiligen Geistes wie ihn die Schrift vermittelt sind es eigene Philosophien, welche die gute Botschaft des Christus verändern!

 

Bedrückende Wälfe werden sicxh in die Schafherde Jesu einschleichen*** Rbi8  Apostelgeschichte 20:28-30 ***

Gebt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher euch der heilige Geist zu Aufsehern ernannt hat, um die Versammlung Gottes zu hüten, die er mit dem Blut seines eigenen [Sohnes] erkauft hat. 29 Ich weiß, daß nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, 30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen.

 

Diese „verdrehten Dinge“ waren z.T. schon damals bekannt, so wurde in Korinth die Feier des Abendmahls am 14. Nisan zu einem öffentlichen Spektakel und Festbankett verwandelt, weit entfernt vom Muster Jesu, das von Moses Anleitung Jehovas Willen widerspiegelt (1.Kor Kap. 11:17-34). Dann gingen von Ephesus sektiererische Bewegungen aus, welche behaupteten, „die Auferstehung der Toten sei bereits geschehen“: Eine abtrünnige Lehre die von Hymenäus, Alexander und Philetus verbreitet wurden und bis zum Ende des Jahrhunderts sich zur Nikolaus Sekte ausweitete, welche die ganze Provinz Asien von Jesu Lehre entfernte (1.Ti 1:18-20; 2.Ti 1:15; 2:16-18; Off 2:6, 15). Dieselbe Lehre verbreitete sich bis zum vierten Jahrhundert und wurde gar Zentrallehre der Katholischen Staatskirche Roms.

 

All das sind Prüfungen, welche Christen durchzustehen haben und in ihrer Überzeugung der Wahrheit feststehen müssen, die sie anhand der Bibel und nicht mittels religiöser Literatur geprüft haben! Vorsteher, die wirklich in der Wahrheit feststehen und die das Leben ihrer Schafe interessiert, sie werden sich um die Ihren kümmern, wenn sie verletzt sind, wenn sie sich verirrt haben. Sie führen sie dem wahren Hirten der Schafe zu! Du [[Jesus]] bist würdig, die Buchrolle zu nehmen und ihre Siegel zu öffnen, denn du bist geschlachtet worden, und mit deinem Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft, und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren.“

 

Wenn sie diese Aufgabe bis zum Ende getreulich tun, so werden sie ihres Lohnes nicht verlustig gehen:

 

Vorsteher, die als Älteste und Dienstamtgehilfen der Versammlung dienen

 

Das Königpriestertum und die Verwaltung der neuen Erde liegt in der Hand jener „Erstgeburt“ Israels, die ihren Geist und ihr Herz auf die Dinge richtet, die mit Gott und seinem Christus in Zusammenhang stehen. Das Ereignis von Abraham, Sara und der Magd Hagar, das Paulus im Galaterbrief als ein symbolisches Drama beschreibt, wo „Hagar“ das Bündnis vom Sinai, der „Bund mit Levi“ darstellt, das Sklaverei erzeugt und das der „Sara“, welches das Jerusalem droben symbolisiert, das frei ist und durch Jesus und den „neuen Bund“ wirkt!

 

*** Rbi8  Galater 4:24-26 ***

Diese Dinge sind ein symbolisches Drama; denn diese [Frauen] bedeuten zwei Bündnisse, das eine vom Berg Sinai, welches Kinder zur Sklaverei hervorbringt, und das ist Hagar. 25 Diese Hagar nun bedeutet [den] Sinai, einen Berg in Arabien, und sie entspricht dem heutigen Jerusalem [[(mit dessen Priesterschaft, ihrem Hohepriester usw. der bis zum Jahre 70 u.Z. die Macht innehatte)]], denn sie ist mit ihren Kindern in Sklaverei [[(„Teil dieser Welt“, Sklaven der geistlichen Führer die mit Roms Cäsar paktierten)]]. 26 Das Jerusalem droben [[(wo Jesus als Hoherpriesterkönig an Gottes rechter Seite sitzt)]] dagegen ist frei, und es ist unsere Mutter.

 

Indem wir Jesus in allem nachfolgen bleiben wir von der Sklaverei der Sünde frei! Israel erreichte dies trotz des GESETZES nicht, wir aber erreichen es, indem wir das GESETZ auf unser Herz schreiben und mittels „unverdienter Güte“. Dadurch werden wir „Kinder der Verheissung“, wie dies Isaak zur Zeit war, wo Sara noch unfruchtbar! Die „Sklave der Sünde“ werden nicht Erben im kommenden Königreich sein, sondern hinausgetrieben! „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Sklave der Sünde.“ (Joh 8:34)

 

Das biblische Drama von der "Magt Hagar"und der "Freien, Sara"

 

*** Rbi8  Galater 4:30 - 5:1 ***

Doch was sagt die Schrift? „Treib die Magd und ihren Sohn hinaus, denn der Sohn der Magd soll keinesfalls Erbe sein mit dem Sohn der Freien.“ 31 Deshalb, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien.

5 Für eine solche Freiheit hat Christus uns frei gemacht. Darum steht fest, und laßt euch nicht wieder in ein Joch der Sklaverei spannen.

 

Jesus befreite uns in der Taufe aus dem Joch falscher, „so genannter Erkenntnis“ und Paulus warnt uns davor, nicht in neue religiöse Abhängigkeiten zurückzufallen, wie dies schon durch die Sekten im Judaismus der Fall war! „Geht aus ihr hinaus, mein Volk!“ lautet der deutliche Befehl! (Off 18:4)

 

Wie versteht Paulus Jehova als „ehelichen Besitzer“ im Zusammenhang mit der symbolischen „Hagar“ und „Sara“?

 

Das biblische Drama von der "Magt Hagar"und der "Freien, Sara"

 

Jesus war uns Menschen somit in allem gleich geworden! Er war nicht ein Gott in Menschengestalt, sondern hatte vollkommen als Mensch mit uns an allen Leiden und Freuden des Lebens Anteil! Da er aber Gottes GESETZ in allem einhielt konnte er durch seinen freiwilligen Tod die Macht über Satan erlangen, den Vater der Lüge. Mittels der Wahrheit befreit er uns von der Abhängigkeit von Satans Samen in Religion, Politik und Wirtschaft, indem wir die Vergänglichkeit der heutigen Macht erkennen können, die sich uns als ewig bleibend darzustellen versucht und uns in einer oder anderer Form mit dem Tod bedroht (Joh 8:31, 32).

 

Maria und der kleine Jesus; Joseph führt den Jungen Jesus in das Handwerk des Zimmermanns ein*** Rbi8  Hebräer 2:14-18 ***

Da nun die „kleinen Kinder“ an Blut und Fleisch teilhaben, hat auch er in ähnlicher Weise an denselben teilgenommen, damit er durch seinen Tod den zunichte mache, der das Mittel hat, den Tod zu verursachen, das heißt den Teufel, 15 und [damit] er alle die befreie, die aus Todesfurcht ihr Leben lang der Sklaverei unterworfen waren. 16 Denn er nimmt sich tatsächlich überhaupt nicht der Engel an, sondern er nimmt sich des Samens Abrahams an. 17 Folglich mußte er in allen Beziehungen seinen „Brüdern“ gleich werden, damit er in den Dingen, die Gott betreffen, ein barmherziger und treuer Hoherpriester werde, um für die Sünden des Volkes ein Sühnopfer darzubringen. 18 Denn worin er selbst gelitten hat, als er auf die Probe gestellt wurde, kann er denen zu Hilfe kommen, die auf die Probe gestellt werden.

 

Der Same Abrahams war mittels Isaak, dem Sohn der Verheissung gekommen. Auch wir, die wir aus den Nationen kommen sind Söhne der Verheissung, sofern wir am Glauben festhalten, wie ihn die Apostel von Jesus her übermittelten. 

 

10.5.2.4       Jene, welche vom Zustand des Todes zum ewigen Leben hinübergehen

Der nächste Angehörige hatte das Recht einen in Sklaverei geratenen Verwandten jederzeit freizukaufen! Paulus verweist auf diesen Umstand hin, wenn er sagt, dass Jesus uns in der Taufe „von der Sklaverei der Sünde“ durch sein Blut bei unserer Taufe loskauft! Wir wurden dadurch Sklaven Christi, allerdings unter einem „leichten Joch“!

 

Die Einladung Jesu "Joch" anzunehmen, das leicht ist! (Matthäus 11:29, 30)  Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

 

Der letzte Sühnetag dieses Systems ist es, wo festgelegt wird, ob ein „treuer Sklave“ im Haus des Herrn weiter verweilen darf oder ob er wie im Erlassjahr weggesandt wird! Dies ist nicht abhängig von seiner Stellung in diesem System oder von eigener Beteuerung, sondern ausschliesslich von der Auswahl seitens Gottes durch Christus!

 

Diejenigen die der Vater als seine wahren Söhne aufnimmt sind es, die Glauben in Jesu Worte setzen und dieses Wort in ihnen Fortschritt macht! Sie erfüllen Gottes Willen in allem, lehren Gottes GESETZ und halten es selbst! Auf ihren Lippen wurde keine Unwahrheit gefunden und sie folgen dem Lamm wohin es geht! (Off 14:4)

 

Jesus bezeichnete im Gegensatz dazu jene irregeführten und stolzen Getreuen der jüdischen Vorsteher als Kinder des Teufels, die ihn zu töten versuchten, weil er zu ihnen die Wahrheit sprach! Es waren harte, aber klare Worte, an solche gerichtet, die am Herzen blind und taub waren! Sie würden das Königreich Gottes nicht ererben, sondern wie der Bock für Asasel sein, der die Sünden des ganzen Volkes in die Wildnis wegträgt, um später dort umzukommen!

 

*** Rbi8  Johannes 8:42-47 ***

Jesus sprach zu ihnen: „Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und bin hier. Auch bin ich ja nicht aus eigenem Antrieb gekommen, sondern jener hat mich ausgesandt. 43 Wie kommt es, daß ihr nicht versteht, was ich rede? Weil ihr nicht auf mein Wort hören könnt. 44 Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]. 45 Weil ich dagegen die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. 46 Wer von euch überführt mich einer Sünde? Wie kommt es, daß ihr mir nicht glaubt, wenn ich die Wahrheit rede? 47 Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes. Darum hört ihr nicht zu, weil ihr nicht aus Gott seid.“

 

Wer aus Gott ist hört auf Jesus, wer aus dem Teufel ist, der hört auf dieses System der Dinge! Christen bilden weder Teil des politischen noch religiösen Systems!

 

Satans Wirken als "Gott dieses Systems"

 

Jesus zitierte mehrfach aus dem GESETZ in Verbindung mit dem Sühnetag, dem Erlass- und dem Jubeljahr! Jesus selbst hielt das ganze GESETZ, er hatte mit Bestimmtheit jedes Sabbat- oder Erlassjahr gehalten und dasselbe galt für das Jubeljahr, wenn es innerhalb seiner Lebensspanne lag! Die obigen Worte sprach Jesus zudem am letzten Tag des Laubhüttenfestes! Was er redete war im Einklang damit, was das Volk während jener Tage im Tempel belehrt wurde! Jesus kam dadurch auch seiner Aufgabe nach, die ihm vom Vater übertragen wurde, das ganze Volk öffentlich zu belehren!

 

Durch Ankündigung des „neuen Bundes“, den doch die Propheten längst vorhergesagt hatten im Zusammenhang mit dem Erscheinen des Messias, trat er öffentlich gegen den noch bestehenden alten „Bund mit Levi“ und deren Priestern auf.  Dies brachte ihn in Konflikt mit jenen Vorstehern, die ihre Macht zu erhalten suchten.

 

Jeremia z.B. hatte diesen neuen Bund deutlich angekündigt und nur der Messias, den Moses als „einen Propheten gleich mir“ angekündigt hatte konnte diesen Bund aufrichten! In ihn musste Glauben gesetzt werden! (Joh 7:2, 14) „Siehe! Es kommen Tage“, ist der Ausspruch Jehovas, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen; nicht einen wie den Bund, den ich mit ihren Vorvätern schloß an dem Tag, an dem ich ihre Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, ‚welchen meinen Bund sie brachen, obwohl ich selbst ihr ehelicher Besitzer war‘ ist der Ausspruch Jehovas.“ (Jer 31:31, 32)

 

Das Aufrichten dieses neuen Bundes musste zudem „über Opfern“ geschehen und sollte exakt in der Mitte der siebzigsten Jahrwoche geschehen, wie dies durch den Propheten Daniel angekündigt war.

 

*** Rbi8  Daniel 9:27 ***

Und er soll [den] Bund für die vielen eine Woche lang in Kraft halten; und zur Hälfte der Woche wird er Schlachtopfer und Opfergabe aufhören lassen.

 

Prophezeiung & Erfüllung der 70 Jahrwochen Daniels

 

Die blutigen Opfer im Tempel, die im Zusammenhang mit dem ersten Zelt und der levitischen Priesterschaft standen, würden für Jehova mit „Aufrichtung des (zweiten) vollkommeneren Zeltes, ... das nicht von dieser Schöpfung ist“ ein Ende finden. Dieser weit vollkommenere „Tempel“ war Jesus, sein Leib, den er am dritten Tag nach seinem Tod wieder aufgerichtet hatte und der inzwischen vom Vater erhöht worden war und das Haupt der Christenversammlung wurde (Joh 2:18-22).

 

*** Rbi8  Hebräer 9:11-12 ***

Als jedoch Christus als Hoherpriester der guten Dinge kam, die sich eingestellt haben, durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht von dieser Schöpfung ist, 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns].

 

Jesu schliesst den "neuen Bund" mit seinen elf ApostelnNur Jesus erfüllte all diese Anforderung, obwohl jüdische Vorsteher bis heute diese Tatsache leugnen! Sie hörten damals nicht und hören heute nicht auf Gottes Worte! Jesus schloss den „neuen Bund“ wie der Vater ihn mit ihm im Voraus geschlossen hatte mit seinen Aposteln am Ende des Abendmahls im Jahre 33 u.Z., am selben Tag, wo er das Opfer seines Leibes darbrachte (Da 9:24, 26; Mar 14:1, 2).

 

*** Rbi8  Lukas 22:20 ***

... er nahm ... ferner den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes, das zu euren Gunsten vergossen werden wird.

 

Denselben Konflikt der Ablehnung seitens religiöser Vorsteher haben auch die „zwei Zeugen“ [A], weil sie Gottes Urteil für die Endzeit und kommendes Unheil offen verkündeten. Sie werden darum vom „wilden Tier“ Anglo-Amerika „getötet“ (Off 11:2, 3)

 

Das "zweihörnige wilde Tier", Anglo-Amerika*** Rbi8  Offenbarung 11:7 ***

Und wenn sie ihr Zeugnisgeben beendet haben, wird das wilde Tier, das aus dem Abgrund heraufsteigt, Krieg mit ihnen führen und sie besiegen und sie töten.

 

Erneut werden auch die Apostel, „die Frau“ [B], nach ihrer Frühauferstehung [B1] verfolgt, welches ihre Flucht „in die Wildnis“ an den für sie vorbereiteten Ort notwendig machte.

 

Auch alle „treuen Sklaven“, die „Übriggebliebenen ihres Samens“ haben solche Angriffe zu durchstehen, weil sie ihre Religionen verlassen haben, wie Jesus es deutlich vor allem mit grosser Dringlichkeit für unsere Tage auftrug. Sie führen ihre Kleinversammlungen in Privathäusern durch, ohne grosses Aufsehen, so wie Jesus selbst und die Apostel es geboten haben! Sie alle hatten es sich wiederum zur Gewohnheit gemacht am Sabbat die Versammlung einzuberufen! „Wer aus Gott ist, hört auf die Worte Gottes.“, erklärt Jesus unmissverständlich! Jene führen das Werk des Zeugnisgebens für Jesus und nicht für eine Religion bis zum Ende weiter. Dies fordert jedoch den Hass und Widerstand der etablierter Macht heraus, wie dies schon im ersten Jahrhundert den Christen widerfuhr! (Heb 10:25)

 

*** Rbi8  Offenbarung 12:17 ***

Und der Drache wurde zornig über die Frau [[(die frühauferstandenen Apostel)]] und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übriggebliebenen ihres Samens, die die Gebote Gottes halten und das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben.

 

Wer nun hört auf Jesu Worte und erfüllt alle seine Gebote, das „GESETZ des Christus“ und hält sich an die Wahrheit, um fest darin zu stehen? Das müsste ein weiteres Erkennungszeichen neben der Liebe sein, welche Christen untereinander haben! Jesus hat somit gemäss den Worten des Johannes in der Offenbarung auch in der Zeit des Endes solche, die Gottes Gebote halten, die doch allesamt im „GESETZ des Christus“ mit integriert sind! Christus sagte zu seinen Aposteln, dass sie nicht weiter „Sklaven“ wären, sondern er sie als „Freunde“ betrachte! Dies gilt zudem für all jene, die auf ihn hören und das tun, was er ihnen sagt und ihren Nächsten bis hin zu den Feinden lieben, wie Jesus dies gezeigt und gelebt hat, als er sein Leben für „die Welt“, für Sünder hingab. Der Sohn befreit somit von der Sklaverei dieses Systems. Er befreite all jene, welche die Bedingungen dazu erfüllen, weil sie die hervorragenden „Früchte des Geistes“ hervorbringen: Gottes- und Nächstenliebe zeigen! (Joh 15:11-15)

 

*** Rbi8  Epheser 4:7-10 ***

Jedem von uns nun ist unverdiente Güte verliehen worden, so wie der Christus die freie Gabe zugemessen hat. 8 Deshalb sagt er: Als er auffuhr in die Höhe, führte er Gefangene hinweg; er gab Gaben [in Form von] Menschen.“ 9 Was bedeutet nun der Ausdruck „[als] er auffuhr“ anderes, als daß er auch in die unteren Regionen, das heißt zur Erde, hinabfuhr? 10 Der, welcher hinabfuhr, ist auch der, welcher hoch über alle Himmel [[(Herrschaften und Autoritäten, im Himmel droben und auf der Erde drunten)]] hinauffuhr, damit er allen Dingen Fülle gebe.

 

Der Leib des Christus mit unterschiedliche Gaben und verschiedenen Gliedern

 

Michael wirft nach der Schlacht Harmagedons Satan in den Abgrund, eine Art GefängnisDie „Gefangenen“ im jüdischen System der Pharisäer, Sadduzäer, Herodianer und deren „Schriftgelehrten“ führte Jesus in das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“ weg! Durch ihre Taufe wurden sie freigelassen durch „unverdiente Güte“ aus der Gefangenschaft des auf jedem lastenden „Fluches“,. Sie blieben aber innerhalb des Systems dieser Welt, welches in seiner Gesamtheit in der Hand Satans liegt, hielten sich aber davon getrennt (1.Joh 5:19).

 

 Das grösste Jubeljahr der Freilassung aus Sklaverei kommt deswegen am Ende dieses Systems, am Ende des letzten siebenten Sabbatjahres und zu Beginn des Jubeljahres, wenn all jene der „grossen Volksmenge“ der „Schafe“ Jesu mit Leben aus der grossen Drangsal [B3] kommen! Satans Festsetzung im Abgrund durch Michael bleibt somit heute noch abzuwarten (Off 20:1-3). Die Böcke und die ungetreuen Sklaven aber gehen zusammen mit den Führern dieses Systems in die ewige Abschneidung (Mat 25:46; Off 19:20, 21).

 

10.5.2.5       Gottes Tag der Rache und der Befreiung

Dann erst, nachdem Satan im Abgrund gefangen ist folgt die Befreiung aus der „Sklaverei des Todes“! Es ist der angekündigte Zeitpunkt, wo Jesus „mit den Wolken“ zurückkehrt, so wie der Engel es bei seiner Auffahrt in den Himmel den erstaunten Aposteln angekündigt hatte! Die Nationen die nicht auf ihn hörten schlagen sich vor Leid an die Brust, wenn das Ende der grossen Drangsal für Gottes Gegner zum Höhepunkt kommt (Apg 1:10, 11; Off 1:7). Die „Schafe“ aber erwarten jenen Zeitpunkt ihrer Befreiung zu Beginn des Jubeljahres!

 

*** Rbi8  Offenbarung 7:13-17 ***

Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen? 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, du weißt es.“ Und er sprach zu mir: Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen [[(die „grosse Volksmenge“)]], und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes [[(am Sühnetag)]] weiß gemacht. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes; und Tag und Nacht bringen sie ihm in seinem Tempel heiligen Dienst dar; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über sie ausbreiten. 16 Sie werden nicht mehr hungern und auch nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie niederbrennen, noch irgendeine sengende Hitze, 17 weil das Lamm, das inmitten des Thrones [[(von Gottes Anwesenheit)]] ist, sie hüten und sie zu Wasserquellen des Lebens leiten wird. Und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.“

 

Der letzte Sühnetag im alten System [B2g] ist somit in geistigem Sinn eng mit Harmagedons Endschlacht verbunden, weil dort die Reinigung von noch bestehenden Sünden erfolgt. Das GESETZ schrieb deutlich vor, dass jeder, der an jenem Tag sein Haupt nicht in Trauer neigt, um Sühne zu tun, vom Volk abgeschnitten werden muss! Es ist der Tag, wo jeder Christ seine Treue und sein Vertrauen ihrem Herrn Jesus und dadurch Gott gegenüber unter einen letzten Beweis stellen wird, um ihre symbolischen „langen weissen Gewänder“ letzte Flecken rein zu waschen, „im Blut des Lammes“, was Sühne bedeutet! In ihrem geistigen „Tempel ihres Leibes“ bringen sie täglich ihre Gott wohlgefälligen Opfer dar und ihre Gebete sind wie auserlesener, edler Weihrauch vor Gott!

 

Moses instruiert Jehovas richterliche Entscheidungen und Gebote*** Rbi8  3. Mose 23:26-32 ***

Und Jehova redete ferner zu Moses, indem [er] sprach: 27 Doch am Zehnten dieses siebten Monats ist der Sühnetag. Eine heilige Zusammenkunft sollte für euch stattfinden, und ihr sollt eure Seelen [in Betrübnis] beugen und Jehova ein Feueropfer darbringen. 28 Und ihr sollt an ebendiesem Tag keinerlei Arbeit tun, denn es ist ein Sühnetag, um für euch vor Jehova, eurem Gott, Sühne zu leisten; 29 denn jede Seele, die sich an ebendiesem Tag nicht [in Betrübnis] beugen wird, soll von ihrem Volk abgeschnitten werden. 30 Was irgendeine Seele betrifft, die an ebendiesem Tag Arbeit von irgendwelcher Art tun wird, diese Seele muß ich aus den Reihen ihres Volkes vernichten. 31 Ihr sollt keinerlei Arbeit tun. Es ist eine Satzung auf unabsehbare Zeit für eure Generationen an allen Orten, wo ihr wohnt. 32 Es ist ein Sabbat vollständiger Ruhe für euch, und ihr sollt eure Seelen am Neunten des Monats, am Abend, [in Betrübnis] beugen. Von Abend zu Abend solltet ihr euren Sabbat beobachten.“

 

Christen sind geistige Juden, mit einer Beschneidung des Herzens und an dasselbe Gebot gebunden, „an allen Orten wo ihr wohnt“! Auch im Exil Babylons, in der „Wildnis“ der Berge Judäas, wohin sie aus den christlichen Religionen des belagerten symbolischen „Jerusalems“ der christlichen Führer, „Babylons der Grossen“ geflohen sind. Die Juden hielten diesen Tag auch im Babylonischen Exil und bis heute in der Diaspora ihrer inselgleichen Hausversammlungen mit grossem Ernst! Das „Feueropfer“ eines Christen heute bleibt der Glaube in Jesu Tod und seine Auferstehung, der in dieser Zeit der „grossen Drangsal“ der Zeit vor dem Abschluss des Systems „wie durch Feuer geprüft“ wird! Sacharja spricht von einer grossen Menge Menschen die dagegen verscheiden werden, weil sie nicht hören und handeln wollten, so lange Gott Zeit einräumte. Er spricht von einem Drittel an Überlebenden „im ganzen Land“, die wie Gold geprüft wurden!

 

Dieses „Land“ ist nicht der Staat Israel, wie viele interpretieren, sondern das „Königreich des Sohnes seiner Liebe“, wo ja die „Böcke“ ausgesondert werden!

 

*** Rbi8  Sacharja 13:8-9 ***

Und es soll geschehen im ganzen Land“, ist der Ausspruch Jehovas, „[daß] zwei Teile darin weggetilgt [und] verscheiden werden [[am Tag Harmagedons: die „Böcke“]]; und was den dritten [Teil] betrifft, er wird darin übriggelassen werden. 9 Und ich werde gewiß den dritten [Teil] durchs Feuer bringen; und ich werde sie tatsächlich läutern, wie man Silber läutert, und sie prüfen, wie man Gold prüft. Er [[Jesus, der „Hirte“ und Richter]] seinerseits wird meinen Namen anrufen, und ich meinerseits will ihm antworten. Ich will sagen: ‚Es ist mein Volk‘, und es seinerseits wird sagen: ‚Jehova ist mein Gott.‘ “

 

Das ist vollkommen identisch mit der Prophezeiung Hoseas über das letzte Volk, das vom der Hure „Gomer“ her stammt: „Lo-Ammi“, die Christenheit! Da Jesus erklärte, dass er nur mit denen in Verbindung bleibt, die seine Gebote halten, können wir uns vorstellen, was dies am Gerichtstag [B2] wirklich bedeutet! Darüber möchten Namenchristen nichts hören und bleiben in tiefem „Schlaf“!

 

(Hosea 2:23)  und ich will zu denen, die nicht mein Volk sind [[„Lo-Ammi“, Jesu Volk der „Schafe“, am Tag wo Jesus dem Vater die aufgerichteten „neuen Himmel“ übergibt]], sprechen: „Du bist mein Volk“; und sie ihrerseits werden sagen: „[Du bist] mein Gott.“ ‘ “

 

 

Erst nach dem Gerichtstag, wo die Schafe von den Böcken getrennt wurden anerkennt Jehova diejenigen als sein Volk an, die auf seinen Sohn gehört haben und in der Wahrheit fest standen. Das kann unmöglich mit irgendeiner Religion im Einklang zu bringen sein, die sich an Dogmen und Überlieferungen ihrer Glaubensgründer, statt an Wahrheit halten!

 

Wer kann das Rätsel um Hoseas Kinder lösen?

 

10.5.2.6       Geistige oder blutige Opfer im neuen Tempel?

Alle geistigen Israeliten anerkennen das einmalige Loskaufsopfer Jesu und vertrauen nicht weiter auf blutige Tieropfer, gemäss Vorschrift im GESETZ an die Aaronische Priesterschaft. Auf Sünde lag ein Fluch der nur durch ein besseres Opfer entfernt werden konnte!

 

Einige Christen des ersten Jahrhunderts aus den Juden, dem Kreis früherer Pharisäer verlangten aber weiterhin solche Art von „Gesetzeswerken“ in den Versammlungen Galatiens, in der Stadt Antiochia, wie sie auch auf der Beschneidung am Fleische bestanden. Paulus musste dies richtigstellen und tat dies mit Nachdruck:

 

*** Rbi8  Galater 3:10-14 ***

Denn alle die, die sich auf Gesetzeswerke [[wie Beschneidung oder Tieropfer usw.]] verlassen, sind unter einem Fluch; denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der nicht bei allen Dingen bleibt, die in der Buchrolle des GESETZES geschrieben sind, um sie zu tun.“ 11 Daß übrigens durch Gesetz [[Gesetzeswerke]] niemand bei Gott gerechtgesprochen wird, ist offenkundig, denn „der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“ [[(dem vom Moses angekündigten „GESETZ des Glaubens“ zur selben Zeit in der Tiefebene Moabs, wo er Segen und Fluch vorlegte! ())]]. 12 Das GESETZ nun hält sich nicht an [den] Glauben, sondern „wer sie tut, wird durch sie leben“. 13 Christus hat uns vom Fluch des GESETZES losgekauft, indem er an unserer Statt ein Fluch geworden ist, denn es steht geschrieben: „Verflucht ist jeder, der an einen Stamm gehängt ist.“ 14 So sollte der Segen Abrahams durch Jesus Christus für die Nationen kommen, damit wir den verheißenen Geist durch unseren Glauben empfangen könnten.

 

Nicht das GESETZ wurde an den Stamm genagelt, sondern der auf uns lastende Fluch des GESETZES zufolge von SündenDen „Fluch des GESETZES“ hat Jesus, als vollkommen Unschuldigen, an unserer Stelle statt getroffen. Nun aber erwarten wir in Treue den Segen der durch Abrahams Samen kommt: Befreiung zu Beginn des Jubeljahres durch Jesus Christus! Jesus hatte doch selbst erklärt: „Wer Glauben an ihn ausübt, wird nicht gerichtet werden. Wer nicht Glauben ausübt, ist schon gerichtet, weil er nicht Glauben an den Namen des einziggezeugten Sohnes Gottes ausgeübt hat.“ (Joh 3:18)

 

Moses hatte doch erklärt: „Einen Propheten gleich dir werde ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erwecken; und ich werde gewiß meine Worte in seinen Mund legen, und er wird bestimmt alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde. Und es soll geschehen: Der Mann, der auf meine Worte nicht hört, die er in meinem Namen reden wird, von dem werde ich selbst Rechenschaft fordern.“

 

Paulus drohte zudem all jenen härteste Strafen der neuerlichen Verfluchung an, die eine andere Art guter Botschaft verkündigten, wie jene von Jesus durch die Apostel verkündigt wurde! Einige in Galatien waren deswegen von der Lehre des Paulus abgefallen, sie waren zum Straucheln gebracht worden!

 

Paulus erklärt in Antiochia und Galatien die gute Botschaft*** Rbi8  Galater 1:6-9 ***

Ich wundere mich, daß ihr euch so schnell abbringen laßt von dem, der euch durch Christi unverdiente Güte berufen hat, zu einer andersartigen guten Botschaft. 7 Doch gibt es keine andere; nur sind da gewisse Leute, die euch Unruhe bereiten und die gute Botschaft über den Christus verdrehen wollen. 8 Aber selbst wenn wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als gute Botschaft verkündigen sollte außer dem, was wir euch als gute Botschaft verkündigt haben, er sei verflucht. 9 Wie wir es zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wer immer euch als gute Botschaft etwas verkündigt außer dem, was ihr angenommen habt, er sei verflucht.

 

Am Ende des „annehmbaren Jahres Jehovas“, vor Beginn des Jubeljahres, werden all jene, die diesem „Fluch“ verfallen die Strafe erleiden, welche Paulus aus Gottes GESETZ entnahm, weil jene die gute Botschaft in Teilen verändert haben, was immer ihre Beweggründe gewesen sein mögen! Wir reden von bewusster Lüge der „offiziellen Wahrheit“ der Religionen, nicht von Unwissenheit und Irrtum, der ein Gläubiger vor genauer Belehrung ausgesetzt ist!

 

Der Glaube in Jesus als Gottes Abgesandten und Erlöser war und blieb Bedingung, um zu leben! Dieser Glaube musste sich durch eine neue Art von Opfern zeigen: Vorab Besiegelung des Eintritts in den „neuen Bund“ und damit in das „Königreiches des Sohnes seiner Liebe“ durch die Wassertaufe, als entscheidungs- und handlungsfähiger Erwachsener! Erst dadurch wird ein Christ befreit vom „Fluch“ des GESETZES zufolge Sünde, der ja Tod für frühere ungesühnte Verfehlungen bedeutet! Unter GESETZ Mose mussten die Gebote erfüllt werden und blutige Opfer für unwillentliche Fehler dargebracht werden. Wer aber das GESETZ willentlich übertrat musste aufgrund des „Fluches“ die Folge der Todesstrafe erdulden, dies durch den Richter im Gefolge von zwei oder drei Zeugenaussagen! (Heb 10:26-31)

 

Unser Glaube an Jesu Tod und seine Auferstehung und die Hoffnung auf ihn befreien uns von diesem „Fluch“ und der darauf stehenden Todesstrafe, die an all jenen in Harmagedon vollzogen wird, die vom „Richter der Lebenden und der Toten“ als gottlos, als Sünder befunden werden. Gott ist niemals auf der Seite der Sünder, auch wenn er Barmherzig ist und langmütig! Wer seinen Glauben aber durch Taten des Glaubens gelebt hat wird überhaupt nicht ins Gericht kommen (1.Mo 18:25).

 

Jesus ist sowohl Retter wie Richter!*** Rbi8  Johannes 5:22-24 ***

Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, 23 damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. 24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat ewiges Leben, und er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod zum Leben hinübergegangen.

 

Paulus erklärte gegenüber den Römern, dass all jene in Christus Getauften vom „Gesetz der Sünde“ befreit worden waren, weil sie ihr Herz freiwillig unter Gottes „GESETZ des Geistes stellten. Das „Gesetz der Sünde“ ist mit diesem gottentfremdeten System verbunden, das Gottes Gerechtigkeit als Torheit ablehnt. Indem Christen das GESETZ hielten, das ihr Herz durch Beschneidung leitet, waren sie doch vom „Fluch des GESETZES“ befreit, da ja Jesu Loskaufsopfer ihre früheren Sünden ausgelöscht hat: „Das GESETZ des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben [[durch „unverdiente Güte“]] gibt, hat dich von dem GESETZ der Sünde [[besser: dem Fluch zufolge von Sünde]] und des Todes [[(der darauf lastenden Todesstrafe)]] frei gemacht“ (Rö 8:2). Wir wurden ja noch nicht vom adamischen Tod befreit!

 

Jesu Auferstehung im Fleische, nachdem er nach dem Tod im Geiste auferweckt wurde und innert 3 Tagen den "Tempel seines Leibes" wieder herstellte*** Rbi8  1. Petrus 1:18-21 ***

Denn ihr wißt, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, von eurer fruchtlosen Art des Wandels befreit worden seid, die euch von euren Vorvätern her überliefert wurde, 19 sondern mit kostbarem Blut gleich dem eines makellosen und fleckenlosen Lammes, nämlich Christi. 20 Allerdings war er vor Grundlegung der Welt im voraus erkannt, doch wurde er am Ende der Zeiten [[(des „Bundes mit Levi“)]] um euretwillen [[(der gläubigen Juden und Christen der Nationen)]] offenbar gemacht, 21 die ihr durch ihn an Gott glaubt, der ihn von den Toten auferweckt und ihm Herrlichkeit verliehen hat, so daß euer Glaube und eure Hoffnung auf Gott [gerichtet] seien.

 

Die Befreiung von der Schuld aufgrund „der Überlieferungen der Vorväter“, die Gottes Wort widersprochen und es fortgesetzt gebrochen haben, erfolgte durch Jesu vergossenes Blut! Mose Worte kurz vor seinem Tod sind deutlich! ‚Verflucht ist, wer die Worte dieses GESETZES nicht in Kraft erhält, indem er sie tut.‘ Die levitische Priesterschaft war verpflichtet das GESETZ in Kraft zu halten, indem sie es anwendeten! (5.Mo 27:26).

 

Da Christen nach der Taufe nicht mehr „in Übereinstimmung mit dem Fleische“ leben, dem in unsere Gene geschriebenen Drang hin zu Dingen die Gott verachtet (Gal 5:19-21), sondern durch Gottes Geist aus den Schriften mittels der Prinzipien hinter jedem der Gebote geleitet werden (Gal 5:22-24), sind sie schlussendlich die echten Söhne Gottes, die er am Gerichtstag [B2] als solche anerkennt. An jenem Tag, wo Jesus dem Vater das gereinigte Königreich übergibt und Jehova es annimmt werden sie alle offenbar gemacht! [Bb] Ihr Geist bestätigt in ihnen, dass sie an Sohnes statt „Abba“, „Vater“ ausrufen dürfen! (vergl. Mat 21:28-32)

 

*** Rbi8  Römer 8:19 ***

Denn die sehnsüchtige Erwartung der Schöpfung harrt auf die Offenbarung der Söhne Gottes.

 

Christen erwarten sehnsüchtig das Offenbarwerden der wahren „Söhne Gottes“, damit alle von Sterblichkeit zu Unsterblichkeit und von Verweslichkeit zu Unverweslichkeit gelangen, um „von der Sklaverei des Verderbens frei gemacht“ zu werden (Rö 8:12-21; Off 14:1-4).

 

*** Rbi8  Römer 8:15-17 ***

Denn ihr habt nicht einen Geist der Sklaverei empfangen, der wiederum Furcht erweckt, sondern ihr habt einen Geist der Annahme an Sohnes Statt empfangen, durch welchen Geist wir ausrufen: Abba, Vater! 16 Der Geist selbst bezeugt mit unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Wenn wir also Kinder sind, sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes, doch Miterben mit Christus, vorausgesetzt, daß wir mitleiden, damit wir auch mitverherrlicht werden.

 

Religiöse Sklaverei lehnen Christen ab, nehmen aber bereitwillig die Anforderung an, die Jesus an sie stellt, was das Zusammenkommen in Versammlungen gemäss Gottes Sabbatordnung und was das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe betrifft! Dadurch erfüllen sie das ganze GESETZ Gottes!

 

 

10.5.3        Belehrung des ganzen Volkes im GESETZ und in den Propheten

 

10.5.3.1       Das gesamte Sabbatsystem war der Unterweisung und Auferbauung des Volkes gewidmet!

Moses begann mit der Unterweisung des ganzen Volkes im GESETZ bereits unmittelbar vor dem Abschluss des Bundes! Zuvor hatte Jehova die „Zehn Gebote“ mit donnernder Stimme dem ganzen Volk verkündet und Moses hatte die richterlichen Entscheidungen auf dem Berg Sinai erhalten und später zum Volk geredet, weil jenes bat, die Stimme  nicht mehr zu hören. Danach zeichnete Moses sie in ein Buch auf, wo auch die Sabbatfestzeiten betroffen sind und auch gewisse Regelungen des Sabbatjahres beinhalten! (2.Mo Kap. 20-23; 21:1-6; 23:10-17)

 

Moses las das “Buch des Bundes” vor den Ohren ganz Israels und besprengte das Volk mit dem Blut des Bundes*** Rbi8  2. Mose 24:7-8 ***

Schließlich nahm er das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes. Dann sagten sie: „Alles, was Jehova geredet hat, wollen wir tun und befolgen.“ 8 Da nahm Moses das Blut und sprengte es auf das Volk und sprach: Hier ist das Blut des Bundes, den Jehova mit euch hinsichtlich all dieser Worte geschlossen hat.“

 

Der Engel Gottes“ würde Israel an den Ort bringen, den Jehova bereitet hat! Das hat erst mit Gottes Königreich seine endgültige Erfüllung! Paulus identifizierte jenen Egel mit dem, der ihm zu Beginn im Dornbusch erschienen war, der Engel der seit Beginn „zu Gunsten deines (des Propheten Daniels) Volkes steht“, Michael, Gottes Wort- und Heerführer, der in Harmagedon seine himmlischen Heere anführt (Da 12:1; Apg 7:30-36; Off 19:11)

 

*** Rbi8  2. Mose 23:20-26 ***

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, um dich auf dem Weg zu bewahren und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. 21 Nimm dich in acht seinetwegen, und gehorche seiner Stimme. Benimm dich nicht rebellisch gegen ihn, denn er wird eure Übertretung nicht verzeihen; denn mein Name ist in ihm. 22 Wenn du jedoch seiner Stimme genau gehorchst und wirklich alles tust, was ich reden werde, dann werde ich deine Feinde gewiß befeinden und die befehden, die dich befehden. 23 Denn mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich tatsächlich zu den Amoritern und den Hethitern und den Perisitern und den Kanaanitern, den Hiwitern und den Jebusitern bringen, und ich werde sie gewiß austilgen. 24 Du sollst dich nicht vor ihren Göttern niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, und du sollst nicht irgend etwas machen, was ihren Werken gleich ist, sondern du wirst sie unbedingt niederwerfen, und du wirst ihre heiligen Säulen unweigerlich abbrechen. 25 Und ihr sollt Jehova, eurem Gott, dienen, und er wird dein Brot und dein Wasser gewiß segnen; und ich werde tatsächlich Krankheiten von deiner Mitte abwenden. 26 Weder eine Fehlgebärende noch eine Unfruchtbare wird in deinem Land sein. Ich werde die Zahl deiner Tage vollmachen.

 

Die Zeit, um die „Tage voll zu machen“ ist gekommen, wo Jehova „ewiges Leben“ all denen gibt die ihm gehorcht haben, die Gottes Engel, der damals Michael war und der zum Menschen Jesus wurde weiterhin Gehorsam leisten! Wir müssen Beginn, Mitte und Ende miteinander vereinen: Die Beteiligten bleiben sich gleich! Der „Same der Frau“ von Eden wird am Ende gegenüber dem Erzfeind Satan erfolgreich handeln!

Die siebte und letzte Trompete kündet Michaels Aufstehen und Handeln an, als Herrscher über sein Königreich und nun auch über seine Feinde

Das “GESETZ des Glaubens“ löste das Gebot des Gehorsams dem Engel gegenüber nicht auf: Jesu eigene Worte bestätigen doch beide Machtbereiche! Sie wurden ihm erst unmittelbar nach dem Tod durch Erhöhung zum Erzengel Michael gegeben, bis anhin stand er auf derselben Stufe als Engelfürst wie Satan, der „Engel des Lichts“; beide waren himmlische „Fürsten“, gehörten zu den vierundzwanzig gekrönten Ältesten (Da 10:13; 2.Kor 11:14; Jud 9; Off 5:11, 12).

 

Nur dem Erzengel Michael, dem Reiter auf dem „weissen Pferd“ ist die „siebte Trompete“ anvertraut, die den Gerichtstag Gottes an Seinen Feinden ankündet und bis zum vollen Endsieg begleitet (Off 11:14, 15). Nur er hat „das Siegel Gottes“ und öffnet und schliesst: (Jes 22:22; Off 7:1-8) „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat 28:18-20; Off 5:11, 12)

 

Als geistige Israeliten sind auch wir, Menschen der Nationen, durch unsere Taufe Bundesglieder mit Israel geworden! Seit jenen Tagen des Auszugs aus Ägypten und dem Bundesschluss am Sinai hat Moses an jedem Sabbat und während aller gesetzlichen Festzeiten solche, die ihn vorlesen! Das blieb in der Christenversammlung vollkommen erhalten, nirgends wird von einer Veränderung dieses Systems gesprochen! Im Gegenteil, Jakobus, Jesu Halbbruder, der den Vorsitz des ersten so genannten Apostelkonzils führte bestätigte diesen Umstand klar und deutlich für alle Christen! (Apg 15:13-20)

 

Am Apostelkonzil bestätigte Jakobus, dass Moses *** Rbi8  Apostelgeschichte 15:21 ***

Denn seit alten Zeiten hat Moses von Stadt zu Stadt solche gehabt, die ihn predigen, weil er in den Synagogen [[gr. = Versammlungen]] an jedem Sabbat vorgelesen wird.“

 

Das Vorlesen wurde durch eine Frage und Antworttechnik ausgeweitet, um das Verständnis zu verbessern und die männlichen Anwesenden aktiv daran teilhaben zu lassen. Der Erklärung des Sinnes des GESETZES wurde ein breiter Spielraum gewährt und war Aufgabe der Leviten und Priester! Sowohl Leviten, Priester und Vorsteher mussten als Richter amten und dem GESETZ Nachachtung durch gerechtes, unparteiisches Gericht verschaffen (5.Mo 27:11-26; 2.Ch 19:8-11).

 

Die Könige Israels waren verpflichtet für sich selbst eine vollständige Abschrift des GESETZES zu machen, nach dem sie ja ihre Regierungs- und Richtertätigkeit auszurichten hatten. Bestimmt war etwas ähnliches auch von den künftigen Richtern der ganzen Erde zu erwarten, den 144.000 Priesterkönigen! Als „treue Sklaven“ mussten sie in Gottes GESETZ wohl bewandert sein und wissen, wie es angewendet werden muss. Ein Überrest unter ihnen, der zum Ende versiegelt wird hat dies bis heute in ihren Familien und Versammlungen so gehalten (5.Mo 17:8-13).

 

10.5.3.2       Das ganze GESETZ vor den Ohren des geistigen Israel lesen

Den levitischen Priestern war geboten worden: „Du [wirst] dieses GESETZ vor ganz Israel, vor ihren Ohren, vorlesen.“ Jesus befahl seinen Jüngern darin fortzufahren und es über die Familie und Versammlung hinaus auf alle Menschen der Nationen auszubreiten! Daran sollte sich bis zum Abschluss des Systems nichts ändern! Jesus lehrte und hielt das ganze GESETZ und forderte seine Nachfolger auf ihm exakt nachzufolgen!

 

*** Rbi8  Matthäus 28:19-20 ***

Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“

 

Auch im „annehmbaren Jahr“, dem Erlassjahr unmittelbar vor dem Abschluss des Systems in Harmagedon gilt somit weiterhin die Forderung Jünger zu machen, sie zu belehren und sie zu taufen! Alles zu halten, was Jesus geboten hat schliesst die geringsten der Gebote Gottes mit ein! Jesus verbleibt mit denen, die seine Gebote halten! Folgen wir Jesu Fussstapfen nach!

 

*** Rbi8  1. Johannes 2:2-6 ***

Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. 4 Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem. 5 Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden. Dadurch wissen wir, daß wir in Gemeinschaft mit ihm sind. 6 Wer sagt, er bleibe in Gemeinschaft mit ihm, ist verpflichtet, selbst auch weiterhin so zu wandeln, wie jener wandelte.

 

Bedenken wir dabei aber auch, dass Jesus am Gerichtstag [B2] die „Böcke“ innerhalb seines Königreiches kennzeichnet, dass aber der Vater jene richtet, die draussen sind! Die draussen hatten das Todesurteil schon zuvor, die Glaubenstaufe erst entfernt dieses Urteil und bringt Versöhnung mit Gott! Die Taufe entspricht dem Eintreten in die Arche Gottes, die uns sicher durch die Fluten des Abschlusses dieses Systems trägt!

 

Was ist zu tun, um gerettet zu werden?

 

*** Rbi8  1. Petrus 3:18-22 ***

Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde. 19 In diesem [Zustand] [[als Geist, als erhöhter erzengel Michael]] ging er auch hin und predigte den Geistern im Gefängnis, 20 die einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete, während die Arche errichtet wurde, in der wenige Personen, nämlich acht Seelen, sicher durch das Wasser getragen wurden.

21 Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich [die] Taufe (nicht das Ablegen der Unsauberkeit des Fleisches, sondern die an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen), durch die Auferstehung Jesu Christi. 22 Er ist zur Rechten Gottes, denn er ging hin in den Himmel; und Engel und Gewalten und Mächte wurden ihm unterworfen.

 

Offensichtlich waren jene „Engel und Gewalten und Mächte“ zuvor nicht unterworfen. Jesus daher als GOTT, Teil einer Dreieinigkeit anzubeten ist vollkommen gegen Gottes Rechtsordnung und wird nicht straffrei bleiben! Was für Israel galt, das die Identität jenes Engels und die des Messias missachtet, das gilt auch uns! Sowohl ihn ungebürlich zu erhöhen zu Gottgleich zu machen wie seine Autorität zu missachten, die Gott ihm gab ist am Gerichtstag Gottes tödlich! „Nimm dich in acht seinetwegen, und gehorche seiner Stimme. Benimm dich nicht rebellisch gegen ihn, denn er wird eure Übertretung nicht verzeihen; denn mein Name ist in ihm.“ (2.Mo 23:21) Jesu Worte bestätigen dies: „Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag; denn ich habe nicht aus eigenem Antrieb geredet, sondern der Vater selbst, der mich gesandt hat, hat mir ein Gebot in Bezug auf das gegeben, was ich sagen und was ich reden soll.“ (Joh 12:48, 49) Nur wenn wir alle Elemente die zum selben Teilbild gehören vereinen kommt wirkliches Verständnis!

 

Jesus ist der Richter aller im "Königreich des Sohnes seiner Liebe", wer draussen ist, der "ist bereits gerichtet"Gottes Gerichtsvollstreckung aber zeigt sich erst in der Offenbarung des Christus den Feinden gegenüber, am Tag der Urteilsvollstreckung. Verwalter dürfen diesem Gericht nicht eigenmächtig vorgreifen und vorverurteilen oder Ungerechte gerechtsprechen! Das ganze Gericht wurde vom Vater in die Hände Jesu gelegt! „Denn der Vater richtet überhaupt niemand, sondern er hat das gesamte Gericht dem Sohn übergeben, damit alle den Sohn ehren, so wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“ (Joh 5:21-23)

 

*** Rbi8  1. Korinther 4:4-5 ***

Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich [spräche]. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova [[der Herr (Jesus vergl. Apg 10:42)]]. 5 Richtet somit nichts vor der gegebenen Zeit, bis der Herr [[Jesus]] kommt, der sowohl die verborgenen Dinge der Finsternis ans Licht bringen als auch die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird, und dann wird jedem sein Lob von Gott zukommen.

 

Die junge Christenversammlung hielt sich an alle göttlichen Gebote und Weisungen und Zusammenkünfte wurden im selben Stil durchgeführt, wie dies Moses bereits eingeführt hatte, im Kreis von Zehnerschaften, wo ein Vorsteher diese Einheiten von Familienvorständen instruierte und später in den Synagogen oder den örtlichen jüdischen Versammlungen praktiziert wurde! Paulus gab Timotheus den Rat darin fortzufahren sich „dem Vorlesen, dem Ermahnen, dem Lehren“ zu widmen, das soll auch in der Zeit der „Flucht“ aus „Babylon der Grossen“ mittels Hausversammlungen aufrecht bleiben (1.Ti 4:13).

 

10.5.3.3       Jene die sich mit falschen Argumenten der Versammlung anschliessen

Während der Endzeit und während des letzten Erlassjahres würden sich aber viele um jene zu drängen beginnen, die Jehovas und Jesu Anerkennung haben, nachdem offensichtlich wird, dass „Babylon die Grosse“, die Religionen inklusive der Christenheit der Vernichtung anheimgegeben wurden.

 

2000 Jahre Christentum und veränderte LehrenZweitausend Jahre veränderter Lehren lassen sich nicht einfach aus unserem Hirn auslöschen! Es gilt also doppelte Vorsicht walten zu lassen vor Personen, die bloss vorgeben Gottes GESETZ anzuerkennen, es aber leichtfertig in zügelloser Weise brechen (Off 18:4-8).

 

*** Rbi8  Judas 3-4 ***

Geliebte, obwohl ich alle Anstrengungen machte, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben, fand ich es für notwendig, euch zu schreiben, um euch zu ermahnen, einen harten Kampf für den Glauben zu führen, der ein für allemal den Heiligen [[heilig ist, wer Gottes Willen ausführt und Seine Gebote hält!]] überliefert worden ist. 4 Ich habe Grund dazu, denn es haben sich gewisse Leute eingeschlichen, die durch die Schriften vor langem für dieses Gericht bestimmt worden sind, gottlose Menschen, welche die unverdiente Güte unseres Gottes zu einer Entschuldigung für Zügellosigkeit verkehren und sich gegenüber unserem alleinigen Besitzer und Herrn, Jesus Christus, als falsch erweisen.

 

Wer zügellos handelt muss durch Vorsteher trotz fortgeschrittener Stunde zurechtgewiesen werden. Bis zum Ende werden Personen sich ins „Königreich der Himmel“ einzuschleichen versuchen, die von Gott zum Gericht bestimmt sind. Das Herz eines jeden verrät sich durch seine Werke! Wer eigentlich durch seine schlechten Handlungen Jesus fortgesetzt sterben lässt, um seine Sünden neu zudecken zu lassen, der hat keinen bleibenden Platz im Königreich des Vaters!

 

Wehe euch, Pharisäern und Schriftgelehrten!Die Schriftgelehrten zur Zeit Jesu legten grossen Wert auf formale Erfüllung der Gebote, vor allem der durch Überlieferung angehäuften Gesetzeszusätze. Sie entsprachen Gesetzeskundigen, somit dem, was heutige Juristen und Rechtsanwälte darstellen und Jesus zeichnete sie direkt dafür verantwortlich, dass das GESETZ seine Kraft einbüsste und Barmherzigkeit, Recht und Treue verloren gegangen waren! Er tadelte sie offen selbst innerhalb des Tempelbereichs!

 

Er bezeichnete deren Werk als „schweres Joch“ auf dem Volk, das sie „nicht mit dem kleinsten Finger“ selbst zu bewegen gewillt seien! Jesus nannte sie öffentlich „Schlangen und Otternbrut“! Das wurde von einigen als Beleidigung empfunden:

 

*** Rbi8  Lukas 11:45-46 ***

Da entgegnete ihm einer der Gesetzeskundigen: „Lehrer, indem du diese Dinge sagst, beleidigst du auch uns.“ 46 Darauf sprach er: „Wehe auch euch, ihr Gesetzeskundigen, weil ihr den Menschen Lasten aufladet, die schwer zu tragen sind, doch ihr selbst rührt die Lasten mit keinem einzigen eurer Finger an!

 

Nicht umsonst versprach Jesus so handelnden Personen statt des Paradieses die Gehenna! Jene wollten stets etwas Besseres sein als das Volk, erzeigten sich aber selbst als Heuchler und Gesetzesbrecher (Mat 23:2-7, 23, 24, 33; Luk 11:45, 46; Joh 7:48, 49).

 

10.5.3.4       Wer waren die Nutzniesser des Sabbat- und des Jubeljahres, wer die Verlierer?

Das ganze System der Sabbatjahre war der Habsucht entgegengerichtet! Landbesitz konnte nicht ungestört aufgehäuft werden, wie dies heute in kapitalistischen Systemen der Fall ist. In Israel gab es somit keine Grossgrundbesitzer und auch nicht ein Heer verarmter, landloser Bauern! Man dürfte das mosaische GESETZ als das erste und wohl auch beste soziale Recht bezeichnen, das Minderbemittelte und Verarmte schützte und ihnen mit regelmässigem Abstand einen Neuanfang und Wiedereingliederung gewährte! Die Landzuteilung war zu Beginn nach der Eroberung Kanaans durch Los zugeteilt worden, was für ausgeglichene Gerechtigkeit gegenüber allen Familien sorgte! Dem Familienvorstand kam grosse Verantwortung zu!

 

Hätte Karl Marx, dessen Familie vom Judentum zum Protestantismus übergetreten war das GESETZ seiner Väter besser verstanden, so wäre uns der Kommunismus und der Menschheit vielerlei Leid erspart geblieben! Was Marx zu realisieren wünschte war eine Utopie, die nach weniger als einem Jahrhundert wie ein Kartenhaus zusammenbrach. Was Jehova im GESETZ Mose verankerte funktionierte dagegen über viele Jahrhunderte und schaffte bis heute die erfolgreichste Nation aller Zeiten: Das Volk Israel! Alle Nationen sollten staunend auf Israel schauen, wo es keine Hungernden und keine Bettler geben sollte! Die Witwe, dem Waisen und den Alten war ihr Leben in Frieden und Gerechtigkeit zugesichert, solange Israel das GESETZ und die richterlichen Entscheidungen hielt!

 

*** Rbi8  2. Mose 23:10-11 ***

Und sechs Jahre lang sollst du dein Land besäen, und du sollst seinen Ertrag einsammeln. 11 Aber im siebten Jahr sollst du es unbebaut lassen, und du sollst es brachliegen lassen, und die Armen deines Volkes sollen davon essen; und was von ihnen übriggelassen wird, mögen die wildlebenden Tiere des Feldes fressen. Ebenso sollst du mit deinem Weingarten und deinem Olivenhain tun.

 

Der Arme hatte im siebten Jahr Überfluss! Das Sabbatjahr war eine wichtige soziale Einrichtung, um der Ungerechtigkeit vorzubeugen! Selbst die wildlebenden Tiere erhielten eine Verschnaufpause vor dem Menschen, der heute alle ihre Lebensbereiche beeinflusst und dadurch viele Arten zum Aussterben verurteilt! Im Weingarten und im Olivenhain konnten die vielen Wunden der Beschneidung ausheilen! Seltene Samenarten konnten wiederum Frucht tragen und so Insekten, Vögeln und der Tierwelt als Nahrungsquelle erhalten bleiben.

 

Der Marx’sche Antisemitismus hat vmtl. mehr Juden das Leben gekostet als der Judenhass Mohammeds  [2]

 

Der Antisemitismus des Karl Marx   Der jahrhundertelange Antisemitismus der Kirche dürfte mittlerweile Geschichte sein. An seine Stelle trat ein tiefgehender, kulturell quasi subkutan implantierter Antisemitismus des Bürgertums des 19. und 20. Jahrhunderts, aus dessen Dunstkreis sich zwei der schlimmsten totalitären Ideologien der Menschheitsgeschichte entwickelten: Der Nationalsozialismus Hitlers und der Kommunismus des Karl Marx. Dieser neuzeitliche Antisemitismus sollte seinen verbrecherischen Höhepunkt erfahren in den Todesfabriken von Auschwitz und Co. Was man in unseren Geschichtsbüchern jedoch nicht liest ist das antisemitische Pendant des Nationalsozialismus, in dessen Namen vermutlich nicht viel weniger Juden zwangsdeportiert, vertrieben oder ermordet wurden als von den Nazis selbst: die sowjetischen Bolschewisten sollen in dem von ihnen besetzten Teil Polens mehr Juden ermordet haben als die Nazis in “ihrem” Teil des unter Hitler und Stalin aufgeteilten Landes.

 

   Auch heute bilden die Linken (und nicht etwa die Neonazis) neben den muslimischen Immigranten wieder die stärkste Bedrohung für Juden in Europa. Der neue europäische Antisemitismus ist vor allem muslimisch – und links. Letztere tarnt sich nur noch mühsam als angeblicher “Antizionismus”. Was von vielen Linken immer brüsk als Unterstellung von sich gewiesen wird, hat Joschka Fischer längst entlarvt:

“Für mich war klar, dass Antizionismus letztendlich nichts anderes als Antisemitismus war und wie jeder Antisemitismus im Mord an jüdischen Menschen endete.”

 
Joschka Fischer [3]

 

   Der linke Urvater des Antisemitismus ist und bleibt Karl Marx. Dessen Worte gelten den Radikal-Kommunisten als ebenso heilig wie die Worte des Judenhassers Mohammed den Muslimen: Mohammeds Massenmord am jüdischen Stamm der Banu Kureiza war der erste Massenmord des “Propheten” und gilt bis heute als ideologische Blaupause aller islamischen Judenverfolgung. Auf diesen Massenmord bezieht sich denn auch die Charta der Hamas: Wer sie gelesen hat wird verstehen, dass der Nahostkonflikt kein politischer, sondern dei Fortsetzung eines 1400jährigen Vernichtungsfeldzugs des Islam gegen die ihm verhassten Juden ist: Damit ein religiöser Konflikt ist, der seine Befehle zur Vernichtung aller Juden aus den beiden heiligen Schriften Islam – Koran und sunna – entnimmt.

 

Gottes GESETZ stehtzu oft  im Widerspruch zu den menschlichen Verordnungen!Aber auch durch einen weiteren Faktor diente das Sabbat- oder Erlassjahr der Gesunderhaltung der  Sozialordnung! Der Verschuldung wurden deutliche Limiten gesetzt! Das heutige Konkursrecht in kapitalistischen Systemen, das einem Überschuldeten eine Möglichkeit der Flucht aus den Schulden erlaubt, lehnt sich an das System im mosaischen GESETZ an, bringt aber wesentliche Nachteile mit sich!

 

Der Staatsbankrott kommtStatt in jedem siebten Jahr Schuldenerlass durch Jehovas Verordnung zu erlangen kann der Schuldner dies heute  jederzeit vor dem Richter fordern. Der Schuldner kann sich dadurch zwar von einer Last befreien, verursacht aber andererseits Schaden. Gleichzeitig stellt das Konkursrecht eine Einladung zum Überschulden dar, was ein weiteres Vergehen ist, weil es Habsucht beinhaltet. Ein Grossteil amerikanischer Unternehmen ist ähnlich wie der gescheiterte Energieriese ENRON überschuldet und hat gefälschte Bilanzen! Die Behörden und Gerichte wissen dies und erwarten beim nächsten Wirtschaftszusammenbruch die grosse Flurbereinigung! Dagegen vorzugehen würde den Kollaps der Wirtschaft zur Unzeit herbeiführen! Verlierer sind wie meistens die vielen kleinen Investoren und Sparer! Das Alterskapital vieler Menschen wird sich in nichts auflösen!

 

Kein Habsüchtiger aber wird Gottes Königreich erreichen! Der Schuldner konnte sich in Israel nicht herausreden, sondern musste nach Verkauf seiner Habe dem Gläubiger zum Knecht werden, sofern er die Schuld nicht termingerecht zurückerstatten vermochte. Diese maximal sechsjährige Knechtschaft für sich selbst und seine Familie war ein wesentliches Hindernis, sich ungerechtfertigt durch Konkurserklärung zu bereichern!

 

(1. Korinther 6:9, 10)  Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben.

 

Das Sabbatjahr bot dagegen verarmten Israeliten, die sich nicht durch Unrecht verschuldet hatten die Möglichkeit zur Befreiung von ihrer Last und zum Neuanfang! Schon das Bewusstsein, dass das Sabbatjahr sich näherte muss einen starken Anreiz zum Ausharren geboten haben und die Befreiung muss für den Neuanfang Energien freigesetzt haben! Dank wussten sie ihrem Gott zu zollen für seine Weisheit!  

 

10.5.3.5       Jedes siebte Jahr ein Ferienjahr im Israel Gottes?

Bedenken wir, was die göttliche Regelung des Sabbatjahres für Israel für weitere positive Auswirkungen hatte! Israel war vom Grundkonzept des Bodenbesitzes jeder Familie her betrachtet eine Agrarnation! So lange das ganze Volk sich nach Gottes GESETZ ausrichtete war das siebte Jahr eine Zeit, in der Freizeit in grösserem Ausmass zur Verfügung stand, um Dinge zu tun, die das Herz längst begehrt hatte, sie aber nicht zu tun in der Lage war, weil die tägliche Landarbeit schlichtweg dies nicht zuliess!

 

So konnte ein tieferes Studium der Schrift über eine fortgesetzte Zeit hinweg betrieben dem Einzelnen neue geistige Erkenntnisse geben und er konnte die dadurch erlangte höhere Weisheit gleichzeitig in die Praxis umsetzen. Das ergab bessere Väter, bessere Mütter und bessere Vorsteher des Volkes! Väter hatten mehr Zeit für ihre Frauen und Kinder, um auch sie zu unterweisen! Bestimmt wurden in dieser Zeit aber auch Häuserrenovationen realisiert, Neubauten, Neugestaltung der Innenräume, Anfertigung von Möbeln und Nutzgegenständen, besonderer Kleider, sowie vermehrte Besuche von Verwandten und Bekannten bis hin zu ausgedehnten Reisen ins Ausland konnten während jener Zeit vorgenommen werden! Das ganze Volk konnte während eines Jahres Atem holen und sich stärken, um neuerlich weitere sechs Jahre einen hervorragenden Dienst für Gott zu erbringen und um dem Nächsten wiederum zu dienen!

 

Unruhen in Europa nach dem Staatsbankrott, Zwangsenteignung und BürgerkriegGottes Gebot nicht zu halten brachte dagegen Fluch, weil Israel auf andere Götter zu hören begann! Diese Götter hatten allzuoft ein menschliches, habgieriges Angesicht!

 

*** Rbi8  5. Mose 11:26-28 ***

Seht, ich lege euch heute Segen und Fluch vor: 27 den Segen, sofern ihr den Geboten Jehovas, eures Gottes, die ich euch heute gebiete, gehorchen werdet; 28 und den Fluch, wenn ihr den Geboten Jehovas, eures Gottes, nicht gehorchen werdet und ihr tatsächlich von dem Weg abweicht, den ich euch heute gebiete, so daß ihr anderen Göttern nachgeht, die ihr nicht gekannt habt.

 

Das Grundvorbild des Sabbatjahres war die wöchentliche Sabbatordnung, jedoch ohne die Einschränkung des Sabbatarbeitsverbotes. Während jenes Jahres durfte gearbeitet werden! Das Verbot des Sähen und Ernten wurde auf die Natur hin beschränkt, deren extensiven Nutzung und Übernutzung durch das Sabbat-Ruhejahr eine Schranke auferlegt wurde! „Und sechs Jahre lang sollst du dein Land besäen, und du sollst seinen Ertrag einsammeln. Aber im siebten Jahr sollst du es unbebaut lassen, und du sollst es brachliegen lassen ...“ Das gab in der Folge natürlich auch einen Rückgang im Handel, der Verarbeitung von Landwirtschaftsprodukten und führte zu einem allgemeinen Ruhejahr für das ganze Volk!

 

Das Sabbatjahr beugt auch dem Burnout vor!All dies musste direkt und indirekt zum Wohlergehen des ganzen Volkes beitragen und auch der Gesundheit  förderlich gewesen sein, da Routine, welche abstumpft unterbrochen und durch andersartige Beschäftigung ersetzt werden konnte! Nutzbringende Erleichterungen konnten geschaffen werden, wie z.B. eine Windmühle zu bauen, welche Wasser hoch pumpte, anstatt täglich Wasser zu schöpfen. Kanalisationsanlagen durften erbaut werden, die anstatt Tiere mit Wassersäcken zu entfernteren Fruchtbäumen zu treiben nun das Wasser dorthin leiteten. Zudem war das sechste Jahr mit den besonders hohen Ernteerträgen bestimmt ein Jahr grosser Anstrengungen gewesen, was eine verlängerte Ruhepause durchaus rechtfertigte! Gott hatte Israel deutlich gesagt, dass Er selbst für Ausgleich sorgen würde!

 

*** Rbi8  3. Mose 25:20-22 ***

Falls ihr aber sagen solltet: „Was werden wir im siebten Jahr essen, da wir doch nicht säen oder unsere Ernteerträge einsammeln dürfen?“, 21 in diesem Fall werde ich euch bestimmt meinen Segen im sechsten Jahr entbieten, und es soll seinen Ernteertrag für drei Jahre liefern. 22 Und ihr sollt im achten Jahr säen, und ihr sollt vom alten Ernteertrag essen bis zum neunten Jahr. Bis sein Ernteertrag kommt, werdet ihr das Alte essen.

 

Jehovas Segen lag auf der Vorkehrung des Sabbatjahres, zum Nutzen aller, die auf Gottes Wort achteten! Beachten wir auch hier, dass Jehovas Jahr im Nisan mit der Aussaat beginnt!

 

10.5.3.6       Gott hat ein Jahr der Vergeltung und einen Tag der Rache im Rechtsfall um Israel angekündigt!

Das annehmbare Jahr Jehovas für die von Sünden befreite „grosse Volksmenge“ und die „Versiegelten“ des  Überrests der 144.000 hat ein Gegenstück auf der anderen Seite!

 

Jesus als Reiter auf dem "weissen Pferd" ist "das WORT", Michael, der ErzengelAlle die nicht auf göttliche Unterweisung reagierten kommen zur selben Zeit in das „Jahr der Vergeltung“ und werden am „Tag der Rache“ Jehovas nicht entweichen! Jesaja kündigte dies deutlich an! Der Rauch „Babylons der Grossen“ soll danach für immer aufsteigen! (Jes 34:10 vergl. Off 19:3)

 

*** Rbi8  Jesaja 34:8-17 ***

Denn Jehova hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für den Rechtsfall um Zion.

Ende aller Macht und Autorität dieses Systems9 Und seine Wildbäche sollen in Pech verwandelt werden und sein Staub in Schwefel; und sein Land [[„Sodmos und Ägyptens“ (Off 11:8)]] soll wie brennendes Pech werden. 10 Bei Nacht und auch bei Tag wird es nicht ausgelöscht werden; auf unabsehbare Zeit wird sein Rauch fortwährend aufsteigen. Von Generation zu Generation wird sie ausgetrocknet sein; für immer und ewig wird niemand darübergehen. 11 ... 12 Ihre Edlen — es sind keine da, die man zum Königtum selbst berufen wird, und alle ihre Fürsten, sie werden zu nichts werden.

 

Jehova spricht durch Jesaja bereits davon, was er am Ende dieses Systems tun wird, wenn Jesus „jede Macht und Autorität“ der „alten Himmel“ am Tag von Gottes Rache in Harmagedon [B3] zunichte machen wird, bevor die „neuen Himmel“ ihre Funktion im „Königreich der Himmel“ wahrzunehmen beginnen werden! [Bb]

 

 

10.5.4        Gottes GESETZ ist Hüter ausgeglichener sozialer Gerechtigkeit!

 

10.5.4.1       Jehova, ein Gott ständiger sozialer Gerechtigkeit!

Gottes Vorkehrungen im GESETZ zu Gunsten der Verarmten, welche vom Land das sie verloren hatten möglicherweise in eine der Städte zogen, war aber nicht alleine auf das Sabbatjahr beschränkt, es galt generell! Das Los der ärmeren Bevölkerungsschicht war nicht so hart, wie das umliegender heidnischer Völker, die ganze Bevölkerungsteile zu Bettlern machte und zum Hungern verurteilte, zu Gunsten einer überprivilegierten Schicht!

 

Auch wenn das Erlassjahr nahe gekommen war sah das GESETZ einen gerechten Schutz für Verarmte vor!

 

Gottes Gebote beugen der Armut vor, indem jene am Ernterertrag beteiligt werden*** Rbi8  5. Mose 15:7-11 ***

Falls unter dir einer von deinen Brüdern in einer deiner Städte in deinem Land, das Jehova, dein Gott, dir gibt, arm wird, sollst du dein Herz nicht verhärten noch die Hand gegenüber deinem armen Bruder verschlossen halten. 8 Denn freigebig solltest du deine Hand für ihn öffnen und ihm auf jeden Fall auf Pfand leihen, so viel, wie er von dem benötigt, an dem er Mangel hat. 9 Hüte dich, daß nicht ein nichtsnutziges Wort in deinem Herzen ist, indem [du] sprichst: ‚Das siebte Jahr, das Erlaßjahr, ist nahe gekommen‘, und daß dein Auge tatsächlich unfreigebig auf deinen armen Bruder blickt und du ihm nichts gibst und er gegen dich zu Jehova rufen muß und es für dich zur Sünde geworden ist. 10 Du solltest ihm auf jeden Fall geben, und dein Herz sollte nicht geizen, wenn du ihm gibst, denn deswegen wird Jehova, dein Gott, dich in jeder deiner Taten und in all deinem Unternehmen segnen. 11 Denn an Armen wird es niemals fehlen inmitten des Landes. Darum gebiete ich dir, indem [ich] sage: ‚Du solltest deine Hand für deinen niedergedrückten und armen Bruder in deinem Land freigebig öffnen.‘

 

Einem verarmten Bruder gegen Pfand zu leihen war des Reichen Pflicht in Israel! Damit musste dem Mangel des Einen durch den Überfluss des anderen geholfen werden! Die Christenversammlungen des ersten Jahrhunderts handelte entsprechend, als andere Versammlungen durch eine Hungersnot in Bedrängnis kamen! Auch als Paulus Not litt halfen ihm gewisse Versammlungen in herausragender Weise! Das Wollen wurde durch das Tun unterstrichen! (1.Kor 16:1-4; 2.Kor 8:10-15; Phi 4:12, 13)

 

War das Leihen gegen Pfand in Israel oft auch nur auf den heutigen Tag und die tägliche Essensration beschränkt, so musste am Abend der geliehene Mantel zurückgegeben werden, damit sich der Arme bedecken konnte! Gott schaute im GESETZ mahnend auf kleine, aber gewichtige Details! 

 

Die Armen in unseren Städten werden überhand nehmen!*** Rbi8  2. Mose 22:26-27 ***

Solltest du gar das Kleid deines Mitmenschen als Pfand ergreifen, so sollst du es ihm beim Untergang der Sonne zurückgeben. 27 Denn es ist seine einzige Decke. Es ist sein Überwurf für seine Haut. Worin wird er liegen? Und bestimmt wird es geschehen, daß er zu mir schreit, und ich werde zweifellos hören, denn ich bin gnädig.

 

Die Mahlzeit aber, die der Arme erhielt kräftigten ihn, um eine nutzbringende Arbeit zu verrichten und so sein auf Pfand Geliehenes zurück zu erlangen. Auch in der Christenversammlung galt dieselbe Regel der Nächstenliebe, die jedoch durch Faule nicht ausgenutzt werden durfte! Das geforderte Pfand verhinderte, dass das Leihen missbraucht wurde! In der Christenversammlung des ersten Jahrhunderts galten wiederum dieselben Regeln! Jeder musste durch eigene Arbeit sein Leben erhalten, keiner konnte auf Kosten der anderen leben!

 

*** Rbi8  2. Thessalonicher 3:10 ***

In der Tat, auch als wir bei euch waren, gaben wir euch gewöhnlich diese Weisung: „Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“

 

Gottes Segen hing weiterhin von aktiver Nächstenliebe ab! Das betrifft den Gebenden, verlangt aber auch Anstrengung vom Empfangenden!

 

Die Regelung Jehovas auch vor dem Erlassjahr freizügig zu sein war deutlich gegen die Habgier und Berechnung gerichtet! „‚Das siebte Jahr, das Erlaßjahr, ist nahe gekommen‘, und daß dein Auge tatsächlich unfreigebig auf deinen armen Bruder blickt und du ihm nichts gibst und er gegen dich zu Jehova rufen muß und es für dich zur Sünde geworden ist.“  Gottes Regelung war gegen beide Seiten ausgeglichen. Der verarmte Bruder musste sich hart anstrengen, der Reiche musste bereit sein sich grosszügig zu erweisen auch dann, wo ein gewisses Risiko des Verlustes vorlag!

 

10.5.4.2       Alle drei Jahre eine besondere Segnung für die Bedürftigen des ganzen Volkes

Für die Armen in Israel gab es ausser dem Sabbat- und Erlassjahr zudem jedes dritte Jahr eine weitere Erleichterung: Sie durften am Zehnten einen besonderen Anteil haben!

 

*** Rbi8  5. Mose 14:28-29 ***

Am Ende von drei Jahren wirst du den ganzen Zehnten deines Ertrages in jenem Jahr herausbringen, und du sollst ihn innerhalb deiner Tore niederlegen. 29 Und der Levit — weil er weder Anteil noch Erbbesitz mit dir hat — und der ansässige Fremdling und der vaterlose Knabe und die Witwe, die innerhalb deiner Tore sind, sollen kommen, und sie sollen essen und sich sättigen, damit Jehova, dein Gott, dich segnet in jeder Tat deiner Hand, die du tun wirst.

 

Am Ende des dritten Jahres musste der gesamte Zehnten „innerhalb der Tore“ niedergelegt werden! Das war nicht die eigene, nächstgelegene Stadt oder gar eine der näher gelegenen abhängige Ortschaften (4.Mo 21:25, 26; Jos 15:42-47; 17:11) und auch nicht eine der achtundvierzig Levitenstädte (4.Mo 35:1-8). Der jährliche Zehnte am Ende der Ernte musste zum Laubhüttenfest nach Jerusalem gebracht, gegenüber der zentralen Verwaltung entrichtet werden! Dort wurden der Levit und die Klasse der Armen grosszügig versorgt! Auch hier existiert ein Hinweis über Kommendes, um gerechte Verteilung und Korruption vorzubeugen!

 

Während die Inflation die Einkommenserhöhungen auffressen sind es die expandierenden Steuern, die den Mittelstand in die Armut treiben*** Rbi8  5. Mose 12:4-7 ***

Ihr sollt Jehova, eurem Gott, nicht so tun, 5 sondern den Ort, den Jehova, euer Gott, aus allen euren Stämmen erwählen wird [[Jerusalem]], um seinen Namen dorthin zu setzen, damit er dort weilt, den werdet ihr aufsuchen, und dorthin sollst du kommen. 6 Und dorthin sollt ihr eure Brandopfer und eure Schlachtopfer und eure Zehnten und den Beitrag eurer Hand und eure Gelübdeopfer und eure freiwilligen Gaben und die Erstgeburten eures Großviehs und eures Kleinviehs bringen. 7 Und dort sollt ihr vor Jehova, eurem Gott, essen und euch in jedem eurer Unternehmen freuen, ihr und eure Hausgenossen, weil Jehova, dein Gott, dich gesegnet hat.

 

Ein weiterer Faktor der zur Unterbindung von Hintergehung diente war, dass der Zehnte offen dargereicht werden musste.  Familienangehörige und Lohnarbeiter wurden sich sehr wohl bewusst, ob die entrichtete Menge an Korn, Früchten, dem Öl, dem Wein und den Erstlingen auch der Wirklichkeit des Ertrages angemessen waren! Das ergab ein gewisses Steuerkontrollsystem in die Hände des ganzen Volkes und verhinderte, das Habsüchtige nur einen Teilbetrag entrichteten! Weiter von Jerusalem entfernte Orte durften ihren Zehnten verkaufen und das Geld zum Tempel bringen.

 

*** Rbi8  5. Mose 14:24-27 ***

Falls dir nun die Reise zu lang sein sollte, weil du es nicht hinzutragen vermagst, da der Ort, den Jehova, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dorthin zu setzen, für dich zu weit entfernt sein wird (weil Jehova, dein Gott, dich segnen wird), 25 sollst du es dann in Geld umsetzen, und du sollst das Geld in deiner Hand einwickeln und zu dem Ort reisen, den Jehova, dein Gott, erwählen wird. 26 Du sollst auch das Geld für das geben, wonach immer deine Seele verlangt, ob es für Rinder und Schafe und Ziegen und Wein und berauschendes Getränk und irgend etwas sei, was deine Seele von dir fordert; und du sollst dort vor Jehova, deinem Gott, essen und dich freuen, du und deine Hausgenossen. 27 Und den Leviten, der innerhalb deiner Tore ist, ihn sollst du nicht verlassen, denn er hat weder Anteil noch Erbbesitz mit dir.

 

Gottes GESETZ verbietet Alkohl nicht, sehr wohl aber BetrunkenheitJerusalem war der zentrale Ort, wo die Verwaltung die Erträge gerecht verteilen musste! Die Priester und Leviten,  die keine Landteile erhalten hatten und Dienst am Volk verrichteten erhielten ihre Anteile in Naturalien und in Geldbeträgen! Der Reiche sollte auch für die persönlichen Bedürfnisse genügend mitbringen, dazu gehörte auch „Wein und berauschende Getränke“, was Mormonen und Adventisten vollkommen ablehnen, damit über Gottes Gebot hinausgehen und pharisäerhafte Regeln aufstellen „die Gottes GESETZ ungültig machen“.

 

Jeder muss sich selbst erwählen keinen Alkohol zu trinken, es ist kein allgemeines, göttliches Gebot. Über Jesus spotteten seine Feinde: „ ‘Siehe! Ein Mensch, der ein Fresser ist und dem Weintrinken ergeben, ein Freund von Steuereinnehmern und Sündern.‘ Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht.“ (Mat 11:19)  Jesus trank sehr wohl „berauschendes Getränk“ wie Wein und auch ein gutes Essen verabscheute er nie, selbst im Kreis von Sündern und Steuereintreibern hielt er sich auf: Stets ein gutes Zeugnis hinterlassend!

 

 

10.5.4.3       Gerechte Verteilung des Zehnten im neuen Jerusalem, verbunden mit herausragender Ausbildung

Über das „neue Jerusalem“ wird berichtet, dass dort erneut die Zehnten zusammengetragen würden. Mit dem Ende des „Bundes mit Levi“ und dem „neuen Bund“ gab es diese Regelung nicht weiter. Nun werden durch die 144.000 Priesterkönige als Vertreter ihrer Städte und Länder und solcher Personen, welche jene als ihre Helfer bestimmen diese Aufgabe durchführen. Diese werden nun als „die Herrlichkeit und Ehre der Nationen“ bezeichnet werden!

 

*** Rbi8  Offenbarung 21:25-27 ***

Und ihre Tore werden überhaupt nicht geschlossen werden bei Tag, denn Nacht wird dort nicht sein. 26 Und sie werden die Herrlichkeit und die Ehre der Nationen in sie hineinbringen. 27 Doch irgend etwas Unheiliges und jeder, der Abscheuliches und Lüge verübt, wird keinesfalls in sie eingehen, nur diejenigen, die in des Lammes Buchrolle des Lebens eingeschrieben sind.

 

Keinerlei Korruption und Habsucht, keiner der Lügen verübt oder in Habsucht geübt ist wird ins „neue Jerusalem“ Eingang haben!

 

Die vielen Finanzskandale von hohen Regierungsvertretern zeigen, dass Männer und Frauen in leitender Funktion allzuoft der Habsucht ergeben sind! Sind im Gegensatz dazu heute Regierungsvertreter und deren auserwählte Berater oft Personen die habgierig und ehrlos handeln, voller Unwahrheit sind, so werden solche im kommenden System überhaupt keinen Zutritt zur neuen Regierungshauptstadt der Welt haben! Wer die heutigen Gruppenbilder von Regierungsvertretern vor der UNO und bei anderen wichtigen Konferenzen sieht und sie mit Berichten über beschämende frühere Skandale jener Repräsentanten vergleicht, der versteht, was Johannes in der Offenbarung unterbreitet! Jehova wird keine zwielichtigen Personen zulassen, sondern ausschliesslich solche Männer und Frauen den Eintritt erlauben, welche den Namen der heiligen Stadt an ihrer Stirn tragen, von Jesus selbst auserwählt sind!

 

*** Rbi8  Offenbarung 3:12-13 ***

Wer siegt — ihn will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird auf keinen Fall mehr [aus ihm] hinausgehen, und ich will den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das von meinem Gott aus dem Himmel herabkommt, und diesen meinen neuen Namen auf ihn schreiben. 13 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt.‘

 

Prophetische Heilige Feste: Das Laubhüttenfest in Jerusalem, Vorzeichen weit grösserer kommender DingeDieses „auf ihn schreiben“ kann durchaus einen besonderen Ausweis bedeuten, der die Person legimitiert in der neuen Regierungshauptstadt Zutritt zu erlangen! Keine schwerbewaffneten Kontrollen werden mehr notwendig sein! Heute werden Menschen gar Chips eingepflanzt, um sie jederzeit identifizieren zu können. Der Gott der alles erschaffen hat kann mit weit grösserer Weisheit seine Auserwählten identifizieren.

 

Versammlungsvorsteher und Inhaber eines Dienstamtes, die sich als treu erwiesen haben, sie werden ungehindert ins „neue Jerusalem“ hineingehen! Der „neue Name“ an ihrer Stirn bedeutet Identifikation und zeigt das von Jesu zugeteilte Amt, das sie in der kommenden Verwaltung aufweisen werden! Sie sind „Säulen“ im erdenweiten heiligen Tempel Jehovas, die doch bereits in diesem System unter Widerwärtigkeiten ihre Versammlungen stützten und auferbauten!

 

Jesaja prophezeite durch Gottes eigenes Wort über die 144.000 auf den Berg Zion zu Jesus hin Zusammengeführten der ganzen Erde, Lebender und Erstauferstandener aus allen vorher verstorbenen Generationen: Er selbst wird es sein der dies sehen wird, was ihm Jehova vorausgesagt hatte und wird ebenso wie der Prophet Daniel „zu seinem eigenen Los“ auferstehen! (Off 14:1-4; Da 12:13)

 

*** Rbi8  Jesaja 60:4-7 ***

Erhebe deine Augen ringsumher und sieh! Sie alle sind zusammengebracht worden; sie sind zu dir [[(hin zum zurückgekehrten Messias, Jesus)]] gekommen. Von fern her kommen deine eigenen Söhne unaufhörlich und deine Töchter [[(die Ehefrauen der Auserwählten)]], die man an der Seite betreuen wird. 5 Zu jener Zeit wirst du sehen und gewiß strahlen, und dein Herz wird tatsächlich beben und weit werden, denn der Reichtum des Meeres [[(des Menschenmeeres)]] wird sich dir zuwenden; ja das Vermögen der Nationen wird zu dir kommen. 6 Die wogende Menge von Kamelen, sie wird dich bedecken, die jungen Kamelhengste von Midian und Epha. Alle die von Scheba — sie werden kommen. Gold und duftendes Harz werden sie herbeitragen. Und die Lobpreisungen Jehovas werden sie künden. 7 All die Kleinviehherden von Kedar — sie werden zu dir zusammengebracht werden. Die Widder von Nebajoth — sie werden dir dienen. Mit Wohlgefallen werden sie auf meinen Altar kommen, und schön werde ich mein eigenes Haus der Schönheit machen.

 

Große Sukka auf dem Safra Square. Das sind nicht mehr Ganzbrandopfer zufolge von Sünden, wie früher, die zu den Festzeiten Jehovas nach Jerusalem gebracht werden mussten, um Vergehungen zuzudecken, sondern Gemeinschaftsschlachtopfer, damit der Tisch der Anwesenden mit Erfreulichem gefüllt sein wird! Der Begriff „Grillparty“ würde dieser Art Zusammenkunft zur Ehre Jehovas, zur Auferbauung und Belehrung nicht gerecht werden, obwohl das gebratene Fleisch denselben lieblichen und anziehenden Geruch zu den Mahlzeiten verbreiten wird! Das erste Laubhüttenfest in Jerusalem wird überragend werden, weil viele Menschen der „grossen Volksmenge“ sich nach Jerusalem zum Fest versammeln werden mit allen ihnen zugänglichen Verkehrsmitteln. Der öffentliche Verkehr wird ja in Harmagedon zusammenbrechen, die Transportmittel aber existieren weiter!

 

Das Haus der Schönheit Jehovas“, wo Jesus von „vielen Wohnungen“ für seine Auserwählten sprach und wo er selbst bei ihnen weilen wird, dies ist die neue Stadt Jerusalem, die David im Auftrag Jehovas ursprünglich schön gemacht hatte! Statt wie zuvor im fleischlichen Israel, wo die ganze Bevölkerung nach Jerusalem zu den drei Festzeiten hinaufzog sind es nun nur noch die Auserwählten Jehovas, das Israel Gottes, die alljährlich drei Mal nach Jerusalem hinauf zum grossen Festplatz auf Zion zusammenfinden. Dort werden sie von Jehovas Vertretern, vorab Jesus, den Aposteln und auserwählten treuen Männern wie Moses, Elia, Jesaja, Daniel und vielen weiteren herausragenden Männern aller Generationen seit Abel direkt auf ihre Regierungsfunktionen hin vorbereitet! Die Zeit, wo „Menschen der Nationen“, das „Unheilige“ den Berg Zion zertreten haben ist beendet! Jesaja musste die ankündigen, was wir heute noch Zeugen sind:

 

Tempelberg - Felsendom von Eberhard Kuch  (Jesaja 63:18, 19)  Für eine kleine Weile hatte dein heiliges Volk Besitz. Unsere Widersacher, sie haben dein Heiligtum zertreten. 19 Wir sind für lange Zeit wie diejenigen geworden, über die du nicht herrschtest, wie diejenigen, über denen dein Name nicht genannt worden war.

 

Der Altar Jehovas wird jährlich mehrmals mit den Kostbarkeiten der ganzen Erde bedeckt werden und ein gerechter Ausgleich zwischen den wohlhabenden und den ärmeren Nationen wird die Folge sein! Die Erde wird eine gleichmässige Entwicklung in allen Ländern auf allen Kontinenten erleben und statt in grossen Städten, wo Menschen heute zusammengepfercht sind nun in kleineren, überschaubaren Orten zusammenfinden. Jede Familie wird auf ihrem eigenen Grundbesitz leben! Statt der Levitenstädte werden es regionale Hauptorte als Verwaltungsstädte sein, von wo aus das umliegende Land betreut wird und Ausbildung und Gericht stattfinden wird und eine umweltgerechte Infrastruktur errichtet wird! Diesmal ist es das Gesetz für die Nationen, das nun anstatt von der UNO, der EU usw. ausgegangen ist diesmal wirklich von Gott her durch Jesus von Jerusalem ausgehen wird und eine vollkommene Vereinheitlichung bringen wird!