Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-05-07

 

 

Die Ehe auf Zeit oder auf Probe und gleichgeschlechtliche Partnerschaften: Warum stellen sie für Christen eine grosse Gefahr dar?

 

Im Juli 2005

 

 

Lieber Bruder und liebe Schwester im Glauben!

 

Wir leben in einer Zeit, wo die bisher hochgehaltenen Werte immer mehr durch neue ersetzt werden. Es scheint wie in einem erdenweiten Labor ein experimentieren zu sein. Allerdings sind es lebendige Menschen mit Gefühlen und Sehnsucht die im Zentrum dieser Versuche stehen.

 

Das Zusammenleben ohne Trauschein ist zur Gewohnheit geworden. Noch vor fünfzig Jahren wäre dies in der Mehrheit der westlichen Länder undenkbar gewesen! Dies aber brachte mit der Zeit vielerlei unliebsame Konsequenzen wie Kinderschwangerschaften, Abtreibungen, Kinder die von Beginn an nur bei einem Elternteil aufwachsen. Auch sexuell übertragbare Krankheiten nahmen seuchenartig zu, bis hin zu Aids! Alternde Mütter und Väter mussten in Heime abgeschoben werden, da sich keines der Kinder um sie kümmern konnte oder wollte. Enorme Sozialkosten entstanden die immer weiter ausufern!

 

Der Schutz, den das Gesetz früher Ehepaaren gab ist abgebröckelt. Die Vorteile sind eher zu Gunsten der Singels und der ausserehelichen Partnerschaften verschoben. Ändert dies aber an Gottes Konzept etwas? Bestimmt nicht! Menschliche Überlieferung machen zwar Gottes Gesetz ungültig, heben es aber nicht auf! Übertretung wird dennoch am Gerichtstag Gottes Konsequenzen haben!

 

In Spanien wurde nicht nur die Ehe Homosexueller und Lesben als Legal erklärt, nein, auch Kinder dürfen jene in Zukunft adoptieren! Nach dem Entscheid feierten Tausende von Menschen in den Strassen dies als einen Sieg der Freiheit. Die wenigsten dieser Feiernden sind sich aber der wahren Konsequenzen bewusst, die dies mit sich bringt! Gottes Gebot in Bezug auf gleichgeschlechtliche Gemeinschaft wurde durch Paulus mehrfach erörtert. Es bleibt kein Raum zu Interpretationen!

 

*** Rbi8  Römer 1:26-27 ***

26 Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Gelüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem widernatürlichen; 27 und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander, Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte.

 

Niemand kennt die menschlichen Bedürfnisse besser als Gott, der Schöpfer des Menschen. Die Regeln die er aufstellt sind bestimmt zu unserem Besten, auch wenn wir sie vielleicht nicht sogleich als zu unseren Gunsten erkennen. Jehova aber kennt die langfristigen Konsequenzen! Wer klug handeln möchte wird auf Gottes Wort hören!

 

*** Rbi8  Jesaja 46:8-10 ***

8 Gedenkt dessen, damit ihr Mut fassen mögt. Nehmt es zu Herzen, ihr Übertreter. 9 Gedenkt der ersten Dinge von langer Zeit her, daß ich der Göttliche bin, und da ist kein anderer Gott noch irgendeiner wie ich; 10 der von Anfang an den Ausgang kundtut und von alters her die Dinge, die nicht getan worden sind; der spricht: ‚Mein eigener Beschluß wird bestehen, und alles, was mir gefällt, werde ich tun‘

 

Wir sollen Mut fassen um uns jener Dinge zu versichern, welche Gott als Wichtig erachtet und das, was Er als die Grenzen für uns erklärt, die wir nicht überschreiten sollen! Übertreter sollen solches zur Kenntnis nehmen und daran arbeiten das zu tun, was in Gottes Augen vortrefflich ist!

 

Die Experimente betreffend neuer Formen des Zusammenlebens scheinen vorab einen guten Erfolg zu versprechen. Männer werden mit Männern glücklich, Frauen mit Frauen. Über das Scheitern und die Konsequenzen wird wenig gesprochen, obwohl die Chancen zum Scheitern mindestens, oder gar weit grösser sind als in der Ehe von Mann und Frau.

 

Gott aber erschuf sie männlich und weiblich, dass sie zusammenfinden mögen und sich gegenseitig ergänzen und um zudem fruchtbar zu sein, den langfristigen Erhalt ihrer Art zu sichern!

 

Anwälte werden nicht über fehlende Arbeit zu klagen haben! Mehr Gesetze, mehr Ausführungsbestimmungen, mehr gerichtliche Urteile zum Zitieren! Soziale Nebenkosten die niemand wirklich zu kalkulieren vermochte!

 

Gleichgeschlechtliche Paare neigen bestimmt mindestens so zur Scheidung wie Mann und Frau! Da die Scheidung schon von normalen Ehen Frustration zurücklässt, dürfte sie mitunter ein Hauptgrund für das Überhandnehmen von Homosexuellen und Lesben sein. Wer sich vom anderen Geschlecht enttäuscht abwendet, sucht beim eigenen Geschlecht Tröstung! Wo aber suchen jene Tröstung, die später vom gleichgeschlechtlichen Lebenspartner getrennt werden und nun dieselben Alpträume einer Scheidung durchzustehen haben? Was bleibt ist ein Hass auf alle Arten Menschen, aufgestaute Frustration die sich in zunehmendem Ausmass in Gewalttätigkeit auswirken dürfte!

 

Wo aber bleiben Kinder die zuerst von ihren Vätern und seltener ihren Müttern getrennt wurden, wenn sie kurze Zeit später dasselbe Trauma nochmals durchzustehen haben zwischen leiblicher Mutter und ihren lesbischen Ehepartnerin? Wie werden sie die Partnerin nennen, etwa „Vater“ oder haben sie nun zwei Mütter? Neben dem physischen ein emotionelles Chaos!

 

Eine Quelle unendlicher Schmerzen wurde da aufgetan, aus dem einen Grund, Gottes kluge Ratschläge und seine gesetzten Grenzen nicht zu achten! Die Kosten verursachen einige, die ihre persönlichen Vorlieben ungehemmt auszuleben versuchen. Die Kosten daraus aber tragen wir alle. Die Last des Sozialstaates ist heute so gross, dass in sehr vielen Familien beide Partner arbeiten müssen, um nur überleben zu können! Dadurch müssen Kinder während des Tages in öffentliche Institutionen gegeben werden, wo sie allzu oft mit Gewohnheiten vertraut werden, die für Christen mit einem geschulten Gewissen nicht annehmbar sind!

 

Man nennt es Freiheit, um nicht bemerken zu müssen, dass dies alles nur eine noch grössere Versklavung geschaffen hat! Freiheit ausserhalb von Gottes Grenzen existiert nicht! Nur innerhalb der von ihm gesetzten Grenzen gibt es wahre Freiheit, die in bleibendem Segen enden. Jesus erklärte Gottes Standpunkt deutlich:

 

*** Rbi8  Matthäus 19:3-6 ***

3 Und Pharisäer traten an ihn heran, in der Absicht, ihn zu versuchen, und sprachen: „Ist es einem Mann erlaubt, sich von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden zu lassen?“ 4 In Erwiderung sagte er: „Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat 5 und sprach: ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden ein Fleisch sein‘, 6 so daß sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“

 

Gott selbst schuf Mann und Frau und richtete die Sexualität als eine Quelle der Freude und tiefen Befriedigung ein. Er gab aber Anweisung wo die Grenzen sind! Die Ehe bedeutet ein lebenslanges Treuegelöbnis. Diesen Vertrag einzugehen bedingt Kenntnis der Konsequenzen die damit verbunden sind. Die Regeln um eine erfolgreiche Ehe aufzubauen sind bekannt und erlernbar! Wie in jedem Beruf gilt es, uns in der Anwendung zu perfektionieren, um dauerhaften Erfolg zu haben!

 

Wir dürfen Mut fassen, denn die Zeit, wo Narrenfreiheit jede Art von Experimenten zugelassen hat, neigt sich ihrem Ende entgegen! Gottes Königreich wird die Ordnung herstellen, die Gott dem gesamten System von Beginn an gegeben hat. Das Tausendjahrreich unter Jesus wird diese Dinge richtigstellen und uns eine Entfaltung unserer wahren und guten Energien ermöglichen die uns bestimmt viel Befriedigung geben werden.

 

 

Dein Bruder im Glauben

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid

 

 

PS:  Die Ehe, so wie sie Gott ursprünglich wollte, sie bietet viele Vorteile! Der NEWSLETTER „DER WEG“ vom Monat Juli bespricht einige dieser Themen in die Tiefe! Weitere Artikel  werden folgen!

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