Brief an unsere Mitbrüder

X2.2-11.11.11

 

 

Ist der Ausdruck „wilde Tiere“ auf Regierungen anzuwenden nicht Respektlosigkeit?

 

Bariloche, 11. November 2011

 

Lieber Bruder, liebe Schwester im Glauben!

 

Wir wurden gelehrt, dass wir den Autoritäten gegenüber Respekt und Ehre erzeigen sollen. Dieses Verhalten ist gut und klug und wird uns auch von Paulus empfohlen! Dennoch sollten wir Vorsicht walten lassen und einige Dinge gut überdenken, wenn es um unsere Beziehungen zu weltlichen und religiöse Autoritäten gehen!

 

So mag es einige mit geringen Bibelkenntnissen erstaunen, wenn uns die Schrift darüber belehrt, dass aus Gottes Sicht Regierungen sich wie „wilde Tiere“ verhalten. Religionen dagegen einem Gebilde zugezählt werden, die die Offenbarung als „Babylon die Grosse“ oder eben grosse Verwirrung nennt. Der Begriff „Babel“ bedeutet Verwirrung! Wir werden offen aufgefordert uns von jenen Kräften zu distanzieren, um nicht selbst Anteil an ihren Sünden zu haben! Paulus fordert uns auf uns abzusondern, nichts Unreines anzurühren. Das wird allerdings sehr schwierig, wenn wir diesen Autoritäten als deren Diener hilfreich sind und so zu ihrer Stärkung gar noch beitragen.  Sie mögen sich als Diener Gottes ausgeben, ihre „sauren Früchte“ aber zeigen etwas anderes! Für viele bedeutet dies eine Konfliktsituation über die sie lieber gar nicht erst nachdenken! Andere aber suchen nach Lösungen und stützen sich gerne auf Gottes Rat! (2.Kor 6:14-18)

 

(Offenbarung 13:16-18)  Und es [[das symbolische zweihörnige „wilde Tier“ (Anglo-Amerika und deren Verbündete)]] übt auf alle Menschen einen Zwang aus, auf die Kleinen und die Großen und die Reichen und die Armen und die Freien und die Sklaven, daß man diesen auf ihrer rechten Hand oder auf ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringe 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen könne, ausgenommen jemand, der das Kennzeichen hat, den Namen des wilden Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier kommt es auf Weisheit an: Wer Verstand hat, berechne die Zahl [[ziehe in Berechnung die Zahl]] des wilden Tieres, denn sie ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

 

Die „rechte Hand“ deutet auf aktive Mithilfe hin und die „Stirn“ ist Symbol für Übereinstimmung im Geist. Es ist ein beständiger Zwang vorhanden dem System versklavt zu bleiben, um überleben zu können.

 

Weisheit baut im Gegensatz zur Intelligenz auf Gottes Geboten und Seinem Willen auf! Nur Toren verwerfen Gottes Rat! Wir möchten doch bestimmt nicht in Gottes Augen ein Tor sein!

 

(Sprüche 1:7)  Die Furcht Jehovas ist der Anfang der Erkenntnis. Weisheit und Zucht sind das, was nur Toren verachtet haben.

 

Wenn wir diesen Ausdruck „wilde Tiere“ in Verbindung mit kriegerischen und korrupten Handlungen sehen, dann wird es leichter verständlich! Es geht Jehova aber nicht nur um Gewaltanwendung jener Machthaber und vor allem Gewaltmissbrauch, sondern um Lieblosigkeit denen gegenüber, welche sie eigentlich als „Schafe Gottes“ hüten müssten! Jesus spricht von einigen von ihnen als von „Wölfen“, welche die Schafe reissen und der Prophet Zephanja spricht von „Löwen“ und nennt andere hungrige „Abendwölfe“, welche die Dunkelheit lieben, um Beute zu machen.

 

(Zephanja 3:3-4)  Ihre Fürsten in ihrer Mitte waren brüllende Löwen. Ihre Richter waren Abendwölfe, die nicht [Knochen] zernagten bis zum Morgen. 4 Ihre Propheten waren frech, waren Männer der Treulosigkeit. Selbst ihre Priester entweihten, was heilig war; sie taten dem Gesetz Gewalt an.

 

Wir sind hier im Westen eigentlich unter christlichen Herrschern und sollten meinen, dass jene Gottes Gebote kennen und halten. Viele aber wären höchst erstaunt, wenn sie eine Gegenüberstellung machen würden von den Verordnungen in unterschiedlichen Nationen und sie diese mit Gottes Geboten in Vergleich bringen würden! Da wird wirklich Gottes GESETZ Gewalt angetan! Die Abweichungen sind sehr gross und darin liegt das Grundübel, warum wir von einer Krise zur nächsten torkeln!

 

Nun, die „wilden Tiere“ halten sich an den Instinkt und stellen ihre eigenen Interessen in den Vordergrund und missachten die Rechte Gottes und der Mitmenschen. Ihre Gruppe, ihre Partei, ihre Kirche, ihr Land und ihre Götter stehen im Vordergrund.

 

Wir möchten sehen, wo der Anfang ist und vor allem wann, wie und wo das Ende jener prophetischen „wilden Tiere“ kommen wird. Es sind äusserst spannende Betrachtungen, weil vielerlei Vorhersagen die der Prophet Daniel in Visionen erhielt sich deutlicher und deutlicher ihrem Höhepunkt, der letzten Erfüllung nähern. Wer glaubt, dass all die Dinge die geschehen reiner Zufall wären der irrt! Gottes Plan wird bestimmt in Erfüllung gehen und Satans Dagegenstemmen wird durch seine Helfer bis zum Abschluss noch intensiviert werden! Jeder Mensch soll mit seiner Zahl gekennzeichnet sein, Gottes Willen und Gerechtigkeit gegenüber abspenstig werden.

 

Unser neuestes Thema zur Vertiefung unserer Erkenntnis zum Thema „wilde Tiere“ lautet:

 

Aktuelles zur Endzeit:  11.10.4  Gottes Vorhersagen über die „wilden Tiere der sich folgenden Weltmächte!

 

Tiere sind vernunftlos, wir als Menschen haben Verstand, um zwischen dem zu Entscheiden was Gott als Recht und Unrecht unterscheidet! Die menschlichen „wilden Tiere“ lehnen es vollständig ab auf Gottes Willen und sein Gebot zu achten und sie sind es, die unser Leben so gefährlich und schwierig machen!

 

Bedenke, dass der Sabbat jener Tag ist, den Gott für die Menschen erschaffen hat, um sich mit jenen die Ihn lieben zu vereinen! Jehova verbindet diesen Tag mit unserem persönlichen Glück, weil wir auf Sein Gebot achten! Im kommenden System wird es der Ruhetag auf der ganzen Erde sein, so wie es die Christen des ersten Jahrhunderts gehalten haben!

 

(Jesaja 56:2)  Glücklich ist der sterbliche Mensch, der dieses tut, und der Menschensohn, der daran festhält, der den Sabbat beobachtet, um ihn nicht zu entweihen, und der seine Hand bewahrt, um nicht irgend etwas Schlechtes zu tun.

 

Im kommenden System werden wir uns nicht vor den „wilden Tieren“ der Regierungen und der Religionen zu fürchten haben, denn die kommende „Verwaltung an der Grenze der Fülle der Zeiten“ wird Gottes Massstab in jeder Beziehung einhalten! Sie wird jeden Sabbat die „grosse Volksmenge“ belehren, wie der wahre „Frieden und die Sicherheit“ nicht bloss aufrecht erhalten wird, sondern gar noch beständig vertieft werden kann! Wenn Du beginnst das Sabbatgebot so ernst zu nehmen, wie uns die Schrift dies nahelegt, dann findest Du auch die Zeit und die Ruhe diese Artikel und damit die praktische Anwendung von Gottes Wort in unserer schwierigen Zeit zu verstehen! Nicht bloss Du wirst davon profitieren, sondern Du wirst beginnen Deine Familie zu instruieren, Deinen Freunden und Bekannten Dinge mitzuteilen, welche auch jenen nützlich sind. So beginnen sich Oasen der Ruhe und des Friedens zu bilden, „Inseln“, abgetrennt vom System einer sich dem Ende zuneigenden gottlosen Systems!

 

Möge unser Schöpfer auch Dir Glück und Ruhe gewähren!

 

 

„DER WEG“

 

Urs Martin Schmid